Gemeindebrief 2012 Januar Februar - Kirchengemeinde Sechshelden

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Gemeindebrief 2012 Januar Februar - Kirchengemeinde Sechshelden

JAHRGANG 33 GEMEINDEBRIEF 1/2012

JAN./FEB.

pflanzen

-

wachsen

-

Frucht

bringen

www.kirchengemeinde-sechshelden.de

Predigtreihe: Glaube am Montag Seite 9

Allianz-Gebetswoche Seite 10

Kirche und Staat Seite 24


2 Inhalt

Titelfoto: Renate Best

3 - 4 Zum Nachdenken

5 Freud und Leid

6 - 7 Geburtstage

8 Diakonie

9 Predigtreihe: Glaube am Montag

10 -12 Internationale Gebetswoche

13 Fastenaktion der EKD: 7 Wochen ohne falschen Ehrgeiz

14 Religion für Einsteiger

15 Glaubensgespräche mit dem Heidelberger Katechismus

16 - 17 Termine: Frauen / Männer / Jugend

18 Termine: CVJM und Landeskirchliche Gemeinschaft

19 Gottesdienstplan

20 Informationen aus dem KIrchenvorstand

21 Pinnwand

22 Aktion „Christbaum“ des CVJM

23 Anmeldung zur Gemeindefreizeit

24 - 25 Neue Informationsreihe: Kirche und Staat

26 - 28 Rückblick: Weihnachtsmarkt der Dorfvereine

29 Erinnerungen - Momente der Vergangenheit

30 - 33 Aus dem Kindergarten

34 Kinderseite

35 Präses Nikolaus Schneider zur Jahreslosung 2012

Redaktionsschluss für die März/April-Ausgabe 2012: Mi., 22.Febr. 2012

Impressum

Herausgeber: Kirchenvorstand der Ev. Kirchengemeinde Sechshelden

E-Mail: ev.kirchengemeinde.sechshelden@ekhn-net.de

Redaktion (V.i.S.d.P.): Dieter Best Reuterweg 20 35708 Haiger-Sechshelden

Redakteure: siehe jeweiligen Artikel

Druckerei: Ev. Regionalverwaltung Herborn-Biedenkopf

Auflage: 780 Exemplare, Erscheinungsweise: zweimonatlich


Zum Nachdenken

3

Jesus Christus spricht:

Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.

(2. Kor 12,9)

Liebe Leserin, lieber Leser,

ein großes Wort ist uns da über das

neue Jahr geschrieben. Es gehört für

mich zu den Geheimnissen Gottes,

dass seine Kraft ausgerechnet in der

Schwachheit groß und mächtig wird.

Manchmal sitzen wie vor Problemen

und Sorgen, wie ein Kaninchen vor der

Schlange, manche Angst kann in unseren

Herzen übermächtig werden, so

dass sie uns fast lähmt. Schwachheit

und Krankheit kennen wir, auch in unserer

Gemeinde und oft genug verstehen

wir nicht, inwiefern man hier noch

von der Größe und die Stärke unseres

Gottes reden kann.

Wenn ich mir die Jahreslosung genauer

betrachte, fallen mir ein paar Dinge

ins Auge, die ich mit Ihnen teilen will.

Wenn man den Vers noch genauer

übersetzt, heißt er: „Denn die (od. meine)

Kraft kommt in der Schwachheit zur

Vollendung.“ Und der ganze Vers 9a

heißt: Und er hat zu mir (ein für allemal)

gesagt: lass dir an meiner Gnade

genügen, denn meine Kraft kommt in

der Schwachheit zur Vollendung.“

Die Korinther hätten gerne einen starken

Apostel, dem sie nachfolgen, jemand,

der nach außen etwas darstellt,

ein perfekter Redner, jemand zu dem

man aufschauen kann und der immer

für alle Lösungen hat. Und Paulus

selbst kennt sein eigenes Leben und

weiß, dass er ihnen das nicht bieten

kann, er redet im gleichen Kapitel sogar

von einem „Pfahl im Fleisch“, eine

Krankheit oder eine Schwäche, von der

er nicht loskommt und die ihn sehr niederdrückt,

seine eigene Kraft beschränkt.

Und er bittet Jesus Christus

das von ihm zu nehmen und in diese

Situation hinein spricht Jesus ihn an:

Lass dir an meiner Gnade genügen,

meine Kraft kommt in der Schwachheit

zur Vollendung!

Paulus, ihr Korinther, ihr Schwachen,

ihr Sechsheldener, ihr Menschen egal

wo ihr seid und wie es euch geht:

Schaut nicht darauf, was nach Menschen

Weise Stärke bedeutet, schaut

nicht auf die großen Zahlen, schaut

nicht auf Eure Gerechtigkeit, schaut

nicht allein auf das, was ihr meint, das

ein glückliches Leben ausmacht, lass


4 Zum Nachdenken

euch an meiner Gnade genügen, verlasst

euch nicht darauf, was ihr könnt

und wozu ihr fähig seid. Setzt alle Eure

Erwartungen nur auf meine Gnade,

meine Kraft kommt erst richtig zum

Ziel, wenn ich wirken kann an euch

und durch euch, unabhängig von eurem

Können und Vermögen.

Es gab immer Christen, die genau das

in ihrem Leben erfahren haben, eigene

Krankheit, Schicksalsschläge und

die gerade auch aus diesen Erfahrungen

heraus, Gottes Wirken in besonderer

Weise erfahren durften.

Ich wünsche Ihnen für das 2012, dass

Sie in diesem Jahr Gottes große Kraft

erfahren dürfen, unabhängig von Ihrem

eigenen Können und Vermögen!

Gottes reichen Segen wünschen wir

Ihnen für das neue Jahr!


Freud und Leid

5

Getauft wurde in

unserer Gemeinde:

am 04.12.2011

Emma Ritschel

Tochter von Linda Ebener

und Markus Ritschel

Taufspruch:

Habe ich dir nicht befohlen:

Sei mutig und stark? Fürchte dich also

nicht und hab keine Angst; denn der Herr,

dein Gott, ist mit dir bei allem,

was du unternimmst.

Josua 1,9 (EU)

Vater wir bitten dich, segne Emma und ihre Eltern und hilf ihnen,

ihr Kind zum Glauben zu führen. Mache sie zu einem lebendigen Glied

deiner Gemeinde.

Bestattet wurde in

unserer Gemeinde:

am 26.11.2011

.

Edwin Sahm

verstorben im Alter von 81 Jahren

Text:

Nicht allein aber das, sondern wir rühmen

uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen,

dass Bedrängnis Geduld bringt, Geduld aber

Bewährung, Bewährung aber Hoffnung,

Hoffnung aber lässt nicht zuschanden

werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen

in unsre Herzen durch den Heiligen

Geist, der uns gegeben ist.

Römer 5, 3-5


6 Geburtstage

H

erzliche

erzliche Glück- und

Segenswünsche an alle

Geburtstagskinder

03.01. Brunhilde 75 Jahre

15.01. Anna Marie 73 Jahre

17.01. Karl-Werner 71 Jahre

19.01. Hans 80 Jahre

19.01. Reiner 70 Jahre

19.01. Irene 70 Jahre

22.01. Maria 86 Jahre

23.01. Gerhard 71 Jahre

27.01. Martin 72 Jahre

28.01. Helene 80 Jahre

28.01. Erika 74 Jahre

29.01. Horst 71 Jahre

31.01. Hildegard 86 Jahre

31.01. Heide 71 Jahre

03.02. Hannelore 79 Jahre

04.02. Karin 72 Jahre

17.02. Willi 74 Jahre

17.02. Walter 73 Jahre

19.02. Günter 73 Jahre

20.02. Erhard 73 Jahre

23.02. Loni 75 Jahre

24.02. Hilde 85 Jahre


Geburtstage

7


8 Diakonie

Kurs für „Häusliche Krankenpflege“

bei der Diakoniestation Haiger

Vom 13. Februar 2012 bis 12. März

2012 finden in der Diakoniestation

Haiger neun Abende zum Thema

„Häusliche Krankenpflege“ statt.

Sie lernen dort alles, was bei der Pflege

zu Hause zu beachten ist und erhalten

Anleitung und Hilfestellung im

Umgang mit Pflegebedürftigen.

Neben medizinischen Themen wie

Herz und Kreislauf, Atmung und Puls,

steht natürlich der alte, kranke oder

hilfsbedürftige Mensch im Mittelpunkt

der Kursabende. Weiter Themen sind

unter anderem „Dem Sterbenden beistehen“,

„Selbstpflege“, Pflegehilfsmittel

und die Pflegeversicherung.

Außerdem soll das theoretisch Erlernte

auch praktisch am Krankenbett geübt

werden.

Die Teilnahme an den Kursen ist

kostenlos. Die Finanzierung wird von

der Barmer Ersatzkasse übernommen.

Nach Beendigung der Kurse erhalten

die Teilnehmer ein Zertifikat.

Unter den Telefon-Nummern

02773 / 92 19 11 und 92 19 0

können sich Interessierte anmelden

bzw. werden Auskünfte oder Fragen

beantwortet.

Diakoniestation Haiger, Obertor 20, 35708 Haiger

Tel.: 02773 / 92190, Fax: 02773 / 921917

Sprechzeiten: Mo.-Fr. 7.30-16.00 Uhr

Email: info@diakoniestation-haiger.de


Predigtreihe: Glaube am Montag

9

Das 2012 steht in zahlreichen Gemeinden

auch unter dem Thema

„Glaube am Montag“. Dieses Themenjahr

ist eine Initiative zahlreicher landes-

und freikirchlicher Einrichtungen,

Verlage, Verbände (u.a. Bibellesebund,

Bund der FEG, Deutsche Ev.

Allianz, Campus f. Christus, Christen

in der Wirtschaft, ERF; SMD, Willow

Creek Deutschland, und ganz viele

andere).

„Glaube am Montag“ soll einladen,

dass wir uns auf einen gemeinsamen

Lernprozess begeben. Was heißt eigentlich

Christsein mitten in der Woche,

also auch am Montag, Dienstag,

Mittwoch, usw.? Was heißt es Christ

zu sein, wenn ich auf der Arbeit bin,

oder mit meiner Familie zusammen

bin oder einfach im Supermarkt einkaufe?

Was heißt es Christsein zu leben

auch über den Sonntag hinaus?

Was bedeutet es jeden Tag in der Woche

zu wissen, dass Gott bei mir ist

und ich zu Gott gehöre und nicht aufhöre

aus seiner Gnade zu leben, jeden

Tag?!

„Glaube am Montag“, dazu wollen

auch wir uns einladen lassen und haben

wieder einen Kanzeltausch geplant,

hier die Themen und Termine:

Sonntag, 29.01.2012

14 Uhr

Glaube am Montag:

Auf der Arbeit

Pfrv. Sonja Oppermann

Sonntag, 05.02.2012

9.30 Uhr

Glaube am Montag:

In meinem Dorf

Pfr. Stefan Fetscher

Sonntag, 12.02.2012

9.30 Uhr

Glaube am Montag:

In der Familie

Pfr. Michael Böckner

Weitere Informationen zu „Glaube am Montag“: www.glaube-am-montag.net


10 Allianz-Gebetswoche

Internationale Gebetswoche vom 08.01. - 15.01.2012

Verwandelt durch Jesus Christus

„Komisch!“ sagte meine Oma. „Man

wird ganz anders!“

Was war passiert? Ihr Enkel war nach

Wetzlar gezogen. War Redakteur

beim Evangeliums-Rundfunk geworden.

Was Oma schade gefunden hatte.

Denn nun konnte sie ihn nur noch

selten sehen. Was aber irgendwie

auch ganz praktisch war. Denn sie

konnte ihn hören. Der „Junge“ nämlich

machte nun Radiosendungen. Und

die schafften es bis in ihre kleine

Dachwohnung im Sauerland.

Also fing Oma an den ERF zu hören.

Und Opa auch. Um den Jungen zu

hören. Aber irgendwann war das nicht

mehr der einzige Grund. Das Programm

aus Wetzlar hatte seinen festen

Platz im Tagesablauf der beiden

alten Leute gefunden.

Und dann sagte Oma diesen Satz. Eines

Tages. „Komisch! Man wird ganz

anders!“

Durch den ERF? Nein, wohl eher

durch das Wort Gottes, das da Tag für

Tag ausgestrahlt und ausgelegt wurde.

Sie waren vorher keine Atheisten

gewesen, beileibe nicht. Aber Gott

war ihnen doch nie so nahe gekommen,

dass sie „mein Gott“ hätten sagen

können. Nun konnten sie.


Allianz-Gebetswoche

11

Irgendwann sind beide mit diesem

Gott eingeschlafen. Und im selben

Moment, da bin ich ganz sicher, in einem

anderen Leben, einer anderen

Welt wieder aufgewacht.

Menschen werden anders, wenn sie

es mit Gott zu tun bekommen, mit seinem

guten Wort. Menschen werden

verwandelt, wenn ihnen der Gekreuzigte

und Auferstandene begegnet.

Das wollen wir bedenken in dieser

Woche. Davon wollen wir einander erzählen.

Dafür wollen wir Gott danken.

Und ihn gleichzeitig bitten, dass er damit

nicht aufhört. „Ein Christ ist im

Werden und nicht im Ge-wordensein“,

schreibt Martin Luther. Was ein Ernüchterungssatz

ist! Nie sind wir fertig.

Nie ist er fertig mit uns. Was aber vor

allem ein Hoffnungssatz ist! Für uns,

für unsere Gemeinden, für die Evangelische

Allianz! Nichts muss so bleiben

wie es ist.

Jürgen Werth,

Vorstandsvorsitzender von ERF-Medien,

von 2007 bis 2011 Vorsitzender

der Deutschen Evangelischen Allianz

Die Allianz-Gebetswoche im Radio und Internet

Sie wollen sich noch einmal intensiv

mit dem Tagesthema befassen. Sie

haben nicht an jedem Abend Gelegenheit,

eine öffentliche Veranstaltung zu

besuchen, möchten die Anliegen der

Allianzgebetswoche aber dennoch vor

Gott bringen und sich dabei im Gebet

leiten lassen. Dann schalten Sie ERF

Plus (vormals ERF Radio) ein.

Jeden Abend um 20 Uhr hören Sie ein

Grundsatzreferat, ein vertiefendes Gespräch

und eine Hinleitung zum Gebet.

Am Mikrofon sitzen Menschen, die in

der Allianz Verantwortung tragen. ERF

Plus begleitet die Allianzgebetswoche

ebenfalls morgens zwischen 6 und 9

Uhr. Außerdem können Sie die Sendungen

jederzeit im Internet anhören

oder als mp3 auf Ihren PC oder Ihr

mobiles Telefon laden.

Kurze Berichte und Gebetsimpulse

zum Tagesthema in „Aufgeweckt“ zwischen

6 und 9 Uhr.

Kompakte und ausführliche Gedanken

und Gebete im Abendprogramm

von ERF Plus um 20.00 Uhr.

Alle Sendungen sind zu empfangen

über

Satellit digital (DVB-S): ASTRA

DAB+

Kabel in einigen Bundesländern

Internetstream und Downloads:

www.erf.de/gebetswoche

ERF Radio über Telefon:

09 31 / 6 63 99 – 28 43

Genaueres erfahren Sie im ERF Magazin

ANTENNE und im Internet

unter www.erfplus.de

Entnommen aus Allianz-Gebetsheft


12 Allianz-Gebetswoche

Die Allianz-Gebetswoche in Sechshelden

Alle Veranstaltungen finden im CVJM-Vereinshaus statt.

Sonntag

08. Jan.

14.00 Uhr

mit

Pfarrer

Müller

1.Korinther 15,

51–52,55–57

Verwandelt

durch den

Auferstandenen

Montag

09. Jan.

20.00 Uhr

mit

Armin

Schnurr

1. Petrus 2,

21–25

Verwandelt durch den

Leidenden

Dienstag

10. Jan.

20.00 Uhr

mit

Mirko

Merten

Psalm 2,

1–8

Verwandelt durch den

König

Mittwoch

11. Jan.

20.00 Uhr

mit

Ulrich

Rink

Römer 12,

17–21

Verwandelt durch den

Überwinder

Donnerstag

12.Jan.

20.00 Uhr

mit

Pfarrvikarin

Sonja

Oppermann

Johannes 20,

19–23

Verwandelt durch den

Auftraggeber

Freitag

13.Jan.

20.00 Uhr

mit der

Sportgruppe

Johannes 15,

11–15

Verwandelt durch den

Freund

Samstag

14.Jan.

20.00 Uhr

mit

Karl-Hans

Metz

2. Korinther 3,

17–18

Verwandelt durch seinen

Geist

Sonntag

15.Jan.

14.00 Uhr

mit

Gundolf

Thomas

Offenbarung 3,

21

Verwandelt durch den

Vollender


7 Wochen ohne - Die Fastenaktion der Ev. Kirche

13

Die Fastenaktion der Ev. Kirche 2012:

GUT GENUG - 7 Wochen ohne falschen Ehrgeiz

„Jeden Tag ein bisschen besser“ – mit

diesem Slogan preist nicht nur die

Werbung ihren Ehrgeiz. Auch Eltern,

Lehrer, Arbeitgeber könnten in das

Credo einstimmen. Nach den jüngsten

Erfolgen werden immer gleich die neuen

Ziele ausgerufen. Was gestern gut

war, muss morgen überboten werden:

Die Skala ist nach oben immer offen.

Jeder könnte -besser, schneller, attraktiver

sein.

-Karriere, Körper, gut gepflegte Netzwerke

– alles Aktivposten in einem Leben

voller -Potenziale und Optionen.

Bildung, Schönheitsbehandlungen,

Therapien: ein Heer an Dienstleistern

steht bereit, um aus uns allen das

Letzte rauszuholen. Das Bekenntnis

zu Grenzen und Schwächen käme einer

Bankrotterklärung der eigenen

Chancen gleich.

„7 Wochen ohne falschen Ehrgeiz“,

das klingt auf diesem Hintergrund wie

eine Aufforderung zum Scheitern, ein

Lockruf der Sünde in einer optimierten

Welt. „Gut - genug!“, lautet die Botschaft,

die wir Ihnen dafür mit auf den

Weg geben. Sieben Fastenwochen

lang dürfen Sie’s gut genug sein -

lassen und den Blick schulen für den

Punkt, wo’s reicht. Darf Zufriedenheit

aufkeimen mit dem Gegebenen, dem

Geschenkten. Darf Wissen aufleuchten

um die Unverfügbarkeit des

Glücks.

Als Christen ist uns gesagt: Jenseits

allen Werkelns hat der Mensch einen

Wert an sich. Du hast ihn wenig niedriger

gemacht als Gott, mit Ehre und

Herrlichkeit hast du ihn gekrönt, so besingt

Psalm 8 Gottes gute Schöpfung,

den Menschen. „Gut genug!“ – damit

stimmen wir ein in dieses Lob und entdecken

die Gnade, mit der wir gesegnet

sind.

Arnd Brummer,

Geschäftsführer der Aktion

„7 Wochen Ohne“


14 Religion für Einsteiger

Religion für Einsteiger

HEILIGE FAMILIE -

HAT GOTT ELTERN ?

„Er kommt aus seines Vaters Schoß

und wird ein Kindlein klein“, schmettert

der Knabenchor. Die Chorleiterin will

es wissen. „Was meint ihr: Wer ist

denn mit dem Kindlein gemeint?“, fragt

sie in die Runde. Ein schmächtiger

Junge meldet sich. „Jesus“, sagt er.

„Richtig“, sagt die Chorleiterin. Dann

erklärt sie die nächste Strophe:

„Gleich singen wir, wie Gott ein Kind in

der Krippe wird.“ Der Junge meldet

sich wieder: „Ist das Kind in der Krippe

Gott?“ - „Ja“, sagt die Chorleiterin, „so

kann man das sagen.“ - „Hat Gott Eltern?“,

fragt der Junge. Die Chorleiterin

stutzt. So hat sie noch nie darüber

nachgedacht.

Ganz abwegig ist die Frage nicht.

Christen sprechen oft so von Gott, als

habe er eine Familie. Es gibt einen

Gottessohn, gezeugt von Gottvater

und geboren von der Gottesmutter

Maria. Spätestens am Karfreitag wird

es dann allerdings schwierig mit den

Verhältnissen innerhalb der göttlichen

Familie. Da heißt es, Gott selbst sterbe

den Tod am Kreuz. Doch in den

Momenten zuvor betet der dem Tode

Geweihte: „Mein Gott, mein Gott, warum

hast du mich verlassen?“

(Markusevangelium 15, 34).

Gottheit und Menschenwelt sind in allen

monotheistischen Religionen voneinander

streng getrennt. Ihnen zufolge

hat Gott alle Menschen aus Staub

erschaffen. Gleichwohl nennen Juden

und Christen Gott einen Vater, manchmal

auch eine Mutter. Wenn sie das

tun, meinen sie damit aber nicht einen

Verwandtschaftsgrad, sondern ein besonders

inniges Gottesverhältnis. Gott

einen Vater zu nennen heißt, ihm zu

vertrauen, und zwar so, wie man seinem

irdischen Vater vertraut - oder

gern vertraut hätte.

In der Person Jesu Christi, von einer

menschlichen Mutter geboren, nimmt

Gott eine irdische Existenz an. Gott

wird ein wahrhaftiger Mensch. Und die

Menschen sollen es Gott gleichtun:

Sie sollen ebenfalls wahrhaftige Menschen

werden. Hat Gott also Eltern?

Nicht im wörtlichen Sinne. Gott ist

ewig und kann allein schon deshalb

keine Vorfahren haben. Gottvater und


Glaubensgespräche

15

Gottmutter sind Symbole. Sie deuten

auf eine innige Beziehung zu Gott hin.

Und als Gottessohn zeigt Gott den

Menschen, was wahre Menschlichkeit

ist.

Burkhard Weitz

Aus: „chrismon“, das evangelische

Monatsmagazin der Evangelischen Kirche.

www.chrismon.de

Glaubensgespräche mit

dem

Heidelberger Katechismus

Montag

02.01.2012

18.30 Uhr

Dillenburg

Ev. Gemeindehaus, Am Zwingel 3

50. Glaubensgespräch

Thema: "Gemeinschaft der Heiligen“ (Frage 55)

Referent:

Pfarrer Dr. Detlef Metz, Siegen

Montag

06.02.2012

18.30 Uhr

Steinbach

Ev. Gemeindehaus, Forsthausstraße

51. Glaubensgespräch

Thema: "Vergebung der Sünden“ (Frage 56)

Referent:

Prof. Dr. Georg Plasger, Neunkirchen


16 Termine Frauen, Männer, Jugend

EV. Frauenhilfe

Frauenstunden der

Nachmittagsgruppe:

Die nächsten Termine:

Alle Frauen unserer Gemeinde sind

ganz herzlich zu unseren

Frauenstunden eingeladen.

Jeweils montags 14.30 Uhr im

Dorfgemeinschaftshaus

09. Januar, 23. Januar

06. Februar, 20. Februar

Frauenstunden der

Abendgruppe:

Die nächsten Termine:

Jeweils dienstags um 19.00 Uhr

im Gemeindehaus:

17. Januar, 31. Januar

14. Februar, 28. Februar

Männer-Treff

Die nächsten Termine:

Einmal im Monat treffen sich Männer

unserer Gemeinde und zwar jeden

2. Mittwoch im Monat um 15.30 Uhr

im Gemeindehaus an der Kirche.

11. Januar,

08. Februar

Spielkreis Sechshelden

Wir treffen uns jeden Mittwoch von

9.30 - 10.30 Uhr im Gemeindehaus

der Evangelischen Kirche.

Eingeladen sind Eltern oder Betreuungspersonen

mit ihren Kindern

von 0-3 Jahren.

In den Weihnachtsferien findet kein

Krabbeltreff statt. Los geht es wieder

am 11. Januar.


Termine Frauen, Männer, Jugend

17

Frauen-Frühstück

Wir laden alle Frauen unserer Gemeinde

recht herzlich ein, mit uns gemeinsam

zur Ruhe zu kommen und

sich durch ein Frühstücksbuffet körperlich

und durch lebensnahe Andachten

geistlich zu stärken. Ihre Kinder

sind uns ebenfalls willkommen.

Der nächste Termin:

Niemand ist so reich, dass er darauf

verzichten kann, und keiner so arm,

dass er es sich nicht leisten kann! Es

kostet nichts und bringt doch viel ein.

Man kann es weder kaufen noch erbitten,

noch leihen oder stehlen. Es

erhält erst seinen Wert, wenn man es

verschenkt: Ein Lächeln!

Dienstag, 07. Februar, 9.00 Uhr

im Gemeindehaus.

Deutscher Frauen

Missions Gebets Bund

Die nächsten

Termine:

Die Frauen des Gebetskreises

DFMGB treffen sich jeden zweiten

Mittwoch im Monat um 9.45 im Gemeindehaus

und laden dazu recht

herzlich ein.

11. Januar, 08. Februar

Regelmäßige wöchentliche Veranstaltungen:

Große Jungenjungschar mittwochs 17.00 - 18.30 Uhr CVJM-Vereinshaus

TEEN-Treff mittwochs 18.00 - 19.30 Uhr Gemeindehaus

Kleine“ Jungschar donnerstags 17.00 - 18.30 Uhr CVJM-Vereinshaus

Jugendkreis donnerstags 19.45 Uhr CVJM-Vereinshaus

Große Mädchenjungschar freitags 17.00 - 18.30 Uhr CVJM-Vereinshaus

Jungscharsport Volleyball

Jungscharsport Fußball

freitags

19.00 Uhr

20.45 Uhr

W.-T.-Halle

Handball-Jugendtraining samstags 16.00 - 17.30 Uhr W.-T.-Halle


18 CVJM und Landeskirchliche Gemeinschaft

Herzliche Einladung zu

unseren Veranstaltungen im Januar:

Sa 07. 10.00 Aktion Christbaum und Waffelbacken siehe Seite 22

So 08. - So 15.

Allianzgebetswoche

Themen und Mitwirkende siehe Seite 12

Mi. 18. 20.00 Gebetsstunde mit Marko Best

So 22. 14.00

Gemeinschaftsstunde

Sarah Piskator berichtet vom Missionseinsatz in Kenia

Mi 25. 20.00 Gebetsstunde mit Martin Müller

So 29. 14.00 Gemeinschaftsgottesdienst in der Kirche

… und im Februar:

Weise mit Herr deinen Weg; ich will ihn

gehen in Treue zu dir. Psalm 86.11

Mi 01. 20.00 Gebetsstunde mit Sonja Oppermann

So 05. 14.00 Gemeinschaftsstunde mit Winfried Degenkolbe

Mi 08. 20.00 Gebetsstunde mit Jens Kilian

So 12. 14.00 Gemeinschaftsstunde mit Günter Weber

Mi 15. 20.00 Gebetsstunde mit Kurt Kilian

Fr 17. 20.00 CVJM-Jahreshauptversammlung

So 19. 14.00 CVJM-Gruppen berichten aus der Kinder- u. Jugendarbeit

Mi 22. 20.00 Gebetsstunde mit Pfarrer Müller

So 26. 14.00 Gemeinschaftsgottesdienst in der Kirche

Mi 29. 20.00

Offene Gebetsstunde mit Marcel Bernhardt

Text: Matthäus 6, 7 -13


Gottesdienstplan

19

Herzliche Einladung zu

unseren Gottesdiensten:

Neujahr

So 01.01.12

14.00 Uhr

Pfarrvikarin

Oppermann

Gottesdienst

Kollekte:

N.N.

1. So n Epiphanias

So 08.01.12

09.30 Uhr

Pfarrer

Rabe

Gottesdienst

Kollekte:

Für die Verbreitung der Bibel

in der Welt

(Bibelwerk Stuttgart)

2. So n Epiphanias

So 15.01.12

09.30 Uhr

3. So n Epiphanias

So 22.01.12

09.30 Uhr

Letzter So nach

Epiphanias

So 29.01.12

14.00 Uhr

Septuagesimä

So 05.02.12

09.30 Uhr

Sexagesimä

So 12.02.12

09.30 Uhr

Estomihi

So 19.02.12

09.30 Uhr

Invokavit

So 26.02.12

14.00 Uhr

Pfarrvikarin

Oppermann

Tillmann

Klein

Pfarrvikarin

Oppermann

Pfarrer

Fetscher

Pfarrer

Böckner

Uwe

Seibert

Pfarrvikarin

Oppermann

Gottesdienst

mit Abendmahl

Gottesdienst

Predigtreihe

Glaube am Montag

Gottesdienst

Predigtreihe

Glaube am Montag

Gottesdienst

Predigtreihe

Glaube am Montag

Gottesdienst

Gottesdienst

Gottesdienst

Kollekte:

Für die Arbeit mit Menschen

mit Behinderungen

Kollekte:

Für die eigene Gemeinde

Kollekte:

Für die „Frankfurter

Bibelgesellschaft „

(Bibelwerk der EKHN)

Kollekte:

Für die eigene Gemeinde

Kollekte:

Für die Suchtkrankenhilfe

Kollekte:

Für die eigene Gemeinde

N.N.


20 Aus dem KV

Spenden für die Gottesdienstkopien auf Sticks

(früher Kassettendienst)

sonntäglichen Gottesdienst nicht mehr

schaffen. Aber auch für jüngere Leute,

die familien- oder krankheitsbedingt

nicht zur Kirche kommen können,

bietet der Service die Möglichkeit, zuhause

am Gottesdienst teilzunehmen.

Unsere Kirchengemeinde bietet seit

Jahren den kostenlosen Service an,

den sonntäglichen Gottesdienst auf

Tonträger zu kopieren und an interessierte

Gemeindeglieder auszutragen.

Bei den Tonträgern handelte es sich

früher um Audio-Kassetten, heute benutzen

wir dazu USB-Sticks. Der Service

richtet sich hauptsächlich an ältere

Gemeindeglieder, die den Weg zum

Als Austräger sind zur Zeit tätig: Manfred

Groth, Paul Haas, Roland Georg,

Emmy Zastera und Erhard Burk. Vertretungsweise

werden auch Karl-Heinz

Lenz und Simone Becker gerne aktiv.

Alle Genannten tun diesen Dienst ehrenamtlich.

Aber trotzdem entstehen

Ausgaben für die "technische hardware"

und so freuen wir uns, dass von

den Nutzern dieses Dienstes gelegentlich

oder regelmäßig Spenden

eingehen.

Im Jahr 2011 kamen bis zum

11.12.2011 287,--Euro zusammen.

Im Namen des Kirchenvorstandes

danken wir dafür ganz herzlich.

Mitteilung aus dem Kirchenvorstand:

Frau Sigrid Haas ist am 16. August von Ihrem Amt als Kirchenvorsteherin zurückgetreten.

Bei allem Verständnis bedauern wir Ihre Entscheidung und möchten

uns ganz herzlich für Ihr langjähriges Engagement im Kirchenvorstand bedanken.

Eine Verabschiedung im Gottesdienst wird im neuen Jahr erfolgen.


Pinnwand

21

Stadtparlament ehrt Frau Anni Vahlsing

Frau Anni Vahlsing (unsere „Schwester Anni“) wurde am 14. Dezember 2011

mit dem Ehrenamtspreis der Stadt Haiger für ihr Engagement und ihre Verantwortung

für das dörfliche Gemeinwesen ausgezeichnet. Von ihrem persönlichen

Einsatz zum Wohle der Menschen in unserem Dorf hat auch die Kirchengemeinde

ganz erheblich profitiert. Wir bedanken uns bei „Schwester Anni“ für ihren

selbstlosen Einsatz und gratulieren ihr im Namen der Kirchengemeinde sehr

herzlich. Wir wünschen ihr und ihrer künftigen Arbeit Gottes Segen.


22 Aktion: Christbaum


Anmeldung zur Gemeindefreizeit

23

Gemeindefreizeit:

Erinnerung an den Anmeldeschluss: 28. Februar 2012

Anmeldung zur Gemeindefreizeit Euroville vom 7.-10. Juni 2012

Name(n): Alter: Zimmer:

(im Juni 2012) EZ DZ Mehrbett

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Adresse: ______________________________________________________

Telefon: ________________ E-Mail: ________________________________

Sonstiges (z.B. Vegetarier, Allergiker): _______________________________

Mitfahrgelegenheiten: Ich habe noch ___ Plätze frei.

Gesamtpreis: ____________ EUR

Kontoinhaber:

Kontonummer: 11 908

BLZ:

Verwendungszweck:

Ich benötige noch

___ Plätze.

wird bis zum 31. März 2012 auf

nachstehendes Konto überwiesen:

Ev. Regionalverwaltung Herborn-Biedenkopf

516 915 00 (Volksbank Eschenburg-Herborn)

KG Sechshelden, Gemeindefreizeit 2012 und Name


24 Kirche und Staat: Wie geht das?

Was versteht man unter der Trennung

von Staat und Kirche?

Staat und Kirche sind in Deutschland

voneinander getrennt. Keiner hat in

Bezug auf die jeweils eigene Zielsetzung

ein Bestimmungsrecht über den

anderen. Die Kirche hat ein Selbstbestimmungsrecht

und kann ihre eigenen

Angelegenheiten selbst regeln.

Das ist Ausdruck der Religionsfreiheit,

die das Grundgesetz garantiert .

Der Staat ist religiös neutral und darf

keine Religion wegen ihres Glaubens

bevorzugen. Dennoch sind Kirche und

Staat aufeinander bezogen. Der Staat

ist auf die Gesellschaft tragende Werteeinstellungen

und Grundhaltungen

seiner Bürger angewiesen. Diese entstehen

nicht von selbst und der Staat

hat nur begrenzt auf sie Einfluss - und

soll diesen letztlich auch nicht haben.

Diese rechtliche Stellung der großen

christlichen Kirchen in Deutschland ist

gerade im Hinblick auf andere Religionen,

zum Beispiel des Islam, immer

wieder Gegenstand von Diskussionen.

Zudem gibt es Forderungen, die angeblichen

Privilegien der Kirchen abzuschaffen.

Viele Menschen meinen,

dass es besser sei, wenn der Staat

alle Dinge regelt und organisiert, seien

es soziale Leistungen, Bildungsaufgaben

oder gar Weltanschauungen.

In einer sechsteiligen Serie will sich

unser Gemeindebrief im Jahr 2012

diesen Themen widmen. Die sechs

Stichworte, die in den einzelnen Artikeln

behandelt werden, lauten:

GB 01/2012: Subsidiarität

GB 02/2012: Kirchensteuer

GB 03/2012: Staatsleistungen

GB 04/2012: Diakonie

GB 05/2012: Kirchliche Schulen und

theologische Fakultäten

GB 06/2012: Feiertage/

Sonntagsschutz

Nebenstehend können sie den ersten

Teil dieser Serie lesen.

Weitere Informationen zu den Themen

gibt es auch im Internet unter

www.kirchenfinanzen.de

einer Website, die das Kirchenamt der

Evangelischen Kirche in Deutschland

(EKD) eingerichtet hat. Auf dieser

Website werden unterschiedliche Themenkomplexe

wie zum Beispiel:

Wie viel Staat braucht die Kirche?,

wird die Kirche subventioniert?,

wie verhält es sich eigentlich mit der

Militärseelsorge?, seit wann gibt es

Kirchensteuer und weshalb wurde sie

eingeführt? oder Fragen und Antworten

zur Kirchenfinanzierung,

ausführlich behandelt und erklärt.

Die GB-Redaktion


Kirche und Staat: Wie geht das?

25

SUBSIDIARITÄT

In der Bundesrepublik

Deutschland ist

der Staat nicht das

Maß aller Dinge,

sondern der

Mensch. In unserem

Grundgesetz heißt

es im berühmten ersten Artikel: „Die

Würde des Menschen ist unantastbar.

Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung

aller staatlichen Gewalt.“

Daraus folgt, wie im Artikel zwei des

Grundgesetzes festgelegt, das Recht

auf freie Entfaltung der Persönlichkeit.

Schon mit diesem Auftakt deutet sich

an, wie sich unser Staat verstanden

wissen will. Zum einen natürlich als

demokratischer Rechtsstaat, zum anderen

aber auch als Staat, der die Initiative

seiner Bürgerinnen und Bürger

schätzt. Und da spielt das Prinzip der

Subsidiarität eine große Rolle.

Unter Subsidiarität (von lateinisch:

subsidium = Hilfe, Unterstützung) wird

ein rechtliches und politisches Ordnungsprinzip

in Kirche, Staat und Gesellschaft

verstanden. Es stellt Eigenverantwortung

vor staatliches Handeln.

Dieses Prinzip ist einst von der

Reformierten Synode in Emden entwickelt

worden. Dort wurde im Jahre

1571 beschlossen, dass man Provinzial-

und Generalsynoden nur Fragen

vorlegen solle, die in den Sitzungen

der lokalen Versammlungen nicht entschieden

werden konnten, oder was

alle Gemeinden der Provinz angeht.“

Das heißt: Es soll nicht alles zentral

entschieden werden, sondern möglichst

viel „vor Ort“.

Dieses Prinzip besagt, dass gesellschaftliche

Aufgaben bei uns nicht zuerst

vom Staat, sondern in eigenverantwortlichem

Handeln von Individuen

und gesellschaftlichen Gruppierungen

gelöst werden sollen. Natürlich müssen

sich diese an Recht und Gesetz

halten und dürfen den Prinzipien des

Grundgesetzes nicht widerstreben. Zu

den Grundrechten gehört ausdrücklich

die Religions- und Bekenntnisfreiheit.

Insofern ist es ein Irrglaube zu meinen,

dass alles, was vom Staat komme,

„neutral“ sei. Der Staat selbst will und

darf keine religiösen und weltanschaulichen

Inhalte festlegen. Vielmehr gilt,

was der ehemalige Bundesverfassungsrichter

Ernst-Jürgen Böckenförde

im Jahre 1976 prägte: „Der freiheitliche,

säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen,

die er selbst nicht garantieren

kann.“

Das Prinzip der Subsidiarität findet

heute breite Anwendung sowohl in der

Europäischen Union als auch in der

Gestaltung der Rechtsbeziehungen

der Bundesrepublik Deutschland als

einem föderalen Staatssystem, das die

Eigeninitiative und das Engagement

ihrer Bürgerinnen und Bürger fördert

und fordert.

Abdruckmaterial

aus „Gemeindebrief

www.gemeindebrief.de


26 Rückblick: Weihnachtsmarkt der Vereine

Rückblick:

Weihnachtsmarkt der Ortsvereine

Nachdem der 1. Weihnachtsmarkt im

vergangenen Jahr von der Bevölkerung

so gut angenommen worden war,

entschlossen sich unsere Ortsvereine

für eine Wiederholung. Dieses bedurfte

natürlich wieder einer größeren Vorbereitungsarbeit.

Die allermeisten Vereine

hatten sich wieder beteiligt und

wirklich ansprechende Verkaufsstände

aufgebaut. Man konnte sehen dass da

Leute am Werk waren, die selbst großen

Gefallen an dieser Veranstaltung

hatten.

Nachdem die Veranstaltung durch unsere

Pfarrvikarin S.K. Oppermann und

meine Wenigkeit eröffnet worden war,

folgte als erster Programm-Punkt der

Auftritt der Kindergartengruppe. Als

nächstes trug der Christliche Chor 3

Lieder vor. Anschließend war dann der

MC des MGV mit 3 Liedvorträgen

dran. Danach hatten dann die Kinder

der Grundschule ihren Auftritt. Die Flötengruppe

rundete dann das Programm

mit ihren Darbietungen ab.


Rückblick: Weihnachtsmarkt der Vereine

27

Um 17:00 Uhr war es dann soweit:

Der Weihnachtsmann wurde auf dem

Gelände des Weihnachtsmarktes gesichtet.

Interessant zu sehen wie die

Kinder der unterschiedlichen Altersgruppen

seine Anwesenheit empfanden.

Gegen 19:00 Uhr klang dann das

Markttreiben allmählich aus.

Obgleich das Wetter an diesem Tag

nicht so richtig mitspielte war der

Markt erstaunlicherweise gut besucht.

Das macht Mut für weitere Veranstaltungen

dieser Art.

Die aufgestellte Box zur Aufnahme der

Vorschläge für evtl. notwendige Anschaffungen

enthielt zum Schluß der

Veranstaltung nur sehr, sehr wenige

Anregungen, die am 26.01.12 bei der

abschließenden Sitzung der Veranstalter

zur Auswertung kommen.


28 Rückblick: Weihnachtsmarkt der Vereine

Bleibt mir nur noch, all den fleißigen

Mitwirkenden meinen allerherzlichsten

Dank zu sagen. Wir haben gezeigt,

dass es auch bei widrigem Wetter

möglich ist eine derartige Veranstaltung

durchzuziehen.

Da fällt mir gerade noch die Bitte unseres

Hausmeisters vom DGH ein. Er

vermisst einige Gegenstände aus dem

DGH, die bestimmt im „Eifer des Gefechtes“

abhanden kamen. Vielleicht

fällt ja dem einen oder anderen beim

Lesen dieser Zeilen wieder ein, dass

etwas irrtümlicherweise in seinem

Korb landete.

Erwin Klein

Verwaltungsbeauftragter

der Stadt Haiger

Alle Fotos

auf den

Seiten

26 - 28:

Erwin Klein


Momente der Vergangenheit

29

Erinnerungen sind wertvoll

Momente der

Vergangenheit

In dieser Ausgabe unseres GB setzen

wir die Reihe mit Erinnerungen von

Karl-Heinz Lenz an seine Schulzeit

fort.

Schulzeit:

Im April 1946 wurden wir eingeschult.

21 Jungen und 7 Mädels, eine starke

Klasse mit deutlichem männlichem

Überhang. Vom 1. Schultag ist mir die

Schultüte mit einigen wenigen Süßigkeiten

und die große Brezel, die vom

hiesigen Bäcker eigens gebacken wurde,

und unsere erste Lehrerin, Fräulein

Sauerteig, schon des Namens wegen,

in Erinnerung geblieben. Die typischen

Klappbänke und der Geruch

nach eingölten Dielen ist noch allgegenwärtig.

Sommer- und Wintermode:

Kurze Hosen, hohe Schuhe und gestrickte

Kniestrümpfe, das war unsere

Schuluniform.

Schuhe waren 1945/46 Mangelware.

Ein Großonkel war in Haiger Ortspolizist,

dieser hatte Beziehungen zu einem

Schuhmacher und so war es

möglich nach einigem Anpassen ein

Paar neue Schuhe zu bekommen.

(Damals wie heute ist Beziehung einiges

wert.) Diese waren zunächst etwas

groß, aber man wächst ja hinein.

Ansonsten war im Sommer Barfuss

Angesagt. Lederhosen waren eine

beliebte Hosenbekleidung, strapazierfähig

und pflegeleicht.

Im Winter waren „Leib- und Seelhose“

(ein Teil aus Unterhemd und Unterhose

mit vorne und hinten einem

Schlitz wegen dem besseren Zugang)

die gängige Unterbekleidung, dazu

aus Schafwolle gestrickte lange

Strümpfe die mit Gummiband am Leibchen

befestigt waren. Kurze Hose und

Pullover und Jacke, fertig war die Winterbekleidung.

Wenn wir nachmittags draußen gewesen

waren und nach Hause kamen,

war der freie Teil zwischen Strumpf

und Hose tiefrot und brannte dann

richtig, wenn wir ans Warme kamen.

Die Schafwollstrümpfe kratzten an den

Beinen wie verrückt und es kostete jedes

Mal Überwindung diese anzuziehen.

Ich hatte wohl - heute würde man

sagen eine Allergie - gegen die Schafwolle.

Meine Beine waren abends voller

Pusteln und die Strümpfe klebten

richtig an den Beinen fest. Unter Tränen

und mit Kernseifenlauge wurden

die Strümpfe langsam von den Beinen

getrennt. Eine Prozedur für einen Siebenjährigen,

die schon einiges abverlangte.

Ein Gutes hatte die Sache:

Oma und Eltern hatten eingesehen,

dass ich keine Wollstrümpfe mehr tragen

konnte. Was ich danach als Ersatz

getragen habe, habe ich ganz

einfach vergessen.

Karl-Heinz Lenz


30 Aus dem Kindergarten

Unser Weihnachtsmusical

Im Rahmen eines Familiengottesdienstes

zum 1. Advent führten die

Kinder ihr Weihnachtsmusical „Die

Weihnachtsgeschichte“ auf.

Da gab es Maria und Joseph, die Hirten,

die ihre Arbeit auf dem Feld verrichten

und natürlich die Engel, mit einem

imposanten Auftritt. Das Besondere

an dem aus vielen bekannten

Liedern zusammengestellten Musical,

waren die bemerkenswerten solistischen

Einlagen der Kinder. Sogar die

jüngeren Kinder trauten sich, ein Solo

zu singen.

Bei dem Lied „Kleine Kerze leuchte“,

das von 4 Kindern alleine gesungen

wurde, staunten die Zuschauer nicht

schlecht über den Mut und das Selbstbewusstsein

der kleinen Sänger.

Insgesamt waren die Kinder mit Be-

Das an dieser Stelle im GB

aufgenommen Bild wurde

zum Schutz der

Kinder aus der Internet-

Version des Gemeindebriefes

entfernt.


Aus dem Kindergarten

31

geisterung dabei und man merkte

ihnen die Freude am Singen und Theaterspielen

an.

Die Lieder „Leuchten wieder Kerzen“

und „Gloria“ stimmten die Zuhörer in

wunderbarer Weise auf die beginnende

Advents- und Weihnachtszeit ein.

Am Mittwoch führten die Kinder das

Stück noch einmal im Rahmen eines

Großeltern-Nachmittags in der Kirche

auf. Danach wurden die Großeltern in

der Kita mit leckerem Kuchen und Kaffee

verköstigt.

Danke an den Elternausschuss für

den gespendeten leckeren, selbstgebackenen

Kuchen.

Das an dieser Stelle im GB

aufgenommen Bild wurde

zum Schutz der

Kinder aus der Internet-

Version des Gemeindebriefes

entfernt.


32 Aus dem Kindergarten

Das an dieser Stelle im GB

aufgenommen Bild wurde

zum Schutz der

Kinder aus der Internet-

Version des Gemeindebriefes

entfernt.


Aus dem Kindergarten

33

Vielen Dank auch an den

Sportverein, die Feuerwehr und

alle Teilnehmer fuer ein

gelungenes und stimmungsvolles

Laternenfest.

Das an dieser Stelle im GB

aufgenommen Bild wurde

zum Schutz der

Kinder aus der Internet-

Version des Gemeindebriefes

entfernt.


34 Kinderseite


Jahreslosung 2012

35

Präses Nikolaus Schneider

zur Jahreslosung 2012:

Ein neues Jahr beginnt. Wie ein leeres

Blatt liegt es vor uns. Am Anfang

braucht man Kraft und Hoffung, um guten

Mutes in das Neue Jahr zu gehen.

Da tut der Zuspruch unseres Herrn Jesus

Christus gut, weil er zugleich entlastet

und stärkt. Christus setzt sich für

uns ein, Gott ist mit den Schwachen

solidarisch, gerade dann, wenn es

schwer wird.

Präses Nikolaus Schneider,

Vorsitzender des Rates

der Evangelischen Kirche

in Deutschland (EKD)

Foto: epd bild

Jesus Christus spricht:

Meine Kraft ist in den

Schwachen mächtig.

2. Korinther 12,9

Wir wissen nicht, was das kommende

Jahr bringen wird, was morgen sein

wird, trotz aller nötigen Planungen und

Überlegungen. Wir können damit aber

leben, weil Gottes Kraft durch seinen

Sohn in den Schwachen mächtig ist.

Was für eine starke Hoffnung und ein

großer Trost für gute und schlechte Tage:

Das Evangelium vom Kreuz –

Schwachpunkt der Welt – wird uns zur

Kraft für das neue Jahr. Aus dieser

Kraft können wir leben und handeln.

Möge sie Gott auf dem Weg durch das

neue Jahr begleiten.


SO ERREICHEN SIE UNS

Pfarrvikarin Sonja K. Oppermann

Tel.: 3 19 68

Pfarrer Paul-Ulrich Rabe

Tel.: 32 03 42

evangelisch

aus gutem Grund

Öffnungszeiten Gemeindebüro

Dienstag: 15.00 - 18.00 Uhr

Donnerstag: 9.00 - 12.00 Uhr

Kirchberg 9 35708 Haiger-Sechshelden

Tel.: 33 04 50 Fax: 33 04 49

E-Mail: ev.kirchengemeinde.sechshelden@ekhn-net.de

Diakoniestation Haiger

Tel.: 0 27 73- 9 21 90

Kindergarten

Tel.: 3 26 25

E-Mail: kiga@kirchengemeinde-sechshelden.de

Küsterdienst

Gemeindehaus: Regina Best Tel.: 3 11 06

Kirche: Christian Jäckel Tel.: 01 70- 7 11 00 38

Friedhofsangelegenheiten

Hedwig Kreiling Tel.: 3 12 71

Trauerkaffee

Renate Becker Tel. :3 24 78

Rita Binde Tel.: 3 19 07

Kassettendienst

Erhard Burk Tel.: 3 26 82

Manfred Groth Tel.: 3 17 10

Dorfgemeinschaftshaus

Tel.: 85 06 45

Hausmeister Tel.: 3 19 07

Redaktion Gemeindebrief

Dieter Best Tel.: 3 32 81

E-Mail: dieterbest@web.de oder

GB-Redaktion-Sechshelden@gmx.de

www.kirchengemeinde-sechshelden.de

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