Gemeindebrief Jun-Jul 2011 - Zionsgemeinde

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Gemeindebrief Jun-Jul 2011 - Zionsgemeinde

Einladend - missionarisch - gesellschaftsbezogen

Bezirk Nürnberg

Z i o n sk i r c h e

Gemeindebrief Juni – Juli 2011

HERR, UNSER HERRSCHER,

WIE HERRLICH IST DEIN NAME

IN ALLEN LANDEN,

DER DU ZEIGST DEINE HOHEIT

AM HIMMEL. PSALM 8,2

1


Monatsspr uch Jun i 2011

Einer teilt reichlich aus und hat immer mehr;

ein andrer kargt, wo er nicht soll, und wird doch ärmer. Sprüche 11,24

Das Buch der Sprüche im Alten Testament ist eine Sammlung von Lebensweisheiten,

die sich durch Generationen hindurch als lebensnahe Beobachtungen erwiesen haben.

So werden sie bis auf den heutigen Tag weitertradiert, und manchmal staunt man darüber,

wie aktuell diese Lebensweisheiten sind. Menschen haben eben immer wieder

mit den gleichen Fragen zu kämpfen. Eine dieser Lebensweisheiten ist der Monatsspruch

für den Monat Juni. Dieser Spruch trifft auch heute noch einen neuralgischen

Punkt. Wir leben in einer Zeit, in der, wie der Psychoanalytiker Erich Fromme es ausgedrückt

hat, das Haben vor dem Sein steht. Menschen definieren sich heutzutage

gerne über das, was sie haben, und weniger über das, was sie sind. „Man ist eben, was

man hat“, das ist die landläufige gesellschaftliche Meinung. Das hat ganz sicherlich

sehr unterschiedliche Wurzeln, wie z.B. den Individualismus oder

auch die nie enden wollende Flut von Konsumgütern…

Dazu kommt, dass die Werbung uns einreden möchte, dass „Geiz

geil“ ist und uns dadurch verführt, immer mehr zu konsumieren

und darin gar nicht geizig zu sein.

Langsam merken wir natürlich, dass wir mit dieser Einstellung am eigenen Ast sägen.

Denn wer billig einkaufen will, der drückt die Preise, und diejenigen, die produzieren,

erhalten immer weniger Lohn. Die Auswirkungen sind auch in unserem Land zu spüren:

Billigjobs, von denen man mindestens 3 braucht, um überhaupt leben zu können,

befristete Arbeitsverhältnisse, die schnell gekündigt werden können, Einsparung von

Personal, so dass immer mehr Arbeit von immer weniger Leuten bewältigt werden

muss. Und das sind nur einige daraus resultierende Sachverhalte. Die Sprüche sagen:

großzügig sein, reichlich geben, vermehrt dein Hab und Gut und das nicht nur im materiellen

Sinne. Dort wo Du immer nur meinst sparen zu müssen, wirst du ärmer.

Vielleicht haben Sie es schon selbst erlebt. Dort, wo

ich anfange, großzügig - und das hat nichts mit

verschwenderisch zu tun - zu sein, werde ich merken,

dass ich nicht weniger habe, sondern mehr. Dort wo

andere gut leben können, kann auch ich gut leben. Da

sind wir als Gesellschaft, glaube ich, noch auf einem

langen Lernweg. Wer dann merkt, wie plötzlich all

das, was man so heiß begehrt hat, plötzlich weg sein

kann, oder auch nicht mehr gebraucht wird, der wird

anders damit umgehen und eher darauf schauen, dass

die Großzügigkeit dazu hilft, dass mehr Menschen das

bekommen, was sie zum Leben brauchen.

2


Gott ist großzügig. Er hat uns die Erde überlassen mit all ihren Schätzen. Er hat unglaublich

viele Begabungen in unser Leben gelegt und uns die Fähigkeit mitgegeben,

aus all diesen Geschenken die wunderschönsten Dinge zu machen. Er hat sie uns aber

nicht deshalb gegeben, um uns daran zu bereichern, sondern darum, dass wir als Menschen

darauf schauen, dass die Dinge und die Begabungen dazu dienen, dass es Lebensraum

für alle gibt. Unser Weg dorthin ist zwar noch weit, aber er steht unter der

Verheißung: Einer teilt reichlich aus und hat immer mehr; ein andrer kargt, wo er

nicht soll, und wird doch ärmer.

Wir gehen auf Pfingsten zu, da hören wir die alte und doch

immer wieder neue Geschichte wie Gott seinen Geist zu uns

sendet, den Geist der Liebe, der Barmherzigkeit, des Trostes

und der Gerechtigkeit. Lassen wir uns neu beschenken von

diesem Geist und beherzt großzügig sein.

Mit herzlichem Gruß,

Winfried Bolay

Aus der Gemeinde

Wir d enken an uns er e Kr anken

An an all diejenigen, die unter den Gebrechen des Alters zu leiden haben.

Mögen sie in besonderer Weise die Nähe und Fürsorge Gottes erfahren.

Gebu rtstage

Unsere Geschwister ab 70 grüßen wir und wünschen ihnen Gottes Segen.

Juni 2011

05.06.

10.06.

12.06.

15.06. Juli 2011

28.06. 01.07.

30.06. 18.07.

Ihren

ten Geburtstag feiert am 11. Juni

Ihren ten Geburtstag feiert am 22. Juli

GOTT ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in GOTT und GOTT in ihm.

1. Johannes 4,16

3


Langjähr ige s: Gold ene und s ilbe rn e Hochz eit

Am 31.05. feiern Sabine und Wolfgang Seidel

ihre „Silberne Hochzeit“.

Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen für

den weiteren gemeinsamen Weg. Euer

Trauspruch wird Euch weiter begleiten:

Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt.

Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in

der Finsternis, sondern wird das Licht des

Lebens haben. Johannes 8, 12

Gunda und Michael Bezold feiern am 17. Juni ihre

„Goldene Hochzeit“.

50 Jahre gemeinsam auf dem Weg durchs Leben. Was

in den 50 Jahren alles drin liegt. Viel Gutes, manch

Schweres, viel Bewahrung und Durchhilfe. Wir

wünschen Euch ein frohes Fest. Gott wird Euch weiter

begleiten durch Euer Leben. Er möge Euch die Kraft

schenken für jeden neuen Tag und Euch bewahren

und Euch zur Seite sein in den guten und besonders in

den schweren Zeiten.

So möge Euer Trauspruch auch weiterhin Euer

Leitwort sein: „Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er

sorgt für euch.“ 1.Petrus 5.7

Danke auch für alle treue Mitarbeit in der Gemeinde

all die Jahre hindurch.

Gebu rtstagska rten

Über viele Jahre hat Frau Meißner im Auftrag der Gemeinde allen Gemeindegliedern

zum Geburtstag eine Geburtstagskarte geschrieben,

von Hand und mit individuellem Text. Das war viel

Mühe und Arbeit, für Frau Meißner aber auch eine

Freude.

Nun kann sie, aus gesundheitlichen Gründen, diesen

Dienst nicht mehr versehen. Sie bedauert das

sehr und wir natürlich auch.

So bleibt uns nur auch an dieser Stelle ein ganz

herzliches Dankeschön zu sagen für all die vielen

Stunden die Sie, Frau Meißner, für diese Tätigkeit investiert haben. DANKE!!!

4


Wir n ehmen Ab sch ied

Nach der Süddeutschen Jährlichen Konferenz in Öhringen ist es nun kirchenamtlich:

Pastor Winfried Bolay wird in den Ruhestand versetzt. Wie bereits im letzten Gemeindebrief

angekündigt, verabschieden sich die Gemeinde, die methodistischen

Nachbargemeinden und die ökumenischen Partner im Stadtteil von ihm am

Sonntag, den 10. Juli 2011.

Abschied nehmen müssen wir auch von

seiner Frau, Pastorin Sabine Schober. Sie

geht als Krankenhausseelsorgerin von

Nürnberg nach Halle. Sie ist ja nicht nur als

Ehefrau des Pastors mit der Zionsgemeinde

verbunden, sondern auch durch ihre

Praktikantinnenzeit, dann als Pastorin auf

Probe und noch nach der Ordination bis

1992. Deshalb ist es mehr als angemessen,

dass wir den Abschied ausführlich begehen

durch Gottesdienst, Empfang, Mittagessen

und geselliger Runde (etwa ab 14.30 Uhr).

Vor allem dabei ist Gelegenheit, durch

Beiträge einen Blick auf die letzten Jahre zu

werfen und auch noch länger zurück.

Ich wiederhole daher meine Aufforderung

vom letzten Gemeindebrief: Bitte bringen Sie

für den Nachmittag Beiträge als Einzelpersonen

oder im Namen einer Gemeindegruppe

mit! Gerhard Marsing ist für die Moderation

des Nachmittags verantwortlich und freut

sich auf alle Meldungen.

Etwa 4 Wochen vor dem ereignisreichen Tag

wird in der Gemeinde eine Liste für das Büffet ausgehängt:

Bitte tragen Sie sich ein, auch für die benötigten

Kuchen am Nachmittag. So ein Büffet spiegelt in besonderer

Weise die Vielfalt der Gaben und die Dankbarkeit

einer Gemeinde wieder. Im Übrigen brauchen wir auch

Helferinnen und Helfer für den Küchendienst und das

Aufräumen am Ende. Also kommen Sie zahlreich an diesem

Tag, bringen Sie etwas mit auch als Zeichen von Gottes

Güte auf dem Weg, den wir mit Sabine Schober und

Winfried Bolay gegangen sind!

Bernd-Dieter Fischer

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Noch e in Ab sch ied

25 Jahre hat Margret Gaus-Ludwig, unterstützt von Wilhelm Ludwig in Zion den

Hausmeisterdienst versehen. Anfang Mai beendete sie diesen Dienst.

Für die Zionsgemeinde geht eine Ära zu Ende. Ludwigs haben unser Gemeindezentrum

gehegt und gepflegt als wäre es ihr eigenes gewesen. Weit über ihre dienstlichen

Pflichten hinaus haben sie sich unermüdlich für dieses Anwesen eingesetzt. Und man

kann wahrlich sagen, dass unser Gemeindezentrum intensiv genutzt wurde und wir

den Hausmeistern dabei viel zugemutet haben.

Denken wir nur an die vielen Gruppen, die bei uns übernachteten oder an die Flüchtlingsfamilien,

die hier eine vorübergehende Bleibe fanden, an die Wochen gemeinsamen

Lebens der Jugendlichen, die Cosmic-Disco oder die Gruppen von außerhalb, die

die Räumlichkeiten nutzten.

Mit einem hohem Maß an Flexibilität bei den Arbeitszeiten, mit vielerlei zusätzlichem

ehrenamtlichen Engagement wie der Hausverwaltung einschließlich Betreuung von

Reparaturarbeiten, der Versorgung mit Getränken, der Gestaltung des Schaukastens,

der einfühlsame Gestaltung der Räume für die Gruppen, mit gewissenhafter Sorge für

Sauberkeit, Schließdienst, Heizung, Vorratshaltung, mit liebevoller, fantasiereicher

Gestaltung der Außenanlagen haben sie Maßstäbe gesetzt. Vieles hielten wir im Lauf

der Zeit für selbstverständlich oder nahmen es gar nicht mehr wahr.

Ludwigs haben sich mit dem Gemeindezentrum identifiziert und über die 25 Jahre

hinweg, noch lange vor einem schriftlichen Leitbild, eine Zielvorstellung eindrucksvoll

verwirklicht, die bei der Konzeption des Hauses immer mitschwang: eine Kirche zu

gestalten, die offen und einladend ist.

Dass sie ihr Engagement in den letzten Jahren nicht mehr mit der gleichen Begeisterung

und der gleichen innergemeindlichen Präsenz wahrnehmen konnten, wurde von

manchen nicht verstanden. Doch hier ist nicht der Ort, um darauf einzugehen. An dieser

Stelle stehen Dank und Wertschätzung im Vordergrund. Es ist schade, dass wir das

in der Vergangenheit nicht öfter zum Ausdruck brachten. Dachte nicht mancher von

uns beim Gang durch die Räume: Schaut noch fast so neu aus wie am ersten Tag! Es ist

wohl angebracht, das Lob eines Fachmanns an den Schluss zu stellen. Beim 25-

jährigen Jubiläum des Neubaus bemerkte Architekt Herbst: Man sieht dem Gemeindezentrum

die 25 Jahre nicht an! Es ist tadellos gepflegt.

Liebe Margret, lieber Wilhelm, wir danken euch für die Einstellung zu eurer Arbeit:

Ihr habt für dieses Zentrum und in ihm gelebt. Wir danken Gott, dass ihr den Weg der

Zionsgemeinde mitgegangen seid. Auf euren Wegen der Zukunft wünschen wir euch

Gottes Geleit und seine Bewahrung.

Bernd-Dieter Fischer

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Gemeinde im Rückblick

Pas sion und O stern 201 1

In diesem Jahr begleiteten uns bei den Passionsandachten die Bilder der so genannten

„grauen Passion“ von Hans Holbein d.Ä. Es ist nicht mehr bekannt, wo der Altar,

dessen Flügel damit bemalt waren, einstmals stand. Aber diese eindrücklichen Bilder

blieben erhalten und befinden sich heute in der Staatsgalerie Stuttgart.

Vier Bilder begleiteten uns auf dem Weg durch die Karwoche: Jesus in Gethsemane,

die Gefangennahme Jesu, Jesus vor Pilatus und ein Bild der Tradition mit dem Titel

„Jesus auf der Rast“. Diese Ereignisse schauten wir uns jeweils aus einer ganz bestimmten

Perspektive an.

Die Gethsemanegeschichte betrachteten wir aus dem Blickwinkel des Petrus, der letztlich

verstanden hat, was Jesus meinte als er sagte: „Wachet und betet!“ Mit Jesus wachen

heißt wachsam zu sein und wahrzunehmen, was um uns herum geschieht und

nicht zu schlafen, wo es um Leben und Tod geht. Die Gefangennahme Jesu nahmen wir

aus der Sicht des Kriegsknechtes Malchus wahr, den Jesus heilte und dabei seinen

streitbaren Jünger Petrus zurechtwies, der diese Verwundung verursacht hatte.

Die Geschichte, wie Jesus vor Pilatus geführt wurde, sahen wir uns mal aus der Sicht

des Pilatus an. Immer wieder stellte sich die Frage, wie hätte ich gehandelt? So wurden

die Geschichten auch zu unseren eigenen Geschichten, die wir mit unserem Leben

schreiben. Sabine Eckert und Martina Unterkircher haben die Andachten musikalisch

hervorragend mit gestaltet. Dafür herzlichen Dank.

Zu Karfreitag betrachten wir ebenfalls ein Bild aus der sog. „grauen Passion“. Es stellte

keine biblische Geschichte dar, sondern eine Begebenheit, wie sie die Tradition weitergegeben

hat. „Jesus in der Rast“. Dieses Bild zeigt, wie Jesus kurz vor der Kreuzigung

noch einmal für kurze Zeit ausruhen kann. Eine kurze Verschnaufpause vor dem schweren

Gang ans Kreuz. Um das Jahr 1500 kam diese Darstellung auf. Viele Menschen

mussten schwere Wege gehen, und sie machten Rast beim „Rastchristus“, um sich Trost

und Hoffnung zu holen, denn sie wussten, dieser Jesus weiß etwas von schweren Wegen.

So gab und gibt dieser „Christus in der Rast“ die Kraft, schwere Wege zu gehen.

Wie könnte es anders sein, an diesem Ostermorgen schallte es durch die Räume: Der

Herr ist auferstanden! und es wurde geantwortet: Er ist wahrhaftig auferstanden. Diese

frohe Kunde von der Auferstehung Jesu führte uns in einer frohen Gemeinschaft zusammen.

Das Frühstück war wieder köstlich. Viele haben dazu beigetragen, mit

selbstgemachter Marmelade, Müsli nach eigenem Rezept, frischen Brötchen, Wurst,

Käse, eigentlich so ziemlich alles was das Herz begehrt. Dazu waren die Tische österlich

dekoriert, schon das allein war eine Augenweide.

Im Gottesdienst war es wieder ein Bild der so genannten „grauen Passion“, das uns

leitete. Das Auferstehungsbild hat Hans Holbein d.Ä. ausdrucksstark gemalt. Wir ha-

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en uns dieses Ereignis aus der Perspektive des Hannas, eines Mitgliedes des „Hohen

Rates“, angesehen. Hans Holbein hat ihn mit hineingemalt in sein Bild, nachdenklich

und ein wenig erschreckt, wie wenn er begreift, wer dieser Jesus ist und es doch nicht

fassen kann.

Geme inde fr ei ze it vom 08 .-10 .04 . 2 011

in der evangelischen Tagungsstätte Wildbad-Rothenburg.

Das Motto: Das Leben – eine Pilgerreise -miteinander unterwegs sein

Pünktlich zu unserer Freizeit stellte sich sonnig warmes Frühlingswetter ein, sodass

schon die Anfahrt ein Genuss war. Das Haus selbst, im Jugendstil erbaut, begrüßte uns

mit seinem Park aus blühenden Bäumen und Sträuchern. Bis zum Abendessen trafen

dann alle Teilnehmer ein. Wir waren eine bunt gemischte Gruppe aus 35 Personen. Das

Schöne einer Freizeit ist auch immer die Offenheit mit der sich jung und alt begegnen.

Am Freitagabend sahen wir den Film: „Pilgern auf Französisch“. Der Inhalt des Films

beschäftigte uns auch in persönlichen Gesprächen. Danach geselliges Beisammensein.

Am Samstag 07.15 Uhr Morgenandacht für Frühaufsteher. Nach dem Frühstück

war Gruppenarbeit angesagt. Vier biblische Geschichten waren zur Auswahl.

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Weggeschichten: Abrahams Auszug aus seiner Heimat, Bileam und seine Eselin, Jakob

träumt von der Himmelsleiter, die Emmausjünger.

Nach dem Mittagessen startete das Stadtspiel, das sehr viel Spaß aber auch manche

Mühe gemacht hat. Am Abend bei der Preisverleihung wurden erst die „Fußkranken“

und dann die verschiedenen Gruppen bedacht.

Wie jedes Jahr gestaltete Gerhard Marsing den Spieleabend. Diesmal nahm er uns mit

auf eine interessante, aufregende Pilgerreise. Anschließend konnte man den Abend

beim gemütlichen Beisammensein im blauen Salon ausklingen lassen.

Den Sonntagsgottesdienst in der schönen Hauskapelle gestalteten die vier Gruppe mit

den erarbeiteten Themen des Vortages mit Anspiel, Pantomime oder einem Wortbei-

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trag. Zwischendurch wurde viel gesungen. Dann feierten wir zusammen das Abendmahl

als Stärkung auf der Pilgerreise.

Nach dem guten Mittagessen trafen wir uns zu einer Abschlussrunde. Peter Marsing

überraschte mit einer Bilderzusammenfassung der Freizeit. Mit einem Abschlusssegen

nach einem wunderschönen Wochenende traten wir die Heimfahrt an.

DANKE den Organisatoren Dr. Angelika und Markus Hunger und all denen, die die inhaltliche

Ausgestaltung des Wochenendes vorbereitet haben, für diese gelungene Freizeit.

Marga Heidingsfelder

Ökumenis che r Gottesdi en st im Gr ünen

Als wir den Termin für den Gottesdienst festgelegt hatten, waren wir sehr zweifelnd,

ob das Wetter wirklich mitspielen würde, denn sonst waren wir immer etwas später

dran. Aber es hat mitgespielt und wie! Den allersonnigsten Sonnenschein ließ uns der

Himmel kosten, wie es ein altes Lied sagt.

So wurde fröhlich aufgebaut, Bänke, der Altar und es war ein herrliches Bild. Der See

lag da wie ein großer Spiegel.

„Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz“, lautete das Thema. Und so war eine große

Schatzkiste vor dem Altar aufgebaut. Was wohl in ihr ist?

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Die Band Blech’n Wood unter Leitung von Tobias Zillner spielte auf und brachte uns in

Bewegung. Nach Lesungen und Gebet, gestaltet von Personen aus den 4 beteiligten

Gemeinden, wurde die Schatzkiste ausgepackt. Jeweils ein Freiwilliger oder eine Freiwillige

durfte blind in die Schatzkiste greifen und einen Schatz entnehmen. Ein Herz

mit Armen, ein Schal des 1. FCN, eine Wasserpistole, eine Rose, ein Abizeugnis… kamen

zum Vorschein. Mich hat tief berührt, als ein Afrikaner ohne es zu ahnen, die Pistole

aus dem Koffer nahm. Ich spürte seine Betroffenheit, denn er wurde daran erinnert,

wie er aus seiner Heimat weggehen musste, weil Gewalt ihn vertrieben hat, und

er erinnerte daran, wie viele Menschen auch heute und jetzt auf der Flucht sind. Aber

Waffen können auch mal schützen meinte er, aber diese Perspektive kam ehe leise, die

andere Erfahrung wog stärker.

Wo dein Schatz ist, da ist dein Herz. Was vergeht, was bleibt? Es bleibt die Liebe, die

Gott uns schenkt und das Vergängliche in Unvergängliches verwandeln kann.

Seifenblasen, jene bunten zerbrechlichen Kugeln, schwebten über der Gemeinde, als

Zeichen für die Vergänglichkeit, in der doch das Bleibende zuhause ist, wenn Gottes

Liebe mit dabei ist.

Mit einem schwungvollen Stück von Blech’n Wood, schloss der Gottesdienst ab. Dank

an St. Bartholomäus für die technische Leitung, die diesen Gottesdienst erst möglich

machte. Also dann, bis zum nächsten Jahr, wieder am Wöhrder See.

Ein e P ilge rr ei se nac h Rom

Aus den Gemeinden St. Bartholomäus, St. Joseph und Zion flogen frühmorgens am Ostermontag

27 Personen erwartungsvoll nach Rom. Schon am Nachmittag besuchten wir

die Domitilla-Katakomben. Dort erlebten wir eine exzellente Führung, nicht nur was die

historischen Fakten betraf, sondern auch in geistlicher Hinsicht war es dem Führer ein

Anliegen, den Gästen etwas von der froh machenden Botschaft Gottes mitzugeben.

In froher, ökumenischer Gemeinschaft feierten wir, in der Tiefe der Katakomben, ein

über die Konfessionen verbindendes Agapefest mit Brot und Wein.

Die Papstbasilika St. Paul vor den Mauern, mit dem erst vor ein paar Jahren entdeckten

möglichen Paulus-Grab, beeindruckte durch ihre Größe und Ausstattung wie so

viele der anderen besuchten wunderbaren Basiliken und Kirchen. Prachtvolle alte Mosaiken,

herrliche Malereien (Raffael) und viele andere großartige Kunstwerke (Bernini)

ließen uns staunen. Der gewaltige Petersdom und die Vatikanischen Museen mit ihren

unglaublichen Kunstschätzen und baulichen Ausmaßen ließen uns staunen trotz zu

vieler Besucher. In der Sixtinischen Kapelle konnten wir die Fresken, die weltberühmten

Meisterwerke Michelangelos, auf uns wirken lassen - so viel Schönheit auf einmal!

Hervorzuheben ist der Besuch in der Basilika San Clemente mit ihren 3 Kirchen übereinander.

Voller Ehrfurcht standen wir auf dem Original-Boden, wo vor 2000 Jahren

die Ur-Christen ihre Gottesdienste feierten.

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Die riesige Basilika San Giovanni in Laterano, römische Bischofskirche, und die Heilige

Stiege, angeblich aus dem Palast des Pilatus, seien erwähnt. Dort erlebten wir, wie

auch anderswo, eine katholische Volksfrömmigkeit voller Inbrunst.

Zur General-Audienz des Papstes hieß es früh aufstehen, wollten wir doch einen guten

Platz auf dem Petersplatz bekommen. Ja, es war ein wirklich großartiges Gemeinschaftserlebnis

unter diesen vielen Pilgern aus aller Welt, als ökumenische Pilgergruppe

aus Nürnberg begrüßt zu werden und den päpstlichen Segen zugesprochen zu

bekommen. Es wurde von einer halben Million Pilgern gesprochen.

Es gäbe noch so Vieles zu berichten: monumentale antike Ausgrabungen aus der römischen

Epoche, prächtige barocke Bauten, Brunnen und Kunstwerke, das pulsierende

Leben und Treiben in den malerischen Straßen und Gassen, das Genießen der phantastischen

römischen Küche und des guten italienischen Weines.

Erfüllt und dankbar, auch für die Bewahrung auf all unseren Wegen, ging mit einem

Gottesdienst in der kleinen, hauseigenen Hotelkapelle unsere Reise ihrem Ende entgegen.

Die zwischenmenschlichen Kontakte und die guten Gespräche in der Gruppe

machten für mich die ereignisreichen Tage in Rom besonders wertvoll.

Der Dank geht an die Initiatoren der Reise und an unsere Stadtführerin, die mit Engagement

und Kompetenz uns Rom nahe gebracht hat.

Stadtdekan, Herr Förster, konnte dank seines fundierten Wissens über Rom wertvolle

kunsthistorische und theologische Informationen beisteuern. Hildegard Salfelder

Aufn ahme in di e K irc hengl ied sch aft .

Am Sonntag, 15.05. war es so weit: sechs junge Leute ließen sich in die Kirchengliedschaft

aufnehmen: Andreas Marsing, Tobias Marsing, Julika Seemüller, Johanna

Seemüller, Jette Seemüller und Cornelius Seemüller. Der Sonntag Jubilate gab das

Motto vor, denn solch ein Tag ist wirklich ein ganz besonderer Tag der Freude.

So stimmte die Gemeinde ein mit dem Lied: Feiert mit uns ein Fest vor dem Herrn. Die

Neuaufzunehmenden gestalteten die Lesungen und das Gebet und dann beantworteten

sie die Aufnahmefragen, die im Vorgespräch zu diesem Tag besprochen wurden.

Anschließend wurden sie aufgenommen mit allen Rechten und Pflichten, die sich aus

dieser Kirchengliedschaft ergeben. Unsere neuen Kirchenglieder hatten sich für die-

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sen Tag je einen Bibelvers ausgewählt, passend zu den Hoffnungen und Wünschen der

Einzelnen und zu dem, was ihnen auf ihrem Weg durchs Leben besonders wichtig ist.

Der kirchliche Segen bildete den Abschluss.

Als Erinnerung an ihren großen Tag erhielten sie je eine EmK-Tasse als

Sinnbild dafür, dass es zwar lebensnotwendig ist, zu trinken, dass aber

der Durst des Lebens allein durch den Glauben gestillt werden kann.

Dazu gab es dann noch ganz unterschiedliche Teesorten für die

jeweiligen Bedürfnisse des Lebens, ein EmK-Tagebuch, um all das, was

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wichtig ist, zu notieren und last but not least ein Wesley-Brevier mit einem Kapitel aus

Wesleys unermesslichem Reichtum an Gedanken für jeden Tag des Jahres.

6 Minipredigten bereicherten die 6 Texte der Neuaufgenommenen noch um einige

weiterführende Gedanken. Mit einem gemeinsamen Abendmahl, bei dem wir die Liebe

Gottes schmecken und sehen durften, wurde der Gottesdienst abgeschlossen.

Im Anschluss gab es noch einen Kirchenkaffe, bei dem es Gelegenheit gab, den Neuaufgenommenen

ganz herzlich zu gratulieren.

So wünschen wir den Sechsen Gottes Segen auf all ihren Wegen durch das Leben.

Gemeinde Vorschau

Fraue ngruppe

Dienstag 12.07. 20:00 Uhr Sommerfest

Vorankündigung: Fr. 23. bis So. 25. 09. Freizeit in Müncherlbach

Informationen: Sabine Seidel Telefon: 0911/5 087 62

Sen ioren- Tre ff

Donnerstag 09.06. Im Schlossgarten Neunhof *) Leitung: Michael Bezold

Donnerstag 07.07. Sommerfest der Seniorentreffs Paulus und Zion

in Müncherlbach *)

*) Zeiten werden noch mitgeteilt.

Informationen: Pastor Winfried Bolay 0911/55 01 72

Bastelkre i s

Dienstag 14.06., 28.06., 05.07., und 19.07. jeweils 14:00 Uhr

Informationen: Heidi Goldschmidt, Marga Heidingsfelder, Johanna Meyer

Telefon: 0911/ 3226860 441019 554828

Jugendkr ei s

03.06. Minigolf

24.06. Vorbereitung zur Freizeit in Müncherlbach

01.07-03.07 Freizeit in Müncherlbach

15.07. Grillen und Programmbesprechung**)

29.07. Grillen/DVD-Abend**)

Treffen jeweils Freitag 19 Uhr im Gemeindezentrum.

**) Festlegung je nach Wetter

Bei Fragen wendet euch einfach an Tobi Marsing

14


Juni/Juli 2011

EmK

regional

_______________________________________________________________________

Liebe ist keine Frage der Größe:

Missionarische und diakonische

Arbeit in Mittel- und Südeuropa

denen das Evangelium in 20 verschiedenen

Sprachen gepredigt wird.

Am Donnerstag, 14. April 2011, trafen

sich 150 Seniorinnen und Senioren

aus den EmK-Gemeinden von

Mittel- und Oberfranken zum traditionellen

Seniorentreffen im Diakoniewerk

Martha-Maria.

Eröffnet wurde das Treffen mit einer

aktuellen Andacht des Referenten

Urs Schweizer, Assistent von Bischof

Dr. Patrick Streiff, Zürich.

Nach allgemeiner Stärkung bei Kaffee

und Kuchen gab Urs Schweizer

einen kurzen geschichtlichen Überblick

über die Zentralkonferenz von

Mittel- und Südeuropa, die 1954

konstituiert wurde. Als Minderheitskirche

mit mittlerweile 34.000 Mitgliedern

umfasst sie 14 Länder, in

Fränkisches Seniorentreffen 2011 der

EmK im Diakoniewerk Martha-Maria.

Die hauptsächliche Mission der EmK

in diesen Ländern ist es, Menschen

in die Nachfolge Jesu zu rufen, um

etwas zu verändern. Primäre Herausforderungen

der Zentralkonferenz

sind Einsätze in Albanien und

Bulgarien für den Bau von Schulen

als Beitrag zur Alphabetisierung,

sowie Hilfeleistungen für ethnische

Minderheiten wie die Gruppe der

XV


Roma. Weiter sind die Arbeit mit

Immigranten und Flüchtlingen und

deren Integration und Begleitung im

Alltag zu nennen. Zudem beteiligt

sich die EmK im Bereich der Suchtprävention

in der Tschechischen Republik.

Abschließend ging Urs Schweizer

noch einmal auf das Thema des Seniorentreffens

ein und beendete seinen

Vortrag mit anschaulichen Bildern

aus vielen Gemeinden und den

Worten: „Liebe ist keine Frage der

Größe, aber Größe ist eine Frage der

Liebe."

Die Kollekte von 1.404 Euro kommt

der missionarisch-diakonischen Arbeit

der Zentralkonferenz von Mittel-

und Südeuropa zugute.

Jana Felber

Bischof i. R. Dr. Walter Klaiber

zu Gast in Martha-Maria

Am Sonntag, 5. Juni 2011, feiern die

Diakonissen von Martha-Maria ihr

jährliches Jubiläum, zu dem als Festredner

Bischof i. R. Dr. Walter Klaiber

eingeladen

ist. Er hält um

9.30 Uhr die

Festpredigt in

der Eben-Ezer-

Kirche Nürnberg,

Stadenstraße

68, und

berichtet um 14.30 Uhr in der Mitarbeitenden-Cafeteria

aus seiner Arbeit.

Herzliche Einladung!

Was kann eine Kniearthroskopie

verbessern?

„Was kann eine Kniearthroskopie

verbessern?“ Auf diese Frage antwortet

Dr. Axel Goldmann, Belegarzt

der Orthopädischen Belegklinik des

Krankenhauses Martha-Maria Nürnberg,

am Mittwoch, 8. Juni 2011,

von 17.00 bis 18.30 Uhr in der Eben-

Ezer-Kirche Nürnberg, Stadenstraße

68 (beim Krankenhaus Martha-

Maria). Der Vortrag findet im Rahmen

der Reihe „Ihrer Gesundheit zuliebe!“

statt.

Zion nimmt Abschied

von Pastoren-Ehepaar

Winfried Bolay, Pastor des EmK-

Bezirks Nürnberg-Zionskirche geht

in den verdienten Ruhestand. Seine

Frau, Pastorin Sabine Schober, Krankenhausseelsorgerin

in Martha-

Maria, wird ihre Tätigkeit zukünftig

in Halle ausüben. Da sie früher einige

Jahre eine Dienstzuweisung auf

den Bezirk Nürnberg-Zion hatte,

wird es ein ganz besonderer Abschied

von dem Pastoren-Ehepaar.

Das Datum: Sonntag, 10. Juli 2011.

Auf den Gottesdienst (Beginn 9.30

Uhr) folgen ein Empfang für Gäste

XVI


aus der Ökumene und der EmK, ein

gemeinsames Mittagessen und noch

etwa zwei Stunden am Nachmittag

in geselliger Runde. Persönliche Beiträge

aus der Gemeinde sollen die

Vielfalt des Wirkens und der Wirkung

von Pastor Bolay und seiner

Frau noch einmal Revue passieren

lassen.

Herzliche Einladung an alle, die am

Verabschiedungs-Sonntag nach Zion

kommen können! Der Bezirk freut

sich über Gäste von nah und fern.

Sommerfest in Müncherlbach

Die EmK-Gemeindebezirke Nürnberg-Zion,

Nürnberg-Paulus und

Christusgemeinde Hersbruck laden

herzlich ein zum gemeinsamen

Sommerfest am Sonntag, 17. Juli

2011, auf dem Gelände des EmK-

Freizeitheims in Müncherlbach.

Der Tag beginnt mit einem Familiengottesdienst

um 10.45 Uhr. Mittagessen,

Kaffeetrinken und Spiele für

Kinder und Erwachsene schließen

sich an. Gäste aus der EmK-Region

sind herzlich willkommen!

Anreise von Nürnberg: B 14 Ansbach/Heilsbronn,

nach Buchschwabach

Abfahrt Müncherlbach, im Ort

links Richtung Göddeldorf, nach 50

Metern links.

15. Ökumenisches Frauenfrühstück

in Zion

Die Wöhrder Gemeinden St. Josef,

St. Bartholomäus und Zion laden

Frauen aller Altersgruppen ein zum

15. Ökumenischen

Frauenfrühstück am

Samstag, 23. Juli

2011, um 9.00 Uhr in

der EmK-Zionskirche

Nürnberg Hohfederstraße

33. „Knigge - was ist heute

noch dran?“ wird das Thema dieser

Veranstaltung sein. Referentin ist

Sabine Brügel. Für Kinderbetreuung

während des Frühstücks ist gesorgt.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Heidi Zimber, Telefon (0911) 362897.

Das Team freut sich auf Ihr Kommen!

___________________________________________________________________

Herausgeber: Evangelisch-methodistische Kirche im Großraum Nürnberg und

Diakoniewerk Martha-Maria e. V.

Redaktion: Ingo Stauch, Stadenstraße 60, 90491 Nürnberg, Telefon (0911) 959-1027,

Telefax (0911) 959-1023, E-Mail: ingo.stauch@emk.de

XVII


Frei ze ithe im Mün che rlb ach

Es gab ein Milchgeschäft, oder besser einen

kleinen Tante-Emma-Laden und eine

Gaststätte, das Wasser kam aus dem

eigenen Brunnen und Werner Unterkircher

mähte den Rasen.

Vor 38 Jahren haben die Paulusgemeinde

und die Zionsgemeinde ihr Freizeitheim in

Müncherlbach ausgebaut. All das ist lange

her – bis auf das letzte: Werner mäht immer

noch. Was aber damals noch ein schönes

„Hobby“ war, geht inzwischen hart an seine persönlichen Grenzen.

Jetzt stellt sich die Frage:

Alles hat seine Zeit ... (Prediger 3, 1-11) ... auch Müncherlbach?

Mit dieser Frage hatte sich ein 8-köpfiger Ausschuss bestehend aus Mitgliedern der

Gemeinden Zion und Paulus beschäftigt. Anlass waren auch die in der Vergangenheit

stets rückläufigen Belegungszahlen durch Gemeindemitglieder und gemeindeeigene

Gruppen sowie das über den Gemeinden schwebende Damoklesschwert der auf sie zukommenden

Instandhaltungs- bzw. Modernisierungskosten. Verschärft wird diese Situation

jetzt durch den unvermeidlichen, altersbedingten Rückzug von Werner Unterkircher

aus der Haus- und Gartenbetreuung.

Zu den Fakten:

1. Am Haus werden nach etwa 38 Jahren Erneuerungsmaßnahmen notwendig um den

Bestand weiterhin zu sichern - es wurde ja damals bereits gebraucht erworben. Zu

diesen Maßnahmen zählen vor allem die Erneuerung der Dachdeckung (17.000 €),

ein Fassadenvollwärmeschutz (18.000 €), die Erneuerung der Fenster (mindestens

10.000 €) und einige weitere Maßnahmen.

2. Im Außenbereich bedarf die Zaunanlage einer Erneuerung (10.000 €) und der

Fußballplatz einer gründlichen Überarbeitung. Letzteres würde einen Nutzungsausfall

von mehreren Monaten – bis wieder Gras über die „Sache“ gewachsen ist -

und Kosten von einigen 1.000 € verursachen.

3. Im Innenbereich wäre eine grundlegende Verbesserung der sanitären Einrichtungen

(??? €) notwendig und die in die Jahre gekommene Einrichtung der Zimmer in

einfacher „schwedischer“ Qualität (sicher auch nicht unter 6.000 €) zu ersetzen.

4. Die Kosten für die Verbesserung des Brandschutzes einschl. Notausgang für die

oberen Stockwerke sind noch nicht abgeschätzt, bewegen sich aber sicher jenseits

der 10.000 €

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Für all diese Maßnahmen sind mindestens 60.000 € erforderlich und sie sollten

spätestens in den nächsten 3-5 Jahren abgeschlossen sein. (Die Zahlen stammen

teilweise aus 2006 und müssen inzwischen wohl etwas höher angesetzt werden)

Weitere wünschenswerte Erneuerungen, die hier noch gar nicht beziffert sind, wären

eine neue Küche, Duschgelegenheiten in den Zimmern und eine Photovoltaikanlage

auf dem Dach.

5. Für die Gartenpflege und die Kleinreparaturen, die bisher für Gotteslohn von Werner

Unterkircher ausgeführt wurden, wird dringend ein Nachfolger oder eine Nachfolgergruppe

benötigt. Falls kein Nachfolger oder -team gewonnen werden kann,

bisher schaut es leider so aus, müssen diese Arbeiten an externe Handwerker vergeben

werden, was zu einer Erhöhung der laufenden jährlichen Betriebskosten in

einer Größenordnung von mindestens 3.000 € führt.

6. Betrachtet man die laufenden Kosten, so stellt man fest, dass in Jahren ohne besondere

Investitionen die Ausgaben durch die Einnahmen gedeckt wurden, in anderen

Jahren aber die Gemeinden diese Zusatzkosten tragen mussten. Im Klartext

haben die Gemeinden in den vergangenen 15 Jahren durchschnittlich jeweils ca.

2.000 € im Jahr zuschießen müssen, auf die letzten 6 Jahre betrachtet waren es

sogar ca. 4.300 € pro Jahr.

7. Ein Blick auf die Auslastung des Hauses zeigt: insgesamt ist es über das Jahr einigermaßen

gut ausgelastet – allerdings meist nur an Wochenenden. Bemerkenswert

ist aber, dass die Belegung durch gemeindeeigene Gruppen und/oder Gemeindemitglieder

in den vergangenen Jahren von einem Anteil von 2/3 an der Gesamtbelegung

auf 1/3 zurückgegangen ist, das Interesse der eigenen Leute also nachgelassen

hat.

Für die weitere Nutzung des Hauses sind drei Dinge wichtig:

1. Eine weiterhin kostengünstige Betreuung des Anwesens durch Personen aus den

Gemeinden.

Im Bereich des Hauses hat Michael Grüner zwar bereits viele wichtige Dinge übernommen,

er kann aber nicht jederzeit und kurzfristig auf alle Notwendigkeiten reagieren

und damit alles leisten. Für die Außenanlagen hat sich bisher noch niemand

für die regelmäßige Betreuung gefunden. Dies ist aber im Frühjahr und

Sommer besonders wichtig.

2. Die in den nächsten Jahren notwendigen Investitionen sind von beiden Gemeinden

zu tragen.

Bei Betrachtung dieser Sachlage ist man gezwungen zu hinterfragen, ob sich die

Gemeinden angesichts der stets knappen Haushaltskassen ein Objekt wie das Freizeitheim

Müncherlbach noch leisten können.

3. Die Eigennutzung aus den beiden Gemeinden müsste erhöht werden.

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Um den Bedarf einschätzen zu können, wurden vor einigen Wochen Fragebögen in den

Gemeinden verteilt, denn der Ausschuss wollte nicht nur nach finanziellen Gesichtspunkten

urteilen. In beiden Gemeinden wurden je etwa 20 Bögen durchgearbeitet.

Das Ergebnis ist sehr gemischt. Es gibt einige Personen und vor allem die Gruppen, die

das Freizeitheim gerne weiter nutzen möchten. Sowohl als Begegnungsstätte für unsere

Gemeinden als auch für Gruppenfreizeiten ist es wichtig. Eine Ausweitung dieser

maximal 10 Termine jährlich ist aber nicht in Sicht. Einige sprechen sich dafür aus,

den Betrieb zu beenden und das gesparte Geld für andere Gemeindeprojekte einzusetzen

– auch wenn sie früher(!) gerne in Müncherlbach waren. Die Stimmen für oder gegen

eine Weiterführung, die Einschätzung der Attraktivität des Freizeitheimes samt

Umgebung lassen keinen eindeutigen Meinungstrend erkennen. Es ließ sich aber auch

keine Tendenz zu vermehrter Nutzung oder zu einer größeren Spendenbereitschaft für

das Objekt feststellen. Auch die Teilnehmerzahlen an den letzten Arbeitseinsätzen

sprechen ihre eigene Sprache. Eine Aufbruchsstimmung im Sinne von „Wir wollen es

auch in Zukunft nutzen, wir setzen unser Geld und unsere Arbeit dafür ein“ ist nicht

auszumachen.

Nach ausführlichen Diskussionen hat der Ausschuss den Gemeinden vorgeschlagen,

eine Sonder-Bezirkskonferenz zur Entscheidung folgender Punkte einzuberufen:

1. Wäre bis zur Sonder-BK durch gemeindeeigene Leute weiterhin eine kostengünstige

Betreuung des Anwesens sichergestellt, könnte das Freizeitheim für 3 Jahre

weiter geführt werden, ohne größere Investitionen tätigen zu müssen. Man könnte

also die Nutzung noch solange in Erwägung ziehen, wie sich die Instandsetzungsmaßnahmen

hinausschieben ließen.

Sollte während dieser Zeit keine wesentliche Nachfragesteigerung und/oder finanzielle

Verbesserung eintreten, wäre nach deren Ablauf der Betrieb einzustellen und

ein Verkauf einzuleiten.

2. Sollte sich jedoch bis zum Zeitpunkt der Sonder-BK keine tragfähige Betreuung für

Garten und Haus finden, müsste der Betrieb bereits zum Jahresende 2011 eingestellt

werden.

3. Wird der Betrieb nicht mehr weitergeführt, sollte das komplette Anwesen zügig

verkauft werden.

Die zu treffenden Entscheidungen werden manchen treuen Müncherlbachnutzer wenig

erfreuen, aber wir dürfen vor der Realität unsere Augen nicht verschließen. Vielleicht

ist es jetzt Zeit, neue Wege zu gehen?

"Die gemeinsame außerordentliche BK der Bezirke Zionskirche und Pauluskirche

wird am Mittwoch, den 29. Juni, um 19.00 Uhr in der Paulusgemeinde tagen. Da

BK´s öffentlich sind, laden wir dazu herzlich ein. "

20


An jedem Sonntag im Juni und Juli gibt es wieder alle Köstlichkeiten in der gewohnten

Vielfalt und unglaublichen Auswahl für alle Geschmäcker.

Angelika und Markus Hunger

Wissen, was läuft, was die Trends sind.

AREF-Med ien in fo

reinhören, Internet surfen, beten, mitmachen…!

Die Termine der Gruppe Zion: 26.06. und 24.07.2011.

Radio AREF gibt es an Sonn- und Feiertagen von 10-12 Uhr

im Großraum Nürnberg auf UKW 92.9 und im Internet unter www.aref.de

Wissenswertes aus der EmK

Leben mit Gottes Sch ätze n

Neulich sah ich wieder einmal einen Schäfer mit seiner

Herde. Sie sind rar geworden, die Menschen, die sich

Wind und Wetter aussetzen, um sich um ihre Tiere zu

kümmern.

Heute leistet man sich diese Form der Tierhaltung nur

selten. Trotzdem behält das biblische Motiv des »Guten

Hirten« seine Aussagekraft. Wie ein Hirte für seine Herde

sorgt, setzt sich Gott für uns ein. Jesus bezeichnete sich

selbst als »Guten Hirten«, der sogar sein Leben für die

Schafe gibt (Johannes 10,11). Wer sich Jesus anvertraut, findet »Leben und volle Genüge«

(Johannes 10,10): Halt in der Not, Sinn im Auf und Ab des Lebens und Hoffnung

im Sterben. Das hört sich wunderbar an.

Und wie sieht unser Alltag aus?

Da fühlen wir uns oftmals dem »verlorenen Schaf« näher als den Tieren, die gut gehegt

auf einer fetten grünen Wiese grasen. Es ist schwer, unter den vielen sich bieten-

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den Möglichkeiten den richtigen Weg zu finden. Richtig bedrängend wird das Leben

für Menschen, die keine guten Wege mehr entdecken. Nicht nur in persönlichen Fragen

verliert manch einer den Mut. Ich kenne viele Menschen, die sich Sorgen um die

Zukunft der EmK in Deutschland machen. Wir klagen über mancherlei Mangel. Bei den

Tagungen der Jährlichen Konferenzen, die in den nächsten Wochen stattfinden, fragen

wir: Reichen die Mittel, um Gemeinden zu bauen und missionarisch zu arbeiten?

In Jesu Spur Erfüllung finden

»Leben und volle Genüge« verspricht Jesus. Kein Schlaraffenland. Keine Sicherheit

vor allen Widrigkeiten. Aber genug, um in Jesu Spur Erfüllung zu finden. Es geht uns

der voraus, der sich ans Kreuz schlagen ließ aus Liebe zur Welt. Was wie der Untergang

eines Idealisten aussah,

war der Beginn eines

Hoffnungsweges. Denn

Jesus wurde auferweckt.

Gottes Liebe erwies ihre

Kraft. Deshalb können wir

immer wieder aufs Neue

Vertrauen wagen. Einer

beginnt, Mitmenschen

wahrzunehmen, denen es

schlechter geht als ihm.

Sein offenes Ohr ist gefragt

oder die helfende Hand. Er

ist zu etwas nütze. Das ist

eine gute Erfahrung. Eine

entdeckt Gaben, die bisher in ihrem Leben brachlagen. Sie steckt andere mit ihrer Initiative

an. Der »Offene Treff«, den sie miteinander organisieren, wird für einige Menschen

zum Eingangstor in die Gemeinde.

Bei den Tagungen der drei Jährlichen Konferenzen rechnen wir Konferenzmitglieder

hoffentlich damit, dass Christus »Leben und volle Genüge« für uns bereithält. Dann

verwalten wir nicht den Mangel, sondern heben die Schätze, die Gott uns in den Gemeinden

und Werken anvertraut. Die Konferenzthemen 2011 weisen darauf hin, dass

wir Großes von Gott erbitten und uns ihm erwartungsvoll zur Verfügung stellen: Die

Süddeutsche Jährliche Konferenz erinnert sich an die Mittel, durch die wir Gottes

Gnade erfahren, sodass »Himmel und Erde sich berühren«. In der Ostdeutschen Konferenz

werden wir uns einstimmen lassen auf neue Töne: »Gott singe mich, ich will dein

Lied sein.« Die Norddeutsche Jährliche Konferenz erwartet viele Menschen zu einer

Glaubenskonferenz. »Entdecke, was geht!« – dieses Motto lockt, neue Wege zu beschreiten.

Damit aus guten Themen hilfreiche Beschlüsse und am Ende mutige Taten

werden, braucht es Menschen, die sich dem Guten Hirten anvertrauen.

Gehören Sie dazu?

Bischöfin Rosemarie Wenner

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Gemeinde-Termine

Kalend er - Jun i 2 011

Mittwoch 01.06. 19:45 Uhr Bibelgesprächsabend

Donnerstag 02.06. Wanderung an Himmelfahrt

Freitag 03.06. 19:00 Uhr Jugendkreis

Sonntag 05.06. 09:00 Uhr Gebet vor dem Gottesdienst

09:30 Uhr Gottesdienst mit Pastor Winfried Bolay

und Abendmahl

09:30 Uhr Sonntagsschule + Kleinkinderbetreuung

Mittwoch 08.06. Hauskreiswoche

Donnerstag 09.06. Seniorentreff Schloss Neunhof

Sonntag 12.06. 09:00 Uhr Gebet vor dem Gottesdienst

09:30 Uhr Gottesdienst zum Pfingstfest + Kirchenkaffee

Pastor Winfried Bolay

09:30 Uhr Kleinkinderbetreuung

Dienstag 14.06. 14:00 Uhr Bastelkreis

Mittwoch 15.06. 19:45 Uhr Bibelgesprächsabend

Sonntag 19.06. 09:00 Uhr Gebet vor dem Gottesdienst

09:30 Uhr Gottesdienst mit Pastor Paul Nollenberger

09:30 Uhr Kleinkinderbetreuung

Mittwoch 22.06. 19:45 Uhr Bibelgesprächsabend

Freitag 24.06. 19:00 Uhr Jugendkreis

Sonntag 26.06. 09:00 Uhr Gebet vor dem Gottesdienst

09:30 Uhr Gottesdienst Pastor Winfried Bolay

09:30 Uhr Kleinkinderbetreuung

13:00 Uhr Gottesdienst in Schobdach

Dienstag 28.06. 14:00 Uhr Bastelkreis

Mittwoch 29.06. 19:45 Uhr Bibelgesprächsabend Paul Nollenberger

Monatsspruch Juni:

Einer teilt reichlich aus und hat immer mehr; ein andrer kargt,

wo er nicht soll, und wird doch ärmer. Sprüche 11,24

Monatslied Juni: GB 280

„Ich möchte gerne glauben,

dass mich einer wirklich liebt …“

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Kalend er - Jul i 2011

Freitag 01.07. bis 03.07. Jugendkreis Freizeit in Müncherlbach

Sonntag 03.07. 09:00 Uhr Gebet vor dem Gottesdienst

09:30 Uhr Gottesdienst mit Pastor Winfried Bolay

und Abendmahl

09:30 Uhr Sonntagsschule + Kleinkinderbetreuung

Dienstag 05.07. 14:00 Uhr Bastelkreis

Mittwoch 06.07. Hauskreiswoche

Donnerstag 07.07. Seniorentreff So mmerfest Müncherlbach

Sonntag 10.07. 09:00 Uhr Gebet vor dem Gottesdienst

09:30 Uhr Gottesdienst Pastor Winfried Bolay

Verabschiedung des Pastorenehepaars

Winfried Bolay und Sabine Schober

09:30 Uhr Kleinkinderbetreuung

ca. 12:00 Uhr Gemeindemittagessen

ca. 14:30 Uhr Gemeindefestnachmittag

Dienstag 12.07. 20:00 Uhr Frauengruppe Sommerfest

Mittwoch 13.07. 19:45 Uhr Bibelgesprächsabend Elisabeth Fischer

Freitag 15.07. 19:00 Uhr Jugendkreis

Sonntag 17.07. Sommerfest in Müncherlbach

Dienstag 19.07. 14:00 Uhr Bastelkreis

Mittwoch 20.07. 19:45 Uhr Bibelgesprächsabend Werner Unterkircher

Samstag 23.07. 09:00 Uhr Ökumenisches Frauenfrühstück in Zion

Sonntag 24.07. 09:00 Uhr Gebet vor dem Gottesdienst

09:30 Uhr Gottesdienst mit Pastor Ulrich Jahreiß

09:30 Uhr Sonntagsschule + Kleinkinderbetreuung

Mittwoch 27.07. 19:45 Uhr Bibelgesprächsabend Paul Nollenberger

Freitag 29.07. 19:00 Uhr Jugendkreis

Sonntag 31.07. 09:00 Uhr Gebet vor dem Gottesdienst

09:30 Uhr Gottesdienst mit Pastor Paul Nollenberger

09:30 Uhr Sonntagsschule + Kleinkinderbetreuung

Monatsspruch Juli: Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. Matthäus 6,21

Monatslied Juli: GB 93 „Gott, dir sei Dank für meines Lebens Zeit ...“

Neu es am Büc he rtisch

Bitte beachten Sie auch unseren Büchertisch in der Gemeinde und unser Antiquariat,

jeweils mit interessanten Büchern aus vielen Bereichen.

Gabriele Marsing

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Gottesdi enst e - P red igttexte

Datum Tag Predigt Predigt-Text

05.06. Exaudi Pastor Winfried Bolay, Johannes 7,37-39

Abendmahl

12.06. Pfingstfest Pastor Winfried Bolay Johannes 16,5-15

19.06 Trinitatis Pastor Paul Nollenberger

26.06. 1. So. n. Trinitatis Pastor Winfried Bolay Johannes 5,39-47

03.07. 2. So. n. Trinitatis Pastor Winfried Bolay, Matthäus 22,1-14

Abendmahl

10.07. 3. So. n. Trinitatis Pastor Winfried Bolay,

Verabschiedung des

Pastorenehepaars

17.07. 4. So. n. Trinitatis Sommerfest in Müncherlbach

24.07. 5. So. n. Trinitatis Pastor Ulrich Jahreiß

31.07. 6. So. n. Trinitatis Pastor Paul Nollenberger

Term ine de s Pa stors

01.06. Besprechung Halle

03.06. Frühandacht MM

09.06. Gespräch Mannheim

15.06. Besprechung Halle

24.06. Frühandacht MM

01.06. Besprechung Halle

Nicht verge s sen : Geme indeb r ie f pe r E-Ma il !

Wir bieten an, den Gemeindebrief als PDF-Datei per E-Mail

zu versenden. Dies kann zusätzlich zum gedruckten Exemplar

erfolgen oder auch anstatt, was wiederum helfen

könnte, Kosten zu sparen.

Wer hier Interesse hat, bitte beim Pastor oder bei

Gerhard@Marsing.de melden

Wichtig ! Wi chtig!

Bitte Änderungen von Adresse, Telefon, Fax, eMail gleich melden, damit wir unser

Anschriftenverzeichnis aktualisieren und Postrücklauf vermeiden können. Danke.

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Regelmäßige Veranstaltungen:

Sonntag 9.00 Uhr Gebet vor dem Gottesdienst

9.30 Uhr Gottesdienst, Sonntagsschule und Angebot der Kleinkinderbetreuung

Dienstag 14.00 Uhr Bastelkreis (14-tägig)

20.00 Uhr Frauengruppe (monatlich)

Mittwoch 19.45 Uhr Bibelgesprächsabend

Donnerstag 14.30 Uhr Seniorentreff (14-tägig)

14:30 Uhr Kinderclub (14-tägig)

Freitag 19.00 Uhr Jugendkreis

Impressum:

Redaktion: Dieter Hillmann, Winfried Bolay (verantwortl.),

Bildbearbeitungen: Peter Marsing, Layout: Gerhard Marsing

================================================================================================================================================================= =

Evangelisch-methodistische Kirche, Bezirk Nürnberg-Zionskirche

Pastor Winfried Bolay Hohfederstr. 33, 90489 Nürnberg, Tel. 0911/550172, Fax 0911/5815860,

e-mail: Winfried.Bolay@emk.de

Homepages der Zionsgemeinde:

http://www.emk.de

http://www.zionsgemein.de

http://www.freizeitheim-muencherlbach.de

Die Konten des Bezirkes:

Nr. 1170726 Sparkasse Nürnberg(BLZ: 760 501 01)

Nr. 26107-859 Postgiroamt Nürnberg (BLZ: 760 100 85)

Evangelisch-meth. Kirche, Hohfederstr. 33, 90489 Nürnberg

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