Selber Wiesenfest 2016

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Das Sondermagazin zum Selber Wiesenfest 2016 - herausgegeben von www.selb-live.de

präsentiert:

Geschichten, Hintergründe, Programm

und vieles mehr rund um das schönste

Kinder- und Heimatfest der Region

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Es ist wieder

Wiesenfestzeit...

„Danke für dieses Wiesenfestheft. Da steckt ganz viel

Leidenschaft drin. Hoffentlich gibt es das auch im nächsten

Jahr wieder!“ – Eine von mehreren eingegangenen

eMails, die natürlich anspornen. Und somit ist die Frage

mit diesem Vorwort ohnehin gleich beantwortet: Ja, auch

in diesem Jahr gibt es dieses Sondermagazin wieder.

Diesmal satte 100 Seiten stark! Erhältlich natürlich wieder

dank der Werbepartner als kostenloses gedrucktes Heft,

und - eben selb-live.de-typisch – auch als Onlineversion.

Diese verzeichnete im vergangenen Jahr wiederum über

65.000 Zugriffe. Eine mehr als bemerkenswerte Zahl!

Klar also, dass diese Sonderveröffentlichung erneut herausgegeben

wird. Besondere Ereignisse gebühren

schließlich einer besonderen Beachtung. Das Selber Heimat-

und Wiesenfest ist zweifelsohne die Veranstaltung

schlechthin, die die Stadt Selb bewegt.

Viele Themen, Informationen und Hintergrundgeschichten

rund um das Fest, die Musik, den Festzug und vieles

vieles mehr stecken wieder in diesem Schmöker. Interessantes,

das wohl jedem Selber ein Lächeln ins Gesicht

zaubern wird. Der Gute-Laune-Faktor ist bekanntlich rund

um das unvergleichliche Wiesenfest mit seinem einzigartigen

Flair am größten…

Und so wünschen wir an dieser Stelle allen Lesern ein

tolles Selber Heimat- und Wiesenfest 2016

Michael Sporer - selb-live.de


Impressum: V.i.S.d.P.

Presse-/Werbebüro Michael Sporer

Friedrich-Ebert-Str 64, 95100 Selb

info@selb-live.de, 0173/9140384

Druck: wir-machen-druck.de

Fotos/Texte/Mitarbeit: Michael Sporer, Katrin Sporer, Florian Ferner,

Pressemitteilungen, Infos Stadt Selb

Tipp- und Rechtschreibfehler, die sich in Wiesenfestlaune eingeschlichen haben, dürfen

gefunden, aber auch gerne behalten werden. Nachdruck strengstens untersagt!


Grußwort

des Oberbürgermeisters

L iebe Selberinnen und Selber, liebe Gäste aus nah und fern,

traditionell am zweiten Wochenende im Juli, in diesem Jahr also vom 9.

bis 11.07.2016, heißt es wieder „Der Goldberg ruft". Unser Selber Wiesenfest,

das sich über die Zeit zum weit über die Stadtgrenzen hinaus beliebten

Heimat- und Kinderfest entwickelt hat, lockt wieder zahlreiche Besucher

auf unsere wunderschöne Goldberganlage.

Dort erwarten Sie kulinarische Köstlichkeiten aus der einheimischen und

nationalen Küche, schmackhaftes fränkisches Bier, tolle Musik und ein gut

bestückter Vergnügungspark. Vor allem die Kinder kommen hierbei auf

ihre Kosten und fiebern dem Wiesenfest besonders entgegen. Sie wollen

uns nach den farbenprächtigen Umzügen ihre Künste beim Tanz, Reigen,

Hahnenschlagen, Armbrustschießen oder Kegeln zeigen. Hoffentlich spielt

das Wetter mit und wir können all das bei strahlendem Sonnenschein

richtig genießen.

Mein besonderer Dank gilt all denjenigen, die mit ihrer Arbeit und ihrem

Engagement zum Gelingen des Wiesenfestes beitragen. Für die umfangreichen

organisatorischen Vorbereitungen

sind viele fleißige Hände

notwendig, die das Fest zum

gesellschaftlichen Höhepunkt im

Veranstaltungskalender der Stadt

Selb werden lassen.

Ich wünsche Ihnen - auch im

Namen des Selber Stadtrates -

viel Vergnügen auf dem Goldberg

und unbeschwerte Festtage.

Herzlichst

Uli Pötzsch

Oberbürgermeister


Geschichte des

Selber Wiesenfestes

V it, vat hoch, schäi wars doch, vit,

vat nieder, nächst gouar komma wieder…“

- Kaum haben Kinder und Erwachsene

ihren Schlachtruf am Montagabend

gerufen und die letzten

Stunden auf dem Goldberg ausklingen

lassen, so beginnt schon alsbald vielmehr

wieder die Zeit vor dem nächsten

Wiesenfest und damit schon wieder

die Vorfreude. Von wegen vier

Jahreszeiten, Selb besitzt eine einfache,

ganz eigene Zeitrechnung: Eben

die Zeit „vor“ und die Zeit „nach“ dem

Wiesenfest. Das Selber Wiesenfest ist

für Jung und Alt aus nah und fern etwas

ganz Besonderes. Der Ursprung

dieses Mythos liegt bereits über 200

Jahre zurück, genauer gesagt im Jahr

1807. Ein Lehr-Obstgarten, den Diakon

Hagen anlegte, wurde damals

feierlich mit einem Kinder- und Heimatfest

eingeweiht. Die Feier wurde

mit Musik und unter Beteiligung weltlicher

und kirchlicher Honoratioren

vollzogen. Über tausend Personen,

darunter rund 200 Schulkinder, waren

ebenso dabei, wie bereits ein kleiner

Festzug von der Kirche zum Obstgarten

durchgeführt wurde.

Mit Beteiligung der Schüler wurde diese

Belobigungsfeier in den Folgejahren

wiederholt, aus der nach und

nach das heutige Fest hervorging.

Zunächst mehr als Kinderfest gedacht,

fanden die Feste dann auch für

Erwachsene statt. Unter dem Namen

Wiesenfest“ wurde erstmals 1830

gefeiert. Fester Bestandteil war ein

Gottesdienst in der Kirche.

Im Anschluss folgte ein Festzug der

Kinder vom Schulhaus in der Pfaffenleithe

zum Lehrgarten (Festplatz).

Schon hier wurden die Honoratioren


eim Rathaus abgeholt. Beim auf den

Sonntagnachmittag beschränkten Fest

gab es Ansprachen als auch Spiele für

Kinder. Mit dem Besuch zahlreicher

Gäste und der Beteiligung der Gesangvereine

und einer Kapelle wurde

es zunehmend zum Volksfest.

Aufgrund des Stadtbrands 1856 fiel

das Fest dann einige Jahre aus. In

unregelmäßigen Abständen wurde das

Fest ein- bzw. zweijährig an verschiedenen

Orten wieder gefeiert. Das

Wiesenfest in etwa seiner heutigen

Form gibt es auf dem Goldberg seit

1949. Den Freitagabend als zusätzlichen

Volksfestabend gibt es seit

1965, folglich seit nun schon über 50

Jahren.

An den Ursprung des Wiesenfestes,

also dem Lehr-Obstgarten, werden

der Tradition folgend zur Erinnerung

jährlich Bäumchen gepflanzt. Mittlerweile

ist da beispielsweise schon eine

schöne Streuobstwiese an der Lorenz-

Hutschenreuther-Straße entstanden.

Zuletzt waren

Kinder

des Kindergarten

„Zum

Guten Hirten“

eifrig

bei der Sache,

als sie

die gestifteten

und im

Festzug von

Schülern

mitgeführten

Bäume in

Erkersreuth einpflanzen durften. In

diesem Jahr sind am Dienstag nach

dem Wiesenfest (12. Juli 2016 - 9:30

Uhr) die Kinder des Kindergarten St.

Michael an der Reihe. Die Baumpflanzaktion

findet unter Mitwirkung

der Stadt Selb und der katholischen

Kirche am Bismarckplatz in der Schützenstraße

statt. Gepflanzt werden

diesmal zwei Apfelbäume sowie je ein

Kirsch- und ein Pflaumenbaum.


Wiesenfest Zeittafel

1806: Belobigung des Schulreformers

Magister Johann Friedrich Hagen

durch König Friedrich Wilhelm III.

v. Preußen

10.5.1807: Eintägiges Fest zur Einweihung

von Hagens Schul-Obstgarten,

das erste Wiesenfest.

In den Folgejahren eine eintägige

Veranstaltung, als Schulveranstaltung,

jedes zweite Jahr auch für Erwachsene.

1830: Erstmals als Wiesenfest bezeichnet,

nicht mehr an den Schulgarten

gebunden.

1856-64: Nach dem Selber Stadtbrand

am 18.3.1856 entfällt das Fest

bis 1862. Spätere Wiederbelebungsversuche

scheitern am Widerstand

des Pfarrers.

1865: Eintägiges Fest im Garten des

Webermeisters Zapf, künftig in zweijährigem

Turnus.

1886: Zweitägig. Schüler werden erstmals

zu einem Festzug einheitlich gekleidet.

1887: Erstmals sind Schausteller zugelassen.

In den Folgejahren ebenso

zum ersten Mal ein Karussell auf dem

aktuellen Festgelände Goldberg.

1909: Wiesenfest wird elektrisch, Kegeln

für die Schüler wird 1912 eingeführt

Weitere Infos: Ausführliche Zeittafel

der Selber Wiesenfestgeschichte im

Internet auf selb.de. Die ausführliche

Wiesenfestgeschichte mit vielen Details

bietet das Buch „Das schönste

Fest der Selber“ (Foto: Titelbild), erschienen

2007 im Verlag Gisela Arzberg.

Erhältlich u.a. an der

Wiesenfestpost“ auf dem Goldberg.


Nach entfallenen Wiesenfesten aufgrund

des 1. Weltkriegs erstmals wieder

1921, auch mit Betrieb am Samstagabend.

Wirtschaftskrise, Inflation

schränken die Feste dann zunächst

ein.

1924: Erstes Bierzelt

und vergrößerter

Vergnügungspark.

Auch der 2. Weltkrieg

und seine

Folgen lässt keine

Wiesenfeste zu.

Erst ab 1949 wird

wieder gefeiert.

Das jährlich am

zweiten Sonntag

im Juli inklusive

Samstagabend

und Montag.

1965 werden am

Freitagabend die

s o g e n a n n t e n

„Hutschenreuther

-Abende“ eingeführt.

Diese haben

bis 1984 bestand.

Der Freitagabend

bleibt

als „inoffizieller“

W i e s e n f e s t t a g

bestehen. Das

Fest findet seit

1976 in der heutigen Form statt.

2007: Selb feiert 200 Jahre Selber

Wiesenfest

Quelle Infos: selb.de


W ir mussten uns

mit der Dorle ein paar

Glückstränen verkneifen“,

war es für Natascha

Dietel ein sehr

emotionaler Moment,

als sie vor zwei Jahren

als Fahnenjungfer

zusammen mit den

Bürgermeistern auf

dem Balkon des Wiesenfesthauses

zum

Abschluss der Festtage

stehen durfte.

„Man kann sich das nur schwer vorstellen,

wenn man unten steht“, freut

Emotionen und

Glücksmomente

sie sich, dass sie diese sonst nur einmal

erteilte Ehre noch einmal spüren

darf. So ergeht es auch Antonella Reimann,

die

zusammen

mit Fahnenträger

Raphael

Schmidt wie

schon 2015

auch in diesem

Jahr

diesen Gän-

sehaut-

Moment

gerne erneut

erleben

möchte.

Ungewöhnlich nämlich ist, dass

sich heuer keine Schülerinnen und

Schüler gefunden haben, die

den Part der vor den Ehrengästen

in weißen Kleidern marschierenden

Fahnenjungfern als

auch den des festlich gekleideten

Trägers der Selber Stadtfahne

übernehmen wollten. Über die

Gründe kann spekuliert werden. Wohl

könnten finanzielle Aspekte ausschlaggebend

sein, müssen die Kleider

doch selbst bezahlt werden. Umso

mehr freuen sich nun die

„Wiederholungstäter“. Klar war die

erneute Anfrage etwas überraschend,

lange zu überlegen brauchten die drei

allerdings nicht. Schon allein das Mitmarschieren

durch das Spalier unzähliger

Zuschauer macht viel Spaß.

„Aber dann noch einmal vom Balkon

aus auf gefühlt ganz Selb und dabei

auf die vielen Kinder mit ihren bunten

Luftballons zu blicken, darauf sind wir

jetzt schon ganz gespannt“, macht

sich große Vorfreude breit.


D ie Kinder stehen beim Selber

Wiesenfest im Mittelpunkt. Im Festzug

und bei den Spielen wie Hahnenschlagen,

Kegeln, Armbrustschießen und

den Reigentänzen. Doch nicht nur am

Wiesenfestsonntag und -montag sind

sie involviert. Mit großem Eifer sind

die Schülerinnen und Schüler in Sachen

Vorbereitung dabei. Traditionell

zeichnen sich die Kinder auch für das

Motiv des alljährlichen Plakates verantwortlich.

Alle paar Jahre ruft die

Stadt Selb zu einem speziellen Malwettbewerb

auf. Zuletzt im Jahr 2011.

Da lassen sich die Kinder nicht zweimal

bitten. Aus zahlreichen eingesandten

Vorschlägen wählt eine Jury

aus. In zwei Altersklassen werden die

besten Bilder prämiert. Eine tolle Sache

ist es natürlich dann, wird das

eigene gemalte Kunstwerk tatsächlich

zum offiziellen Plakat. „Im ersten Moment

war ich ein wenig geschockt, da

ich daran gar nicht mehr gedacht hat-

te“, war die erste Reaktion von Jasmin

Wolf. Ihre Eltern haben vor wenigen

Wochen die erstmalige Veröffentlichung

des von ihr gemalten Motivs

auf selb-live.de entdeckt. Na klar ist

die heute 17-Jährige aber freudig

überrascht. Erinnerungen hat sie umgehend

parat. „Ich weiß noch, dass

Das eigene Kunstwerk als Plakat

ich mir damals sehr viel Mühe gegeben

habe“, blickt sie zurück. Als

12jährige Schülerin hatte sie sich da

mit Filzstiften ans Werk gemacht.

Am liebsten würde sie gar wieder

solch ein Wiesenfestplakat malen,

„da ich jetzt im Zeichnen natürlich

noch viel besser bin“, schmunzelt

sie. Als Motiv wählte sie einst das

Armbrustschießen. Das kommt eher

selten vor. „In meiner Klasse haben

auch alle den Umzug oder das Reigentanzen

gemalt“, wollte Jasmin

aber unbedingt etwas anderes machen.

Da sie selbst schon mit der

Armbrust das Ziel ins Visier nehmen

durfte, so wählte sie dieses traditionelle

Schülerspiel.

Das eigene Plakat hängt nun natürlich

auch in der heimischen Wohnung. Da

kommt umso mehr Vorfreude auf das

diesjährige Wiesenfest auf. Die junge

Plakatkünstlerin, die demnächst eine

Ausbildung zur Bekleidungstechnischen

Assistentin beginnt, verbringt

dabei auf dem Goldberg gerne viel

Zeit mit ihren Freunden und ihrer Familie.


E in klein wenig erschöpft aber zugleich

stolz stehen die Mädchen der

Grundschulklassen kurz nach dem

Festzug schon wieder auf dem Rasen

des Goldberges parat. Die einen etwas

aufgeregt, die anderen voller Vorfreude

auf das, was sie Wochen lang

zuvor fleißig geübt hatten. Nur von

kurzer Dauer ist die Verschnaufpause.

Dorothea Schmid hat auf dem Ehrenpodium

schon ein Mikrofon in der

Hand. Sie begrüßt die zahlreichen Zuschauer,

darunter mit Sicherheit ganz

Reigentanz: Jedes Selber

Mädchen ist einfach nur stolz

viele Eltern, Tanten, Onkels und Großeltern

der jungen Hauptakteure.

Händchenhaltend in Zweierreihe haben

sich die Schülerinnen derweil

schon aufgestellt, wartend auf das

entscheidende Startsignal: dem „Hoch

Heidecksburg Marsch“. Kaum erklingen

die ersten Klänge, geht es auch

schon los. Strahlend, winkend – so

marschieren die Kinder auf die Reigenfläche

ein und stellen sich wie eh

und je in mehreren Kreisen auf. Mit

viel Eifer begeistern diese zu flotter


kindgerechter

Musik mit Tänzen,

Drehungen

und Sprüngen.

Der Applaus des

Publikums ist den

Mädchen gewiss.

Und nach dem

Ausmarsch ein

Eis oder ein

Fahrchip der verdiente

Lohn für

den anstrengenden Auftritt.

Der gelungenen Aufführung steht natürlich

viel Vorarbeit zugrunde. Seit

dem Schuljahr 2012/2013 zeichnet

sich hierfür Daniela Setzer verantwortlich.

Die Lehrerin an der Bogner-

Grundschule wählt die Musik für die

neuen Tänze, überlegt sich dazu passende

Choreographien und studiert

diese dann mit den Lehrerkolleginnen

und den Schulmädchen ein. Mit dem

Üben geht es in der Regel im April,

spätestens im Mai los. „Das sind meistens

zwei Schulstunden in der Woche“,

erklärt Setzer. Schon da ist bei

den Schülerinnen viel Freude anzumerken.

Zunächst proben die jeweiligen

Schulen und Klassen noch für

sich selbst. In den Tagen vor dem

Wiesenfest steht dann die große Generalprobe

auf dem Goldberg an.

Während die Schülerinnen schon hier

oft in Richtung aufgebauter Fahrschäfte

blicken, so sehen Daniela Setzer

und ihre Kolleginnen erstmals das

Gesamtbild der Tänze.

Als gebürtige Selberin, die als Kind

somit selbst immer mit großer Begeisterung

bei den Reigentänzen dabei

war, macht die Lehrerin diese ihr zu-


getragene Aufgabe selbstverständlich

sehr gerne. „Auch

wenn es einiges an Zeit und

Nerven kostet“, freut sie sich

aber dann hinterher umso

mehr, wenn die Mädchen auf

dem Platz diese Tänze vorführen

und es für die Zuschauer

gut aussieht. Da stimmt es

natürlich zufrieden, dass es

hinterher auch Lob seitens der

Eltern als Lohn für die Mühe

gibt. Für sie und ihre Kolleginnen,

aber vor allem für die

Kinder. „Ich glaube, jedes Selber

Mädchen ist einfach nur

unfassbar stolz, die wochenlang

geübten Tänze den vielen

Zuschauern und vor allem

den Eltern präsentieren zu

dürfen. Ich kann mich noch

daran erinnern, dass es einmal

wie aus Eimern geschüttet

hat, aber wir wollten trotzdem

tanzen“, erklärt Setzer.

Die Musikauswahl sei eigentlich das

Schwierigste bei ihrer Aufgabe. „Ich

habe natürlich einige CDs mit Kinderliedern.

Rolf Zuckowski oder die Lollipops

sind immer wieder beliebt. Eigentlich

habe ich aber das ganze Jahr

beim Musikhören die Reigen im Hinterkopf

und schreibe mir öfter mal

Titel auf, die ich für geeignet halte!“

Das neue Lied für die 3. und 4. Klassen

sei ihr so schon im vergangenen

Herbst aufgefallen. Ein Lied habe sie

auch mal von der Kinderanimation im

Urlaub mitgebracht. So hofft sie auch

in diesem Jahr auf eine gute Mischung.

Die 1. und 2. Klassen haben

diesmal als neuen Tanz „So wie die

Wikinger". Sonst gibt es jedes Jahr

einen neuen Tanz und zwei alte Tänze,

jeder Tanz wird also dreimal getanzt

und dann durch einen neuen

ersetzt. Ein- und Ausmarsch bleiben

als Tradition immer gleich. Eine kleine

„Revolution“ wagt die Lehrerin dennoch.

„Bei den 3. und 4. Klassen habe

ich mich getraut, die übliche Tanzaufstellung

im Kreis für den neuen Tanz

aufzulösen und einen Line Dance

(Titel ist „5678") einstudiert. Ich hoffe,

das gefällt den Zuschauern genauso

gut wie den Mädchen und Lehrern,

von denen ich sehr viel positive Rückmeldung

bekommen habe!“


M it viel Engagement und Begeisterung

haben sich im vergangenen Jahr

die Schüler beim „Spiel ohne Grenzen“

beteiligt. Eierlaufen, Sackhüpfen

und Co. standen im Mittelpunkt der

Kinderspiele, die schon vor langer Zeit

die Schulkinder beim Wiesenfest ausgetragen

hatten. Eine Tradition, an

Der Spaß steht im

Vordergrund

die man 2015 erstmals wieder angeknüpft

hat. Mit Erfolg, wie der Initiator

Robert Licht, seines Zeichens Lehrer

am Walter-Gropius-Gymnasium,

feststellen durfte. „Die Zuschauerresonanz

war während der Spiele sehr

groß“, freuten dann auch durch die

Bank positive Kommentare seitens der

Zuschauer, Eltern und vor allem auch

die der Kinder. Denn ein Ziel wurde

klar erreicht: „Der Spaß soll hier im

Vordergrund stehen!“ Und natürlich

ist die Teilnahme an diesen Wettspielen

als Mannschaftserlebnis auch von

enormer Bedeutung für die Kameradschaft

unter den Schülern. Dass im

Vorjahr am Ende das Gymnasium gegenüber

der Realschule, der Mittelschule

und der Siebensternschule die

Nase vorn hatte, war da

zweitrangig. „Pokale in verschiedenen

Größen erhalten

ohnehin alle Teams“, blickt

der Organisator auf die Neuauflage

der spannenden

Wettkämpfe.

Diese beginnen heuer am Sonntag

und am Montag jeweils kurz vor 15

Uhr auf dem Reigen- und Sportplatz.

Teilnehmen werden von jeder Schule

jeweils 15 Schüler/innen der 6. Klassen.

In Pendelstaffeln werden vier

Disziplinen durchgeführt. Eierlauf,

Sackhüpfen, Hüpfball und Blindenfußball

stehen auf dem Programm. Das

jeweils schnellste Team erhält fünf

Punkte. Drei gibt es für den zweiten

Platz, zwei für den dritten

Platz und noch einen

für die Mannschaft, die

auf dem vierten Rang

landet. Spannung ist somit

nach einem ersten

Zwischenstand am Sonntag

auch noch am zweiten

Tag vorhanden. Die

Möglichkeit zur

„Revanche“ ist geboten,

ehe der diesjährige

Wiesenfestsieger“ feststeht.t.


O hne Musik ist alles nichts!“ – Ein

Ausspruch, der von keinem geringeren

als von Wolfgang Amadeus Mozart

stammt. Ein Satz, der auf wohl die

meisten Festveranstaltungen zutrifft.

Und natürlich auch auf das Selber

Wiesenfest. Klar genießt man im

größten Festzelt weit und breit oder

im großen Biergarten

mit seinen

vielen schattenspendenden

oder

zur Not auch regenabweisenden Sitzgelegenheiten

im Freien in gemütlicher

Runde so manch Maß Bier und

verspeist eine Vielzahl an angebotenen

Kulinarischem. Zur guten Stimmung

gehört aber freilich auch die

Musik dazu. Ob als Unterhaltung im

Hintergrund oder eben auch, um dabei

ausgelassen mitzusingen, zu

schunkeln, mitzuklatschen und zu tanzen.

Für die Party und Stimmung im Festzelt

als auch auf dem Außenpodium

werden an den vier Festtagen

wiederum verschiedene Musiker ihr

Bestes geben. Die Festwirtsfamilie

Spannruft hat bei der Auswahl erneut

viel Wert auf möglichst einheimische

Bands und Kapellen gelegt. Verpflichtet

wurden dabei alte Bekannte, die

schon in den vergangenen Jahren auf

den Bühnen standen.

Wenn die Musi spielt...

Die „Egertaler Blaskapelle“ wird am

Heimatabend bis spät in die Nacht

hinein im Festzelt wieder für große

Stimmung sorgen. Der Schönwalder

Band „Geile Zeit“ gehört wiederum

das Finale am Montagabend – zum

mittlerweile siebten Mal in Folge.

Doch auch die weiteren Gruppen wie

„Farmers Five“ freuen sich auf viele

Zuhörer.

Musikalisch los geht das Wiesenfest in

bekannter Weise am Freitag. Hier will

ab 19 Uhr die oberfränkische Musikformation

„Dirty

Heckel Band“ auf

der Außenbühne

unterhalten. Zeitgleich

geben im

Bierzelt die

„Partyteufel“ den

Startschuss für die

Festtage, wollen da

ihrem Namen alle

Ehre machen. Etliche

Plätze werden

im Zelt am Samstagabend

vorab re-


serviert sein. Ein echtes MUSS ist

schließlich für viele Selber der Heimatabend.

Dieser steht nach den offiziellen

Eröffnungsworten durch den

Oberbürgermeister unweigerlich für

eine große stimmungsvolle Party mit

der heimischen „Egertaler Blaskapelle“.

Kondition ist da bei den Musikern

und dem Publikum bei der Nacht der

Nächte gefragt, oft endet dieser legendäre

Abend bekanntlich erst kurz

vor 2 Uhr mit einem gemeinsamen

„Sierra Madre“. Wie schon 2015, so

freut sich erneut über eine große Zuhörerschaft

die Band „Farmers Five“,

die am Samstagabend im Freien unterhalten

wird, wo zuvor am Nachmittag

„Schlagergold“ noch auf der Bühne

stand. Nicht nur Blasmusik gibt es

am Sonntag: im Zelt ab Nachmittag

bis 24 Uhr spielen die „Partyfüchse“

auf, die in den vergangenen Jahren

noch als „Steinwaldfüchse“ auf vielen

Festen unterwegs waren. Auf dem

Außenpodium bis in den späten Nachmittag

hinein spielt die „Egertaler

Blaskapelle“. Ab 19 Uhr übernimmt

„Blind-Date“ aus Hof und will da Werbung

in eigener Sache für den nächsten

Auftritt in Selb beim Porzellinerfest

am 6. August machen.

Erneut die Band „Die Lederhosen“ um

den in Schönwald wohnenden Jürgen

Reul im Bierzelt, „Bernd Günther und

Sabine“ im Freien, das ist das Musikprogramm

am Montag ab 9 Uhr zum

Frühschoppen. Am Nachmittag heißt

es wiederum „Partyfüchse“ und

„Egertaler Blaskapelle“. Zum Endspurt

der vier Festtage spielen die „Los

Krachos“ für das Publikum unter freiem

Himmel. Die Abschlussparty im

Zelt ist „Geile Zeit“ vorbehalten. Für

Stimmung und gute Unterhaltung

dürfte also an allen Festtagen gesorgt

sein.


Wiesenfest 2016

… sie geben den Ton an

Partyteufel

Freitag, 19 Uhr

Ausgezeichnet mit dem Medienpreis

„Beste Partyband Deutschlands 2013“

haben sich die Partyteufel zu einer

festen Größe in der Partyszene etabliert.

Cannstatter Waasn, Gäubodenvolksfest

Straubing und natürlich auch

schon seit Jahren das Selber Wiesenfest:

Patrick, Flo, Andrea, Gsus, Chris

und Wurzl sorgen überall für jede

Menge Stimmung. Mit ausgefeilten

Showelementen, Dynamik, Feuer und

der höllischen Lust, jeden im Zelt anzubrennen,

soll der Funke gnadenlos

aufs Publikum überspringen. Ein teuflisch

geiler Start in die Festtage auf

dem Goldberg soll es wieder werden.

Mit im Gepäck hat die Band auch ihren

neuen Partysong „Wir geh’n no

lang net ins Bett“, der gute Laune garantieren

soll.

Band-Info: Partyteufel, Andreas Nickl,

95632 Wunsiedel -

Internet: die-partyteufel.de

Dirty Heckel Band

Freitag, 19 Uhr

Vor über 30 Jahren in einem Kohlenkeller

gegründet, hat es sich die Dirty

Heckel Band zum Vorsatz gemacht,

vergessene und bekannte Songs der

60er und 70er Jahre aus der Mottenkiste

zu holen. James Brown, Otis

Redding, Wilson Pickett, Blues

Brothers, Tina Turner, Joe Cocker

oder auch Janis Joplin werden auf die

Bühne gebracht. Tanzen und Mitsingen

soll bei den Klängen der erstmals

beim Selber Wiesenfest auftretenden

Band garantiert sein

Band-Info: Dirty Heckel Band

Michael Sommermann,

Alte Helmbrechtser Straße 32,

95020 Hof

Tel.: 09281/64204

Internet: dirtyheckelband.de

Egertaler Blaskapelle

Samstag, 19 Uhr, Sonntag und Montag

jeweils Nachmittag

Der Heimatabend am Wiesenfestsamstag

ist eng verbunden mit der

heimischen Kapelle, gekleidet in Lederhosen

und rotfarbigen Westen.

Das Bierzelt dürfte abermals brechend

voll sein. Und auch nicht lange dauert

es dann nach dem Warmspielen mit

böhmischer Blasmusik, bis nach

Schunkelrunden das Tanzbein auf den


Bierbänken

geschwungen

wird und die

Hände zum

Himmel ragen.

Selb feiert

seinen

Heimatabend

mit seinen

Egertalern –

Party und

Stimmung, die wohl in der gesamten

Region seines gleichen suchen dürfte

und andere Blaskapellen neidisch werden

lässt. Das ganze endet dann natürlich

schon gleich gar nicht bereits

um 23 Uhr oder 24 Uhr. Gerne darf es

auch viel viel länger sein, bis die Instrumente

verstummen. Kurzweilig

wird es wie eh und

je werden, bei der

auch die Bedienungen

zur Hochform

auflaufen müssen,

um die frohgelaunten

Besucher mit

reichlich Flüssigkeit

zu versorgen, bis

es am Ende wieder

aus allen Kehlen

mit einem „Sierra

Madre…“ gute

Nacht zu sagen

heißt. Das Publikum,

das gerne

auch mal Pausen

der Kapelle selbst mit eigenen Gesängen

überbrückt, ist es, das die

„Egertaler Blaskapelle“ kräftig hochpusht.

Band-Info: Egertaler Blaskapelle,

Gerhard Wolf, 09287/79446 –

Internet: egertaler.de


Band-Info:

Robert Faltenbacher,

Schloßstr. 82,

92681 Erbendorf,

Tel.: 09682/182896

Internet: partyfuechse.de

Partyfüchse

So. und Mo. ab 14 Uhr

„Das beste Fest Oberfrankens. Selb,

einfach der Wahnsinn“, blicken die

„Partyfüchse“ auf ihrer Facebook-Seite

auf ihren Auftritt im vergangenen Jahr

beim Wiesenfest zurück. Da standen

die sechs Jungs aus Erbendorf noch

als die „Steinwaldfüchse“ auf der Bühne.

Nach der Bandgründung im Jahr

1994 verpasste man sich nun aber

eine Namensänderung. Erstmals in

Selb war man 2012. Die Original-

Füchse-Party kam an, wird seitdem

gerne wieder vom Festwirt für den

gesamten Sonntag als auch für den

Montagnachmittag gebucht. Wohlwissend,

dass man sich sehr flexibel und

vielseitig zeigt. Denn auch im Festzug

marschieren die Füchse mit, verstärken

sich hierzu extra mit Gastmusikern.

Schlagergold

Samstag 14-18 Uhr

Alte Schlagerjuwelen spielen

Toni und Stefan Ertl, bekannt

durch „Die Pilgramsreuther“,

auf. Das Vater-Sohn-Duo

stammt aus der Stadt Rehau

und wird auch heuer wieder am

Samstagnachmittag seine musikalische

Visitenkarte auf dem Goldberg

abgeben.

Blind Date

Sonntag, 19 Uhr

Rock- und Popklassiker handgemacht

und ehrlich: das Blind Date der musikalischen

Art! Die fünf Vollblutmusiker

aus Hof präsentieren einen Querschnitt

durch die wichtigsten Stationen

der Rockmusik. Originalgetreu

werden echte Klassiker aus den frühen

60er bis weit in die 90er Jahre

hinein präsentiert.

Band-Info:

Blind Date, Martin Müller, 95032 Hof

Internet: blind-date-musik.de


Bernd Günther & Sabine

Montag, 9-13 Uhr

Akkordeon-Keyboard-Gesang, das

bietet der Hofer Bernd Günther

schon seit Jahrzehnten. Als

1-Mann-Band oder wie beim

Frühschoppen auf dem Außenpodium

zusammen mit Sängerin

Sabine als Duo.

Band-Info: Bernd Günther, 95032

Hof - bernd-guenther-musik.de


Geile Zeit

Montag, 19 Uhr

Zum verflixten 7. Mal

Für wen ist das Selber Wiesenfest keine

geile Zeit? Zum Abschluss der

Festtage geht es mit der Band

„Geile Zeit“ um Sänger Alexander

Frenzl noch einmal im Bierzelt

hoch her. Dass da Party und Stimmung

pur geboten wird, das bewiesen

die Musiker mit Songs aus

geilen Zeiten schon mehrfach. Bereits

zum siebten Mal in Folge verabschieden

sie die Festbesucher

musikalisch vom Selber Wiesenfest.

Musikalisch? Keineswegs

übertrieben, denn längst beschreibt

„Geile Zeit“ den Mythos

dieses einzigartigen Festes in einer

eigens kreierten „Goldberghymne“.

Band-Info: Geile Zeit, Alexander

Frenzl, Schönwald, Tel. 09287/891882

Internet: geilezeit-live.de

Die Lederhosen

Montag, 9 Uhr

Heavy, Boarisch & Rock'n Roll – das

ist das Genre, mit dem „Die Lederhosen“

schon im vergangenen Jahr beim

Frühschoppen für Stimmung gesorgt

haben. Das haben sie auch diesmal

wieder auf ihre Fahne geschrieben.

Von der aktuellen stimmungsvollen

volkstümlichen

Schlagerparty, mit

Krachern aus der Zeit von

Disco und der NDW, Rockklassikern

bis hin zu den aktuellen

Charthits haben die fünf Vollblutmusiker

alles in ihrem tollen Showprogramm.

Ein musikalisch abwechslungsreiches,

dazu professionelles

Auftreten bildet die Garantie für eine

erfolgreiche Veranstaltung. Die Vielfalt

und Leidenschaft jedes einzelnen Musikers,

darunter auch der in Schönwald

wohnende Jürgen Reul, trägt zur

Qualität der „Lederhosen" bei.

Band-Info: Die Lederhosen, Anemonenstr.

17, 91220 Schnaittach; Mail:

dielederhosen@web.de – Internet:

dielederhosen.de


Farmers Five

Samstag, 19 Uhr

Bereits einige Male standen

die „Farmers Five“

schon auf dem Außenpodium,

selbst zwei Auftritte

bei einem Wiesenfest

waren da keine Seltenheit,

heizte man dem

begeisterten Publikum

eben gleich zum Beginn

der Festtage am Freitag

und schließlich zum Abschluss

am Montagabend

musikalisch ein. Diesmal ist die

im Jahr 2002 gegründete Gruppe mit

seinem Ursprung im Selber Brauhaus

am Samstag im Freien vertreten. Mit

vielfältiger Musik von Blues über Pop

bis Rock will man die Zuhörer unterhalten.

will man die besten Songs aller Generationen

zum Besten geben.

Band-Info: Los Krachos,

Thomas Bauer,

95126 Schwarzenbach a.d. Saale

Internet: loskrachos-trio.de

Band-Info: Farmers Five

Mail:

schnell.rahn@web.de

Tel.: 0174/2133366

Los Krachos

Montag, 19 Uhr

Als Stimmungsgaranten

haben sich die

„Los Krachos“ auf

vielen Festen etabliert.

So auch in Selb

zuletzt vor zwei Jahren.

Der Name ist

Programm. Neben

den größten Partyhits

und Rockkrachern


Musikzüge geben im

W enn Piccoloflöten, Lyren,

Marschtrommeln zusammen mit den

Taktschlägen des Basszuges bei der

ein oder anderen Veranstaltung erklingen,

so denkt der Selber unweigerlich

an das Wiesenfest. Die Melodien

des Selber Spielmanns- und Fanfarenzug

sind eng mit dem Heimatfest

verbunden. Marschieren die in Lederhosen

und blauen Westen gekleideten

Musiker bereits am frühen Sonntagmorgen

zum Weckruf durch einige

Straßen der Stadt, so führen sie wenige

Stunden später natürlich wie eh

und je den langen Festzug an. Hört

man ihre schmetternden Klänge

Festzug den Ton an

schon aus der Ferne, so sind diese

zugleich das Startzeichen für die Zuschauer,

sich am Straßenrand zu positionieren.

Hinter dem Selber Spielmanns- und

Fanfarenzug an der Spitze werden

auch viele weitere Musikkapellen eingereiht

zwischen den Schulklassen

das Marschtempo bestimmen und für

Unterhaltung sorgen. Und auch die

jungen Schülerinnen und Schüler der

Bläserklasse der Selber Mittelschule

werden wieder mit großer Begeisterung

dabei sein. Mit Stolz stellen sie

ihr erlerntes Können an den Instrumenten

unter Beweis.

Am Wiesenfestsonntag

werden außerdem

die Steinwaldfüchse,

die Egertaler

Blaskapelle, der

Spielmannszug

Rehau, der Musikverein

Rehau und

die Mehlmeisler

Dorfmusikanten in

gewohnter Weise

dabei sein. Auch der

„1. Vogtländische

Schalmeienzug Auerbach“

dürfte mit

seinem stimmungsfreudigen

Sound


wieder viel Beifall

von den Zuhörern

einheimsen. Zum

mittlerweile 37. Mal

im Selber Wiesenfestzug

marschieren

die „Markgräflichen

Jäger“ aus Feuchtwangen

mit. Bereits

vor dem Festzug

werden sie um 10

Uhr am Selber Rathaus

ein Standkonzert geben. Seit

dem Jahr 2006 und damit seit nunmehr

zehn Jahren dabei ist der

„Malteser Fanfarenzug“ Ravensburg.

Dieser unterhält bereits schon einen

Tag zuvor zusammen mit der Egertaler

Blaskapelle beim Standkonzert auf

dem Martin-Luther-Platz.

Neben den bewährten Musikanten

darf sich das Publikum entlang den

Straßen auch auf Neues freuen. Viele

Kilometer aus Bozen extra zum Selber


Wiesenfest angereist kommt die dennoch von einigen Musikgruppen

„Musikkapelle Zwölfmalgreien“ (siehe begleitet. Neben dem Selber Spielmanns-

und Fanfarenzug sowie der

Extra-Bericht). International heißt es

auch mit dem „Mestský dechový orchestr

Egertaler Blaskapelle sorgen weiter

Cheb“. Die Blaskapelle aus die Mehlmeisler Dorfmusikanten, der

Eger bietet nicht nur etwas für die Musikverein Rehau und die Steinwaldfüchse

für die Marschklänge. Außer-

Ohren, sondern auch etwas für die

Augen. Begleitet wird das Musikensemble

nämlich von einer Majorettengruppe

(siehe Extra-Bericht).

dem steht die Gruppe „Samba Secco

Fun Percussion“ für südamerikanische

Rhythmen im Festzug. Weiter ist die

Diese beiden Gruppen, wie auch die Stadtkapelle Mitterteich mit dabei.

auswärtigen Spielmannszüge, fallen Natürlich wird auch die Bläsergruppe

am Wiesenfestmontag weg. Der Festzug

ist somit zwar etwas kleiner, musikalisch

der Mittelschule Selb wieder mitlaufen.

werden die

Schulklassen

Frauen seit 50 Jahren

beim Spielmannszug

Im Jahr 1957 wurde der Selber Spielmanns-

und Fanfarenzug gegründet.

Im nächsten Jahr wird der Verein

sein 60jähriges Bestehen im Rahmen

des Selber Bürgerfestes (27.5.2017)

feiern. Ein kleines Jubiläum haben

die Frauen unter den Marschmusikern

bereits heuer. Erstmals

im Jahr 1966, also

vor 50 Jahren, wurden

nämlich Mädchen in das

Spielgeschehene einbezogen.

Die anfänglichen

Widerstände und Skepsis

wurden damals aber

schnell überwunden.

Seit kurzem führt

Gerhard Stöhr als neuer

erster Vorsitzender die

Geschicke des Vereins.


Kontaktdaten Musikzüge

Stadtkapelle Mitterteich

Oliver Lipfert

Mail: dirigent@stadtkapellemitterteich.de

Web: stadtkapelle-mitterteich.de

Mehlmeisler Dorfmusikanten

Wilhelm Prechtl

Bayreuther Str. 12a

Teil: 0179/3986536

Web: jaggt,com/mehlmeisler

Musikverein Rehau

Jenaer Weg 2

95111 Rehau

Mail: info@mv-rehau.de

Web: mv-rehau.de

Spielmannszug Rehau

Roland Graf

Wiesenstraße 16

95111 Rehau

Mail: info@sz-rehau.de

Web: sz-rehau.de

Markgräfliche Jäger Feuchtwangen

Peter Stübe

Kronenwirtsberg 20

91555 Feuchtwangen

Mail: info@spielmannszugfeuchtwangen.de

Web: spielmannszug-feuchtwangen.de

1. Vogtländische Schalmeienzug

Uwe Petzold

Gartenstraße 27

08233 Falkenstein

Mail: uwe.petzold@schalmeienzug.de

Web: schalmeienzug.de

Egertaler Blaskapelle

Gerhard Wolf

Breslauer Straße 21, 95100 Selb

Mail: gerhardwolf@egertaler.de

Web: egertaler.de

Spielmanns- und Fanfarenzug Selb

Gerhard Stöhr

Papiermühlweg 48, 95100 Selb

Mail: gerhard_stoehr@t-online.de

Web: spielmannszug-selb.de

Samba Secco Fun Percussion

Mail: samba-secco@t-online.de

Web: samba-secco.de

Musikkapelle Zwölfmalgreien

Dolomitenstraße 14, 39100 Bozen

Mail: info@mkz.bz.it

Web: mkz.bz.it

Steinwaldfüchse

Robert Faltenbacher

Schloßstraße 82

92681 Erbendorf

Mail: robert.faltenbacher@t-online.de

Web: steinwaldfuechse.de

Mestský dechový orchestr Cheb

MDO Cheb

Mail: mdocheb@seznam.cz

Web: mdocheb.cz

Malteser Fanfarenzug Ravensburg

Ettishofer Straße 3

88250 Weingarten

Vorstand: Michael Sonntag

Auftrittsabwicklung: Gabriele Sonntag

Tel.: 07541/375160

Web: malteser-ravensburg.de


E rstmals beim Selber Wiesenfestumzug

bekommen die Schaulustigen

das „Mestský dechový orchestr Cheb“,

genauer gesagt das im Jahr 1958 gegründete

Jugendblasorchester der

Musikschule Jindřicha Jindřicha aus

der tschechischen Nachbarstadt Eger

zu sehen und zu hören. Ursprünglich

Meister im Show- und

Marschprogramm

bestand das Orchester aus zwölf Musikanten,

im Laufe der Zeit erhöhte

sich die Zahl auf 60 bis 80 Mitglieder.

In Wettbewerben der Nationalebene

belegte das Jugendblasorchester

mehrmals die ersten Ränge. International

nimmt die Musikgruppe ebenso

an Veranstaltungen in vielen Ländern

teil. Als größte Erfolge zählen mehrmals

erste Ränge bei Weltmeisterschaften.

So gelangen beispielsweise

im Jahr 1999 bei der WM in Zürich

gleich mehrere Siegertitel. Sowohl im

Konzert-, als auch im Marsch- und

Showprogramm wurde der erste Platz

erreicht.

Anteil daran haben aber nicht nur die

Musiker. Begleitet wird das Orchester

nämlich seit 1970 von einer Tanz- und

Majorettengruppe. In der damaligen

Tschechoslowakei

war das noch absolutes

Neuland.

Zunächst marschierten

noch

klassische Tanzpaare

vor der Musikgruppe.

Im Laufe der Zeit wurden

diese durch Mädchenformationen ersetzt.

Seither spielen diese mit ihren

Stöcken in der Hand und perfekt einstudierten

Choreographien eine große

Rolle bei den gemeinsamen Showund

Marschauftritten des Orchesters.

Doch auch ohne die Blasmusiker präsentiert

sich die Tanzgruppe mit einem

breiten Genre-Spektrum bei verschiedenen

Anlässen und Veranstaltungen.


A ls motivierte Musikanten brannte

es uns unter den Fingern, als wir die

teilnehmenden Musikgruppen an uns

vorbeimarschieren sahen. Wir wären

gerne mitgelaufen“, blickt Stefan Declara

auf das vergangene Selber Wiesenfest

zurück. Als Zaungast genoss

der Obmann der Musikkapelle

„Zwölfmalgreien“ zusammen mit einigen

seiner Kollegen noch den festlichen

Trubel in Selb. In diesem Jahr

wird man selbst am Wiesenfestsonntag

im Festzug teilnehmen können,

nimmt hierfür gerne die lange Fahrtstrecke

aus Bozen im Südtirol nach

Selb auf sich.

Die Premiere der Blaskapelle in der

Porzellanstadt eingefädelt hat Katrin

Raab bei Oberbürgermeister Uli Pötzsch.

Die Selberin selbst lebt und arbeitet

seit dem Jahr 2005 mit ihrem

Partner Heiko Steinle in Bozen. Er

stieß als begeisterter Hobbyfußballer

über Umwege zu einer Freizeit-

Aus dem schönen Südtirol

zum Selber Wiesenfest

Altherren-Fußball-Truppe, der auch

einige Mitglieder der Musikapelle angehören.

Gerne kickte Heiko bei den

obligatorischen Wiesenfestbesuchen

in der Heimat seiner Lebensgefährtin

auch bei den ebenso traditionell organisierten

Fußballspielen der

„Silberbacher Hechte“ mit. Im Herbst

2014 kam es zu einer ersten Kontaktaufnahme

zwischen den beiden

„Fußballmannschaften",

eine

Abordnung der

„Hechte“ kam auf ein

Fußballspiel mit anschließendem

Törggeleabend

nach Südtirol.

Letztes Jahr

fand dann der Gegenbesuch

in Selb

statt. Schnell war

man vom Wiesenfestvirus

angesteckt. In

großer Feierlaune –

wohl auch aufgrund


des zuvor am Nachmittag gewonnenen

Fußballturniers – waren die angereisten

Gäste schon allein vom Heimatabend

und der tollen Stimmung

im Zelt und auf dem Goldberg restlos

begeistert. Der farbenprächtige Festzug

am Tag darauf tat sein Übriges.

Die Vorfreude auf den diesjährigen

Besuch zum Selber Wiesenfest ist natürlich

groß, nicht nur weil man als

Turniersieger zum Fußballspielen anreisen

wird. Musikalisch will sich

„Zwölfmalgreien“ im Festzug den Zuhörern

von seiner besten Seite zeigen.

Aufgrund der Urlaubszeit wird

die Kapelle nicht komplett wie bei

zahlreichen anderen Veranstaltungen

vertreten sein können, „doch werden

wir unsere musikalische Leistungsfähigkeit

auch durch einige Nicht-

Fußballer aufbessern“, freut sich Declara,

dass viele Musiker die lange

Fahrt ins Fichtelgebirge auf sich nehmen

werden. Anreisen wird man bereits

am Freitag. „Das inoffizielle Probestehen

am Donnerstag schaffen wir

leider aus beruflichen Gründen nicht“,

schmunzelt der Obmann der Kapelle.

Neben dem Fußballspielen sieht die

Truppe die Teilnahme am Festzug als

ganz großen Höhepunkt an.

Das ist die Musikkapelle „Zwölfmalgreien“

Die Musikkapelle wurde 1920 aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr von

Zwölfmalgreien gegründet. Als „Malgreie" bezeichnet man eine bäuerliche Siedlung,

weiter verbreitet ist wohl der Begriff „Weiler". Meist handelt es sich um eine

kleine Kirche mit einigen wenigen Höfen in deren Umgebung, oder sogenannte

kleinere Streusiedlungen. Rund um die Stadt Bozen befanden sich eine ganze

Reihe solcher Malgreien. Knapp 60 Musikanten zählt die Kapelle insgesamt. Zahlreiche

Nachwuchsmusiker werden ausgebildet, rund 20 davon sind bereits aktiv

in der Jugendkapelle eingebunden. Seit zwei Jahren gibt es neben der sogenannten

„Böhmischen" (Egerländerformation), die viele traditionelle Auftritte

(Kirchtage, Feste usw.) umrahmt, auch eine „Jungböhmische" (Foto). In dieser

sind auch die meisten der angesprochenen Fußballer aktiv. Mit etwa 15 Musikanten

wird man voraussichtlich in Selb vertreten sein.

Als musikalische Highlights im Jahreskalender der Musikapelle zählen das Cäcilienkonzert

am 1. Adventssamstag und natürlich einige Konzerte auf Bozens Plätzen

und in Südtirol. Weiter sucht man seine musikalische Herausforderung in

Form von geistlichen Konzerten, Wertungsspielen oder Ähnlichem. Bei ihren Auftritten

tragen die Musiker eine „erneuerte Bozner Bürgertracht". Diese wurde einige

Jahre nach Vereinsgründung entwickelt. Die Frauentracht gar erst Anfang der

90er Jahre aus der Marketenderinnentracht, da bis dahin die Musikkapelle eine

reiner Männerverein war.


A m 18. Juli werden es genau 20

Jahre sein, die seit der Gründung des

„Malteser Fanfarenzug“ vergangen

sind. Seit 10 Jahren, also seit dem

Jahr 2006, werden die Musiker in ihren

Prachtuniformen nun auch schon

bei der Mitgestaltung des Selber Wiesenfestes

eingebunden. Samstag unterhält

die Gruppe zusammen mit der

„Egertaler Blaskapelle“ beim Standkonzert

auf dem Martin-Luther-Platz

(17 Uhr), um dann nach einem Einzug

ins Festzelt selbst den Heimatabend

als Gast mitgenießen zu können. Am

Wiesenfestsonntag marschiert die Abordnung

aus Weingarten bei Ravensburg

im Festzug mit.

Zahlreiche Auftritte hat der Fanfarenzug

in all den Jahren absolviert. Ins

Leben gerufen wurde dieser als kleiner

aber auffälliger Part der Malteser

Kreisgliederung auf der Ravensburger

Veitsburg. Im Übrigen ist diese Musikgruppe

der einzige offiziell durch den

Historische Klänge und

Uniformen seit 20 Jahren

Orden genehmigte Zug weltweit.

All seine Märsche hat der von Trommlern

begleitete Fanfarenzug seitdem

selbst komponiert. Dafür steht Gründungsmitglied

Bernd Langlois als musikalischer

Leiter und kreativer Kopf

des Zuges. Stolz kann man so auf seine

Einzigartigkeit sein, denn kein anderer

Fanfarenzug kann so die gleichen

Märsche spielen. Ausgelegt sind

die speziell für den Zug

arrangierten Musikstücke

für Naturfanfaren.

Orientieren sollen sich

diese außerdem an historische

Klänge. Die bei

Auftritten getragenen

Uniformen sind den

Prachtuniformen der

Malteser Ritter nachempfunden.

Bei Kreuzzügen

gingen in der damaligen

Zeit nämlich

immer Züge von

Trommlern und


Fanfaren voraus. Besonderes Merkmal

ist vor allem das weiße achtspitzige

Kreuz. Das steht auch heute noch

als das weltweite Symbol des Malteserordens.

Die acht Spitzen stehen

für die acht Seligpreisungen der Bergpredigt.

Neben dem Umhang

gehören außerdem Schild,

Schwert und Helm dazu. Ganz

getreu dem historischen Vorbild.

So kommt es nicht von

ungefähr, dass der Fanfarenzug

regelmäßig zu Ritterspielen sowie

historischen Festzügen und

Veranstaltungen eingeladen

wird.

Man versteht sich selbst aber

auch als ein Familienfanfarenzug, in

den die ganze Familie eingebunden

wird. So kommen auch die Jüngsten

zum Einsatz und begleiten ebenso in

voller Uniform den Fanfarenzug beispielsweise

als Fahnenträger.


Farbenfroher Festzug

der begeistert und Stolz macht

P unkt 13 Uhr an der Dr. Franz-

Bogner-Schule. An vorderster Stelle

steht die Polizei abmarschbereit.

Gleich dahinter lauern die Musiker des

Selber Spielmanns-

und

Fanfarenzug.

Sie blicken

voller Konzentration

zu

ihrem Tamb

o u r m a j o r .

Gibt er das

Startkommando, so geht es mit den

Klängen der Trommeln und Piccoloflöten

in der Jahnstraße los durch das

Spalier zahlreicher Zuschauer in Richtung

Innenstadt.

1.300 Teilnehmer

2,6 Kilometer Strecke

12 verschiedene Kapellen

Abmarsch um 13 Uhr

Der Marschmusik hinterher tapsen

Grundschule, Mittelschule, Realschule

und Gymnasium samt einiger weiterer

Spielmannszüge und Blaskapellen -

inklusive der Bläsergruippe

der

Mittelschule sind

es am Wiesenf

e s t s o n n t a g

zwölf an der

Zahl, die für die

musikalische Begleitung

sorgen.

Nach rund 600 Meter reihen sich am

Rathaus die Bürgermeister, Stadträte

und Ehrengäste ein. Weiter geht es

über den Markt- und Martin-Luther-

Platz vorbei an der Stadtkirche in die

Pfarrstraße. Dort wird

der Festzug mit den

Klassen der Luitpold-

Grundschule, der Siebensternschule

und

der Grundschule Erk

e r s r e u t h / S e l b -

Plößberg komplettiert.

Der farbenfrohe

Festzug führt nun

über die Karl-Marx-

Straße, der Ludwigstraße,

Bahnhofstraße,

Marienstraße und

über den Wende-


punkt Marienplatz. Von hier

aus setzt sich der Festzug

wieder zurück bis zum Rathaus,

um dann in die Burgstraße

einzubiegen. Fortan

geht es bergauf, über die

Wunsiedler Straße zum

Festplatz auf den Goldberg.

Rund 2,6 Kilometer haben

die Musiker und Schüler

absolviert, die an der Bognerschule

losmarschiert

sind. Samt den Kapellen und einigen

ehemaligen Abschlussklassen werden

es rund 1.300 Teilnehmer sein, die

am Wiesenfestsonntag voller Stolz

die Strecke in Angriff nehmen und

sich präsentieren. Am Wiesenfestmontag

wird die Teilnehmerzahl etwas

geringer ausfallen

Mit jeweils rund 250 gemeldeten

Teilnehmern (Stand Mitte Juni) stellen

das Gymnasium und die Realschule

die größten Gruppen. Die Mit-


telschule meldet 143 Schüler, die

Luitpold-Grundschule 161, die

Bogner-Grundschule 159, die Siebensternschule

90 und die Grundschule

Erkersreuth/ Selb-Plößberg

52 Schüler. Ehemalige Schüler des

Gymnasiums und der Realschule

wollen es sich natürlich auch nicht

nehmen lassen, im Rahmen von

Jubiläumsabschlussklassen wieder

einmal im Festzug als Teilnehmer

dabei zu sein. Erinnerungen an die

eigene Kindheit dürften da wieder

wach werden.

Seit Wochen und Monaten feilen

die Schulklassen bereits an spannenden

Themen und Kostümen.

Mal witzig, mal kreativ oder beides.

Wohl mit viel Applaus von

den nicht weniger stolzen Eltern,

Verwandten und etlichen Schaulustigen

an den Straßenrändern

werden die Kinder bedacht.


Wer läuft wo:

Marschplan Sonntag

(ab Komplettierung des Festzugs an der Ecke Pfarrstraße/Karl-Marx-Straße)

Ehrengäste

Spielmanns- und

Fanfarenzug Selb

Ehemalige Porzellanköniginnen

Grundschule Erkersreuth

Klasse 1/2K Frau Stöhr

Klasse 3a Herr Feigel

Klasse 4a Frau Müller

Egertaler Blaskapelle

Luitpoldschule

Klasse 1/2dG Frau Lacher

Klasse 1e Frau Strahl

Klasse 1f Frau Flessa

Klasse 2e Frau Gick

Klasse 2f Frau Söllner

Klasse 3/4dG Frau Keller

Klasse 3e

Klasse 4e

Steinwaldfüchse

Frau Geyer

Frau Mariwtz

Bogner-Grundschule

Klasse 1/2a Frau Neidhardt

Klasse 1/2b Frau Setzer

Spielmannszug Feuchtwangen

Klasse 1/2c Frau Pietschka-Bechert

Klasse 1/2d Frau Stöckel-Seifert

Klasse 3a Frau Größel

Klasse 3/4k Frau Korf

Klasse 4a Herr Hentschel

Musikverein Rehau

Siebensternschule

Verschiedene Lehrkräfte

Schalmeienzug Auerbach

Gymnasium

Klasse 5a

Klasse 5b

Klasse 5c

Klasse 6a

Klasse 6b

Herr Wagner

Frau Wagner

Frau Meier

Frau Seuß

Frau Sell

Mestsky dechovy orchestr Cheb

Klasse 6c Frau Saalfrank

SMV

Handball

Fußball

Sanitätsdienst


Musikkapelle Zwölfmalgreien

Abiturienten

Abi 2006

Abi 1996

Realschule

Spielmannszug Rehau

Klasse 5a

Klasse 5b

Klasse 5c

Klasse 6a

Klasse 6b

Klasse 6c

Frau Vongerichten

Frau Bretan

Frau Friedrich

Frau Enzi

Frau Bytomski

Frau Pawletta

Malteser Fanfarenzug

Fußball

Handball

Absolventen

Ehemalige

Mehlmeisler

Dorfmusikanten

Bogner-Mittelschule

Klasse 5a

Klasse 5bG

Klasse 5cG

Klasse 6a

Klasse 6b

Klasse 6cG

Adler-/Sterneträger

Bläsergruppe

Mittelschule


Wer läuft wo:

Marschplan Montag

(ab Komplettierung des Festzugs an der Ecke Pfarrstraße/Karl-Marx-Straße)

Ehrengäste

Spielmanns- und

Fanfarenzug Selb

Ehemalige Porzellanköniginnen

Grundschule Erkersreuth

Klasse 1/2K Frau Stöhr

Klasse 3a Herr Feigel

Klasse 4a Frau Müller

Luitpoldschule

Klasse 1/2dG Frau Lacher

Klasse 1e Frau Strahl

Klasse 1f Frau Flessa

Egertaler Blaskapelle

Steinwaldfüchse

Klasse 1/2c Frau Pietschka-Bechert

Klasse 1/2d Frau Stöckel-Seifert

Klasse 3a Frau Größel

Klasse 3/4k Frau Korf

Klasse 4a Herr Hentschel

Samba Secco Fun Percussion

Siebensternschule

Verschiedene Lehrkräfte

Gymnasium

Klasse 5a

Klasse 5b

Herr Wagner

Frau Wagner

Stadtkapelle Mitterteich

Klasse 2e Frau Gick

Klasse 2f Frau Söllner

Klasse 3/4dG Frau Keller

Klasse 3e Frau Geyer

Klasse 4e Frau Mariwtz

Klasse 5c

Klasse 6a

Klasse 6b

Klasse 6c

SMV

Frau Meier

Frau Seuß

Frau Sell

Frau Saalfrank

Bogner-Grundschule

Klasse 1/2a Frau Neidhardt

Klasse 1/2b Frau Setzer

Handball

Fußball

Sanitätsdienst

Musikverein Rehau


Realschule

Klasse 5a

Klasse 5b

Klasse 5c

Klasse 6a

Frau Vongerichten

Frau Bretan

Frau Friedrich

Frau Enzi

Mehlmeisler

Dorfmusikanten

Klasse 6b

Klasse 6c

Fußball

Handball

Frau Bytomski

Frau Pawletta

Bogner-Mittelschule

Klasse 5a

Klasse 5bG

Klasse 5cG

Bläsergruppe

Mittelschule

Klasse 6a

Klasse 6b

Klasse 6cG

Adler-/Sterneträger


D er Sanitätsdienst beläuft sich auf

ca. 250 Einsatzstunden“, kann der

tatsächliche Aufwand des Bayerischen

Roten Kreuzes (BRK) beim Selber

Wiesenfest nur schwer geschätzt werden.

„Denn dabei sind weder die Vorbereitung,

die Nachbereitung, noch

Auf- und Abbau und genauso wenig

der „Glückshafen“ enthalten“, rechnet

seitens der BRK-Bereitschaft Selb Carmen

Huber vor. Sie und ihre Mitstreiter

sind aber dann zur Stelle, wenn es

drauf ankommt. Das gerne. Ehrenamtlich!

Mit der Losbude, mit der man seit

dem vergangenen Jahr wieder auf

dem Goldberg vor Ort ist, sind zusammen

rund 30 Personen im Einsatz.

Darunter auch Privatpersonen, die

hier unter die Arme greifen. Im Sanitätsdienst

selbst sind es bis zu 15 Helfer.

Sanitäter mit Grundausbildung,

BRK: Vom Pflaster bis zum

Herzinfarkt zur Stelle

Rettungssanitäter, Rettungsdiensthelfer,

Rettungsassistenten und Krankenschwestern

mit Sanitätsausbildung

sind an den Festtagen bei der Absicherung

des Festzuges sowie des

Festplatzes tätig. Lediglich eine Verpflegungspauschale

und Getränke

erhalten sie für ihren freiwilligen


Dienst. Ein großer

Lohn ist den Helferinnen

und Helfern aber

oft schon ein einfaches

„Danke“ der Patienten.

In der Tat

sind diese sehr dankbar,

wenn sie eine

schnelle Versorgung

erfahren dürfen. „Am

häufigsten behandeln

wir nach den Umzügen

Blasen an den

Füßen. Auch Insektenstiche

kommen sehr oft vor“, kann

Huber berichten. Von Schnittverletzungen

bis hin zu stark alkoholisierten

Besuchern sind die Einsätze weiter

breit gefächert. Allerdings gibt es

auch Patienten, die sich partout nicht

helfen lassen wollen. „Das ist für uns

frustrierend. Wir zwingen niemanden

unsere Hilfe auf, verständigen jedoch

Polizei oder Notarzt, wenn wir dies

aus unserer Sicht für notwendig halten.

Dies ist besonders bei alkoholisierten

Personen so, die die Situation

nicht mehr richtig einschätzen können“,

lässt Huber einblicken. Wie viele

Einsätze das beim Selber Wiesenfest

in der Summe sind, das variiert auch

immer wieder. „Es kommt vor allem

auf das Wetter an. Je schöner, desto

mehr Besucher. Gerade wenn es heiß

ist, trinkt mancher zu wenig alkoholfreie

Getränke und landet bei uns!“

140 Versorgungen umfasst die geführte

Statistik im Jahr 2015. Die

schwierigsten Fälle waren dabei neben

diversen Alkoholvergiftungen der


Verdacht auf einen Schlaganfall und

auf einen Herzinfarkt.

Bestens ausgerüstet ist das BRK in

seinen aufgebauten Zelten auf dem

Festplatz. „Unsere Ausrüstung auf

dem Gelände gleicht einer Art Notaufnahme.

Alles, um einen Patienten bis

zum Eintreffen des falls benötigten

Rettungsdienstes zu versorgen, ist

vorhanden“, sitzt im Einsatzfall vom

Pflaster bis hin zum Defibrillator jeder

Handgriff. Außerdem befinden sich in

einem der Zelte ein Tisch mit Wickelauflage,

sowie ein Platz zum Stillen

der Jüngsten. Für den mobilen Einsatz

stehen zwei Tragen und zwei Rucksäcke,

in denen alles für die Notfallerstversorgung

enthalten ist, zur Verfügung.

Die Vorbereitung auf das Wiesenfest

beginnt bei der BRK-Bereitschaft Selb

etwa zwei Monate vor dem Festwochenende.

Dienstpläne müssen für

den Sanitätsdienst und dem Glückshafen

erstellt werden. Man spricht über

Neuerungen und Änderungen. Natürlich

müssen auch die Briefe für die

Geschäfte und Unternehmen in Selb

entworfen, gedruckt und verteilt werden,

um Sachpreise für die Losbude

gestiftet zu bekommen. Der Aufbau

des Sanitätsplatzes in der Nähe des

Reigenplatzes findet kurz vor dem

Wiesenfest statt, die Sichtung und

Bestellung der Materialien ca. vier

Wochen zuvor.

„Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr

und der Security ist spitze“, lobt

Huber außerdem das perfekte Teamwork

auf dem Goldberg. „Gerade im

letzten Jahr half uns die Feuerwehr

als Tragehilfe, dafür waren wir sehr

dankbar. Die Security ist sofort da,

wenn wir sie brauchen. Wenn z.B. ein

renitenter Patient da ist, bleibt immer

jemand von der Security da oder

kommt nach kürzester Zeit nach Anruf.

Das vermittelt uns Sicherheit.

Sollte die Polizei von Nöten sein, können

wir uns auch nicht beklagen“, so

Huber.

Da es auf dem Festplatz sehr laut zugeht,

sei es oft schwierig, telefonisch

erreichbar zu sein. „Besser ist es, jemanden

zu uns zu

schicken, der uns

dann zum Patient

begleitet. Das geht

meistens schneller,

da wir nicht suchen

müssen“, geben

die Helfer des

Selber BRK als

wichtigen Hinweis.


Wiesenfest 2016

Programmübersicht

Freitag, 8.7.2016

Festbetrieb ab 19 Uhr

Musik im Festzelt: Die Partyteufel

Musik Außenpodium:

Dirty Heckel Band

Samstag, 9.7.2016

Festbetrieb ab 14 Uhr

Musik im Festzelt ab 19 Uhr:

Egertaler Blaskapelle

Musik Außenpodium ab 14 Uhr:

Schlagergold; ab 19 Uhr: Farmers Five

Sonstiges

17-18 Uhr: Standkonzert auf dem

Martin-Luther-Platz

Sonntag, 10.7.2016

Festbetrieb ab 14 Uhr

Musik im Festzelt ab 14 Uhr:

Partyfüchse

Musik Außenpodium ab 14 Uhr:

Egertaler Blaskapelle;

ab 19 Uhr: Blind-Date

Sonstiges

ab 6 Uhr: Weckruf durch die Straßen

der Stadt (Spielmanns- und Fanfarenzug

Selb, Evang. Posaunenchor)

8 Uhr: Singen des Gesangvereins

Thalia auf dem Marktplatz

9 Uhr: Mitgestaltung des Gottesdienstes

in Oberweißenbach durch den Malergesangverein

10 Uhr: Standkonzert am Rathaus

„Markgräfliche Jäger Feuchtwangen“

13 Uhr: (ab Dr.-Franz-Bogner-Schule)

Festzug der Schulkinder durch die

Straßen der Stadt zum Goldberg

14:15 Uhr: Beginn der Spiele auf dem

Festplatz

Montag, 11.7.2016

Festbetrieb ab 9 Uhr, Frühschoppen

Musik im Festzelt ab 9 Uhr: Die Lederhosen;

ab 14 Uhr: Partyfüchse; ab 19

Uhr: Geile Zeit

Musik Außenpodium ab 9 Uhr: Bernd

Günther; ab 14 Uhr: Egertaler Blaskapelle;

ab 19 Uhr: Los Krachos

Sonstiges:

13 Uhr: (ab Dr.-Franz-Bogner-Schule)

Festzug der Schulkinder durch die

Straßen der Stadt zum Goldberg

14:15 Uhr: Beginn der Spiele auf dem

Festplatz

18 Uhr: Einzug der Schulkinder vom

Goldberg zum Marktplatz

Ansprache des Oberbürgermeisters

Singen der Lieder „Kein schöner Land“

und der Nationalhymne

22:30 Uhr: Feuerwerk


Zeittafel für die Schülervorführungen (Sonntag und Montag)

Reigen und Sport

14:15 – 14:30 Reigen 1. u. 2. Kl. Mädchen Grundschulen

14:30 – 14:45 Reigen 3. u. 4. Kl. Mädchen Grundschulen

14:45 – 14:50 Sport Kl. 5bG Schüler Mittelschule

14:50 – 14:55 Sonntag: Tanzgruppe HerozZ JAM

14:55 – 15:15 „Spiel ohne Grenzen“; 5.-6. Klassen

15:20 – 16:20 Sonntag: Fußball Knaben GYM, RS, MS

16:00 – 16:20 Sonntag: Tanzgruppe Ev. Stadtkirche (Podium)

15:20 – 16:20 Montag: Handball Knaben GYM, MS

Hahnenschlagen

Kreis 1 Kreis 2 Kreis 3

14:15 – 14:45 Schüler der Kl. 1e u. 1f 1/2a u. 1/2b FöS

14:45 – 15:15 Schüler der Kl. 1/2dG 1/2c u. 1/2d

15:15 – 15:45 Schüler der Kl. 2e u. 2f 1/2k Erk.

Kegeln

Kreis 4 Kreis 5

14:15 – 14:45 Schüler der Kl. FöS 4a

14:45 – 15:15 Schüler der Kl. 3e u.3/4dG 3/4 K

15:15 – 15:45 Schüler der Kl. 4e 3a Erk.

15:45 – 16:15 Schüler der Kl. 4a Erk.

Armbrustschießen

14:15 –

14:45

Knaben der

Kl. 5a, 5bG,

5cG

14:45 –

15:15

Knaben der

Kl. 6a, 6b,

6c


Familienspaß und Action:

V on altbewährt bis hin zu neu und

modern, für Genießende und Wagemutige

und natürlich von jung bis alt.

Abwechslungsreich gestaltet sich wieder

der Vergnügungspark auf dem

Goldberg. Fahrattraktionen, die vor

allem bei Kindern und Jugendliche

eine immer wieder wichtige Frage

sind. Die Aufregung ist besonders

groß, wenn es darum geht, wo man

am liebsten sein Wiesenfest- und Taschengeld

loswerden kann. Nicht nur

die heimischen Fans des Nervenkitzel

freuen sich auf so manch Attraktion

auf dem Festgelände. Längst tauschen

sich deutschlandweit Fans von

Fahrgeschäften und Volksfesten in

diversen Internetforen aus, fachsimpeln

und gehen Woche für Woche mit

dem Besuch von Festplätzen einer

großen Leidenschaft nach. Gerne wird

da auch aus und über Selb berichtet.

Stets mit lobenden Worten, genießen

da schließlich auch diese Gäste die

einzigartige Atmosphäre.

Familienspaß ist auf dem Goldberg

immer wieder aufs Neue garantiert,

wohl für jeden etwas dabei. So auch

diesmal. Und für manch Actionfreund

ist das „Topspin“ (siehe Extra-Bericht)

in diesem Jahr wohl ein Highlight. Zuletzt

war es vor sechs Jahren in Selb

vor Ort. Kindgerechte Karussells bis

hin zu rasanten Fahrten, der Vergnügungspark

verspricht Action und Spaß

zugleich. Das Schöne: natürlich trifft

man auch heuer oft auf die gleichen

Schaustellerfamilien am angestammten

Platz. Das Nostalgiekarussell von

Michael Korn aus Bayreuth beispielsweise,

auf dem auch der Selber Spielmanns-

und Fanfarenzug zum Abschluss

am Wiesenfestmontag gerne

einmal eine musikalische Runde

dreht. Oder das Pinocchio-Werfen,

das auch schon seit über 40 Jahren

und mittlerweile

gar nur noch in

Selb vertreten

ist. Die Mischung

aus Altbewährtem

und

ein klein wenig

Abwechslung,

wohlwissend,

auch jedes Alter

der Festbesucher

mit Interessantem

abzu-


Vielfalt im Vergnügungspark

decken, das

macht das Besondere

aus.

Die Stadt Selb

vertraut bei der

Aufstellung der

zugelassenen

Fahrgeschäfte und

Buden wiederum

ganz auf die Arbeit

von Günther

Wunderle aus

Hersbruck, dem

Vormann der

Fahrgeschäfte auf

vielen Volksfesten, einst langjähriger

Vorsitzender des Bayerischen Schaustellerverbands.

Das hat natürlich einen

großen Vorteil. Neben den Begebenheiten

auf dem Goldberg und dem

notwendigen Kontakt zum Ordnungsamt

Selb, genießt der Fachmann zahlreiche

Kontakte zu Schaustellern. Sollte

da beispielsweise

ein Schausteller

für Selb

kurzfristig absagen

müssen,

wäre umgehend

für Ersatz gesorgt.

Neben dem erwähnten

Nostalgiekarussell

(siehe Extra-

Bericht) hat Michael

Korn aus

Bayreuth noch ein weiteres Kinderkarussell

parat. Aufregende Runden im

Feuerwehrauto, Hubschrauber und

Co. dürften für die Kleinsten somit

garantiert sein. Bei der Kinder-

Schiffschaukel von Bruno Kunstmann

aus Erlangen und den Kinder-Fliegern

von Rainer Müller aus Nürnberg dürfte


Langeweile kaum aufkommen. Genauso

wenig wie bei den Fahrten mit

der Kindereisenbahn, die das Unternehmen

Bonrath aus Geisenfeld im

Haupteingangsbereich aufstellen wird.

Ein Familienfahrgeschäft ist wie schon

oft, meist im Wechsel mit dem Kettenkarussell,

das „Golden Star“ der

Familie Holler aus Würzburg. Das wird

wieder am angestammten Platz neben

dem Autoscooter zu finden sein. Diesen

gerade für Jugendliche magischen

Anziehungs- und Treffpunkt zugleich

liefern nach zwei Jahren Pause wieder

die Diebolds aus Augsburg. Auf 45

Meter hoch hinaus geht es außerdem

mit dem Riesenrad der Familien Willenborg

aus München. Das bietet fantastische

Aussichten über Selb, die

man sich nicht entgehen lassen sollte

(siehe Extra-Bericht).

Ein Laufgeschäft der besonderen Art

ist „Viva Cuba“. Erst seit dem vergangenen

Jahr ist das in Aufmachung

und künstlerischer Gestaltung ganz

der Atmosphäre der den USA vorgelagerten

Rebellen-Insel nachempfunden

und damit ein voll thematisiertes

Laufgeschäft und Funhouse in einem

auf den Volksfesten zu finden. Auf

vier Etagen und großer Fläche werden

alle denkbaren Features und Effekte

geboten. Zentrales Element im Vordergrund

ist der riesige Kirchturm mit

einer Spiralrutsche als Innenleben

Weitere Hingucker sind ein absolutes

Alleinstellungsmerkmal der Neuanschaffung

der Firma Th. Hartmann &

Söhne aus Menden. Flotte actionreiche

Runden sind außerdem vom Typ

Berg- und Talbahn „Love Express“ der

Kreft GbR aus Duisburg zu erleben.

Schießbuden des Unternehmen Rohr

aus Nürnberg und der Familie Kreis-

Hoffmann aus Fürth, die zudem mit

dem beliebten Entenziehen wieder

dabei ist, wie auch ein Ballonspickern,

angeboten von Ch. Holler aus Würzburg,

werden im Vergnügungspark

weiter für jede Menge Unterhaltung

und Spannung

sorgen. Vielleicht

klappt

es neben so

manch kleinem

Trostpreis

auch mit

einem Hauptpreis.

So auch

beim BRK-

Glückshafen

und der Losbude

des

Nürnberger

Unternehmens

Übel.


E s ist der Hingucker schlechthin,

eines der meist fotografierten Motive

beim Wiesenfest und für manch Verliebte

verspürt es einen Hauch von

Romantik: das Riesenrad. In der Regel

alle zwei Jahre wechselt sich das

Familienfahrgeschäft an seinem angestammten

Platz mit einer Attraktion

ab, die eher dem Bereich „Event“ zuzuordnen

ist und jede Menge Nervenkitzel

verspricht.

In diesem Jahr baut das seit 1960 auf

transportable Riesenräder spezialisierte

Münchener Schaustellunternehmen

Heinrich Willenborg GmbH wieder eines

seiner drei Attraktionen auf dem

Goldberg auf. Kribbeln im Bauch und

frischen Fahrtwind um die Nase verspricht

ein 45 Meter hoher Koloss.

Jeweils bis zu sechs Personen finden

in den 32 drehbaren Panorama-

Gondeln Platz. Eine fantastische Aussicht

über den Festplatz, die Stadt

und die nähere Umgebung ist aus luftiger

Höhe garantiert. Fünf Runden

dreht sich das von mehreren Motoren

Tolle Aussicht in luftiger Höhe

angetriebene Rad pro Fahrt. Dabei

achtet das Ladepersonal darauf, dass

die Gondeln möglichst gleichmäßig

besetzt werden. Deshalb fahren oft an

einem auch leere Gondeln vorbei.

Durch dieses physikalische Prinzip der

Gleichmäßigkeit wird das Rad am Laufen

gehalten und spart Energie. Handwerkliches

Können ist auch schon zuvor

bei den Mitarbeitern gefragt,

wenn aus den Aufliegern der Transporter

in kurzer Zeit dieses Stahlbauwerk

entsteht.


Wunderheilung im Riesenrad?

Schausteller können aus

ihrem Berufsleben allerhand

Anekdoten erzählen.

Doch dabei stellt sich Riesenrad-Juniorchef

Sebastian

Willenborg auch eine

große Frage. Ein im Riesenrad

verlassener Rollstuhl

gab im vergangenen

Jahr beim Münchener Oktoberfest

nämlich Rätsel

auf. So sei der Rollstuhlfahrer

mit seinem Gefährt

über eine eigens für Rollstuhl-Fahrer

eingerichtete

Rampe in eine der speziell für Gehandicapte zur Verfügung

stehenden Gondeln gefahren. Verlassen hat er diese

dann jedoch ohne Rollstuhl. Von einer möglichen

Wunderheilung wollte man allerdings nicht sprechen…


A drenalinjunkies auf der Suche

nach Nervenkitzel kommen in diesem

Jahr beim Top Spin auf ihre Kosten.

Nach zuletzt 2007 und 2010 gastiert

das Schaustellunternehmen von Karl-

Heinz Scheele aus Beverungen mit

diesem Fahrgeschäftstyp auf dem

Goldberg. Seit dem Jahr 1990 wird

dieses von der Firma Huss Rodes aus

Bremen gebaut. Seither ist es in verschiedenen

Varianten zum einen als

transportable Version auf Volkfesten

unterwegs, aber auch festinstalliert in

Freizeitparks zu finden. Sein Name

leitet sich übrigens vom Tennis ab.

Bei der Schlagart Topspin dreht sich

der Ball nach dem Schlag in der Luft

um die eigene Achse.

In Selb kommt die Version „Top Spin

2“ zum Einsatz. 28 Fahrgästen bietet

diese maximal Platz und erreicht 12

Meter Höhe. Die Fahrgäste sitzen in

einer ca. 10 Meter breiten Gondel, die

zwischen zwei Tragarmen freischwingend

aufgehängt ist. Diese wiederum

sind an zwei seitlichen Ständern montiert.

Der Antrieb erfolgt durch Elektromotoren.

Die Gondel selbst kann

nur durch kreisförmig am Drehpunkt

Top Spin für Adrenalinjunkies

angebrachte pneumatische Bremsen

festgestellt oder gelöst werden. Erfolgt

das Lösen der Bremse in bestimmten

Fahrpositionen, werden bei

gleichzeitiger Drehung der Arme die

Überschläge der Gondel erzielt. Hohe

G-Kräfte treten bei der Rotation der

Gondel auf, wenngleich nur eine Geschwindigkeit

von ca. 30 km/h erreicht

wird. Zusätzliche Effekte wie

Wasserfontänen erfreuen die Fahrgäste.

Foto: Scheele


S chon als kleiner Junge habe ich

beschlossen, irgendwann dieses Karussell

zu kaufen“, war Michael Korn

schon immer angetan von dem Karussell,

das stets im Haupteingangsbereich

des Goldberges einen ganz besonderen

Charme versprüht: das Nostalgiekarussell!

Und nicht nur beim

Schaustellunternehmer aus Bayreuth

stößt dieses Fahrgeschäft mit seinen

hölzernen Pferden auf große Begeisterung.

Es hebt sich ab von allen anderen

modernen Attraktionen und

zieht alle Augen auf sich. Bei Festbesuchern

älteren Semesters werden

Kindheitserinnerungen wach. Das Gefühl,

„wie früher“ Karussell zu fahren,

kommt aber bei jeder Generation an.

„Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten

genießen es, mit ihren Kindern darauf

gemeinsam ein paar Runden fahren

zu können“, weiß Korn zu berichten.

Schon seit vielen Generationen ist

Das Gefühl „wie früher“

Karussell zu fahren

seine Familie im Schaustellergewerbe

tätig. „Meine Eltern verkauften damals

Süß- und Spielwaren als auch Imbissspezialitäten“,

erinnert sich der

Bayreuther zurück. Auf vielen Festplätzen

und Veranstaltungen aufgewachsen

kam Michael Korn nicht davon

los und wurde 1988 nach einem

Maschinenbaustudium, in deren Zeit

er sich einen eigenen Mandelwagen

baute, selbst Schausteller. Vier Jahre

später konnte er

seinen Kindheitstraum

wahr machen.

„Der damalige

Besitzer des

Karussells, Alfred

Emmerich, der in

diesem Jahr seinen

90. Geburtstag feiert,

hat mir dieses

zum Kauf angeboten.

Da konnte ich

natürlich nicht nein

sagen“, ließ die

Begeisterung

nach.

nie


Und so wie er von

Anfang an vom

Nostalgiekarussell

besessen war, so

faszinierte ihn

schließlich auch das

Selber Wiesenfest.

„Als wir das erste

Mal hier waren,

stand neben uns

ein Kasperle-

Theater und auf

der anderen Seite

der „Rainbow“. Wir

waren begeistert von den freundlichen

Selbern und ihrer aufgeschlossenen

Art, mit der sie uns sofort willkommen

hießen“, kann er nur positiv

zurückblicken. 1992 war das. Heuer

ist er also schon zum 25. Mal mit sei-


nem Karussell auf dem angestammten

Platz zu finden. Das Karussell selbst

steht jedoch schon seit über 50 Jahren

in Selb. Seit wann genau, kann

Korn leider nicht sagen. Die Aufzeichnungen

zu den Standplätzen beginnen

erst ab dem Jahr 1966. Auch das tatsächliche

Alter des Karussells kann

nur geschätzt werden. Das Baujahr

und das der handgeschnitzten Pferde

wohl um das Jahr 1900. Die technischen

Aufzeichnungen beginnen mit

der ersten statischen Berechnung von

1931. Natürlich wird die Technik immer

wieder modernisiert und den

neuesten Anforderungen angepasst.

„Das Karussell wird ständig entsprechend

der Vorschriften auf aktuellen

Stand gebracht. So musste in den

vergangenen Jahren der gute alte

Holz-Innenbau komplett gegen Stahl

getauscht werden, was auch neue

Pläne und Statik-Berechnungen erforderte“,

erklärt Korn. Maximal dreht

sich das Karussell übrigens mit einer

Geschwindigkeit von ca. 13 km/h.

Im zweijährigen Turnus, abwechselnd

mit dem Schaustellunternehmen

Bergmann (u.a. Pinocchio-Werfen), ist

der dreifache Familienvater zusammen

mit seiner Frau Brigitte und seine

Mitarbeitern in Selb auch mit einem

modernen Kindersportkarussell vertreten.

So auch in diesem Jahr. Einen

besonderen Reiz macht Michael Korn

aber nach wie vor das Nostalgiekarussell

aus, das neben Selb sonst nur

noch in Scheßlitz zu finden ist. „Hier

entwickelt man nämlich einen engen

persönlichen Kontakt zu den Kunden,

vor allem in Selb. Über die Jahre haben

sich viele Bekanntschaften und

Freundschaften entwickelt und wir

freuen uns jedes Jahr darauf, wieder

hier her zu kommen“, zeigt er sich

beeindruckt. Für ihn ein absoluter Höhepunkt

in einer

langen Saison.

Diese beginnt

jedes Jahr

Anfang Februar

zum Bayreuther

Lichtmessmarkt

und endet am

23. Dezember

mit dem letzten

Tag des Weihnachtsmarktes.

Meist ab Ostern

ist die Familie

dann jedes Wochenende

mit

mehreren Geschäften

unter-


wegs. Auch die

älteste Tochter hat

sich bereits mit

ihrem Ehemann als

Schausteller mit

einem „Fisch &

Chips“-Imbiss

selbstständig gemacht.

Ob auch

die beiden anderen

Töchter sich

nach einer zunächst

fundierten

Berufsausbildung

für das Schaustellergewerbe

entscheiden, möchte Michael

Korn natürlich ihnen selbst

überlassen. Noch aber wird er sich

selbst Jahr für Jahr auf Selb freuen.

Und da vor allem auf ein ganz spezielles

Highlight an den vier Festtagen:

„Es erfreut uns immer wieder, wenn

der Selber Spielmanns- und Fanfarenzug

am Montagabend auf unserem

Karussell fährt und musiziert. Da ist

es schön zu sehen, wie sich die Leute

schon lange vorher um unser Karussell

aufstellen und gespannt auf das

Eintreffen der Musiker warten!“


E in klein wenig französisch angehaucht

ist das Design des Verkaufsstandes,

der Jahr für Jahr im Bereich

des großen Biergartens zu finden ist.

Bei den Festbesuchern erfreut sich

dieser großer Beliebtheit. Leckermäuler

kommen hier schließlich beim

Crêpe voll auf ihre Kosten. Ob mit

Nutella oder Zimt und Zucker, mit

verschiedensten Zutaten lässt sich der

dünne Pfannkuchen verfeinern. Wer

es nicht ganz so süß mag, der dürfte

spätestens beim Baguette samt

Champignons, Tomaten, Schinken,

Knoblauch und Co. auf den Geschmack

kommen.

Seit genau zehn Jahren ist die Fürther

Familie Ulrich mit diesem Angebot auf

dem Goldberg vertreten. Betrieben

wird der Stand von Patrick Ulrich. Der

28jährige soll den Familienbetrieb, der

einst mit einem Kinderkarussell und

einem Luftballonverkauf begann, später

einmal übernehmen. Das Festgelände

kennt man aber schon viel länger.

Patricks Großvater war hier schon

als Schausteller zu Gast. Die Tante

wiederum betreibt hier seit Jahren

das Fadenziehen und das Schützenhaus

„Hubertus“. Das Geschäft mit

Crêpes für süße Leckermäulchen

den Crêpes und Baguettes begannen

die Ulrichs 1992. Seitdem werden diese

nun das ganze Jahr über auf mehr

als 20 Festen und Märkten verkauft.

Über den Kontakt zur Festwirtfamilie

Spannruft gelang es erstmals 2006,

das Speisenangebot den Selber Gästen

zu präsentieren. Da wollten die

Ulrichs natürlich schon immer gerne

hin. „Hier haben wir uns schon immer

sehr wohl gefühlt“, findet Patrick

durchweg nur positive Worte über das

Wiesenfest. „In Selb wird im Gegensatz

zu vielen anderen Festen noch

richtig gefeiert“, mag er hier insbesondere

auch das familiäre

Flair.

Dank zahlreicher Zutaten haben

die Hungrigen an seinem Stand

eine große Auswahl. Auf Frische

und Qualität der Speisen wird ohnehin

geachtet. Doch nicht nur

darauf. „Mittlerweile bieten wir

auch vegane, gluten- und laktosefreie

Crêpes an“, nimmt man zur

Zufriedenheit seiner Kunden einen

Mehraufwand gerne in Kauf.


D er Klassiker ist schon immer das

Vanilleeis gewesen“, weiß Ute Zupevc

um die Beliebtheit dieser Geschmackssorte.

Ein Klassiker ist aber

auch ihr Verkaufsstand auf dem Selber

Goldberg. Gleich neben der Losbude

des BRK hat sie ihren Stammplatz.

Genauso, wie sie Jahr für Jahr

zahlreiche Stammgäste begrüßen

kann. Und diese sind gerne bei ihr,

um sich ein leckeres Softeis, meist in

den Sorten Vanille, Erdbeere, Banane

und Schokolade, oder einen Milchshake

zu gönnen.

Seit 1920 gibt es in diesem Familienbetrieb

Eis. Der Großvater der heutigen

Besitzerin betrieb einst in Arzberg

ein Gemüsegeschäft. Dann eröffnete

er eine Eisdiele. Da gab es noch kugelförmiges

Speiseeis. Auf Softeis

spezialisierte sich das Familien-

Unternehmen mittlerweile auch schon

vor über 50 Jahren, kann Ute Zupevc

aus Erinnerungen erzählen. Auch auf

zahlreichen Volksfesten war man mit

seinem Angebot unterwegs. Da zunächst

noch mit einer Holzbude, aus

der man auch auf dem Goldberg seine

Kunden verköstigte. Auf den heutigen

mit zwei Softeismaschinen und Kühlgeräten

bestens ausgestatten Verkaufsstand

setzt man mittlerweile seit

über 30 Jahren. „Auf diesen sind wir

Softeis speziell zum Wiesenfest

damals im Urlaub im früheren Jugoslawien

gekommen“, weiß die Familie,

dass diese etwas außergewöhnliche

Bude hierzulande wohl kaum ein weiteres

Mal unterwegs sein dürfte. Die

eigene ist es aber nahezu auch nicht

mehr. So wie es die Eisdiele schon

lange nicht mehr gibt, so ist auch der

Verkauf von Softeis auf Volksfesten

nach und nach nur noch zum kleinen

Nebenerwerb geworden. „Zuletzt waren

wir eigentlich nur noch in Marktredwitz

und in Selb vertreten, in diesem

Jahr gar nur noch in Selb“, sieht

man am Wiesenfest aber doch einen

ganz besonderen Reiz, da unbedingt

dabei sein zu wollen.

„Hier macht es einfach Spaß.

Viele nette Menschen, die einen

sofort begrüßen und wenn es

drauf ankommt, gar am späten

Montagabend ihre letzten paar

Geldmünzen für ein Eis zum

Nachhauseweg bei uns ausgeben“,

freut es die Arzbergerin.

Und weil es ihr das Festgelände

ebenso angetan hat, dreht sie

hierüber auch gerne die eine

oder andere Runde…


H erzhaft und deftig, süß oder salzig

– wer vier Tage lang ausgiebig

feiern möchte, braucht natürlich auch

etwas für den Magen. An den zahlreichen

Verkaufsständen kommt man

ohnehin kaum vorbei, sich angefangen

von der Bratwurst bis hin zur

Fischsemmel etwas zu gönnen. Großer

Beliebtheit erfreuen sich auch Pizza

und Nudeln. Vor allem dann, wenn

Buon appetito -

diese vom bekannten Italiener um die

Ecke auch auf dem Goldberg frisch

zubereitet, gebacken oder gekocht

werden. Vito Infante und sein Bruder

Ovidio von der Pizzeria „da Vito“ und

Rosa Leone samt ihrem Team aus der

Pizzeria „Mama Leone“ stehen da

schon Jahr für Jahr an ihren angestammten

Plätzen, von denen sie bei

ihrer Kundschaft nicht mehr wegzudenken

sind: da Vito“ ist im Bereich

des großen Biergartens nahe der Musikbühne

zu finden, „Mame Leone“

gegenüber des Autoscooters.

„Seit über 20 Jahren sind wir nun

schon beim Wiesenfest dabei“, blickt

bei Pizza und Nudelgerichten

Vito zurück. Seine Pizzeria in der

Friedrich-Ebert-Straße selbst betreibt

er seit 1990. Jede Menge seiner

Stammkunden kann er natürlich auch

an den Festtagen an seiner Verkaufsbude

begrüßen und kulinarisch verwöhnen.

So

freut es ihn

schon im Vorfeld,

immer

wieder mit der

Frage konfrontiert

zu werden,

ob man denn

auch in diesem

Jahr wieder mit

dabei sein wird.

„Natürlich sind

wir das. Die

Stimmung und

die gute Laune

der vielen Menschen,

das


steckt auch uns an“, erklärt er die

ganz besondere Atmosphäre. Klar ist

das für ihn und den Rest seiner Truppe

mit viel Arbeit verbunden. Schon

im Vorfeld stehen der Aufbau des Verkaufsstandes

und ein Großeinkauf an.

Vier Tage lang wird dann eifrig Pizzateig

belegt und in den Öfen gebacken.

Zwischendurch werden immer wieder

frisch zubereiteter Teig und Zutaten

aus der Pizzeria nachgeliefert. Auch

wenn der Pizzastand nach einem Festtag

schon längst geschlossen ist, ist

der Arbeitstag noch lange nicht beendet.

Noch nachts wird in der Pizzeria

einiges für den nächsten Tag vorbereitet.

Schlaf ist da für den Chef Man-

gelware. Stress ist das für ihn und

seine Helfer aber keineswegs. „Es

macht ganz großen Spaß dabei zu

sein. Und auch wenn wir hier arbeiten,

so freuen wir uns immer wieder,

bekannte Gesichter zu sehen und die

Stimmung miterleben zu können“,

weiß er auch seinen Stellplatz bei der

Musik zu schätzen.

Ähnlich sieht es auch Rosa Leone.

„Für mich ist das Wiesenfest ein

Muss“, hat sie das Selber Blut in den

Adern, durfte sie doch schon einst

von der ersten Schulklasse an als

Schülerin im Festzug mitlaufen. Seit

1995 betreibt sie mit ihrem Mann Giuseppe

eine Pizzeria, anfangs noch in


Erkersreuth, heute in der Oberen

Bergstraße. Das Wiesenfest bedeutet

für sie weg vom Alltag. Anstatt wie

nahezu jeden Tag in der eigenen

Gaststätte zu verbringen, so ist der

Goldberg eine mehr als tolle Abwechslung.

Trotz der Arbeit macht

das ihr und ihrer Truppe viel Vergnügen.

„Wir können rund

um unseren Stand auf

den Trubel an den

Fahrgeschäften blicken,

so viel vom Fest

mitbekommen“, kann

sie heute zumindest so

am Geschehen teilhaben.

Viele Stammgäste

können hier ebenso

begrüßt werden, aber

auch auf das Wiedersehen

mit ehemaligen

Selbern und gar alten

Schulfreunden freut sich Rosa besonders.

Und was sind die beliebtesten Pizzas?

„Bei uns ist es die klassische Schinken

-Champignon-Pizza“, berichtet Vito

Infante. Die Kunden seiner Kollegin

schwärmen von der Nudelpizza.

Verkaufsstände beim Selber Wiesenfest 2016

Reinhold Dress (Süßwaren), Metzgerei Horst Schmidkunz (2x; Grillspezialitäten),

Piroschka Grötsch (Crêpes, Nachos,…), Matthias Röttger (Fischbraterei),

Petra Wunderlich (alkoholfreie Getränke), Andreas Beck (Schokofrüchte),

Efrem Bortolot (2x; Speiseeis), Metzgerei Hobelsberger (Grillspezialitäten),

Erwin König (Süßwaren, Luftballons), Metzgerei Sandner (Grillspezialitäten),

Mustafa Tayran (türkische Grillspezialitäten), Pizzeria Napoli (Pizza, Nudeln),

Dieter Utner (alkoholfreie Getränke), Nicolai Ordnung (Hamburger), Thi-Thu-

Nga Luu (Asia Snack), Riad El Dana (alkoholfreie Getränke), Sahin Kilicarslan

(türkische Grillspezialitäten), Gerhard Meier (Zwiebel-, Speckblootz), Schiller

Events (Räuberspieße…), Ute Zupevc (Softeis), Pizzeria Da Vito (Pizza, Nudeln),

Michael Meder (Zwiebelblumen im Bierteig…), Pizzeria Mama Leone

(Pizza, Nudeln), Sandwichhouse Elke Jakob (Sandwiches), Susanne Geiger

(Südtiroler Spezialitäten), Sonja Thuy (Grillspezialitäten), Hellberg

(Fischspezialitäten), Festwirt Spannruft (Grillspezialitäten, Fischsemmeln,…)

Hertels Hähnchen (u.a. Hähnchen), Ullrich (Crêpes), Mandelbrennerei Fuchs

(Süßwaren), Ströbels Eisbar


Anzapfen will gelernt sein...

D ie Schürze der Brauerei Scherdel

umgebunden, noch einmal fachmännisch

ins Messing-Zapfzeug pusten,

am Fass ansetzen, den Schlegel ausholen

– und richtig kräftig draufhauen!

„O‘zapft is“, hallt es schließlich

wie beim Münchener Oktoberfest

durch das große Festzelt. Zwar fließt

hier das Bier aus den großen Schankanlagen

bekanntlich schon am Tag

vor dem Heimatabend und vor dem

offiziellen Startschuss. Doch den

Brauch, dass Mandatsträger anzapfen

und so das Fest würdevoll eröffnen,

hat sich seit dem Amtsantritt von

Oberbürgermeister Uli Pötzsch im Jahr

2013 auch in Selb durchgesetzt. Für

ihn nach den Begrüßungsworten und

dem Dirigieren der „Egertaler Blaskapelle“

ein emotionaler Höhepunkt.

Nicht nur für den Rathauschef, sondern

auch für das Publikum, die Medien

und natürlich auch ein klein wenig

Werbung für die regionale Brauerei.

Im ersten Jahr hatte das Stadtoberhaupt

leichtes Spiel, im Jahr darauf

wurde das Ritual allerdings zu einer

spritzigen Angelegenheit. „Man hat

mir im Vorfeld gesagt, dass da eigentlich

nichts passieren kann“, erkannte

er, dass er hier das Zapfzeug etwas

zu schräg gehalten hat. Ein Trainingsangebot

im vergangenen Jahr im

Bauhof konnte Pötzsch nicht ausschließen.

Mit Bravour meisterte

er schließlich das Anzapfen

des 30-Liter Fasses.

Schnell waren so ein paar

Krüge für den Oberbürgermeister

Pötzsch, Niko Ploss

seitens der Kulmbacher

Brauerei-Gruppe und der

Festwirtsfamilie Spannruft

für ein gemeinsames Prost

gefüllt.

Natürlich fließt das Bier an

die Festbesucher nicht aus

kleinen Holzfässern. Am Zelt

stehen Container, die mit

jeweils 50 Hektoliter gefüllt

sind. Am Außenausschank

steht ein Kammertank.


Die Maß kostet

7,70 Euro

Beim Selber Wiesenfest muss der

Festbesucher beim Genuss einer

Maß Bier in diesem Jahr tiefer in

die Taschen greifen und sich auf

eine Preissteigerung einstellen. Der

Liter kostet heuer 7,70 Euro, damit

20 Cent mehr als im vergangen

Jahr. Für den halben Liter Weizenbier

werden diesmal 3,90 Euro (+10

Cent) verlangt.

Entwicklung des Bierpreises

vor 5 Jahren: 6,60 Euro

vor 10 Jahren: 5,50 Euro

vor 15 Jahren: 4,40 Euro*

vor 20 Jahren: 3,90 Euro*

vor 25 Jahren: 3,00 Euro*

vor 50 Jahren: 1,00 Euro*

*von DM auf Euro gerundet

500 Jahre Bayerisches

Reinheitsgebot

„Ganz besonders wollen wir, dass

forthin allenthalben in unseren Städten

und Märkten und auf dem Lande

zu keinem Bier mehr Stücke als allein

Gersten, Hopfen und Wasser verwendet

und gebraucht werden sollen.“

So lautet das Bayerische Reinheitsgebot

von 1516. Es stellt bis heute die

weltweit älteste bis heute gültige

lebensmittelrechtliche Bestimmung

dar. An ihrer Aktualität hat

sie nichts verloren. Es war der

Gedanke des Verbraucherschutzes,

den Herzog Wilhelm IV. und

seinem Bruder, Herzog Ludwig

X. Antrieb, dieses Reinheitsgebot

zu erlassen. Neben dem Verbraucherschutz

hat es heute

auch eine kultur- und wirtschaftshistorische

Bedeutung,

die die Brauer in Bayern nach

wie vor für die Beibehaltung des

Reinheitsgebotes eintreten lässt.


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Wiesenfestadler und Sterne für Sammler +++

Das Armbrustschießen ist eines der traditionellsten Spiele der Schulkinder.

Zunächst haben die Schüler auf hölzerne Adler geschossen, ab den 1980er

Jahren waren die Sterne den 5. Klassen,

die Adler den 6. Klassen vorbehalten.

Stets handgefertigt waren seither die großen

Sterne und Adler, die auch zur Ausgestaltung

des Wiesenfestzuges genutzt

werden. Letzteres wird auch weiterhin

Bestand haben. Aus Kostengründen

schießen die Schüler die Bolzen mit der

Armbrust mittlerweile auf eine mehrfach

nutzbare Schießscheibe. Für Sammler

sind aber Adler und Sterne nach wie vor

zu haben. Neben den begehrten Objekten,

hat die Familie Peters zudem auch

Hahnen- und Fahnenstangen sowie Fahnenspitzen

anzubieten. Bei Interesse bitte

direkt bei Familie Peters unter Telefon

09287/60315 melden.

+++ Fahnenträgerhüte und Bekleidung für Fahnenträger

gesucht +++

Jahr für Jahr werden Fahnenträgerhüte und Bekleidung

für Fahnenträger gesucht. Sollte jemand Kleidung

zu Hause haben, die nicht mehr gebraucht wird,

wird gebeten, sich bei der Stadt Selb im Amt für Schule

und Sport, Tel. 883-120, -128 bzw. -133 zu melden.

Die Adressen werden hier gesammelt und an die Schulen

zur Weitervermittlung gegeben.


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Abschlussessen für Bedürftige +++

Bedürftigen zu helfen und ein vernünftiger Umgang mit Lebensmitteln, das

war das erklärte Ziel von Festwirt Hans-Rainer Spannruft. Erstmals organisierte

er auf Anregung des Selber Jugendbeirats vor zwei Jahren ein Abschlussessen

für sozial bedürftige Menschen. Auch in diesem Jahr wird es dieses wieder

am Dienstag nach dem Wiesenfest ab 10:30 Uhr im Festzelt geben. Unterstützt

werden sollen dadurch Familien, die sich das Fest nicht in großem

Umfang leisten können. Zum anderen wird auf die Thematik der Lebensmittelverschwendung

aufmerksam gemacht. Nach den Festtagen haben etliche

Bewirtungsstände nämlich noch Lebensmittel übrig, die im Nachgang zum Teil

nicht mehr verkauft werden können. Mit den jedoch noch qualitativ einwandfreien

Lebensmitteln will man den sozial Bedürftigen entgegenkommen. „Es

ist toll, dass sich der Festwirt hier so engagiert“, lobt Oberbürgermeister Uli

Pötzsch die Aktion.


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Wiesenfestabzeichen aus Porzellan +++

Zunehmender Beliebtheit erfreut sich das Wiesenfestabzeichen. War es früher

noch ein kleines Holzblättchen und als „Eintrittskarte“ für den Goldberg verkauft

worden, so gibt es das seit

1998 gefertigt aus feinem Bisquitporzellan

nur noch als begehrtes

Souvenir. Rasch war die Auflage

zuletzt ausverkauft. Daher fertigte

der Selber Porzellankünstler Reinhard

Wiedenbeck (im Foto links;

bei der Präsentation bei Oberbürgermeister

Uli Pötzsch) heuer erstmals

deutlich mehr. 1.500 Stück

wird es diesmal geben. Erneut

steckt wieder jede Menge Handarbeit vom Entwurf bis hin zur Ausarbeitung in

der diesjährigen Kreation. Als Motiv bei der mittlerweile 19. Ausgabe stehen

die Kinder im Vordergrund. Zum Kaufpreis von

2,80 Euro sind die Abzeichen an der Information

im Rathaus und in der Touristinfo in der Ludwigstraße

erhältlich. Solange der Vorrat reicht, wird

es die Wiesenfestabzeichen natürlich auch beim

Wiesenfest auf dem Goldberg in der

Wiesenfestpost“ zu

kaufen geben.

+++ Ordnungsdienst +++

Der Ordnungsdienst auf dem Festplatz kann

telefonisch unter folgender Nummer erreicht

werden: 0171/1459151


Wiesenfest: Infos kompakt


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Glückshafen mit neuem Punktesystem +++

Seit dem vergangenen Jahr ist das BRK wieder mit seinem beliebten Glückshafen

auf dem Goldberg zu finden. Die Festbesucher nehmen das Angebot

zum einen dankend an, gehört für viele der Griff in die Losbox zum Wiesenfest

doch ganz einfach dazu.

Zum anderen unterstützt man

mit dem Kauf der Lose gleichzeitig

die Arbeit des BRK. Über

15.000 Lose wurden übrigens

zuletzt verkauft. Dank zahlreicher

Spenden konnten auch

attraktive Preise ausgespielt

werden. Auch heuer freut man

sich bereits auf die großartige

Unterstützung aus der Wirtschaft.

Neu wird in diesem

Jahr ein geändertes Punktesystem

sein. Wer noch Gewinn-Lose aus dem Vorjahr haben sollte, kann diese

auch weiterhin noch einlösen. Der Glückshafen wird am Samstag von 15

bis 22 Uhr, am Sonntag von 13 bis 22 Uhr und am Montag von 11 bis 21 Uhr

geöffnet sein. Der Kaufpreis eines Loses liegt bei 40 Cent.

+++ Blasmusik und Schalmeien zur Ruhebank-Einweihung +++

Am 3. Oktober 2015, dem Tag der deutschen Einheit und 25-jährigen Jubiläum

der Wiedervereinigung Deutschlands, wurden in der Pfaffenleithe (nähe

Kinderspielplatz) in Selb drei Bäume gepflanzt. Der Wunsiedler Werner Erhardt,

der die Idee zu dem Wiedervereinigungsdenkmal hatte, wollte mit den

Bäumen ein Symbol für das Zusammenwachsen Deutschlands schaffen. Um

diese Stelle zu einem Ort der ständigen Begegnung werden zu lassen, hat

Hans Popp die Aufstellung einer Ruhebank organisiert. Finanziert wurde die

Bank durch Sponsorengelder. Die offizielle Einweihung findet

am Wiesenfestsonntag, 10. Juli 2016 um 11 Uhr bei den drei Bäumen in der

Pfaffenleithe statt. Die Grußworte von Landrat Dr. Karl Döhler, Oberbürgermeister

Uli Pötzsch und Denkmal-Initiator Werner Erhard werden von der

Schalmeienkapelle aus Aue und von den Egertalern aus Selb umrahmt. An die

Bevölkerung ergeht herzliche Einladung.


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Feuerwerk zum krönenden Abschluss

am Montag +++

Um einem möglichen Fußballfinale mit

deutscher Beteiligung (war bis zum Redaktionsschluss

am 23. Juni noch nicht bekannt)

gleich aus dem Weg zu gehen, wurde

das sonst üblich am Sonntagabend

stattfindende Feuerwerk gleich im Vorfeld

auf Montagabend verschoben. Für das den

Himmel verzaubernde Spektakel zeichnet

sich das Unternehmen Ströbel aus Bad Windsheim verantwortlich. Abgefeuert

werden zwei verschiedene Bomben mit einer Steighöhe zwischen 140 und

160 Meter. Die Pyroshow zum krönenden Abschluss des Wiesenfestes bezahlt

der Festwirt zusammen mit den Schaustellern.


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Zehn Selber haben offizielles Wiesenfestverbot +++

Bei eingefleischten Selbern ist das „Wiesenfestverbot“ die wohl schlimmste

Strafe überhaupt, „denn da trifft sich der gesamte Freundes- und Bekanntenkreis

und man muss ja irgendwie erklären, warum man nicht zum Fest kann“,

erklärt die Polizeiinspektion Selb die 2008 eingeführte Maßnahme. Dass diese

durchaus auch mehr als so manch andere Strafe für Delikte fruchten kann,

davon ist man überzeugt. Eine Missachtung des Verbots kann mit einem

Zwangsgeld in Höhe von 1.000 Euro teuer werden. Das zeigt offenbar Wirkung.

Gegen die Personen, die sich auf der Liste der Wiesenfestverbote 2015

befanden, musste kein erneutes Betretungsverbot verhängt werden.

Für das Wiesenfest 2016 wurden von der Stadt Selb bis zum Redaktionsschluss

dieses Magazins Verbote für sieben männliche und drei weibliche Personen

erlassen. Gegen diese wurden übers Jahr Anzeigen wegen verschiedenster

Delikte angezeigt. Hauptsächlich fielen diese durch Gewaltstraftaten

im Zusammenhang mit Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit auf. Auch Personen,

die bei vorangegangenen Veranstaltungen negativ in Erscheinung getreten

waren, können mit dem Wiesenfestverbot

bestraft werden.

+++ Behindertenparkplätze haben

ihre Berechtigung +++

Etliche Strafzettel musste die Polizei

beim vergangenen Wiesenfest verteilen.

So wurde sich beispielsweise oft nicht

an das Parkverbot entlang der Strecke

des Festzugs gehalten. Dreist verhielten

sich Autofahrer in der Hainstraße. Immer

wieder wurden hier von Nichtberechtigten

gekennzeichnete Behindertenparkplätze

verbotener Weise genutzt.

Doch nicht nur das. Die an Zäunen festgebundenen

mobilen Verkehrszeichen

wurden gar kurzerhand verschoben, um

den Bereich der Behindertenparkplätze

zu verkleinern und sich so einen vermeintlich

freien Parkplatz zu sichern.


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Günter Throne geht in

den Ruhestand +++

Während bei vielen Festumzügen

die Polizei zur Absicherung lediglich

im Streifenwagen im Schritttempo

voraus fährt, so lässt man es sich

bei der Polizeiinspektion Selb nicht

nehmen, die Strecke durch die

Straßen der Stadt selbst im

Marschschritt zu absolvieren. Seit

Jahren ist hier auch der langjährige

stellvertretende Dienststellenleiter

Günter Throne (Foto) an der Spitze

dabei. Für den Polizeihauptkommissar

wird es diesmal das letzte Mal

als Teilnehmer im Festzug sein. Im

Sommer wird der Rehauer in den

wohl verdienten Ruhestand verabschiedet.

An dieser Stelle sagt das

Internetportal selb-live.de dem

Tierfreund und Eishockeyfan DAN-

KE für die stets hervorragende Zusammenarbeit

in den vergangenen

Jahren.


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Zeitpunkt für Klassentreffen +++

Wiesenfest ist die Zeit des Wiedersehens. Viele Klassentreffen finden statt,

Jubiläumsjahrgänge laufen gar im Festzug mit. So u.a. auch die Abschlussklassen

der Realschule vor 25 Jahren (siehe Fotos). Einer der damaligen

Schüler ist übrigens Mario Paul, heutiger Bürgermeister der Stadt Lohr am

Main. Das Walter-Gropius-Gymnasium Selb öffnet außerdem wieder seine Türen

und lädt zu seinem traditionellen „Ehemaligentag“. Dieser findet wieder

am Wiesenfest-Samstag von 11-17 Uhr im Atrium der Schule statt. Alle ehemaligen

Schüler und Lehrkräfte, Freunde und Gäste sind herzlich eingeladen,

sich hier während dieser Zeit ganz zwanglos zu treffen. Im Vordergrund steht

aber traditionell die Begegnung mit alten Freunden, Klassenkameraden und

Lehrkräften, die man vielleicht schon jahrelang nicht mehr gesehen hat. In

den vergangenen Jahren war der Ehemaligentag stets sehr gut besucht, sodass

auch heuer wieder mit vielen

„Ehemaligen“ aus Selb und von

auswärts zu rechnen ist.


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Radio Euroherz sendet

wieder live aus dem Festzelt

+++

Erstmals live vom Selber Wiesenfest

hat der Hofer Lokalsender Radio

Euroherz im vergangenen Jahr

berichtet. Auch diesmal ist man als

offizielles Wiesenfestradio wieder

mit dabei. Das Radioteam wird

vom 9.-11. Juli aus einem eigenen

Sendestudio im Festzelt berichten.

In Live-Sendungen am Wiesenfestsamstag

und -sonntag jeweils von 18 bis 20 Uhr als auch zum Frühschoppen

am Wiesenfestmontag von 10 bis 12 Uhr wird man täglich zwei Stunden direkt

vom Goldberg aus senden und dabei die einzigartige Stimmung einfangen.

Mit der Übertragung soll das unvergleichliche Flair dieses Festes wieder

nach draußen getragen werden. Die beiden Moderatoren Anke Rieß-Fähnrich

und Roman Zeilinger werden sich hierzu immer wieder interessante Gesprächspartner

zu vielfältigen Themen ans Mikrofon holen. Und natürlich wird

auch das offizielle Bieranzapfen durch Oberbürgermeister Uli Pötzsch live

übertragen. Weiter sind am Infostand von Radio Euroherz wieder die begehrten

Wiesenfest-

Buttons erhältlich.

Bereits im Vorfeld

der Festtage wird im

Programm des Senders

über das Selber

Wiesenfest berichtet.

Radio Euroherz kann

in der Region auf

UKW 88,0 empfangen

werden. Außerdem

gibt es einen

Livestream auf der

Webseite euroherz.de


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ „Wiesnfestkalener“ bringt 2.000 Euro für die „Zukis“ +++

Über eine Spende in Höhe von 2.000 Euro durfte sich Sabine Schaefer als

Vorsitzende des Vereins „Zukunft Kinder e.V.“ freuen. Bei dieser Summe handelt

es sich um den Reinerlös aus dem Verkauf des „Söllwer Wiesnfestkalener

2015/2016“. Bereits seit dem Jahr 2007, also erstmals zum 200jährigen Jubiläum

des Selber Wiesenfestes, wird der Kalender herausgebracht und erfreut

die Käufer immer wieder aufs Neue. Für die Umsetzung sind die beiden Ideengeber

Werner und Elisabeth Gebhardt verantwortlich. Unterstützung gab es

vom vor wenigen Wochen verstorbenen Fotografen Horst Zeitler sowie vom

„Forum Selb erleben”. In diesem Jahr gibt es den beliebten Kalender mittlerweile

in seiner zehnten Ausgabe. Dieser zeigt wiederum einige ältere Wiesenfestfotos

und gibt genau an, wie viele Tage es noch bis zum nächsten Wiesenfest

sind. Erhältlich ist der Kalender 2016/2017 zum Preis von 7 Euro in

der Buchhandlung Nerb, in der Touristinfo, bei Tapeten Küspert, im Druckund

Werbezentrum Selb und, sofern noch vorrätig, in der Wiesenfestpost auf

dem Goldberg. Der Erlös ist auch diesmal wieder für die Aktion „Zukunft Kinder“

bestimmt.

Familie Gebhardt freut sich immer wieder über Einsendungen von (älteren)

Wiesenfestbildern, die für den Kalender kostenfrei genutzt werden dürfen.

Fotos bitte per Mail an: elisabethgebhardt@t-online.de


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Ehrengäste und die Sache mit den Gutscheinen +++

Gleich hinter dem Selber Spielmanns- und Fanfarenzug sowie dem festlich

gekleideten Fahnenträger und seinen beiden Fahnenjungfern reiht sich im

Festzug nebst den Bürgermeistern und den Stadträten der Stadt Selb eine

ganze Schar von Personen ein.

Nicht immer mag der Außenstehende

wissen, worum es sich bei

diesen Persönlichkeiten handelt.

Das Rathaus teilt hierzu mit, dass

sich hier offiziell eingeladene Vertreter

aus der Politik, der Wirtschaft,

von Kirchen sowie verschiedenen

Organisationen und

Verbänden am Marsch beteiligen.

Vielfach habe man mit diesen

Personen unter dem Jahr viel zu

tun gehabt. Auch der Kabarettist Richard Rogler, gleichermaßen Ehrenringträger

der Stadt Selb, lässt sich die Teilnahme am Festzug nicht nehmen. Diese

Gäste der Stadt Selb werden im Anschluss auch auf das Podium am Reigenplatz

eingeladen. Entsprechend bekommen diese auch Verköstigungsgutscheine

ausgehändigt. Auch

ehrenamtliche Helfer

seitens der Freiwilligen

Feuerwehr und des

BRK erhalten laut Auskunft

Gutscheine für

ihren Einsatz. Nicht

aber die Stadträte bekommen,

wie so oft

gemutmaßt, Marken für

Bier und Speisen. Die

Gutscheine für die am

Festzug teilnehmenden

Schülerinnen und Schüler

werden durch den

Festwirt ausgegeben.


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Fußball-EM: Finalübertragung +++

Alle zwei Jahre bestimmt „König Fußball“ mit Europa- bzw. Weltmeisterschaft

für einige Wochen das Geschehen – und kann dabei gar das Selber Wiesenfest

beeinflussen.

2014, als am Sonntagabend

Deutschland

den WM-Titel

holte, herrschte im

Bierzelt und auf

dem Festgelände

gähnende Leere.

Nicht viel bewegte

sich, außer bei einer

zunächst angespannten

und dann

umso losgelösteren

Menschentraube

vor einem großen

LED-Bildschirm. Aufgrund des aufgestockten Teilnehmerfeldes der Fußball-EM

dauert das Turnier nun eine Woche länger als sonst üblich. Somit findet das

Finale wie schon bei der WM am Wiesenfestsonntag (21 Uhr) statt. Zum Redaktionsschluss

dieses Wiesenfest-Sondermagazins konnten die beiden Finalteilnehmer

noch nicht

feststehen. Sicher

aber: die Fußball-

Fans werden auch auf

dem Goldberg die

Möglichkeit haben,

das Endspiel live zu

verfolgen. Bei deutscher

Beteiligung erfolgt

die Übertragung

aus Paris mit Ton,

ansonsten gibt es dieses

Match ohne

Sound zu sehen.


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Für Hunde

eine Qual +++

Große Menschenansammlungen

wie auf

dem Goldberg, dazu

hohe Geräuschkulissen

- das ist alles

andere als ein Vergnügen

für die Vierbeiner.

Immer wieder

aber werden

Hunde auf das Festgelände

mitgenommen.

Dem Tier wird

dabei nicht selten

auf die Pfoten getreten

oder es geschubst,

zumal im

dichten Gedränge

kaum jemand nach

unten sieht. Auch

sieht der Hund

selbst meist nur Beine

und Füße. Verletzungen

wie von auf

dem Boden liegenden

Glasscherben

o.ä. sind gang und

gäbe. Auch der Lärm

von Musik und Fahrgeschäften

ist nichts

für Hundeohren.

Daher wird unbedingt

gebeten, keine

Hunde beim Wiesenfest

mitzuführen.


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Luftballonsteigen und die Umwelt +++

Es ist zweifelsohne eines der schönsten Bilder des Selber Wiesenfestes: das

Aufsteigen der vielen bunten Luftballons nach dem Einzug, der Ansprache des

Oberbürgermeisters und des gemeinsamen Singens der Lieder „Kein schöner

Land“ und der Deutschen Nationalhymne zum Abschluss der Festtage. Die

Tradition soll auch in

Zukunft bewahrt bleiben.

Aber nicht bei jedem

stößt das Luftballonsteigen

auf Gegenliebe.

Zumindest im

hohen Norden. Anfang

Februar erstattete nämlich

ein Ex-

Biologielehrer Strafanzeige

wegen Umweltverschmutzung

gegen

den Bremer Bürgermeister.

Er wolle damit

gegen Luftballon-Massenstarts kämpfen und mit seinem Vorgehen ein Zeichen

gegen solche öffentlichen Spektakel setzen.

In Selb sieht man die Rechtslage jedoch simpel. Zwar lassen zum Abschluss

die Schulkinder unter dem Schlachtruf „Vit-Vat-Hoch“ unzählige Luftballons in

den Himmel steigen. Allerdings wird hier kein offizieller Wettbewerb durch

einen Veranstalter oder die Verkäufer ausgerufen. Jeder Käufer der bunten

Luftballons ist also selbst für sein Handeln verantwortlich.

Der Erlös der am Verkaufsstand des Missionskreis Heilig Geist verkauften Luftballons

kommt übrigens wie immer zur Unterstützung verschiedener Projekte

zugute.


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Häuserschmuck zum

Wiesenfest +++

Fahnen an den Eingängen der

Stadt und öffentlichen Gebäuden,

Girlanden in der Innenstadt, geschmückte

Häuser und Gärten sowie

dekorierte Schaufenster. Die

Stadt bietet zum Wiesenfest seinen

Gästen ein festliches Bild verbunden

mit einer gewissen Portion

Heimatstolz in den Farben blau

und rot. Auf der Suche nach in den Selber Stadtfarben gehalten kleinen Fähnchen

und weiterem Dekomaterial wird man im Schreibwaren-Fachgeschäft

Popp in der Ludwigstraße fündig. Stadtfahnen in der Abmessung 90x150cm

sind zum Stückpreis von 15,80 Euro in der Touristinfo erhältlich.


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Jede Menge Souvenirs an der „Wiesenfestpost“ +++

Das Wiesenfestabzeichen als begehrtes Sammelobjekt ist zwar das wohl traditionellste

Souvenir des Selber Wiesenfestes, das gerne gekauft und aufbewahrt

wird. Doch auch einige

weitere Erinnerungen gibt es

Jahr für Jahr an der

Wiesenfestpost“ auf dem

Goldberg zu erstehen. Vom

„Wiesnfestkalener“, über Teller

mit Wiesenfestmotiv bis

hin zu Restexemplaren des

2007 herausgegebenen Buches

zur (mittlerweile über)

200jährigen Geschichte des

Festes sind an der Bude zahlreiche

Andenken erhältlich.

Passende von der Designmanufaktur Voigt gestaltete Grußkarten kann man

dazu gleich vom Goldberg aus an Freunde in aller Welt verschicken.

Seit dem vergangenen Jahr betreibt Melanie Thoma die „Wiesenfestpost“.

Nicht nur die typischen Souvenirs an sich hat sie im Portfolio. Trachtentaschen,

Regenponchos

und

noch vieles mehr

ist hier zu haben.

Das aktuelle

Wiesenfestprogramm,

das

Wiesenfestmagazin

und Stadtprospekte

liegen

ebenso am

Stand aus..


Wiesenfest: Infos kompakt

+++ Neue Lebkuchenherz-Kreationen +++

„Grüße aus Selb“ zierten schon in den vergangenen Jahren Lebkuchenherzen.

Nun hat die „Mandelbrennerei Fuchs“ mit drei weiteren Varianten nachgelegt.

„Ich bin ein Selber“, „Grüße vom Selber Wiesenfest“ und auch nur „Selber

Wiesenfest“ steht diesmal

auf den neuen Kreationen

der Lebkuchenherzen.

Ein Mitbringsel

und Liebeserklärung

zugleich für Selb und

das Wiesenfest


D as Wiesenfest wird nach der

Rückkehr aus Selb in einer der ersten

Amtshandlungen im Kalender blockiert“,

ist das zweite Juli-

Wochenende für Manuel Meisel ein

gesetzter Termin. Das seit seinem

ersten Besuch im Jahr 2007. Aus der

Schweiz kommt er extra angereist,

nimmt von seinem Wohnort nahe Zürich

die 600km einfache Fahrtstrecke

hierfür gerne in Kauf. Denn „die genial

lockere Atmosphäre, die Fröhlich-

keit und Freundlichkeit und die ausgelassene

Stimmung haben es mir angetan“,

beschreibt Manuel seine Eindrücke

mit Blick auf den Heimatabend im

Festzelt. Und er vergleicht das mit

dem Münchener Oktoberfest, das er

zuvor schon zwei Mal besucht hatte.

„Da war man eher von früh bis spät in

Wiesenfest: „Diesen Schatz will

man nicht mehr hergeben!“

einem Bierzelt gefangen. Die Lederhosen,

Dirndl und Maßkrüge gepaart mit

diesen Erinnerungen haben mich in

Selb nun regelrecht in einem Paradies


schwelgen lassen“, weiß er es hier

besonders zu schätzen.

Den ersten Kontakt zur Porzellanstadt

hatte der Schweizer schon ein paar

Wochen vor dem Wiesenfest. Während

seines BWL-Studiums in St. Gallen

lernte er Paul Netzsch kennen.

Spontan bekam er Lust, in die Heimat

des Selbers mitzufahren. Zu einem

Besenbrennen. „Dies war meine erste

Fahrt nach Selb und mein erstes Aufeinandertreffen

mit seiner Familie und

mit vielen Freunden der Netzsch-

Brüder. Wir hatten ein solch tolles

und ausgiebiges Besenbrennen, dass

es dann eigentlich keine Überzeugungsarbeit

mehr brauchte, dass ich

auch zum Wiesenfest wieder nach

Selb kommen sollte.“ Und das dann

auch nicht zum letzten Mal. Zu positiv

waren die Eindrücke. Einmal da, immer

da.

Schon im zweiten Jahr war er mit einer

ausgeliehenen Lederhose dabei.

Im Jahr darauf durfte er eine sein

Eigen nennen. 2009 wurde er bei der

offiziellen Begrüßungsrede des Oberbürgermeisters

sogar persönlich begrüßt.

„Ein unvergesslicher Augenblick“,

erinnert sich der Schweizer

zurück. So, wie es noch viele weitere

schöne Momente in den vergangenen

Jahren für ihn hier gab, sei dies mit

den Egertalern oder mit dem Hackl-

Buden-Team.

Insbesondere, weil es im Vergleich zu

vielen anderen Veranstaltungen und

Volksfesten „nur ein Festchen“ einer

kleinen Stadt sein mag und daher

nicht ein global überlaufenes, Identität

verlierendes Massenfest ist, mache

es aus seiner Sicht so unwiderstehlich.

„Liebenswert, großzügig und

familiär“, fallen ihm spontan als Begriffe

ein. Wohl auch, weil er selbst

so offen und schnell in den Freundeskreis

von seinem Studienkollegen aufgenommen

wurde. „Da kann man

sich glücklich schätzen und will diesen

Schatz nicht mehr hergeben“, ist es

vielleicht auch sein Schweizer Gemüt,

dass er sich an kleineren und heimeligeren

Orten wohler fühlt und man

sich deshalb gut versteht. „Und wenn

man beim Festzug sogar bei der Polizei

über den Zaun klettern darf und

da im Garten stehen kann und man

noch bis zum Morgengrauen an den

Schnapsbuden seine Zeit verbringen

kann, dann ist das einfach toll“, weiß

Manuel Meisel sehr zu schätzen. Aber

auch zu vermissen, klappte es mit

einem Wiesenfestbesuch mal doch

nicht. 2012 zum ersten Mal, als er

beruflich in China zu tun hatte und im

vergangenen Jahr, als zeitgleich die

Hochzeit eines guten Freundes anstand.

„Da habe ich das Wiesenfest

und das Wiedersehen mit vielen

Freunden schmerzlich vermisst“, freut

er sich diesmal umso mehr, wieder in

Lederhosen und einem in der Schweizer

Nationalflagge gehaltenen T-Shirt

als Erkennungszeichen dabei sein zu

können. Wenn auch etwas verkürzt,

erwarten er und seine Frau doch

schon in wenigen Wochen Nachwuchs.


Zum Fest und wieder zurück

M it Mietauto Klug vor zehn Monaten

und Mietauto Müller vor wenigen

Wochen haben sich in Selb zuletzt

zwei neue Unternehmen gegründet.

Ein klein wenig entspannt das die Lage.

Noch vor dem Wiesenfest 2015

wurde auf die prekäre Situation vor

Ort aufmerksam gemacht. Folglich

wurde zum Wiesenfest um Unterstützung

geworben. Mietauto- und Taxiunternehmen

aus der Region haben

sich gemeldet und die Erlaubnis erhalten,

ebenso direkt am Goldberg vorfahren

zu können. So konnte insbesondere

zu den Stoßzeiten der hohen

Nachfrage entgegengewirkt werden,

Wartezeiten zumindest etwas verkürzt

werden. Auch in diesem Jahr werden

wieder zur Verstärkung auswärtige

Unternehmen herangezogen, um die

Festbesucher sicher nach Hause kutschieren

zu können.

Zusätzlich kommt diesmal der sogenannte

„Nightliner“ zum Einsatz. Sowohl

am Freitag als auch am

Samstag wird dieser Bus mit

drei Linien das Festgelände

anfahren. Über die größeren

und kleineren Dörfer als auch

Orte wie Weißenstadt, Thierstein,

Wunsiedel, Rehau,

Schönwald und Arzberg kann

man bequem und kostengünstig

(2 Euro pro Person/

einfach Fahrt) sowohl nach

Selb als auch vom Fest wieder

zurück fahren. Zum Redaktionsschluss

dieses Sondermagazins

lagen die genauen Abfahrtsorte

und -stellen als auch die

Abfahrtszeiten noch nicht vor. Diese

werden jedoch rechtzeitig vor dem

Wiesenfest u.a. auf selb-live.de zum

Download bereitstehen.

Kontaktdaten Selber Mietautounternehmen

Mietauto Müller

Mietauto Klug

Tel.: 09287/5690558 Tel.: 09287/9988850

Mietauto Licha

Helmut Hirschmann

Tel.: 09287/500789 Tel.: 09287/8827512


Das ist der „Nightliner“

Das Projekt „Nightliner“ ist im Landkreis

Wunsiedel eine inzwischen sehr

gut etablierte Einrichtung, um

(jungen) Menschen am Wochenende

eine Möglichkeit zu geben, vom Auto

auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Daher hat

sich die Junge Union

Marktleuthen

überlegt, eine kostengünstige

Fahrgelegenheit

am

Wochenende anzubieten.

Das Konzept

„Nightliner“ ist

ein Busverkehr, der

ausgewählte Veranstaltungen

auf vorher

bekanntgegebenen,

individuell

erstellten Routen

anfährt. Die Veranstaltungen

werden

in erster Linie nach

Größe und Einzugsgebiet

ausgewählt.

Ganz besonders

wird darauf geachtet,

dass die Veranstalter

das Projekt

„Nightliner“ aktiv

unterstützen und

bewerben. Bei der

Erstellung der Fahrpläne

wird darauf

geachtet, möglichst

den ganzen Landkreis

zu berücksichtigen,

damit gerade

auch kleinere Ortschaften angefahren

werden. Das Einzugsgebiet hängt

aber stark von der Größe der Veranstaltung

ab und wird in enger Abstimmung

mit den Veranstaltern erstellt.

Quelle: nightliner-wunsiedel.de


Zum Fest und wieder zurück

+++ Mit der Bahn nach Selb zum Wiesenfest und zurück +++

Nicht allzu weit entfernt ist der Bahnhof Selb-Stadt vom Goldberg. Ideal also

für Bewohner der Ortschaften entlang der Bahnstrecke

zwischen Selb und Hof, sofern man spätestens

gegen 23 Uhr des Fest in Richtung zuhause verlassen

möchte. Seit dem 12. Juni 2016 hat sich der Fahrplan

der „Agilis“ geringfügig geändert. Bei den letzten am

jeweiligen Tag verkehrenden Zügen heißt es allerdings

in Selb-Plößberg umsteigen in die „Oberpfalzbahn“,

will man weiter nach Schönwald, Rehau, Oberkotzau und Hof reisen.

Mit dem Auto - Unbewachte Parkmöglichkeiten

bestehen an folgenden Stellen: Parkplatz

unterhalb des Festplatzes, Försterstraße, Heidestraße,

Zeppelinstraße, Franz-Heinrich-Straße,

Parkplätze an der Realschule in der Jahnstraße,

beim Rosenthal-Theater an der Hohenberger

Straße sowie Tiefgarage mit Parkdeck an der

Burg- / Schlossstraße. Behindertenparkplätze

sind in der Hainstraße ausgeschildert.


Wiesenfest: Infos kompakt


Zu guter Letzt…

D rei Sondermagazine zum Selber Wiesenfest konnte das beliebte und stark

frequentierte Internetportal selb-live.de bereits herausbringen. An vielen Auslagestellen

restlos vergriffene Hefte, dazu über 65.000 Zugriffe auf die Online-

Version sprechen da klar für sich. Zum einen gilt an dieser Stelle insbesondere

der Dank an die Werbekunden. Ohne diese wäre dieses Format in seiner

ganzen Vielfalt schließlich nicht möglich. Aber auch von den zuständigen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern im Rathaus, über die Schausteller bis hin zu

Privatpersonen heißt es für die gelieferten Informationen Dankeschön zu

sagen. Nach dem Wiesenfest ist dann aber schon wieder vor dem Wiesenfest.

Auch 2017 soll es wieder ein Sondermagazin geben. Besondere Jubiläen,

aus weiter Ferne anreisende Gäste, Hintergrundgeschichten, Anekdoten oder

auch Fotos aus vergangenen Zeiten, bestenfalls gerne aus dem Jahr 1967,

können jederzeit herangetragen werden. Vorschläge für bestimmte Themen

werden ebenso gerne entgegen genommen. Dies einfach per eMail an:

info@selb-live.de Anzeigen können analog über diese Mailadresse gebucht

werden. Anzeigen- und Redaktionsschluss ist am 18. Juni 2017.

D as Selber Wiesenfest im Internet: Aktuelle

Nachrichten rund um das Selber Wiesenfest

gibt es natürlich immer wieder neu auf dem

kostenlosen Internetportal selb-live.de

Übrigens: nach den Wiesenfesttagen sind hier auch wieder

unzählige Fotos vom Selber Wiesenfest zu finden. Reinklicken

lohnt sich! Und wer sich als Wiesenfest-Fan outen

möchte, für den heißt es Daumen hoch und das Selber Wiesenfest

bei Facebook „liken“! - zu erreichen auch über die

einfach zu merkende Domain selber-wiesenfest.de

V it, vat hoch, schäi wars doch - vit, vat, nieder,

nächst gouar komma wieder…“ – das Selber Wiesenfest

2017 findet vom 8.-10. Juli statt, für die

Freitagsgänger bereits ab dem 7. Juli.

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