Aufrufe
vor 3 Monaten

E_1929_Zeitung_Nr.110

E_1929_Zeitung_Nr.110

satzstockung mehr oder

satzstockung mehr oder weniger stark zu leiden haben, welche Absatzstockung im Grunde als eine Folge der gewaltigen Ueberproduktion innerhalb der ersten vieT Monate des laufenden Jahres anzusehen ist. Wie die Automobilindustrie der Vereinigten Staaten, so sieht sich jetzt auch die kanadische Automobilindustrie einer stark rückläufigen Bewegung der Nachfrage gegenüber, die beständig weit stärker ausgeprägt ist als die inzwischen vorgenommenen, in der Regel sehr erheblichen Produktionseinschränkungen. Ueberdies unterliegt es keinem Zweifel, dass die Spanne zwischen diesen beiden Exponenten sich demnächst noch wesentlich vergrössern wird. Mit dem kommenden Jahre rechnen die meisten kanadischen, wie übrigens auch amerikanischen Automobilgesellschaften als mit einem nur massigen Geschäftsjahre, dessen endgültige Ergebnisse in der Hauptsache davon abhängen dürften, was für einen Preis die Farmer aus dem Westen für ihren Weizen zu erzielen in der Lage sein werden. Inzwischen ist es bereits ein offenes Geheimnis, dass bis zum Einsetzen der neuen Verkaufssaison ziemlich merkliche Preisherabsetzungen für die Mehrzahl der Kraftwagen zu verzeichnen sein werden, nicht zuletzt als Folge der von der Ford-Gesellschaft bereits vor einigen Wochen vorgenommenen Preisermässigungen. Gegenwärtig ist die kanadische Automobilindustrie, nachdem sie letzthin im Durchschnitt nicht mehr als ein bis zwei Drittel der normalen Produktionskapaziät hat alimentieren können, im Begriff, ihre Betriebe für den Zeitraum von einigen Wochen ganz stillzulegen, um Inventur zu machen und die Vorbereitung der neuen Modelle durchzuführen, die demnächst schon auf den Markt kommen werden. P. Sfvassen Die Erstellung einer neuen Strasse als Fortsetzung der Staatsstrasse bis an die Landesgrenze (als Teilstück der projektierten Strasse Hohenems-Diepoldsau-Heerbrugg) ist von der politischen Bürgerversammlung in Diepoldsau beschlossen worden. Damit wurde das letzte Wort zu dieser wichtigen Strassenverbindunz resprochen und der Bau kann nun in Angriff genommen werden, ry. Ein unaufgeklärter Unfall vor dem Bundesgericht. Am 9. Januar 1928 gegen 7 Uhr abends, nach Einbruch der Dunkelheit, fuhr der Automobilist W. die Thunstrasse in Bern hinauf gegen den Thunplatz zu. Als er sich dem Thunplatz näherte, hielt dort zwischen den beiden Verkehrsinseln gerade ein vom Burgernziel kommender Tramwagen. W. glaubte in der Dunkelheit und bei der durch Regen und Nebel noch erschwerten Sicht, der Tramwagen fahre in entgegengesetzter Richtung und schickte sich daher an, die rechte Verkehrsinsel auf ihrer rechten Seite zu umfahren. In diesem Augenblick wollte der 64jährige Bundesbeamte B. den Platz überqueren, nachdem er auf dem rechten Trottoir der wirkt, so wäre es Pflicht des Fahrers gewesen, das Tempo soweit zu verlangsamen, Thunstrasse gefolgt war. Wie sich der nun eintretende Unfall abspielte, konnte nachher dass er im Notfalle jederzeit anhalten konnte. nicht mit Sicherheit ermittelt werden; der Zugunsten des Beklagten ist dem Umstände Fussgänger lag urplötzlich blutend am Bo-Rechnunden, wurde von dem Autofahrer selber in den sehr gut beleuchtet ist und auch die Anlage zu tragen, dass der Platz nicht Spital verbracht und starb nach einigen Wochen an den erhaltenen Verletzungen. siert worden ist. Die Vorinstanz hat unter der Verkehrsinseln von den Experten kriti- diesen Umständen gut daran getan, den zu Während des eingeleiteten Strafverfahrens leistenden Schadenersatz von Fr. 28,719.— erhob die Witwe des Getöteten als Zivilpartei auf Fr. 24,000.— zu ermässigen, und es kann ein Begehren auf rund 40,000 Fr. Schadenersatz und Genugtuungssumme. Das korrek- sich bloss fragen, ob er nicht auch so noch zu hoch bemessen worden ist. Die Vorinstanz tioneile Amtsgericht Bern verurteilte den hat nämlich auf die vom Verunglückten noch Autofahrer zu 3 Monaten Korrektionshaus mit bedingtem Straferlass und sprach der Zivilpartei insgesamt Fr. 28,719 Schadenersatz und Fr. 500.— für tort moral zu. Der Hergang des Unfalles konnte trotz mehrerer Gutachten weder in dieser noch in der oberen Instanz mit Sicherheit festgestellt werden. Es blieb auch die Möglichkeit offen, dass das Opfer des Unfalles vom Wagen zunächst gar nicht berührt, sondern nur durch dessen plötzliches Erscheinen erschreckt und zu Fall gebracht und erst dann überfahren worden war. Die /. Strafkammer des bernischen Obergerichts verurteilte den Angeschuldigten zu 2 Monaten Korrektionshaus unter Gewährung des bedingten Straferlasses, ermässigte den an die Zivilpartei zu leistenden Schadenersatz auf Fr. 24,000.— und sprach der Zivilpartei gleichfalls 500 Fr. Genugtuungssumme zu. Gegen dieses Urteil wurde im Zivilpunkte sowohl von W. als von der Witwe B. beim Bundesgericht Berufung eingelegt Das Bundesgericht (I. zivilr. Abteilung) stellte auf die Feststellung der Vorinstanz ab, dass der Autofahrer, wenigstens bei der Annäherung an die Verkehrsinseln des Thunplatzes, kein Hornsignal abgegeben habe. Bei der herrschenden Dunkelheit und der nicht allzu guten Beleuchtung des Platzes, sowie dem Regen und Nebel muss in dieser Unterlassung eine Fahrlässigkeit erblickt werden. Der Fussgänger konnte annehmen, der nahende Wagen werde nicht aussen um die Verkehrsinseln herum-, sondern zwischen diesen durchfahren, da hiezu trotz des anhaltenden Tramwagens immer noch genügend Raum gewesen wäre. Daher hätte der Führer des Autos so lange Signale abgeben sollen, bis der Fussgänger entweder zur Seite trat oder zu erkennen gab, dass er den Wagen wahrgenommen habe; hätten die Signale nicht ge- zu erwartende normale Lebensdauer von 11 Jahren abgestellt, die sich aus der Piccardschen Tabelle ergibt, und dem Umstand nicht Rechnung getragen, dass B. an Arteriosklerose und an Nierenschrumpfung litt. Indessen kann von einer weiteren Herabsetzung des Schadenersatzes schon deshalb abgesehen werden, weil die kantonalen Gerichte anderseits die der Zivilpartei angesichts des schweren Leidens zukommende Genugtuungssumme mit Fr. 500.— sehr niedrig bemessen haben. Die Berufungen beider Parteien wurden einstimmig abgewiesen und das angefochtene Urteil in allen Punkten bestätigt. W. Nur efn Fussgänger. Wir alle, auch die eifrigsten Automobilisten, sind noch zu einem grossen Teil «nur Fussgänger >; deshalb interessiert es uns immer, wenn wir eine unvoreingenommene Kritik eines Fussgängers am Automobilismus vernehmen. In der «Schweizer freien Presse» nimmt Herr Heinrich Abt Stellung zum Problem < Automobilist und Fussgänger >. Man kann nun nicht behaupten, dass dieser Artikel, unvoreingenommen sei — im Gegen-* teil, er zeugt von einer Einstellung, die allerdings noch weit verbreitet ist, deswegen aber doch als rückständig bezeichnet werden muss. Wenn man seine Kritik am Motorfahrzeug damit beginnt, dass die Welt ohne! dieses Vehikel auch existieren könne, so zeigt man damit schon, wes Geistes Kind man ist. Wir könnten noch ohne vieles andere auch existieren, zweifellos. Wir brauchten ja auch keine Eisenbahn, keine Drescnmaschinen, keine Traktoren, keine elektrische Beleuchtung etc. Die Welt ist ohne alles das auch schon ausgekommen und vielleicht, wer weiss, war man damals glücklicher als heutzutage. Es freut uns immerhin, feststellen zu dürfen, dass sogar Herr Abt zugibt, dass früher der Prozentsatz der rücksichtslosen Fahrer grösser gewesen sei als heute. Es ist dies doch eine kleine Anerkennung, die zeigt, dass die Arbeit der automobilistischen Verbände und der Fachpresse nicht ganz nutzlos gewesen ist. Auch die Landbewohner werden sich eben mit den neuen Verhältnissen abfinden müssen, und jedenfalls werden es diejenigen unter den Bauern tun, die selbst ein Automobil besitzen. Wenn Herr Abt die Meinung vertritt, dass der Automobilist als Gefahrträger in erster Linie verantwortlich sei, so gehen wir damit einig. Es wird dies auch offiziell anerkannt durch die Zustimmung der automobilistischen Verbände zu der im kommenden Verkehrsgesetz eingeführten Kausalhaftung. Der Automobilist, der einen Unfall verursacht, wird in Zukunft ohne weiteres dafür haften müssen, wenn nicht schweres Verschulden des Fussgängers ihn von dieser Haftung befreit. Darin liegt eine ernste Mahnung für Jeden Motorfahrzeugbenutzer, vorsichtig zu fahren, denn er weiss, dass Leichtsinn und Unvorsichtigkeit auf jeden Fall zu seinem eigenen Scha-* den führen müssen. Wenn der Einsender der «Schweizer freien Presse» glaubt, das schnelle Fahren sei die Hauptursache an den Unglücksfällen, so irrt eT sich aber. Und es ist keine « verdammte Lüge », dass in vielen, Fällen (besonders im Stadtverkehr) das rasche Fahren zur Notwendigkeit wird, sollen keine «Verkehrsstockungen entstehen. Von ganz falschen Voraussetzungen geht Abt aus, wenn er dem Fussgänger gestatten will, in der Mitte der Strasse zu gehen, weil es dort angenehmer zu marschieren sei als am Strassenrande. Die Strasse ist nun einmal in erster Linie für den Verkehr da, und; es ist Sache der Behörden, dafür zu sorgen, dass der Fussgänger am Rande der Strasse Kühler Größte Fabrikation Europas Mehr als * 15.000 Kühler monatlich fabrizieren die GALLAY-Werke Paris—-London—Tsrln—Sen! Sofort lieferbar ab Lager Kühler -Jalousien mit oder ohne Thermostat - Motor* hauben. Behälter, Schalldämpfer eto. für alle Marken. Reparaturen — Abänderungen zu billigsten Preisen bei raschester Lieferung, Verlangen Sie Katalog von der S.A. Usirtes Jean Gallay, Genf oder Vertretung AltOrfer, Riedtlistrasse 8, Zürich 6 BMS Ie6 afiüireA de" rnon concurratf ppodperer N en cherchez pas plus longtemps la cause ! ce succes est du, noo seulement ä SOD travail. mais aussi ä Pidee qu"il a eue d'etendre son rayoo d'action par le moyen le plus eflicace et le plus economique de tous : l'utilisation d'un canüoa leger BERL1ET. Pour ne pas gener sa tresorerie. fl fa achete' payable ä 18 mois a un taux d*interet tres bas. Cräce ä ce nouveau moyen de transport, U a pu doubler fetendue de ses toumees et le chiffre de ses"livraisons: 200 ä 250. kilometres sont le trajet journalier de sa camionnette BERLIET. Avec eile, pas «Tarret dans le travaO, car toutes les pieces ont ete rigoureusement eprouvees pour resistcr meine aux surcharges, meine aux plus mauvaises [outea, merae a un entrcben un peu sommaire pendant les momenls de " presse " oü il faut livrer coüte que coüte et roder presque sans airet. ^Ajbutez ä cela une consommation cTessenee et d'fauile tres reduiie, une hsngue duree pour | l'amörtissement du vehicule, et vous comprendrez pourquoi les nombreux clicnts de BERLIET r6- pandent autour d'eux l'axiome : " Acheter une camionnette BERLIET, ce n'est pas faire une depensc, c'est faire un gain* CAMIOKMETrE/ SQQKP/ 2 TONNE/ STÖHNE/* BERLIET Paiement en 6,12 ou 18 moid, mctyennont tefopteimtf: du %teuku>\2rttdlaoommande AUTOMOBILES Lyon-Venissieux CRhöne)

N° - 1929 AUTOMOBIL-REVUE einen anständigen Weg findet oder auf besondere Fusswege verwiesen werden kann. Dabei ist es klar, dass man an Uebergängen dem Fussgänger das Recht zur Strasserfüherquerung einräumen muss, und dort soll der Automobilist sein Tempo verlangsamen •und rechtzeitig Signal geben. Dies schreiben übrigens alle neueren Verkehrsordnungen vor. Wir teilen die Freude des Einsenders, dass sein bummelnder Dackel vom « Luxusauto » nicht üb^-fahren worden ist und hoffen» dass ihm diese Freude auch im neuen Jahr noch recht oft zuteil werden möge. Anderseits wünschten wir aber auch, dass Herr Heinrich Abt seine Ansichten über den öffentlichen Vermehr etwas nachprüfe. Dann wird .ihm auch aufdämmern, dass die Automobilisten nicht ohne jede Verpflichtung auf der Strasse verkehren. Sollte er uns das nicht glauben, so ersuchen wir ihn einmal, das Konkordat über den Motorfahrzeugverkehr, die 24 kantonalen Verordnungen und die x städtischen Verkehrsverordnungen nachzulesen. Wir sind sicher, dass ihm ob der Fülle von «Verpflichtungen» die Lust zum Lesen und zum Kritisieren vergehen wird. gr. Beförderungen und Mutationen im Offizierskorps. Stabsoffiziere. Entlassungen aus der Wehrpflicht entsprechend gestelltem Ansuchen unter Verdankung der geleisteten Dienste: Motorwagentruppe: Oberstleutnant Beck Emil, Landshut (bish. Eint.), z. D. Beförderungen (Brevets vom 31. Dezember 1929): Zu Oberstleutnants die Majore: Marmy Charles, Neuenburg, bish. E. M. G., neu Odt. gr. cam. auto 2; Christen Paul, Pratteln, bish. Kdt. Seh. Mot. Kan. Abt 11, neu z. Verf. Kdo. St. Gotthardbesatzung; Gubler Friedrich, Airolo, bish. Kdt. Mot. Art. Abt. 3, neu z. D.; Schälchlin Hans, Küsnacht, bish; Kdt. Mot. Art: Abt. 2, neu Kdt. Fest. Art. Abt. 4. Zu Majoren die Hauptleute : Bodmer Hans, Zürich, bish. Kdt. Fest. Art. Kp. 6, neu Kdt. a. i. Mot. Art. Abt. 2; Bosshard Jakob, Riehen-Basel, bish. Kdt. a. i. Mot Lastw. Abt. 5, neu Kdt. Mot Lastw. Abt. 5. Neueinteilangen ohne Beförderung: Oberst Ruf Ernst, Thun, bish, z. D., neu Motorwagentruppe, Chef M. W. D. Stab St. Gatthardbes.; Major Durst Arnold, Bülach, bish. Kdt. Seh. F. Hb. Abt. 4, neu Kdt. Seh. Mot. Kan. Abt. 8; Major Langbein Karl, Basel, bish. Stab Mot. Art. R. 8, zuget Stabsoff., neu Kdt Seh. Mot. Kan. Abt. 11; Major Imobersteg Samuel, Frauenfeld, bish. Kdt. Fest. Art. Abt. 4, neu Kdt. Mot. Art. Abt. 3; Major Stucki Adolf, Steffisburg, bish. Mot. Fahrz. Pk. 3 Q'. M., neu T. D. « Ch on Seltsame « Kontrollmethoden » im Orient. Wie man vernimmt, sollen die Polizisten in Konstantino>pel mit Brettern ausgerüstet worden sein, in die ein Quantum längerer Nägel eingeschlagen sind. Dieselben sollen verwendet werden, um schnellfahrende Automobile anhalten und kontrollieren zu können, ry. Niveauübergänge in den Vereinigten Staaten von Amerika. Nach Erhebungen der Interstate Commerce Commission sind die Niveauübergänge der Bahnen vom 1. Januar 1926 bis 1. Januar 1928 von 233 701 auf 236 283 erhöht worden. Die Zunahme beträgt siebenmal mehr als die im gleichen Zeitraum aufgehobenen Uebergänge. In den letzten 10 Jahren wurden 4291 Uebergänge aufgehoben, im Jahre 1928 waren es allein deren 390. Die Zahl der Unfälle erhöhte sich auf 5800 im Jahre 1928; im Jahre 1927 waren es 5640. 1928 wurden 2568 Personen getötet und 6667 verletzt gegenüber 2368 resp. 6613 im Jahre 1927. Die Zahl der Automobilunfälle, ohne Bahnübergänge, betrug im Jahre 1928 24 932 oder 2515 mehr als im Jahre 1927. M. Unhaltbare Zustände beim Uebergang in Ziegelbrücke. Im Ständerat ist über die Verhältnisse im Bahnhof Ziegelbrücke debattiert worden. Merkwürdigerweise hat man den grössten Missstand vergessen: den Niveau- Uebergang! Tagtäglich ist man gezwungen, an der Barriere in Ziegelbrücke viertelstundenlang und länger zu warten, bis die Strasse endlich wieder frei ist, Fussgänger, Autos, Fuhrwerke und alle andern Strassenbenützer sind dieselben Leidensgefährten. Die Strasse wfrd durch fünf nebeneinanderliegende Geleise gesperrt. Dabei hat die Strasse einen sehr grossen lokalen und internationalen Verkehr aufzuweisen: Zürich rGlarus, Zürich- Buchs-Oesterreich. Zürrch-Graubünden. Kürz-r lieh ereignete sich an diesem Uebergang ein schwerer Unfall, der auch den S. B. B. grossen Schaden verursachte. Wiederum die offene Barriere! Die Bundesbahnen geben alljährlich bedeutende Summen aus zur Förderung des Fremdenverkehrs. Stellt dies auch Förderung des Verkehrs dar, wenn man die Strasse Zürich - Graubünden und Zürich- Oesterreich durch fünf Geleise sperrt und den Reisei.denstrom alle paar Minuten unterbricht? Der Bahnhof Ziegelbrücke ist vor ganz wenigen Jahren umgebaut worden. Und trotzdem hat man keine Unterführung errichtet. Stimmt das auch überein mit den Erklärungen der Bundesbahnen, da wo es möglich sei, nach und nach die Niveau-Uebergänge zu beseitigen? W. Langsamere Fahrt in der amerikanischen Autoindustrie. Das Handelsamt belegt in seinem Üktoberbericht eine seit Wochen umgehende Ansicht» dass der Automarkt auf verlangsamte Fahrt eingestellt ist, mit Zahlen, die eine starke Abnahme der Erzeugung von Personenwagen erkennen lassen. Während im April ein Ausstosa von 537 225 Wagen verzeichnet wird, beträgt die Oktoberausbeute nur noch 320 327, was einem Ausfall von rund 40% gleichkommt. Dieser starke Rückgang hat auch die frühern Hoffnungen zunichte gemacht, dass man im Jahre 1929 die 5000000- Grenze überschreiten werde. Die Herstellung beläuft sich in den ersten zehn Monaten auf 4 325 504 Personenwagen und kann daher in den letzten zwei Monaten nicht mehr auf die vorausgesagte Höhe gehoben werden. Die Gesamterzeugung freilich, also mit Einschluss der Lastwagen und der Kraftdroschken, hat mit 5 017 806 Wagen sogar die gesamte Jahresherstellung von 1928 in Höhe von 4358 759 erheblich überschritten, dank der Vermehrung der Personenwagen in diesen zehn Monaten gegenüber den zehn Vorjahrsmonaten um fast 1 Million, der Trucks um 225 000 und der Droschken um fast 10000. Seit dem Höchststande von 621 000 im April ist die Gesarhterzeugung in den folgenden Monaten auf 604, 545, 500, 498, 415 und schliesslich im Oktober auf 379 000 zurückgegangen, und bei den Personenwagen allein ergibt sich seit April folgender Rücklauf: 537, 516, 452, 426, 441, 363 und 320000. Als Unterlagen für die Zahlen dienten dem Handelsamt die Berichte von 149 Auto- .mobilfabrikanten.; Wie-a,us einem andern Bericht des Amts zu ersehen ist.^wurden, in den ersten neun Monaten des Jahres nicht weniger als 2 699 981 Wagen, aus einer Gesamtzahl von 3 470 219, auf Abzahlung gekauft; so dass nur 770 238 Wagen gegen Barzahlung Abnehmer fanden. Das Verhältnis zwischen vollbezahlten und teilweise bezahlten Wagen stellt sich also rund auf 1:4. Um diese Entnahme von Wagen auf Abzahlung zu ermöglichen, mussten 369 Automobil-Finanzgesellschaften nicht weniger als 1259 000000 Dollar vorschiessen. Flugztug und Wintersport in St. Moritz« St Moritz, das Zentrum der internationalen Sportanlässe, wird diesen Winter seinen Gästen wiederum Veranstaltungen hoher Klasse bieten können. Nicht nur Eiskunstläufen, Bobrennen und Skiwettkämpfe werden die zahlreichen Sportfreunde herbeilocken; das Flugzeug soll in der kommenden Wintersaison einen neuen Zweig der grossen Veranstaltungen bilden. Die schneebedeckte Eisfläche des St. Moritz« Sees wird zum Flughafen umgewandelt, mehrere Flugzeuge werden tätlich von diesem Zentrum aua das herrliche Engadin durchkreuzen und auf diese Weise den vielen Fremden Gelegenheit bieten, höchst genussreiche Alpenflüge in der Region zu unternehmen. — Drei moderne Klemm-Flugzeuge, neuester Konstruktion, weiden den neugierigen Sportmann auf sichern Flügeln über die gewaltigen Höhen der Bernina, Piz Languard, Pbs Kesch, und wie sie alle heiasen, in die blaue Atmosphäre heben. Begleitet von der freundlich strahlenden Encadiner Sonne, geniesst der Passagier eine unvergleichliche Sicht auf das Winterparadies; wer nicht selbst zu Fuss die Höhen erklimmt, kann auf diese Weise bequem und sicher die bekannte Gipfel-Sensation miterleben. Die Passagierflüge werden den Mittelpunkt der Flugereignisse bilden, aber dem Fremden sollen noch interessante andere Vorführungen aas dem. Gebiete des Flugsporte« geboten werden, wie zahlreiche Kunst» und Demonstrationsflüge, was dem. belebten St. Moritz' ein Ereignis jrrosser Bedeutung zusichert. Für diese Flüge hat eich St. Moritz das schon in Deutschland erfolgreiche Luftfahrtunternehmen der Firma «Schindler-Flug», ein, deutsch-schweizerisches Unternehmen neuzeitlicher Flugkunst, gesichert. Der Befinn dies» Veranstaltungen ist ataf Anfang Januar sugesast. Sobald die erste grosse Kälte eingetreten und der blau« Seespiegel in eine glatte Eisfläche umgewandelt ist, werden die Flugzeuge den Start beginnen. ABS dem Inhalt der soeben erschienenen Sllvester-Nnmmerr Mit dem Anto in die Skigebiete. — Technischer Rick- und Ausblick. — Europa cm Laikrad. ••«••»•«•••••••••••••••••••••H Que Illustrierte Automobil-Revue. d'ennemis / Voiture de tourisme et de Uvraison EN UN SEUL VEHICULE Exttrieurement, la voitwe paratt absolument inchangie. L'emplacement riservi aux marchandises, soigneusemenl masque", peut itre aminage' dans n'importe quelle voiture et sehn les dimensions de chaeune. Quelques Hcences encore disponibles pour carrossiers suisses; on vendrait iventut Hemmt la patente. - Priere d"adresser offres sous chiffre Z 1553 ä la „Reuue Automobile", bureau de Zürich. La pluie, la neige, le froid sont neralement les ennemis de la carburation. Mauvais döparts, rat da frdquents, consommation d'essenc© excessive, manque de souplesse et manque de vigueur du moteur^ voilä ce h qui beauooup d'automobiiistes sont condamals k oette saison-oi: sans parier de quantitds d'autres ennüis qui n'ont rien ä voir aveo la carburation. Kemädiez sang tarder ä cette Situation intenable et piiez votre garagiste de monter sur votre moteur nnXcarburatenr qui ne voua proourera que de la satisfaction sous tous les rapports. Le bon rendement d'un SOLEX est le mSme pour les 4, lea 6 et les 8 cyiindres. POSE PARTOUT Agent general en Suisse: Henri Bacüarin Nenne Geneue lattm T41. «8,42, «8,41 &JM T ••••••••••••••BBDBB