Falstaff Special Österreich 16/2019

falstaff.magazin
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ÖSTERREICHISCHE POST AG, MZ 02Z030053 M, FALSTAFF VERLAGS-GMBH, FÜHRICHGASSE 8, 1010 WIEN

SPEZIAL

BARS & DINING

HOTSPOT FÜR

GENIESSER

GENIESSEN WEIN ESSEN REISEN

LOOK & FEEL

EINMALIGES

CITY-RETREAT

HEALTH & SPA

URBANER

RÜCKZUGSORT

The Ritz-Carlton, Vienna

WWW.FALSTAFF.COM


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VORWORT

INNOVATION ERLEBEN

GESCHÄTZTE GENIESSERINNEN,

GESCHÄTZTE GENIESSER!

Unvergessliche Erinnerungen und Augenblicke

sind es, die unsere Gäste nach ihrem Aufenthalt

im »The Ritz-Carlton, Vienna« mit nach Hause

nehmen sollen. »Let us stay with you« hat sich deshalb

als essenzieller Teil unserer Unternehmensphilosophie

etabliert, die mich seit nunmehr 15 Jahren über

drei Kontinente und fünf Länder begleitet. Diese

besondere Kultur wäre jedoch wertlos, wenn sie nicht

tagtäglich durch unsere leidenschaftlichen »Ladies and

Gentlemen« belebt würde. Sie sind es, die kontinuierlich

danach streben, das »Erlebnis Ritz-Carlton«

immer wieder neu zu definieren und zu verbessern.

Dieses Engagement spiegelt sich in der höchsten

Zufriedenheit unserer Gäste wider. Deshalb ist es der

größte Dank zu erleben, wie Menschen aus der ganzen

Welt eine schöne Zeit mit Freunden oder der Familie

bei uns genießen können.

Dieser Wille zur Innovation war es, der das »The Ritz-

Carlton, Vienna« in den letzten sieben Jahren zu einem

Hotspot in Wien gemacht, eine aufregende Dining-

&-Bar-Szene geschaffen und Zeichen im Bereich Spa &

Wellness gesetzt hat. Deshalb widme ich die folgenden

spannenden Artikel meinem Team, das uns zu den facettenreichen

Geschichten in dieser besonderen Edition des

Falstaff-Magazins inspiriert hat. Und die auch mich

jeden Tag aufs Neue dazu motivieren, das Beste für

unsere Gäste zu geben.

Lassen auch Sie sich begeistern, Ihr

Christian Zandonella

General Manager

»The Ritz-Carlton, Vienna«

»Es ist der größte

Dank zu erleben,

wie Menschen aus

der ganzen Welt

eine schöne Zeit

mit Freunden oder

der Familie bei uns

genießen können.«

Genuss &

Leidenschaft

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Foto: Manfred Klimek

CHRISTIAN ZANDONELLA

General Manager

The Ritz-Carlton, Vienna

@Christian.zandonella

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THE RITZ-CARLTON, VIENNA

8»The Ritz-Carlton, Vienna«

ermöglicht seinen Gästen einen

unverwechselbaren Aufenthalt im

Herzen der Stadt – mit luxuriösem

Wohndesign, hervorragenden Küchen

und exklusiven Wohlfühloasen.

ÖSTERREICHISCHE POST AG, MZ 02Z030053 M, FALSTAFF VERLAGS-GMBH, FÜHRICHGASSE 8, 1010 WIEN

SPEZIAL

BARS & DINING

HOTSPOT FÜR

GENIESSER

LOOK & FEEL

EINMALIGES

CITY-RETREAT

HEALTH & SPA

URBANER

RÜCKZUGSORT

COVER

FOTO: MATTHEWSHAW.CO.UK

The Ritz-Carlton, Vienna

WWW.FALSTAFF.COM

8 HOTSPOT AM RING

Wohnen auf höchstem Niveau: wo historische

Eleganz auf Innovationskraft trifft

PASTAMARA

18

Ciccio Sultano bringt sizilianische

Rezepte ins »Pastamara«.

26

Passend zu den Gerichten stammen

die Weine von den Top-Winzern

Siziliens.

5 EDITORIAL

121 IMPRESSUM

18 CIAO BELLISSIMA!

Mit dem »Pastamara – Bar con Cucina«

beherbergt »The Ritz-Carlton, Vienna« einen

der schönsten Kulinarik-Hotspots Wiens

26 SIZILIANISCHE SYMBIOSE

Winzer aus dem südlichsten Italien

komplettieren die Gerichte im »Pastamara«

30 DER LUSTMACHER

Ein Aperitivo eröffnet den Abend mit

einem Hauch von »Dolce Vita«

36 DER GESCHMACK SIZILIENS

Kulinarische Köstlichkeiten von der

idyllischen Mittelmeer-Insel

44 HAUPT-ROLLE

Ciccio Sultano verrät seine Tricks für

himmlische Cannoli

DSTRIKT STEAKHOUSE

46 MEAT & GREET

Im »Dstrikt Steakhouse« wird

Fleischeslust auf hohem Niveau zelebriert

54 STEAK-ABC

Von A wie »Alte Kuh« bis Z wie »Zubereitungsmethoden«

62

Sindy Kretschmar,

Chef-Sommelière im

»Dstrikt 62 Steakhouse«

Sindy Kretschmar,

Chef-Sommelière im

»Dstrikt Steakhouse«

Fotos: BENEDETTO TARANTINO , Gourmet, Ian Ehm, Julia Stix, Konrad Limbeck, Robert Pichler, The Ritz-Carlton, Vienna

6 falstaff


SPEZIAL

36

Die besten Rezepte

von der größten

Mittelmeerinsel.

46

Im »Dstrikt Steakhouse«

wird Fleischeslust auf

hohem Niveau zelebriert.

60 AUF MESSERS SCHNEIDE

Das wichtigste Werkzeug für

den Steakgenuss

98 EIN SCHÖNER TAG

Wie Stress und Hektik des Alltags

schnell vergessen sind

62 GLÜCK IM GLAS

Sindy Kretschmar hat das »Dstrikt

Steakhouse« zu einer der Top-Adressen

für Weinfreunde gemacht

D-BAR

68 BESTE AUSSICHTEN

Die »Atmosphere Rooftop Bar«

ist ein Stück Sommer über den

Dächern der Wiener Altstadt

74 TIME FOR TRAVEL

Eine hochprozentige Entdeckungsreise

rund um den Globus

82 STARKE PARTNER

Erlesene Produkte von

ausgewählten Lieferanten krönen

das »The Ritz-Carlton, Vienna«

SPA

92 URBANE OASE

Wissenschaft, Wirkstoffe und

Wohlfühlrituale aus einem der

schönsten Spas der Stadt

96 »ES GEHT UM DIE BALANCE«

Interview mit der Beauty-Pionierin

Susanne Kaufmann

100 RING FREI

Der »Gentlemens Private Boxing

Club« von Reza Tamasebi

REISE

102 REISEN MIT STIL

Privatjet – die komfortabelste Art,

an sein Ziel zu kommen

104 LONG WEEKEND WIEN

Tipps für ein perfektes Wochenende

128 EXKLUSIVE WEIHNACHTSZEIT

So glänzt das »The Ritz-Carlton,

Vienna« im Advent

130 REISELUST

»The Ritz-Carlton« in Wolfsburg

und Berlin

BEST OF

114 KAFFEEHÄUSER

115 BARS

116 RESTAURANTS

118 GASTHÄUSER

120 HEURIGEN

122 SHOPPING

124 FEINKOST

126 KULTUR

74

Die »D-bar« serviert Cocktails aus zwölf

Ländern, mit handgefertigten Eiswürfeln.

104

Wien-Tipps von Christian

Zandonella, General Manager des

»The Ritz-Carlton, Vienna«.

falstaff

7


The Ritz-Carlton, Vienna / EINLEITUNG

HOTSPOT

AM RING

Foto: The Ritz-Carlton, Vienna

8 falstaff


Historische Eleganz und raffinierter Wohnkomfort,

gepaart mit dem Willen zur Innovation, machen das

»The Ritz-Carlton, Vienna« zu einem unvergleichlichen

Gastgeber auf jedem Level der Hotellerie.

TEXT HERBERT HACKER

falstaff

9


The Ritz-Carlton, Vienna / EINLEITUNG

»The Ritz-Carlton, Vienna«:

urbaner Rückzugsort in einem

geschichtsträchtigen Haus.

Zimmer mit Balkon

und Blick auf die

Wiener Ringstraße.

10 falstaff


WAS ERWARTET SIE IM »THE RITZ-CARLTON, VIENNA«?

Fotos: 2013 Matthew Shaw, The RItz-Carlton, Vienna

W

illkommen im »The

Ritz-Carlton, Vienna«.

Sie befinden

sich in einem Wiener

Ringstraßenhotel, in

dem historische Eleganz auf modernen

Wohnkomfort trifft. Ein urbaner Rückzugsort

in einem geschichtsträchtigen Haus

inmitten des kulturellen Zentrums Wiens.

Eigentlich besteht das Gebäude aus vier

zusammengeführten Stadtpalais aus dem

19. Jahrhundert. Doch davon später. Widmen

wir uns zunächst einer kleinen Übersicht

über das Angebot des Hauses. Das

Hotel verfügt über 202 Gästezimmer inklusive

43 Suiten. Besonders die Club und

Executive Corner Suites bieten einen unvergesslichen

Ausblick über die Altstadt Wiens.

Keinen Wunsch offen lässt die Presidential

Suite, eine Symbiose aus opulenter historischer

Eleganz und luxuriös designtem

Wohnkomfort. Wie in einer Privatresidenz

können sich die Gäste hier auf nicht weniger

als 261 Quadratmetern ganz entspannt

zurückziehen.

Für ganzheitliches Wohlbefinden sorgt

das The Ritz-Carlton Spa. In privaten Spa-

Suiten stehen den Gästen die Signature-

Treatments von Susanne Kaufmann, traditionelle

Therapien und Massagetechniken

mit pflanzlichen Inhaltsstoffen aus dem

Bregenzerwald, zur Verfügung. Geräumige

Saunen, ein State-of-the-Art-Fitnesscenter

und der 18- Meter-Pool mit Unterwassermusik

runden das Angebot ab.

In kulinarischer Hinsicht bietet das Haus

zwei Möglichkeiten: das »Pastamara – Bar

con Cucina« mit einem Konzept des sizilianischen

Sternekochs Ciccio Sultano (siehe

Seite 18) und das »Dstrikt Steakhouse« mit

Steak-Raritäten aus dem Josper-Holzkohle-

Grillofen (siehe Seite 46).

Raffinierte Cocktails, edle Spirituosen und

der hauseigene Gin werden in der »D-bar«

serviert; wer zu seinen Drinks auch noch

einen atemberaubenden Blick über Wien

genießen will, der ist in der »Atmosphere

Rooftop Bar« des Hauses gut aufgehoben.

All diese Komponenten machen das

»The Ritz-Carlton, Vienna« zu einem

unvergleichlichen Gastgeber auf jedem

<

In allen Bereichen des

Hotels: eine Symbiose

aus Wiener Tradition

und moderner

Wohnkultur.

falstaff

11


Zimmer mit Balkon und Blick auf die Wiener

The Ritz-Carlton, Vienna / EINLEITUNG

<

Historische Eleganz und raffinierter Wohnkomfortt: Das Hotel verfügt über

202 Gästezimmer inklusive 43 Suiten.

Level der Hotellerie. Ob als City-Retreat,

kulinarischer Hotspot oder ganzheitliches

Spa, das »The Ritz-Carlton, Vienna«

vereint Wiener Tradition mit moderner

Wohnkultur und schafft damit einen

unvergesslichen Aufenthalt für Reisende

des 21. Jahrhunderts.

<

DIE GESCHICHTE

DES HAUSES

Wien ist eine Stadt der Paläste. Als Sitz

der Habsburger war Wien ein Zentrum

der Adeligen und der Ort, an dem sie ihre

Paläste bauen ließen. Von Mitte bis Ende

des 19. Jahrhunderts war die Bautätigkeit

am Ring besonders stark, und der Baustil

der damaligen Zeit nennt sich heute Ringstraßen-Architektur.

Das ursprüngliche Gebäude des »The

Ritz-Carlton, Vienna« besteht aus vier

historischen, heute denkmalgeschützten

Palais, die aus dem 19. Jahrhundert

stammen und miteinander verbunden

<

Fotos: 2013 Matthew Shaw, Archive Collection/Alamy Stock Photo, The RItz-Carlton, Vienna

12 falstaff


Die Rückseite

des heutigen

»The Ritz-Carlton,

Vienna« mit der

Beethoven-Statue

um 1900.

Von Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts

war die Bautätigkeit am Ring besonders stark.

Der Baustil der damaligen Zeit nennt sich

heute Ringstraßen-Architektur.

falstaff

13


The Ritz-Carlton, Vienna / EINLEITUNG

Kunst und Kultur im Ringstraßenhotel: moderne Malerei

in einem zeitlosen Ambiente mit historischen Wurzeln.

Aus dem einstigen Palais

Ölzelt ist die heutige rechte

Vorderseite des Hotels

geworden, mit der »D-bar«,

dem »Dstrikt Steakhouse«

und dem Bankettbereich

mit dem eleganten Crystal

Ballroom.

<

wurden. Es handelt sich dabei um das

Palais Gutmann, das »Adelige Casino«

(auch Adels-Casino genannt), das Palais

Ölzelt und das Mietpalais Borkenstein.

Das Adels-Casino – der Ort, an dem

sich heute die Lobby befindet – wurde

ursprünglich im Jahre 1866 errichtet.

Bereits zu jener Zeit hatte das Gebäude

den Charakter eines Hotels, da schon

damals adelige Junggesellen hier übernachteten.

Das Adels-Casino wurde vom

berühmten Architekten Johann Romano

erbaut, nach dessen Plänen weitere

22 Gebäude rund um die Ringstraße

errichtet wurden.

Aus dem einstigen Palais Ölzelt ist die

heutige rechte Vorderseite des Hotels

geworden, mit der »D-bar«, dem »Dstrikt

Steakhouse« und dem Bankettbereich mit

dem eleganten Crystal Ballroom, dessen

Wände mit 2,5 Tonnen ägyptischen Kristallen

dekoriert sind.

Die unterschiedlichen Gebäudehöhen

sind auch der Grund, warum die vielen

Treppen in den Korridoren entstanden. Alle

vier Gebäude wurden zwischen 1865 und

1871 gebaut. Im Lauf der Zeit wurden sie

allmählich von der GiroCredit zusammengeführt

und bildeten jahrzehntelang den

Hauptsitz der Bank. Ursprünglich waren

die Palais jedoch nur vier Stockwerke hoch

– die fünfte, sechste und siebente Etage

kamen erst später hinzu. Die GiroCredit

erstand die einzelnen Häuser nach und

nach zwischen 1939 und 1970 und nutzte

sie als Bank- und Bürogebäude. 1999 wurde

der gesamte Gebäudekomplex an die

Erste Bank verkauft, die ihn bis 2005 als

Bürogebäude nutzte, ehe der Bauträger BAI

die Gebäude übernahm und in ein Hotel

umwandelte.

Am 6. September 2012 eröffnete

schließlich das »The Ritz-Carlton,

Vienna« seine Pforten.

<

Fotos: The Ritz-Carlton, Vienna

14 falstaff


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The Ritz-Carlton, Vienna / INTERVIEW

»DAS ›THE RITZ-CARLTON, VIENNA‹

WECKT DAS GEFÜHL, IN EINEM

RETREAT-HOTEL ZU WOHNEN«

Christian Zandonella,

General Manager des

»The Ritz-Carlton, Vienna«,

über Ringstraßenhotels

und die Eigenheiten der

Gäste aus verschiedensten

Nationen.

FALSTAFF Herr Zandonella, was ist das

Besondere an einem Hotel wie dem »The

Ritz-Carlton, Vienna«?

CHRISTIAN ZANDONELLA Ich sage immer,

das Erlebnis »The Ritz-Carlton, Vienna«

weckt das Gefühl, in einem Retreat-Hotel

zu wohnen – nur dass Sie sich dabei mitten

im Herzen der pulsierenden Stadt befinden.

Schon allein deshalb, weil unsere Gäste einen

in Wien einzigartigen und großzügigen

Freiraum für ihr Wohlbefinden vorfinden:

Wir haben eine Rooftop-Bar und noch zwei

weitere Bars, eine Club-Lounge, zwei Restaurants

und einen 1000-Quadratmeter-

Luxus-Spa mit Pool. Und dann ist da

noch die Nähe zum Stadtpark. Das

hebt uns von den anderen Stadthotels

doch etwas ab.

Aus welchen Ländern kommen

die meisten Gäste?

Unsere Restaurants leben

hauptsächlich vom Wiener

Publikum. Das sind

ungefähr neunzig Prozent.

Hotelrestaurants haben es

ja nicht immer einfach. Bei

uns sieht das zum Glück

anders aus, die Wiener

haben unsere Restaurants,

das »Pastamara – Bar con

Cucina« und das »Dstrikt Steakhouse«,

sehr stark angenommen. Im

Hotel haben wir hauptsächlich amerikanische

Gäste. Nummer zwei sind aber schon

die Österreicher. Der Rest verteilt sich dann

auf viele andere Nationalitäten. Es freut uns

aber doch sehr, dass die Österreicher unser

Hotel schätzen und lieben gelernt haben.

Das liegt auch an der Anbindung, man ist

von uns in 20 Minuten am Flughafen. Viele

Geschäftsleute schätzen unser Angebot, sie

können hier wunderbar ihre Geschäftspartner

einladen, ob ins Restaurant oder in die

Rooftop-Bar, man muss nicht irgendwo

hinfahren.

Was sind eigentlich die ganz speziellen

Eigenheiten der Stadt Wien?

Da Wien ja als Weltstadt und Metropole

gleichzeitig auch Weinbaugebiet ist, schätzen

die Menschen hier gutes Essen und guten

Wein besonders. Den grantigen oder schlecht

gelaunten Wiener hab ich eigentlich nie kennengelernt,

den muss man mir erst vorstellen.

Meiner Meinung nach ist der Wiener ein

Genießer, deshalb ist es wichtig, ein entsprechendes

gastronomisches Angebot zu haben.

Und ich glaube, das haben wir.

Gibt es besondere Eigenheiten bei den

Gästen, abhängig von den Nationalitäten?

Ja natürlich. Wir haben ja die verschiedensten

Kulturen im Haus. Die Amerikaner zum

Beispiel schätzen es, wenn man sich für ihre

Loyalität bedankt. Also wenn man erwähnt,

dass sie öfter in einem »The Ritz-Carlton«

wohnen. Für die Leute aus dem Mittleren

Osten ist das nicht so wichtig, dafür wollen

die meistens einen sehr persönlichen Kontakt

zum Hoteldirektor und zu den diversen

Managern und Mitarbeitern im Haus. Sie

mögen es auch, dass wir bestimmte Speisen

haben, aber auch Fernsehkanäle, die sie präferieren.

Für den russischen Gast ist hingegen

das Thema Shopping sehr wichtig und

dass er zu allen möglichen und unmöglichen

Zeiten etwas zu essen bekommt. Deshalb

haben wir für diese Gäste auch Listen von

Lokalen, in denen sie zum Beispiel noch um

vier Uhr nachmittags ein Mittagessen

bekommen. Für die deutschen Gäste ist wiederum

unser Swimmingpool und der Spa-

Bereich sehr wichtig – und dass man das

Fenster im Zimmer auch aufmachen kann.

Und der österreichische Gast legt großen

Wert auf ein ausgiebiges Frühstück. So hat

jeder seine Eigenheiten.

Foto: Manfred Klimek

16 falstaff


The Ritz-Carlton, Vienna / PASTAMARA – BAR CON CUCINA

CIAO

BELLIS Foto:

Klaus Lorke No Limit Fotodesign

18 falstaff


Granita zum Frühstück,

nachmittags Aperitivo

und hausgemachte Pasta

oder herrliche Cannoli

den ganzen Tag: Mit dem

Restaurant »Pastamara –

Bar con Cucina« hat »The

Ritz-Carlton, Vienna« nicht

nur einen der schönsten,

sondern auch einen der

besten kulinarischen

Hotspots von Wien

aufgesperrt.

SIMA!

19

TEXT TOBIAS MÜLLER

falstaff


The Ritz-Carlton, Vienna / PASTAMARA – BAR CON CUCINA

Die legendären Restaurant-Designer von

Tarruella Trenchs Studio aus Barcelona kümmerten

sich um jedes Detail des »Pastamara« –

von der Bar bis zu den Sesseln.

Hotelrestaurants haben es

in Wien oft ein wenig schwer.

Das Angebot der Stadt für

Touristen ist reichlich, sodass

Gäste gern zum Essen das

Haus verlassen, und die Wiener haben

eine offenbar angeborene Scheu davor, in

ihrer eigenen Stadt ein Hotel zu betreten.

Umso mutiger ist es, für ein »Hotelrestaurant«

gleich die ganze Lobby eines Hauses

um zubauen. Genau das hat das »The Ritz-

Carlton, Vienna« gemacht – mit dem

»Pastamara – Bar con Cucina« wurde ein

entspannt-eleganter Social Space für Wien

und die Welt geschaffen.

Bereits zum Frühstück gibt es hier sizilianische

Köstlichkeiten wie Granita oder

frisches Brioche und Brot, das ein Bäcker

aus eigens importiertem Mehl bäckt; den

ganzen Tag bis spät in die Nacht kann

man sensationelle hausgemachte Pasta mit

Scampi und anderen Meeresfrüchten

genießen (wenn man Glück hat und die

Jahreszeit stimmt, sogar mit Seeigel) oder

Spezialitäten wie das berühmte schwarze

Nebrodischwein. Und ab dem späten

Nachmittag werden nicht nur Drinks vom

Negroni-Wagen gemixt, sondern auch

Aperitivo-Klassiker wie Arancini und

Crudo di Mare gereicht. Hinterher gibt’s

hausgemachte Cannoli mit köstlich-cremigem

Ricotta.

Dass es das »Pastamara« gibt, verdanken

das Hotel und Wien dem jungen

General Manager Christian Zandonella.

Nach seinen Stationen rund um die Welt

übernahm Zandonella 2017 die Leitung

des »The Ritz-Carlton, Vienna«. Das Hotel

ist in vier einzigartigen Ringstraßenpalais

untergebracht – hatte aber damals trotzdem

ein architektonisches Problem: die

große Lobby. »Der Raum hat sich wie ein

Möbelhaus angefühlt«, sagt Zandonella,

»er hatte einfach keine Energie.« Also ging

er daran, die Lobby umfassend umzugestalten.

Als Vorbild diente ihm dabei ein

Gastrokonzept, das rund um die Welt heiß

geliebt wird und Zandonella bestens vertraut

ist: die italienische Bar.

Zandonella ist selbst halber Italiener, in

Meran geboren und in München aufgewachsen

– er weiß daher sehr gut, was für

eine Stimmung ein solcher Ort entwickeln

kann. Eine gute italienische Bar schaut

nicht nur prächtig aus, sie ist auch so

etwas wie ein erweitertes Wohnzimmer:

Hier darf den ganzen Tag gegessen, getrunken,

besprochen, gelacht und gedatet

»Der Raum hat sich wie ein

Möbelhaus angefühlt, er

hatte einfach keine Energie.«

CHRISTIAN ZANDONELLA

General Manager »The Ritz-Carlton, Vienna«

werden. Die Nachbarschaft trifft sich,

vor der Arbeit isst man in der Früh ein

Cornetto zum Espresso und nachts stehen

Freunde stundenlang mit ihren Drinks an

der Theke. »Mir war schnell klar: Das ist

genau das was man auch für eine Lobby

braucht«, sagt Zandonella. »Die muss

schließlich auch den ganzen Tag

funk tionieren.«

Die Idee geriet zu einem Herzensprojekt.

Gleichzeitig war Zandonella klar, dass er,

wollte er Erfolg haben, über das Original

hinausgehen musste: »Ich wollte eine Bar,

in der man auch richtig gut essen kann,

und zwar von Frühstück bis zum Dinner«,

sagt er. »So was ist schwer – und sehr, sehr

selten.«

Am Anfang blies der Idee entsprechend

kräftiger Gegenwind entgegen: Meistens

wird auf lokal verwurzelte Gastrokonzepte

gebaut – in Wien wäre ein klassisches

<

Fotos: BENEDETTO TARANTINO, Klaus Lorke No Limit Fotodesign

20 falstaff


Sternekoch Ciccio Sultano (r.)

steht gelegentlich selbst in der

Küche des »Pastamara« und

kommt regelmäßig für

Veranstaltungen nach Wien.

Unten: Edle Fische und

Meeresfrüchte, grandiose

hausgemachte Pasta – Sizilien

bestimmt die Speisekarte im

»Pastamara«.

falstaff

21


The Ritz-Carlton, Vienna / PASTAMARA – BAR CON CUCINA

Am späten

Nachmittag heißt

es: Aperitivo wie

in Italien. Zu den

Häppchen gibts

Drinks von der Bar

und dem Negroni-

Wagen.

»Pastamara«-Küchenchef Nicola

Zamperetti war Souschef beim

sizilianischen Zweisterner Ciccio

Sultano und wurde von seinem Chef

für das Projekt eigens nach Wien

entsandt.

Kaffeehaus denkbar gewesen. Nur selten

werden internationale Restaurants

probiert. Zandonella hat allerdings schon

einige erfolgreiche Restaurants gestartet:

im »The Ritz-Carlton, Bahrain« etwa

sperrte er einen Mexikaner auf, in Toronto

gemeinsam mit dem deutsch-italienischen

Starkoch Oliver Glowig ein italienisches

Steakhaus. Und auch in Wien konnte er

sich schließlich durchsetzen.

Für das Design des neuen Restaurants

konnte Zandonella eines der renommiertesten

Restaurant-Designstudios gewinnen:

das Tarruella Trenchs Studio aus Barcelona,

das rund um die Welt bereits spektakuläre

Projekte verwirklicht hat. Die Designer

kümmerten sich nicht nur um die prächtige

zentrale Bar aus Carrara-Marmor, sondern

auch um wichtige Details, von der richtigen

Position der Lautsprecher (ja nicht über

der Bar, damit keiner mit dem Barkeeper

schreien muss!) über die Form und Größe

der Tische bis hin zur Sitzhöhe der Sessel.

<

»Wie ein Tisch aussieht und wie hoch

ein Stuhl ist, sagt viel darüber aus, ob ich

hier einfach nur einen schnellen Kaffee

trinken kann oder ob ich etwas essen

muss«, sagt Zandonella. Hier ist beides

möglich: Im Bereich, der näher an der

Rezeption liegt, laden die niedrigen runden

Marmortische und die Couches zum Cocktail-

oder Espresso-Schlürfen ein, auf der

anderen Seite stehen skandinavische

Designer-Sessel fürs Essen bereit.

Doch wer sollte den neuen prächtigen

Laden bespielen und kulinarisch zum

Leben erwecken? Zandonella überlegte,

sprach mit Glowig in Rom und anderen

Köchen – bis ihn ein alter Freund anrief,

der früher in der Eisdiele von Zandonellas

Eltern in München gearbeitet hatte und

mittlerweile beim Zwei-Sterne-Koch

Ciccio Sultano in Ragusa auf Sizilien

gelandet war: Sein Chef wäre interessiert

an einer Zusammenarbeit. Zandonella

war zunächst skeptisch, schaute sich

<

Fotos: Klaus Lorke No Limit Fotodesign, zlouma Zlousic

22 falstaff


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The Ritz-Carlton, Vienna / PASTAMARA – BAR CON CUCINA

»Ich glaube nicht daran,

dass man in ein Restaurant

einfach einen Sternekoch

hineinstellt. Du musst ein

ganzes Konzept kreieren,

über den Koch hinaus.«

CHRISTIAN ZANDONELLA

General Manager »The Ritz-Carlton, Vienna«

Ciccio Sultano (l.) ist für die Rezepte und viele der Zutaten im »Pastamara« zuständig, sein

einstiger Souschef Nicola Zamperetti kümmert sich um die perfekte Umsetzung.

Viele der Zutaten,

etwa die Bottarga,

werden direkt aus

Sizilien von kleinen

außergewöhnlichen

Produzenten

importiert.

<

Sultanos Restaurant aber doch an – und

war begeistert. Sultano betreibt in Ragusa

nicht nur das legendäre Zwei-Sterne-Restaurant

»Duomo«, sondern auch ein

erfolgreiches Bistrokonzept und eine

Bäckerei – er war damit genau jenes Allround-Talent,

das Zandonella suchte. Sultano

ist für die Rezepte zuständig, schickte

seinen Souschef Nicola Zampe retti als

Chefkoch nach Wien und besorgt viele der

außergewöhnlichen Zutaten – so gibt es im

»Pastamara« Sultanos handgemachte

Thunfisch-Bottarga oder seine gegrillten

Artischocken. Er steht hier aber nicht allein

im Mittelpunkt.

»Ich glaube nicht daran, dass man in

ein Restaurant einfach einen Sternekoch

hineinstellt«, sagt Zandonella. »Du musst

ein ganzes Konzept kreieren, über den

Koch hinaus.« Das heißt: Das »Pastamara

– Bar con Cucina« muss funktionieren,

weil es einfach gut ist – und nicht, weil es

den Namen eines berühmten Kochs auf der

Homepage stehen hat.

Dass ihm das gelungen ist, beweisen auch

die Zahlen: »Wir haben in den ersten zwei

Monaten mit dem »Pastamara« bereits

mehr Umsatz gemacht als davor mit der

Lobby im ganzen Jahr«, sagt Zandonella;

das Lokal schließe mittlerweile an das sehr

erfolgreiche »Dstrikt Steakhouse« an.

Vielleicht das schönste Kompliment:

Es kommen nicht nur Hotelgäste, sondern

auch jede Menge Wiener.

<

Fotos: BENEDETTO TARANTINO, Klaus Lorke No Limit Fotodesign

24 falstaff


The Ritz-Carlton, Vienna / TOP-WINZER

SIZILIANISCHE

SYMBIOSE

Fotos: 2018 Fabio Massimo Aceto, M AGJIVOVICH, Nicasio Ciaccio, Sandro Michahelles, beigestellt

Sternekoch Ciccio Sultano bringt den Geschmack Siziliens auf die Teller des

»Pastamara – Bar con Cucina«. Zur kulinarischen Perfektion reift ein Besuch mit der

passenden Weinbegleitung – von sizilianischen Top-Winzern, versteht sich.

Der Ätna mit seiner charakteristischen

Rauchfahne prägt das Klima und den

Weinbau Siziliens.

26 falstaff


TASCA D’ALMERITA

Üppige Weinberge auf reichem, fruchtbarem Boden

sind der Dank für die Liebe und Aufmerksamkeit, die

die Familie Tasca ihrem Land seit acht Generationen

angedeihen lässt. Deshalb basiert nicht nur der Wein,

sondern die gesamte Arbeit, die hinter einer Flasche

steht, auf dem Prinzip der Nachhaltigkeit. So wurde

etwa auf dem historischen Weingut Regaleali in den

letzten Jahren ein Projekt zur Aufwertung der autochthonen

Sorten und der geeigneten Böden gestartet,

das aufgrund des großen Erfolgs nun auch auf die

anderen Weinberge des Weinguts Capofaro auf der

Insel Salina im äolischen Archipel, auf Tascante am

Ätna, auf Whitaker auf Mozia in der Provinz Trapani

und auf Sallier de La Tour in der Doc Monreale

ausgeweitet wurde.

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ANDREA FRANCHETTI

Mit dem toskanischen Tenuta di Trinoro macht

Andrea Franchetti einen der bekanntesten Weine

Italiens. Vor knapp 20 Jahren kaufte der Spitzenwinzer

Lagen mit bis zu 80 Jahre alten Rebstöcken

in Sizilien dazu, baute sie wieder auf und pflanzte

auch neu. Heute ist Passopisciaro eines der qualitativ

führenden Weingüter am Ätna und Andrea Franchetti

einer der Pioniere, die den neuen Weg Siziliens

mitbegründet haben. Sechs seiner acht Weine

konzentrieren sich auf die einheimische Rebsorte

Nerello Mascalese, eine spät reifende Sorte mit

wenig Farbe, großen Trauben, kräftigen Schalen und

alten Reben, die auf restaurierten Terrassen in verschiedenen

Höhenlagen des Ätna angebaut werden.

vinifranchetti.com

MARCO DE BARTOLI

Mit dem Kampf um Eigenständigkeit und Anerkennung

gilt Marco de Bartoli als das gute Gewissen der

Insel Sizilien und ihrer Weine. Mit seinen eigenen

Familienrebbergen bewies er, was Marsala wirklich

sein kann: einer der großen mediterranen Weine. Bis

heute zählen seine Marsala und Moscato di Pantelleria

zu den besten Beispielen dieser Sorten. Sein Vecchio

Samperi war Vorbild für eine Generation qualitätsorientierter

Winzer. Immer bemüht, die beste

Qualität zu produzieren und dabei die sizilianische

Wein-Traditionen zu würdigen, setzt das Weingut auf

alte Sorten wie Grillo, die bereits zur Zeit der Phönizier

kultiviert wurde, oder Zibibbo, die zur großen

Familie der Muskateller gehört.

marcodebartoli.com

falstaff

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The Ritz-Carlton, Vienna / TOP-WINZER

I CUSTODI

Gesunde Reben jeden Alters, die dicht an

dicht auf alten Trockenmauer-Terrassen,

gestützt von Pfählen aus Kastanienholz,

wachsen. Pflanzen, die von den Vigneri in

reiner Handarbeit gepflegt werden. Das ist

Weinbau, wie er seit jeher auf dem Ätna

betrieben wurde – ohne Chemikalien, in

voller Achtung des Menschen, der Landschaft

und der Natur. Auch im Keller von I Custodi

(dt.: »die Hüter, die Bewahrer«) wird sehr

traditionell gearbeitet: Die Weine vergären

spontan und meist sehr langsam in Betonund

großen Holzfässern. Neues Holz wird

so gut wie gar nicht eingesetzt.

icustodi.it

PIETRADOLCE

Michele Faro erweckte mit Pietradolce im Jahr

2005 in Solicchiata eine alte Kellerei zu neuem

Leben – mit 80 bis 100 Jahre alten, wurzelechten

Weinbergen. Gemeinsam mit seinem Bruder Mario

Faro bearbeitet er elf Hektar, die sich auf drei

Lagen in Höhen von 600 bis 900 Meter verteilen.

Angebaut werden ausschließlich die am Ätna typischen

Rebsorten Nerello Mascalese und Nerello

Cappuccio sowie die weiße Sorte Carricante. Ein

großer Teil der Rebberge sind als sogenannte

»Contrade« angelegt: mit Stützmauern aus

Lavastein quer zum Hang terrassierte Anlagen

auf sandigen, skelettreichen Vulkanverwitterungsböden.

Der Vigna Barbagalli ist faszinierend.

pietradolce.it

CUSUMANO

Der »Cru-Gedanke« ist das allgegenwärtige Leitmotiv

von Alberto und Diego Cusumano: Für jede Rebsorte

wird der optimale Standort festgelegt. Ihr Vater und

Gründer des Betriebs, Francesco Cusumano, suchte in

Sizilien nach den Regionen, die für unterschiedliche

Sorten die besten Voraussetzungen bieten. Dazu zählen

unter anderem fünf Hektar Weinberge in den kleinen

Dörfern Verzella und Pietramarina in Partinico, auf

denen das neue Gut Alta Mora entstanden ist. Hier

wachsen die heimischen Rebsorten Nerello Mascalese

und Carricante auf Sand, Lava, Asche und Basalt in 600

bis 1000 Meter Höhe im Alberello-System. Die besonders

streng selektierten Trauben werden in einem unterirdischen

Keller mit Wänden aus Lavagestein gekeltert.

agripunica.it

Fotos: Fabio Gambina, MICHELE LO GIUDICE, Pilotto, welcome@Maltejaeger.de, beigestellt

28 falstaff


ELENA FUCCI

Eine Winzerin, eine Rebsorte und nur ein einziger

Wein: Die Önologin Elena Fucci legt ihre ganze

Leidenschaft in den Titolo – mit selektiver Handlese,

echter Winzerarbeit und ohne Chemie. Ihre

sechs Hektar Land am Fuße des erloschenen

Vulkans Vulture sind ausschließlich mit Aglianico

bepflanzt. Der Keller ist direkt in das Vulkangestein

integriert, wo der Wein mindestens ein Jahr

lang in neuen Barriques ausgebaut wird. Der traditionsreiche

Rote aus der Basilicata wird auch als

»Barolo des Südens« bezeichnet. Das hohe Alter

seiner Reben und die außergewöhnliche Höhenlage

machen Elena Fuccis Titolo zu einem Wein mit

großer aromatischer Finesse und Tiefgründigkeit.

elenafuccivini.com

DONNAFUGATA

Der Name Donnafugata (»Frau auf der Flucht«)

erinnert an die Geschichte einer Königin, die in

diesem Teil Siziliens, in dem heute die Weinberge

des Betriebs liegen, Zuflucht fand. Hinter

dem Namen steht die Familie Rallo, deren

Betrieb mit Hauptsitz in Marsala von den

Geschwistern José und Antonio geleitet wird.

Die Rebfläche von 370 Hektar verteilt sich auf

vier Anbaugebiete: Contessa Entellina im Hinterland

von Menfi im Westen, Vittoria im Süden,

den Ätna und die Vulkaninsel Pantelleria. Mit

einer Vielzahl an Weinen, die allesamt mit

Künstler-Etiketten ausgestattet sind, deckt

Donnafugata die gesamte Sortenpalette ab.

donnafugata.it

VINICOLA BENANTI

Die Geschichte von Vinicola Benanti reicht lange

zurück: Bereits Ende des 19. Jahrhunderts begann die

Familie mit dem Anbau von Weinreben in Sizilien. Ende

der 1980er-Jahre gab Enkel Giuseppe dem Unternehmen

mit modernen Techniken in den Kellern einen

neuen Impuls. Gleichzeitig versuchte er, den traditionellen,

typisch sizilianischen Charakter der Weine zu

bewahren, indem er einheimische Rebsorten wie

Nerello Mascalese, Nerello Cappuccio oder Carricante

an der richtigen Stelle im Weinberg anbaute. Mittlerweile

hat er Unterstützung von seinen beiden Söhnen

Antonio und Salvino, mit denen er unverwechselbare

Weine produziert, die sich auch außerhalb Italiens

bereits einen Namen gemacht haben.

vinicolabenanti.it

falstaff

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The Ritz-Carlton, Vienna / APERITIVO

APERITIVO SICILIANO

DER LUST

Foto: Lisa Leutner

30 falstaff


MACHER

»Happy Hour« oder »Afterwork« war gestern,

heute trifft man sich zur »blauen Stunde« zu

Drinks, die den Abend und das Leben feiern.

Besonders gut gelingt das freilich im

»Pastamara – Bar con Cucina«.

FOTOGRAFIN AUFMACHERBILD LISA LEUTNER

falstaff

31


The Ritz-Carlton, Vienna / APERITIVO

Der Aperitivo ist eine sehr

angenehme und ganz

unaufwendige Form der

Geselligkeit. Man hält inne,

trifft sich mit Freunden,

genießt feine Getränke und

dazu kleine Köstlichkeiten.

Das Ritual des Aperitivo ist in

Italien ein ganz selbstverständlicher

Bestandteil des

Lebens und nahezu in der

DNA der Menschen verankert.

Und der Auftakt zu einem schönen

Abend soll so sein wie eine Ouvertüre für

eine klassische Ballade.

Der Aperitivo (vom Lateinischen »aperire«

– öffnen) »öffnet« den Appetit (vom

Lateinischen »appetitus« – Verlangen).

Was hier vielleicht durch die Herkunft so

nüchtern klingt, ist in Wirklichkeit eine

sehr angenehme und ganz unaufwendige

Form der Geselligkeit. Man hält inne, trifft

sich mit Freunden, genießt feine Getränke

und dazu kleine Köstlichkeiten, die nicht

dazu gedacht sind, zu sättigen, sondern

eben die Lust auf mehr anzuregen.

Das schöne alte Wort »Gaumenkitzler«

wäre vielleicht angebracht, immerhin werden

in vielen italienischen Bars oft nicht

nur Chips oder Nüsse zum Apéro serviert.

Die Arbeit des Tages ist geschafft, und es

ist Zeit für kühle Drinks, die von kleinen,

unkomplizierten Gerichten begleitet werden.

Die Italiener sind jedenfalls Apéro-

Weltmeister, und die »blaue Stunde« ist

Pflicht im Sehnsuchtsland des Südens.

Wer beispielsweise durch die Mailänder

Bars flaniert, spürt, dass hier der Campari

daheim ist. Der Erfinder des roten Bitterlikörs,

Gaspare Campari, kreierte 1860 in

Mailand das Getränk aus über 60 Ingredienzen.

Chinin, Orangenschalen, Rhabarber,

Ginseng und Granatapfel sind nur einige

davon, die dem berühmten Getränk den

unverwechselbaren Geschmack geben.

Fotos: BENEDETTO TARANTINO, Klaus Lorke No Limit Fotodesign, Lisa Leutner, beigestellt

32 falstaff


Volle Kraft aus der Kanne (r.): Wer einen längeren

Abend vor sich hat, ist mit einem

Espresso Martini gut beraten.

Herzhafte

Snacks, himmlische Drinks –

beides gehört zu einem echt

sizilianischen Aperitivo.

Einer der herrlichsten Aperitivi und

gleichsam auch seit Langem der Inbegriff

italienischer Lebensart wurde in Florenz

erfunden. Ein italienischer Graf kehrte

1919 von seiner Abenteuerreise aus den

USA zurück in die Stadt Michelangelos, in

der damals gerade ein anderes Getränk

groß in Mode war: der »Americano«. Diese

Mixtur aus Campari, süßem Wermut und

Sodawasser war dem Grafen, der Stärkeres

gewohnt war, einfach zu schwach, und so

kreierte der Barmann seiner Stamm-Bar

»Casoni« für ihn eine kräftigere Variante

aus Campari, Wermut und Gin. Der Drink

wurde ein voller Erfolg. Der Name des Grafen?

Camillo Negroni. Der Name des Cocktails?

Natürlich »Negroni«.

Im »Pastamara – Bar con

Cucina« werden täglich

zwischen 17 und 19 Uhr

italienische Köstlichkeiten

zum Aperitivo serviert.

Und genau diesem köstlichen Drink und

der damit verbundenen Lebenskultur frönt

man im »Pastamara – Bar con Cucina«

des »The Ritz-Carlton, Vienna« jeden Tag

zwischen 17 und 19 Uhr. In dieser Zeit

werden beim Aperitivo-Stand auch typisch

italienische Formaggi, Dips, Chips, Oliven

sowie eingelegtes und rohes Gemüse serviert.

Während des Aperitivo können kleine

Pasta-Kreationen und Pizzen auf Kosten

des Hauses probiert werden. Auch sizilianische

Arancine, Antipasti, Salumi, Crudo di

Mare und Fritto di Calamaretti sind Teil

des Genussabends.

Für dieses Barkonzept wurde ein eigener

Negroni-Trolley kreiert, handgefertigt

nach den Vorstellungen des Teams aus dem

»The Ritz-Carlton, Vienna«. Eine der

<

falstaff

33


The Ritz-Carlton, Vienna / APERITIVO

Anhand von drei

verschiedenen

Geschmacksnoten

wird am Negroni-

Trolley Ihr

persönlicher

Negroni gemixt.

Meister seines

Fachs: Der

Neapolitaner

Roberto

Cozzolino ist der

Master mind

hinter den Drinks

im »Pastamara –

Bar con Cucina.«

<

Besonderheiten dabei: Es werden drei

natürliche Essenzen zum Schnuppern in

hübschen Parfüm-Flakons präsentiert:

Kardamom (spicy), Zedernholz (smoky)

und Orangenblatt (floral). Dabei kann aus

drei Negroni-Varianten gewählt werden.

Über all dem wacht Roberto Cozzolino,

der Barkeeper im »Pastamara – Bar con

Cucina«. Cozzolino stammt aus Neapel,

bereits in der Bar seiner Eltern unterstützte

er seine Familie hinter der Theke und

tauchte somit schon früh in die Barkultur

ein. Danach sammelte er als Barkeeper hinter

den verschiedensten Tresen Erfahrungen

und widmete sich in Kursen vor allem den

Themen »Flair Bartending« und «Mixology«.

Ein Mann mit viel Know-how, der das

»Pastamara – Bar con Cucina« schon bald

zur besten Bar des Landes machen will. <

Fotos: BENEDETTO TARANTINO, Lisa Leutner, The Ritz-Carlton, Vienna

34 falstaff


PLANETA / promotion

Exploring Nero d’Avola

Fotos: beigestellt

Sie ist die bekannteste und

am meisten verbreitete rote

Rebsorte Siziliens, hat aber

noch nicht den Platz eingenommen,

den sie sich unter den Sorten

des Südens verdient. Aus diesem

Grund entschied Planeta, dem Nero

d’Avola ein spezielles Projekt zu

widmen, das dessen Verbreitung und

Wertschätzung steigert. Ziel ist es,

Nero d’Avola im Kontext der Top-

Rebsorten zu positionieren. Dieses

Projekt führte Planeta 2018 auf eine

internationale Tour, vollgepackt mit

informationsreichen Seminaren und

der Möglichkeit, die Weine dieser

Rebsorte aus verschiedenen Anbaugebieten,

Jahrgängen und mit unterschiedlichen

Stilistiken zu verkosten.

Eine Erforschung, die die großen sizilianischen

Anbaugebiete umfasst.

Planeta ist in jedem wichtigen

Gebiet der Insel mit Weingütern vertreten

und hat sich zum Ziel gesetzt,

Die unterschätzte, rote Rebsorte aus dem

Süden Italiens positioniert sich neu.

mit einer eigenen »Reise durch Sizilien«

jedem Gebiet einen eigenständigen

Wein zu widmen. Besonderer

Wert wurde hierbei auf Nero

d’Avola gelegt. Mit Ausnahme des

Betriebes am Ätna beteiligen sich alle

anderen Planeta-Weingüter in Menfi,

Noto, Vittoria und Capo Milazzo

an der Weiterentwicklung dieser

antiken und noblen Rebsorte.

Das Privileg, Nero d’Avola in vier

verschiedenen Gebieten produzieren

zu können, gibt Planeta die Möglichkeit,

dessen Charaktereigenschaften

von Gebiet zu Gebiet zu studieren.

Menfi ist der Ursprungsort der Familie

Planeta und Firmenhauptsitz. Die

kalkhaltigen Lehmböden bringen

dort lebhafte und saftige Weine mit

Aromen von Pflaume, Schokolade

und Minze hervor. Völlig verschieden

ist das Ergebnis auf dem roten

Sand von Vittoria, wo der Nero

d’Avola im Cerasuolo di Vittoria

DOCG einen Blend mit dem Frappato

eingeht und spielerisch-fruchtige

Ausprägungen wie frische Kirschen

oder Erdbeeren hervorbringt.

Ein besonderer Fall ist die nordöstliche

Spitze der Insel um das Gebiet

von Capo Milazzo, wo Schwemmböden

und die Nähe zum Meer dem

Wein Frische und Samtigkeit verleihen

und deutliche Noten von Algen,

Tamarinden und Zitrusfrüchten

erkennbar sind. Und es gibt noch

Noto, die wahre Wiege des Nero

d’Avola, wo kalkhaltige Böden den

Weinen eine noble, balsamische

Struktur verleihen, mit Noten von

schwarzen Johannisbeeren, Karobe

und Weihrauch. Diese Nuancen

findet man im Santa Cecilia wieder,

jenem Rotwein, den Planeta zum

hervorragendsten Vertreter der eigenen

Nero-d’Avola-Weine auserkoren

hat. Er trägt Namen und Wappen

der Familie Planeta.

Der Santa Cecilia

Noto DOC ist

ein Highlight der

sizilianischen

Rotweine.

INFO

Weiterführende Information

finden Sie unter

exploringnerodavola.com

falstaff 35


The Ritz-Carlton, Vienna / REZEPTE

DER GESCH

SIZILIENS

36 falstaff


MACK

Ihrer bunten Geschichte

verdankt die Mittelmeer-Insel

einen hervorragenden Mix an

kulinarischen Köstlichkeiten.

Viele davon werden im

»Pastamara – Bar con Cucina«

serviert.

FOTOS KONRAD LIMBECK

KONZEPT & PRODUKTION THOMAS HOPFERWIESER

FOODSTYLIST NICOLA ZAMPERETTI

WEINEMPFEHLUNGEN ALEKSANDAR PETROVIC

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The Ritz-Carlton, Vienna / REZEPTE

Falstaff Rezept-Newsletter

Rezeptideen kostenlos

via E-Mail erhalten

falstaff.com/rezept-newsletter

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ARANCINE

(FRITTIERTE SAFRAN-REISBÄLLCHEN

MIT RAGÙ)

FÜR 4 PERSONEN

ZUTATEN FÜR DAS RAGÙ

400 g Faschiertes von der Rinderschulter

50 g Zwiebeln

50 g Karotten

50 g Staudensellerie

5 g Knoblauch

200 ml passierte Tomaten

20 g Tomatenmark

Salz, Pfeffer

Kräuterbeutel (frischen Thymian, Rosmarin und

Lorbeerblätter in ein Backpapier bonbonartig

einwickeln)

etwas Rindssuppe

ZUBEREITUNG DER BOLOGNESE

– Das Faschierte anbraten. Zwiebeln, Karotten,

Staudensellerie und Knoblauch in einer zweiten

Pfanne anrösten. Anschließend das Gemüse zum

Faschierten geben und mit den passierten Tomaten

übergießen. Tomatenmark hinzufügen und

mit Salz und Pfeffer würzen.

– Anschließend den Kräuterbeutel zum Aromatisieren

hinzugeben und 2 bis 3 Stunden bei niedriger

Hitze kochen lassen. Dabei nach und nach

mit etwas Suppe ablöschen.

– Den Kräuterbeutel abschließend entfernen.

ZUTATEN FÜR DIE ARANCINE

200 g Carnaroli-Reis

0,2 g Safran

700 ml Gemüsesuppe

70 g Butter

50 g gewürfelter Caciocavallo-Käse, alternativ

gewürfelter Mozzarella

50 g Mehl

150 g Wasser

200 g Brotkrümel/Semmelbrösel

Salz

ZUBEREITUNG DER ARANCINE

– Den Reis mit Salz und Safran in einem Topf erhitzen

und kurz anrösten lassen. Sobald der Reis

die Hitze aufgenommen hat, mit Suppe ablöschen

und bei mittlerer Hitze ca. 18 Minuten köcheln,

bis der Reis gar ist. Zum Schluss die Butter hinzugeben

und den Topf zum Abkühlen stellen.

– Den gekochten Reis in ca. 45 g große Portionen teilen

und zu kleinen Schalen formen. Ragù

sowie Käse nach Belieben hineingegeben.

Anschließend zu einem Bällchen fertig formen.

– Die gleichmäßig geformten Kugeln in eine

Mischung aus Mehl und Wasser legen und in Brotkrümeln

wälzen. Ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen

lassen. Danach 8 Minuten bei 180 °C frittieren.

PASTAMARA – BAR CON CUCINA

WEINEMPFEHLUNG

Vietti »Roero Arneis DOCG« 2017

Piemonte/Rebsorte Arneis

Die Nase riecht animierend nach gelben Zitronen

und reifen Pfirsichen. Am Gaumen ein strukturierter

Körper, der dem Ragù und dem Reis gewachsen

ist. Die Säure ist lebendig und lässt einen

vergessen, dass dieses Gericht überhaupt

frittiert ist. Im Nachhall entsteht eine Harmonie

von Safran und reifen Pfirsichen – ein Erlebnis,

das man nicht missen sollte.

lieblings-weine.de, € 14,89

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The Ritz-Carlton, Vienna / REZEPTE

FUSILLO LUNGO TRAPANESE

(FUSILLI MIT TRAPANESE-PESTO,

TOMATENSAUCE UND MANDELN)

FÜR 4 PERSONEN

ZUTATEN FÜR DEN TEIG

1 kg Russello-Hartweizengrieß

350 g Wasser

ZUBEREITUNG FÜR DEN TEIG

– Das Wasser in zwei Portionen zum Hartweizengrieß

geben und in einer Schale vermischen, bis

ein homogener Teig entsteht. Diesen danach

einige Stunden außerhalb des Kühlschranks

ruhen lassen.

– Anschließend den Teig 2 mm dick ausrollen und

daraus Streifen mit einer Breite von 5 mm schneiden.

Für die charakteristische Spiralen-Form die

Fusilli gegensätzlich an beiden Ende einrollen.

– Abschließend eine Stunde trocknen lassen und

danach im Kühlschrank lagern.

ZUTATEN FÜR DAS PESTO

50 ml Olivenöl

50 g Mandeln

45 g Basilikum

5 g frische Minze

100 g Tomatensauce

20 g Pecorino

50 g Ricotta

etwas Salz

ZUBEREITUNG DES PESTOS

– Olivenöl mit den Mandeln zu einer homogenen

Flüssigkeit mixen. Anschließend die weiteren

Zutaten hinzufügen und mit dem Mixer zu einer

gleichmäßigen Sauce verarbeiten.

ZUTATEN FÜR DIE TOMATENSAUCE

200 g passierte Tomaten

20 g Olivenöl

5 g Basilikum

5 g Knoblauch

ZUBEREITUNG DER TOMATENSAUCE

– Alle Zutaten in eine Pfanne geben und zu einer

Sauce verkochen.

ZUTATEN FÜR DAS ANRICHTEN

40 g geschälte und geröstete Mandeln

ANRICHTEN

– Die Pasta 8 Minuten kochen. Die Tomaten sauce

auf den Tellerboden gießen und die mit Pesto

vermengten Fusilli auf der Sauce anrichten.

Abschließend das Gericht mit den Mandeln

verzieren.

PASTAMARA – BAR CON CUCINA

WEINEMPFEHLUNG

Nino Barraco »Grillo Terre Siciliane IGT«

2017 Sizilien/Rebsorte Grillo

Die intensive gelbe Farbe mit goldenen Reflexen

erinnert an hausgemachte Pasta. Das Bukett entfaltet

Aromen von reifen Ananas und saftigen

Marillen, aber auch leichte Mandelnoten. Der

Gaumen ist komplett konträr zu Farbe und Bukett,

man erwartet etwas Kräftiges. Doch dieser

Wein überzeugt mit Leichtigkeit, filigranem Gerbstoff

und Ausgeglichenheit. Dezent Salines, untermalt

von Nussanklängen, verleiht dieser Pasta

das gewisse Etwas.

hispavinus.de, € 22,–

40 falstaff


jun 2018 falstaff

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The Ritz-Carlton, Vienna / REZEPTE

42 falstaff


TONNO

(GESCHMORTER THUNFISCHBAUCH

UND KURZ GEBRATENES THUNFISCH-FILET

MIT CAPONATA)

FÜR 4 PERSONEN

ZUTATEN FÜR DIE CAPONATA

400 g Melanzani, in Würfel geschnitten

etwas Olivenöl

100 g Zwiebeln, geschält und in Würfel geschnitten

100 g Staudensellerie, geschält und in Würfel

geschnitten

50 g frische Oliven, entsteint

30 g Kapern

100 g passierte Tomaten

30 g Honig

20 g Rotwein-Essig

Basilikum

Minze

Salz

ZUBEREITUNG DER CAPONATA

– Die Melanzani in einer heißen Pfanne mit Olivenöl

anbraten und beiseitestellen.

– Zwiebeln und Sellerie in einer Pfanne sautieren

und danach die entsteinten Oliven, die Kapern

sowie die passierten Tomaten hinzugeben.

– Wenn das Gemüse gar ist, die Melanzani hinzugeben

und mit Salz, Honig und Essig abschmecken,

um einen süßsauren Geschmack zu erhalten.

Abschließend Basilikum und Minze hinzugeben.

– Die Caponata dann 24 Stunden im Kühlschrank

abkühlen und ziehen lassen.

ZUTATEN FÜR DEN THUNFISCH

400 g Thunfischfilet

20 ml Olivenöl

200 g Thunfischbauch

10 g Knoblauch, ganze Zehe

10 g Thymian

10 g Rosmarin

50 ml Rotweinreduktion

Salz

ZUBEREITUNG DES THUNFISCHS

– Das Thunfischfilet in einer heißen Pfanne

kurz von beiden Seiten anbraten und mit Salz

und Olivenöl würzen. Das Thunfischbauchfleisch

ebenfalls kurz anbraten und danach bei

180 °C im Ofen fertig garen.

– Nachdem der Thunfisch aus der Pfanne entnommen

wurde, den Knoblauch und die Kräuter

in die heiße Pfanne geben und anbraten.

– Anschließend die Rotweinreduktion zum Ablöschen

mit etwas Wasser hinzugeben. Die

Flüssigkeit auf die Hälfte der Menge reduzieren,

bis eine sämige Sauce entstanden ist.

ANRICHTEN

– Thunfischbauch portionieren und mit der

Sauce glasieren. Das Filet mittig halbieren

und offen auf dem Teller drapieren.

Die lauwarme Caponata am Tellerrand

beigeben.

PASTAMARA – BAR CON CUCINA

WEINEMPFEHLUNG

Passopisciaro »Passorosso Etna DOC«

2016 Sizilien/Rebsorte Nerello Mascalese

Das leuchtende Rubinrot erinnert an Pinot

Noir, aber die Nase gibt eine andere Richtung

vor. Bienenwachs, untermalt von frischer

Himbeere und Veilchen. Auch am Gaumen

merkt man nichts von einem Pinot Noir.

Die Tannine sind präsent und spürbar, aber

keinesfalls unangenehm. Im Gegenteil: Sie

balancieren die Intensität des Filets und der

dunklen Jus. Die animierende Säure lässt

selbst den cremigen Thunfischbauch leicht

erscheinen.

superiore.de, € 31,90

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The Ritz-Carlton, Vienna / MAKING OF

HAUPT-ROLLE

Keine Süßigkeit verehren die Sizilianer so wie die berühmten Cannoli. Wir haben Ciccio Sultano

um sein Rezept der frittierten Teigröllchen gebeten. Aber Vorsicht: macht süchtig!

REDAKTION URSULA MACHER

Jene Klosternonnen aus der sizilianischen

Provinz Caltanissetta, die

gemeinhin als die Erfinderinnen

der Cannoli gelten, hatten eigentlich

etwas anderes im Sinn: Eine

süße Nascherei für die Faschingszeit wollten

sie kreieren. Eine zeitlich begrenzte

Spezialität, wie es hierzulande der Krapfen

ist. Also erfanden die geschickten Damen

kurzerhand ein röhrenförmiges Gebäck,

füllten es mit Ricottacreme und verfeinerten

es final mit Schokoladenstückchen und

gehackten Haselnüssen. Als süßes Highlight

der Faschingszeit. Das war der Plan.

Was, kennt man das Faible der Sizilianer

für Süßspeisen aller Art, so freilich nicht

machbar war: Heute gelten die – nach wie

vor zumeist mit Ricotta, selten aber auch

mit einer Ricotta-Obers-Mischung gefüllten

– Teigrollen als das Süßgebäck

schlechthin und behübschen die Vitrinen

einer jeden Pasticceria.

Im Laufe der Zeit wurde das klassische

Rezept der frittierten Teigrollen (»cannolo«

bedeutet übersetzt »kleines Rohr«)

mehrfach variiert. Man spielt sich mit

Größen und Zutaten, zum Schafs- oder

Büffelricotta gesellen sich Zimt, Schokola-

de, Pistazien, Kirschen oder andere (gerne

auch kandierte) Früchte.

Die Herstellung zu Hause erfordert, den

Teig betreffend, ein gewisses Maß an

Geschick. Ciccio Sultano, der Patron der

»Pastamara – Bar con Cucina«, hat das

freilich zur Genüge und verrät den Falstaff-Lesern

sein Rezept der süßen italienischen

Ikone. Dass diese am besten frisch

schmeckt und nicht zu lange liegen bleiben

sollte, da sich der Teig sonst mit der Flüssigkeit

vollsaugt und matschig wird, sollte

definitiv nicht das Problem sein.

Gutes Gelingen!

Fotos: Konrad Limbeck, Manfred Klimek

44 falstaff


CANNOLI MIT RICOTTA, KAKTUSFEIGENMARMELADE

UND MANDELSORBET

FÜR ETWA 40 CANNOLI

ZUTATEN FÜR DIE CANNOLI

250 g Mehl (Typ 00)

150 ml Rotwein Cerasuolo di Vittoria

15 g Zucker

15 g Schmalz

3 l Öl zum Frittieren

ZUBEREITUNG

– Alle Zutaten außer das Öl zu einem Teig vermischen.

Den Teig 24 Stunden im Kühlschrank

ruhen lassen.

– Anschließend dünn ausrollen und Kreise mit einem

Durchmesser von 10 cm ausstechen. Auf ein

Röhrchen aufrollen und in heißem Öl bei 160 °C

6 bis 8 Minuten frittieren.

ZUTATEN FÜR DEN RICOTTA

1 kg Kuhmilch-Ricotta (zuvor über 24 Stunden

hinweg mit einem Gewicht belasten)

400 g Kristallzucker

ZUBEREITUNG

– Ricotta und Zucker in einen Cutter geben, mischen

und die Masse in einen Spritzbeutel füllen.

ZUTATEN FÜR DAS MANDELSORBET

600 g Mandelpaste

8 g Stabilisator

ZUBEREITUNG

– 1 l Wasser mit der Mandelpaste mischen und

anschließend durch ein Sieb laufen lassen. Den

Stabilisator einarbeiten und mit einem Batch-

Gefriergerät aufschlagen.

ZUTATEN FÜR DIE

KAKTUSFEIGENMARMELADE

1 kg geschälte Kaktusfeigen

200 g Kristallzucker

ZUBEREITUNG

– Die Früchte zerdrücken, den Zucker hinzugeben

und ca. 30 Minuten kochen. Anschließend pürieren.

ZUTATEN FÜR DAS ANRICHTEN

Orangenmarmelade

dunkle Schokoladenflocken

Mandeln

geröstete Pistazien

Staubzucker

gemahlener Zimt

ZUBEREITUNG

– In eine Schüssel ein wenig Ricotta, Orangenmarmelade

und Schokoladenstückchen geben.

Die Cannoli damit füllen und die Enden mit

Mandeln und Pistazien dekorieren.

ANRICHTEN

– Die Cannoli mit Staubzucker und Zimt bestreuen,

Ricotta danebengeben und mit der heißen

Kaktusfeigenmarmelade und Mandelsorbet

abschließen.

falstaff

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The Ritz-Carlton, Vienna / DSTRIKT STEAKHOUSE

MEAT

& GREET

Im »Dstrikt Steakhouse«

des »The Ritz-Carlton, Vienna«

wird Fleischeslust auf hohem

Niveau zelebriert.

TEXT HERBERT HACKER

BUSINESS LUNCH

Montag bis Freitag von 12:00 bis 14:00 Uhr

Willkommene Abwechslung: Hier können Sie zwischen

einem »Dstrikt Steakhouse«-Klassiker oder einem

leichten Sommergericht wählen – ob im Restaurant

oder im Schanigarten direkt an der Ringstraße.

Preis: € 16,– pro Person, inklusive eines Softdrinks

Fotos: Robert Pichler

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The Ritz-Carlton, Vienna / DSTRIKT STEAKHOUSE

Fleisch ist nicht gleich Fleisch, die Unterschiede

können enorm sein. Im »Dstrikt Steakhouse« weiß

man das – und ist laufend bemüht, die besten

Steakspezialitäten auf die Karte zu setzen.

48 falstaff


Steakhäuser gibt es viele auf der

Welt, und alle haben Steaks als

gemeinsame Basis. Doch ein

wirklich gutes Steakhouse

braucht in bisschen mehr: etwa

Köche mit umfassendem Know-how in

Sachen Rinderrassen, Grillgeräte auf dem

letzten Stand der Technik, das Wissen um

die besten Cuts, Fleischlieferanten, die nur

ausgesuchte Top-Qualität ins Haus bringen,

eine Auswahl der besten Steakmesser,

ein Servicepersonal, das die geeigneten

Weine und die richtigen Beilagen empfiehlt,

kurz gesagt, es ist so etwas wie ein

Hang zum Kult notwendig.

Das trifft auf das »Dstrikt Steakhouse«

im »The Ritz-Carlton, Vienna« eindeutig

zu. Hier wird Steak-Kultur zelebriert, nach

dem Vorbild der Steakhäuser New Yorks,

dem Steak-Mekka der Welt, wo Institutionen

wie das legendäre »Smith & Wollensky«

seit grauer Urzeit existieren.

Im »Dstrikt Steakhouse« wird

Steak-Kultur zelebriert, nach dem

Vorbild der Steakhäuser New Yorks,

dem Steak-Mekka der Welt.

SPEZIALITÄT »ALTE KUH«

Fotos: Robert Pichler, Ritz-Carlton, Vienna

Fleisch ist nicht gleich Fleisch, die Unterschiede

können enorm sein. Im »Dstrikt

Steakhouse« weiß man das – und ist laufend

bemüht, die besten und angesagtesten

Steakspezialitäten auf die Karte zu setzen.

Etwa ein RibEye von der »alten Kuh«.

Das mag zunächst seltsam klingen, doch

inzwischen hat sich herumgesprochen,

dass Fleisch von älteren Kühen nicht – wie

man meinen könnte – besonders zäh ist.

Ganz im Gegenteil: Erst ab einem Alter von

etwa zwölf Monaten beginnen Rinder langsam,

intramuskuläres Fett einzulagern, das

für einen Großteil ihres guten Geschmacks

verantwortlich ist – je mehr Zeit sie dafür

haben, umso intensiver schmeckt das

Fleisch. Doch nicht jedes alte Rind

schmeckt auch automatisch gut. Eine

Hochleistungs-Milchkuh, die ihr Leben

lang bis zu 100 Liter Milch am Tag gegeben

hat, ist am Ende komplett abgemagert und

eher ungenießbar. Ein Rind, das im Alter

köstlich schmecken soll, muss ein schönes

Leben gehabt haben und ordentlich fett

sein. Gut gehaltene Mutterkühe sind daher

ideal: Sie haben von allen Rindern die meiste

Zeit, sehr viel Geschmack zu entwickeln,

weil sie am ältesten werden.

Deshalb zählt im »Dstrikt Steakhouse«

das »OX RibEye« von der alten Kuh,

>

Der beliebte Dstrikt Baked Cheesecake nach geheimer Rezeptur

darf nach keinem Dinner fehlen.

DSTRIKT STEAKBRUNCH

Immer sonntags, von 12 bis 15.30 Uhr

Jeden Sonntag findet im »Dstrikt Steakhouse« zwischen 12 und 15.30 Uhr der Dstrikt

Steakbrunch statt. Geboten wird eine Genussreise durch das exklusive Speisen- und

Getränkeangebot des »Dstrikt Steakhouse« inklusive Buffet in der Küche, Free-flow-Champagner,

und einer umfangreichen Waffelstation.

l € 95,– pro Person, inklusive aller Getränke

l € 47,50 für Kinder von 6 bis 12 Jahren

l Kinder bis 6 Jahre genießen den Steakbrunch kostenfrei

falstaff

49


The Ritz-Carlton, Vienna / DSTRIKT STEAKHOUSE

Das »Dstrikt Steakhouse«

an der Ringstraße verfügt auch

über Tische außerhalb des Lokals.

>

perfekt »medium rare« gegart, zu den

besten und köstlichsten Fleischdelikatessen

des Hauses.

Die besten Cuts sind ohnehin Standard:

Filet, Strip Loin, Flanksteak, Tomahawk,

all das wird im »Dstrikt Steakhouse« in

den verschiedensten Garstufen zubereitet.

Und zwar auf einem der besten Grillgeräte

der Welt: dem spanischen »Josper Grill«,

einer perfekten Kombination aus Grill

und traditionellem Backofen.

Und natürlich werden zu den Fleischdelikatessen

auch die passenden Saucen serviert:

etwa eine Béarnaise, eine Café de

Paris oder einfach nur Trüffelbutter.

Überhaupt spielt der Begriff »Service«

im »Dstrikt Steakhouse« eine große Rolle.

Um die Steaks auch wirklich genießen zu

können, wird vor dem Servieren der

Gerichte eine große Auswahl an verschiedenen

Steakmessern gezeigt. So kann der

WINZER

DES MONATS

Monatlich wechselnd

Im Rahmen der »Winzer des Monats«-Serie

erleben Sie im »Dstrikt Steakhouse«

Spitzenweine von ausgewählten Top-

Produzenten glasweise – gerne auch bei einer

kleinen Degustation. Am Eröffnungsabend

kann man dazu in ungezwungener

Atmosphäre die Winzer und Repräsentanten

des jeweiligen Weinguts kennenlernen, ihre

Weine verkosten sowie Informationen aus

erster Hand erhalten.

Gast seine persönlichen und individuellen

Präferenzen einbringen und sich seinen

Favoriten unter den besten Messern der

Welt aussuchen. Ebenfalls eine nette Geste:

Damen im schwarzen Abendkleid

bekommen eine schwarze Serviette

gereicht.

Es sind aber nicht nur Steaks, die sich

im »Dstrikt Steakhouse« auf der Karte finden.

Auch Köstlichkeiten wie Austern,

knuspriger Pulpo oder Thunfisch-Tatar

asiatisch stehen auf der Speisekarte.

Apropos Tatar. Das Beef Tatar im

»Dstrikt Steakhouse« zählt nicht ohne

Grund zu den beliebtesten Gerichten im

Haus. Dabei werden Zutaten wie Olivenöl,

Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Ketchup, Senf,

Tabasco und Worcestersauce mit Eigelb

verrührt und Sardellen, Kapern, Petersilie,

Zwiebel und Gurken untergemischt und

dem Gast auf einer Platte präsentiert.

>

Fotos: 2014 Matthew Shaw, The RItz-Carlton, Vienna

50 falstaff


Die besten Weine zu den besten

Fleischdelikatessen: Für die ideale

Weinbegleitung sorgt Sommelière

Sindy Kretschmar.

feb–mär 2019 falstaff

51


The Ritz-Carlton, Vienna / DSTRIKT STEAKHOUSE

Filet, Strip Loin,

Flanksteak, Tomahawk,

all das wird im »Dstrikt

Steakhouse« in den

verschiedensten

Garstufen zubereitet.

Die besten Cuts und die

besten Messer: So lassen sich

Steaks wirklich genießen.

FLEISCHER

DES MONATS

Monatlich wechselnd

Außergewöhnliche Steak-Cuts treffen

auf Feuer und Glut: Seit Juni sorgt der

»Fleischer des Monats« für ein einmaliges

Grill-Erlebnis im »Dstrikt Steakhouse«.

Angesichts besonderer Reifegrade und

Qualitätsstufen können sich die Gäste auf

wahre Grillfestspiele aus den Flammen des

Original Josper-Holzkohle-Grillofens des

Restaurants freuen.

>

Dass zu all dem auch die Weinbegleitung

passen muss, versteht sich eigentlich

von selbst. Dafür ist eine der kompetentesten

Weinexpertinnen im deutschsprachigen

Raum verantwortlich. Die aus

Deutschland stammende Sindy Kretschmar

wacht nicht nur über einen überaus

reichhaltig bestückten Weinkeller, sie

präsentiert auch regelmäßig im Rahmen

der Serie »Winzer des Monats« die

Weine von Top-Produzenten glasweise.

Am Eröffnungsabend kann man dazu

in ungezwungener Atmosphäre die

Winzer und Repräsentanten des jeweiligen

Weinguts kennenlernen, ihre Weine

verkosten sowie Informationen aus

erster Hand erhalten.

Kretschmar ist nicht nur ganz allgemein

firm in Sachen Wein und verfügt über ein

feines Gespür für alle neuen Trends, sie

kennt auch alle Weine, die besonders gut

zu den verschiedensten Steaks passen.

Hier ein paar Beispiele: Zu einem Chateaubriand

etwa empfiehlt sie einen

2012er Spätburgunder (»Im Sonnenschein«)

vom Weingut Ökonomierat

Rebholz, Siebeldingen, in der Pfalz in

Deutschland. Kretschmar: »Ein großartiger

Pinot meiner deutschen Heimat mit

einem einladenden Bukett nach Gewürzen

wie Nelke und Zimt, rauchig-kräutrigen

Noten nach Speck, Lorbeer und Tabak

und fruchtigen Aromen von roten Früchten

und Kirsche.«

Zu einem AtterseeOX Ribeye wiederum

passt ihrer Meinung nach vor allem ein

2009er Boca DOC Tenuta Le Piane aus

dem Piemont. Für Kretschmar »ein Juwel

einer fast schon vergessenen Region«, ein

»fantastischer Charakter-Wein« aus dem

Norden des Piemont, der als echter Langstreckenläufer

seine Brillanz und Komplexität

erst nach langer Flaschenreife zeigt.

Gut gereiftes Steaks und ebensolche Weine

– diese Kombination hat das »Dstrikt Steakhouse«

zu einem außergewöhnlichen Steakhaus

gemacht. Und damit auch zu einem

außergewöhnlichen Hotelrestaurant.

>

Fotos: 2014 Matthew Shaw

52 falstaff


promotion

WIR LIEBEN ES

URSPRÜNGLICH

Biodynamischer Wein aus dem

Hause Hajszan-Neumann.

In Grinzing, der wohl traditionsreichsten

Weingegend Wiens, arbeiten wir am

Fuße des Nussbergs mit viel Leidenschaft

nach biodynamischen Gesichtspunkten.

Unser ganzer Stolz sind unsere edlen, lebendigen

Weiß- und Rotweine mit Charakter.

NATÜRLICH – WIR LIEBEN

ES NATURBELASSEN

Unsere Qualitätsbesessenheit brachte uns im

Jahr 2006 zum biodynamischen Weinbau.

Dieser Weg verlangt uns viel ab. Dabei nehmen

wir das Ökosystem Weinberg in all seinen

Facetten wahr. Im Einklang mit der Natur

fördern wir Biodiversität, verwenden

Kompost und biodynamische Präparate.

Durch das aktivierte Bodenleben sind unsere

Reben widerstandsfähig und tragen gesunde

Trauben. Intensive Handarbeit unterstützt

diesen respektvollen Weg. Auch im Weinkeller

arbeiten wir zurückhaltend und erlauben

den Weinen ihre freie Entwicklung. Der

Lohn sind vielfältige Weine mit Herkunftscharakter

und sehr gutem Lagerpotenzial.

WIENERISCH – WIR LIEBEN

UNSERE URBANE LAGE

Weinberge in einer Metropole: Was viele in

Staunen versetzt, hat bei uns in Wien lange

Tradition. Unsere erstklassigen Lagen befinden

sich am Nussberg und in Grinzing. Der

Nussberg ist eine Meeresterrasse, die durch

Bewegung des Meers vor Millionen von Jahren

geformt wurde. Der Boden verfügt über

zahlreiche Kalkablagerungen der Meerestiere.

Durch diese quarzreichen Muschelkalkund

Kalksteinverwitterungsböden sind die

Weine ausdrucksstark und mineralisch.

WIENER

WEINE MIT

CHARAKTER

Das als Familienbetrieb

geführte Weingut Wieninger

betreibt in der Metropole

Wien biodynamischen

naturnahen Weinbau.

Höchste Qualität, Respekt vor der

Natur sowie seit Generationen

gelebte Nachhaltigkeit sind die zentralen

Werte. Das Weingut bietet eine breite

Palette an naturnahen Weinen, die die Einzigartigkeit

des Wiener Gebiets repräsentieren.

Die hochwertigen Weine feiern internationale

Verkostungserfolge und werden mittlerweile

in 42 Länder auf allen Kontinenten exportiert.

Fritz Wieninger verfügt über mehr als

30 Jahre Erfahrung und orientiert sich konsequent

am Leitgedanken Qualität. Als Vorreiter

in Sachen Wiener Wein der Gegenwart

wird Fritz Wieninger bereits jetzt als Doyen

des Wiener Weins bezeichnet. Durch die

naturnahe und biodynamische Arbeit entstehen

lebendige Weine mit Charakter und

authentischem Geschmack. Jede Flasche, vom

Einstiegssegment bis hin zu den Spitzenweinen,

ist ein authentisches Produkt mit einem

ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis.

In der Kellerarbeit bedingt das umfangreiche

Sortiment unterschiedliche Herangehensweisen:

Das Weingut Wieninger kombiniert die

traditionelle Vinifikation mit neuen Methoden.

Der modernst ausgestattete Keller wird

bei den Trauben jedes einzelnen Weingartens

individuell genutzt, um das spezielle Terroir

herauszuarbeiten. Die Summe der Kleinigkeiten

über den gesamten Verarbeitungsprozess

macht dabei den Unterschied aus.

falstaff

53


The Ritz-Carlton, Vienna / STEAKIPEDIA

STEAK-ABC

Der Österreicher ist ein Fleischliebhaber durch und durch. Was aber die verschiedenen

Begriffe bedeuten, bedarf der Klärung. Oder wissen Sie, was hinter Begriffen wie Alte Kuh,

Dry Aged, Englischer oder Strip Loin steckt? Eine Erklärung von A bis Z.

TEXT: BERNHARD DEGEN, TOBIAS MÜLLER

54 falstaff


Fotos: Julia Stix, Lukas Ilgner, beigestellt

»A«

WIE ALTE KUH (ODER ALTER)

Zwölf Jahre und älter sind Kühe, die vor

allem in Frankreich und Spanien für Steaks

besonders geschätzt werden. Der Eigengeschmack

ist besonders ausgeprägt, der

Biss kerniger als bei Jungrindern. Doch für

viele Kenner sind Steaks von alten Kühen

die besten der Welt. Tiere, die sich auf der

Alm bewegen und ihr Leben lang frisches

Gras bzw. Heu ohne Silofutter fressen

durften, eignen sich besonders. Milchkühe,

die auf Massenproduktion getrimmt und

entsprechend ausgelaugt sind, kann man

nur noch zu Wurst verarbeiten.

»C«

WIE CLUB-STEAK

Das Club-Steak wird aus der Beiried

des Rinds geschnitten, allerdings

wird der Knochen am Fleischstück

belassen. Man könnte es auch als

»halbes T-Bone« bezeichnen, denn

es ist der gleiche Teil des Rinds, nur

fehlt der Lungenbratenanteil, und

der Knochen liegt am Rand und nicht

in der Mitte des Steaks. Dieser Cut

erhält dem Fleisch einen intensiven,

aromatischen Geschmack, und es

eignet sich dadurch perfekt zum

Grillen, aber auch zum Kurzbraten.

»D«

WIE DRY AGING (UND ANDERE

REIFEMETHODEN)

Dry Aging ist ein neudeutscher Begriff

für etwas, was die erfahrenen Fleischhauer

des Landes schon immer wuss-

DRY AGING

ten: Rindfleisch ist dann am besten,

wenn es lange abgehangen ist. Dry Aging meint aber heutzutage eine mehrwöchige,

kontrollierte Fleischreife bei knapp über null Grad Lufttemperatur,

möglichst wenig Temperaturschwankung und ausreichender Luftzirkulation –

unverpackt und hängend. Das macht das Fleisch einerseits zarter, andererseits

verbessert es maßgeblich den Geschmack. Proteine werden von Enzymen

und Mikroorganismen aufgespalten, Aminosäuren freigesetzt und Fette

in Fettsäuren zerlegt. Je länger die Reife, desto zarter wird das Fleisch,

das zwar einen großen Teil seines Gewichts verliert, dessen Geschmack

aber umso konzentrierter wird. Eine Reifezeit von mindestens 28 Tagen

wird empfohlen, es gibt aber auch interessante Versuche, bei denen der

»Englische« (s. u.) bis zu einem Jahr lang reifen kann.

»D«

WIE DUROC

Die Ursprünge dieser alten Schweinerasse sind nicht restlos geklärt, belegt

ist die Entwicklung einer starken Population dieser rötlichen Schweine im frühen

19. Jahrhundert in Nordamerika. Duroc-Fleisch ist durch einen hohen

Anteil an intramuskulärem Fett sowie durch intensiveren Geschmack gekennzeichnet,

wenn man es mit dem Hausschwein vergleicht. Reinrassiges Duroc

ist hierzulande selten, meist ist Duroc bei Züchtungen die Vaterrasse.

BEIRIED

»E«

WIE EINFRIEREN

»B«

WIE BEIRIED

Die Beiried ist in Österreich der wohl populärste

Zuschnitt für Steaks oder Braten. Der

Teil wird aus dem »Englischen« geschnitten,

von dem die bekanntesten Edelteile

des Rindes stammen. Die Beiried ist zwar

nicht so zart wie der »benachbarte« Lungenbraten

(siehe L), dafür aber schöner

marmoriert und geschmacklich ausdrucksstärker.

Abgesehen vom

Geschmack ist die Beiried auch deshalb

so beliebt, weil sie einfach zuzubereiten ist.

Die typische Fettabdeckung sollte dabei

nicht entfernt werden, da das Fleisch

dadurch saftiger bleibt. Synonyme für Beiried

sind Lendenstück, Roastbeef, Strip Loin oder

Rumpsteak.

»E«

»F«

»E«

WIE ENGLISCHE, DER

Der »Englische« ist in der

Experten-Welt ein unerlässlicher

Fachbegriff und

bezieht sich auf den

Rückenteil des Rinds – von

Schulterhöhe bis zum

Schwanzansatz –, der viele

relevante Gustostücke enthält.

Dazu gehören die Beiried,

der Rostbraten, der

Rieddeckel und der Lungenbraten.

Viele internationale

Cuts werden aus dem »Englischen«

geschnitten, u. a.

T-Bone, Rib-Eye, Club-

Steak. Beim Dry Aging werden

ganze »Englische« hängend

oder liegend gelagert.

Tiefkühlen unter perfekten Bedingungen: Der Super Freezer läuft mit

–40 bis –50 Grad Celsius und hoher Luftgeschwindigkeit. Das Fleisch wird

schneller in Schockstarre gebracht, in den Zellen formen sich nur kleine

Kristalle, die Zellstruktur wird dadurch nicht beschädigt. Beim Auftauen

tritt somit viel weniger Fleischsaft aus der Rohware.

WIE ENTRECÔTE – SIEHE RIB-EYE

WIE FILET – SIEHE LUNGENBRATEN

DUROC

falstaff

55


The Ritz-Carlton, Vienna / STEAKIPEDIA

GARPUNKT

»F«

WIE FRENCH RACK, KRONEN

»G«

WIE GARPUNKT UND KERNTEMPERATUR

»I«

WIE IBÉRICO

Der Star auf jeder Grillfeier: Das begehrte Stück vom

Schweinerücken mit den einzelnen, freigelegten Rippenknochen

(in Deutschland auch als Schweinekrone

bekannt) eignet sich hervorragend zum Grillen im

Ganzen. Der Fettrand sorgt außerdem für einen

besonders intensiven Fleischgeschmack, weshalb

man mit zusätzlicher Würze sparsam umgehen sollte.

»G«

WIE GRASS-FED, GRAIN-FED

Die aus den USA stammende Begrifflichkeit bezeichnet

nicht nur die Fütterungs-, sondern auch die Haltungsmethode:

»Grass-fed« könnte man in Österreich

mit Weidehaltung gleichsetzen, laut US-amerikanischer

Diktion darf das Rind allerdings ausschließlich

mit Gras gefüttert werden. »Grain-fed« bezieht sich

auf die Fütterung mit Getreide und so manchen

Zusätzen, die ein rascheres Wachstum ermöglichen.

Egal, um welches Tier es sich handelt, der richtige

Garpunkt ist für den Genuss am Teller entscheidend.

Das beste Fleisch der Welt wird zur

Ledersohle, wenn man es zu lange gart.

Das sind die gängigen Ga stufen, die je nach

Geschmack ihre Berechtigung haben (wenn man

von Well Done absieht):

Unter 48 °Celsius: Rare – das Fleisch ist gerade

einmal angewärmt, das intramuskuläre Fett nicht

geschmolzen. Der Flüssigkeitsverlust ist zwar am

geringsten, trotzdem fühlt es sich weniger saftig

an als Medium Rare. Der Geschmack ist noch

nicht voll entwickelt.

54–60 °Celsius: Medium Rare – für viele die ideale

Garstufe, weil das Fleisch bei dieser Temperatur

am saftigsten und kräftigsten schmeckt. Es verändert

seine Farbe, es wird mehr rosa und fester.

Es hat immer noch kaum Flüssigkeit verloren, ist

aber besser kaubar, das intramuskuläre Fett ist

zum Teil geschmolzen.

60–65 °Celsius: Medium – ein ähnlicher

Geschmack wie Medium Rare, allerdings ist der

Flüssigkeitsverlust bereits höher, das Fleisch

beginnt, trocken zu wirken.

65–71 °Celsius: Medium Well – aus dem Rosa

wird langsam ein Grau, unangenehme Trockenheit.

Ab 71 °Celsius: Well Done – alle Flüssigkeit ist aus

den Fasern gequetscht, das Fleisch ist hart und grau.

Das schwarze Ibérico-Schwein ist ein ursprünglich in

Spanien beheimatetes und frei lebendes Schwein. Die

Tiere haben, wie bei den Rindern das Wagyu-Rind, die

genetische Eigenschaft, einen hohen Marmorierungsgrad

im Muskel aufzubauen. Die gefragtesten Tiere

werden in Eichen wäldern gehalten und zusätzlich mit

Eicheln gemästet. Die spezielle Mast verleiht dem

Fleisch einen einzigartigen nussigen Geschmack, und

die Bewegungsmöglichkeiten sorgen für eine zarte

Textur.

»K«

WIE KALBIN

Darunter versteht man ein ausgewachsenes weibliches

Jungrind, das noch nie gekalbt hat. Kalbinnen

wachsen langsamer als männliche Rinder, wodurch

das Fleisch nicht nur besonders zart ist, sondern sich

auch das Fett gut im Muskel ein lagert, was eine schöne

Marmorierung ergibt.

Da die Rinderzucht in

Österreich jahrhundertelang

auf Siedefleisch

ausgerichtet

war, ist

die Eignung

für Steaks

oftmals

gering.

Fotos: beigestellt

56

falstaff

KALBIN


»K«

WIE KARREEROSE

Das Karree wird aus dem Schweinerücken zwischen

Schopf und Schlögel geschnitten und

umfasst zumeist auch Knochen und Speck. Als

Karreerose bezeichnet man den von Knochen, Fett

und Sehnen befreiten Rücken vom Schwein. Aus

der Karreerose werden meist magere Rückensteaks,

Minutensteaks oder Schnitzel geschnitten.

»L«

WIE LAMM

»M«

WIE MANGALICA

Mangalica-Schweine (auch Mangalitza oder

Wollschwein) sind die Urahnen unserer heutigen

Hausschweine und so widerstandsfähig, dass sie

das ganze Jahr über im Freien leben können,

ohne jemals einen Tierarzt zu benötigen. Sie

wachsen langsamer als gezüchtete Rassen, sind

größer und fetter. Das Fleisch ist schmackhafter

als das von gewöhnlichen Hausschweinen,

der Speck ist kompakter und bekömmlicher.

Legendär gut ist der Lardo vom Wollschwein, der

aus dem Rückenspeck direkt unter der Schwarte

geschnitten wird und mehrere Monate in

Stein- (Marmor-)Behältern reifen darf.

MANGALICA-SCHWEINE

Lämmer als Fleischlieferanten werden hierzulande

noch sehr unterschätzt. Unter Feinschmeckern ist

Lammfleisch allerdings sehr beliebt, denn es

schmeckt nicht nur ausgezeichnet und charakteristisch,

es ist auch reich an wertvollen Mineralien und

Spurenelementen. Lammfleisch eignet sich sowohl

zum Braten als auch zum Grillen, Schmoren und

Kochen. Für Steaks können abgesehen vom Filet

auch Schnitte vom Schlögel verwendet werden.

»L«

LENDENSTÜCK – SIEHE BEIRIED

»L«

WIE LUNGENBRATEN

Der Lungenbraten ist das teuerste und zarteste

Stück Fleisch von Rind, Schwein und Lamm. Da es

zudem sehr mager ist, fehlt das intramuskuläre

Fett als Geschmacksträger. Fortgeschrittene

Steakfreunde bevorzugen Fleischteile, die eine

schöne Marmorierung aufweisen. Lungenbraten

(oder auch Filet bzw. Tenderloin beim Rind) eignet

sich auch für rohen Verzehr, beispielsweise als

Beef Tatar oder Carpaccio, aber auch für Steaks,

Tournedos oder Fondues.

»M«

WIE MARMORIERUNG

Eine schöne Marmorierung besteht dann,

wenn das Fleisch möglichst gleichmäßig mit

intramuskulärem Fett durchzogen ist. Fett ist

nicht nur Geschmacksträger, sondern macht

das Fleisch auch saftiger. Während Österreich

als traditionelles Siedefleisch-Land in der

Bewertung der Fleischqualität die Marmorierung

nicht berücksichtigt, ist sie in Ländern

wie den USA oder Japan das wichtigste

Bewertungskriterium und wird sogar in verschiedene

Marmorierungsklassen unterteilt.

Die stärkste Marmorierung weist

das Wagyu-Rind auf (siehe Rassen).

»P«

WIE PORTERHOUSE

Das Porterhouse-Steak wird aus dem flachen Roastbeef

(siehe Beiried) geschnitten. Meistens werden

hierbei jedoch im Gegensatz zum T-Bone-Steak fast

sechs Zentimeter dicke Scheiben mit einem Gewicht

von bis zu einem Kilo und einem höheren Filetanteil

geschnitten. Das Porterhouse-Steak eignet sich optimal

zum Grillen oder Braten.

»M«

WIE MAILLARD-REAKTION

Fotos: Julia Stix, Shutterstock, beigestellt

Den köstlichen Geschmack Ihres Steaks verdanken

Sie nicht nur der Fleischqualität, sondern

auch der Maillard-Reaktion, benannt

nach ihrem Entdecker, dem französischen

Arzt Louis Camille Maillard. Die Maillard-

Reaktion ist äußerst kompliziert und noch

immer nicht komplett verstanden, sie sorgt

aber dafür, dass Ihr Steak beim Grillen oder

Braten außen wunderschön braun und knusprig

wird und sich gleichzeitig in dieser Kruste

eine sehr lange Reihe sehr köstlicher Aromastoffe

bildet.

MARMORIERUNG

falstaff

57


»P«

WIE PRIME-RIB MIT KNOCHEN, HOCHRIPPE

Das Rib-Steak oder auch Prime-Rib-Steak wird aus

dem Rostbraten beziehungsweise aus dem mageren

Kern der Hochrippe des Rinds geschnitten und

beeinhaltet noch den Knochen. Dieses Stück entspricht

anatomisch der ersten Rippe und ist circa

250 Gramm schwer sowie drei Zentimeter dick. Das

Prime-Rib-Steak entspricht dem Rib-Eye, das ohne

Knochen verkauft wird, und eignet sich zum Grillen

oder auch zum Braten in der Pfanne.

»P«

WIE PFEFFER

Wer sich erstklassige Fleischqualität leistet, wird

den Eigengeschmack des Fleischs nicht mit intensiver

Würze und Saucen überdecken wollen. Steak-

Aficionados beschränken sich beim Würzen auf

Salz und Pfeffer. Wichtig ist, dass der Pfeffer

erstens frisch gemahlen und zweitens erst

nach dem Braten/Grillen aufgetragen wird, da

er bei großer Hitze bitter wird.

HEREFORD-RINDER

»R«

WIE RASSEN

Fleischrinderrassen unterscheiden sich vor allem in

drei Punkten: Sie sind an unterschiedliche Lebensräume

angepasst, ihr Fleisch ist unterschiedlich marmoriert,

und sie bauen unterschiedlich viel (und schnell)

Muskelmasse auf.

Angus: Wichtigste Rasse in den USA, England und

großen Teilen Südamerikas. Hornlos, widerstandsfähig,

marmoriertes Fleisch.

Fleckvieh bzw. Simmentaler Rind: Hauptsächlich

als Milchkuh gehalten, in Deutschland und Österreich

aber auch als Fleischlieferant. Geringerer Marmorierungsgrad,

gut als Siedefleisch geeignet.

Galloway: Mittelgroßes, zotteliges Hochlandrind,

Ursprung in Schottland, hornlos. Wächst langsam,

gute Marmorierung.

Hereford: Die aus dem englischen

Herefordshire stammende Rasse ist

die meistverbreitete der Welt.

Feinfasriges Fleisch mit einem

mittleren Marmorierungsgrad.

Wagyu: Japanische Rinderrasse

mit extrem starker Marmorierung.

Während das Original aus

Japan eine kostspielige Rarität ist,

wird die Rasse mittlerweile auch in anderen Ländern

(u. a. Australien, auch in Österreich) gezüchtet und zu

erschwinglicheren Preisen gehandelt. Kobe bezeichnet

eine bestimmte Art von Wagyu-Rindern, die unter

streng kontrollierten Bedingungen in einer exakt definierten

Region um die japanische Stadt Kobe gezüchtet

werden. Echtes Kobe Beef ist extrem teuer und in

Europa so gut wie nicht erhältlich.

»R«

WIE RASTEN

Nach dem Braten beziehungsweise Grillen des Steaks

ist das Rastenlassen ein ganz entscheidender Faktor

für ein erfolgreiches Ergebnis, der allzu oft vernachlässigt

wird.

Wird ein Steak ohne Rastzeit gleich angeschnitten,

rinnen große Mengen Fleischsaft einfach aus. Darf das

Fleisch fünf bis zehn Minuten rasten, entspannen sich

die Muskelfasern und nehmen wieder mehr Saft auf,

außerdem verdickt sich der Saft etwas. Die Ruhezeit

hängt auch von der Dicke des Fleischs ab. Richtiges

Rasten ist ebenso wichtig wie das Braten/Grillen selbst.

»R«

WIE ROASTBEEF – SIEHE BEIRIED

Fotos: Julia Stix, Shutterstock, beigestellt

58 falstaff


»R«

WIE ROSTBRATEN – SIEHE RIB-EYE

»R«

WIE RUMPSTEAK – SIEHE BEIRIED

»S«

WIE SALZ

Die Frage des richtigen Zeitpunkts des Salzens ist

nicht leicht zu klären. Einig ist man sich nur beim

schlechtesten Zeitpunkt: 15 Minuten vor dem Braten.

Kurzfristiges Salzen verursacht auf der Oberfläche

Flüssigkeitstropfen, die verhindern, dass das Steak

schnell und gut bräunt. Wer nach der Zubereitung

salzt, macht alles richtig. Experten schwören aber

darauf, das Fleisch lange vorher zu salzen, idealerweise

24 Stunden. Salz bewirkt im Fleisch chemische

Veränderungen, die dafür sorgen, dass es beim

Erhitzen weniger Flüssigkeit verliert – Ihr Steak

bleibt saftiger. Viele Genießer wollen das Fleisch

vorweg nicht salzen, weil sie einen Flüssigkeitsverlust

befürchten. Kurzfristig führt das zwar dazu, dass

Flüssigkeit austritt, diese wird aber zum Großteil kurz

darauf wieder reabsorbiert.

»R«

WIE RIB-EYE

Ein stark marmoriertes, mit Fett durchzogenes

und äußerst saftiges und aromatisches Teilstück

vom Rind aus der Hochrippe. Das Muskelfleisch wird

beim Rib-Eye vom fettreicheren Hochrippendeckel

umrahmt und wirkt wie ein magerer Kern oder auch

ein mageres »Auge«. Daher kommt das Rib-Eye auch

zu seinem Namen. Es eignet sich perfekt zum Braten

oder Grillen. Das Rib-Eye ist ein Prime-Rib-Steak

ohne Knochen.

»S«

STRIP LOIN

WIE STRIP LOIN, NEW YORK STRIP – SIEHE BEIRIED

TOMAHAWK

»T«

WIE TOMAHAWK

Wird aus der Hochrippe geschnitten und ist

eigentlich ein Rib-Eye-Steak am langen Rippenknochen.

Ein Tomahawk ist bis zu fünf Zentimeter

stark, fast ein Kilo schwer und idealerweise

über fünf Wochen am Knochen trockengereift.

Der lange Knochen bietet nicht nur optische

Reize, sondern erleichtert auch das Handling

am Grill, der die bevorzugte Zubereitungsvariante

darstellt.

»T«

WIE T-BONE

Das T-Bone-Steak wird aus dem ganzen Roastbeef

geschnitten, genauer gesagt allerdings nur aus dem

unteren Teil der Rippe. Der namensgebende T-förmige

Knochen ist für jeden Laien gut ersichtlich und

trennt das marmorierte Beiriedstück mit schönem

Biss vom zarten und mageren Filetstück. Durch den

großen Knochen eignet sich das T-Bone-Steak wunderbar

zum Grillen.

»T«

WIE TENDERLOIN – SIEHE LUNGENBRATEN

»T«

WIE TXOGITXU

Das spanische Txogitxu-Rindfleisch aus dem baskischen

San Sebastián revolutioniert den Fleischsektor:

Imanol Jacas Tiere weiden in den Hochlagen Galiziens

und dem angrenzenden Portugal bis zu 20 Jahre lang!

Maximal 20 Tiere werden pro Woche geschlachtet – ihr

Fleisch ist anschließend in drei verschiedenen Qualitäten

erhältlich. Das lange natürliche Wachstum ist verantwortlich

für den unvergleichlichen Geschmack.

»Z«

WIE ZUBEREITUNGSMETHODEN

Die richtige Zubereitung eines Steaks hängt nicht nur

vom Cut, sondern auch von der Höhe des Fleischs ab.

Um das Steak maximal saftig hinzubekommen, wählt

man eine Stärke von mindestens vier Zentimetern,

idealerweise mehr. Bevor es losgeht, das Steak rechtzeitig

aus dem Kühlschrank nehmen, damit es Raumtemperatur

erreicht. Entgegen der weit verbreiteten

Meinung das Steak nicht scharf anbraten, sondern

in einer hitzebeständigen Form roh in den Ofen

schieben, der auf 90 Grad vorgeheizt ist. Dort soll

das Steak so lange garen, bis es annähernd die

gewünschte Kerntemperatur (siehe Garpunkt)

erreicht hat. Erst dann soll es in der Pfanne wechselseitig

scharf angebraten werden – so lange, bis die

gewünschte Bräune erreicht ist. Dann sollte das

Steak zehn Minuten rasten, damit der Fleischsaft

von den Muskelfasern aufgenommen wird.

>

falstaff

59


The Ritz-Carlton, Vienna / STEAKMESSER

AUF MESSERS

SCHNEIDE!

Selbst wenn das beste Stück

Fleisch vor Ihnen liegt –

geht es um wahrhaften

Steak-Genuss, dann kann

das falsche Messer ein

echter Spaßverderber sein.

TEXT URSULA MACHER

E

inst war es Aficionados vorbehalten,

heute gehört das perfekte Steakmesser

wie ein Kochlöffel in jede Küche.

Das Angebot hat sich der Nachfrage angepasst,

nahezu jeder Messerhersteller hat die

scharfe Klinge im Portfolio. Ebenjene sind

freilich auch im »Dstrikt Steakhouse« zu

finden, denn hier hat nicht allein in puncto

Fleisch höchste Qualität oberste Priorität.

Grundsätzlich empfiehlt sich der

Gebrauch von glatten Klingen, da grobe

Zacken die Fleischfasern zerstören, wie

Franco Gründl aus dem »Dstrikt Steakhouse«

erklärt: »Zackenmesser sind zu

99 Prozent für Rechtshänder gedacht, weil

der Schnitt sehr viel ausmacht. Man kann

mit einem schlechten oder falschen Messer

ohne Weiteres den Genuss verderben.«

Auch ein wenig Zeit für die Pflege der Messer

sollte man sich nehmen, wie Gründl

weiß: »Die Messer nie in den Geschirrspüler

geben, sondern nur mit heißem Wasser

abspülen.« Und keine Tomaten, Zitronen

oder Ähnliches damit schneiden, weil auch

das Gift für die Klinge ist. Geschliffen werden

sollte das Messer nach je zehn »Einsätzen«.

Wer selbst Hand anlegen will, sollte

über eine professionelle Schleifmaschine

verfügen – sonst ab zum Profi.

Prinzipiell gilt: Ȇberall, wo viel und

gerne Fleisch gegessen wird, zahlt sich das

Investment in eine Messerserie aus – allerdings

sollte man in ausgewählten Geschäften

nach der richtigen suchen«, vor allem

von Laguiole seien mittlerweile viele Fälschungen

auf dem Markt. Leidenschaftliche

Steak-Esser unterscheiden bei der Wahl

sogar nach Geschlechtern. Gründl: »Frauen

greifen gerne zu kleineren, Männer zu

größeren Messern.«

Fotos: The Ritz-Carlton, Vienna, beigestellt

60 falstaff


LAGUIOLE EN AUBRAC Der Klassiker mit der Biene – durchgängiger Stahl, schwarzer Griff aus Büffelhorn. 6 Stück um € 526,30 bei coutobelle.de.

ZWILLING Das Messer aus der »Professional S«-Serie ist aus einem einzigen Stück Stahl geschmiedet. Um € 61,95 bei zwilling-shop.com.

WÜSTHOF Mit der extrascharfen Klinge lassen sich mit dem »4050« nicht nur Steaks hervorragend schneiden. Um € 15,90 bei wuesthof-shop.de.

OPINEL Erstklassiges Steakmesser mit einem Griff aus Olivenholz. Um € 94,20 im 4er-Set bei amazon.de.

GLOBAL SAI-03 Asiatischer Messerschliff, glatte Klinge,

leicht in der Hand. Um € 124,90 bei knivesandtools.at.

GÜDE ALPHA Handgeschmiedete Klinge, für den Griff wurde Eichenholz aus über 80 Jahre alten Weinfässern verwendet. Um € 78,– bei kochform.de.

falstaff

61


The Ritz-Carlton, Vienna / SOMMELIÈRE

GLÜCK IM

GLAS

Sindy Kretschmar ist seit Juli 2016

für das erstklassige Weinangebot im

»The Ritz-Carlton, Vienna« verantwortlich.

Mit viel Charme und großer Fachkompetenz hat

die gebürtige Deutsche das »Dstrikt Steakhouse«

zu einer der Top-Adressen für Weinfreunde in

der Bundeshauptstadt entwickelt.

TEXT PETER MOSER

FOTOS IAN EHM

62 falstaff


Die in Leipzig geborene

Deutsche fühlt sich in der

Männerdomäne wohl.

Das verdankt sie auch

ihrer Eloquenz.

falstaff

63


The Ritz-Carlton, Vienna / SOMMELIÈRE

T

Rund 800

Positionen

hat die aktuelle

Weinkarte im

»Dstrikt Steakhouse«

heute zu bieten,

thematisch bedingt

liegt hier der

Schwerpunkt

auf Rotwein.

reffpunkt Wien, Stubenring,

»The Ritz- Carlton, Vienna«: Sindy

Kretschmar wirkt im Gespräch

mit Falstaff nicht unbedingt wie

jemand, der auf den Mund gefallen ist. Das

könnte sie in ihrem Job auch nicht gebrauchen.

Kretschmar ist Sommelière, sie ist es,

die im »Dstrikt Steakhouse« des

»The Ritz-Carlton, Vienna« den Gästen

wortreich und überzeugend den passenden

Wein empfiehlt. Wer sich da beim Reden

schwertut, der hat schon von vornherein

schlechte Karten. Noch dazu als Frau in

einem Job, der hauptsächlich von Männern

ausgeübt wird. Und dann stammt Kretschmar

auch noch aus Leipzig, eine Deutsche

in Wien – all das macht die Sache nicht

gerade einfach. »Man hatte mich vor den

Wienern gewarnt, die wären ein schwieriges

Publikum«, sagt Kretschmar, fügt aber

schnell hinzu, »so schlimm war es dann

doch nicht, ich habe bisher nur positive

Er fahrungen gemacht.«

1975 in Leipzig geboren, kam Kretschmar

zu Hause weder mit gehobener Küche

noch mit Wein in Kontakt, und doch entschloss

sie sich schon früh zu einer Karriere

in der Gastronomie. Und so begann diese

bald nach dem Mauerfall in einem kleinen

Betrieb im Schwarzwald, wo sie die Ausbildung

zur Hotelfachfrau machte. »Danach

hab ich mich erfolgreich im ›Hotel Bareiss‹

in Baiersbronn beworben, und dort ist dann

sehr schnell meine Liebe zum Wein geweckt

worden.« Dort gab es damals bereits eine

riesengroße Weinkarte mit weit über tausend

Positionen. Chef-Sommelière war zu

dieser Zeit die legendäre Natalie Lumpp,

die man auch als TV-Weinberaterin kennt

und die 2015 für »Grillt den Henssler« den

Publikums-Bambi bekam. Ihr Nachfolger

als Weinchef im »Bareiss« wurde Jürgen

Fendt, der seit 2017 mit Gattin Maren

hauptberuflich als Winzer an der Mosel

wirkt. »Unter Anleitung solcher tollen und

motivierenden Sommeliers durfte auch ich

bald den Gästen feine Weine empfehlen,

und schnell ist der Wunsch entstanden,

mehr über das Thema Wein zu lernen.

Wenn Natalie den Gästen über den Wein

erzählte, konnte man sich förmlich vorstellen,

wie der schmeckt, ohne ihn selbst verkostet

zu haben. Mit solchen Vorbildern ist

es leicht, sich in die Materie zu verlieben.«

Nach fünf Jahren im »Bareiss« erfolgte

1999 der Wechsel nach München in den

»Königshof«, geführt von der höchst weinaffinen

Hoteliersfamilie Geisel. »Hier habe

ich meine Kenntnisse bezüglich der Arbeit

am Tisch verfeinert, aber angesichts der

hohen Ansprüche und der Mega-Weinkarte

musste man halt doch den Sommelier

holen, wenn der Gast besondere Fragen

hatte. Und weil ich den Entschluss gefasst

hatte, in Eigenregie zu arbeiten, war klar,

dass ich meine Weinkenntnisse vertiefen

möchte.« Im Jahr 2004 eröffnete sich für

Sindy Kretschmar die Möglichkeit, in München

an der neuen IHK Akademie die Sommelier-Schulbank

bei Astrid Zieglmeier zu

drücken. Nach erfolgreichem Abschluss

begann nun die nächste Herausforderung

im Beruf: nämlich, sich als Sommelière zu

bewähren. Den Einstieg ins Sommelier-

Dasein bot das Engagement bei Familie

Disch in Freiburg-Lehen im Breisgau. Hier

durfte die junge Weinfachfrau für das

»Gasthaus zum Löwen« erstmals eine eigene

neue Weinkarte entwickeln. Für die junge

Restaurantleiterin und Sommelière lag

der Fokus klar auf den Weinen vom nahen

Kaiserstuhl, dazu Weine aus ganz Deutschland.

Bald aber führte der Weg wieder

zurück nach München, und zwar in das

»Sheraton«, das für sein Spitzengourmetrestaurant

»Die Ente vom Lehel« bekannt war,

wo man Kretschmar eine Position als Sommelière

angeboten hatte. Danach ging es ins

»Grand Tirolia« nach Kitzbühel auf Saison

sowie ins intime Restaurant von Lois und

Maria Stern inmitten der Gamsstadt.

2012 folgte der Wechsel ans Wattenmeer,

nach Sylt. Vier sehr erfolgreiche Jahre verbrachte

Kretschmar dort als Sommelière im

»Fährhaus« mit seiner einmaligen Lage in

Munkmarsch, zwischen Kampen und Keitum.

Über drei Restaurants und eine Vinothek

verfügt das noble Familienhotel, hier

kann sich ein Fachmann bzw. eine Fachfrau

voll entfalten. »Während dieser Zeit lag

mein Fokus ausschließlich auf dem Wein

und in der optimalen Ausrichtung auf

>

64 falstaff


Ihre Leidenschaft für

Wein wurde im »Hotel

Bareiss« in Baiersbronn

geweckt. Bald entstand

der Wunsch, mehr über

Wein zu lernen.

falstaff

65


The Ritz-Carlton, Vienna / SOMMELIÈRE

Sindy Kretschmar

präsentiert

abwechselnd einen

internationalen und

einen österreichischen

Betrieb als »Winzer

des Monats«, wobei

dessen Weine dann

glasweise bestellt

werden können.

66 falstaff

>

die vielfältigen Gerichte unserer Zwei-

Sterne-Küche unter Alexandro Pape – bald

hatte meine Karte tausend Positionen. Der

Schwerpunkt lag auf dem Burgund und auf

der Vielfalt an deutschen Spitzenweinen.«

Im Frühjahr 2016 wurde das hochdekorierte

Gourmetrestaurant »Fährhaus« überraschend

geschlossen.

Der nun folgende Schritt nach Wien hatte

aber auch einen privaten Aspekt, denn

neben der vielversprechenden Position im

»The Ritz-Carlton, Vienna« spielte dabei

auch eine Rolle, dass der langjährige

Lebensgefährte, ein gebürtiger Steirer und

zuletzt weinverantwortlich für die legendäre

»Sansibar« in Sylt, ebenfalls ein sehr interessantes

Jobangebot in Wien in der Tasche

hatte. »Mit der Grundsteinlegung im

›Dstrikt Steakhouse‹ hatte man begonnen,

das große Potenzial des ›The Ritz-Carlton,

Vienna‹ in puncto Wein aufzubauen. Man

entschied sich, einen Sommelier für das

Haus zu suchen. Und ich war gerade im

rechten Moment am rechten Ort. Das ist

hier ein anderes Konzept und eine ganz

andere Art als die, die ich bisher gewohnt

war, aber diese Herausforderung hat mich

gereizt.« Denn im Steakhaus liegt der Fokus

nicht mehr auf der punktgenauen Kombination

von Gericht und speziellem Wein wie in

einem Gourmetrestaurant. Hier geht es

mehr darum, eine hervorragende Weinkarte

zu gestalten, die neben Starproduzenten aus

Österreich auch junge Winzer integriert,

und sich als weinaffine Adresse zu präsentieren.

Rund 800 Positionen hat die aktuelle

Weinkarte im »Dstrikt Steakhouse« heute

zu bieten, thematisch bedingt liegt hier der

Schwerpunkt auf Rotwein.

Dass der bezüglich des Angebots eingeschlagene

Weg richtig ist, zeigt die Tatsache,

dass es in relativ kurzer Zeit gelungen ist,

sich ein treues Wiener Stammpublikum aufzubauen:

Die Zahl der Gäste, die regelmäßig

ins »Dstrikt Steakhouse« wiederkehren,

ist hoch. »Man muss darum kämpfen, den

Wiener in ein ›Hotelrestaurant‹ zu bekommen,

aber wenn er zufrieden mit dem

Gebotenen ist, dann ist er treu. Das schätze

ich sehr.« Dazu zählt natürlich auch, auf

die Jahreszeiten einzugehen und neue Weingüter

zu involvieren. So präsentiert Kretschmar

abwechselnd einen internationalen und

einen österreichischen Betrieb als »Winzer

des Monats«, wobei dessen Weine dann

glasweise bestellt werden können, darunter

oft auch gereiftere Jahrgänge.

Sindy Kretschmar ist natürlich auch für

alle anderen weinrelevanten Bereiche des

»The Ritz- Carlton, Vienna« zuständig.

Dazu zählen die »D-bar«, bereits zweimal

(2014 und 2017) von Falstaff als beste

Hotelbar ausgezeichnet, das »Pastamara«

in der Lobby, das eine hervorragende Auswahl

an sizilianischen Weinen aufweist,

die Kretschmar gemeinsam mit Chefkoch

Ciccio Sultano auswählte, und natürlich

die »Atmo s phere Rooftop Bar« im Sommer,

wo wieder frische Weißweine, Rosés und

Champagner gefragt sind. Und schließlich

nicht zu vergessen: die Weine im Bankettbereich,

die ebenfalls sorgsam ausgewählt

sein müssen. Ein breites Betätigungsfeld

also für die ambitionierte »Falstaff-Sommelière

des Jahres 2018«, die auch zukünftig

ihre Gäste mit immer neuen Angeboten

ihrer wohlsortierten Weinkarte überraschen

wird.


The Ritz-Carlton, Vienna / ATMOSPHERE ROOFTOP BAR

BESTE AUS

Die »Atmosphere Rooftop Bar« ist ein Stück Sommer über den Dächern der Wiener

Altstadt: ein Wohlfühlort, an dem man der Sonne beim Untergehen zusehen und fern

des Trubels einen feinen Drink »Made in Austria« genießen kann.

TEXT BERNHARD DEGEN

Fotos: Nicole Viktorik

68 falstaff


SICHTEN

Bei cooler Musik und

entspannter Stimmung

kann man Wein oder Gin

aus Österreich genießen

und ganz ohne Verzicht

am Detox-Retox-

Programm teilnehmen.

falstaff

69


The Ritz-Carlton, Vienna / ATMOSPHERE ROOFTOP BAR

In der »Atmosphere Rooftop Bar«

kann man aus zahlreichen Gins,

Tonics und Botanicals wählen.

Nach einem stressigen Arbeitstag

betreten wir den Aufzug

in der Lobby und mit jeder

Etage auf dem Weg nach

oben entfernen wir uns vom

Alltag. Auf der Dachterrasse angekommen,

schlägt uns angenehme Lounge-Musik und

fröhliches Stimmengewirr entgegen. Wir

betreten eine andere Welt, die uns an die

Eleganz der Côte d’Azur und die Leichtigkeit

von Portofino erinnert. Die »Atmosphere

Rooftop Bar« ist ein entspannt-eleganter

Treffpunkt auf buchstäblich höchstem

Niveau. Im 8. Stock des »The Ritz-

Carlton, Vienna« wird täglich die Leichtigkeit

des Lebens gefeiert.

Hier kommt man hin, um den frischen

Lebensstil von Wien zu spüren, unkompliziert

und doch ganz besonders. Ein wenig

extravagant und dennoch gemütlich. Ein

Ort für unbeschwerte Sundowner mit

einem ganz neuen Blickwinkel auf Wien.

Das aufmerksame Serviceteam serviert

erfrischende Weißweinspritzer mit regionalen

Weinen, prickelnde Spritzer-Variationen

mit Wermut oder alpinen Zutaten sowie

lokal inspirierte Cocktails und Craft-Biere

von Mikrobrauereien aus Österreich.

MIXOLOGY IN EIGENREGIE

Die Leidenschaft für einen wirklich guten

Gin & Tonic ist ungebrochen und meist

eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Das Bar-Team der »Atmosphere Rooftop

Bar« startete daher eine hochprozentige

Offensive mit Craft-Gins aus allen neun

Bundesländern (siehe rechts). Hobby-

Mixologen dürfen kreativ werden und sich

aus dieser umfangreichen Selektion österreichischer

Gins ihren persönlichen Signature-Drink

kreieren. Neben der Wahl des

Gins und des Tonics ist auch die Zugabe

von unterstützenden Geschmäckern wie

Gurke, Pfeffer, Beeren oder Kräutern wie

Rosmarin ausdrücklich erwünscht, um seiner

eigenen Gin-&-Tonic-Kreation den

letzten Schliff zu verleihen. Dank einiger

Tricks und Kniffe kann der Genuss von

Gin & Tonic ohne Anstrengung sogar noch

maximiert werden. Die Experten der

»Atmosphere Rooftop Bar« stehen beratend

zur Seite und setzen auf Ballongläser

anstelle der klassischen Longdrinkgläser.

Einem Burgunderkelch gleich, machen diese

bauchigen Stilgläser jede Nuance des

Drinks erlebbar.

GINS AUS ALLEN

BUNDESLÄNDERN

WIEN

Rick Gintlemen (Rich, Brave, Feel)

NIEDERÖSTERREICH

Steinhorn Gin

BURGENLAND

Homemade D-scovery Gin

STEIERMARK

Aeijst Gin, Gölles Hands On Gin, Gin1404,

Wacholderbär

OBERÖSTERREICH

Arg High Dry Gin, Reisetbauer Blue Gin

KÄRNTEN

Lavanttaler Gin

SALZBURG

Guglhof (The dry one, Mr. elegant,

The fruity one)

TIROL

Roter Turm

VORARLBERG

Keckeis Gin, Xi Gin

Fotos: Julia Stix, The Ritz-Carlton, Vienna

70 falstaff


»Gin ist mehr als ein Getränk,

er ist ein Lifestyle-Produkt

für Individualisten. Gerade in

Österreich hat sich nicht nur

ein hohes Maß an Diversität,

sondern auch wie für unser

Land üblich eine extrem

hohe Qualität etabliert.«

PATRICK MARCHL Eigentümer Rick Gin

Patrick Marchl, Vorreiter der österreichischen

Gin-Szene und mit drei Wiener Gins

vertreten (Rick Gintlemen), betont, dass

sich in Österreich nicht nur ein hohes Maß

an Diversität, sondern auch eine extrem

hohe Qualität etabliert hat. Durch die Vielfalt

der Natur und den vorhandenen Pflanzenreichtum

können die Gin-Produzenten

bei der Kreation ebenso aus dem Vollen

schöpfen wie beim Mixen von Drinks.

Einen eher wacholderbetonten Dry Gin

kombiniert man am besten mit einem klassischen

Tonic Water. Wer es allgemein trockener

mag, sollte auf eine ebensolche

Tonic-Version zurückgreifen. Gins, die mit

fruchtigen Botanicals wie Beeren hergestellt

werden, vertragen auch aromatischere

Tonic-Kreationen, zitrusbetonte Gins hingegen

lassen sich gut mit frischen, aber ebenso

mit fruchtigen Tonic-Varianten ergänzen.

Probieren geht über Studieren, aber dennoch

sollen Spaß und Genuss im Vordergrund

stehen und man sollte keine Wissenschaft

daraus machen. Da die Fülle an

Kombinationsmöglichkeiten auch überfordern

kann, steht das Bar-Team jederzeit

beratend zur Seite.

MADE IN AUSTRIA

Das gesamte Angebot der »Atmosphere

Rooftop Bar« ist eine Würdigung der Leistung

heimischer Produzenten. Abgesehen

vom Gin-Angebot trifft das ganz besonders

auf die Weinauswahl zu. Sindy Kretschmar,

die oberste Wein-Verantwortliche des Hauses,

ist Falstaff-Sommelière des Jahres 2018

und hat Top-Weine ausgewählt, die zwei

Dinge gemeinsam haben: Sie kommen alle

aus Österreich und sie sind allesamt biologisch

angebaut und ebenso vinifiziert.

Passend zur sommerlichen Untermalung

hat Kretschmar mehrere ausgezeichnete

Rosé-Weine in die sommerliche Karte aufgenommen,

vom gefragten Rosé Viennois

von Fiona Figlmüller bis zum fruchtigen

Black Betty Pink Rosé von Landauer-

Gisperg aus der Thermenregion.

<

Dieser Blick auf

Innenstadt und

Stephansdom ist

selbst für Wiener

etwas ganz

Besonderes.

falstaff

71


The Ritz-Carlton, Vienna / ATMOSPHERE ROOFTOP BAR

»Es ist unseren Gästen eben

nicht egal, was sie im Glas

serviert bekommen.«

VANESSA ZEISING Bar Manager

DETOX UND RETOX

1.

3.

Ein leichtes und mediterranes Lebensgefühl

macht auch vor gesundheitlichen Fragen

nicht halt. Mit großer Raffinesse hat die

Bar-Mannschaft der »Atmosphere Rooftop

Bar« Cocktails kreiert, die möglichst viele

wohltuende Komponenten, Antioxidantien

und Vitamine beinhalten. Besonders

gesundheitsbewusste Gäste wählen alkoholfreie

Detox-Drinks und genießen ohne Promille.

Bewusste Genießer wählen aus dem

Retox-Bereich und profitieren ebenso von

gesundheitsrelevanten Inhaltsstoffen. Oder

man wechselt wie bei einer hedonistischen

Kur zwischen Detox und Retox ab. Ganz

gleich, ob Cocktail oder Mocktail, alle

Zutaten sind nahezu ausschließlich aus

Österreich. Alpenkräuter, Essenzen, Spirituosen

und Vitamine werden zu leichten,

jedoch facettenreichen Drinks verschmolzen.

Im Fokus stehen dabei neu aufkommende

Trends, die sich von ihrem verstaubten

Image lösen. Gin war in diesem Bereich

wie keine andere Spirituose der Platzhirsch

in den vergangenen Jahren.

AQUAVIT IST DER NEUE GIN

DETOX-COCKTAILS

1. DER SÄUERLICHE Himbeere, Minze, Zitrone, Soda

2. DER FRUCHTIGE Marille, Birne, Apfel, Holunder, Salbei

3. DER ERFRISCHENDE Grapefruit, Apfel, Agave, Rosmarin, Soda

2.

Die Ladies and Gentlemen der »Atmosphere

Rooftop Bar« hingegen sehen zudem

die Sternstunde des Aquavits kommen,

eines hochprozentigen skandinavischen

Klassikers, der hierzulande wenig bekannt

ist und oft unterschätzt wird. Es handelt

sich dabei um einen Kümmel-Dill-Schnaps,

der in puncto Herstellung an Gin erinnert

und sich besonders als magenberuhigender

Digestif nach dem Essen eignet. Die von

den Bartendern der Rooftop-Bar wiederentdeckte

Spirituose wird in Verbindung

mit Austrian Organic Vodka, Honig, Birne

und Apfel zu einem außergewöhnlichen

Cocktail mit österreichischem Flair vermixt.

Die fruchtig-herbe Kreation hat

Potenzial, zum Sommer-Drink des Jahres

Fotos: Julia Stix

72 falstaff


RETOX-TIPP:

DER GESUNDE

ZUTATEN

3 cl Rick Gin

2 cl Amaretto

3 cl Roter-Rüben-Saft

3 cl Karottensaft

1 cl Vanillesirup

1 cl Zitrone

Garnitur: getrocknete Orangenscheibe,

Rosmarinzweig

2.

ZUBEREITUNG

– Alle Zutaten auf Eis shaken.

– In einem niedrigen Tumbler auf Eis servieren.

– Mit einer getrockneten Orangenscheibe und

einem Rosmarinzweig garnieren.

3.

zu avancieren, und ist dabei noch alles

andere als schlecht für den Magen. Sehr

bekömmlich und erfrischend ist natürlich

auch die feine Auswahl an alkoholfreien

Getränken. Besondere Gustostückerln

hierbei sind Dr. Filler Cotton Candy, der

verblüffend authentisch nach Zuckerwatte

schmeckt, und die alpine Limonade Enzo,

mit natürlichen Bitterstoffen der Enzianwurzel.

Beide Innovationen werden – ganz

nach dem Motto »Made in Austria« – von

jungen österreichischen Unternehmen

produziert.

Egal, ob Detox, Retox oder einfach nur

unbeschwerter Genuss, die »Atmosphere

Rooftop Bar« ist einer der besten Orte, um

laue Sommerabende in Wien zu verbringen.

Nur schade, dass die Zeit am schnellsten

vergeht, wenn es am schönsten ist. <

RETOX-COCKTAILS

1. DER GESUNDE Rick Gin Mediterranean, Vanille, Amaretto, Limette, Rote Rübe, Karotte

2. DER EINZIGARTIGE Austrian Organic Vodka, Aquavit, Honig, Birne, Apfel

3. DER HERBE Tauern Rye Whisky, Limette, Liebstöckel, Almdudler

1.

falstaff

73


The Ritz-Carlton, Vienna / D-BAR

TIME FOR

Die Ladies and Gentlemen der »D-bar« laden zu einer hochprozentigen

Entdeckungsreise rund um den Globus. Lassen Sie sich verzaubern

und nehmen Sie einen Cocktail-Reisepass als Erinnerung mit.

TEXT BERNHARD DEGEN

Fotos: Marko Zlousic

74 falstaff


TRAVEL

Der »G & TEA FOR 2« ist

ein spektakulär inszenierter

Sharing Drink für zwei

Personen und besteht aus

Hendrick’s Gin, Vanillesirup,

Milky-Oolong-Tee, Noilly

Prat und Milch.

falstaff

75


The Ritz-Carlton, Vienna / D-BAR

Sogar die Eiswürfel

werden in der »D-bar«

per Hand gefertigt. Die

hohe Kunst der perfekten

Eis-Zubereitung kommt

aus Japan.

76

falstaff

feb–mär 2019


Willkommen an Bord,

nehmen Sie Platz

und begeben Sie sich

auf eine genussvolle

Reise in die Welt der

vielfältigen Cocktails. Der Besuch einer

guten Bar ist wie eine Reise in eine andere

Welt, wie ein Kurzurlaub, der intensiv

genossen wird. Das hat sich auch das Team

der »D-bar« gedacht, als es darum ging, die

Gäste noch tiefer in die Sphären der Barkultur

eintauchen zu lassen und auf eine

Entdeckungsreise mitzunehmen. Das Ergebnis

ist ein liebevoll gestalteter Reisepass mit

einem Ambassador (»Johnny walks around

the world«), der die Gäste auf einen Trip in

zwölf Länder dieser Welt begleitet. Jedes

Mitglied der Bar-Truppe brachte seine

Erfahrungen von Urlauben und beruflichen

Auslandsaufenthalten mit ein und wurde so

ein Teil der Geschichten, die im Reisedokument

erzählt werden. Wir versuchen unser

Glück und starten unsere Reise in der

Glücksspielmetropole Macau und bestellen

einen »Gamble Bramble«. Der Cocktail aus

D-scovery Gin, Limettensaft und selbst

gemachtem Brombeerlikör wird stilecht

samt Roulette serviert, und wir können um

die Bezahlung spielen: Wenn unsere Zahl

kommt, geht der Drink aufs Haus.

Weitere Destinationen der Reise sind

Österreich, die Schweiz, Schottland, England,

Kuba, Marokko, Mexiko, Russland,

Indien, Indonesien und Japan.

EISIGE SCHÖNHEIT

Fotos: Julia Stix

Jedes einzelne Erlebnis wird dabei nicht

nur geschmacklich perfekt abgestimmt serviert,

sondern regelrecht mit einer kleinen

Show inszeniert. Eine ganz zentrale Rolle

spielt dabei Eis: einerseits Trockeneis, um

wabernde Nebel und eindrucksvolle Effekte

zu erzeugen, und andererseits selbst

gemachte Cubes. Die faszinierende Schönheit

klaren Eises bleibt nur jenen verborgen,

die ohnehin keinen Wert auf gehobene

Cocktail-Kultur legen. Die Fertigung von

Eisblöcken absoluter Klarheit hat fast wissenschaftlichen

Charakter. Besonders das

Einfrieren ist höchst anspruchsvoll, denn

der Prozess soll so langsam wie möglich

vor sich gehen. Die Bartender kümmern

sich nicht nur persönlich um die Eisproduktion,

sie zerschneiden das Eis auch

>

Der Reisepass ist wie eine zweite Barkarte und

beinhaltet zwölf Destinationen, die mit jeweils

einem Cocktail vertreten sind. In Macau wird

der »Gamble Bramble« serviert, mit dem

Roulette spielt man um die Bezahlung.

falstaff

77


The Ritz-Carlton, Vienna / D-BAR

»Die Eismacherei ist eine

hohe Kunst, die aus der

japanischen Bar-Szene

kommt, wo es um das

ständige Streben nach

Perfektion geht.«

DEJAN TRIFUNOVIC

HEAD-BARKEEPER IN DER »D-BAR«

>

in die perfekte Größe. Ein Drink wie ein

Negroni wird durch einen Eiskubus, der

genau in das Glas passt, noch ein Stückchen

perfekter, denn das Eis ist maximal

stabil, kühlt den Drink perfekt und gibt

nur minimal Schmelzwasser ab.

MAROKKO UND MARTINI

CUCUMBER MARTINI

ZUTATEN

5 Stk. Gurkenscheiben

5 cl London Dry Gin

2,5 cl Limettensaft

2,5 cl Holundersirup

Garnitur: gemahlener Pfeffer, Gurke

ZUBEREITUNG

– Die Gurkenscheiben mit einem Stößel zerdrücken und in einen Shaker geben.

– Die restlichen Zutaten beimengen, shaken und doppelt in eine gekühlte

Martinischale abseihen.

– Mit dem gemahlenem Pfeffer und der Gurke garnieren.

Unsere Reise führt uns weiter nach Marokko,

wo wir von orientalischen Aromen verführt

werden. Wir bestellen den »Oriental

Lantern«, der als Variante des populären

»Penicillin«-Cocktails mit einer stimmungsvollen

Laterne serviert wird.

Die marokkanische Version besteht aus

Laphroaig und Black Bottle Whisky, hausgemachtem

Kreuzkümmel-Safran-Sirup,

Zitronensaft sowie Ingwer und hält ebenso

warm und gesund wie das Original, egal,

zu welcher Jahreszeit man ihn wählt.

Trotz des spielerischen Ansatzes der imaginären

Reise ist die »D-bar« ein Refugium

für passionierte Barflys, wo alle Klassiker

der Cocktail-Geschichte in höchster Perfektion

zubereitet werden. Neben Evergreens

wie Manhattan, Old Fashioned

oder Martini werden zahlreiche Signature-

Kreationen des Bar-Teams angeboten. Ein

bei den Stammgästen äußerst beliebter

Klassiker ist der »Cucumber Martini«, der

mit seiner simplen Raffinesse Cocktail-Aficionados

glücklich macht. In der Barkarte

findet man diesen Drink in der Rubrik

»D-bar Favourites«, wo er sich den Platz

mit Highlights wie »Vinlet«, »Never

Change a Winning Team« oder einem

»Retro Gimlet« teilt.

Sehr gelungen ist das Kapitel »Forgotten

Classics«, das grandiose Rezepturen aus der

Vergessen- und Vergangenheit holt: »The

Real Georgia Mint Julep«, »El Presidente«

oder »Aviation«, um nur drei Beispiele zu

nennen.

>

Fotos: Julia Stix

78 falstaff


Genießen Sie die beliebteste Limonade Österreichs

auf höchstem Niveau!

Mit Empfehlung von

The Ritz-Carlton, Vienna

@Atmosphere Rooftop Bar im The Ritz-Carlton, Vienna

Copyright: Philipp Lipiarski


The Ritz-Carlton, Vienna / D-BAR

Abseits des Gewöhnlichen hat sich der

hauseigene D-scovery London Dry Gin bei

Kennern etabliert, die nicht bloß einen

beliebigen Gin & Tonic genießen wollen.

D-SCOVERY

Der Haus-Gin der »D-bar« wird

nach eigener Rezeptur hergestellt.

Ausschließlich Kräuter aus den heimischen Alpen

finden im D-scovery London Dry Gin Verwendung. Die

intensive Wacholdernote wird durch ein gekonntes Bukett

aus blumigen Noten von Alpenrosen, Holunder- und Lavendelblüten

ergänzt. Die Aromen der Botanicals werden durch ein

besonders schonendes Destillierverfahren beflügelt.

D-BAR, SCHUBERTRING 5–7, 1010 WIEN

RITZCARLTON.COM

>

Der Abschnitt »Whisky as its best«

preist nicht nur sechs anspruchsvolle

Whisky-Drinks an, er führt uns auch zu

einer weiteren Spezialität der »D-bar«, die

auch Heimat von Super-Premium-Spirituosen

ist: In den Beständen finden sich ein

Glenfiddich 40 Years Old, eines der weltweit

gefragten Exemplare des Havana Club

Maximo mit bis zu 100 Jahre alten Rum-

Bestandteilen oder der rare Springbank

Secret Treasures 1970 Scotch. Weitere verfügbare

Legenden der Spirituosenwelt sind

The Dalmore Quintessence Whisky oder

die komplette Bacardi-Facundo-Range mit

Neo, Eximo, Exquisito und Paraiso.

Die Barkeeper sind exzellente Handwerker:

Nicht nur das Eis wird selbst gefertigt,

auch zahlreiche Essenzen und Sirupe werden

im Haus gemacht. Sogar der D-scovery

London Dry Gin geht auf eine Rezeptur der

Bar-Mannschaft zurück, gebrannt wird er

von einer Partner-Destillerie im Burgenland.

So ist die »D-bar« meilenweit davon entfernt,

eine anonyme Hotelbar zu sein –

ganz im Gegenteil, noch individueller ist

fast nicht möglich. Davon sollte sich aber

jeder persönlich bei einer Entdeckungsreise

überzeugen: Discover the D-scovery!

>

Fotos: Julia Stix, The Ritz-Carlton, Vienna

80 falstaff


»DER WEIN IST DIE EDELSTE

VERKÖRPERUNG DES NATURGEISTES«

Christian Friedrich Hebbel, 1813–1863, dt. Dramatiker und Lyriker

JETZT

NEU!

Der Falstaff Weinguide 2019/20

4000 Weine im umfassendsten Standardwerk in Sachen

österreichische Spitzenkreszenzen.


The Ritz-Carlton, Vienna / PRODUZENTEN

RICK GIN

Die Leidenschaft zum Gin brachte

den Unternehmer Patrick Marchl dazu,

sein eigenes Rezept zu entwickeln. Es

brauchte viele Versuche und längere

Entwicklungszeit, ehe die »Big Five« des

Gin – Wacholderbeeren, Koriander,

Angelikawurzel sowie Zitronen- und

Orangenschalen – mit anderen Botanicals

so kombiniert wurden, dass »Rick

Gin« in die Designerflasche gefüllt werden

konnte. Das Ergebnis ist ein Bio-

Gin in Spitzenqualität. 2019 erhielt

Marchl die Goldmedaille der World

Spirit Awards für den »Rick Gin Feel«.

rick-gin.at

STARKE

PARTNER

Wenn Gäste das »The Ritz-Carlton, Vienna« betreten, erwarten sie das Beste vom

Besten. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, ist natürlich auch größte Sorgfalt

bei der Produktauswahl angesagt – von erlesenen Weinen über hervorragende Zutaten

bis hin zu atemberaubendem Interieur und maßgeschneiderten Uniformen.

Fotos: Raimo Rudi Rumpler, beigestellt

82 falstaff


WEINGUT

WIENINGER

Wer in Wien einen solchen Namen trägt,

ist verpflichtet, das Beste zu geben. Und

diesem Auftrag kommt Fritz Wieninger

schon seit vielen Jahren gewissenhaft

nach: Aus einem traditionsreichen Heurigenbetrieb

hat sich ein qualitätsorientiertes

Top-Weingut entwickelt. Seit einigen

Jahren verarbeitet Wieninger Trauben von

beiden Seiten des Donauflusses. Mit den

berühmten und besten Lagen am Wiener

Nussberg verfügt der dynamische Winzer

über ausgezeichnetes Traubenmaterial und

versteht es, dieses in eine umfangreiche

Palette an Spitzenweinen zu übersetzen.

wieninger.at

falstaff

83


The Ritz-Carlton, Vienna / PRODUZENTEN

WEINGUT

TONI HARTL

In der Thermenregion und am Lei tha -

berg bewirtschaftet das Weingut

Toni Hartl rund 25 Hektar Rebfläche.

Das Wissen über die unterschiedlichsten

Klimaverhältnisse

und die Vielfalt der Weingartenböden

ermöglichen es, jeder Sorte

den optimalen Platz zum Gedeihen

zukommen zu lassen. Unter dem

Leitspruch »Es ist alles nur geliehen«

wird nach neuesten ökologischen

Erkenntnissen gearbeitet.

toni-hartl.at

ANZ. CIBUS ARS VIVENDI

Fotos: beigestellt

84 falstaff feb–mär 2019


TRUMER

PRIVAT-

BRAUEREI

Trotz langer Tradition (gegr. 1601)

zählt die Trumer Privatbrauerei zu

den innovativsten Brauereien Österreichs.

Dank ausschließlicher Verwendung

von Naturhopfen und der

von Braumeister Axel Kiesbye eigens

entwickelten offenen Gärung ist das

preisgekrönte »Trumer Pils« im

Laufe der Firmengeschichte zum

Fahnenträger der Brauerei avanciert.

Der konsequente Fokus auf höchste

Qualität wurde etwa 2012 mit dem

European Beer Star in Gold bestätigt.

»Trumer Pils« setzte sich dabei gegen

80 internationale Mitbewerber als

bestes Pils Europas durch.

trumer.at

Fotos: Derksen, Königshofer, beigestellt

DERKSEN

HAWIENERO RUM

Der Name ist eine Kombination aus Havanna und Wien, den beiden

Lieblingsstädten von Werner Katzler, dem Erfinder von »Hawienero

Rum«. Ein Rum, der durch seinen sehr kräftigen, aber doch runden und

ausbalancierten Geschmack am Gaumen sofort die Seele Havannas mit

all ihren sinnlichen Eindrücken wiedergibt. Er eignet sich perfekt zum

Mixen – z. B. für Daiquiri oder Mojito. Seit 2019 bringt »Derksen« diese

Wiener Spezialität in die »D-bar« des »The Ritz-Carlton, Vienna«.

derksen.at

falstaff

85


The Ritz-Carlton, Vienna / LIEFERANTEN

STAUD’S

Reinster Genuss als Selbstverständlichkeit,

höchste Qualität als oberstes Credo – die

süßen und sauren Delikatessen von

Stauds überzeugen mit nichts als ihrem

grund eigenen Geschmack. Die handverlesenen

Früchte und Gemüsesorten entsprechen

stets dem strengsten Reinheitsgebot

und erfüllen die gewissenhaften

Qualitätskontrollen. Verarbeitet werden

sie mittels modernster Technik und mit

dem Ziel, das Beste aus der Natur

herauszuholen.

stauds.com

HINK

Die Wiener Traditionsmanufaktur ist Genießern bereits seit über

80 Jahren ein Begriff. Mit Leidenschaft werden in der hauseigenen

Manufaktur täglich frische Pastetenkreationen erzeugt. Zuletzt veredelten

die Hink-Delikatessenprofis geräucherten Saibling des Züchters

Alexander Quester zu feinen Mousse-Variationen. In präziser

Handarbeit werden die Pasteten nach traditionellen Rezepturen

und modernsten Hygienestandards produziert. Der kompromisslose

Anspruch an höchste Perfektion und jahrzehntelange Erfahrung garantieren

feinste Delikatessen mit Qualität aus Österreich.

hink.wien

TOP SPIRIT

GLENFIDDICH

Glenfiddich ist weltweit Marktführer im

Bereich Single Malt Scotch Whisky. Die

Familie Grant verdiente sich für ihre Pionierarbeit

in Sachen Destillierkunst auch

die meisten Auszeichnungen der Branche.

Die Unternehmensgeschichte der traditionsreichen

Distillery in den schottischen

Highlands datiert bis ins Jahr 1887.

glenfiddich.com, topspirit.at

Fotos: Chris Rogl, Markus Ludwig, Sabine Klimpt, Ted Humble-Smith Photography Limited, beigestellt

86 falstaff


WEINGUT

BRÜNDLMAYER

Im Hause Bründlmayer ist vieles beeindruckend:

die Menschen, die Güte der hier in

Langenlois erzeugten Weine und schließlich

das freundliche und bescheidene Wesen des

Mannes, der seit 1980 für den Erfolg dieses

Paradeunternehmens sorgt. Nahezu jeder Wein

– vom leichtesten Grünen Veltliner über den

Rotwein bis hin zum Sekt – hat das Potenzial,

Jahrgangsbester seiner Kategorie zu sein.

bruendlmayer.at

JUERGEN

CHRISTIAN

HOERL

Perfekte Passform und höchster Qualitätsanspruch

sind die Grundpfeiler des Labels

Juergen Christian Hoerl. Das Wiener

Unternehmen fertigt in der hauseigenen

Werkstatt textile Meisterwerke auf höchstem

Niveau an. Die Kollektionen von

Juergen Christian Hoerl wurden bereits in

internationalen Modemetropolen präsentiert.

Auch die Uniformen der Mitarbeiter

des »Pastamara – Bar con Cucina« und der

»Atmosphere Rooftop Bar« entstammen

der Schneiderkunst des Top-Designers.

juergenchristianhoerl.com

falstaff

87


The Ritz-Carlton, Vienna / PRODUZENTEN

GUGUMUCK

Mit viel Leidenschaft setzt sich Andreas Gugumuck seit

mittlerweile zehn Jahren für die Re-Etablierung der Weinbergschnecke

als Genussmittel ein – mit Erfolg. Unter

anderem wurde Gugumuck 2012 im EU-Parlament zum

Best Young Farmer of Europe gekürt. Gemeinsam mit

seinem Team produziert er Weinbergschnecken und

Schnecken kaviar für Gourmets in ausgefallenen Kreationen.

gugumuck.com

ROBERT WOLTE & PARTNER

FLEXIBEL & INDIVIDUELL

Wir sind ein seit 1988 international

tätiger österreichischer

Hotel ausstatter. Die Einrichtung

und Renovierung internationaler

Markenhotellerie sind unser

Kerngeschäft. Wir hören aufmerksam

zu, wenn der Auftraggeber

seine Wünsche und seinen

Bedarf beschreibt. Das Ergebnis

der kompromisslosen Umsetzung

der Kundenwünsche ist

ein schönes Hotel mit Wohlfühlqualität.

Bei uns erhalten Sie für

Ihr Geld ein Maximum an Gegenleistung.

Das ist eines der Geheimnisse

unseres Erfolgs.

Robert Wolte & Partner GmbH®

Benediktinerplatz 5

9020 Klagenfurt am Wörthersee

wolte@robertwolte.com

www.robertwolte.com

KATE & KON

»Es ist beseelend, Flaschen vor Ort abzuholen und in unser Lager zu

karren; Flaschen, die die Botschaft von Winzer, Klima, Boden und

Traubensorte über Jahre des wohlgefälligen Alterns bewahren«, sind

sich die Mitarbeiter von »Kate & Kon« einig. Deshalb ist es auch

nicht verwunderlich, dass neben großen Weinen aus den berühmten

Weinbauländer auch alte und seltene Weine zu ihrem Sortiment

gehören. »Wir wollen Menschen über ein Produkt verbinden, das

seit jeher dazu geschaffen ist, Menschen zusammenzubringen.«

kateandkon.com

Fotos: Alexander Maria Lohmann, Cornelia Reidinger, Juergen Hammerschmid, karinnussbaumer.com, Manfred Klimek, Marcello Bocchieri, beigestellt

88 falstaff


WEINGUT

WELLANSCHITZ

Wenn man in Neckenmarkt auf dem höchsten

Abschnitt der Weingärten über das Mittelburgenland

blickt, kann man alle Weingärten der Familie

Wellanschitz erkennen: in Unterpetersdorf das Alte

Weingebirge, in Horitschon den Gfanger, und an

klaren Tagen sieht man bis nach Raiding, wo sich

die Lage Raga befindet. Ganz im Osten liegt das

flache, ungarische Steppenland, und sogar der südlichste

Zipfel des Neusiedler Sees ist zu entdecken.

Mit ihrem umfangreichen Blaufränkisch-Sortiment

zeigt die Familie Wellanschitz die Unterschiede der

einzelnen Lagen des Mittelburgenlands auf und

leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung

der Blaufränkisch -Tradition in ihrer Region.

wellanschitz.at

DÖLLERERS

WEINHANDELS-

HAUS & ENOTECA

Ein überwältigendes Sortiment mit mehr als 400.000

Flaschen von über 230 bekannten Weingütern sowie

Schaumwein- und Spirituosenerzeugern aus aller Welt

beherbergt »Döllerers Weinhandelshaus & Enoteca«,

ein langjähriger Partner des »The Ritz-Carlton, Vienna«.

Die italienisch anmutende Enoteca samt rundum

verlaufender Weinbibliothek lädt zum Verkosten, Feiern

und Einkaufen ein. Auch erlesene Alimentari,

Accessoires und Bücher werden angeboten.

weinhandelshaus.at

CIBUS

Die Firma Cibus versteht sich als Botschafter der

italienischen Gastro-Kultur. Bei der Auswahl seiner

Produzenten achtet das Unternehmen auf eine faire,

ausgesuchte und hochqualitative Produktion. An erster

Stelle steht dabei die maßgeschneiderte Lösung für

die Kunden – eine Philosophie, die auch im »Pastamara

– Bar con Cucina« des »The Ritz-Carlton, Vienna«

zu tragen kommt: mit einer gezielten und ausgesuchten

Auswahl der besten Produzenten und mit Produkten

der alten sizilianischen Tradition wie Testa, Mulino

Marino, Bottarga und Mulino Primula Scollo.

cibusitaly.it, info@cibusitaly.it

falstaff

89


The Ritz-Carlton, Vienna / PRODUZENTEN

WEINGUT

ESTERHAZY

Seit mehr als 250 Jahren betreibt das

Haus Esterházy in der pannonischen

Region Weinbau. Das Wissen vieler

Generationen erfahrener Winzer um

Klima, Lage, Terroir und autochthone

Rebsorten paart sich am Weingut

Esterházy perfekt mit dem Know-how

des international renommierten Wine-

Consultants Stéphane Derenoncourt.

Der Weinkeller ist auf dem neuesten

Stand der Vinifikationstechnik und

so konstruiert, dass die besondere

Charakteristik der einzelnen Weinlagen

optimal herausgearbeitet

werden kann.

esterhazywein.at

HERBEUS GREENS

»Herbeus Greens« hat es sich zum Ziel gesetzt, die erste

vertikale Indoor-Farm in Österreich zu etablieren – mit

Erfolg: Das Sortiment umfasst bereits rund 30 Sorten in

bester Qualität, alle Produkte werden erntefrisch am selben

Tag geliefert. Diese neue und innovative Art des

Gemüseanbaus vereint Tradition mit modernster Technologie

und benötigt überdies um ca. 80 Prozent weniger

Wasser als der herkömmliche landwirtschaftliche Anbau.

herbeusgreens.com

BIO IST LOGISCH

Die »BioIstLogisch GmbH« ist ein niederösterreichischer Familienbetrieb,

der beste österreichische Lebensmittel in Bioqualität vertreibt. Zu den

kulinarischen Schätzen zählen unter anderem das Fleisch vom Turopolje-

Schwein und dem Waldviertler Blondvieh, das von den Köchen der

Spitzen-Gastronomie zu kulinarischen Meisterwerken verarbeitet wird.

Auch hochwertige Schinken- und Wurstwaren, die im natürlichen Raumklima

im Felsenkeller lange reifen und für einen einzigartigen, unverwechselbaren

Geschmack sorgen, sind Teil des Produktportfolios.

bioistlogisch.at

Fotos: Herbeus Greens GmbH, Michael Reidinger, webnfoto.com, beigestellt

90 falstaff


ÖFFERL BROT

Bio ist ihr Standard, Demeter das Ziel. Bei »Öfferl Brot« wird alles von Hand

gebacken, und nicht nur das: Die Bäcker betten die Brote händisch zum Ruhen

mehrmals täglich um, wiegen alle Zutaten einzeln mit Schaufeln ab und streuen

die Toppings darüber. Darum gleicht auch kein Produkt dem anderen, und

jedes bekommt seinen ganz eigenen Charakter. Das Bio-Brot wird zweimal im

Dampf ofen gebacken – das Ergebnis ist ein unglaublich knuspriges, schmackhaftes

und lange haltbares Brot, das seinesgleichen sucht.

oefferl.bio


The Ritz-Carlton, Vienna / SPA

Fotos: Tina Herzl

92 falstaff


URBANE

OASE

So viel ist sicher: The Ritz-Carlton Spa wird nicht mehr lange ein

Geheimtipp bleiben! Denn ob es einer der längsten (Hotel-)Pools

der Stadt ist, der lockt, das moderne Gym oder die exklusiven

Behandlungen mit Produkten von Susanne Kaufmann – jeder

Besuch wird zu einem unvergesslichen Erlebnis.

TEXT MARGRET HOFFMANN

falstaff

93


The Ritz-Carlton, Vienna / SPA

BEST OF

TREATMENTS

Wissenschaft, Wirkstoffe und Wohlfühlrituale: Dass die Haut nach einer Behandlung strahlen

soll, ist klar. Aber heute geht es eben um mehr! Der Dreiklang von Körper, Geist und Seele

wird bei diesen Treatments wieder in Einklang gebracht. Hier kommen fünf Highlights.

THE RITZ CARLTON

SIGNATURE EXPERIENCE

Wenn der Körper eine Pause braucht, dann ist diese Behandlung genau richtig. Schon zur

Begrüßung fährt das System nach einem Tee und einem 20-minütigen Aromafußbad mit

Basensalz und Hamamelis in Richtung Entspannung. Bevor der Körper in ein langes und

duftendes »Ölbad für die Sinne« taucht, wird die Durchblutung durch die Massage mit

dem Detox-Öl-Peeling, das aus Mohn und Aprikosenkernen sowie Sesamöl besteht, angeregt.

Überflüssig zu sagen, dass jeder einzelne Schritt mit einem köstlich sinnlichen Duft

einhergeht. Die Haut ist nach dem Bad geschmeidig und bereit für die tiefenentspannende

Massage mit warmen Aromaölen, die zudem die Entschlackung und Entgiftung des Körpers

fördern. Preis: 115 Minuten um € 230,–

Tipp: Die Zusätze für Fußbad, Ölbad und Massage können individuell bestimmt werden.

ANTI AGING SIGNATURE

PREVENTIVE TREATMENT

Nicht umsonst liegen holistische Behandlungen im Trend. Das Zusammenspiel von neuesten wissenschaftlichen

Erkenntnissen mit alten Traditionen ist bei dieser Behandlung besonders spürbar. Denn

neben den persönlich abgestimmten Produkten aus der Anti-Aging-Linie A von Susanne Kaufmann ist

es der ganzheitliche Ansatz, der die Haut jünger wirken lässt. Da eines der Geheimnisse schöner Haut

die perfekte Reinigung ist, wird auf diesen Teil des Treatments besonders viel Augenmerk gelegt. Danach

entspannen sich die Gesichtszüge immer mehr, weil Massage und ein Jaderoller aus der TCM

die Cremen, Masken und Emulsionen perfekt in die Haut einarbeiten und einen jugendlichen Teint

hinterlassen. Preis: ab € 120,–

Tipp: Für zwischendurch eignet sich das Expresstreatment mit 40 Minuten. Für einen noch

besseren Effekt gibt es die Behandlung auch mit einer Dauer von 80 oder luxuriösen 120 Minuten.

Fotos: Tina Herzl, The Ritz-Carlton, Vienna

94 falstaff


ALKALINE DETOX

SIGNATURE TREATMENT

Das Leben in der Stadt hinterlässt durch Feinstaub und Stress seine Spuren auf dem Teint.

Dieses Treatment für Damen und Herren konzentriert sich auf die porentiefe Reinigung und

Entgiftung der Haut. Das Ziel ist, mit einem klaren, frischen Hautgefühl die Behandlung zu

verlassen. Der Weg dorthin beginnt mit einem entsäuernden Fußbad. Danach folgt eine genaue

Analyse der Haut, um für die abschließende Pflege die optimalen Produkte zu finden.

Tiefenreinigung, Peeling, Lymphdrainage und eine Reinigungsmaske für Gesicht, Hals und

Dekolleté sind die vier Hauptakteure, die die Haut wieder sauber machen, ihr wieder mehr

»Luft zum Atmen« geben und nicht zuletzt dank ihres feinen Dufts ausgleichend wirken.

Preis: 50 Minuten um € 125,–

Tipp: Auf Wunsch können die Wirkstoffampullen aus dem »Pollution Skin Defence System«

von Susanne Kaufmann in die Behandlung integriert werden.

TRANSFORMATIVE

SIGNATURE TREATMENT

Der Name ist Programm! Denn nach den 80 Minuten, die diese Behandlung dauert, ist dank der Individualisierung

eine echte Veränderung sicht- und spürbar – vor allem bei Damen und Herren, die unter empfindlicher

Haut leiden, zu Rötungen oder Couperose neigen oder mit Unreinheiten, Rötungen und Trockenheit kämpfen.

Die Kosmetikerin beschäftigt sich anfangs eingehend mit dem aktuellen Zustand der Haut und sucht die optimalen

Produkte aus dem Angebot von Susanne Kaufmann, um das Wunschergebnis eines

strahlenden Teints zu erreichen. Die Wirkung der natürlichen Inhaltsstoffe wird auch

durch die speziell entwickelten Massage techniken unterstützt, die jede Zelle mit Energie

anreichern und verspannte Gesichtszüge wieder lockern. Preis: 80 Minuten um € 195,–

Tipp: Zu jedem Facial kann eine Ultraschallbehandlung gebucht werden, die noch einen

zusätzlichen Erfolg der Behandlung bringt.

DETOX SIGNATURE

TREATMENT

Wenn man sich in seiner Haut nicht so richtig wohlfühlt, dann kann das viele Ursachen haben. Eine davon

ist Übersäuerung. In diesem Fall ist das Detox Signature Treatment die perfekte Behandlung. Da der Körper

über die Fußsohlen schnell entgiften kann, beginnt die Behandlung mit einem basischen Fußbad, um

den Entschlackungsprozess zu starten. Danach wird ein Detox-Öl-Peeling in die Haut einmassiert, das die

Durchblutung anregt, damit Schadstoffe schneller ausgeschieden werden können. Eine stimulierende Tiefengewebsmassage

mit TCM-Einflüssen entlang der Meridiane lockert die Faszien, regt die Lymphzirkulation

an, wirkt sich gut auf den Stoffwechsel aus und hat auch auf den Geist eine positive Wirkung.

Preis: 90 Minuten um € 180,–

Tipp: Das »Basenbad entsäuernd« von Susanne Kaufmann gibt es so wie alle anderen Produkte,

die bei den Behandlungen verwendet werden, im »The Ritz-Carlton, Spa« zu kaufen.

falstaff

95


The Ritz-Carlton, Vienna / SPA

»ES GEHT UM

DIE BALANCE«

Sie gilt als Pionierin der Clean-Beauty-Bewegung und vereint altes Wissen mit

modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Im Interview spricht die Vorarlbergerin

Susanne Kaufmann über ihren ganzheitlichen Ansatz und erklärt, warum weniger

manchmal doch mehr ist und was sie zu einem Spa-Treatment inspiriert.

INTERVIEW MARGRET HOFFMANN

FALSTAFF Wie sind Sie auf die Idee

gekommen, eine eigene Naturkosmetiklinie

zu entwickeln?

SUSANNE KAUFMANN Ich habe Susanne

Kaufmann nicht aus dem Bedürfnis heraus

gegründet, eine internationale Beautymarke

zu schaffen, sondern schlicht aus dem Grund,

dass es vor mehr als 15 Jahren keine Pflegelinie

für unseren hauseigenen Spa im »Hotel

Post Bezau« am Markt gab. Ich war auf der

Suche nach effektiven, aber natürlichen Produkten.

Das war damals ein Novum. Die

Textur sollte luxuriös sein, der Duft einzigartig

und die Verpackung puristisch und doch

elegant. Nachdem ich das nicht finden konnte,

blieb nur der Weg, es selbst zu versuchen.

Anfänglich wurden wir mit unserem Anspruch,

natürlich und gleichzeitig effektiv zu

sein, belächelt, heute gelten wir als Vorreiter

der Clean-Beauty-Bewegung. Die Leute

schätzen den nachhaltigen Gedanken des

Konzepts. Das macht mich glücklich.

Welchen Ansatz verfolgen Sie?

Wir wollen natürlich und effektiv, nachhaltig

und auf dem letzten Stand der wissenschaftlichen

Erkenntnisse sein. Deshalb sind wir immer

auf der Suche nach der besten Qualität

an Inhaltsstoffen und glauben daran, dass

weniger mehr ist. Weniger, wenn es um die

Anzahl der Wirkstoffe geht, und mehr, wenn

es um deren Dosierung geht.

Sie gelten auch als Pionierin auf dem

Gebiet der pflanzlichen Wirkstoffkosmetik.

Was versteht man unter diesem Begriff?

Ich bin von der Heilkraft der Pflanzenwelt

mit ihren natürlich aktiven Inhaltsstoffen

überzeugt. Neueste Erkenntnisse aus der

Kosmetikforschung und innovative Produktionsverfahren

helfen uns, die wertvollen Inhaltsstoffe

absolut schonend aus den Pflanzen

zu gewinnen und zu verarbeiten. Wir

setzen die wirkungsstärksten Teile der Pflanzen

als Hauptinhaltsstoffe in unserer Pflegelinie

ein. Um die Inhaltsstoffe aus den Pflanzen

zu gewinnen, wird im Herstellverfahren

nur die schonende Kaltpressung eingesetzt.

Alle unsere Produkte wurden mit einer

komplexen Formel entwickelt, getestet und

in höchsten Konzentrationen abgefüllt, um

die besten Ergebnisse zu erzielen und die

Haut optimal zu pflegen.

»The Ritz-Carlton, Vienna« arbeitet im

Spa-Bereich exklusiv mit Susanne-Kaufmann-Produkten

und -Treatments. Wie

kam es zu dieser Kooperation?

Ursprünglich ging es darum, dass das »The

Ritz-Carlton, Vienna« zusätzlich zu seiner

Linie auf der Suche nach einer österreichischen

Marke für seinen Spa war. Diese

Marke sollte die anspruchsvolle Klientel

ansprechen. Und aus dieser kleinen Zusammenarbeit

wurde das Ergebnis von heute.

Was verbindet das »The Ritz-Carlton,

Vienna« mit Susanne Kaufmann?

Der hohe Anspruch an Qualität, an Performance,

Professionalität und Luxus.

Welche Trends sehen Sie bei Treatments?

Definitiv die faszialen Muskeln im Gesicht.

Hier das Gewebe zu stärken und damit Alterungserscheinungen

vorzubeugen, ist in

meinen Augen ein großer Trend. Außerdem

wird die Luft in den Städten immer schlechter

und die Menschen sitzen mehr und mehr

vor dem Computer und vor Mobiltelefonen.

Deshalb werden auch Anti-Pollution-Treatments

wichtiger, die versuchen, die Schäden

durch giftige Umweltstoffe zu minimieren.

Nicht vergessen darf man die Behandlung

von Hyperpigmentation und die Reduzierung

von Sonnenschäden auf der Haut.

In Susanne-Kaufmann-Behandlungen ist

TCM ein wichtiger Bestandteil – warum?

Der ganzheitliche Ansatz der TCM hat

mich von Anfang an fasziniert. Es geht dabei

um den ganzen Körper, um das Innen

und Außen und die richtige Balance.

Unser Ziel ist es, schon am Antlitz zu

erkennen, wo eventuelle Probleme liegen,

und uns von der althergebrachten simplen

Behandlung einzelner Symptome zu verabschieden.

Wir Menschen sind komplexe

und individuelle Wesen und brauchen

ganzheitliche Lösungen. So starten etwa

alle unsere Behandlungen mit Ritualen.

Hier wird zum Beispiel der Akupressurpunkt

für den Nierenmeridian gedrückt,

der eine beruhigende Wirkung auf den

ganzen Körper hat. Oder der Punkt für den

Lungenmeridian, der die Atmung vertieft

und die Haut verschönert.

Foto: Aimee Shirley

96 falstaff


Wie läuft eigentlich die Entwicklung eines

(Spa-)Treatments ab?

Unterschiedlich! Einmal inspiriert ein Produkt

zu einer neuen Behandlung, wie etwa

unsere neue Glowmaske. Manchmal ist es

aber auch ein Bedürfnis. So wie die häufigen

stressbedingten Verspannungen, die uns zu

den Faszienbehandlungen geführt haben. Das

Alkaline Detox Signature Treatment haben

wir entwickelt, um Umweltbelastungen besser

entgegenwirken zu können. Hier wurden

unsere Ampullen mit einer Faszienbehandlung

und einer Lymphdrainage verbunden.

Was ist ein »Signature Treatment«?

Darunter verstehen wir eine Behandlung,

die uns als Marke am besten beschreibt.

Wenn man so möchte, sind es unsere Vorzeige-Behandlungen.

Hier fließen das ganze

Wissen, die Erfahrung, verschiedene Techniken

und Produkte ein. Ein Signature Treatment

ist eigentlich eine große Behandlung,

die sich aus vielen kleinen Behandlungen

zusammensetzt. Nehmen wir z. B. das

Signature Treatment Detox: Hier wird das

Fußbad mit anschließendem Ölpeeling,

klassischer Massage und Lymphdrainage

bei einem Treatment verbunden.

Warum bieten Sie unterschiedliche Behandlungen

für Damen und Herren an?

Die Bedürfnisse sind unterschiedlich und

darauf wollen wir eingehen. So ist Männerhaut

viel dicker, öliger und großporiger.

Dazu kommt, dass die tägliche Rasur die

Haut sehr reizt und hier besondere Pflege

benötigt wird. Ein Barthaar kann die Härte

von Kupferdraht erreichen, und somit ist

die Haut schnell gereizt und leicht verletzt.

Frauenhaut hingegen neigt schneller zu

kleinen Fältchen und ist allgemein dünner.

Susanne Kaufmann,

Gründerin der

gleichnamigen

Beautymarke.

Was ist in der Welt von Susanne Kaufmann

besonders wichtig?

Ein holistischer Ansatz ist mir ein besonderes

Anliegen. Und Regelmäßigkeit. Mit einer

Behandlung kann man vielleicht eine

kurzzeitige Verbesserung erreichen, aber

langfristig bewirkt sie nichts. Unterstützt

durch regelmäßigen Sport, genügend Schlaf,

einen gesunden und ausgewogenen Lebensstil

in Kombination mit den richtigen, auf

den Hauttyp abgestimmten Produkten

erzielt man langfristig hervorragende

Ergebnisse.

falstaff

97


The Ritz-Carlton, Vienna / DAY SPA

EIN

SCHÖNER

TAG

Lassen Sie Stress und Hektik einfach hinter sich und tauchen Sie ein in eine andere Welt.

Als Tagesgast oder als Mitglied können Sie alle Annehmlichkeiten genießen, auch ohne im

»The Ritz-Carlton, Vienna« zu übernachten.

Man drückt im Lift zwar auf –2, um

in den Spa-Bereich zu kommen,

doch man gelangt damit in den

Himmel der Entspannung. Oder der sportlichen

Ertüchtigung. Oder beides. Denn das

Day Spa im »The Ritz Carlton, Vienna«

hält für jedes Bedürfnis den passenden

Bereich bereit. Egal, ob man im 18-Meter-

Hotelpool, einem der längsten der Stadt,

sogar mit Unterwassermusik Bahnen zieht

oder im Fitnessbereich mit modernsten

Technogym-Geräten Kraft und Ausdauer

trainiert – spätestens wenn der Puls durch

Sport oder Alltag hoch ist, sorgen die

Relax-Zonen für die nötige (Seelen-)Ruhe.

Getrennte Damen- und Herren-Bereiche

mit Saunen und Dampfbädern, beheizte

Relaxliegen, die auch optisch ein Genuss

sind, oder eine der viele Behandlungen in

einer der drei Treatment-Suites sind genug

Argumente, um sich eine Auszeit zu gönnen.

Das Beste daran: Um im Day Spa

einzuchecken, muss man kein Zimmer im

»The Ritz-Carlton, Vienna« gebucht haben.

Denn die Annehmlichkeiten an der Ringstraße

gibt es von Montag bis Sonntag von

6 bis 22 Uhr (Treatments werden von 10

bis 20.30 Uhr angeboten) für jeden.

FÜR KURZ ODER LANG

Der The Ritz-Carlton Spa bietet unterschiedliche

Möglichkeiten, das gesamte

Angebot zu nutzen. Ob für einen Kurztrip

von vier Stunden oder gleich für ein ganzes

Jahr – Sie haben die Wahl:

l Vier Stunden im Day Spa genießt man

von Montag bis Freitag um € 40,–, am

Samstag und Sonntag um € 50,–.

l Bei einer Monatsmitgliedschaft gibt es

fünf Prozent Preisvorteil auf Susanne-Kaufmann-Produkte

und -Behandlungen – um

€ 319,–/Monat.

l Sechs Monate Mitgliedschaft enthalten

zehn Prozent Preisvorteil auf Susanne-

Kaufmann-Produkte und -Behandlungen,

ein Treatment nach Wahl, vier Day-Spa-Gästepässe

sowie ein exklusives Travel-Kit von

Susanne Kaufmann – um € 289,–/Monat.

l Zwölf Monate Mitgliedschaft gibt es mit

15 Prozent Preisvorteil auf Susanne-Kaufmann-Behandlungen

und -Produkte sowie

ein Travel-Kit, zwei Wunsch-Treatments

und zehn Tagespässe für Gäste – um

€ 239,–/Monat.

l Freundepaket: Ein zusätzliches Mitglied

erhält 15 Prozent Ermäßigung auf Behandlungen

und Produkte, 15 Day-Spa-Gästekarten

und zwei kostenfreie Behandlungen

nach Wahl – um € 100,–/Monat für das

zusätzliche Mitglied.

The Ritz-Carlton Spa, Fragen und

Anmeldungen unter: +43 131188469

oder spa.vienna@ritzcarlton.com

Foto: Tina Herzl

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The Ritz-Carlton, Vienna / FITNESS-BOXING

RING FREI!

Von der Straße ins Luxushotel: Boxen ist längst mehr als

Selbstverteidigung. Deshalb hat der »Gentlemens Private

Boxing Club« von Box-Staatsmeister Reza Tamasebi – bei dem

selbstverständlich auch Frauen willkommen sind – seine Pforten

im »The Ritz-Carlton, Vienna« eröffnet.

Der erste Eindruck des privaten

Fitness-Boxing-Clubs ist ein fester

Händedruck des Besitzers Reza

Tamasebi, der auch alle seine Kunden

persönlich trainiert. So exklusiv die Mitgliedschaft

im »Gentlemens Private Boxing

Club« ist, so luxuriös ist auch die Umgebung

der beiden Räume, in denen ein Boxring,

mehrere Boxsäcke, die Handschuhe

und all die anderen Utensilien, die man für

das Training braucht, untergebracht sind.

Die Verbindung des einstigen Underground-

Sports mit einem Fünf-Sterne-Haus ist übrigens

eine einmalige Sache. Aber eine, die

zum Trend werden könnte. Schon längst hat

der Boxsport sein brutales Image abgelegt

und ist ein fordernder Ausgleich für einen

stressigen Lifestyle geworden: Denn Boxen

ist Ganzkörpertraining. Es dient neben der

Selbstverteidigung auch der Körperbeherrschung.

Und der Sport kann zu einem

Lebensmotto werden, wie der vierfache

österreichische Boxmeister im Halbschwergewicht

Reza Tamasebi weiß. Denn wie im

Ring geht man manchmal auch im Leben zu

Boden. Die Kunst besteht darin, wieder aufzustehen

und weiterzukämpfen. Und bei

»Gentlemens Private Boxing« lernt man das

bei einstündigen Einzeltrainings, die ganz

individuell erarbeitet werden. Es gibt übrigens

weder Geschlechter- noch Altersgrenzen,

und auch Kinder sind willkommen.

Info: Kontaktieren Sie die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter des »The Ritz-Carlton Spa« für

Fragen, Wünsche und Anmeldungen.

3 FRAGEN AN

REZA TAMASEBI

FALSTAFF Warum sollte man boxen?

REZA TAMASEBI Es ist eine Sportart, die

vieles abdeckt. Natürlich lernt man, wie

man sich selbst verteidigt, man braucht

aber auch jede Menge Körperbeherrschung

dazu. Man muss niemandem etwas beweisen,

außer sich selbst. Außerdem hat sich

der Sport in eine Richtung entwickelt, wo

man eben stark in den Fitness- und

Gesundheitsbereich sowie ins funktionale

Training geht.

Welche Voraussetzungen braucht man, um

mit dem Training zu beginnen?

Nur die Motivation. Man muss eigentlich

nur wissen, wofür man es machen will, und

ich bin dafür da, dass dieses Ziel erreicht

wird. Manche wollen abnehmen, andere

Kraft aufbauen. Die meisten meiner Kunden,

egal ob Damen oder Herren, beginnen

im Alter zwischen 40 und 50, weil sie einen

Ausgleich zu ihrem Job suchen.

Wie läuft ein Training ab?

Es ist sehr abwechslungsreich! Es muss

nicht einmal jede Stunde geboxt werden.

Denn neben Technik geht es sehr viel um

Kraft, Ausdauer und Koordination.

Fotos: Julia Stix

100 falstaff


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The Ritz-Carlton, Vienna / FERNWEH

REISEN

MIT STIL

Schon beim Antritt der Reise im Urlaub ankommen oder den Flug

einfach nur voll und ganz nach dem persönlichen Zeitplan richten:

Der eigene Jet macht’s möglich.

TEXT FLORIAN BARTMANN

Fotos: Mark Kozhura, Michaela Gritsch, beigestellt

102 falstaff


Am komfortabelsten und flexibelsten

reist es sich über die

Grenzen Österreichs hinaus

mit dem Privatjet. Eine

Tatsache: Denn statt stundenlang

beim Boarding warten und mit anderen

Fluggästen um den Sitzplatz streiten zu müssen,

kann im persönlichen Jet die gewonnene

Ruhe und Zeit in Arbeit und Erholung

investiert werden. Die Reise wird perfekt auf

die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten,

und die Crew kümmert sich um alles Weitere.

Ein Glas Champagner hoch oben über

den Wolken? Kein Problem, denn in dieser

Liga sucht auch das Service seinesgleichen.

Bevor man aber nun im gebuchten Privatjet

Platz nimmt, will noch der geeignete

Anbieter für solche Reisen gefunden sein.

Schließlich sollte man sich bei so einem

exklusiven Unterfangen in den Händen

eines Spezialisten wissen.

Eines der renommiertesten Unternehmen

in diesem Bereich ist Avcon Jet, das sich auf

Reisen mit dem Privatflieger spezialisiert

hat. Was mit nur einem Flugzeug und einer

Handvoll Mitarbeitern im Jahr 2007

begonnen hat, ist zur Erfolgsgeschichte

avanciert. Mit Leidenschaft und Wissen bei

der Sache, zählt das Unternehmen nach

einem regelrechten Senkrechtstart heute mit

rund 100 einsatzbereiten Jets zu den größten

und profiliertesten Anbietern Europas.

SICHERHEIT GEHT VOR

Auch das Thema Sicherheit wird bei Avcon

Jet großgeschrieben, die Auswahl der verlässlichsten

Maschinen namhafter Hersteller

wird laufend nach den höchsten Sicherheitsstandards

kontrolliert. Zudem zählt die Flotte

moderner Flugzeuge zu den jüngsten der

Welt. Neben den erstklassigen Jets kümmert

sich Avcon Jet außerdem um alles andere,

was beim Flug noch so beachtet werden

muss. Interne Qualitätskontrollen sorgen

dafür, dass das hohe Niveau gewahrt bleibt.

AUF REISEN

Neben dem Headquarter in Wien verfügt

Avcon Jet nicht nur über zwölf weitere

Standorte, die rund um den Globus verteilt

sind, sondern ermöglicht auch eine flexible

Gestaltung bei Geschäftsterminen an jeder

gewünschten Destination der Welt. Zu den

Der Hektik entfliehen: Mit erstklassigem Service und einem Glas

Champagner wird bereits der Flug Teil des Urlaubs. Und auch für

Geschäftliches bleibt die Ruhe, die es braucht.

Standorten zählen unter anderem Hongkong,

Barcelona und Johannesburg.

Mit dem Limousinen-Service direkt zum

Privatjet geht es dann etwa auf nach Südafrika.

Nach einer entspannten Reise dort

angekommen, hört das Know-how von

Avcon Jet aber noch nicht auf. Idefix Flight

Travel ist ein Kooperationspartner von

Avcon Jet und kümmert sich um alles, was

auf die sanfte Landung folgt. Das eigens

auf Südafrika-Trips spezialisierte Reisebüro

organisiert beispielsweise die Luxus-

Lodge vor Ort oder plant auf Wunsch auch

die perfekte Safari durch die Wildnis sowie

Tours durch das facettenreiche Land.

»Travel in Style« – das geht auch am

Wasser hervorragend. So kann man sich

mit dem Privat-Jet von Avcon Jet auch in

Italien absetzen lassen, nur um kurze Zeit

später vom Landesteg aus die private Jacht

zu betreten. Der Komfort hat damit also

keineswegs ein Ende – im Gegenteil: In

Monfalcone hat das Unternehmen Adler

Yacht mit der »Adler Suprema« nämlich

eine extravagante, 23 Meter lange Premium-Jacht

mit Hybridantrieb im Programm,

die auch auf hoher See keine Wünsche

offen lässt. Ob nun für die private Reise

oder im Zug von geschäftlichen Terminen:

Mit dem Privatjet reist es sich auf höchstem

Niveau. So bleibt Zeit für die wichtigen

Dinge im Leben.

Sicherheit ist

bei Avcon Jet

oberstes Gebot.

Die Maschinen

werden daher nach

den höchsten

Sicherheitsstandards

kontrolliert, und

mehrmals pro Jahr

durchgeführte Trainings am

Simulator garantieren höchste

Sicherheitsstandards auch bei den Piloten.

Avcon Jet zählt mit über 100 einsatzbereiten,

top-ausgestatteten Jets zu den größten und

renommiertesten Anbietern Europas.

falstaff

103


The Ritz-Carlton, Vienna / LONG WEEKEND – WIEN

MEIN

Christian Zandonella,

General Manager des

»The Ritz-Carlton, Vienna«.

Fotos: Christian Stemper, Marko Zlousic

104 falstaff


WIEN!

Hip wie noch nie und gleichzeitig voll fesselnder Geschichten, wohin das

Auge blickt. Begleiten Sie mich zu meinen Lieblingsorten innerhalb einer

der wohl lebenswertesten Metropolen der Welt.

TEXT CHRISTIAN ZANDONELLA

Kultur, Natur, Lifestyle: Wien

thront in den Rankings in

puncto Lebensqualität zu

Recht auf dem ersten Platz.

falstaff

105


The Ritz-Carlton, Vienna / LONG WEEKEND – WIEN

Wo sich Wien und die Welt entspannt an die Bar lehnen: »Pastamara – Bar con Cucina« im »The Ritz-Carlton, Vienna«.

Das »Goldene

Quartier« beherbergt

Luxus marken in der

Wiener Altstadt.

FREITAG

Wo Kultur, Weinberge und Freigeister daheim

sind, kann man das Leben doch nur genießen –

begleiten Sie mich durch mein Wien.

Eine Stadt, in der Parks und Gärten eifrig

um die Wette blühen. In der man

sich im Dreivierteltakt um den

berühmten Ring dreht. Wo die Nacht bei rauschenden

Bällen oder den besten DJ-Sets zum

Tag wird. In der man Kunst, Theater und

Musik bei jedem Schritt genauso begegnet

wie kulinarischen Hotspots und lebendigen

Bars. All das ist Wien – eine Weltstadt mit

imperialer Vergangenheit und moderner

Gegenwart. Aktuelle Konzepte wie der israelisch

geprägte Melting Pot »Seven North«

von Starkoch Eyal Shani sind beste Repräsentanten

für das kosmopolitische Wien. Durch

ihre viel zitierte Lebensqualität

hat diese feine Metropole bereits

die gesamte Welt überholt. Seit

den Spitzenplatzierungen in diversen

Rankings werde ich oft von

internationalen Gästen nach unserem

Geheimnis gefragt. Meine

Antwort ist oft schwer mit Worten

zu erklären – daher begleiten

Sie mich einfach durch mein Wien

und erleben Sie es selbst:

Es ist Freitagnachmittag, die

Krawatten werden abgelegt und

das Wochenende wird mit einem

In der »Roberto American Bar« am Bauernmarkt kann aus

abendlichen Stelldichein eingeläutet

– unkompliziert und 42 Cocktails gewählt werden – von Pimm’s Royal bis Moscow Mule.

entspannt.

Der »Social Day« der Wiener und

Wienerinnen spielt sich in den Bars und

Lokalen der Stadt ab, das Stichwort dabei ist

1010. Zum Daten und Plaudern trifft man

sich zum Beispiel in der »Josef Bar« oder bei

Roberto an der Theke, bevor es anschließend

entweder zum Dinner oder in die Oper geht.

Diese wienerische Sehnsucht nach einem Aperitivo

weckt bei mir ganz automatisch Heimatgefühle.

Umso mehr freut es mich, dass

wir mit dem »Pastamara«, einer stilvollen

Bar mit sizilianischer Küche, der angesprochenen

Sehnsucht ein neues Zuhause gegeben

haben. Denn was wäre ein Get-together unter

Freunden ohne einen hervorragenden Negroni

oder einen kleinen Appetizer?

Eine wahre Institution ist Peter Frieses

»Zum Schwarzen Kameel« vis-à-vis dem

Goldenen Quartier. Mit seinen herausragenden

Gastgeber-Qualitäten ist Peter für mich

der Inbegriff für die Erfolgsgeschichte der

Stadt. Nach 400-jähriger Restaurant-Tradition

nicht in Nostalgie zu verfallen, sondern

vielmehr mit Innovationskraft vorauszugehen,

begeistert mich immer wieder aufs Neue.

So gehört ein Besuch auf einen Shakerato

oder ein Glas Wein zum Pflichtprogramm.

Die herrlichen Brötchen, ein Fingerfood-

Schnitzel zum Teilen sowie der Beinschinken

sollten dabei nicht fehlen. >

Fotos: Jean Van Luelik, Klaus Lorke No Limit Fotodesign, Marko Zlousic, The Ritz-Carlton, Vienna, beigestellt

106 falstaff


Im eleganten Szenelokal »Seven

North« serviert Starkoch Eyal Shani

israelische Köstlichkeiten.

Das von Gold geprägte Interieur der »Josef Bar« ist

eine Hommage an das barocke Zeitalter im Alten Wien.

Das Lokal »Zum Schwarzen Kameel« ist ein Mikrokosmos

wienerischer Genussfreude. Christian Zandonella besucht

gerne Gastgeber Peter Friese (l.), um über die Wiener

Gastrokultur zu sprechen. feb–mär 2019

falstaff

107


The Ritz-Carlton, Vienna / LONG WEEKEND – WIEN

Gut ausgebaut:

Das Wiener

Radverkehrsnetz

ist circa 1400

Kilometer lang.

Dantendorfer hat mit »Slowear« Casual Chic

für den Mann aus Venedig nach Wien importiert.

SAMSTAG

Entdecken, erleben und entspannen: Begeben

Sie sich am zweiten Tag auf einen Streifzug

quer durch Wien.

Zwischen Linker und Rechter Wienzeile

erstreckt sich der farbenfrohe Naschmarkt.

Samstags geht es für mich raus in die

Stadt – und das am liebsten auf zwei

Rädern. Nicht nur für den Weg zum

Hotel schwinge ich mich auf mein Fahrrad,

auch sonst bin ich gerne auf den breiten

»Biker-Boulevards« unterwegs. An jeder

Ecke findet man in Wien ein Gefährt, das

einen schnell von »A« wie Albertina nach

»B« wie Badestrand bringt. Bei Kaiser wetter

fahre ich mit meiner Familie quer durch den

Prater an die Donau. Wussten Sie, dass die

Stadt über mehrere Kilometer Beachfront

verfügt? Einzigartig sind vor allem die

Donau-Auen sowie die Uferpromenaden der

Alten Donau. Hier findet man die perfekte

Location für eine kleine Flucht aus dem

urbanen Alltag.

Oder darf es doch lieber etwas Shopping

sein? Abseits des Trubels der Kärntner Straße

warten individuelle Boutiquen darauf,

entdeckt zu werden. In der Weihburggasse 9

findet man meinen absoluten Lieblingsladen:

»Slowear«, ein Familienunternehmen

aus Venedig, das seit 1951 Kollektionen für

den Mann kreiert, die sich nicht an kurzlebigen

Trends orientieren. »Ready-to-wear«

aus dem Maßatelier findet die Damenwelt –

passenderweise – am Opernring 23 bei

Juergen Christian Hoerl, der sich bereits

früh einen Namen in den Ballsälen der

Stadt gemacht hat.

Von der Kür zur Pflicht: Würde man Wien

besuchen, ohne seine vielseitige Kultur zu

entdecken, hätte man einiges verpasst. Ich

könnte zum Beispiel Stunden in der eindrucksvollen

Gemäldegalerie des Kunsthistorischen

Museums verbringen; und auch die

Sammlung Batliner in der Albertina ist mehr

als nur einen Besuch wert. Eine spannende

Perspektive auf die gegenwärtige Kunst bietet

hingegen das MAK (Museum für angewandte

Kunst). Zum perfekten Abschluss darf selbstverständlich

auch ein Besuch auf dem Naschmarkt

nicht fehlen. Der Karmeliter- und der

Rochusmarkt wiederum sind lohnende Ziele

für Gäste mit dem Motto »be local«. >

Fotos: Marko Zlousic, Wien Tourismus, www.peterrigaud.com

108 falstaff


www.wisag.at

Wo viele zusammenwirken,

entsteht Großes!

Ritz Carlton setzt seit über sechs Jahren auf die erfolgreiche Partnerschaft mit der

WISAG Gebäudetechnik und der WISAG Sicherheit & Service in Wien.

Mit mehreren zehntausend Mitarbeitern erbringt die WISAG europaweit vielfältige

Dienstleistungen und Services für Hotel-, Büro-, Gewerbe- und Wohnimmobilien, für

die Industrie sowie für Fluggesellschaften und Flughäfen.

Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen aus einer Hand, perfekt auf Ihre individuellen

Anforderungen abgestimmt – damit Sie sich auf Ihre Kernaufgaben konzentrieren

können!

WISAG Gebäudetechnik GmbH & Co. KG

Landstraßer Hauptstraße 99/3a

A-1030 Wien

+43 1 7136 92-0

werner.moldaschl@wisag.at

WISAG heißt Wertschätzung! WISAG heißt Einsatz! WISAG heißt bunt!


The Ritz-Carlton, Vienna / LONG WEEKEND – WIEN

Sie haben die freie

Wahl für Ihr

Frühstück: lokal

und gesund

im »Dstrikt

Steakhouse« oder

doch lieber eine

Reise nach Sizilien

im »Pastamara –

Bar con Cucina«?

SONNTAG

Lassen Sie sich am Abreisetag bloß nicht

stressen: An den folgenden Orten behalten Sie

die Stadt garantiert entspannt im Blick.

Wiener Kaffeehaus-Tradition

vom Feinsten: Ein Besuch im

»Café Schwarzenberg«

sollte bei einem Wien-

Trip nicht fehlen.

Für einen

ungezwungenen

Lunch am Abreisetag

erwarten Sie die

herrlichen Heurigen-

Buffets in den Wiener

Weinbergen.

Bereits beim gemütlichen Frühstück in

der Suite wird schnell klar, dass ein

Wochenende bei Weitem nicht ausreicht,

um alle Highlights der Stadt zu

erkunden. Mein Tipp: Machen Sie sich erst

gar nicht die Mühe! Es ist doch viel schöner,

sich schon während des Urlaubs auf

den nächsten Besuch zu freuen. Gönnen Sie

sich daher eine kurze Power-Session im

The Ritz-Carlton Spa – danach gehts hoch

hinaus. Hinauf nach Grinzing in die Wiener

Weinberge um den Kahlenberg. Dort

angekommen, liegt einem die Stadt wie in

einem Amphitheater zu Füßen. Ob im

unkomplizierten »Mayer am Nussberg«

oder im eleganten Weingut Wailand – in

guter Gesellschaft verrennen hier die Stunden

wie im Flug.

Selbst ein regnerischer Vormittag kann

die Stimmung in Wien nicht trüben. Dann

ist der ideale Zeitpunkt, um sich beispielsweise

im »Café Schwarzenberg« oder im

»Café Korb« ohne Zeitdruck von der Wiener

Kaffeehauskultur mitreißen zu lassen.

Oder soll es doch lieber das beliebte Sonntagskonzert

der Wiener Philharmoniker im

Musikverein sein?

Mein persönliches Highlight zum

Abschluss wäre allerdings ein Nachmittag

in unserer »Atmosphere Rooftop Bar«.

Mit bestem Blick über die gesamte Stadt

können Sie hier das Wochenende bei Cocktails

»Made in Austria« Revue passieren

lassen – es lohnt sich also, die Rückreisetickets

erst für den Abend zu buchen.

Willkommen in meinem Wien. <

Fotos: Gourmet, Lois Lammerhuber, Peter Rigaud, Wien Tourismus, The Ritz-Carlton, Vienna, beigestellt

110 falstaff


Jeden Moment

auskosten.

Ausgezeichnetes Essen. Ein gutes Glas Wein.

Und an den schönsten Orten der Welt ankommen.

#FeelsLikeAustrian


The Ritz-Carlton, Vienna / LONG WEEKEND – WIEN

TIPPS &

ADRESSEN

RESTAURANTS

SEVEN NORTH (1)

Im »Max Brown Hotel« gelegen, findet sich hier

eine hervorragende südlich-mediterrane Küche bei

verspielter Atmosphäre.

Schottenfeldgasse 74, 1070 Wien

T: +43 1 3761070, sevennorthrestaurant.com

PASTAMARA – BAR CON CUCINA (2)

Starkoch Ciccio Sultano bringt mit dem »Pastamara«

im »The Ritz-Carlton, Vienna« eine modern

interpretierte sizilianische Küche und ein raffiniertes

Aperitivo-Erlebnis nach Wien.

Schubertring 5–7, 1010 Wien

T: +43 1 31188, ritzcarlton.com

ZUM SCHWARZEN KAMEEL (3)

Das traditionsreiche Restaurant im Herzen von Wien

gibt es schon seit über 400 Jahren. Auch die berühmte

Feinkosthandlung ist einen Abstecher wert.

Bognergasse 7, 1010 Wien

T: +43 1 5338125, kameel.at

HEURIGEN

MAYER AM NUSSBERG (1)

Inmitten von Weinbergen gelegen, genießt man hier

neben einer Vielzahl kalter Speisen und hauseigenen

Weinen auch einen tollen Blick auf die Natur.

Kahlenberger Straße vis-à-vis 210, 1190 Wien

T: +43 664 75556667, mayeramnussberg.at

WEINGUT WAILAND (2)

Top-Heuriger am Kahlenberg mit herrlichen Heurigenschmankerln

und hervorragendem Blick über Wien.

Kahlenberger Straße/Ecke Heinz-Werner-

Schimanko-Weg, 1190 Wien

T: +43 664 9922723, wailandwein.at

BARS

D-BAR (3)

Edle, in den Farben Rot und Schwarz gehaltene Bar

im »The Ritz-Carlton, Vienna« mit direktem Blick

auf die Ringstraße, die ausgefallenen Cocktails die

perfekte Bühne bietet.

Schubertring 5–7, 1010 Wien

T: +43 1 31188, ritzcarlton.com

ATMOSPHERE ROOFTOP BAR (4)

Von Mitte April bis Sommerende geöffnet, lassen

sich im 8. Stock des »The Ritz-Carlton, Vienna«

Drinks auf höchstem Niveau genießen – im wahrsten

Sinne des Wortes. Top-Ausblick über Wien. Im Winter

verwandelt sich die Location in den höchstgelegenen

Weihnachtsmarkt der Stadt.

Schubertring 5–7, 1010 Wien

T: +43 1 31188, ritzcarlton.com

CAFÉS

CAFÉ SCHWARZENBERG (1)

Neben den traditionellen Kaffeespezialitäten in Fairtrade-Qualität

können die Besucher auch aus dem

vielfältigen Angebot internationaler Zeitungen wählen.

Kärntner Ring 17, 1010 Wien

T: +43 1 5128998, cafe-schwarzenberg.at

CAFÉ KORB (2)

Das Stammcafé der Wiener Kunstszene besticht

vor allem mit seinem fast schon legendären Interieur

aus den 1950er-Jahren.

Brandstätte 7–9, 1010 Wien

T: +43 1 5337215, cafekorb.at

Der Shop beherbergt auch seine Werkstatt.

Opernring 23, 1010 Wien

T: +43 1 8900726, juergenchristianhoerl.com

DANTENDORFER (3)

Hier finden sich neben maßgeschneiderten Anzügen

für Herren eine Vielzahl an Designerstücken

ausgesuchter Luxuslabels.

Weihburggasse 9, 1010 Wien

T: +43 1 5125965, dantendorfer.at

KULTUR

ALBERTINA (1)

Die Kunstsammlung, die sich seit 1805 im prachtvollen

Palais Albertina befindet, zählt zu den

bedeutendsten der Welt.

Albertinaplatz 1, 1010 Wien

T: +43 1 534830, albertina.at

KUNSTHISTORISCHES MUSEUM WIEN (2)

Neben Objekten aus sieben Jahrtausenden ist das

Museum nicht nur ein Ort für Kunst, sondern auch

ein Kunstwerk für sich.

Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien

T: +43 1 525240, khm.at

MAK – MUSEUM FÜR ANGEWANDTE KUNST (3)

Das Museum und Labor für angewandte Kunst

sieht sich an der Schnittstelle zu Design, Architektur

und Gegenwartskunst.

Stubenring 5, 1010 Wien

T: +43 1 711360, mak.at

JOSEF BAR (1)

Die schicke Bar serviert zeitgenössische sowie

innovative Cocktails. Auch die kleine, aber feine

Weinauswahl sollte man sich genauer ansehen.

Sterngasse 1, 1010 Wien

T: +43 1 5322044, josef-bar.at

ROBERTO AMERICAN BAR (2)

Menschlichkeit und Gastfreundschaft stehen in der

klassischen Bar an oberster Stelle. Tolles Flair und

grandiose Cocktails gibt’s obendrauf.

Bauernmarkt 11–13, 1010 Wien

T: +43 1 5350647, robertosbar.com

SHOPPING

SLOWEAR WIEN (1)

Italy at its best: Hier findet sich zeitlos elegante

Designermode mit besonderem Fokus auf Herrenkleidung.

Einfach reinschauen und durchstöbern.

Weihburggasse 9, 1010 Wien

T: +43 1 512596522, slowear.com

JUERGEN CHRISTIAN HOERL (2)

Der gleichnamige Designer ist für seine Kleider mit

klaren Linien und hochwertigen Stoffen bekannt.

MUSIKVEREIN WIEN (4)

Wiens wohl berühmtestes Klassik-Zentrum beherbergt

unter anderem den »Goldenen Saal«, der für

seine unvergleichliche Akustik berühmt ist.

Musikvereinsplatz 1, 1010 Wien

T: +43 1 5058190, musikverein.at

Mehr Städtereise-Tipps

für lange Wochenenden:

falstaff.com/longweekend

Illustration: Stefanie Hilgarth

112 falstaff


Fe tes Wort

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FÜR IHREN WOCHENENDTRIP!

Das »12 Gourmet-Weekends« Band 2

aus der Falstaff- Edition entführt Sie in zwölf der schönsten Städte Europas:

Amsterdam, Berlin, Bordeaux, Brügge/Gent, Florenz, Helsinki, Lissabon,

Luzern, Prag, Riga, Salzburg und Tel Aviv.

elsinki

ad eniendit fugiandantis di utestia spienis

HSi

aut dolupta epedis site voluptas est unto volenit

atetur atur assum quiae vollori busapitatiae

et et ute niendi doloreste volendione volupiet

aute verecti oribusda cumenimus e

EATIASSUNTUR? ULPA DERISQUE

IGENISSUMENIS AUTAQUI BUSAND

Fe tes Wort

Dum is ium des dolupta testotae

peligendi dolut adis eossitiorate

vo lam nusdandi dunt hariatur?

88 89

Gourmet-Weekend Helsinki

Modiatureriam in resciet etur, nosaepe

ligenditibus acea si ut libusciatem

eo resciet etur, nosaepe ligenditibus

Modiatureriam in resciet etur,

nosaepe ligenditibus acea si

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nosaepe ligenditibus acea si

ut libusciatem eos eumet ac

So unprätentiös wie der Helsinkier selbst

ist sein Zugang zum Genuss. Design ist in der

Stadt sowieso omnipräsent – vor fünf Jahren

wurde Helsinki zur Welt-Designhauptstadt

gekürt, es gibt ein sehenswertes Design-

Museum und einen Design-District. Also bewegt

sich der Bewohner dieser Stadt durch

die schicksten Orte wie unsereins durch Ausflugsrestaurants

oder Beizen. Und er scha ft

es mit wenigen, aber sorgsam gewählten Mitteln,

selbst eine grüne Wiese in einen hippen

Ort zu verwandeln. Bei schönem We ter besorgt

er sich einen Picknickkorb, den er in der

Kauppahalli mit Champagner, gebeiztem

Lachs und frischen Erdbeeren befü lt. Danach

geht es mit dem Wasserbus zur Seefestung

Suomenlinna, einem der populärsten Ausflugsziele

der Stadt. Es gilt also: Do as the

Helsinkiers do! Spätestens abends verlangt diese Bodenständigkeit

nach einem Gegenprogramm: Das

«Olo», Träger eines Michelin-Sterns, zählt zu

den besten, innovativsten (und teuersten)

Adressen der Stadt – weitere Player in der

Liga sind das «Demo», das «Ask» und das

«Chef & Sommelier». Bei a len vieren so lte

man unbedingt Tage im Voraus reservieren!

Am Herd des «Olo» steht Jari Vesivalo, einer

der Protagonisten der Nordic-Top-Chefs. Speisen

wie Lammtatar mit Grünkohl oder Emmergriess

mit Rentierherz serviert er

unkonventione l auf Holzrinden, «Keramikscherben»

oder auch schon mal im Kleie-

Kistchen. Von ihm bekannte Statements, wie

«Mir ist egal, ob einer weiss, wie man die Gabel

hält, Hauptsache, es schmeckt ihm!»,

müssen nicht als Aufforderung verstanden,

dürfen aber persönlich genommen werden.

Samstag

Der Helsinkier schafft es mit wenigen, aber

sorgsam gewählten Mitteln selbst eine grüne

Wiese in einen hippen Ort zu verwandeln.

Modiatureriam in resciet etur, nosaepe

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SAMSTAG

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The Ritz-Carlton, Vienna / BEST OF

BEST OF

KAFFEEHÄUSER

Wo sonst ist die Kaffeehaus-Tradition so verankert wie in Wien? Grund genug

also, ein paar der besten Vertreter ihrer Zunft vorzustellen.

DEMEL

Die Patisserie in der Nähe der Hofburg war einst weit über die Grenzen

Österreichs hinaus bekannt und ist auch heute noch außergewöhnlich.

Hier einen Kaffee zu trinken, ist für jeden Wien-Besucher Pflicht.

Kohlmarkt 14, 1010 Wien

T: +43 1 53517170, demel.com

JUSTIZCAFÉ

Ein Hotspot, den auch berühmte Persönlichkeiten

bereits für sich entdeckt haben:

Auf dem Dach des ehrwürdigen Wiener

Justizpalasts gelegen, bietet sich hier ein

grandioser Blick über die Stadt. Neben

Kaffee bekommt man hier auch eine

herrliche Wiener Küche serviert.

Schmerlingplatz 10, 1016 Wien

T: +43 1 521523828, justizcafe.at

CAFÉ LANDTMANN

Im denkmalgeschützten Gebäude

findet sich mit dem »Café Landtmann«

ein absolut stilechtes Wiener

Kaffeehaus. Bei Einheimischen und

Touristen besonders beliebt sind vor

allem die Kaffeespezialitäten, aber auch

die gemütliche Atmosphäre und der

charmante Service.

Universitätsring 4, 1010 Wien

T: +43 1 24100120, landtmann.at

CAFÉ CENTRAL

Touristen stehen täglich Schlange, um einen

Platz in dem alten Traditionscafé in der

Herrengasse zu ergattern. Drinnen beeindrucken

neben der Gewölbedecke auch die

hausgemachten Mehlspeisen sowie die

regelmäßig erklingende Live-Klaviermusik.

Ecke Herrengasse/Strauchgasse, 1010 Wien

T: +43 1 533376324, cafecentral.wien

BALTHASAR KAFFEE BAR

Der Top-Gastronom und

ehemalige Spitzenkoch Otto

Bayer hat sich in der Praterstraße

ein kleines Kaffeeparadies

geschaffen: wohl

einer der besten Orte in

Wien, um tatsächlich guten

Kaffee zu trinken. Die

Bohnen werden in der Wildkaffee

Rösterei geröstet.

Praterstraße 38, 1020 Wien

T: +43 1 9469536

balthasar.at

CAFÉ SCHWARZENBERG

Das älteste Ringstraßencafé in Wien lockt mit seinem prunkvollen

Ambiente. Geboten werden traditionelle Kaffeespezialitäten und Mehlspeisen,

und auch das umfangreiche Teeangebot kann sich sehen lassen.

Kärntner Ring 17, 1010 Wien, T: +43 1 5128998, cafe-schwarzenberg.at

Fotos: sinuswave | artworX,Nicky Webb, Gourmet, Jean van Luelik, MATOJOHANNIK, Rudi Froese, Jenni Koller, beigestellt

114 falstaff


BEST OF

BARS

Vom Wohnzimmer-Flair bis zum extravaganten Ambiente: Diesen Wiener

Top-Bars sollte man unbedingt einen Besuch abstatten.

KRYPT.

Mit Stilsicherheit und Geschmack wurde der

wiederentdeckte Jazzkeller zu Wiens spektakulärster Bar

umgebaut. Ganz anders, als es der Name suggeriert,

pulsiert hier das Leben, befeuert von raren Mezcals und

einem geheimen Party-Hinterzimmer.

Wasagasse 17, 1090 Wien, krypt.bar

falstaff-Bewertung: 92 von 100 Punkten

ROBERTO

Die angesagte American Bar von Top-

Barkeeper Roberto Pavlovic-Hariwijadi

besticht durch das dunkle Interieur mit

Samtbezügen sowie dem riesigen Luster

aus Ketten, auf denen rund 80.000 Süßwasserperlen

aufgefädelt sind.

Bauernmarkt 11–13, 1010 Wien

T: +43 1 5350647, robertosbar.com

falstaff-Bewertung: 93 von 100 Punkten

JOSEF BAR

Klasse, Witz und makellose

Drinks: Klassische Arbeitstechnik

und moderne Zutaten

verbinden sich nicht nur beim

»Snickers Old Fashioned« zu

einer Symbiose, die man

einfach lieben muss.

Sterngasse 1, 1010 Wien

T: +43 1 5322044, josef-bar.at

falstaff-Bewertung:

94 von 100 Punkten

LOOS BAR

Es gibt nicht viele Bars, die diese

Geschichte und eine Architektur

von Rang aufweisen können.

Marianne Kohn wacht darüber, dass

das auch so bleibt. Als »Museum,

das Drinks ausschenkt« definiert

sie diese einzigartige Trinkstätte.

Kärntner Durchgang 10, 1010 Wien

T: +43 1 5123283, loosbar.at

falstaff-Bewertung:

90 von 100 Punkten

TÜR 7

Gemütlich wie das eigene Wohnzimmer, aber mit eindeutig besseren

Drinks. Die Cocktail-Maßschneiderei ohne eigene Barkarte ist auch

bei durchreisenden Bartendern beliebt.

Buchfeldgasse 7, 1080 Wien

T: +43 664 5463717, tuer7.at

falstaff-Bewertung: 96 von 100 Punkten

falstaff

115


The Ritz-Carlton, Vienna / BEST OF

BEST OF

RESTAURANTS

PHILIPP VOIGT

Assistant Head Concierge

Member of Les Clefs d’Or

»The Ritz-Carlton, Vienna«

Concierge Philipp Voigt empfiehlt Top-Adressen, die

kulinarische Hochgenüsse versprechen.

STEIRERECK

Seit Jahren im Falstaff-

Restaurantguide die

Nummer eins, präsentiert

sich dieses Restaurant als

Gesamtkunstwerk.

Zwei verdiente Sterne im

Guide Michelin spiegeln die

Perfektion wider, die sich

hier in allen Bereichen

findet.

DAS SPITTELBERG

Harald Brunner am Spittelberg hat sich inzwischen zu einer regelrechten Institution

entwickelt. Seine Art der Wiener Küche ist konkurrenzlos und konsequent hedonistisch.

Spittelberggasse 12, 1070 Wien, T: +43 1 5877628, das-spittelberg.at

falstaff-Bewertung: 90 von 100 Punkten

Am Heumarkt 2A

1030 Wien

T: +43 1 7133168

steirereck.at

falstaff-Bewertung:

100 von 100 Punkten

SILVIO NICKOL

Silvio Nickol zelebriert im Palais Coburg

den deutschen Küchenperfektionismus.

Seine aufwendig inszenierten Gerichte

regen dabei alle Sinne an. Auch die

Weinkarte mit über 5000 Positionen

kann sich sehen lassen.

Coburgbastei 4, 1010 Wien

T: +43 1 51818800, palais-coburg.com

falstaff-Bewertung: 99 von 100 Punkten

CANTINETTA ANTINORI

Ein Klassiker der toskanischen Küche: Die Qualität der

Gerichte ist konstant auf hohem Niveau angesiedelt. Dazu

werden die feinen Weine des weltbekannten Hauses

Antinori ausgeschenkt. Im Herbst locken herrliche

Trüffelgerichte, im Sommer der schöne Schanigarten.

Jasomirgottstraße 3–5, 1010 Wien

T: +43 1 5337722, cantinettaantinori-vienna.at

falstaff-Bewertung: 85 von 100 Punkten

Fotos: Palais Coburg, Pierer&Pierer, The Ritz-Carlton, Vienna, Per-Anders Jörgensen, Rafaela Pröll, Weinwurm GmbH, beigestellt

116 falstaff


MAST WEINBISTRO

Tolles, unkompliziertes Bistro-Essen, große Auswahl

an ungewöhnlichen oder einfach fantastischen Weinen

und eine herrlich unprätentiöse Atmosphäre.

Porzellangasse 53, 1090 Wien

T: +43 1 9226679, mast.wine

falstaff-Bewertung: 90 von 100 Punkten

KONSTANTIN FILIPPOU

Das feine Restaurant von Konstantin Filippou zählt zu den besten und

innovativsten Gourmet-Adressen des Landes. Die großartige Küche ist

dabei technisch anspruchsvoll und am Puls der Zeit.

Dominikanerbastei 17, 1010 Wien

T: +43 1 5122229, konstantinfilippou.com

falstaff-Bewertung: 95 von 100 Punkten

SEVEN NORTH

Hinter dem erst kürzlich

eröffneten mediterranen

Restaurant im »Max Brown

Hotel« in Wien steckt der

hochgelobte Chefkoch Eyal

Shani, der sich mit seinem

israelischen Lokal

»Miznon« auch

international bereits einen

Namen gemacht hat.

Schottenfeldgasse 74

1070 Wien

T: +43 1 3761070

sevennorthrestaurant.com

falstaff-Bewertung:

86 von 100 Punkten

HEUNISCH & ERBEN

Hinter dem neuen Projekt steckt unter

anderem auch »Pub Klemo«-Betreiber

Robert Brandhofer. Über 60 offene Weine

warten darauf, verkostet zu werden – von

naturtrüb bis klassisch-edel. Peter Zinter

ist für das leibliche Wohl zuständig.

Landstraßer Hauptstraße 17, 1030 Wien

T: +43 1 2868563, heunisch.at

falstaff-Bewertung: 91 von 100 Punkten

BRUDER

Eine der wohl spannendsten Neueröffnungen des

Jahres: Hubert Peter hat sich mit Lucas Steindorfer

zusammengetan und die Idee einer modernen

Cocktailbar cum Bistro verwirklicht.

Windmühlgasse 20, 1060 Wien

T: +43 664 1351320, bruder.xyz

falstaff-Bewertung: 88 von 100 Punkten

falstaff

117


The Ritz-Carlton, Vienna / BEST OF

BEST OF

GASTHÄUSER

Wien ohne Wirtshäuser ist wie ein Gulasch ohne Saft.

Wir stellen Ihnen einige der besten vor.

PICHLMAIERS ZUM HERKNER

Von den steirischen Gebrüdern

Pichlmaier modernisiert und

revitalisiert, wurde dieses

Gasthaus im Falstaff

Restaurantguide 2019 zum

besten Beisl Wiens gekürt. Die

Küche ist grandios und der

herrliche Gastgarten erstreckt

sich über zwei Etagen.

Dornbacher Straße 123

1170 Wien

T: +43 1 4801228

zumherkner.at

falstaff-Bewertung:

88 von 100 Punkten

GASTHAUS GRÜNAUER

Der Generationenwechsel

ist hier schon einige

Zeit her und hat an

diesem zur Legende

gewordenen Beisl

nichts geändert: An der

Wirtshausküche und

der Weinkarte gibt es

nichts zu kritisieren.

Hermanngasse 32

1070 Wien

T: +43 1 5264080

gasthaus-gruenauer.com

falstaff-Bewertung:

88 von 100 Punkten

SCHREINERS

GASTWIRTSCHAFT

Eine Bilderbuch-

Gaststätte, bei der man die

gehobene Wirtshauskultur

lebt. Neben einer

exzellenten Küche mit

hochwertigen Produkten

können die Gäste auch in

den Zimmern mit

Gastgartenblick nächtigen.

Westbahnstraße 42

1070 Wien

T: +43 676 4754060

schreiners.cc

falstaff-Bewertung:

88 von 100 Punkten

PÖSCHL

Viel Holz und ein Kamin sorgen im Winter

hier für behagliche Atmosphäre, während

das Gasthaus in den warmen Monaten mit

seinem gemütlichen Schanigarten

punktet. Die Wiener Küche ist gut und

schnörkellos.

Weihburggasse 17, 1010 Wien

T: +43 1 5135288, gasthauspöschl.com

falstaff-Bewertung: 84 von 100 Punkten

MEIXNER’S GASTWIRTSCHAFT

Nicht weit vom Reumannplatz wird im »Meixner’s« in

gemütlichem Ambiente eine zeitgemäße Wiener Küche

aufgetischt. Neben gutem Fassbier und spezielleren

Weinen lockt auch der großartige Gastgarten im Innenhof.

Buchengasse 64/Ecke Herndlgasse, 1100 Wien

T: +43 1 6042710, meixners-gastwirtschaft.at

Fotos: ALEXI PELEKANOS , HELGE KIRCHBERGER Photography, Natascha Unkart, www.peterrigaud.com, beigestellt

118 falstaff

falstaff-Bewertung: 87 von 100 Punkten


SVEN’S SOHN

Traditionelle Wirtshausküche mit Wohnzimmer-

Atmosphäre. Alex Reissner kocht gediegene Klassiker,

vom Kalbsrahmbeuschel bis zu Topfenschmarren und

böhmischen Palatschinken.

HUTH

Im Stammhaus der

Gastronomie-Familie

Huth setzt man auf die

klassische Wiener Küche.

Innovativ ist dabei die

Getränkekarte, die einige

österreichische Craft-

Biere und sogar Orangeund

Amphoren-Weine

listet.

Schellinggasse 5

1010 Wien

T: +43 1 5135644

huth-gastwirtschaft.at

falstaff-Bewertung:

83 von 100 Punkten

Berggasse 28, 1090 Wien

T: +43 1 3106536, svenssohn.at

falstaff-Bewertung: 83 von 100 Punkten

OSWALD & KALB

Die Traditionsadresse im

historischen Kellergewölbe

hat sich vom Künstlerlokal

zu einem ganz normalen

Restaurant mit Wiener

Wirtshausatmosphäre

gemausert. Gute Weinauswahl

und gehobene

Küche.

Bäckerstraße 14

1010 Wien

T: +43 1 5121371

oswaldundkalb.at

falstaff-Bewertung:

82 von 100 Punkten

ECKEL

Jene auf der Suche nach

einem perfekt zubereiteten

Wiener Schnitzel werden

hier definitiv fündig, und

auch die vielen

Stammgäste lieben die

klassische Wiener Küche.

Die günstigen Top-Weine

und der legendäre

Gastgarten runden den

Besuch hier wunderbar ab.

Sieveringer Straße 46

1190 Wien

T: +43 1 3203218

restauranteckel.at

falstaff-Bewertung:

90 von 100 Punkten

DAS REBHUHN

Das Rebhuhn in der Berggasse ist eine

verlässliche Konstante für bodenständige

Wiener Küche. Nicht immer will man mit

neuen Kreationen überrascht werden, vor

allem nicht, wenn das Beständige gut ist.

PLACHUTTAS GASTHAUS ZUR OPER

An manchen Tagen im Jahr werden in diesem alteingesessenen

Lokal über 1000 Gäste beglückt – und die Qualität bleibt immer

konstant hoch. Ausgezeichnete Rindfleischküche mit dem wohl

besten Tafelspitz der Welt.

Walfischgasse 5, 1010 Wien, T: +43 1 5121577, plachutta.at

falstaff-Bewertung: 83 von 100 Punkten

Berggasse 24, 1090 Wien

T: +43 1 3195058, rebhuhn.at

falstaff-Bewertung: 78 von 100 Punkten

falstaff

119


The Ritz-Carlton, Vienna / BEST OF

BEST OF

HEURIGEN

Nicht nur am Land ist »ausgsteckt«: Auch in Wien finden sich hervorragende

Vertreter der traditionsreichen Heurigen- und Buschenschank-Kultur.

HEURIGER WIENINGER

Die Top-Weine passen perfekt zum hohen

Niveau der Speisen. Neben dem typischen

Heurigenbuffet gibt es dabei auch viele

saisonale Gerichte. Wer mag, sitzt im

Gastgarten in der Sonne oder entspannt

sich unter den schattenspendenden

Nussbäumen.

Stammersdorfer Straße 78

1210 Wien

T: +43 1 2924106

heuriger-wieninger.at

falstaff-Bewertung: 94 von 100 Punkten

EDLMOSER

Einer der besten Heurigen

Wiens. Das alte Winzerhaus

aus dem Jahr 1629 bietet

neben einem schönen Gastgarten

auch eine feine Küche

mit Klassikern wie

Schweinsbraten mit Sauerkraut

und Knödel sowie

Mohntorte. Auch die Weine

sind hervorragend.

Maurer Lange Gasse 123

1230 Wien

T: +43 1 8898680

edlmoser.com

falstaff-Bewertung:

96 von 100 Punkten

HELMUT KRENEK AM WEINGUT GÖBEL

Ein Heuriger, wie er im Buche steht. Die Innenarchitektur ist modern-puristisch, während

draußen der urige Garten mit Blick auf die umliegenden Weingärten zum Verweilen

einlädt. Die Spezialitäten vom Strohschwein sollte man sich nicht entgehen lassen.

Stammersdorfer Kellergasse 131, 1210 Wien, T: +43 1 2948420, helmut-krenek.at

falstaff-Bewertung: 94 von 100 Punkten

BUSCHENSCHANK

OBERMANN

Ein idyllischer Heuriger mit

Bioweinen, der nur einen

kleinen Spaziergang von

Grinzing entfernt ist. Der

einstige Geheimtipp ist

spätestens seit dem

royalen Besuch von Prinz

Charles und Camilla eine

der Top-Adressen in Wien.

Cobenzlgasse 102

1190 Wien

T: +43 664 4519927

weinbauobermann.at

falstaff-Bewertung:

93 von 100 Punkten

WEINGUT UND BUSCHENSCHANK

WAILAND

Der Journalist Dr. Georg Wailand betreibt hier

einen wunderschönen Heurigen – eigene Weine,

kaltes Buffet, entspannte Atmosphäre und eine

traumhafte Aussicht auf Wien inklusive.

Kahlenberger Straße/Ecke Heinz-Werner-Schimanko-

Weg, 1190 Wien, T: +43 664 9922723, wailandwein.at

falstaff-Bewertung: 90 von 100 Punkten

Fotos: Peter Schmidt, Theresa Bentz, Uwe Strasser, beigestellt

120 falstaff


THE RITZ-CARLTON, VIENNA

IMPRESSUM

INTERNATIONALE ZEITSCHRIFT

FÜR ESSEN, TRINKEN UND REISEN

Die in dieser Ausgabe veröffentlichten Beiträge sind

urheberrechtlich geschützt. Übersetzung, Nachdruck,

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und Druckwerken aller Art unter der

Bezeichnung »Falstaff«.

Mitglied der Österreichischen

Auflagenkontrolle

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HERAUSGEBER

Wolfgang M. Rosam, Angelika Rosam

CHEFREDAKTION

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SENIOR EDITOR Herbert Hacker

CHEFIN VOM DIENST Catharina Gruidl

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CREATIVE DIRECTOR Wolfgang Lackinger (alaki-design)

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PRODUKTION/LITHO Konstantin Riemerschmid

HEAD OF DIGITAL BUSINESS Georg Grawatsch

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MITARBEITER DIESER AUSGABE

AUTOREN Peter Moser, Tobias Müller,

Margret Hoffmann

FOTOGRAFEN Ian Ehm, Lukas Ilgner, Manfred Klimek,

Lisa Leutner, Konrad Limbeck, Klaus Lorke, Robert

Pichler, Matthew Shaw, Julia Stix, Marko Zlousic

LEKTOREN Mag. Sandra Bak., Mag. Sabine Schmidt

GESCHÄFTSFÜHRUNG

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Versicherungen, Interieur), Carola Imre (Reise, Hightech,

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Timotheus Lamberg (Leitung)

Violeta Stokic (Gastronomie)

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SCHWEIZ: Daniel Pauletto (Leitung Anzeigen)

T: +41 79 6406443, Daniel.Pauletto@falstaff.com

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Mag. Martina Kummer, T: +41 71 6727766

M: +41 78 720 6670, martina.kummer@falstaff.com

Therese Kramarz, T: +41 79 8303826

therese.kramarz@falstaff.com

SPANIEN: AIM, About International Media

T: +34 91 3203770, olga.martinez@aboutim.es

LEITUNG LESER- UND ABOSERVICE

Birgit Niedl, DW 419, abo@falstaff.at

GOURMETCLUB UND EVENTS

Johanna Grabmer, M. A. (Leitung Gourmetclub),

Laura Bretschneider, Katharina Bruck, Carmen Hickl,

Laura Strauss, B. A.

MARKETING & SALES

Margit Ortner, B. A. (Koordination)

Daria Startseva (Artdirection)

Isabella Gröller (Praktikantin)

HERSTELLER

Druckerei Berger, Wiener Straße 80, 3580 Horn

VERTRIEB

Presse Großvertrieb Austria Trunk GmbH

St. Leonharder Straße 10, 5081 Anif

www.pgvaustria.at

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VERLAGS-GMBH

67 % Wolfgang Rosam Privatstiftung

23 % CK Sàrl, Baar (CH), 10 % Angelika Rosam


The Ritz-Carlton, Vienna / BEST OF

BEST OF

SHOPPING

Einkaufserlebnis Wien: Vom Angebot feiner Handwerkskunst bis hin zu

ausgewählten Designerstücken im Shoppingtempel finden sich in der

Großstadt fast schon zu viele schöne Dinge auf einmal.

ZUR SCHWÄBISCHEN JUNGFRAU

Seit 1720 sind hier exklusive Tisch-, Bett- und Frotteewäsche sowie

Daunendecken zu haben. Das eigene Maßatelier und die Monogrammstickerei

ermöglichen dabei so gut wie jeden Sonderwunsch.

Graben 26, 1010 Wien, T: +43 1 5355356, zsj.at

J. & L. LOBMEYR

Die Glas- und Lustermanufaktur

steht seit 1823 für virtuose,

liebevolle Handwerkskunst. Ob

hauchdünn geblasenes

Musselinglas oder geschliffenes

Kristallglas: Lobmeyr bringt die

Eleganz und Feinheit des

allgegenwärtigen Werkstoffs

zurück in den Alltag.

Kärntner Straße 26, 1010 Wien

T: +43 1 512050888, lobmeyr.at

STEFFL THE

DEPARTMENT STORE

High-End-Damen- und

-Herrenmode auf

13.000 Quadratmetern.

Auf einer Shoppingtour

bei einer riesigen

Auswahl an

Designermarken lässt

sich hier alles und noch

mehr finden, was das

Leben schöner macht.

Kärntner Straße 19

1010 Wien

T: +43 1 930556

steffl-vienna.at

CONTEMPORARY

AUSTRIAN FASHION

Made-to-measure and ready-to-wear made in Austria

Im Herzen von Wien befindet sich der Flagship-Store von JCH Juergen Christian

Hoerl, der durch sein handverlesenes Sortiment besticht.

Der lichtdurchflutete Store, der sich durchaus mit Shops in New York messen

kann, bietet ein Einkaufserlebnis der Extraklasse mit hochwertiger Damenmode,

Taschen, Schmuck sowie Accessoires für sie und ihn.

Haute couture in the center of Europe – erleben Sie das Entstehen Ihres persönlichen

Kleidungsstücks bei einem Maßtermin mit Juergen Christian Hoerl.

JCH Juergen Christian Hoerl

Mo–Sa 10–18 Uhr, Opernring 23, 1010 Wien

office@JuergenChristianHoerl.com

122 falstaff JuergenChristianHoerl.com

ALTMANN & KÜHNE

Seit 1926 formen die Mitarbeiter der Confiserie

Altmann & Kühne Haus- sowie Liliputkonfekt

mit Schokolade-, Marzipan-, Nougat-, Mandeloder

Nussfüllung nach traditionellen

Rezepturen von Hand.

Am Graben 30, 1010 Wien

T: +43 1 5330927, altmann-kuehne.at

DANTENDORFER

Wer etwas anderes als Mode von der

Stange sucht, ist hier genau richtig:

Dantendorfer bezieht die angebotenen

Stücke von fantastischen Designern

aus aller Welt.

Weihburggasse 9, 1010 Wien

T: +43 1 5125965, dantendorfer.at

Fotos: Gunnar Menzel, Leonid Johannes Andreas-RATH, beigestellt


ESPRESSO ITALIANO – MUSETTI

Wenn wir über Musetti sprechen, sprechen wir über Qualität.

Luigi Musetti gründete 1934 in Piacenza

seinen ersten kleinen Kaffeeshop »La

Casa del Caffè«. Mit viel Einsatz und

Liebe zum Detail kreierte er die ersten

Mischungen auf einer kleinen Röstmaschine

und verkaufte diese in seinem Geschäft. Heute

führen Luigis Tochter Lucia bzw. ihr Sohn

Guido mit ungebrochener Hingabe das

Unternehmen – Musetti zählt zu den renommierten

italienischen Traditionsröstern. Denn

seit jeher ist das oberste Credo, die verschiedensten,

hochqualitativen Mischungen auf

die Wünsche der Konsumenten abzustimmen.

Dies gelingt, da Musetti in den letzten 85 Jahren

ständig versucht hat, nur den besten Kaffee

für seine Kunden in die Tasse zu bringen.

Die Liebe zum Kaffee, gepaart mit innovativer

Technologie und den hohen Qualitätskriterien,

macht es möglich, dass sich jeder der

Blends voll entfalten kann. Die breite Palette

an Kaffeemischungen bietet Musetti die Möglichkeit,

Kaffeegenuss für jeden Geschmack

anzubieten – für die Gastronomie genauso

wie für Privatpersonen; als ganze Bohne, Pads

oder Kapseln. Natürlich kann Musetti auch

Ihren Wünschen nach einem fair gehandelten

oder nach einem Bio-Kaffee nachkommen.

Im Jahr 2003 eröffnete Musetti seine

Kaffee-Akademie. Barmänner und -frauen

aus der ganzen Welt können hier Kurse

besuchen und die Geheimnisse des echten

italienischen Espressos und der Latte-Art

kennenlernen.

promotion / MUSETTI


The Ritz-Carlton, Vienna / BEST OF

BEST OF

FEINKOST

Wer auch in den eigenen vier Wänden nicht auf kulinarische Spezialitäten

verzichten möchte, findet in Wien eine herrliche Vielfalt spannender

Feinkostläden. Hier eine kleine Auswahl.

JULIUS MEINL

AM GRABEN

Das kulinarische

Gesamtkunstwerk auf

drei Etagen lockt mit

außergewöhnlichen

Produkten aus den

unterschiedlichsten

Ländern der Welt. Mit

rund 16.000 Artikeln im

Angebot findet sich hier

einfach alles, was das

Gourmet-Herz begehrt.

Graben 19, 1010 Wien

T: +43 1 5323334

meinlamgraben.at

MARCO SIMONIS BASTEI10

Dieser Laden hat nicht nur ausgewählte

Delikatessen im Programm, sondern auch

spannende Accessoires und Geschirr. Im

angeschlossenen Restaurant finden sich

außerdem laufend wechselnde, köstliche

Gerichte auf der Karte.

PÖHL AM NASCHMARKT

Christian Pöhl hat sein Hobby zum

Beruf gemacht und bietet in seinem

Shop eine Selektion feinster Lebensmittel.

Vom Weinkaviar bis zum baskischen

Rinderschinken findet man hier allerlei

besondere Spezialitäten.

Naschmarkt 167, 1060 Wien

T: +43 1 5860404, poehl.at

Dominikanerbastei 10, 1010 Wien

T: +43 1 5122010, marcosimonis.com

LINGENHEL

Ein hervorragend sortiertes

Geschäft für Gourmets im

Herzen von Wien – inklusive

Käserei und Restaurant. Neben

den eigenen Käsevariationen

finden sich hier ehrliche,

österreichische Produkte

sowie das Beste aus den

Reifekellern und

Speisekammern Europas.

Landstraßer Hauptstraße 74

1030 Wien

T: +43 1 7101566

lingenhel.com

ZUM SCHWARZEN KAMEEL

Neben der Bar und dem Restaurant beherbergt das »Schwarze

Kameel« auch einen Feinkostladen, der vor allem für den

ausgezeichneten Beinschinken berühmt ist. Daneben gibt’s

köstliche Sandwiches und herrliche Patisserie zum Mitnehmen.

Bognergasse 7, 1010 Wien, T: +43 1 533812527, kameel.at

Fotos: Christof Wagner, Julius Meinl am Graben, Photo Simonis Wien – Austria, beigestellt

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The Ritz-Carlton, Vienna / BEST OF

BEST OF

KULTUR

Im geschichtsträchtigen Wien findet sich ein einzigartiges und

facettenreiches Kulturangebot, das entdeckt werden will.

KUNSTHISTORISCHES MUSEUM WIEN

Zählt zu den größten und wichtigsten Museen der Welt und

beheimatet regelmäßig wechselnde Ausstellungen. So können etwa

bis 13. Oktober 2019 die Medaillen Maria Theresias besichtigt werden.

Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien, T: +43 1 525240, khm.at

WELTMUSEUM WIEN

Das ethnologische Museum in

der Wiener Hofburg präsentiert

wertvolle Schätze aus aller Welt.

Dazu zählen beispielsweise die

Sammlung des Seefahrers

James Cook und der weltberühmte

Federkopfschmuck eines

mexikanischen Priesters.

ALBERTINA

Die Albertina beherbergt eine

der bedeutendsten grafischen

Kunstsammlungen der Welt.

Darunter finden sich weltberühmte

Zeichnungen des Malers

Albrecht Dürer sowie Werke von

Gustav Klimt.

Albertinaplatz 1, 1010 Wien

T: +43 1 534830

albertina.at

Fotos: Michael Poehn, Christian Stemper, Lukas Beck / Wiener Konzerthaus, Wientourismus/Paul Bauer, Shutterstock, beigestellt

Heldenplatz, 1010 Wien

T: +43 1 534305052

weltmuseumwien.at

SPANISCHE HOFREITSCHULE

Die älteste Reitschule der Welt

diente ursprünglich der reiterlichen

Ausbildung der kaiserlichen

Familie. Heute bietet sie

mit den berühmten Lipizzanern

und dem barocken Ambiente der

Wiener Hofburg Reitkunst auf

höchstem Niveau.

Michaelerplatz 1, 1010 Wien

T: +43 1 5339031, srs.at

126 falstaff

MUSIKVEREIN WIEN

Wiens berühmtestes Klassik-Zentrum ist durch die Wiener Philharmoniker und

die Akustik im Goldenen Saal weltbekannt. Hier ein Konzert zu erleben,

bedeutet, die Wiener Kultur in ihrer höchsten Qualität kennenzulernen.

Musikvereinsplatz 1, 1010 Wien

T: +43 1 5058190, musikverein.at


WIENER KONZERTHAUS

Zählt zu den bedeutendsten Institutionen des internationalen

Musiklebens in Wien. Im stimmungsvollen Jugendstil-Ambiente sind

hier Top-Interpreten aller Genres zu Gast.

Lothringerstraße 20, 1030 Wien, T: +43 1 242002, konzerthaus.at

WIENER STAATSOPER

Das monumentale und weltbekannte

Haus in der Wiener Innenstadt feierte erst

jüngst sein 150-jähriges Jubiläum. Jedes

Jahr bietet es rund 60 Opern- und

Ballettwerken in 350 Aufführungen eine

Bühne der Extraklasse.

Opernring 2, 1010 Wien

T: +43 1 514442250

wiener-staatsoper.at

KATAKOMBEN DER

DOMKIRCHE ST. STEPHAN

Die Katakomben unter dem

Stephansdom sind auf alle Fälle

einen Ausflug wert. Im Zuge einer

Führung kann man sich in das

untere Stockwerk des Doms

begeben und die dunklen Gänge

und Gruften erforschen.

NASCHMARKT

Wiens bekanntester Markt hat sich als Treffpunkt für Jung und Alt etabliert.

Ursprünglich im Jahr 1774 eröffnet, findet sich bei dem kulinarischen

Angebot der über 120 fixen Marktstände so ziemlich alles, was das Herz

begehrt.

Stephansplatz 3, 1010 Wien

T: +43 1 515523767

stephanskirche.at

Wienzeile, 1060 Wien, T: +43 1 400005430, wienernaschmarkt.eu

MAK

Das Museum für angewandte Kunst zeigt eine umfangreiche Sammlung, die

verschiedene Epochen, Materialien und künstlerische Disziplinen umfasst – darunter

auch Kunsthandwerk der Wiener Werkstätte und Bugholzmöbel von Thonet.

Stubenring 5, 1010 Wien, T: +43 1 711360, mak.at

Caravaggio

& Bernini

15. OKTOBER 2019 BIS 19. JÄNNER 2020

WWW.KHM.AT

falstaff

127


The Ritz-Carlton, Vienna / WEIHNACHTSZEIT

EXKLUSIVE

WEIHNACHTSZEIT

Wer »The Ritz-Carlton, Vienna« in der Adventzeit betritt,

erlebt ein einmaliges Schauspiel aus imposanter Dekoration,

atemberaubender Aussicht und herausragendem Festessen.

Die handgefertigte »The Ritz-Carlton, Vienna«-

Schneekugel gibt es für Gäste als Geschenk

zu Weihnachten.

128 falstaff

Glitzernde Auslagendekoration,

pompöse Luster in den Einkaufsstraßen

und die Aufbauarbeiten

am Rathausplatz läuten

alle Jahre wieder die Weihnachtszeit

ein – eine ganz besondere Stimmung,

die Wien zur Weihnachtshauptstadt

Europas macht. Das »The Ritz-Carlton,

Vienna« überrascht seine Gäste in der Adventzeit

mit einer Interpretation, die ihresgleichen

sucht – Lametta und rote Weihnachtsmützen

gibt es hier jedenfalls nicht:

Die Hotellobby verwandelt sich in eine großen

Bühne, auf der faszinierende Inszenierungen

geboten werden. So wurde zum

Beispiel im vergangenen Jahr das Thema

»Magischer Weihnachts-Zirkus« mit einer

lebensgroßen Statue in der Lobby und

unzähligen Schneekugeln mit passenden

Zirkusmotiven kunstvoll ausgestaltet.

CHRISTKINDLMARKT MIT AUSBLICK

Ein einzigartiger Weihnachtsmarkt mit

atemberaubendem Ausblick über den

Dächern der Stadt eröffnet ab Mitte

November in der »Atmosphere Rooftop

Bar«. Bei der genussvollen Tour von Hütte

zu Hütte lässt man sich an diversen Stationen

mit zahlreichen kulinarischen Leckerbissen

sowie innovativen Cocktail-Kreatio-

nen verwöhnen, bevor man sich zum Aufwärmen

in das gemütliche Chalet gesellt

(Mitte November bis 26. Dezember 2019,

täglich von 16 bis 21 Uhr). Beim beliebten

Steakbrunch im »Dstrikt Steakhouse« erleben

die Gäste jeden Adventsonntag winterliche

Genussmomente mit bestem Steak.

Ein atemberaubendes Festessen wird am

Heiligen Abend bei exklusiven Menüfolgen

im »Dstrikt Steakhouse« und »Pastamara –

Bar con Cucina« serviert.

Für größere Gesellschaften und Weihnachtsfeiern

hat das »The Ritz-Carlton,

Vienna« die perfekten Locations und

Gestaltungsideen. Ein beliebter Rahmen ist

auch hier die »Atmosphere Rooftop Bar«,

wo bis zu 30 Personen gemütlich und entspannt

im eleganten Chalet feiern oder für

bis zu 110 Personen die exklusive Nutzung

des gesamten Christkindlmarkts gebucht

werden kann.

Den perfekten Auftakt in das neue Jahr

erlebt man bei einem exklusiven Abendmenü

mit Show-Dessert und stimmungsvoller

Live-Musik im »Dstrikt Steakhouse«

– damit man trotz Konzert-Besuch nicht

auf feinste Kulinarik verzichten muss, wird

vorab ein Menü-Intermezzo serviert.

Schwungvoll ins neue Jahr rutscht man mit

der sizilianischen Party im »Pastamara –

Bar con Cucina«.

Im Advent verwandelt sich die Hotellobby des

»The Ritz-Carlton, Vienna« in eine große Bühne

mit eindrucksvollen Inszenierungen.

Fotos: Nicole Viktorik, The Ritz-Carlton, Vienna


Der Christkindlmarkt in der »Atmosphere Rooftop Bar«

lädt zur Genusstour über den Dächern der Stadt ein.

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The Ritz-Carlton, Vienna / HOTELRESTAURANTS

REISELUST

Die Restaurants in den »The Ritz-Carlton«-Hotels überzeugen

nicht nur hierzulande: Auch im Nachbarland erwartet die

Gäste so manch kulinarischer Höhenflug.

RESTAURANT POTS

Klassiker der deutschen Küche, modern interpretiert:

Das Restaurant »POTS« im »The Ritz-Carlton, Berlin«

wurde zwar erst im Februar 2019 eröffnet. Hinter dem

Konzept steht jedoch niemand Geringer als Spitzenkoch

Dieter Müller, der das Restaurant kulinarisch als Patron

begleitet. In den letzten Jahrzehnten hat er die deutsche

Küche entscheidend revolutioniert und wurde dafür

unter anderem mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet.

Die Küche im »POTS« überzeugt durch einen kulinarisch

innovativen Ansatz. Küchenchef Frederik Grieb legt

besonderen Wert auf hochwertige und nachhaltige

Produkte sowie Spezialitäten aus der Region. Zu den

Gängen werden von Sommelier Mathias Brandweiner

ausgewählte und ausschließlich deutsche Weine

gereicht – darunter auch etliche Geheimtipps.

RESTAURANT AQUA

Im »The Ritz Carlton, Wolfsburg« gelegen, unterstreicht

bereits das zeitlos elegante Interieur-Design den feinen

Stil des Gourmetrestaurants »Aqua«. Edle Materialien

und Stoffe setzen behagliche Farbakzente, und die großen

Panoramafenster erlauben einen hervorragenden Blick

über Wolfsburg. Drei Sterne im Guide Michelin und zahlreiche

weitere Auszeichnungen sprechen überdies für die

hervorragende Küche, für die sich Sven Elverfeld verantwortlich

zeigt. Er zählt nicht nur in Deutschland zur kulinarischen

Spitze, sondern hat sich auch international

bereits einen Namen gemacht. Elverfeld ist bekannt für

seinen ganz eigenen Stil, der von seiner Liebe zum Detail

und von einem überzeugenden Zusammenspiel von

Einfachheit und Raffinesse geprägt ist.

The Ritz-Carlton, Wolfsburg

Parkstraße 1, 38440 Wolfsburg, T: +49 5361 606056

restaurant-aqua.com

Fotos: Aimee Shirley, Jule Frommelt, Wonge Bergmann, 2019 Matthew Shaw, beigestellt

The Ritz-Carlton, Berlin

Potsdamer Platz 3, 10785 Berlin, T: +49 30 337775402

potsrestaurant.com

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GROSSE KUNST.

OHNE ALLÜREN.

Österreichs Weine sind daheim im

Herzen Europas, wo kontinentale

Wärme mit kühler Nordluft tanzt.

In diesem einzigartigen Klima wachsen

edle Weine mit geschützter Ursprungsbezeichnung

– zu erkennen an der

rotweißroten Banderole auf der Kapsel

und der staatlichen Prüfnummer auf

dem Etikett.

österreichwein.at


NO NEGRONI

WITHOUT CAMPARI

Genießen Sie einzigartige Negroni Kreationen

im Pastamara – Bar con Cucina, The Ritz-Carlton,

Vienna und stoßen Sie an auf 100 Jahre Negroni.

#CAMPARI #NONEGRONIWITHOUTCAMPARI

#CAMPARIVORFREUDE @CAMPARIAUSTRIA

ENJOY RESPONSIBLY

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