Katalog - Erwin Sattler

erwinsattler.de

Katalog - Erwin Sattler

Tradition · Präzision · Perfektion

Made in Germany


Zeit im Raum


Inhalt Seite

Firmengeschichte 3

Manufaktur 4

Präzision und Perfektion 5

Werkqualität 6

Gehäusequalität 7

Forschung und Entwicklung 8

Atmosphäre 9

Präzisions-Pendeluhren 11

Semi Secunda 65 12

Metallica 1735 14

Classica Secunda 1985 18

Classica Secunda 1995 22

Secunda Lunaris 26

Secunda Accurata 1958 28

Opus Temporis 32

Seilzug-Regulatoren 37

Classica 60 38

Classica S 70 40

Classica S 100 42

Classica K 100 44

Classica KS 100 46

Elegantia S 100 48

Elegantia K 100 48

Tischuhren 51

Metrica 52

Stella 54

Stellina 56

Standuhren 59

Columna Temporis 60

Excelsia 62

Classica Secunda 2095 64

Troja 16 / Troja 16 Lunaris 66

Schiffsuhren und

Nautische Instrumente 69

Carbonautis 70

Nautis 72

Navis 76

Navis 24 77

Navalis 78

Nautische Instrumente 79

Tempus Mobile 80

Tempus Mobile Atlantis 82

Columna Atlantis 83

Armbanduhren 85

Regulateur Classica Secunda 86

Trilogie 88

Rotalis

Präzisions-Uhrenbeweger 93

Rotalis II 96

Rotalis IV 98

Custodia 100

Rotalis 60 102

Rotalis 30 105

Technische Daten

Übersichtstabellen 106

Erwin Sattler Uhren für Generationen

seit 1958

»Was man nicht kaufen kann, muss man eben selbst machen.«

Nach dieser Devise baute der Uhrmacher Heinrich Sattler

schon im Jahre 1902 eine

handliche Uhr mit »Ewigem

Kalender« für Schreibtisch

oder Regal, die er am

4. März 1903 patentieren

ließ.

Das unermüdliche Streben

Heinrich Sattlers nach technisch

anspruchsvollen und

zugleich außergewöhnlich

eleganten Großuhren war

auch seinem Enkel Erwin

Sattler bis zum Ruhestand

stets zueigen.

Rund 60 Jahre nach Heinrich Sattlers Erfindung machte

Erwin Sattler das eingangs erwähnte Motto zu seiner

Geschäftsidee. Der Uhrmacher gründete 1958 seine eigene

Großuhrenfabrikation.

Allerdings entsprachen die am Markt erhältlichen Uhrwerke

nicht den Vorstellungen des jungen Uhrmachers, der sich

vorgenommen hatte, »Uhren für Generationen« herzustellen.

Sattler entschloss sich daraufhin, künftig auch die Werke seiner

Uhren selbst herzustellen. Die Wurzeln für die heutige

Großuhrenmanufaktur waren gelegt.

Neue Dynamik entwickelte das Unternehmen, nachdem

Stephanie Sattler-Rick, eine der drei Töchter von Viola

und Erwin Sattler, und der Uhrmacher Richard Müller

gemeinsam die Geschäftsführung mit klarer Aufgabenteilung

übernommen hatten.

»Erst als Richard Müller als Technischer Leiter mit eingestiegen

ist, zeigte sich die Möglichkeit, dass wir das Projekt

gemeinsam angehen können«, kommentiert die Unternehmerin,

die für den kaufmännischen Bereich verantwortlich ist.

Gleichermaßen zielstrebig wie konsequent und voller Ideen

bauten sie das Familienunternehmen zu einer echten

Manufaktur aus. Erwin Sattler wirkte dabei noch einige Jahre

als Berater im Hintergrund. Er trat 2002 den wohlverdienten

Ruhestand in dem Bewusstsein an, dass sein Lebenswerk

bei der nächsten Generation bestens aufgehoben war.

»Die Umgestaltung der Uhrenfabrikation zu einer fast vollständig

autarken Manufaktur fand zwischen 1992 und 2002

statt«, sagt Richard Müller. »Wir haben die Firma in diesen

10 Jahren mit der Entwicklung von vielen neuen Uhrwerken,

Uhrenmodellen und einem eigenen Tischuhrwerk so um -

strukturiert, dass wir keine Uhrwerke mehr zukaufen mussten.

Das sollte natürlich auf ganz hohem Niveau stattfinden. So,

dass man es eigentlich nicht mehr verbessern kann.«

Mit diesem Credo ging Erwin Sattlers Traum in Erfüllung, dass

die liebevoll in Kleinserie gefertigten Präzisionspendeluhren

aus der Manufaktur in Gräfelfing in der Hierarchie zum Besten

aufrückten, was weltweit

auf diesem Gebiet

erhältlich ist.

In diesem Sinne baut

Erwin Sattler München

seit über 50 Jahren

»Uhren für Generationen«,

die auch die Firmen -

leitung und die Mitarbeiter

kaufen würden.

Stephanie Sattler-Rick Richard Müller

2 3


Die Manufaktur

Aus der kleinen Familienfirma »Erwin Sattler Stiluhren«

– gegründet im Jahre 1958 – ist in 52 Jahren ein weltweit

operierendes Unternehmen geworden. Aufgrund einer permanenten,

generellen Qualitätsverbesserung – hauptsächlich

in den letzten 10 Jahren – und der besonders sorgfältig

gepflegten Produktsparte »Präzisionspendeluhren« steht

Sattler heute fast ohne Konkurrenz da.

Bei Sattler entstehen nicht einfach nur Uhren. Wir fertigen

Einrichtungsgegenstände, die vielleicht einmal zum optischen

Mittelpunkt eines Büros oder Wohnraums werden sollen.

Deshalb legen wir in unseren Werkstätten in Gräfelfing bei

München nicht nur Wert auf feinste Verarbeitung und

höchste Präzision. Einen ebenso großen Stellenwert hat die

Ästhetik der edlen Zeitmesser. Eine Sattler-Uhr soll nicht nur die

genaue Zeit anzeigen, sondern auch das Auge erfreuen.

Darum steht die lange Kette der Entwicklung vom ersten Entwurf

des Uhrwerks bis hin zur Fertigstellung in unseren Werkstätten

im Zeichen einer ausgewogenen Synthese aus modernsten

Fertigungstechnologien und jahrhundertealtem Handwerk.

Allein diese gewährleistet, dass eine Sattler-Uhr bis ins

letzte Detail unseren und insbesondere Ihren hohen

Ansprüchen gerecht wird.

Schon bei der Herstellung des so genannten Rohwerks setzen

wir modernste computergesteuerte Produktionszentren ein.

Deren Präzisionswerkzeuge arbeiten auf den Hundertstel -

millimeter genau. Darüber hinaus gehende Toleranzen werden

nicht akzeptiert. Die weitere Feinarbeit steht dann ganz im

Zeichen der umfassenden Fähigkeiten und Fertigkeiten unserer

erfahrenen Uhrmacher.

Selbstverständlich werden alle Rohteile für ein Sattler-Uhrwerk

aus vollem Material, Stahl oder Messing gefertigt. Hierfür sind

ausgebildete Dreher und Fräser auf der Basis von Entwürfen

unserer Konstruktionsabteilung verantwortlich. Außer Frage

steht auch, dass alle 25 Sattler-Manufakturwerke eigene

Entwicklungen sind und ausschließlich in exklusiven Klein -

serien aufgelegt werden.

Die aufwändigen Gehäuse fertigt eine deutsche Spezialschreinerei

nach unseren Entwürfen und unseren kompromisslosen

Qualitätsstandards.

Eine Fertigungstiefe von rund neunzig Prozent erübrigt jede

Diskussion, ob Erwin Sattler den Titel »Manufaktur« tragen

darf, schon im Ansatz.

Präzision und Perfektion

Großuhr ganz groß

Heute produziert Sattler Zeitmesser in fast jedem Format. Die

Fassade des Firmengebäudes wird von dem 12 Meter hohen,

schlanken Glasturm mit der größten Präzisionspendeluhr der

Welt mit einer Pendellänge von fast acht Metern dominiert. Es

war eine spannende Herausforderung, eine solche

»Riesenpräzisionsuhr« fertig zu stellen, genau handelt es sich

um die 6,25-fache Vergrößerung einer schon über 1000 mal

hergestellten Sattler Präzisionspendeluhr.

Der Nachts voll beleuchtete, mit 13 riesigen Scheiben

verglaste Turm erlaubt einen faszinierenden Blick auf das

Regulatorzifferblatt mit 160 cm Durchmesser, und die 3 gebläuten

Zeiger, die getreu dem Stil der alten Sternwart uhren auf

je separaten Zifferblättern, die Sekunden, Minuten und Stunden

anzeigen. Nicht nur durch den Durchbruch im Zifferblatt,

sondern auch durch die Seitenscheiben, sind die aufwändig

ins Messing gefrästen und anschließend vergoldeten

Zahnräder und die feine Grahamhemmung zu sehen.

Getreu dem Motto, eine Pendeluhr ist so genau wie ihr

Schwingsystem, besteht das temperatur- und luftdruck -

kompensierte Pendel aus einem Mix verschiedenster

Materialien. Carbon, Messing, Edelstahl und Aluminium in

genau aufeinander abgestimmten Dimensionen garantieren,

daß das 7,80 m lange Pendel seine Frequenz von 0,2Hz

(5 sec. pro Pendelschwingung) auch bei Temperatur -

schwankungen, exakt einhält. Die Präzisionsuhr wird vom

Hausinneren, rein mechanisch, über eine Kurbel einmal pro

Woche aufgezogen. Um auch das Uhrwerk während des

Aufzugsvorganges mit Kraft zu versorgen, wurde ein

Huygenscher Endlosaufzug gewählt, dessen Kennzeichen

zwei verschieden große Aufzugsgewichte sind.

Mit dem Bau dieser einmaligen Präzisionsuhr setzt die Firma

Erwin Sattler nicht nur ein »Zeitzeichen« für den Standort

Deutschland, sondern noch weit darüber hinaus.

Großuhr ganz klein

Das kleinste Produkt der Großuhren-Manufaktur ist eine

Automatikarmbanduhr mit gravierter Goldschwungmasse,

Regulator-Anzeige und einem im Sekundentakt springenden

Sekundenzeiger. Diese Sattlerarmbanduhr entstand anlässlich

des 50. Jahrestages der Firmengründung und hat sich seither

zu einem gefragten Erfolgsmodell entwickelt.

Die Armbanduhr »Regulateur Classica Secunda« ist die exakte

Verkleinerung des Zifferblatts unserer erfolgreichen Präzisions-

Pendeluhr »Classica Secunda 1985«. Sie weist jedoch auch

alle Merkmale einer hochwertigen Mechanik-Armbanduhr

auf: Das Zifferblatt, wie beim Vorbild, von vorn mit vier

Schrauben versehen, besteht aus massivem Sterling-Silber

(925/000).

Wenn es um unsere Kunden geht, haben wir, das Team

von Sattler, nur ein Ziel: Zufriedenheit in jeder Hinsicht. Das

betrifft Design, Qualität und Langlebigkeit unserer Produkte

gleichermaßen.

Deshalb steht die lange Kette der Entwicklung vom ersten

Entwurf des Uhrwerks bis hin zur Fertigstellung in unseren

Werkstätten im Zeichen einer ausgewogenen Synthese aus

modernsten Fertigungstechnologien und jahrhundertealtem

Handwerk. Allein diese gewährleistet, dass eine Sattler-Uhr

bis ins letzte Detail unseren und insbesondere Ihren hohen

Ansprüchen gerecht wird.

In diesem Sinne leben 25 Mitarbeiter der Manufaktur

Erwin Sattler tagtäglich den Traum, Uhren für Generationen

herstellen zu dürfen.

4 5


Werkqualität Made in Germany

477, so viele Teile können erforderlich sein, um eines unserer

hoch komplexen Uhrwerke herzustellen. Das braucht schlichtweg

seine Zeit. Allein das Gravieren der unterschiedlichen Skalen

auf einem Zifferblatt nimmt rund fünfzig Minuten in Anspruch.

Zuletzt wird das Zifferblatt noch mit einer aufwändigen

Versilberung versehen. Die Zeiger für die Stunden, Minuten

und Sekunden verlangen je nach Uhrenmodell bis zu einem

Tag intensiver Beschäftigung. Zunächst werden diese in traditioneller

Weise mit einer Feile manuell abgerundet. Uhrmacher

sprechen hierbei vom »Bombieren«. Bei stählernen Exemplaren

folgt das Schleifen und Polieren. Zum Abschluss werden die

Zeiger über einer Gasflamme so lange erhitzt, bis sie eine

gleichmäßig leuchtend blaue Farbe angenommen haben.

Unsere Werkplatinen, also jene Platten, in denen die beweglichen

Teile eines Uhrwerks gelagert sind, bestehen aus bis

zu fünf Millimeter starkem Hartmessing. Dadurch werden diese

extrem stabil. In unseren computergesteuerten Bearbeitungszentren

wird jede Bohrung für die verschiedenen Lager einzeln

positioniert und angebracht. Dieses Verfahren nimmt mehr Zeit

in Anspruch, als simultanes Bearbeiten mehrerer

Bohrungen mit herkömmlichen Maschinen, ist dafür jedoch

auch wesentlich präziser.

Die elegant ausgeschenkelten Räder sind nicht gestanzt,

sondern einzeln aus dem Vollen gefräst. Die Uhrmacher

montieren diese dann auf massive, durchgehärtete Stahlwellen

mit präzise geschnittenen Trieben. Zum dauerhaften Schutz

gegen Oxydation erfahren alle Messingteile eine edle

Vergoldung.

Zur Steigerung des Wirkungsgrads und Reduzierung der

Material-Abnützung werden Ankerpaletten aus Achat

verwendet. Die Wellen der Zahnräder werden in Chatons mit

gefassten Rubinlagern oder modernsten Präzisionskugellagern

gelagert. Daraus ergeben sich äußerst kleine Antriebs -

gewichte und zudem ungewöhnlich lange Wartungsintervalle.

Konsequenter Einsatz bestmöglicher Materialien, eigene

Fräs- und Bearbeitungszentren und vor allem die hohen

Ansprüche, die jeder Mitarbeiter an sich und seine Arbeit

stellt, ermöglichen die einzigartige Sattler-Präzision. Bis ein

neues Sattler-Werk endlich Platz in seinem Gehäuse findet,

können bis zu zwei Jahre vergehen. Sehr viel Zeit, werden

Sie sagen. Aber bezogen auf die Jahrhunderte, die eine Uhr

aus der Manufaktur Erwin Sattler überdauern wird, ist das

wiederum sehr wenig. Unsere Passion gilt Uhren, die auch

künftige Generationen noch begeistern sollen. Und das

rechtfertigt beinahe jeden Aufwand.

Perfekte Gehäusequalität

Wenn Sie eine Uhr von Erwin Sattler erwerben, sollten

Sie dies stets im Bewusstsein tun, dass dieser Zeitmesser

mehr als einen Besitzer haben wird. Dieser wird problemlos

mehrere Generationen überdauern. Deshalb widmen wir

sämtlichen Teilen, den sichtbaren und verborgenen, das

gleiche Quantum an handwerklicher Sorgfalt. Jedem Detail

gilt unsere Liebe und Aufmerksamkeit.

In diesem Sinne fertigt seit mehr als 20 Jahren die Firma Josef

Wochner aus Heiligenzimmern in Baden-Württemberg unsere

gleichermaßen eleganten wie funktionalen Uhrengehäuse.

In dieser Gehäusemanufaktur werden ebenfalls modernste

Fertigungstechniken mit traditionellem Handwerk kombiniert.

Natürlich kommen nur die besten Materialien zum Einsatz, um

höchste Qualität durch Transparenz, optimale Ablesbarkeit,

zuverlässigen Schutz und Stabilität dauerhaft sicher zu stellen.

Damit sich die Gehäuse nicht verziehen, kommen nur jahrelang

getrocknete Edelhölzer in Betracht. In mehreren Schritten werden

dafür zum Beispiel die besonders schlanken Leisten der Türen

sukzessive auf Maß gebracht. Nach jedem Schnitt wandern

diese wieder für längere Zeit ins Lager zum Klimatisieren.

Erst wenn alle Teile die endgültigen Abmessungen erreicht

haben, werden diese in vielen anspruchsvollen Arbeits schritten

zu einem kompletten Gehäuse zusammengefügt. Vor jedem

Auftragen einer der bis zu 13 Lackschichten erfahren die

Oberflächen einen manuellen Schliff. Somit dauert alleine

die Lackierung eines Sattler-Gehäuses vierzehn Tage.

Hinterher ist die Oberfläche wunderbar glatt, seidig

schimmernd und ebenso haltbar wie alle Details unserer

Uhren.

Große, am Rand facettierte und polierte Glasscheiben unterstreichen

bei einigen unserer Uhren zusätzlich die gewünschte

Transparenz. Die Breite der Facetten und alle anderen Proportionen

werden schon bei der Gestaltung eines Gehäuses

perfekt aufeinander abgestimmt. Bei dieser Arbeit orientieren

sich unsere Designer in der Regel an historischen Vorbildern. Daraus

definieren sich wesentliche Elemente der Sattler-Gehäuse:

Klassischer Auftritt und zeitlose Eleganz.

Diese Liebe zum Detail gepaart mit überlieferter Handwerkskunst

ermöglicht bei allen unseren Gehäusen jene Qualität,

die eine Präzisionsuhr zu einem anerkannten Meisterwerk

aus der Manufaktur Erwin Sattler und damit zu einem

wertvollen Erbstück für Generationen macht.

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Forschung und Entwicklung

Das, was Erwin Sattler und Liebhaber feiner mechanischer

Zeitmesser unter Präzision verstehen, hängt von vielen Aspekten

ab. Oftmals sind es unscheinbare Kleinigkeiten, die das

berühmte Tüpfelchen auf dem »i« ausmachen. Dazu gehören

beispielsweise optimal geformte Zähne für einen leichten,

verschleißarmen Ablauf des Räderwerks, die richtigen

Materialien oder eine möglichst perfekte Kompensation

atmosphärischer Störungen. Jeder dieser Parameter verbessert

das Gangresultat oftmals nur um Sekundenbruchteile.

Aber genau dies macht in der Summe aus einer Großuhr eine

Präzisionspendeluhr.

Diesen zahlreichen Details widmet sich die eigene

Forschungs- und Konstruktionsabteilung der Manufaktur

Erwin Sattler mit großer Hingabe. Sie sieht ihre Aufgabenstellung

in der ständigen Optimierung und Weiterentwicklung

mechanischer Präzisionszeitmesser. Um historische Annahmen

und Erfindungen auf ihre Alltagstauglichkeit im 21. Jahrhundert

hin zu überprüfen, werden modernste Messtechniken

eingesetzt. Bevor diese in den Produktionsprozess einfließen,

werden die solcherart gewonnenen theoretischen Erkenntnisse

an Prototypen ausführlich getestet.

Unsere rechnergestützten Räderwerkskonstruktionen, hohe

Zahnzahlen bei den verschiedenen Rädern sowie die

konsequente Ausstattung der Werke mit Stein- und

Präzisionskugellagern gewährleisten eine optimierte

Kraftübertragung. Diese spart bis zu fünfzig Prozent des

Antriebsgewichts ein. Das wiederum steigert – wie auch

Nicht-Techniker leicht nachvollziehen können – die Lebensdauer

der Uhrwerke beträchtlich.

Zur Qualitätssicherung unterhalten wir ein in seiner Art

einzigartiges Messlaboratorium. Hier können unsere Konstrukteure

unter konstanten Bedingungen unterschiedlichste

Umgebungseinflüsse auf Uhrenpendel analysieren. In unserer

Druckkammer untersuchen wir zum Beispiel das Verhalten

einzelner Pendelkonstruktionen unter verschiedenen atmosphärischen

Bedingungen. Daraus werden Luftdruckkonstanten

errechnet. Letztendlich ermöglicht die gezielte Auswertung der

Forschungsergebnisse eine effiziente Kompensation der

Einflüsse von Luftdruck- und Temperatur schwankungen auf

den Gang unserer Präzisionspendeluhren. Auf diese Weise

lassen sich Gangabweichungen auf Werte im Bereich bis zu

wenigen Sekunden im Monat begrenzen.

Ungewöhnliche oder auch unkonventionelle Materialien liefern

uns neue Antworten auf alte Fragen: Aufzugsgewichte aus

Wolfram, Pendelstäbe aus Superinvar, extrem reibungsarme

Präzisionskugellager oder weiter entwickelte Barometerdosen

zur Luftdruckkompensation sind nur einige Beispiele.

Dies verdeutlicht, warum Richard Müller, Mitinhaber und

technischer Leiter der Manu faktur Erwin Sattler, kontinuierlich

große Summen in den Ausbau der Forschungs- und Konstruktionsabteilung

investiert. Nur so lassen sich heute Fortschritte

auf dem Gebiet mechanischer Präzisionszeitmessung

erzielen. Gleichzeitig erhalten unsere kreativen

Konstrukteure dadurch jenen Freiraum, den sie zur Realisierung

ihrer Visionen und Ideen zwingend benötigen.

In der Manufaktur:

Zwei Jahre ziehen durchs Land. Monate, in denen sich auf

den Monitoren von Hochleistungsrechnern Linien, Kreise und

Kurven zu geheimnisvollen Konstruktionsplänen zusammenfügen.

Computergesteuerte Bearbeitungszentren setzen präzise

Bohrungen in die Werkplatinen, drehen schlanke Wellen, fräsen

intelligent geformte Zähne. Aus winzigen Kugeln entstehen

Präzisionslager für die Zapfen der Wellen. Geschulte Handwerker

verleihen stählernen Birnen- und Breguet-Zeigern ihre

unnachahmlich schlanke Form, lassen diese über einer Flamme

sehr behutsam die wunderbar leuchtend blaue Farbe

annehmen. Anderswo zaubern Künstlerhände zwei Monde und

viele funkelnde Sterne auf eine runde Metallscheibe. Oder sie

schneiden Holz-Intarsien und fügen diese in ein prachtvolles

Kunstwerk. Glasscheiben erhalten ihre Facetten und Politur.

In aller Ruhe und mit größter Sorgfalt montieren unterdessen

erfahrene Uhrmacher faszinierende Mikrokosmen, welche

die gleichförmig verstreichende Zeit in messbare Abschnitte

unterteilen. Frei von Hektik werden die Kunstwerke so justiert

und reguliert, dass diese ihre Aufgabe mit optimaler Präzision

wahrnehmen können. Gewissenhaft verpackt nimmt das Ganze

schließlich seinen Weg zu einem jener Fachhändler, die sich

als Partner des Hauses Erwin Sattler qualifiziert haben.

Die Atmosphäre

Szenenwechsel:

Ihr Haus oder Ihre Wohnung während dieser Zeit. Immer wieder

haben Sie dort im Katalog geblättert, Bilder betrachtet und

Texte studiert. Sie haben mit dem Sattler-Konzessionär Ihres

Vertrauens gesprochen. Dann, eines Tages, ist es soweit. Ihre

Präzisionsuhr aus der Manufaktur Erwin Sattler ist eingetroffen.

Sie spüren sofort, dass sich bei Ihnen zu Hause einiges ändert.

Das zeitlos elegante Design ist ein Schmuck für jeden Raum

und zieht alle Blicke auf sich. Sanftes Ticken verleiht dem

Raum, in dem dieser Zeitmesser hängt oder steht, eine

unnachahmliche Atmosphäre. Sie spüren förmlich, wie

die Getriebenheit des Alltags ausgeprägter Ruhe und

Entspannung weicht. Versonnen folgt Ihr Blick den gemächlichen

Pendelschwüngen. Jeder Schlag inspiriert. In Gedanken

begeben Sie sich auf eine Zeitreise. Zurück in Epochen, als

Elektronik noch keine Rolle spielte. Sie spüren, wie Sie

das sonore Ticken Ihrer Pendeluhr berührt, dass dieses

Meisterstück Werte und Tradition verkörpert. Ihnen wird

bewusst, dass jenes vermeintlich anachronistisch anmutende

Objekt in Ihren vier Wänden der Schnelllebigkeit unserer Tage

mit größter Gelassenheit und Liebenswürdigkeit trotzen wird.

Spätestens dann befinden Sie sich auf einer Wellenlänge mit

dem Team der Uhrenmanufaktur Erwin Sattler. Sie teilen dessen

Liebe und Begeisterung, dauerhafte Werte zu schaffen, das

Bemühen um die Bewahrung von Traditionen für künftige

Generationen. Immerhin repräsentiert dieses leise, vornehme

Ticken nicht weniger als den Herzschlag der menschlichen

Kultur.

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Die Präzisions-Pendeluhren

Was ist eine Sekunde? Diese nur scheinbar profane Frage

beschäftigt Menschen seit Jahrhunderten. 1820 definierte eine

Gruppe französischer Wissenschaftler secunda diminutiva

pars, also den zweiten verminderten Teil des Ganzen als

1/86.400 des mittleren Sonnentags.

Mit Blick auf eine unserer Präzisions-Sekundenpendeluhren

kann man es sich diesbezüglich relativ leicht machen. Eine

kostbare Sekunde unseres Lebens ist immer dann verstrichen,

wenn sich der rund einen Meter lange Gangregler von einem

Extrempunkt zum anderen bewegt hat. Weil wir ausschließlich

beste Materialien mit äußerster Sorgfalt verarbeiten und

zu einem exklusiven Ganzen formen, können wir Ihnen guten

Gewissens versprechen, dass die Dauer dieses Pendelschwungs

von dem, was modernste Cäsium-Zeitnormale vorgeben,

so gut wie nicht abweicht. Auch über Monate oder

gar Jahre hinweg. Allerdings verlangen unsere mechanischen

Präzisionspendeluhren neben einem Optimum an Materialund

Fertigungsqualität eine stabile Wandfläche, wo diese

möglichst erschütterungsfrei vor sich hin ticken können. Mikroseismik,

das wusste schon Sigmund Riefler, der ungekrönte

König dieses Metiers um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert

zu berichten, ist der Feind aller Zeitmessung mit Hilfe

schwingender Pendel. Die Manufaktur Erwin Sattler trägt dem

durch konstruktive Merkmale Rechnung. Anderen ausgemachten

Präzisions-Feindbildern wie Reibung, Temperatur- und

Luftdruckschwankungen begegnen wir nicht minder wirksam.

Diese Maßnahmen haben zugegebenermaßen ihren Preis. Dafür

jedoch gibt es das anerkannt Beste in Punkto Genauigkeit,

das gegenwärtig im Segment der mechanischen Präzisionszeitmessung

verfügbar ist. Für Uhrenliebhaber mit einem

Faible für stilgerechte handwerkliche Vollendung gibt es

obendrein jede Menge zu bestaunen.

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Schwarzer Schleiflack mit Nussbaum-Wurzelholz

Semi Secunda 65

Maße:

Länge 65 cm

Breite 26 cm

Tiefe 9 cm

Schwarzer Schleiflack

Semi Secunda 65 – die kleinste Präzisionspendeluhr aus dem Hause Erwin Sattler

In der Präzisionsuhren-Kollektion der Manufaktur Erwin Sattler

nimmt die Semi Secunda 65 eine ausgewiesene Sonder -

stellung ein.

Sie ist nicht nur die kleinste Präzisionspendeluhr der Firma

sondern auch das Modell, das den Anspruch erhebt, selbst

bei sehr beengten räumlichen Gegebenheiten jederzeit einen

ebenbürtigen Platz zu finden.

Die so genannte »gestürzte« Hemmung ist eine Besonderheit

des Sattler Kalibers 2006. Bei dieser aufwändigen

Konstruktion wird der Aufhängepunkt des Pendels zwischen

die Werkplatinen gelegt, was zur Folge hat, dass das

Gehäuse sehr flach gehalten werden kann.

Durch das großzügig durchbrochene Zifferblatt wird nicht nur

dieser Aufbau sondern auch eine andere Besonderheit des

Uhrwerks sichtbar: Die Graham Hemmung mit Achatpaletten

und 60 zähnigem Ankerrad. Im Fall der Semi Secunda bedeutet

dies, dass es sich um ein Halbsekundenpendel handelt.

Aufgrund der Pendelgesetze nimmt die Pendellänge im

Quadrat zur Schwingungsdauer ab, also ist ein Halb -

sekundenpendel nur etwa ein Viertel so lang wie ein

Sekundenpendel. Das Pendel der Semi Secunda 65

schwingt somit in einer Sekunde zweimal von einem Umkehrpunkt

zum anderen und ein Ankerrad mit 60 Zähnen wird

notwendig. Somit macht der Sekundenzeiger eine Umdrehung

in der Minute.

Um das Ansprechverhalten des Kompensationspendels bei

Temperaturschwankungen zu verbessern, besitzt die Uhr einen

Doppelzylinder-Pendelkörper nach Prof. Ludwig Strasser.

Bei diesem liegt das Kompensationsrohr, im Vergleich zu anderen

Pendelkörpern, nahezu frei und wird somit fast vollständig

von der Umgebungsluft umströmt.

Entsprechend dem technischen Niveau der Firma Erwin Sattler

ist auch das Uhrwerk ausgestattet. Zwischen 4 mm starken,

vernickelten Messingplatinen bewegen sich gefräste und

vergoldete Zahnräder auf durchgehärteten Trieben in insgesamt

12 Edelstahlkugellagern. Des Weiteren sind 2 Rubine

für einen reibungsarmen Ablauf zuständig.

Die verwendete, so genannte Schnecke mit ihren verschiedenen

Durchmessern, versorgt im Zusammenspiel mit Stahlseil und

Federhaus das Uhrwerk mit gleichmäßiger Antriebskraft

für 30 Tage Gangdauer. Auf dem versilberten Zifferblatt wird

die noch verbleibende Gangreserve neben der Uhrzeit und

dem Datum angezeigt.

Das Gehäuse ist, wie bei Erwin Sattler üblich, in höchster

Schleiflackgüte ausgeführt. Besonderes Augenmerk verdient

der elegante Entriegelungs-Mechanismus zum Öffnen der

Gehäusetüre. Wahlweise in schwarz oder schwarz kombiniert

mit Nussbaum-Wurzelholz braucht sich die »kleine«

Präzisionspendeluhr nicht vor Ihren berühmten großen

Schwestern zu verstecken.

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Maße:

Höhe 105 cm

Breite 27 cm

Tiefe 14 cm

Metallica 1735

Schwarzer Schleiflack, handpoliert

Holz mit Metallintarsien – Metallica 1735 – die moderne Präzisionsuhrenlinie

Das Modell Metallica 1735 ist mit ihrer mittleren Größe

von 105 cm leicht in jede Wohnlandschaft zu integrieren.

Die Kombination von Holz und Metallintarsien verleiht dem

Gehäuse ein zeitgemäßes Erscheinungsbild.

Das Uhrwerk besitzt 10 Präzisionskugel- und 2 Rubinlager.

Vergoldete Zahnräder treiben das temperaturkompensierte

5/6 Sekunden Invarpendel an. Der Durchbruch im versilberten

Regulator-Zifferblatt gibt den Blick auf die Grahamhemmung

mit den Achatpaletten frei. Eine Barometerdose kompensiert

an dem eleganten Doppelzylinderpendel zuverlässig die

Luftdruckschwankungen.

Das kugelgelagerte, seitlich angeordnete Wolframgewicht

ermöglicht eine Gangdauer von einem Monat pro Aufzugs -

intervall. Durch die hohe Verarbeitungsqualität, den Einsatz

hochwertiger Materialien und die Kompensationseinrichtungen

erreicht die Metallica 1735 eine Ganggenauigkeit von

circa 3-4 Sekunden im Monat.

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Nussbaum,

handpoliert

Metallica 1735

Schwarzer Schleiflack mit Nussbaum-Wurzelholz,

handpoliert

5/6 Sekunden Präzisionspendeluhr – Metallica 1735

Das moderne und schlichte Gehäuse wird mit feinen Metall -

intarsien veredelt, anschließend mit 13 Lackschichten versehen

und zum Schluß von Hand hochglanzpoliert. Ein Glasdach

verstärkt den Lichteinfall auf die Hemmungspartie des offenen

Werkes. Die entspiegelten Scheiben ermöglichen eine reflexfreie

Betrachtung der faszinierenden Mechanik. Aufziehkurbel

und Feinreguliergewichte befinden sich in einem Geheimfach

im Boden des Gehäuses.

Eine Präzisionspendeluhr muß nicht immer ein Sekunden -

pendel besitzen und 1,5 m groß sein, um die Zeit genau zu

messen. Die Manufaktur Erwin Sattler hat mit 5/6 Sekunden

Pendeluhren schon eine langjährige Erfahrung. Dabei macht der

Sekundenzeiger des Modells Metallica 1735, bedingt durch

das kürzere Pendel, in 5 Sekunden 6 Schritte.

20 Jahre Erfahrung im Präzisionspendeluhrenbau stecken

in diesem Uhrwerk. Alle Frästeile wie Werkplatinen, die

vierschenklige Ankerradbrücke, das Gegengewicht für den

Minutenzeiger und natürlich auch die Zahnräder werden mit

computergesteuerten Präzisionsfräsmaschinen in unserer

Manufaktur gefertigt, anschließend geschliffen, feinbearbeitet

und zum Schluß vernickelt oder vergoldet.

Selbstverständlich besitzt der Anker Achatpaletten. Alle Räder

laufen in Kugel- und Rubinlagern. Durch die minimierte

Reibung im Räderwerk und mit Hilfe eines Wolframgewichtes,

das über eine filigrane, kugelgelagerte Seilrolle seitlich

abläuft, erzielen wir auch bei dieser Uhr eine Gangdauer von

30 Tagen pro Aufzugsintervall.

Das versilberte Zifferblatt mit den handgearbeiteten,

bombierten und gebläuten Zeigern wird von einer massiven,

polierten und vernickelten Messinglünette eingerahmt.

Durch vornehme Eleganz und herausragende Qualität wird

die Metallica 1735 nicht nur in jedem Haus ganz selbstverständlich

einen Ehrenplatz einnehmen, sondern sicherlich auch

zukünftigen Generationen die Kunst der klassischen

Pendeluhr eindrucksvoll vor Augen führen.

Das Uhrwerk der Metallica 1735

mit Regulatorzifferblatt

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Maße:

Höhe 145 cm

Breite 37 cm

Tiefe 18 cm

Classica Secunda 1985

Schwarzer Schleiflack

Der Klassiker unter den Präzisionsuhren – Classica Secunda 1985

Das Modell Classica Secunda 1985 stellt die Weiterentwicklung

unserer in den letzten 18 Jahren sehr erfolgreichen

und über 500 mal gefertigten Präzisionsuhr 1935 dar.

Bei dieser Uhr trifft die Krönung der traditionellen Uhrmacherkunst

auf ein zeitloses Design. Die Classica Secunda 1985

ist ein exklusiver Wandschmuck für Büro- und Besprechungsräume,

Eingangsbereiche und Wohnzimmer.

Insgesamt drei facettierte Scheiben gestatten den faszinie -

renden Einblick in die Technik der Uhr und eine zusätzliche

Scheibe im Dach ermöglicht den Lichteinfall oder die Beleuchtung

des Uhrwerks von oben.

Diese Großuhr ist eine überaus präzise Zeitmaschine, deren

maximale Gangabweichung unter optimalen Bedingungen

nicht mehr als ein bis zwei Sekunden pro Monat beträgt.

Um größeren Gangabweichungen – die durch Temperatur- und

Luftdruckschwankungen entstehen können – vorzubeugen, ist am

Pendel ein Aneroiddoseninstrument mit Barometeranzeige

angebracht. Die temperaturbedingten Längenänderungen des

aus sogenanntem »Superinvar«-Material gefertigten Pendelstabs

der Classica Secunda 1985 werden durch ein

exakt berechnetes, frei bewegliches Kompensationsrohr

ausgeglichen.

Das seitlich ablaufende Gewicht mit der grazilen, stein -

gelagerten Umlenkrolle ermöglicht eine Gangreserve von

30 Tagen.

Alle Werkteile wie Platinen, Werkpfeiler, Ankerbrücken und

Kloben, Zahnräder, Umlenkwalzen und Chatons werden in

unserer Manufaktur in Kleinserien gefräst und gedreht. Viele

Bauteile werden von Hand nachbearbeitet und durch

Vergolden veredelt.

Die exakt berechnete, feine Verzahnung der Räder und die

Lagerung aller drehenden Teile in Kugel- oder Steinlagern

reduzieren den Verschleiß auf ein Minimum und garantieren

die Lebensdauer einer Sattler Präzisionspendeluhr über

Generationen hinweg.

Auch bei der Fertigung des Gehäuses zeigt sich die einmalige

Faszination der mit größter Liebe zum Detail gefertigten

Pendeluhr. Allein das Auftragen der 13 Lackschichten

beansprucht den Gehäuseschreiner zusammen mit den

mehrmaligen Zwischenschliffen per Hand rund zwei Wochen.

Die Aufziehkurbel, Feinreguliergewichte und weitere

Zubehörteile verstecken sich in einem Geheimfach im Boden

des Gehäuses.

18 19


Classica Secunda 1985

Ahorn mit Ahorn-Wurzelholz Schwarzer Schleiflack mit Nussbaum-Wurzelholz

Kirschbaum mit Oliven-Wurzelholz Nussbaum mit Nussbaum-Wurzelholz

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Maße:

Höhe 145 cm

Breite 37 cm

Tiefe 18 cm

Classica Secunda 1995

Schwarzer Schleiflack mit Nussbaum-Wurzelholz

Technik im Detail sichtbar gemacht – Classica Secunda 1995 – Zeitlos modernes Design

Auf den ersten Blick handelt es sich bei der Classica Secunda

1985 und 1995 um die gleichen Uhren. Die Gehäuse mit

den verschiedenen Holzvarianten und das Pendel sind bei

beiden Uhren identisch. Mit der Entwicklung und Herstellung

des Modells Classica Secunda 1995 setzt die Firma Erwin

Sattler die große Tradition der Präzisionspendeluhren auf eindrucksvolle

Weise fort. Das im Sekundenkreis durchbrochene

Zifferblatt und die Ausfräsung in der Vorderplatine des Uhrwerks

ermöglichen den Blick auf die vergoldeten Zahnräder

und die Grahamhemmung mit den Achatpaletten.

Ein besonders liebevolles Detail ist die bombierte und polierte,

sternförmige Gangradbrücke aus Edelstahl, die mit polierten

und gebläuten Schrauben befestigt ist.

Als weiteren Unterschied zu dem Modell 1985 erhält diese

Uhr eine aufwändige, kugelgelagerte Seilrolle für das

Aufzugsgewicht.

Das höchst präzise gearbeitete Werk, dessen einzige Funktion

darin besteht, die Zeit genauestens zu messen, erreicht eine

Ganggenauigkeit von circa ein bis zwei Sekunden pro Monat.

Um diese anspruchsvolle Aufgabe erfüllen zu können, muss

das 30-Tage Uhrwerk kompromisslos konstruiert und

ausgeführt sein. Die vergoldeten Räder drehen sich mit

Wellen aus schwedischem Spezial-Stahl. Diese wiederum sind

unter Verwendung von 5 Kugellagern und 11 Rubinloch steinen

in zwei Werkplatinen aus 4 mm starkem Hartmessing

gelagert. So werden Wirkungsgrad und Dauerhaftigkeit

erhöht. Die Lochsteine aus sehr hartem Rubin sind in

diamantgedrehten Chatons gefasst und mit jeweils drei flachpolierten

Edelstahlschrauben in den Werkplatinen verschraubt.

Diese Platinen sind feingeschliffen und zur Veredelung glanzvernickelt.

Dadurch erhält man einen besonders schönen

Kontrast zu den vergoldeten Zahnrädern. Die Graham-

Hemmung mit Steinpaletten bürgt für eine gleichmäßige

Übertragung der Energie auf das Pendel. Während des

Aufziehvorgangs übernimmt ein sogenanntes Gegengesperr

den Pendelantrieb.

Die feinen »Poire« Zeiger sind nach klassischen Vorbildern

gestaltet. In aufwändiger Handarbeit werden diese bombiert,

poliert und blau angelassen.

Die Herstellung aller Einzelteile der in exklusiven Kleinserien

von maximal zehn Exemplaren handgefertigten Sattler Uhren

dauert im Schnitt zwei Jahre, so dass diese Preziosen

mit Fug und Recht inzwischen weltweit als hohe Kunst der

Großuhrmacherei angesehen werden.

Auch bei dieser Uhr gestattet ein Glas im Dach den Licht einfall

auf das Uhrwerk und eine Beleuchtung von oben. Die

Zubehörteile verbergen sich in einem integrierten Zubehörfach

im Boden des Gehäuses.

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Classica Secunda 1995

Schwarzer Schleiflack Kirschbaum mit Oliven-Wurzelholz

Nussbaum mit Nussbaum-Wurzelholz Ahorn mit Ahorn-Wurzelholz

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Maße:

Höhe 145 cm

Breite 37 cm

Tiefe 18 cm

Secunda Lunaris

Schwarzer Schleiflack

Secunda Lunaris – die Präzisionspendeluhr mit Kalendarium und Mondphase

Mit der Entwicklung und Herstellung des Modells Secunda

Lunaris setzt die Firma Erwin Sattler die große Tradition der

Präzisionspendeluhren auf eindrucksvolle Weise fort. Bei

diesem neuen Manufakturkaliber kommen der Minuten- und

der Stundenzeiger aus der Mitte und die Sekunde wird oben

dezentral über dem Zifferblattdurchbruch angezeigt.

Etwas unterhalb der Mitte des versilberten Zifferblattes

befinden sich zwei kleine Hilfszifferblätter für den Wochentag

und das Datum. Genau unten in der Mitte zeigt eine

wunderschön handbemalte Mondscheibe in einem Zifferblattausschnitt

die Mondphase an.

Das im Sekundenkreis durchbrochene Zifferblatt und die

Ausfräsung in der Vorderplatine des Uhrwerks ermöglichen

den Blick auf die Grahamhemmung mit den Achatpaletten.

Ein besonders liebevolles Detail ist die sternförmige Gangradbrücke,

die mit polierten Schrauben befestigt ist.

Die Platinen sind fein geschliffen und zur Veredelung glanzvernickelt.

Dadurch erhält man einen besonders schönen Kontrast

zu den vergoldeten Zahnrädern. Während des Aufzieh -

vorgangs übernimmt ein so genanntes Gegengesperr den

Pendelantrieb.

Diese Großuhr ist eine überaus präzise Zeitmaschine, deren

maximale Gangabweichung unter optimalen Bedingungen

nicht mehr als ein bis zwei Sekunden pro Monat beträgt. Um

größeren Gangabweichungen – die durch Temperatur- und

Luftdruckschwankungen entstehen können – vorzubeugen, ist

am Pendel ein Aneroiddoseninstrument mit Barometeran -

zeige angebracht. Die temperaturbedingten Längenänderungen

des aus so genanntem »Superinvar«-Material gefertigten

Pendel stabs werden durch ein exakt berechnetes, frei bewegliches

Kompensationsrohr ausgeglichen.

Die feinen Breguet Zeiger sind nach klassischen Vorbildern

gestaltet. In aufwändiger Handarbeit werden diese bombiert,

poliert und blau angelassen.

Ebenso wie das Erfolgsmodell Classica Secunda erhält die

Secunda Lunaris eine aufwändige, kugelgelagerte Seilrolle für

das Aufzugsgewicht. Auch bei dieser Uhr gestattet ein Glas

im Dach den Lichteinfall auf das Uhrwerk und ermöglicht eine

Beleuchtung von oben. Die Zubehörteile verbergen sich in

einem integrierten Zubehörfach im Boden des Gehäuses.

Auf den Seiten 22-25 (Classica Secunda 1995) sehen Sie

die möglichen Gehäuseausführungen:

Schwarzer Schleiflack

Schwarzer Schleiflack mit Nussbaumwurzelholz-Kassette

Kirschbaum mit Olivenholz-Kassette

Nussbaum mit Nussbaumwurzelholz-Kassette

Ahorn mit Ahornwurzelholz-Kassette

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Maße:

Höhe 145,5 cm

Breite 42,5 cm

Tiefe 31 cm

Secunda Accurata 1958

Schwarzer Schleiflack mit Nussbaum-Wurzelholz

Secunda Accurata 1958 – verbesserte »freie Federkraft-Hemmung« nach Prof. Ludwig Strasser

Dieses Modell verkörpert unseren hohen Anspruch, eine rein

mechanische Präzisionspendeluhr zu schaffen, die in Zuverlässigkeit

und Genauigkeit das maximal technisch Mögliche

darstellt. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir jedem Detail

sowohl bei der Konstruktion, als auch der anschließenden

Fertigung, größte Aufmerksamkeit gewidmet. So werden

sämtliche Einzelteile nach der Herstellung mit modernsten

Maschinen anschließend von Hand feinst bearbeitet, die

Messingteile vergoldet, sowie die Stahlteile poliert und

teilweise gebläut.

Das Modell 1958 läßt die Tradition

der besten mechanischen Zeitmess -

instrumente fortbestehen und repräsentiert

somit den Höhepunkt des Präzisionsuhrenbaus

in unserer Manufaktur.

Die Konstruktion dieses komplett neu

entwickelten Monatsgangwerkes, mit

der Besonderheit der sichtbaren freien

Federkrafthemmung, braucht den

Vergleich mit den alten Vorbildern nicht

zu scheuen und übertrifft diese sogar

in der präzisen Herstellung durch

modernste Technologien. Seit 1996 befindet sich eine dieser

Uhren in der ständigen Ausstellung der Zeitmessinstrumente im

Deutschen Museum in München.

Damit eine einwandfreie Funktion des Sattler Uhrwerks Kaliber

1958 auch noch nach Jahrzehnten gewährleistet ist, bewegen

sich das Räderwerk und die Hemmungsteile zur Minimierung

der Reibung in Rubinen und Kleinstkugellagern.

Alle Messingteile des Uhrwerkes wie zum Beispiel die massiven

Werkplatinen, die Brücken und Kloben, die Werkpfeiler und

natürlich auch die Zahnräder werden präzise gefräst, anschließend

geschliffen und zum dauerhaften Schutz abschließend

vergoldet. Selbstverständlich werden nur durchgehärtete,

polierte Stahltriebe mit hohen Zahnzahlen verwendet. Durch

diese Maßnahmen wird der Verschleiß im Uhrwerk erheblich

reduziert und wir benötigen für eine Gang reserve von

30 Tagen nur eine geringe Antriebsmasse.

Die freie Federkrafthemmung nach

Prof. Ludwig Strasser stellt eine technische

Besonderheit dar, die das Pendel

so weit vom Räderwerk entkoppelt,

dass dieses nahezu frei schwingt.

Die einzigartige Technik dieser Pendeluhr

muss natürlich in ein entsprechend

attraktives und hochwertiges Gehäuse

eingebaut werden. Wir haben ein

halbrund geformtes, 5 mm dickes

Mineralglas in einen stabilen Metall-

Holzrahmen gesetzt und mit selbst

angefertigten Scharnieren und Verschlüssen

an einer sehr massiven, schwarz schleiflackierten

Rückwand befestigt. In der Mitte wurde eine hochglanz -

polierte Nussbaum-Wurzelholzkassette eingesetzt.

Im Boden des Gehäuses sind die Zubehörteile wie Aufziehkurbel

und die Feinreguliergewichte untergebracht. Durch

eine im Gehäuse umlaufende Gummidichtung ist die Uhr

optimal staubgeschützt.

Zu bemerken ist noch, dass sich Erschütterungen auf das

Pendel und die Pendelfeder übertragen und damit negativ auswirken

könnten. Um Stöße beim Öffnen oder Schließen des

Gehäuses auf das Uhrwerk und das Pendel zu vermeiden,

sind diese vom Gehäuse entkoppelt, und getrennt auf einer

stabilen Mauerplatte direkt an der Wand befestigt.

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Secunda Accurata 1958

Die Luftdruckkompensation.

Um bei Schwankungen des Luftdrucks eine Änderung der

Schwingungsdauer zu vermeiden, ist das Pendel zusätzlich

mit einer Luftdruckkompensation ausgestattet. Bei steigendem

Luftdruck würde sich die Schwingungsdauer verlängern. Mit

fünf Aneroiddosen und einem exakt berechneten Auflage -

gewicht, das sich bei Luftdruckänderungen entsprechend nach

oben oder unten bewegt, werden diese Einflüsse und somit

eine Änderung der Schwingungsdauer kompensiert.

Die Temperaturkompensation.

Die Ganggenauigkeit einer Pendeluhr ist

aber nicht ausschließlich von den

mechanischen Vorraussetzungen des

Uhrwerks abhängig, sondern auch von

äußeren physikalischen Einflüssen. Die

Schwingungsdauer des Pendels wird in

erster Linie durch die Pendellänge

bestimmt. Temperaturschwankungen

bewirken jedoch durch die Längenausdehnung

der verwendeten Materialien

eine entsprechende Änderung der

Pendellänge. Der Pendelstab der Secunda

Accurata 1958 besteht aus einer

Eisen-Nickellegierung, dem sogenannten

»Superinvar«. Dieses zeichnet sich

durch besonders geringe Längenausdehnung

bei Temperaturänderungen

aus. Um diese Restausdehnung auch

noch auszugleichen, ist das Pendel

mit einer Temperaturkompensation

aus gestattet. Mit dieser Uhr sind

Gangabweichungen von weniger als

1 Sekunde pro Monat erreichbar.

Titanhebel für Kraftübertragung

Die Funktion der freien Federkrafthemmung.

Die Hemmung einer Uhr, bestehend aus Anker und Ankerrad,

stellt das Bindeglied zwischen dem Räderwerk und dem

Schwingsystem dar. Über die Hemmung wird dem Pendel

die Energie zugeführt, die durch Reibung in der Aufhängung

und den Luftwiderstand verloren gehen. Bis zur Erfindung der

freien Federkrafthemmung für Pendeluhren diente der sogenannte

Graham-Gang als Bindeglied zwischen Pendel und

Räderwerk. Bei dieser Hemmung gehen der Anker und das

Pendel über die Ankergabel eine relativ starre Verbindung

ein, die aber den Nachteil hat, dass selbst geringste Schwankungen

der Antriebskraft vom Räderwerk auf das Pendel übertragen

werden. Diese Kraftschwankungen haben zur Folge,

dass sich die Schwingungsweite des Pendels

verändert und so die Schwingungsdauer geringfügig beeinflusst

wird. Durch die Erfindung der »Freien Federkraft -

HebungspaletteRuhepalette

Ankerrad

Pendelantriebsfedern

hemmung« war es nun möglich, die schon hervorragenden

Gangergebnisse von Präzisionspendeluhren nochmals zu

steigern. Dies wird in erster Linie durch die weitgehende

Entkopplung des Räderwerks vom Schwingungssystem

erreicht. Das Pendel hat lediglich über die Antriebsfeder

Kontakt zum Anker und zum Uhrwerk. Somit ist das Pendel so

weit vom Räderwerk entkoppelt, dass es nahezu frei

schwingt. Die zum Aufrechterhalten der Schwingung notwendige

Energie wird dem Pendel in seinem Drehpunkt durch die

zwei dünnen Federstahlstreifen zugeführt, die durch das

Zusammenspiel von Gangrad und Anker um einen genau

definierten Winkel vorgespannt werden. So wird dem Pendel

bei jeder Halbschwingung, das heißt in jeder Sekunde, exakt

die gleiche Kraft zugeführt. Deswegen spricht man bei diesen

Hemmungen, wie bei unserer Präzisionspendeluhr Secunda

Accurata 1958, vom Antrieb mit konstanter Kraft.

30 31


Maße:

Höhe 154 cm

Breite 39 cm

Tiefe 23 cm

Opus Temporis

Schwarzer Schleiflack mit Makassar

Jubiläumsmodell – Opus Temporis – Präzisionspendeluhr

mit »Ewigem Kalender« und Schlagwerk

Genau 50 Exemplare dieses edlen Zeitmessers, der die

geballte Großuhrenkompetenz des Hauses Erwin Sattler

repräsentiert, werden gebaut. Sie sind auf dem Zifferblatt von

1 bis 50 durchnummeriert.

Ein »Jubiläumsbrillant« erstrahlt zwischen den Kalenderanzeigen

und weist diese Uhr zusätzlich als eine Besonderheit aus.

Spätestens seit eine Präzisionspendeluhr der Firma Erwin

Sattler Seite an Seite mit den berühmten, historischen Zeitmess -

instrumenten im Deutschen Museum in München tickt, wird der

hohe Anspruch offenkundig, den die Manufaktur an sich und

seine Mitarbeiter stellt.

So gibt es wohl keinen besseren Zeitpunkt als den des

50-jährigen Jubiläums um die außergewöhnlichste Präzisionspendeluhr

zu präsentieren, die jemals in der

Manufaktur hergestellt wurde.

Besonderes Merkmal ist die bei Großuhren seltene Zentral -

sekunde. Sie ermöglicht die komplette Zeitanzeige aus

der Mitte des Zifferblatts. Dieses ist fünfteilig und hält eine

Mondphasenanzeige der besonderen Art bereit, bei der sich

eine handbemalte Mondkugel vor einem Trichter dreht.

Dieser ist mit kleinen Brillanten besetzt und stellt so den Nachthimmel

dar. Die Präzision der Mondphase ist außergewöhnlich,

denn sie weicht weniger als 7 Sekunden von Neumond

zu Neumond ab. Die exakte Berechnung und Konstruktion der

Mondphase wurde von Heinrich Sattler aus dem Jahre 1903

übernommen. Hochgerechnet muss die Kugel des Mondes

erst nach 1000 Jahren um einen Tag korrigiert werden.

Das herausragendste Merkmal der Pendeluhr stellt der

»Ewige Kalender« dar, er gibt Auskunft über Datum, Wochentag

und Monat, angezeigt jeweils per Zeiger auf

kleinen, eingesetzten Hilfszifferblättern.

32 33


Ein weiterer Höhepunkt ist das eingebaute Schlagwerk. Es

bietet in Verbindung mit der Konstruktion des Kalenders einige

Besonderheiten: Zum Beispiel wird die Kraft für das Schalten

des Kalenders vom Schlagwerk abgeleitet. Dafür wird das

24h-Rad des Kalenderwerks mit den Schlagwerksrädern in

Eingriff gebracht.

Der Vorteil dieser Konstruktion ist, dass der eigentliche

Schaltvorgang für Wochentag, Datum und Monat während

dem 12 Stunden-Schlag exakt zu Mitternacht erfolgt und nur

ca.15 Sekunden dauert.

Das Gehwerk muss daher nur die Kraft zum Auslösen des

Schlagwerks aufbringen, das kommt der Ganggenauigkeit

der Uhr zu Gute.

Opus Temporis

Im Vergleich zum »springenden ewigen Kalender« hat diese

Ausführung den Vorteil der höheren Funktionssicherheit da der

Schalthebel geführt wird und nicht springt.

Damit nicht genug, macht die Jubiläumsuhr die Uhrzeit auch

hörbar. Ein Rechen-Schlagwerk, dessen Kadratur auf der Rückseite

der Hinterplatine des Werkgestells montiert ist, signalisiert

halbe und volle Stunden mit Hilfe eines sehr langen Röhrengongstabes.

Dieser sorgt, versteckt in einem Resonanzraum in

der Rückwand der Uhr, für einen angenehm vollen Klang.

Die Verwendung moderner Technologien, wie Kugellager

oder der Einsatz klassischer Rubinlochsteine optimieren den

Wirkungsgrad. Bis zu 5 mm dicke, massive Messingplatinen

geben dem Werkgestell in Verbindung mit den soliden

Werkpfeilern die nötige Stabilität. Der zarte Längsschliff im

Wechselspiel mit den polierten Edelstahlschrauben hebt das

Uhrwerk auch optisch in die Premiumklasse.

Die im Teilverfahren in der Manufaktur gefrästen, insgesamt

24 elegant geschenkelten Zahnräder werden zum Schutz vor

Oxidation vergoldet. Sie sitzen auf durchgehärteten, massiven

Stahlwellen mit präzise gefrästen Trieben. Rechnergestützte

Konstruktion sorgt für eine optimierte Kraftübertragung in den

Räderwerken. Die erreichbare Ganggenauigkeit von ca. 1-2

Sekunden pro Monat ist nicht zuletzt durch die penible

Konstruktion des Kompensationspendels möglich. Der Pendelstab

wird aus einer speziellen, sehr temperaturstabilen

Superinvarlegierung gefertigt. Zur Qualitätssicherung unterhält

die Manufaktur Sattler ein weltweit einzigartiges Mess -

laboratorium. Es erlaubt den Konstrukteuren unter konstanten

Parametern die unterschiedlichsten Umgebungseinflüsse zu

simulieren. Die Auswertung der Forschungsergebnisse ermöglicht

den vorausberechneten Ausgleich der durch Luftdruckund

Temperaturschwankungen hervorgerufenen Gang -

abweichungen.

Das mit 13 Lackschichten veredelte Gehäuse ist in schwarzem

Schleiflack mit Metallintarsien ausgeführt. Die Kassette in der

Rückwand besteht aus hochglanzpoliertem Makassar, andere

Edelholzkassetten sind hier ebenfalls möglich.

Durch 2 LED Lampen, die durch einen integrierten Akku mit

Strom versorgt werden, im Dach des Gehäuses, werden

die über 600 Einzelteile des Uhrwerks und des Pendels in ein

geheimnisvolles Licht getaucht.

Wer diese Sattleruhr entdeckt hat, schafft den Grundstock

für eine Familientradition die mit Stolz von Generation zu

Generation weitergegeben werden wird.

August

31 Tage Juli

31 Tage

34 35

Oktober

31 Tage

November

30 Tage

Dezember

31 Tage

September

30 Tage

Januar

31 Tage

Jahresrad

(1 Umdrehung pro Jahr)

Februar

28 Tage

Februar

29 Tage

März

31 Tage

Juni

30 Tage

Mai

31 Tage

April

30 Tage

4 Jahresrad

(1 Umdrehung in 4 Jahren)


Feine Seilzug-Regulatoren

Wir von der Uhrenmanufaktur Erwin Sattler wissen eines nur

allzu genau: Nicht jeder besitzt den Raum für eine naturgemäß

lang gestreckte Uhr mit Sekundenpendel. Uns ist zudem

bewusst, dass es außerdem Menschen gibt, die trotz eines

üppigen Platzangebots eher kleine und dezente Uhren bevorzugen.

Deshalb offeriert die Manufaktur Erwin Sattler ein interessantes

Spektrum unterschiedlichster Seilzug-Regulatoren.

Dieses reicht von der klassischen Wiener Pendeluhr bis hin

zum modernen Zeitmesser, der alle Attribute feiner Präzisionsinstrumente

besitzt, aber wegen seines schneller schwingenden

Taktgebers mit einem spürbar kleineren Gehäuse auskommt.

Zeitbewahrende Objekte wie diese lassen sich problemlos in

nahezu jeden Wohnraum integrieren. Es reicht ein Stück

Wand, das dem tickenden Kunstwerk die ihm gebührende

Geltung verschafft. Unabhängig von der Gestaltung, ob an

der Vergangenheit oder der Gegenwart orientiert: Jeder unserer

Seilzug-Regulatoren wird die Blicke magisch auf sich ziehen.

Für Gesprächsstoff ist gesorgt, denn alles an ihm ist deutsche,

hoch präzise ausgeführte Manufakturarbeit. So etwas ist in

unseren Tagen selten geworden, wo Massenproduktionen der

Zeit häufig ein andersartiges Gesicht verleihen. Abgesehen

von den handwerklichen Seiten gibt es einen anderen, nicht

minder bedeutsamen Unterschied: Ihr Seilzug-Regulator

von Erwin Sattler wird auch dann noch seine ungemeine

Faszination und seinen Wert besitzen, wenn vieles Andere

schon längst nicht mehr existiert.

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Classica 60

Schwarzer Schleiflack Kirschbaum

Maße: Höhe 56,5 cm Breite 15,5 cm Tiefe 9 cm

Emailzifferblatt, wahlweise römisch oder arabisch

Das edle Uhrwerk des kleinsten

Sattler-Regulators entspricht in der

Form exakt den liebevoll gefertigten

Uhrwerken des beginnenden 19.

Jahrhunderts.

Classica 60 – die kleinsten Regulatoren aus dem Hause Erwin Sattler

Die damaligen Qualitätsmerkmale

wie durchgehärtete Stahlteile und

hartes Messing für die Werkplatinen,

aus massivem Material gefräste

Ankerbrücke und Wechselradkloben,

sowie die konischen Stahlstifte für die

Werkpfeiler werden natürlich auch

von uns, genauso wie bei den alten

Vorbildern, verwendet. Darüber hinaus

statten wir die Werke noch mit

7 Stein- und 2 Kugellagern aus.

Dadurch wird die Reibung noch weiter

reduziert und es reicht ein kleines Antriebsgewicht für eine

Woche Gangdauer und garantiert über Generationen hinweg

eine sehr lange Lebensdauer.

Für viele Menschen sind die auch wegen ihres überaus

leisen Tickens charmant »Schlafzimmerregulator« genannten

Modelle, der ideale Einstieg in die Welt der exklusiven Wohnraumuhren.

Grund dafür ist vor allem das überaus feine

und extrem flache Uhrwerk sowie

das aufwändige, von Meisterhand

gearbeitete Gehäuse mit den feinen

Seitenleisten.

Die Classica 60 ist wahlweise

mit römischem oder arabischem

Zifferblatt erhältlich. Die wunder -

schönen Emailzifferblätter mit den

filigran gearbeiteten, gebläuten Stahlzeigern

und die massive Messing -

lünette, verleihen diesen zarten Uhren

ihren einzigartigen Reiz. Allein die

Herstellung der Email zifferblätter ist

eine Kunst für sich. Im Verlauf des Entstehungsprozesses

muss das schwierig

zu bearbeitende Material insgesamt

viermal gebrannt werden, bevor ein

perfektes Zifferblatt fertig gestellt ist.

Die zeitlose und klassische Form des Gehäuses – daher

stammt auch der Name der Uhr – passt zu allen Einrichtungsstilen.

Erhältlich ist die Classica 60 in schwarzem Schleif -

lack oder in edlem Kirschholz, sie kann aber auch gegen

Aufpreis wie alle unsere Modelle in individuellen Farbtönen

wie zum Beispiel blauem Schleiflack, geliefert werden.

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Schwarzer Schleiflack

Römisches Emailzifferblatt

Classica S 70

Vogelaugenahorn

Arabisches Emailzifferblatt

Maße: Höhe 70 cm Breite 20.5 cm Tiefe 11 cm

Emailzifferblatt, wahlweise römisch, arabisch oder modern arabisch

Schwarzer Schleiflack

Modernes arabisches Emailzifferblatt

Classica S 70 – beste Uhrmachertradition in zeitloser Form

Die Sattler Classica S 70 ist eine Pendeluhr mit so genanntem

Tonfeder-Schlagwerk und einem Gehäuse mit zeitlos eleganter

Ausstrahlung. Dieses ist in zwei unterschiedlichen Ausführungen

erhältlich: Schwarzer Schleiflack mit vernickelten Metallteilen

oder wahlweise Vogelaugenahorn mit Palisanderintarsien

und schwarz lackierten Gesimsen.

Abgerundet durch zwei gebläute Stahlzeiger, die auf einem

hochwertig verarbeiteten Emailzifferblatt Stunden und Minuten

anzeigen, erhält die 70 cm hohe Classica S 70 ihre ebenso

charakteristische wie zeitlose Erscheinung.

Damit fügt sich auch die Classica S 70 selbstverständlich perfekt

in ihre Umgebung ein und wird inmitten eines klassizistischen

Ambientes ebenso zum einzigartigen Blickfang wie in einem

Zimmer mit extravaganten Chrom- oder Stahlmöbeln.

Doch zurück zum Werk dieses Wochenläufers, das aus jeder

Perspektive einer genauen und liebevollen Betrachtung

wert ist. Das Sattler Kaliber 1400-4 ist in jeder Hinsicht ein

klassisches Schlagwerk, dessen traditionelle Gestaltung und

Bearbeitung eine zuverlässige Funktion für Generationen

garantiert – wie auch bereits vor 200 Jahren in den Original

Wiener Regulatoren.

Auch die Vorderplatine wird mit so genannten Vorsteckstiften

auf den Pfeilern gehalten, wie alle Schlagwerkhebel auf den

Schlagwerkpfeilern. Gleichbleibende Präzision und höchste

Sicherheit der Schaltvorgänge des Schlagwerks sind die Folge

dieser Bauweise. Das komplette Räderwerk ist mit insgesamt

14 Stein- und 4 Kugellagern ausgestattet. Durch diesen

Kunstgriff verlängert sich die Lebensdauer des Uhrwerks

deutlich.

Eine weitere technische Besonderheit des Herzstücks der

Classica S 70 ist die Möglichkeit, das Schlagwerk bis zur

50. Minute durch Ziehen eines an der Außenseite des Gehäuses

angebrachten Seidenfadens manuell auszulösen und damit

die vergangene Stunde repetieren zu lassen. Die Folge:

Ein einmaliger Klanggenuss des Sattler eigenen Tonfederschlagwerks.

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Schwarzer Schleiflack

Modernes arabisches Zifferblatt

Classica S 100

Maße: Höhe 98 cm Breite 27.5 cm Tiefe 11 cm

Emailzifferblatt, römisch oder modern arabisch

Schwarzer Schleiflack

Römisches Zifferblatt

Der Monatsläufer – Classica S 100 – mit über 200-jähriger Tradition

Eibe

Römisches Zifferblatt

Bei der Sattler Classica S 100 muss man schon sehr

genau hinhören, um das Verstreichen von Minuten und

Sekunden akustisch wahrnehmen zu können. Neben dem

ganz besonders leisen Ticken sind der vornehm geringe

Pendelausschlag und ein extrem flaches Gehäuse die

hervorstechendsten Merkmale dieser klassischen Sattler-Uhr.

Im Gehäuseboden befindet sich eine kleine Schublade für

den Aufzugschlüssel.

Schon im vorigen Jahrhundert zählten ruhige Zeitmesser, wie

die Sattler Classica S 100 mit ihrem 30-Tage-Werk zu den

absoluten Besonderheiten unter den Pendeluhren. Heute

gelingt es der Großuhrenmanufaktur Sattler, den klassischen

Werkaufbau und die hohe Qualität in der Tradition der

Wiener Uhrwerke wieder auferstehen zu lassen. Kennzeichnend

für diese wertvollen Regulatoren waren damals wie heute

ein ganz besonders flaches Werk mit massiven Platinen sowie

die auffällig kleinen Gewichte. Auf Grund des extrem hohen

Wirkungsgrads des Räderwerks ist es trotzdem möglich, die

Uhr einen Monat lang mit Kraft zu versorgen.

Großen Anteil an der unvergleichlichen Qualität haben

zum Einen natürlich die heute in der Herstellung verwendeten

Präzisionsmaschinen sowie der Einsatz von insgesamt

14 Rubinlochsteinen und 8 Präzisions-Miniaturkugellagern.

Diese führen in der Summe zu einer Genauigkeit, welche vor

hundert Jahren so noch nicht zu erzielen war. Die Folge dieser

Neuerungen sind ein deutlich höheres Drehmoment und

eine nahezu verschleißfreie Funktion. Die Verwendung von

hartem Messing, durchgehärteten Trieben und Stahlteilen tun

ein Übriges, um die Haltbarkeit des Sattler-Kalibers 1525-4

auch über Generationen hinaus zu sichern.

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Eibe

Versilbertes Zifferblatt

Classica K 100

Maße: Höhe 98 cm Breite 27,5 cm Tiefe 11 cm

Schwarzer Schleiflack

Versilbertes Zifferblatt

Der Monats-Regulator – Classica K 100 – der wenig von sich hören lässt

Nur wenige Uhren ticken so faszinierend leise und dezent

wie die Classica K 100 von Sattler. Schon vor mehr als

150 Jahren waren solche fast unhörbar arbeitenden Uhren

mit 30-Tage-Werk eine echte Rarität.

In unseren Tagen ist es der Großuhrenmanufaktur Erwin

Sattler gelungen, an die große Tradition klassischer Wiener

Uhrwerke anzuknüpfen und deren herausragende Qualität

wieder auferstehen zu lassen. Verantwortlich dafür sind neben

den neuen technischen Möglichkeiten,

die sich den insgesamt 14 Sattler-Uhrmachern

bieten, aber heute wie

damals vor allem überdurchschnittliche

handwerkliche Fertigkeiten, Gefühl für

Materialien und Verarbeitung sowie

nicht zuletzt eine große uhrmacherische

Erfahrung.

Diese Uhrmacher formen in der kleinen

aber feinen Manufaktur aus der Classica

K 100 einen im wahrsten Sinne des Wortes echten Sattler

Klassiker: den Monatsläufer mit Kalenderwerk. Handgebläute

Stahlzeiger indizieren auf dem versilberten Zifferblatt neben

der Uhrzeit auch noch Wochentag und Datum.

Die einzelnen Phasen des Mondes werden von einer

handbemalten Scheibe angezeigt. Die Wirkung, die dieser

Planet auf unser Leben hat, zog den Menschen zu allen Zeiten

in ihren Bann. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Zeichnet

der bleiche Erdtrabant doch auf vielfache Weise

für unsere Lebensqualität verantwortlich: der Wechsel der

Gezeiten und der Einfluss auf den Schlaf in Vollmondnächten

sind nur zwei dieser natürlichen Phänomene.

Die »Monduhr« Classica K 100 aus dem Hause Sattler wird

in edlem Eibenholz mit Palisanderintarsien und schwarz

lackierten Gesimsen oder wahlweise in schwarzem

Schleiflack mit vernickelten Metallteilen angefertigt.

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Schwarzer Schleiflack

Versilbertes Zifferblatt

Classica KS 100

Maße: Höhe 98 cm Breite 27,5 cm Tiefe 11 cm

Eibe

Versilbertes Zifferblatt

Die Seilzug-Regulatoren mit Monatsgang gehören zu den

Klassikern der Sattler-Kollektion. Während die Classica K 100

mit Kalenderfunktion und Mondphasenanzeige ausgestattet ist,

lassen die beiden Antriebsgewichte der Classica S 100

sogleich erkennen, dass man es hier mit einer Schlagwerkuhr

zu tun hat. Auf die häufigen Nachfragen aus Kreisen der

Uhrenliebhaber, die sich eine Schlagwerkuhr mit Kalender

und 30 Tagen Gangdauer wünschen, hat die Manufaktur mit

einer Neuentwicklung reagiert. Die Classica KS 100 zeigt

nun nicht nur das Datum und den Wochentag mit Zeigern an,

sie verkündet die Uhrzeit auch akustisch mit dezentem Schlag

indem sie zur halben Stunde einmal und stündlich die Anzahl

der vollen Stunden auf eine feine Tonfeder schlägt. Der

Kalender und das Schlagwerk sind auf der Vorderplatine,

direkt unterhalb des versilberten Zifferblatts montiert. Davon

stehen zwei Varianten zur Wahl. Darüber hinaus gibt es

jeweils die passenden, durch Erwärmung auf Messingspänen

gebläute Stahlzeiger für die Ausführung mit römischen Ziffern

oder arabischen Stundenmarkierungen. Die von Hand bemalte

Mondscheibe ist von ihrer früheren Position bei »12« an den

unteren Zifferblattrand versetzt worden. Dadurch konnte auch

die Sekundenanzeige der S 100 übernommen werden.

Zwei Uhren in Einer – Classica KS 100

Selbstverständlich ist auch dieses neue Sattler Manufakturwerk

mit 14 Rubinlochsteinen und 8 Präzisionskugellagern

ausgestattet. Dadurch erreicht es eine nahezu verschleißfreie

Funktion, und auch eine sehr lange Lebensdauer des Werks

über Generationen hinweg. Nachdem seit einigen Jahren

schon die Lünette aus massivem Messing besteht, wird jetzt

auch erstmalig die Pendellinse aus einer dicken Messingscheibe

gedreht.

Erfreulicherweise hat auch

das neue, wesentlich aufwändigere

Uhrwerk genügend

Platz in dem aus Eibenholz

oder in schwarzem Schleiflack

gefertigten Gehäuse der

Ursprungsmodelle, die eine

Tiefe von nur 11 cm haben.

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Elegantia S 100

Pyramiden-Mahagoni

Emailzifferblatt

Maße: Höhe 107 cm Breite 26 cm Tiefe 11 cm

Elegantia K 100

– mit Schlagwerk – – mit Kalenderwerk –

Pyramiden-Mahagoni

Versilbertes Zifferblatt

Die Elegantia entspricht einer Synthese aus spätbarocken Stilelementen

und dem klassischen Grundsatz der Schlichtheit, die

zu Beginn des 19. ‚Jahrhunderts zum Wohnstil des Biedermeier

führte. Ab etwa 1815 zierten Einrichtungen im Biedermeierstil

zum Beispiel Wohnzimmer in den bayerischen Residenzen.

Auch der Wiener Adel und die höhergestellte Wiener

Gesellschaft erfreuten sich an diesem Interieur, das eine

dezente Ausstrahlung hatte.

Elegantia S 100 – mit Schlagwerk.

Das in dieser Uhr verwendete Uhrwerk – Sattler Kaliber 1525-4

– entspricht im Aufbau und in der Funktion exakt dem der

Classica S 100. Damit ist es ein Monatsläufer mit Stundenrepetitionsschlagwerk.

Kennzeichnend für diese wertvollen

Regulatoren waren damals wie heute ein ganz besonders

flaches Werk mit hochwertigen Platinen sowie die auffällig

kleinen Gewichte. Diese ermöglichen auf Grund des extrem

hohen Wirkungsgrads des Räderwerks trotzdem eine Gangdauer

von einem Monat.

Die Verwendung von hartem Messing, gehärteten Trieben und

Stahlteilen tun ein Übriges, um die Haltbarkeit des Sattler Kalibers

1525-4 auch über Generationen hinaus zu sichern.

Die Wiener Zeiger werden auf einer Messingplatte nach alter,

überlieferter Tradition blau angelassen. Das wertvolle Gesicht

der Uhr wird durch eine massive Messinglünette um das

vierfach gebrannte Emailzifferblatt abgerundet.

Eine weitere technische Besonderheit ist die Möglichkeit, das

Schlagwerk bis zur 50. Minute durch Ziehen eines an der

Außenseite des Gehäuses angebrachten Seidenfadens

manuell auszulösen und damit die vergangene Stunde

repetieren zu lassen. Die Folge: Ein einmaliger Klanggenuss

des Sattler eigenen Tonfederschlagwerks. Es besteht aber

auch die Möglichkeit das Schlagwerk abzustellen.

Elegantia – Wanduhr im Empire Stil

Das Gehäuse der Elegantia ist aus sehr wertvollem Pyramiden-

Mahagoni gefertigt. Der von Hand polierte Türrahmen wird

in aufwändiger Schreinerarbeit in die seitlichen Gehäuseleisten

eingelassen. Das belebende Mahagonigehäuse in Verbindung

mit den feinen Ahornintarsien im Empire-Stil werden

im Sinne unseres Qualitätsbewußtseins auf höchstem Niveau

in liebevoller Handarbeit gefertigt und abschließend in aufwändigen,

zweiwöchigen Lackier- und Schleifdurchgängen

mit insgesamt 13 Lackschichten versehen.

Elegantia K 100 – mit Kalenderwerk.

Das Uhrwerk: Im Unterschied zur S 100 wird die K 100 mit dem

Sattler Kaliber 1565-4 ausgestattet. Dieses Kalenderwerk

besitzt Monatsgangdauer und zeigt auf dem versilberten

Zifferblatt mit manuell bearbeiteten und gebläuten Stahlzeigern

neben Wochentag und Datum, die jeweils mit separaten

Zeigern angegeben werden, auf einer handbemalten Scheibe

auch noch die einzelnen Phasen des Mondes.

Natürlich treffen auch für dieses Sattler Uhrwerk alle bei

den anderen Kalibern schon angesprochenen Qualitäts -

merkmale zu. Zum Beispiel hartes Messing für die Werk -

platinen, durchgehärtete Wellen und Triebe und in diesem

Werk sieben Stein- und vier Kugellager.

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Seit Jahrhunderten sind Pult-, Kamin- und Konsoluhren fester

Bestandteil gehobener Innenausstattungen. Zeitmesser also,

die sich auf jeder Art ebener Fläche wohl fühlen. Den Gang

regelt entweder ein kurzes Pendel oder

eine schwingende Unruh, die in Verbindung

mit einer Spirale nach dem

Erreichen des Umkehrpunktes für einen

kraftvollen Rückschwung sorgt. Die

äußere Gestalt richtete sich zum einen

nach dem Stil der Epoche, zum anderen

aber auch nach dem Verwendungszweck.

Dabei dominierten entweder

schmückende oder aber funktionale

Aspekte. In der Renaissance wiesen

Tischuhren neben den Zeigern für

Stunden und Minuten zahlreiche

kalendarische und andere astronomische

Indikationen auf. Weltgewandte

Kunstliebhaber demonstrierten damit eindrucksvoll ihr Interesse

am Fortschritt der Wissenschaft. An diese lange Tradition

knüpft die Manufaktur Erwin Sattler mit der Tisch- und Wand-

Tischuhren

uhren-Kollektion an. Eigentlich ist es müßig zu betonen,

dass exquisite Manufakturarbeit auch hier groß geschrieben

wird. Alle verwendeten Uhrwerke, auch diejenigen mit

Feder haus und so genanntem

Echappement, stammen aus den

eigenen Ateliers. Und der Qualitäts -

anspruch steht keinen Deut hinter dem

der Präzisionsuhren zurück.

Die Techniker und Uhrmacher um

Richard Müller verwenden ihr

gesamtes Können darauf, diesen

Zeitmessern einen respektablen Grad

an Gangpräzision zu verleihen.

Neben den Werken, Zifferblättern

und Zeigern genießen auch

die schlichten Gehäuse bei der

Anfertigung allerhöchste Wert -

schätzung. Jedes Detail erfährt die

ihm gebührende Beachtung. Schließlich prangt auf den

Zifferblättern der Name Sattler, und der bürgt seit 1903

für kompromisslose Qualität.

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Metrica

Feine und elegante Linien – Metrica – eine zeitlos schöne Tischuhr

Als Schreibtisch- oder Kaminuhr, ob im edlen Büro oder um -

geben von wertvollen Gemälden, die Metrica eignet sich

hervorragend, um als Accessoire der Zeit im Raum Eintritt zu

gewähren. Das moderne, mit Intarsien aus Metall ausge -

stattete Gehäuse ist das Ergebnis einer permanenten Weiterentwicklung

bestehender Modelle und der Verwendung zeitgemäßer

Materialien. Auf einer in den vergangenen fünf Jahren

im eigenen Hause völlig neu entwickelten und vergoldeten

Räderwerksbasis verwirklichten die Sattler-Uhrmacher mit

dem Kaliber 1385 ihre Vision eines zuverlässigen,

wartungsarmen und langlebigen Tischuhrwerks.

Nussbaum, handpoliert Schwarzer Schleiflack, handpoliert

Maße: Höhe 29 cm Breite 19,5 cm Tiefe 12,5 cm

Weil die in einer Zugfeder gespeicherte Antriebskraft über die

Gangdauer von 15 Tagen kontinuierlich abnimmt, wurde das

Werk mit einem mechanischen Federkraftausgleich versehen.

Diese Baugruppe besteht aus einer fertigungstechnisch aufwändig

zum Federkraftausgleich berechneten Schnecke,

einem fein gewirkten Drahtseil und dem Federhaus. In

gewöhnlichen Uhrwerken ist diese Baugruppe aus Kostengründen

nicht enthalten.

Ein handbearbeiteter und gebläuter Stahlzeiger weist in einem

zusätzlichen Zifferblattsegment deutlich sichtbar auf den

Spannungszustand der Zugfeder hin.

Auf dem versilberten Zifferblatt wird weiterhin die Uhrzeit

inklusive der Sekunden und das Datum angezeigt. Der Mechanismus

ist jedoch nicht nur im Verborgenen perfekt, sondern

kann durch das verglaste Gehäuse auch gut eingesehen

werden. Der Blick fällt dann auf die im Teilverfahren in der

Manufaktur Erwin Sattler gefrästen, elegant geschenkelten

Zahnräder, die zum dauerhaften Schutz gegen Oxydation

sogar vergoldet wurden. Diese sitzen auf durchgehärteten

massiven Stahlwellen mit präzise gefrästen Trieben. Eine derart

ausgestattete Uhr genügt allen Ansprüchen an das überlieferte

Uhrmacherhandwerk. Sie ist klassisch und dezent, nicht

aufdringlich und doch der Höhepunkt im Raum.

Der Deckel von Schlüsselfach öffnet sich automatisch wenn

die vordere Türe geöffnet wird.

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Stella

Gelb-vergoldet

Zum 50-jährigen Firmenjubiläum präsentiert die Manufaktur

Erwin Sattler die auf insgesamt 150 Stück limitierte Tischuhr

Stella (lat.: Stern). Von dieser kleinsten aber sehr wertvollen

Tischuhr im Sattlerprogramm werden jeweils nur 50 Stück

hergestellt.

Entsprechend der Farbe der Gehäuseteile werden die Zahnräder

rosé- oder gelb- vergoldet bzw. rhodiniert.

Dieser faszinierende Zeitmesser unterstreicht die Fähigkeit

der Sattler-Uhrmacher, ebenso präzise wie elegante Tischuhren

zu bauen. Die filigrane Messingkonstruktion des Gehäuses

besteht aus insgesamt 11 fein gefrästen, geschliffenen und

verschraubten Teilen.

Jubiläumsmodell Stella – die kleine, edle Tischuhr

Maße: Breite 12 cm Höhe 16 cm Tiefe 8 cm

Weiß-vergoldet

Den oberen und unteren Abschluss des Gehäuses bilden zwei

hochglanzpolierte, schwarze Granitplatten. Drei entspiegelte

Gläser ermöglichen den Einblick auf das präzise, hoch wertige

Sattler-Manufakturkaliber.

So wird, neben der sehenswerten Mechanik, vor allem das

einzigartige Zifferblatt zum Blickfang. Dessen Basis ist

eine Platte mit Hand-Guillochierung. Ein Durchbruch an der

12-Uhr-Position gibt den Blick auf die Schraubenunruh frei.

Auf das Guilloche-Zifferblatt wurde ein körnig versilberter

Ziffernrahmen geschraubt. Eine Schattenfuge unterstützt die

gewünschte dreidimensionale Wirkung. Ziffern und natürlich

Indexe sowie die polierten Zeiger sind ebenfalls in Messing

mit Rosé-Vergoldung (bzw. Gelb-Vergoldung oder rhodiniert)

ausgeführt. Die Plakette mit dem Schriftzug »50 Jahre

Erwin Sattler« schmückt ein Brillant. Die Gesamterscheinung

der Uhr unterstreicht dezent ihre Hochwertigkeit.

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Rosé-vergoldet

Für den genauen Gang sorgt hier ein Manufakturwerk mit

acht Tagen Gangdauer, ausgestattet mit zehn gefrästen und

vergoldeten Zahnrädern, 12 Präzisionskugellagern, elf Rubinsteinlagern

sowie einem rhodinierten Schweizer Echappement

(Hemmung und Unruh auf separater Platine, das auf dem Uhrwerk

verschraubt ist).

Das Uhrwerk ist mit einer so genannten Zahnradstellung ausgestattet.

Durch diesen Kunstgriff wird der schwache vordere

und der zu starke hintere Teil der Feder kraftkurve ausgegrenzt

und damit das Gangergebnis erheblich verbessert. Der Aufzug

und die Zeigerstellung erfolgt auf der Rückseite.

Die kleine Sattleruhr wird in einem hochwertigen schwarzen

Etui mit zwei aufschwenkenden Türen geliefert und kann auch

hervorragend darin transportiert werden.

Eine Tischuhr wie diese spannt die Brücke von der Ver -

gangenheit zur Zukunft und bereichert die Gegenwart seines

Besitzers durch Gestaltung seines persönlichen Lebensumfeldes.


Die Stellina als »kleine Schwester der Stella« zu bezeichnen,

würde beiden Uhren nicht ganz gerecht werden. Es gibt allerdings

eine Reihe von Ähnlichkeiten und Übereinstimmungen:

Die Abmessungen beispielsweise, sind bei beiden Uhren

identisch, wie auch die drei Glasscheiben, die den

ungehinderten Blick ins Manufakturwerk gestatten. Dieses ist

bei Stella wie bei Stellina mit einem Schweizer Echappement

und einer so genannten Zahnradstellung ausgestattet. Die

Zahnradstellung, auch Fingerstellung genannt, begrenzt die

Gangdauer des Uhrwerks auf exakt acht Tage, wobei

geschickt die mittlere Spannung der Zugfeder ausgenutzt wird,

die den genauesten Gang des Werks erlaubt.

Stellina

Schwarzer Schleiflack und Makassar Schwarzer Schleiflack und silber lackiert

Stellina – die kleine Tischuhr mit Regulatorzifferblatt

Maße: Breite 12 cm, Höhe 16 cm, Tiefe 8 cm

Selbstverständlich besteht das Räderwerk auch bei der Stellina

aus zehn gefrästen und vergoldeten Zahnrädern, die sich in

12 Präzisionskugellagern und 11 Rubinlagern drehen.

Die beiden Gehäusevarianten der Stellina bestehen aus edlen

Hölzern. Bei der einen Variante sind das Dach und der Boden

aus massivem Makassar, bei der zweiten Variante aus strichgeschliffenem,

silberlackiertem Holz. Die Seitenteile sind bei

beiden Varianten schwarz schleiflackiert.

Die Stellina ist mit der bei Sattler-Uhren – infolge der großen

Affinität zu klassischen Präzisionsuhren – häufig anzutreffenden

Regulatoren-Anzeige mit großem Minutenzeiger und kleinen

Hilfszifferblättern für Stunden und Sekunden ausgestattet.

Polierte Zeigerfutter, das thermisch erzeugte Nachtblau der

Stahlzeiger und die Hochglanzpolitur der Zifferblatt -

schrauben unterstreichen diskret die Herkunft der Stellina

aus gutem Haus.

Der Aufzugschlüssel ist im Gehäuseboden

untergebracht

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Kein anderer Zeitmesser verkörpert die Tradition

eines Jahrhunderte alten Handwerks besser wie die

Standuhr. Gerade diese besitzt den Charakter eines

echten Einrichtungsgegenstands und gilt seit jeher

als Synonym für Würde und Behaglichkeit. Das

bedächtige Ticken im Sekundentakt vermittelt Ruhe

und Geborgenheit, regt zum Innehalten in der Hektik

des von Zeitmangel gekennzeichneten Alltags an.

Wegen ihres gewissermaßen dominanten Erscheinungsbildes

muss sich speziell die Standuhr optimal

in das Wohnumfeld integrieren lassen. Die Stärke

der Kollektion von Erwin Sattler ist, dass diese für

unterschiedliche Einrichtungsstile die passende Alternative

bietet. Damit ist nicht gemeint, dass die Stilrichtungen

von Wohnraum und Uhr zwangsläufig

Standuhren

übereinstimmen müssen. Maßgeblich ist allein

die Harmonie, die insgesamt vom Wohn-Ensemble

ausgeht. Die in ihrer Art absolut einmalige

»Columna Temporis« kann sich also durchaus auch

im Umfeld antiker Möbelstücke sehen lassen.

Diese Standuhr beweist mehr als alle anderen

Uhren von Erwin Sattler, dass die mechanische

Uhrmacherkunst auch nach mehr als sieben

Jahrhunderten noch lange nicht am Ende ihres

Lateins angekommen ist. Sie belegt aber auch eindrucksvoll,

dass es einer kreativen und gleichzeitig

traditions verhafteten Manufaktur wie Erwin Sattler

bedarf, um dem Thema Standuhr im 21. Jahrhundert

jene Aktualität zu verleihen, die ihm viele Zeit -

genossen leider nicht mehr zugestehen.

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Maße:

Höhe 164 cm

Sockel Ø 70 cm

Gewicht 100 kg

Columna Temporis

Eine völlig neue Interpretation des Themas Standuhr – Sattler Columna Temporis

Mit der »Columna Temporis« hat die Manufaktur Erwin Sattler

ein Werk geschaffen, das für alle Liebhaber des Außergewöhnlichen,

für alle Ästheten und Freunde der perfekten

Uhrmacherkunst zum Sinnbild der klassischen Zeitmessung

werden kann.

Das auffälligste Merkmal der »Columna Temporis« ist die

völlige Transparenz, mit der die hochwertigen Bauteile vom

Korpus umhüllt werden. Ein aus mundgeblasenem Mineral -

glas gefertigter Glasdom gestattet absolut ungehinderten,

faszinierenden Einblick in das exklusiv handgearbeitete Uhrwerk

mit 30 Tagen Gangdauer und einer Graham-Hemmung

mit Steinpaletten. Der im unteren Teil der »Zeitsäule« anschließende

Mineralglas-Zylinder erlaubt ebenfalls einen uneingeschränkten

Blick auf das Invar-Kompensationspendel mit

Edelstahl-Pendelzylinder. Uhrwerk und Glaszylinder sind auf

einem Edelstahlring fest verankert. Die ebenso filigran wie

elegant erscheinende, transparente Konstruktion wird von drei

aus massivem Edelstahl herausgearbeiteten Stützen getragen.

Das Fußteil der »Zeitsäule« besteht aus einer aus schwarzem,

afrikanischem Granit – mit dem bezeichnenden Namen

»Nero Assoluto« – gefertigten Steinplatte. Dieser Sockel kann

über sechs Edelstahlschrauben nivelliert und justiert werden.

Typisch für eine gewohnt akribische Detailarbeit sind auch

für diese Uhr die gebläuten Stahlzeiger. Die Frontansicht

fasziniert den Betrachter besonders durch das gravierte,

versilberte Zifferblatt, durch dessen Öffnung der Blick direkt

auf die wunderschön gestaltete Hemmung gelenkt wird.

Die Steinpaletten im Grahamanker, neun Rubinlochsteine in den

vergoldeten, verschraubten Chatons, die fünf Kugellager für

Werk und Seilrolle – Kennzeichen eines konstruktiv hochwertigen

Innenlebens – lehnen sich eng an die Konstruktion der

Sattler-Präzisionspendeluhren an. Mit matt vernickelten, 5 mm

starken Messingplatinen des Werks und dem aus Wolfram

gefertigten Aufzugsgewicht erhält die Konstruktion einen völlig

eigenständigen Charakter.

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Excelsia Exklusive Standuhr für Liebhaber des Außergewöhnlichen – Sattler Excelsia

Gerade im hektischen Zeitalter von Laptop und Mobiltelefon

sehnen sich immer mehr Menschen nach einem Ruhepol in

ihrem Leben. Auf der Suche nach der Balance zwischen

Körper, Geist und Seele werden die eigenen vier Wände zum

neuen Ort der Entspannung und Rekreation.

Anstatt sich mit schnelllebigen Konsumartikeln zu bescheiden,

sucht man die Dinge, die einen täglich umgeben mit viel

Bedacht und Liebe zum Detail aus. So wie zum Beispiel eine

Sattler Excelsia, die weit mehr ist, als eine bloße Alternative

zu einem wertvollen Bild oder einer Designer-HiFi-Anlage.

Diese exklusive Standuhr ist die absolut zeitlose Verkörperung

stilvollen Lebens und damit Ausdruck einer individuellen

Wohnkultur.

Das gleichförmige Schwingen des Pendels im Sekunden-Rhythmus

sowie das dezente Geräusch dieses mechanischen Präzisionszeitmessers

üben auf jeden Betrachter eine beruhigende

Wirkung aus. Die formvollendete Funktion eines solchen

tickenden Einrichtungsgegenstands fügt sich mühelos in jedes

Ambiente ein.

Mit einer Gesamthöhe von 185 cm ist die Excelsia zwar

einerseits unübersehbar; anderseits ist sie mit ihrem schwarz

gebeizten und schleiflackierten Gehäuse aus Kirschbaumholz

aber auch so dezent, dass sie sich an einer Wand ebenso

gut ausmacht, wie in einer kleinen Nische.

Gehör verschafft sich der Monatsläufer mit extrem flacher

Formgebung von nur 12 cm Tiefe im Halb-Stundenrhythmus.

Damit wissen die Bewohner auch bei schimmerndem Kerzenschein

oder gedämpftem Licht jederzeit, was die Stunde

geschlagen hat. Auf Wunsch lässt sich das Schlagwerk

jederzeit von außen repetieren und abstellen.

Maße: Höhe 185 cm Breite 29 cm Tiefe 12 cm

Emailzifferblatt, wahlweise römisch oder modern arabisch

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Classica Secunda 2095

Schwarzer Schleiflack mit Nussbaum-Wurzelholz Schwarzer Schleiflack

Die Standuhr Classica Secunda 2095 – die Präzisionsstanduhr

Mit der Entwicklung und Herstellung des Modells Classica

Secunda 2095 setzt die Firma Erwin Sattler die große

Tradition der Präzisionspendeluhren auf eindrucksvolle Weise

fort. Im neu konstruierten Standuhrgehäuse findet ein in höchster

Präzision gefertigtes Uhrwerk seinen passenden Rahmen. Die

Aufgaben des Uhrwerks beschränken sich einzig und allein

auf das Wichtigste, die reine Zeitanzeige. Mit der minimalen

Gangabweichung von ca. 1 bis 2 Sekunden/Monat wird

das penibel konstruierte und ausgeführte 30-Tage Uhrwerk

höchsten Ansprüchen gerecht.

Gefräste, vergoldete Räder drehen sich mit ihren aus

schwedischem Spezial-Stahl gefertigten Wellen in fünf Edelstahlkugellagern

und elf Rubin-Lochsteinen. Diese finden wiederum

in diamantgedrehten Chatons, die jeweils mit drei

flachpolierten Edelschrauben in den 4 mm starken Hart -

messingplatinen verschraubt sind, ihren Platz. Das seitlich

ablaufende 3 kg Gewicht ermöglicht eine Gangdauer

von einem Monat und lässt jederzeit einen freien Blick auf

das Sekundenpendel zu. Ein Gegengesperr versorgt zudem

das Uhrwerk mit ausreichend Kraft auch während des

Aufzugvorgangs.

Um eine möglichst verschleißfreie Kraftübertragung zu

gewährleisten finden Achat-Paletten in der Graham-Hemmung

Verwendung.

Der Betrachter kann dieses »Spiel« zwischen Gangrad und

Anker durch eine Ausfräsung im versilberten, gravierten

Zifferblatt bewundern. Ein besonders liebevolles Detail ist die

bombierte und polierte, sternförmige Gangradbrücke aus

Edelstahl, die mit gebläuten Schrauben auf der Vorderplatine

befestigt ist. Nach klassischen Vorbildern sind die feinen

»Poire« Zeiger gestaltet, die in aufwändiger Handarbeit

einzeln bombiert, poliert und blau angelassen werden.

Die facettierten Scheiben und die Nußbaumwurzelholzkasette

in der Rückwand vermitteln in Verbindung mit den schmalen

Leisten und Rahmenteilen des Gehäuses eine vornehme

Eleganz. Grund hierfür ist auch der hochwertige 13 schichtige

Lackaufbau der während der Dauer von 14 Tagen mehrmals

von Hand geschliffen wird.

All diese Details fügen sich zu einer stimmigen Einheit in Form

einer wunderschönen Großuhr zusammen, die auch dem

exklusivsten Ambiente gerecht wird.

Maße: Höhe 204 cm Breite 44,5 cm Tiefe 21,5 cm

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Maße:

Breite, Sockel 52 cm

Breite, Uhrenbeweger

ausgefahren 70 cm

Tiefe 40 cm

Höhe 217 cm

Troja 16 / Troja 16 Lunaris Troja – die »sagenhafte« Präzisionspendeluhr aus der Manufaktur Erwin Sattler

Einer griechischen Sage nach, wurde die antike kleinasiatische

Stadt Troja durch griechische Krieger überlistet. Sie

gelangten im Bauch eines hölzernen Pferdes versteckt, unentdeckt

hinter die befestigten Stadtmauern und eroberten aufgrund

dieser geschickten Täuschung die Stadt.

Die Standuhr Troja aus der Manufaktur Erwin Sattler besitzt

einerseits durch die hohe Ganggenauigkeit von 1-2 Sekunden

pro Monat alle Attribute einer Präzisionspendeluhr. Andererseits

besitzt sie wie ihr historisches Vorbild ein Geheimnis.

Ein Tresor ist im Gehäusesockel der Standuhr versteckt.

Durch Schwerlastanker, die im Beton des Bodens oder der

Wand befestigt werden können, erhält der Wertschutzschrank

die sichere Befestigung, die deutsche Versicherungen benötigen

um einen wertvollen Inhalt abzusichern. Ermöglicht wird

dies unter anderem durch einen mehrwandigen Stahlkorpus,

eine äußerst massive Türe mit vierseitiger Verriegelung

und ein elektronisches, in der Tür versenktes Tastenschloß.

Selbstverständlich ließ es sich die Manufaktur Erwin

Sattler nicht nehmen, auch noch die durch den Tresor

gewonnene Gehäusetiefe innovativ zu nutzen. So

sind 16 ferngesteuert ausfahrbare Uhren beweger

im hinteren Teil des Gehäuses untergebracht.

Zusammen mit unserem Technologie-Partner Beluwo ® haben

wir neue, große Armbanduhraufnahmen entwickelt, um auch

sehr große Armbanduhren unterzubringen. Jede Einheit ist

mit einem eignenen Präzisionsmotor ausgestattet und kann

über die integrierte Tastatur mit Display oder die USB-

Schnittstelle einzeln programmiert werden.

Die Präzisionsuhr ist, wie man es bei der Großuhrenmanufaktur

Erwin Sattler gewohnt ist, ebenfalls außergewöhnlich. Das

Pendel, das aus Gründen der Temperaturkompensation aus

Invar hergestellt wird, bewirkt mit seiner stattlichen Länge von

ca. einem Meter ein elegantes und zugleich beruhigendes

Schwingen im Sekundentakt. Gleichzeitig verrät der Zeiger

des auf dem Pendel befestigten Barometerinstrumentes, den

augenblicklichen Luftdruck.

Das versilberte Zifferblatt, mit freiem Einblick auf die ruhende

Grahamhemmung mit Achatpaletten, unterstreicht die Wertigkeit

der in liebevoller Handarbeit gefertigten, bombierten Zeiger.

Das Gehäuse ist mit schwarzem Schleiflack und

einer Nußbaum wurzelholzkassette in der Rückwand

oder in komplett schwarzer Ausführung erhältlich.

Zwei mögliche Varianten:

Troja 16 mit dem Uhrwerk der Classica Secunda 1995

(siehe Seite 22 und 23)

Troja 16 Lunaris mit dem Uhrwerk der Secunda Lunaris

(siehe Seite 26 und 27)

Troja 16

Schwarzer Schleiflack mit Nussbaum-Wurzelholz Troja 16 Lunaris

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Die Geschichte der Seefahrt und

die Entwicklung der Schiffsuhren.

Im Zeitalter der Renaissance harrten

etliche Menschheitsprobleme ihrer

sinnvollen Lösung. Schon immer

stand die exakte Bestimmung des

jeweiligen Aufenthaltsorts in den

Weiten der Ozeane im

Mittelpunkt. Die geographische

Breite machte es den Nautikern

relativ leicht. Und zwar durch die

Messung von Vertikalwinkeln

zwischen der Sonne oder einem Fixstern und dem Horizont.

Das dazu nötige Besteck, darunter auch ein Sextant, war den

Seefahrern geläufig. Ganz anders verhielten sich die Dinge

mit der ebenso bedeutsamen geographischen Länge.

Bekanntlich geht die jeweilige Position erst aus der

Kreuzungslinie beider Grad angaben hervor. Anfänglich halfen

sich die Seeleute mit einer wenig präzisen Abschätzung über

den Kurs und ihren Logbuch-Aufzeichnungen. Die unliebsame

Folge waren wochenlange Irrfahrten und Schiffsunglücke auf

den Weltmeeren.

Als einzig wahre, wirklich präzise Längenbestimmung

kristallisierte sich jedoch diejenige mit Hilfe mechanischer

Bord-Chronometer heraus. Man wusste um die Korrespondenz

der geographischen Länge und der mitgeführten

Referenzzeit des letzten Hafens. Die Ausrichtung der Sterne

hängt nämlich vom Datum, der Uhrzeit und eben dem

Längengrad ab. Kennt man die beiden erstgenannten Parameter,

Schiffsuhren

ergibt sich der Längengrad aus

der beobachtbaren Sternposition.

Wollte man die geographische

Länge auf die Bogenminute

genau errechnen, durfte die verwendete

Schiffsuhr täglich nur

eine Sekunde falsch gehen.

Die grandiose Herausforderung

führte zur Auslobung attraktiver

Geldpreise für eine exakt

definierte Präzision in der

Längengradbestimmung. Zum

Beispiel erließ das englische Parlament im Jahre 1714 seinen

»Act Of Longitude«. Die Millionensumme rief viele

Konkurrenten auf den Plan. Die einzig wahre Problemlösung

präsentierte der gelernte Zimmermann John Harrison 1759

im Alter von 66 Jahren. Das damalige Maß aller Dinge

war von November 1761 bis Januar 1762 auf hoher

See unterwegs. Nach insgesamt 81 Tagen ging die

rund eineinhalb Kilogramm schwere Taschenuhr »H4« nur

fünf Sekunden falsch. Der Chronometer im weitesten Sinne

des Wortes war geboren.

Das alles ist Vergangenheit. Längst schon sorgen modernste

Elektronik und ein weltumspannendes Satellitennetz für metergenaue

Orientierung. Für den Fall des Falles empfiehlt es sich

dennoch, ein Instrument mitzuführen, dessen Batterien nicht zur

Neige gehen, dessen Elektronik-Chips nicht kollabieren können:

Die Nautis oder die Navis, die konventionell tickenden,

mechanischen Präzisionsuhren der Manufaktur Erwin Sattler.

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Carbonautis

Rosé-vergoldet

Maße:

Breite 34 cm Höhe 19,7 cm Tiefe 5 cm

Gewicht 1,5 kg

Carbonautis – Nautisches Multifunktionsinstrument –

präzise Quarzuhr, Barometer, Thermometer und Hygrometer

Im Zeitalter der Hochtechnologie präsentiert die Manufaktur

Erwin Sattler mit der Carbonautis eine mit modernsten Werkstoffen

wie Carbon und Aluminium gefertigte Multifunktionsuhr.

Wie bei einem Hightech Sportwagen wurden die vier

verschiedenen Instrumente harmonisch zu einer eleganten und

außergewöhnlichen Einheit kombiniert.

Das Zifferblatt der Uhr und des Präzisions-Twinbarometers

besteht aus Carbon und hat zwei aufgesetzte, gefräste und

eloxierte Aluminiumskalen. Damit man die Veränderungen des

Luftdruckes besser erkennen kann, besitzt das Barometer einen

verstellbaren Merkzeiger im Glas.

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Vernickelt

Die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit werden mit Edelstahlbzw.

rosé vergoldeten Zeigern auf eloxierten Aluminiumzifferblättern

in den seitlich angebrachten Instrumenten angezeigt.

Das aus einem massiven Aluminiumblock gefräste,

glasgeperlte und vernickelte Gehäuse ist mit einem form -

geschliffenen, entspiegelten Mineralglas ausgestattet. Die

4 mm starke Carbon-Grundplatte des Ensembles wird

zur einfachen und sicheren Montage mit vier polierten

Rändelmuttern auf einer Aluminium-Trägerplatte befestigt.

Ein individuelles Gravurschild und die fortlaufende

Nummerierung macht jede Carbonautis zum Unikat.

Carbonautis Roségold

Lünetten, Zeiger und die vier Rändelmuttern

rosé-vergoldet

Carbonautis Nickel

Lünetten vernickelt, Zeiger und

die vier Rändelmuttern Edelstahl


Nautis

Bronze vernickelt

Maße: Durchmesser 21 cm Tiefe 9 cm Gewicht: 9,5 kg

Nautis – Sattler Präzision auf hoher See oder im eigenen Haus

In der Manufaktur Erwin Sattler werden seit nahezu 50

Jahren mechanische Präzisionsuhren liebevoll in Kleinserien

gefertigt. Diese erstklassigen Instrumente der mechanischen

Zeitmesskunst rückten in der Hierarchie zum Besten auf, was

weltweit auf dem Gebiet erhältlich ist. In diesem Sinne

entstand in mehrjähriger Entwicklungsarbeit das Schiffs -

uhrenkaliber 1395.

Dabei handelt es sich um ein gleichermaßen verlässliches,

wartungsarmes und langlebiges Uhrwerk, das höchsten

Ansprüchen zu Lande und zu Wasser gerecht wird. Sein

Federhaus speichert Energie für ganze 15 Tage, will also

nur alle zwei Wochen von Hand aufgezogen werden. Die

Genauigkeit jeder mechanischen Uhr hängt auch davon ab,

wie konstant die Antriebskraft vom Energiespeicher zum Gangregler

gelangt. Im Fall des Kalibers 1395 handelt es sich um

ein vergoldetes Schweizer Echappement mit freier Ankerhemmung

auf der Werkrückseite, einer klassischen, mehrere

Wochen lang nach strengsten Normen regulierten und geprüften

Schraubenunruh sowie einer hochwertigen Unruhspirale.

Zugfedern besitzen den grundsätzlichen Nachteil, dass sie ihr

Drehmoment nicht gleichförmig von Anfang bis zum Schluss

entfalten. Voll gespannt besitzen sie naturgemäß mehr Kraft als

am Ende. Das beeinflusst die Unruh schwingungen. Und dem

wirkt Sattler durch einen überlieferten technischen Kunstgriff entgegen.

Mit Verlaub gesagt handelt es sich um die aufwändigste aller

Möglichkeiten, welche die physikalischen Hebelgesetze

zur Anwendung bringt. Je länger ein Hebel, desto geringer ist

der Kraftaufwand zur Verrichtung einer bestimmten Arbeit.

Umgekehrt muss bei kürzerem Hebel kräftemäßig zugelegt

werden. Die Aufgabe des Hebels übernimmt im Fall des

Kalibers 1395 eine exakt berechnete Schnecke im Verbund

mit einem belastbaren Stahlseil.

Die anfängliche, also die größte Federkraft korrespondiert

mit dem kleinsten Schneckenumgang. Das allmählich

schwindende Drehmoment der Zugfeder wird durch

einen kontinuierlich wachsenden Schneckendurchmesser

ausgeglichen. Weil sich die Schnecke während des

Aufziehens rückwärts dreht und dem Uhrwerk keine Kraft mehr

bleibt, bauen die Uhrmacher ein intelligentes Gegengesperr

ein. Konstruktiv geht es auf John Harrison zurück und

gewährleistet selbst dann einen ununterbrochenen Kraftfluss,

wenn die Uhr aufgezogen wird.

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Nautis – die hochwertige Borduhr für edelste Jachten

Wie sich leicht denken lässt, galt unterlassenes Aufziehen an

Bord als unverzeihlicher Fehler. Damit es bei der Nautis nicht

in Vergessenheit gerät, weist ein Stahlzeiger in einem zusätzlichen

Zifferblattsegment unübersehbar auf die verbleibende

Gangreserve hin. Zur Indikation der kostbaren Zeit hat Sattler

jene klare, unmissverständliche Regulatoranordnung mit

dezentralem Stundenzeiger gewählt, mit der vor ca. 200 Jahren

die berühmtesten Marinechronometer von Breguet ausgestattet

waren. Alle Zeiger sind durch manuelles Bombieren, Polieren

und Bläuen ganz im Sinne vollendeter Handwerkskunst

ausgeführt. Sie bewegen sich vor einem aufwändig versilberten

Zifferblatt.

Optional wird eine Plakette angeboten. Auf dieser kann

der Name des Schiffes oder des Besitzers eingraviert und

auf das Zifferblatt geschraubt werden.

Ein handwerkliches Kunstwerk wie dieses darf keinesfalls im

Verborgenen blühen. Deshalb tickt es in einem – selbstverständlich

– wasserdichten Gehäuse aus massiver, vernickelter

Bronze mit eindrucksvoller Panoramaverglasung. Somit

zeigen sich die elegant geschenkelten Zahnräder in bestem

Licht. Erwin Sattler fräst sie in einem zeitintensiven Teil -

verfahren. Außerdem werden die handwerklichen Kleinodien

zum dauerhaften Schutz gegen Oxydation auch noch

vergoldet. Einem langen Leben dient die Verwendung von

12 Präzisionskugellagern und 11 Lagersteinen aus

synthetischem Rubin.

Eine solcherart konstruierte und ausgestattete Uhr genügt

allen Ansprüchen an das überlieferte Uhrmacherhandwerk.

Sie ist Augenweide und Blickfang in der Offiziersmesse einer

Luxusjacht und natürlich auch in jedem Wohnzimmer.

Nautis

Bicolor-Ausführung mit rosé-vergoldeter Lünette und Grundplatte.

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Navis

Mit der Schiffsuhr Navis kann man sich ein Stück Seefahrer -

romantik aufs Schiff holen. Nostalgisches Ticken mit

zeit gemäßer Technik gepaart sind Eigenschaften, die das

hochwertige Manufakturkaliber 2008 auszeichnen.

Dazu gehört auch das robuste aus Bronze gefertigte und

anschließend vernickelte Gehäuse. Selbstverständlich werden

alle verschraubten Gehäuseteile mit O-Ringen abgedichtet und

schützen dadurch die gefrästen Zahnräder und durchgehärteten

Triebe sowie die 12 Edelstahlkugellager vor Feuchtigkeit.

Das präzise gefertigte Sattler-Werk ist mit einer so genannten

Zahnradstellung ausgestattet. Durch diesen Kunstgriff wird der

Eine exquisite Kombination: Barometer, Navis und Thermometer

schwache vordere und der zu starke hintere Teil der Federkraftkurve

ausgegrenzt. In den verbleibenden 8 Tagen

Gangreserve erzielt die Navis sehr gute Gangergebnisse.

Zum Aufziehen des Uhrwerks mit einem Vierkantschlüssel wird

lediglich die massive Lünette mit einem Bajonettverschluss

geöffnet. Die handgefertigten und gebläuten Zeiger werden

durch ein entspiegeltes Mineralglas geschützt.

Ein Zifferblattausschnitt ermöglicht den freien Blick auf die

Schraubenunruh der Schweizer Ankerhemmung.

Wahlweise kann auf dem versilberten Zifferblatt eine

Gravurplakette angebracht werden.

Navis und Navis 24 – mechanische Schiffsuhren mittlerer Größe

Die Navis 24 unterscheidet sich von der Navis im

Wesentlichen durch zwei zusätzliche Funktionen. Zum einen

besitzt die Navis 24 eine zweite Zeitzone. Diese, für

nautische Zwecke äußerst sinnvolle Zusatzfunktion, ermöglicht

dem Seefahrer den 24-Stundenzeiger nach der UTC

Navis und Navis 24

Maße: Durchmesser 18 cm Tiefe 7,5 cm Gewicht: ca. 5 kg

Wahlweise in Bicolor-Ausführung mit rosé-vergoldeter Lünette und Grundplatte.

Navis 24

(Universal Time Coordination) zu stellen. Für den Gebrauch an

Land könnte der Uhrenliebhaber eine beliebige zweite Zeitzone

einstellen. Ein weiteres Merkmal des Sattler-Kalibers

2008-24 ist die Datumsanzeige.

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Navalis mit Plakette

Navalis

Navalis – die kleinste Schiffsuhr aus dem Hause Erwin Sattler

Auf kleineren Booten mit begrenztem Platzangebot muss

man nicht länger auf den Anblick liebevoll gefertigter

Zeitmesser verzichten.

Das Gehäuse der Navalis wird aus massivem Messing

gedreht, feingeschliffen und glanz-vernickelt. Das glas -

perlgestrahlte versilberte Zifferblatt und die liebevoll von

Hand gefertigten, gebläuten Zeiger werden durch ein

Mineralglas geschützt.

Außerdem besitzt die Quarzuhr Navalis das gleiche

Gehäuse wie die nautischen Zusatzinstrumente und ist damit

hervorragend mit diesen zu kombinieren.

Ebenso wird optional eine Plakette angeboten. Auf dieser

kann der Name des Schiffes oder des Besitzers eingraviert

und auf das Zifferblatt geschraubt werden.

Maße: Durchmesser 11,5 cm Tiefe 4 cm Gewicht: ca. 0,5 kg

Wahlweise in Bicolor-Ausführung mit rosé-vergoldeter Lünette und Grundplatte.

Nautische

Instrumente

Auf hoher See spielt das Wissen um meteorologische Aspekte

eine ebenso große Rolle wie die Zeit. Daher stellt Sattler

seinen Schiffsuhren adäquat gestaltete und gebaute Zusatz -

instrumente zur Seite.

Ein Thermometer zeigt die Temperatur in Grad Celsius oder

wahlweise in Fahrenheit an. Das Barometer mit Aneroiddosen-

Messung besitzt auch einen Stellzeiger zur Markierung des

aktuellen Luftdrucks in hPa oder wahlweise inches. Beim

dritten Gerät handelt es sich um ein Präzisions hygrometer,

das mit der so genannten Supratherm-Technik ausgestattet ist

und die Luftfeuchtigkeit in Prozent relativer Feuchte darstellt.

Die Gehäuse dieses deutlich kleineren und flacheren Trios sind

aus massivem Messing gedreht, anschließend fein geschliffen

und zum Schutz vor Korrosion glanzvernickelt. Durch je

3 Schrauben lassen sie sich sehr sicher im Schiff befestigten.

Für die Montage an heimischen Wänden ist eine weitere, sehr

einfache Aufhängung in der Rückwand vorgesehen. Wie bei

den Sattler-Präzisionsuhren üblich, werden die massiven

Messingzifferblätter nach dem Ausdrehen fein sandgestrahlt,

versilbert und zum Schutz gegen Oxidation einbrennlackiert.

Die feinen blauen Stahlzeiger im Breguet-Stil mit ihren

charakteristischen Gegengewichten weisen exakt auf die

jeweiligen Messwerte hin.

Maße: Durchmesser 11,5 cm Tiefe 4 cm

Gewicht: ca. 0,5 kg

Wahlweise in Bicolor-Ausführung

mit rosé-vergoldeter Lünette und Grundplatte.

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Tempus Mobile

Maße: Sockel-Durchmesser 42 cm Höhe 43 cm Gewicht: ca. 48 kg

Tempus Mobile – kardanisch aufgehängte Präzisions-Schiffsuhr mit Weltzeit-Anzeige

Die Großuhren-Manufaktur Erwin Sattler hat in den letzten

Jahren ihr Sortiment um die Sparte Schiffsuhren erweitert.

Die hochwertigen maritimen Zeitmesser sind heute schon

in den Salons zahlreicher millionenteurer Luxusjachten

zu finden.

Aktueller Neuzugang in der mit viel Phantasie entwickelten

Kollektion ist die Tempus Mobile mit einer weltweit einzig -

artigen Funktion, die sich besonders auf Segeljachten

bewährt.

Ein Segelboot liegt nur auf einem »Vorwindkurs«, bei dem

Wind- und Fahrtrichtung übereinstimmen, waagerecht im

Wasser. Bei allen anderen Kursen, insbesondere beim Segeln

»am Wind« neigt sich das Boot nach »Lee«, zu der vom Wind

abgewandten Seite, es »krängt«. Die 43 Zentimeter hohe

Tempus Mobile (bewegte Zeit), deren Gehäuse in einem von

drei Edelstahlsäulen gehaltenen Ring kardanisch in Kugel -

lagern aufgehängt ist, zeigt die Krängung eines Segelbootes

in Winkelgraden an.

Die Spitze ihres trichterförmig zulaufenden Gehäuses pendelt

dabei zwischen den Ringen eines auf dem polierten Granitsockel

der Uhr befestigten Skalentellers. Dieser wird üblicherweise

mit Einteilungen zwischen null und 15 Grad geliefert.

Für sportliche Segler steht auf Wunsch auch ein Skalenteller

mit einem Messbereich von null bis 21 Grad zur Verfügung.

Sehr nützlich bei längeren Segeltörns entlang der Breiten grade

ist eine permanente Weltzeit-Indikation, deren Anzeigering

an der Unterkante des Gehäusezylinders innerhalb 24 Stunden

einmal umläuft.

Die Zeitanzeige erfolgt bei dieser ungewöhnlichen Uhr

durch eine Regulatoranzeige (zentraler Minutenzeiger,

Hilfszifferblätter für Stunde und Sekunde), die früher bei

Observatoriumsuhren und Schiffschronometern üblich war.

Ergänzend dazu wurde die Tempus Mobile mit einer Gang -

reserve- und einer 24-Stundenanzeige ausgestattet. Diese ist

separat korrigierbar und kann entweder auf eine zweite

Zonenzeit oder zur Tag/Nacht-Orientierung eingestellt werden.

Die Uhr ist mit dem Manufaktur-Uhrwerk der Schiffsuhr Nautis

ausgestattet, das eine Gangautonomie von gut zwei Wochen

bereithält.

Eine Ausfräsung im Sekundenzifferblatt erlaubt den Blick auf

die Unruh des Schweizer Echappements, einem Komplettbauteil

mit Hemmung und Unruh, das auf dem Uhrwerk

verschraubt wird.

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Tempus Mobile Atlantis

Eine Variation dieses Konzeptes stellt das Modell Tempus

Mobile Atlantis als Modul dar. Hier zeigt ein doppelt so

großer Krängungs-Skalenteller die Neigung des Schiffes bis zu

30 Grad an. Der Skalenteller, sämtliche Ringe und auch die

in allen Ebenen gebogenen Stützen werden aus massivem

Messing gedreht und gefräst, anschließend von Hand

feingeschliffen, poliert und glanzvernickelt. Die kardanisch

aufgehängte Uhr kann in verschiedenste Interieurs von

Yachten oder auch Wohnraum-Möbeln integriert und

eingebaut werden. Eine weitere Option ist die Ausstattung mit

einer integrierten LED-Beleuchtung.

Maße: Durchmesser 64 cm Höhe 37 cm Gewicht: ca. 78 kg

Eingebaut in einen exclusiven Makassar Couchtisch

mit massiven Metallintarsien und vernickelten Messingfüßen

stellt das Modell Tempus Mobile Atlantis einen Höhepunkt

in jeder Wohnlandschaft dar.

Maße: Breite 160 cm Tiefe 101 cm Höhe 48 cm Gewicht: ca. 170 kg

Columna Atlantis

Als prachtvolles Kunstwerk und Designobjekt stellt sich das

Modell Columna Atlantis dar. Basierend auf dem Modell

Tempus Mobile Atlantis wird dieses Meisterstück in jeder

Umgebung die staunenden Blicke des Betrachters auf sich

ziehen. Der Sockel, eine 6 cm starke Granitplatte, wird mit

sechs Einstellschrauben nivelliert. In dieser befindet sich der

aufladbare Akku, der mit insgesamt 24 LED Leuchten die Uhr

in geheimnisvolles Licht taucht.

Getragen wird die kardanisch aufgehängte Weltzeit-

Präzisionsuhr durch vier hochglanzpolierte, geschwungene

Säulen, die aus Carbon und Aluminium gefräst wurden.

Maße: Sockel-Durchmesser 56 cm Höhe 93 cm Durchmesser Atlantis Modul 64 cm Gewicht ca. 120 kg

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Armbanduhren

Großuhr ganz klein

Die Armbanduhr »Regulateur Classica Secunda« und die

Jubiläumsuhr »Trilogie« sind optisch die exakten Verkleinerungen

des Zifferblatts unserer erfolgreichen Präzisions-Pendeluhr

»Classica Secunda 1985«. Sie weist jedoch auch alle Merkmale

einer hochwertigen mechanischen Armbanduhr mit

automatischen Aufzug auf: Das Zifferblatt ist wie beim

Vorbild von vorn mit vier Schrauben versehen und besteht aus

massivem Sterling-Silber (925/000).

Das Regulator-Zifferblatt mit dem Sekundenzeiger bei der

»12«, der Stundenanzeige bei der »6« und dem großen

Minutenzeiger aus der Mitte gehört so selbstverständlich zur

Kollektion von Erwin Sattler, wie das Invar-Pendel und die

vergoldeten Räder einer Präzisionspendeluhr.

Diese außergewöhnliche Zeigeranordnung stammt von den

besonders genau gehenden Pendeluhren der Sternwarten.

Beim Zeitvergleich verdeckte der sehr breite Stundenzeiger der

Observatoriumsuhren immer den für die Präzisionsreglage

wichtigen Sekundenzeiger. Deshalb gestaltete man die

Regulatoren-Zifferblätter mit einem Hauptzifferblatt für den sehr

schlank gehaltenen Minutenzeiger und zwei Hilfszifferblättern

für den Stunden- und den Sekundenzeiger. Durch diesen Kunstgriff

ist die Uhrzeit zu jedem Zeitpunkt einwandfrei ablesbar.

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Regulateur Classica Secunda

Maße:

Durchmesser 44 mm

Höhe 15 mm

Besondere Aufmerksamkeit schenkten die Großuhrspezialisten

der Manufaktur Erwin Sattler nicht nur dem Zifferblatt, sondern

auch den bombierten, also auf der Querachse gewölbten

Stahlzeigern des Armband-Regulateurs.

Sie werden zunächst gehärtet, anschließend poliert und

schließlich langsam auf 295°C erhitzt. Bei dieser Temperatur

zeigt gehärteter Stahl die begehrte dunkelblaue Färbung.

Stunden- und Minutenzeiger haben, wie bei Großuhrzeigern,

stählerne Zeigerfutter mit polierter Hohlkehle.

Besondere Details: Fortlaufend nummeriert auf dem Zifferblatt.

Patentierte »Springende Sekunde«. Regulator-Zifferblatt

mit Stunde, Minute und kleiner Sekunde. Aufzugskrone im

Design einer Präzisionsuhr-Werkhaltemutter mit ausgefrästem

Sattler Logo. Lünettenform entsprechend der Sattler-

Präzisionsuhr-Lünette.

Die »Regulateur Classica Secunda« ist in Zusammenarbeit

mit der Firma Habring Uhrentechnik entstanden.

Aus dem bewährten Kaliber ETA 7750 wurden nur die Zahnräder,

die Hemmungsteile und einige Platinen verwendet. Alle

anderen benötigten Teile für das Uhrwerk mit im Sekundentakt

springender Sekunde wurden komplett neu konstruiert.

Dabei wurde das Schwingtrieb, eine Welle mit zwei unterschiedlichen

Verzahnungen, die eigentlich den Kraftfluss

zwischen dem Gehwerk und dem Chronographen gewährleistet,

geschickt eingesetzt, um einen Zusatzmechanismus

anzutreiben. Dieser sorgt mittels mehrerer Räder und Triebe

und einer Rastfeder für eine »sprunghafte« Fortbewegung

des Sekundenzeigers.

Das so veränderte Automatikwerk wurde von Uhrmachern der

Manufaktur Erwin Sattler montiert und in ein Edelstahlgehäuse

eingeschalt, dessen Oberfläche aus polierten und mattierten

Partien besteht. Kräftige Bandhörner mit verschraubten Stegen

vermitteln den Eindruck von Solidität und Robustheit, den die

große Aufzugskrone noch unterstreicht.

Die Wertigkeit des Uhrwerks wird nicht nur durch dessen aufwändige

Modifikation erhöht, sondern vor allem durch den

liebevoll gefertigten Automatikrotor, den der auf Uhrwerk -

gravuren spezialisierte Graveurmeister Jochen Benzinger von

Hand mit den Firmen-Initialen skelettiert, graviert und so jede

Uhr zum Unikat macht.

Handgenähtes Vollumbug-Lederband. Drucktasten Doppelfaltschließe

aus Edelstahl mit Sattler-Emblem.

Technische Daten siehe S. 111

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Trilogie

Maße: Höhe 35 cm Breite 33,5 cm Tiefe 22 cm

Ausführung Roségold

Jubiläumsmodell Trilogie – alles in Einem

Bei dieser Kombination kommt die große Produktvielfalt

des Hauses zur Geltung. Eine Sattler-Präzisionstischuhr mit

15 Tagen Gangdauer kombiniert mit einem programmierbaren

Sattler Rotalis-Uhrenbeweger und als Weltpremiere die

erste Sattler Armbanduhr. Dieses Arrangement ist nur

zusammen im Set lieferbar, limitiert auf je 50 Stück.

Das Gehäuse der Armbanduhr besteht wahlweise aus

massivem Weiß-, Gelb- oder Rotgold. Alle Zahnräder und

der Zifferblattträger der Trilogie werden farblich entsprechend

der Gehäuse-Ausführung vergoldet.

Höhepunkt 1 der Trilogie:

Rotalis Präzisions Uhrenbeweger

Zwischen den beiden Uhrwerksplatinen läuft das Rotalis-

Räderwerk des Uhrenbewegers. Dieses entspricht hinsichtlich

Konstruktion und Technik allen anderen Sattler-Uhrenbewegern,

ist also über eine USB-Schnittstelle frei programmierbar, läuft

extrem leise und lässt nach abgeschlossenem Drehprogramm

die Armbanduhr immer in der Senkrechten stehen, so dass

sie perfekt abzulesen ist. Zusätzlich wird die Uhr durch

LED Lampen angeleuchtet und ist so immer wunderschön

anzusehen.

Selbstverständlich ist der Rotalis Trilogie Uhrenbeweger bei der

Auslieferung in Punkto Umdrehungen pro Tag und Drehrichtung

genau auf die Sattler Armbanduhr eingestellt. Die Programmierung

lässt sich natürlich auch für jede andere Automatik -

armbanduhr ganz individuell vornehmen. Der Elektromotor

ist hinsichtlich der Umdrehungszahl und Drehrichtung genau

regelbar.

Die Sattler Armbanduhr

thront am besten Platz

im Zentrum der Trilogie

und wird auf optimalste

Weise von einem

Sattler Rotalis Uhrenbeweger

mit Energie

versorgt.

Ausführung Weißgold

Ausführung Gelbgold

Geschützt wird die Trilogie von

einer großen Mineralglas -

haube, die betätigt durch einen

im Gehäuse versteckten

berührungslosen Sensor via

Elektromotor und Spindel auf

und ab fährt.

Höhepunkt 2 der Trilogie:

Präzisionsuhr aus der Nautis Serie

Unmittelbar über dem Sockel zeigt sich die Tischuhr mit einer

für Sattler vollkommen neuen Anzeigeform, einer horizontalen

Regulatoranzeige. Dafür wurde das Sattler Nautis Schiffs -

uhrenwerk aufwändig umgebaut.

Die Besonderheiten des Werkes sind ebenfalls das komplett

gefräste und vergoldete Räderwerk das – um Reibung zu

vermindern – komplett in 12 Edelstahlkugellagern und in

11 Rubinsteinlagern läuft. Weil die Federkraft während der

15 tägigen Gangdauer pro Aufzuginterwall naturgemäß nicht

gleichmäßig sein kann bedienen sich die Sattler Uhrmacher

eines schon von Harrison angewandten Kunstgriffes und halten

die Kraftkurve durch ein Stahlseil mit Hilfe einer Schnecke

konstant. Ein Gegengesperr, um eine Versorgung des Uhr -

werkes mit Kraft auch während des Aufziehvorganges sicherzustellen,

ist ebenfalls eingebaut. Die kleine Sekunde rechts,

das Minutenzeigerblatt im Zentrum und der erhöht über dem

Minutenkreis schwebende Datumskranz vervollständigen die

liebevolle Anordnung aller wichtigen Anzeigen. Zusätzlich

wird noch die verbleibende Gangreserve oben links in einem

Halbmond (siehe Gesamtaufnahme) angezeigt.

Wie bei der Armbanduhr sind auch hier alle Zifferblätter fein

glasperlgestrahlt und versilbert. Alle Zeiger wurden aufwändig

bombiert und gebläut.

Eine fein rhodinierte Gangreglereinheit, das so genannte

Echappement mit Schraubenunruh und gebläuter Spirale, ist

in einem Ausschnitt der Platinen zu betrachten.

Technische Details:

Plakette mit Schriftzug 50 Jahre Erwin Sattler

und einem Brillant

Edelholzsockel mit 4 eingelegten, polierten Makassar

Kassetten

Präzisions-Gewindespindel und Präzisions-Führungen

für Glashaube

LED Beleuchtung mit zeitgesteuerter Abschaltung

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Trilogie

Maße: Durchmesser 44 mm Höhe 15 mm

Höhepunkt 3 der Trilogie:

Die Sattler Armbanduhr

50 Jahre Erfahrung im Präzisionsuhrenbau und 12 Uhrmacher

und Uhrmachermeister die jeden Tag aufs Neue beweisen,

dass sie Uhren für Generationen bauen können, sind ein

brauchbarer Hintergrund für die erste Sattler Armbanduhr.

Natürlich kann die Manufaktur Sattler nicht ein komplettes Armbanduhrwerk

auf den Maschinen für die Großuhrenproduktion

fertigen. Daher fiel die Wahl auf das Räderwerk des bewährten

ETA 7750 als Grundlage für das Sattler Armbanduhrprojekt.

Als nächstes erhielt die Firma Erwin Sattler glücklicherweise

tatkräftige Unterstützung von den Uhrmachern Maria und

Richard Habring aus Österreich. Habring Uhrentechnik hat

die Komplikation einer springenden Sekunde wiederentdeckt,

neu entwickelt und zum Patent angemeldet.

Basierend auf dem bekannt soliden und zuverlässigen Räderwerk

des ETA 7750 entsteht das aufwändig mit Werkschliff

(Perlage) und gebläuten Schrauben dekorierte Sattler-

Armbanduhrwerk. Gänzlich neu sind dabei die Baugruppe

der springenden Sekunde, genauso wie das Zeigerwerk für

die Stundenanzeige der bekannten Regulatoranordnung.

Das Grundwerk für die Uhr und die Werkteile sollten aber die

einzigen Teile aus der Schweiz sein und so werden streng

nach der Sattlermaxime – Made in Germany – alle weiteren

Teile wie Gehäuse, Zifferblatt, Rotor, Band und Schließe in

Deutschland gefertigt.

Eines der kostbarsten Teile, des im verglasten Gehäuseboden

sichtbaren Uhrwerks, stellt der von dem Gravierspezialisten

Jochen Benzinger von Hand aus massivem 18 karätigem

Gold gefertigte Rotor für den automatischen Aufzug dar.

Mühevoll und wunderschön hat er die Firmeninitialen E und S

und den charakteristischen Sattlerzeiger des Logos aus Weißgold

von Hand graviert und ausgearbeitet.

Den verschraubten Rückdeckel des Gehäuses ziert die Gravur

50 Jahre Erwin Sattler 1958-2008.

Die Armbanduhr trägt das typische Gesicht einer Sattler-

Präzisionspendeluhr mit entsprechender Lünette und einem

klassischen, massiv silbernen Regulator-Zifferblatt, bei dem

die Stundenanzeige in der unteren und die äußerst seltene

Springende Sekunde in der oberen Hälfte angeordnet ist. Für

ein solches Zifferblatt kommen natürlich keine gewöhnlichen

Zeiger in Frage. Die Zeiger wurden deshalb entsprechend

einer Pendeluhr exakt miniaturisiert und anschließend von

Sattler Uhrmachern poliert und gebläut.

Um die Kompetenz aus dem Hause Sattler unter Beweis zu

stellen und auch für später anfallende Servicearbeiten

gewappnet zu sein, übernehmen Sattleruhrmacher die

Endmontage des Uhrwerks und die Kontrolle der fertigen Uhr.

Das Endprodukt ist eine sehr hochwertige Armbanduhr mit

einem wunderschönen, klaren Gesicht, das sie durch das

schlichte, feine Silberzifferblatt mit Regulateur-Anzeige erhält.

Technische Details:

Limitiert auf je 50 Stück, Roségold, Weißgold, Gelbgold

Nummeriert auf Zifferblatt und auf dem

18 Karat Goldrotor

Schweres 18 Karat Goldgehäuse, Durchmesser 44 mm

massive Goldfaltschließe

Goldkrone mit graviertem Sattler Logo

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Rotalis Präzisions-Uhrenbeweger

Mechanische Armbanduhren sind weit mehr als reine Zeitmesser.

Das liebenswürdige Ticken, das intelligente Zusammenwirken

zahlreicher präzise gefertigter Teile und die Faszination

handwerklicher Ästhetik haben sie zu gesuchten Sammlerstücken

werden lassen. Nicht zuletzt deshalb besitzen viele

Zeitgenossen mehr als nur eine Armbanduhr mit klassischem

Innenleben.

Leider können sie meistens nur eine Uhr am Handgelenk

tragen. Die anderen harren in Tresor oder Vitrine ihrer

gelegentlichen Nutzung. Und hier nehmen die Probleme im

Allgemeinen ihren Lauf. Vor dem Anlegen müssen die Zug -

feder gespannt, die Zeiger gerichtet und das Datum eingestellt

werden. Speziell bei Modellen mit Vollkalendarium beansprucht

das einige Zeit. Es sei denn, man besitzt zu seinen Automatik-

Armbanduhren einen der exklusiven Uhrenbeweger Rotalis

von Erwin Sattler. Spätestens an dieser Stelle wird die Frage

auftauchen, warum sich die Münchner Großuhren-Manufaktur

mit extrem hohem Anspruch an die Konstruktion, Realisation

und Qualität ihrer Präzisionszeitmesser dieses durchaus ungewöhnlichen

Themas annimmt. Die Antwort liegt sehr nahe: Ein

exklusives Umlaufgerät wie Rotalis weist viele Parallelen zu

jenen feinen Instrumenten auf, welche Erwin Sattler traditionsgemäß

fertigt. Das beginnt beim vergoldeten Präzisions -

räderwerk zur Kraftübertragung zwischen dem Motor und

für die wertvollsten Sammlerarmbanduhren

dem Armbanduhren-Support. Wie bei Pendeluhren werden

die deutlich sichtbaren Zahnräder mit höchster Präzision im

Teilungsverfahren aus Hartmessing gefräst und anschließend

vergoldet. Simples Stanzen lehnt Erwin Sattler kategorisch ab.

Die Wellen der Trommeln, Zahnräder und der drei vorderen

Speichenräder rotieren in jeweils zehn Edelstahlkugellagern.

Pro Armbanduhr, versteht sich. Das verhindert Reibungs -

verschleiß und minimiert die lästigen Antriebsgeräusche.

Andererseits sorgen diese Attribute für eine perfekte,

unverwechselbare Ästhetik.

Und das setzt sich fort bei den Gehäusen. So kann der Uhrensammler

aus 3 verschiedenen Gehäusegrößen auswählen.

Je nach Anforderungen ist der Rotalis für 2 oder 4

Automatikarmbanduhren lieferbar. Größere Armbanduhrsammlungen

können optimal in den Erwin Sattler Modellen

Thesaurus und Custodia untergebracht werden. Selbstverständlich

sind die Gehäuse in der typischen Erwin-Sattler-

Qualität ausgeführt. Nicht weniger als 13 Schichten

schwarzen Schleiflacks tragen die Meister äußerst sorgfältig

auf das jahrelang abgelagerte Edelholz auf. Schließlich

gestatten beidseitig entspiegelte Gläser ungetrübten Blick auf

das faszinierende Räderwerk der Rotalis – und natürlich auf

jene kostbaren Armbanduhren, für die Erwin Sattler diese

Umlaufgeräte entwickelt hat.

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Rotalis Präzisions-Uhrenbeweger

Sie ermöglicht erstmals für jede Uhr aus Vergangenheit,

Gegenwart und Zukunft jene schonende Behandlung, welche

sie tatsächlich verdient. Die Einstellungen lassen sich für jede

Uhr ganz individuell vornehmen. Jeder der Elektromotoren ist

hinsichtlich der Umdrehungszahl und Drehrichtung regelbar. In

diesem Zusammenhang sollte die Tatsache Erwähnung finden,

dass Rotalis die Anforderungen an Uhrwerke exakter und komfortabler

erfüllt als jeder andere Uhrenbeweger herkömmlicher

Bauart. Grundlage dafür ist die neuartige, durch das Deutsche

Patent- und Markenamt geschützte Sattler-Beluwo ® -Uhren -

beweger-Technologie. Erstmals können Sammler die für ihre

wertvollen Uhren optimalen Werte aus einer beigefügten

Uhrendatenbank übernehmen und diese mittels USB-

Verbindung an den Speicher der Uhrenbeweger übertragen.

Somit gehören Fragen, welches Werk, welche Drehrichtung

und wie viele Rotationen täglich benötigt werden endgültig

der Vergangenheit an.

Die intelligente Steuerung simuliert dabei den Tagesablauf des

Uhrenträgers durch eine 14-stündige Aktivphase und eine

10-stündige Ruhephase. Die notwendigen Umdrehungen pro

Tag werden durch die Steuerung optimal auf die Aktivphase

verteilt.

Außergewöhnliche Mechanik

gepaart mit intelligenter Elektronik

Selbstverständlich funktioniert Rotalis auch auf konventionelle

Weise, das heißt ohne besagte Datenübertragung. Eine

intelligente Standardprogrammierung verhilft von Anbeginn zu

ungetrübtem Genuss. Die Krönung dieser außergewöhnlichen

Technik besteht darin, das alle Uhren am Ende des jeweiligen

Aufzugsintervalls wieder exakt senkrecht mit der »12« nach

oben positioniert werden.

Ein integrierter Akku sorgt bei den Modellen Rotalis II und IV

für netzunabhängige Standortwahl und ermöglicht eine

Laufzeit von bis zu einem halben Jahr. Damit es keine bösen

Überraschungen gibt, indiziert eine »End of Life«-Funktion,

dass der Energiespeicher des Uhrenbewegers über die

integrierte Netz-Buchse nachgeladen werden muss.

Summa summarum setzt die Rotalis Serie von Erwin Sattler

neue Maßstäbe im Segment der Premium-Uhrenbeweger.

Das gilt für die Ästhetik, Qualität und Technik gleichermaßen.

Diese Geräte unterstreichen die Bedeutung, welche ihre

Besitzer ihren wertvollen Armbanduhren und der noch

kostbareren Zeit beimessen.

Lassen Sie sich von der unübertroffenen Ästhetik und Technik – Made in Germany – begeistern

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Rotalis II

Schwarzer Schleiflack mit Metallintarsien

Maße: Höhe 29 cm Breite 25,5 cm Tiefe 19 cm

Rotalis ll – die schonende Aufbewahrung für Ihre wertvollen Armbanduhren

Ein automatisches Uhrwerk benötigt eine individuelle Anzahl

von Umdrehungen in einer speziellen Drehrichtung pro Tag.

Im Rotalis II Uhrenbeweger der Manufaktur Erwin Sattler

können zwei Armbanduhren optimal verwahrt und durch die

entspiegelten Mineralgläser betrachtet werden.

Die Besonderheiten der Technik und der Elektronik sind bereits

ausführlich auf den Seiten 93 und 94 beschrieben.

Selbstverständlich ist auch dieser Uhrenbeweger aufgrund

seines Akkus über mehrere Monate autark.

Technik: USB -Schnittstelle, Blei-Gel-Akkubetrieb, Ladebuchse,

12.00 Uhr Position, 2 Lichtschranken, 2 Präzisionsmotoren,

20 Edelstahlkugellager, 6 vergoldete Zahnräder.

Neu entwickelte Uhrenaufnehmer, auch für sehr große

und schwere Armbanduhren geeignet.

Gehäuse: Schwarzer Schleiflack oder Nussbaum, jeweils mit

Metallintarsien, Gläser entspiegelt.

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Nussbaum


Rotalis IV

Schwarzer Schleiflack mit poliertem Nussbaum-Wurzelholz,

Maße: Höhe 29 cm Breite 48 cm Tiefe 19 cm

Rotalis IV – 4er Uhrenbeweger – für die wertvollsten Sammlerarmbanduhren

Der ultimative Präzisionsuhrenbeweger mit vergoldetem Räderwerk

Um dem Sammler von hochwertigen Uhren ein einzigartiges

Präsentationserlebnis zu bieten, verdienen edelste Arm -

banduhren eine ebenwertige Bühne. Für die Manufaktur

Erwin Sattler, mit ihrem hohen Anspruch an die Ausführung

und Qualität ihrer Präzisionsuhren, erforderte dies eine neue

Definition des Themas Uhrenbeweger.

So ist es nicht verwunderlich, daß Erwin Sattler ein

vergoldetes Präzisionsräderwerk als Kraftübertragung

zwischen Motor und Armbanduhr einsetzt. Die verwendeten,

sichtbaren Zahnräder aus Hartmessing werden nicht gestanzt,

sondern mit höchster Präzision im Teilungsverfahren gefräst und

anschließend vergoldet. Für die Lagerung der Trommeln,

Zahnräder und der vorderen drei Speichenräder werden

jeweils 10 Edelstahlkugellager pro aufzuziehende Armbanduhr

eingesetzt. Dadurch wird Reibungsverschleiß verhindert

und Antriebsgeräusche minimiert. Beleuchtet wird das High-

Tech Ensemble mit 8 LED Leuchten. Gleichzeitig setzen diese

Attribute wunderschöne Akzente und ein unverwechselbares

Gesicht.

Die Besonderheiten der Technik und der Elektronik sind bereits

ausführlich auf den Seiten 93 und 94 beschrieben.

Selbstverständlich ist auch dieser Uhrenbeweger aufgrund

seines Akkus über mehrere Monate autark.

Ebenfalls, in der für Erwin Sattler typischen Qualität, ist das

Gehäuse ausgeführt.

Der 13-schichtige schwarze Schleiflack wird auf über viele

Jahre gelagertes Edelholz sorgfältig aufgetragen. Die Nussbaumwurzelholzteile

werden aufwändig von Hand poliert.

Beidseitig entspiegelte Gläser bieten einen ungetrübten

Einblick auf das edle Räderwerk des Rotalis IV mit seinem

kostbaren Inhalt.

Neu entwickelte Uhrenaufnehmer, auch für sehr große

und schwere Armbanduhren geeignet.

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Custodia 8+24

mit Rotalis Uhrenbewegereinheiten

Schwarzer Schleiflack mit handpoliertem Nussbaum-Wurzelholz und Metallintarsien

Maße: Höhe 105 cm (Uhrenbeweger ausgefahren 126 cm) Breite 125 cm Tiefe 48 cm Gewicht: ca. 200 kg

Ein einzigartiges Präsentationserlebnis für den Sammler hochwertiger Armbanduhren

Die höchsten Ansprüche, welche die Manufaktur Erwin Sattler

im Bereich der Präzisionsuhren an sich selbst stellt, war

die Voraussetzung zu dieser einzigartigen Definition des

Themas Uhrenbeweger. Besonderes Augenmerk verdienen

die in Edelholz gefassten Ablagen auf der Oberseite

des Side boards, haben diese es doch – nicht nur im

sprich wörtlichen Sinn – »in sich«.

Den Genuss des ungetrübten

Blicks auf die

meisterliche Handwerkskunst

und Technik

der acht Erwin Sattler

»Rotalis« Präzisions uhren -

beweger ermöglichen

die doppelt entspiegeltenMineralglasscheiben.

Auf den Seiten 93 und 94 sind die Besonderheiten des

einzigartigen Rotalis-Uhrenbewegersystems beschrieben.

Edelste Hölzer schaffen bei der Fertigung des Sideboards

einen ebenbürtigen Rahmen für ein so außergewöhnliches

Objekt. Der 13-schichtige schwarze Schleiflack wird auf

abgelagertes Edelholz sorgfältig aufgetragen und harmoniert

mit den von Hand hochglanzpolierten Wurzelholzelementen

aus Nussbaum. Die sanft einziehenden Schubladen der

»Custodia« (aus dem Lateinischen: Bewahrung, Obhut) sind

mit wertvollem Alcantara ausgelegt.

Mit Hilfe der Fernbedienung heben und senken

sich die beiden »Ablagen« und die darin

enthaltenen Armbanduhren, wie verborgene

Schätze. Auf diese Art und Weise werden die

wohl außergewöhnlichsten Uhrenbeweger der Gegenwart

freigegeben. Die LED-Beleuchtung kann ebenfalls aus der

Ferne geschaltet werden.

Technik:

32 Präzisionsuhrenbeweger System Rotalis – für 32 Automatik -

uhren. 152 Edelstahlkugellager, 24 vergoldete Zahnräder,

32 Hochleistungsmotoren, 12.00 Uhr Position in Ruhestellung,

32 Lichtschranken, 2 ferngesteuerte Hubsäulen, 22 LED-Leuchten.

Alle Uhren beweger sind einzeln programmierbar über die

integrierte Tastatur mit Display oder die USB-Schnittstelle.

Manipulationssichere Funktechnik aus dem Alarmbereich.

Beide Türen können mit der Fernbedienung geöffnet oder

verschlossen werden. Netzbetrieb mit 230 V bzw. 110 V.

Das Custodia Sideboard besitzt neu entwickelte Uhrenaufnehmer,

die auch für sehr große und schwere Armbanduhren

geeignet sind.

Einrichtung des Sideboards:

2 abschließbare Schubladen mit Polster für 42 weitere

Armbanduhren, 2 weitere abschließbare Schubladen für

individuelle Verwendung, auf Wunsch können auch diese

Schubladen mit 42 weiteren Uhrenpolstern bestückt werden,

3 offene Glasablagen.

100 101


Rotalis 60

Maße: Höhe 200 cm (mit ausgefahrenen Scheiben 230 cm) Breite 145 cm Tiefe 20 cm

Highend Präzisions-Uhrenbeweger für 60 Armbanduhren

Elegante Kombination mit einer Uhr, einem Barometer und einem Hygrometer

In den Rotalis 60 packten die Uhrmacher, Feinmechaniker

und Elektroniker der Großuhrenmanufaktur alles, was sich bei

den kleineren Präzisionsuhrenbewegern auch schon bewährt hat.

Betrachtet man dieses Kunstwerk von außen, so denkt man,

zwei riesige Flachbildschirme vor sich zu haben. Das sind

aber zwei 18 mm dicke Panzerglasplatten, in denen

zusätzlich noch ein Spionglas integriert wurde. Das heißt, man

kann die verborgenen Schätze hinter den sicheren Glas platten

nur dann sehen, wenn man mit der Fernbedienung die

100 LED-Lampen in den Gehäusen anschaltet.

Neben dem Gehäuse befindet sich ein kleines Kästchen, ein

so genannter Fingerabdruckleser. Wenn der Uhrensammler

hier seinen Finger auflegt, fahren die zwei schweren

Sicherheitsgläser, bewegt durch kräftige Spindelantriebe,

gleichzeitig nach oben und unten.

Das bedeutet, dass nur autorisierte Personen,

deren Fingerabdruck gespeichert wurde, den

Beweger öffnen können. Natürlich geht es

auch noch mit einer mitgelieferten Fern bedienung.

Hinter den Scheiben befinden sich nun 60 Uhrenbeweger,

ausgestattet mit der weltweit einzigartigen, durch das

Deutsche Patent- und Markenamt geschützten Sattler-Beluwo ® -

Uhrenbewegertechnologie. Diese ermöglicht erstmals für jede

Uhr aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft jene

schonende Behandlung, welche sie tatsächlich verdient.

Jeder der 60 Elektromotoren ist hinsichtlich Umdrehungszahl

und Drehrichtung exakt regelbar. Daten von mehr als

5.000 verschiedenen Automatikarmbanduhren können direkt

aus der beigefügten Datenbank von jedem beliebigen PC

per Funk an den Uhrenbeweger übermittelt werden.

102 103


Die intelligente Steuerung simuliert dabei den Tagesablauf des

Uhrenträgers durch eine 14-stündige Aktivphase und eine

10-stündige Ruhephase. Die notwendigen Umdrehungen pro

Tag werden durch die Steuerung optimal auf die Aktivphase

verteilt. Die Krönung dieser außergewöhnlichen Technik

besteht darin, dass alle Uhren am Ende des jeweiligen

Aufzugsintervalls wieder exakt senkrecht mit der »12« nach

oben positioniert werden.

In der Mitte, des elektronischen Meisterwerks, befinden sich

drei mechanische Präzisionsinstrumente. Zentral eingebaut ist

die Navis 24, eine mechanische Sattleruhr mit 8 Tagen Gang -

reserve, ausgestattet mit zweiter Zeitzone und Datum, flankiert

wird sie von einem Barometer und einem Thermometer.

Navis 24, Barometer und Thermometer:

Beschreibung siehe Seiten 77/79

Technische Daten siehe Seiten 109/110

Rotalis 60

Das Gehäuse dieses schweren Bewegers wird von

zwei Edelstahlsäulen getragen und gleichzeitig, innerhalb

des Gehäuses, mit kräftigen Schrauben an der Wand

verschraubt.

Um individuelle Wünsche des Besitzers zu berücksichtigen,

kann die mittlere Zierblende des Uhrenbewegers in verschiedensten

polierten Edelholzausführungen gestaltet werden.

So gibt es zum Beispiel Nussbaum, Ahorn, Schwarz mit

Metall intarsien oder Karbon als Blende.

Summa summarum setzt der Rotalis 60 von Erwin Sattler

neue Maßstäbe im Segment der Premium-Uhrenbeweger.

Das gilt für die Ästhetik, Qualität und Technik gleichermaßen.

Technik Rotalis 60 Uhrenbeweger:

LED Beleuchtung

60 Präzisions-Elektro-Motoren

180 Präzisions-Kugellager

60 frei programmierbare Einzelantriebe

Senkrechte Ausrichtung der Armbanduhren

in 12-Uhr Position während der Ruhepause

Gesicherte, elektrisch öffnende Scheiben

Fingerabdruckleser zur Aktivierung

des Öffnungsvorgangs

Neu entwickelte Uhrenaufnehmer,

auch für sehr große und schwere Armbanduhren geeignet

Rotalis 30

Rotalis 30

Der Rotalis 30 entspricht in allen Ausführungen und Abmessungen dem Rotalis 60. Es sind lediglich

30 Armbanduhrbeweger eingebaut. Der freigewordene Platz kann zur Aufbewahrung von

Ringen, Ketten, Manschettenknöpfen oder anderen Dingen verwendet werden.

104 105


Technische Daten

Modell Semi Secunda Metallica Classica Secunda Classica Secunda Secunda Lunaris Secunda Accurata Opus Temporis Classica Classica Classica Classica Classica Elegantia Elegantia

65 1735 1985 1995 1958 60 S 70 S 100 K 100 KS 100 S 100 K 100

Seite 12 - 13 14 - 17 18 - 21 22 - 25 26 - 27 28 - 31 32 - 35 38 - 39 40 - 41 42 - 43 44 - 45 46 - 47 48 - 49 48 - 49

Gehäuse

Maße: ( Höhe x Breite x Tiefe ) 65 x 26x 9 cm 105 x 27 x 14 cm 145 x 37 x 18 cm 145 x 37 x 18 cm 145 x 37 x 18 cm 145,5 x 42,5 x 31 cm 152 x 39 x 23 cm 56,5 x 15,5 x 9 cm 70 x 20,5 x 11 cm 98 x 27,5 x 11 cm 98 x 27,5 x 11 cm 98 x 27,5 x 11 cm 107 x 26 x 11 cm 107 x 26 x 11 cm

Ausführung Schwarzer Schleiflack Schwarzer Schleiflack Schwarzer Schleiflack Schwarzer Schleiflack Schwarzer Schleiflack Schwarzer Schleiflack Schwarzer Schleiflack Schwarzer Schleiflack Schwarzer Schleiflack Schwarzer Schleiflack Schwarzer Schleiflack Schwarzer Schleiflack Pyramiden- Pyramidenhandpoliert

+ Nussbaum-Wurzelholz + Makassar Mahagoni Mahagoni

Schwarzer Schleiflack Schwarzer Schleiflack Schwarzer Schleiflack Schwarzer Schleiflack Kirschbaum Vogelaugenahorn Eibe Eibe Eibe mit Ahornintarsien mit Ahornintarsien

+ Nussbaum-Wurzelholz Schwarzer Schleiflack + Nussbaum-Wurzelholz + Nussbaum-Wurzelholz + Nussbaum-Wurzelholz mit Palisanderintarsien mit Palisanderintarsien mit Palisanderintarsien mit Palisanderintarsien

+ Nussbaum-Wurzelholz und schwarzem und schwarzem und schwarzem

handpoliert Nussbaum Nussbaum Nussbaum Schleiflackgesims Schleiflackgesims Schleiflackgesims

+ Nussbaum-Wurzelholz + Nussbaum-Wurzelholz + Nussbaum-Wurzelholz

Nussbaum

handpoliert Kirschbaum Kirschbaum Kirschbaum

+ Oliven-Wurzelholz + Oliven-Wurzelholz + Oliven-Wurzelholz

Ahorn Ahorn Ahorn

+ Ahorn-Wurzelholz + Ahorn-Wurzelholz + Ahorn-Wurzelholz

Gläser Mineralglas Mineralglas entspiegelt Mineralglas facettiert Mineralglas facettiert Mineralglas facettiert Mineralglas halbrund Mineralglas Mineralglas Mineralglas facettiert Mineralglas facettiert Mineralglas facettiert Mineralglas facettiert Mineralglas Mineralglas

Uhrwerk

Präzisions-Pendeluhren Feine Seilzug-Regulatoren

Sattler Kaliber 2006 2005 1955-5 1965 1915 1958-5 2050 1300-4 1400-4 1525-4 1565-4 1575 1525-4 1565-4

Platinen vergoldet

Gangdauer 30 Tage 30 Tage 30 Tage 30 Tage 30 Tage 30 Tage 30 Tage 7 Tage 7 Tage 30 Tage 30 Tage 30 Tage 30 Tage 30 Tage

Antrieb Zugfeder mit Kraft- Gewicht 3.400 g Gewicht 3.000 g Gewicht 3.000 g Gewicht 4.000 g Gewicht 4.000 g Gewicht Gehwerk Gewicht 800 g 2 Gewichte je 1.000 g 2 Gewichte je 1.600 g Gewicht 1.600 g 1 Gewicht 1.600 g 2 Gewichte je 1.600 g Gewicht 1.600 g

ausgleich über Schnecke an loser Rolle an loser Rolle an loser Rolle an loser Rolle an loser Rolle 5.500 g an loser Rolle an loser Rolle an losen Rollen an losen Rollen an loser Rolle 1 Gewicht 2.000 g an losen Rollen an loser Rolle

Gewicht Schlagwerk an losen Rollen

6.800 g an loser Rolle

Schlagzahl 7.200 / h 4.320 / h 3.600 / h 3.600 / h 3.600 / h 3.600 / h 3.600 / h 5.670 / h 5.184 / h 4.320 / h 4.320 / h 4.320 / h 4.320 / h 4.320 / h

= 120 / min = 72 / min = 60 / min = 60 / min = 60 / min = 60 / min = 60 / min = 94,5 / min = 86,4 / min = 72 / min = 72 / min = 72 / min = 72 / min = 72 / min

Hemmung Ruhende Ruhende Ruhende Ruhende Ruhende Freie Ruhende Ruhende Ruhende Ruhende Ruhende Ruhende Ruhende Ruhende

Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung Federkrafthemmung Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung

mit Achatpaletten mit Achatpaletten mit Achatpaletten mit Achatpaletten mit Achatpaletten mit 4 Rubinpaletten mit Achatpaletten mit Stahlpaletten mit Stahlpaletten mit Stahlpaletten mit Stahlpaletten mit Stahlpaletten mit Stahlpaletten mit Stahlpaletten

Gangregler Invarpendel ø 8 mm Invarpendel ø 8 mm Invarpendel ø 12 mm Invarpendel ø 12 mm Invarpendel ø 12 mm Invarpendel ø 12 mm Invarpendel ø 12 mm Ramin- Ramin- Ramin- Ramin Ramin- Ramin- Ramin-

Temperatur- Temperatur- und Temperatur- und Temperatur- und Temperatur- und Temperatur- und Temperatur- und Holzstabpendel Holzstabpendel Holzstabpendel Holzstabpendel Holzstabpendel Holzstabpendel Holzstabpendel

kompensation Luftdruckkompensation Luftdruckkompensation Luftdruckkompensation Luftdruckkompensation Luftdruckkompensation Luftdruckkompensation

mit Zeigerinstrument mit Zeigerinstrument mit Zeigerinstrument mit Doppelbarometer

als Barometer als Barometer als Barometer

Stellweite (Platinenabstand) 30,1 mm 30,1 mm 42,7 mm 42,7 mm 30,1 mm 42,7 mm 30,1 mm 18,1 mm 18,1 mm 18,1 mm 18,1 mm 18,1 mm 18,1 mm 18,1 mm

Präzisions-Kugellager 12 6 5 5 7 5 48 2 4 8 4 8 8 4

Rubinlager 2 6 9 11 6 11 4 7 14 14 7 14 14 7

in verschraubten in verschraubten in verschraubten

Chatons Chatons Chatons

+ 2 Rubindecksteine

Zifferblatt versilbert versilbert versilbert, versilbert, versilbert, versilbert, versilbert 4-teilig, drei- emailliert, emailliert, emailliert, versilbert versilbert emailliert, versilbert

graviert graviert handbemalte graviert dimensionale Mondphase römisch oder arabisch römisch oder arabisch römisch oder arabisch römisch oder arabisch römisch

Mondscheibe mit 10 Diamanten 0,10 ct

Besonderheiten 1/2 Sekunden 5/6 Sekunden Sekundenpendel, Sekundenpendel, Sekundenpendel, Sekundenpendel Sekundenpendel, Sehr 1/2 Stunden- 1/2 Stunden- Kalenderwerk Siehe 1/2 Stunden- Kalenderwerk

Strasser-Pendel, Strasser-Pendel, Strasser-Pendelzylinder, Strasser-Pendelzylinder, Strasser-Pendelzylinder, Typ Riefler, Ewiger Kalender, leises Tonfederschlagwerk Tonfederschlagwerk mit handbemalter Classica K 100 Tonfederschlagwerk mit handbemalter

sichtbare Hemmung, Seilrolle kugelgelagert, Seilrolle rubingelagert, Seilrolle kugelgelagert, Seilrolle kugelgelagert, Seilrolle rubingelagert, 1/2 Stunden Rechen-- Ticken mit Stundenrepetition, mit Stundenrepetition, Mondscheibe, und mit Stundenrepetition, Mondscheibe,

Gegengesperr, sichtbare Hemmung, Gegengesperr sichtbare Hemmung, sichtbare Hemmung, sichtbare freie Schlagwerk, Schlagwerkabsteller »kleine Sekunde«, Anzeige von Classica S 100 »kleine Sekunde«, Anzeige von

Anzeige von Gegengesperr Gegengesperr Gegengesperr, Federkrafthemmung, zentrale Sekunden-Anzeige, Gegengesperr, Tag und Datum Gegengesperr, Tag und Datum

Datum und Anzeige von Tag, Datum Gegengesperr Seilrolle kugelgelagert Schlagwerkabsteller Schlagwerkabsteller

Gangreserve und Mondphase

106 107


Technische Daten

Modell Metrica Stella Stellina

Seite 52 - 53 54 - 55 56 - 57

Gehäuse

Maße: (Höhe x 29 x 19,5 x 12,5 cm 16 x 12 x 8 cm 16 x 12 x 8 cm

Breite x Tiefe )

Ausführung Schwarzer Schleiflack Messing gelb-vergoldet, Schwarzer Schleiflack

handpoliert hochglanzpolierte + silber lackiert

Granitplatten als Deckel

Nussbaum und Boden mit Farb- Schwarzer Schleiflack

handpoliert splittern, entsprechend + Makassar

der Vergoldung

Messing rosé-vergoldet,

hochglanzpoliert,

Deckel und Boden

siehe oben

Messing weiß-vergoldet,

hochglanzpoliert,

Deckel und Boden

siehe oben

Gläser Mineralglas entspiegelt Mineralglas entspiegelt Mineralglas

Uhrwerk

Tischuhren

Sattler Kaliber 1385 2007 2007-1

Gangdauer 15 Tage 8 Tage 8 Tage

Antrieb Zugfeder mit Zugfeder mit Zugfeder mit

Kraftausgleich Kraftausgleich durch Kraftausgleich durch

über Schnecke Zahnradstellung Zahnradstellung

Schlagzahl 18.000 / h 18.000 / h 18.000 / h

= 300 / min = 300 / min = 300 / min

Hemmung Freie Schweizer Freie Schweizer Freie Schweizer

Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung

Gangregler Schraubenunruh Schraubenunruh Ringunruh

Stellweite

(Platinen- 30,1 mm 30,1 mm 30,1 mm

abstand)

Präzisions-

Kugellager 12 12 12

Rubinlager 11 11 11

Zifferblatt versilbert versilbert versilbert

Besonder- Datum, Von Hand guillochiertes, Regulatoranzeige

heiten Gangreserve-Anzeige, versilbertes Zifferblatt mit mit »kleiner Sekunde«

»kleine Sekunde«, aufgesetzten Ziffern und »kleiner Stunde«

Gegengesperr und Indexen,

Zahnräder und Ziffern

entsprechend der

Gehäusefarbe vergoldet

Modell Columna Excelsia Classica Secunda Troja 16 Troja 16

Temporis 2095 Lunaris

Seite 60 - 61 62 - 63 64 - 65 66 67

Gehäuse Höhe 164 cm Höhe 185 cm Höhe 204 cm Höhe 217 cm Höhe 217 cm

Maße: Ø Sockel 70 cm Breite 29 cm Breite 44 cm Breite (Sockel) 52 cm, Uhren- Breite (Sockel) 52 cm, Uhrenbeweger

ausgefahren 70 cm beweger ausgefahren 70 cm

Gewicht ca. 100 kg Tiefe 12 cm Tiefe 21,5 cm Tiefe 40 cm Tiefe 40 cm

Ausführung Edelstahl, Schwarzer Schleiflack Schwarzer Schleiflack Schwarzer Schleiflack Schwarzer Schleiflack

Sockel + Nussbaum-Wurzelholz + Nussbaum-Wurzelholz

afrikanischer Granit, Schwarzer Schleiflack

mundgeblasener + Nussbaum-Wurzelholz

Mineralglasdom

Gläser Mineralglas Mineralglas facettiert Mineralglas facettiert Mineralglas facettiert Mineralglas facettiert

Uhrwerk

Standuhren

Sattler Kaliber 1975 1625-4 1965 1965 1915

Gangdauer 30 Tage 30 Tage 30 Tage 30 Tage 30 Tage

Antrieb Gewicht 3.500 g 2 Gewichte je 2.000 g Gewicht 3.000 g Gewicht 3.000 g Gewicht 4.000 g

an loser Rolle an loser Rolle an loser Rolle an loser Rolle an loser Rolle

Schlagzahl 3.600 / h 3.600 / h 3.600 / h 3.600 / h 3.600 / h

= 60 / min = 60 / min = 60 / min = 60 / min = 60 / min

Hemmung Ruhende Ruhende Ruhende Ruhende Ruhende

Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung

mit Achatpaletten mit Stahlpaletten mit Achatpaletten mit Achatpaletten mit Achatpaletten

Gangregler Invarpendel Ø12 mm Ramin- Invarpendel Ø 12 mm Invarpendel Ø 12 mm Invarpendel Ø 12 mm

Temperaturkompensiert, Holzstabpendel Temperatur- und Temperatur- und Temperatur- und

Edelstahl- Luftdruckkompensation Luftdruckkompensation Luftdruckkompensation

pendelzylinder mit Zeigerinstrument mit Zeigerinstrument mit Zeigerinstrument

als Barometer als Barometer als Barometer

Stellweite

(Platinenabstand)

42,7 mm 18,1 mm 42,7 mm 42,7 mm 30,1 mm

Präzisions-

Kugellager

3 8 5 5 13

Rubinlager 9 14 11 11 2

in verschraubten in verschraubten in verschraubten

Chatons

+ 2 Rubindecksteine

Chatons Chatons

Zifferblatt versilbert, emailliert, versilbert, versilbert, versilbert,

graviert römisch oder arabisch graviert graviert handbemalte Mondscheibe

Besonder- Sekundenpendel, Sekundenpendel, Sekundenpendel, Sekundenpendel, Sekundenpendel,

heiten Seilrolle kugelgelagert, 1/2 Stunden Strasser-Pendelzylinder, Strasser-Pendelzylinder, Strasser-Pendelzylinder,

sichtbare Hemmung, Tonfederschlagwerk Seilrolle kugelgelagert, Seilrolle kugelgelagert, Seilrolle kugelgelagert,

Gegengesperr mit Stundenrepetition, sichtbare Hemmung, sichtbare Hemmung, sichtbare Hemmung,

»kleine Sekunde«, Gegengesperr Gegengesperr Gegengesperr,

Gegengesperr, Anzeige von Tag, Datum

Schlagwerkabsteller Im Gehäusesockel und Mondphase

versteckter Tresor

mit elektronischem Im Gehäusesockel

Tastenschloß versteckter Tresor

mit elektronischem

16 Uhrenbeweger, Tastenschloß.

seitlich ausfahrbar, 16 Uhrenbeweger,

einzeln programmierbar seitlich ausfahrbar,

über integrierte einzeln programmierbar

Tastatur mit Display über integrierte

oder die USB-Schnittstelle Tastatur mit Display

oder die USB-Schnittstelle

Modell Carbonautis Nautis Navis Navis

(Quarz) 24

Seite 70 - 71 72 - 75 76 77

Gehäuse

Maße: 19,7 x 34 x 5 cm Ø 21 cm, Tiefe 9 cm Ø 18 cm, Tiefe 7,5 cm Ø 18 cm, Tiefe 7,5 cm

(Höhe x Breite x Tiefe )

Gewicht: ca. 1,5 kg ca. 9,5 kg ca. 5 kg ca. 5 kg

Ausführung Ausführung rosé-vergoldet: Bronze Bronze Bronze

Lünetten, Zeiger, 4 Rändel- vernickelt vernickelt vernickelt

muttern rosé-vergoldet

Carbon-Zifferblatt Bronze Bronze Bronze

Carbon-Grundplatte rosé-vergoldet rosé-vergoldet rosé-vergoldet

Ausführung vernickelt:

Lünetten vernickelt

Zeiger und 4 Rändelmuttern

Edelstahl

Carbon-Zifferblatt

Carbon-Grundplatte

Gläser Mineralglas entspiegelt Mineralglas entspiegelt Mineralglas entspiegelt Mineralglas entspiegelt

/ Mineralglasring

Uhrwerk

Sattler Kaliber 1395 2008 2008 / 24

Gangdauer 15 Tage 7 Tage 7 Tage

Antrieb Zugfeder mit Zugfeder mit Zugfeder mit

Kraftausgleich Kraftausgleich Kraftausgleich

über Schnecke durch Zahnradstellung durch Zahnradstellung

Schlagzahl 18.000 / h 18.000 / h 18.000 / h

= 300 / min = 300 / min = 300 / min

Hemmung Freie Schweizer Freie Schweizer Freie Schweizer

Ankerhemmung Ankerhemmung Ankerhemmung

Gangregler Schraubenunruh Schraubenunruh Schraubenunruh

Stellweite

(Platinen- 30,1 mm 30,1 mm 30,1 mm

abstand)

Präzisions- 12 12 12

Kugellager

Rubinlager 11 11 11

Quarz- Präzisions-

Uhrwerk Quarz-Uhrwerk

Schiffsuhren

Zifferblatt Carbonzifferblatt, versilbert versilbert versilbert

2 aufgesetzte Ziffernringe

Besonder- Multifunktions-Schiffsuhr: Gangreserve-Anzeige, Durchbruch Datum,

heiten Präzise Quarzuhr, »kleine Sekunde«, im Zifferblatt zweite Zeitzone,

Barometer, Themometer Gegengesperr, Durchbruch

und Hygrometer. Wasserdichtes im Zifferblatt

Inklusive Namens-Plakette Gehäuse

108 109


Technische Daten

Modell Navalis Thermometer Tempus Mobile Tempus Mobile Tempus Mobile Columna

Barometer Atlantis Atlantis Atlantis

Hygrometer Modul Tisch

Seite 78 79 80 82 82 83

Gehäuse

Maße: Ø 11,5 cm Ø 11,5 cm Ø Sockel 42 cm Ø 64 cm 160 x 101 x 48 cm Ø Uhr 64 cm

Tiefe 4 cm Tiefe 4 cm Höhe 43 cm Höhe 37 cm (Breite x Tiefe x Höhe) Ø Sockel 56 cm

Höhe 93 cm

Gewicht: ca. 0,7 kg ca. 0,6 kg ca. 48 kg ca. 78 kg ca. 170 kg ca. 120 kg

Ausführung Messing Messing Messing Messing Makassar Messing vernickelt,

vernickelt vernickelt vernickelt, vernickelt mit massiven polierter

gewölbter und Metallintarsien, afrikanischer Granitsockel,

Bicolor Bicolor polierter vernickelte Messingfüße, Carbonfüße mit

Lünette und Lünette und Granitsockel integrierte Uhr Aluminiumeinlage

Grundplattet Grundplatte Messing

rosé-vergolde rosé-vergolde vernickelt

Gläser Mineralglas Mineralglas Mineralglas gewölbt Mineralglas gewölbt Mineralglas gewölbt Mineralglas gewölbt

und Mineralglasring und Mineralglasring und Mineralglasring und Mineralglasring

Uhrwerk

Sattler Kaliber 1397 1397 1397 1397

Gangdauer

Thermometer

Anzeige wahlweise

in Grad Celsius

15 Tage 15 Tage 15 Tage 15 Tage

Antrieb

oder Fahrenheit.

Zugfeder Zugfeder Zugfeder Zugfeder

mit Kraftausgleich mit Kraftausgleich mit Kraftausgleich mit Kraftausgleich

Barometer

über Schnecke über Schnecke über Schnecke über Schnecke

Aneroiddosen-

Schlagzahl Messung.

Anzeige wahlweise

18.000/h = 300/min 18.000/h = 300/min 18.000/h = 300/min 18.000/h = 300/min

Hemmung

in hPa

oder inches.

Freie Schweizer

Ankerhemmung

Freie Schweizer

Ankerhemmung

Freie Schweizer

Ankerhemmung

Freie Schweizer

Ankerhemmung

Gangregler Hygrometer

Präzisionshygrometer

Schraubenunruh Schraubenunruh Schraubenunruh Schraubenunruh

Stellweite

(Platinenabstand)

mit Supraterm-Technik. 30,1 mm 30,1 mm 30,1 mm 30,1 mm

Präzisions- 24 24 24 24

Kugellager

Rubinlager 11 11 11 11

Quarz-Uhrwerk Quarz-Uhrwerk

Schiffsuhren und Nautische Instrumente

Zifferblatt versilbert versilbert versilbert versilbert versilbert versilbert

Besonder- Kleine Sekunde, Kleine Sekunde, Kleine Sekunde, Kleine Sekunde,

heiten zweite Zeitzone, zweite Zeitzone, zweite Zeitzone, zweite Zeitzone,

Gangreserveanzeige, Gangreserveanzeige, Gangreserveanzeige, Gangreserveanzeige,

Durchbruch im Zifferblatt, Durchbruch im Zifferblatt, Durchbruch im Zifferblatt, Durchbruch im Zifferblatt,

Weltzeitanzeige über Weltzeitanzeige über Weltzeitanzeige über Weltzeitanzeige über

Trommel, Gegengesperr, Trommel, Gegengesperr, Trommel, Gegengesperr, Trommel, Gegengesperr,

wasserdichtes Gehäuse, wasserdichtes Gehäuse, wasserdichtes Gehäuse, wasserdichtes Gehäuse,

kardanisch aufgehängtes kardanisch aufgehängtes kardanisch aufgehängtes kardanisch aufgehängtes

Gehäuse mit 4 Kugel- Gehäuse mit 4 Kugel- Gehäuse mit 4 Kugel- Gehäuse mit 4 Kugellagern,

Krängungsanzeige lagern, Krängungsanzeige lagern, Krängungsanzeige lagern, Krängungsanzeige

durch Gehäusespitze durch Gehäusespitze durch Gehäusespitze durch Gehäusespitze

Regulateur Classica Secunda Seite 86 - 87

Automatik-Armbanduhr

Gehäuse:

Edelstahl, Schraubboden mit Vollgewinde, gewölbtes und

entspiegeltes Saphirglas, Saphirglas im Boden, Wasserdichtigkeit

bis 5 bar geprüft.

Handgenähtes Vollumbug-Lederband, Drucktasten Doppelfaltschließe

aus Edelstahl mit Sattler-Emblem.

Maße: Ø 44 mm, Höhe 15 mm

Rotalis Präzisions-Uhrenbeweger:

Präzisions-Uhrenbeweger System Rotalis,

USB-Schnittstelle, Blei-Gel-Akkubetrieb, Ladebuchse,

12.00 Uhr Position, 1 Lichtschranke,

1 Präzisionsmotor, 10 Edelstahlkugellager,

4 vergoldete Zahnräder.

Maße: Höhe 35 cm, Breite 33,5 cm, Tiefe 22 cm

Rotalis II Seite 96 - 97

2 individuell steuerbare Uhrenbeweger – für 2 Automatik-Armbanduhren

Gehäuse:

Schwarzer Schleiflack oder Nussbaum,

jeweils mit Metallintarsien, entspiegelte Gläser.

Maße:

Höhe 29 cm, Breite 25,5 cm, Tiefe 19 cm

Rotalis IV Seite 98 - 99

4 individuell steuerbare Uhrenbeweger – für 4 Automatik-Armbanduhren

Gehäuse:

Schwarzer Schleiflack mit handpoliertem

Nussbaum-Wurzelholz, entspiegelte Gläser.

Maße: Höhe 29 cm, Breite 48 cm, Tiefe 19 cm

Gehäuse:

Schwarzer Schleiflack mit handpoliertem Nussbaum-Wurzelholz

und Metallintarsien, entspiegelte Gläser.

Einrichtung:

2 abschließbare Schubladen mit Polster für 42 weitere

Armbanduhren, 2 weitere abschließbare Schubladen für

individuelle Verwendung, auf Wunsch können auch diese

Schubladen mit 42 weiteren Uhrenpolstern bestückt werden,

2 kleine abschließbare Regale, 3 offene Glasablagen.

Maße und Gewicht:

Höhe 105 cm (Uhrenbeweger ausgefahren 126 cm),

Breite 125 cm, Tiefe 48 cm, Gewicht ca. 200 kg

Armbanduhren

Rotalis Präzisions-Uhrenbeweger

Technik:

2 Präzisions-Uhrenbeweger System Rotalis,

USB-Schnittstelle, Blei-Gel-Akkubetrieb, Ladebuchse,

12.00 Uhr Position, 2 Lichtschranken,

2 Präzisionsmotoren, 20 Edelstahlkugellager,

6 vergoldete Zahnräder.

Custodia 8+24 Seite 100 - 101

Sideboard mit 32 individuell steuerbaren Uhrenbewegern – für 32 Automatik-Armbanduhren

Rotalis 60 Seite 102 - 104

High-End Präzisions-Uhrenbeweger für 60 Automatik-Armbanduhren

Gehäuse:

Edelstahl und edles Holz,

Schußsichere 4-lagige Sicherheitsgläser.

Elektrisches Öffnen der Scheiben nach Legitimation

durch Fingerabdruck-Scanner.

Maße und Gewicht:

Höhe 200 cm (mit ausgefahrenen Scheiben 230 cm),

Breite 145 cm, Tiefe 20 cm, Gewicht ca. 260 kg

Rotalis 30 Seite 105

High-End Präzisions-Uhrenbeweger für 30 Automatik-Armbanduhren

Gehäuse:

Edelstahl und edles Holz,

Schußsichere 4-lagige Sicherheitsgläser.

Elektrisches Öffnen der Scheiben nach Legitimation

durch Fingerabdruck-Scanner.

Maße und Gewicht:

Höhe 200 cm (mit ausgefahrenen Scheiben 230 cm),

Breite 145 cm, Tiefe 20 cm, Gewicht ca. 230 kg

Technik:

Sattler-Kaliber ES 01, Basis ETA 7750,

Unruh-Halbschwingungszahl 28.800 A/h,

28 Rubine, 42 h Gangreserve,

Regulator-Zifferblatt mit Stunde, Minute und

kleiner, im Sekundentakt springender Sekunde.

Trilogie Seite 88 - 91

Rotalis Präzisions-Uhrenbeweger für 1 Automatik-Armbanduhr, Präzisions-Tischuhr und Sattler Armbanduhr – alles in Einem

Ausführungen Roségold, Gelbgold und Weißgold – limitiert auf je 50 Stück

Präzisions-Tischuhr:

Horizontale Regulator-Anzeige, Kaliber 9003,

12 Präzisions-Kugellager, 11 Rubinlager.

Automatik-Armbanduhr:

Schweres 18 Karat Goldgehäuse, massiver 18 Karat Goldrotor

mit Seriennummer 1 - 50, handgraviert und skellettiert.

Sattler-Kaliber ES 01, Basis ETA 7750, Unruh-Halbschwingungs -

zahl 28.800 A/h, 28 Rubine, 42 h Gangreserve,

Maße (Armbanduhr): Ø 44 mm, Höhe 15 mm

Technik:

4 Präzisions-Uhrenbeweger System Rotalis,

USB-Schnittstelle, Blei-Gel-Akkubetrieb, Ladebuchse,

12.00 Uhr Position, 4 Lichtschranken,

4 Präzisionsmotoren, 40 Edelstahlkugellager,

12 vergoldete Zahnräder, 8 LED Leuchten.

Technik:

8 ausfahrbare Präzisions-Uhrenbeweger System Rotalis,

zusätzlich – im Sideboard – weitere 24 Uhrenbeweger,

einzeln programmierbar über die integrierte Tastatur mit

Display oder die USB-Schnittstelle.

32 Hochleistungsmotoren, 152 Edelstahlkugellager,

24 vergoldete Zahnräder, LED-Beleuchtung,

2 ferngesteuerte Hubsäulen, 12.00 Uhr Position,

32 Lichtschranken, 1 USB-Schnittstelle,

manipulations sichere Funktechnik aus dem Alarmbereich,

Fernsteuerung, Netzbetrieb mit 230 V bzw. 110 V.

Technik:

60 einzeln programmierbare Präzisions-Uhrenbeweger,

60 Hochleistungsmotoren, 180 Edelstahlkugellager,

LED-Beleuchtung, 12 Uhr-Position, 60 Lichtschranken,

manipulations sichere Funktechnik aus dem Alarmbereich,

Fernsteuerung, Netzbetrieb mit 230 V bzw. 110 V.

Technik:

30 einzeln programmierbare Präzisions-Uhrenbeweger,

30 Hochleistungsmotoren, 90 Edelstahlkugellager,

LED-Beleuchtung, 12 Uhr-Position, 30 Lichtschranken,

manipulations sichere Funktechnik aus dem Alarmbereich,

Fernsteuerung, Netzbetrieb mit 230 V bzw. 110 V.

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1. Die Firmengründer Viola und Erwin Sattler.

Made in Germany

Das Prädikat »Made in Germany«

verkörpert höchstmögliche Präzision und kompromisslose Qualität.

2. Die nachfolgende Generation – Geschäftsführer und Inhaber

seit 2002: Stephanie Sattler-Rick und Richard Müller.

3. Verkauf und Marketing (von links):

Markus Eder, Sabine Müller und Claudia Reiter.

4. Produktion der Uhrenteile in der Maschinenhalle.

5. Die Uhrmacher der Manufaktur bei der Montage

der Uhrwerke.

Technische Änderungen vorbehalten

Unser größter Dank gilt den Mitarbeitern

der Erwin Sattler Großuhrenmanufaktur.

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5.


Erwin Sattler OHG Großuhrenmanufaktur

Lohenstraße 6 · D-82166 Gräfelfing / Germany

Tel. +49 (0)89 / 89 55 806 - 0 · Fax +49 (0)89 / 89 55 806 - 28

e-mail: info@erwinsattler.de

www.erwinsattler.de

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