Bleisystem - Unterwasser

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Bleisystem - Unterwasser

p TECHNIK

17,5 kg

1. TEIL

Jacke wie Hose?

Nein, Jacket ist nicht gleich Jacket. u hat 26

Tarierwesten auf Herz und Nieren getestet. Das Ergebnis:

eine ausführliche Kaufberatung und nützliche Praxistipps,

Auftriebs- und Inflatorwerte. Im ersten Teil: preiswerte

Jackets bis 400 Euro. Text: Alexander Kaßler · Fotos: Georg Nies

Komfort

Belüftungszeit

Ablässe

100 · u 1/13

Handling

ADV

Bleisystem

Auftrieb

Taschen

Mit freundlicher Unterstützung von:

Inflator

8 Sek.

ADV-Modelle

Wing-Modelle

Jacket-Typen und ihre Eigenschaften

Bei ADV-Modellen (Adjustable Diving

Vest) gibt es, wie es der Name

schon verrät, eine anpassbare

Bebänderung in Form der Schulter-,

Brust- und Bauchgurte. Die Innenblase

ist so geschnitten, dass

der größte Auftriebsraum an den

Jacket-Seiten unter den Armen

und am Rücken sitzt, wo er am

Schulter-Ansatz endet. Dieser

Schnitt bedingt eine völlig variable

Tauchlage (seitliches

oder rückwertiges Tauchen

problemlos möglich). In der

normalen Tauchposition

drückt es den Taucher in einer

halbaufrechte bis waagerechte

Position.

Hier befindet sich die Auftriebsblase

komplett auf dem Rücken. Die

hierdurch erzeugte Wasserlage

ist zwar extrem stabil dafür

aber nahezu waagerecht.

Großer Vorteil dieser Modelle

ist das große Auftriebsvolumen

und die völlige

»Freiheit« im Frontbereich,

was Platz für viele

»Extras« schafft. Größter

Nachteil ist die

Lage an der Wasseroberfläche.

Hier

drückt es den Taucher

bei falscher Befüllung

mit dem Gesicht

ins Wasser.

Hybrid-Modelle

Sie sind eine Vereinigung aus

dem einstellbaren Gurtsystem

der ADV-Modelle

und der Blasenform der

Wing-Fraktion. Teilweise

sind die Auftriebsblasen

so geschnitten,

dass es auch einen

kleinen Anteil im

Hüftbereich gibt.

Hier bekommt

man viel Auftrieb

und Tragekomfort

einem. Die

Wasserlage unter

und über Wasser

entspricht in etwa

der von ADV-Modellen.

Stabilizing-Modelle

Sie gehören mittlerweile zu den

Randprodukten, haben aber

immer noch ihre Liehaber. Ihr

Aufbau ist dem eines ADV-

Jackets ähnlich, jedoch haben

sie eine völlig umlaufende Blase

(auch dort, wo beim ADV

nur die Schultergurte sitzen).

Das Anpassen der Schultergurte

fällt wegen der Blasen

hier jedoch etwas umständlicher

aus. Im Wasser kann

man zwar auch problemlos

jede Lage einnehmen, allerdings

hat es den Nachteil,

dass die gesamte Luft sich

immer an der höchsten

Stelle sammelt.

Jackettest

1/13 u · 101


p TECHNIK

Bleitaschen

Vor fast zehn Jahren kamen die ersten Jackets mit integrierten Bleitaschen

auf den Markt. Seitdem gehören sie zum guten Ton. Durch

ihre Lage bescheren sie dem Taucher einen optimalen Schwerpunkt,

was wiederum der Wasserlage zugutekommt. Außerdem

sind sie im Vergleich zum herkömmlichen Hüftbleigurt rückenschonend.

Nachteil ist ihre eingeschränkte Aufnahmekapazität. Das

Gros der Bleitaschen kann vier bis maximal sechs Kilogramm pro Tasche

aufnehmen – vor allem für Trockentaucher mitunter zu wenig.

Neben den vorderen Bleitaschen gibt es auch Taschen auf der

Rückseite des Jackets, die sogenannten Trimmbleitaschen (teilweise

auch am Flaschengurt angebracht). In erster Linie dienen sie zur

Lage optimierung des Tauchers. Das wird beispielsweise notwendig,

wenn man mit zusätzlicher Ausrüstung (Stageflaschen, Fotoausrüstung)

unterwegs ist. Weiterhin bieten sie zusätzlichen Stauraum

für Tariergewicht. So viele Jackethersteller es auf dem Markt gibt, so

viele Varianten von Trimmbleitaschen gibt es auch. Die Unterschiede

liegen hier in der Art des Verschlusses und Tascheneinschubs.

Inflator

Wie viel Luft darf es denn sein? Die Rolle des Inflators wird meist unterschätzt – gerade

für Tauchneulinge spielt er aber eine ganz entscheidende. Als Tauchanfänger greift man

öfter zum Inflator, um Luft ins Jacket zu lassen. Hier gibt es dann zwei Szenarien: Ist das

Jacket mit einem Inflator mit einem hohen Luftdurchsatz ausgestattet (bekannt als Powerinflator),

so fällt die Feintarierung gerade im flachen Bereich wesentlich schwerer.

Jeder Knopfdruck jagt in kürzester Zeit mehrere Liter Luft ins Jacket – meist zu viel. Im

Gegensatz dazu darf der Inflator aber auch nicht zu schwach sein. Vor allem in größeren

Tiefen und mit zu viel Blei im Jacket kann dieser Umstand dazu führen, dass es ewig

dauert bis man endlich den gewünschten Auftrieb bekommt. Grundsätzlich gilt: Je größer

das Volumen der Auftriebsblase, umso mehr Power sollte der Inflator haben. Kaufen

Sie zum ersten Mal ein Jacket, dann ist der nächste Punkt weniger relevant. Die Anordnung

und Erreichbarkeit der Be- und Entlüftungsknöpfe variiert mit jedem Jacket.

Selbst erfahrenen Tauchern passiert es immer wieder, dass statt des Einlass- der Auslassknopf

gedrückt wird. Die Anordnung sollte logisch und vor allem intuitiv sein. Ausprobieren!

Ein letzter Punkt betrifft die

Tipp Inflator:

• Testen Sie die Leistung des Inflators

schon im Laden! Hier bekommen

Sie einen ersten Eindruck, wie stark

oder schwach er ist.

Länge des Inflatorschlauchs. Je länger er

ist, umso eher kommt es vor, dass er sich

im Jacket-Schnallen-Gurt-Wirrwarr verfangen

kann. Zudem sollte er wenigstens an

einer Stelle mit einem Klett am Jacket fixierbar

sein.

Tipp Bleitaschen:

• Trimmbleitaschen sind meist

nur für Trockentaucher (zusätzliches

Ballastaufnahme) und

für Taucher mit Stageflaschen/

zusätzlicher Ausrüstung (zum

Austrimmen) sinnvoll.

• Prüfen Sie vor dem Kauf, wie Sie

mit dem Handling (Be- und Entladen/Einsetzen)

der Taschensysteme

zurechtkommen.

• Prüfen Sie, ob die Taschen wirklich

fest sitzen und sich im Notfall

dennoch schnell entfernen

lassen. Ein Klettverschluss

als einzige Befestigungskomponente

ist nicht empfehelenswert.

• Prüfen Sie, wie viele Gewichtsstücke

(Stückblei und/oder

Softblei) die Taschen aufnehmen

können und ob das Ihren

Ansprüchen genügt.

• Je mehr kleine, filigrane Teile an

einer Bleitasche verbaut sind,

umso mehr Fehlerquellen und

Sollbruchstellen bringen diese

mit sich.

Gurtsystem

Wenn es darum geht, ein Jacket über

mehrere Jahre hinweg und auch mit verschiedenen

Anzügen zu nutzen, dann ist

ein größenverstellbares Gurtsystem genau

das richtige. Das Idealjacket bietet sowohl

ein Verstellbarkeit des Bauchgurtes

(Kummerbund) und der Schultergurte (in

Länge und Breite). Was Polsterungen an

den Schultergurten angeht, so muss jeder

für sich entscheiden, wie wichtig diese

sind. Wirklich merken wird man diese nur

an Land, wenn das volle Flaschengewicht

auf den eigenen Schultern liegt.

Tipp Gurtsystem:

• Während des Verkaufsgesprächs

sollten

Sie das Jacket mit dem

für Sie dicksten und

dünnsten in Frage

kommenden Tauchanzug

testen.

Backplate/Rückentrage

Das Rückgrat eines Jackets dient nicht nur als Trennwand zwischen Taucher und Tauchflasche sondern

je nach Machart auch als Basis für die Jacketbegurtung. Meist ist die Rückenplatte drei bis vier

Zentimeter dick, etwas länger als 30 Zentimeter und aus Kunststoff gefertigt. Je nach Modell kann die

Trage auch zweigeteilt und verschraubt sein. Der äußere Teil nimmt die Tauchflasche auf, und der innere

Teil dient als Basis für das Harness-System. Die Machart des Backplates entscheidet auch, ob das

Jacket Doppelflaschen-tauglich ist oder nicht. Von der Beschaffenheit des Backplates hängen nicht

nur das Gewicht sondern auch die Packmaße ab. Deshalb sind vor allem ausgewiesene Reisejackets

mit einem kleineren Backplate oder sogar nur mit einem sogenannten Soft-Pack (einer weichen Polsterung)

ausgestattet. Ein entscheidender Vorteil langer Rückentragen ist, dass man »die Flasche

nicht im Kreuz hat«, was vor allem bei Kurzflaschen der Fall sein kann. Rückenpolster haben fast alle

Modelle. Diese können mal

dicker oder dünner ausfallen.

Dickere Polster trocknen (je

nach Material) etwas schlechter

und bringen wiederum

mehr Gewicht mit sich. Dünne

Polster sind dagegen mit weniger

Tragekomfort unter Wasser

verbunden. Hier müssen

Sie selbst abwägen, worauf es

Ihnen ankommt.

Flaschengurt

Fast noch wichtiger als der immer vorhandene Flaschengurt

ist die Fangschlaufe. Sollte es mal wieder nicht so richtig

mit dem Justieren der Flasche geklappt haben, so bleibt

spätestens hier alles hängen. Und das hat schon einige vor

bösen Verletzungen gerettet. Bei Verschlüssen gibt es verschiedene

Ausführungen. Neben den herkömmlichen »Einfädelsystemen«

gibt es QuickSnap Modelle, die man einfach

nur festzieht und dann den Bügel umlegt. Hier gilt es

Bequemlichkeit und Gewicht gegenüberzustellen, da solche

Varianten meist aus Edelstahl sind und somit nicht unwesentlich

zum Gesamtgewicht beitragen.

Tipp Flaschengurt:

• Um nicht planlos dazustehen, wenn der Flaschengurt

mal wieder ausgefädelt ist, sollte die Schnalle

mit Zahlen nummeriert sein, anhand derer der Weg

des Gurtes gezeigt wird.

• Beim Befestigen der Tauchflasche auch die Fangschlaufe

fest anziehen

Tipp Rückentrage:

• Polster – ja oder nein? Wenn es um

diese Frage geht, dann sollten Sie

sich »lang machen«. Schnallen Sie

eine Flasche auf das Jacket und legen

Sie sich in Tauchlage. Das mag

zwar albern aussehen, aber danach

wissen Sie, ob das Polster

eher drückt oder dezent im Hintergrund

bleibt.

Jackettest

102 · u 1/13 1/13 u · 103


p TECHNIK

104 · u 1/13

Blasengröße

Bei den meisten Jackets können Sie die

Größe der Auftriebsblase nicht beeinflussen.

Die hängt vom Jacket-Typ und natürlich

von der Konfektionsgröße ab. Abgesehen

von den variabel ausstattbaren,

modularen Wing-Modellen erreichen die

selten gewordenen Stabilizing-Modelle

und Jackets mit einem Mix aus ADV- und

Wing-ähnlichen Schnitt die größten Auftriebsvolumina

(mehr hierzu siehe »Jacket-Typen«

auf Seite 101).

Tipp Blasengröße:

• »Think big!« – denken Sie an Ihre

taucherische Zukunft und setzen

Sie auf mehr Auftrieb. Vor allem

wenn zukünftig mehr Ausrüstung

(Doppelflaschen-System) mitgeführt

werden und die Tauchgänge

tiefer und auch im Kaltwasser stattfinden

sollen.

Material

Jackets sind dem ständigen Wechselspiel

zwischen Dehnung/Entlastung,

Feuchtigkeit/Trockenheit,

Wärme/Kälte und meistens auch

Salzwasser- und anderen Kontaminierungseinflüssen

ausgesetzt.

Wenn es sich dann um ein dünnhäutiges

Modell handelt, so wird es

erst ausbleichen und sich später in

Einzelteile auflösen. Hier gilt es wieder

einen Kompromiss einzugehen.

Je robuster das Jacket material

ist (zu erkennen an der Zahl der Nylon-Stärke

»420er Cordura«), umso

schwerer ist es auch.

Taschen

Die Anzahl und Größe der Taschen sind

gern herangezogene Verkaufsargumente.

Über deren Bedeutung kann jedoch

gestritten werden. Für die einen

sind sie wichtig, andere setzen lieber

darauf, die Zusatzausrüstung schnell erreichbar

an den D-Ringen

zu verstauen. Wenn Ihnen

Taschen wichtig sind,

dann achten Sie darauf,

dass Sie die Reißverschlüsse

gut erreichen und dass

Sie diese vor allem auch

ohne Probleme richtig

schließen können.

D-Ringe

Am Anfang werden Sie Ihnen

noch nicht fehlen. Mit zunehmender

Tauchgangszahl und

wachsendem Ausrüstungswust

werden Sie jedoch jede

zusätzliche Befestigungsmöglichkeit

zu schätzen

lernen. Einen D-Ring im

Schulter- und einen im Hüftbereich

sollte jedes Jacket

haben. Aus unserer Sicht gilt

daher: Je mehr, desto besser!

Wichtig: Das Material ist

idealerweise aus rostfreiem

und robustem Edelstahl.

Tipp Taschen:

• Taschen sollten im Optimalfall

mit einem kleinen

D-Ring ausgestattet

sein, um an diesem Ausrüstungsgegenstände

zusätzlich zu sichern.

Gewicht

Jackets wiegen im Schnitt zwischen drei und fünf

Kilogramm. Leider spielt in den heutigen Zeiten

jedes Gramm eine entscheidende Rolle, wenn

man Flugreisen antritt. Wenn Sie nicht auf Leihjackets

am Urlaubsort zurückgreifen wollen, dann

rechnen Sie einfach mal, ob es sich nicht vielleicht

lohnt, ein günstiges, leichtes Reisejacket zum

Ganzjahresjacket dazuzukaufen.

Tipp Gewicht:

• Wenn Sie eine Tauchreise per Flugzeug

antreten, könnten Sie im Sinne der Gewichtseinsparung

Bleitaschen und Rückenpolster

(wo machbar) zu Hause lassen

Schnellablässe

Schnellablässe sind sicherheitsrelevant. Neben

dem Inflator, der gleichzeitig immer auch ein

Schnellablass-Ventil beinhaltet, sollten weitere Ablassventile

vorhanden sein. Mindestens ein Ablass

sollte am hinteren unteren Ende des Jackets liegen,

um auch in »Kopfunter-Lage« Luft ablasen zu

können. Ebenso wichtig ist mindestens ein Schnellablass

am oberen Jacketende, über den in der

»Kopfüber-Lage« Luft abgelassen werden kann.

Jackettest

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p TECHNIK

Aeris EX 100 (229 Euro)

Das Schnäppchen-Jacket im ADV-Design sollte aus

der Preis-Leistungsperspektive betrachtet werden.

Der Preis passt zu dem, was man bekommt: ein funktionales,

aber einfaches Jacket. Die D-Ringe sind aus

Aeris Atmos (335 Euro)

Der Hybrid-Schnitt beschert dem Atmos im Vergleich

zum EX 100 sieben Prozent mehr Auftrieb, wenn es Taucher

und Flasche aufnehmen muss. So kommt das Jacket

auf zehn Liter Volumen – nicht super, aber gut. We-

Cressi Aquaride (359 Euro)

Mit 2,9 Kilogramm Gewicht und dem geringen Auftriebsvolumen

von sieben Litern würden wir das Aquaride-ADV-Jacket

Urlaubstauchern empfehlen. Am

Tauchkomfort und am Bleisystem gibt es nichts zu nör-

Hollis Ride (399 Euro)

Mit 400 Euro ist es das günstigste Wing-Jacket im Test.

Für diesen Preis bekommt man ein 3,5 Kilo leichtes Jacket

mit Donut-Auftriebsblase samt Softpack und Harness

mit Schrittgurt. Seine Robustheit verdankt es dem

Kunststoff, auf zusätzliche Polsterungen wurde verzichtet.

48 Prozent Auftriebsverlust bescheren ihm mit Taucher

und Flasche elf Liter Volumen und einen Platz im

Mittelfeld. Die reinen Taucheigenschaften waren gut.

Auftrieb n mit Taucher n ohne Taucher

11 Liter 21 Liter

Luftlieferleistung (Liter/Sekunde)

3,5

Tauchkomfort: gut

Taschen: sehr gut

Bleisystem: gut

Ablässe & Inflator: befriedigend

niger gut: das Drücken der Bleitaschen, wenn es voll

belüftet ist. Zudem bekommt man dann in die normalen

Taschen nichts hinein. Gut: die auffällige Farbe, der

anpassbare Kummerbund und die Trimmbleitaschen.

Auftrieb n mit Taucher n ohne Taucher

10 Liter 17 Liter

Luftlieferleistung (Liter/Sekunde)

2,4

Tauchkomfort: befriedigend

Taschen: befriedigend

Bleisystem: gut

Ablässe & Inflator: befriedigend

geln. Kritik verdienen die zu langen Schnellablasskordeln

und die engen Taschen. Im maximal belüfteten

Zustand neigt es dazu, eng zu werden. Mit 360 Euro

liegt es an der vertretbaren Preis-Leistungs-Grenze.

Auftrieb n mit Taucher n ohne Taucher

7 Liter 14 Liter

Luftlieferleistung (Liter/Sekunde)

2,0

Tauchkomfort: sehr gut

Taschen: gut

Bleisystem: sehr Gut

Ablässe & Inflator: gut

1000 Denier starken Cordura-Material. Zwar ist es Doppelflaschen-tauglich,

empfehlen würden wir dies bei

maximal 16 Liter Auftriebsvolumen nicht. Der Inflator

war mit 1,6 Litern pro Sekunde schwach auf der Brust.

Auftrieb n mit Taucher n ohne Taucher

11 Liter 16 Liter

Luftlieferleistung (Liter/Sekunde)

1,6

Tauchkomfort: gut

Taschen: –

Bleisystem: –

Ablässe & Inflator: befriedigend

Mares Prestige (339 Euro)

Das »kleine Rote« ist ein alter Hase in der ADV-Reihe.

Was den Maximalauftrieb mit und ohne Taucher angeht,

so befindet es sich im absoluten Mittelfeld. An

den Taucheigenschaften, der Verarbeitung und Ausstat-

Subgear Drake (259 Euro)

Das schlagende Argument beim Drake ist der Preis.

Und der wiegt mit 259 Euro Schwächen wie den geringen

Auftrieb von 7,5 Litern und die im belüfteten Zustand

etwas engen Taschen wieder auf. Das Bleisystem

Subgear Vapor (389 Euro)

Bis auf die engen Taschen und den Auftrieb, der samt

Taucher und Flasche für ein Hybrid-Jacket gern zwei bis

drei Liter größer sein könnte, gibt es nicht viel am Vapor

auszusetzen. Der Inflator hat ein gewöhnungsbe-

tung gibt es nach drei Tauchgängen nichts auszusetzen.

Einzig der Inflator ist etwas langsam, wenn es darum

geht, die Blase mit Luft zu füllen. Dank der drei Kilo

Nettogewicht empfiehlt es sich als Reisejacket.

Auftrieb n mit Taucher n ohne Taucher

11 Liter 17 Liter

Luftlieferleistung (Liter/Sekunde)

1,3

Jackettest

106 · u 1/13 1/13 u · 107

Tauchkomfort: gut

Taschen: gut

Bleisystem: gut

Ablässe & Inflator: gut

hat mit der Note 3 den kürzeren gezogen, weil verformbares

Softblei dazu neigte, in den Taschen stecken zu

bleiben. Das Drake empfiehlt sich dank größenverstellbarer

Schultergurte für Basen oder als Urlaubsjacket.

Auftrieb n mit Taucher n ohne Taucher

7,5 Liter 14 Liter

Luftlieferleistung (Liter/Sekunde)

2,3

Tauchkomfort: gut

Taschen: befriedigend

Bleisystem: befriedigend

Ablässe & Inflator: gut

dürftiges Mundstück, bringt mit 2,5 Litern pro Sekunde

aber genügend Leistung mit. Der Tauchkomfort ist sehr

gut. Mit seinen 4,2 Kilo Gewicht ist es nicht wirklich reisefreundlich,

aber im Rahmen des Verkraftbaren.

Auftrieb n mit Taucher n ohne Taucher

8 Liter 15 Liter

Luftlieferleistung (Liter/Sekunde)

2,5

Tauchkomfort: sehr gut

Taschen: gut

Bleisystem: gut

Ablässe & Inflator: gut

2. TEIL

Teil 2 in der Februar-

Ausgabe von u

In der folgenden Ausgabe (erscheint am

17. Januar 2013) präsentieren wir Ihnen

weitere 19 Jackets sowie eine große

Gesamtübersicht aller Testergebnisse.

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