Johann Nestroy Ring der Stadt Bad Ischl für Herbert Föttinger - 2017

schodterer

DER JOHANN NESTROY RING DER STADT BAD ISCHL für HERBERT FÖTTiNGER „Tausendsassa“, „Energiebündel“ oder „Theater-Verrückter“ sind nur einige der Bezeichnungen, die man für die Beschreibung von Herbert Föttingers Persönlichkeit heranziehen könnte. Der künstlerische Direktor des Josefstädter Theaters, Kammerschauspieler und Regisseur erfüllt unbestritten all jene „außerordentlichen und herausragenden Leistungen im Geiste von Johann Nestroy“, die laut Verleihungsstatuten Voraussetzung für die Zuerkennung des Johann-Nestroy-Rings sind. Seit dem Jahr 2005 führt die Stadtgemeinde Bad Ischl in Zusammenarbeit mit der Internationalen Johann Nestroy-Gesellschaft die Tradition der Verleihung des Nestroy-Rings fort. Als damals der erste Ring aus Bad Ischl an Erwin Steinhauer verliehen wurde, wussten viele Bad Ischlerinnen und Bad Ischler noch nicht, welche besondere und vielfältige Beziehung die Stadt zum großen österreichischen Schriftsteller und Schauspieler hat. Durch die Verleihung dieser besonderen Auszeichnung durch die Stadt Bad Ischl, die nunmehr zum achten Mal hier in Bad Ischl erfolgt, ist es gelungen die Kaiser- und Kulturstadt auch zu einer Nestroystadt zu machen. Vor dem „Lehár-Theater“, in dem Nestroy auf der Bühne gestanden oder als Zuschauer bei Theateraufführungen in einer der Logen Platz genommen hat, steht heute eine Büste, die an ihn und sein Leben in Bad Ischl erinnert. Genauso übrigens, wie jene Villa am Nestroyweg, die Johann Nestroy, dessen Aufenthalte in Ischl bereits seit 1845 belegt sind, 1859 kaufte und um die er einen großzügigen Garten anlegte. Die ehemalige „Kaiser Franz Josef Knabenbürgerschule“ ist heute eine Neue Mittelschule und trägt den Namen „Johann Nestroy Schule“. Vielleicht auch, um mit Augenzwinkern an dessen Werk „Die schlimmen Buben in der Schule“ zu erinnern. Erwin Steinhauer, Karlheinz Hackl, Peter Turrini, Karl Markovics, Nicholas Ofczarek, Michael Niavarani und Erni Mangold konnten bereits ihren Johann-Nestroy-Ring im historischen Ambiente des „Lehár-Theaters“ entgegennehmen.

Johann-Nestroy-Ring

DER STADT BAD ISCHL

2017

© Fotos: Ring – Wolfgang Stadler / Herbert Föttinger – Jan Frankl

Herbert Föttinger


JOHANN-NESTROY-RING

DER STADT BAD ISCHL

Der Nestroy-Ring der Stadt Bad Ischl für Herbert Föttinger

„Tausendsassa“, „Energiebündel“ oder „Theater-Verrückter“ sind nur einige

der Bezeichnungen, die man für die Beschreibung von Herbert Föttingers

Persönlichkeit heranziehen könnte. Der künstlerische Direktor des Josefstädter

Theaters, Kammerschauspieler und Regisseur erfüllt unbestritten all jene

„außerordentlichen und herausragenden Leistungen im Geiste von Johann

Nestroy“, die laut Verleihungsstatuten Voraussetzung für die Zuerkennung

des Johann-Nestroy-Rings sind.

Seit dem Jahr 2005 führt die Stadtgemeinde Bad Ischl in Zusammenarbeit

mit der Internationalen Johann Nestroy-Gesellschaft die Tradition der Verleihung

des Nestroy-Rings fort. Als damals der erste Ring aus Bad Ischl an

Erwin Steinhauer verliehen wurde, wussten viele Bad Ischlerinnen und Bad

Ischler noch nicht, welche besondere und vielfältige Beziehung die Stadt

zum großen österreichischen Schriftsteller und Schauspieler hat. Durch die

Verleihung dieser besonderen Auszeichnung durch die Stadt Bad Ischl, die

nunmehr zum achten Mal hier in Bad Ischl erfolgt, ist es gelungen die Kaiser-

und Kulturstadt auch zu einer Nestroystadt zu machen.

Vor dem „Lehár-Theater“, in dem Nestroy auf der Bühne gestanden oder als

Zuschauer bei Theateraufführungen in einer der Logen Platz genommen

hat, steht heute eine Büste, die an ihn und sein Leben in Bad Ischl erinnert.

Genauso übrigens, wie jene Villa am Nestroyweg, die Johann Nestroy,

dessen Aufenthalte in Ischl bereits seit 1845 belegt sind, 1859 kaufte und

um die er einen großzügigen Garten anlegte. Die ehemalige „Kaiser Franz

Josef Knabenbürgerschule“ ist heute eine Neue Mittelschule und trägt den

Namen „Johann Nestroy Schule“. Vielleicht auch, um mit Augenzwinkern an

dessen Werk „Die schlimmen Buben in der Schule“ zu erinnern.

Erwin Steinhauer, Karlheinz Hackl, Peter Turrini, Karl Markovics, Nicholas Ofczarek,

Michael Niavarani und Erni Mangold konnten bereits ihren Johann-Nestroy-Ring

im historischen Ambiente des „Lehár-Theaters“ entgegennehmen.

Am 1. Juli ist es Herbert Föttinger, für den Peter Turrini die Laudatio halten wird.

In diesem Sinne bedanke ich mich bei Direktor Herbert Föttinger nicht nur

für sein Engagement, im Sinne Johann Nestroys, satirisch kritische Theaterstücke

auf die Bühne zu bringen, sondern auch für sein Entgegenkommen,

mit dem Lehár-Theater, das ja beinahe ein Ebenbild des Josefstädter Theaters

ist, zu kooperieren und gratuliere ihm auf das Herzlichste zum Johann-

Nestroy-Ring der Stadt Bad Ischl!

Hannes Heide – Bürgermeister der Stadt Bad Ischl


Bedeutungsvolle Ehrung großer Persönlichkeiten

Herbert Föttinger wird damit Teil einer langen Reihe großer

Persönlichkeiten wie Helmut Qualtinger, Leopold Lindtberg,

Gustav Manker, Hans Weigel, Gerhard Bronner, Alexander

Steinbrecher, Peter Wehle, Axel von Ambesser, Otto Basil, Elfriede

Ott, Attila und Paul Hörbiger, Herbert Lederer, Lukas Resetarits,

Werner Schneyder, Robert Löffler, Kurt Sowinetz, Hans Kann,

Heinz Petters, Lore Krainer, Fritz Muliar, Josef Meinrad, Erich Sokol,

Inge Konradi, Christine Nöstlinger, Trude Marzik, Manfred Deix,

Dolores Schmidinger, Helmuth Lohner, Hilde Sochor, Norbert

Pawlicki, Karl Paryla, Karl Schuster, Houchang Allahyari, Otto

Schenk, Gusti Wolf, Heli Deinboek, Robert Meyer, Roland

Neuwirth, Elizabeth T. Spira, Peter Gruber, Marianne Mendt, Willi

Resetarits, Otto Tausig, Brigitte Swoboda, H. C. Artmann, Louise

Martini, Susi Nicoletti, Gertraud Jesserer, Paul Angerer, Reinhard

Tramontana, Christine Ostermayer, Josef Hader, Gustav Peichl,

Erwin Steinhauer, Karlheinz Hackl, Karl Markovics, Nicholas Ofczarek,

Michael Niavarani und Erni Mangold.

Sie alle sind Träger des Johann-Nestroy-Ringes, der - von der

Internationalen Nestroygesellschaft verliehen – von 1976 bis

1999 von der Stadt Wien zur Verfügung gestellt wurde. Seit 2005

wird er von der Stadt Bad Ischl in Auftrag gegeben, zum Gedenken

an Johann Nestroy, der viele Sommer in seiner Ischler

Villa lebte und viel Zeit im Lehár-Theater sowohl als Gast im

Publikum als auch als Darsteller auf der Bühne verbrachte.

Die Stadt Bad Ischl, die den Nestroy-Ring als Auftraggeber von

der Internationalen Nestroygesellschaft zugesprochen bekam,

beauftragte den Ischler Goldschmied Gerold Schodterer, ein

neues Konzept zu entwickeln, das der Bedeutung dieses Preises

gerecht wird. Sein Entwurf stellt eine Verbindung zwischen

dem Genie Nestroys, der Stadt Bad Ischl, den Verleihungskriterien,

dem jeweiligen Preisträger, dessen Persönlichkeit und

dessen künstlerischem Anliegen her.

Bedeutungsvolle Ehrung großer Persönlichkeiten

Fotos: Wolfgang Stadler / Walter Zemlicka / Gerhard Flohberger


KONZEPTION und GESTALTUNG

Gestalt ist mehr als die Summer der einzelnen Teile

Die Zahl 5 spielt im Konzept für den Johann-Nestroy-Ring

eine tragende und verbindende Rolle. 5 Kriterien werden

von der Jury als Grundlage für die Verleihung des Ehrenringes

herangezogen.

• Pflege von Nestroys Erbe

• Höchste künstlerische Ebene

• Zeitkritik

• Satire

• Phantasie

Das Werk Nestroys ruht auf den 5 Säulen seiner Begabungen.

Diese 5 Säulen bilden den Johann-Nestroy-Ring und

verbinden sein Werk, die Stadt Bad Ischl und die Kriterien,

die zur Wahl des Johann-Nestroy-Ring-Trägers führen.

• Lehrtätigkeit

• Schauspiel

• Gesang

• Komik

• Dichtkunst

I nstruktion

S chauspiel

C ouplets

H umor

L yrik


Die Welt des Johann Nestroy war die Bühne

So schwebt über dem Ring eine Bühne, auf der die jeweilige

Johann-Nestroy-Ring-Trägerin / der jeweilige Johann-Nestroy-

Ring-Träger auftritt. Form und Gestaltung der Bühne werden

individuell auf die jeweilige Persönlichkeit abgestimmt.

Unter der Bühne wirkt „Nestroys Geist“

Johann Nestroy, der es wie kein anderer verstand, den Menschen

seiner Zeit einen Spiegel vorzuhalten, der im Laufe der

Jahre nichts an Klarheit eingebüßt hat, gibt sich im Ring durch

den Spiegel zu erkennen.

Dieser Spiegel durchdringt aber auch die Bühne, wird an der

Oberfläche sichtbar und stellt so den Bezug zwischen Nestroys

Vermächtnis und der Künsterlin / dem Künstler und Ehrenring-

Trägerin / Träger her.

Die außergewöhnliche und bizarre Formensprache des

Johann-Nestroy-Rings mit seiner „schwebenden” Bühne

unterstreicht die für Johann Nestroy so typische Ausdrucksweise

und nimmt Bezug auf seine unvergleichlichen Satzgebilde,

die trotz ihrer Tiefe und Treffsicherheit vollkommen leicht im

Raum zu schweben scheinen.

Johann Nestroys Welt war die Bühne

So wie Nestroy auf der Bühne stand und so wie die

Ausgezeichneten, die im Sinne Nestroys wirken, sowohl auf

der Bühne als auch im Leben bestehen, beweist auch der

Johann-Nestroy-Ring sein „Stehvermögen“ als Kleinskulptur,

wenn er nicht als Ring getragen wird.

Fotos: Wolfgang Stadler / Nestroy-Gesellschaft Wien


K Ö N I G S D I S Z P L I N

Königsdisziplin

„Ich wollte eigentlich schon immer Theaterdirektor werden“,

antwortet Herbert Föttinger, Schauspieler, Regisseur und seit

der Spielzeit 2006/2007 Direktor des Theaters in der Josefstadt

auf meine Frage nach seiner Intention Schauspieler zu werden.

„Aber wie wird man Theaterdirektor? Beinahe 40 Jahre sind es

schon her, da hab´ ich mir diese Frage gestellt. Aber keine

Antwort darauf gefunden. Das kann man ja nicht lernen,

sagte ich damals zu mir. Dafür gibt es kein Hochschulstudium.

Also dachte ich: ‚Bleib bescheiden, werde doch erst einmal

Schauspieler!‘ Im Reinhard-Seminar hat man mich nicht

genommen, da bin ich in der letzten Runde ausgeschieden.

In Salzburg ist es mir ähnlich ergangen, aber ich hab´ mich

nicht beirren lassen, ich hab‘ Privatunterricht genommen und

statt der vorgeschriebenen drei Jahre sämtliche Prüfungen

innerhalb von eineinhalb Jahren abgelegt. Gleich darauf bin

ich in die westdeutsche Provinz.“

Eigentlich, erzählt er, wäre er lieber, so wie einst in der

Monarchie, nach Brünn oder Karlsbad gegangen, wie der

Opernstar Leo Slezak oder Hans Moser, so hatte er sein erstes

Engagement in Hof an der Saale.

„Ich bereue nicht, dass ich das gemacht hab‘. Der Gedanke,

an einem Provinztheater hängen zu bleiben, erzeugte in

mir einerseits den Antrieb, alle künstlerischen Widrigkeiten zu

überstehen, andererseits entwickelte ich den Mut von einem

Theater wegzugehen, auch auf die Gefahr hin, kein neues

Engagement zu bekommen. Ich erinnere mich noch sehr

gut an ein Gespräch mit einer älteren Hofer Schauspielerin.

Die hab‘ ich gefragt: ‚Warum bist du hier?‘ und sie gab mir

zur Antwort: ,Na, glaubst du, ich bin gern hier?‘ Und ich

darauf: ‚ Ja, aber warum gehst du dann nicht weg?‘ Worauf

sie antwortete: ‚Glaubst du, ich würde nicht weggehen, wenn

man mich holen würde?‘“

„Ich hab´ nicht darauf gewartet, dass man mich holt, ich

hab die Sache selbst in die Hand genommen und mir den

Weg nach oben erkämpft.“ Nach den Erfahrungen an drei

deutschen Provinzbühnen kam Graz und dann ging‘s nach

Fotos: Arthur Schodterer


Wien, zuerst ans Volkstheater und schließlich 1993 ans Theater in der Josefstadt, wo er noch

während der Proben zu „Geschichten aus dem Wienerwald“ ins Ensemble aufgenommen

wurde. „Mein Schauspiellehrer, Peter P. Jost, hat damals zu mir gesagt: ‚Wäre gut für dich, wenn

du an der Josefstadt wärst. Da ist der Schenk, mit dem würdest du dich gut verstehen‘. Er hatte

recht. Vom ersten Moment an, hab´ ich mich mit ihm prächtig verstanden.“

Auf meine Frage nach dem ihm Wichtigsten bei der Vorbereitung auf eine Rolle erklärt er ganz

nüchtern: „Erstens, Text lernen! Zweitens, Text lernen, und drittens, Text lernen. Die Sprache des

Dichters, des Dramatikers muss zu deiner eigenen werden und gleichzeitig eröffnet sich beim

Text Lernen „das weite Land“ der schauspielerischen Phantasie! Wenn man einen Schnitzler

spielt, schadet es sicherlich nicht, sich mit der Zeit des Fin de Siecle auseinanderzusetzen, beim

Spielen der Rolle hilft es dir keinen Moment. Wenn Sie einen Ring machen wollen, nützt es gar

nichts, wenn Sie einen Vortrag über die Geschichte der Goldschmiedekunst im ausklingenden

16. Jahrhundert halten können. Also gut, ich verneige mich vor Ihnen, aber Herr Schodterer,

Sie wissen nur zu gut, dass dieser Umstand im Moment des Arbeitens an der Werkbank völlig

bedeutungslos ist. Und so ist auch die Schauspielerei ein Handwerk, bei dem sie sich im Moment

des Schaffungsprozesses einer Figur darum bemühen müssen, dass auf wundervolle Weise das

Richtige passiert. Wenn sie also während des Textlernens in Ihrem Hirn phantasievolle Situationen

erschaffen haben und sie plötzlich denken, ja, jetzt weiß ich, wie ich diese Szene spielen werde,

dann können sie anfangen zu probieren. Schmeißen sie sich also in die Szene hinein, vertrauen

sie Ihrer schauspielerischen Intuition, und bitte, vergessen sie alles, was sie sich ausgedacht

haben! Und wenn sie jetzt noch viel Glück haben, dann kann´s so richtig gut werden. Das werden

Sie in Ihrem Beruf ja auch schon erlebt haben.“

Apropos Handwerk: Über die heutige Ausbildung und den Stellenwert von Sprache und vor allem

Aussprache, meint Herbert Föttinger, dass das „Getöne“ des deutschsprachigen Theaters des

neunzehnten Jahrhunderts, das auch noch in den ersten Jahrzehnten des zwanzigsten zum

Besten gegeben wurde, auf der Suche nach Wahrhaftigkeit auch keine große Bereicherung war.

Heute werden Stimm- und Sprechtechnik aus seiner Sicht nicht mehr als so wichtig erachtet, weil

man glaubt, dass Mikrophone eine gewisse Abhilfe schaffen.

„Aber Sprache und Sprechen ist wichtig! Ein wesentliches, einzigartiges Instrument des

Schauspielers, das, vielleicht ist es ja auch nur eine Zeiterscheinung, zwischen Kiel und Klagenfurt

ziemlich vernachlässigt wird. Trotzdem muss ich sagen, im deutschsprachigen Raum passieren

Dinge, die passieren sonst nirgends. Wenn Sie mich fragen: ‚Wo ist das innovativste Theater?‘

Auch wenn‘s handwerklich versaut ist: Na, im deutschen Raum!“

Innovation ist ein gutes Stichwort, um über die Regiearbeit zu sprechen, der Herbert Föttinger einen

großen Teil seiner Zeit widmet. Auf die Frage, was es für ihn bedeutet ein Stück zu inszenieren, meint

er: „Für eine Produktion die gesamte Verantwortung zu übernehmen, nicht nur auf der Bühne


K Ö N I G S D I S Z P L I N

zu stehen, sondern zu versuchen eine persönliche Sichtweise

zu finden. Was ist meine Haltung gegenüber dem Werk? Wie

will ich dieses Stück erzählen? Finde ich eine zeitgemäße,

künstlerische Übersetzung? Das ist schon eine besondere

Theaterdisziplin. Zu Beginn meiner Tätigkeit als Regisseur hatte

ich eine fast schon übertriebene, penible Vorstellung über

den Ablauf des Stückes, schon aus Selbstschutz, um ja keine

Unsicherheit preisgeben zu müssen. Jetzt lass‘ ich mich immer

öfter überraschen, auch von mir selbst! Vielleicht passiert

beim Zuschauen etwas, womit ich nicht gerechnet habe, und

plötzlich verhilft mir das eben Gesehene zu einer Idee, auf die

ich sonst nie gekommen wäre.“

In München inszeniert er gerade Don Giovanni und

im Unterschied zu Theaterstücken arbeitet er bei

Operninszenierungen den Ablauf akribisch genau durch, weil

sich die Sänger nur auf ihren Gesang konzentrieren. „Aber

im Übrigen“, so Herbert Föttinger lachend, „ sind sie nicht die

kreativsten Darsteller. Dafür sind die Sänger bei der ersten

Probe musikalisch tadellos vorbereitet, die Partie stellt für sie

kein Problem dar.

„Der Unterschied zwischen Oper und Theater? Nun, Theater

ist halt meistens einfallsreicher, weil viele Novitäten auf die

Bühne kommen, das Opernrepertoire umfasst vielleicht

sechzig bis achtzig Opern, die weltweit immer und immer

wieder aufgeführt werden, Uraufführungen sind eher rar.

Theater hat die Chance sich mit aktuellen, heutigen Themen

auseinanderzusetzen, Oper können Sie nur heutig bebildern.“

„Was mich mit Nestroy verbindet? Spontan würde ich sagen,

dass auch er ein Theaterdirektor war und in seinem Theater

sehr viel Uraufführungen gemacht hat, dass er in der Peripherie

um Kunst und Einnahmen gekämpft hat, dass er also in der

Vorstadt gezwungen war, sich Außergewöhnliches einfallen

zu lassen. Die Mitglieder des Hoftheaters waren mit solchen

Widrigkeiten nie konfrontiert, die waren ja in den Schutzmantel

des Kaisers gehüllt. Nestroy und seine Frau, ‚die Weiler‘, mussten

um ihre Anerkennung kämpfen. Aber glauben Sie mir, Herr

Schodterer: David ist aufregender als Goliath.“

Fotos: Arthur Schodterer


„Clemens Hellsberg, der frühere Chef der Wiener Philharmoniker, hat einmal zu mir gesagt: ‚Du

hast es ja leicht, du leitest nicht das Burgtheater, du kannst in dieser Stadt für Überraschungen

sorgen. Wenn du eine Uraufführung von Christopher Hampton oder Peter Turrini machst, bist du

plötzlich das Gesprächsthema hier in Wien. Aber wie kann ich mit den Wiener Philharmonikern

auffallen? Wir gelten als eines der besten Orchester der Welt, wir müssen unseren guten Ruf

halten, das ist unsere Grundvoraussetzung.‘ Sehen Sie, das ist das Schöne am Josefstadtdirektor.“

Heribert Sasse hat immer behauptet: „Theaterdirektor zu sein ist die Königsdisziplin!“, erinnert sich

Herbert Föttinger an den im November des Vorjahres verstorbenen Schauspieler. Und er berichtet

über den abwechslungsreichen Aufgabenbereich als Direktor, der von der Gesamtverantwortung

für einen künstlerischen Großbetrieb, über das viele Reisen in Städte, wie London, New York und

Berlin, um neue Stücke und Produktionen in sein Haus zu holen, über das Bestellen neuer Stücke

bei Dramatikern wie Felix Mitterer, Daniel Kehlmann und Peter Turrini bis hin zur strategischen

Planung für die Neuausrichtung seines Theaters reicht. Eine Disziplin, die er als nervenaufreibend,

aber dennoch als die erfüllendste Form seines Theater-Daseins beschreibt.

„Allerdings muss man auch vorsichtig sein,“ sagt er plötzlich nachdenklich, „man muss aufpassen,

dass man nicht so ein arroganter, zynischer Arsch wird und glaubt, man kann über Menschen

hinwegsehen. Natürlich ist Autorität in dieser Position erforderlich, umso mehr aber ist es für mich

wichtig, dass ich immer wieder als Schauspieler auf der Bühne stehe. Wenn neben mir die

Techniker, die Kollegen, die Regieassistentin, die Komparsen, die Souffleuse und der Inspizienten

sind, bin ich nicht mehr der Herr Direktor.“ Und nach einer Pause: „Naja, wenigstens rede ich mir

das ein.“

„Die wichtigste Tätigkeit als Direktor? Reden, Reden, Reden! Früher dachte ich, im Elfenbeinturm

mit meiner Dramaturgie Spielpläne machen, neue Stücke lesen, ja, schmeck´s, ich rede mit

Schauspielern, ich rede mit Dichtern, ich rede mit Dramatikern, mit Regisseuren, mit den Damen

der Kasse, mit meinem Betriebsdirektor, mit dem Portier, mit den Damen der Reinigung, mit

Inspizienten, mit meinem Stiftungsvorstand, mit Politikern; das Wichtigste ist: Reden, Reden,

Reden!“

„Zufriedenheit? So gern ich‘s hab’ beim Raimund, dieses Wort gibt’s nicht in meinem Sprachschatz.

Eher Beseeltheit, beseelt von etwas sein, das ist irgendwie ein gutes Gefühl, da wurlt was in mir,

das tut mir gut. Zufriedenheit? Da bekomme ich Angst, das hat was mit Sterben zu tun.“

Auf meine Frage, was am Ende seiner beruflichen Laufbahn als das Wesentliche seines Wirkens

stehen sollte, erinnert er sich an einen Satz, der ihm gefallen hat, und antwortet: „Ich möchte

die Welt anders verlassen, als ich sie vorgefunden habe. Ich wünsch mir schon, dass mein Tun

irgendeinen Sinn gehabt hat.“

(Zusammenfassung des Gesprächs von Gerold Schodterer mit Herbert Föttinger)


DIE SYMBOLIK

Die erfüllendste Form des Berufen-Seins

„Auf das bin ich g‘spannt, was Sie d‘raus machen, mir fallert

nix ein!“ meint Direktor Herbert Föttinger am Ende unseres

Gespräches und verabschiedet sich von mir.

Welches Symbol könnte dem Menschen gerecht werden,

der schon als Jugendlicher den Traum hatte Theaterdirektor

zu werden und nun schon seit elf Jahren die Geschicke

eines der wichtigsten österreichischen Theater leitet,

selbst als Schauspieler auf der Bühne steht, für sein Theater

neue Stücke schreiben lässt, viele davon selbst inszeniert;

einem Theaterdirektor, dem es darum geht, seinem Haus

ein neues Image zu verleihen und zu dessen Aufgabenbereich

es gehört, auch die wirtschaftliche Dimension im

Auge zu behalten?

Was Herbert Föttinger auszeichnet, ist seine Neugierde,

sein innerer Motor, der nie zur Ruhe kommt, der ihn ständig

dazu treibt, für sein Theater zu kämpfen, zu ringen, wie

er es gerne bezeichnet, immer wieder Neues aufzutun.

Nur wenn man gelernt hat zu kämpfen, sagt er, ist man

gerüstet den Anforderungen der Zeit gewachsen zu sein.

Dies verbindet ihn auch mit Nestroy, weil der genauso

kämpfen musste, um in der Vorstadt die große Anerkennung

zu bekommen.

Für den Dramatiker Peter Turrini ist die große Herausforderung

das weiße Blatt Papier. Für den Theaterdirektor,

Regisseur und Schauspieler ist es wohl die leere Bühne,

die darauf wartet, mit Text und Handlung, mit Sprache und

Rollenspiel beseelt zu werden.

Die leere Bühne bietet Raum für neue Ideen, neue

Möglichkeiten, neue Herausforderungen. Sie gibt

Raum für Inszenierung, Dramaturgie, darstellende

Kunst, Verantwortung, um zum Spiegel zu werden,

in dem sich jeder einzelne Zuschauer auf

seine Weise zu erkennen vermag. Eine Bühne, auf

der Wiedergeben und Offenlegen von Ansichten,

Denkweisen, Gefühlen und Perspektiven neue

Blickwinkel eröffnen kann.

Fotos von links nach rechs: NESTROY-RING – Wolfgang Stadler / HOCHZEIT AUF ITALIENISCH – FILUMENA MARTURANO – Josef

Gallauer / EINE DUNKLE BEGIERDE – Josef Gallauer


Die Bühne schwebt über dem Untergrund. Die Bretter, die

die Welt bedeuten, lösen sich auf und geben den Blick auf

das Rollenbuch frei, dessen Seiten schwarz sind, wie das

Dunkel des Universums. Aus den unendlichen Tiefen des

Geistes tauchen immer wieder neue Welten auf, die es auf

der Bühne zu verwirklichen gilt. Autoren und deren Text sind

Herbert Föttinger sehr wichtig. Text lernen, beschreibt er als

wichtigsten Beginn eines Stückes.

Schwarz ist seine Lieblingsfarbe, obwohl er gleich die Frage

stellt: „Kann man Schwarz überhaupt als Farbe bezeichnen?“

Wo alles Licht genommen wird, ist Finsternis, schwarzer

Raum, Raum für Schöpfung, der darauf wartet erfüllt

zu werden, erfüllt mit inneren Bildern, mit Phantasie, mit

Gegenwart.

Der Brillant ist Ausdruck für diese Verbindung zwischen dem

Geist des Autors und der Verwirklichung auf der Bühne, für

die Geistesblitze des Regisseurs, die die Thematik immer

neu beleuchten. Dieser alles Licht reflektierende Kristall steht

für die Genialität aller Mitwirkenden, die es ermöglichen

eine Geschichte zum Leben zu erwecken, um sie dem Publikum

zum Geschenk zu machen. Fällt der Vorhang, ist das

Stück noch lange nicht vorbei, weil es in den Köpfen der

Zuschauer weiterlebt. „Weil da mit jedem Einzelnen etwas

passiert“, wie es Herbert Föttinger ausdrücken würde.

Die über die Bühne gebeugte, alles mit einem Blick erfassende

Figur steht für den Mann, der die Geschicke des

Hauses leitet. Er ist sich seiner Verantwortung bewusst und

ständig bemüht dem Haus neuen Glanz zu verleihen, neue

Einflüsse auf die Bühne zu bringen, auf dass es sich selbst

immer wieder neu erfindet. Diese Figur steht für den Mann,

der seine Tätigkeit als die erfüllendste Form des Berufen-

Seins bezeichnet, für den es Zufriedenheit nicht gibt, weil er

mit diesem Begriff Stillstand verbindet und ihn lieber durch

Beseeltheit ersetzt. Oder wie es Herbert Föttinger ausdrückt:

„Beseelt von etwas sein, das ist ein gutes Gefühl, da wurlt

was in mir, das tut mir gut.“

Die erfüllendste Form des Berufen-Seins

Fotos von links nach rechts: KUNST – Erich Reismann / KASIMIR UND KAROLINE – Josef Gallauer / Dir. Herbert Föttinger


HERBERT ERNI FÖTTINGER

MANGOLD

Herbert Föttinger – geboren 1961 in Wien. Nach Matura und privatem

Schauspielunterricht erste Engagements am Städtebundtheater Hof,

Detmold, Hildesheim, Grazer Schauspielhaus, Volkstheater Wien.

DER THEATERDIREKTOR Herber Föttinger ist seit September 2006

Künstlerischer Leiter des Theaters in der Josefstadt.

DER SCHAUSPIELER Herbert Föttinger wurde 1993 Ensemblemitglied

dieses Theaters. Sein Debüt war der Alfred in „Geschichten

aus dem Wiener Wald“ unter der Regie von Karlheinz Hackl; es

folgten zahlreiche Hauptrollen wie Jaromir in Hofmannsthals „Der

Unbestechliche“, Serge in „KUNST“, Oberst in „Jacobowsky und der

Oberst“, Flottwell in Raimunds „Der Verschwender“, Sigismund in

Calderóns „Das Leben ein Traum“, Don Juan in Frischs „Don Juan

oder Die Liebe zur Geometrie“, Jean in „Fräulein Julie“, Benedikt

in „Viel Lärm um Nichts“, Gregers in „Die Wildente“, die Titelrolle

in Molnárs „Liliom“, Rappelkopf in „Der Alpenkönig und der Menschenfeind“,

Mackie Messer in „Die Dreigroschenoper“, Titelrolle

in „Amphitryon“, Torvald Helmer in „Nora“, Vicomte de Valmont

in „Gefährliche Liebschaften“, alle Männerrollen in Schnitzlers

„Reigen“, Benjamin Rubin in „Der Mentor“, der Uraufführung von

Daniel Kehlmann, sowie Sigmund Freud in der Uraufführung „Eine

dunkle Begierde“ von Christopher Hampton.

Neben seinem Engagement an der Josefstadt realisierte er eigene

Produktionen („Talk Radio“, „Die Bernfeld-Revue“) und engagiert

sich regelmäßig für gesellschaftskritische Projekte wie z.B.

„Schlussstrich“ (Reden österreichischer Politiker über die Judenfrage)

oder „Künstler an der Macht“. Seit 2008 verkörpert er den Professor

Higgins in „My Fair Lady“ an der Volksoper Wien.

DER REGISSEUR Herbert Föttinger gab sein Debüt 2004 mit Nestroys

„Kampl“ mit Helmuth Lohner, Otto Schenk und Marianne Nentwich,

in der Josefstadt. Weitere Inszenierungen folgten: „Das vierte

Gebot“, „Mein Nestroy“, „Endlich Schluß“ und „Aus Liebe“ (Peter

Turrini Uraufführungen), „Der Diener zweier Herren“, „Nächstes Jahr

– gleiche Zeit“, „Buddenbrooks“, „Halpern & Johnson“, „Der blaue

Engel“, „Geschichten aus dem Wiener Wald“, „Der Mentor“ (Daniel

Kehlmann Uraufführung), „Die Schüsse von Sarajevo“, „Anatol“

und „Niemand“ (Ödön von Horváth-Uraufführung) und 2017 „Heilig

Abend“ von Daniel Kehlmann. Im Frühjahr 2013 inszenierte er seine

erste Oper „Fidelio“ am Theater an der Wien, wo er 2015 auch die

Regie bei „La mére coupable“ übernahm. 2017 inszeniert Herbert

Föttinger am Gärtnerplatz Theater in München die Oper „Don

Giovanni“.

FERNSEHFILME u.a.: „Angst vor der Idylle“ (Reg.: Götz Spielmann), „Ein

glücklicher Tag“ (Reg.: Paul Henge), „Altes Geld“ (Reg.: David Schalko).

AUSZEICHNUNGEN: Wiener Schauspieler Ring, Kammerschauspieler

(2012), Nestroyring der Stadt Bad Ischl (2017)

Foto: Ingo Petramer


DIALOG wird GESTALT

Ich brauche zuerst den Dialog, aus dem sich dann Ideen und

Bilder entwickeln. Damit meine ich sowohl den Dialog mit meinen

Kunden, deren persönliche Geschichten ich gerne in die

Formgebung einbeziehe, als auch den mit meinen eigenen

Lebenserfahrungen, die mitunter mit meinem Handwerk zusammenhängen.

Ein weiterer Dialog entwickelt sich bei der Arbeit mit besonderen

Kristallen und einschlußreichen Edelsteinen, die auf mich wie

„kristallgewordene Bilderwelten“ wirken. Von Menschenhand

geschaffene Bilder sind, wenngleich es sich um phantastische

Kunstwerke handelt, aus der Sicht der „Edelstein-Zeit“ äußerst

kurzlebig.

Obwohl Künstler wie Leonardo, Van Gogh, Chagall, Monet, Dürer

und andere begnadete Maler Bilder schufen, die Jahrhunderte

überdauerten und noch geraume Zeit vor sich haben, kommt

irgendwann der Moment ihres Vergehens. Die Schöpfung fand

eine geniale Möglichkeit, ihre Gemälde für unendlich lange Zeit

zu konservieren, indem sie ihre Kreativität vor Millionen Jahren in

Edelsteine fließen ließ. Mit Edelsteinen zu arbeiten gleicht einem

Dialog mit der Entstehungsgeschichte unseres Planeten.

Meine Schmuckstücke sind für viele meiner Kunden liebgewonnene

„Lebensbegleiter“.

GEROLD SCHODTERER

DIALOG wird GESTALT

Fotos: Wolfgang Stadler


Die Johann-Nestroy-Ringe seit 2005

ERNI MANGOLD

Erwin Steinhauer

„Ich will berühren, berühren auf allen

drei Ebenen, die ich bespiele:

auf der Kleinbühne, auf der ich

begonnen habe, der Großbühne,

wie dem Burgtheater, und der

größten Bühne, dem Film.“

2005

Karlheinz Hackl

„Wenn ich mir mein Leben so anschau‘,

ich glaub‘, ich bin der Herr von Lips. Ich

war schon immer ein Zerrissener. Ich

muss die Figuren im Probieren

erarbeiten, mich in die Rolle

hinein fühlen, nur mit dem Hirn

allein kann ich niemals Leben

hineinbringen.“

2007

Peter Turrini

„Im Grunde bin ich ein Handwerker wie

mein Vater, nur dass meine Werkzeuge

Bleistift und Schreibmaschine sind.

Als ‚Katzlmacher-Bua‘ wurde ich

immer ausgeschlossen, durfte nur

zuschauen – und daraus hab‘ ich

eine Würde gemacht und habe

genauer hingeschaut.“

2008

Karl Markovics

„Am liebsten sind mir wahrhaftige

Rollen, die ich mit Leben füllen

kann, die ein Geheimnis haben.

In sie einzutauchen, um als Figur

herauszuwachsen aus dem

Werk, den Menschen Erkennen

schenkend.“

2010


Bedeutungsvolle Ehrung großer Persönlichkeiten

Nicholas Ofczarek

„Können Sie sich eine Black Box vorstellen,

so ein Raum in dem völlige

Dunkelheit herrscht, und durch diese

Dunkelheit schneidet ein scharfer,

greller Lichtstrahl – das ist für

mich das Idealbild für vollkommene

Klarheit und Struktur.“

2012

Michael Niavarani

Das Studium der Gesamtausgabe von

Nestroys Werken hat einen Funken zum

Überspringen gebracht, der bei

jedem Auftritt ein satirisches Wortfeuerwerk

entzündet, das aus dem

Mund des heutigen Großmeisters

zeitgeistiger Gesellschaftskritik

einem begeisterten Publikum in

voller Intensität entgegenfliegt.

2014

Prof. Erni Mangold

„Wenn man die Rolle verinnerlicht hat,

muss man sich aus ihr zurückziehen,

weil nicht der Schauspieler, sondern

die Geschichte wichtig ist! Man

muss der Rolle ihren

Glanz geben.“

2015

Foto-Copyrights: Ring-Fotos Wolfgang Stadler / Erwin Steinhauer – Nancy Horowitz / Karlheinz Hackl – Lukas Beck / Peter Turrini – Astrid Bartl / Karl Markovics – Moritz Schell

Nicholas Ofczarek – Binh Truong / Michael Niavarani – Karoline Schodterer / Erni Mangold – Josef Gallauer


Wenn Sie gefunden haben, was Sie nie suchten, waren Sie bei uns...

Goldschmiedeatelier Gerold und Karoline SCHODTERER

Atelier für bedeutungsvolle Schmuckunikate und Unikat-Eheringe

4820 BAD ISCHL, Pfarrgasse 11, T +43 6132 23729-0, M +43 664 3575004 od. 2253646

office@schodterer.at / www.schodterer.at / www.unikat-eheringe.at

Öffnungszeiten: Montag bis Frreitag 9.30 bis 18.00 Uhr

Samstag 9.30 bis 17.00 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung

Texte: Gerold Schodterer / Herbert Föttinger / BGM Hannes Heide / Gestaltung: Karoline Schodterer, ARTist Werbegestaltung, www.sinn-bilder.at / WIGODRUCK Bad Ischl

Fotos: Wolfgang Stadler / Walter Zemlicka

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