Nr. 10 Dezember - bei den Missionsschwestern des hl. Petrus Claver

petrus.claver.ch

Nr. 10 Dezember - bei den Missionsschwestern des hl. Petrus Claver

Zeitschrift der

St.-Petrus-Claver-Sodalität

124.Jahrgang

Heft10 Dezember2012

ISSN 1422-3821


218

Echo ausAfrika

und andern Erdteilen

Zeitschrift der St.-Petrus-Claver-Sodalität.

Erscheintzehnmal jährlich.

Herausgeber: St.-Petrus-Claver-Sodalitätfür die

katholischenMissionen in Entwicklungsländern

St.-Oswalds-Gasse 17,6300Zug

Redaktion: Sr. Barbara Tabian, SSPC

Druck: Speck Print AG, 6301 Zug

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Aus dem Inhalt:

220 Er hat die Nacht hell gemacht

222 Einegesunde Entwicklung

230 Aus Kircheund Welt

238 Nur ein Tropfen Wasser

Zum Titelbild:

Bolivien (Foto: Sergio Pessolano)

Letzte Umschlagseite:

Kenia, Schulgottesdienst in Riruta/Nairobi

(Foto: CPS)

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E-Mail mit, wenn Sie den Wohnsitz wechseln.

Herzlichen Dank!

Ihre Petrus-Claver-Schwestern

Senegal

(Foto: Redaktion)


Ein Stern

führt durch die Nacht

Wenn du versuchst, so zu leben,

wie Gott dich gemeint hat,

wenn du dein ursprüngliches Bild

in dieser Welt sichtbar werden lässt,

dann trägst du dazu bei,

dass diese Welt heller und heiler wird.

Dort wo du lebst, leuchtet dann

mitten in der Nacht ein Stern,

auch wenn er noch so klein ist.

Aber dieser eine Stern

verwandelt die Nacht.

Anselm Grün 219


Die Weihnacht ist mehr als ein

bisschen tröstliche Stimmung.

Auf das Kind, auf das eine Kind

kommt es an diesemTag, in dieser

heiligen Nacht an. Auf den Sohn

Gottes,der Mensch wurde, auf seine

Geburt. Alles andereandiesem

Festlebt davon, oder es stirbt und

wirdzur Illusion.

Weihnachten heißt: Er ist gekommen.

Er hat die Nacht hell gemacht.

Er hat die Nacht unserer

Finsternisse,die Nacht unsererUnbegreiichkeiten,

die grausame

Nacht unserer Ängste und Hoffnungslosigkeiten

zur Weihnacht,

zur heiligenNacht gemacht…

Es ist indie Welt und in mein Leben

ein Ereignis eingebrochen…

durch das unsere Nacht, die

schreckliche, die kalte und öde

Nacht, da Leib und Geist auf das

Erfrieren warten, zur Weihnacht,

zu heiligen Nacht geworden ist.

Denn der Herr ist da. Der Herr der

Schöpfung und meines Lebens. Er

sieht nicht mehr aus dem ewigen

»alles in einem und auf einmal«

seiner Ewigkeit bloß dem ewigen

Wechsel meines verrinnenden Lebens

tief unter sich zu.

Der Ewige ist Zeit, der Sohn ist

Mensch, die ewige Weltvernunft,

die allumfassende Sinnhaftigkeit

aller Wirklichkeit ist Fleisch geworden.

Und dadurch ist die Zeit

und das Menschenleben verwandelt

worden. Dadurch, dass Gott

selbst Mensch geworden ist.

Jetzt brauchen wir ihn nicht mehr

zu suchen in den Unendlichkeiten

des Himmels, in denen sich unser

Geist und unser Herz weglos verlieren,

jetzt ist er selbst auch auf unserer

Erde, auf der es ihm nicht

besser geht als uns, auf der ihm

keine Sonderregelung zuteil wurde,

sondern unser aller Los: Hunger,

Müdigkeit, Feindschaft, Todesangst

undein elendes Sterben.

Dass die Unendlichkeit Gottes

menschliche Enge, die Seligkeit

die tödliche Trauer der Erde, das

Leben den Tod annahm, das ist

die unwahrscheinlichste Wahrheit.

Aber sie nur –dieses nstere

Licht desGlaubens –macht unsere

Nächte hell, sie allein macht heilige

Nächte.

220


Gott ist gekommen. Er ist da. Darum

ist alles anders, als wir meinen.

Die Zeit ist aus dem ewigen

Weiterießen verwandelt in ein

Geschehen, das mit lautloser, eindeutiger

Zielstrebigkeit auf ein

ganz bestimmtes Ende hinführt,

darin wir und die Welt vor dem

entschleierten Antlitz Gottes stehen

werden.

Wenn wir sagen: Es istWeihnacht,

dann sagen wir: Gott hat sein letztes,

sein tiefstes, sein schönstes

Wort im Fleisch gewordenen Wort

in die Welt hineingesagt, ein Wort,

das nicht mehr rückgängig gemacht

werden kann, weil esGottes

endgültigeTat ist, weil es Gott

selbst inder Welt ist. Und dieses

Wort heißt: Ich liebedich, du Welt

und du Mensch…

Alles hat sich durchdie Geburt des

Kindes schon gewandelt. Alle Zeit

ist schon umfasst von der Ewigkeit,

die selber Zeit wurde. Alle

Tränen sind im Innersten schon

versiegt, weil Gott selbst mitgeweint

hat und schon aus seinen

eigenen Augen wischte. Alle Hoffnung

ist eigentlich schon Besitz,

weil Gott schon von der Welt besessen

ist. Die Nacht der Welt ist

schon hell geworden

Wenn nicht bloß Kerzenschimmer,

Kinderfreude und Tannenduft, sondern

das Herz selbst das Jawort

zumkindlichenLiebeswort Gottes

spricht, dann geschieht wirklich

Weihnacht, nicht nur in Stimmung,

sondern in der lautersten Wahrheit.

Denn dieses Wort des Herzensist

dann getragen von Gottes

heiliger Gnade, Gottes Wort wird

dann auch in unserem Herzen geboren,

wie die alten Meister sagten:Gottselbst

zieht dann in unsere

Herzen ein, so wie erinBethlehem

in die Welt einzog …

Karl Rahner

Advent heißt im ursprünglichen Wortsinn: Ankunft. An Weihnachten

feiern wir das Ankommen Gottes in Jesus Christus, aber auch

sein Ankommen im eigenen Herzen.

Wir, die Missionsschwestern v.hl. Petrus Claver, wünschen Ihnen,

liebe Leserinnen und Leser, dass die Advents- und Weihnachtszeit

Ihre Dunkelheit erhellen möge und Sie Jesus Christus als Licht

dieser Welt erkennen.

Möge Christus Ihr Licht sein in Ihrem Leben, möge Er Ihre Freude,

Ihre Kraft und der Grund aller Zuversicht sein!

Sr. Barbara Tabian SSPC

221


K

E

222

N

IA

Nähe und Geborgenheit

sind wichtig für die Kinder

Wir wollen Ihnen einen herzlichen Dank sagen für

Ihre so großzügige Spende zur Verwirklichung verschiedener

Projekte, die unsere Schwesterngemeinschaftleitet.

Da ist zunächst derZuschussfür dasStudium vonSr.

Therese Munywoki. Sie ist die Schulleiterin unserer

neu eröffneten Volkschule in Juja

und machtihr Studium in the school

based Programme neben ihrer Arbeit

in der Schule und besucht in den

Ferien Kurse. In Juja unterhalten wir

ein Kinderheim für Kinder, deren Familienverhältnisse

nicht geeignet

sind für die gesunde Entwicklung des

Kindes. Viele von ihnen waren Zeugen

von Gewalt und sexuellem Missbrauch,

andere sind Waisenkinder,

derenElterninden Unruhen derletzten

Jahre umgekommen sind, natürlich

sind darunter auch Aids-Waisen.

Nach dem letzten Feuer im Sinai

Slum gibt es wieder viele Waisenkinder.

Wir versuchen ihnen ein Zuhause

zu geben, wo sie sich angenommen

und geliebt wissen. Dem Kinderheim

angeschlossen ist ein Kindergarten

und die Volksschule, die von

Sr. Therese geleitet wird. Vorher besuchten

unsere Peglinge die Volksschule

im Dorf. Dort bekamen sie aber

nicht die entsprechende Hilfe. Manche

haben Lernschwierigkeiten und

brauchen soindividuelle Unterstützung.

Schließlich begannen wir mit

unserer eigenen Grundschule.Sosind


Der Kontakt zu den Familien ist

ein wichtiges Apostolat

Sr.Damian Maria Boekholt

unterwegs mit Schulkindern 223


Besuch einesSozialarbeiters

bei einerFamilie von

Schulkindern

wir sicher, dass diese Kinder eine

gute schulische Grundlage bekommen

für ihr weiteresLeben.

Wir haben ein ähnliches Kinderheim

in Moshi, Tansania, mit Kindern

im Alter bis zu sechs Jahren.

Es sind teilweise Kinder, die ausgesetzt

wurden. Die Leitung versucht

für diese Kleinen Adoptiveltern

zu vermitteln,was oft nicht

leicht ist. Das Waisenhaus bekommt

keinerlei Unterstützung

von der Regierung und die

Schwestern haben Schwierigkeiten

mit den ständig steigenden

Preisen, besonders bei der Milch

für die Babys.

In Riruta unterhalten wir eine

Schule für Straßenkinder, vorwiegend

von Kawangware und den

KiberaSlums. Über dreißig Kinder

konnten schon zur HöherenSchule

gehen und in diesem Jahr hoffen

wir, dass es ein Junge auf die

224

Unsere Küche


Eine Schulklasse

Freitags machen die Kinder Großputz

225


Die Lebensbedingungen

der Kinder sind meistens

sehr schlecht

Universität schafft. Es ist für uns

eine Freude zu sehen, wie diese

Kinder, die die Unsicherheit, Kälte,

Hunger unddas Verlassen-und

Verstoßensein der Straße erlebt

haben, sich zu wertvollen Menschenentwickeln.

In Tansania haben wir bei Arusha

ein Heim für Leprakranke. Zurzeit

leben dort37Erwachsene.Essind

geheilte Leprosen aber sehr von

den Folgen der Lepra gezeichnet

und deshalb von den Familien

nicht angenommen worden. Unterden

Leprosen sind fünf Blinde.

Manche Leprakranke kommen

nach Maji yaChai Upendo Leprosy

Home für eine Zeit, um Heilung zu

erfahren, Kraft zu sammeln und

um Fähigkeiten zulernen, die ihnen

im Leben außerhalb des Heimes

helfen. Viele haben noch

schlimme Wunden und Augen-

226

Um etwas Geld zu verdienen,

betreiben die Kinder

einen Verkaufsstand


Die Bewässerung des Gartensmacht

den Kindern auch Spaß

Unter Aufsicht sorgen die Kinder

selbst am Waschtag fürdie

Sauberkeit ihrer Kleider

227


krankheiten, die ärztliche Hilfe erfordern.

37 dieser Armen leben im Heim,

es ist ihr Zuhause wo sie sich angenommenund

wohlhlen. MajiyaChai

Upendo Home (ein Swahili-Wort für

Liebe) soll ein Haus der offenen Tür

bleiben für alle, die Hilfe brauchen

und besondersfür Leprakranke.

Die Bewohner beten jeden Tag für

ihre Wohltäter, wissen sie doch dass

sie, was sie jetzt haben, Menschen

guten Willens verdanken. Wir hatten

viele Muslime die aber inzwischen

alle katholisch wurden. Erst kürzlich

hat unserErzbischof Josaphat Lebulu

den älteren Leprosen und Kindern

dieTaufe und Firmung gespendet. Er

blieb einen Tagund feierte mit ihnen,

was diesen armen und verstoßenen

Menschen viel gab und ihr Selbstbewusstsein

und ihren Selbstwert sehr

förderte.

Wir danken Gott für die vielen großen

und kleinenWunderdie Er unter

diesen Menschen gewirkt hat. Sie

brauchen viel Zuwendung und Verständnis,

bis sie ihr Los annehmen

und damit leben können.

Diesessind einige unserer Aufgaben,

die oft nicht leicht sind. Besonders

leiden wir unter denständig steigenden

Preisen und der Korruption im

Land. Wir vertrauen jedoch auf Gott,

der uns bis jetzt oft wunderbar geführt

hat und es sicher auch weiterhin

tun wird. Wir sind dankbar für

jede Hilfe und dankennochmalsherzlichst

allen Wohltätern,die unsunterstützt

haben.

Sr.DamianMaria Boekholt, CPS

Sr.Magna Pittig,CPS

Nairobi

Kenia

228

Tanzgruppe


Geteilte

Freude

ist

doppelte

Freude

229


Aus Kirche und Welt

Seit 2008 werden schwangere Frauen

und Kinder im Alter zischen 5und

15 Jahren kostenlos gegen Malaria

behandelt und ab Januar 2011 können

Frauen kostenlos per Kaiserschnitt

entbinden. Jedes Jahr sterben

21.000 Kinder im Alter unter fünf

Jahren an Malaria. Das Kinderhilfswerk

der Vereinten Nationen weist

darauf hin, dass im Jahr 2008 rund

50% der kongolesischen Kinder (1,2

Millionen) in Armut lebten und beim

Zugang zu Bildung, Ernährung, Gesundheitsversorgung,

Trinkwasser

und Wohnung benachteiligt waren.

21% der Bevölkerung sind unterernährt,

11% derKinderleiden an Untergewicht

und die Kindersterblichkeit

im Alter unter fünf Jahren liegt bei

12,7%. (AIF)

230

Hilfe fürMutterund Kind

Brazzaville/Republik Kongo – Ein

Viertel der Kinder in der Republik

Kongo sterben imAlter unter fünf

Jahren an Unterernährung. Diesgeht

aus einer Untersuchung hervor, die

im Rahmen einer Kampagne zur Bekämpfung

der Müttersterblichkeit

vom Kinderhilfswerk UNICEF veröffentlicht

wurde. Dem Vorhaben schließen

sich auch dieRegierung des Landes,dieWeltgesundheitsorganisation

und der Bevölkerungsfonds der Vereinten

Nationen UNFPA sowie private

Partnerorganisationen an.

Mangelernährung

Sanaa/Jemen – Die Mitarbeiter des

Gesundheitswesens warnen vor der

Unterernährung bei Kindern imVerwaltungsbezirk

Saada und insbesondere

in den Gebieten, in denen es zu

bewaffneten Konikten kommt.

Rund die Hälfte der26.246Kinderim

Alter zwischen 6und 59 Monatendie

in den fünf Distrikten des Verwaltungsbezirks

Saada untersucht wurden,

leiden unter Unterernährung.

Insgesamt leiden 17% an schwerer

akuter Unterernährung und 28% unter

mittlerer akuter Unterernährung.

Im Winter verschlechterte sich die

Situation der Kinder noch. Ein Grund

für dieZuspitzung derLage scheinen

die Konikte zwischen den Regierungseinheiten

und den Rebellen zu

sein. Doch dieseit2004anhaltenden

Auseinandersetzungen sind nicht der

einzige Grund. Inden ländlichen Regionen

des Jemen fehlt es auch an

Wissen über eine richtige Ernährung

und an angemessenen hygienischen

Maßnahmen.

(AIF)

Auswanderungswelle

Tunesien/Tunis – »Das Phänomen

gibt es seit langem, bereits in der Zeit

vor den jüngsten Ereignissen, denn


junge Menschen in den Ländern

Nordafrikas (Tunesien, Algerien und

Marokko) haben immer davon geträumt,

an die nördlichen Ufer des

Mittelmeerszugelangen«, so Bischof

Maroun Elias Lahham von Tunis, von

wo aus unzählige Auswanderer versuchen

über Italien in die Länder der

Europäischen Union zu gelangen.

»Tunesien erlebt eine Zeit der sozialen,

wirtschaftlichen und politischen

Unsicherheit und dadurch, dass die

Polizei weniger strenge Kontrollen

durchführt, verlassen unzählige Menschendas

Land auf demWeg zumanderen

Ufer des Mittelmeers. Derzeit

nimmt dieses Phänomen infolge der

Instabilität im Land größere Ausmaße

an«.

»Eine Änderung wird davon abhängen,

ob die neue Regierung bessere

Arbeitsmöglichkeiten schaffen kann,

in einemLand,indem dieArbeitsrate

offiziell bei 14% liegt, in der Realität

aber mindestens 20% erreicht. Man

mussdabei bedenken, dass viele junge

Arbeitslose weiterführendeSchulabschlüsse

habenodersogar einUniversitätsdiplom

besitzen. Von80.000

Akademikern, diejedes Jahr dietunesischen

Universitäten verlassen, nden

nur die Hälfte in Tunesien einen

Arbeitsplatz«.

Auf die Frage: »Was kann Europa

diesbezüglich tun?« antwortet Bischof

Lahham. »Ich habe erfahren,

dass die EuropäischeUnion 258 Millionen

Euro für Entwicklungsprojekte

in Tunesien zur Verfügung stellen

will. So würde man nicht nur den

Menschen in Tunesien helfen, sondern

Europa auch voreinem Zustrom

vonAuswanderernschützen, denItalien

und die Europäische Union nur

schwer bewältigenkönnen. Ichweiß,

dass Italien nicht all diese Menschen

aufnehmen kann, die dorthin auswandern

wollen. Deshalb führt der

Weg über die Entwicklungszusammenarbeit

unserer Länder, damit

man junge Menschen davon überzeugen

kann, dass sie im eigenen

Land zur Entwicklung beitragen können«.

(AIF)

Religiöses Erwachen

Japan/Tokio – In dem noch unter den

Folgen der verheerenden Naturkatastrophen

leidenden Japan gibt es

nach Ansicht des in Tokio lebenden

brasilianischen Scalabrini Missionars

P. Olmes Milani ein religiöses Erwachen.

»Es gibt eine offensichtliche

Rückkehr zum Gebet und zu den

geistlichen Werten in einer Gesellschaft,

die normalerweise ausschließlich

von Materialismus, Produktion

und Protgeprägt ist«, so derMissionar.

Wie aus den Umfragen hervorgehe,

haben 86% der Japaner keinen

Glauben, doch »die Katastrophe, die

dasLand erschüttert hat, hat dasBewusstsein

der Menschen aufgerüttelt

und den Bedarf nach spirituellen

Werten geweckt. Die Menschen halteninbuddhistischenund

schintoistischen

Tempeln inne und alle beten:

die freiwilligen Helfer der Armee und

die Opfer der Naturkatastrophe, die

auf Hilfe angewiesen sind. Auch in

unseren katholischen Einrichtungen

stellenwir fest, dass mehr Menschen, 231


232

darunter nicht nur Katholiken sondern

auch andere Menschen, innehalten

und beten«, so der Missionar

weiter. Es werden »Werte, wie Geschwisterlichkeit

und Solidarität neu

entdeckt, die dem übertriebenen Individualismus

der sozialen Beziehungen

entgegen gestellt werden« und

deshalb »sind alle davon überzeugt,

dassdiese Tragödie sich auf die künftige

Gesellschaft des Landes auswirken

wird: die Japaner werden anderen

gegenüber offener sein und dies

gilt auch für Ausländer.«

»Vor allem die Hilfen, die aus bisher

als ›verfeindet‹ geltenden Ländern

wie China, Südkorea oder auchNordkorea

kommen, das die eigenen Wasservorräte

zur Verfügung stellt, beeindrucken

die Menschen sehr«, so

P. Milani, »und so hat die Tragödie

doch noch etwas Gutes: man lernt

daraus, dass man die Mitmenschen

als Brüder und Schwestern betrachten

kann.«

Zu den künftigen Aussichten für die

Evangelisierung sagt der Missionar:

»Der christliche Glaube wird unter

kulturellenGesichtspunkten stetsals

ausländische Religion betrachtet werden

und diese Barriere wird nur

schwer zu überwinden sein. Doch unterdessen

gibt es bereits mehr Bereitschaft

zur Zusammenarbeit der

verschiedenen Religionen, die alle

zumWohl derGesellschaftbeitragen

wollen«.

Da die Nachrichten imHinblick auf

die Nuklearkatastrophen weiterhin

äußerst Besorgnis erregend sind,

»wächst bei denMenschen dieAngst

und das Gefühl der Ohnmacht und

der Ungewissheit«. Diekleine katholische

Glaubensgemeinschaft in Japan

(0,7% der Bevölkerung) »schöpft

Kraft aus dem Gebet für die eigene

Sendung und vertraut sich der Vorsehung

an«, so derMissionar.Die Hilfsbereitschaft

der Diözesen bei der

Aufnahme der Tsunamiopfer und die

konstante Hilfeleistung der Caritas

durch das »Hilfszentrum« in Sendai

sei lobenswert und werde sehr geschätzt.

»Alle Migranten, die sich

weiterhin in Japan aufhalten, teilenja

auch das Schicksal der Nation. Sie

waren die ersten, die sich als freiwillige

Helfer gemeldet haben und in die

betroffenenGebiete gingen«. (AIF)

Müttersterblichkeit

Italien/Rom – In aller Welt sterben

viele Frauen bei der Geburt: 99% davon

in den Entwicklungsländern.

In Afrika sind es jedes Jahr4,5 Millionen

Kinder im Alter unter 5Jahren

und 265.000 Mütter. Zu einem Großteil

dieser Todesfälle kommt es während

der Schwangerschaft oder bei

der Geburt. Sie könnten verhindert

werden, wenn eine grundlegende

Gesundheitsversorgung gewährleistet

wäre. Wie aus einem Bericht des

Kinderhilfswerks »Save theChildren«

hervorgeht, gebären 48 Millionen

Frauen jedes Jahr ohne professionelle

Begleitung undoft auch ohne Kontrollen

während der Schwangerschaft.

Zwei Millionen Frauen gebären ihr

erstes Kind ganz alleine, weil es entweder

keine Gesundheitseinrichtungen

gibt oder sie dazu keinenZugang


haben; oder weil es kulturelle oder

religiöse Gründe verbieten, Hilfe von

fremden Menschen zu erbitten oder

die eigene Wohnung zu verlassen

und Gesundheitseinrichtungen aufzusuchen.

Am größten ist der Anteil

der »allein« gebärenden FraueninNigeria,

wo einFünftelder Frauen alleine

gebären. Die Zahlen der Todesfälle

bei Müttern sind alarmierend. In

Italien sterben je 100.000 Lebendgeburten

12 Frauen aus unterschiedlichen

Gründen. Im Südsudan dagegen

liegt die Zahl bei 2.054, in Sierra

Leone bei 2.100, in Niger bei 1.800, im

Tschad bei 1.500.

UNICEF schätzt, dass rund 1,3 Millionen

Leben von Neugeborenen und

Zehntausendenvon Frauen durch die

Präsenz von Hebammen oder speziell

ausgebildeten Mitarbeitern des

Gesundheitswesens gerettet werden

könnten. Afghanistan, Niger, Guinea

Bissau, Jemen, Tschad, Demokratische

Republik Kongo, Eritrea, Mali

der Sudan und die Zentralafrikanische

Republik sind die zehn Länder,

in denen das Gesundheitsniveau von

Müttern und Kindern und die Bedingungen

für Mütter und Kinder am

schlechtesten sind. Im Gegensatz

dazu sind die Bedingungen am besten

in Norwegen, Australien, Island,

Schweden, Dänemark, Neuseeland,

Finnland, Belgien, den Niederlanden

und Frankreich.

(AIF)

Christen in Haft

Nordkorea/Seoul – Über 50.000

Christen benden sich in Nordkorea

wegen ihres Glaubens als Opfereines

auf derIdeologie desRegimes basierenden

Justizsystems in Haft, sodie

Menschenrechtsorganisation »Open

Doors«, dieauf Verstöße gegenMenschenrechte

und die Religions- und

Gewissensfreiheit hinweist.

Die verheerende Menschenrechtslage

bestätigt auch derjüngsteBericht,

den Marzuki Darusman, der neue

Sonderbeobachter derVereinten Nationen

für Menschenrechte inNordkorea,

dem UN-Menschenrechtsrat

in Genf vorlegte.Erhebt hervor, dass

das Justizsystem nicht vom Regime

unabhängig ist. Außerdem existiere

in Nordkorea ein »paralleles Justizsystem«,

das keinerlei verfahrensrechtliche

Garantien vorsehe und einer

striktenKontrolleder Bürger des

Landes diene. Dieses basiere auf einer

Reihe vonNormenund Organen,

die dazu dienen, das Verhalten einzelner

Bürger zu beurteilen:dazu gehören

das »Gesetz zur Kontrolle der

Staatssicherheit«, der »Rechtsausschuss

der Genossen«, der als eine

Art »Volksgericht« Urteile auf rein

ideologischer Basis erlässt, das »Leitungsgremium

für das Leben nach

sozialistischem Recht«, das Inspektionen

auf verschiedenen Ebenen

durchführt und soziale und wirtschaftliche

Verbrechen bestraft, der

»Sicherheitsausschuss«, derstrafrechtlich

gegen nordkoreanische Staatsbürger

vorgeht.

Alle Nordkoreaner oder sich im Land

aufhaltende Ausländer, die von solchen

Organen verurteilt werden,

werden in so genannte Arbeitslager

geschickt, wo Folter und unmenschli- 233


234

che Behandlung an der Tagesordnung

sind. Politische Dissidenten mit

ihren Familien sind oft lebenslang inhaftiert.

Unter den Inhaftierten dieser

Lager benden sich auch zahlreiche

Menschen, die wegen ihres

Glaubens verhaftet wurden. Nach

Angaben von »Open Doors« sind

über50.000 davonChristen.

Religions- und Gewissensfreiheit wird

in Nordkorea verweigert. Verboten

sind auch freie Meinungsäußerung

und das Recht auf friedliche Versammlung.

Wie Augenzeugen berichten,

denen die Flucht aus dem

Land gelang, gibt es in Nordkorea

weiterhin antireligiöse Propaganda.

Religiöse Aktivitäten sind verboten

und werden verfolgt. Die staatliche

Ideologie ist das einzige zugelassene

Gedankengut. Trotz der schwierigen

Situation leben heute inNordkorea

rund400.000 Christen(2% der Bevölkerung),

die ihre Religion im Untergrund

leben und die Flamme des

Glaubens wach halten.

(AIF)

Gebetsmeinungen

desHeiligenVaters

Dezember:

Gott, unser Vater, wir bitten Dich

für alle Menschen, die ihre Heimat

verlassen mussten: Lass sie überall,

besonders in den christlichen Gemeinden,

Hilfe und gastliche Aufnahme

nden.

Wir beten für die Völker der Erde:

Gott, unser Vater, zeige Dich als Vater

aller Menschen und Christus als

das Licht, das unter uns aufgeleuchtet

ist.

KEIN MONO

Das Kleine Seminar St. Petrus

Canisius in Kinzambi wurde

1937 von Jesuiten gegründet und

hlt zu den ersten Schulen der

Kolonialzeit im Kongo. Heuer,

2012, wird es 75 Jahre alt. Es ist die

Wiege, ja die Keimzelle des Priestertums

in der Diözese Kikwit.

Mehr als 80%aller Priester der Diözesekommenaus

diesem Institut.

Noch heute steht die Qualität der

Ausbildung in einem guten Ruf.

Viele der kleinen Schüler verspüren

den Wunsch, Priester zu werden,

doch können ihre Eltern das

erforderliche Geld für die obligatorische

Internatsunterbringung

nicht aufbringen.

Unser dringender Wunsch ist es,

jene Kinder, die Anzeichen einer

geistlichen Berufung erkennen

lassen, zu erfassen und sie erfahren

zu lassen, dass das PriestertumkeinMonopol

derReichen ist.

Zurzeit sind es 11 Schüler, von denen

bereits zweidurch zweiWohltäter

unterstützt werden.

Es bleiben nun 9Schüler, für die

wir Sie hiermit höich um einen

Zuschuss in Form von Stipendien

bitten, damit diese Berufungen

nicht aus nanziellen Gründen verloren

gehen.


POL DER REICHEN

Diese Schüler studieren drei Trimester, was insgesamt

einen Betrag von ca. EURO 2.300,– ausmacht.

Dankbar werdenwir Ihrer Wohltätertäglichinunseren

Gebeten gedenken und Gottes Hilfe und Beistand für

sie erbitten. Auch der Bischof, Mgr. Marie Edouard

Mununu unterstützt unsereBitteintensiv.

P. EricMambu Tulengi, SJ

Diözese Kikwit

Kinshasa, Dem.Rep.Kongo

Kennwort: Priesterausbildung (Nr. 73) 235


Quellwasser

Ä

thiopien gehört zuden ärmsten Ländern der Dritten

Welt und ist häufig von der Trockenheit betroffen. Viel

zu schaffen macht auch die überalterte Landwirtschaft, Bodenerosion,

Entwaldung, begrenzte Wasserversorgung und

ländliche Infrastruktur.

In Anbetracht der Probleme hat die Regierung von Äthiopien

Möglichkeiten und Pläne entwickelt, umdie Armut

zu bekämpfen und Agenturen, Organisationen, private Investoren

und Gemeinden zu ermutigen, sich einzubringen

mit Vorschlägen und Programmen, die mit den Richtlinien

übereinstimmen. Die Katholische Kirche hat seit langem im

Land gewirkt. InÜbereinstimmung mit den Strategien und

Richtlinien in verschiedenen Gegenden des Landes hat die

franziskanische Kongregation der Kapuziner unterschiedliche

Arbeitsmöglichkeiten auf dem Gebiet der Erziehung,

Gesundheit,Wasserversorgung und anderer sozialer Aspekte

geschaffen.

Vom Wasser kommt das Leben und ist eine unersetzbare

Quelle fürdie Existenz und Entwicklungder Menschheit, und

auch Grundlage für eine tragbare Entwicklung der Wirtschaft

der Gesellschaft. Trockenheit, Wassermangel und

Verschlechterung der Umgebung

vonWasser(Seen,Flüsseetc.)sind

die größten Beeinträchtigungen

für eine nachhaltige Entwicklung

der Wirtschaft und Gesellschaft

Äthiopiens. Viele Menschen haben

keinen Zugang zu sauberem

Wasser und haben keine geeigneten

sanitären Einrichtungen. Das

führt oft zur Übertragung von

Infektionskrankheiten. Die Versorgung

mit sauberem Wasser

und sanitären Anlagen sind Teil

der allgemeinen Gesundheits- und

Vorsorgeangebote, sind dasRecht

eines jeden Menschen, aber dieses

Rechtwirdaus verschiedenen

Gründennicht erfüllt.


edeutet Leben

Es überraschtnicht,dassesdas Wort »Wasser« in jederSprache

gibt, aber es bezeichnet oft mehr als nur das Wasser,

das wir trinken um zu überleben. Wasser spielt eine wichtige

Rolle in der Armutsbekämpfung und der Geschlechtergleichstellung.

Die Gemeinschaft der Kapuziner in Sviour dient den Menschen

seit 65Jahren, die Zahl der Pfarreimitglieder ist über

4000.Jeden Sonntag werden fünf hl. Messen zelebriert: in

Italienisch, Englisch, zwei Messen in der Nationalsprache

Amharic und eine in derGe’ez Sprache.

Wirkonnten vonder Stadtverwaltung zwar Wasser bekommen,

aber es istnicht ausreichend fürdie Menschenund die

Kinder, die zum Katechismusunterricht indie Pfarrei kommen

und fürdie Kapuzinergemeinschaft.Das Wasser kommt

wöchentlich nur an3-4 Tagen. Um dieses Problem ein für

allemal zu lösen, luden wirdie Hydro Konstruktionsrmaein

zu einem Gutachten, ob wir Wasser auf unserem Missionsgelände

fördern können. Die Firma machte das Gutachten

und fand Wasser. Sie machte uns einen Kostenvoranschlag.

Diesen lege ich bei. Der Kapuzinerprovinzrat beschloss, auf

dem Gelände desKlostersund derPfarrei einen Brunnen zu

bohren.

Deshalb wenden wir uns heute an Sie mit der dringenden

BitteumZuschusszum Bohreneines Brunnens aufdem Gelände

des Klosters des hl. Franziskus inAddis Abeba, Äthiopien.

Jede kleinsteGabe istwillkommen. Neben unsererEigenleistung

fehltunsnoch ein Betrag vonEuro 6.500,–. Wirhoffen,

diesen mit Ihrer gütigen Hilfe aufbringen zu können.

Schon im Voraus bedanken wir uns für Ihre Unterstützung

in dieser dringenden Angelegenheit und schließen Sie in

unsere Gebete ein.

So verbleibe ich in geschwisterlicher Liebe in Christus,

P. Isaias Gaetano OFMCap

Mary Kidane Meheret

Diözese Addis Abeba

Äthiopien

Kennwort:

Brunnenbohrung

(Nr. 74)


238

Alle Christen wissen im Allgemeinen

sehr gut, was Weihnachten

bedeutet: Es ist das

Fest der Geburt unseres Gottes

und das Fest des uns nahen

Gottes. Er liebt uns so

sehr, dass erMensch geworden

ist in Jesus von Nazareth.

Er liebt unssosehr,das er ein

Kind geworden ist, geboren

von Maria.

Weihnachten ist ein großes

Fest, denn Jesus ist der Botschafter

des Vaters und er

kommt uns entgegen. Deshalb

freuen wir uns in der Familie

an Weihnachten und

nehmen teil an der Mitternachtsmesse.

DiesesJahr überschatten Probleme

in besonderem Maße

dieses Fest. Man spricht viel

von Krisen, Börsenschwankungen,

Instabilität der Finanzen

usw. Viele Menschenwerdenarbeitslos,

manchehaben

Mühe, zu überleben. In vielen

Ländern herrscht Krieg, Menschen

üchtenaus denKrisengebietenund

suchen eineneue

Zuucht anderswo. Hunderte

Kinder sterben an Hunger

oder Mangel anMedikamenten.

Dies ist harte Wirklichkeit.

Weihnachten heißt auch, an

all dieseRealitäten zu denken

und zuversuchen, den Menschen

in ihren Bedürfnissen

ein wenig zu helfen.Und wenn

es auch nur ein kleiner Tropfen

Wasser ist. Tropfen für

Tropfen, so füllt sich der Becher,

wenn jeder bereit ist,

eine Kleinigkeitbeizusteuern.

Seit ihren Anfängen hat sich

die Kirche durch ihre Solidarität

ausgezeichnet. Seit ihrem

Beginn haben Christen alles

geteilt, damit es unter ihnen

keine Armen gäbe und damit

niemandNot leide.

An diesemWeihnachtsfest sind

wir alle eingeladen, mit jenen

zu teilen, dienichts haben;etwas

zu tun, damit die Welt

sich verändere –auch wenn

es nur ein Tropfen Wasser ist

mitten im Ozean. Teilen wir in

Freude!

P. José Martin Vargas


Gebetsgedenken für Verstorbene

Frau Anne Marie Wickart, Zug; FrauSilvana Canton, Zug;

Frau KatharinaMeli-Gadient,Mels; Frau Klara Stecher Lechner,PradBZItalien;

Frau HelenSchärli-Schmidig, Menznau; Frau Marie LouiseFrigo-Büchler, Zug;

Herr Hans Moser-Bischof,Gossau; Herr Franz Galliker-Meyer, Menznau;

Herr Alois Fabi,Mals BZ Italien; Herr Dr. ArnoMeier, Bremgarten;

FrauTheres Seiler-Arnold, Niederwil.


Herr,gib ihnen die ewigen Freuden!

Bestellschein für die Schweiz Missionsschwestern vom Hl. Petrus Claver

Übrige Bestelladressen siehe Seite 218 St.-Oswalds-Gasse 17

6300Zug

Hiermit bestelle ich (bitte Zutreffendes ankreuzen)

»Echoaus Afrikaund andern Erdteilen«

Claver Missionskalender

»Woanders lebenKinder anders«

(Bitte klar leserlich schreiben!)

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Exemplar(e)


AZB

6304 Zug 4

Probenummer

Gottes Wort und

der Christen Gebet

erhalten die Welt.

Martin Luther

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