RUDOLF STEINER

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RUDOLF STEINER

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Anthroposophie

Leere – die Möglichkeit aller Inhalte

«Leere ist die wirkliche Erfahrung des Ich = nicht dies, nicht das.

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Nur wer Leerheit erträgt, ist unabhängig.

Für Steiner ist Leere das Übergangsstadium zu einem Erkennen.

Für Zen ist Leere die höchste Erkenntnis.

Alles wird aus dem Licht, alles verschwindet spurlos in das Licht.

Wenn wir durch die Formen gegangen sind, erreichen wir die wahre Leere.

Wo ist mein Auffenthalt? Wo ich und du nicht stehen:

Wo ist mein letztes End in welches ich sol gehen?

Da wo man keines findt. Wo sol ich dann nun hin?

Jch muß noch über GOtt in eine wüste ziehn. »

Angelus Silesius

Freies Geistesleben Herbst 2011

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Georg Kühlewind

Georg Kühlewind, 1924 – 2006, studierte Klassische

Philologie und Griechische Mythologie

bei Karl Kerényi und anschließend Chemie,

wurde Professor für Physikalische Chemie an

der TU Budapest. Er hielt weltweit Vorträge zu

Fragen der Erkenntniswissenschaft und der

Meditation. Im Verlag Freies Geistesleben sind

von ihm u.a. erschienen: Bewusstseinsstufen,

Das Gewahrwerden des Logos, Vom Normalen

zum Gesunden, Wege zur fühlenden Wahrnehmung,

Aufmerksamkeit und Hingabe, Der sanfte

Wille, Sternkinder, Licht und Freiheit, Aufbau

und Melodie und Stille.

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ist Aufmerksamkeit leer

Immer bin ich, bin ich nicht

leben wir im Licht.

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