Ausgabe 2011-3 - St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH

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Ausgabe 2011-3 - St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH

Die Marienhospitäler Gelsenkirchens Die starken Partner für Ihre Gesundheit

2011 - 3

Jeder kann (fast) alles in der Patientennahen

Verwaltung

Chefwechsel in der Thoraxchirurgie

Dr. Thomas Bergmann löst Dr. Baldur Totzeck ab

Das Marienhospital hat jetzt sauberes Abwasser

Bücher-Boom in der Krankenhausbibliothek

Arche feiert strahlendes Jubiläum

Projekt Beruf&Familie unterstützt junge Familie

Zum Feriencamp ins Krankenhaus

Erstes Projekt des Fördervereins MHB erfolgreich


Inhalt

Einen Tag mit….der Patientennahen Verwaltung 4

Chefwechsel in der Thoraxchirurgie 7

Ausbau des Beschwerdemanagements 8

Projekt Beruf & Familie unterstützt junge Familie 9

Perinatalzentrum bringt Babyglück in die City 10

Mehr Infos und Bilder im world wide web 11

Lena Marie – eine Kämpferin 12

Gynäkologische Praxis zieht ins Ärztehaus am MHB 13

Zeitbombe im Bauch: BAA-Screening-Tag 14

Betriebsfest des MHB auf dem Schmücker Hof 15

Der Gefäßtag am 8. Oktober 16

Einladung zum Weihnachtsbasar im MHB 16

Die Hebammensprechstunde im MHB 16

Marienhospital hat jetzt sauberes Abwasser 17

MHB: Gottesdienste in Patientenzimmer übertragbar 18

Gallensteine gelten als Auslöser für viele Beschwerden 18

Patientenmanagement: nun durchgehend digital 19

Azubi-Schichtwechsel im Konzern 20

Bestseller bescheren Bibliothek einen wahren Boom 21

Sonne sorgte für strahlendes Arche-Jubiläum 22

Geburtsvorbereitung für Teenies 24

Kurse der Elternschule Sonnenschein 25

Kontinenztraining mit Inspektor Uri 25

Kurse der Elternschule Buer 26

Diabetes Feriencamp 26

Apotheke erhöht Sicherheit in Arzneimitteltherapie 28

Service: Grippeschutz für den Winter 29

Neue Gesichter an den Marienhospitälern 30

Infos und mehr 30

Perinatalzentrum bringt

Babyglück in die City

10

4

7

Chefwechsel in der Thoraxchirurgie

13

Einen Tag mit ….

der Patientennahen Verwaltung

Gynäkologische Praxis zieht ins Ärztehaus

am MHB


Liebe Leserinnen und Leser,

nach dem großartigen Auftakt des hochsommerlichen

Wetters im Frühjahr, ließen

die warmen Sonnenstrahlen in diesem Sommer

dann leider auf sich warten. Für die Marienhospitäler

Gelsenkirchens allerdings kein

Anlass für Trübsal. Sie trotzten dem Laubfrosch

im Glas das eine oder andere Mal: mit

ausgelassener Stimmung auf dem Mitarbeiter-

Betriebsfest des MHB und dem strahlenden

Jubiläumstag der Arche Noah. Mit dem Tag

des Babyglücks brachten sie die Sonne in die

Herzen der (werdenden) Mütter und Väter.

In unserer Serie „Ein Tag mit...“ haben wir uns

diesmal in die vielfältigen Arbeitsbereiche der

Patientennahen Verwaltung begeben und

erfahren, dass Geduld und Ausdauer an der

Information und der Aufnahme so manches

21

Bestseller bescheren Bibliothek wahren Boom

Mal vorteilhaft sind, haben in der Abrechnung

über die Schultern der „Vermittlungsexperten“

geschaut und festgestellt, dass sprachliche

Begabung auch im Krankenhaus von

größter Wichtigkeit ist.

Nach der Verabschiedung von Dr. Totzeck in

diesem Sommer hat der ehemalige Leitende

Bereichsarzt der Thoraxchirurgie nun den

Staffelstab an seinen Nachfolger, Dr. Thomas

Bergmann übergeben.

Neu ist auch der Internetauftritt des Perinatalzentrums

Gelsenkirchen, der Wissenswertes

über die Zusammenarbeit der Geburtshilfen

unserer Krankenhäuser und der Kinderklinik

vermittelt. Eine zusätzliche Erweiterung ist

den Krankenhäusern mit der Einbindung virtu-

Sonne sorgte für strahlendes

Arche Jubiläum

22

eller Bilderwelten in die Homepage gelungen.

Ab sofort lassen sich viele Abteilungen und

Bereiche in 360-Grad-Ansichten betrachten.

Ein wahrer Bücher-Boom ist aus der Krankenhausbibliothek

zu vermelden. Bibliothekarin

Dorothee Voss erklärt, wie es kommt, dass

Frauen so gerne romantische Romane lesen,

während Männer eher den spannenden

Thriller bevorzugen. Mit ihrem Bücherwagen

macht sie täglich auch auf den Stationen halt.

Zur Diabetiker-Schulung lud die Klinik für Ne-

onatologie, Kinder- und Jugendmedizin in die-

sem Sommer wieder Kinder- und Jugendliche

ein, um sie in einer Woche mit dem Thema diabetes

mellitus vertraut zu machen.

17

Marienhospital hat jetzt sauberes Abwasser

Editorial

Wir freuen uns, mit Ihnen einen Blick zurück

auf die vergangenen Monate zu werfen, interessante

Berichte aus dem Krankenhausalltag

aufzuzeigen und freudig auf kommende Termine

voraus zu schauen, die Sie sich vielleicht

schon im Kalender notieren mögen. Wir wünschen

Ihnen viel Freude beim Lesen und einen

goldenen Herbstanfang.

Ihr

Uwe Becker

Diabetiker Schulung für Kinder

26

3


4

„Jeder kann (fast) alles!“

Die Patientennahe Verwaltung zeigt sich flexibel – immer zum Wohle des Patienten

Die Patientennahe Verwaltung (PNV) – der

Oberbegriff einer multifunktionalen Abteilung.

Sie repräsentiert das Unternehmen

nach außen, tritt in Kontakt mit den Menschen

vor Ort und sorgt im Hintergrund für

reibungslose Abläufe. Den Überblick über alle

Bereiche zu haben, das ist die Aufgabe von

Katja Russok, Leiterin der PNV. Sie koordiniert

Zuständigkeiten im Team und organisiert interne

Abläufe. Dabei steht der Teamgedanke

immer im Vordergrund, denn „der Vorgesetzte

ist nur so gut, wie das Team“.

In der PNV wird Flexibilität grundsätzlich groß

geschrieben, so dass im Sinne der Patienten

und Besucher immer der Servicegedanke im

Vordergrund steht. Hier gilt das Motto „Jeder

kann (fast) alles!“

Die Information - Oder:

Die wahre Kunst, den Durchblick zu behalten

„Guten Morgen. Ich habe einen Einweisungsschein

vom Arzt bekommen und soll mich

nun hier vorstellen. Wo muss ich hin?“ Solch

eine alltägliche Situation erleben Christiane

Grümmer und Selma Basan vom Sankt Marien-Hospital

Buer (MHB) jeden Tag. Nebenbei

schellt das Telefon, leuchtet das Signal für die

Schranke zu den Parkplätzen, jemand fragt

nach dem Weg zu einem niedergelassenen

Arzt. Die Informationen der beiden Krankenhäuser

sind Dreh- und Angelpunkt im Klinikgeschehen.

Hier kommt alles zusammen, es

ist die zentrale Schaltstelle für die gesamte

Kommunikation im Krankenhaus. „Alle Vorgänge

müssen verinnerlicht sein, abrufbar in

Sekunden“, erklärt Selma Basan. „Zwei Hände

sind bei der ganzen Arbeit manchmal noch

zu wenig“, schmunzelt sie. In drei Schichten

wechseln sich die beiden Frauen mit Konrad

Meissner, Monika Henrich, Hans-Jürgen Hibbeln,

Inge Schulz, Marion Kempkes und Victoria

Werner hier ab, rund um die Uhr muss

die Information besetzt sein. „Ab 15:30 Uhr

werden hier dann auch die Aufnahmen übernommen,

wenn die zwei Aufnahmeplätze

geschlossen sind“, ergänzt Christiane Grümmer.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an

der Information sind Multifunktionsmanager.

Immer ansprechbar, immer da. Auch im Marienhospital

Gelsenkirchen dreht sich alles um

den Empfang für Patientinnen und Patienten,

Angehörige und Besucher. Zwei Mitarbeiter

sind am Tag für die Patienten da: Im Wechsel

bedienen sie die Telefonzentrale und den

Empfang. „Oft sind wir auch einfach gute Zuhöhrer,

manche Patienten sind einfach dankbar

für ein offenes Ohr“, ergänzt Angelika Bolhuis

und beschreibt die weiteren Tätigkeiten

an der Information: „Vormittags kümmern wir

uns meist um die Patienten, die einen festen

Termin zur stationären Aufnahme oder ambulanten

Operation haben und weisen sie an die

richtige Stelle“. An der Pforte werden auch die

Wartemarken vergeben; Besucher erhalten

Auskunft über den Aufenthaltsort

ihres Angehörigen, die Telefonanlage,

Einzahlungen werden vorgenommen.

Nachmittags werden die

Behandlungsunterlagen sortiert und

an die Fachbereiche verteilt. Ähnlich

wie im MHB werden auch hier die

Christiane Grümmer und Selma Basan

vom MHB geben gerne Auskunft.

Aufgaben der Kasse und Aufnahme übernommen,

wenn die Kanzeln nicht besetzt sind. Die

Funktion der Nachtwache übernimmt in der

Regel Ulrich Preuß. Doch wie in allen Bereichen

der PNV tauschen die Mitarbeiter auch an der

Pforte schon mal die Tätigkeitsbereiche. Bettina

Lücke und Brigitte Jäger übernehmen

zweimal wöchentlich auch Schichten im MHB.

Weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der

Pforte sind Maik Kremer, Roswitha Klatt, Marion

Laugert, Elke Sene, Sabine Kolan, Martina

Popanda und mit Jan Schulten seit kurzem

auch eine studentische Hilfskraft.

Die Aufnahme

Oder: Ausdauer ist konzentrierte Geduld

Die erste Hürde ist genommen, der Patient

hat durch die Information erfahren, dass er für


Patienten in einem speziellen

System. Durch die Aufnahme

werden auch die Kostenübernahmeanträge

an die Krankenkassen

übermittelt. Daneben

werden gewünschte Wahlleistungen

erfasst, im System

festgehalten und

die Unterschriften

In der Aufnahme MHG empfangen unter

anderem Claudia Will und Christel

zur Datenverar-

Parzuchowski die Patienten.

beitungentgegen genommen.

eine stationäre Aufnahme einen

Außerdem erhält

der Aufnahmeplätze aufsuchen

Im MHB sind zwei Aufnahmeplätze

der Patient, sein

muss. Erfahrungsgemäß ist das vorhanden.

Einverständnis vor-

nicht immer so, erklärt Claudia

ausgesetzt, das Pa-

Will vom MHG: „Oftmals fragen die Patientintientenidentifikationsarmband. Anders läuft

nen und Patienten in den offen einsehbaren es bei einem Notfall. „Von der Notfallambu-

Kanzeln nach Informationen oder nach dem lanz werden uns die persönlichen, soweit be-

Weg.“ Eigentlich ist der Betrieb in der Aufnahkannten, Daten übermittelt, wir pflegen diese

me durch die Vergabe von Wartemarken an ins System ein, tragen nach und informieren

der Information geregelt. Störungen sollen so den Patienten, wenn es möglich ist“, erklärt

vermieden werden. Erscheint die Nummer des Christel Parzuchowski. Auch im Sankt Marien-

Patienten und des Büros an der Anzeigetafel, Hospital Buer werden vorstationäre und sta-

darf er sich in eine der Aufnahmekanzeln betionäre Patienten aufgenommen. Jedoch läuft

geben. Zu Stoßzeiten sind am MHG vier Kan- die Arbeit hier nach dem guten alten Prinzip:

zeln geöffnet. „Mit dem Einweisungsschein Wenn die Lampe an den Aufnahmeplätzen

und der Versichertenkarte nehmen wir dann leuchtet, ist der Platz belegt. Zwei Plätze gibt

die Personalien auf“, ergänzt Claudia Will. Mit es hinter der Information des Krankenhau-

ihren Kolleginnen Christel Parzuchowski, Eva ses insgesamt. Anders als im Marienhospi-

Engels und Dilan Kilic erfasst sie die Daten der tal sind Aufnahme, Kasse und Beurkundung

Abteilungsleiterin Katja Russok (Mitte) legt

Wert auf eine gute Kommunikation im Team.

hier zentralisiert. „Von der Aufnahme, über die

Abrechnung von Eigenanteilen und Telefon

bis hin zu Todes- und Geburtsanzeigen sind

wir Anlaufstelle für alle Anliegen dieser Art“,

erklärt Annette Thiel. Zusammen mit Lisa Basteck

und Birgit Schubert kümmert sie sich um

die Dokumentation der Patientendaten.

Gabriele Peitzler, Inge Blaton und Dilan Kilic

sorgen dafür, dass die Kasse im MHG stimmt.

Sie koordinieren die Abrechnungen der Eigenanteile

mit den Patienten, sind aber gleichzeitig

auch für Beurkundungen zuständig wie

Geburts- oder Sterbefallanzeigen. „Maximal

für 28 Tage im Jahr müssen die Patienten einen

Eigenanteil von zehn Euro pro Tag selbst

tragen“, erklärt Gabriele Peitzler. Eltern eines

neugeborenen Babys bekommen hier die Geburtsanzeigen,

die sie für die Anmeldung des

Kindes im Standesamt benötigen. „Daneben

bieten wir den Service einer kostenlosen Geburtsanzeige

in einer Tageszeitung an“, fügt

Inge Blaton hinzu. Die genaue Dokumentation

der Einnahmen und Ausgaben ist eine weitere

wesendliche Tätigkeit des Bereiches.

Ein Tag mit...

Eine enge Zusammenarbeit im Team ist hier

besonders wichtig: „Wir unterstützen uns gegenseitig

und wechseln wenn nötig schnell

auch mal in andere Bereiche wie die Aufnahme.

Umgekehrt ist dies natürlich auch gegeben“,

ergänzt Gabriele Peitzler.

Zur PNV gehört auch die Krankenhausbibliothek,

in der Dorothee Voss sich um die Buchwünsche

der Patienten und Mitarbeiter kümmert

(Seite 21).

Die Abrechnung

Oder: Der schmale Grad zwischen Kommunikationskompetenz

und Überzeugungsarbeit

Wahre Vermittlungskünstler sorgen „hinter

den Kulissen“ dafür, dass die Abrechnung

mit den Kostenträgern stimmt, Statistiken

und Berechnungen ausgewertet

werden und Kopien der Behandlungsunterlagen

an die richtigen Stellen versendet

werden. Die stellvertretenden Abteilungsleiter

der PNV, Alexandra Zysk (MHB) und

Andreas Eydam (MHG) sind Koordinatoren

und Vermittler gleichermaßen. Schwerpunkt-

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mäßig kümmern sie sich um Rechnungsbeanstandungen

der Krankenkassen. Da gilt es

das eine oder andere Mal einen kühlen Kopf

zu bewahren und mit guten Argumenten den

Vorwürfen entgegen zu wirken. „In Zeiten um

die Debatte von falschen Abrechnungen in

Krankenhäusern ist es das primäre Ziel, uns

von falschen Behauptungen abzugrenzen und

unseren Auftrag als sozialer Dienstleister hervorzuheben“,

erklärt Alexandra Zysk. Dabei

gelte es vor allem, den Spagat zwischen den

wirtschaftlichen Anforderungen an Krankenhäuser

und der Philosophie eines katholischen

Krankenhauses elegant zu lösen. „Die

Krankenkassen bevorzugen eine möglichst

kurze Aufenthaltsdauer und nur die notwendigsten

Behandlungsmaßnahmen“, ergänzt

Andreas Eydam. Werden außergewöhnliche

medizinische Maßnahmen eingeleitet, ist der

Einspruch voraussehbar. Ist die Beanstandung

nicht belegbar, erhält das Krankenhaus eine

Aufwandspauschale. Trotzdem, „die Beanstandungen

nehmen eher zu, als das sie abnehmen“,

fügt Andreas Eydam zu.

Up to date sein – eine Eigenschaft, die in der

Abteilung groß geschrieben wird; regelmäßig

finden Schulungen zu den Abrechnungsbestimmungen

statt, Änderungen in den Kodierrichtlinien

müssen sofort verinnerlicht werden. Das

zentrale Abrechnungsystem erfolgt buchstabenweise

und ist im Team aufgeteilt. Hier werden

die Abrechnungen mit den Kostenträgern

überprüft und dokumentiert, Wahlleistungen

werden verrechnet sowie Verträge geprüft.

Dabei läuft die Abrechnung mit der gesetzlichen

Versicherung über das SAP-System;

durch den elektronischen Transfer werden

die Daten übermittelt. „Die privaten Krankenkassen

werden noch schriftlich benachrichtigt“,

erklärt Alexandra Meyer. Alle Diagnosen

und Operationen werden exakt nach den

Deutschen Kodierrichtlinien erfasst und

dokumentiert.

Die „Schaltzentrale“ der Abteilung ist zu

gleich auch die gute Seele im Team. „Martina

Becker kümmert sich um alle eingehenden

Anfragen, macht die Kopien für die Kostenträger

und Privatversicherten, pflegt regelmäßig

die Datentabellen,“ stellt Alexandra Zysk vor.

Seit im Jahr 2009 beide Krankenhäuser auf ein

Programm umgestellt wurden, erfolgen die

Abrechnungen hier zentral für beide Häuser.

Zum Team gehören außerdem Julia Möllers,

Holger Altenburg, Uta Wagner, Katharina

Kegel, Auszubildende Katrin Graf sowie Dilan

Kilic, die in diesem Jahr die Ausbildung zur

Bürokauffrau erfolgreich absolviert hat und

zum Team der PNV dazugestoßen ist. Abwechselnd

unterstützt sie in der Abrechnung und

Aufnahme. Viele weitere helfende Hände sorgen

im Hintergrund für reibungslose Abläufe.

„Interessant wird es, wenn ausländische Patienten

im Haus versorgt werden und wir mit der

Versicherung korrespondieren müssen“, verrät

Alexandra Meyer. Die sprachliche Begabung ist

jedoch nicht nur im Krankenhaus-Tourismus

erforderlich, das komplizierte Abrechnungssystem

verlangt auch eine hochspezifische

Beherrschung der Datenträgersprache.

Eine Abteilung – viele unterschiedliche Funk-

tionen. Überall gilt jedoch das Motto: Für den

Patienten das Bestmögliche herausholen. [sh]


Chefwechsel in der Thoraxchirurgie

Dr. Thomas Bergmann ist der Nachfolger von Dr. Baldur Totzeck

im Marienhospital Gelsenkirchen

Die Häufigkeit von Lungenerkrankungen

nimmt deutlich zu. Viele Menschen er-

kranken an Lungenkrebs und dem hochag-

gressiven Krebs des Rippenfells. Bei Männern

sind diese Erkrankungen die dritthäufigste

zum Tode führende Erkrankung; Frauen sind

immer öfter betroffen. Bereits vor drei Jahren

hatte die Klinik diese Entwicklung voraus gesehen.

Mit der Einrichtung der zusätzlichen Abteilung

für Thoraxchirurgie und der Berufung von Dr.

Baldur Totzeck zum Bereichsleitenden Arzt

wurde das notwendige Wissen und Können

wohnortnah installiert. Dr. Totzeck hat die

Abteilung seit 2008 etabliert und übergab sie

zum 1. Juli 2011 an Dr. Thomas Bergmann.

Dr. Bergmann (46 Jahre) hat seine Facharztausbildung

im Jahr 2000 bei Dr. Totzeck, damals

noch in Wanne-Eickel, begonnen und ist

2002 zu Prof. Dr. Joachim Schirren, einem der

besten Thoraxchirurgen Deutschlands, nach

Wiesbaden gewechselt. Hier war er seit 2004

Oberarzt und maßgeblich an der Entwicklung

eines thoraxchirurgischen Zentrums beteiligt.

Den Wechsel nach Gelsenkirchen begründet

Dr. Thomas Bergmann unter anderem mit der

besonderen Kompetenz einer Klinik, in der alle

medizinischen Fachrichtungen vertreten sind.

„Wir haben am Marienhospital Gelsenkirchen

immer die Möglichkeit, unsere Patienten im

Team der Spezialisten zu behandeln. Wenn

zum Beispiel der Lungenkrebs die Wirbelsäule

angreift, werden wir zusammen mit den

Orthopäden operieren. Lungentumore sind

häufig auch Metastasen anderer Krebserkrankungen.

Bei Brustkrebserkrankungen, die häufig

solche Metastasen nach sich ziehen, wird

der Thoraxchirurg das Problem an der Lunge

behandeln, die Frau wird aber federführend

von den Gynäkologen betreut. Durch die Zusammenarbeit

mit der Klinik für Neonatologie,

Kinder- Jugendmedizin sind wir eine der wenigen

Kliniken der Region, die die gemeinsame

Betreuung von Kindern durch Pädiater und

Thoraxchirurgen sicher stellen können. Dieses

hohe Maß an Interdisziplinarität zeichnet uns

aus und hebt uns gegenüber ausschließlichen

Lungenkliniken deutlich ab.“

Durch sein Wissen und Können kann Dr. Berg-

mann garantieren, dass für jeden Erkrankten

jeweils die beste Operationsmethode eingesetzt

wird. „Es ist nicht entscheidend den

gerade modernsten Ansatz

zu wählen oder den

Patienten unbedingt mit

einem minimal-invasiven

Eingriff zu therapieren.

Entscheidend ist, dass

wir immer das Verfahren

wählen können, das dem

Patienten das höchste

Maß an Gesundheit und

Lebensqualität sichert.“

Menschen

Dr. Thomas Bergmann ist verheiratet und hat

zwei Kinder. Mit zirka zwanzig Jahren war er

Mitglied der Deutschen Schwimm-Nationalmannschaft.

Heute investiert er seine Zeit

hauptsächlich in den Beruf und für seine Abteilung

in Gelsenkirchen hat er sich ehrgeizige

Ziele gesetzt: „Wir werden in der onkologischen

Thoraxchirurgie ein wohnortnahes

Zentrum sein, in dem unsere Patienten die

adäquate und fachübergreifende Behandlung

bekommen, die ihnen sonst nur an hochspezialisierten

Kliniken zuteil wird. Insbesondere

setze ich auch auf die bereits durch Dr. Totzeck

installierte gute Zusammenarbeit mit meinen

niedergelassenen Kollegen. Nur so werden wir

den Patienten gerecht und können ihnen ein

nahtloses Therapiekonzept anbieten.“ [ub]

Dr. Thomas Bergmann mit Dr. Baldur Tozeck

und Geschäftsführer Peter Weingarten.

7


8

„Gut, dass ich gehört werde…“

Marienhospitäler bauen Beschwerdemanagementsystem aus

Bei einem Aufenthalt im Krankenhaus treffen

unbekannte Eindrücke, eine veränderte Umgebung

auf die Patientinnen und Patienten.

Damit sie sich während Ihres Aufenthaltes

gut versorgt und wohl fühlen, dafür arbeiten

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der

Krankenhäuser täglich, rund um die Uhr.

Trotzdem kann es einmal vorkommen, dass

nicht alles genau nach Plan verläuft. Um auf

die individuellen Bedürfnisse der Patienten

eingehen zu können, werden Arbeitsabläufe

sowie Prozesse stets optimiert. In diesem

Zusammenhang arbeitet die Abteilung Qualitätsmanagement

um die Leiterin und Qualitätsmanagementbeauftragte

Dr. Bettina

Höhmann stets an einer regelmäßigen und

systematischen Überprüfung von Abläufen

und Ergebnissen in den Kliniken und Fachabteilungen,

um Missstände frühzeitig erkennen

und Verbesserungen erzielen zu können. Dabei

ist das Team jedoch immer auch auf Rückmeldungen

der Patientinnen und Patienten

angewiesen.

Für die Erfassung und Dokumentation der

Anliegen der Patienten wurde nun im Marienhospital

Gelsenkirchen und im Sankt

Feedback einer Patientin:

„Ich war ärgerlich, weil meine Mutter

im Krankenhaus lag und ich keine Auskunft

bekam, wie es mit ihr weiter geht.

Ich habe mir Sorgen gemacht und mich

hilflos gefühlt. Aber ich hatte eine Adresse,

an die mich wenden konnte – und

bekam die Informationen dann ziemlich

schnell“.

Marien-Hospital Buer ein zentrales Beschwerdemanagementsystem

eingerichtet. „Dadurch

soll gewährleistet werden, dass alle mündlich

oder schriftlich eingegangenen Beschwerden

von Patienten und Angehörigen bearbeitet

und dokumentiert werden“, erklärt Dr. Bettina

Höhmann. Einmal jährlich werde eine

Beschwerdestatistik durch das Qualitätsmanagement

erstellt, die den Erfolg der Maßnahmen

dokumentiere.

Der Beschwerdeerfassungsbogen, der auch

über das Internet abrufbar ist, dient dazu, jede

Beschwerde kurz zu skizzieren und weiterzuleiten.

„Mit der Einführung eines strukturierten Beschwerdemanagements

soll die Voraussetzung

geschaffen werden, mögliche Verbes-

serungspotentiale effektiver zu

erkennen, deren Umsetzung nachzuhalten

und somit die Patientenorientierung

zu erhöhen“, fügt Dr.

Höhmann hinzu. Durch das Errichten

eines zentralen Beschwerdemanagementsystems

wurden

Grundsätze festgelegt, die die-

Bearbeitung der Beschwerde gegenau verfolgen.

So ist gewährleistet, dass die

Beschwerde an die richtige

Stelle im Unternehmen gelangt

und eine zeitnahe Reaktion

stattfinden kann. Aber

auch persönlich können sich

die Patienten an das Qualitätsmanagement

sowie an

die Patientenfürsprecher

der Häuser wenden,

im MHG hat Anni Fortkamp

ein offenes Ohr für

Beschwerden, im MHB

erfüllt diese Funktion Margret Henselek. Sie

unterstützen bei Anregungen und Beschwerden

gegenüber der Klinik und helfen dabei, die

Kritik an die richtige Stelle zu leiten. [sh]


Betreuung für Hannah

Projekt Beruf & Familie unterstützt junge Familie

Eigentlich hatten Hülya und Holger Coufal al-

les gut geplant. Nach der Geburt ihrer Tochter

und dem anschließenden Mutterschutz wollte

die junge Friseurmeisterin in ihren Salon

zurückkehren. Vater Holger, seit 19 Jahren als

Handwerker im Sankt Marien-Hospital Buer

tätig, wollte sich um Baby und Haushalt kümmern.

Lange Zeit geht auch alles gut. Die kleine Han-

nah Zoe ist ein richtiger Sonnenschein. Sie

entwickelt sich prächtig und ihr Papa genießt

es, ihre Entwicklung quasi aus erster Hand

mitzuerleben. „Normalerweise käme ich zum

Feierabend nach Hause. Erst abends würde

ich sehen, wie sie sich verändert und was sie

im Laufe des Tages dazugelernt hat. Und wäre

dann überrascht, wenn sie plötzlich ‚Papa’

sagt“, schmunzelt der stolze Vater. Die junge

Mutter kann sich tagsüber auf die Köpfe und

Frisuren ihrer Kundinnen und Kunden konzentrieren.

Nach der Elternzeit soll Hannah Zoe in einer

Kindertagesstätte betreut werden. Einen Platz

hat die Familie schon.

Doch alles kommt ganz anders: Ein Motorrad-

unfall durchkreuzt die Pläne. Nach dem Kran-

kenhausaufenthalt ist Holger Coufal zwar

wieder zu Hause, aber weil sein Bein geschient

ist und er sich ohne Gehstützen gar nicht fortbewegen

kann, kann er seine Tochter nicht

vollständig betreuen. Die ist inzwischen fast

ein Jahr alt, macht erste Gehversuche und

krabbelt wie ein Wirbelwind durch die Wohnung.

Zunächst kommt eine Haushaltshilfe in

die Familie. Aber was soll danach geschehen?

„Ich hatte viele Wege zu erledigen, musste unter

anderem zur Physiotherapie“, schildert Holger

Coufal die Situation.

Ein Anruf bei Katja Wiegel, Projektkoordinato-

rin von Beruf & Familie, gab Hoffnung. „Frau

Wiegel hat sich sehr eingesetzt“, ist Holger

Coufal für die unkomplizierte Unterstützung

dankbar. Schon nach ganz

kurzer Zeit stand im Kinderhaus

Rasselbande – einem Kooperationspartner

des Sankt Marien-Hospitals

Buer – ein Platz

Hannah Zoe zur Verfügung.

Hier erlebt sie nun fröhliche

Tage mit ihren Altersgefährten,

lernt und spielt mit ihnen gemeinsam.

„Eingewöhnungsprobleme gab

es nicht. Darüber sind wir sehr froh“.

Die kleine Hannah Zoe freut sich auf die Kin-

der, strahlt aber auch, wenn sie am Nachmittag

wieder von ihren Eltern abgeholt wird. [uk]

Menschen

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Perinatalzentrum bringt Babyglück in die City

Talk und Event mit WDR-Moderatorin Steffi Neu und Experten

Es ist 15 Uhr. Lautes Babygeschrei schallt vom

Heinrich-König-Platz durch die Gelsenkirchener

City. Viele Menschen, zunächst verwirrt,

bleiben dann doch stehen, um zu schauen,

wo die Geräuschquelle ist. Riesige Babytraversen

bilden den Rahmen für die Eventbühne

an diesem Tag. Anlass der Veranstaltung ist

der Zusammenschluss der Geburtshilfen des

Sankt Marien-Hospitals Buer (MHB) und des

Marienhospitals Gelsenkirchen (MHG) und der

Kinderklinik Gelsenkirchen zum Perinatalzentrum

Gelsenkirchen.

Auf der Bühne mit Wohnzimmeratmosphäre

haben schon die Experten des Tages Platz

genommen. Zwischen alten Ohrensesseln,

Lampenschirmen und antiken Kinderwagen

stehen Dr. Adalbert Waida, Chefarzt der Frauenklinik

im MHB, Dr. Hans-Jürgen Venn, Chefarzt

der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

im MHG, Dr. Marcus Lutz, Chefarzt der

Klinik für Neonatologie, Kinder- und Jugendmedizin

und die leitenden Hebammen der

Häuser, Hannelore Schneider und Barbara Aß

der bekannten WDR-Moderatorin Steffi Neu

Rede und Antwort.

Frischgebackene und werdende Eltern waren

eingeladen, sich mitten in der City über die

medizinische Betreuung rund um die Geburt

und über die Nachsorge zu informieren. Das

Perinatalzentrum bietet eine allumfassende

Versorgung von Mutter und Kind, speziell

auch bei Früh- und Risikogeburten. Den krönenden

Abschluss des Tages bildeten aber

wohl die über Hundert weißen Luftballons,

die die Kinder der Kindergärten St. Nikolaus

und St. Martin mit einem einstudierten Lied in

den Himmel steigen ließen. [sh]


Mehr Infos und Bilder im www

Perinatalzentrum Gelsenkirchen mit eigenem Internetauftritt, virtuelle 3D-Tour durch die Häuser möglich

Mit gleich zwei Neuigkeiten beginnen das

Sankt Marien-Hospital Buer und das Marienhospital

Gelsenkirchen den September. Zum

einen erhält das Perinatalzentrum Gelsenkirchen

durch seinen neuen Internetauftritt endlich

ein Gesicht im Netz. Informationen über

das Team, über Angebote für werdende Eltern.

sowie eine umfassende Aufklärung über Risikoschwangerschaften

und Frühgeburten erwarten

die Besucherin/den Besucher hier. Erreichbar

ist die Internetseite über www.zum-babyglueck.de.

2009 hatten sich die beiden Geburtshilfen

der Krankenhäuser sowie die Kinderklinik des

Marienhospitals Gelsenkirchen zum Perinatalzentrum

zusammengeschlossen und können

eine umfassende Versorgung der Mütter und

Babys gewährleisten, die zum Beispiel aufgrund

einer zu erwartenden Früh- oder Risikogeburt

eine besondere medizinische Betreuung

benötigen.

Die Marienhospitäler in 3D

Auch die Ansichten der Internetseiten der Ma-

rienhospitäler Gelsenkirchen und Buer haben

sich verändert: Durch die Einbindung einer

virtuellen Tour sind die Häuser nun auch in

3D im Internet vertreten. Besucherinnen und

Besucher können sich somit vor ihrem Aufenthalt

ein Bild über die einzelnen Funktionsbereiche

im Krankenhaus machen. Mit den 360-

Grad Ansichten erhält der interessierte Nutzer

beispielsweise Einblicke in den Zentral-OP, die

Kreißsäle, den Eingangs- und Ambulanzbereich

sowie die beiden Kapellen und Bistros.

Die einzelnen Panoramen öffnen sich innerhalb

des Webauftrittes in einem separaten

Popupfenster. Neben den virtuellen Ansichten

gibt es auch interessante Fakten über die einzelnen

Bereiche zu erfahren. [sh]

Anzusehen sind die Touren unter

www.marienhospital.eu

www.marienhospital-buer.de

Fortschritt

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12

Lena Marie - eine Kämpferin

Extremfrühchen wurde nach fünf Monaten im Perinatalzentrum Gelsenkirchen nach Hause entlassen

Ein Kind kommt zur Welt. Eine große Freude

für alle. Aber nicht, wenn es fast fünf Monate

zu früh kommt. Dann sind neben der stetig

wachsenden Liebe für eine lange Zeit Sorgen

und Ängste ständige Begleiter. Nichts ist einfach.

Jeder Tag eine Herausforderung für das

Kind, die Eltern und das Team des Perinatalzentrums.

So startet Lena Marie Sombetzki ins Leben.

Nach der 23. Schwangerschaftswoche

platzt die Fruchtblase. Am 21.

Dezember wird sie mit einem

Kaiserschnitt geholt. Sie wiegt

570 Gramm und ist 28 cm klein

als sie das Licht der Welt er

blickt. Dr. Hans-Jürgen Venn,

Chefarzt der Geburtshilfe im

Perinatalzentrum: „Es „Es ist ist

entscheidend, dass die Ge

burtshelfer eine

solch frühe Geburt

vorbereiten

können. Jede weitere

Woche, die wir die gefährdete Schwangerschaft

in der Klinik weiter erhalten konnten,

war in dieser Phase entscheidend. Vor der 22.

Schwangerschaftswoche ist kaum ein Kind lebensfähig.“

Die Geburt gelingt. Lena Marie muss beatmet

werden. Viele weitere Körperfunktionen benötigen

Unterstützung. Sie ist einfach noch nicht

reif genug, um alleine bestehen zu können. Sie

braucht behütete High-Tech-Zusatzzeit. Dann

macht ihr Herz Probleme. In ihrer dritten Lebenswoche

wird sie von Duisburger Kinderkardiologen

im Perinatalzentrum operiert.

Nur so lässt sich eine dauerhafte Schädigung

der Lunge verhindern. Lena meistert diesen

Schritt und auch eine Augenoperation.

Dr. Marcus Lutz, Chefarzt der Neonatologie im

Perinatalzentrum „Die besondere Aufgabe des

Neonatologen liegt darin, möglichst nur das zu

tun, was nötig ist um dem Kind weiter zu helfen.

Alles, was Lena Marie dabei selber schaffen

konnte, war besser als das, was wir Mediziner

hätten tun können. Lena Marie scheint

das gewusst zu haben und hat sich über die

Maßen angestrengt.“ Holger Sombetzki (44):

„Es gab unendlich viele Worst-Case-Szenarien

Es hätte so viel passieren können, zum Glück

traf es nicht ein. Lena Marie war von Beginn

an eine Kämpferin und hat uns alle mitgerissen.


Lena Maries Entlassung aus dem Perinatalzen-

trum Gelsenkirchen am Donnerstag vor Os-

tern ist fast genau an dem Tag der errechneten

Geburt. So lange hat sie gebraucht, um in der

Sicherheit des hochtechnisierten Perinatalzentrums

weiter zu reifen und um alleine ihren

Platz in dieser Welt behaupten zu können.

Sabine und Holger Sombetzki sahen der Zeit

zu Hause nicht gelassen entgegen, aber sie

fühlten sich gut vorbereitet. Sabine Sombetzki

(42): „Wir haben in dem Perinatalzentrum

unter anderem eine Reanimationsschulung

gemacht, damit wir schnell reagieren können.

Der Weg in die Klinik ist zu weit und es würde

viel zu viel Zeit vergehen. Und wir hatten die

ganze Zeit über eine sehr gute und herzliche

Anleitung für all das, was jetzt für uns normal

ist und ganz selbstverständlich unser Leben

bestimmt.“

Bei den Frühchentreffs, die zweimal jähr-

lich im Perinatalzentrum stattfinden ist das

„Hallo“ untereinander groß. Ärzte, Pflegende

und das gesamte Team freuen sich mit den

Eltern über ein Wiedersehen nach einer langen

und intensiven gemeinsamen Zeit und über

die Entwicklungen, die die Kinder machen

konnten. Dr. Venn: „Wir freuen uns, wenn wir

die Eltern und Kinder dann bei den Treffs und

Nachuntersuchungen wieder sehen. Nach einer

so langen gemeinsamen Zeit ist es schön,

zu wissen, was aus der Familie geworden ist

und wie sich das Kind weiter entwickelt hat.“

Bei einem Telefonat am 3. Juli sagt Sabi-

ne Sombetzki uns, dass zu Hause alles sehr

gut weiter gegangen ist. Lena Marie ist jetzt

56 Zentimeter groß, wiegt 4390 Gramm und

ihre Stimme ist während des Gesprächs im

Hintergrund deutlich und fordernd vernehmbar.

Schön zu hören! [ub]


Neuer Standort für die gynäkologische Praxis Salewski

Seit Anfang des Jahres befindet sich

die gynäkologische Praxis von Anette

Salewski im Ärztehaus am MHB. Die

Nähe der Praxis für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe zur Frauenklinik

des MHB und weiteren Fachärzten

im unmittelbahren Umfeld gewährleistet

eine reibungslose Zusammenarbeit

und bestmögliche Versorgung

der Frau. Nach einer mehrmonatigen

Umbauphase der Räumlichkeiten

im Obergeschoss konnte das Team

schließlich den alten Standort in

Resse aufgeben und nach Buer umziehen.

„Der jetzige Standort an der

Mühlenstraße ist wesentlich zentraler und die Räumlichkeiten

sind nahezu perfekt für unsere Praxisorganisation“, erklärt

Anette Salewski. Die gebürtige Gelsenkirchenerin ist ein echtes

„Kind des Ruhrgebiets“ und hat sich schwerpunktmäßig auf

Naturheilverfahren und die Exfoliativ Zytologie spezialisiert.

Diese Qualifikation erlaubt die Befundung gynäkologischer

Abstrichuntersuchungen zur Früherkennung des Gebärmutterhalskrebses.

Aber auch Krebs- und Mutterschaftvorsorge,

Brustultraschall, Spiraleinlage und -entfernung, Antikonzeption

sowie das gesamte Impfspektrum sind im Leistungsspektrum

der Praxis vorhanden.

Studiert hat die 51-jährige

Fachärztin, die heute mit ihrer

Familie in Recklinghausen

lebt, in Münster. Bevor sie

sich vor acht Jahren als Gynäkologin

in Resse niederließ,

arbeitete sie lange Zeit im

Halterner St. Sixtus Hospital

und im Prosper Hospital in

Recklinghausen. Neben ihrer

Arbeit singt Anette Salewski

seit 20 Jahren im Chor und

liebt Spaziergänge mit ihrer

Deutschen Dogge.

Die Fachärztin hat sich das

Ziel gesetzt, den Patientinnen

die bestmögliche Behandlung bei kurzen Wartezeiten zu

gewährleisten. [sh]

Netzwerk

Die Sprechzeiten der Praxis

Montag 8-15 Uhr

Dienstag 12-18 Uhr

Mittwoch 8-12 Uhr

Donnerstag 8-12 Uhr

16-19 Uhr

Freitag 8-14 Uhr

13


14

Zeitbombe im Bauch:

Nicht alles, was im Körper schlägt, ist das Herz

„Bei mir sitzt das Herz im Bauch“, erklärte

eine 80-jährige Dame bei der Untersuchung.

Doch die Ursache ihres vermeintlichen Herzschlags

im Bauch war ein Bauchaortenaneurysma

(BAA).

„Ein Aneurysma verursacht keine Beschwer-

den. Doch wenn es platzt und eine medizini-

sche Behandlung nicht umgehend einsetzt,

kann es das Leben kosten“, weiß Dr. Gabriele

Kischel-Augart, Leitende Ärztin der Gefäßchirurgie

am Marienhospital Gelsenkirchen.

„Deshalb sind gezielte Früherkennungsuntersuchungen

sinnvoll. Denn sie können dazu

beitragen, die Anzahl geplatzter Bauchaortenaneurysmen

zu reduzieren.“

Genau das war auch das Ziel des bundesweiten

Bauchaortenaneurysma-Screening-Tages,

der in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal

unter Federführung der Deutschen Gesellschaft

für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin

(DGG) durchgeführt wurde. Die Kliniken für

Chirurgie/Gefäßchirurgie sowie für Kardiologie,

Angiologie und Interne Internsivmedizin

am Marienhospital Gelsenkirchen (MHG)

und die Gefäßchirurgische Klinik des Sankt

Marien-Hospitals Buer (MHB) beteiligten sich

daran. Mit Fachvorträgen informierten die

Mediziner über das BAA. Die Teilnehmer nutzten

außerdem die Möglichkeit, am Screening

teilzunehmen.

Wie sinnvoll das ist, zeigte sich im vergange-

nen Jahr: Bei einem der Gäste wurde während

des Screenings ein Aneurysma entdeckt. Inzwischen

hat der Patient die Operation gut

überstanden und ist geheilt.

Ein Bauchaortenaneurysma ist eine Erweite-

rung der Bauchschlagader. Wenn es platzt,

kommt es zur inneren Verblutung. Nur eine

Notoperation kann das Leben retten. Mit zunehmendem

Alter nimmt auch das Risiko der

Entstehung eines Bauchaortenaneurysmas zu.

Insbesondere Menschen ab dem 55. Lebensjahr

sind davon betroffen. Bei Männern tritt es

häufiger auf als bei Frauen. „Männliche Raucher

über 60 Jahren sind besonders gefährdet.

Aber auch Personen mit hohem Blutdruck

oder mit einer familiären Vorbelastung tragen

ein erhöhtes Risiko“, erklärt die Medizinerin.

Überraschende Diagnose

Wenn Patienten die Diagnose erfahren, fallen

sie oft aus allen Wolken. Die meisten Aneurysmen

werden eher per Zufall bei anderen Untersuchungen

entdeckt. Die DGG strebt deshalb

die Einführung eines Vorsorgeprogramms,

ähnlich dem Mammographiescreening an.

Denn durch Abtasten und eine einfache und

schmerzfreie Ultraschalluntersuchung kann

der Arzt die Erkrankung rechtzeitig diagnostizieren.

Mehr als 90 Prozent der Menschen, bei

denen ein Aneurysma rechtzeitig festgestellt

wird, können geheilt werden. Dagegen überleben

82 Prozent der Patienten mit geplatztem

BAA dieses nicht.

Großer Schnitt oder minimal-invasiv mit Stent

Mit zunehmender Größe steigt das Risiko, dass

das Aneurysma einreißt. Für die „Reparatur“

stehen dem Mediziner zwei Therapiemöglichkeiten

zur Verfügung. In Abhängigkeit von der

Diagnose aber auch dem Alter und der allgemeinen

Konstitution des Patienten entscheidet

er sich für eine offene Operation mit einem

Bauchschnitt oder einen minimal invasiven

Eingriff durch die Leiste, bei dem ein Stent eingesetzt

wird. Es gilt genau abzuwägen, denn

beide Verfahren haben Vor- und Nachteile.

Eine Vorbeugung gegen das Bauaortenaneurysma

ist kaum möglich. Doch der Verzicht auf

Nikotin, ein normaler bzw. gut eingestellter

Blutdruck sowie der Blutfett- und Zuckerwerte

schonen die Gefäße. [uk]

Einige Daten:

Vier bis acht Prozent der Männer über

60 Jahren und 0,5 bis ein Prozent der

Frauen der gleichen Altersgruppe haben ein

Aneurysma

Normaler Durchschnitt der Bauchaorta:

2 - 2,5 cm

ab 3 cm - jährliche Kontrolle

4 - 5 cm - Kontrolle alle sechs Monate

ab 5 cm - Behandlung


Betriebsfest auf dem Schmücker Hof

In durchweg bester Stimmung präsentierten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

des Sankt Marien-Hospitals Buer sowie des Mutterkonzerns St. Augustinus Gelsenkirchen

beim diesjährigen Betriebsfest auf dem Schmücker Hof in Kirchhellen. Die einladende

Atmosphäre in der offenen Scheune des Hofes trug zu einem gemütlichen Beisammensein

bei. Ein leckeres Buffet und der fröhliche Austausch mit Kolleginnen und Kollegen

prägten den Abend. Alt bekannte Gesichter ließen es sich nicht nehmen hier vorbeizuschauen

und ehemalige Teamkollegen zu begrüßen. Mit vollem Einsatz und viel Elan

sorgte der DJ an diesem Abend für eine volle Tanzfläche in den späteren Abendstunden.

Jedes Jahr veranstaltet das Sankt Marien-Hospital Buer für seine Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter ein Betriebsfest. Zweimal in Folge fand dieses bereits auf dem Schmücker

Hof in Kirchhellen statt. [sh]

Intern

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16

Weihnachtsbasar mit Tombola stimmt auf den Advent ein

Traditionell am Sonntag vor dem ersten Advent, in diesem Jahr am 20. November

2011, von 9.30 bis 17 Uhr verwandelt sich der Eingangsbereich des Sankt Marien-

Hospitals Buer für alle Patientinnen und Patienten, Besucherinnen und Besucher in

eine weihnachtliche Wunderwelt. Wenn der Duft frisch gebackener Waffeln in der

Luft liegt, schöne Preise bei der großen Tombola locken, für den großen Hunger auch

ein deftiger Grünkohleintopf parat steht und der der eine oder andere zwischen den

selbst hergestellten Schätzen und Plätzchen Geschenke für die Lieben oder eine Kleinigkeit

für sich selbst entdeckt, dann ist wieder Weihnachtsbasar im MHB. Der Erlös

des Basars kommt dem Verein der Freunde und Förderer des Sankt Marien-Hospitals

Buer zu Gute. [sh]

Neues Angebot der Geburtshilfe im MHB:

Die Hebammensprechstunde

Eine Schwangerschaft bedeutet für die werdenden Eltern eine starke

Veränderung. Nicht nur die Gedanken um das neue Leben mit dem Kind

beschäftigen in dieser Zeit Mutter und Vater. Auch in der Schwangerschaft

brennen den Frauen viele Fragen unter den Nägeln:

Was kann ich gegen Rückenschmerzen tun? Darf ich meine Haare wäh-

rend der Schwangerschaft eigentlich färben? Darf ich das Solarium auf-

suchen?

Für diese und andere Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und-

Wochenbett wurde nun im Sankt Marien-Hospital Buer eine zentrale

Hebammensprechstunde eingeführt, die genau auf die Unsicherheiten,

Bedenken und Sorgen der werdenden Eltern eingeht.

Immer mittwochs von 14:30 bis 16:30 Uhr steht eine Hebamme als An-

sprechpartnerin zur Verfügung. Die Sprechstunde findet im Stillzimmer

der Station C1 im Erdgeschoss statt. Eine Anmeldung unter 0209 364

3545 wäre wünschenswert.

Das Angebot ist kostenfrei beziehungsweise wird als Leistung von der

Krankenkasse übernommen. [sh]

Gefäßtag des

Sankt Marien-

Hospitals Buer

Jährlich veranstaltet die Deutsche Gesell-

schaft für Gefäßchirurgie und Gefäßme-

dizin den bundesweiten Gefäßtag. Auch in

diesem Jahr beteiligt sich die Klinik für Gefäßchirurgie

unter der Leitung von Chefarzt

Dr. Wilfried Heinen am 8. Oktober an dem

Angebot. Unter dem Motto „Schlaganfall

(Carotis)“ sind interessierte Besucherinnen

und Besucher herzlich eingeladen, sich von

11 bis 15 Uhr an diesem Tag über gefäßmedizinische

Themen zu informieren und Vorträgen

der Experten zu lauschen. Der Ort der

Veranstaltung wird noch bekannt gegeben.

[sh]


„Alles klar!“ – Marienhospital hat jetzt sauberes Abwasser

Kläranlage für Arzneimittelrückstände ging im Sommer in Betrieb

Die im Rahmen des europaweiten PILLS-Pro-

jektes von der Emschergenossenschaft errich-

tete Kläranlage für Arzneimittelrückstände im

Abwasser des Marienhospitals Gelsenkirchen

ist seit dem Sommer in Betrieb. Sauberes Abwasser

– sauberer als es die großen Kläranlagen

der Emscher verlässt – fließt nun in den

Schwarzbach südlich des Krankenhauses.

„Bis zu 200 Kubikmeter Abwasser können

täglich in der Anlage direkt hinter der Großstadtklinik

geklärt werden“, erläuterte Dr.

Jochen Stemplewski, Vorstandsvorsitzender

der Emschergenossenschaft, die die Anlage

unterhält. Das gemeinsam mit fünf weiteren

Partnern europaweit betriebene PILLS-Projekt

untersucht, wie das Abwasser an einem sogenannten

„Hot-Spot“, einer Einleitungsquelle,

an der pharmazeutische Bestandteile im Abwasser

besonders konzentriert auftreten, effektiv

gereinigt werden kann.

Propst Manfred Paas, Verwaltungsratsvor-

sitzender der St. Augustinus Gelsenkirchen

GmbH, segnete die Anlage und „die Menschen,

die an dem Projekt gearbeitet haben“.

Zentrale christliche Anliegen seien

Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der

Schöpfung, betonte er während der Einweihung

vor geladenen Gästen aus der Kommunalpolitik,

dem Marienhospital und von der

Emschergenossenschaft: „Wir beten, dass Gefahren

abgewendet werden.“

Dr. Stemplewski hatte noch eine Auszeich-

nung im Gepäck. Das Marienhospital erhielt

das „Wasserzeichen“ der Emschergenossenschaft,

eine Zertifizierung, die die Trennung

des Regenwassers vom Abwasser bescheinigt.

v.l.: Dr. Jochen Stemplewski, Propst Manfred Paas,

Peter Weingarten, Oberbürgermeister Frank Baranowski

und Udo Paschdag, Staatssekretär im NRW

Umweltministerium.

In einer weiteren Maßnahme hat das MHG

seine Abwasser-Entsorgung neu organisiert.

Das auf 12.000 Quadratmetern Dachfläche

niedergehende Regenwasser wird in Bereiche

des Rhein-Elbe-Parks abgeleitet, das Kanalnetz

von Gelsenkirchen damit entlastet, und

für den Schwarzbach als Emscherzulauf wird

Hochwasserschutz betrieben. Umweltschutz,

lobte Dr. Stemplewski den Partner MHG, sei

damit ein Markenzeichen des Krankenhauses.

Peter Weingarten, Geschäftsführer der Marienhospital

Gelsenkirchen GmbH, betonte

in seiner Begrüßung die Verantwortung des

Krankenhauses. Abwasser sei durchaus ein

bekanntes Thema,

in seiner Dimension

den Menschen aber

nicht immer bewusst.

In der Kläranlage

werde die

Problematik greifbar.

[rp]

Verantwortung

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18

Gottesdienste nun in die Patientenzimmer übertragbar

Erstes Projekt des Vereins der Freunde und Förderer des MHB erfolgreich umgesetzt

Eine moderne Übertragungsanlage – Der

erste greifbare Erfolg des Vereins der Freunde

und Förderer des Sankt Marien-Hospitals

Buer. Der Verein, der momentan etwas

mehr als 50 Mitglieder hat, konnte das Projekt

durch viele Spenden sowie durch seine

Mitgliedsbeiträge finanzieren. Ab sofort

können die Patienten über das Fernsehgerät

auf dem Zimmer die Heilige Messe oder

den evangelischen Gottesdienst mitverfolgen.

„Viele Patienten sind es gewohnt,

sonntags in die heilige Messe zu gehen.

Wer gesundheitlich dazu nicht in der Lage

Übelkeit, Druckgefühl im Bauch, heftige

Schmerzattacken – die Symptome für Gallensteine

sind unterschiedlich, sollten jedoch

nicht unbehandelt bleiben. Beim

WAZ-Forum im Michaelshaus informierten

der Chefarzt der Medizinischen Klinik des

Sankt Marien-Hospitals Buer (MHB), Dr.

Markus Wittenberg, der Chefarzt der Klinik

für Allgemein- und Viszeralchirurgie des

MHB, Dr. Frank P. Müller und Dr. Thomas

ist, dem wird durch den zusätzlichen Krankenhauskanal

eine Möglichkeit geboten,

den Gottesdienst trotzdem live mitzuerleben“,

erklärt Dr. Bernhard Unkel, ehemaliger

Chefarzt der Gefäßchirurgischen Klinik

und zweiter Vorsitzender des Vereins.

Sichtbar ist lediglich der Altarraum mit dem

Geistlichen, die Sitzbänke befinden sich aus

datenschutzrechtlichen Gründen nicht im

Blickfeld der Kamera. Durch ein Richtmikrofon

werden die Gesänge und die Worte des

Geistlichen in das Patientenzimmer über-

tragen. Die Heilige Messe findet jeden jeden

Sonntag und Donnerstag um 9 Uhr, der

evangelische Gottesdienst jeden zweiten

Samstag im Monat um 10:15 Uhr statt. In

der übrigen Zeit ist über den Fernsehkanal

ein Standbild des Altarbereiches zu sehen.

So soll die Nähe zur Kapelle geschaffen

werden.

Weitere Projekte sind bereits in Planung:

Zum Beispiel steckt der Verein bereits tief

in den Vorbereitungen des Weihnachtsbasars,

der am 20. November stattfinden

Gallensteine gelten als Auslöser für viele Beschwerden

WAZ-Forum vermittelte Wissenswertes über die Steine im Bauch

Herchenbach, niedergelassener Internist und

Gastroenterologe über die unliebsamen Begleiter

sowie über Funktionen des Organs

und mögliche Maßnahmen bei Gallensteinen.

In vielen Fällen gehen diese von allein

ab, schwieriger wird es, wenn die Steine im

Gallengang eingeklemmt sind. Dann müssen

sie im Rahmen einer Spiegelung entfernt

werden. Bei den meisten Eingriffen kann dies

laparoskopisch geschehen. [sh]

wird. Daneben sollen zeitnah eine Patienten-Bibliothek

errichtet sowie Sozialräume

für Mitarbeiter geschaffen werden. [sh]


Digitaler Fortschritt für das Befundmanagement

Auswertung wird durch eine durchgehend digitale Arbeitsweise einfacher

Zeitsparend und in seinen Funktionen ein-

zigartig: Mit dem neu eingeführten System

custo diagnostic gelingt dem Marienhospital

Gelsenkirchen ein zeitgemäßer Fortschritt in

der durchgehend digitalen Erfassung und Dokumentation

von Patientenuntersuchungen.

Eingesetzt wird das medizinische System in

der nichtinvasiven Funktionsdiagnostik zur Erbringung

der Langzeit-Blutdruckmessungen.

Die Plattform für diagnostische Anwendungen

erleichtert das Patientendatenmanagement

erheblich: Nach Freigabe des Auftrages

durch den behandelnden Arzt im Krankenhausinformationssystem

(KIS) iMedOne wird

der Auftrag automatisch an das neue System

übermittelt. Anschließend werden die Leistungen

der nichtinvasiven Funktionsdiagnostik

über eine Wartezimmerliste koordiniert

und erbracht. Nach Abschluss der Untersuchung

werden die Daten sofort im KIS sowie

an zirka 80 Arbeitsplätzen zur Befundung mit

Textbausteinen in custo diagnostic bereitge-

stellt. Jeder abgeschlossene Befund wird automatisch

an die elektronische Patientenakte

im KIS übermittelt und kann so zur weiteren

Therapieplanung herangezogen werden.

Nach umfangreicher Planung im Jahr 2010

arbeitet die Abteilung EDV & Organisation

seit Anfang des Jahres an der Umsetzung

des Projektes. Mitte 2011 wurde das System

erstmals erfolgreich in der Klinik für Neonatologie,

Kinder- und Jugendmedizin eingesetzt,

anschließend auch in der Klinik für

Kardiologie, Angiologie und Interne Intensivmedizin

sowie in der Klinik für Innere Medizin/Gastroenterologie.

„Mit dem Start des

Projektes ist uns ein wichtiger Fortschritt in

der digitalen Leistungserbringung gelungen“,

erklärt Sören Schulz, EDV-Koordinator und

Projektleiter. „Wurden Untersuchungsergebnisse

vorher ausgedruckt und Befunde noch

handschriftlich festgehalten, wurde mit diesem

hoch integrierten System nun eine zeitnahe

und durchgehend digitale Arbeitsweise

etabliert.“

Das bereits seit Jahren in Arztpraxen eingesetzte

System wurde im Rahmen dieses

Projektes genau auf die Bedürfnisse des

Krankenhauses weiterentwickelt und in die

komplexe Infrastruktur implementiert. Im

Ergebnis steht den Anwendern ein in seinen

Funktionen einzigartiges System zur Verfügung.

Im Pilotprojekt wurde zunächst die Langzeit-

Blutdruckmessung in das System integriert,

kurzfristig folgen die Ruhe-EKGs . „Neben

einer zeitlich und qualitativ optimierten Befundung

wurde eine wichtige Voraussetzung

zur Einführung der EDV-gestützten klinischen

Behandlungspfade, StOPs geschaffen, führt

Sören Schulz aus

Fortschritt

Das neue System schafft nicht nur für die

Ärzte und Pflegekräfte einen enormen Vorteil,

auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

des medizinischen Schreibdienstes

bedeutet die Einführung eine Entlastung:

Der konkrete Befund kann direkt aus dem

System in den Arztbrief übernommen werden.

[sh]

19


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Azubi-Schichtwechsel in der St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH

Nach der Ausbildung ist vor der Ausbildung:

Gerade erst überreichten Sönke Thomas, Verwaltungsdirektor

des Marienhospitals Gelsenkirchen

und Ausbildungsleiter Ansgar Suttmeyer

den frisch gebackenen Bürokaufleuten

der St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH, Dilan

AUG Ausbildungsabschluss 2011:

Henning Dettmer, Dilan Kilic und Christian Cuda

haben in diesem Jahr ihre Ausbildung erfolgreich

abgeschlossen.

Kilic, Christian Cuda und Henning Dettmer ihre

guten Abschlusszeugnisse. „Die umfassende

qualifizierte Berufsausbildung hier in unserem

Unternehmen konnte nur erste wichtige

Grundlagen vermitteln und hat die Basis für

Euren beruflichen Werdegang gelegt“, sagte

Ansgar Suttmeyer in seiner Rede an die Berufsanfänger:

„Nun seid Ihr verantwortlich für

Eure weitere berufliche Entwicklung. Hierbei

sind Fort- und Weiterbildung von großer Bedeutung.

Das ist heute wichtiger denn je, um

den sich ständig wandelnden Verhältnissen

im Wirtschaftsleben und den erhöhten Anforderungen

gerecht zu werden. In diesem Sinne

möchte ich euch ermutigen, weiterhin

in eure Bildung zu investieren.“

Neben ihren Zeugnissen haben

die drei auch ihre ersten Arbeitsverträge

in der Tasche. Im Marienhospital

Gelsenkirchen werden

sie in der Buchhaltung bzw. der

Patientennahen Verwaltung tätig

sein.

Die Neuen sind da

Schon stehen ihre „Nachfolger“ quasi in der

Tür: Mit Joana Smuda, Dylan Gresch, Justin

Fessenbecker und Emanuele Guidone haben

inzwischen statt bisher drei sogar vier junge

Menschen ihre Ausbildung zu Bürokaufleuten

im Marienhospital bzw. bei der St. Augustinus

Heime GmbH begonnen. Während

der drei Jahre werden sie auch verschiedene

Vier neue Azubis haben im August ihre

Ausbildung im Konzern begonnen

Verwaltungsbereiche im Sankt Marien-Hospital

Buer kennenlernen.

Mit Arzneimittelbestellung und –ausgabe, Re-

zeptabrechnung und Kontrolle der Lieferun-

gen und anderen Aufgaben in der Kranken-

haus-Apotheke des MHG befasst sich in den

nächsten drei Jahren Jacqueline Köhler. Sie

erlernt den Beruf einer Pharmazeutisch-kaufmännischen

Angestellten und hat damit quasi

die Nachfolge von Aynur Polat angetreten, die

ihre Ausbildung erfolgreich

abgeschlossen hat.

In MHG bzw. MHB in Ko-

operation mit dem Kirch-

lichen Bildungszentrum

für Gesundheitsberufe

im Revier (KBG) und der

Jordan-Mai-Krankenpflegeschule

haben 24 (MHG)

bzw. 20 (MHB) junge Frauen und Männer mit

ihrer Ausbildung zur/zum Gesundheits- und

Krankenpfleger/in und 14 zum/zur Gesundheits-

und Kinderkrankenpflegerin begonnen.

Auch im St. Vinzenz-Haus hat das neue Aus-

bildungsjahr im September angefangen. Drei

junge Menschen starten hier mit ihrer Ausbildung

zu Altenpflegern in einen neuen Lebensabschnitt.

Herzliche Glückwünsche zum

Examen gehen hier an Sascha Redemann und

Dennis Zöllner. Sie dürfen sich nun examinierte

Altenpfleger nennen.

Alles Gute und viel Erfolg für den weiteren

Lebensweg an alle ehemaligen und neuen

Azubis! [uk]

Die neuen Schülerinnen und Schüler der

Gesundheits- und Krankenpflege bzw. Gesundheits-

und Kinderkrankenpflege.


Bestseller bescheren Bibliothek einen wahren Boom

Dorothee Voss weiß, was Patienten gerne lesen

„Haben Sie ‚Die Kastellanin‘ von Iny Lorentz?

Bestimmt nicht, oder?“ Die Patientin steht vor

einem Regal mit historischen Romanen. Ihr

Blick ist suchend. „Doch, natürlich“, kommt

Bibliothekarin Dorothee Voss hinzu. „Ich

habe ‚Die Wanderhure‘ gelesen und ‚Das Vermächtnis

der Wanderhure‘. Da war mir nicht

klar, dass da noch ein Band zwischen gehört.“

– „Wir haben alle Bände“, klärt Voss auf und

greift ins Regal. Die Patientin lächelt dankbar.

Schnell sind Name, Station und Bettnummer

auf der Ausleihkarte notiert. Eine Alltagsszene

in der Bibliothek des Marienhospitals Gelsenkirchen.

Das Buch boomt – zumindest beim Blick in die

Jahresstatistiken der Bücherei: unabhängig

von der Jahreszeit und auch unabhängig von

der Tatsache, dass Patientinnen und Patienten

seit 2009 im Marienhospital mit WLAN das Internet

nutzen können.

Rund 15.000 Ausleihen verbucht Bibliothe-

karin Dorothee Voss jährlich. Das sind mehr

als doppelt so viele wie im langjährigen

Mittel der Jahre 2000 bis 2008. Rund 6.500

Medien füllen die Regale in den etwa 50

Quadratmeter großen Räumen der Krankenhaus-

Bibliothek. Die Ausleihe erfolgt aber nicht nur

in der Bibliothek selbst. An drei Nachmittagen

in der Woche kommt Voss mit dem Bücherwagen

auf die Stationen – ein Service vor allem

für Patienten, die das Krankenbett nicht verlassen

können.

„Beim Zusammenstellen des Bücherwagens

treffe ich eine Vorauswahl; und bei den Patientinnen

und Patienten ist dann Beratung

angesagt“, erzählt Voss. „Meine Aufgabe ist

es, herauszufinden, was die Leute gern lesen

möchten.“ Bei den Gesprächen am Krankenbett

gehe es häufig nicht nur um die Lektüre.

„Die Patienten freuen sich, dass sie Besuch erhalten

und suchen das Gespräch.“ In seelischen

Notlagen nimmt die Bibliothekarin Kontakt zu

Pastor Gerhard Flehmig auf und vermittelt ein

seelsorgliches Gespräch. „Das ist auch schon

wegen der anderen Patienten und Patienten

nötig, die ebenfalls auf den Bücherwagen

warten. Für den Besuch einer Station habe ich

nur rund eine halbe Stunde Zeit.“

Etwa drei Viertel der entliehenen Medien

gehören in den Bereich der Schönen Literatur.

„Patientinnen lesen gerne Romane – Historische

Romane, Liebesromane, Heiteres“,

kennt Bibliothekarin Dorothee Voss die Lesegewohnheiten,

„Männer bevorzugen Krimis,

Spannendes, Sachbücher“. Bei den Kindern

seien Spiele beliebt. Hier wurde der Bestand

im vergangenen Jahr komplett erneuert. Kids

und Jugendliche haben aber auch bei den Büchern

Favoriten: Mädchen im Grundschulalter

interessieren sich für Prinzessinnen-Geschichten,

die gleichaltrigen Jungen für Piraten, Ritter

und Wickinger. Mädchen über 14 mögen

Vampirgeschichten. „Jungs ab 13, 14 hören

offensichtlich leider auf, zu lesen“, bedauert

Dorothee Voss.

Die generell gestiegene Nachfrage führt sie auf

mehrere Faktoren zurück. Seit 2008 wurde der

Bestand der Medien auf Basis der Bestsellerund

Bestenlisten kontinuierlich aktualisiert.

Bei ihren Besuchen auf den Stationen erfuhr

die Bibliothekarin, worin Frauen und Männer,

Mädchen und Jungen am liebsten schmökern.

Regelmäßige Lesungen für Erwachsene und

Kinder, die Voss jeweils viermal jährlich anbietet,

sind nicht nur Abwechslung im Krankenhaus-Tagesablauf,

sondern auch Werbung

für die Einrichtung. Im Zuge der Renovierung

der Kinderklinik erhielt die Bibliothek Räume

Kompetenz

nahe dem Foyer und damit eine zentrale Lage.

Fenster mit Blick in den begrünten

Innenhof zur Besucher-Cafeteria

hin, Sofa

und Sitzsäcke sorgen

für eine gemütliche

Atmosphäre –

eine Einladung

zum Verweilen

und Probelesen,

wenn die Auswahl

unter der Vielzahl

der Bücher

einmal schwer

fällt. [rp]

21


22

Sonne sorgte für eine strahlende Geburtstagsparty

Familienfest und Jahrmarkt zum zehnjährigen Bestehen der Arche Noah

Der Himmel erstrahlte in tiefstem Blau und

gab dem Familienfest und Jahrmarkt anlässlich

des zehnjährigen Bestehens der Arche

Noah eine traumhafte Kulisse. Hunderte Besucher

kamen auf das Festgelände auf dem

Parkplatz der Einrichtung und erlebten einen

abwechslungsreichen Sommertag.

Der Tag begann mit einem Festgottesdienst,

den Propst Manfred

Paas zelebrierte. Luftballons stiegen zum Ende

der Messfeier in den leuchtend blauen Himmel

auf – farbenfroh wie ein Regenbogen, der

das Thema des Gottesdienstes war. Auf anhängenden

Postkarten trugen sie Grüße vom

Geburtstag an unbekannte Empfänger in alle

Himmelrichtungen.

Kaum Kaum waren die Ballone Ballone in der Höhe ver

schwunden, drehte sich das Karussell, schoss

der Schlitten des „Hau den

Lukas“ in die Höhe, legte sich ein Duftgemisch

von Grillspezialitäten und Zuckerwatte über

den Platz.. Schon nach einer Stunde war die

Losbude leer, alle Gewinne ausgegeben. Die

Coverband „Faggotts’n Beer“, Kinderliedermacher

Klaus Neuhaus und die Nachwuchs-

Tanzgruppen der KG Erler Funken eroberten

die Bühne.

Jung und Alt, Gäste der Arche mit ihren Fami-

lien, Spender, Nachbarn und Freunde erlebten

eine strahlende

Geburtstagsparty.

[rp]


Veranstaltungen

23


24

53 junge Frauen unter 20 Jahren haben 2010

im Marienhospital Gelsenkirchen entbunden

Elternschule Sonnenschein bietet spezielle Geburtsvorbereitungskurse für Teenies an

Bei 1,5 Prozent aller Geburten in Gelsen-

kirchen sind die Mütter jünger als 18 – der

höchste Wert in Nordrhein-Westfalen. Das

geht aus einer im Spätsommer veröffentlichten

Statistik des Landes hervor. 53 Mütter haben

vor der Volljährigkeit im vergangenen Jahr

im Marienhospital Gelsenkirchen entbunden.

Anlass genug für ein besonderes Angebot der

Elternschule Sonnenschein: ein Geburtsvorbereitungskurs

speziell für werdende Mütter

unter 20 Jahren.

„Wir wollen den jungen Frauen und Mädchen

die Scheu nehmen – vor dem Krankenhaus,

vor dem medizinischen Betrieb, vor dem

Kreißsaal. Als katholisches Krankenhaus und

als ein Krankenhaus mit Anspruch sind wir da

in der Pflicht“, erklärt Dr. Hans-Jürgen Venn,

Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

am Marienhospital Gelsenkirchen

(Perinatalzentrum Gelsenkirchen), die Ziele

des Angebots.

„Die jungen Mütter beschäftigen sich

mit ganz anderen Fragen als Frauen mit

mehr Lebenserfahrung“, weiß Hebamme

Katharina Hasenberg, eine der beiden

Kursleiterinnen. Gemeinsam mit ihrer Kollegin

Anne Stolzenberger hat sie ein auf die Fragen

und Bedürfnisse der Teenager zugeschnittenes

Kursprogramm entwickelt. Neben Informati-

onen rund um Schwangerschaft und Geburt

und Entspannungsübungen arbeiten die Hebammen

auch kreativ mit den Teilnehmerinnen.

Die Schwangeren machen zum Beispiel

Gipsabdrücke von ihrem Bauch und kommen

über die Veränderungen in ihrem Körper

ins Gespräch. „Die Hebammen haben einen

Draht zu den jungen Frauen“, freut sich Dr.

Venn über das gelungene neue Angebot. „Da

lohnt es sich, einen Geburtsvorbereitungskurs

für Teenager auch schon für drei oder vier Teilnehmerinnen

zu machen.“

Viele junge Mütter bemerken die Schwanger-

schaft erst zu einem recht späten Zeitpunkt,

haben die Frauenärzte und Hebammen am

Marienhospital registriert. „Das mag daran

liegen, dass Mädchen und junge Frauen noch

nicht regelmäßig einen niedergelassenen Gynäkologen

aufsuchen“, erklärt Katharina Hasenberg.

„Und vielfach ist es die Mutter der

Schwangeren, die dann die Wege ebnet“, stellt

Dr. Venn fest.

Die aktuelle Landesstatistik bestätigt die Be-

obachtungen des Chefarztes: „Wir leben hier

im Ruhrgebiet, und in städtischen Regionen

liegt die Zahl der minderjährigen Schwangeren

über dem Durchschnitt. Tendenziell würde

ich sagen, dass diese Schwangerschaften zunehmen,

denn ich nehme das Problem deutlicher

wahr.“ Chefarzt Dr. Hans-Jürgen Venn

ist nachdenklich: „Man meint, es gibt Aufklärungsunterricht

in den Schulen …“ Allerdings,

das zeigen Studien der Bundeszentrale für gesundheitliche

Aufklärung wie auch Aussagen

junger Mütter in der Klinik für Gynäkologie

und Geburtshilfe am MHG, führe Gutgläubigkeit

häufig in die frühe Schwangerschaft: „Mir

wird schon nichts passieren.“ [rp]


Kontinenztraining mit Inspektor Uri

Neues Angebot der Klinik für Neonatologie, Kinder- und Jugendmedizin

Elternschule

Sonnenschein

Kreißsaalbesichtigungen:

19.09., 10.10., 17.10., 07.11.,

21.11., 05.12., 19.12., 02.01.,

16.01., 06.02., 27.02., 05.03.,

19.03., 02.04., 16.04., 07.05., 21.05., 04.06., 18.06.

In türkischer Sprache: 05.10., 02.11., 07.12.

„Unser Kind ist noch

nicht trocken. Morgens

ist das Bett häufig nass

und sogar am Tag passiert

es.“ Dr. Stefan Kusserow,

Oberarzt der Klinik für Neonatologie,

Kinder- und Jugendmedizin am

Marienhospital Gelsenkirchen (Perinatalzentrum

Gelsenkirchen) kennt die Sorgen, die sich

Eltern machen, deren Kinder die Blasenfunktion

(noch) nicht steuern können. Und er kann

sich in die Situation der Kinder hineinversetzen.

Seit Juni dieses Jahres ist Dr. Kusserow qualifizierter

Kontinenztrainer für Kinder und Jugendliche.

Einnässen (Harninkontinenz) im Kindesalter

kommt häufig vor: Etwa 7 bis 13 Prozent der Sieben-

bis Zehnjährigen nässen nachts ein, ca. 2 bis

Informationsabende für Schwangere:

Umgang mit Schmerzen unter der Geburt: 04.10., 03.01.

Stillen - naturgemäße Ernährung des Kindes: 08.11.,

07.02., 08.05.

Die erste Zeit mit dem Kind - Verhalten am Wochenbett:

06.12., 06.03., 05.06.

9 Prozent sogar tagsüber KgKS. Ursache ist fast

immer eine funktionelle Störung.

Mit der so genannten Kontinenzschulung er-

weitert die Klinik am MHG ihr Leistungsspek-

trum um ein Schulungsverfahren speziell für

Problemfälle einnässender Kinder, bei denen

andere Therapieverfahren bisher erfolglos

blieben. Die Schulung findet teils stationär,

teils ambulant statt. In kleinen Gruppen (maximal

sechs Kinder) erfahren die Kinder und

ihre Eltern unter anderem auch, dass sie mit

ihrem Problem nicht allein sind.

Die Kontinenzschulung ist ein neues Behandlungskonzept,

welches zurzeit in deutschen

Kinderkliniken etabliert wird. Es soll ein

Netzwerk entstehen, das die Erfolgsaussich-

Hebammensprechstunde:

mittwochs, 14:30 bis 16:30 Uhr

Akupunktur:

montags 18:00 bis 18:30 Uhr

Geburtsvorbereitungskurse

Frauenkurse: 10.10. - 21.11., 09.01. - 20.02.

Partnerkurse: 26.10. - 07.12., 11.01. - 22.02.

Wochenend-Partnerkurse: 25.11. - 27.11., 27.01. - 29.01.

Für Teenies: 13.10. - 24.11., 12.01. - 23.02.

Schwangerenschwimmen:

13.10. - 24.11., 12.01. - 23.02.

Rückbildungsgymnastik:

27.09. - 29.11., 06.12. - 07.02.,

ten mittels Reflexionen und Austausch fortwährend

zu verbessern sucht. Die Schulung

fußt auf Entwicklungen der Konsensusgruppe

Kontinenzschulung (KgKS), die 2003 in

Bremen gegründet wurde. Wesentliche Ziele

sind zum einen die optimale Diagnostik und

Behandlung, zum anderen die Verbesserung

der Lebensqualität einnässender Kinder und

ihrer Familien. Überflüssige, belastende diagnostische

und therapeutische Maßnahmen

sollen vermieden werden. Zum Netzwerk

gehört nun auch die Klinik für Neonatologie,

Kinder- und Jugendmedizin. Das Schulungsteam

um Oberarzt Dr. Kusserow wird das

Konzept für Gelsenkirchener Kinder umsetzen.

Rückbildungsschwimmen:

07.10. - 18.11., 13.01. - 24.02.

Babypflege:

19.10., 14.12., 15.02., 18.04., 20.06.

Kurse für Großeltern:

21.09., 23.11., 18.01., 14.03., 16.05.

Erste Hilfe an Neugeborenen: 27.09., 29.11.

Ayurvedische Babymassage:

03.11. - 24.11., 01.12. - 22.12., 02.02. - 23.02., 05.04. -

26.04., 31.05. - 28.06.

Babyschwimmen: 07.09. - 09.11., 11.01. - 14.03.

Weitere Termine auf Anfrage.

Stillgruppe:

dienstags, 14 bis 16 Uhr und 16 bis 18 Uhr

Kompetenz

Zum interdisziplinär zusammengesetzten

Schulungsteam im Marienhospital gehören

neben Dr. Kusserow, die Kinderpsychologin

Cordula Drießen, Kinderkrankenschwestern

und Physiotherapeutinnen. Sie setzen nicht

medikamentöse Behandlungsverfahren, z.B.

verhaltenstherapeutische und lösungsorientierte

Elemente ein. Leitfigur ist „Inspektor

Uri“. Als Handpuppe zum Anfassen und als

Figur in den Schulungsmaterialien begleitet

er Kinder (und Eltern) auf der Suche nach der

Ursache des Einnässens und der Lösung des

Problems. Grundsätzlich können alle Kinder

und Jugendliche mit einer so genannten

funktionellen Harninkontinenz – nach Prüfung

der individuellen Kriterien – an einer

Kontinenzschulung teilnehmen. [uk/sk]

Frühchentreff:

zweimal im Jahr; gesonderte Einladung

Eine detaillierte Beschreibung der Kurse finden Sie

im Internet oder im Kursprogramm, das über die

Elternschule Sonnenschein angefordert werden kann:

Elternschule Sonnenschein, Virchowstraße 120,

45886 Gelsenkirchen, Telefon 0209 172-3564,

E-Mail: sonnenschein@marienhospital.eu

www.marienhospital.eu

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26

Zur Schulung ins Krankenhaus

Im Ferienschulungscamp im Marienhospital Gelsenkirchen drehte sich in den Sommerferien alles um das Thema Diabetes mellitus

„Wer kann mir sagen, was eine schnelle und

was eine langsame BE ist?“ „Ich weiß das!“ –

„Ich, Ich!“ – zwei drei Arme schnellen in die

Höhe. Die Kinder wissen die richtige Antwort

auf die Frage von Assistenzärztin Nadine

Großmüller. Schließlich haben sie schon viel

gelernt im Ferienschulungscamp 2011. Hier

drehte sich wieder alles um das Thema Diabetes

mellitus.

Die Sommerferien, da heißt es, Koffer packen

und ab in den sonnigen Süden! Doch einige

Elternschule Sankt Marien-Hospital Buer

Infoabende

alle zwei Wochen im Monat, um 19 Uhr

Um telefonische Anmeldung im Kreißsaal wird gebeten.

Geburtsvorbereitung

Wir bitten um frühzeitige Anmeldung (ab der 14.

Schwangerschaftswoche). Die Zuordnung zu den

jeweiligen Kursen erfolgt nach dem errechneten

Entbindungstermin.

Geburtsvorbereitung – Einzelkurse

Dienstag und Donnerstag 16:30-18:30 Uhr

Geburtsvorbereitung – Paarkurse

Dienstag und Donnerstag 19 - 21 Uhr

Geburtsvorbereitung – Fifty/Fifty-Kurse

Wenn der werdende Vater nicht jedes Mal dabei ist:

Im Fifty/Fifty-Kurs gibt es vier Doppelstunden für die

Frau alleine und drei zusammen mit dem Partner.

Montag 19 - 21 Uhr

Mädchen und Jungen hatten auch in diesem

Jahr wieder ein ganz anderes Ferienziel: Sie

„reisten“ zum Ferienschulungscamp in die Klinik

für Neonatologie, Kinder- und Jugendmedizin

am Marienhospital Gelsenkirchen.

Jede Woche montags trafen sie ein, die Feri-

engäste im Krankenhaus. Jeweils sieben bis

neun Mädchen und Jungen mit Diabetes mellitus

haben in den Sommerferien jeweils eine

Woche im Marienhospital verbracht. Insgesamt

mehr als 50 junge Menschen kamen so

Geburtsvorbereitung – Intensivkurs

Der komplette Kurs an einem Wochenende: Samstag

nur für Frauen, Sonntag mit Partner. Der Kurs findet viermal

pro Jahr statt. Die genauen Termine teilen wir Ihnen

auf Nachfrage gerne mit.

Wassergymnastik für Schwangere (ab der 20. SSW)

Jeden Mittwoch 18 - 18:45 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Akupunktursprechstunde

Angebot für Schwangere, die eine geburtsvorbereitende

Akupunktur nach Römer wünschen oder Beschwerden in der

Schwangerschaft haben. Jeden Donnerstag um 12 Uhr.

Nach der Geburt

Still – Café: Jeden Mittwoch von 14 - 15:30 Uhr.

Auch „Nicht-Stillende“ sind willkommen.

Individuelle Beratung für Eltern mit Schreibabys

Gemäß den Grundlagen der Emotionellen Ersten Hilfe

(www.eeh-deutschland.de). Individuelle Terminabsprache

und Informationen bei Dagmar Benning 0234 434214.

Legosteine präsentierten schnelle und langsame BE.

Rückbildungsgymnastik mit Babymassage

Dienstag, 9:30 - 11:30 Uhr (mit Babybetreuung)

Mittwoch, 9:30 - 11:30 Uhr (ohne Babybetreuung)

Donnerstag, 9:30 - 11:30 Uhr (ohne Babybetreuung)

Dienstag oder Donnerstag, 14:15 - 16:15 Uhr bei Bedarf

(mit Babybetreuung) Kursdauer: 7 x 90 Minuten und 5 x 45

Minuten Babymassage,

Anmeldung bitte im Kreißsaal, Tel. 0209 364-3545

Rückbildungsgymnastik im Wasser

(ab der 6.-8. Woche nach der Geburt)

Jeden Mittwoch von 19:15 - 20:15 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Babyschwimmen im ATZ

Jeden Freitag um 15:15, 16, 16:45 und 17:30 Uhr, für

jeweils 30 Minuten.

Anmeldung bitte unter 0209 364-4450.

Säuglingspflege und -ernährung

Dieser Kurs wird bei Bedarf eingerichtet. Bitte wenden

Sie sich an das Neugeborenenzimmer.

Tel.: 0209 364-3547

während der Ferienzeit in die

Klinik für Neonatologie, Kinder-

und Jugendmedizin. Das

multiprofessionelle Schulungsteam

unter Leitung von

Oberarzt Dr. Matthias Papsch

hatte ein abwechselungsund

lehrreiches, aber auch

fröhliches und interessantes

Programm für die Zeit vorbereitet.

SAFE – Sichere Ausbildung Für Eltern

Kindessignale verstehen, eine gute Beziehung entwickeln

Kurs über vier Treffen vor der Geburt und sechs Treffen

nach der Geburt.

Termine und weitere Informationen unter Telefon

0209 364-3545

Großelternkurs

Großeltern werden ist auch nicht leicht

Info-Nachmittag für Großeltern über 3 Stunden.

Termine und weitere Informationen unter Telefon 0209

364-3545

Hotline: 0209 364-3545

Elternschule Sankt Marien-Hospital Buer

Mühlenstraße 5-9

45894 Gelsenkirchen

E-Mail: entbindung@marienhospital-buer.de

www. marienhospital-buer.de


„Die Schulungswochen haben bei uns eine

gute Tradition“, erzählt Dr. Papsch. „Auch

wenn an erster Stelle natürlich die Schulungsinhalte

stehen, verbinden wir dies immer mit

Spiel und Spaß, denn schließlich sind ja Ferien.“

So hatte das gemeinsame Vorbereiten

und Kochen von gesunden und ausgewogenen

Mahlzeiten im Programm ebenso seinen

Platz wie die Insulintherapie, sportliche Aktivitäten

– auch ganz praktisch bei gemeinsamen

Schwimmbadbesuchen, beim Badminton,

Fußballspielen oder Wanderungen. Gemeinsames

Grillen und Pizzabacken am Abend

rundeten das Schulungsangebot ab. Das macht

Spaß und Langeweile kommt auch nicht auf!

Bei der Zusammenstellung des jeweiligen Wochenprogramms

orientierten sich Mediziner,

Kinderkrankenschwestern, die Kinder- und

Jugend-Psychologin, Ernährungsberaterin und

Physiotherapeuten nicht zuletzt am Alter der

Teilnehmer. Teenager beschäftigen nun mal

andere Fragen als Kindergartenkinder. Unter

anderem wurden auch Themen wie Diabetes

und Schwangerschaft besprochen.

Im Mittelpunkt stand auch in diesem Jahr

die Theorie. Denn den

praktischen Teil, das

Ausrechnen der Einheiten

und das Spritzen

beherrschen die

meisten Kinder sehr

gut. Doch das Wissen

um die theoretischen

Zusammenhänge bildet

die Grundlage dafür.

Kinderpsychologin Cordula

Drießen hilft.

Durch die gemeinsamen Erlebnisse und das

Zusammensein in der Gruppe erfahren die

Kinder und Jugendlichen, dass sie mit diesem

Krankheitsbild nicht allein sind. Sie helfen einander,

tauschen sich mit anderen aus und lernen,

selbst Verantwortung für sich und ihrem

Umgang mit der Erkrankung zu übernehmen.

Gerade dies wünschen sich viele Eltern. Und

so manche Freundschaft ist auch schon entstanden.

Seit 1991 gibt es die Selbsthilfegruppe für di-

abeteskranke Kinder und Jugendliche und ihre

Eltern am Marienhospital. Schulung und Langzeitbetreuung

– derzeit etwa 190 junge Patienten

– stellen einen Schwerpunkt der Arbeit

der Klinik als Behandlungs- und Schulungszentrum

für Kinder mit Diabetes dar.

Neben den Workshops in den Sommerferien

werden Ferienfreizeiten im Herbst und andere

gemeinsame Freizeitaktivitäten angeboten.

Einmal monatlich treffen sich die Teilnehmer

der Selbsthilfegruppe. [uk]

Angebot

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28

Sicherheit in der Arzneimitteltherapie

Neuer Service der Krankenhausapotheke für Patienten und Mediziner

Etwa 55.000 zugelassene Arzneimittel (ein-

schließlich Generika = wirkstoffgleiche Kopien

von Originalpräparaten) gibt es auf dem deutschen

Markt. Verständlich, dass nicht alle in

einer Krankenhausapotheke vorhanden sein

können. Schon aus wirtschaftlichen Gründen

ist es nicht sinnvoll, identische Präparate von

unterschiedlichen Herstellern zeitgleich vorzuhalten

und einzusetzen. Deshalb gibt es im

Marienhospital, wie in allen anderen Krankenhäusern

auch, eine hauseigene Arzneimittelliste.

Muss ein Patient stationär aufgenommen

werden, bringt er oft zahlreiche, ganz unterschiedliche

Medikamente mit, die ihm sein

Haus- oder ein niedergelassener Facharzt verordnet

hat. Sie müssen dann durch Arzneimittel

aus der hauseigenen Liste ersetzt werden.

Die vom Hausarzt verordneten Arzneimittel

benötigen die Patienten im Krankenhaus in

der Regel nicht. Ohne Rücksprache mit dem

Stationsarzt sollten sie diese während des

Krankenhausaufenthaltes auch nicht einnehmen.

Der Arzt im Krankenhaus stellt möglicherweise

auf ein Präparat mit dem gleichen Wirkstoff

von einer anderen Firma mit einem anderen

Namen oder ein anderes Medikament mit einem

ähnlichen Wirkstoff um. Form, Farbe und

die Einnahmeweise können ganz anders sein

als gewohnt. Darüber sind die Patienten oft

irritiert und haben viele Fragen.

Fragen und Antworten

Da ist es gut, dass es das Arzneimittelanamne-

segespräch durch die Krankenhausapotheke

gibt. Eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter

der Apotheke fragt dabei nicht nur nach den

bisher eingenommenen Medikamenten, sie

informieren gleichzeitig und klären über die

Hintergründe und Zusammenhänge auf. Der

Patient kann alle Fragen stellen, die ihn wegen

der Medikation beschäftigen. Ist der Krankenhausaufenthalt

geplant, erhalten Patienten

beim prä-stationären Gespräch einen Fragebogen

zu den Arzneimitteln, die sie regelmäßig

einnehmen. Zu Hause können sie diesen

dann in Ruhe ausfüllen. In diesen Fällen erfolgt

die Umstellung der Medikamente durch die

Apotheke auf dieser Grundlage. Bei der Umstellung

der Arzneimittel ersetzen die Apotheker/innen

nicht nur die alten durch neue

Medikamente, sie errechnen die Dosierung

und berücksichtigen dabei mögliche Wechselwirkungen

und Auffälligkeiten. Ebenso

werden Applikationshinweise für die Pflegekräfte

aufgeführt. Der Stationsarzt erhält

einen umfassenden Medikationsplan

mit allen Hinweisen, der direkt der elektronischen

Patientenakte beigefügt ist und

ausgedruckt werden kann. Lediglich seine

Unterschrift genügt und die Therapie mit

den Substitutionsvorschlägen kann starten.

Dieses Vorgehen entlastet Mediziner und Pfle-

gende, Doppelverordnungen und Unverträglichkeiten

werden vermieden, Unklarheiten

im Vorfeld geklärt.

Schon seit 2008 läuft dieses Projekt im Mari-

enhospital, zunächst in der Inneren Medizin,

dann in der Zentralambulanz. Nun steht im

Eingangsbereich zu diesem Zwecke ein eigenes

Apothekenberatungsbüro zur Verfügung.

Wir handeln damit bereits jetzt nach den

Vorstellungen des Aktionsplanes des Bundesgesundheitsministeriums

zur Erhöhung

der Arzneimitteltherapiesicherheit“, ist Chefapothekerin

Anette Woermann zu recht stolz:

„Ärzte, Pflegende und unsere Patienten sind

damit sehr zufrieden. Die Patienten schätzen

den unmittelbaren Kontakt zu uns Apothekern

als weitere an ihrer Behandlung beteiligte

Berufsgruppe.“ [uk]


Herbstzeit - Impfzeit

Grippeschutz-Impfung 2011

Mit der Grippe is t nicht zu spaßen! Ganz

im Gegensatz zur einfachen Erkältung, ist

die Grippe oder Influenza eine ernst zu

nehmende Erkrankung, die sogar lebensbedrohlich

werden kann.

Das kann ganz schnell gehen: Der Sitznach-

bar in der Straßenbahn, im Bus oder Zug

niest oder hustet und „verteilt“ so kleinste

Tröpfchenmengen an die Mitreisenden. Für

eine Infektion kann das schon ausreichen.

Bereits am nächsten Tag können hohes Fieber,

heftige Gelenkschmerzen und ein allgemeines

Krankheitsgefühl die Folge sein.

Doch die übertragenen Viren machen nicht

in den angegriffenen Schleimhäuten der

Atemwege Halt. Weil diese keinen Schutz

mehr bieten, können die Krankheitserreger

z.B. in die Lunge eindringen und

eine Lungenentzündung oder andere

Komplikationen auslösen. Bis zu

10.000 Menschen sterben jährlich

an den Folgen einer Grippe

(sanofi pasteur MSD)

Nur die Grippeschutz-Imp-

fung bietet einen wirksamen

Schutz vor einer Infektion. Jedes

Jahr ab August/September,

wenn die neuen Impfstoffe

zur Verfügung stehen,

sind die Menschen aufgerufen,

sich gegen

Grippe impfen zu

lassen. Doch auch

eine Impfung zu

einem späteren

Zeitpunkt ist noch

möglich und sinnvoll

Schon nach

sieben bis 14 Tagen

besteht ein

vollständiger Impfschutz, der

während der gesamten

Grippesaison anhält.

Weil sich die Grippe-

Viren verändern, muss

der Impfstoff jedes

Jahr neu auf die

jeweiligen Viren-

Stämme passendzusammenegstellt

und die Impfungwiederholt

werden.

Service

Die Entwicklung des neuen Impstoffes erfolgt

durch die Welt-gesundheitsorganisation

(WHO).

Einige Personengruppen tragen ein besonderes

Risiko. Entsprechend der Empfehlung

der Ständigen Impfkommission (STIKO) am

Robert-Koch-Institut sollten medizinisches

Personal, Menschen, die aus beruflichen

Gründen viel Kontakt zu anderen haben,

Menschen, die an einer chronischen Krankheit

l (Lungen-, Herz-Kreislauf-, Leber- und

Nierenerkrankungen, Diabetes und andere

Stoffwechselkrankheiten, Immuninsuffizienz,

HIV-Infektion) und Personen, die älter

sind als 60 Jahre impfen lassen.

Der Betriebsärztliche Dienst der

St. Augustinus Gelsenkirchen

GmbH hilft bei Fragen und

bietet den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern

auch in diesem Jahr wieder

die Möglichkeit, an

der internen Impfaktion

teilzunehmen. [uk]

29


30

Neue Gesichter an den beiden

Marienhospitälern Gelsenkirchens

Seit dem 1. Juli ist B. Jürgens als Oberärztin

mit dem Schwerpunkt Urogynäkologie (In-

kontinenzchirugie) am Sankt Marien-Hospital

Buer tätig. Damit deckt die Frauenklinik am

MHB nun auch dieses gynäkologische Fachgebiet

ab, das sich in den letzten Jahren stark

entwickelt hat. B. Jürgens: „Früher war das ein

Tabuthema. Aber die Frauen von heute sind

selbstbewusster und wollen sich nicht mehr

mit Inkontinenz-Problemen abfinden.“ Sie

verfügt über eine sechsjährige Erfahrung in

dieser noch jungen Disziplin.

Nach dem Studium in Bonn arbeitete sie zuletzt

im St. Vincenz-Krankenhaus Datteln.

Weitere Stationen waren, unter anderem das

Kreiskrankenhaus Nordenham und das Mathildenhospital

in Herford, wo sie ihre Facharztausbildung

(Gynäkologie und Geburtshilfe)

absolvierte. Im Krankenhaus Marienstift

in Braunschweig und Marienhospital in Steinfurt

arbeitete sie als Oberärztin schon mit

dem Schwerpunkt Urogynäkologie.

Am besten erholt sie sich beim Reiten: „Das

ist wie ein täglicher Urlaub, ganz wunderbar

Infos • Angebote • Zeiten • Ansprechpartner

„Windrad“ Asthmaschulung für Kinder

Fünfmal im Jahr Freitagnachmittag und Samstagvormittag,

Dr. Stephanie Komp, 0209 172-4701

Diabetiker-Schulung

Einmal im Monat jeweils eine Woche, Ansprechpartnerinnen:

Hildegard Maier, 0209 172-54114 oder Ayfer

Hoffmann, 0209 172-54115

Ernährungsberatung

Di, Do, 9:30 – 11:30 Uhr, Birgit Kaletha,

0209 172-3211

geeignet zum Entspannen und Runterkommen.“

Sie wohnt derzeit noch in Datteln, ist

aber auf Wohnungssuche in Buer.

Die Apotheke hat Verstärkung bekommen:

Seit 1. Juni macht Stefanie Müller-Rechmann

Treffen der Urostomieträger

Jeden ersten Donnerstag in geraden Monaten, 16 Uhr,

Harald Hissnauer, Gruppensprecher, 02327 59765

Pädagogische Betreuung

Auf Wunsch wird schulpflichtigen Kindern aller

Schulklassen kostenlos Unterricht erteilt

Patientenfürsprecherin

Anni Fortkamp, Sprechstunde mittwochs, 15 – 16 Uhr

und nach Vereinbarung, 0209 172-3182

Diabetiker-Schulung für türkische Patienten

Ayfer Hoffmann, 0209 172-54115

das Team als vierte Apothekerin komplett.

Das Marienhospital ist ihr nicht unbekannt,

denn bereits während ihres Praktischen Jahres

war sie sechs Monate im MHG tätig. Später,

nach dem dritten Staatsexamen und Erhalt

der Approbation arbeitete sie zunächst in der

Apotheke des St. Franziskus-Hospitals Münster

in Ahlen. Als sich die Möglichkeit zum

Wechsel nach Gelsenkirchen ergab, hat die

Gladbeckerin diese Chance gerne genutzt.

Die Arzneimittelanamnese ist hier im MHG

ihre Hauptaufgabe. Schon während des Studiums

interessierte sie sich für die klinische

Pharmazie: „Die Arbeit im Team mit den Ärzten

und Pflegern sowie das interessante Aufgabenspektrum

schätze ich daran besonders“,

schildert sie, warum sie sich für eine Tätigkeit

Selbsthilfediabetesgruppe für Kinder

Jugendliche und ihre Eltern, jeden letzten Montag im

Monat, Dr. Matthias Papsch, 0209 172-4702

Elterngesprächskreis - Arche Noah

Einmal im Monat, Donnerstag vormittags, 9:30 – 11:30

Uhr bzw. 19:00 - 21:00 Uhr, Infos: 0209 172-2000

Gefäßsportgruppe

Montags, 15:30 Uhr, Kursdauer: drei Monate, Infos:

0209 172-3510 (bis 12 Uhr) bzw. 172-3703 (ab 12

Uhr) Harald Hissnauer - Gruppensprecher, 02327 59765


in der Krankenhausapotheke entschieden hat.

In der Freizeit gehören Formationstanz, das

Singen in einem Chor, Lesen, Sport und Kinobesuche

zu ihren Lieblingsbeschäftigungen.

Christoph Naß heißt der neue Oberarzt der

Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin

und Schmerztherapie des Sankt

Marien-Hospitals Buer.

Der gelernte Krankenpfleger entdeckte

schon in der Ausbildung sein Interesse für

die Anästhesie. Nach dem Medizinstudium

an der Universität des Saarlandes begann er

seine berufliche Laufbahn in der Anästhesiologie

der Universitätsklinik Essen.

Der Facharzt für Anästhesiologie mit den

Verband für Kehlkopflose in Zusammenarbeit

mit der Fachabteilung HNO

Herr Walter, 02327 82472

Überleitungsmanagement -

Pflegeüberleitung

0209 172-4868

Familiale Pflege

Jeden Freitag, 14 - 15:30 Uhr

Anmeldung: 0209 172-53060 und -53061

Sozialdienst

0209 172-3175 und -3177 und -53154

HUMANITAS Pflegedienst

0209 94763749

Zusatzbezeichnungen Intensivmedizin und

Notfallmedizin ist zurzeit im Operationssaal

und auf der Intensivstation tätig. An seinem

neuen Arbeitsplatz schätzt er besonders

die gute Zusammenarbeit und die familiäre

Atmosphäre.

Geschwisternachmittag für Kinder von

8-12 Jahren

Treffpunkt der Geschwisterkinder, die häufig im „Schatten“

stehen. Alle zwei Monate findet das Treffen mit

wechselnden Angeboten statt. Infos: 0209 172-2000

Café Arche

Alle zwei Monate dient das Café dem Erfahrungsaustausch

in der Gruppe, 0209 172 2000

Selbsthilfegruppe Anonyme Alkoholiker

Donnerstags 18:30 bis 20 Uhr,

Ansprechpartnerin: Lilo, 0201 302260

Öffnungszeiten Kasse

Mo – Do, 8 – 13 Uhr, 14 – 16 Uhr, Fr 08 – 13 Uhr,

Sa 8 – 11 Uhr, 0209 172-3160

Seit April arbeitet Dr. Peter Sipos in der Klinik

für Allgemein- und Viszeralchirurgie am MHB.

Am 1. Juli wurde er zum Funktionsoberarzt ernannt.

Der gebürtige Ungar studierte Medizin an der

Semmelweis-Universität Budapest. Er hat bereits

in anderen Krankenhäusern in der BRD

Öffnungszeiten Friseur

Mo-Fr, 9 – 18 Uhr, Sa, 9 - 15 Uhr,

0209 947 996 30

Öffnungszeiten Bistro

Mo - Fr 8 – 19 Uhr, Sa, So,

Feiertag 10 – 18 Uhr

Öffnungszeiten Bibliothek

Mo und Do 9:30 – 12 Uhr, 12:30 – 14 Uhr,

16 – 17:30 Uhr; Di 12:30 – 14 Uhr,

16 – 17:30 Uhr; Mi 12:30 – 17:30 Uhr

Seelsorger

Katholisch: Pastor Gerhard Flehmig, 0209 172-3171

Evangelisch: Pfarrerin Imke Bredehöft, 0209 172-3172

Personalia

berufliche Erfahrungen gesammelt, z.B. an der

Universitätsklinik der Freien Universität Berlin

(Prof. Buhr) sowie am Knappschaftskrankenhaus

Bottrop (CA. Dr. Peitgen). Während seiner

Tätigkeit in Altenkirchen, Westerwald, lernte

die Single-Port-Chirurgie (Operation mit einem

Schnitt durch den Nabel) und ihre Vorteile

für den Patienten kennen. Sechs Monate

widmete er sich am Imperial College London

(Prof. Habib) der Hepato-Pankreato-Biliären

Chirurgie (Leber-Galle-Bauchspeicheldrüse).

In der Zukunft möchte der 46-Jährige gerne

weiterhin in der minimal invasiven Chirurgie,

speziell auf dem Gebiet der Viszeralchirurgie,

arbeiten. Er fühlt sich wohl am MHB, schätzt

die gute Atmosphäre und die konstruktive

Zusammenarbeit.

Heilige Messe

An Werktagen, außer donnerstags, 17 Uhr und

samstags 15:30 Uhr

Evangelischer Gottesdienst

An jedem ersten Donnerstag im Monat, 17 Uhr

Krankenkommunion

Samstags und sonntags

Krankenabendmahl

Nach dem evangelischen Gottesdienst

Nicht gehfähige Patienten werden auf Wunsch in die

Kapelle gebracht. Sie können die Gottesdienste aber auch

mitverfolgen - im Fernsehen auf Kanal 41.

31


32

Dr. Sipos wohnt in Buer. Über das Internet

steht er in engem Kontakt zu seiner Frau und

den drei Kindern, die derzeit noch in Ungarn

leben. Mit Laufen und Radfahren, im Winter

auch sehr gern mit Skilaufen und Snowboardfahren,

hält er sich fit.

Nach ihrem Studium in Frankfurt/Main und

Essen kam Filiz Güngör zum Marienhospi-

tal Gelsenkirchen. Seit dem hat sie unserem

Krankenhaus und ihren Patientinnen die Treue

gehalten. Am 1. Juli 2011 ist die Fachärztin für

Gynäkologie und Geburtshilfe zur Funktionsoberärztin

ernannt worden.

Fast 1000 Kindern hat sie bisher auf die Welt

geholfen und ihren Müttern bei der Entbindung

zur Seite gestanden. „Der Kreißsaal ist

mein Zuhause“, gesteht die 34-Jährige. Neben

dem medizinischen Aspekt ist ihr besonders

wichtig, für die Frauen da zu sein, ihnen ein

Gefühl der Geborgenheit zu geben. Sie schätzt

das gute Arbeitsklima in der Klinik und die

familiäre Zusammenarbeit mit den Hebammen.

„Zurück zu den Wurzeln“ hieß es für Annegret

Röllmann, als sie Anfang Juli die Leitung des

Entlassmanagements (Sozialdienst, Pflegeüberleitung,

Familiale Pflege) im Marienhospital

Gelsenkirchen übernahm.

Wenn die gelernte Krankenschwester in der

Zwischenzeit auch in anderen Bereichen tätig

war, dem Gesundheitswesen ist sie immer

Infos • Angebote • Zeiten • Ansprechpartner

Ernährungsberatung

Nach Vereinbarung, Sandra Beutil, 0209 364-4740

Diabetes-Beratung

Individuelle Beratung durch die Diabetes-Assistentin

(DDG) Martina Leidinger - Termine vermittelt die jeweilige

Station

Babyschwimmen (ab der 12. Lebenswoche)

freitags zwischen 15 - 17 Uhr, Stefanie Zieroth,

0209 364-4450, Anmeldung ATZ

treu geblieben: ob als Inhaberin eines Altenund

Krankenpflegedienstes oder Leiterin eines

Altenpflegeheimes mit betreutem Wohnen,

Tagespflege und Demenzbereich in Schwerte

oder als Mitarbeiterin eines Pflegestützpunktes

der Novitas BKK in Essen. Berufsbegleitend

studierte sie Pflegemanagement und bildete

sich zur Case Managerin und zur Pflegeberaterin

weiter.

Als Pflegegutachterin stand sie ratsuchenden,

pflegebedürftigen Menschen bei Auseinandersetzungen

mit dem MDK und den

Aquatraining

Montags 17 - 18 Uhr, 18 - 19 Uhr,

dienstags 17 - 18 Uhr, 18:15 - 19:15 Uhr, 19:15 - 20:15 Uhr,

donnerstags 17:30 - 18:30 Uhr, 18:30 - 19:30 Uhr, Angelika

Drees, Anmeldung ATZ: 0209 364-4450

Gefäßsportgruppe

Freitags 16 - 17 Uhr, Angelika Drees,

Anmeldung ATZ: 0209 364-4450

Pflegekassen zur Seite. Die Arbeitsabläufe,

Verfahren und gesetzlichen Grundlagen rund

um die Pflege im Krankenhaus und danach

– Anschlussheilbehandlung, Rehabilitation,

Ambulante Pflege usw. – sind ihr vertraut.

Zurzeit lernt sie ihr neues Arbeitsumfeld im

MHG kennen. In der angenehmen, offenen Atmosphäre

fühlt sie sich wohl.

Die Mutter von drei erwachsenen Kindern und

Oma eines Enkelkindes ist begeisterte Radsportlerin

und träumt davon, einmal an einem

Jedermann-Triathlon teilzunehmen.

„Daran hängt mein Herz“, sagt Kerstin Kampkötter,

die neue Oberärztin mit dem Schwerpunkt

Geburtshilfe am MHB. Und wer ihr zuhört,

wenn sie von ihrer Arbeit erzählt, glaubt

ihr das sofort.

Schon immer wollte sie „etwas mit Kindern“

machen. Mit der Geburtshilfe hat sich dieser

Wunsch mehr als erfüllt. Die Vielseitigkeit

Senioren-Wassergymnastik

Donnerstags 15- 16 Uhr, 16 - 17 Uhr,

Anmeldung ATZ, Stefanie Büchler, 0209 364-4450

Endoprothesensportgruppe

Bei Knie-/Hüftgelenkersatz und Beschwerden im

Stütz- und Bewegungsapparat, Kurs 1 montags und

mittwochs, 16 - 16:30 Uhr, Kurs 2 dienstags von 16- 16:30

Uhr und mittwochs, 16:45 - 17:15 Uhr, Anmeldung ATZ:

Andreas Jäger, 0209 364-44 50


des gynäkologisch-geburtshilflichen Arbeitsfeldes

reizten sie und führten zu dem Entschluss

nach dem Studium in diesem Fachgebiet

tätig zu werden „Betreuung von Anfang

(Geburt) bis zum Ende (Schwerstkranke)“.

Sie fühlt sich angekommen und vermittelt

den Frauen, dass ihr eine gute und herzliche

Betreuung, eine ausgewogene Kombination

von Menschlichkeit und Technik wichtig sind.

Ihre eigenen Erfahrungen mit dem Stillen, Kaiserschnitt

und Spontanentbindung kommen

ihr dabei zugute. Kerstin Kampkötter kann sich

Öffnungszeiten Kasse / Anmeldung

Mo - Do, 7:30 - 15:30 Uhr, Fr 7:30 - 15 Uhr

Tel.: 0209 364-2022

Öffnungszeiten Cafeteria

Mo - Fr 9 - 19 Uhr

Sa, So, Feiertag 10 - 18 Uhr

Selbsthilfegruppe Leben mit Krebs

Jeden zweiten Donnerstag im Monat, 17 - 18:30 Uhr,

Dipl.-Soz.Arb. Ursula Peters 0209 364-4620 und

Dipl.-Soz.Arb. Cornelia Rose 0209 364-4621

Gesprächsvermittlung auch über die Information

0209 364-0

auch deshalb so auf ihre berufliche Tätigkeit

konzentrieren, weil ihr Mann sich um den fast

neunjährigen Sohn, die sechsjährige Tochter

und den Haushalt samt Hund kümmert. Die

Freizeit erlebt die 40-jährige, die „nebenbei“

auch noch Bauherrin ist und sich auch selbst

gerne handwerklich betätigt, umso intensiver

mit ihrer Familie; sehr gerne übrigens auch

auf den verschiedenen Kirmesplätzen.

Bevor sie zum MHB kam, war sie fünf Jahre im

Dülmener Franz-Hospital und sieben Jahre im

St. Anna-Hospital Wanne-Eickel tätig.

Seit dem 1. Mai ist Andrea Domke als Ober-

ärztin in der Klinik für Anästhesiologie, Ope-

rative Intensivmedizin und Schmerztherapie

des Marienhospitals tätig. Auf der Operativen

Intensivstation des MHG ist sie die Stellvertreterin

von Dr. Paulus.

Bereits nach ihrer Ausbildung hatte die examinierte

Krankenschwester Andrea Domke

auf der operativen Intensivstation des Knapp-

Sozialdienst

Dipl.-Soz.Arb. Ursula Peters 0209 364-4620 und Dipl.-Soz.

Arb. Cornelia Rose 0209 364-4621 - Terminvermittlung

auch über die Information 0209 364-0

Patientenfürsprecherin

Margret Henselek, Sprechstunde dienstags, 15 - 17 Uhr,

zu dieser Zeit auch telefonisch erreichbar:

0209 364-4625, zu jeder Zeit erreichbar über die Information

0209 364-0 oder per E-Mail:

patientenfuersprecher@marienhospital-buer.de

schaftskrankenhauses in Bochum-Langendreer

gearbeitet. Vier Jahre war sie hier, zwei Jah-

re am Kantonsspital Basel tätig. Mit einer

halben Stelle hielt sie Basel auch während

ihres Medizinstudiums in Freiburg die Treue

und behielt so immer auch den Bezug zur

Praxis in der Klinik.

Dem Praktischen Jahr im Prosper-Hospital

Recklinghausen folgten das Evangelische

Krankenhaus Herne und das

Johannes-Hospital Dortmund. Um Erfahrun-

Seelsorger

Katholisch: Diakon Matthias Breier, 0209 364-4613

Evangelisch: Pfarrer Christian Ellgaard, 0209 364-4600

Heilige Messe

Sonn- und Feiertage, 9 Uhr, mit Heiliger Kommunion,

donnerstags, 9 Uhr

Evangelischer Gottesdienst

Jeden 2. Sonntag im Monat, 10:15 Uhr, mit Abendmahl

Krankensalbung

Die Krankensalbung wird auf Wunsch gespendet

Personalia

gen auch in einem anderen medizinischen

Fachgebiet sammeln zu können, war Andrea

Domke ein Jahr auf der Medizinisch-

Internistischen Intensivstation der Städtischen

Kliniken Nord in Dortmund tätig, ein sogenanntes

Fremdjahr, wie sie es in der Schweiz

kennen und schätzen gelernt hatte. Von der

Anästhesie im Augusta-Krankenhaus Bochum

kam die Mutter zweier Kinder zum MHG.

Einen Ausgleich zu ihrer beruflichen Arbeit

findet die Bochumerin bei Theaterbesuchen

und in der Ausübung von unterschiedlichen

Ausdauersportarten.

Der neue Funktionsoberarzt der Klinik für

Innere Medizin, Doctor-medic (RO) Liviu

Panican, gehört seit vier Jahren zum Team

des MHB. Seit 2010 ist er Facharzt für Innere

Medizin und Anfang des Jahres 2011 begann

er die Weiterbildung für Intensivmedizin

in der Klinik für Anästhesiologie, Operative

Intensivmedizin und Schmerztherapie.

Abendmahlsfeier

Die Abendmahlsfeier findet auf Wunsch auch im Zimmer

statt.

Offenes Gespräch

Sonntags, 14:30 - 17 Uhr, im Matthäus-Zentrum,

Pfarrer Ellgaard, 0209 364-4600. Alle zwei Wochen

Vorträge oder Impulse.

Gesprächskreis „Ökumenisches Trauercafé“

Einmal im Monat, zweiter Donnerstag von 18:30 - 20 Uhr,

Matthäus-Zentrum, Pfarrer Ellgaard, 0209 364-4600.

Hier findet ein intensiver Gedankenaustausch statt; die

Gruppe ist nicht größer als zehn Personen.

33


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Nach dem Medizin-Studium und Staatsexa-

men in Neumarkt (Rumänien) folgte seine be-

rufliche Tätigkeit als Allgemeinmediziner, Not-

arzt und nach Bestehen der Facharztprüfung für

Kardiologie als Kardiologe in seiner Heimat.

Vor 10 Jahren wanderte Doctor-medic (RO)

Liviu Panican mit seiner Familie als Spätaussiedler

nach Deutschland aus.

In seiner Freizeit ist er ein passionierter Hobby-

Imker.

Frisch von der Universität und voller Elan hat

Hans Christian Atzpodien seine Tätigkeit als

Assistent der Geschäftsführung der St. Augustinus

Gelsenkirchen GmbH begonnen.

Schon während seines Studiums (Bachelor/

Master) an der Westfälischen Wilhelms-Universität

Münster (BWL) stellte das Krankenhausmanagement

einen Schwerpunkt dar. In

seinen Abschluss-Arbeiten setzte er sich mit

einem Thema aus diesem Gebiet auseinander.

Um erste Auslandserfahrungen zu erlangen,

studierte der Münsteraner unter Anderem ein

Semester in San Diego (USA).

Im Rahmen seines Praktikums im Marienhospital

erhielt Atzpodien bereits 2009 einen

praktischen Einblick in das Krankenhauswesen.

Nach einer kurzen Zwischenstation am Elisabeth-Krankenhaus

Recklinghausen arbeitet

Mansour Al Ahmad seit Anfang August als

Oberarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie

und Interne Intensivmedizin wieder am

Marienhospital. Seine Tätigkeitsbereiche sind

vor allem die Intermediate Care Station sowie

die invasive und nicht invasive Funktionsdiagnostik.

Er schätzt insbesondere das breite

Spektrum und die gute, in der Öffentlichkeit

sehr angesehene Arbeit der Klinik unter der

Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Heiner Blanke.

Mansour Al Ahmad hat an der Westfälischen

Wilhelms-Universität Münster Medizin studiert.

Seine Ausbildung zum Facharzt für Innere

Medizin absolvierte er am Marienhospital

Ratingen, zum Facharzt für Kardiologie am

MHG. Zweieinhalb Jahre war er in der Fachklinik

für Kardiologie des St. Vincenz-Krankenhauses

Essen tätig.

Seine Familie (drei Töchter) ist das Hobby des

40-Jährigen, der sich am besten beim Spazierengehen

entspannen kann.

Die Arche Noah hat eine neue Stationsleitung:

Am 1. August hat Anja Dörner ihre Tätigkeit

aufgenommen.

Die gelernte Krankenschwester (Fachweiterbildung

in Anästhesie- und Intensivpflege)

und diplomierte Heilpädagogin war 25 Jahre

im St. Josef-Hospital Bochum überwiegend

auf der Intensivstation tätig. Mit dem Diplom

in der Tasche übernahm sie neben ihrer Arbeit

für die Patienten im Krankenhaus eine weite-

re Teilzeitstelle als Honorarkraft in einer Heilpädagogischen

Praxis. So konnte sie ihre drei

Kinder und die damit verbundenen Wünsche

nach gemeinsamer Zeit und ihre beruflichen

Ziele gut vereinbaren.

In der Praxis arbeitete die heute 47-Jährige vor

allem in der Frühförderung, mit hyperaktiven

und in ihrer Entwicklung verzögerten Kindern.

Vor allem die Eltern, aber auch Kindergärten

und Schulen waren ihre wichtigsten Ansprechund

Kooperationspartner. Ihre Erfahrungen

und Kompetenzen aus beiden Berufen kann

sie gut in ihre neuen Aufgaben in der Arche

Noah einbringen.

Mit ihrer Familie lebt Anja Dörner in Bochum.

Alle fünf verbindet auch ein gemeinsames

Hobby, das Reiten. Außerdem singt sie gerne

und engagiert sich in der Gemeinde.


Ambulanzen und Angebote

Chest Pain Unit

Tel.: 0209 172-3601

D-Arzt Ambulanz

Tel.: 0209 172-3503

Diätberatung

Tel.: 0209 172-4101

HNO-Ambulanz

Tel.: 0209 172-4404

Hals-, Nasen-,

Ohrenheilkunde, Phoniatrie

und Pädaudiologie

Dr. med. Anneke van Delden

Tel.: 0209 172-2031

Orthopädie-Ambulanz

Tel.: 0209 172-3503

Proktologische Ambulanz

Tel.: 0209 172-3708

Schwangerenambulanz

Tel.: 0209 172-4507

Schmerzambulanz

Tel.: 0209 172-3901

Angebote der Klinik für

Neonatologie, Kinder- und

Jugendmedizin

Asthmaschulung WINDRAD

Tel.: 0209 172-4729

Diabetesambulanz

Tel.: 0209 172-4729

EEG Ambulanz (Kinder)

Tel.: 0209 172-4729

Elternschule Sonnenschein

Tel.: 0209 172-3564

Kinderschutzambulanz

Tel.: 0209 172-4729

Kinderkardiologische Ambulanz

Tel.: 0209 172-4701

Kinderpneumologische und

Allergologische Ambulanz

Tel.: 0209 172-4701

Kinder- und

Jugendpsychiatrische Ambulanz

Tel.: 0209 172-4729

Nephrologische Ambulanz

Tel.: 0209 172-4729

Neuropädiatrische Ambulanz

Tel.: 0209 172-4729

Notfallambulanz

Tel.: 0209 172-4729

Ultraschallambulanz

Tel.: 0209 172-4729

Ausbildung

Pflege und Betreuung:

Kirchliches Bildungszentrum für

Gesundheitsberufe

im Revier

Tel.: 0209 172-2101

Verwaltung, Technik, Apotheke:

Personalabteilung

Tel.: 0209 172-3125

Humanitas Pflegedienst

Gelsenkirchen GmbH

Leitung: Thomas Pilgrim

Tel.: 0209 94763740

www.humanitas.de

Praxen am MHG

Nephrologie und Dialyse

Praxis Dres. Zimmermann/

Knödler/Edelmann

Tel.: 0209 177710

Praxis für Kinder- und

Jugendpsychiatrie, Psychotherapie

Christa Kaiser

Tel.: 0209 172-2054

Logopädische Praxis

William Gruthoff

Tel.: 0209 1659763

Mitgliedschaften

Brustkrebs

Gynäkologie

Kopf-Hals Krebs

Lungenkrebs

Darmkrebs

Uroonkologie

Ambulanzen und Angebote

D-Arzt-Ambulanz

Tel.: 0209 364-3330

Elternschule im MHB

Tel.: 0209 172-3545

Gefäßambulanz

Tel.: 0209 364-3431

Gynäkologische Ambulanz

Tel.: 0209 364-3510

Orthopädische Ambulanz

Tel.: 0209 364-3330

Schmerzambulanz

Tel.: 0209 364-4670

Viszeralchirurgische Ambulanz

Tel.: 0209 364-3710

Kooperationen

Ambulantes Therapiezentrum

ATZ

Tel.: 0209 364-4450

Humanitas Pflegedienst

Gelsenkirchen GmbH

Leitung: Thomas Pilgrim

Telefon: 0209 94763740

www.humanitas.de

Ausbildung

Jordan Mai

Krankenpflegeschule

Tel.: 0209 364-4630

Praxen am MHB

Frauenheilkunde und

Naturheilverfahren

Anette Salewski

Tel.: 0209 72888

Gefäßchirurgische Praxis

Dr. med. Albert Kriwet

Tel.: 0209 7029920

Koloproktologische Praxis

Dr. med. Christoph Bönner

Tel.: 0209 52211

Neurologische

Praxisgemeinschaft

Christian Friedrich,

Dimitri Spivak

Tel.: 0209 4502122

Orthopädische Praxis

Dr. med. Ernst Kirchmeyer

Tel.: 0209 37229

Radiologische

Gemeinschaftspraxis

Dr. med. Gert Lorenz und

Wolfram Triebe

Tel.: 0209 702 6440

Kompetenzen / Netzwerke

Mitgliedschaften

Brustkrebs

Gynäkologie

Lungenkrebs

Darmkrebs

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Kontakte

www.marienhospital.eu

Virchowstraße 135

45886 Gelsenkirchen

Tel.: 0209 172-0

Geschäftsführer

Dipl.-Volkswirt Peter Weingarten

Direktorium

Verwaltungsdirektor

Dipl.-Kaufmann Sönke Thomas

Ärztlicher Direktor

Prof. Dr. Philipp Dost

Pflegedirektorin

Ina Mentges-Schröter

Kliniken und Fachabteilungen

Klinik für Chirurgie (Allgemein-,

Viszeral-, Gefäß-, Thoraxchirurgie)

Chefarzt: Priv.-Doz. Dr. Carl Zülke

Telefon.: 0209 172-3701

Klinik für Gynäkologie und

Geburtshilfe,

Perinatalzentrum Gelsenkirchen

Chefarzt: Dr. Hans-Jürgen Venn

Telefon: 0209 172-4501

Klinik für Hals-Nasen-Ohren-

Heilkunde, Plastische Operationen

Phoniatrie und Pädaudiologie

Chefarzt: Prof. Dr. Philipp Dost

Telefon: 0209 172-4401

Verwaltung

Dipl.-Kaufm. Ansgar Suttmeyer

Telefon: 0209 172-3107

Klinik für Innere Medizin/Gastroenterologie:

Onkologie, Hämatologie,

Pneumologie

Chefarzt: Dr. Jürgen Schirp

Telefon: 0209 172-4101

Klinik für Innere Medizin/Gastroenterologie:

Gastroenterologie,

Endokrinologie, Diabetologie

Chefarzt: Prof. Dr. Wilhelm Nolte

Telefon: 0209 172-4112

Klinik für Kardiologie, Angiologie

und Interne Intensivmedizin

Chefarzt: Prof. Dr. Heiner Blanke

Telefon: 0209 172-3601

Klinik für Neonatologie,

Kinder- und Jugendmedizin

Perinatalzentrum Gelsenkirchen

Chefarzt: Dr. Marcus Lutz

Telefon: 0209 172-4701

Klinik für Orthopädie und

Unfallchirurgie

Chefarzt: Priv.-Doz. Dr. Jens Richter

Telefon: 0209 172-3501

Klinik für Urologie, Kinderurologie

und Urologische Onkologie

Chefarzt: Dr. Ulrich Rabs

Telefon: 0209 172-4301

Die Marienhospitäler Gelsenkirchens

Die starken Partner für Ihre Gesundheit

Klinik für Anästhesiologie,

Operative Intensivmedizin und

Schmerztherapie

Chefarzt: Priv.-Doz. Dr. Christoph

Wiesenack,

Telefon: 0209 172-3901

Klinik für Radiologie und

Nuklearmedizin

Chefarzt: Priv.-Doz. Dr. Uwe Keske

Telefon: 0209 172-4001

Apotheke

Chefapothekerin: Anette Woermann

Telefon: 0209 172-3400

Physikalische Therapie

Leitung: Anette Zannoth-Koch

Telefon: 0209 172-3598

Leitung: Ina Mentges-Schröter

Kontakt: Anja Dörner, Inka Voss

Telefon: 0209 172-2000

www.ArcheNoah.eu

www.marienhospital-buer.de

Mühlenstraße 5-9

45894 Gelsenkirchen

Tel.: 0209 364-0

Geschäftsführer

Dipl.-Volkswirt Peter Weingarten

Direktorium

Verwaltungsdirektor

Dipl.-Verwaltungswirt Bernd Ebbers

Ärztlicher Direktor

Dr. Klaus Ruhnau

Pflegedirektorin

Sophia Stamm

Kliniken

Klinik für Allgemein- und

Viszeralchirurgie

Chefarzt: Dr. Frank P. Müller

Telefon: 0209 364-3710

Klinik für Orthopädie und

Unfallchirurgie

Chefarzt: Dr. Klaus Ruhnau

Telefon: 0209 364-3310

Klinik für Gefäßchirurgie

Chefarzt: Dr. Wilfried Heinen

Telefon: 0209 364-3431

Medizinische Klinik

Chefarzt: Dr. Markus Wittenberg

Telefon: 0209 364-3610

Frauenklinik und Geburtshilfe

Chefarzt: Dr. Adalbert Waida

Telefon: 0209 364-3510

Neugeborenen-Intensivstation

Chefarzt: Dr. Marcus Lutz

Telefon: 0209 364-3540

Klinik für Anaesthesiologie,

Operative Intensivmedizin und

Schmerztherapie

Chefarzt:

Priv.-Doz. Dr. Klaus-Dieter Stühmeier

Telefon: 0209 364-3810

Klinik für diagnostische und

interventionelle Radiologie /

Nuklearmedizin

Chefarzt: Priv.-Doz. Dr. Uwe Keske

Telefon: 0209 364-3910

Innenleben 2011 - 3

Herausgeber: St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH

Virchowstraße 122, 45886 Gelsenkirchen

Redaktion: Öffentlichkeitsarbeit St. Augustinus - Uwe Becker [ub] - V.i.S.d.P., Sabrina Hasenberg

[sh], Ute Kwasnitza [uk], Uwe von Schirp [rp]

Tel. 0209 172-3188, E-Mail oeffentlichkeitsarbeit@st-augustinus.eu

Gestaltung: Klaus in der Wiesche, Essen

Fotos: Uwe Becker, Sabrina Hasenberg, Ute Kwasnitza, Uwe von Schirp, creative collection,

Volker Wiciok, Ulrich Serowy

Repro/Druck: GE-druckt Druck & Verlag GmbH, Hiberniastraße 8, 45879 Gelsenkirchen

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