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E_1940_Zeitung_Nr.032

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IV AUTOMOBIL-REVUE

IV AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 6. AUGUST 1940 — N° 32 Losung des Knacknuss-Kreuzworträtsels. Waagrecht: Senkrecht: 1. Alecsandri. 1. Alvensleben. 9. Lukugubahn. 2. Luetjenburg. 10. Verbrechen. 3. Ekrue. 11. Etui. 4. Cubit. 12. Amte. 5. Aue. 13. Niet. 6. Dahme. 14. Tenn. 7. Rheinberger. 15. Se. 8. Innenflaeche. 16. El. 21. Als. 17. Eble. 22. Sei. 18. Esra. 23. Benevolent. 19. Buam. 24. Obir. 20. Sage. 25. Eibe. 21. As. 26. Ehen. 23. Bevoelkerung. 27. Robe. 29. Regeneration. 28. Uferspechte. 36. Erzbischof. 30. Garnsaecke. 37. Basler-Wappen. 31. Ebro. 38. Abercromby. 32. Neon. 39. Nisib. 33. Arbe. 40. Ebene. 34. Tolu. 43. Porro. 35. Nickelkies. 45. Blanc. 41. Nablus. 46. Nerac 42. Ecalee. 47. Ognon. 43. Polier. 48. Vuk. 44. Ogygia. 49. SbA. 48a.Un. Richtige Lösungen des Knacknuss-Kreuzworträtsels (Nr. 30). 8 Punkte: G. Laepple, Basel. — 7 Punkte: Frau Marti, Ölten. — 6 Punkte: E. Benz jun., Goldach. — 5 Punkte: Frau Dr. Gräflin, Walzenhausen; Gstaad T. C. $. Restbek. 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(Tat)- kraft, 4. deutscher Dichter (1804-1875), S. Schweizer Alpenpass, 6. südfranzösischer Wallfahrtsort, 7. nahe männliche Verwandte. 50. Lys. 51. Nie. 52. Oni. 53. Pll. 54. Iga. 55. Aal. 58. Treue. 64. Elene. 67. Tuchse. 68. Rache. 69. Repli. 72. Namenrecht. 75. Wappen (37. waagr.). 78. Kalgoorlie. 81. Trucksysteme. 84. Rheumatismus. 90. Oper. 91. Meer. 92. Nawa. 93. Piou. 94. Emer. 95. Hura. 96. Sillimanit. 98. Edinburger. 99. Nebensonne. 100. Bern. 101. Baar. 102. Buus. • 103. Biel. 51a.Ja. 56. Anec. 57. Lenk. 59. Ruht. 60. Rhau. 61. Helm. 62. Troi. 63. Vers. 65. Lar. 66. Emu. 70. PLM. 71. Liu. 73. Rs. 74. Ey. 76. Per. , 77. Pie. 79. Ga. 80. Ot. 82. Monogenesen. 83. Erdpyramide. 84. Refektorien. 85. Henriquatre. 86. Re. 87. Rd. 88. a. m. 89. De. 93. Pharo. 97. Mus. Frau E. Markoff, Buchs; Frau E. Steinbömer, Schaan. Das Knacknuss-Kreuaworträtsel in der Nummer vom 23. Juli scheint für die lieben Nichten irad Neffen wirklich eine harte N'uss gewesen zu sein, denn keine einzige Lösung ist fehlerfrei eingegangen. Der Onkel hat sich nachträglich gefragt, ob die festgesetzten 5 Punkte für die richtige Lösung nicht doch zu wenig sind. Indem er dies nach nochmaliger Prüfung des Rätsels zugeben muss, hat er sich entschlossen, ausnahmsweise für dieses schwierige Rätsel auch die nicht fehlerfreien Lösungen mit Punkten zu prämiieren, und zwar entsprechend der Anzahl der gemachten Fehler mit 5 bis 8 Punkten, in der Annahme, dass die richtige Lösung wohl 10 Punkte verdient hätte. Signau Lange seidige Wimpern und Augenbrauen machen jedes Gesicht schön, anziehend und interessant. Schon nach mehrmaligem Einreiben mit «TANA- BALSAM» wachsen Wimpern und Brauen auffallend lang und dicht und bekommen dunkelseidigen Glanz. Erfolg und Unschädlichkeit garant. Begeisterte Anerkennungen. Preis mit Wimpernbürstchen Fr. 4.20 und Porto (—.40). 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FOrigen-Bahn Hotels FUrigen und Bellevue Strandbad FUrigen Telephon 6 72 54 Dies ist der Grund, der die Frauenwelt veranlasst, sich an die Waschgewebe zu halten, die immer billig, appetitlich und reizvoll sind. Längst hat man entdeckt, dass irgendeine nette Handarbeit den Gesamteindruck erheblich zu fördern vermöge. Derlei Arbeiten darf man sich natürlich durchaus nicht als tKunstwerke der Handfertigkeit» vorstellen. Es handelt sich ja bloss um kleine Stickereien, die viele Frauen selbst vorzeichnen, wenn sie es nicht vorziehen, sich von malerisch begabten Freundinnen beraten und helfen zu lassen. Man betont die Anspruchslosigkeit dieser Effekte, indem man sie bewusst bescheiden anbringt. Wir sehen beispielsweise ein paar den Ausschnitt umrahmende und durch die Mitte laufende Blütenranken, denen ein schlichter Leinen-Oberteil seinen charakteristischen Eindruck verdankt, in unserem ersten Bilde. Die zweite Skizze hingegen zeigt einen mit bunten Stichen in Hotel Klausenpasshöhe Ändermatf Weggis T. C. S. /- C. S. Treffpunkt der Automobilisten. Zimmer mit fliess. Kalt- und Warmwasser. Gesellschaftssäle. Eigene Metzgerei. Parkpl. Garage. Tel. 4 12 20. Tos. Kaufmann, Bes. Ihr Kurort für Ferien u. Weekend. Prospekte durch Verkehrsbureau. Autoboxen an der Talstation. Feinste Spezialitäten Gediegener Erfrischungsraum Schöne, gänzlich renovierte und neuzeitlich eingerichtete Lokalitäten. Neu eingerichteter, separater Gesellschaftssaal. Anerkannt sorgfältige selbstgeführte Küche. Rasche und freundliche Bedienung. Beste Parkgelegenheit. Schöner, schatt. Garten. Inh.: Gebr. Berther, A.C.S. T. C.S. Das bekannte, gutgeführte Berghaus. Bes.: Faxn.Schillig. Behaglich, mit jedem neuzeitlichen Komfort. Grosse Restaurants. Alle Zimmer mit fliessend. Wasser. Preis Fr. 4.— bis Fr. 5.—. Garage. Telephon 6. Gebr. Camenzind. 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No 32 DIENSTAG, 6. AUGUST 1940 AUTOMOBIL-REVUE 11 Kriegswirtschaft: Verbrauchseinschränkung für flüssige Brennstoffe bei Hoch- und Tiefbau. Das Eidg. Volkswirtschaftsdepartement hat am 2. August 1940 eine Verfügung über die Einschränkung des Verbrauchs flüssiger Kraft- und Brennstoffe beim Hoch- und Tiefbau, insbesondere beim Bau und Unterhalt von Strassen, erlassen. Danach ist die Verwendung von Motorwalzen von 8 und mehr Tonnen Dienstgewicht grundsätzlich verboten. Ebenso ist die Verwendung flüssiger Brennstoffe für die Erwärmung von Asphalt, Bitumen und Teer sowie für die Dampferzeugung zur Herstellung von Emulsionen untersagt. Die Kantone haben dafür zu sorgen, dass Heissbeläge nach Möglichkeit durch Belagsarten ersetzt werden, für die keine flüssigen Brennstoffe erforderlich sind. Die Verfügung ist in der andauernden Verknappung der Vorräte an flüssigen Kraft- und Brennstoffen begründet. Sie tritt am 8. August 1940 in Kraft. Sf# Kriegs-Industrie- und -Arbeitsamt t*E» Baubeginn an der Prageistrasse auch au! der Schwyzerseite. Vor kurzem hat, wie an dieser Stelle gemeldet, der Kanton Glarus die Baulose für sein Teilstück der Prageistrasse ausgeschrieben. Diesem Vorgehen folgt nun auch der Bezirk Schwyz als Bauherr des auf seinem Gebiet liegenden Abschnittes, und zwar für die Teilstrecke Gutentalboden- Paashöhe (rund 3860 m). Die Eingabefrist läuft am 6. August ab, so dass auch hier mit baldigem Baubeginn gerechnet werden kann. Was den auf der Klöntaler Seite gelegenen, heute noch nicht fahrbaren Abschnitt des schwyzerischen Teile der Prageistrasse anbelangt, so besitzt er eine Länge von 5,05 km. Er soll als zweites schwyzerisches Baulos zur Ausführung gelangen, währenddem der Sektor Muotatal-Gutentalboden, der teilweise eine Erweiterung des bestehenden Strässchens, teilweise aber Neubauten erfordert, zuletzt in Angriff genommen wird. Dieses Vorgehen gestattet, eine durchgehende Strassenrerbindung zwischen dem Vierwaldstättersee und dem Linthtal schon mit der Verwirklichung von ungefähr der Hälfte des Pragelprojektes zu schaffen. Während der vergangenen zwei Jahre hat die Zufahrtsstrasse Schwyz-Muotatal einen Ausbau auf 6 m Breite erfahren, währenddem allerdings die eigentliche Prageistrasse nur auf die ungenügende Breite von 4,6 m ausigebaut wird. •• N«*4a:z«!>ra Fahrbereitschaft stillgelegter Motorfahrzeuge. Milderung der bisherigen Vorschriften. Die anfangs Mai eingetretene Verschärfung der politischen Lage hat das Territorialkommando 6 und die kantonale Polizeidirektion Zürich veranlasst, durch eine Weisung die Besitzer stillgelegter Motorfahrzeuge aufzumuntern, ihre Automobile unverzüglich fahrbereit zu machen. Nicht nur mussten Batterie und Pneus in betriebsbereiten Zustand gesetzt, sondern es musste auch für jeden Wagen eine eiserne Benzinreserve vorhanden sein, ausreichend für ein« Dittanz von 100 km. Das kantonale Kriegswirtschaftsamt gab die erforderlichen Brennstoffbons von je 15 resp. 20 resp. 251, je nach PS-Zahl des Wagens, ab und die kantonale Motorfahrzeugkontrolle stellte für die für die Erstellung der Fahrbereitschaft nötige Fahrt zu einer Reparaturwerkstätte kostenlos eine Tagesbewilligung aus. Mit der Zeit brachte nun aber die Pflicht zur Sicherung der kontinuierlichen Fahrbereitschaft erhebliche Inkonvenienzen mit sich. Zum einen bescherte das allmonatliche Aufladen der Batterie dem Fahrzeughalter Kosten in der Höhe von ca. Fr. 6.— bis Fr. 10.— und anderseits war das kantonale Kriegswirtschaftsamt ab 1. Juli wegen der verschärften Benzinrationierung nicht mehr in der Lage, den- nötigen Brennstoff für die Fahrten zu den Reparaturwerkstätten und Garagen zur Verfügung zu stellen. Daher haben nun das Terrftoriaftommando 6 und die kantonale Polizeidirektion Zürich verfügt, dass die Pflicht zur Erstellung der Fahrbereitschaft stillgelegter Motorfahrzeuge überall da entfällt, wo das betreffende Fahrzeug zu diesem Zwecke aus der Garage genommen und in eine Werkstätte überführt werden müeste. Die kantonale Motorfahrzeugkon trolle Zürich hat deshalb auch die Abgabe gebührenfreier Tagesbewilligungen aufgehoben. V NEUE SCHWEIZER BIBLIOTHEK. Ein willkommener Begleiter für die Sommertage ist Band 47 der «Neuen Schweizer Bibliothek», der im Schweizer Druck- und Verlagshaus, Zürich, unter der Redaktion Ton Alfred Graber erscheint. Hans Roelli leitet den Band ein mit einem schlichten Wandergedicht. Hermann Hesse lässt uns in seiner prachtvollen Sprache ein Bergeteigerschicksal erleben, während uns Pierre Melon in einer farbigen Schilderung das gefahrvolle Leben der Gemsjäger nahe bringt. Mit Martin Schmid unternehmen wir sodann eine reizende poetische «kleine Sommerreise». Hermann Hiltbrunner trägt uns in seiner kurzen «Zwiesprache mit dem Berge» herrliche Gedanken in formvollendeter Art vor. Peter Kilian endlich erzählt frisch und überzeugend die Geschichte eines jugendlichen Ausreissers. A- C. S. Die Delegiertenversammlung des kantonalbernischen Verbandes fordert für die Dauer der Rationierung die Benzinsteuer. Am vergangenen Montag tagte im «Seehof» in Biel unter dem Vorsitz von Oberst Marbach (Bern) die Delegiertenversammlung des kantonal-bernischen Verbandes der A.CS.-Sektionen. Unter den Geschäften administrativen Charakters rief namentlich der Jahresbericht einer ausgiebigen Diskussion. Viel zu reden gab daneben, wie vorauszusehen, das Thema «Neues Steuerdekret». Wenn die Angelegenheit in den Sektionen auch noch nicht zur Sprache gekommen ist, so Hessen die einzelnen Voten doch den Wunsch erkennen, von einer Kampfansage an die Vorlage mit Rücksicht auf die gegenwärtigen Zeiten abzusehen. Alles in allem hielt man, bei Abwägung der Vorteile Und Schattenseiten des Dekretes, die Stenerskala in normalen Jahren, da der Verwendungsmöglichkeit des Fahrzeugs keine Grenzen gesetzt sind, als tragbar. Als indiskutabel aber wurde sie für die Zeit der Rationierung erachtet, während deren Dauer ein anderer, gerechterer Modus gefunden werden müsse. Unter der strikten Voraussetzung, dass die Steuerskala nur für normale Verhältnisse Gültigkeit besitzen soll, beschloss denn auch die Versammlung, den Sektionen Zustimmung zum Dekret zu empfehlen, wobei sie in ihrer EntSchliessung völlig frei bleiben. Für die Zeit der Rationierung dagegen sprach sich die Versammlung einstimmig zugunsten der auf die Treibstoffzuteilung abstellenden Benzinsteuer aus, mit deren Einführung bereits eine Anzahl Kantone vorangegangen sind. Aus dieser Ausfassung heraus erging denn auch an die ausführenden Organe des Verbandes der Auftrag, nach Fühlungnahme mit dem T.C.S. eine in diesem Sinn gehaltene Eingabe an die Regierung zu richten Ėin anderes Problem, 'dem heute angesichts der unabweisbaren Pflicht zur Arbeitsbeschaffung besondere Aktualität zukommt, wurde damit angeschnitten, dass die Sektion Seeland ihre vor geraumer Zeit schon der Regierung unterbreitete Eingabe für den Bau einer Umgehungsstrasse Biel-Worblen neuerdings aufgriff und dem Verband nahelegte, sich für dieses Begehren SBU verwenden. Als internationale Durchgangsstrasse, welche den Verkehr Ton Delle nach dem Oberland aufnimmt, präsentiert sich diese Route heute in einem Zustand, der ihrer Bedeutung unwürdig ist. Grundlegende Besserung lässt sich aber nur mit dem Bau einer neuen Umgehungsstrasse erzielen; darin läge produktive Arbeitsbeschaffung im Interesse unseres Fremdenverkehrs. Den Abschluss der dreistündigen, arbeitsreichen und von einem intiativen, schaffensfreudigen Geist erfüllten Sitzung bildete ein von der Sektion Seeland offeriertes Nachtessen. VHT1 Achtung! Unseren Kollegen diene zur Kenntnis, dass unser Verband am 10. und 18. August in Bern und Winterthur zwei Konferenzen der Sektions- und GrappenprSsädenten sowie weiterer Vertrauensleute durchfuhrt. An beiden Tagungen wird Kollege Nationalrat H. Leuenberger über die Frage: Die politische und wirtschaftliche Lage der Schweiz und ihre Auswirkungen für die gegenwärtige und zukünftige Arbeit des VHTL referieren und es sind wichtige Beschlüsse zu fassen. Besonders wird das Problem der Zusammenarbeit mit der Arbeitgeberschaft Gegenstand der Erörterung sein und wir werden die Meinung der Verbandsleitung vernehmen über den Ausbau unserer Beziehungen zu der Prinzipalschaft und ihren Organisationen. Wir erwarten, dass an den beiden Konferenzen auch die Delegierten unserer Ghatufeursektionen teilnehmen und verweisen auf das den Sektionen bereits zugekommene schriftliche Material. Die Sektionen sind verpflichtet, von ihrem vollen Vertretungsrecht Gebrauch zu machen. AARAU. Nochmals machen wir auf die Samstag, den 10. August, 20 Uhr, im Restaurant «Visä-Vis» stattfindende Versammlung aufmerksam. Wie aus den Einladung6zirkularen ersichtlich ist, handelt es sich um eine wichtige Zusammenkunft, an der kein Mitglied fehlen darf. Es ist höchste Zeit, dass wir zu unseren beruflichen und gewerkschaftlichen Fragen Stellung nehmen, nachdem infolge der Mobilisation sozusagen keine Versammlungen mehr durchgeführt werden konnten. INTERLAKEN. Chauffeure und Transportarbeifer. Am nächsten Samstag, den 10. August, um 20 Uhr 30, führt unsere Gesamtsektion im Restaurant «Zentral» eine wichtige Orientierungoversammlung durch, an welcher auch von unserer Gruppe niemand fehlen darf. Unser Zentralkassier wird uns nämlich über wichtige und aktuelle Fragen referieren. ZÜRICH. Sektion Berufschauffeure. Am 20. ftÜ führten wir im Restaurant «Sihlhof» in Zürich 4 unsere Monatsversammlung durch, die in Anbetracht der gegenwärtigen Zeit einen besseren Besuch verdient hätte. Unser Präsident konnte dabei drei Neueintritte bekanntgeben. Ueber interessant» RechtsschutzfäHe von Berufskollegen erstattete Kollege Haldemann, der seinen militärischen mit dem zivilen Rock vertauscht hat, einen aufechlussreichen Bericht. Einlässlich wurde die Frage der Abänderung von »Art. 17 des !MFG (Arbeits- Präsenz- und Ruhezeit) besprochen und der Erwartung Ausdruck gegeben, dass 1. keine miesbräuchliche Anwendung der neuen Ansätze erfolge und 2. bald wieder zu den gesetzlichen Zuständen zurückgekehrt werden könne. Die Reduktion der Motorfahrzeugsteuern im Kanton Zürich wurde begrüsst, weniger erbaut waren unsere Kollagen von der Erhöhung des Benzinpreises. Schlussendlich wurde der Beschluss des Bundesrates, wonach aus dem Militärdienst entlassene und stellenlose Berufskollegen keine Arbeitslosenunterstützung beziehen dürfen, einer Kritik unterzogen. Es ist vielen unserer mobilisierten Kameraden unverständlich, weshalb sie während eines Grossteils des aktiven Dienstes auf Weisung der BIGA Prämien an die Arbeitslosenkasse bezahlen mussten. Unsere letzte Monatsversammlung hat den Beweis erbracht, dass viel Verhandlungsstoff vorliegt, der das Interesse aller Kollegen verdient. ZÜRICH. Berufschauffeure. Unsere nächste Monatsversammlung findet am nächsten Samstag, den 10. August, um 20 Uhr, statt. Das Lokal wird den Kollegen auf dem Zirkularweg mitgeteilt. Die Verhältnisse erlauben es wieder, dass wir unsere Versammlungen monatlich abhalten, um so mehr ala wir viele pendente Fragen zu erledigen haben. Erwähnen wir lediglich die Frage der Arbeitslosenfürsorge sowie die durch Bundesratsbeschluss am 15. August in Kraft tretende Autotransportordnung. Kollegen, wir erwarten von euch ein regeres Interesse für die Belange unserer Sektion. E« Ist nicht zuviel verlangt, wenn wir von 600 Mitgliedern wenigstens 200 an den Versammlungen erwarten. Der Sektionsvonstand. Adeit für mechanische Weckstätten- Qacaqen Als Inhaber der notwendigen Patente für Klapptische für Haushalt und gewerbliche Zwecke wird die Fabrikations- und Verwertungslizenz kantonsweise abgegeben. Es handelt sich um eine seriöse und fertige Sache (kein Patentverkauf), ohne dass nennenswerte Kapitalien notwendig sind. Inhaber mechan, Werkstätten-Garagen, die an sauberes Arbeiten gewöhnt sind, Arbeit suchen und Gelegenheiten ausnützen wollen und Initiative für Fabrikation und Verwertung für einen Kanton haben, werden gebeten, ihre Anfragen zu richten unter Chiffre 21630 an die (32 Automobil-Revue, Bern. Gunst. Occasioff » BLITZ »- LASTWAGEN 3 T., in gutem Zustand. — Probefahrt. 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