Mauritiushof Naturmagazin März 2018

mauritiushof

Hier finden Sie die Märzausgabe 2018 von unserem Online Mauritiushof Naturmagazin

Mauritiushof

Das online

Naturmagazin

Ausgabe März 2018

Offizielle News

der Österreichischen Gesellschaft

für Tiergestützte und Naturgestützte

Therapie ÖGTT


Editorial des Herausgebers

Endlich gab es die ersten wärmenden Tage die den tiefen Frost gebrochen haben. Für uns am

Mauritiushof eine Erlösung, denn die Ballentränke auf der Rinderkoppel war den tiefen

Minusgraden nicht gewachsen und so mussten wir mühsam unsere Dexter Rinder per Hand

tränken.

Auch gibt es bereits wieder Nachwuchs am Hof: viele Kücken der Rasse Deutsches

Buschhuhn sind gerade aus dem Ei geschlüpft und erfreuen mit der rassetypischen Vitalität

und Frohwüchsigkeit. Diese einzigartge Hühnerrasse kann sogar halbwild gehalten werden

und ist daher für unsere Bedürfnisse einer Extensivhaltung auf unseren Pferdeweiden nahezu

ideal.

Mit großer Freude sehen wir auch die tolle Entwicklung bei unserem Lehrgangsangeboten der

Mauritiushof NaturAkademie. Unser neuer Heilkräuterlehrgang und die darauf aufbauende

Ausbildung zur Diplom Natur EnergetikerIn werden neben den altbewährten WIFI Diplom

Ausbildungen in der Tiergestützten Therapie und im Tiertraining bestens angenommen und

ich freue mich sehr nach all den harten Wintermonaten vor dem Laptop über diese positive

Resonanz !

Frisch gestärkt geht es also in die Saison 2018 !

Herzlichst Ihr

Dr. Dieter Schaufler


Inhaltsverzeichnis

in unserer Märzausgabe 2018 finden Sie folgende Beiträge:

Kräuter und Pflanzenwissen:

Grükraft e.U. stellt sich vor

Giersch - der Wildspinat und mehr

Veterinärmedizin:

Frühlingserwachen der Haustiere

Haustiere:

Unser Hund

Shetlandpony

Österreichische Gesellschaft für

Tiergestützte und Naturgestützte Therapie:

Ernährungsberatung für Hunde

Coaching im Naturgestützten Setting

Was der Frühling alles bietet

Aktuelle Kurse der ÖGTT am

Mauritiushof 2018

Impressum -Offenlegung

Herausgeber, Eigentümer und Verleger:

Mauritiushof Dr.med. Dieter Schaufler, Rappoltschlag 13, 3914 Waldhausen

www.zentrum-mauritiushof.at, Tel 0043287720059

Chefredaktion: Dr.med. Dieter Schaufler

Grundsätze und Ziele: Mauritiushof Naturmagazin dient der Information über Natur, Pflanzen und

Tiere, weiters sollen altes Erfahrungswissen und neue innovative Ideen dem Leser näher gebracht

werden. Ein Teil informiert über die Aktivitäten der Österreichischen Gesellschaft für Tiergestützte

Therapie ÖGTT.

Kooperationspartner: Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte und Naturgestützte Therapie

ÖGTT, www.oegtt.at

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die persönliche und/oder wissenschaftliche Meinung

des jeweiligen Autors wieder und fallen in den persönlichen Verantwortungsbereich des Verfassers.

Entgeltliche Einschaltungen fallen in den Verantwortungsbereich des jeweiligen Auftraggebers und

müssen nicht die Meinung von Herausgeber und Redaktion wiedergeben. Angaben über

Dosierungen, Applikationsformen und Einnahme angeführter Produkte, Lebensmittel und

pharmazeutischer Spezialitäten müssen vom jeweiligen Anwender auf ihre Richtigkeit überprüft

werden.Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen Herausgeber und Medieninhaber keinerlei Haftung

für drucktechnische und inhaltliche Fehler. Alle Rechte, insbesondere das Recht auf Vervielfältigung

und Verbreitung sowie der Übersetzung, liegen beim Eigentümer und Herausgeber.

Bezug: Gratisausgabe


Wo holen Sie sich „Grünkraft“?

„Grünkraft“, ein alter Ausdruck für die universelle Lebenskraft, die jedem einzelnen

Lebewesen in der Natur innewohnt. Es ist die Lebensenergie, die durch Mensch und Natur

fließt, sie bringt alles in Fluss und in Balance.

Heute darf ich mich als Mit-Autorin in diesem Magazin direkt an Sie wenden und Ihnen mein

gewerbliches Schaffen als GrünKraft e.U. vorstellen. Vielleicht hatten Sie schon Gelegenheit

meinen Artikel „Giersch, der wilde Frühlingsspinat im Garten“ in dieser Ausgabe

durchzublättern. Vielleicht konnten Sie auch zwischen den Zeilen die Essenz oder die Absicht

hinter diesem Artikel erkennen: mir ist es besonders wichtig, den Menschen zu vermitteln, wie

sie auf einfachste Art und Weise Energie in und mit der Natur tanken können. „Altes Wissen

heute für Sie!“

Hildegard von Bingen hat die „Grünkraft“ zu Ihrer Zeit in jedem Menschen, jedem Tier, jeder

Pflanze, auch jedem Stein wahrgenommen. Jeder Mensch konnte also seine Grünkraft auch

mit Bewegung in der Natur, mit Pflanzen, Steinen oder Tieren auf natürlichste Art und Weise

stärken. Außerdem waren der Grünkraft die typgerechte Ernährung oder auch der bewusste

Genuss von Musik äußerst zuträglich.


Dieses alte Wissen in die moderne Zeit zu überführen ist inzwischen zu einem

allgegenwärtigen und erfüllenden Lebensinhalt für mich geworden. „Grünkraft“ vereint für

mich sehr schön meine Arbeitsbereiche als Dipl. Wildkräuterguide, Dipl. Energetikerin und

Dipl. Trainerin. Die unendlich erscheinenden Möglichkeiten, welche sich dadurch ergeben,

versuche ich auf folgenden Wegen für Sie greifbar zu machen:

Humanenergetik

Fühlen Sie sich „unrund“? Haben Sie das Bedürfnis nach mehr Spannkraft und Energie?

Mit feinen Impulsen von Kräutern, Bachblüten, Farben uvm. Begleite ich Sie zurück in Ihr

Gleichgewicht. Entfalten Sie Ihre kraftvolle Natur!

www.gruen-kraft.at/lebensenergie

Wildkräuter erleben

Der größte Zauber von Wildkräutern liegt in ihrer Einfachheit. Sie wachsen direkt vor Ihrer

Nase und warten auf Sie. In den gewöhnlichsten Pflänzchen schlummern erstaunliche

Kräfte. Und sie sind vielseitig verwendbar. Entdecken Sie auf einer Wildkräuterwanderung

oder in einem persönlichen Wildkräuterworkshop die grüne Natur für sich.

www.gruen-kraft.at/wildkräuter


Räuchern

Die Pflanzenenergie entfaltet beim Räuchern ihre besondere Wirkung. Sie klärt die

Atmosphäre und schafft Raum für Neues. Räuchern bringt frischen Wind in Ihren Geist und

schafft Wohlgefühl in Ihrem Lebensraum. Während eines Räucherrituals kläre ich die

Raumenergie bei Ihnen zuhause und begleite Sie in dieser Wandlungsphase. Wecken Sie

Ihre Lebensgeister!

www.gruen-kraft.at/räuchern

Buch-Neuerscheinung

„Gesunde Wildkräuter aus meinem Garten“

Mein regelmäßiges Mitwirken am Mauritiushof online Naturmagazin hat meine Freude am

Schreiben vertieft. Mit April 2018 darf ich mich nun auch zu den Buch-Autorinnen zählen. In

meinem ersten Buch "Gesunde Wildkräuter aus meinem Garten" erwartet Sie geballtes

Kräuterwissen von 30 Wildkräutern aus Garten und Wiese. Der Schwerpunkt liegt auf dem

gesundheitlichen Nutzen dieser grünen Freunde. Mit umfangreichen Bildern zum Erkennen,

Beschreibung möglicher Verwechslungen, Tipps zur Vermehrung und Rezeptinspriationen.

Erkennen. Vermehren. Nutzen. Ist das Motto. Mit Kochrezepten und Rezepten für Tee,

Tinkturen und Salben.


Ob Wildkräuter die besseren Kräuter sind, warum die Benennung „Unkraut“ im Auge des

Betrachters liegt und was mir beim Umgang mit Wildkräutern besonders am Herzen liegt,

darf ich Ihnen in diesem Buch näherbringen.

Es erscheint Anfang April 2018 im Löwenzahnverlag:

Gerda Holzmann

Gesunde Wildkräuter aus meinem Garten

Erkennen. Vermehren. Nutzen

mit Fotografien von Rupert Pessl

272 Seiten, fest gebunden

ca. € 27.90

ISBN 978-3-7066-2635-4

Auch die ersten Buchvorstellungen sind schon geplant. Diese finden Sie online unter:

https://www.gruen-kraft.at/programm/buchvorstellung/

Termine werden laufend aktualisiert. Wenn Sie gerne von mir am Laufenden gehalten

werden wollen, abonnieren Sie doch meinen E-Mail Newsletter, die GrünKraft Post (https://

www.gruen-kraft.at/) oder liken Sie meine Site auf Facebook (https://www.facebook.com/

kraeuterkunde/)


Dipl. Kinesiologin

Dipl. Wildkräuterguide

Gerda Holzmann BSc

A-3920 Groß Gundholz 25

Tel.: +43 676 334 46 71

Mail:

praxis@gerdaholzmann.at

www.gruen-kraft.at


FRÜHLINGSERWACHEN BEI UNSEREN

HAUSTIEREN

Der Winter hatte uns im Februar und März am Mauritiushof wieder auf eine harte Probe

gestellt. Bei Temperaturen um -20 Grad Celsius mit zusätzlich eisigem Wind waren einige

Tiertränken eingefroren, und auch der Hoflader war nicht immer startklar.

Umso mehr freuen sich Mensch und Tier auf den nahenden, schon deutlich spürbaren

Frühling.

Neben den steigenden Temperaturen, der höher stehenden Sonne und längerem Tageslicht

passieren auf hormoneller Ebene unglaubliche Dinge, die einen großen Einfluss auf diese

„innere Uhr“ haben. Das Schlüsselhormon ist Melatonin, welches in der Zirbeldrüse im

Zwischenhirn bei Mensch und Tier gebildet wird. Über Lichtsensoren (Photorezeptoren) in der

Netzhaut des Auges und über den Zwischenhirnkern (Nucleus suprachiasmaticus) „informiert“

sich die Zirbeldrüse über die Intensität der Lichtreize. Bei Dunkelheit wird die Produktion von

Melatonin angekurbelt. Somit kann bis zu zehnmal mehr Melatonin im Blut in der Nacht als

am Tag gemessen werden. Melatonin hat somit einen großen Einfluss auf gesunden,

erholsamen Schlaf. Das Hormon nimmt aber mit dem Alter zusehends ab, was auch zum Teil

Schlafstörungen bewirken kann.


Auch Serotonin, das sogenannte Glückshormon wird durch Licht vermehrt durch Signale

aus dem Nucleus suprachiasmaticus im Gehirn gebildet. Im Frühling und Sommer sind

höhere Konzentrationen messbar.

In der Haut wird durch den Lichteinfluss vermehrt Vitamin D gebildet, welches die Knochen,

die Immunabwehr stärkt und das Wohlbefinden fördert.

All diese hormonellen und zellulären Veränderungen kurbeln den Stoffwechsel im Frühling

an.

Dies bewirkt auch bei unseren Haustieren den Fellwechsel. Besonders bei Weidetieren, die

auch im Winter im Offenstall gehalten werden, kann dieser massiv ausfallen.

Bei Hund, Katze, Kaninchen etc. ist nun regelmäßiges Bürsten ratsam. Durch die Massage

lockern sich die Haare, und der Fellwechsel ist schneller vorüber. Bei langhaarigen Katzen

muss ich zu dieser Zeit besonders viele Haarknoten aus dem Fell mit der Schermaschine

entfernen. Das ist wichtig, denn unter diesen Büscheln kann die Haut schwer „atmen“, und

es kann vermehrt zu Schuppenbildung und Ekzemen kommen. Zur Beschleunigung des

Fellwechsels empfiehlt sich auch ein Futterzusatz mit essentiellen Fettsäuren. Es gibt viele

verschiedene Nahrungsergänzungsmittel am Markt, Ihr Tierarzt oder Ihre Tierärztin beraten

sicherlich gerne.

Bei älteren Tieren ist es oft hilfreich mit verschieden Kräuterpräparaten den

Leberstoffwechsel anzukurbeln, oder auch bei Herz-Kreislaufproblemen eine Kur mit

Durchblutungsförderern zu machen.


Weiters sollte man die Kondition der Tiere wieder aufbauen. Viele Hundebesitzer erzählen,

dass sie im Winter gerade mal eine Runde um den Häuserblock gehen. Falls Sie nun gerne

mit dem Hund joggen gehen, oder Rad fahren möchten, bitte langsam mit dem

Muskelaufbau beginnen!

Spätesten wenn die kleinen Mücken zu fliegen beginnen ist es Zeit für einen guten

Parasitenschutz!

Gehen Sie im Frühling zum Tierarzt oder Tierärztin Ihres Vertrauens und lassen Sie sich

über die verschiedensten, neuen Präparate zur Prophylaxe eines Floh- und Zeckenbefalls

beraten. Neben den gängigen Halsbändern, Sprays und Spot on´s , gibt es auch Tabletten

zur inneren Anwendung, die einen, je nach Hersteller, ein - bis dreimonatigen Schutz gegen

Flöhe und Zecken bieten.

Auch hier lautet die Devise: Vorbeugen ist besser als Heilen, denn Zecken können zum Teil

lebensbedrohende Krankheiten, wie Borreliose, Babesiose oder Anaplasmose übertragen.

Pflanzenfresser, incl. Heimkaninchen und Meerschweinchen, müssen langsam an frisches

Gras und Kräuter gewöhnt werden, da es sonst zu schwerwiegenden Magen-Darmkoliken

bis hin zu Todesfällen kommen kann. Die Verdauungsbakterien hatten in den

Wintermonaten hauptsächlich Heu metabolisiert, jetzt steht plötzlich Grünfutter zur

Verfügung. Das kurzzeitige Anweiden (ca. täglich eine halbe Stunde bis ganze Stunde) von

Pferden und Wiederkäuern hat sich bewährt. Wenn die Tiere das Gras gut verdauen,

können die täglichen Grünfutterrationen erhöht werden. Das Gleiche gilt für Kaninchen und

Meerschweinchen.


Bitte bei Katzen mit Freigang unbedingt die Novelle (2018) zum Tierschutzgesetz

beachten:

Sowohl weibliche, als auch männliche Tiere, die nicht zur Zucht verwendet werden, sind

kastrieren zu lassen. Jungtiere, die für die Zucht verwendet werden sollen, sind spätestens

vor Ausbildung der bleibenden Eckzähne mittels Mikrochip zu kennzeichnen und innerhalb

eines Monats nach der Kennzeichnung zu melden.

Diese Bestimmung (§ 24a Abs. 3a, 4a Tierschutzgesetz) ist mit 1.1.2018 in Kraft getreten.

Dies gilt auch für Bauernhofkatzen.

In der Heimtierdatenbank ist zusätzlich zum bereits für die Meldung von Hunden und

Pferden bestehenden Register ein weiteres Register für die Meldung von Zuchtkatzen

geschaffen worden. Die Zucht, auch von „normalen“ Hauskatzen, ist bei der Behörde zu

melden bzw. im Falle einer gewerblichen oder sonstigen wirtschaftlichen Tätigkeit gemäß §

31 Abs. 1 Tierschutzgesetz bewilligen zu lassen.

Ich wünsche einen wunderbaren, für Körper und Seele erfrischenden Frühling!


Autorin:

Dr.med.vet Andrea Schaufler

Praktische Tierärztin

Jubiläumstr 42

31340 Herzogenburg

www.tierarzt-schaufler.jimdo.com


Giersch, der wilde Frühlingsspinat im Garten

Die einen lieben ihn, die anderen können milde gesagt, weniger mit ihm anfangen. Giersch

scheidet unter den Garten- und Pflanzenfreunden ein wenig die Geister. Diese vitale Pflanze

weiß sich im Garten Raum zu verschaffen und bietet manchmal auch den Gemüsepflänzchen

im Garten die Stirn.

Bis zu 3 Quadratmeter Fläche kann der Giersch in einem Jahr dazugewinnen. Bei manchen

wächst er „überall dort, wo ich ihn nicht haben will“, andere wünschen sich sogar etwas mehr

Giersch im Garten. Versucht man dem Giersch mit dem Ausgraben der Wurzeln auf den Leib

zu rücken, hat das oftmals den gegenteiligen Effekt. Giersch hat ein ausgeprägtes

Wurzelsystem und vermehrt sich auch über Wurzelausläufer. Schon kleinste Wurzelstücke,

welche in der Erde verbleiben, können neue Pflänzchen hervorbringen.

Energie- und nervensparender ist es, sich mit dem Giersch in seinem Garten anzufreunden.

Das funktioniert am einfachsten mit dem Kosten frischer Gierschblätter im Frühling.

Giersch schmeck köstlich! Seine Blätter haben süßlich-würzige Aromen von Petersilienkraut,

Liebstöckel, Spinat und Karotte. Dadurch ergibt sich auch sein charakteristischer Geruch als

Erkennungsmerkmal.


Den Giersch sicher bestimmen

Der Giersch (Aegopodium podagraria L.) gehört zur Familie der Doldenblütler. In dieser

Pflanzenfamilie gibt es auch einige giftige Vertreter, welche mit dem Giersch verwechselt

werden könnten. Wie zum Beispiel die Hundspetersilie (Aethusa cynapium L.), der Heckenoder

Taumel-Kälberkropf (Chaerophyllum temulum L.), der Gefleckte Schierling (Conium

maculatum L.) oder der Wasserschierling (Cicuta virosa L.). Im Blattaufbau und im Geruch

unterscheiden sich diese Verwechslungsmöglichkeiten vom Giersch. Eine

Bestimmungsregel für den Giersch, ist die „Dreierregel“.

Aus seiner Blattform leiten sich Volksnamen wie „Dreiblatt“, „Geißfuß“ oder „Erdholler“ ab.

In der Blütezeit von Juni bis Juli entwickelt der Giersch bis zu einem Meter hohe

Blütenstände. Diese tragen endständig zahlreiche kleine weiße Blüten, welche in einer

Doppeldolde angeordnet sind.


Dreierregel“

1. Der Grundriss des Blattstängels bildet ein Dreieck.

2. Vom Grundstängel zweigen sich drei Äste ab.

3. Jeder dieser Äste trägt eine Blattgruppe, welche dreifach

unterteilt ist.


Wenn das „Zipperlein“ plagt

Der Giersch wird im Volksmund noch „Zipperleinskraut“ und „Podagrakraut“ genannt.

Hingegen der heutigen Bedeutung von dem Ausdruck „Zipperlein“ als kleine körperliche

Beschwerde, wurden früher sowohl mit „Zipperlein“ als auch mit „Podagra“ gichtartige

Erkrankungen des Fußes bezeichnet.

Betraf das „Zipperlein“ das Grundgelenk der großen Zehe, boten sich die Blätter des

Giersch als kühlende Schuheinlage an. Dazu legte man frische Gierschblätter in die

Schuhe und schlüpfte barfuß hinein. So konnte der austretende Pflanzensaft solange man

die Schuhe trug, lokal auf die Stelle einwirken.

Innerlich als Tee (aus den frischen oder getrockneten Blättern) oder Gemüse verzehrt,

entfaltet der Giersch seine reinigenden und kräftigenden Eigenschaften. Die harntreibende

und blutreinigende Wirkung sowie sein Vitamin- und Mineralstoffreichtum sind speziell im

Frühjahr gefragt, wenn man sich von den „Schlacken“ des Winters reinigen und wieder in

die Gänge kommen möchte. (Einen vertiefenden Artikel zum Thema finden Sie online in der

Ausgabe März 2017 „Fasten mit Wildkräutern)


So einfach wird Giersch zum Genuss

Die mild würzigen geschmacklichen Vorzüge und unkomplizierten Wuchseigenschaften des

Giersch machen ihn zu einem Spitzenkandidaten in der Wildkräuterküche. Er wächst üppig

ganz von alleine und muss nicht gepflegt werden. Seine Blätter sind über mehrere Monate

verfügbar. Nach dem Mähen wachsen Gierschblätter wieder nach. Sein Geschmack ist mild

und angenehm, er harmoniert deshalb mit vielen Gerichten.

Sein Vitamin- und Mineralstoffgehalt kann sich sehen lassen. Nur 50g frische junge

Gierschblätter können den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C stillen. Außerdem

ist Giersch reich an Carotin, Kalzium, Magnesium, Eisen und Kalium. Grob gesagt kann

Giersch in der Küche überall dort verwendet werden, wo man auch mit Petersilienkraut

würzen, oder Spinat verwenden würde. Ein paar Beispiele sind Kartoffelgerichte,

Smoothies, Aufstriche, Strudeln, Suppen oder Pestos.

Giersch-Smoothie

1 Portion

1 Apfel

1 Esslöffel gequollene Haferflocken

1 Handvoll frischer Giersch


Giersch-Suppe

für 4 Personen:

4 Handvoll frische Gierschblätter

2 Knoblauchzehen

2 gekochte Kartoffeln vom Vortag

1l Wasser

Salz und Pfeffer

Knoblauchzehen hacken und in Öl anschwitzen, frischen Giersch dazugeben und mit

kochendem Wasser aufgießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gekochte Kartoffeln

würfeln und hinzugeben. Pürieren und genießen.

Gierschpesto für Pasta

für 4 Personen:

6 Handvoll Giersch

200g Parmesan

200g Sonnenblumenkerne oder Haselnüsse

2 Knoblauchzehen

1 Teelöffel Salz

100ml Olivenöl

Giersch waschen und grob schneiden. Parmesan, Sonnenblumenkerne oder Haselnüsse,

Knoblauchzehen, Salz und Olivenöl dazugeben und pürieren. Auf gekochter Pasta

anrichten und mit etwas geriebener Parmesan garnieren.


Giersch-Kartoffelpfanne

für 2 Personen:

400g frisch gekochte Kartoffeln

3 Handvoll frische Gierschblätter

½ Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 Eier

3 Esslöffel Olivenöl

Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und in dicke Scheiben geschnittene gekochte Kartoffeln

darin anbraten. Gehackte Zwiebel und Knoblauch, Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver

hinzugeben und zirka 5 Minuten mitrösten. Eier verquirlen, in die Pfanne gießen und bei

schwacher Hitze stocken lassen. Servieren und genießen.


Dipl. Kinesiologin

Dipl. Wildkräuterguide

Gerda Holzmann BSc

A-3920 Groß Gundholz 25

Tel.: +43 676 334 46 71

Mail:

praxis@gerdaholzmann.at

www.gruen-kraft.at


Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte

und NaturgestützteTherapie ÖGTT

Was der Frühling alles bietet

Gemäß den neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen über den heilenden und

gesundheitsfördernden Einfluss der Natur an sich auf uns Menschen hat sich auch die ÖGTT

weiter entwickelt und dies drückt sich nun auch in unserem neuen erweiterten Namen aus:

Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte und Naturgestützte Therapie

Ich bin sehr stolz darauf, dass wir uns als wissenschaftlich orientierte Gesellschaft so rasch

und innovativ weiter entwickeln und sich unsere Haltung, dass wir bis auf wenige Ausnahmen

keine „geprüften und zertifizierten“ Tiere brauchen, nun auch wissenschaftlich zunehmend

bestätigt hat. Allein der Aufenthalt im Wald, das Gärtnern, das Leben mit unseren Haustieren,

schlicht das Zusammensein mit unseren Mitlebewesen hält ein enormes Heilungspotential für

uns Menschen bereit.


Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte

und NaturgestützteTherapie ÖGTT

Für uns als ProfessionistInnen im Tier- und Naturgestützten Bereich fällt die Aufgabe zu,

Menschen in der Natur, mit Pflanzen und Tieren zu begleiten. Dazu brauchen wir einfach

keine standardisierten Mitlebewesen - die Schöpfung ist einzigartig und genial, vor allem

vielleicht gerade ohne unser Zutun.

Gerade im Frühling warten nun viele Möglichkeiten auf uns:

das Vorziehen von Gemüsepflanzen auf unseren Fensterbänken, die vielen

Vorbereitungsarbeiten im Garten vor der eigentlichen Pflanzsaison, der Frühlingsputz in

Stallungen und Hof, Instandsetzungsarbeiten auf den Tierweiden, eventuell notwendige

Strauch- und Baumschnitte, Vorbereitung auf den tierischen gefiederten oder befellten

Nachwuchs und vieles mehr.

All diese Tätigkeiten fallen unbedingt in die Rubrik „Sinn gebendes Arbeiten“, sie kennen

meinen Liebelingssatz ja schon, und wir können und sollen diese wunderbaren und

erfüllenden Tätigkeiten und Erfordernisse mit anderen Menschen teilen, die sonst oft nur vor

dem PC oder indoor ihre Zeit verbringen. Wir sollten immer mehr lernen, dass dies Tätigkeiten

nicht nur für uns erfüllende Arbeit bedeuten, sondern ein enormes heilendes und förderndes


Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte

und NaturgestützteTherapie ÖGTT

Potential in sich tragen. Wie oft höre ich in den Lehrgängen und Supervisionen „erst seitdem

ich den Hof/den Garten/das Haus/etc habe bin ich zu dem Menschen geworden, der ich heute

bin“ - bei mir selbst war das nicht anders. Man erlebt an sich ganz konkret was das Fachwort

Selbstwirksamkeit eigentlich bedeutet.

Selbstwirksamkeit ist kein leeres Schlagwort in der Psychotherapie, sondern kann direkt und

unmittelbar in diesen Tätigkeiten erfahren werden, die gerade jetzt wieder saisonal auf uns

und unsere Schützlinge warten. Es muss nicht immer nur die Coaching Stunde im Round Pen

mit einem Pferd sein. Erleben wir doch einmal gemeinsam in der Gruppe den Frühjahrsputz

im Pferdestall in der März und Aprilsonne. Pikieren wir gemeinsam die Jungpflanzen und

teilen wir die Pflänzchen mit unseren KlientInnen und PatientInnen. In der kleinsten Wohnung

ist Platz für die eigene Kirschtomatenstaude im Topf. Ich habe früher selbst nie gedacht, wie

hoch das Förderpotential in diesen Sinn gebenden Tätigkeiten ist. Erst die Jahre als Leiter

von Sozialprojekten für junge arbeitslose Menschen haben mich gelehrt, dass genau jene

Tätigkeiten mehr Halt, Selbstvertrauen und Freude vermitteln als so manche Einzel- und

Gruppentherapiestunde. Hier liegt der Schatz der Selbstwirksamkeit in der fruchtbaren

Pflanzerde mit versteckt.


Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte

und NaturgestützteTherapie ÖGTT

Ich gebe zu, dass man manchmal etwas Mut braucht, diesen Gedanken zu leben. Denn

oberflächlich betrachtet lädt man zur Arbeit ein und Arbeit, so hört man vielerorts, ist ja etwas

Anstrengendes und Negatives.

Da braucht es eben etwas Fingerspitzengefühl, Fachwissen und Geschick, Menschen den

wahren Sachverhalt detailliert zu vermitteln und die Lust und das Verständnis für diesen

äußerst erfolgreichen Ansatz zu vermitteln.

Ich muss an dieser Stelle aber auch anmerken, dass ich selbst eigentlich nie Probleme dabei

hatte, diese Tätigkeiten zu vermitteln, denn sie wurden immer gerne aufgegriffen und in

weiterer Folge rasch auch entsprechend selbständig durchgeführt bzw. sogar eingefordert.

Mensch wie Tier merken sehr rasch, was einem gut tut und was nicht - wir sollten auch dieses

evolutionäre Prinzip niemals vergessen.

Auch bietet dieses Angebot vor allem die Möglichkeit zur Gruppentherapie oder

Gruppenförderung und kann auch daher wirtschaftlich für den Einzelnen sehr günstig als

Therapie- oder Dienstleistung angeboten werden. Daraus kann sich auch rasch eine

dauerhafte „Ranger“ Gruppe bilden, die diesen therapeutischen/pädagogischen/

vitalisierenden Ansatz ganzjährig erleben möchte.


Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte

und NaturgestützteTherapie ÖGTT

Denken wir an Social Agriculture, Tierpatenschaften, Mietgärten etc, die genau von diesem

Wunsch der Menschen nach Selbstwirksamkeit und Sinn gebendem Arbeiten profitieren und

daraus entstanden sind.

Mischprojekte in diesem Kontext sehe ich persönlich als äußerst interessant und

zukunftsweisend. Gerade je weiter wir uns in der technischen und digitalen Entwicklung

vorwärts bewegen, werden wir wieder vermehrt Kontakt zur Erdscholle, den Pflanzen und

Tieren suchen. Wir als zertifizierte und ausgewiesene ExpertInnen, TrainerInnen,

Wildkräuterguides, TiertrainerInnen und EnergetikerInnen können und werden unseren

Beitrag dazu leisten.

Dr.med. Dieter Schaufler

Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Tiergesützte und Naturgestützte Therapie

ÖGTT


Coaching im Tiergestützten und Naturgestützten

Setting

Mein Name ist Karin Bareck, ich lebe mit meinen beiden Töchtern und unseren zahlreichen

Tieren im südlichen Weinviertel. Im März 2017 habe ich nach mehr als 20 Jahren

Berufserfahrung mein eigenes Unternehmen für Unternehmensberatung, Training und

systemisches Coaching gegründet.

Durch meine langjährige Begleitung verschiedener Teams und Organisationsbereiche als

interne Beraterin, aber auch in meinem Projektmanagement und Informationstechnik Studium,

konnte ich verschiedenste Situationen beobachten bzw. selbst miterleben.

! Unsere (Arbeits-)Welt fordert uns mehr denn je, Entscheidungen werden schneller

getroffen, Rahmenbedingungen ändern sich laufend, wir sollen ständig und überall erreichbar

sein, wir laufen im eigenen Hamsterrad so schnell wir nur können.

! Wir haben kaum noch die Möglichkeit kurz beiseite zu treten und uns bei unseren

eigenen Handlungen zu beobachten und daraus mögliche Veränderungen anzustoßen.

Im Fachjargon spricht man hier vom Einnehmen der Vogelperspektive oder Metaebene

und Retrospektive Besprechungen.


Nach meiner Ausbildung zur zertifizierten Trainerin der tier- und naturgestützten Therapie

an der Mauritiushof NaturAkademie im Jahr 2015 wurde mir klar, dass ich mich beruflich in

die Selbstständigkeit weiterentwickeln möchte.

Ich konnte so meinem eigenen Hamsterrad entfliehen und als Beraterin andere Menschen

und Organisationen während ihrer Weiterentwicklung begleiten. Durch den gemeinsamen

Schritt zur Seite in die Vogelperspektive können eingefahrene Handlungsweisen erkannt

und ggf. verändert werden.

Um meine Kundinnen und Kunden optimal zu unterstützen, versuche ich je nach

Bedürfnisse die tier- und naturgestützte Arbeit einfließen zu lassen. Dazu beziehe ich den

Naturraum sowie verschiedene Metaphern und Bilder in meine Arbeitsweise ein. Ob und

wie Tiere zum Einsatz kommen, entscheidet sich immer erst im Laufe der Begleitung.

Meiner Erfahrung nach, sind wir nicht immer in der Lage, Herausforderungen rein durch

den Verstand gesteuert zu lösen. Unser Körper „spricht“ in den meisten Situationen mit, er

ist eine unserer wichtigsten Ressource die miteingebunden werden will. Es ist daher

wesentlich, sich wieder wahrnehmen und spüren zu lernen. Der gesamte menschliche

Körper mit all seinen gespeicherten Erinnerungen und Erlebnissen kann uns wertvolle

Einsichten geben.

Um diese zusätzliche Möglichkeit der Unterstützung im Beratungsprozess meinen

Kundinnen und Kunden gezielt anbieten zu können, werde ich im Frühjahr 2018 einen

Körpercoaching (Embodiment) Zertifikatslehrgang abschließen.


Eine bewährte naturgestützte Intervention und Körperarbeit ist der Bogensport. Als geprüfte

Bogensport Übungsleiterin habe ich die Möglichkeit, das Bogenschießen gezielt

einzusetzen.

Sei es um den Blick aus der Vogelperspektive zu üben und zu verinnerlichen oder auch an

der eigenen Wahrnehmung und Achtsamkeit zu arbeiten.

Die Haltung, aufgewendete Kraft und daraus entstehende Energie, Fokus auf ein Ziel, oder

auch der Umgang mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen kann sehr gut in unser

Alltagsleben übertragen werden.

Ein weiterer sehr interessanter Zugang zur Lösung von Herausforderungen ist, diese mit

erlebnisorientiertem Lernen oder spielerisch zu bewältigen.

Dazu entwickelte ich gemeinsam mit einem Kollegen ein Brettspiel namens okhíyA

(www.okhiyA.consulting). Dieses Spiel wird von verschiedenen Vertreterinnen und

Vertretern der Organisation in der Metapher von Indianern gespielt. Mit den Geschichten

und Herausforderungen des Spiels haben wir einen natur- und teilweise auch tiergestützten

Ansatz in Form eines Brettspiels in die Organisationsentwicklung gebracht.


Tauchen Sie in der nächsten Mauritiushof Naturmagazin Ausgabe mit mir in die Welt der

Indianer ein – gemeinsam gehen wir auf eine Reise, wo verschiedene Herausforderungen

in mehreren Indianerstämmen gemeistert und danach stammesübergreifend besprochen

werden.

Übrigens: für interessierte ÖGTT-Mitglieder gibt es bis Ende August 2018 einen Rabatt von

20% auf eine Coachingeinheit.

Mag. Karin Bareck

Bareck Consulting

Scheibengasse 48

2211 Pillichsdorf

0699/10840333

www.bareck.consulting


Shetland Ponys

Jetzt sind unsere zwei Shetland Ponys Rubens und Captain Jack Sparrow vom Mauritiushof

schon wieder mehr als 6 Jahre bei uns am Hof – und doch erinnere ich mich noch genau an

den Tag als sie angekommen sind.

Sie waren damals gerade einmal 1,5 Jahre alt und ich ein Neuling was Pferde angeht. Ein

Sprung ins kalte Wasser? Vielleicht … aber mit den richtigen Beratern und der vorhandenen

Infrastruktur konnte es gelingen. Seitdem wachsen und entwickeln wir uns gemeinsam, sie

haben mir viel über mich selbst beigebracht und mir geholfen, geerdeter durchs Leben zu

gehen.

Durch ihre Größe von 87-107cm sind Shetland Ponys für Einsteiger in die Welt der Pferde

ideal – meiner Meinung nach nicht nur für Kinder, obwohl sie üblicherweise als das erste

Pferd für Kinder gesehen werden (als Reitpferd - Shettys können bis 60kg tragen, aber auch

um den richtigen Umgang mit Pferden zu erlernen). Erwachsene setzen Shettys gerne im

Fahrsport ein – immerhin gelten die Shetland Ponys als die stärksten Ponys der Welt, weil sie

das Doppelte ihres Eigengewichts ziehen können. Ich bin mit ihnen beim Pony-Trekking

unterwegs, auch bei Kindergeburtstagsfeiern kommen sie zum Einsatz – die Kinder können

im Sommer ihr seidiges, glatt glänzendes Fell spüren, im Winter ist es dicht und „extrem

kuschelig“, wie ich schon oft von meinen Besuchern gehört habe. Ganz typisch ist im Winter

der Behang an Fesseln und Unterkiefer, Mähne, Schweif und Schopf sind bei Shettys oft auch

recht dicht.


Rubens und Jack beweisen mentale Stärke, können eigensinnig und temperamentvoll sein,

sie sind sehr intelligent und gutmütig – sie schrecken sich nicht so schnell und machen auf

mich einen sehr mutigen Eindruck.

Mit dieser Beschreibung sind sie wohl typische Shettys. Auch ihre Farbe - Rubens ist

Schecke und Jack ein Rappe – ist absolut üblich, Shettys gibt es in allen Farben. Ihr Kopf

ist ausdrucksvoll mit breiter Stirn, die Augen sind groß und freundlich, der Hals nicht zu breit

und im Vergleich zum Körper gut proportioniert, die Ohren und das Maul sind relativ klein.

Die Hufe sind hart und haben eine gute Form, die Gelenke klar ausgeprägt, ihre Beine

wieder in gutem Verhältnis zur Körpergröße.

Insgesamt sind Shetland Ponys klein und kräftig gebaut. Man sagt, ihre Gänge sollen

raumgreifend sein – tatsächlich bewegen sich Rubens und Jack elegant für ihren kräftigen

Körperbau, und wenn sie traben, bewegen sich die kleinen Hufe ganz fleißig. Ihr Galopp ist

für mich energiegeladen, voll Lebensfreude und ästhetisch.

Shetland Ponys sind robust, ausdauernd und genügsam – was wohl auf ihre Herkunft

zurückzuführen ist. Wie der Name schon vermuten lässt, stammen die Ponys von den

Shetland Inseln. Das ist eine Inselgruppe bestehend aus etwa 100 Inseln und liegt westlich

von Norwegen, ca. 170km nordöstlich von Schottland.

Man vermutet, dass die Vorfahren der Shetland Ponys, die Tundrapferde, aus Skandinavien

auf den damals gefrorenen Seewegen zwar auf die britischen Inseln, aber noch nicht auf

die Shetland Inseln kamen.


Dorthin wurden die Pferde vermutlich erst auf Schiffen gebracht. Die frühesten Funde auf

den Shetland Inseln stammen etwa aus der Zeit 500 v.Chr.

Die Vegetation dort ist spärlich, die durchschnittlichen Temperaturen niedrig mit häufigen

Starkregenfällen, Nebel und Sturm – beste Voraussetzungen, dass sich ein eher kleines,

sehr robustes Pony entwickeln konnte – immerhin lebten sie dort permanent in der freien

Natur und werden in ihrer Heimat noch immer ganz im Freien gehalten.

Daher wird für ihre Haltung zumindest ein Offenstall empfohlen. Ich merke selbst – ein

Schneegestöber kann ihnen nichts anhaben. Zurück im Stall lieben sie es, sich im Stroh

trocken zu wälzen – aber solange sie die Möglichkeit dazu haben und sie keiner Zugluft

ausgesetzt sind, geht es ihnen auch bei tiefen Temperaturen im Winter gut.

Früher war eine der wichtigsten Aufgaben der Ponys das sog. „peat flitting“ – sie trugen

trockene Torfsoden von den Hochmooren als Heizmaterial nach Hause, da Holz damals wie

heute auf den Britischen Inseln als Mangelware galt.

Die dafür vorgesehenen Strohkörbe wurden an den Packsätteln montiert und mit Netzen

gesichert.

V

on den Shetland Inseln wurden die Ponys später nach Schottland, danach nach England

und von dort ausgehend in die ganze Welt gebracht.


Die Eigenschaften des Shetland Ponys waren günstig für den Einsatz als Grubenpferde in

englischen Kohle- und Bleibergwerken im 19. Jahrhundert bis in die 1930er Jahre – vor

allem nach dem Verbot der Frauen- und Kinderarbeit durch den „Act of Parliament“ im Jahr

1848 stieg die Nachfrage nach den kräftigen, kleinen Tieren.

In den Bergwerken mussten die Ponys oft ihr ganzes Leben in den Minen verbringen –

obwohl sie zwar gut gepflegt und gefüttert wurden, war es doch ein hartes Leben unter

Tage.

Da immer mehr Ponys von den Shetland Inseln geholt wurden, wurde der Grundbestand

knapp, und man begann mit der professionellen Zucht. Bis weit ins 19. Jahrhundert blieb

die Rasse dank der Abgeschiedenheit der Inseln fast unvermischt, verschiedene

Einkreuzungen anderer Rassen wie z. B. Araber in dieser Zeit hatten wenig Bedeutung.

Heute sind die Shetland Ponys in ganz Großbritannien, in fast allen europäischen Ländern,

in Australien und Neuseeland vertreten. In Nordamerika und Kanada wird eine modifizierte

Form der Shetlander gezüchtet. In Österreich begann man vor etwa 40 Jahren mit der

Zucht von Shetland Ponys.

Obwohl Pferdefreunde anfangs skeptisch waren, ob es genug Interessenten für diese

kleinen Pferde geben würde, war man schließlich der Meinung, dass Käufer der kleinen

Rasse später auch Käufer von größeren Pferden werden könnten.

Dadurch entstand in Österreich eine Shetlandpony-Zucht, die sich auch mit anderen

Ländern messen kann.


Oft höre ich, dass Shetland Ponys doch so stur und gemein sind. Diese Erfahrung habe ich

nicht gemacht – ganz im Gegenteil, mich faszinieren ihre Intelligenz, ihr Eigensinnig, von

Gemeinheit keine Rede.

Mir ist es an dieser Stelle wichtig zu erwähnen, dass Shetland Ponys durch ihre Größe oft

als Spielzeug gesehen werden und nicht den Respekt bekommen, den sie verdienen.

Sicher hängt ihr Verhalten auch mit ihrer Herkunft und einer guten Sozialisierung im

Herdenverband auf, doch sind sie vollwertige Pferde, die auch als solche behandelt werden

sollen.

Wenn bei der Arbeit mit Rubens und Jack einmal etwas nicht so läuft, wie ich mir das

vorgestellt habe, dann sehe ich das als Herausforderung, vor allem an mir selbst und an

der Beziehung mit ihnen zu arbeiten. Denn so viel habe ich durch meine tiergestützten

Interventionen gelernt: Sie halten mir einen Spiegel vor und geben mir die Möglichkeit, mich

weiter zu entwickeln. (siehe dazu auch das Mauritiushof online Magazin Ausgabe 3/2016:

„Natural Horsemanship“ – Interview mit ***Parelli-Instruktor Martin Wimmer auf der

Fohlenweide)

Mehr Information zum Nachlesen:

Haller, Martin: Die britischen Ponyrassen – alle Ponys aus England, Schottland, Wales &

Irland, Verlag Sandra Asmussen, 2006

www.pony.at Österr. Zuchtverband für Ponys, Kleinpferde und Spezialrassen ÖZP


Redaktion/Autorin

Mag. Christine Kluger

Dipl. Personal Coach im Tiergestützten Setting

Dipl. Natur Kinesiologin

Zertifizierte Trainerin der ÖGTT

Zertifizierter Wildkräuterguide der ÖGTT

Sektionsleiterin Tiergestützte Aktivitäten der ÖGTT

https://www.die-gluecksschmiede.at


Unser Hund

Der Hund ist ein Haustier und wird als Heim- und Nutztier gehalten. Seine wilde Stammform

ist der Wolf, dem er als Unterart zugeordnet wird.

Lebenserwartung: 10 -13 Jahre

Tragezeit: 58 – 68 Tage.

Höhe: 63 – 110 cm Schulterhöhe

Tägl. Schlafbedarf: 12 – 16 Std.

Das ist aber nicht was ich euch sagen wollte, denn das sollte jeder Hundebesitzer wissen.

Als langjähriger Hundebesitzer (30 Jahre), Leistungsrichter und geprüfter Hundetrainer will ich

mir nur kurze Ratschläge für Hundebesitzer erlauben.

Hundekauf:

Grundsätzlich kann man bei uns in Österreich viele Hunderassen kaufen. Sein

Hauptaugenmerk sollte man dennoch beim Kauf auf einen guten Züchter legen - von

dubiosen Geschäftemachern aus dem Internet rate ich dringend ab. Dennoch gilt es auch bei

Züchtern, diese genau unter die Lupe zu nehmen. Da einige Züchter nur arme

„Wurfmaschinen“ halten, einzig auf´s Geld schauen und nicht auf die Gesundheit der Welpen.


Seriöse Züchter halten sich an die bestehenden Zuchtvorschriften.

Es ist am besten, beide Elterntiere zu sehen, was leider nicht immer möglich ist. Aber

zumindest ist es ein Muss, das Muttertier auf ihre Gesundheit und auf den Gesamteindruck

zu prüfen.

Welche Rasse soll ich wählen ?

Da sollte man sich Gedanken machen, was will ich mit meinem Hund künftig machen:

Möchte ich einen Familienhund, der zu meinem Lebens- und Freizeitstil passt, möchte ich

mit ihm gemeinsam zur Jagd gehen, oder möchte ich Hundesport mit ihm betreiben, …?

Um die richtige und beste Entscheidung beim Kauf zu gewährleisten, würde ich mir

Informationen und Ratschläge bei einem Dipl. Tiertrainer einholen, um das Wesentliche

über die verschiedenen Rassen, deren rassetypisches Verhalten, die Haltung und den

Umgang mit meinem späteren vierbeinigen Begleiter zu erfahren.


Und wo soll mein Hund leben ?

Habe ich ein Haus mit Garten, eine Wohnung mit Garten, oder nur eine Wohnung?

Alle diese Fragen und Überlegungen müsseb vor dem Kauf eines neuen Familienmitglieds

beantwortet werden.

Was mir sehr am Herzen liegt ist, dass sich die künftigen HundebesitzerInnen bewusst sind,

dass mit einem Hund auch finanzielle Aufwändungen und Kosten auf sie zukommen. Zum

Beispiel Futter- und Tierarztkosten. Aber auch andere Gegebenheiten wie Schmutz in den

Wohnräumen, vielleicht sogar vom Welpen und Junghund angeknabberte, zerstörte oder

zerrissene Utensilien und Gegenstände.

Aber auch der zeitliche Aufwand ist nicht zu vergessen ! Der Hund sollte mindestens 3x

täglich Gassi geführt werden, egal ob bei Regen, Schnee oder Hitze.

Urlaub ist teilweise erschwert, bzw. ist mit zusätzlichen Aufwändungen für die Tierbetreuung

zu rechnen.

Wenn ich als Hundebesitzer diese Bedürfnisse meines Hundes akzeptiere und ich ihm ein

tiergerechtes Leben bieten kann, nur dann sollte man sich einen Hund nach Hause holen.

Das sind ein paar einfache Tatsachen, die ich Euch als langjähriger Richter und Trainer mit

auf den Weg zum eigenen Hund geben kann.


Erziehung und Ausbildung:

Abrichtung eines Hundes ? Dieses Wort „Abrichtung“ habe ich schon sehr lange aus

meinem Wortschatz gestrichen und durch das Wort „Ausbildung“ ersetzt.

Ausbildung für berufliche Einsätze wie beim Polizeidienst, als Such- und Spürhund, und für

den Hausgebrauch als Familienhund oder für die Jagd.

Was ich Euch einfach mitgeben möchte ist, dass gesunde Welpen von Natur aus sehr

lernfähige und soziale Wesen sind. Was ihr Eurem Hund in der Prägungsphase ermöglicht,

das behält er dann sein Leben lang. Die Vorarbeit leistete ja sowieso schon seine Mutter in

den ersten Wochen nach der Geburt.

Erziehung an Hundeschulen befürworte ich vor allem zum Zusammenkommen und Spielen

mit Artgenossen. Ich lehne bestimmte Methoden ab, bei denen der Hund unter einem

gewissen Zwang zu Gehorsam erzogen wird. Dazu gibt es heute erfreulicherweise andere

artgemäße und positiv verstärkende Möglichkeiten den Hund auszubilden.

Allgemeines:

Ich selber habe meinen 6 Jahre jungen Deutschen Schäferhund zu allen höchsten

Prüfungen wie Unterordnung, Schutz- und Fährtenarbeit geführt und erkannt, dass manche

Übungen wie über Hürden zu springen seinen Gelenken und seiner Gesundheit schadet.


Für meinen Hund habe ich daher dieses Spezialtraining beendet, um ihm ein langes,

gesundes und schönes Hundeleben bieten zu können.

Zum Schluss noch mein Anliegen:

Behandelt Eure Vierbeiner mit Sorgfalt und Liebe !!!

Sie danken es euch hundertmal und denkt daran, dass jeder so genannte Fehler des

Hundes seinen Ursprung nicht am Anfang der Leine, sondern immer am Ende der Leine

beim Menschen hat .

Wünsche euch viel Freude mit Euren Wauzis!

Autor :

Erich Knauder

Leistungsrichter, geprüfter Hundetrainer,

Dipl .Tiertrainer (in Ausbildung )


Ernährungsberatung für HundebesitzerInnen

Im Herbst 2016 konnte ich den WIFI Diplomlehrgang Ausbildung zur Diplom TiertrainerIn an

der Mauritiushof NaturAkademie erfolgreich absolvieren.

Diese tolle Ausbildung war für mich der Start in meine berufliche Selbstständigkeit mit Tieren

und ich gründete mein eigenes Unternehmen „Lima – Den Weg gemeinsam gehen“

Wissbegierig wie ich bin, machte ich mich auf die Suche nach einer weiteren Ausbildung und

ich stolperte in die Diplomausbildung zur Hundeernährungsberaterin von Mag.(FH) Iris Otto-

Siemakowski.

Diese Ausbildung bereichert meine selbstständigen Tätigkeiten so sehr, dass ich mich freue,

einen kleinen Artikel im Mauritiushof Naturmagazin veröffentlichen zu können.

Warum eigentlich Hundeernährungsberatung?

Geht es Ihnen nicht auch so, dass Sie von dem Überangebot an Futter für Ihren Liebsten

überfordert sind? Ist Fertigfutter mit vielen verschiedensten Proteinquellen besser als selbst

und frisch gekochtes? Oder doch lieber zur Methode B.A.R.F greifen, da es ja so natürlich ist?


Nass oder Trockenfutter? Soll man diese Futterarten vielleicht sogar ab und zu abwechseln,

oder zusammenmischen? Viele Fragen, auf welche man leider selten die richtige Antwort

für seinen Liebling bekommt.

Die Ernährung steht im großen Zusammenhang mit dem gesamten Wohlbefinden des

Hundes. Eine artgerechte und gesunde Ernährung des Hundes besteht aus essbaren,

nachwachsenden, verträglichen und verwertbaren Nahrungskomponenten aus dem

unmittelbaren Umfeld, an das sich jedes Lebewesen im Laufe der Evolution angepasst hat.

Wie kann der Ernährungsberater / die Ernährungsberaterin zum

Wohlbefinden des Hundes beitragen?

Leider häufen sich die ernährungsbedingten Erkrankungen beim Hund stetig.

Dazu zählen vermehrt Allergien und Unverträglichkeiten (Durchfall, Erbrechen, struppiges

schuppiges Fell, lecken an den Pfoten, Flatulenzen, uvm. , Adipositas,

Bauchspeicheldrüsenerkrankungen, chronische Darmentzündungen (IBD),

Verhaltensstörungen (Hyperaktivität, Aggression), Nahrungsverweigerung usw.

Ständige Tierarztbesuche bestimmen den Tagesablauf und die Verzweiflung und

Ungewissheit über die Gesundheit des Tieres bereiten einem immer mehr Sorgen.

Die Ernährungsberatung für Tiere stellt keinen Ersatz für den Gang zum Tierarzt oder für

eine Verhaltenstherapie dar, sondern dient als Grundlage und Unterstützung für das

Wohlbefinden.


Ich möchte Sie jetzt mit ein paar Erfahrungsberichten meiner Kunden bereichern, damit Sie

einen kleinen Einblick in meine Arbeit und den Erfolg gewinnen:

Problematik: Giardienbefall, Futtermittelunverträglichkeit, schlechtes Immunsystem &

Ängstlichkeit:

Als Emilia mit knapp 4 Monaten endlich die Reise von Bulgarien in ihr neues Heim hinter

sich gebracht hatte, wurde von uns wie bei den meisten Hundebesitzern zuerst das

Trockenfutter gekauft. Schnell stellte sich heraus, dass Emilia eine

Futtermittelunverträglichkeit hat. Trotz Änderung des Futters besserte sich die Situation nur

zeitweise, was krankheitsbedingt durch einen Giardienbefall und der darauffolgenden

mehrmaligen Antibiotikabehandlungen die Darmflora unserer Fellnase zerstörte.

In unserer Verzweiflung wurde uns Lisa Starzengruber empfohlen und bereits nach einem

kurzen Telefonat begannen wir mit der empfohlenen Karottensuppenbehandlung (nach

Moro).

Nur wenige Tage später besserte sich der Zustand und das Verhalten unserer Hündin und

wir begannen eine direkte Ernährungsberatung für Emilia bei Lisa.

Nach dem Einholen der notwendigen Informationen über unseren Hund (Allgemein,

Verhalten, Bewegung, etc.), begann Lisa für uns und unsere Hündin ein Konzept zu

erarbeiten.

Aufgrund offenbar schlechter Erfahrungen war Emilia ein sehr ängstlicher Hund, welcher

vor unbekannten Menschen, Autos und sogar vor der Umgebung im allgemeinen Angst

hatte.

Unterstützend durch das neue Futter und Trainingshilfe von Lisa, hat sich, in den

vergangenen Monaten, sehr viel am Verhalten und Vertrauen von unserem


Liebling verändert.

Durch die Tipps und Hilfen konnten wir mit Nahrungszusätzen sogar die Darmflora und

gesunden Darmbakterien wieder entsprechend stabilisieren und wir haben eine durchwegs

gesunde und lebenslustige Hündin, die uns jeden Tag Freude bereitet.

(N. W., 6.Februar 2018)

Problematik: chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

Meine Hündin Skipy (Malteser) hatte seit ihrem 2. Lebensjahr immer wieder Probleme mit

Bauchschmerzen bis hin zu richtigen Koliken, Appetitlosigkeit. Zudem war sie überhaupt

nicht lustig, wollte nicht spielen, weder mit ihrem Hundespielzeug, noch mit anderen

Hunden.

In der Tierklinik bekamen wir die Diagnose „chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung“.

Dort wurde sie dann vom Trockenfutter (Diätfutter) auf das nächste Trockenfutter (Hirsch

und Kartoffel) umgestellt. Wieder blieb der Erfolg aus und ihre Schmerzepisoden hatten

immer kürzere Abstände. Dann lernte ich eine Hundetrainerin kennen, die auch

Ernährungsberatungen machte und so wurde sie, nachdem auch das Blut untersucht

wurde, auf Nassfutter umgestellt, wobei wir eine deutliche Besserung erzielen konnten.


Die Bauchschmerzen waren weniger und ihr Gemüt entwickelte sich zu einem Besseren.

Dennoch war das Problem noch nicht behoben, da nach einem halben Jahr dieser

Fütterung sich die Appetitlosigkeit wieder zeigte und die Bauchschmerzen auch wieder in

etwa 14-tägigen Abständen kamen.

Dann endlich habe ich Lisa Starzengruber beim Spaziergang kennengelernt und das war

und ist endlich der Engel, den Skipy schon viel früher gebraucht hätte (da war sie dann

schon 8 Jahre alt). Nach ausführlichem Erzählen meinerseits und Besprechung der

aktuellen Situation von Skipy hat Lisa anhand der Ernährungspyramide individuell den

Grundumsatz berechnet, den Skipy als Nahrungsmenge braucht, genau aufgespalten in die

einzelnen Bestandteile (Protein, Ballaststoffe, Öle etc. ) und hat dann mit Berücksichtigung

auf ihre chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung Skipy auf ein extrem hochwertiges

Futter umgestellt (Landhendl mit Kartoffel und Karotten von Mr. and Mrs. Dog) und es ging

bergauf.

Skipy hatte auf einmal die Lebenslust zurück, sie spielte mit mir, fordert mich mittlerweile

zum Spielen auf, fordert unseren Zweithund zum Spielen auf UND: ihre Bauchschmerzen

sind so gut wie weg, ab und zu noch ein bisschen Bauchrumoren, aber sie hat trotz

Bauchrumoren Appetit und frisst auch gleich und mit dem Fressen ist auch das Bauchweh

dann gleich weg.


Wir haben es endlich nach so vielen Jahren geschafft, dass sie ihr verdientes lustiges und

gesundes Leben leben kann und dafür bin ich Lisa über alles dankbar. Also ich kann Lisa

nur empfehlen, sei es mit der Ernährungsberatung, als auch mit ihrer einfühlsamen Art mit

Tieren im Training. Einfach spitze!!!!

(R. Sch., 4.Februar 2018)

Problematik: schwere Durchfallepisode

Lucy hatte von klein auf Probleme mit seinem Magen. Der Tierarzt stellte ihn auf ein

gesundheitliches Trockenfutter um. Nach jahrelanger Fütterung bekam Lucy plötzlich

wässrigen Durchfall und einen dicken aufgeblähten Bauch. Ich kontaktierte Lisa

Starzengruber, nachdem sich nach einem Tierarztbesuch keine Besserung einstellte und

bat sie um Hilfe. Nach der Umstellung auf die Karottensuppe nach Moro, bekam Lucy am

darauf folgenden Tag wieder festen Stuhl und der aufgeblähte Bauch war Geschichte.

Er ist seitdem komplett ausgewechselt und man merkt, dass er sich wieder wohl in seiner

Haut fühlt. Wir sind jetzt noch gespannt, wie ihm die erweiterte Ernährungsumstellung, die

Lisa Starzengruber individuell auf Lucy angepasst hat, weiter entwickelt.

( P. B., 2.Februar 2018 )


Gerne würde ich Ihnen noch mehr Einblicke in meine erfolgreiche Arbeit mit den Tieren

bieten und vielleicht habe ich ja Ihr Interesse jetzt geweckt. Ein Hund muss keine Probleme

aufweisen um eine Ernährungsberatung in Anspruch zu nehmen, man kann damit davor

schon prophylaktisch einwirken.

,, Du bist was du (fr)isst ! ´´

Zitat: ( Mag.(FH) Iris Otto-Siemakowski

Autorin

Lisa Starzengruber

WIFI Diplom Tiertrainerin

Zertifizierte Tiertrainerin der ÖGTT

Homepage: www.limasweg.at

Facebook: Lima – Den Weg gemeinsam gehen

Tel: 0650 / 6014980


Heilkräuterlehrgang

Mauritiushof NaturAkademie

Kommen Sie mit uns in die wunderbare Welt der Wild- und Heilkräuter


Die Geschichte dieses Lehrgangs

Seit mehr als einem einem Viertel Jahrhundert arbeite ich nun schon als Arzt und

bereits beim Medizinstudium haben mich die Heilkräuter fasziniert und in ihren Bann

gezogen. So war es wenig verwunderlich, dass ich auch in der eigenen Ordination von

Beginn an mit diesen wunderbaren Arzneien Menschen behandelt habe.

Immer wieder war ich beeindruckt von der hohen Wirksamkeit dieser Behandlungsform

und vor allem von den geringen Nebenwirkungen. Durch die eigene ärztlichen

Hausapotheke begann ich zusätzlich auf die Qualität der gelieferten Kräuterdrogen zu

achten und kann die Erfahrung der alten Kräuterkundigen nur bestätigen, dass man

getrocknete Heilkräuter nur eine Saison lang verwenden sollte, denn sonst verlieren sie

viel von ihrer Wirkkraft.

Für meine Familie und mich begann ich daher in der Natur meine Heilkräuter zu

suchen, denn mit frischen Kräutern erzielt man natürlich die beste Wirkung !


Übrigens kein leichter Weg, denn die Bestimmung war für mich damals auch nicht

einfach und ich hatte niemanden, der mir den Weg wies. Wildkräuter waren zu dieser

Zeit auch nicht wirklich populär und die „weisen, alten Krauterer“ waren meist schon

von dieser Welt gegangen. So war ich jahrelang mit botanischen Büchern und

Bestimmungsliteratur in der Natur unterwegs und fand so meine grünen Freunde auf

Wiesen, Rainen, Feldern und Wäldern wieder.

Immer wieder wurde ich nicht nur von PatientInnen auf die Heilkräuterkunde und deren

Vermittlung angesprochen und so begann ich vor etlichen Jahren bei uns am

Mauritiushof mit den ersten Heilkräuterkursen und Heilkräuterwanderungen. Meist

gemeinsam mit unseren Hoftieren als treue Begleiter.

Dem folgten jahrelang die zahlreichen WIFI Diplomlehrgänge „Ausbildung zum

Wildkräuterguide“, bei denen ich vielen Kräuterfreunden begegnen und schöne

gemeinsame Stunden erleben durfte.


Nun trage ich den neuen digitalen Medien

Rechnung und habe mich mit großem Eifer auf

ein modernes Update dieses Lehrgangs

gestürzt, damit ich vielen Menschen Kenntnisse

zu den Heilkräutern vermitteln kann, einfach,

flexibel und natürlich auch kostengünstig.

Als Präsident der Österreichischen

Gesellschaft für Tiergestützte und

Naturgestützte Therapie ÖGTT freut es mich

besonders, dass unsere Gesellschaft diesen

Lehrgang zertifiziert und den AbsolventInnen

bei Mitgliedschaft das Prädikat „ÖGTT

Zertifizierter Wildkräuterguide“ verleiht. Damit

kommen unsere AbsolventInnen neben dem

Diplom unserer Mauritiushof NaturAkademie

zusätzlich in den Genuss einer weiteren Anerkennung und Corporate Identity nach

außen hin.


Was ist anders bei diesem

Heilkräuterlehrgang ?

Ganz einfach !

Ein erfahrener Kräuterarzt und Kneipparzt erzählt über seine Erfahrungen bei der

Behandlung von Menschen mit Heilmitteln aus Mutter Natur. Dies macht diesen Kurs

so einzigartig.

Dieser Lehrgang soll allen Kräuterfreunden vor allem praktische Kenntnisse

vermitteln. Was nützen alle botanischen Beschreibungen, wenn wir aufgefundene

Wildpflanzen nicht im Alltag verwenden können ?

Was nützt auch alles Wissen um die Verwendung, wenn die jeweiligen Dosierungen

nicht vermittelt werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen ?


Was nützt Wissen um Dosierung, wenn ich nicht gelernt habe, verschiedene

Heilkräuter zu einem wirksamen Kräutertee zusammen zu mischen ?

Ich bin kein Botaniker oder Biologe,

sondern bin Arzt und arbeite täglich mit Heilkräutern zur Behandlung meiner

PatientInnen. Bei diesem Kurs geht es weniger um botanische Details, als um Einsatz

und Wirkung der wichtigsten Heil- und Wildkräuter.

Als Zertifizierter Kneipparzt folge ich den Spuren des großen Sebastian Kneipp und

anderer großer Kräuterkundiger und versuche dieses Wissen weiter zu vermitteln.


Aufbau des Heilkräuter Lehrgangs

Unser Lehrgang besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen.

1. Einem E-Learning Abschnitt der via Computer, Laptop, IPad, Tablet oder Handy

bequem abrufbar ist. Hier werden über 60 aus meiner Sicht wichtige Heilpflanzen,

die wir in der Natur später gemeinsam auffinden, vorgestellt. Ich führe Sie als

TeilnehmerIn ähnlich einer Live-Präsentation, aber eben aufgezeichnet, in Form von

Online Präsentationen und Videos durch die Welt der Heilkräuter und Sie lernen

effektiv, flexibel, wo und wann immer Sie wollen. Überprüfen Sie Ihren

Lernfortschritt laufend durch ein Wiederholungfs-Quiz, die Sie beliebig oft

wiederholen können, bis Sie das im Lehrgang angestrebte Lernziel erreicht haben.

2. Einem Praxisteil der bei uns anschließend an den E-Learning Abschnitt am

Zentrum Mauritiushof während der gesamte Kräutersaison stattfindet. Hier sind für


jede TeilnehmerIn jeweils drei Einzeltage vorgesehen, an denen wir gemeinsam als

Gruppe bei Kräuterwanderungen die Wildkräuter aufsuchen und noch einmal vor

Ort besprechen. Vor allem aber auch die Themen der korrekten Dosierung,

Verarbeitung, Mischung und Zubereitung gemeinsam erörtern.

Der erste Abschnitt vermittelt somit Ihr Grundlagenwissen und bildet die Voraussetzung

für den Praxisteil am Mauritiushof. Bitte beachten Sie, dass der gesamte E-Learning

Abschnitt erfolgreich absolviert sein muss, bevor Sie mit den Praxistagen starten

können.


Zielgruppe

Unser Heilkräuterlehrgang richtet sich grundsätzlich an alle Menschen, die Interesse an

Wild- und Heilkräutern haben.

Einsteiger in die Kräuterkunde werden ein profundes Wissen über unsere Kräuter

erlangen und viel Freude beim Einsatz unserer heimischen Wildkräuter als Hausmittel

für die gesamte Familie, als wunderbare Küchenkräuter und wertvolle Begleiter im

Alltag finden.

Dem bereits Kräuterkundigen werde ich doch noch das Eine oder Andere aus meiner

ärztlichen Erfahrung und damit Sinn und Wissensauffrischung bei der Teilnahme geben

können.

Anderen KollegInnen aus Heilberufen soll der Lehrgang Sicherheit beim Einsatz im

Berufsfeld und neue Impulse für die Behandlung unserer PatientInnen vermitteln.


Kosten

Es war und ist mir sehr wichtig, dass die Kosten für diesen Lehrgang sehr gering sein

sollten, damit sich die Welt unserer Heilkräuter vielen Menschen öffnet.

So belaufen sich die

Gesamtkosten auf 2 x 360,- Euro inklusive 20 % MWST

(Insgesamt somit 720,- Euro inkl 20% MWST)

Die erste Zahlung von 360,- Euro ist bei der verbindlichen Anmeldung zum Heilkräuter

Lehrgang Teil 1 über unseren Shop https://www.zentrum-mauritiushof.at/shop/ zu

bezahlen.

Die zweite Zahlung von 360,- Euro ist mit dem Teil 2 des E-Learning Abschnitts zu

bezahlen und beinhaltet damit auch gleichzeitig die Teilnahme an den drei Praxistagen.


Die Kursunterlagen finden Sie auf unserer Lernplattform, damit sind auch keine

weiteren Kosten für eventuelle Lernunterlagen notwendig.

Ich möchte noch sicherheitshalber darauf hinweisen, dass Ihre Verpflegung an den drei

Praxistagen nicht in den Kurskosten enthalten sind.

Üblicherweise gehen wir an den Praxistagen gemeinsam Mittagessen. Die Teilnahme/

Nichtteilnahme am Mittagesssen steht natürlich Jedem offen.

Anmeldung

Sie können sich ganzjährig laufend über unseren Shop auf unserer Website https://

www.zentrum-mauritiushof.at/shop/ zu diesem Heilkräuterlehrgang anmelden. Einfach


den 1. Teil des Kurses im Shop kaufen und am selben Tag erhalten Sie Ihren

persönlichen Zugang zu unserer Lernplattform und schon geht es los !

Im Shop können Sie mit Kreditkarte, Sofort Überweisung, Paypal oder Vorkasse

(Überweisung) zahlen. Sie erhalten dabei auch sofort Ihre Rechnung.

Technische Voraussetzungen der Teilnahme

Unsere Lernplattform erfordert keine besonderen technischen Voraussetzungen, die

über im Alltag eingesetzte PCs, Laptops, Tablets, Smartphones etc hinausgehen. Sie

benötigen eine stabile Internet Verbindung.

Die Praxistage finden am Mauritiushof im Waldviertel statt. Der Mauritiushof ist nicht mit

öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Sie müssen mit Privatautos anreisen.


Abschluss

Nach erfolgreicher Absolvenz beider Teile des Heilkräuterlehrgangs, also dem

absolvierten Abschnitten auf unserer Lernplattform und den drei Praxistagen am

Mauritiushof, haben Sie ja bereits viele Wiederholungs- Rallyes erfolgreich absolviert

und Ihr Wissen ausreichend dokumentiert.

Als Abschlussprojekt sollen unsere TeilnehmerInnen ein digitales oder echtes

Herbarium aus mindestens 40 Kräuterbildern oder getrockneten Wildkräutern gestalten.

Hilfestellung zur Gestaltung eines solchen Herbariums erhalten Sie während des

Lehrgangs. Auch die Praxistage sind natürlich dabei sehr

hilfreich !

Nach Einreichung dieses Herbariums erhalten Sie das

Diplom zum Wildkräuterguide

der Mauritiushof NaturAkademie


Mit aufrechter Mitgliedschaft bei der Österreichischen Gesellschaft für Tiergestützte

und Naturgestützte Therapie erhalten Sie außerdem das Prädikat „ÖGTT Zertifizierter

Wildkräuterguide“


Hier arbeitet ein von der

••

Osterreichischen Gesellschaft

für Tiergestützte Therapie

••

OGTT

ÖGTT

ZERTIFIZIERTER

WILDKRÄUTER

GUIDE

zertif i ierter

Wildkräuterguide

gültig für das Jahr 2018

www.oegtt.at


Lehrgangsinhalte

Über 60 Wild- und Heilkräuter werden in diesem Lehrgang vorgestellt, beschrieben und

gut erkennbar charakterisiert.

Ihre Inhaltsstoffe und Wirkungen werden nach modernen wissenschaftlichen

Grundlagen dargestellt und erläutert. Daneben aber sollen besonders auch die großen

Kräuterkundigen mit ihren Anmerkungen zu diesen Pflanzen zu Wort kommen. Die

Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp, Johann Künzle, aber auch unseren Waldviertler

Kräuterpfarrer Hermann-Josef Weidinger möchte ich Ihnen vorstellen und ihr reiches

Wissen näher bringen. Aber auch Maria Treben, Richard Willfort, Hieronymus Bock,

Paracelsus, Leonhart Fuchs bis hin zu Plinius und Dioskurides werden wir erleben.

Natürlich soll gerade auch die Volksheilkunde nicht zu kurz kommen, denn sie liefert oft

wertvolle und erstaunliche Hinweise aus langer Tradition und Überlieferung. Zuletzt darf

ich auch meine bescheidenen Erfahrungen zu Gehör bringen, um die Präsentationen

abzurunden.


Viele Bilder und zahlreiche Videos werden uns die Heilkräuter beschreiben und klar

darstellen, damit wir sie in der Natur sicher erkennen und auffinden können.

Vieles möchte ich zu Zubereitungen, Mischungen, aber auch über die Herstellung von

Salben, Wickeln, Tinkturen, Kompressen, Wurzelbreis und dergleichen mehr erzählen,

damit Sie die Wildkräuter auch in Ihren Alltag integrieren können. Dazu werde ich auch

immer wieder kulinarische Tipps für den Einsatz in der Küche geben.

An den Praxistagen steht das sichere Auffinden der Kräuter an vorderster Stelle. Schon

der Standort wird uns vieles über das Wesen und die Wirkung der einzelnen

Heilpflanzen sagen und vieles werden wir gemeinsam zum Thema Einsatz, Dosierung,

Finden geeigneter Kräutermischungen etc erarbeiten.

Ich denke, wir werden wohl alle reichlich zu tun haben !


Wichtiger Hinweis !

Dieser Heilkräuter Lehrgang ist auch gleichzeitig der erste Teil der neuen Ausbildung

zur Natur-EnergetikerIn der Mauritiushof NaturAkademie.

Diese Ausbildung wird ebenso über unsere Lernplattform aufgebaut und setzt sich im

März 2018 mit weiteren Ausbildungsmodulen fort. Daneben gibt es natürlich wieder

Praxistage und Selbsterfahrung. Der Gesamtpreis dieser Ausbildung zur Natur-

EnergetikerIn inklusive dem Heilkräuter Lehrgang liegt bei 1980,- Euro und soll neben

den entsprechenden fachlichen und theoretischen Inhalten auch einen wichtigen

Abschnitt zum Thema Marketing und Aufbau der eigenen Energetikerpraxis beinhalten.

Somit haben Sie mit unserem Heilkräuter Lehrgang nicht nur einen abgeschlossenen

profunden Heilkräuterkurs, sondern auch die Möglichkeit, eine weiterführende

Ausbildung in Folge zu absolvieren.


Lehrgangsziele

A. Als Diplomierter Wildkräuterguide begleiten Sie später bei

Wildkräuterwanderungen an der Natur interessierte Menschen und vermitteln

nachhaltig das erworbene Kräuterwissen. Sie lernen die dargestellten Wildkräuter in

der Natur aufzufinden und für die Anwendungen in der Küche, in der Naturkosmetik

oder für den eigenen Gebrauch vorzustellen.

B. Sie erwerben jenes Wissen, um in eigenen Workshops Kräuter für die vielfältigen

Einsatzmöglichkeiten in der Küche, in der Naturkosmetik und als Hausmittel für die

eigene Familie vorstellen zu können.

C. Sie erlernen die Zubereitung von Kräutersalben, Kräutertinkturen, Naturkosmetika,

Breiumschlägen, Kräuterkissen, Kräuterlikören, Kräutertees, Kräuterölen,

Kräuteressigen, verschiedener Kräutergerichte und Kräutersalate für den eigenen

Gebrauch


D. Sie erlernen die Grundlagen dafür, in einer weiterführenden Ausbildung zur Natur-

EnergetikerIn Kräuteressenzen zur energetischen Harmonisierung Ihrer späteren

KundInnen/KlientInnen einzusetzen

E. Menschen aus Heilberufen erfahren sinnvolle Möglichkeiten zum Einsatz von

Heilkräutern im jeweiligen Berufsfeld.

F. Sie erhalten gute Tipps für den Aufbau Ihres eigenen Kräutergartens

Grundsätzlich gilt in Österreich: Medizinische Behandlungen von PatientInnen dürfen

aussschließlich von ÄrztInnen erbracht werden !


WIFI Diplomlehrgang

„Tiergestützte Interventionen“

Dieser Lehrgang ist zertifiziert durch die Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte

Therapie ÖGTT

Dieser Kurs richtet sich besonders an all jene Menschen, die eine berufliche Haupt - oder

Nebenselbständigkeit im Rahmen der Tiergestützten Intervention/Pädagogik/Sozialarbeit/

Therapie etc anstreben und soll Ihnen das dazu notwendige Know-how vermitteln.

Die Lehrgangsinhalte reichen von den theoretischen Grundlagen Tiergestützten und

Naturgestützten Arbeitens, über Themen der Tierhaltung, des Einsatzes und der Ethologie

vieler Haustierarten, Wildtierkunde- und -ökologie, über einen kleinen Exkurs zu Gartenbau

und Permakultur, Wald- und Wildkräuterkunde bis hin zum Aufbau der eigenen

Firmenhomepage, Arbeit mit digitalen Medien und Marketing. Es erwartet sie weiters ein

fünftägiger Intensivworkshop mit den Tieren und dem Landbau am Mauritiushof und viel

Selbsterfahrung an allen Lehrgangstagen.

Bitte informieren Sie sich bei unseren kostenlosen online Info - Webinaren über diesen

Lehrgang. Weitere Informationen erhalten Sie durch auf der unten angeführten Website

stehenden Videos und nach download der ebendort angeführten Lehrgangsbeschreibung.


Hier arbeitet eine von der

••

Osterreichischen Gesellschaft

für Tiergestützte Therapie

••

OGTT

zertifizierte

Trainerin

zertif iz1e e

Trainerin

gültig für das Jahr 2018

www.oegtt.at


ç

Nach Absolvenz des online Info-Webinars bitten wir um Ihren Lebenslauf und ein

Motivationsschreiben, warum Sie genau diese Ausbildung anstreben, anschließend freut

sich Fr Sandra Eisner vom WIFI NÖ unter Tel 02742 8902261 über Ihre Anmeldung zum

Lehrgang

WIFI Diplom Tiergestützte Interventionen

Start am 15.9.2018

Mauritiushof NaturAkademie

Rappoltschlag 13, 3914 Waldhausen

Teilnahmebeitrag: 4.980 Euro

alle Infos unter www.zentrum-mauritiushof.at Gratis Info Webinar buchen !


ç

WIFI Diplomlehrgang

„Diplom TiertrainerIn"

Mit Tieren professionell zu arbeiten und sie entsprechend auszubilden - für viele von uns ist

dies ein beruflicher Wunschtraum. Dieser Lehrgang richtet sich speziell an all jene Menschen,

die Freude an der Arbeit mit Tieren haben, selbst schon jahrelang Tiere besitzen und sich ein

neues Berufsfeld erarbeiten möchten. Gerade heute wächst der Bedarf an gut ausgebildeten

Tiertrainer/innen, die den überforderten Heimtierhalter/innen mit Rat und Tat zur artgerechten

Haltung und Ausbildung ihrer Tiere zur Verfügung stehen. Dabei benötigt man profundes

Wissen über viele Tierarten, vom Wellensittich bis zum Reitpferd, und Praxis im

tierschutzgerechten Umgang und Tiertraining. Unser Lehrgang soll aber auch die

Wahrnehmungs- und Kommunikationsfähigkeit im zwischenmenschlichen Bereich stärken,

denn nur so können Probleme im Zusammenleben von Mensch und Tier richtig erkannt und

einer Lösung gemeinsam mit den Tierbesitzer/innen zugeführt werden. Gerade dieser

systemische Ansatz wird in diesem Lehrgang sehr betont und gemeinsam erarbeitet.

Dieser Lehrgang soll Ihnen praktische und theoretische Kenntnisse für die Arbeit mit vielen

Tierarten, rechtliche Grundlagen wie Tierhalteverordnung und Tierschutzgesetz, aber auch

alle Erfordernisse und Wissen zur Haltung und dem artspezifischen Verhalten der meisten

Haus- und Nutztiere vermitteln. Zusätzlich wollen wir die wichtigsten Aspekte zur eigenen

Firmengründung im haupt- oder nebenberuflichen Bereich vermitteln. Dabei auf das nötige

Marketing, Werbung und Grundlagen des Arbeitens mit digitalen Medien eingehen.


Hier arbeitet eine von der

••

Osterreichischen Gesellschaft

für Tiergestützte Therapie

••

OGTT

zertifizierte

Tiertrainerin

zertif iz1e e

Tiertrainerin

gültig für das Jahr 2018

www.oegtt.at


ç

Lehrgang zum Diplom-Tiertrainer

Termine: 24.3.2018 – 20.1.2019

Department für Tiergestützte Medizin Mauritiushof,

Rappoltschlag 13, 3914 Waldhausen

Teilnahmebeitrag: 2.900 Euro

alle Infos unter

www.zentrum-mauritiushof.at

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