HAKRO_Merlins_Magazin_19_20

suedwest.presse

MAGAZIN 2019 / 2020

PURE

MAGIC


PIONIERGEIST MADE IN CRAILSHEIM.

MIT WEITSICHT UND AUSDAUER.

Gerhard Schubert GmbH,

Werk Crailsheim ist die

Fabrik des Jahres 2018

Wer eine ganze Branche verändern möchte, braucht nicht nur eine Vision.

Sondern auch den Mut und die Ausdauer, sie umzusetzen. So wie

Gerhard Schubert, der 1966 begann, die Verpackungsmaschinenbranche

zu revolutionieren. Dieser Pioniergeist prägt unser Handeln bis heute.

Seit vielen Jahren gehört die Schubert Gruppe zu den weltweit führenden

Unternehmen für Verpackungsmaschinen, 2018 wurde unser Werk

Crailsheim als Fabrik des Jahres ausgezeichnet.Wir hören nicht auf,

die Zukunft weiterzuentwickeln. Mit Visionen, Mut und Ausdauer.

www.schubert.group


EDITORIAL UND GRUSSWORT 3

Viertes Jahr BBL

Die Hakro Merlins Crailsheim holen im Jahr 2019 acht Siege. In der

neuen Spielzeit gibt es nur einen Absteiger aus der Bundesliga.

Zum ersten Mal haben die

Crailsheimer Basketballer

in der Bundesliga

sportlich den Klassenerhalt

geschafft – und wie spektakulär!

Am letzten Spieltag

schlug der Tabellenvorletzte

überraschend den Zweitplatzierten

Oldenburg und

sicherte sich so den Verbleib

in der BBL. Das

„Heimspiel“ in Würzburg

ist in die Annalen

der Merlins eingegangen,

ebenso der Wahnsinnswurf

von Frank Turner in Gießen, der

mit ablaufender Uhr zum 115:114

durch den Ring rauschte. Neun

Siege durften die Hakro Merlins

Crailsheim in der vergangenen

Saison bejubeln – so viele wie

noch nie in ihren Bundesligajahren.

Die Mannschaft von Tuomas

Iisalo kam allerdings erst

2019 richtig ins Rollen. Acht der

neun Siege gelangen nach dem

Jahreswechsel.

In die Saison 2019/2020, der

vierten in der deutschen Eliteklasse,

gehen die Merlins mit einem

fast runderneuerten Kader.

Leistungsträger wie

Konrad Wysocki (Karriereende)

und Frank Turner

(Egis Körmend, Ungarn)

müssen ersetzt werden.

Nur Sebastian Herrera

und DeWayne Russell sind geblieben,

sieben neue Profis kamen

hinzu, dazu rückte noch

Liam Carpenter von der Zweiten

zum BBL-Team auf. Trainer

Tuomas Iisalo bekam zudem einen

neuen Co-Trainer an die

Seite gestellt: Sein jüngerer Bruder

Joonas ergänzt das Trainerteam,

zu dem auch Marko Stankovic

gehört.

In dieser Saison steigt nur

eine Mannschaft aus der Bundesliga

ab. Zweitligist Nürnberg

erhielt keine Lizenz für die BBL.

Der einzige Aufsteiger heißt

Hamburg. Die Chancen, dass

Crailsheim erneut den Klassenerhalt

schafft, sind rein rechnerisch

also gestiegen. Eine ähnliche

Zittersaison wie die vergangene

wollen Fans und Verantwortliche

der Merlins sicher

nicht mehr erleben – auch wenn

das Ende ja noch einmal gut ausgefallen

ist.

Viel Erfolg und allen Fans viel

Spaß wünscht die HT-Sportredaktion!

Joachim Mayershofer

Inhalt

Spielerkader und Spielplan der

Hakro Merlins Crailsheim 5

Der sportliche Leiter Ingo Enskat

stellt die neue BBL-Mannschaft

der Merlins vor 6 und 7

Trainer Tuomas Iisalo blickt auf

den Endspurt in der vergangenen

Saison zurück und freut sich auf

die Zusammenarbeit mit seinem

Bruder Joonas 8 und 9

Ein A bis Z der besonderen Art

mit Merlins-Geschäftsführer

Martin Romig 10 und 11

Der Nachwuchs der Zauberer

stellt sich neu auf 12 und 13

Ex-Merlin Christoph Tetzner

wandert nach Australien aus und

spricht über sein neues Leben

Down Under 16 und 17

Die Gegner der Merlins in der

Saison 2019/2020 im Überblick:

von Meister Bayern München bis

Aufsteiger Hamburg 23 bis 29

Liebe Fans, Freunde und Gönner

der Hakro Merlins,

„Wächst. Blüht. Verbindet.“ Sicher kommt Ihnen

das bekannt vor. Unter diesem Motto bewirbt sich

die Stadt Crailsheim für die Ausrichtung einer

Landesgartenschau. Und genau dieser Slogan lässt sich auch auf

die Hakro Merlins übertragen.

Vor 33 Jahren, im Januar 1986, wurden die Merlins im Rahmen einer

Schüler-AG gegründet. Enthusiasmus und Beharrlichkeit waren

die Bausteine für eine einzigartige Erfolgsgeschichte in der

Crailsheimer Sportwelt. Es wächst, haben sich die Macher der Merlins

in all den Jahren gedacht und deshalb nicht aufgehört, hart an

ihrem Traum zu arbeiten.

Mit der Anmietung der Sporthalle auf dem Gelände der ehemaligen

US-Kaserne in Crailsheim gelang den Merlins der entscheidende

Schritt in Richtung hochklassigem Basketball. Der „Stall“

wurde schnell Kult, und seitdem blüht die Basketball-Szene in

Crailsheim.

Und was im Jahr 1986 niemand für möglich gehalten hat, Basketball

verbindet die Menschen in der Stadt. Ohne Rücksicht auf Alter

und Herkunft, ob Sportler oder Nichtsportler. Im Lauf der Jahre

hat sich eine riesige Fangemeinde gebildet, welche die Merlins

durch Höhen und Tiefen trägt. Die Heimspiele der Merlins sind

mittlerweile legendär, die Atmosphäre dort sucht ihresgleichen.

Ich bin immer wieder beeindruckt, auf welch vielfältige Art sich

die Merlins in die örtliche Gemeinschaft einbringen. Insbesondere

bei Kindern und Jugendlichen genießen die Merlins Kultstatus.

Sind sie doch Vorbilder, die Halt und Identität vermitteln, die zu

körperlicher Betätigung animieren und durch ihre sportlichen Angebote

einen Ort für Spannung und gewaltfreien Wettbewerb bieten.

All das macht die Merlins zu einem Sympathieträger und Aushängeschild

für unsere Stadt. So wünsche ich den Merlins weiterhin

viel Glück und sportlichen Erfolg. Die Stadt Crailsheim wird sie

dabei nach Kräften unterstützen.

Ihr Jörg Steuler, Bau- und Sozialbürgermeister


4

BUNDESLIGA-LANDKARTE


SPIELERKADER UND SPIELPLAN 5

Merlins-Spielplan

Die Bundesliga-Mannschaft der Hakro Merlins Crailsheim in der Saison 2019/20: (hintere Reihe von links)

Fabina Bleck, Quincy Ford, Benjamin Moser, Sören Urbansky, Dejan Kovacevic, Aaron Jones, (mittlere Reihe von

links) Sebastian Herrera, Jeremy Morgan, Javontae Hawkins, Jan Span, (vordere Reihe von links) Co-Trainer

Joonas Iisalo, DeWayne Russell, Liam Carpenter, Aleksa Kovacevic und Trainer Tuomas Iisalo. Foto: Merlins

Nr. Name Vorname Position Geburtstag Größe National.

0 Russell DeWayne Point Guard 10.02.1994 1,80 m USA

1 Carpenter Liam Point Guard 07.02.1996 1,88 m GER

5 Kovacevic Aleksa Point Guard 05.03.2002 1,86 m SRB

6 Span Jan Point Guard 20.11.1992 1,87 m SLO

7 Herrera Sebastian Shooting Guard 01.11.1997 1,93 m GER

9 Bleck Fabian Small Forward 19.03.1993 2,01 m GER

12 Ford Quincy Power Forward 20.01.1993 2,05 m USA

20 Morgan Jeremy Shooting Guard 08.05.1995 1,97 m USA

22 Kovacevic Dejan Center 27.12.1996 2,09 m GER

26 Hawkins Javontae Small Forward 13.11.1993 1,96 m USA

34 Jones Aaron Center 26.07.1993 2,06 m USA

41 Moser Benjamin Power Forward 20.08.2001 2,13 m GER

51 Urbansky Sören Center 29.03.2000 2,14 m GER

Trainerstab

Abteilung

Iisalo Tuomas Cheftrainer 29.08.1982 1,95 m FIN

Iisalo Joonas Co-Trainer 05.01.1986 1,91 m FIN

Stankovic Marko Co-Trainer 23.01.1984 1,82 m SRB

Betreuerstab

Ärzte: Dr. Christoph Lukas, Dr. Jens Rossek, Dr. Bernhard Saur, Dr. Gabor Horvath, Samuel Tabula

Physiotherapeuten: Jan Mader; Zentrum Mensch: Thomas Ehrmann, Alexander Kirsch, Christian Ehrmann, Tabea Zörrer

Betreuer: Hans Ludwig, Peter Jentsch, Marianne Wolf

Geschäftsstelle Hakro Merlins Crailsheim

Martin Romig (Geschäftsführer), Ingo Enskat (sportlicher Leiter), Lukas Lienert (Marketing/Sales), Andre Ufer (PR-Manager/Pressesprecher),

Lars Schaborak (Verwaltung/Betreuung BBL-Team), Bianca Geißler (Ticketing), Vincent Burger (PR- und Öffentlichkeitsarbeit)

Nachwuchstrainer

Benjamin Schweigert (stellv. Jugendleiter/Jugendkoordinator/Jugendtrainer Minis), Marko Stankovic (Headcoach Merlins II/NBBL

U-19-Bundesliga), Oscar Wieland (U 16 Jugend-Oberliga), Leon Löbig (U-14-Bereich), Markus Zilch (Individualtrainer), Yuri Dimitri

Abteilung Basketball TSV Crailsheim

Sebastian Klunker (Abteilungsleiter), Joachim Wieler (stellvertretender Abteilungsleiter), Andreas Kothen (Kassierer), Nils-Holger

Ewald (Kassenprüfer), Ali Karim (Jugendleiter)

Dienstag, 24. September, 20.30 Uhr

Gießen – Crailsheim

Sonntag, 29. September, 15 Uhr (Pokal)

Crailsheim – Oldenburg

Sonntag, 6. Oktober, 15 Uhr

Crailsheim – Bayreuth

Samstag, 12. Oktober, 20.30 Uhr

Bonn – Crailsheim

Samstag, 19. Oktober, 20.30 Uhr

Crailsheim – Göttingen

Samstag, 26. Oktober, 20.30 18 Uhr Uhr

Weißenfels – Crailsheim

Samstag, 2. November, 20.30 Uhr

Crailsheim – Oldenburg

Samstag, 9. November, 18 Uhr

Crailsheim – Ludwigsburg

Samstag, 23. November, 20.30 Uhr

Crailsheim – Vechta

Samstag, Sonntag, 1. 7. Dezember, 18 20.30 Uhr Uhr

Crailsheim München – – Crailsheim Frankfurt

Freitag, Samstag, 20. 7. Dezember, 18.30 20.30 Uhr (Sport 1)

Crailsheim Würzburg –– Crailsheim Frankfurt

Freitag, 20. 27. Dezember, 18.30 19 Uhr Uhr (Sport 1)

Würzburg Braunschweig – Crailsheim – Crailsheim

Freitag, Sonntag, 27. 29. Dezember, 1915 Uhr Uhr

Braunschweig Crailsheim – Ulm – Crailsheim

Sonntag, Samstag, 29. 4. Januar, Dezember, 20.30 15 Uhr

Crailsheim – Ulm Bamberg

Samstag, Dienstag, 4. 7. Januar, 20.30 Uhr

Crailsheim München – – Crailsheim Bamberg

Sonntag, 19. Januar

Crailsheim – Hamburg

Montag, 27. Januar

Berlin – Crailsheim

Samstag, 1. Februar

Crailsheim – Bonn

Sonntag, 9. Februar

Frankfurt – Crailsheim

Mittwoch, 12. Februar

Crailsheim – Braunschweig

Samstag, 29. Februar

Hamburg – Crailsheim

Samstag, 8. März

Crailsheim – Berlin

Sonntag, 15. März

Ludwigsburg – Crailsheim

Mittwoch, 18. März

Crailsheim – Würzburg

Samstag, 21. März

Bamberg – Crailsheim

Sonntag, 29. März

Crailsheim – Gießen

Freitag, 3. April

Bayreuth – Crailsheim

Samstag, 11. April

Ulm – Crailsheim

Mittwoch, 15. April

Crailsheim – München

Dienstag, 21. April

Göttingen – Crailsheim

Samstag, 25. April

Crailsheim – Weißenfels

Mittwoch, 29. April

Oldenburg – Crailsheim

Samstag, 2. Mai

Vechta – Crailsheim

(Der Spielplan ist nicht für die ganze Saison

fix. Es kann zu Verlegungen kommen,

zum Beispiel aufgrund von Spielen der

deutschen Teams im Europapokal.)


6

SPIELERKADER

Athleten und Alleskönner

Ingo Enskat, der sportliche Leiter der Hakro Merlins Crailsheim, stellt die zehn Profis vor, mit

denen die Zauberer in die neue Bundesliga-Saison gehen.

DeWayne Russell

Wir haben uns sehr gefreut, dass

DeWayne von Anfang an großes

Interesse gezeigt hat, zu uns zurückzukommen.

Nach schwächerem

Start ist DeWayne in der

zweiten Saisonhälfte richtig aufgeblüht

und war mit der wichtigste

Faktor bei unserem tollen

Saisonendspurt und dem Klassenerhalt.

Beschreiben würde

ich ihn als das kreative Element

in der Mannschaft. Er hat viel

Potenzial und wird uns auch

noch ebenso viel Freude machen.

Besser werden muss De-

Wayne noch in seinen Entscheidungen

auf dem Feld, wo er

manchmal zu unkontrolliert

agiert, und gleichzeitig wünsche

ich mir, dass er sich auch als Typ

noch weiter zum Führungsspieler

entwickelt.

Jan Span

Mal wieder ein Zugang aus dem

südöstlichen Teil Europas. Das

steht zumeist für Spielwitz und

aggressive Spielweise. Jan hat

dazu eine wirklich starke Spielübersicht,

an der man die gute

basketballerische Ausbildung

erkennt, die er bei Olimpija

Ljubljana genossen hat. Man

muss aber auch sehen, dass die

Merlins seine erste Station außerhalb

seines Heimatlandes

sind. Wie schnell kann sich Jan

also an das Niveau der deutschen

BBL anpassen? Gerade an

das Tempo und die Intensität

auf dem Feld. Kann er diese Anpassung

schnell vornehmen,

dann wird er als Point Guard

eine entscheidende Position auf

dem Feld einnehmen.

Sebastian Herrera

Seba hat eine tolle Entwicklung

bei uns genommen. Vom Leistungsträger

in der Pro A hat er

sein Können auch in der BBL

letzte Saison immer stärker auf

das Feld gebracht. Und wir lieben

natürlich sein südamerikanisches

Temperament, mit dem

er seine Mitspieler, aber auch

die Fans im Spiel anstachelt, das

Letzte aus sich herauszuholen.

Zudem menschlich einer, der

sich enorm weiterentwickelt hat

und trotz seiner jungen Jahre

schon jetzt einer der Anführer

im Team ist – und auf und abseits

des Feldes als Kapitän

agiert. In seiner dritten Saison

bei uns sehe ich Sebas Rolle als

Allrounder auf den Flügelpositionen

weiter wachsen, wir werden

mit Sicherheit viel Freude

an diesem tollen Typen haben.

Liam Carpenter

Liam ist inzwischen fast so etwas

wie ein Ur-Crailsheimer. Eigentlich

aus England, dann in

der Jugend über München zu

uns nach Hohenlohe gekommen,

und inzwischen hier trotz

seiner jungen Jahre zum Basketballprofi

gereift und glücklich

verheiratet. Nach einigen Spielzeiten

für unsere zweite Mannschaft

in der Regionalliga war

es nun an der Zeit für den großen

Schritt in die BBL. Wahrscheinlich

zunächst einmal mit

einer kleineren Rolle auf den

Guard-Positionen, die Liam jedoch,

als der Kämpfer, der er ist,

mit Sicherheit annehmen und

ausfüllen wird.

Jeremy Morgan

Nach seiner ersten Station in

Finnland und einem starken Saisonendspurt

in den dortigen

Play-offs ist es nun an der Zeit

für Jeremy, in einer der größeren

europäischen Ligen sein

Können zu zeigen. Ein starker

Allrounder mit guter basketballerischer

Grundausbildung.

Spielverständnis, solider Wurf,

gute Athletik – Jeremy besitzt alles,

was man braucht, um sich in

der BBL durchzusetzen. Doch

wie bei allen Neulingen auf diesem

Niveau, so ist auch bei ihm

der kritische Punkt, wie schnell

er sich an die Spielweise in der

BBL anpassen kann.

Trainer Tuomas Iisalo (weißes Shirt, rechts) schart viele neue und ein paar alte Schäfchen um sich.

Foto: Ralf Mangold


SPIELERKADER 7

Merlins-Geschäftsführer Martin Romig wird eingerahmt vom doppelten Ingo. Der sportliche Leiter Ingo Enskat hat bei der Zusammenstellung

des Spielerkaders ein gewichtiges Wörtchen mitzureden.

Foto: Joachim Mayershofer

Javontae Hawkins

Die letzte Saison in Griechenland

hat Javontae abgehärtet.

Sich in der defensivorientierten

griechischen Liga, die als extrem

physisch bekannt ist,

durchzusetzen und dort die

Play-offs zu erreichen, ist schon

eine Hausnummer in der noch

jungen Karriere des athletischen

Flügelspielers. Und sage ich hier

athletisch, so meine ich es auch.

Freut euch schon mal drauf. Javontae

ist ein physischer Allrounder

mit starkem Zug zum

Korb, der aber auch von außen

Heißlaufen kann. Ab und zu gilt

es für ihn aber noch, bei aller Intensität,

auch die Spielübersicht

zu behalten, um den bestpostierten

Mitspieler zu finden. Ansonsten

ein stets positiver Typ,

der bei seinen Mitspielern in der

Vorbereitung schon viel Anerkennung

gesammelt hat.

Fabian Bleck

Fabian ist ein echter Musterprofi,

der sich über seine vergangenen

Spielzeiten in der Bundesliga

immer mehr zu einem kompletten

BBL-Spieler entwickelt

hat. Ein bisschen hiervon, ein

bisschen davon, immer mit maximalem

Einsatz, egal ob beim

Rebound oder in der Verteidigung;

einer den man einfach in

seinem Team haben will. Deshalb

war es keine Frage für uns,

Fabian sofort in unser Team zu

holen, als sein Name im Sommer

auf den Tisch kam. Auch

sein Wurf von der Dreierlinie ist

immer konstanter geworden

und gibt ihm bestimmt die eine

oder andere Option in der Offensive.

Ein paar Prozent sollte

er bei seinen Freiwürfen drauflegen,

doch mehr gibt es bei Fabian

wirklich nicht zu meckern.

Quincy Ford

Aus der belgischen Liga von einem

der Topteams nach Crailsheim

gekommen, um hier nun

die nächsten Schritte seiner

Karriere in der BBL zu machen.

Mit seinen 2,03 Metern ein echter

Modellathlet, der sich für

seine Größe auch als sehr beweglich

präsentiert. Ansonsten,

wie viele seiner Mitspieler, auch

ein echter Allrounder. Kann

werfen, kann zum Korb ziehen

und bringt alles mit, um sich in

der BBL beweisen zu können.

Auch hier gilt aber natürlich: Es

ist sein erstes Jahr auf BBL-Niveau.

Ein echter Schritt für den

Power Forward. Schafft er diesen,

dann kann er einer der

wichtigsten Spieler im Team

werden.

Dejan Kovacevic läuft bei der Saisoneröffnung in der Hakro-Arena

aufs Spielfeld.

Foto: Ralf Mangold

Dejan Kovacevic

Ein junger, deutscher Center,

mit extrem guter Beweglichkeit.

Nach Start bei Bayern, folgender

guter Saison in Würzburg,

dann letzte Spielzeit mit Durststrecke

in Braunschweig. Nun

brennt Dejan darauf, sich erneut

in der BBL beweisen zu können

und seine Stärken ins Team einzubringen.

Werfen, rebounden,

verteidigen und zwischendurch

immer wieder mal einen Move

unter dem Korb auspacken. Mit

Seba zusammen einer, der immer

wieder seine Teamkameraden

positiv nach vorne peitscht.

Ein echter Motor. Wie bei allen

jungen Spielern bestimmt immer

mal wieder mit dem einen

oder anderen Fehler hier und da,

doch Einsatz und Wille werden

Dejan immer wieder nach vorne

bringen.

Aaron Jones

Auf den ersten Blick „The crazy

one“ im Team. Einer, der immer

für ein Späßchen gut ist, der

lacht und abseits des Feldes immer

mal wieder seine Jungs zum

Lachen bringt. Doch man darf

nicht unterschätzen, dass der

stets gut gelaunte US-Amerikaner

auf dem Feld auch ein echter

Athlet ist, der immer wieder

den Weg zum Korb findet, der

reboundet und auch den einen

oder anderen Gegenspieler gerne

mal mit einem wichtigen

Block in der Verteidigung gekonnt

abräumt. Ach ja, auf den

einen oder anderen Highlight-Dunking

werden wir uns

auch bei ihm freuen können –

versprochen. Wichtig wird es

für Aaron sein, diese Stärken immer

wieder fokussiert auf das

Feld zu bringen, damit er auf der

wichtigen Centerposition zu einer

konstanten Stütze unseres

Teams wird.


8

TRAINER

„Ich habe sehr viel gelernt“

Tuomas Iisalo geht in seine fünfte Saison als Cheftrainer der Hakro Merlins Crailsheim. Der

Finne bekommt Verstärkung aus der Heimat. Bruder Joonas fungiert als Co-Trainer.

Tuomas Iisalo ist seit

März 2016 Trainer der

Hakro Merlins Crailsheim.

In den vergangenen

beiden Jahren durfte er den

Aufstieg in die Bundesliga und

dort dann den Klassenerhalt feiern.

Im Interview spricht er unter

anderem über eine kurze,

aber wichtige Ruhephase in der

Sommerpause und seinen neuen

Co-Trainer, den er schon sein

ganzes Leben lang kennt.

Herr Iisalo, im Saisonabschlussinterview

Ende Mai sagten Sie,

dass Ihnen während der Saisonvorbereitung

auf einmal etwas

die Energie gefehlt habe, weil

Sie in der Sommerpause nicht

genug abgeschaltet hatten. Ist

es Ihnen dieses Mal besser gelungen?

Tuomas Iisalo: Letztes Jahr war

herausfordernder, weil die Rekrutierungsphase

direkt in die

Vorbereitungsphase überging.

Dieses Jahr haben wir viel früher

gute Kandidaten gefunden.

Das hat die Planung und die

Umsetzung der Vorbereitung

viel leichter gemacht. Die Zusammenstellung

des Teams und

die Vorbereitung auf die Saison

sind sehr verschiedene Prozesse

und es hilft, wenn man sich

auf eins nach dem anderen fokussieren

kann. Die Erfahrungen

der letzten Saison haben

hierbei viel geholfen.

Wie haben Sie Ihren Sommerurlaub

verbracht?

Das Schuljahr in Baden-Württemberg

und die Kadergestaltung

hat uns die meiste Zeit des

Sommers in Crailsheim gehalten,

aber wir waren in den

Pfingstferien im Urlaub. Und als

es in die Sommerferien ging,

habe ich meine alljährlichen

zwei Wochen in Finnland verbracht.

Ich habe die Zeit mit

Freunden und Familie sehr genossen.

Merlins-Coach Tuomas Iisalo (rechts) und sein Co-Trainer Marko Stankovic (links) klatschen sich ab.

Vesa Vertio, vergangene Saison ebenfalls Assistenztrainer der Crailsheimer Erstliga-Basketballer, ist als

Chefcoach in die erste finnische Liga zurückgekehrt.

Foto: Joachim Mayershofer

Hand aufs Herz: Konnten Sie

komplett abschalten?

So lange die Kaderzusammenstellung

andauert, ist das nahezu

unmöglich. Aber als wir unseren

letzten Spieler unter Vertrag

genommen haben, Javontae

Hawkins, hatte ich drei, vier

Tage, in denen ich komplett abschalten

konnte, nicht ans Team

denken musste, und die Zeit in

Finnland einfach genießen

konnte. Es fühlte sich etwas komisch

an, weil das schon seit

langer Zeit nicht mehr passiert

ist.

Hatten Sie Zeit, den verrückten

Saisonendspurt noch einmal in

Ruhe Revue passieren zu lassen?

Ja, aber ich dachte mehr darüber

nach, was im Lauf der Saison

passiert ist und was die möglichen

Lehren und Änderungen

für die Zukunft sein könnten.

Welche wichtigen Erkenntnisse

hat die letzte Saison für Sie persönlich

geliefert?

Ich habe sehr viel gelernt. Durch

harte Zeiten zu gehen, enthüllt

mehr über den Charakter als in

guten Zeiten. Das trifft auf jeden

zu. Auf Basketball bezogen war

die größte Lehre, dass es sehr

schwer ist, seinen Erfolg auf die

gleiche Art und Weise aufzubauen

wie die größeren Klubs. Was

bei einem Favoriten funktioniert,

kann bei einem Außenseiter

ganz anders sein. Manchmal

erfasst die Analytik diese Kluft

nicht.

Welche Schlüsse haben Sie dadurch

für die neue Spielzeit gezogen?

Wir haben im Sommer nach einem

Wettbewerbsvorteil gesucht.

Man kann diesen auf verschiedene

Wege finden, aber das

System, die Menschen und Spieler

müssen zu dieser Idee passen.

Eine Sache, die für mich

sehr auffällig war, war, dass

Mannschaften am unteren Ende

der Tabelle – und Bamberg, das

hinter den Erwartungen zurückblieb

– die größten Probleme

hatten, mit konstant hoher Intensität

zu spielen. Für Teams

mit kleinerem Budget sind auch

Teamwork und Teamchemie

sehr wichtig. Es ist nahezu unmöglich,

sich mit Talent zu messen,

deshalb muss man seinen

Vorteil auf andere Weise finden.

Wie wird der Spielstil in dieser

Saison aussehen?

Der Spielstil hängt immer auch

mit den Spielern zusammen. Ein

Trainer ist wie ein Schneider: Er

muss ein System kreieren, das

zum einen er zu vermitteln

weiß, und das zum anderen die

besten Eigenschaften der ihm

zur Verfügung stehenden Spieler

ans Tageslicht bringt. Dieses

Jahr sind wir athletischer und

viel jünger als letzte Saison, also

werden wir natürlich versuchen,

daraus Kapital zu schlagen. Was

man nicht vergessen darf: Basketball

ist ein Spiel der Interaktionen:

Es gibt Mannschaftskollegen,

Gegner und Spielregeln.

Das bedeutet, dass der Spielstil

nicht in Stein gemeißelt ist. Er

ist während der Saison ein lebendes

Gebilde.

Wer sind für Sie die Titelfavoriten

in dieser Saison?

Beide Euroleague-Teilnehmer,

Bayern München und Alba Berlin,

haben starke Kader. Im Moment

würde ich sagen Bayern,

aber die Saison ist lang und unvorhersehbar.

Wann ist die Saison der Merlins

für Sie eine erfolgreiche Saison?

Wenn wir beständig daran arbeiten

uns zu verbessern und

das Spielniveau erreichen, zu

dem wir imstande sind. Dann

werden auch die Ergebnisse folgen.

Steht der Klassenerhalt über allem?

Das ist das Minimalziel.


TRAINER 9

Dieses Jahr wird es nur einen Absteiger

aus der BBL geben.

Macht das die Aufgabe leichter

oder schwieriger?

Das macht es offensichtlich

leichter. Aber trotzdem ist es

nicht so leicht, wie man denkt.

beitet hart daran, Lösungen dafür

zu finden. Als Trainer sind

wir beide sehr anspruchsvoll,

aber auf unterschiedliche Art

und Weise, was unserem Team

zugutekommen wird, wie ich

finde.

Sie haben eine fast runderneuerte

Mannschaft. Nur noch Sebastian

Herrera und DeWayne

Russell sind geblieben. Fällt diesen

beiden Spielern damit automatisch

eine wichtigere Rolle

zu?

Seba und DeWayne werden sehr

wichtige Rollen in der Mannschaft

haben, und sie sind beide

auch bereit dafür. Sie sind auch

Bindeglieder, sie helfen den anderen

die Kultur und unsere

Spielidee zu verstehen.

Hat sich schon ein Führungsspieler

herauskristallisiert?

Wir haben schon positive Anzeichen

in der ganzen Gruppe

sehen können, aber die harten

Zeiten werden viel mehr enthüllen.

Generell denke ich, dass

eine Art kollektives Selbstvertrauen

wichtiger ist als dass ein

Spieler dafür verantwortlich ist,

dass Team anzuführen. Wir

brauchen Anführer in verschiedenen

Bereichen.

Ihr Bruder Joonas unterstützt

Sie jetzt als Co-Trainer. Muss

Ihre Frau befürchten, dass im

Hause Iisalo nur noch über Basketball

gesprochen wird?

Neuer Co: Tuomas Iisalos

Bruder Joonas. Foto: Merlins

Nein. Während der Saison ist es

schwierig, eine Balance zu finden.

Ich weiß nicht, ob das in

diesem Beruf überhaupt geht.

Aber über die Arbeit nachzudenken

und zu reden, ist keine

gute Idee, wenn man mit seinen

Kindern spielt oder die wenigen

Momente zusammen mit seiner

Familie genießt.

Wo ergänzt Ihr Bruder Sie gut als

Trainer?

Wir teilen die selben Ansichten

über Basketball, was sehr wichtig

ist. Joonas hat hochklassig

Erfahrungen als Co-Trainer und

auch als Cheftrainer gesammelt:

in Finnland, in der VTB-Liga, in

der die besten osteuropäischen

Klubs spielen und auch im Eurocup.

Er versteht die Herausforderungen,

mit denen Außenseiter

umgehen müssen, und ar-

Sie sind seit März 2016 bei den

Merlins, jetzt ist Ihr Bruder noch

da. Sehen Sie sich und Ihre Familie

auch längerfristig in Crailsheim?

Wir haben unsere Zeit hier

wirklich genossen, ich sehe keinen

Grund, der dagegenspricht.

Auf der anderen Seite muss man

sehen, dass im Profisport Langzeitplanung

sehr schwierig sein

kann. Der Verein kann sich entscheiden,

in eine andere Richtung

zu gehen. Mit dieser Realität

muss jeder Coach leben und

auch seine Familie.

Wer ist eigentlich der bessere

Basketballer? Sie oder Ihr Bruder?

Natürlich ich! Joonas hat seine

Spielerlaufbahn früher beendet

und arbeitet seit 2005 als Vollzeit-Trainer.

Und welcher Iisalo ist der bessere

Trainer?

Es ist wichtiger, wie gut wir uns

als Trainerteam entwickeln können.

Unsere Fähigkeiten und

Persönlichkeiten ergänzen sich

gut, und mit der Erfahrung können

wir unsere Arbeitsabläufe

optimieren. Joachim Mayershofer

Tuomas Iisalo

Geburtsdatum: 29.8.1982 (37)

Geburtsort: Helsinki (Finnland)

Größe: 1,95 Meter

Gewicht: 91 Kilogramm

Familienstand:

verheiratet, drei Kinder

Position: Headcoach

Bisherige Teams: Tapiolan Honka

Studium: Master in Soziologie

Ihre Lieblingsfächer in der

Schule? Sport, Mathe, Englisch.

Ich habe Schule generell gemocht.

Womit kann man Ihnen eine

Freude machen? Indem Leute

ihr Bestes geben

Wie sieht für Sie der optimale

spiel- und trainingsfreie

Tag aus? Zeit mit der Familie

verbringen oder Laufen gehen

Haben Sie ein „charmantes

Laster“, zu dem Sie aber

stehen können? Twitter

Was wären Sie geworden,

wenn Sie kein Profi-Basketballer

geworden wären?

Schwer zu sagen. Ich habe das

Gefühl, dass ich nicht den Basketball

gewählt habe, sondern der

Basketball mich. Es war ein sehr

großer Teil meines Lebens in den

letzten 20 Jahren.

Bauen mit

Leidenschaft.

Brunnenwiesenstraße 11

74564 Crailsheim

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10

GESCHÄFTSFÜHRER

Merlins von A bis Z

Nur wenige Menschen kennen die Crailsheimer Basketballer besser als Geschäftsführer

Martin Romig. Er gibt den Fans einen Einblick in die Welt der Merlins und des Basketballs.

A wie Aberglaube

Ja, da habe auch ich meine Marotten.

Welche es genau sind,

will ich nicht verraten, da ja

sonst die Wirkung verloren gehen

könnte. Nur so viel sei verraten:

Eine hat mit Klamotten zu

tun. Und letzte Saison hat die im

Endspurt geholfen.

B wie Buzzerbeater

Willie Young, der gefühlt acht

Buzzerbeater-Aktionen in einer

Saison hatte, der berühmteste

war vor ausverkaufter Halle der

Dreier zum Sieg beim allerersten

X-mas-Game 2006 – legendär!

Die zweite Buzzerbeater-Sensation

war in der vergangenen

Saison der Dreier von

Frank Turner von der Mittellinie

in Gießen zum 115:114-Sieg,

der bis dato höchsten Punktzahl

(229 Punkte) in einem Spiel in

der BBL in regulären 40 Minuten

Spielzeit ohne Verlängerung.

C wie Crailsheim

Die Stadt, die eine begeisternde

Bundesliga-Mannschaft beherbergt,

aber keine bundesligataugliche

Halle hat. Ich stelle

mir gerade München ohne die

Allianz-Arena oder das Olympia-Stadion

vor.

D wie DeWayne Russell

Ein geiler Typ, guter Zocker.

Merlins-Geschäftsführer Martin Romig (rechts) bedankt sich beim

langjährigen HT-Sportredakteur Klaus Helmstetter und verabschiedet

ihn in den Ruhestand.

Foto: Joachim Mayershofer

Klein, aber wahnsinnig flink.

Mit einem Löwen-Herz ausgestattet.

E wie ehrenamtliche Helfer

Davon kann man nie genug haben.

Von den ehrenamtlichen

Helfern haben wir Merlins in

den letzten 32 Jahren enorm profitiert.

Ohne diese Unterstützung

hätten wir diese tolle Entwicklung

in Crailsheim niemals

vollziehen können. Die Aufgaben

eines Basketball-Bundesligisten

werden immer vielschichtiger,

doch die Unterstützung

wird immer benötigt werden,

vielleicht auch an anderer

Stelle, um ein kleines bisschen

besser zu sein.

F wie Fans

Wir haben die geilste Atmosphäre

mit den besten Fans, die

man sich vorstellen kann.

G wie Geld

Beruhigt, ist aber nicht alles.

H wie Halle

Da wünschen wir uns eine Lösung,

um uns perspektivisch

weiterhin mit den Besten messen

zu können.

I wie Ingo Enskat

Mister Brain, Ansprechpartner

für das Coaching-Team und mit

enormer Erfahrung ausgestattet.

J wie Joonas Iisalo

Joonas in diesem finnischen Fall

bitte mit zwei O‘s. Ganz anderer

Typ im Vergleich zu seinem

Bruder, und das ist auch gut so.

K wie Klassenerhalt

Dafür arbeiten wir 24 Stunden

am Tag, sieben Tage die Woche,

365 Tage im Jahr.

L wie Lieblingsspieler

Das Team. Extra Sympathiepunkte

erhalten natürlich die alten

Hasen Herrera, Russell und

Carpenter.

M wie Meisterschaftsfavorit

Bayern und Ulm.

Ludwig-Erhard-Straße 118, 74564 Crailsheim

Wir wünschen eine erfolgreiche Saison!

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GESCHÄFTSFÜHRER 11

N wie Nowitzki

Ein Weltstar, den ich als Basketball-Fan

seit seinem Crailsheim-

Besuch in der legendären US-Halle

„Der Stall“ Ende der 1990er-Jahre

als 17-jährigen Burschen zum

ersten Mal persönlich erleben

durfte. Ich habe mit Freude seinen

Karriereweg begleitet.

O wie Oldenburg

Da war was beim letzten „Heimspiel“

in Würzburg.

P wie Play-offs

Erst mal Klassenerhalt! Basta!

Q wie Quäntchen Glück

Letzte Saison gab es ein Payback,

was das sportliche Glück

angeht – aus unserer Sicht natürlich

absolut verdient.

R wie Referees

Wie bei den Merlins gibt es auch

bei der pfeifenden Zunft Luft

nach oben.

S wie Sebastian Herrera

Er hat den richtigen Standort gewählt,

um sich zu entfalten. Wir

freuen uns mit ihm auf die weitere

Entwicklung.

T wie Tuomas Iisalo

Analytiker, Kämpfer, guter Typ,

sonst wäre bereits ein Nachfolger

hier.

U wie USA

Im Sport die absolute Nummer

1, ansonsten reise ich lieber nach

Indien.

V wie Vertragsverhandlungen

Täglich Brot und Butter.

W wie Wysocki

Schön, dass er einen Teil unserer

Merlins-Geschichte mitgeschrieben

hat. Guter Typ, mit

dem man auch einen ganzen

Nachmittag bei Kaffee und Kuchen

zusammen aushalten kann.

(Zwinkersmiley)

X wie X-mas-Game

Hoffentlich nächstes Jahr wieder!

Gruß an die BBL-Zentrale!

Y wie Yorman Polas

Ehemaliger Merlin, Aufstiegsheld

von der Zuckerrohrinsel

Kuba. Mittlerweile seit drei Jahren

der beste Verteidiger der

BBL bei den Telekom Baskets

Bonn. Da hat wohl damals einer

Konrad Wysocki hat seine Karriere beendet. Er spielte vier Saisons

für die Merlins.

Foto: Steffen Förster

bei den Merlins einen guten Riecher

gehabt.

Z wie Zaubertrank

Wo? Wo? Wo? Her damit.


12

NACHWUCHSMANNSCHAFTEN

Großer Stellenwert

Das NBBL-Team und die Regionalligamannschaft der Merlins sind nahezu identisch.

Die U 16 zieht sich freiwillig von der Bundesliga in die Oberliga zurück.

Bei den Hakro Merlins

Crailsheim steht nicht

nur die BBL-Mannschaft

im Fokus – auch

die Jugendarbeit hat weiterhin

einen großen Stellenwert. Die

Jahrgänge ab der U 6 werden individuell

gecoacht, weiterentwickelt

und sie bereisen Turniere

auch im Ausland – zuletzt weilten

Merlins-Jugendliche in Barcelona

beziehungsweise Badalona.

Neben der BBL-Mannschaft

sind die Merlins noch mit

einer weiteren Auswahl in der

höchsten deutschen Spielklasse

vertreten. Die U 19 der Zauberer

tritt wieder in der Nachwuchsbasketball-Bundesliga

(NBBL) an – und das als eine der

jüngsten Mannschaften

Deutschlands. Die U 16 wird dagegen

nicht wie letztes Jahr in

der Jugendbasketball-Bundesli-

Von der U 6 bis zur U 19: Der Merlins-Nachwuchs ist erfolgreich.

ga (JBBL) antreten, obwohl das

letztjährige Team es bis in die

zweite Play-off-Runde schaffte

und nur knapp gegen den FC

Bayern München verlor. „Nach

gründlicher Überlegung haben

wir uns dazu entschieden, keine

JBBL-Mannschaft zu melden.

Bei einer Stadt mit der Größe

von Crailsheim gelingt es nicht

jedes Jahr, eine solche Leistungsdichte

herzustellen, wie

wir diese in den vergangenen erfolgreichen

Jahren hatten. Um

Foto: Joachim Mayershofer

trotzdem der optimalen Entwicklung

dieses Jahrgangs gerecht

zu werden, tritt die U 16

in der Oberliga, der zweithöchsten

Liga, an“, erklärt Benjamin

Schweigert, der Jugendkoordinator

der Merlins.


NACHWUCHSMANNSCHAFTEN UND TICKETKAUF 13

Nicht nur auf dem Parkett, sondern

auch an der Seitenlinie hat

sich personell in der Sommerpause

einiges getan. Der letztjährige

U-16-Coach Marko Stankovic

ist ab dieser Saison hauptverantwortlich

für die U 19 und

die zweite Herrenmannschaft in

der ersten Regionalliga Südwest.

Der Serbe greift in beiden

Mannschaften auf einen ähnlichen

Kader zurück. „Im Grunde

ist unser NBBL-Team dasselbe

wie unser Regio-Team, außer

dass bei der zweiten Mannschaft

noch einige Senioren mit ein

bisschen mehr Erfahrung dazukommen.

Verglichen mit der

letzten Saison, werden wir keine

Spieler mit Pro-B- oder

Pro-A-Vergangenheit dabei haben.

Allerdings können wir das

kompensieren mit jungen, athletischen

und hungrigen Jungs,

die bereit sind für den nächsten

Schritt“, sagt Stankovic über seine

Teams.

Aaron Hermann spielt in der U-16-Oberliga.

Letztes Jahr Klassenerhalt. Dieses Jahr Playoffs?

WE BELIEVE IN

MAGIC

Foto: Merlins

Klassenerhalt im Fokus

Die meisten Spieler sind aus der

letzten Saison bei den Merlins

geblieben, zudem hat der Serbe

mehrere junge talentierte Jungs

aus der U-16-Mannschaft dazubekommen.

Der Klassenerhalt

steht bei beiden Teams (NBBL

und Regionalliga) im Fokus.

„Wir spielen in Staffeln mit sehr

guten Mannschaften aus dem

Süden Deutschlands. Es werden

harte, aber auch interessante Begegnungen“,

fügt der Coach hinzu.

Neu an der Seitenlinie bei der

U 16 und der U 18 der Hakro

Merlins Crailsheim ist Yuri Dimitri

(Foto). Der Italiener hat im

Raum Bari mehrere Jugendteams

gecoacht und auch

bereits Erfahrungen als

Jugendkoordinator gesammelt.

Der 29-Jährige

ist bei den Merlins seit dieser

Saison der Headcoach in der

Jugend-Oberliga und hat einen

guten ersten Eindruck seines

Teams bekommen: „Die ersten

Wochen waren sehr positiv. Ich

mag den aggressiven Stil – obwohl

er sich deutlich vom kontrollierten

italienischen Stil unterscheidet“,

sagt Dimitri.

Der Kader hat sich im Vergleich

zur letzten Saison verändert,

viele der Jungs spielen zum

ersten Mal zusammen. Auf

dieser Grundlage Saisonziele

zu formulieren, sei

deshalb schwer, erklärt

der Italiener. „Im Fokus

steht die individuelle Entwicklung

jedes Spielers. Ich

werde versuchen, jeden Einzelnen

besser zu machen. Was

dann am Ende der Saison als Resultat

herauskommt, müssen

wir sehen.“

Andre Ufer

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Heimspiele

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14

STATISTIK

Basketball-Bundesliga: Saison 2018/19

BBL-Tabelle

Platz Team Spiele Siege Niederlg. Punkte Körbe Heim Auswärts

1 München 34 31 3 62:06 3019:2598 17-0 14-3

2 Oldenburg 34 28 6 56:12 3157:2782 16-1 12-5

3 Berlin 34 27 7 54:14 3125:2742 15-2 12-5

4 Vechta 34 24 10 48:20 2976:2809 12-5 12-5

5 Bamberg 34 22 12 44:24 3010:2880 12-5 10-7

6 Ulm 34 20 14 40:28 2975:2896 10-7 10-7

7 Bonn 34 18 16 36:32 2932:2955 12-5 6-11

8 Braunschweig 34 17 17 34:34 2890:2853 13-4 4-13

9 Würzburg 34 17 17 34:34 2773:2822 9-8 8-9

10 Ludwigsburg 34 16 18 32:36 2880:2899 10-7 6-11

11 Frankfurt 34 16 18 32:36 2688:2794 8-9 8-9

12 Bayreuth 34 14 20 28:40 2897:2978 8-9 6-11

13 Gießen 34 13 21 26:42 3065:3192 6-11 7-10

14 Göttingen 34 11 23 22:46 2699:2828 5-12 6-11

15 Weißenfels 34 10 24 20:48 2879:3053 7-10 3-14

16 Crailsheim 34 9 25 18:50 2829:3091 5-12 4-13

17 Bremerhaven 34 8 26 16:52 2746:2969 6-11 2-15

18 Jena 34 5 29 10:58 2640:3039 3-14 2-15

BBL-Play-offs

Viertelfinale:

1. München 3 4. Vechta 3

8. Braunschweig 0 5. Bamberg 1

2. Oldenburg 3 3. Berlin 3

7. Bonn 0 6. Ulm 0

Halbfinale:

1. München 3 2. Oldenburg 0

4. Vechta 0 3. Berlin 3

Finale:

1. München 3 Meister

3. Berlin 0 Bayern München

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was mit Essen zu tun hat. Das ist

auch der Grund, warum ich so viel

trainiere. Wenn ich das nicht tun

würde, dann wäre ich dick.

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geworden wären?

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Bürojob machen. Irgendetwas, das

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Freude machen? Es macht mich

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Tag aus? Verschiedene Orte rund

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geworden wären?

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Wenn Sie noch einmal auf die

Welt kommen würden, wo

und als was? Ich kann mir gut

vorstellen, am Meer zu leben, ich

würde jeden Tag angeln, Fisch und

Oliven essen und Wassersport mit

meinen Kindern machen.

Was möchten Sie den

Merlins-Fans sagen? Wir können

nur zusammen unsere Ziele

erreichen.


16

WAS MACHT EIGENTLICH...?

Von der Ostsee ans Great Barri

Christoph Tetzner ist im Sommer nach Australien ausgewandert. Von 2011 bis 2015 hat er für die M

Wenn Merlins-Fans

an ehemalige Spieler

und Australien

denken, dann

kommt ihnen seit der vergangenen

Spielzeit sicher als erstes Ben

Madgen in den Sinn. Der 34-Jährige

war in der Bundesliga-Saison

2018/19 der beste Punktesammler

der Crailsheimer Basketballer,

kam im Schnitt pro Partie auf 14,2

Zähler. Madgen ist nach einem

Jahr bei den Zauberern wieder in

seine Heimat zurückgekehrt,

spielt nun für South East Melbourne

Phoenix in der zweitgrößten

Stadt des Landes..

Sollten Merlins-Fans einmal

nach Australien reisen, könnten

sie in einer anderen Großstadt

noch einen anderen Spieler besuchen,

der als Profi das Trikot der

Zauberer trug. Seit Juli dieses Jahres

lebt auch Christoph Tetzner in

Brisbane, der drittgrößten Stadt

des fünften Kontinents. Der

38-Jährige spielte von 2011 bis 2015

in Crailsheim, schaffte mit den

Merlins 2014 den Aufstieg in die

Bundesliga. Auch mit Lichterfelde

(2000) und Bayreuth (2010)

war ihm der Sprung nach oben gelungen.

Nun will sich Christoph

Tetzner Down Under ein neues

Leben aufbauen. Feuer und Flamme

für Australien wurde er durch

zwei jeweils zweiwöchige Urlaube.

Im Oktober 2016 standen Sydney,

Melbourne sowie

Cairns mit

dem Regenwald

und

dem

Great Barrier Reef auf dem Programm.

„Ein absoluter Wahnsinn“,

sagt Tetzner. „2018 bin ich dann in

Perth gestartet und habe eine kleine

Rundreise im Herzen Australiens

gemacht: Alice Springs, Uluru,

Kata Tjuta, Kings Canyon mit

Schlafen im Freien – eine unglaubliche

Erfahrung.“ Das Ende seines

Urlaubs verbrachte er dann wieder

in Sydney. „Diese Stadt hat für

Der Traum

Australien

ist ein Abenteuer.

mich nach wie vor die größte Faszination“,

betont Tetzner, der dort

am 11. Juli wieder landete. „Alleine

mit einem Rucksack auf dem

Rücken. Mit meiner Freundin bin

ich so verblieben, dass sie nachkommt,

sobald ich mich hier sesshaft

gemacht habe – also eine eigene

Wohnung habe und eine Arbeit

mit einer dauerhaften Aufenthaltserlaubnis.“

Seine sichere Arbeitsstelle beim

Sport-Online-Versandhändler Eleven-Teamsports,

für den Christoph

Tetzner von Anfang Januar

2012 bis Ende März 2019 gearbeitet

hatte, gab er auf. „Ich war am

Ende die letzten Jahre hauptverantwortlich

für den E-Commerce

– alles rund um deren Onlineshops,

zehn an der Zahl“, sagt der

38-Jährige, der zuletzt für die

BG Zehlendorf

und die WSG

Königs Wusterhausen

als

Basketballer

aktiv war.

Christoph Tetzner an

der berühmten Oper in

Sydney. Fotos: privat

Der große Schritt nach Down

Under kam nicht ganz spontan.

Jetzt war für Christoph Tetzner

der richtige Zeitpunkt gekommen.

„Ich hatte schon seit langer Zeit

mit Australien geliebäugelt, aber

das Land und dieser Traum erschein

mir immer zu fern. Der

Traum Australien ist ein Abenteuer.

Ich will herausfinden, ob das

wirklich taugt. Das Land, die Kultur,

Geschichte und Menschen gepaart

mit dem Wetter und den

Landschaften, der Vielseitigkeit

sind Grund genug, hier sein Glück

zu finden“, erklärt Tetzner.

Die Möglichkeit, in Brisbane zu

leben, habe sich im Laufe seiner

ersten Tage in Australien ergeben

– „wie so viele Dinge im Leben.

Eine Freundin meiner Freundin

wohnt seit mehr als zehn Jahren

in Brisbane. Die Familie hat mich

unglaublich aufgenommen und

hilft mir, mich hier schnell zurechtzufinden.

Die Freundin war

in Deutschland erfolgreiche

Schiedsrichterin in der Basketball-Bundesliga

und führt das hier

fort. Sie hat dadurch sehr gute

Kontakte im Basketball, die mir

für mein erstes Arbeitsvisum unglaublich

helfen können“, sagt

Tetzner.

Und das zu bekommen, ist in

Australien gar nicht so einfach.

Aktuell ist der 38-Jährige mit einem

reinen Touristenvisum im

Land. „Das bedeutet, dass ich

nichts arbeiten darf. Bei meinem

letzten Besuch im Oktober 2018

habe ich mich mit Immigration

Agents in Sydney getroffen, die

mir eine Möglichkeit aufgezeigt

haben,

mit der ich permanent im Land

bleiben und arbeiten darf. Grundlage

ist ein erstes Arbeitsvisum,

aus dem ich dann mein finales Visum

beantragen darf, das im Falle

eines Zuspruchs ein Leben lang

gilt.“ Die Bearbeitung dauere 12

bis 18 Monate, so Tetzner.

Da er noch nichts arbeiten darf,

hat er momentan viel Freizeit.

„Morgens wecken einen die drei

Kinder im Haus“, sagt Tetzner und

lacht. „Ich bin aktuell tagsüber

einfach sehr viel am Netzwerken:

telefonieren, ich treffe mich mit

Leuten und tausche mich mit ihnen

aus, will mich ins Spiel bringen.

Da ich im Basketball als Spieler

oder Trainer arbeiten möchte,

spiele ich natürlich so oft es möglich

ist, um mich zu präsentieren.“

Aktuell spielt der 38-Jährige in

der Basketball Brisbane Association

für die West Brisbane Falcons.

„Über diese Vitamin-B-Spritzen

kommt man mit Leuten in Kontakt,

die einen mit einem Sponsorship

helfen können, das ich für

mein erstes Arbeitsvisum benötige“,

sagt Christoph Tetzner. Spielt

er nicht Basketball, versucht er so

viel wie möglich von Brisbane und

der Umgebung zu sehen. „An unglaublichen

Stränden, die sich von

Brisbane aus über etwa 2000 Kilometer

Richtung Norden ziehen,

lässt es sich schon auch bei diesen

eiskalt winterlichen Temperaturen

aushalten“, sagt Tetzner. In

den Subtropen hat es selbst im

Winter selten unter 20 Grad, die

Wassertemperatur liegt im Winter

bei aktuell 21,7 Grad. „Was für

die Australier hier eiskalt ist, erscheint

dem Ostsee-Hanseaten

doch ein wenig merkwürdig.


er Reef

erlins gespielt – inklusive BBL-Aufstieg 2014.

Nichtsdestotrotz ein unglaubliches

Fleckchen“, sagt Tetzner, der

am 26. April 1981 in Greifswald geboren

wurde und 1989 mit seinen

Eltern nach Berlin umzog.

Dort begann beim TuS Lichterfelde

seine Karriere als Basketballer.

Für den Mitteldeutschen BC

spielte er von 2002 bis 2004 in der

Bundesliga, inklusive einer Ausleihe

zum BV Chemnitz 99. Von

2004 bis 2010 lief er für den BBC

Bayreuth auf. Dort wurde sein Trikot

mit der Rückennummer 13 aufgrund

Tetzners Beliebtheit unters

Hallendach gezogen, wird also

nicht mehr vergeben. „Das ist natürlich

eine unglaubliche Ehre, die

fast unwirklich erscheint und mir

sehr schmeichelt. Ich bin unglaublich

stolz darauf“, erklärt Tetzner.

Im Eurocup gegen Allen Iverson

Für die BG Göttingen spielte er in

der Saison 2010/11 nicht nur in der

BBL, sondern auch im Eurocup.

Diese Spielzeit zählt er neben den

drei Bundesliga-Aufstiegen zu seinen

Karriere-Highlights. „Ich

durfte gegen Spieler wie Allen

Iverson (Philadelphia 76ers, NBA-

MVP 2001, Hall of Famer; Anmerkung

der Redaktion), P.J. Tucker

(Team USA und Houston Rockets)

oder auch Donatas Montiejunas

(San Antonio Spurs) spielen und

war recht viel in großen Hallen in

Europa unterwegs.“

Von 2011 bis 2015 spielte er dann

für die erste und zweite Mannschaft

der Crailsheim Merlins.

„Die Zeit bei den Merlins war unglaublich.

Meine damalige Freundin

kommt aus Crailsheim. Dadurch

habe ich noch immer einen

besonderen Bezug zur Stadt, zur

Umgebung und zum Verein. Der

Aufstieg mit den Merlins 2014 war

natürlich eine wahnsinnig geile

Erfahrung, und ich habe sehr viele

schöne Erinnerungen an diese

Zeit.“ Der Verein sei aufgrund seiner

Geschichte etwas ganz Besonderes.

„Ich verfolge alles ein wenig

aus der Ferne und freue mich

sehr, dass sich die Merlins in der

ersten Liga gehalten haben. Auch

die Zeit in der Regionalligamannschaft

war sehr lehrreich.“

Die Entwicklung der Crailsheimer

Basketballer sieht Tetzner

sehr positiv. „Wenn man sich besinnt

und erinnert, wo die Merlins

noch vor einigen Jahren waren, ist

die Entwicklung schon recht rasant,

aber basierend auf grundsolider

Arbeit, die hoffentlich weiterhin

nachhaltig und fruchtbar

ist. Ich bin mir sicher, dass die

Merlins auch weiterhin ein Team

für die erste Liga sind und sehe

den Standort als positiven Gewinn

für die Bundesliga“, sagt Tetzner,

der über die sozialen Netzwerke

noch mitbekommt, was ehemalige

Mitspieler wie Yorman Polas,

Jonathan Moore, Kostas Karamatskos,

Stevie Johnson und Carlos

Medlock so machen. „Joe Buck

habe ich mal in Los Angeles besucht.

Und von Martin Romig sehe

ich sehr viel über den Instagram-Account“,

verrät Tetzner

und schmunzelt. „Ich erinnere

mich auch noch gerne an die

Eins-gegen-eins-Duelle mit Michael

Heck im Sommer.“

Wenn es mit dem Visum klappt,

will Christoph Tetzner in Australien

gerne im Basketball arbeiten.

„Für mich perspektivisch schaut

es so aus, als ob die Queensland

Basketball League meine Spielwiese

sein kann. Die Liga steckt

aber gerade in den Play-offs und

fängt erst wieder im Februar

nächsten Jahres an. Bis dahin versuche

ich mich als Trainer. Ende

Martin Romig über Christoph Tetzner

Tetze war sehr unkompliziert und ein Spieler mit hoher Spielintelligenz, mit

großem Basketballwissen auf dem Platz ausgestattet. Er war einer, der das

Spiel verstanden hat. Tetze hat uns wertvolle Dienste geleistet in seiner ihm

zugeteilten Rolle von der Bank. Er hat der zweiten Mannshaft in der Regionalliga

und der ersten zum Aufstieg in die Bundesliga geholfen. Ich schätze

Christoph als Wandervogel ein – und das meine ich positiv. Er sucht die

Freiheit und wird seinen Weg machen. Wer weiß, was in ein paar Jahren ist.

Ob er dann genug hat von der UV-Strahlung in Australien und wieder in den

kühleren Norden in Deutschland möchte. Tetze ist abenteuerlustig und neugierig.

Ich wünsche ihm von Herzen alles Gute für die Zukunft!

Juni habe ich in Deutschland

meine Trainer-B-Lizenz erfolgreich

bestanden.“

Und vielleicht entdeckt

Christoph Tetzner ja noch

eine weitere Sportart

für sich. Neben

Basketball, er ist

als Small Forward

aktiv,

spielt er liebend

gerne

Tennis, geht

auch mal länger

laufen und erklimmt

steile Berge.

„Ich habe eine heimliche

Liebe für extreme

Höhen und damit für

das Bergsteigen.“ Er

war in Peru auf dem

Chopicalqui, dessen

Gipfel 6354 Meter über

dem Meeresspiegel

liegt. Als nächstes würde

er gerne einen

8000er in Angriff nehmen:

den Cho Oyu

(8188 Meter) oder den

Shishapangma (8027

Meter). „Eine Expedition

in den Himalaya ist

leider unglaublich teuer

und dauert mindestens

sechs Wochen.“

Einfacher wäre es wohl, im

Surferparadies Australien

übers Wasser zu gleiten.

„Ich stand in meinem Leben

noch nie auf einem Brett: ob

Skateboard oder Snowboard.

Aber Surfen

will ich auf jeden

Fall lernen“, sagt

Tetzner und

lacht. „Wenn

dich ein Hai

nicht erwischt,

hat

man auch gute

Chancen, von Quallen

vergiftet zu werden,

die einen innerhalb weniger

Sekunden paralysieren.“

An dieser Geschichte

merke er,

dass er sich in Australien

schon gut eingelebt

habe. „Die Australier

machen sich daraus

immer einen Spaß, denn

es gilt immer: No worries!

Wird schon. Das

passt auch zu meiner Situation

ganz gut, die

noch außerhalb jeglicher

Komfortzone ist, aber genau

das ist, was ich suche:

Das wird schon alles!“

Joachim Mayershofer


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Javontae Hawkins

Geburtsdatum: 13.11.1993 (25)

Geburtsort: Flint (Michigan, USA)

Größe: 1,96 Meter

Gewicht: 96 Kilogramm

Familienstand: verlobt

Position:

Shooting Guard/Small Forward

Bisherige Teams: Vilpas Vikings,

Holargos B.C.

Lieblingsbasketballteam:

Los Angeles Lakers

Sportliches Vorbild:

Michael Jordan, Kobe Bryant

Ihr Lieblingsfach in der

Schule? Geschichte

Lieblingsessen:

Lachs, Hähnchen, Tacos

Lieblingsmusik: Gospel, R’n’B,

Hip-Hop

Lieblingsfilme: Space Jam,

Love and Basketball

Womit kann man Ihnen eine

Freude machen? Wenn man

ehrlich und loyal zu mir ist.

Was zeichnet die Merlins aus?

Eine super Organisation.

Wie sieht für Sie der optimale

spiel- und trainingsfreie

Tag aus? Mit meiner Verlobten

sprechen, Netflix und Youtube

Haben Sie ein „charmantes

Laster“, zu dem Sie stehen können?

Snickers, Skittles, Starburst

Was wären Sie geworden,

wenn Sie kein Profi-Basketballer

geworden wären?

College-Basketball-Coach

Wenn Sie noch einmal auf die

Welt kommen würden, wo

und als was? Javontae Hawkins,

Flint, Michigan

Was möchten Sie den

Merlins-Fans sagen? Ich kann

es kaum erwarten, vor den besten

Fans der BBL zu spielen.

Werk für Schokolade-Spezialitäten GmbH & Co. KG

Werksverkauf & Cafeteria

Montag - Freitag 9.00 Uhr - 17.00 Uhr

Täglich wechselndes Mittagessen

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Wir wünschen den HAKRO Merlins Crailsheim

eine siegreiche Saison 2019/2020.

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Dejan Kovacevic

Geburtsdatum: 27.12.1996 (22)

Geburtsort: München

Größe: 2,09 Meter

Gewicht: 108 Kilogramm

Familienstand: ledig

Position: Center

Bisherige Teams: FC Bayern

Basketball, Basketball-Löwen

Braunschweig, s.Oliver Würzburg

Größter sportlicher Erfolg:

Meisterschaft Nachwuchsbasketball-Bundesliga,

Bronzemedaille

Albert-Schweizer-Turnier

Lieblingsbasketballteam:

Los Angeles Lakers

Sportliche Vorbilder:

Cam Newton, Nikolo Melli

Ihre Lieblingsfächer in der

Schule? Sport, Geschichte

Lieblingsessen:

Schnitzel und Kartoffelsalat

Lieblingsfilme:

Wolf of Wall Street, Greenbook

Womit kann man Ihnen eine

Freude machen? Süßigkeiten,

gute Laune

Was zeichnet die Merlins aus?

hungrig auf mehr, Zusammenhalt

Wie sieht für Sie der optimale

spiel- und trainingsfreie Tag

aus? Schlaf, noch mehr Schlaf

Haben Sie ein „charmantes

Laster“, zu dem Sie aber

stehen können? Videospiele

Was wären Sie, wenn Sie kein

Profi-Basketballer geworden

wären? Youtuber

Wenn Sie noch einmal auf

die Welt kommen würden,

wo und als was? Deutschland,

als Frau

Was möchten Sie den

Merlins-Fans sagen?

Lasst uns zusammen eine

großartige Saison haben!


STECKBRIEFE 19

Aaron Jones

Geburtsdatum: 26.7.1993 (26)

Geburtsort:

Tuscaloosa (Alabama, USA)

Größe: 2,06 Meter

Gewicht: 104 Kilogramm

Familienstand: verheiratet

Position: Forward/Center

Bisherige Teams: Rhein Stars

Köln, BC Beroe Stara Zagora, Vilpas

Vikings Salo, Lhasa Pure Land,

Rethymno Cretan Kings

Sportliches Vorbild: Es gibt

viele sehr gute Sportler, aber ein

spezielles Vorbild habe ich nicht.

Ihr Lieblingsfach in der

Schule? Psychologie

Lieblingsessen: Mexikanisch

Lieblingsmusik:

Radio 963 Hertz-Frequenz

Lieblingsfilme: Ich habe keine

bestimmten Lieblingsfilme. Ich

liebe alle!

Womit kann man Ihnen eine

Freude machen? Nur ich kann

mich glücklich machen.

Was zeichnet die Merlins aus?

Ein unvergesslicher Verein.

Wie sieht für Sie der optimale

spiel- und trainingsfreie Tag

aus? Bücher lesen, neue Dinge

lernen, das Leben genießen.

Was wären Sie geworden,

wenn Sie kein Profi-Basketballer

geworden wären?

Ingenieur, PC-Techniker, Comedian

Wenn Sie noch einmal auf

die Welt kommen würden,

wo und als was? Zuerst würde

ich gerne das Wissen, das ich jetzt

habe, behalten. Milliardär werden

und anderen Menschen lehren, wie

man zu einem wird.

Was möchten Sie den Merlins-Fans

sagen? Lehnt euch

zurück und genießt unser Spiel!

Ihr habt letzte Saison

Geschichte geschrieben!

Schreibt sie weiter!

#TEAMMERLINS

Bausch + Ströbel Maschinenfabrik Ilshofen GmbH + Co. KG

Wir wünschen eine

erfolgreiche Saison!

Wir fördern die Region -

offizieller Sponsor der Crailsheim Merlins.

Die VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim eG gehört zu den Banken,

die von ihren Mitgliedern getragen wird. Als Genossenschaftsbank

fühlen wir uns unseren Mitgliedern und Kunden

sowie Menschen der Region besonders verbunden. Deshalb

engagieren wir uns für die Region und unterstützen soziale,

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Liam Carpenter

Geburtsdatum: 7.2.1996 (23)

Geburtsort: Chatham (England)

Größe: 1,88 Meter

Gewicht: 85 Kilogramm

Familienstand: verheiratet

Position: Guard

Bisherige Teams: BG Hagen,

IBAM, Reading Rockets, Kent

Crusaders

Größter sportlicher Erfolg:

Titelgewinn Division 1 in der

englischen Liga

Lieblingsbasketballteam:

Los Angeles Lakers

Sportliches Vorbild:

LeBron James

Ihre Lieblingsfächer in der

Schule? Psychologie, Soziologie

Lieblingsessen: Pizza

Lieblingsmusik: Hip-Hop (Drake)

Lieblingsfilme: Avengers

Womit kann man Ihnen eine

Freude machen? Mich zum

Lachen bringen.

Was zeichnet die Merlins aus?

Freundschaft und harte Arbeit

Wie sieht für Sie der optimale

spiel- und trainingsfreie Tag

aus? Zeit mit meiner Frau und

unseren zwei Hunden verbringen.

Haben Sie ein „charmantes

Laster“, zu dem Sie aber

stehen können? Eis

Was wären Sie geworden,

wenn Sie kein Profi-Basketballer

geworden wären?

Fitness-Coach

Wenn Sie noch einmal auf die

Welt kommen würden, wo

und als was? Adler in Australien

Was möchten Sie den Merlins-Fans

sagen? Ich freue mich

auf die Saison und eure großartige

Unterstützung.


20

STECKBRIEFE

Jan Span

Geburtsdatum: 20.11.1992 (26)

Geburtsort: Ljubljana (Slowenien)

Größe: 1,90 Meter

Gewicht: 85 Kilogramm

Familienstand: ledig

Position: Point Guard

Bisherige Teams:

Olimpija Ljubljana

Größter sportlicher Erfolg:

Mit der Nationalmannschaft bei

der Europameisterschaft zu spielen

Lieblingsbasketballteam:

Real Madrid

Lieblingsfach in der Schule?

Sport

Lieblingsessen: Lachs

Lieblingsmusik: Klassik

Lieblingsfilm:

Ziemlich beste Freunde

Was zeichnet die Merlins aus?

Leidenschaft

Wie sieht für Sie der optimale

spiel- und trainingsfreie Tag

aus? Ein Buch lesen oder einfach

rausgehen und verschiedene Orte

erkunden.

Haben Sie ein „charmantes

Laster“, zu dem Sie aber

stehen können? Schlafen

Was wären Sie geworden,

wenn Sie kein Profi-Basketballer

geworden wären?

Unternehmer

Wenn Sie noch einmal auf die

Welt kommen würden, wo

und als was? Als Jan Span, der

jeden Ort der Welt bereist.

Was möchten Sie den

Merlins-Fans sagen?

Ich kann es kaum erwarten,

endlich loszulegen und alles für

das Team und die Fans zu geben,

die uns hoffentlich sehr oft siegen

sehen. Lasst uns gemeinsam eine

großartige Saison haben.

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sein Ziel kennt,

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Quincy Ford

Geburtsdatum: 20.1.1993 (26)

Geburtsort: Florida (USA)

Größe: 2,05 Meter

Gewicht: 102 Kilogramm

Familienstand: verheiratet

Position: Forward

Bisherige Teams:

Spirou Charleroi, Szolnoki

Größter sportlicher Erfolg:

Double-Gewinn (Pokal und Liga)

in Ungarn

Lieblingsbasketballteam:

Brooklyn Nets

Sportliche Vorbilder:

LeBron James, Kevin Durant

Ihre Lieblingsfächer in der

Schule? Hatte ich nicht.

Lieblingsessen: Hähnchen mit

Brokkoli, Pasta Alfredo

Lieblingsmusik: Hip-Hop, Jazz

Lieblingsfilme: Actionfilme

Womit kann man Ihnen eine

Freude machen? positiver Energie

Was zeichnet die Merlins aus?

Eine kleine Organisation mit viel

Stolz und gutem Spirit

Wie sieht für Sie der optimale

spiel- und trainingsfreie

Tag aus? Relaxen mit meiner

Familie, Netflix

Haben Sie ein „charmantes

Laster“, zu dem Sie aber

stehen können? Eis

Was wären Sie geworden,

wenn Sie kein Profi-Basketballer

geworden wären?

Sneaker-Designer

Wenn Sie noch einmal auf die

Welt kommen würden, wo

und als was? Quincy Ford – auf

einer einsamen, wunderschönen,

ruhigen Insel

Was möchten Sie den Merlins-Fans

sagen? It’s showtime!


STECKBRIEFE UND STATISTIK 21

BBL: Top 10 (Schnitt pro Spiel 2018/19)

DeWayne Russell

Geburtsdatum: 10.02.1994 (25)

Geburtsort: Philadelphia (USA)

Größe: 1,80 Meter

Gewicht: 70 Kilogramm

Familienstand: verheiratet

Position: Point Guard

Bisherige Teams:

Grand Canyon University, Nancy

Größter sportlicher Erfolg:

State Championships in der

High School

Lieblingsbasketballteam:

Philadelphia 76ers

Sportliches Vorbild:

Allen Iverson

Ihr Lieblingsfach in der

Schule? Mathematik

Lieblingsessen:

Makkaroni mit Käse

Lieblingsmusik: Rap

Lieblingsfilm:

Dumm und Dümmer

Wie sieht für Sie der optimale

spiel- und trainingsfreie

Tag aus? Gute Filme schauen und

leckeres Essen

Haben Sie ein „charmantes

Laster“, zu dem Sie aber

stehen können? Ich liebe Süßigkeiten

– vor allem Skittles.

Was wären Sie geworden,

wenn Sie kein Profi-Basketballer

geworden wären?

Basketball-Trainer oder Sportkommentator

Wenn Sie noch einmal auf

die Welt kommen würden,

wo und als was? Ich würde ein

Basketballspieler sein, der bei den

Los Angeles Lakers spielt.

Was möchten Sie den

Merlins-Fans sagen?

Ich bin glücklich, wieder zurück in

Crailsheim zu sein, und freue mich

auf eine großartige Saison.

Punkte

1. Will Cummings Oldenburg 21,3

2. John Bryant Gießen 19,5

3. Deandre Lansdowne Braunschweig 18,5

4. Scott Eatherton Braunschweig 17,8

5. Chris Warren Bremerhaven 16,9

6. Austin Hollins Vechta 16,4

6. Michael Stockton Göttingen 16,4

8. Tyrese Rice Bamberg 15,9

9. Thomas Joseph Bray Vechta 15,6

10. Brandon Thomas Gießen 14,8

16. Ben Madgen Crailsheim 14,2

Rebounds

1. John Bryant Gießen 10,2

2. Scott Eatherton Braunschweig 9,4

3. Rasid Mahalbasic Oldenburg 9,1

4. Keith Benson Bremerhaven 7,4

5. Landry Nnoko Berlin 6,5

6. Dwayne Evans Ulm 6,4

7. Owen Klassen Ludwigsburg 6,1

8. Luke Sikma Berlin 6,0

9. Christian Sengfelder Braunschweig 5,9

10. Larry Gordon Gießen 5,8

…. Philipp Neumann Crailsheim 4,5

Assists

1. Thomas Joseph Bray Vechta 8,1

2. Jovan Novak Weißenfels 7,4

3. Michael Stockton Göttingen 7,0

4. Tyrese Rice Bamberg 6,4

5. Dru Joyce Jena 6,3

6. Peyton Siva Berlin 6,2

7. Frank Turner Crailsheim 6,0

8. Jordon Crawford Ludwigsburg 5,9

9. Cameron Wells Würzburg 5,7

10. Chris Warren Bremerhaven 5,4

Steals

1. Austin Hollins Vechta 2,3

1. Javonte Green Ulm 2,3

3. Will Cummings Oldenburg 1,7

4. Deandre Lansdowne Braunschweig 1,6

4. Quantez Robertson Frankfurt 1,6

6. Thomas Joseph Bray Vechta 1,5

6. Peyton Siva Berlin 1,5

6. Frank Turner Crailsheim 1,5

6. Trevor Releford Weißenfels 1,5

6. Luke Sikma Berlin 1,5

6. Maximilian DiLeo Vechta 1,5

Blocks

1. Keith Benson Bremerhaven 1,2

2. Nathan Boothe Oldenburg 1,1

3. Tremmell Darden Weißenfels 1,0

3. James Farr Weißenfels 1,0

5. John Bryant Gießen 0,9

5. Shaquille Hines Braunschweig 0,9

7. Scott Eatherton Braunschweig 0,8

7. Rasid Mahalbasic Oldenburg 0,8

7. Landry Nnoko Berlin 0,8

7. Cliff Alexander Bamberg 0,8

11. Sherman Gay Crailsheim 0,7

Sebastian Herrera

Geburtsdatum: 1.11.1997 (21)

Geburtsort: Santiago de Chile

Größe: 1,93 Meter

Gewicht: 91 Kilogramm

Familienstand: ledig

Position: Shooting Guard

Bisherige Teams: Universidad

Catolica de Chile, Gladiators Trier

Größter sportlicher Erfolg:

Aufstieg mit den Merlins 2017/18,

Klassenerhalt 2018/19, 2012 Bronzemedaille

bei der Südamerikameisterschaft

mit der chilenischen

U-15-Nationalmannschaft

Lieblingsbasketballteam:

Universidad Catolica de Chile

Sportliches Vorbild: mein Vater,

Manu Ginobili

Lieblingsmusik: Hip-Hop

Lieblingsfilme: Ricky Bobby,

Taladega nights

Womit kann man Ihnen eine

Freude machen? Essen

Was zeichnet die Merlins aus?

Zusammenhalt

Wie sieht für Sie der optimale

spiel- und trainingsfreie

Tag aus? Entspannt mit meiner

Freundin essen gehen.

Haben Sie ein „charmantes

Laster“, zu dem Sie aber

stehen können? Zocker

Was wären Sie geworden,

wenn Sie kein Profi-Basketballer

geworden wären?

Physiotherapeut

Wenn Sie noch einmal auf die

Welt kommen würden, wo

und als was? Ich würde nichts

verändern, außer vielleicht in

einem Land leben, wo es warm ist.

Was möchten Sie den Merlins-Fans

sagen? Wir werden

immer weiter kämpfen und nie

aufgeben!


22

STECKBRIEFE UND STATISTIK

Fabian Bleck

Geburtsdatum: 19.03.1993 (26)

Geburtsort: Hagen

Größe: 2,01 Meter

Gewicht: 105 Kilogramm

Familienstand: ledig

Position: Forward

Bisherige Teams: Phoenix

Hagen, Eisbären Bremerhaven

Größter sportlicher Erfolg:

Universiade 2017

Lieblingsbasketballteam:

Zalgiris Kaunas

Sportliches Vorbild:

Matthias Grothe

Ihre Lieblingsfächer in der

Schule? Erdkunde, Sport, Mathe

Lieblingsessen: Lachs

Lieblingsmusik: Partyschlager

Lieblingsfilme: Batman

Womit kann man Ihnen eine

Freude machen?

Überraschungen

Was zeichnet die Merlins aus?

Zusammenhalt

Wie sieht für Sie der optimale

spiel- und trainingsfreie

Tag aus? Sauna-Tag

Haben Sie ein „charmantes

Laster“, zu dem Sie aber

stehen können?

leidenschaftlicher Kaffeetrinker

Was wären Sie geworden,

wenn Sie kein Profi-Basketballer

geworden wären?

Trainer

Wenn Sie noch einmal auf die

Welt kommen würden, wo

und als was?

Ich würde nichts verändern.

Was möchten Sie den

Merlins-Fans sagen? Ich freue

mich riesig auf die neue Saison

mit euch und hoffe, dass wir viele

Siege gemeinsam feiern können.

Die Spielstätten der BBL-Teams

Fassungsvermögen

in der

Team Halle

Liga seit

Berlin Mercedes-Benz-Arena 14 500 1981

München Audi-Dome 6594 2011

Ulm Ratiopharm-Arena 6200 2006

Bamberg Brose-Arena 6150 1984

Bonn Telekom-Dome 6000 1996

Oldenburg EWE-Arena 6000 2000

Frankfurt Fraport-Arena 5002 1999

Ludwigsburg MHP-Arena 4129 2002

Gießen Sporthalle Gießen-Ost 3752 2015

Braunschweig Volkswagen-Halle 3603 1995

Göttingen Sparkassen-Arena 3447 2014

Hamburg edel-optics.de-Arena 3400 2019

Bayreuth Oberfrankenhalle 3300 2010

Vechta Rasta-Dome 3140 2018

Würzburg s.Oliver-Arena 3140 2015

Weißenfels Stadthalle 3071 2017

Crailsheim Arena Hohenlohe 3000 2018

BBL: Zuschauer Saison 2018/19

Team Gesamt Spiele Schnitt Kapazität Ausl.

Berlin 198 689 21 9461 14 500 65,30 %

München 123 517 23 5370 6594 81,40 %

Oldenburg 123 251 21 5869 6000 97,80 %

Bamberg 113 214 19 5959 6150 96,90 %

Ulm 111 600 18 6200 6200 100 %

Bonn 98 720 18 5484 6000 91,40 %

Frankfurt 68 512 17 4030 5002 80,60 %

Braunschweig 63 432 18 3524 3603 97,80 %

Vechta 62 685 20 3134 3140 99,80 %

Ludwigsburg 60 452 17 3556 4129 86,10 %

Gießen 59 524 17 3501 3752 93,30 %

Göttingen 54 757 17 3221 3447 93,40 %

Bayreuth 53 842 17 3167 3300 96,00 %

Bremerhaven 52 955 17 3115 4200 74,20 %

Würzburg 51 678 17 3040 3140 96,80 %

Weißenfels 45 530 17 2678 3071 87,20%

Jena 40 958 17 2409 3076 78,30%

Crailsheim 38 771 17 2281 3000 76,00%

Gesamt 1 422 087 328 4336 4906 88,4%

Jeremy Morgan

Geburtsdatum: 8.5.1995 (24)

Geburtsort:

Des Moines (Iowa, USA)

Größe: 1,97 Meter

Gewicht: 86 Kilogramm

Familienstand: ledig

Position: Shooting Guard

Bisherige Teams:

Memphis Hustle, Kouvot

Lieblingsbasketballteam:

Los Angeles Clippers

Sportliches Vorbild:

Kawhi Leonard

Ihre Lieblingsfächer in der

Schule? Mathe und

Naturwissenschaften

Lieblingsessen:

Makkaroni mit Käsesoße

Lieblingsmusik: Country Music

Lieblingsfilme: Interstellar, Great

Gatsby, Shrek, Hercules, Tarzan,

Mulan, alle Disney-Filme

Womit kann man Ihnen eine

Freude machen? Wenn man mir

gutes Essen kocht.

Wie sieht für Sie der optimale

spiel- und trainingsfreie

Tag aus? Gut essen, relaxen und

Filme schauen

Haben Sie ein „charmantes

Laster“, zu dem Sie aber

stehen können?

Erdbeer-Käsekuchen

Was wären Sie geworden,

wenn Sie kein Profi-Basketballer

geworden wären?

Basketball-Trainer

Wenn Sie noch einmal auf die

Welt kommen würden, wo und

als was? Ich wäre wieder Basketballer

und würde in Afrika leben.

Was möchten Sie den

Merlins-Fans sagen? Ich liebe

es hier in Crailsheim und freue

mich auf eine großartige Saison.


GEGNER IN DER BBL 23

Die 16 Gegner der Merlins

Weil den Nürnberg Falcons BC der Aufstieg in die Bundesliga verwehrt worden ist, spielen

diese Saison nur 17 Mannschaften in der BBL. Es gibt lediglich einen Absteiger.

Ratiopharm Ulm

In Ulm ist eine Ära zu Ende gegangen:

Headcoach Thorsten

Leibenath hat sich nach achtjähriger

Tätigkeit von der Seitenlinie

verabschiedet und ist bei

den Schwaben in die Rolle des

Sportdirektors geschlüpft. Seine

Nachfolge trat der Slowene

Jaka Lakovic an, der in seiner

langen Spielerkarriere mehrere

Landesmeisterschaften, die Euroleague

(2010) und mit dem

slowenischen Nationalteam die

Europameisterschaft (2017) gewonnen

hat. Nach dem chancenlosen

Ausscheiden im

Play-off-Viertelfinale gegen Alba

Berlin folgte ein Schnitt: Lediglich

Ex-Nationalspieler Per Günther,

der in seine mittlerweile

zwölfte Saison im Ulmer Dress

startet, sowie Gavin Schilling

und Max Ugrai durften bleiben.

Ersetzt werden müssen unter

anderem A-Nationalspieler Ismet

Akpinar (Besiktas Istanbul)

und David Krämer, der einen

Probevertrag bei den Phoenix

Suns in der NBA ergatterte. Einiges

darf man von der neuen

Ulmer Formation erwarten. Mit

Patrick Heckmann (Bamberg)

und Andreas Obst (Obradoiro,

Spanien) gingen zwei A-Nationalspieler

an Bord. Seth Hinrichs

marschierte mit Aufsteiger

Vechta ins Play-off-Halbfinale.

Sein US-Landsmann Derek Willis

steuerte in Göttingen im

Schnitt zwölf Punkte und fünf

Rebounds zum Klassenerhalt

bei. Ein paar NBA-Einsätze kann

Ulms neuer Center Grant Jerrett

vorweisen, der seine Karriere in

Ulm wieder anschieben will.

Mit Tyler Harvey ging den Donaustädtern

ein Rekordhalter

ins Netz: Der Aufbauspieler erzielte

für das G-League-Team

von Memphis Hustle in einer

Partie 58 Punkte. Der 30-jährige

slowenische Flügelspieler Zoran

Dragic kann einen umfangreichen

Schatz an Erfahrungen aus

über 100 Euroleague-Partien

einbringen. Das 18-jährige französische

Spielmacher-Talent Kilian

Hayes (Cholet Basket) erscheint

wie eine Investition in

die Zukunft, soll aber schon jetzt

Verantwortung tragen.

Joseph Lawson (Zweiter von links) wird jetzt nicht mehr für

Crailsheim, sondern für Braunschweig jubeln. Foto: Philipp Reinhard

Löwen Braunschweig

Erstmals seit 2012 konnten sich

die Niedersachsen in der vergangenen

Saison mit einem ausgeglichenen

Punktekonto als

Achter wieder für die Play-offs

qualifizieren, waren gegen Meister

München allerdings chancenlos.

Für Headcoach Frank

Menz war es die Krönung einer

dreijährigen Aufbauarbeit. Für

seinen Nachfolger, den Ulmer

Assistenztrainer Pete Strobl,

liegt die Messlatte hoch. „Wir

werden eine Mannschaft auf die

Beine stellen, die neben bekannten

Gesichtern wie Thomas Klepeisz

und Scott Eatherton einen

Mix aus jungen Talenten und erfahrenen

Spielern haben wird.

Wir wollen unsere Fans mit

schnellem, attraktivem und athletischem

Basketball begeistern“,

verspricht der 41-jährige

US-Amerikaner. Joe Lawson

(Crailsheim), Henry Pwono

(South West Metro Pirates, Australien)

und der serbische Center

Aleksandar Marelja (MBC)

erfüllen die Kriterien der schon

erfahreneren Akteure und sollen

nicht zuletzt den Verlust von

Führungsspieler DeAndre Lansdowne

(Brescia) kompensieren

helfen. Mehrere Talente kamen

neu dazu, allen voran U-20-Nationalspieler

Kostja Mushidi

(OKK Belgrad) und Jungnationalspieler

Kareem Jallow (München),

aber auch Garai Zeeb

(Frankfurt) und Lukas Wank

(Chemnitz), bei denen man gerne

eine ähnliche Entwicklung

wie bei Christian Sengfelder sehen

würde: Der vor Jahresfrist

von der Boise State University

nach Deutschland zurückgelotste

Power Forward avancierte bei

den Löwen fast ansatzlos zum

Leistungsträger, schaffte den

Sprung in den Kreis der A-Nationalmannschaft

und sicherte

sich nun einen Platz im Kader

von Ex-Meister Brose Bamberg.

Ein noch gänzlich unbeschriebenes

Blatt ist der junge

US-Spielmacher Gage Davis (St.

Cloud State, NCAA II).

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viel Spaß auf dem Volksfest

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24

GEGNER IN DER BBL

FC Bayern München

Der FC Bayern München hat seine

Pflichtaufgabe in der zurückliegenden

Saison 2018/19 souverän

gelöst: Mit nur drei Niederlagen

marschierte der Ligafavorit

als Erster über die Ziellinie

der Hauptrunde und dann ungeschlagen

durch die Play-offs

zur Titelverteidigung. Einziger

Makel einer ansonsten auf nationaler

Bühne tadellosen Saison

war das Halbfinal-Aus im

BBL-Pokal gegen Alba Berlin.

Lediglich ein Sieg fehlte den

Münchnern indes in der Gruppenphase

der Euroleague zum

erstmaligen Sprung einer deutschen

Mannschaft unter die europäischen

Top 8. Mit einem in

Expertenkreisen auf rund 25

Millionen Euro geschätzten

Budget setzen die Münchner im

deutschen Profibasketball neue

Maßstäbe und planen jetzt den

Angriff auf Europa. Eine zunächst

für zwei Jahre bis 2021

ausgestellte Wildcard für die

Euroleague gibt dem Vorhaben

Planungssicherheit. Mit Final-MVP

Nihad Djedovic, den

beiden deutschen A-Nationalspielern

Danilo Barthel und

Maodo Lo, dem finnischen Distanzwurfspezialisten

Petteri

Koponen und dem serbischen

Flügelroutinier Vladimir Lucic

ist das Grundgerüst der Mannschaft

zusammengeblieben. Die

Abgänge von Leistungsträgern

wie Stefan Jovic (RS Belgrad),

Devin Booker (Khimki Moskau)

und Derrick Williams (Fenerbahçe

Istanbul) sollte Sportdirektor

Daniele Baiesi mehr als

kompensiert haben, nicht zuletzt

durch Center Greg Monroe.

Der gestandene NBA-Akteur

mit bislang 632 Einsätzen

und mit 29 Jahren steht noch

keinesfalls kurz vor dem sportlichen

Ruhestand. Er verbrachte

seine bisherige Karriere ausschließlich

in der weltbesten

Profiliga und wird in München

sein Debüt außerhalb der NBA

feiern. Zwischen 2015 und 2018

spielte der wuchtige US-Amerikaner,

der 120 Kilogramm Muskelmasse

auf 2,11 Meter Körpergröße

verteilt, beispielsweise

für die Milwaukee Bucks – allein

dieses dreijährige Engagement

soll Monroe 50 Millionen Dollar

eingebracht haben. Seine

US-Landsleute Josh Huestis

(Austin Spurs, NBA-G-League),

DeMarcus Nelson, der zuletzt

mit ASVEL Villeurbanne die

französische Meisterschaft gewinnen

konnte und dabei als

Nationalspieler Maodo Lo läuft

für Meister Bayern München

auf.

Foto: Steffen Förster

MVP ausgezeichnet wurde, sowie

der deutsche A-Nationalspieler

Paul Zipser (zuletzt Burgos,

Spanien) steuern insgesamt

weitere 187 NBA-Einsätze bei.

Aus der spanischen ACB kam

der französische Nationalcenter

Mathias Lessort (Málaga) dazu,

während der italienische Spielmacher

Diego Flaccadori zuletzt

für Eurocup-Teilnehmer Trento

auflief. Mit T.J. Bray

(Vechta) sicherte

man sich zudem

den besten Passgeber

der zurückliegenden

BBL-Saison.

Alba Berlin

Vor nunmehr zwei

Jahren hat der mittlerweile

72-jährige

Aito Garcia Reneses

den Trainerstuhl

bei Alba Berlin

eingenommen

und den achtmaligen

Meister wieder

auf Erfolgskurs getrimmt.

Fünfmal

konnten die Berliner

seither in ein

Endspiel einziehen,

allein ein Titelgewinn

mit den Albatrossen

ist dem spanischen

Trainer-Methusalem

bislang verwehrt

geblieben. In der in

Kürze beginnenden

BBL-Saison wird

Aito die Hauptstädter

weiterhin mit

seinem bewährten

Trainerstab betreuen,

einzig Thomas

Päch hat sich im

Sommer zu Klassenkamerad

Bonn

verabschiedet und

wurde durch Sebastian

Trzcionka von

Kooperationspartner

Lok Bernau ersetzt. Auch

sonst will Alba Berlin der

Münchner Übermacht mit Kontinuität

begegnen und den drohenden

Ruf des ewigen Zweiten

abstreifen. Insgesamt zehn Akteure,

darunter die beiden

WM-Teilnehmer Niels Giffey

und Johannes Thiemann sowie

US-Point Guard Peyton Siva,

werden auch weiterhin das

blau-gelbe Alba-Dress tragen.

„Luke ist ein Top-Level-Spieler,

der zahlreiche lukrative Optionen

für einen Wechsel zu anderen

Klubs gehabt hätte“, erklärt

Sportdirektor Himar Ojeda,

weshalb man den US-Power -

Forward mit einem Vierjahresvertrag

ausstattete. Sehen lassen

können sich die Neuverpflichtungen

der Berliner. Direkt von

der Baylor Universität wechselte

der 24-jährige Deutsch-

Amerikaner Makai Mason, der

bereits 15 A-Länderspiele für die

deutsche Nationalmannschaft

absolviert hat, an die Spree. Aus

Granada kam Flügelspieler

Marcus Eriksson. „Marcus ist

ein sehr intelligenter Spieler mit

einem hohen Basketball-IQ , der

außergewöhnlich gut werfen

kann. Dazu hat er schon eine

Saison Erfahrung in der

Euroleague gesammelt und dort

bereits sehr gute Leistungen

gezeigt“, sagt Alba-Sportdirektor

Himar Ojeda über den

25-jährigen Schweden, den man

ebenfalls mit einem Vierjahresvertrag

anlocken konnte.

Eine qualitative Verbesserung

verspricht man sich zudem von

einem Wechsel auf der

Centerposition: Anstelle von

Dennis Clifford (Igokea

Aleksandrovac, Bosnien und

Herzegowina) verstärkt Tyler

Cavanaugh den Frontcourt der

Albatrosse. Der 25-jährige

2,06-Meter-Mann hat in den vergangenen

zwei Spielzeiten insgesamt

50 NBA-Spiele für die

Atlanta Hawks und die Utah

Jazz absolviert.


GEGNER IN DER BBL 25

BG Göttingen

Bereits seit 2012 ist Johann Roijakkers

Cheftrainer bei der BG

Göttingen. Der 39-jährige Niederländer,

der die Niedersachsen

2014 in die BBL zurückführte,

ist damit der dienstälteste

Headcoach der Liga. In den beiden

zurückliegenden Jahren war

Michael Stockton Roijakkers

verlängerter Arm auf dem Spielfeld

und Göttingens Lebensversicherung

im Kampf um den

Klassenerhalt. Doch der spielstarke

US-Playmaker hat sich

von den Veilchen verabschiedet.

In die großen Fußspuren soll

Kyan Anderson treten. Ob dies

gelingen wird, erscheint zweifelhaft.

Ebenfalls neu auf den

Ausländerpositionen sind das

erst 17-jährige niederländische

Aufbautalent Dolf Veltman

(Landslake Lions), der belgische

Shooting Guard Elias Lasisi

(Oostende) und die beiden Innenspieler

Terry Allen (Ironi

Nahariya) und Zane Waterman

(Koprat Lapua, Finnland), die

sich zu US-Center Darius Carter

sowie dem serbischen Forward

Mihajlo Andric gesellen.

Über ein Plus an Qualität und

Quantität sollten die Veilchen

auf den deutschen Kaderpositionen

verfügen: Dennis Kramer,

A-Nationalspieler Dominic Lockart

und Mathis Mönninghoff

haben den Niedersachsen die

Treue gehalten. Alternativen für

den Backcourt sind Kevin

Bryant (Rostock), Marvin

Omuvwie (Nürnberg) und der

hochtalentierte Ex-Berliner Benett

Hundt. Nach vier Jahren am

Rollins College in Florida

(NCAA II) startet der 2,03 Meter

große Deutsch-Amerikaner

Daniel-William Loh seine Profikarriere.

Fraport Skyliners Frankfurt

Insgesamt zehn Jahre lang betreute

Gordon Herbert die Hessen.

In diesem Zeitraum holte

er mit Frankfurt eine deutsche

Meisterschaft (2004) sowie den

Fiba-Europe-Cup (2016), zudem

wurde er als BBL-Trainer des

Jahres 2016 ausgezeichnet. Herbert

hat sich auf eine Beraterposition

zurückgezogen und damit

den Trainerstuhl für Sebastian

Gleim, bislang Cheftrainer des

Pro-B-Teams sowie der

NBBL-Mannschaft, geräumt.

Urgestein Quantez Robertson,

der bereits in seine elfte Spielzeit

im Skyliners-Trikot startet,

führt die Gruppe der in Frankfurt

verbliebenen Akteure an.

Große Hoffnungen verbindet

man mit dem in der letzten Saison

aus Bamberg geholten Leon

Kratzer. Der 2,11-Meter-Mann

markierte in 21 Pflichtspielen

durchschnittlich 9,5 Punkte und

6,5 Rebounds. Weiterhin dabei

sind auch Richard Freudenberg,

Marco Völler und Akeem Vargas,

während Flügelspieler Niklas

Kiel aus gesundheitlichen

Gründen bis auf Weiteres zum

Pausieren gezwungen ist und

vorübergehend durch Routinier

Adam Waleskowski (Ludwigsburg)

ersetzt wird. Von Brose

Bamberg kam der 29-jährige

Aufbauspieler Daniel Schmidt.

Aus dem Talentpool des FC Bayern

München kam Bruno Vrcic,

der die Münchner U 19 als MVP

zur NBBL-Meisterschaft führte.

Vier neue Ausländer gingen bislang

an Bord: Lamont Jones

(Ludwigsburg, MBC), Shaquille

Hines (Braunschweig), Anthony

Hickey (Rethymno Cretan

Kings, Griechenland) und Matt

McQuaid (Michigan State University).

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26

GEGNER IN DER BBL

Medi Bayreuth

Anfang Mai 2016 übernahm

Raoul Korner die Trainerposition

bei Medi Bayreuth. Gleich in

seiner ersten Saison konnte der

Österreicher die Wagnerstädter

nach über 20 Jahren wieder in

die Play-offs führen und diesen

Erfolg eine Saison später mit

dem erneuten Play-off-Einzug,

der Teilnahme am Top-4-Turnier

um den BBL-Pokal sowie

dem Vordringen bis ins Viertelfinale

der Champions-League

übertreffen. In Korners dritter

Saison bekam die Erfolgskurve

eine Delle. Vermeintliche Leistungsträger

zündeten nicht, Verletzungspech

kam hinzu, für

Bayreuth war als Tabellenzwölfter

die Saison zu Ende. Mit Kapitän

Bastian Doreth, Center

Andreas Seiferth, der in den ersten

Saisonwochen aufgrund einer

Schulterverletzung ausfällt,

und Flügelspieler Lukas Meisner

genießen nur drei Stammspieler

weiterhin das Vertrauen.

Auf den Ausländerpositionen

hätte man De’Mon Brooks gerne

gehalten, doch der Power

Forward entschied sich für ein

weitaus lukrativeres Angebot

aus Japan. Somit standen für

Korner, der auch die österreichische

Nationalmannschaft auf

dem Weg zur Europameisterschaft

2021 betreuen wird, alle

Kontingentstellen zur Disposition.

„Manchmal muss man auf

die andere Seite des Zauns klettern,

um zu sehen, dass dort der

Rasen doch nicht grüner ist.

James war ein wichtiger Teil der

erfolgreichsten Mannschaft in

Bayreuth der letzten Jahre und

wird uns wieder Stabilität auf

der wichtigen Point-Guard-Position

geben“, freut sich Korner

auf die erneute Zusammenarbeit

mit James Robinson (Herzlya,

Israel). Ebenfalls neu dabei sind

die Shooting Guards Bryce Alford

(Oklahoma City Blue) und

James Woodard (MZT Skopje

Aerodrom), Small Forward

Lucky Jones (Aris Saloniki),

Power Forward Evan Bruinsma

(Falco-Vulcano Szombathely,

Ungarn) und der athletische

Center Reid Travis (Kentucky

Wildcats). Die deutschen Positionen

komplettieren Joanic

Grüttner-Bacoul (Göttingen),

Justin Raffington (Hamburg) sowie

Eigengewächs Nico Wenzl.

Jobstairs Gießen 46ers

Im Sommer 2013 mussten die

damals finanziell arg gebeutelten

Hessen als letztes verbliebenes

Gründungsmitglied der Basketball-Bundesliga

den schweren

Gang in die Zweitklassigkeit

antreten. Nach zwei Jahren in

der Pro A, gekrönt mit der Meisterschaft

2015 und dem Wiederaufstieg,

haben sich die Gießener,

die jetzt als Jobstairs Gießen

46ers in die Saison gehen,

in den zurückliegenden drei

Spielzeiten im Mittelfeld der

BBL eingerichtet – ohne Abstiegssorgen

und zuweilen mit

Play-off-Ambitionen bis in die

letzten Wochen der Hauptrunde

hinein. Auf der Kommandobrücke

geht das zuvor schon

über viele Jahre in Hagen erprobte

Trainerduo mit Headcoach

Ingo Freyer und seinem

Assistenztrainer Steven Wriedt

in die dritte Saison. Herzstück

des Teams ist weiterhin John

Bryant. Der zwischenzeitlich

eingebürgerte US-Center-Koloss

kam zuletzt in 30 Partien

auf ein Double-Double von

durchschnittlich 19,5 Punkten

und 10,2 Rebounds. Zudem steuerte

er noch 4,9 Assists bei.

Bryant war in der Saison 2018/19

Dritter bei der MVP-Wahl sowie

effizientester BBL-Akteur national.

Mit dem mittlerweile 35-jährigen

Swingman Brandon Thomas

verfügen die Hessen über

einen weiteren Akteur mit langjähriger

Bundesligaerfahrung

(Braunschweig, Artland Dragons,

Bayern München), während

man sich im Sommer von anderen

klangvollen Namen wie David

Bell (Brüssel), Larry Gordon

(Eilat, Israel) oder Jared Jordan

(Sibiu, Rumänien) trennte. Der

Puerto-Ricaner Alexander Andreu

Vasquez (Reims, Frankreich)

und US-Guard Teyvon

Myers (Jamtland, Schweden)

verstärken den Backcourt, zweimal

wurden die Hessen in der

NBA-G-League fündig: Während

Jordan Barnett (Wisconsin

Herd) die Positionen 3 und 4 bedienen

kann, ist 2,08-Meter-Mann

Luke Petrasek

(Greensboro Swarm) als Power

Forward und Center eingeplant.

Eine Alternative zu Bryant auf

den langen Positionen ist zudem

2,04-Meter-Mann Duke Shelton

(BKM Lucenec, Slowenien).

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GEGNER IN DER BBL 27

Telekom Baskets Bonn

Seit 1995 spielen die Telekom

Baskets Bonn in der Bundesliga,

nur Bamberg, Berlin und Braunschweig

können auf eine längere

ununterbrochene Liga-Zugehörigkeit

blicken. Lediglich

dreimal verpassten die Rheinländer

in diesem Zeitraum die

Play-offs. Thomas Päch, bisher

Assistant-Coach bei Alba Berlin,

startet bei den Rheinländern

seine Karriere als Cheftrainer

und hat A-Nationalspieler Joshiko

Saibou mitgebracht. Zusammen

mit Neuzugang Benjamin

Lischka (Gießen), Kapitän

Anthony di Leo, Center Martin

Breunig und Defensivspezialist

Yorman Polas Bartolo sowie den

neuen Doppellizenzspielern Kilian

Binapfl (FC Bayern München)

und Gabriel de Oliveira

(Iserlohn) bildet er das deutsche

Rückgrat der neuen Bonner Formation.

Nur der montenegrinische

Power Forward Bojan Subotic

genießt auch in der neuen

Saison das Vertrauen der Rheinländer.

Leistungsträger wie Josh

Mayo (Varese, Italien), Charles

Jackson (LA Cheaters) oder

Nate Linhart haben die ehemalige

Bundeshauptstadt verlassen.

Mit US-Forward Benjamin

Simons ging ein Scharfschütze

an Bord (Rio Natura Monbus

Obradoiro). Ebenfalls aus der

spanischen ACB kam Guard

Branden Frazier. Trey McKinney-Jones,

Neuzugang vom japanischen

Erstligisten Chiba

Jets, misst 1,96 Meter und ist als

Point Forward variabel einsetzbar.

Center Stephen Zimmerman

(22, 2,13 Meter) absolvierte

19 Einsätze für die Orlando

Magic in der NBA. Kurios: Mit

Lischka, Saibou und Polas spielen

jetzt drei Ex-Merlins für

Bonn.

s.Oliver Würzburg

Als Tabellenneunter hat Würzburg

in den beiden zurückliegenden

Spielzeiten jeweils haarscharf

die Play-offs verpasst. Mit

einer gesunden Mischung aus

verbliebenen Leistungsträgern

und zielgerichteten Verstärkungen

soll nun endlich wieder die

Teilnahme an der begehrten Saisonendphase

gelingen. Dafür

verzichtet der Finalist des Fiba-Europe-Cups

auch auf die

Teilnahme an einem internationalen

Wettbewerb. Die Unterfranken

können auf drei bewährte

Säulen im Backcourt

bauen: Skyler Bowlin, Cameron

Wells und Jordan Hulls, der in

der letzten Saison in 44 Pflichtspielen

starke 48 Prozent seiner

Dreierversuche getroffen hat.

Ausnahmetalent Joshua Obiesi

sowie die Flügelspieler Johannes

Richter und Florian Koch

blieben ebenfalls, während sich

Leistungsträger wie Mike Morrison

(Peristeri Athen), Devin

Oliver (Nanterre), Xavier Cooks

BBL: Auszeichnungen 2018/19

Bester Spieler (Most Valuable Player – MVP) der Hauptrunde:

Will Cummings (EWE Baskets Oldenburg)

Bester Spieler (Most Valuable Player – MVP) der Finals:

Nihad Djedovic (FC Bayern München)

Trainer der Saison:

Pedro Calles (Rasta Vechta)

Bester deutscher Nachwuchsspieler U22:

Franz Wagner (Alba Berlin)

Bester Offensivspieler der Saison:

John Bryant (Gießen 46ers)

Bester Defensivspieler der Saison:

Yorman Polas Bartolo (Telekom Baskets Bonn)

Ex-Merlin Yorman Polas Bartolo (Bonn) wurde erneut zum besten

Verteidiger der BBL gewählt.

Foto: Jörn Wolter/Imago

(Strasbourg), Gabriel Olaseni

und Teamsenior Kresimir Loncar

(Position im Management)

verabschiedet haben. Mit Nils

Haßfurther (Nürnberg) sicherten

sich die Unterfranken die

Dienste des besten Vorbereiters

der U-20-Nationalmannschaft,

Verstärkung auf der Flügelposition

verspricht man sich von

William Sheehey (FC Porto),

der aufgrund einer Verletzung

zu Saisonbeginn von US-Landsmann

Noah Allen (Capital City

Go-Go) vertreten wird. Direkt

von der Weber State University

kam Power Forward Brekkott

Chapman, den Headcoach Denis

Wucherer als „agilen Vierer

mit einem stabilen Wurf und einem

feinen Auge für seine Mitspieler“

beschreibt. Am Brett

setzen die Unterfranken auf

2,11-Meter-Mann Luke Fischer,

der bis zu einer Verletzung im

Januar für den spanischen Euroleague-Club

Herbalife Gran Canaria

im Einsatz war. „Normalerweise

könnten wir mit unseren

finanziellen Möglichkeiten einen

Spieler seines Kalibers

nicht verpflichten. Er hat aber

nach seiner Verletzung eine

Möglichkeit gesucht, sich neu zu

beweisen. Das hat uns in die

Karten gespielt“, so Wucherer.

Redaktion: Andreas Harthan (verantw.),

Joachim Mayershofer

Mitarbeiter: Florian Kirchner, Andre Ufer

Fotos: Eibner Sportfotos, Steffen Förster,

Ralf Mangold, Joachim Mayershofer, Merlins,

Philipp Reinhard, Sikorski & Friends, Jörn Wolter,

Privatfotos

Korrektorat: Melanie Dollinger

Brose Bamberg

Nach dem frühzeitigen Play-off-

Aus im Viertelfinale gegen Nobody

Vechta haben die Bamberger,

die sich immerhin mit dem

Pokalsieg trösten konnten, wie

schon ein Jahr zuvor den Reset-Knopf

gedrückt. Mit dem

Belgier Leo De Rycke ging ein

neuer Sportdirektor an Bord,

der von seinem letzten Arbeitgeber

Giants Antwerpen auch

gleich den 40-jährigen Headcoach

Roel Moers, Assistenztrainer

Thomas Crab sowie

US-Spielmacher Paris Lee mitbrachte.

Zu den in Bamberg verbliebenen

Bryce Taylor, Maurice

Stuckey, Louis Olinde und Elias

Harris kamen auch der ehemalige

Würzburger US-Amerikaner

Kameron Taylor (Pecsi

VSK-Veolia, Ungarn) sowie die

ausgeliehenen Junioren-Nationalspieler

Nelson Weidemann

(Bayern München) und Alexi

Font (FC Barcelona) für die

Guard-Positionen dazu. Gefahr

auf den Flügelpositionen sollen

der US-Amerikaner Tre McLean

(Parma Basket Perm, Russland)

und Jungnationalspieler Christian

Sengfelder (Braunschweig)

ausstrahlen. Nur von kurzer

Dauer war das Gastspiel von

Coty Clarke. Der Power Forward

mit Euroleague-Erfahrung wurde

gleich zu Beginn der Saisonvorbereitung

weitergeschickt.

Den 2,06 Meter großen Ägypter

Assem Marei zog es nach einer

starken Saison beim türkischen

Erstligisten Pinar Karsiyaka Izmir,

in der er im Saisonschnitt

ein Double-Double aus 18 Punkten

und zehn Rebounds verzeichnen

konnte, in die Bundesliga

zurück. „Assem ist der Inside-Spieler,

nach dem wir gesucht

haben. Er hatte eine

fantastische Saison in der Türkei

und im Europe-Cup. Er

bringt alles mit, was es braucht:

Rebounding, Präsenz auf dem

Court, eine unglaubliche Arbeitseinstellung

und einen tollen

Charakter!“, ist Sportdirektor

De Rycke überzeugt.

Impressum

Grafik/Layout: Otmar Höck, Joachim Mayershofer

Anzeigen: Jörg Heiland (verantw.)

Herausgeber: SÜDWEST PRESSE

Hohenlohe GmbH & Co. KG,

Verlagsbetrieb Hohenloher Tagblatt,

Ludwigstraße 6 –10, 74564 Crailsheim

Druck: DHO Druckzentrum Hohenlohe-Ostalb,

Ludwig-Erhard-Straße 109, 74564 Crailsheim


28

GEGNER IN DER BBL

Rasta Vechta

Der SC Rasta Vechta hat die Erfolgsgeschichte

der Saison

2018/19 geschrieben. Der kecke

Aufsteiger marschierte in der

Hauptrunde der BBL auf den

vierten Platz, eliminierte den

neunfachen deutschen Meister

Bamberg im Play-off-Viertelfinale

und musste sich erst dem späteren

Titelträger Bayern München

geschlagen geben. Die

Kehrseite der Medaille: Die besten

Spieler der Niedersachsen

erlagen in der Sommerpause finanziell

attraktiveren Angeboten.

T.J. Bray entschied sich für

die Perspektive Euroleague bei

Meister Bayern München, Seth

Hinrichs wechselte nach Ulm,

während Highflyer Austin Hollins

für St. Petersburg Körbe

werfen wird. US-Routinier Josh

Young, Defensivspezialist Max

DiLeo, Allrounder Robin Christen,

Center Michael Kessens sowie

die Eigengewächse Philipp

Herkenhoff und Luc van Sloten

bilden künftig das Gerüst der

Mannschaft von Trainer Pedro

Calles, der von der Liga als

Coach des Jahres 2019 ausgezeichnet

wurde. Zur Verstärkung

auf den deutschen Positionen

engagierte Vechta Flügelspieler

Jarelle Reischel aus

Gemeinsam mit den HAKRO Merlins

Crailsheim für mehr Gesundheit im Land.

Wir sind zusammen mit unseren Partnern in ganz Baden-Württemberg

vor Ort und bringen gesunden Spaß am Sport nach Crailsheim. Mehr unter

aok.de/bw

Eine Kooperation der AOK mit den Partnern in Baden-Württemberg.

AOK – Die Gesundheitskasse Heilbronn-Franken

Jannik Freese (rechts) spielte die erste Hälfte der BBL-Saison

2014/15 für Crailsheim. Foto: Eibner

Bonn. Für den Deutsch-Amerikaner

ist es der zweite Anlauf in

Vechta: In der Saison 2016/17 absolvierte

er nur ein Pflichtspiel

für die Niedersachsen. Von den

Nürnberg Falcons kam Ishmail

Wainright, der beim Zweitliga-Vizemeister

mit starken Statistiken

überzeugte, und vom

spanischen Zweitligisten Palencia

Flügelspieler Steve Vasturia,

der in der Saison 2017/18 schon

einmal kurzzeitig bei Alba Berlin

im Kader stand (ein BBL-Einsatz).

Neu sind zudem Trevis

Simpson vom italienischen

ZGH 0173/27 · 09/19 · Foto: Getty Images

Zweitligisten Udine, Kamari

Murphy von den Long Island

Nets (NBA G-League) und Sergi

Garcia. Der 22-jährige spanische

Nationalspieler kommt ein

Jahr auf Leihbasis von Eurocup-Sieger

Valencia Basket.

Syntainics MBC Weißenfels

Der Mitteldeutsche BC startet

als Syntainics MBC in die Saison

2019/20. Auch sonst hat sich

bei den Sachsen-Anhaltern einiges

verändert. Nach der erfolgreichen

Mission Klassenerhalt

hat sich Headcoach Silvano Poropat

verabschiedet. Seine

Nachfolge trat Wojcech Kaminski

an, der zuletzt den polnischen

Erstligisten Slam Stal

Ostrow auf den fünften Tabellenplatz

geführt hatte. Mit dem

serbischen Spielmacher Jovan

Novak, Publikumsliebling Sergio

Kerusch, US-Scharfschütze

Andrew Warren sowie den

Nachwuchsakteuren Benjamin

Turudic und Ferdinand Zylka

konnten die Wölfe einen Stamm

von fünf Akteuren weiterhin

binden. Neu dazu kamen der

Deutsch-Amerikaner Sheldon

Eberhardt (Elon University) und

der kanadische Nationalspieler

Kaza Kajami-Keane, der durchschnittlich

18,4 Zähler, 5,6 Rebounds

und 4,6 Assists bei

Landstede Zwolle zur holländischen

Meisterschaft beisteuerte

und als MVP der Finalserie

ausgezeichnet wurde. Der nigerianische

Olympiateilnehmer

Michael Gbinije (Santa Cruz

Warriors, G-League) kann seiner

Vita auch neun NBA-Einsätze

(Detroit Pistons) gutschreiben.

Während der serbische

Center Strahinja Micovic (Mornar,

Montenegro) bereits einige

Erfahrungen im bezahlten Basketball

sammeln konnte, geht

der 23-jährige Cameron Jackson

beim MBC seinen ersten Profivertrag

ein. „Er bringt eine gute

Physis ins Spiel, nimmt qualitativ

hochwertige Abschlüsse und

kann auch größere Spieler auf

den Positionen 4 und 5 verteidigen“,

setzt MBC-Headcoach Kaminski

große Hoffnungen in den

jungen US-Amerikaner.

Hamburg Towers

„You can’t guarantee an Aufstieg“,

sagte Headcoach Mike

Taylor noch vor Jahresfrist kurz

nach seinem Amtsantritt bei den

Hamburg Towers. Der US-Amerikaner

(früher Trainer in Ulm)

konnte es doch. Die Hanseaten

starteten als Hauptrundenvierter

in die Pro-A-Play-offs, eliminierten

in der ersten Runde die

Rostock Seawolves, sicherten

sich danach in einer dramatischen

Serie gegen Hauptrundenmeister

Chemnitz den Aufstieg

und konnten das Ganze mit

dem Gewinn der Pro-A-Meisterschaft

gegen Nürnberg krönen.

Nach dem SV St. Georg

(1970/71), dem Hamburger TB

(1971 bis 1975) und dem BC Johanneum

Tigers (1999 bis 2001)

sind die erst 2012 aus der Taufe

gehobenen Towers der vierte

Hamburger Verein, der den

Sprung in die Basketball-Bundesliga

geschafft hat. „Wir wollen

uns in der Bundesliga etablieren

und mittelfristig in der

Lage sein, regelmäßig um den

Einzug in die Play-offs mitzuspielen!“,

formuliert Ex-Nationalspieler

und Towers-Geschäftsführer

Marvin Willoughby

die Ziele. Aus dem Meisterkader

verfügen Ex-Merlins-

Center Jannik Freese und Guard

Malik Müller über Erstligaerfahrung,

den Nordamerikanern Tevonn

Walker und Beau Beech

traut man den Sprung in die BBL

zu. Ebenso den Eigengewächsen

und Lokalmatadoren Jürgen

Osaro Rich, Rene Kindzeka und

dem umworbenen 18-jährigen

Spielmacher Justus Hollatz. Bekanntester

Neuzugang ist der

ehemalige Würzburger Marshawn

Powell (Udine). Weitgehend

noch unbeschriebene Blätter

sind US-Spielmacher Khalil

Dukes (BK Surgut, Russland),

der niederländische Distanzwerfer

Yannick Franke (Pieno

Zvaigzdes, Litauen), Marvin

Ogunsipe aus dem erweiterten

Meisterkader des FC Bayern,

Kevin Yebo (Ehingen) und

US-Center Prince Ibeh (Northport

Batang Pier, Philippinen).


GEGNER IN DER BBL 29

EWE Baskets Oldenburg

Identifikationsfiguren der BBL

langfristig zu halten, ist Teil der

Strategie von Oldenburgs Boss

Hermann Schüller. Die EWE

Baskets seien als Klub und als

Marke über die Jahre hinaus stetig

gewachsen, die Strahlkraft

längst überregional. „So gelingt

es auch, Stars wie Karsten Tadda

an Oldenburg zu binden. Das

haben wir uns hart erarbeitet,

und es macht uns stolz, dass wir

einen Nationalspieler seines Kalibers

in unserem Team haben“,

sagt der geschäftsführende Gesellschafter.

„Wir haben hier ein

starkes Team beisammen, mit

dem wir oben mitspielen können.

Für mich ist wichtig, dass

ich das Vertrauen des Trainers

habe – und genau das spüre ich

hier. In Oldenburg passt einfach

vieles zusammen, um erfolgreich

zu sein“, gibt Tadda die lobenden

Worte zurück. Was für

Karsten Tadda gilt, gilt auch für

eine Reihe weiterer Leistungsträger:

Rickey Paulding in seiner

bereits 13. Saison, der österreichische

Center Rasid Mahalbasic,

der in der zurückliegenden

Saison drei

Triple-Doubles auflegen und damit

einen neuen Allzeitbestwert

fixieren konnte, Ex-Nationalspieler

Phillipp Schwethelm sowie

die Power Forwards Nathan

Boothe und Justin Sears halten

den Niedersachsen die Treue.

Nicht halten konnte man Liga-MVP

Will Cummings. Der

quirlige US-Guard, der mit

durchschnittlich 21,27 Punkten

zum BBL-Topscorer 2018/19

avancierte, verabschiedete sich

in Richtung des russischen Erstligisten

Lokomotiv Kuban. Nicht

mehr im Team von Headcoach

Mladen Drijencic sind auch

Frantz Massenat (Andorra) und

der Mazedonier Vojdan Stojanovski.

„Nach dem Abgang von

Will Cummings, der in nur einer

Saison die BBL im Sturm genommen

hat, war für uns klar:

Der Nachfolger kann nur ein

Topmann sein. Braydon Hobbs

ist zwar ein ganz anderer Spielertyp,

aber er passt perfekt in

unser Anforderungsprofil und

bringt Erfahrung auf höchstem

Niveau mit“, erklärt der sportliche

Leiter Srdjan Klaric die Verpflichtung

des 30-Jährigen, der

mit München Meister wurde.

Ihm zur Seite stehen im Backcourt

Kevin McClain (Belmont

Bruins), Gerry Blakes (Cantu,

Italien) sowie mit Robin Amaize

ein weiterer Ex-Münchner.

MHP Riesen Ludwigsburg

Seit Anfang 2013 ist John Patrick

Headcoach bei den MHP Riesen

Ludwigsburg. Fünfmal in Folge

konnte der US-Amerikaner die

Schwaben in die Play-offs

führen. Im Mai waren die Riesen

als Hauptrundenzehnter jedoch

nur Zuschauer, als die Saison

in ihre entscheidende Phase

einbog. „Die Saison war geprägt

von einer enormen

Inkonstanz, die uns letztlich diesen

Tabellenplatz beschert hat“,

analysierte Ludwigsburgs Vorsitzender

Alexander Reil den

enttäuschenden Saisonverlauf.

Nach dem Verpassen der Playoffs

hat Headcoach Patrick Tabula

rasa gemacht, mit Christian

von Fintel und Konstantin

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Konga finden sich nur noch zwei

der letztjährigen Akteure im

neuen Aufgebot. Centerspieler

Jonas Wohlfahrt-Bottermann

(Frankfurt) sowie die Flügelspieler

David Brembly und Hans

Brase (beide Mitteldeutscher

BC) verstärken die Barockstädter

auf den deutschen Positionen,

auf denen auch das 17-jährige

Centertalent Ariel Hukporti

aus dem eigenen Nachwuchsprogramm

künftig Erstligaerfahrung

sammeln soll. Mit

Khadeen Carrington kam ein

athletischer, scorender Point

Guard vom belgischen Erstligisten

Limburg, während Combo

Guard Lyles zuletzt bei den

Salt Lake City Stars, dem

Farmteam der Utah Jazz, unter

Vertrag stand. Direkt von der

Iowa State University kam mit

Nick Weiler-Babb, dem jüngeren

Bruder des Ex-Ulmers Chris

Babb, ein weiterer hochgewachsener

Aufbau- und Flügelspieler

dazu. Zweimal bedienten

sich die Schwaben in der Pro A:

US-Spielmacher Jaleen Smith

spielte in Heidelberg, sein

Landsmann Tanner Leissner

überzeugte als Topscorer in

Ehingen und wird auf der langen

Flügelposition um Einsatzzeit

mit US-Neuzugang Thomas

Wimbush (Long Island Nets/G-

League) konkurrieren. Der

22-jährige, 2,06 Meter große Jehyve

Floyd (Holy Cross University)

startet seine Profikarriere.


Florian Kirchner


30

STATISTIK

BBL: Team-Statistiken Saison 2018/19

Team Spiele Punkte Zweier Dreier Feldwürfe Freiwürfe Rebounds Assists Steals Turnover Blocks

EWE Baskets Oldenburg 40 92,65 59,3 % 37,6 % 50,8 % 78,5 % 31,7 18,7 7,7 10,6 3,2

Alba Berlin 43 91,72 58,9 % 38,6 % 51,1 % 74,5 % 32,2 22,9 8,7 13,3 2,2

Gießen 46ers 34 90,15 56,2 % 41,5 % 50,0 % 77,6 % 31,1 22,4 4,6 12,5 1,8

Brose Bamberg 38 88,45 58,3 % 38,3 % 50,0 % 82,7 % 30,5 20,5 5,3 12,0 2,3

FC Bayern München 43 88,16 61,6 % 41,3 % 53,2 % 78,8 % 28,6 21,5 8,2 11,8 2,0

Rasta Vechta 41 87,46 55,7 % 37,7 % 47,3 % 77,5 % 28,9 21,4 9,6 13,2 1,8

Ratiopharm Ulm 37 87,00 55,8 % 35,2 % 48,3 % 78,1 % 30,2 18,0 7,6 13,2 2,2

Telekom Baskets Bonn 37 86,41 53,5 % 37,5 % 46,8 % 74,7 % 31,2 18,2 5,4 11,8 1,9

Medi Bayreuth 34 85,21 55,6 % 39,8 % 49,5 % 81,0 % 29,3 19,0 5,7 12,0 2,5

MHP Riesen Ludwigsburg 34 84,71 51,7 % 34,7 % 44,8 % 75,8 % 32,7 17,5 7,4 11,5 1,9

Syntainics MBC Weißenfels 34 84,68 56,7 % 34,7 % 48,2 % 74,2 % 29,5 20,5 7,7 12,5 3,1

Basketball-Löwen Braunschweig 37 83,78 53,5 % 34,5 % 45,4 % 75,1 % 33,1 19,0 6,2 11,4 2,5

Hakro Merlins Crailsheim 34 83,21 54,9 % 37,0 % 46,9 % 75,9 % 28,4 20,4 6,9 13,4 1,7

s.Oliver Würzburg 34 81,56 54,2 % 39,8 % 49,0 % 73,2 % 30,4 21,4 6,9 12,7 2,4

Eisbären Bremerhaven 34 80,76 52,5 % 37,4 % 46,9 % 75,1 % 29,2 16,7 5,7 12,1 2,5

BG Göttingen 34 79,38 54,3 % 35,1 % 46,4 % 75,8 % 29,6 18,1 6,2 11,9 2,4

Fraport Skyliners Frankfurt 34 79,06 53,3 % 35,8 % 45,9 % 71,4 % 32,0 17,1 5,9 13,3 2,4

Science City Jena 34 77,65 51,0 % 35,1 % 44,6 % 73,5 % 29,5 17,8 5,9 11,9 1,6

BBL: Merlins-Spieler-Statistiken Saison 2018/19

Team Spiele Minuten Punkte Zweier Dreier Feldwürfe Freiwürfe Rebounds Assists Steals Turnover Blocks

Ben Madgen (Shooting Guard) 32 28:31 14,2 53,7 % 35,5 % 43,7 % 85,3 % 4,0 1,6 0,9 1,5 0,1

Frank Turner (Point Guard) 33 28:08 12,4 53,3 % 36,9 % 49,7 % 79,0 % 2,2 6,0 1,5 2,9 0,0

DeWayne Russell (Point Guard) 32 22:03 11,3 49,7 % 37,0 % 45,1 % 75,0 % 2,1 4,2 1,0 2,2 0,0

Joe Lawson (Power Forward) 23 19:50 10,6 57,3 % 42,5 % 50,6 % 72,7 % 4,2 1,2 1,1 1,6 0,3

Sherman Gay (Center) 29 16:21 8,3 74,6 % 0,0 % 74,6 % 67,1 % 3,0 0,5 0,6 0,8 0,7

Konrad Wysocki (Small Forward) 34 24:01 8,1 43,5 % 44,4 % 44,2 % 70,5 % 4,4 3,2 0,6 1,3 0,2

Michael Cuffee (Power Forward) 27 23:04 7,7 49,2 % 37,0 % 40,9 % 60,0 % 2,8 1,6 0,4 1,3 0,1

Brion Rush (Shooting Guard) 8 23:47 7,3 28,6 % 27,3 % 27,7 % 90,9 % 2,6 2,9 0,9 2,8 0,0

Philipp Neumann (Center) 32 15:34 7,0 70,5 % 0,0 % 67,0 % 72,2 % 4,5 0,8 0,4 1,1 0,6

Hollis Thompson (Small Forward) 9 22:33 6,4 35,9 % 30,0 % 33,9 % 75,0 % 4,7 1,4 0,9 1,1 0,1

Reggie Arnold (Shooting Guard) 9 26:28 6,2 47,1 % 14,7 % 30,9 % 75,0 % 2,3 1,9 0,4 2,1 0,0

Sebastian Herrera (Shooting Guard) 33 14:33 4,5 50,0 % 41,5 % 46,0 % 84,0 % 1,2 0,8 0,5 0,4 0,0

Joschka Ferner (Small Forward) 30 09:50 3,0 28,6 % 37,7 % 36,0 % 87,5 % 0,9 0,3 0,1 0,3 0,0

Sören Urbansky (Center) 3 00:58 0,7 50,0 % 0,0 % 50,0 % 0,0 % 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0

Benjamin Moser (Center) 1 01:34 0,0 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0


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Antriebstechnik, ist es unser Ziel, Dinge in Bewegung zu bringen. Deshalb

unterstützen wir herausragenden sportlichen Einsatz. Und Teams, die unbeirrt

ihren Weg gehen. Wie die Crailsheim Merlins, die wir dabei gerne begleiten.

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HAKRO Hält. Zu den Merlins.

LET’S GO

MERLINS.

Auf ein Neues, liebe HAKRO Merlins Crailsheim!

Voller Vorfreude fiebern wir mit allen Fans, den Helfern und Sponsoren der anstehenden Saison entgegen.

Wir wünschen euch und uns spannende Begegnungen, erfolgreiche Duelle und viele magische Momente.

Lasst uns erneut zeigen, was man mit Zusammenhalt und Teamgeist schaffen kann: Pure Magie.

Wir glauben an Euch.

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Foto: PHILIPPREINHARD.COM

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