Georg Solti - Kulturradio

kulturradio.de

Georg Solti - Kulturradio

Georg Solti

Eine Sendereihe zum

100. Geburtstag

Von Kai Luehrs-Kaiser

Hier spielt die Klassik.

92.4


92.4

Berlin /Havelland

91.7

Prignitz

96.8

Oderland

Georg Solti

zum 100. Geburtstag

Eine Sendereihe

in 21 Folgen von

Kai Luehrs-Kaiser

Redaktion: Dorothea Diekmann

Toningenieur: Kaspar Wollheim

8. Juli bis 25. November – sonntags 15:04 bis 17:00 Uhr

Georg Solti

Eine Sendereihe

zum 100. Geburtstag

100.2

Fläming

104.4

Lausitz

104.4

Uckermark

95.35

Kabel Berlin

8. Juli bis 25. November 2012

Jeden Sonntag

15:04 bis 17:00 Uhr

Fotos:

ullstein-bild: (Titel, S. 16/17) Ingo Barth,

(S. 6) Timpe, (S. 8, 14, 20) Lebrecht Music & Arts,

(S. 11) Roger-Violett, (S. 12) INTRO/Christian

Hahn, (S. 12, 20) Roger Violett/Colette Masson;

(S. 4) Decca; (S. 9) akg-images; (S. 12) pa/picture

alliance; (S. 13) dpa; (S. 15) Archiv Salzburger

Festspiele/Madner; (S. 18) Volker Hinz, Stern,

Picture Press; (S. 20) Evelyn Herlitzius/privat;

(S. 20) Cosmin Gogu; (S. 23) Oliver Ziebe, rbb

Kaum ein Dirigent war weltumspannend erfolgreicher als Georg

Solti. Kaum einer auch umstrittener. »Georg der Schreckliche«

nannten sie ihn in London. (Wahlweise auch: »the screaming

scull« – »der brüllende Schädel«.) Doch die Extraportion Pfeffer,

das musikalisch hellwache Zupacken und Zuschlagen war seine

Sache so sehr, dass nach seinem Tode 1997 oftmals der Stoßseufzer

gegenüber jüngeren Dirigenten laut wurde: »Ach, hätte er doch

nur ein kleines bisschen vom Solti-Gen!«

98.45

Kabel Potsdam

Satellit

DVB-S

Transponder 9,3

ASTRA 1H

Frequenz 12,266 GHz;

horizontal 27,5 MSymb/s,

FEC 3/4

Digital

Digitalradio nach

dem DAB+ Standard

Kanal 7, Block D,

194,064 MHz

Herausgeber:

Rundfunk Berlin-Brandenburg,

Marketing & PR

Masurenallee 8 –14

14057 Berlin

V.i.S.d.P.: Christian Detig

Redaktion: Oda Mahnke

Texte: Kai Luehrs-Kaiser

Informationen zur Musik und

die Manuskripte zur Sendung:

www.kulturradio.de

Georg Solti, geboren 1912 in Budapest, wäre am 21. Oktober

100 Jahre alt geworden. Über Karlsruhe, Stuttgart, München und

Frankfurt erreichte er den Weltmarkt der Klassik, den er in einer

gut fünfzig Jahre währenden Karriere neu vermessen, dollarträchtig

explorieren und zu einer – nicht zuletzt in Amerika – ungeahnten

Blüte führen sollte. Er war ein gestrenger Orchestererzieher

und Meister aller Reviere und Repertoires. Der letzte Nichtitaliener

auch, der Verdi ganz selbstverständlich zum Kern der Klassik zählte

und ihn mit ingeniösen Aufnahmen von »Rigoletto« bis »Don

Carlo« verklärte. Solti hat den ersten (und noch immer besten)

»Ring des Nibelungen« von Richard Wagner eingespielt und maß-

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geblich zur Mahler- und Bruckner-Renaissance beigetragen. Ohne

seine »Arabella« und seine »Salome« wäre die Strauss-Diskographie

arm dran. Karajan fürchtete ihn. Zu Recht. Denn Solti war

gelungen, was Karajan aufgrund seiner Vergangenheit in Deutschland

versagt blieb: eine weltweite Anerkennung und Überwindung

des Eurozentrismus.

Leicht zugänglich war Solti nicht unbedingt. Durch cholerisches

Temperament, eckige Schlagtechnik und eine Schwäche für Frauen

und für Whiskey war er der angreifbarste unter den Massenkompatiblen.

Durch Nachhaltigkeit und Beharrung indes verstand er alle

Vorbehalte souverän wettzumachen. Er war ein Anti-Karajan. Und

ein Anti-Bernstein dazu. In unserer 21-teiligen Sendereihe verfolgen

wir den Weg des populären Polarisierers von seinen ungarischen

Anfängen, seinen Lehrern (Bartók) und Vorbildern (Kleiber,

Toscanini) über die Emigration bis zum Weltruhm. Dieser entwickelte

sich nach 1945 ausgerechnet von Deutschland aus. Auf die

Frage, wie er das alles bloß angestellt habe, hat Solti stets offen

und ehrlich eingeräumt, darauf gebe es zwei Antworten: eine

unbescheidene und eine bescheidene. »Die bescheidene Antwort

lautet«, so Solti: »Ich hatte Glück.« Die unbescheidene: »Ich hatte

Talent!«

Kai Luehrs-Kaiser

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I. Kapitel

8. Juli

15. Juli

Der Zampano

Der Explosive

Georg Solti, ein Dirigent

als Maestro seiner Zeit

Der »Ring, der nie

gelungen«?

Solti als Wagner-Dirigent

Reizbares Temperament, überschäumende

Ausdruckskraft,

explosiver Duktus: Die musikalischen

Kennzeichen von Georg

Solti finden sich auch in der

Person des Dirigenten wieder,

der in diesem Jahr 100 Jahre

alt geworden wäre. Solti war

eine hörbar spannungsvolle, ja

widersprüchliche Persönlichkeit.

Eine Vorschau – in sieben

Paradoxen.

Soltis Gesamtaufnahme von

Wagners »Der Ring des Nibelungen«

(mit Birgit Nilsson und

Wolfgang Windgassen) war die

erste in der Schallplattengeschichte.

Eine Großtat! Galt

doch ein solches Mammut-

Unternehmen als zuvor unrealisierbar.

Die Auf nahme steht

konkurrenzlos und unumstritten

da. Kein Wunder: »Siegfried«

und »Götter dämmerung« waren

auch für Solti Debüts.

Jeden Sonntag 1 5:04 – 1 7 :00 Uhr

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22. Juli 29. Juli

5. August

12. August

Eine Jugend in

Budapest

Soltis Anfänge und

Emigration

»Mein Idol –

Erich Kleiber«

Vorbilder Soltis

Unter einer rauen

Schale schlägt ein Herz

aus Stein

Solti, der Unerbittliche

Mahler & Bruckner

ante portas

Solti macht eine

Entdeckung

Der Sohn eines ungarischjüdischen

Getreidehändlers (und

Pleitiers) wuchs in eher kleinen

Verhältnissen auf. Zum Singen

hatte er keine Lust. Also begann

er mit dem Klavierspielen und

Komponieren. Im Schweizer Exil

hielt er sich als Pianist über

Wasser. Und »pestete«, wie er

später sagte, die Leute so lange,

bis er dirigieren durfte. Ein

Leben lang.

Georg Solti und seine

Schwester Lilly am Klavier,

Budapest 1925

Während heute die meisten auf

Furtwängler und Carlos Kleiber

als größte Vorbilder schwören,

war Solti erklärter Fan von Erich

Kleiber, einem (ähnlich wie er

selbst) genuinen Rhythmiker von

elastisch ingeniöser Spannkraft.

Später wurde Toscanini, dem er

1936 in Salzburg assistierte,

noch wichtiger. Ein Blick zurück

in Heroen-Zeiten, die heute fast

wieder vergessen sind.

Dirigenten müssen Autoritäten

sein, hieß es früher. Einer muss

sagen, wo es lang geht. Auch

Solti war dieser Auffassung, sah

sich aber nicht gern in der Rolle

eines Pult-Diktators enttarnt.

Tatsächlich wirken wenige

Dirigenten musikalisch so unerbittlich,

inhaltlich so dogmatisch

wie er. Ein Autokrat, demokratisch

angekränkelt?

Er habe Mahler anfänglich nicht

gemocht, hat Georg Solti zugegeben.

Die Schwierigkeiten mit

dem heute wichtigsten Symphoniker

nach Brahms hielten ihn

nicht davon ab, für einige Werke

die bis heute maßgeblichen Aufnahmen

zu erstellen. »Merk würdigerweise

wollte er nie Mahlers

Lieder aufnehmen«, wunderte

sich der Bariton Dietrich

Fischer-Dieskau. Chronik einer

verzögerten Annäherung.

Jeden Sonntag 1 5:04 – 1 7 :00 Uhr

8 Gustav Mahler

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19. August

II. Kapitel

Pfeffer im Hintern

Solti und die ungarische

Tradition

Der Zeitgemäße:

Solti und seine Zeit

Nichts besser als die Bartók-,

Kodály- oder Weiner-Inter pretationen

Georg Soltis – also

Aufnahmen oder Aufführungen

seiner Landsleute und Lehrer in

Budapest. Hier sind noch heute

etliche Entdeckungen zu machen.

Und es ist festzustellen: Mit

Paprika- und Puszta-Seligkeit,

Folklore und falschem Sentiment

hat Soltis Ungarn-Revolte nichts

gemein.

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26. August 2. September

9. September

16. September

Generation Maestro

Der legendäre Dirigenten-

Jahrgang 1912

Launisches Solti-Glück

Aus der Emigration ans

deutsche Stadttheater

»Sir Georg, der

Schreckliche«?

Solti privat

Alles muss raus!

Solti, der Medien-Mogul

Nicht nur Solti, sondern auch

Sergiu Celibidache, Kurt

Sanderling, Günter Wand, Erich

Leinsdorf, Ferdinand Leitner,

Sándor Végh und einige mehr

gehörten zum legendären

Dirigenten-Geburtsjahrgang

1912. Haben sie etwas gemeinsam?

Na klar: die Gunst der

Sterne. Ein Kaleidoskop der

Pult-Götter.

Als internationaler Jetset-

Dirigent ist Georg Solti präsent

bis heute. Doch seine Anfänge –

vor und nach der Emigration –

fanden in Karlsruhe, Stuttgart,

München und Frankfurt statt.

Als Stadttheater-Wunder lassen

sich diese Ursprünge beschreiben.

Deutschland ist auf eine

seiner größten Besonderheiten

gemeinhin wenig stolz. Zu

wenig, wie der Fall Solti lehrt.

»Solti wird alt!«, meinte Daniel

Barenboim nach dem Besuch

einer »Falstaff«-Probe 1993

bei den Berliner Philharmonikern.

Solti habe den Weg zum

Podium nur schleppend und

wackelig zurückgelegt. Beim

Dinner danach lieferte Solti

die Erklärung in Gestalt eines

Wut anfalls: »Verdammter

Tennis-Unfall!«, rief er aus.

Der Mann hatte auch noch ein

Privatleben.

Als Rekordhalter in Bezug auf

die Zahl von Schallplatten-

Aufnahmen wird Solti gern

beschrieben. Mehr als Karajan.

Mehr auch als Abbado und

Neville Marriner. Und das bei

fast nur einer einzigen Schallplattenfirma!

Wo sind die

Stärken? Wo die Schwächen?

Und wie wurde Solti zum

CD-Zaren seiner Zeit?

Jeden Sonntag 1 5:04 – 1 7 :00 Uhr

Erich Leinsdorf

Kurt Sanderling

Sándor Végh

Ferdinand Leitner

Günter Wand

Sergiu Celibidache

12 13


23. September

30. September

7. Oktober

Solti und

Richard Strauss

»Meine schwierigsten

Jahre«

Sir Georg in London

King Kong gegen

Godzilla

Solti vs. Karajan

Pauline Strauss, die Ehefrau des

Komponisten, setzte den jungen

Solti persönlich an die Luft,

nachdem dieser den greisen

Meister vom Mittagsschlaf abzuhalten

drohte. Von Richard

Strauss behauptete Solti später,

den Großteil seiner dirigentischen

Tricks gelernt zu haben.

Wir verraten sie alle!

Der junge Solti und Richard Strauss

Als Leiter des Royal Opera

Houses musste sich Georg Solti

nicht nur den Mittagsschlaf

abgewöhnen (für die Musiker

lohnte es sich nicht, in der Mittagspause

nach Hause zu fahren).

Er führte Covent Garden

zu neuer Blüte (von der das

Haus bis heute zehrt). Auch das

London Philharmonic Orchestra

übernahm er. Und zog privat mit

Frau und Familie an die Themse.

Schwierigkeiten muss man aushalten.

Ein Lehrstück.

Nicht Bernstein und Karajan,

sondern Solti und Karajan

waren – wirtschaftlich gesehen

– die großen Antipoden

und Rivalen ihrer Zeit. Auf den

Vorschlag, Solti doch einmal

zu den Salzburger Osterfestspielen

einzuladen, giftete

Karajan: »Genau das wünsche

ich mir zu Weihnachten!« Auch

Könige können manchmal

unhöflich werden.

Solti bei den Salzburger

Festspielen

Jeden Sonntag 1 5:04 – 1 7 :00 Uhr

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III. Kapitel

Der Entdecker


14. Oktober

21. Oktober

28. Oktober

Moses und Georg

Solti für die Neue Musik

Liebe und Hass in

Chicago

Solti am großen See

Solti, die Verdi-Turbine

Die Witwe Arnold Schönbergs

war es, die Solti 1954 die szenische

Uraufführung der nachgelassenen

Oper »Moses und

Aron« antrug. Solti zögerte.

Prompt wurde seine spätere

CD-Einspielung der Oper eine

seiner besten überhaupt. Auch

mit Karl Amadeus Hartmann,

Britten, Tippett und anderen

war er durchaus nicht so modernefeindlich

wie man denkt.

Als das begeisterungsfähigste

Orchester neben den Berliner

Philharmonikern beschrieb Solti

das von ihm lange Jahre geleitete

Chicago Symphony Orchestra.

Dessen deutsch-ungarische

Tradition wurde von Solti auf

neues Weltklasse-Niveau gehoben.

Doch er hasste die Stadt.

Und war Opfer der Kritikerin

Claudia Cassidy. Erst als sie weg

war, konnte Solti rein.

Außerhalb Italiens war Georg

Solti, so scheint es, der letzte

Dirigent von Weltrang, der sich

ganz selbstverständlich für die

italienische Oper Verdis einsetzte.

Aber nur für ihn! Von Donizetti,

Bellini oder auch nur Puccini

wollte er genauso wenig wissen

wie heutige Dirigenten. Ein

Lamento – in Verdi-Aufnahmen

für den Olymp!

Jeden Sonntag 1 5:04 – 1 7 :00 Uhr

18 19


4. November

11. November 18. November

25. November

Fleming,

Gheorghiu & Co.

Solti als Sänger-Dirigent

und -Entdecker

»Der am meisten

Überschätzte«

Solti und die Berliner

Philharmoniker

Solti, der Unbekannte

Unveröffentlichte

Aufnahmen und

Mitschnitte

»Warum können

nicht einfach alle so

sein wie ich?«

Solti, ein Resümee

Blickt man auf die Besetzungen

später Solti-Aufnahmen, so

sind die Sänger schon dieselben

wie heute: Bryn Terfel, Ruth

Ziesak, Evelyn Herlitzius, Renée

Fleming, Angela Gheorghiu und

Co. Viele wurden von ihm gefördert.

Waren Sängerbesetzungen

trotzdem, wie oft behauptet

wurde, der schwächste Punkt

dieses ausgebufften Opern-

Praktikers?

Eine »Stern«- Reportage über

die Berliner Philharmoniker in

der Karajan-Ära führte zum

Skandal. Einige Musiker hatten

sich höchst despektierlich über

den längst weltberühmten

Georg Solti geäußert. Solti war

daraufhin für Berlin verloren –

bis die Versöhnung kam, mit

Verdis »Falstaff«. Der Verdacht

aber, Solti sei möglicherweise

überschätzt, hält sich bis heute.

Hatten die Musiker am Ende

Recht?

Wie bei jedem großen Dirigenten

basierte Soltis Ruhm nicht nur

auf weltweit vertriebenen Tonträgern,

sondern vor allem auf

Konzerten, die erst den Appetit

zum Kauf einer Schall platte oder

CD herstellen oder beflügeln

konnten. Diese Konzerte wurden

oft mitgeschnitten. Ein Blick

in die Archive. Ein Griff in die

Katalog-Kisten vergriffener

CD-Schätze.

In puncto Medienpräsenz, musikalischem

Furor und Selbstherrlichkeit

war Georg Solti der

perfekte Ausdruck der Gründerjahre

des Stereo-Schallplattenzeitalters.

Ein Meister aller

Klassen (und Preisklassen). Ein

Maestro für alle. Und ein Mann,

bei dem scheinbar alles ganz

einfach war. Zum Schluss un serer

Sendereihe: ein Karriere-

Steckbrief – zur Nachahmung

empfohlen.

Jeden Sonntag 1 5:04 – 1 7 :00 Uhr

Bryn Terfel

Evelyn Herlitzius

Renée Fleming

Angela Gheorghiu

20 21


Zehn beste Aufnahmen

Der Autor

Die zehn besten

Aufnahmen

Kai Luehrs-Kaiser

1. Richard Strauss: »Arabella«

della Casa, Güden, London

Wiener Philharmoniker

(Decca)

2. Gustav Mahler:

Symphonien 5 und 6

Chicago Symphony Orchestra

(Decca)

3. Richard Wagner:

»Der Ring des Nibelungen«

Nilsson, Windgassen, Hotter

Wiener Philharmoniker

(Decca)

4. Giuseppe Verdi: »Rigoletto«

Moffo, Kraus, Merrill

RCA Italiana Opernorchester

(RCA)

5. Richard Strauss: »Salome«

Nilsson, Stolze, Wächter

Wiener Philharmoniker

(Decca)

6. Giuseppe Verdi: »Don Carlo«

Bergonzi, Tebaldi, Bumbry

Covent Garden Orchestra

(Decca)

7. Richard Strauss: »Elektra«

Nilsson, Madeira, Collier

Wiener Philharmoniker

(Decca)

8. Wolfgang Amadeus Mozart:

»Le Nozze di Figaro«

Te Kanawa, Popp, Stade, Ramey

London Philharmonic Orchestra

(Decca)

9. Sergej Prokofieff:

Symphonie Nr. 1, »Classical«

Chicago Symphony Orchestra

(Decca)

10. Arnold Schönberg:

»Moses und Aron«

Mazura, Langridge

Chicago Symphony Orchestra

(Decca)

Kai Luehrs-Kaiser, geboren

1961 in Bremen. Studierte

Philosophie, Germanistik, Musikund

Religionswissenschaft in

Berlin. Lehraufträge an der

Freien Universität Berlin.

Promotion mit einer Arbeit

zu Romanen von Robert Musil,

Heimito von Doderer und Hans

Henny Jahnn. Dramaturgische

Arbeiten an der Schaubühne

Berlin. Wissenschaftlicher Mitarbeiter

am Österreichischen

Literaturarchiv (Wien).

Seit 2001 Musik- und Musiktheaterkritiker

im kulturradio

des rbb. Autor der Sendereihen

»125 Jahre Berliner Philharmoniker«

(2007) und »Herbert

von Karajan« (2008) im kulturradio.

Seit 2008 Autor der wöchentlichen

Sendung »Musikstadt

Berlin«.

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