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Kapitel 14

Anhang

Arbeitsblatt K5 • Kennwerte der Wärmeerzeuger S. 14003

Arbeitsblatt K6 • Betriebsbedingungen der Wärmeerzeuger S. 14009

Arbeitsblatt K8 • Wasseraufbereitung für Warmwasser-Heizsanlagen S. 14011

Arbeitsblatt K12

• Sicherheitstechnische Ausrüstung nach DIN EN 12828

und DIN EN 12953-6

S. 14020

Allgemeine

Geschäftsbedingungen

• Allgemeine Verkaufs-, Lieferungs- und

Zahlungsbedingungen

• Technische Daten

• Software-Überlassungsbedingungen

S. 14022

14

Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013 14001


14

14002 Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013


Anhang

Arbeitsblatt K5

Kennwerte der Wärmeerzeuger

Kennwerte der Wärmeerzeuger

mittlere Heizwassertemperatur in °C

Systemtemperatur in °C

Außentemperatur in °C

Allgemeines

Im nachfolgenden Arbeitsblatt sind die spezifischen

Kennwerte der Wärmeerzeuger

- Wirkungsgrad

- Betriebsbereitschaftsverlust q B

- Abgastemperatur t AG

als Mittelwerte für alle Größen der Buderus

Wärmeerzeuger zusammengestellt. Die Kennwerte

sind graphisch in Abhängigkeit der mittleren

Wärmeerzeuger-Wassertemperatur bzw.

Wärmeerzeuger-Rücklauftemperatur dargestellt,

so dass mit Hilfe des nebenstehendem

Diagrammes die entsprechenden Werte für jeden

möglichen Betriebszustand der Wärmeerzeuger

abgelesen werden können. Das genannte

Diagramm stellt den Zusammenhang

zwischen Außentemperatur bzw. der sich daraus

ergebenden Heizkreis-Belastung und der

mittleren Wärmeerzeuger- bzw. Wärmeerzeuger-Wassertemperatur

dar. Es können somit

für beliebige Auslegungstemperaturen (max.

Heizwassertemperaturen) die entsprechenden

Daten aus den folgenden Diagrammen abgelesen

werden.

Wärmeerzeuger-Wirkungsgrad

Der Wärmeerzeuger-Wirkungsgrad ist definiert

als das Verhältnis von abgegebener Wärmeleistung

(Heizleistung) zu zugeführter Wärmeleistung

(Feuerungsleistung). Der Wärmeerzeuger-Wirkungsgrad

ist grundsätzlich

auf die Wärmeerzeuger-Nennleistung bezogen

und wird somit im Beharrungszustand bei

Dauerbetrieb der Feuerung gemessen. Nach

dem Stand der Technik ist für Wärmeerzeuger

mit einer Gesamtwärmeleistung von über 70

kW die Aufteilung der Wärmeleistung auf

mehrere Wärmeerzeuger oder die Verwendung

stufenlos oder mehrstufig arbeitender

Feuerungen vorzusehen bzw. empfehlenswert.

Dieser Forderung wird bei den entsprechenden

Wärmeerzeugern durch die Darstellung

mehrstufiger Betriebsweise Rechnung

getragen. In diesem Fall ergeben sich in der

Darstellung des Wärmeerzeuger-Wirkungsgrades

für Teillast (Stufe 1) und Vollast (Stufe

1 u. 2) unterschiedliche Kurven. Hierbei wird

zur Messung der Teillast-Kurve der Wärmeerzeuger

in der Regel auf 60% der Nennleistung

eingestellt und definitionsgemäß im Dauerbetrieb

betrieben. Bei Wärmeerzeugern mit Gebläsebrenner

besteht im Gegensatz zu denen

mit Brenner ohne Gebläse die Möglichkeit, die

Nennleistung am Brenner einzustellen. Um

auch für die von der Nennleistung abweichenden

Leistungen des Wärmeerzeugers Aussagen

über den Wirkungsgrad treffen zu können,

ist hier, zusätzlich zur Darstellung des Wärmeerzeuger-Wirkungsgrades

in Abhängigkeit

von der Wärmeerzeuger-Wassertemperatur,

der Wirkungsgrad in Abhängigkeit der eingestellten

Leistung des Wärmeerzeugers (Kesselbelastung)

dargestellt. Die Messungen sind

jeweils bei einer Heizkreisauslegung von 80 /

60 °C bzw. 75 / 60 °C entsprechend einer

mittleren Wassertemperatur von 70 °C durchgeführt.

Die einzelnen Werte dieser Kurve entsprechen

somit jeweils dem rechten Endpunkt

des jeweiligen Diagrammes in Abhängigkeit

der Wassertemperatur des Wärmeerzeugers.

Betriebsbereitschaftsverlust q B

Betriebsbereitschaftsverlust ist derjenige prozentuale

Anteil der Feuerungsleistung der

während der Betriebsbereitsschaftszeit des

Wärmeerzeugers - d. i. die Stillstandzeit des

Brenners während der Einschaltzeit des Heizkessels

- über dessen Oberfläche durch

Strahlung und freie Konvektion an die ihn umgebende

Luft abgegeben wird. Zusätzlich zu

diesem auftretenden Strahlungsverlust geht in

den Betriebsbereitschaftsverlust noch die

Auskühlung des Wärmeerzeugers infolge des

ständig weiterwirkenden Schornsteinzuges -

d. h. durch die dadurch auftretenden inneren

Zirkulationsverluste - ein. Für Heizkessel mit

Brenner ohne Gebläse (atmosphärische Gas-

Heizkessel) wird zur Messung des Betriebsbereitschaftsverlustes

auf dem Prüfstand ein

Schornsteinzug von 3 Pa eingestellt. Die dargestellten

Werte wurden i.d.R. ohne Abgassperrklappe

ermittelt. Für Heizkessel mit Gebläsebrenner

wird der Förderdruck am Kesselende

entsprechend dem notwendigen Förderdruck

eingestellt. Die Verbrennung wird gemäß

EN 303 eingestellt.

Abgastemperatur t AG

Die Abgastemperatur ist die in der Messstrecke

hinter dem Heizkessel gemessene

Temperatur. Sie ist abhängig von der Kesselwassertemperatur,

der eingestellten Kesselleistung

(Kesselbelastung) sowie auch dem

Reinigungszustand des Heizkessels. Die angegebenen

Messwerte beziehen sich grundsätzlich

auf den gereinigten Heizkessel und

sind gültig für den stationären Zustand (Beharrungszustand).

Um den genannten Abhängigkeiten

Rechnung zu tragen, ist die Abgastemperatur

einerseits in Abhängigkeit der Kesselwassertemperatur

und anderseits in Abhängigkeit

der Kesselbelastung dargestellt. Analog

dem Kesselwirkungsgrad ergeben sich bei

der Darstellung in Abhängigkeit der Kesselassertemperatur

für zweistufige Betriebsweise

zwei Kurven.

14

Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013 14003


Arbeitsblatt K5

Kennwerte der Wärmeerzeuger

Anhang

Logamax plus GB172 / GB172 T / GBH172

Logamax plus GB162

Wirkungsgrad in % (Hi)

Wirkungsgrad h K

115

113

111

109

107

105

103

101

99

97

95

20 30 40 50 60 70

Mittlere Heizwassertemperatur

Wirkungsgrad in %

Wirkungsgrad η K

115

113

111

109

107

105

103

101

99

97

95

20 30 40 50 60 70 80

Mittlere Heizwassertemperatur in °C

Wiirkungsgrad in Abhängigkeit der Belastung

Wirkungsgrad in Abhängigkeit von der mittleren Heizwassertemperatur

(Volllastbetrieb)

70

50/30

80/60

Kesselwirkungsgrad η K

Abgastemperatur t AG

Systemtemperatur in °C

115

115

40/30

75/60

Kesselwirkungsgrad η K

Abgastemperatur t AG

Systemtemperatur in ˚C

70

Abgastemperatur in °C

65

60

55

50

45

80/60

40

35

113

80/60

111

50/30

50/30

30

99

25

97

20

95

20 30 40 50 60 70 80 90 100

Belastung %

109

107

105

103

101

Wirkungsgrad in %

Wirkungsgrad in %

113

75/60

111

60

40/30

109

107

75/60

50

105

103

40/30

40

101

99

30

97

95

30 40 50 60 70 80 90

20

100

Kesselbelastung in %

Abgastemperatur in ˚C

Wiirkungsgrad in Abhängigkeit der Belastung

Wirkungsgrad und Abgastemperatur in Abhängigkeit von der Belastung

(Logamax plus GB162-15/25/35/65)

Abgastemperatur in °C

80

70

60

50

40

30

20

10

Wirkungsgrad h K

Abgastemperatur t AG

40/30

Systemtemperatur in °C

75/60

40/30

75/60

75/60

40/30

112

110

108

106

104

102

100

98

Wirkungsgrad in % (Hi)

100,9

99,1

97,3

95,5

93,7

91,9

90,1

88,3

Wirkungsgrad in % (Hs)

0

20 40 60 80 100

Belastung %

96

86,5

14

Wirkungsgrad und Abgastemperatur in Abhängigkeit von Belastung

(Logamax plus GB162-45/80/100)

14004 Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013


Anhang

Arbeitsblatt K5

Kennwerte der Wärmeerzeuger

Logamax U152-24 Logamax U154-24

Wirkungsgrad in % (Hs)

83,8

82,9

82,0

81,1

80,2

Wirkungsgrad in % (Hi)

93

92

91

90

89

Wirkungsgrad η K

Vollast

Teillast

Wirkungsgrad in % (Hs)

83,8

82,9

82,0

81,1

80,2

Wirkungsgrad in % (Hi)

93

92

91

90

89

Wirkungsgrad η K

Vollast

Teillast

79,3

20

88

20 30 40 50 60 70 80

Mittlere Heizwassertemperatur

79,3

20

88

20 30 40 50 60 70 80

Mittlere Heizwassertemperatur

Wiirkungsgrad in Abhängigkeit von der mittleren Heizwassertemperatur

Wirkungsgrad in Abhängigkeit von der mittleren Heizwassertemperatur

Abgastemperatur t AG

Vollast

160

140

120

110

Abgastemperatur τ AG

Vollast

Abgastemperatur in °C

120

100

Teillast

80

20 30 40 50 60 70 80

Mittlere Heizwasserwassertemperatur in °C

Abgastemperatur in %

100

90

Teillast

80

70

20 30 40 50 60 70 80

Mittlere Heizwassertemperatur

Abgastemperatur in Abhängigkeit von der mittleren Heizwassertemperatur

(Abgastemperatur gemessen mit 90° Bogen und 0,5 m Rohr)

Abgastemperatur in Abhängigkeit von der mittleren Heizwassertemperatur

(Abgastemperatur gemessen nach der Strömungssicherung)

Wirkungsgrad η K

Wirkungsgrad η K

Abgastemperatur t AG

90,1

100

160

90,1

100

160

85,6

95

140

85,6

95

140

Wirkungsgrad in % (Hs)

81,1

76,6

Wirkungsgrad in % (Hi)

90

85

120

100

Abgastemperatur in %

Wirkungsgrad in % (Hs)

81,1

76,6

72,1

67,6

Wirkungsgrad in % (Hi)

90

85

80

75

120

100

80

60

Abgastemperatur in

72,1

30

Abgastemperatur t AG

70

80

80

30 40 50 60 70 80 90 100

Belastung in %

63,1

30

40

30 40 50 60 70 80 90 100

Belastung in %

Wirkungsgrad und Abgastemperatur in Abhängigkeit von der Belastung

bei Systemtemperatur von 80/60 °C (Abgastemperatur gemessen mit

90° Bogen und 0,5 m Rohr)

Wirkungsgrad und Abgastemperatur in Abhängigkeit von der Belastung

bei Systemtemperatur von 80/60 °C (Abgastemperatur gemessen nach

der Strömungssicherung)

14

Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013 14005


14

Arbeitsblatt K5

Kennwerte der Wärmeerzeuger

Anhang

Logano plus GB212

110

108

106

Wirkungsgrad in %

104

102

100

98

96

94

20 25 30 35 40 45 50 55 60 65 70

mittlere Kesselwassertemperatur in °C

Logano plus SB105

Wirkungsgrad in % (Hs)

101,9

100

98,1

96,2

94,3

92,4

90,6

Wirkungsgrad in % (Hi)

η K

Wirkungsgrad bei Volllast 100%

108

106

η K

104

102

100

98

96

88,7 94

20 20 25 30 35 40 45 50 55 60 65 70

Rücklauftemperatur in °C

Wirkungsgrad in Abhängigkeit von der mittleren Heizwassertemperatur

Wirkungsgrad in Abhängigkeit von der Rücklauftemperatur

Bereitschaftsverlust

2

Betriebsbereitschaftsverlust q B

1,0

Betriebsbereitschaftsverlust in%

1,5

1

0,5

0

30 40 50 60 70 80

Mittlere Kesseltemperatur in °C

Betriebsbereitschaftsverlust in %

0,8

0,6

0,4

0,2

q B

0

30 40 50 60 70 80

Mittlere Heizwassertemperatur in °C

Betriebsbereitschaftsverlust und Abgastemperatur in Abhängigkeit von

der mittleren Heizwassertemperatur

Betriebsbereitschaftsverlust und Abgastemperatur in Abhängigkeit von

der mittleren Heizwassertemperatur

14006 Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013


Anhang

Arbeitsblatt K5

Kennwerte der Wärmeerzeuger

Logano plus GB125

Logano plus GB145

101,9

108

Wirkungsgrad h K bei Vollast 100%

101,9

108

Wirkungsgrad h K bei Vollast 100%

100,0

106

100,0

106

98,1

104

98,1

104

Wirkungsgrad in % (Hs)

96,2

94,3

92,5

Wirkungsgrad in % (Hi)

102

100

98

Wirkungsgrad in % (Hs)

96,2

94,3

92,5

Wirkungsgrad in % (Hi)

102

100

98

90,6

96

90,6

96

88,7

20

94

20

30 40 50 60 70

Rücklauftemperatur in °C

88,7

20

Wirkungsgrad in Abhängigkeit von der Rücklauftemperatur

Wirkungsgrad in Abhängigkeit von der Rücklauftemperatur

Betriebsbereitschaftsverlust in Abhängigkeit von der mittleren Heizwassertemperatur

Betriebsbereitschaftsverlust in Abhängigkeit von der mittleren Heizwassertemperatur

14

94

20

30 40 50 60 70

Rücklauftemperatur in °C

1,4

1,4

1,2

1,2

Betriebsbereitschaftsverlust in%

1

0,8

0,6

0,4

0,2

Betriebsbereitschaftsverlust in%

1

0,8

0,6

0,4

0,2

0

20 30 40 50 60 70

0

30 40 50 60 70 80

Mittlere Heizwassertemperatur in °C

Mittlere Heizwassertemperatur in °C

Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013 14007


Arbeitsblatt K5

Kennwerte der Wärmeerzeuger

Anhang

Logano G125 Eco

Logano G144 Eco / G144 V Eco

Wirkungsgrad h K

Wirkungsgrad η K

90,6

96

86,5

96

89,6

95

G125 Eco mit Brenner Logatop

85,6

95

Wirkungsgrad in % (Hs)

88,7

87,7

86,8

85,8

Wirkungsgrad in % (Hi)

94

93

92

91

G125 Eco

Wirkungsgrad in % (Hs)

84,7

83,8

82,9

82,0

Wirkungsgrad in % (Hi)

94

93

92

91

84,9

30

90

30 40 50 60 70 80

Mittlere Heizwassertemperatur in °C

81,1

30

90

30 40 50 60 70 80

Mittlere Heizwassertemperatur in °C

Wirkungsgrad in Abhängigkeit von der mittleren Heizwassertemperatur

Wirkungsgrad in Abhängigkeit von der mittleren Heizwassertemperatur

Betriebsbereitschaftsverlust q B G125 Eco

Abgastemperatur t AG G125 Eco

2,0

200

2,0

Betriebsbereitschaftsverlust q B

Abgastemperatur t AG

175

Betriebsbereitschaftsverlust in %

1,5

1,0

0,5

175

150

125

Abgastemperatur in °C

Betriebsbereitschaftsverlust in %

1,5

1,0

0,5

150

125

100

Abgastemperatur in °C

0,0

100

30 40 50 60 70 80

Mittlere Heizwassertemperatur in °C

0,0

30 40 50 60 70 80

Mittlere Heizwassertemperatur in °C

75

Betriebsbereitschaftswärmeverlust und Abgastemperatur in

Abhängigkeit von der mittleren Heizwassertemperatur

Betriebsbereitschaftswärmeverlust und Abgastemperatur in Abhängigkeit

von der mittleren Heizwassertemperatur + Abgastemperatur nach Strömungssicherung

gemessen

Wirkungsgrad η K

G125 Eco mit Brenner Logatop = Wirkungsgrad η K

G125 Eco mit Brenner Logatop = Abgastemperatur t AG

G125 Eco

=

Wirkungsgrad η K

G125 Eco = Abgastemperatur t AG

200

88,3

98

175

92,5

98

Wirkungsgrad in % (Hs)

90,6

88,7

86,8

Wirkungsgrad in % (Hi)

96

94

92

180

160


140

120

Abgastemperatur in °C

Wirkungsgrad in % (Hs)

86,5

84,7

82,8

Wirkungsgrad in % (Hi)

96

94

92

150

125

100

Abgastemperatur in °C

84,9

60

90

100

60 65 70 75 80 85 90 95 100

Belastung in %

81,1

Abgastemperatur t AG

Belastung in %

90

75

50 60 70 80 90 100

14

Wirkungsgrad und Abgastemperatur in Abhängigkeit von der Belastung

bei mittlerer Heizwassertemperatur von 70 °C

Wirkungsgrad und Abgastemperatur bei Nennwärmeleistung und mittlerer

Heizwassertemperatur von 70 °C + Abgastemperatur nach der

Strömungssicherung gemessen

14008 Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013


Anhang

Arbeitsblatt K6

Betriebsbedingungen der Wärmeerzeuger

Allgemeines

Die einwandfreie Funktion und die Wirtschaftlichkeit

einer Heizungsanlage hängen entscheidend

von der zweckmäßigen hydraulischen

und regeltechnischen Schaltung ab.

Von Bedeutung ist weiterhin der bestimmungsgemäße

Betrieb des Wärmeerzeugers

entsprechend seiner für eine bestimmte Betriebsweise

ausgelegten Konstruktion. Angaben

dazu sind abhängig von der Bauart, der

Größe (Nennleistung), der Betriebsweise des

Wärmeerzeugers und anderen anlagenspezifischen

Daten.

Die nachfolgend genannten Betriebsbedingungen

sind Bestandteil der Gewährleistungsbedingungen

für Buderus Wärmeerzeuger.

Beispielhafte Schaltungen sind den Planungsunterlagen

zu entnehmen.

Wärmeerzeuger im kleinen und mittleren Leistungsbereich

Je nach Bauart des Wärmeerzeugers, dessen

Einsatzgebiet und den örtlichen, anlagenspezi-

Betriebsbedingungen

fischen Verhältnissen müssen nachfolgende

Bedingungen beachtet werden:

Wärmeerzeuger Betriebsbedingung

Kesselwasservolumenstrom

Mindest-

Kesselwassertemperatur

Betriebsunterbrechung

(Totalabschaltg.

des Heizkessels)

Heizkreisregelung

mit Heizungsmischer

2)

Mindestrücklauftemperatur

Sonstige

Brennwertgeräte

Logamax plus

Logamax plus

GB162 - 15 - 45

Logamax plus

GB162 - 50 - 100

Zur Übertragung

der max. Leistung

muss das

T 35 K sein

und der Fülldruck

p 1,5 bar sein

Zur Übertragung

der max. Leistung

muss das

T 25 K sein



Automatisch über

Regelung oder

intern

Automatisch über

Regelung oder

intern

Einsatz einer

hydraulischen

Weiche

Einsatz einer

hydraulischen

Weiche



Max. Vorlauftemperatur

82 °C,

max. mögliches

T bei Teillast =

50 K

Max. Vorlauftemperatur

85 °C,

max. mögliches

T bei Teillast =

50 K

Heizgeräte

Logamax

Logamax plus

GB172

GB172 T

GBH172

Logamax

U152 / U154

– – – – –

Wird innerhalb des

Wärmeerzeugers

sichergestellt

Keine direkte

Anbindung an eine

Fußbodenheizung

für Heizkörper

Mindestauslegung

60/40 °C

Automatisch über

Regelung oder

intern

Einsatz einer

hydraulischen

Weiche

empfehlenswert


Max.

Vorlauftemperatur

82 °C

In Verbindung mit einem Logamatic-Regelgerät für gleitende Niedertemperatur-Betriebsweise

Logano plus

SB105 (T)

– – – – –

Heizöl EL

schwefelarm nach

DIN 51603-1 3) ,

Max. Vorlauftemperatur

85 °C

Brennwertkessel mit Buderus

Logamatic-Regelgerät

Logano plus

GB125


keine

Forderungen

Betriebstemperatur

wird

mit Logamatic-

Regelgerät

sichergestellt

automatisch durch

Logamatic-

Regelgerät

keine Forderung,

jedoch vorteilhaft

bei Niedertemp.-

Heizsystemen,

z. B. Heizsystemauslegung

55/45 °C.

Erforderlich bei

Fußbodenheizungen

und

Anlagen mit

großem

Wasserinhalt

> 15 l / kW

– –

Logano plus

GB145

Logano plus

GB212

Zur Übertragung

der vollen

Kesselleistung

muss das

T 30 K sein

– – – –

Heizöl EL

schwefelarm nach

DIN 51603-1 3) ,

Max. Vorlauftemperatur

85 °C

Max. Vorlauftemperatur

85 °C

14

Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013 14009


14

Arbeitsblatt K6

Betriebsbedingungen der Wärmeerzeuger

Anhang

Wärmeerzeuger Betriebsbedingung

Brennwert-/Heizkessel mit Buderus

Logamatic-Regelgerät

Logano

G144 (V) Eco

G125 Eco

In Verbindung mit einem Logamatic-Regelgerät für gleitende Niedertemperatur-Betriebsweise


keine

Forderungen

Betriebstemperaturen

werden mit dem

Logamatic-

Regelgerät

sichergestellt 1)

erforderlich:

Pufferspeicher

(55 l / kW),

Thermische

Ablaufsicherung,

Nebenlufteinrichtung

Kesselwasservolumenstrom

Mindest-

Kesselwassertemperatur

Betriebsunterbrechung

(Totalabschaltg.

des Heizkessels)

automatisch durch

Logamatic-

Regelgerät

Heizkreisregelung

mit Heizungsmischer

2)

keine Forderung,

jedoch vorteilhaft

bei Nieder-

temperatur-

Heizsystemen,

z. B.

Heizsystemauslegung

55/45 °C

Erforderlich bei

Fußbodenheizungen

und

Anlagen mit

großem

Wasserinhalt

> 15 l / kW

Mindestrücklauftemperatur

– –

In Verbindung mit einem Logamatic-Regelgerät für konstante Kesselwassertemperaturen, z. B. Logamatic 2101 oder 4212 bzw.

in Ergänzung mit Fremdregelung

erforderlich bei

Sonstige

Anlagen mit sehr

großem

Wasserinhalt

> 15 l / kW

Heizkessel mit konstanter

Kesselwassertemperatur

Logano

G144 (V) Eco

G125 Eco

– 60°C 4) möglich, wenn

nach der

Betriebsunterbrechung

mindestens

3 Stunden

Heizbetrieb erfolgt

erforderlich

In Verbindung mit einem Logamatic-Regelgerät 2114

bei Ölfeuerung

45 °C

bei Gasfeuerung

55 °C

bei Betrieb mit

modulierend

geregeltem

Brenner:

bei Ölfeuerung

45 °C

bei Gasfeuerung

55 °C

Logano S161 – > 75 °C – erforderlich 65 °C

bei Betrieb mit

2-stufigem

Öl- und Gas-

Gebläsebrennern:

Teillaststufe

min. 60 %

1)

Ist keine Beeinflussung der Heizkreise (Pumpen, Stellglieder) bzw. eines Kesselkreis-Stellgliedes (Betriebsvorlauftemperaturregelung) über das

Regelgerät möglich, so muss bei Brenner-EIN-Betrieb eine Betriebstemperatur von 50 °C innerhalb 10 Minuten durch Volumenstrombegrenzung

erreicht sein

2)

Eine Heizkreisregelung mit Mischer verbessert das Regelverhalten und ist insbesondere bei Anlagen mit mehreren Heizkreisen zu empfehlen.

3)

Sollte im Rahmen einer Kesselmodernisierung noch vorhandenes Heizöl EL Standard vorrätig sein, so ist ein Betrieb mit bis zu 1000 Litern Restmenge

möglich. Das Restöl ist nach der Inbetriebnahme aufzubrauchen und anschließend ist der Tankinhalt mit Heizöl EL schwefelarm (siehe

Kapitel freigegebene Brennstoffe) zu befüllen. Der Kessel ist nach dem Aufbrauchen des Restöles zu reinigen.

4)

Einstellung Kesselwasser-Temperaturregler: Bei Brenner-EIN-Betrieb muss die Mindest-Kesselwassertemperatur im Heizkessel durch geeignete

Maßnahmen, z. B. Volumenstromreduzierung innerhalb von 10 Minuten erreicht sein und als Mindesttemperatur gehalten werden.

14010 Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013


Arbeitsblatt K8

Wasseraufbereitung für Warmwasser-Heizanlagen

Wasseraufbereitung für Warmwasser-Heizanlagen

Da es kein reines Wasser zur Wärmeübertragung

gibt, ist auf die Wasserbeschaffenheit zu

achten. Ungeeignete Wasserbeschaffenheiten

können Steinbildung und Korrosion verursachen.

Demzufolge muss der Wasserbeschaffenheit,

der Wasseraufbereitung und vor

allem der laufenden Wasserüberwachung besondere

Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Die Wasseraufbereitung ist ein wesentlicher

Faktor um einen störungsfreien Betrieb, die

Verfügbarkeit, die Lebensdauer und die Wirtschaftlichkeit

der Heizungsanlage sicherzustellen.

Begriffe

• Wärmeerzeuger

umfasst alle Produkte zur Wärmerzeugung

wie z.B. Heizkessel, Wärmepumpen und

Blockheizkraftwerke.

• Steinbildung

ist die Bildung fest haftender Beläge auf

wasserberührten Wandungen von Warmwasser-Heizanlagen.

Die Beläge bestehen

aus Wasserinhaltsstoffen, im wesentlichen

aus Calciumcarbonat.

• Heizwasser

ist das gesamte zu Heizzwecken dienende

Wasser einer Warmwasser-Heizanlage.

• Füllwasser

ist das Wasser, mit dem die gesamte Warmwasser-Heizanlage

erstmalig heizwasserseitig

gefüllt und aufgeheizt wird.

• Ergänzungswasser

ist jedes nach der ersten Aufheizung heizwasserseitig

nachgefülltes Wasser.

• Betriebstemperatur

ist die Temperatur, die am Vorlaufstutzen

des Wärmeerzeugers einer Warmwasser-

Heizanlage im störungsfreien Betrieb der Anlage

auftritt.

• Wassermenge V max

maximal zulässige Wassermenge unbehandeltes

Füll- und Ergänzungswasser über die

gesamte Lebensdauer des Wärmeerzeugers

in m 3 .

• Korrosionstechn. geschlossene Systeme

sind Warmwasser-Heizanlagen bei denen

kein nennenswerter Sauerstoffzutritt zum

Heizwasser möglich ist.

Vermeidung von Schäden durch Korrosion

In aller Regel spielt die Korrosion in Warmwasser-Heizanlagen

nur eine untergeordnete Rolle.

Voraussetzung dafür ist, dass die Anlage

korrosionstechnisch geschlossen ist, d. h.,

dass ein ständiger Eintritt von Sauerstoff verhindert

wird. Ständiger Sauerstoffeintritt führt

zu Korrosion und kann damit Durchrostungen

und auch Rostschlammbildung verursachen.

Eine Verschlammung kann sowohl zu Verstopfungen

und damit zu Wärmeunterversorgung

als auch zu Belägen (ähnlich den Kalkbelägen)

auf den heißen Flächen der Wärmeübertrager

führen.

Die über das Füll- und Ergänzungswasser eingetragenen

Sauerstoffmengen sind normalerweise

gering und damit vernachlässigbar. Herausragende

Bedeutung in Bezug auf den Sauerstoffeintritt

hat generell die Druckhaltung

und insbesondere die Funktion, die richtige Dimensionierung

und die richtige Einstellung

(Vordruck) des Ausdehnungsgefäßes. Der

Vordruck und die Funktion sind jährlich zu prüfen.

Ist ein ständiger Sauerstoffeintrag (z. B.

nicht diffusionsdichte Kunststoffrohre) nicht

zu verhindern oder ist eine Anlage nicht als

geschlossene Anlage realisierbar, sind Korrosionsschutzmaßnahmen,

z. B. durch die Zugabe

von freigegebenen chemischen Zusätzen

oder durch Systemtrennung mit Hilfe eines

Wärmetauschers notwendig. Wärmeerzeuger

mit Aluminium-Wärmetauscher dürfen nur in

korrosionstechnisch geschlossenen Anlagen

betrieben werden. Alte offene Anlagen sind

auf geschlossene Anlagen umzubauen. Bei

nicht sauerstoffdichten Anlagen (z.B. nicht diffusionsdichte

Kunststoffrohre) ist bei Wärmeerzeugern

mit Aluminium-Wärmetauscher

eine Systemtrennung einzubauen.

Bei Einbau eines Aluminium-Wärmeerzeugers

in eine bestehende Anlage ist zu prüfen, ob in

der Altanlage Zusatzmittel eingesetzt wurden

die nicht für diese geeignet sind. Gegebenenfalls

ist die bestehende Anlage gründlich zu

spülen. Der pH-Wert von unbehandelten Heizungswassern

soll bei Wärmeerzeugern aus

Eisenwerkstoffen zwischen 8,2 bis 10 liegen.

Zu beachten ist, dass sich der pH-Wert nach

der Inbetriebnahme, insbesondere durch den

Abbau von Sauerstoff und Kalkausscheidung,

verändert (Selbstalkalisierungseffekt). Es

empfiehlt sich, den pH-Wert nach mehreren

Monaten beheiztem Anlagenbetrieb zu überprüfen.

(siehe auch VDI 2035 T2)

Bei Wärmerzeugern aus Eisenwerkstoffen

kann eine ggf. eine notwendige Alkalisierung

durch die Zugabe z. B. von Trinatriumphosphat

erfolgen. Bei der Verwendung von vollensalztem

Wasser sind auch niedrigere pH-Werte

als 8,2 vertretbar. Bei Aluminium-Wärmerzeugern

darf keine Alkalisierung durch die Zugabe

von Chemikalien durchgeführt werden. Werden

Zusatzmittel oder Frostschutzmittel (sofern

vom Buderus freigegeben) in der Warmwasser-Heizanlage

eingesetzt, sind die Herstellerangaben

des Zusatz- bzw. Frostschutzmittels

zu beachten. Dies gilt insbesondere in

Bezug auf die Konzentration im Füllwasser, auf

regelmäßige Überprüfungen des Anlagenwassers

und die erforderlichen Korrekturmaßnahmen.

Vermeidung von Steinbildung

Kalk bildet sich beim Aufwärmen des Wassers Beim Ausfällen bilden Calciumcarbonat und

durch die chemische Reaktion der bei Umgebungstemperatur

im Wasser gelösten Calci-

und kompakte Ablagerungen (Kalk) mit sehr

Magnesiumhydroxid unlösliche, anhaftende

um- und Magnesiumbicarbonate.

hohem Wärmeisoliervermögen, die eine Erhöhung

des Energieverbrauchs bewirken. Die

Calciumbicarbonat spaltet sich in Calciumcarbonat

(Kalk), Wasser und Kohlendioxid, Magnesiumbicarbonat

dagegen in Magnesiumhyd-

Kalkablagerungen wird mit zunehmender Tem-

Reaktionsgeschwindigkeit bei der Bildung von

roxid und Kohlendioxid.

peratur größer: normalerweise kann besonders

Calcium- und Magnesiumsalz-haltiges

Calciumbicarbonat Ca(HCO 3 ) 2 – Temperaturanstieg

=> Calciumcarbonat CaCO 3 +

Wasser (also "hartes" Wasser) Kalkablagerungen

bereits knapp über 40 °C produzieren. Im

Wasser H 2 O + Kohlendioxid CO 2

Kessel lagert sich Kalk vorwiegend in den

wärmsten und einer intensiven Erhitzung ausgesetzten

Bereichen ab. Aus diesem Grund

Magnesiumbicarbonat Mg(HCO 3 ) 2 – Temperaturanstieg

=> Magnesiumhydroxid Mg(OH) 2

treten Inkrustierungen oft nur an bestimmten

+ Kohlendioxid 2CO 2

Stellen lokalisiert auf, d.h. in Bereichen mit hoher

Wärmebelastung.

Schon bei einer 0,1 mm dünnen Kalkschicht

setzt eine reduzierte Kühlwirkung des darunter

liegenden Materials ein. Eine weitere Eindickung

der Kalkschicht verursacht eine Überhitzung

der Wärmetauscherteile und kann zu

einer Beschädigung durch thermische Überlastung

führen.

Die „VDI 2035 Blatt 1 - Vermeidung von

Schäden in Warmwasser-Heizungsanlagen

durch Steinbildung“, Ausgabe 12/2005 gilt

für Trinkwassererwärmungsanlagen nach

DIN 4753 und für Warmwasser-Heizanlagen

nach DIN 12828 mit einer bestimmungsgemäßen

Betriebstemperatur bis 100°C.

Ein Ziel der aktuellen Ausgabe der „VDI 2035

Blatt 1“ ist eine Vereinfachung der Anwen-

14

Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013 14011


14

Arbeitsblatt K8

Wasseraufbereitung für Warmwasser-Heizanlagen

dung zu erreichen. Aus diesem Grund werden

Richtwerte für die Menge an Steinbildnern

(Summe Erdalkalien) in Abhängigkeit von Leistungsbereichen

empfohlen. Die Festlegung

beruht auf der Praxiserfahrung, dass Schäden

durch Steinbildung in Abhängigkeit der Gesamtheizleistung,

des Anlagenvolumens, der

Summe an Füll- und Ergänzungswasser über

die gesamte Lebensdauer und der konstruktion

des Wärmeerzeugers auftreten können.

Die nachfolgenden Angaben zu unseren Wärmeerzeugern

basieren auf unseren langjährigen

Erfahrungen und Lebensdaueruntersuchungen

und legen die maximale Füll- und Ergänzungswassermenge

in Abhängigkeit von

Leistung, Wasserhärte und Kesselwerkstoff

fest. Damit wird der Anspruch der „VDI 2035

Blatt 1 - Vermeidung von Schäden durch

Steinbildung“ sichergestellt. Gewährleistungsansprüche

für unsere Wärmeerzeuger

gelten nur in Verbindung mit den hier beschriebenen

Anforderungen und einem geführten

Betriebsbuch.

Bei Mehrkesselanlagen wird empfohlen, alle

Kessel gleichzeitig in Betrieb zu nehmen, damit

die gesamte Kalkmenge nicht auf der Wärmeübertragungsfläche

nur eines Kessels ausfällt.

Wasseraufbereitungsmaßnahmen

Vollentsalzung

Bei der Vollentsalzung werden aus dem Füllund

Ergänzungswasser nicht nur alle Härtebildner,

wie z.B. Kalk, sondern auch alle Korrosionstreiber,

wie z.B. Chlorid, entfernt. Das

Füll- und Ergänzungswasser muss mit einer

Leitfähigkeit gleich 10 μS/cm (Microsiemens/cm)

in die Anlage gefüllt werden.

Vollentsalztes Wasser mit dieser Leitfähigkeit

kann sowohl von sogenannten Mischbettpatronen

(mit Anionen- und Kationenaustauscherharz)

als auch von Osmoseanlagen zur Verfügung

gestellt werden.

Nach der Befüllung mit vollentsalztem Wasser

stellt sich nach mehrmonatigem Heizbetrieb

im Anlagenwasser eine salzarme Fahrweise im

Sinne der VDI 2035 ein. Mit der salzarmen

Fahrweise hat das Anlagenwasser einen idealen

Zustand erreicht. Das Anlagenwasser ist

frei von allen Härtebildnern, alle Korrosionstreiber

sind entfernt und die Leitfähigkeit

ist auf einem sehr niedrigen Niveau. Die generelle

Korrosionsneigung oder Korrosionsgeschwindigkeit

ist damit auf ein Minimum reduziert.

Die Vollentsalzung ist für alle Heizanlagen zur

Wasseraufbereitung geeignet.

Vollenthärtung

Bei der Vollenthärtung werden alle Steinbildner

wie Calcium- und Magnesiumionen (Summe

Erdalkalien) aus dem Wasser entfernt und

durch Natrium ersetzt. Bei Kesseln aus Eisenwerkstoffen

ist die Vollenthärtung des Füllund

Ergänzungswassers eine seit langem bewährte

Maßnahme zur Verhinderung von

Steinbildung. Die Vollenthärtung ist wie die

Vollentsalzung eine nach VDI 2035 empfohlene

Maßnahme.

Die Vollenthärtung ist nicht geeignet für Wärmerzeuger

mit Aluminiumwärmetauscher.

Teilenthärtung

Eine Teilenthärtung wird üblicherweise durch

das Verschneiden von voll enthärtetem mit

nicht aufbereitetem Trinkwasser erreicht. Das

Wasser enthält noch Reste von Calcium. Die

Teilenthärtung ist nicht geeignet für Wärmeerzeuger

aus dem Werkstoff Aluminium.

Anforderungen an das Füll- und Ergänzungswasser für Wärmeerzeuger

Um Wärmeerzeuger über die gesamte Lebensdauer

vor Kalkschäden zu schützen und

einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten,

muss die Gesamtmenge an Härtebildnern

im Füll- und Ergänzungswasser im Heizungskreislauf

begrenzt werden.

Aus diesem Grund werden abhängig von der

Gesamtleistung der Wärmeerzeuger und dem

Wasservolumen einer Heizanlage, Anforderungen

an das Füll- und Ergänzungswasser gestellt.

Die zugelassene Wassermenge in Abhängigkeit

der Füllwasserqualität kann vereinfacht

anhand der nachfolgend aufgeführten

Diagramme oder dem Berechnungsverfahren

ermittelt werden. Geeignete Maßnahmen sind

im Anschluss an das jeweilige Diagramm aufgeführt.

Ein Ablesebeispiel ist im jeweiligen

Diagramm dargestellt.

Die Befüllung der Anlage mit aufbereitetem

Wasser trägt wesentlich zu einem effizienten

Betrieb und einer langen Lebensdauer bei.

Deshalb empfehlen wir grundsätzlich den Einsatz

von aufbereitetem Wasser, auch dann,

wenn Wasseraufbereitungsmaßnahmen gemäß

diesem Arbeitsblatt nicht verpflichtend

sind.

14012 Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013


Arbeitsblatt K8

Wasseraufbereitung für Warmwasser-Heizanlagen

Anforderungen für Wärmeerzeuger aus Aluminium-Werkstoffen

Randbedingungen und Einsatzgrenzen für die Anwendung der Diagramme für Wärmeerzeuger aus Aluminium-Werkstoffen

Gesamtleistung in kW Anforderungen an die Wasserhärte und die Menge V max des Füll- und Ergänzungswassers

50 V max ermitteln nach Diagramm 1 1)

> 50 bis 600 V max ermitteln nach Diagramm 1 bis 3

> 600 Eine Wasseraufbereitung ist grundsätzlich erforderlich (Gesamthärte nach VDI 2035 < 0,11 °dH)

Leistungsunabhängig Bei Anlagen mit sehr großen Wasserinhalten (> 50 l/kW) ist grundsätzlich eine Wasseraufbereitung durchzuführen

1)

Ausnahme: Logano plus GB212

Bis zu einem max. spezifischen Wasservolumen von 50 l/kW kann unbehandeltes Leitungswasser nach Trinkwasserverordnung als Füll- und

Ergänzungswasser eingefüllt werden. Liegt das spezifische Wasservolumen darüber, dann muss vollentsalztes Füll- und Ergänzungswasser mit

einer Leitfähigkeit von 10 Microsiemens/cm verwendet werden. Bei Anlagen mit mehreren Wärmeerzeugern muss die kleinste Einzelleistung

berücksichtigt werden.

Diagramm 1: Anforderungen an Füll- und Ergänzungswasser für Wärmeerzeuger aus Aluminium-Werkstoffen bis 100 kW

3,00

max. mögliches Wasservolumen über Lebensdauer

m 3

2,80

2,60

2,40

2,20

2,00

1,80

1,60

1,40

1,20

1,00

0,80

0,60

0,40

0,20

Oberhalb der Kurven vollentsalztes

Füllwasser mit einer Leitfähigkeit von

≤ 10 Microsiemens/cm verwenden.

Unterhalb der Kurven kann unbehandeltes

Leitungswasser nach Trinkwasserverordnung

eingefüllt werden.

0,00

0 5 10 15 20 25 30

Gesamthärte in °dH

bis 50 kW

14

bis 100 kW

Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013 14013


14

Arbeitsblatt K8

Wasseraufbereitung für Warmwasser-Heizanlagen

Diagramm 2: Anforderungen an Füll- und Ergänzungswasser für Wärmeerzeuger aus Aluminium-Werkstoffen von 100 bis 300 kW

max mögliches Wasservolumen über Lebensdauer in m³

8,00

7,50

7,00

6,50

6,00

5,50

5,00

4,50

4,00

3,50

3,00

2,50

2,00

1,50

1,00

0,50

bis 300 kW

bis 300 kW

bis 250 kW

bis 250 kW

bis 200 kW

bis 200 kW

bis 175 kW

bis 175 kW

bis 150 kW

bis 150 kW

bis 125 kW

bis 125 kW

bis 100 kW

bis 100 kW

Oberhalb der Kurven vollentsalztes Füllwasser mit

einer Leitfähigkeit von ≤ 10 Microsiemens/cm

verwenden. Unterhalb der Kurven kann unbehandeltes

Leitungswasser nach Trinkwasserverordnung eingefüllt

werden.

Ab 600 kW grundsätzlich nur vollentsalztes Füllwasser

mit einer Leitfähigkeit von ≤ 10 Microsiemens/cm

verwenden. Bei Anlagen mit mehreren Wärmeerzeugern

(Kaskade) bitte die Hinweise zur Regelung

beachten.

Ablesebeispiel:

Wärmeerzeugerleistung 120 kW, Bei 12°dH

Gesamthärte beträgt die maximale Menge an

Füll- und Ergänzngswasser ca. 1,5 m³.

Ist das benötigte Wasservolumen größer, dann

muss das Wasser aufbereitet werden.

0,00

0 5 10 15 20 25 30

Gesamthärte in °dH

Diagramm 3: Anforderungen an Füll- und Ergänzungswasser für Wärmeerzeuger aus Aluminium-Werkstoffen von 300 bis 600 kW

max. mögliches Wasservolumen über Lebensdauer in m³

16,00

15,00

14,00

13,00

12,00

11,00

10,00

9,00

8,00

7,00

6,00

5,00

4,00

3,00

2,00

bis 600 kW

bis 550 kW

bis 500 kW

bis 450 kW

bis 400 kW

bis 350 kW

bis 300 kW

Oberhalb der Kurven vollentsalztes

Füllwasser mit einer Leitfähigkeit von

≤ 10 Microsiemens/cm verwenden.

Unterhalb der Kurven kann unbehandeltes

Leitungswasser nach Trinkwasserverordnung

eingefüllt werden.

Ab 600 kW grundsätzlich nur vollentsalztes

Füllwasser mit einer Leitfähigkeit von

≤ 10 Microsiemens/cm verwenden.

Bei Anlagen mit mehreren Wärmeerzeugern

(Kaskade) bitte die Hinweise zur Regelung

beachten.

1,00

0 5 10 15 20 25 30

Gesamthärte in °dH

14014 Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013


Arbeitsblatt K8

Wasseraufbereitung für Warmwasser-Heizanlagen

Wasseraufbereitungsmaßnahmen für Wärmeerzeuger aus Aluminium-Werkstoffen

Geeignete Wasseraufbereitungsmaßnahmen

für Wärmeerzeuger aus Aluminium-Werkstoffen

sind:

• Verwendung von vollentsalztem Füll- und Ergänzungswasser

mit einer Leitfähigkeit von

10 μS/cm (Microsiemens/cm)

• Hinweis zu Kaskaden

Die Werkseinstellung der Regelung Logamatic

4121 erzeugt durch täglich wechselnden

Führungskessel annähernd gleiche

Betriebstunden für alle Kessel. Dadurch ist

gewährleistet, dass die im Füllwasser enthaltene

Summe der Erdalkalien gleichmäßig

über alle Kessel ausfällt. Somit kann die

Kessel-Gesamtleistung zur Ermittlung des

V max -Volumens herangezogen werden. Ansonsten

muss im Diagramm die kleinste Einzelkesselleistung

eingesetzt werden.

• Patronen und Dienstleistungen

für die Vollentsalzung des Füll- und Ergänzungswassers

finden Sie im Katalog Teil 1

und Teil 3.

• Weitergehende freigegebenen Maßnahmen

erfragen Sie bitte bei Ihrer Buderus-Niederlassung.

Anforderungen für Wärmeerzeuger aus Eisenwerkstoffen

Besondere Anforderungen gelten für die Baureihen Logano plus SB325/625/745 - siehe Seite 14016

Randbedingungen und Einsatzgrenzen für die Anwendung der Diagramme für Wärmeerzeuger aus Eisenwerkstoffen

Gesamtleistung in kW Anforderungen an die Wasserhärte und die Menge V max des Füll- und Ergänzungswassers

50

Keine Anforderungen an V max

> 50 bis 600 V max ermitteln nach Diagramm 4 und 5

> 600 Eine Wasseraufbereitung ist grundsätzlich erforderlich (Gesamthärte nach VDI 2035 < 0,11 °dH)

Leistungsunabhängig Bei Anlagen mit sehr großen Wasserinhalten (> 50 l/kW) ist grundsätzlich eine Wasseraufbereitung durchzuführen

Diagramm 4: Füll- und Ergänzungswassermenge V max für Wärmeerzeuger aus Eisenwerkstoffen von 50 - 200 kW

14,0

bis 200 kW

12,0

10,0

bis 150 kW

bis 130 kW

Oberhalb der Leistungskurven sind Maßnahmen notwendig,

unterhalb der Kurven unbehandeltes Leitungswasser einfüllen.

Bei Mehrkesselanlagen (≤ 600 kW Gesamtleistung) gelten die

Leistungskurven für die kleinste Einzel-Kesselleistung.

Ablesebeispiel:

Kesselleistung 105 kW, Anlagenvolumen ca. 1,1 m 3

Wasservolumen über Lebensdauer

des Kessels in m 3

0 5 10 15 20 25 30

Härte in °dH

14

8,0

6,0

4,0

2,0

bis 110 kW

bis 90 kW

bis 70 kW

bis 50 kW

Bei 22°dH Gesamthärte beträgt die maximale Menge

an Füll- und Ergänzungswasser ca. 1,8 m 3

Ergebnis: Die Anlage kann mit unbehandeltem Wasser

gefüllt werden.

0,0

Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013 14015


Arbeitsblatt K8

Wasseraufbereitung für Warmwasser-Heizanlagen

Diagramm 5: Füll- und Ergänzungswassermenge V max für Wärmeerzeuger aus Eisenwerkstoffen von 200 - 600 kW

45

40

35

bis 600 kW

bis 500 kW

Oberhalb der Leistungskurven sind Maßnahmen notwendig, unterhalb der Kurven

unbehandeltes Leitungswasser einfüllen.

Bei Mehrkesselanlagen (≤ 600 kW Gesamtleistung) gelten die Leistungskurven für

die kleinste Einzel-Kesselleistung

Wasservolumen über Lebensdauer

des Kessels in m 3

30

25

20

15

10

bis 400 kW

bis 300 kW

bis 250 kW

Ablesebeispiel:

Kesselleistung 295 kW, Anlagenvolumen ca. 7,5 m 3

Bei 18°dH Gesamthärte beträgt die maximale Menge

an Füll- und Ergänzungswasser ca. 6,0 m 3

Ergebnis: Bereits die Füllwassermenge ist größer als

die zulässige Menge an Füll-und Ergänzungswasser.

Die Anlage ist mit aufbereitetem Wasser zu füllen.

5

0

0 5 10 15 20 25 30

Härte in °dH

Anforderungen für Wärmeerzeuger der Baureihen Logano plus SB325/625/745

Randbedingungen und Einsatzgrenzen für die Anwendung der Diagramme für Wärmeerzeuger der Baureihen Logano plus SB325/625/745

Gesamtleistung in kW Anforderungen an die Wasserhärte und die Menge V max des Füll- und Ergänzungswassers

50

Keine Anforderungen an V max

> 50 bis 600 V max ermitteln nach Diagramm 6 und 7

> 600 Eine Wasseraufbereitung ist grundsätzlich erforderlich (Gesamthärte nach VDI 2035 < 0,11 °dH)

Leistungsunabhängig Bei Anlagen mit sehr großen Wasserinhalten (> 50 l/kW) ist grundsätzlich eine Wasseraufbereitung durchzuführen

Diagramm 6: Füll- und Ergänzungswassermenge V max für Wärmeerzeuger der Baureihen Logano plus SB325/625/745 von 50 - 200 kW

14,0

12,0

10,0

bis 200 kW

bis 150 kW

bis 130 kW

Oberhalb der Leistungskurven bzw. bei Wasserhärte größer

11,2 °dH sind Maßnahmen notwendig, unterhalb der Kurven

unbehandeltes Leitungswasser einfüllen. Bei Mehrkesselanlagen

(≤ 600 kW Gesamtleistung) gelten die Leistungskurven für die

kleinste Einzel-Kesselleistung.

Ablesebeispiel:

Kesselleistung 105 kW, Anlagenvolumen ca. 1,5 m³

Wasservolumen über Lebensdauer

des Kessels in m 3

8,0

6,0

4,0

2,0

bis 110 kW

bis 90 kW

bis 70 kW

bis 50 kW

Bei 10°dH Gesamthärte beträgt die maximale Menge

an Füll- und Ergänzungswasser ca. 3,8 m³

Ergebnis: Die Anlage kann mit unbehandeltem Wasser

gefüllt werden.

0,0

14

0 5 10 11,2 15 20 25 30

Härte in °dH

14016 Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013


Arbeitsblatt K8

Wasseraufbereitung für Warmwasser-Heizanlagen

Diagramm 7: Füll- und Ergänzungswassermenge V max für Wärmeerzeuger der Baureihen Logano plus SB325/625/745 von 200 - 600 kW

45

40

35

bis 600 kW

bis 500 kW

Oberhalb der Leistungskurven bzw. bei Wasserhärte größer 8,4 °dH sind Maßnahmen

notwendig, unterhalb der Kurven unbehandeltes Leitungswasser einfüllen.

Bei Mehrkesselanlagen (≤ 600 kW Gesamtleistung) gelten die Leistungskurven für

die kleinste Einzel-Kesselleistung.

Wasservolumen über Lebensdauer

des Kessels in m 3

30

25

20

15

10

bis 400 kW

bis 300 kW

bis 250 kW

Ablesebeispiel:

Kesselleistung 295 kW, Anlagenvolumen ca. 7,5 m³,

Gesamthärte liegt bei 10°dH

Bei einer Gesamthärte über 8,4°dH muss das Wasser

generell aufbereitet werden.

Ergebnis: Die Anlage muss mit aufbereitetem Wasser

gefüllt werden.

5

0

0 5 8,4 10

15 20 25 30

Härte in °dH

Wasseraufbereitungsmaßnahmen für Wärmeerzeuger aus Eisen-Werkstoffen und die Baureihen SB325/625/745

Geeignete Wasseraufbereitungsmaßnahmen

für Wärmeerzeuger aus Eisen-Werkstoffen

sind:

• Vollentsalztes Füll- und Ergänzungswasser

mit einer Leitfähigkeit 10 μS/cm (Microsiemens/cm)

• Vollenthärtung

(siehe Katalog Teil 7, Serviceleistungen, Bereitstellung

mobiler Wasseraufbereitungsanalagen)

(siehe Katalog Teil 1 und Teil 3)

• Weitergehende frei gegebenen Maßnahmen

bitte bei Ihrer Buderus Niederlassung erfragen

Anforderungen für Anlagen mit mehreren Wärmeerzeugern aus unterschiedlichen Werkstoffen

In Anlagen mit Wärmeerzeugern aus unterschiedlichen

Werkstoffen gilt das Diagramm

mit den jeweils schärfsten Anforderungen.

Als Leistung des Wärmeerzeugers wird die

kleinste Einzelleistung eingesetzt. Sollte in einer

Anlage mit mindestens einem Aluminium-

Wärmeerzeuger eine Wasseraufbereitung notwendig

sein, muss als Wasseraufbereitungsmaßnahme

die Vollentsalzung des Füll- und Ergänzungswassers

mit einer Leitfähigkeit

10 ms/cm (Microsiemens/cm) angewendet

werden.

In Anlagen mit einer Gesamtkesselleistung

über 600 kW muss das Füll- und Ergänzungswasser

grundsätzlich aufbereitet werden.

Erfassung der Mengen an Füll- und Ergänzungswasser

Bei Heizungsanlagen > 50 kW schreibt die

VDI 2035 Blatt 1 den Einbau eines Wasserzählers

und Führung eines Betriebsbuches

vor. Ein Betriebsbuch finden Sie in den unseren

Wärmerzeugern beiliegenden Technischen

Unterlagen oder nachfolgend als Beispiel. Gewährleistungsanspruche

für unsere Wärmeerzeuger

gelten nur in Verbindung mit den hier

beschriebenen Anforderungen und einem geführten

Betriebsbuch.

Berechnung zur Ermittlung der zugelassenen Füll- und Ergänzungswassermenge

Berechnungsgrundlage

Abhängig von der Gesamtleistung und dem

Wasservolumen der Anlage eines Wärmeerzeugers

werden Anforderungen an das Füllund

Ergänzungswasser gestellt. Die Berechnung

der maximalen Füllwassermenge, die

ohne Behandlung eingefüllt werden darf, errechnet

sich nach nebenstehender Formel

Wärmeerzeuger > 50 kW und < = 600 kW

aus Aluminium-Werkstoffen

Q (kW)

V max (m 3 ) = 0,0235 x

Ca(HCO3 ) 2 (mol/m 3 )

aus Eisen-Werkstoffen *

Q (kW)

V max (m 3 ) = 0,0626 x

Ca(HCO3 ) 2 (mol/m 3 )

* Bei Wärmeerzeugern der Baureihe SB325/

625 darf die Konzentration an Calcium-Hydrogencarbonat

bis zu einer Leistung von 200 kW

max. 2,0 mol/m³ (entspricht 11,2 °dH) bzw.

bis zu einer Leistung von 600 kW max.

1,5 mol/m³ (entspricht 8,4 °dH) betragen.

V max (m 3 ) =

Maxmal einzufüllendes unbehandeltes Füll- und

Ergänzungswasser über die gesamte

Lebensdauer des Wärmeerzeugers

Q (kW) =

Gesamtleistung des Wärmeerzeugers. Bei

Anlagen mit mehreren Wärmeerzeugern aus

Eisen-Werkstoffen wird die kleinste Leistung

eines einzelnen Wärmeerzeugers eingesetzt

Ca(HCO 3 ) 2 (mol/m 3 ) =

Konzentration an Calciumhydrogencarbonat

14

Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013 14017


14

Arbeitsblatt K8

Wasseraufbereitung für Warmwasser-Heizanlagen

Berechnungsbeispiel

Berechnung der max. zulässigen Füll- und

Ergänzungswassermenge V max für eine Wärmeerzeuger-Anlage

aus Aluminium-Werkstoffen

mit einer Gesamtleistung von 560 kW.

Karbonathärte 15,7 ° dH

Calciumhärte 11,9 ° dH

Aus der Carbonathärte errechnen sich: Der Niedrigere der beiden errechneten Werte

Ca (HCO 3 ) 2 =

aus Calcium- und Karbonathärte ist maßgeblich

für die Berechnung der max. zulässigen

15,7 ° dH x 0,179 = 2,81 mol/m 3

Wassermenge V max

Aus der Calciumhärte errechnen sich:

Ca (HCO 3 ) 2 =

560 (kW)

1,9 ° dH x 0,179 = 2,13 mol/m 3 V max (m 3 ) = 0,0235 x = 6,2 m 3

2,13 (mol/m 3 )

Richtlinien für die Wasserbeschaffenheit

• Richtlinie VDI 2035 „Vermeidung von Schäden

in Warmwasser-Heizanlagen“

• BDH / ZVSHK-Merkblatt „FACHINFORMA-

TION STEINBILDUNG - Anforderung an das

Heizungswasser bei modernen Wärmeerzeugern“

• In allen Fragen der Wasseraufbereitung bietet

Buderus entsprechende Maßnahmen zur

Aufbereitung des Füll- und Ergänzungswassers

an. (Siehe auch Katalog Teil 7 - Serviceleistungen

sowie Katalog Teil 1 oder Teil 3).

Bitte wenden Sie sich an Ihre Buderus-Niederlassung.

14018 Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013


Arbeitsblatt K8

Wasseraufbereitung für Warmwasser-Heizanlagen

Beispiel Betriebsbuch

B E T R I E B S B U C H

Angaben zur Heizanlage:

Datum der Inbetriebnahme:

Max Wassermenge V max : m 3 bei Ca(HCO 3 ) 2 -Konzentration: mol/m 3

Datum

Ca(HCO 3 ) 2 -

Wassermenge

m 3 mol/m 3

(gemessen) Konzentration 1)

Gesamt-

Wassermenge

m 3

Firmenname

(Stempel)

Unterschrift

Summe Füllwasser / m 3

Ergänzungswasser / m 3

1)

Umrechnung: Härtegrad in [°dH] x 0,179 = Ca(HCO 3 ) 2 - Konzentration in [mol/m 3 ]

Achtung!

Wenn die Menge an Füll- und Ergänzungswasser die ermittelte Wassermenge V max überschreitet, können Schäden am Wärmeerzeuger auftreten.

Nach Erreichen der Wassermenge V max darf entweder nur aufbereitetes Wasser nachgespeist werden, oder ist es ist eine Entkalkung des Wärmeerzeugers

durchzuführen.

14

Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013 14019


Arbeitsblatt K12

Sicherheitstechnische Ausrüstung nach DIN EN 12828

Anhang

Direkte Beheizung, Betriebstemperatur 105 °C, STB 110 °C, Anlagen 300 kW

14

1 Wärmeerzeuger 300 kW

2 Absperrventil Vorlauf / Rücklauf

3 Temperaturregler TR (Grundausstattung)

4 Sicherheitstemperaturbegrenzer STB (Grundausstattung)

6 Temperatur-Messeinrichtung (Grundausstattung)

8 Membransicherheitsventil MSV 2,5 / 3,0 bar

9 Hubfeder-Sicherheitsventil HFS 2,5 bar

13 Druckmeßgerät

15 Wassermangelsicherung WMS,

nicht erforderlich, wenn stattdessen ein Minimal-Druckbegrenzer

oder ein Durchflussbegrenzer je Heizkessel vorgesehen sind.

Alternativ Nachweis des Heizkessel Herstellers auf Entfall der Wassermangelsicherung möglich.

Siehe dazu Tabelle - Seite 10028: Heizkessel mit Nachweis für Betrieb ohne Wassermangelsicherung

16 Rückflussverhinderer

17 Kesselfüll- und Entleerungseinrichtung KFE

19 Ausdehnungsleitung

20 Absperrarmatur - gegen unbeabsichtigtes Schließen gesichert,

z. B. verplombtes Kappenventil

21 Entleerung vor MAG

22 Membran-Druckausdehnungsgefäß MAG (nach DIN EN 13831)

14020 Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013


Anhang

Arbeitsblatt K12

Sicherheitstechnische Ausrüstung nach DIN EN 12828

Heizkessel mit Nachweis für Betrieb ohne Wassermangelsicherung

Baureihe Kesselgröße Erforderliche Ausstattung

Gas Brennwertgeräte Logamax plus

GB162

GB172

GB172 T

GBH172

Gas-Heizgeräte Logamax

U152 / U154

alle

alle

Geräte intern sichergestellt (Minimaldruckwächter)

Geräte intern sichergestellt (Minimaldruckwächter)

Brennwertkessel Logano plus

GB125

In Verbindung mit Buderus Regelgerät Logamatic

GB145

alle

SB105

In Verbindung mit Minimal-Druckwächter im Lieferumfang

GB212

Heizkessel Logano

G125 Eco

G144 Eco

G144 V Eco

alle

In Verbindung mit Buderus Regelgerät Logamatic

14

Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013 14021


Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Verkaufs-, Lieferungs- und Zahlungsbedingungen

Anhang

1. Allgemeines

1.1 Die nachstehenden Bedingungen gelten

für unsere Lieferungen und Leistungen (einschließlich

Nebenleistungen wie z. B. Vorschläge

und Beratungen). Diese erfolgen ausschließlich

für vom Kunden selbst auszuführende

Anlagen. Montagen und Kundendienstleistungen

erfolgen zu unseren

Allgemeinen Montage-, Inbetriebnahme- und

Kundendienstbedingungen.

1.2 Allgemeine Einkaufsbedingungen des

Kunden sind ausgeschlossen, es sei denn, wir

haben sie schriftlich anerkannt.

1.3 Unsere Angebote sind freibleibend.

Lieferverträge und alle sonstigen Vereinbarungen

(einschließlich Nebenabreden),

ebenso Erklärungen unserer Vertreter werden

erst durch unsere schriftliche Bestätigung für

uns rechtsverbindlich.

1.4 Die durch Datenverarbeitungsanlagen

ausgedruckte Geschäftspost (z. B. Auftragsbestätigungen,

Rechnungen, Gutschriften,

Kontoauszüge, Zahlungserinnerungen) ist

auch ohne Unterschrift rechtsverbindlich.

1.5 Die Liefergegenstände sind, soweit

nicht ausdrücklich abweichend vereinbart, zur

Verwendung im deutschen Markt zugelassen.

Im Fall des Exports durch den Kunden obliegt

es allein dem Kunden, notwendige Dokumente

und Zulassungen für das Bestimmungsland

zu beschaffen.

2. Preise

2.1 Unsere Preise verstehen sich zuzüglich

Verpackung und Mehrwertsteuer in der

jeweiligen gesetzlichen Höhe. Sie gelten ab

Werk bzw. Lager. Dagegen verstehen sich die

Preise für Buderus-Erzeugnisse - ausgenommen

Ersatzteile - frachtfrei.

2.2 Falls bis zum Liefertag Änderungen der

Preisgrundlage eintreten, behalten wir uns

eine entsprechende Anpassung unserer

Preise vor. Dies gilt jedoch nur für Lieferfristen

von mehr als 4 Monaten und für Preisanpassungen

bis zu 10 %. Bei höheren Sätzen ist

eine erneute Preisvereinbarung erforderlich.

Kommt eine solche Vereinbarung nicht

zustande, haben wir das Recht, uns innerhalb

von 14 Tagen durch schriftliche Anzeige von

dem Vertrag zu lösen.

2.3 Für Aufträge, für die keine Preise vereinbart

sind, gelten unsere am Liefertag gültigen

Preise.

2.4 Bestätigte Preise gelten nur bei

Abnahme der bestätigten Mengen.

2.5 Teillieferungen werden gesondert

berechnet, soweit nicht ausdrücklich etwas

Anderes vereinbart ist.

3. Zahlungsbedingungen

3.1 Unsere Rechnungen sind bis zum 15.

des der Lieferung folgenden Monats ohne

Abzug zu begleichen. Zahlungen gelten erst

an dem Tag als geleistet, an dem wir über den

Betrag verfügen können.

3.2 Sofern keine früheren Rechnungen

offen stehen, vergüten wir bei Vorauszahlung

3 %, bei Zahlungen innerhalb von 14 Tagen ab

Rechnungsdatum 2 % Skonto vom Nettoverkaufspreis

der Ware (ausschließlich der

Kosten für Verpackung, Fracht, Versicherungsgebühren

und dergleichen).

3.3 Wechsel werden nur aufgrund ausdrücklicher

Vereinbarung und - ebenso wie

Schecks- nur zahlungshalber und unter dem

Vorbehalt unserer Annahme im Einzelfall entgegengenommen.

Bei Wechselzahlung

besteht keine Skontoberechtigung. Diskontund

sonstige Spesen sind vom Kunden zu tragen

und sofort zur Zahlung fällig.

3.4 Alle Zahlungen werden ohne Rücksicht

auf andere Verfügungen des Kunden stets

zuerst auf Zinsen und Kosten und danach auf

unsere ältesten Forderungen angerechnet.

3.5 Bei Zahlungsverzug berechnen wir

Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe. Die

Geltendmachung eines weiteren Schadens ist

nicht ausgeschlossen.

3.6 Bei Zahlungsverzug, Nichteinlösung von

Schecks oder Wechseln, bei Zahlungseinstellung,

bei Einleitung eines der Schuldenregelung

dienenden Verfahrens, bei Nichteinhaltung

der Zahlungsbedingungen oder bei Vorliegen

von Umständen, welche die Kreditwürdigkeit

des Kunden zu mindern geeignet sind,

werden unsere sämtlichen Forderungen - auch

im Falle einer Stundung - sofort fällig. Außerdem

sind wir berechtigt, noch ausstehende

Lieferungen nur gegen bare Vorauszahlung

auszuführen oder nach Setzung einer angemessenen

Nachfrist vom Vertrag zurückzutreten

und Schadenersatz statt der Leistung zu

verlangen.

3.7 Der Kunde kann nur mit Forderungen

aufrechnen, die unbestritten oder rechtskräftig

festgestellt sind.

4. Eigentumsvorbehalt

14

4.1 Unsere Lieferungen erfolgen ausschließlich

unter Eigentumsvorbehalt (Vorbehaltsware).

Das Eigentum geht erst dann auf den

Kunden über, wenn er seine gesamten Verbindlichkeiten

(einschließlich etwaiger Nebenforderungen)

aus unseren Warenlieferungen

getilgt hat. Bei laufender Rechnung gilt das

vorbehaltene Eigentum als Sicherung unserer

Saldoforderung, und zwar auch dann, wenn

Zahlungen auf besonders bezeichnete Forderungen

geleistet werden.

4.2 Be- und Verarbeitung von uns gelieferter,

noch in unserem Eigentum stehender

Ware erfolgt stets in unserem Auftrag, ohne

dass für uns Verbindlichkeiten hieraus erwachsen.

Wird die von uns gelieferte Ware mit

anderen Gegenständen vermischt oder verbunden,

so tritt uns der Kunde das (Mit)-

Eigentum an der dadurch entstehenden Sache

ab, und zwar im Verhältnis des Rechnungswertes

unserer Vorbehaltsware zum Rechnungswert

der anderen verwendeten Waren.

4.3 Der Kunde darf die gelieferte Ware nur

im regelmäßigen Geschäftsverkehr und nur

dann veräußern oder (z. B. im Rahmen eines

Werk- oder Werkliefervertrages) verwenden,

wenn sein Abnehmer die Abtretung der Forderung

aus der Weiterveräußerung bzw. Weiterverwendung

nicht ausgeschlossen hat. Der

Kunde ist verpflichtet, dafür zu sorgen, dass

sein Abnehmer eine etwa zur Abtretung an

uns vorbehaltene Zustimmung in der erforderlichen

Form erteilt. Sicherungsübereignung

und Verpfändung der Vorbehaltsware sind

dem Kunden nicht gestattet.

4.4 Von einer Pfändung, auch wenn sie erst

bevorsteht, oder jeder anderweitigen Beeinträchtigung

unseres Eigentumsrechts durch

Dritte, insbesondere vom Bestehen von Globalzessionen

und Factoring-Verträgen, hat uns

der Kunde unverzüglich Mitteilung zu machen

und unser Eigentumsrecht sowohl Dritten als

auch uns gegenüber schriftlich zu bestätigen.

Bei Pfändungen ist uns eine Abschrift des

Pfändungsprotokolls zu übersenden.

4.5 Falls der Kunde in Zahlungsverzug gerät,

sind wir berechtigt, die Herausgabe der Vorbehaltsware

zu verlangen und uns selbst oder

durch Bevollmächtigte den unmittelbaren

Besitz an ihr zu verschaffen, ganz gleich, wo

sie sich befindet. Der Kunde ist zur Herausgabe

der Vorbehaltsware an uns sowie dazu

verpflichtet, uns die zur Geltendmachung

unserer Rechte erforderlichen Auskünfte zu

erteilen und Unterlagen auszuhändigen. Das

Herausgabeverlangen gilt nicht als Rücktritt

vom Vertrag. Das Gleiche gilt für die Rücknahme

der Vorbehaltsware.

4.6 Zur Sicherung unserer sämtlichen, auch

künftig entstehenden Ansprüche aus der

Geschäftsverbindung tritt der Kunde bereits

jetzt alle Forderungen (einschließlich solcher

aus Kontokorrent) mit Nebenrechten an uns

ab, die ihm aus der Weiterveräußerung und

sonstigen Verwendung der Vorbehaltsware

14022 Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013


Anhang

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Verkaufs-, Lieferungs- und Zahlungsbedingungen

(z. B. Verbindung, Verarbeitung, Einbau in ein

Gebäude) entstehen.

4.7 Erfolgt die Veräußerung oder sonstige

Verwendung unserer Vorbehaltsware - gleich

in welchem Zustand - zusammen mit der Veräußerung

oder sonstigen Verwendung von

Gegenständen, an denen Rechte Dritter

bestehen und/oder im Zusammenhang mit der

Erbringung von Leistungen durch Dritte, so

beschränkt sich die Vorausabtretung auf den

Fakturenwert unserer Rechnungen.

4.8 Der Kunde ist zur Einziehung der an uns

abgetretenen Forderungen berechtigt. Bei

Zahlungsverzug, Zahlungseinstellung, Beantragung

oder Eröffnung des Insolvenz- oder

außergerichtlichen Vergleichsverfahrens oder

sonstigem Vermögensverfall des Kunden können

wir die Einziehungsermächtigung widerrufen.

Auf Verlangen hat der Kunde uns die

abgetretenen Forderungen und deren Schuldner

bekannt zu geben, alle zum Einzug erforderlichen

Angaben zu machen, die dazugehörigen

Unterlagen auszuhändigen und den

Schuldner die Abtretung anzuzeigen. Wir sind

auch berechtigt, den Schuldnern des Kunden

die Abtretung anzuzeigen und sie zur Zahlung

an uns aufzufordern.

4.9 Übersteigt der realisierbare Wert der

uns nach den vorstehenden Bestimmungen

zustehenden Sicherungen den Wert unserer

Forderungen um mehr als 10 %, so sind wir

auf Verlangen des Kunden zur Freigabe übersteigender

Sicherungen nach unserer Wahl

verpflichtet.

5. Lieferung

5.1 Die Lieferung erfolgt ab Werk bzw. ab

Lager für Rechnung des Kunden unfrei, und

zwar bei Bahnversand bis zu der der Verwendungsstelle

nächstgelegenen Bahnstation, bei

Lastwagenversand bis zur Verwendungsstelle,

nicht abgeladen, vorausgesetzt, die Verwendungsstelle

ist auf für Lastkraftfahrzeuge witterungsunabhängig

befahrbaren Straßen

zugänglich. Buderus-Erzeugnisse - ausgenommen

Ersatzteile - werden von uns innerhalb

der Bundesrepublik Deutschland frachtfrei

geliefert.

5.2 Versandweg, Beförderung und Verpackung

bzw. sonstige Sicherungen sind unserer

Wahl überlassen. Die Transportgefahr trägt in

allen Fällen der Kunde. Wir sind berechtigt,

aber nicht verpflichtet, Lieferungen im Namen

und für Rechnung des Kunden zu versichern.

5.3 Etwaige Beschädigungen und Verluste

sind sofort beim Empfang der Ware unter Geltendmachung

der Ansprüche vom Frachtführer

auf dem Frachtbrief bescheinigen zu lassen.

6. Lieferzeit und Lieferungshindernisse

6.1 Lieferzeitangaben gelten nur annähernd.

Lieferfristen beginnen mit dem Datum

unserer Auftragsbestätigung, jedoch nicht vor

Klärung aller Ausführungseinzelheiten und

aller sonstigen vom Kunden für die ordnungsgemäße

Abwicklung des Vertrages zu schaffenden

Voraussetzungen. Entsprechendes gilt

für Liefertermine. Vorzeitige Lieferungen und

Teillieferungen sind zulässig. Als Liefertag gilt

der Tag der Absendung ab Werk bzw. Lager.

6.2 Verletzt der Kunde seine Mitwirkungspflichten

(z. B. durch nicht rechtzeitigen Abruf

oder Verweigerung der Annahme), so sind wir

nach fruchtloser Nachfristsetzung berechtigt,

die erforderlichen Maßnahmen selbst zu treffen

und die Ware zu liefern oder von dem noch

nicht erfüllten Teil des Liefervertrages zurückzutreten.

Unberührt hiervon bleibt unser

Recht, Schadenersatz wegen Pflichtverletzung

bzw. Schadenersatz statt der Leistung zu

verlangen.

6.3 Bei Liefergegenständen, die wir nicht

selbst herstellen, ist rechtzeitige und richtige

Selbstbelieferung vorbehalten, es sei denn,

die verspätete bzw. Falsch- oder Nichtbelieferung

ist durch uns zu vertreten.

6.4 Ereignisse höherer Gewalt verlängern

die Lieferzeit angemessen und berechtigen

uns, vom Vertrag ganz oder teilweise zurückzutreten.

Der höheren Gewalt stehen Streik,

Aussperrung, Betriebsstörungen oder sonstige

von uns nicht zu vertretende unvorhergesehene

Umstände gleich, die uns die Lieferung

wesentlich erschweren oder unmöglich

machen. Dies gilt auch, wenn die genannten

Umstände während Verzuges oder bei einem

Unterlieferanten eintreten.

6.5 Die Überschreitung der Frist oder eines

vereinbarten Termins gibt dem Kunden das

Recht, uns zur Erklärung binnen zwei Wochen

aufzufordern, ob wir zurücktreten oder innerhalb

einer angemessenen Nachfrist liefern

wollen. Geben wir keine Erklärung ab, kann

der Kunde von dem Vertrag zurücktreten,

soweit die Erfüllung für ihn ohne Interesse ist.

6.6 Erfolgt die Abnahme nicht, nicht rechtzeitig

oder nicht vollständig, sind wir berechtigt,

die Ware auf Kosten und Gefahr des Kunden

zu lagern oder zu versenden; damit gilt die

Ware als abgenommen.

7. Rücknahme

Die Rücknahme von Material aus unseren Lieferungen

ist grundsätzlich ausgeschlossen.

8. Mängelansprüche

8.1 Der Liefergegenstand ist frei von Sachmängeln,

wenn er der Produktbeschreibung

oder - soweit keine Produktbeschreibung vorliegt

- dem jeweiligen Stand der Technik entspricht.

Änderungen in der Konstruktion und/

oder Ausführung, die weder die Funktionstüchtigkeit

noch den Wert des Liefergegenstandes

beeinträchtigen, bleiben vorbehalten

und berechtigen nicht zu einer Mängelrüge.

Bei Mängeln, die den Wert und/oder die

Gebrauchstauglichkeit des gelieferten Gegenstandes

nicht oder nur unwesentlich beeinträchtigen,

bestehen keine Mängelansprüche.

8.2 Garantien für die Beschaffenheit und

Haltbarkeit des Liefergegenstandes gelten nur

insoweit als übernommen, als wir die Garantie

ausdrücklich und schriftlich als solche erklärt

haben.

Für öffentliche Aussagen, insbesondere in der

Werbung, haben wir nur einzustehen, wenn

wir sie veranlasst haben. Mängelansprüche

können aufgrund einer solchen Aussage nur

dann geltend gemacht werden, wenn die Aussage

die Kaufentscheidung des Kunden tatsächlich

beeinflusst hat.

Garantien, die unsere Lieferanten in Garantieerklärungen,

der einschlägigen Werbung oder

in sonstigen Produktunterlagen übernehmen,

sind nicht durch uns veranlasst. Sie verpflichten

ausschließlich den Lieferanten, der diese

Garantieübernahme erklärt. Absatz 1 dieser

Ziffer bleibt unberührt.

8.3 Mängelrügen sind unverzüglich zu erheben

und sind ausgeschlossen, wenn sie uns

nicht innerhalb von 2 Wochen nach Empfang

der Lieferung zugegangen sind. Mängel, die

auch bei sorgfältigster Überprüfung innerhalb

dieser Frist nicht entdeckt werden konnten,

sind uns unverzüglich, spätestens aber 2

Wochen nach ihrer Entdeckung zu melden.

8.4 Ist der gelieferte Gegenstand mit Mängeln

behaftet oder entspricht er nicht einer

garantierten Beschaffenheit, werden wir den

Mangel nach unserer Wahl innerhalb angemessener

Frist kostenlos entweder durch

Nachbesserung oder Lieferung einer mangelfreien

Sache beheben (Nacherfüllung). Der

Kunde hat uns oder unseren Bevollmächtigten

dazu Zeit und Gelegenheit zu geben.

Geschieht dies nicht oder werden Veränderungen

oder Reparaturen an dem bemängelten

Gegenstand vorgenommen, so sind wir

von der Mängelhaftung befreit.

14

Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013 14023


Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Verkaufs-, Lieferungs- und Zahlungsbedingungen

Anhang

8.5 Schlägt die Nacherfüllung fehl oder

erfolgt sie nicht innerhalb einer uns vom Kunden

gesetzten angemessenen Nachfrist, kann

der Kunde eine Minderung der Vergütung verlangen

oder vom Vertrag zurücktreten.

8.6 Ansprüche des Kunden wegen der zum

Zweck der Nacherfüllung (Ziffer 8.4) oder

Rückabwicklung nach Rücktritt vom Vertrag

(Ziffer 8.5) erforderlichen Aufwendungen, insbesondere

Transport-, Wege-, Arbeits- und

Materialkosten, sind ausgeschlossen, soweit

die Aufwendungen sich erhöhen, weil der Liefergegenstand

an einem schwer zugänglichen

Standort installiert wurde. Entsprechendes

gilt, wenn der Liefergegenstand außerhalb des

Gebietes der Bundesrepublik Deutschland

installiert wurde.

8.7 Die Verantwortung für die einwandfreie

Wasserbeschaffenheit obliegt dem Kunden

bzw. dem Betreiber. Sie haben die Anforderungen

an das Kessel- und Speisewasser zu

beachten, die in den VDI-Richtlinien 2035 bzw.

den Empfehlungen der VdTÜV in der jeweils

neuesten Fassung festgelegt sind. Zusätzlich

sind die Arbeitsblätter in den jeweils aktuellen

Katalogen zu beachten.

8.8 Schäden, die durch Nichteinhaltung

unserer Vorschriften und Bedingungen für Installation,

Montage, Inbetriebnahme, Behandlung,

Bedienung oder Wartung oder durch

Verwendung unzweckmäßiger oder anderer

als der vorgeschriebenen Regelgeräte, Brennstoffe,

Feuerungs-, Stromarten und -spannungen,

durch falsche Brennerwahl oder -einstellung

oder unzweckmäßige Ausmauerungen

eintreten, begründen keine Mängelansprüche.

Das Gleiche gilt bei Überlastung, Korrosion

und Steinablagerungen, es sei denn, wir

haften für derartige Schäden aus Ziffer 9.

8.9 Für die Verjährung von Mängelansprüchen

gelten, soweit nicht das Gesetz zwingend

längere Fristen vorschreibt, die nachstehenden

Fristen:

• 5 Jahre:

- Buderus-Erzeugnisse: Heizkessel 1) , Speicher-Wassererwärmer,

Sonnenkollektoren,

Flachheizkörper.

- Hiervon ausgenommen sind Regelgeräte,

Armaturen, Elektroteile und -zubehör sowie

Brenner.

1)

Mit Ausnahme der Baureihen Logano S825

und Logano plus SB825.

• 2 Jahre:

- Alle übrigen Erzeugnisse (einschließlich

Regelgeräte, eingebaute Armaturen, Elektroteile

und -zubehör sowie Brenner) sowie

Ersatzteile.

Die vorgenannten Fristen beginnen jeweils am

Tage unserer Lieferung.

Bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder

der Gesundheit und bei einer vorsätzlichen

oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung durch

uns sowie bei arglistigem Verschweigen eines

Mangels oder bei Übernahme einer Beschaffenheitsgarantie

gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.

8.10 Unabhängig von den vorstehenden Verjährungsfristen

ergibt sich die Lebensdauer

eines Verschleißteiles (z. B. Dichtungen,

Brennraumeinbauten und -auskleidungen) aus

dessen Abnutzung bei bestimmungsgemäßem

Gebrauch (übliche Lebensdauer). Diese kann

deutlich kürzer sein als die in Ziffer 8.9

genannten Fristen. Sofern der Austausch

eines Verschleißteiles nach Ablauf seiner üblichen

Lebensdauer notwendig wird, begründet

dies keine Mängelansprüche.

8.11 Von uns gelieferte Software ist mit

größtmöglicher Sorgfalt und unter Einhaltung

anerkannter Programmierregeln entwickelt

worden. Sie erfüllt die Funktion, die in der bei

Vertragsabschluss gültigen Produktbeschreibung

enthalten sind oder gesondert vereinbart

wurden.

Voraussetzung unserer Gewährleistung ist die

Reproduzierbarkeit eines Mangels. Der Kunde

hat diesen ausreichend zu beschreiben. Ist die

Software mangelhaft, werden wir den Mangel

nach unserer Wahl innerhalb angemessener

Frist kostenlos entweder durch Nachbesserung

oder Lieferung von mangelfreier Software

beheben (Nacherfüllung).

8.12 Für Schadenersatzansprüche gilt im

Übrigen Ziffer 9. Weitergehende Ansprüche

des Kunden wegen Mängeln sind ausgeschlossen.

8.13 Sofern wir auf besonderen Wunsch des

Kunden über unsere Lieferverpflichtung hinaus

Planungshilfen übernommen haben, haften

wir hierfür nur insoweit, als wir unsere

nachweislich fehlerhaften Planungshilfen nach

unserer Wahl berichtigen oder neu erbringen.

Jede weitergehende Haftung für Planungshilfen

ist ausgeschlossen, soweit wir nicht

gemäß Ziffer 9 haften.

9. Haftung

9.1 Auf Schadenersatz und Ersatz vergeblicher

Aufwendungen (§ 284 BGB) wegen Verletzung

vertraglicher oder außervertraglicher

Pflichten (z.B. wegen Verzug oder unerlaubter

Handlung) haften wir nur

- bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,

- wegen schuldhafter Verletzung des

Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,

- wegen arglistigen Verschweigens eines

Mangels oder Übernahme einer Beschaffenheitsgarantie

oder

- nach dem Produkthaftungsgesetz für Personenschäden

oder für Sachschäden an

privat genutzten Gegenständen.

9.2 Darüber hinaus haften wir wegen Verletzung

wesentlicher Vertragspflichten auch bei

leichter Fahrlässigkeit. In diesem Fall

beschränkt sich unsere Haftung jedoch auf

den im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses

vernünftigerweise vorhersehbaren, vertragstypischen

Schaden.

9.3 Die vorstehenden Regelungen gelten in

gleichem Umfang für unsere Erfüllungs- und

Verrichtungsgehilfen.

9.4 Eine Änderung der Beweislast zum

Nachteil des Kunden ist mit den vorstehenden

Regelungen nicht verbunden.

10. Gerichtsstand

Gerichtsstand ist Wetzlar, sofern der Kunde

Kaufmann ist. Es steht uns jedoch frei, das für

den Sitz des Kunden zuständige Gericht anzurufen.

11. Teilnichtigkeit

Sollte eine Bestimmung in diesen Allgemeinen

Verkaufs-, Lieferungs- und Zahlungsbedingungen

oder eine Bestimmung im Rahmen sonstiger

Vereinbarungen zwischen dem Kunden

und uns unwirksam sein oder werden, so wird

hiervon die Wirksamkeit aller sonstigen

Bestimmungen oder Vereinbarungen nicht

berührt.

14

Datenschutzhinweis

Wir weisen unsere Kunden darauf hin, dass wir - ausschließlich zu Geschäftszwecken wie z.B. zur Bearbeitung von Bestellungen, Versendung von

Werbeunterlagen und sonstigen Anfragen (z.B. Gewährleistungsanfragen) - ihre personenbezogenen Daten mit Hilfe der elektronischen Datenverarbeitung

entsprechend den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes verarbeiten.

Im Rahmen der Auftragsabwicklung können bestimmte Daten (Name, Anschrift, Rechnungsdaten und gegebenenfalls Informationen über eine nicht

vertragsgemäße Zahlungsabwicklung durch den Kunden) an Wirtschaftsauskunfteien übermittelt werden.

Bosch Thermotechnik GmbH

Stand: 02/2013

14024 Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013


Anhang

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Technische Daten

Werksprüfdruck

Jedes wasser- oder dampfführende Gerät

wird im Werk auf ordnungsgemäße Beschaffenheit

und durch Kaltwasserdruck gemäß den

entsprechenden Tabellen der nachfolgenden

Seiten auf Dichtheit geprüft. Außerdem wird

jedes im Werk zusammengebaute Gerät einer

Wasserdruckprobe mit dem gleichen Prüfdruck

unterzogen.

Wasserprüfdruck Baustelle (Wärmeerzeuger und Speicher-Wassererwärmer)

a) Zusammengebaut gelieferte Wärmeerzeuger

gem. Gruppe II der Dampfkesselverordnung

Nach Bauartzulassung und gemäß TRD 509

ersetzt die Kennzeichnung auf dem Typenschild

(Zeichen des Werksprüfers) die vorgeschriebene

Bescheinigung der Wasserdruckprüfung

nach § 12 der Dampfkesselverordnung.

Eine Wasserdruckprüfung für den Wärmeerzeuger

ist nicht erforderlich.

b) In losen Gliedern gelieferte Wärmeerzeuger

gem. Gruppe II der Dampfkesselverordnung

Nach TRD 701 bzw. TRD 702 Abschnitt 10 ist

jeder der Bauart nach zugelassene Dampferzeuger,

der erst am Aufstellungsort zusammengefügt

wird, durch den Ersteller einer

Wasserdruckprüfung mit den nachfolgenden

Prüfüberdrücken zu unterziehen:

• Dampferzeuger nach TRD 701 aus Gusseisen:

4 bar nach Abschnitt 2.2

• Heißwassererzeuger nach TRD 702 aus

Stahl- und Gusseisen: 1,3 x p1 nach

Abschnitt 10.1 bzw. 10.2.2 (p1 ist dabei der

auf dem Typenschild angegebenen zulässiger

Betriebsüberdruck

Über die Wasserdruckprüfung ist eine

Bescheinigung zu erstellen, die der Anlagenbesitzer

für das Erlaubnisverfahren benötigt.

c) Wärmeerzeuger ohne Bauartzulassung

Bei Dampferzeugern und Heißwassererzeugern,

die nicht der Bauart nach zugelassen

sind, sind Prüfungen gem. TRD 701 bzw. TRD

702 durch den Sachverständigen vorzunehmen.

d) Wärmeerzeuger gem. Gruppe I der

Dampfkesselverordnung (Wandheizkessel)

Für Wandheizkessel ist keine Wasserdruckprüfung

erforderlich. Für Wärmeerzeuger

gem. Gruppe I der Dampfkesselverordnung

reicht die Herstellerprüfung aus.

Speicher-Wassererwärmer

Speicher-Wassererwärmer sind nach DIN

4753 bauartgeprüft. Eine Wasserdruckprüfung

ist hier nicht erforderlich.

Dichtheitsprüfung der gesamten Anlage

Dichtheitsprüfung von Heizungsanlagen mit

zentralen Wassererwärmungsanlagen nach

DIN 1838

a) Wasserheizungen

Wasserheizungen sind mit einem Druck p zu

prüfen, der das 1,3-fache des Gesamtdruckes

an jeder Stelle der Anlage, mindestens aber 1

bar Überdruck, beträgt.

Pmin = 1 bar

P

= 1,3 x Pges

Pmax = 1,3 x Pzul

Pges = Gesamtdruck der Anlage

Pzul = Zulässiger Betriebsüberdruck

b) Dampfheizungen

Bei der Dichtheitsprüfung von Dampfheizungen

muss der Dampf den höchsten der

Berechnung zugrundeliegenden Betriebsdruck

haben.

c) Wassererwärmungsanlagen

Wassererwärmungsanlagen sind mit einem

Kaltwasserdruck zu prüfen, der das 1,3-fache

des höchstzulässigen Betriebsdruckes des

Wassererwärmers beträgt.

Ersatzteile

Ersatzteile bitte nach den gesonderten Ersatzteilkatalogen

mit den dort genannten Artikelnummern

bestellen.

Trinkwasserverhältnisse

Unsere Speicher-Wassererwärmer sind vorgesehen

für den Betrieb mit Trinkwasser. Als

Trinkwasser gilt jedes Wasser im Sinne der

DIN 2000 sowie der jeweils gültigen Fassung

der Trinkwasser-Verordnung. Wasserhärte

min. 2° dH.

Weitere Anforderungen siehe Allgemeine Hinweise

zu Speichern (Kapitel 11).

14

Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013 14025


14

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Technische Daten

Anhang

Anwendungsbereich Wärmeerzeuger - (Heizmittel Wasser)

Bezeichnung Anlagenart nach Zulässige

Vorlauftemperatur

(Absicherungstemp.)

°C

GB162

1)

Werkseitige Druckprüfung der Einzelglieder mit einem Prüfdruck von 10 bar

Zulässiger

Betriebsüberdruck

4

GB172 / GB172 T / GBH172 3

U152 / U154 DIN EN 12828 100

3

GB202 4

GB212/GB145 3

G125 Eco

120 2) 4 1)

GB125 100 3

G215 120 4 1)

G225 100 4 1)

GB225 100 4 1)

G144 Eco / G144 V Eco 100 4 1)

G244 100 4 1)

GE315 120 6 1)

GE515 120 6 1)

GE615 120 6 1)

G334 120 4 1)

GB312 100 4

DIN EN 12828 / 12953-6

GB402 100 6

GE315 mit Gas-Brennwert-Wärmetauscher 120 6 1)

GE515 mit Gas-Brennwert-Wärmetauscher 120 6 1)

GE615 mit Gas-Brennwert-Wärmetauscher 120 6 1)

S161 90 3

S261 90 3

S825 L /LN / SB825 L / LN 110 6 bis 10

SB105 100 3

SB325 110 4

SB625, Kesselgr. 145 - 185 110 4

SB625, Kesselgr. 240 3 ) - 310 110 5

SB625, Kesselgr. 400 - 640 110 5,5

SB745, Kesselgr. 800 - 1200 110 6

bar

2)

Serienausführung 100 °C

3) Kesselgröße 230 bei Logano plus SB625 VM

4) Werksprüfdruck Kesselblock 9 bar

14026 Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013


Anhang

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Technische Daten

Anwendungsbereich Speicher

Bezeichnung

Warmwasserspeicher Logalux

LT135/1 - LT300/1

L135/1 - L200/1

L135 - L200/2 R

S135 RW-S160 RW

Zulässige

Warmwassertemperatur

°C

Zulässiger

Betriebsüberdruck

bar

warmwasserseitig

Höchster

Baustellenprüfüberdruck

bar

Zulässige

Vorlauftemperatur

°C

Zulässiger

Betriebsüberdruck

bar

heizungsseitig

Höchster

Baustellenprüfüberdruck

bar

95 10 10 110 16 16

HC70 - HC110

S120/5 W

95 10 10 110 6 6

H65W

WU120 - 160W 95 6 6 110 4 4

LTH400 - L2TH6000 1)

LTD400 - L2TD6000 1)

95 10 10 160 16 16

LTN400 - L2TN6000 1)

SU160/5 - SU1000

Wassererwärmer Logalux

SF300/5 - SF1000

LF400 - LF3000

L2F800 - L2F6000

L3F1200 - L3F2250

Solarspeicher Logalux

SM290/5 - SM500

1)

Sonderausführungen mit höheren Heizmitteltemperaturen und Betriebsbedingungen möglich. Es gelten die auf dem Typenschild angegebenen Werte

2) Solarseitig

3)

Ausführung mit Doppelmantel als Heizfläche

95 10 10 - - -

SMS290/5 - SMS400/5

160 16 16

95 10 10

SMH400 - SMH500

SL300/5 - SL500-2 160 / ) 135 2) 16 / 8 2) 16 / 8 2)

Pufferspeicher Logalux

PL750/ - PL1000/2S 3)

P750 S 3)

95 10 10 95 / 135 2) 3 / 8 2) 3 / 8 2)

PR500 - PR1000

110 3 3

PL750 - PL1500 110 / 135 2) 3 / 8 2) 3 / 8 2)

PNR500 - PNR1000 - - -

110 / 160 2) 3 / 8 2) 3 / 8 2)

PNS400/5

PNRS400/3

90 / 110 2) 3 / 6 2 3 / 6 2)

Ladesysteme Logalux

LAP

175 16 3) 16

70 10 10

SLP 90 10 10

LSE - - - 90 6 3) 6

Rippenrohr-Wärmetauscher

RWT - 95 - 110 16 16

14

Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013 14027


Allgemeine Geschäftsbedingungen

Software-Überlassungsbedingungen

Anhang

1. Überlassungsgegenstand

1. Diese Software-Überlassungsbedingungen

gelten für alle von uns entgeltlich

oder unentgeltlich gelieferten Computerprogramme

nebst etwaiger Programmbeschreibungen

und Begleitmaterialien, nachstehend

„Software“ genannt.

2. Software im Sinne dieser Software-

Überlassungsbedingungen sind:

• Planungssoftware: Software, die für die Planung

und Herstellung von Heizungsanlagen

bestimmt ist;

• Software für Datenfernübertragung: Software,

die für die Überwachung von Heizungsanlagen

bestimmt;

• Sonstige Software: z. B. Kataloge und Preislisten.

3. Nicht zur Software im Sinne dieser

Überlassungsbedingungen gehören:

• Software, die zur Vermittlung allgemeiner

technischer Grundsätze und/oder zur produktspezifischen

Schulung bestimmt ist

(Trainingssoftware);

• Dateien, deren bestimmungsgemäßer

Gebrauch durch den Anwender in einer ausschließlichen

Verwendung unter einer nicht

von Bosch Thermotechnik erstellten und

gelieferten Software besteht.

2. Allgemeines

1. Die Software wird dem Anwender entweder

auf Datenträger oder über das Internet

zur bestimmungsgemäßen Nutzung überlassen.

Durch die Verwendung der Software

erkennen Sie diese Bestimmungen an. Falls

Sie die Bestimmungen nicht annehmen, sind

Sie nicht berechtigt, die Software zu verwenden.

2. Die Installation der Software wird vom

Anwender eigenverantwortlich gemäß der in

der Programmbeschreibung enthaltenen oder

in sonstiger Form von uns übergebenen Installationsanleitung

vorgenommen.

3. Die Auswahl der Software im Hinblick

auf die vom Anwender beabsichtigten

Anwendungen liegt im alleinigen Verantwortungsbereich

des Anwenders.

3. Überlassungsumfang

1. Wir überlassen dem Anwender eine

Kopie der Software in maschinenlesbarer

Form.

2. Der Quellcode verbleibt bei uns.

3. Die von uns freigegebenen Verbesserungen

und Weiterentwicklungen (Updates

und neue Versionen) werden von uns in

gewissen Zeitabständen angeboten oder zur

Verfügung gestellt. Dies kann nach unserer

Wahl entgeltlich oder unentgeltlich erfolgen.

Sofern diese Verbesserungen und Weiterentwicklungen

durch uns über das Internet zur

Verfügung gestellt werden, kann der Anwender

sie mittels Datenfernübertragung unmittelbar

abrufen.

In den übrigen Fällen erfolgen Updates über

Datenträgermedien.

4. Nutzung, Änderung und Erweiterung

1. Die Software ist urheberrechtlich

geschützt. Wir übertragen dem Anwender

keine Nutzungs- und Verwertungsrechte, die

über die bestimmungsmäßige Nutzung der

erhaltenen Software hinausgehen. Der

Umfang der bestimmungsgemäßen Nutzung

ergibt sich aus diesen Software-Überlassungsbedingungen

und etwaigen gesonderten

Vereinbarungen und/oder der Software

gesondert beigefügten ergänzenden Nutzungsbedingungen.

Jede weitere Nutzung und

Verwertung, aber auch Änderung, Bearbeitung

und Vervielfältigung ist vertragswidrig.

Sie kann zu Schadensersatzansprüchen

gegen den Anwender führen und ist mit Strafe

bedroht. Das Recht des Anwenders, im Rahmen

der zwingenden gesetzlichen Bestimmungen,

insbesondere gemäß §§ 69 d und 69 e

Urheberrechtsgesetz die Software zu dekompilieren,

zu testen, zu untersuchen und zu

kopieren (z. B. Installation auf der Festplatte,

Sicherheitskopien) bliebt unberührt.

2. Der Anwender ist nicht befugt, Urhebervermerke

sowie sonstige Merkmale zur Identifikation

der Software und des Herstellers zu

entfernen oder zu verändern.

3. Der Anwender darf die Software auf

jeder ihm zur Verfügung stehenden geeigneten

Hardware einsetzen. Ein zeitgleiches Einspeichern,

Vorrätighalten oder Benutzen ist

dem Anwender - beispielsweise für einen Einsatz

durch mehrere Mitarbeiter - gestattet.

Der Einsatz der überlassenen Software ist

auch innerhalb eines Netzwerkes oder eines

sonstigen Mehrstations-Rechnersystems

zulässig.

4. Jeder Anwender steht dafür ein, dass im

Falle einer Weitergabe der Software der jeweilige

Erwerber die vorliegenden Software-Überlassungsbedingungen

anerkennt und in sämtliche

sich hieraus ergebenden Rechte und

Pflichten des Anwenders eintritt. Im Falle der

Weitergabe sind sowohl der bisherige Anwender

als auch der neue Anwender verpflichtet,

uns unter Angabe des vollständigen Namens

und der vollständigen Anschrift des neuen

Anwenders schriftlich über die Weitergabe zu

informieren.

Im Falle der Weitergabe sind dem neuen

Anwender die Software im vollständigen

ursprünglichen Lieferumfang, sämtliche nachfolgenden

aktualisierten Versionen (Updates)

sowie sämtliche Programmkopien einschließlich

gegebenenfalls vorhandener Sicherheitskopien

zu übergeben oder nicht übergebene

Kopien zu vernichten. Mit der Weitergabe

erlischt das Recht des bisherigen Anwenders

zur Programmnutzung.

5. Mängelansprüche

14

1. Die gelieferte Software ist frei von

Sachmängeln, wenn sie die Funktionen erfüllt,

die in der bei Vertragsabschluss gültigen Programmbeschreibung

enthalten sind oder

gesondert vereinbart wurden. Wir übernehmen

keine Gewähr dafür, dass die Funktionen

des Programms den Anforderungen des

Anwenders entsprechen.

2. Voraussetzung der Mängelhaftung ist

die Reproduzierbarkeit eines Mangels. Der

Anwender hat diesen ausreichend zu

beschreiben.

3. Ist die Software mangelhaft, werden wir

den Mangel nach unserer Wahl innerhalb

angemessener Frist kostenlos entweder

durch Nachbesserung oder Lieferung von

mangelfreier Software beheben (Nacherfüllung).

4. Mängelrügen gemäß vorstehender Ziffer

sind unverzüglich zu erheben, spätestens

innerhalb von 2 Wochen nach Lieferung. Mängel,

die auch bei sorgfältigster Überprüfung

innerhalb dieser Frist nicht entdeckt werden

konnten, sind unverzüglich, spätestens aber 2

Wochen nach ihrer Entdeckung zu melden.

5. Mängelansprüche verjähren innerhalb

einer Frist von 12 Monaten ab Lieferung.

Bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder

der Gesundheit und bei einer vorsätzlichen

oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung durch

uns sowie bei arglistigem Verschweigen eines

Mangels oder bei Übernahme einer Beschaffenheitsgarantie

gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.

6. Für Schadenersatzansprüche gilt im

Übrigen § 6. Weitergehende Ansprüche des

Anwenders wegen Mängeln sind ausgeschlossen.

14028 Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013


Anhang

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Software-Überlassungsbedingungen

6. Haftung

1. Für Schäden, die nicht an der Software

selbst entstanden sind, - insbesondere für

ausgebliebene Leistungsergebnisse des Einsatzes

der Software, entgangenen Gewinn,

mittelbare Schäden und Folgeschäden - haften

wir nur

• bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,

• wegen schuldhafter Verletzung des Lebens,

des Körpers oder der Gesundheit,

• wegen arglistigen Verschweigens eines

Mangels oder Übernahme einer Beschaffenheitsgarantie

oder

• nach dem Produkthaftungsgesetz für Personenschäden

oder für Sachschäden an privat

genutzten Gegenständen.

2. Darüber hinaus haften wir wegen Verletzung

wesentlicher Vertragspflichten auch bei

leichter Fahrlässigkeit. In diesem Fall

beschränkt sich unsere Haftung jedoch auf

den im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses

typischen und vernünftigerweise vorhersehbaren

Schaden.

3. Falls wir haften, wird die Haftung für

Datenverlust auf den typischen Wiederherstellungsaufwand

beschränkt, der bei regelmäßiger

und Gefahr entsprechender Anfertigung

von Sicherungskopien durch den

Anwender eingetreten wäre.

4. Die vorstehenden Regelungen gelten in

gleichem Umfang für unsere Erfüllungs- und

Verrichtungsgehilfen.

5. Eine Änderung der Beweislast zum

Nachteil des Anwenders ist mit den vorstehenden

Regelungen nicht verbunden.

7. Obhutspflicht

Der Anwender hat durch geeignete Vorkehrungen

Sorge zu tragen, dass ein unbefugter

Zugriff Dritter auf das Programm sowie die

Dokumentation verhindert wird. Die Originaldatenträger

sowie die Sicherungskopien sind

an einem gegen unberechtigten Zugriff Dritter

gesicherten Ort aufzubewahren. Der Anwender

hat die Erfüllung seiner Verpflichtungen

aus diesem Vertrag sowie der einschlägigen

Regelungen des Urheberrechtsgesetzes

durch geeignete Maßnahmen gegenüber seinen

Mitarbeitern und ggf. anderen Personen,

denen Zugang zu den Programmen gestattet

ist, sicherzustellen.

8. Sonderregelungen für Planungssoftware

1. Planungssoftware dient der Unterstützung

des Anwenders bei der Planung von Kesselanlagen

bei ausschließlicher Verwendung

von Produkten, die von uns geliefert werden.

Für die Auswahl des zu verwendenden Materials

in der benötigten Komponente ist allein der

Anwender verantwortlich.

2. Die Nutzung gemäß § 3 dieser Software-Überlassungsbedingungen

ist auf einen

Einsatzbereich gemäß vorstehender Ziffer

beschränkt.

3. Der Einsatz der Planungssoftware entbindet

den Anwender nicht von seiner Pflicht,

die jeweilige Projektaufgabe unter Beachtung

der ihm obliegenden Sorgfaltspflicht gemäß

seiner Tätigkeit, den anerkannten Regeln der

Technik sowie den gültigen Bestimmungen

und DIN-Normen zu prüfen und ggf. zu korrigieren.

Für fehlerhafte oder unvollständige Eingaben

sowie für falsche Material- und Komponentenwahl

bei Benutzung der Planungssoftware,

sowie für etwaige Folgen, die sich aufgrund

der Verwendung der Planungssoftware

auf uns fremden Produkte ergeben, haften wir

nicht.

9. Sonderregelung für Software für Datenfernübertragung

Abweichend von § 4 Ziff. 3 dieser Software-

Überlassungsbedingungen ist innerhalb einer

Netzwerksnutzung die Zahl der erlaubten

Mehrfachnutzung nicht beschränkt.

10. Schlussbestimmungen

1. Ergänzend zu diesen Software-Überlassungsbedingungen

gelten die Allgemeinen

Verkaufs-, Lieferungs- und Zahlungsbedingungen

(für den Buderus-Vertrieb) in der bei Vertragsabschluss

geltenden Fassung.

2. Sollte eine Bestimmung in diesen Software-Überlassungsbedingungen

unwirksam

sein oder werden, so wird hiervon die Wirksamkeit

aller sonstigen Bestimmungen oder

Vereinbarungen nicht berührt.

Bosch Thermotechnik GmbH

Stand: 02/2013

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Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013 14029


14

Notizen

14030 Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013


Notizen

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Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013 14031


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Notizen

14032 Katalog Teil 1 – Kleinanlagen – 2013

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