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E_1935_Zeitung_Nr.023

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6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE 1935 -N» 23 Der Genfer lalon im Bild Ecae Gäste besuchen den Genfer Salon: Korpskommandant Guisan und Bundesrat Baumann in Be- j8HP|l8fc: ^^**PwP y ^f\ gleitung von Herrn Goy, Vizepräsident des Salons. Chassis der neuen 1%-Tonnen-Lieferwagentype LC .nit ö Zyl. Benzinmotor, das am Salon als neuestes Saurer-Erzeugnis ausgestellt wird. i ff lg ffi : SBflffRj?fimB Wir fabrizieren auf jeden Wagen das passende Kühlernetz I Neuestes Hochleistungs-Element! D. R. P. 651318 651319 Saurer -^ * «6716 Typ 5 AE, 1928, Motor '4 Zyl., Benzin, 42 Steuer-PS, soeben revidiert worden, neuer Anstrich, Benne auf 3 Seiten unikippbar, .Syst. Saurer, hinterer Brückenteil verstärkt. — Offerten sind zu richten an Garage Red-Sfar S. A., Lausanne. Krankenwagen auf Packard-Chassis. + Pat. 134460 153296 2 Jahre Garantie Zu Konkurrenzpreisen Gebr. A. & P. KAESERMANN, BERN Telefon 29.564 Hans Weibel Spezial-Werkstätte Hämmerst?. • Felsenstr. 12 Grosse, sehr gut einger. GARAGE mit schonen Wohnungen, an bester Lage, Fremdenkurort, aus Gesundheitsrücksichten baldmöglichst sehr günst. zu verkaufen. Anfragen unter Chiffre 66719 an die Automobil-Revue, Bern. Qualifizierte Regional- VERTRETER 21iähnger Tel. 41.275« ZÜRICH 8 werden für den Verkauf einer erstklassigen Auto- Oelmarke gesucht. Sehr Zu verkaufen: interessante und lohnende Sache. — Detaill. Offerten unt. Chiffre G. 1884 an die Revue Automobile, Genf. Hilfsarbeiter d. Autobranche sucht Stelle in Garage, Werkstätte etc. Offerten unter Chiffre 50725 an die Automobil-Revue, Bern. ~-3unocLM Fr&hlirh* Fahrt mit dem */?~ jßS. • 4 Gänge (2 Synchromesh) • • 4 sehr bequeme Sitzplätze, in erstklassiger Lederpolsterung • • Luxuriöseste Ausstattung • Verdeck von denkbar einfacher Handhabung, innen ganz ausgeschlagen • Ueberair Sicherheitsglas • • Grösste Farbenauswahl • Fr. 475 O 100 Vertreter in der Schweiz CABRIOLET Druck. Clichos und Verlas;: HALL WAG A.-G., Hallersche Buchdruckerei und Wagnersche Verlazsanstalt, Bern Zweitüriges Cabriolet auf Buick ACHTUNG! Neue konstruierte hydr.-pneumat. Autoheber von-3—10 Tonnen, Modell T: ferner Kompressor-Anlagen (vollautomatisch) für Garagen, Spritzwerke und sämiL Industriezwecke, liefert zu billigem Preis. Verlangen Sie deshalb beute noch Spezial-Offerte von,den Fabrikanten. 11083 Gebr. Stierli, Konstraktionswerkstätte, Baden (Et Aargau). Telephon 1011. Zu verkaufen FORD V. 8 Modell 1932, in gutem Zustande. Offerten unter Chiffre 66724 an die mit Maschinen. Platz für 3—6 Wagen. Späterer Kauf ist nicht ausgeschlossen. Offerten tinter Chiffre 66714 an die Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen wegen Nichtgebrauch FIAT geschlossen, Limousine 520, 4/5-Plätzer, 11 PS, mit 6 neuen Pneus, vollständig ausgerüstet, zum Preis von Ff. 1800.— bei Josef Koster, Sattlerei und Aussteuern, Pfäffikon (Schwyz). Telephon 41. 66658 7,4 PS, 16000 km, mit aller Garantie, bei sofortiger Wegnahme billig. Offerten unter Chiffre 66655 an die Automobil-Revue, Bern. Pneu- Ausverkauf. Limousine Automobil-Revue, Bern. Zu mieten gesucht eine gutgehende Autoreparaturwerkstätte Wegen Abreise zu verkaufen Fiat-Coupe Zu verkaufen Lastwagen Mäntel - NEU - Michelin in Original-Packung Ford 1—700X85 Fr. 10.— 1—760X90 :> 18.— 1—765X105 .. 23.— 1—715X115 :> 15.— M4 Tonnen, in tadellosem 1—495X28 .» 20.— Zustand, mit hohem Verdeck, zum Preise von 1—500X20 » 25.— Fr. 2600.-. — Anfragen sind zu richten an 1—450X21 * 25.— Moser & Cie., Langnau R. Baumann, Delsbergerällee 61. Basel. per Nachnahme. i. E., Garage. Tel. 210. 66690

II. Blatt BERN, 18. März 1935 Durch das billige Benzin und die minimen oder sogar ganz fehlenden Steuerabgaben war in Amerika seit jeher der mittelgrosse bis grosse Wagen begünstigt. Die. riesigen Produktionszahlen der amerikanischen Fabriken machten ein Knausern mit dem Materialaufwand unnötig, ist doch auch so jeder mittlere Angestellte in der Lage, sich mit den Rücklagen weniger Monate einen «car» anzuschaffen. Für die weit engeren Verhältnisse Europas ist also' eigentlich der amerikanische Wägen zu luxuriös. Was ist ihm trotzdem Tür und Tor offen hält, das ist sein ungemein «interessanter» Preis, der natürlich auch in die Betriebskosten einbezogeh werden müss und hier den Ausgleich bringt. Ein grosser Teil von Automobilisten schwört auch deshalb auf ihn, weil er durch jahrzehntelange Entwicklung in gleicher Richtung alle nur erdenklichen Eigenschaften eines Gebrauchsfahrzeuges in sich vereinigt, weil er ungemein leicht zu bedienen, bequem zu fahren und anspruchslos in der Wartung ist. Zuverlässiger als ein Amerikaner wagen kann kein Arbeitstier sein. Die Entwicklung des amerikanischen Autobaues im letzten Jahr zeigt wieder eine frappante Einmütigkeit. Wie auf ein Signal haben alle Fabriken einen letzten Spurt zur wirklichen Stromlinienkarosserie hin angesetzt, nachdem sie das Publikum durch die Pseudo-Stfomlinien dazu reif gemacht hatten. Die Einmütigkeit zeigt sich jedoch auch im Interesse an kleineren Problemen. Fast durchwegs werden ganz plötzlich die Motoren besser gekühlt, die Chassis nochmals versteift, die elektrischen Anlagen verbessert, die Federungen umkonstruiert, neue Massenverteilungen vorgenommen und zahlreiche andere Abänderungen durchgeführt, die der Leser nachfolgend, registriert finden wird^ Einmal mehr ist es Ford auf geniale Weise gelungen, ohne grosse bauliche Veränderungen seine vier bisherigen Typen weiter zu entwickeln. Die meisten Neuerungen zeigt Automobil-Revue Von Stand zu Stand U. S. A. Ford. er bei dem V-Achtzy}inder. Entsperchend der allgemeinen amerikanischen Praxis wurden der Motor und der Kühler im Chassis weiter vorgerückt, so dass, gleichzeitig mit einer neuen Gewichts verteilung, eine bessere Raumausnützung zustande kam. Die Vorderfeder wurde vor die Vorderachse, die Minterfeder hinter die Hinterachse verlegt und beide Federn tiefer angeordnet. Infolge der grösseren .Federbasis, ist nun der Lauf des Wagens noch ruhiger geworden und die Kuryenstabilität erhöht. Gleichzeitig erlaubte die neue Federanordnung die Wahl weicherer, längerer Federn. Das neue Lenksystem arbeitet mit. einer parallel zur Vorderachse Die Kurbelgehäuse-Entlüftung beim Ford- Achtzylindermötor. verlaufenden Spurstange. Auch die Fondsitze liegen innerhalb des Radstandes. Der ganze Chassisrahmen ist tiefer gekröpft und noch torsionssteifer gestaltet und der gleiche Bremseffekt lässt'sich mit einem bedeutend geringeren Fussdruck als bisher erreichen. Auch der Motor zeigt Neuerungen. Das Kurbelgehäuse hat forcierte Entlüftung, wodurch der Oelverbrauch verringert ist. Tiefer herabgezogene Zylinder-Kühlwassermäntel verbessern die Kühlverhältnisse. Die Kurbelwelle, die wie'die Nockenwelle aus einer Speziäl-Gusseisenlegierung besteht, ist neu ausbalanciert. Die Pleuellager bestehen aus Bleibronze. Die Karossierung'hat fliessendere Linien- führung erhalten, nicht zum wenigsten durch die stark geneigte Windschutzscheibe und schräg abfallende Wagenrückwand. Der Vordersitz ist ca. 12 cm breiter als bisher. Alles in allem ist der value for money des Fordwagens heute grösser denn je. Packard. Neben den bisherigen beiden Achtzylindern von 21 und 32 Steuer-PS und dem grossen Zwölfzylinder hat Packard einen neuen, billigeren Achtzylinder herausgebracht, der als Typ 120 bezeichnet wird. Dieser Chassistyp kann mit zwei 'verschieden grossen Motoren geliefert werden, nämlich , mit. einem Motor von 18 Steuer-PS, 95 Brerns-PS und 3300 ccm Zzlinderinhalt, oder 21 Steuer-PS, .110 Brems- PS und 4200 ccm. Beide Motoren haben seitlich gesteuerte Ventile, fünffach gelagerte Kurbelwelle, Stromberg-Vergaser und eine Maximaldrehzahl von 3800 Touren pro Minute. Das neue Chassis kann mit sieben verschiedenen Karosserieausführungen geliefert werden. Von allen bisherigen Packard-Wagen und den bisher bekannten Konstruktionen überhaupt weicht der neue Typ in seiner unabhängigen Vorderradfederung ab. Jedes Rad wird für sich parallelogrammartig geführt, und zwar unten durch ein Gelenkdreieck mit langer hinterer Basis und oben durch einen Gelenkarm. Bezweckt wird mit dieser Anordnung eine besonders gute Aufnahme der Bremsreaktionen und die genauestmögliche Führung der Räder überhaupt. Die Gewichtsübertragung geschieht durch Schraubenfedern. Die Lenkung ist von allen Federungsbewegungen unabhängig gestaltet. Der in vier Punkten abgestützte Motor hat einen Leichtmetallzylinderkopf. Durch besondere Oelleitungen in den Pleuelstangen gelangt Drucköl bis zu den Kolbenlaufflächen, N" 23 II. Blatt BERN, 18. März 1935 Die unabhängige Vorderradfederung des neuen kleinen Packard-Wagens. der Fahrer zur Kupplungsbedienung und beim Schalten nur ganz wenig Fusskraft aufwenden muss. Graham. Das bisherige Produktionsprogramm dieser altbekannten amerikanischen Marke umfasste einen Sechszylinder von 3800 ccm Zylinderinhalt, den Achtzylinder von 4000 ccm und den Achtzylinder-Kompressor mit 420Q ccm Zylinderinhalt. Alle diese Typen sind gut bekannt geworden, vor allem der Kompres-, sor-Typ, der mit seinen 135 PS zu den leistungsfähigsten Serienwagen der letzten Jahre gehörte. Durch den angewandten Zentrlfugalkompressor wird ausser der hohen spezifischen. Leistung gleichzeitig eine ungewöhnliche Betriebswirtschaftlichkeit und Fahrtelastizität erreicht, indem die Vernebelung des Gasgemisches verbessert, die die hierdurch besonders beim Anlassen des kalten Motors geschont werden. Frischgase also für den Motor gleichsam Das Getriebe arbeitet in allen Gängen, auch besser verdaulich gemacht werden.. im Rücklauf, geräuschlos und mit Synchronisiervorrichtungen. Es ist mit einem Freilauf Typen weiter auf dem Produktionsprogramm In ihrem Grundaufbau wurden diese drei versehen und an eine Kupplung angeschlossen, deren Druck bei zunehmender Motor- noch ein kleiner Sechszylinder von. 2800 belassen. Neu hinzugekommen ist nun jedoch tourenzahl durch Zentrifugalgewichte automatisch gesteigert wird, so dass anderseits auf dem Stand als Limousine karossiert ccm Zylinderinhalt. Dieser Graham-Six, der ne- AUTO-SALON STAND 273 PALLAS€®IE Akt-Ges. R. & E. HUBER, Pfäffikon (Zeh.) JBiix JFl JES 3XT A.TJ JU T "WAG-DESIlVr gewinnt das RALLYE von MONTE-CARLO 1935 auf aderisierten Pneus SSmtliche grossen sportlichen Veranstaltungen wurden mit dem Sicherheits-Superprofil „ADERSOL" gewonnen. Diese sensationelle Erfindung reduziert den Bremsweg und verunmöglicht ausserdem das Schleudern. Lassen Sie Ihre Pneus bei einer der nachstehenden Firmen aderisieren: Aigle: Garage Lanz. Baden: Mario Zarratini Basel: Auto-Service, Aeschenplatz. 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Luzern: Auto-Service, Traohsel & Cie. Montreux: Garage A. Beihl. Neuenburg: Patthey, Automobile, Seyon 36. Ölten: Pneuhaus A.-G., Aarauerstrasse 75. Porrenfruy: Auto-Station S. A. Schaffhausen: Tivoli-Garage, Guyan & Cie. Solothurn: Garage Schnetz & Cie. St. Gallen: Pneuservice, Leonhärdstrasse 63. Sl. Gallen: Uhler & Cie., Marktplatz 13. Vevey: Auto-Stand S. A. Wädenswil: Weber Franz, Zentrum-Garage. Winterthur: Garage H. Erb, ob. Schöntalstrasse 31. Zürich: A.-G. für Automobile, Pflanzschulstrasse 9. Edg. Grimm-Piquerez, St. Ursanne Vertreter:HerrE.Schnellmann,lngenieur,ZÜPich,Minervastr. 149 - Tel.43.921 Automobil-Salon Genf, Stand Tecalemit 228