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FREIE

Ausgabe 10-2015

22. Jahrgang

D-A-CH

WERKSTATT

Mehrmarken-Service | Fahrzeughandel | Räder/Reifen | Zubehör

Messe Frankfurt, Halle 1

7. + 8. November 2015

www.profi-service-tage.de

Technik, Trends und Talk

Reale und digitale Highlights

Innovative Markt-Perspektiven

DER

-PULS

DER BRANCHE

Verband

BVFMW e.V. zeigt Flagge

Werkstattausrüstung

Leitfaden 5

Social Media

Storytelling


Viele Autos, die zu Ihnen in die Werkstatt kommen,

haben Beleuchtungsmängel.

Die häufigsten Ursachen:

➔ defekte Glühlampen

➔ verstellte oder unfachmännisch eingestellte Scheinwerfer

➔ beschlagene oder korrodierte Reflektoren

➔ zerkratzte Streu- und Abschlussscheiben

➔ Steinschlag, Risse oder Sprunge

➔ defekte Halterungen

Kleine Ursachen mit oft sehr bösen Auswirkungen:

Defekte an der Beleuchtung sind häufig Ursache für Unfälle.

Wenn Sie Ihren Kunden mehr Sicherheit mit auf den Weg geben

wollen, dann überprüfen Sie das Licht und ersetzen defekte

Komponenten durch neue.

Egal, ob Halogen-, Xenon- oder LED-Scheinwerfer. Wir versorgen

Sie mit allem, was Sie benötigen: Ersatzteile mit

höchsten Qualitätsansprüchen, professioneller Werkstattausrüstung

und fachlichem Know-how direkt vom Licht-Experten.

Für zufriedene Kunden und zufriedenen Umsatz für Sie!

HELLA KGaA Hueck & Co.

Rixbecker Straße 75

59552 Lippstadt/Germany

www.hella.de


Kommentar

FREIE

WERKSTATT

Es stinkt zum Himmel

und wir schreiben der EU

Meistens kommt es anders als man denkt.

Als wir Anfang des Jahres unsere Specials

für die FREIE WERKSTATT festgelegt haben,

hätte keiner gedacht, dass unser Special zum

Leitfaden 5 gerade zu der Zeit erscheint, in der der

Abgas-Supergau von Volkswagen öffentlich wurde.

Da provozieren dann in Pressemitteilungen

veröffentliche Äußerungen vom ZDK-Geschäftsführer

Neofitos Arathymos zunächst einen Lacher:

„Die statistisch erfassten Mängelfahrzeuge zeigen,

wie wichtig die regelmäßige Abgasuntersuchung

für den Umweltschutz ist.“ Aber im Ernst, wir können

nicht alles, was Abgasmessung betrifft, ins Lächerliche

ziehen. Ohne Regulierungsmaßnahmen

würde es unserer Umwelt weit schlechter gehen.

Doch der Skandal bei VW zeigt auch, dass die guten

Vorsätze, die Systeme und die Organisationen

im Alltag immer wieder überprüft werden müssen.

Blindes Vertrauen ist auf Dauer nicht gut.

Der Abgasskandal verdeutlicht, dass der Autofahrer

in letzter Konsequenz der Dumme ist. Er

erfährt nicht wirklich, was die Zentralrechner in

München, Stuttgart, Wolfsburg etc. in meinem

Fahrzeug ändern. Wurde die Software im Motormanagement

verändert? Hat es ein Update für die

Klimaautomatik gegeben?

Mein Kollege fragte den Werkstattmeister nach

der letzten Inspektion in einer Vertragswerkstatt,

ob eine neue Software aufgespielt wurde. Das

verblüffte Gesicht des Meisters hätte ich gerne

gesehen. Mit der Frage hätte er nicht gerechnet.

Ein Kommentar

der Chefredakteurin

Claudia Pfleging

„Nein, ich weiß nicht, was in der Kommunikation

zwischen Auto und Zentralrechner überspielt

wird“, so seine Aussage.

Wenn Sie von Apple ein iPhone haben, dann kennen

Sie das Prozedere: Wir werden informiert,

dass ein Update vorliegt, können abfragen, was

an Änderungen bzw. Neuerungen ansteht und

geben dann unser Okay oder nicht. Das ist fair.

Nicht fair ist dagegen das Verhalten der Automobilindustrie.

Unser Eigentum wird nicht nur ungefragt

verändert, uns gönnt man noch nicht einmal

das Wort, indem man beispielsweise aufzeigt, was

aktualisiert wurde. Das ist eigentlich eine Frechheit.

Aber hat sich über diese Arroganz schon mal

jemand aufgeregt?

Weder der Autofahrer hat seine Stimme dazu erhoben,

noch unsere Politiker. Hat irgendjemand

aus den Ministerien mal überprüft, ob mit einem

nachträglichen Update nicht auch das Abgasverhalten

verändert wird bzw. werden kann? Warum

müssen Updates nicht von Sachverständigenorganisationen

freigegeben werden?

Mein Brief nach Brüssel ist schon unterwegs. Bin

gespannt, ob und wie man mir auf die Frage nach

der Freigabe von Softwareaktualisierungen der

Fahrzeughersteller antwortet.

Wir bleiben an dem Thema. Alles Gute bis dahin

Ihre Claudia Pfleging

FREIE WERKSTATT 10 - 2015 3


Inhalt

Werkstattsysteme

Das neueste Werkstattsystemlogo: AutoPro ist die

neue Werkstattmarke, die von der WM SE entwickelt

und auf den WM-Messen vorgestellt wurde. Über

Markenbesitz und Markenvielfalt lesen Sie mehr in

diesem Heft.

Social Media

Storytelling ist das Erzählen einer Geschichte auf eine ganz persönliche

Art und Weise. Statt trockener Informationen wird den Leserinnen und

Lesern der komplexe Sachverhalt in unterhaltsamer Form dargestellt.

Werkstattausrüstung

5+26

Seit dem 1. Juni 2015 ist der Leitfaden 5 für Abgasuntersuchungen

an Euro-6-Fahrzeugen verbindlich

vorgeschrieben. Für die Werkstätten bedeutet das,

dass sie den Prüfablauf ihrer AU-Geräte auf den

neuesten Stand bringen müssen.

36-37

INHALT 10-2015

Aktuell

Markenbesitz ………………………………………………… 3

Marketing

Vertrauen schafft Wachstum ………………………………… 6

Kundeninformationen via Postkarte und Mailing …………… 7

„Unsere Kunden wählen – wir spenden“ …………………… 10

Garantierte Kundenbindung …………………………… 10-11

Give-aways mit STARKen Produkten ………………………… 12

Vor Ort

BVFMW zeigt Flagge ………………………………………… 16

Portraits

Hebetechnik SLIFT: maßgeschneiderte Lösungen

made in Germany …………………………………………… 18

Alldata: Mit Original-Reparaturdaten auf Augenhöhe ……… 19

Industrie

IAA: Lösungen für die automobile Zukunft ……………… 14-15

Produkte ………………………………………………… 46-47

Schmierstoffe: Die neuen Trends ………………………… 48-52

38-40

Werkstattsysteme/Werkstattmessen

Moment mal ………………………………………………… 26

Motoo: Qualität und Zuverlässigkeit ………………………… 28

WM Werkstattmessen mit hoher Schlagzahl ……………… 30

PV LIVE! 2015: Mehr Aussteller –mehr Besucher …………… 35

Termine: Bitte vormerken! …………………………………… 54

Rubriken

Werkstattrecht: 130 %-Grenze gilt nicht bei

unvollständiger Reparatur …………………………………… 12

Social Media: Gute Geschichten erzählen, nur wie? …… 36-37

Werkstattausrüstung: AU mit Leitfaden 5 ……………… 38-40

Diagnose: Der Schnellere möge gewinnen ………………… 42

Reifen: Winterreifen ……………………………………… 44-45

Matze‘s Technik Tipp

Diagnose: Herth+Buss …………………………………… 31-32

Arbeitsmittel: Kent ……………………………………… 33-34

Impressum …………………………………………………… 54

4 FREIE WERKSTATT

10 - 2015


Aktuell

Markenbesitz

Aktuelle Entwicklungen in unserem deutschen Reparaturmarkt

treiben seltsame Blüten. Großhändler, die

jahrzehntelang um die Kunden aus Einzelhandel und

Werkstatt gerungen haben, kaufen sich nun in den

Wettbewerber ein. So bündeln Stahlgruber und PV

Automotive gemeinsam einen Umsatz in Verschleißund

Fahrzeugteile, Werkstattausrüstung etc. von

knapp 1,5 Milliarden Euro.

Manfred Kaufhold,

GF Mister A.T.Z.-Marketing GmbH

Erstaunlicherweise wurde dieser Deal ohne große Wettbewerbsauflagen

genehmigt. Die Auswirkungen sind nicht nur

national, sondern auch international: Es gibt eine Verschiebung

in den Reihen der europaweit aktiven Großhandels-Kooperation.

In die Temot International hat sich durch die Übernahme

von PV der ATR-Gesellschafter Stahlgruber eingekauft.

Als sich die Familie Trost und deren Gesellschafter entschlossen

hatten, ihr Familienunternehmen zu verkaufen, entwickelte sich

ein wahres Rennen um Trost. Aus Europa und sogar aus den USA

lagen angeblich Übernahmeangebote vor. Während der Verkaufsverhandlungen

mit WM SE (bisher ATR), die sich seit fast drei

Jahren hinziehen, wurde viel spekuliert und gerätselt, ob der Verkauf

der Geschäftsanteile der Trost SE an die WM SE einen Austritt

der Temot notwendig macht oder nicht.

In diese Übernahme mischte sich sehr stark die Wettbewerbsbehörde

aus Berlin ein. Die WM SE musste weitgehende, unbequeme

Zugeständnisse machen, um grünes Licht für die Übernahme

zu erhalten. Auch hier addiert sich der Umsatz auf 1,6 Mrd. €.

Die wichtigsten Hürden im Einzelnen:

Verkauf einzelner WM und Trost Niederlassungen sowie Austritt

aus der ATR und damit Aufgabe der seit Jahren erfolgreich umgesetzten

Werkstatt-Systemmarken meisterhaft, AC-Check und

Autopartner.

Diese Systemmarken hat WM SE ab Januar 2016 nicht mehr im Programm.

Der letzt genannte Punkt, Besitz und mögliche Kündigung und

Aufgabe der Systemmarken, betrifft nicht nur die WM SE, sondern

auch Sie bzw. Ihre Systemwerkstatt. Dazu stand und steht bei uns

das Telefon nicht still. Meisterkollegen befürchten, dass dies bei

ihrem System auch passieren kann. Die häufigsten Fragen und

Reaktionen haben wir hier für Sie aufgeführt:

• Was raten Sie, wenn meine Systemmarke durch Verkauf oder Kauf

in fremde Hände übergeht?

• Wer übernimmt die Kosten für die Änderung unserer Signalisation?

Und wer die Kosten für die Geschäftspapiere? Briefpapier,

Garantieurkunden, Werbung an den Werkstattersatzwagen etc.

– alles muss geändert werden.

• Was ist denn für uns noch eine Marke wert, die wir stark gemacht

haben, aber die wir nicht besitzen? Haben wir kein Mitspracherecht?

Sollen wir überhaupt noch mit einer Systemmarke werben,

die uns nicht gehört?

• Ich brauche die Unterstützung, Schulung und Beratung durch

meinen Großhändler. Mit der Marke signalisiere ich nur, weil die

Zusammenarbeit mit meinem Großhändler gut funktioniert und

dies schon über Generationen. Meine Unterstützung in Rechtsfragen

Werbung, Garantieangebote etc. kann ich auch bei ihm direkt

erhalten. Dafür brauche ich keine Systemzentrale.

• Ich nutze nur einen Teil der Angebote aus meiner Systemzentrale.

Viele Angebote benötige ich nicht oder will ich nicht einsetzen. Die

Kosten sind mir zusätzlich zu der Systemgebühr von knapp 1.000

Euro im Jahr zu hoch.

• Fest steht: Wir werden weiterhin bei unserem Großhändler kaufen,

dies tun wir schon in der 2. Generation. Wir nehmen jedoch zum

Vertragsende unsere Systemmarke ab und signalisieren mit unserem

eigenen Namen, der lokal bekannt und stark ist.

Antworten auf die meisten dieser Fragen werden und müssen

Sie in Zusammenarbeit mit Ihrem Vorzugs-Großhändler finden.

Dass Ihr Name lokal bekannt und die stärkste Marke ist, bleibt unbestritten.

Darum haben auch die Systemzentralen immer Ihren

Namen in die Signalisation mit eingebaut. Werben Sie lokal mit

Ihrem guten Namen und bundesweit mit der Systemmarke, die

zeigt, dass Sie einer starken Gemeinschaft angehören.

Alles andere wäre Franchising. Das ist weit entfernt von einer

inhabergeführten Kfz-Werkstatt mit weisungsgebundenen Angeboten,

Unterstützung im Einkauf, bei der Präsentation etc. (Pit-

Stop lässt grüßen.)

Fakt ist: Eine Systemmarke alleine macht noch keine Rendite. Sie

signalisiert dem Autofahrer, dass Sie mit Ihrem System, als Fachwerkstatt

in einem großen Verbund die notwendige Unterstützung,

Schulung, Beratung etc. erhalten.

Das ist natürlich abhängig von der Leistungsfähigkeit der Systemzentrale.

Sie müssen sich also fragen: Bietet mir mein Großhandel

das, was ich hier benötige?

Ihr Manfred Kaufhold

FREIE WERKSTATT 10 - 2015 5


WDV-Interview

Vertrauen schafft Wachstum

Basierend auf jahrelanger journalistischer

Erfahrung bei der Tagespresse hinterfragt

unsere neue Kollegin Iris Allendörfer Nutzen

und Sinn unserer Mister A.T.Z.-Branchenin itiative

WERKSTATT DES VERTRAUENS.

WDV-Experte Manfred Kaufhold stand

Iris Allendörfer Rede und Antwort.

FREIE WERKSTATT: Viele Freie Kfz-Werkstätten signalisieren unter

einer Systemmarke. Ist es dann nicht doppelt gemoppelt und damit

überflüssig, wenn der Betrieb sich noch als WERKSTATT DES

VERTRAUENS (WDV) in der Öffentlichkeit präsentiert?

Manfred Kaufhold: Nein, im Gegenteil. In Deutschland bieten sich

ca. 18.000 Freie Werkstätten dem Autofahrer als Fachwerkstätten an.

Jede Kfz-Werkstatt muss in der Handwerkskammer eingetragen sein

und von einem Kfz-Meister geführt werden. Zum größten Teil sind

Werkstätten freiwillig in der Kfz-Innung. All dies sagt gar nichts über

die Kundenzufriedenheit aus.

Ca. 50 % der Freien Werkstätten gehören zusätzlich einem der Systeme

ihres bevorzugten Großhändlers als Partner an und werben

mit dieser Systemmarke. Diese signalisiert die Mitgliedschaft in einer

starken, bundesweiten Gruppe, für die bestimmte Voraussetzungen

nachgewiesen werden müssen. Die Systemzentralen oder der Großhändler

halten u.a. durch Schulung, Weiterbildung, Werkstattmarketing

und persönliche Betreuung die Systempartner up to date. Dies

sagt aber auch noch nichts über die Kundenzufriedenheit aus.

Anders bei dem patentierten Siegel WERKSTATT DES VERTRAUENS,

das seit elf Jahren gemeinsam von der Teileindustrie, dem Großhandel,

den Systemzentralen und der Mister A.T.Z.-Brancheninitiative

exklusiv für inhabergeführte Freie Werkstätten umgesetzt wird. Die

Teilnahme ist freiwillig. Die Auszeichnung muss jährlich neu von

mindestens 50 zufriedenen Kunden bestätigt werden. Erst dann darf

die Werkstatt ein weiteres Jahr damit werben.

FREIE WERKSTATT: Welchen

Mehrwert bietet die Auszeichnung

WERKSTATT DES

VERTRAUENS einer inhabergeführten

Werkstatt? Zahlt

es sich für das Unternehmen

aus, Zeit und Geld in diese

Aktion zu investieren?

M. Kaufhold: Mit dieser Kundenauszeichnung kann sie sich erkennbar

von der breiten Masse absetzen. Und mit den Erfahrungen

nach zehn Jahren gibt es von mir ein klares JA. Über 100.000 gültige

Stimmkarten von Autofahrern im Jahr 2014 sind der beste Beweis.

Lokale Presseberichte nach Erhalt der Auszeichnung, sichtbare Auszeichnung

mit Fahnen, Spannbändern, Flyern und lokalen Anzeigen

bringen Neukunden. Nachweislich. Aus diesem Grund beteiligen sich

zunehmend Freie Werkstätten aus allen Systemen an der Aktion.

Der finanzielle Aufwand ist mit 30 Euro für das Startpaket (300 individualisierte

Stimmkarten, Plakate etc.) unbedeutend. Zeitlicher

Aufwand und Engagement, um 50 gültige Stimmkarten zufriedener

Kunden im Zeitraum von April bis Oktober zu erhalten, sind notwendig.

Von alleine läuft dies nicht. Einzelne Stimmkarten haben oft

ganz persönliche Bemerkungen. (s. Abbildung). Diese Kundenantworten

geben gute Hinweise für den Service der Werkstatt.

FREIE WERKSTATT: Um WDV zu werden, setzt sich der Kfz-Betrieb

ganz bewusst dem Urteil seiner Kundschaft aus. Doch neben Lob

und Anerkennung gibt es doch auch bestimmt Kritik an der Arbeit.

Wie sollten Unternehmen idealerweise damit umgehen? Wo

liegt der Nutzen dieses Wissens?

M. Kaufhold: Es gehört Mut dazu, sich in einem solchen offenen

Wettbewerb dem Urteil seiner Kunden zu stellen. Kritik zu erfahren,

damit offen umzugehen und die Gründe abzustellen, wenn die Kritik

berechtigt ist, bietet der Freien Werkstatt eine große Chance, den

Kunden zufrieden zu stellen und

langfristig zu binden.

FREIE WERKSTATT: Achten Kunden

darauf, ob eine Freie Kfz-

Werkstatt die Auszeichnung WDV

hat?

M. Kaufhold: Ja, das sehen wir an

der jährlich steigenden Zahl von

Stimmkarten der Autofahrer und

den Zugriffen auf die Internetseite

mit den hinterlegten Werkstattadressen.

Zusätzlich messbar über unsere Smartphone-App, die der Autofahrer

unter dem Suchbegriff WERKSTATT findet. Bei mehr als 200

hinterlegten Adressbänken steht die WERKSTATT DES VERTRAUENS

immer unter den Erstplatzierten. Der Grund ist ganz einfach: Autofahrer

vertrauen dem Siegel, weil die Auszeichnung auf den Empfehlungen

von anderen Autofahrern beruht.

Mehr Info unter: www.werkstattdesvertrauens.de

6 FREIE WERKSTATT

10 - 2015


Marketing

Informieren Sie Ihre Kunden

Wie oft schreiben Sie Ihre Kunden pro Jahr an? Zwei bis drei Mal im Jahr sollten Sie sich

in Erinnerung bringen – die Rechnung nicht mitgezählt J.

*

Erst beseitigen wir evtl. Mängel an Ihrem

Auto, dann geht‘s zur Hauptuntersuchung

und zum Schluss gibt‘s die

Prüfplakette bei uns.

Schüblerstr.15

90482 Nürnberg

Tel. 09 11 - 56 98 87 51

Fax 09 11 - 56 98 87 52

info@pm-autoservice.de

www.pm-autoservice.de

Postkarte

GEKLEBT

WIRD SPATER!

Informieren Sie Ihre Kunden – bevor es andere

tun! Laden Sie beispielsweise zum Reifenwechsel-Frühstück

ein, erinnern Sie an die

Verlängerung der Mobilitätsgarantie oder sagen

Sie den Kunden Danke, die Sie zur WERK-

STATT DES VERTRAUENS gewählt haben.

Um Ihnen diesen Info-Service zu erleichtern,

hat Mister A.T.Z. einige Anschreiben

formuliert, die Sie einfach nur noch mit Adresse

und Datum versehen, ausdrucken, unterschreiben

und in die Post geben müssen.

Wenn Sie eher eine Postkarte für Ihr Mailing

versenden möchten, so haben wir unter

Werkstattmarketing > Kundenanschreiben

verschiedene Motive zur Ihrer Verwendung

hinterlegt. Gerne können Sie auch die Wintercheck-Liste

als Einladung für Ihr Mailing

verwenden.

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Kundenanschreiben zu

verschiedenen Anlässen finden

Sie unter: www.misteratz.de/

index.php/werkstattmarketing/

kundenanschreiben.

Postkarte

Winterzeit bietet

Umsatzpotential

Die Checkliste im DIN A6 Format

können Sie als Block mit 50 Blatt

zum Preis von 1,98 €/St. zzgl. MwSt.

+ Versand bestellen. Bitte beachten

Sie die Mindestbestellmenge von

zehn Blöcken.

Checkliste

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Den Winter-Check

haben wir für Sie

bereits erledigt!

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Batterie Kühlflüssigkeit

Stoßdämpfer Bremsflüssigkeit

Bremsen Scheibenreiniger

Licht Scheibenwischer

Ölstand Reifenluftdruck

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vorne links: ______ mm vorne rechts: ______ mm

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Ein kostenloser Service Ihrer Mehrmarkenwerkstatt!

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© Mister A.T.Z. GmbH, Herdecke

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Werkstattrecht

BGH-Urteil zur

Reparatur trotz

Totalschaden

130 %-Grenze gilt nicht bei

unvollständiger Reparatur

Foto: R+V Versicherungen

Der BGH hat in seinem Urteil vom 02.06.2015, Az. VI ZR

387/14, nochmals klargestellt, dass der Geschädigte seinen

Reparaturaufwand (bestehend aus Reparaturkosten

zzgl. Minderwert) bis zu 30 % über dem Wiederbeschaffungswert

nur ersetzt verlangen kann, wenn die Reparatur fachgerecht und

in dem Umfang durchgeführt wird, wie ihn der Sachverständige

zur Grundlage seiner Kostenschätzung gemacht hat. Im Klartext:

Es muss der vom Sachverständigen vorgegebene Reparaturweg

vollständig eingehalten werden. Selbst bei einer relativ geringfügigen

Abweichung vom Reparaturweg, greift die 130 %-Grenze

nicht mehr und der Geschädigte bekommt lediglich die Totalschadenssumme

(Wiederbeschaffungswert abzüglich Restwert).

In dem vom BGH zu entscheidenden Fall hatte ein vor der Reparatur

durch den Geschädigten beauftragter Sachverständiger

Brutto-Reparaturkosten von 2.973,49 € bei einem Wiederbeschaffungswert

von 1.600,- € und einem Restwert von 470,- € ermittelt.

Die durch den Sachverständigen geschätzten Reparaturkosten

überstiegen demnach den Wiederbeschaffungswert um 186 %.

Der Geschädigte ließ jedoch sein Fahrzeug unter Verwendung von

Gebrauchtteilen und geringer Abweichung vom Reparaturweg

des Sachverständigen für 2.079,79 € reparieren. Er „drückte“ damit

die Reparaturkosten unter die 130 %-Grenze. Die Haftpflichtversicherung

akzeptierte dies nicht und zahlte lediglich die Totalschadenssumme

in Höhe von 1.130,- €. Die hiergegen gerichtete Klage

des Geschädigten hatte keinen Erfolg.

Der BGH hat zwar bestätigt, dass der Geschädigte sein Fahrzeug

auch mit gebrauchten Teilen instand setzen lassen kann.

Vorliegend erfolgte die Reparatur jedoch nicht in dem durch den

Sachverständigen vorgegebenen Umfang, da der Austausch von

Zierleisten und des Kniestücks hinten links nicht vorgenommen

wurde. Obgleich nach der durchgeführten Reparatur keine optischen

Mängel verblieben, hat der BGH dies als nicht ausreichend

bezeichnet und ausgeführt, dass es nicht darauf ankommt, ob die

verbliebenen Defizite optisch nicht auffallen. Vielmehr kommt es

im Rahmen einer Vergleichsbetrachtung allein auf den erforderlichen,

d.h. nach objektiven Kriterien zu beurteilenden und deshalb

auch unschwer nachzuprüfenden Reparaturaufwand an.

Praxistipp

Der Geschädigte darf sein Fahrzeug ohne Einschränkung reparieren

lassen, wenn die laut Gutachten erforderlichen Brutto-Reparaturkosten

unterhalb des Wiederbeschaffungswertes liegen.

Unter folgenden Voraussetzungen darf er sein Fahrzeug jedoch

auch dann reparieren lassen, wenn die Reparaturkosten höher

sind als der Wiederbeschaffungswert:

- Der Reparaturaufwand, d.h. die Reparaturkosten zuzüglich eines

etwaigen merkantilen Minderwertes, beträgt bis zu 130 %

des Wiederbeschaffungswertes. Hierbei ist die Instandsetzung

mit Gebrauchtteilen zulässig. Zwingend ist aber, dass die Instandsetzung

fachgerecht erfolgt und der Reparaturaufwand

den Vorgaben des Sachverständigen entspricht. Es genügt

auch nicht, die 130 %-Grenze durch die Einräumung von Rabatten

einzuhalten. Ebenfalls ist es unzulässig, die angefallenen

Reparaturkosten in einen durch die Haftpflichtversicherung

zu tragenden und einen durch den Geschädigten selbst zu tragenden

Teil aufzuteilen.

- Der Geschädigte muss das Fahrzeug i.d.R. mindestens sechs Monate

weiternutzen und darf dieses nicht erst vor kurzem erworben

haben, da ihm in diesem Fall das erforderliche Integritätsinteresse

fehlt und eine Ersatzbeschaffung zumutbar wäre.

Bernd M. Höke, Rechtsanwalt, Geschäftsführer

Kanzlei Voigt Rechtsanwalts GmbH

Kleppingstr. 20

44135 Dortmund

Telefon: +49 (0231) 22 90 02 - 0

dortmund@kanzlei-voigt.de

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8 FREIE WERKSTATT

10 - 2015


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Marketing

Soziales Engagement auf Rügen

Unsere Kunden wählen – wir spenden

Das Kfz-Unternehmen ATS auf Rügen hat sich

für dieses Jahr vorgenommen, die Kundenzufriedenheitsabfrage

WERKSTATT DES VER-

TRAUENS mit sozialem Engagement zu verbinden.

„Wir werden für jede Stimmkarte unserer Kunden

einen Euro für die Stiftung Tapfere Kinder spenden.

Das ist unser Dankeschön für das Vertrauen, das uns

die Kunden schenken. Wir geben das Geschenk weiter

und helfen damit Kindern, die in Not geraten sind.“

Die Stiftung Tapfere Kinder engagiert sich für ausgewählte Projekte

sozialer, gemeinnütziger, anerkannter Organisationen in der Jugendarbeit

und im Kinderschutz.

Über die regionale Presse informierte ATS seine

Kunden, dass jede Stimmkarte für WERKSTATT

DES VERTRAUENS mit einem Euro vergütet wird.

Garantierte Kundenbindung

25 Jahre Partnerschaft mit der GSG

Wenn man als Versicherung mit einer Kfz-Werkstatt seit

25 Jahren zusammenarbeitet, dann haben scheinbar

beide Parteien alles richtig gemacht. Die Kfz-Werkstatt

hat sorgfältig gearbeitet und die Schadensfälle wurden über die

Garantie-Service GmbH (GSG) regelgerecht vergütet. Die FREIE

WERKSTATT war aus Anlass der Urkundenübergabe zum 25-Jährigen

für Auto-Hummerjohann in Lage und hat das Unternehmerehepaar

nach ihrem Erfolgsrezept befragt.

FREIE WERKSTATT: Herr Hummerjohann, was bietet die GSG, was

keine andere Versicherung hat?

Rolf Hummerjohann: Die Zusammenarbeit mit der GSG läuft reibungslos,

die Produkte Anschlussgarantie und Gebrauchtwagen-

Ga ran tie lassen sich gut verkaufen. Wir fühlen uns gut und individuell

betreut.

FREIE WERKSTATT: Welchem Kunden bieten Sie die eine Garantieleistung

an?

R. Hummerjohann: Wir statten jedes Fahrzeug mit einer Anschlussgarantie

aus. Das ist meine Unternehmensphilosophie, die

auch meine Mitarbeiter beherzigen. Es ist sozusagen eine Standardleistung,

die uns den Kunden nach zwölf Monaten zurück in unsere

Werkstatt bringt.

FREIE WERKSTATT: Kann der Kunde nicht wählen, ob er diese

haben möchte?

Matthias Hopp, GSG-Distriktleiter, Unternehmerehepaar Rolf und Roswitha Hummerjohann

und Ralf Buruck, GSG-Geschäftsführer (v.l.), bei der Übergabe der GSG-Partnersiegels

und der Urkunde zur langjährigen und ausgezeichneten Partnerschaft.

R. Hummerjohann: Natürlich kann der Kunde wählen, aber sicherer

fährt der Kunde mit der Gebrauchtwagen-Garantie. Die Kunden vertrauen

mir und wissen, dass meine Preise gut sind. Wir sind nicht die

„Fähnchen-Verkäufer“, sondern unsere Blickrichtung geht nach oben.

10 FREIE WERKSTATT

10 - 2015


Marketing

Roswitha Hummerjohann: Für uns ist die Gebrauchtwagen-

Garantie ein wichtiges Verkaufsargument. Das differenziert

uns klar vom Wettbewerber. Was die Betreuung der GSG betrifft,

so ist diese fair und gut. Die Schadensfälle werden sorgfältig

bearbeitet und bisher wurde bei uns noch kein Schaden

abgelehnt, auch wenn wir das ein oder andere Mal einen Kapitalschaden

melden mussten.

FREIE WERKSTATT: Können Sie uns mit einem Satz sagen,

warum kein Fahrzeughändler ein Fahrzeug ohne Garantie

verkaufen sollte?

Ralf Buruck: Die Garantie schützt die Kunden langfristig vor

Reparaturkosten und bietet dem Unternehmer Schutz vor Gewährleistungsansprüchen

sowie eine dauerhafte Kundenbindung.

Ich möchte noch einen zweiten Satz anfügen: Nach wie

vor ist die Garantie das einfachste und effektivste Kundenbindungs-Instrument,

um im hart umkämpften Automobilmarkt

zu verhindern, dass der Kunde abwandert.

Zündungstechnik

Dieselkaltstarttechnologie

Kühlung

Sensorik

BERU –

Ihre Adresse

für Glühkerzen.

FREIE WERKSTATT: Als Garantiegeber mit über 25-jähriger

Erfahrung können Sie uns doch bestimmt veranschaulichen,

was einen guten Partner ausmacht, oder?

Ralf Buruck: Als Partner von über 6.000 freien Kfz-Händlern

haben wir einen guten Einblick in die Branche. Basis für eine

hohe Qualität der Fahrzeuge ist eine gründliche Aufbereitung

und Prüfung. Aber selbstverständlich kann es auch bei größter

Sorgfalt zu Reparaturfällen kommen.

Matthias Hopp: 1a Hummerjohann ist seit 25 Jahren ein vorbildlicher

Partner auf höchstem qualitativen Niveau. Unsere

Aufgabe ist es, im Schadenfall für eine reibungslose Abwicklung

zu sorgen, damit sich der Partner auf sein Kerngeschäft

konzentrieren kann.

FREIE WERKSTATT: Eine abschließende Frage, Herr Hummerjohann,

können Sie Ihren Kollegen die Zusammenarbeit

mit GSG empfehlen?

R. Hummerjohann: Das kann ich nur klar mit Ja beantworten.

Mir gefallen besonders gut die Betreuung, die Produkte

und die erfolgreiche Umsetzung.

GSG Partnersiegel:

ein Garantie-Service GmbH-Zertifikat

Mit dem GSG Partnersiegel werden freie Händler ausgezeichnet,

die durch Qualität der ausgelieferten Fahrzeuge

überzeugen. Das Zertifikat erhalten die Betriebe, die durch

sorgfältige Fahrzeughereinnahme, gewissenhafte Aufbereitung

und eine intensive Kontrolle eine besonders hohe

Qualität der Fahrzeuge erreichen. Ziel der Auszeichnung

ist es, den qualitativen Standard weiter anzuheben, um so

letztlich dem Endverbraucher noch mehr Qualität und Sicherheit

bieten zu können.

BERU ist die weltweit führende Marke in der

Dieselkaltstarttechnologie. Nahezu alle bekannten

internationalen Automobilhersteller verlassen sich auf

original BERU Glühkerzen und dem BERU

Schnellstartsystem - Instant Start System (ISS). Durch

die Versorgung des Handels- und Werkstattmarktes

mit OE-Qualität, sind BERU Glühkerzen erste Wahl der

Werkstätten weltweit. Bei einer Marktabdeckung von

etwa 98% an verschleißbedingten Bedürfnissen in

Europa, sind die Original BERU Glühkerzen bekannt

für ihre Zuverlässigkeit und Sicherheit. Innovationen

wie die Drucksensor-Glühkerze (PSG) reduzieren die

CO 2 -Emissionen und sorgen für eine

umweltfreundliche Verbrennung.

Für mehr Informationen:

beru.federalmogul.com/de

Mehr Infos über die GSG Garantie-

Service GmbH, ein Unternehmen

der CarGarantie, im Internet unter:

www.garantie-service-gmbh.de

FREIE WERKSTATT 10 - 2015 11

BERU® ist eine registrierte Marke der Borg Warner Ludwigsburg GmbH


Marketing

Give-aways mit STARKen Produkten

Den Kunden tagtäglich zu begeistern, das ist

eine Herausforderung. Auch bei Werbemitteln

brauchen Sie heute ein Highlight, das fern der

üblichen Kugelschreiber, Feuerzeuge oder

Parkscheibe liegt. Wenn Sie etwas Außergewöhnliches

suchen, dann sind eventuell die

Reinigungsprodukte der STARK GmbH mit Ihrem

Firmenlogo ein interessantes Angebot.

Die FREIE WERKSTATT hat sich beim STARK-

Geschäftsführer Rudi Hirtreiter über Autopflegeprodukte

als Werbemittel informiert.

FREIE WERKSTATT: Herr Hirtreiter, die Marke

STARK ist relativ unbekannt in unserem Reparaturmarkt,

weil Ihre Produkte als Eigenmarken

von Discountern oder als Private-Label

namhafter Unternehmen, wie Westfalia, hama oder Telekom, im

Markt auftauchen. Entwickeln und produzieren Sie die Reinigungsprodukte

in Deutschland?

Rudi Hirtreiter: Ja, von der Entwicklung über das Mischen der Rohstoffe

bis hin zur Abfüllung, Etikettierung und Verpackung wird alles

in Straubing gemacht. Die Formen der Flaschen, Koffer und Boxen

sind unsere eigenen Werkzeuge. Für die Vermarktung der Privat-Labels

haben wir eine eigene digitale Druckerei im Haus.

Wir produzieren indirekt auch für Nigrin und andere Marken. Einer

unserer tollen Kunden ist beispielsweise Tchibo und ganz neu auch

D&W. STARK hat die exklusiven Markenrechte für D&W Reinigung &

Pflegeprodukte in Deutschland, Österreich und der

Schweiz.

FREIE WERKSTATT: Können Sie uns die Mengen

nennen, die pro Jahr in Straubing abgefüllt

werden?

R. Hirtreiter: Wir produzieren in Spitzenmonaten bis

zu 200.000 Liter und haben noch deutlich freie Kapazitäten.

Unsere Gebinde gehen von 30 bis 500

ml. Ab Herbst werden wir auch Winterprodukte

bis zu 5 Liter anbieten. Werkstätten können zukünftig

auch 25 Liter-Gebinde bestellen. Damit

steigern wir deutlich den Absatz.

FREIE WERKSTATT: Gibt es einen Verkaufsschlager

und wenn ja, was zeichnet diesen aus?

R. Hirtreiter: Unsere Top-Produkte sind neben Felgenreiniger,

Cockpitpflege, Insektenentferner und

Politur unsere beiden Top-Sets, d.h. das Scheibenversiegelungsset

und das Kratzerentfernerset für

Autolacke. Davon verkaufen wir mehr als 1 Mio. Sets

Sie können Ihr eigenes

Firmenlogo auf

das Etikett für die

Autopflegeprodukte

aus dem Hause STARK

drucken lassen.

pro Jahr. Der Kratzerentferner hat ein Dekra- und TÜV Süd-Siegel, das

die Qualität auslobt, vom TÜV aufgrund „nachgewiesene Wirksamkeit“.

FREIE WERKSTATT: Die eigene Grafikabteilung gestaltet nicht nur

die Etiketten und Displays, auch eigene Flaschendesigns können

bei Ihnen in Auftrag gegeben werden. Von diesem Service können

kleinere Unternehmen, wie Autohäuser und Werkstätten, profitieren,

um mit diesem besonderen „Produkt des Hauses“ beim Kunden

nachhaltig und positiv im Gedächtnis zu bleiben. Wie stark

wird dieses Werbemittel bereits von Autohaus- und Werkstattbetreibern

benutzt?

Rudi Hirtreiter: Wir sind damit im Februar 2015 gestartet und stoßen

auf sehr große Resonanz. Natürlich wollen die Kunden erst einmal

wissen, wer STARK ist und wo produziert wird. Wenn sie dann

erfahren, dass wir auf über 5.000 qm in Straubing produzieren, ist

das Erstaunen groß und bringt uns einen sehr regen Zulauf. Unser

Ziel ist es vor allem, Partner der kleinen und mittleren Betriebe zu

sein. Daher haben wir unsere Großmengen-Produktion so erweitert,

dass wir mit der eigenen digitalen Druckerei auch in der Lage sind,

schnell und sehr kostengünstig ab 42 Flaschen jedem Kunden seine

Eigenmarke zu ermöglichen.

Das Geschäft mit solchen Kleinmengen fasst sonst kein Hersteller

an. Die wollen in der Regel keine Kunden unter 10.000 Stück als Bestellmenge.

Unsere Preise sprechen für sich. Fachhandelspreise der

großen Marken liegen bis zu 100 % über unseren Preisen. Und bei

der Qualität brauchen wir uns nicht zu verstecken, denn wir beliefern

große Marken. Die Qualität ist absolut dieselbe.

FREIE WERKSTATT: Machen Sie uns eine Beispielrechnung, bitte.

R. Hirtreiter: Ein Werkstattinhaber könnte z.B. nach dem Reifenkauf

einen Felgenreiniger oder nach der Inspektion einen Scheibenreiniger

mit eigenem Design verschenken. Für die Gestaltung ist einmalig

eine Investition von 25 € erforderlich. Jede Flasche

Felgenreiniger bei einer bestellten Menge

von 42 Stück kostet 1,95 € (bei 84 Stück: 1,85 €

und bei 210 Stück 1,65 €) im Einkauf.

Rund 25 % der Kunden lassen sich ihren

eigenen UVP-Preis aufdrucken und können somit die

Preise selber bestimmen. Ein UVP von 9,95 oder

14,95 € ist möglich, wie Beispiele im Markt zeigen.

Im Rahmen einer Veranstaltung oder zur Neukundenwerbung

werden dann auch Sonderpreise

von 7,95 bis 9,95 € angeboten. Bei einem EK

von 1,95 bzw. 1,65 € ein gutes Zusatzgeschäft

mit optimalen Werbeerfolg, denn der Händler

verkauft „seine Marke“.

Gratis das Set mitzugeben, z. B. nach einer Inspektion

oder nach einem Autokauf, ist sehr beliebt.

Der Koffer mit vier Flaschen kommt sehr gut

bei Autohäusern, Versicherern oder Garagenherstellern

an, die ihren Kunden nach der Vertragsunterzeichnung

ein Set oder einen Koffer schenken.

Ab Ende Oktober bietet

STARK auch klassische

Winterprodukte,

wie Sprühenteiser,

Frostschutz etc. als

private Labels an.

Die neue Marke für

Tuningbegeisterte: D&W

ist sehr sexy aufgemacht

und seit Mitte September

verfügbar.

12 FREIE WERKSTATT

10 - 2015


Benutzen Sie

Layar, um

Zugang zu

interessanten

Online

Informationen

zu erhalten.

Verfügbar

für iOS und

Android.

Das ist Guido Orth-Gauch,

technischer Autor bei TRW.

Guido möchte immer die gleiche

Qualität bieten, unabhängig davon,

ob er in seiner Jazzband spielt oder ein

Handbuch für einen neuen Bremsbelag

schreibt. Von Guido aufgezeichnete

Tests zeigen, dass unser innovatives

Reibmaterial den Bremsweg um bis

zu 7 Metern verkürzt.

Verlassen Sie sich auf echte

Originale, wenn es um hervorragende

Leistungen geht.

Schauen Sie sich Guidos Geschichte an:

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ECHTE

ORIGINALE

EIN TRW-SYSTEM

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Die Produkte von TRW müssen hohen Anforderungen gewachsen sein. Das gilt

auch für die weltweit 4.000 Ingenieure und Produktfachleute, die sie entwickeln.

Durch mehr als 100 Jahre Erfahrung als Erstausrüster setzt TRW Standards für

Sicherheit und Qualität.


Produkte

Lösungen für die automobile Zukunft

Sicherheit bildet Basis

für automatisiertes Fahren

„Das automatisierte Fahren bringt vielfältige Vorteile mit sich,

aber die Grundlage für die Verbreitung dieser Technologien ist

die Sicherheit. Denn solange sich Autofahrer nicht sicher fühlen,

werden sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug nicht abgeben“, erklärt

Peter Lake, Executive Vice President, Sales and Business Development

bei ZF TRW. Mit seiner Erfahrung und Expertise aus den Bereichen

Sensoren, Elektronik, Brems- und Lenkungstechnologien

entwickelt das Unternehmen automatisierte Fahrfunktionen, denen

Fahrer, Insassen und andere Verkehrsteilnehmer vertrauen

können. Auch wenn bis dahin noch einige Herausforderungen zu

meistern seien, so Lake, lasse sich schon heute mit der Einführung

teilautomatisierter Systeme auf den Straßen die unmittelbaren

Sicherheitsvorteile dieser bewährten Technologien erleben.

Ein Beispiel ist der Autobahnassistent, der das Fahrzeug in der

Spur und in einem festgelegten Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden

Fahrzeug hält. Ein System für den Einsatz auf mehreren

Fahrspuren, das auch automatisierte Überholvorgänge

ermöglichen soll, wird derzeit entwickelt. „Arbeiten Fahrzeughersteller,

Zulieferer und Behörden mit der motorisierten Öffentlichkeit

zusammen, ist der gesellschaftliche Nutzen groß“, ist Peter

Lake davon überzeugt, dass sich in den nächsten Jahren die große

Chance bietet, die Verkehrssicherheit auf der ganzen Welt zu

verbessern.

Das integrierte Bremssystem (Integrated Brake Control – IBC) ermöglicht

eine hervorragende Bremsleistung und elektronische

Stabilitätskontrolle. Es unterstützt fortschrittliche Sicherheitssysteme

und automatisierte Fahrfunktionen. Gleichzeitig kann

es helfen, wachsende Anforderungen an Kraftstoff- und CO 2

-Effizenz

zu erfüllen. IBC soll 2018 auf den Markt kommen.

Zwei Varianten der elektrischen Servolenkung (Electrically Powered

Steering – EPS) gehören zum Angebot: mit Zahnstangenantrieb

(EPS Belt Drive) und mit Lenksäulenantrieb (EPS Column Drive). Nach

Unternehmensangaben reduzieren diese Systeme im Vergleich zu

herkömmlichen hydraulischen Zahnstangenlenkungen den Kraftstoffverbrauch

eines Fahrzeugs um drei bis vier Prozent. Wird EPS

mit Sensoren, beispielsweise einer Kamera integriert, kann sie ein

Lenkmoment erzeugen, um das Fahrzeug in der Spur zu halten.

Aluminium im Turbolader:

Weniger Gewicht, weniger Verbrauch

Bausteine für das automatisierte Fahren

Der Autobahnassistent lenkt, bremst und beschleunigt bei Geschwindigkeiten von über

0 km/h automatisch. (Grafik: ZF TRW)

Mit der Entwicklung der vierten Generation der Umgebungssensoren

sollen fortschrittliche Sicherheits- und automatisierte Fahrfunktionen

deutlich erweitert werden. Der Radarsensor AC1000

ermöglicht eine 360-Grad-Umgebungserkennung. Außerdem

besitzt er einen fortschrittlichen Dual-Modus für niedrige und

hohe Geschwindigkeiten, der je nach Tempo automatisch umschaltet.

Die zentrale Steuereinheit fungiert praktisch als Gehirn

des Fahrzeugs: Sie verarbeitet die Informationen aus den Sensoren

und aktiviert Sicherheitsfunktionen für Fahrzeuginsassen und

andere Verkehrsteilnehmer. Die zweite Generation der Safety Domain

ECU (SDE 2) soll ab 2018 in Serie gehen.

Mit seiner innovativen Turbolader-Technologie setzt Continental

Meilensteine. Bereits 2011 ging der erste Turbolader in einem hoch

effizienten und mehrfach preisgekrönten 1,0 l Motor in Serie. Diese

Erfolgsgeschichte setzt der internationale Automobilzulieferer mit

einer technologischen Weltpremiere fort: Die Powertrain Entwickler

haben den ersten Pkw-Turbolader mit einem Turbinengehäuse

aus Aluminium in Serie gebracht. Das Aggregat wird seit Frühjahr

2014 in die 3-Zylinder-Ottomotoren für den Mini Hatch integriert.

„Mit diesem Leichtbauwerkstoff sparen wir fast 30 % Gewicht gegenüber

einem herkömmlichen Stahlturbolader, senken dabei die

Kosten und erschließen Systemvorteile“, sagt Wolfgang Breuer, Leiter

der Business Unit Engine Systems, Division Powertrain.

„Der Turbolader ist aber nicht nur wegen des Aluminiums eine

Besonderheit. Er ist auch keine typische Anbaukomponente mehr,

sondern integraler Bestandteil des Motors“, erläutert Udo Schwerdel,

Leiter der Produktlinie Turbolader, Engine Systems, Division Powertrain.

Während herkömmliche Turbolader-Konstruktionen mit

Stahlgehäuse bei Volllastbetrieb durchaus rot glühen können, bewahrt

das Turbinengehäuse aus Aluminium einen kühlen Kopf. „Das

doppelwandige Aluminium-Turbinengehäuse umgibt den heißesten

Bereich mit einem kühlenden Wassermantel“, erklärt Schwerdel.

Pro Aluminium-Turbolader werden 1,2 kg Gewicht eingespart.

Da weniger Gewicht auch weniger Kraftstoffverbrauch bedeutet,

unterstützt der Leichtbauwerkstoff die Verbrauchs- und Emissionsziele

der Automobilindustrie. Und trotz des Mehraufwands für

die Wasserkühlung sind diese Turbolader insgesamt günstiger für

14 FREIE WERKSTATT

10 - 2015


Produkte

den Hersteller. „Bei Stahlgehäusen treiben hochwarmfeste Werkstoffe

wie Nickelbasislegierungen die Preise“, so Schwerdel, „unsere

Aluminium-Legierung dagegen ist ein wirtschaftlicher Werkstoff.“

Aluminium-Bremssättel verringern

Kraftstoffverbrauch und Emissionen

Eine neue Serie von Aluminium-Bremssätteln für Hochleistungsfahrzeuge

hat Brembo auf den Markt gebracht. Die Festsättel

– erhältlich sind sie in den Maßen 17 Zoll (nur 5,9 kg schwer), 18

Zoll (7,7 kg) und 19 Zoll (8 kg) – stellen die optimale Lösung für

Fahrzeuge dar, bei denen Bremsscheiben mit großer Bremsfläche

Verwendung finden. Ihr entscheidendes Konstruktionsmerkmal

ist eine neue geometrische Form mit fünf Aussparungen – zwei an

den Vorderseiten (mit einer Fläche zwischen 16 und 22 cm 2 ) und

drei im Brückenbereich mit Flächen zwischen 7 und 11 cm 2 .

Dieses von Brembo patentierte Design

ermöglicht einen geringeren Materialeinsatz

an geringer belasteten

Stellen des Bremssattels.

Das resultiert in einer

Gewichtseinsparung von ca.

8 % und damit einer beachtlichen

Verringerung der ungefederten Massen, die so zur Reduzierung von

Kraftstoffverbrauch und Schadstoffemissionen beitragen.

Preiswerte und sparsame

Elektrifizierung der Mittelklasse

Mit ihrem neuen Boost Recuperation-System (BRS) will Bosch die

heute noch recht große Lücke zwischen Start/Stopp-Systemen

und Hybrid-Antrieben schließen. „Das Boost Recuperation-System

steht für die preiswerte Elektrifizierung der Mittelklasse“,

betont Wolf-Henning Scheider, Mitglied der Geschäftsführung

der Robert Bosch GmbH. „Mit angepassten Komponenten, wie

einem Lithium-Ionen-Akku mit 0,25 Kilowattstunden Kapazität,

bedienen wir gezielt die Bedürfnisse im mittleren Preissegment.“

Durch die elektrischen Komponenten, die den Motor mit bis zu

zehn Kilowatt zusätzlicher Leistung unterstützen, spart das BRS

laut Unternehmen bis zu 15 % Kraftstoff und CO 2

.

Integrierte „in-wheel“ Technologie

Mit ihrer innovativen, komplett elektrisch angetriebenen „inwheel“-Motor-Technologie,

ausgelegt für emissionsfreies, autonomes

Fahren, überraschte Brembo. Angetrieben von einem

Hochspannungs-Batteriesystem wird das Fahrzeug durch vier

unabhängige „in-wheel-Motoren“ bewegt, von denen jeder mit

einem elektromechanischen Bremssattel und einer Leichtbau-

Bremsscheibe ausgerüstet ist. Direktantrieb und Brake-by-Wire

(BBW)-System sind an allen vier Rädern des Fahrzeugs jeweils zu

„intelligenten“ Corner-Modulen kombiniert. Eine Anordnung, die

maximale Energierückgewinnung erlaubt, da die rückspeisenden

Bremsmomente der Antriebsmotoren und die dissipativen Bremsmomente

der Bremssättel in idealer Weise gekoppelt werden können.

Diese dezentralisierte Systemarchitektur soll die Fahrdynamik

steigern sowie mehr Sicherheit und Fahrspaß bringen.

Erster hydraulischer

Tellerseparator für Pkw

Mit Blue.disc, dem weltweit ersten hydraulischen Tellerseparator für

den Pkw-Bereich, betritt Hengst in der Kurbelgehäuseentlüftung

für Pkw Neuland. Erstmals ist es dank platzsparender Bauweise

möglich, den aus Nutzfahrzeug-Anwendungen bekannten Tellerseparator

mit hydraulischem Antrieb auch für Pkw zu nutzen. Der Tellerseparator

besteht aus aufeinander gestapelten rotierenden Tellern.

Die ölhaltigen Blow-by-Gase strömen durch Spalte zwischen

den Tellern. Die im Blow-by Gas enthaltenen feinen Ölpartikel

werden auf den Tellern zu Tropfen agglomeriert und schließlich

vom Tellerrand an die Gehäusewand geschleudert. Selbst feinste

Ölpartikel (0,5 μm) werden so mit höchsten Abscheidegraden

(95 %) aus dem Blow-by-Gas entfernt. Zudem ist es möglich, Blue.

disc mit hocheffizienten Ölfiltersystemen zu kombinieren.

In der Kurbelgehäuse entlüftung

für Pkw betritt Hengst mit Blue.

disc, dem ersten hydraulischen

Tellerseparator für Pkw, Neuland.

Bild: Hengst

WOW!?

WARUM

„WEIL MEINE WERKSTATT

EIN DIAGNOSESYSTEM FÜR

ALLE MARKEN BRAUCHT.“

Schnell, online und umfassend!

Unsere Diagnosesysteme kennen die Anforderungen der Werkstatt. Sie bieten clevere Lösungen

für die Fehlersuche und Reparatur elektronischer Komponenten mit einer breiten Datenbasis für

maximale Fahrzeugabdeckung.


Verband

BVFMW zeigt Flagge

Wie schon im vergangenen Jahr zeigten Vorstand und Mitglieder

des Bundesverbandes Freier Kfz-Mehrmarken-

Werkstätten (BVFMW e.V.) auch in 2015 Präsenz auf den

Hausmessen der WM SE. Auf dem gemeinschaftlichen Stand mit der

Mister A.T.Z. GmbH suchte man das Gespräch mit den Kollegen. „Wir

wollen auf den drei Messen für unseren Verband werben und möchten

vor allem neue Mitglieder gewinnen. Mit mehr Power finden wir

mehr Gehör auf den politischen Ebenen, denn es kann – wenn wir

nicht aufpassen – eng für uns Freie Werkstätten werden“, erklärte

Detlev Moszicke, 1. Vorsitzender des BVFMW e.V. sein Engagement

an den Wochenenden auf den Werkstattmessen Präsenz zu zeigen.

Nicht nur wie hier, am Flughafen Münster/Osnabrück, war der Bundesverband der Freien

Kfz-Mehrmarkenwerkstätten e.V. auf der Werkstattmesse der WM SE vertreten, auch in

Berlin und in München zeigte der Verband Flagge.

Das große Problem für die Freien Werkstätten

liege vor allem im Bereich der

Daten. Im Reparaturalltag würde man

immer noch auf viele Lücken in den Datenbänken

stoßen. Es wären immer noch

nicht alle Daten freigegeben, so die Aussagen

der Verbandsmitglieder in der Diskussion

auf dem Messestand.

Zukünftig müsse man außerdem damit

rechnen, dass mehr Fahrzeuge nicht nur

über die Versicherungen gesteuert, auch

die Telematikdienste, wie E-Call, und

Werkstattplattformen, werden mehr Reparaturaufträge

steuern.

Der Abgasskandal bei Volkswagen lässt

den Verband ganz besonders aufhorchen.

Wo sollen denn die betroffenen

Dieselfahrzeuge umgerüstet werden?

Immerhin sollen 2,8 Mio. Fahrzeuge in

Deutschland betroffen sein. „Da Autos

ab dem Modelljahr 2009 manipuliert

wurden, sind sie zum großen Teil bereits

Kunden einer Freien Werkstatt. Nun sollen

diese alle wieder in Vertragswerkstätten

geholt werden, eine Vorgehensweise,

die dem Verband überhaupt nicht

gefällt“, so Detlev Moszicke, der u.a. im

Auftrag des Bundesverbandes den Vorstand

von Volkswagen, den Präsidenten

des ZDK und die Presse anschrieb, um

zu verhindern, dass Dieselfahrzeuge mit

manipulierter Motormanagement-Steuerung

in vertragsgebundene Werkstätten

gesteuert werden.

„Damit würde die Freie Werkstatt doppelt

bestraft“, so der Kollege Markus Gassert.

„Und VW wird am Ende noch dafür

belohnt, betrogen zu haben.“

In einem offenen Brief wendet sich der BVFMW e.V. an den Vorstand der Volkswagen AG.

16 FREIE WERKSTATT

10 - 2015


REDI and Go –

RDKS leicht gemacht.

Der vorprogrammierte RDK-

Sensor für fast alle Marken.

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Einsetzen, kleben, fertig.

Es kann so leicht sein einen RDK-Sensor zu

montieren – mit dem VDO REDI-Sensor: Er wird

einfach innen auf die Lauffläche des Reifens geklebt.

Das geht blitzschnell und hält ewig. Und bei einem

Reifenwechsel lässt sich der Sensor jederzeit wieder

entnehmen. Diese innovative Mehrmarken-Lösung

deckt fast alle gängigen Marken ab, Programmieren

ist nicht nötig. www.vdo.de/reifendruck

Innenseite des Reifens reinigen. Kleber auftragen. Kurz andrücken – fertig.

VDO – Eine Marke des Continental-Konzerns | Continental Trading GmbH

Sodener Str. 9, 65824 Schwalbach, Deutschland, replacementparts@vdo.com

Der VDO REDI-Sensor. Mehrfach ausgezeichnet.


Portrait

Hebetechnik von SLIFT:

maßgeschneiderte Lösungen made in Germany

SLIFT, eine Marke der MAHA Maschinenbau

Haldenwang GmbH & Co. KG, gilt als

Spezialanbieter von Unterflurhebetechnik

und Grubenhebern für die Automobilwirtschaft

„made in Germany“. Der

Vollsortimenter bietet Hebetechnik bis

maximal 56 Tonnen. 1977 als Marke gegründet,

gehört SLIFT seit Anfang 2001

zur MAHA Gruppe.

Der BMW i8 auf der SLIFT-Bühne Modell MAESTRO mit 3.500 kg Traglast inkl. Radfreiheber.

(Fotos (3): SLIFT)

Die gesamte Entwicklung, Fertigung, Endmontage und der

Vertrieb der Produkte erfolgt zentral aus Haldenwang. Das

Produktprogramm umfasst alle Arten von Grubenhebern,

Radgreifer-Anlagen, Lkw-Hebeanlagen bis 56 t und im Bereich

Pkw-Hebebühnen neben Unterflur- auch Überflurhebetechnik.

Neben allen deutschen sicherheitsrelevanten Aspekten ist auch

ein produkt- und ingenieursseitiges qualitatives Maximum erreicht.

Auch aus diesem Grund ist auf die Robustheit und hohe

Werthaltigkeit der Produkte hinzuweisen, was sich in der 24-monatigen

Gewährleistung manifestiert.

In Deutschland besteht ein bundesweites Händlernetz (Vertrieb

und Service) aus 17 Unternehmen. Darüber hinaus bietet

der Teilegroßhandel, wie Trost, PV, Coparts und Stahlgruber das

komplette SLIFT-Produktportfolio über sein Vertriebsnetz an. Den

Bereich Service übernimmt für SLIFT auch AutomoTec in Deutschland

mit Hauptsitz in Kempten (Allgäu). Für diesen Werkskundendienst

arbeiten 42 mobile Servicetechniker, die sich kurzfristig aus

vier Teilelägern bedienen können, so dass eine extrem schnelle

Reparaturzeit bzw. Serviceverfügbarkeit garantiert ist.

Ergänzend zur Hebetechnik hat SLIFT in diesem Jahr Scheinwerfer-Einstellgeräte

als weiteren Anwendungsbereich eingeführt.

Es gibt sowohl ein analoges als auch ein digitales Gerät, mit dem

beispielsweise Matrix-Beam Scheinwerfer geprüft und eingestellt

werden können. „Mit zunehmender Verbreitung von neuen Lichttechnologien

müssen auch Freie Werkstätten für die zukünftigen

Anforderungen der Fahrzeuge gerüstet sein. Mit diesem Gerät

sind sie das definitiv, denn MAHA ist in dem Bereich technologischer

Treiber und Träger“, so Markus W. Weber, Leiter Business

Development & Marketing.

Zur individuellen Kundenbetreuung bzw. Produktvorführung fährt das Roadshowmobil

von Slift bundesweit die Kunden an.

SLIFT ist platzoptimiert konzipiert, d.h. neben der maximal geringen

Aufstellfläche wird über die angebotene Werkstattplanung

ein Optimum an Platznutzung erreicht. Die intelligente Installation

ist besonders hervorzuheben, da diese äußerst kurze Aufbauzeiten

ermöglicht. SLIFT bietet hohe Individualisierungsmöglichkeiten,

d.h. es gibt nicht nur einen Standard, sondern die Marke

kann mit ihren Produkten gezielt auf die jeweiligen individuellen

Ansprüche der Kunden reagieren. So kann nicht nur jede Farbe

abgebildet werden, sondern sämtliche Features, z.B. Sportwagentragarme

und spezielle Fahrzeugaufnahmen, die individuell

ergänzt und zusammengestellt werden können.

Auf der Messe bei PV LIVE! in Hannover wurde das neue Standkonzept vorgestellt.

18 FREIE WERKSTATT

10 - 2015


Mit Original-Reparaturdaten

auf Augenhöhe

FREIE WERKSTATT: Herr Krampe, vor drei Jahren ist Alldata auf der

Automechanika gestartet, um den Freien Reparaturmarkt mit Original-Reparaturdaten

zu versorgen. Können Sie kurz beschreiben, inwieweit

das Portal bei den Freien Werkstätten ankommt?

Michael Krampe: Der Mangel an technischen Daten bei Reparaturund

Wartungsarbeiten der immer komplexer werdenden Fahrzeuggeneration

war und ist ein zentrales Branchenthema und steht bei den

genannten Problemen von Mehrmarken-Werkstätten immer an erster

Stelle. Alldata ist angetreten, diese Lücke zu füllen und hat mit einem

reellen und für professionelle Werkstätten wirtschaftlich

interessanten Modell ein gutes Produkt im Markt. Ich habe

zudem zu einem frühen Zeitpunkt begonnen, relevante

Absatzmittler, Verbände und Multiplikatoren über das

Projekt OEM-Daten von Alldata zu informieren und ins

Boot zu holen. Wir sind mit fünf Fahrzeugmarken gestartet,

aktuell haben wir 21 Fahrzeugmarken an Bord. Es hat

sich viel getan in den letzten zwei Jahren, unser Produkt

kommt gut an.

FREIE WERKSTATT: Alldata bietet demnach viel mehr als

das, was aktuell auf dem Markt existiert? Wie verkauft

sich das Produkt?

M. Krampe: Alldata entwickelt sich ordentlich - die Zahl

unserer Lizenznehmer wächst weiter. Aber es braucht Zeit,

eine neue Marke und ein völlig neues Datenkonzept im Markt zu etablieren.

Mit unserem Produkt bieten wir etwas völlig Neues und zwar OE-

Daten. Darauf haben die Werkstätten jahrelang vergeblich gewartet

und bis heute werfen Interessenten erstaunte Blicke auf unseren Inhalt:

„Das sind ja wirklich OE-Daten!“ heißt es oft und die Datenfülle ist immens.

Auf der anderen Seite werden standardisierte technische Basisund

Inspektionsdaten in den Teilekatalogen mitgeliefert, während man

Alldata-Repair als zusätzliches Lizenzprodukt für den Werkstattbetrieb

hinzukaufen muss. Aus diesem Grund ist es wichtig für unsere eigene

Vertriebsmannschaft und für den Teilegroßhandel als unsere Multiplikatoren,

die Werkstatt kompetent zu beraten und den Zusatznutzen verständlich

zu machen.

FREIE WERKSTATT: Welche aktuellen Projekte stehen auf Ihrer Agenda?

M. Krampe: In erster Linie bauen wir weiter unsere eigene Vertriebsmannschaft

auf, im Innen- und Außendienst. Aber auch unser Netz an

Wiederverkäufern wird ständig erweitert, da viele Teilegroßhändler erkannt

haben, dass OE-Reparaturdaten das eigene Angebotsportfolio

sinnvoll ergänzen. Exakt daran arbeiten wir derzeit auch in England,

Italien und Frankreich. Es gibt auch keinen Stillstand bei den offiziellen

Lizenzverträgen mit den Fahrzeugherstellern. Volvo ist nun unsere 21.

Marke in Alldata-Repair und wir arbeiten an den Abschlüssen mit vier

weiteren Fahrzeugmarken. Weiter ausbauen werden wir außerdem auch

die Integration unserer Anwendung in die Teilekataloge des Großhandels

oder in Diagnosegeräte.

Portrait

Der Datenspezialist ALLDATA Europe bietet Reparaturdaten von aktuell 21 Fahrzeugmarken des

europäischen Marktes an. Mehr als 10 Millionen OE-Dokumente stehen dem Freien Reparaturmarkt

damit zur Verfügung. Die FREIE WERKSTATT sprach mit ALLDATA-Geschäftsführer Michael Krampe

über Strategie und Positionierung der Marke.

„Wir sind da schon auf dem

richtigen Weg“, meint Michael

Krampe, CSO & Managing

Director/ Geschäftsführer,

Alldata Europe GmbH.

FREIE WERKSTATT: Ich höre von Anwendern, dass Alldata zwar viele

Informationen der Fahrzeughersteller besitzt, aber der Einstieg bzw.

die Suche schwierig sei. Woran liegt das?

M. Krampe: Wir haben damals aus Kapazitätsgründen entschieden, im

ersten Schritt zu beweisen, dass es überhaupt möglich ist, Mehrmarken-

Werkstätten in einem reellen Geschäftsmodell mit OE-Reparaturdaten zu

versorgen. Die Anzeige von unveränderten, nicht redaktionell bearbeiteten

Reparaturanleitungen stand ganz klar im Vordergrund, die Suchbäume

hatten wir seinerzeit von jedem Fahrzeughersteller 1:1 übernommen. Erst

im zweiten Schritt haben wir die Komponenten-Navigation vereinheitlicht

und standardisiert. Dies erhöht die Bedienfreundlichkeit

im Umgang mit OE-Reparaturdaten und stellt einen erheblichen

Mehrwert dar. Man darf dabei auch nicht vergessen,

dass Datenumfang und Datentiefe enorm sind.

FREIE WERKSTATT: Auf der letzten Werkstatt-Tagung wurde

das Ergebnis eines Werkstatt-Tests veröffentlicht: Ein Großteil

der Werkstätten hatte den Test nicht bestanden, weil

weder die Inspektionsliste verwendet noch eine Probefahrt

durchgeführt wurde. Wie viele Klicks braucht man, um für

eine Inspektion den Wartungsplan bei Alldata aufzurufen?

M. Krampe: Dies ist eine interessante Frage, denn bei den

neueren Fahrzeugen gibt es gar keine statischen Inspektionspläne

mehr, bei denen man althergebracht „Klicks zählen“

kann. Wir sehen heute zunehmend die dynamischen Wartungspläne, die

fahrzeugspezifisch von den Fahrzeugherstellern zur Verfügung gestellt

werden. Demnach können Alldata-Lizenznehmer einen Wartungsplan

fahrzeugspezifisch bei uns anfordern und den Service exakt nach Herstellervorgabe

durchführen. Dieser Service von uns wird überaus geschätzt.

FREIE WERKSTATT: Wie ist das Feedback der Marktteilnehmer auf Alldata?

Was wird am häufigsten gelobt?

M. Krampe: Positiv gewertet wird vor allem der Umstand, dass Alldata

wirkliche OE-Reparaturdaten liefert und das in einer einzigartigen

Datentiefe. Speziell OE-Schaltpläne, Karosseriedaten, dynamische Wartungspläne

und Motordaten werden am häufigsten gelobt. Aber neben

den Top-Daten ist auch unser Info-Center-Service sehr angesehen und

wird bestens angenommen. Klar, es gibt natürlich auch Kritikpunkte.

Zum Beispiel hören wir von Werkstätten: „Wir brauchen derartige Daten

nicht. Wir machen 80% nur Wartung und einfache Reparaturen.“

FREIE WERKSTATT: Kommen wir auf das Preis-/Leistungsverhältnis

zu sprechen. Was muss eine Kfz-Werkstatt für den Zugang zu den

Original-Reparaturinformationen zahlen?

M. Krampe: Alldata-Repair ist ein Lizenzmodell mit einer Laufzeit von

zwölf Monaten und basiert auf einer Flat-Fee von 74 € zzgl. Mehrwertsteuer.

Dies beinhaltet den Zugriff auf unsere Datenbank (für die Selbstrecherche)

und für das Alldata-Info-Center, bei dem Werkstätten OE-Informationen

auf Anfrage erhalten.

FREIE WERKSTATT 8 - 2015 19


Liebe Leserinnen und Leser

jetzt im Herbst steigt das

Bewusstsein und der

Bedarf Ihrer Kunden nach

gutem Autolicht. Kompetente

Beratung, aber auch

die richtigen Produkte

sind Aushängeschild und

Garant für Kundenzufriedenheit.

Seit mehr als 100 Jahren steht die Marke Philips

für bahnbrechende Beleuchtungstechnologien und

Pionierarbeit bei der Entwicklung von Halogen-, Xenonund

LED-Lampen und ist heute weltweit führend in der

Erstausrüstung der Automobilbranche. Mit zahlreichen

innovativen Beleuchtungslösungen für mehr Sicherheit

und Fahrkomfort, aber auch mit Lichtlösungen für die

Werkstatt bietet Philips seinen Kunden diesen Herbst

eine so breit gefächerte Produktauswahl wie nie zuvor.

So sorgt bei der Fahrzeugbeleuchtung die brandneue

Xenon WhiteVision für eine deutlich bessere Ausleuch-

tung der Fahrbahn und gleicht sich mit ihrem besonders

weißen Licht der heute so beliebten LED-Optik an.

Neu sind auch unsere Xenon LongerLife Lampen, für

die wir bis zu sieben Jahre Garantie bieten! Aber auch in

der Werkstatt helfen Philips-Produkte, die Dunkelheit zu

besiegen: Bei den neuen LED-Arbeitsleuchten haben wir

die Benutzerfreundlichkeit erneut optimiert.

Als offizieller Partner des Bonusprogramms „Automotive

Diamonds“ profitieren Werkstätten, wenn sie sich für die

Produkte in Erstausrüsterqualität von Philips und weiteren

Partnern entscheiden – es warten tolle Prämien!

Kommen Sie gut durch den Herbst,

Ihr

Henning Stapelfeldt

Commercial Director

DACH & Central-East-Europe Aftermarket

Es ist wichtig,

Lampen immer

paarweise zu wechseln

Alter der Glühwendel

Bei älteren Scheinwerferlampen

bricht die Glühwendeln schneller.

Leuchtkraftverlust

Am Ende ihrer Lebensdauer strahlen die

Lampen weniger Licht ab, so dass die Sicht

entsprechend abnimmt.

Wartungseffizienz

Es geht schneller und einfacher und ist

daher kostengünstiger, beide Scheinwerferlampen

auszutauschen und nicht nur eine.

Originalqualität hält länger

Durch die Wahl von Lampen in Erstausrüster

qualität verringert sich die Wahrscheinlichkeit

von frühzeitigen Ausfällen,

da sie höhere Qualitätsstandards erfüllen.

Immer paarweise wechseln

- der Doppelpack

für mehr Sicherheit!

Sie kennen die Situation:

Ein Kunde kommt in die

Werkstatt, der Wagen ist

auf „einem Auge blind“

und der Kunde bittet nur

um Austausch der defekten

Lampe. Jetzt ist gute

Beratung gefragt!

Gehen Sie als Werkstatt-Profi

keine Kompromisse

ein, wenn es um die

Sicherheit Ihrer Kunden

geht und raten Sie, die

Lampen immer paar weise

wechseln zu lassen. Der

Grund ist einfach: Die

Wahrscheinlichkeit, dass

die zweite Lampe in kurzer

Zeit auch ausfällt, ist sehr

hoch. Lässt der Kunde das

Leuchtmittel nur einseitig

ersetzen, wird er sich

zudem wundern, warum

eine Seite heller, die

andere dunkler scheint.

Denn Lampen verlieren

mit der Zeit an Leuchtkraft.

Die Lichtleistung ist nicht

mehr optimal, mangelnde

Ausleuchtung der Fahrbahn

kann die Folge sein.

Und zu guter Letzt ist es

hinsichtlich der Wartungseffizienz

für den Kunden

schneller und einfacher,

beide Scheinwerfer auf

einmal wechseln zu

lassen als nacheinander.

Aus diesem Grund bietet

Philips ab sofort Zweierverpackungen,

speziell

für Werkstätten, an. So

sind Ihre Kunden perfekt

für die dunkle Jahreszeit

gerüstet.


Besiege

die Dunkelheit

Professionelle LED Arbeitsleuchten

Gutes Licht in der Werkstatt

ist Garant für effizien tes,

präzises und ermüdungsfreies

Arbeiten. Philips hat

sein Angebot an professionellen

LED-Arbeits leuchten

auch dieses Jahr weiterentwickelt.

Mit einem umfassenden

Sortiment an praktischen

Inspektionslampen, kabellosen

Arbeitsleuchten und

intelligenten Beleuchtungssystemen

bieten wir für

alle Ansprüche des Werkstattalltags

die richtige

Beleuchtungs lösung. Alle

Modelle basieren auf der

innovativen Philips LED-

Technologie, die perfekte

Ausleuchtung, Zuverlässigkeit

und Effi zienz garantiert.

Beste Lichtleistung

bei flexiblen

Einsatzmöglichkeiten

Die multifunktionalen und

ultra-schlanken LED-

Arbeitsleuchten RCH21 und

RCH31UV sind die perfekten

Werkzeuge für schnelle

Inspektions- und Reparaturarbeiten.

Die flexiblen

LED-Lampen mit 90°-Ausleuchtung,

einem um 360°

drehbaren Haken sowie

einem Magneten lassen

sich besonders variabel

einsetzen. Zudem ermöglichen

sie entspanntes Arbeiten

mit ihrem bis zu 350

Lumen starken Licht strahl

(bei RCH31UV; 240 Lumen

bei RCH21). Hilfreich: Das

zusätzliche UV-Licht der

RCH31UV hilft bei der Suche

von Lecks in Klima anlagen.

Schlankes Design

und große Leuchtkraft

mit der CBL10

Mit einer Ausleuchtung

von 120° und 330 Lumen

High-Power-LEDs ist die

CBL10 Arbeitsleuchte

von Philips das optimale

Inspektions werkzeug. Im

täglichen Werkstattgebrauch

müssen Arbeitsleuchten

einiges aushalten. Die

CBL10 ist durch ein besonders

robustes Gehäuse vor

Staub, Wasser und anderen

Flüssigkeiten

geschützt. Ein

fünf Meter langes

Kabel und

ein versenk barer

360°-Haken

gewähr leisten

zudem beidhändiges

Arbeiten.

Immer da, wo

man sie braucht:

die wiederaufladbare

Kompaktlampe RCH5

Dank des 13 mm Ultra-

Slim-Designs passt die LED

Arbeitsleuchte RCH5 in jede

Hosentasche und mit dem

Gürtelclip auch an jeden

Hosenbund. Neben dem

360° flexiblen und versenkbaren

Haken gewährleistet

ein leistungsstarker Magnet

flexibles Arbeiten. Der neue

Lithium-Ionen-Akku und

die stromsparende Philips

LED-Technologie sorgen

für bis zu fünf Stunden konstante

Leuchtkraft.

Und die hat es in sich!

Mit innovativem

Zwei-Stufen-

Modus strahlt

die RCH5

wahlweise

mit 110 oder

55 Lumen.

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1. Kaufen Sie ein Set RCH21 +

RCH31UV oder ein MDLS

oder ein Penlight Premium.

2. Sie erhalten eine weitere

professionelle LED Arbeitsleuchte

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3. Mit jedem Kauf erhöhen Sie Ihre

Gewinnchance auf ein Erlebnis-

Wochenende im Rahmen der

Rallye Monte-Carlo 2016

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Sorgenfrei:

4 + 3 Jahre Garantie

Xenon LongerLife

In Europa fährt jedes

zweite Auto mit einer Philips

Beleuchtungslösung.

Auto hersteller vertrauen

auf die Beständigkeit und

die Sicherheitsaspekte in

der Erstausrüstung. Bei

Lampen in Erstausrüsterqualität

verringert sich

die Wahrscheinlichkeit

von frühzeitigen

Ausfällen, weil sie

höhere Qualitätsstandards

erfüllen. Kunden

mit Xenon-Scheinwerfern

profitieren nun von einem

besonders kundenfreundlichen

Angebot: Wer sich für

Philips Xenon LongerLife

entscheidet, erhält automatisch

eine Vier-Jahres-

Garantie.

Weitere drei Jahre

Garantie auf die Xenon

Longer Life gibt es, wenn

das Produkt online registriert

wird. Das gibt

Auto fahrern Sicher heit im

doppelten Sinne:

Beste Ausleuch tung der

Straße und das Wissen

um ein zuverlässiges,

langlebiges

Beleuchtungssystem

garantieren

hohe Kundenzufriedenheit.

„Mit diesem neuen Konzept

stehen wir einzigartig dar.

Wir wissen um unsere leistungsstarke

Xenon-Technologie

und bieten deshalb für

die Xenon LongerLife

Lampe insgesamt

sieben

Jahre Garantie“,

sagt Thorsten

Brodda,

verantwortlich

für das

Marketing von Philips-

Beleuchtungs lösungen.

Ultimativer weißer

LED-Effekt

Xenon WhiteVision

Philips Xenon White Vision

– diese neue Xenon- Lampe

steht für einen neuen Premium-Look

bei Autoscheinwerfern,

ohne Kompromisse

bei der Leistung einzugehen.

Die neue Xenon-

Lampe ist die perfekte

Wahl für anspruchsvolle

Fahrer, die einen LED- -

Effekt erleben möchten,

wie er heute schon in vielen

Fahrzeugen zu finden ist.

Die Philips Xenon White-

Vision besitzt die gleiche

Farb temperatur wie eine

LED und bietet somit einen

LED-Effekt für jedes Fahr-

zeug, das mit

Xenon ausgestattet

ist.

Dieses Xenon- Warm

Wunder mit

bis zu 6.000

Kelvin leuchtet die Fahrbahn

mit einem klaren,

weißen Licht aus. Philips

Lichtfarbe

4200 K

Standard

Xenon

K

6000 K

Xenon Kalt

WhiteVision

Xenon WhiteVision ist

erhältlich in den gängigen

Typen D1S, D2S und D3S.

Standard Xenon

Philips Xenon WhiteVision


Philips – die erste Wahl für Werkstatt-Profis

Philips – alleine der Markenname ist für viele Kunden

bereits ein Kaufargument.

Die Werkstatt repräsentiert durch Marken produkte ihren

Anspruch als Qualitätswerkstatt. No-Name-Produkte

können vielfach zu Reklamationen und unzufriedenen

Kunden führen. Denn ein oftmaliger Austausch von

schlechten Autolampen führt

aus Kulanzgründen häufig zu

einem kostenlosen Austausch

der defekten Lampen.

Hier ist der Einkaufsvorteil der

günstigen Lampen mit schlechterer

Qualität schnell durch die

aufkommenden Werkstattkosten aufgebraucht oder die

Werkstatt legt aus eigener Tasche drauf.

96%

Markenbekanntheit

Vertriebs- und Marketing-Tools

Philips unterstützt seine Werkstatt-Partner in vielfältiger

Weise bei Vertrieb und Marketing. Verkaufsfördernde

Materialien sowie übersichtliche

und verständliche

Verkäufer informationen sorgen

dafür, dass unsere Werkstatt-Kunden

alle Bedürfnisse

und Erwar tungen ihrer

Kunden in Sachen Fahrzeug-

Beleuch tung erfüllen

können. Für alle Fragen rund

um Verkaufsunterstützung

steht ein bundesweites Team

aus Vertriebsmitarbeitern zur

Verfügung.

Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen oder Ihre

Bestellung einfach an Ihren Philips Vertriebsmitarbeiter!

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Jetzt


Meldungen

Werkstattsysteme

Moment mal

Nun haben wir also das 33. Werkstattkonzept

im Freien Reparaturmarkt. Vorgestellt wurde es

erstmalig auf der Messe am Flughafen Münster-

Osnabrück von der WM SE.

AutoPro ist als Alternative zu den ATR-Werkstattsystemen

AC Autocheck und Meisterhaft geschaffen worden (s. auch

S. 5). Aufgrund des anstehenden WM-Trost-Deals war der

Austritt aus der ATR ein notwendiger Schritt. Nun können die

Kunden der WM SE ein neues Outfit erhalten – für den einen oder

anderen Werkstattkunden eine willkommene Auffrischung – als

AutoPro zu signalisieren. Mit diesem neuen Logo erhöht sich die

Zahl der Werkstattkonzepte auf 33. Für den ein oder anderen

langjährigen Marktteilnehmer ist es nur ein zusätzliches Logo, für

Neulinge ein weiterer Baum im Dschungel der Systeme.

So jedenfalls die Aussage meiner neuen Kollegin, Iris Allendörfer.

Sie hat als Redakteurin mehr als 25 Jahre bei verschiedenen

Tageszeitungen gearbeitet und hatte mit so gut wie keinem

Werkstattsystem Berührungspunkte. Ihr Ansprechpartner in

Werkstattfragen war bisher immer der „Michael“, der schon das

Auto ihrer Eltern gewartet

und

Anzeigen

repariert

Kommen Sie auf

die „dunkle Seite“

www.autexx.de

Bosch Diesel Service

Ihr Dieselspezialist vor Ort

33 Werkstattsysteme im Freien Reparaturmarkt: Da wundert es nicht, dass Redakteurin

Iris Allendörfer als Branchenneuling erst einmal der Kopf schwirrte.

hat. Dass er unter

einem Systemlogo

signalisiert, nahm sie

erst richtig mit Eintritt

in unseren Freien

Reparaturmarkt

wahr. Jetzt weiß sie,

wie das Logo von

Autofit aussieht und

wird nun tagtäglich

29975601_800113.2.pdfprev.eps mit vielen anderen

Systemmarken konfrontiert.

Sie können

sich denken, dass es

Diesel Service

schon eine Herausforderung

ist, zu erklären,

dass manche

Bosch Diesel Service

Motoren Eckernkamp GmbH

Westring 7–9

Großhändler bis zu

33818 Leopoldshöhe

Tel. 05202/9833-80

zehn Systeme im Angebot

haben.

Fax 05202/98 33-88

www.motoren-eckernkamp.de

Die größte Herausforderung

ist es jedoch, die Unterschiede der einzelnen Marken

zu beschreiben. Betrachten wir einige von ihnen beispielhaft: Bei

AutoAuto oder AutoNetto ist das noch relativ einfach – sie unterscheiden

sich nur in der Farbe. Bei Bosch Service gegenüber 1a

autoservice gibt es unterschiedliche Anforderungen. Bei ad AUTO

DIENST und Automobil kann es sein, dass eine neue Werkstatt

auch wenn sie die Voraussetzungen für einen ad AUTO DIENST

hat – dies aufgrund des Bestandschutzes nicht werden kann.

Wichtig zu wissen: Eine Werkstattmarke ist (meist) an einen Großhändler

gebunden. Nur wenn eine Werkstatt den Hauptumsatz

beispielsweise mit einem Coparts-Gesellschafter macht, kann die

Werkstatt als ProfiService bzw. AutoExcellent Werbung Richtung

Autofahrer betreiben. Steht auch ein Autofahrershop im Portfolio

des Werkstattunternehmers, so kann dieser beispielsweise als Autopartner

signalisieren. Es gibt schon einige Regelmäßigkeiten,

aber es gilt wie immer: keine Regel ohne Ausnahme. Aber das soll

nicht unser Fokus sein.

Meine Kollegin ließ nicht locker und fragte nach dem jeweiligen

USP (Alleinstellungsmerkmal) der Marken. Woran kann ich als Autofahrer

erkennen, was mich erwartet? Im Allgemeinen bieten alle

Werkstattsysteme Mehrmarken-Kompetenz, kundennahen Service

und Standardreparaturen. Der Austausch von Windschutzscheiben,

Werkstattersatzwagen und Fahrzeughandel gehören nicht

zum Angebot jeder Werkstatt. Karosserie- und Lackierarbeiten,

Fahrzeugaufbereitung oder Folierung gelten als Kür.

„Alles ist möglich, vor allem in freien Werkstätten. DENN: Jeder

freier Unternehmer wählte diesen Weg, weil er sich nicht in das

Korsett einer Vertragswerkstatt zwängen lassen wollte“, so mein

abschließendes Resümee. „Das macht die Sache nicht einfacher

und wird aufgrund von Neustrukturierungen durch Unternehmenskäufe

noch komplizierter, wie aktuell das Beispiel WM SE

zeigt.“

Ich bin überzeugt, dass meine neue Kollegin im Laufe der

nächsten Wochen den Durchblick bekommt. Mehr Sorgen mache

ich mir allerdings, ob je ein Autofahrer dieses Überangebot an

Marken versteht. Meine Kollegin wird sich acht Stunden am Tag

mit dem Freien Reparaturmarkt beschäftigen, aber jeder Autofahrer

wahrscheinlich nur 3-4 mal im Jahr – beim Wechsel der Reifen,

bei der Inspektion und eventuell noch vor der Urlaubsreise.

Sollte man nicht besser die Anzahl verringern statt weiter zu

erhöhen? Im Lebensmittelmarkt hat bereits eine Reduzierung

begonnen: Kaufpark, eine regionale Marke (mit 120 Verkaufsstellen),

wurde zu Rewe, einer national bekannten Marke. Aus unserem

Kaufpark in Herdecke wurde damit Rewe Ihr Kaufpark.

26 FREIE WERKSTATT

8 - 2015


Und alles läuft wie geschmiert.

Das clevere Ölwechselkit von ZF Parts.

In den Ölwechselkits von ZF Parts ist alles drin, damit Sie es voll drauf haben. Und

passend zum Getriebetyp ist das ZF-LifeguardFluid Öl auch schon mit dabei. So klappt

der Ölwechsel schnell und reibungslos. Das spart nicht nur Zeit und Geld, sondern auch

Nerven. Übrigens: Ölwechselkits von ZF Parts gibt es für ZF-Pkw-Automatgetriebe der

5- und 6-Gang-Generation und der Nachfolgegenerationen. Also seien Sie clever: Holen

Sie sich die neuen Ölwechselkits von ZF Parts!

Mehr Informationen unter: www.zf.com/zfparts


Werkstattsysteme

MOTOO: Qualität & Zuverlässigkeit

Als sich das Unternehmen Hans Hess Autoteile

2005 entschied, die TEMOT Deutschland zu verlassen,

stand auch das Werkstattsystem Autofit

dem Kölner Teilehändler nicht mehr zur Verfügung.

Um den Werkstattkunden aus dem Hess-

Gebiet dennoch ein unterstützendes System zu

bieten, wurde MOTOO entwickelt.

„Unser Ziel war ein Konzept mit Serviceleistungen und einer

Struktur, die besser sein sollte als bestehende Werkstattsysteme.

Ganz wichtig war uns, dass es ein von den Partnern gelebtes

Werkstattsystem wird. Dazu haben wir einen Handelsbeirat und

ein Optimierungsteam ins Leben gerufen. Das mit Handels- bzw.

Werkstattpartnern besetzte Team hilft uns, unseren Anspruch,

Probleme gemeinsam anzupacken, gerecht zu werden“, erklärt

Philipp Hess, Geschäftsführer der hinter MOTOO stehenden Hans

Hess Autoteile GmbH im Pressegespräch anlässlich des 10-jährigen

Bestehens. „Mit dem Optimierungsteam haben wir sozusagen

das Ohr am Markt.“

„MOTOO wächst mit „Qualität statt Quantität“, so die einstimmige Meinung der

Verantwortlichen, Geschäftsführer Philipp Hess, Systemleiter Marcus Verbeeten (li.) und

Vertriebsleiter Mitja Bartsch (re.).

Nach Überzeugung von Marcus Verbeeten, Leiter der Systemzentrale,

eröffnet MOTOO seinen Partnern grundsätzlich die

Mög lichkeit, sich Vorteile durch die Bündelung von Funktionen

und Angeboten in einem größeren Rahmen zu erschließen. Eine

erfolgreiche Kooperation zwischen Partner und Systemanbieter

könne aber nur dann entstehen, wenn beide Seiten davon profitieren.

„Wer meint, Zwang auf seine Partner ausüben zu müssen,

ist nach unserer Ansicht auf dem Holzweg“, so Marcus Verbeeten.

Handel und Werkstatt unter einem Dach

Alle MOTOO-Partner verbindet nicht nur die automobile Leidenschaft

und das Bestreben, den Autofahrern das Leben so sorglos

und angenehm wie möglich zu machen, sondern auch das positive

Image des gesamten Netzwerks. Dazu tragen alle Partner

ihren Teil bei. Deshalb positioniere sich MOTOO auch nicht über

den Preis, sondern über die Qualität und Zuverlässigkeit der ausgeführten

Arbeiten.

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums fand am 5. September im Rahmen der jährlichen

MOTOO Tagung eine Jubiläums-Galaveranstaltung in der Kölner Flora statt, zu der 450

Gäste aus Kundschaft, Industrie und Kooperationspartnern geladen waren.

Mittlerweile ist die MOTOO-Gruppe auf 250 Betriebe angewachsen,

d.h. 70 Handels- und 180 Werkstattpartner signalisieren unter

einer Dachmarke. Der lokale Teilehandel ist der Versorger für

seine MOTOO-Werkstätten und beliefert die Werkstätten bis zu

sechs Mal am Tag. „Über den Handelspartner die Werkstätten zu

beliefern, fördert einerseits den lokalen Zusammenhalt und ist

andererseits aber auch anstrengend“, so Philipp Hess. „Für MO-

TOO ist dieses Konzept durchaus zukunftsfähig.“

Für die MOTOO-Partnerschaft besteht kein umfassender Katalog

von Anforderungen, die einseitig an die Betriebe gestellt werden.

Vielmehr werden die gemeinsamen Standards im Sinne eines

partnerschaftlichen Miteinanders zusammen mit den Partnern

entwickelt und umgesetzt. Vertreter der MOTOO-Partner entscheiden

in Gremien über neue Systembausteine, beispielsweise

Finanzdienstleistungen, Arbeitskleidung und Dienstleister. So

werden nur Serviceleistungen aufgenommen, wenn sie sich eng

an den Bedürfnissen der Partner ausrichten.

Das Optimierungsteam besteht aus 19 MOTOO-Werkstattpartnern, die Teil des erfolgreichen

Werkstattsystems sind, denn sie steuern neue Impulse und Ideen bei.

„Die Zufriedenheit unserer Werkstattkunden mit uns und unseren

Dienstleistungen ist unser Erfolg. Wenn diese uns weiterempfehlen,

sind wir auf dem richtigen Weg“, betont Systemleiter Marcus

Verbeeten. Dafür Sorge tragen vor allem die insgesamt fünf Mitarbeiter

des MOTOO-Teams, die ausschließlich für die Betreuung

und Beratung der MOTOO-Partner zuständig sind.

28 FREIE WERKSTATT

10 - 2015


Meine Wahl? Das Original.

Erstausrüster

Qualität

Geben Sie sich nicht mit weniger zufrieden:

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■ Distributoren-Netzwerk rund um die ganze Welt

■ Optimaler Support bei Fehlerdiagnose und Reparatur

turbo.borgwarner.com

feel good about driving


Messe

WM Werkstattmessen

mit hoher Schlagzahl

Das war eine gelungene WM

Werkstattmesse. Die inzwischen

12. Auflage dieser Messe vom

4. bis 6.9.2015 am Flughafen

Münster/Osnabrück wurde von

den WM Kunden und auch von

allen Ausstellern gleichermaßen

gelobt. Das neue riesige Hallenkonzept

hatte die Anmutung

einer echten Messehalle.

Die Messe hatte nicht nur Informations- und Beratungscharakter - es wurde aktiv und viel direkt auf der Messe verkauft.

Die WM eigenen Messestände gleich hinter dem Zugangsbereich

waren ebenfalls neu und attraktiv gestaltet und an allen drei Messetagen

ein großer Besuchermagnet.

Auf einer Fläche von knapp 15.000 m² präsentierten 228 Aussteller

ihre aktuellen Produkte sowie neuesten Entwicklungen

und Trends aus den Bereichen Werkstattausrüstung, Pkw- & Nkw-

Ersatzteile, Räder & Reifen, Lack und Kfz-Zubehör. Sehr großes

Interesse der wieder über 20.000 Besucher galt auch dem erweiterten

WM TEC Sortiment, den neuen Anwendungen des WM-

KAT und vor allem auch den WM Werkstattsystemen mit neuen

innovativen Modulen.

Auf dem Messegelände am Funkturm Berlin stand die WM Werkstattmesse

ganz unter dem Motto „Die Bärliner WM-Wiesn“. Mit

WM Süßigkeiten, WM Brezeln und WM Lebkuchenherzen begeisterte

man nicht nur die kleinen Messebesuchern. Trotz strahlendem

Sonnenschein konnte am Samstag der Besucherrekord gebrochen

werden.

Die neue Werkstattmarke autoPro war erstmalig auf dem Flughafen Münster/Osnabrück

vertreten.

Ein Besuch dieser WM Messe lohnte sich auch in diesem Jahr

wieder mehrfach. Neben tollen Messepreisen und super Messeprämien

wurden erstmalig als besondere Attraktion in diesem

Jahr an allen drei Messetagen zusätzlich noch hochwertige Werkstattausrüstungsgeräte

versteigert. Der aus diversen Fernsehsendungen

bekannte „Jumbo“ Schreiner und WM Mitarbeiter Ralf

Besselmann brachten mit viel Witz und Geschick ganze Hebebühnen

zur Freude der Bieter zu sehr, sehr attraktiven Preisen unter

„den Hammer“.

Die WM Werkstattmesse am FMO war in jeder Hinsicht als gelungener

Auftakt der diesjährigen WM Messesaison zu sehen, auf

die Berlin vom 26. bis 27.9.2015 folgte bzw. in München vom 10.

bis 11.10.2015 stattfinden wird.

Auf einer 18.000 m 2 Ausstellungsfläche präsentierten sich 188

Aussteller. KS Tools (mit 40 Verkäufern am Stand), Blitz Rotary und

Gates zeigten erstmalig ihr Produktportfolio. RDKS und der neue

Leitfaden 5 standen im Bereich Technik im Fokus, im Bereich Dienstleistung

behaupteten sich die Leasingangebote für Werkstattersatzfahrzeuge

und stark nachgefragt war die Vorstellung des neuen

Werkstattsystems autoPro.

Neben Versteigerungsauktionen,

einer Kids Welt

und einer Beauty Lounge

wurden die Messebesucher

am Abend mit den

„Original Bergvagabunden“

unterhalten. Bayrische

Schmankerln und

Oktoberfestbier wurden

serviert und unerwartet

viele Besucher feierten in

Dirndl bzw. Lederhosen

bis Mitternacht.

Versteigerungsaktion mit Jumbo Schreiner

30 FREIE WERKSTATT

10 - 2015


Matze‘s Technik-Tipp: Diagnose

OBD-II-Ergänzungsmodul

für RDKS-Arbeiten

Perfekt für Werkstätten,

Reifenhändler und Tankstellen

Herth+Buss bietet eine innovative und preisbewusste Problemlösung,

die sich vor allem an Werkstätten, Tankstellen und

Reifenhändler richtet. Die meisten RDKS-Anbieter verkaufen

Tools, die entsprechend auch gleich Diagnosedaten enthalten

– ob vom Käufer benötigt oder nicht. Diese Diagnosefunktionen

katapultieren den Preis dann unnötig in die Höhe. Daher

verkauft Herth+Buss das RDKS Programmiergerät einzeln und

bietet gleichzeitig das OBD-II-Ergänzungsmodul für das Programmiergerät,

AirGuard an. So kann jeder Kunde selbst entscheiden,

was er für seinen Zweck benötigt.

Die Herth+Buss-Idee

Das OBD-II-Modul ist eine Ergänzung zum Programmiergerät,

RDKS AirGuard. Werden im Betrieb nur die RDKS-Diagnosefunktionen

benötigt, reicht das Herth+Buss OBD-II-Ergänzungsmodul

völlig aus. Wichtig: Dieses funktioniert nur in Verbindung

mit dem Herth+Buss AirGuard.

Daraus ergeben sich zwei positive Aspekte:

• Zum einen tätigt der Betrieb eine zurzeit auf dem Markt fast

unvermeidbare Investition in ein RDKS-Gerät.

• Zum anderen spart er jedoch enorm im Vergleich zu einem

vollwertigen Fahrzeug-Diagnosegerät, dessen vollumfänglichen

Funktionen er womöglich gar nicht benötigt.

Handhabung und Anwendung

Die leichte Handhabung des OBD-II-Moduls und Bedienung

über das Programmiergerät, RDKS, AirGuard ermöglichen ein

schnelles Anlernen neuer Sensoren auf das Fahrzeug. Das Gerät

bietet dabei die Möglichkeit, die Sensor-ID aus dem Fahrzeug-

Steuergerät auszulesen oder zu überschreiben. Das Angebot

betrifft im ersten Schritt die Modelle von Kia, Hyundai, Renault,

Citroën, Peugeot, Honda und Toyota. Weitere Hersteller folgen

über die kostenlosen AirGuard-Updates. Ein Wort zur Montage:

Das OBD-II-Ergänzungsmodul wird per mitgeliefertem Verbindungskabel

an den AirGuard angeschlossen. Die ebenfalls kostenlosen

Updates für das OBD-II-Modul sind wie beim AirGuard

über die Homepage www.herthundbuss.com/AirGuard erhältlich.

Hierzu wird lediglich die Seriennummer des OBD-Moduls

benötigt. Diese finden Sie auf der Rückseite des Moduls.

Diesen Praxis-Tipp lieferte:

Herth+Buss Fahrzeugteile GmbH & Co. KG Tel.: +49 (0) 6104 608-0

Dieselstraße 2-4

info@herthundbuss.com

63150 Heusenstamm www.herthundbuss.com

FREIE WERKSTATT 10 - 2015 31


Matze‘s Technik-Tipp: Diagnose

Praxisbeispiel

Bei dem Fahrzeug eines Kunden müssen die Radsensoren ausgetauscht

werden. Diese müssen mit Hilfe des OBD-Moduls neu

angelernt werden. Dieser Vorgang wird in Folgendem am Beispiel

eines Hyundai i40 aufgezeigt: Bei einem Kunden steht der

halbjährliche Reifenwechsel an. In diesem Fall müssen die Sommerreifen

gegen die Winterreifen ausgetauscht werden. Die in

den Winterreifen verbauten, neuen Herth+Buss Radsensoren

haben nun andere ID-Nummern, als die der Sommerreifen. Das

Fahrzeugsteuergerät kennt diese ID-Nummern aber noch nicht

und muss daher laut Angaben des Fahrzeugherstellers über

OBD neu angelernt werden. Konkret heißt das: Sie müssen die

neuen ID-Nummern der Winterreifen in das Fahrzeugsteuergerät

überschreiben. Hierzu verwenden Sie zuerst unser Programmiergerät

RDKS, AirGuard (Artikelnummer: 95990001) und

wählen Ihr Fahrzeug aus. Dann wählen Sie die Funktion OBD

aus. Sie bekommen nun das Piktogramm eines Fahrzeuges angezeigt.

Als nächstes gehen Sie einmal rund um das Fahrzeug

und lesen alle Radsensoren aus, wobei Sie im Piktogramm jeweils

die Position des Radsensors auswählen, den Sie gerade

auslesen möchten. Nachdem Sie alle Radsensoren ausgelesen

haben (das Gerät speichert die ausgelesenen ID-Nummern),

verbinden Sie das Programmiergerät RDKS, AirGuard mit dem

Herth+Buss OBD-II-Modul (Artikelnummer: 95990003). Verbinden

Sie nun das Modul über die OBD-II-Dose am Fahrzeug. Nun

wählen Sie die Funktion: „Schreiben“. Das Modul überschreibt

jetzt die zuvor ausgelesenen und gespeicherten ID-Nummern

in das Steuergerät. Machen Sie anschließend eine Probefahrt

von mindestens 15 Minuten bei einer minimalen Durchschnittsgeschwindigkeit

von 30-40 km/h.

Das Herth+Buss RDKS Sortiment:

Programmier-/Diagnosegerät, Reifendruck-Kontrollsystem AirGuard

Artikelnummer: 95990001

Radsensor, Reifendruck-Kontrollsystem AirGuard

Artikelnummer: 70699433, -434

Werkzeugsatz, Reifendruck-Kontrollsystem SensoFix

Artikelnummer: 90950001

OBD-Adapter, Reifendruck-Kontrollsystem AirGuard

Artikelnummer: 95990003

Weitere Informationen finden Sie hier:

www.herthundbuss.com/AirGuard

Diesen Praxis-Tipp lieferte:

Herth+Buss Fahrzeugteile GmbH & Co. KG Tel.: +49 (0) 6104 608-0

Dieselstraße 2-4

info@herthundbuss.com

63150 Heusenstamm www.herthundbuss.com

32 FREIE WERKSTATT

10 - 2015


Matze‘s Technik-Tipp: Arbeitsmittel

Rostbearbeitung

Rost lösen, Rost entfernen und Rost umwandeln

mit den Profi-Produkten von KENT

In der Kfz-Werkstatt bekommt man Rost heute

gut in den Griff. Drei Verfahren stehen zur

Wahl: Rost lösen, Rost entfernen, Rost umwandeln.

Für jede Methode bietet KENT das perfekte

Profi-Produkt. Die drei Problemlöser sind

wirtschaftlich und einfach anzuwenden.

Das kriegen Sie leicht in den Griff:

• Verrostete Verbindungen lösen und schmieren

• Porentief entrosten

• Rost neutralisieren, mit Korrosionsschutz und als Grundierung

geeignet

KENT Rusty Penetrant:

Rostlöse-Spray

Verrostete Verbindungen lösen und schmieren

Der schnelle Vielzweck-Rostlöser mit Graphit-Partikeln durchdringt

Rost, verdrängt Feuchtigkeit und schmiert bei der Demontage.

Mit dem Spray lösen Sie festgefressene Auspuff- und

Krümmerschrauben, Bolzen und Radaufhängungen sowie generell

Verbindungen, die Feuchtigkeit und Hitze ausgesetzt

sind: schonende Demontage statt Abflexen oder Ausbohren!

Nach dem Aufsprühen bewirkt das Aerosol eine sofortige Rostdurchdringung

und erzeugt einen Schmierfilm. Dieser macht das

Gewinde gängig und verringert seine Abnutzung. Rusty Penetrant

ist silikonfrei; Sie können es daher problemlos in Lackierereien

verwenden.

So geht’s:

1. Starke Rostbildung entfernen

2. Großzügig mit Rusty Penetrant einsprühen, einwirken lassen

3. Verbindung lösen bzw. Teil demontieren

KENT Rust Remover: nicht-toxisches

Gel zur Rostentfernung

Porentief Entrosten

Der nicht-toxische Rust Remover

sorgt für die die schnelle,

porentiefe Entrostung von

Stahl, Edelstahl und Eisen.

Damit sparen Sie viel Zeit und

Mühe: Aufwändige, staubige

Verfahren wie manuelles Abschleifen

oder Sandstrahlen

sind nicht mehr nötig. Das gut

haftende Gel wirkt auch an

vertikalen Flächen und kann

selbst über Kopf aufgetragen

werden. Für Kleinteile lässt

sich Rust Remover als sparsames

Tauchbad verwenden. Bis zum Erreichen der Sättigungsgrenze

(dunkelbraune Färbung) kann das Produkt immer wieder

verwendet werden.

Diesen Praxis-Tipp lieferte:

KENT Deutschland GmbH

Am Nordkanal 8

47877 Willich

Tel.: 02154 9567-0

Fax: 0800 18 85 140

www.kenteurope.com

FREIE WERKSTATT 10 - 2015 33


Matze‘s Technik-Tipp: Arbeitsmittel

KENT Rust Converter:

Rostumwandler auf Wasserbasis

Rost neutralisieren, mit Korrosionsschutz und

als Grundierung geeignet

Mit dem mineralischen, säurefreien Produkt stoppen und neutralisieren

Sie Korrosion auf allen eisenhaltigen Flächen und

Komponenten. Der Rust Converter reagiert sofort, wenn er mit

Rost in Kontakt gerät. Er wandelt Rost in eine stabile, eisenhaltige

chemische Verbindung um. Die Anwendung ist extrem einfach.

Aufgrund der niedrigen Viskosität können Sie die Emulsion je

nach Einsatz mit Pinsel, Rolle oder Sprühaufsatz auftragen. Ein

weiterer Vorteil ist die Zeitersparnis: Der Rostumwandler benötigt

nur eine minimale Oberflächenvorbereitung; Sie können ihn

sogar auf feuchten Oberflächen anwenden.

Der Nutzen des Rostentferners zieht sich quer durchs ganze Kfz-

Handwerk: von Stahlfelgen, Bremssätteln und Baggerschaufeln

über Werkzeug bis zur Restaurierung von Oldtimern.

So geht’s:

1. Losen Rost, Öl und Fett entfernen

2. Dicke Schicht Gel mit Pinsel (gegebenenfalls mehrfach)

auftragen

3. Je nach Befall 30 Min. bis 24 Std. einwirken lassen

4. Gründlich mit Wasser abspülen

Tipp:

Den Entrostungsprozess können Sie beschleunigen, indem Sie

das Gel während der Einwirkzeit mit einer Stahldrahtbürste

oder einer anderen stabilen Bürste einbürsten.

Nach dem Trocknen bildet der Rust Converter eine harte, wasserunlösliche

und dunkle Acrylbeschichtung. Dieser Korrosionsschutz

wirkt zugleich als Grundierung und kann mit handelsüblichen

Lacksystemen überlackiert werden.

Das hochwirksame Produkt ist universell einsetzbar an Kraftfahrzeugen,

Anhängern, Landmaschinen und Nutzfahrzeugen.

So geht’s:

1. Losen Rost, Öl und Fett entfernen

2. Emulsion mit Pinsel, Rolle o. Sprühaufsatz auftragen

3. Bis zu 3 Schichten, je 1 Std. Einwirkzeit

4. Handtrocken nach 15-45 Min.

5. Überlackieren nach 24 Std.

Diesen Praxis-Tipp lieferte:

KENT Deutschland GmbH

Am Nordkanal 8

47877 Willich

Tel.: 02154 9567-0

Fax: 0800 18 85 140

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34 FREIE WERKSTATT

10 - 2015


Messe

www.bannerbatterien.com

PV LIVE! 2015:

Mehr Aussteller – mehr Besucher

ACCUCHARGER

Das Fazit des Essener Teilegroßhändler PV Automotive nach

der PV LIVE! am 19. und 20 . September fiel sehr positiv aus:

Besucherzahlen, Anzahl der Aussteller und Messeumsätze

erreichten am Wochenende neue Spitzenwerte.

„Auf der PV LIVE! präsentierten sich in diesem Jahr 15 % mehr Aussteller als im Vorjahr.

Die Messehalle war bis auf den letzten Quadratmeter ausgebucht“, zieht Dr. Holger

Hättich, Geschäftsführer Category Management und Marketing bei PV, eine positive

Bilanz. „Wir freuen uns, dass die Messe bei Kunden und Ausstellern so gut ankam.“

Zahlreiche Vorführungen von Spezialwerkzeugen, Diagnosegeräten und Werkstattsoftware

zogen die Besucher auf die Stände. An 20 Beratungsinseln wurden aktuelle

Themen in Live-Vorführungen anschaulich dargestellt. Für die persönliche Beratung

zu den Werkstattsystemen von PV oder zu IT-Lösungen, wie den PV:Kompass

und PV:Manager, waren rund 400 PV-Verkaufsberater in Halle 9 der Hannover Messe

im Einsatz.

Die Angebote für die ganze

Familie – von Action-Arena für

Jugendliche über Märchenland

für Kinder bis hin zur Wellness-

Oase für Besucherinnen – wurden

wieder gut angenommen.

„Für viele Werkstattinhaber

und -mitarbeiter ist es äußerst

wichtig, dass sie am Wochenende

die Messe gemeinsam

Ausführlich und live beantworteten Friedhelm Glormann, Dr. Holger

mit der Familie besuchen können“,

weiß Torsten Kluh, Ge-

Hättich und Torsten Kluh, Geschäftsführer der PV Automotive GmbH,

die Fragen der Fachpresse zu dem neuen Look von AUTOFIT, dem

erweiterten PV-Sortiment und den Zukunftsperspektiven. schäftsführer Vertrieb bei PV.

Da die Messeangebote bis Ende Oktober gelten, können PV-Kunden in der digitalen

Messewelt in PV:KOMPASS oder beim PV-Verkaufsberater in aller Ruhe ihre

Aufträge platzieren. Abhängig vom Messeumsatz erhalten die Kunden eine Prämie

in Höhe von 5 Prozent in Form von PV:PLUS-Punkten, die nach Belieben gegen attraktive

Prämien oder eine Kontogutschrift eingelöst werden können.

Die traditionelle PV LIVE! Party stand in diesem Jahr unter dem Motto „Rock meets

Wiesn“. Heino, die Lollies und DJ Abuze sorgten für beste Stimmung bei den Gästen.

Alle Videos zur PV LIVE! 2015 und das Best-Of-Video mit den Messe-Highlights

werden von PV-TV veröffentlicht unter: www.youtube.com/user/pvbewegt sowie

www.facebook.com/pvbewegt.

FREIE WERKSTATT 10 - 2015 35

Neu & einzigartig!

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Eine optimal geladene Batterie startet Ihr Fahrzeug

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Deshalb steckt in jedem Accucharger das gesamte

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Traktor oder andere Fahrzeuge: Accucharger mit

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Social Media

Interessant und attraktiv im Internet!

Gute Geschichten erzählen, nur wie?

Storytelling ist das Erzählen einer Geschichte auf

eine ganz persönliche Art und Weise. Zuhörerinnen

und Zuhörer werden in diese Erzählungen,

mit denen Informationen und Wissen weitergegeben

werden, emotional eingebunden. Sie erhalten

in unterhaltsamer Form Zugang zu ursprünglich

trockenen Informationen und haben so die Möglichkeit,

komplexe Sachverhalte und Themen

leicht nachzuvollziehen. Beim „Digital Storytelling“

wird die Geschichte mit digitalen Inhalten

kombiniert und über das Internet und die sozialen

Netzwerke verbreitet.

Ein Beispiel: der Geheimagent

Ende 2014 gab es zur Einführung der neu entwickelten Kaffeekapseln

von Café Royal auf dem Markt außerhalb der Schweiz

eine Kampagne zu „Smartness vom Scheitel bis zur Sohle“ mit

dem Superstar Robbie Williams. In der Geschichte ist der Brite ein

Geheimagent, der dem guten Geschmack in seiner ihm typischen

Art auf der Spur bleibt: „The Secret Agent – In the service of good

taste“ 1 . Seit Anfang des Jahres gibt es den Trailer und den Auftrag

„The Doppio Agent“ 2 auch bei YouTube zu sehen.

ist natürlich nicht automatisch gesichert, dass auch andere darauf

aufmerksam werden und sich direkt emotional angesprochen

fühlen. Aber die Chancen stehen gut. Denn Menschen lieben Geschichten

und sie lesen gerne spannende, emotionale Stories,

die in Worten und Bildern nicht nur informieren, sondern auch

mitreißen.

Worüber können Sie reden?

Überlegen Sie nur mal ganz kurz… Und schon sind Ihnen viele

Themen und zahlreiche spannende Geschichten eingefallen,

oder? Sie können über Ihre Kernkompetenzen, Ihre Produkte und

Dienstleistungen, über konkrete Kundenprojekte und über viele

Unternehmensaktivitäten reden. Sie können über Alltagserlebnisse

mit Kundinnen und Kunden, über kuriose und lustige Begebenheiten

erzählen oder über eine Projektrealisierung berichten,

die nicht einfach war. Es gibt so viel mehr, was das gewisse Etwas

Ihres Unternehmens ausmacht. Und es ist dieses Individuelle, das

Authentische und Persönliche, was Ihre Kundschaft begeistert

und wieder kommen lässt.

Und, es müssen ja nicht 90 Jahre Unternehmensgeschichte in einem

90 Sekunden kurzen Film sein, wie bei BMW Motorrad aus

dem Jahr 2013 .

Die Geschichte von 90

Jahren BMW Motorrad

in 90 Sekunden.

Werbematerialien zu „Im Auftrag des Guten Geschmacks“ von Café Royal.

Es müssen aber nicht immer aufwendige Werbefilme sein, in

denen die Geschichte mit technischer Professionalität, bekannten

Sängern oder Schauspielerinnen und raffinierten Effekten

überzeugend erzählt wird. Es geht auch mit kleinem Budget.

Entscheidend ist die Geschichte! Sie ist die Basis für eine erfolgreiche

Content-Marketing-Kampagne, die auch von mittelgroßen

und kleinen Unternehmen realisiert werden kann. Hier sind eher

andere Qualitäten gefragt: kreative Ideen bei der Umsetzung

sowie das eigene „überzeugt sein“ von der Story. Wenn ich eine

Geschichte unbedingt erzählen will, um anderen zu zeigen, was

mein eigenes Unternehmen bewegt und ausmacht, dann lassen

sich auch Wege finden, die Vermittlung dieser Erlebniswelt „Unternehmen“

mit einem schmalen Budget zu verwirklichen. Damit

Wollen Sie informieren

oder wollen Sie unterhalten?

Möglicherweise geht ja beides. Sie informieren Ihre Fans, Kundinnen

und potentielle Kunden und zwar auf eine unterhaltsame,

anschauliche Art und Weise mit einem kurzen Video.

Beispielsweise ist die „Norm Euro 6“ ja nun zunächst kein direkt

sich selbst erklärendes Thema. Es ist aber interessant für Autofahrerinnen

und Autofahrer von Diesel-Fahrzeugen. Bei Bosch gibt

es eine Erläuterung dieser Norm in Form einer zweiminütigen anschaulichen

Animation: YouTube „DE Bosch Euro 6“.

Die Umsetzung von Themen aus dem Arbeitsalltag in Form un-

1

Video von Café Royal. „Vorstellung des Agenten” bei YouTube: https://youtu.be pJTLUWn_BVQ [21.09.2015]

2

Video von Café Royal. „The Doppio Agent” bei YouTube: https://youtu.be/o10p0SLwfw0 [21.09.2015]

3

BMW Motorrad, s. http://www.bmw-motorrad.com/com/de index.html?content=http://www.bmw-motorrad.com/com/

de/fascination/90years/90years-bmw-motorrad_overview.html¬rack=1 [21.09.2015]

36 FREIE WERKSTATT

10 - 2015


Social Media

terhaltsamer Erklärvideos bietet seit einigen Wochen die DEKRA

auf ihrem neuen Portal www.dekra-erklärvideo.de. Sie können

zwischen vier verschiedenen Formaten in einem wohl überlegten

Medienmix wählen. Zu jeder Kategorie gibt es Beispiele zu Berufsbildern,

Arbeitsrecht oder Qualifikationen, auch in englischer

Sprache.

Begeistert die Story?

Ein sehr deutlicher Indikator dafür, ob Ihre Geschichte so richtig

begeistert, wäre die rasant schnelle Verbreitung Ihres Videos im

Internet. So wie es Volvo Trucks 2013 gelungen ist. Jean-Claude

Van Damme zeigt einen „epischen Spagat“ auf zwei auseinanderlaufenden,

rückwärts fahrenden Volvo Trucks. Innerhalb weniger

Stunden wurde das Video ein viraler Hit und bei YouTube hat es

heute über 80 Millionen Aufrufe.

Letzte Szene des Videos „Volvo Trucks - The Epic Split feat. Van Damme (Live Test 6)“

Anzeige Powerbank 1-2 Seite_Layout 1 05.08.15 14:56 Seite 1

Natürlich hatte Volvo Trucks als Großkonzern für die Produktion

ein angemessen großes Budget zur Verfügung. Die Geschichte

zur Entstehung des Videos zeigt den Aufwand und lässt die Höhe

erahnen. Es können aber auch - an diesem Beispiel orientiert -

Varianten entwickelt werden, die für kleinere Unternehmen mit

geringerem Budget gut umsetzbar sind.

Unabhängig davon, wie viel investiert wird, der Erfolg eines viralen

Videos lässt sich nicht erzwingen. Es ist nicht direkt davon

auszugehen, dass sich Werbebotschaften eines Unternehmens

ähnlich viral im Netz verbreiten, indem User das Video unaufgefordert

im Freundes- und Bekanntenkreis teilen, die wiederum in

ihren Kreisen und so weiter.

Es gibt aber einige Punkte, wie Sie mit Ihrer Geschichte diese

Richtung einschlagen können. Wie schon erwähnt, sollte das

Video, das die Geschichte erzählt, Menschen anrühren, sie emotional

ansprechen und Neugier auslösen. Das können Sie beispielsweise

mit Humor, Originalität oder mit absurden Inhalten

erreichen. Und klar, es geht auch mit Kätzchen! Die passen aber

nicht immer zum Unternehmen und zu den definierten Zielen.

Sehr gut ist, wenn die an der Erstellung beteiligten Personen mit

Herzblut dabei sind, damit die vordergründige Geschichte erzählt

wird und nicht die hintergründige Werbebotschaft die Story bestimmt.

Und ausgezeichnet ist es, wenn Originale wie Guido Orth-Gauch

ihre Geschichte erzählen und dabei auch den gemeinsamen Nenner

von Bremsbelägen und Jazz erläutern. Neugierig? Auf Seite 13

finden Sie diese Story.

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Werkstattausrüstung

Abgasuntersuchung nach

aktuellen Regeln des Gesetzes

Seit 1. Juni 2015 ist der Leitfaden 5 für Abgasuntersuchungen an Euro-6-Fahrzeugen verbindlich

vorgeschrieben. Für die Werkstätten heißt dies, dass sie den Prüfablauf ihrer AU-Geräte auf den

neuesten Stand bringen müssen, um weiterhin gesetzeskonform prüfen zu können.

Einfaches Aufrüsten für

WOW! Emissionssysteme

Für den neuen Leitfaden 5 sind WOW! Kunden mit den Emissionssystemen

gut gerüstet. So können generell alle WOW! Emissions-

Geräte auf den Leitfaden 5 aufgerüstet werden. In erster Linie ist

für die Aufrüstung lediglich ein Software-Update erforderlich. Für

einen optimalen Ablauf des neuen Leitfadens darf die Hardware-

Ausstattung allerdings nicht veraltet sein. Aus diesem Grund

müssen im Vorfeld die PC-Generation und das EOBD-Tool des

Kunden geprüft werden. Die Notwendigkeit einer eventuellen

Aufrüstung der Hardware des Kunden wird im Detail kundenspezifisch

geprüft.

Neuer Bosch-Abgastester BEA 750

Kfz-Werkstätten, die regelmäßig die gesetzlich vorgeschriebenen

Abgasuntersuchungen an Kundenfahrzeugen mit Benzin-, Diesel-

oder Gasantrieb durchführen, bietet der neue Abgastester

BEA 750 modernste Mess- und PC-Technik.

Neuer Bosch-Abgastester BEA 750 mit geschlossenem Betriebssystem für einen sicheren

und störungsfreien Betrieb.

Mit den Emissionssystemen von

WOW! Würth Online World haben

die Werkstätten die Möglichkeit,

ihre Geräte einfach aufzurüsten.

Die WOW! Experten empfehlen die Ausstattung mit dem EOBD-

Tool Snooper+ sowie Windows 7 für einen optimalen Ablauf des

Leitfadens. WOW! Kunden, die ihr Emissions-Gerät nach dem 1.

Juni 2014 gekauft haben, erhalten das Software-Update auf Leitfaden

5 kostenlos nachgeliefert.

Bei einer anderen Ausstattung prüfen die WOW! Spezialisten die

kundenspezifische Ausstattung und erstellen ein entsprechendes

Angebot.

Möchte der Kunde das Update für den Leitfaden 5 nicht selbst

durchführen, kann er den technischen Außendienst von WOW!

beauftragen und sein AU-System vor Ort in der Werkstatt auf den

neuesten Stand bringen lassen.

Weitere Informationen rund um die Abgasuntersuchung und

den Leitfaden 5 unter Telefon 07940/98188 5555 oder per Email

unter leitfaden5@wow-portal.com. Einen guten Überblick zu diesem

Thema bilden auch die Informationen zur Aufrüstung unter

www.wow-portal.com.

Er ist mit einer SSD-Festplatte ausgerüstet, die im Vergleich zu

herkömmlichen Laufwerken besonders robust ist und sehr schnelle

Zugriffszeiten erlaubt. Bedient wird der neue Abgastester über

einen blendfreien Touchscreen-Monitor. Außerdem ist eine Fernbedienung

im Lieferumfang enthalten. Die installierte neue BEA-

PC-Software von Bosch ist bereits Leitfaden-5-fähig und damit

auch für den Abgastest an Fahrzeugen geeignet, die die Abgasnorm

Euro 6 erfüllen. Software-Updates werden künftig auch online

zur Verfügung gestellt, so dass der Abgastester immer aktuell

über die neuesten Daten verfügt.

Der Abgastester BEA 750 wird die Bosch-Geräte der Baureihe

BEA 150/250/350 ersetzen und rundet das Angebot Leitfaden-

5-fähiger Geräte ab. Der neue BEA 750 ist mit dem OBD-Modul

KTS 515 und einem Viergasmessgerät ausgerüstet. Außerdem

verfügt der Tester über das bewährte Opazimeter BEA 070 und

das BEA 030 für Drehzahl- und Temperaturmessung. Über einen

Streifendrucker können die Abgastestergebnisse ausgedruckt

werden. Zudem ermöglicht die integrierte WLAN-Karte auch den

kabellosen Anschluss eines externen Druckers für den Ausdruck

ausführlicher Testprotokolle auf DIN A4-Papier.

Der speziell für die Abgasuntersuchung ohne Diagnose ausgelegte

BEA 750 kann sehr wirtschaftlich eingesetzt werden. Führt die

Werkstatt beispielsweise pro Monat rund 20 Abgasuntersuchungen

durch, hat sich der Tester bereits nach einem Jahr amortisiert.

38 FREIE WERKSTATT

10 - 2015


Werkstattausrüstung

Hella Gutmann-Kunden haben die Wahl

Werkstätten können ihren älteren GM3 per Software-Update auf den Leitfaden 5 aufrüsten

oder mit dem neuen AU-Gerät HG4 in die Zukunft starten.

Auch wenn die große Masse der Euro-6-Fahrzeuge in Freien Werkstätten erst 2018

zur AU vorstellig werden wird, weil die Verpflichtung zur Euro-6-Norm für Pkw-Neuzulassungen

erst seit 2015 gilt, hat Hella Gutmann vorgesorgt. Kunden, die mit der Leitfaden

4-konformen Abgasstation GM3 arbeiten, reicht ein Software-Update für die Aufrüstung

auf den Leitfaden 5 aus.

Abgasmessung in

Highspeed

Jetzt mit Leitfaden 5

▬ Im Lieferumfang bei Neugeräten

▬ Upgrade-Optionen für vorhandene

AVL DITEST Abgastester

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Leichter, schneller, attraktiver, kostengünstiger und zukunftssicherer als der Vorgänger, so die Botschaft von Hella

Gutmann zum neuen HG4.

Alternativ: neue Geräte-Generation

Die Generation mega compaa HG4 gibt es in drei Varianten (Benzin / Benzin-Diesel /

Diesel). Diese können wahlweise mit oder ohne Gerätestation bestellt werden. Die Anzeige

der Werte erfolgt auf einem externen Flachbildschirm. Dazu wird eine schicke Gerätestation

mit Flachbildschirm und Drucker angeboten, es kann aber auch vorhandene

Peripherie, z.B. eine mega macs 66-Station oder ein einzelner TFT-Bildschirm genutzt

werden.

Die Basiseinheit für die AU-Prüfung von Benzinern punktet mit der bewährten Messtechnik

des GM 3 in Kombination mit zukunftsfähiger, neuer Prozessortechnik auf

Linux-Basis. Das Opazimeter zur Partikelmessung am Endrohr hingegen birgt durch

und durch neue hochauflösende Messtechnik. Die OBD-Daten des Fahrzeugs werden

einfach via kabellosem VCI abgefragt. Auch die Messdaten des Opazimeters gelangen

kabellos via Bluetooth zum HG4.

Die Handhabung der funktionellen neuen AU-Station vollzieht sich so klar und einfach,

wie es schon das Design verheißt: Kein Kabelsalat, nur das VCI am Fahrzeug andocken,

das Fahrzeug identifizieren bzw. aus der Car-History aufrufen und den Anweisungen

auf dem Bildschirm folgen. Neue Solldaten sowie notwendige Anpassungen

FREIE WERKSTATT 10 - 2015 39

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FUTURE SOLUTIONS FOR TODAY

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Werkstattausrüstung

des Leitfadens lassen sich zweimal im Jahr bequem online downloaden.

Eine optional erhältliche AU-Update-Lizenz gestaltet die

Kosten transparent und macht sie planbar. Allerdings sind die

regelmäßigen AU-Updates für mega macs-Anwender mit Repair

Plus-Lizenz ohnehin inklusive.

Gleich nach der Bestellung eines AU-Geräts der HG4-Generation

erhält die Werkstatt eine Bestätigung, die bei der Innung eingereicht

als Nachweis der Aufrüstung gilt.

AVL DITEST mit Cash Back-Aktion

Wenn Sie Besitzer einer AVL DITEST Abgasstation sind, erhalten Sie

bei Neukauf einer MDS 450-Abgasstation eine Gutschrift von 400

€ für Ihr Altgerät. Die Aktion ist befristet bis zum 31. Oktober 2015.

Die Benzin/Diesel-Abgasstation MDS 450 ist ein modulares PCbasiertes

System, das zu einer kompletten Kombi-AU-Diagnose-

Motortest-Station aufgerüstet werden kann. Es beinhaltet das

OBD-Interface AVL DITEST OBD 1000, das Bluetooth-fähig und

auch 24-Volt-kompatibel ist. Das MDS 450 ist das Top-Produkt

unter den AVL DITEST-Abgasmessgeräten und ist vorbereitet für

zukünftige Anforderungen in Hard- und Software. Der Leitfaden

5 wird direkt mit der Software im neuen Gerät geliefert, LF 5-SW

wird sobald dieser verfügbar ist, kostenlos nachgeliefert.

Mehr Infos unter: www.avlditest.com

Die Benzin-Diesel-Abgasstation

von AVL DITEST eignet sich für:

• AU/offizielle Abgasmessung

• Abgasanalyse

• EOBD zum Auslesen der

Hilfsgrößen

• Hochvoltmesstechnik (optional)

Direkt aus dem Programm können Sie Ihren Kunden mit Ihrer Adresse den Nachweis der

durchgeführten AU überreichen.

Periodische Fahrzeugüberwachung

Mit Einführung der neuen AU (Ersatz ASU) im Jahre 1993 wurden

erstmals Fahrzeuge mit Katalysator und Fahrzeuge mit Dieselantrieb

in die Abgasuntersuchung aufgenommen (Leitfaden 1). Es

dauerte dann fast zehn Jahre ehe 2002 Pkw-Fahrzeuge mit Benzinantrieb

und OBD-Systemen in die Überprüfung mit einbezogen

wurden (Leitfaden 2). Mit Einführung der OBD bei Dieselfahrzeugen

kam 2006 der Leitfaden 3 zum Einsatz (inkl. Motorräder). Ihm

folgte nur zwei Jahre später der Leitfaden 4, in dem das in der

41. Änderungsverordnung vorgesehene zweistufige Prüfverfahren

für Fahrzeuge mit Erstzulassung 01.01.2006 umgesetzt wurde.

Zweistufiges Prüfverfahren bedeutet, dass abhängig von Informationen

aus dem OBD-System (alle Readinesscodes gesetzt)

eine Endrohrprüfung durchzuführen ist oder nicht. Viele kleine

Änderungen wie europäische Fahrzeugdokumente, Anpassung

der Grenzwerte für die AU sowohl beim Benziner als auch beim

Diesel, Auslesen der FIN über das OBD-System und viele andere

technische Neuerungen fanden ihren Niederschlag mit dem Ziel,

die Abgasuntersuchung effizienter zu gestalten und dem technischen

Fortschritt anzupassen. Mit Vorliegen dieser Broschüre sprechen

wir von einem Geräteleitfaden 5, der wiederum sehr stark

von technischen Neuerungen der Fahrzeugtechnologie geprägt

ist. Die neue AU-Richtlinie wurde Anfang Oktober im Verkehrsblatt

18/2014 des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur

veröffentlicht und ist zum 01.06.2015 für alle Fahrzeuge,

zugelassen nach EURO 6/VI (Pkw und Nkw) anzuwenden.

Warum ist ein Leitfaden 5 notwendig?

Hauptantrieb für die Notwendigkeit der Änderung in der AU-

Gesetzgebung (AU-Richtlinie) ist zum einen die Verwendung von

WWH-OBD (world wide harmonised OBD) bei Fahrzeugen zugelassen

nach Verordnung 595/2009 EC (Euro VI NKW). Zum anderen

wurden viele kleine Anpassungen wie Elektrofahrzeuge mit Range

Extender, Umsetzung der Plakettenwerte in der Datenbank mit

Kennzeichnung, Behandlung von Fahrzeugen mit Standdrehzahlbegrenzung,

verkürzte Prüfprozedur für alle Fahrzeuge mit Dieselmotor,

falls der erste Gasstoß signifikant unter dem Grenzwert liegt,

im Leitfaden 5 umgesetzt.

Vorteile des Leitfadens 5

• Zeitersparnis: Dieselfahrzeuge mit WWH-OBD können mittels

verkürztem Verfahren (OBDAU) geprüft werden.

• Klarheit: Eindeutige Regelung für Fahrzeuge mit Standdrehzahlbegrenzung.

• weniger Abgase:

Alle Dieselfahrzeuge, die mittels Endrohrmessung geprüft werden

müssen, können in der Zukunft mit einem einzigen Gasstoß

geprüft werden, vorausgesetzt, der Trübungswert liegt mindestens

30 % unter dem „maximalen“ Sollwert (Plakettenwert, Herstellervorgabe

oder Standardwert). Den Plakettenwert, soweit

vorhanden, findet man entweder auf dem Typenschild oder auf

einem gesonderten Schild, je nach Fahrzeughersteller.

• weniger Lärm

• motorschonend

• neue Marktpotenziale: AU an Elektrofahrzeugen mit Range

Extender.

40 FREIE WERKSTATT

10 - 2015


Ein Skandal, ihn

nicht zu nutzen

Unbestechlich

bei der Abgasuntersuchung

nach

Leitfaden 5

medienformer.de

Sein Name: mega compaa HG4. Seine Mission: Abgasuntersuchungen

so einfach und rentabel wie möglich zu machen.

Dafür bringt HG4 bereits ab Werk alles mit, was der Mechaniker

braucht. Die bewährte Benzinmesstechnik ist ebenso mit an

Bord wie ein hochauflösendes Diesel-Opazimeter inklusive

Verschlauchung und Abgassonde. Die Bedienung ist gewohnt

intuitiv und wird durch zukunsweisende Prozessortechnik auf

Linux-Basis gesteuert. Alle ermittelten Daten können kabellos

übertragen und auf dem extra großen TFT-Display im HDready-Format

angezeigt werden. Per Knopfdruck wandern

alle relevanten Daten direkt in Car History. Dass mega compaa

HG4 alle Anforderungen erfüllt, die durch den Leitfaden 5 entstehen,

versteht sich von selbst. Mehr Infos auf unserer

Homepage und bei Ihrem Hella Gutmann-Vertriebspartner.

HELLA GUTMANN SOLUTIONS GMBH

Am Krebsbach 2, 79241 Ihringen

Tel.: 07668-99 00-886

E-Mail: info@hella-gutmann.com

www.hella-gutmann.com


Werkstattausrüstung

Fahrzeugdiagnose:

Der Schnellere möge gewinnen

Gerne würde unsere Redaktion alle Diagnosetester

mal ins Rennen schicken. Alle müssten die

gleichen Aufgaben erfüllen, alle Fahrzeugmodelle

wären beteiligt und am Ende hätten wir ein

Ergebnis, so dass allen Werkstätten die Entscheidung

für ein Diagnosegerät erleichtern würde.

Dann könnte man Aussagen treffen, wie „Tester

A hat seine Stärken bei Hersteller X“, „Tester B

eignet sich für Arbeiten bei Hersteller Y“ etc. Der

Aufwand wäre allerdings exorbitant und damit

aktuell ein Wunschtraum von uns und von Ihnen.

Um dennoch einen Vergleich anbieten zu können, gehen wir in

die Werkstätten, stellen ein neues Diagnosegerät zur Verfügung

und lassen den Kfz-Meister und sein Team ausprobieren, was gut

läuft und was hakt.

Bei Fahrzeugtechnik Michael Struckmann in Datteln ist bereits ein

Diagnosegerät aus dem Hause Autologic im Einsatz. Mit dem neuen

Tester ginge es noch fixer, so die erste Reaktion. „Der schnelle

Eingangstest hat mich absolut überzeugt. Seit ich Autologic für

die Diagnose einsetze, brauche ich deutlich weniger Zeit, um eine

Komplett-Diagnose zu fahren. Im Vergleich zu meinem anderen

Testgerät habe ich den Faktor 1:8. Die Daten, die ich sonst innerhalb

von acht Minuten und mehr erhalte, stehen mir innerhalb

einer Minute zur Verfügung.“

Olaf Jensen (Autologic) und Michael Struckmann (re.), beim Auslesen des Fahrzeugs mit

dem neuen Autologic-Tester: In 1,5 Minuten war der Fehlerspeicher des BMW ausgelesen.

Auch im Bereich der Updates spielt Autologic seine Vorteile aus.

Wieder können die Daten schneller als der Wettbewerber aufgespielt

werden. Die meisten Diagnosehersteller spielen das Update

über Nacht auf, das kann bis zu acht Stunden dauern und wird zum

Problem, wenn eine Unterbrechung durch einen Stromausfall o.ä.

erfolgt. Das Update bei Autologic vollzieht sich automatisch alle 15

Minuten. „Es gibt eine direkte Verbindung mit dem Zentralrechner

in England und innerhalb von zwei Minuten ist es verfügbar“, erklärt

Olaf Jensen, Vertriebsleiter (DACH) bei Autologic GmbH.

Die einfache Handhabung des Testers ist ein weiterer Vorteil für

Michael Struckmann. „Eine Einweisung ist praktisch unnötig, weil

man intuitiv geführt wird.“

Was die Datentiefe betrifft, so ist diese gleichwertig mit einem

OE-Testgerät, denn die Struktur ist an die Fahrzeugdaten der Hersteller

angelehnt. Aktuell sind die Daten von BMW (inkl. Mini),

Mercedes (ohne Smart), VW, Audi, Seat und Skoda verfügbar. „Das

sind 56 % der Fahrzeuge, die auf den deutschen Straßen fahren,

die mit Autologic diagnostiziert werden können“, so Olaf Jensen.

„Wenn Fragen zur Diagnose auftreten oder eine Information fehlt,

dann steht unsere Hotline parat, um die Infos zu liefern.“ Dass

diese Informationsweitergabe gut funktioniert, bestätigt Michael

Struckmann. „Dort hat man mir schon das ein oder andere

Mal geholfen. Ich habe per E-Mail meine Anfrage gestellt, einen

Screenshot bzw. Bilder gemacht und zeitnah - innerhalb von einer

halben Stunde - kam die Lösung des Problems.“

Der Schnelltest überzeugt Michael Struckmann.

Noch viel mehr Zeit spart Michael Struckmann ein, weil er sich die

Fahrten zum Vertragshändler spart. „Seit zwei Jahren bin ich nicht

mehr beim BMW-Vertragshändler gewesen. Ich schicke allerdings

meine Kunden, die ein Fahrzeug in der Garantiezeit haben, zum

Vertragshandel, weil sonst die Kulanz abgelehnt wird. Mir widerstrebt

es zwar, die Fahrzeuge meiner Kunden in die Vertragswerkstatt

zu schicken, die dann ein neues Update aus München, Stuttgart

etc. erhalten. Aber niemand weiß, was verändert wurde.“

Auch im Bereich Schlüsselprogrammierung bietet Autologic einen

Pass Through Adapter, der es ermöglicht, Flashprogrammierungen

oder auch Schlüsselprogrammierungen vorzunehmen.

Ab 2018 haben sich alle Hersteller verpflichtet, eine solche Möglichkeit

zu bieten, was aktuell nur auf freiwilliger Basis der Hersteller

geschieht. „Zu dem Pass Through Prozess ist jetzt schon durch

uns gewährleistet, dass unsere Hotline auch hier einen Support

liefert, was andere Diagnosehersteller zur Zeit an den Fahrzeughersteller

abwälzen“, so Olaf Jensen

42 FREIE WERKSTATT

10 - 2015


Huf Group

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Reifen

Winterreifen: Auf der Suche nach

der eierlegenden Wollmichsau

Bevor die Wintersaison beginnt,

werden die Winterreifen von Prüforganisationen/Autofahrerverbänden

auf

Herz und Nieren geprüft. Nach dem

Winterreifentestergebnissen von GTÜ/

ACE, die acht Reifen der Größe 225/50

R 17 im Schnee und bei Nässe getestet

haben, wurden nun auch die Ergebnisse

von ADAC/Stiftung Warentest

veröffentlicht: Nur fünf Modelle der 35

getesteten Winterreifen schnitten mit

der Note gut ab.

Winterreifen im Test: Nicht nur das Fahr- und Bremsverhalten auf nasser und trockener Fahrbahn, bei

winterlichen Straßenverhält nissen und Aquaplaning werden geprüft, auch Eigenschaften, wie Geräuschpegel,

Kraft stoffverbrauch, Höchstgeschwindigkeit sind Testkriterien. (Foto: ©adac/wolfganggrube)

Die Gründe für das schlechte Abschneiden liegen vor allem an

den hohen Anforderungen, die an einen Winterreifen gestellt

werden: So muss er einerseits bei Schnee und Nässe überzeugen,

darf keine Schwächen auf Eis zeigen und muss außerdem spritsparend

und verschleißarm sein. Ein Zielkonflikt, weil ein gutes

Abschneiden bei Nässe physikalisch im Widerspruch zu den anderen

Leistungsmerkmalen eines guten Winterreifens steht.

Testfahrzeug: VW Polo

Beim ADAC-Winterreifentest haben in der Dimension 165/70 R14

T der Goodyear UltraGrip 9, der Michelin Alpin 4 und der Dunlop

Winter Response 2 mit der Note „gut“ abgeschnitten, in der Dimension

205/55 R 16 H haben der Continental ContiWinterContact

TS 850 und der Yokohama W.drive V905 eine gute Leistung

gezeigt.

Testfahrzeug: VW Golf

Abbildung oben:

16 aktuelle Winterreifen für Kleinwagen im Test 2015 (© 09.2015 ADAC e.V.)

Abbildung rechts:

19 aktuelle Winterreifen für die Untere Mittelklasse im Test 2015 (© 09.2015 ADAC e.V.)

44 FREIE WERKSTATT

10 - 2015


Reifen

Gewichtung

Trockene Fahrbahn (15 %), nasse Fahrbahn (30 %), schneebedeckte

Fahrbahn (20 %), vereiste Fahrbahn (10 %), Geräusch (5 %), Schnelllauftest

(„bestanden“, „bedingt bestanden“, „nicht bestanden“),

Kraftstoffverbrauch (10 %), Verschleiß (10 %).

Wenige sind Alleskönner

28 von 35 geprüften Reifen erreichten gute Noten auf Schnee –

aber nur zwölf bekamen ein Gut für die Fahreigenschaften auf

nasser Fahrbahn. Vier Reifen fielen sogar ganz durch, weil sie

auf nasser Fahrbahn versagten: Sie zeigten eine unzureichende

Seitenführung, bremsten mangelhaft und die Fahrer fühlten sich

nicht sicher.

Gute Reifen können Leben retten

Der Qualitätsunterschied zwischen guten und schlechten Reifen

zeigt sich besonders eindrucksvoll beim Bremsen auf nasser Fahrbahn:

Zwischen dem am besten und dem am schlechtesten verzögernden

Reifen lagen im Test 13 Meter Bremsweg. D. h. wenn

das Auto auf guten Reifen nach einer Vollbremsung bei Tempo 80

schon steht, rauscht der billig bereifte Wagen dem

vorausfahrenden Auto mit etwa 40 km/h ins Heck.

FAZIT: Wenn auf nassem Asphalt der Bremsweg statt 36,2 Meter

(Michelin Alpin 5) plötzlich 44,5 Meter (Avon Ice Touring ST)

beträgt, dann ist das ein sehr wichtiges Sicherheitskriterium bei

der Wahl des Winterreifens. Ein mit befriedigend bewerteter

Reifen, der bei Schnee und Eis leicht schwächelt, kann jedoch

für Autofahrer in schneearmen Regionen der richtige sein, wenn

die Reifenkosten im Vordergrund stehen. Denn die Modelle aus

dem Mittelfeld sind häufig deutlich günstiger als die Pneus, die

in der Bewertung die Note „gut“ eingefahren haben.

Winterreifen für die

Mittelklasse im Test

Die Bestnote im GTÜ-Test hat Continental für den Conti Winter-

Contact TS 850 erhalten. Knapp gefolgt von Goodyear mit dem

brandneuen UltraGrip Performance Gen-1. „Diese beiden Premiumreifen

spielen ihre Stärken vor allem auf schneebedeckter und

auf nasser Fahrbahn voll aus. Auch die Sicherheitsprüfungen auf

trockener Piste absolvieren die beiden Kandidaten ohne Tadel.“

Das Ergebnis des Winterreifentests 2015 von

ADAC und Stiftung Warentest: Viele Reifenhersteller

nehmen leichte Schwächen bei Nässe in

Kauf, um die Leistungsfähigkeit ihrer Produkte

auf Schnee und Eis, trockener Fahrbahn sowie bei

Rollwiderstand und Verschleiß zu verbessern.

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Federal-Mogul’s Group Product Manager Ignition EMEA. Der

Katalog kann unter FMeCat (www.fme-cat.com) oder der BERU-

Internetseite (http://beru.federalmogul.com) bezogen werden.

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Aufgrund der gestiegenen Anforderungen an die gesamte Energieversorgung

ist die Batteriewartung, gerade bei Kurzstreckenfahrzeugen,

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beste Vorsorge gegen Batterieprobleme. Experten empfehlen

zweimal jährlich den Stromspeicher aufzuladen. Die Lebensdauer

einer Autobatterie kann damit um mehrere Jahre erhöht werden.

Die drei Ladegeräte der Serie Quicky sind für Batterien mit einer

Nennspannung von 6 V und 12 V ausgelegt und verfügen alle

über einen Verpolungs-, Kurzschluss- und Überhitzungsschutz.

Der Quicky 6A ist für alle Bleisäure- und AGM-Batterien geeignet.

Besonders in Ausstellungsräumen und für den Privatanwender

ist Quicky 6A zwecks Überwinterung von Fahrzeugen oder

gelegentlichem Nachladen von Batterien einsetzbar.

Die neue Batterieladegeräte-Serie Quicky bietet dem Nutzer drei unterschiedliche

Gerätetypen: Quicky 6A, Quicky 15 A und Quicky 90 A.

Der Quicky 15A ist für Blei-, Säure-, Kalzium-, Start-Stopp-, Gelund

AGM-Batterien geeignet. Durch seine höhere Ladeleistung

und den Desulfatierungsmodus findet er besonders beim professionellen

Einsatz in Werkstätten, bei Gebrauchtwagenhändlern

und Autohäusern seinen Platz. Das Ladegerät verfügt über einen

speziellen Modus, der die Leistungsfähigkeit von sulfatierten Batterien

wiederherstellen und diese wieder vollständig aufladen

kann, um so eventuellen Beschädigungen vorzubeugen.

Der Quicky 90A kann aufgrund seiner Spitzenstromabgabe

von maximal 150 A bei schwach geladener Batterie als Starthilfe

fungieren. Dank seiner speziellen Motorstart-Boost-Funktion eignet

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Schmierstoffe

Die neuen Trends: niedrig geschmiert

Entwickler und Hersteller von Motorenölen stehen

vor großen Herausforderung: Für die anspruchsvollen,

hoch aufgeladenen Motoren müssen

Schmiermittel mit dünner Viskosität und langer

Lebensdauer entwickelt werden. So ist für einen

einwandfreien Betrieb und möglichst geringe Verbräuche

das optimale Zusammenspiel von Motorenöl

und Aggregat entscheidend. Volker Clasen,

Technik-Experte von Castrol, prognostiziert nachhaltige

Veränderungen auf dem Markt: „Wir werden

in wenigen Jahren eine deutlich gestiegene Produktvielfalt

sehen.“ Die passgenaue Entwicklung

von Schmierstoffen sei der einzige Weg, der weitere

Innovationen in der Motorentechnik möglich

mache – ohne Einbußen bei der Betriebssicherheit

oder der Dauerhaltbarkeit der Aggregate.

Kleines Schmierstoff-ABC

Der Trend ist eindeutig: Waren in der Vergangenheit klassische

15W-40-Öle die meistverkauften Produkte, haben mittlerweile

Schmierstoffe mit niedrigeren Viskositäten diese Position übernommen.

So lag der Marktanteil von 5W-30-Ölen vor einer Dekade

noch bei rund einem Prozent - im vergangenen Jahr waren sie

die meistverkauften Schmierstoffe.

Parallel zu den Entwicklungen in der Motorentechnik seien

auch die Anforderungen an den Schmierstoff permanent gestiegen,

erläutert Volker Clasen die Veränderungen auf dem Markt.

„Neue Motoren brauchen speziell entwickelte Produkte mit der

entsprechenden Hersteller-Freigabe. Wer sich ausschließlich an

der Viskositätsklasse orientiert, liegt oft falsch“, verweist der Experte

darauf, dass auch in Werkstätten noch Nachholbedarf bestehe.

Clasen geht davon aus, dass nur die Anbieter überleben, die mit

dem Innovationstempo der Automobil-Hersteller Schritt halten:

„Im Mittelpunkt stehen die Kraftstoff-Effizienz und die Senkung

des Flottenverbrauchs. Das Motorenöl nimmt eine Schlüsselrolle

ein, denn Schmierstoffe können für eine Verbrauchssenkung von

bis zu 3,5 Prozent sorgen.“

Technische Anforderungen: Die Optimierung konventioneller

Motoren geht einher mit höheren Drücken und steigenden Temperaturen

im Brennraum. Schmierstoffe müssen Druck und Hitze

standhalten und auch unter Volllast für einen möglichst reibungsarmen

Betrieb aller beweglichen Bauteile sorgen. Das optimale

Zusammenspiel von Motorenöl und Aggregat hat sich somit zu

einem Eckpfeiler für einen einwandfreien Betrieb und möglichst

geringe Verbräuche entwickelt. Die Stabilität des Schmierstoffs

ist das entscheidende Kriterium. Das Öl muss den steigenden

Beanspruchungen im Motor gerecht werden, geringe Verdampfungsverluste

und eine hohe Alterungsstabilität zeigen. Auch der

steigende Anteil von Biokomponenten im Kraftstoff muss vom

Schmierstoff abgefedert werden.

Zusammensetzung der Öle: Um diesen Anforderungen gerecht

zu werden, hat sich die Zusammensetzung der Öle grundlegend

verändert. Zusätze (Additive) zu den Grundölen spielen eine immer

wichtigere Rolle, ihr Anteil an den Produkten hat sich nahezu

verdoppelt. Die Qualität ist jedoch wichtiger als die Menge.

Neu entwickelte Polymere eröffnen beispielsweise die Chance,

Schmierstoffe mit einer niedrigen Viskositätsklasse ohne Einbußen

bei der Betriebssicherheit zu entwickeln.

Die Zukunft: Da die Anforderungen der Hersteller an Schmierstoffe

immer spezifischer werden und nur noch erfüllt werden

können, wenn das Motorenöl exakt an die Motorencharakteristik

angepasst wird, geht Clasen von nachhaltigen Veränderungen

auf dem Markt aus. Standard-Produkte wie 15W-40-Öle und auch

Kombi-Produkte, die die Vorgaben mehrerer Hersteller erfüllen,

seien vom Aussterben bedroht. In wenigen Jahren werden für

moderne Motoren mineralölbasische und selbst teilsynthetische

Schmierstoffe praktisch keine Rolle mehr spielen, denn ihr Qualitätsniveau

reiche nicht mehr aus. Vollsyntheseöle mit neu entwickelten

Additivpaketen inklusive neuer Polymere werden den

Markt beherrschen.

48 FREIE WERKSTATT

10 - 2015


MOTORENÖLE

REVOLUTIONIERT

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GERINGERER

ÖLVERBRAUCH 3

REDUZIERTER

KRAFTSTOFFVERBRAUCH 4

VERBESSERTE

VERBESSERTER VERSCHLEISS 6 -

VISKOSITÄTSEIGENSCHAFTEN 5 UND KORROSIONSSCHUTZ 7

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1 Herausragende Kolbensauberkeit gemäß Ergebnis des DV4TD Motorentests vs ACEA C2/C3 mit SAE 0W-30.

2 Überragender Schutz vor Schlammbildung gemäß Ergebnis des Sequence VG

Schlammtests mit SAE 0W-40.

3 Reduzierte Verdampfungsneigung gemäß NOACK Verdampfungsverlust nach ASTM D5800 Testverfahren. 4 Reduzierte Reibung gemäß Ergebnis des ACEA-M-111

Verbrauchstests im Vergleich zum Referenzöl.

5 Verbesserte Viskositätseigenschaften im Vergleich mit SAE 5W-30. 6 Gemäß Ergebnis des Sequence IVA Verschleißtests vs API SN mit SAE 0W-30.

7

Gemäß Ergebnis des OM646LA Motorentests vs ACEA C2/C3 mit SAE 0W-30.


Schmierstoffe

Niedrigviskose Öle halten Motor

sauber und verhindern Verschleiß

Der steigenden Nachfrage an Schmierstoffen für anspruchsvolle,

hoch aufgeladene Motoren kommt Zeller+Gmelin GmbH & Co.

KG mit den Ölen Divinol Syntholight FE 5W20 und Divinol Syntholight

Eco 5W20 entgegen. Die neuen Motorölsorten weisen

laut Hersteller eine extrem dünne Viskosität (Ultra-Low-Viscosity)

mit zuverlässigem Schmierfilm auf, sind äußerst alterungsstabil

und beugen somit Kolbenfressern vor.

Die (Öl-)Zukunft: Neue

Technologien fordern Motorenöle

„Zurück in die Zukunft“ – diese Filmtrilogie brachte Schauspieler

Michael J. Fox Weltruhm ein. 1989 erschien Teil 2 der Filmreihe,

der größtenteils in der Zukunft, genauer gesagt im Jahr 2015,

spielt. Straßen im klassischen Sinn gibt es dort nicht mehr, denn

die Autos haben zwar Räder, aber sie fliegen. Welches Motorenöl

sie wohl verwendet haben?

Inzwischen ist das Jahr 2015 Wirklichkeit. Auch wenn wir von

fliegenden Autos noch weit entfernt sind, wagen wir damals wie

heute gerne einen Blick in die Zukunft. Autonomes Fahren war

das Thema auf der diesjährigen IAA in Frankfurt. Wie werden die

Autos der Zukunft aussehen? Wie wird der Motor der Zukunft geschmiert

werden? Im Feld der Motorentwicklung herrscht Bewegung:

E-Automobile, Hybridfahrzeug. „Der Verbrennungsmotor

ist nicht alternativlos, aber auch noch kein Auslaufmodell“, weiß

Harry Hartkorn, Leiter der Anwendungstechnik beim Motorölspezialist

LIQUI MOLY in Ulm. Die Entwicklungen laufen parallel bei

alternativen Antriebskonzepten und bei mit Benzin und Diesel

betriebenen Klassikern. „Wir verwenden hochwertige Grundöle

der API Gruppen III und IV und produzieren auf höchstem Qualitätslevel.“

Hatten Grundöle der Gruppe III im Jahr 2011 einen

Anteil von 57 % im Pkw-Bereich, wird dieser Prognosen zufolge

2018 bei über 70 % liegen.

Andreas Krapf, Produktmanager Automotive bei Zeller+Gmelin: „Wir sind dem Trend bei

Motorölen hin zu ultra-niedriger Viskosität nachgekommen und haben für Benzinmotoren

zwei neue Divinol-Sorten entwickelt.“

Das Eislinger Unternehmen hat gemäß den veränderten Anforderungen

an Motoröle für Pkw zwei neue Sorten aufgelegt (Benzin-Ottomotoren).

Insbesondere die Norm Ford WSS-M-2C-948-B

erfordert für die neuen Ford Eco-Boost-Motoren eine 5W20 Qualität.

„Häufig werden Halter von Kfz mit der Aussage konfrontiert,

dass eine Kontrolle des Öls in modernen Motoren nicht mehr

notwendig sei“, erklärt Andreas Krapf, Produktmanager Automobilschmierstoffe

bei Zeller+Gmelin. Wie sich in der Praxis jedoch

zeigt, gilt diese Aussage nicht uneingeschränkt für alle Fahrzeugtypen.

Gerade bei modernen Benzin- und Dieselmotoren wäre es

äußerst fahrlässig, eine regelmäßige Ölkontrolle zu unterlassen.

Normale Ölverbräuche bewegen sich im Bereich zwischen 0,5

bis 1 Prozent – zusätzlich können bei älteren Fahrzeugen Ölverbrauchssteigerungen,

bedingt durch Undichtigkeiten, auftreten.

„Wir wissen, dass diese modernen Motoren in einigen Modellen

zwischen 0,5 bis 1 Liter Nachfüllöl pro 1000 km schlucken“, so Andreas

Krapf. Dies sei oftmals durch fehlerhafte Bauart bedingt, so

lassen z. B. nicht passgenaue Kolben oder Abstreifringe Öl in den

Bremsraum, wo es mit verbrennt.

Der Experte weist auf das damit verbundene Risiko hin. „Ein

Motortotalschaden schwebt wie ein Damoklesschwert ständig

über dem Kopf des Kraftfahrzeugbesitzers.“ Verschärft werde dieses

Risiko durch den Trend zu neuen, niedrigviskosen (low viscosity)

Ölsorten, die zunehmend bei hoch aufgeladenen Motoren

zum Einsatz kommen. Dabei sind die Vorteile neuer niedrigviskoser

Öle bekannt: geringe Reibung, geringe Emissionsfreisetzung

und nicht zuletzt Kraftstoffersparnis, da z.B. beim Kaltstart der

Motoren, insbesondere im Winter, eine schnellere Durchölung

der Bauteile gewährleistet ist.

Mit dem Ölwegweiser ist der geeignete Schmierstoff mit wenigen

Klicks gefunden. Weitere Informationen unter: http://zellergmelin.lubricantadvisor.com

Im Labor von LIQUI MOLY tüfteln die Schmierstoffentwickler an Ölsorten, die die spezifischen

Anforderungen der Automobil-Hersteller erfüllen. (Foto: Liqui Moly)

Neue Materialien und andere Motorenanforderungen bedingen

anders bestückte Additivpakete, z. B. für permanent auf einer

Drehzahl laufende Hybridmotoren oder Aggregate mit drei Zylindern.

Auch die Zusammensetzung des Kraftstoffs hat Auswirkungen

auf den Motor: Pflanzenöl, Ethanol oder hydrierte Pflanzenöle.

„Die neuen Komponenten verbrennen nahezu rückstandsfrei,

ein großer Vorteil für das Motorenöl“, erläutert der Anwendungstechniker.

Zurück in die Zukunft heißt es zudem bei manchen Materialien:

Vom doch eher brüchigen, immer etwas ovalen Alu-Kolben

geht die Entwicklung wieder zum dehnbareren Stahlkolben.

Auch die Schmierstoffentwickler tüfteln: In den nächsten drei bis

fünf Jahren wird ein Wechsel bei den SAE-Klassen im Pkw-Bereich

stattfinden. Die aktuell noch sehr dominanten 10W-Öle werden

künftig von 5W-30-Schmierstoffen abgelöst. „Niedrigviskose Öle

sind die Zukunft“, betont Oliver Kuhn, stellvertretender Laborleiter

Öle. „Dünnere Öle erfordern weniger Energie, beispielsweise

für den Anlasser, und sie sind hohen Drehzahlen beim Startvorgang

besser gewachsen“, erläutert Hartkorn.

50 FREIE WERKSTATT

10 - 2015


Schmierstoffe

Jede technologische Neuerung hat ihre spezifischen Besonderheiten und spezielle Anforderungen

an den Schmierstoff:

• Downsizing bedeutet weniger Ölvolumen, höhere Umlaufgeschwindigkeiten und

hohe Druckbelastungen.

• Turboaufladung: Sie fördert die Bildung von Ablagerungen und führt zu deutlich

höheren Temperaturbelastungen.

• Direkteinspritzung bei Benzinmotoren: Der Kraftstoff wird verdünnt, es bilden sich

Partikel und der Verschleiß der Kolben steigt.

• Alternative Kraftstoffe: Oxidation, Korrosion durch Säurebildung und Nitration

werden verstärkt.

• Niedrigere Vikositäten: Die „Schmieraufgabe“ verlagert sich vom Grundöl zur Additivzusammenstellung.

Experte Kuhn erkennt weitere Trends: „Aufgrund der verstärkten Partikelbildung auch

bei direkteinspritzenden Benzinmotoren könnten Partikelfilter für solche Fahrzeuge in

Zukunft notwendig werden.“ Die Entwicklung gehe bereits zu Motorenölen, die nahezu

ausschließlich auf Basis von aschearmen Formulierungen beruhen – auch für Benzinfahrzeuge.

Für Autofahrer, den Handel und speziell für Werkstattbetriebe gelte deshalb: Bei

modernen Fahrzeugen zwingend auf die Vorgaben der OEM achten. Ansonsten drohen

Schäden an Motor und Abgassystem.

Allein auf dem deutschen Markt werden ca. 250 Ölsorten angeboten. Da kann man

schnell den Überblick verlieren. „Unser Ölwegweiser hilft, sich in dem Dschungel aus

Herstellerfreigaben und Industrienormen zurechtzufinden“, berichtet Hartkorn, dass

sich täglich rund 30.000-mal Autofahrer und Mechaniker informieren, welche Motorenöle,

Getriebeöle, Servo-Öle und Bremsflüssigkeiten für das jeweilige Fahrzeug geeignet

sind. „Das falsche Öl einzufüllen ist wie ein falsches Ersatzteil einzubauen.“

Immer leistungsfähigere Öle haben ihren Preis. Dieser relativiert sich zwar mit der höheren

Laufzeit, doch die Werkstatt muss den Preis dennoch gegenüber den Kunden vertreten

können: Diese müssen sensibilisiert werden, dass Motorenöle ohne offizielle OEM-

Freigaben zu einem immer höheren Risiko führen. Ersatzansprüche bei Motorenschäden

werden von den OEM abgelehnt, wenn nachweisbar ein Motorenöl ohne Freigaben eingesetzt

wurde – unabhängig von der Art des Schadens (z. B. Dieselkraftstoffverdünnung).

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TOTAL: Euro 6 und Downsizing

als Innovationstreiber bei Motoröl

Die Euro 6 Norm hat den Schadstoffausstoß weiter reduziert,

so dass die Fahrzeughersteller hier neue Wege suchen, um die

strengeren Grenzwerte einzuhalten. Eine Möglichkeit ist die

Verringerung des Fahrzeuggewichtes durch Einsatz neuer Werkstoffe,

z.B. Aluminium oder Legierungen in neuen Motoren. Diese

Materialien stellen auch höhere Ansprüche an Basisöle und

Additive in Punkto Verträglichkeit und Korrosionsschutz.

Außerdem gibt es den Trend zum Downsizing der Motoren.

Das heißt von 6 auf 4 Zylinder oder sogar von 4 auf 3 Zylinder

bei gleichzeitiger Erhöhung der Leistung. Dadurch steigt die

thermische Beanspruchung der Öle durch die thermische Belastung

sowie durch den Systemdruck, neue Einspritzsysteme

und Turbolader sehr stark an. Zusätzlich haben die Fahrzeughersteller innovative Abgasnachbehandlungssysteme

entwickelt, wie den NOx-Speicherkatalysator NSK oder

die selektive katalytische Reduktion SCR. Diese funktionieren mit besonderen Additivpaketen

optimal. Auch die Start-Stopp-Automatik und Fuel Economy-Anforderungen

haben Einfluss auf die Entwicklung neuer Öle.

Fuel Economy (FE) Motoröl

FE Schmierstoffe besitzen eine spezifische Zusammensetzung, die gegenüber der Verwendung

herkömmlicher Öle mit gleichen Leistungsparametern Kraftstoffeinsparungen

erlaubt. Das wird durch verminderte Reibung im Motor des Fahrzeuges erreicht.

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Schmierstoffe

TOTAL entwickelt neue 0W-20 oder 0W-30 Öle, die auf Basis synthetischer

Grundöle formuliert sind. Sie besitzen ein verändertes

Viskositäts-Temperatur-Verhalten, um den Fuel Economy Ansprüchen

gerecht zu werden. Die hohe Oxidationsstabilität garantiert

verlängerte Wechselintervalle, der ausgezeichnete Verschleißschutz

und das hohe Reinigungsvermögen eine gleichbleibend

hohe Performance. Speziell für Dieselfahrzeuge werden neuartige

Additivpakete (Low SAPS) eingesetzt, um die Emissionsgrenzwerte

einzuhalten und die Fahrzeugkomponenten zu schützen.

MOTUL: Es kommt eine neue

Generation von Ultraleichtlaufölen

Die FREIE WERKSTATT sprach mit Alexander Hornoff, Leiter

Technik Deutschland GmbH, über die zukünftigen Motorenöle.

In naher Zukunft wird

eine neue Generation von

Ultraleichtlaufmotorenölen

in Viskositätsklassen wie

0W8, 0W12, 0W16 und

nochmals deutlich reduzierten

HTHS-Viskositäten (< 2,6

mPa*s) mit dafür Sorge

tragen, dass z. B. große SUVs

„umweltfreundlicher“ und die

geforderten CO 2

-Grenzwerte

für die Euro-7-Norm erreicht

werden,“ so Alexander Hornoff.

FREIE WERKSTATT: Wie sieht Ihre Vision der Schmierstofftechnologie

von morgen aus?

Alexander Hornoff: Der Entwicklungs- und Optimierungsprozess

im modernen Fahrzeugbau schreitet kontinuierlich voran. Moderne

Motorenkonzepte werden weiter hinsichtlich Effizienz und Wartungsaufwand

optimiert. Damit einher geht auch die Entwicklung

neuer Motorenöle. Teilweise sind wir heute schon in der Zukunft

angekommen. In einigen Fahrzeugen ist ausschließlich die Verwendung

von Motorenölen in der Viskositätsklasse 0W20 vorgegeben.

Im April 2013 wurde von der SAE die Viskositätsklasse 0W16 und im

Januar 2015 weitere Viskositätsklassen 0W8 und 0W12 festgelegt.

Mit diesen Ultraleichtlaufmotorenölen kann der Kraftstoffverbrauch

nochmals deutlich reduziert werden. Und vielleicht in wiederum

zehn Jahren wird 0W20 eine ganz allgemein gebräuchliche Viskositätsklasse

sein, wie heute beispielsweise 5W40. Nur, dass es dann

nicht ein Motorenöl in der Viskosität 0W20 für alle Fahrzeughersteller

geben wird, sondern sehr wahrscheinlich für jeden Motorentyp

ein spezielles Motorenöl. Ein aktuelles Beispiel ist hier der Hersteller

Volvo, der für die neuen Drive-E-2.0L-4-Zylinder-Benzin- und Dieselmotoren

ein Motorenöl in der Viskosität 0W20 in Verbindung mit

der Freigabe VCC RBS0-2AE explizit vorschreibt. Selbstverständlich

haben wir diese Freigabe mit dem Produkt Motul Specific RBS0-2AE

0W20 in unserem Produktsortiment berücksichtigt und verfügbar.

FREIE WERKSTATT: Was bedeutet dies für die traditionellen Verbrennungsmotoren?

Alexander Hornoff: Heute und in naher Zukunft wird der Verbrennungsmotor

in modernen Antriebskonzepten die bestimmende

Komponente sein und somit werden auch weiterhin Motorenöle

benötigt. Moderne Verbrennungsmotoren sind gerade in den vergangenen

fünf Jahren deutlich effizienter geworden. Ausgeklügelte

Downsizing- bzw. Rightsizing-Konzepte und Rekuperationssysteme

der Hersteller halten die Energieverluste gering und ermöglichen

deutlich bessere Verbrauchswerte. Alternative Kraftstoffe wie Bioethanol,

Autogas oder Erdgas kommen neben Hybrid-Antrieben

verstärkt zum Einsatz. Motorenöl muss heute bei reduzierter Ölkapazität,

flexiblen Wartungskonzepten und extremen Betriebsbedingungen

deutlich mehr leisten als vor fünfzehn Jahren. Insofern

werden heute überwiegend synthetische Motorenöle eingesetzt.

Lediglich mineralisches Motorenöl in der Viskosität 15W40 ist ein

klassisches Auslaufmodell.

Motorenöl der Zukunft

aus dem Hause Shell

Der Motor der Zukunft ist klein, gleichzeitig leistungsstark und hat

einen geringen Kraftstoffverbrauch. Diese komplexen Motoren

machen qualitativ hochwertige Motorenöle unabdingbar. Die Motorenöle

mit der Shell PurePlus Technology erfüllen diese Ansprüche

genau, denn sie sorgen für mehr Sauberkeit im Motor, bieten

optimalen Schutz vor Ablagerungen und Verschleiß und können

zur Kraftstoffeinsparung und Leistungsverbesserung beitragen.

Florian Glattes, Cluster Marketing Manager North Europe der

Shell Deutschland Oil GmbH, ist überzeugt davon, dass Schmierstoffe

auch weiterhin eine wichtige Rolle im Aftersales-Geschäft

spielen werden: „Aktuelle Prognosen geben sogar Grund zur Annahme,

dass sich der Absatz an Schmierstoffen in Kfz-Betrieben

bis 2020 auf einem gleichbleibenden Niveau bewegen wird.“

Shell entwickelt daher in Zusammenarbeit mit weltweit führenden

Automobilherstellern stetig neue Motorenöle, die den

Bedürfnissen der OEMs entgegenkommen. Aufgrund der aktuellen

Gesetzgebung fokussieren sich die Hersteller vor allem auf

die Reduzierung von CO 2

-Emissionen sowie die Steigerung der

Fahrzeugeffizienz. Mit seiner PurePlus Technology hat Shell eine

Innovation auf den Markt gebracht, die diesen Anforderungen

gerecht wird: Denn entscheidend für eine verbesserte Effizienz

ist auch die Viskosität des Motorenöls. Mit Grundölen auf Erdgasbasis

können Viskositäts-Klassifikationen von 0W-20, 0W-16 oder

darüber hinaus erzielt werden.

Über die Shell PurePlus Technology

Die Shell PurePlus Technology ist ein innovativer Prozess, bei

dem Erdgas in kristallklares Grundöl, die Hauptkomponente von

Motorenölen, umgewandelt wird. Dieses ist nahezu frei von den

im Erdöl vorhandenen Verunreinigungen, so dass ein zu 99,5%

reines Grundöl mit verbesserter Reinigungs- und Schutzwirkung

erzeugt wird.

Durch das innovative GTL-Verfahren

wird neben einer verbesserten Reinigungsfunktion

auch der Motor vor

schädlichen Ablagerungen geschützt.

So wird das Zusammenkleben

von Schmutzpartikeln

und die Bildung von Schlamm

verhindert, was positive Auswirkungen

auf die Motorleistung hat. Außerdem

bietet es Schutz vor Oxidation und

reduziert die Volatilität, was im Vergleich zu handelsüblichen

Ölen zu einer Verminderung des Dampfverlustes

um 50 % führen kann.

52 FREIE WERKSTATT

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Ölfilms verhindert und die Reibung zwischen den Metalloberflächen deutlich reduziert.

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zu können. Leider gilt dieser Satz für wurde", gebundenen erläutert Servicebetriebes, Marcus Berger wird vom seinen On-

viele mittelständische Markenbetriebe line-Magazin persönlichen VAU-MAX.de, Weg zur „unternehmerischen

das als Urheber

längst nicht mehr. Eine sinkende Wertschöpfung

des Freiheit“ Hella Show beschreiben. & Shine Im Awards Rahmen diesen einer auch

pro Fahrzeug und steigende wieder Podiumsdiskussion durchführen haben wird. "Wie auch im die letzten Teil-

Jahr nehmer werden Gelegenheit, die Besucher mit den vor Referenten Ort und bei

uns und auf Unternehmern VAU-MAX.de zu online diskutieren, abstimmen die den können."

Schritt

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in die

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gewagt

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haben.

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Darüber

Für den HELLA Show & Shine Award kann man sich per E- Stimme abgegeben.

hinaus sind 17 namhafte Unternehmen

vor Ort, die mit ihren Angebo-

Mail anmelden. Gesucht werden die besten und schönsten

Tuning-Fahrzeuge. Neben Lackierungen, Felgen, Leistung

ten einen Einblick in die Leistungsfähigkeit

und aufgewerteten Interieuren achtet die Jury auch auf "Zeig dein Auto im besten Licht!" – so der

kreative Lichtkonzepte und die Einhaltung der des freien Marktes bieten.

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chneller kann es eigentlich gar nicht übertragenen Sinne zu verstehen. Der

Veranstaltung sind über die Homepage

aufwärts gehen. 2008 gestartet, erobert HELLA Show & Shine Award beweist, dass

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Olymp der Tuning Szene. In Essen wird der

sondern dabei auch sicher sind. Das

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Anforderungen der Hersteller sind dabei

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