Das Infomagazin der TVK Handball GmbH & Co

hand.ball.herz.de

Das Infomagazin der TVK Handball GmbH & Co

am Niederrhein

Das Infomagazin der TVK Handball GmbH & Co.KG

Kostenlos an alle Haushalte im Gebiet Korschenbroich und teilweise Mönchengladbach

heimspiel

Ausgabe I. zur BundesligaSaison 2010/2011

(gilt für den Zeitraum 4. September - 12. November)

Ein Team –

ein Ziel

Der TVK auf dem Weg in die eingleisige 2. Liga

Das Konzept Niederrhein

Der TVK als neue Handballmacht

Kapitäne unter sich

Borusse Daems und TVKler Breuer im Interview


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Liebe freunde

vom Niederrhein,

nun ist es endlich wieder soweit: die Handball-Bundesliga beginnt!

Und unser Hand.Ball.Herz. – Team vom TVK freut sich mindestens

genauso wie Sie auf die neue Saison, die – das kann ich schon jetzt

versprechen – einzigartig sein wird.

Das liegt vornehmlich am neuen Modus, denn ab der Spielzeit

2011/2012 wird es deutschlandweit nur noch eine 2. Bundesliga geben.

Das heißt für unser Team, dass es seinen sensationellen 9. Platz aus

dem Vorjahr wiederholen muss, ansonsten geht es in die 3. Liga. Mehr

zu dieser Thematik lesen Sie auf Seite 4.

Wir vom TVK haben uns bewusst früh dazu entschieden, die Qualifikation

für die eingleisige 2. Liga als Ziel zu definieren. Warum? Weil

wir der festen Überzeugung sind, dass man sich im Sport wie auch im

sonstigen Leben Ziele stecken muss, um Höchstleistungen zu erreichen.

Unsere junge Mannschaft mit ihrem Trainer Khalid Khan genießt dabei

unser uneingeschränktes Vertrauen. Wir setzen dabei natürlich auch

auf die Unterstützung aus dem gesamten Niederrhein! Unsere Ausrichtung

erstreckt sich verstärkt über die Korschenbroicher Stadtgrenzen

hinaus. Mit Hand. Ball. Herz. am Niederrhein positionieren wir uns

eindeutig in dieser Region. Denn nur mit einer großen Gemeinschaft

lässt sich der Bundesliga-Handball auf Dauer in der Region verankern.

Erstmalig werden wir zwei Spiele, freiwillig wohlgemerkt, nicht in der

Korschenbroicher Waldsporthalle austragen. Die Derbys gegen den

OSC Rheinhausen (18.09.2010) und den Bergischen HC (09.04.2011)

lassen einen solchen Zuschauerzuspruch vermuten, dass wir eine Halle

mit größerer Kapazität beziehen mussten. Schließlich wollen jedem

Handball-Fan am Niederrhein ermöglichen, unseren begeisternden

Sport zu verfolgen. Unterstützen Sie unser Team also auch in der Krefelder

Glockenspitzhalle und setzen Sie somit ein Zeichen!

Auf eine erfolgreiche Saison!

Herzlichst, Ihr

Dr. Peter Irmen

Dr. Peter Irmen ist ehrenamtlicher Geschäftsführer der TVK Handball

GmbH und Co. KG. Lange Jahre war der Ur-Korschenbroicher selbst als

Handballer beim TVK aktiv.

Inhalt

Ein Team – ein Ziel! Der Weg in die eingleisige 2. Liga 4

Aktueller Spielplan 7

allrounder – echt heiss und angenehm cool 9

Das Konzept Niederrhein – der TVK als neue Handballmacht 10

Promi-Reaktionen zum Konzept Niederrhein 12

Kais Gegnercheck 14

Showdown am Niederrhein – Gegner OSC Rheinhausen 16

Teamposter 20

Übersichtskarte Auswärtsspiele 22

SJB-Interview: Immobilien. Wertvoll? 26

Die vier Neuzugänge 28

Die Hand-Ball-Herz-Philosophie 31

Kapitäne unter sich: Daems und Breuer im Interview 33

Bunte Seite, Impressum 36

Sponsoren 38


Immer in Bewegung - der TVK tut alles, um sein großes Ziel zu erreichen

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wir uns sportlich und wirtschaftlich sehr viel Als Meisterschaftsfavoriten sehen Khan und

Die wohl spannendste Zweitliga-Saison aller Zeiten

interessanter präsentieren können. Die Vereinheitlichung

wird uns national eine wesentlich Düsseldorf und den Bergischen HC. Der TVK ist

auch andere Kenner der 2.Liga Süd die HSG

Aus zwei Ligen (2. Bundesliga Nord und Süd)

steht bevor. Denn ab 2011 wird es deutschlandweit nur

wird eine. Die Einführung der eingleisigen

4 noch eine 2. Liga geben. Der TVK will sich dafür qualifi-

größere Aufmerksamkeit sichern.“

in diesen Derbys klarer Außenseiter, hat aber Zweiten Liga ab der Saison 2011/2012 wird 5

nach folgendem Modus verlaufen:

zieren und setzt dabei auf Teamgeist.

Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte ist

gerade einmal vier Monate her. Mit Platz neun

hat der TVK die Saison 2009/2010 in der 2.

Bundesliga Süd abgeschlossen - und das als

Aufsteiger! Doch Ruhm vergangener Tage ist

vergänglich, gerade im Sport. Deshalb hat sich

der TV Korschenbroich auch für die Zukunft

ehrgeizige Ziele gesetzt.

„Wir wollen in die eingleisige 2. Liga“, gibt

Geschäftsführer Dr. Peter Irmen das Ziel vor.

Voraussetzung dafür ist es, dass der 9. Platz

wiederholt wird. Und um diesen „magischen“

Platz kämpft nahezu die gesamte Liga. Der

TVK setzt dabei auf seine altbekannten Tugenden:

Teamgeist und bedingungslosen Handball

mit Herz.

Durch die Eingleisigkeit erwartet sich die

Handball-Bundesliga GmbH mittelfristig

eine Professionalisierung der Klubs und eine

einhergehende verbesserte Vermarktungssituation.

„Zum Nutzen aller Klubs“, wie HBL-

Geschäftsführer Frank Bohmann hofft. Auch

HBL-Präsident Reiner Witte begrüßt „diesen

wegweisenden Schritt. Perspektivisch werden

TVK-Coach Khalid Khan zeigt sich „nicht

unbedingt als Freund der eingleisigen 2. Liga“.

Der Erfolgstrainer betont aber auch: „Es ist

sinnlos, darüber zu diskutieren. Die Einführung

ist Fakt.“ Der Stamm seiner erfolgreichen

Mannschaft der vergangenen Jahre bleibt

Khan dabei erhalten, vier Neuzugänge, davon

drei mit Bundesliga-Erfahrung, ermöglichte

ihm die Geschäftsführung. „Mit unseren neuen

Spielern sind wir physisch stärker“, freut sich

Khan, der mit seiner schlagkräftigen Truppe

„eine attraktive und erfolgreiche Saison

spielen“ möchte.

So läuft‘s mit der eingleisigen

Zweiten Liga

in der Vergangenheit gezeigt, dass man an

guten Tagen immer wieder für Überraschungen

gut ist. Klar ist, dass der TVK mit teilweise

finanzstärkeren Mannschaften um den neunten

Platz kämpft. Aber das sympathische Team

vom Niederrhein will mit vereinten Kräften

dagegen halten.

„Die Mannschaft ist ein verschworene Truppe

und die Region steht hinter uns“, nennt Dr.

Irmen die entscheidenden Trümpfe. Wohlwissend,

dass eine erfolgreiche Qualifikation für

die eingleisige 2. Liga einen erneuten Meilenstein

in der der noch jungen Erfolgsgeschichte

des TVK darstellen würde.

Die beiden Absteiger aus der 1. Liga (2

Teams) sowie die Klubs zwischen Platz

zwei und neun der 2. Bundesligen Nord

und Süd (16 Teams) der Saison 2010/2011

qualifizieren sich für die neue eingleisige 2.

Bundesliga. Somit sind 18 der insgesamt 20

Plätze vergeben.

Die letzten 2 Plätze erhalten die beiden

bestplatzierten Klubs der Relegationsgruppe,

die sich aus vier Drittligisten, den

Meistern der Regionalligen und den

beiden Zehntplatzierten der 2. Bundesligen

zusammensetzt.

Hoffentlich hat der TVK auch in der Saison „alles im Griff“...

Geschäftsführer: Peter Bender

Telefon 02161 / 642374

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Aktueller BundesligASpielplan

Saison 2010/11

Datum Zeit Spielort Heim Gast Ergebnis

28.08.10 19:30 Halle am Stadtgarten HG Saarlouis TV Korschenbroich

04.09.10 19:30 Waldsporthalle TV Korschenbroich TUSPO Obernburg

11.09.10 20:00 Hofbühlhalle TV 1893 Neuhausen TV Korschenbroich

18.09.10 19:30 Glockenspitzhalle, Krefeld TV Korschenbroich OSC 04 Rheinhausen

25.09.10 19:00 H.-Klein-Halle TV Groß-Umstadt TV Korschenbroich

29.09.10 19:30 Waldsporthalle TV Korschenbroich SG BBM Bietigheim

03.10.10 17:00 Erzgebirgshalle EHV Aue TV Korschenbroich

09.10.10 19:30 Waldsporthalle TV Korschenbroich ThSV Eisenach

16.10.10 19:30 Sporthalle Hüttenberg TV 05/07 Hüttenberg TV Korschenbroich

23.10.10 19:30 Waldsporthalle TV Korschenbroich HC Erlangen

07.11.10 17:00 Bayer Sporthalle Wuppertal Bergischer HC TV Korschenbroich

13.11.10 19:30 Waldsporthalle TV Korschenbroich TV Bittenfeld

20.11.10 18:00 Dreifachsporthalle Anger HSC 2000 Coburg TV Korschenbroich

27.11.10 19:30 Waldsporthalle TV Korschenbroich HSG FrankfurtRheinMain

04.12.10 18:15 Burg-Wächter Castello HSG Düsseldorf TV Korschenbroich

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05.02.11 19:30 Waldsporthalle TV Korschenbroich TV 1893 Neuhausen

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Der TVK bündelt die Synergien und intensiviert

die Zusammenarbeit mit den umliegenden

Vereinen. Eine neue Spielstätte

am Niederrhein ist dabei kein Tabuthema.

Spieler aus der Region stärken die Identifikation.

Der Niederrheiner ist gemeinhin bekannt als gesellig, bodenständig

und heimatverbunden. Auch der Handball ist hier fest verwurzelt. Seit

Jahrzehnten tummeln sich an Deutschland längstem Fluss viele kleine

Dorfvereine, mit zum Teil beachtlicher Jugendarbeit. Die Spielstärke

der Vereine bewegt sich hauptsächlich auf unter- bis mittelklassigem

Niveau. Der TV Korschenbroich schickt sich an, diesen Zustand zu

ändern und sich dauerhaft in der Bundesliga-Handball zu etablieren.

Willkommen beim TVK – Dr. Klaus Hintzen begrüßt den KrefelderSven Bartmann

Wenn der Vater mit dem Sohne – die Herren Doetsch junior und senior

„Wer die Gegend kennt, weiß, dass der Niederrhein unglaubliches

Potential bietet. Wir wollen einige Dinge anschieben und fühlen uns

als Zweitligist in der Verantwortung“, so Geschäftsführer Dr. Peter

Irmen. Der TVK hat mittlerweile einen vom Hauptverein losgelösten

wirtschaftlichen Träger, die TVK Handball GmbH & Co.KG. Der

ehemalige Dorfverein wandelte sich binnen weniger Jahre zu einem

professionellen Unternehmen mit Aufsichtsrat, Marketing-Manager

und Presseabteilung. Der Slogan „Hand. Ball. Herz.“ entwickelte sich

zu einer echten Marke in der Region am Niederrhein. Kennzeichen ist

neben dem begeisternden Handballsport das soziale Engagement, mit

dem die Verantwortlichen über den Sport hinaus optimale Außendarstellung

erzielten.

10 11

Lang, lang ist’s her: Marcel Görden auf dem Schulhof „seiner“ Grundschule in Hüls Korschenbroich ist seine Heimat: Dominic Kasal

Mittlerweile liegt das Budget bei rund 500.000 Euro – die Lizenz für die












Handball-Bundesliga am Niederrhein:

Das Hand. Ball. Herz. Team vom TVK

kommende Saison wurde dabei ohne Auflagen erteilt. All diese Erfolge

wurden erzielt, obwohl die Heimspielstätte das große Sorgenkind ist.

Die Korschenbroicher Waldsporthalle stößt in vielerlei Hinsicht an

ihre Grenzen. Beträgt der Schnitt ligaweit rund 1.100 Zuschauer, finden

in der Waldsporthalle offiziell gerade einmal 599 Zuschauer Einlass.

„Unsere Zuschauereinnahmen sind so gut wie ausgereizt, aber auch

in puncto Infrastruktur und Werbemöglichkeiten stoßen wir an unsere

Grenzen“, stellt Dr. Irmen fest. Von Business-Sitzen oder gar Logen

kann man nur träumen, obwohl diesbezüglich durchaus Begehrlichkeiten

vorhanden sind.

Fest steht, dass die Lokalduelle gegen den OSC Rheinhausen

(18.09.2010) und den Bergischen HC (09.04.2011) bereits nicht mehr

in der Waldsporthalle in Korschenbroich, sondern in der Krefelder

Glockenspitzhalle (Fassungsvermögen 3 000 Zuschauer) ausgetragen

werden.

„Wir sind froh, zumindest zwei Mal vor so vielen Zuschauern im

Zentrum des Niederrheins spielen zu können. Das werden sicher zwei

herausragende Events, für die wir verbilligte Karten anbieten. Aber

die Glockenspitzhalle kann nur eine Übergangslösung sein“, so Heijo

Hauser, Aufsichtsratsvorsitzender des TVK.

Die junge Erfolgsgeschichte des TVK hat Begehrlichkeiten geweckt.

Die Gründe liegen auf der Hand: Die erfolgreiche Handball-Mannschaft

mit ihrem Hand.Ball.Herz – Slogan erreicht viele Menschen und die

handballverrückte Region am Niederrhein lechzt geradezu nach einem

Zugpferd. Viele der bestehenden, aber auch potentielle neue Sponsoren

zeigen bereits großes Interesse an einer Öffnung hin zum Niederrhein.

„Die Borussia ist die Elf vom Niederrhein, wir wollen das gleiche für

den Handball schaffen“, formuliert Heijo Hauser das ehrgeizige Ziel.

Auch bei seinem spielenden Personal setzt der TVK auf die Trumpfkarte

Niederrhein. Marcel Görden ist im Krefelder Stadtteil Hüls groß

geworden. Seine ersten Treffer erzielte er aber auf ein Fußballtor – auf

dem Schulhof seiner Grundschule. Später avancierte der Allrounder

sogar zum Junioren-Nationalspieler. Seit 2007 ist Görden beim TVK und

hat sich trotz seiner gerade einmal 22 Jahre bereits zu einem absoluten

Leistungsträger entwickelt.

Nicht weit entfernt von Marcel Görden lebt Robin Doetsch im Kempener

Stadtteil St. Hubert. Seine wichtigste Bezugsperson in seiner noch




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jungen Karriere ist sein Vater, der ihn viele Jahre in seinem Heimatverein

trainierte. Erst als B-Jugendlicher ging der Linkshänder nach

Dormagen, wo er beachtliche Erfolge im Jugendbereich feierte. Beim

TVK soll der 19-Jährige unter Leitung von Trainer Khalid Khan weiter

geformt werden.

Geboren in Krefeld, viele Jahre für Bayer Uerdingen aktiv und berufstätig

in Krefeld – das ist Sven Bartmann. In seinem ersten Jahr in

der Bundesliga wollte er gerne in der Region bleiben. Somit war der

Torwart mit den guten Reflexen natürlich genau der richtige Mann für

das Hand. Ball. Herz – Team vom TVK.

Als waschechter Korschenbroicher – und somit auch Niederrheiner –

kann Dominic Kasal bezeichnet werden. Bis auf zwei Jahre beim Bergischen

HC war „Nici“ stets beim TVK. In der letzten Saison konnte er

als noch A-Jugendlicher erstmals Bundesliga-Luft schnuppern. Auch in

seinem ersten Jahr bei den Herren gehört Kasal zum Bundesliga-Kader,

wird aber beim Regionalligisten Bayer Uerdingen per Zweitspielrecht

Spielpraxis sammeln.

Nicht nur wegen dieses Quartetts – die Mannschaft des TVK bietet vor

allem wegen ihrer unnachahmlichen Spielweise eine nahezu einmalige

Identifikation. „Wir sind absolut zuversichtlich, mit unseren Bestrebungen

Erfolg zu haben“, sagt Dr. Irmen, der bereits viele positive Rückmeldungen

aus der Region erhalten hat. Der Geschäftsführer verspricht

dem Niederrhein: „Es geht weiter voran!“


„Reaktionen von Prominenten

zum Niederrhein Konzept“:

am Niederrhein

Jonas Reckermann

(Beachvolleyball-Weltmeister):

Handball ist eine tolle Sportart und ich drücke dem Hand. Ball. Herz.

- Team die Daumen für eine erfolgreiche Saison. Ich werde versuchen,

bei einem Heimspiel vorbeizukommen und hoffe auf viele TVK-Tore, vor

allem von meinem Freund Mathias Fuchs.“

Henrik Schmidt

(Vorsitzender des Gladbacher Hockey- und Tennis-Clubs):

Gerd Bennewirtz

(Hauptsponsor, Aufsichtsratsmitglied und Gesellschafter des TVK sowie geschäftsführender

Gründungsgesellschafter der SJB FondsSkyline OHG 1989):

„Zum Auftakt der neuen Saison präsentieren wir der deutschen Sportöffentlichkeit ein

Team mit rheinischem Hand.Ball.Herz. Das ambitionierte Ziel ist klar: Der Sprung in die

eingleisige Liga. Dafür wollen wir den Verein noch breiter in der Region verankern. Der

TVK hat das Zeug dazu, über seinen unmittelbaren Fankreis hinauswachsen. Das gesamte

Rheinland bietet hier langfristig alle Möglichkeiten.“

„Der GHTC wünscht dem TVK alles Gute für die kommende

Saison. Wir freuen uns über jeden Bundesligisten am Niederrhein.

Die Region ist durch und durch sportbegeistert.“

Florian Kehrmann

12 13

(TBV Lemgo, 223 Länderspiele für Deutschland und

Weltmeister 2007)

Rainer Bonhof

(Fußball-Weltmeister von 1974 und Vize-Präsident

bei Borussia Mönchengladbach):

„Als Niederrheiner unterstütze ich den TVK auf seinem Weg,

Spitzenhandball in dieser Region zu etablieren. Den Verantwortlichen

und natürlich der Mannschaft wünsche ich dabei

ein stets glückliches Händchen.“

„Ich bin in Büttgen aufgewachsen und habe dort bei der

HG auch das Handballspielen gelernt. Für die Region

würde ich mich sehr freuen, wenn sich der TV Korschenbroich

für die eingleisige 2. Bundesliga qualifizieren

würde. Meine Mutter schaut sich die Spiele vom TVK regelmäßig

an, denn nach Lemgo ist es schon recht weit.“


Kais

Gegner

check

Gegen wen hat es der TVK besonders

schwer? Auf welche Spieler muss

der TVK besonders Acht geben? Wo

liegen die vermeintlichen Schwächen

der nächsten Gegner? Dies und

einiges mehr erfahren Sie hier in

„Kais Gegnercheck“

Foto: TSV Dormagen

Kai Wandschneider ist Trainer des Erstligisten TSV Dormagen. Bereits seit 2001 coacht der diplomierte

Sportlehrer den TVK-Nachbarn und ist somit dienstältester Trainer des gesamten Bundesliga.

Der TSV sicherte sich in der Verlängerung der vergangenen Saison den Klassenerhalt. In den Relegationsspielen gegen den TV Emsdetten blieb der

TSV Sieger und freut sich nun unter neuem Namen auf ein weiteres Jahr in der 1. Bundesliga.

Ab sofort nennt man sich DHC Rheinland und wird erneut alles daran setzen, die Liga zu halten. Wandschneider kennt die Teams der 1. und 2.

Bundesliga bestens und gibt exklusiv für das „Heimspiel“ Prognosen ab. Mit TVK-Erfolgstrainer Khalid Khan ist der 50-Jährige gut befreundet und

die beiden tauschen sich regelmäßig aus.

28.08.10, 19:30

HG Saarlouis: TVK

Spielmacher Grgic ist sicherlich der Drehund

Angelpunkt. Sollte man ihn in den

Griff bekommen, stellt sich die Frage: Was

machen die anderen? Fontaine im linken

Rückraum halte ich für hochtalentiert, da

er wurf- und spielstark ist. Mit Wischnewski

ist ein guter, schlaksiger Linkshänder

hinzugekommen, so dass Saarlouis sich

insgesamt gut verstärkt hat.

Prognose: Für beide Mannschaften gilt in

einem Auftaktspiel, dass man noch nicht

genau weiß, wo man steht. Von daher ist es

für den TVK mental ein Vorteil, zuerst auswärts

anzutreten. Saarlouis steht in eigener

Halle permanent unter Druck.

04.09.10, 19:30

TVK : TUSPO Obernburg

Obernburg geht mit einer blutjungen

Mannschaft an den Start. Torwart Hacko

war in der Vergangenheit immer die halbe

Miete beim Kampf um den Klassenerhalt.

Ihn zu ersetzen, wird mehr als schwer. Aber:

Coach Christoph Barthel leistet in Obernburg

sehr gute Arbeit und ist ein hochtalentierter

Trainer, der auch unter schwierigen

Bedingungen zurechtkommt.

Prognose: In der letzten Saison hat der

TVK beide Spiele gegen Obernburg gewonnen.

Auch wenn ich folgenden Satz nicht so

gerne mag, gilt: Ein Sieg ist Pflicht!

11.09.10, 20:00

TV 1893 Neuhausen : TVK

Neuhausen hat letztes Jahr eine überragende

Runde gespielt. Slaby ist sicher einer

der besten Torhüter der Liga. Neuhausen

erinnert mich an die spanische Fußball-

Nationalmannschaft: sehr ausgeglichen

und technisch stark. Fraglich ist, wie man

damit umgeht, wenn der Druck größer wird.

Bislang konnte Neuhausen immer befreit

aufspielen.

Prognose: Eine sehr schwere Aufgabe. Der

TVK muss die Ruhe in diesem Hexenkessel

bewahren. Ein Auswärtspunkt wäre Gold

wert.

18.09.10, 19:30

TVK : OSC 04 Rheinhausen

Der TVK hat schon in der Glockenspitzhalle

gespielt, gibt seinen Heimvorteil also

nicht auf. Rheinhausen hat sich knapp

den Aufstieg gesichert und setzt auf eine

eingespielte Mannschaft. Außer Matthias

Reckzeh, der auch schon bei mir in

Dormagen war, hat man niemanden mit

Bundesliga-Erfahrung geholt. Ich sehe im

Korschenbroicher Kader mehr Qualität.

Prognose: Dieses Spiel muss der TVK

gewinnen. Aber Vorsicht: In so einem Derby

gelten oft eigene Gesetze!

25.09.10, 19:00

TV GroSS-Umstadt : TVK

Über den Aufsteiger aus der Nähe von

Darmstadt weiß ich relativ wenig. Die

Neuen Rebstock und Buschsieper haben

langjährige Erfahrung in der Bundesliga.

Am 5. Spieltag wird Khalid aber sicher

schon die Möglichkeit gehabt haben, Groß-

Umstadt auf Video zu studieren. Insofern

wird es seine Mannschaft wie gewohnt gut

einstellen.

Prognose: Man darf in dieser Liga niemanden

auf die leichte Schulter nehmen, auch

keinen Aufsteiger. Ich gehe aber davon aus,

dass der TVK hier zwei Auswärtspunkte

mitnehmen wird.

29.09.10, 19:30

TVK : SG BBM Bietigheim

Bietigheim hat eine klasse Mannschaft.

Letzte Saison haben sie lange gebraucht,

ihr Potential abzurufen. Ob das gute

Torwartduo Lenz/ Krotz, Spielmacher Kibat

oder Allrounder Haller – das ist ein echtes

Spitzenteam, das mit Zürn einen erfahrenen

Trainer hat. Ich zähle Bietigheim zu den besten

sechs Teams der Liga.

Prognose: Zuhause hat der TVK letzte

Saison verloren und will dieses Mal den

Spieß umdrehen. Mit einer konzentrierten

Leistung ist etwas möglich.

15

03.10.10, 17:00

EHV Aue : TVK

Eine sehr weite Anreise für den TVK. Wenn

kurz vor Spielbeginn das Steiger-Lied

ertönt, ist die Stimmung in Aue auf dem

Höhepunkt. Da muss man kühlen Kopf bewahren.

Ein Sieg in Aue ist nicht unmöglich,

handballerisch schätzte ich den TVK sogar

etwas besser ein.

Prognose: Ich plädiere bei solchen Fahrten

für eine Übernachtung, aber das muss

finanziell passen. Wenn der TVK topfit ins

Spiel geht, kann ich mir vorstellen, dass

auch in Aue etwas drin ist.

09.10.10, 19:30

TVK : ThSV Eisenach

Eisenach scheint dem TVK nicht zu liegen.

Letzte Saison gingen beide Spiel an die

Jungs von der Wartburg. Das sollte das

Signal für den TVK sein, dass man noch

eine Rechnung offen hat. Mit Kaluzinksi hat

Eisenach einen neuen Shooter, Hruby am

Kreis war mal einer der besten auf seiner

Position in der 2. Liga. Ich weiß aber nicht,

wie fit er ist.

Prognose: Vom Potential müsste Eisenach

seit Jahren um den Titel mitspielen. Ob sie

es ausgerechnet in dieser Saison schaffen?

Der TVK muss körperlich gegenhalten, sonst

gelingt die Revanche nicht.

16.10.10, 19:30

TV 05/07 Hüttenberg : TVK

Bei Hüttenberg sieht man klar die Handschrift

von Trainer Jan Gorr. Ihm ist es zu

verdanken, dass seine Mannschaft sich in

der Spitze der Liga festgesetzt hat. Fraglich

ist, wie beide Mannschaften in die Saison

gestartet sind. Hat Hüttenberg einen Lauf,

sind sie nur schwer zu schlagen. Laudt ist

sehr guter Spielmacher.

Prognose: Hüttenberg qualifiziert sich

sicher für die eingleisige 2. Liga, da bin ich

mir sicher. Der TVK ist gerade auswärts nur

Außenseiter.

23.10.10, 19:30

TVK : HC Erlangen

Frank Bergemann ist ein sehr erfahrener

Trainer, der tolle Arbeit leistet. Schade für

Erlangen, dass sie mit Laout bereits zum

zweiten Mal in Folge ihren etatmäßigen

Rückraumrechten verlieren. Der TVK konnte

ja seine Leistungsträger wie die Breuer-

Brüder halten. Mittelmann Münch habe ich

mal bei der Junioren-Nationalmannschaft

gesehen. Ein guter Handballer!

Prognose: Für den TVK spricht der Heimvorteil.

Aber nochmal wie in der letzten

Saison wird sich Erlangen nicht überlaufen

lassen- damals gewann der TVK mit 38:25.

07.11.10, 17:00

Bergischer HC: TVK

Der TVK kann sich auf dieses Spiel freuen.

Der BHC ist zusammen mit Düsseldorf

der Topfavorit um den Aufstieg. Mit HaDe

Schmitz hat der BHC offensichtlich genau

den richtigen Trainer geholt und ist nur

knapp am Aufstieg in die 1. Liga gescheitert.

Für den Neu-TVK`ler Mathias Fuchs

gegen seinen alten Verein ein besonderes

Spiel.

Prognose: Der BHC ist der absolute

Topfavorit. Gegen diese Mannschaft zu

spielen, ist für den TVK eine riesige Herausforderung.

Khalid wird sicher die richtigen

Maßnahmen treffen.

Aktuelle Spiele und

ERgebnisse unter

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Showdown am Niederrhein

Am 18. September trifft der TVK in der

Krefelder Glockenspitzhalle im Lokalderby

auf den OSC Rheinhausen. Für einen

Korschenbroicher wird diese Partie eine

ganz besondere sein, allerdings spielt

der nicht auf Seiten der Gastgeber: Lukas

Esser ist vor der letzten Saison zum

ersten Mal in seiner Karriere gewechselt

und hat sich den Olympischen aus Duisburg

angeschlossen.

„Schade, dass das Spiel in Krefeld stattfindet, ich hatte mich eigentlich

darauf gefreut, zu Fuß zu einem Auswärtsspiel gehen zu können“, sagt

Lukas Esser, dessen Elternhaus nur einen Sprungwurf entfernt von der

Waldsporthalle steht. Der 21-Jährige hält sich immer noch regelmäßig

in seiner alten Heimat auf und war auch bei einigen Heimspielen des

TVK in der vergangenen Saison zu Gast. „Klar war das ein komisches

Gefühl, als Zuschauer auf der Tribüne der Waldsporthalle zu sein. Respekt

an die Mannschaft für ihre starke letzte Saison.“

Rückblickend hat sich der Wechsel für Esser bezahlt gemacht, auch

wenn er erst mit einem Rückschritt in die Regionalliga verbunden war.

Am Ende der vergangenen Saison landete der OSC etwas überraschend

auf dem ersten Platz in der Regionalliga. Somit stand fest: Rheinhausen

kehrt nach mehrjähriger Abstinenz in den Bundesligahandball zurück.

Einen nicht geringen Anteil daran hatte auch der wurf- und sprunggewaltige

Rückraumspieler, der in Rheinhausen nach eigener Aussage

jede Menge Einsatzzeiten bekommen hat. Während beim TVK besonders

im Rückraum die Konkurrenz sehr groß war, kam er beim OSC mehr

zum Zug. „Das war wichtig für meine persönliche Entwicklung“, sagt

Esser. „Ich habe hier in Achim Schürmann einen Trainer, der mich super

nach vorne gebracht hat. Achim hat immer ein offenes Ohr für seine

Spieler, er hilft uns in allen Belangen weiter. Außerdem verfügt er über

einen unglaublichen Erfahrungsschatz.“ Nicht zuletzt der hat dem OSC

auch im Meisterschaftskampf in der Regionalliga geholfen.

„Der Aufstiegskampf war packend bis zum Schluss. Vor dem letzten

Spieltag lagen wir gleichauf mit unserem ärgsten Konkurrenten

aus Wermelskirchen. Nachdem wir unsere Pflicht erfüllt und unser

letztes Saisonspiel bei Dormagen II gewonnen hatten, warteten wir

alle zusammen auf dem Spielfeld gespannt auf das Endergebnis aus

Wermelskirchen, wo das Spiel noch nicht beendet war. Diese Minuten

werde ich wohl nie vergessen. Unsere Neven waren bis zum Zerreißen

gespannt und als dann die Nachricht kam, dass Wermelskirchen

sein letztes Spiel verloren

hatte und wir somit als Westdeutscher

Meister 2010 in die 2. Handballbundesliga

aufgestiegen waren, brach grenzenloser

Jubel aus“, fasst „Luki“ seine Erinnerungen

zusammen.

Auch aus diesem Erlebnis will die Truppe

mit dem Ex-Profi Achim Schürmann an der

Seitenlinie die nötige Kraft ziehen, um im

harten Kampf um die Qualifikationsplätze zur

04.09.,19.30 TVK : TUSPO Obernburg

18.09.,19.30 TVK : OSC Rheinhausen

29.09.,19.30 TVK : SG BBM Bietigheim

09.10.,19.30 TVK : ThSV Eisenach

23.10.,19.30 TVK : HC Erlangen

Hintere Reihe v. l.:Betreuer Wolfgang Klinz, Niels Fabian, Mirko Szymanowicz, Jörg Schürmann, Lukas Esser, Fabian Schneider.

Mittlere Reihe v. l.:Betreuer Reiner Löckener, Physiotherapeut Björn Kempmann, Mirko Bernau, Dennis Backhaus, André Loschinski, Jens Schnaithmann, Tobias Dickel, Trainer

Achim Schürmann, Co-Trainer Ralf Gangelhoff.

Vordere Reihe: Tim Gentges, Björn Benner, Matthias Reckzeh, Jens Bothe, Marcel Giesbert, Max Zimmermann. Es fehlt: Tobias Bochwitz

eingleisigen 2. Liga ein Wörtchen mitzureden. Dass das – wie wohl bei

fast allen anderen Mannschaften in der Liga - das Ziel ist, meint auch

Lukas Esser, wenngleich er dies lieber ein wenig vorsichtiger formuliert:

„Unser primäres Ziel ist es, uns als Team weiterzuentwickeln,

Erfahrungen zu sammeln und Spaß zu haben. Wenn alles optimal läuft,

können wir auch den Klassenerhalt schaffen, aber das wird angesichts

der Zusammenlegung der beiden Ligen ein echtes Husarenstück.“

Einer, der zumindest die dafür notwendige Erfahrung schon gesammelt

hat, ist Mirko Bernau. Der Ex-Nationalspieler zählt ebenso wie Esser zu

der fast schon legendären TVK-Truppe, die 2007 den ersten Westdeutschen

Meistertitel ins Handballdorf am Niederrhein holte. Eigentlich

war Bernau dabei, sich langsam aber sicher aus dem aktiven Handballsport

zurück zu ziehen, hatte beim Verbandsligisten TV Kettwig als

Spielertrainer angeheuert. Dann jedoch wurde er von Schürmann noch

einmal reaktiviert und erlebt seitdem so etwas wie seinen dritten Frühling.

Auch für ihn findet Esser nur lobende Worte: „Mirko ist meiner

Meinung nach eine Verstärkung für jede Mannschaft. Er hilft gerade

uns jungen Spielern mit seiner Erfahrung weiter, redet viel mit uns und

unterstützt den Trainer in seiner Arbeit. Innerhalb der Mannschaft

hat er eine unumstrittene Führungsposition inne.“

Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden

Zweitligisten zu finden, fällt dem Studenten des Wirtschaftsingenieurwesens

leicht: „Sowohl in Korschenbroich

als auch in Rheinhausen existiert eine große Fanbasis, die

für volle Hallen und gute Stimmung sorgt. Ich denke auch,

dass beide Mannschaften eher über eine geschlossene

Leistung kommen und nicht auf einzelne Star-Spieler setzen.

Der größte Unterschied dürfte wohl in der Erfahrung

liegen. Beim TVK sind etliche bundesligaerfahrene Akteure

dabei, während bei uns doch eher ein großer Teil vor

den ersten Spielen in der Bundesliga steht.“

Einer davon ist übrigens ein weiterer Korschenbroicher: Max Zimmermann

trug in der Jugend lange das TVK-Trikot und steht beim OSC vor

seiner ersten Zweitliga-Saison.

Für das Spiel am 18. September in Krefeld sieht Lukas Esser die Rollen

klar verteilt: „Der TVK ist der Favorit – gar keine Frage. Es wird für uns

verdammt schwer, da etwas zu holen. Vielleicht haben wir Glück und

die Korschenbroicher sind an diesem Tag nicht so gut drauf, aber wenn

alles normal verläuft, dann haben wir keine Chance.“

Hier noch im Trikot seines Heimatvereins: Lukas Esser

Lukas Esser

Rückennummer: 22

Position: RL/RM

Geburtsdatum: 03.11.88

Größe: 1,90 m

Beruf: Student

Familienstand: ledig

beim OSC seit: 2009

vorher: TVK

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Mitte von links: Marketing-Manager Kai Faltin, Betreuer Karl-Heinz Döhmen, Christoph Gelbke, Marcel Görden, Jörn Ilper, David Breuer, Trainer Khalid Khan, Physiotherapeutin Daniela Offermanns.

Vorne von links: Geschäftsführer Dr. Klaus Hintzen, Dominic Kasal, Robin Doetsch, Oliver Mayer, Sven Bartmann, Mathias Deppisch, Markus Breuer, Geschäftsführer Dr. Peter Irmen.


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ImmoBilIen.

Wertvoll?

„LOHNT ES SICH NOCH, IN

IMMOBILIEN ZU INVESTIEREN?“,

FRAGT GERD BENNEWIRTZ,

GESCHÄFTSFÜHRER DER SJB

UND TVK-HAUPTSPONSOR.

Gerd Bennewirtz, geschäftsführender Gründungsgesell-

schafter der SJB FondsSkyline OHG 1989.

Das gleiche Bild in London, Paris und Tokio.

„Um 20 bis 40 Prozent“ sind die Mieten

hier laut Morgan Stanley gefallen, „Makler

rechnen mit einem weiteren Verfall um rund 10

Prozent“. Erst in drei bis vier Jahren dürfte das

Niveau von 2007 wieder erreicht werden. Zuversichtlicher

ist Achim Gräfen, FondsManager

des derzeit geschlossenen Axa Immoselect.

Per Telefon teilt er der SJB und anderen

Investoren mit: „Ab dem Jahr 2011 gibt es in

fast allen europäischen Ländern wieder ein

positives Mietpreiswachstum.“ Öffnen möchte

Axa den Fonds trotzdem in nächster Zeit nicht.

Warum, fragt die SJB? „Zu unsicher“, so die

einfache Antwort. „Frühestens nach gesicherter

Kenntnislage der zukünftigen rechtlichen

Rahmenbedingungen für offene Immobilien-

Publikumsfonds“ soll es weitergehen. „Und

der Rechtsrahmen ist derzeit alles andere als

eindeutig“, mahnt Bennewirtz.

Im März 2010 hat das Bundesfinanzministerium

ein neues Gesetz zur Stärkung des Anlegerschutzes

angekündigt. Im ersten Entwurf heißt

es, Investoren sollten nach dem Kauf von

FondsAnteilen mindestens zwei Jahre lang

nicht an ihr Geld kommen und auch später nur

ein bis zweimal pro Jahr Anteile verkaufen

können. „Panik war die Folge. Anleger zogen

allein im Mai rund 1,4 Milliarden Euro ab“, so

Bennewirtz. „Wenn aber so viele Investoren

ihr Geld zurückwollen, haben die Fonds nicht

mehr genügend Liquidität. Schließlich stecken

sie ihr Kapital in Grundstücke und Gebäude,

die sich nicht so rasch verflüssigen lassen.“

Aktuell sieht es so aus, als würde die Bundesregierung

auf die verunsicherten Privatanleger

zugehen. Beschränkungen sollen vor allem

Großinvestoren wie Versicherer oder Pensionskassen

treffen. Vor der Sommerpause, wie zunächst

geplant, wurde aus der Verabschiedung

des Gesetzes aber nichts mehr. Damit tritt es

wohl nicht vor dem nächsten Frühjahr in Kraft.

26 „In jeder Mannschaft gibt es Publikumslieblinge.

haben ihre Anteilsrücknahme eingefroren, die spiel des FBI-Hauptquartier in Las Vegas, das

27

Das gilt auch für Geldanlagen“, meint Gerd

Bennewirtz. 1.054 Euro hat jeder Deutsche im

Schnitt in offenen Immobilienfonds angelegt.

In diese Fonds, die Büro- oder Wohnhäuser

kaufen, flossen im ersten Quartal 2010 rund

3,2 Milliarden Euro neue Mittel. Doch im zweiten

Quartal zogen Anleger rund 1,1 Milliarden

wieder ab. Warum?

„40 offene Immobilienfonds sind in Deutschland

zum Vertrieb zugelassen“, erklärt der

SJB-Geschäftsführer Bennewirtz. „Aber elf

Kunden kommen nicht an ihr Geld. Wann taut

die Branche endlich aus der Schockstarre der

geplatzten Immobilienblase auf?“

Als die Finanzmarktkrise mit dem Kollaps der

Investmentbank Lehman im September 2008

eskalierte, brachen weltweit die Immobilienpreise

ein. Die tiefe Rezession zwang und

zwingt noch immer viele Unternehmen in die

Insolvenz. Leerstandsquoten steigen, während

die Mietpreise sinken. „Nehmen Sie zum Bei-

sich im Besitz der FondsGesellschaft KanAm

befindet“, so Bennewirtz. „Sachverständige

taxierten den Wert des Gebäudes am 15. Juli

2010 auf 36,3 Millionen US-Dollar. Bisher

waren es 46,6 Millionen. Haben die Federal

Agents etwa die Wände beschmiert und den

Vorgarten verlottern lassen?“ Dazu KanAm gegenüber

der SJB: Es liegt nicht am FBI. Grund

der Neubewertung sei der hohe Leerstand in

der Wüstenstadt, der die Mieten drückt.

Was wird in der Zwischenzeit aus den Fonds,

die die Anteilsrücknahme ausgesetzt haben?

Das Investmentgesetz gibt ihnen zwei Jahre

Zeit, wieder genügend Liquidität aufzubauen,

um alle Rückgabewünsche befriedigen zu können.

Beim Morgan Stanley P2 Value und beim

Degi Europa läuft diese Frist Ende Oktober ab.

Was passiert dann? „Je nach Anlegerverhalten

wird der Fonds einen Restart durchführen

oder […] die Abwicklung einleiten“, heißt es

bei Morgan Stanley. Im Klartext: Entweder

Wettrennen um die attraktivsten Mietobjekte

in renommierter Lage“, blickt Bennewirtz in

die Zukunft. Deshalb spricht aus Sicht des

Unternehmers viel dafür, dass Immobilienfonds

ihre wichtigsten Funktionen – Sachwertanlage,

Inflations- und Insolvenzschutz – nach

Bennewirtz fasst zusammen: „Seit einem

halben Jahrhundert haben sich offene Immobilienfonds

als Anlageklasse bewährt und auch

die Finanz- und Wirtschaftskrise im internationalen

Vergleich gut überstanden. Sie gehören

mit Recht zu den beliebtesten Geldanlagen der

ein Großteil der Investoren erklärt sich bereit, wie vor erfüllen können. „Sogar bei Fonds, die Deutschen.“ Allerdings hat sich der deutsche

seine Anteile auch nach der FondsÖffnung vorübergehend geschlossen sind, arbeitet das Markt seit den 1990er Jahren stark verändert

eine bestimmte Zeit lang zu behalten, oder Kapital der Investoren gewinnbringend weiter“,

und ausdifferenziert. „Wenn es dem Gesetz-

die FondsImmobilien werden verkauft – was

erklärt Bennewirtz. In den letzten zwölf geber und den FondsGesellschaften gelingt,

angesichts der schlechten Marktlage mit „erheblichen

Monaten erwirtschafteten offene Immobilien-

die Aufstellung daran anzupassen, bleiben

Verlusten“ verbunden sein könnte. fonds im Durchschnitt eine Rendite von +1,20 Sachwert-Investitionen in Grund und Boden

„Über das weitere Vorgehen werden Kunden Prozent. Über den Drei-Jahres-Zeitraum, der eine stabile Abwehrkette in jedem breit aufgestellten

und Vertriebspartner im Unklaren gelassen“, das Gesamausmaß der Krise vom Crash des

FondsDepot. Es ist eine sportliche

kritisiert Bennewirtz. „Neben den Anbietern ist US-Hypohekenmarktes im Juni 2007 bis Ende Herausforderung“, so der SJB-Geschäftsführer.

auch hier der Gesetzgeber gefragt. Investoren Juni 2010 erfasst, liegt die Wertentwicklung

müssen wissen, was im Krisenfall aus ihrem im Schnitt sogar bei +3,49 Prozent p.a.

Kapital wird.“

Ist es trotz dieses ungewissen rechtlichen Rahmens

und der schwierigen Marktlage sinnvoll,

in Immobilienfonds zu investieren? „Definitiv“,

meint der Vermögensverwalter Bennewirtz.

„Schließlich sind nicht die Immobilien in einer

Krise, sondern die Wirtschaft.“ Natürlich ist

der Erfolg von Vermietung und Verkauf eng an

die Konjunktur gekoppelt. Bricht der derzeitige

Erholungstrend ab, müssten viele Unternehmen

erneut um ihr Überleben kämpfen. „Aber

auch diese Krise wird die Wirtschaft überwinden.

Und dann starten die Unternehmen ihr

„Für eine solide Wertentwicklung sorgt zum

Beispiel der junge Objektbestand“, erläutert

Bennewirtz. Per Ende März 2010 sind knapp

zwei Drittel der Objekte im Portfolio offener

Immobilienfonds jünger als zehn Jahre,

müssen also in absehbarer Zeit nicht saniert

SJB FondsSkyline OHG 1989: Bachstraße 45c, 41352 Korschenbroich, Telefon 02182- 852-0, E-Mail tvk@sjb.de

werden. „Geografisch gesehen verteilen sich

die FondsImmobilien auf viele Standorte im Inund

Ausland. Das streut das Investitionsrisiko.

Und auch in Bezug auf unterschiedliche Laufzeiten

der Mietverträge und die Nutzungsarten

der Gebäude stimmt die Mischung.“

Er rät Investoren: „Übertragen Sie Ihre

FondsAnteile zu unabhängigen Beratern. Sie

überwachen Ihre Immobilienfonds-Bestände

zuverlässig und picken aus dem breiten Angebot

die Rosinen für Sie heraus“, so Bennewirtz,

Hauptsponsor, Aufsichtsratsmitglied und

Gesellschafter des TVK.


Die vier Neuzugänge

Für

die Saison 2010/2011 hat der TVK vier neue Spieler

unter Vertrag genommen. Das Quartett hat sich beim

TVK sportlich wie menschlich bereits bestens eingefügt.

Lernen Sie auf dieser Seite die Neuzugänge ein wenig

besser kennen…

Florian Korte

Sven Bartmann

Rückennummer: 12

Position:

Torwart

28 Rückennummer: 99

Geburtsdatum: 12.02.1983

29

Rückennummer: 87

Position:

Rückraum links

Geburtsort:

Neubrandenburg

Position:

TW

Mathias Fuchs

Geburtsdatum: 16.07.1986

Größe:

1,98 m

Geburtsdatum: 14.05.1987

Geburtsort:

Bielefeld

Gewicht:

110 kg

Geburtsort:

Uerdingen

Rückennummer: 2

Größe:

1,98 m

Beruf:

Maurer

Größe:

1,87 m

Position:

Rückraum Mitte

Gewicht:

98 kg

Hobbies:

Radfahren, Kochen, Fußball

Gewicht:

90 kg

Geburtsdatum: 25.10.1980

Beruf:

Student

Im Verein seit: 2010

Beruf:

Industriemechaniker

Geburtsort:

Solingen

Hobbies:

Windsurfen, Skifahren

Vertrag bis: 2012

Hobbies:

Sport allgemein, Ski- und Motorradfahren Größe:

1,87 m

Im Verein seit: 2010

bisherige Stationen: SV Einheit Demmin

Im Verein seit: 2010

Gewicht:

82 kg

Vertrag bis: 2011

SV Fortuna Neubrandenburg

Vertrag bis: 2011

Beruf:

Student

bisherige Stationen: HSG Eintracht Gadderbaum

SV Post Schwerin

bisherige Stationen: 1 Jahr TV Aldekerk, sonst immer

SC Bayer 05 Uerdingen

Hobbies:

Im Verein seit:

Sport

2010

TSG Altenhagen/Heepen

TuS 82 Opladen

HC Empor Rostock

Doberaner SV

Erfolge:

6 Jahre RL gespielt in Uerdingen

2x Niederrhein Meister in der Jugend

Auswahl HVN und WHV

Vertrag bis:

bisherige Stationen:

2012

PSVg Jahn Solingen

SG Solingen, BHC 06

Erfolge:

Leichlinger TV

Vize-Westdeutscher-Meister B-Jugend

Westdeutscher Meister A-Jugend

Erfolge:

HSV Hannover

Aufstieg mit Post Schwerin in die

erste Bundesliga

Saisonerwartung:

Qualifikation zur 2. Bundesliga, persönli

che Weiterentwicklung und Sprung in den

Bundesliga-Handball schaffen.

Erfolge:

Saisonerwartung:

Calella Turniersieger 2003

erfolgreiche Qualifikation

zur eingleisigen 2. Liga

Saisonerwartung:

Qualifikation für eingleisige 2. Bundesliga

Saisonerwartung:

Aufstieg mit HC Empor Rostock,

Doberaner SV

Klassenverbleib

„Wahr oder falsch?“

Oliver Mayer

„Wahr oder falsch?“

“Der TVK ist DER Verein am Niederrhein.

„Die Aussage ist wahr, denn der TVK präsentiert sich ausgezeichnet in

der Region.“

99% ist immer noch 1% zu wenig.

„Wahr, denn ich kann nur schwer akzeptieren, wenn Dinge, die ich

beeinflussen kann, nicht wunschgemäß laufen.“

Mein Torwartspiel lebt von meinen Reflexen.

„Ich hoffe, die Aussage ist wahr.“

„Wahr oder falsch?“

Seit ich Vater bin, bin ich zum Frühaufsteher geworden.

„Wahr, aber ich werde meinen Sohn zu einem Langschläfer erziehen.“

Das Spiel in der Bayerhalle beim Bergischen HC ist für mich ein Heimspiel.

„Wahr, auch wenn ich lieber in der Klingenhalle gespielt hätte.“

Ich bin traurig, dass mein Vertrag beim BHC nicht verlängert wurde.

„Falsch, denn jetzt muss ich nicht mehr gegen, sondern kann für den

TVK spielen.“

Der Ostwestfale trinkt mehr Bier als der Rheinländer.

„Falsch, ich habe in meiner Kölner Zeit mehr getrunken als in meiner

Bielefelder.“

Die bestandene Aufnahmeprüfung an der SpoHo ist mein größter

sportlicher Erfolg.

Das ist leider wahr, weil mir mein Studium aber auch sehr wichtig

war.“

Eine volle Halle motiviert mich nicht.

Das ist falsch, je mehr Zuschauer desto besser, das gilt auch für

Auswärtsspiele.“

„Wahr oder falsch?“

Ich war schon in der B-Jugend der Größte.

„Wahr, vielleicht nicht der Größte, aber zumindest der Längste.“

Um sich freiwillig ins Tor zu stellen, muss man schon ein bisschen

bekloppt sein.

„Falsch, bekloppt muss man nicht sein, aber es gehört schon eine

Portion Mut dazu.“

Fernbeziehungen sind die besseren Beziehungen.

„Falsch, ich schätze die Nähe mehr als die Entfernung.“


Das Hand. Ball. Herz.

schlägt am Niederrhein

In der Vergangenheit hat TVK zahlreiche

soziale Projekte unterstützt, getreu

seinem Motto „Hand.Ball.Herz.“. Seit

Anfang des Jahres 2010 besteht

mit kidsvision, einem gemeinnützigen

Verein aus Korschenbroich,

eine langfristig angelegte

Zusammenarbeit. Zum letztjährigen

West-Derby beim Bergischen

HC wurden die behinderte Marie

und ihre Familie eingeladen.

Spiel verloren, Sympathien gewonnen: Der TVK beim Auswärtsspiel in Wuppertal

mit Marie und ihrer Familie

Marie ist ein siebenjähriges Mädchen und lebt zusammen

mit ihren Eltern und ihren beiden Geschwistern Lukas und

Theresa in Remscheid. Marie ist schwerstbehindert und

hatte bereits einen schweren Sturz. Um weitere Unfälle und

schwere Stürze zu verhindern, benötigt die Familie dringend

einen Treppenlift. Dieser ist sehr kostspielig und soll durch

Spenden finanziert werden.

_220x156:MG_210x140 29.07.2009 10:09 Uhr Seite 1

Wir sind für Sie da:

Montag – Freitag:

07:00 – 20:30 Uhr

und Samstag:

07:00 – 20:00 Uhr

Das sympathische,

professionelle und etwas andere

C&C-Erfolgskonzept mit dem umfassenden Angebot für

Gastronomie, Großverbraucher und Gewerbe.

Kidsvision, ein gemeinnütziger Verein aus Korschenbroich,

sorgt dafür, dass die Spenden zu 100 % für individuelle

Projekte und ganz konkrete Anschaffungen verwendet werden.

Der TVK nutzt seine mediale Aufmerksamkeit, die er als Zweitligist

erfährt, um auf Maries Situation aufmerksam zu machen.

Die Mannschaft wurde aber auch selbst aktiv und so sollte

der Ostersamstag ein aufregender Tag für Marie werden. Ihre Familie

und sie wurden zu einem Bundesliga-Spiel eingeladen, dem über 2000

Zuschauer beiwohnen sollten. Die Spieler des TVK überreichten Marie

einen von der ganzen Mannschaft signierten Handball sowie einen

Fan-Schal und zeigten, dass sie den Hand.Ball.Herz. nicht nur tragen,

sondern ihn auch leben.

Dass der TVK das Spiel knapp

verlor, war für Maries Familie

allenfalls eine Randnotiz. In

einem späteren Telefongespräch

bedankte sich Maries Mutter

mehrfach für einen tollen

Abend, der Marie und der


ganzen Familien dank der Hilfe des TVK so großzügig, reibungslos und

unkompliziert beschert wurde.

Auch auf überregionale Projekte möchte der TVK aufmerksam machen,

deshalb kooperiert man mit der Welthungerhilfe, für die die Zweitliga-

Handballer beim Korschenbroicher City-Lauf an den Start gingen. In

ihren knallgrünen T-Shirts hinterließen Breuer & Co. die auf jeden Fall

optisch einen nachhaltigen Eindruck.

„Wir werden uns auch für die Zukunft weiter für soziale Zwecke einsetzen“,

verspricht Marketing-Manager Kai Faltin. Auch Sie als Zuschauer

können sich für eine gute Sache einsetzen: Mit dem Kauf einer jeden

Karte leisten Sie einen aktiven Beitrag an die beiden TVK-Kooperationspartner

der Welthungerhilfe und von kidsvision. Eben Handball mit

Herz!

Handelshof Mönchengladbach | C&C Großhandel | Liefergroßhandel

Rönneterring 12 | 41068 Mönchengladbach

Telefon: 02161 954-0 | Telefax: 02161 954-229

www.handelshof.de


Kapitäne unter sich

Die Borussia aus Mönchengladbach ist das fuSSballerische Aushängeschild am Niederrhein.

Das Gleiche möchte der TV Korschenbroich für den Handball schaffen.

Grund genug, um mit den beiden Mannschaftsführern Filip Daems (Borussia) und

David Breuer (TVK) ein Interview zu führen. Im Gespräch mit der TVK-Presseabteilung

wurden unerwartete Parallelen der beiden Vereine vom Niederrhein deutlich...

Die Saison hat gerade begonnen, die Vorbereitung liegt hinter

Ihnen. In so einer Phase müssen neue Spieler integriert werden.

Wie hat das bislang in Ihrer Mannschaft funktioniert? Wie

passen die Neuzugänge sportlich und menschlich ins Team?

Daems: Wir haben vier, fünf neue Spieler, die sich von Anfang an

gut ins Team eingeführt haben. Für neue Spieler ist es auch nicht so

schwer, sich an die Borussia zu gewöhnen. Wir nehmen neue Spieler

immer gut auf. Und die Neuen sind alles lockere Typen, da gibt es

überhaupt keine Probleme.

Läuft das beim TVK genauso reibungslos?

Breuer: Ja. Wir haben sowohl sportlich als auch charakterlich echte

Verstärkungen dazubekommen. Die Integration verläuft sehr gut, die

Jungs fügen sich super ein. Das klappt wirklich hervorragend.

waren sehr zufrieden. Für diese Saison haben wir uns erneut ein hohes

Ziel vorgenommen: die Qualifikation für die eingleisige 2. Bundesliga.

Dafür müssen wir mindestens Neunter werden. Das wird schwierig,

aber wir sind zuversichtlich, das zu schaffen.

Wie viel Training investieren Sie, um diese Ziele zu erreichen?

Breuer: Wir trainieren in der Saison jeden Abend. Dazu kommen vormittags

individuelle Kraft- und Laufeinheiten. Wir würden durchaus auch

gerne vormittags gemeinsam trainieren, allerdings fehlen die Hallenkapazitäten.

Aber wir kommen auch so derzeit auf ca. sieben Einheiten in

der Woche.

Daems: Jetzt in der Vorbereitung kommt es vor, dass wir drei Mal

täglich trainieren. In der Saison meistens nur dienstags und mittwochs

zwei Mal. Zum Ende der Woche wird es meistens etwas weniger.

Sie sind beide Kapitäne Ihrer Mannschaft. Wie wird man das Welche Rolle spielen bei einem Bundesligateam die Zuschauer?

32 in einer Bundesliga-Mannschaft und welchen Stellenwert hat

33

dieses Amt?

Daems: Wir haben hier ein ganz tolles Publikum. Das muss uns Kraft

und Mut geben. Wenn es mal weniger gut läuft, dann werden die Fans

Breuer: Bei uns wird das Kapitänsamt ganz klassisch von der Mannschaft

gewählt. Ich denke, dass man als Kapitän so etwas wie der

verlängerte Arm des Trainers ist. Man sollte schauen, dass man die

Mannschaft zusammen hält. Dabei werde ich aber auch von anderen

Führungsspielern unterstützt, ich sehe mich da nicht in der Rolle eines

Einzelkämpfers. Generell ist unsere Mannschaft aber gut zu führen. Mir

natürlich unzufrieden. Aber das ist normal und darf die Mannschaft

nicht umwerfen. Letzte Saison haben wir alle großen Gegner geschlagen

oder zumindest unentschieden gespielt. Das heißt schon was. Hier

kommt keiner hin und sagt sich „Wir holen schnell drei Punkte und

fahren wieder nach Hause“. Auch bei Auswärtsspielen kommen viele

Fans aus ganz Deutschland, um uns zu unterstützen.

macht der Job als Kapitän Spaß und ist auch eine Ehre für mich.

Daems: Ich sehe das genauso. Ich bin auch stolz darauf, die Binde zu

tragen. Ich bin seit etwa 2,5 Jahren Kapitän bei der Borussia. Ich bin

nicht der Typ, der besonders laut in der Kabine ist, sondern versuche,

auf dem Platz mit meiner Einstellung ein Vorbild zu sein. Wir haben

zusätzlich noch einen Mannschaftsrat, das wird bei Euch vielleicht auch

so sein (David Breuer nickt). Da sind bei uns weitere erfahrene Spieler

drin, um manche Dinge gemeinsam mit dem Trainer zu besprechen.

Sie haben letzte Saison Ihre sportlichen Ziele erreicht: Die

Borussia ist 12. geworden, der TVK auf dem 9. Platz gelandet. Ist

das eher Ansporn oder Belastung für diese Spielzeit?

Breuer: Wir sind auch sehr zufrieden und spielen immer vor einer vollen

Halle. Die Zuschauer sind ein über die Jahre gewachsenes Publikum,

das uns über Jahre begleitet und in kritischen Situationen Halt gibt.

Leider stößt unsere Walsporthalle an ihre Grenzen, die Zuschauerkapazität

ist ausgereizt. Der Verein muss jetzt sogar auf andere Hallen am

Niederrhein ausweichen, um dem Zuschauerzuspruch gerecht zu werden.

So werden wir die beiden Derbys gegen den OSC Rheinhausen und

Daems: Eine Belastung auf keinen Fall. Wir hatten hier in den letzten

fünf, sechs Jahren oft unruhige Zeiten. In der letzten Saison haben

wir Stabilität rein bekommen. Auch auswärts waren wir oft überlegen,

auch wenn wir dort nicht so viel gepunktet haben. Es ist lange her, dass

wir eine so ruhige Saison hatten, in der wir fast gar nicht nach unten

geschaut haben. Das wollen wir bestätigen oder vielleicht sogar ein

bisschen verbessern.

Breuer: Wir haben unser eigentliches Saisonziel sogar übertroffen und


Jahren war, z.B. auf dem Bökelberg. Viele Leute

aus dem Verein haben damals gesagt, wenn

wir weiter kommen wollen, brauchen wir ein

Stadion mit entsprechender Kapazität. Hier im

Borussia-Park ist jetzt alles da und die Voraussetzungen

sind gegeben, um auch die nächsten

Jahre erfolgreich zu sein und hoffentlich auch

mal wieder europäisch zu spielen.

Volltreffer!

Haben Sie schon einmal ein Handballspiel

live gesehen?

Halle ist zwar nicht sonderlich modern, aber es

passen 3000 Zuschauer rein. In der Handball-

Bundesliga sind solche Zuschauerzahlen

keine Seltenheit. Schade, dass das bei uns in

Korschenbroich nicht möglich ist.

Borussia Mönchengladbach ist die Elf

vom Niederrhein. Damit verbunden sind

viele Emotionen, die Leute aus der Region

identifizieren sich mit ihrer Mannschaft.

Jetzt hat der TVK angekündigt, das

gleiche für den Handball am Niederrhein

schaffen zu wollen. Wie ist das zu verstehen?

Breuer: Die Borussia soll ein Stück weit ein

Vorbild sein. Natürlich ist uns klar, dass alleine

die beiden Sportarten Handball und Fußball

nicht miteinander zu vergleichen sind. Das sind

ganz andere Dimensionen. Deshalb wollen wir

David Breuer

Rückennummer: 7

Position: RR, RA

Geburtsdatum: 06.01.1982

Geburtsort: Aachen

Größe: 1,80 m

Gewicht: 80 kg

Im Verein seit: 2007

Bisherige Stationen: BTB Aachen, TSV

Bayer Dormagen

Erfolge: Westdeutscher Meister Jugend

BTB, Relegationsplayoffs zur 1. Bundesliga

2006 und 2007 mit Dormagen; Westdeutscher

Meister und Aufsteiger in die

2. Liga mit 60:0 Punkten 2009, Deutscher

Hochschulmeister 2009 mit WG Köln

auch keine Kopie von der Borussia sein. Aber

das Beispiel Borussia zeigt, dass ein Verein

für eine gesamte Region stehen kann und eine

Sportart repräsentiert. Das wollen wir mit unserem

Hand. Ball. Herz. – Team auch schaffen.

Die Borussia hatte letzte Saison 46 000

Zuschauer im Schnitt. Welche Rolle spielt

der moderne und neue Borussen-Park,

in dessen Katakomben wir uns gerade

befinden?

Daems: Egal, wo wir in Deutschland spielen

– es stehen überall große und neue Stadien,

die fast alle sehr gut besucht sind. Wenn man

voran kommen will, braucht man so ein neues

und modernes Stadion. Letzte Woche waren

wir im Kino und haben den Film „Wir sind

Borussia – seit 110 Jahren“ gesehen. Das war

sehr interessant, wie es in den 60-er und 70-er

Daems: Ehrlich gesagt, noch nicht. Ich habe

schon öfter Handball im Fernsehen gesehen.

In meiner Heimat Belgien ist Handball nicht so

populär wie in Deutschland.

Waren Sie schon einmal im Borussia-

Park?

Breuer: Leider noch nicht. Früher war ich öfter

am Bökelberg. Es wird eigentlich höchste Zeit,

in diesem tollen Stadion mal ein Spiel live zu

verfolgen.

Die Waldsporthalle von Korschenbroich

und den Borussia-Park trennen ja gerade

einmal zehn Kilometer. Wie wäre es denn

mit einem gegenseitigen Besuch?

34 35

Breuer: Liebend gerne! Vielleicht kommen wir

ja mal mit unserer kompletten Mannschaft, es

ist ja gleich um die Ecke.

Daems: Warum nicht? Ich würde mir gerne mal

ein Handballspiel ansehen, wie es dabei zur

Sache geht und wie die Stimmung in der Halle

ist.

Filip Daems

Rückennummer: 3

Position: Verteidiger

Geburtsdatum: 31.10.1978

Geburtsort: Turnhout (Belgien)

Größe: 1,81 m

Gewicht: 79 kg

Im Verein seit: Januar 2005

Bisherige Stationen: Verbroedering Geel,

Lierse SK, Genclerbirligi

Erfolge: Belgischer Pokalsieger 1999 mit

Lierse SK, 9 Länderspiele






Frisch vom Land.





















BRAUTRADITION SEIT 1266


Bunte Seite

Bluten für den Erfolg: Beim TVK wird nichts dem

Zufall überlassen, da ist ein Laktattest fester

Bestandteil der Saisonvorbereitung.

Der TVK gewinnt gegen den Erstligisten SG Flensburg /

Handewitt. Nun ja, zumindest die erste Halbzeit. Die beiden

Hauptsponsoren SJB und Sparinvest hatten dieses hochklassige

Vorbereitungsspiel möglich gemacht, das die mit

Nationalspielern gespickte SG am Ende mit 28:23 (10:11) für

sich entschied.

Den ersten Erfolg verbuchte der TVK schon vor der Saison: Alle Trikot-

Sponsoren verlängerten ihr Engagement, mit der Chanex GmbH konnte

sogar ein neuer, zusätzlicher Partner gewonnen werden. Das Bild

zeigt v.l.n.r. Thomas Menthe (Leiter Channel Training), Dr. Peter Irmen

(Geschäftsführer TVK Handball GmbH und Co. KG), Dr. Klaus Hintzen

(Geschäftsführer TVK Handball GmbH und Co. KG) und Patrick Kersten

(Leiter Channel Management).

Bei der Studenten-EM auf Zypern vertraten

gleich vier TVK-Spieler die deutschen Farben.

Zwar wurde die avisierte Medaille verpasst, dafür

wurden David Breuer und Marcel Görden zu

den besten Spielern auf ihrer Position gewählt.

36 37

Fast wie echte Models: Knapp acht

Stunden posierten die TVK-Spieler

vor der Kamera. Neuzugang Mathias

Fuchs staunte nicht schlecht: „Das

aufwendigste, aber professionellste

Shooting, das ich je erlebt habe.“

Wenige Tage vor Beginn der

Saisonvorbereitung brach sich

Christoph Piske das Schlüsselbein.

Der TVK wünscht

seinem Pechvogel einen

schnellen und unkomplizierten

Heilungsprozess!

Hannengasse 9

Tel: 02161- 648625

Impressum

Herausgeber

Redaktion

Umsetzung

TVK Handball GmbH & Co. KG

Hindenburgstr. 1, D-41352 Korschenbroich

Telefon: 02161 - 94 69 952, Fax: 94 69 953

Mail: buero @hand-ball-herz.de

Mathias Deppisch, presse@hand-ball-herz.de

Benjamin Voß

mount vision, Markus Käufer

info@mount-vision.de

Hinweis Es gilt die Anzeigenpreisliste von 08/2010

Druck

Rheinisch-Bergische Druckerei GmbH & Co. KG

Geschäftsführer

Marketing + Sponsoring

Halle

Gesamtauflage

Dr. Klaus Hintzen

klaus.hintzen@hand-ball-herz.de

Dr. Peter Irmen

peter.irmen@hand-ball-herz.de

Kai Faltin

kai.faltin@hand-ball-herz.de, Telefon: 0177 - 38 03 389

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15.000 Stück / 4x pro Spielsaison, Verteilung kostenlos an

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Mönchengladbach sowie zu allen Heimspielen.


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