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E_1938_Zeitung_Nr.032

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Bahn und >&.u#«x» Beratung der Transportordnung durch die nationalrätllche Kommission. Am 11. April trat in Lausanne die nationalrätliche Kommission für die Beratung des Entwurfes zu einem Bundesbeschluss über den Transport von Personen und Sachen von Motorfahrzeugen auf öffentlichen Strassen zur ersten Sitzung zusammen. Vorgängig der Eintretensdebatte referierte der Vorsteher des Post- und Eisenbahndepartementes eingehend über die vorgesehene Regelung der mit dem Bundesbeschluss zusammenhängenden Transportprobleme. Im Verlaufe der Eintretensdebatte drehte sich in der Dienstagsitzung die Diskussion vornehmlich um die Frage der Dringlichkeit. Nach eingehenden Beratungen, in welchen zum Teil die Gegensätze ordentlich hart aufeinanderprallten, fand Bundesrat Pilet dadurch einen Ausweg aus der etwas verfahrenen Situation, indem er beantragte, die Beschlussfassung über die Dringlichkeitsklausel auf den Schluss der Beratungen zurückzustellen. Die Kommission war sich mehrheitlich darüber einig, dass eine gesetzliche Regelung des Automobiltransportwesens notwendig sei. Ueber ihren Zeitpunkt und die Frage jedoch, welche gesetzgeberischen Form der Vorlage zu geben sei, bestanden Meinungsverschiedenheiten. Die sozialdemokratischen Mitglieder brachten den Antrag ein, die Beratung der Vorlage zu verschieben bis a) die parlamentarische Beratung der Gesetzesbestimmungen über die Sanierung des Verkehrswesens, d. h. Sanierung der SBB wie der schweizerischen Privatbahnen abgeschlossen sei und b) die Stellungnahme des Bundesrates über die Gütertransportinitiative vorliege. Dieser Antrag gipfelte in der Forderung, die Vorlage an den Bundesrat zurückzuweisen, mit der gleichzeitigen Einladung, einen neuen, dem Referendum zu unterstellenden Entwurf vorzulegen. Demgegenüber teilten sich die Anträge für Eintreten in solche mit Dringlichkeit und sol- ( ehe, die diese Frage erst nach der materiellen Vorberatung der Vorlage entscheiden möchten. Im Schlusswort zur Eintretensdebatte wies der Vorsteher des Post- und Eisenbahndepartementes insbesondere darauf hin, dass das zu lösende Problem nicht mehr nur ein solches derVerkehrsteflunr zwischen Schiene und Strasse, sondern in zunehmendem Masse für den Strassentransport auch ein wirtschaftliches und soziales sei. In Erkenntnis der Gefahren, die mit einer weiteren Verzögerung des Inkrafttretens der bundesrätliohen Vorlage verbunden sind, schälte sich im Verlaufe der Debatte, ohne dass über die verschiedenen Anträge abgestimmt werden musste, wie bereits angetönt, folgende Lösung heraus : Eintreten auf die Vorlage, materielle Vorberatung der einzelnen Artikel und Aufschiebung der Beschlussfassung über die Dringlichkeitsklausel auf den Schluss der Beratung. Noch in der Dienstagsitzung, insbesondere aber am Mitwochmorgen, war es möglich, auf die artikelweise Vorberatung der Vorlage einzutreten. Bis zu Art. 10 und den allgemeinen Bestimmungen wurde der Fassung des Bundesrates grundsätzlich zugestimmt; insbesondere erklärt sich die Kommission einverstanden mit der Umschreibung des gemischten und des Werkverkehrs und ihrer gegenseitigen Abgrenzung. Die Kommission vertagte hierauf ihre Beratungen auf einen spätem Zeitpunkt, der in der nächsten Session der Bundesversammlung festzusetzen sein wird, so dass voraussichtlich in der Junisession die Vorlage vor dem Plenum behandelt werden kann. Wie sich aus den Lausanner Beratungen ergibt, dürfte die seitens der sozialdemokratischen Partei resp. den Gewerkschaften zu erwartende Opposition gegenüber der Transportordnung massgebend vom Verlauf der ständerätlichen Beratungen über die Reorganisation der SBB in der am 25. April beginnenden ausserordentlichen Session abhängig sein. Sollte es sich eventuell zeigen, dass der Ständerat, wie seinerzeit der Nationalrat, die Personalartikel in der Bundesbahnvorlage akzeptiert, so dürfte damit auch die Opposition gegenüber der Transportvorlage in den Hintergrund treten, d.h. die Gewerkschaften unter Führung von Nationalrat Bratschi, resp. die sozialdemokratische Partei, dürfte in diesem Falle der bundesrät- Jichen Vorlage über die Transportordnung zustimmen. Schiene und Strasse in Hochsavoyen. Das französische Verkehrsministerium hat soeben einen Plan betreffend die Koordination der Schienen- und Strassen-Transporte im Departement Hochsavoyen gutgeheissen, der am 15. Mai dieses Die Ende 1937 fertig erstellte neue Tössbrücke, die Rorbas mit Freienstein (ca. 4 km oberhalb der Einmündung der Töss in die Thur) verbindet Im Hintergrund ist die alte Bogen-Brücke sichtbar, welche nunmehr dem .Lokalverkehr dient P •B AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 19. APRIL 1938 — N° 32 100 0 7, /, pennsylvanisch Lösungsmittel - raffiniert Jahres dort in Kraft tritt. Die Neuerung hat von Seiten der Eisenbahnen zunächst zur Folge, das« die Personenzüge auf einzelnen nachgewiesenermassen unrentablen Strecken, wie Annecy - Albertville und Evian - Le Bouveret, sowie gewisse Omnibusverbindungen, für die das gleiche zutrifft, fallen gelassen und durch Autocardienste ersetzt werden. Anderseits erfahren die Strassentransporte ihrerseits eine Reorganisation, indem gewisse Konkurrenzverhältnisse beseitigt werden und eine Vereinheitlichung der Tarife, unter gleichzeitiger Verbesserung der Fahrzeiten und Anschlüsse, Platz greift. Man schätzt die Ersparnisse, die dem Staat und dem Departement Savoyen aus der Neuregelung entstehen, auf 1 Million franz. Franken für die Eisenbahnen und auf 600 000 franz. Franken für die Automobildienste. b. Sttasien Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Wanderwege (SAW). Die Generalversammlung in Zürich nahm unter der Leitung des Präsidenten 0 Binder einen 6ehr erfreulichen Verlauf. Aus dem Jahresbericht des Geschäftsführers J. J. Ess ergibt skh eine weiter« Ausdehnung der Bewegung durch den Anschluss der Kantone Bern, wo die Automobilsektion kräfti* mitwirkt, Basel, wo die Sektion des Touring-Clüb die Initiative ergriff, und Appenzell A.-Rh., wo der Verband der Verkohrsvereine Träger der Arbeit ist. In den meisten übrigen Kantonen hat die Markierung Fortschritte zu verzeichnen; Aargau und Zujy stehen vor dem Abschluss des ersten Netzes, in einzelnen Kantonen bereiten die Finanzen noch Schwierigkeiten, während andere durch staatlich© und freiwillig aufgebrachte Mittel kräftige Förderung erfahren. Der Tessin hat einen eigenen Wegweisertypus geschaffen. Verschiedene allgemeine Fragen erfuhren •dnrcS den Vorstand ein sorfältiges Studium. Mit dem Schweizerischen Alpenclub und dem Touristenverein der Naturfreunde ist die Verbindung aufgenommen für eine einheitliche Markierung im Gebirge. Der Ausbau der Alpenstrassen bot Anlass zu einer Ein« gäbe an das Eidg. Departement des Innern, unterstützt vom A.C.S. und T.C.S. Darin schlugen wir dem Bundesrat vor, seine Aufmerksamkeit dem Wanderweg an der Walenseestrasse zu schenken und grundsätzlich für alle neu zu erstellenden und die Korrektion bestehender Alpenstrassen die Anlage eines abseits der Strasse führenden Wanderweges ins Bau- und Finanzprogramm aufzunehmen; der gleiche Grundsatz soll auf die grossett Verkehrsstrassen in dem nicht überbauten Gelände Anwendung finden. Jahresbericht und Jahresrechnung wurden genehmigt. Ausser den bereits erwähnten kantonalen Sektionen wurden sechs grosse schweizerische Verbände, darunter der Schweizerische Wirte- und der Hotelierverein aufgenommen. Einige Unfallversicherungen zählen zu den unterstützenden Mitgliedern. Der Stand der Kasse ist erfreulich und erlaubt eine Beteiligung der S.A.W an der Landesausstellung. Neu in den Vorstand gewählt wurden je ein Vertreter des Schweiz. Juravereins und der Sektion Bern. J. E. Garage Kasinoplatz Bern Rita & Wagner Tel. 37.777 Grösste Garage der Schweiz 500 Einstellplätze mit freier Zu- und Wegfahrt Garage-Tag» und Nachtbetrieb Modern eingerichtete Repaxatarwerfcstitte (Ml) ! L Das stabile Motorenöl für alle Temperaturen ADOLF SCHMIDS ERBEN AG., BERN Direkte Fabrikvertretung der General-Motors La Salle — Buick — Chevrolet — Opel — Suisse: Cadillac — Opel-Blitz-Lastwagen J&irSa^ ~ ~ A-fr-BERN-Z BERN • ZÜRICH • BASEL Komplette Anlagen für modernen Oel-Service war keiner /L ll.DUNlOf war es ja, der . just SO Jahr« b» e> her I • den PNEU erfand l,„ Der DUNIOPPNEU war demnach der Erste I Für immer der Ente zu bleiben, war ei« hohe» Ziel, ein Sei, das *ol und ganz erreicht wurde I... Wo immer der Nome DUNIO? heute fällt, kennzeichnet er ein Moximom an Leistung t PNEU DUNLOP DER ERSTE GEWESEN Kontrollbuch der Automobil-Kosten Vordrucke zur wöchentlichen Erfassung der Betriebskosten^ nach Tonnen-Kilometerri Praktisches Format. Preis Fr. 3.25 VERLAG AUTOMOBIL-REVUE, BERN

N° 32 — DIENSTAG, 19. APRIL 1938 AUTOMOBIL-REVUE Veikehf Der lockende Julier. Als seinerzeit das Bauamt des Kantons Graubünden den Versuch wagte, den 2288 m hohen Julier auch während der Wintermonate dem Automobil zu erschliessen, begegnete diese Initiative in weiten Kreisen etwelchem Kopfschütteln. Die mit der Offenhaltung gemachten Erfolge haben Jedoch alle Erwartungen übertroffen. Auch im ersten Quartal des laufenden Jahres darf sich diese winterliche Paßstrasse wohl sehen lassen, beträgt doch die Mehrfrequenz gegenüber der vorjährigen Parallelperiode nicht weniger als 1093 Fahrzeuge. Die einzelnen Monate haben folgende Ziffern aufzuweisen : 1037 1038 Januar 1998 2141 Februa? 2322 • 2310 März 1590 2552 Total 5910 7008 pie 2552 Fahrzeuge, die den Julier im Monat März passierten, haben folgende Herkunftsbezeichnung aufzuweisen: Graubünden 7bl (388), übrige Schweiz 602 (454), Ausland 1189 (748). Neben der internationalen Verkehrspropaganda, die eine während den Wintermonaten geöffnete Alpenstrasse zweifellos im In- wie im Ausland zu leisten vermag, verdienen die Bemühungen der Bündner auch vom militärischen Gesichtspunkt aus gewürdigt zu werden, indem sich mit den Schneeräumürigsarbeiten Erfahrungen sammeln lassen, die sowohl für die Konstruktion der Schneeräumungsmaschinen, nicht zuletzt aber für die winterliche Landesverteidigung von grosser Bedeutung sind. ' Einführung der Rechtsfahrordnung in Oesterreich. Nach den jüngsten Berichten wird die Rechtsfahrordnunjj mit Ausnahme der Stadt Wien und Niederösterreich ab 1. Juni 1938 im gesamten Gebiete des ehemaligen österreichischen Bundesstaates eingeführt. Wegen den mit der Umstellung des Wiener Verkehrs verbundenen Schwierigkeiten wurde für das Stadtgebiet, sowie für Niederösterreich der 3.. Oktober 1938 als Stichtag der Einführung der Rechtsfahrordnung gewählt Autobtisbetrleb der Stadt WIntertliur. Im ersten Quartal 1938 wurden insgesamt auf der 2,25 km langen Strecke Tom Bahnhof bis ins Rosenbergquartier 112 769 (114 412) Personen befördert Die daraus resultierenden Einnahmen beziffern sich auf 19 416 (19 942) Fr. oder 17,2 (17,4) Rp. pro Person und 59,9 resp. 61,9 Rp pro Wagenkilo^ «neter. Die totalen Betriebseinnahmen belaufen sich in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres auf 19 612 (20 256) Fr., denen Betriebsausgaben ohne Verzinsung und Amortisationen in der Höhe von 19 812 (19 156) Fr. regenüberstehen. Letzte Ifleldun^^n Internat. Autotourismus nach der Schweiz im März 1938. Nach den Erhebungen der Eidg. OberzolldirelEtion sind während des Monats März 1938 im Grenzverkehr 755 Motorfahrzeuge in der Schweiz eingetroffen Der eigentliche Touristikverkehr umfasste insgesamt 22.896 Fahrzeuge (davon 926 Motorräder, 256 Autocars und 21.714 Personenwagen). Mit Einsobjuss von 695 Lastwagen ergiht sich für den Berichtsmonat ein Total von 24.346 Fahrzeugen, welche zu vorübergehendem Aufenthalt in die Schweiz eingereist sind. Automobilistischer Osterverkehr durch den Gotthard und über den Simplon Die Osfertage standen im Zeichen. eines ungewöhnlich starken Automobilverkehrs, der sich über das ganze Land ergoss und wobei der aufmerksame Beobachter auch zahlreiche ausländische Nationalitätenschilder entdecken konnte. Die Franzosen fehlten so wenig wie die Deutschen, die Belgier, die Holländer usf. Dass dabei Hunderte und aber Hunderte wiederum dem Ruf des Südens folgten, beweisen die Frequenzziffern des Simplons und die Statistiken über die Autotransporte duroh den Gotthard. Auf der Strecke Göschenen-Airolo herrschte vom Gründonnerstag bis Osterdienstag Hochbetrieb, der in den nachstehenden Zahlen seinen Ausdruck findet: Zahl der durch dm Gotthard beförderten Auto« Richtung Richtung Göschenen-iAirolo Airolo-Göschenen Donnerstag, 14- April 303 — Freitag, 15. April 261 — Samstag, 16. April 86 26 Sonntag, 17. April 46 45 Montag, 18. April 37 299 Dienstag, 19. April — e*. 120 Zudem rechnet man für morgen Mittwoch auf der Strecke Airolo-Göschenen mit dem Rücktransport weiterer 100 Automobile. Automobil-Extrazüge wurden in der Richtung Nord-Süd am Donnerstag fünf, am Freitag drei, in der Richtung Süd-Nord am Montag fünf geführt Ein Vergleich mit den entsprechenden Ziffern des Vorjahres lehrt, dass die ww.diafti.a.«** Steuervergünstigung In Polen. Di« polnische Regierung wird demnächst ein Gesetz über die Erweiterung von Steuervergünstigungen beim Kauf von Automobilen verabschieden. 15% des Preises sollen ohne Rücksicht auf die Höhe des steuerpflichtigen Einkommens auf die Einkommensteuer rückvergütet werden. Fusion Plrelll Holdlnfl-«Volta».. Einer ausserordentlichen Generalversammlung der A.-O. «Volta» für elektrische und industrielle Unternehmungen in Basel soll die Fusion mit der Pirelli Holding S. A. vorgeschlagen werden. Die cVolta> ist inj Jahre 1929 zwecks Beteiligung an Unternehmungen der Elektrizitätsindustrie gegründet worden. Der Vizepräsident dieses Unternehmens ist Dr. A. PixeÜi, der bekannt« oberitalienische Industrielle. Das ursprüngliche Aktienkapital von 12 Millionen Franken wurde 1934 um die Hälfte reduziert. Die Transaktion sieht folgende Aktienverteilunj vor: Uebergabe von drei Aktien Serie A ä Fr. 250.— gegen fünf Aktien der Pirelli Holding im Nennwert von Fr. 160.— resp. von sechs Aktien der Serie B im Nennwert von Fr. 25.— gegen eine Aktie der Pirelli Holding. Bei den Vermögensanlagen der Pirelli Holdin« S. A. handelt es sich hauptsächlich um Beteiligungen an Unternehmungen, die in Grossbritannien, Frankreich, Argentinien und andern Ländern sich mit der Herstellung und dem Verkauf der Pirelli-Produktt (Autoreifen, elektrische Kabel etc.) beschäftigen. umständehalber günstig abzugelian. (32,33)5743 Offerten unter Chiffre Z 6122 an dre Automobil-Revue, Burtau Zürich. 22 Plätze MERCEDES-BENZ Autotransporte durch den Gotthard heuer eine beträchtliche Zunahme erfahren haben, die z. B. in der Richtung Airolo-Göschenen mehr als 100% beträgt. Für die Nord-Südrichtung ergibt sich ein Total von 733 Wagen (gegen 460 im Vorjahr), für den Verkehr von Süden nach Norden ein solches von rund 590 Autos (gegen 274 im Jahr 1937). Mit rund 1320 stellt sich das Total für beide Richtungen zusammengerechnet auf rund 1320, verglichen mit 733 im letzten Jahr. Dabei handelt es sich, wohlverstanden, lediglich um die Autotransporte, die Motorräder und Velos, die heuer ebenfalls massenhaft unter dem Berg hindurch befördert wurden, sind in diesen Zahlen nicht inbegriffen. Ueber 1000 Wagen passierten den Simplon. Wie gut das Briger Komitee und die Walliser Behörden beraten waren, als sie den Simplon auf den Karfreitag hin für .den durchgehenden Verkehr öffneten, erhellt aus der erfreulichen Frequenz, welche dieser Uebergang während der Feiertage erlebte. In der Richtung Wallis-Italien wurden im Durchgangsverkehr gezählt: am Freitag 180, am Samstag 84, am Sonntag 65 und am Montag 40 Autos, insgesamt somit 369. Mehr als doppelt so stark floss der Verkehr in der Gegenrichtung Italien-Brig, benützten doch am Freitag 230, am Samstag 144, am Sonntag 118 und am Montag 272, total also 764 Automobilisten die Simplonroute. Die Vermutung geht wohl kaum fehl, dass ein Teil des Verkehrs, der vom Süden her über den Pass rollte, auf das Konto jener Ausflügler zu setzen ist, welche vom Gotthard oder vom Julier her kamen und ihre Ostertour in Form einer Rundfahrt ausführten. SEKTION AARGAU. Eine Donaureise im Film. Erfreulich viele Teilnehmer — die Erwartungen des Vorstandes wurden bedeutend übertroffen — fanden sich Dienstag, 5. April, im Solbad und Kurbaus in Laufenburg am Rhein ein. Herr C. SchaeFer (Aarau) berichtete uns in seinem Filmvortrag über eine Donau-Dampfschiffahrt von Wien über Budapest, Belgrad bis zum Schwarzen Meer und nach Konstantinopel. Es war keine Reise im Auto, aber der Automobilist ist ja nicht so «eng begrenzt> und iateressiert Bich > auch für Länder und Völker, die ihm auf dem Landweg noch verborgen bleiben. So war es eine recht'bunte und unterhaltende Bilderfolge, und Herr Schaefer hat auf dieser Studienfahrt, die 1936 von einer Schweizer Gesellschaft durchgeführt wurde, recht viel Typisches und Interessantes IM entdecken und festzuhalten vermocht. Der Tonfilm stellt eine sehr gute photographische Leistung eines Amateurs dar. Der starke Betfall hat dem Referenten die verdiente Anerkennung zuteil werden lassen. SEKTION ST. GALLEN-APPENZELL. General-. Versammlung. Die 35. ordentliche Generalversammlung nahm bei sehr guter Beteiligung einen flotten Verlauf. Nach kurzer Begrüssun* durch den Sektionspräsidenten Traugott Walser und einer Ehrung verstorbener Mitglieder wurden die statutarischen Geschäfte diskussionslos erledigt. Der Verlesung des Jahresberichtes, der wie üblich guten Einblick bietet in die Clubtatigkeit und auch eine zusammenfassende Darstellung aller den Automobilismus berührenden Fragen gibt, folgte die Genehmigung von CHYRO KÜHLER l.CHYm-tTRAUB KUMLIRfABRIK ^& ^& ••& A ^Kaa & in St. Gallen bis in den Morgen hinein zahlreiche Automobilisten unterhielten, legte sich eine ansehnliche Schneeschicht auf die wartenden Fahrzeuge und überraschte manchen ahnungslosen Lenker. VEREINIGUNG STAATL. GEPR. AUTOFAHRLEHRER DER SCHWEIZ (V. AS.) SEKTION BERN. Der kantonalbernische Autofahrlehrer-Verband wird Dienstag, den 26. April, um 20 Uhr im Hotel Wächter in Bern eine Vollversammlung abhalten. Traktanden: Ersatzwahlen, Statutenänderung, Diversa. Die Dringlichkeit 3er Traktanden Mitglieder. «I« erfordert die Anwesenheit sämtlicher Der Vorstand. SEKTION BERN. Tätigkeitsprogramm: 6. Mai: Abendfahrt auf den Gurten. 13. Mai: Fahrt an den Genfersee, mit Z'vieri in Vevey, ^ Tag. 20. Mai: Ausfahrt mit dem Altersheim. Abends Zusammenkunft im Clublokal. 27. Mai: Abendbummel. 3. Juni: Fahrt auf den Gurnigel. Redaktion : Dr. A. Locher. — Dr. E. Waldmmr, Dipl.-Ing. F. 0. Weber. wenig gefahren, Nicbtzebrauch zu S. B>. A. C. Zu verkaufen Topolino Modell 1937 Fr. 1700.— wegen (32 Offerten an P. Brugger, Belfaux. 5736 jetzt auch in d«sw Gast rol -Liter- Kannen in allen Garagen erhältlich Zu verkaufen sehr präsentabler (31,32' PuElman-Car 28 Plätze, Modell 1936, auf Amerikaner-Chassis, nur 30 000 km gefahren, in Neuzustand, weg. Umstellung sehr billig. Offerten unter Chiffre 5698 an die Automobil-Revut, Bern.