2008 - Lunge Lauf

lunge.de

2008 - Lunge Lauf

Hansaplatz 1 | 20099 Hamburg

Telefon 040/28056740 | info@laufexperten.de

richtig regenerieren

Nicht nur der Lauf, sondern auch die Entspannung ist wichtig für uns

D A S M A G A Z I N

der Laufexperten für jeden, der sich fit hält!

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LEX ... die Laufexperten

Individuelle Beratung,

nicht von der Stange!

Wir LEX-Laufexperten sind bundesweit

die Fachgeschäfte für Laufen, Walken

und Nordic Walken. Durch unsere langjährige

Erfahrung und individuelle Beratung

fühlen sich unsere Kunden gut und

persönlich betreut.

Im Ergebnis erhalten Sie bei uns optimales,

auf Ihre persönlichen Bedürfnisse

abgestimmtes Lauf- und

Walkingequipment, mit dem Sie sich

richtig wohlfühlen können. Unser breites

Sortiment umfasst alle gängigen

Marken sowie reine LEX-Modelle, die

von LEX in Zusammenarbeit mit der Industrie

gefertigt werden. Wir testen

Laufschuhe und Bekleidung im Vorfeld

der Produktion und können so unser

Kunden-Feedback praktisch nutzen. So

sind wir immer am Puls der Zeit.

LEX – von Läufern für Läufer.

Unsere Philosophie ist, Sie zum Laufen,

Walken oder Nordic Walken zu bewegen

und Sie so zu unterstützen, dass

Sie auch dabeibleiben. Die Frage nach

dem „Wie“ diskutieren wir regelmäßig

miteinander, und jeder LEX-Laden beantwortet

sie etwas anders. Das geht

von Plattformen mit Kooperationspartnern,

die eine „Rundumbetreuung“ ermöglichen,

über Leistungsdiagnostik,

Einlagenversorgung und Physiotherapie

bis hin zu Laufkursen, Laufveranstaltungen

oder Vereinsbetreuung.

Jeder LEX-Laden sieht ein wenig anders

aus: Der eine ist im angesagten

Weiß-Metallik-Look aufgemacht, der

nächste hat ein Klavier im Verkaufsraum

stehen, ein anderer setzt Farbakzente

nach Feng-Shui, und wiederum

ein anderer hat fröhliche laufende Pilze

an die Wand gemalt. Alle LEX-Geschäfte

sind eigenständig und werden

vom jeweiligen Inhaber seiner Persönlichkeit

entsprechend geführt.

Diese Vielfalt zeichnet LEX aus.


2

VORWORT

Einfach loslaufen ...

Wenn es doch so einfach wäre.

Nach Jahren der Sportabstinenz

entschließt sich so mancher

Läufer zur Marathonteilnahme.

Warum den Umweg über langsam

steigernde Vorbereitung einschlagen

– wo man vor 20 Jahren doch

richtig gut in Form war. Mal schnell

ein paar gute Schuhe beim LEX-

Händler gekauft, genau auf Bewegungsablauf

und Form des Fußes,

Körpergewicht usw. abgestimmt,

und los geht’s. Zielzeit beim Marathon:

unter 4 Stunden – das kann

gut gehen.

Meist sieht es jedoch anders

aus: Schade, der Vorsatz war da,

die Motivation so groß, doch dann

kommen die Wehwehchen. Jetzt

hat man sich schon an den Rat des

Lauffreundes gehalten und langsam

angefangen, und trotzdem

schmerzen die Knie, oder man ist

ständig außer Atem. Laufen mit

Herzfrequenz – ach wo, ich kenne

doch meinen Körper und weiß,

wann ich langsam machen muß,

Lauf-ABC mit Kräftigungs- und Stabilisationsübungen

– Quatsch, Laufen

lernt jedes Kind …

Das ist ja richtig, aber unser Körper

muss sich eben erst langsam auf

die neue Belastung einstellen. Niemand

stellt sich auf den Tennisplatz,

nimmt den Schläger

und glaubt beim Match

zu gewinnen, niemand stellt

sich ungeübt auf die Skipiste

und nimmt am Riesenslalom

teil – aber beim Laufen,

da ist alles scheinbar anders.

Viele der LEX-Laufexperten bieten

Kurse, Workshops oder Vorbereitungskurse

für einen bestimmten

Marathon an. Durch das gezielte

Training und eigenes Feedback

kann auf die persönliche Fitness

reagiert und jeder Teilnehmer individuell

vorbereitet werden, egal, ob

die Zielvorgabe ein 10-km-Lauf,

Halbmarathon oder Marathon ist.

Eines muss uns allen aber

klar sein – ohne einen Gesundheits-Check

beim Arzt

kann das gesamte Vorhaben

zum Desaster werden.

Also, erst ein Check, dann gezielte

Vorbereitung, und dann kann das

gesteckte Ziel erreicht werden. Eine

Sache sollte auch nie übersehen

werden – unser Körper braucht

Zeit zur Regeneration, und

genau diesem Thema widmen wir

uns in dieser Ausgabe ausführlich.

Viel Spaß beim Lesen und

GUT LAUF!

LEX Laufexperten

Wolf’s Running World, Mainz

Nicole Wolf


Die nächste Ausgabe erhalten Sie im August 2008!

INHALT

So machen Sie mehr aus Ihrem Training .............................................. 4

Weniger ist oft mehr .............................................................................. 7

Der Zweit- oder Wechselschuh ........................................................... 12

Regeneration vor und nach Wettkämpfen ........................................... 14

Das Leben ist schön............................................................................ 16

Shin Splints.......................................................................................... 18

Hilfestellung beim Tibiakantensyndrom............................................... 19

Nach dem Lauf ist vor dem Lauf – Füße hoch .................................... 20

Gut zu Fuß?......................................................................................... 22

Der Sinn kompressiver Sportbekleidung ............................................. 26

LEX-Premiumprodukte............................................................. ab 30

100 Kilometer bis zum Pazifik ............................................................. 40

LEX-Gewinnspiel ................................................... 44

LEX-News ............................................................................................46

LEX-Kindermarathon............................................................................48

LEX-Spendenlauf ................................................................................ 49

Ick war walken in Berlin....................................................................... 50

Laufen trotz oder mit Kind ................................................................... 53

LEX-Händleradressen ......................................................................... 54

Kräutersteckbrief ................................................................................. 56

Herausgeber: LEX-Laufexperten GmbH&Co.KG

Redaktion: Nicole Wolf (Mainz)

Titelfoto: SportOnline-Foto.de

Gestaltung: Grafik-Design-Sandrock (Kassel)

Anzeigen: Bettina und Michael Stern (Betzdorf),

Verena Johannsen (Hamburg)

Auflage: 175.000

Druck: Dierichs, Kassel

Redaktionsanschrift:

Redaktion LEX, Hansaplatz 1, 20099 Hamburg

Die Wiedergabe oder Erfassung der Inhalte auf

Da ten träger ist nur mit Genehmigung der Re dak tion

erlaubt.

3


4

So machen Sie mehr aus Ihrem Training!

Regenerationsförderung

Wenn Sie das Ziel haben, im nächsten Jahr deutlich schneller zu laufen,

dann sollten Sie Ihre Erholungsstrategie verbessern. Bei optimaler Regenerationsförderung

kann der Körper locker zwei Trainingseinheiten

mehr pro Woche vertragen und in Leistung

umwandeln. Werden Regenerationsstrategien nicht berücksichtigt,

dann reagiert der Körper auf mehr Training häufig mit permanenter Müdigkeit,

Entzündungen und schlechteren Ergebnissen.

1

Regenerationsturbo

ausreichend Kohlenhydrate

direkt nach dem Sport

Nach einem intensiven oder langen

Lauf (mehr als 60 bis 90 Minuten)

sind die Kohlenhydratdepots (Glykogendepots)

in den Muskeln erschöpft.

Entscheidend für eine

schnelle Erholung ist nun, möglichst

innerhalb der ersten 15 Minuten

nach dem Training, ausreichend

Kohlenhydrate zuzuführen.

Das Optimum liegt hier im Bereich

von 2 g Kohlenhydrate pro kg

Körpergewicht. Ein Läufer mit 75 kg

Körpergewicht sollte deshalb 150 g

Kohlenhydrate direkt nach dem

Training oder Wettkampf aufnehmen

(siehe Tabelle 1a).

Hintergrund:

Unmittelbar nach dem Sport werden

Kohlenhydrate, unabhängig

von Insulin, in die Muskulatur aufgenommen.

Die Tore für die Aufnahme

stehen ungefähr eine Stunde

sperrangelweit offen.

Deshalb sollte in jeder Sporttasche

immer eine Getränkeflasche

deponiert sein, die direkt nach

dem Training geleert wird. Als

Kohlenhydratquellen eignen sich

reine Fruchtsäfte (z. B. Orangensaft

oder Traubensaft) oder, wenn

reine Fruchtsäfte direkt nach dem

Sport vom Magen noch nicht vertragen

werden, auch ein halber

Liter Malzgetränk, Cola oder Limonade.

Letztere sollten allerdings

nicht kalorienreduziert,

sondern ganz normal mit Zucker

gesüßt sein. Bestens geeignet

sind natürlich auch spezielle

Sportgetränke, die auf den Bedarf

in der Regeneration abgestimmt

sind und neben den Kohlenhydraten

auch andere regenerationsfördernde

Stoffe enthalten (siehe

Regenerationsturbo 3 und 4). Die

deponierte Trinkflasche oder die

Limonade reicht jedoch nicht aus,


TURBOREGENERATION

500 ml Fruchtsaft oder Cola

oder Regenerationsgetränk

sofort nach dem Sport

= 55 g Kohlenhydrate

60 g Trockenfrüchte (z. B. Rosinen,

Aprikosen, Pflaumen) vor

dem Duschen

= 45 g Kohlenhydrate

60 g Salzstangen direkt nach

dem Duschen

= 50 g Kohlenhydrate

Turboregeneration (1a)

(Beispiel 75 kg schwere Person: Ziel für

eine schnelle Auffüllung der Kohlenhydratdepots:

Aufnahme von 150 g Kohlenhydrate

innerhalb von 15 Minuten)

um die 2 g Kohlenhydrate pro kg

Körpergewicht aufzunehmen.

Deshalb sind weitere Kohlenhydrataufnahmetechnikenanzuwenden

(siehe Tabelle 1a und b).

2

Regenerationsturbo

kohlenhydrathaltige Mahlzeit

innerhalb von 1 bis 3

Stunden nach dem Sport

Eine kohlenhydrathaltige Mahlzeit

sollte möglichst innerhalb der ersten

Stunden nach dem Sport erfolgen,

da in der 2. Kohlenhydratloadingphase

das glykogenaufbauende

Enzym noch stark aktiv ist.

Dieses speicherauffüllende Enzym

wird innerhalb der ersten 24 Stunden

von Stunde zu Stunde schwächer.

Empfehlenswert sind leicht

verdauliche, kohlenhydrathaltige


Mahlzeiten, die auch viel Kalium,

Chrom und etwas Eiweiß enthalten

(= Super-Carboloading-Prinzip, siehe

Tabelle rechts). Durch den zusätzlichen

Kalium-, Chrom- und Eiweißanteil

verstärkt sich die

Kohlenhydrateinlagerung in der

Muskulatur.


500 ml Fruchtsaft oder Cola

oder Regenerationsgetränk

sofort nach dem Sport

= 55 g Kohlenhydrate

45 g Trockenfrüchte (z. B. Rosinen,

Aprikosen, Pflaumen)

vor dem Duschen

= 33 g Kohlenhydrate

40 g Salzstangen direkt nach

dem Duschen

= 32 g Kohlenhydrate

Turboregeneration (1b)

(Beispiel 60 kg schwere Person: Ziel für

eine schnelle Auffüllung der Kohlenhydratdepots:

Aufnahme von 120 g Kohlenhydrate

innerhalb von 15 Minuten)

Entscheidend für die Einlagerungsgeschwindigkeit

und dadurch die

Wiederbelastbarkeit durch das

nächste Training ist jedoch nicht

nur die absolute Menge an Kohlenhydraten,

sondern das richtige Timing

der Kohlenhydrataufnahme:

frühzeitig nach Training und Wettkampf

(s. Regenerationsturbo 1).

3

Regenerationsturbo

erholungsfördernde Aminosäuren

Regenerationsfördernd wirken die

Aminosäuren Arginin, Lysin, Glutamin

und Asparaginsäure. Diese bewirken

eine vermehrte Ausschüttung

des körpereigenen Wachstumshormons

und schaffen das Ermüdungsmolekül

Ammoniak, das

nach hartem und langem Training

anfällt, schneller aus dem Körper

heraus. Dadurch kann der Körper

über Nacht, also im Schlaf, den

Trainingsreiz besser umsetzen.

Reich an diesen erholungsfördernden

Aminosäuren sind Weizenkeime,

Hülsenfrüchte (Soja, Linsen,

Erbsen, Bohnen), Käse, Kartoffeln

und speziell Molkeeiweiß.

Tipp:

Wer abends trainiert und keine

feste Mahlzeit mehr unterbringt,

der sollte deshalb gezielt noch

einen Drink mit Molkeneiweiß zu

sich nehmen und außerdem

einen Joghurt mit 3 EL Weizenkeimen

essen.

4

Regenerationsturbo

erholungsfördernde Mineralien

und Spurenelemente

Erholungsfördernd wirken auch

Magnesium, Zink und Bor. Magnesium

wirkt wie eine Zündkerze

und aktiviert mehr als 300 Stoffwechselprozesse

im Körper. Auch

Super-Carboloading-Strategien für die

erste Mahlzeit nach dem Sport


Kohlenhydratspender

Nudeln, Kartoffeln, Reis

Kaliumspender

Tomatensauce, Karotten,

Erbsen, Gemüse

Chromspender

Pilze, Walnüsse, Vollkornreis

Eiweißspender

Edamer, Gouda und anderer

Käse, Ei, Fisch

Zink ist ein Stoffwechselaktivator

und an der Produktion des aufbauenden

Hormons Testosteron

beteiligt. Das Spurenelement Bor

greift ebenfalls in den Testosteronkreislauf

ein: Dank einer borreichen

Ernährung ist die Testosteronwirkung

höher.

Meinen Nationalmannschaften, die

ich ernährungsmäßig berate

(Handball-Nationalmannschaft,

Beach-Volleyball-Nationalmannschaft,ULTRA-Marathon-Nationalmannschaft),

empfehle ich deshalb,

bei hoher Belastung täglich 200 bis

300 mg Magnesium über eine

Brausetablette zusätzlich aufzunehmen

sowie eine tägliche Zinkergänzung

im Bereich von 5-15 mg.

Darüber hinaus sollte die Ernährung

borreich sein: getrocknete

Pflaumen, Rosinen, Datteln, roter

Traubensaft.

Wenn Sie nun alle Regenerationsturbos

einsetzen, dann

können Sie viel mehr aus

Ihrem Training machen und

auf einmal viel schneller als

Ihre Mitläufer werden.

Ich wünsche Ihnen eine starke

Saison 2008.

Dr. Wolfgang Feil

www.ultra-sports.de

5


„Weniger ist oft mehr“

– von der „schöpferischen Kraft“ der Pausen

Wer hoch motiviert, zielstrebig

und ehrgeizig ans Training

herangeht, verliert schnell das Gespür

dafür, wann der Punkt gekommen

ist, wo Körper und Seele nach

Ruhe verlangen. So wird häufig die

nächste Trainingseinheit begonnen,

ohne dass mit ausreichender Regeneration

die Ermüdungsrückstände

von der vorhergehenden

Belastung abgebaut sind. Als Folge

kommt es gerade in der intensiven

Trai nings zeit vor Wettkämpfen oft

zu einer Leistungsminderung oder

gar zu Verletzungen.

Es ist eine Kunst, PAUSEN zwischen

Belastungen zeitlich so zu

platzieren und inhaltlich so zu gestalten,

dass wir nicht nur Erholung

– „Regeneration“ – sondern

sogar einen Zugewinn an Kraft und

Fitness erzielen. Der hohen

körperlichen Belastung

sollte also eine intensive

Entlastung folgen.



7




8


Daraus allerdings die Formel

abzuleiten „Weniger trainieren

und mehr ausruhen“ wäre zu einfach

und ginge an den Bedürfnissen

der Sportler vorbei. Die

Sportmedizin hält heute vielmehr

ein umfangreiches Instrumentarium

be reit, das die regenerativen Prozesse

im Körper gezielt vorantreiben

kann.



Was tun Sie eigentlich,

wenn Sie Ihr Training beendet

haben? Ist die warme

Dusche danach einziger Bestandteil

Ihres Regenerationsprogramms?

Professionelle Re gene -

ration setzt sich aus einem Mix unterschiedlicher

Maßnahmen zusammen.

Dazu gehören zum Beispiel:

Erholungstage

und -wochen

Wärmeanwendungen

Massage

Entspannung

Dabei müssen Sie nicht alle Vorschläge

einsetzen und gutheißen.

Es geht vielmehr darum, einiges

auszuprobieren, geeignete und zur

Verfügung stehende Mittel der Regeneration

auszuwählen und sie

sinnvoll in den Trainings- und Wettkampfplan

zu integrieren.

Im Folgenden soll dieses an einigen

Beispielen kon kretisiert werden:

Erholungsphasen: Was im

Arbeitsleben selbstverständlich ist,

gilt auch im Sport: Erholungsphasen

von mehreren Wochen (mindestens

3, besser 5 oder 6) müssen zum

festen Bestandteil der Trainings-

Jahresplanung werden. In diesen

Wochen kann sich der Sportler psychisch

und physisch erholen. In solchen

mehrwöchigen Regenera-

körperliche und seelische! tionsphasen darf man sich durchaus

noch sportlich betätigen, vor-

Ernährung zugsweise in einer anderen Sport-

Schlaf

art als der gewohnten. Intensive

Belastungen oder Leistungskontrol-

und vieles andere mehr! len sollten in diesem Zeitraum aber

komplett unterbleiben. In einer Studie

konnte nachgewiesen werden,

dass ein Hauptgrund für Verletzungen

nicht etwa der absolvierte Trainingsumfang

oder die Trainings-

PAUSEN machen fit!

intensität waren, sondern der Verzicht

auf Ruhetage!

Eine einfach zu realisierende Wärmeanwendung

ist z.B. ein belebendes

Bad. Mit Temperaturen

zwischen 36 bis 37,5 Grad beeinflussen

sie durch die Wärme und

die Auftriebswirkung des Wassers

die Regeneration positiv. Die durchdringende

Wärme hilft dabei, Psyche

und Körper (insbesondere die

Muskulatur) zu entspannen. Natürlich

kann auch Sauna gezielt in die

Regenerationsphase eingebaut

werden.

Eine Vielzahl von Techniken zur

Entspannung hat sich – auch außerhalb

des Sports – in den letzten

Jahren etabliert. Beispiele

sind die progressive Muskelrelaxation,

autogenes

Training oder Yoga-Übungen.

Nicht wenige Spitzen

sportler nutzen solche

Techniken zur Leistungserhöhung.

Aber auch kleine

Dinge wie konzentriertes Musikhören

können helfen, die körperliche

und mentale Anspannung zu

vermindern.


Ein erschöpfter Körper ist

ein verletzungsgefährdeter

Körper!

Hören Sie daher auf Ihren Körper

und werden Sie so Ihr eigener Trainer!

Wir Sportmediziner regen Sie

zu mehr Eigenverantwortung an.

Nicht selten führen Trainingspläne,

und seien sie noch so akribisch

ausgearbeitet, dennoch zum Misserfolg.

Die Ursache: Der Trainingsplan

wird schlichtweg zu starr „abgearbeitet“

und nicht variabel auf

die individuellen Bedürfnisse des

Körpers und seine von Zeit zu Zeit

veränderte Belastbarkeit angepasst.

Bei an- oder abklingenden

Infekten etwa kann an strengendes

Training den Gesundheitszustand

verschlechtern, ja sogar zu ernsthaften

Komplikationen führen!

Deshalb profitieren Sportler, die auf

die Signale ihres Körpers achten,

von einer verbesserten Abstimmung

ihrer Trainingseinheiten. Das

„Timing“ zwischen Training und Regeneration

gelingt präziser, es

kommt zu stetigen Leistungsfortschritten,

weil Überforderungen

rechtzeitig erkannt und vermieden

werden. Aus sportmedizinischer

Sicht ist eine hohe Eigenkompetenz

des Sportlers zur Selbststeuerung

also nicht nur gewünscht,

sondern notwendig!

Bei schlechter Tagesform sind nied-

rig dosierte Trainingsbelastungen

wirkungsvoller als ein intensives

Training, wie es der Plan möglicherweise

vorgibt. Ein Indikator ist

hier die Pulsfrequenz, die z. B. bei

gleicher Trainingsbelastung in ungewohnt

höherem Frequenzbereich

liegen kann. Dies kann durch jedwede

Stressfaktoren bedingt sein:

z. B. erhöhten Stress im Alltag bzw.

Beruf, aufziehende Infekte oder

eine Instabilität des Immunsystems.

Nach reizwirksamen Trainingsbelastungen

benötigen die beanspruchten

Funktionssysteme

unterschiedlich lange Zeiträume zur

Wiederherstellung. Die Phase nach

hohen Belastungen läuft beispielsweise

beim trainierten Sportler im

Vergleich zum untrainierten schneller

ab. Insofern ist es möglich, dass

gut Ausdauertrainierte fast täglich

trainieren können, ohne sich zu

überfordern, weniger gut trainierte

Sportler aber vermehrt Erholungsphasen

in ihren Trainingsplan einbauen

müssen. Faustregel für

Anfänger: Auf jeden Trainingstag

sollte ein Tag

Pause folgen.

Es ist nicht ganz einfach, exakt zu

bestimmen, wie viel Training der

menschliche Körper verträgt, außerdem

ist dies individuell (und hier

wiederum auch je nach Tagesform)

unterschiedlich. Und wer den Punkt

Wie schnell sich der Körper erholt

In Minuten:

Auffüllung der muskulären Kreatininphosphatspeicher,

Normalisierung

des Blutzuckerspiegels

in Stunden:

Laktatabbau unter 3 mmol/l, Ausgleich

im Flüssigkeitshaushalt,

Auffüllung des Leberglykogens

in Tagen:

Auffüllung des Muskelglykogens,

Auffüllung muskulärer Fettspeicher

in Wochen:

Aufbau funktionsgestörter

Mitochondrien, Wiederherstellung der

Abwehrkräfte, psychische Erholung

nicht kennt, an dem er seinem Körper

zu viel zumutet, riskiert es, in

den Zustand zu geraten, den man

als „Übertraining“ bezeichnet.

Die Symptome sind:

chronische Müdigkeit, hoher Ruhepuls,

Verletzungen und Wettkampfergebnisse,

die unter den

Erwartungen bleiben – also genau

das Gegenteil davon, was mit dem

Training erreicht werden sollte.

Schlimmer noch: Erschöpfungszustände

und mäßige




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10


Wettkampfergebnisse können

sich über Wochen, manch mal

sogar über Monate hinziehen.

Der typische reflexartige Fehler besteht

darin, als Reaktion auf die

enttäuschende Leistung das Training

anzuziehen. Der Körper signalisiert,

dass er gerade jetzt das

Gegenteil benötigt!



Trainingspläne und Trainingsprinzipien

sind also

nur eine allgemeine Orientierungsgrundlage.

Die in Fachkreisen weitgehend akzeptierten

umfassenden Konzepte

der allgemeinen Trainingsprinzipien

können nur Ratschlag und Hilfestellung

für den Sportler sein. Trotzdem

zur Veranschaulichung ein kurzer

Ausflug in die zurzeit gültigen Trainingstheorien

(für ausführlichere

Darstellungen möchte ich auf die

entsprechende Literatur verweisen):

Durch das Training wird ein „Trainingsreiz“

gesetzt – im Idealfall ist

der „Reiz“, d. h. die körperliche Beanspruchung,

so stark, dass Anpassungsvorgänge

ausgelöst

werden. Das ist z. B. unmittelbar

die Ermüdung, später eine Kraftsteigerung

sowie erhöhte Er müdungs

widerstandsfähigkeit durch

bessere Ausdauerleis tungsfähigkeiten

oder bessere nervliche Stabilität.

Nach Ausdauerbelastungen

der Muskulatur erfolgt z. B. eine

Erhöhung der Glykogenspeicher in

der Muskulatur.

Bei Kraftbelastungen der

Muskulatur erfolgt eine Querschnittszunahme

der belasteten

Muskulatur, infolgedessen z. B.

eine Verbesserung der sauerstofflosen,

anaeroben Energiebereitstellung.

Nach der Belastung kommt es zu

einer vorübergehenden Abnahme

der Leistungsfähigkeit (Ermüdungsphase).

Nach Belastungsende erfolgt die

Erholungsphase. Und hier liegt

der Schlüssel zum Erfolg,

nämlich die Kunst der

„schöpferischen“, d.h. fitness-steigernden

Pause.

Als Trainingseffekt kommt es zum

Ende des Erholungszeitraumes zu

einer „überschießenden“ Wiederherstellung

des Ausgangsniveaus.

Das nennen wir Überkompensation

oder Superkompensation.

Trifft den Organismus jetzt im Zustand

der Superkompensation eine

erneute Belastung gleicher Art,

kommt es zur Verstärkung der Superkompensation,

und genau das

ist die Grundlage für die sportliche

Leistungssteigerung.

Hier spielt die entscheidende

Rolle

1. die Länge der Pause,

2. die Gestaltung der Pause

und

3. der Zeitpunkt der erneuten

Belastung.

Wenn die Pausen zu lange ausdauern,

„verpufft” der mögliche

Trainingseffekt, wird zu rasch eine

erneute Trainingseinheit absolviert,

passiert es, wie oben geschildert,

dass der Sportler in den gefürchteten

Zustand des „Übertrainings“

gerät.

In der Trainingspraxis ist es nicht

einfach, den jeweiligen optimalen

Zeitpunkt der Wiederbelastung zu

finden, da außer der vorangegangenen

Belastung auch die individuelle

Anpassungsfähigkeit, die Ernährung

und sonstige trainingsbegleitende

Maßnahmen eine Rolle

spielen. Hier zählt neben dem theoretischen

Wissen eben wieder das

individuelle Gespür des Sportlers

für seinen Körper.

Nur wer dem Körper zwischen

den Trainingseinheiten

ausreichend Zeit zum

Erholen gibt, erzielt einen

optimalen Trainingseffekt.

Dr. med. Regine Proell

Fachärztin für Allgemeinmedizin,

Naturheilverfahren, Sportmedizin, Mainz


12

Der Zweit- oder Wechselschuh

Sinn oder Unsinn?!

Eine Frage, die immer wieder

auftaucht: Braucht der/die

Läufer/in einen zweiten Schuh als

Wechselpaar, und wenn, welche

Gründe gibt es hierfür?

Es gibt jede Menge Ideen,

die für ein oder zwei Wechselpaare

sprechen. Was die

individuelle Belastung betrifft, das

zeigt unser Bild, kann es zu Gewohnheiten

kommen, wenn der

Schuhverschleiß nicht registriert

wird. Hätte dieser Läufer ein

Wechselpaar gehabt, wäre ihm

gewiss schon weit früher aufgefallen,

dass der Schuh in seiner

Funktion am Ende ist. Die Überbelastung

des Großzehengrundgelenkes

wäre ihm somit erspart

geblieben.

Aber nicht nur solch extreme Beispiele

unterstreichen das Thema.

Auch aus orthopädischer

oder mechanischer Sicht

ist ein Wechselpaar gewiss

angebracht. Die Industrie bemüht

sich mit allen Mitteln,

Schuhe zu entwickeln, die den in-

dividuellen Anforderungen aller

Läufer/innen entsprechen. Die

Schuhe werden über unterschiedliche

Leisten gearbeitet, die den

verschiedenen Belastungsmustern

entsprechen. So gibt es

Schuhe für Überpronierer,

Supinierer oder Neutralläufer

usw. Auch unterschiedliche

Weiten sind bei fast

allen Herstellern zu finden.

Was die Industrie aber

nicht kann, ist, fußformbezogene

Schuhe herzustellen.

Ein Senkfuß sieht

ganz anders aus als ein

Hohlfuß. Die Belastung beider

unterscheidet sich

ebenfalls.

Es ist nun für unseren Fuß einfach

ein angenehmes Gefühl,

wenn er sich hin und wieder in

einem anderen Schuh bewegen

darf. Da Schuhewechseln

auch im Alltag ohnehin das

Beste für den Fuß ist,

warum nicht auch im

Sport? Natürlich kommt dies

auch auf den Trainingsumfang an,

der wöchentlich absolviert wird.

Bei nicht regelmäßigem Training,

d.h. weniger als einmal in

der Woche, ist das Thema Wechselschuh

zu vernachlässigen.

Das Wort Training sollte hier

ebenfalls keine Anwendung finden.

Bei regelmäßigem Training

ab zweimal in der

Woche sollte über ein

Wechselpaar nachgedacht

werden.

Wichtig hierbei ist, dass es wenig

Sinn macht, zwei Paar Schuhe

auf einmal zu kaufen, die

dann gemeinsam alt werden.

Nach einem Jahr Training hat

man zwei Paar alte Schuhe, die

gleich verschlissen sind. Zu empfehlen

ist daher, dass der Schuh,

dem ein Wechselpaar gegenübergestellt

werden soll, seine Halbwertzeit

hinter sich hat. So kauft

man den ersten Trainingsschuh,

läuft mit ihm ca. 500 km und kauft

sich dann das Wechselpaar. Nun

ist bei jedem Training der Unterschied

vom alten zum neuen Modell

zu spüren und zu erleben.


Hohlfuß

Es ist so recht einfach zu

spüren, ob eventuell auftretende

Beschwerden mit

dem Verschleiß der Schuhe

in Zusammenhang gebracht

werden können.

Auch für den Schuh ist es gut,

wenn er nicht jeden Tag auf die

Strecke muss. Besonders wenn

der Schuh vom Vortag noch nass

ist, macht es keinen Spaß, hineinzuschlupfen

und das Training mit

feuchten Socken zu beginnen.

Auch die Materialien der Zwischensohle,

die die eigentliche

Dämpfungs- und Stabilisierungsarbeit

leisten, sind dankbar, wenn

sie nicht jeden Tag zusammengetreten

werden. Dies gilt besonders

im Sommer bei hohen Temperaturen,

da die Materialien zum gro-

Senkfuß

ßen Teil thermoplastisch verformbar

sind. Wenn es sich um eine

leicht geschäumte Zwischensohle

handelt, ist diese froh, wenn sie

sich ein bis zwei Tage erholen

und zu ihrer Ursprungsform zurückkehren

kann. Dies gilt auch

für die Innensohle oder individuelle

Einlagen: Sind die Schuhe

nass geworden sollten sie zum

Trocknen aus den Schuhen genommen

werden. Einlagen und

Schuhe bitte nicht an der Heizung

trocknen, da das Material sonst

zu schnell aushärtet. Auch das

Obermaterial (Schaftmaterial)

könnte schneller spröde werden

als gewollt.

So gibt es orthopädisch,

mechanisch oder auf die

Belastung bezogen für den

Fuß, den ganzen Bewegungsapparat,

aber auch

für die Schuhe eine ganze

Reihe von Argumenten für

einen oder mehrere Wechselpaare.

Mehrere?? Ja, natürlich!

Wir sprachen von

Interdisziplinarität, Laufen ist eine

Sportart, die man erlebt, die Spaß

und Freude macht. Es geht uns

doch wie dem Bücherwurm vor

seinem Bücherregal der schon

beim Aussuchen des Buches mit

dem Genuss des Lesens beginnt.

Wir wissen, wer zum Lauftraining

kommt, wir kennen auch die

Strecke. Hinzu kommt nun der

Genuss der Schuhauswahl: Welchen

der Schuhe nehmen? Das

Training wird wohl schnell, die

Hälfte ist Asphalt, eigentlich fühle

ich mich heute so richtig gut. Mein

Kopf und mein Bauch entscheiden

sich für den leichten, den mit

dem guten Bodenkontakt, der beinahe

schon von selbst läuft und

so richtig schön die Straße spüren

lässt. Na, dann los, Jungs, das

wird ein Training vom Feinsten.

Auch das gehört dazu: Laufen ist

unser Hobby, mit dem Vorteil,

dass wir alles so einteilen können,

wie wir es möchten. Nicht nur der

Sport soll Freude machen, die

Vorbereitung ebenfalls. Sinn

oder Unsinn, eine Frage die

sich nimmer stellt. Wer

seine Sportart mit dem

ganzen Körper und allen

Sinnesreizen lebt, wird

feststellen, dass ein Zweitschuh

als Wechselpaar

sein muss, eine Auswahl

mehrerer Paare durchaus

sinvoll sein kann.

Dieter Lang

Lang Lauf Jugenheim

13


14

Regeneration vor und nach Wettkämpfen

– warum beides sinnvoll ist

Als Auslöser von Ermüdungsprozessen

bei intensiver sportlicher

Betätigung wird eine Störung

der inneren Homöostase (Ausbalancierung

aller Körperfunktionen

wie Sauerstoffsättigung, Temperatur,

pH-Wert, Wasser- und Elektrolythaushalt)

angesehen.

Regenerationsprozesse sind den

Ermüdungsprozessen diametral

entgegengesetzt. Letztere laufen

teilweise schon während der Belastung

an, erreichen ihren maxi malen

Umfang meist jedoch erst nach Belastungsabbruch.

Ermüdung im Sport ist eine

Folge des Überwiegens kataboler

(abbauender) Prozesse.

Regeneration bedeutet

Wiederauffüllung der Funktionsreserven

(anabole Situation).

Entscheidenden Einfluss auf die

Regenerationsgeschwindigkeit

nach Trainings- und Wettkampfbelastungen

nimmt vor allem die Intensität

der Belastung. Unterschieden

werden die Formen aerob

(Sauerstoffbedarf geringer als Sauerstoffangebot,

kein verstärkter An-

fall von Milchsäure, Konstanz des

pH-Wertes, schnelle Regeneration)

und anaerob (Sauerstoffbedarf

höher als Sauerstoffangebot, verstärkter

Anfall von Laktat, Abfall des

pH-Wertes, verzögerte Regeneration).

Aus diesem Grund müssen

Hochleistungssportler, die bis zu

dreimal täglich trainieren, einen

Großteil ihres Trainings im GA-1-

Bereich absolvieren, um bis zur

nächsten Trainingseinheit wieder

vollständig erholt zu sein. Ansonsten

wäre eine Summation von Ermüdungsrückständen

mit Leistungsabfall

und erhöhter Verletzungs-/Überlastungsrate

zu erwarten.

Um eine optimale Regeneration vor

Wettkämpfen (z. B. Marathon) und

damit eine verstärkte Superkompensation

zu erreichen, haben sich

folgende Trainingsreduktionen in

der Praxis bewährt: 3. Woche vor

dem geplanten Wettkampf

20-25%, 2. Woche 40%, die

letzten sechs Tage 60%.

Auch für die ersten Tage nach

einem Wettkampf existieren Erfah-

Hauptfehler bei der Regeneration

zu hohe Belastung!

richtig: 75% der HR max (185 b/min x 0,75-139 b/min)

richtig: v/km – 1’ 15’’

REKOM-BEREICH

rungswerte für eine optimale Regeneration,

wenngleich individuelle

Unterschiede bestehen. So sollten

die Läufer/Läuferinnen in leichter

Bewegung bleiben und sich möglichst

schnell umziehen. Temperaturschocks

wie kalte Duschen sind

eher ungünstig zu bewerten. Mit

dem Training soll erst langsam und

auf niedrigem Niveau wieder begonnen

werden, der nächste Wettkampf

ist frühestens nach so vielen

Tagen, wie Wettkampfkilometer bewältigt

wurden, anzusetzen. Bei

Nichtberücksichtigung sind Schäden,Verletzungen

sowie Übertrainingszustände

vorprogrammiert.

Insgesamt ist das Verhältnis

von Trainings- zu Wettkampfkilometern

mit 10-20:1 richtig

angesetzt.

Zu Beginn der Regeneration wirken

sich aktive Maßnahmen günstiger

aus als passive. Die Laktatabnahme

im Blut kann so auf das

Doppelte beschleunigt werden.

Auch die Art der Nahrungszufuhr

wirkt sich auf die Regenerationsgeschwindigkeit

aus. Eine kohlenhydratreiche

Ernährungsweise, ergänzt

durch biologisch wertvolles

Eiweiß, am günstigsten im Verhältnis

3-4:1, zeigt dabei die schnellste

Wiederauffüllung der Glykogenspeicher

und Restitution des Bindeund

Stützgewebes.

Der Hauptfehler, der eine optimale

Regeneration verhindert,

ist eine zu hohe Trainingsintensität

in dieser

Phase.


Richtig sind Belastungen mit etwa

75% der maximale Herzfrequenz,

bei einem Laktatspiegel von unter

2 mmol/l im rein aeroben Bereich.

Das Regenerationsoptimum

beträgt nach einem wettkampfmäßigen

Tempolauf (6-

15 km) 3 bis 4 Tage, nach

einem entsprechenden Ausdauerlauf

(25-35km) ca. 4

Tage, nach intensiven Intervallläufen

(6-mal 800-3000 m)

ca. fünf Tage.

Prinzipien einer effektiven Regeneration

nach einem Wettkampf betreffen

fünf Aspekte:

1. allgemeine Entspannung

2. Ökonomisierung biologischer

Funktionen

3. Entspannung besonders

beanspruchter Muskelgruppen

4. Aktivierung nicht beanspruchter

Muskelgruppen

5. Entlastung/Hyperämisierung

beanspruchter Gelenke

1.

Die allgemeine Entspannung

hat zum Ziel eine Deaktivierung

des Arbeitsnervs (Sympathikus)

sowie eine Aktivierung des Entspannungsnervs(Parasympathikus),

der beiden Zügel des

vegetativen Nervensystems. Dies

wird erreicht beispielsweise durch

leichte, freudebetonte Belastungen,

warmes Wasser, Sauna, Massage,

autogenes Training, Musik, Liegen

oder auch Schlafen.

Belastung = Heterostase

überwiegend kataboler Prozess – Ermüdung

Regeneration – Wiederauffüllen der

Funktionsreserven (anabole Situation)

kurzfristige Überschreitung des Ausgangszustandes

(Steigerung der Leistungsfähigkeit)

2.

Die Ökonomisierung

biologischer Funktionen bezieht

sich auf die Wiederherstellung

der Muskelhomöostase, erreichbar

durch den Abbau der Sauerstoffschuld,

die Auffüllung der Phosphatspeicher,

die Auffüllung der

Myoglobin-Sauerstoffvorräte, den

Abbau der Milchsäure, die Auffüllung

der Gly kogenspeicher und den

Wiederaufbau des Struktureiweißes.

Adäquate Maßnahmen stellen

leichte, vielfältige körperliche Beanspruchungen

dar wie Gymnastik,

Kraftübungen und Aus dauer aktivi-

täten, jeweils mit unterschiedlicher

motorischer Beanspruchung, sowie

eine möglichst vollwertige, kohlenhydratbetonte,

vitamin- und mineralstoffreiche

Ernährung.

3.

SUPERKOMPENSATION

Bedeutung der richtigen Reize

zum richtigen Zeitpunkt!

Die Entspannung beanspruchter

Muskeln wird erreicht

durch Lockerungsgym- nastik,

Dehnungsübungen, Massagen,

Warmwasseranwendungen und

Packungen. Betroffen sind bei Läufern

vor allem der gerade Oberschenkelmuskel,

der Hüftlendenmuskel,

der dreiköpfige Wadenmuskel

und die hintere Oberschen-

kelmuskulatur. Insgesamt gilt für

eine schnelle Laktatelimination

sowie einen rapiden Glykogeneinbau,

dass zyklische Dauerbeanspruchungen

in geringer Intensität

diesbezüglich die größte Wirkung

aufweisen.

4.

Die Aktivierung nicht

beanspruchter Muskeln wird

erreicht durch Kompensationssport

(mit anderer muskulärer Beanspruchung),

durch krankengymnastische

Übungen, insbesondere im

Ökonomisierung biologischer Funktionen:

Abbau der O2-Schuld (1-1,5 Stunden)

Auffüllen der Phosphatspeicher (2-3 Minuten)

Auffüllung von Myoglobin-Sauerstoffvorräten (1-2 Minuten)

Abbau der Milchsäure (30 Minuten bis 2 Stunden)

Auffüllung der Glykogenspeicher (bis 48 Stunden)

Wiederaufbau von Struktureiweiß (Tage bis Wochen)

Bereich von Bauch, Rücken,

Gesäß, Schultern und Armen, sowie

durch eine angepasste Ausgleichsgymnastik.

5.

Eine Entlastung/Hyperämisierung(Durchblutungsförderung)

beanspruchter Gelenke

ist möglich durch adäquate

Gymnastik, PackungenWarmwasseranwendungen,

Schwimmen in

warmem Wasser, Aquagymnastik,

Aquajogging und evtl. Kältetherapie.

Univ.-Prof. Dr. Klaus Jung

15

Wiederherstellen der Muskel-Homöostase


16

Das Leben ist

Während ich durch die blühende

Natur jogge, beginnen

Situation im Hier und Jetzt. Es

könnte genauso heißen: „Das

meine Gedanken leerzulaufen. Leben ist gegen mich!“ – das ken-

Doch während ich mich an Atmung nen die meisten schon.

und Puls gewöhne, kommt mir eine Der Blickwinkel hat mit meiner Ein-

Geschichte von vor ein paar Jahren stellung zu tun. Das bedeutet, ich

in den Sinn.

allein habe immer die Wahl, „Das

Leben ist schön!“ zu denken und zu

Gerne lade ich Sie heute leben. Manchmal klappt es.

ein, den Blickwinkel „Das Hier nun die Geschichte, welche

Leben ist schön!“ mit mich während des Laufens beschäf-

mir zu teilen, denn ich habe tigt hat und auch jetzt noch beschäf-

gute Erfahrungen damit getigt. Sie handelt von meinem

macht.

Patenkind Anne-Sophie. Sie kennen

„Das Leben ist schön!“ steht für sie vielleicht schon aus dem

mich nicht als feste Aussage. Es ist

lediglich ein Blickwinkel auf unsere

„KERNI-Buch“. Sie fragte mich:


„Hannes, wenn wir doch sowieso

wieder sterben müssen,

warum leben wir dann

überhaupt?“ – ??? Sie können

mir glauben, dass es mir zunächst

die Sprache verschlug. Anne-Sophie

ist zwölf Jahre alt!

Wozu sind wir da?

Wozu lebe ich?

Was für eine „fette“ Frage! Ohne

unser Zutun werden wir in das

Leben hineingeboren und erhalten

einen Körper dazu. Irgendwann,

teilweise viel zu früh, verlassen wir

diesen. Und in der Zwischenzeit?

Eine mögliche Einstellung ist der

Blickwinkel „Das Leben ist schön!“

oder besser: „Das Leben, welches

ich bekommen habe, ist schön“.

Unser Leben ist vielleicht ein einzigartiges

Geschenk, auch wenn

wir es manchmal nicht so empfinden.

Trotzdem werden wir jeden

Morgen wieder wach. Das ist für

mich nicht selbstverständlich. Doch

was machen wir aus dem neuen

Tag?

Sind wir aktiv oder passiv?

Das Leben ist für uns, doch

manchmal sind wir trotzdem nicht

in der Lage dies zu erkennen. Erkennen

tut manchmal weh, weil wir

durch das Erkennen von Chancen

auch etwas verändern müssten.

schön!

Verändern bedeutet für mich, dass

ich Gewohntes aufgebe und meinen

Komfortbereich verlassen

muss.

Ein gedankliches Experiment: Stellen

Sie sich vor, Sie halten in jeder

Hand eine große Honigmelone.

Das wäre im Moment Ihre Situation.

Wenn Sie damit zufrieden

sind? Okay, verändern Sie nichts

und konservieren Sie das, was Sie

momentan haben.

Sie sind unzufrieden und wollen

etwas verändern? Sind Sie lieber

aktiv oder passiv? Vorsicht, im

Passiven lässt es sich leicht nörgeln

und jammern.

Überprüfen Sie Ihre Einstellung:

Glauben Sie an Schicksal oder an

Zufall, also dass Ihnen etwas „zufällt“?

Oder sind Sie bereit, etwas

für die Veränderung loszulassen?

Zum Beispiel eine Melone aus

Ihrer Hand.

Das Leben ist für uns und

zeigt uns immer wieder

Chancen, neue Wege zu

gehen. Manchmal passiert uns

die gleiche unangenehme Situation

so oft, bis wir sie lösen.

Der Erfolgreiche erkennt die

Situation und nutzt seine

Chance – der Passive lässt

sie großzügig vorbei! Und hadert

mit seiner Situation.

Hadern verhindert

Erkennen!

In der Zeit des Haderns sind wir

blockiert und können nicht lösen.

Unsere Energie geht in die Unveränderbarkeit

unseres Lebens, „Es

ist halt so …”, resignieren wir.

Wir sprechen von „höherer Gewalt“,

wie zum Beispiel bei einem

Unfall oder bei plötzlicher Krankheit.

Doch wenn mein „Leben

schön ist“, kann ich schon vom ersten

Moment an meine Konzentration

darauf richten, wofür „höhere

Gewalt“ gut ist, denn sonst wäre

das Ereignis ja nicht in meinem

Leben, oder? Vielleicht ist der

Weg, den ich bisher gegangen bin,

nicht mehr mein Weg? Neue Chancen

tun sich auf. Mein Leben

schenkt mir plötzlich eine Auszeit

und hilft mir, auf meine Situation zu

schauen. Ich darf darüberstehen

und bekomme eine Außensicht.

Vor drei Jahren hatte ich so eine

Auszeit als Sportler, nachdem mir

aus heiterem Himmel und ohne

Fremdeinwirkung die Achillessehne

gerissen war. Da fragte mich

Sabine, meine Physiotherapeutin,

wofür diese Verletzung trotz allem

Schmerz gut sei. Im ersten Moment

war ich, ehrlich gesagt,

sprachlos. Dann hat es bei mir

„Klick“ gemacht, und ich war ihr

dankbar.

Manchmal sehen wir, wenn wir

krank sind, Dinge, die wir bisher

nicht erkennen wollten und die uns

unangenehm sind. Wir sehen uns

vielleicht, wie wir sind und was wir

wirklich wollen. Wir erkennen eine

neue Lebensaufgabe und einen

neuen Sinn, warum wir leben. Und

wir dürfen diese Erkenntnisse für

uns und für die anderen nutzen.

Es kann sein, dass sich in so

einem Moment Angst einstellt.

Angst vor dem Ungewissen, was

uns erwartet. Doch wie kann ich

Angst haben vor etwas, das ich

noch gar nicht kenne? Ich kann

mich auch darauf freuen. Freuen

im Hier und Jetzt! Denn wir wissen

doch gar nicht, ob wir morgen wieder

erwachen.

Deshalb „Ärmel hochkrempeln,

A....backen zusammenkneifen

und aktiv sein. Wir

haben immer die Wahl. Doch dazu

müssen wir uns bewusst entscheiden:

passiv sein oder den Zustand

aktiv verändern. Blickwinkel öffnen,

Gas geben und mit Freude in eine

neue Saison – es gibt keine Garantie!

Mittlerweile habe ich meine Laufrunde

fast beendet, genieße meinen

Schweiß nach getaner Arbeit

und werde langsamer. Dass ich

mich wieder bewegen darf, macht

mich glücklich, und ich bin dankbar

über mein Lernen.

Ach ja: Anne-Sophie findet gerade

heraus, was sie Gutes und Nützliches

in ihrem Leben machen

könnte. Für andere Menschen und

für sich.

Bis dahin gute Bewegung.

Hannes Kern

Magister Sportwissenschaften/Pädagogik

www.hannes-kern.de

17


18

Shin Splints, auch Periostitis tibiae

genannt, bezeichnet

Schmerzen im Bereich der

inneren Schienbeinkante,

die unter Belastung auftreten.

Verursacht werden die

Schmerzen durch die Ansätze des

hinteren Schienbeinmuskels an der

Schienbeinrückseite, dort kann es

zu einer Fehl- oder Überlastung mit

schmerzhaften Reizzuständen

kommen. Ursache ist meistens eine

muskuläre Schwäche der hinteren

Unterschenkelmuskulatur, auch

größere Trainingsumfänge werden

als Ursache diskutiert, des Weiteren

eine vermehrte Pronationsbewegung

im Sprunggelenk.

Falsches Schuhwerk

und X-Beine

sind weitere

ungünstige Faktoren.

Bei der Diagnostik

sollte auf

muskuläre Dysbalancen

im Bereich

der Beinachsstabilisierung

und der

Rumpfstabilisierung

geachtet

Shin Splints

Tibiakanten-Syndrom

werden, ebenso auf mögliche Beinverkürzungen.

Bei stärkeren Beschwerden

sollte ein Röntgenbild

zum Ausschluss einer möglichen

Stressfraktur durchgeführt werden;

weitere sinnvolle Untersuchungen

sind die Skelettszintigrafie und die

Kernspin tomo graphie. Eine Laufbandanalyse

sowie eine Fußdruckmessung

sollten ebenfalls unbedingt

durchgeführt werden.

Als Akutbehandlung haben sich

eine Belastungsreduktion, lokale

Eisanwendung und die vorübergehende

Gabe von entzündungshemmenden

Medikamenten bewährt,

ergänzt durch entsprechend

stabile Schuhe und Einlagenversorgung.

Die meist vorhandenen

muskulären Schwächen sollten

durch ein gezieltes Training gekräftigt

werden, das Lauf-ABC und das

Barfußlaufen sind ganz wichtige

Bestandteile der Behandlung,

ebenso Einbein-Standübungen zur

Beinachsstabilisierung.

Stabile Beine kennen keine Shin

Splints.

Stefan Benner

Facharzt für Orthopädie

Diplom-Osteopath

www.gelenkzentrum-hochheim.de


Hilfestellung beim Tibiakanten-Syndrom

Shin Splints als typisches Problem von Überbelastung

im Laufsport kann heute gut durch neue therapieergänzende

Fußbettungen behandelt werden.

Die muskelstimulierende (sensomotorische)

Fußbettung bringt

sich in die Biomechanik des Körpers

ein, unterstützt bzw. führt ihn.

Dem Wirkungsmechanismus einer

sensomotorischen Fußbettung liegt

der Gedanke einer Muskelaktivierung

über Druck- und Reizpunkte

an der Fußsohle zugrunde.

Der Körper soll zur Eigenkorrektur

geführt werden.

Die Form der Einlagen wird unter

Berücksichtigung von biomechanischen

Aspekten in Zonen eingeteilt,

um so die unterschiedlichen Muskelgruppen

zu aktivieren (sensorische

Reizung).

Die Fußbettung wird nach einer dynamischen,

videogestützten Laufbandanalyse

hergestellt, die die

Schwächen bzw. Fehlbelastungen

aufzeigen soll.

Bei Laufeinsteigern oder Crossläufern

wird die Analyse im normalen

Gang oder, wenn notwendig, an

einer schrägen Ebene durchgeführt

(videogestützte Ganganalyse). Nun

kann das gesamte Gang- bzw. Laufbild

(Fuß, Sprunggelenk, Knie,

Hüfte und Wirbelsäule) beurteilt

werden, um es ggf. durch stimulierende

Druckpunkte zu korrigieren.

Mithilfe eines entsprechenden Abdrucks

kann die Anfertigung der

Einlage erfolgen.

Im weiteren Verlauf arbeitet der

Orthopädietechniker anhand seiner

erstellten Aufzeichnungen die entsprechenden

Druckpunkte (Stimulationspunkte)

in die Fußbettung ein.

Die angeregten Flächen steuern die

Muskelspannung in den entsprechenden

Muskelgruppen. Durch

das gezielte Verändern der Muskel-

aktivität kann die Einlage eine aktive

Korrektur bewirken. Auf diesem

Prinzip beruhend, könnenShin-Splints-Beschwerden

behandelt werden.

Die verantwortlichen Muskeln werden

in ihrer Aktivität gefördert und

eine verbesserte Körperstatik und

ein effizienteres Laufen hergestellt.

Eine Belastungsreduktion

ist jedoch in der Akutphase

vonnöten, damit sich Füße

und Beine an die neue Korrekturfläche

gewöhnen können.

Beim aktiven Laufen verhindert die

Einlage eine Schonhaltung bzw.

Überreizung der betroffenen Muskeln

und schafft somit Freiraum

für die normale Bewegung.

Mike Unmacht

Orthopädietechnikmeister

19

Sanitätshaus Lammert, Mainz


20

Nach dem Lauf ist vor dem Lauf – Füße

Richtig regenerieren!

Erst durch eine gezielte Regeneration

nach dem eigentlichen

Sport lässt sich der ge wünschte

Trainingseffekt in vollem Umfang

erreichen. Und wer seinem Körper

nach Belastungen die richtigen

Maßnahmen gönnt, kann so die Erholungsphase

erheblich verkürzen.

Laufen fordert die Muskulatur, der

Stoffwechsel beschleunigt sich. Die

dabei verarbeiteten Energieträger

hinterlassen Reststoffe in den Muskeln

und dem Gewebe, die abgebaut

werden müssen. Am effizientesten

geschieht dies unmittelbar

nach dem Sport, wenn der Körper

noch aufgewärmt und optimal

durchblutet ist.

Deshalb sollten die folgenden fünf

Punkte immer befolgt werden:

■ nach jeder Belastung langsam

auslaufen

■ Auskühlen auf jeden Fall vermeiden

■ Energiespeicher sofort auffüllen

■ viel trinken

■ ausgewogen essen

Generelle Regeneration

Zur generellen Regeneration eignen

sich außerdem physikalische

Maßnahmen, durch welche dem

Körper Wärme zugeführt und die

Durchblutung angeregt wird. Wer

Zugang dazu hat, kann in die

Sauna oder den warmen Whirlpool

gehen, ein heißes Bad in der heimischen

Wanne erfüllt aber denselben

Zweck. Wir im Physiotherapie-

centrum haben festgestellt, dass

Fangopackungen bzw. Wärmestrahler

ebenfalls gut geeignet sind,

und Kneipp’sche Güsse regen zusätzlich

die Durchblutung an.

Spezielle Regeneration

Wirkungsvoller als ein ausgiebiges

Dehnprogramm sind Flexibilitätsübungen,

die mit komplexen Bewegungssequenzen

arbeiten. Dabei

geht es darum, das gesamte Bewegungsspektrum

auszuschöpfen

(„full range of motion”) und die Muskulatur

aktiv zu regenerieren. Zusätzlich

kann so die Koordination

trainiert werden (siehe dazu den Artikel

„Kinetics” in LEX 2007).

(4)

(1)

Eigenmassage

Unmittelbar nach der Belastung

sollte lediglich eine leichte Massage

erfolgen. Dazu beispielsweise die

(2)

hoch!

(3)

Muskulatur mit einem weichen

Ball (2) (3) abrollen. Wichtig: Die

Bewegungen müssen immer in

Richtung des Herzens ausgeführt

werden.

Um verhärtete Muskeln zu lösen

bzw. zu aktivieren, empfiehlt es sich

(frühestens 24 Stunden nach der

Belastung), die entsprechenden

Partien (z. B. vordere Schienenbeinkante

– Sitz der Tibialis anterior)

mit einer Schaumstoffrolle oder

einem Tennisball (1) zu massieren.

Auch hier gilt: immer in Richtung

des Herzens.

Die besten Ergebnisse erzielt man

natürlich mit einer professionellen

Massage durch einen

ausgebildeten Spezialisten

(4). Der kennt die exakte Lage der

entsprechenden Muskeln im Körper,

kann Problembereiche ertasten

und ganz gezielt lockern. Besonders

nach intensiveren Belastungen

wie einem Wettkampf lohnt

sich eine solche Behandlung.

Eventuelle Beschwerden klingen

schneller ab, die gesamte Regenerationsphase

verkürzt sich.

Boris Saathoff

Physiotherapeut

www.physiotherapiecentrum.de


22

Schmerzfreies Laufen erfordert

das reibungslose Zusammenspiel

der Fußarchitektur mit den

Gewölbebögen im Vor- und Mittelfußbereich

und dem sehr komplexen

Band- und Sehnenapparat des

Fußes (Abb.1).

Vor allem den Sehnen kommt hierbei

eine stabilisierende Funktion zu,

die bei längerstreckigem Laufen zunehmend

in Beanspruchung gerät.

Dies ist auch der Grund, warum

Fußbeschwerden gelegentlich erst

bei längerer Laufstrecke oder nach

dem Laufen auftreten. Die von

Natur aus niedrige Stoffwechselaktivität

des Sehnengewebes führt zu

einer Unterversorgung mit regenerativem

Sauerstoff, sodass einmal

aufgetretene Beschwerden häufig

zu chronischen bzw. wiederkehrenden

Problemen führen. Die Aufgabe

des Läufers besteht also in

erster Linie in einer Vermeidung

von schmerzhaften Zuständen des

Gut zu Fuß?

Einführung in ein (lauftechnisches) Schwerpunktthema

Fußes, und hier insbesondere der

Sehnen und Bandverbindungen,

und die des behandelnden Orthopäden

in einer raschen und kompetenten

Behandlung derselben.

Tabelle 1 zeigt einige der klassischen

Schmerz- und Reizzustände,

die den Läufer am Fuß betreffen

können.

Je nach Art und Umfang der auftretenden

Beschwerden können aus

fußtechnischer Sicht folgende

Gruppen unterschieden werden:

A auffällige Fußstellung,

aber beschwerdefrei

B Beschwerden, die unter

oder nach Laufbelastung

auftreten

C Beschwerden, die

bereits in Ruhe auftreten

und bei Belastung

stärker werden

A

Der beschwerdefreie

Läufer

Die schmerzfreie Fußdeformität

(Senkspreiz-/Knicksenk-/Ballenhohlfuß)

hat lauftechnisch und aus

sportorthopädischer Sicht zunächst

keinerlei Relevanz. Eine fachorthopädische

Abklärung empfiehlt

sich dennoch, da bei einem hohen

Anteil der Läufer mittel- bis langfristig

mit auftretenden Beschwerden

gerechnet werden muss.

Wichtigstes Ziel ist hierbei, möglichst

optimale Verhältnisse bezüglich

Lauftechnik und Ausrüstung

abzuklären. Der sportorthopädisch

versierte Facharzt kann

drohende Schwachstellen im Rückfußbereich

erkennen und zu einer

entlastenden Abrolltechnik des

Fußes raten.

Selbstverständlich muss bei der

Vorsorge auch eine kompetente

Laufschuhberatung erwähnt werden,

bereits hier macht die Zusammenarbeit

von Ausstattern,

Technikern und Orthopäden Sinn.

Abb. 1: Fußskelett


Tabelle 1: klassische Schmerz- und

Reizzustände

Fußdeformitäten wie Senk-,

Spreiz- oder Ballenhohlfuß

Metatarsalgie (Mittelfußschmerz)

Fersensporn bzw. Plantarfasziitis

(Entzündung der Fußsohlensehne),

s. Abb. 2

Arthrose der Fußwurzelknochen

oder der Zehengrundgelenke

X-Großzehe (Hallux valgus), s.

Abb. 3

Achillodynie (Entzündung der

Achillessehne)

Instabilität im oberen/unteren

Sprunggelenk

Außen-/Innenbandzerreißung

am Sprunggelenk

Stressfraktur der Mittelfußknochen

Shin-Splints-Syndrome

(Schienbeinkantensyndrom)

B

Belastungsabhängige

Fußbeschwerden

Die wohl größte Gruppe der Läufer

mit Fußproblemen umfasst jene,

die einige Kilometer durchaus

schmerzfrei laufen können, ab km

fünf bis zehn Kilometern treten aber

Beschwerden unterschiedlicher Art

und Lokalisation auf. Gelegentlich

kommen die Schmerzen erst infolge

der Belastung, d.h. nach dem

Laufen bzw. am Folgetag.

Diese Beschwerden hängen häufig

mit einer Fehlstatik der Fußgelenke

zusammen. Überschreiten die Läufer

die Belastungsgrenze dieser

Strukturen, treten Beschwerden

durch die stärkere Band- und Muskelbeanspruchung

auf.

Das Phänomen beobachten auch

langjährige Läufer, die ihr Trai-

ningspensum außerordentlich steigern

oder das Schuhwerk bzw. den

Untergrund wechseln. Einseitiges

Bahnlaufen (Stadion) kann ebenfalls

zu belastungsabhängigen Beschwerden

führen.

Nicht selten treten die Beschwerden

im weiteren Verlauf dann bereits

zu Beginn des Trainings auf.

Unterscheiden muss man hiervon

die klassischen Ansatzschmerzen

im Sehnenbereich, wie sie bei der

Entzündung des Achilles- oder

Plantarfaszie bzw. beim Fersensporn

auftreten (s. Abb. 2).

Diese Beschwerden sind nach der

Ruhe sehr stark und werden bei zunehmender

Betätigung eher abnehmen.

Anschließend ist dann

schmerzfreies Laufen auch längerer

Strecken möglich.

Abb. 2: Fersensporn

Hierbei muss am Folgetag mit erheblich

mehr Beschwerden gerechnet

werden, was zu einer

deutlichen Verunsicherung der Läufer

führt.

Bei Beschwerden dieser Art ist eine

Abklärung durch den behandelnden

Sportorthopäden zwingend erforderlich.

Die diagnostischen und therapeutischen

Möglichkeiten sind so vielfältig

wie die genannten Krankheitsbilder.

Im Frühstadium behandelt,

kann in der Regel eine komplette

Ausheilung kurz- bis mittelfristig

erwartet werden.

Bei chronischen Beschwerden, die

bereits über drei bis sechs Monate

anhalten, muss mit einem langwierigen

Heilungsverlauf gerechnet

werden.

In der Regel kann ein abgestuftes

Trainingsschema weitergeführt

werden, gelegentlich müssen Laufpausen

in Kauf genommen werden.

Die anschließende Regenerationsphase

kann mehrere Monate umfassen

und erfordert eine engmaschige

Betreuung des Sportlers.

Ein „ganzheitliches“ Therapieteam

besteht aus Orthopäden, Sportphysiotherapeuten,Laufschuhspezialisten,

Technikern und im Zentrum

dem Sportler selbst.

23


24

C

Schmerzen, die bereits

in Ruhe auftreten

In der Regel handelt es sich um

gravierendere strukturelle Probleme

des Fußes bzw. der Sprunggelenksregion

(Abb. 3).

In diese Gruppe fallen frische verletzungsbedingte

Beschwerden,

wie die Zerreißung des Außenbandapparates

bei der Umknickverletzung,

frische knöcherne

Verletzungen wie der Mittelfußbruch,

aber auch der schleichende

Ermüdungs- oder Stressbruch.

Arthrosen der Großzehen- bzw. Zehengrundgelenke

oder der Fußwurzelknochen

machen ein adäquates

Lauftraining in der Regel ebenso

unmöglich.

Beim ersten Auftreten von Beschwerden

ist daher eine sichere

Diagnostik, in der Regel mittels

Röntgen und/oder MRT, zwingend

erforderlich, ggf. mit Zusatzuntersuchungen.

Abb. 3: X-Großzehe

Abb. 4: Anwendung radialer

Stoßwellen beim Fersensporn

Therapie

Die therapeutischen Optionen richten

sich nach dem jeweiligen

Krankheitsbild.

Je nach Ursache und Dauer der

Beschwerden sowie sportlichem

Anspruch (z.B. Wettkampfphase

oder Regeneration), kommen infrage:

■ technische Verfahren

(Tape, Bandage, Sporteinlage,

Schuhzurichtung ...)

■ medikamentöse Therapie

(Schmerzlinderung, Entzündungsabbau

...)

■ konservative Verfahren

(Chirotherapie, lokale Spritzen,

Massagen, Physiotherapie ...)

■ operative Verfahren

(korrigierende Eingriffe am

Vor- und Mittelfuß ...)

■ „regenerative“ Verfahren

(Akupunktur, Stoßwelle,

Magnetfeldtherapie ...)

Zusammenfassung

Laufsportassoziierte Beschwerden

sind ein häufiges Problem in der

sportmedizinisch-orthopädischen

Praxis.

Circa 30 bis 50% der Läufer stellen

sich einmal jährlich mit sportbedingten

Beschwerden am Bewegungsapparat

vor.

Einen Großteil macht hierbei die

Region des Fußes bzw. der

Sprunggelenke aus. Diesen Beschwerden

liegen meist Über- oder

Fehlbelastungen der betroffenen

Gewebe/Gelenke zugrunde.

Das Missverhältnis zwischen Belastbarkeit

und Belastung ist bedingt

durch vielerlei Faktoren, die

individuell beim Laufsportler selbst,

im Material oder an der Lauftechnik

bzw. an der Umstellung dieser Faktoren

liegen.

Um eine anhaltende Schmerzsituation

und damit größere Trainingsausfälle

zu vermeiden, empfiehlt

sich eine frühzeitige Abklärung bei

auftretenden Problemen.

Die therapeutischen Maßnahmen

sind je nach Ursache und Ausmaß

im konservativen bis operativen Bereich

angesiedelt.

In die Behandlung greifen Orthopäden,

Sportphysiotherapeuten, Orthopädietechniker

und Lauschuhspezialisten

möglichst fachübergreifend

ein.

Dr. med. Johannes Hennen

Facharzt für Orthopädie und

Unfallchirurgie, Nieder-Olm

hennen@kompetenz-im-sport.de


26

Der Sinn kompressiver Sportbekleidung

Regeneration nach Ermüdung

Ermüdung ist ein recht

komplexes Phänomen und

wohl jedem Sporttreibenden

bekannt. Hauptcharakteristikum

ist eine

Abnahme der körperlichen

Leistungsfähigkeit.

Bereits in den 80er-Jahren des

20. Jahrhunderts wurden verschiedene

Untersuchungen an Leistungssportlern

durchgeführt, die das

Ziel hatten, Mittel und Wege für eine

verzögerte Ermüdung während und

eine bessere Regeneration nach

körperlicher Belastung zu finden.

Schon früh zeigte sich dabei die besondere

Bedeutung von elastischer

Bekleidung. Hierbei führte das Aufkommen

der Funktionsmaterialien

nicht nur zu einem besseren Körpergefühl

während der sportlichen

Betätigung, sondern auch zur sozialen

Akzeptanz von eng anliegender

Bekleidung in Aus dauersportarten.

Ermüdungsprävention

vor und nach dem Wettkampf

Berry et al. nahmen die aus der Medizin

bekannten Kompressionsstrümpfe

als Grundlage für ihre

Forschungsarbeiten: Ist ein frisch

Operierter ans Bett gefesselt, verbessert

der eng anliegende Kompressionsstrumpf

den Rückfluss

des Blutes aus den Venen und

beugt so einer Blutgerinnungsstörung

in Form einer Thrombose vor.

Einen weiteren Vorteil wissen Leistungssportler

zu schätzen, die oftmals

viele Stunden mit dem Auto,

teils auch mit dem Flugzeug, von

Auf die richtige Kleidung kommt es an.

Wettkampf zu Wettkampf reisen

müssen: Durch den höheren Umgebungsdruck,

den ein Kompressionsstrumpf

auf die Weichteile der

Beine ausübt, findet ein deutlich

verbesserter Lymphrückfluss statt,

Schlackenstoffe und Abbauprodukte

des Muskelstoffwechsels

werden verbessert abtransportiert.

Müde und „schwere” Beine werden

so vermieden und die uneingeschränkte

körperliche Leistungsfähigkeit

sichergestellt.

Ermüdungsprävention

während sportlicher Betätigung

Jüngst verglich eine französische

Forschergruppe Energiebe-

Ruhedurchblutung im Unterschenkel

ml/min/100 ml Gewebe

4,00

3,00

2,00

1,00

ohne cept ® Compression

Sportsocks

darf, Muskelfunktion und Durchblutung

bei intensiver Laufbelas-tung

mit normaler Laufbekleidung, elastischer

Bekleidung und Kompressionsbekleidung*1.

Das Ergebnis

war eine verbesserte Proprio- zeption

(Wahrnehmung, nervale Steuerung

und Reaktion der Muskulatur),

ein geringerer Energiebedarf und –

interessanterweise – eine verbesserte

Gesamtdurchblutung mit verringerter

Laktatproduktion bei den

Trägern der Kompressionsbekleidung.

Diese führt somit zu einer gesteigerten

Leistungsfähigkeit und

hilft dabei, die Ermüdung während

sportlicher Betätigung deutlich zu

reduzieren.

Auf der Basis dieser Erkenntnisse

und gestützt durch Studien der Universitäten

Erlangen-Nürnberg,

Dresden und der TU Dresden entwickelte

CEP gemeinsam mit dem

weltweit führenden deutschen Kompressionsstrumpfherstellerkniehohe

Laufsocken. Durch gleichmäßigen

Anpressdruck über eine

definierte Streckenlänge entlang

des Unterschenkels wird die Zunahme

der Durchblutung in Ruhe

und unter Belastung sicherge-

*1 (Bringard, Perrey, Belluye: Aerobic energy

cost and sensation responses during submaximal

running exercise... In: Intern. Journal of

Sports Medicine 2006,27)

*2 (Bochmann et al.: External compression increases

forearm perfusion. In: Applied Physiology

2005,99)


Laufband-Studie, Erlangen- Nürnberg

stellt*2. Ein atmungsaktives, leichtes

Material mit Belüftungskanälen

im Sohlenbereich bietet selbst bei

hohen Außentemperaturen ein angenehmes

Tragegefühl, eine anatomisch

ausgearbeitete Vor- und

Rückfußform unterstützt die Posi-

tion des Fußes im Schuh und

schützt die Achillessehne.

Angesichts dieses wissenschaftlich

gestützten Konzepts sowie der

deutlich erlebbaren Verbesserung

der Leistungsfähigkeit gerade auf

längeren Laufdistanzen konnten in

schnellster Zeit zahlreiche Profisportler,

u.a. bei Triathlon-Wettkämpfen

der Mittel- und Iron manistanz,

von der Wirksamkeit überzeugt.

Zu empfehlen ist also das Tragen

der kompressiven Strümpfe nicht

nur zur Steigerung der Leistungsfähigkeit

während des Wettkampfes,

sondern auch in der anschließenden

Regenerationsphase – in extremen

Fällen sogar in der Nacht:

Die erhöhte Durchblutung

auch in Ruhe fördert den

Abtransport von Schlackenstoffen

und Abbauprodukten

des Muskelstoffwechsels.

Der Muskel erholt sich besser

und schneller, was Voraussetzung

für die nächste

Trainingseinheit ist.

Es werden derzeit detaillierte Studien

geplant, die untersuchen sollen,

ob auf diese Weise ein intensiveres

Training mit höheren Belastungen

oder kürzeren Regenerationsphasen

möglich ist. Nach bisherigem

Kenntnisstand ist dies sehr

plausibel.

Dr. med. Florian Wenk

Triathlet und Multisportexperte

27


28

Was so gut läuft, muss erweitert werden.

Die Verstärkung in der ASICS

Stabilitätskategorie

Nach wie vor ist das ASICS-Consequent-Running-Programm

eines der wenigen Programme

im Markt, das eine wirkliche Orientierungshilfe

fü r Kunden ist.

Was es allerdings einmalig

macht, ist der Grad der Differenzierung

innerhalb des Programms.

Da ist ASICS so weit und so konsequent

wie kein anderer. Nicht

nur, weil das Programm in fu nf

verschiedene anwendergerechte

Kategorien eingeteilt ist, sondern

vor allem auch, weil es innerhalb

der Kategorien jeweils viele differenzierte

Lösungen fü r unterschiedliche

Ansprüche bieten

kann.

In den zwei wichtigsten Kategorien

wird das Angebot zur Saison

F/S 2008 erweitert. Heißt: Sowohl

in der Stabilitäts- als auch in der

Dämpfungs-Kategorie gibt es

dann jeweils eine richtig gute,

überzeugende Lösung mehr, um

ans Ziel zu kommen.

Er bleibt die Nr. 1 in der Stabilitäts-Kategorie

und startet weiter verbessert in die

Saison F/S 2008. Mit neuem TWIST-

GELVorfuß-Dämpfungssystem in Z-Form,

das Scherkräfte noch besser verteilt, speziellem

Rückkfußaufbau mit großem

GELElement und PU-Platte, COM-

FORDRY Einlegeesohle, SPACEMA-

STER-UV-Upper, I.G.S.-System,

BIOMORPHIC-FIT-System, neuem 3 x7-

P.H.F.-System, SOLYTEMittelsohle und

SPACE-TRUSSTIC-System mit differenziertem

Mittelfußaufbau für Männer und

Frauen.

GEL-KAYANO 14

Neueste Version des vielgelaufenen

ASICS -Klassikers in der Stabilitäts-Kategorie.

Kommt in der Saison F/S 2008 mit

GEL-Dämpfungssystem im Vor- und

Rü!ckfußbereich, DUOMAX ® -Stützelement,

DURASPONGE ® -Außensohle,

TRUSSTICSystem, durchgehender

SpEVA ® -Mittelsohle, verbesserter Passform

und einem neuen, attraktiven Design.

GEL-1330

Die neue Kraft in der Stabilitäts-Kategorie

und speziell für den Überpronierer

ausgerüstet.

Er bietet das BIOMORPHIC-FITSystem,

ein offenes SANDWICH-MESHUpper, ein

größeres, sichtbares GELSystem im Vor

fuß, einen DYNAMICVorfuß-CRADLE für

optimale Unterstützung im Vorfußbereich,

das verbesserte 3 x 7-P.H.F.- System, die

SOLYTE-Mittelsohle und das SPACE-

TRUSSTIC-System mit differenziertem

Mittelfußaufbau für Männer und Frauen.

GEL-3000

Der meistverkaufte Laufschuh Europas

präsentiert sich zur Saison F/S 2008

nochmals verbessert. Er ist ausgestattet

mit TWIST-GEL-Dämpfungssystem im

Vorfuß, I.G.S.-System, DUOSOLE ® , SO-

LYTE-Mittelsohle, SOLYTE 55° Lasting,

AHAR, SPACETRUSSTIC mit differenziertem

Mittelfußaufbau für Männer und

Frauen und weiterentwickeltem 3 x 7-

P.H.F.-System für eine noch bessere

Passform.

GEL-2130


30

Unsere Premiumprodukte

getestet von den Laufexperten

Schuhe, Schuhe, Schuhe:

Vorne ist die Spitze, oben schlupft

man rein, unten ist die Sohle und

hinten die Ferse.

So einfach soll das sein.

Wirklich?

Wer schon öfter Laufschuhe gekauft,

und mehrere ausprobiert hat,

kennt die Vielfalt der Modelle und

deren Unterschiede. Schlupfgefühl

und subjektives Wohlfühlen ist die

eine Sache, Passform und Funktion

eine andere. Die Funktion, also

alles, was die Konstrukteure an

Technik in den Schuh eingebaut

haben, kann nur dann voll zur Entfaltung

kommen, wenn der richtige

Fuß im Schuh steckt.

Deshalb ist es wichtig zu wissen,

mit welchen Füßen bzw. mit welcher

Fußstatik man es zu tun hat.

Mit verschiedenen Messmethoden

kann dies ermittelt werden (Videoanalyse

mit Laufband oder

auf Laufbahn, Fußdruckmessung

usw.) Auch an einem alten,

mitgebrachten Laufschuh kann ein

erfahrener Verkäufer viel ablesen.

Zu den wichtigsten Fehlstellungen

bzw. statischen Abweichungen gehören

die Pronation und die Supination.

Ihnen gehört uneingeschränkteAufmerksamkeit

beim Schuhkauf.

Unter Pronation ist das Nachinnen-Knicken

des Fußes während

des Bewegungsablaufes zu verstehen,

also ein Knickfuß in einer Gehoder

Laufbewegung.

In der Regel tritt die Pronation nicht

sofort beim Aufsetzen des Fußes

auf, sondern erst im weiteren Bewegungsverlauf.

Dadurch entsteht

eine Kettenreaktion von statischen

Veränderungen, die über das Kniegelenk,

das Hüftgelenk bis in die

Wirbelsäule gelangen können. Um

Langzeitschäden zu vermeiden,

versuchen pronationsgestützte

Schuhe hier gegenzusteuern,

indem sie den Fuß an der Innenseite

stabilisieren. Dies funktioniert

tatsächlich sehr gut, vorausgesetzt

die Stärke der Stützfunktion ist dem

Fuß angepasst.

Der Supinierer belastet seinen

Fuß stark auf der Außenseite, von

der äußeren Fersenkante bis zum

Kleinzeh. Auch hierbei werden einseitige

Belastungen erzeugt, die

Langzeitschäden hinterlassen können.

Ein weiteres Kriterium für die

Schuhauswahl ist die Frage, ob Sie

Vorfuß-, Mittelfuß- oder Fersenläufer

sind. Ebenso kann der Laufuntergrund

kann eine Rolle spielen.

Egal welcher Läufertyp, egal welche

Fußform und egal welche Statik,

mit dem richtigen Schuh ist der

Weg für ein langes Läufer-/innen-

/leben geebnet. Lassen Sie sich

Zeit beim Schuhkauf, und

nutzen Sie die LEX-Fachberatung.

Dieter Lang

Lang Lauf Jugenheim


GT-2130

GEL-Tech Walker 8

GEL-Landreth 4

GEL-Nimbus 9


Spezialmodell

nur bei ausgewählten Fachhändlern


„Der bekannteste Laufschuh auf dem Markt. Die hervorragende Passform gibt schon beim

ersten Anziehen ein gutes Gefühl.“ Manfred Xhonneux, RUNNER SHOP, Aachen

„Er ist technisch in jeder Hinsicht absolut auf dem neuesten Stand und gleichzeitig – dank

der innovativen SOLYTE Mittelsohle – so leicht wie noch nie.“

Verena Johannsen, LEX-Zentrale Hamburg

Schuhtyp: Cross – Training – Wettkampf

Fußtyp: Supination – neutral – Pronation – stabil

Weite: schmal – mittel – breit – sehr breit

Gewicht: Herren: 340 Gramm in Größe 9 US

Damen: 280 Gramm in Größe 7 US

124,95 €

„Das Leichtgewicht unter den Walkingmodellen mit hervorragender Dämpfung. Ein Schuh,

den man am liebsten nicht wieder auszieht.“ Manfred Xhonneux, RUNNER SHOP, Aachen

„Ein Walkingschuh für alle, die flott unterwegs sein wollen. Die hervorragenden Abrolleigenschaften,

die sehr gute Dämpfung und Fußführung werden aber auch von gemütlicheren

Walkern als sehr angenehm empfunden.“ Verena Johannsen, LEX-Zentrale Hamburg

Schuhtyp: Cross – Training – Wettkampf

Fußtyp: Supination – neutral – Pronation – stabil

Weite: schmal – mittel – breit – sehr breit

Gewicht: Herren: 310 Gramm in Größe 9 US

Damen: 250 Gramm in Größe 7 US

„Ein sehr gut gedämpfter, leichter Trainingsschuh für neutrale Läufer. Ideal auch für etwas

breitere Füße. Hervorzuheben ist das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis.“

Jost Wiebelhaus, Frankfurter Laufshop

„Dieser leichte und flexible Trainingsschuh eignet sich besonders für Läufer mit normalem

Bewegungsablauf. Als Spezialistenmodell ist der Landreth nur in Fachgeschäften mit sehr

guter Laufberatung zu erhalten. Also bei LEX.“ Kai-Christian Niemann, Lang&Lauf, Berlin

Schuhtyp: Training – Cross – Wettkampf

Fußtyp: Supination – neutral – Pronation – stabil

Weite: schmal – mittel – breit – sehr breit

Gewicht: Herren: 345 Gramm in Größe 9 US

Damen: 280 Gramm in Größe 7 US

124,95 €

„Ein technisch hochwertiger Neutralschuh. Sehr angenehme Passform!“

Thomas Lippert, Heart+Sole Stuttgart

„Der Laufschuhklassiker in der Kategorie Dämpfung steht für eine perfekte Kombination

von Design und Technik. Interessant ist das geringe Gewicht und der sehr gute Fersensitz.“

Kai-Christian Niemann, Lang&Lauf Berlin

Schuhtyp: Cross – Training – Wettkampf

Fußtyp: Supination – neutral – Pronation – stabil

Weite: schmal – mittel – breit – sehr breit

Gewicht: Herren: 345 Gramm in Größe 9 US

Damen: 275 Gramm in Größe 7 US

119,95 €

154,95 €

31


32


Defyance

Brooks Adrenaline

Axiom2

Cascadia

Spezialmodell

Exklusiv bei LEX


Sonderfarbe

nur bei LEX


„Der Defyance ist die neutrale Ausgabe zum Brooks-Klassiker Adrenaline. In diesem Jahr

neu auf dem Markt, wird er sich sicher bald etablieren. Er ist nur in den LEX-Geschäften erhältlich.“

Lutz Melzer, Dresdner Laufsportladen

„Basierend auf der Adrenaline-Vergangenheit, ist hier ein schlanker Neutralschuh gelungen,

der eine gute Fußführung bietet. “ Lars Lunge, Laufladen Lunge, Hamburg

Schuhtyp: Cross – Training – Wettkampf

Fußtyp: Supination – neutral – Pronation – stabil

Weite: schmal – mittel – breit – sehr breit

Gewicht: Herren: 320 Gramm in Größe 9 US

Damen: 264 Gramm in Größe 8,5 US


125,– €

„Passform, Stabilität, Laufverhalten, Verarbeitung: in allen Disziplinen ganz vorn zu finden.

Ein absoluter Top-Schuh im Bereich „stabil-dynamisch”

Dieter Theuermeister, Laufladen Theuermeister, Kassel

„Der Brooks Adrenaline besticht durch seine hervorragende Passform über den ganzen

Fuß und grundlegende Stabilität. Ein hervorragender Trainingsschuh, sehr zuverlässig auf

jedem Laufuntergrund.“ Frank Lehmann, Laufladen Erfurt

Schuhtyp: Cross – Training – Wettkampf

Fußtyp: Supination – neutral – Pronation – stabil

Weite: schmal – mittel – breit – sehr breit

Gewicht: Herren: 326 Gramm in Größe 9 US

Damen: 269 Gramm in Größe 8,5 US

125,– €

„Sehr dynamisch im Abrollverhalten und trotzdem gute Führung, hervorragende Passform

mit guter Dämpfung. Ich laufe mittlerweile das sechste Paar!“

Volker Hartmann, Laufsport Bunert Dortmund

„Die sehr gute Passform und das angenehm leichte Laufgefühl machen ihn nicht nur zum

tollen Schuh für das Training, sondern auch für Wettkämpfe bis Marathon.“

Freddy Kolb, Der Laufladen Kaiserslautern

Schuhtyp: Cross – Training – Wettkampf

Fußtyp: Supination – neutral – Pronation – stabil

Weite: schmal – mittel – breit – sehr breit

Gewicht: Herren: 300 Gramm in Größe 9 US

Damen: 241 Gramm in Größe 8,5 US

110,– €

„Ein Strongman-tauglicher Trailschuh. Auffällig ist, dass sich die Schuhbänder trotz Dreck

und Matsch sehr leicht öffnen lassen, auch mit klammen Fingern.“

Edzard Wirtjes, Spaß mit Sport Leer

„Sehr komfortabler Walking- und Trailschuh mit fantastischer Passform und tollen Dämpfungseigenschaften.

Durch robustes Schaftmaterial und sehr gut profilierte Sohle auch bei

schlechtem Wetter ideal.“ Achim Hauertmann, Active Laufshop, Münster

Schuhtyp: Cross – Training – Wettkampf

Fußtyp: Supination – neutral – Pronation – stabil

Weite: schmal – mittel – breit – sehr breit

Gewicht: Herren: 340 Gramm in Größe 9 US

Damen: 283 Gramm in Größe 8,5 US

125,– €


Triumph 5

Tangent 3

NB 844

NB 768

„Ein absoluter Komfort-Laufschuh mit maximaler Dämpfung. Seine Abroll- und Dämpfungseigenschaften

machen ihn zu einem meiner Lieblingsschuhe für lange, gemütliche

Dauerläufe.“ Georg Steigenberger, Condition Steigenberger Aschau

„Das Flaggschiff von Saucony bietet eine ausgezeichnete Passform. Hervorzuheben ist

dabei das angenehme Volumen im Vorfuß, der spitzenmäßge Fersenhalt und die gute

Passform im Mittelfußbereich, die für Läufer mit hohem Spann geeignet ist.“

Tim Defiebre, Active Running Center, Bonn

Schuhtyp: Cross – Training – Wettkampf

Fußtyp: Supination – neutral – Pronation – stabil

Weite: schmal – mittel – breit – sehr breit

Gewicht: Herren: 320 Gramm in Mustergröße 9 US

Damen: 265 Gramm in 7 US

„Der Tangent führt ein echtes Doppelleben, denn er eignet sich sowohl für Wettkampf als

auch fürs Training.“ Johanna Schenzilorz, Laufwerk Gelnhausen

„Ein super dynamischer Lightweight-Trainer, der für normalgewichtige Läufer als Trainingsschuh

genutzt werden kann. Der flache Sohlenaufbau und die tolle Passform machen

diesen Schuh schnell zum Lieblingsschuh aller dynamischen Läufer. “

Jörg Brang, Sport Brang Jünkerath

Schuhtyp: Cross – Training – Wettkampf

Fußtyp: Supination – neutral – Pronation – stabil

Weite: schmal – mittel – breit – sehr breit

Gewicht: Herren: 253 Gramm

Damen: 215 Gramm

130,– €

„Der feste Fersensitz und die belastbare Zwischensohle machen den 844 zu einem idealen

Trainingsschuh. Durch den dynamischen Leisten kann man aber auch mal einen schnellen

Lauf oder sogar Wettkampf riskieren.“ Frank Lehmann, Laufladen Erfurt

„Der altbewährte 844 ist nach wie vor ein absoluter Dauerbrenner. Da es den Schuh in vier

verschiedenen Weiten gibt, werden auch Kunden mit sehr schmalen oder breiten Füßen

fündig.“ Roland Muck, Sport In Ingolstadt

Schuhtyp: Cross – Training – Wettkampf

Fußtyp: Supination – neutral – Pronation – stabil

Weite: schmal – mittel – breit – sehr breit

Gewicht: Herren: 332 Gramm bei Größe 9,5 US

Damen: 270 Gramm bei Größe 7 US

115,– €

„Unter der Prämisse „Never change a winning team“ wurden nur kleine Optimierungen an

diesem Modell vorgenommen. Der absolut komfortable 767 wurde in diesem Punkt nochmals

verbessert durch etwas mehr Absorbdämpfung und bequemeres Innenfutter.“

Dieter Lang, Lang Lauf Jugenheim

Schuhtyp: Cross – Training – Wettkampf

Fußtyp: Supination – neutral – Pronation – stabil

Weite: schmal – mittel – breit – sehr breit

Gewicht: Herren: 348 Gramm bei Größe 9,5 US

Damen: 280 Gramm bei Größe 7 US

140,– €

120,– €

33


34

Nike Structure

Zoom Elite

adiStar Cushion 6

adizero CS


Sonderfarbe

exklusiv bei LEX


Der neue Structure Triax ist leichter, dynamischer und trotzdem genauso stabil wie sein

Vorgänger. Ein idealer Allrounder für Überpronierer und viele Trainingskilometer. Der

Damen und Herrenschuh unterscheiden sich nicht nur optisch, sondern auch funktionell

nach den jeweiligen Bedürfnissen. Ralf Janke, Laufladen Jena

„Obwohl der Structure ein Stabilschuh ist, ist er recht leicht mit einem sehr schönen Abrollverhalten.

Er ist jetzt im Bereich der Zehenbox flacher gebaut und der gesamte Schaft

ist nahtlos. Dadurch garantiert er perfekte Paßform und Komfort"

Michael Wolf Wolf`s Running World, Mainz

Schuhtyp: Cross - Training – Wettkampf

Fußtyp: Supination – neutral – Pronation – stabil

Weite: schmal – mittel – breit – sehr breit

Gewicht: Herren: 334 Gramm in Größe 9 US

Damen: 315 Gramm in Größen 7 US

120,– €

„Top Lightweiht-Trainer für mittlere Pronierer – idealer Marathonschuh – hervorragendes

Preis-Leistungs-Verhältnis.“ Bernd Weber, Endspurt, Paderborn

„Ein zukunftsorientierter, leichter Laufschuh mit sehr guter Quergewölbsunterstützung.

Somit werden auch Vor- und Mittelfußläufer mit diesem Modell sehr zufrieden sein“

Jörg Matthé, Leipziger Laufladen

Schuhtyp: Cross - Training – Wettkampf

Fußtyp: Supination – neutral – Pronation – stabil

Weite: schmal – mittel – breit – sehr breit

Gewicht: 314 Gramm in US 10 Men

130,– €

„Gute Passform. Ein sehr dynamischer Schuh, wodurch der eigentliche Trainingsschuh

sich sogar für sehr flotte Dauerläufe oder Tempoeinheiten eignet.“

Ulrike Bruhns, Ulrikes Laufshop, Potsdam

„Der adistar Cushion hebt Ihr Lauftraining auf ein komplett neues Level. Durch die neue

Fersenkonstruktion wird das Abrollen noch dymanischer.“

Nicole Wolf, Wolf’s Running World, Mainz

Schuhtyp: Cross – Training – Wettkampf

Fußtyp: Supination – neutral – Pronation – stabil

Weite: schmal – mittel – breit – sehr breit

Gewicht: Herren: 340 Gramm bei Größe 8,5 US

Damen: 300 Gramm bei Größe 7 US

140,– €

„Einer der besten Adidas-Schuhe momentan auf dem Markt. Er ist nicht nur für Wettkämpfe,

sondern auch für Tempoeinheiten oder auch flotte Dauerläufe einsetzbar. Das

hervorragende Abrollverhalten gibt ein tolles Laufgefühl.“

Karsten Kruck, Laufsport Bunert, Duisburg

„Toller, kompakt sitzender Wettkampfschuh, der trotz der Leichtigkeit auch Langstreckentauglichkeit

besitzt.“ Stefan Grothe, Laufsport Bunert, Wuppertal

Schuhtyp: Cross – Training – Wettkampf

Fußtyp: Supination – neutral – Pronation – stabil

Weite: schmal – mittel – breit – sehr breit

Gewicht: Herren: 230 Gramm bei Größe 8,5 US

Damen: 190 Gramm bei Größe 7 US

110,– €


36

Gute Sportbekleidung braucht

Früher die Regel, heute völlig

unnötig: Auskühlen im nassgeschwitzten

Baumwollshirt. Seit

Jahren gibt es hochwertige Funktionsbekleidung,

die ein perfektes

Feuchtigkeitsmanagement garantiert.

Diese Textilien sind nicht nur

funktionell, sondern auch extrem

langlebig. Voraussetzung: die richtige

Pflege!

Die meisten Hersteller setzen bei

Funktionsbekleidung auf innovative

Materialeigenschaften. So sorgt die

Innenschicht für den Feuchtigkeitstransport

von der Haut weg nach

außen, wo der Schweiß verdunstet.

Bei vielen Funktionstextilien schützt

zudem eine äußere Hülle vor

Regen und Wind wie eine zweite

Haut. Funktionsbekleidung besteht

aus Microfasern wie z.B. Polyester,

Polyacryl und Polyamid. Diese Fasern

haben jedoch einen Nachteil:

früher oder später kommt es

durch Schwitzen zur Geruchsentwicklung.

optimale Pflege

getestet von den Laufexperten!

Spätestens dann muss das teure

Stück das erste Mal in die Waschmaschine.

Viele Sportler sind unsicher,

was es bei der richtigen

Wäschepflege zu beachten gilt. Mit

den folgenden Tipps stellen Sie sicher,

dass Sie lange Freude an

Ihrer hochwertigen Funktionsbekleidung

haben.

Die 4 wichtigsten Tipps zur

richtigen Sportbekleidungspflege:

1. Waschen Sie bei maximal 40°C.

2. Flüssiges Feinwaschmittel wie

z.B. Perwoll Sport verwenden.

3. Bitte verwenden Sie auf gar keinen

Fall Weichspüler!

4. Pflegehinweise des Textilherstellers

beachten.

Sportbekleidung sollte nicht zu heiß

gewaschen werden, in der Regel

bei maximal 40°C, damit die synthetischen

Fasern nicht beschädigt

werden. Auf gar keinen Fall einen

Weichspüler verwenden, er würde

die wasserabweisende und feuchtigkeitstransportierendeEigenschaft

und damit auch die Atmungsaktivität

des Materials beeinträchtigen.

Als Waschmittel eignet sich

am besten ein flüssiges Feinwaschmittel

Die Verwendung von Waschpulver

sollte vermieden werden

wegen eventueller Waschmittelreste

auf dem Gewebe. Funktionsmaterialien

sind auf der Wäscheleine

extrem schnell trocken. Daher

ist ein Trockner nicht notwendig. Allerdings

kann durch Wärme (Trockner,

leichtes Bügeln mit einem

Bügeltuch) nach längerem Gebrauch

die Wasserabweisung reaktiviert

werden.

Ideal für die Pflege von

Sport- und Funktionsbekleidung

ist u.a. Perwoll Sport.

Das speziell entwickelte Sportwaschmittel

garantiert schon bei

30°C gründlich saubere Sport-Outfits

ohne die empfindlichen Membranen

zu verkleben. Dazu sorgt

es, ähnlich wie ein Deo, mit seinem

Wirkstoff Neutralin ® für ein lang anhaltendes

Frischegefühl bei allen

schweißtreibenden Aktivitäten. Perwoll

Sport ist natürlich auch für alle

anderen Textilien aus Synthetik

oder Baumwolle geeignet. Die Flasche

reicht für 20 Wäschen und ist

für 4,99 € überall erhältlich, wo es

Waschmittel gibt. Im Sommer

2008 gibt es wieder Perwoll-

Sport-Proben in allen LEX-

Läden.

Chris Bossow

LEX Active Sportshop, Bielefeld


Jerome MM T-Shirt

Leisure Short

Lotus Sleevless Top

Lotus Fit Short

Athletic Cool

Boxer/Panty

RU3

Cushion Socke


Shirt

Short

Shirt

Short

„Ich laufe selber mit der Damenversion des Shirts und bin begeistert von der perfekten

Passform, die in der Länge nicht am Bauchnabel endet und somit nicht die Nieren freilegt.

Das Material ist super leicht, und man spürt es kaum.“

Marion Krispin, Laufwerk Hamburg

„Die beste Laufshort, die Rono je gemacht hat. Seht trageangenehm nicht nur wegen der

genialen Passform, sondern auch wegen des geringen Gewichts.“

Lutz Melzer, Dresdner Laufsportladen

Besonderheit: modischer, sehr trageangenehmer Kragen

Größen: Herren: S-XXL

Besonderheit: etwas länger geschnitten mit Gesäßtasche,

somit für jedermann/jede Frau tragbar

Größen: Herren: S-XXL

je 39,95 €

„Ein super atmungsaktives und schickes Sommer-Lauftop. Hervorzuheben ist der extrem

figurfreundliche und dennoch praktische Schnitt, der den Sport-BH nicht auf den Schultern

oder unter den Achseln freilegt.“ Verena Johannsen, LEX-Zentrale, Hamburg

„Immer wenn eine Kundin mit der Hose in der Kabine verschwindet, denke ich – ach wie

ist das Leben schön ...” Chris Bossow, ActiveSportshop, Bielefeld

Besonderheit: Top mit toller Passform und scheuerfreier

Nahtkonstruktion

Größen: Damen: XS-XL

Besonderheit: kompakte Kurztight mit Gesäßtasche

zum Mitführen von Handy

oder Schlüssel

44,95 €

42,95 €

„Sehr gute Passform, angenehmer Tragekomfort, perfekter Feuchtigkeitstransport.“

Bernhard Ehrl, Ehrl Orthopädie+Sport, Bad Soden

„Einfach nur toll! Man spürt den Slip kaum auf der Haut, und das Material ist extrem atmungsaktiv.“

Ulrike Bruhns, Ulrikes Laufshop, Potsdam

„... und sie sieht auch noch schick aus.“ Verena Johannsen, LEX-Zentrale, Hamburg

Atmungsaktivität: Standard – gut – herausragend

Besonderheit: super dünnes, kaum spürbares Matarial

Größen: Herren: M, L, XL, XXL

Damen: XS, S, M, L

25 €

„Eine sehr interessante Innovation. Sie verbindet die klassischen Eigenschaften wie optimale

Passform und Atmungsaktivität mit sehr guter Polsterung und einer eingearbeiteten

Pronationsstütze. Damit lässt sich jeder Laufschuh noch optimieren.“

Volker Hartmann, Laufsport Bunert, Dortmund

„Eine Socke, die sowohl dämpft als auch den Fuß führt, in bewährter Falke-Qualität.“

Edzard Wirtjes, Spaß mit Sport, Leer

Exklusiv

nur bei den LEX-Laufexperten


Atmungsaktivität: Standard – gut – herausragend

Besonderheit: Socke mit Dämpfung und Pronationsstütze

Größen: Herren: 39-41, 42/43, 44/45, 46-48

Damen: 35/36, 37/38, 39/40, 41/42

18 €

37


38

Polar RS 800sd/G3

Polar RS 100

Gore Running Wear

Timezone Travel Kit

Gore Running Wear

Air Zip-off-Jacke

„Der kleine und leichte GPS Sensor Polar G3 ermöglicht die Messung von Geschwindigkeit

und Distanz sowie weiteren Leistungsdaten nun auch bei Skilanglauf, Triathlon, Inline-Skating,

Trekking und allen anderen Outdoor-Sportarten. Der G3 Sensor ist im Set

mit der RS800sd oder einzeln als Ergänzung zum RS800 erhältlich.“

Jörg Matthé, Leipziger Laufladen

„RS 800 auspacken, einschalten und loslegen! Ich hab’s probiert: Es klappt!“

Uwe Mohn, Active Sportshop, Herford

Messung von Geschwindigkeit und Distanz mit

Laufsensor s3TM oder G3 GPS Sensor

Messung von Schrittfrequenz und -länge

OwnZone ® , OwnCode ® , OwnCal ® , OwnIndex ® ,

OwnOptimizerTM, RunningIndexTM, störungsfreie Übertragungstechnologie

W.I.N.D., Polar ProTrainer 5TM Software

„Mit dieser Uhr hat der gesundheitsorientierte Sportler alle Funktionen, die gebraucht

werden, um wirklich „richtig“ zu trainieren. Mittels eines sehr einfach durchzuführenden

Tests ermittelt die Uhr den optimalen Herzfrequenzwert für das jeweilige Training des Benutzers

(OwnZone ® ) – und dies wissenschaftlich korrekt.“

Verena Johannsen, LEX-Zentrale, Hamburg

„Die Läuferuhr schlechthin: übersichtlich, einfach zu bedienen, alles Wissenswerte

schnell abrufbar.“ Manfred Xhonneux, Runners Shop Manfred Xhonneux Aachen

OwnZone ® , OwnCal ® , OwnCode ®

Abrufbare Trainingsdatei und Gesamtdatei

Uhr mit Datum, Alarm und Wochentagsanzeige

inkl. komfortablem Textil-Sender WearLinkTM

10 EUR sparen beim Tausch einer

alten Uhr gegen eine RS100

379,95 €

479,95 €

„Nicht nur für den sportlichen Manager. Auch der praktisch orientierte Läufer

kommt mit dieser kompakten Lösung auf seine Kosten.“

Johanna Schenzilorz, Laufwerk, Gelnhausen

„Eine super Idee, nicht nur für unterwegs. Die oft gehörten Sätze beim Laufen: „Mist, ich

bin zu warm angezogen ...“ oder „Ich hätte mal doch ‘ne Schicht mehr anziehen sollen ...“

gehören damit der Vergangenheit an. Verena Johannsen, LEX-Zentrale, Hamburg

Besonderheit: Jacke mit 2 Taschen und abnehmbaren Ärmeln (Weste);

Langarmshirt mit Stulpen als Handschuhersatz und abnehmbaren Ärmeln

(T-Shirt); Tight mit zusätzlichen Beinlingen (Kurztight und Longtight

in einem). Das Ganze in einer praktischen Tasche, wo auch noch

Platz für Accessoires bleibt.

Größen: Herren: S-XXL

Damen: 34-42

349,90 €

„Optimaler Feuchtigkeitstransport, geringes Gewicht, fantastische Passform – die ideale

Jacke fürs Lauf- und Radtraining in Frühjahr und Sommer.“

Chris Bossow, Active Sportshop, Bielefeld

„Aufgrund der Ventilationseinsätze sorgt das super leichte Material im Sommer für ein tolles

Klima.“ Bernd Weber, Laufladen Endspurt Paderborn, Detmold

Besonderheit: extrem leichtes WINDSTOPPER ® Light Shell Laminat,

abnehmbare Ärmel, zusätzliche Belüftung, 2 nahtverdeckte

Reißverschlusstaschen zum Verstauen der

Ärmel

Größen: Herren: S-XXL

Damen: 34-42

179,90 €

RS800

RS800 sd / RS800G3

129,95 €

RS800G3 nur GPS Sensor

100,95 €

99,95 €


40

317 Kilometer

bis zum Pazifik!

„Du, wir laden dich zu einem

Staffelrennen in Oregon ein,

das ist echt prima!“ Das waren

die Worte von Malte Stern, meinem

Nike-Vertreter. Naja, dachte ich, so

ein bisschen Staffelrennen ist ja

kein Problem und passt auch in

mein Training.

Im Laufe des Jahres tröpfelten

dann mehr Informationen rein:

zwölf Leute pro Team und zwei

Autos, eine Gesamtstrecke von 317

Kilometern, jeder muss dreimal rennen,

und das Gelände ist hügelig.

Die wussten schon, warum sie nicht

sofort die Wahrheit sagten …

Dienstag um 6:00 Uhr ging der

Stress los: Abflug nach Chicago

und Weiterflug nach Portland. Der

Zeitunterschied von neun Stunden

und der lange Flug machten etwas

schläfrig. Dafür durften wir uns in

Portland noch ein Sportmuseum

anschauen. Ich fiel nur noch in

mein Zwei-Personen-Luxusbett und

schlief durch.

„Um 6:00 Uhr gehen wir laufen“,

hatte es geheißen. Allerdings war

um sechs am nächsten Morgen keiner

da, also lief ich alleine an einem

schönen Fluss mitten durch die

Stadt. Die anderen sind übrigens

fünf Minuten vor oder nach sechs

Uhr losgelaufen – hatten wohl

Angst vor meiner Form!

Dann durften wir uns zwei Tage das

Nike World Headquarter ansehen.

Ich war beeindruckt, Ronaldo Soccerfield,

eine Finnenbahn rund um

das Gelände, ein komplettes Fitnessstudio

mit Schwimmbad und

eine 400-Meter-Bahn mitten im

Wald – alles für die Mitarbeiter. Ich

glaube, ich werde diesem Beispiel

nicht folgen …

Volkslauf auf der Autobahn

Dann Raceday. Freitag früh rannten

zirka 850 Läufer aus der ganzen

Welt aufgeregt durch den Frühstückssaal.

Nike hatte sie alle eingeladen,

und so wurde es ein inter -

nationales Treffen.

Ich hatte noch etwas Zeit, erst um

14 Uhr sollte mein Team vom

Mount Hood aus starten. Also Sachen

für zwei Tage packen, und auf

ging’s. Je sechs Läufer saßen in

einem Van, da wurde es ganz

schön eng, doch zum Glück roch es

trotz einiger Voraussagen nicht wie

in einem Pumakäfig. Aber kuschelig

ist was anderes! Alle 15 Minuten

starteten 20 Teams. So

zog sich der gesamte Start bei insgesamt

1000 Teams von morgens

um 8 Uhr bis abends um 19:45 Uhr

hin. Die schnellsten Teams gingen

als letzte auf die Strecke. Die ersten

zwei Laufabschnitte verliefen

nur bergab. (Nike-Mitarbeiter Malte

berichtete später übrigens, dass er

eine Woche nach diesem Rennen

beim Training von einer Stockträgerin

überholt wurde, so dicke Beine

hatte er noch.)

Gelaufen wurde auf dem Seitenstreifen

eines Highways mit allem

Drum und Dran – also auch Trucks.

So was kriegt man bei uns nicht ge-


nehmigt! Man muss sich mal vorstellen:

ein Volkslauf auf der Avus –

lecker …

Wir spulten unser Programm souverän

ab. Nach sechs Läufern wird

an (nicht in!) den zweiten Van übergeben,

und um viertel nach neun

war ich dran. Nun ist die USA zwar

anders, aber auch hier wird es

abends dunkel, also: Nachtlauf. Es

herrschte allgemeine Leuchtwesten-

und Stirnlampenpflicht von 18

Uhr abends bis 7 Uhr in der Früh,

denn die ganze Nacht wird ja

durchgelaufen. Ich musste nur 7,3

Kilometer rennen, hatte aber schon

vor dem Lauf durch die Fahrerei

und die Hitze schwere Beine.

Meine Zeit war trotzdem okay, nur

zu schnell. Immerhin hatte ich noch

einen 7er und einmal 11,7 km vor

mir.

From Mount Hood to the

B(!)acific-Coast

Ihr werdet jetzt fragen, was mit

Schlafen ist? Na, nicht sehr viel. Im

Auto ein bisschen, und dann gab es

noch „sleeping areas“ an den großen

Wechselpunkten. Dort habe ich

im Schlafsack zirka 1,5 Stunden tief

und fest gepennt. Es war so romantisch:

Über mir der große Sternenhimmel

Oregons, vor und

neben mir losfahrende Autos (rums,

die Tür ist zu), zirka 750 Klohäuschen

(rums, die Tür ist zu), und da

es ein Wechselpunkt war und alle

ankommenden Läufer mit ihrer

Startnummer ausgerufen wurden,

gab es noch eine schöne Geräuschkulisse

von hinten: „Runner

567 is coming!“

Gegen 2:30 Uhr mussten wir wieder

laufen. Man versprach uns vier

„B’s“ und die waren unser Ziel:

„Beer, Beens, Burger and Bacific!“

„Bacific“ ist Sächsisch für Pacific,

an dessen Küste das Rennen

endet. Um es vorwegzunehmen:

Wir wurden betrogen. Es gab keine

Bohnen und keine Burger, sondern

Hot Dogs und Pasta. Dafür war der

Ozean genauso kalt wie das Bier.

Als ich wieder an der Reihe war,

wurde es langsam hell, und ich verzichtete

illegalerweise auf die Stirnlampe

– vielleicht war ich deshalb

so schnell, oder weil’s bergab ging.

Dann zum nächsten Wechselpunkt.

41


42

Schlafen ging nicht, also Kaffeetrinken

und das Rennen genießen. Alle

Autos waren geschmückt oder angemalt

mit irgendwelchen coolen

Sprüchen, jeder wollte der Beste

sein – mit dem Mundwerk. Aber ich

habe bei einem Wettkampf noch

nie mit so vielen Leuten gequatscht.

Es war einfach nur ’ne

Riesenparty, allerdings gab es das

Bier erst im Ziel.

Da wir viel zu schnell unterwegs

waren, ließen wir den Läufer vor

uns 25 Minuten am Wechselpunkt

warten, der dann auch irgendwie

sauer war. Unser Teamkapitän

hatte seine Ankunftszeit falsch berechnet!

Jedes Team musste nämlich

seine angegebene Meldezeit

einigermaßen einhalten, sonst

gab’s eine Strafe.

Der dritte Abschnitt war der härteste.

Es ging rauf und runter, und die

Beine wollten auch nicht mehr, sie

fühlten sich an wie Pudding. Ich

durfte als Vorletzter noch mal ran:

11,7 km nur bergan (bin ja Bergläufer,

ha, ha). Es war der schönste

Streckenteil, keine Begleitautos

und mitten durch einen Wald. Und

bei mir rollte es. Ich habe immer nur

auf den Einbruch gewartet, aber

der kam nicht. Für diesen Abschnitt

5:40 Minuten pro Kilometer, ich war

mächtig zufrieden.

Nach 26 Stunden und 21 Minuten

erreichten wir das Ziel am P(B)acific.

Dort bin ich nach zwei Bieren

bei 12 Grad auch noch baden gegangen

und habe jetzt ’nen

Schnupfen. Dann war ich nur noch

müde, und nach insgesamt sieben

„B’s“ (sechs Biere und das Meer)

fiel ich ins Koma.

Es war das verrückteste Rennen,

das ich je mitgemacht habe. Die

Teilnehmer feiern sich selbst und

die anderen. So ein Wettkampf ist

bei uns nicht denkbar: wenig Verpflegung

an der Strecke, fast ständige

Begleitung von Vans auf

großen und kleinen Straßen, kaum

Schlaf, und im Ziel gibt es eine

kleine Medaille, sonst nichts.

Dafür hat man hohe Kosten: 1000

Dollar Startgeld plus teilweise Automiete

plus Futter. Aber 12 000

Teilnehmer! Der „Hood to Coast“

ist bereits nach wenigen Stunden

ausgebucht! Man muss schon ein

bisschen einen an der Waffel

haben, um da mitzumachen.

Ich fahre, glaube ich, noch mal hin.

Schlafen kann man ja auch später

noch.

Bis dann und gute Nacht!

Carsten Weinrich

ehemaliges Mitglied der LEX-Textilkommision


44

Wir haben hier gewonnen!

LEX-Gewinnspiel-Wochenende

Im letzten Jahr erlebten die Gewinner

des 2. LEX-Falke-Preisausschreibens

wieder ein sportliches,

unterhaltsames und

informatives Wochenende

im Dorint-Resort in Winterberg.

Die Samstagmittag angereisten

Teilnehmer wurden nach einem

leichten Imbiss mit Falke-Produkten

ausgestattet und mussten sich je

nach Leistungsstärke durch die bergige

Landschaft rund um Neuastenberg

„quälen“. Nach einem

kleinen Snack war dann im Saunaund

Schwimmbadbereich Relaxen

und Entspannen angesagt. Nach

dem ausgiebigen Abendessen gab

es einen kurzen Überblick, wie aufwendig

und langwierig es ist, die

bekannten Falke Socken in

Deutschland herzustellen. Durch

eine anschließende Diskussionsrunde

wurden viele Fragen der Läufer

geklärt. Danach war die Stimmung

dementsprechend locker und

fröhlich.

NEWS NEWS NEWS

Die Gewinner des LEX-Falke-Gewinnspiels

aus 2007, versammelt unter dem

„Krombacher Tor”.

Nach einem nahrhaften Frühstück

am nächsten Morgen war die Konzentration

und Aufnahmefähigkeit

wieder so weit hergestellt, dass

man sich über den Gebrauch und

die Notwendigkeit eines Polar-

Herzfrequenzmessers informieren

konnte. Zum Test wurden dann die

Geräte bei einem leichten Lauf ausprobiert.

Mit vielen Informationen rund ums

Laufen konnten die Teilnehmer

nach einem abschließenden Mittagessen

die Heimreise antreten.

Im Namen von LEX bedanken

wir uns für dieses außergewöhnliche

Wochenende.

Hier können Sie gewinnen!

Gewinnen Sie Preise von der Firma

im Gesamtwert von 10.000 EUR!

Einfach Frage beantworten, Karte ausfüllen, ausreichend

frankieren und schon stehen die Chancen gut!

Hier klebt keine Karte?

Dann einfach neue Karte anfordern unter www.laufexperten.de

GEWINNSPIEL

„cubic“ – perfekte

klimaregulierung für heiße

Sommertage

Bei hohen Temperaturen und intensiver

Aktivität ist die klimatisierende

Funktion der Sport- unterwäsche

von entscheidender Bedeutung für

das Wohlbefinden beim Sport.

„Cubic” reduziert die Kontaktfläche

zwischen Haut und Material und

unterstützt die Klimatisierung durch

die einzigartige Luftkammernstruktur.

Das spricht für „cubic“

- klimaregulierend

- trocknet schnell

- frisches Gefühl

dank „effect“

- UV-Schutz

- pflegeleicht

- farbecht

- elastisch


46

Laufbekleidung aus Milch

Ein klasse Thema, und RONO

spielt wieder einmal den Vorreiter.

Als erster Runningtextilanbieter

bringt RONO im

Sommer 2008

unter dem Label

Blue Nature eine

Damenkollektion

aus nachhaltigen Naturstoffen

auf den Markt.

Durch Dehydrieren und Entrahmen

von Milch wird aus den Proteinen

eine sehr hochwertige, exklusive

Laktosefaser gewonnen. In fünf

attraktiven Styles wird die

Stoffkonstruktion aus Laktose

(Milch!), Baumwolle und Lycra zu

haben sein. Diese wird zudem komplett

in Europa gefertigt.

Für RONO sind jene Frauen Zielgruppe,

die auch im Sport ihrem

Bedürfnis nach umweltgerechten

Materialien erfüllt sehen wollen,

ohne sich dabei aber in die „grüne

Ökoecke“ einordnen zu wollen.

NEWS NEWS NEWS

„just one“ – das T-Shirt

für alle Sportaktivitäten

“just one” ist nicht einfach eine

neue Bekleidungsvariante für sportliche

Aktivitäten. Mit „just one“

hat ODLO das Sportshirt

neu definiert!

Hier verbinden sich modernste

Technologien zu

einem überzeugenden Ganzen.

„just one“ liegt kaum spürbar

auf der Haut und präsentiert

sich nach außen als Allroundshirt:

Statt zwei Kleidungsstücken

trägt der

Sportler nur eins. Das ist „just

one“:

- leicht

- klimaregulierend

- trocknet schnell

- frisches Gefühl

dank „effect“

- UV Schutz

- pflegeleicht

- farbecht

- ergodynamischer

Schnitt

BROOKS RUNS GREEN

Die Premium-Laufschuhmarke

zeigt Verantwortung für

die Umwelt.

Den ersten Schritt zu einem

umweltbewussten Laufschuh

macht BROOKS im Spätsommer

2008 mit der

Einführung der Technologie

BioMoGo als bahnbrechende

Weiterentwicklung der MoGo-Zwischensohle.

Als wesentlichstes

Merkmal gilt es die erfolgreiche Reduktion

der zum Abbau der Sohle

benötigten Halbwertszeit, von 1000

auf ca. 20 bis 22 Jahre herauszustellen.

Bereits die Einführung der

MoGo-Technologie sorgte in der

Läuferszene 2006 für Furore, Bio-

MoGo jedoch wird die Denkausrichtung

innerhalb der gesamten

Sportbranche revolutionieren.

Eingeführt wird die Markeninnovation

mit dem Support-

Modell Trance 8 im Spätsommer

diesen Jahres. In den

folgenden Saisons werden weitere

Modelle folgen.

www.brooksrunning.eu.

Perfekte Dämpfung vom

Start bis zum Ziel: FALKE RU

3 CUSHION

Für Laufsport-Einsteiger

und Läufer

mit einem bestimmten

Bedarf an Bewegungskontrolle

sind neben einer

guten Passform vor allem ausreichende

Dämpfung und Unterstützung

wichtige Faktoren bei der

Entscheidung für einen neuen

Sportschuh. Mit Bewegungskontrollschuhen

lassen sich beispielsweise

Gelenkbeschwerden und

Verletzungen vermeiden, die aufgrund

mangelnder Lauferfahrung

und -technik entstehen können. Sie

ersetzen die fehlende Dämpfung

des Untergrundes und übernehmen

die Stütz- und Führungsfunktion

des Fußes durch integrierte Stabilisierungselemente.

Speziell für diesen Laufschuhtyp

hat FALKE ESS den

RU 3 CUS-

HION, einen

bislang einzigartigenRunningstrumpf

mit besondererStabilisierungs-

und sehr hoher Dämpfungsfunktion,

entwickelt. Neuartige,

patentierte Dämpfungszonen

am stark beanspruchten

Fersen- und Ballenbereich

minimieren die Kräfte,

die beim Auftreten und Abrollen

auf den Bewegungsapparat

einwirken. Die

während des Laufens auftretenden

Stoßbelastungen

werden absorbiert und somit

harmo- nischere und leistungsstärkereBewegungsabläufe

erreicht. Auch mögliche

Stauchungen werden

durch die speziellen Polsterungen

reduziert und

die Gelenke und der Sehnen-

und Bandapparat

nachhaltig geschützt.


LEX trifft Haile Gebrselassie

Großer Tag für 10 LEX-Kunden

und ihre jeweiligen

Händler: Am Tag nach seinem

Berliner Marathon-Weltrekord trafen

sie Haile Gebrselassie, den kleinen

schnellen Äthiopier mit dem

großen Herzen. Er hat allen Teilnehmern

einen Einblick in seinen

Trainingsalltag geben können.

Als Gewinner eines adidas-

Preisausschreibens durfte

die Gruppe nach dem Berlin

Marathon Weltklasseflair im

Athletenhotel genießen und

wurden zudem mit einer adistar

Laufausrüstung ausgestattet.

Nach der stimmungsvollen Siegerparty

am Abend des Rennens

brach man tags drauf zunächst zu

einer Stadtrundfahrt auf.

Danach kam der eigentliche

Höhepunkt der kleinen Reise

in die Welt der Stars: bei einer

ausführlichen Talkrunde mit Haile

Gebrselassie erfuhren die Teilnehmer,

wie sein Trainings- u. Arbeitsalltag

aussieht. Sehr offen berichtete

der Ausnahmeläufer über

Trainingsumfänge von 220 bis 230

Wochenkilometer, seinen Tagesablauf,

der um 5:30 Uhr morgens beginnt,

seine Liebe zur eigenen

Familie und sein soziales Engagement

für seine Landsleute.

Haile beeindruckte durch

seine Bereitschaft, wirklich

jede Frage ausführlich zu beantworten.

Anschließend gab’s Autogramme

von dem Äthiopier, der u.a. Schuhe,

Jacken und anderes Laufequipment

signierte.

Und dann wurde es doch noch mal

anstrengend, zumindest für den

Großteil der Reisegruppe: Ein für

den Meister lockeres Auslaufen mit

intensiver Gymnastik wurde für den

ein oder anderen zur schweißtreibenden

Angelegenheit. Für alle ein

großes Erlebnis und lehrreich zugleich,

bekamen sie hier doch

einen Einblick in Trainingsgeheimnisse,

die neben dem Talent

den Weltklasseathleten vom Amateur

unterscheiden.

Nach dem obligatorischen Abschlussfoto

gab Haile allen die

Hand und ein paar aufmunternde

Worte mit auf den Weg, bevor er

sich lächelnd zum Flughafen aufmachte.

Den Teilnehmern wird dieses Treffen

in bester Erinnerung bleiben,

lernten sie doch nicht nur den

Ausnahmesportler, sondern

vor allem auch den Menschen

Haile Gebrselassie

kennen. Man kann nur dankbar

sein, dass adidas ein solches Erlebnis

ermöglicht hat.

Uwe Mohn

Filialleiter, Active Herford

47


48

DAK-Kid’s-Marathon

Ein Ansporn gegen Bewegungsarmut

bei Kindern und Jugendlichen!

Was ist los mit unseren Kindern

und Jugendlichen?

Zu dick, zu unbeweglich, oftmals

aggressiv und unaufmerksam. Bei

etwa jedem dritten Schulanfänger

werden Allergien festgestellt. Die

Hälfte aller Erstklässler ist

nicht in der Lage, 30 Sekunden

lang auf einem Bein zu

stehen.

Sind die faulen Kinder von heute

die kranken Erwachsenen von morgen?

Nach dem Rauchen ist Bewegungsarmut

in den Industrieländern

der zweitwichtigste gesundheitliche

Risikofaktor.

Doch wie kann der eigentlich

natürliche Bewegungsdrang

der Kinder wieder zum

Leben erweckt werden?

Druch einen Kids Marathon!

Natürlich laufen die Kids

nicht 42 Kilometer am

Stück, sondern sie nähern

sich in kleinen Schritten der

Distanz an. Das Thema „Entspanntes

Laufen“ wird über Monate

als ein Bestandteil in den Sportunterricht

oder das Vereinstraining integriert.

Mit jeder Sportstunde, mit

jeder gelaufenen Sportplatzrunde

vermerkt der Lehrer oder Trainer

einen weiteren Kilometerabschnitt

auf der persönlichen Laufkarte. So

kommen die jungen Teilnehmer

dem Ziel langsam näher.

Der Kreativität, wie das Kilometersammeln

in den Unterricht oder das

Vereinstraining integriert wird, sind

keine Grenzen gesetzt.

Die letzten zwei Kilometer

werden dann auf einer Abschlussveranstaltungzurückgelegt,

gemeinsam mit

allen anderen teilnehmenden

Klassen und Vereinen. Die Erfolge

werden im Anschluss gebührend

gefeiert. Die Termine variieren

je nach Veranstaltungsort.

Auf jeder Abschlussveranstaltung

gibt es eine lohnende Tombola:

1. Preis: 350,- € für Schulsportgeräte

+ 150,- € für die Klassenkasse

2. Preis: 250,- € für Schulsportgeräte

+ 100,- € für die Klassenkasse

3. Preis: 150,- € für Schulsportgeräte

+ 50,- € für die Klassenkasse

Vorrangiges Ziel ist es, die Bewegung

zu fördern und die Kinder, unabhängig

von sportlichen Fähigkeiten,

für das Laufen zu motivieren.

Die Freude an der Bewegung

steht im Vordergrund –

Geschwindigkeit spielt keine

Rolle und wird weder dokumentiert

noch kontrolliert.

Nach den erfolgreichen Pilotprojekten

in 2007 stieg

die DAK als Partner im Gesundheitsbereich

mit ein.

PILOTPROJEKT BETZDORF

(LEX-Laufexperte Ausdauershop, Betzdorf

Bettina und Michael Stern vom Ausdauer-Shop

in Betzdorf haben es

tatsächlich geschafft, 27 Schulen

aus dem gesamten Siegerland zur

Teilnahme am Kids-Marathon zu

motivieren. Von 1600 angemeldeten

Kids schafften es rund die

Hälfte, in zwei Monaten ihre Marathonkilometer

zusammenzulaufen.

Trotz eisiger Kälte fanden sie sich

zum Abschlussevent im Motzbergstadion

ein, wo die letzten 2 Kilometer

in leichtathletischer Atmosphäre

gelaufen wurden.

DAK-Kids-Marathon 2008 findet

in 16 Städten statt:

www.Kids-Marathon.de

Schirmherr für die Veranstaltung

ist Fußballer Frank Rost

Wir freuen uns über Schulen,

Sportvereine oder engagierte Eltern,

die bei dieser Sache mitmachen

wollen. Infos und Voranmeldungen

unter www.Kids-

Marathon.de oder bei LEX direkt

Telefon-Nr.: 040-280 567 40


25.000 €

www.kinder-rheumastiftung.de

Die Premiere fand im letzten Jahr

statt und war ein riesiger Erfolg:

25.000 Euro wurden für die Kinder-

Rheuma-Stiftung gesammelt. Jeder

LEX-Laden hatte sich etwas Besonderes

einfallen lassen, sodass

keine Veranstaltung der anderen

glich und doch nach demselben

Motto ablief.

20. Juni 2007, Brüggen

Gross Sportshop

Der spendenlauferfahrene Dietmar

Gross aus Brüggen hatte sich einiges

vorgenommen: Kein geringeres als

das Hockeystadion in Mönchengladbach

sollte Start und Ziel sein. Schnell

legte er die Laufstrecken fest und

rührte kräftig die Werbetrommel.

Sogar der frühere Fußballnationalspieler

Rolf Rüssmann gab sich die

Ehre.

Termin für 2008:

2008

Die Idee ist dermaßen simpel, dass

es schon fast wieder schwierig ist,

sie zu erklären:

Der größte Spendenlauf

Deutschlands!

In über 60 Städten wird gelaufen

und gespendet – in jedem

Jahr am Abend des 3. Mittwochs

im Juni. Ein lockerer

After-Work-Run in geselliger Runde

und ohne Zeitnahme, bei dem

keine Startgebühr erhoben, sondern

Geld gesammelt wird für die

Kinder-Rheuma-Stiftung.

Wir möchten uns hiermit für die

großzügige Unterstützung bei der

Firma New Balance bedanken,

die die Idee des Spendenlaufs mitgestaltet

hat und auch in diesem

Jahr wieder mit dabei ist.

20. Juni 2007, Hamburg

Laufwerk

Um 17 Uhr hatte es geregnet, und es

sah finster aus mit dem abendlichen

Spendenlauf um die Hamburger Außenalster.

Doch der Himmel klarte

auf, und es fanden sich immer mehr

Lauffreudige am Treffpunkt vor der

„Alsterperle“ ein. Der Lauftreff des

Laufwerks begleitete die Läufer auf

deren Runde und sorgte dafür, dass

niemand verloren ging.

Mittwoch 18. Juni

Ort und Uhrzeit unter www.LEX-Spendenlauf.de

49

20. Juni 2007, Ingolstadt

Sport Inn

Roland Muck nutzte seine Kontakte

zum Kletterzentrum des Alpenvereins,

welches als Start- und Zielort diente.

Die Strecke führte an der Donau entlang,

am Kloster vorbei und wieder zurück.

Schließlich hat Ingolstadt so

einiges an Sehenswürdigkeiten zu

bieten.

Für die ersten 70 Spender pro Veranstaltung:

1 Funktions-T-Shirt

von NewBalance und Lenor Sport! Kommen+spenden!

20. Juni 2007, Erfurt

Erfurter Laufladen

Als Kulisse diente die eindrucksvolle

Blütenpracht des Egaparks, einem der

größten Blumen- und Gartenparks in

Deutschland. Gelaufen wurde auf der

beleuchteten Winterlaufstrecke.

Außerdem hatten sich die Erfurter

etwas Günstiges einfallen lassen: In

der Spende war der kostenlose Hinund

Rücktransport mit Bahn und Bus

eingeschlossen.


50

Berlin, Berlin

Ick war WALKEN in Berlin!

Monatelang trainierte ich zusammen

mit meiner Walkingpartnerin

und arbeitete

auf diesen für mich besonderen

Tag hin: mein erster

Marathon, und dann auch

noch in Berlin.

Samstag kamen wir gegen Mittag

an, schnell auf die Messe und Startunterlagen

holen. Riesenandrang,

überall gespannte und frohgelaunte

Marathonis. 40.000 werden starten,

davon 137 Power-Walker. Und ich

mittendrin!

Nach einer kurzen Nacht früh aufstehen,

fertig machen und frühstücken.

Tausende mit uns auf dem

Weg in der S-Bahn zum neuen

Hauptbahnhof. Es riecht schon

leicht nach Sportschuhen und

sonstwas. Bin völlig überrascht, wie

viele Menschen auf dem Weg zum

Startbereich sind. Riesiges Gewühle.

Es ist irre, alles schiebt und

drängt sich zu den Kleiderwagen,

und schnell noch zur Toilette.

Schnell war leider nicht ... Bis

40.000 Pipi gemacht haben, das

dauert.

So, wo ist jetzt Startblock H? Super

nervös stand ich dann alleine mit

meinem Walking-T-Shirt inmitten

von tausenden Läufern. Stimmen

hinter mir:

„Ach, Walker machen auch

mit? Geht das?“

Ich lächele müde und will nur noch,

dass es losgeht. Dann 9 Uhr, die

Ersten starten, die Hubschrauber

kreisen über uns. Jetzt der wunderbare

Moment, es fliegen tausende

gelbe Luftballons in den Himmel.

Die Läufer klatschen, und nach 10

Minuten setzen auch wir uns langsam

in Bewegung: Um ca. 20 nach

9 Uhr passiere ich endlich die Startlinie.

Jetzt wird es ernst. Die Läufer ziehen

schnell reihenweise an mir vorbei.

Zum Glück gibt es keinerlei

Drängeleien. Wolkenloser Himmel

und bereits 20 Grad.

Oft werde ich von den anderen Teilnehmern

auf mein T-Shirt angesprochen:

„Heike is WALKING

on Sunshine“.

Überhaupt war die Stimmung im

Feld super, man kam mit dem ein

oder anderen kurz ins Gespräch,

alle noch locker drauf. Bei km 5

steht schon Jochen (mein Schatz)

am Straßenrand. Kurzes Küsschen,

und weiter geht’s. Überall Menschen,

die uns anfeuern, lautstarke

Trommler und Musikbands. Na,

wenn das nix wird! Die ersten 15

km sind schnell gewalkt, bin super

drauf, genieße die Stimmung, klatsche

die wartenden Kinder am

Straßenrand ab, winke, sobald

mein Name gerufen wird, und kann

es immer noch nicht fassen, dass

ich heute meinen ersten Marathon

walke.

Jetzt wird es richtig heiß, die Gespräche

versiegen, doch jeder führt

heimlich Selbstgespräche: Werde

ich es schaffen?… Liege ich gut in

der Zeit?… Den Läufer da vorn,

den hol’ ich noch ein, wär’ doch gelacht

… Tun die Füße schon weh?

… Wie lang dauert es noch?

Oh, super, da ist eine Dusche, endlich

Abkühlung. Marschiere durch

den Wasserstrahl und genieße das

Wasser. Herrlich, aber jetzt sind

meine Brillengläser voller Wassertropfen

... Bei der Halbmarathon-

Markierung wieder eine riesige

Party an der Straße. Der Rhythmus

der Trommler motiviert sofort,

schneller zu gehen. Die Unterstützung

vom Straßenrand ist genauso

wichtig wie gute Laufschuhe. Der

Marathontross zieht sich durch die

Straßen, von weitem höre ich

schon die nächste Party. Der „Wilde

Eber“ macht seinem Namen alle

Ehre. Danke Berlin, ihr seid spitze!

Was kann jetzt noch schiefgehen?

Die Sonne brennt, und wir haben

km 35. Oh Mann, jetzt merke ich,

dass meine Kraft nachlässt. Hier

stehen leider nicht ganz so viele


Zuschauer, trabe so vor mich hin

und hoffe, dass das Ganze bald ein

Ende hat. Jetzt kommen Biene

Maja, Karotte, Erdbeere und

der kleine Tiger auf meine

Höhe: vier witzige Engländer, die

sich die 42 km in vollem Kostüm

antun. Wir kamen natürlich gleich

ins Gespräch – echt witzige Typen!

Somit vergingen die nächsten Kilometer

recht unbemerkt. Dann ab

km 38 steht Gott sei Dank mein

Mann an der Strecke mit den aufmunternden

Worten: Bist gleich im

Ziel.

Oh wie schön, das Ziel ist

nahe. Seit Monaten bin ich gedanklich

hundert Mal durch das

Brandenburger Tor geschritten, und

gleich ist es so weit.

Die letzten 4 Kilometer sind der

Wahnsinn, tausende schreiende,

applaudierende Zuschauer. Unter

den Linden, die Prachtstraße

schlechthin, erwartet uns. Blick auf

die Uhr, werde eine super Zeit

haben! Noch schnell ein Paar Läufer

überholen, ja, ich kann es nicht

lassen ... Nach gut fünfeinhalb

Stunden sehe ich endlich das langersehnte

Brandenburger Tor, Gänsehaut

pur! Das Herz klopft, der

Moderator begrüßt uns, die Sonne

lacht, die Menschen toben, und ich

marschiere stolzen Hauptes durch

„mein“ Brandenburger Tor.

Bin nach 5:36 Stunden überglücklich

im Ziel, bekomme meine Medaille

überreicht, fleißige Helfer

hängen mir eine Folie um, und Fotografen

machen Fotos von mir.

Es war wunderbar, Danke,

Berlin!!!


„Wenn die Kinder schon etwas älter

sind, haben sie oft keine Lust mehr,

länger im Babyjogger zu sitzen: Planen

Sie Pausen ein, in denen Sie

Ameisenhügel anschauen, Enten

füttern usw. Und dann geht es weiter.“

Tipp

Tipp

Tipp

Babyjogger oder

Laufen trotz und mit Kind

Die letzten Jahre war es ja wirklich

nicht leicht, an den Mercedes unter

den Laufkinderwagen ranzukommen.

Sogar Gebrauchte wurden zu

Höchstpreisen gehandelt.

Es gab auf dem deutschen Markt

keinen Vertrieb für dieses begehrte

Produkt.

Aber nun ist der Original BABY-

JOGGER wieder erhältlich.

Der Verkauf läuft ausschließlich

über die Läden

der LEX-Laufexperten.

Viele Landeninhaber haben selber

ihre Kinder mit dem Gefährt großgeschaukelt

und können allen werdenden

Eltern hervorragende

Praxis tipps mit auf den Weg geben.

„Den Babyjogger kann man auch im Alltag und

zum Einkaufen benutzen. Besorgen Sie sich

ein günstiges Fahrradschloss und ketten Sieden

Wagen vor dem Supermarkt an. Die Einkäufe

können Sie im Babyjoggerkorb

stapeln oder in einem Rucksack transportieren.“

„Der Zwillingsjogger rollt ebenfalls fast

von alleine. Sehr gut geeignet auch für

zwei Kinder mit gewissem Altersunterschied.“

Sie haben kleine

Kinder und brauchen einen

Babyjogger? – Dann erklären Sie

sich bereit, einen Artikel zu schreiben

für das nächste LEX-Magazin und

gewinnen Sie einen

Babyjogger

Bedingung: Senden Sie uns eine Postkarte

an LEX Laufexperten, Hansaplatz1,

20099 Hamburg oder per mail:

info@laufexperten.de – wir wählen

bis zum 15.5.08 unter allen Einsendern

einen Gewinner!

Tipp

„Der Babyjogger ist ideal auch zum Inlinern,

da kann man sich super dran festhalten. Außerdem

sind die 20-Zoll-Räder sehr geländegängig,

und man kann Steigungen locker

hochschieben.“

„Auch Kleinkinder können ungefährdet

im Babyjogger gefahren werden, denn

eine Vorrichtung zum Anbringen einer

Baby Trageschale macht dies möglich.

So spart man sich den Kinderwagen

oder das Übergangsgefährt.“

„Das Regenverdeck ist auch

ein prima Windschutz.“

53

Tipp


54

Laden Straße PLZ Ort Telefon e-mail

LEX LaufexpertenZentraleHansaplatz 1 20099 Hamburg 040-28056740 info@laufexperten.de

Dresdner Laufsportladen Großenhainer Str.135 01129 Dresden (Neustadt) 0351-8495611 dresden@laufsportladen.de

Leipziger Laufladen Brühl 33 04109 Leipzig 0341-2252080 info@Leipziger-Laufladen.de

Laufladen Jena Unterm Markt 10/12 07743 Jena 03641-489140 jena@laufladen.de

Dresdner Laufsportladen Augustusburger Str. 101 09126 Chemnitz 0371-4040233 chemnitz@laufsportladen.de

Laufladen Lunge Hohenzollerndamm 10 10717 Berlin (Wilmersdorf) 030-88627330 lunge@lunge.com

Lang + Laufladen Augsburger Str. 27 10789 Berlin (Charlottenburg) 030-21912210 augsburger@lang-und-lauf.de

Asics Sport bei Lang+Lauf Bayreuther Str. 9 10789 Berlin (Schöneberg) 030-2117642 bayreuther@lang-und-lauf.de

Laufladen Lunge Markelstr. 2/Schloßstr. 12163 Berlin (Steglitz) 030-81820561 lunge@lunge.com

Ulrikes Sportshop Lindenstr. 12 14467 Potsdam 0331-2702713 info@ulrikes-sportshop.de

City Sport Lange Str. 32 18055 Rostock 0381-4903838 info@city-sport-rostock.de

Laufladen Lunge Ferdinandstraße 55-57 20095 Hamburg (City) 040-321430 lunge@lunge.com

Laufwerk Hamburg Hoheluftchaussee 42 20253 Hamburg (Hoheluft) 040-27808777 info@laufwerk-hamburg.de

Laufladen Lunge Colonnaden 18 20354 Hamburg (City) 040-35713300 lunge@lunge.com

Laufladen Endspurt Obere Schrangenstr. 18 21335 Lüneburg 04131-223751 info@laufladen-endspurt.de

Laufladen Lunge Lämmersieth 1 22305 Hamburg (Barmbek) 040-297728 lunge@lunge.com

Laufladen Lunge Stresemannstr. 377-379 22761 Hamburg (Bahrenfeld) 040-27866878 lunge@lunge.com

Zippel’s Läuferwelt Rathausstr. 2 24103 Kiel 0431-93112 info@zippels.de

Zippel’s Läuferwelt Marienallee 8 24937 Flensburg 0461-5008303 flensburg@zippels.de

Spaß mit Sport Am alten Handelshafen 2 26789 Leer 0491-9791930 info@spass-mit-sport.de

Sport Ziel Knochenhauerstr. 26 28195 Bremen (City) 0421-593950 info@sportziel.de

Sport Ziel Leher Heerstr. 8/Stadtt. Horn 28359 Bremen 0421-3304820 info@sportziel.de

Bladerunner Goseriede 1 30159 Hannover 0511-15485 info@bladerunner-sport.de

Bladerunner Schelenstr. 24 31134 Hildesheim 05121-281625 info@bladerunner-hildesheim.de

Active Sportshop Rennstraße 26 32052 Herford 05221-121550 herford@active-sportshop.de

Laufladen Endspurt Rosental 5 32756 Detmold 05231-34757 info@laufladen-endspurt.de

Laufladen Endspurt „Libori-Galerie“ Kamp 30 33098 Paderborn 05251-24617 info@laufladen-endspurt.de

Active Sportshop Münsterstraße 5 33330 Gütersloh 05241-21 29 94 guetersloh@active-sportshop.de

Active Sportshop Niederwall 51 33602 Bielefeld 05 21-171116 bielefeld@active-sportshop.de

Theuermeisters Laufladen Friedrichsplatz 12 34117 Kassel 0561-104475 kassel@laufladen.de

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Laufsport Bunert Rüttenscheider Str. 261 45131 Essen 0201-422851 essen@bunert.de

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Laufsport Bunert Rheinstr. 39 47799 Krefeld 02151-209100 krefeld@bunert.de

Active Sportshop Ludgeriplatz 11-13 48151 Münster 0251-524034 info@active-menstore.de

Active Sportshop Bierstr. 13 49074 Osnabrück 0541-2051955 active-osnabrueck@t-online.de

Laufsport Bunert Aachener Straße 233-237 50931 Köln 0221-7888068 koeln@bunert.de

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Active Running Center Kölnstr. 25 53111 Bonn 0228-9458627 info@running.center.de

City Sport Konstantinstraße 20 54290 Trier 0651-9947997 info@citysport-trier.de

Sport Brang Kölner Str. 47 54584 Jünkerath 06597-2462 info@sport-brang.de

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Laufsport Pilz Römerstraße 18-20 55543 Bad Kreuznach 0671-45063 info@laufsport-pilz.de

Ausdauer-Shop Wilhelmstr. 16 57518 Betzdorf 02741-4372 ausdauer-shop@t-online.de

Active Sportshop Martin-Luther-Str. 12-14 59065 Hamm 02381-3710566 info@active-hamm.de

Frankfurter Laufshop Gr.Friedberger Str. 37-39 60313 Frankfurt/M 069-48982833 info@frankfurter-laufshop.de

Laufwerk Gelnhausen Altenhasslauerstraße 5 63571 Gelnhausen 06051-71942 info@laufwerk-gelnhausen.de

Lang-Lauf Jugenheim Bickenbacherstr.1 64342 Jugenheim 06257-2483 info@lang-lauf-jugenheim.de

Ehrl Orthopädie+Sport Brunnenstr. 8 65812 Bad Soden 06196-21970 info@ehrl.eu

Der Laufladen Am Altenhof 11-13 67655 Kaiserslautern 0631-3606320 Info@DerLaufladen.de

Heart & Sole Kl. Schloßpl., Fürstenstr. 5 70173 Stuttgart 0711-2296760 heartandsole@t-online.de

Heart & Sole Jahnstr. 4 70597 Stuttgart 0711-764752 heartandsole@t-online.de

Stahl Sport Shop Stuttgarter Str. 53 71069 Sindelfingen (Maich.) 07031-807099 info@stahlsportshop.com

City Sport Schiffstr. 5-7 79089 Freiburg 0761-26162 info@city-sport-freiburg.de

City Sport Herrenstr. 4 79539 Lörrach 07621-578123 info@city-sport-lörrach.de

Ruscher Sport Fürstenrieder Straße 34 80686 München 089-51261561 info@ruscher.de

Condition Steigenberger Kampenwandstr. 24 83229 Aschau 08052-9 0649-0 info@condition-steigenberger.de

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Sport Pauli Josef-Pöltl Weg 4 94034 Passau 08546-479 sport-pauli@t-online.de

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Kräutersteckbrief

Hafer – Avena sativa

Der Hafer ist eine Kulturpflanze,

in Nordeuropa heimisch

und wird heute

überall in den gemäßigten

Zonen angebaut.

Hafer spendet Kraft und wird deshalb

traditionell an Pferde verfüttert.

Ebenso beim Menschen zeigt der

Hafer seine nährende, wärmende

und kräftigende Wirkung.

Er enthält Mineralien wie Calcium,

Kalium, Zink, Phosphor,

Kobalt und Mangan,

ebenso die fettlöslichen Vitamine

E und K, das Provitamin

A und die Spurenelemente

Bor und Jod. Des Weiteren

beinhaltet der Hafer Flavonoide,

die die Sauerstoffaufnahme

des Blutes fördern.

Verwendet werden die entspelzten

Haferfrüchte (Rollhafer), die grünen,

kurz vor der Blüte geernteten

oberirdischen Pflanzenteile (grüner

Hafer) und die getrockneten und

gedroschenen Blätter und Stängel

(Haferstroh).

REZEPTVORSCHLAG

Haferstroh 30 g

(Stram. Avenae)

Süßholz 10g

(Rad. Liquiritiae)

Datteln

Man nehme 1 Essl. dieser Mischung,

½ l Wasser und 1-2 Datteln.

Mindestens 20 min. köcheln

lassen bzw. so lange, bis es

schmeckt. Danach durch ein Sieb

gießen. 3-mal täglich 1 Tasse trinken.

Dies wirkt leistungssteigernd,

beruhigend und

schützt vor Infekten.

Der große Nutzen der Haferflocken

oder ähnlichen Zubereitungen bei

Schwächezuständen ist unumstritten.

Untersuchungen haben

zudem gezeigt, dass Hafer in

der täglichen Ernährung von

Kindern die schulische Leistungsfähigkeit

sowie die körperliche

und psychische

Ausdauer verbessert und die

Stresstoleranz erhöht.

In Australien wurde nachgewiesen,

dass sich die Ausdauer von

Sportlern nach einer Haferdiät von

drei Wochen um 4 Prozent erhöhte.

Dies liegt vermutlich daran, dass

Hafer den Muskelaufbau und den

Stoffwechsel unterstützt.

Der grüne Hafer enthält zusätzlich

Avenin, einen nervenstärkenden

und beruhigenden Stoff, den

man auch bei hyperaktiven, unruhigen

Kindern mit Erfolg einsetzt.

Für die Leistungssteigerung im

Sport kommt dem grünen Haferstroh

eine besondere Bedeutung

zu.

Grünen-Hafer-Tee gibt es in Apotheken,

Drogerien und Reformhäusern.

Sehr gut kombinieren lässt sich der

Hafer auch mit Brennnessel, Johanniskraut

und Frauenmantel.

Dr. med Karin Benner

www.akusports.de


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