H artrecherchiert - Rituale und Traditionen - Pfadi Rymenzburg

rymenzburg.ch

H artrecherchiert - Rituale und Traditionen - Pfadi Rymenzburg

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Mit der Berücksichtigung unserer Inserenten helfen sie auch der Pfadi! Danke!

Pfadi is(s)t ... Tee mit Waldbodenaroma Rymenzburger Nachrichten 01-2006


Editorial

Andreas Rütti v/o Rugby

Liebe Leserin, lieber Leser

Ja, es ist wieder soweit, die erste RN im Jahre des Herrn 2006

ist bereit, gelesen zu werden. Ist auch dies ein Teil des Pfadri-

leg? Was ist den überhaupt ein Pfadrileg?

Das Pfadrileg - eine Verschwörung ist natürlich nur eine Erfindung des

RN-Teams. Aber ganz aus der Luft gegriffen, ist die Behauptung nicht, denn

auch die Pfadi zeigt Eigenarten auf, die einer Verschwörung ähneln. Da sind

zum Beispiel die ganzen Rituale, die jeder Stamm und jede Meute pflegt,

oder auch Traditionen, die dem ganzen Korps vom Wölfli bis zum APVler

bekannt sind. Diese hier aufzuzählen, würde wohl den Umfang der RN übersteigen,

nur einige zur Inspiration: Walabu, Korpstag, Waldweinacht, Korpszmorge,

Skitag, Korps-OL, Wölfliturnier, Wölfliweekend, Pfila, Sola, Roverkegeln

etc.

Aber es sind nicht nur Rituale und Traditionen, auch die Mentalität verschwört

die Pfadis auf der ganzen Welt. Das Leben in und mit der Natur trägt

viel dazu bei, dass wir uns verbunden fühlen mit anderen Pfadern. Auch die

Art Probleme anzupacken oder dem schlechten Wetter ins Gesicht zu spucken

tragen ihren Teil dazu bei.

Eine Verschwörung wird immer als negativ empfunden, ein verschworener

Haufen aber gilt als sympathisch. Die illustre Gesellschaft Pfadi ist demnach

ein ebensolch verschworener Haufen, was mich zur Frage bringt:

Ist diese Verschwörung etwas gutes?

Die Antwort, die ich mir nach 0,02 Sekunden Bedenkzeit selber gebe liegt

wohl auf der Hand.

Rugby, RN-Team

zum Titelbild

Inhalt - Editorial - Inserenten 3_

Auf dem Titelbild ist Waggis zu sehen, kurz vor ihrem Start am

Korps-OL vom 25. März 2006.

Inhalt

Inserenten 2,3

Editorial, Inhalt 3

Zum Thema

Das Pfadrileg - eine Verschwörung 4

Kolumne von Asterix 7

Korps

Korps-OL 06 5

Wölfliturnier 6

Skitag 6,7

Pfagenda 7

APV

Jassturnier 8

Bula 80 8,9

Abteilung Kulm

Interview mit Fuchur 10

QP Widewal 10

Fähnlitraditionen 11

Bildergalerie 11

Hart recherchiert 11

Abteilung von Flüe

Verschworener Haufen 12

Bildergalerie 12

QP Pegasus 13

Pfadiwood 13

Hart recherchiert 13

Abteilung Wyna

S‘het Schnee, juhee 16

QP Barathing 16

Interview Bobeii & Shorty 17

QP Winkelried 17

Hart recherchiert 17

Adressen, Impressum 20

Rymenzburger Nachrichten 01-2006 Pfadi is(s)t ... eine Organisation, die alle Ideen unter einen Hut bringt


_4

Seite zum Thema

Das Pfadrileg – Eine Verschwörung

Simon Hutmacher v/o Chomini

Schon lange war bekannt, dass

irgend jemand die Fäden dieser

Welt in den Händen halten

könnte. Das jemand, wenn möglich

auch eine mächtige

Organisation das Weltgeschehen

so steuern kann, wie er es

will. Nur fehlten dazu immer die

Beweise…

Herzlich willkommen zu der

Frühlings-RN, der ersten Ausgabe

des Anno Pfadi 2006. Und

wir versprechen Euch, es ist eine hochbrisante

Sache, mit der sich die RN heuer

auseinandersetzt. Es geht um das

sagenhafte Pfadrileg. Selbstverständlich

leben wir Reporter der RN sehr gefährlich,

wenn wir etwas darüber schreiben,

denn das gefällt den Beteiligten ganz und

gar nicht. Doch wir möchten Euch nicht

mehr länger auf die Foltern spannen.

Schon vor 60 Jahren wusste ein APV-ler

namens Brutus etwas vom Pfadrileg.

Ständig erzählte er, dass es innerhalb

der gesamten Pfadibewegung eine Orga-

Die gefundenen Dokumente

nisation gab, welche sehr mächtig zu

sein schien. Diese steuerte nicht nur die

gesamten Abläufe in den Pfadiarbeiten,

sie waren sogar in der Lage, neue Leiter

einzustellen oder andere, die nicht nach

ihrer Pfeife tanzten, kurzum verschwinden

zu lassen…Er behauptete gar, dass

diese Organisation, namens Pfadrileg

irgendwo im Rymenzburgerland ansässig

sei und auch die Pfadi Rymenzbrug arg

nach ihren Wünschen manipulierte.

Die Pfadis liebten Brutus, weil sie dessen

Geschichten zum einschlafen

mochten. Doch glauben wollte sie ihm

niemand so recht. Eines Tages verschwand

Brutus auf

mysteriöse

Art und

Weise und

ward seither

nicht

mehr gesehen…

Warum wir

von der RN

dies alles

wissen?

Bei der

Renovation

des PfadiheimsTeufenthal

tauchten

unter dem

Dach alte, verstaubte und teilweise

unleserliche Dokumente auf. Die Pfader

übergaben uns die Pläne, in der Hoffnung,

dass neugierige Reporternasen

auch hier etwas Licht ins Dunkel bringen

mögen. Und wir arbeiteten hart

daran, verbrachten die Nächte damit,

die alten Schriftzeichen zu entziffern

und die Dokumente im Sinn wieder

zusammenzufügen. Und tatsächlich

Alle gefundenen Überbleibsel von den Geschichten von Brutus

war die Rede vom Pfadrileg, einer

Organisation der Macht…

Diese Ausgabe der RN soll nun

also die verschiedenen Hypothesen,

Beweise und Geschichten

über das Pfadrileg der Öffentlichkeit

näher bringen. Es sind zum

Teil haarsträubende Erkenntnisse

und wir von der RN sind der festen

Überzeugung, dass das

Pfadrileg immer noch besteht und

sie gar mehr denn je Macht besitzen.

Wir sind uns bewusst, dass wir

durch all die Berichte und Veröffentlichungen

in höchster Gefahr

schweben. Das Pfadrileg wird

nicht auf sich ruhen lassen, dass wir unsere

Reporternasen tief in ihre dunklen

Machenschaften gesteckt haben…Doch

wir sehen es als Verpflichtung, dass Ihr

alle davon erfährt. Und falls wir tatsächlich

spurlos verschwinden sollten, wie es

auch Brutus widerfuhr vor 60 Jahren, so

wisst Ihr viel mehr, dass etwas an der

Geschichte dran ist. Lest nun also diese

RN und erfährt Dinge, die Ihr nie hättet

erfahren sollen...

Im Dienst für die Allgemeinheit verbleibt

mit freundlichen Grüssen (und hoffentlich

nicht das letzte Mal) die RN-Redaktion.

Pfadi is(s)t ... die Bestätigung, dass es nicht nur das Schulleben gibt Rymenzburger Nachrichten 01-2006


Korps-OL

Michael Peter v/o Flipper

Kräftemessen der Abteilungen

Auch in diesem Jahr trafen

sich die drei Abteilungen und

der APV zum gemeinsamen

Kräftemessen am Reinacher

Sonnenberg:

Disziplin: Korps-OL.

Bei lauem Frühlingswetter trafen sich

rund 25 Pfadis und 3 Vertreter aus dem

APV, um in Zweierteams oder alleine den

Rundkurs mit 14 Posten für Pfadis und

zwei zusätzlichen Posten für den APV zu

absolvieren. Der Parcours war in zwei

Hälften in Form einer 8 aufgeteilt, so

dass bereits ermüdete Läufer mit aufmunterndem

Applaus in die zweite Runde

geschickt werden konnten. Auch diesmal

kämpften alle mit vollem Elan um

den Sieg, welcher für ein Jahr Ruhm und

Ehre verspricht.

In der Kategorie Pfadi brillierte ganz die

Abteilung Kulm und

räumte die drei Medaillenränge

ab. Mit

einer Zeit von 44:30

Minuten stiegen

Schlüfi und Bready

aufs Siegertreppchen.

Den zweiten Rang mit

2 Minuten Differenz

ging an Remus und

Crazy. Die Bronzemedaille

holten sich die

besten Pfadisli Galendula

und Perola

mit einer Zeit von

55:00 Minuten ab.

In der Kategorie APV

ging das goldige Edelmetall wie erwartet

an den letztjährigen Titelverteidiger

Gali mit Laufbestzeit von 38:20 Minuten

für alle 16 Posten. Auf den zweiten

Rang spurtete sich Glizzi mit 4 Minuten

Rückstand. Unter einer Stunde mit

54:25 kämpfte sich Smash auf den dritten

Platz.

Am Ende konnte schliesslich der

Korps 5_

Stamm Neki den Pokal für die beste Abteilungsleistung

in Empfang nehmen und

diesen Wanderpreis für ein Jahr ihr eigen

nennen. Herzliche Gratulation allen Läuferinnen

und Läufern zu ihren Resultaten!

Rymenzburger Nachrichten 01-2006 Pfadi is(s)t ... Dinge tun, bei denen sich andere mit dem Finger an die Stirne tippen


_6

Korps

Wölfliturnier 2006

Samuel Steiner v/o Asterix

Traditionen sind am schönsten, wenn

sie nicht nur um der Tradition Willen

durchgeführt werden. Das Wölfliturnier

Rymenzburg (ehemals Wölflifussballturnier

Rymenzburg) gehört zu den

Traditionen, die immer wieder begeistern.

So freuten sich an diesem warmen Frühlingsnachmittag

vier begeisterte Wolfsmeuten

vor der Doppelturnhalle Menziken

(der traditionelle Austragungsort des

Turniers) auf den sportlichen Wettkampf.

Taifun wirkte etwas müde, aber das ist ja

bekannt.

Nach einem emotionsgeladenen Krawattenfangis

zum Einwärmen ging es mit der

neu geschaffenen Disziplin

„Blachenschnurball“ los. Jede Meute

stellte eine Mannschaft, wobei Barathing

von Widewal unterstützt wurde. Die Wölfe

hatten anfänglich etwas Mühe mit der

Aufstellung, die meisten erkannten aber

bald das Spielprinzip und positionierten

die „Blache“ geschickt. Naturgemäss

wurde es etwas laut. Nachdem alle einmal

gegen alle gespielt hatten spielte

man Fussball in beiden Hallen, was die

Lautstärke wieder erträglich machte. Natürlich

war auch dieses Spiel von Soleil

leicht modifiziert worden, indem immer

zwei Wölfe an den Fussgelenken zusammengebunden

waren. Dadurch wurde

das Ganze etwas langsamer, ab und zu

lag die Hälfte der Wölfe am Boden und

einige aufmüpfige Teilnehmer forderten

gar normalen (!) Fussball, was selbstverständlich

abgelehnt wurde, da dieser nur

von Memmen und Profisportlern

gespielt wird.

Nun wurde es sogar noch kreativ: Die

Gruppen erhielten entsprechend ihrer

sportlichen Erfolge mehr oder weniger

Holzklötzchen, aus denen sie einen

hohen, schönen, genialen Turm bauen

durften. Nachdem alle drei Disziplinen

zusammengerechnet wurden, gab es

tatsächlich noch normalen Fussball:

Taifun und Sioni spielten um den zweiten

Platz, da sie exakt gleich viele

Punkte erreicht hatten. Mit dem deutlichen

Sieg von Sioni (2:0) war die Rangliste

erstellt: Widewal gewann vor Sioni,

Taifun auf dem dritten und Barathing

auf dem vierten Platz. Die Pfadi Kulm

trug drei Pokale nach Hause und zeigte

den Oberwynentalern wieder einmal,

warum es eigentlich RymenzKULM

heissen müsste.

Bemerkenswert schlussendlich die Ruhe

vor und während dem Rangverlesen.

Offensichtlich gaben alle Meuten

ihr Bestes, weshalb die Wölfe mit einer

unbekannten Ruhe vor der Turnhalle

sassen und die Preise entgegen nahmen.

Ein schöner Moment, den man

selten genug erleben darf.

Danke an Soleil, die das Turnier souverän

organisiert und alternativen Sportarten

eine Chance gegeben hat. Sicher

freuen sich alle schon aufs nächste

Wölfliturnier mit vielen spannenden

Disziplinen.

Rymenzburger Skitag 2006

Kleines Skitag

Tagebuch

Michael Peter v/o Flipper

6:00 Uhr: Der Wecker klingelt. Gib mir

noch 5 Minuten! Dann doch aus den Federn

gekommen. Schliesslich wartet der

Skitag auf mich. Skihosen angezogen,

Handschuhe eingepackt, los geht’s.

6:30 Uhr: Abholen von Cheerio. Danach

weiter Richtung Gontenschwil zur Garage

mit den Skibussen. Das zweite Mal Eis

von der Autoscheibe kratzen, zweites Mal

kalte Hände. Der Zeitplan drängt, ab

Richtung Unterkulm, wo die Pfadis geduldig

warten.

7:00 Uhr: Nur die Hälfte der Teilnehmer

zur Zeit am Abholpunkt. Wie immer.

Scheinbar warten ein paar am anderen

Bahnhof. Skis einpacken, weiter geht’s.

7:15 Uhr: Doch noch alle Teilnehmer am

anderen Bahnhof gefunden. Neues Problem:

Zu viele Pfadis im Buss. Auf nach

Menziken, wo der dritte Skibus wartet

und die Teilnehmer verteilt werden können.

7:40 Endgültige Abfahrt Richtung Melchsee-Frutt.

Erste Bilanz: 36 Rymenzburger

mit Snowboards, Skis und Schlitten bewaffnet.

Alles bis auf den letzten Platz

gefüllt. Laune: Gut. Stimmung im Bus:

Schläfrig. Verkehr: Wenig.

9:00 Uhr: Ankunft auf der Stöckalp. Skis

auspacken, Teilnehmer zählen. Das übliche

Chaos: Gehörtst du auch zur Gruppe?

Bis du über 16 aber noch unter 20

Jahren alt? Haben wir richtig gezählt?

Geld einkassiert. Tageskarten gelöst und

verteilt. Auf Anhieb richtige Anzahl Tickets

gekauft. Aufschnaufen. Anstehen

zur Gondelbahn.

9:15 Uhr: Fahrt in der Gondel. Üblicher

Small-talk übers Wetter mit anderen Gästen.

Bewölkt, darum wenig Publikum.

Sicht trotzdem gut. Zuoberst drückt leicht

die Sonne durch! Wir kommen!

10:00 Uhr: Erster Kaffeestopp nach 20minütigem

Fussmarsch. Schliesslich sind

Cheerio und ich zum Schlitteln da. Warme

Schokolade intus, bereits Lust auf

Pfadi is(s)t ... eine Variante, seinem Leben mehr Sinn zu geben Rymenzburger Nachrichten 01-2006


Pommes Frites. Die Sonne zeigt sich

immer mehr, im Restaurant mollig warm.

Sonnenbrille auch im Restaurant auf.

11:30 Uhr: Noch mehr Lust auf Pommes

Frites. Im Kartenspiel zum Präsident aufgestiegen.

Andere Skifahrer beobachtet,

scheint draussen trotz Sonne kalt zu

sein. Im Restaurant kein Problem, Pullover

ausgezogen.

12:30 Uhr: Endlich, Teller mit Bratwurst

und Pommes Frites geholt. Pommes:

gummig, Bratwurst: gummig. Trotzdem

zu viel gegessen, Kaffee und weitere

Pause nötig. Die Snowboard- und Skifahrer

sind kurz zum Essen gekommen.

Grosser Appetit.

14:00 Uhr: Aufbruch zur Schlittenbahn.

Doch noch etwas Produktives tun heute.

Nase: Kalt. Sicht: Nicht allzu schlecht.

Ein paar kritische Blicke zum Himmel.

Rymenzburger Pfagenda 2006

6. Mai APV Ausflug Dübendorf ● ● ●

5.-7. Mai PFF „Azimut“ Yverdon ● ● ●

8.-13. Mai APV Reise Toscana ● ●

13.-14. Mai RoHo Adler Aarau ● ●

21. Mai Korpszmorge ● ● ● ● ● ● ● ● ●

11. Juni APV Klangweg Toggenburg ● ●

24.-25. Juni Wölfliweekend ● ●

Abteilung Kulm / Meute Widewal

19. Aug. APV Plätzlifrass ● ● ●

9. Sept. APV Bes. Bremgarten ● ● ●

16.-17. Sept. Korpstag ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

Abteilung Kulm / Stamm Neki

Abteilung Wyna / Meute Barathing

Abteilung Wyna / Meute Taifun

Korps & Pfagenda 7_

Dann Entscheid: Wir schlitteln runter.

Schnell zwei Schlitten gemietet. Marsch

zum Anfangspunkt. Bereit? Los!

15:10 Uhr: Cheerio hat mich vom

Schlitten geholt. Ständig Sticheleien.

Aufpassen, damit uns die Skifahrer

nicht überfahren. Cheerio fast von der

Piste gedrängt. Das Duell geht weiter.

15:30 Uhr: Ankunft in der Stöckalp.

Frenetischer Empfang. Die Teilnehmer

treffen wie abgemacht pünktlich zur

Heimfahrt ein. Am Kiosk mit Gummitierchen

eingedeckt. Alle gezählt. Alle heil,

alle da. Negativbilanz: Ein Rucksack

geklaut.

15:45 Uhr: Abfahrt. Stimmung im Bus:

Schläfrig. Wenig Verkehr.

17.00 Uhr: Planmässige Ankunft in

Menziken. Weiterfahrt nach Unterkulm,

Abteilung Wyna / Stamm Winkelried

Abteilung von Flüe / Meute Sioni

Rymenzburger Nachrichten 01-2006 Pfadi is(s)t ... eine Lebenseinstellung

Abteilung von Flüe / Stamm Pegasus

Leiter / AL / StuLei

Rymenzburg 3. / 4. Stufe

Rymenzburg APV

Teilnehmer ausladen, verabschieden.

Teilnehmer hat Brille im Bus vergessen.

Nochmals umkehren. Bus putzen und

abgegeben.

17:30 Uhr: Bilanz: Toller Skitag, gute

Stimmung, coole Pfadis, alles gut gegangen.

Nächster Skitag, wir kommen! Dusche.

Essen. Adios!

Kolumne

Verschwörungs-

theorien

Samuel Steiner v/o Asterix

Während des alltäglichen Wölflileiterdaseins

hört man manchmal mehr, als

man will. Ohne sich besondere Mühe zu

geben lernt man die zwielichtige Leitungsstruktur

der Pfadi kennen, erfährt

von Intrigen, Korruption und gefährlichen

Gerüchten. Natürlich stimmt nicht ganz

alles, was das Durschnittswölfli oder die

Stufenleiterin den ganzen Tag erzählen.

Wenn sich die Aussagen aber mit der

Zeit zu bestätigen beginnen, macht man

sich schon seine Gedanken dazu. Momentan

hört man zum Beispiel recht häufig

vom mysteriösen Projekt „Pfadi Kulm

an die Macht!“. Scheinbar sind einige

Kulmer darauf aufmerksam geworden,

dass ein grosser Teil des Korpsrates aus

Kulmern besteht. Einzelne Subjekte zielen

nun darauf ab, ganz Rymenzburg in

Kulmer Hände zu bringen. Mit der geballten

Rymenzburger Kraft sollen dann

wichtige Entscheide an der DV der Pfadi

Aargau zu Gunsten der neuen Abteilung

„Grosskulm“ gefällt werden, wodurch

sich früher oder später (in Kombination

mit taktischen Hochzeiten und militärischen

Übernahmen) die Pfadi Aargau

der Pfadi Grosskulm anschliessen müsste.

Die PBS und früher oder später auch

die Weltverbände rückten dann in greifbare

Nähe.

Natürlich handelt es sich bei diesen Aussagen

nur um Gerüchte und böswillige

Unterstellungen, trotzdem möchte ich zu

allgemeiner Vorsicht aufrufen. Obacht

vor den machthungrigen Kulmern!

PS: Falls ich nach Erscheinen dieser RN

unter rätselhaften Umständen

verschwinde, denkt an meine Worte…!


_8

Jassturnier

Stefan Rimml v/o Pfiff

APV

Auf der Wandtafel standen vier Mannschaften:

Chips und ich zuoberst, aber

das war nur der Spielplan und nicht die

Rangliste. Auf dem Tisch vor dem Cheminée

waren die Preise ausgestellt: Alter

spanischer Wein und frischer italienischer

Salami. Alle waren sich siegessicher.

Zora, Soleil und Bär buken Flammkuchen;

nachdem wir diesen geknabbert

hatten, begann das Turnier.

1. Spiel

Wir sassen so, dass Soleil Chips in die

Karten schauen konnte. Mir half es

nichts, dass ich mein Pokerface aufsetzte

und grimmig in meine Karten blickte, da

Cryll mein Blatt auch stets im Auge hatte.

Aber darum geht es ja hauptsächlich bei

der Jasserei, dass man weiss, welche

Karten die Anderen haben. Daraus wird

dann die Spieltaktik abgeleitet. Auch oghne

die Karten der Anderen zu kennen,

fanden Chips und ich bald heraus, wie

wir möglichst gut spielen konnten und

taten dies meistens auch erfolgreich. Das

Spiel war locker, wir plauderten über allerlei,

z. B. dass Pfiff in der WSB nie jemand

erkennt oder was Chips am nächsten

Banana kocht. Am Schluss reichte es

uns knapp nicht, aber weil Cryll ja einen

jahrelangen Ruf als Jass-Legende besitzt,

war das für uns schon fast wie ein

Sieg.

2. Spiel

Bär schaute Chips nicht und Scirocco

Pfiff nicht in die Karten. Zu Beginn fragte

Scirocco alle, was sie arbeiten würden.

Nur Chips und ich waren keine Lehrer

oder wollten keine werden. Aber dann

wurde nichts mehr gesprochen. Stumm

und ernst wurden die Karten auf den

Teppich geknallt. Sie knallten wirklich,

auch auf dem Jassteppich. Dem heiligen

ernst der Jasserei wären Stumpen in den

Mundwinkeln angemessen gewesen,

Rössli 7, aber generelles Rauchverbot im

Pfadiheim. Gleich beim zweiten Durchgang

tischten sie uns mit einem Match

ab, darüber gab es dann nichts zu berichten.

Wieder wurde stumm gespielt und

wenn sie die letzten drei Stiche auf

sicher haben, werfen sie die Karten auf

den Tisch und jedes Mal wird das Spiel

nochmals durchgesprochen;

Bär und Scirocco konnten uns den Beweggrund

für jeden Stich erklären. Das

brachte uns derart durcheinander, dass

wir von unserer bewährten Taktik abwichen,

womit unsere Hoffnung auf einen

Sieg endgültig verschwand. Dafür erfuhren

wir jede Menge Sachen; dass

Pfiff Chips mit einem König locken wollte.

Das war der Ecken-König gewesen

und es mag an ihm gelegen haben; wir

gewannen das Spiel nur beinahe.

3. Spiel

Letztes Spiel: Ich sitze neben Zora,

Chips neben Ventil. Eine allgemeine

Ermüdung macht sich breit. Zahnweh

habe ich sowieso. Ich schaue zwar

Zora in die Karten, aber spiele dann

doch den Bauern, den sie mit der Dame

sticht, obwohl ich ja noch den König

gehabt hätte. Herz! Besser ich schaue

ihr nicht mehr in die Karten. Das Spiel

nimmt seinen Lauf. Manchmal sage ich

noch: „En guete Jasser macht de

Letscht!“ Wir machen viele letzte Stiche,

die geben fünf Zusatzpunkte und

zeichnen einen Guten Jasser aus. Und

wir sind gute Jasser, Chips und ich.

Gleichwohl wirft Ventil plötzlich die Karten

auf den Tisch, weil sie die benötigte

Punktzahl erreichten. Immerhin sind wir

im Zeitplan, das Turnier endet um

23.00 Uhr.

Für die Rangverkündigung reicht es

noch und Zora verleiht die Preise. Wir

räumten auf und quetschten uns alle für

die Heimfahrt in Bärs Auto (Ausser

Ventil und Scirocco)

Dank an Zora für die Organisation des

APV-Jassturniers. M-E-R-C-I !

Rangliste des APV-

Jassturnier 2006

Es heimsten ein:

Scirocco: 1 Salami (Bär verzichtete

ehrenvoll auf seine

Hälfte)

Soleil & Cryll: Rotwein mit Jahrgang

1996

Chips & Pfiff: Büchlein mit Jass- und

anderen Spielen

Zora: Dank für die Organisation

des APV-Jassturnieres

Ventil: Sicherte als einziger mit

seinem Fotohandy die

Rangliste, damit in der

RN nicht geschummelt

werden kann.

Bula 1980

Stefan Rimml v/o Pfiff

Im Sommer 1980 war die Pfadi Kulm im

Bundeslager, Bula 80 genannt. Den Lagerplatz

haben Zora und Pfiff auf einer

Wanderung besucht.

Von Zweisimmen her führt der Weg

durch den Wald. Manchmal wird Pfiff

unsicher: War hier nicht einmal ein Lagerfeuer?

War da nicht das Atelier mit

den Brandstempeln? Dann traten die

beiden aus dem Wald und Pfiff freut sich:

Hier war das Lagergelände! Zora stutzt:

„Nicht sehr ideal. Wer hat es ausgesucht?“

Pfiff zuckt mit den Schultern.

Damals war er sechzehn und interessierte

sich nicht für solche Sachen.

Beim Gang über die sumpfige Wiese sind

sich die beiden indes schnell einig; heute

würde man hier kein Lager mehr planen.

Im Entwässerungsgraben der sich längst

über die Wiese zieht, gurgelt friedlich

Wasser. „Das ist der Canale Grande“,

erklärt Pfiff, „durch die heftigen Regengüsse

in den ersten Tagen schwoll er zu

Pfadi is(s)t ... wie ein Zuhause Rymenzburger Nachrichten 01-2006


Bike

Aktuar

Kiebitz

Pfiff

Vize-Obfrau Obmann

APV 9_

einem richtigen Bach heran.“ Natürlich

besteht der Entwässerungsgraben seit

ewigen Zeiten und ist keineswegs eine

Errungenschaft aus dem Bula 80.

Immerhin: Als es damals über 30º C

heiss wurde, trocknete selbst der Canale

Grande aus und der Sumpf wurde zu

einem harten Lehm, auf dem es sich

auch barfuss prima gehen liess.

Heute erscheint der Lagerplatz kleiner als

damals. Dicht an dicht standen die Zelte,

eine richtige kleine Stadt, über der sich

jeden Morgen eine Glocke aus Dunst und

Rauch der Küchenfeuer bildete. Und

kaum zu glauben: Etwa 950 Pfadis bevölkerten

hier das Unterlager 11.

Pfiff sieht das Lager noch genau vor sich:

Hier waren die Mädchen aus Köniz, da

neben uns die Basler und auf der leichten

Anhöhe die aus Lyss. Dahinter die Hinwiler,

die Bauholz hamsterten und Löcher

in den Schlamm gruben, wo man plötzlich

knietief versank.

Während Pfiff hofft, einen Hering oder

wenigstens einen Blachenknopf als Andenken

zu finden, ruft Zora Neptun in

Dubai an, um ihm live vom Platz zu berichten,

auf dem er sein erstes Pfadilager

hatte. Dieser freut sich aber weniger, weil

wir ihn gerade in einer wichtigen Sitzung

störten. - Wer hätte sich das im Sommer

1980 vorstellen können?

Das APV Jahresprogramm ist in der

Pfagenda eingetragen.

Pfiff zeigt die Stelle, wo damals sein Zelt gestanden hat. Gut sichtbar im Hintergrund der

Entwässerungsgraben „Canale Grande“

Rymenzburger Nachrichten 01-2006 Pfadi is(s)t ... stets anders


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Meute Widewal

Heute im Portrait:

Fuchur

Samuel Steiner v/o Asterix

Eliane Bucher v/o Chips

Einigen Kulmern ist er sicher noch aus

seiner lange zurückliegenden Zeit als

Pfader bekannt. Die meisten lesen

seinen Namen aber wahrscheinlich

zum ersten Mal: Fuchur, der grosse

Unbekannte? Von Chips und Asterix.

Fuchur ist der neue Leiter der Wolfsmeute

Widewal. Schon ein paar Wochen ist

er dabei und lebt sich wieder in die Pfadi

ein, der er vor einigen Jahren den Rücken

zugekehrt hat. Diese leichte Verwirrung

in seinen jungen Jahren wurde ihm

natürlich längst verziehen und mit Freude

wurde er erneut begrüsst. Nach einem

anstrengenden Höck musste er sich nun

auch noch den knallharten Interviewfragen

stellen:

Fuchur, was ist deine Lieblingsfarbe?

„Hanich e Lieblingsfarb? Säge mer rot.“

Wann, wo und wie lange warst du das

letzte Mal in der Pfadi?

“2 Johr, circa, weiss nömm wenn, bem

Stamm Neki.“

Was ist deine schönste Pfadierinngerung?

“Mini Taufi. I ha nüt gseh, mer händ’s

mega loschtig gha ond öppis gruusigs

müesse trenke.“

Welche schlechte Pfadierinngerung fällt

dir ein?

„De Odi ofem Hike.“

Was gibt zwei mal zwei?

“Hm, vier“

Was machst du in der Freizeit, wenn gerade

nicht Pfadi angesagt ist?

„Aso, hm, i gang go schüsse, ab ond zue

e’s Tennis, i schpele Klarinette ond i hane

Vorliebi för Schtrategieschpeel, also

so Modällschlachte.“

Wieso gehst du in die Pfadi?

„Wölli aaghaue worde be ond’s mer

Schpass macht.“

Rymenzburg Kulm

Welches ist dein Lieblingsfilm?

“Hmm, Lieblingsfelm? Öhm, öhm, Riddick

fendi guet, oder Gladiator.“

Was fällt dir zu deinem senkrechten

Namen ein?

einFach

fUrchtbar

Cool

Hier

Unbeaufsichtigt

Rumzugurken

Wie geht es dir im Moment?

„Naja, io ha Guezli vor

mer.“ (Anmerkung: M-Budget-Guezli,

die teilweise bereits von Mäusen angefressen

wurden. Pfadi pur.)

Was ist dein Lieblingsessen?

“Die Froge, alles so onwechtigi Sache!“

Was ist dann wichtig?

Pff, öhm, (lachen), naja, aso, dasi no

Läbe.“

Wir danken für das Interview.

Solei

Ex-AL

Pfadi is(s)t ... Vollzeitbeschäftigung in der Freizeit Rymenzburger Nachrichten 01-2006

Cryll

AL

Fuchur


Brady, Schlüfi

Pfader

Crazy

Stamm Neki und Meute Widewal

Wie viele Rituale habt ihr in eurem Stamm/eurer Meute?

Kennt ihr die Hintergründe dieser Traditionen?

Findet ihr diese Rituale angebracht, gemein, lustig etc.?

Wie unterschiedlich sind die Traditionen oder Rituale?

Gesamturteil:

11_

Stamm Neki Fotogalerie

Es leben die Fähndli-

Traditionen, keine

Verschwörung!

Astrid Schwendener

v/o Alimera

Da nach der Aktion

72-Stunden

sozusagen Tote

Hose war in der

Pfadi, entschlossen

sich die

Fähndli des

Stamm Neki sich eine neue Aufgabe zu

kreieren.

Die Mädchen entschieden sich, eine Krawatte

zu nähen, die nur sie haben. Tatkräftig

gingen sie ans Werk. Stoff besorgen,

Nähmaschinen, Güfeli und Faden,

alles wurde herbeigeschafft. Mehre

Samstage investierten sie für diese Aktion.

Der Stoff wurde aus der Fähndlikasse

bezahlt, die jeweils mit Kuchenverkaufen

gefüllt wird. Nach vielem Auflösen, falsch

stecken, verstochenen Fingern und heis-

sen Nähmaschinen konnten sich dann

alle Mitglieder des Fähndli Phönix eine

Nigelnagelneue Krawatte umhängen.

Rot-schwarz-orange; die fallen doch

sofort auf, nicht?

Die Jungs, nicht so aufs Nähen versesseneine

Hütte im Kulmer Wald. Standort

streng geheim! Einen Samstag lang

gruben sie ein stattliches Loch, um die

Pfähle und das „Untergeschoss“ zu

beheimaten. Dank Vitamin B wurde 2

Wochen später Holz und Werkzeug

geliefert. Jetzt musste das Ganze Material

aber noch 50m weit durch den Wald

geschleppt werden. Da alle kräftig mithalfen,

war auch das schnell erledigt.

Der Bau begann!

Es wurde gehämmert, gesägt und genagelt,

nach ca. 5 Stunden standen die

Wände. Zeit für eine Pause! Pünktlich

zum Abtreten war dann auch das Dach

fertig. Ein Ofen ist noch in Planung!

H a r t r e c h e r c h i e r t - Rituale und Traditionen

Rymenzburger Nachrichten 01-2006 Pfadi is(s)t... alles, was man im normalen Alltag nicht macht


_12

Rymenzburg Von Flüe

Meute Sioni– Ein verschworener Haufen

Ärbsli, Eli, Bajo Penungu, Plitsch, Kannika, Dimitri, Eli,

Plitsch Kannika, Malony, Chnopf Ärbsli, Tamara, Bajo, Pogo,

Micky

Es fehlen noch: Joshy, Liridon,

Steffi Amstutz v/o Schwupps

Kontaktperson

062/771`29`46

Alter : 9.7.87

Berufliche Tätigkeit : Kleinkindererzieherin in Ausbildung

Warum Pfadi : Lass die Sau raus! ☺

Pfadimotto: (manchmal) Augen zu und durch ☺

Ziele Pfadileben: Dem luschtige und coole Huufe

no vill guete Üebige chönne z biete und na meh

Chind fürd Pfadi chönne z gwünne. Isch nämmli en

cooli Sach das! ☺

Lukas Amstutz v/o Penungu

Alter: 11.11.88

Berufliche Tätigkeit: Sek. Schule, anschl. Lehre

Konditor-Confiseur

Warum Pfadi : Gute Abwechslung zum Stress

Alltag. Viele Gute Erinnerungen.

Ziele Pfadileben: No lang ide Wölf zblibe und

Freud z ha.

Wichtig Wolfsmeute Sioni:

Pfi-La: 3.-6.Juni 2006

So-La: 17.-22. Juli 2006

Pfadi is(s)t ... Abwechslung zum automatisierten & bürokratisierten Alltagsleben Rymenzburger Nachrichten 01-2006


Abeya

Pfadisli

Soli

Pfadisli

Splinter

Sta-Fü

H a r t r e c h e r c h i e r t - Rituale und Traditionen

Stamm Pegasus und Meute Sioni

Wie viele Rituale habt ihr in eurem Stamm/eurer Meute?

Kennt ihr die Hintergründe dieser Traditionen?

Findet ihr diese Rituale angebracht, gemein, lustig etc.?

Wie unterschiedlich sind die Traditionen oder Rituale?

Gesamturteil:

13_

Stamm Pegasus

Rymenzburger Nachrichten 01-2006 Pfadi is(s)t ... ein gutes Mittel gegen Samstagnachmittagseinöde


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Meute Barathing

Fabrina Schwendener v/o Papillon

Als wir am 4. März ins Pfadiheim kamen,

erwartete uns eine Überraschung. Post

aus Entenhausen! Darin war ein ausgerissenes

Inserat aus dem Entenhausener

Tagblatt:

Gesucht: Willige junge Menschen, die

bereit sind etwas zu tun. Aufgabe: Meine

Geldschätze zu bewachen. Interessierte

melden sich unter der folgenden Adresse:

Dagobert Duck, Tresorraum 77, Entenhausenerstr.

7, 7777 Entenhausen.

Schickt ein Bewerbungsfoto mit! Ausserdem

ein Brief, wo alles über euch drin

steht. Vielen Dank im Voraus, euer Dagobert

Duck.

Beigelegt waren Fotos, unter anderem

von Kater Karlo, Donald und den Panzerknackern.

Auch eins von Dagobert persönlich.

Darauf stand: Ich, die Anderen =

eure Konkurrenten.

Da war uns klar, was wir tun müssen!

Eine Bewerbung musste her, und zwar

eine möglichst originelle. Also holten wir

alles was uns zur Verfügung stand und

fingen an zu basteln, zu malen und zu

kleben.

Nach einer Stunde war die Arbeit erledigt

und wir konnten die Werke in den Umschlag

stecken und abschicken! Uff! Ge-

Rymenzburg Wyna

S’ het Schnee Juhee…! Oder Dagobert Duck

schafft. Aber die Arbeit hatte sich gelohnt.

Ein paar Tage später hatten wir

den Job im Sack.

Und nicht nur ein Brief, sondern auch

Unmengen Schnee lagen an diesem

Samstag vor der Tür. Nichts konnte uns

also davon abhalten, nach getaner Arbeit

hinaus in die unberührte Schneedecke

zu stürmen. Es entstanden

Schneemänner (aus Schnee und auch

solche nicht aus Schnee…), Schneeburgen

und Abwehrmauern für die

Schneeballschlacht, die sich nicht vermeiden

liess.

Nass und müde verliessen wir um vier

Uhr das Pfadiheim, Richtung Alzbachkapelle.

Abgeholt wurden die Meisten

für einmal dort. Der Schnee liess eine

Autofahrt nach oben ins Heim nicht zu


Stamm Winkelried

Bobeiis Traumzelt

Shortys Traumzelt

Pfadi is(s)t ... ein Abenteuer ohne Ende Rymenzburger Nachrichten 01-2006


Milou, Wolf

Stamm Winkelried

Piano,

Wolf

Üsi nöie Leiter

Piccolo,

Wolf

Name: Steven Honauer

Vulgo: Bobeii

E de Pfadi set: 1996

Beschti stamm: Winkelried

Ich be mol das gsi: Dachs

Schönschti grawatte? Egal weli,

eifach ned öisi!

Lengs esch mini Zeichnig vom

beschte Zält of de wält!

Leiter worde well: Mis erschte

wort woni ha

chönne säge

noch snoubord,

mami papi geld,

ässe, ruhm,

erfolg, bruefsbeldigsamt,

zechena

gelknippser,

zahbaschta esch

pfadi gsi. I glau

be, da set dem

fall klar sii!

Ziel als Leiter: � Einisch de

batman oder de

spiderman träffe

� Einisch emol

metemne drache

rede!

Name: Patrik Hediger

Vulgo: Shorty

E de Pfadi set: ich 6i ben….

Aber ben es ziitli

lang aso so om

di 14 ome ned so

vell et pfadi…e

riisigi sönd

Beschti stamm: WiNkElrIeD

Ich be mol das gsi: eine wo ned et

pfadi gange

Stamm Winkelried und Meuten Barathing und Taifun

Wie viele Rituale habt ihr in eurem Stamm/eurer Meute?

Kennt ihr die Hintergründe dieser Traditionen?

Findet ihr diese Rituale angebracht, gemein, lustig etc.?

Wie unterschiedlich sind die Traditionen oder Rituale?

esch…:-P

Schönschti grawatte? Öisi dänk

Mini Zeichnig vom beschte Zält

of de wält wär öppe glich, ich cha

eifach ned zeichne!

Leiter worde well: mech de rugby

gfrogt het Ond

wells mer fun

H a r t r e c h e r c h i e r t - Rituale und Traditionen

Gesamturteil:

15_

macht…(emu

bes jetzt;-)

Ziel als Leiter: es guets

„vorbeld“ för alli

z si… ond fun ha

met de kid.

Rymenzburger Nachrichten 01-2006 Pfadi is(s)t ... im grössten Schlamm Rugby spielen


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ALLE ADRESSEN SIND BEI RYMAS@RYMENZBURG.CH ERHÄLTLICH

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