aus dem kollegium - Gymnasium Weingarten

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Neues aus dem

Gymnasium Weingarten

aus dem

Gymnasium Weingarten

Februar 2012

Alessa und Nadine, 5e (Foto: Anne Bösenberg)


VORWORT DES SCHULLEITERS

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

eigentlich ist der Sachverhalt ja ganz einfach: Schon im Frühjahr 2007

beschloss die Gesamtlehrerkonferenz, dass Mobiltelefone (Handys) auf

unserem Schulgelände (Schule + Mensa + Sporthallen + Pausengelände)

nicht eingeschaltet sein dürfen. Die Schüler können zwar ihr Handy

bei sich haben, dürfen es aber, solange sie in der Schule sind - auch in

den Pausen, auch in der Mittagspause – nicht benutzen.

Wer mit einem angeschalteten Handy oder bei der Handynutzung erwischt

wird, muss mindestens eine Stunde nachsitzen.

Was hat sich seit diesem Beschluss, seit knapp 5 Jahren also, geändert?

Während 2007 vielleicht noch geschätzte 30% der Schüler handylos waren,

sind es heute wohl unter 10%. Die Geräte sind weit komfortabler

und vielseitiger geworden, soziale Netzwerke wie „facebook“ sind nicht

mehr wegzudenken, per Handy geht man mühelos „online“ und zwar

überall und jederzeit.

Und jetzt, im Frühjahr 2012?

Eigentlich hat sich fast nichts geändert. Der Unterricht findet immer noch

im Klassenzimmer oder in Fachräumen statt und ein Lehrer ist dabei im

unmittelbaren Kontakt mit seinen Schülern.

Schüler (und Lehrer) können und sollen miteinander reden, zumindest

dann, wenn der Unterricht nicht gerade eine andere Verhaltensweise erfordert.

„Online“-Informationen werden zwar mitunter unterrichtlich herangezogen,

aber nur mit Genehmigung der Lehrer und mit schulischen

Gerätschaften. Ansonsten kann die Schule prima damit leben, dass bei

uns Menschen noch miteinander sprechen - ohne elektronische Vermittlungswege.

Der Unterricht findet noch nicht in „facebook“ statt. Der

Großteil der Informationen kommt vom Lehrer, aus dem Schulbuch, von

Mitschülern oder aus Zusatzmaterialien.

Und wenn Schüler dringend zu Hause anrufen müssen (wie oft kommt

das wirklich vor?), dann steht im Sekretariat ein Telefon zur Verfügung.

Also hat das Handy im Schulranzen eigentlich das Schicksal, über Stunden

nicht verwendet zu werden. Es sei denn, der Schüler nimmt es

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heimlich, im Unterricht oder in der Pause, zur Hand, womit er wieder Gefahr

läuft, erwischt zu werden und nachsitzen zu dürfen.

Lohnt sich das alles – für die Schüler? Natürlich möchte man sein Handy

den Mitschülern zeigen können, natürlich ist man auf sein Weihnachtsgeschenk

stolz – vorausgesetzt, es hat die richtige Marke.

Doch was nimmt man in Kauf? Die geliebten Geräte kosten ohne Weiteres

mehrere Hundert Euro. Sie gehören nicht zum Schulbedarf und sind

kein Teil der Garderobe, sind also nicht versichert! Diebstahl oder Sachbeschädigung

kann an einem Ort wie der Schule, wo rund 850 Menschen

sich begegnen, nie ganz ausgeschlossen werden. Noch einmal

ganz deutlich: Keine Versicherung ersetzt ein gestohlenes oder beschädigtes

Handy!! (Und für I-Pods gilt das Gleiche!)

Wäre es da nicht schade um das teure Weihnachtsgeschenk? Wäre es

da nicht klüger, das edle Gerät gleich zu Hause zu lassen und nur in der

Freizeit zu verwenden?

Ich bin mir im Klaren, dass diese Gedanken nicht auf offene Ohren stoßen.

Bedenkenswert sind sie aber trotzdem.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Schulleiter

Günter Erdmann

AUS DEM KOLLEGIUM

Mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres wird Kim Schaubruch nach ihrer

Elternzeit unser Kollegium wieder vervollständigen. Dafür werden in den

nächsten Wochen Katrin Maier und Martina Landsbeck ihren Mutterschutz

antreten. Wir wünschen den beiden werdenden Müttern alles Gute

für die kommenden Monate und Kim Schaubruch einen guten Wiedereinstieg!

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Außerdem werde wir wieder mit frischgebackenen ReferendarInnen versorgt

werden. Vier neue, hoffnungsvolle und vor Ideen sprühende Jungpädagogen

und –pädagoginnen werden im kommenden Halbjahr lernen,

die ersten Schritte vor Schulklassen selbst zu tun, um dann ab Herbst

dieses Jahres ihre eigenen Klassen zu unterrichten. Das Kollegium des

Gymnasiums Weingarten wird sie nach Kräften unterstützen – von den

Schülerinnen und Schülern dürfen wir das auch erwarten!

Der Redaktionsschluss der Schulnachrichten hat es nicht zugelassen,

dass sich die Referendare selbst vorstellen. Das werden Winfried Kock

(Sport, Bio, Englisch), Julia Michel (Englisch, Sport), Carina Steigerwald,

(Deutsch, kath. Religion) und Anne-Kathrin Zehnle (Geschichte, Englisch)

dann in der nächsten Ausgabe nachholen. Ihnen allen einen guten

Start und viel Erfolg!

NEUES AUS DEM SCHULLEBEN

STUDIENFAHRTEN

Die Studienfahrten der Kursstufe 2 sind nun zwar schon einige Tage her,

doch in der letzten Ausgabe der Schulnachrichten konnten nicht alle Berichte

berücksichtigt werden. Leyla Kaiser und Fatbardha Mehmeti haben

über ihre Erfahrungen auf der Paris-Fahrt geschrieben:

À PARIS

Nach einer 14-stündigen, ermüdenden Busfahrt kamen wir endlich am

Montag um 9 Uhr morgens in Paris an. Gleich vor unserem Hotel fanden

wir den wohl größten Flohmarkt im Großraum Paris vor. Da wir früher als

geplant angekommen waren, hatten wir noch reichlich Zeit, gemütlich

durch den Flohmarkt zu schlendern und schon einmal erste Eindrücke zu

sammeln.

Von „Krimskrams“ bis zu hochwertigen Antiquitäten konnte man fast alles

finden. Den langen Weg über die Stufen des Montmartre hinauf

nahmen wir auf uns, um die berühmte Kirche „Sacré-Coeur“ besichtigen

zu können. Überwältigend war dabei der Ausblick, den wir über ganz Paris

genießen durften. Der Tag nahm ein eindrucksvolles Ende mit dem

berüchtigten Moulin Rouge, in der schon die berühmtesten Pariser Stars

aufgetreten sind.

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Der nächste Tag begann mit einem typisch französischen Frühstück in

unserem Hotel. Anschließend machten wir uns auf den Weg durch das

Juden- und Künstlerviertel Marais. Vor dem Centre Pompidou bot sich

uns eine künstlerische Vielfalt. Neben Straßenmusikern gab es auch einige

Maler und Tänzer, die uns an ihren Begabungen teilhaben ließen.

Daraufhin kamen wir durch die Metro ziemlich schnell zu unserem

nächsten Ziel, Notre Dame. Diese Kathedrale ist eines der frühesten gotischen

Kirchengebäude Frankreichs und befindet sich im Zentrum von

Paris auf der Ostspitze der Seine-Insel „Île de la Cité“. Einen Höhepunkt

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stellte an diesem Abend die Rundfahrt auf der Seine im "bateau mouche"

dar. Gemeinsam fuhren wir an den schönsten Sehenswürdigkeiten

von Paris, unter anderem an dem „glitzernden“ Eiffelturm, vorbei. Zufrieden

und angefüllt mit vielen neuen Eindrücken erreichten wir unser Hotel

erst spät in der Nacht.

Das Augenmerk lag am nächsten Tag auf dem Wahrzeichen von Paris,

dem Eiffelturm. Die Gruppe teilte sich dort für kurze Zeit auf: Zum einen

hatte man die Chance, den Eiffelturm zu besteigen und von dort aus ein

weiteres Mal eine herrliche Aussicht über Paris zu genießen, während

der andere Teil der Gruppe es sich solange in einem nahegelegenen Café

gemütlich machte. Des Öfteren nutzen wir die Metro, beispielsweise

auch um zu dem Triumphbogen zu gelangen. Der "Arc de Triomphe" ist

ein weiteres Wahrzeichen der Metropole und dient als Denkmal für die

gefallenen Soldaten aus dem ersten Weltkrieg. An diesem Tag hatten wir

genügend Freizeit, um auch mal eine große Shoppingtour zu machen

oder Souvenirs für die Familie zu kaufen. An der Champs–Elysées bemerkten

wir eine ganz neue Facette von Paris.

In den Straßen des "goldenen Dreiecks" von Champs-Elysées, Avenue

Montaigne und Avenue George V haben sich Edelrestaurants, Nobelhotels

und die berühmtesten und teuersten Modehäuser der Welt niedergelassen

– von Chanel bis Dior, Prada bis Louis Vouitton. Hier kam die

Strahlkraft der Metropole besonders zum Ausdruck. Der Abend wurde

abgerundet mit einem Picknick an der Louvre-Pyramide, wo die ganze

Gruppe gemütlich zusammensaß, bevor wir wieder zurück in unser Hotel

fuhren. Danach hatten wir noch die Möglichkeit, selbstständig unseren

Abend zu gestalten.

Nun brach der letzte Tag unserer Studienfahrt an: da die Rückfahrt

schon sehr früh bevorstand, machten wir uns gleich nach dem Frühstück

auf dem Weg zum Louvre, in dem das weltbekannte Gemälde der Mona

Lisa und zahlreiche bedeutende Kunstobjekte zu sehen waren.

Insgesamt war unsere Studienfahrt ein aufregendes Abenteuer, das uns

die Möglichkeit bot, verschiedene Gesichter von Paris zu entdecken.

Danken möchten wir unseren Lehrerinnen Frau Weber und Frau Zwicker,

die uns bei unserem wunderschönen Aufenthalt in Paris begleitet

haben. Leyla Kaiser und Fatbardha Mehmeti (Foto: priv.)

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GEMEINSAM SIND WIR STARK!

Unter diesem Motto machte sich am Mittwoch, dem 12.10.2011 die Klasse

9b mit Klassenlehrer Rudi Kränzler auf den Weg nach Nessenreben,

um für ihre Patenklasse 5d einen Vormittag mit Waldspielen zu organisieren.

Auf dem Programm standen eine Waldrally mit Tannenzapfenboule,

Dreifüße-Rennen, Eierlauf, ein Wettlauf, bei dem Mitschüler über

einen Parcours getragen werden

mussten und "Wer bin ich"? All diese

Spiele spielten die Kinder mit

großer Unterstützung ihrer Paten

aus der Klasse 9b. Bei den Spielen

wurde auf großes Geschick und

Teamgeist Wert gelegt. Bei "Wer

bin ich" war Köpfchen gefragt. Bei

diesem Spiel bekamen die Schüler

"Wer bin ich?", fragt sich hier Ajlin

Asanoska aus der 5d

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und Schülerinnen einen Zettel mit

dem Namen einer Persönlichkeit an

die Stirn geheftet, den es zu raten

galt. Gestellt werden durften nur Fragen, die mit ja oder nein beantwortet

werden konnten. Es gab je fünf Gruppen mit fünf Spielern. Bei jedem

Spiel konnten bis zu fünf Punkte erreicht werden. Zum Schluss gab es

dann noch eine kleine Siegerehrung mit süßen Preisen. Der Vormittag

klang mit einer gemütlichen Grillrunde aus. Anschließend ging die Klasse

5d mit Herrn Lanz zurück zur Schule, während die 9b zunächst einmal

mit Klassenlehrer Herrn Kränzler zusammen oben in Nessenreben den

ganzen Müll aufräumte und danach selbstständig nach Hause ging.

Natalie Trotzki, 9b

VORLESEWETTBEWERB 2011/12

Am 9. Dezember fand in der Mensa der traditionelle Vorlesewettbewerb

der 6. Klassen statt. Die Vorleser/Innen - es gab nur einen männlichen

Vertreter - gingen mit selbst ausgesuchten Lektüren an den Start und

zeigten ihr großes Talent der Jury und ihren Klassenkameraden, die mit

ihren Favoriten mitfieberten. Zunächst präsentierte jeder sein Lieblingsbuch

und den Autor. Im Anschluss daran stellten sie sich mit einer eingeübten

Leseprobe dem kritischen Auditorium.


Es war eine große Freude zu sehen,

mit welchem Engagement und

Mut die Teilnehmer/Innen ihr Bestes

gaben. Schließlich ist es eine besondere

Herausforderung, die Atmosphäre

der jeweiligen Textstelle

dem Publikum zu vermitteln. Dies

schaffte die spätere Siegerin Lea

Moosmaier aus der Klasse 6b, die

aus „Vampirschwestern“ von Franziska

Gehm vorlas. Mit ausdrucksstarker

Stimme ließ sie ihre Figuren

auf witzige und ansprechende Art

lebendig werden und begeisterte

das Publikum nachhaltig. Die weiteren,

auch sehr lesegeübten Teilnehmer/Innen

machten es der Jury, Schulsiegerin Lea Moosmaier, 6b

die aus dem Schulleiter und den jeweiligen Deutschlehrern bestand,

schwer, eine Reihenfolge festzulegen. Schließlich brachte die zweite

Runde das Endergebnis. Die Schüler/Innen mussten einen ihnen unbekannten

Text aus „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" von Judith Kerr

vorlesen. Nach anschließender und eingehender Beratung der Jurymitglieder

erreichte Lea Moosmaier den ersten Platz, dicht gefolgt Erva

Gargar (6c) mit „Eine Woche voller Samstage“ von Paul Maar auf Platz

zwei und Mavie Berg (6a) mit „Galilei und der erste Krieg der Sterne“ von

Luca Novelli auf dem dritten Platz. Unser Schulleiter Herr Erdmann überreichte

den glücklichen Siegerinnen die Urkunden und Buchpreise.

Herzlichen Glückwunsch an Lea Moosmaier zu ihrem sensationellen Erfolg

als Schulsiegerin und vielen Dank an alle Beteiligten für ihr beeindruckendes

Engagement.

Beim Kreisfinale des bundesweiten Vorlesewettbewerbs in der Stadtbücherei

Ravensburg, das im Januar 2012 stattfindet, muss sich Lea neben

20 weiteren jungen Vorleser/Innen behaupten. Wir drücken ihr fest die

Daumen und wünschen ihr viel Erfolg. Annette Rothgangel

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AUSTAUSCHSCHÜLER AUS NAMIBIA BESUCHTE GYMNASIUM WEIN-

GARTEN

Im Herbst und Winter besuchte Clarence

Mapanga aus Namibia das

Gymnasium Weingarten. Der 16jährige

Diplomatensohn lernt in seiner

Heimatstadt Windhoek zwar erst

seit zwei Jahren Deutsch, spricht es

aber schon so gut, dass er sich für

ein insgesamt achtwöchiges Austausch-Programm

qualifizieren konnte.

Mit Peter Lanz hat er sich über

seine Erfahrungen am Gymnasium

Weingarten und in Deutschland unterhalten.

Nach den Gründen für sein Interesse

an diesem Austausch befragt, nennt

Clarence als erstes das Ziel, seinen

Horizont zu erweitern. Seine bisherigen

Erfahrungen bestätigen ihn. Entgegen

seiner ursprünglichen Befürchtungen hätten ihn die Deutschen,

hier natürlich insbesondere seine Austauschfamilie und seine neuen

Klassenkameraden, sehr freundlich aufgenommen. In den ersten Tagen

sei zwar noch eine Sprachbarriere spürbar gewesen, das aber habe sich

schnell gelegt. Er freue sich, dass er als Afrikaner akzeptiert wird, wie er

ist. In Bezug auf die Schulverhältnisse konnte er bereits einige Unterschiede

zwischen seiner Privatschule in Windhoek und dem Gymnasium

Weingarten feststellen. Die Lehrer hier seien weniger streng, die Atmosphäre

sei entspannter, aber dennoch würde etwas erreicht. Was er etwas

vermisst, ist die regelmäßig Zusammenkunft vor der Unterrichtszeit,

die "Assembly", die es ermögliche, ein größeres Gemeinschaftsgefühl zu

entwickeln. Die Weihnachtsferien verbrachte der junge Namibier mit seiner

Gastfamilie, in der Zeit er hatte u.a. die Gelegenheit, Berlin kennenzulernen.

Später möchte Clarence als Bauingenieur dabei helfen, Namibia

weiterzuentwickeln. Auf diesem Gebiet könne man in Afrika viel von

Deutschland lernen, meint er. Was wir Deutschen umgekehrt von Afrika

lernen könnten? Das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, nicht nur in der

Schule! lz

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HOLOCAUST-GEDENKTAG 27.1.

Auch am Gymnasium Weingarten wurde Ende Januar verstärkt der Zeit

des Nationalsozialismus und ihrer Opfer gedacht. Insbesondere die

Schüler und Schülerinnen der 9. Klassen, die sich mit diesem Schandfleck

deutscher Geschichte gerade im Unterricht befassen, hatten bei

gleich zwei Veranstaltungen die Möglichkeit, sich zusätzlich zum Schulunterricht

eindrücklich mit dem Nationalsozialismus zu beschäftigen.

EXKURSION DER 9.KLASSEN NACH DACHAU INS KONZENTRATIONS-

LAGER

Am 25.01.12 besuchten alle 9. Klassen das Konzentrationslager in Dachau.

Begleitet wurden sie von Herrn Kliebhan, Herrn Lehmann und

Herrn Kerlein. Der folgende persönliche Bericht wurde von Lucie Quincke

aus der 9a verfasst.

Wir bekamen eine sehr interessante zweistündige Führung über das Gelände

des Konzentrationslagers. Die wichtigsten Bauwerke konnten besichtigt

werden, manche sind noch im Original vorhanden, andere wurden

zerstört und wieder aufgebaut. Sehr eindrucksvoll wurde während

der Führung vermittelt, wie sich die Ankunft der Gefangenen im KZ gestaltete

und was in der Zeit danach mit ihnen passierte. Am Ende gab es

noch einen Film über die grausame Zeit des Nationalsozialismus und

das Leben im KZ Dachau im hauseigenen Kino zu sehen.

Der Besuch dieser Gedenkstätte war ein sehr einschneidendes Erlebnis,

da es die grausamen Umstände einer KZ-Haft erlebbar machte und wir

damit die Zeitumstände während des Nationalsozialismus ein bisschen

besser verstehen lernten Auch wenn ein Mensch, der die Qualen im KZ

nicht selber erlebt hat, das gar nicht ganz erfassen kann. Bei unserem

Besuch hat es geschneit, und uns war kalt. Dass die Gefangenen barfuß

und mit viel leichterer Kleidung im KZ leben mussten, war unvorstellbar.

STADTBIBLIOTHEK WEINGARTEN LÄDT NEUNTKLÄSSLER ZU EINER

LESUNG EIN

Anlässlich des Holocaust-Gedenktags hat die Leiterin der Stadtbücherei

Weingarten, Petra Hasenfratz, alle neunten Klassen des Gymnasiums zu

einer Lesung eingeladen. Gast war der Journalist und Publizist Christian

Nürnberger, der sein Buch „Mutige Menschen“, für das er 2010 mit dem

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Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde, vorstellte.

Der 60-jährige Autor beschreibt darin in

einer für Jugendliche verständlichen Sprache

Personen, die im Dritten Reich Widerstand geleistet

haben. Die über neunzig Neuntklässler,

die den Vortragsraum der Bibliothek bestens

ausfüllten, hatten zwei Tage zuvor das KZ Dachau

besucht. Sie lauschten äußerst interessiert

dem Vortrag von Nürnberger, der ihnen eine weitere

Perspektive im Hinblick auf die Zeit des Nationalsozialismus

geben konnte.

„Spätestens mit 60 Jahren kam ich ins Grübeln. Nie habe ich Krieg erleben

müssen. Das ist nicht selbstverständlich. Diese Situation wird auch

nicht selbstverständlich bleiben. Deshalb ist es wichtig, dass junge Menschen

wissen, was dazu nötig ist und vor allem, was passieren kann und

schon passiert ist.“ Nürnberger weiß, wie Jugendliche anzusprechen

sind. Mit seiner Frau, der Fernsehjournalistin Petra Gerster, hat er schon

einige Bücher zum Thema Bildung verfasst. Geschickt verknüpfte er die

Inhalte seines Buches mit seiner eigenen Lebensgeschichte, die er immer

wieder mit seiner eigenen Schulzeit in Verbindung brachte.

Im Gegensatz zu seinen beiden Großvätern, die einfache Bauern gewesen

seien, und Hitler früh durchschaut hätten, sei sein Vater als Wachmann

mit geladenem Gewehr auf dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg

dabei gewesen, um für die Sicherheit des Führers zu sorgen. „Er

stand zwölf Meter von Hitler entfernt. Es wäre für meinen Vater ein

Leichtes gewesen, ihn mit einem einzigen Schuss niederzustrecken“,

sinniert Nürnberger. „Ein einziger Schuss hätte vielleicht verhindern können,

dass 55 Millionen Menschen sterben mussten. Mich gäbe es dann

auch nicht, denn diesen Schuss auf Hitler hätte mein Vater nicht überlebt.“

Es ist dem Autor anzumerken, dass ihn die Frage, warum sein Vater

wie viele andere Mitläufer tatenlos zusah, beschäftigt.

Georg Elser ist der Widerstandskämpfer, der Nürnberger besonders am

Herzen liegt und dessen Biographie er ausführlich vorstellte. Elser war

kein Mitläufer, sondern verantwortungsbewusster Bürger. Wie Nürnbergers

Vater wuchs Elser in einem landwirtschaftlichen Betrieb und in einfachen

Verhältnissen auf. Ein lang geplanter und akribisch vorbereiteter

Bombenanschlag auf Hitler misslang. Elser hatte in einer Säule, die hinter

dem Rednerpult stand, an dem Hitler eine Rede halten sollte,

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Georg Elser auf einer Sondermarke

der Deutschen Post aus

dem Jahr 2003

Sprengstoff und einen Zeitzünder versteckt.

Die Bombe verfehlte Hitler um

dreizehn Minuten, weil dieser die Veranstaltung

aufgrund widriger Wetterverhältnisse

etwas früher verlassen musste und

deshalb seine Rede leicht gekürzt hatte.

Aus Sicht der Schülerinnen und Schüler

war besonders interessant, wie viel Wert

Nürnberger darauf legte, am Beispiel von

Georg Elser zu zeigen, dass es nicht

primär die Bildungselite gewesen sei, die

das ungerechte System stürzen wollte:

„Sowohl die Bildung als auch die Religion

waren in der Weimarer Republik und nach 1933 vorhanden. Und doch:

Gebildete haben Hitler zugejubelt, Pfarrer haben von der Kanzel herab

zum Christentum konvertierte Juden aus ihrer Kirche hinausgeworfen.“

Vielmehr, so Nürnberger, „gehört viel Verstand sowie ein ungeheures

Selbstbewusstsein, Vertrauen in die eigene Urteilskraft und Standvermögen“

dazu, um der Gerechtigkeit gerade in dieser Zeit zu ihrem Recht

zu verhelfen. „Es war offenbar nur wenigen starken Ausnahme-

Persönlichkeiten möglich“, wie Elser zu handeln.

Es war den nachdenklich gewordenen Schülerinnen und Schülern an

den Mienen abzulesen, dass der Vortrag Nürnbergers Spuren hinterlassen

hatte. Dessen Intention, besonders jungen Menschen die Geschehnisse

der deutschen Geschichte näherzubringen, um daraus für die Zukunft

zu lernen, war deutlich angekommen, was der Zuspruch anhand

des Applauses, der sowohl dem Vortragenden als auch den Organisatorinnen

um Petra Hasenfratz galt, zum Ausdruck brachte.

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Patrick Boneberg

DIE HÄRTESTE DSCHUNGELPRÜFUNG IM GYMNASIUM WEINGARTEN

– DER INNENHOF

Eine kleine mutige Gruppe von zwölf Schülern des Gymnasiums Weingarten

traute sich in den Urwald, um die härteste Prüfung während der

Projekttage 2011 zu bestreiten. Das Motto dieser Projekttage lautete

„Fairantwortung“. Gianni Mauta aus der 7b hatte die Idee, Verantwortung

in nächster Nähe zu übernehmen und rief die „Garten-AG“ ins Leben.


Trotz des Regenwetters während der Projekttage wurde der Urwald (Innenhof)

gerodet und es entstand eine neue grüne Oase. Um dies zu bewältigen,

benötigten sie nicht nur die Hilfe von Kunstlehrerin Frau Brink,

und von Elternseite von Frau Obinger und Frau Hildebrand, sondern

auch die Hilfe des Bauhofs Weingarten und der Firma Gartenbau Müller.

Alle hatten sich bereiterklärt, den Schülern bei der Bewältigung der

Dschungelprüfung mit Rat und Tat und mit Material zur Seite zustehen.

Es war beeindruckend, die Fortschritte bei der Anlage des Innenhofs von

Tag zu Tag zu beobachten. Doch dieses Projekt war nach vier Tagen

nicht abgeschlossen, es soll wirklich nachhaltig wirken: Seither wird die

grüne Oase von der Garten-AG gepflegt. Die Garten AG besteht zurzeit

nur aus sechs Schülern, deshalb wird dringend nach Verstärkung gesucht.

Die Garten AG findet von März bis Juli und von September bis

November ein- bis zweimal im Monat, montags von 14 Uhr bis 16 Uhr

statt, und alle Interessierten Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums

Weingarten sind herzlich eingeladen mitzuhelfen. Weitere Vorhaben

sind: Den ersten Innenhof pausentauglich zu machen und auch die beiden

anderen Innenhöfe attraktiv zu gestalten. Auch neue Sponsoren sind

herzlich willkommen, egal ob mit Sach- oder Geldspenden. Herzlichen

Dank an die Stadt Weingarten für das Budget von 100 € und für die Erstellung

der Schotterebene. Dank auch an Frau Obinger und Frau Hildebrand

für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Leitung und Organisation,

an Frau Brink, ohne die das gesamte Projekt nicht genehmigt worden

wäre, und schließlich an Frau Weber für die Kassenverwaltung und die

fortlaufende Unterstützung. Dem Unternehmen Gartenbau Müller gebührt

Dank für die Spende von Pflanzen, und last but not least ein ganz

besonderer Dank an die Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums

Weingarten, die geholfen haben, diese Dschungelprüfung zu meistern.

WIR SIND ALLE STARS - HELFT EINFACH MIT!!! Gianni Mauta

ERSTENS KOMMT ES ANDERS, ZWEITENS ALS MAN DENKT!

Aus Weingarten in die Welt: das gilt nicht nur jedes Jahr wieder für unsere

Abiturienten und Abiturientinnen, die uns ja oft auch über ihre Erlebnisse

berichten. Auch aus dem Kollegium zieht es immer wieder einzelne

in ferne Länder, wo sie einige Jahre Erfahrungen in anderen Kulturen

sammeln und dann mit diesen Erfahrungen zurückkehren und den

Schulalltag an unserer oder an einer anderen Schule bereichern. So ist

im Augenblick z.B. StR Martin Kleiner an der deutschen Schule in Bratis-

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lava in der Slowakei beschäftigt. Spannendere Zeiten und Umstände als

unser Kollege Enver Groß kann man jedoch im Auslandsschuldienst

kaum antreffen: Seit Herbst ist er an der deutschen Schule in Kairo tätig.

Er war so nett, uns einen Bericht über seine Erfahrungen dort zukommen

zu lassen:

Als meine Frau und ich uns Ende 2010 entschieden hatten, für drei Jahre

an eine der zwei traditionellen deutschen Schulen nach Kairo zu gehen,

hatte niemand auch nur geahnt, wie sich die Dinge hier entwickeln

würden. Im Januar des vergangenen Jahres kam dann die Revolution,

und wir waren uns gar nicht mehr so sicher, ob wir denn die richtige Entscheidung

getroffen hatten. Dennoch beschlossen wir, den Dienst trotz

aller Widrigkeiten anzutreten und meine Heimatschule für einige Zeit zu

verlassen.

Dabei wurde uns als Erstes bewusst,

dass die Zeitspanne, die

wir hier verbringen würden, nicht

vorhersehbar war. Bereits in der

dritten Woche nach Schulanfang

wurde die Schule einen Tag lang

für den Unterricht geschlossen, da

es Massenproteste am nun in aller

Welt bekannten Tahrirplatz gab.

Meine Schule befindet sich nur einige

hundert Meter von diesem

entfernt, inmitten der Sharia Mo-

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Die "Deutsche Schule der

Borromäerinnen" in Kairo

hamed Mahmoud, der Straße, die durch die Gewaltausbrüche zwischen

Demonstranten und Militär in der letzten Zeit zu unrühmlicher Bekanntheit

gelangt ist. Was für die Demonstranten der Kampf für die Freiheit

ihres Landes, bedeutete für uns in den letzten Wochen Unterricht über

das Internet, hervorragend organisiert und technologisch ausgereift über

Lo-net. Die weibliche Elite des Landes wird bei uns ausgebildet, intellektuell

wie finanziell, unsere Schule kennt jeder, auch die Menschen auf

der Straße. Dabei ist sie eine christliche Mädchenschule, beherbergt ein

Drittel Kopten, die ihre Kinder bereits in der vierten und fünften Generation

zu uns schicken, seit 1904. Erstaunlicherweise bekleiden Frauen in

Ägypten viele Führungspositionen an Universitäten, in Krankenhäusern

und auch mittelständischen Unternehmen, etwas, das man in einem arabischen

Land so nicht vermuten würde. Sie fürchten die Veränderungen,


die hier stattfinden, wie die gesamte ägyptische intellektuelle Elite. Daher

auch die erneuten Demonstrationen: die gehobene Mittelschicht, die

man hauptsächlich auf dem Tahrirplatz antrifft, möchte verhindern, dass

das Militär und die Islamisten die Macht unter sich aufteilen und die Revolution

verpufft. Eine meiner Ansicht nach begründete Befürchtung,

umso mehr, als die Salafisten, eine islamistisch geprägte Gruppierung, in

der ersten Runde der Parlamentswahlen an die zwanzig Prozent der

Stimmen bekommen haben, selbst die im Vergleich gemäßigt erscheinenden

Muslimbrüder hatten mit solch einer Mobilisierung der unteren

Wählerschichten zu deren Gunsten nicht gerechnet. In welche Richtung

sich das für arabische Verhältnisse zumindest in Kairo äußerst liberale

Ägypten nach den Wahlen und der neuen Verfassung tatsächlich entwickeln

wird, bleibt weiterhin spannend.

Das Leben hier gestaltet sich als

sehr anstrengend, und man staunt,

ständig. Über den Eselskarren, der

einem in falscher Richtung auf der

Autobahn entgegenkommt, den

Baum, der auf das eigene Auto fällt, den Taxifahrer, der sich zum

Schreimeister entwickelt, den Bus, der ein Auto einen halben Meter mitnimmt

und einfach weiterfährt, den Mercedes CLS, der neben dem Pferdefuhrwerk

an der Kreuzung steht, den Polizisten, der versucht, einen

Verkehr zu regeln, in dem nur die Macht des Stärkeren zählt (unser erhöhter

Landcruiser ist da sehr von Nutzen!), und so weiter und so fort.

Dann gibt es da jedoch auch die Felukenfahrten auf dem Nil, die Pyramiden

und die unendlichen kulturellen Schätze, die besonders kinderfreundlichen

Menschen, das rote Meer, das nur eineinhalb Autostunden

von Kairo entfernt ist, den freundlichen Gemüsehändler, der einem das

Gekaufte in die Wohnung bringt, den Fischhändler, dessen Bruder den

Fisch frisch auf seiner Feluke vor Suez fängt, der diesen anschließend

morgens dort holt und einem ebenfalls nach Hause liefert und die Wüste,

die einen unendlich klein und unbedeutend erscheinen lässt. Dann denkt

man wieder, man hätte alles richtig gemacht, intensiver geht es kaum.

Morgen (dieser Bericht erreichte uns bereits am 4.12.2011, lz) werde ich

zum ersten Mal nach den Unruhen wieder in die Schule gehen, der virtuell

perfekt inszenierte Internetunterricht wird nun endlich wieder abgelöst

durch reale Menschenbegegnungen, in denen der Lehrer die Schüler zur

Ruhe bringen muss, diese stöhnen über die lange und anstrengende

Stunde und es einfach menschelt. Ich freue mich darauf.

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Ruhe, Kraft und Besonnenheit wünsche ich Euch/Ihnen allen. Ein gutes

neues Jahr allen Schülern, Kollegen und Eltern.

Liebe Grüße aus Kairo,

Euer

Enver Groß

Fotos: Homepage der Deutschen Schule der Borromäerinnen

(http://www.dsbkairo.de/)

NEUES VOM SCHULSPORT

SKI- UND SNOWBOARDKOMPAKTKURS DER KLASSE 8B

Vom 10.01.2012 – 13.01.2012 fuhren wir, die Klasse 8B des Gymnasiums

Weingarten, auf die Hütte des DAV Ravensburg nach Steibis. Den

Aufbruch konnten wir kaum erwarten: Um 7.30 Uhr trafen wir uns auf

dem Festplatz und verteilten uns auf die Autos und Kleinbusse der Familie

Boy, Familie Kirner und Familie Blank/Utzinger, sowie auf die Fahrzeuge

unserer Sponsoren, der Firma Autohaus Kilgus Weingarten und

der Firma Stefan Konzett, KFZ-Karosseriebau Baindt.

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Nach gefühlten zwei Stunden kamen wir endlich in Steibis an. Noch nicht

richtig wach, folgte nun ein 20 Minuten dauernder Aufstieg zur

Selbstversorgerhütte. Damit auch alles an Gepäck und Lebensmittel auf

der Hütte ankam, musste jeder von uns diesen Aufstieg zweimal machen.

Nassgeschwitzt und zum ersten Mal total erschöpft, machten wir

eine kurze Vesperpause. Anschließend mussten wir noch unsere Skier

und Snowboards holen.

Nach einem erneuten, steilen Aufstieg mit Skischuhen und

Snowboardboots, durften wir endlich unsere Skier und Boards anschnallen.

Für alle war dies, trotz schlechten Wetters, die reine Erholung. Auf

der Piste angekommen, wurden wir nach kurzem Einfahren von den Lehrern

Frau Krause und Herr Kammel und von den Begleitpersonen Frau

Utzinger und Herr Kirner und dem Mentor Yannic Köhler unserem Fahrkönnen

nach in verschiedene Gruppen eingeteilt.

Wir lernten in den folgenden Tagen, die uns super Schneeverhältnisse

und traumhaften Sonnenschein boten, einiges auf der Piste dazu und

verbesserten unsere Techniken. Unser Können und Wissen wurde in

den vier Tagen nicht nur auf der Piste erweitert, sondern auch im Küchendienst

bei den dort anfallenden Arbeiten. Hier wurden leckere Mahlzeiten

gezaubert und jeden Morgen ein reichhaltiges Frühstücksbuffet

mit Rührei, Müsli, Wurst, Käse, Marmelade, Nutella und Obst aufgebaut.

Auch wenn das Kochen, Putzen und Spülen nicht bei allen gleich gut ankam,

gehörte es dennoch wie das Ski- und Snowboardfahren ebenfalls

zum Programm. Abends nach dem Essen machten wir witzige Gemeinschaftsspiele

und analysierten die tagsüber aufgenommenen Videos

vom Skifahren und Snowboarden. Jeder sah sich zum ersten Mal selber

fahren und konnte somit seine Stärken und Schwächen genau erkennen.

So konnte man am nächsten Tag seine Fahrkünste gezielt weiterentwickeln.

Am Donnerstagnachmittag besuchte

uns nach dem Mittagessen

Bergführer und Lawinenspezialist

Baldo Pazzaglia

und stellte uns das Projekt

„Check your Risk" vor, in dem

wir über die Gefahren von Lawinen

informiert wurden. Nach

knapp zwei Theoriestunden

gingen wir gemeinsam raus

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und mussten mit Hilfe eines LVS-Gerätes, einer Sonde und einer Lawinenschaufel

einen vergrabenen Rucksack im Schnee suchen und bergen.

Im Anschluss erfolgreicher Bergung durfte ein Schüler einen speziellen

Lawinenrucksack mit zwei Luftkissen zünden. Trotz Eiseskälte war

dieser praktische Teil sehr spannend und hat allen viel Spaß bereitet.

Am Abend, der schon der letzte sein sollte, machten wir nochmals gemeinsam

lustige Gesellschaftsspiele und haben dabei viel gelacht. Nach

einer kurzen Nacht und einem letzten, lecker zubereiteten Frühstück

ging es noch einmal auf die Piste. Eigentlich sollten wir hier unser Können

vorfahren. Herr Kammel musste dies wegen der schlechten Sicht

jedoch absagen. Gemeinsam fuhren wir mittags mit unseren Skiern und

Snowboards ein letztes Mal zur Hütte. Gestärkt mit original schwäbischen

Kässpätzle und Salat ging es an das Packen, Aufräumen und

Putzen der gesamten Hütte. Als alles sauber und ordentlich war, traten

wir mit unserem Gepäck den Abstieg von der Hütte an. Beim Abstieg

hatten wir gemischte Gefühle. Einerseits freuten wir uns auf zu Hause

und andererseits waren wir traurig, weil die gemeinsame Zeit auf der

Hütte viel zu schnell vorüber gegangen war. Rasch waren die vielen Taschen,

Rücksäcke, Skier und Snowboards in den Autos verstaut. Um die

Rückfahrt nach Weingarten anzutreten, mussten alle ein letztes Mal mit

anpacken und die Autos aus dem schnee- und eisbedeckten Parkplatz

rausschieben. Wir hatten vier sehr schöne Tage in Steibis auf der DAV

Hütte. Es hat uns allen großen Spaß gemacht und wir haben uns alle

super gut verstanden.

Unser großer Dank für die Durchführung des Ski- und Snowboard-

18


Kompaktkurses gilt unseren Lehrern Herr Kammel und Frau Krause sowie

unseren Begleitpersonen Herr Kirner, Frau Utzinger und Mentor

Yannic Köhler aus der Klasse 10B. Besonders bedanken möchten wir

uns auch bei unseren Sponsoren, ohne deren Kleinbusse die Ausfahrt

nicht möglich gewesen wäre. Bericht: Isabell, Melina, Mia, Sina (Fotos: privat)

SKIAUSFAHRTEN DER SPORTPROFIL-SCHÜLER/INNEN DER 5 KLAS-

SEN

Nicht nur die 8. Klassen konnten die gute Schneelage in den Bergen,

von der man im Schussental kaum etwas erahnen konnte in den vergangenen

Wochen, ausnutzen. Auch die Sportprofil-Schüler und

–Schülerinnen der 5. Klassen bekamen gleich an zwei Tagen bei strahlendem

Winterwetter die Gelegenheit, an Skiausfahrten teilzunehmen.

Auch für die, die noch keine Erfahrung im Umgang mit den rutschigen

Brettern an den Füßen hatten, konnten mit geliehener Ausrüstung und

unter Anleitung erfahrener Sportkolleg(inn)en ihre ersten Fahrversuche

machen. Spätestens am zweiten Nachmittag waren dann auch die Anfänger

so weit, dass sie sich mit großem Vergnügen in den Schnee wagten.

Herrliches Winterwetter: so macht Skifahren allen Spaß! (Foto: Uli Fiedler)

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DIE SPRECHZEITEN DER LEHRER UND LEHRERINNEN IM SCHULJAHR

2011/2012:

Lehrer/in Sprechzeit zu erreichen (Raum)

Allgaier Mittwoch 10.10 - 10.55 Lehrerzimmer

Arnold Dienstag 09.20 - 10.05 Zeichensaal / Raum 11

v. Bank Freitag 11.05 - 11.50 Lehrerzimmer

Baudler, Pfr.

Berger Freitag 11.05 - 11.50 Lehrerzimmer

Bösenberg Mittwoch 10.10 - 10.55 Lehrerzimmer / Raum 12

Boneberg Freitag 08.20 - 09.05 Lehrerzimmer

Lehrer/in Sprechzeit zu erreichen (Raum)

Brand Dienstag 09.20 - 10.05 Lehrerzimmer

Debeur Nach Vereinbarung

Dippon, Pfr.

Döser Montag 09.20 - 10.05 Lehrerzimmer

Dollinger Donnerstag 10.10 - 10.55 Lehrerzimmer / Physik

Erdmann Nach Vereinbarung

Fiedler Montag 10.10 - 10.55 Lehrerzimmer

Frank Donnerstag 09.20 - 10.05 Lehrerzimmer

Gretler Freitag 08.20 - 09.05 Lehrerzimmer

Großmann Freitag 09.20 - 10.05 Lehrerzimmer

Häußler Mittwoch 11.05 - 11.50 Lehrerzimmer / Raum 31

Heinz Montag 09.20 - 10.05 Lehrerzimmer

Heitz-Sill Montag 09.20 - 10.05 Lehrerzimmer / Raum 120

Hertrampf Montag 11.55 - 12.40 Lehrerzimmer

Horn Dienstag 09.20 - 10.05 Lehrerzimmer / Raum 108

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Lehrer/in Sprechzeit zu erreichen (Raum)

Huber Mittwoch 10.10 - 10.55 Lehrerzimmer / Physik

Hulin

Jaksch Mittwoch 09.20 - 10.05 Lehrerzimmer

Kammel Dienstag 10.10 - 10.55 Lehrerzimmer

Kastler, Pfr.

Kemmler Nach Vereinbarung

Kerlein Freitag 08.20 - 09.05 Lehrerzimmer

Kliebhan Freitag 10.10 - 10.55 Lehrerzimmer

Kösel Freitag 10.10 - 10.55 Lehrerzimmer / Raum 11

Koppmann Mittwoch 10.10 - 10.55 Lehrerzimmer

Kränzler Freitag 10.10 - 10.55 Lehrerzimmer

Krause Dienstag 10.10 - 10.55 Lehrerzimmer

Kucera Mittwoch 08.20 - 09.05 Lehrerzimmer

Laepple Montag 11.05 - 11.50 Lehrerzimmer / Raum 114

Landsbeck Donnerstag 11.05 - 11.50 Lehrerzimmer

Lanz Freitag 10.10 - 10.55 Lehrerzimmer

Lehmann Mittwoch 11.05 - 11.50 Lehrerzimmer

Leitner-Koch Dienstag 10.10 - 10.55 Lehrerzimmer

Locher Montag 08.20 - 09.05 Lehrerzimmer

Maier Montag 11.05 - 11.50 Lehrerzimmer

Metzler Montag 09.20 - 10.05 Lehrerzimmer

Nau Montag 08.20 - 09.05 Lehrerzimmer

Notzke Mittwoch 10.10 - 10.55 Lehrerzimmer

Ohrnberger, Pfr.

Rädle Donnerstag 11.05 - 11.50 Raum 36

Rapp Freitag 08.20 - 09.05 Lehrerzimmer

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Lehrer/in Sprechzeit zu erreichen (Raum)

Rauch Montag 11.05 - 11.50 Lehrerzimmer

Reupke-Dreher Montag 09.20 - 10.05 Lehrerzimmer

Rilling Freitag 11.05 - 11.50 Lehrerzimmer

Roth Montag 09.20 - 10.05 Lehrerzimmer

Rothgangel Dienstag 09.20 - 10.05 Lehrerzimmer

Schaubruch

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Lehrerzimmer

Schlecht Mittwoch 09.20 - 10.05 Lehrerzimmer

Schmid

Schmidberger Freitag 09.20 - 10.05 Lehrerzimmer / Raum 123

Schmidt Mittwoch 09.20 - 10.05 Lehrerzimmer

Sontheimer Nach Vereinbarung

Stengel Donnerstag 08.20 - 09.05 Lehrerzimmer

Störk Dienstag 11.05 - 11.50 Lehrerzimmer

Tschöke Mittwoch 11.05 - 11.50 Lehrerzimmer

Weber Mittwoch 09.20 - 10.05 Lehrerzimmer

Wolf Dienstag 09.20 - 10.05 Lehrerzimmer

Zwicker Donnerstag 11.55 - 12.40 Lehrerzimmer

Referendare

Bayer nach Vereinbarung Lehrerzimmer

Bublak Mittwoch 09.20 - 10.05 Lehrerzimmer

Buck Freitag 08.20 - 09.05 Lehrerzimmer

Forner Mittwoch 11.05 - 11.50 Lehrerzimmer

Müller Dienstag 09.20 - 10.05 Lehrerzimmer

Rädle Montag 08.20 - 09.05 Lehrerzimmer

Stark Donnerstag 09.20 - 10.05 Lehrerzimmer

Bitte beachten Sie,


Wenn Sie eine Lehrerin oder einen Lehrer in der Sprechstunde aufsuchen

wollen, melden Sie sich bitte mindestens einen Tag davor im Sekretariat

an (Tel. 0751/ 561921-50 oder Fax: 0751/ 561921-60).

Zeichnerische Strukturen (10c) (Foto: Anne Bösenberg)

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TERMINE:

Die Ferientermine für das Schuljahr 2012 / 2013 mit Sommerferien 2013

Schulfreier Zeitraum

Herbstferien: 27.10.12 - 04.11.12 je einschl.

Weihnachtsferien: 21.12.12 - 06.01.13 je einschl.

Fasnetsferien: 08.02.13 - 17.02.13 je einschl.

Osterferien: 23.03.13 - 07.04.13 je einschl.

Blutfreitag: 10.05.13

Pfingstferien: 18.05.13 - 02.06.13 je einschl.

Sommerferien: 25.07.13 - 08.09.13 je einschl.

Gymnasium Weingarten

verantwortlich für den Inhalt: Peter Lanz (lz)

Tel.: 0751/561 921 50

Fax: 0751/561 921 60

poststelle@gym-weingarten.schule.bwl.de

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