Sommersemester 2012 - Medienwissenschaften

mewi.hbk.bs.de

Sommersemester 2012 - Medienwissenschaften

Kommentiertes VorlesungsVerzeichnis nr. 30

: Medienwissenschaften

: sommersemester 2012

1

http:www .gereb y.com

siegel_0


inhaLtsVeRZeichnis

3 Vorwort

4 semesterdaten

5 modulübersicht: Bachelor medienwissenschaften sommersemester 2012

8 exportübersicht

Kommentierte Veranstaltungen

11 sonderveranstaltungen

13 medienkultur

21 medientechnik

24 medienkontexte

42 medienpraxis / Überfachliche Professionalisierung (Auswahl)

57 nebenfach: informationssystemtechnik

Magister-Veranstaltungen

Für studierende im magister zeichnen wir nun erstmals keine Veranstaltungen mehr

aus. sollten sie noch Veranstaltungen besuchen müssen, wenden sie sich bitte an

herrn Patrick Jäkel (mail: pa.jaekel@hbk-bs.de), der sie gerne auch für den weiteren

Verlauf ihres studiengangs berät.

allgemeine informationen

60 Abkürzungen und erklärungen

62 studienpläne: Bachelor haupt- und nebenfach medienwissenschaften

[alte studienordnung]

63 studienpläne: Bachelor haupt- und nebenfach medienwissenschaften

[neue studienordnung]

64 modulübersicht: Bachelor [alte studienordnung]

65 modulübersicht: Bachelor [neue studienordnung]

66 studienpläne: Bachelor nebenfach informationssystemtechnik

67 impressum


VoRwoRt

Liebe studierende der Medienwissenschaften,

im letzten semester gab es häufiger Klagen, dass Veranstaltungen überfüllt und nur

schwer zugänglich waren. inwiefern das auch medienwissenschaftliche Veranstaltungen

betrifft, können wir nur schwer sagen, jedoch möchten wir sie ermutigen,

uns diese hinweise rechtzeitig mitzuteilen. Die Koordinationsstelle ist genau dafür

da. leider können wir in der Planung nicht garantieren, dass alle Veranstaltungen

gleichermaßen für jede/n wählbar sind; manche themen sind einfach beliebter als

andere, manche zeiten passen besser in ihre stundenpläne, bei einigen Veranstaltungen

müssen wir mit einer zulassungsbeschränkung arbeiten. gleichwohl

möchten wir es ihnen jedoch auch ermöglichen, zu Beginn eines semesters noch

relativ unkompliziert Veranstaltungen zu wechseln. Bitte haben sie dafür Verständnis,

wenn es dadurch gerade am Anfang zu vollen Veranstaltungen kommt.

spätestens nach der zweiten sitzung sollten sie aber ihren Platz gefunden haben.

Beachten sie, dass auch in diesem semester nur die Angaben zu den Veranstaltungen

als verbindlich anzusehen sind, die in diesem kommentierten Vorlesungsverzeichnis

oder auf der ergänzungsseite unserer mewi-homepage aufgeführt sind.

Bitte planen sie ihren stundenplan nach diesen Angaben.

Für studierende im magister zeichnen wir nun erstmals keine Veranstaltungen mehr

aus. sollten sie noch Veranstaltungen besuchen müssen, wenden sie sich bitte an

herrn Patrick Jäkel, der sie gerne auch für den weiteren Verlauf ihres studiengangs

berät.

ich wünsche uns allen ein erfolgreiches sommersemester

Heike Klippel

Prof. Dr. heike Klippel, studiendekanin medienwissenschaften

3


seMesteRdaten

Vorlesungszeit sommersemester 2012

10. April 2012 – 14. Juli 2012

Rundgang hBK:

10. Juli 2012 – 15. Juli 2012

Vorlesungszeit sommersemester 2012 tU

10. April 2012 – 21. Juli 2012

Rückmeldefrist für das wintersemester 2012/2013

09. Juli 2012 – 27. Juli 2012

Vorlesungszeit wintersemester 2012/2013

15. oktober 2012 – 02. Februar 2013

ZeicheneRKLäRUng

anrechnung einer Veranstaltung im nebenfach informationssystemtechnik

ist - modul

weitere Zeichen

zusatzinformationen zu Veranstaltungen, z. B. teilnehmerbegrenzungen

literaturtipps

4


ModULüBeRsicht : BAchelor sommersemester 2012

Modul und Beauftragte(r) Lehrveranstaltung dozent Bemerkungen

M2 Bergermann

se Film noir, Di, 11:30, Klippel se Filmstil und ue Vom

2 se, 1 ue

s.13

Drehbuch zum Film müssen

ue Film noir, Di 13.15, Klippel zusammen belegt werden.

s.13

Das se Film noir und die

se Filmstil. Wille, technik, Krautkrämer ue Film noir müssen

marketing?, Di 18:30, s.13

zusammen belegt werden.

ue Auflösung: vom

Drehbuch zum Film, Block,

s.15

Kameke

se, Videokunst, dezentriert, heidenreich

mi, 15:00, s.14

se Fankultur, mo 16:45,

s.15

Jäkel

se, Psychoanalyse, Block,

s.14

Wünsch

ue lesegruppe: Klassiker göcmen/

der medientheorie,

mi 13:15, s.16

nösges/ Peitz

M4 Klippel

se rau! stimme und Bergermann

2 se, 1 ue

sound, Di 13:15, s.17

se supermänner, Di 18:30, harrasser

s. 18

se gamification, mi 13;15,

s.17

nohr

se n.n., s.19

schumann

ue Filmarbeit 3, Di 09:45, Klippel/

s.19

Krautkrämer

ue Der ort des Kinos,

Block, s.18

neitzel

ue Filmfestivals. mi

15:00-18:15, s. 20

suwart

t1a matthies PK einführung in das

Programmieren für

nichtinformatiker, s.22

matthies

t1b robra-Bissantz Vl Webprogrammierung: robra-

Vl + ue einsemestrig grundlagen, s.22

ue Webprogrammierung:

grundlagen, s.22

Bissantz

t2 Fingscheidt

Vl einführung in die Fingscheidt

2 Vl, 2 ue

elektrotechnik, mo 15:00,

zweisemestrig

s.22

ue einführung in die

elektrotechnik, Di 15:00,

s.22

Fingscheidt

t5 Wolf

Vl + ue einsemestrig

K1a n.n.

2 Vl, 1 se

zweisemestrig

Vl computernetze,

Do 09:45, s.23

ue computernetze,

Do 11:30, s.23

Vl medienrecht i, Block,

s.25

se Vertiefungsseminar

medienrecht, Block, s.26

Wolf

Wolf

Poth

seehaus

Die Vl medienrecht ii findet

im Wintersemester 2012/13

statt.

5


Modul und Beauftragte(r) Lehrveranstaltung dozent Bemerkungen

K1c (K3a) oberbeck

1 Vl, 1 se

einsemestrig

K1d (K3b) menzel

1 Vl, 1 se

einsemestrig

K1e (K3c) n.n.

1 se, 1 ue/Vl

einsemestrig

K2a sandhagen

1 Vl, 1 ue

einsemestrig

K2b n.n.

1 Vl/ue, 1 se

K2c alternative a

nn

1 Vl, 1 se, 1 ue

einsemestrig

Vl Wirtschafts- und

technikanalyse, Do 15:00,

s.27

se Perspektiven mod.

gesellschaften i,

mi 15:00, s.27

se Perspektiven mod.

gesellschaften ii, Fr 11:30,

s. 28

se Perspektiven mod.

gesellschaften iii, Do 09:45,

s.28

Vl internationale

Beziehungen, Di 09:45, s.29

se internationale Politik und

institutionen i, mi 11:30,

s. 30

se internationale Politik

und institutionen ii, Do

13:15, s.30

se internationale Politik und

institutionen iii, mo 15:00,

s.30

Vl laboratorien der

moderne, mi 09:00, s.31

se laboratorium der

moderne, mi 16:45, s.32

ue Bildbeschreibung vor

ort, Block, s.33

ue soziale Beziehungen

und medien, Di 16:45, s.34

ue Ältere menschen und

neue medien, Do 13:15,

s.34

ue systemische Beratung,

Do 09:45, s.35

se mediengestützte

Fallarbeit in der erwachsenenbildung,

Block, s.36

se Kollaborationen,

mi 16:45, s.36

se manifest, Di 09:45-13:00,

s.37

ue neo-romanticisms, mo

09:45, s.37

oberbeck

Baumann

oberbeck

Baller

menzel

Fürstenberg

Fürstenberg

loges

mönninger

mönninger

Körber

sandhagen

howe

ianiro

Die Vorlesung findet Ws

2012/12 statt.

Kannenberg Fortsetzung im Ws 2012/13

Becker

Brill

metzger

Bitte wählen sie zwischen K2c A, B, oder c

K2c alternative B Vl geschichte d. visuellen

Wahrnehmung, Do 11:30,

s.38

hentschel

se Kulturgeschichte der

melancholie, mi 15:00, s.39

hentschel

ue Ver-rückt?

Do 15:00-18:15, s.39

rentsch

Bitte wählen sie zwischen K2c A, B, oder c

K2c alternative c Vl zur geschichte der

Karikatur und des comics,

Do 09:45, s.38

se Kulturgeschichte der

melancholie, mi 15:00, s.39

ue Ver-rückt?

Do 15:00-18:15, s.39

neyer

hentschel

rentsch

6


K3 n.n.

1 Vl, 1 se

K4 n.n.

1 Vl, 1 se

einsemestrig

se massenkommunikation,

mi 15:00, s. 40

Vl emp. sozialforschung,

Do 11:30, s.41

se Fernsehserienrezeption,

mo 15:00, s.41

wege zur Ba-arbeit co Wege zur BA-Arbeit, mi

11:30, s.11

co Wege zur BA-Arbeit,

mi 11:30, s.11

Jäkel Vorlesung im Wintersemester

2012/13

Konietzka

Bock

Klippel

Janßen

Bitte wählen sie das co

ihrem schwerpunkt der

BA-Arbeit entsprechend.

Das technik-co findet nach

Absprache statt.

Medienpraxis siehe Veranstaltungsteil ab seite 42 und auf www.mewi.hbk-bs.de im

ergänzungsarchiv

überfachlicher

Professionalisierungsbereich

Modulbeauftragte und

ansprechpartner

lehrveranstaltungsangebot der tu und hBK:

www.tu-braunschweig.de/studium/lehrveranstaltungen/fb-uebergreifend

www.hbk-bs.de/studium/lehrveranstaltungen/

Fremdsprachenkurse: www.sz.tu-bs.de

Bundesakademie Wolfenbüttel: http://www.bundesakademie.de/studium.

htm

Bei allen Fragen speziell zu einem bestimmten modul bitte an den

entsprechenden modulbeauftragten bzw. wenn vorhanden an den

jeweiligen Ansprechpartner wenden.

Die aktuelle liste der modulbeauftragten und Ansprechpartner finden

sie auf unserer homepage http://mewi.hbk-bs.de/

7


eXPoRtüBeRsicht : sommersemester 2012

Dies ist eine Übersicht der lehrveranstaltungen, die von den medienwissenschaften

angeboten und in weitere studiengängen exportiert werden. Bitte erfragen sie die jeweiligen

Formalia zur Belegung der einzelnen module im eigenen studiengang! Beschreibungen zu den

Veranstaltungen finden sie auf der jeweilig angegebenen seite im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis

medienwisssenschaften.

studiengang/ Modul Lehrveranstaltung dozent Bemerkungen

BA Kommunikationsdesign

Fachnaher Professionalisierungsbereich

hauptfach

Kommunikationsdesign |

Designwissenschaft 1

BA Nebenfach

Zeitbasierte Medien

Designwissenschaft 3

BA Kunstvermittlung

Basismodul medienwissenschaften

- medienanalyse

----------------- und -----------------theorieprofilKunstvermittlung

Basismodul

medienwissenschaften -

medienanalyse

se+ue Film noir,

Di 11:30-14:45

se Videokunst, dezentriert,

mi 15:00

se Filmstil. Wille, technik,

marketing?, Di 18:30

ue Auflösung: vom

Drehbuch zum Film, Block

se Fankultur, mo 16:45

ue lesegruppe: Klassiker

der medientheorie,

mi 13:15

Klippel

heidenreich

Krautkrämer

Burandt von Kameke

Jäkel

göcmen / nösges /

Peitz

s.13

s.14

s.13

s.15

s.15

s.16

se+ue Film noir,

Di 11:30-14:45

Klippel s.13

----------------------------------------------------------------------------- oder ------------------------------------------------------------------------------

se Filmstil. Wille, technik,

marketing?, Di 18:30

ue Auflösung: vom

Drehbuch zum Film, Block

Krautkrämer

Burandt von Kameke

s.13

s.15

----------------------------------------------------------------------------- oder ------------------------------------------------------------------------------

se Videokunst, dezentriert,

mi 15:00

ue lesegruppe: Klassiker

der medientheorie,

mi 13:15

se+ue Film noir,

Di 11:30-14:45

se Videokunst, dezentriert,

mi 15:00

se Fankultur, mo 16:45

ue lesegruppe: Klassiker

der medientheorie,

mi 13:15

heidenreich

göcmen / nösges /

Peitz

Klippel

heidenreich

Jäkel

göcmen / nösges /

Peitz

s.14

s.16

s.13

s.14

s.15

s.16

8


studiengang/ Modul Lehrveranstaltung dozent Bemerkungen

freie Kunst

se+ue Film noir,

Klippel

s.13

Pflichtmodul Kunst der Di 11:30-14:45

gegenwart und des 20. se Videokunst, dezentriert, heidenreich

s.14

Jahrhunderts

mi 15:00

----------------- und ------------------ se Psychoanalyse als Wünsch

s.14

Wahlpflichmodule

filmanalytische methode,

medienwissenschaft / Block

Kunstwissenschaft / se Filmstil. Wille, technik, Krautkrämer

s.13

Kunstvermittlung

marketing?, Di 18:30

----------------- und ------------------ ue Auflösung: vom Burandt von Kameke s.15

Wahlpflichtmodule

Drehbuch zum Film, Block

Kunstgeschichte bis zum se Fankultur, mo 16:45 Jäkel

s.15

ende des 19. Jahrhunderts ue lesegruppe: Klassiker göcmen / nösges / s.16

/ medienwissenschaft / der medientheorie, Peitz

Kunstvermittlung

mi 13:15

----------------- und ------------------ se rau! stimme und Bergermann

s.17

Weitere wissenschaftliche sound, Di 13:15

Angebote

se supermänner, Di 18:30 harrasser

s.18

se gamification, mi 13:15 nohr

s.17

ue Filmfestivals,

mi 15:00-18:15

suwart

s.20

ue Der ort des Kinos,

Block

neitzel

s.18

ue Filmarbeit 3, Di 09:45 Klippel / Krautkrämer s.19

MA Communication Arts

Wahlpflichtmodul

medienwissenschaft ohne

Vorkenntnisse

se+ue Film noir,

Di 11:30-14:45

se Videokunst, dezentriert,

mi 15:00

se Filmstil. Wille, technik,

marketing?, Di 18:30

ue Auflösung: vom

Drehbuch zum Film, Block

se Fankultur, mo 16:45

ue lesegruppe: Klassiker

der medientheorie, mi

13:15

Klippel

heidenreich

Krautkrämer

Burandt von Kameke

Jäkel

göcmen / nösges /

Peitz

s.13

s.14

s.13

s.15

s.15

s.16

----------------------------------------------------------------------------- oder ----------------------------------------------------------------------------se

rau! stimme und

sound, Di 13:15

Bergermann

s.17

se supermänner, Di 18:30 harrasser

s.18

se gamification, mi 13:15 nohr

s.17

ue Filmfestivals,

mi 15:00-18:15

suwart

s.20

ue Der ort des Kinos,

Block

neitzel

s.18

MA Kunstwissenschaft se rau! stimme und Bergermann

s.17

Wahlpflichtmodul

sound, Di 13:15

schwerpunkt B:

se supermänner, Di 18:30 harrasser

s.18

medienwissenschaften se gamification, mi 13:15 nohr

s.17

ohne Vorkenntnisse ue Filmfestivals,

suwart

s.20

Professionalisierung mi 15:00-18:15

(master 2007) / Wahlpflicht ue Der ort des Kinos, neitzel

s.18

Professionalisierung

(master 2010)

Block

Bitte BeAChteN Sie ÄNderuNgeN uNd ergÄNZuNgeN Auf der hoMepAge:

http://mewi.hbk-bs.de/bachelor/kommentiertes-vorlesungsverzeichnis/ergaenzungsarchiv/

9


KoMMentieRte VeRanstaLtUngen

: sonDerVerAnstAltungen


wege ZUR Ba-aRBeit

heike Klippel

co hBK [ wege zur Ba-/Ma-/Magister-arbeit

mittwoch

11:30–13.00

53/25 (imF)

ab 11.04.2012

Das Kolloquium richtet sich an BA- und mA-studierende. es dient

der Vorbereitung und Begleitung der Abschlußarbeit, von der

themenfindung über die recherche bis zur Durchführung der

Arbeit. Die Veranstaltung ist offen für alle interessierten und

verpflichtend für BA-studierende ab dem 5. semester.

Das Kolloquium wird in jedem semester angeboten.

14-täglich

termine: 11.04., 25.04., 09.05., 23.05., 06.06., 27.06., 11.07.2012

Anmeldung per e-mail an: p@suwart.com

hero Janßen

co tU [ wege zur Ba-arbeit/Kandidatenseminar

mittwoch

11:30–13:00

Bi 85.3 (cn)

ab 11.04.2012

Angeboten wird ein Kolloquium, in dem die betreffenden Kandidaten

(Bachelor und magister) ihre Arbeit vorstellen und mit

Kommilitonen und dem Betreuer kritisch diskutieren. Die

Präsentation und Beantwortung von Fragen zum methodischen

Vorgehen soll auch dazu dienen, das ergebnis der eigenen Arbeit

zu verbessern, indem es auch für andere verständlich zugespitzt

wird.

14-täglich

Anmeldung per e-mail an: h.janssen@tu-braunschweig.de

Das Kolloquium ist für alle, die ihre BA-Arbeit im Bereich der K-module

oder m5 schreiben wollen, verpflichtend.

11 sonderveranstaltungen 11


KoMMentieRte VeRanstaLtUngen

: meDienKultur


Ba-BasisModUL M2: MedienanaLYse

heike Klippel

se Ue hBK [ film noir

Dienstag

11:30–13:00

imF 53/05

ab 10.04.2012

Film noir bezeichnet eine gruppe von Filmen, die in den 40er und

50er Jahren in hollywood produziert wurden und denen aufgrund

der schicksalshaften narrativen Verwicklungen und der ausdrucksstarken

Visualität eine besondere Faszination zugeschrieben

wird. in drei historischen Phasen bearbeiten diese Filme vor allem

psychologische Probleme der Kriegs- und nachkriegsgesellschaft.

Dies soll aus filmanalytischer Perspektive anhand von ausgewählten

Beispielen untersucht werden. Voraussetzung für die

teilnahme ist die Bereitschaft zur lektüre englischsprachiger texte.

Die Übung zum se findet dienstags 13:15 - 14:45 im raum 53/05 statt

und ist bei Belegung des se verpflichtend.

Anmeldung per e-mail an: p@suwart.com

Florian Krautkrämer

se hBK [ filmstil. wille, technik, Marketing?

Dienstag

18:30–20:00

imF 53/05

ab 10.04.2012

es gibt verschiedene Kategorien von Filmstilen: da ist zunächst ein

historisch-technisch bedingter, eine gruppe von Filmen weist zu

einer bestimmten zeit bestimmte merkmale auf, wie bspw. einen

hang zur tiefenschärfe oder zur schnell geschnittenen sequenz.

Auch verschiedene genres lassen sich teilweise durch einen

bestimmten gestaltungsstil eingrenzen, wie bspw. der Film noir,

in dem mit einer bestimmten Art der Beleuchtung gearbeitet

wurde. und natürlich gibt es noch so etwas wie die handschrift der

regisseurin, des regisseurs, wodurch ihre/seine Filme unverwechselbar

werden.

Das seminar wird sich all diesen unterschiedlichen Arten des

Filmstils widmen, wobei das interesse nicht auf einer enzyklopädisch-vollständigen

erfassung aller stile liegt, sondern auf einer

kritischen einschätzung und hinterfragung dieses “stilwillens”.

Denn was man wann als Filmstil auserkor, hing nicht selten auch

mit einer bestimmten Politik der Filmvermarktung zusammen – der

neue tarantino ist damit ebenso anzukündigen wie ein künstlerisch-politisches

manifest (bspw. das der nouvelle Vague oder

das der Berliner schule).

erwartet wird die Bereitschaft zur Beispielanalyse ebenso wie

selbständige textlektüre und kontinuierliche, eigenständige

erweiterung der Kenntnis der Filmgeschichte. und da die trennung

zwischen Filmgestaltung und gestaltender Kameraarbeit oft nur

schwer gezogen werden kann, wird das seminar in Verbindung mit

der Übung des Kameramanns carol Burandt von Kameke angeboten

(ue Auflösung: Vom Drehbuch zum Film).

Anmeldung für se und ue „Auflösung: vom Drehbuch zum Film“ ab

19.03.2012 unter https://studip.hbk-bs.de.

medienkultur 13


nanna heidenreich

se hBK [ Videokunst, dezentriert

mittwoch

15:00–16:30

imF 53/05

ab 11.04.2012

Was ist Videokunst? lässt sich der Begriff technisch definieren

oder zeichnet sich Videokunst durch eine bestimmte Ästhetik aus?

geht es um eine bestimmte Praxis des zeigens und Präsentierens?

Wird mit dem Begriff eine rezeptionsgeschichte beschrieben?

ist es ein Begriff der Film-, Kunst- oder mediengeschichte,

wurde er durch Künstlerinnen selbst eingeführt? Diese

Fragenbündel soll in diesem semiar nun um die Frage des ortes

erweitert werden: was passiert, wenn wir diese Fragen beispielsweise

auf den südostasiatischen raum bezogen stellen? gibt es

Videokunst im maghreb? Wie haben Künstlerinnen und Filmemacherinnen

im iran mit dem medium Video gearbeitet? siegfried

zielinski stellt beispielsweise die these auf, dass „nahezu alle

grundlagen für die entwicklung elektronischer Bild- und tonwelten”

in osteuropa entdeckt und erfunden worden sind und fordert daher

eine neuperspektivierung von mediengeschichte, die auch den

Begriff der Videokunst mit einschliesst. mit dem seminar

versuchen wir herauszufinden, was unter Videokunst in verschiedenen

geografischen Kontexten zu verstehen sein könnte, und was

mit der Frage “Was ist Videokunst” passiert, wenn wir sie aus

einer anderen als einer westeuropäischen oder nordamerikanischen

Perspektive stellen. im zentrum des seminars steht dabei die

gemeinsame sichtung von Videoarbeiten.

Anmeldung unter: https://studip.hbk-bs.de

michaela Wünsch

se hBK [ Psychoanalyse als filmanalytische Methode

Blockveranstaltung

imF 53/05

itD 50/108

Das seminar widmet sich verschiedenen zugängen Filme

psychoanalytisch zu lesen, von den Vergleichen zwischen Film und

traum, den frühen Versuchen, die Psychoanalyse filmisch

umzusetzen, der feministischen Filmtheorie bis zur ljubljaner

schule und der Verarbeitung von Psychoanalyse in tV- und

internetserien. literatur von cesare musatti, stephen heath,

Alenka zupancic, slavoj zizek, mary Ann Doane, georg seeßlen,

mladen Dolar.

Anmeldung per e-mail an m.wuensch@hbk-bs.de

termine:

erster termin: 16.04.2012, 11:30 - 14:30, 53/05, imF

27.04.2012, 11:00–18:00, 50/108, itD

28.04.2012, 10:00–17:00,50/108, itD

29.04.2012, 10:00–17:00, 50/108, itD

medienkultur 14


Patrick Jäkel

se hBK [ opfer oder wilderer? fans und fankulturen in der analyse

montag

16:45–18:15

imF 53/05

ab 16.04.2012

Populärkulturell und medial gehypte Produkte bilden meist lediglich

den Ausgangspunkt vielfältiger Aneigungspraktiken/-diskurse und

ihrer teils kreativen Ausformungen. Diese werden oft aber nur als

übersteigerter Konsum anstatt als produktiver Akt wahrgenommen.

Aber warum beschäftigen sich Fans überhaupt intensiver mit

twilight, harry Potter, star Wars und herr der ringe? sind sie

opfer der Kulturindustrie oder doch eher Wilderer in fremden

gebieten? Auf grundlage medienkultureller Ansätze wird ein

wissenschaftlicher zugang zu den Phänomenen der Fankulturen

rund um Vampir, zauberer, ork und co erarbeitet. Dabei sollen

sowohl die zugrunde liegenden objekte und ihre fankulturellen

Praktiken als auch die eigenen (Fan-) erfahrungen der teilnehmerinnen

analysiert werden.

teilnehmerzahl begrenzt, Anmeldung (inkl. Angabe hauptfach/

Fachsemester) per e-mail an: pa.jaekel@hbk-bs.de

carol Burandt von Kameke

Ue hBK [ auflösung: vom drehbuch zum film

Blockveranstaltung es gibt unzählige möglichkeiten, ein Drehbuch in einen Film

umzusetzen - doch welche ist die richtige? Welche umsetzung

macht aus einem guten Drehbuch evtl. einen großartigen Film?

Das Auflösungsseminar umfasst die verschiedenen Arbeitsschritte,

von der Drehbuchlektüre bis zur visuellen Auflösung, unter

Berücksichtigung des spannungsfeldes zwischen filmischen und

kulturellen Allgemeinformeln und der sogenannten haltung des

regisseurs. ziel der Übung ist die erarbeitung der grundlagen und

möglichkeiten der Bildsprache im Film. u.a. durch verschiedene

Beispielanalysen soll ein gefühl dafür entstehen, wie visueller stil

erreicht werden kann, und welche herausforderungen im erzählen

in Bildern liegen.

carol Burandt von Kameke arbeitet als freier Kameramann in

hamburg und wurde bereits zweimal für den Deutschen Kamerapreis

(Kategorie: Kurzfilm) nominiert.

Die Übung kann nur in Kombination mit dem seminar “Filmstil”

von Florian Krautkrämer gewählt werden.

ue nur in Kombination mit se „Filmstil“ belegbar. Anmeldung zu beiden

Veranstaltungen ab dem 19.03.2012 unter https://studip.hbk-bs.de.

termine:

24.04.2012, 16:45–18:15, 53/05 (Vorbesprechnung)

12./13.05.2012

09./10.06.2012

(genaue uhrzeiten und räume werden bei der Vorbesprechung

bekanntgegeben)

medienkultur 15


senem göcmen / Denis nösges / norman Peitz

Ue hBK [ Lesegruppe: Klassiker der Medientheorie

mittwoch

13:15–14:45

imF 53/05

ab 11.04.2012

in seminaren werden spezielle themenbereiche tiefergehend

behandelt, doch oft kommen dabei theorien, schulen und Denker

zu kurz, die als Fundament für das Verständnis unbedingt

notwendig wären. Das führt zu Fragen, die man sich nicht zu

stellen traut, da man denkt, dass man das eigentlich wissen sollte:

Was genau ist die Apparatus-theorie und warum bezieht sich

Baudry auf Freud und Platon? Warum erfreut sich Foucaults

Aufsatz über das panoptische gefängnis solch großer Beliebtheit

im Fach? ich habe schon oft von Walter Benjamin gehört, aber was

sagt seine these zum Kunstwerk tatsächlich aus?

Dabei sind gerade die grundlagentexte sehr anspruchsvoll und

bereiten in der eigenständigen lektüre oft Probleme. Deshalb ist

das ziel dieser Veranstaltung, diese lücken möglichst zu schließen,

so dass sich beim Begriff simulacrum niemand auf die Wikipedia-

Definition verlassen muss. Wir werden zusammen eine Auswahl an

„Klassikern“ lesen. Dabei steht das zusammen im Vordergrund, da

die texte in gemeinschaftlicher Arbeit erschlossen werden sollen.

in diesem sinne wird zwar auf referate verzichtet, doch von den

teilnehmern die gründliche Vorbereitung der texte und das

einbringen in Diskussionsrunden erwartet.

medienkultur 16


Ba-aUfBaUModUL M4: MedienanaLYse

ulrike Bergermann

se hBK [ Rau! stimme und sound

Dienstag

13:15–14:45

imF 53/25

ab 10.04.2012

rolf F. nohr

se hBK [ gamification

mittwoch

13:15–14:45

imF 53/25

ab 11.04.2012

Die stimme steht immer dazwischen. ist sie materiell oder doch

ohne Körper? zeigt sie den unmittelbaren Ausdruck oder ist sie

schon fast ein instrument? transportiert sie nur sprache, ist sie

dem sinn, dem code nur ein äußerlicher träger? gehört sie zum

Körper, gehört sie in den zwischenraum von mund und ohr?

Jedenfalls ist ihr Klang vergänglich, ein ereignis; ihre Aufzeichnung

kann unheimlich sein: sie trennt die Präsenz einer bestimmten

persönlichen Klangfarbe von der Person. unterwegs, sagte Kafka,

werden Küsse von geistern ausgetrunken - und das müsste auch

für das telefon gelten. Phonographen speichern seit 1877

zuallererst stimmen. lautsprecher erzeugen eine ver/führerische

nähe zum sprecher, zur sängerin, zur rednerin, zum seufzer.

gesangsstimmen sind diszipliniert nach geschlechtern sortiert

(eigentlich). Die lautsprache gehört zu den ersten nichttechnischen

medien - ‘oralität und literalität’ bezeichnet eine ebenso alte

Debatte wie die idee, dass Klang und ‘stammelstrommel’ den

menschen tiefer ansprächen als differenzierte akustische

zeichensysteme... ergreift die Klang, der ‘sound vor einer

Bedeutung’, wirklich tiefer, steht er im gegensatz zur technik, oder

wo gehören die beiden zusammen? Das seminar bewegt sich

zwischen technikgeschichte und theorie (mit) der stimme.

Als ›gamification‹ bezeichnet man die Anwendung spieltypischer

elemente und Prozesse in spielfremden systemen. Was nun

einerseits als (positiv konnotierte) ›ludifizierung der gesellschaft‹

bspw. im sinne der spieltheorie huizingas begriffen werden

könnte, generiert andererseits allerdings auch steuerungspolitische

und subjektdisziplinierender effekte im sinne eines Begriffes

›erweiterter Arbeit‹. Das seminar wird sich an Beispielen und

theoretischen Positionen einer kritischen Diskussion des gamification-Begriffs

widmen.

Anmeldung unter https://studip.hbk-bs.de.

medienkultur 17


Karin harrasser

se hBK [ supermänner, wunderfrauen & schwarze Ritter. geschichte und

ästhetik des comics

Dienstag

18:30-20:00

imF 53/25

ab 10.04.2012

Britta neitzel

Ue hBK [ der ort des Kinos

Blockveranstaltung

50/108 (itD)

Ausgehend von den figurativen Konstellationen des comics

beschäftigt sich das seminar mit seiner geschichte und der

Ästhetik. Als fundamental narratives medium lässt sich die

geschichte des comics oder der graphic novel zunächst entlang

von Verschiebungen im Figurenarsenal erzählen: standen am

Beginn weiße supermänner mit übermenschlichen Kräften,

erweiterte sich das Arsenal zunehmend um heroes of color,

sagenhaft starke Amazonen und dunkle helden, die eine Befragung

der maskulinen Fortschrittserzählung des genres vornahmen.

Die selbsthistorisierung des comic (golden age, silver age, bronze

age) ist mit diesen transformationen korreliert. zudem ist danach

zu fragen, wie sich nach und nach die genuin visuelle logik des

comic ausbuchstabiert hat und was der export in andere mediale

Formen (Animation, spielfilm, tV-serie, musikvideo) bewirkt hat.

Kino ist nicht einfach da, es wird in seiner jeweiligen Form durch

die hybridisierung von im Film dargestellter Welt und materieller

umgebung der zuschauer hergestellt. Der Kinoraum sowie der

Film entwickeln techniken, diese beiden räume miteinander zu

verbinden (oder zu voneinander abzutrennen). Das Kino ist somit

kein ein einfacher raum, sondern entsteht durch diese Verbindung

als ort der verschiedene räume beherbergt, es ist eine „heterotopie“

(Foucault). im seminar werden strategien herstellung des

ortes Kino behandelt, und zwar

- unter rückgriff auf theorien des Kinos (Phänomenologie des

Kinos, Apparatus-theorie)

- anhand von spezifischen Kinoformen (z.B. Vaudeville, ladenkino,

Kinopalast, Autokino) und

- anhand von filmischen strategien (z.B. umgang mit dem

off-screen, Phantom rides, 180° regel).

ein genauer seminarplan mit literaturangaben findet sich im stud.ip. Da

es sich um ein Blockseminar handelt, wird auch ein teil der seminarkommunikation

im stud.ip ablaufen.

termine:

11.05., 08.06.2012, 13:00–18:00

09./10.06.2012, 10:00–18:00

medienkultur 18


Katja schumann

se hBK [ n.n.

heike Klippel / Florian Krautkrämer

Ue hBK [ filmarbeit 3

Dienstag

09:45–11:15

imF 53/25

ab 10.04.2012

Die Veranstaltung wird zu Beginn der Vorlesungszeit auf der

mewi-ergänzungsseite unter http://mewi.hbk-bs.de/bachelor/

kommentiertes-vorlesungsverzeichnis/ergaenzungsarchiv/ bekannt

gegeben.

Dass Filme universell verständlich seien und es eine Art Filmsprache

gäbe, die bei korrekter Anwendung funktioniere und somit

auch vermittelt werden könnte, ist ein mythos, der höchstens auf

das zeitgenössische Angebot kommerziell ausgerichteter

mainstream-kompatibler Filme zutrifft. Dabei gibt es einen großen

teil der Filmgeschichte und auch des aktuellen Filmschaffens, das

sperrig, weniger leicht zugänglich und irgendwie “schwierig”

scheint: stumm- oder experimentalfilme wie auch Filme aus

weniger bekannten ländern. Der schlüssel zu diesen Filmen liegt

oft im erwerb von Kontextwissen – der Kenntnis historischer

zusammenhänge, vergleichbarer Filme und konzeptueller

hintergründe, sowie in einer prinzipiellen offenheit zunächst fremd

wirkenden Filmformen gegenüber.

“Filmarbeit” bezeichnet hier nicht die ausführliche Filmanalyse,

wie sie bspw. thierry Kuntzel unter diesem Begriff betrieb (und der

diesen titel nicht von ungefähr an Freuds traumarbeit anlehnte),

sondern die Arbeit mit dem Film sowie die Arbeit des Films am

rezipienten. Fremdheit und unverständnis sollen nicht “wegerklärt”

werden, viel mehr steht ein “produktives unverständnis” im

Vordergrund. Das bedeutet, dass die möglichen stolpersteine

artikuliert werden, nach sinn und zweck des Films jenseits

persönlicher Vorlieben gefragt und die eigene haltung dazu

reflektiert wird.

im zentrum der Übung steht die Auseinandersetzung mit

verschiedenen tendenzen im gegenwartskino. erwartet werden

von den teilnehmerinnen die Bereitschaft zur lebendigen Diskussion

in sowie regelmäßige Kinobesuche, diese sollen einmal pro

Woche in der gruppe erfolgen. ein Plan mit den Kinoveranstaltungen

wird zu Beginn des semesters ausgegeben. teilnehmerinnen

und teilnehmer der vorherigen Filmarbeits-Veranstaltungen sind

ausdrücklich willkommen.

Die Veranstaltung ist auf 25 studierende beschränkt, bitte melden sie

sich per mail ab dem 19.3.2012 an unter: fl.krautkraemer@hbk-bs.de,

Betreff: Filmarbeit

medienkultur 19


Przemyslaw suwart

Ue hBK [ filmfestivals

mittwoch

15:00–18:15

imF 53/25

ab 11.04.2012

Dem Phänomen des Filmfestivals wird heutzutage in der Film- und

medienwissenschaft immer mehr Bedeutung zugeschrieben. Der

international renommierte Filmwissenschaftler thomas elsaesser

spricht sogar in diesem zusammenhang vom Paradigmawechsel in

der Filmwissenschaft, nachdem Filmfestivals im mittelpunkt der

wissenschaftlichen interesse stehen würden.

in der Übung werden nicht nur einblicke in das Wesen von

Filmfestivals anhand von grundlagentexten und Filmbeispielen

gewährt, sondern auch die theorieansätze vermittelt, die für das

Verständnis der thematik relevant sind, wie z.B. Filmgeschichte;

cultural studies; nationales und transnationales Kino; mechanismen

der Filmindustrie; Publikums- und Öffentlichkeitskonzepte.

Durch textlektüre, kurze referate und gemeinsame Diskussion

sollen die theoretischen, ökonomischen und kulturellen Kontexte

der Filmfestivals beleuchtet werden.

14-täglich

Anmeldung bis zum 10.04.2012 unter p@suwart.com

ergänzend zur Übung ist die teilnahme an der exkursion nach

oberhausen zu empfehlen.

medienkultur 20


KoMMentieRte VeRanstaLtUngen

: meDientechniK


Ba-ModUL t1a: einfühRUng in das PRogRaMMieRen

hermann g. matthies / rainer niekamp

PK tU [ einführung in das Programmieren (für nicht-informatiker)

es sollen die grundlagen des Programmierens, des Aufbaus von

Algorithmen und von objektorientiertem Design erlernt werden.

Ausgehend von kleinen Aufgaben werden im Weiteren komplexere

Programme entwickelt, anhand derer die grundlegenden Konzepte

der Programmentwicklung erarbeitet werden. Als Vehikel dient die

objektorientierte prozedurale Programmiersprache Java.

Qualifikationsziele: Kenntnisse über grundlagen des Programmierens

und einfache Algorithmen.

Anmeldung unter: „Anmelde-interface“. (https://itcgi.rz.tu-bs.de/jcanm/

pet_datenbank.php)

terminauswahl und weitere infos unter:

http://www.wire.tu-bs.de/lehre/ss12/programming/d_eip.html

(Y-nummer erforderlich, erhältlich im raum 015 des gauß it-zentrum

(hans-sommer-str. 65, eg).

http://www.wire.tu-bs.de/eiP/organisation/begleittext.html

http://www.wire.tu-bs.de/eiP/organisation/java.html

Ba-ModUL t1b: weBPRogRaMMieRUng: gRUndLagen

susanne robra-Bissantz

VL Ue tU [ webprogrammierung: grundlagen

termine und raum

werden bekannt

gegeben

sobald Daten vorhanden sind, werden sie auf der

mewi-ergänzungsseite unter http://mewi.hbk-bs.de/bachelor/

kommentiertes-vorlesungsverzeichnis/ergaenzungsarchiv/ bekannt

gegeben.

Ba-ModUL t2: gRUndLagen deR MedientechniK

tim Fingscheidt

VL Ue tU [ einführung in die elektrotechnik für Medienwissenschaftler

montag

15:00– 16:30

PK 4.4 (tu)

ab 16.04.2012

Physikalische größen und messsysteme, elektrische netzwerke

und ihre Analyse, Kapazität und induktivität, komplexe Wechselstromrechnung,

einschaltvorgänge, laplace-transformation

Klausur

Die Übung zur Vorlesung findet 14-täglich dienstags von 15:00 – 16:30

(14-täglich) im raum PK 2.1 statt (ab 17.04.2012)

m.Albach: grundlagen der elektrotechnik i und ii, Pearson studium, isBn

3-8273-7106-6 bzw. 3-8273-7108-2 W.Ameling: grundlagen der

elektrotechnik i und ii, Vieweg, isBn 3-528-39149-9 bzw. 3-528-29150-8

medientechnik 22


Ba-ModUL t5: coMPUteRnetZe

lars Wolf

VL Ue tU [ computernetze

Donnerstag

09:45– 11:15

sn 19.1 (tu)

ab 12.04.2012

- historische einordnung

- Überblick zu netzen & Protokollen

- schichtenmodelle und schichten

- Protokollmechanismen

- Kurzeinführung zu internet-Protokollen

Die Übung zur Vorlesung findet donnerstags von 11:30 – 13:00 im raum

sn 19.1 statt.

A.s. tanenbaum: computer networks, .4 Auflage, Prentice-hall, 2003

siehe auch Aktualisierung auf der Webseite der lehrveranstaltung

medientechnik 23


KoMMentieRte VeRanstaLtUngen

: meDienKonteXte


Ba-ModUL K1a: MedienRecht

hans-christian Poth

VL tU [ Medienrecht i - national

Blockveranstaltung

Bi 84.1 (cn)

in dieser Vorlesung wird ein Überblick über die verschiedenen

Bereiche des (nationalen) medienrechts und verwandter rechtsgebiete

gegeben, die für medienschaffende in der Praxis von

besonderer Bedeutung sind.

Das erste Wochenende widmet sich dem medienrecht im engeren

sinne. Ausgehend von den gewährleistungsrechten und schutzpflichten

der meinungs-, informations-, Presse- und rundfunkfreiheit

des grundgesetzes wird der regulatorische rahmen des

einfachen rechts für medienschaffende und -rezipienten

beleuchtet. Von besonderem interesse sind dabei der zivilrechtliche

umfang und schutz von Persönlichkeitsrechten sowie das

Presse- und rundfunkrecht.

Das zweite Wochenende behandelt medienrecht im weiteren sinne

bzw. das recht der „neuen medien“. schwerpunkte bilden eine

einführung in das urheberrecht und weitere relevante schutzrechte

sowie das internetrecht.

erörtert werden neben regulierungsmöglichkeiten das recht der

Domainnamen, das recht des elektronischen handels

(e-commerce) und der Datenschutz im netz.

Anmeldung unter: https://studip.tu-bs.de (ab 12.03.2012), y-nummer

erforderlich

termine:

13.04.,13.07.,2012, je 13:15–20:00

14.04.,14.07., 2012, je 08:00–14:45

Voraussetzung für die modulprüfung: regelmäßige teilnahme und test

(Präsentation).

Fechner: medienrecht, 12. Auflage 2011

Ferreau/Poth: rundfunkorganisation in Deutschland, JurA 2011, s. 605

ff.

Köhler/Arndt/Fetzer: recht des internets, 7. Auflage 2011

Petersen: medienrecht, 5. Auflage 2010

medienkontexte 25


christiane seehaus

se tU [ Vertiefungsseminar Medienrecht

Blockveranstaltung

Bi 84.1 (cn)

in diesem seminar sollen einzelprobleme des medienrechts

kritisch analysiert und lösungswege aufgezeigt werden. Die

Bandbreite erstreckt sich dabei auf Fragestellungen sowohl des

nationalen als auch des internationalen medienrechts und umfasst

neben grundlagenproblemen auch aktuelle themen. eine

themenliste wird zu Beginn des semesters ausgegeben. Die

studierenden sollen an den terminen des Blockseminars das von

ihnen ausgewählte thema vor den Kommilitonen präsentieren und

in einer schriftlichen seminararbeit vertiefen.

Anmeldung ab dem 12.03.2012 unter https://studip.tu-bs.de.

termine:

25.05.,15.06.2012, je 13:00–20:00

26.05.,16.06.2012, je 08:00–14:45

Das Vertiefungsseminar kann sowohl im sommer- als auch im

Wintersemester belegt werden und setzt nicht zwingend voraus, dass

die Vorlesungen medienrecht i und ii vorher abgeschlossen wurden. Die

seminarthemen speisen sich sowohl aus dem nationalen (medienrecht i),

als auch dem internationalen teil (medienrecht ii). Die Vorbesprechungen

(u.a. themenvergabe) finden während der sprechstundentermine vor den

Veranstaltungen statt (Freitag 12:15–13:00 uhr).

Fink/cole/Keber, europäisches und internationales medienrecht, c.F.

müller Verlag 2008

Fechner / mayer (hrsg.) medienrecht, Vorschriftensammlung, reihe:

textbuch Deutsches recht, c.F. müller.

Fink/schwartmann/cole/Keber (hrsg.) europäisches und internationales

medienrecht, Vorschriftensammlung, reihe textbuch Deutsches recht,

c.F. müller Verlag.

schwartmann (hrsg.) Praxishandbuch medien-, it- und urheberrecht, c.F.

müller Verlag

medienkontexte 26


Ba-ModUL K1c: BasisModUL geseLLschaft

[nach alter studienordnung K3a]

herbert oberbeck

VL tU [ einführung in die sozialwissenschaftliche wirtschafts- und technikanalyse:

arbeit und gesellschaft

Donnerstag

15:00–16:30

Bi 84.2

ab 12.04.2012

Die zukünftige entwicklung von Arbeit und Beschäftigung in

modernen gesellschaften zählt zu den Kernthemen der soziologie.

Wirtschaft und Arbeit entscheiden über die Wohlstandsentwicklung,

prägen (immer noch) die sozialstruktur der gesellschaft und

sind entscheidend für kulturellen und institutionellen Wandel. in

der Vorlesung werden zentrale Dimensionen und aktuelle Prozesse

der Veränderung des Verhältnisses von Wirtschaft, Arbeit und

gesellschaft vorgestellt

Klausur oder hausarbeit

Anmeldung ab dem 12.03.2012 mit y-nummer unter: https://studip.

tu-braunschweig.de/

Jochen Baumann / Dirk Konietzka

se tU [ Perspektiven moderner gesellschaften i - Migration und soziale Ungleichheit

mittwoch

15:00–16:30

Bi 97.12

ab 11.04.2012

im seminar werden Personen, Denkrichtungen und strömungen

der modernen soziologischen theorie der gesellschaft am Beispiel

des themenbereiches der migrationssoziologie vorgestellt. Wir

werden auf moderne klassische erklärungsansätze (Verstehende

soziologie, erklärende soziologie, systemtheorie, Kritische theorie,

Poststrukturalistische soziologie) Bezug nehmen und untersuchen,

in welcher Form moderne theoriebildung an klassische theorien

anknüpft, wie sie sich von dieser unterscheidet und welche

Kontroversen innerhalb der modernen theorien und Beschreibungen

der sozialen ungleichheit feststellbar sind. Aus dem breiten

spektrum der modernen soziologischen theorien werden wir

zentrale theoretische und methodische grundlagen in den Blick

nehmen und zeitgenössische theorien diskutieren.

ein Focus dieses Kurses liegt dabei auf der Frage, wie migration

und soziale ungleichheit in klassisch-moderner Perspektive

(historisch-strukturalistische theorien; marxistische theorie,

handlungstheorie) gedacht wurde und wie heute die sozialwissenschaft

versucht, sich der neuen herausforderung durch die

migrationsprozesse der gegenwart zu stellen (transnationalisierung

sozialer ungleichheit, transmigration, soziale mobilitätsforschung,

raumsoziologie).

Anmeldung ab dem 12.03.2012 mit y-nummer unter: https://studip.

tu-braunschweig.de/

Die literatur wird über stuDiP zur Verfügung gestellt.

zur Vorbereitung und Begleitlektüre empfohlen:

oswald, ingrid: migrationssoziologie, Konstanz uVK 2007

medienkontexte 27


herbert oberbeck

se tU [ Perspektiven moderner gesellschaften ii

Freitag

11:30–13:00

Bi 97.12

ab 13.04.2012

ziel dieser Veranstaltung ist es, ausgewählte soziologische

gegenwartsdiagnosen, die in den letzten beiden Jahrzehnten in

Deutschland, Frankreich, großbritannien und den Vereinigten

staaten vorge-legt worden sind, exemplarisch vorzustellen. Dabei

wird von Übersichtsartikeln ausgegangen, die größtenteils in dem

unten aufgeführten sammelband als gut lesbare sekundärliteratur

erschienen sind.

Anmeldung ab dem 12.03.2012 mit y-nummer unter: https://studip.

tu-braunschweig.de/

lektüreseminar, d.h. alle teilnehmer müssen zu jeder sitzung einen text

von etwa 15-20 seiten lesen. einzelne studierende kommentieren die

texte einleitend

uwe schimank/ ute Volkmann (hg.): soziologische gegenwartsdiagnosen.

eine Bestandsaufnahme. 2. Auflage Vs-Verlag 2007

herbert oberbeck / Anne-chrsitine Baller

se tU [ Perspektiven moderner gesellschaften: Vertrauen als soziologische

Kategorie iii

Donnerstag

09:45–11:15

Bi 97.12

ab 12.04.2012

im seminar werden Personen, Denkrichtungen und strömungen

der modernen soziologischen theorie der gesellschaft vorgestellt.

Wir werden auf klassische erklärungsansätze Bezug nehmen und

versuchen zu eruieren, wo und in welcher Form moderne

theoriebildung anknüpft, wie sie sich unterscheidet und welche

Kontroversen innerhalb der modernen theoretiker feststellbar sind.

Aus dem breiten spektrum der modernen soziologischen theorien

werden wir, mit hilfe von verpflichtend zu lesenden texten,

zentrale theoretische und methodische grundlagen in den Blick

nehmen und zeitgenössische theorien diskutieren. thematischer

schwerpunkt dieses Perspektiven-Kurses ist die Auseinandersetzung

mit der soziologischen Kategorie ?Vertrauen?. Wir werden

uns mit der Frage beschäftigen, inwieweit Vertrauen als konstitutives

strukturmerkmal moderner gesellschaften zu bezeichnen ist.

Dabei reflektieren wir verschiedene soziologische Ansätze, wie

beispielsweise jene von niklas luhmann und Anthony giddens, um

die relevanz von Vertrauen als sozialwissenschaftliche Kategorie

zur Analyse des Verhältnisses zwischen menschen sowie zwischen

menschen und institutionen bestimmen zu können.

Anmeldung ab dem 12.03.2012 mit y-nummer unter: https://studip.

tu-braunschweig.de/

treibel, Annette (2006): einführung in soziologische theorien der

gegenwart, 7. Auflage, Wiesbaden: Vs Verlag für sozialwissenschaften

2006.

Volkmann, ute & schimank, uwe [hrsg.]: soziologische gegenwartsdiagnosen

i, 2. Auflage, Wiesbaden: Vs Verlag für sozialwissenschaften

2007.

medienkontexte 28


Ba-ModUL K1d: BasisModUL staat

(nach alter studienordnung K3b)

ulrich menzel

VL tU [ einführung in die internationalen Beziehungen

Dienstag

09:45–11:15

Bi 84.1

ab 10.04.2012

internationale Beziehungen großgeschrieben (iB) ist die lehre von

den internationalen Beziehungen, internationale Beziehungen

kleingeschrieben ist das zugehörige Politikfeld. Die Vorlesung gibt

eine einführung in gegenstand, Begriffe, Disziplingeschichte,

institutionen und organe des Fachs. Behandelt werden ferner

Weltbilder (Paradigmen) und methoden der iB sowie die wichtigsten

theorien seit dem ersten Weltkrieg bis zur gegenwart. Die

entstehung, Durchsetzung, infragestellung und der Bedeutungsverlust

der theorien werden jeweils in ihren historisch-politischen

Kontext gestellt

Klausur

Alle Folien werden nach jeder sitzung unter http://www-public.tu-bs.

de:8080/~umenzel/inhalt/index.html ins netz gestellt. Die Folien sind als

Druckversion als nr. 81 der Forschungsberichte aus dem institut für

sozialwissenschaften im sekretariat von Frau Kolodziej erhältlich.

ulrich menzel, zwischen idealismus und realismus. Die lehre von den

internationalen Beziehungen. Frankfurt: suhrkamp 2004, 4. Aufl.

medienkontexte 29


ulrich menzel / michael Fürstenberg / sebastian loges

se tU [ einführung in internationale Politik und institutionen

mittwoch

11:30– 13:00

Bi 97.12 (cn)

ab 11.04.2012

oder

Donnerstag

13:15– 14:45

Bi 97.8 (cn)

ab 12.04.2012

oder

montag

15:00– 16:30

Bi 97.8 (cn)

ab 16.04.2012

innerhalb der analytischen Auseinandersetzung mit internationaler

Politik ist die grundlegende Kenntnis zentraler Begriffe, theoretischer

und inhaltlicher Ansätze sowie historischer entwicklungen

von besonderer Bedeutung. Deshalb sollen im grundkurs

ergänzend zur gleichzeitig besuchten Vorlesung ?einführung in die

internationalen Beziehungen? die notwendigen Kenntnisse

erarbeitet werden.

nach einer einführenden Beschäftigung mit grundkonzepten und

Begriffen der internationalen Politik werden im weiteren Verlauf

dieser Veranstaltung klassische (sicherheit, Krieg, Frieden) sowie

speziellere (entwicklung, umwelt, menschenrechte) themenfelder

betrachtet, um möglichkeiten und hindernisse von Kooperation

verschiedener Akteure in unterschiedlichen Kontexten beurteilen

zu können.

Anmeldung ab dem 12.03.2012 mit y-nummer unter: https://studip.

tu-braunschweig.de/

Knapp, manfred / Krell, gert (hrsg.): einführung in die internationale

Politik. 4. Aufl. münchen: oldenbourg 2004.

rittberger, Volker / Kruck, Andreas / romund, Anne: grundzüge der

Weltpolitik. theorie und empirie des Weltregierens. Wiesbaden:

Vs-Verlag 2010.

schimmelfennig, Frank: internationale Politik. Paderborn: schöningh

2008.

Woyke, Wichard (hrsg.): handwörterbuch internationale Politik. opladen:

Budrich 2008.

medienkontexte 30


Ba-ModUL K1e: MediensoZioLogie

[nach alter studienordnung K3c]

michael mönninger

VL hBK [ Laboratorien der Moderne: die europäische großstadt

mittwoch

09:00-10:30

21/007 hBK

ab 11.04.2012

Die traditionsgeprägten erscheinungsbilder europäischer metropolen

täuschen darüber hinweg, dass diese städte erst von der mitte

des 19. Jahrhunderts an ihr heutiges gesicht bekommen haben.

Damals lösten hochindustrialisierung und Bevölkerungsexplosion

gewaltige umwälzungen und Wachstumssschübe aus. Der radikale

Wandel von stadtgestalt, öffentlichem raum, gesellschaftsstruktur

und künstlerischen Ausdrucksformen machte die großstädte zu

laboratorien neuer Bau- und lebensformen. nicht nur Architekten

und ingenieure arbeiteten an grundlegenden transformationen in

der Bau- und raumgestaltung (straßen, Plätze, monumente,

infrastruktur). Auch schriftsteller und bildende Künstler reagierten

auf die entstehung der großstädtischen massengesellschaft mit

neuen Wahrnehmungsformen und Darstellungsweisen. Auf der

schwelle zwischen historismus und moderne bildeten die städte

neue Wissensbestände und Ausdrucksweisen heraus, die die

menschen in ihren Praktiken prägten und dabei ebenso Prozesse

der sinnformung wie der körperlich-materiellen einschreibung

anstießen. Die Vorlesung behandelt die großen urbanistischen

stadtvorbilder (u.a. Barcelona, Paris, london, Wien, Berlin) in

ausgewählten Aspekten ihrer Planungsstrategien und technischkünstlerischen

neuerungen; begleitend zur Vorlesung findet ein

vertiefendes seminar statt.

Anmeldung unter: https://studip.hbk-bs.de

medienkontexte 31


michael mönninger

se tU [ Laboratorium der Moderne

mittwoch

16:45-18:15

02/008 (hBK

mediothek)

ab 11.04.2012

Das seminar zur Vorlesung untersucht exemplarische Bauaufgaben,

raumfiguren und Wahrnehmungsmodi, die sich durch die

urbanisierung seit 1850 herausgebildet haben. Besprochen werden

literarische und wissenschaftliche schlüsseltexte zur neueren

stadt- und Kulturgeschichte europäischer metropolen. Weil die

städte auf vergleichbare herausforderungen mit verschiedenen

strategien der Planung und gestaltung reagierten, geht es auch

um erklärungsversuche, wie sich differenzierte städtephysiognomien

herausbildeten. Besonderes interesse gilt dabei dem neuen

soziologischen und kulturwissenschaftlichen Forschungsgebiet der

„eigenlogik“ von städten.

Anmeldung per email: moenninger@t-online.de

sowie unter: https://studip.hbk-bs.de

helmuth Berking , martina löw (hg.), Die eigenlogik der städte: neue

Wege für die stadtforschung. Frankfurt am main 2008

Vittorio magnago lampugnani, Die stadt im 20. Jahrhundert. Visionen,

entwürfe, gebautes. Berlin 2010

leonardo Benevolo, Die geschichte der stadt. Frankfurt am main:

campus 2000

spiro Kostof, Das gesicht der stadt. geschichte städtischer Vielfalt.

Frankfurt: campus 1992.

Kieß, Walter, urbanismus im industriezeitalter. stuttgart 1991

Donald J. olsen, Die stadt als Kunstwerk. Frankfurt: campus 1988

Jean Dethier, Alain guiheux, la Ville. Art et Architecture en europe

1870-1993. Paris: editions du centre Pompidou 1993.

lewis mumford, Die stadt. geschichte und Ausblick. münchen: dtv 1979

Dieter hoffmann-Axthelm, Die dritte stadt. Frankfurt am main 1993

camillo sitte, Der städtebau nach seinen künstlerischen grundsätzen.

Wien: Böhlau 2003

hotzan, J.: dtv-Atlas stadt. Von den ersten gründungen bis zur modernen

stadtplanung, münchen 1997.

medienkontexte 32


marcus Körber

Ue hBK [ Bildbeschreibung vor ort

Blockveranstaltung

02/008 (hBK

mediothek)

Aktuelle künstlerische Positionen zeichnen sich oftmals durch ein

hohes maß an Konzeptionalität, referentialität und Komplexität

aus. Das führt dazu, dass viele Werke und Konzepte der gegenwartskunst

auf uns unverständlich, verschlossen

und einigermaßen abgehoben wirken. Auch das mag der grund

dafür sein, dass

das sprechen über zeitgenössische Kunst nicht selten dem Versuch

gleicht einen Pudding an die Wand zu nageln – einerseits.

Andererseits erzeugt eben dieser „hermetismus“ ein steigenden

Bedarf nach Verständlichkeit und ein wachsendes Bedürfnis nach

unmittelbarer erfahrbarkeit von Kunst. Doch wie kann man etwas

verständlich machen, beschreiben und erläutern, ohne den zugang

zum Werk zu verstellen und es seiner unmittelbarkeit zu berauben?

eben darin liegt die herausforderung einer Bildbeschreibung: sie

muss so offen wie möglich und so präzise wie nötig sein.

in dieser Übung soll die Kunstbetrachtung und Bildbeschreibung

unmittelbar vor originalen eingeübt und erprobt werden. im

mittelpunkt werden Werke moderner und zeitgenössischer Kunst

stehen, denen wir uns schreibend und im gespräch annähern

werden. es sind museumsbesuche in Braunschweig, hannover und

Wolfsburg vorgesehen.

Anmeldung per email: marcus.koerber@stadt.wolfsburg.de

sowie unter: https://studip.hbk-bs.de

Vorbesprechung: 12.04.2012, 16:45-18:15, 02/008

Alle weiteren termine erfolgen nach Absprache in der Vorbesprechung.

begrenzt auf 20 teilnehmerinnen

medienkontexte 33


Ba-ModUL K2a: PsYchoLogie

Petra sandhagen

Ue tU [ soziale Beziehungen und Medien

Dienstag

16:45–18:15

PK 14.6 (tu)

ab 10.04.2012

Wie verändern sich soziale Beziehungen und Freundschaften durch

soziale netzwerke wie Facebook? Diese Frage soll im seminar an

hand von psychologischen theorien zu sozialen Beziehungen im

lebenslauf diskutiert werden. Die teilnehmer sollen theoretisch

und in praktischen Übungen einflüsse der medien wie internet

aber auch Fernsehen, smartphone und zeitung herausarbeiten

Jürgen howe

Ue tU [ ältere Menschen und neue Medien

Donnerstag

13:15–14:45

BW 74.4

ab 12.04.2012

Die Anmeldung erfolgt über stud.iP der tu sowie

Anmeldung am institut für Psychologie (näheres unter http://www.

tu-braunschweig.de/psychologie/aktuell)

Batinic, B. & Appel, m. (2008). medienpsychologie. heidelberg: springer.

schmidt-Denter, u. (2005). soziale Beziehungen im lebenslauf.

Weinheim: Beltz.

Die studierenden lernen die lebenslage älterer menschen kennen

und erwerben Kenntnisse über die nutzung von neuen Kommunikationstechnologien

durch die ältere Bevölkerungsgruppe. Das

bezieht sich auf den einsatz von Fahrassistenzsystemen in Autos,

notrufsystemen in Wohnungen sowie den umgang mit dem

internet. Projekte zur innovativen Verbesserung von Pcs, mobilen

telefonen sowie tablet-Pcs werden vorgestellt. eigene erfahrungen

machen die studierenden in kleineren wissenschaftlichen

Projekten, in denen sie gemeinsam mit älteren menschen

unterschiedlichsten Alters software und hardware ausprobieren.

Dabei wird die nutzerperspektive systematisch erfasst und unter

dem gesichtspunkt der Weiterentwicklung ausgewertet.

Die Anmeldung erfolgt über stud.iP der tu sowie

Anmeldung am institut für Psychologie (näheres unter http://www.

tu-braunschweig.de/psychologie/aktuell)

medienkontexte 34


Patrizia ianiro

Ue tU [ systemische Beratung

Donnerstag

09:45–11:15

humb 33,213

ab 10.04.2012

in systemischen Beratungen geht es darum, dass Berater und

Klient gemeinsam die vorhandenen ressourcen und Fähigkeiten

des Klienten aktivieren, um zu einer für den Klienten tragfähigen

lösung zu kommen. im rahmen dieses trainings geht es um die

Vermittlung der grundgedanken systemischen Denkens und

handelns. Wir beschäftigen uns unter anderem mit folgenden

Fragestellungen: Wie ist meine rolle und haltung als Berater? Wie

kläre ich das Anliegen meines Klienten? Wie steuere ich den

Beratungsprozess? Wie stelle ich wirksame Fragen? Anhand von

Praxisfällen werden in Kleingruppen Beratungen durchgeführt. Die

Beratungskompetenz der teilnehmenden wird erweitert, indem sie

eigenständig Beratungen in der rolle als Berater durchführen.

Wachstum und Weiterentwicklung entstehen durch gegenseitiges

Feedback. Die Veranstaltung ist über 2 semester angelegt. Die

teilnahme am ersten training im sose 2012 ist zugangsvoraussetzung

für den zweiten teil im Ws 2012/ 2013. zwischen der

Veranstaltung im sose und Ws wird das Wissen in individuellen

Beratungsgesprächen vertieft. studierende der Psychologie und

verwandter Disziplinen haben bei der Platzvergabe Vorrang.

Psychologisches grundlagenwissen wird vorausgesetzt.

Die Anmeldung erfolgt über stud.iP der tu sowie

Anmeldung am institut für Psychologie (näheres unter http://www.

tu-braunschweig.de/psychologie/aktuell)

termine:

10.04.2012, 18:30, spielmannstr.19. eg (Vorbesprechung:)

06.07.2012, 09:00-18:00,

14.07.2012, 09:00-18:00,

15.07.2012, 09:00-16:00

literatur wird im studiP zur Verfügung gestellt.

medienkontexte 35


Ba-ModUL K2b: weiteRBiLdUng Und Medien

susanne Kannenberg

se tU [ Mediengestützte fallarbeit in der erwachsenenbildung

Blockveranstaltung

Bi 97.4

häufig wird e-learning-szenarien ein hohes Potenzial für die

Kompetenzentwicklung von lernenden unterstellt, obwohl in der

Praxis überwiegend fachliches Wissen vermittelt wird. im seminar

lernen wir einen Ansatz kennen, der eine Brücke zwischen dem

Anspruch der Kompetenzvermittlung und den technischen

möglichkeiten von lernplattformen schlagen kann:

die mediengestützte Fallarbeit. neben theoretischen Aspekten der

Kompetenzvermittlung, des e-learnings und der Fallarbeit soll im

Blockseminar ebenfalls die Praxis in den Blick genommen werden:

Wir werden Videofälle analysieren und einen kleinen Fall selbst

erstellen.

Anmeldung: über stud.iP ab dem 15.03.2012

termine: 21./22.04, 28./29.04.2012, je 09:00–16:00

Ba-ModUL K2c: KUnstwissenschaft

Bitte wählen Sie zwischen den Alternativen A, B, und C

ilka Becker

se hBK [ Kollaborationen. formen kollektiven arbeitens in der Kunst

mittwoch

16:45–18:15

01/305 (hBK)

ab 12.04.2012

seit der frühen moderne haben sich zahlreiche Künstlerinnengruppen

formiert, um das Verhältnis zwischen Künstlerinnen, Publikum

und institutionen zu untersuchen. zu nennen wären surrealismus,

Dada, Fluxus, die situationistische internationale, group material

oder etwa die guerilla girls. in gruppierungen der jüngeren zeit

wie Bernadette corporation, the otholith group, raqs media

collective, geheimagentur oder monochrom werden zunehmend

die sozialen Beziehungen selbst zum schauplatz und material der

Kunst. sie befragen die zusammenhänge zwischen ästhetischer

Produktion und subjektivität und damit eine politische Dimension

künstlerischer Produktion.

Welche Versprechen und sozialen modell bergen Begriffe wie

Partizipation, interaktion, Künstlerinnenpaar, Factory, Projekt,

Kooperative oder Kollektiv, wenn man sie kritisch befragt? Wie

funktioniert zusammenarbeit, wenn man im zeitgenössischen

Kunstbetrieb ständig mobil und flexibel sein muss? Welche räume,

welche Formen von Autorschaft entstehen im zuge dieser Praxis?

Gehört zu Alternative A

begrenzt auf 25 teilnehmer

Anmeldung unter https://studip.hbk-bs.de ab dem 12.03.2012, ab 18:00

uhr.

medienkontexte 36


Dorothée Brill

se hBK [ Manifest - Lektüreseminar zur avantgarde

Dienstag

09:45–13:00

02/008 (hBK

mediothek)

ab 10.04.2012

christoph metzger

Ue hBK [ neo-Romanticisms

montag

09:45–11:15

01/305 (hBK)

ab 16.04.2012

“um ein manifest zu lanzieren, muß man das ABc wollen, gegen

1, 2, 3 wettern.” so schreibt tristan tzara in seinem “manifest

Dada 1918”, in dem er des Weiteren feststellt: “ich schreibe ein

manifest und will nichts, trotzdem sage ich gewisse Dinge und bin

aus Prinzip gegen manifeste, wie ich auch gegen die Prinzipien

bin”. Das Künstlermanifest ist eine Ausdrucksform der historischen

Avantgarde - so lässt sich mit etwas Überspitzung sagen. hier

haben sich Künstler in besonders vielfältiger Weise dieses

sprachrohrs für die Verlautbarung des eigenen und in der regel

kollektiven künstlerischen Anliegens bedient. Als literarische Form

ist das manifest insofern eine Besonderheit, als es häufig sowohl

erklärung wie manifestation eines künstlerischen Anliegens ist.

Anhand der lektüre und Diskussion von manifesten des frühen 20.

Jahrhunderts verfolgt das seminar also eine Auseinandersetzung

mit dieser textgattung und eine einführung in die künstlerischen

Kernanliegen der historischen Avantgarde.

Das seminar richtet sich explizit an studierende der Kunstwissenschaft

und der Freien Kunst. Durch den erwähnten Doppelcharakter,

den das manifest haben kann, beschäftigt sich das seminar

auch mit dem zusammenspiel von künstlerischer Praxis und

theorie. Vor diesem hintergrund soll das eigene künstlerische

schaffen der studierenden der Freien Kunst im seminar diskutiert

werden können.

Gehört zu Alternative A

14-täglich

begrenzt auf 25 teilnehmer

Anmeldung unter https://studip.hbk-bs.de ab dem 12.03.2012, ab 18:00

uhr.

Der Begriff neo romanticisms umschreibt Phänomene zeitgenössischer

Kunstformen, die themen der romantik reflektieren.

unser Fokus liegt auf Persönlichkeiten und Werken die nach 1800

in den gattungen der literatur, musik und Kunst vor allem an der

Küste mecklenburg-Vorpommerns entwickelt wurden. Den

aktuellen schwerpunkt bildet gerhard hauptmann, dessen Werk in

verschiedenen Formen der Kunst aufgegriffen werden kann. 2012

feiert das gerhard – hauptmann – haus auf insel hiddensee den

führenden literaten der 1920er und 1930er Jahre. Wir haben die

möglichkeiten, damit verbundene themen aufzugreifen und in

Form von Projekten zu kommentieren.

Gehört zu Alternative A

begrenzt auf 25 teilnehmer

Anmeldung unter https://studip.hbk-bs.de ab dem 12.03.2012, ab 18:00

uhr.

medienkontexte 37


linda hentschel

VL hBK [ geschichte der visuellen wahrnehmung und ihrer Medien in der

Moderne

Donnerstag

11:30–13:00

21/007 (hBK)

ab 12.04.2012

Die Vorlesung untersucht die geschichte des sehens und ihrer

optischen Apparate in der westlichen Kultur seit dem 15. Jahrhundert.

Von der zentralperspektive der renaissance, über die camera

obscura im 18. Jahrhundert, die stereoskopie im 19. Jahrhundert

bis zur digitalen Fotografie werden Wahrnehmungs- und medientheorien

anhand exemplarischer Bild- und textlektüren diskutiert.

Gehört zu Alternative B

Anmeldung unter https://studip.hbk-bs.de ab dem 12.03.2012, ab 18:00

uhr.

hans Joachim neyer

VL hBK [ Zur geschichte der Karikatur und des comics

Donnerstag

09:45–11:15

21/007 (hBK)

ab 12.04.2012

Die Karikatur ist das zerrbild eines maßgebenden Vorbilds. sie

braucht die regel, um sie zu brechen. sagt eine Kuh zu einem

Polizisten: „mein mann ist auch bei den Bullen“. entsprechend

beginnt die Vorlesung mit der hohen Kunst der renaissance, die

bis heute für jede künstlerische Bewegung vorbildlich bleibt.

marktfähig wird die Karikatur erst in england im 18. Jahrhundert.

Pressefreiheit, massenproduktion, Printshops und copyright

begründen das „golden Age of caricature“. in dieser zeit entwickeln

sich bereits auch wichtige elemente des modernen comics:

hogarth´ Bildfolgen und rowlandsons serienheld Dr. syntax sind

hier zu nennen. töpffer in Frankreich nutzt das lithografische

umdruckverfahren für die ersten comicalben, in denen Bild und

schrift systematisch vereint sind. napoleon wird „the first

universal figure in caricature“ genannt, weil er mit seinen Kriegen

ganz europa Anlass zur Kritik gibt. zeitgleich mit töpffer nutzen

auch grandville und Daumier den gerade erfundenen steindruck für

neuartige politische Karikaturen. und schließlich Wilhelm Busch,

dessen karikaturhafte zeichnungen und satirische Bildergeschichten

ohne den modernen holzstich undenkbar wären. sie persiflieren

einerseits die biedermaierliche gemütlichkeit des politisch

resignierenden Deutschen michel, andererseits beeinflussen sie

mit ihrer kinematografisch argumentierenden Bösartigkeit ganz

entscheidend den amerikanischen zeitungs-strip um 1900.

Kurzum: Die powerpoint-gestützte Vorlesung präsentiert in

chronologischer reihenfolge die wichtigsten zeichner, ihr Publikum

und die historischen Arbeitsbedingungen.

Gehört zu Alternative C

Anmeldung unter https://studip.hbk-bs.de ab dem 12.03.2012, ab 18:00

uhr.

medienkontexte 38


linda hentschel

se hBK [ Kulturgeschichte der Melancholie

mittwoch

15:00–16:30

02/008 (hBK

mediothek)

ab 11.04.2012

seit der Antike hat der Affekt der melancholischen nachdenklichkeit

immer wieder seine gesellschaftliche Bedeutung geändert. Von

einem Körpersäfteungleichgewicht bei hippokrates, über die

todsünde der trägheit (Acedia) im mittelalter, dem wahnhaften

Künstlergenie des 18. Jahrhunderts, der verunglückten trauer und

Depression in der Freudschen Psychoanalyse, dem melodrama im

Kino der 1940/50er Jahre bis hin zu aktuellen Debatten um

Widerstand und rebellion spielt die melancholie immer wieder

eine tragende rolle, wenn es um die Frage geht, wie das subjekt

mit der erfahrung von Verlust und leere umgeht.

Gehört zu Alternative B und C

begrenzt auf 25 teilnehmer

Anmeldung unter https://studip.hbk-bs.de ab dem 12.03.2012, ab 18:00

uhr.

stefanie rentsch

Ue hBK [ Ver-rückt? Bilder von geisteskranken

Donnerstag

15:00–18:15

21/007 (hBK)

ab 12.04.2012

Die etablierung der Psychologie als Wissenschaft mitte des 19.

Jahrhunderts wurzelt in der Vorstellung von geisteskrankheit als

Abweichung von der gesellschaftlichen norm und dem vernunftgeleiteten

handeln. Die als wahnsinnig klassifizierten und

pathologisierten menschen galten nach diesem maßstab als aus

dem vermeintlich normalen leben ‚ver-rückt‘. zugleich stellte sich

die Frage, wie diese, sich im inneren eines menschen abspielende

, Abweichung für Außenstehende sichtbar und kommunizierbar

gemacht werden könne. Die Übung wird sich dem themenkomplex

in zweifacher hinsicht nähern. zum einen soll der Blick auf „irre,

geisteskranke und Wahnsinnige” und deren Darstellung seit dem

beginnenden 19. Jahrhundert verfolgt werden. Die spannbreite

wird dabei von romantischen, aus der literatur inspirierten

Vorstellungen bis hin zu Abbildungen für medizinische zweck

reichen (Johann Füssli, Jean-Étienne Dominique esquirol, théodore

géricault, Wilhelm Kaulbach u.a.). zum anderen sollen Arbeiten von

psychisch erkrankten selbst sowie deren Bewertung zwischen

diagnostischer Verwertbarkeit und Beurteilung unter ästhetischen

gesichtspunkten besprochen werden (sammlung Prinzhorn, Art

Brut).

Gehört zu Alternative B und C

14-täglich

Anmeldung unter https://studip.hbk-bs.de ab dem 12.03.2012, ab 18:00

uhr.

medienkontexte 39


therese Bhattacharya-stettler, nox mentis. Darstellung von Wahnsinn in

der Kunst des 19. Jahrhunderts, Bern 1989.

Anne-marie Dubois, De l‘art des fous à l‘œuvre d‘art , 4 Bände, Paris

2007ff.

michel Foucault, Wahnsinn und gesellschaft. eine geschichte des Wahns

im zeitalter der Vernunft. Frankfurt am main 1993.

sander l. gilman, Wahnsinn, text und Kontext. Die historischen

Wechselbeziehungen der literatur, Kunst und Psychiatrie, Frankfurt am

main 1981.

Jane Kromm, the Art of Frenzy. Public madness in the Visual culture

1500-1850, london, new York 2002.

hans Prinzhorn, Bildnerei der geisteskranken (7. Aufl.), heidelberg 2011.

martina Weinhart/max hollein (hg.), Weltenwandler. Die Kunst der

outsider. Katalog, ostfildern 2010.

Brigit zilch-Purucker, Die Darstellung der geisteskranken Frau in der

bildenden Kunst des 19. Jahrhunderts am Beispiel der melancholie und

hysterie, herzogenrath 2001.

Ba-ModUL K3: MassenKoMMUniKation Und

MassenMedien [nach alter studienordnung M5]

Patrick Jäkel

se tU [ Massenkommunikation: theorien und Modelle der Kommunikations-

und Medienwissenschaften

mittwoch

15:00–16:30

Bi 97.9

ab 11.04.2012

in diesem seminar sollen die teilnehmerinnen und teilnehmer

grundlegende Kenntnisse der wesentlichen Basis-theorien und

einer Auswahl an zentralen Ansätzen bzw. modellen der medien-

und Kommunikationswissenschaft erwerben: Von kritischer theorie

bis zur systemtheorie, von modellen der nachrichtenauswahl über

Agenda setting bis zum dynamisch-transaktionalen Ansatz. Die

studierenden werden befähigt, den transfer des erworbenen

theorie-Wissens auf themen und Probleme der massenmedien zu

vollziehen und auf einen exemplarischen Problemkontext

anzuwenden.

Anmeldungen bitte über stud.iP ab dem 12.03.2012

Fragen zur Anmeldung an: p.jaekel@tu-braunschweig.de

Das seminar gehört zum Bachelor-modul m5/K3 „massenkommunikation

und massenmedien“. Die zugehörige Vorlesung wird im Ws angeboten.

medienkontexte 40


Ba-ModUL K4: Methoden deR Medien- Und

KoMMUniKationswissenschaften

Dirk Konietzka

VL tU [ einführung in die empirische sozialforschung

Donnerstag

11:30–13:00

Bi 84.1

ab 12.04.2012

solide Kenntnisse der methoden der sozialforschung werden nicht

nur benötigt, um eigene empirische untersuchungen erfolgreich

durchführen zu können. sie sind auch erforderlich, um einen

großen teil der Forschung in soziologie und angrenzenden

sozialwissenschaften verstehen zu können. Die Vorlesung gibt

einen Überblick über die grundlagen der empirischen sozialforschung

und behandelt, dem Ablauf des Forschungsprozesses

folgend, verschiedene methoden der erhebung und Auswertung

empirischer Daten. Dabei werden sowohl quantitative als auch

qualitative methoden berücksichtigt. themen der Vorlesung sind

die Auswahl des untersuchungsproblems, die Formulierung von

Fragen und hypothesen, die messung und operationalisierung von

Konzepten und theorien sowie die Auswahl geeigneter untersuchungsformen

und untersuchungsobjekte. ein schwerpunkt der

Vorlesung liegt bei der Darstellung und dem Vergleich unterschiedlicher

methoden der Datenerhebung (Formen der Befragung,

Beobachtung und inhaltsanalyse), darüber hinaus werden

grundzüge der Datenanalyse erläutert.

Klausur

Anmeldung ab dem 12.03.2012 mit y-nummer unter: https://studip.

tu-braunschweig.de/

zur Vorbereitung empfohlen:

christoph Weischer, 2007: sozialforschung, Konstanz, utB.

Annekatrin Bock

se tU [ “ich sehe was, was du nicht siehst…“ fernsehserienrezeption

montag

15:00–16:30

97.12 Bi

ab 16.04.2012

Das seminar ist Bestandteil eines zweiteiligen moduls. in diesem

teil des moduls werden grundlegende Kenntnisse zu qualitativen

und quantitativen methoden der empirischen sozialforschung

sowie zum Ablauf eines Forschungsprozesses vermittelt. Die

studieren arbeiten in Kleingruppen an einem exemplarischen

Forschungsprojekt mit medien- und kommunikationswissenschaftlichem

schwerpunkt, bei dem sie eigenständig eine untersuchung

planen und umsetzen. ziel des seminars ist es, einen einblick in

die Bandbreite empirischer Forschungsmethoden zu erhalten und

darüber hinaus die Kompetenz zu erwerben, Vor- und nachteile

quantitativer und qualitativer methoden gegeneinander abzuwägen

sowie selbstständig eine wissenschaftliche untersuchung zu

konzipieren.

Anmeldung ab dem 12.03.2012 mit y-nummer unter: https://studip.

tu-braunschweig.de/ in der Veranstaltung Forschungsmethoden. Fragen

zur Anmeldung per mail an: annekatrin.bock@tu-braunschweig.de

medienkontexte 41


KoMMentieRte VeRanstaLtUngen

: meDienPrAXis

: ÜBerFAchlicher ProFessionAlisierungsBereich


holger isermann

Ue tU [ einführung in den Journalismus

mittwoch

16:45–18:15

redaktionsraum

campus nord

ab 11.04.2012

2 cr

in der Veranstaltung einführung in den Journalismus wollen wir

theoretisch lernen, was überzeugenden, informativen und

unterhaltsamen Journalismus ausmacht und dieses Wissen in

vielen praktischen Übungen anwenden und vertiefen. Das

spektrum reicht dabei von der themenfindung über die recherche

bis zur praktischen umsetzung einer geschichte, von der

textuellen Arbeit bis in den Bereich des visuellen Journalismus.

interview-, schreib- und Fotoübungen runden das seminar ab und

sorgen für den nötigen theorie-Praxis-transfer.

Anmeldung ab dem 12.03.2012 mit y-nummer unter: https://studip.

tu-braunschweig.de/

holger isermann

PJ tU [ hochschulmagazin für Braunschweig

mittwoch

18:30–20:00

redaktionsraum

campus nord

3 cr

Du willst Journalismus lernen? menschen erreichen und nicht für

den Aktenordner schreiben? Überzeugende Arbeitsproben

sammeln und damit den grundstein für Praktika oder sogar den

Berufseinstieg legen? Dann nutz die chance und werde mitglied in

der redaktion von studi38 - dem hochschulmagazin für die region.

Finde ein thema, geh raus unter die leute, recherchier spannende

hintergründe, mach überzeugende Bilder und schreib einen text,

der den leser abholt, mitnimmt und bestenfalls dazwischen

bewegt, informiert oder einfach unterhält. im Praxisprojekt studi38

produzieren wir in Kooperation mit einem Braunschweiger Verlag

stück für stück ein komplettes unimagazin und wollen neben dem

geist auch das Auge unserer leser überzeugen: mit rund 50 seiten

redaktionellem inhalt, großformatigen Bildern und geschichten, die

hautnah dran sind an den menschen und dem campus. zugangsvoraussetzung

für das geblockte Praxisprojekt sind journalistische

Vorkenntnisse, z.B. die erfolgreiche teilnahme am seminar

“einführung in den Journalismus”

Anmeldung mit y-nummer ab dem 12.03.2012 unter: https://studip.

tu-braunschweig.de/. Fragen zur Anmeldung: h.isermann@tu-braunschweig.de

medienpraxis / Überfachl.Prof.-bereich 43


henning noske

PJ tU [ Von der Uni in die Zeitung - Projekt Printjournalismus

termine werden

bekannt gegeben

2 cr.

edgar Weiß

se hBK [ drehbuchhandwerk

Blockveranstaltung

erster Block in

53/05, zweiter

Block in 53/25

2 cr.

grundlagen des Printjournalismus/teilnahme am campus-Projekt

der Braunschweiger zeitung. Während des semesters erscheint

einmal wöchentlich die campus-seite der Braunschweiger zeitung.

sie wird von redakteuren gemeinsam mit studentischen mitarbeitern

erstellt. zudem werden geeignete studentische mitarbeiter in

wissenschaftsjournalistische Projekte der redaktion eingebunden.

Das seminar vermittelt die grundlagen der redaktionellen Arbeit

und mündet in ein intensives schreibtraining.

Anmeldungen per e-mail an henning.noske@bzv.de

Für einen teilnahmenachweis sind die teilnahme an allen Blockveranstaltungen,

aktive konzeptionelle mitarbeit und das erfolgreiche Verfassen

redaktioneller Beiträge Voraussetzung.

Wolf schneider / Paul-Josef raue: Das neue handbuch des Journalismus.

hamburg 2003

henning noske: Journalismus - Was man wissen und können muss. ein

lese- und lernbuch, essen 2012

n dieser Veranstaltung können sie sich durch schreibübungen,

Filmanalysen und der entwicklung einer eigenen story spielerisch

mit Prinzipien des filmischen erzählens vertraut machen. Wir

werden ihre Filmideen untereinander diskutieren und versuchen,

sie konstruktiv zu entwickeln. im besten Fall schulen sie auf diese

Weise ihre Vorstellungskraft und verinnerlichen gleichzeitig einige

grundbegriffe der Dramaturgie.

zur Vorbereitung schauen sie bitte Polanskis “chinatown”,

Verbinskis “rango” und rosenmüllers “Wer früher stirbt ist länger

tot”

Anmeldung per e-mail an edgarweiss@web.de

termine:

27.04.,28.04.2012, imF 53/05

15.06.,16.06.2012, imF 53/25

jeweils 11:00-17:00 uhr

medienpraxis / Überfachl.Prof.-bereich 44


henry steinhau

se hBK [ social Media-Praxis für designer, Künstler, wissenschaftler

Donnerstag

11:30–13:00

imF / 21/107 (zKi)

ab 12.04.2012

3 cr.

Facebook, twitter, Xing, google+ und linkedin haben längst ihren

Platz eingenommen in persönlichen wie öffentlichen Kommunikation.

Viele kennen diese Plattformen als leser, vielleicht auch als mehr

oder weniger aktive nutzer, ob nur für‘s Private oder auch schon

beruflichen motivationen. Für Professionalisierung und Berufsleben

sind die sozialen netzwerke eine wichtige handlungsebene, speziell

für Freiberufler und (solo-)selbständige, Designer, Künstler oder

Wissenschaftler – die individuelle, selbstkontrollierte Außendarst mittels

netzwerk-„Profilen“ muss professionell betrachtet und praktisch

erlernt werden – als Kommunikation mit Bezugsgruppen und

teil-Öffentlichkeiten, mit Kooperationspartnern u Branchen, mit

Auftraggebern und Kunden. Dafür genügen aber nebenbei erworbenen

mitlese-Kenntnisse und Fertigkeiten nicht mehr, der umgang

im und mit den social Webs muss gezielter und kontinuierlicher erfolgen:

einträge schreiben, kommentieren und bewerten, einträge

teilen, weiterreichen und streuen.

Das Praxis-seminar nimmt sich die zeit, um analytisch und gezielt in

die genannten social media Plattformen hineinzusehen, ihren

Aufbau, ihre Funktionen, ihre Wirkungsweisen zu erfassen. zudem

erarbeiten die teilnehmerinnen und teilnehmer eigene nutzungs-

Prioritäten und -Vorgehensweisen: konkret, pragmatisch und sofort

sichtbar. so steht neben dem Aufbau und Füllen eigener Profile,

seiten und mitteilungskanäle auch das kollektive reflektieren,

Bewerten und Auseinandersetzen mit den selbst geschaffenen

Kommunikationsangeboten im mittelpunkt von seminarsitzungen

und -übungen.

Anmeldung erforderlich! teilnehmerzahl begrenzt! Platzvergabe nach

eintreffen verbindlicher Anmeldung unter h.steinhau@hbk-bs.de

Auftaktseminar am 12.04.2012 im imF. Ab 19.04.2012 findet das seminar im

raum 21/107 (zKi) statt.

henry steinhau

se hBK [ texte schreiben für studium, Beruf und Medien

Donnerstag

13:15–14:45

14/005 (hBK)

ab 12.04.2012

3 cr.

Dieses seit nunmehr sechs semestern stattfindende und bewährte

Praxisseminar führt studierende an das zielgerichtete schreiben von

zweckgebundenen texten heran: Für‘s studium, für‘s Berufsleben und

für die medien. Der schwerpunkt liegt auf „nutz“-texten, die in

unterschiedlichen Darstellungsformen sowie für unterschiedliche

Verwendungszwecke und zielgruppen zu verfassen sind, etwa

hausarbeiten und referate, Protokolle und Projektberichte, motivationsschreiben

und selbstdarstellungen, Pressemitteilungen und

meldungen, social media- und Blog-einträge. neben einführungs- und

lerneinheiten gibt es zahlreiche praktische Übungen, vorwiegend in

einzel- sowie gruppenarbeit. ein eigener Pc wäre von großem Vorteil.

Anmeldung erforderlich! teilnehmerzahl begrenzt! Platzvergabe nach

eintreffen verbindlicher Anmeldung unter h.steinhau@hbk-bs.de

medienpraxis / Überfachl.Prof.-bereich 45


claudia gorille

se tU [ nah dran - mit Journalisten und PR-Profis im gespräch

Donnerstag

18:30–20:00

Bi 97.12 (cn)

ab 12.04.2012

3 cr.

Der studiengang medienwissenschaften vermittelt den studierenden

viel theoretisches Basiswissen rund um medienberufe. ziel

dieses seminar ist es, eine Brücke zur Praxis zu schlagen und aus

der Vielzahl der möglichen medienberufe den Alltag von Journalisten

(reportern wie Programmplanern) sowie von Pressesprechern

kennen zu lernen.

Die studierenden:

−erhalten Einblicke in die Programmplanung eines öffentlich

rechtlichen senders in den Bereichen hörfunk, Fernsehen und

online (stichwort trimedialität), sind bei Programmkonferenzen

dabei bekommen eine Ahnung vom Alltag der Journalisten.

−erfahren welche Bedeutung PR und Öffentlichkeitsarbeit sowie

das sponsoring eines weltweit agierenden unternehmens aussieht

−erfahren etwas über das Zusammenspiel von PR Profis und

Journalisten.

methode:

Der direkte Kontakt zu Journalisten und Pr Profis steht im

Vordergrund. Die studierenden werden:

−in vorbereitenden Treffen und Übungen verschiedene Sendungen

des nDr analysieren und ableiten, welche intentionen mit den

sendungen/Beiträgen verbunden sind.

−in vorbereitenden Treffen ein Konzept für die PR und Öffentlichkeitsarbeit

des unternehmens erstellen (u.a. Blockveranstaltung

am 29. mai auf dem campus)

−am 30. Mai das NDR Landesfunkhaus Hannover besuchen, 9 -

18:30 uhr

−am 31. Mai bei VW Financial Services sein, 9 - 14:30 Uhr

−jeweils vor Ort die gewonnenen Erkenntnisse und Hypothesen

mit der Praxis abgleichen

Journalistische Vorkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung.

Die lehrveranstaltung richtet sich an studierende medienwissenschaften

ab dem 3. semester.

teilnahme an der ersten sitzung 12.04.2012 ist obligatorisch. Die

teilnehmeranzahl ist begrenzt.

Anmeldungen nur über: c.gorille@t-online.de

medienpraxis / Überfachl.Prof.-bereich 46


mitglieder des Durgedreht 24 Kurzfilmfestvereins e.V.

PJ hBK [ durchgedreht 24

termine nach

Absprache

2 cr.

stell dich der Aufgabe, die ganze stadt ins durchgedreht Fieber zu

versetzen. tauche Braunschweig in orange. Kommuniziere

durchgedreht 24 im radio, Fernsehen und den Printmedien. zeige

der Öffentlichkeit, was es heißt, einen Film zu machen. sporne mit

deinem Plakat hunderte von kreativen Filmemachern aus ganz

Deutschland an, sich bei durchgedreht 24 zu messen. Drehe selbst

zwischenfilme und einen Kinotrailer. mach’ die erste 24-stundenreportage

deines lebens. Produziere eine DVD mit den besten

Features und mehr als nur Bonusmaterial oder organisiere eine

aufwendige live-gala für 600 gäste. Die organisation umfasst

verschiedenste Bereiche: marketing und sponsoring, Presse und

Öffentlichkeitsarbeit, Film- und DVD-Produktion, Veranstaltungstechnik,

Projektplanung und organisation, Design und gestaltung

(Print, DVD und internet). Durchgedreht 24 ist ein Filmfestival mit

außergewöhnlichen Bedingungen: Alle Filme werden von den

teilnehmern erst am Festivalwochenende erstellt – innerhalb von

nur 24 stunden! Das durchgedreht 24 selbstfilmfest wird von

studierenden der medienwissenschaften und anderer studiengänge

der hBK und tu organisiert. seit dem ersten Festivaljahr 2003

haben sich mehr als 1600 Filmemacher den herausforderungen

von durchgedreht 24 gestellt und insgesamt über 350 spontane

Kurzfilme produziert.

lust aufs mitmachen? Bei interesse einfach eine e-mail an info@

durchgedreht24.de senden.

Anmeldung per e-mail an info@durchgedreht24.de

Weitere informationen im internet unter www.durchgedreht24.de

in dieser Veranstaltung kann ein leistungsschein erworben werden.

Diese Veranstaltung kann außerdem als Praktikum angerechnet werden.

medienpraxis / Überfachl.Prof.-bereich 47


sff - studio für Filmkunst

PJ hBK [ wie macht man Kino? hinter den Kulissen des Mittwochskinos

mittwoch

19:00–20:30

sn 19.1 (tu)

ab 11.04.2012

2 cr.

Das studio für Filmkunst, kurz sff, ist einer der ältesten studentischen

Vereine an der tu Braunschweig. Während der Vorlesungszeit

zeigen wir Filme jenseits des mainstreams und haben es uns

zur Aufgabe gemacht, die Braunschweiger Kinolandschaft zu

bereichern. ihr bekommt die chance, hinter die Kulissen eines

kleinen Kinobetriebs zu schauen und lernt die komplette gestaltung

eines Kinoprogramms kennen. neben dem Ablauf des

wöchentlichen Kinobetriebs gehören dazu unter anderem folgende

Aufgabenbereiche:

- Filmauswahl und Programmplanung für das kommende semester

- organisation und Bestellen der Filme beim Filmverleih

- Verfassen einer kurzen Filmkritik für das Programmheft

- Design verschiedener Werbemedien wie z.B. Programmheft, Flyer

und Plakate

- reklame (Programmhefte verteilen, mensaflyer auslegen,

Plakat-Aufsteller gestalten)

Wir freuen uns außerdem immer über neue kreative ideen für

Promotion, Aktionen und Parties.

Während eurer mitarbeit seid ihr ordentliche mitglieder des sff,

d.h. alle Filmvorführungen sind für euch kostenlos.

Anmeldung per e-mail bis zum 06.04.2012 an: sff@tu-braunschweig.de

(die teilnehmerzahl ist auf 10 begrenzt).

Am 11.04.2012, dem ersten termin im sommersemester, treffen wir uns

um 19:00 uhr zur Vorbereitung und Besprechung am hörsaal sn 19.1 (tu

Altgebäude).

Die teilnahme am regulären Programmbetrieb des sff (mittwochs 19:00

- 20:30 uhr) sowie an der Programmplanungssitzung mit Filmvorschlägen

für das kommende Wintersemester sind verpflichtend.

Für interessierte ist die mitarbeit an der semesterplanung auch ab sofort

möglich.

medienpraxis / Überfachl.Prof.-bereich 48


holger Banse / Jens schwarzburg

Ue PJ hBK [ grundlagen-seminar Videopraxis und Videoschnitt

Blockveranstaltung

02/008 (hBK

mediothek)

je 2 cr.

Das Praxisseminar setzt nach der stoffentwicklung an und

begleitet die teilnehmer bei der praktischen umsetzung ihrer

ideen. nach der grundlagenvermittlung von Video-, licht- und

tontechnik, werden die erworbenen Kenntnisse in die Praxis

umgesetzt. Dabei steht der praktische umgang mit der zur

Verfügung stehenden technik im Vordergrund. Während der

vorgegebenen Produktionszeiten sollen selbst entwickelte Projekte

realisiert werden.Das seminar reicht von der Videoaufzeichnung bis

zur endfertigung im schnitt.

teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung über das studiP der hBK.

entwurfsarbeit

es wird empfohlen die Übungen zur Videopraxis und zum Videoschnitt

innerhalb eines semesters zu besuchen

termine:

Videopraxis: 13./14.04.,16./17.04.2012,

Videoschnitt: 25.04.,27.04.,30.04.2012

holger Banse / Jens schwarzburg

Ue PJ hBK [ aufbau-seminar Videopraxis und Videoschnitt

Blockveranstaltung

02/008 (hBK

mediothek)

je 2 cr.

grundlagenvermittlung Videoschnitt und Postproduktion mit dem

Programm Final cut Pro.

teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung über das studiP der hBK.

entwurfsarbeit

termine:

Videopraxis: 07./08.06., 11./12.06.2012,

Videoschnitt: 18.-21.06.2012

es wird empfohlen die Übungen zur Videopraxis und zum Videoschnitt

innerhalb eines semesters zu besuchen

medienpraxis / Überfachl.Prof.-bereich 49


georg Werner

se hBK [ diY 5 - Roboter

Blockveranstaltung

02/008 (hBK

mediothek)

2 cr.

Die seminar-reihe setzt sich sowohl theoretisch als auch praktisch

mit der Do it Yourself-Bewegung auseinander. Denn theorie und

Praxis sind bei diesem thema untrennbar und dienen gleichermassen

dem erkenntnisgewinn.

im zentrum dieses Blockseminars stehen roboter und die

Auswirkungen, die deren entstehung und Verbreitung mit sich

brachten und bringen. nachdem roboter zunächst nur in der

science-Fiction-literatur vorkamen, sind sie heute in verschiedenen

Formen anzutreffen und haben eine bedeutende gesellschaftliche

relevanz. Daneben sind sie auch schon lange beliebte

selbstbau-Projekte.

im Verlauf des seminars wird die evolution des roboters

nachvollzogen - ausgehend von der klassischen Definition als

“stationäre oder mobile maschinen, die nach einem bestimmten

Programm festgelegte Aufgaben erfüllen.” Von (Automaten) bis hin

zu utopisch anmutenden entwürfen in der science Fiction

(Androiden).

im praktischen teil des seminars werden auf der Basis der

Arduino-Plattform in der DiY-Werkstatt der mediothek einfache

roboter erstellt.

max. 12 studierende.

Anmeldungen bitte per e-mail an post@georgwerner.de

einführungsveranstaltung: 20.04.2012, 13:00 uhr (Dauer ca. 2 stunden)

termine: 05.05.2012, 12.05.2012, 23.06.2012, je 10:00 - 17:00

sherry turkle: Die Wunschmaschine

Joseph Weizenbaum: Die macht der computer und die ohnmacht der

Vernunft

robert malone: roboter. Vom Blechspielzeug zum terminator

isaac Asimov: Alle roboter-geschichten

Dustyn roberts: making things talk

medienpraxis / Überfachl.Prof.-bereich 50


Peter m.glantz

Ue hBK [ filmton - alles was man zur herstellung eines soundtracks für einen

Kurzfilm braucht

Blockveranstaltung

53/05 (imF)

2 cr.

Alles was man zur herstellung eines soundtracks für einen

Kurzfilm braucht.

-tonangeln eines Dialogs

-natürliche Atmos zusammenstellen/aufnehmen

-Auswahl/evt. herstellung von musik

-off-stimme aufnehmen

-nachvertonung

-nachbearbeitung div. Audiomaterials

-mix der verschiedenen tonebenen

in diesem Praxis seminar sollen grundlegende mittel zur Vertonung

eines (Kurz-)Films näher gebracht werden. Die verschiedenen

ebenen eines soundtracks benötigen unterschiedliches equipment

und Wissen. Das seminar soll einen praxisorientierten einblick in

diese materie geben. Anhand eines Kurzfilm-Beispiels wird

gemeinsam ein soundtrack entwickelt.

06.05.,19.05.,10.06.,29.06.2012, je von 11:00–17:00

Bitte einen Kopfhörer mitbringen. limitiert auf max. 15 teilnehmer

(bevorzugt werden die teilnehmer des Filmton seminars)

christoph Janetzko / uli Plank

se tUt hBK [ Motion graphics - digitale Kameraarbeit im chromastudio /

Praktisches Modul Motion graphics

Donnerstag

10:00–13:00

53/05 (imF)

seminar: 6 cr.

tutorium: 3 cr.

Wekstatt: 1,5 cr.

Die Arbeit der grafikerinnen für Bewegtbildmedien unterscheidet

sich deutlich von der im Printbereich. neben dem technischen

grundverständnis für die Aufzeichnung und digitale Bearbeitung in

Film und Video müssen ihnen die spezifischen möglichkeiten und

grenzen der technischen Verbreitung und Wiedergabe vertraut

sein.

Das seminar analysiert grafisch orientierte medienprodukte – überwiegend

aus dem tV-Bereich– auf ihre gestaltung und die dabei

benutzten Werkzeuge und Ausdrucksformen. Dabei wird grundwissen

in Begriffen und Konventionen der Filmgestaltung, aber auch

bildschirmgerechte typografie und Farbe vermittelt. im mittelpunkt

stehen die gestaltungsmöglichkeiten durch zeitliche und flächige

montage – in der Fachsprache sind das schnitt und compositing.

Anmeldung per email an: cjmovies@t-online.de oder uli.plank@hbk-bs.de

max. 15 studierende

medienpraxis / Überfachl.Prof.-bereich 51


christoph Janetzko

PJ hBK [ digitale Kinematographie für fortgeschrittene - filmpraxis mit epic

und scarlet

Blockveranstaltung

53/25 (imF)

3 cr.

Anspruchsvolle Filme werden heute überwiegend mit highend-

Kameras wie z.B. epic und scarlet gedreht und ermöglichen auch

kleinen unabhängigen künstlerisch ambitionierten Projekten den

oft begehrten “look des großen Kinos”. Allerdings bilden gute

Kenntnisse über optimalen Belichtungsparameter von rAW-medien,

Bildgestaltung mit ausgewählten objektiven und adäquate

handhabung der Kameras in unterschiedlichen Aufnahme- und

Beleuchtungssituationen dafür eine wesentliche Voraussetzung.

Alle teilnehmer werden in kleinen teams ein kurzes freies

Filmprojekt realisieren, um so das umfangreiche handling zu

trainieren und für zukünftige selbständige kreative und professionelle

Filmpraxis vorbereitet zu sein.

christoph Janetzko

co hBK [ Projektbetreuung film/Video

termine nach

Vereinbarung

3 cr.

Anmeldung per e-mail an: cjmovies@t-online.de

einführungsveranstaltung: Fr. 13.04.2012, 10:00 uhr

termine:

04.05.12, 11.05.12, 25.05.12, 13.07.2012, je 10:00 - 17:30

05.05.12, 12.05.12, 26.05.12, je 10:00 - 13:00

06.06.12, 07.06.12, 08.06.12, je 10:00 - 17:00

Diese Veranstaltung bietet studierenden aller Bereiche die

möglichkeit einer individuellen Beratung in einzelgesprächen oder

in teams. ergänzend zu den laufenden Veranstaltungen und

Projekten können so den eigenen Bedürfnissen entsprechend

detaillierte Problemlösungen in unterschiedlichen Produktionsprozessen

angeboten werden.

Anmeldung per email an: cjmovies@t-online.de

medienpraxis / Überfachl.Prof.-bereich 52


Peter Werner

Ue hBK [ authoring-werkstatt 2 - flash

Blockveranstaltung

raum 21/107

(hBK, mac-Pool)

1,5 cr.

einführung in das Autorenwerkzeug Flash für die medienproduktion.

Praktische Übungen und miniatur-Projekte mit den schwerpunkten:

medienaufbereitung und -integration, Animation,

Vertonung, interaktion und Programmierung.

termine: 01.06. bis 03.06.2012, je 09:00–17:30

studenten bearbeiten in der Werkstatt selbständig und regelmäßig

kleinere Übungen und hausaufgaben. Voraussetzung : Fit auf Pc/mac

und solide Kenntnisse in Photoshop. maximal 15 teilnehmer – davon

zusätzliche teilnehmer aus anderen studiengängen nur nach rücksprache

mit dem Dozenten!

Anmeldung per Formular über den internetlink:

http://extypor.de/hbk/ss2012/fl

Fragen per email: hbk@extypor.de

medienpraxis / Überfachl.Prof.-bereich 53


tom Wilks (sprachenzentrum tu)

VL tU [ english for Media-studies

thursday

04:45–06:15 p.m.

room: Bi 97.8 (cn)

2 cr.

it his course is for you if…

•you are studying or using media of any kind, and want to gain a

better understanding of media language in english: the kind of

language you find in news reports, in the 21st-century classroom

and in the working world, as well as throughout the academic

reading and writing you are expected to master in cultural studies

•you want to express yourself more powerfully and confidently in

english, using a wider range of vocabulary in authentic, up-to-date

contexts

•you need an introduction (or more practice) in responding to

contemporary debates about media of all kinds

course content : small-group seminars will enable you to build

up a good working knowledge as a media generalist. language,

concepts and practices in the english-speaking world will be

explained and worked on in detail every week. it will also be

possible for you to work in more detail on some of these areas as

a media specialist.

•Interpreting Media: theories, codes, genres, case studies.

step-by-step guidance on reading media texts.

•Media Industries and Institutions: covering visual media,

broadcast media, print media, news and music.

•Media Production: from ideas to exhibition, technical to performative

– every stage of modern professional practice.

•Media Consumption: audiences, promotion, research; what we do

with the media.

•Media Debates: representation, negotiation, globalisation.

We will work with a course book that has been designed to help

you understand and use media language in relation to all the key

topics. At the same time, you will be encouraged to participate in

lively class discussions, and to engage with a range of further

materials (audio, video, print and online), which will be provided

specially for you on a dedicated moodle platform.

Assessment:

•Regular oral participation during the course, including a short

presentation on a special topic of your choice.

•Final examination based on vocabulary and content covered in the

course (reading, writing and listening) and practised both in class

and on the moodle online platform.

You may take this course either at B2 level (upper intermediate) or at c1

(Advanced).

medienpraxis / Überfachl.Prof.-bereich 54


Werner große

VL tU [ die mediale Vermittlung abstrakter inhalte

mittwoch

11:30–13:00

Bi 84.1 (cn)

2 cr.

Warum streckt einstein die zunge raus?

Abstrakte inhalte sind schwer vermittelbar. einige Wissensbereiche

sind geprägt von solchen inhalten, z.B. inhärent die abstrakten

naturwissenschaften oder die technischen Wissenschaften.

zunehmend gilt dies aber auch für gesellschafts- und geisteswissenschaftliche,

ökonomische und ökologische themen.

entsprechend bedeutsam ist die herausforderung an die medien,

die Wissensvermittlung solcher inhalte zu befördern.

Vor dem hintergrund der medialen rezeptions- und Wirkungstheorien

werden anhand konkreter Beispiele aus Fernsehen,

tagungen und lehrveranstaltungen die Defizite der medialen

Vermittlung hinsichtlich dieser Problematik analysiert und Wege der

Verbesserung aufgezeigt. Die Veranstaltung wendet sich gleichermaßen

an studierende der medien- und Kommunikationswissenschaften

wie jener Fachbereiche, die durch abstrakte inhalte

gekennzeichnet sind. einstein (1948): “Wer es einmal unternommen

hat, ein abstraktes, wissenschaftliches thema allgemein

verständlich darzustellen, kennt die großen schwierigkeiten eines

solchen Versuchs. Die Beschränkung wissenschaftlicher erkenntnisse

auf eine kleine gruppe von menschen schwächt den

philosophischen geist eines Volkes und führt zu dessen geistiger

Verarmung.”

Anmeldung über stud.iP der tu.

medienpraxis / Überfachl.Prof.-bereich 55


Anette, Bartsch / Juliette Wiedl

se tU [ Migration, wissenstransfer und gender. Ringseminar aus interdisziplinärer

sicht

mittwoch

11:30–13:00

BW 74.5

credits je nach

Aufwand

im seminar werden zwei, in sich jeweils stark interdisziplinär

ausgerichtete, Forschungs- und Wissenschaftsfelder thematisiert:

die migrations- und die geschlechterforschung (gender studies).

Diese haben sich getrennt voneinander entwickelt, weisen jedoch

auch eine große gemeinsame schnittmenge auf. Aktuell wird

dieses insbesondere in den Postcolonial studies und in der

intersektionalitätsforschung sichtbar. Das Feld „migration und

gender“ soll aus unterschiedlichen fachspezifischen Perspektiven

heraus in den Blick genommen werden, damit typische leerstellen

ausgefüllt werden können. migration hat Jahrtausende tradition

und betrifft auch den Wissens- und Kulturtransfer durch

migrierende Wissenschaftlerinnen, schriftstellerinnen, Künstlerinnen,

intellektuelle etc. Beim Aufeinandertreffen unterschiedlicher

geschlechterkonzepte ist auch die Verschränkung mit den

Kategorien ‚class’ und ‚race’ zu berücksichtigen.

im ringseminar wird es also um folgende Fragen gehen:

-Wie stellen sich in diesen migrationsformen die Akteure und

Akteurinnen dar?

-inwieweit kann erzwungene migration als Folge ethnischer oder

politischer Verfolgung einen Wissenstransfer und neue Denkansätze

ermöglichen?

-Wie wird migration, wie wird geschlecht jeweils konstruiert bzw.

begriffen, und wie sind beide Prozesse miteinander verschränkt?

-Welchen historischen Veränderungen ist das Phänomen migration

unterlegen?

Anmeldung über stud.iP der tu.

medienpraxis / Überfachl.Prof.-bereich 56


KoMMentieRte VeRanstaLtUngen

:neBenFAch inFormAtionssYstemtechniK


thomas sonar

VL tU [ analysis für informatiker

montag

09:45–11:15

mittwoch

08:00 – 09:30

PK 2.2 (tu)

rolf ernst

VL Ue tU [ technische informatik ii

montag

16:45–18:15

mittwoch

09:45 – 10:30

PK 2.2 (tu)

1. grenzwerte, Konvergenz, stetigkeit

2. Differentialrechnung in einer und mehreren Variablen

3. integralrechnung in einer und mehreren Variablen

4. taylorentwicklung

5. elementare Funktionen

6. einfache Beispiele gewöhnlicher Differentialgleichungen.

Anfangswertaufgaben

7. Fourierentwicklung

8. extrema mit nebenbedingungen

9. integralsätze von gauß und stokes

Die Übung zur Vorlesung findet freitags von 9:45 – 11:15 in raum PK

2.2 statt.

christian Blatter: Analysis 1, 2, springer, 1991, 1993

otto Forster: Analysis 1, 2, 3, Vieweg, 2004, 1984, 1984

Konrad Königsberger: Analysis 1, 2, springer 2004

1. geschichtliche entwicklung

2. Darstellung von zahlen und zeichen

3. schaltnetze, schaltfunktionen

4. schaltalgebra, realisierungen, minimierung

5. schaltwerke, rückkopplungen

6. Flipflops, speicher, zähler

7. Alus, multiplizierer

8. simulation von schaltungen

9. Adressierungstechniken

10. grundlagen der rechnerarchitektur

Die Übung zur Vorlesung findet mittwochs von 10:30 – 11:15 in raum PK

2.2 statt.

Die Vorlesungsunterlagen/skripte stehen auf der institutshomepage zum

Download bereit.

s. Brown, z. Vranesic: Fundamentals of Digital logic with VhDl Design

2nd ed. , mc graw-hill, 2005

g. scarbata (Autor): synthese und Analyse Digitaler schaltungen. mit

zahlreichen Aufgaben mit lösungen (taschenbuch), oldenbourg Verlag,

2001

B. Becker, r. Drechsler, P. molitor: technische informatik, Pearson

studium 2005

nebenfach ist 58


aLLgeMeine infoRMationen


aBKüRZUngen unD erKlÄrungen

sV sonderveranstaltung

sonderveranstaltungen sind Vorträge bzw. Vortragsreihen, zu denen häufig

gastdozenten zu einem speziellen thema eingeladen werden.

VL Vorlesung

sie vermitteln grundkenntnisse über strukturen, entwicklungen, Probleme und

Forschungsansätze der einzelnen teilbereiche des Faches. es können entweder

Klausuren am ende der Vorlesungen stattfinden oder parallel zu den Vorlesungen

im jeweiligen semester inhaltsgleiche seminare angeboten werden, in denen

dann ein leistungsnachweis erbracht werden kann. näheres ist bei den

jeweiligen Dozenten oder in der Koordinationsstelle zu erfragen. Die in den

Vorlesungen erworbenen Kenntnisse gehören zu den grundlagen von zwischenund

Abschlussprüfung.

ProP Propädeutikum

in einführungsveranstaltungen bekommen studierende im ersten semester

grundlagen des studiums vermittelt.

Prse Proseminar

in den Proseminaren werden grundlegende Kenntnisse, methoden und

Fragestellungen erarbeitet. Dabei steht die Arbeit der studierenden im

Vordergrund. Der wissenschaftliche umgang mit den methoden und themen des

Faches wird erarbeitet. Proseminare sind ausschließlich für studierende des

grundstudiums gedacht. Durch referate, hausarbeiten, in seltenen Fällen auch

durch andere leistungen, wie z. B. Klausuren, können leistungsscheine

erworben werden.

se seminar

seminare sind offen für studierende im grund- und hauptstudium.

hse hauptseminar

hier vertiefen die studierenden im hauptstudium ihre Fachkenntnisse und entwickeln

die Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten an ausgewählten Beispielen

weiter. Die studierenden sollen dabei den nachweis führen, dass sie in der lage

sind, selbständig die methoden des Faches anzuwenden und in schriftlicher wie

mündlicher Form die ihnen gestellten Aufgaben problemadäquat darzustellen.

Dazu gehört auch die Formulierung eigener Fragestellungen bezogen auf den

jeweiligen Diskussionszusammenhang im seminar.

Ue übung

in den Übungen, die zum teil vorlesungsbegleitend angeboten werden,

erwerben die studierenden praktische oder zusätzliche methodische bzw.

spezielle Kenntnisse.

tUt tutorium

Übungsähnliche einführungen, die von studierenden in höheren Fachsemestern

betreut werden.

60


PK Praktikum

hier erwerben die studierenden praktische Kenntnisse im umgang mit

spezialgebieten des Faches.

PJ Projekt

siehe Praktikum.

co Kolloquium

in Kolloquien werden aktuelle wissenschaftliche Fragen diskutiert und in

Vorbereitung befindliche und laufende bzw. abgeschlossene magisterarbeiten

besprochen.

eX exkursion

eiL eigenverantwortliches Lernen

literaturliste für das eigenverantwortliche lernen am institut erfragen.

Ln Leistungsnachweis

es gibt verschiedene Anforderungen für leistungsnachweise: um einen

teilnahmeschein zu erhalten, müssen die studierenden regelmäßig an der

Veranstaltung teilnehmen. Das Programm einer jeden Veranstaltung ist so

aufgebaut, dass eine erfolgreiche teilnahme nur dann gewährleistet ist, wenn

die teilnehmer nicht mehr als höchstens zwei sitzungen versäumen. im anderen

Fall kann kein schein vergeben werden. um einen leistungsschein zu erwerben,

müssen die gleichen Bedingungen wie für den teilnahmeschein erfüllt werden.

Darüber hinaus muss in der regel mindestens ein umfangreicher leistungsnachweis

(referat, hausarbeit, Klausur) erbracht werden. Die Bedingungen für den

erwerb von leistungsnachweisen, das heißt auch deren Form, Anzahl und

umfang, werden jeweils durch die Dozenten für die einzelnen Veranstaltungen

festgelegt und sind bei diesen zu erfragen. magisterstudierende mit dem

haupt- bzw. nebenfach medienwissenschaften sollten mindestens einen der

leistungsnachweise im hauptstudium bei ihrem späteren Prüfer ablegen. Für die

gültigkeit von leistungsnachweisen ist dieser von der Koordinationsstelle

abzustempeln.

sws semesterwochenstunden

unter semesterwochenstunden, abgekürzt sWs, versteht man die Anzahl der

stunden, die eine lehrveranstaltung über das gesamte semester pro Woche

stattfindet. semesterwochenstunden sind 45 minuten lang – in der regel sind

Veranstaltungen 2 sWs lang. sind für einen themenbereich zum Beispiel 15

sWs im grundstudium vorgeschrieben, bedeutet dies nicht, dass man jedes

semester 15 stunden pro Woche in diesem Bereich belegen muss. Vielmehr

werden alle semesterwochenstunden eines themenbereiches am ende des

grundstudiums zusammengezählt. um etwa auf 15 sWs im grundstudium zu

kommen, kann man z. B. im 1.–3. semester jeweils 4 sWs und im 4. semester 3

sWs belegen: 4 sWs + 4 sWs + 4 sWs + 3 sWs = 15 sWs.

cr credits

cn campus nord

Bienroder Weg, 38106 Braunschweig

61


stUdienPLäne : BAchelor [Alt]

Das schaubild gibt die semester an, in denen die module belegt werden könnnen.

Beachten sie aber, dass nicht alle module jedes semester angeboten werden können.

hauptfach Medienwissenschaften

1. semester 2. semester 3. semester 4. semester 5. semester 6. semester

Propädeutikum t3 Algo. und

Programme

t1 Programmieren

t2 medientechnik

t4 informati-

onstechnik

M1 Basismodul medientheorie/ -geschichte

M2 Basismodul medienanalyse

t5 computernetze

t6

nachrichten-

technik

M5 massenkommunikation und massenmedien

K1a medienrecht / K1b BWl

K2a Psychologie / K2b Weiterbildung und medien / K2c Kunstwissenschaft

K3a Basismodul gesellschaft / K3b Basismodul staat / K3c mediensoziologie

K4b Forschungsmethoden /

K4a empirische sozialforschung

M3 Aufbaumodul medientheorie/ -geschichte

M4 Aufbaumodul medienanalyse

Praktikum

Überfachlicher Professionalisierungsbereich

medienpraxis

Wege zur BA-Arbeit

nebenfach Medienwissenschaften

1. semester 2. semester 3. semester 4. semester 5. semester 6. semester

Propädeutikum

M1 Basismodul medientheorie/ -geschichte

M2 Basismodul medienanalyse

M5 massenkommunikation und massenmedien

K1a medienrecht / K1b BWl

K3a Basismodul gesellschaft / K3b Basismodul staat / K3c mediensoziologie

K4b Forschungsmethoden /

K4a empirische sozialforschung

62


stUdienPLäne : BAchelor [neu]

Das schaubild gibt die semester an, in denen die module belegt werden könnnen.

Beachten sie aber, dass nicht alle module jedes semester angeboten werden können.

hauptfach Medienwissenschaften

1. semester 2. semester 3. semester 4. semester 5. semester 6. semester

Propädeutikum

t1b Webprogrammierung

grundlagen

oder

t1a

t1a einführung ins Programmieren

oder t1b

t2 medientechnik

t3a Algo. und

Programme

oder

t3b Webprogrammierung

Anwendung

t4 informati-

onstechnik

M1 Basismodul medientheorie/ -geschichte

M2 Basismodul medienanalyse

t5 computernetze

t6

nachrichten-

technik

K1a medienrecht / K1b BWl / K1c Basismodul gesellschaft / K1d Basismodul

staat / K1e mediensoziologie

K2a Psychologie / K2b Weiterbildung und medien / K2c Kunstwissenschaft

K3 massenkommunikation und massenmedien

K4 Forschungsmethoden

M3 Aufbaumodul medientheorie/ -geschichte

M4 Aufbaumodul medienanalyse

Praktikum

Überfachlicher Professionalisierungsbereich

medienpraxis

Wege zur BA-Arbeit

hinWeis: es müssen 2 Module aus dem K1-Bereich gewählt werden.

nebenfach Medienwissenschaften

1. semester 2. semester 3. semester 4. semester 5. semester 6. semester

Propädeutikum

M1 Basismodul medientheorie/ -geschichte

M2 Basismodul medienanalyse

K1a medienrecht / K1b BWl / K1c Basismodul gesellschaft / K1d Basismodul

staat / K1e mediensoziologie

K3 massenkommunikation und massenmedien

K4 Forschungsmethoden

hinWeis: es müssen 2 Module aus dem K1-Bereich gewählt werden.

63


[alte studienordnung]

Modulname und dauer (in semestern)

elemente sws credits Prüfungsform

Propädeutikum 1 ProP, tut 4 3 c —

Basismodul medientheorie/ -geschichte 1 se, se, ue/Vl 6 9 c

Basismodul medienanalyse 1 se, se, ue/Vl 6 9 c

Aufbaumodul medientheorie/

-geschichte (Voraussetzung: m1)

1 se, se, ue/Vl 6 9 c

Aufbaumodul medienanalyse 1 se, se, ue/Vl 6 9 c

hausarbeit/

referat

hausarbeit/

referat

hausarbeit/

referat

hausarbeit/

referat

massenkommunikation u. massenmedien 1–2 Vl, se 3 6 c hausarbeit

hausaufgabe/

einführung in das Programmieren 1 ue, PK 4 c Projektverteidigung

Klausur

grundlagen der medientechnik 2 Vl, ue, Vl, ue 6 8 c (2 modulteilprüfungen)

Algorithmen und Programme

(Voraussetzung: t1)

1 Vl, ue 4 5 c Klausur

grundlagen der informationstechnik

(Voraussetzung: t2)

1 Vl 2 3 c Klausur

computernetze (Voraussetzung: t2) 1 Vl, ue 3 4 c Klausur

nachrichtentechnik i

(Voraussetzung: t4)

1 Vl, Vl 4 6 c

2 mündl.

Prüfungen

medienrecht

oDer

2 Vl, Vl, se 6 6 c

Klausur/

hausarbeit

Klausur

BWl 1–2 Vl, Vl/ue, eil 4 6 c (2 modulteilprüfungen)

Psychologie 2 Vl, ue, eil 4 8 c

Klausur/

referat

Weiterbildung und medien

oDer

oDer

1–2 Vl, ue, eil 4 8 c

hausarbeit/

Projekt

Kunstwissenschaft 1 Vl, se, tut 6 8 c hausarbeit

Basismodul gesellschaft

oDer

1–2 Vl, se 4 6 c

Klausur/

hausarbeit

Basismodul staat

oDer

2 Vl, se 4 6 c

Klausur/

hausarbeit

mediensoziologie 1–2 se, ue/Vl 4 6 c hausarbeit

empirische sozialforschung

oDer

2 Vl, se 4 6 c

hausarbeit/

Klausur

Forschungsmethoden 1 Vl, se 4 6 c

hausarbeit/

referat

medienpraxis Diverse 4 9 c

Praktikum 6 c

Überfachlicher Professionalisierungsbereich Diverse 8 c

Wege zur BA-Arbeit 1–2 co 2 11 c BA-Arbeit

insgesamt 135 c

64


[neue studienordnung]

Modulname und dauer (in semestern)

elemente sws credits Prüfungsform

Propädeutikum 1 ProP, tut 4 3 c —

1b

1a

Basismodul medientheorie/-geschichte 1–3 se, se, ue/Vl 6 9 c

Basismodul medienanalyse 1–3 se, se, ue/Vl 6 9 c

Aufbaumodul medientheorie/

-geschichte (Voraussetzung: m1)

1–3 se, se, ue/Vl 6 9 c

Aufbaumodul medienanalyse 1–3 se, se, ue/Vl 6 9 c

Webprogrammierung: grundlagen 1 Vl, ue 4 c

*hinWeis: es müssen 2 Module aus dem K1-Bereich gewählt werden.

hausarbeit/

referat

hausarbeit/

referat

hausarbeit/

referat

hausarbeit/

referat

hausaufgabe/

Projektverteidigung

oDer

1b einführung in das Programmieren 1 ue, PK 4 c

hausaufgabe/

Projektverteidigung

Klausur

grundlagen der medientechnik 2 Vl, ue, Vl, ue 6 8 c (2 modulteilprüfungen)

3a

Webprogrammierung: Anwendung

oDer

1 Vl, ue 4 5 c Klausur

hausaufgabe/

3b Algorithmen u. Programme (Voraus.t1) 1 Vl, ue 5 c Projektverteidigung

grundlagen der informationstechnik

(Voraussetzung: T2)

1 Vl 2 3 c Klausur

computernetze (Voraussetzung: t2) 1 Vl, ue 3 4 c Klausur

nachrichtentechnik 1 (Voraus.:T4) 1 Vl, Vl 4 6 c

2 mündl.

Prüfungen

medienrecht

oDer*

2 Vl, Vl, se 6 6 c

Klausur/

hausarbeit

Klausur

BWl

oDer*

1–2 Vl, Vl/ue, eil 4 6 c (2 modulteilprüfungen)

c

Basismodul gesellschaft

oDer*

1–2 Vl, se 4 6 c

Klausur/

hausarbeit

d Basismodul staat

oDer*

2 Vl, se 4 6 c

Klausur/

hausarbeit

e mediensoziologie 1–2 se, ue/Vl 4 6 c hausarbeit

Psychologie

oDer

1-2 Vl, ue, eil 4 8 c

Klausur/

referat

Weiterbildung und medien

oDer

1–2 Vl, ue, eil 4 8 c

hausarbeit/

Projekt

Kunstwissenschaft 1 Vl, se, tut 6 8 c hausarbeit

3 massenkommunikation u. massenmedien 1 Vl, se 3 6 c hausarbeit

methoden der medien- und

4

Kommunikationswissenschaften

1–2 Vl, se 4 6 c

hausarbeit/

referat

medienpraxis/Überf.Prof.-bereich Diverse 4 17 c

Praktikum

Wege zur BA-Arbeit 1–2 co 2 11 c BA-Arbeit

insgesamt 135 c

6 c

65


nebenfach informationssystemtechnik

1. semester 2. semester 3. semester 4. semester 5. semester

Propädeutikum t1 Programmieren t3 Algorithmen

und Programme

ist1

elektrotechnik

ist2

lineare Algebra

ist3 Analysis t4 grundlagen

der infomationstechnik

ist9 Praktikum ist

ist7 Praktikum

für nachrichtentechnik

ist5

technische informatik (ti i & ii)

ist4 Betriebssysteme

t5 computernetze t6

nachrichtentechnik

ist6 mobilfunk

ist8 hardwaresoftware-systeme

66


iMPRessUM

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Medienwissenschaften nr. 30

sommerssemester 2012

herausgeber

Koordinationsstelle medienwissenschaften

Jennifer Ament, hanna gäde, sarah lehneke, Florian Krautkrämer

Layout-Umsetzung

sarah lehneke, Jennifer Ament

Korrektur

Jennifer Ament, sarah lehneke, hanna gäde, nicole griese, Patrick Jäkel, Florian

Krautkrämer

aktualität und danksagung

Das Verzeichnis spiegelt den aktuellen stand vom 09. märz 2012 wider – alle Angaben

ohne gewähr.

Kurzfristige Änderungen werden auf der studiengangseigenen homepage unter

http://mewi.hbk-bs.de/bachelor/kommentiertes-vorlesungsverzeichnis/ergaenzungsarchiv/

veröffentlicht.

Wir wünschen allen studierenden, Dozenten und weiteren hochschulangehörigen ein

erfolgreiches sommersemester 2012.

67

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