1 spitus - Spital Uster

spitaluster.ch

1 spitus - Spital Uster

10

SpituS

Hauszeitung Spital Uster | Frühling 2011 | Ausgabe 1/11

ziElE 2011

Was in diesem Jahr Priorität hat

14

15

Einblick

Katastrophenkonzept überarbeitet

it-projEkt

Neue Softwarelösung für digitale Bilder

1


2 Standpunkt

Editorial

liEbE lESErinnEn

und lESEr

Neues Mitglied in der Redaktion, Haus zeitschrift

in neuem Erscheinungsbild und gesucht: weitere

Mitarbeitende fürs Redaktionsteam.

Als neues Mitglied der Spitus-Redaktion freut es mich, Sie an

dieser Stelle begrüssen zu dürfen. Doch nicht nur ich bin neu

dabei. Wie Sie sicher gemerkt haben, kommt auch unsere Hauszeitung

in einem neuen Kleid daher. Hinter der Neugestaltung

stecken viele Überlegungen. Alles mit dem Ziel, noch besser auf

Ihre Wünsche eingehen zu können, die Sie bei der Umfrage im

Herbst vergangenen Jahres geäussert haben.

So sind die Inhalte neu klar gegliedert in die Rubriken «Standpunkt»,

«Brandneu», «Fokus», «Lebenslust», «Persönlich» und

«Kalender». Ein ansprechendes Layout, mehr Abwechslung und

viele spannende Themen sollen mehr Lust aufs Lesen machen.

Lesen Sie, was es im Spital Neues gibt (ab Seite 5) oder werfen

Sie einmal einen Blick auf den Veranstaltungskalender (Seite 20).

Kulinarisch gibt’s auf Seite 18 etwas zu entdecken.

Spitus ist eine Zeitschrift von Mitarbeitenden für Mitarbeitende.

Über welche Themen sollen wir im Spitus berichten? Haben Sie

eine Idee? Dann möchten wir Sie einladen, uns diese zu melden

oder sogar selbst einen Bericht aus Ihrem Bereich zu verfassen.

Wir freuen uns auf Ihr aktives Mitwirken!

Übrigens: Die Mitarbeit im Redaktionsteam ist eine vielseitige,

spannende Aufgabe. Sie verschafft einem Einblicke in die unterschiedlichsten

Bereiche des Spitals Uster. Wir sind weiterhin auf

imprESSum

Herausgeber

Spital Uster, Spitaldirektion

Redaktionsteam

Therese Maienfisch

Carina Schulze

Sibylle Joller

Evelyne Presa

Redaktionsadresse

Spital Uster, Redaktion SPITUS

Postfach, 8610 Uster

T 044 911 10 02, F 044 911 11 02

spitus@spitaluster.ch, www.spitaluster.ch

Fotografie

Carina Schulze

Thomas Widmer

Manuela Gianesi

der Suche nach neuen Mitgliedern für die Redaktion. Idealerweise

aus ganz verschiedenen Berufsgruppen und Kliniken. Falls Sie

Interesse haben, zögern Sie nicht und melden Sie sich bei uns!

Wir wünschen Ihnen einen sonnigen Frühling und viel Spass bei

der Lektüre des neugestalteten Spitus.

Sibylle Joller

Leiterin Hauswirtschaft

Cover

Stefanie Schmidlin,

Fachfrau Hauswirtschaft in Ausbildung

Konzept / Gestaltung / DTP

walder,werber werbeagentur ag

Druck

Druckerei Zimmermann

Auflage

2‘000 Exemplare, vierteljährlich

Verteiler

Mitarbeitende, Pensionierte, Hausärzte,

Behörden und Gemeinden,

Zweckverband, Institutionen

im Gesundheitswesen und weitere

Interessierte


inhaltSvErzEichniS

auSgabE 01/2011

10

auS dEr SpitallEitung

4 Grosse Pläne 8

kurz vErmErkt

5 Neuigkeiten 9

13

14

15

ziElE 2011

Was Priorität hat

Alle diesjährigen Ziele der Spitalleitung im Überblick

sowie ein Kurzinterview mit Therese Maienfisch,

Leiterin Direktionsstab, wie diese entstehen.

FrEiwilligEnarbEit

Projekt gelungen abgeschlossen

Standpunkt 3

hErzlich willkommEn

Neue Kadermitarbeitende

nEuE auSbildung

Fachfrau Hauswirtschaft

Einblick

Katastrophenkonzept überarbeitet

Seit Anfang 2011 ist das überarbeitete

Konzept in Betrieb. Geübt wird der Ernstfall

noch in diesem Jahr.

tEam

17 Kiosk mit Boutique 21

18

20

kulturtippS

Lesehungrig

vormErkEn

Kalender

it-projEkt

Softwarelösung für digitale Bilder

Dank «Phoenix» ist die Krankenakte weitgehend elektronisch verfügbar.

Um in Zukunft auch Bilder rasch elektronisch übermitteln zu können,

wird derzeit eine neue Softwareanwendung eingeführt.

22

23

nEwS vom paSS

Neues Mitglied

pErSonEllES

Wir gratulieren

diEnStjubiläEn

Treu geblieben


4 Standpunkt

auS dEr SpitallEitung

groSSE plänE

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

liebe Leserinnen und Leser

Zuallererst: Vielen Dank an alle, die sich Zeit für die Mitarbeiter-

befragung genommen haben. Ihre Meinung ist der gesamten

Spitalleitung sehr wichtig. Denn nur wenn wir wissen, wo der

Schuh drückt, können wir handeln. Die Ergebnisse der Befragung

geben wir in wenigen Wochen an einer Veranstaltung bekannt.

Die Einladung dazu folgt in Kürze. Und natürlich greifen wir sie

auch in der nächsten Spitus-Ausgabe auf. Eines ist allerdings klar:

So schnell, wie die Ergebnisse der Spitus-Umfrage vom letzten

Herbst mit diesem neuen Layout umgesetzt wurden, so schnell

werden wir bei den meisten Themen wohl leider nicht sein

können. Aber wir werden die Ergebnisse kritisch unter die Lupe

nehmen und entsprechende Ziele oder Massnahmen ableiten.

So wie wir uns auch mit den diesjährigen Zielsetzungen (Seite

11) sehr viel vorgenommen haben. Ambitionierte Ziele, aber

dennoch realistisch. Einiges konnte bereits umgesetzt werden.

So zum Beispiel die Frage nach einem neuen Chefarzt der

Frauen klinik. Ich freue mich sehr, dass wir mit Dr. Mihailo Sekulovski

eine grossartige Persönlichkeit mit exzellenter Erfahrung

auf seinem Gebiet gewinnen konnten. Ab Mitte Juli wird er die

Frauenklinik leiten.

Die Ziele waren auch Gegenstand der Spitalleitungs-Retraite

Mitte März. Auf dem Programm stand unter anderem, inwie-

weit wir auch mit anderen Gesundheitsanbietern zusammenarbeiten

können. Denn wir wollen uns stärker horizontal vernetzen

und die integrierte Versorgung fördern – entlang des

Patientenpfades. Vom Hausarzt über das Spital hin zur Reha

oder Spitex. Einige Kooperationen bestehen bereits. So beispielsweise

mit der Zürcher Höhenklinik in Wald im Bereich

der ambu lanten pulmonalen Rehabiliation.

Möglich wäre eine solche Vernetzung beispielsweise auch mit

einer Notfallpraxis im Spital. Eine Idee, die schon seit Jahren im

Raum umherschwirrt. Und die sich in anderen Spitälern bewährt

hat. Eine solche Praxis wäre mit der neuen Bauplanung zukünftig

auch räumlich möglich. Denn auch das Thema Bauplanung

ist schon lange in Diskussion. Schliesslich stossen wir mit unseren

Kapazitäten immer mehr an unsere Grenzen. Ich hoffe, dass wir

bis Ende 2011 die Planungen abschliessen und einen Kreditantrag

zur Finanzierung der Vorhaben stellen können.

Andreas Mühlemann

Spitaldirektor


kurz vErmErkt

nEuigkEitEn

Anfang März haben zwei Mitarbeiterinnen die dreijährige Ausbildung

zur Pflegefachfrau Höhere Fachschule (HF) im Spital

Uster begonnen. Sie sind die ersten Auszubildenden, die für

die gesamte Ausbildungszeit direkt vom Spital Uster angestellt

wurden. Bislang waren die Studierenden ausschliesslich beim

Bildungsträger angestellt. Mit einer Direktanstellung profitieren

die Studierenden nicht nur von einem attraktiven Ausbildungs-

brandnEu 5

Studierende der Höheren Fachschule (HF) Pflege

werden neu direkt vom Spital Uster angestellt.

konzept, sondern auch von monatlichen Lohnzahlungen. Die

Ausbildung ist modulartig aufgebaut. Die Schule absolvieren

die Studierenden am Bildungszentrum Careum oder am ZAG.

Die berufliche Praxis erwerben sie auf den verschiedenen Abteilungen

des Spitals Uster. Zukünftig soll jeweils im März und

im September mindestens ein Ausbildungsplatz zur Verfügung

stehen.

Italienisch sprechende Patientinnen und Patienten

erhalten einen neuen Seelsorger.

Seit Oktober neu im Spital Uster tätig ist Don Kuriakose Kuthinathu

von der Missione Cattolica di Lingua Italiana Oberland-

Glattal. Er ersetzt Don Szabo. Gemeinsam mit dem bereits

langjährig tätigen Don Franco Gatti besucht er regelmässig

Patientinnen und Patienten im Spital Uster. Das Angebot stösst

auf sehr positives Echo. Denn gerade in schwierigen Situationen

ist es sehr wertvoll, in der Muttersprache mit einem Seelsorger

sprechen zu können.

Schenken Patientiennen und Patienten mehr als Gehör: die Seelsorger Don Kuriakose Kuthinathu (links) und Don Franco Gatti.


6 brandnEu

Das Spital Uster stellt erstmals eine Pain Nurse

für die postoperative Schmerztherapie an.

Seit Anfang 2011 wird im Spital Uster erstmals eine ausgebildete

Pain Nurse im Schmerzdienst eingesetzt. Ziel ist es, in

Zusammenarbeit mit Ärzten und Pfl egenden die postoperative

Schmerzversorgung sicherzustellen. Susanne Egolf verfügt über

die Zusatzausbildung «Pain Nurse – Schmerzmanagement in

der Pfl ege» sowie über 16 Jahre Erfahrung in der Intensivpfl ege.

Sie ist fachlich Dr. Thomas Hillermann, Chefarzt Anästhesie,

Wer Fondue isst – und seinen Magen schonen will – sollte dazu

am besten Schwarztee trinken: So lautet das Ergebnis einer

Studie des Universitätsspitals Zürich, die in der Weihnachtsausgabe

der renommierten Fachzeitschrift «British Medical

Journal» veröffentlicht wurde. Zur Forschergruppe der Studie

gehört Henriette Heinrich, die seit Januar 2010 Assistenzärztin

der Medizinischen Klinik ist und am USZ Forschung betreibt.

unter stellt und organisatorisch dem Team des Aufwachraums

angegliedert. Zuvor arbeitete die diplomierte Pfl egefachfrau

drei Jahre am Spital Limmattal in dieser Funktion. Sie bringt

daher eine fundierte Erfahrung im Schmerzdienst mit.

Eine Assistenzärztin veröffentlicht Ergebnisse zum

Fondue-Essen im «British Medical Journal».

kEnndatEn 2010

Patientenzahlen

Stationär 9‘360

Ambulant 39‘344

Säuglinge 898

Pfl egetage 67‘142

Aufenthaltsdauer 7,17 Tage

Betten (ohne Intensivstation) 193

Bettenauslastung 95,31%

Mitarbeitende 996 (auf 640 Vollzeitstellen)

Finanzdaten (Stand Anfang März 2011)

Betriebsaufwand CHF 104,6 Mio.

Betriebsertrag CHF 79,0 Mio.

Betrieblicher Aufwandsüberschuss CHF 25,6 Mio.

Abnahme gegenüber Vorjahr CHF 0,4 Mio oder 1,5%

Der Geschäftsbericht 2010 mit allen Informationen erscheint Ende April.

Gemeinsam mit Kollegen untersuchte die 28-Jährige, wie rasch

das Fondue den Magen der 20 Versuchspersonen in Richtung

Darm verliess und verdaut wurde. Ihr Fazit: Bei den Wein- und

Kirschtrinkern der Fondue-Studie dauerte die Magenentleerung

über sechs Stunden, bei den Teetrinkern nur vier. Den Weintrinkern

ging es jedoch beim Verdauen nicht schlechter als den

Teetrinkern.

Dr. Mihailo Sekulovski

wird neuer Chefarzt

der Frauenklinik.

Der Verwaltungsrat des Spitals Uster hat Dr. Mihailo Sekulovski

Mitte Februar zum neuen Chefarzt der Frauenklinik gewählt.

Der 42-Jährige tritt die Stelle Mitte Juli 2011 an. Aktuell hat er

die Position als Leitender Arzt im Departement Geburtshilfe und

Gynäkologie (DGG) des Kantonsspitals Winterthur inne.


Neue Broschüren informieren über den Spitalalltag

und die Frauenklinik.

Seit Anfang des Jahres gibt es gleich drei neue Broschüren:

Frisch ab Presse ist die Imagebroschüre. Die zwölfseitige Publikation

umfasst das gesamte Dienstleistungsangebot des Spitals.

Die Broschüre besticht vor allem durch die Art der Fotografi e:

Durch die 180 Grad-Panoramafotos wird der bewegte Spitalalltag

besonders gut in Szene gesetzt. Die Imagebroschüre liegt

in den Patientenzimmern auf und wird den elektiv eintretenden

Patientinnen und Patienten zugestellt. Zudem wird sie an öffentlichen

Veranstaltungen aufgelegt.

brandnEu 7

Auch die Frauenklinik kann ihren Patientinnen alles Wissenswerte

anhand zweier neuer Broschüren vermitteln – je nach

Patientin unterteilt in die Bereiche Gynäkologie oder Geburtshilfe.

Zusätzlich wurden die bestehenden Flyer zu allen Kursangeboten

der Geburtshilfe überarbeitet.


8 brandnEu

hErzlich willkommEn

nEuE kadErmitarbEitEndE

Dr. Vital Schreiber

Leitender Arzt Chirurgische Klinik,

seit Januar 2011

wiSSEnSwErt

liEgEnSchaFtEn

Haben Sie gewusst, dass

Dr. Sebastian Schulze-

Bergmann

Oberarzt Anästhesie,

seit Januar 2011

– das Spital Uster eine Liegenschaftsverwaltung hat, die

verschiedene Mietobjekte anbietet?

– sich an der Asylstrasse 30 in Uster ein Appartementhaus mit

über 60 teilmöblierten Appartementwohnungen befi ndet?

– an der Asylstrasse teilmöblierte 1-Zimmer-Wohnungen und

sechs Business-Appartements zur Vermietung stehen?

– die Liegenschaftsverwaltung auch für die Vermietung von

persönlichen Parkplätzen für Mitarbeitende und Schrebergärten

zuständig ist?

Detaillierte Informationen fi nden Sie im Intranet unter Logistik /

Liegenschaften sowie im Internet unter www.spitaluster.ch /

Weitere Angebote / Appartementhaus. Oder kontaktieren Sie

die Liegenschaftsverwalterin Verena Wegmann unter Telefon

044 911 17 00 (Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr).

Bärbel Reimers

Pfl egemanagerin Chirurgie A1,

seit Januar 2011

Dr. Daniela Reutter

Oberärztin der Medizinischen

Klinik für den angiologischen

Konsiliardienst,

seit November 2010


nEuE auSbildung

FachFrau

hauSwirtSchaFt

Warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden?

Hauswirtschaftliche Tätigkeiten machen mir Spass. Da ich in

ganz verschiedenen Abteilungen Hand anlege, ist die Ausbildung

ausserdem sehr vielseitig. Kein Tag ist gleich und die

Arbeit wird nicht eintönig. Ausserdem gibt es im Anschluss an

die Ausbildung breite Weiterbildungsmöglichkeiten – das hat

mich schliesslich überzeugt.

Wie hat dein Umfeld reagiert, dass du diesen Beruf

erlernst?

Meine Mami hat die Berufswahl begrüsst, da sie in einem ähnlichen

Bereich tätig ist. Von meinen Kollegen kam ab und zu

die Rückmeldung: Dass heisst, du wirst Putzfrau. Das stimmt so

natürlich nicht. Doch leider wissen das viele nicht, weshalb das

Image des Berufs nicht überall gut ist. Ich habe ihnen dann erstmal

erklärt, was die Ausbildung genau beinhaltet. Die meisten

waren überrascht, wie vielseitig der Beruf ist.

Warum hast du dich für unser Spital entschieden?

Ich kannte bereits einige Personen, die hier arbeiten und zufrieden

sind. Ausserdem hat mich die Betriebsgrösse gereizt. Denn

dadurch kann ich sehr viel lernen und in ganz unterschiedlichen

Bereichen arbeiten, zum Beispiel auch in der OP-Reinigung.

In welchen Abteilungen arbeitest du?

Im Bereich Hauswirtschaft arbeite ich fast überall: im Restaurant,

in der Küche, also Hauptküche, kalte Küche, Patisserie, Abwasch-

küche sowie im Hausdienst in der Bettenzentrale, Raumpflege,

Spezialreinigung und in der Wäscherei sowie im Blueme-Egge.

Zusätzlich erledige ich administrative Arbeiten im Hausdienst.

Welche Tätigkeiten verrichtest du in den

verschie denen Abteilungen?

Im Restaurant betreue ich das Buffet oder helfe bei Anlässen

mit. Bei der Reinigung kann ich bestimmte Dienste wie zum Bei-

brandnEu 9

Seit Sommer 2010 bildet das Spital Uster eine

Lernende zur Fachfrau Hauswirtschaft aus.

Die Redaktion sprach mit Stefanie Schmidlin (17).

spiel den Garderobendienst selbstständig ausführen. Was ich

in den anderen Abteilungen machen werde, weiss ich noch

nicht genau, da ich ja erst seit neun Monaten hier bin.

Weisst du schon, was du nach der Ausbildung machen

willst?

Das wird 2013 sein. Ich könnte mir gut vorstellen, später den

Bachelor in Facility Management zu absolvieren.

ÜbEr dEn bEruF

Fachfrauen / Fachmänner Hauswirtschaft organisieren und erledigen

alle grundlegenden hauswirtschaftlichen Arbeiten in

einem Grossbetrieb. Die Grundbildung kann in einem Heim,

in einem Spital oder in einem Gastronomiebetrieb absolviert

werden.


10 FokuS

ziElE 2011

waS in diESEm jahr

priorität hat

Seit Mitte Januar sind die diesjährigen Ziele

der Spitalleitung definiert. Die Spitus-Redaktion

sprach mit der Leiterin des Direktionsstabs,

Therese Maienfisch.

Wofür steht «MbO»?

MbO steht für Management by Objectives und meint Führen

durch Zielvereinbarungen. MbO gilt als eine der wirkungsvollsten

Führungsmethoden.

Wer definiert die Ziele?

Jeweils nach den Sommerferien wird der Zielfindungsprozess

für das Folgejahr durch den Spitaldirektor ausgelöst. Die Spitalleitungsmitglieder

erarbeiten dann die Ziele in ihrem Zuständigkeitsbereich

unter Miteinbezug des Kaders und der Teams. Bis

spätestens Mitte November werden die Ziele auf Stufe Klinik

oder Abteilung verdichtet und der Spitalleitung unterbreitet.

Wer entscheidet, welches die Ziele des gesamten

Spitals sind?

Das entscheidet die Spitalleitung. Es sind solche Ziele, die übergeordnet

im Gesamtinteresse des Spitals stehen. Die festge-

legten Spitalleitungsziele werden dem Verwaltungsrat zur

Geneh migung vorgelegt.

Was ist das wichtigste Ziel für 2011?

Primär entscheidend für die Zukunft des Spitals ist sicher der

Entscheid der Gesundheitsdirektion über den Leistungsauftrag.

Die Verhandlungen dazu laufen.

Wird kontrolliert, ob die Ziele erreicht werden?

Ende des 3. Quartals überprüft die Spitalleitung die Zielsetzungen

des laufenden Jahres. Dem Verwaltungsrat wird Ende Jahr

Rechenschaft abgelegt.


FokuS 11

ziElE 2011

diE EinzElnEn ziElE

im dEtail

Politisch 1. 2. 3. 4. Projektleitung und Beteiligte

Der Kanton Zürich hat dem SPU den

Leistungsauftrag gemäss Bewerbung erteilt.

x x x x GD, Spitaldirektion, SL

Das SPU vernetzt sich horizontal und fördert damit

die integrierte Versorgung.

Die Schaffung eines Zentrums für ambulante

Operationen ist geprüft und ein Vorprojekt

als Entscheidungsgrundlage erstellt.

Die bedarfsgerechte Planung der Spitalerweiterung

ist abgeschlossen und ein Kreditantrag liegt vor.

x x x x VR und SL, BK, Projektgruppe(n)

x VR und SL, BK, Projektgruppe(n)

x x x x

x x x VR, BK, SL

x x

Behandlung, Pflege und Betreuung 1. 2. 3. 4. Projektleitung und Beteiligte

Die Einführung einer Neonatologie ist geprüft und

allenfalls geplant.

x x x Chefärztekonferenz

Das Pflegeorganisationssystem ist weiter entwickelt;

Inhalt, Struktur und Prozesse sind überprüft und bei

Bedarf angepasst.

Die interdisziplinäre Revision der Kostformen ist

abgeschlossen.

Die Herzgruppe und Pneumogruppe ist eingeführt

(Phase III der ambulanten Rehabilitation) und die

nötigen fachlichen Ressourcen (Physiotherapie)

sowie die räumlichen Anforderungen sind bei

Bedarf sichergestellt.

Die Onko Plus ist im SPU etabliert und die

räumlichen Voraussetzungen sind gegeben.

Das Arzt- und Pflegepersonal der Notfallstation,

der Intensivstation und der Abteilungen ist hinsichtlich der

optimalen Behandlung, Betreuung und Prophylaxe von

deliranten Patienten geschult.

x x x x Schiefelbein, Romatko, Mathis

x Bächli, SL, Delaquis,

Projektgruppe

x x x x Debrunner, Alfare, Turk,

Collenberg, Zwicker

x x x x Tscherry, Bächli, Mathis

x x x x Bächli, Melcher, Chefärzte,

Schiefelbein


12 FokuS

Qualitätsförderung / Struktur-, Prozess-

und Ergebnisqualität 1. 2. 3. 4. Projektleitung und Beteiligte

Die Einführung neuer Technologien schreitet voran: Hirt, Projektgruppen

– PACS und Teleradiologie x x

– Digitale Mammographie x x

– Phoenix (Kurve) x x

– Die Bettenplanung bzw. Bettendisposition

(inkl. Austrittsplanung) ist eingeführt

x x x

Das Katastrophenkonzept ist eingeführt und geschult. x x Melcher, Bereichsverantwortliche

Die Qualitätsmessungen richten sich nach den all-

x x x x Maienfisch,

gemein gültigen Erfordernissen (Begleitforschung DRG

des Bundes und der Vereine ANQ und Outcome).

Bereichsverantwortliche

Personelles, Aus- und Weiterbildung 1. 2. 3. 4. Projektleitung und Beteiligte

Die Spitalleitung trifft sich für zwei Retraiten. x x Spitaldirektor, Spitalleitung

Die neue Chefärztin / der neue Chefarzt der Frauenklinik

x VR, WK

ist eingestellt und hat ihre / seine Funktion aufgenommen.

x

Nachwuchssicherung und Personalerhaltung: entsprechende

Konzepte sind erstellt und eingeführt.

x x x x PDL, Bildung, Personaldienst

Die interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen dem Pflegedienst

und dem Arztdienst ist klinikspezifisch verbessert

(Schnittstellen und Kommunikation).

Das Weiterbildungsstätten-Angebot für Assistenzärztinnen

und -ärzte ist in den verschiedenen Kliniken angepasst

worden.

x x x x Schiefelbein, Chefärzte

x x x Chefärzte

Führung und Organisation 1. 2. 3. 4. Projektleitung und Beteiligte

Das neue Adminsystem (FRW, PRS, MAB, PAT, MIS, DW) x x x x Leiter Adm. & Logistik,

ist eingeführt.

Projektgruppe

Das neue SWISS DRG Abrechnungssystem ist implementiert

und eingeführt.

Die Tarife sind ausgehandelt und vertraglich mit Wirkung ab

1.1.2012 verankert.

x x x x ZD, CA, BW-K

x x x Spitaldirektion

Die Schnittstellen Pflege – Hotellerie sind analysiert x Leiter Adm. & Logistik, PDL,

und allfällige Korrekturmassnahmen zur Verbesserung der

Prozesse sind getroffen.

x x Projektgruppe

Die Schnittstellen / der Leistungsauftrag und damit

die Kapazitäten AWR / IS / Anästhesie

(Überwachung) sind analysiert und optimiert.

x x x x Hillermann, Bächli, Schiefelbein

Die Kontakte mit den ZuweiserInnen sind intensiviert:

– Managed Care

– Zusammenarbeit in der Notfallstation

– Konzept bezüglich NeuzuzügerInnen

x x x x Chefärzte-Konferenz, Maienfisch

– Assistenzärztin oder -arzt aus SPU bei Grundversorgern;

«Lehrpraxis» versus «Leerpraxis».


Die Projektgruppe hat ihre Ziele erreicht: Für die Freiwilligen

konnten neue Strukturen und Rahmenbedingungen erarbeitet

und eingeführt werden. Das Angebot wurde ausgebaut, neue

Freiwillige konnten gewonnen werden. Tätig sind sie vor allem

in den Bereichen Bücherwagen, Besuchsdienst und Sitzwache.

Zudem ist die Wahrnehmung der Freiwilligen im Betrieb deutlich

gestiegen. Und: Das Angebot kommt bei den Patientinnen

und Patienten sehr gut an. Die Mitglieder der Projektgruppe um

Projektleiterin Esther Mühlbach waren Berta Gröner, Markus

Naegeli, Susanna Car, Udo Heran und Kurt Mühlbach. Manuela

Gasser, Beraterin für Freiwilligendienste, stand der Projektgruppe

zur Seite.

FokuS 13

Wirtschaftlichkeit 1. 2. 3. 4. Projektleitung und Beteiligte

Das Spital Uster platziert sich im ersten Drittel

des kantonalen Benchmarks.

x x x x SL

Öffentlichkeitsarbeit 1. 2. 3. 4. Projektleitung und Beteiligte

Eine Task Force «Intranet» ist gebildet und die Grundzüge

x x Maienfisch, Schulze, Arbeitsgrup-

eines neuen Konzeptes sind skizziert.

pe (Leiter Admin.& Logistik, Klinikmanager,

IT-Leiter, Organisator)

Die neue Website des SPU ist im Internet

aufgeschaltet und aktiv.

Abkürzungen BK – Baukommission

BW-K – Betriebswirtschafts-

Kommission

CA – Chefärzte

x x Schulze, Maienfisch,

Arbeitsgruppe

GD – Gesundheitsdirektion

PDL – Pflegedienstleitung

SL – Spitalleitung

VR – Verwaltungsrat

WK – Wahlkommission

ZD – Zentrale Dienste

FrEiwilligEnarbEit

projEkt gElungEn

abgESchloSSEn

Freiwillige haben 2010 im Spital Uster über 400

Einsätze mit mehr als 680 Stunden geleistet.

So sieht die Bilanz der Projektgruppe «Ausbau

Freiwilligenarbeit» aus.

Neue Lösung für Koordination und Bereichsleitung

Der Koordinationsaufwand für den Einsatz der Freiwilligen

ist für Markus Naegeli in den vergangenen Jahren sukzessive

gestiegen. Da geplant ist, die Freiwilligentätigkeit weiter auszubauen,

muss eine neue Lösung für die Leitung des Bereichs

und die Koordination der Einsätze gefunden werden. Dies wird

derzeit geprüft und so schnell wie möglich kommuniziert. Herzlichen

Dank an die Freiwilligen für ihren tollen Einsatz – und an

die Projektgruppe für ihre erfolgreiche Arbeit!

Daniel Schiefelbein, Leiter Pflegedienst, und Pascal Huguenin

Leiter Administration und Logistik


14 FokuS

Einblick

Fur dEn ErnStFall

vorbErEitEt

Das bestehende Katastrophenkonzept wurde vollständig

überarbeitet, genehmigt und in Betrieb

gesetzt. Ein Jahr lang hat eine Projektgruppe am

neuen Konzept gearbeitet.

Wie kann das Spital Uster ein ausserordentliches Ereignis mit einem

Massenanfall von Patientinnen und Patienten bewältigen?

Genau dies regelt das überarbeitete Katastrophenkonzept.

Ziel eines Katastrophen-Einsatzes ist die optimale medizinische

Versorgung mit Behandlung oder Sicherstellung der Transportfähigkeit

aller im Ereignisfall im Spital Uster eintreffenden Patientinnen

und Patienten.

Verschiedene Auslöser denkbar

Externe Ereignisse, die einen Katastrophen-Einsatz auslösen

könnten, gibt es viele. Dazu zählen beispielsweise: Unfälle im

Strassen- oder Bahnverkehr, ein Flugzeugabsturz, die Freisetzung

von gefährlichen chemischen oder biologischen Stoffen,

daS konzEpt

im dEtail

Hauptteil: Beschrieb der Zielsetzung, der Grundsätze für den Kata-

Fall, den Kata-Einsatz und die Schulung.

Anhänge: dazu gehören u.a. Alarmierungslisten, Organigramme,

Bewachungs- und Verkehrskonzept etc. Ebenfalls enthalten sind bereits

bestehenden Dokumente wie das Pandemiekonzept, Kommunikationskonzept

etc.

Checklisten: Darin ist definiert, wer was tut – vom exakten Ablauf

der Alarmauslösung und der Triagestelle, dem Einsatz der Dienstärzte

bis hin zur Betreuung des Sorgentelefons und dem Einrichten der

Räume etc.

Mehr Informationen dazu finden Sie im Intranet.

Freizeitunfälle (z. B. in Sportanlagen oder auf / um die benachbarten

Seen herum), Ereignisse an Orten mit grossen Menschenansammlungen

(Einkaufszentren, Feste, Schulen), Schiesse reien,

kriminelle oder terroristische Handlungen. Auch intern sind

verschiedene Vorfälle möglich: Brandfälle, Explosionen, Arbeitsunfälle,

Eindringen von Wassermassen (Überschwemmungen)

oder Gebäudeschäden durch Naturkatastrophen (Erdbeben),

Lebensmittelvergiftungen, Epidemien / Pandemien, länger andauernder

Stromunterbruch, Ausfall elektronische Patientendokumentation,

Ausfall Telefonzentrale.

Probealarm im 2011

Tritt der Katastrophenfall ein, werden über einen externen

Alarmserver rund 650 Mitarbeitende per Telefon im Spital oder

privat aufgeboten. Je nach Bedrohungslage kann auch nur

ein sogenanntes Vorausdetachement (rund 30 Mitarbeitende)

aufgeboten werden. Dieses beinhaltet Mitglieder der Spitalleitung,

des Technischen Dienstes sowie eines externen Sicherheitsdienstes

(Securitas). Damit die Abläufe bei Auslösung des

Katastrophenalarmes allen Involvierten bekannt sind, wurden

die entsprechenden Mitarbeitenden Anfang 2011 geschult. Um

den Ernstfall zu üben, wird es im laufenden Jahre zudem einen

«trockenen» und einen «scharfen» Probealarm geben. Die

Spital leitung dankt der Projektgruppe mit Claudia Hugentobler,

Sibylle Joller, Marianne Kunz, Therese Maienfisch und Christoph

Obrist unter der Leitung von Prof. Melcher für die grosse Arbeit

bestens.

Therese Maienfisch

Leiterin Direktionsstab


Was beinhaltet das neue System?

Wir wollen in Zukunft alle Patientenbilder sowie klinische

Daten film- und papierarm verwalten. Deshalb verwenden wir

die modular aufgebaute Softwarelösung «synedra AIM». Dies

ist ein PACS (Picture Archiving and Communication System),

eine Multimedia-Lösung und ein medizinisches Universalarchiv

in einem.

Was heisst das genau?

In einem ersten Schritt sind alle radiologischen Bilddaten

verfüg bar. Dazu gehören auch extern erstellte Filme oder CDs,

die in «synedra AIM» eingelesen werden. Es gibt aber unzählige

weitere Geräte, die Bilder produzieren – von kardiologischen

Ultraschallfilmen über laparaskopische Aufnahmen im OPS bis

hin zu Fotodokumentationen. All dies wird in «synedra AIM»

pro Patient abgelegt und kann so einfach abgerufen werden.

Schliesslich werden auch die Dokumente aus Phoenix – interne

und externe Berichte, Befunde von Labors – sicher und langfristig

in diesem System archiviert.

Wie wirkt sich das auf die Prozesse im Spital aus?

Da wir «Phoenix» und «synedra AIM» verbinden, werden sich

einige Abläufe ändern. Parallel dazu werden wir die Organisation

aller Daten neu strukturieren, unter anderem auch im

Hinblick auf zukünftige Anforderungen für eHealth (siehe Infobox).

Ein Beispiel?

Ja gern. Nehmen wir den Bereich Radiologie: Die Anmeldung

erfolgt durch den internen Arzt in «Phoenix». Diese wird durch

die Röntgenkanzlei in «Phoenix» geplant. Aus der Planung

kann der Auftrag nachverfolgt werden und die Information

fliesst ins «synedra AIM» und an z. B. den CT. Die Leistungen

FokuS 15

it-projEkt

SoFtwarElöSung

FÜr digitalE bildEr

Dank «Phoenix» ist die Krankenakte weitgehend

elektronisch verfügbar. Auch Bilder sollen in

Zukunft elektronisch übermittelt werden können.

Ein Interview mit Projektleiter Michael Hirt.

für durchgeführte Bilder werden automatisch generiert und der

Auftrag geht elektronisch zur Befundung an den Radiologen.

Dieser wird durch die Verbindung von Bild und Befund und über

das elektronische Diktat – mit Spracherkennung – unterstützt.

Visierte Befunde werden schliesslich an den verordnenden Arzt

zurückgemeldet. Der Kliniker kann aus «Phoenix» heraus Befund

und Bericht einsehen. Dieser Musterablauf wird mehr oder

weniger in allen Bereichen zur Anwendung kommen.

E-hEalth

Unter dem Begriff «eHealth» sollen die Abläufe im Gesundheitswesen

mit elektronischen Mitteln verbessert und

die Beteiligten vernetzt werden – Patienten, Ärzte, Therapeuten,

Versicherte, Versicherungen, Labors, Apotheken,

Spitäler und Pflegende. Mitte 2007 wurde dazu die Initiative

«eHealth» vom Bund als Strategie vorgegeben. Auch

um Doppelspurigkeiten zu reduzieren und das Gesundheitswesen

so finanziell zu entlasten. Bis Ende 2015 sollen

alle Menschen in der Schweiz über ein «Elektronisches

Patientendossier» verfügen und den Leistungserbringern

ihrer Wahl den elektronischen Zugriff auf behandlungsrelevante

Informationen ermöglichen können. Mit «Phoe -

nix» und «synedra AIM» legt das Spital Uster die Grundlage,

um in Zukunft innerhalb des Gesundheitsnetzes ein

professioneller Partner zu sein.

www.e-health-suisse.ch


16 FokuS

Ist die Radiologie schon komplett digitalisiert?

Die Radiologiebilder sind seit vergangenen November im neuen

System abgelegt. Alle weiteren Abläufe in der Radiologie werden

Ende März umgestellt. Dazu gehört auch die filmarme Arbeitsweise.

Durch die Umstellung sparen wir mehr als 100‘000

Franken an Filmkosten pro Jahr.

Wann wird das Projekt abgeschlossen?

Geplant sind zwei weitere Ausbaustufen. Zum einen die elektronischen

Dokumentenverteilung nach aussen (eHealth): Haus-

ärzte und Zuweiser werden zukünftig mit Patientenberichten

und -bildern aus «synedra AIM» bedient. Zum anderen werden

wir weitere Dokumente ins «synedra AIM» integrieren und

damit unser elektronisches Archiv vervollständigen. Wenn alles

wie geplant läuft, sollten wir das Projekt Mitte 2012 abschliessen

können.


tEam

allES, waS daS

hErz bEgEhrt

Wir sind ein fünfköpfiges, motiviertes Team und versuchen unseren

Kunden ein möglichst vielfältiges Angebot zu präsentieren.

Sehr gern gehen wir auf individuelle Kundenwünsche ein und

beraten Sie täglich von 9.00 bis 19.30 Uhr. Damit wir Ihnen ein

möglichst breites, attraktives und saisonales Angebot präsentieren

können, besuchen wir zweimal im Jahr die Fachmesse für

Geschenks- und Floristikartikel. Die restliche Ware wird von ausgesuchten

Lieferanten aus dem In- und Ausland bezogen.

FokuS 17

Im spitaleigenen Kiosk findet man nicht nur Süss-

waren oder Zeitschriften, sondern auch ein grosses

Sortiment an verschiedenen Geschenkartikeln.

ÜbEr

daS tEam

Seit Juli 2010 ist der Laden unter der Fachverantwortung von Bernadette

Klement. Sie ist im 70% Pensum für einen grossen Teil

des Einkaufs und die Dekoration verantwortlich. Unterstützt wird

sie von den Mitarbeiterinnen Beatrice Schneider (100%), Nadja

Seidel (40%), Daniela D’Elicio (30%) und Romy Moser (20%). Für

die Gesamtleitung sowie den admini strativen Teil wie Arbeitspläne

schreiben, Budget und Controlling ist Ursula Schmid, Leiterin

Plaza, verantwortlich.

Attraktives Angebot

Nebst den gängigen Kioskartikeln wie Süsswaren und Presse

führen wir ein ansprechendes Sortiment an Taschen und Schals,

eine grosse Auswahl an Babyartikeln sowie eine erlesene

Schmuckauswahl. Ein grosses Karten- und Büchersortiment,

Plüschtiere aller Art und viele weitere Geschenkideen für jeden

Anlass, Geschmack und jedes Budget ergänzen unser Sortiment.

Für den Durst und den kleinen Hunger stehen Ihnen eine

Kaffee maschine, ein Snack- und Getränkeautomat während

24 Stunden am Tag zur Verfügung (nur Barbezahlung möglich).

Regelmässige Rabatt-Aktionen

Seit November 2010 schenken wir allen neu eintretenden

Mitar beitenden des Spitals Uster einen 10%- Willkommensgutschein.

Ausserdem führen wir regelmässig Aktionstage durch,

wie z. B. der Taschentag, wo wir den Mitarbeitenden des Spitals

einen Rabatt von 20% gewähren. Schauen Sie doch mal rein.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Team Kiosk mit Geschenkboutique


18 lEbEnSluSt

kulturtippS

lESEhungrig

Petra Ivanovs «Fremde Hände» ist nicht irgendein

Krimi. Er spielt an der Zürcher Langstrasse.

Eine Frauenleiche wird in einer Kehrichtverbrennungsanlage

gefunden. Erste Spuren führen ins Rotlichtmilieu, die Bezirksanwältin

Regula Flint und der Kriminalpolizist Bruno Cavalli kommen

Frauenhändlern ohne Skrupel auf die Spur. Je verworrener

die Spuren sind, desto klarer das Motiv: Es geht um viel Geld.

Bis ein weiterer Mord geschieht, der viel mit dem Fall, aber gar

nichts mit Frauenhandel zu tun hat. Vielleicht denken Sie, schon

Im Restaurant Aquarius finden Sie vom 12. bis 14. April 2011

viele feine Köstlichkeiten der französischen Küche. Darunter

natürlich auch die Seezunge «Colbert».

Zutaten für 4 Personen

4 x kleine, ganze Seezungen (Stück à ca. 350 g)

¾ Zitrone

abschmecken mit Salz und Pfeffer

38 g Weissmehl

1½ Eier

125 g Mie de pain (weisses Paniermehl)

Buttermischung

100 g Butter

10 g Estragon, frisch

abschmecken (Zitronensaft, Salz, Pfeffer)

Garnitur

1¼ Zitronen

25 g Petersilie

Vorbereitung

Die Seezungen im Fachgeschäft für die Zubereitung «Colbert»

herrichten lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft marinieren.

Eier aufschlagen. Weiche Butter schaumig rühren, Estragon waschen,

zupfen, fein hacken und unter die Butter mischen. Mit

Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken, zu Rollen formen

wieder ein Krimi. Aber das Spezielle an diesem Buch ist, es spielt

in Zürich, an der Langstrasse. Die Hauptfiguren fahren mit der S-

Bahn nach Dübendorf, wo sie um den Greifensee joggen. Petra

Ivanov hat mehrere Krimis geschrieben, alle sehr spannend und

immer an bekannten Orten – ein grosses Leservergnügen.

Seezunge Colbert: Ein Französisches Rezept,

das auf der Zunge zergeht.

Benannt nach Jean Baptiste Colbert (1619 – 1683),

Gründer der französischen Akademie der Wissenschaften.

Evelyne Presa, Pflegefachfrau

und kühl stellen. Zitrone für die Garnitur in Schnitze schneiden,

Petersilie waschen.

Zubereitung

Die Seezungen salzen, mehlen, leicht abklopfen. Danach durch

aufgeschlagenes Ei ziehen und leicht abstreifen. Wenden und

drücken Sie die Seezunge in frischem Mie de pain an. Bei 170° C

knusprig frittieren.Die Mittelgeräte herauslösen, Colbert-Butter

in Scheiben schneiden und in die Öffnung legen. Zum Schluss

mit Zitronenschnitzen und Petersilie garnieren.

Christophe Rives, Koch


ÜbrigEnS

auFgESchnappt

Computer für Aryalai Jaffna (Sri Lanka).

lEbEnSluSt 19

Chanthirathasan Panchchsharam, Hilfskoch, erhielt zehn ausgemusterte

Computer und einen Beamer des Spitals Uster, um in

seiner Heimat die Computerschule «Sobiya Computer Center»

mit Hardware zu unterstützen. Die Computerschule zelebrierte

dieses grosszügige Geschenk im August 2010 mittels

einer Feier. Im Namen des «Sobiya Computer Center» bedankt

sich Chanthirathasan Panchchsharam beim Spital Uster.

Sibylle Joller, Leiterin Hauswirtschaft

Auf ins Curling Center am Lehrlingsausflug 2011.

Spannung, Spiel und Spaghetti – so hätte das Motto des alljährliches

Lehrlingsausflug Mitte Januar auch lauten können. Denn

erstens bleibt das Ausflugsziel traditionell geheim. Zweitens

ging es für 22 Lernende und 6 Ausbildner am frühen Abend

ins Curling Center Wetzikon. Und drittens stärkten sich alle vor

dem Spiel bei einer Spaghettata.

Nach dem Essen und einer kurzen Einführung in die Welt des

Curlings ging‘s endlich los: Nun waren wir gefordert. Es machte

Spass zu sehen, wie die einen und anderen die Steine ins

«Haus» trafen und anschliessend fleissig Punkte notierten. Es

wurde «ehrgeizig» gespielt und gleichzeitig viel gelacht. Um

22 Uhr verliessen alle mit Begeisterung das Curling Center. Ein

herzliches Dankeschön an Françoise D’Agostino für die Organisation

des Anlasses.

Sibylle Joller, Leiterin Hauswirtschaft

auS dEm Spitalalltag

Ewige Jugend

Frau N., Jahrgang 1919, sitzt zackig an den Bettrand,

reibt sich die Handgelenke und beklagt sich, dass sie

dabei Schmerzen verspürt. Ihr Kommentar: Ich glaube,

ich werde langsam alt.

Herr Z., Jahrgang 1926, liegt bei sommerlicher Hitze im

Bett. Er wird von einer Pflegenden gefragt: möchten Sie

noch etwas trinken? Herr Z: Nein, ich kann jetzt nicht

in die Beiz gehen.


20 kalEndEr

vormErkEn

kalEndEr

april

05.04. 15.00 – 16.00 Uhr, Forum

Seminar zum Thema «Auswirkungen der

Schichtarbeit»

06.04. 12.15 – 13.00 Uhr, Forum

Interdisziplinäres Kolloquium

Medizin / Radiologie: Thoraxradiologie:

Vergessenes und Neues

12.–14.04. Restaurant Aquarius

Frankreichtage: feine französische Spezialitäten

13.04. 19.30 – 21.00 Uhr, Forum

Öffentliche Vortragsreihe

Leistenbruch – wann soll wie operiert werden?

19.04. 17.00 Uhr

Feierabendwanderung

mai

11.05. 12.15 – 13.00 Uhr, Forum

Interdisziplinäres Kolloquium

Chirurgie: Das Rektumkarzinom – was darf man

von der Chirurgie heute erwarten?

11.05. 9.00 – 10.00 Uhr und 11.30 – 13.00 Uhr

Früchtetag vor dem Restaurant Aquarius

Am 24. Dezember 2010 ist unsere langjährige Arbeitskollegin

Erzebet Barna im Alter von 55 Jahren nach schwerer Krankheit

verstorben. 1981 hat Erzebet, von uns Elisabeth genannt,

im Spital ihre Stelle als Reinigungsmitarbeiterin angetreten und

18.05. 19.30 – 21.00 Uhr, Forum

Öffentliche Vortragsreihe Röntgenuntersuchungen

– Krebs durch Computertomographie?

21.05. 09.00 – 13.00 Uhr

Kantonaler Schnuppertag

juni

08.06. 12.15 – 13.00 Uhr, Forum

Interdisziplinäres Kolloquium

Frauenklinik: Aktuelles aus der Gynäkologie

08.06. 15.30 – 16.30 Uhr, Forum

Personalinformation

09./16./28.06. Restaurant Aquarius

Grillplausch (nur bei schönem Wetter)

15.06. 12.15 – 13.45 Uhr, Forum

Hausärzte-Lunch

16.06. 12.30 – 13.30 Uhr, Forum

Personalinformation

16.06. 19.00 – 20.30 Uhr, Forum

Öffentlicher Vortrag des Clienia Psychia triezentrum

Wetzikon: «Chronischer Schmerz:

Wenn Körper und Psyche leiden»

21.06. 19.00 Uhr

Feierabendwanderung

nachruF

ErzEbEt barna

rund neun Jahre im Hausdienst gearbeitet. Aufgrund ihrer Interessen

und Fähigkeiten wechselte sie im September 1989 in den

Pflegebereich. Die Freude am Kontakt mit Menschen hat ihre

Arbeit geprägt. Immer wieder hat sie Zeit gefunden für kleine

Extras und damit zum Wohlbefinden der Patienten beigetragen.

Auch für uns Pflegende war sie eine grosse Unterstützung. Sie

wurde in Serbien geboren und hat den Kontakt zu ihrer Familie

in der Heimat stets geschätzt. Ihre schwere Krankheit hat

Elisabeth mit Hoffnung und Zuversicht getragen, auch wenn

einige Pläne dadurch unvollendet blieben. Wir können uns gut

erinnern, wie sie von einem ihrer grossen Träume – einer Reise

nach China – erzählte. Wir vermissen dich, Elisabeth.

Udo Heran und das B1P Team


Die traurige Mitteilung über den Tod von Ursula Holenstein

hat uns am 2. März 2011 erreicht. Sie starb nach schwerer

Krank heit, die sie mit grosser menschlicher Stärke trug. Ursi

war seit 2008 als Direktionssekretärin bei uns tätig. Zu ihren

Myrtha Egli ist neues PASS-Mitglied

Wir freuen uns, dass der PASS nun wieder vollständig ist. Zur

ersten Sitzung des Jahres durften wir Myrtha Egli, Pflegefachfrau

auf der Medizin (Abteilung AO), bei uns begrüssen.

Parkplatzsituation weiter unbefriedigend

Die Situation auf dem Personalparkplatz hat sich leider noch

nicht verbessert. Es ist schade, dass manche durch unkollegiales

Parkieren andere daran hindern, abends nach Hause zu fahren.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, das Problem zu entschärfen:

durch eine Erhöhung des Preises, eine limitierte und prozentual

zur Abteilungsgrösse berechnete Abgabe der Badges oder Bussen

für Falschparkierer. Wir prüfen, was wir tun können.

Weihnachtsgeschenk

Die Rückmeldungen auf das Weihnachtgeschenk des Hauses

waren mehrheitlich positiv. Es gibt natürlich auch negative Stimmen:

keine Karte, kein Aufdruck des Spitals, nicht verpackt. Wir

vom PASS sind bemüht, ein Geschenk zu finden, das möglichst

vielen Mitarbeitenden gefallen könnte. Die finanziellen Mittel

sind begrenzt, daher haben wir uns entschieden, das Geld für

Aufdruck und Verpackung lieber ins Geschenk zu investieren.

pErSönlich 21

nachruF

urSula holEnStEin

Aufgaben gehörte insbesondere die Betreuung des Patientendienstes.

Sie hat sich sehr für die Anliegen der Patienten eingesetzt.

Viel Freude hatte Ursi auch an der Erarbeitung des

Spitus oder an der Organisation von Anlässen wie z. B. dem

Zukunftstag; sie war stets offen für Neues und hat uns mit

Engagement im Tages geschäft unterstützt. Dabei bewältigte

sie ein grosses Mass an Arbeit in hoher Zuverlässigkeit. Wir

haben sehr gern mit Ursi zusammengearbeitet.

Die Familie war für sie sehr wichtig. Wenn sie uns aus ihrem

Leben mit ihrer Familie erzählte, wurde ihr Glück richtig spürbar.

Wir verlieren in Ursi eine sehr wertvolle, liebenswürdige

Mitarbeiterin und Kollegin. Wir werden sie in ganz guter Erinnerung

behalten.

nEwS vom paSS

nEuES mitgliEd

Therese Maienfisch und das Team der Direktion

Vergünstigungen im Intranet zu finden

Wir möchten noch einmal auf die Personalvergünstigungen

hinweisen. Im Intranet gibt es eine Liste, welche Geschäfte fürs

Spitalpersonal Rabatt gewähren. Wir sind dabei, weitere Unternehmen

anzufragen, darunter auch ein Fitnesscenter.

Für den PASS, Bettina Oertli


1

kEnnEn wir unS?

hamouda harathi

Ein Mann im Hotellerie-Team? Unter den 48 Frauen

fällt der 30-jährige Tunesier auf.

Woher kommst du?

Ich stamme aus Tunesien und bin seit vier Jahren in der Schweiz.

In meiner Heimat habe ich einen Diplomabschluss in Betriebsökonomie,

Schwerpunkt Hotellerie und Tourismus, gemacht.

Mit diesem Studium habe ich alle Grundlagen erhalten, um

einen eigenen Betrieb zu führen.

Welchen Beruf wolltest du als Teenager erlernen?

Als junger Mensch hatte ich viele Ideen und Träume. Schlussendlich

habe ich mich für das Studium im Tourismusbereich

entschieden, da der Tourismus in Tunesien eine wichtige Einkommensquelle

ist.

Worin besteht deine Arbeit im Spital Uster?

Ich arbeite seit zwei Jahren im Team der Hotellerie Abteilung

B0, Medizin.

Was gefällt dir gut, was weniger?

Ich bin sehr zufrieden mit meinem Arbeitsplatz. Vor allem die Arbeit

im Team gefällt mir. Im Unterschied zum Gastgewerbe, wo

der Kunde der absolute König ist, müssen wir unseren Kunden

im Spital aufgrund ihrer Erkrankung leider oft Wünsche abschlagen

oder einschränken. Das fällt mir manchmal nicht so leicht.

Womit verbringst du deine Freizeit?

Am liebsten mit Kollegen beim Bowlen oder Fussballspielen. Da

ich in der Schweiz keine Familie habe, ist für mich der Kontakt

zu meinen Freunden sehr wichtig.

Hast du ein Lieblingsessen?

Ich koche sehr gern Rezepte aus der Heimat.

Welches ist dein liebstes Ferienziel?

In meinen Ferien fahre ich immer nach Tunesien. Ich stamme

aus Gafsa, einer Stadt in der Mitte des Landes. Ich geniesse es, bei

meiner Familie und meinen Freunden zu sein. In dieser Region ist

der Winter auch kühl, aber nicht so kalt wie hier in der Schweiz.

Der Sommer ist sehr heiss und auch oft sehr trocken.

Welchen Film empfi ehlst du uns?

Mir hat Slumdog Millionair sehr gut gefallen. Die Geschichte,

die der Film erzählt, hat mich zum Nachdenken angeregt.

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