Epps fia di! 12

katholischejugendooe

Die Innviertler Jugendzeitung

Epps

fia di!

HERBST 2017

DIE INNVIERTLER

JUGENDZEITSCHRIFT

Mainstream

mitschwimmen oder dagegenrudern?


Abschlussfest

Kro

Pfingsten

auf der Burg

KennenlernTage

Aktionstage

Münzkirchen

2


Kroatien

INHALT

4 Mainstream - yes or no!

6 Was macht dich spannend?

8 Whats Epp ;-)

9 face to faith

12 Sophies Blog

13 Epps Wichtig‘s

14 Erzähl mir was!

18 Termine

VORWORT

Stadtpark Mattighofen

Palmpark Braunau

Pilgern

H

allo! Die aktuelle Ausgabe unserer Epps

fia di!, die du gerade in Händen hältst,

beschäftigt sich dieses Mal mit dem Thema

Mainstream.

Da stellt sich die Frage, was Mainstream

überhaupt ist? Ist dieser immer abzulehnen

oder einfach das, was einfach die meisten

Leute mögen, anziehen, essen, hören, singen…?!

Ein Spruch, der mich schon lange begleitet

ist: „Jeder Mensch wird als Original geboren

– aber die meisten sterben als Kopie!“

Es geht in unserem Leben darum, immer

mehr ich selbst zu werden – und nicht jemand

anderes. Wenn ich dabei das Gewand

anziehe, das viele andere auch grade tragen,

Musik höre, die andere auch hören… macht

mich das noch lange nicht zu einer Kopie.

Aber wir dürfen und sollen kritisch hinschauen,

wenn ich etwas deswegen tue, damit ich

„dazugehöre“ und nicht vorrangig, weil es

mir gefällt.

Diese Ausgabe der Epps will die unterschiedlichsten

Aspekte beleuchten, wo ich einfach

ich sein kann. Manchmal im Fluss des Mainstreams

mitschwimmend und manchmal

einfach dagegenrudernd – weil ich einfach

ich sein will und ich sein darf!

So wünsche ich allen LeserInnen viel Spaß

mit unserer neuen Ausgabe der Epps fia di!,

viele gute Stunden des Lesens und Weiterdenkens!

Liebe Grüße

Florian

Baumgartner

Regionskoordinator der KJ

Region Innviertel Ost

3


yes or no?

Mainstream

i go in the main stream

or in the side stream

Wie muss ich mich verhalten? So

wie es die Gesellschaft vorgibt

oder doch anders? Soll ich weiter

in die Schule gehen und Matura

und Studium anpeilen oder soll

ich eine Lehre machen und mich

in einem Betrieb mit meinen Talenten

einbringen? Alles Fragen

und keine Antworten. Und was

bedeutet Mainstream überhaupt.

Mainstream kommt aus dem englischen

und bedeutet Hauptströmung.

Er hält uns den Spiegel vor,

in dem wir den kulturellen Geschmack

einer sehr großen Mehrheit

sehen können, dem die breite

Masse nachgeht und sich darin

findet. Dazu gibt es im Gegensatz

noch Subkulturen oder den ästhetischen

Underground, die gegen

die Massenbewegungen schwimmen

oder einfach nur außen vor

sind aus Gründen der Gesundheit

oder aus Mangel an finanziellen

Möglichkeiten. Der Mainstream

entspricht damit weitgehend dem

Begriff der populären Kultur.

" Ob es uns bei der Selbstentfaltung

hilft oder hindert, muss jeder persönlich

für sich beantworten. "

4


Als erstes könnten wir fragen ist

unsere Epps, die du in deinen

Händen hältst im medialen Mainstream

unterwegs oder trifft das

Gegenteil zu. Deine Meinung dazu

würde mich interessieren.

Besonders wichtig ist uns das Handy

geworden. Durch den Zugang

zu allen sozialen Medien ist viel

Positives möglich. Wenn ich keines

habe kann ich bei vielen Sachen

nicht mitreden und mitmachen.

Ob es uns bei der Selbstentfaltung

hilft oder hindert, muss jeder persönlich

für sich beantworten.

Die individuelle eigene Selbstentfaltung

entspricht den Erfordernissen

unserer modernen Gesellschaft.

Es ist ein Rückgang großer Institutionen

zu sehen und es werden

kleinere autonome Subsysteme

gebildet, die nicht am Manstream

unterwegs sind. Von Seiten dieser

Subsysteme ist vor allem Kreativität,

Beweglichkeit und Neugier

auf Neues gefragt. Wir spüren in

der Selbstentfaltung, den Drang

unsere Qualitäten zu fördern und

ins gesellschaftliche Leben einzubringen

und dadurch auch Strömungsrichtungen

zu ändern.

Aus der steigenden Toleranz zu

diesen Minderheiten folgt, dass

die Selbstentfaltung, die Verantwortung

und das Wir fördert, es

entstehen ganz neue soziale Netzwerke.

Der Wegfall „universaler“

Wertevorstellungen wird durch

neue, alle Subsysteme verbindende

Werte wie instrumentelle Intelligenz,

Flexibilität, Anpassungs-

" Mainstream ist wie ein Fluss

mit vielen Nebenarmen. "

und Umstellungsgeschick oder

hochentwickelte Fähigkeit getragen.

Doch auch das Bedürfnis

nach Ordnung, Berechenbarkeit

und Sicherheit in unserer unübersichtlichen

globalen Welt ist uns

wieder wichtig. Ich würde sagen:

Mainstream ist wie ein Fluss mit

vielen Nebenarmen. Ob ich den

Hauptfluss wähle oder einen Nebenfluss,

entscheide ich für mich

persönlich, oder ich versuche, die

Flussrichtung zu ändern.

Josef

Jugendbeauftragter

Dekanat Ostermiething

5


Statements

Was macht dich spannend?

Was ist interessant an dir?

Anna

Ich bin eine sehr musikalische und offene Person.

Ich habe Spaß am Singen und Gitarrespielen

und unternehme auch gern etwas mit

Freunden. Außerdem treibe ich gerne Sport

und bin in unserer Ministrantengruppe sehr

engagiert.

Nicoletta

14 Jahre,

Munzkirchen

14 Jahre,

Schärding

daniel

Ich bin einzigartig, weil ich so vielseitig interessiert bin. In der Schule beispielsweise

begeistern mich sowohl Sprachen als auch Mathematik. Außerdem finde

ich Sport und Musik toll. Ich bin ein lebhafter und sportlicher Mensch, spiele

aber auch gerne Klavier. Diese beiden Sachen lassen sich meiner Meinung sehr

gut durch Tanzen verbinden. Falls mich jemand nach meinem größten Hobby fragen

würde, könnte ich mich nicht entscheiden, da ich außer den oben genannten

Interessen auch z.B. gerne reise, lese, mich mit Freunden treffe oder shoppen

gehe.

14 Jahre,

schardenberg

Miriam

Ich gehe in die HTL Andorf, was für mich schon

etwas Besonders ist. Spannend an mir ist, dass

ich steyrische Harmonika spiele, was bei uns

sehr traditionell ist und nicht mehr sooft gelernt

wird. Das spannende an dem Instrument

ist die Fingerfertigkeit mit beiden Händen.

Vielleicht besonders an mir ist der Sport Tischtennis

und das Skifahren das mir immer viel

Freude macht. Eine gute Eigenschaft von mir

ist noch das Zuhören, wenn mir Freunde was

erzählen.

14 Jahre,

Munzkirchen

Meine Hobbies sind eher ungewöhnlich, zum Beispiel

bin ich bereits seit 6 Jahren Mitglied der Freiwilligen

Feuerwehr. Außerdem bin ich Sängerin

und Gitarristin einer Band und schon seit meinem

7. Lebensjahr Ministrantin. Nun gehöre ich schon

zu den Älteren und engagiere mich für die jüngeren

Ministranten. Ich hab zwar immer viel zu tun,

dafür wird mir aber nicht so schnell langweilig.

6


Nora

An mir ist interessant, dass ich auf meine

eigene Weise besonders bin. Ich bin sehr lebendig,

sportlich und liebe es mit Freunden

Spaß zu haben. Ich probiere gerne Neues

aus und liebe das Skaten. Außerdem finde

ich mich spannend, da ich für viele Menschen

ein unlösbares Rätsel bin.

Emma

15 Jahre,

Burgkirchen

Ich bin interessant, weil ich sehr vielseitig, immer

offen für was Neues und sehr kontaktfreudig bin.

Spannend machen mich mein Dickschädel und meine

Hartnäckigkeit.

14 Jahre,

Schärding

Ariane

& Marina

12 Jahre,

Tarsdorf

Ich habe einzigartige Augen! Meine Augenfarbe ist so dunkel,

dass sie fast nicht von der Pupille zu unterscheiden ist. Außerdem

bin ich sehr kreativ und ich bin ein fröhlicher, positiver

Mensch. Ich lache gerne. Mit mir kann man gut reden – ich bin

eine geduldige Zuhörerin, finde aber auch immer Argumente

um ein Gespräch zu vertiefen. Besonders macht mich auch,

dass ich neben zwei Geschwistern einen Zwillingsbruder habe.

Ich bin selbstbewusst – vielleicht habe ich sogar etwas zu

viel davon. Aber ich finde, dass man davon gar nicht genug

haben kann. Versteht mich nicht falsch - Ich bin nicht arrogant

oder egoistisch. Ich habe immer auch ein Auge auf

andere und bin für sie da, wenn sie mich brauchen. Z.B.,

wenn sie sich verletzt haben oder traurig sind. Ich bin ein

sozialer Mensch, mir ist wichtig, dass es anderen gut geht.

Hannah

Gabriel

14 Jahre,

Schardenberg

Besonders an mir ist vielleicht,

dass mir der Sport

wichtig ist. Tennis und Tischtennis

gehören zu meinen besonderen

Hobbies. Spannend

ist sicher auch, dass ich Saltos

am Boden schlagen kann.

Ich habe ein gutes Selbstbewusstsein,

bin leicht zu begeistern

und an vielen Sachen

interessiert.

14 Jahre,

St. Florian

Adidas Superstar, Grüne Bomberjacke,

Hose mit Löcher, Levis Shirt...

Wer kennt diesen Mainstream-Style

nicht? Ich glaube schon, dass einige

die diesen Style tragen, sich nicht mit

diesem identifizieren können, sondern

diesen Style einfach tragen, weil es

sonst auch jeder trägt. So verliert man

das Besondere, das jeder Mensch hat,

egal ob mit Mainstream-Stylen oder

auch im Charakter. An mir ist besonders,

dass ich immer optimistisch denke,

Jeden aufheitern kann oder auch

immer etwas unternehmen will.

7


Wichtig!

Aussatz (auch Lepra) ist eine Krankheit,

bei der Nerven absterben und Venen und

Aterien verstopfen. Lepra ist extrem ansteckend.

Betroffene wohnen hinter der

„Aussätzigenbannmeile“. Es sind Höhlen

oder streng abgeteilte Ortsteile, in denen

Aussätzigen hausen. Von weitem wirft

man ihnen Nahrungsmittel zu. Sie leben

außerhalb ihrer gewohnten Umgebung, in

harter Trennung.

Heutzugabe kann man Lepra gut behandeln

und heilen.

Whats epp

8

Diese Geschichte könnt ihr auch im Lukasevangelium,

Kapitel 17, 11 – 19, nachlesen.


"ich bin wie alle -

nur anders"

Wer sich heutzutage nicht auf sozialen

Medien wie Instagram oder Facebook

herumtreibt, der gehört zu den

Exoten unsere Generation. Es ist das

Normalste auf der Welt geworden,

dass wir unser Leben posten, oder

zumindest unsere Highlights, dass wir

unsere Mitmenschen wissen lassen,

was bei uns abgeht und wie gut es

uns geht, gleichgültig, ob es jemanden

interessiert, oder nicht. Und dieses

Interesse scheint da zu sein, unsererseits

an dem Leben anderer – und

ihrerseits, an unserem. Wir möchten

möglichst schöne Fotos haben und

weise Sprüche, passende Hashtags

und rege Interaktivität auf unsere Beiträge.

Es bedeutet uns etwas, ob und

wie auf uns reagiert wird. Es scheint

ein Ausruf zu sein, auf den wir Antwort

erwarten und häufig frage ich

mich: „Wenn alle das Gleiche von sich

geben, was soll ich denn dann noch

erwidern?“

Jana Highholder

FACE TO FAITH

Ich bin neunzehn Jahre alt, seit 2014

auf den deutschsprachigen Bühnen

unterwegs, gebe Workshops und

spreche vor und zu Tausenden, sowie

ich es mit einem Menschen mache.

An meinem Leben lasse ich teilhaben,

über Facebook und Instagram. Mir ist

es wichtig, dass ich so, wie ich auf der

Bühne bin, auch im echten Leben bin

und genau das in der virtuellen Realität

zeige. Ich bin ehrlich. Ich nehme

die Menschen mit in die Züge, die

mich zu verschiedensten Orten bringe,

hinter die Bühnen, wo ich verkabelt

werde und auch in die Bibliothek,

an meinen Schreibtisch, für all die

Stunden, in denen ich in Stille lerne.

Unter meinen Bildern stehen, wie ich

finde, unfassbar gute Worte, weil ich

sie aus der Bibel nehme oder, weil sie

mein gottliebendes Herz zeigen. In

dem, was ich sage, tue und wer ich

bin, verleugne ich zu keiner Sekunde,

dass das alles Gnade ist und dass ich

Gott liebe. Soziale Medien sind für

mich ein riesen Sprachrohr, um einer

jungen Generation zuzurufen: „Gott

lebt! Gott liebt! Und ich tue es auch!“

Wir alle, die auf sozialen Medien unterwegs

sind, wir geben etwas von

uns und dafür haben wir Verantwortung.

Ich wünsche mir, dass wir als

junge Christen etwas ausrufen, dass

Gott in unserem Leben bezeugt, dass

wir den Mainstream nutzen, um anders

zu sein.

youtube.com - Jana Highholder

www.facebook.com/janahighholder

19 Jahre, Münster,

christliche Slammerin

9


No one is you

that is your

power


alle machen, am Ende muss es dir gefallen und nicht den anderen.“

Sophies Blog

18 Jahre, Ried

Ich schwimme mit dem Strom und es ist okay. Warum ich nach 5 pubertären Jahren

den Mainstream nicht mehr abscheulich finde? Ich muss es zugeben, ich war an dem

Punkt wo alles (und zwar wirklich alles) als mega uncool erschien, weil es entweder

von allen getragen, getrunken oder gesagt wurde. Diese Phase wird als AntiMainstreamMainstreamPhase

in meine Biographie eingehen. Denn zu Zeiten als McDonalds

noch Bubble Tea verkaufte und Smartphones mit Innenkameras die reinste Neuheit

waren und GangnamStyle und HarlemShake das Internet sprengten, versuchte mein

13-jähriges ICH so wenig wie möglich mit den zeitgenössischen Trends zu tun zu haben.

Ich fing an Musik aus den 70ern zu hören und mir bewusst keine Adele-CD zum

Geburtstag zu wünschen und ich bestand darauf, ja keinen Schal mit Animalprint zu

tragen, denn genau das sah ich täglich in der Schule. Meine Freundin fand diese ganzen

70er Hits auch ganz cool und verbündeten uns dazu ja nichts zu verwenden was

irgendwie auch nur an den Mainstream erinnern konnte. Zeitgleich etablierte sich im

Internet ein neues Wort „YOLO“, welches auch sofort von uns beiden als Lebensmotto

aufgefasst wurde. Unsere Gespräche endeten entweder mit dem Satz „Nein, das ist

so Mainstream“ oder mit „Yolo“. Eines Tages traf ich dann bei einer Geburtstagsparty

auf zwei befreundete Mädels, die genau dieselbe Einstellung hatten wie wir und wir

konnten am Ende des Tages sogar fast die gesamten Partygäste davon überzeugen,

dass das was die Mehrheit in unserer Schule macht oder trägt so Mainstream und

soooo uncool ist und man unbedingt gegen den Strom schwimmen muss. Und ja ich

bin mir erst nach einer längeren Zeit draufgekommen, dass gegen den Strom schwimmen

unter uns allen damals ziemlich Mainstream war, also hat sich meine Stimmung

ein bisschen gelegt. Mainstream na und? Mittlerweile ist es mir nämlich ziemlich egal

ob etwas Mainstream ist oder nicht, wenn es mir gefällt, werde ich es tragen, wenn es

mir schmeckt trinken oder essen und wenn ich es cool finde werde ich es kaufen. Auf

sozialen Medien oder bei Treffen mit Freunden freut es mich sogar, wenn andere meine

Interessen teilen oder den selben Geschmack haben. Hätte ich nochmal die Chance mit

meinem 13-jährigen ICH zu reden, würde ich mir sagen: „Probier's aus, auch wenn es

PS: Wahrscheinlich hätte ich dann einmal diesen Bubble Tea bei McDonalds gekostet,

der ist nämlich schon seit Ewigkeiten aus dem Sortiment.

Bild 1: als ich dachte, dass grüne Haare besonders machen

Bild 2: Antimainstream Nagelkunst anno 2013

12


Epps wichtig's

»Youtube Hard Facts«

# Im Durchschnitt gibt es täglich 1 Milliarde Views.

# Nutzer können zwischen 76 verschiedenen Sprachen

wählen.

# Jede Minute werden auf Youtube 300 Stunden

Videomaterial geladen.

# Pro Stunde werden 4,5 Millionen Stunden an Video

gesehen.

# Das Video mit den meisten Aufrufen (3,1 Milliarden)

ist Wiz Khalifa - See You Again.

# Das Video mit den meisten Dislikes (2 Millionen) ist

Justin Bieber - Baby ft. Ludacris

# Die durchschnittliche Nutzungsdauer von Youtube in

Deutschland lag im 4. Quartal 2016 von 14-49

Jährigen bei 11 Minuten pro Tag.

»songtext«

Give me one good reason – blink 182

»Insta

Hard Facts«

# Täglich werden bei Instagram weltweit 80 Millionen

Fotos eingestellt. Insgesamt sind auf der Plattform

mehr als 40 Milliarden Bilder gespeichert.

# Über 60 Prozent loggen sich täglich ein und machen

es damit zum am zweithäufigsten genutzten Netzwerk

nach Facebook.

# 30 Prozent aller Internet-Nutzer haben einen Instagram-Account.

# Selena Gomez hat mit 69,5 Millionen die meisten

Follower.

# Das beliebteste Foto mit 3,5 Millionen Likes stammt

von Kendall Jenner.

# Das beliebteste Lebensmittel auf Instagram, das am

häufigsten geteilt wird, ist Pizza, gefolgt von Sushi

und Steak.

# Papst Franziskus stellte einen Weltrekord auf, indem

er schon nach 12 Stunden über 1 Million Follower

hatte.

“give me one good reason,

why we need to be like them.

Kids will have fun and offend,

they don't want to and don't fit in.”

Diese Zeilen sind aus einem Lied der amerikanischen

Punk-Rock-Band “blink-182”. Das

Hauptthema dieses Songs ist ganz einfach

erklärt: Individualität. Es geht nicht darum

zu machen, was am coolsten aussieht, oder

was die anderen sagen. In Wirklichkeit zählt

am Ende nur, was du für dich gemacht hast –

womit du dich am wohlsten fühlst.

Wenn du Fußball und Ballett cool findest –

dann mach beides.

Wenn du deine Haare blau färben möchtest

– dann „go for it“.

Wenn du lieber Bücher liest, als mit deinen

Freunden feiern zu gehen – dann genieße

deinen Freitagabend in deinem Bett.

Das sind die Dinge, die dich interessant machen.

Nicht dein „Levis-Shirt“ oder deine

„Adidas-Superstars“!

13


Teresa

Erzähl mir was

Mitarbeiterin in der Jugendkirche Linz

"GRÜNER ANKER"

»Grüner Anker«

14

Laut oder leise, nachdenklich oder ausgelassen, gut drauf oder traurig,... all das hat in der Kirche und vor Gott

Platz! In diesem Sinne soll Kirche mainstream sein! Indem ich spüre: Da hat mein Leben, und wie ich es lebe,

Platz. Ich gehör dazu, darf hinein, ohne mich verstellen zu müssen. Das was mich bewegt und berührt, was mir

gefällt: Musik, Licht... kann sein. „GRÜNER ANKER I Jugendkirche Linz“ ist in meiner Arbeit als kirchliche Jugendbeauftragte

ein besonderer Raum an einem besonderen Ort! Eine Kirche für Jugendliche mitten in der Stadt

Linz, neben der Donau. Kein Pfarrheim, kein Jugendkeller, sondern ein sakraler Kirchenraum für Jugendliche. Wir

feiern Gottesdienste, aber nicht nur. Ein paar Beispiele:

KONTAKT: An schönen Sommerabenden tummeln sich viele junge Menschen am Platz vor dem Grünen Anker.

Die Stufen des Ars-Electronica-Centers sind ein gemütlicher Ort, sich mit FreundInnen zu treffen. Grüner Anker

räumte die Kirchensessel raus, öffnete eine Nacht lang die Kirchentüren, rückte mit tollem technischen Equipment

den Kirchenraum in schönes Licht, und ein DJ legte elektronische Musik auf. Vielleicht kann man es die

Suche nach „neuer Kirchenmusik“ nennen. Aber das wichtigste war, wieviele junge Menschen vorbei kamen, die

Musik und den besonderen Feierraum genossen, und sich so auch öffneten für eine neue ungewohnte Perspektive

und Dimension in diesem Moment. Es wurde getanzt, meditiert, vor der Kirchentüre diskutiert...

KERN FORSCHEN: In der Fastenzeit verwandelte sich die Jugendkirche in ein Sinn-Labor. In der leeren Kirche

wurden viele Stationen aufgebaut, die es ermöglichten, zu KernforscherInnen zu werden: sich auf die Suche zu

machen nach dem eigenen Wesenskern, dem was mich ausmacht und gerade in diesem Moment beschäftigt.

Viele Schulklassen und Firmgruppen (auch Jugendliche unterschiedlichster Konfessionen) kamen zu Besuch und

ließen sich ein auf Fragen und Impulse wie: Welche Nachricht hast du gerade an Gott? Wem möchtest du verzeihen?

Was bedeutet Freundschaft? Was machst du mit deiner Wut?... Bei jeder Station gab es auch etwas zu

tun und erleben: Boxen, Luftballone steigen lassen, schreiben, basteln, ausprobieren... Das alles passierte im

Kirchenraum. Dadurch erinnere ich mich vielleicht leichter daran, oder es passiert, dass ich spüre: Bei allem was

mich ausmacht und umtreibt - Gott ist ganz nah! Oder sogar: mir näher als ich mir selbst.

JUGENDTHEATER: Spiel deine Rolle! Theaterbegeisterte Jugendliche bringen immer wieder einmal längere oder

kürzere Stücke auf die Bühne, oder besser: in die Kirche. Mit großer Bühne und Lichttechnik werden hier vor Gott

Geschichten aus dem Leben inszeniert. Der Kirchenraum ist nicht nur eine „interessante Location“, sondern für

uns manchmal wie ein zusätzlicher Schauspieler oder ein besonderer Zuschauer, der manches aus einer besonderen

Perspektive anschaut oder seine Botschaft dazu legt.

Im Grünen Anker darf also experimentiert werden. Aber es wäre zu wenig, das nur zu machen, um „mainstream“

zu sein. Der Grüne Anker steht als Kirche in einer spannenden Umgebung. Jeden Tag fließt neues Wasser die

Donau hinunter. Alles ist in Veränderung, im Wandel. Unsere NachbarInnen im Ars-Electronica-Center entwickeln

und zeigen ständig neue tolle technische Dinge, die immer wieder neue Perspektiven und Möglichkeiten

eröffnen. In der Stadtwerkstatt treten unterschiedlichste MusikerInnen und KünstlerInnen auf... So verändert

sich auch die Art und Weise, wie wir als Kirche die christliche Botschaft zum Ausdruck bringen, damit junge Menschen

anknüpfen können. Das ist der Anspruch vom Grünen Anker. An heißen Sommertagen in Linz ist ein Sprung

in die kalte Donau gleich eine geniale Abkühlung! Ein geniales Gefühl, sich vom mächtigen Strom ein Stück mittragen

zu lassen. Doch Vorsicht! Er kann dich mitreißen! Die Strömung ist stark und dagegen anschwimmen ist

anstrengend!

Neben der Donau steht der Grüne Anker - ein Kirchenraum für Jugendliche! Hier kann ich einkehren bei Gott, einen

Anker setzen, durchatmen und mich neu orientieren auf meinem Weg: Mich treiben lassen? Was trägt mich?

Wer sitzt mit mir im Boot? Dagegen anschwimmen? Braucht jemand meine Hilfe - droht jemand unterzugehen?

Wohin geht die Reise? Hier gibt es einen Raum, wo ich Freundschaft suchen und erleben kann, SinnsucherIn bin

und experimentieren darf. Von dort kann ich wieder aufbrechen, den Anker lichten und gestärkt weiterziehen.

www.grueneranker.at


Chris und sei Wöd!

15


VOrstellung

Hallo zusammen!

Mein Name ist Verena Plainer und ich bin seit Oktober Praktikantin in der Diözese Linz. Genau genommen bin ich mit

Ella im Bezirk Braunau unterwegs und erhalte eine Einführung in das Berufsfeld „Beauftragte für Jugendpastoral“. In

den ersten vierzehn Tagen war ganz schön viel los. Wir besuchten fast jeden Abend eine andere Pfarre. Ich durfte viele

neue Leute kennen lernen und viele, mir bis dahin noch unbekannte Orte im Bezirk Braunau erkunden. Ich persönlich

komme ja aus einem entlegenen Winkel des Innviertels, aus der Gemeinde Lengau. Mein hübsches Heimatdörfchen

Teichstätt grenzt ans Bundesland Salzburg. Nicht nur aufgrund der geographischen Lage meines Wohnortes bin ich eine

Grenzgängerin, sondern auch aufgrund meiner Ausbildung. Ich studiere an der Paris-Lodron-Universität in Salzburg

das Lehramtsstudium für die beiden Unterrichtsfächer Deutsch und Katholische Religion, zuvor arbeitete ich aber in

der Buchhaltung einer großen Firma. Da ich lieber mit Menschen, vor allem mit Kindern und Jugendliche zusammenarbeite,

anstatt mit Computern, entschied ich mich, ehrlich gesagt ziemlich spontan, für ein Theologiestudium und das

war eine meiner besten Entscheidungen, die ich je in meinem Leben getroffen habe, denn nun darf ich, getragen und

gestützt durch meinen Glauben, meinen Traumberuf ausüben. Neben Studium und Arbeit habe ich natürlich auch noch

ein Privatleben. Ich marschiere bei unserer Ortsmusikkapelle mit und spiele das Instrument Klarinette. Die Musik, das

Engagement in der Gemeinde und das Wandern und Pilgern in der Natur sind für mich Ausdrucksmöglichkeiten meinen

Glauben zu leben. Ich freue mich schon sehr auf viele neue Gesichter, nette Begegnungen und

interessante Gespräche!

Bis bald!

Verena

ab Feb. Jugendbeauftragte

Dekanat Mattighofen

IMpressum

Medieninhaberin und Herausgeberin:

Diözese Linz, Katholische Jugend OÖ

Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz

Redaktionsleitung:

Florian Baumgartner

Redaktionsteam:

Florian Baumgartner, Lukas Baumgartner (Comic),

René Drenik, Rafael Fesel, Carina Haas,

Josef Hangöbl, Sarah Hellwagner, Patricia Horlacher,

Karl Gesswagner, Sophie Kele, Elisabeth

Kronreif, Christina Rockenschaub

Redaktion:

Florian Baumgartner

Regionskoordinator KJ Innviertel Ost

Riedholzstr. 15a, 4910 Ried

Tel: 0676/ 8776 3303

Email: epps@dioezese-linz.at

Bildnachweis:

Titelfoto: pixabay.com

Privat: S. 2, 3, 6, 7, 9, 12, 14, 18, 19

Pixabay: S. 4, 5, 10, 11, 17, 18, 19

Abo-Spende:

IBAN: At62 3445 5500 0420 7841

(KJ Innviertel Ost)

Mediengestaltung:

Nicole Schuler

Druck:


fia di!

Termine

Firmlingsgottesdienste

7. März 2018, 19.00, Reichersberg

8. März 2018, 19.00, Schardenberg

21. März 2018, 19.00, Andorf

3. März 2018, 19.00, Kapuzinerkirche Ried

Gemeinsam mit vielen anderen Firmlingen einen coo

tesdienst feiern, der etwas mit dem eigenen Leben z

Anschließend gemütliches Beisammensein

kj - oö Region Innviertel Ost

Miniwallfahrt

29. Juli - 4. August 2018, Rom (Italien)

Tausende Ministrantinnen und Ministranten aus Europa erleben Rom

zwischen Sommersonne, Papst, Petersdom und Meer und können danach

viel erzählen! Alle Minis ab 12 Jahren sind dazu eingeladen.

Anmeldeschluss: 13. Jänner 2018

Nähere Infos: petra.lindinger@dioezese-linz.at

https://www.dioezese-linz.at/site/kjs/veranstaltungen/ministranten

Ansprechperson: Petra Lindinger (Katholische Jungschar Diözese Linz)

kj - oö Region Innviertel West + Ost

21. November

16. Jänner 2

Eine Stunde fü

Liedern aus Taizé.

JamSession

12. Jänner 2018, 19.00, Pfarrzentrum Andorf

Ein cooler Abend mit open stage für jeden der ein Instrument

spielen oder singen kann - oder es einfach mal

ausprobieren will... Sei dabei!

kj - oö Region Innviertel Ost

18

Jugendgottesdienst

17. Dezember 2017 (Taizé-Gebet), 19.00, Andorf Riedkirche

28. Jänner 2018, 19.00, Zell/Pram Pfarrsaal

25. Februar 2018, 19.00, Zell/Pram Pfarrsaal

Your time for your life. Gemeinsam Gottesdienst feiern

und sich Zeit für sich selbst und seinen Glauben nehmen!

Infos: Karl Gesswagner 0676 87765516

kj - Dekanat Andorf

Kj Broadcast

jederzeit, Dein Smartphone

Willst du über Aktuelles von der Kath. Jugend OÖ informiert sein

melde dich zum kj-broadcast an und erhalte 2x pro Woche eine N

auf WhatsApp, die dich mit Veranstaltungshinweisen, Möglichk

dich zu beteiligen, Tipps&Impulsen zum Nachdenken versorgt. So

1. Nummer speichern (+43 676 8776 3333), 2. Vor- und Nachnam

den. 3. Fertig! Jederzeit mit einer Nachricht „STOPP“ wiederabm

kj - Region Innviertel Ost


enste

sberg

nberg

orf

irche Ried

einen coolen Gotn

Leben zu tun hat.

mensein

st

Taizé-Gebet

ovember 2017, 19. Dezember 2017 (Pfarrkirche),

6. Jänner 2018, 6. Februar 2018, 20. März 2018

19.30, Pfarrheim Suben

JUgendgottesdienst & Co

13. Jänner 2018, 19.00, Jugendgottesdienst Pfarrkirche, Ostermiething

3. Februar 2018, 18.00, FirmlingsPatenWanderung, Moosdorf

10. Februar 2018, 19.00, Jugendvesper, Saiga Hans

30. März 2018, 18.00, Jugendkreuzweg, Hochburg

kj - Dekanat Ostermiething und kj - Dekanat Aspach

Stunde für sich Zeit haben - mit den meditativen

aus Taizé. Anschließend gemütliches Beisammensein.

kj - Region Innviertel Ost

Queer-Gottesdienst

6. Dezember 2017, 1. Februar, 5. April 2018

19.00, Ursulinenkirche Linz

Als ChristInnen ein offenes Zeichen setzen und

gemeinsam Gottesdienst feiern - ganz egal

welcher sexuellen Orientierung man auch ist.

Infos unter 0767/87763303

DAHOP - Diözesaner Arbeitskreis

Homosexuellenpastoral

Bildungs- und Begegnungstag

miert sein? Dann

he eine Nachricht

, Möglichkeiten

ersorgt. So geht’s:

Nachnamen seniederabmeldbar.

2. März 2018, 15.00 - 22.00

Bildungshaus Schloss Puchberg

Heuriges Thema: Beziehungen

Infos unter www.dioezese-linz.at/dahop

DAHOP - Diözesaner Arbeitskreis Homosexuellenpastoral

19


How to...

sei du söba!

nur ich bin ich!

# jemandem "Das ist gut

so!" antworten, wenn

er an deinem Aussehen,

deiner Kleidung, deinem

Musikgeschmack etwas

auszusetzen hat.

Fast Perfekt!

# akzeptieren, dass du

nicht perfekt bist - die

anderen sind es auch

nicht!

Meine Zukunft!

# sich für den Beruf

entscheiden, der zu DIR passt

- selbst, wenn mich andere

entmutigen wollen.

Besonders!

# vor allem darauf

schauen, was DICH so

besonders macht und

deine Stärken nutzen!

Meine Entscheidung!

# mit jemandem befreundet

bleiben, auch wenn sie/er von den

Klassenstars nicht akzeptiert wird.

Epps-Abo

Wenn du die Epps fia

di! dreimal im Jahr

kostenlos zugeschickt

bekommen möchtest,

oder Freunde hast,

welche die Epps fia di!

auch gerne hätten, scanne den QR-Code

und melde dich an, oder schreib uns eine

E-Mail mit deinem Namen, deiner Adresse

und deinem Geburtsdatum an:

epps@dioezese-linz.at

Bei Unzustellbarkeit

bitte zurück an:

4910 Ried,

Riedholzstr. 15a

Österreichische Post AG

Info.Mail Entgelt bezahlt

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine