Leichtathletik 2017: Die großen Momente – Jetzt kostenlos probelesen!

cermert

Emotionen, Dynamik, Leichtathletik pur. Erleben Sie die fantastischen Weltmeisterschaften von London noch einmal. Mit dem 144 Seiten starken Bildband Leichtathletik 2017. Die schönsten Fotos, die besten Texte, große Gefühle. Und Deutschlands Leichtathleten waren nicht nur im an zehn Tagen ausverkauften Londoner Olympiastadion in der Erfolgsspur: Sieger bei der Team-EM in Lille. Stimmungsvolle Deutsche Meisterschaften auf der neuen Bahn von Erfurt. Eine erfolgreiche Hallen-EM in Belgrad. 2017 gibt es all‘ das in einem Bildband mit 144 Seiten und über 200 Fotos von dpa Picture-Alliance! Herausgegeben vom Deutschen Leichtathletik-Verband. Eine bessere Erinnerung an ein tolles Leichtathletik-Jahr gibt es nicht.

LEICHTATHLETIK 2017 DIE GROSSEN MOMENTE

DIE DOKUMENTATION DES

LEICHTATHLETIK

2017 DIE GROSSEN MOMENTE

WM IN LONDON | TEAM-EM IN LILLE | DM IN ERFURT | HALLEN-EM IN BELGRAD

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LEICHTATHLETIK 2017 Inhalt

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56

52

Augenblicke

Die emotionalsten Moment-

Aufnahmen des Jahres ...................... 4

Die WM-Bilanz

Gigantisch!

Es war ein Fest im Olympiastadion von

London. Mo Farah und Usain Bolt wurden

verabschiedet und die Deutschen

gewannen fünf Medaillen ............... 20

Die Stars der Saison

Die Speerwerfer: Druck standgehalten

Sie hatten von WM-Gold, -Silber und

-Bronze geträumt letztlich holte nur

Top-Favorit Johannes Vetter die ersehnte

Goldmedaille. Trotzdem stehen die

deutschen Speerwerfer vor einer glorreichen

Zukunft ............................. 28

Carolin Schäfer: Grandiose Saison

Eine Traum-Saison für Siebenkämpferin

Carolin Schäfer. Dreimal über 6600

Punkte, Platz fünf in der ewigen deutschen

Bestenliste und dazu WM-Silber ........ 36

Usain Bolt: Das Ende einer Ära

Mit WM-Bronze über 100 Meter und

einem Muskelriss im Staffelfinale endet

Usain Bolts Karriere. Ein Rückblick auf

die Karriere des größten Stars, den die

Leichtathletik je hatte ..................... 40

US-Sprinter: Imperium schlägt zurück

Die Sprinternation USA hat sich bei der

WM in London eindrucksvoll mit dem

ersten Doppel-Gold über 100 Meter seit

2005 zurückgemeldet. Jamaika steht ohne

Usain Bolt vor schweren Zeiten ......... 50

Pamela Dutkiewicz: Hürden überwunden

Pamela Dutkiewicz hat ein fast märchenhaftes

Jahr mit WM-Bronze gekrönt.

Dafür musste sie einige Hindernisse aus

dem Weg räumen ........................... 52

Die Zehnkämpfer: Doppelschlag

Mit WM-Silber und -Bronze feierten Rico

Freimuth und Kai Kazmirek ihre bislang

größten Erfolge. Bei der EM 2018 und der

WM 2019 wollen sie diese Erfolge wiederholen

oder gar überbieten ............... 56

Gina Lückenkemper: Die Siebte im Klub

Gina Lückenkemper sprintete bei der

WM als siebte Deutsche über 100 Meter

unter elf Sekunden ......................... 62

Mo Farah: „Sir Mo“ tritt ab

Mit WM-Gold über 10.000 und -Silber

über 5000 Meter verabschiedete sich Mo

Farah von der Laufbahn. Seine Karriere

soll weitergehen. Im Marathon ........ 66

Gesa Felicitas Krause: Kämpferherz

Gesa Felicitas Krauses WM-Medaillentraum

endete mit einem Sturz. Sie glänzte

aber mit deutschem Rekord und zahlreichen

Siegen im Rest der Saison ...... 70

Konstanze Klosterhalfen: Weltklasse

Konstanze Klosterhalfen gelang 2017 fast

alles. U23-EM-Gold, Silber bei der Hallen-

EM. Ihre überragende Saison krönte sie mit

dem deutschen 3000-Meter-Rekord ...... 78

Max Heß: Springer der Zukunft

Internationale Medaillen, Hallen-Rekord,

Team-EM-Sieg. Nur die Krönung bei der

WM blieb für Max Heß aus ............. 82

2 LEICHTATHLETIK 2017

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62 70

Claudia Salman-Rath: In zwei Welten

Sie ist eine hervorragende Siebenkämpferin

und genauso gute Weitspringerin.

Claudia Salman-Rath schafft den Spagat

zwischen beiden Disziplinen ............ 85

Die Hartings: Robert vor Christoph

Bei Christoph war ein Jahr nach dem

Olympiasieg die Luft raus. Dagegen

kämpfte Robert sich nach seinem

Kreuzbandriss zu WM-Platz sechs .... 92

David Storl: Medaillensatz komplett

Bei der Hallen-EM machte David Storl

seinen Medaillensatz mit Bronze komplett.

Bei der WM lief es allerdings

nicht wie gewünscht ....................... 98

Lisa Ryzih: Am Stab eine Bank

Lisa Ryzih war die Beständigkeit in

Person. Der Lohn: Silber bei der Hallen-

EM und Rang fünf bei der WM ......102

Cindy Roleder: Glück und Pech

Nach EM-Gold 2016 war Cindy Roleder

auch bei der Hallen-EM nicht zu schlagen.

Bei der WM war sie verletzt ....104

Kristin Gierisch: Mit Cola zu Gold

Ein Sprung auf 14,37 Meter beschert Kristin

Gierisch bei der Hallen-EM Gold. Auch bei

der WM lief es mit Platz fünf gut ......107

Richard Ringer: Serien-Sieger

Das Jahr hätte mit Bronze bei der Hallen-EM

nicht besser beginnen können.

Doch ausgerechnet bei der WM lief es für

Richard Ringer nicht rund .............. 110

ISTAF in Berlin

Vorfreude auf die EM 208

Die deutschen Top-Athleten präsentierten

sich zum Abschluss der Saison von ihrer

besten Seite. Und die Organisatoren

glänzten mit Ideen wie der Zuschauerbrücke

zum Innenraum des Olympiastadions,

die auch 2018 bei der EM an

selber Stelle eingesetzt wird ............112

Team-EM in Lille: Die Bilanz

Der DLV als Team Europas Bester

Deutschland war mit sieben Einzelsiegen

beim wichtigsten Team-Event der Leichtathletik

nicht zu gefährden ............. 76

DM in Erfurt: Die Bilanz

Ein neuer Tempel für die Leichtathletik

Das neue Steigerwald-Stadion in Erfurt

hat seine Feuertaufe mit Bravour bestanden.

Die 117. Deutschen Leichtathletik-

Meisterschaften boten Spannung, Emotionen

und starke Leistungen ............ 88

Hallen-EM in Belgrad: Die Bilanz

DLV-Team überzeugt

Das deutsche Team war das größte und

vielleicht auch jüngste der Hallen-EM.

Trotz des niedrigen Alters überzeugten

die Athleten mit Top-Leistungen ...... 96

Statistik ....................... ab Seite 117

Die WM-Ergebnisse

Die Ergebnisse der Team-EM

Die Ergebnisse der DM

Die Ergebnisse der Hallen-EM

Die Ergebnisse der Hallen-DM

Impressum .................................. 144

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LEICHTATHLETIK 2017 Augenblicke

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SCHLUSSSPURT

Was für ein Moment! Usain Bolt, Superstar der Leichtathletik,

bei seinem letzten großen Rennen. Er kämpfte, biss auf die

Zähne, holte nochmal alles aus sich heraus. Und gewann zum

Abschluss einer großartigen Sprintkarriere WM-Bronze.

Zu mehr reichte es nicht mehr. Auf einen Start über 200 Meter

verzichtete er. Im Finallauf über 4x100 Meter verletzte er sich.

So hatte Bolt sich seine letzte WM nicht unbedingt vorgestellt.

Die Zuschauer feierten ihn trotzdem wie einen Sieger.

„Erzfeind“ Justin Gatlin holte das 100-Meter-Gold.

Und ging anschließend vor Bolt auf die Knie. Dass Usain Bolt

seinen Konkurrenten Gatlin, den mehrfach überführten

Dopingsünder, umarmte, war auch einer der ganz großen

Augenblicke dieser Weltmeisterschaften von London.

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LEICHTATHLETIK 2017 Weltmeisterschaften in London

Gigantisch!

Die WM-Bilanz: Es war ein Fest im Olympiastadion von London. Die Briten wissen,

die Leichtathletik zu feiern, und verabschiedeten Mo Farah und Usain Bolt gebührend

von der Bahn. Und die Deutschen? Die gewannen an einem fantastischen Samstagabend

vier Medaillen und retteten so die Edelmetall-Bilanz, überzeugten aber auch

mit jungen, aufstrebenden Athleten, für die diese WM noch etwas zu früh kam.

Atemberaubend“, „surreal“, „gigantisch“:

London feierte bei der WM

eine riesige Leichtathletik-Party,

und die deutschen Athleten um Diskus-

Ass Robert Harting und Sprint-Shootingstar

Gina Lückenkemper kamen aus dem

Schwärmen gar nicht mehr heraus.

Die Atmosphäre in diesem Stadion

ist surreal“, sagte Lückenkemper, die

über 100 Meter als erste Deutsche seit 26

Jahren im Vorlauf unter elf Sekunden geblieben

war: „Das Publikum feuert wirklich

jeden an, das ist etwas sehr Besonderes

für uns. Das gibt es nicht in jedem

Stadion und hat mich echt gepusht, Gas

zu geben.“

La Ola auf den Rängen, schon am

Vormittag war die Arena proppenvoll,

und am Abend erreichte das Dezibel-Level

dann meist fast schon problematische

Höhen für die Ohren im Olympiastadion

von London herrschte eine Atmosphäre,

wie man sie eigentlich sonst nur vom

Fußball kennt. Insgesamt fast 900.000

Zuschauer kamen und sorgten für Partystimmung.

IAAF-Präsident Sebastian Coe

nannte die Fans das „beste Publikum der

Geschichte“. Allerdings ist er als gebürtiger

Londoner wohl auch ein bisschen

voreingenommen.

Doch auch die Deutschen teilen Coes

Meinung. „Die Stimmung ist gigantisch,

das ist ein riesiger Unterschied zu Rio“,

sagte Kugelstoßer David Storl. Wie der

Leipziger haben viele noch die müden

WM-Veranstaltungen von Daegu, Moskau

und Peking im Hinterkopf, als von

Begeisterung auf den Rängen keine Spur

war. Und bei den Olympischen Spielen in

Rio war das Stadion noch nicht einmal

beim 100-Meter-Finale mit Usain Bolt

ausverkauft. Ein Trauerspiel.

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DEUTSCHE MEDAILLEN IN LONDON

Johannes Vetter (LG Offenburg) Speerwurf 89,89 Meter

Carolin Schäfer (LG Eintracht Frankfurt) Siebenkampf 6696 Punkte

Rico Freimuth (SV Halle) Zehnkampf 8564 Punkte

Kai Kaczmirek (LG Rhein-Wied) Zehnkampf 8488 Punkte

Pamela Dutkiewicz (TV Wattenscheid 01) 100 Meter Hürden 12,72 Sekunden

sich das sonst so faire Publikum umstrittene

Buhrufe gegen Justin Gatlin leistete.

Der neue 100-Meter-Weltmeister aus

den USA ist schließlich nicht der einzige

überführte Dopingbetrüger, der bei der

WM am Start ist oder bei dem Zweifel

angebracht sind.

Leichtathletik hat Potenzial

Die deutsche WM-Bilanz von London

wurde durch den „Super-Samstag“ gerettet,

Begeisterungsstürme entfachte

der Auftritt des DLV-Teams aber nicht.

Auf dem Weg zu den Olympischen

Spielen 2020 sehen sich die Verantwortlichen

dennoch bestens gerüstet. „Es

ist nicht angebracht, in Pessimismus zu

verfallen. Wir können zufrieden sein.

Die Leichtathletik hat Potenzial, das

gibt Anlass zu Optimismus für Tokio“,

sagte DLV-Präsident Clemens Prokop:

„Mir war immer klar, dass wir in London

unsere besten Chancen am Samstag

haben. Daher habe ich auch die unter

der Woche ein bisschen aufkommende

Panik nie geteilt.“

Ganz anders präsentierte sich London.

„Das ist verblüffend, schon zu den

Qualifikationen kommen so viele Leute.

Atemberaubend“, sagte Harting, der fünf

Jahre nach seinem Olympia-Triumph in

London diesmal Sechster wurde. Und

Läuferin Ruth Sophia Spelmeyer meinte:

Die Briten sind sportverrückt, und

Leichtathletik hat einen großen Stellenwert.

Alle werden angefeuert.“

Die Latte für Berlin liegt hoch

Und die große Fete an der Themse legt die

Latte für die deutsche Heim-EM nächstes

Jahr natürlich jetzt schon extrem hoch.

„Ich hoffe, dass nächstes Jahr bei uns

in Berlin genau so eine Stimmung herrschen

wird“, sagte Stabhochspringerin

Lisa Ryzih: „Das ist das Größte, was wir

in der Leichtathletik erleben können.“

Zumal bei der Wüsten-WM 2019 in Katar

nicht mit überschwänglicher Begeisterung

gerechnet werden darf. Zur Wahrheit

in London gehört aber auch, dass

DIE NATIONENWERTUNG VON LONDON

4. 5 6. 7. 8. Punkte

1 USA 10 11 9 2 6 5 4 4 272

2 Kenia 5 2 4 5 2 2 3 1 124

3 Großbritannien 2 3 1 5 3 6 2 3 105

4 Polen 2 2 4 0 3 3 5 1 86

5 China 2 3 2 3 1 1 3 4 81

6 Deutschland 1 2 2 3 4 3 1 2 78

7 Äthiopien 2 3 0 2 3 1 3 2 70

8 Frankreich 3 0 2 4 1 2 0 2 68

8 Jamaika 1 0 3 4 3 2 0 4 68

10 Südafrika 3 1 2 1 1 0 0 0 52

11 Niederlande 1 0 3 0 2 0 2 2 40

12 Tschechische Republik 1 1 1 2 1 0 0 2 37

13 Kuba 0 0 1 3 2 1 1 1 35

14 Kanada 0 0 0 0 2 5 2 3 30

15 Bahrain 1 1 0 0 1 2 0 1 26

16 Japan 0 1 2 0 1 0 1 0 25

17 Austraien 1 1 0 0 0 2 1 0 23

17 Trinidad & Tobago 1 0 1 0 0 2 1 1 23

19 Brasilien 0 0 1 1 1 0 3 0 21

19 Türkei 1 1 0 0 1 0 1 0 21

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LEICHTATHLETIK 2017 Die Stars der Saison

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Dem Druck

standgehalten

Die Speerwerfer: Sie hatten von WM-Gold, -Silber und -Bronze geträumt

letztlich holte nur Top-Favorit Johannes Vetter die

ersehnte Goldmedaille. Trotzdem stehen die deutschen Speerwerfer

vor einer glorreichen Zukunft: 2017 warfen mit Vetter, Thomas

Röhler und Andreas Hofmann drei von ihnen weiter als 90 Meter.

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Das Ende e

LEICHTATHLETIK 2017 Die Stars der Saison

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einer Ära

Usain Bolt: Mit WM-Bronze über 100 Meter und einem

Muskelriss im Staffelfinale von London endet die Karriere

des größten Stars, den die Leichtathletik je hatte.

Für die letzten 400 Meter als Leichtathlet

benötigte Usain Bolt eine

Viertelstunde, und er genoss jede

Sekunde davon. Auf seiner Ehrenrunde

nach der 4x100-Meter-Staffel durch das

Londoner Olympiastadion machte der

schnellste Mensch der Geschichte ganz

langsam, hielt bei Freunden hier und

Fans da, ging in die Knie, streichelte die

100-Meter-Marke, tätschelte jene bei 200.

Andächtig und feierlich wie bei einer

Messe schauten, lauschten und sangen

60.000 Menschen. Sie wussten: In diesem

Sport endete gerade ein Zeitalter.

„Ich habe mich von den Fans verabschiedet,

von meinen Strecken. Ich habe

mich einfach von allem verabschiedet“,

sagte der neben Bob Marley freilich

berühmteste Jamaikaner der Geschichte,

als er im Bauch der Arena noch einmal

Hof hielt: „Ich glaube, ich habe fast geweint.“

Der Abschied in London sportlich

war er missglückt. Mit dem dritten Platz

über 100 Meter. Mit dem Schreckensmoment

seiner Verletzung als Staffel-

Schlussläufer, der wohl als dramatischste

Muskelverletzung der Sportgeschichte in

die Annalen eingehen wird. All das war

für Bolt kein Grund zur Gram. „Alles geschieht

aus einem bestimmten Grund, so

sehe ich das Leben“, sagte er: „Und ihr

kennt mich! Ich will jetzt Spaß haben!

Feiern, etwas trinken. Und morgen sehen

wir dann weiter.“

Was bleibt, ist ein großes Helden-

Epos des modernen Sportes. Eins, für

das ein Roman- oder Drehbuchautor

verlacht worden wäre, wenn er sich das

ausgedacht hätte. Zu unwirklich, zu dick

aufgetragen, ein Held von einem anderen

Stern. Wer soll den mögen? Das fängt ja

schon beim Namen an. Usain Bolt. Der

Pfeil. Der Blitz. Also bitte! Und dann die

Schnürsenkel. Schneller als der Rest der

Welt mit offenen Schuhen? Oder dieser

Blick zurück. Schneller als der Rest der

Welt auf der ultimativ kurzen Distanz

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LEICHTATHLETIK 2017 Die Stars der Saison

von 100 Metern und dann vor dem Ziel

noch Zeit, sich nach den Konkurrenten

umzusehen und zu grinsen? Ganz abgesehen

von den Zeiten: 9,58 Sekunden

über 100 Meter und 19,19 Sekunden über

200 Meter. Also bitte! Niemals.

Doch. Usain Bolt ist keine Fiktion,

keine Romanfigur. Usain Bolt ist echt.

Seine Geschichte ist unglaublich, aber

wahr. Und ging in London zu Ende. Bei

den Leichtathletik-Weltmeisterschaften

in London hockte der 30 Jahre alte Jamaikaner

zum letzten Mal in den Startblöcken.

Die Jahre als Spitzensportler

steckten ihm in den Knochen. Der

schmerzende Rücken. Die Form, die sich

in dieser Saison beim achtmaligen Olympiasieger

nur sehr schleppend in Richtung

Meisterschafts-Form entwickelte.

Ein Eingeständnis, dass der schnellste

Mann der Welt zu sein, über so viele Jahre,

auch für einen Usain Bolt nicht nur

Spaß bedeutete. Sondern vor allem jede

Menge Arbeit.

Unfassbar ökonomisch

Auch diesen Körperbau hätte man einem

ausgedachten Superläufer nicht abgenommen.

Zu lang, zu schlaksig, zu wenig

muskulös. Aber wenn sich dieser

Körper nach dem Startschuss in Bewegung

setzte, so elegant, so effektiv, so

unfassbar ökonomisch, dann drängte

sich die Frage auf, warum bis 2008 als

Usain Bolt bei Olympia in Peking zum

ersten Mal die große, weite Sportwelt

verzückte der quadratische Sprintertyp

die Königsdisziplin dominierte. Neben

Bolt wirkten all seine so verbissen wie

vergeblich kämpfenden Konkurrenten

mit den mühsam aufgepumpten Muskelbergen

so heillos überfordert wie klobige

Kaltblüter im Wettlauf gegen rassige

Rennpferde.

Aber, und das zeichnet den schnellsten

Mann der Welt neben seinem unnachahmlichen

Laufstil aus, Usain Bolt

ist nicht nur ein überdurchschnittlich talentierter

Sprinter, er ist auch ein begnadeter

Entertainer. Usain Bolt nutzte die

winzigen Zeitfenster, die ihm seine Disziplin

für den Flirt mit dem Publikum ließ,

optimal. Kleine Gesten, lustige Mimik,

der lange Zeigefinger an den Lippen.

Keinem gelang die Gratwanderung

zwischen Anspannung und Entspannung

so perfekt wie Usain Bolt. Einerseits alles

Menschenmögliche herausholen aus den

Muskeln, andererseits nicht verkrampfen

bei diesem Bemühen. Aber können seine

langen Beine, sein Talent, seine Technik

und seine Lockerheit die Fabelzeiten erklären,

die er bei der WM 2009 in Berlin

auf dem Höhepunkt seines Schaffens gerannt

ist? Sind diese Dinge der Grund für

seine jahrelange Dominanz? Usain Bolt

ist zwar immer langsamer geworden. Seine

Siege wurden knapper. Aber er hatte

vor der WM von London seit 2007 kein

einziges großes Finale verloren.

Als einziger nicht positiv

Bolts Vorgänger an der Spitze des Männersprints

wurden allesamt irgendwann

des Dopings überführt. Von den zehn

schnellsten Männern des Planeten ist

Usain Bolt der einzige, dem bislang nichts

nachgewiesen wurde. Seinen neunten

Olympiasieg, den Staffel-Triumph von

2008, musste er zwar zurückgeben

aber nur, weil sein Kollege Nesta Carter

bei Nachtests durchgefallen war. Positive

Proben von weiteren Jamaikanern hat

das Internationale Olympische Komitee

(IOC) nicht weiter verfolgt, weil es davon

ausgeht, dass das Clenbuterol auf

kontaminiertes Fleisch zurückzuführen

sind. Zur Erinnerung: Vor dem Fleisch in

China hatten 2008 viele Athleten so viel

Angst, dass etwa die Jamaikaner eigenes

Essen und einen eigenen Koch mitbrachten.

Zweifel an Bolt hat es immer gegeben,

seit er 2002 in seiner Heimatstadt

Kingston als 15-Jähriger Junioren-Weltmeister

wurde. Es wird sie weiter geben,

auch nach seinem Rücktritt. Aber

fehlen wird er der Leichtathletik. Als

schillernder Publikumsmagnet, als spektakulärer

Athlet, als rätselhafter Ausnahmekönner.

Ihm selbst wird kaum langweilig

werden. Er möchte künftig junge

Menschen inspirieren, hat er kürzlich

erzählt. Und er wartet ja auch noch auf

einen Anruf von José Mourinho, dem

Trainer seines Lieblingsklubs Manchester

United. Von ihm würde sich Bolt gern für

eine zweite Karriere engagieren lassen.

Acht Olympiasiege, elf WM-Titel

Die erste ist beendet und mit ihr die Ära

Usain Bolt. Nach acht Olympiasiegen,

elf Weltmeistertiteln. Nach Rennen, die

längst zum sporthistorischen Kanon gehören.

Die bitteren Niederlagen der Tage

von London werden seinen Mythos nicht

beschädigen.

„Eine Meisterschaft wird nicht ändern,

was ich erreicht habe. Muhammad

Ali hat auch seinen letzten Kampf verloren

und blieb der Größte“, sagte Bolt.

Dass er selbst nicht wie einst Ali auf dem

Höhepunkt abgetreten sei, nach Olympia

2016 keinen Schlussstrich gezogen habe,

bedaure er nicht: „Das ist okay. Meine

Fans wollten mich noch ein Jahr sehen.

Ihnen habe ich noch einmal eine Show

geboten egal, wie sie geendet hat.“

Bolt hinterlässt als Vermächtnis,

„dass mit harter Arbeit alles möglich ist,

Epische Sportmomente

Bei Olympia in Rio de Janeiro hat Usain

Bolt im 100-Meter-Finale Zeit für einen

Seitenblick zur Konkurrenz. Bei der WM

in London endet seine Karriere nach einer

Verletzung im Finale über 4x100 Meter auf

dem Bauch auf der Bahn liegend

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LEICHTATHLETIK 2017 Die Stars der Saison

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Alle Hürden

überwunden

Pamela Dutkiewicz: Die Hürdensprinterin hat ein fast märchenhaftes

Jahr mit WM-Bronze gekrönt. Dafür musste die

Wattenscheiderin einige Hindernisse aus dem Weg räumen.

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LEICHTATHLETIK 2017 Die Stars der Saison

Doppelschlag

Die Zehnkämpfer: Nach Bronze in Peking nun Silber für Rico

Freimuth in London in zwei Jahren will er WM-Gold. Einer seiner

größten Konkurrenten könnte aus Deutschland kommen: Kai

Kazmirek, der mit Bronze seine erste internationale Medaille bei

den Erwachsenen gewann. Ein gutes Omen für Berlin 2018.

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LEICHTATHLETIK 2017 Die Stars der Saison

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Die Siebte

im 10er-Klub

Gina Lückenkemper: Sie gilt schon lange als riesiges Sprint-Talent und hat das

2017 untermauert. Bei der WM blieb Gina Lückenkemper als siebte Deutsche über

100 Meter unter elf Sekunden. Sie ist die erste deutsche Sprinterin ohne Wurzeln

im DDR-Sport, die in diesen exklusiven Kreis vorgedrungen ist.

Diesmal wusste sie, dass sie es

kann. Diesmal rannte sie bis zum

Schluss. Ein Blick nach links. Dann

ausgelassener Jubel. Es war nur der

Vorlauf des 100-Meter-Wettbewerbs der

Frauen bei dieser Leichtathletik-WM in

London. Doch tatsächlich, da steht sie:

die ultimative Zahl des Frauensprint. Die

10. Im ersten Vorlauf stoppte die Uhr für

die 20 Jahre alte Gina Lückenkemper von

der LG Olympia Dortmund bei 10,95 Sekunden.

Keine der anderen Läuferinnen

sollte mit einer besseren Zeit ins Halbfinale

einziehen.

„Geiler geht einfach nicht“, lautete

Lückenkempers Kommentar. „Danach

musste ich zwei Minuten für mich allein

sein, um das Ganze zu verarbeiten“,

sagte ihr Trainer Uli Kunst. „Das passiert

nicht oft, weil ich sonst eher eine coole

Socke bin. Als Gina dann kam, haben wir

uns umarmt und ein paar Tränchen vergossen.

Das war der Ausdruck, dass wir

uns wie Bolle gefreut haben. Gleichzeitig

waren wir stolz aufeinander, dass es

funktioniert hat.“ Lückenkemper ist die

erste Deutsche seit 26 Jahren, die über

100 Meter unter elf Sekunden geblieben

ist. Sechs Athletinnen haben das vor ihr

bislang geschafft. Alle sechs stammen

aus der ehemaligen DDR. Alle sechs haben

ihre Bestzeiten in den 1980er-Jahren

aufgestellt. Zu einer Zeit, als das Anabolika-Doping

auf seinem Höhepunkt

war. Als bisher letzte Deutsche war Katrin

Krabbe bei ihrem WM-Titel 1991 in

Tokio unter elf Sekunden geblieben, als

sie 10,91 Sekunden im Halbfinale und im

Endlauf 10,99 Sekunden sprintete.

Was sie jenen sage, die glauben, eine

Zeit unter elf Sekunden sei ohne Doping

nicht möglich, wurde Gina Lückenkemper

am Samstagabend im „aktuellen

sportstudio“ des ZDF gefragt. Die Nummer

sieben antwortete so frisch und fröhlich

wie auf jede Frage, die man ihr stellt:

„Ich weiß, dass ich sauber bin.“ Sie werde

regelmäßig kontrolliert, zu Hause,

unterwegs, überall. „Es hat sich einiges

getan in der Trainingswissenschaft“, so

lautet ihre Erklärung. Wenn dann noch

Talent hinzukomme, sei vieles möglich.

Größtes Sprinttalent seit langem

Talent hat die quirlige Blonde, das ist

schon lange klar. 2012 war sie mit 15

Jahren die jüngste Teilnehmerin an den

U20-Europameisterschaften. Bei den

U20-Weltmeisterschaften 2014 gewann

sie ihre erste internationale Medaille

Bronze mit der 4x100-Meter-Staffel. Es

folgten: Der 200-Meter-Titel bei der U20-

EM 2015 und im selben Jahr in Peking

die erste WM-Teilnahme bei den Erwachsenen.

Lückenkemper verpasste über 100

Meter knapp das Halbfinale und wurde

mit der deutschen Staffel Fünfte. Bei der

EM im vergangenen Jahr in Amsterdam

gewann sie Bronze sowohl mit der Staffel

als auch über 200 Meter. Bei Olympia

in Rio zog sie über 200 Meter ins Halbfinale

ein und wurde mit dem deutschen

100-Meter-Quartett Vierte. Für London

war nun das Erreichen des Halbfinals ihr

ganz großes Ziel. Und eben die magische

Zehn vor dem Komma.

Im Juli war sie bei den Deutschen

Meisterschaften in Erfurt im Vorlauf bereits

11,01 Sekunden gerannt. Sie hatte

den Lauf austrudeln lassen, weil sie

nicht ahnte, wie schnell sie war. Hinterher

ärgerte sie sich. Aber nur ein bisschen.

Denn sie sagte schon damals ganz

selbstbewusst: „Die Zehn wird noch ein

paarmal kommen in meiner Karriere.“

Und ihr Trainer Uli Kunst meinte: „Da

war ich derjenige, der auf die Bremse getreten

hat. Ich habe ihr gesagt, dass sie

im Vorlauf locker bleiben und nicht voll

durchziehen soll. Das hat sie getan und

trotzdem sind es 11,01 Sekunden geworden.“

In 11,10 Sekunden holte sie trotz

Strauchler den Titel, bei den Deutschen

Hallenmeisterschaften in Leipzig hatte

sie zudem mit Bestleistung von 7,14 Sekunden

die 60 Meter gewonnen. Bei der

Team-EM gewann sie mit der 4x100-Meter-Staffel

und wurde im Einzel Zweite.

Neben ihrem Talent zeichnet Gina Lückenkemper

eine Lockerheit aus, wie sie

ihren deutschen Sprintkollegen oft fehlt.

Lückenkemper hat sich im Vorfeld der

WM ganz bewusst den einen oder anderen

Dämpfer bei internationalen Rennen

abgeholt. „Das ist eine ganz andere Bühne,

da muss man sich erst mal reinfinden.

Ich bin auch nur ein Mensch und keine

Maschine“, erklärte sie in London.

Der Trick hat funktioniert. In London

hat sie sich von der namhaften Konkurrenz

nicht einschüchtern lassen, im Gegenteil,

mit ihrer Vorlaufzeit hatte sie

selbst ein bisschen Schrecken verbreitet.

Mit dem Finale wollte sie danach nicht

liebäugeln. „Wir wollen die Kirche mal

im Dorf lassen“, lautete ihr Kommentar.

Das Halbfinale sei realistisch gewesen,

alles andere noch eine Nummer zu groß.

Und damit lag sie letztlich auch richtig.

Nach dem schlechtesten Start aller Halbfinal-Teilnehmerinnen

lief sie einen Tag

später 11,16 Sekunden. Immer noch eine

gute Zeit, aber nicht gut genug für das

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LEICHTATHLETIK 2017 Die Stars der Saison

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„Sir Mo“

tritt ab

Mo Farah: Mit WM-Gold über

10.000 Meter und Silber über

5000 Meter verabschiedete

sich der Brite in London von

der Laufbahn. Seine Karriere

soll weitergehen.

Im Marathon.

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LEICHTATHLETIK 2017 Die Stars der Saison

Doppelerfolg in Erfurt

Bei den Deutschen

Meisterschaften in Erfurt

dominierte Gesa Felicitas

Krause nicht nur ihre

Spezialstrecke, die 3000

Meter Hindernis, sondern

holte sich auch den Sieg

über 5000 Meter

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Kämpferherz

Gesa Felicitas Krause:

Es war eine tolle Saison.

Dem deutschen Rekord

ließ die Hindernisläuferin

den DM-Titel und den

Sieg bei der Team-EM

folgen. Dennoch war

nach der WM von London

ein Jahr harte Arbeit fast

für die Katz: Der WM-

Medaillentraum von Gesa

Felicitas Krause endete

mit einem Sturz und in

Tränen. Aufgeben kam für

sie dennoch nie infrage.

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LEICHTATHLETIK 2017 Die Stars der Saison

Unglaublich ...

... verlief die Saison von Konstanze

Klosterhalfen. Bei der DM in Erfurt

rannte sie die 1500 Meter im Alleingang

ganz locker unter vier Minuten.

Es folgten Gold bei der U23-EM und

ein deutscher Rekord über 3000 Meter

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Aufstieg in die

Weltklasse

Konstanze Klosterhalfen: Der erst 20-Jährigen gelang 2017 fast alles. U23-EM-

Gold, Silber bei der Hallen-EM. Nur im WM-Halbfinale wählte sie die falsche Taktik.

Ihre überragende Saison krönte sie mit dem deutschen 3000-Meter-Rekord.

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LEICHTATHLETIK

DIE GROSSEN MOMENTE

2017

Emotionen, Dynamik, Leichtathletik pur! Erleben Sie die stimmungsvollen Tage der Weltmeisterschaften

von London noch einmal. Die schönsten Fotos, die besten Texte, große Gefühle. Aber es

sind nicht nur der fantastische Goldwurf von Johannes Vetter, die dramatischen Mehrkämpfe mit

insgesamt drei WM-Medaillen durch Carolin Schäfer, Rico Freimuth und Kai Kazmirek, der überraschende

Hürdenerfolg von Pamela Dutkiewicz und der Abschied von Superstar Usain Bolt, die das

Leichtathletik-Jahr geprägt haben.

Deutschlands Leichtathleten waren das ganze Jahr über in der Erfolgsspur: Sieger bei der Team-EM in Lille.

Stimmungsvolle Deutsche Meisterschaften auf der neuen Bahn von Erfurt. Eine erfolgreiche Hallen-EM in Belgrad. Und natürlich

die vielen herzerfrischenden Momente der sympathischen Athletinnen Konstanze Klosterhalfen und Gina Lückenkemper,

die 2017 fulminant in die Weltklasse aufgestiegen sind. Oder Gesa Felicitas Krause, die nach einem

unverschuldeten Sturz im WM-Finale so großartig gekämpft hat und auch nach dem Rennen echte Größe bewies.

Das alles erleben Sie noch einmal in diesem Bildband mit 144 Seiten und fast 200 Fotos der besten Fotografen von dpa

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ein ideales Nachschlagewerk. Mit diesem Bildband bleiben die Erinnerungen an eine tolle Saison lebendig.

LEICHTATHLETIK 2017 DIE GROSSEN MOMENTE

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