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Sonderausgabe zu Nr. 2/17 ARBEITSPLATZGESTALTUNG PRAKTISCHE TOOLS KENNZEICHNUNGEN Unfallquelle Bandsäge Wie Sie das Verletzungsrisiko für Ihre Mitarbeiter in Holzbetrieben und Fleischereien verringern. Seite 3 Smartphones & Tablets Was die BAuA-Studie zur Verringerung der physischen Belastung und Beanspruchung empfiehlt. Seite 4‒5 Arbeitsunfälle Welche Punkte Sie beim Aufarbeiten eines Arbeitsunfalls in Ihrem Betrieb nicht vergessen dürfen. Seite 6 FRIEDHELM KRING friedhelm.kring@mediaforwork.de Hippokrates Liebe Leserin, lieber Leser, hatten Sie auch zum Jahreswechsel gute Vorsätze gefasst? Mehr Bewegung, weniger oder gesünder essen usw.? Ganz neu ist die Erkenntnis nicht, dass derlei Vorsätze – erfolgreich umgesetzt – unserer Gesundheit zugutekommen. Die Aufforderung „Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente“ deutet in die gleiche Richtung. Sie wird dem griechischen Arzt Hippokrates zugeschrieben und ist damit etwa 2.400 Jahre alt. Wie konsequent dieser „Vater der Heilkunst“ nach seinen eigenen Ratschlägen lebte, ist nicht bekannt. Aber um die Bedeutung von Führung und Vorbild hat er gewusst, schreibt er doch: „Wohlgetan ist es, die Gesunden sorgfältig zu führen, damit sie nicht krank werden.“ Dem ist auch zweieinhalb Jahrtausende später nichts hinzuzufügen. Dies sollten Sie zur neuen EMFV unbedingt wissen Die am 15. November in Kraft getretene neue Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch elektromagnetische Felder (EMFV) legt Schutzmaßnahmen fest. Wichtig sind die Schutzmaßnahmen, die durch das Überschreiten von Grenzwerten nötig werden. Die neue Arbeitsschutzverordnung befasst sich mit den Wirkungen statischer und zeitveränderlicher elektrischer, magnetischer und elektromagnetischer Felder bis 300 GHz. Diese Felder wirken direkt auf das menschliche Körpergewebe oder indirekt auf medizinische Implantate. weiter auf Seite 2 Nutzen Sie jetzt standardisierte Arbeitsverfahren zum Befüllen von Kanistern und Fässern Das Technische Regelwerk wird laufend überarbeitet und aktualisiert. Folgende Änderungen standen zuletzt bei den Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) an. In der TRGS 402 „Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen: Inhalative Exposition“ gab es folgende redaktionelle Anpassungen: n „Bestimmungsgrenze“ ersetzt „Nachweisgrenze“ n „keimzellmutagen“ ersetzt „erbgutverändernd“ n „reproduktionstoxisch“ ersetzt „fruchtbarkeitsgefährdend“ An der Umsetzung der TRGS ändert sich dadurch für Sie nichts. Mit besten Grüßen Ihr Friedhelm Kring, selbstständiger Fachautor Die TRGS 420 „Verfahrens- und stoffspezifische Kriterien (VSK) für die Ermittlung und Beurteilung der inhalativen Exposition“ enthält ein Verzeichnis der vom AGS als VSK anerkannten standardisierten Arbeitsverfahren. Dieses wurde ergänzt um 2 neue Handlungsanleitungen: n Befüllen von Kanistern, Fässern und IBC mit organischen Flüssigkeiten. n Tetrachlorethen (P ER) – Exposition von Beschäftigten bei Tätigkeiten in Chemischreinigungen. Seine besondere Stärke: selbst fachlich komplizierte Themen in verständlicher und klarer Sprache aufbereiten. Die ehemalige TRGS 726 wurde zur TRGS 746 „Ortsfeste Druckanlagen für Gase“. Sie entspricht inhaltlich der TRBS 3146. Es gibt keine wesentlichen Neuerungen, aber eine klarere Strukturierung. weiter auf Seite 2 WWW.UNTERWEISUNG-PORTAL.DE Aktuelles Passwort: sicher