LINDSCHULTE-Kundenzeitung „Journal Planung“ 16/2018

generalplaner

Von Türöffnern und Vorreitern
Die Anfänge der LINDSCHULTE Ingenieurgesellschaft

Mehr als 50 Jahre ist es her, dass der damalige Inhaber Heinz W. List an der Strengstraße in Nordhorn das Ingenieur-büro List gründete. Anfang der Siebzi-gerjahre zog der Betrieb in die eigenen Büroräume in der van-Delden-Straße 8 in Nordhorn. In den Folgejahren stellte List die ersten Mitarbeiter und Auszu-bildenden ein und im Jahr 1978 begann Heinrich Lindschulte seine Tätigkeit als angestellter Ingenieur. Nach zwei Jahren verlässt er das Büro für ein Gastspiel bei einem international tätigen Wasser-bauunternehmen, kehrt aber 1983 als Partner ins Unternehmen zurück.
Mit der Umfirmierung in „Ingenieurbüro List + Lindschulte“ war der Einstieg von Heinrich Lindschulte perfekt.

Infrastruktur

und Umwelt

1

Brückenbau und

Ingenieurbau

Hochbau und

Industriebau

Journal

Planung

Energy

Services

Nr. 16 – Oktober 2018

Ingenieure • Architekten • Generalplaner

Sehr geehrte Leserin,

sehr geehrter Leser,

neben der Architektur stehen in dieser

Ausgabe spannende Projekte aus

dem Tiefbau im Fokus. Sicher sind

Sie am Kreuz Lotte-Osnabrück der

A30/A1 schon einmal an „unserer“

Baustelle vorbei gefahren – dort

sorgt unsere Bauleitung dafür, dass

Sie nicht (zu lange) stehen müssen.

Eher unsichtbar geht es in der

Kanalsanierung zu. Aber unter der

Oberfläche können enorme Gefahren

für die Umwelt lauern – hier sorgen

die LINDSCHULTE-Ingenieure dafür,

dass alles dicht bleibt.

Nicht jedes (Architektur-) Projekt

wird auch realisiert, zumindest nicht

immer so wie zuerst entworfen.

Das kann unterschiedliche Gründe

haben, unabhängig von der Qualität

des architektonischen Entwurfs.

Auf einer Doppelseite präsentieren

wir Ihnen einige Entwürfe, Konzept-

Studien und Machbarkeitsuntersuchungen

vor, die die LINDSCHULTE-

Architekten erarbeitet haben.

Und zu guter Letzt stellen wir Ihnen

zwei neue Tochtergesellschaften vor,

die unser Potenzial in der Architektur

und der Generalplanung noch weiter

verstärken.

Ihr

Thomas Garritsen

(Geschäftsführer)

Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum BP Lingen

Neubau Feuerwehr, Labor, Werkstatt und Verwaltung mit Kantine

Bis 2019 wird auf einem etwa sechs

Hektar großen Gelände an der Waldstraße

in Lingen ein Verwaltungsund

Dienstleistungszentrum der BP

entstehen, das künftig die Werkstätten,

Werkfeuerwehr, das Labor, die

Kantine sowie die Verwaltung des

Unternehmens beherbergt. Der neue

Gebäudekomplex der BP Lingen liegt

als Außenposten vor dem riesigen

Raffineriefeld. Das neue Gebäude

wird zukünftig für Mitarbeiter und

Besucher ein spektakuläres Pendant

gegenüber der beeindruckenden

Kulisse der Raffinerie bieten. Insgesamt

werden im neuen Gebäudekomplex

etwa 360 BP Lingen

Mitarbeiter arbeiten.

Moderne Architektur, neueste Technologien

und innovative Raumgestaltung

vereinen sich in dem Bauvorhaben

der BP Lingen. Die Atmosphäre

im neuen Gebäude wird offen

und kommunikativ. Dank moderner

Telekommunikationsmittel sind virtuelle

Meetings mit Kollegen anderer

Standorte möglich, sogenannte

Open-Space-Lösungen bieten offene

Strukturen statt abgeschotteter Einzelbüros.

Hinzu kommen multifunktional

nutzbare Räume, beispielsweise

für konzentrierte Einzelarbeit

oder spontane Meetings. Außerdem

sind sogenannte Break-Out-Areas im

Gebäude angeordnet, die für informelle

Besprechungen und als offene

Kommunikations- und Begegnungsflächen

dienen. Eine Kantine mit

breitem Angebot und einem großen

Außenbereich sowie ein geräumiger

Innenhof tragen zu einer zeitgemäßen

Arbeitsumgebung bei.

„Im Mittelpunkt steht eine optimale

Arbeitsatmosphäre für alle Mitarbeiter“,

erläutert Bernhard Niemeyer-

Pilgrim, Raffinierieleiter und Vorsitzender

der Geschäftsführung BP

Lingen. „Es geht für uns auch darum,

gute Mitarbeiter zu gewinnen und

an unser Unternehmen zu binden.“

Das Projekt ist aus einem Wettbewerb

hervorgegangen. Zusammen mit der

ARGE Hofschröer/Mainka und dem

Visualisierung: LINDSCHULTE

Architekturbüro BOLLES+WILSON

hat LINDSCHULTE nach einer dreimonatigen

Bearbeitungsphase einen

Wettbewerbsbeitrag eingereicht. Daraufhin

wurden LINDSCHULTE und

BOLLES+WILSON von der ARGE

Hofschröer/Mainka mit der Durchführung

von Planungsleistungen

beauftragt.

Leistungen LINDSCHULTE:

··

Ausführungsplanung

··

Tragwerksplanung

··

Technische Gebäudeausrüstung

··

Außenanlagen/Freianlagen

··

Wärmeschutznachweis/EnEV

··

Thermische Gebäudesimulation

(Atrium/Pyramidendach)

Aus dem Inhalt:

BP Lingen............................... 1-2

Brücken-Ersatzneubau................. 3

Autobahnkreuz Lotte.................. 4

Kanalsanierungen.................... 5-7

Architektur-Konzepte............... 8-9

Neue Tochtergesellschaften.. 10-11

Generalplanung Coppenrath....... 12

Visualisierung: LINDSCHULTE


2

BP Lingen

Visualisierung: LINDSCHULTE

Visualisierung: LINDSCHULTE

Visualisierung: LINDSCHULTE

Foto: ARGE Hofschröer/Mainka

Funktionskonzept des

Gebäudes

Geplant ist ein Gebäude mit hoher

Funktionalität und Flexibilität, mit

größtmöglicher Kompaktheit und

kurzen Wegen, aber dennoch leichter

und flexibler Unterteilbarkeit der großen

Funktionseinheiten: Verwaltung

mit Konferenz und Kantine, Feuerwehr,

Labor und Werkstatt. Das

Gebäude ist so platziert, dass Mitarbeiter

und Besucher vom Parkplatz

direkt zum Haupteingang geleitet

werden. Die Funktionseinheiten sind

in eigenständigen Gebäudeeinheiten

angeordnet und über einen zentralen

Verteiler, die Eingangshalle, miteinander

verbunden. Dies ermöglicht

eine uneingeschränkte Vernetzung

der Funktionen untereinander bei

maximaler Eigenständigkeit. Damit

jeder Funktionsbereich für sich direkt

angefahren und erschlossen werden

kann, wird eine uneingeschränkte

Umfahrung des gesamten Baukörpers

möglich sein. Jeder Funktionsbereich

hat eigene Außenbereiche

wie Anlieferungen, Außenlagerflächen,

Rangierhöfe und Bewegungsflächen.

Durch die kompakte Struktur des

Gebäudes können große unversiegelte

Grünflächen gebildet werden. Höfe

und Freiflächen werden als Grünflächen

mit Bäumen angelegt und dienen

gleichzeitig der Oberflächenentwässerung,

sofern sie nicht als Bewegungsflächen

notwendig sind.

Materialkonzept des

Gebäudes

Visualisierung: BOLLES+WILSON

Der Gebäudekomplex ist für den

Verwaltungstrakt dreigeschossig

geplant. Die Erdgeschoss-Sockelzone

der gestalteten Fassaden der Verwaltung,

des Labors und der Feuerwehr

erhalten eine dunkle robuste Vormauerschale

aus anthrazit-farbigen

Klinkern. Die oberen Geschosse und

auch das Technikgeschoss über dem

Laborbereich sind mit schmalen vorgehängten

Metall-Paneelen in einem

grün-weißen horizontalen Streifenmuster

verkleidet. Die westliche

Eingangsfront erhält in den Obergeschossen

vor der Fensterverglasung

über die gesamte Breite hinweg Vertikallamellen

in BP-Farben, die nicht

nur einen Sonnenschutz gegen die

niedrigstehende Sonne bieten, sondern

auch die Gebäudeteile Verwaltung

und Feuerwehr visuell zusammenziehen.

Das sichtbare Zeichen

des neuen BP-Gebäudes wird das

pyramidenartige Atriumdach als

Stahlkonstruktion sein. Mit transluzenten,

thermisch getrennten ETFE-

Folienkissen wird die Pyramide durch

eine steuerbare LED-Beleuchtung

individuell zu beleuchten sein.

Statisches Entwurfskonzept

Das statische Entwurfskonzept

für die Gebäudeteile der jeweiligen

Funktionseinheiten folgt den funktionalen

und wirtschaftlichen Vorgaben

sowie einer möglichen bauabschnittsweisen

und somit flexiblen

Herstellung einzelner Gebäudestrukturen.

Für die einzelnen Gebäudeteile

wurden Tragkonstruktionen

gewählt, die sowohl hinsichtlich

der baukonstruktiven Ausführung

(z.T. durch entsprechende Vorfertigungsgrade)

als auch den weiteren

Ausbau durch Folgegewerke betreffend

einen schnellen Baufortschritt

ermöglichen, ohne jedoch die an

das Bauwerk gestellten Qualitäten

und Anforderungen zu mindern. Es

wurde ein auf die Nutzung der unterschiedlichen

Bereiche zugeschnittenes

und sofern möglich einheitliches

Konstruktionsraster gewählt und für

die Auslegung der in Massivbauweise

konzipierten Tragkonstruktion

zugrunde gelegt.

Visualisierung: BOLLES+WILSON


LINDSCHULTE Hannover

3

Ersatzneubau Industriebahn-Brücke

A57 Dormagen-Nievenheim

Die A57 ist eine vielbefahrene

Autobahn von der niederländischen

Grenze nach Köln.

Im Februar 2012 zerstörte ein Brand

zwei Brückenbauwerke an der A57

bei Dormagen-Nievenheim. Die Polizei

ging von Brandstiftung aus. Das

Brückenbauwerk unterführte einen

Wirtschaftsweg und das Anschlussgleis

der Industriebahn Zons-Nievenheim

der Häfen und Güterverkehr

Köln AG (HGK). Das Industriegleis

quert mit einem Winkel von ca.

28,7°. Durch den Brand entstanden

so hohe Temperaturen, dass die

Überbauten nicht mehr ausreichend

tragfähig waren und abgerissen werden

mussten. Der Abbruch erfolgte

im Februar 2012.

Zur Aufrechterhaltung des Verkehrs

wurden 2012 im Auftrag der Straßen.NRW-Autobahnniederlassung

Krefeld zwei Stahlfachwerk-Hilfsbrücken

(„D-Brücken“) in der alten

Lage der Überbauten eingebaut, um

den Verkehr möglichst schnell wieder

zum Laufen zu bringen.

D-Brücken als Hilfsbrücken

Die D-Brücke ist eine transportable,

aus vormontierten Einzelbaukomponenten

zusammensetzbare,

Not- oder Behelfsbrücke, die sogar

im Dauerbetrieb eingesetzt wird.

Diese Stahlfachwerkbrücke wurde

1959/60 von Krupp und MAN

gemeinschaftlich entwickelt. Das

„D“ steht für die Dreiecke in der

Tragekonstruktion. In diesem Fall

wurden sie komplett vormontiert

und auf Rollenbahnen mit Hilfe eines

Vorbauschnabels über Industriebahn

und Wirtschaftsweg eingeschoben.

Nach dem Schadensereignis musste

der Überbau voll gesperrt werden.

Da die Ersatzneubauten in der gleichen

Lage wie der Bestand hergestellt

wurden, musste in einer vorbereitenden

Maßnahme der Autobahndamm

verbreitert und eine

dritte Hilfsbrücke an der Ostseite

eingebaut werden, um den Verkehr

umleiten zu können. Die Lagerung

der dritten Hilfsbrücke erfolgte auf

Behelfsunterbauten aus Widerlagern

als Fangedämme aus Trägerbohlverbauten

mit Stahlbetonauflagerbalken

und Stahlbetonhilfspfeilern. Die Ausführungsplanung

dafür wurde durch

die LINDSCHULTE Ingenieurgesellschaft

aus Nordhorn erstellt.

Die Bauausführung gliederte sich in

3 Bauabschnitte.

1. Bauabschnitt:

··

Verbreiterung Straßendamm und

Herstellung Behelfsunterbauten

··

Einbau dritte Hilfsbrücke östlich

des Altbestandes

··

Umlegung Verkehr auf die beiden

östlichen Behelfsbrücken

2. Bauabschnitt:

··

Ausbau westliche Hilfsbrücke

··

Herstellung Mittelverbauten und

Abbruch alte Unterbauten

··

Herstellung Unterbauten und

Überbau West

3. Bauabschnitt:

··

Umlegung Verkehr auf westlichen

Überbau

··

Ausbau der beiden westlichen

Hilfsbrücken

··

Abbruch östliche Bestands-

Unterbauten und Behelfs-Unterbauten

··

Herstellung Unterbauten und

Überbau Ost

··

Rückbau Dammverbreiterung

ZÜBLIN

setzt auf LINDSCHULTE

Im Jahr 2015 erhielt die Arge Industriebau

Dormagen (ZÜBLIN Hochund

Brückenbau GmbH und Dr. Fink-

Stauf GmbH & Co. KG) den Auftrag

für die Herstellung der Ersatzneubauten.

ZÜBLIN beauftragte

aufgrund der bereits zuvor immer

guten Zusammenarbeit erneut die

LINDSCHULTE+SCHULZE Ingenieurgesellschaft

mbH aus Burgwedel

bei Hannover mit der Ausführungsplanung

für die Baubehelfe und die

Ersatzneubauten.

Für den Ersatzneubau mussten

zunächst umfangreiche Verbauarbeiten

parallel zum Wirtschaftsweg

und dem Industriegleis durchgeführt

werden. Das Industriegleis wurde

während der Baumaßnahme auf

einem durchgeankerten Fangedamm

geführt. Eine besondere Herausforderung

stellte dabei die Berücksichtigung

der alten Gründung und der

alten Verbauten dar. Die Lage der

Verbauten und Anker bzw. Aussteifungen

musste an die Hindernisse im

Baugrund angepasst werden.

Für den Teilabbruch der alten Gründung

mussten Längsverbauten parallel

zur Autobahn hergestellt werden.

Aufgrund des stark grobkörnigen

Materials im Autobahndamm

konnte der geplante mehrfach verankerte

Trägerbohlverbau nicht in

allen Bereichen ausgeführt werden.

In diesem Bereich wurde eine verankerte

überschnitte Bohrpfahlwand

geplant.

Fahrbahnbrücke Industriebahn Dormagen

Bild: LINDSCHULTE + SCHULZE

Groß-Betonage Überbau – in einem Betonierabschnitt

Bild: LINDSCHULTE + SCHULZE

Abbruch Industriegleis

Bild: LINDSCHULTE + SCHULZE

Hilfsbrücken

Bild: ZÜBLIN

Im Anschluss wurden die neuen

flach gegründeten Unterbauten für

den westlichen Überbau hergestellt.

Der neue Überbau musste wegen

der geringen lichten Höhe über dem

Industriegleis in überhöhter Lage

hergestellt werden und wurde nach

der Fertigstellung in Endlage abgesenkt.

Die Überbauten wurden als zweistegige

längs vorgespannte Spannbetonüberbauten

ausgeführt. Obwohl

der westliche Überbau mit einer

Gesamtlänge von 91,00 m fast

18,20 m länger war als der östliche

Überbau wurden beide Überbauten

dem extremen Kreuzungswinkel des

querenden Gleises geschuldet als

4-Feld-Bauwerk ausgeführt.

Nach der Verkehrsumlegung auf den

fertiggestellten westlichen Überbau

wurden im Anschluss die Unterbauten

und der Überbau auf der Westseite

in analoger Bauart hergestellt.

Als Besonderheit wurden die Überbauten

jeweils als Großbetonage in

einem einzigen Betonierabschnitt

hergestellt.

Seit Februar 2017 nutzt der komplette

Verkehr die fertig gestellte

erste Brückenhälfte mit zwei eingeengten

Fahrstreifen je Richtung. Die

nicht mehr benötigten Behelfsbrücken

wurden demontiert und wieder

in das Brückenlager gebracht.

Ebenfalls im Februar 2017 begann

die Arge Industriebau mit dem Bau

der zweiten Brückenhälfte. Ende

März 2018 wurde der Verkehr in

Richtung Krefeld wieder auf 2+2

Fahrstreifen umgelegt, bis Ende April

wurden die Restarbeiten erledigt und

die Baumaßnahme abgeschlossen.

Abbruch Brückenbauwerk Bad Oeynhausen

In Bad Oeynhausen musste das Brückenbauwerk

904 „Brücke im Zuge

der Oberbecksener Str. über die DB-

Strecke 1700 und 2990“ erneuert

werden. Es handelt sich hierbei um

eine 4-gleisige, elektrifizierte Strecke

der Deutschen Bahn.

Ursprünglich war ein konventioneller

Abbruch in einer Sperrpause geplant.

Aufgrund der aufwendigen Oberleitungsarbeiten

und um die Länge der

Sperrpause zu optimieren, wurde von

der Bahn der konventionelle Abbruch

dann im Zuge der Ausführung abgelehnt.

Daher sollte der ca. 300 Tonnen

schwere Spannbetonüberbau in

einem Stück einschließlich der Kappen

mit einem Spezialkran TEREX

SUPERLIFT 3800 herausgehoben

werden. LINDSCHULTE+SCHULZE

hatte die Planung des Abbruchs

des Überbaus im Auftrag der Werner

OTTO GmbH aus Hameln und

der Wilhelm Becker GmbH & Co. KG

aus Minden übernommen. Neben der

Nachrechnung der auszuhebenden

Überbauplatte anhand von Bestandsunterlagen

gehörte auch die Planung

der Traversen und Hilfsauflager dazu.

Der Überbau wurde kurz vor dem

Widerlager und dem Pfeiler mit

einer Seilsäge durchgeschnitten

und dann in einem Stück rausgehoben.

Besonderes Augenmerk musste

hierbei auf die Resttragfähigkeit der

Platte gelegt werden, da keine ausreichende

schlaffe Bewehrung vorhanden

war und somit die durchgetrennten

Spannglieder weiter tragen

mussten. Hierauf abgestimmt wurde

die Lage der Traverse und des temporären

Auflagers für den Aushub.

Bestand Brückenbauwerk

Bild: Werner Otto GmbH

Abbruch Brückenbauwerk

Bild: LINDSCHULTE + SCHULZE

Abbruch Brückenbauwerk

Bild: Wilhelm Becker GmbH & Co. KG


4 Ersatzneubau Autobahnkreuz Lotte-Osnabrück A30/A1

Autobahnkreuz Lotte-Osnabrück

Ersatzneubau Autobahnkreuz A30/A1

Straßenbauarbeiten A1

Im Sommer 2017 hat der Landesbetrieb Straßenbau

NRW (Regionalniederlassung Münsterland) mit der

Erneuerung des Zentralbauwerks, der A30-Brücke

über die A1 im Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück, für

den Ausbau des Autobahnkreuzes Lotte/Osnabrück

begonnen. Ziel des Projekts ist der sechsspurige

Ausbau der A1 zwischen der Anschlussstelle Lengerich

und dem Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück,

was innerhalb der nächsten Jahre realisiert wird.

„Hansalinie“ überlastet

Gut sichtbar: das Baustellenschild am Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück

A30/A1 mit Hinweis auf die LINDSCHULTE-Bauüberwachung

Montage

Behelfsbrücke

Das aktuelle Autobahnkreuz aus dem Jahr 1968

wird der für 2025 prognostizierten Verkehrsbelastung

der „Hansalinie“ nicht mehr gewachsen

sein. Oberste Priorität hat der Ersatzneubau der

A30-Brücke über die A1 – das Zentralbauwerk

– da das zweigeteilte Bauwerk nicht mehr den

statischen Anforderungen entspricht und nur noch

eine „Restnutzdauer“ bis Ende 2018 hat.

LINDSCHULTE ist bei diesem Projekt mit der örtlichen

Bauüberwachung, der Ausführungsplanung

sowie der Brückenprüfung beauftragt.

Bauablauf und Vorbereitungen

Die Arbeiten für den Ersatzneubau des Kreuzungsbauwerks

starteten im Sommer 2017 mit dem Ausbau

der Fahrbahnen der A1 im Baustellenbereich.

Bauen unter laufendem Verkehr

Fertigteilmontage erfolgte unter Vollsperrung der

A1 an einem Wochenende mit einem 700 t Autokran

im Mehrschichtbetrieb. Alles hat hervorragend

geklappt – so konnte die A1 dann auch 14 Stunden

früher wieder freigegeben werden als geplant.

Nach der Komplettierung des Überbaus und Herstellung

der Kappen sowie der Widerlagerhinterfüllung

im Juni/Juli 2018 erfolgten Ende August die

Straßenanpassungsarbeiten sowie die Ausstattung

mit Schutzplanken und Geländern auf der A30,

sodass der Verkehr der RiFa Hannover bereits am

ersten Septemberwochenende über das neue Bauwerk

geführt werden konnte. Im September folgten

noch weitere Straßenanpassungsarbeiten, sodass

die RiFa Amsterdam bis Ende September ebenfalls

über das neue Teilbauwerk geführt und die

im letzten Jahr aufgebaute Behelfsbrücke wieder

abgebaut werden kann.

Teilabbruch Brückenbauwerk

Zustand A1 nach Abbruch

Herstellen der

Brückenpfeiler

Verbauarbeiten

Dieser Ausbau wurde erforderlich, um den Verkehr

der A1 während der Bauzeit aufrecht zu erhalten.

Für die Aufrechterhaltung des Verkehrs auf der

A30 war die Montage einer zweispurigen Behelfsbrücke

in Fahrtrichtung Amsterdam erforderlich,

bevor die „4+0“-Verkehrsführung auf der Richtungsfahrbahn

(RiFa) Amsterdam eingerichtet werden

konnte. Das vorhandene Teilbauwerk der RiFa

Hannover wurde im November 2017 abgebrochen.

Nachdem im Winter 2017 und Frühjahr 2018 die

Unterbauten hergestellt wurden, konnten die Fertigteile

des Überbaus für die RiFa Hannover im Mai

2018 aufgelegt werden. Der Überbau besteht aus

22 vorgespannten Stahlbetonfertigteilen, die mit

einer nachträglich aufgebrachten Ortbetonplatte

und Querträgern aus Ortbeton sowie einer zusätzlichen

Kontinuitätsvorspannung zu einer monolithischen

Tragkonstruktion verbunden wurden. Die

Am 1. Oktoberwochenende soll dann das alte Bauwerk

der RiFa Amsterdam abgebrochen und danach

mit den Arbeiten am 2. Bauabschnitt begonnen

werden. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme

ist bis zum Herbst 2019 geplant.

Asphaltierungsarbeiten A30

Betonage des Fundaments (Achse 30)

Herstellen Unterbauten

Herstellen der Betonpfeiler

Einbau der Übergangs konstruktionen

Betonieren der Kappen

Abdichten des Überbaus mit Schweißbahnen

Bauwerksdaten:

··

69,30 m Gesamtstützweite

··

34,65 m Einzelstützweite

··

63,00 m lichte Weite

··

75,94 gon Kreuzungswinkel

··

53,60 m Breite zwischen den

Geländern

··

3.715 m² Brückenfläche

··

Juni 2017 bis Herbst 2019

(Bearbeitungszeit)

··

ca. 11,2 Mio. Euro Gesamtbaukosten

(netto)

Hauptmassen:

··

ca. 30.000 m² Asphalt für Straßenneubau

und -umbau

··

ca. 4.000 m Schutzeinrichtungen

(Schutzplanken und Betonschutzwände)

··

ca. 5.000 m transportable

Schutzeinrichtungen für Verkehrssicherungen

··

ca. 25.000 m Gelbmarkierung

für Verkehrssicherungen

··

ca. 50.000 m³ Erdarbeiten

··

ca. 7.000 m³ Beton (u.a. Herstellung

von 44 Spannbetonfertigteilen

des Überbaus)

··

ca. 1.300 t Betonstahl

··

ca. 170 t Spannstahl in Fertigteilen

··

ca. 4.000 m² Überbauabdichtung

und Gussasphalt

Besonderheiten:

··

Umfangreiche Straßenbauarbeiten

für die Verkehrsführungen

während der Bauphasen

··

Bauen unter Aufrechterhaltung

des Verkehrs

··

4+0 Verkehrsführungen

··

Behelfsbrücke für A30

(L=81,20 m; B=7,50 m)

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2-Feld-Bauwerk mit 2 Teilbauwerken

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Widerlager als Kastenwiderlager

··

Pfeiler mit konisch verlaufenden

Ansichtsflächen

··

Überbau aus 22 Spannbeton-

Fertigteilträgern mit Ortbetonergänzung

je Bauabschnitt

··

Brückenlagerung auf Verformungslager

Anlieferung der Spannbeton-

Fertigteilträger für den Überbau

Montage der Spannbeton-

Fertigteilträger für den Überbau (2)

Vorspannarbeiten


29

29A

2

39 37

32

30 30A

19A

Kanalsanierung Wilhelmshaven

5

Wilhelmshaven macht Rathausviertel fit für Starkregen

Die Technischen Betriebe Wilhelmshaven

beabsichtigen die Sanierung des Rathausviertels.

Der von LINDSCHULTE erarbeitete

Generalentwässerungsplan sieht

zur Entlastung des Mischwassersystems

im Bereich der Mitscherlichstraße einen

Stauraumkanal vor. Aufgrund der relativ

geringen Trockenwetterabflüsse und

und des geringen Sohlgefälles wurde der

Stauraumkanal als Drachenprofil DN

1500 hergestellt.

Generalentwässerungsplan

Die sanierungsbedürftige Mitscherlichstraße

ist der erste Teilabschnitt der

Sanierung des Rathausviertels. Bei der

Planung der Verkehrsflächen waren zahlreiche

Zwangs- und Kreuzungspunkte

im innerstätischen Bereich zu berücksichtigen.

Die zukunftsorientierte, dreidimensionale

Kanalplanung umfasste

umfangreiche Analysen der Materialwahl

sowie stetige Abstimmungen mit

Trägern öffentlicher Belange, um selbst

unter engsten Bedingungen die Kollisionsfreiheit

sicherstellen zu können.

Sanierung der

Mischwasserkanalisation

Leicht zu verlegen, wirtschaftlich einsetzbar

und größtmögliche Stabilität

bei vergleichsweise geringer Wandstärke

– das waren die Parameter, die

bei der Auswahl des am besten geeigneten

Werkstoffes für die Sanierung

der Mischwasserkanalisation in der Mitscherlichstraße

in Wilhelmshaven den

Ausschlag gaben. Entsprechend den Planungsvorgaben

von LINDSCHULTE kam

eine Ausführung mit profilierter Sohle

im Drachenprofil in der Nennweite DN

1500 zum Einsatz. Die 3 Meter langen

Rohre verfügen über eine Nennsteifigkeit

von SN 10.000 und wurden im Werk

mit einer Nummerierung versehen, die

der STRABAG AG, Direktion Nordwest,

Bereich Weser-Ems, Gruppe Wilhelmshaven,

die Verlegung und die Berücksichtigung

verschiedenster Anschlusssituationen

erleichterte.

Hausanschlussleitungen und

Schachtbauwerke

Im April 2017 begannen die Sanierungsarbeiten

zwischen der Bremer

Straße und der Bismarckstraße. Auf

einer Gesamtlänge von etwa 320 Meter

wurden der Mischwasserkanal und

die Hausanschlussleitungen erneuert,

zudem fünf große Schachtbauwerke

in diesem Bereich neu gesetzt. Im ersten

Bauabschnitt wurden auf einem

rund 160 m langen Teilstück zwischen

Bremer Straße und Rüstringer Straße

die ersten Flowtite GFK-Rohre verlegt.

Die Erweiterung des Kanalquerschnittes

von DN 700 auf eine Nennweite

von DN 1500 trägt laut Dipl.-Ing. Sven

Hörmann, LINDSCHULTE Nordhorn, zu

einer hydraulischen Verbesserung im

Rathausviertel bei. Hier handelt es sich

um einen der neuralgischen Punkte in

der ca. 520 km langen Wilhelmshavener

Kanalisation, die durch ein Trennsystem

in den nördlichen Stadteilen und einer

historisch gewachsenen Mischwasserkanalisation

in den südlichen Stadtteilen

gekennzeichnet ist. „Teilweise sind

die Abwasserkanäle mehr als 100 Jahre

alt und weisen einen entsprechenden

Abnutzungsgrad mit den typischen

Schadensbildern auf“, erklärt Hörmann.

„Hinzu kommt, dass die Haltungen für

heutige Verhältnisse unterdimensioniert

sind und deshalb Starkregenereignissen

wie dem im Sommer 2015 mit mehr als

70 Liter Niederschlag pro Quadratmeter

nicht gewachsen sind.“

Hydraulische Engstellen

wie diese wurden im Rahmen des

Generalentwässerungsplan durch LIND-

SCHULTE ermittelt. Insbesondere Leitungsabschnitte

mit relativ hoher Überstauhäufigkeit

wie die Mitscherlichstraße

werden auf Basis der Bemessung und

Berechnung der Niederschläge über

einen Zeitraum von mehreren Jahren

sukzessive saniert. Hierbei gibt es einige

Rahmenbedingungen zu berücksichtigen.

Unter anderem das geringe Gefälle. Da

das Stadtgebiet kaum über natürliches

Gefälle verfügt, wird das Schmutzwasser

über ein Freigefälle-Kanalnetz den

rund 60 Pumpwerken im Abwassersystem

zugeführt und dann über Druckrohrleitungen

zur Zentralkläranlage gepumpt.

GFK-Rohre mit Drachenprofil

Zur Verbesserung des Trockenwetterabflusses

wurden die ausgewählten GFK-

Rohre ebenso wie die GFK-Schächte mit

einem Drachenprofil ausgestattet. Die

Profilierung trägt dazu bei, dass Feststoffe

auch bei geringen Abflussmengen

befördert werden und eine mögliche

Geruchsbelästigung weitestgehend

vermieden wird. „Auch aufgrund

der guten Fließeigenschaften und der

guten Hy drau lik ist der Werkstoff deshalb

für einen Einsatz unter diesen Rahmenbedingungen

besonders geeignet“,

erklärt Bauleiter, Jan-Markus Müller,

LINDSCHULTE Aurich. „Das leichte

Gewicht der Rohre hat zudem bei eingeschränkten

Arbeitsräumen Vorteile,

ebenso wie bei geringen Lagerkapazitäten.“

Das machte sich auch in der

Innenstadtlage in Wilhelmshaven positiv

bemerkbar, da der Verkehr – insbesondere

die Rettungsdienste – nicht

behindert werden durften. Auf der

anderen Seite überzeugen die Rohre

mit ihrer Stabilität. Ein Umstand, der

insbesondere in der Mitscherlichstraße

zum Tragen kam, da die Überdeckung

in einigen Bereichen gerade einmal 63

cm beträgt. „Damit bewegt man sich

in einem Bereich, der den frostsicheren

Straßenaufbau tangiert“, verdeutlicht

Müller. Die GFK-Rohre mit einer Wandstärke

von unter 30 mm waren deshalb

besonders geeignet, während Rohre

aus anderen Werkstoffen aufgrund einer

deutlich höheren Wandstärke bis an die

Schottertragschicht gereicht hätten.

„Auch in anderer Hinsicht galt es, auf die

besonderen Rahmenbedingungen einzugehen“,

erklärt der Bauleiter der STRA-

BAG, Dipl.-Ing. Tim Puzicha. Aufgrund

der Situation vor Ort mussten vorhandene

Hausanschlussleitungen teilweise

direkt oberhalb der Sohle eingebunden

werden – eine Vorgehensweise, mit der

verhindert werden konnte, dass auf den

Grundstücken Hebeanlagen installiert

werden mussten. „Um eine reibungslose

Verlegung sicherzustellen, wurden

die Rohre bei Amiantit in Döbeln bereits

mit den erforderlichen Anschlüssen für

die Hausanschlussleitungen ausgestattet

und auf Basis des Verlegeplans durchnummeriert“,

so Puzicha. Während

der Bauphase erfolgte ein regelmäßiger

Abgleich zwischen tatsächlichem

Arbeitsfortschritt und einem im Rahmen

der Arbeitsvorbereitung angenommen

Baufortschritt. Anhand des Verlegeplans

und einer festgelegten Lieferreihenfolge

konnte die STRABAG in Abstimmung mit

dem Hersteller flexibel auf die örtlichen

Bedingungen reagieren. Eine extreme

Passgenauigkeit der gelieferten Produkte

trug dazu bei, dass Fugen und Spalten

auf ein Minimum reduziert wurden und

ein Absetzen der Mischwasserfrachten

wirkungsvoll verhindert wird. In diesem

Zusammenhang weist Müller auch auf

die Flexibilität des eingesetzten Rohrsystems

hin: „Falls nötig, sorgen Passstücke

für den nötigen Spielraum an der

Einbaustelle. Zudem bietet der Werkstoff

auch die Möglichkeit, vor Ort Änderungen

vorzunehmen – zum Beispiel, wenn

ein Anschluss doch mal an der falschen

Stelle liegt.“

Mit Blick auf zukünftige Kanalsanierungsarbeiten

in den einmündenden

Seitenstraßen wurden während der

Baumaßnahme bereits Vorbereitungen

für den späteren Anschluss dieser Haltungen

angelegt. Ende Oktober konnten

die Kanalbauarbeiten planmäßig abgeschlossen

werden.

Aufgrund des geringen

Gewichts der Bauteile

konnte mit leichtem Baugerät

gearbeitet werden.

Neben den GFK-Rohren wurden fünf

große Schachtbauwerke neu gesetzt.

Auch die GFK-Schachtbauwerke

wurden in

einem Stück gefertigt.

Fotos (4): Amiantit Germany

GmbH/Michael Stephan

Bei der Sanierung der

Mischwasserkanalisation

in der Mitscherlichstraße

in Wilhelmshaven kamen

GFK-Rohre und -Schächte

mit profilierter Sohle im

Drachenprofil zum Einsatz.

Querschnittsdefinitionen an

verschiedenen Stationen

-4.872 1.136

-4.872 1.136

-4.000 1.057

-4.000 1.057

-3.149 0.990

-3.149 0.990

-3.000 0.991

-3.000 0.991

-2.000 1.034

-2.000 1.034

-1.000

-1.000

1.116

1.116

0.000

0.000

1.197

1.197

0.049 0.049 1.201 1.201

Rü stringer Straße

Bremer Straße

32

34 36 38 40 42 44 46

48 50 52

Mitscherlichstraße

Bremer Straße

Arngaststraße

1.000 1.000 1.120 1.120

2.000 2.000 1.034 1.034

3.000 3.000 0.989 0.989

3.058 3.058 0.988 0.988

4.000 4.000 1.092 1.092

5.000 5.000 1.164 1.164

6.000 6.000 1.199 1.199

7.000 7.000 1.226 1.226

-6.000 -6.000 1.326 1.326

-5.000 -5.000 1.312 1.312

-4.000 -4.000 1.282 1.282

-3.035 -3.035 1.107 1.107

-3.000 -3.000 1.108 1.108

-2.000 -2.000 1.168 1.168

-1.000

-1.000

1.235

1.235

0.000

0.000

1.302

1.302

0.129

0.129

1.310

1.310

1.000 1.259

1.000 1.259

2.000 1.183

2.000 1.183

3.000 1.103

3.000 1.103

3.042 1.099

3.042 1.099

4.000 1.174

4.000 1.174

5.000 1.218

5.000 1.218

6.000 1.333

6.000 1.333

Lageplan des südlichen

Plangebietes

7.000 1.354

7.000 1.354

-6.000 1.310

-6.000 1.310

-5.325 1.191

-5.000 -5.325 1.182 1.191

-5.000 1.182

-4.000 1.153

-4.000 1.153

-3.226 1.130

-3.000 -3.226 1.138 1.130

-3.000 1.138

-2.000 1.173

-2.000 1.173

-1.000 1.209

-1.000 1.209

-0.166 1.238

0.000 -0.166 1.232 1.238

0.000 1.232

1.000 1.197

1.000 1.197

2.000 1.162

2.000 1.162

3.000 1.126

3.140 3.000 1.122 1.126

3.140 1.122

4.000 1.241

4.000 1.241

5.000 1.280

5.000 1.280

6.000 1.320

6.000 1.320

7.000 1.359

7.000 1.359

ringer Straße


6 Kanalsanierung H&R ChemPharm

Kanalsanierung H&R ChemPharm

Bestandsaufnahme, ganzheitliche Sanierungsplanung und Neubau eines Mischwasserkanals aus GFK für das

Entwässerungssystem des Raffineriebetriebsgeländes der H&R ChemPharm GmbH in Salzbergen

Eine fachgerechte, strukturierte

und vollständige Dokumentation

der vorhandenen Infrastruktur ist

die unabdingbare Voraussetzung

für den wirtschaftlichen Betrieb

einschließlich Planung und Instandhaltung

eines Leitungssystems. Aus

diesem Grund wurde die LIND-

SCHULTE Ingenieurgesellschaft von

der H&R ChemPharm GmbH mit den

notwendigen Ingenieurleistungen

beauftragt, um einen umfassenden

Überblick über den baulichen und

hydraulischen Zustand des Abwassersystems

der Raffinerie Salzbergen

zu bekommen und darauf aufbauend

ein Sanierungskonzept zu entwickeln.

Alle in diesem Zusammenhang

stehenden Leistungen von der

Bestandsaufnahme der Infrastruktur

bis zur Ausführungsplanung der

Sanierung wurden im Stammhaus

Kalibrierungsnetz DM01

Ages

= 3,05 ha

Abef = 2,08 ha ≈ 68 %

Haltungen = 91 Stck

Kanal ges = 1.750 m

Max. SW-Zulauf = 3,29 l/s

mittlerer SW-Zulauf = 1,20 l/s

Kalibrierungsnetz DM03

Ages

= 2,05 ha

Abef = 1,35 ha ≈ 66 %

Haltungen = 36 Stck

Kanal ges = 1.007 m

Max. SW-Zulauf = 2,35 l/s

mittlerer SW-Zulauf = 1,30 l/s

Kalibrierungsnetz DM05

Zu große, variierende Ablagerungen

während der Messkampagne keine

separate Kalibrierung dieses Bereiches

möglich

Kalibrierungsnetz DM07

Ages

= 0,58 ha

Abef = 0,46 ha ≈ 78 %

Haltungen = 39 Stck

Kanal ges = 956 m

Max. SW-Zulauf = 16,56 l/s

mittlerer SW-Zulauf = 16,56 l/s

Fließschema des Kalibrierungsnetzes

ölfreies und ölhaltigen Kanalsystem

H&R ChemPharm Salzbergen

DM01

DM03

DM05

DM07

Kalibrierungsnetz DM02

Ages

= 2,05 ha

Abef = 1,06 ha ≈ 52 %

Haltungen = 65 Stck

Kanal ges = 1.519 m

Max. SW-Zulauf = 3,5 l/s

mittlerer SW-Zulauf = 1,10 l/s

DM02

Kalibrierungsnetz DM06

Ages

= 2,92 ha

Abef = 1,74 ha ≈ 60 %

Haltungen = 187 Stck

Kanal ges = 2.946 m

Max. SW-Zulauf = 12,47l/s

mittlerer SW-Zulauf = 2,40 l/s

DM5

alt

der Ingenieurgesellschaft in Nordhorn

erarbeitet.

Bestandsaufnahme und

TV-Inspektion

DM06

EMS

Schönungsteich

In den Jahren 2004/2005 wurde für

das gesamte Entwässerungssystem

des Raffineriebetriebsgeländes der

H&R ChemPharm GmbH in Salzbergen

eine Bestandsaufnahme mittels

tachymetrischem Aufmaß erstellt

und darauf basierend eine Datenbank

mit allen relevanten bautechnischen

Daten der Abwasserleitungen

und -bauwerke angelegt. In den Jahren

2006/2007 folgte dann eine TV-

Inspektion des gesamten Kanalsystems,

deren Untersuchungsergebnisse

anschließend ausgewertet

und in Form von Planunterlagen

und Berichtswesen dokumentiert

wurden. Die TV-Inspektionen beinhalteten

ebenfalls die Erfassung

des Bauzustandes der Schachtbauwerke

mittels computerunterstützer

Schachtinspektion (CUS), so dass

die Zustandsdaten des gesamten

Abwassersystems der H&R Chem-

Pharm vorliegen.

Datenübernahme

und bautechnische

Zustandsbewertung

Im Anschluss an die optische Inspektion

erfolgte nach Datenprüfung

der TV-Inspektionsdaten auf Plausibilität,

Richtigkeit und Vollständigkeit

eine Übernahme der Daten in die

Kanaldatenbank. Danach wurde eine

ingenieurtechnische Zustandsbewertung

der Leitungen und Bauwerke

nach den Arbeitshilfen Abwasser

(ISYBAU-Konzept) als Dokumentation

des Bauzustandes und somit als

Grundlage für die Sanierungsplanung

durchgeführt. In diesem Zusammenhang

wurden Übersichtslagepläne

mit Darstellung der Schadensverteilung

und Schadensbewertung und

detaillierte Schadenspläne mit statistischen

Auswertungen erarbeitet.

Messkampagne und

hydrodynamische

Kanalnetzberechnung

Neben den bautechnischen Auswertungen

wurde eine Messkampagne

auf dem Raffineriegelände durchgeführt.

Die Messkampagne diente

der Niederschlags-, Durchfluss- und

Wasserstandsmessung, um eine realistische

Kalibrierungsgrundlage für

Blick in GFK-VE-Schacht mit

innenliegenden Abstürzen

die hydrodynamische Simulation zu

erhalten.

Der hydraulische Nachweis des

bestehenden Abwassersystems

wurde nach Vorliegen der Messergebnisse

mit Hilfe eines hydrodynamischen

Modells unter Berücksichtigung

einer Modellkalibrierung

geführt. Hierbei wurden auch einzelne

Pumpbauwerke sowie das

Zusammenspiel der Schieberstellungen

der Tanktassen zeitabhängig

simuliert. Die Berechnung der

vorhandenen Speichervolumina und

die Dimensionierung des zusätzlich

erforderlichen Speichervolumens

erfolgte mittels hydrologischem

Modell mit der Software KOSIM XL.

Die von der H&R zur Verfügung

gestellten nennenswerten Einzeleinleitungen

wurden den entsprechenden

Haltungen separat zugewiesen,

um ein möglichst realistisches Abbild

der Abflussprozesse zu bekommen.

Auf Basis dieser Daten sowie dem

Einfluss von Niederschlagsereignissen

ist der rechnerische Bestandsnachweis

des Kanalsystems ingenieurtechnisch

erarbeitet worden. Die

Ermittlung der Regenwasserzuflüsse

in das Kanalnetz erfolgte durch Definition

von Haltungseinzugsgebieten

(Gebietsdiskretisierung) mit anschließender

Verschneidung der Einzugsgebiete

mit den befestigten Flächen.

Bei klaren Gebietsstrukturen erfolgt

die Generierung der Haltungseinzugsgebiete

in der Regel mittels

Thiessen-Polygone, so dass eine

automatische, softwaregestützte

Kanalbau Gleis 1

Bearbeitung erfolgt. Aufgrund der

Komplexität des Gesamtsystems

konnte für das Kanalnetz der Raffinerie

Salzbergen diese Bearbeitung

jedoch für den IST-Zustand

nicht durchgeführt werden. Die

Haltungsflächen wurden manuell

unter Beachtung/Verwendung der

folgenden Parameter jeder Haltung

einzeln zugewiesen:

··

Berücksichtigung der Höhendaten

mittels digitalem Geländemodell

··

Berücksichtigung der Anschlussleitungen

aus der TV-Befahrung

··

Berücksichtigung der Luftbilder

··

Berücksichtigung der Laserscan-

Befliegung

··

Bestandsunterlagen

··

Berücksichtigung und Abgleich

der Daten mittels Vor-Ort-Begehung

Die erforderlichen Luftbilder wurden

dabei als georeferenzierte Orthofotos

mittels Airborn-Laserscanning

durch Hubschrauberbefliegung

angefertigt und dienten dem Aufbau

eines Digitalen Geländemodells.

Kombinierte bautechnische

und hydraulische

Sanierungskonzeption

Auf Grundlage der erarbeiteten

bautechnischen und hydraulischen

Ergebnisse wurden Überlegungen

hinsichtlich der Sanierung des

Abwassersystems angestellt. Grundsätzlich

wurden fünf Sanierungsstrategien

für das Kanalnetz der H&R

untersucht:

Einhub Stahlbeton-

Schacht (Zielgrube)

Kalibrierungsnetz DM04

Ages

= 2,82 ha

Abef = 1,18 ha ≈ 42 %

Haltungen = 65 Stck

Kanal ges = 1.232 m

Max. SW-Zulauf = 20,34 l/s

mittlerer SW-Zulauf = 15,00 l/s

DM04

Kalibrierungsnetz DM05alt

Beschädigung der Messgeräte durch

aggressive Medien während der

Messkampagne keine separate

Kalibrierung dieses Bereiches möglich

Kläranlage

Kalibrierungsnetz DM07alt

Zu geringe Abflüsse in Verbindung mit

Rückstau aus dem nachgeschalteten

Pumpwerk keine separate

Kalibrierung dieses Bereiches möglich.

DM07

alt

Kalibrierungsnetz DL08

Ages

= 1,28 ha

Abef = 0,47 ha ≈ 36 %

Haltungen = 18 Stck

Kanal ges = 456 m

Max. SW-Zulauf = 1,12 l/s

mittlerer SW-Zulauf = 0,60 l/s

DL08

Gesamtnetz:

Age s = 30,70 ha | Abef = 14,95 ha ≈ 49 % | Haltungen = 685 Stck | Kanal ges. = 14.787,29 m | Max. SW-Zulauf

= 48,28 l/s | mittlerer SW-Zulauf = 46,00 l/s

LINDSCHULTE-Leistungen:

··

Tachymetrische Vermessung des

gesamten Kanalbestandes

··

Aufbau einer Datenbank

··

Erstellung von Bestandsplänen

··

Vorbereitung, Ausschreibung

und Begleitung der TV-Inspektion

··

Auswertung der TV-Inspektion,

Zustandsbewertung und Erstellung

von Schadensplänen

··

Sanierungsplanung baulich

(offen und geschlossen)

··

Niederschlags-Abfluss-Messkampagne

··

Aufbau eines DGM aus Laserscan-Befliegung

··

Hydrodynamische Kanalnetzberechnung

einschl. Kalibrierung

··

Hydrodynamischer Überflutungsnachweis

des gesamten

Betriebsgeländes mittels gekoppelter

2D-Strömungssimulation

··

Sanierungsplanung hydraulisch

einschließlich Variantenplanung

··

Kombinierte bautechnische und

hydraulische Sanierungskonzeption

einschl. Nutzwertanalyse

··

Anfertigung von vergleichenden

Kostenschätzungen und Kostenanalyse

··

Erarbeiten eines Bauprogramms/

Bauablaufplans

··

Ausführungsplanung für die

Schlauchlinersanierung und für

den Neubau des Mischwasserkanals

DN 300 - DN 800 aus GFK

Stahlbeton-Schacht mit GFK-Auskleidung im Bahn-Lastabtragsbereich (Zielgrube)

Rohrgraben GFK-Rohr Kanalbaulaser


Kanalsanierung H&R ChemPharm

7

1. Geschlossene Sanierung mittels

Reliningverfahren

2. Geschlossene Sanierung mittels

Rohrvortriebsverfahren

3. Offene Sanierung mittels Neubau

eines Trennsystems

4. Offene Sanierung mittels Neubau

eines Mischsystems

5. Eine Kombination aus den vorgenannten

Verfahren

Unter Berücksichtigung aller Randbedingungen

und Einflussfaktoren

wurde als Vorzugsvariante für den

größten Teil des Raffineriegeländes

der Neubau eines Mischwasserkanals

mit komplett neuer hydraulischer

Ausrichtung definiert. Für

den hydraulischen Nachweis des

MW-Kanals und zur Aufstellung

einer Kostenannahme wurde im

GIS ein Abwasser-Hauptnetz DN

300 bis DN 800 entworfen, für das

eine hydrodynamische Kanalnetzberechnung

durchgeführt wurde. Zur

Vervollständigung einer ganzheitlichen

hydraulischen Sanierung des

Entwässerungssystems wurden die

vorhandenen Regenrückhaltebecken

und zusätzlich erforderlichen Speichervolumen

mittels hydrologischem

Modell nachgewiesen.

Durch die Neustrukturierung des

Kanalsystems konnten unter Berücksichtigung

der begrenzten Leistungsfähigkeit

der Kläranlage die bereits

vorhandenen Speicherbauwerke im

Freigefälle im Hauptschluss in das

Netz eingebunden und durch entsprechende

Auslegung der jeweiligen

Drosseln optimal genutzt werden.

Dabei ist die neue Kanalnetzstruktur

so aufgebaut, dass die gesamte Raffinerie

in Teilnetze aufgeteilt wird,

von denen das Abwasser bis zum

jeweils nächsten Rückhaltebecken

geleitet wird. Anschließend erfolgt

die Weiterleitung des Drosselabflusses

zusammen mit dem Abfluss des

nächsten Teilnetzes in das darauffolgende

Speicherbauwerk. Diese

Gliederung führt zu einer wesentlichen

Reduzierung der maximalen

Kanalquerschnitte, ohne jedoch

Einschränkungen beim Entwässerungskomfort

zu generieren. Der

geplante MW-Kanal ist so dimensioniert,

dass an keiner Stelle innerhalb

des Kanalsystems ein Überstau bei

einem Regenereignis auftritt.

Für die Emswasserleitung DN 700

als Transportleitung außerhalb des

Raffineriegeländes vom Grundstück

bis zur Ems konnte eine geschlossene

Sanierung mittels GFK-

Schlauchliner vorgesehen werden.

Dieser Maßnahme gehen unter anderem

aufwendige Fräsroboterarbeiten

zur Entfernung eines in Teilbereichen

vorhandenen Alt-Liners voraus.

Nutzwertanalyse

Ein entscheidender Punkt beim Neubau

des Abwassersystems der H&R

war die Materialwahl für die Rohre

und Bauwerke. Aufgrund der hohen

Anforderungen an die Temperaturbeständigkeit

und die chemische

Resistenz wurde aus diesem Grund

ein besonderes Augenmerk auf die

Materialzusammensetzung gelegt.

Um über eine Entscheidungshilfe

für die Bewertung der Materialien

zu verfügen, wurde von der LIND-

SCHULTE Ingenieurgesellschaft eine

Tabelle aufgestellt, die es ermöglicht,

die unterschiedlichen Materialien

über Wertungskriterien miteinander

zu vergleichen. Am Ende der

Tabelle wird die gewichtete Bewertung

summiert, wobei der höchste

Punktwert unter Berücksichtigung

aller Wertungskriterien das vorteilhafteste

Material darstellt. Die

Wertungskriterien wurden dabei in

die drei Hauptbereiche Wirtschaftlichkeit,

Hydraulik und Sonstiges

gegliedert. Insgesamt wurden 16

Bewertungskriterien berücksichtigt.

Als Ergebnis der Nutzwertanalyse

erhielt die Variante „Neubau aus

Glasfaserkunststoff (GFK)“ nach

dem definierten Bewertungsschema

die höchste Punktzahl. Dabei ist ein

Vergleich der wichtigsten Materialkennwerte

sowie der Baukosten

eines Neubaus des Abwassersystems

mit den unterschiedlichen

Rohrmaterialien in die Bewertung

eingeflossen. Die Baukosten wurden

abschließend einer Kostenanalyse

unterzogen.

Bauprogramm

Mit dem Sanierungskonzept wurden

die wesentlichen Grundlagen für

die zukünftige Kanalsanierungsplanung

im Raffineriebetrieb Salzbergen

geschaffen. Um die konkreten Sanierungsplanungen

angehen zu können,

ist im Anschluss ein Bauprogramm

aufgestellt worden, das eine zeitliche

und räumliche Prioritätenbildung

bzgl. der Sanierungsarbeiten

aufzeigt. Das Bauprogramm dient

als Grundlage für Bauabschnittsbildungen

und Budgetplanungen der

Sanierung des Abwassersystems.

Im Rahmen des Programms erfolgte

aufgrund unterschiedlicher Abhängigkeiten

und Anforderungen eine

Einteilung der definierten Maßnahmen

in drei Kategorien. Die Kategorie

A enthält alle Maßnahmen,

die von der zeitlichen Reihenfolge

her zwingend einzuhalten sind. Ein

Austausch der Maßnahmen ist aus

betrieblichen Gründen nicht möglich.

In der Kategorie B sind die Maßnahmen

untereinander zeitlich austauschbar.

Voraussetzung für die

Umsetzung der Maßnahmen der

Kategorie B ist die Fertigstellung der

Maßnahmen der Kategorie A. Die

Kategorie C beschreibt Maßnahmen,

die von den Maßnahmen der Kategorie

A und B losgelöst umgesetzt

werden können.

Die zeitliche und räumliche Prioritätsbildung

(Bauabschnittsbildung)

wurde unter Berücksichtigung der

Einflussgrößen „Funktion im Netz“,

„Baukosten“ und „Schadenssituation“

aufgestellt und in einem Übersichtsplan

gebietsbezogen dargestellt.

Neubau eines

Mischwasserkanals und

Schlauchlinersanierung

Ein erster Abschnitt der offenen

Sanierung sowie die Schlauchlinersanierung

DN 700 außerhalb des

Raffineriegeländes wurden für die

Emswasserleitung auf einer Länge

von rd. 970 Metern bereits im Jahr

2013 baulich umgesetzt. Der Neubau

des Mischwasserkanals aus GFK

auf dem Betriebsgelände erfolgt in

mehreren Bauabschnitten. Der erste

Bauabschnitt wurde im Jahr 2016

fertiggestellt und umfasst mit einer

mittels steuerbarem Mikrotunnelverfahren

unterhalb eines Lagergebäudes

und eines Werksgleises

hergestellten Rohrtrasse einen

der neuralgischen Punkte auf dem

Betriebsgelände. Bis zum Sommer

2018 wurde einer der Hauptstränge

vom am Tiefpunkt bei der Kläranlage

im Nordosten des Betriebsgeländes

liegenden Speicherbecken bis zum

Speicherbecken am Hochpunkt des

Hauptstranges im Nordwesten des

Grundstücks fertiggestellt.

Das geschleuderte GFK-Rohrsystem

für die Raffinerie wird von

der Amiblu Germany GmbH geliefert.

Die Schachtbauwerke werden

ebenfalls aus GFK hergestellt. Bei

der Herstellung der GFK-Schächte

können Einbauten wie z.B. Schieber

oder innenliegende Abstürze je

nach örtlicher Situation passgenau

berücksichtigt werden. Im Rahmen

der Detailplanung erfolgt eine enge

Abstimmung zwischen dem Bauherrn,

dem Planer und dem Rohrhersteller,

um eine optimale Umsetzung

der Anforderungen zu gewährleisten.

Auf Basis der Planungsleistungen

werden mit der Sanierung des

Abwassersystems die Voraussetzungen

zur wirtschaftlichen, leistungsfähigen

und umweltfreundlichen

Kanalnetzbewirtschaftung

geschaffen.

GFK-Schacht (Startgrube)

Verbaukastengesicherte

Kanalbaugrube

Übersichtsplan

Bauprogramm

Verdichtung Rohrgraben


Der heutige Ortsname Wolfenbüttel setzt sich aus dem Grundwort -büttel und dem Bestimmungswort Wolfen zusammen.

Das Bestimmungswort vor -büttel ist nicht - wie anzunehmen - in Verbindung mit Wolf zu setzen, sondern es ist ein

verschliffener Personenname und geht wahrscheinlich zurück auf einen sächsischen Siedler namens Wulferi bzw Wulheri,

der sich an einer Furt an der Oker niedergelassen und die Siedlung Wulferis Buttle ( Wulferebutele ) gegründet haben soll.

Das Suffix -büttel stammt von dem altniederdeutschen Wort bodal und bedeutet " Haus und Hof " oder Siedlung.

Quelle Wikipedia

Geplant ist die Duplizierung von zwei bis dreigeschossigen Musterhäusern, welche als Zwei- und Dreispänner

ausgelegt sind. Erreicht wird eine Durchmischung unterschiedlicher Wohnungstypen und Wohnungsgrößen.

Sowohl behinderte oder eingeschränkte Bewohner erreichen barrierefreie oder rollstuhlgerechte Wohnungen.

Zielgruppe sind aber auch Singles, Ehepaare und Familien, für die infrage kommende Wohnungsgrößen

geplant sind.

Dieser Wohnungsmix soll neben der Kombination ais freien und geförderten Wohnungsbau eine soziale

Durchmischung fördern.

Der städtebauliche Grundgedanke basiert auf der Ausbildung von halböffentlichen Rückzugsbereichen " Höfe "

zwischen den einzelnen Baukörpern als drei- oder vierseitige Hofanlagen. Der Hof als Sinnbild des Treffpunkts,

der Gemeinschaft, Veranstaltungs- und Rückzugsort der Haus- und der Häusergemeinschaften soll die

definierten Ziele der Quartierbildung und der sozialen Duchmischung fördern und zusätzlich bekräftigen.

Der Privatheit der eigenen Wohnung und des eigenen Außenbereichs wird eine halböffentliche

Zwischenzone im Übergang zum öffentlichen Straßenraum geschaffen, die Begegnungen fördert und

zsätzliche Aufenthalts- und Lebensqualität impliziert.

Wesentliche Bestandteile zur Umsetzung dieses Gedankens sind die Positionierung der Baukörper,

die Freiraumgestaltung und die Positionierung der ebenerdigen PKW- Fahrradabstell- und Müllflächen

abseits der Höfe.

In den Höfen wird die architektonische Sprache der sich zueinander versetzenden Gebäude aufgegriffen

und deren Kubatur durch die Ausformulierung von Heckenkörpern und Hochbeeten weitergetragen.

Ein abwechslungsreiches Spiel von Aufweitungen und Verengungen prägen die Hofräume und erzeugen

verschiedene Raumerlebnisse.

Die Aufweitungen bilden einladende und kommunikationsfördernde Treffpunkte. Die Gemeinschaftsflächen

werden als klar gefasste und zurückhaltende Intarsien in die Höfe integriert.

Sie sind vielseitig nutzbar und bieten ausreichend Platz für zahlreiche Kinderspielgeräte.

Zusammen mit den privaten Gartenräumen, die individuell bespielt werden können, entsteht eine einprägsame

Atmosphäre, die dem Bedürfnis nach - Wohnen im Grünen - gerecht wird.

Einzelne Vegetationsinseln und großzügige Sitzmöglichkeiten strukturieren diesen öffentlichen Raum

und erzeugen eine kommunikationsfreudige Atmosphäre.

nous recontrons dans la cour

c incontriamo nel cortile

In halböffentlichen Bereichen wie Treppenhäusern und Zuwegungen sollen Materialien Verwendung finden,

die sowohl langlebig sind als auch leicht zu pflegen sind. Innerhalb der Wohnungen werden die unterschiedlichen

Nutzerstrukturen hinsichtlich besonderer Materialqualitäten unterschieden. Während insbesondere im frei finanzierten

Wohnungsbau auf Wunsch und bei Kostenübernahme des jeweiligen Käufers individuelle Lösungen und teilweise

hochwertige Ausführungen gewünscht werden, werden die geförderten Wohnungen zu einem angemessenen Ausbaustandard

erstellt, welcher auf Basis des allgemeinen Mietwohnungsbau auf Langlebigkeit zielt, ohne dabei gestalterische Einschnitte

machen zu müssen.

Die Fassaden werden aus einem mineralischen Wärmedämmverbundsystem erstellt.

Planstrasse A

Feuerwehrzufahrt 99.90

Feuerwehrzufahrt

100.70

Fahrräder 10 Stp.

Parkplatz 14 Stp.

Haus A III/ IV ( 7 WE )

Fahrräder 10 Stp.

Müll

Parkplatz 18 Stp.

Haus D II/ III ( 8 WE )

Haus B II/ III ( 5 WE )

Müll

Parkplatz 8 Stp.

Fahrräder 10 Stp.

Fahrräder 10 Stp.

Planstrasse B

Slagline

Planstrasse C

99.90

Haus A III/ IV ( 7 WE )

Hof

100.50

Spielgerät

Haus B II/ III ( 5 WE )

Steingeflüster

Parkplatz 6 Stp.

Wildkirschenhain

Wasserfläche

Klein Gas BHKW

Haus B II/ III ( 5 WE )

Feuerwehrzufahrt

Haus C II/ III ( 5 WE )

Gehweg

Gehweg

Hof

101.70

102.05

Spielgerät

Hof

99.70

Parkplatz 10 Stp.

Haus A III/ IV ( 7 WE )

Müll

Müll

Haus B II/ III ( 5 WE )

Quartiersplatz

Haus D II/ III ( 8 WE )

Spielgerät

Fahrräder 10 Stp.

Müll

Klein Gas BHKW

Platzierung der Volumina auf dem verfügbaren

Grundstück mit dem Ziel einer optimalen

städtebaulichen Lösung. Es entstehen drei halböffentliche

Innenhöfe sowie ein öffentlicher Platz zwischen den Blöcken.

Dieser ist Schnittpunkt, gemeinsamer Treffpunkt

und Veranstaltungsort.

Das neue Quartier ist geprägt von einer orthogonalen

Bebauungs- und Raumstruktur, die flexibel auf Art und Dichte

der notwendigen Nutzung reagieren kann. Abwechselnd mit

öffentlichen und halböffentlichen Plätzen, die

jeweils in das Fuß- und Radwegenetz der

Umgebung enden, verzahnt sich das Quatier

mit dem öffentlichen Raum.

Großzügige Öffnungem im EG schaffen einladende

Eingangsbereiche.

Fuß - und Radwege dominieren das

Erscheinungsbild der Außenbereiche.

Lediglich die Anlieferung und Feuerwehrzufahrten

werden über die zentralen Plätze geführt.

Die Höfe werden durch Erdschüttungen und

Pflanzungen weiter gegliedert und bieten für

alle Bewohner qualitativ hochwertige Außenbereiche.

Die Gebäudehöhen werden zur Erzielung sowie

zur Verbesserung der Wohnqualität abgestuft.

Gründächer sind zugänglich gestaltet. Sie weisen

extensive Begrünung und Plätze zum Verweilen auf.

Sie stellen die logische Ergänzung der Innenhöfe dar.

Trotz der einfachen Grundstruktur geht der Entwurf

feinfühlig auf die verschiedenen städtebaulichen

Situationen ein und ist gleichzeitig robust und

anpassungsfähig für spätere Entwicklungen.

Ein zusammenhängendes System aus Grünräumen

vernetzt die Quartiere untereinander und setzt sie in

Beziehung mit der Umgebung.

Parken

Parken

Parken

Eingang

Hof

Anlieferung

Parken

Anlieferung

Eingang

Hof

Parken

Anlieferung

Platz

Eingang

Eingang

Hof

Eingang

Parken

Anlieferung

Höhenlinie Bestand

Schlafen

Schlafen

1.00

+ 5.85 = 103.55 Flur

Zimmer 1

Aufzug

Flur + 2.85 = 100.55

Eingang

+- 0.00 = 99.70

Haus B II/ III ( 5 WE )

+ 9.00 = 106.70

+ 7.10 = 104.80

+ 6.10 = 103.80

Fahrräder

Hof

Hochbeet

+ 5.85 = 103.55

+ 2.85 = 100.55

Flur

+- 0.00 = 99.70

Haus C II/ III ( 5 WE )

Flur

Zimmer 1

Zimmer 1

+ 9.00 = 106.70

+ 7.10 = 104.80

+ 6.10 = 103.80

Garten

Schlafen

Schlafen

Schlafen

Planstrasse A

Aufzug

+ 8.70 = 109.20

Flur

Flur

Flur

Zimmer 1

+ 5.70 = 106.20

Zimmer 1

+ 2.85 = 103.35

Eingang

+- 0.00 = 100.50

+ 11.85 = 112.35

+ 9.70 = 110.45

+ 8.95 = 109.45

Planstrasse B Haus A III/ IV ( 7 WE ) Hof

Haus B II/ III ( 5 WE )

Feuerwehrzufahrt

99.90

1

Zimmer

12.93 m²

Schlafen

17.82 m²

Haustechnik

13.38 m²

Schlafen

14.33 m²

Kochen

9.44 m²

Terrasse

5.07 m²

3 ZiWhg.

73.62 m²

Bad

8.23 m²

Parkplatz 14 Stp.

Diele

4.44 m²

Wohnen

16.59 m²

Bad

Zimmer

8.26 m²

10.15 m²

1.00 m²

Wohnen

29.26 m²

Bad

8.13 m²

Kochen

10.76 m²

Abst.

6.00 m²

Schlafen

17.82 m²

Aufzug

Schlafen

20.11 m²

Zimmer

12.93 m²

Kochen

10.13 m²

Schlafen

17.52 m²

Haustechnik

13.38 m²

Müll

Terrasse

8.36 m²

Terrasse

8.74 m²

Bad

8.23 m²

Bad

8.13 m²

Wohnen

16.59 m²

Diele

4.44 m²

Aufzug

Erschließung

18.18 m²

+101.50m ü.NN

OKFF

1.00 m²

Diele

5.52 m²

Wohnen

18.91 m²

2 ZiWhg.

65.22 m²

Kochen

10.13 m²

Terrasse

8.74 m²

Erschließung

16.89 m²

+99.70m ü.NN

OKFF

Diele

Abst.

2.77 m²

6.24 m²

Wohnen

22.23 m²

Kochen

Terrasse

10.76 m²

8.36 m²

Bad

7.78 m²

Kochen

7.13 m²

Terrasse

5.07 m²

Haustechnik

13.38 m²

Bad

8.13 m²

Kochen

10.13 m²

Zimmer Bad

10.15 m²

8.26 m²

1.00 m²

Wohnen

29.26 m²

Zimmer

12.93 m²

Bad

8.23 m²

Kochen

10.76 m²

Terrasse

8.36 m²

3 ZiWhg.

85.27 m²

Wohnen

16.59 m²

Terrasse

8.74 m²

Schlafen

14.33 m²

Kochen

9.44 m²

Schlafen

17.82 m²

Abst.

6.00 m²

Diele

4.44 m²

Terrasse

5.07 m²

3 ZiWhg.

73.62 m²

Aufzug

Schlafen

20.11 m²

Wohnen Diele

22.23 m²

2.77 m²

Abst.

6.24 m²

Zimmer

12.93 m²

Bad

8.23 m²

Kochen

10.76 m²

Terrasse

8.36 m²

3 ZiWhg.

85.27 m²

Schlafen

14.33 m²

Kochen

9.44 m²

Terrasse

5.07 m²

3 ZiWhg.

71.27 m²

Schlafen

20.11 m²

Erschließung

Diele Wohnen

16.89 m²

2.77 m² 22.23 m²

+100.50m ü.NN

OKFF

Abst.

6.24 m²

Schlafen

17.82 m²

Aufzug

Abst.

6.00 m²

Diele

4.44 m²

Wohnen

16.59 m²

Erschließung

16.89 m²

+101.70m ü.NN

OKFF

Terrasse

8.74 m²

2 ZiWhg.

65.22 m²

Bad

8.26 m²

Aufzug

1.00 m²

Erschließung

25.92 m²

+99.70m ü.NN

Diele

OKFF

2.42 m²

Wohnen

22.30 m²

Zimmer

12.34 m²

Haustechnik

13.38 m²

Bad

8.13 m²

Kochen

10.13 m²

Abst.

6.24 m²

Kochen

10.13 m²

Diele

2.77 m²

Wohnen

22.23 m²

Terrasse

Kochen

8.36 m²

10.76 m²

Schlafen

14.33 m²

Bad

8.26 m²

Zimmer

10.15 m²

1.00 m²

Aufzug

Erschließung

18.18 m²

+101.70m ü.NN

OKFF

Zimmer

10.15 m²

Bad

8.26 m²

Schlafen

14.33 m²

Bad

8.13 m²

1.00 m²

Bad

8.23 m²

Haustechnik

13.38 m²

Schlafen

17.82 m²

Wohnen

22.23 m²

Wohnen

16.59 m²

Diele

Abst.

Terrasse

Schlafen

2.77 m²

6.24 m²

8.74 m²

20.11 m²

Diele Abst.

4.44 m² 6.00 m²

Wildkirschenhain

Aufzug

Erschließung

16.89 m²

Erschließung

24.63 m²

+100.50m ü.NN

OKFF

+100.85m ü.NN

Aufzug

2 OKFF

2

Abst.

6.00 m²

Schlafen

20.11 m²

Feuerwehrzufahrt

100.70

Fahrräder 10 Stp.

Fahrräder 10 Stp.

Wildkirschenhain

Müll

Parkplatz 18 Stp.

3 ZiWhg.

85.27 m²

2 ZiWhg.

59.07 m²

Fahrräder 10 Stp.

2 ZiWhg.

65.22 m²

Fahrräder 10 Stp.

Parkplatz 8 Stp.

3

3 ZiWhg.

85.27 m²

Planstrasse B

2 ZiWhg.

65.22 m²

Wasserfläche

Slagline

Steingeflüster

99.90

100.50

Spielgerät

Schlafen

Schlafen

Parkplatz 6 Stp.

Wasserfläche

Aufzug

+ 5.85 = 107.55

Feuerwehrzufahrt

Gehweg

Gehweg

Zimmer

12.93 m²

Bad

8.23 m²

Kochen

10.76 m²

Terrasse

8.36 m²

101.70

102.05

Flur

Flur

Zimmer 1

+ 2.85 = 104.55

Eingang

+- 0.00 = 101.70

Schlafen

20.11 m²

Wohnen Diele

22.23 m²

2.77 m²

Abst.

6.24 m²

3 ZiWhg.

85.27 m²

3

Aufzug

Erschließung

24.63 m²

+99.70m ü.NN

OKFF

Zimmer

12.34 m²

Spielgerät

Schlafen

17.82 m²

Abstellraum

6.00 m²

Bad

8.26 m²

1.00 m²

Diele

2.42 m²

Wohnen

22.30 m²

Diele

4.44 m²

Wohnen

16.59 m²

Terrasse

8.74 m²

Steingeflüster

99.70

Haustechnik

13.38 m²

Schlafen

14.33 m²

Kochen

9.44 m²

Bad

8.13 m²

Hof

Kochen

10.13 m²

Terrasse

5.07 m²

3 ZiWhg.

71.27 m²

Parkplatz 10 Stp.

2 ZiWhg.

65.22 m²

3 ZiWhg.

85.27 m²

2 ZiWhg.

65.22 m²

3 ZiWhg.

73.62 m²

3 ZiWhg.

73.62 m²

+ 5.85 = 107.35

Terrasse

8.74 m²

2 ZiWhg.

65.22 m²

1.00 m²

Wohnen

29.26 m²

Terrasse

5.07 m²

Kochen

9.44 m²

Diele

5.52 m²

Wohnen

18.91 m²

Bad Kochen

7.78 m² 7.13 m²

Terrasse

5.07 m²

Wohnen

29.26 m²

Kochen

10.13 m²

Erschließung

24.63 m²

+99.70m ü.NN

OKFF

Abst.

Diele

6.24 m²

2.77 m²

Wohnen

22.23 m²

Terrasse

8.36 m²

3 ZiWhg.

85.27 m²

Müll

Haus D II/ III ( 8 WE )

Schlafen

17.52 m²

Flur

Müll

Zimmer

12.93 m²

Kochen

10.76 m²

Kochen

9.44 m²

Terrasse

5.07 m²

+ 2.85 = 104.35

+- 0.00 = 101.50

Bad

8.13 m²

Wohnen

16.59 m²

Diele

4.44 m²

Abst.

6.00 m²

Schlafen

17.82 m²

Aufzug

Schlafen

20.11 m²

BHKW

19.36 m²

Bad

8.23 m²

Spielgerät

2 ZiWhg.

59.07 m²

Klein Gas BHKW

Fahrräder 10 Stp.

Haustechnik

13.38 m²

Müll

+ 9.00 = 111.50

+ 7.10 = 108.60

+ 6.10 = 107.60

Zimmer

12.93 m²

Planstrasse C

1

3 ZiWhg.

85.27 m²

Haustechnik

13.38 m²

2 ZiWhg.

65.22 m²

Hausanschluss

29.75 m²

Bad

8.13 m²

Kochen

10.13 m²

Zimmer

12.93 m²

Bad

8.23 m²

Kochen

10.76 m²

Terrasse

8.36 m²

Wohnen

16.59 m²

Terrasse

8.74 m²

Wohnen

22.23 m²

Schlafen

17.82 m²

Abst.

6.00 m²

Diele

4.44 m²

Schlafen

20.11 m²

Diele

2.77 m²

Abst.

6.24 m²

Aufzug

Erschließung

42.48 m²

Aufzug

Aufzug

Erschließung

24.63 m²

+99.70m ü.NN

OKFF

Schlafen

20.11 m²

Erschließung

Diele Wohnen

16.89 m²

2.77 m² 22.23 m²

+100.50m ü.NN

OKFF

Abst.

6.24 m²

Schlafen

17.82 m²

Abstellraum

6.00 m²

Abst. Abst. Abst. Abst. Abst. Abst. Abst. Abst.

5.31 m² 5.31 m² 5.31 m² 5.31 m² 5.31 m² 5.31 m² 5.31 m² 5.31 m²

Planstraße A

Hausanschluss

20.11 m²

Aufzug

Erschließung

31.73 m²

Abst. Abst. Abst. Abst. Abst.

5.48 m² 5.48 m² 5.48 m² 5.48 m² 5.48 m²

Schlafen

Schlafen

1.00

Schlafen

Schlafen

Schlafen

Diele

4.44 m²

Wohnen

16.59 m²

Terrasse

8.74 m²

Zimmer

12.93 m²

Bad

8.23 m²

Kochen

10.76 m²

Terrasse

8.36 m²

Haustechnik

13.38 m²

Bad

8.13 m²

Kochen

10.13 m²

2 ZiWhg.

65.22 m²

3 ZiWhg.

85.27 m²

+ 5.85 = 103.55 Flur

Zimmer 1

Aufzug

Flur + 2.85 = 100.55

Eingang

+- 0.00 = 99.70

Haus B II/ III ( 5 WE )

1.00

Aufzug

+ 8.70 = 109.20

Flur

Flur

Flur

Zimmer 1

+ 5.70 = 106.20

Zimmer 1

+ 2.85 = 103.35

Eingang

+- 0.00 = 100.50

+ 9.00 = 106.70

+ 7.10 = 104.80

+ 6.10 = 103.80

+ 11.85 = 112.35

+ 9.70 = 110.45

+ 8.95 = 109.45

Schlafen

14.33 m²

Kochen

9.44 m²

Terrasse

3 ZiWhg. 5.07 m²

71.27 m²

Schlafen

14.33 m²

Kochen

9.44 m²

Terrasse

5.07 m²

3 ZiWhg.

73.62 m²

Hof

Hochbeet

3 ZiWhg.

80.44 m²

Zimmer

13.38 m²

Bad

8.13 m²

Zimmer

12.93 m²

Bad

8.23 m²

Kochen

10.76 m²

Balkon

8.11 m²

4 ZiWhg.

98.02 m²

Bad

Zimmer

8.26 m²

10.15 m²

1.00 m²

Wohnen

29.26 m²

Schlafen

17.82 m²

Wohnen

Kochen 19.23 m²

10.13 m²

Balkon

8.88 m²

Wohnen

22.23 m²

Bad

8.26 m²

Aufzug

1.00 m²

Diele

2.42 m²

Wohnen

22.30 m²

Schlafen

20.11 m²

Aufzug

Abst.

6.00 m²

Diele Erschließung

3.65 m² 13.11 m²

Schlafen

20.11 m²

Aufzug

Erschließung

25.92 m²

+99.70m ü.NN

OKFF

Zimmer

12.34 m²

Erschließung

18.18 m²

+101.50m ü.NN

OKFF

1.00 m²

Schlafen

17.52 m²

Diele

5.52 m²

Wohnen

18.91 m²

Fahrräder

2 ZiWhg.

59.07 m²

Hochbeet

Abst.

1.26 m²

Zimmer Abst.

10.39 m² 4.78 m²

Aufzug

Erschließung

13.11 m²

Diele

Abst.

5.41 m²

1.26 m²

Abst. Zimmer

4.78 m² 10.39 m²

Diele

5.41 m²

Zimmer

12.34 m²

Schlafen

17.82 m²

Abstellraum

6.00 m²

Wohnen

22.23 m²

Wohnen

22.88 m²

Balkon

8.88 m²

Bad

7.78 m²

Kochen

7.13 m²

Bad

8.26 m²

1.00 m²

Diele

2.42 m²

Wohnen

22.30 m²

Terrasse

5.07 m²

Zimmer

12.93 m²

Bad

8.23 m²

Kochen

10.76 m²

Balkon

8.11 m²

Zimmer

13.38 m²

Bad

8.13 m²

Kochen

10.13 m²

3 ZiWhg.

80.47 m²

Schlafen

14.33 m²

Kochen

9.44 m²

Zimmer Bad

10.15 m²

8.26 m²

1.00 m²

Wohnen

29.26 m²

4 ZiWhg.

96.77 m²

Terrasse

5.07 m² 3 ZiWhg.

71.27 m²

Schlafen

14.33 m²

Kochen

9.44 m²

Terrasse

5.07 m²

3 ZiWhg.

73.62 m²

Schlafen

14.33 m²

Kochen

9.44 m²

Balkon

2 ZiWhg. 4.87 m²

56.48 m²

Schlafen

14.33 m²

Kochen

9.44 m²

Balkon

4.87 m²

4 ZiWhg.

85.29 m²

3 ZiWhg.

80.44 m²

Zimmer

13.38 m²

Bad

8.13 m²

Flur + 5.85 = 103.55

Zimmer 1

+ 2.85 = 100.55 Flur

Aufzug

Schlafen

Eingang

+- 0.00 = 99.70

Schlafen

Haus B II/ III ( 5 WE )

Haus A III/ IV ( 7 WE ) Hof

Wildkirschenhain

Haus A III/ IV ( 7 WE )

Hochbeet

+ 9.00 = 106.70

+ 7.10 = 104.80

+ 6.10 = 103.80

Fahrräder

Zimmer 1

+ 5.70 = 106.55

Zimmer 1

+ 2.85 = 103.70

Eingang

+- 0.00 = 100.85

Flur

Flur

Flur

+ 8.70 = 109.55

1.00

Aufzug

Schlafen

17.82 m²

Wohnen

Kochen 15.84 m²

10.13 m²

Wohnen

13.58 m²

Bad

Zimmer

8.26 m²

10.15 m²

1.00 m²

Diele

3.21 m²

Wohnen

Schlafen

20.11 m²

Aufzug

Flur Abst.

3.39 m² 6.00 m²

Flur

Bad

6.88 m²

8.23 m²

Diele Erschließung

3.65 m² 13.11 m²

Balkon

8.88 m²

Bad

8.26 m²

Aufzug

1.00 m²

Erschließung

18.18 m²

Diele

2.42 m²

Wohnen

22.30 m²

Kochen

26.03 m²

Aufzug

Zimmer

21.08 m²

Erschließung

18.18 m²

1.00 m²

Diele

5.52 m²

Abst.

Wohnen

5.29 m²

18.71 m²

26.05 m² Bad

Zimmer

11.73 m²

1 ZiWhg.

46.59 m²

Abst.

1.26 m²

Zimmer

10.77 m²

Diele

5.41 m²

Zimmer Abst.

10.39 m² 4.78 m²

Erschließung

13.11 m²

Diele

14.67 m²

Bad

8.03 m²

Wohnen

15.35 m²

Kochen

7.13 m²

Bad

8.26 m²

1.00 m²

Diele

2.42 m²

Wohnen

26.67 m²

Balkon

4.87 m²

Schlafen

16.16

Abstellraum

6.07 m²

Zimmer

10.85 m²

Zimmer

12.93 m²

Kochen

10.76 m²

Balkon

8.11 m²

Dachterrasse

30.90 m² 4 ZiWhg.

114.61 m²

1.00

Schlafen

Schlafen

Schlafen

+ 11.85 = 112.70

+ 9.70 = 110.80

+ 8.95 = 109.70

Schlafen

14.33 m²

Kochen

9.44 m²

Zimmer Bad

10.15 m²

8.26 m²

1.00 m²

Diele

3.21 m²

Wohnen

26.05 m²

7.78 m²

4 ZiWhg.

96.77 m²

Balkon

4.87 m² 3 ZiWhg.

81.91 m²

Schlafen

14.33 m²

Kochen

9.44 m²

Balkon

4.87 m²

3 ZiWhg.

73.57 m²

Schlafen

16.16

Abst.

6.07 m²

Zimmer

10.85 m²

Aufzug

Zimmer

11.27 m²

Erschließung

13.25 m² Diele

5.20 m²

Schlafen

16.53 m²

Wohnen Kochen Bad

12.10 m² 18.85 m² 8.89 m²

Dachterrasse

18.59 m² 3 ZiWhg.

78.37 m²

Bad

7.15 m²

Schlafen

13.27 m²

1.00 m²

Diele

2.35 m²

Kochen

8.95 m²

Wohnen

23.81 m²

Dachterrasse

12.61 m²

3 ZiWhg.

70.54 m²

Bad

8.03 m²

Aufzug

Diele

14.67 m²

Dachterrasse

30.90 m²

Erschließung

13.11 m²

Erschließung

18.17 m²

Zimmer

10.04 m²

Zimmer

10.77 m²

Kochen

26.03 m²

Wohnen

13.58 m²

Bad

7.15 m²

1.00 m²

Diele

2.35 m²

Kochen

8.96 m²

4 ZiWhg.

114.59 m²

Schlafen

13.27 m²

Wohnen

23.79 m²

Dachterrasse

12.61 m²

2 ZiWhg.

60.48 m²

B

B

C

B

A

A

B

A

D

D

8 Architektur-Entwürfe, Konzept-Studien...

Wettbewerb Stadtwerke Gronau

Wettbewerb Wohnbebauung Wolfenbüttel

Mehrgeschossiger Wohnungsbau im Baugebiet Östlich Fallsteinweg

Mehrgeschossiger Wohnungsbau im Baugebiet Östlich Fallsteinweg

Mehrgeschossiger Wohnungsbau im Baugebiet Östlich Fallsteinweg

Haustyp "A"

40 2.50 35 2.50 50 2.50 65

1.00 40 2.50 35 2.50 50 2.50 65

1.00 40 2.50 35 2.50 35 2.50 50 2.50 65

1.00 40 2.50 35 2.50 50 2.50 65

1.00 40 2.50 35 2.50 50 2.50 65

Erdgeschoss M. 1:200 1. Obergeschoss M. 1:200 2. Obergeschoss M. 1:200 Staffelgeschoss M. 1:200

Schnitt 3-3

Ansicht Süden M. 1:200 Ansicht Osten M. 1:200 Ansicht Norden M. 1:200 Ansicht Westen M. 1:200

Haustyp "B"

Fahrräder 10 Stp.

Fahrräder 10 Stp.

Fahrräder 10 Stp.

Hof

Erdgeschoss M. 1:200 1. Obergeschoss M. 1:200 Staffelgeschoss M. 1:200

Sketch 1

Ansicht Süden M. 1:200

Ansicht Osten M. 1:200 Ansicht Norden M. 1:200 Ansicht Westen M. 1:200

Haustyp "C"

Historie

Projektgrundlagen

Städtebaulicher Lösungsansatz

"HAUS UND HOF"

Sketch 1

Quartiersplatz

Untergeschoss M. 1:200 Erdgeschoss M. 1:200 1. Obergeschoss M. 1:200 2. Obergeschoss M. 1:200

Städtebau und Gestaltung

Höfe

wir tre fen uns im hof

hof

we m et in the courtyard

Fahrräder 10 Stp.

Fahrräder 10 Stp.

Fahrräder 10 Stp.

Fahrräder 10 Stp.

Blumenpergola

Durchwegung

Baukörper / Außenraum

Sketch 2

Sketch 3

Hof

Sketch 2

Fahrräder 10 Stp.

Fahrräder 10 Stp.

Blumenpergola

Ansicht Süden M. 1:200 Ansicht Osten M. 1:200 Ansicht Norden M. 1:200 Ansicht Westen M. 1:200

Haustyp "D"

Untergeschoss M. 1:200

Erdgeschoss M. 1:200 1. Obergeschoss M. 1:200 2. Obergeschoss M. 1:200

Ansicht Süden M. 1:200

Ansicht Osten M. 1:200

Ansicht Norden M. 1:200

Ansicht Westen M. 1:200

Materialität

nos encontramos en el patio

vi modes i garden

vi motes pa gardspla sen

hof

rydym yn cyfarfod yn y cwrt

hof

nos encontramos en el patio

we ontmoeten in het bi nenhof

Lageplan M. 1:500

Fahrräder 10 Stp.

Fahrräder 10 Stp.

Sketch 4

Erdgeschoss M. 1:200

Sketch 3

Hof

Fahrräder 10 Stp.

Sketch 4

Schnitt 1-1 M. 1:200

Schnitt 2-2 M. 1:200

40 2.50 35 2.50 50 2.50 65

40 2.50 35 2.50 35 2.50 50 2.50 65

40 2.50 35 2.50 50 2.50 65

40 2.50 35 2.50 35 2.50 50 2.50 65

Abstandsflächen M. 1:1000

Bauherr:

THI Holding

GmbH & Co. KG

Jägerstraße 16

30167 Hannover

Planverfasser:

LINDSCHULTE

Ingenieure und Architekten

Seilerbahn 7

48529 Nordhorn

Bauherr:

THI Holding

GmbH & Co. KG

Jägerstraße 16

30167 Hannover

made by LINDSCHULTE Ingenieure + Architekten:

Architektur-Entwürfe, Konzept-Studien, Machbarkeitsuntersuchungen,

Projektentwicklungen, High-End-Visualisierungen/Virtual Reality (VR)...

Planverfasser:

LINDSCHULTE

Ingenieure und Architekten

Seilerbahn 7

48529 Nordhorn

Bauherr:

THI Holding

GmbH & Co. KG

Jägerstraße 16

30167 Hannover

Planverfasser:

LINDSCHULTE

Ingenieure und Architekten

Seilerbahn 7

48529 Nordhorn

Bebauung Dorfmitte Gildehaus


Parkplatz

Gerät

1 8

Sandhügel

Rutsche

Gerät

Bank

Spielen

Kletterwall

Bank

Rutsche

Aussichts-

Kletterturm

Spielen Krippe

Blumenwiese

Bobbycarbahn

Krabbelwall

Sandmulde

Sandmulde

Gartenzufahrt

Anlieferung

optional

Gruppe 5

made by LINDSCHULTE Ingenieure + Architekten

9

Realisierungs-Wettbewerb Verwaltungsgebäude Lingen

Realisierungs-Wettbewerb Kindertagesstätte

Realisierungswettbewerb

151297

ZUM VECHTETAL

TURM

KATH.

KIRCHE

KLETTER- +

AUSSICHTS-

TURM

TURM

REF.

KIRCHE

DUCHBLICK

SÜDSONNE

DUCHBLICK

DUCHBLICK

FRIEDHOFSWEG

ev. ref. Gemeindehaus

VECHTETAL

Aussichtspunkte

SÜDSONNE

Blick- und

Tageslichtverlauf

Kletterwall

Bobbycarbahn

Fahrrad

HALLE

FLUR

optional

Gruppe 5

BEWEGEN

SPEISEN

REGELGRUPPEN

optional

Gruppe 5

ALLGEMEINE FLÄCHEN

Wohnbebauungs-

Vorschlag

Regelgruppen 1-2

KRIPPENGRUPPEN

Maximale

Hallennutzung

Getrennte

Nutzungsbereiche

Funktionale Skizzen

Krippengruppen 3-4

Gruppe 5

Friedhof

Friedhofskapelle

Friedhof

Neubau einer

Kindertagesstätte

in Emlichheim

Lageplan M. 1:500 - mit Gruppe 5

Visualisierung Baukörper M.= 1:100

I. Städtebauliche Aspekte

Die Gebäudekonzeption besteht aus drei klaren, geometrischen Volumina, die sich um einen geschützten

Innenhof für die Kinder platzieren. Die Raumkante an der Straße „zum Vechtetal“ und zum Friedhofsweg

wird durch eine markante Baukörperausbildung straßenraumbildend gefasst. Die Verwendung von

Verblendmaterialen lehnt sich an die Materialien der Umgebung an. Durch die geringe Attikahöhe nimmt

sich das Gebäude zurück. Ein möglicher Aussichts- und Kletterturm ermöglicht den Blick über den

Baukörper sowie zu den umliegenden Türmen der Kirchen.

II. Erschließung

Die Straße „zum Vechtetal“ bleibt die Haupterschließungsstraße. Die vorhandene Parkplatzanbindung

am Friedhofsweg kann genutzt werden, da der bestehende Fußgängerpfad mit einbezogen wurde. Die

Anlieferung von aufzuwärmenden Speisen zur Küche erfolgt auch über diesen Bereich. Fuß/Radwege

und PKW-Verkehr sind durch Grünanlagen getrennt, so dass kein Mischverkehr entsteht. Kinder gehen

an saisonale Anpflanzungen z.B. Blumenwiesen in die Erlebniswelt KITA. Die Zufahrt zum Außenspielraum

ist im Süd-Westen möglich und erschließt eine optionale Wohnbebauung.

III. Gestalterische und funktionale Aspekte

Wichtig ist die Orientierung aller fünf Gruppenräume zu den Freiräumen, die das Grundstück im Süd-

West Bereich bietet! Somit wird ein starker visueller Bezug durch großzügige Glasflächen nach Außen

geschaffen. Ost- +Südsonne erhalten die Regelgruppen durch die geringe Attikahöhe des Krippenbaukörpers

und dem großzügigen Abstand des Innenhofes. Farbige, stützenfreie Markisen bieten Schutz

vor Sonneneinstrahlung und markieren optisch die einzelnen Gruppenräume als Terrassenüberdachung.

Erläuterungen

Mittel- + Treffpunkt ist der Speiseraum mit seiner Vorzone, der die Morgen- und Nachmittagssonne mit

direktem Bezug nach außen und auch zu den jeweiligen Gruppen verbindet. Die Ruheräume sind

ausschließlich an der Nordseite positioniert und können durch Senkrecht-Markisen verdunkelt werden.

IV. Materialien

Boden:

Stahlbetonboden, gedämmt mit schwimmenden Estrich und farbigen Linoleumbelag

Markierung besonderer Bereiche durch dezente Muster- und Farbflecken

Fassade: Glas, Klinker und zum Teil unterschiedlich farbige Putzfassaden

Sonnenschutz: farbige Senkrecht- u.Kassettenmarkisen, Ausfall 4m, + absenkb. Volant-Rollo

Fenster: Kunststofffenster

Dach:

Stahlkonstruktion mit gedämmter Holzbalkenlage und abgeh. Akustikdecke

Dacheindeckung: Foliendach im Gefälle mit vier Lichtkuppeln im Flurbereich

V. Energetischer Qualitätsstandard und ökologische Aspekte

- Gebäudeversorgung durch Anbindung an das Stroheizkraftwerk Emlichheim

- Dämmstandard nach EnEV 2016 (EEWärmeG Einhaltung durch Nahwärmeanschluss)

- Speicherfähige Materialen durch Massivmauerwerk und Stahlbeton-Sohlplatte, gedämmt

- Wärmeversorgung über Fußbodenheizung

- außenliegender Sonnenschutz, gesteuert über Sonnen- und Windwächter

und zusätzlich über eine manuelle Schaltertastatur je Gruppenraum

- geringer Energiebedarf durch wartungsarme LED - Beleuchtungskörper

- Grün- und Freiflächengestaltung erfolgt naturnah und an ökologischen Prinzipien orientiert

- Regenwasser - Versickerungseinrichtungen

Konzeptstudie Büroturm

Wettbewerbsentwurf Verwaltungsgebäude


10 LINDSCHULTE KHP Planungsgesellschaft mbH

Oldenburg: LINDSCHULTE KHP Planungsgesellschaft

Architekten und Ingenieure für die Nachhaltigkeit im Hochbau

KHP Architekten und

Ingenieure verstärken

LINDSCHULTE

Die LINDSCHULTE Ingenieurgruppe

übernahm zum 1.1.2018 die Mehrheit

der Kulla, Herr und Partner Planungsgesellschaft

mbH. Das Oldenburger

Planungsbüro bietet alle

Architekturleistungen im Hochbau.

LINDSCHULTE stärkt dadurch sein

Kompetenz-Netzwerk innerhalb der

BKW Engineering in der D-A-CH-

Region und die neue LINDSCHULTE

KHP Planungsgesellschaft mbH profitiert

vom erweiterten Leistungsspektrum

der Ingenieurgruppe.

Die LINDSCHULTE KHP

Planungsgesellschaft mbH

Das Architekturbüro khp wurde

1983 in Oldenburg von Bernhard

Kulla und Jürgen Herr gegründet.

Nach der Geschäftsübernahme bleiben

die beiden Architekten Mitgesellschafter

und leiten zusammen

mit Thomas Garritsen aus der Nordhorner

Zentrale als Geschäftsführer

das Büro in Oldenburg weiter.

Tätigkeitsschwerpunkt des Büros ist

der norddeutsche Raum. Das Aufgabenspektrum

umfasst Gebäude

für Gewerbe, Handel und Logistik,

Büro- und Verwaltungsbauten sowie

Schulen. Bei der Planung für Sanierung,

Umnutzung und Umstrukturierung

entwickelt LINDSCHULTE

KHP individuelle Lösungen. Um für

jedes Objekt eine optimale Lösung

zu erzielen, verfolgen wir eine Synthese

aus maximaler Funktionalität,

wirtschaftlicher und nachhaltiger

Nutzung sowie hochwertiger

Ästhetik.

Kompetenz durch Erfahrung

Wir entwickeln intelligente Planungen,

die sich unmittelbar aus der

jeweiligen Aufgabenstellung und den

spezifischen Randbedingungen des

Standortes herleiten.

Nachhaltigkeit im positiven Wortsinne

steckt den Rahmen ab. Ob

Büroneubau, Industriehalle oder

Schulbausanierung – jedes Projekt

stellt seine eigenen Anforderungen.

Die scheinbaren Widersprüche von

Altem und Neuem, von Tradition

und Innovation, von Mensch und

Technik, werden im Planungsprozess

zu einer Synthese entwickelt,

die den Planungszielen der Bauherren

entspricht.

Projektbeispiel

Berufsbildungszentrum

Bei dem Bauvorhaben des Berufsbildungszentrum

(BBZ) der Handwerkskammer

in Oldenburg flossen

die EU-Fördermittel unter anderem

in die Energetische Modernisierung

der gesamten Fassade mit der mineralischen

Multipor – Wärmedämmung.

Das hochwärmedämmende

und ökologische Wärmedämmverbundsystem

erfüllt alle Vorgaben

des Wärme- und Brandschutzes bei

den mehrgeschossigen Gebäuden,

da es ohne Sonderlösungen – wie

beispielweise Brandriegel – für die

Ausführung der neuen Außenhaut

nachkommt. Bei dem Projekt ist uns

trotz widriger Umstände – von der

vorhandenen Bausubstanz bis zur

Durchführung der Baumaßnahme

unter laufendem Betrieb – gelungen,

die Kosten- und Terminvorgaben des

Bauherrn umzusetzen.

Verantwortungsvoller Umgang mit

Ressourcen, genaue Auswahl der

Materialien und deren professionelle

und handwerksgerechte Verarbeitung

sowie der Blick für das Detail

sind Leitfäden in unserer Arbeit.

Organisation und

Koordination

Mit unserem erfahrenen Team von

Architekten und Bauingenieuren

gewährleisten wir individuelle Planungen

sowie eine hochwertige

Ausführung. Unsere fachübergreifende

Bürostruktur erlaubt es uns,

Planungen je nach Anforderung in

Teamarbeit oder schwerpunktmäßig

nach Spezialisierung zu entwickeln.

Qualität und kundenorientierte individuelle

Lösungen sind die Basis unseres

Bürokonzeptes. Eine wesentliche

Grundlage unserer Arbeit ist daher

der intensive Dialog mit unseren

Partnern und Fachingenieuren.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung

unserer Mitarbeiter in den

Bereichen Bautechnik und Baurecht,

Energie und Nachhaltigkeit sowie

der routinierte Umgang mit aktueller

Soft- bzw. Hardware machen uns

zu zuverlässigen Partnern. Moderne

Informationstechnik ergänzt unsere

fortschrittliche Planung und Überwachung.

Ob als Architekten oder als

Generalplaner.

Während des gesamten Projektverlaufs

sind wir der kompetente

Ansprechpartner für sämtliche

fachlichen und vertragsbezogenen

Fragen.

Als Treuhänder unserer Auftraggeber

vertreten wir deren Interessen

nach außen gegenüber Behörden

und ausführenden Firmen. Intern

organisieren und koordinieren wir

die interdisziplinäre Zusammenarbeit

aller fachlich Beteiligten. So

sichern wir bei jedem Projekt eine

effektive, kostenbewusste und flexible

Planung und Ausführung von

Anfang an.

Architekturleistungen

··

Bedarfsplanung

··

Architektur- und Ingenieurleistungen

in allen Leistungsphasen

··

Projektanlagen für Gewerbe,

Lager und Logistik

··

Gebäude für Dienstleistungen-,

Büro- und Verwaltungsnutzungen

··

Schulbau und Sanierung

··

Ziel- und Ablaufplanungen für

Sanierungen, Umnutzung und

Umstrukturierungen

··

Energetische Konzepte unter

Berücksichtigung des Nachhaltigkeitsgedankens

Generalplanung

··

Fachübergreifende Baubetreuung

inklusive sämtlicher erforderlicher

Fachingenieurleistungen

··

Bedarfs- und Objektplanung

··

TGA, HSL, ELT sowie vorbeugender

Brandschutz

··

Lager- und Materialflussplanung

··

Tragwerksplanung

··

BlmschG-Bearbeitung

··

Baugrundbeurteilung

··

SiGeKo-Betreuung

··

Management-, Koordinierungsund

Kontrollaufgaben

··

Kompetente Bauherrenvertretung

··

Programmentwicklung und

Ablaufplanung

··

Grundstücksauswahl

Architektur,

die Maßstäbe setzt

In den vergangenen 35 Jahren

haben wir eine Vielzahl unterschiedlicher

Projekte im gesamten Bundesgebiet

realisiert – vom Büroneubau

über Produktionshallen bis hin zur

Stadiontribüne. Je nach Anforderung

realisieren wir hochwertige und

individuelle Architekturlösungen.

Projektbeispiel Hochbunker

Das Wilhelmshavener Projekt zur

nachhaltigen Rückgewinnung städtebaulichen

Lebensraums aus einer

innerstädtischen Hochbunkeranlage

zeigt, wie durch die Implementierung

neuer Nutzungen, wie hier ein

architektonisch hochwertiger Wohnraum

im urbanen Zentrum, durchaus

neue Impulse für ganze Stadtviertel

gesetzt werden. Das individuell für

den Auftraggeber entwickelte Projekt

der städtebaulichen Nachverdichtung

sah eine minimale bauliche

Veränderung des Bunkers und eine

Aufstockung mit urbaner Wohntypologie

gezeichnet durch fließende

Räume sowie großzügige Sonnenterrassen

vor. Aus städtebaulicher und

architektonischer Sicht sind Bunker

als Bauwerke mit einer einzigartigen

Bausubstanz ein eigener architekturgeschichtlicher

Typus und

erfordern sowohl bautechnisch als

auch konzeptionell besondere Vorgehensweise.

Bei Bedarf können wir Sie auch

auf dem Weg zur Zertifizierung des

Gebäudes nach einem „Green Label“

begleiten – Konzepte für Nachhaltigkeit,

die Themen Ökologie, Ökonomie,

soziokulturelle und funktionale

Aspekte, Technik, Prozesse und

Standort zusammenfassen.

Neubau Logistikzentrum Budnikowsky Hamburg

Neubau Porschezentrum Oldenburg

Foto: khp Foto: khp Foto: khp Foto: khp

LINDSCHULTE KHP: Bernhard Kulla, Jürgen Herr als Geschäftsführer sowie Detlef Schröder und Marc Dolzinski (v.l.). Fotos Augenschmaus Photographie (Kulla/Herr/Schröder/Dolzinski)

Foto: khp

Umbau und Nutzungsänderung

Nachhaltige Rückgewinnung städteimmobilie

Gewerbebaulichen

Lebensraums aus Hoch-

SVB Bremen Foto: khp bunkeranlage in Wilhelmshaven

Foto: khp

Energetische Modernisierung

Berufsbildungszentrum BBZ der

Handwerkskammer Oldenburg


LINDSCHULTE THILLMANN GmbH

11

Koblenz: LINDSCHULTE THILLMANN

Seit Mai 2018 sind THILLMANN ARCHITKTEN aus Koblenz als

LINDSCHULTE THILLMANN GmbH Teil unseres Unternehmens-Netzwerkes.

Gegründet wurde Thillmann Architekten

1994 von Dipl.-Ing. Architekt

Michael Thillmann, der bei LIND-

SCHULTE THILLMANN den Posten

des geschäftsführenden Gesellschafters

einnimmt.

Sein Sohn Fabian Thillmann, ebenfalls

Architekt, gehört als Prokurist

zum Führungsteam des Büros. Aus

der LINDSCHULTE Holding ist Thomas

Garritsen zweiter Geschäftsführer

der neu gegründeten GmbH.

Der Hauptsitz des Unternehmens

befindet sich in Koblenz am Rhein. In

Berlin und Wiesbaden gibt es jeweils

eine Außenstelle. Zurzeit sind insgesamt

26 fest angestellte und 2 freie

Mitarbeitende beschäftigt.

Erweiterung

Kompetenz-Netzwerk

Durch diesen Zuwachs erweitert

LINDSCHULTE den Wirkungskreis

seines Kompetenz-Netzwerkes in

Deutschland.

Architektur,

Kosten und Termine

Neben den architektonischen Werten

stehen vor allem die Kostensicherheit,

die Termintreue und die

fachliche Ausführung der Objekte

im Vordergrund. Für die Termin- und

Kostenplanung stehen dem Büro

umfangreiche Datenbanken zur Verfügung.

Die häufige Vergabe von

Folgeaufträgen durch die Bauherren

bestätigt die Zufriedenheit in Bezug

auf die gesamte Projektabwicklung.

Das Büro arbeitet mit einer standardisierten

Büroorganisation sowie

einer exakt definierten Verfahrensweise

im Projektablauf. Dies ermöglicht

jedem Mitarbeitenden einen

direkten und leichten Projektüberblick

und erhöht somit auch die Wirtschaftlichkeit

des gesamten Büros.

Auch die Fort- und Weiterbildung

wird bei LINDSCHULTE THILLMANN

groß geschrieben. Das Büro arbeitet

zudem mit modernsten Arbeitsmitteln

und einer vernetzten EDV-

Anlage, die den schnellen Austausch

von fachtechnischen Informationen,

die Aktualisierung von Daten und

deren Organisation gewährleistet.

Die intensive Termin- und Kostenplanung

für die zu bearbeitenden

Bauvorhaben wird durch EDV-Programme

unterstützt, die direkt auf

die Abwicklung der Bauobjekte und

die Kontrolle der jeweiligen Bauphasen

zugeschnitten sind.

3D-Planung & BIM-Modelle

Durch den Einsatz des 3D-Zeichenprogramms

Autodesk Revit wird

von Projektbeginn an ein objektbezogenes

Datenbankmodell erstellt.

Diese Methodik wird über die verschiedenen

Leistungsphasen immer

weiter verfeinert und unterschiedlich

verwertet. So können z.B. Massen

punktgenau ermittelt und durch

eine Schnittstelle direkt in die Ausschreibung

eingebunden werden.

Die Ausschreibungstexte werden

überwiegend mit dem Standardleistungsbuch

(STLB) erstellt. Zur

Integration von STLB-Positionstexten

im BIM Modell nutzt das Büro

DBD-BIM, einen Onlinedienst, der

standardisierte Bauteileigenschaften,

Leistungsbeschreibungen und regionale

Orientierungspreise mit dem

Bauwerksmodell verknüpft – beim

Anwählen von einzelnen Bauteilen

können so Einheitspreise, Zeitansätze,

Lohn- und Stoffkosten etc.

visuell überblickt werden.

“Während des gesamten Planungsablaufes

hat sich das Team vom Büro

Thillmann durch kreative Lösungsvorschläge

auf Grundlage unserer

Vorstellungen ausgezeichnet. Es

wurden stets wirtschaftliche und

gestalterisch herausragende Ansätze

auf Grundlage unsere Vorgaben erarbeitet

und auf Wunsch auch gerne in

mehreren Varianten in 3D dargestellt.

Bereits im Entwurfsstadium recherchiert

das Büro Thillmann verlässliche

Kostenkennwerte und prüft in enger

Abstimmung mit der Bauherrschaft

ob vorgestellte Varianten ins Budget

des Bauherren passen. Resultat sind

stets maßgeschneiderte Lösungen –

individuell für jeden Bauherren.”

(Auszug aus einem Referenzschreiben)

Breites Spektrum

über alle Leistungsphasen

Die Leistungen des Büros erstrecken

sich über das gesamte Leistungsbild

der HOAI (Phasen 1 bis 9). Zu dem

Portfolio zählen unter anderem die

Bedarfsplanung, Objektplanung,

Generalplanung, Machbarkeitsstudien,

Beratung, Wertgutachten Projektentwicklung,

Planungsgutachten,

Zielplanung, Prozessoptimierung,

Fluchtwegeplanung, Feuerwehrpläne,

Dokumentationen, SiGeKo, Innenarchitektur,

Energieeffizienz im Haus

und Projektsteuerung.

Die Schwerpunkte von LIND-

SCHULTE THILLMANN liegen

hauptsächlich in den Bereichen der

Pflege-, Verwaltungs- und Industriebauten,

aber auch bei hochwertigen

Ein- und Mehrfamilienhäusern.

Lichthaus Hau

Foto: Brillux

Schloß Koblenz

Fotos (3): Thillmann Architekten

DRK Mainz

DTR Mendig

Foto: Walzcuch

Foto: Walzcuch

LINDSCHULTE THILLMANN: Michael Thillmann (Geschäftsführer), Fabian Thillmann (Prokurist) Fotos: Leinweber

Hotel Koblenz Blumenpavillon Vinothek KiTa Bonn

Bild: Thillmann Architekten

Foto: Walzcuch

Foto: Thillmann Architekten

Foto: Thillmann Architekten


12

Generalplanung Erweiterungsneubau

Coppenrath-Feingebäck

„Wir wollen flexibel auf Kundenwünsche

reagieren können.“ So begründet

Andreas Coppenrath den Bedarf

für einen Erweiterungsbau auf dem

Gelände der Firma Coppenrath-Feingebäck

in Groß Hesepe.

Seit 2004 war nur selten kein

Baukran und kein Bagger auf dem

Betriebsgelände des 1825 gegründeten

Unternehmens zu sehen. 2014

waren Lager und Verpackung um

ein neues Gebäude mit ca. 2000

m² Grundfläche erweitert worden.

Jetzt steht nochmals eine Verdoppelung

dieser Fläche an. Die Kommissionierung,

die Zusammenstellung

der Ware für die Kunden aus dem

Handel, sei an den Grenzen ihrer

Kapazität angelangt, und der Lagerraum

reiche nicht mehr aus, erklärte

Firmenchef Andreas Coppenrath.

Eine Lösung dieser Probleme wurde

zusammen mit LINDSCHULTE Emsland

aus Meppen erarbeitet. Gebaut

wird ein Blocklager, und die Kommissionierung

wird erweitert. „In

dem neuen Hallenabschnitt wird

die auszuliefernde Ware zur Abholung

durch betriebseigene Lkw zwischengelagert.

Die bisherigen Verladekapazitäten

reichen zu den Hochsaisonzeiten

nicht mehr aus und

werden im Zuge dieses neuen Bauabschnittes

um eine weitere Lkw-

Verladung und eine Kleintransporter-

Verladung ergänzt“, beschrieb LIND-

SCHULTE Emsland-Geschäftsführer

Heiner Kötter die angestrebten Ziele.

Optisch soll sich das neue Gebäude

an das gewohnte Bild der Coppenrath-Gebäude

am südlichen Ortsrand

von Groß Hesepe anpassen,

so Kötter. Weißes Mauerwerk und

eine in braunem Farbton abgesetzte

Dachfläche sind vorgesehen. Um die

hohe Qualität der Ware zu schützen,

gibt es eine aufwendige Dämmung

des Baukörpers. Auf dem Dach trägt

eine Fotovoltaikanlage zur Eigenstromversorgung

bei. Im hinteren

Bereich wird ein zweigeschossiger

Gebäudetrakt für die Produktentwicklung

und das Labor integriert.

„Hierbei wird insbesondere auf großen

Tageslichteinfall in den Arbeitsräumen

Wert gelegt.“ Am Gebäude

entstehen auch Parkplätze für Mitarbeiter

und Kunden.

Eine Lösung hat LINDSCHULTE auch

für die Folgen der Flächenversiegelung

gefunden. Auf dem Betriebsgelände

wird das dritte Regenrückhaltebecken

errichtet, dafür ist eine

Fläche von 1000 Quadratmetern

vorgesehen. „Dies trägt der Nachhaltigkeit

und dem Grundwasserschutz

Rechnung“, erklärt Kötter.

Die Investitionssumme beträgt circa

1,5 Millionen Euro.

Quelle: NOZ

Die LINDSCHULTE-Generalplanung bei

Coppenrath-Feingebäck:

Objektplanung, Tragwerksplanung,

Freianlagenplanung, Planung

Ingenieurbauwerke, Brandschutzgutachten,

Vermessung, Sicherheitsund

Gesundheitsschutzkoordination

SiGeKo, Entwässerungsplanung

Neue Sicherheitsschleuse am Amtsgericht Meppen

Um die Arbeitssicherheit zu erhöhen,

wurde am Amtsgericht in Meppen ein

neuer Eingangsbereich mit einer hochmodernen

Sicherheitsschleuse realisiert.

LINDSCHULTE Emsland übernahm hierfür

die Planung.

Der neue Eingangsbereich verfügt nun u.a.

über schusssicheres Glas und Schiebetüren

mit einer Schleusenbetriebsfunktion. Dies

entspricht nicht nur den neuesten Sicherheitsanforderungen,

sondern ermöglicht

auch bessere Einlasskontrollen. Nur wer die

Personenkontrolle ohne Beanstandung passiert

hat, darf das Gerichtsgebäude durch

eine zweite Tür betreten. Wie am Flughafen

reagieren die Sensoren der Schleuse auch

auf metallische Gegenstände und schlagen

akustisch und optisch Alarm.

Meppen nimmt durch die erhöhte Sicherheit

eine Vorreiterrolle ein. Viele Amtsgerichte

in Niedersachsen besitzen noch unzulängliche

Zugänge. Trotz der Vollkontrolle durch

die neue Sicherheitsschleuse ist der Eingang

barrierefrei und einladend gestaltet.

Fußgänger- und Radwegebrücke über

die Ems in Meppen fertiggestellt

vgl. Beiträge in Journal Planung 12/2016

sowie unter http://kurzelinks.de/hifa und http://kurzelinks.de/i1a3

Ingenieure • Architekten • Generalplaner

www.lindschulte.de

Planungs-Kompetenz

Kompetenzbereiche

Unsere Philosophie

Unsere Standorte

Impressum

etabliert seit 1969,

> 390 Mitarbeiter,

14 Standorte

Infrastruktur und Umwelt

Brückenbau und Ingenieurbau

Hochbau und Industriebau

Energy Services

Technische Gebäudeausrüstung

Ingenieurmäßiges Denken

Wirtschaftliches Planen

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Krefeld

Koblenz

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Meppen

Münster

Oldenburg

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Schneiderkrug

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Seilerbahn 7, 48529 Nordhorn

Telefon +49 5921 8844-0

Telefax +49 5921 8844-22

info@lindschulte.de

V.i.S.d.P.:

Dipl.-Ing. Thomas Garritsen

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