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Epps fia di! 12

Die Innviertler Jugendzeitung

alle machen, am Ende

alle machen, am Ende muss es dir gefallen und nicht den anderen.“ Sophies Blog 18 Jahre, Ried Ich schwimme mit dem Strom und es ist okay. Warum ich nach 5 pubertären Jahren den Mainstream nicht mehr abscheulich finde? Ich muss es zugeben, ich war an dem Punkt wo alles (und zwar wirklich alles) als mega uncool erschien, weil es entweder von allen getragen, getrunken oder gesagt wurde. Diese Phase wird als AntiMainstreamMainstreamPhase in meine Biographie eingehen. Denn zu Zeiten als McDonalds noch Bubble Tea verkaufte und Smartphones mit Innenkameras die reinste Neuheit waren und GangnamStyle und HarlemShake das Internet sprengten, versuchte mein 13-jähriges ICH so wenig wie möglich mit den zeitgenössischen Trends zu tun zu haben. Ich fing an Musik aus den 70ern zu hören und mir bewusst keine Adele-CD zum Geburtstag zu wünschen und ich bestand darauf, ja keinen Schal mit Animalprint zu tragen, denn genau das sah ich täglich in der Schule. Meine Freundin fand diese ganzen 70er Hits auch ganz cool und verbündeten uns dazu ja nichts zu verwenden was irgendwie auch nur an den Mainstream erinnern konnte. Zeitgleich etablierte sich im Internet ein neues Wort „YOLO“, welches auch sofort von uns beiden als Lebensmotto aufgefasst wurde. Unsere Gespräche endeten entweder mit dem Satz „Nein, das ist so Mainstream“ oder mit „Yolo“. Eines Tages traf ich dann bei einer Geburtstagsparty auf zwei befreundete Mädels, die genau dieselbe Einstellung hatten wie wir und wir konnten am Ende des Tages sogar fast die gesamten Partygäste davon überzeugen, dass das was die Mehrheit in unserer Schule macht oder trägt so Mainstream und soooo uncool ist und man unbedingt gegen den Strom schwimmen muss. Und ja ich bin mir erst nach einer längeren Zeit draufgekommen, dass gegen den Strom schwimmen unter uns allen damals ziemlich Mainstream war, also hat sich meine Stimmung ein bisschen gelegt. Mainstream na und? Mittlerweile ist es mir nämlich ziemlich egal ob etwas Mainstream ist oder nicht, wenn es mir gefällt, werde ich es tragen, wenn es mir schmeckt trinken oder essen und wenn ich es cool finde werde ich es kaufen. Auf sozialen Medien oder bei Treffen mit Freunden freut es mich sogar, wenn andere meine Interessen teilen oder den selben Geschmack haben. Hätte ich nochmal die Chance mit meinem 13-jährigen ICH zu reden, würde ich mir sagen: „Probier's aus, auch wenn es PS: Wahrscheinlich hätte ich dann einmal diesen Bubble Tea bei McDonalds gekostet, der ist nämlich schon seit Ewigkeiten aus dem Sortiment. Bild 1: als ich dachte, dass grüne Haare besonders machen Bild 2: Antimainstream Nagelkunst anno 2013 12

Epps wichtig's »Youtube Hard Facts« # Im Durchschnitt gibt es täglich 1 Milliarde Views. # Nutzer können zwischen 76 verschiedenen Sprachen wählen. # Jede Minute werden auf Youtube 300 Stunden Videomaterial geladen. # Pro Stunde werden 4,5 Millionen Stunden an Video gesehen. # Das Video mit den meisten Aufrufen (3,1 Milliarden) ist Wiz Khalifa - See You Again. # Das Video mit den meisten Dislikes (2 Millionen) ist Justin Bieber - Baby ft. Ludacris # Die durchschnittliche Nutzungsdauer von Youtube in Deutschland lag im 4. Quartal 2016 von 14-49 Jährigen bei 11 Minuten pro Tag. »songtext« Give me one good reason – blink 182 »Insta Hard Facts« # Täglich werden bei Instagram weltweit 80 Millionen Fotos eingestellt. Insgesamt sind auf der Plattform mehr als 40 Milliarden Bilder gespeichert. # Über 60 Prozent loggen sich täglich ein und machen es damit zum am zweithäufigsten genutzten Netzwerk nach Facebook. # 30 Prozent aller Internet-Nutzer haben einen Instagram-Account. # Selena Gomez hat mit 69,5 Millionen die meisten Follower. # Das beliebteste Foto mit 3,5 Millionen Likes stammt von Kendall Jenner. # Das beliebteste Lebensmittel auf Instagram, das am häufigsten geteilt wird, ist Pizza, gefolgt von Sushi und Steak. # Papst Franziskus stellte einen Weltrekord auf, indem er schon nach 12 Stunden über 1 Million Follower hatte. “give me one good reason, why we need to be like them. Kids will have fun and offend, they don't want to and don't fit in.” Diese Zeilen sind aus einem Lied der amerikanischen Punk-Rock-Band “blink-182”. Das Hauptthema dieses Songs ist ganz einfach erklärt: Individualität. Es geht nicht darum zu machen, was am coolsten aussieht, oder was die anderen sagen. In Wirklichkeit zählt am Ende nur, was du für dich gemacht hast – womit du dich am wohlsten fühlst. Wenn du Fußball und Ballett cool findest – dann mach beides. Wenn du deine Haare blau färben möchtest – dann „go for it“. Wenn du lieber Bücher liest, als mit deinen Freunden feiern zu gehen – dann genieße deinen Freitagabend in deinem Bett. Das sind die Dinge, die dich interessant machen. Nicht dein „Levis-Shirt“ oder deine „Adidas-Superstars“! 13

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Epps fia di! 13
Blattform 2017/18 2
Blattform 2017/18 1
Kirchenmusikstiftung - Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Syke ...
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Ausgabe 1/12 - EMK Region Zimmerberg
12/01 - Evangelische Kirchen in Erfurt
2011-4-ausgabe-dez-11-feb-12 - Evangelische Kirchengemeinde ...
Zeitungsbrief - Katholische Hochschulgemeinde Linz
«O Heiland, reiss die Himmel auf!» Wort und Musik am Mittag 12:05 ...