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Blickpunkt Energie

„Blickpunkt Energie“ erscheint zwei Mal im Jahr im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Schwäbisch Hall. Ausgabe Dezember 2016: 24 Seiten Redaktionelle Betreuung: pVS - pro Verlag und Service GmbH & Co. KG, Schwäbisch Hall

„Blickpunkt Energie“ erscheint zwei Mal im Jahr im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Schwäbisch Hall.
Ausgabe Dezember 2016: 24 Seiten

Redaktionelle Betreuung: pVS - pro Verlag und Service GmbH & Co. KG, Schwäbisch Hall

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Dezember 2016

Blickpunkt Energie

Nachrichten von Ihrem Energieversorger


BlickpunktEnergie

Liebe Leserinnen und Leser,

wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig

hat die Energiebranche in den letzten Jahren

einen gravierenden Wandel durchgemacht.

Mittlerweile fokussiert sich dies

auf das Thema „Energiewende“.

Mit einem Anteil von über 30 Prozent

erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung

wurde ein großer Schritt in die

richtige Richtung gemacht. Neben diesem

Erfolg muss man sich aber auch um

die Speicherung und den Transport der

elektrischen Energie über große Entfernungen

kümmern.

Mit einer Reihe von Gesetzen und Gesetzesänderungen

unter dem Überbegriff

„Digitalisierung der Energiewende“ will

der Gesetzgeber den Umbau der Energieversorgung

weiter vorantreiben. Dies

macht es für die Akteure komplexer und

gleichzeitig für die Bürger undurchsichtiger.

Dabei vernachlässigt der Gesetzgeber

die hocheffiziente und steuerbare Kraft-

Wärme-Kopplung. Gerade diese ist geeignet,

die fluktuierende Stromproduktion

aus Wind- und Solaranlagen auszugleichen

und durch den Einsatz von Wärmespeichern

die dabei entstehende Wärme

vollständig zu nutzen.

Auch die in Schwäbisch Hall installierten

Blockheizkraftwerke stehen im Wettbewerb

zu alten abgeschriebenen Braunkohlekraftwerken

und zu hochsubventionierten

Kernkraftwerken. Die über viele

Jahre in Schwäbisch Hall aufgebaute

Infrastruktur sowie die Erzeugungsanlagen

mit einem erneuerbaren Stromanteil

von deutlich über 60 Prozent könnten

geradezu vorbildhaft als Blaupause für

die Energieversorgung der Zukunft auf

regionaler Ebene dienen. Mit dem Neubau

einer Batteriespeicheranlage in der

Megawattklasse werden wir in den nächsten

Monaten einen weiteren Schritt Richtung

der dezentralen Energieversorgung

unternehmen.

Mit unserer Zeitschrift möchten wir unseren

Teil dazu beitragen, die komplexen

Zusammenhänge der Energieversorgung

verständlicher zu machen. Wir wünschen

Ihnen viel Freude beim Lesen und freuen

uns über Rückmeldungen unserer Leserschaft.

RONALD PFITZER

GEBHARD GENTNER

GESCHÄFTSFÜHRER DER STADTWERKE

SCHWÄBISCH HALL GMBH

2


BlickpunktEnergie

Der Energieversorger unserer Region

Aktuell versorgen die Stadtwerke Schwäbisch Hall circa 90.000 Einwohner mit

einer Netzlänge von circa 2.000 Kilometern.

In dieser Ausgabe

4 Das Stromnetz

Ein Interview mit dem Bereichsleiter

Netze/Erzeugung bei den Stadtwerken

6 Rückblick 2016

Energie und mehr für das Leben in

unserer Region

7 Die Jahres-Verbrauchsabrechnung

Die einzelnen Angaben kurz und einfach

erklärt

8 Parkhaus Weilerwiese

Feierlichkeiten zur Eröffnung des neuen

Parkhauses

9 Zeit zum Tausch

Alte Heizungspumpe austauschen und

attraktive Preise gewinnen.

10 Der Mensch im Mittelpunkt

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall sind

ein attraktiver Arbeitgeber

11 Ausbildung im Bäderbereich

Ein Interview mit dem Auszubildenen

Fabian Debernitz

12 Wärme für Braunsbach

Nach den Flutschäden im Ort wird nun

eine Nahwärmeversorgung erarbeitet

13 Energiespartipps

Mit den richtigen Maßnahmen Strom,

Energie und Geld sparen

14 Die Energiepflanze Silphie

Eine sinnvolle und schöne Ergänzung

zum Mais

15 Wärmeverbund Sulzdorf

Nahwärmenetz verbindet drei kommunale

Gebäude

16 Das Teamporträt

Das junge Team der Energiehändler

bedient bundesweit Energielieferanten

18 Schwitzen für die Gesundheit

Fit und gesund durch den Winter mit

regelmäßigen Saunabesuchen

19 Alle Jahre wieder

Die schönsten Weihnachtsmärkte der

Region im Überblick

20 Die Kinderseite

Spannende Infos und ein leckeres

Rezept zum Thema Schnee

21 Das Café Ableitner

Für alle Anlässe die passenden Köstlichkeiten

aus regionalen Zutaten

22 Preismaßnahmen für 2017

Stadtwerke Schwäbisch Hall passen

2017 die Preise an

23 Der Stadtwerke-Nachwuchs

Süße Blicke und große Kulleraugen für

die Kamera

24 Gewinnspiel & Kontakt

Machen Sie mit und gewinnen Sie einen

Gutschein für das Café Ableitner

Titel Die Versorgungssicherheit

im Stromnetz ist ein hohes Gut und

muss ständig überwacht werden.

3


BlickpunktEnergie

Im Zeichen der Energiewende:

Das Stromnetz

Keine Frage der Machbarkeit, sondern des politischen Willens.

Die in der UN-Klimakonferenz zugesagten

CO 2

-Reduktionsziele müssen

in nationale Energie- und Versorgungsziele

umgesetzt werden. Deutschland

war Vorreiter, was die Einführung

erneuerbarer Energiequellen angeht.

Doch das weitere Wachstum der Stromerzeugung

aus Sonne und Wind, den Grundpfeilern

der Energiewende, kämpft mit

Hindernissen. Grundlegende Veränderungen

in Verkehr, Bau, Industrie und Landwirtschaft

sind notwendig, denn das Ziel

lautet Dekarbonisierung: Energie aus fossilen

Energieträgern soll flächendeckend

durch Erneuerbare ersetzt werden. Hier

nun ist der Gesetzgeber gefragt, denn

mit Hilfe der großen Innovationskraft von

Wirtschaft und Forschung ist ein Umstieg

auf 100 Prozent Erneuerbare möglich. Die

Versorgungssicherheit im Stromnetz ist

ein hohes Gut. Hier rücken besonders

die Netze in den Fokus, denn sie sind für

eine sichere und zuverlässige Versorgung

der Bevölkerung mit elektrischer Energie

verantwortlich. Wir haben mit Thomas

Hoppenz, Prokurist und Bereichsleiter

Thomas Hoppenz ist Prokurist und Bereichsleiter Netze/Erzeugung.

Netze/Erzeugung bei den Stadtwerken

Schwäbisch Hall, über neue Herausforderungen

und veränderte Anforderungen für

Energieversorger in Zeiten des Ausbaus

der Erneuerbaren Energien gesprochen.

Oberirdisch verlegte Leitungen

stellen einen Landschaftseingriff dar.

Weshalb werden Leitungen

nicht generell in der Erde verlegt?

Das ist ein sehr sensibles Thema, das

man in der Politik sicher aktiv diskutieren

muss. Zum einen fehlen für die Erdverkabelung

der Hochspannungsebene bisher

die technischen Erfahrungen in diesen

Leistungsdimensionen. Zum anderen ist

es auch eine wirtschaftliche Entscheidung,

ob ober- oder unterirdisch verlegt

wird: Hochspannungsfreileitungen kosten

etwa 1.000 Euro pro Meter, die Kosten

für eine Erdverkabelung betragen das

Fünf- bis Achtfache. Diese Kosten sind im

Nachgang über Umlagen von den Abnehmern

zu tragen. Freileitungen sind zwar

in der Landschaft sichtbar, ermöglichen

aber die Bewirtschaftung der darunter

liegenden Flächen. Eine Erdverkabelung

dagegen schränkt Bewirtschaftung und

Bebauung der Flächen ein, verändert

aber nicht das Landschaftsbild. Anders

stellt sich die Situation bei den örtlichen

Verteilnetzbetreibern dar, wo aufgrund

erprobter und effizienter Technologien

Erdkabeltrassen kostengünstig errichtet

werden können. So werden in unserem

Versorgungsgebiet bei Neuerschließungen

Stromkabel grundsätzlich unterirdisch

verlegt und bei Erneuerungen

vorhandene Freileitungen durch Erdkabel

ersetzt.

4


BlickpunktEnergie

Wer plant den Netzausbau?

Die überregionalen Höchstspannungsnetze,

durch welche der Strom von Windparks

im Norden zu den Großabnehmern

im Süden Deutschlands gelangt, werden

von den Übertragungsnetzbetreibern

geplant und errichtet. Diese erstellen

hierzu einen auf den zukünftigen Bedarf

ausgerichteten Netzentwicklungsplan,

welcher in enger Abstimmung mit dem

Gesetzgeber, der Bundesnetzagentur sowie

den Landesbehörden in einem Planfestellungsverfahren

mündet, auf dessen

Grundlage die Leitungstrassen festgelegt

und gebaut werden.

Im Zuge der Planungen ist auch eine umfassende

Beteiligung der Öffentlichkeit

vorgesehen. Im Gegensatz zu den überregionalen

Übertragungsnetzen erfolgen

Planung und Ausbau der örtlichen Verteilnetze

durch den lokalen Netzbetreiber

und damit für Schwäbisch Hall und die

umliegenden Gemeinden durch die Stadtwerke.

Der Netzausbau folgt dabei einer

an der Wirtschaftlichkeit ausgerichteten

Zielnetzplanung, da von der Bundesnetzagentur

nur für einen effizienten Netzbetrieb

erforderliche Maßnahmen anerkannt

und genehmigt werden.

Wer speist in das Netz der

Stadtwerke ein?

Unsere eigenen dezentralen Erzeugungsanlagen

wie Kraftwerke auf Kraft-Wärme-

Kopplungs-Basis, Windkraft-, Photovoltaik-

und Wasserkraftanlagen sowie

Biogas- und Biomethananlagen. Hinzu

kommen private Energieanlagen. Die

Gesamtmenge des in unserem örtlichen

Netz abgenommenen Stroms beträgt

etwa 300 Millionen kWh, wovon rund

85 Prozent über Eigenerzeugungsanlagen

bereitgestellt wird. Bereits jetzt

können wir in lastschwachen Zeiten eine

100-prozentige Versorgung über die dezentralen

Anlagen bieten und sogar ins

vorgelagerte Netz rückspeisen.

Welche Anforderungen ergeben sich

heute für den Netzbetrieb?

Generell muss im Zuge der Energiewende

eine Umstrukturierung der Netze erfolgen.

Während in der Vergangenheit

die Netze so aufgebaut waren, dass die

Versorgung vom Kraftwerk zum Endverbraucher

hin mit abnehmender Leistung

sichergestellt wurde, verzeichnen wir

heute, aufgrund der Dezentralisierung

der Stromerzeugung, eine zunehmende

Umkehr der Stromflüsse mit wechselnden

Belastungsschwerpunkten. Durch die

vielen Einspeisungen müssen die Netze

deutschlandweit verstärkt werden, gleichzeitig

müssen sie intelligenter werden.

Das Schlagwort der Zukunft hierfür lautet:

SmartGrids. Die Stromnetze sollen flexibel

sein und das Zusammenspiel von Angebot

und Nachfrage und die Integration der

Erzeugung aus Erneuerbaren Energien

und dezentralen Anlagen unterstützen.

Sind die Anforderungen die Ursache

für die im Haller Netz auftretenden

Störungen?

In den vergangenen Jahren hat sich die

Struktur der Versorgungsnetze in den

umliegenden Gemeinden und im Netzgebiet

Schwäbisch Hall erheblich verändert.

Beispielsweise verdreifachte sich der

störungsanfällige Freileitungsanteil von

etwa fünf auf nunmehr 15 Prozent. Hinzu

kommt, dass wir bei den von anderen Energieversorgern

übernommenen Netzen

einen erheblichen Investitions- und Instandhaltungsstau

festgestellt haben.

Hier werden wir in den kommenden Jahren

erhebliche Anstrengungen unternehmen,

um den von uns und unseren Kunden gewünschten

und gewohnten Standard zu

erreichen. Auf Grund der Größe und der

Komplexität des Netzes sind Störungen

nicht zu vermeiden, denn wie alle technischen

Anlagen können auch Stromnetze

ausfallen. Grundsätzlich ist das Netz der

Stadtwerke aber sehr sicher aufgebaut.

Wie wird das Netz überwacht?

Die Überwachung erfolgt in Schwäbisch

Hall über unsere zertifizierte Netzleitstelle.

Sie ist 24 Stunden am Tag und an

sieben Tagen der Woche mit hochqualifizierten

Mitarbeitern besetzt. Wir arbeiten

auch als Dienstleister für eine Reihe von

Stadtwerken deutschlandweit.

Was genau passiert bei einer Störung

innerhalb des Netzgebietes?

Wird eine Störung festgestellt, wird sofort

versucht, die Versorgung über fernsteuerbare

Anlagen wiederherzustellen. Parallel

dazu wird der Bereitschaftsdienst

alarmiert, der zur örtlichen Schadensbeseitigung

ausrückt.

Darüber hinaus bestehen noch Kooperationen

mit weiteren Dienstleistern, die

im Bedarfsfall herangezogen werden

können.

Kann die Stromversorgung auch im

Fall eines größeren Unglücks aufrechterhalten

werden?

Wir sind in der Lage strukturrelevante

Einrichtungen wie zum Beispiel Krankenhäuser

oder Notfallzentren durch unsere

eigenen Netze und Erzeugungsanlagen zu

versorgen. Wie sprechen hier von „Inselnetzen“.

Das Anfahren der Stromerzeugungseinheiten

ist durch autarke Anlagen

sichergestellt.

INFO

Aktuell versorgen die Stadtwerke

Schwäbisch Hall etwa 90.000 Einwohner

mit einer Netzlänge von

etwa 2.000 Kilometern und 2.500

Umspann- und Schaltanlagen. Damit

sind die Stadtwerke Schwäbisch Hall

der verlässliche Energieversorger der

Region.

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BlickpunktEnergie

Rückblick 2016

Energie und mehr für das Leben in unserer Region.

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall

blicken auf ein energiegeladenes

und erfolgreiches Geschäftsjahr

zurück. Unser wichtigstes Anliegen war

auch in diesem Jahr, Sie zuverlässig mit

Strom, Gas, Wasser und Wärme zu versorgen.

Nah dran sein, sich kümmern

und verlässlich handeln – das ist unser

Verständnis von Energieversorgung.

Wichtige Meilensteine im Bereich der Versorgungssicherheit

waren die Sanierung

der in die Jahre gekommenen Gas- und

Wasserleitungen und der umfangreiche

Neubau von Wärmeleitungen im Innenstadtbereich.

Auch in der Kreuzäckersiedlung

wurden alte Versorgungsleitungen

erneuert und die Bürger freuen sich gerade

jetzt im Winter über wohlige Wärme,

die rund um die Uhr verfügbar ist. Das

Mitte des Jahres in Betrieb genommene

Umspannwerk in Westheim dient der

weiteren Besicherung des Stromnetzes.

Gleichzeitig leisten wir durch unsere

weiteren Engagements einen wichtigen

Beitrag zu einer höheren Lebensqualität

in der Stadt. So stellen die Bäder ein attraktives

Freizeitangebot mit Mehrwert

für alle Bevölkerungsgruppen dar.

Bereits im Sommer wurde das Schenkenseebad

für rund eine Million Euro

saniert. Fliesenbeläge rund

um Lehr- und Sportbecken

wurden erneuert, behindertengerechte

Duschen eingebaut, neue Lüftungen

montiert und die Filter gleichzeitig

ausgetauscht.

Unsere Parkierungsflächen erleichtern

den Besuch der Innenstadt und beleben

diese. In fußläufiger Entfernung zum Kocherquartier

und zur Altstadt liegt das im

Oktober eröffnete Parkhaus Weilerwiese.

Auf dem Gelände des Qube/Qmediko sind

insgesamt 365 Stellflächen entstanden.

Von hier aus können Sie entspannt Ihre

Tour durchs Städtle starten.

Umstrittene Förderung von Hinkley Point C

Klage der Stadtwerke Schwäbisch Hall gegen britische Staatsbeihilfen wurde vom Europäischen Gerichtshof zurückgewiesen.

Gemeinsam mit anderen süddeutschen

Stadtwerken, einem

Ökostromproduzenten und der

Greenpeace Energy eG haben die

Stadtwerke Schwäbisch Hall vor dem

Europäischen Gerichtshof gegen eine

EU-Kommissionsentscheidung geklagt.

Konkret geht es um die Zustimmung der

EU-Kommission zu staatlichen Beihilfen

für das geplante Kernkraftwerk Hinkley

Point C mit Baukosten in Höhe von

34 Milliarden Euro. Die Beihilfe

garantiert dem Bauherrn und späteren

Betreiber der Anlage eine

Einspeisevergütung von umgerechnet

12,8 ct/kWh zuzüglich

eines Inflationsausgleichs für

die Dauer von 35 Jahren. Die hier

zur Förderung anstehende Leistung des

Kraftwerks beträgt 3.260 Megawatt. Dies

entspricht sieben Prozent der britischen

Erzeugung. Diese Klage wurde nun vom

Europäischen Gerichtshof abgewiesen.

In mehreren europäischen Ländern dient

das Vorgehen der britischen Regierung

mittlerweile als Blaupause für weitere

Kernkraftwerksprojekte. Faktisch stellt

dies eine indirekte Entwertung der Investitionen

der Stadtwerke Schwäbisch

Hall in die dezentralen Erzeugungsstrukturen

dar. Aktuell hat

die britische Regierung dem Bau

des Atomprojekts zugestimmt,

allerdings nur unter bestimmten

Bedingungen: So soll der französische

Stromkonzern EDF, der das

Atomkraftwerk zusammen mit dem chinesischen

Konzern CGN bauen will, seine

Anteile vor Fertigstellung nicht ohne die

Zustimmung Londons verkaufen können.

Aber auch nach Inbetriebnahme des Meilers

will die britische Regierung im Falle

eines Verkaufs des EDF-Anteils eingreifen

können. Das Projekt ist in Staatskreisen

umstritten. Deshalb haben sich die Stadtwerke

Schwäbisch Hall entschieden, das

Verfahren nicht weiter zur verfolgen und

keine Beschwerde gegen die Klageabweisung

einzureichen. Die Stadtwerke

Schwäbisch Hall gehen davon aus, dass

allein die Unwägbarkeiten der Brexitentscheidung,

die während des Klageverfahrens

gefallen ist, das Projekt an sich

unrealisierbar machen werden.

6


BlickpunktEnergie

Kurz erklärt – die Jahresrechnung 2016

Im Januar versenden die Stadtwerke wieder die Jahres-Verbrauchsabrechnungen an ihre Kunden. Was die

einzelnen Angaben bedeuten, kann man hier oder auch im Internet nachlesen.

2

1

1. Kundennummer/Rechnungseinheit:

Jeder Kunde hat eine Kundennummer.

Unter dieser Nummer können

mehrere Zähler laufen, die getrennt

abgerechnet werden. Sie stellen eine

eigene Rechnungseinheit dar.

4

3

2. Anschrift der Person oder Firma,

die diese Rechnung bezahlen soll. Ein

Adressat kann mehrere Rechnungen

(Rechnungseinheiten) erhalten.

5

6

7

3. Ihre Rechnungsnummer

4. Der Abrechnungszeitraum, der

dieser Rechnung zu Grunde gelegt

wird.

5. Aufstellung Ihrer Verbrauchskosten

für die einzelnen Sparten. Eine detaillierte

Übersicht finden Sie auf den

Folgeseiten der Rechnung.

8

9

6. Angeforderte Abschläge beinhalten

alle Abschlagsbeträge, die bis zum

31.12.2016 angefordert worden sind

– ohne Berücksichtigung des tatsächlichen

Zahlungseingangs.

7. Rechnungsbetrag, welcher abgebucht

(+) oder überwiesen (-) wird.

Weitere ausführliche Informationen zu den

Angaben in der Rechnung finden Sie unter:

www.stadtwerke-hall.de/kundencenter/

service/jahresabrechnung oder direkt

über den QR-Code. Haben Sie Fragen zur

Ablesung oder zu Ihrer Rechnung?

Unser Abrechnungsteam

beantwortet

jederzeit

gerne Ihre Fragen.

Telefon:

0791 401-451

8. Fälligkeitstermine, zu denen der

oben genannte Abschlagsbetrag zu

zahlen ist. Bei einer Einzugsermächtigung

erledigen wir die Abbuchung für

Sie bequem und automatisch.

9. Gesamtabschlag: Hier wird der

neue Abschlagsbetrag, fällig ab Februar

2017, ausgewiesen.

7


BlickpunktEnergie

Freuen sich über die Eröffnung: Verantwortliche der Stadtwerke sowie der Stadt Schwäbisch Hall.

Modernes Parkhaus in Stadtnähe

Stadtwerke Schwäbisch Hall investieren in Großprojekt an der Weilerwiese.

Schwäbisch Hall ist um ein städtebauliches

Highlight reicher: Das

Parkhaus Weilerwiese und die

Zwillingsbauten Qube und Qmediko wurden

feierlich eröffnet. Spatenstich für

den gesamten Komplex war am 21. April

2015. Das 35 Millionen Euro teure Projekt

steht für Oberbürgermeister Pelgrim für

den Abschluss der schrittweisen Urbanisierung

und städtebaulichen Integration

„jenseits des Kochers“. Die Weilerwiese,

deren Nutzung jahrelang umstritten war,

rückte durch das Kocherquartier wieder

in Stadtnähe, nachdem das Gelände trotz

fußläufiger Entfernung zur Altstadt vorher

nahezu brach lag.

Im Jahre 2013 habe sich dann herauskristallisiert,

dass ein Ärztehaus gebaut

werden würde. „Der Wunsch nach einem

Ärztehaus in der Bürgerschaft war da“, so

der OB. Im selben Jahr sei die Idee eines

Zwillingsgebäudes aufgekommen. Der damalige

Geschäftsführer der Stadtwerke

Schwäbisch Hall, Johannes van Bergen,

entwickelte die Idee, eine eingeschossige

Tiefgarage unter die Gebäude zu bauen

und hatte die Unterstützung der Stadt mit

diesem Vorschlag auf seiner Seite. „Ohne

die Stadtwerke mit ihrer vorausdenkenden

Geschäftsführung hätten wir diese

zentrale Entwicklung für unsere Stadt

nicht gestemmt“, sagt Pelgrim. Architekt

Lorenz Kraft betont, dass die Stadtwerke

mit dem Parkhaus Weilerwiese neue

Maßstäbe gesetzt hätten, da es fast ohne

Stützen auskomme.

Rund zwölf Millionen Euro habe das neue

Parkhaus gekostet, so Gebhard Gentner,

Geschäftsführer der Stadtwerke Schwäbisch

Hall. Das neue Parkhaus zeichnet

sich durch innovative bauliche Vorzüge

aus. So ist beispielsweise die Anordnung

der Stützpfeiler so gewählt, dass die Parkflächen

nicht tangiert werden. „Insgesamt

gibt es 365 Parkplätze, davon 284 unten

im Keller, die restlichen außen“, erklärt

Peter Busch, der stellvertretende Bereichsleiter

Technik von den Stadtwerken.

Energiesparende, auf Bewegung reagierende

LED-Beleuchtung, eine Jet-Ventilation

und modernste Sicherheitstechnik

seien eingebaut worden. „Breite Parkflächen

und ein Einparkwinkel von 45 Grad

ermöglichen stressfreies Parken“, fügt

er an.

Zusammen mit dem Parkhaus an der

Weilerweise betreiben die Stadtwerke

Schwäbisch Hall nun insgesamt sechs

Parkhäuser im Stadtgebiet, hinzu kommen

weitere Parkplätze. Wie überall auf

den von den Stadtwerken bewirtschafteten

Parkierungsflächen können Kunden

auch im neuen Parkhaus mit der beliebten

HallCard bargeldlos parken. Weitere

Informationen rund um die HallCard gibt

es unter www.stadtwerke-hall.de

8


BlickpunktEnergie

Ausgleich für den Windpark

Umfangreiche Maßnahmen sind erforderlich.

Für den Bau des Windparks Kohlenstraße

sind umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen

erforderlich. So wurden

für den ökologischen Eingriff am Leippersberg

bei Unterfischach drei große

Tümpel als Feuchtbiotope für gefährdete

Arten angelegt. Im Kohlwald wurde ein

Waldrefugium mit einer Größe von 1 Hektar

eingerichtet, welches, ähnlich einem

Bannwald, nicht mehr bewirtschaftet werden

darf. Für den Waldeingriff muss an

anderer Stelle eine Aufforstung stattfinden.

Eine Waldaufforstungskommission,

bestehend aus den verschiedenen Behörden

und den Naturschutzvertretern, hat

eine intensive Flächensuche betrieben

und letztlich Flächen am Wettbach als

am besten geeignet vorgeschlagen.

Insbesondere der Natur- und Artenschutz

hatte darauf gedrängt, dass die in einem

ehemaligen Wasserschutzgebiet liegenden

Flächen eine ökologische Verbesserung

erfahren. Bereits mit dem Bau

der Ostumfahrung wurden Teilbereiche

am Wettbach renaturiert. Da es sich bei

einem Großteil der Flächen um Flächen

mit Quellschächten mit Schachtabdeckungen

handelt und diese durch die

bestehende ökologische Verbesserungsmaßnahe

nicht besonders attraktiv zu

bewirtschaften waren, haben diese Flächen

nur einen sehr geringen Einfluss auf

die Landwirtschaft. Auf einer am Wettbach

gelegenen Hangfläche, in direkter

Nachbarschaft zu der Kreuzäckersiedlung,

werden nun Bäume gepflanzt. In

Am Wettbach werden als Ersatz für die

Windparkfläche Bäume gepflanzt.

Abstimmung mit Landschaftsplanung

und Naturschutz soll hier kein dichter

Fichtenwald entstehen, sondern eine

locker angelegte Bepflanzung, unter

anderem auch mit Wildobstbäumen mit

Früchten, die jeder ernten kann.

Zeit zum Tausch

Alte Heizungspumpe gegen Hocheffizienzpumpe austauschen, Energie sparen,

Zuschüsse sichern und attraktive Preise gewinnen.

Vielen Immobilienbesitzern ist nicht

bewusst, dass sie mit ihrer veralteten

Heizungspumpe einen wahren

Stromfresser im Haus haben. Diese Geräte

arbeiten meist in höchster Drehzahl

und pumpen das warme Heizungswasser

durch die Rohre – völlig unabhängig

davon, wie viel Wasser wirklich zur

Beheizung des Gebäudes benötigt wird.

Dies bedeutet höchsten Stromverbrauch.

Moderne Pumpen hingegen sind hocheffizient

und selbstregelnd, das heißt, sie

passen ihre Leistung an den benötigten

Wärmebedarf an. Sie verbrauchen damit

bis zu 80 Prozent weniger Strom. Durch

Das Bundesamt für Wirtschaft fördert

den Austausch veralteter Pumpen.

die Einsparung hat sich die neue Pumpe

oft schon in zwei Jahren amortisiert. Das

BAFA fördert den Pumpentausch mit bis

zu 30 Prozent in seinem neuen Förderprogramm

„Heizungsoptimierung“. Dabei

werden der Austausch und die Installation

von Heizungs- beziehungsweise Umwälzpumpen

durch Zuschuss nach der Ausführung

gefördert. Der Austausch selbst

ist nicht aufwendig und schnell umzusetzen.

Im Landkreis Schwäbisch Hall macht

die Aktion „Schmeiß deine Alte raus“, die

vom energieZENTRUM, den Stadtwerken

Schwäbisch Hall, den Stadtwerken Crailsheim

sowie den dazugehörigen Städten

initiiert wird, auf das Thema aufmerksam

und belohnt den Tausch durch eine Teilnahme

an einem Gewinnspiel von Oktober

2016 bis einschließlich April 2017.

9


BlickpunktEnergie

Der Mensch im Mittelpunkt

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall sind ein attraktiver Arbeitgeber.

Mit ihrer zukunftsorientierten

Wachstumsstrategie und Innovationskraft

sind die Stadtwerke

Schwäbisch Hall ein attraktiver und sicherer

Arbeitgeber für rund 500 Menschen.

Die stabile Gesellschafterstruktur trägt

Die Stadt und Region Schwäbisch Hall

sorgen für eine hohe Lebensqualität.

zu einer idealen Arbeitsumgebung für

engagierte Mitarbeiter bei, die hier gute

Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten

sowie Freiräume für die persönliche

Entwicklung vorfinden. Der Frauenanteil

liegt in unserem Unternehmen bei über

50 Prozent. Eine überdurchschnittlich

lange Betriebszugehörigkeit mit geringer

Mitarbeiterfluktuation macht deutlich,

dass viele positive Aspekte für uns als

Arbeitgeber sprechen.

Ob attraktive Teilzeitmodelle und flexible

Arbeitszeiten, leistungsgerechte Vergütung,

viele interessante Sozial- und Nebenleistungen

oder Sport- und Gesundheitsprogramme:

Wir nehmen unsere

soziale Verantwortung sehr ernst und

leben diese auch. Bei uns finden Mitarbeiter

flache Hierarchien vor, die zu kurzen

Entscheidungswegen führen. Unsere

Büroräume sind freundlich gestaltet und

mit modernster Kommunikationstechnik

ausgestattet, und wer möchte, kann sein

Mittagessen in der eigenen Kantine zu

einem günstigen Preis einnehmen.

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen

wissen wir, dass eine ausgeglichene

Work-Life-Balance ein wichtiger Teil eines

erfüllten Lebens ist. Unsere Unternehmenszentrale

liegt direkt angrenzend an

den Stadtpark von Schwäbisch Hall, den

Kocherwiesen. Von hier aus erreicht man

in fünf Minuten Fußweg die reizvolle und

lebendige Innenstadt.

Ausbildungsgänge mit Zukunft

Energiebündel aufgepasst!

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall sind

die „Energie-Macher“ der Region

und setzen sich für das Ziel ein, bis

zum Jahr 2030 Strom und Wärme zu 100

Prozent aus erneuerbaren Energien zu

gewinnen. Wir versorgen unsere Kunden

zuverlässig mit Energie und Wasser, entwickeln

innovative Energiedienstleistungen

und schaffen Bedingungen für eine

gute Infrastruktur. In unserem Schenkenseebad

kann man sich gut von dem Stress

und der Hektik des Alltags erholen. Wir

bilden in insgesamt fünf verschiedenen

Ausbildungsberufen aus. Während einer

Ausbildung bei den Stadtwerken durchlaufen

unsere Auszubildenden alle Abteilungen.

Sie sind für uns die Fach- und

Führungskräfte von morgen. Interessiert?

Die Auszubildenden 2016 machen sich

voller Engagement an die Arbeit.

Eine Ausbildung bei den Stadtwerken ist

der perfekte Karrierestart.

INFO

www.stadtwerke-hall.de

10


BlickpunktEnergie

Ausbildung im Bäderbereich

Fabian Debernitz befindet sich im ersten Ausbildungsjahr zum Fachangestellten für Bäderbetriebe (FAB). Ein Interview.

INFO

Interessiert an einer Ausbildung

zum FAB?

Fachangestellte für Bäderbetriebe

haben einen sehr abwechslungsreichen,

aber auch verantwortungsvollen

Beruf. Sie sorgen beispielsweise

am Beckenrand für Sicherheit

und sind während des Tages auch

Ansprechpartner für Schulklassen

und Besucher.

Fabian Debernitz hat viel Spaß an seiner Arbeit im Schenkenseebad.

Wie bist du auf diesen Beruf aufmerksam

geworden?

Über die Berufsorientierung der Agentur

für Arbeit bin ich darauf gestoßen. Ein

weiterer Grund für meinen Berufswunsch

war meine Schwester: Sie geht auf die

Sportschule in Waldenburg und ist auch

in dieser Branche tätig.

gymnastik. Auch, dass ich mit Menschen

in Kontakt komme, war mir sehr wichtig

bei der Auswahl meines zukünftigen

Berufes.

Die erste Zeit deiner Ausbildung

liegt hinter dir. Mit welchen Aufgaben

wurdest du schon vertraut

gemacht?

Sehr gute Voraussetzungen für

diesen spannenden Beruf hat, wer

das Element Wasser liebt, Schwimmen

zu seinen Hobbys zählt, gerne

im Team arbeitet und technisches

Interesse mitbringt. Für das Jahr

2017 haben wir noch eine Ausbildungsstelle

zu besetzen.

Wir freuen uns auf Bewerbungen!

Herzlichen Glückwunsch

zum Jubiläum!

Was hat dich bewogen, dich als

Auszubildender FAB zu bewerben?

Ich wollte etwas Neues kennenlernen

und über mich selbst hinauswachsen.

Während der Sommerferien habe ich

ein Praktikum im Schenkenseebad absolviert.

So bekam ich einen kleinen, aber

aussagekräftigen Einblick in den Beruf.

Fachangestellte für Bäderbetriebe

haben einen abwechslungsreichen

Job. Was gefällt dir besonders gut?

Die sportliche Komponente wie das-

Schwimmtraining oder die Wasser-

Ich habe gelernt, Wasserwerte zu messen

und zum Beispiel den pH-Wert zu

ermitteln. Die richtige Anwendung der

Putz- und Reinigungsmittel habe ich auch

schon kennengelernt. Dazu kommen

Besucherbetreuung, Wassergymnastik

oder das Einwintern und Auswintern des

Freibads.

Hast du bestimmte Ziele und Wünsche

für deine Zukunft?

Ich hoffe, dass ich nach der Ausbildung

im Schenkenseebad übernommen werde.

Später will ich dann noch den Meistertitel

erwerben.

Andrea Pojavnik konnte am 1. Juli 2016

ihr 25-jähriges Betriebsjubiläum feiern.

1991 begann für sie eine spannende

Zeit im Sekretariat von Herrn van

Bergen. Bis heute arbeitet sie gern mit

viel Herzblut und Engagement bei den

Stadtwerken und sorgt für einen reibungslosen

Ablauf im Sekretariat des

Geschäftsführers Gebhard Gentner.

11


BlickpunktEnergie

Umweltfreundliche Wärme für Braunsbach

Stadtwerke bauen Nahwärmeverbund in Braunsbach auf.

Nach dem verheerenden Unwetter

im Frühjahr soll in Braunsbach ein

Teil des Ortskerns mit Nahwärme

erschlossen werden. Die Stadtwerke

Schwäbisch Hall haben dafür ein Konzept

auf der Basis von Holzenergie für die Gemeinde

erarbeitet. „Nach den Überflutungen

sind insbesondere im Ortskern einige

Heizungsanlagen defekt. Diese sollen

durch eine nachhaltige Wärmeversorgung

mit Nahwärme ersetzt werden“, so Steffen

Hofmann vom Technischen Vertrieb

der Stadtwerke Schwäbisch Hall.

Die Schäden an Gebäuden und Straßen

sind groß. In den betroffenen Bereichen

müssen die Straßen umfangreich saniert

werden. „Durch die ohnehin erforderlichen

Tiefbauarbeiten kann die Infrastruktur

für Nahwärme vergleichsweise

kostengünstig aufgebaut werden“, stellt

Hofmann fest. Die Baumaßnahmen sind

für das Jahr 2017 geplant.

Die Stadtwerke bieten zwischenzeitlich

allen Hausbesitzern, die sich für einen

Nahwärmeanschluss entscheiden, die

Möglichkeit, mit Provisorien eine Wärmeversorgung

zu leisten. Im Moment

zeichnet sich ab, dass im Ortskern ein

Verbund für die kommunalen Gebäude

realisiert werden kann. Dieser umfasst

die Nahwärmeversorgung für die Burgenlandhalle,

das Rathaus, den Kindergarten,

die Grundschule und einige Privathäuser.

„Die Chance für die Gemeinde Braunsbach,

eine Nahwärmeversorgung zu

etablieren, gibt es jetzt“, macht Steffen

Hofmann deutlich.

Nach den Flutschäden im Ort wird nun

eine Nahwärmeversorgung erarbeitet.

Neue Struktur der Nahwärmepreise

Die Preisgleitformel ermöglicht den Stadtwerken Schwäbisch Hall, die Preise marktkonform

und transparent aktuellen Entwicklungen anzupassen.

Nahwärme bringt klare Vorteile für

den Klimaschutz. Die kombinierte

Erzeugung von Strom und Wärme

in Blockheizkraftwerken ist effizient: Bis

zu 60 Prozent Primärenergie werden eingespart

und der CO 2

-Ausstoß reduziert

sich drastisch. Zudem ist kein Technikraum

für den Heizkessel und die Lagerung

von Brennstoffen nötig. Die Wärme

wird direkt ins Haus geliefert.

Auch Kosten für die Wartung der Heizungsanlage

gehören der Vergangenheit

an, denn es werden weder Kessel noch

Kamin gebraucht. Die Stadtwerke Schwäbisch

Hall haben zum 1. Juli 2016 die

Struktur der Fernwärmepreise umgestellt

und den Verbrauchspreis gesenkt. Bislang

galt ein vereinbarter Betrag als Grund-,

Die neue Struktur der Nahwärme lässt

die Preisbildung besser nachvollziehen.

Mess- und Verbrauchspreis. Künftig werden

die zur Preisbildung herangezogenen

Formeln und Indizes veröffentlicht. Für

Kunden ändert sich nichts: Die Jahresendabrechnung

wird auf Basis des tatsächlichen

Verbrauchs erstellt. Die neuen

Preisbestandteile werden künftig immer

zu Beginn eines jeden Jahres auf Basis

der Formeln neu berechnet, erstmals zum

1. Januar 2017.

INFO

www.stadtwerke-hall.de

12


BlickpunktEnergie

Entlastung für die Haushaltskasse

Mit den richtigen Maßnahmen sparen Sie Strom und Energie und damit bares Geld.

Da der Stromverbrauch gut ein Drittel

der gesamten Energiekosten

eines Haushalts ausmacht, lohnt

es sich, diesen Verbrauch genau unter

die Lupe zu nehmen. Mit den richtigen

Geräten und der Vermeidung von Leerlaufverlusten

kann die Stromrechnung

erheblich gesenkt werden. Eine Orientierung

beim Neukauf von Elektrogeräten

bietet das EU-Energielabel, das die

wichtigsten Verbrauchsdaten und die

Energieeffizienz des Geräts anzeigt. Für

die infrage kommenden Geräte sollten

Verbraucher besonders den absoluten

Energieverbrauch vergleichen, also die

Angabe „Kilowattstunden pro Jahr“.

TRICKS ZUM SPAREN

Eine simple und sehr wirksame Weise, im

Haushalt Strom zu sparen, ist auch der

Umstieg von herkömmlichen Glühlampen

auf LED-Lampen. Sie sind effizient und

verbrauchen etwa 80 Prozent weniger

Energie als herkömmliche Lampen.

Ein kleines Beispiel: Wer im

Haushalt zehn 60-Watt-Lampen

durch LED-Lampen ersetzt, spart

im Jahr durchschnittlich 490 Kilowattstunden

und damit bares Geld.

Darüber hinaus freut sich die Umwelt,

denn gleichzeitig werden damit jährlich

300 Kilogramm CO 2

vermieden.

Die sehr viel längere Lebensdauer

dieser Lampen rechtfertigt die etwas

höheren Anschaffungskosten.

Ein weiterer Kniff: Öfter mal den Stecker

ziehen! Elektrogeräte verbrauchen

auch im Leerlauf oder

Stand-by-Modus Strom.

Es ist sinnvoll, den Stecker

zu ziehen oder schaltbare Steckerleisten

zu verwenden und nicht benutzte

Geräte ganz vom Stromnetz zu trennen.

In vielen Fällen lohnt es sich, bauliche Veränderungen

am Gebäude vorzunehmen.

Eine nachträgliche Wärmedämmung von

Wänden und Dach senkt nicht nur die

Heizkosten, sondern verbessert auch das

Raumklima. Hausbesitzer sind jedoch oft

durch kritische Berichte über Wärmedämmung

verunsichert. Verbraucherzentralen

bieten deshalb Energieberatungen an

und klären, welche Dämmmaßnahmen für

die betreffende Immobilie geeignet sind.

Dazu erhalten Verbraucher Einschätzungen

zu Kosten und der zu erwartenden

Energieeinsparung.

Besonders in der kalten Jahreszeit sollten

Verbraucher die optimale Raumtemperatur

im Auge behalten. Im Wohnbereich

geht man von 21 Grad aus, jeder zusätzliche

Grad kostet etwa sechs Prozent mehr

Heizkosten. Zum Beginn der Heizperiode

die Heizkörper zu entlüften, spart jährlich

nochmals rund 25 Euro.

ALTERNATIVE METHODEN

Auch dem Thema Solarthermie, also dem

Heizen mit der Sonne, sollten Verbraucher

sich öffnen. Die Vorräte an fossilen

Energieträgern wie Erdöl und Gas sind

begrenzt und auch der Klimaschutz stellt

ihren Einsatz zunehmend infrage. Thermische

Solaranlagen nutzen die Sonnenwärme

zum Erwärmen von Wasser oder zum

Heizen. Als Ergänzung zu herkömmlichen

Heizungsanlagen haben sie sich bewährt.

Bereits eine einfache Solarthermieanlage,

die Badezimmer, Küche und idealerweise

auch die Spül- und Waschmaschine

mit Warmwasser versorgt, kann in den

Sommermonaten bis zu zwei Drittel des

Warmwasserbedarfs decken. Dadurch

kann der Heizungskessel in dieser Zeit

meist ganz ausgeschaltet bleiben. Auf

diese Weise wird zusätzliche Energie

gespart.

Mit Wärme aus der Erde arbeiten

Wärmepumpen. Diese pumpen die

in der Umwelt vorhandene Wärme auf

ein höheres Temperaturniveau, sodass

sie für Raumheizung und Warmwasser

nutzbar wird. Diese Art der Heizung

basiert auf dem Funktionsprinzip

eines umgekehrten Kühlschranks:

Der Kühlschrank entzieht seinem

Innenraum Wärme und gibt sie an

die Umgebung ab, die Wärmepumpe

zieht die Wärme aus der Umwelt und gibt

sie an das Heizsystem ab. Mittlerweile

ist jede dritte Heizung im Neubau eine

Wärmepumpe.

13


BlickpunktEnergie

Sinnvolle und schöne Ergänzung zum Mais

Stadtwerke Schwäbisch Hall setzen auf die neue Energiepflanze Silphie.

Auch das Landschaftsbild profitiert

deutlich von der Durchwachsenen

Silphie mit ihren goldgelben Blüten.

Den ersten Anbauversuch mit der

Durchwachsenen Silphie auf eigenen

Flächen in Hohebuch und

Hesselbronn haben die Stadtwerke

Schwäbisch Hall auf Initiative des Landwirtschaftsamts

bereits im Jahr 2012

finanziert. Damals wurde noch mit vorgezogenen

Setzlingen gepflanzt, weshalb

die Kosten pro Hektar hoch ausfielen.

Hinzu kam, dass im ersten Jahr mit keinem

Ertrag zu rechnen war, was für viele

Landwirte ein Ausschlusskriterium ist.

RENTABLE METHODE

Dieses Problem gehört dank findigen

oberschwäbischen Biogas-Landwirten

der Vergangenheit an: Es werden keine

Setzlinge mehr verwendet, vielmehr

wird direkt ausgesät. Das Besondere:

Silphie und Mais werden in Kombina-

tion ausgesät, sodass es kein ertragloses

erstes Jahr mehr gibt. Ab dem zweiten

Jahr wächst die neue Energiepflanze ganz

alleine auf dem Feld und wird als Ganzpflanzensilage

zu Bioenergie. „Wir arbeiten

eng mit Landwirten zusammen, um

bereits beim Substrat für Biogasanlagen

ökologisch und nachhaltig zu sein“, sagt

Steffen Hofmann von den Stadtwerken

Schwäbisch Hall.

Laut dem Fachverband Biogas bietet die

Silphiepflanzung erhebliche Vorteile für

Mensch und Umwelt: Als Dauerkultur

erhalte und erhöhe sie die Bodenfruchtbarkeit

und helfe, Erosion zu vermeiden.

Sie brauche keinen chemischen Pflanzenschutz,

trage mit ihrem Blütenreichtum

zur Artenvielfalt bei und liefere Nektar

sowie Pollen für die Honigbienen. Durch

den erheblichen Humusaufbau unterstütze

die Silphie zudem den Klimaschutz.

Innovatives Pilotprojekt in Wüstenrot

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall sind Projektpartner für das europaweite Energie-Forschungsprojekt Sim 4Blocks

und stehen dabei in enger Zusammenarbeit mit der Umsetzungsgemeinde Wüstenrot.

Das Stromversorgungssystem muss

flexibler werden und die natürlichen

Schwankungen im Wind- und

Sonnenenergieertrag auffangen können.

Sim 4Blocks ist ein Forschungsprojekt,

das von der Europäischen Kommission

finanziert wird und dessen Ziel es ist,

die schwankende Energieerzeugung

aus Erneuerbaren Energien durch ein

Nachfragemanagement sowie Energiespeichern

auszugleichen. In enger Zusammenarbeit

mit der Gemeinde Wüstenrot

entwickeln die Stadtwerke unter

anderem Power-to-Heat-Lösungen. Der

große Anteil der Erneuerbaren Energien

an der Energieversorgung erschwert die

Einhaltung einer stabilen Netzfrequenz.

Ein Lösungsansatz ist, Systeme und

Anreize zu schaffen, damit Verbraucher

ihre Nachfrage künftig an das Angebot anpassen.

Dies soll durch Lastmanagement

geschehen: Aktive Konsumenten passen

ihren Stromverbrauch an die zum jeweiligen

Zeitpunkt verfügbare Energiemenge

an. Sim 4Blocks wird dazu beitragen, dass

sich das Stromnetz flexibler auf schwankende

Energiequellen einstellen kann.

14


BlickpunktEnergie

Steffen Hofmann (links) von den Stadtwerken im Gespräch mit dem Energiebeauftragten der Stadt SHA, Heiner Schwarz-Leuser.

Wärme zentral erzeugt

Wärmeverbund Sulzdorf verbindet drei kommunale Gebäude.

Über insgesamt fünfzehn Jahre

läuft der Wärmeliefervertrag, der

zwischen den Stadtwerken Schwäbisch

Hall und der Stadt Schwäbisch Hall

abgeschlossen wurde. Am Anfang standen

drei in die Jahre gekommene Gasheizungen

und die Anfrage der Stadtverwaltung,

ob die Stadtwerke diese sanieren

können.

Im Klimaschutzkonzept der Stadt aus

dem Jahr 2013 wird empfohlen, auch in

Gebieten außerhalb des bereits bestehenden

Fernwärmeverbundnetzes den Aufbau

von sogenannten Nahwärme-Inseln

zu prüfen. Geeignete Keimzellen hierfür

sind beispielsweise städtische Gebäudekomplexe.

Somit waren die in Sulzdorf in unmittelbarer

Nähe zueinander stehenden Gebäude

Kindertagesstätte, altes und neues Schulgebäude

sowie die Turnhalle mit ihren

jeweils einzelnen sanierungsbedürftigen

Heizzentralen für den Aufbau eines solchen

Verbundes prädestiniert. „Wir haben

gemeinsam mit der Stadt Schwäbisch

Hall geprüft, ob ein solches Nahwärmenetz

in Sulzdorf wirtschaftlich realisiert

und betrieben werden kann“, sagt der

Abteilungsleiter Contracting/Projektentwicklung

der Stadtwerke Schwäbisch

Hall, Steffen Hofmann. Auf Basis einer

Gegenüberstellung der Kosten zwischen

Sanierung und Nahwärmelösung fiel die

Entscheidung zugunsten des neuen Wärmeverbundes.

EFFIZIENTE NAHWÄRME

„Die wesentlichen Investitionen sowie

Wartung und Betrieb übernehmen die

Stadtwerke“, berichtet Hofmann. Das

Blockheizkraftwerk und die Erdgaskessel

stehen im Gebäude der Grundschule,

die weiteren Abnahmestellen befinden

sich im alten Schulgebäude und in der

städtischen Kindertagesstätte. Die entstandene

Wärme-Insel ersetzt nunmehr

drei Heizungsanlagen und arbeitet hocheffizient:

Mittels Kraft-Wärme-Kopplung

werden gleichzeitig Strom und Wärme

erzeugt. „Das Blockheizkraftwerk deckt

bis zu 80 Prozent des Wärmebedarfs

ab“, erklärt Steffen Hofmann. Da die

Wärmelieferung überwiegend auf Basis

von Kraft-Wärme-Kopplung erfolgt, ist die

Erfüllung des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes

garantiert.

Im gleichen Zug sind in den Gebäuden

weitere Effizienz- und Optimierungsmaßnahmen

durchgeführt worden. „Beispielsweise

wurden Heizungspumpen

ausgetauscht und Trinkwarmwasserbereitung

sowie die Wärmeverteilung auf

den Stand der Technik umgebaut“, so der

Abteilungsleiter weiter. „Mit der neuen

Anlage gelingt es uns, die CO 2

-Emission

auf ein Drittel zu reduzieren, denn die

Stadt nimmt die Umsetzung des Klimaschutzkonzepts

sehr ernst“, berichtet der

Energiebeauftragte der Stadt Schwäbisch

Hall, Heiner Schwarz-Leuser.

15


BlickpunktEnergie

Die Stadtwerke im Teamporträt

Das junge Team der Energiehändler bedient bundesweit Energielieferanten.

Das Team Energiehandel unterstützt Kunden dabei, ins Energiegeschäft einzusteigen.

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall

sind ein verlässlicher regionaler

Energieversorger und beliefern in

ihrem Netzgebiet rund 90.000 Menschen

mit Strom, Wasser, Erdgas und Wärme.

Dabei sind sie innovativ und zeichnen

sich durch Fortschrittlichkeit aus. In jeder

neuen Ausgabe von „Blickpunkt Energie

stellen wir Ihnen engagierte Mitarbeiter

und ihr Tätigkeitsfeld vor. In dieser Ausgabe

lernen Sie das Team Energiehandel

kennen, das – wie der Name schon sagt –

mit Energie handelt. Was es damit genau

auf sich hat und wo die Tätigkeitsschwerpunkte

des Teams liegen, haben uns der

Gruppenleiter der Abteilung, Stefan Schäfer,

und Thomas Deeg, stellvertretender

Bereichsleiter Energiehandel, Marketing

und Vertrieb von den Stadtwerken Schwäbisch

Hall, erklärt.

ENERGIEHANDEL

Unter dem Oberbegriff „Energiehandel“

versteht man gemeinhin die Beschaffung

und Vermarktung von Strom- und

zunehmend auch Gasmengen sowie von

Kohle und Öl zu Marktpreisen am Großhandelsmarkt.

Dabei werden börslich und

außerbörslich verschiedene Mengen zu

unterschiedlichen Zeitpunkten und auf

der Basis unterschiedlicher Preiserwartungen

gehandelt.

Das Team Energiehandel der Stadtwerke

Schwäbisch besteht seit 2007. Die

fünfköpfige Gruppe um Stefan Schäfer

bedient aktuell deutschlandweit rund 40

Kunden. „Ein typisches Beispiel für einen

Kunden ist der klassische Mineralölhändler,

der ins Energiegeschäft einsteigen

will. Wir von den Stadtwerken helfen ihm

dabei“, veranschaulicht Schäfer einen Teil

seiner Arbeit. Für diesen Kundenkreis

stellen die Mitarbeiter Dienstleistungen

in den Bereichen Bilanzkreismanagement

und Energiebeschaffung für Strom und

Gas bereit. „Unsere Hauptaufgabe ist es,

kleineren Vertrieben wie beispielsweise

Genossenschaften oder Einkaufsgemeinschaften

einen Marktzugang anzubieten,

damit sie Verbraucher beliefern können“,

führt er weiter aus. Kunden fragten in der

Regel ihren Bedarf mit einer 24-stündigen

Vorlaufzeit an. „Wir bewerten die Anfrage

dann und legen ein Angebot vor“, sagt

der Gruppenleiter. Unterschieden werde

dabei zwischen Monats-, Quartals- und

Jahresbedarfsmengen. „Wir sprechen

hierbei von einem sogenannten Forward“,

so Schäfer weiter. Preise, Liefermengen

und Lieferzeitraum würden vereinbart

und das Handelsgeschäft individuell

ausgestaltet.

BÖRSENCHARAKTER

Im Gegensatz dazu gibt es auch Anfragen,

„die Börsencharakter haben“, erzählt

Thomas Deeg. „Diese Back-to-Back-Angebote

sind maximal einen Tag gültig.“

Am Telefon würden schnell Volumen

gehandelt, deren Wert im zweistelligen

Millionenbereich liegen. Im Tagesgeschäft

ergebe sich der Basispreis aus

den Entwicklungen der vergangenen

zehn Tage. „Aber auch die Preisentwicklung

im Allgemeinen spielt mit hinein“,

so Deeg weiter. Um der Komplexität der

Aufgaben gewachsen zu sein, ist vor allem

eines wichtig: Zugang zu aktuellen

Informationen. „Einmal pro Woche setzen

wir uns mit Analysten zusammen. Zudem

16


BlickpunktEnergie

beobachten wir den Markt inklusive der

Börsen genau. Es müssen verschiedene

Parameter berücksichtigt werden“, berichtet

Stefan Schäfer. Die Energiemenge

spielt für das Angebot keine Rolle: „Da

Strom nicht lagerfähig ist, gibt es hier

keine Mengenabhängigkeit im Preis.“ Ausschlaggebend

sei vielmehr die Struktur

des Energievolumens. Unter „Struktur“

versteht man in diesem Zusammenhang,

in welchem bestimmten Zeitraum die benötigten

Kilowattstunden den damit zu

versorgenden Haushalten zur Verfügung

stehen müssen.

Mit seiner Arbeit ist das Team Energiehandel

überaus erfolgreich: Rund 100 Millionen

Euro Umsatz hat die vergleichsweise

kleine Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr

erwirtschaftet. Die dabei gehandelten

Energiemengen hören sich für den

Laien zuerst einmal abstrakt an. Thomas

Deeg: „Wenn man das Stromvolumen von

800 Millionen Kilowattstunden durch

3.500 teilt, kommt man auf die Anzahl

der Haushalte, das heißt etwa 230.000,

die mit dieser Menge versorgt werden

können.“ Bei Gas müssten die gehandelten

fünf Milliarden Kilowattstunden durch

20.000 geteilt werden, was in dem Fall

rund 250.000 Haushalten entspräche.

HERAUSFORDERUNG

Ein weiterer großer Block im Tagesgeschäft

sind die vorzunehmenden Abrechnungen.

Eine klassische Zählerabrechnung

ist in diesem Geschäftsbereich

nicht möglich. „Auf Basis einer vorher ermittelten

Verbrauchsprognose erstellen

wir eine Abschlagsrechnung für unsere

Kunden“, erklärt Schäfer. Ein weiterer wesentlicher

Bestandteil der Aufgaben des

Teams ist das sogenannte Bilanzkreismanagement.

„Ein Bilanzkreis ist quasi ein

Girokonto für Energie“, erklärt Thomas

Deeg. Dieses virtuelle Energiemengenkonto

für Strom und Gas stellt die Verbindung

zwischen dem virtuellen Handel und

der tatsächlichen, physischen Welt der

Energielieferung und der Netzstabilität

her. Der Bilanzkreis stellt sicher, dass nur

genau die Energie verkauft oder geliefert

werden kann, die auch produziert wurde

und dass der Energielieferant seine Liefermengen

auch an den Energiemärkten

beschafft hat. „Damit der Bilanzkreis für

den Folgetag ausgeglichen ist, muss er

auf Basis der Prognosen viertelstündlich

im Strombereich und stündlich im Bereich

Gas ausgeglichen werden“, so Deeg.

„Der Spotmarktausgleich kommt ständig

vor. Der Kunde ist im Plus, das heißt, er

kann seine Energie nicht verkaufen. In

dem Fall kaufen die Stadtwerke Schwäbisch

Hall die Energiemenge wieder zurück

“, beschreibt Stefan Schäfer eine weitere

Aufgabe. „Die uns beschäftigenden

Fragen sind: Was verbraucht der Kunde?

Was hat er gekauft?“, fasst er seine Arbeit

im Team Energiehandel zusammen.

Die fünfköpfige Gruppe hat ständig den Markt und die Börsen im Blick.

17


BlickpunktEnergie

Fit und gesund durch den Winter

Schwitzen für die Gesundheit von Körper und Seele im Schenkenseebad.

In der Sauna verraucht der Zorn“, besagt

ein finnisches Sprichwort. Durch

regelmäßiges Saunabaden stärkt man

die körpereigenen Abwehrkräfte, trainiert

das Immunsystem und schützt sich so

vor Infekten. Ein weiterer Nebeneffekt

eines Saunagangs ist die positive Wirkung

auf den Gemütszustand: Man fühlt

sich entspannt, psychisch entlastet und

kann damit Ängste und Aggressionen

vermindern. Wer abschalten, relaxen,

neue Kräfte sammeln und dem Körper

etwas Gutes tun will, sollte allerdings einige

Regeln beachten. Ein guter Start ist

der Besuch einer milderen Sauna, etwa

eines Sanariums. Hier herrschen Temperaturen

zwischen 50 und 60 Grad. Eine

erste Verweildauer von acht bis zehn Minuten

ist völlig ausreichend. Passionierte

Saunagänger lassen sich generell Zeit.

Für drei Saunagänge sollten etwa zwei

Stunden eingeplant werden, ein schnelles

„Durchhetzen“ tut nicht gut und ist

dem angestrebten Entspannungseffekt

nicht zuträglich. Nach dem Saunagang tut

Bewegung – am besten an der frischen

Luft – gut. Anschließend sollte man sich

langsam kalt abduschen, also nicht zu

plötzlich. Bewährt hat sich, den Duschstrahl

vom rechten Fuß, Bein und Arm

langsam zur linken Körperhafte und bis

zum Herzen hin zu führen.

Ein Saunabesuch kann der Gesundheit helfen.

Im Fünf-Sterne-Premium-Saunapark des

Schenkenseebades in Schwäbisch Hall

können Sie auf über 1.500 Quadratmeter

einen herrlichen Urlaub vom Alltag verbringen.

Die individuelle Gestaltung sowie

die Auswahl der verschiedenen Saunen

und Bäder machen den Besuch zu einem

unvergesslichen Erlebnis.

Am 24./25. und

31.12.2016 sind das

Schenkenseebad

und Bowling-Center

geschlossen!

Entspannung schenken

Wellness für Körper und Geist: Gutscheine fürs Schenkenseebad

Bald schon ist Weihnachten. Haben Sie

schon alle Geschenke zusammen? Wenn

Sie noch grübeln, wie Sie Ihren Lieben eine

Freude machen können, haben wir einen guten

Tipp: Schenken Sie doch Entspannung

für Körper und Geist – das kann nach den

stressigen Feiertagen jeder gut gebrauchen.

Im Schenkenseebad-Onlineshop findet man

eine Auswahl an Geschenkgutscheinen. Einfach

die gewünschte Höhe des Gutscheins

auswählen, das passende Motiv aussuchen,

sicher online bezahlen und den gekauften

Gutschein einfach und bequem zu Hause

ausdrucken. Anschließend braucht man

das Präsent nur noch hübsch verpacken

und fertig ist eine Überraschung, die den

Beschenkten noch lange positiv an einen

denken lässt.

Den Onlineshop finden Sie unter

www.schenkenseebad.de

18


BlickpunktEnergie

Alle Jahre wieder ...

Vorfreude auf das Fest: Diese Weihnachtsmärkte in der Region haben Stil und Flair.

Der Advent ist eine der schönsten

Zeiten des Jahres. Große und kleine

Besucher von Weihnachtsmärkten

lassen sich von der ganz besonderen

Stimmung vor dem Fest verzaubern.

Überall locken die Aussteller mit Lebkuchen

und Glühwein oder mit regionalen

Köstlichkeiten und einzigartigem Kunsthandwerk.

Viele Städte in der Umgebung

versprechen Märkte mit besonderem Flair

und Attraktionen.

Einen Abstecher zu diesen Märkten in der

Region sollten Sie unbedingt unternehmen:

Der Vellberger Christkindlesmarkt

findet am dritten Adventswochenende

statt. Am Samstag, 10. Dezember, können

Besucher von 14 bis 21 Uhr die besondere

Atmosphäre dieses traditionellen

Marktes auf sich wirken lassen, sonntags

ist er dann von 12 bis 19 Uhr geöffnet.

Zwischen 90 und 100 Marktbeschicker

bieten im Vellberger Städtle ihre vielfältigen

Waren feil.

Am zweiten Adventswochenende sollten

Sie einen Besuch auf dem ältesten und

stimmungsvollsten Weihnachtsmarkt

Hohenlohes in Kirchberg an der Jagst

einplanen. Vor der Kulisse des Schlosses

werden von rund 80 Marktbeschickern

verschiedenste Waren und Leckereien

wie heiße Maroni oder Rosenküchle angeboten.

Samstags besuchen Nikolaus,

Knecht Ruprecht und das Christkind den

Markt. Die Veranstaltung ist samstags

von 13.30 bis 20 Uhr geöffnet, sonntags

von 11 bis 19 Uhr.

Ein toller Anblick: Der Weihnachtsmarkt in Schwäbisch Hall.

Die bezaubernde Altstadt von Waldenburg

ist am Wochenende des 10. und 11.

Dezember wieder Schauplatz für einen romantischen

und idyllischen Weihnachtsmarkt.

Über 50 Marktstände erwarten die

Besucher mit Kunsthandwerk, Selbstgebasteltem

und vielen anderen schönen

Dingen. Aber auch die Kulinarik kommt

nicht zu kurz in Waldenburg. Das reichhaltige

Speisenangebot wird um regionale

Köstlichkeiten aus den Partnerstädten

in Frankreich, der Schweiz und Sachsen

ergänzt.

Auf einem der schönsten Marktplätze

Süddeutschlands öffnet der Schwäbisch

Haller Weihnachtsmarkt bereits Ende November

seine Pforten und ist anschließend

bis einschließlich 21. Dezember

täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet, freitags

und samstags bis 21 Uhr. An

mittlerweile fast 40 Ständen

können Gäste verschiedene

Weihnachtsleckereien, diverse

Glühweinsorten sowie Kunsthandwerk

verkosten und

kaufen. Unter den liebevoll

dekorierten Hütten befinden

sich auch vier sogenannte „Wechselhütten“,

die tageweise von Vereinen, Schulen,

Kindergärten und Hobbykünstlern

belegt werden.

Marktplatz, Rathaus und die Kirche St.

Michael erstrahlen in warmen Farben und

verbreiten eine festliche Atmosphäre. Neben

Kinderaktionen und einem bunten

Rahmenprogramm, das von Chören und

Musikgruppen aus der Region mitgestaltet

wird, ist der traditionelle Kunsthandwerkermarkt

an den Adventswochenenden

im Hospitalhof ein Highlight.

19


Die Seite für Kids

Eiskalt nachgefragt

Draußen wird es kalt, der Winter hält Einzug und die Sonne zeigt sich nur noch ganz, ganz selten. Vielleicht bekommen wir

aber einen tollen Grund, trotzdem nach draußen zu gehen: SCHNEE – ob Schlittenfahren, Schneemann bauen oder

Schneeballschlacht – wenn es schneit, kannst du viele wunderbare Dinge machen. Und welches Kind träumt nicht davon?

Aber hast du dich mal gefragt, wie Schnee eigentlich entsteht?

Viele Menschen denken, für Schnee

braucht es nur kalte Temperaturen und

Wasser. Aber so einfach ist das nicht. In

der Kühltruhe wir das Wasser schließlich

auch zu Eiswürfeln und nicht zu Schnee.

Was ist also das Geheimnis? Schnee entsteht

in den Wolken und dafür muss die

Temperatur deutlich unter dem Gefrierpunkt

von 0° Celsius liegen. Dann bilden

sich an klitzekleinen Staubkörnern innerhalb

der Wolke Eiskristalle. Diese wachsen,

indem sich immer mehr Kristalle

sternförmig aneinander lagern. Das Ergebnis

ist ein sechseckiger Schneestern.

Wenn viele von diesen Sternen zusammenkommen,

entsteht eine Schneeflocke.

Irgendwann wiegt sie so viel, dass

sie zur Erde fällt – es schneit. Allerdings

entsteht Schnee nur in „leichten, lockeren“

Wolken, in denen Wasserteilchen als

Dampf vorhanden sind. Haben sich in einer

Wolke bereits Wassertropfen gebildet

und die Temperatur sinkt, erstarren die

Tropfen einfach zu Eis und fallen herunter.

Wenn der Schnee mal wieder auf sich warten lässt, kannst du dir die Zeit mit

Backen vertreiben. Wir finden, was würde da besser passen, als süße Schneebälle?!

Diese Zutaten brauchst du:

4 Eier

4 Esslöffel warmes Wasser

150 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

100 g Mehl

100 g Speisestärke

2 Teelöffel Backpulver

500 g Schlagsahne

Kokosraspeln

3 Ringe Ananas

So bäckst du dir süße Schneebälle!

1. Rühre die Eier zusammen mit dem Wasser schaumig, lasse währenddessen

langsam den Zucker einrieseln. Eine luftige, cremige Masse entsteht.

2. Mische Mehl, Backpulver und Speisestärke und siebe alles in eine Schüssel.

Anschließend hebst du das Mehlgemisch unter die Eimasse.

3. Jetzt ein Backblech mit Backpapier auslegen und den entstandenen Teig darauf

ausstreichen. Dann geht es bei 175° C ungefähr 15 Minuten in den Ofen.

4. Danach nimmst du den Teig raus und wartest, bis er nur noch lauwarm ist.

Zerkrümele den Teig in eine große Schüssel.

5. Jetzt muss die Sahne steif geschlagen und die Ananas in kleine Stücke geschnitten

werden. Bist du damit fertig, gib beides zu den Teigbröseln in der Schüssel und

verknete mit den Händen alles zu einer Masse.

6. Nun kannst du einzelne Bälle formen und sie in den Kokosraspeln wälzen. Danach

müssen deine kleinen Meisterwerke über Nacht in den Kühlschrank, damit sie fest werden.

7. Am nächsten Tag sind die „Schneebälle“ fertig.

Wir wünschen Dir einen Guten Appetit!

20


BlickpunktEnergie

REGIONALE

made in

Schwäbisch Hall

E

S

C

H

Ä

T

Z

Für alle Anlässe gibt es im Café Ableitner die passenden selbstgemachten Köstlichkeiten aus regionalen Zutaten.

Entschleunigen und genießen

im Haller Traditionscafé

Klassiker wie handgemachte Pralinen und die Haller „Doovelich“, wie sie alle kennen, begeistern weiterhin.

Bereits seit Oktober werkeln Bäckerund

Konditormeister Joachim Burkhart

und sein „neues altes“ Team im

traditionsreichen Café Ableitner. Der ehemalige

Lehrer an der Konditorenschule

Stuttgart hat davon gehört, dass für das

Café ein neuer Pächter gesucht wird. Es

war schon lange sein Traum, ein Kaffeehaus

zu führen. Er brach seine Zelte

in der Landeshauptstadt ab und übt nun

in Schwäbisch Hall sein traditionelles

Handwerk aus.

In seiner Backstube wird alles in echter

Handarbeit und mit frischen regionalen

Zutaten hergestellt. Unterstützt wird er

dabei von drei Konditorinnen. „Das gibt

es durch die Industrialisierung in der

heutigen Zeit leider immer weniger“, sagt

Burkhart.

NEUER WIND IM CAFÉ

Die Räumlichkeiten haben einen neuen

Anstrich bekommen und auch das Mobiliar

wurde ausgewechselt. „Die Gestaltung

spricht ein breites Publikum an“, ist sich

der Chef sicher. Gemeinsam mit Energieberatern

hat er ein effizientes Konzept

umgesetzt: Alle vorhandenen Leuchten

wurden gegen sparsame LED-Lampen

ausgetauscht und auch Backofen und

ältere Kühl- und Gefrierkombinationen

wurden durch neue Geräte ersetzt. Eine

weitere Besonderheit ist, dass es im Café

Ableitner kein WLAN gibt. „Unsere Gäste

sollen miteinander kommunizieren und

natürlich unsere Leckereien genießen“,

meint Burkhart schmunzelnd.

Blickpunkt Energie durfte dem Konditormeister

in seiner Weihnachtsbäckerei

über die Schulter schauen und die Leckereien

probieren. Das Fazit lautete:

„Super lecker!“ Ob zum Frühstück, vor

der Shoppingtour im Städtle oder auch

einfach nur zum Entschleunigen im Alltag,

ein Besuch hier lohnt sich immer.

INFO

www.cafe-ableitner.de

21


BlickpunktEnergie

Preismaßnahmen für 2017

Stadtwerke Schwäbisch Hall passen zum 1. Januar 2017 die Preise für Strom, Gas und Wasser an.

Ein Teil der gestiegenen gesetzlichen

Umlagen im Strombereich muss an

unsere Kunden weitergegeben werden.

Auch die Grundpreise in der Wasserversorgung

werden zu Jahresbeginn

steigen, hierbei gilt es jedoch zu beachten,

dass die Verbrauchspreise selbst

unverändert bleiben. Die Preise vom

Erdgas werden um netto 0,15 Ct/kWh

gesenkt. Die Umlage nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz

erhöht sich von

derzeit 6,354 Ct/kWh auf 6,88 Ct/kWh,

während die Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz

und die Offshore-

Haftungsumlage geringfügig sinken.

Neu erhoben wird die Umlage nach der

Strom-Netzentgeldverordnung über abschaltbare

Lasten, diese beträgt 0,006

Ct/kWh. Dies führt zu einer Preisänderung

von brutto 0,556 Ct/kWh und 0,467

Ct/kWh netto, da die Mehrwertsteuer auf

alle Umlagen und Steueranteile zusätzlich

erhoben wird. Die Kostenerhöhung

für das Hochspannungsnetz der EnBW

konnten die Stadtwerke Schwäbisch Hall

im eigenen Netz kompensieren, sodass

sich hier keine Änderungen ergeben. Zusätzlich

war es möglich, die Änderung der

Umlagen in Teilen zu kompensieren. Für

einen durchschnittlichen Haushalt mit einem

Jahresbedarf von 3.500 kWh beträgt

die jährliche Kostensteigerung somit rund

15,75 Euro. Durch die Senkung der Erdgaspreise

ergibt sich für ein durchschnittliches

Einfamilienhaus mit 20.000 kWh

Jahresenergiebedarf eine Kostensenkungen

von 35,70 Euro im Jahr. Anders ist

es bei den Wasserpreisen. Die Wasserbezugspreise

der beiden Vorlieferanten,

dem Zweckverband Wasserversorgung

Nordostwürttemberg (NOW) sowie dem

Zweckverband Biberwasserversorgungsgruppe

(BWVG) sind in den vergangenen

zwei Jahren deutlich gestiegen. Die letzten

beiden Jahre haben die Stadtwerke

Schwäbisch Hall die Kostensteigerungen

getragen, diese durch verschiedene interne

Maßnahmen minimiert und somit die

Preise stabil gehalten. Der beträchtliche

Mehraufwand im Bereich der Wasserversorgung

von über 370.000 Euro pro Jahr

macht es nun allerdings unausweichlich,

diese externe Kostensteigerung an die

Kunden der Stadtwerke Schwäbisch Hall

in der Wasserversorgung weiterzugeben.

Zum 1. Januar 2017 werden die Grundpreise

erhöht: Im Bereich eines Einfamilienhauses

steigen sie von aktuell 48,79

Euro pro Jahr um 26,43 Euro auf 75,22

Euro pro Jahr an. Bei einem durchschnittlichen

Wasserverbrauch von jährlich 150

Kubikmeter entspricht dies einer Gesamtkostensteigerung

von rund 6,6 Prozent.

Stromkennzeichnung* der Stromlieferungen 2015

Der von uns an Sie gelieferte Strom wurde nachhaltig und umweltfreundlich erzeugt

Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH

54,5

Zum Vergleich:

Stromerzeugung in Deutschland

15,4

3,1

% 28,7 %

Erneuerbare Energien nach EEG

Sonstige Erneuerbare Energien

Erdgas

Kohle

Sonstige fossile Energieträger

Kernkraft

*gemäß § 42 EnWG vom 7.7.2005, zuletzt geändert: 13.10.2016

Quelle: BDEW, Stand: 1. November 2016

45,5

2,5

6,5

43,8

CO 2

-Emissionen ..................................0 g/kWh

Radioaktiver Abfall .......... 0,0000 g/kWh

CO 2

-Emissionen ............................476 g/kWh

Radioaktiver Abfall ..........0,0004 g/kWh

22


BlickpunktEnergie

Nachwuchs

Die süßesten Blicke der Stadtwerke.

Das Fotoshooting mit dem Stadtwerke-Nachwuchs gehört inzwischen zu den schönsten Terminen im Jahr. Zwanzig Wonneproppen

waren diesmal mit dabei und schauten mit großen Kulleraugen in die Kamera. Zu sehen sind: Lina Marie Schumacher, Amelie

Bussmann, Jule Nübel, Kris Vincent Weber, Paul Roth, Greta Klotzbücher, Carlotta Elisa Munzinger, Leni Christina Kellermann,

Carolina Martha Bauer, Lisa Knoll, Moritz Zügel, Leopold Ingo Pfeifer, Amelie Fischer, Jonas Frey, Samira Bürk, Emilia Malin Schmid,

Lorenz Jonathan Peikert, Alina Watzka, Ludwig Manfred Schröter, Luis Gohlicke.

Wir wünschen...

...allen Lesern, Kundinnen, Kunden

und Partnern eine besinnliche

Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest!

Viel Gesundheit und Erfolg im Jahr

2017!

Ihre Stadtwerke

Immer da, wo man uns braucht!

23


Wir sind gerne für Sie da!

Kundenzentrum

Stadtwerke

Schwäbisch Hall GmbH

An der Limpurgbrücke 1

74523 Schwäbisch Hall

Öffnungszeiten

Montag - Freitag

jeweils von 8 - 17 Uhr

Telefon: 0791 401-0

Telefax: 0791 401-401

Alle wichtigen Rufnummern auf einen Blick.

Zusätzlich erreichen Sie bei speziellen Wünschen oder Fragen unsere

Fachabteilungen unter folgenden Sammelrufnummern:

Verbrauchsabrechnung:

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Marketing & Vertrieb:

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Gewinnspiel

Blickpunkt Energie

Kasse Schenkenseebad:

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Störungsdienst: Netzbetrieb

rund um die Uhr 0791 401-222

Technischer Bereich:

0791 401-149

Lassen Sie sich im Café Ableitner kulinarisch verwöhnen!

Wir verlosen sechs Gutscheine im Wert von je 50 Euro für das Café. Beantworten Sie

die Gewinnspielfrage, füllen Sie den Coupon aus und senden ihn an folgende Adresse:

Stadtwerke Schwäbisch Hall

Steffi Echterbecker

An der Limpurgbrücke 1

74523 Schwäbisch Hall

Oder senden Sie eine E-Mail an:

gewinnspiel@stadtwerke-hall.de

Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2016. Unter allen richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Der

Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der Stadtwerke können nicht am Gewinnspiel teilnehmen.

Gewinnspiel-Coupon

Wie viele Parkplätze wurden im Parkhaus Weilerwiese geschaffen?

150 200 365

Impressum

Blickpunkt Energie

erscheint zweimal im Jahr

im Versorgungsgebiet der

Stadtwerke Schwäbisch Hall

Herausgeber:

Stadtwerke

Schwäbisch Hall GmbH

An der Limpurgbrücke 1

74523 Schwäbisch Hall

Redaktion:

Thomas Deeg (V.i.S.d.P),

Steffi Echterbecker

Stadtwerke

Schwäbisch Hall GmbH

Redaktionelle Betreuung:

pVS - pro Verlag und Service

GmbH & Co. KG,

Schwäbisch Hall,

Anke Eberle,

Alexander Liedtke

Layout und Grafik:

Heilbronner Stimme

Medienproduktion

Fotos: Ufuk Arslan, Fotolia,

Margit Kern, Harald Reich,

Jürgen Stanka

Druck:

Möller Druck und Verlag

GmbH in Ahrensfelde

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Straße, Hausnummer

PLZ, Wohnort

24

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