Kunstgeschichte - LIT Verlag

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Kunstgeschichte - LIT Verlag

Kunst

Geschichte

Architektur · Design

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Inhalt

Kunstgeschichte ..................................... 3

Zeitgenössische Kunst .................................. 14

Architektur ........................................ 15

Kunst und Gesellschaft .................................. 21

Ästhetik .......................................... 22

Außereuropäische Kunst ................................. 24

Design ........................................... 25

Kunst und Religion .................................... 26

Museen und Ausstellungen ................................ 33

Autoren- und Herausgeberverzeichnis ......................... 34

Reihenverzeichnis .................................... 35

Eine aktualisierte Fassung des Kataloges finden Sie unter

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Ansprechpartner: Martin W. Richter Dr. Wilhelm Hopf

(Lektorat, Münster) (Verleger)

richter@lit-verlag.de zuerich@lit-verlag.ch

Tel. +49 (0) 251 / 620 32 0 Tel. +41 (0) 44 / 251 75 05

2012

Veit Hopf Mag. Richard Kisling

(Lektorat, Berlin) (Lektorat, Wien)

berlin@lit-verlag.de wien@lit-verlag.at

Tel. +49 (0) 30 / 280 408 80 Tel. +43 (0) 1 / 409 5661


KUNSTGESCHICHTE

Karl-Heinz Menzen

Das Bild

in Kunst, Pädagogik und Therapie

Das Buch schaut zurück auf sechshundert Jahre der Verwendung und Wirkung von Bildern. Es handelt von naturphilosophischen,

erziehungswissenschaftlichen, experimentalpsychologischen, ganzheits- und gestaltorientierten, psychoanalytischen, psychiatrischen

und neurologischen, erlebnis-, kunst- und gestaltungspädagogischen, entwicklungs- psychologischen und auch künstlerischen

Ansätzen der Verwendung von Bildern. Und immer wieder werden einzelne Aspekte dieses Bildgebrauchs in Gestalt kleiner Essays

auf historisch-biografischer, aber phantasievoll weitergeschriebener Grundlage focussiert.

Das Buch handelt von jenen Bildern, die vorstellungs- und verhaltensaus- drücklich unsere Entwicklung beeinflusst haben und noch

auf uns, die Erwachsenen wirken.

In der Geschichte des Bildes, so die Botschaft, sind Muster des inneren Erlebens, Fühlens - und Bildgestaltungen gefragt, die

Erlebniskomplexe greifbar wiederspiegeln, zuweilen darüber krank machen – in der Arbeit an den Bildern wiederum entzerrt

werden können.

Das Buch ist für alle diejenigen geschrieben, die mit Bildern erzieherisch wie therapeutisch arbeiten; es richtet sich aber auch an

die Künstler, die sich, und das zeichnet sie aus, jeder Zwecksetzung von Bildern entziehen. Das Buch geht diesem Widerspruch

nach.

2008, 400 S., 29,80 €, br., ISBN 978-3-8258-1329-1

Schriften aus dem Kunsthistorischen Institut

der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

hrsg. von Prof. Dr. Klaus Gereon Beuckers, Prof. Dr. Christoph Jobst und Prof. Dr. Uwe Albrecht

Angela Karstensen

Der Auferstehungsteppich zu Kloster Lüne

Bildtradition und Singularität

Das Kloster Lüne beherbergt einen einzigartigen Schatz an bestickten Textilien aus dem späten Mittelalter.

Die Verfasserin beschreibt, welche Bedeutung die Teppichstickerei im täglichen Leben der Nonnen hatte. Über die Verwendung der

Bildteppiche ist nichts bekannt. Vermutlich war ihre wichtigste Funktion, Gegenstand fleißiger Handarbeit zu sein.

Einen Schwerpunkt der Publikation bildet die Deutung des „Auferstehungsteppichs“; die einzelnen Bildszenen werden genau

beschrieben. Nicht zuletzt die Fabelwesen des Randschmucks haben das Interesse der Verfasserin geweckt.

Jede weitere Beschäftigung mit diesem einzigartigen Bilderschatz wird von Frau Karstensens Arbeit auszugehen haben.

Lars Olof Larsson

Bd. 1, 2009, 144 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-643-10288-1

Jan-Geertgen Philipp Meurer NEU

Natur im Bewusstsein der Differenz

Franz Gertsch und Caspar David Friedrich

Meurers diachroner Ansatz stellt das „Romantische“ in der Kunst des Schweizer Realisten Franz Gertsch erstmals auf eine breitere

Basis. Der Vergleich mit Werken Caspar David Friedrichs verbindet Formanalyse mit Rezeptionsästhetik und verdeutlicht, dass im

Naturverhältnis beider Künstler nicht Einfühlung, sondern Reflexion die Hauptrolle spielt. Dabei beleuchtet der Verfasser nicht nur

Parallelen zwischen Romantik und Postmoderne, sondern zeigt auch, dass die Themen „Natur“ und „Landschaft“ in der heutigen

Kunst ungebrochen aktuell sind.

Bd. 2, 2012, 136 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-643-11558-4

Constanze Köster NEU

Kartuschenbilder mit Blumenkränzen und Fruchtgirlanden

Zur Entwicklung und Deutung einer Gattung des Stillebens im 17. Jahrhundert

Bd. 3, Herbst 2012, ca. 120 S., ca. 19,90 €, br., ISBN 978-3-643-11682-6

grazer edition

hrsg. von Johann Konrad Eberlein

Götz Pochat

Kunst, Kultur, Ästhetik

Gesammelte Aufsätze

Der Sammelband vereint unveröffentlichte, entlegen publizierte und neu edierte Aufsätze des seit 1987 in Graz lehrenden deutschschwedischen

Gelehrten, der zu den wichtigsten Kunsthistorikern der Gegenwart zählt.

Bd. 1, 2009, 752 S., 79,90 €, br., ISBN-DE 978-3-8258-7532-6, ISBN-AT 978-3-7000-0650-3

Johann Konrad Eberlein (Hrsg.)

Festschrift für Götz Pochat

Zum 65. Geburtstag

Der Band vereint 30 Beiträge von internationalen Wissenschaftlern, die zu Ehren von Götz Pochat verfaßt wurden. In ihrer Themenvielfalt

spiegelt sich die ganze Breite des Lebenswerks des großen schwedischen Kunsthistorikers, der seit 1987 in

Graz lehrt. Zusammen mit den gesammelten Aufsätzen Götz Pochats, die unter dem Titel „Kunst, Kultur, Ästhetik“ erscheinen,

bildet er die Festgabe anläßlich der Feier seines 65. Geburtstages.

Bd. 2, 2007, 432 S., 39,90 €, br., ISBN-DE 978-3-8258-0331-5, ISBN-AT 978-3-7000-0652-7


4 Kunstgeschichte

Johann Konrad Eberlein (Hrsg.)

Erbschaft Altstadt

Fassade und Dach in der Kulturhauptstadt Graz – Restaurierung, Denkmalpflege und Kunstgeschichte. Akten des

Internationalen Kongresses des Instituts für Kunstgeschichte der Karl-Franzens-Universität Graz zum Programm

von „Kulturhauptstadt Graz 2003“ am 14. – 16. 11. 2003

In dem Sammelband werden die Beiträge der Kongreßteilnehmer des Kongresses „Erbschaft Altstadt“ in Graz 2003 veröffentlicht,

die auf verschiedenen Gebieten zu grundsätzlichen Fragen der Denkmalpflege und Restaurierung unter wissenschaftlichen wie

handwerklichen Aspekten Stellung nehmen.

Bd. 3, 2007, 224 S., 24,90 €, br., ISBN-DE 978-3-8258-7533-4, ISBN-AT 978-3-7000-0651-0

Anselm Wagner (Hrsg.) NEU

Abfallmoderne

Zu den Schmutzrändern der Kultur

Die Moderne ist durch ein Übermaß an Abfallproduktion gekennzeichnet, die in allen Bereichen der Kultur ihre Spuren hinterlässt.

2008 untersuchte ein interdisziplinäres Symposion an der Universität Graz die „Abfallmoderne“ aus verschiedenen Blickwinkeln.

Der Tagungsband versammelt Beiträge aus den Bereichen Abfallwirtschaft, Archäologie, Architekturtheorie, Kunstgeschichte, Medienwissenschaft,

Musikwissenschaft, Philosophie, Psychologie, Religionswissenschaft, Soziologie und Wirtschaftswissenschaft.

Bd. 4, 2. Aufl. Herbst 2012, ca. 336 S., ca. 29,90 €, br., ISBN-AT 978-3-643-50117-2

Ilonka Czerny

Die Gruppe SPUR (1957 – 1965)

Ein Künstlerphänomen zwischen Münchner Kunstszene und internationalem Anspruch

Die Münchener Künstlergruppe SPUR bestand zwischen 1957 und 1965. Ihre Protagonisten waren die Maler Heimrad Prem,

Helmut Sturm, HP Zimmer und der Bildhauer Lothar Fischer. Mit witzig-ironischen Aktionen, die Vorläufer des Happenings

waren, frechen Pamphleten und einer Zeitschrift provozierten sie die Münchner Gesellschaft, den Bayerischen Staat und die Kirche.

Legendär wurde der SPUR-Prozeß, der bis vor das Bundesverfassungsgericht ging. Über Verbindungen in die benachbarten Länder

suchten sie Kontakte zu Gleichgesinnten und bauten künstlerische Netzwerke auf. Ihre praktische und theoretische Agilität kannte

keine Grenzen. Mit ihren politischen Agitationen verlagerten sie lange vor Beuys die Wirkung des Künstlerischen hinein in die

Öffentlichkeit. Die Gruppe SPUR hat viele Konventionen aufgebrochen und zugleich neue Verhaltensweisen initiiert, die für die

europäische Kunstgeschichte von Bedeutung sind.

Bd. 5, 2008, 376 S., 34,90 €, br., ISBN-DE 978-3-8258-1830-2, ISBN-AT 978-3-7000-0913-9

Julia Feldtkeller

Wandmalereirestaurierung

Eine Geschichte ihrer Motive und Methoden

Im Zentrum des Buches steht die Geschichte der neuzeitlichen Restaurierung am Beispiel der Wandmalerei. Es werden sowohl alle

diesbezüglichen Materialien in bisher nicht bereitstehender Vollständigkeit erschlossen als auch die theoretischen Leitlinien der

Entwicklung seit 1800. Damit liegt nicht nur ein wissenschaftlicher Leitfaden vor, der für jede Beschäftigung mit dem Themenkreis

unentbehrlich sein wird, sondern auch ein Lehrbuch, das die notwendige Verbindung von der Theorie zur Praxis vollzieht.

Bd. 6, 2010, 664 S., 59,90 €, br., ISBN-DE 978-3-8258-1831-9, ISBN-AT 978-3-7000-0914-6

Johann Konrad Eberlein (Hrsg.) NEU

Spiel – Kunst – Glück

Wetten und Lifestyle – Die Wette als Leitlinie der Entscheidung. Beispiele aus Vergangenheit und Gegenwart in

Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft dots

Dieser Kongreßband fällt aus dem Rahmen des Üblichen. Er enthält Texte, die unter einem ungewöhnlichen Aspekt weitgestreute

Themen aus Kunstgeschichte, Mathematik und Theologie oder aus der Welt der Wirtschaft wie dem Universum der Spiele umkreisen.

Gesichertes steht neben Ungesichertem, das künftige Wege öffnen könnte. Die reizvolle Kombination der bearbeiteten Felder,

in denen etwas aufs Spiel gesetzt wird, bietet ein abwechslungsreiches Lese- und Denkvergnügen.

Bd. 7, 2011, 352 S., 34,90 €, br., ISBN-AT 978-3-643-50339-8

Claudia Caesar NEU

Der „Wanderkünstler“

Ein kunsthistorischer Mythos

Diese ungemein materialreiche Arbeit, die alle sachlichen Grundlagen des Themas wie seine Rezeptionsgeschichte in klarer Differenzierung

vorlegt, ist unumgänglich für jeden, der sich mit dem Begriff des „Wanderkünstlers“ theoretisch oder faktisch befassen

will. Darüber hinaus bietet der Text das gelungene Beispiel der kritischen Behandlung eines Problemkomplexes im Fach Kunstgeschichte,

dessen Aufarbeitung im Interesse der gesamten Öffentlichkeit steht.

Bd. 8, Herbst 2012, ca. 536 S., ca. 54,90 €, br., ISBN 978-3-643-11676-5


Hans-Joachim Raupp (Hrsg.)

Stilleben und Tierstücke

Niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts der SÏR

Rusche Sammlung, Bd. 5, 2004, 384 S., 24,90 €,br.,

ISBN 3-8258-2239-7

Anselm Wagner (Hrsg.) NEU

Abfallmoderne

grazer edition, Bd. 4, 2. Aufl. Herbst 2012, ca. 336 S., ca.

29,90 €, br., ISBN-AT 978-3-643-50117-2

Angela Karstensen

Der Auferstehungsteppich zu Kloster

Lüne

Schriften aus dem Kunsthistorischen Institut der Christian-

Albrechts-Universität zu Kiel, Bd. 1, 2009, 144 S., 19,90 €,br.,

ISBN 978-3-643-10288-1

Julia Feldtkeller

Wandmalereirestaurierung

grazer edition, Bd. 6, 2010, 664 S., 59,90 €,br.,

ISBN-DE 978-3-8258-1831-9, ISBN-AT 978-3-7000-0914-6


6 Kunstgeschichte

Karlsruher Schriften zur Kunstgeschichte

hrsg. vom Institut für Kunstgeschichte der Universität Karlsruhe durch Norbert Schneider

Andreas Gabelmann

August Babberger (1885 – 1936) – Leben und Werk

Der Maler und Graphiker August Babberger (1885 – 1936) zählt zu den bedeutenden Protagonisten des Expressionismus im deutschen

Südwesten und in der Innerschweiz. Als Lehrer und Direktor der Karlsruher Akademie gehörte er in den 20er Jahren zu den

führenden Künstlerpersönlichkeiten der Klassischen Moderne. Die Monographie bietet die erste umfassende Darstellung von Leben

und Werk des weitgehend in Vergessenheit geratenen Landschaftsmalers und Wandbildkünstlers. Neben einer ausführlichen

Biographie und stilkritischen Werkanalyse enthält die Arbeit ein Werkverzeichnis sowie einen umfangreichen Bildteil.

Bd. 3, 2002, 416 S., 43,90 €, gb., ISBN 3-8258-6093-0

Simone Farys

Bauen im reichsstädtisch-reformatorischen Heilbronn

Eine exemplarische Werkanalyse zu Hans Schweyner von Weinsberg (1473 – 1534)

Der Künstler und Baumeister Hans Schweyner von Weinsberg zählt zu den originellsten Protagonisten im deutschen Südwesten

um 1500. Er war nicht nur der Erbauer eines der frühesten Renaissancebauwerke auf deutschem Boden, sondern vereinte in seiner

Person skulpturalen Gestaltungswillen, ingenieurwissenschaftliches Können und architektonisches Wissen der Zeit auf hohem

Niveau.

Die vorliegende Arbeit geht über eine reine Monographie hinaus; vielmehr wird multi-perspektivisch unter Integration sozialwissenschaftlicher,

kultur- und kirchengeschichtlicher Ansätze geklärt, was Bauen in einer reformatorisch gesinnten Reichsstadt wie

Heilbronn konkret bedeutete.

Bd. 4, 2004, 400 S., 34,90 €, br., ISBN 3-8258-7778-7

Christiane Sutter NEU

Die Kreuzfahrerrezeption in der deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts

Das geschichtsbegeisterte 19. Jahrhundert entwickelte ein besonderes Interesse an den Kreuzzügen. Mittelalterliche Kreuzfahrer

wie etwa Friedrich I. Barbarossa wurden in der Kunst als nationale Helden gefeiert und spiegeln in der Art ihrer Darstellung politische

Hoffnungen und gesellschaftliche Bedürfnisse jener Zeit wider. Anhand eindrucksvoller Werke von Künstlern wie Moritz von

Schwind oder Carl Friedrich Lessing liefert diese Arbeit einen faszinierenden Blick auf die umfangreiche Rezeption der Kreuzzüge

in der deutschen Historienmalerei und Geschichtswissenschaft des 19. Jahrhunderts.

Bd. 5, 2012, 368 S., 34,90 €, br., ISBN 978-3-643-11470-9

Norbert Schneider NEU

Die antiklassische Kunst

Malerei des Manierismus in Italien

Nach Jahrzehnten liegt mit dieser Monographie im deutschsprachigen Raum wieder eine historische Überblicksdarstellung zur

Malerei des Manierismus in Italien (1520 bis 1590) vor.

Während sich früher Untersuchungen zum Manierismus von normativen ästhetischen Mustern leiten ließen oder ihn kollektivpsychologisch

als Ausdruck einer Krise deuteten, befassen sich die vorliegenden Interpretationen – skeptisch gegen solche Konstruktionen

– mit den konkreten Besonderheiten der Werke, mit ihren zuweilen sehr unterschiedlichen Formidiomen und Sinnverschlüsselungen.

Es werden die kunsttheoretischen Grundlagen der Bilder ebenso herausgearbeitet wie ihr humanistischer oder theologischer Gehalt.

Bei den Analysen wird der sozial- und mentalitätsgeschichtliche Kontext berücksichtigt, innerhalb dessen der Kunstpolitik sowohl

der Höfe als auch der katholischen Kirche eine zentrale Rolle zukam.

Als Studienbuch wendet sich die Darstellung vorwiegend an Studierende und Lehrende des Faches Kunstgeschichte, darüber hinaus

auch an Angehörige anderer geistes- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen sowie an interessierte Laien.

Bd. 6, 2012, 328 S., 34,90 €, br., ISBN 978-3-643-11602-4

Niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts der SØR Rusche-Sammlung

hrsg. von Prof. Dr. Hans-Joachim Raupp, Rudolf E. O. Ekkart und Dr. Ulrich Großmann

Hans-Joachim Raupp (Hrsg.)

Landschaften und Seestücke

Das Sammeln und das wissenschaftliche Erforschen der Niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts abseits der großen Meister

und der vielbefahrenen Wege der kunsthistorischen Forschung ist in besonderem Maße von Entdeckerfreude begleitet. Die Konfrontation

mit unbekannten oder nur dem Namen nach bekannten Personen aus fernen Zeiten ist ein nicht weniger stimulierendes

Erlebnis als die Freude an der malerischen Qualität und der Beobachtungsgabe von Künstlern, die ihrerseits selbst wenig bekannt

und kaum erforscht sind.

Die in der SØR Rusche-Sammlung zusammengeführten Gemälde repräsentieren alle Stilphasen der Niederländischen Malerei

des 17. Jahrhunderts. Die Gemälde stammen aus den großen Kunstzentren ebenso wie aus den Provinzen. Die abwesenden ganz

Großen mit Rembrandt, Rubens und Franz Hals an der Spitze sind zumindest durch ihre sichtbaren Wirkungen auf die “Kleinen”

einbezogen. Das spezielle Interesse der Fachwissenschaftler und Kunstkenner verdient die Sammlung durch die Fülle unbekannter

und unveröffentlichter Werke von hoher Qualität, darunter zahlreiche ausgesprochene Seltenheiten. Insofern gibt die SØR Rusche-

Sammlung einen durchaus repräsentativen Querschnitt der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts. Ihre Vielfalt erlaubt es

geradezu, diese Gemäde des goldenen Jahrhunderts wie in einem Lehrbuch zu studieren.

Bd. 3, 2002, 320 S., 24,90 €, br., ISBN 3-8258-2238-9


Norbert Schneider NEU

Die antiklassische Kunst

Karlsruher Schriften zur Kunstgeschichte, Bd. 6, 2012, 328 S.,

34,90 €, br., ISBN 978-3-643-11602-4

Katrin Burtschell

Nobuyoshi Araki und Henry Miller –

eine japanisch-amerikanische Analogie

Kunstgeschichte, Bd. 83, 2009, 232 S., 24,90 €,br.,

ISBN 978-3-8258-1822-7

Christiane Sutter NEU

Die Kreuzfahrerrezeption in der deutschen

Malerei des 19. Jahrhunderts

Karlsruher Schriften zur Kunstgeschichte, Bd. 5, 2012, 368 S.,

34,90 €, br., ISBN 978-3-643-11470-9

Sarah Khan

Globalisierende Kunstmärkte

Kunstgeschichte, Bd. 84, 2009, 360 S., 29,90 €,br.,

ISBN 978-3-8258-1823-4


8 Kunstgeschichte

Hans-Joachim Raupp (Hrsg.)

Historien und Allegorien

Dieser Katalogband verzeichnet und erläutert 87 Gemälde mit einer Fülle unterschiedlichster Szenen und Figuren aus Bibel, antiker

Mythologie, Dichtung und Allegorie. Die sogenannten „Historien“ galten im „Goldenen Jahrhundert“ der niederländischen Kunst

als anspruchsvollste und ranghöchste Leistungen der Malerei.

Die Gemälde der SØR Rusche Sammlung beweisen, dass es neben Rubens und Rembrandt eine Vielzahl berühmter und weniger

bekannter Meister gab, die den traditionellen christlichen und weltlichen Themen aktuelle Anschaulichkeit und Bedeutung zu

geben vermochten.

Bd. 4, 2010, 600 S., 39,90 €, br., ISBN 978-3-8258-2240-8

Hans-Joachim Raupp (Hrsg.)

Stilleben und Tierstücke

Der vorliegende Katalog stellt mit 40 Stilleben und 19 Tier- und Jagdstücken zwei weitere Schwerpunkte der SØR Rusche-

Sammlung vor, ergänzt um 3 Kircheninterieurs sowie 11 Neuerwerbungen aus den Bereichen Porträt- und Genremalerei.

Stilleben und Tierstücke muten nur auf den ersten Blick als heterogene Zusammenstellung an. Tatsächlich aber sind die Gattungsgrenzen

sehr durchlässig, die ja überhaupt erst im Lauf des 17.Jahrhunderts durch die zunehmende Spezialisierung der Maler und

die Distinktionen der Kunsttheorie gezogen wurden. Das zeigen die Bilder von Märkten ebenso wie die Jagdbeute-Stilleben, die

sich zu Szenen mit Jägern und Hunden in offener Landschaft erweitern lassen. Lebensmittel-Stilleben werden zu Hauptattraktionen

von Kücheninterieurs mit Figuren.

Bd. 5, 2004, 384 S., 24,90 €, br., ISBN 3-8258-2239-7

Bonner Studien zur Kunstgeschichte

hrsg. von Justus Müller Hofstede

Rita Göke

Studien zum Künstlerbildnis des 17. und 18. Jahrhunderts in England

Die vorliegende Studie untersucht das Künstlerbildnis des 17. und 18. Jahrhunderts in England vor dem Hintergrund der zeitgenössischen

Kunstauffassungen. Das Künstlerbildnis wird im Hinblick auf Traditionalität und Wandel charakterisiert und im Vergleich

mit den Darstellungen der kunstliebenden “virtuosi” und “gentlemen” analysiert. Die Auffassung von der Nachahmung und dem

Genie prägen das Künstlerporträt in spezifischer Weise und sind gleichermaßen Ausdruck des künstlerischen Selbstverständnisses.

Der künstlerische und gesellschaftliche Anspruch des Künstlers und sein Streben nach Rang läßt sich vielfältig dokumentieren.

Bd. 15, 2000, 312 S., 30,90 €, gb., ISBN 3-8258-3993-1

Sabine Gertrud Cremer

Nicolaus Christian Hohe (1798 – 1868)

Universitätszeichenlehrer in Bonn

Im vorliegenden Buch wird erstmals das bislang wenig beachtete Œuvre von Nicolaus Christian Hohe in Form einer Künstlermonographie

mit einer umfangreichen Werkübersicht sowie einer Transkription von ausgewählten Quellen gewürdigt. In Bayreuth

geboren, erhielt Nicolaus Christian Hohe seine Ausbildung als Lithograph und Maler in München. Seit 1824 lebte er zunächst in

Poppelsdorf und seit 1837 in Bonn. Sein Leben ist eng mit der Geschichte der Universität Bonn verbunden. Er arbeitete anfangs

als wissenschaftlicher Zeichner für verschiedene Bonner Professoren. Von 1828 bis 1868 hatte Hohe die Stelle des akademischen

Zeichenlehrers der Universität inne. Sein Werk umfaßt unterschiedliche Gebiete, die sich von wissenschaftlichen Illustrationen und

Porträts über topographische Ansichten bis zu Kopien mittelalterlicher Wandmalereien erstrecken. Hohes Leben und Werk können

als Beispiel für einen Künstler des 19. Jahrhunderts gewertet werden, der außerhalb der damaligen preußischen Kunstzentren wie

Düsseldorf und Berlin in der Universitätsstadt Bonn zu Ansehen gelangte.

Bd. 16, 2001, 448 S., 40,90 €, gb., ISBN 3-8258-5550-3

Marcus Dekiert

Musikanten in der Malerei der niederländischen Caravaggio-Nachfolge

Vorstufen, Ikonographie und Bedeutungsgehalt der Musikszene in der niederländischen Bildkunst des 16. und

17. Jahrhunderts

Der Reichtum „musikalischer“ Darstellungen in der niederländischen Bildkunst des 16. und 17. Jahrhunderts wird in der vorliegenden

ikonographischen Untersuchung aufgefächert. Ausgehend von den Werken der Utrechter Caravaggio-Nachfolger im frühen

17. Jahrhundert werden die mannigfaltigen Bedeutungen aufgezeigt, die verschiedene Musikinstrumente in unterschiedlichen

Darstellungskontexten annehmen können. Durch die ausführliche Erläuterung zahlreicher Bild und Text vereinender Werke der

Druckgraphik und Emblematik ergibt sich eine handbuchartige Grundlage zur Deutung niederländischer Gemälde des „Goldenen

Jahrhunderts“ mit musikalischen Sujets.

Bd. 17, 2003, 408 S., 64,00 €, gb., ISBN 3-8258-6351-4

Kunstgeschichte

Thomas Schindler

Zwischen Empfinden und Denken

Aspekte zur Kulturpsychologie von Aby Warburg

Ein zentrales Thema der Veröffentlichungen und Fragmente des Kunsthistorikers Aby Warburg (1866 – 1929) ist das menschliche

Phänomen der Schaffung und Betrachtung von Bildern. Seine philosophischen und psychologischen Gedanken versuchen nicht nur

den Gegenstand Bild, sondern vor allem den nach Orientierung suchenden Menschen zu erfassen. Warburg entwickelt, u. a. aufgrund

der Schriften von Wilhelm Dilthey (1833 – 1911), kulturpsychologische Ideen, die den Menschen als ein Wesen beschreiben,

dessen Lebendigkeit sich zwischen “einschwingender Phantasie und ausschwingender Vernunft” vollzieht.

Bd. 65, 2000, 192 S., 25,90 €, br., ISBN 3-8258-4766-7


Kunstgeschichte 9

Vanessa Müller

“How Botticellian!”

Ästhetische Priorität und der Widerruf Pygmalions. Studien zur Botticelli-Rezeption im englischen Ästhetizismus

“How Botticellian!” befaßt sich mit der Rezeption des Werkes von Sandro Botticelli in der Kunst des englischen Ästhetizismus.

Neben der Annäherung an seine Malerei durch die Präraphaeliten stehen die kunsttheoretischen, historiographischen, aber auch

literarischen Rückgriffe und Neuformierungen des Renaissancemalers im Zentrum der kultursemiotisch argumentierenden Studie.

Vor allem die Refiguration eines aus den Bildern Botticellis entlehnten Modells von Weiblichkeit wird anhand der präraphaelitischen

Malerei analysiert und in den Kontext des englischen “Botticelli Craze” gesetzt. Nicht die Kunst ahmt das Leben nach,

sondern das Leben die Kunst. Dieses Kunstprogramm impliziert den Widerruf des antiken Pygmalionmythos, bei dem das weibliche

Modell zur Agentin einer holistischen Künstlerästhetik stilisiert wird. Wenn das Ästhetische Priorität erlangt, formiert sich ein

spätromantisches Gesamtkunstwerk, bei dem Sandro Botticelli zum Synonym einer revitalisierten Renaissance gerät.

Bd. 67, 2001, 316 S., 30,90 €, br., ISBN 3-8258-5004-8

Marta Cencillo Ramírez

Das Helldunkel in der italienischen Kunsttheorie des 15. und 16. Jahrhunderts und seine Darstellungsmöglichkeiten

im Notturno

Die bekanntesten Notturnos sind besonders in der Vorweihnachtszeit in zahlreichen Reproduktionen gegenwärtig: Die Anbetungsszene

mit dem Jesuskind, der die Dunkelheit überstrahlt und vor dessen überirdischer Leuchtkraft die Anwesenden sich

mit vorgehaltener Hand zu schützen suchen. Aber die Darstellungsweisen des Helldunkels in italienischen Notturnos des 15. und

16. Jahrhunderts zeigen sich nicht nur in Form eines “sakralen Lichtes in der dunklen Nacht”, sondern sind außerordentlich vielfältig.

Doch wie kommt es zu dieser Vielfalt und wie ist sie in der italienischen Kunsttheorie begründet?

Gegenstand der vorliegenden Arbeit sind die italienischen kunsttheoretischen Schriften des 15. und 16. Jahrhunderts – exemplarisch

werden die Schriften von Cennino Cennini, Leone Battista Alberti, Leonardo da Vinci, Giovanni Lomazzo und Giorgio Vasari

analysiert – und die konkreten Darstellungsweisen des Helldunkels in Notturnos von Taddeo Gaddi bis Tintoretto.

Bd. 68, 2001, 280 S., 30,90 €, br., ISBN 3-8258-5111-7

Alexander Peter Bell

Didactic Narration: Jataka Iconography in Dunhuang with a Catalogue of Jataka

Representations in China

vol. 69, 2002, 168 pp., 25,90 €, hc., ISBN 3-8258-5134-6

Bernd A. Gülker

Die verzerrte Moderne

Die Karikatur als populäre Kunstkritik in deutschen satirischen Zeitschriften

Kunstkarikaturen aus den bedeutendsten deutschen Satiremagazinen, darunter die “Jugend” und der “Simplicissimus”, werden in

der Arbeit “Die verzerrte Moderne” behandelt. Der Autor fragt nach den formalen Möglichkeiten und Grenzen der Kunstkarikatur

und zeigt Parallelen in der Formensprache von Karikatur und Moderne auf. Ein rascher Wechsel aufeinanderfolgender Kunstrichtungen

im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts sorgte für ein dauerhaftes Betätigungsfeld der Karikaturisten auf dem Gebiet der

Kunst. Neben der neuen Richtung, die zum Spott reizte, wird auch dem Kunstverständnis einzelner Zeichner als Anlaß zur Kritik

in Kunstkarikaturen nachgegangen. Kunstfeindliche Tendenzen in satirischen Zeitschriften erreichten eine breite Öffentlichkeit, die

die massenwirksame Kampagne “Entartete Kunst” für die Diffamierung der Moderne nutzen konnte.

Bd. 70, 2001, 368 S., 30,90 €, br., ISBN 3-8258-5224-5

Melanie Damm

Iuste iudicate filii hominum

Die Darstellung von Gerechtigkeit in der Kunst am Beispiel einer Bildergruppe im Kölner Rathaus. Eine Untersuchung

zur Ikonographie, zum Bildtypus und Stil der Gemälde

Im Zentrum der Untersuchung stehen vier großformatige Gerechtigkeitsbilder im Kölner Rathaus. Als wichtiger Bestandteil der

Rathausausstattung verfolgten diese neben dekorativen Zwecken insbesondere didaktische Absichten. Erstmals wird mittels der

Autopsie der Gemälde der überlieferte Bildbestand dokumentiert.

Die Autorin stellt im Rahmen einer eingehenden Stilanalyse die Gerechtigkeitsbilder Werken der Altkölner Malerei gegenüber, um

Anhaltspunkte für die Zuschreibung und Datierung der Leinwandgemälde zu gewinnen. Zudem gelingt es, zahlreiche Anleihen bei

der altniederländischen Malerei und Entlehnungen von Bildmotiven aus der Sakralkunst aufzuzeigen. Schließlich wird anhand der

überlieferten Quellen der Provenienz der Gemälde sowie der Auftragssituation nachgegangen.

Bd. 71, 2001, 304 S., 35,90 €, br., ISBN 3-8258-5246-6

Paolo Sanvito

Il tardogotico del duomo di Milano

Architettura e decorazione intorno all’anno 1400

Esistono categorie per classificare un monumento come il Duomo, e una fase della sua storia in cui fosse concepito e realizzato

secondo un progetto artistico unitario? Questa domanda pone il presente libro, individuando dal principio una metodologia per rispondere,

e identificare le diverse correnti stilistiche rapportate all’officina originaria sin dalla fine del ’300, che in parte lo determinarono.

Vi si fa quindi luce sull’incontro-scontro di estetiche architettoniche e culture artistiche varie o lontane, dalla Piccardia, al

Baden, alla Boemia, alla Lombardia naturalmente, che si posero in relazione reciproca in occasione della nascita del monumento.

Bd. 72, 2002, 260 S., 20,90 €, br., ISBN 3-8258-5757-3

Birk Ohnesorge

Bildhauerei zwischen Tradition und Erneuerung

Die Menschenbilddarstellung in der deutschen Skulptur und Plastik nach 1945 im Spiegel repräsentativer Ausstellungen

Weitgehend deformiert, fragmentiert und abstrahiert hat das Bild des Menschen in der Kunst des 20. Jahrhunderts alle Entgrenzungen,

alle Verabschiedungen, alle Anschläge und auch den allgemeinen Werte- und Bedeutungswandel in der Kunst überstanden.

Vorliegende Dissertation widmet sich der Menschenbilddarstellung in der deutschen Skulptur und Plastik nach 1945. Es werden etwa

einhundert figurative Bildwerke untersucht, die auf wichtigen Ausstellungen zu sehen waren. Oft handelt es sich um bedeutende


10 Kunstgeschichte

Werke, da sie auf Ausstellungen gezeigt wurden, die – bis auf die documenta II – einen nationalen Vergleich gestatteten. Durch das

Einbeziehen der Allgemeinen Deutschen Kunstausstellung in Dresden 1946, die Werke zahlreicher bedeutender Bildhauer aus der

ersten Jahrhunderthälfte präsentierte, ergibt sich zugleich ein Überblick über wichtige Positionen innerhalb der Menschenbilddarstellung

des 20. Jahrhunderts. So ist es möglich, Traditionszusammenhänge und Entwicklungstendenzen innerhalb der figurativen

deutschen Skulptur und Plastik nach 1945 zu erkennen und nachzuweisen. Damit leistet die Arbeit einen Beitrag zur Geschichte der

Skulptur und Plastik im 20. Jahrhundert.

Bd. 73, 2001, 300 S., 30,90 €, gb., ISBN 3-8258-5627-5

Joohyun Lee NEU

Die Chinesische Malerei Wu Changshuos

Bd. 74, Herbst 2012, ca. 250 S., ca. 30,90 €, br., ISBN 978-3-8258-5851-1

Helena Ketter

Zum Bild der Frau in der Malerei des Nationalsozialismus

Eine Analyse von Kunstzeitschriften aus der Zeit des Nationalsozialismus

Die besondere Bedeutung der Malerei im Nationalsozialismus kann als Spiegel für die weltanschaulichen Ideen der Zeit begriffen

werden. Auch das Leben der Frau geriet zur Plattform ideologischer Propaganda. Das Bild der Frau in der Malerei dieses Zeitraums

zeigt die Ideen, Sehnsüchte, aber auch Grenzen eines terroristischen Regimes und kann daher einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung

diktatorischer Prinzipien leisten. Das Dasein der Frauen im „Dritten Reich“ wird in den verschiedenen Lebensäußerungen

und Beschränkungen vorgestellt. Die Malerei als deren Vermittlerin erfährt dabei eine kritische Diskussion, wobei auch ihr Stellenwert

in der Zeit selbst behandelt wird. Schließlich wird auf Fragen zum Wirklichkeitsbezug, zur historischen Position und zur

Beurteilung der Malerei unter Einbeziehung von Forschungsstandpunkten eingegangen.

Bd. 76, 2002, 312 S., 40,90 €, br., ISBN 3-8258-6107-4

Henry Keazor (Hrsg.)

Florenz – Rom: Zwischen Kontinuität und Konkurrenz

Akten des am 10./11. April 1997 am Kunsthistorischen Institut in Florenz veranstalteten interdisziplinären Kolloquiums

Florenz-Rom: Der vorliegende Band nimmt sich die von Tradition (Florenz als Tochter und Erbin Roms) und Rivalität (Rom und

Florenz als um den Vorrang kämpfende Gegnerinnen) geprägte Wechselbeziehung der beiden Städte zum Thema. In zehn Beiträgen

werden die vielfältigen Facetten dieser komplexen Städte-Konstellation anhand signifikanter historischer Stationen aus dem

Blickwinkel verschiedener geisteswissenschaftlicher Disziplinen beleuchtet.

Bd. 77, 1998, 240 S., 20,90 €, gb., ISBN 3-8258-3766-1

Eckart Marchand

Gebärden in der Florentiner Malerei

Studien zur Charakterisierung von Heiligen, Uomini Famosi und Zeitgenossen im Quattrocento

Alle Körperbewegungen und -haltungen in Bildern des Quattrocento sind signifikant und daher Gebärden. Darstellungsweise und

-kontext tragen entscheidend zu ihren Bedeutungen bei, weswegen das Thema der Charakterisierung durch Gebärden hier vom

Einzelwerk ausgehend und unter Berücksichtigung der historischen Funktionen der behandelten Bilder diskutiert wird. Altartafeln,

Abendmahlsdarstellungen, narrative Szenen mit eingefügten Portraits und Uomini-Famosi-Zyklen Florentiner Künstler stehen im

Zentrum der Untersuchung, Beispiele aus Foligno, Lucignano, Padua, Rom und Siena dienen zum Vergleich.

Bd. 79, 2004, 392 S., 44,90 €, gb., ISBN 3-8258-7750-7

Tobias Burg

Die Signatur

Formen und Funktionen vom Mittelalter bis zum 17. Jahrhundert

Die Signatur spielt für die Kunstgeschichte seit jeher eine besondere Rolle. Neben schriftlichen Quellen und Stilvergleichen ist

sie das wichtigste Argument für die Zuschreibung eines Werkes. Was aber veranlasste die Künstler, ihren Namen zu nennen? Und

waren diese Gründe immer die gleichen? Die vorliegende Studie legt anhand eines Zeitraums von rund 1000 Jahren dar, dass die

Formen und Funktionen der Signatur je nach Epoche und Kunstlandschaft sehr verschieden sein konnten. Diese Wandlungen der

Signatur sind ein wichtiges Zeugnis für die Veränderung des künstlerischen Selbstverständnisses.

Bd. 80, 2007, 664 S., 57,90 €, br., ISBN 978-3-8258-9859-5

Frank Schulz-Nieswandt

Variationen über Frau-Sein

Anthropologische Studien zu Zeichnungen von Elias Maya

34 Schwarz-Weiß-Zeichnungen von Elias Maya, ein Maler aus Bonn/Sinzig, der bundesweit, ausstellt und zunehmend auch international

nachgefragt wird, werden hier themenzentriert analysiert. Das übergreifende Thema sind Variationen von Weiblichkeit,

eingebettet in ebenso variierende Geschlechterverhältnisse, durchleuchtet vor dem Hintergrund philosophischer und kultureller Anthropologie

und in tiefenpsychologischer Perspektive. Die Zeichnungen von Elias Maya behandeln den vorchristlichen Mythos, die

spezifische Büchse der Pandora, die das Christentum auf uns gebracht hat, aber auch die Aktualität dieser archetypischen Themen,

oftmals voller Ironie. Kunst ist „Arbeit am Mythos“, dessen „Wahrheit“ auch heute aufscheint.

Bd. 81, 2006, 104 S., 19,90 €, br., ISBN 3-8258-9872-5

Fritz Kempmann

Der Maler Fritz Grotemeyer

Sein Leben und Werk

Dies Buch schildert das Leben des Malers und Illustrators Fritz Grotemeyer (1864-1947), seine Herkunft aus Münster, seine Kaufmannslehre

und Ausbildung an der Berliner Kunstakademie, seine Erlebnisse als Kriegszeichner in Belgien und in der Türkei und

sein Wirken als Historien- und Porträtmaler, wobei vor allem die Berichte von Zeitgenossen und seine eigenen Aufzeichnungen

eines bunten, bewegten Lebens im Originalton zu Wort kommen. Im folgenden Auswahlkatalog seines zeichnerischen und malerischen

Werks werden viele seiner zuvor erwähnten Arbeiten abgebildet und ihr geschichtlicher oder volkstümlicher Hintergrund in

ergänzenden Texten erläutert.

Bd. 82, 2008, 176 S., 24,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1334-5


Ralf Kern

Oswald Achenbach

Kunstgeschichte, Bd. 85, 2009, 120 S., 19,90 €,br.,

ISBN 978-3-643-10081-8

Ingrid Lange-Schmidt

Lucian Freud

Kunstgeschichte, Bd. 88, 2010, 216 S., 24,90 €,br.,

ISBN 978-3-643-10786-2

Lieselotte E. Saurma-Jeltsch; Tobias Frese (Hrsg.)

Zwischen Mimesis und Vision

Kunstgeschichte, Bd. 87, 2010, 232 S., 19,90 €,br.,

ISBN 978-3-643-10766-4

Alwin Binder NEU

Rainer G. Schumacher

Kunstgeschichte, Bd. 91, 2012, 296 S., 19,90 €,br.,

ISBN 978-3-643-11631-4


12 Kunstgeschichte

Katrin Burtschell

Nobuyoshi Araki und Henry Miller – eine japanisch-amerikanische Analogie

Ein interdisziplinärer Ansatz über Absicht und Wirkung des Obszönen in Kunst und Literatur

Wo endet Kunst und wo beginnt Pornographie? Diese Frage entlarvt die Autorin Katrin Burtschell anhand der Werke von Nobuyoshi

Araki und Henry Miller als falschen Ausgangspunkt. Kontroverse, als pornographisch eingestufte Kunst ist in ihren Augen

vielmehr obszön. Obszön im Sinne von Tabubrüchen sowie in der Tradition der sexuellen Darstellung. Es werden Brücken geschlagen

zwischen Literatur und Bildender Kunst, zwischen unterschiedlichen kulturellen und religiösen Aspekten im Umgang mit

Sexualität und Zensur.

„Die Wissenschaft – mithin auch die Öffentlichkeit – werden beträchtlich von der Arbeit profitieren, die einen zentralen Beitrag zum

kulturellen Gedächtnis leistet.“

Prof. Dr. Alexander Markschies

Bd. 83, 2009, 232 S., 24,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1822-7

Sarah Khan

Globalisierende Kunstmärkte

Das Phänomen Kunst im 21. Jahrhundert aus globaler Perspektive. Zum Ende des hegemonialen Anspruchs des

westlichen Kunstsystems und zum Anfang einer post-globalen Kultur

Global dringt Kunst aus Schwellenländern derzeit auf die Bühnen international abgehaltener Messen und Biennalen, für die das

Etikett Ethnokunst schon lange nicht mehr trägt. Sie ist in Konkurrenz zur sogenannten Westkunst getreten. Die industrielle Entwicklung

ihrer Produktionsländer liegt jedoch fernab des westlichen Niveaus. Ein Paradoxon, das viele Fragen aufwirft: Welche

Stationen mußte diese Kunst durchlaufen, um mit der Westkunst mitzuhalten? Wie sieht sie aus, welche Wertmaßstäbe werden an

sie gelegt und welche Rolle spielt die öffentliche Wahrnehmung von Kunst in diesem Geschehen? Das Phänomen sich globalisierender

Kunstmärkte im 21. Jahrhundert veranschaulicht exemplarisch, auf welcher Ebene kulturell divergierende und unvereinbare

Weltbilder zusammenfinden.

Bd. 84, 2009, 360 S., 29,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1823-4

Ralf Kern

Oswald Achenbach

Ein Düsseldorfer malt Italien

Unter den Malern der Düsseldorfer Schule ragt Oswald Achenbach mit seinen stimmungsvollen Darstellungen der italienischen

Landschaften hervor. Er betrachtete die Natur von ihrer schönsten Seite und machte ein Gedicht in Farben daraus. Das vorliegende

Kunstbüchlein bietet neben den unterhaltsamen Erzählungen aus dem Leben des Künstlers einen abwechslungsreichen Einblick in

die Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts.

Die Begegnung mit dem Gemälde Auf der Lagune von Venedig gab den Anlass, über Oswald Achenbach und seine meisterliche

Schöpfungskraft zu schreiben.

Bd. 85, 2009, 120 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-643-10081-8

Dunja Schneider

Worträume

Studien zur Funktion von Typografie in installativen Werken von der Conceptual Art bis heute

Das Thema Schrift in der Kunst wird von Dunja Schneider um den Aspekt der Funktionalität von Typographie erweitert. Durch

die Verwendung von Schrift in Installationen entfaltet Text eine ikonische Präsenz: Er nimmt den Platz ein, der zuvor Bild oder

Skulptur vorbehalten war. Durch Schriftart, Anordnung im Raum, typographisches Dispositiv, Farbe und Materialität werden Bedeutungen

kommuniziert, die über den Textinhalt hinausweisen. Werke der konzeptuellen Künstler/Innen Holzer, Kosuth, Kruger,

Weiner und Zaugg stehen hierfür beispielhaft und werden durch einen historischen Rückblick kunstgeschichtlich verankert. Dieses

Buch ist ein Plädoyer für einen sensibleren Umgang mit typografischen Aspekten im Bereich der Kunst.

Bd. 86, 2011, 312 S., 24,90 €, br., ISBN 978-3-643-10764-0

Lieselotte E. Saurma-Jeltsch; Tobias Frese (Hrsg.)

Zwischen Mimesis und Vision

Zur städtischen Ikonographie am Beispiel Augsburgs

In Augsburg beginnt Mitte des 15. Jahrhunderts eine Gruppe frühhumanistisch Gebildeter sich nach italienischem Vorbild für

den Ursprung ihrer Reichsstadt im Rahmen einer an die Antike anknüpfenden Weltgeschichte zu interessieren. Augsburg wird

mit den denkwürdigsten Ereignissen und so legendären Gestalten wie den Amazonen oder Alexander dem Großen verbunden.

Auch Bilder sollen diese Sicht bestätigen. Der vorliegende Band behandelt die völlig neuen Versuche, in den Illustrationen durch

wahrheitsgetreue Abbildungen der Stadt sowohl die mythologische wie die christliche Herkunft Augsburgs zu beschwören.

Bd. 87, 2010, 232 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-643-10766-4


Kunstgeschichte 13

Ingrid Lange-Schmidt

Lucian Freud

Viel mehr als nur „der Enkel“ – Aspekte einer künstlerischen Entwicklung

Aus Lucian Freud, Sigmund Freuds Enkel, ist inzwischen ebenfalls „der Freud“ geworden: der Maler, der das „Portrait“ neu definiert

und mit seiner enormen Ausdruckskraft die figurative Malerei durchgängig fest etabliert hat. Enthusiastisch gefeiert und heftig

umstritten gilt er als einer der bedeutendsten Gegenwartskünstler der Welt.

Mit erzählerischer Leichtigkeit verknüpft die Autorin Kunst, Zeitgeschichte und Psychoanalyse, um Lucian Freuds Arbeitsweise,

sein Lebenswerk und seine großen Erfolge auf dem Kunstmarkt darzustellen und seine künstlerische Entwicklung zu reflektieren.

Bd. 88, 2010, 216 S., 24,90 €, br., ISBN 978-3-643-10786-2

Tobias Ronge

Das Bild des Herrschers in Malerei und Grafik des Nationalsozialismus

Eine Untersuchung zur Ikonografie von Führer- und Funktionärsbildern im Dritten Reich

Eine kunstwissenschaftliche Untersuchung zur Führer- und Funktionärsikonografie im Dritten Reich gab es bis heute nicht, obwohl

sich gerade in den Porträts der NS-Machthaber nationalsozialistisches Kunstwollen wiederfindet. Nicht nur Hitlers Porträt wird

hier untersucht. Die vorliegende Arbeit befasst sich ausführlich mit dem Bilderkult, der um die Nazigrößen wie Göring, Goebbels

und Heydrich getrieben wurde. Ebenfalls das Bild der Frau kann um die Facetten „keusche Helferin“ und „dominante Führerin“

erweitert werden. Die künstlerische Auseinandersetzung mit den meisten NS-Führern endet bekanntlich 1945. In der Kunst der

Bundesrepublik ist Hitlers Gesicht ein Markenzeichen geblieben. Die Untersuchung zeigt, dass der mit allen Schrecken des Dritten

Reiches gleichgesetzte Hitler jetzt als Sinnbild des Bösen nahezu die Bedeutung hat, die vormals nur der Figur des Teufels zukam.

Bd. 89, 2011, 552 S., 44,90 €, br., ISBN 978-3-643-10856-2

Marion Philipp

Ehrenpforten für Kaiser Karl V.

Festdekorationen als Medien politischer Kommunikation

Ehrenpforten waren zentraler Bestandteil frühneuzeitlicher Festapparate. In Manier antiker Triumphbögen grüßten sie hohe Würdenträger

mit Bildern, Inschriften und Symbolen. Sie waren Schmuck, transportierten aber auch immer politische Aussagen. Ausgehend

von den für Kaiser Karl V. in Brügge (1515), Sevilla (1526), Messina (1535) und Nürnberg (1541) errichteten Ehrenpforten

wird rekonstruiert, wie Städte über ephemere Architekturen kommunizierten und welche Strategien dahinterstanden. Damit leistet

die Studie einen wichtigen Beitrag zum Verständnis vormoderner Dekorationen, zumal sich die kunsthistorische und medienwissenschaftliche

Forschung erst ansatzweise mit dem Phänomen Ehrenpforte befasst hat.

Bd. 90, 2011, 336 S., 34,90 €, br., ISBN 978-3-643-11134-0

Alwin Binder NEU

Rainer G. Schumacher

Biographie des Künstlers

Diese Biographie entstand aus intensiven Gesprächen und einem umfangreichen Briefwechsel Alwin Binders mit Rainer G. Schumacher.

Sie zeigt vor allem die künstlerische Entwicklung des – nach rund zwei Jahrzehnten in Jena – seit 1994 in Spanien lebenden

Malers und Skulpteurs. Schumacher will seine Kunst nicht nur unter ästhetischen Aspekten, sondern zugleich in gesellschaftlichen

Zusammenhängen verstanden wissen. In diesem Sinne werden zahlreiche Werke vorgestellt und interpretiert.

Bd. 91, 2012, 296 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-643-11631-4

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Sabine Weisheit-Possél

Adrian Zingg (1734 – 1816)

Landschaftsgraphik zwischen Aufklärung und Romantik

Trotz des umfangreichen Werkes des Schweizer Landschaftsgraphikers Adrian Zingg fehlt bislang eine eingehende Würdigung

dieses Künstlers. Mit der vorliegenden Arbeit nun wird nicht nur der künstlerische Werdegang Zinggs verfolgt, seine Arbeiten

gesammelt, detailliert beschrieben und kunsthistorisch eingeordnet, vielmehr bestimmt die Autorin den kulturhistorischen und

ästhetikgeschichtlichen Platz des Künstlers im Spannungsfeld von Aufklärung und Romantik. Damit wird dieses Buch zu einem

Nachschlagewerk für Privatsammler, Graphische Kabinette und Kunsthandel und stellt darüber hinaus einen Beitrag zur Landschaftsauffassung

und der Entwicklung neuer graphischer Techniken am Ende des 18. Jahrhunderts dar.

Villigst Perspektiven, Bd. 12, 2010, 480 S., 44,90 €, br., ISBN 978-3-643-10361-1

Ute Jung-Kaiser NEU

Der Sänger Franz Schubert

Seelische Virtuosität in Text, Musik und Bild

Musikwissenschaft, Bd. 15, Herbst 2012, ca. 256 S., ca. 29,90 €, br., ISBN 978-3-643-11701-4


ZEITGENÖSSISCHE KUNST

Theorie der Gegenwartskunst

hrsg. von Prof. Dr. Matthias Bleyl

Stefan Rasche

Das Bild an der Schwelle

Motivische Studien zum Fenster in der Kunst nach 1945

Als Vehikel visueller Kommunikation, das Ein- und Ausblicke an der Schwelle von Innen- und Außenraum gewährt, steht das Fenstermotiv

in einer ebenso langen wie vielgestaltigen Bildtradition. Dabei kommt ihm nicht zuletzt eine modellhafte Bedeutung zu,

die auf dem metaphorischen Vergleich von Bild- und Fensterschau basiert und somit elementare Fragen bildnerischer Repräsentation

und ihrer Wahrnehmung berührt. Vor diesem Hintergrund folgt die Studie der Intention, die bis ins frühe 20. Jahrhundert gut

erforschte Motivgeschichte des Fensters für die internationale Kunst nach 1945 fortzuschreiben, um ihren bislang kaum beachteten

Kontinuitäten und Wandlungen bis in die unmittelbare Gegenwart nachzuspüren. In den Blick geraten hier so unterschiedliche

Künstler wie Jan Dibbets, Ida Applebroog, Howard Hodgkin, Anna Oppermann, Gerhard Hoehme, Peter Halley oder Rémy Zaugg,

deren je eigener Zugang zu Motiv und Topos des Fensters anhand von Einzelwerken und Werkgruppen erörtert wird.

Bd. 15, 2003, 264 S., 25,90 €, br., ISBN 3-8258-6769-2

Andrea Bátorová

Aktionskunst in der Slowakei in den 1960er Jahren

Aktionen von Alex Mlynárčik

Die Aktionskunst in der heutigen Slowakei stellt aufgrund der politischen Entwicklung bis 1989 ein Forschungsdesiderat dar.

Sie entstand in den 1960er Jahren im Kontext eines kommunistischen Systems und nahm charakteristische Züge an, was anhand

der Happenings von Alex Mlynárčik manifest wird. Als ein vollwertiges Pendant zur westlichen Aktionskunst birgt sie ein an

Parallelen und Unterschieden reiches Spannungsfeld. Diese Arbeit stellt einen Beitrag zur slowakischen Kunstgeschichtsschreibung

sowie für die Kontextualisierung der slowakischen Aktionskunst in der Weltgeschichte dar.

Bd. 16, 2009, 408 S., 49,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1838-8

Nadine Lorenz

Gleiches ungleich

Zum Thema der Formvariation und Massenäquivalenz in der Stahlplastik der 1970er/1980er Jahre in Deutschland

In der gegenstandslosen Stahlplastik der 1970er und 1980er Jahre trat die Auseinandersetzung mit Fragen der Proportion, der

Relation vom Teil zum Ganzen und anderer, oft geometrisch fundierter Konzepte an die Stelle gegenständlicher Motive. Dabei

spielte die formvariante Massenäquivalenz eine wichtige Rolle. Dieser Aspekt wird in dem vorliegenden Buch mit Schwerpunkt auf

den Arbeiten von James Reineking und Ansgar Nierhoff untersucht. Dazu werden Werke und die künstlerischen Positionen unter

anderem von Wolfgang Nestler, Hansjerg Maier-Aichen, Wilfried Hagebölling, Alf Lechner, Giuseppe Spagnulo, Bernd Klötzer

sowie Edgar Gutbub herangezogen. Die große Bedeutung, die der formvarianten Massenäquivalenz für die Stahlplastik dieser Zeit

in Deutschland und darüber hinaus zukommt, wird so zum ersten Mal aufgezeigt, kunsthistorisch diskutiert und eingeordnet.

Bd. 17, 2010, 184 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-643-10397-0

Marcus Kenzler NEU

Der Blick in die andere Welt

Einflüsse Lateinamerikas auf die Bildende Kunst der DDR

Bd. 18, Herbst 2012, ca. 808 S., ca. 110,00 €, br., ISBN 978-3-643-11025-1

Ikonologie der Moderne

hrsg. von Dr. Verena Krieger (Universität Stuttgart)

Verena Krieger (Hrsg.)

Metamorphosen der Liebe

Kunstwissenschaftliche Studien zu Eros und Geschlecht im Surrealismus

Eros und Geschlecht im Surrealismus

Das Erotische spielt in der bildenden Kunst der Surrealisten, in ihrem literarischen Schaffen und ihren theoretischen Konzeptionen

eine herausragende Rolle. Phantasien und Reflexionen kreisen um das Begehren, das „Weibliche“ und die ersehnte Verschmelzung

der Geschlechter zu einer idealen Einheit. Die Beiträge in diesem Band analysieren erotische „Leitmotive“ in der surrealistischen

Kunst:

Von der Hysterie zur Ekstase: Karriere eines Krankheits-Bildes — Bondage zwischen Perversion und Befreiung — Das Phallische

in der surrealistischen Bildwelt — Die androgyne Emanzipation — Die alchemistische Emanzipation — Weibliche Gebärfähigkeit

als Kreativitätsparadigma — Die Rezeption des Marquis de Sade in der surrealistischen Kunst — Surrealistische Ein-Sichten in die

Unerfüllbarkeit des Begehrens

Bd. 1, 2006, 200 S., 19,90 €, br., ISBN 3-8258-9936-5


ARCHITEKTUR

Robert Schediwy

Städtebilder

Reflexionen zum Wandel in Architektur und Urbanistik

Mit Städten verbinden wir Bilder. Der Autor blickt hinter das uns allen Vertraute. Faszinierende Fragen stellen sich:

Darf man Kathedralen wie Gaudis Sagrada Familia „fertigbauen“? Sind New Yorks Art Deco-Hochhäuser einfach Produkt einer

Abtreppungsvorschrift der Bauordnung? Was sagen uns die Sportheroen von Mussolinis Foro Italico über den „faschistischen

Menschen“? Wie kam es zum Untergang und zur Wiederauferstehung von Moskaus Christ-Erlöser-Kathedrale? Wo liegen die

städtebaulichen Chancen und Risken der heute beliebten Umgestaltungen alter Hafenanlagen? Wieso erhob sich schon gegen den

Bau des Petersdoms in Rom eine „Bürgerinitiative“? Wie funktional ist die Transparenzmode der Architektur seit 1990?

Ein eigener Abschnitt ist den Wiener Stadtbildveränderungen der jüngsten Vergangenheit gewidmet, erzählt aber auch von Projekten,

die Wien erspart geblieben sind.

2005, 400 S., 19,90 €, br., ISBN 3-8258-7755-8

Joseph Maran; Carsten Juwig; Hermann Schwengel; Ulrich Thaler

Constructing Power – Architecture, Ideology and Social Practice

Konstruktion der Macht – Architektur, Ideologie und soziales Handeln

The present volume is aimed at contributing to an understanding of the architecture of societies from prehistory to the present day

as a source for social history and sociology. This endeavour is based on a notion of architecture as both document and precondition

of social realities, both platform for the self - projection of those in power and an arena for a continuing renegotiation of power,

both a medium of codified messages and a means of spatial ordering. The representative aspects of buildings are not left undiscussed,

but the focus is on an enquiry into how architectural space and social agency together not only communicated, but reproduced

systems of values, views of the world and particular social roles.

2. Aufl. 2009, 384 S., 34,90 €, gb., ISBN 978-3-8258-9314-9

Architektur und Geschichte

hrsg. von Univ.-Prof. Dr. Wilfried Lipp (ICOMOS Österreich)

Robert Schediwy

Rekonstruktion

Wiedergewonnenes Erbe oder nutzloser Kitsch?

Der Markusplatz ohne den Campanile? Schwer vorstellbar. Doch handelt es sich hierbei um eine Rekonstruktion des 1902 eingestürzten

Originals. Die wieder errichtete Brücke von Mostar, weltweit gefeiert als Symbol der Versöhnung, die Frauenkirche in

Dresden, die zahlreichen von Stalin zerstörten und nun wieder aufgebauten Kathedralen. Diesen wiedergeborenen Wahrzeichen

erging es wie den fertig gebauten Kathedralen des 19. Jahrhunderts: Sie wurden binnen kurzem von der Bevölkerung angenommen.

Rekonstruktionen verlorener historischer Gebäude sind populär – außer bei vielen Architekten, Kunsthistorikern und Denkmalpflegern.

Diese sehen in Rekonstruktionen Attrappen, Symbole unzeitgemäßen, rückwärtsgewandten Denkens.

Robert Schediwy geht diesem mehr als 100jährigen Konflikt nach und versucht, zur Versachlichung dieses brisanten Themas beizutragen.

Bd. 1, 2011, 216 S., 24,90 €, br., ISBN-AT 978-3-643-50262-9

Dieter Klein; Martin Kupf; Robert Schediwy

Stadtbildverluste Wien

Ein Rückblick auf fünf Jahrzehnte

Bd. 1, 2005, 360 S., 19,90 €, br., ISBN 3-8258-7754-x

Stadtbildverluste

Thomas Mally; Robert Schediwy

Wiener Spurensuche

Verschwundene Orte erzählen

Wenn man aufmerksam durch Wien spaziert, stößt man immer wieder auf Spuren der Vergangenheit. Viele Wiener wissen noch,

woher Rotundenallee, Zahnradbahngasse oder Filmteichstraße ihre Namen haben, aber die Ursprünge der Tiergarten- und der

Vivariumstraße im Prater, der Hetzgasse, des Stuwerviertels oder der Thaliastraße sind nur mehr Spezialisten bekannt.

Bd. 2, 3. Aufl. 2007, 160 S., 7,90 €, br., ISBN-DE 978-3-8258-8633-2, ISBN-AT 978-3-7000-0693-0

Markus Landerer; Claus Süss; Robert Schediwy NEU

Wiener Wahrzeichen

Verschwunden, entstellt, bedroht

Wer kennt heute noch den Heiltumstuhl? Wer erinnert sich der Pracht des alten Wiener Nordbahnhofs oder der Rotunde? Sogar

Wahrzeichen können einer Stadt verloren gehen – aus guten und weniger guten Gründen. Dieses Buch erinnert an verschwundene

oder bedrohte Wiener Bauwerke. Es richtet sich an Touristen und Einheimische. Dabei geht es nicht um weinerliche Nostalgie;

allerdings auch nicht darum, unnötige Zerstörungen und Banalisierungen schön zu reden. Vom Primat der Investoren bis zum unsensiblen

„Draufsetzen“ von Dachausbauten: Hier wird das Thema Wiener Stadtbildverluste kritisch, aber sachlich, weiter geführt

und auch die Bedrohung des Wiener Weltkulturerbes zum Thema gemacht.

Bd. 3, 3. Aufl. 2011, 184 S., 9,90 €, br., ISBN-AT 978-3-643-50112-7


16 Architektur

Bob Martens; Herbert Peter NEU

The Destroyed Synagogues of Vienna

Virtual city walks

This book is devoted to the former Viennese synagogues that were destroyed and thus disappeared irretrievably from the face of the

city. With the help of CAD (computer-aided design) and rapid prototyping a working group based around the two authors was able

to virtually rebuild the destroyed synagogues. In this guide historical photographs and plans from the time these synagogues were

built are contrasted with the virtual reconstructions. Together with the accompanying texts they provide a complete image of the

individual houses of prayer. Of particular interest are the recreations of the urban fabric that place the destroyed synagogues in the

context of the present-day city.

vol. 4, 2012, 256 pp., 19,90 €, pb., ISBN-CH 978-3-643-90170-5

HABITAT – INTERNATIONAL

Schriften der Habitat Unit, Fakultät VI Planen – Bauen – Umwelt der Technischen Universität Berlin

hrsg. von Prof. Dr. Peter Herrle

Steffen Lehmann

Der Weg Brasiliens in die Moderne

Eine Bewertung und Einordnung der modernen Architektur Brasiliens vor Brasilia, 1930 – 1955

Bd. 1, 2004, 320 S., 29,90 €, br., ISBN 3-8258-6939-3

Paula Santos

Neue Instrumente der Stadtplanung in Brasilien

Das Ende der illegalen Stadt?

Habitat International ist die Publikationsreihe der Habitat Unit, einer Lehr- und Forschungseinheit an der Fakultät VII der Technischen

Universität Berlin. Die Reihe widmet sich soziokulturellen und entwicklungspolitischen Aspekten zeitgenössischer Urbanisierung

und Architektur. In lockerer Folge werden damit an der Habitat Unit entstandene Dissertationen und Forschungsergebnisse

vorgestellt. www.habitat-unit.de

Bd. 2, 2004, 296 S., 29,90 €, br., ISBN 3-8258-6972-5

Peter Herrle; Uwe-Jens Walter (Hrsg.)

Socially Inclusive Cities

Emerging Concepts and Practice. With contributions from Peter Herrle, Uwe-Jens Walther, Horst Matthäus, Reinhard

Goethert, Alicia Ziccardi and Arturo Mier y Terán, Christoph Stump, Debra Roberts, Monika El Shorbagi,

Neelima Risbud, Anne Power, Mary Corcoran White, Heidede Becker and Hans-Peter Löhr

Urban poverty and exclusion are growing worldwide - some suspect not in spite, but because of increasing wealth and globalisation.

And they concentrate in particular urban areas: The rich-poor-divide can be traced in the microcosm of cities of the north and south,

east and west.

In many countries, however, integrated strategies for social cities are under way to counteract these tendencies of social, economic

and spatial polarisation. Access to basic infrastructure, security of tenure, urban design and planning play a vital role in these

integrated area-based approaches. They are part and parcel of new forms of governance and urban management.

This book brings together such emerging experience and expertise from developing countries, North America and Europe. It looks

at social inclusion at work - how it is done. Experts from all over the globe provide first hand in-depth-knowledge about their

cases, their problems and prospects. They are part of the global effort to fight urban poverty and social exclusion in the context of

sustainable development.

vol. 3, 2005, 128 pp., 29,90 €, pb., ISBN 3-8258-6971-7

Meriem Chabou

Der informelle Straßenhandel in Algier

Transformation und Inbesitznahme des öffentlichen Raums

Bd. 5, 2005, 256 S., 24,90 €, br., ISBN 3-8258-8685-9

¸Senda Kara

Leitbilder und Handlungsgrundlagen des modernen Städtebaus in der Türkei

Von der osmanischen zur türkischen Stadt

Das Bild der türkischen Metropolen Istanbul und Ankara wird bestimmt durch eine augenfällige Regellosigkeit. Inmitten dieser

chaotischen und gesichtslosen Agglomerationen ist kaum noch Platz geblieben für Spuren der städtischen Geschichte. Nur

wenige Anhaltspunkte erlauben den Rückschluss auf die früheren Phasen der Stadtentwicklung. Eine Verbindung zwischen der

osmanischen Stadt und der modernen Stadt in der Türkei wird nur selten gezogen, und wenn, nicht als Kontinuität, sondern oft als

Ablösung. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist ein Versuch, diesen Übergang zu erforschen und als einen kontinuierlichen Prozess

zu verstehen. Der Wandel der osmanischen Stadt zur modernen türkischen Stadt, wie sie seit Beginn der Industrialisierung parallel

zur Entwicklung in Europa entstand, wird im Detail dargestellt und in Bezug zu den dramatischen Veränderungen des politischen

und gesellschaftlichen Systems der Türkei in den letzten 150 Jahren gesetzt.

Bd. 6, 2005, 184 S., 19,90 €, br., ISBN 3-8258-8675-1

Umut Duyar-Kienast

The Formation of Gecekondu Settlements in Turkey

The Case of Ankara

In Turkey, since the middle of the 1940s, gecekondu (squatter) settlements have emerged in an urban context characterised by

rapid rural-to-urban migration, inefficient administrative structures and intense land speculation. Today, some practices of the early

gecekondu are still in use, while its dwellers have introduced new strategies to avoid demolition, get access to infrastructure and

achieve legalisation. Recent gecekondu builders by-pass planning authorities by adopting tools of formal planning. At the same

time local authorities bend their own rules and tend to tolerate informalities.

vol. 7, 2005, 232 pp., 19,90 €, pb., ISBN 3-8258-8729-4


Markus Landerer; Claus Süss; Robert Schediwy NEU

Wiener Wahrzeichen

Stadtbildverluste, Bd. 3, 3. Aufl. 2011, 184 S., 9,90 €,br.,

ISBN-AT 978-3-643-50112-7

Margret Weber-Reich

Die Architektur der Villa Chigi alle Volte von

Baldassarre Peruzzi

Architektur, Bd. 6, 2009, 336 S., 34,90 €,br.,

ISBN 978-3-8258-1995-8

Heike Juliane Zech

Kaskaden in der deutschen Gartenkunst des

18. Jahrhunderts

Bd. 7, 2010, 472 S., 49,90 €, br., ISBN-CH 978-3-643-90045-6

Peter Herrle; Erik Wegerhoff (Eds.)

Architecture and Identity

Habitat – International, vol. 9, 2008, 504 pp., 39,90 €,pb.,

ISBN 978-3-8258-1088-7


18 Architektur

Fernando Jiménez Cavieres

Chilean Housing Policy

A Case of Social and Spatial Exclusion

The Habitat International Series presents dissertations, proceedings and research findings on a wide range of development-related

and socio-cultural aspects of contemporary urbanization and architecture. It is published by the Habitat Unit of Department VI at

Berlin University of Technology.

vol. 8, 2008, 192 pp., 19,90 €, pb., ISBN 978-3-8258-9874-8

Peter Herrle; Erik Wegerhoff (Eds.)

Architecture and Identity

This book brings together complex fields of knowledge and globally splintered discourses on a subject that is experienced not only

by scholars, but in the everyday lives of people around the world. There is a common complaint about the loss of identity which, to

a substantial degree, is being associated with the built environment in cities and specifically with their architecture.

’‘Architecture and Identity” takes a global, multidisciplinary look on how identities in contemporary architecture are constructed.

The general hypothesis underlying this book is that in a globalized world identity in architecture cannot be easily derived from

distinct indigenous patterns. The book presents forty contributions from various disciplines aiming to destroy the myth of an inheritable

or otherwise prefabricated identity.

Identity has the possibility as much as the need to be constructed by individuals, groups and societies. Looking at the latter disenthralls

us from the negative stance that is often taken up by those complaining about globalization and modernization as purely

negative trends.

Peter Herrle is professor for architecture and international urbanism at Berlin University of Technology (TU Berlin) and head of the

Habitat Unit.

Erik Wegerhoff was research assistant at the Habitat Unit and is currently pursuing his PhD in architecture.

http://www.habitat-unit.de

vol. 9, 2008, 504 pp., 39,90 €, pb., ISBN 978-3-8258-1088-7

Josefine Fokdal

Power and Space

Appropriation of Space in Social Housing in Copenhagen

Architects are creators of places. Spaces are produced by the social practice of the user within places. Thus, the user is brought

into the picture as a producer of space whereas architects are classified as producers of place. The book addresses the notion of

power relations within undefined spaces of transition through case study documentations and by analyzing individual and common

expressions in four social housing projects in greater Copenhagen. Understanding the struggle of power relations can help identify

an interest articulated by the user. The articulations are made by means of additions that are placed within the spaces of transition.

The conclusion that can be drawn is that power relations should be recognized by architects as a phenomenon of the dominating

aspect of architecture. Neglecting to consider this domination in the conception of residential housing projects has a large impact on

the user and his/her possibilities for practicing social interactions.

vol. 10, 2008, 112 pp., 19,90 €, pb., ISBN 978-3-8258-1390-1

Christoph Woiwode NEU

Urban Risk Communication in India

A Study on Risk Construction and Governance in Ahmedabad

vol. 11, Autumn 2012, ca. 344 pp., ca. 34,90 €, pb., ISBN 978-3-643-10254-2

Peter Herrle; Stephanus Schmitz (Eds.)

Constructing Identity in Contemporary Architecture

Case Studies from the South

The global spread of uniform modes of production and cultural values has been accompanied by a dissemination of stereotypes of

“modern” architecture styles almost everywhere around the globe. Paradoxically, the reverse process has also emerged: In some

countries, the elites feel the necessity to counterbalance the “loss of identity” and defend their own cultures against the “intruding”

forces of globalization. What started as a defensive notion has developed into a more progressive attempt to re-create what has

allegedly been lost. This trend is being strongly expressed in discourses about architecture in countries of the South.

Who are the actors feeling compelled to “construct” new identities? How are these new identities in architecture created in various

parts of the world? And, which are the ingredients borrowed from various historical and ethnic traditions and other sources? These

and other questions are discussed in five case studies from different parts of the world, written by renowned scholars from Brazil

(Ruth Verde Zein), Mexico (Susanne Dussel), Egypt (Khaled Asfour), India (Rahul Mehrotra) and Singapore (William Lim).

vol. 12, 2009, 312 pp., 29,90 €, pb., ISBN 978-3-643-10276-8

Astrid Ley

Housing as Governance

Interfaces between Local Government and Civil Society Organisations in Cape Town, South Africa

The author explores the dynamic roles and linkages of public sector institutions and civil society actors in housing provision for the

urban poor in South Africa. Based on actor-centred and network theories, two cases of civil society alliances are analysed.

This book reveals that existing civil society structures are hybrids that can oscillate between networks and organisations. Moreover,

they establish informal governance spaces with state actors outside the institutional channels provided by government.

The emergence of oscillating structures and the informalisation of horizontal governance represent new challenges for local

decision-making processes. Co-operation and action-oriented approaches in housing seemingly need to be based on a more detailed

understanding of the complex interfaces, which go far beyond the conventional ideal of partnerships and participation between

sectors.

vol. 14, 2010, 400 pp., 39,90 €, pb., ISBN 978-3-643-10330-7


Architektur 19

Walter Alejandro Imilan NEU

Warriache – Urban Indigenous

Mapuche Migration and Ethnicity in Santiago de Chile

The Habitat International Series presents dissertations, proceedings and research findings on a wide range of development-related

and sociocultural aspects of contemporary urbanization and architecture. It is published by the Habitat Unit of Department VI at

Technische Universität Berlin. www.habitat-unit.de

vol. 15, Autumn 2012, ca. 280 pp., ca. 24,90 €, pb., ISBN 978-3-643-10475-5

Paola Alfaro d’Alençon; Walter Alejandro Imilan; Lina María Sánchez (Hrsg.)

Lateinamerikanische Städte im Wandel

Zwischen lokaler Stadtgesellschaft und globalem Einfluss

Zunehmende Migration, Liberalisierung der Märkte, Rückzug des Staates und Globalisierungsprozesse haben in den letzten Jahrzehnten

die Städte Lateinamerikas grundlegend verändert. Parallel zu den allgemeinen Entwicklungen entstanden auch vielschichtige

Lokalrealitäten mit neuen stadträumlichen und sozial-politischen Strukturen, welche die alten Erklärungsmuster für Urbanisierungsprozesse

in Frage stellen. Die Publikation berichtet über aktuelle Entwicklungen und trägt zum Diskurs über lateinamerikanische

Städte in der deutschsprachigen Forschung bei.

www.habitat-unit.de

Bd. 16, 2011, 248 S., 29,90 €, br., ISBN 978-3-643-11084-8

Bettina Bauerfeind; Josefine Fokdal (Eds.) NEU

Bridging Urbanities

Reflections on Urban Design in Shanghai and Berlin

Urban Design, as it is taught and practiced today, is much more than ”just” designing cities. It is about understanding processes and

mechanism influencing the city and its inhabitants.

This publication offers an oversight of a wide variety of topics that are relevant when discussing Urban Design in Berlin and Shanghai;

topics reflecting what has taken place and what has been produced within the last five years of the Dual Urban Design Master

Program between the two metropolis of Shanghai and Berlin. It offers a unique mixture of articles produced by high ranked professionals

and academics as well as by new-comers within the field.

www.habitat-unit.de

vol. 17, 2011, 160 pp., 24,90 €, pb., ISBN-CH 978-3-643-90131-6

Architektur

Ingeborg Scholz

Erzbischof Balduin von Luxemburg (1307 – 1354) als Bauherr von Landesburgen im Erzstift

Trier

Bd. 2, 2004, 304 S., 24,90 €, br., ISBN 3-8258-7350-1

Holger Klein-Wiele

Kinoarchitektur der fünfziger Jahre im Ruhrgebiet

Mit über 400 Filmtheatern war das von Industrie und Arbeiterschaft geprägte Ruhrgebiet Ende der fünfziger Jahre eine überaus

kinoreiche Region. Das Buch dokumentiert unter Heranziehung neu erschlossenen Quellenmaterials umfassend den damaligen

Kinobaubestand. Technische und baukünstlerische Innovationen wandelten den Kinosaal zum modernen „Illusionsraum“. Die

wenigen noch erhaltenen Bauten sind heute nicht nur wichtige Stätten aktueller Filmkultur, sondern auch beredte Denkmale einer

ehemals reichen und vielfältigen Kinolandschaft.

Bd. 3, 2006, 520 S., 49,90 €, br., ISBN 3-8258-9513-0

Oliver Schürer; Helmut Goller (Hrsg.)

Berufsfeld Architektur 1.0

Bestandsaufnahme und Zeitdiagnose

The book focuses on and tracks the relationship and the quality of discourse that evolve between interviewer and interviewee within

a series of interview situations. It presents theoretical arguments and empirical findings based on twenty-five face-to-face conversations

with a freshwater fish wholesaler in the northeastern Peruvian rainforest town of Iquitos. Supplemented by the interview

transcripts in Spanish, it is a valuable methodological source for sociologists, anthropologists, linguists, economists and historians

who are interested in interdisciplinary qualitative research.

Bd. 4, 2008, 96 S., 14,90 €, br., ISBN-DE 978-3-8258-1100-6, ISBN-AT 978-3-7000-0794-4

Dietmar Sutter

Neue Wirtlichkeit

oder der parasitäre Mensch und dessen Auswirkung auf Raumstrukturen

Wie ist die Beziehung vom Mensch zu seiner gebauten Umwelt zu verstehen? Der Mensch muss in seiner gebauten Umwelt seinen

Wirt erkennen, in dem er Parasit ist. In dieser Beziehung spielt vor allem der Begriff Identität eine wichtige Rolle. Daher muss der

Frage nachgegangen werden, wie gebauter Raum diese Rolle des Wirtes ausfüllen kann, bzw. wie Identität mit und in gebautem

Raum gestiftet und gefördert werden kann. Hierzu werden mögliche Kriterien gesucht und definiert, an denen sich Bauherren und

Architekten orientieren können.

Bd. 5, 2009, 224 S., 19,90 €, br., ISBN-DE 978-3-8258-1873-9, ISBN-AT 978-3-7000-0921-4

Margret Weber-Reich

Die Architektur der Villa Chigi alle Volte von Baldassarre Peruzzi

Zur Darstellung des Systems der Ordnung

Baldassarre Peruzzi nimmt mit seinem baukünstlerischen Werk eine Sonderstellung innerhalb der Renaissance ein. Die immer wiederkehrenden

räumlichen Dissonanzen sind stilistische Merkmale seines Schaffens. Um sich seinem ausgeprägten Individualstil zu

nähern und die Handschrift seiner Künstlerpersönlichkeit herauszuarbeiten, wird die Villa Chigi Alle Volte bei Siena in ihrer konkreten

Erscheinung untersucht. Sowohl die Einzelarchitekturen als auch die Gesamtanlage der Villa werden von der entwurflichen

Vorgehensweise her erklärt.

Bd. 6, 2009, 336 S., 34,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1995-8


20 Architektur

Heike Juliane Zech

Kaskaden in der deutschen Gartenkunst des 18. Jahrhunderts

Vom architektonischen Brunnen zum naturimitierenden Wasserfall

Kaskaden gehören zu den aufwendigsten Wasserkünsten des 18. Jahrhunderts. Sie wurden, oft von bedeutenden Künstlern entworfen,

für zahlreiche fürstliche Gärten geplant und errichtet. Erstmalig erfahren diese Meisterwerke zwischen den Gattungen hier eine

eingehende kunsthistorische Würdigung, welche die Entwicklung des Typus Kaskade im deutschen Kulturraum vom architektonischen

Brunnen zum Wasserfall verfolgt. Auch die technischen Schwierigkeiten, welche die Realisierung von so manchem Projekt

verhinderten, sowie die Bedeutung der Kaskaden im Kontext fürstlicher Repräsentation werden aufgezeigt.

Bd. 7, 2010, 472 S., 49,90 €, br., ISBN-CH 978-3-643-90045-6

Elettra Griesi

Bdoul vertikal

Die Höhle versus das Mehrgeschoss-Haus: Architektur, Identität, räumliche Neuorganisation eines Beduinenstammes

Forschungsschwerpunkt ist die Untersuchung einer Beduinengruppe (die Bdoul), die jahrhundertelang in den Höhlen von Petra

(Jordanien) lebte und in den 80er Jahren von der Regierung in das Dorf Umm Sayhun zwangsumgesiedelt wurde. Ihr Lebensstil,

ihre Traditionen und die räumliche Organisation in den Höhlen sowie die Untersuchung ihrer Anpassung an die Betonhäuser,

die von der Regierung als Ersatz für den Heimatverlust gebaut wurden, sind Schwerpunkte der Untersuchung. Die Forschung

ergab unterschiedliche Nutzungen der Wohnhäuser sowie unterschiedliche Grundrissaufteilungen und -organisationen, die in der

vorliegenden Arbeit präsentiert werden sollen.

Bd. 9, 2011, 248 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-643-10279-9

Sandra Lippert-Vieira NEU

Dissoziative Architektur – von Teufelskrallen und Scheinriesen

Weitere Wege zum Verständnis Expressionistischer Architektur

Warum trägt eine Arbeit über expressionistische Architektur wohl diesen Namen? Oder anders gefragt: Warum beschäftigt man

sich heute mit einem Begriff samt der dazugehörigen Epoche, über den schon viel geschrieben, und deren Ende schon öfters verkündet

wurde? Vielleicht, und das ist die These dieser Arbeit, hat auch in der Architektur der Expressionismus mit Dissoziation

zu tun. Im offenen Denk- und Schaffenssystem des Expressionismus stehen immerfort widerstreitende oder gegensätzliche Elemente

im Wechselspiel, wobei mit jener Kontradiskursivität ein ungemein starkes Moment auftritt, dass im aktuellen Diskurs um

Baukultur nicht unbeachtet bleiben sollte. Diese Arbeit will auf jenes Moment hinweisen und neue Wege zur Betrachtung expressionistischer

Architektur öffnen.

Bd. 10, 2012, 216 S., 29,90 €, br., ISBN 978-3-643-11603-1

***

Stephan Lütke Glanemann

Der Osnabrücker Dom – Die Bau- und Restaurierungsgeschichte seit 1748

Die Geschichte der Restaurierung von mittelalterlicher Architektur und deren Ausstattung beginnt nicht in diesem Jahrhundert

und vor allem nicht mit den Wiederherstellungsarbeiten infolge von Kriegszerstörungen. Manche der Wiederherstellungen, die

in Anspruch nahmen, den ursprünglichen Zustand eines historischen Baukörpers zu rekonstruieren, glichen eher einer gewollten

Eliminierung von historischen Zuständen. Dieses wird beispielhaft an der Geschichte des Osnabrücker Domes seit der Mitte des 18.

Jahrhunderts nachgewiesen.

Oktogon. Studien zu Architektur und Städtebau, Bd. 16, 1996, 320 S., 50,90 €, gb., ISBN 3-8258-3067-5

Ulrike Faber-Hermann

Bürgerlicher Wohnbau des 19. und frühen 20. Jahrhunderts in Minden

Die städtebauliche Entwicklung Mindens war bis weit ins 19. Jahrhundert bestimmt von ihrer Situation als preußischer Garnison

und Festungsstadt. Erst mit Aufhebung des Festungsstatus konnte sie sich über ihren mittelalterlichen Zuschnitt ausdehnen. Die

danach einsetzende Bautätigkeit veränderte das Stadtbild tiefgreifend. Neue Stadtgebiete entstanden außerhalb der ehemaligen

Festungswerke, die in städtische Grünanlagen umgewandelt wurden. Um- und Neubauten wandelten die Bausubstanz in der Kernstadt.

Noch heute prägt der Wohnbau des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zahlreiche Straßen Mindens.

Ein umfangreich erhaltener Baubestand und eine sehr gute Quellenlage ermöglichen es, Wohnbauarchitektur aus der Zeit des ausgehenden

19. Jahrhunderts bis etwa zum ersten Weltkrieg darzustellen. Beispielhaft können Veränderungen der Raumprogramme

und Wandel der Stilformen vom Spätklassizismus bis hin zum Heimatstil beispielhaft anschaulich gemacht werden.

Oktogon. Studien zu Architektur und Städtebau, Bd. 18, 2000, 336 S., 30,90 €, br., ISBN 3-8258-4369-6

Reinhold Zemke

Die Moschee als Aufgabe der Stadtplanung

Städtebauliche, baurechtliche und soziale Aspekte zur Integration des islamischen Gotteshauses in die Stadt und

ihre Gesellschaft. Ein Handlungsleitfaden für Planer, Architekten und Bauherren

Dieser Handlungsleitfaden arbeitet die Integration einer Moschee in die Entwicklungsplanung einer Gemeinde bzw. eines Stadtteils

als gesellschaftliche Planungsaufgabe auf einer empirischen Basis auf.

Wie groß ist das städtebauliche und nutzungsstrukturelle Spektrum von Moscheen in Deutschland heute? Welche Rolle spielen

Moscheen in der Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte, und – welche gesellschaftlichen Fragestellungen verbinden sich mit

Moscheen insbesondere im Hinblick auf die Themenfelder Migration bzw. Integration und Stadtentwicklung?

Die Antworten auf diese Forschungsfragen münden in einen kompakten Leitfaden, der eine Orientierungshilfe für Planer, Architekten

und Bauherren sein soll.

Stadt- und Raumplanung/Urban and Spatial Planning, Bd. 3, 2007, 280 S., 34,90 €, br., ISBN 978-3-8258-0885-3

Alexandru Calcatinge

Visions of the Real

An architect’s approach on cultural landscape studies

The cultural landscape is what lies around us and has to be understood and learned to deal with. The best way to do this is to start

from the beginning in order to understand the contemporary iterations of the concept. We will not reinvent the concept, but we will

try to create a new way to see it. The operative concept of cultural landscape is part of a reality that is seen and visioned differently

by each individual. This means that the concept has an almost infinite number of meanings. Thus this book presents some of the

visions of the surrounding reality through the eyes of an architect.

Stadt- und Raumplanung/Urban and Spatial Planning, vol. 8, 2011, 152 pp., 19,90 €, pb., ISBN-CH 978-3-643-90064-7


KUNST UND GESELLSCHAFT

Studien zur visuellen Politik

hrsg. von Prof. Dr. Wilhelm Hofmann (TU München)

Wilhelm Hofmann; Hans-Otto Mühleisen (Hrsg.)

Kunst und Macht

Politik und Herrschaft im Medium der bildenden Kunst

Kunst und Macht gehen immer wieder neue Verbindungen ein. Die politisch Mächtigen bedienen sich der Kunst zur Selbstdarstellung

und Sympathiewerbung. Die Kunst fällt dem bisweilen anheim, bisweilen wird sie Teil der Aufklärung und des Widerstands

gegen den Missbrauch der Macht. Beziehungen von Kunst und Macht sind Forschungsgegenstand unterschiedlicher Disziplinen mit

je eigenem Interesse und methodologischem Zugriff.

Bd. 2, 2005, 376 S., 17,90 €, br., ISBN 3-8258-8472-4

Schnittstellen

Wissenschaft und Kunst im Dialog

Eine Schriftenreihe der Arbeitsgemeinschaft „Wissenschaft und Kunst“ der österreichischen

Forschungsgemeinschaft hrsg. von Otto Neumaier

Otto Neumaier (Hrsg.)

Was aus Fehlern zu lernen ist in Alltag, Wissenschaft und Kunst

Fehler spielen in Wissenschaft und Kunst gleichermaßen eine Rolle. Zwar scheint es zunächst, dass nur in den Wissenschaften

„wirkliche“ Fehler auftreten, da dort viel eher Regeln vorgegeben sind als in den Künsten, in denen die Abweichung von Regeln

selbst zur Regel geworden ist, welche die Kunstschaffenden anregt, Neues zu (er)finden. Indes treten in den Künsten genauso

„echte“ Fehler auf wie in den Wissenschaften; in diesen erweisen sich andererseits Abweichungen von Regeln ebenfalls oft als

Ursprung des Neuen. Fehler zu machen, ist also insofern wertvoll, als es die Möglichkeit bietet, daraus zu lernen.

Bd. 1, 2010, 240 S., 24,90 €, br., ISBN-AT 978-3-643-50242-1

Literatur – Theater – Medien

hrsg. von Univ.-Prof. Dr. Ralph Poole (Salzburg) und Prof. Dr. Ilka Saal (Erfurt)

Donata Kaman

Theater der Maler in Deutschland und Polen

Ausgehend von den theoretischen Vordenkern: E. G. Craig, R. Wagner, A. Appia untersucht diese Studie eigenwillige Theaterarbeit

von Malern, die ihren Visionen ein Bild verleihen. O. Kokoschka, W. Kandinsky, O. Schlemmer und ihnen gegenüber die

Nachkriegsgeneration der polnischen Maler: T. Kantor, J. Szajna und A. Woron setzten ihrer jeweiligen Zeitgeisterfahrung ein optisches

Zeichen im Theater. Alles in allem kommt die untheatralische Theatralität der Kunst mit dem 20. Jahrhundert auf einen

überraschenden Weg, der doch schon in der Kulturgeschichte seit M. Grünewald und H. Bosch als Bilderszenario seelischer und

gesellschaftlicher Katastrophen vorgeahnt war.

Bd. 2, 2001, 328 S., 25,90 €, br., ISBN 3-8258-4747-3


ÄSTHETIK

Transkulturelle Forschungen an den Österreich-Bibliotheken im Ausland

Herausgebergremium:

Univ. Prof. Mag. DDr. Matthias Karmasin (Universität Klagenfurt), DDr. Gabriele Melischek, M.A.

(Österreichische Akademie der Wissenschaften), Univ.Prof.Dr. Norbert Bachleitner (Universität

Wien), Univ.-Prof. Dr. Konstanze Fliedl (Universität Wien), Univ.-Prof. Dr. Peter Wiesinger

(Universität Wien, Österreichische Akademie der Wissenschaften), Univ.-Prof. Dr. Ernst Bruckmüller

(Universität Wien, Österreichische Akademie der Wissenschaften), Univ.-Prof. Dr. Harald Heppner

(Universität Graz), Univ.-Prof. Dr. Moritz Csaky (Österr. Akademie der Wissenschaften), Univ.-Prof.

Dr. Hubert Christian Ehalt (Universität Wien) Univ.-Doz. DDr. Madalina Diaconu (Universität Wien),

Univ.-Prof. Dr. Peter Kampits (Universität Wien)

Mădălina Diaconu; Miloš Ševčík (Eds.) NEU

Aesthetics Revisited

Tradition and Perspectives in Austria and the Czech Republic

The volume represents a selection of the articles which were presented at a colloquium on new research topics in aesthetics at the

Austrian Library in Pilsen in September 2010. Their authors, Czech and Austrian scholars, address various topics, ranging from the

institutional history of aesthetics to the relationship between philosophical aesthetics and psychology, and from the philosophy of

literature to the aesthetics of fine arts, dramatic arts, and architecture.

vol. 3, 2011, 144 pp., 19,90 €, pb., ISBN-CH 978-3-643-90123-1

Ästhetik und Kulturphilosophie

hrsg. von Thomas Friedrich und Gerhard Schweppenhäuser

Thomas Friedrich; Jörg H. Gleiter (Hrsg.) NEU

Einfühlung und phänomenologische Reduktion

Grundlagentexte zu Architektur, Design und Kunst

Unter dem Einfluss der experimentellen Psychologie und der Neurophysiologie vollzog sich in der zweiten Hälfte des

19. Jahrhunderts in der Ästhetik und Architektur eine weit über ihre eigentlichen Felder hinaus wirkende Wende. Mit der Idee

der „Einfühlung“ rückte die Frage unserer sinnenhaften Wahrnehmung zwischen Objekt- und Selbstvorstellung ins Zentrum der

Ästhetik. Die Einfühlungsästhetik war geprägt von der Abwendung von Repräsentation und Formsymbolik und der Hinwendung

auf die leiblich-körperliche Präsenz im Raumkontinuum. Mit dem zugrundeliegenden Psychologismus und der Vorstellung einer

getrennten Innen- und Außenwelt blieb jedoch vage und unvollendet, was erst mit Edmund Husserls Transzendentalphänomenologie

und der Methode der „phänomenologischen Reduktion“ seine konzeptuelle Präzisierung erhielt. Die Einfühlungsästhetik wird

so als eine Vorstufe zur Phänomenologie sichtbar, als eine Phänomenologie avant la lettre.

Bd. 5, 2007, 344 S., 29,90 €, br., ISBN 978-3-8258-9366-8

Austria: Forschung und Wissenschaft – Philosophie

Gorazd Kocijančič; Vid Snoj; Jožef Muhovič

Über das Geistige in der Kunst – zum zweiten Mal

Kandinsky verfasste vor fast einhundert Jahren die Schrift Über das Geistige in der Kunst, die von den Autoren des vorliegenden

Buches als Anregung und Ausgangspunkt genommen wurde, um sich aus der heutigen Perspektive, zum zweiten Mal, mit der

Reflexion über die geistigen Grundlagen der Kunst auseinanderzusetzen. Die Kunst kann nur ein Ausharren in einem Feld sein, das

ursprünglich durch die Erfahrung des Absoluten erschlossen wurde. Sie ging durch die Hölle der Freiheit, kann aber allein durch

einen Kult, der die Freiheit lieb gewonnen hat, vollendet werden.

Bd. 12, 2010, 104 S., 19,90 €, br., ISBN-AT 978-3-643-50208-7

International Studies in Hermeneutics and Phenomenology

edited by Prof. Dr. Dr. Andrzej Wierciński (Universität Freiburg)

Jennifer Dyer NEU

Serial Images: The Modern Art of Iteration

This book argues that in the works of Degas, Mondrian, Bacon, Schiele and Warhol, serial iteration articulates a process of free,

constructive becoming which they interpret in different ways. Not only does the serially iterative structure of the images show

that activity and novelty are primary concerns, but it involves the viewer in the activity presented in the images. For these reasons,

serial iteration is fundamentally connected both to modernist aspects of the work and to other concerns such as the structure of

subjectivity and the movement of history. Serially iterative structure opens up the meaning of these five artists images by relating

them to concerns in contemporary art and thought.

vol. 4, 2011, 160 pp., 19,90 €, pb., ISBN-CH 978-3-643-90077-7


Kathrin Langenohl

“Repeat when necessary”

Beiträge zur Afrikanischen Kunst, Bd. 2, 2003, 248 S., 20,90 €,

br., ISBN 3-8258-5802-2

Yacouba Konaté

Croquis de frontières, profils de passeurs

Carl Schlettwein Lectures, Bd. 4, 2009, 48 S., 9,90 €,br.,

ISBN 978-3-643-80003-9

Igor Eberhard; Julia Gohm; Margit Wolfsberger (Hrsg.)

Kathedrale der Kulturen

Novara – Beiträge zur Pazifik-Forschung, Bd. 5, 2008,

200 S., 19,90 €, br., ISBN-DE 978-3-8258-1849-4,

ISBN-AT 978-3-7000-0916-0

Naima Salam

Marokkanische und europäische Kunsttraditionen

als Inspirationsquelle für die marokkanische

Malerei der Gegenwart

Schriftenreihe der Stipendiatinnen und Stipendiaten der

Friedrich-Ebert-Stiftung, Bd. 23, 2004, 328 S., 24,90 €,br.,

ISBN 3-8258-7361-7


AUSSEREUROPÄISCHE KUNST

Beiträge zur Afrikanischen Kunst

Kathrin Langenohl

“Repeat when necessary”

Zum Verhältnis von Tradition und Moderne im malerischen Werk Tshelantendes (Djilatendo), Belgisch-Kongo

Mit den Aquarellen Tshelantendes (Djilatendo), die in den 30er-Jahren in der Kolonie Belgisch Kongo entstanden, ist eine Maltradition

belegt, die ihren Ausgang in den örtlichen Wandmalereien nahm und – durch die Initiative eines belgischen Kolonialbeamten

auf Papier übertragen – Brüssel erreichte. Die Malereien, in denen der Kolonialalltag verbunden mit den eigenen Ornamenttraditionen

dargestellt ist, zeugen von dem Entschluss des Künstlers, sich von der Diskussion über die kolonialen Veränderungen nicht

ausschließen zu lassen Auf transportable Papierformate gebannt, wechseln die gemalten Alltagsszenen Ort und kulturellen Kontext

und eröffnen den europäischen Betrachter/innen den Blick sowohl auf die 30er Jahre in der zentralafrikanischen Kolonie als

auch – rückblickend – auf die Rezeptionsgeschichte afrikanischer Malerei in Europa.

Bd. 2, 2003, 248 S., 20,90 €, br., ISBN 3-8258-5802-2

***

Igor Eberhard; Julia Gohm; Margit Wolfsberger (Hrsg.)

Kathedrale der Kulturen

Repräsentation von Ozeanien in Kunst und Museum

Kulturanthropologischen Museen kommt eine besondere Aufgabe zu: Bilder von anderen Kulturen zu zeigen, Wissen zu schaffen,

zur Diskussion zu stellen, Klischees zu zerstreuen und authentischere Bilder zu erschaffen. Spannend ist dabei der, vereinzelt

bereits realisierte, Austausch mit den dargestellten Kulturen, wenn die Repräsentierten mitgestalten. Vor allem die Großregion

Ozeanien ist noch immer in den Köpfen vieler Menschen als das Realität gewordene Klischee von „Südsee“ fernab von jeder

Realität verankert. Dem will dieses Buch Abhilfe schaffen. Und es will Brücke sein zwischen Museum und Kunstbetrieb, zwischen

den Menschen in Ozeanien und uns als (Museums)Publikum.

Beiträge von Igor Eberhard Thomas Fillitz Christian Kaufmann Gerda Kroeber-Wolf Erika Neuber Eva Ch. Raabe Marion Struck-

Garbe Gabriele Weichart

Novara – Beiträge zur Pazifik-Forschung, Bd. 5, 2008, 200 S., 19,90 €, br., ISBN-DE 978-3-8258-1849-4,

ISBN-AT 978-3-7000-0916-0

Naima Salam

Marokkanische und europäische Kunsttraditionen als Inspirationsquelle für die marokkanische

Malerei der Gegenwart

Dieses Buch zeigt, welche Rolle Kunsttraditionen des Maghreb bei der Weiterentwicklung künstlerischer Konzepte europäischer

Künstler gespielt haben. Dabei werden zunächst künstlerische Bild- und Formsprachen der marokkanischen und europäischen

Kunsttraditionen vorgestellt.

Ferner wird verdeutlicht, dass gerade jene europäischen Künstler, die sich zuvor von den Kunsttraditionen des Maghreb inspirieren

ließen, diejenigen waren, in deren Form- und Bildsprache jüngere marokkanische Künstler Inspiration für die Entwicklung ihrer

künstlerischen Konzepte suchten. Diese gegenseitige Bezogenheit und Beeinflussung steht hier im Vordergrund.

Das vorliegende Buch schließt eine Lücke, in dem es einen umfassenden Überblick über das Erbe der marokkanischen Kultur mit

ihrer Form- und Bildsprache, mit der Kunst des Islams, der Bild- und Zeichensprache der arabischen Schrift, und den Zeichen der

Berber gibt.

Schriftenreihe der Stipendiatinnen und Stipendiaten der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bd. 23, 2004, 328 S., 24,90 €,br.,

ISBN 3-8258-7361-7

Yacouba Konaté

Croquis de frontières, profils de passeurs

L’art contemporain africain en perspective

Dans le répertoire des œuvres de Willie Bester se trouve une sculpture qui vous coupe le souffle. Elle s’intitule Who let the dogs

out? L’œuvre figure deux clandestins mozambicains arrêtés par la police sud-africaine et jetés en pâture aux chiens policiers.

Le traitement que l’artiste applique à cet incident l’arrache de la rubrique des faits divers et donne à réfléchir sur le sort que chaque

pays fait aux immigrés et clandestins, à l’intérieur des frontières, loin des caméras indiscrètes.

Carl Schlettwein Lectures, Bd. 4, 2009, 48 S., 9,90 €, br., ISBN 978-3-643-80003-9


DESIGN

I. K. U. D.

Schriftenreihe für Kunst und Designwissenschaft

hrsg. von Prof. Dr. Peter Ulrich Hein (Universität Duisburg-Essen)

Band 4/2011 NEU

Jeder kennt „Oberflächen“, jeder sieht sie ständig und kommt dauernd damit in Berührung, jeder Körper besteht zu einem Großteil

aus ihnen (Haut). Oberflächen haben unterschiedliche Eigenschaften (flach, glatt/gekerbt, warm/kalt, nass/trocken, etc.) und

Funktionen von A wie Abschotten über M wie Maske und Membran bis S wie Spiegel. Dabei wird einerseits die jeweilige „Oberfläche“

von den drei Komplexen Materialität – Medialität – Metaphorik geprägt, die darin je un-terschiedlich stark präsent sind

und sich dabei auf vielfältige Weise zueinanderverhalten, andererseits unterliegen auch die Begriffe einem historischen Wandel.

Charakteristisch für das dualistische Denken in der christlich-abendländischen Kultur ist, dass die eigentliche Bedeutung jenseits

der Oberfläche, „dahinter“ oder „darunter“, in der „Tiefe“ liegend, vermutet wird. Seit der zweiten Hälfte des 20./, Jahrhunderts

wird eine andere Perspektive eingenommen, die statt an der Tiefe des Raums und der der Geschichte dezidiert an der (Ober-)Fläche

interessiert ist. Dieser Blick zeichnet sich durch ein „darauf“ aus.

Bd. 4, Herbst 2012, ca. 152 S., ca. 29,90 €, br., ISBN 978-3-643-99879-8

Kölner Internationale Schriften zum Design

hrsg. von der Köln International School of Design durch Uta Brandes, Michael Erlhoff, Michael Gais,

Philipp Heidkamp, Marc Pfaff

Tom Bieling

Gender Puppets

Geschlechterinszenierung anhand der nonverbalen Kommunikation von Schaufensterpuppen

Bd. 1, 2008, 144 S., 14,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1245-4

Marc Pfaff

Junger Kitsch

Bd. 2, 2008, 136 S., 14,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1246-1

Melanie Torney

Innovation durch Subversion

Bd. 3, 2008, 120 S., 14,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1247-8

Jan-Carl Kubik

DieEvolutionderForm

Bd. 4, 2008, 120 S., 14,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1248-5

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Georg Nees NEU

Design – Menschenwerk

Sichten auf ein vielseitiges Phänomen

Einer der zentralen Begriffe der Ästhetik von Georg Nees lautet constraint. Er bezeichnet nicht-aleatorische Prozesse in der Lebenswelt,

die nicht kulturell, sondern physikalisch oder biochemisch bestimmt sind. Wir haben es bei Georg Nees mit einer Phänomenologie

der Lebenswelt zu tun, die stärker als die bisher geläufigen Ansätze auf naturwissenschaftlichen Annahmen fußt. Kern der

einzelnen Kapitel dieses Buches sind von Georg Nees geschaffene mehrfarbige Computerbilder.

Ästhetik und Kulturphilosophie, Bd. 10, Herbst 2012, ca. 144 S., ca. 34,90 €, br., ISBN 978-3-643-11368-9

Torsten Wunsch NEU

Schriftwelten zwischen Konstruktion und Ästhetik

Zur Dialektik der typografischen Form in ihrem räumlichen Kontext

Der Autor nähert sich der philosophischen Dimension von Schrift und Typografie als einem Bereich, der zwischen der Sprache und

dem Bild liegt und hier ein Vermittelndes darstellt. Er entfaltet hierbei eine Kritik der Schrift und geht auf die Möglichkeiten von

Druckschrift und Layout als (aufgeklärte) Kunstformen ein.

Dieser Band behandelt Themen aus folgenden Gebieten: Schrift, Satz, Typografie und Layout, Kunst- und Bildwissenschaften,

Geschichte, Philosophie und Ästhetik, Kulturtheorie und Soziologie.

Ästhetik und Kulturphilosophie, Bd. 11, 2012, 320 S., 29,90 €, br., ISBN 978-3-643-11529-4


KUNST UND RELIGION

Ästhetik – Theologie – Liturgik

hrsg. von Prof. Dr. Dr. h. c. Horst Schwebel (Marburg) und Prof. Dr. Albert Gerhards (Bonn)

Jerónimo José Granados

Bild und Kunst im Prozeß der Christianisierung Lateinamerikas

Der vorliegende Band stellt die Frage nach der Engelsvorstellung in der Kunst und im Glauben der einheimischen Bevölkerung in

der zentralen Andenregion Lateinamerikas. Neben den Engeln ist ein weiterer Untersuchungsgegenstand das Fronleichnamsfest.

Anhand beider Sujets wird dem Verhältnis von Kunst, Glauben, Mission und Widerstand nachgegangen. Obwohl die einheimische

Frömmigkeit und die künstlerische Tradition durch die Eroberung unterbrochen wurden, kann man auch nach 500 Jahren viele

präkolumbische Spuren in Kunst und Volksglauben finden. Mit Hilfe von Panofskys Kunsttheorie und Greimas’ Semiotik wird das

Fortdauern einheimischer religiöser Tradition in Kunst und Wort aufgedeckt.

Bd. 14, 2003, 200 S., 20,90 €, br., ISBN 3-8258-5102-8

Gernot Wisser

Freiheit zur Genese

Neuer Blick auf mögliche Beziehungen zwischen den Welten der Kunst und der Religion

Ist eine Begegnung von künstlerischer und religiöser, postmoderner und theologischer Wahrnehmung zur Förderung eines realitätsnahen

und freien Umgangs mit der Tradition und der heutigen Wirklichkeit möglich?

Aus dem Denken von Lyotard, Derrida und Virilio läßt sich ein postmoderner Wahrnehmungs- und Gestaltungsstil entwickeln, von

dem her die Religion neu gelesen und für heute bewahrheitet werden kann. Das wird zu einem fundamentaltheologisch erhellenden

Angang mit dem Motiv, den Ursprung der Glaubenssicht zu zeigen.

Bd. 15, 2000, 288 S., 20,90 €, br., ISBN 3-8258-5016-1

Beate Gilles

Durch das Auge der Kamera

Eine liturgie-theologische Untersuchung zur Übertragung von Gottesdiensten im Fernsehen

Durch das Auge der Kamera verändert sich der Gottesdienst. Die Kamera leitet den Blick des Zuschauers und ihre Anwesenheit

verändert auch die gottesdienstliche Feier der Gemeinde. Mit durchschnittlich ca. 700.000 Menschen, die am Sonntag von den

regelmäßigen katholischen Gottesdiensten im Fernsehen erreicht werden, ist ihre Reichweite beachtlich. Die vorliegende Arbeit

fragt zum einen nach der theologischen Grundlegung der Übertragungen. Zum anderen untersucht sie, wie die gottesdienstliche

Gestaltung und die Regie dabei mitwirken, dass die Übertragungen auch für die Zuschauer am Bildschirm zu gottesdienstlichen

Feiern werden können.

Die Geschichte der Gottesdienstübertragungen im Femsehen ist die Geschichte der Diskussion um die Zulässigkeit dieses Sendeformats.

Dabei wird das Übertragungskonzept, das aus der bisherigen Praxis erhoben wird, durch die vorliegende Arbeit maßgeblich

weiterentwickelt. Ein neues Konzept der Gottesdienstübertragungen wird durch die interdisziplinäre Anlage sowohl auf

medienwissenschaftlicher als auch liturgietheologischer Basis erarbeitet. Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass die Gottesdienstübertragung

sowohl eine eigenständige Gottesdienstform als auch ein eigenständiges Programmformat darstellt. Durch die Analyse

der Übertragungspraxis, des Zuschauerprofils und vor allem durch die detaillierte Untersuchung von über 50 Gottesdienstübertragungen

wird diese konzeptionelle Grundlegung an der Praxis überprüft und fortgeschrieben.

Bd. 16, 2001, 368 S., 25,90 €, br., ISBN 3-8258-5150-8

Zentrum für Medien Kunst Kultur im Amt für Gemeindedienst der Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers; Kunstdienst

der Evangelischen Kirche Berlin (Hrsg.)

Kirchenräume – Kunsträume

Hintergründe, Erfahrungsberichte, Praxisanleitungen für den Umgang mit zeitgenössischer Kunst in Kirchen. Ein

Handbuch

Nach langer Entfremdung zwischen den „Schwestern“ Religion und Kunst (D. F. E. Schleiermacher) gibt es heute neue Begegnungen.

Aufregend sind sie dann, wenn die Freiheit der Partner wechselseitig gewährt und gewahrt wird. Seit wenigen Jahrzehnten

wächst ein Netzwerk der Kunstdienste, Institute und Beauftragten der Kirchen, die sich um diese Begegnung bemühen. Im vorliegenden

Handbuch werden Erfahrungen auf diesem Felde reflektiert, mitgeteilt und ausgetauscht. Künste und Kirche erfahren

einander dabei notwendig auch als Widerpart: Nicht in der Vereinnahmung, sondern in der Polarität liegt die Chance des Gewinns

für beide.

Bd. 17, 2002, 384 S., 15,90 €, br., ISBN 3-8258-5197-4

Iris Gniosdorsch

Die Grenzen des Sagbaren

Philosophische Grundlegungen religiöser Kunst

Diese philosophische Untersuchung stellt ein begriffliches Modell vor, das es erlaubt, Kunst, Religion und schließlich religiöse

Kunst begrifflich zu rekonstruieren. Damit soll jener schmale Grat offengelegt werden, der die wissenschaftliche Erfassung dieser

Phänomene erlaubt, ohne sie in Begriffe einzusperren.

Mittelalterliche und moderne Kunst werden dann auf überraschende Weise vergleichbar, da das jeweilige Religionsverständnis

sowie die künstlerischen Strategien dieses darzustellen neuartig und evident deutlich werden.

Bd. 19, 2004, 232 S., 30,90 €, br., ISBN 3-8258-5424-8

Thomas Schreijäck (Hrsg.) NEU

Pas d’image: Kunst erschließt Welten und die Theologie

Mit Beiträgen von Thomas Schreijäck, Rainer Warland, Iris Gniorsdorsch, Hellmut Seemann, Frederick Bunsen,

August Heuser, András Markós.

Bd. 20, Herbst 2012, ca. 160 S., ca. 17,90 €, br., ISBN 3-8258-5374-8


Kunst und Religion 27

Sabine Kraft

Islamische Sakralarchitektur in Deutschland

Eine Untersuchung ausgewählter Moschee-Neubauten

Die Beschäftigung mit dem Islam in Deutschland ist auch aus der Sicht der Architektur interessant. Welche Architektursprache

wählen islamische Gemeinschaften für ihre neuen Moscheen, durch die zunehmend die unscheinbaren Hinterhof-Moscheen ersetzt

werden? Welche Bedeutung haben die Architekturelemente Kuppel und Minarett speziell in der Diaspora? Inwiefern kann der

Bau einer Moschee nicht nur Auslöser von Konflikten, sondern sogar Anstoß für interreligiöse Verständigung werden? Auf solche

Fragen gibt die Publikation Auskunft, indem sechs ausgewählte Moschee-Neubauten analysiert, kunsthistorisch eingeordnet und

teilweise auch fachübergreifend interpretiert werden.

Bd. 21, 2002, 336 S., 24,90 €, br., ISBN 3-8258-5502-3

Uta Berger

Gebetbücher in mexikanischer Bilderschrift

Europäische Ikonographie im Manuskript Egerton 2898 aus der Sammlung des Britischen Museums, London. Mit

einer Übersetzung von Claudia Hartau

Das Manuskript Egerton 2898 aus der Sammlung des Britischen Museums, London, ist eine Doctrina Christiana in mexikanischer

Bilderschrift aus dem Jahr 1714. Die Gebete und kirchlichen Regeln sind in Bildern dargestellt. Diese Katechismen benutzten

auch die Missionare in der Christenlehre. Christliche Symbole sind neben Zeichen der mexikanischen Ikonographie gestellt und

teilweise mit ihnen verschmolzen. Der kulturelle Hintergrund der Symbole, ihre Anwendung als Piktogramme, Ideogramme und

phonetische Elemente geben einen Einblick in die geistige Eroberung der Neuen Welt.

Bd. 22, 2002, 208 S., 30,90 €, br., ISBN 3-8258-5852-9

Markus Zink

Theologische Bildhermeneutik

Ein kritischer Entwurf zu Gegenwartskunst und Kirche

„Theologische Bildhermeneutik“ vermittelt zwischen Theologie und Kunstbetrachtung. Mit Beispielen aus der Kunstgeschichte

und aus den Bereichen Bildpredigt, Symboldidaktik und vor allem der Kunst für Kirchenräume wird ein breit gefächerter Diskurs

angeregt: Wie verhalten sich Wort und Bild zueinander, Theologie und Ästhetik, Kultbildverbot und kirchliche Praxis, zulässiger

Kunstgebrauch und Vereinnahmung? Bei solchen Fragen ist ein Gegensatz in den letzten 20 Jahren immer deutlicher geworden.

Während die einen im Namen künstlerischer Autonomie die Differenz von Bild und Theologie betonen, suchen andere im Kunstwerk

eine Quelle für Religiosität.

Das Buch nimmt kritisch dazu Stellung, um einen dritten Weg zu zeigen. Er geht über die Sinnerfahrung, die nur dem Sehen zugänglich

ist, und führt durch die „personale Bedeutung“ des Bildes zu einer neuen Theologie mit Kunst.

Bd. 24, 2003, 560 S., 34,90 €, br., ISBN 3-8258-6425-1

Sigrid Glockzin-Bever; Martin Kraatz (Hrsg.)

Am Kreuz – eine Frau

Anfänge – Abhängigkeiten – Aktualisierungen

Der Band stellt eine weibliche Kreuzesdarstellung, ihre Geschichte, ihre Rezeption und aktuelle Fragestellung in Bildern und

mit bibliographischen Hinweisen vor. Die Problematik der gekreuzigten bärtigen Heiligen St. Kümmernis oder Wilgefortis, die

um 1400 erstmals belegt ist, über Jahrhunderte hin als Helferin in Kummer und Not angerufen, vom 19. Jahrhundert an jedoch

zurückgedrängt wurde, erfährt heute über- und außerkonfessionell eine vielfältige Renaissance.

Interessant für die Gebiete: Geschichte, Kunstgeschichte, Europäische Ethnologie, Religionswissenschaft, Theologie, Psychologie.

Bd. 26, 2003, 168 S., 17,90 €, br., ISBN 3-8258-6589-4

Mareike Hartmann

Höllen-Szenarien

Eine Analyse des Höllenverständnisses verschiedener Epochen anhand von Höllendarstellungen

Noch in heutiger Zeit hat die Angst vor den ewigen Qualen der Hölle nicht an Schrecken verloren, obwohl Aufklärung, Naturwissenschaften

und das Bild eines unendlich liebenden Gottes doch das Gegenteil aufzuzeigen versuchen. Was aber bedeutet dieser

„höllische Jenseitstopos“ und welche Funktionen erfüllten und erfüllen seine grausigen Botschaften?

Anhand exemplarischer Kunstwerke geht vorliegender Band diesem existentiellen Thema nach, das Menschen aller Epochen fasziniert

und erschreckend inspiriert hat. Dabei wird ein Einblick in die besondere Verquickung von Kunst und Theologie geboten und

der Blick auch auf das gelenkt, was sich hinter diesen Bildern verbirgt.

Bd. 32, 2005, 120 S., 17,90 €, br., ISBN 3-8258-7681-0

Aloys Goergen

Glaubensästhetik

Aufsätze zu Glaube, Liturgie und Kunst. Herausgegeben von Albert Gerhards und Heinz Robert Schlette

„Um bei theologischen Aussagen sachlich hören und fruchtbar reden zu können, muß man unterscheiden zwischen der Theologie

als rationaler Wissenschaft und der Theologie als Kunst, nämlich als hymnischer Rede vom Göttlichen. Die Theologie als Wissenschaft

hat die Aufgabe, die Bilder, welche die Theologie als Kunst hervorbringt, auf ihren rationalen Inhalt hin zu befragen. Da uns

das Bild sowohl über die rationale wie die irrationale Struktur der Wahrheit ins Bild setzt und sie also in ihrer ganzen Tiefe abbildet,

ist es seinem Wesen nach immer umfassender als die rationale Definition, die sich auf das Erfassen des rationalen Elements

der Wahrheit beschränkt. Daher überschreitet das theologische Bild den theologischen Begriff, ist es um eine Dimension reicher.

Versteht man die Bilder der theologischen Aussage als rationale Begriffe, d. h. nimmt man sie ’wörtlich’, dann erliegt man einer

unheilvollen Verwechslung.“(Aloys Georgen)

Bd. 34, 2. Aufl. 2007, 136 S., 14,90 €, br., ISBN 978-3-8258-8385-0


28 Kunst und Religion

Horst Schwebel (Hrsg.)

Über das Erhabene im Kirchenbau

Symposium mit Kerstin Wittmann-Englert, Meinhard von Gerkan, Dietrich Korsch, Bernard Reymond, Wolfgang

John Stock, Horst Schwebel und Beiträgen von Lothar Kallmeyer, Gerhard Marcel Martin, Veit Ruser, Andreas

Mertin und Matthias Ludwig

Anlässlich des vierzigjährigen Bestehens des Instituts für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart, einem EKD-Institut an

der Philipps-Universität Marburg, fand im Ernst-von-Hülsen-Haus in Marburg ein Symposium zum Thema „Phönix Kirchenbau“

statt. Der Wortlaut des Symposiums, ergänzt durch fünf Statements, ist in diesem Band abgedruckt.

Ohne dass es vorab beabsichtigt war, spielte im Symposium der Begriff des Erhabenen eine wichtige Rolle. Man kann sogar sagen,

dass das Erhabene das geheime Zentrum war, auf das hin sich die Beiträge der Podiumsteilnehmer bündelten. Deshalb wurde für

die Veröffentlichung des Symposiums das Thema „Das Erhabene im Kirchenbau“ gewählt, wohl wissend, dass dieser Begriff auch

mit Gefahren verbunden ist.

Bd. 37, 2004, 112 S., 19,90 €, br., ISBN-DE 3-8258-7874-0, ISBN-CH 3-03735-116-0

Günter Rombold

Bilder – Sprache der Religion

Dieses Buch zieht das Fazit eines Lebens, das von der von der Faszination durch Kunst und Religion, ihrer Verwandtschaft und

Gegensätzlichkeit, geprägt war. Viele Begegnungen mit Künstlern waren befruchtend, wie die Gespräche mit Adolf Frohner, Karl

Prantl und Günther Uecker bezeugen. Wesentlich waren aber auch die theologischen Auseinandersetzungen. Grundlegend war die

Erkenntnis, daß Bilder und Symbole für die Bibel ebenso essentiell sind wie für die Kunst. Die religiöse Wirklichkeit kann nur in

Symbolen mitgeteilt werden. Das geschieht in Kunstwerken ebenso wie in Ritualen.

Bd. 38, 2004, 136 S., 14,90 €, gb., ISBN 3-8258-7923-2

Angela Standhartinger; Horst Schwebel; Friederike Oertelt (Hrsg.)

Kunst der Deutung – Deutung der Kunst

Beiträge zu Bibel, Antike und Gegenwartsliteratur

Dieser Band schlägt einen Bogen zwischen Antike, biblischer Tradition und Moderne. Es geht um Interpretationen herausragender

Beiträge aus Kunst und Literatur und um die Reflexion im Prozess des Deutens. Im Zentrum steht jeweils die Frage der menschlichen

Existenz, wie sie sich in der klassischen und christlichen Tradition und der bildenden Kunst erschließen lässt. Deutung, so

die These dieses Bandes, fragt als Denkbewegung danach, was Kunst und Kultur jeweils als Eigenes mitteilt, um die Gegenwart im

Lichte dieser Traditionen zu verstehen.

Bd. 45, 2007, 208 S., 15,90 €, br., ISBN 978-3-8258-9997-4

Hans-Jürgen Kutzner

Liturgie als Performance?

Überlegungen zu einer künstlerischen Annäherung

Ein Versuch, das Phänomen „Liturgie“ von der Kunst her zu verstehen. Analogien zwischen beiden werden im sich verändernden

Kontext zur Sprache gebracht. Die Ausprägung der Aktionskunst als Performance wird dabei als Kulminationspunkt eines längeren

Prozesses des Strebens nach dem „Gesamtkunstwerk“ aufgefasst. Innerhalb des gegenwärtigen Performativitäts-Diskurses wird

„Performance“ in Kategorien der Bildenden Kunst entfaltet. Für die Methodik einer solchen Annäherung wurde der biblische

Leitbegriff der Philoxenia gewählt.

Bd. 46, 2009, 368 S., 39,90 €, br., ISBN 978-3-8258-0565-4

Reinhold Gestrich

Schönheit Gottes

Anstösse zu einer neuen Wahrnehmung

Schönheit leidet Erschütterungen durch die industrielle Zivilisation. Kunst hat ihre Bemühung um Schönheit meist aufgegeben

und auch die Verträge mit der Religion gekündigt. Beschäftigt sich der Glauben noch mit der Schönheits-Seite Gottes? Das Buch

möchte zeigen, dass Schönheit für uns unverändert lebenswichtig ist, und dass wir sie auch religiös ersehnen und suchen. Der Leser

wird tiefenpsychologisch zum menschlichen Schönheitsbedürfnis und naturkundlich zu Gesetzen des Schönen in der Biologie

geleitet. Er entdeckt Schönheitsaspekte in der Heiligen Schrift, im Glaubensbekenntnis, im Kirchenleben und in der modernen

Kunst. Schönheit Gottes, – geht es uns am Ende hauptsächlich um sie?

Bd. 47, 2007, 200 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-8258-0587-6

Heribert Lahme NEU

Das Ziel menschlichen Bildschaffens im Gottesbild

Perspektiven einer „Imago Dei“ als Fundament des Kunstkontinuums „Visualität“. Eine Untersuchung zu exemplarischen

Bildphänomenen

Künstler suchen das Gottesbild – ungeachtet dessen, was sie vordergründig zu schaffen glauben. Der Geschichte der Kunst respektive

des Bildes wohnt zeitlos die Tendenz zur Gottesbildlichkeit inne – selbst in vermeintlich profaner oder gar atheistischer

Ausrichtung.

Diesen kühnen Thesen geht Heribert Lahme überzeugend nach. Er stellt seine Untersuchungen auf kunsttheoretische wie theologische

Fundamente und liefert u.a. einen Neuansatz zur Kandinsky-Forschung sowie eine originelle exegetische Konklusion zum

Bildphänomen.

Bd. 48, 2008, 288 S., 34,90 €, br., ISBN 978-3-8258-0723-8


Mareike Hartmann

Höllen-Szenarien

Ästhetik – Theologie – Liturgik, Bd. 32, 2005, 120 S., 17,90 €,

br., ISBN 3-8258-7681-0

Iris Gniosdorsch

Die Grenzen des Sagbaren

Ästhetik – Theologie – Liturgik, Bd. 19, 2004, 232 S., 30,90 €,

br., ISBN 3-8258-5424-8

Sigrid Glockzin-Bever; Martin Kraatz (Hrsg.)

Am Kreuz – eine Frau

Ästhetik – Theologie – Liturgik, Bd. 26, 2003, 168 S., 17,90 €,

br., ISBN 3-8258-6589-4

Leoni von Kortzfleisch; Albrecht von Kortzfleisch NEU

Szenen der Bibel

Bibelstudien, Bd. 8, 2011, 368 S., 39,90 €,gb.,

ISBN 978-3-643-11417-4


30 Kunst und Religion

Hans-Ulrich Wiese

Leucht in meines Herzens Schrein

Der Theologe Hans-Ulrich Wiese hat Impulse aus Kunst, Literatur, Bibel und Liturgie in seine Predigten aufgenommen und sie als

Reflexionen der Glaubenssuche formuliert.

Bildpredigten zu Ausstellungen und kirchlichen Festen, biblische Texte als existentielle Anrede, zeitgenössische Literatur und liturgische

Themen werden in einem Kosmos von Bildern und Gedanken versammelt, der zu eigenem existentiellem Suchen einlädt.

Durchgängige Themen sind das Licht als Gottessymbol, der Lebensweg zwischen Suchen und Schauen und der geheimnisvolle

Einfall Gottes in unsere Wirklichkeit.

Bd. 49, 2009, 296 S., 29,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1053-5

Markus Zimmermann

Schein und Heil des Schönen

Ästhetik und Offenbarung

Philosophie und weitere Wissenschaften hatten sich in früheren Jahrhunderten zum Thema Schönheit so unterschiedlich geäußert,

dass sie heute sprachlos geworden sind. Die vorliegende Untersuchung möchte nicht ungelöste Fragen der Philosophie mit der

Theologie beantworten, denn die Unsicherheit hat auch schon Letztere erfasst. Sie wird aber aufzeigen, dass maßgebliche Antworten

vorliegen – Antworten, von denen her das Schöne gesucht und gefunden werden kann, wo der Begegnung von Gott und

Welt nicht ausgewichen wird. Das aber ist die entscheidende Herausforderung für das Verstehen von Kultur, Weltanschauung und

Kunst – auch in der heutigen Zeit.

Bd. 51, 2008, 120 S., 17,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1401-4

Rudolf Stegers

Bibliographie Sakrale Gebäude

Kirchen, Synagogen, Moscheen, Häuser der Stille, Friedhofsbauten. 1970 – 2009

Literatur zur Architektur von 669 sakralen Gebäuden, darunter 500 Kirchen, 21 Synagogen, 31 Moscheen, 10 Häuser der Stille, 107

Friedhofsbauten, die zwischen 1970 und 2009 gebaut wurden.

Bd. 53, 2010, 160 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-643-10517-2

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Leoni von Kortzfleisch; Albrecht von Kortzfleisch NEU

Szenen der Bibel

Antike holländische Fliesen sehen und verstehen

Jahrhunderte lang malten holländische Kunsthandwerker biblische Szenen auf Wandfliesen für den Hausgebrauch. Sie wurden

inspiriert durch Grafiken berühmter Bibelillustratoren wie Schut und Luiken, Dürer und Merian. Das Buch bringt eine Fülle von

faszinierenden Beispielen dieser bildhaften christlichen Verkündigung. Einleitend wird auch die Geschichte der Bibelfliesenkunst

kurz dargestellt. Den Hauptteil bilden erläuternde Bildbetrachtungen zum theologischen und historischen Hintergrund der Fliesenbilder,

sie regen zum Sehen und Verstehen an.

Bibelstudien, Bd. 8, 2011, 368 S., 39,90 €, gb., ISBN 978-3-643-11417-4

John Barton; J. Cheryl Exum; Manfred Oeming (Hrsg.)

Das Alte Testament und die Kunst

Beiträge des Symposiums „Das Alte Testament und die Kultur der Moderne“ anlässlich des 100. Geburtstags Gerhard

von Rads (1901 – 1971) Heidelberg, 18. – 21. Oktober 2001 von Shimon Bar-Efrat, Joachim Vette, Hermann

Timm, James-Alfred Loader, Ernst Axel Knauf, Axel Graupner, J. Cheryl Exum, Stefan Ark Nitsche, Friedemann

W. Golka und Martin Prudky

„Die künstlerische Eigenart der Dichtungen Israels steht zweifellos in einem sehr engen Bezug zu seinem Glauben, von dem sie

letztlich ihre Prägung empfangen haben. Denn der Glaube ist es, der sich die Form und den Stil schafft.“ (Gerhard von Rad)

Altes Testament und Moderne, Bd. 15, 2005, 272 S., 30,90 €, br., ISBN 3-8258-5462-0

Max G. Bailly

Gehe den nächsten Schritt

Der Kreuzweg – Versuch einer Neuinterpretation. Die 15. Station: Wandlung und Neubeginn

Glauben und Leben, Bd. 49, 2011, 80 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-643-10152-5

Benno Haunhorst

Kreuzwege

Bilder und Texte des Martyriums. Mit einem Geleitwort von Johann Baptist Metz

Künstlern kann es gelingen, in ihren Bildern Leidensgeschichten erfahrbar zu machen. Vielen hat es angesichts des Leidens die

Sprache verschlagen. Andere ringen Zeit ihres Lebens um den angemessenen Ausdruck des Erlebten. Das Unsagbare zur Sprache

zu bringen, das Grauen in Farben festzuhalten, um es dem Vergessen zu entreißen – das ist das Anliegen der Bilder und Texte des

Martyriums.

Der einzigartige Kreuzweg in der Krypta der katholischen Heilig-Geist-Kirche in Georgsmarienhütte-Oesede wird vorgestellt und

zusammen mit literarischen und biographischen Texten zur NS-Barbarei erläutert.

Glauben und Leben, Bd. 51, 2009, 88 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-643-10246-1


Heribert Lahme NEU

Das Ziel menschlichen Bildschaffens im Gottesbild

Ästhetik – Theologie – Liturgik, Bd. 48, 2008, 288 S., 34,90 €,

br., ISBN 978-3-8258-0723-8

Max G. Bailly

Gehe den nächsten Schritt

Glauben und Leben, Bd. 49, 2011, 80 S., 19,90 €,br.,

ISBN 978-3-643-10152-5

Benno Haunhorst

Kreuzwege

Glauben und Leben, Bd. 51, 2009, 88 S., 19,90 €,br.,

ISBN 978-3-643-10246-1

Angelika Überrück

Die christlichen Motive des Blaudrucks

Theologie interaktiv, Bd. 4, 2008, 464 S., 49,90 €,br.,

ISBN 978-3-8258-1502-8


32 Kunst und Religion

Angelika Überrück

Die christlichen Motive des Blaudrucks

Spiegel der Volksfrömmigkeit in Deutschland vom Ende des 17. Jahrhunderts bis heute

Die Dissertation untersucht die christlichen Motive des Blaudrucks. Dieses heute vom Aussterben bedrohte Handwerk kam am

Ende des 17. Jh.s nach Deutschland. Der Blaudruck bot für einfache Bevölkerungsschichten erstmalig die Möglichkeit, Gebrauchstextilien

dauerhaft und kostengünstig mit Mustern zu verzieren. Von Anfang an wurden dabei auch christliche Motive gedruckt

und innerhalb des Blaudruckhandwerks bis heute tradiert. Der einzigartige Kanon der christlichen Motive des Blaudrucks wird

erfasst, ihre Herkunft erforscht und die Bedeutung für die Frömmigkeit ihrer Nutzer dargestellt.

Theologie interaktiv, Bd. 4, 2008, 464 S., 49,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1502-8

Gerhard Larcher; Karl M. Woschitz

Religion – Utopie – Kunst

Die Stadt als Fokus

Religion scheint heute säkularistisch ersetzt, ästhetisch beerbt oder fundamentalistisch vereinnahmt zu werden. Das alles wirkt

sich lähmend auf bzw. gefährlich für die Entfaltung visionärer Ideen in Gesellschaft, Kultur und Politik aus. Gibt es also einen

Zusammenhang zwischen der gegenwärtigen Utopienflaute bzw. Gedächtnislosigkeit der Weltzivilisation und dem Schicksal der

Religion in der realisierten Moderne? Und wie könnte Religion als Kulturfaktor, gefiltert durch kritische Rationalität, offen für

Pluralismus und Dialog, wieder impulsgebend werden? Überlegungen hierzu aus Anlaß des Kulturhauptstadtjahres (Graz 2003)

bestimmen diesen Band.

Theologie – Kultur – Ästhetik, Bd. 1, 2005, 216 S., 17,90 €, br., ISBN 3-8258-7724-8

Gerhard Larcher

Annäherungsversuche von Kunst und Glaube

Ein fundamentaltheologisches Skizzenbuch

Die Kunst hat „auch jenseits ihrer typisch religiösen Ausdrucksformen eine innere Nähe zur Welt des Glaubens, so daß sogar in den

Situationen eines größeren Abrückens der Kultur von der Kirche gerade die Kunst weiter eine Art Brücke zur religiösen Erfahrung

hin darstellt. Als Suche nach dem Schönen, Frucht einer das Alltägliche übersteigenden Einbildungskraft, ist sie ihrer Natur nach

eine Art Anruf an das Mysterium.“

Papst Johannes Paul II Brief an die Künstler (Ostern 1999)

Theologie – Kultur – Ästhetik, Bd. 2, 2006, 120 S., 14,90 €, br., ISBN 3-8258-9183-6

Hans Alma; Marcel Barnard; Volker Küster (Eds.)

Visual Arts and Religion

Images have caused uproar, violence and even casualties in the meeting of religions and cultures during the last years. Iconoclasm

and iconolatry are on the agenda once more. Late Modern Culture is dominated by images and is understood in concepts such

as aestheticization and symbolisation. Theological debate is likewise performed through images, symbols and rituals rather than

through doctrines and beliefs. The authors from various research backgrounds seek to clarify the terms of reference, and explore the

diversity and disagreements in their use from a Christian perspective.

ContactZone – Explorations in Intercultural Theology, vol. 4, 2009, 168 pp., 19,90 €, pb., ISBN 978-3-8258-0708-5

Jan von Busch (Hrsg.)

Theologie der Aufklärung – Spannung zwischen barockem Kirchenraum, Kirchenmusik und

Naturwissenschaft

Zum 275. Geburtstag von Heinrich Julius Tode (1733 – 1797): mecklenburgischer Theologe, Dichter, Mykologe

und Architekt

Innerhalb der Kirchengeschichte Mecklenburgs wird die Epoche der Aufklärung erst neuerdings eingehender erforscht. Eine zentrale

Figur ist in diesem Zusammenhang Heinrich Julius Tode, in Hamburg geboren und nach seinem Studium in Göttingen zunächst

Hauslehrer, später Prediger in Pritzier und schließlich Konsistorialrat in Schwerin. Wie zu seiner Zeit üblich, war Tode neben dem

Pfarramt auch wissenschaftlich und künstlerisch aktiv. Dazu gehörte auch sein Mitwirken als Architekt und Gestalter der 1771

fertig gestellten St. Trinitatis-Kirche in Warlitz. Die in diesem Band enthaltenen Referate spiegeln Todes Vielseitigkeit in aller

Bandbreite wider, wozu auch die künstlerische Arbeit mit Schülern gehört.

Rostocker Theologische Studien, Bd. 19, 2009, 184 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1797-8

Andreas Hellgermann

Vom Design zur Sache

Eine fundamentaltheologische Untersuchung zum Umgang mit den Dingen

Design ist einer der schillerndsten Begriffe des ausgehenden 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts. Alles ist Design und das

Design selbst ist zur Sprache der Globalisierung geworden. Eine eingehende Analyse dieses Phänomens bringt die „andere Seite“

von Design und damit auch eine politisch-theologische Dimension in den Blick: Das Gestalten, das nicht in die Enge übergestülpter

Formen führt, sondern einen an der Sache und ihrem Gebrauch orientierten Umgang mit den Dingen ermöglicht. In Abgrenzung

zu ästhetisierenden Ansätzen kann das unscheinbare Verb „gestalten“, durch die politisch-ökonomischen Rahmenbedingungen in

der Postmoderne in höchstem Maße bedroht, entscheidend dafür sein, dass die Dinge, die wir machen, auch zu Dingen für andere

werden können.

Religion – Geschichte – Gesellschaft. Fundamentaltheologische Studien, Bd. 39, 2006, 272 S., 24,90 €, br., ISBN 3-8258-9321-9

Schwerpunktthema: Theologie und Ästhetik

Redaktion: Gottfried Adam, Ulrich Körtner, Wilhelm Pratscher

Wiener Jahrbuch für Theologie, Bd. 5, 2005, 488 S., 35,00 €, br., ISBN 3-8258-8392-2, ISSN 1607-4289


MUSEEN UND AUSSTELLUNGEN

Museen – Geschichte und Gegenwart

Karoline Kmetetz-Becker

Die Konzeption des Ausstellungsraumes im Louvre des 19. Jahrhunderts und seine mediale Entwicklung

Bd. 5, 2005, 152 S., 14,90 €, br., ISBN 3-8258-8895-9

Walter Troxler; Daniela Walker; Markus Furrer (Hrsg.)

Jan Bloch und das Internationale Kriegs- und Friedensmuseum in Luzern

1902 entstand in Luzern, vorerst in einem Provisorium und ab 1910 in einem eigens errichteten Gebäude, das weltweit erste Friedensmuseum,

inspiriert und lanciert vom polnischen Industriellen und Pazifisten Jan Bloch, der auf pädagogische Wirkung setzte.

Die international ausgerichtete Touristenstadt war ein idealer Standort, zumal sich damalige pazifistische Anliegen mit Vorstellungen

der schweizerischen Neutralität deckten. Der Band beleuchtet Facetten des Museumsprojekts und erschließt die Erinnerung an

dieses pazifistische Kapitel. 1919 schloss das Museum seine Tore, doch fand es weltweit Nachfolger.

vol. 6, 2010, 272 pp., 18,90 €, br., ISBN-CH 978-3-643-80025-1

Ausstellungskataloge

Tommy Laeng NEU

Zukunftsträume von gestern, heute, übermorgen

Endlich ist es da, das ultimative Buch über die Zukunftsträume.

Es wagt den Blick weit zurück in eine Zeit, als die Zukunft von unseren Großvätern und bestimmt auch von nicht wenigen Großmüttern

geplant wurde. Retro-Futurismus bezeichnet man das und meint damit die Aufarbeitung der Vorstellung von Zukunft, die

in der Vergangenheit gepflegt wurden, unsere Gegenwart prägten, uns gewissermaßen noch immer im Nacken sitzt.

Vieles aus der Zukunftswerkstatt von damals ist in diesem Band nach Jahrzehnten wieder erstmalig zu sehen und zu lesen. Hier

sind die tollkühnsten Pläne und verrücktesten Zukunftsvisionen dieser Welt versammelt.

Mit seinen spannenden Geschichten führt uns Tommy Laeng aus der Schweiz zurück in Großvaters Zeiten, als die Zukunft noch

nicht gestern war.

Das ist Retro-Futurismus pur!

„Wer in der Zukunft lesen will,

muss in der Vergangenheit blättern.“

Andrè Malraux

2. Aufl. 2012, 240 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-643-10675-9

Lothar Kolmer (Hrsg.)

„Finger fertig“

Eine Kulturgeschichte der Serviette

Der Höhepunkt der Tischdekorationen lag im 16. und 17. Jahrhundert mit einer verschwenderischen Fülle und Pracht. Vor allem

auf die Faltung- „das Brechen“ der Servietten wurde große Mühe verwendet. Dieser Luxus ist heute verschwunden, von ihm zeugen

nur noch die Kupferstiche in den damaligen Büchern. Die Serviette selbst, obwohl täglich an aller Munde, erfreut sich jetzt

keiner großen Achtung mehr – darum fehlt auch bislang ihre Kulturgeschichte. Hier wird ihre Geschichte von der Antike bis heute,

von römischen Gastmählern bis zum Fast Food, nachgezeichnet und mit zahlreichen Bildern versinnbildlicht. Das Buch liefert so

Informationen und Anregungen zur Steigerung der eigenen Tischkultur.

2008, 192 S., 14,90 €, br., ISBN-DE 978-3-8258-1307-9, ISBN-AT 978-3-7000-0832-3


34 Register

Autoren- und Herausgeberverzeichnis

Adam, Gottfried, 32

Albrecht, Uwe, 3

Alfaro d’Alecon, Paola, 19

Alma, Hans, 32

Bachleitner, Norbert, 22

Bailly, Max G., 30, 31

Barnard, Marcel, 32

Barton, John, 30

Batorova, Andrea, 14

Bauerfeind, Bettina, 19

Bell, Alexander Peter, 9

Berger, Uta, 27

Beuckers, Klaus G., 3

Bieling, Tom, 25

Binder, Alwin, 11, 13

Bleyl, Matthias, 14

Brandes, Uta, 25

Bruckmüller, Ernst, 22

Burg,Tobias,10

Burtschell, Katrin, 7, 12

Caesar, Claudia, 4

Calcatinge, Alexandru, 20

Cencillo Ramírez, Marta, 9

Chabou, Meriem, 16

Cremer, Sabine Gertrud, 8

Csaky, Moritz, 22

Czerny, Ilonka, 4

Damm, Melanie, 9

Dekiert, Marcus, 8

Diaconu, Madalina, 22

Duyar-Kienast, Umut, 16

Dyer, Jennifer, 22

Eberhard, Igor, 23, 24

Eberlein, Johann K., 3, 4

Ehalt, Hubert C., 22

Ekkart, Rudolf E. O., 6

Erlhoff, Michael, 25

Exum, J. Cheryl, 30

Faber-Hermann, Ulrike, 20

Farys, Simone, 6

Feldtkeller, Julia, 4, 5

Fliedl, Konstanze, 22

Fokdal, Josefine, 18, 19

Frese, Tobias, 11, 12

Friedrich, Thomas, 22

Furrer, Markus, 33

Gabelmann, Andreas, 6

Gais, Michael, 25

Gerhards, Albert, 26, 27

Gestrich, Reinhold, 28

Gilles, Beate, 26

Gleiter, Jörg H., 22

Glockzin-Bever, Sigrid, 27, 29

Gniosdorsch, Iris, 26, 29

Goergen, Aloys, 27

Gohm, Julia, 23, 24

Göke, Rita, 8

Goller, Helmut, 19

Granados, Jerónimo José , 26

Griesi, Elettra, 20

Großmann, Ulrich, 6

Gülker, Bernd A., 9

Hartmann, Mareike, 27, 29

Haunhorst, Benno, 30, 31

Heidkamp, Philipp, 25

Hein, Peter U., 25

Hellgermann, Andreas, 32

Heppner, Harald, 22

Herrle, Peter, 16–18

Hofmann, Wilhelm, 21

Hömberg, Walter, 36

Imilan, Walter A., 19

Jimenez Cavieres, Fernando, 18

Jobst, Christoph, 3

Jung-Kaiser, Ute, 13

Juwig, Carsten, 15

Kaman, Donata, 21

Kampits, Peter, 22

Kara, ¸Senda, 16

Karmasin, Matthias, 22

Karstensen, Angela, 3, 5

Keazor, Henry, 10

Kempmann, Fritz, 10

Kenzler, Marcus, 14

Kern, Ralf, 11, 12

Ketter, Helena, 10

Khan, Sarah, 7, 12

Klein, Dieter, 15

Klein-Wiele, Holger, 19

Kmetetz-Becker, Karoline, 33

Kocijancčič, Gorazd, 22

Kolmer, Lothar, 33

Köln International School of Design,

25

Konaté, Yacouba, 23, 24

Körtner, Ulrich, 32

Köster, Constanze, 3

Kraatz, Martin, 27, 29

Kraft, Sabine, 27

Krieger, Verena, 14

Kubik, Jan-Carl, 25

Kunstdienst der Evangelischen

Kirche Berlin, 26

Kupf, Martin, 15

Küster, Volker, 32

Kutzner, Hans-J., 28

Laeng, Tommy, 33

Lahme, Heribert, 28, 31

Landerer, Markus, 15, 17

Lange-Schmidt, Ingrid, 11, 13

Langenohl, Kathrin, 23, 24

Larcher, Gerhard, 32

Lee, Joohyun, 10

Lehmann, Steffen, 16

Ley, Astrid, 18

Lipp, Wilfried, 15

Lippert-Vieira, Sandra, 20

Lorenz, Nadine, 14

Lütke Glanemann, Stephan, 20

Mally, Thomas, 15

Maran, Joseph, 15

Marchand, Eckart, 10

Martens, Bob, 16

Melischek, Gabriele, 22

Menzen, Karl-H., 3

Meurer, Jan-G. P., 3

Mühleisen, Hans-O., 21

Muhovič, Jozef, 22

Müller, Vanessa, 9

Müller Hofstede, 8

Nees, Georg, 25

Neumaier, Otto, 21

Oeming, Manfred, 30

Oertelt, Friederike, 28

Ohnesorge, Birk, 9

Peter, Herbert, 16

Pfaff, Marc, 25

Philipp, Marion, 13

Pochat, Götz, 3

Poole, Ralph, 21

Pratscher, Wilhelm, 32

Rasche, Stefan, 14

Raupp, Hans-J., 8

Raupp, Hans-Joachim, 5, 6, 8

Rodenberg, Hans-P., 35

Roloff, Eckart, 36

Rombold, Günter, 28

Ronge, Tobias, 13

Saal, Ilka, 21

Salam, Naima, 23, 24

Sanchez, Lina M., 19

Santos, Paula, 16

Sanvito, Paolo, 9

Saurma-Jeltsch, Lieselotte E., 11, 12

Schediwy, Robert, 15, 17

Schindler, Thomas, 8

Schlette, Heinz Robert, 27

Schmitz, Stephanus, 18

Schneider, Dunja, 12

Schneider, Norbert, 6, 7

Scholz, Ingeborg, 19

Schreijäck, Thomas, 26

Schulz-Nieswandt, Frank, 10

Schürer, Oliver, 19

Schwebel, Horst, 26, 28

Schweikhart, Gunter, 8

Schwengel, Hermann, 15

Schweppenhäuser, Gerhard, 22

Ševčík, Miloš, 22

Snoj,Vid,22


Standhartinger, Angela, 28

Stegers, Rudolf, 30

Süss, Claus, 15, 17

Sutter, Christiane, 6, 7

Sutter, Dietmar, 19

Thaler, Ulrich, 15

Tönnesmann, Andreas, 8

Torney, Melanie, 25

Trier, Eduard, 8

Troxler, Walter, 33

Überrück, Angelika, 31, 32

Reihenverzeichnis

Architektur, 19

Architektur und Geschichte, 15

Ästhetik – Theologie – Liturgik, 27

Ästhetik und Kulturphilosophie, 23

Ausstellungskataloge, 34

Austria: Forschung und Wissenschaft

– Philosophie, 23

Beiträge zur Afrikanischen Kunst, 24

Bonner Studien zur Kunstgeschichte,

8

grazer edition, 3

Habitat – International, 16

Register 35

von Busch, Jan, 32

von Kortzfleisch, Albrecht, 29, 30

von Kortzfleisch, Leoni, 29, 30

Wagner, Anselm, 4, 5

Walker, Daniela, 33

Walter, Uwe-Jens, 16

Weber-Reich, Margret, 17, 19

Wegerhoff, Erik, 17, 18

Weisheit-Possel, Sabine, 13

Wiercinski, Andrzej, 22

Wiese, Hans-U., 30

Wiesinger, Peter, 22

Ikonologie der Moderne, 14

IKUD – Schriftenreihe für Kunst und

Designwissenschaft, 26

International Studies in Hermeneutics

and Phenomenology, 23

Karlsruher Schriften zur Kunstgeschichte,

6

Kunstgeschichte, 8

Literatur – Theater – Medien, 22

Museen – Geschichte und Gegenwart,

34

Wisser, Gernot, 26

Woiwode, Christoph, 18

Wolfsberger, Margit, 23, 24

Woschitz, Karl M., 32

Wunsch, Torsten, 25

Zech, Heike Juliane, 17, 20

Zemke, Reinhold, 20

Zentrum für Medien Kunst Kultur, 26

Zimmermann, Markus, 30

Zink, Markus, 27

Niederlandische Malerei des

17. Jahrhunderts der SØR Rusche

Sammlung, 6

Schnittstellen – Wissenschaft und

Kunst im Dialog, 22

Schriften aus dem Kunsthistorischen

Institut der Christian-Albrechts-

Universitat zu Kiel, 3

Stadtbildverluste, 15

Studien zur visuellen Politik, 22

Theorie der Gegenwartskunst, 14

Transkulturelle Forschungen an den

Österreich-Bibliotheken im Ausland,

23

Hans-Peter Rodenberg (Hrsg.)

Das überschätzte Kunstwerk

Literatur – Film – Kunst

Einmal von der Kritik auf den Olymp geschrieben, bleiben

die Werke von Schriftstellern, Musikern, Bildenden

Künstlern, Regisseuren in der Regel unantastbar. Die in

dem Band Das überschätzte Kunstwerk gesammelten

Autoren wollen sich nicht mit Selbstverständlichkeit

des Vorgefundenen zufrieden geben und Kunst sowie

Künstler auf den Boden zurückholen. Die Spanne der

Kunstwerke, mit denen sie sich dabei ernst, polemisch

oder auch einfach humorvoll auseinandersetzen, reicht

von Shakespeare bis zum Film der Gegenwart.

2010, 232 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-643-10939-2


LIT VERLAG Münster – Berlin – London

Fresnostr. 2 D-48159 Münster Tel. +49 (0) 2 51 / 620 32 - 0

Fax +49 (0) 2 51 / 922 6099 E-Mail: lit@lit-verlag.de

Schumannstr. 18 D-10117 Berlin Tel. +49 (0) 30 / 280 408 80

Fax +49 (0) 30 / 280 408 82 E-Mail: berlin@lit-verlag.de

Tel./Fax 0044 / (0) 207 8132524 E-Mail: london@lit-verlag.de

LIT VERLAG GmbH & Co. KG, Wien – Zürich

Jahrbuch für Marginalistik II

Herausgegeben von Walter Hömberg und Eckart

Roloff

Die Marginalistik ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld

und eine emergierende Disziplin. Sie betrachtet

die Welt von den Rändern her. Dabei geraten scheinbar

nebensächliche Sachverhalte und Ereignisse ins Zentrum:

multiple Persönlichkeiten, bürokratische Exzesse,

Riten als Bausteine sozialer Ordnung, der Zwergenweitwurf

als existenzielles Problem, jahreszeitliche

Konventionen wie das Weihnachtsliedersingen sowie

vernachlässigte Bereiche wie die Steinlausforschung

und die Pedestrik als neue Basiswissenschaft. Das neue

„Jahrbuch für Marginalistik“ gibt frische Impulse für

Theorie, Empirie und Praxis dieser Disziplin, die auch

international immer mehr Aufmerksamkeit findet. Es

wendet sich wieder an Freunde fröhlicher Wissenschaft.

2011, 280 S., 12,90 €, gb., ISBN 978-3-8258-6052-3

Krotenthallergasse. 10 A-1080 Wien Tel. +43(0) 1 / 409 5661

Fax +43 (0) 1/4 09 56 97˜ E-Mail wien@lit-verlag.at

Klosbachstr. 107 CH-8032 Zürich Tel. +41 (0) 44-251 75 05

Fax +41 (0) 44-251 75 06 E-Mail: zuerich@lit-verlag.ch

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Deutschland: LIT Verlag Fresnostr. 2, D-48159 Münster

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Österreich: Medienlogistik Pichler-ÖBZ

IZ-NÖ, Süd, Straße 1, Objekt 34, A-2355 Wiener Neudorf

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Schweiz: B + M Buch- und Medienvertrieb

Hochstr. 357, CH-8200 Schaffhausen

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North America: International Specialized Book Services, 920 NE 58th Ave. Suite 300, Portland, OR

97213, USA

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