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E_1938_Zeitung_Nr.052

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AÜTOMOBIL-REVÜE

AÜTOMOBIL-REVÜE DIENSTAG, 28'. JUNI Offizielle Resultate zum Bergrennen Rheineck-Walzenhausen-Lachen KATEGORIE TOURENWAGEN Gruppe I 1100 cm 3 Amateure: 1. Pffloud, V., Chätel St-Denis Fiat 1089 — „ZUPP", Zürich Fiat 1089 Morel, H. ( Küsnacht Fiat 1089 — Sanfelice, Zürich Fiat 1089 Experte: 1. Stich, H., La Chaux-de-Fonds Fiat 1089 2. Dattner, A., Zürich Fiat 1089 3. Troesch, M., A. C. Zürich Fiat 1089 4. Weber, H., Suhr Hansa 1088 Hors cono. 5. Rüdinger, A., Zürich Schweiz. Vblkswg. 345 Amateure Solo: Nikiaus, P., Wabern Hors concours: Nizzola, Zürich Amateur Solo: Experte Solo: Amateure: 1. Messmer, P., St. Gallen 2. Schäfer, E., Bern 3. „W. S.", Buchs Experte: 1. Portmann, H., Basel 2. Zimmermann, M., Zürich 3. Schlotterbeck, B., Zürich Gruppe II 1100—1500 cm 3 Ealey 1496 Lancia, 1352 Gruppe m 1500—2000 cm 3 Dietrich, H., Zürich Alfa Romeo 1752 Santschy, W., La Chaux-de-F. Peugeot 1991 Experte Solo: Scheibler, A., Laupen Gruppe v 3000—5000 em» Graham compr. 3569 Dodge 3570 Terraplane 3475 Ford 3620 Ford 3620 Hudson 4168 nicht gestartet 7.03,0 7.04,8 7.29,6 8.37,4 9.28,0 7.20,0 7.10,6 7.12,2 7.06,4 55.319 Kl. Bek. 65.084 52,046 45.220 41.190 53.181 54,342 54.141 55.007 KATEGORIE SPORTWAGEN Gruppe I 1100 cm 3 Amateur Solo: Haeffner, K., Zürich Fiat 993 6.52,4 56.741 Gruppe II 1100—1500 cm s Amateure: 1. v. Tscharner, H. K. Bern M. G. compr. 1292 2. Dr. Pold, K., Herrliberg B. M. W, 1490 3. Trümpy, EL, Glarus M. G. 1292 4. Jaeger, W., Zürich M. G. 1285 Experte Solo: Campolongo, Zürich Hanomag 1494 Gruppe III 1500—2000 cm s Amateure: 1. Heussy, H., Zürich B. M. W. 1971 2. Gautschi, H. K., Bern B. M. W. 1911 — Allmendinger, W. P., Hom Alfa Romeo compr. 1752 Experten: 1. Gübelin, H., Zürich B. M. W. 1971 2. Riesen, F. E., Bern B.M.W. 1971 Amateur Solo: Aichele, H., Baden Amateure: 1. d. Montfort, L., Lausanne 2. Aebli, K., Uster Solo: Frei, A., Herisau Hofer, M., Küsnacht Gruppe IV 2000—3000 em 3 Bugatti Gruppe IV, 2000—3000 cm 3 S. S. Jaguar 2664 Gruppe 2960 V 3000—5000 cm? Bugatti compr. 3257 Auburn compr. 4585 KATEGORIE RENNWAGEN Gruppe I 1100 cm 3 A. F. 1088 M. G. compr. 1086 Gruppe II 1100—1600 cm* 1. Kessler, H., Zürich Maserati compr. 1492 2. Blancpain, Fribourg Maserati compr. 1496 3. Stürzinger, Frau 0., St. Gallen Bugatti 1492 7.08,4 aufgegeben nicht gestartet 5.29,2 6.22,0 71.081 61.256 6.07,2 63,723 nicht gestartet 5.11,8 5.12,4 6.47,6 64,621 6.04,2 64.250 6.25,6 60.684 6.48,6 57,268 6.51.0 56.934 6.06,6 63.829 6.29,0 60,154 6.45,0 57.777 6.17,4 62.003 6.21,2 61.385 6.39,8 68,529 8.35,2 — 6.42.0 58.208 5.59,4 65,108 6.30,4 59,938 aufgegeben 5.37,2 69.395 5.49,4 66,971 5.56,8 65,582 75.048 Kl. Rek 74,903 57.409 Gruppe m 1500—2000 em» 1. Christen, M., Zürich Maserati compr. 1989 2. Breehbühler, A., Adliswil Bugatti compr. 1990 — Hahn, K., Luzern Bugatti compr. 1990 Gruppe IV 2000—3000 em* Solo: Mandirola, A., Genf Maserati compr. 2992 — de Graffenried, E., Fribourg Maserati compr. 2990 Speziaipreise: Beste Zeit des Tages: Kessler, H., Bugatti Beste Zeit Tourenwagen: Scheibler, A., Bugatti Beste Zeit Sportwagen: d. Montfort, Bugatti Beste Zeit Rennwagen: Kessler, H., Maserati Beste Zeit aller Damen: Frau Stürzinger, Bugatti Beste Zeit der Amateure: d. Montford, Bugatti Sg»«»a*£ ..I. Der Stand der französischen Fahrermeisterschaft lautet nach dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans vom vorletzten Sonntag wie folgt: Dreifuss 11 Punkte; Chaboud und Trämoulet je 10 P.; Sarraud und Giraud-Cabantous 6 P.; Prenant, Morell und Villeneuve je 5 P.; Biolay und Raph je 4 P.; de Cortanze und Contet je 3 P.; Matra 2 P. etc Grosvenor Grand Prix um vier Wochen verschoben. Der südafrikanische A. C. gibt bekannt, dass er den im internationalen Sportkalender unterm 18. Dezember ausgeschriebenen III. Grosvenor-Grand Piix in Kapstadt auf den 14. Januar 1939 verschoben hat. kUSE den Ausland u Ohne Verantwortlichkeil der Redaktion. Ratenzahlungen für die bernische Autosteuer. Man schreibt uns: Unter dem 7. April 1938 erhielten die Berner Automobilisten, welche ihre 2. Steuerrate bis zu diesem Termin noch nicht entrichtet hatten, eine 6.13,6 74.617 KL Bek 6.31,8 70.524 nicht gestartet 5.25,2 71.955 nicht gestartet 6.11,8 76.048 6.04,2 64.250 6.29,2 71.081 5.11,8 * 75.048 6.47,6 67.409 5.29,2 71.081 Bussenverfügung des Strassenverkehrsamtes im doppelten Betrage der fälligen Rate, betrug sie z. B 108 Fr., so erhielt man eine Busse von 216 Fr., d. h. es waren total 324 Fr. zu bezahlen- (Busse 216 Fr. und 108 Fr. fällige Rate = 324 Fr. zuzüglich 5 Fr. für Ratenzahlung.) Gesetzlich soll dies richtig sein und sich auf einen Grossratsbesehluss des Kantons Bern stützen. Der Schreiber dieser Zeilen, der seine Steuern seit 1926 immer regelmässig berappte und nun im Drange des Geschäftes erst am 8. April zahlte, gehört auch zu diesen Sündern. Im ganzen sollen es deren gegen 300 gewesen sein und der «Erlös>, den «man» daraus erhofft, hatte das kokette Sümmchen von 30.000 Fr. ausgemacht Ist das nun der Lohn für die 20 Fr. Zuschlag, die man schon zum voraus für die Ratenzahlung schwitzen muss! (12% Zins für diese Begünstigung bei einem kleinen Wagen!) Auf eingegangene Reklamationen hin wurde nun am 3. Juni vom neuen Polizeidirektor jede Busse auf 20 Fr. reduziert, zahlbar innerhalb 10 Tagen. Trotadem: wer ungeschoren davonkommen will, dem sei ans Herz gelegt, seine Rate vor dem 1. Juli zu bezahlen. r — Dazu teilt uns das kantonale Strassenver-. kehrsamt mit: «Mit Dekret vom 14. September 1937 hat der Grosse Rat des Kantons Bern die Möglichkeit der quartalweisen Bezahlung der Automobilsteuer eingeführt. Nach Ziffer 2 und 3 dieses Dekretes müssen die Raten jeweils spätestens am 1. Tag des Kalenderquartals vorausbezahlt oder die Kontrollschilder auf dem Strassenverkehrsamt hinterlegt werden, ansonst vom Halter ausser der fälligen Rate samt Zuschlag eine Steuerbusse im doppelten Betrag der Rate zu beziehen ist. Wir haben in einem Kreisschreiben, das wir im Dezember 1937 sämtlichen Motorfahrzeughaltern zustellten, ausdrücklich auf diese Vorschriften hingewiesen. Ein gleicher Hinweis ist auch auf den Einzahlungsscheinen enthalten, die wir jeweils 10 Tage vor 1 dem Zahlungstermin versenden. Ferner wurde auch in der Fach- und Tagespresse auf die neuen Bestimmungen aufmerksam gemacht. Trotzdem versäumten im Frühjahr 1938 184 Motorfahrzeughalter die rechtzeitige Bezahlung der fälligen Rate, sodass wir gezwungen waren, gegen sie die dekretarischen Bestimmungen zur Anwendung zu bringen. Gegen diese Verfügungen wurden 88 Rekurse eingereicht Im Hinblick darauf, dass vielleicht doch der eine oder andere die neuen Vorschriften übersehen hatte, die zudem zum ersten Mal zur Anwendung gelangten, ist der Regierungsrat weitgehend entgegengekommen und beschloss am 3. Juli 1938 ohnei Präjudiz für künftige Fälle, die Steuerbussen auü Fr. 20.— für Motorwagen und Fr. 10.— für Motorräder herabzusetzen. Im Interesse der Gleichbe-. Handlung wurde der Regierurigsratsbeschluss auch' gegenüber denjenigen Haltern angewendet, die keine Rekurse eingereicht, oder sogar die Steuerbusse bereits bezahlt hatten. Wir können dem Einsender nur beipflichten, wenn er dazu auffordert, den Zahlungstermin nicht zu versäumen. Der Staat wollte nicht etwa mit diesen Steuerbussen eine neue Einnahmequelle schaf* fen, sondern durch Androhung scharfer Sanktionen für Ordnung und pünktliche Einhaltung der Termine sorgen. Es ist nicht anzunehmen, dass inskünftig gegenüber den Motorfahrzeughaltern, die sich trotz aller Vergünstigungen nicht an die bestehenden Ordnungsvorschriften halten können, in soweitgehendem Mass Nachsicht geübt werden wird>, TEX/AC TWXJ^CO kennf keine Grenzen TEXACO hat sich auf der ganzen Weit Miiiionen treuer Kunden erobert. Nur ein Unternehmen wie THE TEXAS COMPANY, das an der Spitze der Erdoelindustrie steht, i* das seine eigenen Oelquellen und Raffinerien und seine eigene Verkaufsorganisation besitzt und so einen geschlossenen Kreis vom Bohrturm bis zum Konsumenten bildet konnte seine unvergleichliche Auswahl von Schmiermitteln auf allen Weltmärkten durchsetzen: • für das AUTOMOBIL, • für dasFLUGWESEN, * für die MARINE, • für die INDUSTRIE. In allen Landern ist der Name TEXACO gleichbedeutend mit Garantie, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und unerreichter Höchstleistung. TEXACO A. G. BASEL Allein konzessionierte Gesellschaft der Texaco -Produkte hergestellt durch The Texas Company U.S.A.

N» 52 Stf* DIENSTAG, 28'. TÜM 1933 tlb Zürich und der Rapperswiler Seedamm. Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat den Entwurf vom 4. Juni 1938 bezüglich Vertrag zwischen den Kantonen St. Gallen, Schwyz und Zürich einerseits und der Schweiz. Südostbahn anderseits betreffend Umbau der Verkehrswege über den Zürichsee von Rapperswil bis Pfäffikon zugestimmt. Diese Zustimmung wurde allerdings an den Vorbehalt geknüpft, dass die finanzielle Sanierung der Schweiz. Südostbahn zustandekomme und Regierung«- wie Kantonsrat des Standes Schwyz einen Vereiffibarungsentwurf über den Unterhalt zweier Strassenstüoke bei Hütten zustimme. Bauarbeiten und Autoverkehr. In den letzten Wochen mehren sich die Klagen, Wonach bei der Durchführung gröeserer Strassenbauarbeiten von den Unternehmern nur ungenügende Rücksicht auf den in der einen Richtung zugelassenen Verkehr genommen wird. Wohlverstanden, es handelt sich hiebei nicht um die kantonalen Behörden, sondern meist um die privaten Bauunternehmer, denen die Ausführung der Arbeit übertragen worden ist. Selbstverständlich haben diese ein grosses Interesse daran, den Bau in möglichst kurzer Zeit und auf für sie vorteilhafteste Weise durchzuführen, weshalb man in erster Linie eine reibungslose Durchführung der Arbeiten anstrebt, dabei aber der Verkehrsabwicklung zu •wenig Aufmerksamkeit schenkt Beschwerden, wie sie dieses Jahr über die Verkehrsgestaltung an der Walenseestrasse und an der Strasse Tbalwil-Zürich laut feworden sind, mahnen zum Aufsehen und sollten die zuständigen kantonalen Baubehörden veranlassen, die Bauunternehmer zu vermehrter Rücksichtnahme auf den zugelassenen Verkehr anzuhalten. Mit etwas gutem Willen ist dies zweifellos möglieh und es wird gar nichts schaden, wenn zu weitgehende Ansprüche gewisser Bauleiter und Vorarbeiter einmal etwas zurückgeschraubt werden. Solange auf den betreffenden Strassen der Verkehr zugelassen _ ist, darf auch der Automobilist eine gewisse Rücksichtnahme von Seiten der Bauunternehmer erwarten. Eine Motion für den Bau eines Strassentunnels durch den San Bernardino. Im Nationalrat hat der Bündner-Vertreter Lanicca zusammen mit #5 weitern ^Mitgliedern, vorab aus der Ost- und Nordschweiz, in einer soeben eingereichten Metion den Bau eines Autotunnels durch den St. Bernhardin verlangt. Die Motion, die dieses wichtige verkehrspolitische Postulat aufgreift, hat folgenden Wortlaut: «Die Ostschweiz hat ein alt verbrieftes Recht auf eineD Alpenbahndurchstich. Für absehbare Zeit kommt aber der Bau einer Ostalpenbahn nicht in Frage. Die Eingliederung Oesterreichs in das Dritte Reich bedingt für die Ostschweiz eine Umstellung nicht bloss in militärischer, sondern auch in verkehrspolitischer Hinsicht. Unter anderem werden die Achsenmächte, die sich am Brenner berühren, alles aufwenden, um den Nord-Süd-Verkehr diesem Alpenübergang zuzuhalten. Es besteht also die Gefahr, dass die Schweiz im Osten umfahren wird. Dieser Gefahr kann nur begegnet werden durch den Bau einer Nörd-Süd-Verbindung, die für das Auto das ganze Jahr, also auch während des Winters, benutzbar ist, was den Bau eines Autotunnels durch die Alpen bedingt. Hiafür kommt praktisch nur der Bernhardin in Frage mit einer Verbindung vom Rheintal über Thusis ins Misox und Tessin. Das Projekt hiefür ist ausgearbeitet, die technischen Einzelheiten, wie Entlüftung des Tunnels usw., sind abgeklärt Der Scheitelpunkt liegt auf 1600 Meter über Meer, also bloss 300 Meter höher als der Brennerübergang. Der ganzjährige Betrieb mit den Postautos geht heute schon bis an die beiden Portale des projektierten Tunnels heran. Der Kostenvoranschlag des fünf Kilometer langen Tunnels beläuft sich auf rund 10 Millionen Franken. Die Bernhardindurchtunnelung ist ein verkehrspolitisches Postulat von gesamtschweizerischem Interesse, das so rasch als möglich verwirklicht werden sollte. Für Graubünden im besonderen kommt ihm überdies auch eine wesentliche kulturpolitische Bedeutung zu. Die Mesolcina ist nämlich während des ganzen Winters praktisch vom übrigen Kantonsteil abgeschnitten. Ihr wirtschaftlicher Anschluss an den Kanton ist befriedigend nur möglich durch einen Bernhardintunnel. Der Bundesrat wir*d daher eingeladen, das Projekt für einen Bernhardin-Autotunnel in das Ar- Kram passen. einzubeziehen und die beitsbeschaffungsprogramm für den Ausbau der bündnerieshen Durchgangsstrassen vorgesehenen Kredite entsprechend zu erhöhen. Verlieht Zur Nachahmung empiohlen. Bei der Kreuzung der Bucheggstrasse mit 4er Hofwiesenstrasse in Zürich 6 war die Uebersicht durch das erhöhte Tsrrain auf der Ostseite erheblich behindert. Vor einiger Zeit ist nun die Erhöhung auf der Nordostseite abgeschrägt und damit die Sicht verbessert worden. Gegenwärtig wird auch die südöstliche Ecke abgegraben, womit an dieser verkehrsreichen Kreuzung grössere Sicherheit geschaffen wird. Verkehrsunfälle In der Stadt Bern. (St. A.) Im Monat Mai 193g ereigneten sich in der Stadt Bern 53 (im gleichen Zeiträume des Vorjahres 73) Verkehrsunfälle, wovon 34 (40) Zusammenstösse zwischen Fahrzeugen und 10 (13), bei denen Fussgänger angefahren oder überfahren wurden. An den Verkehrsunfällen beteiligte Fahrzeuge: 40 (61) Automobile, 6 (9) .Motorräder, 38 (49) Fahrräder, 2 (3) Strassenbahnzüge, 1 (2) andere Fahrzeuge. Getötet wurden — (4) Personen, wovon — (—) Kinder unter 15 Jahren; verletzt wurden 34 (43) Personen, wovon 4 (6) Kinder unter 15 Jahren. TOURISTIK Basel wirbt für seinen Verkehr. Zum Zwecke einer Intensivierung der Propaganda während der Sommersaison beantragt die Regierung von Baselstadt dem Grossen Rat die Gewährung eines Kredites von 7000 Fr. Die Aktion soll neben einer Text- und Inseratenwerbung auch eine Plakatreklame umfassen, die sich nicht nur auf Kurorte und Bahnhöfe, sondern auch auf die Autostrassen erstreckt, ein sprechender Beweis dafür, welche Bedeutung man auch dem Autotourismus als Element zur Belebung des Fremdenverkehrs beimisst. Was ja allerdings gewisse Leute aus dem Lager der Bahninteressen nicht hindert, die von der motorisierten Touristik ausgehende Befruchtung unserer Verkehrswirtschaft bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit in einer Art und Weise herabzusetzen, die nahe an völlige Negierung grenzt. Das Vorgehen der Basler wird diesen Herrschaften wohl kaum in den Der Deutsche Automobilclub in der Schweiz. • Bekannte und unbekannte Schweiz» lautet der Titel der dreitägigen Fahrt, die der Gau 14, Baden, des DDAC in den Tagen vom 13. bis 15. August mit über 100 Teilnehmern durchführen wird. Das Fahrtprogramm lautet definitiv wie folgt: 13. Augußt: Basel - Laufen - Delsberg - Les Rangier« - Saignelegier - La Chaux - de - Fonds - Fleurier - Vallorbe - Le Pont - Lausanne - Montreux. 14. August: Montreux - Martigny - Sion - Sierre (Raclette - Essen) - Brig - Furka - Andermatt. 15. August: Andermatt - Oberalp - Disentis - Alpenposten. Schon die erste Betriebswoche der Alpenposten Ausschliesslich (30) Fallen. Sachschaden entstand in 21während der Saison 1938 stand, verglichen mit dem Vorjahr, im Zeichen gesteigerter Frequenzen. Auf aen 38 Linien — die Verbindung St. Moritz- Bozen wird erst auf Anfang Juli eröffnet — wurden insgesamt 18.487 Personen (gegen 16.840 im entsprechenden Zeitabschnit 1937) befördert. An der Spitze marschiert der Kurs Chur-Julier-St. Moritz mit 2352 Reisenden, gefolgt von der Route Nesslau-Buchs mit 1860 und der Linie über den San Bernardino mit 1450 Passagieren. Die negative Wochenbilanz auf 16 Kursen wird durch den gegenüber 1937 vermehrten Zustrom vt^i Fahrgästen auf den übrigen 22 Linien mehr als ausgeglichen. Auch unter diesem Gesichtswinkel behauptet sich die Verbindung über den Julier mit einer Zunahme um 523 Personen an erster Stelle, doch bleibt der S. Bernardino mit einem Plus von 492 nur um ein Weniges dahinter zurück. Eine neue Art der Förderung des Strassenhilfsdienstes. Die oft gemachte Erfahrung, dass bei Verkehrsunfällen unbeteiligte Automobilisten nur ungern ihre Fahrzeuge für den Transport von Verletzten zur Verfügung stellen, da ihnen die Reinigung des Wageninnern von Blutspuren Scherereien und Kosten verursacht, hat die Automobil-Sektion Genf des Touring-CIubs der Schweiz zu einer interessanten Neuerung veranlasst. Im Hinblick darauf, dass der rasche Abtransport gerade von schwerer verletzten Opfern eines Strassenuiifalls bisweilen von entscheidender Bedeutung sein kann, ermuntert sie ihre Mitglieder dadurch zu diesem Hilfswerk, dass sie ihnen in solchen Fällen die Kosten einer Reinigung der Polster ihres Autos, die meist von einem Spezialisten besorgt werden muss, zurückvergütet. Sie hofft auf diese Weise der Hilfeleistung auf der Strasse eine nicht zu unterschätzende Förderung angedeihen zu lassen. Tlanz - Flims - Chur - Maienfeld - Luziensteig - Vaduz - Bregenz - Ueberlingen. soll das deutsche Volkswagenwerk nach Ausserdem wird der Gau Baden des DDAC auch Vollausbau produzieren. im Herbst, anlässlich einer vom 3. bis 12. September zur Durchführung gelangenden Tourenfahrt an Hatte man sich bisher über die Produktionskapazität des deutschen Volkswagenwerks bei Fallersleben mehr oder weniger mit Vermutungen be- die italienische Riviera den Weg von Basel via Solothurn. Bern, Freiburg, Bulle, Montreux, Martigny, Grosser St. Bernhard durch die Schweiz gnügen müssen — die Zahlen, welche dabei genannt wurden, gingen beträchtlich auseinander — nehmen und wiederum in Montreux Station machen. so ist nun durch eine Rede des Leiters der Arbeitsfront der Schleier, der diese Frage umgab, gelüftet worden. Im September oder Oktober 1939 Das Vorgehen des Gau Baden des DDAC zeigt, wie sehr freundschaftliche Beziehungen der Automobilistenverbände dazu Anlass geben, den ge-band verlassen, doch werde die Fertigstellung der solle die erste Serie von 20.000 Stück das Fliessgenseitigen Reiseverkehr zu fördern und die ausländischen Clubs auch zu Fahrten nach der Schweiz zu veranlassen. V AM#«»I*MB»*O KLEINECHRONIK §4^tz&^ Hlelclun^ott 1,5 Millionen Wagen Jährlich Fabrik kaum vor 1946 Tatsache sein. Dann aber, bei voller < Tourenzahl», würden jährlich lH Millionen Volkswagen erzeugt Was diese Ziffer bedeute, erklärte der Redner weiter, offenbare sich erst dann im richtigen Licht, wenn man sich vergegenwärtige, das« gegenwärtig in Deutschland rund 1,3 Millionen Personenwagen zugelassen seien. Man könne daher mit der Möglichkeit rechnen, in absehbarer Zeit binnen eines einzigen Jahres mehr Wegen herzustellen als heute auf den deutschen Strassen laufen. Taglich stehen Sie vor 100 Gefahren — xTZURICH- ZURICHSEi NEU- GUMMIERUNG in Vollform mit Sommer- und Winterprofil Pneureparaturen VULKANISIERANSTALT E.MUGGLER PNEU-SERVICE LJ INWIL (Zeh \ Tal. 981.275 Mitglied T. C. S. ZÜRICH Löwen Gross-Garage Löwenstr. 11/17 G.VELTIN Tel. 53.929 MAYBACH- Limousine, 12 Zyl., 8plätzig 35 PS, 1932, mit Separation, Prachtsexemplar, in einwandfreiem Zustande, geeignet für Hotel oder Reiseunternehmen, zu sehr günstigem Preis, verkauft Fritz Glaus & Co., Aarau. Telephon 6.91. LANCIA -DILAMBDA 8 Zyl., selten schönes Sport-Modell, 2plätziges Cabriolet mit Spyder, in sehr schönem Zustande, umständehalber sofort zu interessantem Preis abzugeben. Anfragen unter Chiffre Z 6195 an die Automobil-Revue, Bureau Zürich. Freund automobilistischer Vollblutzucht General-Direktion und Verkaufs-Service: A.-G. für den Verkauf der ALFA-ROMEO-Automobile Lugano, Viale Cassarate 5, Tel. 24.235 Schlagenhauf A.-G., Zürich, Verkaufslokal : Löwenstrasse 19, Telephon 72.878. 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