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E_1938_Zeitung_Nr.072

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S€i»«a*4E4Bn Baubeginn an der Sustenstrasse: 1. November. Einer Mitteilung der zuständigen Stellen zufolge nehmen die Arbeiten für den Bau der Sustenstrasse am 1. November ihren Anfang. Bereits sind denn auch die Baulose für die erste Etappe des Werkes an eine Reihe von in der Gegend ansässigen Unternehmer verteilt worden. « Autofallen » für Tankstellen. Um das einwandfreie Funktionieren der Der erste Spatenstich an der Strasse des Col du Bonhomme. Kürzlich hat der eifrige Förderer der savoyischen Verkehrsinteressen, Senator Borrel, den ersten Spatenstich an der neuen Strasse über den Col du Bonhomme getan, deren Bedeutung unlängst in unserem Blatte im einzelnen dargelegt worden ist. Während man sich bisher darauf beschränkte, bereits bestehende Teilstrecken zu verbessern, ist nun der Neubau der eigentlichen Paßstrasse in Angriff genommen worden, die über den Cormet de Roseland, die Höhe des Col du Bonhomme und den Col du Joly ins Tal von Contamines und nach Saint-Gervais hinüberfüihren soll (Gesamtlänge 50 km). Das nun in Angriff genommene erste Teilstück führt von Les Ghapieux, nördlich von Bourg-St- Maurice, in 4 km Länge zu den Häusern von La Rosäere empor und erfordert ungefähr 5 MM. Fr. b, Der Ausbau der Hnksufrigen Seestrasse in Zürich. Die Kritiken über das Tempo des Ausbaues der linksufrigen Seestrasse auf dem Gebiet der Stadt Zürich wollen nicht verstummen. Man beanstandet die ungenügende Zahl der Arbeiter und weist darauf hin, dass mit einem grösseren Einsatz von Kräften die Bauzeit ganz wesentlich verkürzt werden könnte. Da das Mythenquai ohnehin durch die Landesausstellungsbauten gesperrt und man wieder auf den verkehrshemmenden Niveauübergang von Wollishofen allein angewiesen ist, macht eich die lange Dauer der Arbeiten an der Seestraose bis zur Kantonsgrenze für die Bewohner des linken Seeufers um so unangenehmer geltend. Es wäre sehr «u wünschen, dass durch vermehrter Einstellung von Leuten der Ausbau der Seestra®se im Gebiet Wollishofen bis zur Kantonsgrenze beschleunigt würde, damit diese wichtige Vororts- und Durchgangsstrasse möglichst bald wieder zur vollständigen Benützung freihsteht Auch dann bleibt ja immer noch der unliebsame Niveauübergang Wollishofen, da die Fertigstellung deT Strassenunterführung noch geraume Zeit dauern dürfte. Nachdem nun das letzte Teilstück der TJeberlandstrasse nach Winterthur vergangene Woche eröffnet worden ist, sollte es kein unerfüllbarer Wunsch sein, die dort frei werdenden Arbeiter zur raschern Fertigstellung der linksufrigen Seestrasse am verwenden. V Strassenbatiprogramm in Ungarn. Im Rahmen des ungarischen 5 - Jahresplanes Sind 10 Millionen Pengö für Strassenbauten vorgesehen; ausserdem stehen für diese Zwecke 5 Millionen Pengö aus dem ordentlichen Budget zur Verfügung. Zunächst sollen im Gebiet zwischen Donau und Theiss sowie in Transdanubien 140 km Land- »trassen ausgebaut werden. TOURISTIK Anerkennung der schweizerischen Fahrzeug, und Führerausweise durch die Tschechoslowakei. In einem Rundschreiben an die Kantonsregierungen teilt das eidg. Justiz- und Polizeidepartement mit, dass die Führer von in der Schweiz immatrikulierten Motorfahrzeugen zum Personentransport (einschliesslich Gesellschaftswagen) während 90 aufeinanderfolgenden Tagen ohne weitere verkehrspolizeiliohe Formalität in der Tschechoslowakei verkehren dürfen, wenn sie im Besitz des schweizerischen Fahrzeug- und Führerausweises sind. Der internationale Zulassungs- und Führerschein sind somit nicht mehr erforderlich. Da die schweizerischen Ausweise ausser in deutscher und italienischer auch in französischer Sprache gedruckt sind, ist es nicht notwendig, an der tschechoslowakischen Grenze die sonst verlangte tschechoslowakische Uebersetzung unserer Ausweise beizubringen. mit einem effektiven Heiratsantrag heraus und nahm es als schwere Beleidigung auf, als Celia ihn ablehnte. « In den paar Minuten scheint er ja eine Menge geredet zu haben », meinte ich. < Hat Bill etwas über Isabel gesagt ? » « Ja. Er ist nicht mit ihr verlobt. > So nach und nach sprach es sich auch in Porthlew herum, und da die Nachricht von der Verlobung von Frau Cleveland stammte, war man mehr belustigt als überrascht. Ich war genötigt, ihr nach ihrer Rückkehr einen Besuch zu machen, und fand sie unglückseligerweise zu Hause. Sie war sehr gönnerhaft in bezug auf Martha. Sie hätte sich gefreut zu hören, dass eine von unsern sechs Töchtern einen Geschäftsmann in guten Verhältnissen geheiratet habe. Und dann gratulierte sie mir zur Verlobung Celias mit Herrn Beale. «Celia ist nicht mit Herrn Beale verlobt », entgegnete ich. < So ! Ich habe es doch aus der besten Quelle gehört. Das wäre ebenfalls eine sehr passende Heirat. Ein reizendes Haus mit Auto Abfüllvorrichtungen resp. die Ehrlichkeit der Tankstellenwärter zu kontrollieren, hat die New Yorker Marktpolizei eines ihrer Autos mit einem «falschen» Benzintank versehen. Ein Detektiv fährt an der Tankstelle vor und lässt sich soundsoviel Benzin geben. Worauf er einfach den Tank abnimmt, das Benzin in ein genaues, geeichtes Massgefäss umfüllt und prüft vor den Augen des Verkäufers, ob ihm dieser wirklich das verlangte Quantum «ausgeschenkt» hat. Selbstverständlich besitzt der Wagen daneben auch einen «richtigen» Tank, der aber an verborgener Stelle im Innern des Wagens montiert und dessen Einfüllstutzen unter der Kappe des Reserverades versteckt ist. Kampf den Autoradio-Kiebitzen. Die Britische Rundspruchgesellschaft hat sich entschlossen, gegen alle Besitzer fest eingebauter Autoradios, die keine Lizenz bezahlt haben, strafrechtlich vorzugehen. Neuzulassungen in Deutschland. Während der ersten fünf Monate des Jahres 1932 wurden in Deutschland 15J79 Personenwagen neu zum Verkehr zugelassen. Im nämlichen Zeitraum 1938 betrug deren Zahl 92,328 Stück. Untrügliches «Anschauungsmaterial» für die Erfolge einer konsequent betriebenen automobilfreundlichen Politik! Es steht ausser Zweifel, dass ein wesentlicher Grund dieses Rückganges in der Verschlechterung, der Gesamtwirtschaftslage zu erblicken ist. Sie hat bekanntlich auch den englischen Kraftverkehr keineswegs unberührt gelassen; so lagen die Neuregistrierungen an Nutzwagen im April dieses Jahres um fast 18 % unter denen des gleichen Vorjahresmonats. Angesichts dieser rückläufigen Tendenz müsste es für die weitere Entwicklung des englischen Nutzkraftverkehrs in hohem Masse bedenklich erscheinen, wenn das Verlangen der Eisenbahner tatsächlich zu weiteren Restriktionen des Kraftverkehrs führen würde, der ohnedies schon aufs empfindlichste eingeengt ist. Die Wirkung der letzteren zeigt sich darin, dass trotz des fortgesetzten Anstiegs der Wirtschaftstätigkeit in den vergangenen Jahren die Zahl der unter sogenannten A-Konzessionen, d. h. der im eigentlichen Güterkraftverkehr tätigen Fahrzeuge, wie auch der B-Konzessionen, die neben Beförderung eigener Waren auch Beförderung für Dritte zulassen, völlig stagniert hat; lediglich der mit C-Lizenzen ausgestattete Werkverkehr konnte eine Zunahme verzeichnen. Bei dieser praktisch überhaupt nur in einer Richtung offen gelassenen Expansion des Nutzkraftverkehrs hat sich naturgemäss auch der Bestand Englands an Lastwagen nicht organisch weiterentwickeln können. Von 1935—1937 haben bei einer Gesamtzunahm« Garten, und der kleine Mann ist nicht so übel. Freilich ein gut Teil älter als Celia, aber irgend etwas ist ja immer. Es wäre grossartig für Sie, eine gutverheiratete Tochter in der Nähe zu haben. Die kleine Martha, die den Herrn — wie heisst er nur schnell — geheiratet hat, ist doch so weit weg. Ich möchte wissen, wie Herr Beale zu seinem Geld gekommen ist ? Durch Schiebungen, nehme ich an. > «Sie sollten ihn fragen >, sagte ich und entfernte mich, so schnell es ging. Als ich nach Hause kam, wurden meine Gedanken durch Melinda abgelenkt, die mir sagte, dass Herr Vincent zweimal dagewesen wäre und mich unbedingt sprechen müsse. Der arme George. Er brauchte immer unsern Rat, denn, obwohl ein sehr tüchtiger Anwalt, ist er doch der unpraktischste Hausvater. Seine Hausangestellten sind für ihn solange Heilige, bis er dahinter kommt, dass sie Verbrecher sind. Und er scheint nie hinter jene Mischung von gut und böse zu gelangen, aus der sie, wie wir alle, bestehen. AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 6. SEPTEMBER 1938 — N° 72 istischer Nuffield baut Flugzeuge. Lord Nuffield, der englische Automagnat und nebenbei ein grosser Philanthrop vor dem Herrn, soll sich mit der Absicht tragen, eine Flagzeugfabrik zu errichten. Keine gebührenpflichtigen Parkplätze mehr in Paris. Vom 1. September an ist die Einrichtung der gebührenpflichtigen Parkplätze in Paris verschwunden. Die Automobilisten können somit die bisherigen sogenannten «bewachten Parks» benützen, ohne dafür berappen zu müssen. Polizeirazzien im Dienst der Verkehrssicherheit Die dänische Polizei unternimmt seit kurzem Razzien auf alte Autos, die nicht mehr betriebssicher sind. Bis vor 2 Monaten existierte in Dänemark keine gesetzliche Handhabe in dieser Richtung. Dienst am Kunden. Eine der wichtigsten ostamerikanischert Eisenbahngesellschaften, die «New Haven Line », stellt jedem Passagier an jeder Station Autos zum Selbstfahren zur Verfügung. Unterirdische Parkplätze in Prag. Nach dem Muster von Paris und London soll nun auch Prag in neu zu errichtenden Grossbauten geräumige unterirdische Garagenund Parkhallen erhalten. Neue Bemflhnngen nm die „Verkebrs-Koordinalion" Schluss von Seite 1. des Lastwagenumlaufs von 418.370 auf 459.545 Einheiten die Bestandsziffern bei fast allen Klassen über 4 t fortgesetzt abgenommen. Diese Zahlen sind ein genügend deutlicher Hinweis darauf, dass der Aufbau des englischen Nutzfahrzeugparks unter dem Zwange der bisherigen Beschränkungen bereits in ungesunde Bahnen gedrängt worden ist und somit weitere Restriktionen dies© Tendenzen nur verschärfen könnten. Die Koordinationsbestrebungen in Holland unterscheiden sich von denen der meisten andern Staaten in gewisser Hinsicht darin, dass sie wenigstens das Bemühen zeigen, dem eigentlichen Sinn der Verkehrsteiluog näherzukommen. Ein vom Minister für öffentliche Arbeiten und Verkehr unlängst der Kammer zugeleiteter Gesetzentwurf sieht die Konzessionspflicht für aie Arten der Güterbeförderung vor. Eine sämtliche Verkehrsträger umfassende Koordination will jedem Beförderungsmittel im nationalen Verkehrsverband seinen geeignetsten Platz anweisen, lohnende Transportpreise für alle sichern und im Sinne echten technisch-wirtschaftlichen Fortschritts dem Verlangen der Allgemeinheit nach einem Verkehrsapparat von grösstmöglicher Leistungsfähigkeit entsprechen. Zu diesem Zweck sollen die Behörden ihre Einflussnahme nicht nur auf die Konizessionserteilung beschränken, sondern auch auf den technischen und organisatorischen Aufbau des Verkehrswesens, die Linienführung, die sozialen Regelungen und die Tarifgestaltung richtunggebend einwirken. Zwecks besseren Einblicks in den Umfang des Werkverkehrs Solange alles gut ging, strahlte er und erzählte, wie fabelhaft die neueste Pflegerin die Kinderstube in Ordnung hielt. Sobald jedoch der Augenblick der Enttäuschung eintrat, hätte man seinem Bericht nach denken können, dass die Köchin ein Teufel und das Hausmädchen eine Hexe sei. Seine drei Kinder Rose, Dermot und Kenneth waren zeitweilig mindestens ebensoviel bei uns wie in seinem Hause. Niemand konnte ihnen nachsagen, dass sie gut erzogene Kinder waren. Ausser der Kinderpflegerin hatten sie für einige Tagesstunden eine Gouvernante, und oft wurden Geschichten erzählt, wie sich diese beiden Autoritäten in den Haaren lagen. Als ich zu George hinüberkam, war ich nicht weiter überrascht, zu hören, dass die Gouvernante heute früh in einem Brief, den hagliche Pause, die ich durch die Frage an Celia unterbrach, woher der gestickte Schalsei, der über der Rückenlehne ihres Stuhles hing und einen blendent dekorativen Hintergrund für sie bildete. € Bill hat ihn mir mitgebracht >, sagte sie. « Ich habe nicht gewusst, dass Sie Schals soll auch dieser der Genehmigungspflicht unterworfen werden. Die gewiss ideale Zielsetzung der neuen holländischen Verkehrsvorlage kann aber nicht die Zweifel an ihrer befriedigenden Durchführung zerstreuen. Jede Planung, die versucht, eine solche Vielheit verschieden gearteter Verkehrsmittel zu erfassen, muss schon durch ihre unausbleibliche Starrheit hinter ihren Absichten zurückbleiben. Es ist nur zu wahr, wenn bei früherem Anlass der Präsident des holländischen Industrieausschusses feststellte, dass der freie Unternehmer seinen Aufgaben nur so lange voll gerecht werden kann, wie er vor der Bedrohung durch die regulativen Massnahmen der Behörden sicher ist, deren «paralysierender Einfluss» jede eigene Initiative hemmen muss. Wie sehr diese Aeusserung der Wahrheit entspricht, dafür mag die jüngste Entwicklung In Deutschland als lehrreiches Beispiel dienen. Nachdem die Regierung seit Jahren den Güterkraftverkehr Schritt für Schritt in seiner Aktionsfähigkeit durch strenge Konzessionsvorschriften und sonstige gesetzliche Auflagen beschränkt hatte, sieht sie sich nunmehr genötigt, diese Klammern wieder zu lockern, um den von ihr aus bekannten Gründen gewünschten Ausbau des Nutzfahrzeugparks den Weg zu öffnen. Der im April dieses Jahres verfügten Aufhebung der Sperre für die Uebertragung von Güterfernverkehrs-Konzessionen folgte End« Juni die vollständige Aufhebung der seit 1933 bestehenden Konizessionssperre sowie der bisherigen scharfen Trennung des Speditionsgewerbes vom Transportbetrieb. Zugleich ist den Unternehmern im Güterfernverkehr nunmehr gestattet, jedes andere Gewerbe ohne Betriebstrennung weiter auszuüben. Die neuen Massnahmen, deren fördernder Einfluss auf die Erweiterung des deutschen Nutzfahrzeugbestandes auch noch durch die kürzlich verordnete Steuervergünstigung für geländefähige Lastwagen verstärkt werden dürfte, sind ein offenes Zugeständnis der unbefriedigenden Ergebnisse, zu denen die Politik der Kraftverkehrsrestriktionen bisher geführt hat. Damit zugleich bestätigen sie die Richtigkeit der von uns immer wieder vertretenen Auffassung, dass jede Koordination an den Grenzen enden muss, die durch die Eigenart und Eigenbestimmung der verschiedenen Verkehrsmittel gezogen sind J.P.K. Vetkehf Vom kommenden Zürcher Trolleybus. Für die erste Zürcher Trolleybuslinie, die nächstes Jahr den Betrieb aufnehmen soll, wird nun beim Bahnhof Wiedikon zwischen Zweier- und Kalkbreitestrasse eine Garage mit Raum für 9 Wagen erbaut Sie soll später in Richtung gegen das Tramdepot erweitert werden, so dass eie dann im ganzen für 36 Wagen Platz bieten wird. Für die Autobuslinie B (Bucheggplatz-Bezirksgebäude) werden vorläufig sechs Wagen angeschafft, die aioh zur Zeit im Bau befinden. Die Vorzüge der neuen Betriebsart ermöglichen gegenüber dem bisherigen Autobusbetrieb die Einsparung eines Wagens. Die Linie B, die teils grosse Verkehrsdichte, teils starke Steigungen aufweist, ist als Versuchsstrecke für das neue Verkehrsmittel bestens geeignet. Wenn die Erfahrungen günstig sind, soll mit der Zeit auch die Autobuslinie A (Spyriplata-Wollishofen) auf Trolleybusbetrieb umgestellt werden. 4 % aller Automobilisten farbenblind. Auf dem Weg zahlreicher Versuche ist in Amerika und in Australien festgestellt worden, dass annähernd \% aller Automobilisten entweder farbenblind sind oder das« ihr Vermögen zur Farbenunterscheidunu nicht ausreicht, um die Verkehrszeichen mit Sicherheit erkennen und unterscheiden zu können. Es sollen aus diesem Grund Bestrebungen im Gang sein, um die internationalen Warnungszeichen, statt durch Farben durch bildliche Darstellungen deutlicher zu gestalten oder zumindest die Zeichen, die lediglich aus Farbenkombination bestehen, durch bildliche Zusätze zu ergänzen. tragen», Hess sich Herr Beale vernehmen. « Schals sind für ältere Damen. Wenigstens bin ich der Ansicht. Aber wenn Sie eine Vorliebe dafür haben, werde ich Ihnen einen indischen schenken. Einen handgestickten Kaschmirschal. Woher ist dieser ? Aus Venedig ? > « China >, sagte Bill und kein Wort weiter. « Es ist herrlich», rief Celia beglückt und legte ihn dekorativ um ihre Schultern. Beide Männer warfen einen Blick auf sie, und dann stierten sie einander an; Jane und ich tranken unsern Tee. Aeusserlich herrschte Ruhe; aber einige von uns waren einem Wutausbruch nahe und die andern voller Spannung. Als Sally aus dem Nachbarhaus zurückkam, schlang sie ihre Arme um Bills Hals und sagte' ihm, wie sehr sie ihn vermisst habe. t Wann wirst du heiraten ? > fragte sie Bill, während sie auf seinem Schoss sass und ihren Kopf an seine Schulter lehnte. «Ich weiss nicht >, antwortete Bill wieder. (Fortsetzung folgt.)

N° 72 --=• DIENSTAG, 6. SEPTEMBER 1938 AUTOMOBIL-REVUE Schweizerische Zuverlässigkeitsfahrt Eine aasgewachsene Schlechtwetterfahrt über die Höhen des Zürcher Oberlandes, des Toggenburgs und der Schwyzer Alpen. — Reicher Strafpunktsegen, aber fast keine Ausfälle. — Dold, Locher (beide Zürich), Weber (Suhr) und Tüscher (Zürich) in der nationalen Konkurrenz In Front. — Lt. Handschin-Oberlt. v. Bidder (Basel) und Oberlt. 'Tüscher-Lt Hochuli (Zürich) gewinnen die Militärkonkurrenz. — Im Intersektionswettbewerb Equipe Zürich I siegreich. — Der Militärwanderpreis geht an die Mannschaft Scherer-Hand schin (Basel). Die schweizerisch© Zuverlässigkeitsfahrt, welche die Sektion Zürich des ACS am vergangenen Samstag und Sonntag auf einer im Osten bis zum Fusse des Säntis und "im Süden bis nach Morschach reichenden Route zur Durchführung brachte, blieb angesichts der Wetterverhältnisse, unter denen sie sich abwickelte, ihrem Namen nichts, aber auch nicht das allermindeste schuldig. Wenn irgendwo, so wurde hier, in diesem Dauerregen, der die Konkurrenten von der ersten bis fast zur letzten Stunde begleitete, wurde auf diesen nassen, glitschigen, mitunter eher an Bachbette gemahnenden Nebensträsschen zweiter und dritter Ordnung die Zuverlässigkeit von Mann und Maschine einer Prüfung unterstellt, die im Zusammenwirken von Routenanlage und Witterung Letztes verlangte. Und diese Schwierigkeiten spiegeln sich auch in der Flut von Strafpunkten, die sich über die Teilnehmer ergoss. Am Ende des ersten Tages hatte gerade noch ein einziger unter den 40 Gestarteten, der Zürcher Dold, sein Konto intakt erhalten können und am Sonntag gelang dieses Kunststück auch nur zweien, dem Aargauer Weber und dem Basler Portmann. Mag sein, dass die Tücken der Strecke und die Schwere der Aufgabe da und dort etwas unterschätzt wurden — obwohl die vorgeschriebenen Durchschnitte keineswegs etwa Unmögliches forderten — aber es war doch wohl in erster Linie die Vermehrung der Zahl der Kontrollen, 7 am ersten und 5 am zweiten Tag, welche den ungeahnten Strafpunktsegen auf dem Gewissen hat. Noch etwas anderes bewirkte sie daneben allerdings : die massenhaften ex aequos früherer ähnlicher Veranstaltungen verschwanden bis auf eines aus dem Klassement, womit sich die Kalkulation der Organisatoren, das Feld der Konkurrenten durch häufigere Kontrollen etwas kräftiger durchzukämmen, als richtig erwies. Alles in allem genommen machte der erste Tag den Fahrern mehr zu schaffen und trug ihnen auch grössere Quantitäten von Strafpunkten ein als der zweite. « Dieser Vorgang ist sehr leicht erklärlich »: am Samstag wollten 141 km bewältigt und, wie gesagt, 7 Kontrollen passiert sein, währenddem das Sonntagspensum «nur» 115 km umfasste, die mit 5 Kontrollstellen gespickt waren. In punkto Schwierigikeit des Geländes aber blieben die beiden Tagesetappen einander nichts schuldig und eine jede von ihnen heischte «ihre» Opfer. Blieben am Samstag die Zürcher Scotoni und Dr. Herzog auf der Strecke — jener infolge eines Achsbruches, dieser weil er in der Hitze des Gefechts eine Kontrolle nicht bemerkte — so musste am Sonntag der Baslej Müller den Tücken des Parcours seinen Tribut entrichten. Dass der umfangreiche Apparat der Organisation tadellos spielte, nun, das hat man bei den Zürchern gar nicht anders erwartet. Zu den Annehmlichkeiten des Lebens gehörte es zwar bestimmt nicht, in diesem Wetter, das keinen Hund hinter dem Ofen hervorlockte, bei Nebel und Regen irgendwo in einem abgelegenen Krachen Posten zu stehen, aber männiglich harrte standhaft aus, und so klappte denn alles auf der ganzen Linie, unterwegs sowohl als auch an den beiden Tageszielen und bei der Unterbringung der Wagen im geschlossenen Park. Organisatorische Leistungen dieser Art weiss nur jener zu würdigen, der Einblick hat in die Unmenge von Arbeit, in die tausend Kleinigkeiten, die den Enderfolg bedingen. Prächtig hat sich die Sektion Zürich und ihr Mitarbeiterstab aus der Affäre gezogen, wofür ihr auch an dieser Stelle ein Kränzchen gewunden sei. Der erste Tag: Zürcher Oberland, Toggenburg und Säntisgebiet. Von den 41 Gemeldeten findet eich am Samstag auf dem Zivilfluglatz Dübendorf draussen alles bis auf Bodmer (Zürich), den am Vormittag noch ein Lagerdefekt ereilt hat, zur Abnahme ein. Mit ihren Pflichten nimmt es die Abnahmekommission sehr genau und nichts entgeht ihrem scharfen Blick. Nach Beendigung der Operation wandern die Wagen in den geschlossenen Park, der unter dem Motto steht: «0 rühret, rühret nicht mehr daran.» Kurz vor 12 Uhr erschallt das Kommando: «Wagen Nr. 1 zum Start» über den Platz: der Lancia mit Oblt. Kleiner und Oblt. Hotz stellt sich vor der Startlinie auf, aber erst eine Minute bevor er sich von dannen macht, wird den Fahrern die Kontrollkarte mit der Routenangabe und ein Kartenblatt mit der eingezeichneten Fahrtstrecke in die Hand gedrückt, jetzt erst wissen sie, wohin es geht. «Fünf — vier — drei — zwei — eins — los!» Richtung Wangen entschwindet er den Blicken. Und jetzt möchten Sie, dass wir Ihnen endlich verraten, wohin sie ging, die Fahrt. Von Dübendorf über Unter-Ulnau nach Rumlikon (1. Kontrolle), über die Hügel des Zürcher Oberlandes nach Bauma, hinauf nach Sternenberg - Alienwinden (2. Kontrolle) - Fischingen - Lütisberg (3. Kontrolle), worauf die Route südlich abbog, um über die Höhe von Oberhelfenswil (4. Kontrolle) St. Peterzell und Hemberg (5. Kontrolle) zu erreichen. In einer Schleife über Urnäsch - Schwägalp - Rietbad (6. Kontrolle) kehrte sie nach dem Toggen'burg zurück, stieg kurz vor Wattwil auf einer Nebenstrasse zum Ricken hinauf, wandte sich von dort, natürlich wieder auf Nebenwegen, Goldingen (7. Kontrolle) zu und endete in Jona, einem Vorort von Rapperswil. Je nach der Beschaffenheit der Strasse waren dabei Durchschnitte von 22—45 km/St, einzuhalten. Nur 22—45 km/St.? Oho, auf solchen ausgeschwemmten, geröllübersäten Strässchen mit ihrer fast ununterbrochenen Folge von Steigungen und Gefällen, von Kurven und Haarnadelkehren wäre dieser Durchschnitt selbst bei trockenem Wetter nicht von Pappe gewesen. Die Aufgabe gestaltete 6ich aber noch erheblich schwerer, weil es gleich von allem Anfang goss, was nur herunter mochte. Dazu gesellte sich ein durchaus unerwünschter Nebel, der auch nicht dazu angetan war, die Orientierung zu erleichtern. Nein, zu lachen hatten die Teilnehmer wirklich nichts und wenn ihnen ma! ein kurzes Stück gut ausgebauter Asphaltstrasse etwas Erholung gewährte, so erwarteten sie anschließsend nur um so härtere Knacknüsse. Denn das war es ja eben, dass die reglementarischen Stundenmittel alle paar Kilometer wechselten und das« man sich dauernd auf eine der Kontrollen gefasst machen musste. Mit dem Fahren auf Zeitvorrat war- es also nichts, das einzige, was vor Strafpunkten bewahren konnte, war die genaue Einhaltung der Sollzeit von Ort zu Ort, was am Samstag einzig Dold gelang, währenddem sich alle übrigen eine mehr oder weniger gewichtige «Ladung» zuzogen. Der Stimmung jedoch tat das keinen Abbruch — denn man hatte ja noch den Sonntag vor sich und hoffte, dort seine Position etwas verbessern zu können. Jedenfalls aber brachte der erste Akt der Zuverlässigkeitsfahrt neben dem Land- auch noch einen Strafpunktregen mit sich, in dessen Angesicht es die Organisatoren vorzogen, sich über die Resultate in diskretes Schweigen zu hüllen, um niemanden zu entmutigen, so düster sah es aus ... Beim gemeinsamen Nachtessen im «Schwanen» in Rapperswil entbot Herr Gassmann, Präsident der Sektion Zürich, den Ehrengästen, insbesondere den Herren Oberst Jordi, Oberst Ruf, Major Gehrig, Zentralpräsident Dr. Mende, dem Präsidenten und den Mitgliedern der Nationalen Sportkommission, den Fahrern und Presse Gruss und Willkomm. Herr Oberst Jordi dankte dem ACS für seine ausserdienstlichen Bemühungen auf dem Gebiete der Ertüchtigung der Mwtorfahrer und gab der Hoffnung Ausdruck, dass Bund und Kantone inskünftig den Bedürfnissen der Landesverteidigug durch Erleichterung der Automobilhaltung besser entgegenkommen werden. Am Sonntag: Etzel-Bergrennen, über die Ibergeregg nach Schwyz und auf allerlei krummen Wegen zum Ziel in Zug. Noch fast mitten in der Nacht, schon vor 6 Uhr morgens, werden wir am Sonntag aus dem Schlaf getrommelt. Kopf gut schütteln vor Gebrauch und dann nach dem Wetter geblinzelt. Es wäre schon schöner, wenn es schöner wäre! Die Bäume am Ufer triefen und der Nebel hat nicht daran gedacht, sich zu verflüchtigen. Grau in Grau weht er seinen Vorhang, der tief über die Berge hinabhängt. Und richtig, schon auf dem Weg zum Start, beim Güterbahnhof in Rapperswil, der um 6.40 Uhr seinen Anfang nimmt, weint der Himmel wieder ausgiebig Tränen. Wobei es bis kurz vor dem Endziel in Zug bleibt. Der Regen strömt und werfh er es gerade nicht tut, dann Tauscht er kübelweise nieder. Nette Perspektiven, denn auf dem Tagesprogramm stehen immerhin 115 km, die mit Durchschnitten von 25—45 km/St, erledigt sein wollen. Gleich als Ouvertüre ersteht nach dem Passieren des Seedamme das Bergrennen, wofür sich die Veranstalter die Etzeletrasse auserkoren haben. Hinunter geht's sodann auf der Südseite dem Sihlsee entlang und wieder empor auf 1406 m zur Ibergeregg und damit der ersten Kontrolle. In «lieblichem» Wechsel folgen sich Täler und Höhen, denn kaum sind die Fahrer unten in Schwyz, heisst's wieder ran an den Berg und hinauf zur Sehwyzerhöhe (2. Kontrolle). Ueber Morschach und Brunnen wenden sie nach Schwyz zurück, klimmen auf ränkevoller Nebenstrasse — .die selbstredend auch heute Trumpf ist — über die 3. Kontrolle zum Sattel, gemessen für kurze Minuten das Vergnügen einer erträglichen Fahrbahn, weil nämlich schon ausserhalb Rothenthurms die Route quer durch den Sumpfboden wieder abschwenkt, eine pfuiteuflische Angelegenheit, sich abermals emporwindet zu Punkt 1015 (4. Kontrolle). Worauf sie steil zum Aegerisee abfällt, jedoch nur, um bei Alienwinden durch eine Steigung nach dem Zugerberg abgelöst zu werden. Ist die Felsenegg genommen, so wird beileibe nicht etwa direkt nach Zug hinuntergestochen, vielmehr noch schnell vor Torschluss ein Umweg via Walchwil (5. Kontrolle) eingeschaltet. '; Hatte schon der Vortag den Teilnehmern eine Kostprobe unserer Strassen zweiter und dritter Güte serviert, so bot ihnen der Sonntag Gelegenheit, die Bekanntschaft damit noch zu erweitern und zu vertiefen. Abermals hielten Ing. Meyer, Sportpräsident der Sektion Zürich, und Dr. Binder, welche die Route ausfindig gemacht und sie von A bis Z durchfahren hatten, für die Konkurrenten eine sozusagen erschöpfende, auf jeden Fall aber äusserst vielgestaltige Auswahl von Strassen bereit, angefangen beim Knebelweg über den Saumpfad bis Ein Produkt von CHRYSLER mit „denkendem" Motor! WIRTSCHAFTLICH PREISWERT ZUVERLÄSSIG SOTAG Automobil-Handels A.G., Utoquai 47, Zürich, Telephon 29.399 Vertreter : Aarau: Fr. Brack, Gaisgarage / Bern : Grand Garage Automo A. G. / Biel: Walter Bourquin / Chur: Tribolet & FlOtsch / Fribourg: Germain Spicher / Genf: A. Ziegler &. fils / Lausanne : Garage de Georgette S. A. / Schaff hausen : Fischer & Richter / Solothurn : E. Schnetz &. Cie. / St. Gallen: W. H. Widler, zum Stahl / Weinfelden: Emil Martin. zur internationalen Touristenroute. Ueber Mangel an Abwechslung durfte sich somit niemand beklagen, denn dafür sowohl wie auch für die Möglichkeit, auf «Abwege » zu geraten, war hinlänglich gesorgt. Und tatsächlich erlebte denn auch der eine und andere eine Odyssee, wenn er sich verirrte. Trotzdem bereitete die Lösung der hier gestellten Aufgaben etwas weniger Beschwer, wie die im allgemeinen geringere Zahl von Strafpunkten illustriert, welche an diesem Tage eingeheimst wurden. Auch die Einhaltung der Durchschnitte stellte anscheinend nicht mehr derart gewaltige Anforderungen, ja sie waren für gewisse Sektoren fast gnädig bemessen So ganz von ungefähr kam es denn wohl auch nicht, dass wir mehr als einen sichteten, der sich, eine Kontrolle witternd, im Langsamfahren übte, als wäre er auf einer empfindsamen Reise begriffen. Anhalten oder umkehren in Sicht einer Kontrolle hiess nämlich soviel wie 100 Strafpunkte. Und darauf brannte keiner. So wurde denn gekröchen, doch tückischerweise hatten sich die Kontrollposten meist nicht dort eingenistet, wo man sie vermutete, sopdern die gelbe Fahne pflegte überraschend irgendwo hinter einer Biegung aufzutauchen. mm Der Berner Scheibler buchte am Etzelbergreonen die beste Zeit Scheibler (Bern) Schnellster am Etzel- Bergrennen. Die Einlage in, Form einer Bergprüfunjf am Etzel — eine beträchtlich «stotzige» Angelegenheit übrigens — machte dem einen und andern zu schaffen. Der Start befand sich bei der Häusergrupipe Breiten oberhalb Pfäffikon, atff 418 m, das Ziel nicht weit unter der Etzelpasshöhe auf rund 930 m. Bei einer Länge von 5,2 km ergab sich damit eine Höhendifferenz von ca. 510 m; die durchschnittliche Steigung betrug ca. 13%. Als schnellster Mann des Tages entpuppte sich hier der Berner Scheibler auf Bugatti, der mit dem Parcours in 3 Min. 58 Sek. fertig wurde und ein Stundenmittel von 54,540 km erzielte. Wurde auch die Strecke für die Berechnung der Durchschnittsgeschwindigkeit des betreffenden Abschnittes neutralisiert, so zählte deren Bewertung für das Schlussklassement natürlich ebenfalls mit, und zwar wurde dabei nach einem besonderen Schlüssel vorgegangen. Wacker schlugen sich hier Oblt. Kleiner und Oblt. Hotz, die, als erste vom Start gelassen, neben die Piste gerieten und hübsch festsassen. Trotzdem sich einer der beiden an der Hand verletzte, Hessen sie sich's nicht verdriessen, schufteten wie die Wilden im strömenden Regen und brachten den Wagen denn auch wieder flott. Aehnliches Missgeschick ereilte zwischen Rothenthurm und Aegeri auf bodenlosem Alpsträsschen den Basler Müller. Eh er sich's recht versah, lancfete er mit den beiden rechten Rädern in einem Graben, aus dem ihn schliesslich nur die Hilfe der Bauern und des Habermotors befreite. Aber er ertrug diesen Schicksalsschlag» nicht nur mit stoischer Ruhe, sondern er verlor darob auch seinen wahrhaft herrlichen Humor ganz und gar nicht. Wo andere sich vor Verzweiflung die Haare gerauft, da hielt er es mit dem keep smiling. Bis zu den letzten Kilometern blieb der Regen den Zuverlässigkeitsfahrern zuverlässig zur Seite, dann aber ward er sich «einer selbst überdrüssig und als das Endziel in Zug nahte, da lichtete sich das vorher so undurchdringliche Gewölk. Die Einsicht kam etwas zu spät und von der Schönheit der Landschaft, welche die Route hätte erschliessen sollen, bleibt in der Erinnerung nichts als eine triefende, trostlose Nebeldecke. Einwandfrei funktionierte die Organisation am Ziel beim Casino in Zug, mussten doch die Wagen nach der Ankunft wieder im geschlossenen Park verstaut werden, wo sie gestrenge Augen auf ihren Zustand hin musterten, um allfällig vorhandene Mängel promptesten» mit Strafpunkten zu ahnden. Bei der Preisverteilung wiederholte Präsident Gassmann seinen Dank an die Organisatoren, Fahrer und alle, die sieb um das Gelingen der Veranstaltung verdient gemacht, wobei er erwähnte, die Sektion Zürich werde die Zuverlässigkeitsfahrt auch nächstes Jahr wieder zur Durchführung bringen. Mit Genugtuung erfüllte es ihn, dass die beiden Tage ohne den mindesten Unfall verliefen, trotzdem es die Strecke in sich hatte. Launige Worte des Dankes fand sodann auch Zentralpräsident Dr. Mende; ehrend gedachte er des in Bern verunglückten Sportkameraden Gübelin, ehrend aber auch unseres Landsmanns Hug, der neuerdings bei einem internationalen Rennen den Schweizer Farben zum Sieg verholfen hat. Mit Akklamation wurde sein Vorschlag aufgenommen, ein Glückwunschtelegramm an Hug zu senden. Herr Weber, Vizepräsident des Zuger Stadtrates, überbrachte die Grüsse von Behörden und Bevölkerung. In der Pflege der Zuverlässigkeit erblickt er ein Mittel der Erziehung, nicht zuletzt im Interesse der Landesverteidigung. Den Ver* anstaltern der Konkurrenz gebührt daher der Dank der Behörden. Bilder von der schweizerischen Zuverlassigkeltsfahrt aui Seite 4, Resultate Seite 5.