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Wohlfühlen April 2018

Die Freude am Leben

ANZEIGE Seite 10

ANZEIGE Seite 10 07.04.2018 Unterstützung für die Venen – müde Beine wieder fit machen Passgenaue Kompressionsstrümpfe dank neuster Digitaltechnik Keine langen Wartezeiten oder umständlichen Terminabsprachen mehr: Bei der Firma Schumacher können die Kunden jetzt ganz einfach vorbeikommen, um sich neue Kompressionsstrümpfe anmessen zu lassen. „Möglich macht das der neue Bodytronic 400“, erklärt Thomas Schumacher. „Vorher mussten wir umständlich jedes Bein per Hand vermessen, damit der Kompressionsstrumpf richtig sitzt.“ Jetzt wird mittels des Bodytronic 400 digital vermessen – und das innerhalb weniger Minuten, ganz diskret und hygienisch ohne Berührung. „Mit diesem sehr genauen digitalen Verfahren erreichen wir eine optimale Passform und einen hohen Tragekomfort“, ergänzt Christine Rose. Christine Rose (4. v. l.) und Thomas Schumacher (r.) mit ihrem Team. „Die hohe Genauigkeit der Messung führt zu besten Therapieerfolgen. Ein weiterer Vorteil für die Kunden: Sie können ganz einfach und bequem auf dem Gerät stehen, während der Scanner seinen Dienst tut. Gerade Berufstätige oder Patienten aus dem Umland profitieren von der kurzen, sofort verfügbaren Messtechnik. Früher konnten wir aus Zeitgründen nur fünf Maßtermine am Tag machen, dies entfällt jetzt ganz, und wir haben mehr Zeit für die Beratung und das Zwischenmenschliche.“ Ab sofort können die Kunden von der Firma Schumacher ohne vorherige Terminabsprache von montags bis freitags zwischen 8.30 und 18.00 Uhr vorbeikommen. Die gewonnene Zeit kann dann auch genutzt werden, um sich in dem in dritter Generation von der Familie Schumacher geführten Fachgeschäft beispielsweise über bequeme Schuhe oder weitere orthopädische Dienstleistungen wie Einlagen oder Fußpflege beraten zu lassen. Schumacher im Gesundheitszentrum Am Wall 1 • 21073 Hamburg Tel. 0 40 / 77 27 39 Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 8.30–18.00 Uhr www.medizin-k .medizin-kosme tik-hittf eld.de PRAXISKLINIK Dr.med.Sigrid Hülsbergen-Krüger Fachärztin für Plastisch–ÄsthetischeChirurgie und Handchirurgie Dr.SigridHülsbergen-Krüger -Plastisch-ÄsthetischeChirurgie: • Lidstraffungen • Facelift • Faltenbehandlungen (Botulinum, Hyaluron) • Schamlippenverkleinerungen (Laser) -Handchirurgie: • Karpaltunnelsyndrom • Springfinger • Dupuytren (Fingerverkrümmung) • Ganglion (Überbein) HarburgerRing 8–10 •21073 Hamburg 040/3202700 www.plastische-chirurgie-harburg.de Methoden der medizinischen Kosmetik Sofort sichtbare und nachhaltige Ergebnisse Manfred Hollwegs: Heilpraktiker/Spezialist für Faceliftings. Sie sorgen für harmonische Gesichtskonturen, verleihen ein jüngeres Aussehen und sind derzeit die effektivste Maßnahme gegen Falten ohne den Einsatz eines Skalpells. Verschiedene Lifting-Methoden bietet der Heilpraktiker und zertifizierte Spezialist für ästhetische Behandlungen, Manfred Hollwegs, in seiner Praxis Medizin Kosmetik Hittfeld an. Die bisher beliebteste Methode ist die Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure, die einen schnellen Verjüngungseffekt garantiert. Dabei werden je nach Hautbild entsprechende Hyaluronpräparate unter die Falten oder zur gezielten Volumenauffüllung, kaum spürbar, injiziert. Bei dem Verfahren des Faden-Liftings werden selbstauflösende chirurgische PDO-Fäden mit kleinen Widerhaken mittels einer Kanüle zum Anheben erschlaffter Konturen oder tieferer Falten platziert. Das medizinische Micro-Needling mit dem Derma-Pen ist zur Behandlung des äußeren Hautbildes konzipiert, auch Akne-/OP-Narben können damit erfolgreich behandelt werden. Dabei werden durch die kleinen Verletzungen unsere körpereigenen Reparaturmechanismen genutzt, und unter der Haut entstehen neue Kollagenfasern, die zur Erneuerung und Straffung des Gewebes führen. Hierzu gibt es auch die unterschiedlichsten mesotherapeutischen Lösungen, die direkt nach dem Needling sanft unter die Haut gespritzt werden können. Termine für ein Beratungsgespräch können telefonisch oder über das Kontaktformular auf der Website vereinbart werden. Medizin Kosmetik Hittfeld Manfred Hollwegs Kirchstr. 26 • 21218 Seevetal-Hittfeld Tel. 0 41 05 / 675 29 78 • Mobil 0172 413 20 00 www..medizin-kosmetik-hittfeld.de HappY aging Das Auge ist das Tor zur Seele Der Frühling ist die Zeit der Erneuerung. Ein strahlender Blick wirkt besonders anziehend. Doch was, wenn die Lider erschlafft sind? Wenn man ständig gesagt bekommt:„Du siehst so müde und abgespannt aus.“ Dr. Sigrid Hülsbergen-Krüger. Dagegen lässt sich etwas tun. Frau Dr. Sigrid Hülsbergen-Krüger, Fachärztin für Tanzen, sich rühren, Frohsinn verspüren, lieben und lachen, Freude sich machen, Leben mit Schwung – das erhält jung. © Oskar Stock Plastisch-Ästhetische Chirurgie, kann helfen. „Durch einen kleinen Eingriff in örtlicher Betäubung werden die Lider gestrafft, der Blick wird wieder offen und klar.“ Vor dem Eingriff erfolgt zunächst ein ausführliches Beratungsgespräch. Außerdem ist eine augenärztliche Untersuchung erforderlich. „Die meisten Patienten sind mit dem Ergebnis sehr glücklich“, sagt Frau Dr. Hülsbergen- Krüger, die neueste Behandlungstechniken auf höchstem Niveau anbietet: So gehören die Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin und Hyaluron oder die Laserbehandlung von Falten und Pigmentflecken, Augenliderstraffung, Ohrenkorrektur, Brustvergrößerung und Bruststraffung sowie Fettabsaugung und Bauchdeckenstraffung zu ihren Behandlungsschwerpunkten. Praxisklinik für Ästhetisch-Plastische und Handchirurgie in Harburg Dr. med. Sigrid Hülsbergen-Krüger Harburger Ring 10 • 21073 Hamburg Tel. 0 40 / 320 27 00 www.plastische-chirurgie-harburg.de

07.04.2018 „Babys unter 400 Gramm Gewicht“ ANZEIGE ANZEIGE Seite 11 Ein Gespräch mit Professor Dr. Peter Höger und Henning David-Studt vom Wilhelmstift. Herr David-Studt, was zeichnet Ihr Haus, aus der Perspektive des Geschäftsführers, aus? Wir sind spezialisiert auf die Behandlung von Kindern und Jugendlichen. Hier reicht die Spanne von kleinsten Neugeborenen bis zu ausgewachsenen Jugendlichen. Das ist die Besonderheit. Und typisch für unser Haus ist das Spektrum unseres medizinischen Angebotes. Können Sie das Haus Wilhelmstift mit ein paar Zahlen illustrieren? Wir haben jährlich rund 12.000 stationäre Patienten. Dazu kommen 50.000 ambulante Kontakte. Diese Patienten werden von 760 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern behandelt. Dabei haben wir 208 stationäre und 39 tagesklinische Betten. So gesehen sind wir die größte Kinderklinik hier in Hamburg, aber das ist für uns keine relevante Größe. Die Zusammenarbeit mit den übrigen Kinderkliniken ist ausgezeichnet. Herr Professor Höger, wie charakterisieren Sie Ihr Haus aus ärztlicher Sicht? Zu dem Besonderen unseres Hauses zählt, dass wir sehr viele spezielle Abteilungen haben. Allein bei den Neugeborenen gibt es eine große Bandbreite. So haben wir beispielsweise Babys, die wiegen bei Geburt unter 400 Gramm – ein Zehntel von dem normalen Geburtsgewicht, das bei 3.350 Gramm liegt. Einige dieser frühen Geburten kommen 15, 16 Wochen zu früh. Sie haben also nur etwas mehr als die Hälfte der Schwangerschaft hinter sich. Wo liegt dabei Ihre Hauptaufgabe? Wir müssen bemüht sein, die andere Hälfte der Schwangerschaft, außerhalb des Mutterleibes, mit Wärme, Ernährung und Schutz vor Infektionen zu gestalten. Das ist eine riesige Herausforderung. Dafür gibt es bei uns eine eigene Abteilung, die Neonatologie. Dabei muss man sich klar machen, dass der Mensch nur im ersten Lebensjahr sein Geburtsgewicht verdreifacht. Das zeigt, um welche Dynamik es in der Kinderheilkunde geht. Ein einjähriges Kind, im Vergleich zum Neugeborenen, wiegt im Durchschnitt 10,5 Kilo. Wie sieht es am anderen Ende mit dem Gewicht aus? Da haben wir extrem schwere Kinder. So widmet sich eine unserer Spezialsprechstunden der Adipositas, dem Problem extrem übergewichtiger Kinder. Von welchem Gewicht sprechen Sie? Wir haben Kinder, die wiegen 140 bis 150 Kilo. Was ist Neonatologie? Es ist die Wissenschaft von der Erkennung und Behandlung von Erkrankungen des Neugeborenen. Heute geht es dabei vor allem um die Betreuung von Frühgeborenen. Deren Anteil ist auf zehn Prozent angestiegen. Einige dieser Frühgeborenen benötigen sogar eine Eins-zu-eins-Betreuung. Das bedeutet: eine Schwester pro Kind in jeder Woran liegt das? Da gibt es viele Faktoren, zum Beispiel spielt auch das immer höhere Alter der Mütter bei der Erstgeburt eine Rolle. Welche Spezialabteilungen gibt es sonst noch im Wilhelmstift? Wir haben hier im Haus eine ganze Reihe von Spezialabteilungen. Nennen möchte ich zum Beispiel die Abteilung für Kinderhandchirurgie. Hier beschäftigen sich die Kollegen vorwiegend mit der Korrektur angeborener Fehlbildungen von Händen und Füßen. Zu uns kommen Kinder mit zu vielen oder fehlenden Fingern. Dies geht mit einer erheblichen Beeinträchtigung im Alltag einher. Die Kinder werden zu diesen Spezialeingriffen aus ganz Europa überwiesen. Was sind weitere Stärken des Hauses? Neben der Neonatologie mit dem Perinatalzentrum 1, ist unsere Abteilung für Kindergastroenterologie, in der z.B. Kinder mit chronischen Bauchschmerzen, Gedeihstörungen oder chronischen Darmentzündungen behandelt werden, hervorzuheben sowie die Abteilung für Kinderendokrinologie und Diabetologie, in der viele Kinder mit Diabetes Typ I betreut werden – es ist das zweitgrößte Zentrum in Deutschland für Diabetologie. Kinder mit Diabetes, Typ 1, werden bei uns sehr aufwändig betreut. Einige kommen mit lebensbedrohlichen Symptomen zu uns. Dabei kommen modernste Methoden, etwa die Implantationen von Insulinpumpen, zum Einsatz. Diese Pumpen messen den Blutzucker und regeln so selbständig die Abgabe von Insulin. Womit können Sie noch punkten? Wir sind in Deutschland das einzige Haus mit einer Abteilung für Kinderdermatologie. Hier werden Kinder mit angeborenen oder erworbenen Krankheiten der Haut behandelt. Welches ist denn die häufigste Hautkrankheit bei Kindern? Seit Jahren nimmt die Zahl von Kindern mit Neurodermitis zu. Es handelt sich um die häufigste chronische Hautkrankheit. Bis zu 20 Prozent der Kinder sind betroffen. Bei einigen Kindern lassen die Beschwerden mit zunehmendem Alter nach, andere Kinder sind dauerhaft auf unsere Hilfe angewiesen. Was leistet Ihre Klinik im Bereich der Risikoschwangerschaft? Das ist für uns ein sehr wichtiges Thema – die Schwangeren werden aber natürlich nicht von uns Kinderärzten, sondern von den Gynäkologen und Geburtshelfern betreut. Die enge Zusammenarbeit mit diesen definiert unter anderem eine gute Kinderklinik. Was raten Sie einer werdenden Mutter? Jeder Frau kann man nur raten, egal wie die Schwangerschaft verlaufen ist, dass sie in einer Klinik entbindet, in der Neonatologen und Geburtshelfer Hand in Hand arbeiten. Sonst besteht die Gefahr, dass es zu tragischen Verläufen kommt. Haben Sie ein Beispiel? Es passiert nach wie vor, dass ein reifes Kind durch eine Nabelschnurumschlingung zu Tode kommt. Herr David-Studt, was bietet das Wilhelmstift neben dem hohen medizinischen Standard? Wir waren und sind das erste Haus mit einer elternorientierten Pflege nach dem EFIB-Standard (Entwicklungsfördernde Familienzentrierte Individuelle Betreuung) für Früh- und Neugeborene. Wir nehmen also die Eltern mit ins Boot und vermitteln ihnen die Kenntnisse, mit denen sie dann ihr Kind auch zu Hause gut versorgen können. Diese gemeinsame Betreuung leisten wir ebenso in unserer Abteilung im Marienkrankenhaus. Darüber hinaus unterstützen unsere Kinderärzte rund um die Uhr die Geburtshilfe in der Asklepios Klinik Wandsbek. Unser Neugeborenen-Notarztdienst betreut auf Anforderung Geburten im Amalie Sieveking Krankenhaus und im Bethesda in Bergedorf. Auch von anderen Krankenhäusern werden wir angefordert. Was ist typisch für das Wilhelmstift, wie äußert sich das christliche Menschenbild? Das katholische Erzbistum Hamburg ist unser Träger. Allerdings stehen wir in keiner finanziellen Abhängigkeit vom Erzbistum und sind seit den 90er Jahren als gemeinnützige GmbH aufgestellt. Unsere Unternehmenskultur ist von christlichen Werten wie Nächstenliebe und sozialer Verantwortung geprägt. 90 Prozent unserer Mitarbeiter haben sich ganz bewusst für unser kirchliches Haus entschieden. Sie wünschen sich besondere, menschliche Umgangsformen und schätzen, dass wir als Einrichtung nicht in erster Linie profitorientiert sind. Und genau das finden sie in unserem Arbeitsalltag, der stark geprägt ist von einem sehr persönlichen Umgang, einem fast familiären Miteinander und auch der Ermutigung an die Mitarbeiter, ihren eigenen christlichen Glauben einzubringen. Es geht bei uns auch um Zahlen, aber nicht nur. Ganz bewusst klammern wir die Zahlen manchmal auch aus. Wo sind finanzielle Grenzen? Wir haben einen Umsatz von 50 Millionen. Wie jedes andere Unternehmen müssen wir uns dabei gut und verantwortungsvoll überlegen, welche Investitionen wir wann tätigen und welche nicht. Professor Dr. Peter Höger, Henning David- Studt, danke für das Gespräch. Im nächsten Gespräch vertiefen wir das Thema Versorgung von Frühgeborenen. Weitere Informationen finden Sie unter www.kkh-wilhelmstift.de/neo