Aufrufe
vor 6 Monaten

E_1938_Zeitung_Nr.021

E_1938_Zeitung_Nr.021

LIESTAL Auto-Lackiererei

LIESTAL Auto-Lackiererei Gebr. Wind Glärnischstrasse Telephon 22.595 Karosserie EGLI Dornacherstrasse 160 Telephon 41.602 W. Garbani Söhne & Co. Greyerzstrasse 80 Telephon 22.417 Auto-Lackiererei Fritz Struchen Mattenstrasse 82 Telephon 35.70 H. SCHIESSER-GUBLER Altwegstrasse 12 Arthur Keiser Kanonengasse Telephon 72.931 BURGDORF HORGEN LUZERN Karosserie Dietrich Aktiengesellschaft Guterstr./Delsbergerallee 50 Telephon 26.851 .Kupferschmid •f Erlachstrasse 7 Teleph. 23.695 Fr. Born ^Auto-Lackiererei Telephon 680 Gebr. Keller Stockerstrasse 19 Telephon 924.622 Amrein&lmbach Malergeschäft u»j4 Autolackiererei. Schrfttenmalerei. Granodine Service Schlagfeste Emaillierungen im Ofen' vonznattstr. 28 u. 30 Telephon 2S.S00 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 8. MÄRZ 1938 — N° 21 Achtung! Occasion! GRAHAM, Modell 1036, 14 HP, 4—5 PL, dunkelblaue Limous., nur 11 000 km im Sommer gefahren. Wagen ist besser als nen. Kann mit Garantie abgegeben werden. Anschaffungspreis Fr. 8200.-, jetzt gegen bar Fr. 4500.-. Offerten unter Chiffre 5354 an die (21,23 Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen BERNA 5 Tonnen G. 5, m. Schnellganggetriebe, 4-Radbremsen, mit noch neuer Holzgasgeneratoren-Anlage, in sehr gut. Zustand, prima laufend und sehr sparsam im Betrieb, zum Preis v. 15 500 Fr. Auf Wunsch m. Anhänger, Einachser, zu 2400 Fr. Offerten unter Chiffre 5344 an die (21,22,23 Automobil-Revue, Bern. Mercedes-Benz Heck 130 Jahrg. 1935, Vollschwingachser, mit Ganzstahlkarosserie, blau u. schwarz, K -automatische Zentralchassisschmierg., Schnellgang, Oeldruckbremsen, Heizung. Mech. u. äusserl. in gutem Zustand, mit Garantie abzugeben. Evtl. Teilzahlung. Postfach 12, Basel 12. (21) 5350 Zu verkaufen Lieferungswagen Citroen C. 6, neue Brücke 2.40X 1,60 m, mit geschlossener Führerkabine. Tragkr. bis 1000 kg. Der Wagen befindet sich in sehr gutem, fahrbereitem Zustande. Offerten unter Chiffre 5343 an die (21,22 Automobil-Revue, Bern. 6 Zyl., frisch revidiert, Ladebrücke und Führerkabine neu (270X165). Offerten unter Chiffre 5331 an die (21 Automobil-Revue, Bern. Tausche oder verkaufe BUGATTI, 15 PS, Cabriolet, generalrev., in Ia Zustand, 50 000 km gef., Geschwindigk. 150 km, max. Benzinverbrauch 15 1, gegen guten Kleinwagen. C. Weiller, Jrohburgstrasse 19, Zürich 6, Telephon 43.766. (21) 75142 Zu verkaufen '•C 1 FORD-Motor, komplett, mit Getriebe, 12 PS, Mod. A., vollst, durchrevidiert. 1 CHEVROLET-Zylinderblock, 4 Zvl., Mod. 28, neu ausgebohrt. Anfragen erbeten unter Chiffre 16249 an die Die THERMOLITH -BATTERIE war am Automobil- Salon nicht ausgestellt und trotzdem täglich steigende Nachfrage. Das Bessere bricht sich Bahn! Reparaturen sämtlicher Batterietypen prompt und billig T e l e p h o n 126 Zu verkaufen Chevrolet OCCASIONEN IV2—2 Tonnen Fr. 2500.— Automobil-Revue, Bern. Grund : Wirkliche 1 ADLER TRUMPF, 8 PS, Mod. 1937, 4fenstr. Spezial-Cabriolet, 4/5pl., gef. km 7000. 1 ADLER JUNIOR, Mod. 37, Sport-Cabriolet, gel km 6500. 1 ADLER JUNIOR, Mod. 37, Cabriolet, 4pl., ffkm 7300. 1 ADLER JUNIOR, Mod. 37, Limous., gef. km 15000. Alle vier Wagen können mit voller Garantie abgegeben werden. 1 DODGE, Grand Luxe, 6 Zyl., 13 PS, Mod. 33/34, Limousine. 4türig, wie neu, Fr. 2300.— 1 CHEVROLET, 6 Zyl., Limousine, 4türig, mit Schiebedach, Fr. 350.— Eventuell Zahlungserleichterungen. Sulgeneck-Garage A.-G., Bern ADLER-Vertretuno. LUZERN ST. GALLEN Auto •Spritzerei Bosch & Müller Ztirichstr. 22 Tel. 29.868 ; ÜLR. HÖHENERS ERBEN Fürstenlandstr. 21 Telephon 9.09 Eigene Wagnaxai. Schmiede, Speagleret, Sattlerei and Duco- Spritz eiei OERLIK ST. GALLEN A. Wehle Dörflistrasse 4 Telephon 68.081 -ZÜRICH Karosserie u.Spritzwerk Ernst Joppich Meisenstrasse 6 Telephon 45.98 Karosseriewerke J.Wartmann Telephon 56.431 WAUWIL Th. Waibel Tösstalstrasse 29b Telephon 22.758 WINTERTHUR WfTHI FN/Aro A. Graf Tel. 61.409 Bianco & Bindnagel Duf ourstr. 60 Telephon 47.469 Müller & Häne Bogenstrasse 9 a Telephon 45.75 ST. GALLEN SISSACH E. FRECH-HOCH Karosseriewerke Telephon 74.206 Gebr. Bosshart Alf r.-Escherstr. 76-78 Tel. 38.871 Äutospritzlackier-Werk Gebr. Meier Reinhardstrasse 12 ZUR I C H Telephon 21.064 SIRNACH P. Widmer Autospritzwerk Telephon 65.188 Auto-Spntzlackier- Werkstätte E. Huber [Jps*, Aaristrasse-Speditionsweg Telephon 13.78 T Dir ü Jean Hottinger Badenerstrasse 294 Telephon 33.204 ZÜRICH Jos. Widmer Gasometerstrasse 9 Telephon 39.335 Autospritzwerk Schriften, Monogramme etc. Bringen Sie Ihren Wagen direkt zu uns! Es ist Ihr Vorteil!

„Automobil-Revue" — II. Blatt, Nr. 21 BERN, Dienstag, 8. März 1938 Nützen Sie Ausstellungshalle und Schaufenster Wer einen Rundgang bei unseren Garagen unternimmt und seine Aufmerksamkeit den Ausstellungshallen und Schaufenstern zuwendet, kann verschiedene Feststellungen positiver und negativer Art machen. Als positive Tatsache darf erwähnt werden, dass sich die Räumlichkeiten in den meisten Fällen mit bemerkenswerter Sauberkeit präsentieren, ferner, dass die Objekte, die hinter den Fensterscheiben sichtbar sind, meist sehr gut unterhalten sind. Als negativ — der Wahrheit und auch der Nutzanwendung zuliebe können wir darauf nicht verzichten — müssen wir die Langeweile und Kälte festhalten, mit der uns diese « Schaukasten des Betriebes » entgegenstarren. Wenn der Erbauer des Gebäudes fünfzig oder hundert Quadratmeter des sicher teuer bezahlten Bodens für eine Ausstellungshalle reserviert, so verbindet er damit die selbstverständliche Erwartung, dass die Investierungen, die sich in den meisten Fällen in die Zehntausende belaufen, auch einen entspre- Auch Ausstellungshallen und Sxhawlenstet haben bestimmte. Aufoalen,... chenden Ertrag abwerfen. Die Halle soll also, anders gesagt, mindestens ebensogut rentieren wie die für den eigentlichen Garage- und Reparaturbetrieb vorgesehene Bodenfläche. Eine andere Ueberlegung wäre unkaufmännisch und deshalb kaum zu verantworten. Worin besteht nun die besondere Aufgabe der Ausstellungshalle im Rahmen des Gesamtbetriebes? Landläufigerweise dient sie zum Empfang der Kundschaft, zur Aufnahme von neuen und oft von gebrauchten Wagen; sie beherbergt meistens das Prospektmaterial und nimmt an ihren Wänden die Plakate der Grossfirmen auf. Sie soll somit ein Bindeglied sein zwischen Geschäft und Publikum; sie soll diesem letzteren einen Begriff geben von den vielfältigen nützlichen Dingen, die das Unternehmen anzubieten hat. Leider ist aber das Bild, das sich dem Beschauer bietet, fast immer leblos und alles andere als anziehend und lässt gänzlich jene Dynamik vermissen, um derentwillen der Mensch unserer Zeit seinen begehrten Zuspruch einer bestimmten Firma gewährt. Man verspürt keinerlei Bestreben, das Ganze geschmackvoll und lebendig zu gestalten; man sucht vergeblich nach jenen Aus- Autoliäncller an seinen Solm Mein lieber Sohn! Bei Deinem Besuch, den Du uns gestern anlässlich der Probefahrt mit Frau und Fräulein Habegger gemacht hast, wollte mir — als altem Automobilhändler — einiges nicht recht gefallen. Ich möchte Dich darauf aufmerksam machen, getreu dem « feierlichen Pakt », den wir am Vorabend Deiner Abreise abgeschlossen haben. Deine Gäste hatten kaum einige Minuten Platz genommen, als Du schon mit einem leisen Unterton von Stolz (auf den Wagen oder auf Dich selbst?) erzähltest, wie Du die 104 Kilometer Fahrdistanz in wenig mehr als Fünf viertelstunden «heruntergespult » hättest. Diese Bemerkung war nicht nach meinem Geschmack — nicht etwa wegen dem in Deinem Alter verzeihlichen Anflug von Renommiererei, als vielmehr um des nachteiligen Eindrucks willen, den das Dauertempo von hundert Stundenkilometer auf Frau Habegger ganz bestimmt gemacht richtig aus? künften, auf die kein Käufer verzichtet; man vermisst jene Kraft der Ueberzeugung, welche bei der mündlichen Unterhandlung den « Mann vom Fach » sofort kennzeichnet. Der aufmerksame Beobachter kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich diese « Vi- sitenkarten des Unternehmens » in ihrer Anspruchslosigkeit beim Beschauer wegen ihres Daseins entschuldigen möchten, ungefähr mit den Lutherschen Worten: « Hier stehe ich, ich kann nicht anders». Und doch vermöchte man das Ganze so viel ansprechender, gefälliger und vor allem interessanter zu gestalten, wie die nachstehenden paar Beispiele zeigen: Da steht ein Occasionswagen, blank geputzt, Zustand « wie neu ». Wer soll ihn, der wie hundert andere aussieht, kaufen, und warum? Zeigt der Händler das Fahrzeug einem Interessenten, so ist er um Argumente sicher nicht verlegen: Niedrige Steuer oder Geräumigkeit des Koffers, geringe Zahl der gefahrenen Kilometer oder hervorragender mechanischer Zustand, die Marke als solche oder die Garantie, welche der Händler gewährt, oder irgendein anderes der dutzend Dinge, die jeder tüchtige Verkäufer kennt. Verwenden wir doch dieselben Argumente ebenfalls für die Präsentation des Wagens vor dem grossen Publikum! Machen wir auch jenes auf die Vorzüge aufmerksam, die ge- durch die Beschaffenheit der Sache selbst verursacht worden ist. Trifft den Garagisten rade dieses Fahrzeug auszeichnen! Das Wie lässt sich auf so mancherlei Arten lösen: Wir können Schriftplakate aufstellen; wir können diese Schriftplakate durch Leitbänder mit den betreffenden Wagen verbinden; wir können die Aufnahmefähigkeit des Koffers durch ...tvxtedem eine zuteckmässiae Gestaltu.ua... Montage der aufnehmbaren Gepäckmenge demonstrieren; wir können vielleicht sogar einmal einen Wagen mit geöffnetem Motor ins Schaufenster stellen oder durch eines der zahlreichen dekorativen Hilfsmittel auf den hervorragenden Zustand des Polstermaterials hinweisen usw. Auch die Zubehöre lassen sich der Masse hat. Du hast ja ihren Gesichtsausdruck, den Dein Bericht hervorrief, nicht bemerkt, denn sonst wäre Dir das Ungeschickte Deiner Tempobolzerei ohne weiteres aufgefallen. Frau Habegger ist eine feine, liebe und dabei vor allem beschauliche Dame, der eine «Spitze» von 110 oder 120 St./km weniger Ehrfurcht vor der Qualität des Wagens als Furcht vor der Gewalt der Kraftentfaltung einflösst. Tempo passt zu ihrem geruhsamen Wesen ungefähr so gut wie ein Weltrekordwagen zur repräsentativen Gemessenheit eines Staatsoberhauptes bei einem feierlichen Empfang, oder, wenn Du so willst, wie eine Faust aufs Auge. Ich fürchte, dass Deine Verkaufsaussichten durch die übermässige Betonung und Demonstration der Maximalgeschwindigkeit eher schlechter als besser geworden sind. Die hierfür aufgewendete Zeit und Gelegenheit sind für die Erwähnung und Erklärung jener Vorzüge verloren, die Frau Habegger als wichtig betrachtet. Das Gefühl lässt mich nicht los, dass ihr Qualität und Aussehen des Polstermaterials dreimal soviel bedeuten, als eine anssergewöhnliche Beschleunigung, ferner,' dass sie auf der Fahrt den Komfort viel höher einschätzt als die Gewissheit über die Reduktion der Motorendrehzahl dank Verwendung des Schnellgangs. auf ungezählte Arten «schmackhaft» machen; sie brauchen nicht, wie dies vielfach der Fall ist, auf irgendeinem Kasten oder in einem Gestell zu liegen. Gruppieren wir sie einmal unter einer bestimmten Devise im Schaufenster unter dem Begriff « Komfort », wobei alle jene Artikel verwendet werden, die etwas zur Verbesserung des Fahrkomforts beitragen: Heizungen, Frostschutzscheiben, Rükkenkissen, Aschenbecher, Ventilationseinrichtungen, Auto-Radio usw. Oder wir stellen nach dem Motiv « Sicherheit » aus, indem wir Schneeketten, Frostschutzscheiben, Scheinwerfer, Sicherheitspneus, Abschleppseile, Schneeschaufel usw. hübsch angeordnet präsentieren. Auch für die Neuwagen Hesse sich allerlei verbessern. Wir denken da an eine gemeinsame Ausstellung mit führenden Mode-, Handschuh-, Lederwaren- und andern ähnlichen Firmen, die eine zum Wagen passende Kollektion zusammenstellen, oder wir verei- um den Wagen herum all das, was wir ... oecm&gen sie a&ec meistens nicht zunigen ecßllen,... für den reisenden Kaufmann auf Lager haben, oder wir zeigen, wie der Wagen für eine grössere Ferienreise ausgestattet werden soll, usw. Prinzipielles. Der Inhaber einer Garage haftet für Beschädigung, Vernichtung oder Entwendung der bei ihm eingestellten oder von ihm oder seinen Angestellten übernommenen Wagen und der dazu gehörenden Sachen gemäss den in Art. 490 des Obligationenrechts für die StaHwirte aufgestellten Vorschriften. Mit andern Worten, der Garagist ist für den eingestellten oder übernommenen Wagen haftbar, sofern er nicht beweist, dass der Schaden durch den Einbringenden selbst oder seine Besucher oder Begleiter oder Angestellten oder durch höhere Gewalt oder gar oder seine Angestellten kein Verschulden, haftet er trotzdem bis zum Betrage von 1000 Fr. Trifft ihn dagegen ein Verschulden, haftet er unbeschränkt. Eine Wegbedingung dieser Haftung ist möglich mit Ausnahme der Haftung für rechtswidrige Absicht und grobe Fahrlässigkeit des Garagisten oder seiner Angestellten und Arbeiter. In- und ausserhalb der Garage. Die soeben geschilderte Haftung des Garagisten besteht sowohl für das Einstellen als auch für das Uebernehmen von Automobilen. Wenn also z. B. ein Automobil infolge Platzmangels in der Garage vorn Garagisten ausserhalb derselben stehen gelassen wird, so kann er sich im Schadenfalle nicht damit exkulpieren, dass das Automobil nicht eingestellt gewesen sei. Selbstverständlich kann der Garage-Inhaber sowohl Einstellung als Warum kennt der Automobilhandel überhaupt die Probefahrt? Welche Aufgaben hat sie letzten Endes im Rahmen der gesamten Verkaufsarbeit zu erfüllen? Sie ist nichts anderes als eine Probezeit, die sich der Käufer eines Wagens ausbedingt, bevor er ihn für eine mehrjährige Dienstzeit einstellt. Sie ist genau das, was auch Du absolvieren müsstest, bevor Dich der Direktor einer Bank oder eines Handelshauses definitiv in sein Unternehmen einstellte: eine Gelegenheit, zu erproben, ob Du Deine Arbeit im Sinn und Geist Deines Vorgesetzten zu erledigen gewillt und imstande wärest. Dabei würde Dir z. B. kaum einfallen, Deine Fähigkeiten als Chauffeur oder als Bremsenspezialist unter Beweis zu stellen, trotzdem solche Kenntnisse von einem Garagebesitzer sehr geschätzt würden. Du würdest Dich mit anderen Worten ganz auf die Anforderungen einstellen, die Dir der Chef stellt, der Deine Arbeitsleistung für eine kürzere oder längere Zeit zu kaufen beabsichtigt. Noch mehr: Du würdest Dir vor Antritt der Stelle in aller Ruhe überlegen, welche Deiner Kenntnisse und Fähigkeiten den Chef am ehesten zum Engagement zu bewegen vermöchten; Du würdest Dich sogar nochmals hinter die Bücher oder auf die Schulbank setzen, wenn Du dadurch an Sattelsitz gewinnen könntest. — Warum Noch eine Möglichkeit: Wir geben dem Publikum einen Einblick in unsern Betrieb und unsere sachgemässen Arbeitsmethoden* indem wir einmal gewisse Arbeiten im Schaufenster erledigen lassen. (Das Montagewerk der General Motors Suisse S. A. in Biel ist in dieser Hinsicht vorbildlich.) Die angeführten Mittel und Wege bilden nur einen geringen Teil der verschiedenartigen Möglichkeiten, die Ausstellungshallen und Schaufenster viel interessanter, lebendiger und anziehender als bisher zu gestalten. _ Sie variieren von Ort zu Ort und von Firma zu Firma, sind aber praktisch in jedem Betrieb vorhanden. Meist genügt eine «Stunde der Besinnlichkeit » — siehe unsere Nummer vom 22. Februar — um diesen oder jenen nützlichen Gedanken ans Tageslicht zu fördern. Und will sich gar nichts zeigen, dann fragen Sie den Redaktor der « Kleinen Revue » an, er wird Ihnen nach Möglichkeit mit seinem Rat beistehen. — Uebernahme ablehnen. Nicht nötig ist aber für die Haftungsbegründung die Ausrichtung eines Empfangsscheines für das eingestellte oder übernommene Motorfahrzeug. Das Personal. Die Hilfspersonen des Garagisten (Angestellte und Arbeiter) handeln als dessen Vertreter. Eine ausdrückliche Ermächtigung hiezu ist nicht erforderlich. Es genügt, wenn Moderne cinstelltnethadtn Jst die JCacossecic vetzoqen ? Amerika ...aat nicht schwieüa ist. Der Garagist haftet. die betreffende Person nach aussen hin durch die Ausübung ihrer Tätigkeit als ermächtigt erscheint (z. B. Verfügung über den Garageschlüssel). Zubehöre. Wie bereits eingangs erwähnt, umfasst die Haftung nicht nur das Motorfahrzeug- an sich, sondern auch die « dazu gehörigen, Sachen ». Darunter sind Ersatzräder, Autodecken, Werkzeug usw. zu verstehen, nicht aber Gepäck oder Waren. Für letztere haftet er nur im Falle des Verschuldens. leuchtet... Winke fäc die Wttkstatt Seltene Kepacatucac&eiten (Schluss Seite 11.) Seite 10. Seite 10. Seite 10. Seite 11. Seite 11. solltest Du nicht ähnliche Massnahmen treffen, wenn es gilt, statt Dich selbst, die « Hammon »-Wagen bei ihren zukünftigen Dienstherren so gefällig als irgendwie möglich einzuführen? Ich kenne manche Autoiuobilverkäufer, die ständig über die « schlechten Zeiten » schimpfen — nach ihren Verkaufsresultaten allerdings mit vollem Recht. Bei der Probefahrt machen sie sich aber die Arbeit »ehr, ja viel zu leicht. Sie führen sie durch als Bummelfahrt, die einzig durch ein paar obligate stärkere Tritte auf Gasund Bremspedal eine gewisse Abwechslung erfährt. Im übrigen verlassen sie sich auf ihre Erfahrung und — hie und da — auf ihre Zungenfertigkeit, übersehen jedoch völlig, dass es viel wichtiger ist, den Interessenten aus dessen eigenen Gedanken — und Wunschsphäre heraus mit dem Wagen vertraut zu machen. Seit Jahren benütze ich für die Probefahrten ein Rezept, das ich mir besonder! für diesen Zweck geschaffen habe und das sich immer noch sehr gut bewährt. Wenn ich je zwischen der ersten Fühlungsnahme und der Vorführung ein paar Stunden oder gar Tage zur Verfügung habe, dann überlege ich mir folgendes: In erster Linie suche ich mir über den Kunden, sein Gehaben, seinen Charakter und die voraussichtlichen Reaktionen ein klares Bild zu