Aus dem Kirchen - Neues

kiz.hamburg.de

Aus dem Kirchen - Neues

Nr. 19 Dezember 2007 / Januar 2008

evangelisch-lutherische

kirchen

zeitung

für bramfeld und steilshoop

Martin Luther King-Kirche Simeonkirche Thomaskirche Osterkirche

Lieb und

Was uns am Herzen

liegt, was wir

besonders mögen,

woran wir glauben –

und woran eben nicht

Krippenspiele

Zu Weihnachten

in allen Gemeinden

Heiligabend

Wo Sie mit anderen

gemeinsam feiern können

Rätsel

Was wissen Sie über Jesus?

Lebender

Ökumenischer

Advents-

kalender

vom 2. bis 24. Dezember

leuchtet der Stern in

Bramfeld und Steilshoop

teuer

1

Titelbild: Elke Tegtmeyer


DIE BESONDERE VERANSTALTUNG

2

Der große kleine

Kammerchor

Etwas Besonderes zum Advent:

Am 9. Dezember um 19 Uhr ist der Kammerchor

der Bramfelder und der Harburger

Kantorei in der Osterkirche zu hören

Der Kammerchor der Bramfelder und der Harburger Kantorei wurde vor drei

Jahren von Werner Lamm aufgebaut. Zuletzt gastierte das Ensemble in London

Der 2004 von Werner Lamm

gegründete Kammerchor hat

sich in den letzten Jahren in

einer Reihe von Konzerten (zuletzt

im Schweriner Dom, im „Michel“

und in London) einen hervorragenden

Ruf ersungen. Repertoireschwerpunkt

sind Motetten der Renaissance

und der Romantik. Zum Ende des

Buxtehude-Gedenkjahres werden im

Konzert am 9. Dezember in der Osterkirche

adventliche à-capella-Werke

– Musik von Buxtehude, Schütz, de

Victoria und Hammerschmidt – aus

Renaissance und Frühbarock zu hören

sein. (19 Uhr, Eintritt 7 € / erm. 5 €).

In eigener Sache: Keine Werbung!

„So etwas wandert bei mir sofort ins Altpapier, behalten Sie Ihr Blatt in

Zukunft gefälligst für sich!“ Peng. Hat gesessen. Eine Postkarte, die wir

nicht so schnell vergessen werden. Und die uns nachdenklich gemacht hat.

Machen wir ein Anzeigenblättchen, noch eins mehr? Nein, dachten wir.

Wollen wir nicht, machen wir auch nicht. Deswegen haben wir uns mal

erkundigt. Die – (Entschuldigung) juristisch abgesicherte – Antwort lautet:

Die „kirchenzeitung“ stellt keine Werbung dar, sondern ist vielmehr eine

Informationsschrift der Kirche, in der der „redaktionelle Teil dominierend“

ist. Aber – jetzt kommt das „aber“: Natürlich drucken wir auch Anzeigen.

Wir tun das gern, denn sie helfen uns bei der Finanzierung, tragen sogar

bedeutend dazu bei. Deswegen sind wir unseren Inserenten (die wissen,

wie sehr sie uns helfen) wirklich dankbar.

Und wir freuen uns am meisten, wenn Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser,

Ihre/unsere „kirchenzeitung“ gefällt.

Unsere Farben

bedeuten

Martin Luther King-Kirche Osterkirche Simeonkirche

INHALT

LIEB UND TEUER

Christlicher Glaube / Von

kleinen Dingen / Ablasshandel

heute / Wissen wir immer,

was uns lieb und teuer ist? 4

WEIHNACHTEN

Gemeinsam feiern /

Basteln / Krippenspiele 8

KINDER

KiTas in der Region

Bramfeld/Steilshoop

stellen sich vor 10

REGION

Gemeinsame Wege in der

Kirchenmusik / Über Trauung

und Segnung / Teste

Dein Wissen über Jesus 12

ÖKUMENE Lebender Adventskalender

/ Bibelwoche 14

VERANSTALTUNGEN 16

UNSERE GOTTESDIENSTE 17

KIRCHENMUSIK 18

SERIE 100 Jahre Kirche in

Bramfeld/Steilshoop

Teil 4: Zeit des Aufbruchs 20

AUS DER THOMASKIRCHE 22

AUS DER SIMEONKIRCHE 24

AUS DER OSTERKIRCHE 26

AUS DER MARTIN LUTHER

KING-KIRCHE 28

STATIONEN DES LEBENS 30

KONTAKT zu Ihrer Gemeinde 31

Die „evangelisch-lutherische kirchen-

zeitung für bramfeld und steilshoop“

erscheint fünfmal jährlich.

– Redaktion: Ute Andresen

(v. i. S. d. P.); Malvida Brandt, Mar-

lies Dziobek, Fanny Fischer, Winni

Kehrer, Gudrun Knispel, Kirsten

Matz, Karin Reelfs, Sandro Richi,

Elke Tegtmeyer, Sylvia Steinhardt;

Gemeindekoordination: Jens Kröger,

Dorothea Neddermeyer, Antje

William, Jürgen Wisch. – Anzeigen:

Helmut Grunwaldt (Tel. 632 99 732 /

Email: GrunwaldtHlmt@t-online.de).

– Druck: Compact Media, Hamburg.

– Auflage: ca. 35 000 Expl.

Anschrift der Redaktion:

„kirchenzeitung“, Fabriciusstraße 52,

22177 Hamburg, Tel. 69 79 59 99,

e-Mail: redaktion@kiz-hamburg.de

Die nächste Ausgabe

erscheint zum

1. Februar 2008

(Anzeigenschluss: 10. Jan. 2008;

Redaktionsschluss: 11. Jan. 2008)

Die kirchenzeitung ist Trägerin

des Gemeindebriefpreises der

Nordelbischen Kirche

Thomaskirche


Wir sitzen bei einer Geburtstagsfeier

mit Kaffee und

Kuchen. Eine Frau sagt:

„Wenn mein Mann feiert, dann muss

es immer Sahne-Torten vom Bäcker

geben! – Dabei würde ich doch gern

mal einen selbst gebackenen Apfel-

oder Pflaumenkuchen servieren, das

schmeckt so lecker und würde den

Gästen sicher auch gefallen.“ Sie erklärt,

dass ihr Mann in dieser Sache

total festgelegt und auch nicht zu

überzeugen ist, er habe das schließlich

bei seiner Mutter so gelernt.

Ich werfe eine Vermutung ein. „Es

könnte ja so sein, dass Ihr Mann

für die Eingeladenen, die ihm sehr

wichtig sind, nur das Allerbeste

auftischen will. Und das muss dann

auch vom Konditor sein und richtig

was kosten, mindestens 1,80 € pro

Stück. Er will zeigen, dass ihm die

Gäste lieb und teuer sind!“

Mir ist zu dem Thema „Lieb und

teuer“ auch noch eingefallen, da

Wieder einmal liegen eine

weitere spannende Woche,

etliche Kannen Kaffee und

Tee (Roibos), viele Flaschen Wasser

hinter uns. Wieder einmal haben wir

diskutiert, verworfen, gestritten, entschieden,

redigiert, getippt, gestaltet,

fotografiert, Druckerpatronen erneuert.

Wieder einmal haben wir gelacht

– oder „ooaah“ gerufen, über gute und

weniger gute Kalauer.

Und auf einmal fiel uns ein: dies ist

schon die 19. kirchenzeitung, die wir

seit April 2004 machen durften. Für

Sie, liebe Leserinnen und Leser. Und

für die alte, aber immer wieder neue

Idee von der Kirche Gottes, der Kirche

Martin Luthers, unserer Kirche.

Zeit, einmal „Danke“ zu sagen. Ihnen,

unseren aufmerksamen Lesern, die

uns jetzt schon neunzehn Ausgaben

Für liebe Gäste:

Sahnetorte

Von Jens Christian Falk,

Pastor in der Thomaskirche, Bramfeld-Hellbrook

ist etwas, was man pflegt und putzt

und poliert: ein schönes Möbelstück

etwa, oder eine wertvolle Vase;

vielleicht das Auto, des Deutschen

liebstes Kind, wo man viel für hingelegt

hat – es wird auf Hochglanz

gebracht, um es in der Öffentlichkeit

vorzuführen, Bewunderung zu

ernten.

Der Zusammenhang mit Advent

und dem Christfest ist mir bei dem

Wortpaar „lieb und teuer“ allerdings

nicht sofort einleuchtend gewesen.

Höchstens, dass man seinen Lieben

zum Fest gern etwas Wertvolles,

das auch die Wertschätzung ausdrückt,

schenken möchte. Und

wenn mir ein Mensch sehr wich-

tig ist, kann und soll es auch gern

etwas Teures sein – da will man

sich doch nicht lumpen lassen. Teure

Parfums oder auch mal ein Brillantring

sind ja sehr beliebte Weihnachtsgeschenke.

Aber was hat das denn mit der Ge-

GEISTLICHES WORT

burt des Erlösers, des Sohnes von

Mirjam und Joseph, zu tun?

„Sein Sohn ist ihm nicht zu teuer,

nein, er gibt ihn für mich hin,

dass er mich vom ewgen Feuer

durch sein teures Blut gewinn.

O du unergründ’ter Brunnen,

wie will doch mein schwacher Geist,

ob er sich gleich hoch befleißt,

deine Tief ergründen können?

Alles Ding währt seine Zeit,

Gottes Lieb in Ewigkeit.“

(Evangelisches Gesangbuch, Lied

Nr. 325, Vers 3).

So dichtete Paul Gerhardt, dessen

400. Geburtstag wir in diesem Jahr

gefeiert haben.

„Ihr seid teuer erkauft!“ sagt Paulus,

und das fängt ja damit an, dass

Gott uns seinen Sohn, sein Lieb-

stes schenkt. Er will uns heilsam zu

Hilfe kommen und setzt viel für uns

ein. Aber er möchte natürlich auch

unsere Gegenliebe provozieren,

möchte hervorlocken, dass uns sein

Wort lieb und teuer wird und wir

ihm Vertrauen schenken.

Ob wir für so etwas Kostbares allerdings

viel hinlegen müssen, steht

noch dahin. Wir müssen da wohl auch

nichts mit Hingabe pflegen, polieren,

herausputzen – nur einfach hören und

Gott für sein Geschenk lieben.

Gedanken beim Zeitungmachen

Nummer 19 – und fertig!

kritisch begleiten. „Danke“ auch den

Kirchenvorständen der vier Gemeinden

unserer Region, die unsere Arbeit

ermöglichen und uns immer wieder

ermuntern. „Danke“ natürlich an unsere

Inserenten – von Ihnen und Ihrer

Hilfe ist auf der linken Seite unten

schon die Rede gewesen. Und noch ein

„Danke“ – ein ganz besonderes – an

die vielen Menschen, die die kirchenzeitung

austragen und verteilen.

Und Dank auch unserem „Chef“ da

ganz oben, der aber immer unter uns

ist, uns geleitet und seine Hand schützend

über uns alle hält.

In diesem Sinn wünschen wir Ihnen,

liebe Leserin und lieber Leser, ein gutes,

besinnliches Weihnachtsfest, ein

glückliches, gesundes neues Jahr und

Gottes Segen.

Am 1. Februar sind wir wieder für Sie

da. Dann mit Ausgabe Nummer 20,

der ersten im Jahr 2008.

Ihre

Redaktion

3


LIEB UND TEUER

Christlicher

Glaube

Nachdem ich den Titel „Lieb und teuer“

nach guter preußischer Art eine

Nacht überschlafen

hatte, stand für mich fest:

4

lieb

Es ist nichts Gegenständliches

(Haus, Garten,

Schmuck usw.) was

m i r am liebsten und

teuersten ist. Nein, etwas Ungegenständliches

ist es, was da vor meinem

Innersten auftaucht. „Die Köstlichkeit

unseres christlichen Glaubens.“ Denn

er ist es, der mich täglich stets aufs

Neue das Leben nicht als Kampf und

Herausforderung sehen lässt, sondern

als Geschenk und abends rückblickend

als Beschenkten schlafen lässt.

Durch ihn bekomme ich Gelassenheit

– ohne Überheblich- keit – zu

anderen Glaubens-

gemeinschaften. Ja,

lieb und teuer ist

er und wird all-

sonntäglich bei uns in der „Blauen

Kachel“ spannend und gut verständlich

verkündet. Es ist mir nicht auferlegt,

ihn mit Gewalt zu verteidigen.

Es geht über Toleranz (Erdulden, Ertragen,

Erleiden) hinaus hin zu Akzeptanz

(etwas Annehmen).

Der kleine Prinz

geschätzt

Christian Bölke

Mit diesem Erwachen des Menschen in der

Geburt beginnt sein Leben und die Liebe zu

einander. Wir gehen davon aus, dass das Kind

von den Eltern geliebt wird. Durch das Erwachen

seiner Sinne lernt das Kind und zeigt

uns, was ihm lieb ist. In die Mitmenschlichkeit

eingebettet erlebt es die Beziehung der

geachtet

Von kleinen Dingen

Gott schläft im Stein,

er atmet in der Pflanze,

träumt im Tier und erwacht

im Menschen.

Indische Weisheit

Menschen untereinander und unterscheidet zwischen Zuneigung

und Skepsis. Wir alle lernen im Miteinander und treffen bewusst

oder unbewusst eine Wertung. Und diese ist unterschiedlich, denn

mit jedem Gegenüber verbinden uns unterschiedliche Vorlieben.

Empfinden wir auf einmal eine Störung in unserer Vorliebe

durch Beeinflussung von Gedanken oder Mitteilung anderer Menschen?

Möchten wir auch einmal jemandem lieb und teuer sein? Und

bemühen uns, dem erforderlichen Bild zu gleichen. Auf jeden Fall ist „Lieb und

teuer“ sein fordernd. Auch in Verbindung mit gelieb- ten Gegenständen

zeigt es uns, dass auch weniger Kostbares ho- hen Wert haben kann.

Die Wichtigkeit des zu Erlebenden kann sich auch durch das Alter

des Menschen ändern. Durch das positive

Menschen entsteht das Gefühl: Freude zu kostbar

Zueinander der

bereiten, also jemanden

zu beschenken. Ist der Wert des Ge- schenks abhängig

von dem Wert der Freundschaft zueinander?

kleine Dinge und sei es eine einzige Rose.

Ich verschenke gern

Malvida Brandt

Ablasshandel

heute

Am 31. Oktober 1517 hat Martin Luther seine 95 Thesen zu Ablass und B u ß e

an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg angeschlagen. Heute, 490 J a h r e

später, hat sich vieles getan und manches hat sich nicht ver-

ändert. So berichtete die New York Times, dass der Vatikan

diesen Sommer ein ungewöhnliches Geschenk von einem neuen

ungarischen Unternehmen annahm. Die Firma Klimafa

hat dem Vatikan knapp 148 000 m² Land entlang des

Tisza-Flusses in Ungarn geschenkt. Das Land soll mit Bäumen

bepflanzt werden und sollte theoretisch so viel Kohlendioxid ab-

lieb

&

teuer

sorbieren, wie der Vatikan im Jahr 2007 verbraucht. Der Wald w i r d

dann in ,,Vatikan Kli- m a - wald“ umbenannt. Der Vatikan teilte mit,

dass dieser dann der erste Staat mit einem ausgeglichenen Kohlendioxidhaushalt

werde. uner-

In vielerlei Hinsicht sätzlich ist dies ein Gewinn für alle. Der Vatikan

wird in seinen jüngsten Bemühungen des Umweltschutzes

unterstützt, die Firma Klimafa erhält eine wirksame Werbung,

um so weiter Land verkaufen und aufforsten zu können und

die örtliche Bevölkerung e r h ä l t dringend benötigte Arbeit. Es gibt jedoch

auch Kritik: Experten des WWF Ungarn weisen darauf hin, dass gerade junge

Bäume besonders viel Kohlendioxid absorbieren. Wird der Wald älter, nimmt

jedoch die Fähigkeit Kohlendioxid zu absorbieren ab. Es sei daher schwierig zu

berechnen, wie viel Kohlendioxid tatsächlich aufgenommen werde. Nachdem

der Vertrag zwischen Klimafa und dem Vatikan bekannt geworden war, berichtete

Monsignore Melchor Sánchez de Toca Alameda, Mitglied des päpstlichen

Rates für die Kultur, dem Katholischen Nachrichtendienst: ,,Man kann weniger

CO emittieren, indem man nicht heizt oder Auto fährt, oder man kann Buße tun,

2

indem man die Emissionen ausgleicht, in diesem Fall durch das Pflanzen von

Bäumen.“ Sandro Richi


Freundinnen

„Lieb und teuer“ ? Ich finde diesen Ausdruck witzig! Heißt es nicht eigentlich

„Geld oder Liebe“? Soll also etwas, was mir lieb ist, auch noch ordentlich was

kosten? Mir ist die Verbindlichkeit wichtig geworden. Kostet sie mich aber etwas?

Und wie viel?

Schätzen gelernt habe ich die Verbindlichkeit bei meinen Freundinnen. Ich weiß,

dass ich mich auf meine Freundinnen verlassen kann, egal ob es mir gut geht

oder nicht. So habe ich die Sicherheit, dass ich sein kann wie ich bin und nicht

nur funktionieren muss. Sie kostet mich tatsächlich etwas. Sie kostet mich Zeit

und die Bereitschaft, mich auf meine Freundinnen einzulassen und auch mal

meine Interessen zurückzustecken. Dafür erlebe ich aber schöne und vertrauensvolle

Begegnungen. In vertrauensvoller Atmosphäre kann ich mich offenbaren

und ehrlich meine Fehler zugeben. So kann ich mich verändern und entwickeln,

und ich bin nicht einsam.

Es gibt aber eine innere Einsamkeit, die keine Freundschaft oder Beziehung füllen

kann.

Ich habe entdeckt, dass nur die verbindliche Begegnung mit Gott (Gebet) diese

Einsamkeit beseitigt. So ist mir das Gebet „lieb und teuer“ geworden. In der Gebetszeit

werde ich außerdem mit Freude und Friede beschenkt. Kostet mich so

ein Geschenk etwas? Überraschenderweise nichts.

Gott beschenkt uns aus Barmherzigkeit und Liebe mit Freude und der Zuversicht,

für ihn wertvoll zu sein.

Wir müssen für Gottes Ge- schenke nichts leisten. Wir müssen

nicht funktionieren.

Eigentlich hat Gott es aufwendig sich etwas kosten lassen. Er

ist uns in Jesus Christus als Mensch begegnet. Jesus Christus

hatte den Himmel verlas- sen und für uns das irdische Leben

durchlebt. Er wollte uns so die

chen.

Nähe Gottes wieder sichtbar ma-

Lieber Leser, wenn Sie sich manchmal einsam fühlen sollten, können

auch den Weg des Gebetes probieren, um die Einsamkeit zu

überwinden.

Sie ja

Anastasia Kiloglou-Dora unbezahlbar

wertvoll

gewinnend

Das ist

mir lieb, dass du mich

hörst und dich in Gnade zu mir

kehrst; drum will ich all mein Leben

lang anrufen dich mit Lob und Dank.

EG 292, Strophe 1,

nach Psalm 116

LIEB UND TEUER

Der liebste Freund

kost-

spielig

teuer

5


LIEB UND TEUER

Zuwendung

Ich habe etwas oder jemanden gern, es ist mir angenehm, ich fühle mich hingezogen,

es ist wertvoll, ich möchte es beschützen und behalten. Die Aussage

„lieb und teuer“ ist vielfältig anzuwenden. Sie bezieht sich auf Gegenstände,

Eigenschaften, Eigenarten, Tätigkeiten, Wünsche, Träume, Menschen, Tiere,

Pflanzen.

Die Wertigkeit verschiebt sich im Laufe eines Lebens mit den Jahren. Zu Anfang

sind es etwa die Eltern und Geschwister, dann der Ehepartner und die Kinder, die

Enkel, echte Freunde, der Beruf, die Lebensumstände.

Bei meinem Bezug zu „lieb und teuer“ geht es mir um Menschen in bestimmten

Situationen, zu denen sich im Laufe der Zeit eine Beziehung auf der Gefühls-

ebene aufbaut. Wichtig ist die Wertschätzung meiner eigenen Person. Ich bin

mir lieb und teuer, kann dadurch Hilfe geben und das Gefühl dieser Werte weitervermitteln

und sie spürbar machen.

Es ist für Außenstehende, die das leidvolle Schicksal eines Suchtkranken nur

vom Hörensagen kennen, kaum vorstellbar, wie viel Energie es mich kostet, einen

nach einem suchtfreien Leben trachtenden Menschen auf seinem Weg zu

begleiten. Auf dem Weg vom Suff bis zum „Ich habe es geschafft“ gibt es viele

Stolpersteine, auch Rückschläge.

Während der ganzen Phase für den Menschen da zu sein, das macht ihn mir lieb

und teuer.

Es geht dann langsam auf ein Geben und Nehmen hin. Das Vertrauen wächst, das

Selbstwertgefühl kommt zurück. Alles erarbeitet.

Wenn aus dem einst armen Häufchen Elend eine gestärkte Persönlichkeit hervorgeht,

kann ich sagen: das Ergebnis ist mir lieb und teuer, meistens kann ich das

auch dem Menschen sagen, der es geschafft hat.

Wenn ich mich verschätze in meiner Suchthilfearbeit, kann es für mich nur teuer

werden. Ich kann aber wachsen an meiner Arbeit, am Erfolg und am Misserfolg.

Meine Kraft, um Hilfe geben zu können, gibt mir mein Glaube an Gott und die

Geborgenheit in meiner Guttempler-Gemeinschaft.

Seit 13 Jahren gehöre ich zur „Guttempler-Gemeinschaft Steilshoop“. Ich war

ein paar Jahre im Vorstand tätig, und ich setze mich für die Suchtkrankenhilfe

und für die in Steilshoop dringend benötigte Öffentlichkeitsarbeit ein.

6

Rolf Töppler

Mit einem Paukenschlag besinnlich feiern?

Lieb oder teuer?


Wissen wir immer,

was uns

lieb und teuer ist?

Wissen wir immer, was uns lieb und teuer ist? Oft merken wir es erst,

wenn wir es nicht mehr haben. Ich denke an eine alte Dame, die neulich

zu einem Gespräch ins Gemeindebüro kam. Sie sieht alles nur

noch schemenhaft, und auch das Gehör hat schon sehr nachgelassen. Selbst mit

Hörgerät ist die Unterhaltung mühsam.

„Die Sehbehinderung habe ich akzeptiert, aber nicht hören können ist viel, viel

schlimmer.“

Sie hat sich vollkommen zurückgezogen. Selbst ihre Kinder können sich mit

den starken Einschränkungen ihrer Mutter nicht abfinden; es gibt kaum Kontakt,

sie haben nie wirklich Zeit für sie. Einmal in der Woche kommt der Sohn, aber

nur für ein paar Minuten. Dabei hat er selbst erfahren, wie lieb und teuer einem

Menschen Gesundheit sein kann; durch eine schwere Krankheit war es ihm ein

Jahr nicht möglich zu arbeiten.

„Schämt sich mein Sohn, sich mit seiner kranken Mutter in der Öffentlichkeit

zu zeigen? Auch auf Familienfeiern bin

ich nicht mehr erwünscht, das habe ich

sogar schriftlich.“

Die alte Dame ist sehr verbittert, sie sitzt

zusammengesunken auf dem Stuhl und

weint. Sie ist sehr einsam und verzweifelt,

kein Telefongespräch ist mehr möglich

und auch kein Fernsehabend.

Ich bin sehr betroffen.

Dann erzählt sie aber doch noch einiges,

was sie erlebt hat. Für mich wird deutlich,

es gibt auch Lichtblicke in ihrem

Leben – sie hat guten Kontakt zu ihrem

Enkel.

Ist uns bewusst, was uns lieb und teuer

sein sollte?

Birte Busse

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und freuen uns auf Ihren Anruf!

Gedicht über die „Blaue Kachel“

Vor allem ist mir lieb und teuer das Blaue-Kachel-Kirch-Gemäuer:

Der dunkle Flur in dem Gehäuse, der wirkt auf mich wie eine Schleuse,

um Alltagssorgen abzulegen, sich dann zum Kirchraum zu bewegen,

der, groß und hoch und hell und klar, mich einlädt. Es ist wunderbar,

wie Himmelslicht, live eingeleitet, sich dort zum Gottesdienst verbreitet.

Erdmann Burgarth

7


WEIHNACHTEN

Weihnachtsfeier

für Senioren im

Gemeindezentrum

Osterkirche

Am Montag, dem 17. Dezember,

findet von 15 bis 17 Uhr

die Weihnachtsfeier für die

älteren Gemeindeglieder im Saal der

Osterkirche statt. Bei Kaffee und Kuchen

an festlich gedeckten Tischen

wird geklönt und viel gesungen. Wie

schon in vergangenen Jahren kommen

Kinder der Hegholt-Schule mit

einem kleinen weihnachtlichen Musikprogramm

zu Besuch. Dazu gibt

es weihnachtliche Geschichten und

Gedichte, vorgetragen von Pastorin

Dorothea Neddermeyer, die sich auf

die Begegnung mit vielen Gemeindegliedern

der älteren Generation freut.

„Gemeinsam stimmen wir uns auf das

Fest ein und erleben, wie die Geburt

Jesu unser Herz weit machen kann.“

Bitte melden Sie sich bis Mittwoch,

12. Dezember, bei Frau Scharnberg

im Kirchenbüro an (Tel. 641 32 28).

Ein Fahrdienst kann bei Bedarf angeboten

werden.

8

Nach Seidenstickereien vom Anfang des 14. Jahrhunderts

aus dem Stift Fischbek

Alle Menschen in unseren vier Gemeinden,

die den Heiligen Abend gern mit anderen

gemeinsam verbringen möchten,

sind eingeladen zur

Weihnachtsfeier am

24. Dezember

von 18 bis 21 Uhr

in der Martin Luther King-

Kirche

Im Anschluss an den 17-Uhr-Gottesdienst wird es mit Weihnachtsbaum,

festlichem Essen, Weihnachtsliedern und Geschichten einen geselligen

und besinnlichen Abend geben, den Pastor Wisch und seine Frau Karin

gestalten.

Wer daran teilnehmen möchte, melde sich bitte bis zum 18. Dezember im

Kirchenbüro der Martin Luther King-Kirche an (639 056 0). Für Gehbehinderte

gibt es auch die Möglichkeit, geholt und gebracht zu werden.


Krippenspiele in allen

Gemeinden

am 24. Dezember

Martin Luther King: 15.00 Uhr „Rap die Krippe!“

Weihnachtliches

Basteln

Wohin bloß mit den lieben Kleinen

am Morgen des Heiligen Abend?

Zuhause ist es langweilig und die

Großen haben noch viel zu tun.

Also, wenn Ihr zwischen 5 und 11

Jahren seid, dann kommt doch einfach

zur Simeonkirche. Dort erwarten

Euch von 9 bis 12 Uhr die Jugendlichen,

um mit Euch letzte Weihnachtsgeschenke

oder Baumschmuck zu

basteln. Außerdem singen wir natürlich

wieder und kucken Video.

Kosten: 3 €. Anmeldung nicht erforderlich.

Osterkirche: 13.45 Uhr „Die Krippe erzählt“

WEIHNACHTEN

15.00 Uhr „(K)eine Nacht wie jede andere“

Simeonkirche: 14.30 und 15.30 Uhr „Warum wir Weihnachten feiern“

Thomaskirche: 15.00 Uhr „Franzi erlebt die Weihnachtsgeschichte“

Kinderfreizeit

Warum ist der Dezember der schönste Monat im Jahr?

Kekse backen, Geschenke basteln, Geschichten hören…

Das alles wollen wir mit Euch Kindern im Freizeitheim

Maschen machen. Und außerdem wollen wir für das

Krippenspiel am Heiligen Abend üben. Wenn Ihr also zwischen

6 und 10 Jahren seid und Lust habt, vom 14. bis zum 16. Dezember

mit uns wegzufahren, meldet Euch schnell an!

Die Freizeit kostet 35 €. Am 5. Dezember wird um 20 Uhr ein

Elternabend stattfinden. Dann werden sich die GruppenleiterInnen

vorstellen, und die Eltern können alle ihre Fragen loswerden.

Das Krippenspiel wird in den Gottesdiensten am Heiligen Abend

um 14.30 und 15.30 Uhr aufgeführt.

Infos und Anmeldeformulare für die Freizeit

bei Antje William, Simeonkirche

9


DIE KITAS DER REGION

10

Hallo, Kinder!

KiTas der Region Bramfeld/Steilshoop stellen sich vor

In dieser Ausgabe erhalten Sie mal einen Eindruck von dem bunten und fröhlichen Treiben in den Kindergärten

der Region. Wir wollen Ihre Neugier wecken. Sollte uns das gelingen, dann kommen Sie

einfach vorbei und sehen Sie sich bei uns um. Sie sind herzlich willkommen. Wir freuen uns auf neue Gesichter

Mutter-Vater-Kind-Rituale

Kennen Sie schon das besondere

Konzept der KiTa Thomaskirche?

In unserer KiTa gibt es außer der Schulkindergruppe

noch zwei Integrationsgruppen.

In denen werden bis zu 18 Kinder

im Alter von zwei bis sechs Jahren

betreut. Es gibt in jeder Gruppe sechs

Plätze für Kinder, die einen besonderen

Förderbedarf haben. Grundsatz der pädagogischen

Arbeit ist die ganzheitliche

Förderung der Kinder. Heilpädagogische

Maßnahmen dienen der Entwick-

Alle miteinander

lung von lebenspraktischer Kompetenz.

Ein großer Teil dieser Förderung findet

innerhalb des Gruppenalltages statt, denn

die gute personelle Besetzung erlaubt es

uns, einzelne Kinder innerhalb der Gruppe

zu unterstützen.

Auch alle Frühförderleistungen

und Therapien

können innerhalb

der KiTa angeboten werden.

Kleine Architekten

Das Team der KiTa Thomaskirche

Kleine Rituale ganz groß

Wer kennt das nicht. Der Tag beginnt hektisch, heute ist nichts wie sonst.

Keine Zeit für den geliebten Kaffee in Ruhe und den Blick in die Zeitung.

Bei Kindern sind die morgendlichen Rituale genauso wichtig.

Mit Mama kuscheln und vielleicht etwas vorlesen oder zeigen, was gebastelt

wurde. Besonders beliebt bei den Kindern im Kindergarten

Osterkirche ist, Mama oder Papa aus der Eingangstür raus zu schubsen. Da wird

Anlauf genommen, bis drei gezählt und dann werden die Eltern hinausgeschoben.

Nach einem Abschiedskuss kann der Tag fröhlich beginnen.

1… 2… 3… – und raus

Das Kindergarten-Team

„Du lehrst immer das, was du im

Leben zu lernen hast…“

„Schläger“ in Martin

Luther King-Kirche

Ja, Sie haben richtig gelesen. Bei mir

schlagen die Kids. BATAKA heißt

der ritualisierte Kampf mit speziellen

Schlägern. Viele Kids kommen, weil

es Spaß macht, seine eigene Kraft

zu spüren. Jungen lernen bei mir

Achtsamkeit sich selbst und anderen

gegenüber. Mädchen entdecken bei

mir, dass sie eine Stimme haben. Sie

lernen, ihren Wert aus ihrer eigenen

Kraft zu ziehen.

Von dieser Arbeit habe ich Wiltrud

Wolter erzählt, die sofort sagte: „So

etwas brauchen wir in unserem Kindergarten“.

Gesagt – getan.

Seit einem halben Jahr arbeite ich jetzt

einmal die Woche im Hort in Steilshoop,

für mich ist es die befriedigenste

Form der Friedensarbeit.

Cornelia Lassak, Sozialpädagogin

Offene Türen

Am Freitag, dem 7. Dezember, veranstalten

wir für alle interessierten

Erwachsenen und Kinder einen

„Nachmittag der Offenen Tür“.

Von 15 bis 17 Uhr verkaufen wir

wieder Kaffee und selbstgebackenen

Kuchen. Sie

haben die Gelegenheit zu

einem gemütlichen Beisammensein

und können die Räume und

die Mitarbeiter kennen lernen.

Wir freuen uns auf Sie.


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11


REGION

Gemeinsame Wege in der Kirchenmusik

an der MLK- und der Thomaskirche

Menschen in welchen Beziehungen

erhalten für ihr gemeinsames

Leben Gottes Segen?

Die Segnung von zwei Frauen in einer

eingetragenen Lebensgemeinschaft,

über die in der letzten Ausgabe der

kirchenzeitung berichtet wurde, sorgte

für einige Diskussionen. Es gab Zustimmung

und Kritik. Und die Frage:

Wer kann sich eigentlich in unserer

Kirche trauen oder segnen lassen?

Die Ehe ist nach evangelischem Verständnis

eine weltliche Angelegenheit.

Die rechtliche Eheschließung

findet auf dem Standesamt statt. In

der Kirche wird um Gottes Segen für

das Paar gebeten. Nicht die Art der

Lebensgemeinschaft wird gesegnet,

sondern die beiden Menschen. Ihnen

wird Gottes Segen, seine Begleitung

und Stärkung zugesprochen – und

dieser Zuspruch ist auch bei zwei

Menschen gleichen Geschlechts möglich,

die eine eingetragene Lebensgemeinschaft

eingegangen sind.

Eine kirchliche Trauung ist in der

evangelischen Kirche offiziell nur

möglich, wenn beide Eheleute Mitglied

der Kirche sind. Dabei kann

einer der beiden auch einer anderen

Konfession angehören; ist ein Partner

römisch-katholisch, ist eine gemeinsame

Feier mit einem katholischen

12

Regine Schütz, eine für zwei

Auf den Oktober-Sitzungen der

Kirchenvorstände der beiden

Gemeinden wurde beschlossen,

Regine Schütz, die Kirchenmusikerin

an der Martin Luther King-

Kirche, zukünftig ab 1. Januar 2008

mit einer erhöhten Stundenzahl für

beide Gemeinden zu beschäftigen.

So wird sie sonntags in der Regel in

beiden Kirchen nacheinander die Gottesdienste

musikalisch gestalten. Die

beiden Kantoreien, so der Wunsch

beider Kirchenvorstände, sollen zusammengeführt

werden, und es soll

ein weiteres musikalisches Angebot

entstehen, wie z. B. ein Kinderchor

Trauung – Segnung – Gottesdienst

anlässlich einer Eheschließung

und einem evangelischen Geistlichen

möglich. Ist einer der Eheleute nicht

Mitglied der Kirche, findet ein „Gottesdienst

anlässlich einer Eheschließung“

statt. Denn wir möchten nicht,

dass der Wunsch des Ehepartners, der

Mitglied der Kirche ist, nach Gottes

Segen für die Ehe unerfüllt

bleibt. Warum aber

überhaupt diese Unterscheidung?

In der kirchlichen Trauung

antworten die Eheleute

auf die Traufrage:

„Ja, mit Gottes Hilfe“.

Das setzt voraus, dass

beide auf Gottes Hilfe

vertrauen. Diese Antwort

kann keinem zugemutet

werden, der

entweder nie Mitglied

einer Kirche war, oder

sich mit seinem Austritt bewusst aus

der Kirche, der Gemeinschaft der

Glaubenden verabschiedet hat. Viele

aus der Kirche Ausgetretene betonen:

„Ich glaube doch weiter an Gott.

Der Austritt hat mit meinem Glauben

nichts zu tun.“ Und zugleich ist die

Taufe eines Christen unwiderruflich,

sie wird durch den Austritt nicht ungültig.

Daher gibt es in unserer Kirche

immer wieder Diskussionen: Was

zählt stärker: die Taufe, in der Gottes

Glück zu zweit

oder ein Gospelchor. Weiterhin ist

geplant, in den beiden Gemeinden zusammen

etwa sechs größere musikalische

Veranstaltungen durchzuführen.

Der Ruhestand von Kantorin Becker-

Hienerwadel ermöglichte, in der Thomaskirche

eine gemeinsame Kirchenmusiker-Stelle

mit der Martin Luther

King-Gemeinde zu schaffen. Ähnlich

wie es sich in der Oster- und Simeonkirche

bereits seit einigen Jahren bewährt

hat. Wir vertrauen darauf, dass

damit das musikalische Leben beider

Gemeinden weiter gestärkt wird.

Jürgen Wisch

Liebe dem Getauften als Geschenk

zugesprochen wird, oder der bewusste

Akt des Austritts. Kirchenrechtlich

ist es eindeutig, nur kirchliche Trauungen

werden in den Kirchenbüchern

verzeichnet.

Und in unserer kirchenzeitung? Unterscheiden

wir zwischen

Trauung und „Gottesdienst

anlässlich einer

Eheschließung“? Oder ist

das eine Art von Vorführen,

da dann jeder Leser

weiß, ob beide Kirchenmitglieder

sind? Ist das

nicht fast wie in früheren

Zeiten, als die Austritte

noch von der Kanzel

verkündet wurden? Andererseits

ist die Frage:

Hat ein Austritt gar keine

Konsequenzen? Darf

man trotzdem alle Dienste der Kirche

weiter in Anspruch nehmen? Sind

nicht dann die „die Dummen“, die

weiter brav ihre Kirchensteuer zahlen

und dazu beitragen, dass überhaupt

noch Pastoren, Kantoren und Küster

bezahlt werden können, die eine Trauung,

einen Gottesdienst ausgestalten?

Es darf gern weiter diskutiert werden!

Christa Hunzinger


Schüler gestalten

Andachten in der

Advents- und

Epiphaniaszeit

Zwei Religionskurse des Gymnasiums Osterbek

bringen Ergebnisse ihres Unterrichts in Abend-

andachten in der Osterkirche Bramfeld ein.

Sie freuen sich auf die Gelegenheit, eigenes Wissen zu

zeigen, andere an ihren Gedanken teilhaben zu lassen und

sich auszutauschen. Dabei sind auch Fragen nach der Gestaltung

wichtig. Passen die Traditionen zu den Gedanken

der Jugendlichen? Wie können die Jugendlichen ihre eigene

Suche und ihren Glauben zeigen? Noch ist das Ergebnis

offen – alle sind mitten im Prozess. Und sie sind

dankbar dafür, dass sie in der Osterkirche versuchen dürfen,

eigene Worte für das zu suchen, was ihnen an den

Themen wichtig ist.

Termine:

Am Mittwoch, den 12. 12. um 18 Uhr,

Kurs der neunten Klasse,

Thema: Jesus – sein Leben und Wirken –

was bedeutet das für mich heute?

Am Mittwoch, den 16. 1. um 18 Uhr,

Kurs der zehnten Klasse,

Thema: Auf der Suche nach Gott und mir.

Pastorin Andresen wird bei der Gestaltung und Durchführung

dabei sein.

Ulrike Bahnsen

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Programm Frühjahr 2008

▪ 11. Januar, 20 Uhr

Öffentliche Mitgliederversammlung

▪ 25. Januar, 20 Uhr

Hunger und „Brot für die Welt“ –

Informationen zu „Hunger heute“ und:

Wie weiter mit der

Ernährungskampagne 2007?

Mit Michael Dürrwächter

▪ 15. Februar, 20 Uhr

Das Tempotaschentuch aus dem Regenwald?

Mit P. Gerhard (Robin Wood)

▪ 29. Februar, 20 Uhr

Indien im Hamburger Kindergarten –

moderne Medien, vorgestellt von Anneheide

von Biela (Nordelbisches Missionszentrum)

Weihnachten und Silvester geschlossen

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6

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9

Auflösung Seite 19

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10

5

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12

REGION

Passionsandachten 2008

Aus der guten Erfahrung der gemeinsamen Vorbereitung

dieser Andachten laden wir zu einem ersten

Treffen ein. Das Thema der Andachtsreihe und der

Ablauf wird an diesem Abend entwickelt.

Darüber hinaus freuen wir uns auf interessante Gespräche

während der Vorbereitungsphase.

Da Aschermittwoch schon am 6. Februar ist, findet das erste

Treffen schon am 11. Dezember um 18.30 Uhr in der Osterkirche

statt. Dann haben wir genügend Zeit, die Andachten

entstehen zu lassen.

Waagerecht:

1. Welcher Hohepriester wollte

Jesus ausschalten?

2. Welche Gruppierung im Tempel

sah in Jesus eine Gefahr für die

eigene Macht?

4. In welchem Monat unserer Zeitrechnung

wurde Jesus gekreuzigt?

5. In welchem Monat unserer

Zeitrechnung brach Jesus

nach Jerusalem auf, um dort das

Passah-Fest zu feiern?

6. Wie wird die Zeit der Geburt

Jesu auch genannt?

8. Wo wurde Jesus gekreuzigt?

11. Welche Religion gründet sich

auf Jesus Christus?

13. Name eines Jüngers, der Jesus

sehr nahe stand (gab dem Bahnübergangs-Kreuz

den Namen)

14. Welche Bücher erzählen vom

Leben Jesu?

Jens Christian Falk und Ute Andresen

Teste Dein Wissen über Jesus

16. Wen haben die Jünger in Jesus

gesehen?

17. Welcher Jünger schloss sich

Jesus sehr früh an?

Senkrecht:

1. Jesu Kreuzigung: Was stand auf

der Tafel über dem Kreuz?

3. Jesus von…

7. Aus welchem Landstrich stammte

Jesus?

9. Wer war Richter und Statthalter,

der Jesus zum Tod verurteilte?

10. Jesus hatte wahrscheinlich vier

Brüder: Jakobus, Joses, Simon und…

12. Zu wem brachte Paulus die

Botschaft Jesu?

15. Zweiter wichtiger Landstrich

im Siedlungsgebiet der Juden

(Umlaute bitte als ä, ö, ü schreiben!)

Samy Kiani + Cemre Bayrak

Gymnasium Osterbek

4

15

13


ÖKUMENE

Bereits zum sechsten Mal öffnet

sich der lebende ökumenische

Adventskalender in Bramfeld.

Altbekannte Fenster öffnen sich erneut,

neue kommen dazu: Familien

aus der Simeon-Kirchengemeinde und

St. Wilhelm sind genauso dabei wie

Institutionen unseres Stadtteils. Zum

ersten Mal wandert der Stern auch

Sonntag, 2. Max Brauer Haus, Hohnerredder 23

Montag, 3. Kindergarten St. Wilhelm, Hohnerkamp 18

Dienstag, 4. Familie Willscher, Anderheitsallee 58

Mittwoch, 5. Brakula, Bramfelder Chaussee 265

Donnerstag, 6. Weltladen Bramfelder Laterne, Berner Chaussee 58

Freitag, 7. Familie Hartig, Karlshöhe 50 e

Samstag, 8. Familie Baumann, Am Stühm Süd 120

Sonntag, 9. Familie Brüning, Barenbleek 43

Eifrige Sänger

Montag, 10. Freiwillige Feuerwehr, Ellernreihe, Ecke Heukoppel

Dienstag, 11. Kindertagesstätte Georg-Raloff-Ring 11

Mittwoch, 12. „Kulturinsel“, Brakula, Bramfelder Chaussee 265

Donnerstag, 13. Kindergarten Osterkirche, Bramfelder Chaussee 200

Freitag, 14. Spielwaren Hartfelder, Bramfelder Chaussee 251

Samstag, 15. Familie Semmelhaack, Heidstückenweg 14

Sonntag, 16. Basarkreis Simeonkirche, Am Stühm Süd 83,

Montag, 17. Familie Wohlers, Haldesdorfer Str. 119 a

Dienstag, 18. Kindertagesheim der Simeonkirche, Tucholskyring 41

Mittwoch, 19. Brakula, Bramfelder Chaussee 265

Donnerstag, 20. Bücherhalle Bramfeld, Herthastraße 18

Freitag, 21. Familien Pfundner/Feige, Carsten-Reimers-Ring 155

Samstag, 22. Familie Voss, Erich-Kästner-Ring 45

Sonntag, 23. Familien Nehmann/Möller, Pezolddamm 85

Montag, 24. Christvesper in der Simeonkirche, Am Stühm Süd 81

Licht in dunkler Nacht

Organisation und Information: Pastorin Christa Hunzinger, Tel.: 040-63 66 49 50

Die Ökumenische Bibelwoche

in Bramfeld findet 2008 vom

17. bis 22. Februar statt. Die

Woche steht unter dem Motto „Zu-

MUTungen“ und beschäftigt sich mit

Texten aus dem Buch des Propheten

Jeremia. Dazu Stefan Krinke, Pas-

14

„Lebender ökumenischer

Adventskalender”

Vom 2. bis 24. Dezember täglich um 18 Uhr in Bramfeld

nach Steilshoop – die Kindertagesstätte

Georg Raloff-Ring nimmt zum

ersten Mal daran teil. Überall wird

gesungen, oft gibt es eine Geschichte

oder ein Gedicht, manchmal Tee,

Punsch oder Kekse, häufig schließen

sich Gespräche an.

Dazu Hellen Nehmann aus der Simeongemeinde:

„Ich freue mich jedes

„ZuMUTungen“

tor an St. Wilhelm: „Wir wollen uns

dieses Mal bewusst in der Passionszeit

intensiv mit biblischen Texten

beschäftigen. Damit wir dabei nicht

in zeitliche Konkurrenz zu den Pas-

sionsandachten treten, werden wir uns

ausnahmsweise am Montag, Diens-

Jahr auf‘s neue auf den Adventskalender.

Es ist einfach schön, sich abends

für eine Viertelstunde draußen vor der

Tür zu treffen und gemeinsam zu singen

oder eine Geschichte zu hören. Ich

bin so schon mit vielen netten Leuten

ins Gespräch gekommen.“

Hier die Termine im Einzelnen:

tag, Donnerstag und Freitag abends

treffen und den Mittwoch aussparen.“

Nähere Informationen lesen Sie in der

kommenden Ausgabe der kirchenzeitung.

Christa Hunzinger


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16

16

VERANSTALTUNGEN

1. Dezember

Sonnabend

7. Dezember

Freitag

8. Dezember

Sonnabend

9. Dezember

Sonntag

2. Advent

15. Dezember

Sonnabend

16. Dezember

Sonntag

3. Advent

24. Dezember

Montag

Heiligabend

11. Januar

Freitag

12. Januar

Sonnabend

25. Januar

Freitag

26. Januar

Sonnabend

in allen Gemeinden

Im Rahmen des Basars in der Martin

Luther King-Kirche

Singrunde. Chormusik zum Advent und

Kanons zum Mitsingen. Ltg.: R. Schütz

20.00 Uhr Weltladen Bramfelder Laterne

Adventlicher Abend

19.00 Uhr Thomaskirche

Großes Weihnachtskonzert

des Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr

Bramfeld / Bramfelder Blasorchester

(Näheres auf Seite 18/19) – Eintritt frei

19.00 Uhr Osterkirche

Adventskonzert. Chor- und Orgelmusik

von Buxtehude, Schütz, de Victoria und

Hammerschmidt. Es singt der Kammerchor

der Bramfelder und der Harburger

Kantorei, Leitung: Werner Lamm. Orgel:

Michael Fürst. – Eintritt: 7 € (erm. 5 €)

(Näheres auf Seite 2)

17.00 Uhr Thomaskirche

„Machet die Tore weit.“ Gemeinsames

Chorkonzert der Thomas- und der Martin

Luther King-Kantorei. Ltg.: Dorothea

Falk-Schürle und Regine Schütz

Eintritt frei – Kollekte am Ausgang

(Näheres lesen Sie auf Seite 18/19)

18.30 Uhr Simeonkirche

Gospelkonzert vor Weihnachten mit

„Gospel on Earth“ (gemeinsamer Gospelchor

von Oster- und Simeonkirche)

und den Gospelkids. Ltg. und Klavier: W.

Lamm. – Eintritt: 5 € (erm. 3 €)

(Näheres lesen Sie auf Seite 18/19)

Krippenspiele gibt‘s in allen Gemeinden

unserer Region

(Näheres finden Sie rechts und auf Seite 9)

20.00 Uhr Weltladen Bramfelder Laterne

Öffentliche Mitgliederversammlung

20.00 Uhr Osterkirche

Neujahrskonzert bei Kerzenschein und

Wein: Virtuosenmusik aus Paris

Vladimir Anochin (Violine) und Werner

Lamm (Orgel) spielen Ravel, Saint-Saëns,

Debussy und Vierne. – Eintritt:

8 € (erm. 6 €). (Näheres auf Seite 18/19)

20.00 Uhr Weltladen Bramfelder Laterne

Hunger und „Brot für die Welt“

Informationen zu „Hunger heute“ und:

Wie weiter mit der Ernährungskampagne

2007? Mit Michael Dürrwächter

14.30 – 17.00 Uhr Simeonkirche, Gemeindehaus.

Flohmarkt für Kindersachen

Lebender Ökumenischer Adventskalender

Alle Veranstaltungen vom 2. bis zum 24. Dezember

(und weitere Infos) finden Sie auf Seite 14

Martin Luther King

1. Dezember

Sonnabend

2. Dezember

1. Advent

Sonntag

7. Dezember – Fr.

8. Dezember – Sa.

9. Dezember

2. Advent – So.

16. Dezember

3. Advent – So.

23. Dezember

4. Advent – So.

24. Dezember

Heiligabend

Montag

25. Dezember – Di.

1. Weihnachtstag

26. Dezember – Mi.

2. Weihnachtstag

11.00 Uhr Pastor Wisch

11.00 Uhr Pastor Wisch. Mit der

„Musikalischen Gruppenarbeit“

11.00 Uhr Pastorin Nagel-Bienen-

gräber. Musik f. Trompete u. Orgel

11.00 Uhr Pastorin Nagel-Bienengräber.

Mit Taufe

15.00 Uhr Pn. Nagel-Bienengräber.

Familien-GD mit Krippenspiel

/ 17.00 Uhr P. Wisch.

Christvesper. Mit der „Musikal.

Gruppenarbeit“ / 23.00 Uhr Pn.

Nagel-Bienengräber. Feier der

Christnacht. Mit der Kantorei

11.00 Uhr Pastor Wisch. Weihnachts-GD

mit Abendmahl

11.00 Uhr Pastorin Nagel-Bienengräber.

Musikal. Gottesdienst

30. Dezember – So. 11.00 Uhr Pastor Falk

31. Dezember

Silvester – Mo.

1. Jan. – Neujahr

5. Januar – Sa.

11.00 Uhr Pastor Wisch

Jahresschluss-Andacht

6. Jan. – Epiphanias 11.00 Uhr Pn. Nagel-Bienengräber

13. Januar

Letzter Sonntag

nach Epiphanias

19. Januar

Sonnabend

20. Januar

Septuagesimä

Sonntag

27. Januar

Sexagesimä – So.

3. Februar

Estomihi

Sonntag

11.00 Uhr Propst Liebich. Gottesdienst

zur Verabschiedung von

Pastor Wisch

11.00 Uhr Pastor Falk

11.00 Uhr Pastorin Andresen

11.00 Uhr Pastorin Nagel-

Bienengräber

Abendmahl in der Regel an jedem

1. Sonntag mit Wein und an

jedem 3. Sonntag mit Traubensaft

Taufen in allen vier Kirchen, entweder im Gottes


UNSERE GOTTESDIENSTE

Osterkirche Simeonkirche Thomaskirche

10.00 Uhr Adventskinderkirche.

Pastorin Männel-Kaul und Team

11.00 Uhr Pn. Männel-Kaul

Jugendgottesdienst

Anschl. Gemeindeversammlung

11.00 Uhr Pastorin Neddermeyer

Anschl. ist der Weltladen geöffnet

11.00 Uhr Vikar Dr. Landwehr

Mit der Bramfelder Kantorei

17.00 Uhr Jugendgottesdienst 1. Dezember

Sonnabend

9.30 P. Tröstler, Pn. Hunzinger

Festgottesdienst zum 46. Kirchweihfest.

Mit „Gospel on Earth“

9.30 Uhr Pastorin Andresen

Familiengottesdienst. Mit der

Kindertagesstätte

2. Dezember

1. Advent

Sonntag

17.00 Uhr Krabbelgottesdienst 7. Dezember – Fr.

17.00 Uhr Jugendgottesdienst 8. Dezember – Sa.

9.30 Uhr Pastor Tröstler

Mit dem Kindertagesheim

9.30 Uhr Pastorin Hunzinger

Mit der Bramfelder Kantorei

9.30 Uhr Pastor Falk

Mit Plattdütsch Krink

9. Dezember

2. Advent – So.

9.30 Uhr Pastor Falk 16. Dezember

3. Advent – So.

11.00 Uhr Pastorin Neddermeyer 9.30 Uhr Pastorin Hunzinger 9.30 Uhr Pastor Touché 23. Dezember

4. Advent – So.

13.45 Pn. Männel-Kaul. Familien-

GD mit Krippenspiel (Kindergarten)

/ 15.00 Pn. Männel-Kaul. Familien-

GD mit Krippenspiel (ab 6 J.) / 16.30

u. 18.00 Pn. Neddermeyer. Christvesper.

Trompetenmusik / 23.00 Vikar

Dr. Landwehr. Feier der Christnacht.

Mit V. Anochin (Violine)

11.00 Uhr Pastorin Männel-Kaul

Auf Wunsch mit Taufen

11.00 Uhr Pastorin Neddermeyer

Gottesdienst mit Abendmahl

14.30 u. 15.30 Uhr P. Tröstler.

Familien-GD mit Krippenspiel /

16.45 u. 18.00 Uhr Pn. Hunzinger.

Christvesper. Mit V. Anochin

(Violine) / 23.00 Uhr P. Tröstler.

Feier der Christnacht. Mit der

Bramfelder Kantorei

15.00 Uhr Pastorin Andresen,

Pastor Falk. Familien-GD mit

Krippenspiel / 17.00 Uhr Pastor

Speck. Christvesper / 23.00 Uhr

Pastor Falk. Feier der Christnacht

24. Dezember

Heiligabend

Montag

9.30 Uhr Pastor Tröstler 9.30 Uhr Pastor Wisch 25. Dezember – Di.

1. Weihnachtstag

9.30 Uhr Pastor Jähn 9.30 Uhr Pastorin Nagel-

Bienengräber

26. Dezember – Mi.

2. Weihnachtstag

11.00 Uhr Pastorin Andresen 9.30 Uhr Pastorin Andresen 9.30 Uhr Pastor Falk 30. Dezember – So.

18.00 Uhr Pastor Tröstler

Gottesdienst zum Jahresschluss

16.30 Uhr Pastor Tröstler

Gottesdienst zum Jahresschluss

31. Dezember

Silvester – Mo.

18.00 Uhr P. Falk. Taizé-Andacht 1. Jan. – Neujahr

17.00 Uhr Jugendgottesdienst 10.00 - 12.00 Uhr Kinderkirche 5. Januar – Sa.

11.00 Uhr Vikar Dr. Landwehr 9.30 Uhr Pastorin Hunzinger 9.30 Uhr Pn. Nagel-Bienengräber 6. Jan. – Epiphanias

11.00 Uhr Pastor Touché

Anschl. ist der Weltladen geöffnet

10.00 - 12.00 Uhr Kinderkirche

Pastorin Männel-Kaul und Team

11.00 Uhr Pastorin Männel-Kaul

Gottesdienst für Einsteiger

Anschl. ist der Weltladen geöffnet

11.00 Uhr Pastorin Neddermeyer

GD zum Holocaust-Gedenktag

11.00 Uhr Pn. Männel-Kaul. „Von

der Leidenschaft Gottes und unserer

Leidenschaft, Theologie von Frauen

in Lateinamerika“. GD im Rahmen

der „Hamburger Welt-Kirchen-

Woche“ mit Bärbel Fünfsinn vom

Nordelbischen Missionszentrum

9.30 Uhr Pastor Touché 9.30 Uhr Pastorin Gerstner 13. Januar

Letzter Sonntag

nach Epiphanias

19. Januar

Sonnabend

9.30 Uhr Pastor Tröstler 9.30 Uhr Pastor Falk 20. Januar

Septuagesimä

Sonntag

9.30 Uhr Pastorin Neddermeyer

GD zum Holocaust-Gedenktag

9.30 Uhr Pastorin Hunzinger 9.30 Uhr Pastorin Nagel-

Bienengräber

9.30 Uhr Pastorin Andresen 27. Januar

Sexagesimä – So.

3. Februar

Estomihi

Sonntag

Abendmahl in der Regel in jedem Abendmahl an jedem 1. Sonn- Abendmahl an jedem 2. Sonn-

Gottesdienst; Kirchkaffee im Antag mit Wein, an jedem 3. Sonn- tag mit Wein und an jedem 4.

schluß an den Gottesdienst

tag mit Traubensaft / Kirch- Sonntag mit Traubensaft; anschl.

kaffee jeden Sonntag

Kirchkaffee

17 17

dienst oder als besonderer Taufgottesdienst nach Absprache in den Gemeindebüros bzw. mit den Pastorinnen oder Pastoren


KIRCHENMUSIK IN DER REGION

18

Dezember/Januar in…

…Oster- und

Simeonkirche

Adventskonzert

mit Chor- und Orgelmusik von Buxtehude,

Schütz, de Victoria und Hammerschmidt

Der Kammerchor der Bramfelder und

der Harburger Kantorei,

Leitung: Werner Lamm

Michael Fürst, Orgel

Osterkirche Bramfeld

Bramfelder Chaussee 204

Sonntag, 9. 12., um 19 Uhr

Eintritt: 7 € (erm. 5 €)

(Weitere Einzelheiten auf Seite 2)

Gospelkonzert

vor Weihnachten

mit „Gospel on Earth“ (gemeinsamer

Gospelchor vor Oster- und Simeonkirche)

und den Gospelkids

Leitung und Klavier: Werner Lamm

Simeonkirche Bramfeld

Am Stühm-Süd 85

Sonntag, 16. 12., um 18.30 Uhr

Eintritt: 5 € (erm. 3 €)

Neujahrskonzert

bei Kerzenschein und Wein

Virtuosenmusik

aus Paris

Vladimir Anochin (Violine) und Werner

Lamm (Orgel) spielen Werke von

Jules Massenet, Maurice Ravel, Camille

Saint-Saëns, Claude Debussy

und Louis Vierne

Osterkirche Bramfeld

Bramfelder Chaussee 204

Sonnabend, 12. 1. 2008, um 20 Uhr

Eintritt: 8 € (erm. 6 €)

Was für Töne aus so einer

kleinen Geige herausgezaubert

werden können – das

ist schon bemerkenswert. Virtuose Violinmusik

vom Allerfeinsten aus dem

späten 19. und dem frühen 20. Jahr-

hundert wird Vladimir Anochin spielen.

Er wird auf der Orgel der Osterkirche

von Werner Lamm begleitet .

Auf dem Programm werden ohrenschmeichelnde

Stücke, ans Herz gehende

„Schmachtfetzen“ und atemberaubende

Piècen unter anderem

von Jules Massenet, Maurice Ravel,

Claude Debussy und Louis Vierne

(Organist an Notre Dame, Paris, bis

1937) stehen.

Vladimir Anochin, Violin-Virtuose

In St. Petersburg durchlief Vladimir

Anochin die strenge „Russische Schule“.

Er bietet den Zuhörern das ganze

Register hoher Geigenkunst, egal, ob

heikle Doppelgriffe, Akkordketten,

halsbrecherische Arpeggien oder alles

sonstige, was dem normalen Geigenspieler

arge Kopfschmerzen bereiten

kann…

Wie schon in den letzten Jahren wird

in der Pause Gelegenheit sein, mit einem

Glas Wein auf das neue Jahr anzustoßen.

Dezember in…

…MLK-

Kirche

Im Rahmen des Basar am 1. 12.:

Singrunde

Chormusik zum Advent und

Kanons zum Mitsingen

Mit der Kantorei der Martin Luther

King- Kirche

Leitung: Regine Schütz

Musik in

Adventsgottesdiensten

(jeweils 11 Uhr):

Sonntag, 1. Advent (2. 12.):

Chormusik (Vokalensemble)

Sonntag, 2. Advent (9. 12.):

„Der Himmel freue sich”

mit Kindern und Erwachsenen der

„Musikalischen Gruppenarbeit“

(Marion Hanke)

Sonntag, 3. Advent (16. 12.):

Trompetenmusik

Sonntag, 4. Advent (23. 12.):

Musik für Oboe und Orgel

Arne Grützmacher (Oboe),

Regine Schütz (Orgel)

Adventskonzert

„Machet die Tore weit“

Gemeinsames Chorkonzert der Martin

Luther King-Kantorei und der

Thomas-Kantorei in der Thomas-

kirche Bramfeld

Chor- und Instrumentalwerke sowie

Lieder und Kanons zum Mitsingen

Leitung: Dorothee Falk-Schürle

und Regine Schütz

Thomaskirche

Bramfeld-Hellbrook

Haldesdorfer Str. 26

Sonnabend, 15. 12., um 17 Uhr

(siehe auch rechts unter Thomaskirche)


Das Johannes-

Brahms-Gymnasium

Höhenkoppelort 24 ● 22179 Hamburg

lädt ein zu einem

Weihnachtskonzert

am Dienstag, 11. Dezember,

um 19.30 Uhr

im Gemeindezentrum der

Martin Luther King-Gemeinde

Mit einem vielseitigen Musikprogramm

werden Schüler einen abwechslungsreichen

Konzertabend veranstalten. Unsere

Chöre, das Streichorchester, Vokal- und

Instrumentalensembles sowie Solisten haben

besinnliche und mitreißende Musikstücke

einstudiert.

Unter anderem erklingt Mozarts „Laudate

Dominum“ für Solosopran, Chor und

Orchester. Traditionell wird ein „Spon-

tanorchester“, das sich aus Kindern und

Jugendlichen aller Jahrgangsstufen zusammensetzt,

Weihnachtslieder begleiten,

die wir gemeinsam singen wollen.

Dieses Konzert

wird am Mittwoch,

12. Dezember, um 19.30 Uhr

in der Simeonkirche

wiederholt

Heiligabend

17.00 Uhr: Christvesper mit weihnachtlicher Musik.

Mit der „Musikalischen Gruppenarbeit“,

Leitung: Marion Hanke

2. Weihnachtstag

11.00 Uhr: Solokantate im Gottesdienst

„Natus est Jesus“ von Ph. Böddecker u. a.

(Karin Pawolka, Sopran; Anne Maren Falk,

Violoncello;

Regine Schütz, Orgel und Leitung)

KIRCHENMUSIK IN DER REGION

Dezember in der…

…Thomaskirche

Festliches

Weihnachts-

konzert

mit dem Musikkorps

der Freiwilligen Feuerwehr

Hamburg-Bramfeld

Die Thomaskirche Bramfeld-

Hellbrook und das Musikkorps der

Freiwilligen Feuerwehr Hamburg-

Bramfeld möchten Sie in diesem

Jahr mit einem ganz besonderen

Weihnachtskonzert auf die Festtage

vorbereiten. Erstmals gemeinsam

mit den Mitgliedern des frisch gegründeten

Jugendorchesters bietet

Ihnen das traditionsreiche Bramfelder

Blasorchester einen Abend

voll stimmungsvoller Melodien.

Von klassischen Weihnachtslie-

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dern über schwungvolle Medleys

bis hin zu modernen Arrangements

aus weltberühmten Filmmelodien

– für jeden wird etwas dabei sein.

Übrigens: der Eintritt ist frei.

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Thomaskirche Bramfeld

Haldesdorfer Str. 26

Das Bramfelder Blasorchester und die Thomaskirche wünschen Ihnen angenehme Unterhaltung!

Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.bramfelder-blasorchester.de

Sonnabend, 8. 12., um 19 Uhr

Adventskonzert im Kerzenschein

„Machet die Tore weit“

Adventslieder und Kanons zum Mitsingen für Groß und Klein. Chor- und

Instrumentalmusik von Georg Friedrich Händel, Zoltan Kodaly, Andreas

Hammerschmidt, Johann Eccard und anderen.

Kantorei der Thomaskirche Bramfeld, Kantorei der Martin Luther King-

Kirche, ein Instrumentalkreis.

Leitung: Dorothee Falk-Schürle und Regine Schütz

Thomaskirche Bramfeld

Haldesdorfer Str. 26

Sonnabend, 15. 12. , um 17 Uhr

Auflösung: Rätsel auf Seite 13

Horizontal: 1. Kaiphas, 2. Tempelpriester,

4. April, 5. März, 6. Zeitenwende, 8. Jerusalem,

11. Christentum, 13. Andreas, 14. Evangelien,

16. Messias, 17. Petrus

Senkrecht: 1. KönigderJuden, 3. Nazareth, 7. Galiläa,

9. Pilatus, 10. Judas, 12. Heiden, 15. Judäa

Bramfelder Laterne

Berner Ch. 58

Produkt des Monats

Dezember Dezember:

Schoko-Lebkuchen

125 g 2,49 1,99

Fairer Handel

Januar: Orangenblüten-Honig aus

Mexiko

500 g

4,49 3,99

Mo - Fr 15 - 18, Mi + Sa 10 - 13 Uhr

19


100 JAHRE

Folge 4

(letzte Folge)

Zeit des Aufbruchs


Die 70er und

80er Jahre

Das Leben in den Bramfelder

Kirchengemeinden entwickelte

sich in den 70er Jahren sehr

unterschiedlich.

In der Thomaskirche amtierte Pastor

Dr. Wachs in der ihm eigenen ruhigen,

beständigen Art.

In Alt-Steilshoop, d. h. in der Gegend

um das 1954 neu erbaute Gemeindehaus

(heute Georg-Raloff-Ring 11),

kümmerte sich Pastor Lenke vor allem

um die Flüchtlinge aus Pommern.

Dabei gelang ihm eine ungewöhnliche

Entdeckung: Die kleinste, 1581

gegossene Glocke seiner Heimatkirche

in Wulflatzke/Pommern war nach

der Zwangsablieferung im 2. Weltkrieg

nicht eingeschmolzen worden,

sondern über den Hamburger Hafen

nach Stuttgart gelangt.

Pastor Lenke konnte

diese Glocke nach

Steilshoop holen, wo

sie anfangs vor seinem

Pastorat aufgestellt

wurde, später auf dem

Bramfelder Friedhof.

Als Folge der 68er

Studentenbewegung

trugen vor allem die

jüngeren Pastorinnen

und Pastoren die Aufbruchstimmung

in die

Kirchengemeinden hinein.

Die Arbeit sollte

weltoffener und menschennäher

gestaltet

werden. Aus der kon-

Simeonkirche

sequentenBibelauslegung heraus wollte

20

100 Jahre Kirc

Bramfeld und Ste

man das öffentliche Leben mitgestalten.

Dazu gehörten einmal der Kampf

gegen die Nachrüstung als christlich

verstandene Friedensarbeit und die

Gegnerschaft gegen die militärisch

und zivil genutzte Kernkraft,

besonders gegen

die Errichtung des

KKW Brokdorf, unter

dem Motto „Bewahrung

der Schöpfung“.

Am alten Pastorat der

Osterkirche hing daher

lange ein großes Schild

mit der Aufschrift

„ A t o m w a f f e n f r e i e

Zone“.

Diese neue Richtung

führte unter den Gemeindegliedern

zu unterschiedlichenReaktionen:

Zustimmung

und Beteiligung ebenso

wie Unruhe und Ableh- Osterkirche

nung.

Die Osterkirche fand nach den Pastoren

Riedel, Kröger und Reinke, die

viel neues Leben in die Gemeinde gebracht

hatten, in Joachim Perle (1969

bis 1999), Rolf

Baumbach (1973

bis 1991) und Jörg

Marquardt (1977 bis

2005) langjährig amtierende

Pastoren.

Die Simeonkirche

richtete sich ökologisch

und entwicklungspolitisch

aus.

Sie gründete die

„Bramfelder Laterne“,

ein Geschäft,

das neben Veranstaltungen

Waren

aus Entwicklungsländern

anbot. Hier

engagierte sich besonders

Pastor Jähn,

der mehrere Jahre als

Entwicklungshelfer

von Dr. Ingrid Seeler

in Afrika gearbeitet hatte, zusammen

mit seiner Frau.

Etwas ungewöhnlich, aber bei vielen

Gemeindegliedern sehr beliebt, war

Pastor Hartenstein, der als ausgebildeter

Opernsänger seine

Amtshandlungen

gern mit musikalischen

Soloeinlagen

ausschmückte.

Einen Skandal be-

sonderer Art bescherte

der Simeonkirche

die erste Pastorin

Edda Groth.

Sie war Kommunistin

und leugnete die

Auferstehung des

Menschen nach seinem

Tode. Dies war

theologisch nicht

haltbar. Sie wurde

aus dem Kirchendienst

entlassen.

Die Pastoren Knobbe

und Werner sind durch ihre langjährige

Tätigkeit noch in guter Erinnerung.

Seit 1985 amtiert in der

Simeonkirche Pastor Tröstler.

War Pastor Lenke in Alt-Steilshoop

noch der traditionellen Kirchenarbeit

verbunden, so sollte mit dem Bau der

Großsiedlung „Neu-Steilshoop“ Ende

der 60er, Anfang der 70er Jahre durch

die dort tätigen jungen Pastoren ein

neues Konzept von Kirche verwirklicht

werden:

• Die Gemeinde Jesu Christi ist von

ihrem Auftrag her Aktionsgemeinschaft,

Gottesdienst wird von der Gemeinde

gestaltet.

• Es soll eine offene Kirche gelebt

werden, das Gemeindehaus soll für

alle Einwohner offen stehen.

Besondere Aufmerksamkeit wurde dabei

der sozialen Arbeit gewidmet. Die

Erfolge waren beachtlich: Lebendige

Jugendarbeit, Einrichtung von Kindergruppen.

Später Kindergärten und


he in

ilshoop

Tagesheime, Altentagesstätten, Diakonie-

und Sozialstation, Arbeitsloseninitiativen,

Beteiligung an der Steilshooper

Koordinierungskonferenz. Bei

all diesen Aktivitäten

blieben Schwierigkeiten

und Rückschläge nicht

aus. In seinem Visitationsbericht

vom Mai

1982 mahnte Propst

Lehmann: die Kirche

selbst kann die soziale

Not nicht beseitigen, sie

muss aber konsequenter

Mittler an die Öffentlichkeit

sein.

Die Ökumene wurde

in Steilshoop intensiv

gepflegt. Seit 1972 fanden

katholische Gottesdienste

und Veranstaltungen

in evangelischen

Einrichtungen statt, bis MLK-Kirche

im Oktober 1977 die St.

Johanniskirche an der Gründgensstraße

vollendet wurde. Das gemeinsame

ökumenische Gemeindeblatt wurde

von katholischer Seite erst aufgegeben,

als die evangelische Seite den

Abdruck einer konsequenten Friedensresolution

vorschlug.

Motor dieser Entwicklung in Steilshoop

war für 18 Jahre Helmut Elliesen-Kliefoth

(1969 bis 1987). Ihm zur

Seite stand 10 Jahre lang Pastor Rudolf

Wolter (1970 bis 1980). Pastor Merle

leitete die psychologische Beratungsstelle.

Die später hinzugekommenen

Pastoren Rehse, Störmer und Dr. Benedict

engagierten sich besonders in

der Friedensarbeit. Martina Gehlhaar

als erste Pastorin kümmerte sich um

die Frauenarbeit. Seit 1987 amtierten

Hanna Hirt und Dieter Döring.

Mit dem Pfingstgottesdienst 1974

wurde die neue Kirche mit Gemeindehaus

am César-Klein-Ring eingeweiht,

auch die „Blaue Kachel“

genannt. Gebaut hatte sie die Archi-

tektengemeinschaft Patschan, Werner,

Winking. Im Pfingstgottesdienst 1979

wurde die Namensgebung „Martin

Luther King“ gefeiert.

Einen Kirchturm

gab es vorerst nicht.

Erst als die Bevölkerung

dringend

einen verlangte, um

die „Blaue Kachel“

als Kirche erkennbar

zu machen,

wurde er 1988 in

eigenwilliger Form

errichtet.

Die eigentliche Revolution

der Kirche

fand allerdings

ausgerechnet in der

von modernen Gemeindegliedernkritisch

angesehenen

„Amtskirche“ statt.

Wir erinnern uns:

die evangelisch-lutherische Kirche

hatte 1937 die staatliche Entwicklung

zu einem „Groß-Hamburg“

nicht mitgemacht.

In den 60er Jahren war

die Kirchenverwaltung

sehr schwierig geworden,

weil auf dem Gebiet

des Stadtstaates

Hamburg drei verschiedene

Landeskirchen

amtierten: die Bistümer

Hamburg, Holstein und

Hannover, das für den

Kirchenkreis Harburg

zuständig war. Infolge

der Nachkriegsentwicklung

gab es ähnliche

Probleme auch in anderen

Kirchengebieten.

Nach jahrelangen Beratungen

und heftigen Thomaskirche

Diskussionen in allen

Gremien war schließlich im Jahr

1977 die Nordelbische Evangelisch-

Lutherische Kirche geschaffen. In

KIRCHE IN BRAMFELD

Dr. Ingrid Seeler

Lehrerin für Französisch

und Englisch,

verheiratet mit Dr.

Hans-Joachim Seeler.Schwiegertochter

des Bramfelder

Pastors Siegfried

Seeler 1986 – 1992

Mitglied der Synode

der Nordelbischen Ev.-Luth.

Kirche und der Kirchenleitung.

Herausgeberin und Mitautorin der

Chronik Bramfeld

ihr waren vereint die Bistümer Hamburg,

Lübeck, Holstein, Schleswig,

die Superintendentur Lauenburg und

der Kirchenkreis Harburg. Ein einziger

nordelbischer Bischof war damals

noch nicht durchsetzbar. Dafür blieben

die drei Bischöfe von Hamburg,

Holstein und Schleswig. Jeweils einer

von ihnen hatte für eine bestimmte

Zeit die Leitungsfunktion inne. Das

Landeskirchenamt war in Kiel.

Einer jedoch weigerte sich hart-

näckig, sein kleines Bistum aufzugeben,

nämlich Bischof Kiekbusch von

Eutin. Man beließ ihn im Amt bis zu

seiner Pensionierung. Dann wurde

auch Eutin nordelbisch und dem Bischofssprengel

Holstein angegliedert.

Bramfeld und Steilshoop gehörten

zwar nach wie vor

zur Propstei (Kirchenkreis)Stormarn,

aber jetzt

zum Bischofssprengel

Hamburg und

zur Nordelbischen

Kirche.

Seit den 60er Jahren

erschwerten die

vielen Kirchenaustritte

und später die

rasante Bevölkerungsabnahme

die

Arbeit der Kirche

so sehr, dass sie

ihre Arbeit konzentrieren

und grundlegendumstrukturieren

musste. Aber

das ist wieder ein anderes Kapitel.


21


AUS DER THOMAS-KIRCHENGEMEINDE

22

Wat maakt de

Plattdüütschen?

Ik segg mal, de dröppt sick wiederhen jede eerste un drütte Mandag inne

Maand Klock dree in uns Gemeendehus, Haldesdörper Straat 28. Un denn

ward sungen un leest. Af un to, wenn dor mal een Geburtsdag is, ward

klaar’n beten wat fiert.

Wi hebbt ok noch mal wedder Plattdüütsch Kark in’ Sinn un dat schall

losgahn de tweete Advent, Sünndag de 9. Dezember Klock halvi tein in

uns Thomas-Kark. Hest du all mal’n plattdüütsch Adventsleed sungen?

Nee? Denn kumm du man vörbi un bring ok noch anner Lüüd mit, so dat

de Kark beten vull ward. Un achteran gifft dat bi uns in’t Geemendehus’n

Tass Kaffi – dorbi is Plattdüütsch denn nich mehr Plicht, aber wokeen Lust

hett, kann dormit ja ok noch wieder maaken.

Jens Christian Falk

Unsere ghanaische Gastgemeinde

Seit mehr als sechs Jahren hat die Ev.-Luth.Thomas-Kirchengemeinde Bramfeld-Hellbrook

als Gäste die Presbyterian Church of Ghana. Wahrscheinlich

haben viele Leser schon die schmucken Kleider der afrikanischen

Frauen und maßgeschneiderte Anzüge auch für echt noch kleine Jungs sonntags

bei unserer Kirche gesehen. Oder vielleicht haben Sie einmal die laute Musik bei

ihrem Kollekten-Song aus der Kirche dröhnen hören. Zweimal im Jahr machen

wir einen gemeinsamen Gottesdienst (joint-service), und dann suchen wir immer

Lieder, die aus der europäischen Musik stammen, aber auch in Ghana mit einem

Text in der Stammessprache twi bekannt sind. „Nun danket alle Gott“ ist dafür

ein Beispiel. Neulich

haben die Kinder

der Sunday-

School, die ja in

der Schule Deutsch

lernen und es besser

beherrschen als ihre

Eltern, entdeckt,

dass eine bei ihnen

vertraute und beliebte

Melodie im

deutschen „Weißt

du, wie viel Sternlein

stehen?“ heißt.

Nach dem ghanaischenKindergottesdienst

fand ich die-

Bunter Abschied von Pastor Nyarkoh

sen Liedertext als

Tafel-Aufschrieb.

Leider ist der Pastor Peter Nyarkoh Anfang September nach vier Jahren zurück

nach Ghana berufen worden, so dass die Gastgemeinde z. Zt. ohne Geistlichen

ist. Darum predige ich ab und an und teile am 1. Sonntag im Monat das Abendmahl

aus. Die Presby’s hoffen sehr auf eine schnelle Nachbesetzung ihrer Pfarrstelle.

Aber die deutschen Behörden machen leider Schwierigkeiten und lassen

den Nachfolger, der schon fest steht und für Bremen und Hamburg zuständig sein

soll, nicht einreisen. Und so steht in den Sternen, ob dieser neue Pastor noch vor

Weihnachten hier eintreffen wird.

Jens Christian Falk

Snack mal wedder platt

Ob

zu Weihnachten

wohl wieder der

Nikolaus klingelt?

So mag sich im Stillen mancher fragen

und hoffen. Ja, wir wollen auch

in diesem Jahr unsere schöne Tradition

fortsetzen und in der Adventszeit

Päckchen packen und verteilen. Für

ca. 15 € können wir hübsche, gute und

leckere Sachen (z. B. fair gehandelten

Kaffee, Kerzen, Honig und auch

Schokolade) einkaufen und damit ein

Päckchen füllen. Wenn auch Sie dazu

beitragen wollen, daß wir möglichst

viele Menschen bedenken können, erbitten

wir Ihren Beitrag dazu auf das

Konto der Ev.-luth. Thomaskirche bei

der Haspa Kto.-Nr.: 1 023 243 700

BLZ: 200 505 50.

Wir sagen schon jetzt herzlichen Dank

und wünschen eine erfüllte, vorfreudige

Adventszeit.

Susanne Kühne


Aus dem

Kirchenvorstand

Auf seiner Sitzung am 29. 10.

hat unser Kirchenvorstand

beschlossen, die Kirchenmusikerin

Regine Schütz ab dem 1. 1.

2008 als neue Kantorin einzustellen.

Dies wird in Kooperation mit der

Martin Luther King-Kirchengemeinde

geschehen, so dass die beiden Gemeinden

sich dann die zur Verfügung

stehenden 28 Wochenstunden teilen.

Wir freuen uns, dass die Nachfolge

von Carola Becker-Hienerwadel in

dieser Weise möglich wird und hoffen

auf eine gute Zusammenarbeit, in

der die beiden Kantoreien möglichst

bald zu einem Chor zusammengeführt

werden sollen.

Birte Busse: Neues KV-Mitglied

Unsere Sekretärin Birte Busse wurde

in den Kirchenvorstand nachberufen

und am 4. 11. in ihr Amt eingeführt.

Von unserem Jugendmitarbeiter Carsten

Sülter, der jetzt mit einer vollen

Stelle beim Kirchenkreis Alt-Hamburg

in der Fortbildung beschäftigt

ist, haben wir uns am 4. 11. im Gottesdienst

verabschiedet.

Eine halbe Diakon-Stelle ist ausgeschrieben

worden und kann hoffentlich

Anfang des Jahres 2008 gut besetzt

werden.

Jens Christian Falk

AUS DER THOMAS-KIRCHENGEMEINDE

Wir sind Kinder aus Bramfeld,

Kinder einer Welt,

und wir wollen lesen

Die Schule AN DER SEE-

BEK hat Anfang November

eine Schülerbibliothek eröffnet.

Hier können die Kinder täglich

kostenlos Bücher entleihen

und sie mit nach Hause

nehmen! So erhalten alle Kinder,

egal ob die Eltern Zeit

und Geld haben, mit ihnen in

die öffentliche Bücherhalle

zu fahren, die Möglichkeit,

Bücher zu lesen und für den

Unterricht zu recherchieren.

Sie können ihren Spaß und

ihre Freude am Lesen entwickeln

und ausbauen und ihre

Lesekompetenz verbessern.

Da die Bibliothek in einem

Raum der Schule ist, können

sie diesen Weg zur Bildung

selbständig gehen.

Vielfältige Interessensgebiete

der verschiedenen Altersstufen sollen abgedeckt und neue geweckt werden.

Dazu gehört natürlich auch eine Reihe religiöser Bücher, die sich mit Geschichten

der Bibel, mit unterschiedlichem Glauben und dem sozialen Miteinander aller

Kinder dieser Welt befassen. Viele Bücher kosten viel Geld, jedes einzelne

wenig. Ein Buch aus der Reihe „Leserabe“ zum Beispiel kostet 6,50 €, „Wer ist

eigentlich Gott“ 16,95 € oder „Mein großes Grundschulwissen“ 14,95 €.

Wir möchten Sie bitten, für unsere Schülerbibliothek zu spenden.

Jede Spende bringt unseren Schülern

mehr Lesespaß und mehr Bildung!

Ihre Geldspende können Sie auf das

Konto: Schulverein Heinrich-Helbing-Str.,

Haspa, BLZ 200 505 50,

Konto-Nr: 1 303 124 901 überweisen.

Oder Sie bringen sie in unsere Schulbüros

in der Heinrich-Helbing-Straße

50 oder Fabriciusstraße 150 vorbei.

Auch Pastor Falk nimmt Ihre Spende

gern entgegen.

Ihre Fragen beantwortet ich gern. Ich

bin Mitglied des Schülerbibliothek-

Teams, Tel. 5 53 71 11.Wenn Sie die

Bibliothek sehen wollen, besuchen

Sie uns doch zum Schulbasar in der

Heinrich-Helbing-Str. am 30. November

von 17 bis 19 Uhr.

Ihre Eva Militzer

Auspacken, anpacken…

…und präsentieren

Haldesdorfer Treff

Direkt neben der Thomaskirche

Familienfeiern

Taufe, Konfirmation,

Hochzeit, Geburtstag,

Jubiläum, etc.

♥lich willkommen!

• Schöner Clubraum

• Nichtraucherzone

• Deutsche Küche

• Deutsche Bewirtung

Haldesdorfer Str. 38

Parkplätze vorm Haus

Reservierungen erbeten

Tel. 69 79 09 56

23


AUS DER SIMEON-KIRCHENGEMEINDE

24

Sternsingen

Alle Jahre wieder…

Bereits seit fünfzig Jahren wird der Sternsingergruß als Segen über die Haustüren geschrieben:

CMB – Christus mansionem benedicat (Christus segne dieses Haus). Auch die Sternsinger der Simeonkirche

beteiligen sich an der katholischen Tradition des Sternsingens

Dieses Jahr steht die Aktion

unter dem Motto

„Sternsinger für die eine

Welt“. Die Kinder, die auch Sie

gern besingen, sammeln Gaben

für die Kinder dieser Welt. Sie

lernen dabei, was Kinder in anderen

Ländern bewegt, wie sie

leben und was ihnen fehlt. Sie

erleben, dass sie helfen können,

die Welt ein wenig gerechter zu

machen. Dazu treffen sich die

Kinder am 4. Januar um 11 Uhr

bis ca. 15 Uhr im Gemeindehaus

(bitte anmelden).

Wenn Sie am 5. Januar zwischen

10 und 13 Uhr besucht werden

wollen, melden Sie sich bitte im

Kirchenbüro oder bei Antje William

an.

Konfirmierte

unterrichten

„Es hat richtig Spaß gemacht zu unterrichten“,

hieß es von den fünf Neuen,

als sich am Sonnabend nach 12 Stunden

Unterricht das Gemeindehaus

schloß.

Die neue

KonfirmandInnengruppe

hat nur am

Wochenende

Unsere Konfi-Teamer

Unterricht,

der mit dem

Gottesdienst am Sonntag endet. Diesmal

haben sie den Gottesdienstablauf

gelernt, von der Kanzel gepredigt, waren

im Glockenturm, und…, und… .

Die TeamerInnen sind „voll motiviert“

und gestalten auch die nächsten fünf

Wochenenden und die große Vier-Tages-Fahrt

mit.

Ute Andresen

Rechnen Sie mit lieben Besuchern!

Nachdem wir uns während der

letzten Gesprächsreihe mit der

Bergpredigt beschäftigt hatten,

möchten wir herzlich zu unserer

aktuellen Gesprächsrunde einladen.

Unser Thema heißt:

Begegnung mit Jesus

Die ersten beiden Abende fanden im

Oktober und November statt, aber

Neuzugänge sind jederzeit herzlich

willkommen.

3. Abend: 13. Dezember:

Adventliches Beisammensein,

kurzer Rückblick

Glaubenskurs

Der Kreis GLAUBEN UND LEBEN HEUTE

stellt sein neues Programm vor

4. Abend: 10. Januar:

Dienstbeginn in der Heimatstadt

5. Abend: 14. Februar:

Berufung der ersten Jünger

6. Abend: 13. März:

Streit mit religiösen Autoritäten

7. Abend: 10. April

Macht über Krankheit und Tod

Jeder Abend ist in sich abgeschlossen,

wir laden herzlich zum Mitmachen

ein.

Hildegard Matthies

und das

Vorbereitungsteam

Flohmarkt für

Kindersachen

am 26. Januar

14.30 - 17 Uhr

im Gemeindehaus


Neues Gesicht am

Hohnerkamp

Seit Juli diesen Jahres arbeitet

das Hohnerkampprojekt der

Simeon-Kirchengemeinde in

neuer personeller Besetzung. Daniela

Nießen (28), Sozialpädagogin, trat die

Nachfolge von Catherine Klose an,

die das Projekt im Frühjahr verließ.

Die gebürtige Rheinländerin kam im

Jahr 1998 mit dem Abitur in der Tasche

in die Hansestadt, um hier ein

Freiwilliges Soziales Jahr abzuleisten.

Ihr Einsatzort war die offene Kinder-

und Jugendarbeit der kath. Kirchengemeinde

St. Christophorus in

Lohbrügge. Dort war sie anschließend

viele Jahre als Honorarkraft tätig und

studierte zeitgleich an der Lüneburger

Fachhochschule Sozialwesen.

Den Einstieg ins Berufsleben fand die

junge Frau zunächst bei IN VIA Hamburg

e.V. in Wilhelmsburg. Dort beriet

sie über einen Zeitraum von drei

Jahren Schüler und Schülerinnen bei

ihrer Berufswahl und unterstützte sie

bei der Suche nach einer Lehrstelle.

Mit ihrer Arbeit im Hohnerkampprojekt

kehrt Frau Nießen zu ihren

Mutter-und-Kind-Freizeit

Idylle mit Seeblick

AUS DER SIMEON-KIRCHENGEMEINDE

Wurzeln in die offene Jugendarbeit

zurück. Im Sommer begleitete sie

bereits während der Ferienfreizeit 34

Jugendliche nach Südfrankreich. Frau

Nießen freut sich sehr über die neue

Herausforderung und wird sich ihnen

am 1. 12. im Jugendgottesdienst der

Simeon-Kirchengemeinde noch einmal

persönlich vorstellen.

Daniela Nießen

Erholen Sie sich mit Ihren Kindern

einige Tage mitten im Januar

2008 und entdecken Sie

Ratzeburg.

Sie wohnen auf der idyllischen Domhalbinsel

und haben einfach Zeit, denn

für Essen und Trinken ist gesorgt.

Bastelangebote für die Kinder und

Gespräche über christliche Erziehung

für die Mütter ergänzen das Angebot.

Jede Mutter hat mit ihren Kindern ein

eigenes Zimmer.

Fünf Tage Erholung pur vom

21. – 25. Januar.

Kosten: 110 € für Erwachsene, Kinder

zahlen 10 € pro Lebensjahr mit Vollpension.

Infos: Pastor Tröstler, Tel. 6 40 07 75

oder Kirchenbüro Simeon.

Joachim Tröstler

Neues vom

Kirchen-

vorstand

Entwicklungshilfe

konkret

Am 14. Mai ließ sich der Kirchenvorstand

der Simeon-

Kirchengemeinde von Dieter

Johannsen ausführlich über die

Geschichte und die Zielsetzung von

„oikocredit“ informieren.

Die Organisation wurde 1975 als

Ökumenische Entwicklungsgenossenschaft

gegründet. Sieben Jahre vorher

hatten bei der Versammlung des

„Ökumenischen Rates der Kirchen

in Uppsala junge, engagierte Menschen

nach einer Möglichkeit gefragt,

Rücklagen so anzulegen, dass es dem

Grundsatz eines sozialen Evangeliums

entspricht, also sicher nicht Rüstungsprojekte,

sondern Menschen und

kleine Gruppen, die keine Chance haben,

einen Bankkredit zu bekommen,

unterstützt. Es werden grundsätzlich

keine Zuschüsse gegeben, sondern

kleine Darlehen, die sehr zuverlässig

zurückgezahlt werden.

In den über dreißig Jahren seit der

Gründung von „oikocredit“ haben

sich dadurch Menschen in vielen Ländern

Afrikas, Asiens und Lateinamerika

seine selbständige Existenz aufbauen

können.

Beteiligung beschlossen

In seiner Sitzung am 10. September

hat der Kirchenvorstand nach ausführlicher

Beratung mit großer Mehrheit

beschlossen, 10 000 € anzulegen. Das

Kapital wird verzinst und kann bei

Bedarf gekündigt werden. Der Kirchenvorstand

will sich jährlich wieder

mit diesem Thema befassen.

Renate Bischoff

25


AUS DER OSTER-KIRCHENGEMEINDE

Nach dieser Devise

beginnt in allen

Gemeinden die

Vorbereitung auf

die Weihnachtsgottesdienstebereits

lange Zeit vor

dem Fest. Schließlich

kommen an

keinem anderen

Tag im Jahr so

viele Menschen in

die Kirchen, Menschen

mit hohen

Erwartungen.

In der Osterkirche

freuen sich Pastorinnen,

Mitarbeiter,

Kirchenvorstand

und viele weitere

Ehrenamtliche auf

fünf stimmungsvolleGottesdienste

am Nachmittag

und Abend des

24. Dezember. Die

sehr hohen Besucherzahlen

in der

ältesten Kirche unserer

Region sind

dabei eine echte

Herausforderung.

„Darum möchten

Warten auf Weihnachten…

wir allen, die

zum Weihnachtsgottesdienst gern in die Osterkirche kommen, ein paar

Hinweise geben“, sagt Pastorin Gunda Männel-Kaul, die mit vielen Kindern

und Jugendlichen seit Wochen für die Krippenspiele probt. Das erste

Krippenspiel beginnt bereits um 13.45 Uhr, ab 13 Uhr ist die Kirche geöffnet.

„Nach diesem Gottesdienst schließen wir die Kirche eine kurze

Zeit für den Umbau zum zweiten Krippenspiel (Beginn um 15 Uhr)“, erläutert

die Pastorin ihre Planung. Sie bittet darum, einem Elternteil mit einem oder mehreren

kleinen Kindern einen Platz in den vorderen Reihen zu ermöglichen und die

26

Heiligabend bei uns

„Nach dem Fest ist vor dem Fest!“

reservierten Plätze zu respektieren.

Übrigens: Kinderwagen finden einen

guten Platz im Foyer des Gemeindehauses.

In den Kirchraum dürfen sie

aus Sicherheitsgründen nicht mitgebracht

werden.

„Für Rollstuhlfahrer, die sich vor

dem Fest bei der Gemeindesekretärin

Frau Scharnberg, Tel. 641 32 28, anmelden,

werden wir gern einen Platz

einplanen.“ Dies gilt natürlich für alle

Gottesdienste dieses Tages.

Dass man sein Auto am Heiligabend

möglichst nicht direkt an der Kirche

abstellt, wissen viele schon aus den

vergangenen Jahren. Aber es gibt ja

mehrere große Parkplätze in der näheren

Umgebung.

Wenn so viele Menschen zusammen

sind, müssen erfahrungsgemäß manche

Dinge, die eigentlich selbstverständlich

sind, noch einmal besonders

in Erinnerung gerufen werden.

Pastorin Männel-Kaul: „Bitte lassen

Sie zunächst die Gottesdienstbesucher

aus der Kirche herauskommen.

Rücken Sie in den Reihen zusammen,

damit auch alle einen Platz bekommen.

Bieten Sie Ihren Platz älteren

und behinderten Menschen an.“

Engagierte Gemeindeglieder übernehmen

am Heiligabend ehrenamtlich

den Küsterdienst. Ohne ihre Unterstützung

könnte ein solches „Großereignis“

nicht stattfinden, wissen die

Pastorinnen und danken allen, die sich

für diesen Dienst bereit erklären, damit

viele Menschen in der Osterkirche

die Weihnachtsbotschaft hören und

erleben können.

Ausgabetermine der kirchenzeitung Nr. 20

Montag, 28.1., Dienstag, 29.1. und Mittwoch, 30.1., jeweils von 16.30 bis 18.30 Uhr,

Foyer der Osterkirche

Gunda Männel-Kaul

Stühle zu verschenken!

Die Osterkirche verschenkt Holzstühle, die mit rotem bzw. lilafarbenem Stoff bezogen sind. Gut erhalten! Wir haben

noch 46 Stück, dazu 3 Holztische. Die Stühle und Tische stehen auf der Bühne des Gemeindesaals und können während

der Öffnungszeiten und am Sonntag nach dem Gottesdienst abgeholt werden.


Seit dem 31. Oktober, dem Reformationstag, läuten

die vier Glocken der Osterkirche kurz nach 18 Uhr

nun auch an den Wochentagen für einige Minuten.

Bislang läuteten sie lediglich am Abend des Sonnabend

oder zu den jeweiligen Gottesdiensten.

Schön wäre es, wenn die Menschen in unserem Stadtteil

Ein Kirchengeläute besteht aus

verschieden großen Glocken,

die im Glockenstuhl im Kirchturm

beweglich aufgehängt sind

und deren Schlagtöne auf ein bestimmtes

Klangmotiv abgestimmt

sind. Durch die Schall-Löcher der

Türme klingt das Geläut weit in

AUS DER OSTER-KIRCHENGEMEINDE

18-Uhr-Läuten

G l o c k e n

die Ferne. Oft sind es altbekannte

Liedmelodien, die zum Gottesdienst

rufen. In manchen Kirchen

werden sie durch Glockenspiele

ergänzt. Früher wurden Glocken

von Hand mit dem Glockenseil

geläutet (Glöckner), heute

werden sie elektrisch betrieben.

Taufe und Konfirmation

für Erwachsene – ein Glaubenskurs für

die Region Bramfeld-Steilshoop

Sind Sie als Kind nicht getauft

worden und wollen Sie dies endlich

nachholen?

Oder haben Sie den Konfirmandenunterricht

nie besucht, aber

würden Sie sich gern einmal intensiver

mit dem christlichen Glauben

beschäftigen? Einmal alle

Fragen stellen dürfen, um dann

eventuell konfirmiert zu werden,

dann möchte ich Ihnen den Glaubenskurs

in der Osterkirche ans

Herz legen.

Immer wieder sprechen mich auch

Jugendliche an, die leider schon mit

16 Jahren zu alt sind, um noch den

normalen zweijährigen Konfirmandenunterricht

zu besuchen.

Der Kurs richtet sich also an Jugendliche

ab 16 Jahre und Erwachsene

jeden Alters. Er beginnt mit dem

Besuch des Gottesdienstes am 20.

Januar um 11 Uhr in der Osterkirche.

In diesem Gottesdienst werden unser

Organist Werner Lamm und ich

die Gottesdienstordnung Schritt für

Schritt erklären und manches auch

einüben.

Die Teilnehmergruppe trifft sich dann

insgesamt an vier Donnerstagen,

jeweils von 19 - 20.30 Uhr und zwar

am 24. Januar, 7. Februar, 21. Februar

und 6. März.

Der Glaubenskurs findet mit der

Taufe oder Konfirmation der Teilnehmer

am Ostermontag, 24. März

um 11 Uhr in der Osterkirche seinen

Abschluss.

Lassen Sie uns gemeinsam die Freude

am Gottesdienst und der Bibel

entdecken, gemeinsam erleben, wie

vielfältig und ansprechend das Gemeindeleben

sein kann.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt,

daher bitte ich um Anmeldung. Tel.

63 31 78 39

Es freut sich auf Sie

dieses 18 Uhr-Läuten als Ermutigung annehmen würden,

nun in den - meist ja mehr als verdienten - Feierabend zu

gehen. Zeit für sich selbst, Familie und Freunde. Zeit für

Entspannung, Hobbys, Musik, Bücher etc. Zeit - vielleicht

auch mal für Gott.

Gunda Männel-Kaul

Für den Kirchenvorstand: Gunda Männel-Kaul

Schenke groß oder klein,

aber immer gediegen.

Wenn die Bedachten

die Gaben wiegen,

sei dein Gewissen rein.

Schenke herzlich und frei.

Schenke dabei,

was in dir wohnt

an Meinung, Geschmack und

Humor,

so dass die eigene Freude zuvor

dich reichlich belohnt.

Schenke mit Geist ohne List.

Sei eingedenk,

dass dein Geschenk

du selber bist.

eei

e

Joachim Ringelnatz

Fleischerfachgeschäft & Partyservice

„Natürlich“ von Karsten Raff

z. B. Roastbeef

Zart rosa gebraten, kalt aufgeschnitten und auf der Platte

garniert. Bratkartoffeln frisch aus der Pfanne, mit Speck

und frischen Zwiebeln, dazu hausgemachte Remoulade.

8 - 29 Personen á Person € 11,50 / 10,75

30 - 49 Personen á Person € 11,00 / 10,28

ab 50 Personen á Person € 10,50 / 9,81

Bramfelder Dorfplatz 19 • 22179 Hamburg

Tel. + Fax 040 6416566

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27


AUS DER MARTIN LUTHER KING-KIRCHENGEMEINDE

Altes in neuer

Gestalt

Das ist ja kaum vorstellbar, wie

sie das geschafft haben“ sagte

eine Teilnehmerin zu dem

beeindruckenden, Bau der Frauenkirche,

in deren Mauerwerk die alten

Steine der Kriegsruine schwarz aus

dem neuen Sandsteinmauerwerk „her-

ausleuchten“.

28

Eine Reise nach

Dresden

Altes und Neues in einem Gebäude

Nicht wahr ist, dass die Andachten

in der Martin Luther

King-Gemeinde an jedem

1. und 3. Mittwoch eines Monats um

18.30 Uhr horrenden Eintritt kosten

und so teuer sind, dass sie sich keiner

leisten könnte.

Wahr dagegen ist, dass sich diese

kleine vorabendliche Pause in der

Weltberühmtes Panorama

� � � �

Viele Kunstwerke und Gebäude sind

in den letzten Jahren neu geworden

und zeigen sich in ihrem Glanz. Die

26 Personen unter Leitung von Karin

und Jürgen Wisch und dem bewährten

Busfahrer Harry haben mit Ausdauer

und Interesse ein umfangreiches

Besichtigungsprogramm in und um

Dresden genossen. Zugleich regte

das Alte in neuer Gestalt und das

Reiseprogramm mit Andachten und

gemeinsamen Abenden an, sich in der

Gruppe darüber auszutauschen, welche

„Erneuerungen“ in der eigenen

Lebensgeschichte prägend geworden

sind. So wuchs die Gruppe schnell

zusammen und Entdeckungen, Geschichten,

Wünsche und Erfahrungen

wurden geteilt. Etwas erschöpft und

zugleich erfüllt durch die vielen Eindrücke

kehrte die Gruppe nach sechs

Tagen in die andere Elbestadt Hamburg

zurück.

Atempause zur Wochenmitte

Lieb – und teuer?

Andachten in unserer Kirche

Jürgen Wisch

Gemeinde großer Beliebtheit erfreut.

Lassen Sie sich doch auch in der Mitte

der Woche im Betrieb des Alltags

unterbrechen, um Ruhe zu finden und

vor Gott zu bringen, was Ihnen auf

dem Herzen liegt, gemeinsam zu singen

und Gottes Segen zu empfangen.

Jeder ist willkommen,

dazu zu stoßen.

Treffpunkt

Steilshoop

Veranstaltungsreihe

„Spurensuche“

Sie müssen nicht unbedingt aus

dem ehemaligen Ostpreußen,

aus Schlesien oder Danzig

stammen, es kann auch einfach Hamburg

oder Schleswig-Holstein sein.

Im Rahmen unserer Reihe „Meine

Heimat und Deine Heimat“ findet

Einiges statt, bei dem Senioren sich

zwanglos auf Spurensuche begeben

können. Folgendes ist geplant:

am 19. 12., 14.30 Uhr:

Weihnachtsgeschichten und Gebäck

aus Osteuropa

am 16. 1., 14.30 Uhr:

Alte Postkarten erzählen Geschichten

Bitte bringen Sie eine alte Postkarte

oder ein Foto mit.

Reisevortrag am 23. 1., 14.30 Uhr:

Mit der Transibirischen Eisenbahn

Reisevortrag am 6. 2., 14.30 Uhr:

Per Schiff von Potsdam nach Prag

am 26. 2., ab 11.30 Uhr:

Essfest mit Spezialitäten aus Polen

und Russland

Reisevortrag am 27. 2., 14.30 Uhr:

St. Petersburg-Nachmittag mit Britta

Burmeister

Außerdem ist für den 4. 12. ein Tages-

ausflug nach Lüneburg geplant. Die

Kosten belaufen sich auf ca. 6 €

pro Person. Anmeldungen sind bis

3. 12. möglich.

Im Dezember

5. 12. um 14.30 Uhr

Bratapfelnachmittag

Mit Geburtstagsfeier.

14. 12. um 15.00 Uhr Weihnachtsfeier

im Gemeindezentrum

Mit Musik, Singen, Geschichten,

Plaudern – lassen Sie sich

überraschen!

27. 12. um 14.30 Uhr Café

zwischen den Jahren

Mit Stollen, Geschichten – und

einem Weihnachtsquiz.


AUS DER MARTIN LUTHER KING-KIRCHENGEMEINDE

Abschied aus Steilshoop

Nach 6 ½ Jahren als Pastor in

Steilshoop werde ich ab Februar

eine neue Aufgabe übernehmen.

Ich werde in der Region

Ammersbek, Volksdorf und Bergstedt

arbeiten. Meine Aufgabe ist es, das

Angebot für die Mitglieder unserer

Kirche zu fördern und weiterzuentwickeln,

die vor allem zu bestimmten

Stationen ihres Lebens die Begleitung

der Kirche suchen: Taufe, Trauung,

Beerdigung sind die klassischen

„Amtshandlungen“, aber daneben

gibt es noch weitere Möglichkeiten:

Gottesdienst zum Start in das Berufsleben,

Gottesdienst zum Ruhestand,

ein Segen zur Lebensmitte oder der

Besuch zum 50. Geburtstag, Reiseangebote

„auf dem Weg zu sich selbst“

oder andere neue Ideen.

Ich freue mich sehr auf die kreativen

Möglichkeiten dieser Stelle, es ist

wieder etwas völlig anderes, als die

Arbeit in meinen Steilshooper Jah-

In die Hände

gespuckt…

…haben vier junge Männer des

Finanzdienstleisters KPMG. Gemeinsam

mit einigen Leuten der

Gemeinde haben sie im Brunnenhof

unserer Gemeinde Hand angelegt.

Autsch!

Sonst arbeiten sie mit Kopf und Computer,

an diesem Tag mit Spitzhacke

und Schaufel, um den Schotter-Belag

des Brunnenhofs abzutragen und da-

Pastor Wisch: Aufbruch zu neuen Ufern

ren. Auch das habe ich mit Engagement

und Lust getan. Mir sind viele

Menschen in diesen Jahren ans Herz

gewachsen und ich blicke (mit dem

Kirchenvorstand) auf eine Zeit zurück,

in der wir eine Menge „bewegt“

haben. Es gab einige Strukturprobleme

zu bewältigen und es war bei meiner

Wahl der ausdrückliche Wunsch

des Kirchenvorstandes, dass ich diese

Management-Aufgaben anpacke.

Aber auch die soziale und seelsorgerliche

Arbeit hat mich manchmal sehr

gefordert. Der Kirchraum in unserer

„Blauen Kachel“ ist mir dabei mit seinem

Licht und seiner kommunikativen

Atmosphäre lieb geworden.

Nun bietet sich mir, schneller, als ich

selbst es eigentlich gedacht hatte, die

Chance, stärker im gottesdienstlichen

Bereich zu arbeiten.

Auf diesem Wege grüße ich alle,

die mir in diesen Jahren verbunden

waren, und lade herzlich zum Ab-

Hier wird angepackt!

mit nach vielen

Jahren des tristen

Daseins den Weg

für Grünes zu

bahnen.

Diese Aktion läuft

unter dem Titel

„Make a Difference-Day“,

die

Bürgerstiftung

Hamburg lädt

„Schreibtisch-

arbeiter“ und

Manager ein, bei

Arbeitseinsätzen

Jürgen Wisch

schiedsgottesdienst am 13. Januar um

11 Uhr in die Martin Luther King-

Kirche ein.

RECHTSANWÄLTE SCHARF & WOLTER

KOMPETENZ · SERVICE · RECHT

Jürgen Wisch

ganz andere Felder der Gesellschaft

kennen zu lernen und sichtbar etwas

zu bewegen. Wir danken der Stiftung

und der KPMG für diesen Einsatz.

Nun ist eine Schicht Mutterboden aufgebracht

worden, und der Brunnenhof

soll zu einem blühenden Garten werden.

Wenn Sie Stauden oder blühende

Gehölze haben, die in Ihrem Garten

keinen Platz mehr finden, freuen wir

uns, wenn Sie uns diese zur Verfügung

stellen.

GEKÜNDIGT ?

Wir kämpfen für eine hohe Abfi ndung

oder Weiterbeschäftigung !

Scharf & Wolter: Fuhlsbüttler Str. 118, 22305 Hamburg,

Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 9.00 - 18.00 Uhr, Sa. 9.00 – 13.00 Uhr

Telefon: 611 699 62, www.scharf-und-wolter.de

29


STATIONEN DES LEBENS

30

Daniel Witthöft Emilia Alizadeh Pournaki

Jesko Rathje

Oliver Schmidt

Constantin Roth

Jonathan Schleede

Wladimir Fröscher

Jonathan Schubart

Mailina Herthel

Finn Nicklas Andreasen

Julika Marie Bartmeier

Nina Prieske

David-Leon Pagelsen

Yannik Wischke

Nia Schleicher

Julian Sölter

Lara Althaus

Sandro Althaus

Nils Person

Björn Person

Christin Grabowski

Fabienne Rembor

Vincent-Lennart Rokitte

Otto Pfeiffer 83 J.

Else Winter

Bestattet

wurden:

geb. Hansen 92 J.

Anna Luise Mundt

geb. Sauer 88 J.

Ilse Gutschmidt

Anita Athmer

geb. Geertz 86 J

geb. Gruf 79 J.

Getauft

wurden:

Nele Leonie König

Vivienne Backof

Ben Martins

Johanna Vogt.

Jennifer Gatzemeier

Dennis Gatzemeier

Marco Kling

Tobias Kling

Lena Wendt

Mika Schröder

Emely Prüß

Celina Rehberg

Leonie Rehberg

Charleen Josie Rehberg

Herbert Scholl 78 J.

Jonni Lichtenfeldt 86 J.

Walter Steen 93 J.

Gerda Kring

geb. Feddern 69 J.

Rita Tank geb. Ullrich 73 J

Hedwig Neumann geb. Zerche 72 J.

Gustav Koop 86 J

Simeonkirche in der

Thomaskirche

Martin Luther King-Kirche Osterkirche

Getraut

und

gesegnet

wurden:

Natalia Radke-Grams

geb. Radke

und Viktor

Grams

Janina Unruh

geb. Metzke

und Meiko Unruh

Martina Kalnischkies

geb. Hedel

und Siegfried

Kalnischkies

Olga Franke geb.

Knoll

und Heiko Franke

Marleen Schick

und Rafael Schick geb. Kochel

Nadine Dykas geb. Eser

und Marek Dykas

Evelyn Wurnig

und Dennis Wurnig geb. Peters

Susanne Orczech-Greiner geb. Orczech

und Pierre Greiner

Stefanie Fraatz geb. Kaul

und André Fraatz.

Ich bin das A und das O,

der Erste und der Letzte,

der Anfang und das Ende

(Offenbarung 22,13)

Hildegard Möller geb. Milke 90 J.

Anni Stenzel geb. Schulz 70 J.

Liese-Lotte Hamm,

geb. Sauerberg 83 J.

Käthe Stöwer geb. Schier 86 J.

Angelica Klömich 36 J.

Elfriede Hennig,

geb. Zimmermann 76 J.

Manfred Kirstein 81 J.

Christel Leidert geb. Auster 79 J.

Irmgard Bokow geb. Altenhoff 82 J.

Annemarie Pahl geb. Bartsch 67 J.

Heinz Ehlers 68 J.

Hildegard Lux geb. Motzarski 84 J.


Region Bramfeld/Steilshoop

Kontakt zu Ihren Evangelisch-Lutherischen Kirchen

Martin Luther King-Kirchengemeinde

Ev.-Luth. Steilshoop

Kirchenbüro: Henriette Kelling, Gründgensstr. 28,

22309 HH. Sprechzeiten: Mo + Di 9-12;

Mi geschlossen; Do 16-18; Fr 10-12

Tel. 639 056-0; Fax 639 056-33

info@martin-luther-king-steilshoop.de

www.martin-luther-king-steilshoop.de

Pastor/Pastorin (Sprechzeiten auch nach Vereinbarung)

Jürgen Wisch: Mi 17-18 (Tel. 639 056-16)

Christine Nagel-Bienengräber: Fr 11.30-12.30 (Tel. 639 056-14)

Kirchenmusikerin: Regine Schütz (Tel. 639 056 27)

Jugendsozialarbeit: Urte Bliesemann / Carsten Baltes

(Tel. 639 056-17)

Oster-Kirchengemeinde

Ev.-Luth. Bramfeld

Kirchenbüro: Brigitte Scharnberg, Bramfelder Chaussee 200,

22177 HH. Sprechzeiten: Mo, Di + Fr 10-12; Mi 16-19; in

den Ferien: Mo + Fr 10-12, Mi 17-19

Tel. 641 32 28 / Fax 642 73 74

osterkirche.bramfeld@web.de

www.osterkirche-bramfeld.de

Pastorinnen (Sprechzeiten nach telefonischer Absprache)

Gunda Männel-Kaul (Tel.+ Fax 63 31 78 39)

Bramfelder Chaussee 202a, 22177 Hamburg

Dorothea Neddermeyer (Tel. 63 66 49 90)

Seekamp 23, 22177 Hamburg

Fax 63 64 81 23. d.neddermeyer@hamburg.de

Ev.-Luth. Simeon-Kirchengemeinde Bramfeld

Kirchenbüro: Irmtraud Schaffner, Am Stühm-Süd 85,

22175 HH. Sprechzeiten: Di - Fr 9-12; Do 15-18

in den Ferien: Mi + Fr 9-12 (Tel. 67 10 68 40)

mail@simeonkirche.de; Fax 67 10 68 44

www.Simeonkirche.de

Pastor/Pastorin (Sprechzeit nach Absprache)

Joachim Tröstler (Tel. 640 07 75)

j.troestler@simeonkirche.de

Christa D. Hunzinger (Tel. 63 66 49 50)

C.hunzinger@simeonkirche.de

Kirchenmusiker: Werner Lamm, siehe Osterkirche

Kinder- und Jugendarbeit: Antje William

simeonjugend@web.de (Tel. 67 10 68 46)

Musikalische Gruppenarbeit: Marion Hanke

(Tel. 639 056-19)

Treffpunkt Steilshoop, Senioren: Andrea Kalter, eigenes

Programm liegt im Gemeindezentrum aus (Tel. 639 056-21)

Kindertagesheim

Edwin-Scharff-Ring 43, Wiltrud Wolter (Tel. 630 38 50)

Kindergarten des Diakonie-Hilfswerks

Georg-Raloff-Ring 11, Evelyn Lübcke (Mo; Tel. 630 16 52)

Beauftr. für Ehrenamtliche: Anastasia Kiloglou-Dora

(Tel. über das Kirchenbüro). an@hdora.de

Guttempler Steilshoop: Rolf Töppler

Beratung: Alkohol, Medikamente (Tel. 641 99 38)

Bankverbindung und Spendenkonto

HASPA, Kto 1 335 101 737 BLZ 200 505 50

Kirchenmusiker: Werner Lamm (Tel. 0179 20 50 357)

werner.lamm@iworld.de

Jugendarbeit: Sozialpädagoge Peter Schubart

Sprechzeit: Mo+Mi 20.30-21 (Tel. 63 66 47 51)

Kindergarten Sabine Waltner, Mo 14-15.30

Bramfelder Chaussee 200, 22177 Hamburg (Tel. 641 76 45)

Beauftragte für Ehrenamtliche: Elke Tegtmeyer

(Tel. 641 52 18)

Anonyme Alkoholiker: Michael (Tel. 641 75 17)

Offene Montagsgruppe 11-13, Elke (Tel. 656 73 38)

Bankverbindung und Spendenkonto

Oster-Kirchengemeinde, Hamburger Sparkasse

Kto. 1 054 244 361, BLZ 200 505 50

Verwendungszweck bitte unbedingt angeben

Küster: Alexander Reiswig (Tel. 0177/419 45 02)

Hohnerkampprojekt: Daniela Nießen, Tobias Wolff

(Tel. 67 10 68 45) hohnerkampprojekt@web.de

Kindergarten: Erika Nagel (Tel. 640 15 50)

Tucholskyring 41, Mo-Do 14-15.30 (Fax 644 54 93)

Besuchsdienst: Angela Pintsch (Tel. 64 94 14 12)

Seniorennachmittag: Renate Bischoff (Tel. 64 08 94 57)

Geburtstagsbesuchsdienst: Maria Petersen (Tel. 53 69 33 82)

Beauftr. für Ehrenamtliche: Sieglinde Lück (Tel. 640 47 50)

Selbsthilfegruppe für Alkoholiker (ELAS)

Herbert Pahlke, Mo 19-21 Uhr (Tel. 642 68 14)

Bankverbindung und Spendenkonto

Simeonkirche, Hamburger Sparkasse

Konto 1 066 132 158, BLZ 200 505 50

Ev.-Luth. Thomas-Kirchengemeinde Bramfeld-Hellbrook

Kindertagesheim Fabriciusstr. 52: Ingrid Ohland

Kirchenbüro: Birte Busse, Fabriciusstr. 52, 22177 HH. (Tel. 691 57 47)

Sprechzeiten: Mo, Di + Do 9-12; Mi 17-19

Jugendbüro Fabriciusstr. 56: N.N.

(Tel. 61 71 73; Fax 691 57 61)

(Tel. 691 67 01)

thomaskirche-bramfeld@t-online.de

Seniorennachmittag: Christa Lang (Tel. 695 48 84);

Thomaskirche: Haldesdorfer Str. 26

Gisela Holstein (Tel. 691 49 06); Susanne Kühne

Pastor

(Tel. 641 36 39)

Jens Christian Falk (Tel. 61 83 66)

Taufbesuchskreis: Renate Göde (Tel. 691 63 61)

Haldesdorfer Str. 28 (Sprechzeit nach Absprache) Beauftr. für Ehrenamtliche: Barbara Helmchen

Kirchenmusikerin: Regine Schütz (Tel. 639 056 27)

(Tel. 691 52 88)

Kinderstube Thomaskirche: Barbara Emmrich

Bankverbindung und Spendenkonto: Thomaskirche,

(Tel. 693 74 28)

Hamb. Sparkasse; Kto. 1 023 243 700, BLZ 200 505 50

Regionale Kirchengemeinde

Pfarrstelle für regionale Arbeit:

Pastorin Ute Andresen (Tel. 98 66 52 18; mobil: 0179/921 01 33)

Fabriciusstr. 52 (Sprechzeit nach Vereinbarung)

ute_andresen@yahoo.de

Regionale Projektpfarrstelle für Migrationsarbeit:

Pastor Christoph Touché (Tel. 639 056-13)

christoph.touche@martin-luther-king-steilshoop.de

Diakoniestation Wellingsbüttel/Bramfeld

Am Stühm Süd 85, Tel. 640 00 65, Fax 640 20 75

Step in / Drogenberatung Steilshoop

Heike Junge/ Kai Schiffer (Tel. 630 90 74)

Friedhofsverwaltung

Berner Chaussee 50 - 56, 22175 HH (Mo-Fr 8-12)

Tel. 63 64 88 84; Fax 64 60 48 79

Weltladen „Bramfelder Laterne“

Berner Chaussee 58; Tel. 641 50 23

www.bramfelderlaterne.de

Textilservice „Samt und Seife“ (Tel. 632 999-0)

Gudrun Stefaniak (Näherei), Heidrun Schwarz (Wäscherei)

Edwin-Scharff-Ring 41 (Fax 632 999-13)

Rock + Rat – Laden für Mehrbedarf

Gründgensstr. 28, Tel. 639 056-18

Di, Mi 9-12; Fr 12-16; Di 10-12 Informationen über

Aktivjobs; Mi 10-12 Hartz IV-Beratung

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