Deutscher Alpenverein Sektion Kampenwand e.V. München

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Deutscher Alpenverein Sektion Kampenwand e.V. München

Deutscher Alpenverein

Sektion Kampenwand e.V.

München

Sommer-/Herbstprogramm 2001


Deutscher Alpenverein

SEKTION KAMPENWAND MÜNCHEN E.V.

Vorstand: G. Küspert, Am Bahnsteig 6b, 82024 Taufkirchen, Tel.: (089) 6 14 82 54

Geschäftsstelle: Heiterwanger Straße 24, 81373 München, Tel.: (089) 7692404

Vereinslokal: „Garmischer Hof“

jeden Mittwoch Sektionsabend

Geschäftsstelle der Sektion:

Bitte beachten: Wir haben keine Schalterstunden, die Geschäftsstelle dient nur

als telefonische und postalische Anlaufstelle. Für alle Dinge, die nicht telefonisch

erledigt werden können, ist der Sektionsabend da. Im Zweifelsfall sollte in der Geschäftsstelle

vorab telefonisch angefragt werden.

Postanschrift: Heiterwanger Straße 24, 81373 München,

Telefon (089) 7 69 24 04

Ausbildungsreferent: Karl Eisenhofer, Telefon (089) 61 61 66

Tourenwart: Kurt Kuhn, Telefon (089) 7 14 12 54

Hüttenwart: Alfred und Traudl Mair, Telefon (089) 56 63 53

Sektionsabend:

Jeden Mittwoch ab 19 Uhr im „Garmischer Hof“, Hinterbärenbadstraße 28,

81373 München.

Der Garmischer Hof ist günstig mit der U-Bahn zu erreichen: U6 Richtung Klinikum

Großhadern, Haltestelle Partnachplatz. Von dort etwa 5 Minuten zu Fuß.

Ausleihe:

Bei den Sektionsabenden kann kostenlos Führerliteratur, Karten und ähnliches ausgeliehen

werden. Die Ausleihzeit beträgt zwei Wochen.

Adreß- und Kontoänderungen:

Bitte teilen Sie uns eventuelle Änderungen von Adresse oder Bankverbindung

unverzüglich mit. Es entstehen sonst unnötige Kosten durch fehlgeleitete Post oder

vergeblichen Bankeinzug.

DAV-Kletterzentrum München:

Auch die Sektion Kampenwand ist als Münchner Sektion an der Kletteranlage beteiligt.

Adresse: Bezirkssportanlage Thalkirchen, Dietramszeller Platz (Eingang von der

Thalkirchner Straße), Telefon (089) 22 15 91

Öffnungszeiten: Täglich von 9 Uhr bis spätestens 23 Uhr.

Eintritt: Karten sind nur noch an der Kletteranlage zu den dort veröffentlichten

Tarifen erhältlich.

Titelbild: Auf der Cima di vicina

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Liebe Kampenwandler

von unserer Jahreshauptversammlung, die am 7. März 2001 stattfand, wage ich es kaum,

Euch zu berichten. Über Unangenehmes spricht man nicht gerne. Der casus cnactus ist,

wie meistens, das Geld. Obwohl die Buchungen des Hüttenkassenberichts unseres Hüttenehepaars

in Ordnung sind, wird er aus finanztechnischen Kriterien nicht akzeptiert. Die

Gesamtkosten der Hütte, verteilt auf die Gesamtübernachtungen ergaben im letzten Jahr

einen Übernachtungspreis von ca. 11.– DM pro Person. Die momentanen Übernachtungspreise

decken diesen Betrag nicht ab. Somit beschehrt uns unsere Hütte in Niederbreitenbach

einen geringfügigen Verlust, der sich, sollten wir nicht dagegensteuern explosionsartig

vergrößert. Durch eine nochmalige Erhöhung der Übernachtungspreise ab

dem 1. Juli 2001 wollen wir die finanzielle Schieflage wieder ins Lot bringen.

So müssen wir für:

Jugendliche Mitglieder bis 18 Jahre

Jugendliche Nichtmitglieder bis 18 Jahre

Mitglieder ab 18 Jahre

Nichtmitglieder ab 18 Jahre

verlangen.

1,– EUR = 2,– DM

2,– EUR = 4,– DM

5,– EUR = 10,– DM

10,– EUR = 20,– DM

Was aber wirklich Geld kosten würde ist die – von vielen Mitgliedern geforderte – Sanierung

der sanitären Anlagen unserer Hütte in Niederbreitenbach. Bei unserer letzten Vorstand-Beiratssitzung

wurde die Vorstandschaft gebeten, entsprechende Anträge zur Jahreshauptversammlung

zur Abstimmung vorzulegen.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Anträge“

wurden die von der Vorstandschaft beschlossenen und von mir eingereichten zwei Anträge

an die Jahreshauptversammlung zur Abstimmung vorgelegt, welche mit Mehrheit angenommen

wurden.

Antrag Nr. 1

Im Namen der Vorstandschaft bitten wir die anwesenden Mitglieder, den Vorstand zu beauftragen,

sich über die Kosten einer Renovierung unserer sanitären Anlagen in unserer

Hütte in Niederbreitenbach zu informieren. Die Kosten für die Renovierung dürfen einen

geschätzten Betrag von 40.000.– DM nicht überschreiten. Vorgesehen ist eine Erweiterung

der Wasch- und Duschräume durch die mietfreie Zugabe der Milchkammer von unserem

Vermieter Herr Martin Hintner.

Mögliche Renovierungsvorschläge liegen vor.

Die dabei anfallenden Kosten, wie z. B. Kostenvoranschläge etc., trägt der Verein.

Über diesen Antrag möchte ich bitte nach Vorstellung unserer Vorschläge in geheimer Wahl

oder per Handaufheben mit ja oder nein abstimmen lassen.

Die endgültige Entscheidung ob ja oder nein zur Renovierung fällt dann im nächsten Jahr

2002 zur Hauptversammlung nach Vorstellung des genauen Bauplans und Auflistung der

tatsächlichen Kosten.

Von den 64 Anwesenden stimmten 58 mit ja, 1 mit nein und 5 enthielten sich der Stimme.

Antrag Nr. 2

Zur Finanzierung der Renovierung unserer Sanitären Anlage in unserer Hütte in Niederbreitenbach

ist eine Sonderumlage vonnöten.

Geplant ist ein Betrag von 30.– DM für A und B Mitglieder, verteilt auf drei Jahre.

Das heißt:

Für 2002 80,– DM Mitgliederbeitrag + 10,– DM Sonderumlage

Für 2003 80,– DM Mitgliederbeitrag + 10,– DM Sonderumlage

Für 2004 80,– DM Mitgliederbeitrag + 10,– DM Sonderumlage

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Sollte nächstes Jahr 2002 zur Hauptversammlung unser vorgestellter endgültiger Sanierungsplan

abgelehnt werden, so entfallen auch die restlichen 20.– DM Sonderumlagen.

Über diesen Antrag möchte ich bitte in geheimer Wahl oder per Handaufheben mit ja oder

nein abstimmen lassen.

Von den 64 Anwesenden stimmten 54 mit ja, 6 mit nein und 4 enthielten sich der Stimme.

Sollte nächstes Jahr zur Hauptversammlung der Sanierungsplan gänzlich verworfen werden,

so kommt die erste Sonderumlage der Jugend zugute.

Spenden werden für die Sanierung natürlich gerne angenommen.

Hiermit bedanke ich mich bei den Mitgliedern, die bereits gespendet haben, recht herzlichst.

Hervorheben möchte ich die Spende von unserer Stadträtin Frau Christl Purucker-

Seunig von 500.– DM

Natürlich bekommen die Spender eine Spendenquittung.

Unser Spendenkonto ist HypoVereinsbank BLZ 700 202 70, Konto-Nr. 472 23 555

Ich bedanke mich für das erst zögernde, aber dann doch zahlreiche Erscheinen.

Tourenprogramm Sommer/Herbst 2001

7. Juni 2001, Donnerstag

Klettern und Radfahren im Laabertal für Jung und Alt, auch für Anfänger.

Rudi Schaider

9. Juni 2001

Mountainbike-Tour fast ohne Mountains

40 km und 650 Hm durch das Tölzer Hügelland. Trotzdem: Helmpflicht

Manfred Mayer

23. Juni 2001, Samstag

Sonnwendfeier/Tour im Rofan

Wir unternehmen eine Bergwanderung auf die Rofanspitze 2260 m.

Anschließend findet eine Sonnwendfeier auf der Erfurter Hütte statt.

Organisation zum Pogrammablauf durch Robert Schmirl und Günter Küspert

30./31. Juni 2001, Wochenendtour

Rund um die Muttekopfhütte

Ein Klettersteig und ein Höhenweg in den Lechtaler Alpen.

1. Tag: Aufstieg von Imst zur Hütte (3 Stunden), über den Imster Klettersteig zum

Madlonkopf ( 2632 m) ca. 3,5 Stunden.

2. Tag: Aufstieg zum Muttekopf (2772 m) ca. 2 Std. über den Imster Höhenweg

zurück nach Imst (ca. 3 Stunden).

Reinhard Eberding

30. Juni 2001, Samstag

Klettertour im Kaisergebirge

Fleischbank Nordgrat III, eine abwechslungsreiche leichtere Klettertour in eindrucksvoller

Umgebung auf den Gipfel der Fleischbank 2187 m, ca. 3 bis 4 Std.

Ausgangspunkt: Griesener Alm.

Peter Faulhaber

6. Juli bis 8. Juli 2001, Freitag bis Sonntag

Alpiner Basiskurs auf der Blaueishütte, 1680 m, Berchtesgadener Alpen.

Ausbildung: Gehen im weglosen Gelände, Gehen auf Schneefeldern und im

Gletschereis, Abbremsen von Stürzen, Grundlagen der Anseiltechnik, elementare

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Klettertechnik, Tourenplanung, alpine Gefahren. Die Teilnehmer treffen sich am

Mittwoch, dem 4. Juli zur Vorbesprechung im Vereinslokal.

Andrea und Andi Strauß

7. Juli 2001, Samstag

Vorderskopf, 1858 m, Karwendelgebirge

Eine Wanderung auf einen nicht sehr bekannten Karwendelgipfel, ca. 1000 Hm,

2,5 bis 3 Stunden.

Michael Brosius

14. Juli 2001, Samstag

Biketour von Nußdorf zum Spitzsteinhaus 1263 m

Rückfahrt vom Spitzsteinhaus über Erl und Dammweg am Inn nach Nußdorf,

ca. 42 Km, 1085 Hm, landschaftlich hervorragende Tour mit Superabfahrt

vom Spitzsteinhaus ins Inntal.

Kurt Kuhn

17. Juli 2001, Dienstag

Radtour entlang der Mangfall und der Schlierach über Miesbach zum Schliersee,

über Aurach zurück zum Ausgangspunkt in Weyarn.

Rund 75 Km, diese Tour kann auch mit Tourenrädern gefahren werden.

Ernst Högl

21./22. Juli 2001, Wochenendtour

Großer Möseler, 3478 m, Zillertaler Alpen

Stützpunkt: Berliner Hütte

Ausgangspunkt: Breitlahner im Zemmtal, Aufstieg zur Hütte ca. 2,5 Std.

Diese Tour ist auch für Teilnehmer am alpinen Basiskurs geeignet.

Peter Faulhaber

21. Juli 2001, Samstag

Ehrwalder Sonnenspitze 2417 m, Mieminger Kette

Ausgangspunkt: Ehrwald über Coburger Hütte 1616 m, ca. 1400 Hm, 5 bis 6 Std.

Für die Gipfelbesteigung ist Trittsicherheit erforderlich.

Robert Schmirl

26. Juli 2001, Donnerstag

Zugspitze 2963m, Wetterstein Gebirge

Ausgangspunkt: Hammersbach 750 m, über Höllentalangerhütte 1381 m.

Gesamtgehzeit ca. 7–8 Std.

Andrea Strauß

28. Juli bis 4.August 2001

Tourenwoche in den Bergamasker Alpen

Mit Besteigung der Grigna Settentrionale 2409 m.

Anreise: Über Landeck-St. Moritz-Lago di Lecco.

Voraussetzung: Klettersteigerfahrung, Trittsicherheit und Ausdauer für Tagesetappen

von 6 bis 8 Std.

Martin Schmid

2. August 2001, Donnerstag

Ruchenköpfe und Rotwandkopf, Bayerische Voralpen

Klettertouren vom III. bis VI. Schwierigkeitsgrad.

Rudi Schaider

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3. bis 5. August 2001, Freitag bis Sonntag

Sonnblick 3088 m, Granatspitzgruppe

Eis- und Felsanstieg von der Rudolfshütte, ebenfalls können von der Hütte weitere

lohnende Gipfel erstiegen werden.

Karl Eisenhofer

11. August 2001, Samstag

Klettersteige im Ötztal

Kurze aber steile Klettersteige warten auf eine Begehung.

Michael Brosius

18. August 2001, Samstag

Trettachspitze 2595 m, Allgäuer Alpen

Klettertour mit Überschreitung NO-NW Grat, II.–III. Schwierigkeitsgrad

Ausgangspunkt: Einödsbach.

Günter Küspert

25./26. August 2001, Wochenendtour

Von der Kirchdachspitze zur Serles, Stubaier Alpen

Eine lange Gratüberschreitung über dem Pinnistal.

1. Tag: Von Neustift-Kampl ins Pinnistal und zur Pinnisalm (2,5 Std.) Aufstieg zur

Kirchdachspitze 2840 m (3,5 Std.), weiter über die Hammerspitze 2643 m,

zum Padasterjochhaus 2232 m, (2 Std.).

2. Tag: Aufstieg zur Wasenwand 2563 m, (1 Std.) über Kesselspitze 2728 m, und

Serlesjöchl zur Serles 2717 m, (3,5 Std.) Abstieg nach Kampl (2 Std.).

Reinhard Eberding

1. September 2001, Samstag

Hohe Munde 2661 m, Mieminger Kette

Eine Tagestour hoch über dem Inntal mit herrlicher Aussicht auf die Stubaier Alpen.

Trittsicherheit und Kondition für 6 bis 8 Stunden Gehzeit erforderlich, eventuell

können wir auch eine Überschreitung machen.

Martin Schmid

8. September 2001, Samstag

Aggenstein 1987 m, Tannheimer Berge

Überschreitung zur Läuferspitze 1956 m, auf dem Tannheimer Höhenweg.

Für den Anstieg zum Aggenstein ist Trittsicherheit erforderlich.

Günter Küspert

22. September 2001, Samstag

Issplatten, Rofangebirge

Klettertouren an südseitigen Platten in besten Fels, von der Erfurter Hütte

in ca. 1 Std. zu erreichen.

Schwierigkeit: III–V, auch für Einsteiger geeignet.

Peter Faulhaber, Kurt Kuhn

23. September 2001, Sonntag

Wagendrischelhorn 2251 m, Reiter Alpe

Wanderung mit einem Klettersteig von Hintersee (800 m) über Stadelhornweg und

Staffelsteig.

Gesamtgehzeit 7 bis 8 Std.

Andrea und Andi Strauß

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22. bis 28. September 2001

Biken und Klettersteige am Lago di Garda, (Klettersteigset, Helm)

Übernachtung in Pension bzw. am Campingplatz. Die Biketouren sind alle als

Anspruchsvoll einzustufen, sie bewegen sich zwischen 800 und 1400 Hm,

(Helmpflicht!!). – Heimfahrt über Niederbreitenbach „EDELWEISSFEST“

am 29. 9. 2001 – Teilnahme freigestellt.

Robert Schmierl

29. September 2001, Samstag

Edelweißfest in Niederbreitenbach

30 Jahre Hütte in Niederbreitenbach – Siehe gesonderte Einladung.

3. Oktober 2001, Sonntag

Biketour

Von Rottach-Egern über die Kühzagelalm, Bayrischzell, Elendsattel zur Valepp.

Landschaftlich reizvolle Rundtour mit kurzer Schiebestrecke, ca. 48 Km, 950 Hm.

Michael Brosius

6. Oktober 2001, Samstag

Zwölferköpfel 1656 m, Estergebirge

Bergwanderung über den kleinen und steilen Hahnbichelsteig auf diesen Aussichtsberg

über Eschenlohe.

Michael Brosius

9. Oktober 2001, Dienstag

Rechelkopf 1330 m, Bayische Voralpen

Bergwanderung von Gaißach mit einer Gesamtgehzeit von ca. 3 bis 4 Std.

Ernst Högl

26. bis 28. Oktober 2001

SKI-OPENING mit sportlicher Betreuung durch Skilehrer,

Ort voraussichtlich Stubai. (Einzahlungsschluß 30. 9. 2001)

Kosten: Testski WE. 100,– DM, Skipass. 140,– DM, +Übernachtung, Fahrt.

Mit der Anmeldung sind die Gebühren für Testski zu entrichten. ohne Testski: 140,–

DM, mit Testski 240,– DM. Überweisung auf Kto.: 98 35 901, BLZ 702 501 50,

Robert Schmierl – DAV-Sektion Kampenwand / BETR.: SKIOPENING.

Markus Mair, Robert Schmierl

11. November 2001, Sonntag

Guffert 2196 m, Rofangebirge

Wir unternehmen eine Stapftour (wenn Schnee vorhanden) oder eine Bergtour zu

diesen Gipfel mit einer Superaussicht.

Ausgangspunkt: Steinberg 1015 m, Aufstiegszeit ca. 3,5 Std.

Andrea und Andi Strauß

Als Tourenwart der Sektion möchte ich noch ein paar Anmerkungen zum Sommerpogramm

machen:

Es läßt sich nicht vermeiden, daß einige Überschneidungen im Tourenprogramm vorhanden

sind. Ich habe versucht nach Möglichkeit keine gleichwertigen Touren auf einen Termin

zu legen. Da unsere Tourenführer unentgeltlich und in Ihrer Freizeit Tourenangebote

für unsere Mitglieder ausarbeiten, muß es auch Ihnen überlassen werden, wann Sie

Führungs-/Gemeinschaftstouren anbieten.

Ich wünsche allen Teilnehmern an unseren Sektionsveranstaltungen viel Spass, gutes Wetter

und einen unfallfreien Verlauf.

Kurt Kuhn, Tourenwart

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Tourenprogramm Sommer der Ortsgruppe Germering

Liebe Kampenwandler,

wir haben wieder versucht, für Euch erlebnis- und abwechslungsreiche Touren zusammenzustellen.

Bitte abschließende Hinweise zum Tourenprogramm beachten.

6. Juni 2001, Mittwoch

Bergtour auf den Schildenstein (1611 m)

Aufstieg über die Wolfsschlucht, Abstieg über die Geißalm, Trittsicherheit erforderlich,

ca. 3 h, 800 Hm

Meinhard

9. Juni 2001, Samstag

Leichte Wanderung

Von Magnetsried über die Hardtwiesen nach Bauerbach. Rückweg über Jenhausen.

Gehzeit ca. 3,5 h

Rudi

14. Juni 2001, Donnerstag

Radtour von Holzkirchen nach Bayrischzell

(durch das Mangfalltal, Miesbach, Schliersee, Neuhaus, Aurach), ca. 60 km,

teilweise hügelig

Dorle

23. Juni 2001, Samstag

Bergwanderung im Allgäu

Alpspitze (1575 m) und Edelsberg (1629 m), 2,5 h, ca. 700 Hm

Hartmut

26. Juni 2001, Dienstag

Bergtour auf die Hochries (1563 m)

Über das Feichteck (1514 m) und den Karkopf (1496 m). Chiemgauer Alpen,

ca. 3,5 h, 1000 Hm – Ab Waldparkplatz Gde. Samerberg

Hans S.

30. Juni 2001, Samstag

Bergwanderung auf den Kompar

Gehzeit ca. 5 h, 1000 Hm

Hermann

5. Juli 2001, Donnerstag

Bergwanderung für trittsichere Geher

Wir wandern auf den Schinder (1808 m) ab Forsthaus Valepp über Trausnitz-Alm,

ca. 3 h, 800 Hm, Abstieg über Schinderkar

Meinhard

7. Juli 2001, Samstag

Bergtour zur Montscheinspitze (2106 m)

Trittsicherheit erforderlich, ca. 3 h, 1000 Hm, Rundweg: Schleimsattel,

Montscheinspitze, Plumsjoch

Inge M.

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14. Juli 2001, Samstag

Bergwanderung durch den Hirschbachtobel zum Hirschberg (1458 m)

Allgäuer Alpen, ca. 2,5 h, 650 Hm

Hans D.

22.–27. Juli 2001, Sonntag/Freitag

Wochentour ins Bergell/Sentiero Roma

Von Hütte zu Hütte. Voraussetzung: Kondition (teilweise 8-9 h Gehzeit), Trittsicherheit

und Klettersteigerfahrung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Beppo

24. Juli 2001, Donnerstag

Bergtour auf den Hochgern (1714 m), Chiemgauer Alpen

Ca. 4 h, 1100 Hm, ab Staudach

Hans S.

3. + 4. August 2001, Freitag/Samstag

Taja Klettersteig, Mieminger Kette

Vorderer Tajakopf (2452 m), ca. 3 h, ca. 600 Hm.

Übernachtung Coburger Hütte, Anmeldung bis 21. 7 .2001

Hartmut

4. August 2001, Samstag

Bergtour zum Sonnjoch

Aufstieg ab Grammai-Alm, ca. 4 h, 1200 Hm

Rudi

5. August 2001, Sonntag

Radtour rund um Königsdorf

Mit S-Bahn oder Auto bis Wolfratshausen.

Gelting, Beuerberg, durch die Filze um Königsdorf, Wolfratshausen, 50 bis 60 km

Dorle

12. August 2001, Sonntag

Radtour zwischen Starnberg und Ammersee

Von Germering über Maising, Deixlfurther Weiher, Kerschbach, Andechs, Weßling und

zurück, ca. 50 km

Hermann

15. August 2001, Mittwoch

Höhenwanderung vom Brauneck zur Benediktenwand

An- und Rückfahrt per Bahn, Auffahrt mit Seilbahn. Gehzeit ca. 6 h

Götz

22. August 2001

Bike & Hike im Karwendel

Anstrengende lange Radtour zur Halleranger-Alm und Aufstieg zum Sunntiger

(2256 m), ca. 900 Hm mit dem Rad, ca. 450 Hm zu Fuß. Gesamtaufstieg ca. 5 h

Erich

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24.–26. August 2001, Freitag/Sonntag

Bergtour für Geübte (leichter Klettersteig)

Pflerscher Höhenweg

1. Tag: von Obernberg zur ital. Tribulaun-Hütte, ca. 7 h, 1200 Hm.

2. Tag: Gschnitzer Tribulaun (2946 m) und Pflerscher Tribulaun, ca. 7 h, 1000 Hm.

3. Tag: nach Obernberg, ca. 5 h, 700 Hm

Fritz

1. Sept. 2001, Samstag

Leichte Bergwanderung im Allgäu

Von Jungholz – Kälberhofalm – Unterjoch – Jungholz. Einkehr: Pfeffermühle.

Gehzeit ca. 5 h, 100 Hm

Hannelore

1.–8. Sept. 2001, Samstag/Samstag

Leichte Tourenwoche im Tannheimer Tal

Tägliche individuelle Teilnahme möglich. Übernachtung in Privatquartieren, teilweise

Liftbenützung.

Anmeldung bis 15. 6. 2001 wegen Quartierbestellung

Hartmut

8. + 9. Sept. 2001, Samstag/Sonntag

Bergtour für Geübte auf den Watzmann (2713 m)

Kletterstellen I und I+

1. Tag: Aufstieg zur Hütte, ca. 3,5 h.

2. Tag: Mittelspitze (2713 m), ca. 3,5 h und Abstieg zur Wimbachbrücke.

Anmeldung bis Ende Juli

Fritz

15. + 16. Sept. 2001, Samstag/Sonntag

Auf gut markierten Pfaden

Für trittsichere, ausdauernde Bergwanderer.

Kreuzeck – Schützensteig – Gatterl – Ehrwald

1. Tag: 5–6 h, 2. Tag: 7 h – Übernachtung in der Reintalangerhütte (1367 m)

Fritz

22. Sept. 2001, Samstag

Bergwanderung zum Seekarkreuz (1601 m)

2,5 h, 900 Hm

Hans D.

29. Sept. 2001, Samstag

Bergtour zum Stanzerjoch (2100 m) und Kaiserjoch (2200 m)

Auffahrt mit Bahn, ca. 3 h

Inge M.

3. Okt. 2001, Mittwoch

Mittelschwere MB-Tour rund um den hohen Trauchberg

Ausgangspunkt Unternogg, 240 Hm, 45 km

Rudi

11. Okt. 2001, Donnerstag

Bergtour auf den Unütz (2077 m) mit Überschreitung,

Hinter- Hoch- Vorderunütz, ca. 6 h, 1200 Hm, Ausdauer erforderlich

Erich

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26.–28. Okt. 2001, Freitag/Sonntag

Jahresabschluß in Niederbreitenbach

Anita

10. Nov. 2001, Samstag

Bergwanderung zur Krüner Alm (1621 m) (Estergebirge)

Ca. 2–3 h, 800 Hm, ab Gasthaus Maximilianshof in Krün

Erich

Hartmut Buchwald Tel. 80 61 67 Inge Metsch Tel. 8142 / 81 45

Beppo Calamita Tel. 60 60 04 98 Götz Mohr Tel. 84 75 92

Hans Dictus Tel. 84 84 49 Meinhard Piechulek Tel. 84 81 59

Erich Eisenack Tel. 84 27 01 Hans Strobl Tel. 66 18 65

Herrmann Eiting Tel. 841 82 35 Dorle Weingart Tel. 84 75 37

Rudi Hofner Tel. 84 39 15 Fritz Westenrieder Tel. 812 74 64

Hannelore Lorenz Tel. 840 13 28

Abschließende Hinweise zum Tourenprogramm Germering

Alle angegebenen Zeiten sind, soweit nicht anders vermerkt, Aufstiegszeiten. Ziele können

je nach Wetterlage kurzfristig geändert werden.

Die angeführten Touren sind Gemeinschaftstouren entsprechend dem Handbuch des

Deutschen Alpenvereins Punkt 6.10 „Abgrenzungen zwischen Gemeinschaftstouren und

Führungstouren“.

Veranstaltungen im Gebirge sind nie ohne Risiko. Deshalb erfolgt die Teilnahme an einer

Veranstaltung auf eigene Gefahr und eigene Verantwortung. Jeder Teilnehmer verzichtet

auf die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen jeglicher Art wegen leichter Fahrlässigkeit

gegen die Tourenbegleiter/leiter, andere Sektionsmitglieder oder die Sektion

Kampenwand, die über den Versicherungsschutz hinausgehen, der im Rahmen der Mitgliedschaft

beim DAV sowie für die ehrenamtliche Tätigkeit besteht. Wer den Weisungen

des Betreuers nicht folgt, kann von der Tour ausgeschlossen werden.

Die Anmeldung zu den Touren erfolgt grundsätzlich persönlich an den Gruppenabenden

oder frühzeitig beim Begleiter.

Zusätzlich können Touren während der Woche vereinbart werden. Ansprechpartner werden

an den Gruppenabenden bekannt gegeben.

Die Teilnahme an Skitouren ist nur mit Lawinensuchgerät, Sonde und Lawinenschaufel

möglich. Das bedingt eine rechtzeitige Anmeldung, um die nötigen Geräte holen zu können.

Die Benützung des ausgegebenen Materials erfolgt auf eigene Gefahr. Im Schadensfall

können keine Ersatzansprüche gegen die Ortsgruppe geltend gemacht werden. Vor Ingebrauchnahme

hat sich der Ausleiher über die funktionelle Sicherheit des ausgeliehenen

Gegenstandes eigenverantwortlich zu überzeugen. Das Material ist am nächstfolgenden

Ausgabetag zurückzugeben.

Viele Spaß und Freude wünschen Euch

Die Tourenbegleiter und die Gruppenleitung.

Die Freiwillige Feurwehr von Niederbreitenbach macht heuer am 28. und 29. Juli ein

Sommerfest. Auf ein zahlreiches Erscheinen würden wir uns freuen.

Auch dieses Jahr machen wir wieder eine Arbeitstour. Am 26. bis 28. Oktober wird

in Niederbreitenbach gestöbert und repariert. Über zahlreiches Erscheinen würden wir

uns auch diesmal sehr freuen.

Es wird um Anmeldung gebeten, um die Portionen für eure Bäuche berechnen zu

können.

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HERBSTVORTRAGSREIHE

Liebe Kampenwandler,

seit Herbst 1992 suche ich für Euch jährlich 7 bis 8 Vorträge zusammen. Vorträge von

unterschiedlichster Qualität. Es gibt nicht allzuviele brillante Vortragende wie z.B. Horst

Höfler oder Hans Steinbichler, deren Beruf ja der Journalismus ist. Auch manch anderer

hat Interessantes an Bildern und Texten zu bieten. So versuche ich ständig neue Vortragende,

entweder durch Empfehlung oder durch Anzeigen für unsere Vortragsabende zu gewinnen.

Dem Verein stehen im Herbstprogramm wieder zwei neue, mir unbekannte Abenteurer

und Bergsteiger, die ich für uns gewinnen konnte zur Verfügung. Ich möchte das

Amt des Vortragsreferenten gerne abgeben. Vielleicht meldet sich eine oder einer die/der

sagt:

„Ich mach das jetzt.“

17. Oktober 2001

Wie sich die Zeiten ändern

In die Dolomiten und anderswohin.

Unser Mitglied Reinhard Eberding berichtet nach längerer Zeit wieder einmal über einige

Sommer- und Wintertouren, die er in den letzten Jahren – meist zusammen mit

Sektionsmitglieder – unternommen hat. Ziele werden unter anderem Civetta, Schiara

und Brenta sein, sowie (natürlich auf Ski) Weißkugel und Venedigergruppe. Als besonderes

Schmankerl werden wir auch in Erinnerungen schwelgen können, da mit Bildern

aus dem Archiv unseres unvergessenen Xaver Süß längst vergangene Zeiten wieder

aufleben werden. Interessante Vergleiche „Damals und Heute“ sind garantiert.

7. November 2001

Ein Pionierschicksal aus dem Andenhochland Bolivien

Robert Rauch, für uns ein unbekannter Vortragender. 10 Jahre lang führte er Gruppen

durch das fantastische Hochland der Anden. Ihm gelang auch die erste freie Begehung

des Bettembourg-Pfeiler. Ein Pfeiler im 7. Schwierigkeitsgrat, der von Franzosen zum

ersten mal durchstiegen wurde.

28. November 2001

Zu Fuß durch Neuseeland

Jörg Lorimer ebenso ein für uns unbekannter Vortragender zeigt uns in seiner DIA-Schau

nicht nur großartig aufgenommene Landschaften, sondern es handelt sich auch um eine

ungewöhnliche Geschichte voller Abenteuer und Begegnungen, und das auch noch humorvoll

vorgetragen.

In Memoriam Rudi Winkler

Zum 16. Todestag

Von Georg Schurl

Rudi Winkler war Sektionsmitglied der jüngeren

Generation. Der 27jährige, 160 cm

große und 65 Kilo schwere Rudi war fasziniert

von der Bergwelt. Im Sommer Felsklettern,

im Winter Skitouren und Wasserfall-Eisklettern.

Er arbeitete in einem

Münchner Bergsportgeschäft von Mittwoch

bis Freitag. Die restlichen Tage war er in

den Bergen.

Sein Training hatte er speziell auf den Klettersport

abgestimmt. Klimmzüge mit Gewichten

und Ausdauertraining waren die

Grundlage für seine Ziele.

Ich kann mich noch gut erinnern, als ich zu

ihm einmal sagte: „Du schaust von der

Seit’n aus g’sehn wie da Reinhold Messner

aus.“ Seine Antwort: Ein verschmitztes

Lächeln.

Wir waren schon auf einigen Skitouren

unterwegs. Was uns noch fehlte, war eine

gemeinsame Klettertour.

An einem schönen Frühlingstag im Mai be-

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schlosssen wir, in das Klettergebiet von

Konstein zu fahren, um im dortigen Felsengelände

zu trainieren. Wir machten damals

Touren an der Konsteiner Wand, am

Dohlenfelsen, an der Fensterlwand und an

der Mühchner Wand. Zum Abschluß wollte

Rudi noch an die Oberlandwand. Sein Ziel

war das „Henkerdach“ im 7. Grad. Lange

sondierte er die Felswand, um eine Möglichkeit

zu finden, diese Route Rot-Punkt zu

durchklettern!

Rudi stieg mit freiem Oberkörper und mit

kurzer Hose bekleidet in die Wand. Nicht

nur der Wärme wegen, sondern auch, um

mit möglichst wenig Gewicht in diese harte

Tour einzusteigen.

Konzentriert wie ein Kater auf Schleichwegen

erklomm er den Vorbau. Ich hatte

die Aufgabe, ihn zu sichern. Elegant kletterte

er bis unter das Dach.

Ein kurzer Blick zu mir herunter sollte mir

andeuten, jetzt geht’s los. „Hast mi’ richtig?“

„Alles in Ordnung“ war meine Antwort. In

der Mitte des Daches war ein Sicherungspunkt

– eine Schlinge in eine Sanduhr eingebunden.

Diese galt es zu erreichen.

Er kletterte von jetzt an in der Horizontalen.

Mit leisem klicken schnappte der Karabiner

in die Sicherung.

Mit enormer Anstrengung hielt er mit der

rechten Hand den entscheidenden winzigen

Griff, der oberhalb der Dachkante lag. Die

Körperspannung halten, die linke Hand

ebenfalls in den winzigen Griff zu fixieren

war der nächste Akt. Jetzt die Körperspannung

lösen. Dabei pendelten seine Füße

zurück in die Vertikale. Sie hingen frei in

der Luft.

Mit einem gewaltigen Klimmzug erreichten

seine Füße in Froschstellung gespreizt eine

kleine Leiste. In dieser Stellung noch die

Sicherung einzuhängen, war schon eine besondere

Leistung. Voller Begeisterung über

diesen Kraftakt applaudierte ich. Das Ausstiegsgelände

im fünften Grad war für Rudi

Rudi Winkler (R. Messner?)

nach dieser Leistung das reinste Vergnügen.

Als er wieder bei mir war, fragte er strahlend:

„Probierst es auch?“ An der Dachkante

hatte ich meine Leistungsgrenze erreicht.

Im selben Jahr, am 19. August 1985 waren

wir im Wilden Kaiser unterwegs. Wir kletterten

an der Fleischbankpfeiler Direkte

Nordostwand die Stummhofer-Thaller-Führe.

Es war leider meine letzte Klettertour mit

Rudi.

Im darauffolgenden Jahr, am Dienstag den

4. Februar war Rudi mit zwei Bergspezl’n

bei Ginzling im Zillertal unterwegs.

Beim Zustieg zur Gampengruben-Klamm

wurden die drei von einer Naßschneelawine

300 Meter in die Tiefe gerissen und tödlich

verschüttet. Es wurde viel diskutiert über

den Hergang dieses Unglücks.

Wie wir alle wissen, ist es oft nicht leicht,

alle Faktoren so zu koordinieren, dass sie

sicher zum Erfolg führen.

Unser Vorstand Günter Küspert hat im

Herbstprogramm 1998 seinen Bericht überschrieben:

„Wann verliert der Schutzengel

seine Federn?“ Bei Rudi hatte er sie verloren.

Gedächtnisstütze!

Anstatt am Karibikstrand vor Langeweile zu sterben, sollten sich alle potentiellen

Tourenführer Karten und Führermaterial ins Reisegepäck stopfen, und sich den Sommer

über Gedanken machen. Dann wissen alle bei unserer nächsten Tourenführerbesprechung

Anfang September, wann und wohin sie uns im Winter durch’s Gebirge

scheuchen.

13


Lauter Sieger

Das Skirennwochenende 2001

Am Faschingssamstag war geplant

das Skirennen der Sektion Kampenwand.

In Scheffau in der Skiwelt,

hat man uns die Rennstrecke bereitgestellt.

Tage zuvor, oh welch ein Graus,

sah es mit dem Schnee noch düster aus.

Der Petrus beschehrte uns jedoch über Nacht

jede Menge weiße Pracht.

Der Markus tat wie auf Kohlen sitzen,

und kam schon vor Rennbeginn ins Schwitzen.

Denn auf den Straßen ging´s zu wie die Sau,

und viele Teilnehmer standen noch im Stau.

Roland und Andrea taten am Freitag

die Anfahrt probieren,

und mußten fast auf der Autobahn kampieren.

Sie drehten um und fuhren nach Haus,

und rückten nochmal am Samstag Morgen aus.

In aller Früh kamen sie gut voran,

und kamen schließlich pünktlich an.

Trotz der großen Autoschlangen

tat auch der Rest ans Ziel gelangen.

Markus’ Erleichterung war riesengroß,

denn um halb zwölf ging es endlich los.

Mit Ski und Snowboard ging’s dann

munter

im Renntempo die Piste runter.

Alle waren sehr motiviert,

und 26 haben schließlich sich plaziert.

Der Roland, ja das war der große Hit,

sah sich selbst als Favorit

Doch auf einer Bodenwelle kurz vorm Ziel,

er plötzlich auf die Nase fiel.

Mit Kampfgeist und mit letzter Kraft,

hat er es noch bis ins Ziel geschafft.

Die Andrea, seine Frau,

sah das alles ganz genau.

Sie war sichtlich amüsiert,

daß sie vor ihm war plaziert.

Schnell wie eine Turbobiene

war die Trambauer Hermine.

Sie warf sich hinab mit großem Schneid

und erzielte so die beste Zeit.

14


Das größte Pech, ja das ist wahr,

hatte unsere Schmierl Dagmar.

Sie hat es fürchterlich geschmissen.

Dabei hat sie sich das Kreuzband abgerissen.

Einen Computerfreak haben wir Gott sei Dank!

Gemeint ist unser Förster Frank.

Mit Laptop und Drucker ausgerüstet,

waren die Plazierungen schnell aufgelistet.

Die Mair Claudia im letzten Jahr,

ihr wohl ein schlechtes Vorbild war.

Sie es letztes ja auf die gleiche Weise schmiß.

Bald heißen wir wohl Sektion Bänderriß.

Auch die Urkunden waren im Nu

ausgedruckt, das war der Clou.

Für die Siegerehrung wurd’s jetzt Zeit,

denn das Stockerl stand schon bereit.

Gott sei Dank kam froh und munter,

der Rest noch heil den Berg hinunter.

Wir fuhren noch Ski bis so um vier,

dann ging es ab ins Vereinsquartier.

Für die Sieger gab es ganz feudal

einen schönen Pokal.

Für die Stockerlplätze gab es, wie man weiß

’ne Medaille und einen Preis.

Der Mair Markus ist eine Schau!

Die Claudia wird beneidet von so mancher

Frau.

Denn als angekommen war die ganze Truppe,

stand schon bereit die Kartoffelsuppe.

Lasagne kochte er als Hauptgericht,

das war einfach ein Gedicht.

Hervorragend ist es in der Tat,

wenn man noch ein paar fleißige Helfer hat.

Es verdient großen Respekt,

daß unser Teamwork klappte so perfekt.

Jeder packte kräftig an,

daß man darauf nur stolz sein kann.

Mit Annette und Brigitte

waren zwei Geburtstagskinder in unserer Mitte.

Ein Ständchen haben wir ihnen gesungen.

Das ist uns ziemlich gut gelungen.

Der Küspert Günter, unser Chief,

am Morgen etwas zu lange schlief.

Zum Rennen hat es zeitlich nicht gereicht,

drum hat die Preise er nur überreicht.

Nach der Siegerehrung gab’s na klar,

noch Glühwein an der Schneebar.

Die Siegerehrung war jetzt aus,

drum fuhren die ersten schon nach Haus.

Der Ganze Rest danach beschloß:

„Jetzt geht die Party richtig los!“

Es ging jetzt so richtig rund,

bis in die frühe Morgenstund.

Manche gaben’s sich ganz satt

und waren am Sonntag ziemlich matt.

Mit Augenringen und ganz blaß,

nahm man sein Katerfrühstück zu sich,

das macht Spaß!

Schließlich gab’s noch hinterher

einen Geburtstagskuchen zum Dessert.

Als dieser dann war verzehrt,

haben wir die Sieger geehrt.

Einige tat es noch gelüsten,

zum Skifahren auf Scheffaus Pisten.

Schließlich traten alle dann

wieder die Heimreise an.

Gruß Erhard

Vorankündigung Skirennen

23. Februar 2002

Ort: Niederbreitenbach

Unkostenbeitrag 20,-- DM (Einzahlungsschluß 16. 02. 2002)

Überweisung auf das Konto 98 35 901, BLZ 702 501 50

Markus Mair

15


. . . für alle die sich angesprochen fühlen. Von 8 bis 88 Jahre. Aber älter nicht!

Hallo erstmal. Ich weiß nicht, ob Sie’s schon wussten . . . das Jugendleiter-Team ist verstärkt,

bzw. sogar verjüngt worden! Die Hermine hat ein paar JDAV-Bonzen geschmiert und so

irgendwie ’nen Jugendleiterlappen ergattert. Wir beglückwünschen sie und uns alle zu diesem

Coup und denken, dass dieser Umstand die Jugendarbeit ordentlich pushen wird.

Jetzt ein paar Termine:

• Mountainbike/Kletterkurs-Wochenende in NBB (Terminvorschläge werden über unsere

Hermine koordiniert. Die wird staunen, was da abgeht!)

• 22./24. Juni Sonnwendfeier, entweder in eigener Regie oder mit dem Bezirk. Was ist euch

lieber?

• 7. oder 8. Juli, Klettern in Bad Heilbrunn. Damit ihr Küken mal eine Ahnung kriegt, wie

Klettern in freier Wildbahn aussehen kann.

• 20. bis 22. Juli, Inline-Wochenende in NBB (siehe Seite 23).

• 29. September Mountainbike-Rennen in NBB, aber heuer mit imenser Jugendbeteiligung.

Letztes Jahr haben sich ein paar von euch entschuldigt mit Kindergeburtstag bei

McDonalds, Mexico-Trip, Ehrung durch den Bundespräsidenten und anderen Unwahrscheinlichkeiten.

Bringt Zeit und Freunde mit, denn die Veranstaltung steigt im Rahmen

unseres Edelweiß-Festes, und das verspricht, wie selbiges vor fünf Jahren, legendär zu

werden (siehe auch Seite 18).

• Vierzehntägiges Klettern in Thalkirchen mit euren hervorragenden Jugendleitern!

• Vorschau: Im Winter 2001/2002 soll ein Kinderkletterkurs für 8- bis 12jährige

stattfinden.

Interessenten wenden sich bitte an

Markus Mair, Telefon 0 81 31/7 81 66 oder per email: mairmuckl@t-online.de.

Ansonsten jederzeit aufgeschlossen für eure Wünsche und Anregungen freuen sich auf euch

Eure Jugendleiter

Im Jahre 2000 fand das erste MTB-Rennen der Sektion statt. Es war für mich ein grosser

Erfolg, die Teilnahme war auch toll. Und nun habt ihr wieder die Chance bei dem grossen

Ereignis dabei zu sein.

Datum unseres 2. Mountainbike-Rennen, bitte jetzt aufmerken dick und rot in eurem Kalender

anstreichen,

Der Termin ist am 28./30. September 2001

Ort des Geschehens ist die Hausstrecke von Niederbreitenbach

Der Kurs ist ca. 5 km lang und hat 350 Hm, also für alle zu schaffen

Es ist ein Rundkursrennen und für die starken unter uns wird eine Art Marathonwertung

stattfinden, bei der der Kurs zweimal zu durchfahren ist. Auf der Strecke befinden sich

voraussichtlich zwei Verpflegungsstationen, außerdem besteht während des Rennens Helmpflicht

und es gelten die Regeln der StVO.

16


Herzlichen Glückwunsch

Zum achzigsten Geburtstag dürfen wir unsere Bergkameraden

Willi Wolferstätter und Alfons Bauer gratulieren.

Wir wünschen euch von ganzem Herzen noch lange Jahre

gute Gesundheit.

Eure Kampenwandler

Der Ablauf ist wie folgt: Die Startnummernausgabe erfolgt um 10.00 Uhr auf der Hütte,

der Startschuß zum Massenstart fällt um ca. 11.00 Uhr.

Nach dem Rennen können die Erfahrungen des Rennens ausgetauscht werden. Die Siegerehrung

findet im Rahmen des Edelweißfestes statt.

Teilnehmen kann jeder der Radfahren kann, von 4 bis 88 Jahren. Gäste sind herzlich willkommen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 15.00 DM für die ihr aber jede Menge bekommt.

Leider mußte ich die Teilnehmerzahl aufgrund der Lokalitäten auf 536 beschränken. Also

los, Ihr wollt doch nicht der 537ste sein und an dieser – ich möchte fast schon Pflichtveranstaltung

für jeden MTB’ler unserer Sektion sagen – fehlen. Jetzt aber los, Coupon

ausfüllen, abreißen und wegschicken. Unter den ersten 123 Anmeldungen wird ein, von

unserem Vorstand handsigniertes T-shirt verlost. Ich hoffe diesmal wird es verstanden und

ich werde nicht immer gefragt wie willst du eigentlich 536 Leute auf der Hütte unterbringen.

Aber sollten sich wider Erwarten doch so viele anmelden, kein Problem, ich finde für

alle einen Platz.

Spaß bei Seite. Meldet Euch recht zahlreich an. Ich würde es begrüßen, eine weitere,

jedes Jahr stattfindende Attraktion im Programm zu haben.

Ich freue mich auf Eure zahlreichen Anmeldungen

Euer Markus

Ich _________________________ möchte beim Mountainbike Rennen teilnehmen und

möchte 1 2 Runden fahren

Jahrgang 19___. Die 15.00 DM habe ich beigelegt. ❒ Ja ❒ Nein

Möchte in Niederbreitenbach übernachten ❒ Ja ❒ Nein

Nehme an der Siegerehrung und Party teil ❒ Ja ❒ Nein

Anmeldung schicken an:

Mair Markus, Hermann-Stockmann-Str. 86, 85221 Dachau, oder mairmuckl@t-online.de

17


Edelweißfest

Wir wollen unser längst überfälliges Edelweißfest veranstalten. Wie vor 5 Jahren treffen

wir uns bei Musik und Tanz.

Aber nicht nur das Edelweißfest wollen wir feiern, sondern auch

30 Jahre Niederbreitenbach.

Ein Grund mehr, dass Ihr alle mit Familie, Verwandtschaft, Freunden und Feinden

kommt.

Wichtig ist vor allem, dass euch gute Laune und Humor nicht fremd sind.

Dieses (Event) Ereignis findet am

29. September 2001 ab 19 Uhr im Gemeindesaal von Langkampfen statt.

Veranstaltungen dazu finden natürlich in Massen statt und zwar:

Vormittags wird ein ein Mountainbike-Rennen für Jung und Alt gestartet, ausgerichtet

von Markus & Co. Siehe Seite 16.

Abends zur Unterhaltung ein Einakter mit zwei Personen mit den unverständlichen

Titel

„Wie a Preiß an Berg bezwingt“

und anschließend ein Theaterstück mit dem verständlichen Titel

„Der Horoskopwastel“

Und dann, oh Graus, wird Euer Präse den Tanz eröffnen.

Steiler gehts nicht mehr,

oder wer veröffentlicht so einen Blödsinn?

Günter Küspert

Mein Spezl, mit Spitznamen „Schurl,“ hat

mich auf die Idee gebracht über unseren,

vor 15 Jahren beim Eisklettern abgestürzten

Bergkameraden Rudi Winkler, etwas zu

Papier zu bringen. Schurl wollte von mir

gewisse Zeitungsausschnitte vom Unfallhergang,

die ich mir aufgehoben habe. Dies

war der Anstoß, über eine mit Rudi durchgeführte

Skitour zu schreiben. So könnt ihr

neben Schurls Kletterstory mit Rudi, mein

Erlebnis, die Befahrung der Aggenstein

Nordrinne, als Fortsetzung lesen.

Angefangen hat alles damit, daß ich vor langer,

langer Zeit in einem DAV-Heft einen Bericht

über die Befahrung der Aggenstein

Nordrinne gelesen hatte, nebst Bild mit eingezeichneter

Route.

Irgedwie „bitzelte“ mich diese Rinne, wie

man so schön auf bayrisch sagt und der

Entschluß, diese Rinne zu fahren, reifte

immer mehr.

Beim ersten Versuch erinnere ich mich nur

noch an schlechtes Wetter, als wir, Rudi

und ich, an der Bergstation vom „Unteren

Breitenberg,“ vis à vis vom Aggenstein, aus

der Gondel stiegen. Nebel wie in einer

Waschküche, ungefähr 10 Meter Sicht und

Schneefall. Und trotzdem quälte mich Rudi

permanent, ob wir es doch nicht versuchen

sollten, es könnte ja vielleicht schönes Wetter

werden. Entweder hatte er den Wetterbericht

vor 14 Tagen noch im Kopf, oder

seine Augen noch nicht auf. Wer Rudi

kannte wußte wie quengelig er sein konnte.

Für mich gabs damals nur einen Weg und

18


Die Einfahrt

der war: hinunter, der Piste entlag ins Tal,

da rund um den Unteren Breitenberg Pistengebiet

ist. Also fuhren wir ab.

Beim zweiten Versuch, die Aggenstein Nordrinne

zu befahren, war ich mit Helmut

Schmid unterwegs, einem Freund vom AKC.

Mit dem gleichen Ergebnis. Nebel wie in

einer Waschküche, ca. 10 Meter Sicht und

Schneefall. Und wieder hinunter, der Piste

entlang ins Tal.

Strahlend blauer Himmel und geringe Lawinengefahr

hatte der Wetterbericht vorausgesagt.

Dies war der Grund, daß ich einen

dritten Versuch startete, die Nordrinne zu

fahren. Diesmal wieder mit Rudi. Innerlich

angespannt, was da auf uns zukommt,

standen wir auf der Veranda der Berggaststätte

des Unteren Breitenbergs. Neugierig

beäugten wir ein Foto des Aggensteins in

einem alten DAV-Heft in dem die Rinne skizziert

war und verglichen das Bild mit der

Wirklichkeit.

Fest mußte ich hinunterschlucken und

durchschnaufen, als wir uns einig waren,

daß nur dieser schmale senkrechte Strich

einer Rinne, die das nordseitige Massiv des

Aggensteins in der Mitte zwischen Ost und

Hauptgipfel trennt, unser Ziel war. Am liebsten

hätte es für mich nur einen Weg gegeben

und zwar: hinunter, der Piste entlang

ins Tal. Ich bin doch kein Kamikaze-Flieger.

In der Draufsicht sieht manches anders

aus, als von der Seite. Das wußten wir

beide.

Auch Rudis Euphorie sank bei den Anblick

der Rinne – trotz strahlend blauem Himmel

– auf den Nullpunkt. Kleinlaut meinte

er: „Nacha schau mas uns hoit amoi o“.

So machten wir uns mit einem mulmigen

Gefühl in der Magengegend reisefertig.

Unsere Rückentüten mit Seil, Haken Karabinern,

Reepschnüren, Abseilachter etc.

hatten ein beachtliches Gewicht. Laut Beschreibung

müssen wir uns ca. 20 Meter

in die Rinne hinein und noch einmal etwa

10 Meter aus der Rinne heraus abseilen.

Wir spurten nach einer kleinen um das Felsmassiv

des Aggensteins ostseitig herum

auf die Südseite.

Der Weg zum Gipfel verlief an diesem warmen

Frühlingstag wie eine ganz normale

Skitour. Der Harsch wurde hier auf der

Südseite langsam zum Firn. Die Schneeglöckchen

spitzten teilweise schon bei aperen

Stellen aus dem Boden.

Am Hauptgipfel angekommen rasteten wir

kurz und versuchten mit Hilfe unserer Beschreibung

den Weiterweg zur Rinne auszutüfteln.

So beschlossen wir, über den

gefrorenen, schneefreien Grasrücken zu

gehen. Wir konnten es kaum erwarten, die

Rinne zu erblicken. An einer exponierten

Stelle am Grasrücken sahen wir hinunter in

eine Scharte und trauten unseren Augen

nicht. Was wir erspähten, raubte uns fast

den letzten Mut diese Nordrinne je zu fahren.

Ein etwa 20 Meter langer, sehr steiler

19


Schneegrat führte von der Scharte hinunter

zu einem in die Rinne hineinragenden

Felsenturm. Und genau um diesen Turm

lag eine orangefarbene Abseilschlinge und

leuchtete uns entgegen. Wenn wir diese

Schlinge nicht entdeckt hätten, wären wir

bestimmt vorbeigelatscht, wären mit der

Welt auf Kriegsfuß gestanden und enttäuscht

über unsere Unfähigkeit, diese

Rinne zu finden, nach Hause gefahren. Nie

hätte ich vermutet, daß diese kleine

Scharte der Beginn unseres großen Abenteuers

sein soll.

Eigentlich wäre jetzt alles nur noch Routine

gewesen. Den Schneegrat hinunter zur Abseilstelle,

abseilen und abfahren.

Denkste!

Rudi meldete sich freiwillig den Schneegrat

hinunter zu spuren. Da tauchte das erste

Problem auf, wie sichern?

Der arschglatte, luvseitig abgeblasene und

beinhart gefrorene Wiesenhang bot absolut

keine Sicherungsmöglichkeit. Kein noch

so klitzekleiner Fels ragte hervor, um eine

Schlinge legen zu können. Also freistehend,

kniend oder sitzend sichern.

So setzte ich mich, soweit wie möglich von

der Scharte entfernt, in das gefrorene Gras

und sicherte Rudi den Grat hinunter. Rudi

entglitt meinen Blicken. Ich hörte ihn nur

fluchen und schimpfen. Nebenbei drang das

Rumoren seiner Schuhe an hartem Material

an mein Ohr. Als es mit der Motzerei

und dem Rumoren still geworden war, vernahm

ich ein lautes „Nachkommen“. Neugierig

wollte ich natürlich jetzt wissen, was

Rudi da zu Motzen gehabt hatte. Beim

ersten Tritt auf den Schneegrat merkte ich,

daß es ein beinharter Eisgrat war.

Vorsichtig, unter Rudis ständiger Beäugung,

daß ich ja keinen Fehltritt mache (unsere

Steigeisen, die wir hier gebraucht hätten,

lagen zu Hause) schlich ich mich von Tritt

zu Tritt zu ihm hinunter.

Nun standen wir beide auf dem schmalen,

noch dazu etwas brüchigen Turm, gesichert

an der fast neuen orangefarbenen Abseilschlinge.

Rudi wollte wieder als erster abseilen.

Ich ließ ihm seinen Willen. Gemeinsam

richteten wir die Abseilstelle ein.

Während er das Seil durch die Abseilschlinge

bis zur Mittelmakierung zog, schoß

„Rudi entglitt wieder meinen Blicken“

20


Die Abfahrt

ich schon mal eine Seilhälfte auf. Als Rudi

mit seiner Aufwickelei fertig war, warfen

wir nacheinander in hohem Bogen unsere

Seile hinunter. Keiner von uns konnte aber

sehen, ob beide Seilhälften bis zum Boden

der Rinne reichten, da der Turm wie ein

Erker in die Rinne hineinragte.

Rudi entschwand wieder meinen Blicken.

Steine hörte ich in die Rinne prasseln und

wieder fluchen und schimpfen. Plötzlich war

es still. Ich sah nur wie sich das Seil

stückchenweise in der Abseilschlinge mal in

die eine, dann wieder in die andere Richtung

bewegte. Während ich darüber nachdachte

was Rudis Aktion sein könnte hörte

ich ein schwaches „Nachkommen“.

Die Ski quer im Rucksack festgeschnallt

wollte ich locker im Abseilachter zu Rudi

hinunterrauschen. Auf halber Strecke verloren

unwillkürlich meine Beine den Halt am

Felsen. „Hier ist ja alles überhängend“

stellte ich überrascht fest und gleichzeitig

erschrak mich Rudis Geschrei. Er stand in

einer seichten Höhle auf ebenen Boden und

rief mir zu, daß das Seil ca. 4 m zu kurz

sei, ich springen müsse und gleichzeitig

sein Seil mitnehmen solle, denn er habe

nur dieses. „Schöne Aussichten“ schoß es

mir durch den Kopf. Ob der Schnee hart

oder weich sei, wollte ich von ihm nur noch

wissen. „Mindestens einen halben Meter

Pulverschnee“ schrie er zu mir hoch.

Ich brachte tatsächlich das Kunststück fertig.

Kurz vor dem Seilende umklammerte

ich mit einer Hand nur einen Seilstrag über

dem Abseilachter, in der Hoffnung daß sich

das Seil auch abziehen läßt. Die andere

Hand mit der ich die beiden Seilenden unter

dem Abseilachter fest zusammenhielt, öffnete

ich. Butterweich landete ich im knietiefen

Pulverschnee. Rudi jubelte. Also

mußte ich sein Seil mit abgezogen haben.

Eigentlich begänne hier jetzt erst der Ernst

der Sache. Aber liebe Leser, ob Ihr es

glaubt oder nicht, es war einfach ein Genuß,

sich im knietiefen Pulverschnee, bei

einer Neigung von rund. 45 Grad, Sprung

um Sprung in gerader Linie hinunter fallen

zu lassen. Einen Purtzelbaum hätten wir

schlagen können und es wäre kein

Flöckchen Schnee als Lawine abgegangen.

Vielleicht hatten wir aber auch nur einen

verdammt guten Schutzengel.

Der Rest ist schnell erzählt. Wie schon gesagt,

es war ein Genuß bei so viel Schnee

in dieser Steilheit hinunterzuschwingen. Am

Ausgang der Rinne wurde es sehr eng,

dafür aber etwas weniger steil. Laut Beschreibung

hätten wir uns hier nochmals

etwa 10 Meter abseilen müssen. Die be-

21


schriebene Abseilstelle war aber mit so viel

Schnee aufgefüllt, daß nur noch ein zwei

Meter tiefer Felsabbruch zu sehen war. Wir

standen nun nur wenige Meter über der

zweiten Abseilstelle. Mit einem Sprung über

diesen Abbruch konnten wir unser Skiabenteuer

in einem weiten auslaufenden Hang

beenden. Dazu mussten wir aber senkrecht

durch die Engstelle fahren oder fliegen. Der

Rest, bzw. der Sprung über den Abbruch

geht bestimmt automatisch. Diemal war ich

am „dransten“. Sehnsüchtig schaute ich in

den weiten auslaufenden Hang hinunter.

Die Spur ist vorgegeben. Noch einmal atmete

ich fest durch und gab mir einen

Ruck. Mit einem Sprung brachte ich mich

wie ein Skispringer in die Falllinie, und alles

andere ging, wie erhofft, von selbst. Bis

zum Aufsprung sah alles olympiareif aus,

erzählte mir hinterher Rudi. Aber der zweifache

Salto mit Achsel und Schraube in Bodennähe

war nicht eingeplant und vorher

geübt worden. Noch bevor ich mich richtig

ordnen und vom Schnee befreien konnte,

drang Rudis Wimmern an mein Ohr. Auch

ihm ist es nicht besser ergangen. Als wir

uns vom Schnee befreit und festgestellt

hatten, daß alle unsere Knochen noch heil

sind, grinsten wir uns an und reichten uns

die Hände für dieses überstande Abenteuer

Aggenstein.

Beim Nachhausefahren haben wir im Auto

noch lang darüber diskutiert, ob man solche

Extrem-Skitouren, bzw. Abfahrten, veröffentlich

sollte oder nicht. Wahrscheinlich

wäre ich diese Rinne nie gefahren, wäre sie

nicht als Bericht in einer DAV-Mitteilung veröffentlicht

worden.

Vorankündigung Skikurse

1. Wochenende 18. bis 20. Januar 2002

2. Wochenende 26. Bis 23. Januar 2002

Skikurs der Sektion, nur in Verbindung mit beiden Wochenenden zu belegen.

Ort: Niederbreitenbach (Einzahlungsschluß 15. 12. 2001).

Mit der Anmeldung sind zu überweisen: Kursgebühren, Skipass, Essen,

Übernachtung und ggf. Testski. (Getränke sind nicht enthalten).

Kosten: Mitglieder: ohne Testski: 280,– DM, mit Testski 360,– DM

(für beide Wochenenden)

Nichtmitglieder: 370,-- DM, bzw. mit Testski 450,-- DM (für beide Wochenenden)

Überweisung auf das Konto 98 35 901, BLZ 702 501 50.

Robert Schmierl – DAV-Sektion Kampenwand „BETR.: Skikurs“

Markus Mair, Robert Schmierl

Wichtige Mitteilung!

Wie bereits seit vielen Jahren, so möchte ich auch heuer wieder darauf hinweisen,

daß am 30. Oktober 2001 der allerletzte Termin für Änderungen aller Art ist (Konto,

Adresse, Telefonnummer, Familienstand, Studium bzw. Ausbildung, Neuaufnahmen,

Kündigungen etc.)! Aus EDV-technischen Gründen werden alle Änderungen, die nach

diesem Datum eingehen, erst im nächsten Jahr bearbeitet. Dadurch könnten euch

Nachteile entstehen, für die ihr die Sektion nicht verantwortlich machen könnt; zum

Beispiel werden in Ausbildung befindliche Mitglieder, welche vergessen, uns ihre neuerliche

Semester-, Schulbesuchs- oder anderweitige Bescheinigung vorzulegen, automatisch

in die A-Mitgliedschaft umgestuft und entrichten damit den vollen Jahresbeitrag.

Eine spätere Rückerstattung erfolgt grundsätzlich nicht.

Deshalb bitte ich alle Mitglieder, eventuell anstehende Änderungen unbedingt vor Mitte

Oktober bei mir zu melden.

Frank Förster, Irschenhauser Straße 17, 81379 München, Telefon 7 24 26 12

Vielen Dank im Voraus!

Frank Förster

22


HALLO IHR DA!

habt ihr Lust am 20. bis 22. 7. etwas geiles zu machen?

Dann schickt mir den unteren Abschnitt zu und meldet euch zum ultimativen Inline-

Event an.

Was ist das?

In erster Linie ein Wochenende mit viel Spaß rund um die Inlineskates, ein bißchen

Technik und etwas Materialkunde

Wer kann daran teilnehmen?

Jeder egal ob Anfänger oder fast Profi. Es soll einfach nur ein schöne Wochenende

werden mit viel Spaß um die 8 kleinen Rollen

Wo findet es statt?

Bei uns auf der Hütte in Niederbreitenbach.

Was tun wenn ich Lust habe aber keine eigene Ausrüstung?

Kein Problem, ich besorge euch welche, gegen eine Leihgebühr von ca. 30,– DM.

Ihr müßt nur unten auf dem Abschnitt eure Größe eintragen. Selbstverständlich ist in

dem Preis auch eine Schutzausrüstung enthalten.

Weil wir gerade von Geld reden?

Was kostet der Spaß?

Ca. 10.– DM für das Gemeinschaftsessen am Samstag abend.

Was machen wir da?

Am Freitag ein wenig Theorie und Ausrüstungskunde mit Pflegetips

Am Samstag und Sonntag Skaten und viel Spaß haben.

Muß ich schon fahren können:?

NEIN

Also, ich hoffe sämtliche Fragen beantwortet zu haben. Wenn dennoch Fragen offen

sind, meldet euch bei mir.

Wenn keine mehr offen sind und ihr jetzt Lust bekommen habt auf ein lockeres

Wochenende rund um die vier Rollen, schickt den unteren Abschnitt an

Mair Markus

Hermann-Stockmann-Str. 86

85221 Dachau

08131/78166

mairmuckl@t-online.de

Ich / wir ___________________________ melde/n mich/uns für das Wochenende an

Ich brauche Skates der Größe _______

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