Sicherheits-Dichtschlämme PCI Seccoral ® 2K - PCI-Augsburg GmbH

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Sicherheits-Dichtschlämme PCI Seccoral ® 2K - PCI-Augsburg GmbH

Technisches Merkblatt 306

Stand September 2012

Sicherheits-Dichtschlämme

PCI Seccoral ® 2K

zum Abdichten unter Keramikbelägen,

von Keller-Außenwänden und Fundamenten

Mit allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen.

Anwendungsbereiche



Für innen und außen.

Für Wand und Boden.

■ Zum rissüberbrückenden Abdichten

unter Keramikbelägen in Duschen

oder Räumen mit Bodenabläufen,

Schwimmbecken, Therapiebecken,

Solebädern mit Wassertiefen bis 10

Meter gegen das von innen drückende

Wasser.

■ Bauaufsichtlich zugelassen zur Herstellung

von Verbundabdichtungen in

stark nassbeanspruchten Bereichen

entsprechend den Beanspruchungsklassen

A und B nach Bauregelliste A

Teil 2/1.10.

■ Zum rissüberbrückenden Abdichten

von Bauwerken im Hoch- und Tiefbau,

von Neu- und Altbauten.

■ Bauaufsichtlich zugelassen zum Abdichten

von Kelleraußenwänden,

Feuchträumen und Stützmauern

nach Bauregelliste A Teil 2/1.9.

■ Zum flexiblen Abdichten unter Fliesenbelägen

auf Balkonplatten oder

Terrassen (B 0).

■ Zum flexiblen Abdichten bei mäßiger

Beanspruchung - im bauaufsichtlich

nicht geregelten Bereich - Beanspruchungsklasse

A0.

Ersten Auftrag von PCI Seccoral 2K im Streichverfahren

satt und oberflächendicht aufschlämmen.

Produkteigenschaften

■ Rissüberbrückend, hohe Sicherheit

bei nachträglich auftretenden Untergrundrissen.

■ Wasserdicht und frostbeständig,

universell innen und außen einsetzbar.

■ Rissefrei aushärtend, die Beschichtung

reißt nicht und bricht nicht aus.

■ Haftsicher, keine Grundierung oder

Haftbrücke erforderlich.

■ Plastisch, geschmeidig, im Streichoder

Spachtelverfahren einfach und

leicht zu verarbeiten.

■ Alterungsbeständig, unempfindlich

gegen Umwelteinflüsse.

■ 2-komponentig, leicht zu mischen,

da beide Komponenten im zueinander

passenden Mischungsverhältnis

geliefert werden.

■ Entkoppelnd und spannungsabbauend,

kann auf Zementestrichen,

sobald diese begehbar sind, appliziert

und anschließend mit Keramik belegt

werden.

■ wasserdampfoffen

PCI Augsburg GmbH

Werk 1

P - 2T812/99

MPA BAU TUM

Prüfgrundsätze

Bauwerksabdichtung

PCI Augsburg GmbH

Werk 1

P-25040246

P-25040274

P-25040600

P-25050168

P-25050436

P-25060016

P-25060363

P-25070225

P-25100272

P-25100387

P-25100388

P-T 23801/03

P-T 23808/02

P-T 23810/02

P-T 23813/02

P-T 23816/02

P-T 23852/01

P-T 23859/01

P-T 23861/01

MPA BAU TUM

Prüfgrundsätze

Verbundabdichtung


Technisches Merkblatt

PCI Seccoral ® 2K

Daten zur Verarbeitung/Technische Daten

Materialtechnologische Daten

Anwendungstechnische Daten

Flüssig-Komponente

Pulver-Komponente

Materialbasis modifizierte Acrylatdispersion Spezial-Zementmörtel mit dichtenden

PCI-Kunststoffen.

Kennzeichnung nach

- Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn kein Gefahrgut

kein Gefahrgut

und Binnenschifffahrt (GGVSEB)

- Gefahrstoffverordnung kein kennzeichnungs- reizend, enthält Zement

(GefStoffV)

Weitergehende Informationen: siehe Abschnitt Sicherheitshinweise.

pflichtiges Produkt

Lagerfähigkeit mind. 12 Monate mind. 12 Monate

Lieferform

trocken, frostfrei, nicht dauerhaft über + 30 °C lagern.

30-kg-Packung bestehend aus

Flüssig-Komponente 10-kg-Blechgebinde

und Pulver-Komponente 20-kg-Kraftpapiersack mit

Polyethylen-Einlage, Art.-Nr./EAN-Prüfz. 3999/1

Bei allen Anwendungen als Abdichtung im Verbund mit Fliesen- und Plattenbelägen (Verbundabdichtungen) ist eine Trockenschichtdicke

von mindestens 2 mm erforderlich.

Beispiele:

Bauaufsichtlich geregelter Bereich: (Bauregelliste A Teil 2 lfd. 1.10):

- Wände mit hoher Beanspruchung durch Brauch- und Reinigungswasser (A), z. B. in öffentlichen Duschanlagen

- Böden mit hoher Beanspruchung durch Brauch- und Reinigungswasser (A), z. B. Schwimmbadumgänge

- Boden- und Wandflächen im Schwimmbecken (Beanspruchungsklasse (B)

Nach ZDB-Merkblatt Verbundabdichtungen, Ausgabe Januar 2010:

(Bauaufsichtlich nicht geregelter Bereich)

- Wand- und Bodenflächen bei mäßiger Beanspruchung durch nicht drückendes Wasser im Innenbereich (A0).

Bsp.: "Direkt und indirekt beanspruchte Flächen in Räumen, in denen nicht sehr häufig mit Brauch- und Reinigungswasser

umgegangen wird, wie z. B. häuslichen Bädern, Badezimmern in Hotels, Bodenflächen mit Abläufen in diesen Anwendungsbereichen".

-Wand- und Bodenflächen bei mäßiger Beanspruchung durch nicht drückendes Wasser im Außenbereich (B0).

Bsp.: "Direkt und indirekt beanspruchte Flächen im Außenbereich mit nicht drückender Wasserbelastung, wie z. B. Balkone und

Terrassen (nicht über genutzten Räumen)".

Bauaufsichtlich geregelte Anwendung als Bauwerksabdichtung (gemäß Bauregelliste A Teil 2 lfd. 1.9):

Erforderliche Trockenschichtdicke bei Belastung gemäß DIN 18 195-4:

2,0 mm

z. B. Abdichtungen gegen Bodenfeuchtigkeit und nicht stauendes Sickerwasser an Bodenplatten und 2,5 mm

Wänden (Kelleraußenwand) DIN 18 195-6/-7:

z. B. Abdichtungen gegen aufstauendes Sickerwasser (DIN 18 195-6, Abschnitt 9), Abdichtungen gegen

von innen drückendes Wasser (Wasserbehälter bzw. Speicher ohne Keramikbelag).

Verbrauch von PCI Seccoral 2K:

- bei 2,0 mm Trockenschichtdicke (ca. 2,5 mm Nassschichtdicke): 4,0 kg/m²

- bei 2,5 mm Trockenschichtdicke (ca. 3,2 mm Nassschichtdicke): 5,0 kg/m²

Ergiebigkeit von 30 kg angemischtem PCI Seccoral 2 K:

- bei 2,0 mm Trockenschichtdicke: ca. 7,5 m²

- bei 2,5 mm Trockenschichtdicke: ca. 6,0 m²

Verarbeitungstemperatur

+ 5 °C bis + 25 °C (Untergrund und Umgebungstemperatur)

Mischungsverhältnis

10 kg Flüssig-Komponente : 20 kg Pulver-Komponente

Dichte des angemischten Mörtels 1,6 g/cm 3

Verarbeitungszeit*

60 Minuten


Technisches Merkblatt

PCI Seccoral ® 2K

Daten zur Verarbeitung/Technische Daten

Abbindezeit*

- begehbar nach ca. 1 Tag

- durch Wasser belastbar nach ca. 7 Tagen

- Verfüllen der Baugrube nach ca. 7 Tagen

- mit Fliesen belegbar nach ca. 1 Tag

Temperaturbeständigkeit - 20 °C bis + 80 °C

*Bei + 23 °C und 50 % relativer Luftfeuchtigkeit.

Prüfzeugnisse

- AbPs nach den Prüfgrundsätzen für Abdichtungsstoffe im Verbund mit Fliesen- und Plattenbelägen.

Alle Prüfzeugnisse sind abrufbar unter www.pci-augsburg.eu

Untergrundvorbehandlung

■ Als Untergründe eignen sich gefügedichter

Beton, mindestens Festigkeitsklasse

C25/30 nach

DIN EN 206-1, Putz der Festigkeitsklasse

CS II nach DIN EN 981-1, mit

Zementmörtel vollfugig hergestelltes

Mauerwerk aus Mauerziegeln und

Kalksandsteinen. Hütten- und Betonhohlblocksteine

sind vor dem Beschichten

mit einem Putz nach der

Festigkeitsklasse CS II nach

DIN EN 981-1 zu verputzen.

Der Untergrund muss fest, weitgehend

eben und in der Oberfläche

feinporig sein. Er muss frei sein von

Nestern, klaffenden Rissen und Graten,

Staub, Wasser abweisenden Zusätzen,

Schalöl, Anstrichen oder

anderen haftungsstörenden Schichten.

Lunker und Kiesnester an der

Wand mit Betonspachtel PCI Polycret

5 oder Reparaturmörtel PCI Polycret

20 verspachteln.

Kanten brechen, Kehlen fluchtrecht

mit einem Radius von mindestens

4 cm runden. Hohlkehlen mit Baustellenmörtel

oder Reparatur- und Modelliermörtel

PCI Repafix ausbilden.

Zementgebundenen Untergrund

gründlich vornässen; er muss zum

Zeitpunkt des Auftragens mattfeucht

sein, darf aber keinen Wasserfilm

bzw. Pfützen aufweisen.

Gussasphaltestriche im Innenbereich

und angeschliffene Anhydrit- bzw.

Gips-Fließestriche mit unverdünntem

PCI Gisogrund grundieren, Grundierung

trocknen lassen. Anhydrit- bzw.

Gipsestriche dürfen im Innenbereich

nicht mehr als 0,5 % Restfeuchtigkeitsgehalt

(Messung mit CM-Gerät)

aufweisen.

Verarbeitung von PCI Seccoral ® 2K

■ Für die Verarbeitung von PCI

Seccoral 2K sind je nach Auftragsverfahren

ein Grundier- und mindestens

zwei Dichtschicht-Aufträge

notwendig, die jeweils voll deckend

aufzutragen sind. Die Beschichtung

muss an jeder Stelle die benötigte

Mindestschichtdicke für die zu erwartende

Wasserbeanspruchung aufweisen

(siehe "Daten zur Verarbeitung").

█1 Mischen der beiden Komponenten

a) Spachtelverfahren

■ 10 kg Flüssig-Komponente in einem

sauberen Mischgefäß mit 20 kg Pulver-Komponente

knollenfrei anrühren.

Bei Teilmengen:

1 Gewichts-Teil Flüssig- Komponente

2 Gewichts-Teile Pulver- Komponente

Um ein knollenfreies Anrühren von

PCI Seccoral 2K sicherzustellen,

empfiehlt es sich, nur einen Teil

1. PCI Seccoral 2K Flüssig-Komponente in

einem sauberen Mischgefäß mit …


Technisches Merkblatt

PCI Seccoral ® 2K

Verarbeitung von PCI Seccoral ® 2K

(ca. 2/3) der benötigten Flüssig-Komponente

vorzulegen und mit der Pulver-Komponente

anzumischen. Erst

nach dem knollenfreien Aufschließen

der Pulver-Komponente wird die restliche

Menge der Flüssig- Komponente

zugegeben.

b) Streich- oder Spritzverfahren

10 kg Flüssig-Komponente und 1,0 l

Wasser in einem sauberen Mischgefäß

mit 20 kg Pulver-Komponente mit

geeignetem Rühr- oder Mischwerkzeug

(z. B. von der Firma Collomix)

als Aufsatz auf eine Bohrmaschine

wie unter a) beschrieben knollenfrei

anrühren.

Bei Teilmengen:

1 kg Flüssig-Komponente

+ 0,1 l Wasser

+ 2 kg Pulver-Komponente

bzw.

5 kg Flüssig-Komponente

+ 0,5 l Wasser

+ 10 kg Pulver-Komponente

█2 Den zementären Untergrund gründlich

vornässen. Beim Aufbringen der wasserdichten

Beschichtung PCI Seccoral

2K muss der Untergrund noch mattfeucht

sein, darf aber keine Pfützen aufweisen.

Bei grundierten Gussasphaltund

Anhydrit- bzw. Gipsfließestrichen

entfällt das Vornässen.

█3 Der erste Auftrag dient als Grundierung

(MV: 1 kg Flüssig-Komponente

+ 0,1 l Wasser + 2 kg Pulver-Komponente),

die im Streichverfahren mit

einem Maurerquast oder einem Flächenstreicher

aufgebracht wird. Grundieranstrich

trocknen lassen.

█4 Der erste Dichtschicht-Auftrag erfolgt

im Spachtelverfahren. Dabei angemischtes

PCI Seccoral 1K mit einer 6er

Kammkelle am grundierten Untergrund

aufkämmen und die dabei entstehenden

Stege gleich anschließend glätten.

Rohrdurchgänge und Bodenabläufe mit

PCI Pecitape 10 × 10 bzw. PCI

Pecitape 42,5 × 42,5, Eckfugen und

Boden-Wand-Anschlüsse, soweit keine

Hohlkehle ausgebildet wurde, mit PCI

Pecitape 120 abdichten. PCI Pecitape

in die vorgelegte Schicht PCI Seccoral

2K einlegen und mit der zweiten Schicht

überdecken.

█5 Nach Durchtrocknung des 1. Dichtschicht-Auftrags

kann der 2. Dichtschicht-Auftrag

entweder wieder im o.b.

Spachtelverfahren oder im Streichverfahren

mit einem Flächenstreicher

(in mind. zwei Auftragsschichten) aufgebracht

werden.

█6 Verlegen von keramischen Belägen

Auf die begehbare Beschichtung können

nach ca. 24 Stunden Keramikbeläge

mit PCI Nanoflott, PCI Nanolight

oder PCI Flexmörtel bzw. PCI Flexmörtel-Schnell

verlegt werden. Im Außenbereich

muss weitestgehend hohlraumfrei

verlegt werden.

█7 Schutz der Beschichtung

Baugrube erst nach ausreichender Erhärtung

der Beschichtung (nach ca. 7

Tagen) verfüllen. Beschichtung vor Beschädigungen

durch die nachfolgenden

Arbeiten schützen, z. B. durch einen

gipsfreien Kellenputz, Schutzestrich,

Schaumstoff oder Mineralfaserplatten,

Folien oder andere Deckschichten.

2. … PCI Seccoral 2K Pulver-Komponente knollenfrei

anrühren.

3. Auf den vorgenässten Untergrund ersten Auftrag

von PCI Seccoral 2K (Flüssig-Komponente

mit 10 % Wasser verdünnt) satt und oberflächendicht

aufschlämmen.

4. Sobald der vorausgegangene Auftrag klebefrei,

aber noch nicht durchgetrocknet ist, zweiten

und evtl. dritten Auftrag bis zu einer

Gesamtschichtdicke von maximal 5 mm im

Spachtelverfahren mit einer Glättekelle aufbringen.


Technisches Merkblatt

PCI Seccoral ® 2K

Terrassenkonstruktion bei Entwässerung innerhalb des Belags mit Bodenablauf

PCI Silcoferm ® S

Bodenablauf Rutschfeste Fliese Fugenmörtel

PCI Flexfug

Klemmflansch

7

6

5

3

3

4

2

Fugenvorfüllprofil

DIN Polyband

Rollring

1

1 Stahlbetonplatte

4 PCI Repafix

2

3

Haftbrücke PCI Pecihaft ®

oder PCI Repahaft (in Verbindung

mit PCI Novoment ® M1 plus)

Gefälle-Verbundestrich

mit PCI Novoment ® M1 plus

5

6

7

Abdichtung mit PCI Seccoral ® 2K

PCI Pecitape ® 42,5 x 42,5

PCI Nanoflott ®

Abdichtung von Schwimmbeckenköpfen

1

2

3

4

5

6

7

8

9

elastische Verfugung mit

PCI Silcoferm ® VE

Dünnbettmörtel, z.B.

PCI FT-Klebemörtel in

Verbindung mit PCI Lastoflex ®

PCI Seccoral ® 2K

Dickbettmörtel

Verguss mit PCI Apoten ®

Kehle aus PCI Repafix ®

Dehnungsfugenband

250 mm breit

PCI Pecitape ® 250,

PCI Pecitape ® 120

DIN Polyband

2 3 4 5 6 7

8 9

1


Technisches Merkblatt

PCI Seccoral ® 2K

Balkonkonstruktion mit Abdichtung unter dem Keramikbelag auf Gefälle-Verbundestrich

Gutjahr Balkonent- Rutschfeste

wässerungssystem Fliese

Watec Fin in Gefälleestrich

eingebaut

Fugenmörtel

PCI Flexfug

PCI Silcoferm ® S

oder

PCI Elritan ® 140

Fugenmörtel

PCI Flexfug

Anschlussfuge mit Sockel-

PCI Adaptol ® , fliese

PCI Silcoferm ® S

oder PCI Elritan ® 140

11

9

7

5

10

8

6

4

3

2

1

1 Mauerwerk

4 Putz

8 Dünnbettmörtel PCI Flexmörtel bzw.

2 Stahlbetonplatte

5 Gefälle-Verbundestrich

PCI Nanolight ® (Buttering-Floating-

3 Haftbrücke PCI Pecihaft ®

mit PCI Peciment ® 50 oder

Verfahren) oder Dünn-/Fließbettmörtel

oder PCI Repahaft ® (in Verbindung

PCI Novoment ® M1 plus

PCI Nanoflott ® bzw. PCI Rapidflott

mit PCI Novoment ® 9

M1 plus)

6 Randstreifen

Fugen-Vorfüllprofil DIN-Polyband

7 PCI Pecitape ® 120

10 Dünnbettmörtel PCI Flexmörtel bzw.

PCI Nanolight ®

11

Abdichtung mit PCI Seccoral ® 2K

Detail: Boden-Wand-Anschluss

1 PCI Pecitape ® 120

2 Dichtschicht:

PCI Seccoral ® 2K

3 Fliesenkleber:

PCI Flexmörtel, PCI Nanolight ® , bzw. PCI Carraflex ® ,

PCI Carralight ® auf Dichtschicht aus PCI Seccoral ® 2K

4 PCI-Fugenmörtel

3 2

5 PCI Silcoferm ® S

6 DIN-Polyband

6

4

5

3

2

3

2

1

Lieferform

Dichtbänder und Formteile:

Schwimmender Estrich

STB. Decke

1

Putz

Mauerwerk

■ Spezial-Dichtband PCI Pecitape 120

für wasserdichte Eck- und Anschlussfugen

50-m-Rolle

Art-Nr./EAN-Prüfz. 1013/6

10-m-Rolle

Art-Nr./EAN-Prüfz. 1014/3

Spezial-Außenecke PCI Pecitape 90° A

Art-Nr./EAN-Prüfz. 1018/1

Spezial-Innenecke PCI Pecitape 90° I

Art-Nr./EAN-Prüfz. 1017/4

Spezial-Dichtmanschette PCI Pecitape 42,5 × 42,5

Art-Nr./EAN-Prüfz. 1016/7

Spezial-Dichtmanschette PCI Pecitape 10 × 10

Art-Nr./EAN-Prüfz. 1015/0


Technisches Merkblatt

PCI Seccoral ® 2K

Bitte beachten Sie

PCI Seccoral 2K immer auf der dem

Wasser zugewandten Seite des Bauwerkes

auftragen.

PCI Seccoral 2K nicht bei Umgebungs-

und Untergrundtemperaturen

unter + 5 °C und über + 25 °C verarbeiten.

Starke Wärme und Zugluft

vermeiden.

■ Nur so viel PCI Seccoral 2K anmischen,

wie innerhalb von ca. 60 Minuten

verarbeitet werden kann.

■ Bereits angesteiftes PCI Seccoral 2K

darf weder mit Wasser bzw. der Flüssig-Komponente

noch mit frischer

Pulver-Komponente vermischt werden.

■ Zusätze zu PCI Seccoral 2K sind unzulässig.

PCI Seccoral 2K ist nicht UV-Beständig.

Falls nachfolgend keine Fliesenoder

Naturwerksteinbeläge auf der

ausgehärteten Abdichtungsschicht

verlegt werden, sind entsprechende

Schutzmaßnahmen zu treffen.

■ Für Trinkwasserbehälter ist PCI

Seccoral 2K nicht zugelassen.

■ Bei der Verlegung von Fliesen und

Platten auf PCI Seccoral 2K im Dickbettverfahren

ist folgendes Vorgehen

zu befolgen: Nach Aufbringen der

Sicherheits-Dichtschlämme PCI

Seccoral 2K in der vorgeschriebenen

Mindestschichtdicke wird PCI

Seccoral 2K ein weiteres Mal aufgetragen.

Auf das frische Material wird

ein Spritzbewurf, vergütet mit PCI

Emulsion, aufgebracht. Nach Erhärten

dieses Spritzbewurfes können anschließend

die Fliesen und Platten im

Dickbettverfahren verlegt werden.

■ Anschluss- und Winkelprofile aus Metall

sind auf dem Untergrund zu verdübeln

und anschließend mit PCI

Seccoral 2K abzudichten. Ein Ablösen

der PCI Seccoral 2K-Schicht

vom Metallprofil aufgrund unterschiedlicher

Wärmeausdehnung kann

so vermieden werden.

■ Bei Traufblechen aus Zink bzw. Zinktitan

empfiehlt sich vor dem Beschichten

mit PCI Seccoral 2K folgende

Vorbehandlung: Traufblech zweimal

mit PCI Elastoprimer 220 grundieren,

den frischen zweiten Anstrich mit feuergetrocknetem

Quarzsand (Körnung

0,1 - 0,4 mm) absanden. Grundierung

erhärten lassen.

■ Baugruben nicht mit Bauschutt, Geröll

oder Splitt verfüllen. Die Abdichtungsschicht

darf nicht beschädigt

werden (Schutz durch Vorstellen von

z. B. Drain-Platten). Vor dem Verfüllen

der Baugrube muss PCI Seccoral 2K

ausreichend erhärtet sein.

■ Um Schallbrücken zu vermeiden,

muss die Randanschlussfuge bei

schwimmenden Estrichen frei von

Mörteln und Dichtschlämmen bleiben.

Es empfiehlt sich, mindestens 10 mm

waagerecht und senkrecht am Wand-

/Bodenanschluss von PCI Seccoral

2K freizuhalten (siehe Detailzeichnung).

Eventuelle Verunreinigungen

des Randdämmstreifens sind vor

dem Einlegen des Dichtbandes sorgfältig

zu entfernen.

■ Die Flüssigkomponente von PCI

Seccoral 2K ist nicht zum Vergüten

mineralischer Systeme und als Grundierung

für nachfolgende mineralische

Systeme geeignet.

■ Werkzeuge unmittelbar nach Gebrauch

mit Wasser reinigen, in angetrocknetem

Zustand nur

mechanisches Abschaben möglich.

■ Geeignete Werkzeuge können bezogen

werden z. B. bei

Collomix GmbH

Horchstraße 2

85080 Gaimersheim

www.collomix.de

■ Lagerung: trocken, frostfrei, nicht

dauerhaft über + 30 °C.

■ Zum Abdichten von Schwallwasserbehältern

ist PCI Apoflex zu verwenden.

PCI Seccoral 2K ist mechanisch belastbar

bis Beanspruchungsklasse III

nach ZDB-Merkblatt: „Hoch belastbare

Beläge“.


Technisches Merkblatt

PCI Seccoral ® 2K

Sicherheitshinweise

■ Die Pulver-Komponente von PCI

Seccoral 2K enthält Zement. Zement

reagiert mit Feuchtigkeit oder Anmachwasser

alkalisch; deshalb sind

Hautreizungen bzw. Verätzungen von

Schleimhäuten (z. B. Augen) möglich.

Reizt die Atmungsorgane. Gefahr

ernster Augenschäden, deshalb Augenkontakt

und längerfristigen Hautkontakt

vermeiden. Staub nicht

einatmen. Bei Berührung mit den

Augen sofort gründlich mit Wasser

abspülen und Arzt konsultieren. Bei

Berührung mit der Haut beschmutzte

Kleidung sofort ausziehen und Haut

sofort mit viel Wasser und Seife abwaschen.

Geeignete Schutzhandschuhe

(z. B. nitrilgetränkte

Baumwollhandschuhe) und Schutzbrille/Gesichtsschutz

tragen. Bei Verschlucken

sofort ärztlichen Rat

einholen und Verpackung oder dieses

Technische Merkblatt vorzeigen. Darf

nicht in die Hände von Kindern gelangen.

Chromatarm.

Giscode: ZP 1

PCI Seccoral 2K Flüssig-Komponente

Allgemeiner Hinweis für Dispersionsprodukte

Dispersion nicht auf der Haut antrocknen

lassen. Angetrocknete Dispersion

mit Wasser und Seife

entfernen. Bei Spritzgefahr Augen

schützen. Wenn Dispersion ins Auge

gelangt, gründlich mit Wasser spülen.

Falls die Augenreizung nicht in wenigen

Minuten abklingt, Augenarzt aufsuchen.

Giscode: D 1

Weitere Informationen können dem PCI-

Sicherheitsdatenblatt entnommen werden.

Architekten- und Planer-Service

Bitte PCI-Fachberater zur Objektberatung

heranziehen. Weitere Unterlagen

bitte bei den Technischen PCI-Beratungszentralen

in Augsburg, Hamm,

Wittenberg, in Österreich und in der

Schweiz anfordern.

Entsorgung von entleerten PCI-Verkaufsverpackungen

Restlos entleerte PCI-Verkaufsverpackungen

können entsprechend dem

aufgedruckten Symbol auf der Verpackung

bei DSD entsorgt werden. Sortier-

und Erfassungskriterien sowie

aktuelle Adressen Ihrer regionalen Entsorgungspartner

erhalten Sie unter der

Fax-Nr. (08 21) 59 01-420 oder im Internet

unter www.pci-augsburg.eu/produkte/entsorgung/verpackungen.html.

Weitere Informationen zur Entsorgung können Sie den

Sicherheits- und Umwelthinweisen der Preisliste entnehmen.

Telefonischer PCI-

Beratungsservice

für anwendungstechnische

Fragen:

+49(821)5901-171

Oder direkt per Fax:

PCI Augsburg GmbH

Fax +49 (8 21) 59 01-419

PCI Augsburg GmbH, Werk Hamm

Fax +49 (23 88) 3 49-252

PCI Augsburg GmbH, Werk Wittenberg

Fax +49 (34 91) 6 58-263

PCI Augsburg GmbH

Piccardstr. 11 · 86159 Augsburg

Postfach 102247 · 86012 Augsburg

Tel. +49 (8 21) 59 01-0

Fax +49 (8 21) 59 01-372

www.pci-augsburg.de

PCI Augsburg GmbH

Niederlassung Österreich

IZ-NÖ-Süd · Straße 7 · Objekt 58 C7

2355 Wiener Neudorf

Tel. +43 (22 36) 6 58 30

Fax +43 (22 36) 6 58 22

www.pci-austria.at

PCI Bauprodukte AG

Vulkanstrasse 110 · 8048 Zürich

Tel. +41 (58) 958 21 21

Fax +41 (58) 958 31 22

www.pci.ch

Technisches Merkblatt Nr. 306, Ausgabe September 2012. Bei Neuauflage wird diese Ausgabe

ungültig; die neueste Ausgabe finden Sie immer aktuell im Internet unter www.pci-augsburg.de

Die Arbeitsbedingungen am Bau und die Anwendungsbereiche

unserer Produkte sind sehr unterschiedlich.

In den Technischen Merkblättern können wir nur allgemeine

Verarbeitungsrichtlinien geben. Diese entsprechen

unserem heutigen Kenntnisstand. Der Verarbeiter ist verpflichtet,

die Eignung und Anwendungsmöglichkeit für

den vorgesehenen Zweck zu prüfen. Für Anwendungsfälle,

die im Technischen Merkblatt unter „Anwendungsbereiche“

nicht ausdrücklich genannt sind, ist der

Verarbeiter verpflichtet, die technische Beratung der

PCI einzuholen. Verwendet der Verarbeiter das Produkt

außerhalb des Anwendungsbereichs des Technischen

Merkblatts, ohne vorher die Beratung der PCI einzuholen,

haftet er für evtl. resultierende Schäden. Alle hierin

vorliegenden Beschreibungen, Zeichnungen, Fotografien,

Daten, Verhältnisse, Gewichte u. ä. können sich

ohne Vorankündigung ändern und stellen nicht die vertraglich

vereinbarte Beschaffenheit des Produktes dar.

Etwaige Schutzrechte sowie bestehende Gesetze und

Bestimmuungen sind vom Empfänger unseres Produktes

in eigener Verantwortung zu beachten. Die Erwähnung

von Handelsnamen anderer Unternehmen ist keine Empfehlung

und schließt die Verwendung anderer gleichartiger

Produkte nicht aus. Unsere Informationen beschreiben

lediglich die Beschaffenheit unserer Produkte und

Leistungen und stellen keine Garantien dar. Für unvollständige

oder unrichtige Angaben in unserem Informationsmaterial

wird nur bei grobem Verschulden (Vorsatz

oder grobe Fahrlässigkeit) gehaftet; etwaige Ansprüche

aus dem Produkthaftungsgesetz bleiben unberührt.

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