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Universität zu Köln Vorlesungsverzeichnis (generiert, vorläufig) Sommersemester 2012

Werner Huß, Ägypten in hellenistischer Zeit. 332-30 v. Chr., München 2001

Günther Hölbl, Geschichte des Ptolemäerreiches. Politik, Ideologie und religiöse Kultur von Alexander dem

Großen bis zur römischen Eroberung, Darmstadt 1994

42852 Geschichte Kleinasiens im 7. und 6. Jh. v. Chr.

2 SWS; Vorlesung; Max. Teilnehmer: 150

Mi. 10 - 11.30, 103 Philosophikum, H 80 B . S m a r c z y k

Die Vorlesung zielt ab auf eine Untersuchung der Beziehungen zwischen den Phrygern, Lydern, Persern

und den Griechen Kleinasiens in der archaischen Epoche. Drei Schwerpunkte sollen dabei im Vordergrund

stehen: Die Entwicklung des kulturellen und wirtschaftlichen Austauschs zwischen „Barbaren und Hellenen“,

die politischen Formationsprozesse, durch welche die Geschichte der Königreiche und Poleis dieses

Raumes bestimmt waren und die Integration des griechischen Siedlungsraumes in das Weltreich de

Achaimeniden.

Erste Literaturhinweise:

J.Boardman, Kolonien und Handel der Griechen. Vom späten 9. bis zum 6. Jahrhundert v. Chr., dt.

München 1981;

J.Boardman, Persia and the West – An Archaeological Investigation of the Genesis of Achaemenid Art,

London 2000;

J.M.Cook, The Greeks in Ionia and the East, London 1962 (repr. 1970);

H.-J.Gehrke, H.Schneider (Hrsg.), Geschichte der Antike. Ein Studienbuch, Stuttgart ²2006;

Chr.Marek, Geschichte Kleinasiens in der Antike, München 2010;

R.Osborne, Greece in the Making 1200-479 BC, London ²2009;

E.Schwertheim, Kleinasien in der Antike. Von den Hethitern bis Konstantin, München 2005;

J.Wiesehöfer, Das frühe Persien. Geschichte eines antiken Weltreichs, München ³2006.

42853 Konstantin d. Gr.

2 SWS; Vorlesung; Max. Teilnehmer: 200

Di. 10 - 11.30, 100 Hauptgebäude, Aula 2 W . A m e l i n g

Mit Konstantin assoziieren wir immer noch einen epochalen Einschnitt in der Geschichte des römischen

Reiches: das Ende der Christenverfolgungen und die Unterstützung der Christen durch den Staat.

Tatsächlich legte Konstantin in diesem Bereich den Grund für eine Reihe weiterer Entwicklungen: der

Kaiser als Schiedsrichter in theologischen Fragen und als Vorsitzender eines ökumenischen Konzils

sind nur zwei Punkte, die hier zu erwähnen sind. Konstantin war auch derjenige, der das System seines

(indirekten) Vorgängers Diokletian vollendete: etliche Reformen, die von Diokletian angestoßen wurden,

wurden erst von Konstantin vollendet: besonders wichtig sind hier die Organisation der Provinzen, der

Verwaltung und der Verteidigung des Reiches, ferner die Wiedereinführung einer soliden Goldwährung. Andererseits

rückte Konstantin vom tetrarchischen System Diokletians wieder ab und betonte die Dynastie –

ohne erste Ansätze zur Reichsteilung vermeiden zu können. Wollte man das alles zusammenfassen, dann

könnte man sagen: Konstantin legte die Grundlagen für die Spätantike als einer neuen historischen Epoche.

Die Literatur zu Konstantin ist ausufernd – ich nenne hier nur zwei Biographien, die mir besonders

empfehlenswert zu sein scheinen:

B. Bleckmann, Konstantin d. Gr., Hamburg 1996;

T.D. Barnes, Constantine, Oxford 2010.

42854 Das Städtewesen im Römerreich der Spätantike und des Frühmittelalters

2 SWS; Vorlesung; Max. Teilnehmer: 100

Mo. 10 - 11.30, 105 Hörsaalgebäude, Hörsaal G E . P a c k

Alte LPO: B, A1; ZP

Jones, A.H.M.: The Later Roman Empire. A Social, Economic and Administrative Survey, Oxford 1964, Ndr.

1973, 2 Bde., Bd. I, Kap. XIX The Cities.

Kolb, F.: Die Stadt im Altertum, München 1984.

Rossi, Pietro (Hg.): Modelli di città. Strutture e funzioni politiche (Biblioteca di cultura storica 165), Turin

1987.

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