Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig ... - Zionsgemeinde

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Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig ... - Zionsgemeinde

Einladend -

missionarisch -

gesellschaftsbezogen

Gemeindebrief der

Evangelisch-methodistischen Kirche

Bezirk Nürnberg Zionskirche

April – Mai 2007

Der Herr ist auferstanden.

Er ist wahrhaftig auferstanden.

Halleluja.

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Aus dem Zyklus »Der Auferstehungsweg« von Werner Steinbrecher


Monatsspruch März

Ob wir leben oder ob wir sterben, wir gehören dem Herrn. Römer 14,8

Wir gehen auf Ostern zu. Wir feiern miteinander das Fest der Auferstehung

Jesu Christi. Das unglaubliche Fest, das davon kündet, dass das Leben

stärker ist als der Tod. Manchmal ist es schwer daran zu glauben, wenn wir

all die Not und das Elend dieser Welt betrachten.

Auch wir selbst bleiben nicht verschont von

Schmerz, Leid und Tod. Aber so einfach ist es ja

auch gar nicht mit Ostern. Ostern geht die

Passionszeit voraus. Jedes Jahr wieder begehen

wir auch diese Zeit und bedenken den Weg Jesu

nach Jerusalem der großen Stadt, in der das

Unglück wartet. Wir gehen mit zum Garten Gethsemane, in dem Jesus verzweifelt

zu seinem Vater ruft. Und bei all dem schlafen seine Jünger! Dann

folgen Gefangennahme, Folter, Verurteilung, Verspottung, Verlassenheit,

Kreuzigung und Tod. Zurück bleiben die verstörten Jüngerinnen und Jünger.

Und dann wird es Ostern, Jesus ist auferstanden, sein Weg ist nicht zu Ende

sondern die Sache Jesu geht weiter. Mit dieser Erfahrung gewannen Frauen

und Männer den Mut die Botschaft vom Leben in Christus weiterzusagen,

vom Leben das bleibt. So auch Paulus. Er hat in seinem Leben durchaus

Situationen erlebt, die ihn nicht nur einmal an die Grenze des Todes geführt

haben. Aber er war von der Botschaft des Evangeliums erfüllt, von der Botschaft

des Lebens. Dafür hat er sich ganz eingesetzt und ausgesetzt. Was

hat ihm die Kraft gegeben, so viel zu wagen, sich einfach zu trauen und dabei

alles zu riskieren Es war die Gewissheit:

Ob wir leben oder sterben, wir gehören dem Herrn.

Oder wie es Paul Gerhardt in seinem so wunderbaren Morgenlied ausgedrückt

hat: Kreuz und Elende, das nimmt ein Ende; nach Meeres Brausen

und Windes Sausen leuchtet der Sonne erwünschtes Gesicht.

In der diesjährigen Passionszeit möchte uns Paul Gerhardt an der Hand

nehmen und uns mit seinen Liedern die Botschaft zurufen, die Paulus mit

dem Satz sagt: „ob wir leben oder sterben, wir gehören dem Herrn“.

Mit herzlichem Gruß,

Ihr Winfried Bolay, Pastor

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Aus der Gemeinde

Ingeborg Maria Jahreiß gestorben

Abschiedswort der Zionsgemeinde von Sabine Seidel gesprochen am Gedenkgottesdienst

für Ingeborg Maria Jahreiß am 24. Februar 2007 in der

Eben-Ezer Kirche des Diakoniewerkes Martha-Maria:

Lieber Ulrich Jahreiß, liebe Familie Jahreiß, liebe

Angehörige, liebe Trauergemeinde!

Auch die Zionsgemeinde Nürnberg muss Abschied

nehmen von Ingeborg Maria Jahreiß, das ist

schmerzlich, noch fremd und unbegreiflich. Viele

Erinnerungen sind mir nah, und eigentlich gäbe es

viel zu erzählen. Ich möchte einige Erfahrungen

nennen, die für die Zionsgemeinde und für mich

persönlich wichtig geworden sind. Ingeborg hatte

eine besondere Gabe, mit ihrem offen Herzen,

klarem Blick und sensiblen Gespür wahrzunehmen,

was andere Menschen bewegt.

Sehr dankbar sind wir als Gemeinde, bin ich persönlich, dafür, dass sich Ingeborg

mit diesen ihren Gaben in unsere Gemeinde eingebracht hat. So

war sie uns Mutmacherin und Wegweiserin.

In der Frauengruppe waren die Abende mit Ingeborgs belebenden und lebensnahen

Themen Höhepunkte.

Dankbar denken wir an die Freizeit in Müncherlbach zurück, auf der sie uns

durch die Konzentrative Bewegungstherapie nahe brachte, was es heißt:

Bestandsaufnahme und Neuorientierung im Leben erfahrbar und lebbar zu

machen durch leibliches Be – greifen. Das Bibelwort: „Du stellst meine Füße

auf weiten Raum“ ein Satz aus Psalm 31 Vers 9. wurde so zur lebbaren

Realität. Ingeborg verstand es, uns anzuleiten, unsere Gefühle wahrzunehmen

und zuzulassen.

Sie verstand es, den weiten Raum, den Gott uns gibt, zu erkennen und die

vielen Möglichkeiten, die das Leben bietet, aktiv wahrzunehmen. Dankbar

denke ich an ihr Geschick zurück, wenn Vermittlung in Konflikten nötig war.

Sehr am Herzen lag Ingeborg Jahreiß, die Beauftragte für die Weltmission

unserer Gemeinde war, auch im vergangenen Advent wieder die Weihnachtsaktion

der EMK Weltmission. Dank ihres tatkräftigen Einsatzes und

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der schönen Idee jeden Spender, jeder Spenderin mit einer von ihr bis ins

kleinste Detail liebevoll gestalteten Dankeskarte zu beschenken, war es in

der Gemeinde möglich, einen großen Betrag für Winterjacken für Romakinder

in Mazedonien zu sammeln.

Ingeborg hinterlässt in der Zionsgemeinde eine große Lücke. Sie fehlt uns,

und sie wird uns fehlen. Wir alle sind sehr, sehr traurig.

Tief bewegt nehmen wir Abschied. Ihr

lebenslanges Anliegen, die Verwirklichung des

Reiches Gottes und seiner Gerechtigkeit in unserer

Welt einen Ort zu geben, wird uns in der

Erinnerung an sie immer wieder leiten und ermutigen,

dieses Evangelium in der Welt zu leben.

Ich danke dir, guter Gott im Himmel, für die

geschenkte Zeit mit Ingeborg.

Ihnen, lieber Herr Jahreiß und ihrer Familie möchte ich im Namen der Zionsgemeinde

mein tief empfundenes Beileid aussprechen. Ich wünsche ihnen,

ihrer Familie und den Angehörigen den Beistand Gottes und seinen Trost. In

der Erinnerung an Ingeborg Maria Jahreiß liegt jetzt ein großer Schmerz,

aber in dieser Erinnerung liegt auch der Trost, weil sie uns durch ihr Leben

reich beschenkt hat.

Kranke

muss sich einer längerfristigen

Augenbehandlung unterziehen.

hat ihre ambulanten OP gut

überstanden.

Einigen Gemeindegliedern machte eine heftige

Grippe zu schaffen. Allen, die unter Krankheitsnöten

zu leiden haben, wünschen wir Genesung

und Besserung. Gottes Segen behüte Sie.

Bei dir allein bin ich geborgen, bei dir finde ich Schutz. Deine Zusage ist meine einzige

Hoffnung. Psalm 119,114

Umgezogen

Iris Wotschach, Anke Fluhrer und Pia Fluhrer

wohnen

Frau Ilse Heinritz ist umgezogen. Sie wohnt jetzt im

A

Ein gutes Einleben in der neuen Heimat.

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Geburtstage

Unsere Geschwister ab 70 grüßen wir und wünschen ihnen Gottes Segen.

April 2007

04.04. 13.04.

10.04. 19.04.

11.04. 26.04.

12.04. 30.04.

Mai 2007

01.05. 20.05.

01.05. 21.05.

05.05. 21.05.

12.05. 22.05.

20.05. 26.05.

Seinen

am 11. Mai

Seinen

am 24. April

ten Geburtstag feiert:

ten Geburtstag feiert:

Dein Wort ist eine Leuchte für mein Leben, es gibt

mir Licht für jeden neuen Schritt. Psalm 119,105

Gemeinde im Rückblick

Stimmen und Stimmungen zum

ZDF Weltgebetstags - Gottesdienst am 25. Februar 2007 in Zion

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Gabriele Marsing: Wissen Sie, wo Paraguay liegt Nanduti, Guarani, Terere

– schon einmal gehört Na klar, wer den Fernsehgottesdienst mitgefeiert hat,

weiß Bescheid. Bis wir vom Vorbereitungsteam soweit waren, gab es viele

gemeinsame Arbeitssitzungen – und so Stück für Stück näherten wir uns dem

zunächst fremden Land an. Wir erfuhren, was

Frauen in Paraguay bewegt, was sie im Alltag

erleben, wo sie um Fürbitte und Unterstützung

bitten. Jede von uns hat dann eigene Texte zu den

verschiedenen Teilen des Gottesdienstes

geschrieben. Es war gar nicht so einfach, die vielen

Informationen und Gedanken in verständlicher

Sprache in kurzen Beiträgen unterzubringen. Oft

war dieser doch schon kurze Text immer noch zu

lang – der Gottesdienst sollte aber nur 45 Minuten

dauern… Nun sollten wir das Geschriebene auch

noch möglichst frei vortragen – Auswendiglernen

war angesagt – und in den Proben merkten wir, wo

wir noch üben mussten, während das

Lampenfieber zunahm, je näher der Sendetermin

rückte. Schon war Freitagabend vor der Sendung – Probe mit Chor und Orgel,

Samstag die Generalprobe – ja, und da war dann auch ich überzeugt davon,

dass der Gottesdienst gut wird – wie uns Winfried Bolay nicht müde wurde,

immer wieder zu versichern. Am Sonntag während der Live-Übertragung gelang

es mir sogar, die ca. 1 Mio. Zuschauer an den Bildschirmen einfach zu

vergessen und mich ganz auf das zu konzentrieren, was zu sagen war. Und

dann war der Gottesdienst auch schon vorbei – es war kaum zu glauben – und

es hatte alles gut geklappt – Gott sei Dank! Ich bin dankbar dafür, dass ich

diesen Gottesdienst mitgestalten durfte. Das war manchmal ziemlich anstrengend,

doch es gab auch viele gute Erfahrungen, vor allem die tolle Zusammenarbeit

im Team und mit den Sendebeauftragten des ZDF.

Herbert Meyer: Es war schon beeindruckend für uns zwischen den einzelnen

Kochetappen erleben zu können, wie aus unserem Gottesdienstraum ein

Filmstudio wurde. Die Verköstigung der ZDF-Leute war zwar anstrengend

und manchmal auch etwas nervig. Doch durch die tatkräftige Mithilfe einiger

Gemeindeglieder ging alles reibungslos über die Bühne. Besonderen Dank an

dieser Stelle an Werner Unterkircher. Er hat für diese Veranstaltung, auf mein

Bitten extra, kurzfristig einen Starkstromanschluss für den Hockerkocher in die

Küche im Untergeschoss verlegt. Rückblickend ist es schön zu wissen, dass

alles geklappt hat und vor allem die Leute vom ZDF mit unserer Dienstleistung

zufrieden waren. Das haben sie uns auch begeisternd wissen lassen.

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Marga Heidingsfelder: Nach dem Motto: »bei uns sitzen Sie immer in der

ersten Reihe«, saß ich im Weltgebetstags-Gottesdienst in der ersten Reihe!

Dieses Erlebnis war für mich umwerfend. Hautnah am Geschehen, höchste

Konzentration. Ich war mitten drin in der Geschichte von Sara und Abraham

und mitten in Paraguay. Danke an das Team der Frauen.

Werner Unterkircher: Es hat mich zunächst

einmal befremdet, welch immenser Aufwand für

45 Minuten Sendezeit nötig war. Umgerechnet

auf die (hoffentlich) große Zahl von Zuschauern

hat sich das aber relativiert. Auch im Hinblick auf

das hohe Maß an Perfektion war der Aufwand

gerechtfertigt.

Sabine Stauch: Schon im Herbst erhielt der Chor “femmes musicales” die

Anfrage, ob wir beim Fernsehgottesdienst singen könnten - im Februar nächsten

Jahres. Es stimmten alle Sängerinnen zu (endlich auch einmal im Fernsehen!!!),

die Proben begannen. Plötzlich war es dann auch schon Februar, der

Fernsehgottesdienst sollte in wenigen Tagen live übertragen werden - die

Spannung und Aufregung stieg bei allen. Die Proben wurden intensiver und

bereits am Donnerstag, 22. Februar, fand die erste Stellprobe im Gottesdienstraum

statt. Wir sahen zum ersten Mal auch die Sprecherinnen der Liturgie

- der Begriff “Fernsehgottesdienst” füllte sich mehr und mehr mit Leben, mit

weiteren Frauen, mit weiteren Proben. Für Freitag Abend, 23. Februar, war eine

so genannte Kalte Probe angesetzt, die ersten Redaktionsmitarbeiter vom

ZDF waren mit dabei und hörten und schauten zu, unterbrachen, stellten um -

es wurde ernst! Für alle Teilnehmenden war dies auch die erste Gelegenheit,

den Gottesdienst als Ganzes zu erleben, zu sehen, wie sich alles zusammenfügte

und eine runde Sache werden sollte. Für Samstagnachmittag war ein

Probedurchlauf des Gottesdienstes anberaumt mit allen Technikern, mit den

Kameras, mit allem Drum und Dran. Zuvor das Einsingen,

dann die Tonprobe, dann ging’s los: Die roten

Lampen an den Kameras leuchteten auf und wir

konnten uns an das Gefühl der Live-Übertragung

schon ein bisschen gewöhnen. Die Kameras

schwenkten hin und her, die Beleuchter rückten alle

Teilnehmenden noch etwas besser ins rechte Licht.

Nach einer knappen Stunde verklang der letzte Har-

Harfenton des Nachspiels und wir wussten: Der

Gottesdienst ist so zu lang. Deshalb wurden für den

nächsten Tag noch einige Änderungen im Ablauf

vorgenommen: hier noch einige Worte der

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Sprecherinnen gekürzt, ein Lied nur einmal statt zweimal gesungen, das Orgelvorspiel

von 16 auf 4 Takte reduziert. Es war ein langer Samstag und die

Füße taten schrecklich weh, weshalb am nächsten Tag die Devise war: Auf jeden

Fall bequeme Schuhe anziehen! Am Sonntag früh klingelte der Wecker

um 6.00 Uhr - damit die Stimme auch bis 9.30 Uhr wach ist! Um 8.00 Uhr trafen

wir uns zum Einsingen, um 8.45 Uhr musste der Chor nochmals eine Stellprobe

absolvieren, weil über Nacht aus Backsteinen ein kleines Podest gebaut

worden war und nun jede Sängerin noch einmal an ihren Platz gestellt werden

musste, damit auch der Chor ein zufrieden stellendes Gesamtbild abgeben

konnte. Um 9.00 Uhr begrüßte ein Mitarbeiter der ZDF-Redaktion Fernsehgottesdienste

die anwesenden Besucher und ab 9.25 Uhr warteten wir alle sehr,

sehr gespannt auf das Zeichen: Übertragung läuft. Jetzt gab es kein Anhalten

mehr, der Gottesdienst nahm seinen guten Lauf! Als nach 45 Minuten ein erneutes

Abwinken bedeutete, die Übertragung ist beendet, war die Freude über

das Gelingen des Gottesdienstes groß. Erleichterung machte sich breit, dass

alles ohne größere Pannen abgelaufen war und wir waren dabei.

Christel Tessnow: Drei Tage ZDF mit etwa 50 Personen! Wie wird das werden

Es wurde einfach toll! Herbert und Johanna Meyer haben täglich ein tolles

Mittagessen gezaubert und ich habe jeden Tag 200 bis 220 Tassen mit

Kaffee und verschiedene Tees gekocht. Unser Team: Marga Heidingsfelder,

Heidi Goldschmidt und Schwester Renate haben Geschirr geschleppt, Tische

gedeckt und serviert; aber die Mühen haben sich gelohnt. Die ZDF-Leute waren

alle sehr nett und dankbar. Sie erklärten uns alles, wir durften den Übertragungswagen

besichtigen und auch mal die großen Kameras fahren. Sie

sagten uns immer wieder, wie wohl sie sich bei uns fühlen und dass sie nirgends

so freundlich und so toll versorgt worden sind. Sie haben sich alle hundertmal

bedankt. Die Methodisten sind besonders nette Leute, sagte der

technische Leiter, Reinhard Nimmrichter. Es hat uns fast ein wenig Leid getan,

als sie wieder abgefahren sind.

Andreas Marsing: Schon als am

Freitag die LKWs mit dem ganzen

technischen Gerät anrückten, war ich als

„technischer Assistent“ sehr beeindruckt

und gespannt. Nach einer

Sicherheitseinweisung ging es auch

gleich mit der Arbeit los: die LKWs

wurden entladen, Geräte, Koffer und

Lampen in die Kirche getragen, Traversen aufgebaut, Dutzende Kabel verlegt

und Backsteine als Podest für den Chor aus der Garage geholt. Diese ganze

Arbeit erforderte am Freitag und Samstag viel Kraft, doch wir wurden vom Kü-

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chenteam mit sehr viel superleckerem Essen versorgt. Im Gottesdienst am

Sonntag kamen wir dann zu unserer eigentlichen Aufgabe, nämlich das Kabel

der Kamera in der richtigen Länge zu halten. Ich war dabei sehr gespannt, da

ich wusste, dass eine Million Leute diesen Gottesdienst live miterlebten. Es

war jedoch auch ein sehr schönes Gefühl, das ich nicht vergessen werde. Sofort

nach dem Gottesdienst ging es wieder ans Abbauen und in null-kommanichts

hatten wir alles wieder in den LKWs verstaut. Nach einem letzten köstlichen

Mittagessen war der ganze Zauber dann auch schon wieder vorbei.

Als Mitarbeiter war es für mich sehr spannend zu sehen, was an Technik für

solch eine Übertragung alles benötigt wird und wie sie funktioniert. Die Arbeit

hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht und das ganze ZDF-Team war sehr

freundlich und lustig. Ich würde gerne wieder bei einem solchen Fernsehgottesdienst

mitarbeiten.

Laut ZDF haben 880.000 Haushalte diesen Gottesdienst gesehen. Das entspricht

einem Marktanteil von 9,6 %.

Achtung: eine DVD von Weltgebetstags-Gottesdienst ist für eine Spende

von € 5,-- bei Herbert Meyer und am Büchertisch zu haben.

Chorkonzertgottesdienst am Sonntag, 4. März 2007

Schon am Eingang der Zionskirche mit Posaunen empfangen zu werden, habe

ich bisher noch nicht erlebt. Und dieser Posaunenchor erfreute uns auch in

diesem besonderen Gottesdienst, den 22 Jugendliche, als CHORNBLUME -

CHOR gemeinsam mit Pastor Wiederanders mit Liedern, Lesungen, Gebeten

und Verkündigungen gestaltet haben. Ein Jugendchor der EmK der ostdeutschen

Jährl. Konferenz,

alles begeisterte junge

Sängerinnen und Sänger,

die sich leider nur noch

gelegentlich treffen können,

da sie heute wegen ihrer

Ausbildung oder ihres

Berufes „in alle Winde“ zerstreut sind. Dafür haben sie umso eifriger vorher in

unserer Gemeinde geübt, um auch uns dann im Gottesdienst zu verzaubern,

was ihnen hervorragend gelungen ist. Pastor Andreas Wiederanders verblüffte

uns mit seinen sich kurzfristig angeeigneten Kenntnissen von Nürnberg,

zumal er die Stadt bisher noch nicht kennen gelernt hatte. Ein besonderes

Dankeschön an Peggy Höhn, die den Chorauftritt ermöglichte. Nach dem

ZDF-Gottesdienst am Sonntag zuvor, war dies ein erneuter Höhepunkt in unserer

Gemeinde.

Dieter Hillmann

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Gemeindeseminar: Biblische Weisung und neue Armut

Die Auftaktveranstaltung zu unserem Bibelseminar war ein Treffen mit Mitgliedern

der ANA (der Aktionsgemeinschaft Nürnberger Arbeitsloser). Ein Film

über die Arbeit der ANA mit dem Titel: „erwerbslos aber nicht arbeitslos“ führte

uns in die Arbeit der Gruppe und die Problematik arbeitslos gewordener Menschen

ein. Was heißt es, mit Hartz IV (345€/Monat) zurechtzukommen Was

bedeutet es, langzeitarbeitslos zu sein Was bedeutet es, ein 1€ Jobber zu

sein Wie drücken Billiglöhne Menschen in die Situation hinein, zwar Arbeit zu

haben, aber arm zu bleiben Was kann politisches Handeln bewirken und wie

können wir mithelfen, Bewusstsein zu schaffen für die Situation der arbeitslosen

Menschen Der Abend hatte mehr Fragen als Antworten, aber er hat uns

motiviert, neu darüber nachzudenken und das zusammen mit Menschen, die

Fragen stellen und ihnen ihre Stimme geben in unserer Stadt.

Am Samstag führte uns Prof. Dr. Jürgen Kegler in das Thema ein: „Biblische

Weisung und neue Armut“. Beim Betrachten des Textes des AT kommt man

zu folgendem Ergebnis: Gott hörte die Schreie der Unterdrückten und befreite

sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten. Gerechtigkeit und Schalom als Wille

Gottes und Forderung der Tora. Dabei war es wichtig, das Wort Schalom neu

zu beleuchten. Schalom, das heißt nicht einfach „Friede“, sondern „Genüge

haben“. Dort, wo Menschen das haben, was sie zum Leben brauchen, da entsteht

Friede. Aber wir merkten schnell, dass es natürlich nicht einfach ist, zu

definieren, was es bedeutet: „Genüge haben“, bzw. genug zu haben. Weiter

beschäftigte uns der Begriff Gerechtigkeit:

• Gerechtigkeit ist Absage an jeder Form der Unterdrückung

• Gerechtigkeit zeigt sich in Ehrlichkeit beim Handel und vor Gericht

• Gerechtigkeit zeigt sich in der Verantwortlichkeit für die sozial schwächeren

Glieder der Gemeinschaft.

• Gerechtigkeit ist Parteinahme für die Armen und Unterdrückten

Die Propheten waren Kämpfer für diese Gerechtigkeit. In dieser Tradition

stand auch Jesus. Jesus fordert seine Jünger auf, mit der prophetischen For-

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derung nach Gerechtigkeit in unserer Welt ernst zu machen. Das ist und bleibt

die zentrale Aufgabe von Christinnen und Christen in aller Welt.

Kirche ist nur glaubwürdig, wenn sie Partei für die alten und neuen Armen ergreift.

Die Kirche hat ein Wächteramt.

In Vortrag und Gruppenarbeit beschäftigten wir uns so mit diesem Thema. Die

Zeit verging viel zu schnell. Mit dem sachkundigen, verständlichen und mit vielen

interessanten biblischen Hinweisen versehenen Vortrag verstand es Prof.

Dr. Jürgen Kegler, uns dieses Thema nahe zu bringen und regte zum Weiterdenken

an. In seiner Predigt zum „Barmherzigen Samariter“ zeigte er interessante

und wichtige Aspekte auf. Einer von vielen soll hier besonders hervorgehoben

werden: „Jede und jeder kann etwas tun und mit seinem Tun ein

Stück Heil Gottes in die Welt bringen. Und jede und jeder soll auch nicht mehr

tun, als er wirklich zu tun vermag, das genügt.“ In einem Predigtnachgespräch

wurden noch einige Aspekte der Predigt vertieft.

Ganz herzlichen Dank dem Referenten Herrn

Prof. Dr. Jürgen Kegler. Dank auch an die

Menschen, die für das leibliche Wohl gesorgt

haben, Herbert und Johanna Meyer und Christel

Tessnow.

2. Ökumenisches Frauenfrühstück

Am 17. März fand in der Evangelischen Bartholomäusgemeinde in Wöhrd das

2. Ökumenische Frauenfrühstück statt. Etwa 60 Frauen aus den Gemeinden

Zion, St. Bartholomäus und der katholischen Gemeinde St. Josef genossen

das reichhaltige Frühstücksbuffet an liebevoll gedeckten Tischen. Sechs

"Zeitschreiberinnen", die Erinnerungen aus ihrer Kindheit aufgeschrieben hatten,

lasen uns ihre Geschichten vor. Viele der Zuhörerinnen wurden an ihre eigene

Kindheit erinnert, was reichlich Stoff für gemeinsame Gespräche lieferte.

Das nächste Ökumenische Frauenfrühstück findet am 23. Juni in der Zionskirche

statt. Alle Frauen sind hierzu herzlich eingeladen. Heidi Zimber

Zur Passionszeit im Museum

Eine Gruppe Interessierter aus unserer Gemeinde traf sich im Germanischen

Nationalmuseum, um unter der sachkundigen Anleitung unseres Pastors

Werke der Passionsgeschichte zu betrachten. Wir sahen einen gotischen Altar,

Pietas und Votivbilder. Ein herausragendes Werk ist die »Beweinung

Christi« des bekannten fränkischen Meisters Tilman Riemenschneider aus

dem Jahr 1505, aus Lindenholz (Bild). Der Künstler zeigt hier kein lautes Weh-

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klagen. Die Trauernden, Maria, seine Mutter und der Lieblingsjünger Johannes

zeigen ihren Schmerz verhalten nach innen gewendet.

Auch ist der Leib Christi nicht durch die Spuren

seines Martyriums verunstaltet. Seine Gesichtszüge

sind nicht durch die Verwundungen durch

die Dornenkrone entstellt. Riemenschneider

vermeidet alle Extreme innerer und äußerer Bewegung.

Die Gruppe ist nicht bemalt - Riemenschneider

beließ seine Schnitzwerke seit dem

Jahr 1490 ohne farbige Bemalung -und ist möglicherweise

ein Fragment einer Beweinungsgruppe,

von der zwei weinende Frauen im Württembergischen

Landesmuseum ausgestellt sind. Für

mich erneut bewegende Eindrücke über das Leiden

und den Tod Christi. Es ist aber trostreich zu wissen, wie es Johannes

sagt: Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,

damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben

haben.

Dieter Hillmann

Die Kunst als Paar zu leben

Es ist wirklich eine Kunst als Paar miteinander zu leben. Das machte uns Diplom

Theologe und Paar- und Familientherapeut Richard Sporrer schnell klar.

Auf dem Boden hatte er Lebenslinien ausgelegt und durch Symbole angedeutet

wie unterschiedlich unsere Prägungen durch unsere Ursprungsfamilien

sind. Er verglich unsere Prägungen mit einem Rucksack, den wir mit uns tragen,

und der voller Eigenschaften ist, die jede und jeder aus seiner Familie

mitbringt. Es wurde uns deutlich, wie schnell es da auch zu Missverständnissen

und Unverständnis kommen kann. Andrerseits

wurde klar, wie bereichernd auch die

Unterschiedlichkeit sein kann, wenn Paare verstehen,

die Verschiedenheit als Bereicherung anund

wahrzunehmen. In kleinen Gruppen unterhielten

wir uns über unterschiedliche Themenbereiche. Viel

zu schnell verging der Abend und der Wunsch nach

Fortsetzung war unüberhörbar.

Schön war es, dass wir nicht nur unter uns geblieben

waren, sondern dass aus unserer Hersbrucker

Gemeinde ein Ehepaar gekommen ist und ein junges Paar aus Wöhrd, die ü-

ber den Stadtanzeiger von unserer Veranstaltung gehört hatten.

Winfried Bolay

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Gemeinde Vorschau

Gemeindefreizeit in Weisendorf

Wie bereits bekannt, findet vom

20. bis zum 22. April 2007 unsere

diesjährige Gemeindefreizeit im schönen

Edith-Stein-Haus in Weisendorf statt.

Einladungen wurden bereits verteilt und liegen

noch im Foyer auf. Sie sind herzlich

eingeladen. zu einem erlebnisreichen und

zugleich gemütlichen Wochenende. Termin

für die Anmeldung ist der 1. April.

Für alle die noch dabei sein wollen. bitte gleich noch anmelden bei Pastor

Bolay oder Ehepaar Hunger!

Für das Vorbereitungsteam: Angelika und Markus Hunger

Passionsandachten

400 Jahre ist es her, seit Paul Gerhardt geboren wurde.

Seine Lieder begleiten uns bis auf den heutigen Tag.

Glaube, Vertrauen, Trost vermitteln sie und haben

Generationen von Menschen Hilfe gebracht in schwerer

Zeit.

Wenn wir in diesem Jahr den Leidensweg Jesu

betrachtend mitgehen, so werden uns Lieder von Paul

Gerhardt dabei begleiten.

Die Passionsandachten finden Dienstag, 3. 4. 2007 bis Donnerstag

05.04. 2007, jeweils abends um 19.30 Uhr, im EmK Gemeindezentrum,

Hohfederstr. 33 statt.

Auch bei den Gottesdiensten am

Karfreitag, 6. April um 9:30 Uhr

und am Ostersonntag, 8. April

um 9:30 Uhr - nach dem

Osterfrühstück - werden uns Paul

Gerhardt Lieder begleiten.

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„Arbeitseinsatz“ in Müncherlbach

…es muss doch Frühling werden!

Und es muss doch bald wieder der

Arbeitseinsatz in Müncherlbach stattfinden!

In der Tat, nämlich am Samstag, den 12. Mai.

Wie immer, wartet eine ansehnliche Reihe von

Reparatur- und Instandhaltungsmaßnahmen im

Haus und im Freien auf motivierte, geschickte

und fleißige MitarbeiterInnen, welche helfen

wollen unser Haus in Müncherlbach gut in Schuss zu halten. Es geht wie

immer morgens um 8:00 Uhr los. Getränke werden gestellt, Vesper bringt

jeder selbst mit. Zwei Tage später, am Montag, den 14. Mai ist dann der

Großputz im Haus angesagt, welcher heuer der Paulusgemeinde obliegt.

Werner Unterkircher

Veranstaltungen der Frauengruppe

Dienstag, 17.04.2007 "Gottesbilder" mit Winfried Bolay

Dienstag, 15.05.2007 "Alles hat seine Zeit" (Prediger)

Anknüpfungspunkte aus meinem Leben als

miteinander erlebte Erzähleinheit mit Sabine Schober

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 20 Uhr

Informationen: Sabine Seidel, Telefon: 0911/5 087 62

Senioren-Treff

Donnerstag 12.04.2007 Bilder aus der Fränkischen Schweiz

Inge Marsing

Donnerstag 26.04.2007 Jakob Eckert, Seelengewinner und Seelsorger

Paul Nollenberger

Donnerstag 10.05.2007 Ausflug Dennenlohe

G. + M. Bezold

Donnerstag 24.05.2007 Lieder aus der Väter Tage

Hansheinz Scharf

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 14:30 Uhr

Informationen: Theodor Schilling, Telefon: 0911/5 187 880

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Bastelkreis

Dienstag 17.04., 15.05., 29.05.2007 jeweils 14:00 Uhr

Informationen: Heidi Goldschmidt, Tel: 0911/3226860,

Marga Heidingsfelder, Tel: 0911/441019

Johanna Meyer, Tel: 554828

Gottesdienst zum Jubiläumsjahr von Charles Wesley

Der Bruder unseres Kirchengründers‚Charles Wesley,

hat uns viele geistliche Lieder hinterlassen. Wir haben

sie wieder entdeckt, und unser neues Gesangbuch

enthält eine ganze Anzahl wertvoller Lieder von ihm.

Vor 300 Jahren ist er geboren. Anlässlich dieses Jubiläumsjahres

wollen wir am Sonntag, 13 Mai im

Gottesdienst seinen Geburtstag feiern.

Vorankündigung Sonntagsschulfreizeit

Die Freizeit der Sonntagsschule findet vom Freitag, 29. Juni bis Sonntag

1. Juli 2007 in Müncherlbach statt. Bitte anmelden bei Judith Seemüller.

Zum Nachdenken

Ein Muttertag

Nur für Mutti´s

Ich möchte Zeit haben. Einfach mal ausschlafen.

Keine Gedanken an die Schule, Haushalt und den

Job verschwenden. Es ist doch Sonntag.

Den Tag mit Ruhe beginnen. Das Buch weiterlesen.

Die Geburtstags-CD auflegen. Spazieren

gehen. Und einmal …keine Mutter sein…

Beinahe vergessen: Auf den Frühstückstisch gehören

heute besondere Sachen. Selbst gemachte

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Marmelade, Lieblingsmüsli, Eier, Saft und Nougatcreme. So wie immer,

wenn frei ist. Wer hilft decken Seid ihr alle zufrieden Den Sonntagmorgen

wollen wir genießen. Gemeinsam an einem Tisch, mit viel Zeit.

Hat es euch geschmeckt Wer räumt ab Wer schüttelt das Tischtuch aus

Beinahe vergessen: Heute ist ja Muttertag:

Überraschung am Bett – mit Kaffee, Blümchen

und Küsschen auf die Wange. So war das

vielleicht früher. Wie altmodisch.

Wollen wir zusammen rausgehen Frühlingsluft

schnuppern, über nächste Woche plaudern

Heute haben wir ja Zeit. Das Mittagessen ist

schon vorbereitet. Euer Lieblingsgericht wartet.

Denn heute ist ja Sonntag – ein besonderer Tag.

Radikal glauben – radikal lieben.

Elisabeth von Thüringen Teil 3 vom 19.11.2006

Ich habe heute Namenstag, und wenn Sie Elisabeth heißen, dann haben Sie

ebenfalls heute Namenstag.

Sie sind gar nicht katholisch, höre ich Sie sagen Ich

auch nicht! Ich bin als Pastorentochter aufgewachsen,

und Namenstage wurden bei uns niemals gefeiert. Meinen

Namen habe ich auch nicht von der Heiligen Elisabeth,

sondern von der biblischen, der Mutter Johannes

des Täufers. Aber dass mein Name ein frommer Name ist, das habe ich immer

empfunden. Als Kind war mir das sehr unangenehm. Zöpfe tragen, in

einem Pfarrhaus wohnen und einen frommen Namen haben – nein, das

mochte ich wirklich nicht. Wie gerne hätte ich Carola geheißen, Carmen, Kitty

oder wenigstens Susi. Erst im Erwachsenenalter bin ich neugierig geworden

auf die Lebensgeschichte der Heiligen Elisabeth, und ich habe mich mit

meinem Namen angefreundet.

Fest gegründet im christlichen Glauben, mit einem wachen Blick für Unrecht

und Ungerechtigkeit, lebte Elisabeth von Thüringen, wie die Heilige Elisabeth

auch heißt, von 1207 bis 1231. Sehr jung schon hatte sie sich ihrem

Beichtvater gegenüber verpflichtet, freiwillig auf Speisen und Getränke zu

verzichten, die unrechtmäßig erworben, geraubt oder von Armen erpresst

worden waren. Die Eintreibung unrechtmäßiger Abgaben bei den Bauern mit

Waffengewalt und das Manipulieren von Maßen und Gewichten waren damals

nämlich an der Tagesordnung. Elisabeth, selbst Adelige und Landes-

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fürstin, wollte diese Praxis des Adels nicht unterstützen; ja durch ihr Verhalten

kritisierte sie es offen. Bei Tisch erkundigte sie sich regelmäßig, ob die

angebotene Nahrung aus unrechtmäßigen Abgaben stamme. Wurde dies

bejaht, so wies sie die Speisen offen zurück. War sie zu Gast, brachte sie

wiederholt bescheidenes Essen selbst mit, um es anstelle der ungerechten

Speisen zu verzehren. Die höfische Welt sah sich durch Elisabeths Verhalten

täglich provoziert.

Geradezu modern mutet uns das heute an: Nach der Herkunft der Produkte

fragen, Kauf- bzw. Konsumverzicht üben, wo ungerechte Produktionsbedingungen

erkennbar sind, und sich für alternative Lebensmittel und Konsumgüter

entscheiden. Für uns heute ist das weniger folgenreich, als es für Elisabeth

damals war. Aber es ist wirkungsvoll. Am Namenstag der Heiligen E-

lisabeth wäre es ein sehr passendes Zeichen, Waren aus dem fairen Welthandel

zu kaufen. In Kirchengemeinden, im Lorenzer Laden, im „Fenster zur

Welt“ und in sehr vielen Supermärkten gibt es mittlerweile Lebensmittel aus

gerechten Produktions- und Handelsbedingungen. Sie sind mit dem Fair-

Trade-Siegel gekennzeichnet. Schauen Sie sich um, fragen sie danach und

greifen Sie zu. Man(n) und Frau muss nicht Elisabeth heißen, um das zu tun.

Von Elisabeth Fischer

Aus der Welt der Kirchen

Neuer Vorsitzender der ACK Deutschland

An der Spitze der Arbeitsgemeinschaft Christlicher

Kirchen in Deutschland (ACK) wurde ein Wechsel

vollzogen. Zum neuen Vorsitzenden wurde von den

Delegierten der Kirchen auf der Mitgliederversammlung

am 7./.8. März 2007 in Berlin Bischof Dr.

Friedrich Weber (EKD) gewählt. Er löst den evangelisch-methodistischen

Bischof em. Dr. Walter

Klaiber ab, der sechs Jahre die ACK führte. Klaiber

wurde in Berlin zusammen mit den anderen bisherigen

Vorstandsmitgliedern, verabschiedet.

In einem öffentlichen Gottesdienst wurden die neuen Vorstandsmitglieder

Bischof Dr. Friedrich Weber (EKD), Bischof

Dr. Gerhard Ludwig Müller (DBK), Generalsekretärin

Regina Claas (BEFG), Erzpriester Constantin Miron (KO-

KiD) und Bischof Hans-Jörg Voigt (SELK) in ihr Amt eingeführt.

19


Neuer Leiter der Kirchenkanzlei

Pastor Ruthardt Prager, 51 Jahre, derzeit Geschäftsführer

des Altenpflegeheims Freudenquell in Eberswalde, wurde

zum Leiter der Kirchenkanzlei der Evangelischmethodistischen

Kirche in Deutschland gewählt. Er wird im

Sommer 2007 die Nachfolge von Pastor Günter Winkmann

antreten, der dann in den Ruhestand gehen wird.

Neuer Sekretär für den missionarischen Gemeindeaufbau

Pastor Barry Sloan D. Min., 41 Jahre, aus Chemnitz

wurde zum Sekretär für missionarischen

Gemeindeaufbau gewählt. Pastor Sloan wird diese

Aufgabe im Nebenamt versehen und wird dabei mit

Pastor Eberhard Schilling aus Nürnberg

zusammenarbeiten. Pastor Sloan tritt die Nachfolge

von Pastor Hartmut Kraft an, der seit Sommer 2006

vollzeitlich im Gemeindedienst in Minden und Hannover tätig ist.

Neuer Leiter des Medienwerks der EmK

Klaus Ulrich Ruoff, seit Jahresbeginn der neue Leiter des Medienwerks, versieht

in enger Verbindung mit Bischöfin Rosemarie Wenner und der Kirchenkanzlei

u.a. die Funktion eines Pressesprechers

der Kirche. Als Leiter des Medienwerks

ist er gleichzeitig für ein Mitarbeiterteam

verantwortlich, das journalistisch und

mediengestalterisch die Öffentlichkeitsarbeit der

Evangelisch-methodistischen Kirche und die

theologischen Veröffentlichungen verantworten

wird. Hierbei geht es nicht allein um die

Darstellung der Kirche nach außen und innen,

sondern auch um die ganz praktische Unterstützung der Gemeindearbeit vor

Ort. In diesem Aufgabenfeld sind von der Presseinformation für säkulare und

kirchliche Medien, über die Kirchenzeitung „unterwegs“ und die Betreuung

der EmK-Homepage bis hin zu Schulungsangeboten für Gemeinden (Homepagegestaltung,

Gemeindebriefseminare, Pressearbeit der Gemeinden

usw.) viele Aktivitäten des Medienwerks angesiedelt.

20


Gemeinde-Termine

Kalender April

Sonntag 01.04. 09:00 Uhr Gebet vor dem Gottesdienst

09:30 Uhr Gottesdienst / Fairer Welthandelsstand

„Osterhasenstand“ des Bastelkreises

. 09:30 Uhr Kleinkinderbetreuung

Dienstag 03.04 19:30 Uhr Passionsandacht

Mittwoch 04.04. 19:30 Uhr Passionsandacht

Donnerstag 05.04. 19:30 Uhr Passionsandacht

Freitag 06.04. 09:00 Uhr Gebet vor dem Gottesdienst

09:30 Uhr Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl

09:30 Uhr Kleinkinderbetreuung

Sonntag 08.04. 08:00 Uhr Osterfrühstück

09:00 Uhr Gebet vor dem Gottesdienst

09:30 Uhr Familien-Gottesdienst zum Osterfest

09:30 Uhr Kleinkinderbetreuung

Mittwoch 11.04. 18:30 Uhr Gebetskreis

19:45 Uhr Bibelgesprächsabend

Donnerstag 12.04. 14:30 Uhr Senioren-Treff

Freitag 13.04. 19:00 Uhr Zions-Treff

Sonntag 15.04. 09:00 Uhr Gebet vor dem Gottesdienst

09:30 Uhr Gottesdienst

09:30 Uhr Sonntagsschule + Kleinkinderbetreuung

Dienstag 17.04. 14:00 Uhr Bastelkreis

20:00 Uhr Frauengruppe

Mittwoch 18.04. 18:30 Uhr Gebetskreis

19:45 Uhr Bibelgesprächsabend

Donnerstag 19.04. 14:30 Uhr Fränkischer Seniorentag in MM

Freitag 20.04. bis 22.04. Gemeindefreizeit in Weisendorf

Sonntag 22.04. 09:00 Uhr Gebet vor dem Gottesdienst

09:30 Uhr Gottesdienst + Kleinkinderbetreuung

18:00 Uhr Tanzworkshop

Mittwoch 25.04. 18:30 Uhr Gebetskreis

. 19:45 Uhr Bibelgesprächsabend

Donnerstag 26.04. 14:30 Uhr Senioren-Treff

Sonntag 29.04. 09:00 Uhr Gebet vor dem Gottesdienst

09:30 Uhr Gottesdienst mit Pastor. Dieter Lampert

Fairer Welthandelsstand

09:30 Uhr Sonntagsschule + Kleinkinderbetreuung

Ob wir leben oder ob wir sterben, wir gehören dem Herrn. Römer 14,8

Monatslied: Fröhlich, fröhlich ist das Volk…

(GB 413)

23


Kalender Mai

Mittwoch 02.05. 18:30 Uhr Gebetskreis

19:45 Uhr Bibelgesprächsabend

Sonntag 06.05. 09:00 Uhr Gebet vor dem Gottesdienst

09:30 Uhr Einsegnungs-Gottesdienst

09:30 Uhr Kleinkinderbetreuung

18:00 Uhr Tanzworkshop

Mittwoch 09.05. Hauskreiswoche

Donnerstag 10.05. Senioren-Treff Ausflug Dennenlohe

Freitag 11.05. 19:00 Uhr Zions-Treff

Samstag 12.05. Arbeitseinsatz in Müncherlbach

Sonntag 13.05. 09:00 Uhr Gebet vor dem Gottesdienst

09:30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl + Kirchenkaffee

09:30 Uhr Sonntagsschule + Kleinkinderbetreuung

Montag 14.05. Großputz in Müncherlbach

Dienstag 15.05. 14:00 Uhr Bastelkreis

20:00 Uhr Frauengruppe

Mittwoch 16.05 18:30 Uhr Gebetskreis

. 19:45 Uhr Bibelgesprächsabend

Donnerstag 17.05. Wandertag an Christi Himmelfahrt

Sonntag 20.05. 09:00 Uhr Gebet vor dem Gottesdienst

09:30 Uhr Gottesdienst mit Pfarrer Hannes Ostermayer

09:30 Uhr Sonntagsschule + Kleinkinderbetreuung

18:00 Uhr Tanzworkshop

Mittwoch 23.05. 18:30 Uhr Gebetskreis

19:45 Uhr Bibelgesprächsabend

Donnerstag 24.05. 14:30 Uhr Senioren-Treff

Sonntag 27.05. 09:00 Uhr Gebet vor dem Gottesdienst

09:30 Uhr Pfingstsonntagsgottesdienst

09:30 Uhr Kleinkinderbetreuung

13:00 Uhr Gottesdienst in Schobdach

Dienstag 29.05. 14:00 Uhr Bastelkreis

Mittwoch 30.05. 18:30 Uhr Gebetskreis

19:45 Uhr Bibelgesprächsabend

Alle Zungen sollen bekennen, dass Jesus Christus

der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. Philipper 2,11

Monatslied:

Alle Fülle ist in dir, o Herr

(GB 20)

24


… am 6.5.2007 werden 4 Jugendliche eingesegnet:

Marco Büttner

Tamara Fluhrer

Jette-Luisa Seemüller

Nicolai Zimber

Zwei Jahre haben sie den Kirchlichen Unterricht

besucht, den sie nun mit der Einsegnungsfeier

abschließen. Wir freuen uns mit ihnen zusammen

diesen Festtag feiern zu können.

Gottesdienste - Predigttexte

Datum Tag Predigt Text

01.04. Palmsonntag Pastor Winfried Bolay Thema: Ausblicke

06.04. Karfreitag Pastor Winfried Bolay O Haupt voll Blut und Wunden,

Predigt zu einem Lied von P.

Gerhardt

08.04. Ostersonntag Pastor Winfried Bolay Auf, auf mein Herz mit Freuden,

Predigt zu einem Lied von P.

Gerhardt

15.04. Quasimodogeniti Pastor Winfried Bolay Markus 16,9-14

22.04 Misericordias Domini

29.04. Jubilate Pastor Dieter Lampert

06.05. Cantate Pastor Winfried Bolay Einsegnungsgottesdienst

13.05. Rogate Pastor Winfried Bolay Charles Wesley

20.05. Exaudi Pfarrer Hannes

Ostermayer

27.05. Pfingstsonntag Pastor Winfried Bolay 4. Mose 11,11-12

Termine des Pastors:

19.04. Kommission Laien i. d. Seelsorge, Wuppertal

20.-22.04. Gemeindefreizeit

26.-29.04. Kurs Laien in der Seelsorge - Stuttgart

04.05. Fachgruppe Publizistik, Stuttgart

19.05. Kommission für ordinierte Dienste, Stuttgart

07.05.-10.05. Urlaub

14.05. Theologische Kommission

20.05. Predigertausch mit St. Bartholomäus

Wichtig! Wichtig!

Bitte Änderungen von Adresse, Telefon, Fax, eMail, gleich melden, damit wir unser

Anschriftenverzeichnis aktualisieren und Postrücklauf vermeiden können. Danke.

25


… vom Partnerschaftsseminar

Monatsspruch Mai 2007

Alle Zungen sollen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre

Gottes, des Vaters. Philipper 2,11

Der Völkerapostel Paulus schreibt seinen

Philipperbrief als ein Gefangener, den die

römische Staatsmacht „mundtot“ machen

wollte. Er schreibt: „Ihr sollt wissen, dass

ich um Christi willen im Gefängnis bin“

(Phil. 113). Und das genau in der Stadt, wo

durch ihn die Gründung der ersten christlichen

Gemeinde auf europäischem Boden während seiner 2. Missionsreise

zustande kam – Philippi. Im Alleingang missioniert er dort nicht. An seiner

Seite befindet sich der von ihm gelobte Timotheus. „Knechte Christi Jesu

waren sie.“ Und Paulus zitiert die Worte für den Monatsspruch aus einem

der historisch ältesten Texte des Neuen Testaments – dem Christuslied.

Inhaltlich geht es in ihm darum, mahnende und wegweisende Worte für das

gläubige Mit- und Füreinander in der Gemeinde zu Gehör zu bringen. Er

schreibt: „Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus

Jesus entspricht“ (2,5). Eine zeitlos gültige paulinische Ermahnung!

26


Schauen wir uns den Text mit der Frage

an, wie er sich zu meinem Christsein

verhält. Wir lesen:„Alle Zunge soll

bekennen.“ Nach einer anderen Lesart:

„Und jeder Mund bekennt: Jesus

Christus ist der Herr.“ Damit ist auch

eine Anfrage an mein Bekenntnis- und

Zeugnismut verbunden. Und

ehrlicherweise muss ich bekennen, dass

manches Ausweichverhalten mein Tun

bestimmte. Ja, ich erlebe mich nicht

selten als widerspruchsvoll, spüre die

Kluft zwischen Bekennen und Tun. Mit

Paulus: „Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute, finde ich

nicht.“ Wer kennt es nicht! Im Glauben geht es doch aber immer um die

menschliche Ganzheit. Unüberhörbar ist doch das Wort aus dem 2. Timotheusbrief

1,8: „Schäme dich nicht des Zeugnisses unseres Herrn.“ Jürgen

Blunck sagte dazu: „Glauben und Bekenntnis sind wie Siamesische

Zwillinge. Sie kann man nicht trennen, ohne dass beide Schaden erleiden.“

Ich habe wirklich allen Grund, Jesus Christus als meinen Herrn zu

bekennen. Als meinen persönlichen Retter und Heiland. In ihm habe ich das

wirklich tragfähige Fundament, wenn ich dem Geist Gottes in mir Heimrecht

einräume. Das ist doch auch meine Glaubenserfahrung: „Du bist der Messias,

der Sohn des lebendigen Gottes“ (Mt 16, 13-16). Das darf und

möchte und brauche ich nicht verschweigen. Und Paulus spricht in seinem

Wort alle an, die sich ungeteilt zu Jesus Christus bekennen, ihn ihren Herrn

nennen. Der 1. Petrusbrief ermahnt uns dazu: „Seid stets bereit, jedem

Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.“

Wer Jesus Christus zum Herrn hat, der braucht vor keiner weltlichen

Macht kniefällig und kriecherisch zu werden. Dazu

möchte uns Paulus Mut machen, dass wir

bekennen: „Jesus Christus ist der Herr.“ Und

vor dem Namen Jesu, den Gott über alles erhöht

hat, werden einst alle im Himmel und unter der Erde

ihre Knie beugen. Daran glaubte Paulus. Auch

wir dürfen das. An unserer Bereitschaft liegt es

nun, die himmlische Berufung, die Gott uns in

Christus schenkt, nicht aus den Augen zu

verlieren. Dort wartet der Siegespreis auf uns.

Ich grüße die Gemeinde in der Verbundenheit zu diesem Herrn.

Horst Meißner

27


Regelmäßige Veranstaltungen:

Sonntag 9.00 Uhr Gebet vor dem Gottesdienst

9.30 Uhr Gottesdienst, Sonntagsschule und Angebot der Kleinkinderbetreuung

Dienstag 14.00 Uhr Bastelkreis (14-tägig)

20.00 Uhr Frauengruppe (monatlich)

Mittwoch 18.30 Uhr Gebetskreis

19.45 Uhr Bibelgesprächsabend

Donnerstag 14.30 Uhr Seniorentreff (14-tägig)

Freitag 18.30 Uhr Jugendkreis

19.45 Uhr Männerkreis (14-tägig)

Impressum:

Redaktion: Dieter Hillmann, Winfried Bolay (verantwortl.), Horst Meißner, Layout: Gerhard Marsing

==================================================================================================================================================================

Evangelisch-methodistische Kirche, Bezirk Nürnberg-Zionskirche

Pastor Winfried Bolay Hohfederstr. 33, 90489 Nürnberg, Tel. 0911/550172, Fax 0911/5815860,

e-mail: Winfried.Bolay@emk.de

Homepages der Zionsgemeinde:

http://www.emk.de

http://www.zionsgemein.de

http://www.freizeitheim-muencherlbach.de

Die Konten des Bezirkes:

Nr. 1170726 Sparkasse Nürnberg (BLZ: 760 501 01)

Nr. 26107-859 Postgiroamt Nürnberg (BLZ: 760 100 85)

Evangelisch-meth. Kirche, Hohfederstr. 33, 90489 Nürnberg

28


Evangelischmethodistische

Kirche

April / Mai 2007

EmK regional

__________________________________________________________

Wieder eine Gemeindeschwester

in der Paulusgemeinde

Seit dem 1. Februar 2007 hat Diakonisse

Doris Wöstenfeld neben

ihrer Tätigkeit im Sekretariat des

Betriebsarztes in Nürnberg eine 50-

prozentige Teilbeauftragung in der

evangelisch-methodistischen Paulusgemeinde

Nürnberg. Schwester

Doris möchte nach einer Zeit der

Erholung und der persönlichen Zurüstung

durch ein Semester im

Theologischen Seminar in Reutlingen

einen Teil ihres Dienstes als

„Diakonisse in der Gemeinde" tun.

Sie wird mithelfen, Diakonie in der

Gemeinde zu verwirklichen, indem

sie in Zusammenarbeit mit dem

Team der Paulusgemeinde offen ist

für diakonische Herausforderungen

im sozialen Umfeld der Südstadt

Nürnbergs. Daneben möchte sie spezielle

spirituelle Angebote für die

Menschen in der Gemeinde entwi-

Schwester Doris bei „Trödel und Tee“

in der Paulusgemeinde.

ckeln. Die Diakonissenschaft ist gespannt

und wünscht Gottes Hilfe

und Geleit!

Medizinisches Versorgungszentrum

mit Schwerpunkt Onkologie

Die Diakoniewerk Martha-Maria

Krankenhaus gGmbH hat in Nürnberg

ein Medizinisches Versorgungszentrum

(MVZ) mit Schwerpunkt

im Fachbereich Onkologie eröffnet.

Ärztlicher Direktor ist Dr. med. Vol-

April / Mai 2007

EmK regional I


Von links Direktor Andreas Cramer,

Geschäftsführer Torsten Lübben,

Ärztlicher Direktor Dr. Volker Anselstetter,

Chefarzt Dr. Thomas Klenk,

Oberin Sr. Roswitha Müller und der

Kaufmännische Leiter des Krankenhauses

Martha-Maria Nürnberg,

Rudolf Schoemann.

ker Anselstetter, der von 1993 bis

2006 eine onkologische Schwerpunktpraxis

am Albrecht-Dürer-

Platz in Nürnberg führte. Die Praxisräume

sind zunächst im Erdgeschoss

der neuen Seniorenwohnanlage

Martha-Maria Nürnberg, Stadenstraße

93 a, untergebracht, bis ein

eigens dafür vorgesehener Neubautrakt

in Verbindung zum Krankenhaus

Martha-Maria Nürnberg fertig

gestellt sein wird.

Die stationäre belegärztliche Behandlung

ist durch die Integration in

die Medizinische Klinik am Krankenhaus

Martha-Maria Nürnberg gewährleistet.

Somit bleibt das bewährte

ambulantstationäre Behandlungskonzept

erhalten.

Ergänzt wird das ambulante Angebot

im MVZ Martha-Maria durch Dr.

med. Thomas Klenk als Facharzt für

Physikalische und Rehabilitative Medizin.

Dr. Klenk ist seit 1996 und

weiterhin Chefarzt der geriatrischen

Rehabilitation und der Physikalischen

Medizin im Krankenhaus

Martha-Maria Nürnberg.

Torsten Lübben, Geschäftsführer der

Diakoniewerk Martha-Maria Krankenhaus

gGmbH: „Mit dieser Struktur

wird eine optimale Verbindung

von ambulanter und stationärer

Versorgung zum Wohle der Patientinnen

und Patienten ermöglicht.“

Anlässlich der Eröffnung des Medizinischen

Versorgungszentrums und

der Einführung von Dr. Volker Anselstetter

fand am 27. Januar 2007

in der Eben-Ezer-Kirche Nürnberg

ein Empfang mit mehr als 300 Personen

statt.

Neuer Krankenhauspflegeleiter

in Martha-Maria

Mirko Schmidt

(30, Bild) hat am

1. Februar 2007

die Pflegeleitung

im Krankenhaus

Martha-

Maria Nürnberg

übernommen. Der neue Krankenhauspflegeleiter

arbeitet seit Dezember

1999 im Krankenhaus Mar-

II EmK regional April / Mai 2007


tha-Maria, war dort Leitender Pfleger

auf der interdisziplinären operativen

Intensivstation und zuletzt als

stellvertretender Pflegedienstleiter

tätig. Vorgängerin

Pflegedienstleiterin

Oberschwester

Hanni

Reichert (63,

Bild) wurde am

16. Februar nach

jahrzehntelanger Verbundenheit mit

dem Diakoniewerk Martha-Maria in

den Ruhestand verabschiedet.

Fränkisches Seniorentreffen

mit Altbischof Klaiber

Beim traditionellen fränkischen Seniorentreffen

der Evangelischmethodistischen

Kirche wird dieses

Jahr Altbischof

Dr. Walter Klaiber

(Bild) zu Gast

sein. Sein Thema

am Donnerstag,

19. April, 14.30

bis 17 Uhr, lautet:

„Schöpfungsglaube oder Evolution.

Was lernen unsere Enkelkinder

Gedanken zu einem strittigen Thema."

Daneben nimmt die Begegnung

einen wichtigen Raum ein. Für das

leibliche Wohl ist mit Kaffee und

Kuchen gesorgt. Veranstaltungsort

ist das Diakoniewerk Martha-Maria

in Nürnberg, Stadenstraße.

April / Mai 2007

Tanzworkshop in Zion

Jeweils an den Sonntagen 22. April,

6. und 20. Mai von 18 bis 19.30 Uhr

ist wieder Tanzworkshop in der

EmK-Zionskirche Nürnberg, Hohfederstraße

33. Alle, die gerne tanzen

wollen, sind herzlich willkommen.

Wenn das Gehen zur Qual wird …

Arztvortrag in Martha-Maria

Über das Thema „Wenn das Gehen

zur Qual wird: Arthrosebehandlung

an Hüft-, Knie- und Fußgelenken“

spricht im Rahmen der Arztvortragsreihe

„Ihrer Gesundheit zuliebe!“

Chefarzt Dr. Georg Liebel am Mittwoch,

25. April 2007, von 17 bis

18.30 Uhr, in der Eben-Ezer-Kirche

Nürnberg, Stadenstraße 68 (neben

Krankenhaus Martha-Maria).

Himmelfahrtswanderung 2007

Es ist eine gute Gepflogenheit, dass

sich Menschen der beiden EmK-

Gemeindebezirke Nürnberg-Paulus

und -Zion an Himmelfahrt, diesmal

am 17. Mai, zu einer gemeinsamen

Wanderung auf den Weg machen.

Eine Andacht unterwegs, die Begegnungen

untereinander und eine

schöne Tour (dazu sind Informationen

rechtzeitig erhältlich) prägen

und bereichern diesen Tag.

EmK regional III


Ökumenische Gebetswoche

in Nürnberg

Fahrt nach Kisac/Serbien

vom 25. bis 31. Mai

Das Schweigen Ein Erlebnis der ganz besonderen Art

zu brechen und ist es, die Partnergemeinde der EmKgemeinsam

neu Paulusgemeinde Nürnberg in Serbien

hinhören und zu besuchen. Vielen ist der letzte

hinsehen zu lernen

– dazu rufen

vom 20. bis 26.

Besuch - auch über Pfingsten - noch

in nachhaltiger Erinnerung. Dieses

Jahr lädt die Paulusgemeinde wieder

Mai 2007 mit ein, das Pfingstfest in Kisac zu

ihrer Textwahl und dem Gottesdienstentwurf

die Christinnen und

Christen Südafrikas die ökumenische

Gemeinschaft der Kirchen auf. Die

Nürnberger Kirchen laden dazu zu

verbringen. Die Gemeinde freut sich,

wenn sich aus anderen Gemeinden

Mitreisende anschließen. Gefahren

wird mit einem Reisebus. Die Hinfahrt

ist ohne Zwischenübernachtung

folgenden Gottesdiensten jeweils

geplant. Auf der Rückfahrt wird

um 18 Uhr ein: am Sonntag, 20.

Mai, mit Pater Anselm Grün nach St.

Lorenz, am Montag, 21. Mai in die

Landauer Kapelle, am Dienstag, 22.

Mai, in die Frauenkirche, am Mittwoch,

23. Mai, nach St. Martha, am

Donnerstag, 24. Mai, in die rumänisch-orthdoxe

Kathedrale, am Freitag,

25. Mai, nach St. Jakob und

zum Abschluss am 26. Mai nach

St. Josef zu einem Tauferneuerungsgottesdienst.

Als Zeichen der Verbundenheit

in Graz Station gemacht. Abfahrt:

Freitag, 25. Mai, gegen 17 Uhr;

Rückfahrt: Mittwoch, 30. Mai, nach

Graz, Donnerstag, 31. Mai, von Graz

nach Nürnberg. Kosten: Erwachsene

180,00 €, Kinder von 5-14 Jahren

140,00 €, Kinder unter 5 Jahre frei.

Weitere Informationen und Anmeldung

bei: Pastor Ulrich Ziegler, Gugelstraße

143, 90459 Nürnberg,

Telefon (0911) 441301 oder unter

E-Mail: ulrich.ziegler@emk.de

in Jesus Christus wird

herzlich zu den Gebetsgottesdiensten

eingeladen. Ulrich Ziegler

__________________________________________________________

Herausgeber: Evangelisch-methodistische Kirche im Großraum Nürnberg und

Diakoniewerk Martha-Maria e. V.

Redaktion: Ingo Stauch, Stadenstraße 60, 90491 Nürnberg, Telefon (0911) 959-1027,

Fax (0911) 959-1023, E-Mail: i.stauch@martha-maria.de

IV EmK regional April / Mai 2007

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