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E_1938_Zeitung_Nr.036

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Reform der kantonalen

Reform der kantonalen Verkehrssteuern II. (Schluss aus Nr. 35) Anhand einig« Zahlenbeispielen sei der Versuch unternommen, das Projett einer gerechten Vermögenssteuer als Ersatz der unzulänglichen Hubraumtaxe zu erläutern. Dabei fassen wir die Preisklassen in drei Gruppen zusammen, die sich durch ungleich lange Amortisationsfristen und verschiedene Steuersätze unterscheiden. Prinzipiell bildet der offizielle Listenpreis die Basis der Taxation; •weil aber die individuelle Steuereinschätzung zu •weit führen würde, nehmen wir Klassenabstufungen von 500. 1000, 2000 und 5000 Fr. vor. Für einen Wagen, dessen Preis 4100 Fr. beträgt, käme der steuerliche Neuwert von 4500 Fr. in Betracht, ebenso würde bei einem Preis von 7100 Fr. ein Neuwert von 8000 Fr. angenommen. Wohl bedingt diese Aufrundung gewisse Zuschläge, die jedoch nicht nennenswert ins Gewicht fallen. Im Bereich von 2000—40 000 Fr. ergäben sich bei solcher Einteilung 26 Steuerklassen, währenddem es jetzt gegen deren 40 sind. Vergegenwärtigt man sich, dass in der Schweiz weit über hundert verschiedene Motortypen zirkulieren, für deren jeden die Steuer-PS- Zahl errechnet werden muss. dann trifft die Annahme wohl kaum daneben, dass eich die Einschätzung nach dem Neuwert einfacher gestalten würde. Selbstverständlich gälte der offizielle Katalogpreis und nicht die effektive Kaufsumm bei Tauschgeschäften als Steuergrundlage. In erster Linie •wäre die Methode bei Neuzulassungen auszuprobieren, wobei statt der Steuer-PS-Zahl der erste Steuerwert, nach dem sich die Abschreibungen richten, in die Verkehrsbewilligung eingetragen würde. Für die Steuertaxation spielten die Preise, um welche der Wagen bei späteren Verkäufen gehandelt wird, keine Rolle mehr. Nach drei Jahren hätte der Wagen zu 8000 Fr. noch einen Steuerwert Ton -4400 Fr.; ginge er in jenem Zeitpunkt zum Preise von 3500 Fr. in andern Besitz über, so bliebe diese Summe für die Taxation irrelevant, d. h. der neue Halter müsste für das 4. Jahr die 4400 Fr. versteuern. Man sieht, daes dieses System geeignet erscheint, den oft raschen Preiszerfall der gebrauchten Wagen aufzuhalten. Bei gutem Willen Hesse sich auch für bereits in Verkehr stehende Fahrzeuge eine gerechte Einschätzung vornehmen. Kehren wir indessen zu unsern Gruppen zurück. In der ersten würden jährlich je 20% des Neuwertes abgeschrieben, und zwar bis der Wagen zu Beginn des 5. Jahres zu 80% amortisiert wäre und das Steuerminimum erreicht hätte. Für die folgenden Jahre wäre der Minimalbetrag zu entrichten. Natürlich stellt sich die Steuer für den neuen Wagen etwas höher als jetzt, aber die Mehrbelastung hielte sich in durchaus erträglichen Grenzen. Nach 2—3 Jahren würde die Annäherung an die geltenden Sätze erfolgen und hernach sänke die Steuer. Im Mittel eines Lustrums liegen die aus dieser Methode resultierenden Ansätze unter dem Durchschnitt der Steuer-PS-Taxation. Für die Gruppe II müsste die Amortisationsfrist auf 7 Jahre erstreckt werden, denn andernfalls erführe die mittlere Preisklasse gegenüber den Kleinwagen eine Begünstigung. Dagegen bliebe es beim Minimum nach öjähriger Abschreibung mit dem Erfolg, das® für die Wagen über 12 Steuer-PS vom 5. Betriebsjahr an geringere Steuern als gegenwärtig zu erlegen wären. In Gruppe III würden wir die Luxuswagen unterbringen, welche diese Bezeichnung verdienen und deshalb im Vergleich zum heutigen Zustand steuerlich etwas stärker herangezogen werden dürf- I ten. Die Amortisation bliebe auf 10% angesetzt, ' wobei, um Härten zu vermeiden, der Steuerwert bis VERKEHRSSTEÜEB NACH DEM WERT (PERSONENWAGEN). Gruppe I. Gruppe II Gruppe III. Neuwert: 500—5000 Fr. Neuwert: 6000—14 000 Fr. Neuwert: über 14 000 Fr. Klaasenabstufungen: Klassenabstufungen: Klassenabstufungen: Je 2000 Fr Je 500 Fr. Je 1000 Fr. bis 30 000 Fr. nachher je 5000 Fr Amortisation: 20% Amortisation: 15% Amortisation: 10% Steuersatz: 5% Steuersatz: 5% Steuersatz: 6% Jahr Steuer- Jahres- Steuer- Jahres« Steuer- Jahres- Steuer- Jahres- Steuer- Jahres- Steuer- Jahr eswert taxe wert taxe wert taxe wert taxe wert taxe wert taxe Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. 1. 2500 125 5000 250 8000 400 14 000 700 20 000 1200 30 000 1800 2. 2000 100 4000 200 6800 340 11900 595 18 000 1080 27 000 1620 3. 1500 75 3000 150 5600 280 9 800 490 16 000 960 24 000 1440 4. 1000 50 2000 100 4400 220 7 700 385 14 000 840 21000 1260 5. 500 25 1000 50 3200 160 5 600 280 12 000 720 18 000 1080 Mittel: 75 150 280 490 960 1440 6. 25 50 160 280 10 000 600 15 000 900 7. 25 50 160 280 8 000 480 12 000 720 8 25 50 160 280 6 000 360 9 000 540 Weitere 25 50 160 280 360 540 Jetzt: Jetzt: Jetzt: 3 Steuerpferd: 6 Steuerpferd: 12 Steuerpferd: 22 Steuerpferd: 25 Steuerpferd: 40 Stenerpferd: 72—220 Fr. 80—170 Fr. 130—308 Fr. 280—530 Fr. 325—625 Fr. 550—1000 Fr. 18 Steuerpferd: 220—450 Fr. AUTOMOBIL-REVUE CttENCTl 3. MAI 1938

36 — DIENSTAG, 3. MAI 193t AUTOMOBIL-REVUE Dass Personenwagen mit Dieselmotoren in der Tschechoslowakei vier Jahre lang steuerfrei sind. Dass der amerikanische Automobilkönig Henry Ford am 11. April seine goldene Hochzelt feiern konnte. Er selbst ist letzt 74, seine Frau 71 Jahre alt. Dass nicht nur in England, sondern auch in der Schweiz abstinenten Motorfahr zeugführern ein Sonderrabatt auf gewisse Versicherungsprämien gewährt wird. Dass nach der Statistik einer amerikanischen Versicherungsgesellschaft die Autoanfälle von einer Geschwindigkeitsgrenze von 64 km/St, ab im Durchschnitt viel schwerer ausfallen als unier dieser Grenze. Nach amerikanischen Angaben könnte man fast von einer Art kritischer Geschwindigkeit für Unfälle sprechen. Unterhalb dieser Grenze ereignen sich Todesfälle nur bei jedem 44sten Unfall. Fahr der verunfallte Wagen dagegen mit mehr als 64 km/St., so trifft es auf jedes 19. Unglück mindestens einen Todesfall. Von einem Koffer, Grdsse 70 X 40, den Herr Dr. med. Wissler (Bern) auf der Strosse von Neuchätel nach Bern fand. Er gab ihn am Polizeiposten Landeron ab. Wo ist der vom Verlust betroffene Autooder Motorradfahrer? Tec^ «I» '«»J» Frage 13.339. Abdichtung der Fusspedale. Ich kann die Fusspedale leider nicht richtig abdichten, da sich Schlitze von ca. 8 cm Länge und 2 cm Breite an der Trennwand befinden müssen, um die Pedale frei spielen zu lassen. Dies im Gegensatz zu neuen Wagen, wo sich lediglich ein viereckiges Loch in der Grosse des Pedalschaftes in der Trennwand befindet. Meine Trennwand liegt eben so, dass ein ziemlicher Schlitz notwendig wird. Gibt es hier einen Ausweg? Vielleicht einen elastischen Stoff, der abdichtet, ohne die Pedale zu hemmen? Das Gaspedal wird man wohl dieser Prozedur nicht unterziehen können, um es nicht in der Bewegung zu hemmen? W. S. in G. Antwort: Wir empfehlen, einen Versuch mit Schwammgummiplatten zu machen, die an der Trennwand von beiden Seiten der Pedale her zu befestigen wären. Sie sollten so stark zusammengestossen werden, dass sich ihre Kanten oberhalb und unterhalb des Pedaldurchtrittes schliessen. Der Schwammgummi ist so weich, dass er sich ohne weiteres rund um das Pedal legt, ohne dessen Bewegung allzu stark zu hemmen. Wir empfehlen, darauf zu achten, dass nicht einfach ein Stück verwendet wird, das aus einem grösseren Teppich herausgeschnitten wurde, da sonst direkt der schwammige Innehgummi am Pedal anliegt, der sich zu rasch abnützen würde. Es ist besser, wenn Sie die dichte Aussenkante anliegen lassen, die sich weniger rasch abnützt, da sie nicht von feinen Bläschen durchzogen ist. * -b- Frage 13.340. Oelverdunnung • bei Traktor mit Petrolvergaser Beiliegend erhalten Sie eine Flasche von Oe! aus dem Carter meines mit Petrol betriebenen Traktors. Er stand nur während 160 Stunden in Betrieb, bis die Oelverdunnung diesen Grad erreichte. Könnten Sie mir nun das Oel untersuchen, um den Grad der Verdünnung festzustellen? Was könnte ich tun, um der Oelverdunnung entgegenzuwirken? T. S. in S. Antwort- Wir sind nicht in der Lage, selbst da« uns eingesandte Oel auf Brennstoffgehalt zu prüfen, da uns die hierzu notwendige Laboratoriumsausrüstung nicht zur Verfügung steht. Dafegen können Sie diese Untersuchung bei den Ihnen schriftlich genannten Stellen durchführen lassen. Die Oelverdunnung Ihres Motors ist unseres Erachtens darauf zurückzuführen, dass die Vorwärmung entweder nicht genügt oder dann der Motor zu oft bei nur kleiner Leistung gebraucht wird. Petrolbetrieb eignet sich nämlich vor allem dort, wo ein Motor im Dauerbetrieb steht und also stets warm läuft, so dass das Gemisch genügend vorgewärmt wird. Bei nur leichter Beanspruchung des Motors sollte er jeweils auf Benzin umgestellt werden. Beachten Sie dies und sorgen Sie auch dafür, dass die Vorwärmung noch intensiver wird, so sollte es wohl möglich sein, auch Ihren Traktor in befriedigender Weise mit Petrol zu betreiben. Die uns eingesandte Oelprobe ist allerdings sehr stark verdünnt und hat in diesem Zustand einen beträchtlichen Teil ihres Schmiervermögens eingebÜ8st. Wir würden Ihnen entschieden empfehlen, in Zukunft das Oel früher zu wechseln, d. h. bevor der gegenwärtige Stand der Verdünnung erreicht ist. Am günstigsten wäre es jedenfalls, wenn sich das Vergasergestänge so einrichten Hesse, dass bei geringer Leistung stets automatisch mit Benzin gefahren wird. -fw- Frage 13.341. Betriebskosten einer Holzgasanlage Im Verhältnis zu einem Elektromotor. Ich ersuche Sie um Auskunft über eine Holzgas-Generatoranlage von ca. 50 PS. Bisher hatte ich den Strom für meinen Elektromotor zu 8 Rp. pro Kilowattstunde erhalten. Nun offerierte mir ein Fabrikant von Dieselmotoren die Kilowattstunde zu 4 Rp. Wie verhalten eich nun die Kosten bei einem mit Holzgas betriebenen Motor? Ist die Anlage auch betriebssicher? Da ich beide Motoren zum gleichen Preis erhalte, wäre der Betrieb einer Hokgasanlage für mich vorteilhafter, nur müsste sie natürlich betriebsicher sein. F. S. in 0. Antwort: Wir nehmen an, dass der Dieselmotorenfabrikant, der Ihnen diese Offerte gemacht hat, nur die Brennstoffkosten den Stromkosten gegenübergestellt hat Zudem scheint es, dass er nicht Dieselmotorenöl (Gasöl) wie es für schnell laufende Dieselmotoren Verwendung findet, sondern irgend ein schwer flüchtiges Oel in die Rechnung eingesetzt hat. Denn andernfalls könnte er nicht auf derart niedrige Brennstoffkosten kommen. Rechnen wir beispielsweise mit einem Verbrauch von 200 g Brennstoff pro PSeh, so entspricht dies einem Verbrauch von 272 g pro KWh. Angenommen der Preis des Dieselöls betrage 33,7 Rp. pro kg, so kostet uns die KWh 0,272X33,7 = 9,15 Rp. pro KWh. Selbst bei einem Verbrauch von nur 170 g pro PSeh ergaben sich immer noch Kosten von 7,77 Rp. pro KWh effektiver Leistung. Da Holzgas bei einem Holzpreis von 5 Rp. pro kg gegenüber Dieselbetrieb eine Verminderung der Brennstoffkosten von 80—40% ergibt, würde sich bei einer Holzgasanlage der Energiepreis auf 5 bis 6 Rp. pro KWh stellen. Selbstverständlich sind auch hier die zusätzlichen Kosten für Schmieröl und Motorenreparaturen nicht inbegriffen. Hinsichtlich der Betriebssicherheit sind die Holzgasanlagen heute über jeden Zweifel erhaben. Schriftliche Antworten: Frage 13.342. Wer liefert Metro-Vergaser? Können Sie mir den Lieferanten des Metro-Vergasers bekanntgeben? B. in L. Frage 13.343. Wer baut mehrteilige Kolbenringe? Können Sie mir die Adresse einer Garage in B. angeben, welche mehrteilige Kolbenringe einbaut? A. in B. Frage 13.344. Wer vertritt die mehrteiligen Kolbenringe Marke Champion? Können Sie mir die Adresse eines Vertreters der mehrteiligen Kolbenringe Champion angeben. C. in M. Sr» «a. Anfrage 709. Haftbarkelt des Angestellten, Ueberstundenlohn usw. Als Angestellter einer grösseren Automobil-Firma muss ich viel Wagen-Vorführungen und -Ablieferungen besorgen und bin auch Sonntags angespannt So hatte ich auch im Dezember letzten Jahres «ine Vorführung. Als ich nun abends nach Hause fuhr, waren die Strassen teilweise vereist und darüber eine Schneeschicht von 5—7 cm. Ich fuhr nun den Umständen gemäss ganz langsam, geriet aber, trotzdem ich nicht mehr als 25—28 km/St, fuhr und sehr sachte bremste, in einer Kurve ins Schleudern, der Wagen rutschte in den Strassengraben und dabei wurden die vordere Stoßstange und ein Kotflügel etwas verbeult. Ich holte dann einen Bauern mit Traktor, der diese Stelle genau kennt und mir verriet, dass er dort jeden Winter viele Wagen abschleppen muss. Dennoch trug es auch ihn bei langsamstem Fahren zur Kurve hinaus. Nach der Reparatur des Wagens in unserer Werkstätte präsentierte man mir die Rechnung. Frage nun: bin ich für den Schaden haftbar? Nun noch etwas anderes: In meinem Anstellungsvertrag findet sich eine Klausel, wonach die Arbeitszeit je nach Diensterfordernis auf die einzelnen Tage nicht eleichmässig verteilt zu sein brauche, d. h. ich zu jeder Tageszeit, wenn erforderlich auch nachts, beansprucht werden könne. Im letzten Sommer war ich nun von ca. Ende April bis ca. Ende September fast jeden Tag 10, 12 und mehr Stunden im Geschäft, hatte keinen Samstagmittag frei und war auch viele Sonntage angespannt. Ich war einmal einen halben Tag wegen einer Fussverstauchung zu Hause. Durfte die Firma deshalb einen Abzug am Lohn vornehmen, wie sie es tat? Habe ich nicht für die viele Ueberzeitarbeit ein Anrecht auf Bezahlung? E. S. in Z. Antwort- Nach Ihren Mitteilungen scheint Ihr Vertrag keine Bestimmung darüber zu enthalten, in welchem Umfange der Verkäufer für von ihm verschuldete Schäden an Vorführungswagen verantwortlich ist. Demzufolge findet Art. 328 O.R. Anwendung, wonach der Dienstpflichtige für den Schaden haftet, den er absichtlich oder fahrlässig dem Dienstherrn zufügt. Unsere Erkundigungen ergaben, dass bei andern Automobil-Handelsfirmen vertraglich vorgesehen ist, dass die Verkäufer für jeden verschuldeten Schaden haften, dass aber in der Praxis, und u. E. zu recht, bei Bagatellschäden eine Abwälzung des Schadens auf den Dienstpflichtigen nicht erfolgt. Nach Ihrer Schilderung scheint es, dass tatsächlich ganz abnormale Strassenverhältnisse vorlagen und dass diese ausserordentliche Glätte des Bodens nicht erkennbar war. Wenn schon der fragliche Traktor, der zweifellos mit sehr massiger Geschwindigkeit fuhr, ins Schleudern kam, so glauben' wir nicht, dass man Ihnen bei der angegebenen Geschwindigkeit von 25—28 km/St, ein Verschulden zurechnen kann. Schädigungen dieser Art hat unseres Erachtens der Dienstherr auf sich genommen, wenn er trotz Kenntnis der ungünstigen Strassenverhältnisse Auftrag gab, den Wagen vorzuführen. Was nun die Frage des Zuschusses für Mehrarbeit anbetrifft, so bestimmt Art. 338, dass der Dienstnehmer Anspruch auf eine entsprechende Vergütung für Mehrarbeit hat, sofern diese Mehrarbeit über das übliche Mass hinausgeht. Wir haben auch hier Erkundigungen eingezogen und in Erfahrung gebracht, dass Autohandelsfirmen auf dem Platze, wo Sie tätig sind, an Autoverkäufer einen Zuschuss für Mehrarbeit nicht leisten, insbesondere nicht, wenn die Vorführungen von Wagen am Sonntag zu erfolgen haben. Ebensowenig wird ein Anspruch auf entsprechende Freitage im Laufe der Woche gewährt. Dabei setzen wir allerdings voraus, dass die Vergütung eine angemessene ist, sei es, dass ein Fixum bezahlt wird und eine Provision, die sich nach unsern Erkundigungen um die 2% des Verkaufspreises des Wagens bewegt. Entscheide über diese Frage sind uns nicht bekannt. Wir glauben, dass der Richter sich hier vor allem von der Höhe Ihrer Vergütung leiten lassen wird, in dem Sinne, dass er Ihnen eher einen Anspruch auf einen Zuschuss bewilligt, wenn Ihr Lohn gering ist. Was sodann noch den von Ihnen erwähnten Lohnabzug für den halben Tag anbetrifft, so war er ungerechtfertigt, insbesondere nachdem Sie unzählige Male auch Sonntags für die Firma tätig sein mussten. H.1YSIET liefert Motoren, Getriebe, Räder, elektrische Apparate, Kühler itc. für ältere Wagen. Ankauf von Wagen zur Bestandteilverwertiing. JOWETT 6/31 PS, englischer Qualitätswagen Schnell * zuverlässig * wirtschaftlich * bequem Erstklassiger Bergsteiger, 4-Gang-Synchrongetriebe Geräumige Limousinen mit Schiebedach Preise ab Fr. 5 900.— Verlangen Sie unverbindliche VorführungI Generalvertretung: Mühlebach - Garage, Zürich 8 Mühlebachstr.26, Holbeinstr. 36, Tel.63.163u. 44.680 KANTONSVERTRETER gesucht! 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