Muster - Stollfuß Medien

stollfuss

Muster - Stollfuß Medien

Berater-Rundschreiben

zum

Mandanten-Rundschreiben 5/2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Mandanten-Rundschreiben informiert Ihre Mandanten oder Geschäftsfreunde über wichtige

Neuigkeiten insbesondere aus dem Steuerrecht. Es wendet sich bewusst an den interessierten

Steuerlaien. Deswegen vermeidet der Text möglichst Steuerfachausdrücke und Fundstellen.

Das Berater-Rundschreiben ist unser spezieller Service für Sie als Berater. In Ergänzung zum

Mandanten-Rundschreiben versorgen wir Sie mit einer Fülle hochwertiger Informationen, insbesondere

mit Quellen, Hintergrundwissen und weiterführenden Literaturtipps sowie wichtigen

Themen für die Beraterpraxis, z.B. aus dem Berufs- und Verfahrensrecht.

Rubrik „Aktuelle Berater-Informationen“ und „Für Berater“

Die neue Berufsordnung regelt nun auch klar die Möglichkeiten der Werbung für den Steuerberater,

was Herr Dr. Römermann im fünften Teil seines Überblicks zu den Neuregelungen der

BOStB in der Rubrik „Für Berater“ darstellt.

In den „Aktuellen Berater-Informationen“ stellen wir Ihnen zunächst u.a. die Entscheidung des

Thüringer OLG vor, in dem es sich mit der Haftung des Steuerberaters für die Fehler seines Vorgängers

auseinandersetzte. Des Weiteren berichten wir von einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs,

der keine Zweifel an der freiberuflichen Betriebsaufspaltung bei der Verpachtung

eines Mandantenstamms hegt. Abschließend bringen wir Ihnen eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts

näher, in dem es die Rundfunkgebührenpflicht bei einem internetfähigen

Kanzlei-PC bestätigt.

Für Fragen und Anregungen zu Inhalt, Ausgestaltung und Themenwahl haben wir immer ein offenes

Ohr!

Schreiben oder faxen Sie uns oder rufen Sie an:

Schriftleitung: Stollfuß Medien GmbH & Co. KG:

Wirtschaftsprüfer/Steuerberater Lektorat

Prof. Dr. Joachim Schiffers Ass. jur. John Paul Fürus

c/o Dr. Paffen, Schreiber & Partner Stichwort: Mandanten-Rundschreiben

Matthiashofstr. 47–49 Postfach 24 28

52064 Aachen 53014 Bonn

Fax-Nr. 02 41 / 55 90 684 Fax-Nr. 02 28 / 724 9 30 81

Tel.-Nr. 01 63 / 55 90 683 Tel.-Nr. 02 28 / 724 32 15

E-Mail: J.Schiffers@JSchiffers.de E-Mail: j.fuerus@stollfuss.de

Mit freundlichen Grüßen

Ihre

Stollfuß Medien GmbH & Co. KG

Bonn, Juli 2011

Muster


Zu 1

Zu 2

Zu 3

Zu 4

Zu 5

Zu 6

Zu 7

Für alle Steuerpflichtigen

1. Steuerlicher Spendenabzug – Verwendung der verbindlichen Muster für Zuwendungsbestätigungen

BMF v. 17.6.2011, IV C 4 – S 2223/07/0018 :004, DOK 2011/0474108, BStBl I 2011, 623.

2. Spenden an gemeinnützige Organisationen im EU-Ausland

BMF v. 16.5.2011, IV C 4 – S 2223/07/0005 :008, DOK 2011/0381377, BStBl II 2011, 559.

3. Verwertung ausländischer Bankdaten auf angekauften Daten-CDs zulässig

FG Köln v. 15.12.2010, 14 V 2484/10, Stotax-First.

4. Anrechnung der Vorauszahlungen eines Ehegatten auf die Steuerschulden

beider Ehegatten

BFH v. 22.3.2011, VII R 42/10, DStR 2011, 1070.

5. Minderung der kindergeldrechtlichen „Einkünfte und Bezüge“ des volljährigen

Kindes durch Beiträge zu einer privaten Krankenversicherung bei bloßer

Mitversicherung

FG Berlin-Brandenburg v. 4.11.2010, 4 K 10218/06 B, EFG 2011, 549. Anschluss an

FG Münster v. 4.6.2009, 3 K 840/08 Kg, Stotax-First; gegen FG München v. 27.7.2009,

9 K 2237/08, Stotax-First.

6. Weiterhin kein Abzug privater Steuerberatungskosten

BFH v. 16.2.2011, X R 10/10, DB 2010, 1138. So bereits schon BFH v. 4.2.2010, X R 10/08,

BStBl II 2010, 617.

7. Nachbarschaftliche Altenpflege als gewerbliche Tätigkeit

FG Niedersachsen v. 17.2.2011, 10 K 258/10, Stotax-First.

In dem Urteil ging es auch maßgeblich um die Frage der Gewinnermittlung, insbesondere

darum, ob das Wahlrecht zwischen einer Gewinnermittlung durch Bilanzierung oder mittels

§ 4 Abs. 3-Rechnung noch im Nachhinein ausgeübt werden kann. Nach Ansicht des FG

steht das Wahlrecht zwischen der Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 1 und 3 EStG nicht

buchführungspflichtigen Stpfl. prinzipiell unbefristet zu; es kann nachträglich auch noch

ausgeübt werden, wenn die Höhe des Gewinns zu schätzen ist. Da diese Frage bislang

aber höchstrichterlich noch nicht geklärt wurde, hat das FG die Revision zugelassen.

Muster

Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

1. Regelmäßige Arbeitsstätten bei wechselndem Einsatz in 14 Filialen

Zu 8

FG Niedersachsen v. 15.4.2011, 3 K 169/10, DB 2011, 1256.

Zu vergleichbarer Rechtsprechung: BFH v. 14.9.2005, VI R 93/04, BFH/NV 2006, 53 (Rettungsassistenten

des DRK, der an insgesamt fünf verschiedenen Rettungsstationen

beschäftigt ist); BFH v. 11.5.2005, VI R 15/04, BStBl II 2005, 788 (Busfahrer, der seinen Bus

an verschiedenen Busdepots abholt) und BFH v. 7.6.2002, VI R 53/01, BStBl II 2002, 878

(Bezirksleiter einer Einzelhandelskette, der fünf bis acht Filialen zugeordnet war, die er

allerdings jeweils arbeitstäglich aufgesucht hatte).

–II–


Vgl. auch für 15 Filialen einer District-Managerin als Annahme der regelmäßigen Arbeitsstätte:

FG München v. 18.8.2009, 2 K 4031/06, EFG 2009, 2014, Rev. eingelegt, Az. des BFH:

VI R 36/10, wonach die Anzahl der Filialen für das Vorliegen eines „nachhaltigen Aufsuchens“

keine Rolle spielt (str.).

2. Basiszinssatz steigt ab 1.7.2011 auf 0,37 %

Vgl. www.bundesbank.de/info/info_zinssaetze.php.

3. Strafmaß bei der Verurteilung des Arbeitgebers wegen Schwarzlohnabrede

BGH v. 8.2.2011, 1 StR 651/10, ZIP 2011, 972.

4. Kosten eines Arbeitszimmers bei privater Mitbenutzung steuerlich absetzbar?

FG Baden-Württemberg v. 2.2.2011, 7 K 2005/08, EFG 2011, 1055. A. A. FG Köln v. 19.5.2011,

10 K 4126/09, Stotax-First.

Für Unternehmer und Freiberufler

1. Umsatzsteuer- und Vorsteuerberichtigung bei Änderung der Bemessungsgrundlage

OFD Niedersachsen v. 31.3.2011, S 7330-25-St 181, StEd 2011, 299.

2. Keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen die Verpflichtung zur Offenlegung

des Jahresabschlusses

BVerfG v. 1.2.2011, 2 BvR 1236/10, GmbHR 2011, 528.

3. Ermittlung der umsatzsteuerlichen Kleinunternehmergrenze

FG Berlin-Brandenburg v. 15.2.2011, 5 K 5162/10, Stotax-First.

Maßgebliche Gesetzesvorschrift: § 19 UStG.

Muster

4. Keine Bindung der Finanzbehörde an unverbindliche Auskunft bei Änderung

der Rechtslage

BFH v. 30.3.2011, XI R 30/09, DStRE 2011, 760.

Zur Verfassungsmäßigkeit der Gebühr für eine verbindliche Auskunft: BFH v. 30.3.2011,

I R 61/10, DStR 2011, 858 und BFH v. 30.3.2011, I B 136/10, DB 2011, 1035. Die Finanzverwaltung

wird bisher ruhende Einsprüche gegen die Festsetzung von Gebühren für verbindliche

Auskünfte in Kürze zurückweisen, FinBeh. Hamburg v. 9.6.2011, 51 – S 02244 –

02/09.

5. Unrichtige Angabe der Rechtsform des Leistungsempfängers auf Rechnung

FG Berlin-Brandenburg v. 22.2.2011, 5 V 5004/11, Stotax-First.

6. Inanspruchnahme für unberechtigten Steuerausweis auch bei nicht vollständiger

Rechnung

BFH v. 17.2.2011, V R 39/09, DStR 2011, 969.

– III –

Zu 9

Zu 10

Zu 11

Zu 12

Zu 13

Zu 14

Zu 15

Zu 16

Zu 17


Zu 18

Zu 19

Zu 20

Zu 21

Zu 22

Zu 23

Zu 24

7. Besteuerung von Veräußerungsgewinnen um den Jahreswechsel 1998/1999

OFD Rheinland, Kurzinformation ESt Nr. 26/2011 v. 6.6.2011, DB 2011, 1419.

BVerfG v. 7.7.2010, 2 BvL 1/03, 2 BvL 57/06 und 2 BvL 58/06, BGBl. I 2010, 1297 = HFR

2010, 1103.

8. Neuregelung des Vorsteuerabzugs bei teilunternehmerisch genutzten Grundstücken

ab 1.1.2011

BMF v. 22.6.2011, IV D 2 – S 7303-b/10/10001 :0001, DOK 2011/0467333, www.bundesfinanzministerium.de.

Für Personengesellschaften

1. Zuordnung einer Lebensversicherung nach dem sog. Optima-Modell zum Betriebsvermögen

BFH v. 3.3.2011, IV R 45/08, DStR 2011, 905.

2. Ausscheiden aus einer zweigliedrigen Mitunternehmerschaft

Sächsisches FG v. 23.3.2011, 5 K 1231/07, KÖSDI 2011, 17458.

3. Auch Haftungsvergütung des Komplementärs ist umsatzsteuerpflichtig

BFH v. 3.3.2011, V R 24/10, DB 2011, 1029.

Insoweit auch BMF v. 23.12.2003, IV B 7 – S 7100 – 246/03, BStBl I 2004, 240.

Für Bezieher von Kapitaleinkünften

Steuererklärungspflichten bei Kapitaleinkünften

Muster

BMF v. 22.12.2009, IV C 1 – S 2252/08/10004, BStBl I 2010, 94, geändert durch BMF v.

16.11.2010, IV C 1 – S 2252/10/10010, BStBl I 2010, 1305.

Literatur:

Paukstadt/Kerpf, Der neue Anwendungserlass zur Abgeltungsteuer – Darstellung praxisrelevanter Sachverhalte

des BMF-Schreibens vom 22.12.2009, DStR 2010, 678.

Schmidt/Eck, Von der Jahressteuerbescheinigung zur Anlage KAP: Praxisorientierte Hinweise zur Abgeltungsteuer

unter Berücksichtigung des BMF-Schreibens vom 22.12.2009, BB 2010, 1123.

Für Hauseigentümer

1. Rückwirkende Verlängerung der Veräußerungsfrist bei Spekulationsgeschäften

von zwei Jahren auf zehn Jahre

Bayerisches Landesamt für Steuern v. 20.4.2011, S 2256.1.1-4/8 St32, DB 2011, 1023.

Mit Bezug auf BVerfG-Beschluss v. 7.7.2010, 2 BvL 14/02, 2 BvL 2/04, 2 BvL 13/05, BStBl II

2011, 76 und BMF v. 20.12.2010, IVC1–S2256/07/10001 :006, DOK 2010/1015920, BStBl I

2011, 14.

–IV–


2. Gewerblicher Grundstückshandel: Überschreitung der Drei-Objekt-Grenze

durch Aufteilung im Kaufvertrag

BFH v. 30.9.2010, IV R 44/08, Stotax-First.

Zum gewerblichen Grundstückshandel siehe BMF v. 26.3.2004, IV A6–S2240 – 46/04,

BStBl I 2004, 434.

3. Gewinn aus Veräußerung eines neben dem Wohngrundstück gelegenen,

rechtlich selbständigen und als Garten genutzten Grundstücks zu versteuern

Schleswig-Holsteinisches FG v. 3.3.2010, 5 K 42/09, EFG 2011, 240, Rev. eingelegt, Az. des

BFH: IX R 48/10.

4. Nachweispflichten hinsichtlich abzugsfähiger Schuldzinsen

FG Köln v. 16.12.2010, 6 K 2370/07, NZB eingelegt, Stotax-First.

Letztlich merkt man den Ausführungen des Finanzgerichts deutlich an, dass der Stpfl.

offensichtlich nicht willens war, seinen Nachweispflichten in ausreichendem Umfang

nachzukommen.

Beilage „Steuerliche Aspekte der Investition in erneuerbare

Energien – Fotovoltaikanlagen, Blockheizkraftwerke,

Solar- und Windkraftfonds“

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vom 25.10.2008, BGBl. I 2008, 2074, zuletzt geändert

durch Artikel 1 des Gesetzes v. 12.4.2011, BGBl. I 2011, 619.

Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereiche (EEWärmG) v. 7.8.2008,

BGBl. I 2008, 1658

Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) v. 19.3.2002, BGBl. I 2002, 1092, zuletzt geändert

durch Artikel 5 des Gesetzes v. 21.8.2009, BGBl. I 2009, 2870.

Hinzuweisen ist darauf, dass aktuell eine Novellierung des EEG beraten wird. Am

30.6.2011 nahm der Bundestag in zweiter und dritter Lesung den Gesetzentwurf zur

EEG-Novelle 2012 (BT-Drucks. 17/6071 v. 6.6.2011) in der vom Umweltausschuss geänderten

Fassung (BT-Drucks 17/6363 v. 29.6.2011) an. In der Sitzung am 8. Juli hat der Bundesrat

entschieden, ob er den Vermittlungsausschuss anruft; in diesem Fall könnte ggf. noch

Einspruch gegen das Gesetz eingelegt werden. Das EEG 2012 soll zum 1.1.2012 in Kraft

treten.

Muster

Literatur:

Fromm, Die Photovoltaikanlage im steuerlichen Kontext, DStR 2010, 207.

Lehr, „Private“ Fotovoltaikanlagen – Update für die steuerliche Beratungspraxis, NWB Nr. 34 v. 17.8.2009, 2659.

Ludolph, Investitionszulage für Energieerzeugungsanlagen – Verwaltungsanweisungen eröffnen neue Möglichkeiten,

NWB Nr. 52 v. 27.12.2010, 4278.

Wüster/Klein, Steuerrechtliche Beurteilung von Fotovoltaikanlagen – Frage der Wirtschaftsgutqualität, NWB

Nr. 39 v. 27.9.2010, 3113.

Hinweis: GGf. sind Genehmigungspflichten zu beachten. Beispielsweise ist nach § 65

Abs. 1 Nr. 44 BauO NRW die Errichtung einer Fotovoltaikanlage an sich genehmigungsfrei,

die mit ihrer Errichtung verbundene Nutzungsänderung eines Gebäudes bleibt aber

gleichwohl genehmigungspflichtig. Die Errichtung oder Änderung einer Solarenergieanlage

auf oder an einem Gebäude bedarf so lange keiner Baugenehmigung (z. B. gem. § 65

Abs. 1 Nr. 44 BauO NRW), wie ihre Nutzung noch der genehmigten Nutzung des Gebäudes

zugeordnet werden kann. Dies ist nicht (mehr) der Fall, wenn zu der landwirtschaftlichen

Nutzung einer Reithalle eine gewerbliche Nutzung der Dachfläche durch einen Dritten zur

Erzeugung und Einspeisung von Solarstrom in das Netz eines Energieversorgers hinzutritt.

So der Beschluss des OVG NRW v. 20.9.2010, 7 B 985/10, Juris.

–V–

Zu 25

Zu 26

Zu 27


Zur Frage der berufsrechtlichen Zulässigkeit des Betriebs einer Fotovoltaikanlage durch

einen Steuerberater vgl. nur Mutschler, DStR 2008, 1500.

Verwaltungsanweisungen:

OFD Karlsruhe v. 5.4.2011, S 7104 Karte 1, juris (Verfügung betr. Unternehmereigenschaft und Besteuerung beim

Betrieb von Anlagen zur Erzeugung von Strom (Fotovoltaikanlagen).

OFD Rheinland v. 22.3.2011, S 2130-2011/0003-St 142, juris (Verfügung betr. ertragsteuerliche Behandlung von

Fotovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerken).

BMF v. 14.3.2011, IV D2–S7124/07/10002, DOK 2011/197049, BStBl II 2011, 254 (Vorsteuerabzug und Bemessungsgrundlage

beim Betrieb von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, insbesondere von Blockheizkraftwerken).

OFD Magdeburg v. 21.10.2010, S 2240-76-St 21, juris (Verfügung betr. Gewerbeanmeldungen nach der Gewerbeordnung

im Zusammenhang mit dem Betrieb einer Fotovoltaikanlage).

OFD Niedersachsen v. 17.9.2010, S 2240 – 160 – St 221/St 222, DStR 2010, 2305 (einkommensteuerrechtliche Beurteilung

von Fotovoltaikanlagen).

Bayerisches Landesamt für Steuern v. 5.8.2010, S 2190.1.1-1/3 St 32, DStR 2010, 2037 (ertragsteuerliche Behandlung

von Aufwendungen für dachintegrierte Fotovoltaikanlagen).

BMF v. 8.5.2009, IV C 6 – S 2139-b/07/10002, BStBl I 2009, 633.

BMF v. 1.4.2009, IV B8–S7124/07/10002, BStBl I 2009, 523 (Schreiben betr. Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

(EEG 2009); umsatzsteuerrechtliche Behandlung des sog. Direktverbrauchs nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz

ab dem 1.1.2009 [§ 33 Abs. 2 EEG]).

OFD Frankfurt v. 10.7.2008, S 7300 A – 156 – St 111, juris (Verfügung betr. Vorsteuerabzug aus der Errichtung oder

Veränderung eines Gebäudes im Zusammenhang mit dem Einbau und Betrieb einer Fotovoltaikanlage).

Rechtsprechung:

BFH v. 4.4.2007, I R 23/06, BStBl I 2007, 836.

BFH v. 18.12.2008, V R 80/07, BStBl II 2011, 292 (Blockheizkraftwerk im EFH als unternehmerische Tätigkeit).

BFH v. 14.4.2011, IV R 15/09, DStR 2011, 1020.

BFH v. 14.4.2011, IV R 46/09, DStR 2011, 1024.

FG Rheinland-Pfalz v. 10.2.2011, 6 K 2607/08, juris (Vorsteuerabzug aus der Erneuerung eines asbesthaltigen Daches

zwecks Installation einer Fotovoltaikanlage).

FG Hessen v. 20.1.2011, 11 K 2735/08, juris (Dachsanierung als Betriebsausgabe im Rahmen des Gewerbebetriebs

„Fotovoltaikanlage“).

FG München v. 26.10.2010, 2 K 655/10, EFG 2011, 521 (Kein Nachweis der Investitionsabsicht beim Investitionsabzugsbetrag).

FG München v. 26.10.2010, 2 K 655/10, EFG 2011, 521 (kein Nachweis der Investitionsabsicht beim Investitionsabzugsbetrag).

FG Schleswig-Holstein v. 22.9.2010, 2 K 282/07, EFG 2010, 2102, nrkr., Az. des BFH: X R 36/10 (Einzelhandelsgeschäft

und Betrieb einer Fotovoltaikanlage kein einheitlicher Gewerbebetrieb).

FG Nürnberg v. 13.4.2010, 2 K 952/08, EFG 2011, 485, nrkr., Az. BFH: XI R 29/10 (Vorsteuerabzug aus der Neueindeckung

eines Daches im Zusammenhang mit der Errichtung einer Fotovoltaikanlage).

FG Münster v. 21.1.2010, 11 K 435/08 E, EFG 2010, 950 (keine Erforderlichkeit einer verbindlichen Bestellung im

Jahr der Rücklagenbildung, wenn durch die Investition keine Betriebserweiterung vorgenommen wird)

FG Niedersachsen v. 21.12.2009, 16 K 377/09, EFG 2010, 1366, nrkr., Az. des BFH: XI R 21/10 (Vorsteuerabzug für

Carporterweiterung wegen Bau einer Fotovoltaikanlage).

FG Nürnberg v. 29.9.2009, 2 K 784/2009, EFG 2010, 833 (Vorsteuerabzug für eine Dachsanierung bei Errichtung

einer Photovoltaikanlage).

FG München v. 27.7.2009, 14 K 1164/07, EFG 2009, 1975, nrkr., Az. des BFH: XI R 29/09 (kein Vorsteuerabzug für

Errichtung eines Schuppens bei bloßer Nutzung für auf dem Dach montierte Fotovoltaikanlage).

FG München v. 27.7.2009, 14 K 595/08, EFG 2009, 1977 (Vorsteuerabzug aus der Sanierung eines Scheunendaches

im Zusammenhang mit der Errichtung einer Fotovoltaikanlage).

FG Nürnberg v. 19.5.2009, 2 K 1204/2008, juris (Vorsteuerabzug beim Betrieb einer Fotovoltaikanlage aus Baumaßnahmen

zur Verstärkung des Dachstuhls).

FG Nürnberg v. 18.12.2007, 1 K 1385/2007, DStRE 2008, 1248 (Ansparabschreibung – Fotovoltaikanlage keine

wesentliche Betriebserweiterung eines Elektroinstallationsunternehmens).

Muster

Für Berater

Die neue Berufsordnung der Steuerberater – Teil 5

In den ersten beiden Teilen dieser Reihe ging es um die beiden seit dem 1.1.2011 geltenden

Regelungswerke, der Berufsordnung der Steuerberater (BOStB) und der Fachberaterordnung

(FBO). Im dritten und vierten Teil widmeten wir uns den Änderungen des Berufsrechts

durch das Achte Steuerberatungsänderungsgesetz in der Berufsordnung. Nach

einem Überblick über die wichtigsten Änderungen durch das Achte Steuerberatungsände-

–VI–


ungsgesetz setzten wir uns mit der Einführung der Erteilung einer Ausnahmegenehmigung

vom Verbot der gewerblichen Tätigkeit, der Bestimmung über die berufliche Niederlassung

des neu eingeführten Syndikus-Steuerberaters und der Zulässigkeit der

Rechtsform der GmbH & Co. KG als Steuerberatungsgesellschaft auseinander. Der vorangegangene

Teil befasste sich sodann mit den Vorschriften über die Niederlassung und weiterer

Beratungsstellen, den Vorschriften zu der Steuerberatungsgesellschaft und der Vorschrift

zu Praxisübertragung, Praxiseinbringung und Praxisverpachtung.

I. Einführung in die Steuerberater-Werbung

In der Neufassung wurden alle wettbewerbsrechtlichen Regelungen gestrichen, die zum

einen nur den Wortlaut des Steuerberatungsgesetzes wiederholten oder im Laufe der letzten

Jahrzehnte überflüssig wurden. Die alte Fassung der Berufsordnung enthielt elf Vorschriften

zur Werbung. Sie regelten die wichtigsten Werbeträger – wie Anzeigen, Praxisbroschüren,

Praxisschild, Geschäftspapiere – einzeln und wurden gekürzt. Diese

Regelungen waren nicht mehr zeitgemäß oder überflüssig, so dass sie gestrichen wurden

(Riedlinger, DStR 2008, 2658).

Die Neufassung der BOStB enthält nur noch eine Vorschrift. Sie umfasst sowohl die Bestimmungen

zur Werbung als auch zur Kundmachung. Fokus dieser Neuregelung ist der Gegenstand

der Kundmachung. Die Neufassung unterscheidet nicht mehr nach den einzelnen

Werbeträgern. Der Berufsordnungsgeber kommt damit den Vorgaben des BVerfG nach. Dieses

hatte bereits 1997 klargestellt, dass eine willkürliche Unterscheidung nach Werbeträgern

die Steuerberater in ihrer Berufsfreiheit beschränkt und daher unzulässig ist.

An diese Rechtsprechung hatte der BGH im Jahre 2001 angeknüpft (BGH v. 1.3.2001, I ZR

300/98, MDR 2001, 898 ff. mit Anm. Römermann, MDR 2001, R 1): Der I. Zivilsenat hatte in

seiner Entscheidung Anwaltswerbung II festgestellt, dass der Zulässigkeit einer Informationsveranstaltung

von Rechtsanwälten zur eigenen anwaltlichen Tätigkeit oder zu allgemeinen

rechtlichen Themen grundsätzlich nicht entgegenstehe, dass zu ihr Personen eingeladen

würden, zu denen kein mandantschaftliches Verhältnis bestehe oder bestanden

habe, und dass ein kostenloser Mittagsimbiss gereicht werde. Das BVerfG hatte 2004 in seinem

Beschluss vom 26.10.2004 (BVerfG v. 26.10.2004, 1 BvR 981/00, DStR 2005, 890, 892)

diese „Liberalisierung“ fortgesetzt und entschieden, dass die Werbung einer Steuerberatungsgesellschaft

auf einem Straßenbahnwagen zulässig sei, da eine sachliche und nicht

übertriebene Darstellung erfolge und diese Beurteilung der Sachlichkeit einer zeitbedingten

Veränderung unterliege. Hier knüpfte der BGH kürzlich in zwei aktuellen Urteilen an:

In den Entscheidungen EKW-Steuerberater (BGH v. 29.7.2009, I ZR 77/07, Stbg 2010, 322

mit Anm. Römermann/Günther) und Lohnsteuerhilfeverein Preußen (BGH v. 14.10.2010, I

ZR 5/09, GRUR 2011, 535; Stbg 8/2011 mit Anm. Römermann/Günther) hat der BGH die

Grenzen zulässiger Werbung zu Gunsten der Werbenden – mal wieder – gelockert.

II. Der „neue“ § 9 BOStB

Muster

Der neue § 9 BOStB sieht in Anknüpfung an die geänderte Rechtsprechung nun in Abs. 1

vor, dass Steuerberater ihren Beruf unter Verzicht auf berufswidrige Werbung auszuüben

haben. Berufswidrige Werbung liegt nach Abs. 1 Satz 2 insbesondere bei wettbewerbswidriger

Werbung vor. Es ist zudem unzulässig, berufswidrige Werbung durch Dritte zu

veranlassen oder zu dulden. Abs. 2 regelt weiterhin, dass eine nach § 57a StBerG unzulässige

Werbung um die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall insbesondere vorliegt, wenn

der Umworbene in einem konkreten Einzelfall der Beratung oder der Vertretung bedarf

und der Werbende dies in Kenntnis der Umstände zum Anlass für seine Werbung nimmt.

Abs. 3 des neuen § 9 BOStB regelt, dass andere Bezeichnungen als amtlich verliehene

Berufs-, Fachberater- und Fachanwaltsbezeichnungen, akademische Grade und staatliche

Graduierungen, z.B. Hinweise auf absolvierte Fortbildungen von Steuerberatern nur

geführt werden dürfen, wenn eine klare räumliche Trennung von der zusammenhängenden

Angabe des Namens und der Berufsbezeichnung „Steuerberater“ besteht. Bezeichnungen

nach Satz 1 sind unzulässig, soweit sie die Gefahr einer Verwechselung mit Fachberaterbezeichnungen

i.S.d. § 86 Abs. 4 Nr. 11 StBerG begründen oder sonst irreführend

sind. Weiterhin in Abs. 4: Wer Bezeichnungen als Hinweis auf besondere Qualifikationen

verwendet, muss ihm benannten Gebiet entsprechende theoretische Kenntnisse und praktische

Erfahrungen nachweisen können.

– VII –


Die Abs. 5 bis 7 des neuen § 9 BOStB befassen sich mit den Sozietäten. Abs. 5 sieht vor, dass

bei gemeinschaftlicher Berufsausübung, soweit sie in einer Sozietät, Partnerschaftsgesellschaft

oder in sonstiger Weise (Anstellungsverhältnis, freie Mitarbeit) mit sozietätsfähigen

Personen i.S.d. § 56 Abs. 1 StBerG erfolgt, eine Kurzbezeichnung geführt werden darf. Diese

muss bei der Unterhaltung mehrerer Standorte einheitlich verwendet werden. Dies

ergänzt Abs. 6: Auf den Geschäftspapieren einer Sozietät/Partnerschaft müssen die

Sozien/Partner mit Namen und Berufsbezeichnungen aufgeführt werden. Dies gilt auch

dann, wenn eine Kurzbezeichnung verwendet wird. Enthält die Bezeichnung der Sozietät/

Partnerschaft weitere amtlich verliehene Berufs-, Fachberater- und Fachanwaltsbezeichnungen,

müssen diese personenbezogen angegeben werden. Ausgeschiedene Sozien/

Partner und Praxisvorgänger dürfen auf den Geschäftspapieren weiter geführt werden,

wenn ihr Ausscheiden kenntlich gemacht wird. Abs. 7 regelt hierbei die überörtlichen

Beziehungen: Bei überörtlichen Sozietäten/Partnerschaften muss auf den Geschäftspapieren

angegeben werden, welcher Sozius/Partner welche Berufsbezeichnung führt und wo

sich seine berufliche Niederlassung befindet. Auf die in der Sozietät/Partnerschaft vertretenen

Berufe (Steuerberater, Steuerbevollmächtigte, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer,

vereidigte Buchprüfer) darf auch dann hingewiesen werden, wenn nicht alle Berufe an

allen Standorten vertreten sind.

III. Konkrete Regelungen

§ 9 BOStB stellt als zentrale Norm nunmehr die einzige Werberegelung in der Berufsordnung

dar. Eine wesentliche Neuregelung betrifft die einzelnen Werbeträger (z.B. Anzeigen,

Praxisbroschüren, Praxisschild, Geschäftspapiere), welche nun nicht mehr gesondert

geregelt werden, sondern § 9 BOStB allgemein für alle Kundmachungsformen gilt. Vor der

Neufassung der Berufsordnung waren diese einzelnen Werbeträger in verschiedensten

Vorschriften geregelt. So sah § 14 BOStB (a.F.) vor, dass Steuerberater in Anzeigen über

ihre berufliche Tätigkeit sachlich unterrichten dürfen. Diese Anzeigen dürfen jedoch keine

übertriebene, auffällige oder in sonstiger Weise reklamehafte Form haben. § 15 BOStB

(a.F.) sah vor, dass Steuerberater über ihre berufliche Tätigkeit in Praxisbroschüren, Faltblättern

oder vergleichbaren Informationsmitteln in Wort und Bild sachlich, nicht reklamehaft,

unterrichten dürfen. Ähnliche, wenig präzise Regelungen waren für Mandanteninformationen,

Verzeichnisse und Praxisschilder vorhanden. Geschäftspapiere (z.B. Briefbögen,

Umschläge, Gebührenrechnungen, Besuchskarten), Stempel oder Logos – so der § 19

BOStB (a.F.) – dürfen nicht reklamehaft oder irreführend gestaltet ist.

Diese grundlegenden Änderungen der Berufsordnung basierten auf der Rechtsprechung

des BVerfG (v. 24.7.1997, 1 BvR 1836/96, NJW 1997, 2510; v. 17.4.2000, 1 BvR 721/99, NJW

2000, 3195; v. 9.10.1991, 1 BvR 397/87, NJW 1992, 549). Dieses hatte angemahnt, dass die

Beurteilung, welche Werbeformen als angemessen oder übertrieben anzusehen seien,

zeitbedingten Veränderungen unterliege und bestimmte Werbeträger nicht von vornherein

ohne Rücksicht auf den konkreten Inhalt der Werbung untersagt werden können.

Zudem wurden durch die Neuordnung der Berufsordnung solche Werberegelungen gestrichen,

die lediglich Selbstverständlichkeiten enthielten. Es sei hier der § 11 BOStB (a.F.)

erwähnt, wonach Steuerberater Teilgebiete ihrer beruflichen Tätigkeit als Tätigkeitsschwerpunkte

bekannt geben dürfen. Ähnliche, überflüssige und nunmehr gestrichene

Regelungen enthielten § 12 und § 21 BOStB (a.F.): Hiernach waren Hinweise auf Zertifikate

i.S.d. § 4 Abs. 3 nur zulässig, solange die Zertifikate gültig sind. Dabei ist anzugeben,

dass nicht die fachliche Qualifikation, sondern die Organisation der Praxis Gegenstand der

Zertifizierung war (§ 12 BOStB a.F.). Ebenfalls überflüssig ist der Hinweis, dass Steuerberater

sich unter Angabe von Name und Berufsbezeichnung in den Medien (z.B. Presseinterviews,

Diskussionen im Fernsehen) äußern dürfen (§ 21 BOStB (a.F)). Ferner hatten sie

dafür Sorge zu tragen, dass dabei nicht berufswidrig für sie geworben wird. Berufswidrig

ist insbesondere jede Darstellung, die der Steuerberater veranlasst oder für die er ein Entgelt

entrichtet hat und bei der die Person oder die Leistung des Steuerberaters so herausgestellt

wird, dass der Werbeeffekt das öffentliche Interesse an der Berichterstattung überwiegt.

Solche Regelungen sind überholt und wurden daher konsequenterweise bei der

Neugestaltung der Berufsordnung gestrichen.

Muster

1. Wettbewerbswidrigkeit

Entsprechend § 57 Abs. 1 StBerG stellt § 9 Abs. 1 BOStB nunmehr fest, dass Steuerberater

ihren Beruf unter Verzicht auf berufswidrige Werbung auszuüben haben. Die Sätze 2 und 3

– VIII –


stellen insoweit klar, dass berufswidrige Werbung insbesondere bei wettbewerbswidriger

Werbung vorliegt und es auch unzulässig ist, berufswidrige Werbung durch Dritte zu veranlassen

oder zu dulden.

Diese Regelungen spiegelt die Ansicht des BVerfG wider, wonach die Berufsausübung

durch Art. 12 Abs. 1 GG verfassungsrechtlich garantiert ist; hierzu gehört auch die berufliche

Außendarstellung durch Werbung (BVerfG v. 19.2.2008, 1 BvR 1886/06, DStRE 2008,

854). Werbebeschränkungen – insbesondere für Steuerberater – sind daher nur zulässig,

um das Vertrauen der steuerliche Beratung suchenden Personen darauf zu erhalten, dass

der Steuerberater seine Dienste nicht rein gewerblich und gewinnorientiert anbietet und

seine Leistungen an den Interessen des Mandanten, nicht aber am eigenen wirtschaftlichen

Vorteil ausrichtet (BVerfG v. 26.10.2004, 1 BvR 981/10, DStR 2005, 980).

Da Steuerberater – wie auch andere Freiberufler – Unternehmer i.S.d. § 2 Abs. 1 Nr. 6 UWG

sind, unterliegt daher deren Werbung auch den für alle Unternehmer geltenden wettbewerbsrechtlichen

Beschränkungen der §§ 3 bis 7 UWG. Zudem stellen die Vorschriften der

BOStB – ebenso wie § 57 StBerG – eine Marktverhaltensregelung im Interesse der Mitbewerber,

der Verbraucher und der sonstigen Marktteilnehmer (Mandanten) i.S.d. § 4 Nr. 11

UWG dar; daraus folgt, dass Verstöße gegen diese Vorschriften bei Vorliegen der weiteren

Voraussetzungen (z.B. spürbare Beeinträchtigung) zur Unzulässigkeit der Werbung führen

und Unterlassungs- und Schadenersatzansprüche nach sich ziehen können.

Der Begriff der Werbung umfasst dabei jedes Verhalten, das planvoll darauf angelegt ist,

andere dafür zu gewinnen, die Leistung desjenigen in Anspruch zu nehmen, für den

geworben wird (BVerfG v. 19.2.2008, 1 BvR 1886/06, DStRE 2008, 854). Insoweit sind von

der Werbebeschränkung alle Maßnahmen zur Kundengewinnung zu verstehen, beginnend

mit der bloßen Aufmerksamkeitswerbung bis hin zum konkreten Angebot von Beratungsleistungen.

Das Wettbewerbsrecht (UWG) versteht bei richtlinienkonformer Auslegung

am Maßstab des Art. 2 Buchst. a der Werberichtlinie 2006/114/EG als Werbung jede

Äußerung bei der Ausübung eines freien Berufs mit dem Ziel, den Absatz von Waren oder

die Erbringung von Dienstleistungen zu fördern; kurz gesagt: Fast jede Handlung zur Kundengewinnung

ist Werbung i.S.d. Wettbewerbsrechts.

Grundsätzlich darf jedes Medium zur Werbung eingesetzt werden (so auch Werbung mittels

Veranstaltungen, Werbung auf Litfaßsäulen, Taxis, Straßenbahnen, U-Bahnhöfen oder

die Werbung im Internet); unzulässig ist jedoch insbesondere die Werbung, welche mittels

E-Mail-, Telefax oder Telefon erfolgt und der Werbende keine entsprechende Einwilligung

besitzt (Günther, GRUR-Prax, 2010, 39). Der Steuerberater ist demnach gut beraten, wenn

er vor Versendung von Mailings prüft, ob und in welchem Umfang er die Einwilligung der

potenziellen Empfänger hat.

Die Werbung darf insoweit nicht unwahr oder sonst irreführend sein, andernfalls würden

sie gegen §§ 3 Abs. 3, 5 Abs. 1 Satz 2 UWG verstoßen. Dabei ist stets auf das Verständnis

eines durchschnittlich informierten, aufmerksamen und verständigen Adressaten der Werbung

abzustellen (BGH v. 1.9.2010, StbSt (R) 2/10, DStRE 2011, 63, 64). In seiner jüngsten

Entscheidung hat der BGH (v. 1.9.2010, StbSt (R) 2/10, DStRE 2011, 63) den kombinierten

Domainnamen „steuerberater-suedniedersachsen.de“ nicht als irreführend angesehen, da

der Verbraucher aus diesem Domainnamen nicht auf eine Sonder- oder Alleinstellung des

werbenden Steuerberaters schließe. Auch sei die Gefahr einer Kanalisierung der Rechtsuchenden

gering. Selbst wenn aber der Internetnutzer aus dieser Domain auf ein Verzeichnis

der in diesem Gebiet tätigen Steuerberater oder gar einen Berufsverband schließe, werde

ein solcher Irrtum sofort bei Aufruf dieses Domainnamens korrigiert. Auch deshalb sei

der Domainname ungeeignet, die Internetnutzer in ihrer Entscheidung über die Mandatierung

eines Steuerberaters zu beeinflussen.

Muster

Unlauter und demnach verboten sind zudem pauschale Werturteile eines Steuerberaters

über die eigene Leistung, weil sich ihre Berechtigung objektiv kaum beurteilen lässt, sondern

weitgehend von subjektiven Einschätzungen abhängt (BVerfG v. 1.3.2000, 1 BvR

300/98, DStRE 2001, 1064); eine solche Selbstüberschätzung ist z.B. bei der Bezeichnung

als „ führend“, „überdurchschnittlich kompetent“ oder der Hinweis auf die „besten Beziehungen

zum Finanzamt“ anzunehmen. Das Sachlichkeitsgebot verlangt jedoch weder eine

auf die Mitteilung nüchterner Fakten beschränkte Werbung noch einen Überschuss der

Sachinformation gegenüber der Anlockwirkung. Insoweit ist es legitimer Zweck der Werbung,

Kunden zu Lasten der Mitbewerber zu gewinnen (BGH v. 29.7.2009, I ZR 77/07,

DStRE 2010, 835). Werden in einem Werbeschreiben, das insgesamt der sachlichen Unterrichtung

über die berufliche Tätigkeit dient, Mittel der Aufmerksamkeitswerbung oder der

–IX–


Erinnerungswerbung eingesetzt, so ist dies grundsätzlich zulässig, weil und soweit

dadurch keine Gemeinwohlbelange beeinträchtigt werden.

Zu diesen umfassenden Verboten kommen zudem noch die allgemeinen Verbote des Wettbewerbsrechts

hinzu; schließlich weist § 9 BOStB aus, dass berufswidrige Werbung insbesondere

bei wettbewerbswidriger Werbung vorliegt. Hierbei zu beachten sind insbesondere

die Verbote der unsachlichen Beeinflussung (§ 4 Nr. 1 UWG), der getarnten Werbung

(§ 4 Nr. 3 UWG), der Herabsetzung von Mitbewerbern (§ 4 Nr. 7 UWG) sowie die gezielte

Behinderung von Mitbewerbern (§ 4 Nr. 10 UWG).

Werbung ist demnach unzulässig, wenn ein Steuerberater die Entscheidungsfreiheit eines

Mandanten durch Ausübung von Druck oder durch sonstigen unangemessenen unsachlichen

Einfluss beeinträchtigt; zudem ist es unzulässig, wenn ein Steuerberater seinen Mandanten

im Auftrag eines Dritten ein „Steuersparmodell“ empfiehlt (Köhler, DStR 2011, 428,

431). In diesem Fall stellt sich seine Empfehlung für den Mandanten als uneigennütziger

fachlicher Rat dar, während er in Wahrheit den Absatz eines Dritten fördern will.

Weiterhin darf der werbende Steuerberater keine Mitbewerber unsachlich „herabsetzen“.

Nach § 4 Nr. 7 UWG ist es unzulässig, Dienstleistungen, Tätigkeiten oder persönliche oder

geschäftliche Verhältnisse eines Mitbewerbers herabzusetzen oder zu verunglimpfen;

werden hierbei die betroffenen Mitbewerber für die angesprochenen (potenziellen) Mandanten

unmittelbar oder mittelbar erkennbar gemacht, so greift § 6 Abs. 2 Nr. 5 UWG ein.

Nach dieser Vorschrift handelt derjenige unlauter, der vergleichend wirbt, wenn der Vergleich

die Waren, Dienstleistungen, Tätigkeiten oder persönlichen oder geschäftlichen

Verhältnisse eines Mitbewerbers herabsetzt oder verunglimpft. Auf Grund der grundsätzlichen

Zulässigkeit vergleichender Werbung (inklusive kritisierender Werbevergleiche)

liegt eine für § 6 Abs. 2 Nr. 5 UWG relevante Herabsetzung jedoch erst dann vor, wenn über

die sachliche Kritik hinaus besondere Umstände hinzukommen (Römermann/Günther, BB

2010, 137, 138). Eine Herabsetzung hat der BGH in der Werbeaussage „Wir zeigen Ihnen,

wie Sie die zu viel gezahlten Steuerberaterhonorare sowie Steuern und Abgaben zumindest

für die Zukunft einsparen.“ gesehen. Durch die Aussage werden die Preiswürdigkeit

und die fachliche Qualität der Leistung der Wettbewerber der Beklagten in unlauterer

Weise pauschal herabgesetzt. Ferner könne die Beklagte keine fundierte Aussage über zu

viel gezahlte Steuerberaterhonorare und Steuern machen, da diese keine Kenntnis der von

den Tankstellenpächtern gezahlten Steuern und Honorare sowie ihrer Berechnungsgrundlagen

habe und deshalb nicht wissen könne, ob sie tatsächlich zu viel gezahlt haben (BGH

v. 29.7.2009, I ZR 77/07, GRUR 2010, 349, 352; hierzu ebenfalls: Römermann/Günther, Stbg

2010, 322). Hinzu kommt, dass es unzulässig ist, Mitbewerber gezielt zu behindern.

Weiterhin darf die Werbung nicht irreführend sein. Für den werbenden Steuerberater ist

insbesondere das Verbot des § 5 Abs. 1 Satz 2 NR. 3 UWG von Bedeutung, wonach dieser

keine irreführenden Angaben über Person und Eigenschaften, etwa Befähigung, Status,

Zulassung, Mitgliedschaften, Auszeichnungen oder Ehrungen, machen darf. Die Irreführung

kann jedoch ebenfalls auch die Werbung für Beratungsleistungen oder die Preise

betreffen. Hierbei ist stets ein Bild des aufgeklärten, durchschnittlich informierten Verbrauchers

zu berücksichtigen.

Muster

Nach dem neuen § 9 Abs. 1 Satz 3 BOStB ist es zudem unzulässig, berufswidrige Werbung

durch Dritte zu veranlassen oder zu dulden. Das setzt ein positives Tun oder pflichtwidriges

Unterlassen voraus. Relevant sind hier die Werbung durch Mandanten und die Werbung in

Presseberichten. Unzulässig ist es daher, wenn ein Steuerberater auf seiner Homepage

lobende Äußerungen seiner Mandanten veröffentlicht, die berufswidrig wären, wenn er

sie selbst machen würde (Köhler, DStR 2011, 428, 432).

Bei Presseberichten gilt im Grundsatz Folgendes: Initiiert der Steuerberater einen als

redaktionellen Beitrag ausgewiesenen Pressebericht über seine „außerordentliche Qualifikation“,

ist dieses Verhalten bereits als „getarnte Werbung“ wettbewerbswidrig, so dass es

gar nicht darauf ankommt, ob der Inhalt des Berichts eine berufswidrige Werbung darstellt.

Soweit er über sich berichten lässt, etwa im Rahmen eines Interviews, ist dies noch keine

Veranlassung einer berufswidrigen Werbung (Köhler, DStR 2011, 428, 432).

2. Einzelfallwerbung

Bezüglich der Einzelfallwerbung wurde der bisherige § 10 Abs. 3 BOStB (a.F.) in § 9 Abs. 2

BOStB übernommen. § 9 Abs. 2 BOStB regelt, dass eine nach § 57a StBerG unzulässige

Werbung um die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall v.a. vorliegt, wenn der Umworbene

–X–


in einem konkreten Einzelfall der Beratung oder der Vertretung bedarf und der Werbende

dies in Kenntnis der Umstände zum Anlass für seine Werbung nimmt. Von dieser verbotenen

Werbung um Aufträge im Einzelfall zu unterscheiden ist die zulässige Werbung um

einzelne Mandanten, die darauf gerichtet ist, die Umworbenen dafür zu gewinnen, die Leistungen

des Anwalts in Anspruch zu nehmen (BGH v. 1.3.2001, I ZR 300/98, DStRE 2001,

1064). Dementsprechend darf sich die Werbung auch an Personen richten, die noch keine

Mandanten sind oder waren (BVerfG v. 19.2.2008, 1 BvR 1886/06, DStRE 2008, 854). Die

Grenzen zwischen einer erlaubten Mandatswerbung und einer unlauteren Einzelfallwerbung

sind fließend. Eine Lauterkeit wurde z.B. bei der „Versteigerung“ einer Beratungsleistung

im Internet gegen Höchstgebot (BVerfG v. 19.2.2008, 1 BvR 1886/06, DStRE 2008,

854), bei informativen Rundschreiben oder bei einem Angebot eines „kostenlosen und

unverbindlichen Beratungsgesprächs mit anschließender Weinprobe und kleinem Imbiss

über Möglichkeiten Ihren Gewinn zu erhöhen“ (BGH v. 29.7.2009, I ZR 77/07, GRUR 2010,

349, 352; hierzu ebenfalls: Römermann/Günther, Stbg 2010, 322) angenommen.

3. Bezeichnungen

Ebenfalls neu in die Berufsordnung aufgenommen wurden die Regelungen, dass andere

Bezeichnungen als amtlich verliehene Berufs-, Fachberater- und Fachanwaltsbezeichnungen,

akademische Grade und staatliche Graduierungen, z.B. Hinweise auf absolvierte

Fortbildungen, von Steuerberatern nur geführt werden dürfen, wenn eine klare räumliche

Trennung von der zusammenhängenden Angabe des Namens und der Berufsbezeichnung

„Steuerberater“ besteht. Zudem wurde nach dem Vorbild des § 7 Abs. 1 BORA eine Regelung

geschaffen, dass derjenige, der Bezeichnungen als Hinweis auf besondere Qualifikationen

verwendet (z.B. „Spezialist für...“), in der Lage sein muss, im benannten Gebiet entsprechende

theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen nachzuweisen. Diese

Anforderung ergibt sich bereits aus dem allgemeinen Wettbewerbsrecht (vgl. Römermann

in Hartung/Römermann, Berufs- und Fachanwaltsordnung, 4. Aufl. 2008, § 7 BerufsO

Rz. 3).

4. Sozietäten

Zudem wurde der neue § 9 Abs. 5 BOStB eingeführt; dieser stellt klar, dass bei gemeinschaftlicher

Berufsausübung eine Kurzbezeichnung geführt werden darf, wenn diese in

einer Sozietät, Partnerschaft oder in sonstiger Weise (Anstellungsverhältnis, freie Mitarbeit)

mit sozietätsfähigen Personen i.S.d. § 56 Abs. 1 StBerG erfolgt. Bei der Unterhaltung

mehrerer Standorte muss die Kurzbezeichnung einheitlich geführt werden (zur Berufsausübungsgemeinschaft:

Römermann/Günther, Steuerberaterhandbuch 2011, 185 ff.). Neu

aufgenommen wurde allerdings die Regelung, dass dann, wenn die Bezeichnung der

Sozietät/Partnerschaft amtlich verliehene weitere Berufs-, Fachberater- oder Fachanwaltsbezeichnungen

enthält, diese jeweils personenbezogen angegeben werden müssen (Ruppert,

DStR 2011, 138, 141).

IV. Fazit

Muster

Verstößt ein Steuerberater gegen die Werbebeschränkungen, so begeht er stets einen

Wettbewerbsverstoß, der mit den Mitteln des UWG geahndet werden kann. Es kann daher

die örtlich zuständige Steuerberaterkammer nicht nur berufsrechtlich gegen den Verletzer

vorgehen, sondern auch wettbewerbsrechtlich nach § 8 UWG. Dem Mitbewerber stehen

dann insbesondere Unterlassungs-, Schadenersatz- und Auskunftsansprüche zur Seite.

Trotz dieser drohenden Konsequenzen ist die kreative und fantasievolle Werbung aus der

Sicht der beratenden Berufe ein beliebtes Mittel, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und

neue Mandanten oder Mitglieder zu akquirieren. Die Grenzen zur Unlauterkeit wurden in

den vergangenen Jahren stetig zu Gunsten der „Werbefreiheit“ erweitert, sind jedoch

nicht abschließend festzulegen. Im Rahmen der Gestaltungskraft und des Ideenreichtums

stellt es auch zukünftig eine Herausforderung dar, diese Grenzen nicht zu überschreiten.

(Dieser Beitrag wird fortgesetzt.)

Dr. Volker Römermann und Tim Günther

Rechtsanwälte, Römermann Rechtsanwälte AG, Hamburg/Hannover

www.roemermann.com

–XI–


Aktuelle Berater-Informationen

1. Haftung des Steuerberaters für Fehler des Vorgängers nach Praxiserwerb

Thüringer OLG v. 13.2.2008, 7 U 147/07, DStR 2011, 1147, rkr. durch BGH v. 10.2.2011,

IX ZR 45/08.

Die beklagte Steuerberaterin (Bekl.) hatte im Jahr 1997 nach dem Tod ihres Arbeitgebers

dessen Praxis übernommen. Zuvor, im Jahr 1994, hatte der verstorbene Steuerberater, bei

dem die Bekl. zunächst als Steuerfachgehilfin beschäftigt war, die Klägerin (Kl.) fehlerhaft

zu den Voraussetzungen der Erlangung von Investitionszulagen für das Jahr 1994 beraten.

Die zu hoch gewährte Investitionszulage forderte das FA mit Bescheid aus dem Jahr 1999

zurück. Hierfür verlangte die Kl. Schadensersatz aus Steuerberaterhaftung.

Das Thüringer OLG bejahte einen Schadensersatzanspruch aus positiver Vertragsverletzung

des Steuerberatervertrags mit dem verstorbenen Steuerberater in Verbindung mit

dem Praxiskaufvertrag. Der Anspruch der Kl. sei auch nicht verjährt, da die Kl. von der

Bekl. auf den gegen sie selbst gerichteten Schadensersatzanspruch und die drohende Verjährung

nach § 68 StBerG a.F. nicht hingewiesen wurde (sog. Sekundäranspruch).

Hinzuweisen ist darauf, dass eine Begrenzung der Haftung ausdrücklich in dem Übernahmevertrag

hätte vereinbart werden müssen und dass die Zustimmung der Mandanten auf

dieser Grundlage hätte eingeholt werden müssen. Ansonsten muss generell davon ausgegangen

werden, dass bei einem Praxiskauf auch alle Schadensersatzansprüche mit übergehen.

Probleme können insoweit entstehen, als der übernehmende Steuerberater keinen

Versicherungsschutz für diejenigen Schadensersatzansprüche hat, die auf einer Pflichtverletzung

des Praxisverkäufers beruhen.

2. Verpachtung eines Mandantenstamms im Rahmen einer Betriebsaufspaltung

BFH v. 8.4.2011, VIII B 116/10, Stotax-First.

Im Urteilsfall hatte ein Freiberufler den Mandantenstamm seiner freiberuflichen Einzelpraxis

an eine von ihm beherrschte Steuerberatungs-GmbH verpachtet. Strittig war nun,

welche Einkünfte aus der Verpachtung des Mandantenstamms erzielt wurden. Der BFH

hat insofern keine Zweifel daran, dass vorliegend eine freiberufliche Betriebsaufspaltung

vorliegt. Da die Steuerberatungs-GmbH kraft Rechtsform gewerbliche Einkünfte erzielt,

lagen auch hinsichtlich der Erlöse aus der Verpachtung des Mandantenstamms gewerbliche

Einkünfte vor.

3. Akteneinsicht nach Abschluss des Besteuerungsverfahrens

FG Hamburg v. 2.3.2011, 2 K 59/10, Stotax-First.

Nach dem Gerichtsbescheid des FG Hamburg v. 2.3.2011 besteht kein Anspruch auf

Gewährung von Akteneinsicht nach Abschluss des Besteuerungsverfahrens zur Vorbereitung

von Regressansprüchen gegen den Steuerberater.

Muster

4. Rundfunkgebührenpflicht für internetfähigen PC

BVerwG v. 27.10.2010, 6 C 12.09, DStRE 2011, 707.

Das BVerwG bestätigt, dass die Erhebung von Rundfunkgebühren anknüpfend an den

Besitz eines internetfähigen PC nicht gegen die Verfassung verstößt.

Der Kläger wandte sich gegen seine Heranziehung zu Rundfunkgebühren für einen PC mit

Internetzugang. Einen solchen nutzt er als selbständiger Rechtsanwalt für seinen Kanzleibetrieb.

Nach eigenen Angaben verwendet er den PC ausschließlich für Schreibarbeiten

und beruflich bedingte Recherchen, insbesondere in Rechtsprechungsdatenbanken, sowie

zur elektronischen Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung, nicht aber zum Empfang von

Rundfunksendungen.

– XII –

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine