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E_1940_Zeitung_Nr.023

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Sleuevfva^en Die Frage

Sleuevfva^en Die Frage der Steuererleichterung vor dem thurgauischen Grossen Rat. Die Botschaft des Ümrgauischen Begierungsrates über die Abänderung der Vollziehungsverordnung zum MFG, die dem Thurgauer Parlament am 7. Mai d. J. übermittelt worden war, kam bereits bei der jüngsten Sitzung des Grossen Bates am 30. Mai zur Sprache. Nationalrat Dr. Eder begründete namens der Kommission die Vorlage, die nachher noch einer lebhaften Debatte rief. Alphons v. Streng, Präsident der Sektion Thurgau des T.G.S., von welchem die Initiative auch ausgegangen war, sprach dem Regierungsrat seinen Dank für die Promptheit der Behandlung aus. Er hebt dabei allerdings hervor, dass die vorgeschlagenen Erleichterungen im Steuerbezug in anderen Kantonen bereits bestehen und dajss in der Vorlage leider das dritte Postulat nicht aufgenommen wurde, das eine zeitbedingte Ermässigung der Taxen während der Benzinrationierung vorsah. Die beiden abgeänderten Artikel wurden dann materiell behandelt und vom Rate auch angenommen. Darauf stellte Gerichtspräsident von Streng (Sirnach) einen Ergänzungsantrag, wonach der Begiexungsrat ermächtigt werden sollte, die in § 3 und 7 der Verordnung festgesetzten Taxen für Motorfahrzeuge und Anhänger zu ermässigen, wenn zwingende Gründe hierfür sprechen. Der Referent hob hervor, dass die thurgauischen Automobilisten in den letzten 12 Jähren 12 242 000 Fr. aufgebracht haben, mit dem Benzinzoll zusammen sogar 17,9 Millionen. Mit diesen Summen wurden die thurgauischen Strassen ausgebaut. Die Automobilsteuer charakterisiere sich als ausgesprochene Verkehrssteuer, doch seien durch die Benzinrationierung die Verkehrsmöglichkeiten stark eingeschränkt worden, nämlich um etwa 50 %>. Andere Kantone gewähren 10—20 %> Babatt. Bichtig sei, dass auf Ende 1939 weniger Schilder abgegeben "wurden, als man vermutet hatte. Das komme aber daher, weil im Thurgau 90 %> der Autos nur zu Berufszwecken dienen. Vom Gesichtspunkt der fiskalischen Gerechtigkeit rechtfertige sich eine Beduktion der Steuer, v Streng erachtet einen Babatt von 20 °/o als angezeigt. Während sich Nationalrat Dr. Müller in Amriswil diesem Begehren voll und ganz anschloss und sogar einer Ermässigung von 30% als gegeben erachtete, sprachen sich Kantonsrat Batschiller und Brack gegen den Antrag aus. Nachdem auch noch Regierungspräsident Dr. Altwegg betont hatte, dass heute für eine Aenderung keine Dringlichkeit vorliege und der Chef des Strassendepartements für die Zukunft sorgen werde, blieb der Antrag von Streng in Minderheit. Auch Luzern hat etwas im Tun. In Ausführung des Auftrages, den ihr der Kantonsrat erteilt, hat die Begierung des Kantons Luzern nunmehr konkrete Vorschläge für die Neugestaltung der Verkehrssteuern und deren Anpassung an die gegenwärtige Lage ausgearbeitet. An einer Konferenz mit der Behörde bot sich dabei den Vertretern der luzernischen Strassenverkehrsverbände Gelegenheit, ihre Wünsche und Anregungen zur Lösung dieser Frage vorzubringen. Nach der Behandlung durch die parlamentarische Kommission wird der Kantonsrat in der am 1. Juli beginnenden Session seinen Entscheid in dieser Angelegenheit zu treffen haben. Wie man hört, soll die regieningsrätliche Vorlage teilweise auch den Gedanken einer Verwirklichung der Benzinsteuer mit in Berücksichtigung ziehen. Der Kanton Aargau zeigt Entgegenkommen. Einem Bescblues des aargauischen Begierungsrates entsprechend kann inskünftig die Inbetriebnahme und die Besteuerung der Motorfahrzeuge für die Dauer der Bationierungsperiode (die einstweilen auf zwei Monate festgesetzt ist) ohne Steuerzuschlag erfolgen. Für den Juni wird eine einmonatige Fahrbewilligung erteilt. Fahrzeuge ohne Kontrollschilder erhalten gebührenfreie Tageöbewilligungen und die nötigen Bezugsscheine für Treibstoff. Als Gegenleistung hat der Fahrzeugbesitzer die Verpflichtung zu übernehmen, sein oder seine Fahrzeuge mit einer Treibstoffreserve für mindestens 100 km ständig bereitzuhalten, eine Klausel, die heute im Hinblick auf die Eventualität einer Evakuation besondere Bedeutung erlangt. Appenzeil A.-Rh. will keine Steuererleichterungen gewähren. An der letzten Sitzung des Kantonsrates von Appenzeil A.-Bh. gelangte u. a. eine Interpellation über die Frage einer Reduktion der Motorfahrzeugsteuern zur Behandlung. Die Begierung wollte jedoch von einem Entgegenkommen nichts wissen, weil nach ihrer Auffassung die Steueransätze niedriger seien als in den meisten andern Kantonen. Steuer für Personenwagenanhänger in Baselstadt. Mit Bücksicht darauf, dass nunmehr durch einen Bundesratsbeschluss auch Anhänger für die Güterbeförderung an Personenwagen zum Verkehr zugelassen sind, hat der Grosse Bat des Kantons Baselstadt einem Entwurf der Regierung zu einer Albänderung des Gesetzes über die Mötorfahrzeugsteuern zugestimmt. Die Vorlage setzt die Steuer für Anhänger zum Gütertransport und zur Beförderung von Touristenreisegepäck an leichten Motorwagen wie folgt fest: 10 Fr. bis zu 50 kg Gesamtgewicht, 15.— Fr. bei einem Gewicht von über 500 bis maximal 1000 km. Damit bewegen sich die Steueransätze in recht bescheidenen Grenzen, verglichen mit jenen anderer Kantone, in denen für Anhänger dieser Art 25—100 Fr. gefordert werden. Sfrassen Von der Axenstrasse. Wie den « Luzerner Neuesten Nachrichten » geschrieben wird, sind die Arbeiten für die definitive Wiederinstandstellung der durch den Felssturz schwer beschädigten Axenstrasse gegenwärtig im Gang. Immerhin frage es sich, ob die Felswand auch wirklich ruhig bleiben werde. Kenner trauen ihr nicht so recht, do noch etliche heikle Sprünge vorhanden seien, nachdem erst kürzlich eine neue Abbröckejung erfolgt sei. Eine gründliche Säuberung wäre wohl erwünscht, ehe die kaum reparierte Strasse neuerdings beschädigt werde. AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 4. Juni 1940- — N° 23 Das Schweizerische Armee-Motorrad Unter der Kontrolle der kriegstechnischen Abteilung ist das eidg. Armee - Motorrad nunmehr zur Vollendung gediehen. Die Maschinen werden nicht nur an die Motorradfahrer-Rekruten der motorisierten leichten und der Motortransporttruppe, sondern auch an eingeteilte Motorradfahrer älteren Jahrgangs und an das Kader der Mot.-Bdf.-Kompanien abgegeben. Von den Preisen von 1840 Fr. für die Solomaschine und 3360 Fr. für den Seitenwagen hat der Käufer nur d ; e Hälfte zu bezahlen. Als Solomaschinen kommen «Condor> 1 Zyl. mit 496-ccm-MAG-Motor (2,6 PS) und «Universal» 1 Zyl. mit 490-ccm-UniversaKMotor (2,5 PS), als Seitenwagen • Motosacoche »-2-ZyL-MAG-Motor von 846 ccm (4,31 PS) in Frage. Interessenten wollen sich direkt an den Armee-Motorfahrzeugpark Thun wenden (Dienstbüchlein 'beilegen). eine überwältigende Aussicht sowohl aufwärts nach dem Appenzellerlande und dem Alpsteingebiet, wie auch hinunter über das baumbesäte Vorgelände, den oberen Thurgau bis in die Bodenseegegend. Ein erster Gang über die Brücke bereitet dem Uneingeweihten eine ebenso grosse wie angenehme Ueberraschung. Schon bei der endgültigen Projektierung des grossen Bauwerkes brachten vor allem herangeführt. Auf demautomobilistische Kreise den Wunsch an, die Fahr- Neues vom Rapperswiler Seedamm. Einem Bericht der Lokalpresse zufolge macht der Bau des neuen Bapperswiler Seedamms Fortschritte, auch wenn gewisse Arbeiten durch den Kriegsaubruch in Bückstand gerieten. Während an einzelnen Stellen die Stützmauern bereits bis zur Höhe des Dammes emporgewachsen sind, wird seit einigen Wochen in den Zugspausen wieder regelmässig Auffüllmaterial Strassenstück zwischen dem Uebergang Hürden und der Strassenüberführung « Sternen > ist die Kabellegung beendet, doch kommen die Arbeiten am neuen Trasse auf diesem Abschnitt nur langsam voran. Schwimm- und Löffelbagger stehen im Begriff, die künftige Schiffahrtsrinne auszuheben, wobei man darauf ausgeht, den Durchstich nach Möglichkeit zu beschleunigen, weil die bisherige Drehbrücke ausser Betrieb gesetzt worden ist. An Stelle der definitiven Ueberbrückung des Durchstichs soll eine provisorische Brücke treten. Im übrigen ist die Aufschüttung des Bahntrasses bei der Durchstichstelle auf der erforderlichen Höhe angelangt, so dass die Erstellung des Oberbaues in Angriff genommen werden kann. Die neue Sitterbrücke bei Bruggen-Kräzern muss neuerdings einen unfreiwilligen Unterbruch in der Fertigstellung mit in Kauf nehmen, der durch die abermalige Mobilisation bedingt ist. Damit steht auch die Vollendung auf den kommenden Herbst ernstlich in Frage. Man wartet auf die Montierung der in ihrer Einfachheit kaum zu übertreffenden Brückengeländer, deren Gesamtlänge 1000 m beträgt. Vom grossen Brückenbogen geniesst man bahn sollte breiter gehalten werden als vorgesehen. Und nun gewahrt man, dass'itn Stelle des ursprünglichen Normalprofils von 7 Meter" Fahrbahn und je 3,5 m breiten erhöhten Seitenstreifen für Radfahrerweg und Trottoir, eine 9 m breite Fahrbahn und auf jeder Seite ein 2,5 m breites Trottoir getreten ist, ohne dass die Öffentlichkeit etwas davon erfuhr. Die Fahrbahn wird nun unterteilt in 1.25 +6,50+1,25 m, wobei die seitlichen Pisten, für die Radfahrer bestimmt, durch einen Markierungsstreifen oder durch eine Färbung kenntlich gemacht werden sollen. Man gelangte zu dieser Lösung, weil Erfahrungen anderorts zeigten, dass erhöhte Radfahrerwege, sofern sie nicht wesentlich breiter angelegt werden, als dies hier möglich wäre, gewisse Nachteile haben. Der Kostenvoranschlag für dieses monumentale Bauwerk mit den Zufahrtsstrassen beträgt 3 450 000 Fr. Davon sind bereits 2,6 Millionen Franken verausgabt. ANGLIA5PS, der neue englische Kleinwagen Schlechte Motor-Leistung! Ein einfaches Mittel: Ein Satz neue ZÜNDKERZEN weitsichtig sein: |T|i^^^^ wählen! ' Motorwagenfabrik Berna AG., Ölten Die meistverkauften der Welt In allen Garagen per Stück Fr. 3.65 Aktiengesellschaft R. & E. Huber Telephon 97 5301 Pfäffikon- T>et neue PALLAS Cords Multiflex- Kolbenringe Durch breiteres und tieferes Profil mehr Kilometer bei gleicher Beanspruchung. Zu beziehen durch jedes Fachgeschäft Wenn Sie noch zu ganz vorteilhaften Speziaipreisen in Wasch-Schwämmen etwas kaufen wollen, auch auf spätere Lieferung, dann tun Sie es jetzt. 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N° 23 — DIENSTAG, 4. Juni 1940 AUTOMOBIL-KEVUE 5 Selbstgebautes Gerat zum Messen des Kohienmonoxydgehalts der Luft Die Auspuffgase von Benzinmotoren enthalten stets einen gewissen Prozentsatz von Kohlenmonoxydgas, weshalb es auch so gefährlich ist, den Motor längere Zeit in der Garage leer laufen zu lassen und dabei womöglich noch unter dem Wagen zu arbeiten. Im Fahrzeuginnern tritt das Oas ebenfalls gelegentlich in schädlichen Mengen auf und bewirkt dann wegen seiner geringeren Konzentration Kopfweh und ähnliche Erscheinungen. Nachstehend sei nun kurz ein Apparat beschrieben, der zur Messung des Kohienmonoxydgehalts der Luft dienen kann und sich leicht selbst herstellen lässt Das Prinzip der Vorrichtung besteht in der Verbrennung des Kohlenmonoxyds zu Kohlendioxyd (Kohlensäuregas) und der Reaktion desselben mit Strontium Hydroxyd unter Verwendung von Phenolphtalein als Reagens. Um genaue Resultate zu erhalten, muss natürlich das neben dem Schema des PrOfapparates. A = Lufteinlassrohr. B = Absorptionsfilter. C = Verbrennungskammer. D = Prüfglas. E = 20 ocm Strontium-Hydroxydlösung in angegebener Verdünnung. 1 = Silica-Oel. 2 = Calzium-Oxyd. 3 = Anschlug« Ton Transformer oder Batterie. 4 = Pumpe. Kohlenmonoxyd in der Luft bereit« vorhandene Sohlendioxyd ebenso wie die Kohlenwasserstoffdämpfe vor der Umwandlung des Kohlenmonoxyds ausgeschieden werden. Die zu untersuchende Luft tritt unter der Saugwirkung der Pumpe (4) durch das nur zirka 5 mm starke Kupferröhrchen (1) in das Filtergehäuse (B) ein, das einen Inhalt von mindestens 65 ccm haben sollte. Man verwendet zu seiner Herstellung am besten eine gut verzinnte Blechbüchse und schliesst das Kupferröhrchen mit normalen Messingnippeln an, wie sie für Benzinleitungen benützt werden. Die Büchse wird zu zwei Dritteln mit dem in der Kühltechnik als Absorptionsmittel gebräuchliche Silica-Oel und zu einem Drittel mit Calzium- Oxyd gefüllt, um das Kohlensäurejas sowie Brennstoffdämpfe zu absorbieren. Ein Kupfer-Verbindungsrohr führet zur Verbrennungszelle (C), die aus zwei miteinander verschraubten, je 6 mm dicken Fiberplatten von 8X8 «m besteht, welche im Zentrum eine Vertiefung aufweisen. Dieser Hohlraum dient zur Aufnahme eines billigen Zigarren-Anzünder-Heizelements. Da diese Geräte stets nur eine einzige Anschlussklemme besitzen, weil die Stromrückleitung im normalen Gebrauch durch die Wagen-Masse erfolgt, muss hier eine zweite Anschlussmöglichkeit am Gehäuse des Heizelements vorgesehen werden. Zur Randabdichtung der Fiberplatten aufeinander benützt man Ofenzement. Von der Verbrennungszelle führt ein weiteres Verbindungsrohr zum Glasgefäss (D) und wird in eine Bohrung seines Korkstopfens eingeführt, in die von unten auch ein Glasrohr eingesteckt ist, das in die Lauge hinabtaucht. Ein zweiter Anschluss im Korkstopfen der Glasgefässes führt zur Pumpe, die so bemessen sein soll, dass sie bei jedem Hub 55—60 ccm Luft ansaugt. Man stellt sie aus einer gewöhnlichen Velopumpe her, woran unten ein T-Nippel sowie an diesen zwei Kugelventile in gezeigter Weise angeschlossen werden. Den Strom für das Heizelement entnimmt man einer 6-Volt-Batterie oder einem Kleintransformator. Die in das Glasgefäss gefüllte Lösung lässt man sich von einem Apotheker oder Drogisten herstellen. Es handelt sich um eine 1/2500 normale Lösung von Strontium-Hydroxyd, die man mit Hilfe von 1/50 normaler Schwefelsäure normalisiert. Die Vergleichssäure wird durch Auflösung von 0.55 ccm konzentrierter Schwefelsäure vom spezifischen Ge- ICT0J7I wicht 1.84 in 1 Liter destilliertem Wasser erhalten. 2 ccm dieser verdünnten Lösung sollen zur Neutralisation von 100 ccm der verdünnten Strontium- Normallauge ausreichen. Jedem Liter Strontiumhydroxyd-Lösung sollten 16 ccm 0.1 °/o Phenolphtalein in 85prozenigem Alkohol zugesetzt werden. Die Lösung ist recht haltbar, wenn man kohlensäurehaltige Luft davon fernhält. Gibt man 20 ccm dieser Messlösung in das Olasgefäss und lässt durch Betätigung der Handpumpe minutlich 100 ccm Luft durch sie in Bläschenform aufsteigen,, so verschwindet die rote Farbe nach einer bestimmten Zahl von Pumpenstössen. Hieran erkennt man den Kohlenmonoxydgehalt der durchsaugten Luft. In der nachstehenden Tabelle sind alle Zusammenhänge zwischen Anzahl Pumpenstössen und Kohlenmonoxyd angegeben. Rote Farbe verschwindet Promille nach folgender Zahl von Kohlenmonoxydgehalt Pumpenstössen der Luft 1 2 2 1 4 0.5 8 0.25 16 0.125 Techn.sihe Nofizen Ein neuer Kombinations-Oelrücklaufring Zuj Abdichtung der mit einem gewissen Spiel in ihren Zylindern laufenden Kolben dienen die sogenannten Kolbenringe, welche in den Ringnuten enthalten sind und sich-federnd gegen die. Zylinderwandung anpressen. Während die oberen Ringe hauptsächlich dafür zu eorgen haben, dass keine Verbrennungsgase von oben nach unten entweichen, soll der unterste einen übermäesigen Aufstieg von Schmieröl in den Explosionsraum verhindern. Er mues also dae überechüesige Oel von der Gleitbahn abstreifen, worauf es durch Schlitze oder Löcher nach innen abläuft. Ist sein Anpressdruck zu gering, so läset er zuviel Oel an der Wandung. Im gegenteiligen Fall aber kann der Schmierfilm so dünn werden, dass er dem Druck des Kolbens nicht mehr etadhält und halbflüssige Reibung, verbunden mit einer beträchtlichen Erhöhung desReiiwngswiderstandes, eintritt. Beides ißt in gleicher Weise unerwünscht, indem dadurch entweder der Oelverbrauch oder dann die Abnützung vergrössert wird.. • Je leichter daß Oel abflieest, desto weniger können sich hinter dem Oelring Rückstände ansammeln, die den Oelablauf erschweren und später zu Verkohlungen Anlass geben. Unser Bild zeigt, wie der «Cords - Special» diese Probleme gelöst hat. Die Oelringnut enthält insgesamt drei Teile, nämlich zwei Lamellenringe, welche die parallelen Nutenflächen oben und unten gegen Abnützung schützen, sowie einen Dietanzring, bestehend aus einem gewellten Bronzeetreifen, der fast den ganzen Umfang für den Ablauf des Schmieröles freilässt und damit auch die zweite der oben genannten Bedingungen einwandfrei erfüllt. 94% der Nutzkraft des Betriebsstoffs gehen verloren Wie aus den Ausführungen des englischen Motorenspezialisten C.R. Strouse hervorgeht, :wäre es bei restloser Ausnutzung der Antriebskraft des Benzins möglich,, ein mittleres Auto auf ebener Strasse unit einem Lidie «Cleveland Graphite Bronze Bushing Co.» habe ein neues Material zur Fabrikation von Kugel- und Rollenlagern für Fahrzeuge und Motoren eingeführt, das den Lagern eine im Vergleich zur bisherigen vierfache Lebensdauer Verleihen und zudem gegenüber anderen Materialien beträchtliche Einsparungen ermöglichen soll. Das *Microbearing» benannte Material bestehe aus einer Babbitmetallschlcht von 0,065—0,13 Millimeter auf einem Stahlkern, während bisher Auflagen von mindestens 0,1—0,4 Millimeter notwendig waren. es sei der französischen chemischen Industrie gelungen, ein neues Verfahren zur Erzeugung synthetischen Benzins zu ent- > wickeln. Die neue Methode soll mit ungemein einfachen Mitteln arbeiten und einen kurzen and billigen Fabrikationsprozess ermöglichen. Ueber alle Einzelheiten wird begreiflicherweise strengste Diskretion geübt; jedoch verlautet, dass das Verfahren auch in England bereits ausprobiert werde. dass im Rahmen des schwedischen Budgets für das laufende Jahr 4 Millionen Kronen für den Bau unterirdischer Betriebsstofflager bereitgeteilt worden seien. ter Betriebsstoff etwa 190 km weit zu befördern. Nach den neuesten Feststellungen gehen 35 % der Nutzkraft durch den Auspuff verloren, weitere 30 %'< durch das Kühlsystem und 7 % durch die Hitzeausstrahlung des Zylinderblocks. 72 % des Betriebstoffnutzens frisst also schon die Erzeugung von Wärme und schädlichen Gasen auf, weitere 14 % werden durch die Reibung der einzelnen Bestandteile des Motors und 7,5 % durch die Ueberwindung des Luftwiderstandes verbraucht, so dass faktisch für die Fortbewegung des Fahrzeugs nur 6—6,5 % der Nutzkraft des Betriebsstoffes verbleiben. Eine nennenswerte Aenderung dieses ungünstigen Verhältnisses sei nicht zu erwarten, solange die derzeit gebräuchlichen Maschinentypen benützt würden. OLD GOLD II heissen die neuartigen Kolbenringe, die Ihrem müden Motor neue Kraft und Rasse geben, indem sie die progressive Abnützung der Zylinder automatisch kompensieren und Oelund Benzinverbrauch reduzieren. Wir leisten Garantie fflr das gute Funktionieren richtig montierter Old-Gold-Kolbenringe. 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