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E_1935_Zeitung_Nr.023

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1935 - V-Form. Spezielles Gewicht wurde auf die leichte Zugänglichkeit der Fondsitze gelegt, die wie der Vordersitz für drei nebeneinandersitzende Personen bemessen sind. In die Karosserierückwand ist ein grosser Kofferraum eingebaut. Andere charakteristische Kennzeichen der modernen Konstruktion bilden die hydraulischen Bremsen, die mit einer Silberlegierung ausgegossenen Motorlager, das Kastenträgerchassis und die sorgfältig durchgebildete Passagierraumventilation. Hupmobile zeigt auf dem Stand vier Innenlenker der neuen Typen 517 und 518, Sechszylinderwagen mit 18,7 bzw. 20,5 Steuer-PS, 70 bzw. 80 Brems-PS und 3550 bzw. 3950 ccm Zylinderinhalt. Der Typ 518 stellt den billigsten bis jetzt von Hupmobile herausgebrachten Stromlinienwagen dar. Er wurde aus dem grossen Achtzylinder-Stromlinientyp J herausentwickelt und weist zahlreiche von dessen Charakteristiken auf. Durch Vorverschiebung des Motors und Kühlers hat die Motorhaube allerdings grössere Länge erhalten, wodurch das Aussehen des Wagens noch verbessert wurde. Der stark geneigte Kühler ist mit den Kotflügeln und den Scheinwerfern zu einer aerodynamisch günstigen Einheit zusammengefasst. Die Lücke zwischen den Kotflügeln und der Motorhaube ist vollständig aufgefüllt, indem von den Scheinwerfergehäusen weg die Motorhaube bis an die Kotflügel heranreicht. Der Vordersitz ist ungewöhnlich nahe der Windschutzscheibe angeordnet, wodurch der Sichtbereich stark vergrössert werden konnte. Die Fohdsitze, die, um mehr Kopffreiheit zu ergeben; niedriger angeordnet wurden, sind durch die aussergewöhnlich breite, sich nach hinten öffnende Türe leicht zugänglich, wie übrigens auch der hinter ihnen vorgesehene Gepäckraum. Bei der Durchbildung des ganzen Chassis wurde spezieller Bedacht auf möglichst vollständige Beseitigung aller toten Massen gelegt. Tatsächlich ist die hohe Leistungsfähigkeit des Wagens grösstenteils dem günstigen Verhältnis der Leistung zum Gesamtgewicht zu verdanken. Besondere Beachtung verdient die Durchbildung der Lenkung. Das Lenkgetriebe ist vor der Vorderachse, auf der Vorderfederhand, angeordnet, so dass die Lenksäule eine ungewöhnlich starke Neigung erhielt. Italien. Italien ist vor allem das Land der Automobile mit Temperament. Ungezählte Rennsiege entfallen auf das Konto der italienischen Automobilindustrie. Zwangsläufig mussten sich aber die Erfahrungen im Bau von Höchstleistungswagen auch befruchtend auf den italienischen Gebrauchswagen auswirken, ist doch der Rennwagen immer der Vorgänger und Schrittmacher späterer Touren- und Gebraüchsfahrzeuge. Tatsächlich kann man konstatieren, dass jede grosse italienische Marke sich ihre wertvollsten Erfahrungen auf der Rennstrecke erworben hat. Und da italienische Rennstrecken sehr oft die ungeheuersten Ansprüche an die allgemeinen Fahreigenschaften und Strapazierbarkeit der Wagen stellen, ist der italienische Konstrukteur auch imstande, ein gleichzeitig überaus rassiges und solides Erzeugnis zu schaffen. Fiat. Die in unserem Land am stärksten vertretene Marke hat auch den Salon ungewöhnlich reich beschickt. Vorweg sei hier auf eine der Sensationen der diesjährigen Ausstellung hingewiesen, nämlich auf den 3100iPS-Zwölfzylinder-Fiat^VIotor des Weltrekordflugzeuges von Agello, der auf dem Stand in natura bestaunt werden kann. Wie man weiss, hat Agello auf seinem Macchi-Castoldi-Wasserflugzeug mit diesem Motor auf der Dreieckstrecke des Gardasees einen Durchschnitt von über 709 km/St, herausgebracht. Trotz seiner gewaltigen Leistung, die derjenigen unseren elektrischen Schnellzugslokomotiven gleichkommt, wiegt der Motor «nur» rund 900 kg. Ganz besonders interessant für den Techniker ist der Antrieb der beiden gegenläufigen Propeller durch zwei konzentrisch zueinander angeordnete Wellen, die ihrerseits mit den beiden Kurbelwellen durch Stirnzahnräder in Verbindung stehen. Attraktionszentren ersten Ranges bilden weiter die verschiedenen auf dem Stand zur Schau gebrachten Ausführungsformen des Balilla-Kleinwagens. Vor dem Balilla-Sport, der als roter Zweiplätzer präsentiert wird, und dem grauen Stromlinienlimousinchen muss jedem richtigen Fahrer das Herz im Leibe lachen. Mit ihrem Vierganggetriebe und der im Verhältnis zum Wagengewichtj relativ hohen Motorleistung verfügen diese; Wägelchen über echt südländisches Tempe-' rament, während sie aber gleichzeitig auch« hohen Ansprächen an Fahrkomfort, Sicherheit und vor allem Sparsamkeit genügen. Als grösserer Bruder des Baliila erfreut sich durch seine Rasse auch der Typ Ardita immer steigender Beliebtheit. Vollends ein Vollblüter ist der Ardita-Sport, der mit Leichtigkeit seine 115 km/St, erreicht. Dem Liebhaber eines ausgesprochen geräumigen Wagens steht daneben noch der Typ Ardita 2500, ein Sechszylinder mit sonst ähnlichen Charakteristiken wie der Vierzylinder, Typ Ardita, in allen möglichen Ausführungsformen zur Verfügung. Lancia. Das gegenwärtige allgemeine Interesse an der Einzelradfederung bedeutet indirekt eine der grössten Anerkennungen für Lancia, hat diese italienische Firma doch schon von 1923 an alle ihre Personenwagen mit dieser Federungsmrt versehen. Wie auf dem Gebiet der Federung ist Lancia auch auf manchen andern Konstruktionsgebieten wegweisend vorangegangen. Die Lancia-Wagen waren immer Vorbilder wohlerwogener Fortschrittlichkeit und sind es nicht weniger in den gegenwärtigen Modellen, obschon diese seit mehreren Jahren immer nur noch kleine Vervollkommnungen erfahren haben. Besonders kennzeichnend für sie ist ausserdem in jedem Fall das angewandte hochwertige Material und die gediegene Durchbildung aller Teile, zwei Umstände, die sich in der ungewöhnlichen Dauerhaftigkeit der Lancia-Wagen deutlich zum Ausdruck kommen. Der diesjährige Lancia-Stand appelliert an die Kenner vor allem durch die technische Vollendung und raffinierte Pracht der gezeigten Karosserien. Besonders der hellgelbe offene Zweiplätzer mit versenkbarem Verdeck, ein Astura-Achtzylinder, ist in seiner Art wohl bei weitem der schönste Wagen der ganzen Schau. Eine wahre Augenweide ist aber auch Astura-Cabriolet in Blau und Grau, ebenfalls von Farina karossiert, das sich nebenan befindet. Im ganzen ist der Typ Astura in 5 Exemplaren vertreten, die alle die modernen, tief heruntergezogenen Kotflügel, den. geneigten Kühler und allgemein starke Berücksichtigung der Aerodynamik zeigen. Durch je einen Wagen sind im übrigen die Typen Dilambda, Artena und der famose kleine Augusta repräsentiert. Alles in allem wirklich ein Stand der technischen Hochgenüsse. Alfa Romeo. No 23 Seit mehreren Jahren hat sich diese italienische Marke einen international einzig dastehenden Ruf geschaffen. Unerreicht an Zahl und vor allem an Regelmässigkeit sind ihre Rennsiege. Bei der Erfahrung, die das Werk sich dabei erwarb, muss man von ihm zwangsläufig auch erstklassige Schöpfungen auf dem Gebiete der Tourenwagen erwarten. Der mit drei Karosseriemodellen zur Schau gebrachte 2300-ccm-Sechszylinder, auf dessen Produktion sich Alfa Romeo gegenwärtig konzentriert hat, stellt denn auch einen typischen Abkömmling vom Rennwagenbau dar. Nichts wurde gescheut, um dem Wagen ein Höchstmass an Leistungsfähigkeit, Strassenhaltung und Strapazierbarkeit zu verleihen. Die Steuerung der hängenden Ventile geschieht durch zwei obenliegende Nockenwellen. Der Zylinderkopf besteht aus Leichtmetall. Das Schmiersystem ist mit einem Oelkühler ausgestattet Das Thermometer am Instrumentenbrett ermöglicht dem Fahrer eine ständige Kontrolle der Aussentemperatur. Der Kühlwasserumlauf wird durch eine Wasserpumpe beschleunigt, die Zündung erfolgt durch Batterie und Zündspule bei vollautomatisch geregeltem Zündzeitpunkt, und der Solex-Doppelvergaser wird durch eine elektrische Pumpe gespiesen. Die Chassiskonstruktion ist weitgehend identisch mit derjenigen der Rennwagen. So zeigt der Chassisrahmen elektrisch eingeschweisste Rohrversteifungen. Als Beispiel der sorgfältigen Detailkonstruktion sei erwähnt, dass die Lenkzapfen mit Nadellagern ausgerüstet sind. Das Getriebe hat einen geräuschlosen und synchronisierten dritten Gang. Ein Freilauf in der Uebertragung ermöglicht einen Gangwechsel ohne Betätigung des Kupplungspedals. Die Karosserien sind wie immer Gipfelleistungen der italienischen Automobilbaukunst Wahrend der zweiten Salonwoche verteilt sieb unsere Berichterstattung noch auf folfolgende Nummern: 5. Salon-Nummer: Dienstag, den 19. März. 6. Salon-Nummer; Donnerstag, den 21. März. 7. Salon-Nummer: Freitag, den 22. März. GENF Rue Plantamour 28-36 PEUGEOT 301 8 HP, Innenlenker, 4 Türen, mit Koffer, Räder m. Einzelabfederung, neueres Modell, wenig gefahren. Preis Fr. 2650.—. Garage « Economique », 14, Rue Village - Suisse, Genf. 11309 Zu verkaufen wegen Nichtgebr. AUTO MARMON 8 Zyl. 18 PS, Jahrgang 1929, in tadellosem Zustand, gegen Kassa Fr. 18Q0.—. Der Wagen ist ausgez. Bergsteiger. — Anfragen unt. Chiffre 66617 an die Zu verkaufen Lastwagen FRANZ 3,5 T., 24 PS, mit Anlasser u. moderner Ausrüstung, grosser Brücke mit Aufsatz, bereits neu bereift, in gutem Zustand, Fr. 2800.—, event. Tausch an kleinern Camion oder Personenwagen. 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N« 23 — 1935 AUTOMOBIL-REVUE 11 «ht Uebertretungen werden nur verfolgt, wenn es das öffentliche Interesse erfordert. Es wäre leider ein unnützes Unterfangen, wollte man diese Vorschrift etwa in einem schweizerischen Gesetzbuche suchen. So fortschrittlich sind wir leider in unserem Lande nicht. Wir müssen deshalb jenseits unserer Grenzpfähle Nachschau halten und finden sie in § 153- der deutschen JReichsstrafprozessordnungi Gestützt auf diese Gesetzesbestimmung werden in Deutschland alle Uebertretungen, soweit sie das öffentliche Interesse nicht verletzen, nicht mehr verfolgt und geahndet. Bestimmend für die Verfolgbarkeit von Uebertretungen ist: einzig und allein nur noch die Frage ob eine Verfolgung aus Gründen des öffentlichen Interesses gerechtfertigt ist. Durch die neue deutsche Regierung ist eine vollständig neue Einstellung des Staates zum Motorfahrzeug hervorgerufen worden. Das Kraftfahrzeug ist zum unmittelbaren Gegenstand des staatlichen Interesses geworden und hat infolgedessen eine ungeahnte Entwicklung erfahren. Die Befreiung des Motorfahrzeuges von fiskalischen Belastungen hat der deutschen Automobilindustrie unbegrenzte Absatzmöglichkeiten eröffnet. Dies, in Verbindung mit der Durchführung des Strassenbauprogrammes und dem Ausbau der Reichsautobahnen, ist zudem eine Hauptursache für den enormen Rückgang der Arbeitslosigkeit in Deutschland. Während man bei uns den Motorfahrzeugbesitzer noch immer als Milchkuh behandelt, die unablässig gemolken werden kann, während man ihn immer und immer mehr mit Steuern, Gebühren und Abgaben zu belasten sucht, verzichtet man in Deutschland auf jedwelche Belastung und bringt damit die Automobilindustrie, und alles was damit zusammenhängt schlagartig zur höchsten Blüte. Während bei uns jede wirtschaftliche Entwicklung durch ein beständiges Anziehen der Steuerschraube unterdrückt und verunmöglicht wird, führen die gegenteiligen Massnahmen jenseits unserer Grenze zum grössten wirtschaftlichen Erfolge. Mit dieser Einstellung des deutschen Staates zum Motorfahrzeug mussten auch die Strafverfolgungsbehörden Schritt halten. Endziel aller Ueberlegungen und Entscheidungen ist, die Verbreitung des Motorfahrzeuges^ -zu- fördern." Aus-dieser-Einstellung heraus ergibt sich von selbst der richtige Massstab für die Beurteilung von Motorfahrzeugübertretungen. Es darf dabei namentlich nicht vergessen werden, dass von Gesetzeswegen an den Motorfahrzeugführer hohe Anforderungen gestellt werden; dass er eine Menge von Vorschriften beherrschen muss und dass er dauernd einer Anzahl von Umständen ausgesetzt ist, auf die er selbst keinerlei Einfluss hat. Erfolgt die Prüfung unter Beachtung dieser Gesichtspunkte, dann kann die Entscheidung, ob ein öffentliches Interesse vorliegt, das Verfolgung der Motorfahrzeugübertretung verlangt oder nicht, nicht schwer fallen. Dr. R. v. Stürler. i*W>0& (Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion.) Unfallverhütung: Bessere Regelung des Fussgänger- und Fuhrwerkverkehrs. Die bisherigen Massnahmen zur Bekämpfung der Unfälle beschränken sieb im grossen und ganzen lediglich auf Vorschriften und Straf massnahmen gegenüber den Motorfahrzeugführern. Das neue Motorfahrzeuggesetz erfasst auch nur die Motorfahrzeugführer und Radfahrer, nicht aber die Fussgänger und Fuhrleute. Art. 1, Abs. 1 des Motorfahrzeuggesetzes «stellt (nur) Bestimmungen auf über die Verwendung von Motorfahrzeugen und Fahrrädern», nicht aber für die Fussgänger und die Fuhrwerke. Dass diese Massnahmen ungenügend sind, beweist die ausserordentlich hohe Zahl der Toten (500!) und der Verletzten (10000) vom vergangenen Jahre. Nach der letzten Konferenz der Herren» Polizeidirektoren wollen diese Herren aber im gleichen Geleise weiterfahren und durch verschärfte Strafmassnahmen gegenüber den Motorfahrzeuglenkern eine «Besserung» erstreben, statt gleichzeitig eine straffere Verkehrsdisziplin für alle Strassenbenützer einzuführen, angefangen vom spielenden Kinde bis zum betrunkenen Strolchenfahrer. Es wäre einmal ganz interessant, in einer Aufstellung zu erfahren, wie die verschiedenen Schweizer Städte und Kantone diese Massnahmen zur Regelung des Personen- und Fuhrwerkverkehrs durchgeführt haben. Wir könnten dann feststellen, dass einzelne Kantone gar nichts tun, während andere bestrebt sind, alle geeigneten Massnahmen zu einer allgemein befriedigenden Verkehrsregelung zu treffen. Eine Konferenz der Herren Polizeidirektoren mit den "Verkehrsverbänden zwecks Austausch der gemachten Erfahrungen wäre mindestens so wirksam wie die kleinliche Jagd nach Polizeiübertretungen, womit häufig die gewissenhaften (auch solche gibt es noch in der Schweiz) und die gutwilligen Motorfahrzeugführer verärgert werden. Was bei der jetzigen Lage gefordert werden muss, sind neben der strikten Einhaltung-der Fähr- Vorschriften durch die Motorfahrzeugführer Massnahmen zur Regelung des Fussgänger- und Fuhrwerkverkehrs. Bei gutem Willen 1 der Verkehrsverbände und der Behörden Hesse sich gewiss eine allseitig befriedigende Lösung schaffen, -welche die Unfallmöglichkeiten wirksam herabmindert. Während die Verkehrspolizei in der einen Stadt den Personenverkehr sperrt, damit die Fahrzeuge schnell und ungehindert passieren: können (natürlich auch umgekehrt), wird in andern Städten nur der Autoverkehr bedient, so dass die Fussgänger sich ohne polizeilichen Schutz direkt hindurchschlängeln müssen. Im einen Ort müssen die Verkehrsinseln immer rechts umfahren werden (auch wenn das Geleise frei ist), im andern wieder nicht usw. usw. Diese verschiedene Praxis führt besonders bei jenen Automobilisten zu Unsicherheiten (und daher zu Unfällen), die in den verschiedensten Städten fahren müssen. Während die einen Städte den Fussgängerverkehr grosszügig geregelt haben (Fussgängerstreifen, Sperrzeiten für Motorfahrzeuge/Fussgänger, Einbahnstrassen, Schutzinseln usw.), und zwar ohne komplizierte Gesetzeserlasse, suchen andere Städte das Problem auf dem Verordnungswege zu lösen. So hat z. B. die Stadt St. Gallen eine vorzügliche Polizeiverordnung (vom 24. Mai 1921), welche begrüssenswerte Bestimmungen über den Fussgänger- und Fuhrwerkverkehr enthält, wie nachstehender Auszug beweist: Art. 18. Die Führung von Fahrzeugen durch des Fahren s unkundige oder jugendliche oder betrunkene Personen ist verboten. Das Polizeiinspektorat kann, unter Vorbehalt des Rekurses an den Stadtrat, solchen Fuhrleuten, welche wegen Störungen des Verkehrs oder Gefährdung der öffentlichen Sicherheit wiederholt bestraft worden sind, die weitere Führung von Fahrzeugen im Gemeindegebiete zeitweise oder dauernd untersagen. Art. 42. Die Fussgänger haben die Trottoirs zu benützen, soweit das Betreten der Fahrbahn nicht erforderlich ist. Träger von Lasten, welche den Fussgängerverkehr beeinträchtigen, haben ausschließlich die Fahrbahn zu benutzen. Das Ueberschreiten der Fahrbahn hat auf dem kürzesten Wege zu geschehen. Art 43. Personen mit Kinderwagen und Fahrstühlen haben soweit möglich die Trottoirs zu benützen. Die Beeinträchtigung des Verkehrs durch Nebeneinanderfahren und -stehenbleiben ist untersagt. Art. 44. Die Fussgänger haben auf den Trottoirs, Fusswegen und Strassen rechts zu gehen und rechts auszuweichen. Die Inanspruchnahme der ganzen Trottoiroder Fusswegbreite durch Nebeneinandergehen ist verboten. Wird der Verkehr durch Ansammlung oder Gruppenbildung von Personen beeinträchtigt, so ist jedermann berechtigt, Raum zu verlangen. Durch die vorstehenden Ausführungen ersieht der Leser, dass es verschiedene durchaus wirksame Massnahmen zur Bekämpfung der Unfälle gibt. Nur wenn alle diese Anstrengungen vergeblich sind, haben die verantwortlichen Behörden das Recht und die Pflicht, schärfere Massnahmen aucK gegen die Motorfahrzeuglenker einzuführen. M. N. Wann macht man endlich Schluss mit diesen Märchen? Es ist zweifellos für alle Schweizer und vor allem für die Eisenbahnfachleute äusserst unangenehm und beängstigend, dass der Januarabschluss der S. B. B. wiederum mit einem äusserst ungünstigen Betriebsergebnis aufwartet: Eine Einnahmenverminderung beim Personenverkehr von Fr. 599 000.—, eine Einnahmenverminderung beim Güterverkehr von Fr. 914 000.— was trotz Senkung der Betriebsausgaben um Fr. 458 000.— einen gegenüber dem Januar 1934 um Fr. 1019 000.— schlechtem Betriebsüberschuss ergibt. Also ein wenig erfreuliches Bild, das sicherlich zu schwersten Bedenken Anlass gibt, -weshalb es auch zu verstehen ist, wenn man zuständigen Ortes den Ursachen dieses bedauerlichen Januarresultates 1935 genauer nachgeht und-nach dem «Schuldigen» Umschau hält. . * Dass nun 1 hiebei erneut das Automobil herhalten muss, resp. sollte, ist ja verständlich, nachdem man es sich in den letzten Jahren ausserordentlich leicht gemächt hat, all diesen *bf f iziellen Communiques der S. B. B. über die ungenügenden Monatsergebnisse die lakonische Bemerkung resp. Anschuldigung beizufügen, dass am festgestellten Verkehrsrückgang der S. B. B. selbstverständlich das Automobil der "Hauptschuldige' sei. Auch in einer führenden Tageszeitung stösst ein Einsender in einem Kommentar des Januarresultates der S. B. B. ins gleiche Hörn und prangert den Autotourismus als den bösen « Bölimann > und S. B. B.-Vertilger an. Nun hat ja diese seinerzeit mit Vorliebe kühn in die Welt gesetzte.Behauptung vielleicht bis zu einem gewissen Prozentsatz bis Anfang 1933 gestimmt, indem bis Ende 1932 die Zunahme der Motorfahrzeuge eine ziemlich starke war. Mit dem Jahre 1933 haben sich nun aber auch hier die Verhältnisse wesentlich gewandelt: Gegenüber Ende 1931 (für 1932 liegen keine statistischen Angaben vor) ist nämlich per Ende 1938 der Motorfahrzeugbestand der Schweiz um rund 11800 Fahrzeuge, von 131208 auf 119 449, zurückgegangen. Allerdings haben die Personenautos noch um 2360, die Lastwagen um 1060 Vehikel zugenommen, aber diese Zunahme würde schon bei einem Vergleich der Bestände per Ende 1932 und 1933 nicht mehr zutreffen, indem z. B. für den Kanton Zürich, wo man die Zählungen per Ende 1932 zur Hand hat, das Jahr 1933 mit einer AbnaHme von 250 Personenwagen und 160 Lastwagen aufwartete. Leider besitzen wir heute noch keine Zählungsergebnisse pro 1934, aber wer mit den Verhältnissen vertraut ist und die Einfuhrzahlen der Motorfahrzeuge kontrolliert hat, weiss sehr wohl, dass der Zuwachs neuer Wagen den Abgang der alten Vehikel nicht mehr zu kompensieren vermochte. Besonders katastrophal dürfte eich diese Bewegung bei den Motorrädern ausgewirkt haben, indem hier eine starke Stillegung von Fahrzeugen dazu kam. Wenn man daher bei den 1935er Ergebnissen der S. B. B. heute immer noch glaubt, den starken Verkehrs- und Einnahmenausfall im schweizerischen Binnenverkehr durch die Konkurrenz des Automobils rechtfertigen zu können, so ist dies eine bewusste Irreführung der öffentlichen Meinung. Auch der internationale Autotourismus kann nicht der Schuldige sein, denn er ist im stillen Monat Januar mit seiner Mehreinreise von 1000 Wagen ausserordentlich gering und kann ernstlich nicht ins Gewicht fällen. Tatsache ist aber, dass der schweizerische Motorfahrzeugverkehr seit 1933 nicht mehr angewachsen ist, er kann daher auch- nicht den S. B. B. mehr Personen- und Güterverkehr weggenommen haben. Daher fort mit diesem allerdings bequemen Märchen, man suche einmal die Ursachen der ungünstigen Betriebsergebnisse der S. B. B,. da, wo sie effektiv sind, beim allgemeinen Verkehrsrückgang, den hohen Tarifen und der Betriebsorganisation. Hier gilt es einzusetzen, und wenn man nun nicht endlich daran geht, mit der Aenderung der Betriebsführung der S. B. B. nach privatwirtschaftlichen Prinzipien ernst zu machen, dann ist es schade für alle Sanierungsgelder und alle Bemühungen.. Die S. B. B. müssen sich heute organisatorisch und wirtschaftlich umstellen, wie dies Tausende privater Betriebe haben tun müssen. Die Sache ist nicht einfach, aber schmerzhaft; wirksame Hilfe kann aber nur auf diesem Wege kommen und nicht auf dem billigen Wege der steten, unberchtigten Anprangerung der Automobilkonkurrenz, mit dem Endzweck, das Motorfahrzeug in noch stärkerem Masse zur Sanierung der S. B. B. finanziell heranziehen zu können. Dr. S. in Z. T. C. S. Autosektion St. Gallen-Appenzell. ORTSGRUPPE APPENZELL A.-RH. Der Vorstand beehrt sich, Sie auf Samstag, den 30. März, abends 19 H Uhr, ins Hotel Vögelinsegg, Speicher, zur Hauptversammlung einzuladen. — Traktanden: I. Protokoll der Hauptversammlung vom 25. März 1934; 2. Jahresbericht des Präsidenten; 3. Beschlussfassung über die Jahresrechnung 1934: a) Bericht der Kontrollstelle, b) Dechargeerteilung an den Vorstand und seine Funktionäre; 4. Festsetzung des Jahresbeitrages; 5. Festsetzung des Passivbeitrages; 6. Festsetzung der Sitzungsgelder an Vorstand und eng. Büro; 7. Aufstellung des Budgets 1935; 8. Jahresprogramm 1935; 9. Beschlussfassung über allfällige Aufträge; 10. Ersatzwahl; II. Allgemeine Umfrage. Anträge zu Händen der Hauptversammlung sind bis 25. März 1935 schriftlich an den Präsidenten Dr. (D.D.S.) Fisch, Herisau, einzusenden. Wir erwarten einen zahlreichen Aufmarsch. Der Vorstand. Au* de Verbänden CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Allgemeine Mitteilungen. Wir möchten unsere Mitglieder nochmals darauf aufmerksam machen, dass die Einzahlung von Beiträgen und Gebühren bis spätestens den 10. jeden Monats auf unser Postcheck VIII 14747 erfolgen muss, ansonst durch den Kassier vom 12. eines jeden Monats an, jeweilen Nachnahmen versandt werden. Zugleich ersuchen wir um sofortige Einzahlung der noch aussenstehenden Sterbe-Beiträge, denn laut Statutenbeschluss werden an Mitglieder, die im Rückstande sind bei Todesfall absolut keine Sterbegelder ausbezahlt. Die nächste Monatsversammlung mit einem Vortrage über das Ueberholungs-Signal-Transvox findet Mittwoch, den 3. April 1935, 20.15 Uhr, im Vereinslokal statt. Der Vorstand. Ba«W»t£ s dhi Der Tier-, Automobil- und Flugzeughalter im Schweiz. Haftpflichtrecht. Dissertation von Dr. jur. Emil Heuberger. ' Im Verlag von Stämpfli & Co. ist in der Sammlung Abhandlungen zum Schweiz. Recht, Neue Folge, eine Dissertation erschienen, in der sich der Verfasser, Dr. jur. Emil Heuberger, mit dem Tier-, Automobil- und Flugzeughalter auseinandersetzt. Der Tierhalter, der früher als Begriff ein wenig beachtetes Dasein führte, erhielt anlässlich der Schaffung einer besondern Haftpflicht im Motoriahrzeugverkehr plötzlich als Beispiel des Halterbegriffs erhöhte Bedeutung. Wenn auch der Begriff « Automobilhalter > mit demjenigen des « Tierhalters » nicht identisch ist, diente doch immerhin der im Obligationenrecht verankerte Halterbegriff als Ausgangspunkt für die Automobilhaftpflichtregelung, lieber Tierhalter -und Motorfahrzeughalter wurde vor Einführung viel geschrieben und diskutiert, so dass es sich erübrigt, auf dieses Thema bäher einzutreten. Es ist diesbezüglich eine umfangreiche Literatur vorhanden, so dass in dieser Beziehung die Schrift vpn Dr. Heuberger, abgesehen von einer systematischen Zusammenstellung des genannten Fragenkomplexes, nicht viel Neues bietet. Weniger beackert ist heute noch das Gebiet des Luftrephtes und der mit der Luftschiffahrt zusammenhängenden Rechtsfragen und Rechtsbegriffe. Im dritten Abschnitt seiner Dissertation gibt der Verfasser eine Abhandlung über die geschichtliche Entwicklung des Luftrechts, um dann in einem speziellen Abschnitt die Stellung der Luftverkehrsordnung im Schweiz. Recht näher zu beleuchten! Die Luftverkehrsordnung, seit 1921 in der Bundesverfassung verankert, bildet einen Teil des öffentlichen Rechtes. Ihr Zweck iet, auf dem Wege von Polizeivorschriften den Luftverkehr in geordnete Bahnen zu lenken. Sie enthält insbesondere auch Haftpflichtbestimmungen. Nach Art. 26 L. V. 0. haften für die aus dem Luftverkehr entstehenden öffentlich-rechtlichen Ansprüche, sowie für allen Schaden, der durch ein Luftfahrzeug und dessen Betrieb an Personen oder Sachen verursacht wird, neben dem Fehlbaren unbeschränkt und solidarisch der Träger der für das Luftfahrzeug ausgestellten Verkehrsbewilligung und der Halter des Luftfahrzeuges. Zur. Begründung der Haftpflicht des Fehlbaren ist, wie aus dem Wortlaut ersichtlich, erforderlich ein Verschulden. Ausserderti genügt, abgesehen von einem Verschulden des Fehlbaren, der Nachweis, dass ein Schaden durch ein Luftfahrzeug und dessen Betrieb verursacht worden ist. Der Träger der Verkehrsbewilligung sowohl als der Halter haften im Gegensatz zum Fehlbaren nach dem Verursachungsprinzip. Wie bei der Automobilhaftpflichtversicherung wird diese strenge Haftung damit gerechtfertigt, dass die Interessen, denen der Luftverkehr dient, nur unter gesteigerter "Gefährdung verwirklicht werden können. Halter .eines Luftfahrzeuges ist, wie bei der Automobilhaftpflicht, derjenige, für dessen Rechnung das Luftfahrzeug in Gebrauch steht und welcher infolgedessen eine entsprechende Verfügungsgewalt darüber besitzt. Entgegen der Automobilhaftpflicht besteht jedoch zur Zeit noch kein Versicherungsobligatorium. Immerhin ist aber gemäss Art. 28 L. V. 0. die Aufsichtsbehörde ermächtigt, vom Eigentümer, sowohl als auch von den der Haftpflicht unterstehenden Personen Sichersteltang zu verlangen. Eine weitere Garantie bildet ein Verpflichtungsschein, der bei Ausstellung der Verkehrsbewilligung durch die Aufsichtsbehörde, verlangt werden kann. In. einem'letzten Abschnitt befasst sich die Abhandlung noch in interessanter Weise mit der internationalen Regelung des Luftrechtes. •-Dr. R.v. Stürler. Auf omobflwf »«schafft Personelles: Ernst Leibundgut, Automobilhandel, KonolfIngen. Inhaber der Firma ist Ernst Leibundgut- Kupferechmid in Konolfingen. HandeL.mit Autos und Velos sowie Reparaturen. XII. Intern. Automobil- und Fahrrad« Ausstellung 1935 Dienstag, 19. März. 9 Uhr: Eröffnung. — Eintrittspreis Fr. 1.50. 11 Uhr: Generalversammlung der Chämbre Syndicale du Commerce de PAutomobile et de l'Induetrie des Garages en Suisse (Saal des Organisations-Komitees). . . , Tag der Genfer Automobil-Sektion des T.C.3. 14 Uhr: Sitzung des Zentralkomitees der Schweiz- Benzinunion (Saal des Organisations-Komitees). 18.30 Uhr: Stand des T.C.S., Preisverteilung des jährlichen Defektbehebunge-Wettbewerb. 23 Uhr: Torschluss. Mittwoch, 20. MSrz. 9 Uhr: Eröffnung. — Eintrittspreis Fr. 1.50. 9 Uhr: General-Versammlung der Schweiz-Benzinunion (Saal des Organisations-Komitees). 19 Uhr: Torschluss. Donnerstag, 21. MSrz. 9 Uhr: Eröffnung. — Eintrittspreis Fr. 1.50. Von 13 Uhr an: Kinder, Eintrittepreis Fr. —.60. Von 19 Uhr an: Volksabend. — Eintrittspreis Fr. —.60. ' 20.30 Uhr: Konzert der Fanfare Municipale de Plainpalais. 23 Uhr: Torschluss. Freitag, 22. März. 9 Uhr: Eröffnung. — Eintrittspreis Fr. 1.50. Sitzung der Zentralen Touristik-Kommission des A.C.S, 19 Uhr: Torschluss. Samstag, 23. Märe. 9 Uhr: Eröffnung. — Eintrittspreis Fr. 1.50. Sitzung des Direktions-Komitees und des Zen» tralkömitees des A.C.S. 14 Uhr: Ausserordentliche Versammlung der Delegierten des A.C.S. 20 Uhr: Nachtessen und Grosser Ball des Salons, veranstaltet durch die Sektion Genf des A.GS. 23 Uhr: Torschluss. Sonntag, 24. MSrz. 9 Uhr: Eröffnung. — Eintrittspreis Fr. 1.50. Meisterschaft des Querfeldein für Fahrräder, veranstaltet durch die Union Cycliste Suisse. 9.45 Uhr: Ankunft der Teilnehmer an der Meisterschaft des Querfeldein des Salons. 15 Uhr: Bekanntgabe der Resultate und Preisverteilung der Meisterschaft des Querfeldein für Fahrräder (Brasserie des Salons). 20 Uhr: Torschluss. Scintilla A.-G., Solothurn. Jacques Schnyder ist aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden und dessen Unterschrift erloschen. Azo A.-G.. Erfindungen für Automobilpneumatiks, Bern. Dr. W. Bürgi ist aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden und seine Unterschrift erloschen. Neugewählt wurde A. Schmid, Notar und H. Honegger, Arzt, beide in Bern. P. Simonin, bish. Präsident, hat als solcher demissioniert, bleibt aber Mitglied; die Mitglieder des Verwaltungsrates zeichnen kollektiv zu zweien. Röthllsberger * Co., Autogarage, Herzogenbuchsee. Aus dieser Kommanditgesellschaft ist der Prokurist A. Röthlisberger infolge Todes ausgeschieden und seine Kommanditbeteiligung, sowie dessen Unterschrift erloschen. An seine Stelle tritt als neue Kommanditären Gertrud Röthlisberger mit einer Kommandite von Fr. 300.000. Betrieb einer Autogarage mit Reparaturwerkstätte sowie Käsehandlüng. Theodore Hirschy, Garage, Lausanne. Inhaber der Firma ist Theodore Hirschy jun. in Lausanne. Betrieb einer Garage, sowie Handel mit Automobilien und Zubehör. Domizil: Rue de Geneve. Firmenlöschung: William Grandchamp, Automobilhandel, Montreux. Die Firma wird infolge Verkauf des Geschäftes gelöscht. Antille & Cie., Garage, Sierre. Nach durchgeführter Liquidation dieser Kollektivgesellschaft wird die Firma gelöscht. Accessoires Automobiles S.A., Lausanne. Die Firma wird infolge Konkurses von Amtes wegen gelöscht. Ernst Schlatler, Automalerei, Basel. Die Firma ist infolge Verzichtes des Inhabers erloschen. Sitzverlegung: Association et Ligue automobiliste et motoey Cliste (Lalas), Bern. Diese im Handelsregister von Biel eingetragene Genossenschaft hat ihren SHz nach Bern verlegt. Zweck der Gesellschaft ist die Interessenwahrung aller Motorfahrzeugbesitzer. Dem Vorstand gehören an: G. Bachmann, Bücherrevisor, als Präs.; V. Ohavannes, Industrieller als Vizepräsident; Ch. Chavannes, Industrieller als Kassier. Als Direktor wurde gewählt. J. Chavannes in Pruntrut. Die Mitglieder des Vorstandes und der Direktor zeichnen kollektiv. Domizil: Neuengasse. Firmenänderung: . Auto AG., Basel. Die Autoschule AG., Basel ha! ihre Firmenbezeichnung wie vorstehend vermerkt, abgeändert. Der Zweck der Gesellschaft ist nunmehr Handel in Automobilen, Betrieb einer Reparaturwerkstätte und Servicestation. Aus dem Verwaltungsrat ist H. Siegrist ausgeschieden und dessen Unterschrift erloschen. Neu in den Verwaltungsrat wurde Dr. J. Karrer; Kaufmann, gewählt. Er führt Einzelunterschrift. Geschäftsdomizil: Steinenring'. Neugründung: Autohalle Kasinoplatz A.-G., Bern. Unter dieser Firma wurde eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von Fr. 500.000 gegründet. Dem Verwaltungsrat gehören an: F. Raaflaub, städt. Finanzdirektor als Präsident; H. Bürgi, Baumeister; J. Glauser, Baumeister; H. Kästli, Baumeister; E. Kollbrunner, Kaufmann; W. Leuenberger. Oberrichter und F. Ramseier, Baumeister; alle in Bern. Als Geschäftsführer und Sekretär wurde Ch. Jenzer, städt. Liegenschaftsverwalter, bezeichnet. Zweck der Unternehmung ist die Erstellung, die Verwaltung und der Betrieb, resp. die Verpachtung und Vermietung einer Grossgarage mit Magazinen auf einem Terrain am unteren Münzgraben. Verantwortliche Redaktion: Dr. A. Büchi. Chefredaktion. W. Mathys. — Dr. E. Waldmeyer. — M. Bolliger. Telephon der Redaktion: 28 222 Ausserhalb der. - Geschäftszeit: 23.295.