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recycling aktiv 03/20

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Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 3/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

BIOMASSE<br />

Neue Aufbereitungstechniken<br />

ON TOUR<br />

Schwierige Arbeitsbedingungen<br />

TITELSTORY<br />

Umschlag mit<br />

Konzept


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Leitartikel<br />

Das persönliche Gespräch und der<br />

Gedankenaustausch – es hat uns gefehlt.<br />

Foto: Messe Karlsruhe / Jürgen Rösner<br />

Helmut Strauß,<br />

Chefredaktion<br />

helmut.strauss@<br />

stein-verlaggmbh.de<br />

Was ist noch normal?!<br />

W<br />

as ist oder was war normal? Alles,<br />

was normal schien, war es plötzlich<br />

nicht mehr, und je nach Vorliebe oder<br />

Gewohnheit trifft es jeden von uns unterschiedlich.<br />

Am meisten schmerzen mich<br />

die fehlenden Kontakte, sich dabei zu umarmen,<br />

mit jemandem zu sprechen, sich<br />

spontan zu verabreden – und dabei dem<br />

Gegenüber ins Gesicht sehen zu können.<br />

Von Reisen, Urlaub, Geschäftsterminen<br />

und so weiter mal ganz zu schweigen.<br />

Allmählich lockert sich das ein oder andere,<br />

aber in vielen Telefonaten merke ich,<br />

dass Corona seine Spuren, gerade im persönlichen<br />

Umfeld, hinterlassen hat.<br />

Das wird schon wieder, sagen mir einige<br />

Freunde, und dann denke ich an einen<br />

Herbst, der vor Nachhol-Terminen dann<br />

nur so strotzen würde, und ich denke mit<br />

Grausen an all die Aufgaben, die dann wieder<br />

erledigt oder nachgeholt werden müssen.<br />

Hat uns dann die Alltags-Normalität<br />

wieder eingeholt? Besser hoffentlich nicht,<br />

denn das Un-Normale hat so manche Vorteile,<br />

unter anderem auch, sich darüber<br />

bewusst zu werden, dass wir manches zu<br />

einfach als „gegeben“ angesehen haben,<br />

ohne es wertzuschätzen. Vielleicht passt<br />

dazu auch der Begriff Demut, so überholt<br />

dies klingen mag.<br />

Deshalb haben wir uns mit dieser Ausgabe<br />

unserer <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> wieder richtig<br />

Arbeit und Mühe gemacht, eigentlich wie<br />

immer – aber es hat nicht nur uns Spaß<br />

gemacht, sondern auch hoffentlich allen,<br />

die wieder ihre Beiträge geschickt haben.<br />

Danke, dass Sie mitgemacht haben, und<br />

dass wir damit wieder miteinander den<br />

Weg in die „Normalität“ zurückfinden. Nur<br />

wie sie aussehen wird – das weiß Gott sei<br />

Dank keiner!<br />

Bleiben Sie gesund.<br />

Ihr<br />

Helmut Strauß<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong> 3


INHALT Ausgabe 3/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

ON TOUR:<br />

Ganz schön schwierige Einsatzbedingungen –<br />

hier wird gezeigt, wie es geht.<br />

3 LEITARTIKEL<br />

6 BRANCHEN-INFOS:<br />

MÄRKTE • MENSCHEN • NEWS • VERANSTALTUNGEN<br />

16 MATERIALUMSCHLAG & TRANSPORT<br />

16 TITELSTORY<br />

Baljer & Zembrod: So funktioniert ein modernes Umschlag-Konzept<br />

24 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> ON TOUR<br />

Zeppelin-Cat: Hohe Anforderungen an Mensch und Maschine<br />

26 SCHROTT & METALL<br />

27 VERFAHRENSTECHNIKEN<br />

Entstauben<br />

28 KUNSTSTOFFE<br />

29 PAPIER, PAPPE, KARTONAGEN<br />

32 BIOMASSE, KOMPOST, HOLZ<br />

24<br />

36 ABBRUCH & BAUSTOFF-RECYCLING<br />

42 VERSCHLEISS, EDV, ZUBEHÖR<br />

46 RECHT & POLITIK<br />

Aus den Verbänden<br />

48 ZU GUTER LETZT<br />

48 EINKAUFSFÜHRER: IHRE SPEZIALISTEN<br />

50 Inserentenverzeichnis<br />

51 Veranstaltungen, Impressum<br />

4 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong>


16<br />

DIE TITELSTORY:<br />

Baljer & Zembrod präsentieren ein modernes<br />

Umschlagkonzept in der Schrottaufbereitung.<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong> 5


28.04.<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

MÄRKTE<br />

BDSV: Industrierezession schlägt sich in der<br />

Stahlschrottbilanz <strong>20</strong>19 nieder<br />

Stahlschrottbilanz Deutschland <strong>20</strong>19<br />

Stahlschrottversand Jahr Jahr % <strong>20</strong>19/<br />

des Handels (in 1000 t) <strong>20</strong>19 <strong>20</strong>18 <strong>20</strong>18<br />

Zukauf Stahlwerke 13.700 14.600 -6,2<br />

Zukauf Gießereien 3.240 3.570 -9,2<br />

Schrottversand Ausfuhr 8.500 8.780 -3,2<br />

Versand insgesamt 25.440 26.950 -5,6<br />

./. Einfuhr 4.117 4.317 -4,6<br />

Versand aus Inlandsaufkommen 21.323 22.633 -5,8<br />

Stahl- und Gussproduktion<br />

(in 1000 t)<br />

Rohstahl insgesamt 39.667 42.434 -6,5<br />

davon Oxygenstahl 27.762 29.731 -6,6<br />

davon Elektrostahl 11.905 12.7<strong>03</strong> -6,3<br />

Elektrostahlanteil in % 30.0 29,9<br />

Eisen-, Stahl- und Temperguss 3.805 4.300 -11,5<br />

Schrotteinsatz bei der Stahlund<br />

Gussproduktion (in 1000 t)<br />

Rohstahl insgesamt 17.700 18.600 -4,8<br />

Schrottanteil an der Rohstahlproduktion in % 44,6 43,8<br />

Eisen-, Stahl- und Temperguss 5.140 5.660 -9,2<br />

Stahlschrottverbrauch insgesamt 22.840 24.260 -5,9<br />

Die Stahlschrottbilanz<br />

Deutschlands<br />

<strong>20</strong>19 ist stark<br />

durch die Industrierezession<br />

geprägt.<br />

Grafik: BDSV; Quelle<br />

<strong>20</strong>19: Stat. Bundesamt,<br />

Außenhandelsstatistik,<br />

WV Stahl, Stand März<br />

<strong>20</strong><strong>20</strong>, bdguss, eigene Kalkulationen<br />

BDSV und<br />

bvse, Zahlen <strong>20</strong>19 vorläufig;<br />

Quellen <strong>20</strong>18:<br />

Stat. Bundesamt, Außenhandelsstatistik,<br />

WV<br />

Stahl, bdguss, eigene Kalkulationen<br />

BDSV und<br />

bvse<br />

Quelle <strong>20</strong>19: Stat. Bundesamt, Außenhandelsstatistik, WV Stahl, Stand März <strong>20</strong><strong>20</strong>, bdguss, eigene Kalkulationen<br />

BDSV<br />

BDSV und bvse, Zahlen <strong>20</strong>19 vorläufig<br />

Industrierezession prägt die Stahlschrottbilanz <strong>20</strong>19<br />

Quellen <strong>20</strong>18: Stat. Bundesamt, Außenhandelsstatistik, WV Stahl, bdguss, eigene Kalkulationen BDSV und bvse<br />

DDüsseldorf, ie europäische 28.04.<strong>20</strong><strong>20</strong>: und insbesondere Die europäische die um 2,9 und Mio. insbesondere t (-6,5 Prozent) die zurückgegangen<br />

<strong>20</strong>19 ist, reduzierte zurück. Weltweite sich der Schrott-<br />

Überkapazitäten Außenhandelsüberschuss in der verringerte<br />

deutsche Nettoexporteur Stahlindustrie von Stahlschrott. Der<br />

blicken deutsche auf Stahlindustrie ein schwieriges blicken Geschäftsjahr auf<br />

ein schwieriges Geschäftsjahr <strong>20</strong>19 zurückeinsatz<br />

hierbei lediglich um 4,8 Prozent sich <strong>20</strong>19 geringfügig auf 4,38 Mio. t im<br />

Stahlproduktion<br />

Weltweite Überkapazitäten<br />

und protektionistische<br />

in der (0,9<br />

US-amerikanische<br />

Mio. t). Die BDSV<br />

Politik<br />

wertet es<br />

lenkten<br />

dabei als<br />

große<br />

Vergleich<br />

Mengen<br />

zu<br />

Stahl<br />

4,46 Mio. t im Vorjahr.<br />

Stahlproduktion in den europäischen und protektionistische<br />

Markt. Darüber positiv, hinaus dass schwächelten sich der Anteil des der Schrotteinsatzes<br />

Maschinenbau Die Hoffnung und die auf eine Erholung der<br />

an der Rohstahlproduktion – Konjunktur im Frühjahr <strong>20</strong><strong>20</strong> wurde<br />

US-amerikanische Politik lenkten große<br />

Automobilindustrie, die neben dem Bausektor die wichtigsten Abnehmer von Stählen sind. Die<br />

Mengen Stahl in den europäischen trotz rückläufiger Produktionszahlen – durch die Folgen der Corona-Pandemie<br />

Markt. Industrie Darüber befindet hinaus sich schwächelten in einer Rezession, der von 43,8 ihre Prozent Produktion im Jahr ist <strong>20</strong>18 seit über auf 44,6 einem zunichte Jahr rückläufig. gemacht. Die Stahl<strong>recycling</strong>industrie<br />

159,4 ist durch Mio. die t Corona-Krise sowohl<br />

Maschinenbau Die Rohstahlerzeugung und die Automobilindustrie,<br />

die neben dem Bausektor die wich-<br />

Die schrottintensive Elektrostahlproduk-<br />

auf der Angebotsseite als auch auf der<br />

in der EU-28 Prozent ist im im vergangenen Jahr erhöht um 4,9 hat. % auf<br />

tigsten<br />

gegenüber<br />

Abnehmer<br />

dem<br />

von<br />

Jahr<br />

Stählen<br />

<strong>20</strong>18<br />

sind. Die<br />

zurückgegangen.<br />

tion war von Produktionskürzungen<br />

In Deutschland verminderte<br />

weniger<br />

Nachfrageseite<br />

sich die<br />

massiv betroffen. Durch<br />

stark um betroffen 6,5 % auf als 39,7 die Oxygenstahl-<br />

Mio. t und erreichte wochenlange damit den Werksschließungen der<br />

Industrie Rohstahlerzeugung befindet sich in gegenüber einer Rezession, dem Vorjahr<br />

ihre Produktion ist seit über einem Jahr produktion. Insgesamt lieferten die Stahl<strong>recycling</strong>unternehmen<br />

im vergangenen vielen Industriezweigen ist das Neu-<br />

Automobilindustrie und Kurzarbeit in<br />

niedrigsten Wert seit <strong>20</strong>09. Diese Entwicklungen blieben nicht ohne Auswirkungen auf die<br />

rückläufig. Die Rohstahlerzeugung in der<br />

EU-28 ist im vergangenen Jahr um 4,9<br />

Prozent auf 159,4 Mio. t gegenüber dem<br />

Jahr 25,4 Mio. t Stahlschrott an Stahlwerke<br />

und Gießereien. Dies entspricht einem<br />

schrottaufkommen stark zurückgegangen.<br />

Insgesamt hat die Sammeltätigkeit<br />

ANSPRECHPARTNER<br />

HERAUSGEBER<br />

Jahr <strong>20</strong>18 zurückgegangen. In Deutschland<br />

Referent verminderte Public Affairs sich und die Rohstahlerzeu-<br />

Berliner Allee genüber 57 dem Vorjahr. Beim Versand aus zur Eindämmung des Corona-Virus stark<br />

Minus von 1,5 Mio. t (-5,6 Prozent) ge-<br />

von Schrotten durch die Maßnahmen<br />

Bernd Meyer<br />

BDSV e. V.<br />

gung Öffentlichkeitsarbeit<br />

gegenüber dem Vorjahr 40212 um 6,5 Düsseldorf dem Inlandsaufkommen lag der Rückgang<br />

im gleichen Zeitraum bei 1,3 Mio. en haben ihre Produktion ebenfalls ge-<br />

nachgelassen. Stahlwerke und Gießerei-<br />

T: +49 211 828953-0<br />

T: +49 211 828953-0<br />

Prozent auf 39,7 Mio. t und erreichte<br />

damit Inhaltlich den Verantwortlicher niedrigsten Wert gemäß seit § 5<strong>20</strong>09.<br />

TMG: Thomas t (-5,8 Junker Prozent) auf 21,3 Mio. t. Mit 8,5 drosselt und an die verringerte Nachfrage<br />

Diese Entwicklungen blieben nicht ohne<br />

Auswirkungen auf die Schrottnachfrage<br />

und die Preisentwicklung. Die Stahlwerke<br />

reduzierten ihren Schrottzukauf um 6,2<br />

Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf<br />

rund 13,7 Mio. t. Der Schrottzukauf der<br />

Gießereien verringerte sich im gleichen<br />

Zeitraum um 9,2 Prozent auf 3,2 Mio. t.<br />

Während die Rohstahlerzeugung <strong>20</strong>19<br />

Mio. t wurde rund ein Drittel des gehandelten<br />

Stahlschrotts exportiert. Der Rückgang<br />

der Exporte war mit 3,2 Prozent<br />

weniger stark als der Rückgang beim<br />

Inlandsbedarf (-6,2 Prozent). Die Importe<br />

von Stahlschrott sind im letzten Jahr<br />

um 4,6 Prozent auf 4,1 Mio. t zurückgegangen.<br />

Im Gegensatz zu allen anderen<br />

Rohstoffen ist Deutschland nach wie vor<br />

angepasst. Eine Prognose ist derzeit<br />

schwierig. Aus Sicht der BDSV ist es wichtig,<br />

dass die Unternehmen in die Lage<br />

versetzt werden, die jetzt erlittenen Verluste<br />

zu bewältigen.<br />

www.bdsv.de<br />

6 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong>


MÄRKTE<br />

VDMA Baumaschinen und Baustoffanlagen<br />

Leichter Hoffnungsschimmer trotz Umsatzrückgang<br />

In einer gemeinsamen Pressekonferenz von VDMA Baumaschinen<br />

und Baustoffanlagen und dem Hauptverband der<br />

Deutschen Bauindustrie (HDB) äußerten sich die Vertreter<br />

beider Verbände Mitte Mai zu den wirtschaftlichen Konsequenzen<br />

und Erwartungen angesichts der Covid-19-Pandemie.<br />

In der Baumaschinenindustrie machen sich die positiven<br />

Nachwirkungen der Boomjahre <strong>20</strong>18 und <strong>20</strong>19 bemerkbar.<br />

Das erste Quartal <strong>20</strong><strong>20</strong> erzielte in den meisten Unternehmen<br />

noch unbeeinflusst von der Krise akzeptable Ergebnisse<br />

im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Auftragseingang<br />

lag bei Baumaschinen mit 6 Prozent im Plus über dem<br />

Vorjahresniveau, vor allem durch die starken Monate Januar<br />

und Februar. Die Baustoffanlagen drehten im selben Zeitraum<br />

mit 22 Prozent ins Minus im Vergleich zum Vorjahr.<br />

Letzteres ist eine reine Momentaufnahme, da dieser Bereich<br />

durch langfristige Großprojekte bestimmt wird. Ab April<br />

erwartet der Verband insgesamt einen signifikanten Rückgang.<br />

Negative Tendenzen zeigten sich bereits Ende März in den<br />

Ergebnissen der zweiten VDMA-Blitzumfrage zur Corona-<br />

Krise. 57 Prozent der Unternehmen, die aus dem Baumaschinen-<br />

und Baustoffanlagenbereich teilnahmen, gaben an,<br />

dass sie signifikante oder starke Rückgänge beim Auftragseingang<br />

hinnehmen mussten. In der im April darauf folgenden<br />

Runde waren es bereits 72 Prozent. Bemerkenswert ist,<br />

dass es kaum Stornierungen von Aufträgen gab, sondern<br />

mehrheitlich fehlende neue Bestellungen. Störungen in der<br />

Lieferkette blieben weitestgehend stabil, von Ende März bis<br />

Mitte April waren diese sogar leicht rückläufig. Das zeigt,<br />

dass es den Unternehmen gelingt, Prozesse anzupassen und<br />

Alternativen einzusetzen. Die vierte Umfrage vom 7. bis 8.<br />

Mai zeigt an dieser Stelle weitere positive Tendenzen. Anders<br />

sieht es beim Auftragseingang aus. 87 Prozent der Unternehmen<br />

gaben an, gravierende oder signifikante Einbußen<br />

zu haben – vorwiegend in Europa und den USA, China spielt<br />

dabei kaum eine Rolle. „Als Branche sind wir sehr heterogen<br />

aufgestellt, das erschwert natürlich allgemeine Aussagen.<br />

Trotzdem können wir insgesamt feststellen, dass wir die Krise<br />

bis heute recht gut meistern konnten. Wir erwarten im Laufe<br />

des Jahres für unsere Branche deutliche Rückgänge, die aber<br />

nicht so schwer wie <strong>20</strong>09 ausfallen werden. Für <strong>20</strong>21 sehen<br />

wir die Chance für einen zügigen Aufschwung. Dieser wird<br />

auch abhängen von hoffentlich kurzen Planungszeiträumen<br />

für gegebenenfalls neu aufgelegte oder bereits laufende<br />

Infrastrukturprojekte“, bekräftigte Franz Josef Paus, Vorsitzender<br />

des VDMA Baumaschinen und Baustoffanlagen.<br />

Seitens der Bauindustrie wird es wesentlich sein, die Nachfrage<br />

nach Bauleistungen aufseiten der öffentlichen und der<br />

privaten Auftraggeber stabil zu halten und auszuweiten. Die<br />

Folgen für die kommunalen Haushalte sind enorm. Die Gewerbesteuern<br />

werden zusammenbrechen, mittelfristig auch<br />

die Einnahmen aus der Einkommensteuer sinken. Die kommunalen<br />

Haushalte schalten aus dem Vorwärtsgang bei<br />

laufender Fahrt ungebremst in den Rückwärtsgang, das<br />

würgt den stärksten Motor ab. Es braucht daher nicht weniger<br />

als einen Schutzschirm für Kommunen. Nur mit einer<br />

mittelbaren staatlichen Unterstützung kann langfristig die<br />

Baubranche gesichert werden, die auch auf dem Höhepunkt<br />

der Krise mit erheblichem eigenem Aufwand ihre Leistungsfähigkeit<br />

zugunsten der Volkswirtschaft ohne wesentliche<br />

Einschränkungen unter Beweis gestellt hat.<br />

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<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong> 7


MENSCHEN<br />

Komatsu<br />

Vorstand und Geschäftsführung neu besetzt<br />

Göksel Güner, bisheriger Geschäftsführer der Komatsu Germany<br />

GmbH in Hannover, wurde in den Vorstand der<br />

Komatsu Europe International N.V., der europäischen Zentrale<br />

der Komatsu-Gruppe, berufen. Mit Wirkung zum 1. April <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

hat er die Aufgabe als Chief Operating Officer (COO) übernommen.<br />

Zum gleichen Zeitpunkt wurde Güner Mitglied des Aufsichtsrats<br />

der Komatsu Germany GmbH. Güner war rund 16<br />

Jahre Geschäftsführer des hannoverschen Komatsu-Standortes,<br />

der früheren Komatsu Hanomag GmbH. Gleichzeitig übernahm<br />

Ingo Büscher, bislang Vice-President Common Production Division<br />

sowie Gesamtproduktionsleiter der Komatsu-KG in Hannover,<br />

die Verantwortung als Geschäftsführer für den Standort<br />

Hannover (Construction Division) in der Komatsu Germany<br />

GmbH. Büscher ist seit <strong>20</strong><strong>03</strong> bei Komatsu in verschiedenen<br />

Führungspositionen beschäftigt. Die Zuständigkeitsbereiche<br />

der Komatsu-Germany-Geschäftsführer Ralf Petzold (Vorsitzender),<br />

Takeshi Asanuma (Admin Division) sowie Ansgar Thole<br />

(Mining Division) bleiben unverändert.<br />

www.komatsu.eu<br />

Wechsel in den Vorstand als Chief Operating<br />

Officer (COO): Göksel Güner (links).<br />

Ingo Büscher, neuer Geschäftsführer der<br />

Komatsu Germany GmbH (rechts). Fotos: Komatsu<br />

Zeppelin<br />

Bestätigung der erfolgreichen Arbeit<br />

Der Aufsichtsrat des Zeppelin-Konzerns<br />

hat in seiner Sitzung Anfang<br />

April <strong>20</strong><strong>20</strong> den Geschäftsführer und CFO<br />

Christan Dummler für weitere fünf Jahre<br />

im Amt bestätigt. Mit Inkrafttreten des<br />

neuen Geschäftsverteilungsplans für die<br />

Geschäftsführung des Zeppelin-Konzerns<br />

zum 1. Januar <strong>20</strong><strong>20</strong> verantwortet<br />

er nun weiterhin die Bereiche Finanzen,<br />

Controlling, Immobilienmanagement<br />

und Recht sowie das neu geschaffene<br />

Ressort Corporate Social Responsibility.<br />

Zusätzlich hat er die Verantwortung für<br />

die strategische Geschäftseinheit Power<br />

Systems übernommen.<br />

Andreas Brand, Aufsichtsratsvorsitzender<br />

der Zeppelin GmbH, begrüßt die<br />

Wiederbestellung: „Mit Christian Dummler<br />

haben wir einen sehr erfahrenen CFO<br />

an der Spitze des Zeppelin-Konzerns. Er<br />

ist der Treiber für wesentliche Neuerungen<br />

insbesondere im Finanzbereich des<br />

Unternehmens, beispielsweise bei der<br />

Umstellung der Konzern-Rechnungslegung<br />

auf den internationalen Standard<br />

IFRS ab dem Geschäftsjahr <strong>20</strong>18.“ Christian<br />

Dummler freut sich über die Bestätigung<br />

seiner Verantwortung als CFO:<br />

„Das mit der erneuten Wiederbestellung<br />

zum Ausdruck gebrachte Vertrauen in<br />

herausfordernden Zeiten freut mich sehr<br />

und ich werde auch weiterhin alles in<br />

meiner Kraft stehende tun, um den Konzern<br />

auf einem unverändert soliden finanziellen<br />

Kurs zu halten. Durch die<br />

Übernahme der neuen Vertriebs- und<br />

Servicegebiete in Nordeuropa zählen wir<br />

mittlerweile mehr als 10.000 Mitarbeiter<br />

weltweit. Das ist eine beachtliche Konzerngröße,<br />

welche nachhaltige Finanzund<br />

Investitionsstrategien erfordert, um<br />

dieses Wachstum finanziell in Balance zu<br />

halten.“ Christian Dummler ist bereits<br />

seit dem Jahr <strong>20</strong><strong>03</strong> für den weltweit agierenden<br />

Konzern <strong>aktiv</strong>. Nach unterschiedlichen<br />

Managementpositionen übernahm<br />

er <strong>20</strong>11 als CFO die kaufmännische<br />

Leitung.<br />

www.zeppelin.com<br />

Christian Dummler,<br />

Geschäftsführer und<br />

CFO der Zeppelin<br />

GmbH, wurde für<br />

weitere 5 Jahre in<br />

seinem Amt bestätigt.<br />

Foto: Zeppelin GmbH<br />

8 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong>


NEWS<br />

Auf allen Kanälen gut unterwegs<br />

Von der Online-Offensive des Stein-Verlages profitieren auch<br />

die digitalen Zeitschriftenausgaben. Gerade die Nutzerfreundlichkeit<br />

ist dabei ein äußerst wichtiger Punkt. Deutlich<br />

häufiger als ursprünglich erwartet, werden die aktuellen Ausgaben<br />

angeklickt oder das Archiv nach interessierenden Themen<br />

durchforstet. Dafür ein herzliches Dankeschön an unsere Online-<br />

Leser!<br />

Während über die klassischen Print-Ausgaben jedoch nur<br />

schwierig zu ermitteln ist, welche Beiträge besonders intensiven<br />

Zuspruch finden, ist das im Online-Fall über Aufrufzahlen und<br />

Verweildauer eine recht einfache Geschichte. In unserer regelmäßigen<br />

Ranking-Tabelle finden Sie die fünf jeweils meistgeklickten<br />

– und gemäß Verweildauer auch tatsächlich gelesenen<br />

– Beiträge. Ganz crossmedial gibt es zusätzlich zur Information<br />

auch noch den passenden QR-Code zum Beitrag. Viel Spaß beim<br />

Lesen – und damit auch beim Bewerten!<br />

Top 5 Online<br />

Die Top-5-Beiträge in der Gunst unserer Online-Leser in der <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong>, 2/<strong>20</strong><strong>20</strong> (Stand: 04.06.<strong>20</strong><strong>20</strong>)<br />

1<br />

Gipo & Apex Fördertechnik<br />

Überzeugend, nicht nur bei Branchentreff<br />

2 Schmachtenberg<br />

Totgesagte leben länger!<br />

3 Kiesel<br />

230 Tonnen Betriebsgewicht: Neue Größenordnung im Abbruch<br />

4 Sennebogen<br />

Sortieren und Verladen leicht gemacht<br />

5 Continental<br />

Ab sofort: EM-Master für Komatsu-Radlader<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong> 9


NEWS<br />

EQAR<br />

Europäischer Baustoff-Recycling-<br />

Award <strong>20</strong><strong>20</strong>: Jetzt bewerben<br />

Der Bausektor ist der größte Ressourcenverbraucher und<br />

Abfallproduzent in Europa, so Miroslav Škopán, Präsident<br />

der European Quality Association for Recycling e.V.<br />

(EQAR). Die Europäische Kommission hat Mitte März einen<br />

neuen Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft mit ehrgeizigen<br />

Zielen vorgelegt. Für das Bauwesen und für Gebäude ist eine<br />

umfassende Strategie für eine nachhaltige bauliche Umwelt<br />

zur Berücksichtigung des Kreislaufprinzips geplant. Dazu<br />

bedarf es verstärkter Anstrengungen im Baustoff-Recycling.<br />

Die EQAR möchte durch die Verleihung des Baustoff-Recycling-Awards<br />

<strong>20</strong><strong>20</strong> das Baustoff-Recycling fördern sowie<br />

Verdienste um die Kreislaufwirtschaft Bau würdigen. Der<br />

EQAR Recycling Award <strong>20</strong><strong>20</strong> wird in drei Preiskategorien<br />

verliehen. Der erste Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und wird<br />

öffentlichkeitswirksam verliehen. Die Ausschreibung richtet<br />

sich an diejenigen Personen, Unternehmen oder Institutionen,<br />

die durch innovative Entwicklungen in der Aufbereitungstechnologie,<br />

Forschungs- und Entwicklungsarbeiten<br />

oder durch politisches oder verbandliches Engagement<br />

einen Beitrag zur Steigerung von Akzeptanz, Qualität und<br />

Wirtschaftlichkeit der Recycling-Baustoffe in Europa geleistet<br />

haben.<br />

Bewerber um den Baustoff-Recycling-Award der EQAR<br />

werden gebeten, ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 30.<br />

Oktober <strong>20</strong><strong>20</strong> an die Geschäftsstelle der EQAR oder per E-<br />

Mail an mail@eqar.info einzusenden.<br />

www.eqar.info<br />

Michelin<br />

Zukunftsweisende Kooperation zum Recycling von Altreifen<br />

Jedes Jahr erreichen weltweit etwa eine<br />

Milliarde Reifen das Ende ihrer Lebensdauer.<br />

Um aus diesen Altreifen wieder<br />

hochwertige Rohstoffe zu gewinnen,<br />

starten Michelin und das schwedische<br />

Start-up Enviro eine Technologie-Partnerschaft.<br />

Basis dafür ist eine innovative<br />

Recyclingtechnologie, die Enviro entwickelt<br />

hat. Diese neue und patentierte<br />

Technik beruht auf der chemischen Zersetzung<br />

der Altreifen, was durch einen<br />

schnellen Temperaturwechsel begünstigt<br />

wird. Damit wird es möglich, Kautschuk-Ruß,<br />

Pyrolyseöl, Stahl oder Gas aus<br />

den Altreifen zurückzugewinnen und<br />

wiederzuverwerten. Die angestrebte<br />

Partnerschaft zwischen Michelin und Enviro<br />

umfasst vier Punkte, unter anderem<br />

ein Entwicklungsabkommen zum Einsatz<br />

der Pyrolyse-Technologie von Enviro in<br />

größerem Maßstab sowie ein gemeinsames<br />

Projekt zum Bau einer Fabrik zur<br />

Industrialisierung der Technologie. Die<br />

Beteiligung von Michelin in Höhe von <strong>20</strong><br />

Prozent des Kapitals von Enviro in Höhe<br />

von rund drei Millionen Euro bzw. der<br />

Gegenwert von 116.165.223 Aktien machen<br />

Michelin zum größten Aktionär.<br />

Nach der Übernahme von Lehigh Technologies<br />

im Jahr <strong>20</strong>17, einem Spezialisten<br />

für Hightech-Mikropulver, die aus<br />

recycelten Reifen gewonnen werden, ist<br />

dies, so Michelin, „ein weiterer Beweis<br />

für das langfristige Engagement von Michelin<br />

für Recycling und nachhaltige Mobilität“.<br />

Die Gespräche zwischen den beiden<br />

Unternehmen laufen mit dem Ziel, bis<br />

Mitte <strong>20</strong><strong>20</strong> ein endgültiges Abkommen<br />

abzuschließen.<br />

www.michelin.de<br />

<strong>20</strong>160111_stein_verlag.pdf 3 11.01.<strong>20</strong>16 11:26:43<br />

C<br />

M<br />

Y<br />

CM<br />

MY<br />

CY<br />

CMY<br />

K<br />

Metallbrikettierung steigert Ihren Profit<br />

Metallbrikettierpressen von Höcker Polytechnik<br />

Aluminium und Metalle gewinnbringend verwerten und sicher lagern.<br />

▪ Jeder Span ist wertvoll!<br />

Metallbriketts maximieren Ihre Recyclingerlöse.<br />

▪ Kühlmittel rückgewinnen!<br />

Minimiert Ihre Betriebskosten und schont die Umwelt.<br />

▪ Jedes Brikett zählt!<br />

Ein Return-on-Invest unter 12 Monaten ist möglich.<br />

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10 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong>


KEINEN CAT KÖNNEN<br />

WIR UNS NICHT LEISTEN.<br />

Keinen Cat auf dem Hof? Dann wären wir nicht Zeller Recycling! Denn wir bevorzugen Cat Lader und Bagger, weil da einfach<br />

alles für uns stimmt: Verbrauch und Emission setzen den Maßstab, die hohe Leistung und Effizienz zahlt sich buchstäblich<br />

aus. Hinzu kommt der punktgenaue, schnelle Service. Wir setzen auf Cat und Zeppelin, denn Kompromisse können wir uns<br />

nicht leisten.<br />

Andreas Zeller, Geschäftsführung / Melanie Holländer, Prokuristin<br />

Zeller Recycling GmbH, Mutterstadt<br />

zeppelin-cat.de


NEWS<br />

Mit einer vielfältigen Produktpalette<br />

hat sich Sandvik gemeinsam mit seinen<br />

Händlern zum Full-Liner für die<br />

Recycling- und Gewinnungsindustrie<br />

entwickelt. Foto: Trump Technik<br />

Trump Technik<br />

Neuer Generalimporteur für Sandvik Mobiles<br />

Seit April <strong>20</strong><strong>20</strong> ist die Trump Technik<br />

Service GmbH aus Velbert alleiniger<br />

Deutschlandhändler für die mobile Brechund<br />

Siebtechnik von Sandvik Mobiles.<br />

Sandvik gehört mit über 30.000 Mitarbeitern<br />

weltweit zu den führenden Anbietern<br />

von Aufbereitungs- und Gewinnungstechnik.<br />

Dazu gehören Bohrgeräte,<br />

Brechanlagen bis 90 Tonnen sowie ein<br />

breites Spektrum verschiedenster Siebmaschinen.<br />

Hierbei ist das patentierte<br />

Double-Screen-System mit den zwei angetriebenen<br />

Siebkästen besonders hervorzuheben.<br />

Dies gilt auch für das eigene<br />

Telematik-System. Hierbei können die<br />

wichtigsten Maschinendaten, der Servicebedarf<br />

und auch akut auftretende Maschinenstörungen<br />

sowohl vom Betreiber<br />

als auch von den Service-Mitarbeitern<br />

abgerufen werden. Dies ermöglicht unter<br />

anderem eine zeitnahe und effiziente<br />

Fehlerfeststellung und –behebung und<br />

minimiert Produktions-Ausfallzeiten. Darüber<br />

hinaus können auch bereits die<br />

ersten Anlagen mit einem Hybridmotor<br />

bestellt werden.<br />

Bereits seit <strong>20</strong>09 war die Trump Technik<br />

in einem größeren Teil von Deutschland<br />

für den Vertrieb sowie die Serviceund<br />

Ersatzteilversorgung der mobilen<br />

Sandvik-Produkte verantwortlich. „Im<br />

Laufe der Jahre haben wir sowohl die Anzahl<br />

der Techniker bzw. dem technischen<br />

Support als auch die Bestände in unserem<br />

Ersatzteillager stetig dem kontinuierlichen<br />

Wachstum angepasst. Die Flotte der<br />

Service-Fahrzeuge und die Anzahl der<br />

Maschinen für Vorführungen und Mieten<br />

haben wir in dieser Zeit sogar verdoppelt“,<br />

so Carsten Trump, der sein vor<br />

ziemlich genau <strong>20</strong> Jahren gegründetes<br />

Unternehmen heute gemeinsam mit seiner<br />

Frau Sonja Trump führt. Der umfangreiche<br />

Mietpark mit Brechanlagen in der<br />

15-, 35- und 55-Tonnen-Klasse, Siebmaschinen<br />

als Klassier-Grobstück- oder<br />

Trommelsiebanlage sowie der raupenmobile<br />

Kegelbrecher gewährleisten eine<br />

hohe Einsatzverfügbarkeit. Der potenzielle<br />

Kunde bekommt so aber auch die Möglichkeit,<br />

die verschiedenen Anlagen bei<br />

einem „Langzeittest“ auf Herz und Nieren<br />

zu prüfen. Eine Investition, die im<br />

sechsstelligen Bereich liegt, sollte mit der<br />

Entscheidung für die richtige Maschine<br />

und den richtigen Partner abgesichert<br />

sein. Diese Sicherheit verspricht die<br />

Trump Technik ihren Kunden. Dies gilt<br />

ebenso für die Qualität des Services. Das<br />

Ersatzteillager in Velbert umfasst dazu<br />

aktuell über <strong>20</strong>.000 Positionen.<br />

www.trump-technik.de<br />

VERANSTALTUNGEN<br />

Keine Sorge – auch diese Seite<br />

wird wieder gefüllt<br />

Leider noch nicht viel neues – mit dem Verbot<br />

für Großveranstaltungen bis Ende August<br />

wird sich unsere Seite ebenfalls mit gezielten<br />

Bitte<br />

lesen Sie<br />

dazu<br />

Seite 51<br />

Hinweisen für Veranstaltungen noch etwas gedulden müssen<br />

– aber auch das wird sich wieder ändern. Nutzen Sie solange<br />

unseren Veranstaltungs- und Terminkalender und<br />

wenden Sie sich vor allem direkt an die dort genannten<br />

Veranstalter.<br />

Wenn es wieder weitergeht, freuen wir uns<br />

natürlich über jeden Veranstaltungshinweis.<br />

Einfach an die Redaktion schicken. Danke!<br />

12 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong>


Die ABZ-Fachbeilagen <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Abbruchtechnik<br />

❯ ABZ-Ausgabe 36/<strong>20</strong><strong>20</strong> Redaktionsschluss: 26.08.<strong>20</strong><strong>20</strong>, Anzeigenschluss: 01.09.<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

E r s c h e i n u n g s t e r m i n : 04. 09. <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

❯ ABZ-Ausgabe 49/<strong>20</strong><strong>20</strong> Redaktionsschluss: 25.11.<strong>20</strong><strong>20</strong>, Anzeigenschluss: 01.12.<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

E r s c h e i n u n g s t e r m i n : 04. 12. <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Gewinnung und Recycling<br />

❯ ABZ-Ausgabe 28/<strong>20</strong><strong>20</strong> Redaktionsschluss: 01.07.<strong>20</strong><strong>20</strong>, Anzeigenschluss: 07.07.<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

E r s c h e i n u n g s t e r m i n : 10. 07. <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

❯ ABZ-Ausgabe 34/<strong>20</strong><strong>20</strong> Redaktionsschluss: 12.08.<strong>20</strong><strong>20</strong>, Anzeigenschluss: 18.08.<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

E r s c h e i n u n g s t e r m i n : 21. 08. <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

❯ ABZ-Ausgabe 45/<strong>20</strong><strong>20</strong> Redaktionsschluss: 28.10.<strong>20</strong><strong>20</strong>, Anzeigenschluss: <strong>03</strong>.11.<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

E r s c h e i n u n g s t e r m i n : 06. 11. <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Straßen- und Wegebau<br />

❯ ABZ-Ausgabe 35/<strong>20</strong><strong>20</strong> Redaktionsschluss: 19.08.<strong>20</strong><strong>20</strong>, Anzeigenschluss: 25.08.<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

E r s c h e i n u n g s t e r m i n : 28. 08. <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

❯ ABZ-Ausgabe 44/<strong>20</strong><strong>20</strong> Redaktionsschluss: 21.10.<strong>20</strong><strong>20</strong>, Anzeigenschluss: 27.10.<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

E r s c h e i n u n g s t e r m i n : 30. 10. <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Wo chen zeitung für das ge sam te Bau we sen<br />

KONTAKT<br />

ABZ-Redaktion: Tel. (05 11) 6 74 08-60/61/62/64/68 · Fax (05 11) 6 74 08-53 · E-Mail: abz-bachmann@patzerverlag.de<br />

ABZ-Werbeabteilung: Tel. (05 11) 6 74 08-31/35/42/30 · Fax (05 11) 6 74 08-53 · E-Mail: abz-werbung@patzerverlag.de


NEWS<br />

Zahlen, bitte!<br />

Kathleen Niendorf<br />

Jung-Redakteurin<br />

kathleen.niendorf@<br />

stein-verlaggmbh.de<br />

Corona<br />

Die Pandemie hinterlässt<br />

ihre Spuren, auch in der<br />

Wirtschaft. Dazu ein paar<br />

wesentliche Zahlen.<br />

Veränderung des Bruttoinlandprodukts<br />

(BIP) in Deutschland von <strong>20</strong>05 bis <strong>20</strong>19 und<br />

Prognosen der Bundesregierung bis <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Umsatz<br />

im Bauhauptgewerbe<br />

im<br />

Februar <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

+ 10 %<br />

zum Februar <strong>20</strong>19<br />

Quelle: destatis.de<br />

Quelle: Bundesregierung; Statistische Bundesamt; destatis.de<br />

Inflationsrate im April <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

voraussichtlich +0,8 %<br />

Arbeitslosenquote in Deutschland von<br />

Mai <strong>20</strong>19 bis Mai <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Mai <strong>20</strong>19 bis Mai <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

226<br />

Unternehmensinsolvenzen<br />

im<br />

Baugewerbe<br />

wurden im<br />

Februar <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

beantragt<br />

Quelle: destatis.de<br />

Piktogramme/Symbole: freepic; Grafiken: Petra Greb-Gaß<br />

Quelle: destatis.de<br />

14 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong>


Platformers‘<br />

Days<br />

Die Fachmesse für mobile Hebe- und Höhenzugangstechnik<br />

HR BRANCHENEVENT<br />

UM NETZWERKEN<br />

18. – 19. September <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

T e c h n i k e r l e b e n / / o p t i m a l e I n f r a s t r u k t u r<br />

NEU: Messe Karlsruhe<br />

platformers-days.de<br />

Ideeller Partner:<br />

In Kooperation mit:<br />

Veranstalter:


Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 3/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Materialumschlag & Transport<br />

BIOMASSE<br />

Neue Aufbereitungstechniken<br />

ON TOUR<br />

Schwierige Arbeitsbedingungen<br />

TITELSTORY<br />

Umschlag mit<br />

Konzept<br />

TITELSTORY<br />

Baljer & Zembrod ist ein<br />

zuverlässiger Partner, wenn es<br />

darum geht, für Recycling-<br />

Unternehmen genau<br />

strukturierte und optimierte<br />

sowie effiziente und umweltschonende<br />

Umschlag-<br />

Konzepte zu erstellen.<br />

Das zeigt unsere Titelstory,<br />

die deswegen auch lauten<br />

könnte: Effektives Schrottverarbeitungs-Management.<br />

Foto: Baljer & Zembrod<br />

Der elektrisch angetriebene<br />

Recycling-Sortierwagen mit<br />

einem Ladekran vom Typ OBX<br />

V-24 ist in der Mitte der rechten<br />

Hallenhälfte<br />

positioniert.<br />

Die Firma Weiss Recycling aus Hallein in Österreich hat gemeinsam<br />

mit Baljer & Zembrod ein sehr innovatives Umschlag-Konzept<br />

umgesetzt. Im Mittelpunkt steht dabei ein schienengeführter<br />

Recycling-Sortierwagen, der mithilfe seines elektrisch betriebenen<br />

Krans Schrott aus vorsortiertem Material greift, damit die Schrott-<br />

Schere bestückt und den gescherten Schrott zum Abtransport<br />

verlädt.<br />

16 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong>


Materialumschlag & Transport<br />

Baljer & Zembrod:<br />

So funktioniert<br />

ein modernes<br />

Umschlag-Konzept<br />

Das Familienunternehmen<br />

Weiss Schrott & Metallhandel,<br />

Autoverwertungs-GmbH,<br />

kurz Weiss Recycling, kümmert<br />

sich seit 1983 um das Sammeln,<br />

Sortieren und Aufbereiten von Wertstoffen<br />

aller Art. Stammsitz in Hallein, rund<br />

15 km südlich der Landeshauptstadt<br />

Salzburg in Österreich. Als Komplettanbieter<br />

ist Weiss Recycling ein äußerst<br />

kompetenter und zuverlässiger Ansprechpartner,<br />

der auf alle Entsorgungsfragen<br />

die korrekte Antwort kennt.<br />

Genau festgelegte Abläufe gewährleisten<br />

eine wirtschaftliche und umweltgerechte<br />

Aufbereitung, die verschiedenen Abnehmer<br />

wissen, dass sie stets ein sortenreines<br />

Material für die Wiederverwertung im<br />

Wirtschaftskreislauf angeboten bekommen.<br />

Recycling wird im zertifizierten Familienunternehmen<br />

als <strong>aktiv</strong>er Umweltschutz<br />

angesehen, der auch bewusst<br />

gelebt wird.<br />

Der umgesetzte Neubau der Betriebsund<br />

Umschlagshalle erforderte von<br />

daher eine sehr detaillierte Vorplanung,<br />

um die verschiedenen Verfahrensabläufe<br />

noch besser zu integrieren und damit<br />

auch der Unternehmensphilosophie zu<br />

entsprechen, die da lautet: „Wir machen<br />

aus Abfall einen Rohstoff!“<br />

Kundenindividuelle Lösungen und<br />

individuelle Beratung<br />

In Zusammenarbeit mit Baljer &<br />

Zembrod entstand dabei ein Verkehrswege-<br />

und Platzkonzept, das in der<br />

Schrottbranche eigentlich so nicht alltäg-<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong> 17


TITELSTORY: Materialumschlag & Transport<br />

lich ist. Die Idee kam von Weiss Recycling,<br />

Baljer & Zembrod konnte diesen Kundenwunsch<br />

aufgrund der langjährigen Erfahrung<br />

im Recyclingbereich dann gemeinsam<br />

mit Weiss konsequent umsetzen.<br />

Nur wenige Autominuten vom Bodensee<br />

entfernt, in Altshausen, entwickelt<br />

und produziert Baljer & Zembrod als mittelständisches<br />

Unternehmen mit rund 80<br />

Mitarbeitern seine elektrobetriebenen<br />

Sondermaschinen. Die speziellen Produktionstechniken<br />

und insbesondere die<br />

über 60-jährige Erfahrung im Einsatz von<br />

Elektroantrieben haben mit dazu beigetragen,<br />

dass die von Baljer & Zembrod<br />

entwickelten Maschinen einen sehr<br />

hohen Wirkungsgrad besitzen.<br />

Stationäre sowie schienen-verfahrbare<br />

Schwerlastkransysteme bilden heute das<br />

Produktportfolio des Unternehmens. Individuelle<br />

Kundenwünsche werden nicht<br />

nur einfach erfüllt – Baljer & Zembrod<br />

steht seinen Kunden mit Rat und Tat zur<br />

Seite: Von der Ursprungsidee über die<br />

detaillierte Planung und Konzeption bis<br />

hin zur Inbetriebnahme der verschiedenen<br />

Schwerlastkransysteme reicht das<br />

Angebotsspektrum. Dies geschieht<br />

immer mit Blick auf die Ansprüche des<br />

Kunden – Effizienz, Wirtschaftlichkeit und<br />

Gefahrenreduktion im Arbeitsalltag sind<br />

die wesentlichen Eckpfeiler bei allen Kundenaufträgen.<br />

Wichtiger Fortschritt für<br />

eine noch umweltgerechtere<br />

Aufbereitung<br />

Im Mittelpunkt dieses modernen und<br />

umweltschonenden Umschlag-Konzeptes<br />

steht der elektrisch angetriebene<br />

Recycling-Sortier-Wagen mit einem Ladekran<br />

vom Typ OBX V-24: Positioniert<br />

in der rechten Hälfte der Umschlagshalle<br />

entnimmt der Umschlagskran aus den<br />

angelieferten Containermulden mithilfe<br />

seiner Greiferkralle das vorsortierte Material<br />

und befüllt damit die Schrottschere.<br />

Unmittelbar nach dem Schervorgang<br />

werden die sortenreinen Schrotte dann<br />

wiederum auf einen Eisenbahnwaggon<br />

zum Abtransport verladen. Genau auf die<br />

Kundenanforderungen, die funktionale<br />

Abläufe in der Halle und die vorhandene<br />

Logistik hin zugeschnitten – das multifunktionale<br />

Umschlag-Konzept ist für<br />

Weiss Recycling ein wichtiger Fortschritt<br />

hin zu einer noch umweltgerechteren<br />

Aufbereitung.<br />

Günter Weiss:<br />

„Wir sind mit<br />

der Anlage<br />

sehr zufrieden.“<br />

Foto: Weiss<br />

Geschäftsführer Günter Weiss ist von der<br />

Zusammenarbeit und den Ergebnissen<br />

jedenfalls sehr angetan, wie er in einem<br />

Kurzinterview verrät:<br />

ra: Herr Weiss, „Topunternehmen im<br />

Land Salzburg“ und: „Wir machen aus<br />

Abfall einen Rohstoff!“ Was zeichnet<br />

Ihr Unternehmen aus, was machen Sie<br />

anders als andere?<br />

Die neue Umschlagshalle macht auch<br />

von außen schon einen sehr sauberen<br />

Eindruck.<br />

Günter Weiss: Üblicherweise finden in<br />

der Schrott<strong>recycling</strong>branche Sortier- und<br />

Behandlungsarbeiten im Freien statt. Bei<br />

uns passiert das alles in großen Hallen.<br />

Wir haben dadurch keine störenden Witterungseinflüsse<br />

durch Regen, Schnee<br />

oder auch große Hitze im Sommer.<br />

ra: Wie sind Sie auf Baljer & Zembrod<br />

aufmerksam geworden? Was hat Sie<br />

bei dem vorgelegten Konzept am<br />

meis ten überzeugt und wie ist die Zusammenarbeit<br />

abgelaufen?<br />

Günter Weiss: In unserer Umgebung<br />

hat ein Sägewerk eine Maschine von Baljer<br />

& Zembrod. Mich hat das Gesamtkonzept<br />

mit der großen Fahrerkabine<br />

fasziniert. Bei meinen Plänen zum Hallenneubau<br />

haben wir gemeinsam mit den<br />

Leuten von Baljer & Zembrod die Abläufe<br />

entwickelt und optimiert.<br />

ra: Wie sind die ersten Erfahrungen?<br />

Günter Weiss: Es funktioniert wie geplant.<br />

Wir sind mit der Anlage sehr zufrieden.<br />

18 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong>


Materialumschlag & Transport<br />

Baljer & Zembrod<br />

GmbH & Co. KG<br />

Maschinenbau<br />

Max-Plank-Straße 8<br />

D-88361 Altshausen<br />

Tel.: +49(0) 7584-295-0<br />

Fax: +49(0) 7584 -295-45<br />

Ansprechpartner: Olaf Kiewitz<br />

Tel.: +49(0) 7584-295-47<br />

mail@bz.ag<br />

www.bz.ag<br />

Das Beschicken der Schrottschere ist<br />

eine der wesentlichen Aufgaben.<br />

Nach Verlassen der<br />

Schere werden die<br />

sortenreinen Schrotte<br />

auf Eisenbahnwaggons<br />

verladen.<br />

Fotos: Baljer & Zembrod<br />

Die wichtigsten Eckdaten zum Recycling-Sortierwagen (RSW):<br />

AUSFÜHRUNG<br />

Antrieb:<br />

Elektromotor 90 kW.<br />

Fahrantrieb: Hydrostatischer Fahrantrieb. Fahrgeschwindigkeit stufenlos<br />

regelbar von 0–140 m/min. Einzelrad-Antrieb.<br />

Kranantrieb: Pumpenfördermenge 0–140 l/min, LOAD-SENSING“-<br />

Hydrauliksystem für lastdruckunabhängige, proportionale<br />

Steuer- und Kranfunktionen.<br />

Stromzuführung: Stromschiene 350 Ampere.<br />

Bedienungskabine: Kompakte Bedienungskabine an der linken oder rechten<br />

Seite der Kransäule angebaut. Länge: 2.400 mm,<br />

Breite: 1.400 mm, Höhe: 2.100 mm. Klimaanlage gesplittet.<br />

TECHNISCHE DATEN:<br />

Spurbreite: 4,50 m<br />

Eigengewicht: ca. <strong>20</strong> Tonnen<br />

Betriebsspannung: 400 V, 50 Hz<br />

Steuerung: Frei programmierbare SPS-Steuerung,<br />

Begrenzungssteuerung<br />

LADEKRAN:<br />

Typ: OBX V-24<br />

Reichweite: 15,80 m<br />

Tragkraft: ca. 2.<strong>20</strong>0 kg<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong> 19


Materialumschlag & Transport<br />

Continental<br />

EM-Master ab sofort für Liebherr-Radlader freigegeben<br />

Der Baumaschinenhersteller Liebherr hat für sein Radlader Portfolio die Continental-EM-Master-Reifen in den Varianten E3/L3<br />

und E4/L4 freigegeben. Seit Beginn <strong>20</strong><strong>20</strong> können die Reifen von Liebherr-Händlern und Endverbrauchern als Bereifung<br />

für Neufahrzeuge ab Liebherr-Werk bestellt werden. Die Continental-Reifen sind in den Größen <strong>20</strong>.5R25 bis 29.5R25 auf allen<br />

Liebherr-Radladern der Modelle L526 bis L586 XPower verfügbar:<br />

• L526: <strong>20</strong>.5R25 EM-Master E3/L3<br />

• L538: <strong>20</strong>.5R25 EM-Master E3/L3<br />

• L546: <strong>20</strong>.5R25 EM-Master E3/L3<br />

• L550 XPower: 23.5R25 EM-Master E3/L3 & 23.5R25 EM-Master E4/L4<br />

• L556 XPower: 23.5R25 EM-Master E3/L3 & 23.5R25 EM-Master E4/L4<br />

• L566 XPower: 26.5R25 EM-Master E3/L3 & 26.5R25 EM-Master E4/L4<br />

• L576 XPower: 26.5R25 EM-Master E3/L3 & 26.5R25 EM-Master E4/L4<br />

• L580 XPower: 26.5R25 EM-Master E3/L3 & 26.5R25 EM-Master E4/L4<br />

• L586 XPower: 29.5R25 EM-Master E3/L3 & 29.5R25 EM-Master E4/L4<br />

www.continental-tires.com/specialty<br />

Der Continental EM-Master ist jetzt<br />

für Liebherr-Radlader freigegeben. Foto: Continental<br />

Mit dem DX235DM startet<br />

Doosan eine neue<br />

Serie sehr flexibler Abbruchbagger.<br />

Foto: Doosan<br />

Doosan<br />

Neuer und sehr flexibler Abbruchbagger<br />

Mit dem neuen DX235DM präsentiert<br />

Doosan das erste Modell einer<br />

neu entwickelten Abbruchbaggerreihe,<br />

die noch in diesem Jahr durch zwei weitere<br />

Modelle ergänzt werden wird, nämlich<br />

den DX380DM und den DX530DM.<br />

Der DX235DM zeigt alle charakteristischen<br />

Designmerkmale der neuen Baureihe,<br />

wie zum Beispiel die kippbare Kabine,<br />

die sich insbesondere für Abbrucheinsätze<br />

mit hoher Reichweite eignet und<br />

einen Kippwinkel von 30 Grad bietet.<br />

Der DX235DM vereint ein neues modulares<br />

Auslegerkonzept mit einem hydraulischen<br />

Verriegelungsmechanismus.<br />

So profitiert der Kunde von einer flexiblen<br />

Komplettlösung: Eine Maschine, die<br />

sich neben alltäglichen Arbeiten auf der<br />

Baustelle auch für Abbrucharbeiten einsetzen<br />

lässt. Dazu lässt sich der Ausleger<br />

mithilfe von hydraulischen und mechanischen<br />

Schnellwechslern leicht und flexibel<br />

dem gewünschten Einsatz anpassen;<br />

die für mehrere Ausleger konzipierte<br />

Konstruktion ermöglicht auch die Montage<br />

des Erdbewegungsauslegers auf<br />

zwei verschiedene Arten, was für die<br />

gleiche Basismaschine zusammen mit<br />

dem Abbruchausleger insgesamt drei<br />

verschiedene Konfigurationen zulässt.<br />

Damit lässt sich gerade dieser Bagger<br />

sehr flexibel einsetzen.<br />

Mit dem 18 Meter langen Abbruchausleger<br />

können Abbrucharbeiten in Höhen<br />

bis zu maximal 16 m ausgeführt werden.<br />

Das empfohlene maximale Gesamtgewicht<br />

für Anbaugerät und Schnellwechsler<br />

in diesem Modus beträgt 2,1 Tonnen.<br />

Mit dem Aushubausleger in gerader Konfiguration<br />

kann der DX235DM bis in<br />

9 Meter Maximalhöhe arbeiten. Hier beträgt<br />

das empfohlene Maximalgewicht<br />

für Anbaugerät und Schnellwechsler<br />

3,3 Tonnen. Beim Arbeiten mit dem abgewinkelten<br />

Aushubausleger erreicht der<br />

DX235DM maximal 8 Meter; in diesem<br />

Modus beträgt das empfohlene Maximalgewicht<br />

für Anbaugerät und Schnellwechsler<br />

ebenfalls 3,3 Tonnen.<br />

Der DX235DM verfügt über einen hydraulisch<br />

verstellbaren Unterwagen, der<br />

sich mit Blick auf die optimale Standfestigkeit<br />

bei Arbeiten an Abbruchstellen auf<br />

bis zu 3,74 m Maximalbreite ausfahren<br />

lässt. Der Unterwagen kann hydraulisch<br />

bis auf 2,54 m Breite eingefahren werden,<br />

ideal für den Maschinentransport.<br />

Das Betriebsgewicht des neuen<br />

DX235DM beträgt 28,7 Tonnen, die Motorleistung<br />

beträgt nach SAE J1995 netto<br />

124 kW.<br />

www.eu.doosanequipment.com<br />

<strong>20</strong> <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong>


Homberg/<br />

Nieder-Ofleiden,<br />

Deutschland<br />

14. bis 17.<br />

April <strong>20</strong>21<br />

(Mi.–Sa.)<br />

Tel. + 49 7229 606-29, info@geoplangmbh.de<br />

www.steinexpo.de


Materialumschlag & Transport<br />

Der neue Volvo EW<strong>20</strong>0E<br />

MH wurde speziell für die<br />

Abfall- und Recyclingindustrie<br />

entwickelt und wird am<br />

deutschen Volvo-Standort in<br />

Konz produziert.<br />

Fotos: Volvo Construction Equipment<br />

Germany GmbH<br />

Volvo<br />

Neuer Material Handler<br />

für die Recyclingindustrie<br />

Basierend auf dem Erfolg des<br />

bewährten EW240E Material<br />

Handler bringt Volvo Construction<br />

Equipment ab September<br />

<strong>20</strong><strong>20</strong> den kleineren EW<strong>20</strong>0E<br />

Material Handler (MH) auf den<br />

Markt. Darüber hinaus wurde<br />

das Konfigurationsangebot<br />

für den EW240E MH durch<br />

einen neuen längeren Ausleger<br />

erweitert.<br />

Der neue Volvo EW<strong>20</strong>0E MH wurde<br />

speziell für die Abfall- und Recyclingindustrie<br />

entwickelt und wird am deutschen<br />

Volvo-Standort in Konz produziert.<br />

Der EW<strong>20</strong>0E MH bringt 22,7 Tonnen auf<br />

die Waage und wird von einem 129 kW<br />

(173 PS) starken Volvo-Motor der Stufe<br />

V angetrieben. Mit seinem 5,50 oder<br />

6,25 Meter langen und geraden Ausleger<br />

und einem vier Meter langen Arm verfügt<br />

der Bagger über eine Reichweite von<br />

9 oder 10 Metern. Um die Produktivität<br />

und Effizienz zu erhöhen, ist der EW<strong>20</strong>0E<br />

MH mit einem speziell für diese Anwendung<br />

angepassten Hydrauliksystem ausgestattet.<br />

Weitere Unterschiede im Vergleich<br />

zu einem Standardbagger sind die<br />

hydraulisch hochfahrbare Kabine, vier<br />

Stabilisatoren als Option (Frontschild<br />

und hinterer Pratzen als Standard),<br />

Vollgummireifen sowie<br />

ein maßgeschneiderter gerader<br />

Ausleger, der flexibel genug ist,<br />

um entweder mit einem 4 Meter langen<br />

Schwanenhalsarm oder einem 3,5 Meter<br />

langen Greif- bzw. Sortierarm ausgestattet<br />

zu werden. Die Leistung wird durch<br />

die Auslegerschwimmfunktion und die<br />

Dämpfung des Auslegers verbessert, die<br />

das Rütteln minimieren und den Greifer<br />

für eine erhöhte Stabilität an Ort und<br />

Stelle halten.<br />

Der Bediener kann bequem in der Kabine<br />

arbeiten, die sich bis zu fünf Meter<br />

Von Natur<br />

aus vielseitig<br />

über den Boden hochfahren lässt und<br />

damit eine optimale Sicht auf Augenhöhe<br />

gewährleistet. Die Kabine bleibt auch<br />

bei Arbeiten in der Höhe stabil und verfügt<br />

über eine doppelte Dämpfung zur<br />

Reduzierung von Geräuschen und Vibrationen.<br />

Dank des verbesserten neuen<br />

Joystick-Steuerungskonzepts können<br />

Abstützungen und Schild sowie das Anheben<br />

der Kabine angesteuert werden,<br />

ohne die Hände von diesen<br />

Joysticks nehmen zu müssen.<br />

Der EW<strong>20</strong>0E MH ist mit einer<br />

„Arm-in“-Begrenzung ausgestattet,<br />

um eine Kollision zwischen der<br />

Kabine und dem Greifer zu vermeiden.<br />

Als zusätzliches Sicherheitsmerkmal bei<br />

Arbeiten in Innenräumen bietet Volvo die<br />

optionale Höhenbegrenzungsfunktion<br />

an. Das Ein- und Aussteigen aus der Kabine<br />

wird für den Fahrer durch farbige<br />

Handläufe und zusätzliche Stufen an den<br />

Pratzen erleichtert.<br />

Die Maschine lässt sich anhand verschiedener<br />

Optionen einfach auf jede<br />

22 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong>


Anwendung maßschneidern. Um die<br />

Sicht zu verbessern, können die Kunden<br />

ihre Maschine mit Volvo Smart<br />

View oder einem einteiligen Polycarbonatfenster<br />

mit Schutzfolie ausrüsten<br />

lassen. Für zusätzlichen Komfort<br />

sorgt die Comfort Drive Control<br />

(CDC) die es dem Bediener ermöglicht,<br />

den Bagger bei einer Geschwindigkeit<br />

von bis zu <strong>20</strong> km/h nur mit<br />

dem Joystick zu steuern. EW<strong>20</strong>0E MH<br />

und EW240E MH können ab Werk<br />

ohne Lenksäule bestellt werden. Dadurch<br />

kann der Fahrer die gesamte<br />

Maschine, einschließlich Pratzen und<br />

Schild, nur mit den Joysticks steuern.<br />

Um für maximale Betriebszeit zu<br />

sorgen, wurde beim EW<strong>20</strong>0E MH ein<br />

weiterer Fokus auf eine einfache Wartung<br />

gerichtet. Bei allen Maschinen<br />

der E-Serie sind die Schmierstellen<br />

gruppiert und alle Filter sind hinter<br />

den weit öffnenden Türen angeordnet.<br />

Somit sind die Wartungspunkte<br />

bequem vom Boden aus erreichbar.<br />

Durch den verbesserten Zugang zum<br />

Kühler, der zusammen mit dem Umkehrlüfter<br />

als optionales Abfallpaket<br />

angeboten wird, vereinfacht sich die<br />

Wartung zusätzlich.<br />

Zusätzlich präsentiert Volvo CE<br />

auch den bewährten EW240E MH<br />

mit einem brandneuen 7,25 Meter<br />

langen geraden Ausleger, der es zusammen<br />

mit dem 5 Meter langen<br />

Schwanenhalsarm auf beeindruckende<br />

12 Meter Reichweite bringt. Für<br />

beide Material Handler bietet Volvo<br />

CE ab Werk die passenden Anbaugeräte,<br />

zum einen den Sortiergreifer<br />

Kinshofer 650 l mit Schnellwechsler,<br />

zum anderen den Mehrschalengreifer<br />

Kinshofer 450 l.<br />

www.volvoce.de


ecycling <strong>aktiv</strong> ON TOUR<br />

Zeppelin-Cat:<br />

Hohe Anforderungen an<br />

Mensch und Maschine<br />

Ein Cat-Radlader 938M<br />

beim Umschlag von<br />

Dachpappe.<br />

Fotos: Caterpillar/Zeppelin<br />

Mit einer Durchsatzleistung<br />

von <strong>20</strong>5.000 Tonnen pro Jahr<br />

ist die SBS-Anlage der Amand-<br />

Gruppe in Dresden-Lockwitz<br />

eine der größten ihrer Art in<br />

Deutschland. Seit <strong>20</strong>05 werden<br />

dort durch verfahrenstechnische<br />

Aufbereitungsstufen<br />

wie Zerkleinerung und<br />

Klassierung Sekundärbrennstoffe<br />

aus Bau-, Abbruch- und<br />

Gewerbeabfällen hergestellt.<br />

S<br />

taub ist eine der wesentlichen<br />

Begleiterscheinungen, die insbesondere<br />

Kühlern und somit Motoren<br />

der eingesetzten Baumaschinen<br />

beim Sortieren und Beschicken<br />

der SBS-Anlage am meisten zusetzen und<br />

entsprechenden Schutz erfordern.<br />

90 Kubikmeter Abfall müssen in knapp<br />

25 Minuten bewältigt werden. Die beiden<br />

Umschlagbagger Cat MH3022 sind<br />

mit einem entsprechenden Kühlerpaket<br />

ausgestattet. Alle Kühler sind im gleichen<br />

Bereich zusammengefasst<br />

und besitzen leicht zu reinigende<br />

Elemente, die ohne<br />

Werkzeuge herausgekippt<br />

werden können. Das Kühlerpaket<br />

ist durch ein Sieb<br />

geschützt und besitzt einen<br />

Motor-Luftvorreiniger.<br />

Somit wird die Kühlleistung selbst bei<br />

schwierigen Einsätzen immer optimal<br />

gewährleistet. Die Feinanteile in der Betriebshalle<br />

werden durch einen feinen<br />

Wasserstrahl gebunden. Daraus ergibt<br />

Extremer Einsatz<br />

bei der Amand-<br />

Umwelttechnik<br />

verlangt nach umfassendem<br />

Schutz.<br />

sich die nächste Herausforderung: In Verbindung<br />

mit Wasser entwickeln die Feinteile<br />

Eigenschaften wie Zement, der<br />

kleinste Ritzen und Öffnungen – eben<br />

auch die Kühlergitter – zusetzt. Darum<br />

wurde für den harten Einsatz eine Müllumschlag-Ausrüstung<br />

gewählt. Diese<br />

beinhaltet einen zusätzlichen Umkehrlüfter<br />

mit einstellbaren Intervallen sowie ein<br />

vibrierendes Schutzgitter auf der Kühlsystemhaube.<br />

Schwingungen schütteln<br />

zusammen mit dem umgekehrten Luftstrom<br />

angesammelte Partikel<br />

aus dem Sieb. Wichtig<br />

dabei: Die Bagger-Leistung<br />

mit dem 126-kW-Motor<br />

darf nicht reduziert werden,<br />

zum anderen muss das<br />

Kühlergitter so beschaffen<br />

sein, dass möglichst wenig<br />

Feinteile hängen bleiben Die täglichen<br />

Kontrollen aller wichtigen Wartungspunkte<br />

lassen sich leicht und sicher vom<br />

Boden aus erreichen – ein wichtiger<br />

Aspekt für die Fahrer, wenn sie täglich<br />

24 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong>


Materialumschlag & Transport<br />

Staub macht Kühlern und Motoren<br />

der eingesetzten Umschlagmaschinen<br />

am meisten zu schaffen.<br />

Die Umschlagbagger<br />

arbeiten in einer<br />

Halle mit hohem Aufkommen<br />

an Feinanteilen.<br />

(links unten)<br />

Das Radlader-Trio<br />

Cat 938M beschickt<br />

die Bunker, ist aber<br />

auch bei der<br />

Rückverladung<br />

gefordert.<br />

Fotos: Caterpillar/Zeppelin<br />

Wartungsarbeiten verrichten. Erstmalig<br />

verfügen die vom Unternehmen eingesetzten<br />

Cat-Baumaschinen über eine integrierte<br />

Schutzbelüftungsanlage – in der<br />

Vergangenheit wurde auf eine externe<br />

Lösung zurückgegriffen mit der Folge<br />

von Sichteinschränkungen.<br />

Mit Staubentwicklung, wenn auch<br />

nicht ganz so extrem, sind auch die drei<br />

Cat-Radlader 938M konfrontiert. Der<br />

Staub stammt von der Dachpappe, die<br />

sie umschlagen müssen, damit der Wertstoff<br />

fachgerecht aufbereitet werden<br />

kann. Aufgrund ihres Heizwerts findet<br />

Dachpappe Abnehmer in den Zementwerken.<br />

Aber besonders an heißen Tagen<br />

wird die teerhaltige Dachpappe zu einem<br />

zähen, schwarzen Teppich. Dann kleben<br />

die einzelnen Bruchstücke zusammen.<br />

Darüber hinaus beschickt das Radlader-<br />

Trio die Bunker, ist aber auch bei der<br />

Rückverladung gefordert. Hierfür hilfreich<br />

ist das High-Lift-Hubgerüst der Lademaschinen,<br />

wenn Lkw mit Walking-<br />

Floor- oder Schubbodenaufliegern – insbesondere<br />

mit erhöhter Bordwand – mit<br />

Sekundärbrennstoffen beladen werden.<br />

„Das Material federt nach und indem es<br />

mit der Schaufel nach unten in die<br />

Mulde oder in den Anhänger gedrückt<br />

wird, können wir eine maximal mögliche<br />

Ausladung erzielen“, so Prokurist Thomas<br />

Podzimski. Somit wird zeitaufwendiges<br />

Nachladen verhindert. Unterstützung<br />

bekommen die Maschinisten durch<br />

eine integrierte Waage, die ihnen in der<br />

Kabine schon die Tonnage anzeigt. Zielgenaues<br />

Beladen gilt wiederum genauso<br />

für die Umschlaggeräte, die mit Sortiergreifer<br />

arbeiten. Thomas Podzimski:<br />

„Wir sind einer der wenigen Betriebe, die<br />

nicht auf Polypgreifer setzen. Unserer<br />

Erfahrung nach sind die filigranen Sortiergreifer<br />

besser geeignet, weil wir<br />

damit sicherer laden können.“ Mit Blick<br />

auf die Wirtschaftlichkeit kam es in der<br />

Vergangenheit immer wieder mal zu Anpassungen:<br />

So haben erst Radlader statt<br />

Umschlagbagger Sortieraufgaben und<br />

das Beschicken der Förderbänder über-<br />

nommen. „Es hat sich jedoch herausgestellt,<br />

dass sich Bagger wesentlich besser<br />

eignen. Denn es kommt immer wieder<br />

zu Verstopfungen des Vorbrechers. Mit<br />

Umschlagbaggern können wir die Störstoffe<br />

besser herausziehen und die Störung<br />

beseitigen“, so abschließend Thomas<br />

Podzimski.<br />

Zeppelin<br />

Baumaschinen<br />

GmbH<br />

Graf-Zeppelin-Platz 1<br />

85748 Garching bei München<br />

Telefon: +49 (0)89 32 00 00<br />

Telefax: +49 (0)89 32 00 0 418<br />

zeppelin-cat@zeppelin.com<br />

www.zeppelin-cat.de<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong> 25


Schrott & Metall<br />

Erdwich<br />

Wartungsfreie<br />

Sichteranlage für<br />

Buntmetalle<br />

Durch das Sichtern wird das<br />

metallische Material entstaubt,<br />

von Fremdstoffen befreit und<br />

erzielt damit im Wiederverkauf<br />

wesentlich höhere Preise.<br />

Foto: Erdwich Zerkleinerungs-<br />

Systeme GmbH<br />

Gerade dem Recycling von Eisen-<br />

(FE-) und Nichteisen-(NE-)Metallen<br />

komme in Europa besondere Bedeutung<br />

zu, da zum Beispiel Deutschland<br />

seine Wirtschaftsentwicklung nur durch<br />

die Optimierung des Metall<strong>recycling</strong>s<br />

sicherstellen könne, so die BDSV, die<br />

Bundesvereinigung Deutscher Stahl<strong>recycling</strong>-<br />

und Entsorgungsunternehmen.<br />

Damit moderne und umweltfreundliche<br />

Recyclinganlagen eine vollständige<br />

Wertstoffrückgewinnung erzielen<br />

und somit einen wichtigen Beitrag<br />

zur Sicherheit der Rohstoffversorgung<br />

und Ressourcenschonung leisten<br />

können, entwickelte die Erdwich-Zerkleinerungs-Systeme<br />

GmbH eine Sichteranlage<br />

für Buntmetalle, die schwere<br />

von leichten Materialien trennt. Damit<br />

können Staub, Pur-Granulat, Folien,<br />

Flusen und anderes Leichtmaterial aus<br />

Buntmetall abgetrennt werden. Wichtig<br />

ist dabei, das Leichtmaterial so betriebssicher,<br />

einfach und vor allem wartungsfrei<br />

wie möglich zu gewinnen, um das<br />

Buntmetall anschließend entweder<br />

weiter zu trennen oder zu verkaufen.<br />

Spezielle Anpassungen wie etwa eine<br />

Durchsatzmenge von bis zu 5 t/h, auch<br />

für verschiedenste Materialgemische wie<br />

Aluminium, Eisen, Kupfer und andere<br />

Buntmetalle sowie Holz, Kunststoffe,<br />

Gewebe oder Stäube, zeichnen diese<br />

Neuentwicklung aus, die für alle Bereiche<br />

eingesetzt werden kann, in denen schweres<br />

von leichtem Material getrennt<br />

werden soll. Lediglich die Korngröße des<br />

Metalls darf einen Durchmesser von<br />

100 mm nicht übersteigen.<br />

Im Bereich Metall<strong>recycling</strong> kann die<br />

Sichteranlage, die insgesamt 7.146 mm<br />

hoch und zwischen 5.616 mm und 7.461<br />

mm breit ist, zum Beispiel in Kombination<br />

mit einem Zwei-Wellen-Reißer RM<br />

1350 als Vorzerkleinerer für NE-Schrott<br />

eingesetzt werden. Sechs verschiedene,<br />

automatische Programmabläufe können<br />

damit überwacht und gesteuert werden:<br />

die Schaltschränke für Granulator, Magnettechnik,<br />

NE-Trenntechnik und Röntgen-Trenntechnik<br />

sowie die Staub-Filteranlage<br />

und der Vorzerkleinerer RM 1350.<br />

Die Sichteranlage ermöglicht damit die<br />

Erweiterung einer bestehenden Großanlage<br />

und wird direkt unter dem Förderbandabwurf<br />

einer Siebtrommel installiert.<br />

Durch das Sichtern verschiedener<br />

Stoffe wie Aluminium, Kupfer oder auch<br />

anderer metallischer Legierungen wird<br />

das Material entstaubt und von Fremdstoffen<br />

befreit und erzielt im Wiederverkauf<br />

wesentlich höhere Preise.<br />

www.erdwich.com<br />

für 4 m³ Lader<br />

www.bhs-innovationen.de<br />

Neuentwicklung <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

für 1m³ Lader<br />

leiser<br />

flexibler<br />

SBR 4.<br />

Einfach<br />

aufbereiten.<br />

stärker<br />

+49 (0) 3 51 / 8 84 57 40<br />

siebmaschine@bhs-dresden.de<br />

26 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong>


Verfahrenstechniken: Entstauben<br />

Höcker Polytechnik<br />

Staubabsaugung mit 25 Prozent Effizienzvorteil<br />

Der Energieanteil an den Recyclingkosten<br />

wächst von Jahr zu Jahr – reduzierte<br />

Energiekosten werden so zu einem<br />

entscheidenden Wettbewerbsvorteil.<br />

Werden in der Aufbereitung die Maschinen<br />

gestartet, arbeitet parallel auch die<br />

Staubabsaugung. Eine Senkung des<br />

Stromverbrauchs bei der Staub- oder<br />

Folienabsaugung kann sich daher schnell<br />

bezahlt machen.<br />

Höcker Polytechnik konnte mit dem<br />

Einsatz der modernen IE5-Permanentmagnet-Motoren-Technologie<br />

den Stromverbrauch<br />

ihrer Vacumobil-Entstauber<br />

erheblich senken. Das neu entwickelte<br />

IE5-Effizienz-Powerpack bietet einen Effizienzvorteil<br />

durch reduzierte Stromkosten<br />

bei erhöhter Absaugleistung von bis<br />

zu 25 Prozent. Ermöglicht wird dieser<br />

Leistungssprung durch den Einsatz von<br />

Permanentmagnet-Motoren der höchsten<br />

Effizienzklasse IE5 in Verbindung mit<br />

speziell parametrierten Frequenzumrichtern.<br />

Die Energieeffizienzklasse 5, oder<br />

auch „Ultra Premium Efficiency“, ist die<br />

derzeit höchste Effizienzklasse für Elektromotoren.<br />

Bei den Vacumobil-Entstaubern<br />

sorgt dieser hochmoderne Motorentyp,<br />

der auch oft in Elektroautos eingesetzt<br />

wird, für einen erheblichen Effizienzgewinn.<br />

Höcker Polytechnik hat den Permanentmagnet-Motor<br />

mit einem Frequenzumrichter<br />

gekoppelt und die Steuerungselektronik<br />

speziell auf diesen Motorentyp<br />

abgestimmt. Diese drei hochmodernen<br />

Komponenten machen die 1000-<br />

fach bewährten Vacumobile zu den wohl<br />

sparsamsten Entstaubern am Markt, so<br />

das Unternehmen.<br />

Ein Vacumobil-350-Entstauber mit<br />

solch einem IE5-Powerpack wurde im<br />

Rahmen eines halbjährigen Belastungstests<br />

bei einem Kunden im realen Arbeitseinsatz<br />

erprobt. Das Ergebnis überzeugte:<br />

das Vacumobil mit dem 11-kW-Permanentmagnet-Motor<br />

(IE5) übernahm<br />

zuverlässig den Job, für den bisher<br />

ein Vacumobil mit frequenzgeregelte<br />

15-kW-Asynchronmotor (IE3) benötigt<br />

wurde. Es verbraucht dabei aber effektiv<br />

2,5 kW weniger Strom.<br />

Auf Jahressicht kann sich so der Mehrpreis<br />

für den Einsatz eines Vacumobils<br />

mit IE5-Effizienz-Powerpack bereits rechnen.<br />

Die erhöhte Saugleistung bietet<br />

dabei einen zusätzlichen Mehrwert. Energieeffizienz<br />

wird übrigens nicht nur<br />

durch eine günstigere Stromrechnung<br />

belohnt, der Erwerb dieses IE5-Vacumobil-Entstaubers<br />

wird durch das Bafa-<br />

Förderprogramm unterstützt.<br />

Erhältlich ist das neue IE5-Effizienz-<br />

Powerpack in Verbindung mit den Vacumobil-Modellen<br />

350 (11 kW/IE5), 300<br />

(7,5 kW/IE5) oder 250 (5,5 kW/IE5).<br />

www.hoecker-polytechnik.de<br />

Entstauben auf allerhöchstem<br />

Energieeffizienzlevel: der Vacumobil<br />

JP350 mit IE5-Effizienz-Powerpack<br />

mit Jet-/Druckluftimpulsabreinigung<br />

und integrierter Brikettierpresse.<br />

Foto: Höcker Polytechnik GmbH<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong> 27


Kunststoffe<br />

Redwave<br />

Langfristiges Ziel: Rückgewinnung von über 90 Prozent PU<br />

Mit dem Projekt PUReSmart soll der bisherige Polyurethan-(PU-)Lebenszyklus<br />

so verändert werden, dass ein<br />

„nachhaltigeres Material“ neu gewonnen werden kann. PU-<br />

Schäume sind anders als thermoplastische Materialien wie<br />

PET oder PE nicht schmelzbar. Daher sind PU-Schäume wie<br />

Matratzen und Polster äußerst schwierig zu recyceln. Aus<br />

diesem Grund werden solche Materialien kaum recycelt,<br />

PU-Schäume landen meist auf Deponien oder werden zur<br />

Energierückgewinnung in Verbrennungsanlagen genutzt.<br />

Das Projekt PUReSmart stellt sich der Herausforderung, Technologien,<br />

die auf einen effizienten chemischen Recyclingprozess<br />

ausgerichtet sind, weiterzuentwickeln und auch<br />

wirtschaftlich zu integrieren. In diesem Projekt sind neun<br />

Mitglieder aus sechs europäischen Ländern integriert. PU-<br />

Materialien sollen dabei zunächst getrennt und dann zu<br />

neuen Produkten weiterentwickelt werden. Jede Institution<br />

leistet einen anderen Beitrag, Redwave kümmert sich dabei<br />

um die Bereitstellung automatisierter Sortierlösungen, um<br />

PU-Schäume aus Abfallströmen zurückzugewinnen. Vier<br />

Jahre lang erarbeiten die Partner eine Strategie der intelligenten<br />

Sortierung, mit dem Ziel, 90 Prozent des PU-Materials<br />

am Ende der Lebensdauer wiederzugewinnen. Die Investition<br />

von 6 Millionen Euro wird von der Europäischen<br />

Union im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramm<br />

Horizont <strong>20</strong><strong>20</strong> unterstützt.<br />

Dazu Katharina Ander, Mitglied des Redwave-R&D-Teams:<br />

„Im Zuge des Projektes PUReSmart testen wir verschiedene<br />

Sensoren, um die beste Lösung zur Differenzierung der PU-<br />

Schäume zu finden. Dank des breiten chemischen Wissens<br />

des Konsortiums steht uns eine solide Datenbank zur Verfügung.<br />

Ziel ist, die PU-Schäume am Ende ihrer Lebensdauer<br />

in verschiedene Fraktionen zu sortieren. Diese Fraktionen<br />

werden anschließend entweder chemischen oder mechanischen<br />

Recyclingprozessen zugeführt. Unsere Zielsetzung<br />

geht aber noch weiter: Trotz des großen Schaumvolumens<br />

wollen wir in der Lage sein, mit hohen Durchsatzmengen<br />

umgehen zu können, um das PU-Recycling wirtschaftlich zu<br />

gestalten.“<br />

www.redwave.com<br />

www.puresmart.eu<br />

STANDORTKARTEN<br />

Online<br />

Für PC, Tablet & Smartphone!<br />

Online-Portal mit zugehörigem Kartensystem – über 7.600 Standorte und Adressen<br />

deutscher Baustoff-Werke und -Verwaltungen inklusive Routenplaner und umfangreicher<br />

Suchfunktionen.<br />

Verfügbare Branchen: Asphalt, Baustoff-Recycling, Naturstein betriebe, Sand<br />

und Kies, Transportbeton.<br />

Die wichtigsten Punkte im Überblick:<br />

• Genaue Standorte durch geocodierte Daten<br />

• Übersichtliche Kennzeichnung der<br />

Verwaltungen und Werke<br />

• Vollständige Adressansicht<br />

• Präzise Abgrenzung der Bundesländer<br />

und Landkreise<br />

• Einfachere und schnellere<br />

Routenplanung<br />

• Detaillierte Routenbeschreibung<br />

• Umkreissuche in Entfernung<br />

oder Fahrzeit<br />

• Suche nach PLZ, Ort oder<br />

Werk möglich<br />

Testversion unter: bso.stein-verlaggmbh.de<br />

Stein-Verlag Baden-Baden GmbH, Josef-Herrmann-Straße 1–3, D-76473 Iffezheim<br />

Tel.: +49 7229 606-0, info@stein-verlagGmbH.de, www.stein-verlagGmbH.de<br />

Weitere Informationen im Onlineshop unter shop.stein-verlagGmbH.de<br />

28 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong>


Papier, Pappe, Kartonagen<br />

Schiebetüre und Handrad-<br />

Türverschluss sind wesentliche<br />

Kennzeichen der<br />

neuen HSM-Vertikalballenpresse<br />

V-Press 860 plus B.<br />

Foto: HSM GmbH + Co.KG<br />

HSM<br />

Sichere Bedienung dank besonders breiter Einfüllöffnung<br />

Die HSM-Ballenpressen verringern das<br />

Volumen von Wertstoffen um bis zu<br />

95 Prozent und erzeugen mit den sortenreinen<br />

Ballen einen Sekundärrohstoff, der<br />

sich wieder in den Recyclingkreislauf zurückführen<br />

lässt. Die Ballen besitzen<br />

zudem ab einem bestimmten Gewicht<br />

einen erheblichen Marktwert. Die hohe<br />

Verdichtung der Ballenpressen spart<br />

nicht nur Lagerflächen, sondern erleichtert<br />

ebenso den Transport.<br />

Mit der Vertikalballenpresse V-Press<br />

860 plus B präsentiert HSM jetzt eine<br />

absolute Neuheit: Schiebetüre und<br />

Handrad-Türverschluss sind dabei die<br />

wesentlichen Merkmale. Der Pressvorgang<br />

startet automatisch beim Schließen<br />

der Türe. Nach einer Taktzeit von 25 Sekunden<br />

ist der Pressvorgang beendet, die<br />

Türe öffnet sich automatisch und die<br />

Presse kann wieder befüllt werden. Dank<br />

der breiten Einfüllöffnung von 1.500 mm<br />

produziert sie große und hochverdichtete<br />

Ballen aus Kartonage oder Folie, die<br />

ohne weiteres Umpressen vermarktungsfähig<br />

sind. Mit einer Presskraft von 594<br />

kN und der geräuscharmen und energiesparenden<br />

Eilgang-Technologie ist sie<br />

eine umweltgerechte Lösung für viele<br />

Entsorgungsaufgaben, denn durch die<br />

Eilgang-Technologie werden Stromverbrauch<br />

und Antriebsleistung deutlich<br />

reduziert, und das bei gleichzeitiger Steigerung<br />

der Durchsatzleistung. Die Taktzeit<br />

verringert sich bei dieser Technologie<br />

um bis zu 40 Prozent im Vergleich zu<br />

herkömmlichen Antrieben. Aufgrund<br />

einer speziellen Pumpentechnik sind die<br />

Maschinen dabei besonders leise.<br />

Dank des speziellen HSM-TorsionControlSystems<br />

(TCS) wird die Neigung der<br />

Pressplatte in alle Richtungen kontinuierlich<br />

überwacht. Das verhindert einseitige<br />

Belastungen, optimiert den Pressvorgang<br />

und sorgt für eine lange Lebensdauer<br />

sowie eine hohe Prozessgewährleistung.<br />

Gesteuert und bedient wird<br />

die Maschine anhand einer modernen<br />

Mikroprozessor-Steuerung und einer<br />

komfortablen Folientastatur mit grafikfähigem<br />

Textdisplay, das den jeweiligen<br />

Ist-Zustand der Maschine anzeigt.<br />

Die vermarktungsfähigen Ballen, mit<br />

den maximalen Abmessungen 1.<strong>20</strong>0 x<br />

780 x 1.500 Millimeter, erreichen ein<br />

materialabhängiges Gewicht von bis zu<br />

550 Kilogramm und werden von einer<br />

4-fachen Drahtumreifung zusammengehalten.<br />

Die Drahtumreifung eignet sich<br />

besonders für expansive Materialien wie<br />

Folien und Ähnliches. Optional ist die<br />

HSM V-Press 860 plus B auch mit einer<br />

Bandstation erhältlich, die den Ballen<br />

4-fach mit Polyesterband umreift und<br />

sich unter anderem für die Verpressung<br />

von Kartonagen eignet.<br />

Die Ballenabmessungen der V-Press<br />

860 plus B gewährleisten ebenfalls eine<br />

sehr gute Lkw-Laderaumausnutzung. Je<br />

nach Material können bis zu 54 Ballen in<br />

einem 24-Tonnen-Sattelzug transportiert<br />

werden.<br />

www.hsm.eu<br />

Effizient Wiegen<br />

mit BITZER Software & Logistik<br />

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unoTech<br />

Vollautomatische<br />

Erfassung von<br />

Pressballen<br />

Mit UWUK präsentiert<br />

unoTechein vollautomatisches System,<br />

mit dem die physikalischen Daten<br />

eines Pressballens vollständig erfasst und<br />

protokolliert werden können. Foto: unoTech GmbH<br />

Die Ingenieure der unoTech GmbH<br />

haben ein vollautomatisches und<br />

völlig autark arbeitendes System entwickelt,<br />

mit dem die physikalischen Daten<br />

eines Pressballens vollständig erfasst,<br />

protokolliert und, auf einem Label gedruckt,<br />

am Ballen befestigt werden können.<br />

Der Name für dieses neuartige<br />

System lautet UWUK und leitet sich ab<br />

aus den Anfangsbuchstaben von „Uno<br />

Wiegen Und Kennzeichnen”.<br />

Mit seiner Neuentwicklung erfüllt<br />

unoTech eine Forderung der Industrie,<br />

die schon länger entsprechende Systeme<br />

verlangt, mit denen die Nachverfolgbarkeit<br />

und Kennzeichnung der<br />

Qualitätseigenschaften von Pressballen<br />

auf einfachste Art und Weise sichergestellt<br />

werden können. Aus früheren Applikationen<br />

sind zwar Teillösungen mit<br />

Stetigfördersystemen bekannt, die aber<br />

im Praxisbetrieb Schwächen zeigen,<br />

insbesondere was die Verschleißfestigkeit,<br />

den Reinigungsaufwand und die<br />

Zuverlässigkeit anbelangt. Mit Lösungsansätzen<br />

aus dem Pressenbau und Applikationen<br />

aus anderen technischen<br />

Umfeldern soll mit UWUK, so der Anbieter,<br />

ein „einfaches Vollsystem zur<br />

Verfügung stehen, das allen Anforderungen<br />

gerecht wird“. Neben der Erfassung<br />

der physikalischen Daten eines<br />

Pressballens wie Gewicht, Länge und<br />

Ballendichte lässt sich auch die Produktivität<br />

der vorgeschalteten Ballenpresse<br />

– quasi als Nebenprodukt – in direkter<br />

Weise anpassen und einregeln. In einem<br />

geschlossenen Regelkreis kommunizieren<br />

zum Beispiel die Ballenpresse Upamat<br />

und die Messeinrichtung UWUK<br />

miteinander. Sämtliche in die Ballenpresse<br />

eingebrachten Stoffströme werden<br />

dann am fertigen Ballen bewertet.<br />

Dadurch werden alle Verarbeitungsparameter<br />

der Ballenpresse intern abgeglichen,<br />

ggf. neu justiert und automatisch<br />

für nachfolgende Materialfraktionen<br />

im System gespeichert.<br />

Für Anlagenbetreiber liegen die Vorteile<br />

auf der Hand: Die Ballenkennzeichnung<br />

am Ausgang der Ballenpresse<br />

oder an einer separaten Wiegestation<br />

gehört der Vergangenheit an. Auch<br />

benötigt man kein Expertenwissen zur<br />

Parametrisierung einer im Verbund arbeitenden<br />

Ballenpresse. Im Zusammenwirken<br />

mit einer Sortieranlage lassen<br />

sich darüber hinaus Ablaufprogramme<br />

für die Steuerung der Bunkersysteme<br />

deutlich effizienter gestalten. Lagerbestände<br />

von Pressballen unterschiedlichster<br />

Zusammensetzung können<br />

aufgrund eindeutiger Bestimmung von<br />

Gewicht und Ballenvolumen, beispielsweise<br />

hinsichtlich der weiteren Disposition<br />

von Transportkapazitäten oder<br />

allgemeiner Kriterien, effizienter bewirtschaftet<br />

werden.<br />

www.unoTech.de<br />

Wir sind für Sie <strong>aktiv</strong>!<br />

Unser Vertriebsteam freut sich auf Ihre Anfragen rund um<br />

Ihre Recyclingprojekte.<br />

Auch die beliebten HAAS-Roadshows finden weiterhin<br />

statt. HAAS Maschinen Live erleben - auf Ihrem Gelände!<br />

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Für Deutschland sind Ihre Ansprechpartner<br />

PLZ 1-5 Meinolf Zimmermann<br />

PLZ 0, 6, 9 Anna-Lena Ripl<br />

PLZ 7, 8 Steffen Heymann<br />

Tel. 02661 9865-0 | info@haas-<strong>recycling</strong>.de | www.haas-<strong>recycling</strong>.de<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong> 31


Biomasse, Kompost, Holz<br />

Das Spaleck-3-D-Combi-<br />

Kompost-Sieb eignet sich<br />

sehr gut für den Einsatz<br />

bei Biomasse.<br />

Foto: Spaleck GmbH & Co. KG<br />

Spaleck<br />

3-D-Kompost-Sieb bietet neue Verwertungschancen<br />

Der Begriff 3-D ist beim Recycling aktuell<br />

in aller Munde. Dabei geht es<br />

um das äußerst präzise Sieben und Aufbereiten<br />

von Wertstoffen. Die Siebmaschine<br />

vom Typ 3-D Combi des Siebmaschinenherstellers<br />

Spaleck soll eine neue<br />

Klasse der Siebschnittqualität repräsentieren.<br />

Bei der Klassierung von siebschwierigen,<br />

klebrigen und feuchten<br />

Materialien werden, so der Hersteller,<br />

Siebschnitte von 0,2 bis 1<strong>20</strong> mm möglich.<br />

Die neueste Entwicklung ist dabei<br />

das 3-D-Combi-Kompost-Sieb speziell<br />

für Biomasse. OIde Bolhaar, bundesweit<br />

einer der größten Biomasseaufbereiter,<br />

kann dank der exakten Siebschnitte und<br />

konstanten Siebqualitäten seines neuen<br />

3-D-Combi-Kompost-Siebs selbst bei unterschiedlichen<br />

Ausgangsmaterialien seinen<br />

industriellen Kompostkunden erstmals<br />

eine Qualitätsgarantie bieten.<br />

Zudem steigert die Siebmaschine den<br />

Anteil des verwertbaren Kompostes um<br />

mehr als <strong>20</strong> Prozent, bei deutlich geringerer<br />

Maschinenwartung. Dazu Christiaan<br />

Olde Bolhaar, geschäftsführender<br />

Gesellschafter des Kompostspezialisten:<br />

„Wir haben sehr umfangreiche Erfahrungen<br />

mit mobilen und stationären Siebanlagen<br />

gemacht. Dabei hatten wir<br />

immer mit zwei wesentlichen Problemen<br />

zu kämpfen: dem übers Jahr gesehenen<br />

stark schwankenden Feuchtigkeitsgrad<br />

unseres Ausgangsmaterials sowie der<br />

damit verbundenen Langkornproblematik<br />

im gesiebten Endprodukt.“ So musste<br />

der Biomassespezialist in der feuchten<br />

Jahreszeit seine Siebschnitte deutlich heraufsetzen,<br />

was wiederum zu schädlichen<br />

Langkornanteilen führte. In der trockenen<br />

Jahreszeit hingegen wurde immer<br />

feiner abgesiebt, um Langkornanteile<br />

möglichst zu verhindern. Doch dies führte<br />

unweigerlich zu kostspieligen Fehlsiebungen<br />

des wertvollen organischen Materials.<br />

Fehlkorneinschüsse durch Langteile<br />

wurden trotzdem nicht sicher verhindert<br />

und bestanden weiterhin übers<br />

gesamte Jahr. Eine gleichbleibende Siebqualität<br />

war somit unmöglich. Frederik<br />

Stening, Leiter des Spaleck-TestCenters<br />

erläutert die Vorgehensweise: „Den<br />

Durchbruch bei der gemeinsamen Entwicklung<br />

mit Olde Bolhaar brachte unsere<br />

modulare, ans Siebmaterial anpassbare<br />

3-D-Combi-Siebtechnologie. Mit<br />

dieser können Recycler mit siebschwierigen<br />

Materialien, wie zum Beispiel Biomasseaufbereiter,<br />

eine ganzjährig konstante,<br />

für den Endkunden optimierte<br />

Siebqualität produzieren.“<br />

Die 3-D-Combi-Siebmaschine besteht<br />

aus einem Ober- und einem Unterdeck.<br />

Bei sehr feuchtem Material nutzt Olde<br />

Bolhaar die Spannwellenkassetten im<br />

Oberdeck. Diese haben eine integrierte<br />

Spannwellensiebfläche und können vom<br />

Anwender einfach ins Oberdeck eingebaut<br />

werden. Ihr Einsatzzweck ist die<br />

vorgeschaltete Siebung des Feinanteils,<br />

sodass im weiteren Siebprozess auf dem<br />

Oberdeck feuchtes, klebriges und mitunter<br />

verunreinigtes Siebmaterial bereits<br />

abgesiebt ist. Die nachgelagerten 3-D-<br />

Siebbeläge des Oberdecks verhindern<br />

dann den Einschuss von Fehlkornlanganteilen<br />

ins Unterdeck. Das heißt, Langteile<br />

wie Stöcker, Strauchteile und Ähnliches<br />

werden sicher und vollständig über<br />

das Oberdeck abtransportiert. Im Sommer,<br />

bei zum Teil sehr trockenen Materialien,<br />

können die Spannwellenkassetten<br />

dann durch 3-D-Siebbeläge ersetzt werden.<br />

Im Unterdeck findet anschließend<br />

die Absiebung des Mittelkorns und der<br />

für Kompostierer wertvollen organischen<br />

Feinanteile statt. Christiaan Olde Bolhaar:<br />

„Die Konfiguration des Unterdecks ist<br />

ganzjährig dieselbe. Mit ihr können wir<br />

das ganze Jahr über selbst bei unterschiedlichsten<br />

Ausgangsvoraussetzungen<br />

des Materials sehr zuverlässig und<br />

konstant den organischen Feinanteil absieben.<br />

Für uns eine wesentliche Erleichterung<br />

und Effizienzsteigerung gegenüber<br />

unseren herkömmlichen Siebmaschinen.“<br />

www.spaleck.de<br />

32 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong>


Biomasse, Kompost, Holz<br />

Untha shredding technology<br />

Optimale Zerkleinerung des<br />

Input-Materials<br />

Das Sammeln und die Wiederaufbereitung von Wertstoffen<br />

ist das Kerngeschäft der Ragg GmbH an ihren vier Standorten<br />

in Tirol. Das 1947 als kleiner Schrotthandel gegründete<br />

Unternehmen beschäftigt heute rund 110 Mitarbeiter. Am<br />

Hauptsitzt in Hall wird seit Mitte der <strong>20</strong>00er-Jahre eine komplette<br />

Holzaufbereitungsanlage betrieben. Seit <strong>20</strong>19 sorgt eine<br />

XR3000C mobil-e von Untha für die effiziente Aufbereitung<br />

von Altholz.<br />

Entscheidende Faktoren für die Anschaffung dieser Maschine,<br />

so Betriebsleiter Clemens Gritsch, „waren die innovative Technologie<br />

und die Antriebseinheit Eco Power Drive. Der sparsame<br />

Elektroantrieb des mobilen Zerkleinerers kann im Vergleich zu<br />

dieselbetriebenen und damit energiefressenden Mobilmaschinen<br />

mit Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz punkten.<br />

Und, ganz wichtig, im Gegensatz zur vorherigen Anlage mit<br />

einem Schnellläufer handelt es sich beim XR3000C mobil-e um<br />

einen Langsamläufer. Damit erreichen wir eine deutlich optimierte<br />

Zerkleinerung des Inputmaterials. Außerdem hatten wir<br />

in der ursprünglichen Anlage einen mobilen Vorzerkleinerer im<br />

Einsatz, den wir auch außer Haus betrieben haben. Während<br />

dieser Zeit stand die Anlage still.“ Durch die Integration des<br />

XR-Modells kann die Holzaufbereitungsanlage problemlos weiter<br />

betrieben werden, da ein direktes Beschicken der Maschine<br />

möglich ist.<br />

Seit dem Frühjahr <strong>20</strong>19 ist die XR3000C mobil-e bei Ragg in<br />

Betrieb. Die positiven Erfahrungswerte, die man bis dato gesammelt<br />

hat, lassen sich klar definieren: hohe Durchsatzleistung,<br />

Flexibilität, Mobilität, Energieeffizienz und Wartungsfreundlichkeit.<br />

Noch ist die Zerkleinerungsanlage in Hall im<br />

Einsatz, wo Altholz zu unterschiedlichen Output-Fraktionen<br />

Die Untha XR3000C mobil-e wird bei der Ragg GmbH<br />

zur Aufbereitung von Altholz eingesetzt.<br />

Foto: Untha shredding technology<br />

verarbeitet wird – zum einen zu Ersatzbrennstoff, der in die<br />

Biomasse geht, zum anderen zu Material für die Spanplattenproduktion.<br />

Die Durchsatzleistung liegt je nach Holzfraktion<br />

bei 25 bis 35 Tonnen pro Stunde. Demnächst übersiedelt die<br />

XR an den neuen Standort von Ragg in Innsbruck, um künftig<br />

andere Materialien wie Gummiabfälle zu zerkleinern. Ein klarer<br />

Vorteil des Raupenfahrwerks, das die Integration in die dortige<br />

Anlage problemlos möglich macht, wie Clemens Gritsch betont.<br />

„Weitere Vorteile sind die einfache Wartungszugänglichkeit<br />

und die geringen Stillstandzeiten.“ Für Ragg ist die<br />

XR3000C mobil-e übrigens bereits die zweite Zerkleinerungslösung,<br />

die man mit Untha realisiert hat – an einem anderen<br />

Standort ist ein RS50-Vierwellenzerkleinerer in Betrieb. Das<br />

Unternehmen ist sowohl mit den Produkten als auch mit den<br />

Serviceleistungen mehr als zufrieden.<br />

www.untha.com<br />

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ENTWICKLUNG UND PRODUKTION<br />

VON ZERKLEINERUNGSMASCHINEN<br />

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34613 Schwalmstadt (Servicestützpunkt West)<br />

Fon: +49 (0) 72 62 / 92 43 -<strong>20</strong>0 · Fax: +49 (0) 72 62 / 92 43 -29<br />

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<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong> 33


Biomasse, Kompost, Holz<br />

Der Willibald-Schredder „Shark 5“ ist die neueste Entwicklung in<br />

der mobilen Zerkleinerungstechnik, hier in der Raupenversion.<br />

Willibald<br />

Mobile Schredder-Generation mit fünf Rotorvarianten<br />

Die J. Willibald GmbH hat ihr Schredder-Modell<br />

„EP 5500 Shark“ mit vielen<br />

Neuerungen sowie entscheidenden<br />

Verbesserungen konsequent weiterentwickelt.<br />

Den neuen „EP 5500 Shark 5“<br />

gibt es wahlweise mit fünf bedarfsoptimierten<br />

Rotorvarianten. In der Version 1<br />

zerkleinert ein Rotor mit 48 filigranen<br />

Schlegeln in Kombination mit kammartigen<br />

Gegenschneiden. Dies sorgt für<br />

feinste Materialergebnisse. Die starke<br />

Rotorausführung mit 40 Schlegeln und<br />

stabileren Gegenschneiden, aufgrund<br />

der reduzierten Schlegelanzahl, ermöglicht<br />

einen guten Kompromiss zwischen<br />

Robustheit und Material-Feinheitsgrad.<br />

Die Variante 2 ist die Wahl, wenn ordentliches<br />

Feinkorn verlangt wird. Als Allroundtalent<br />

gilt die Version 3, hier arbeitet<br />

ein Rotor mit 16 wuchtigen Doppelschlegeln.<br />

Diese sind mit 32 schnell<br />

tauschbaren Wechselspitzen bestückt.<br />

Dieses universell einsetzbare Zerkleinerungssystem<br />

bietet ausgewogene Ergebnisse<br />

in fast allen Einsatzgebieten. Als<br />

Alternative zur Variante 3 können auch<br />

32 massive Einzelschlegel eingesetzt werden.<br />

Die Ausführung 4 bietet erhöhte<br />

Standzeiten und ebenfalls gute Ergebnisse<br />

bei einer Vielzahl von zu schreddernden<br />

Materialien. Zur Biomasseaufbereitung<br />

empfiehlt sich ein Rotor mit 10<br />

feststehenden Schredder-Werkzeugen<br />

und variablem Wechselspitzensystem<br />

oder Klingen mit Hacker-Qualitäten, dies<br />

sorgt für sehr gute Resultate bei allen<br />

Arten von Holz. Zudem überzeugt ein<br />

innovatives Sicherheitskonzept gegen<br />

Störstoffe.<br />

Neben der flexiblen Auswahl an verschiedenen<br />

Schredder-Werkzeugen bietet<br />

der Shark 5 eine Vielzahl an weiteren<br />

Innovationen, wie beispielsweise eine<br />

neue Maschinen-Steuerung mit modifiziertem<br />

Display und passendem Handsender<br />

sowie ein komplett neues Hydraulikkonzept<br />

und einen Überbau am Austrageband.<br />

Durch einen größeren dreiteiligen<br />

Siebkorb, der von zwei Zylindern<br />

angesteuert wird, hat der neue Willibald-<br />

Zerkleinerer 30 Prozent mehr Siebfläche<br />

und ermöglicht somit auch eine bessere<br />

Qualität des Endmaterials. Mit dem<br />

Hochleistungs-Zerkleinerer, der mit leistungsstarken<br />

MAN-Dieselmotoren mit<br />

353 oder 382 kW nach neuster Abgasnorm<br />

Stufe 5 ausgestattet ist, können<br />

verschiedenste Materialien mit einer<br />

hohen Durchsatzmenge aufbereitet werden,<br />

wie z. B. bis zu 230 m³/h an Rinde.<br />

Neben dem Haupteinsatzgebiet der<br />

Kompostierung und Biomasseaufbereitung<br />

werden die mobilen Schredder zur<br />

Erzeugung von Hackschnitzeln aus<br />

Stamm-, Rest- und Altholz verwendet.<br />

Zudem kann der Shark 5 wahlweise auch<br />

als Raupen-, Elektro- oder in Stationär-<br />

Ausführung geliefert werden.<br />

Das Willibald-Recycling-Maschinenprogramm<br />

wird darüber hinaus durch<br />

den stationären Elektro-Schredder „UZ<br />

80“ zur Biogas-Substrat-Zerkleinerung,<br />

das mobile Einsteiger-Schreddermodell<br />

„MS 3000 – Mini-Shark“, die mobile<br />

Drei-Fraktionen-Sternsieb-Anlage „Flex-<br />

Star 3000“ sowie den Kompost-Mietenumsetzer<br />

„TBU 3P“ und den neuen „TBU<br />

3P XL“ abgerundet. Mit dem Letzteren<br />

lassen sich noch höhere Mieten umsetzen.<br />

www.willibald-gmbh.de<br />

Die größeren<br />

dreiteiligen Siebkörbe<br />

sorgen für<br />

eine effektive<br />

Nachzerkleinerung.<br />

Damit wird die<br />

Qualität des Endproduktes<br />

entscheidend<br />

verbessert.<br />

Fotos: J. Willibald GmbH<br />

34 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong>


Biomasse, Kompost, Holz<br />

Die AVG-Aufbereitungsanlage entspricht dem neusten<br />

Stand der Technik und setzt Maßstäbe in Bezug auf<br />

Staubminimierung und Brandschutz.<br />

Foto: Haas Holzzerkleinerungs- und Fördertechnik GmbH<br />

Haas<br />

Altholz-Aufbereitung<br />

erfüllt hohe Standards<br />

Nach gut einjähriger Bauzeit wurde von der AVG Ressourcen,<br />

eine Tochtergesellschaft der AVG Köln, an ihrem Standort<br />

in Köln-Niehl eine neue Haas-Altholz-Aufbereitungsanlage in<br />

Betrieb genommen. Die erweiterte neue Anlage basiert auf der<br />

seit Oktober <strong>20</strong>07 eingesetzten Haas-Aufbereitungslinie und<br />

erstreckt sich über eine Gesamtfläche von ca. 15.000 m². Im<br />

2-Schicht-Betrieb beträgt die Kapazität bis zu 1<strong>20</strong>.000 Tonnen<br />

Altholz jährlich. Das Investitionsvolumen für die Erweiterung<br />

der Anlagen- und Aufbereitungstechnik beläuft sich auf über 3<br />

Millionen Euro. „Dies ist eine gute Investition für die Zukunft,<br />

in den Umwelt- wie auch den Klimaschutz“, erläutert Karl<br />

Georg Boje, Geschäftsführer der AVG Ressourcen. „Die neue<br />

Altholz-Aufbereitungsanlage zählt zu den modernsten Anlagen<br />

dieses Typs in Deutschland und erfüllt selbstverständlich alle<br />

aktuell geforderten Umwelt- und Emissionsstandards.“<br />

Großen Wert legte die AVG Ressourcen auf die umwelttechnischen<br />

Einrichtungen gerade zur Staubminimierung. So wurde<br />

die gesamte Anlage mit modernster Absaugtechnik ausgestattet.<br />

Der abgesaugte Holzstaub wird mithilfe einer Container-<br />

Befüllung staubfrei verladen. Die gesamte Fördertechnik ist<br />

gekapselt. Vor den einzelnen Lagerboxen sind Sprühnebelkanonen<br />

installiert, die bei Bedarf einen „Sprühnebelvorhang“<br />

herstellen und so den Staub binden. Die Beladung der Lkws für<br />

den Abtransport erfolgt in einer eingehausten Verladeschleuse,<br />

sodass auch von dort keine Staubemissionen entweichen können.<br />

Beim Brandschutz setzt die AVG Ressourcen ebenfalls neue<br />

Maßstäbe. Sprühflutanlagen in allen Lagerboxen, Infrarot-<br />

Überwachung der Zerkleinerungstechnik und eine Funkenlöschanlage<br />

im Bereich der Filteranlage sorgen für ein hohes<br />

Maß an Sicherheit.<br />

Die AVG Ressourcen ist der größte Altholzaufbereiter und<br />

-verwerter in der Region. Rund 90.000 Tonnen jährlich werden<br />

bisher an den beiden Standorten der Gesellschaft angenommen.<br />

Dabei geht es vor allem um unbehandeltes Altholz der<br />

Klasse A I. Ebenfalls werden in der Anlage A-II- und A-III-Hölzer<br />

verarbeitet. Dabei handelt es sich um lackiertes und beschichtetes<br />

Holz, das vornehmlich als Brennstoff für Biomasse-Kraftwerke<br />

dient. Das Altholz stammt insbesondere aus dem Bauund<br />

Abbruchbereich oder es handelt es sich um Verpackungshölzer,<br />

Sortierreste aus der Kölner Sperrmüllsammlung sowie<br />

Abfälle aus der holzverarbeitenden Industrie. Abnehmer der<br />

erzeugten Holzhackschnitzel sind die Spanplattenindustrie<br />

sowie Biomasse-Kraftwerke, in denen aus dem erneuerbaren<br />

Energieträger Altholz klimaneutrale Energie erzeugt wird. Ein<br />

kleiner Teil landet im unternehmenseigenen Nahwärmenetz,<br />

das sowohl den eigenen Standort wie auch einige Nachbarn<br />

mit Wärme versorgt.<br />

www.haas-<strong>recycling</strong>.de<br />

Prozesswasser- und<br />

Abwasseraufbereitung<br />

Leiblein<br />

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unseren innovativen<br />

Komponenten und<br />

Lösungen für die<br />

Aufbereitung von<br />

Prozesswasser und<br />

Abwasser.<br />

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Tel.: 06283/22<strong>20</strong>-0 • Fax: 22<strong>20</strong>-50<br />

E-Mail: leiblein@leiblein.de<br />

Internet: http://www.leiblein.de<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong> 35


Abbruch & Baustoff-Recycling<br />

Gelungene Europa-Premiere<br />

bei Oettinger für den Pladdet-<br />

Abbruchhammer.<br />

Foto: Lorena Geiß, HS-Schoch<br />

Links: Inbetriebnahme und Übergabe mit Abstand, (v. l.): Prokurist und Projektleiter<br />

Kevin Richter, Ressourcenmanager Sam Seufer und Florian Schmellenkamp<br />

von BHS. Rechts: Die SBR 4 vereinfacht und flexibilisiert die Abläufe auf<br />

dem Platz der Seufer Erdbau GmbH enorm. Fotos: BHS Innovationen GmbH<br />

BHS Innovationen<br />

Optimale Bauschutt-Aufbereitung<br />

mit der SBR 4<br />

Ungehindert von Corona-Einschränkungen und der Verschiebung oder<br />

Absagen von Messen konnte die BHS aus Dresden ihr neues Baustoff-<br />

Recyclingsieb SBR 4 bereits in alle Himmelsrichtungen ausliefern. Seit Ende<br />

Mai sind auch in Österreich und der Schweiz erste Maschinen im Einsatz.<br />

Die rund 40 Mitarbeiter starke Erdbau- und Abbruchfirma Seufer Erdbau<br />

GmbH aus Obersulm bei Heilbronn zählte zu den ersten Kunden. Auf dem<br />

Betriebsgelände wird das auf den Baustellen vorsortierte mineralische Abfallmaterial<br />

aufbereitet und nach einer entsprechenden Güteüberwachung als<br />

RC-Material wieder eingesetzt. Bisher hatte das Unternehmen in der Aufbereitung<br />

verschiedene Brech- und Siebtechniken genutzt; um Feinanteile und<br />

Störstoffe effizient zu separieren und zugleich den Verschleiß des Brechers zu<br />

minimieren, suchte man seitens des Unternehmens schon länger eine passendere<br />

Aufbereitungstechnik. Genau an diesem Punkt konnte die neue SBR 4<br />

überzeugen, so Geschäftsführer Steffen Seufer: „Die Zeitersparnis durch die<br />

Beschickung per Radlader ist enorm und wird dem Bagger einige Betriebsstunden<br />

sparen.“ Ressourcenmanager Sam Seufer ergänzt: „Und es ist eine<br />

einfache und zugleich flexible und leistungsstarke Lösung.“ Kevin Richter,<br />

Prokurist und Projektleiter des Familienbetriebes, hatte die richtige Maschine<br />

bestellt. Nach der Inbetriebnahme, mit zwei Siebwechseln innerhalb von 1,5<br />

Stunden, waren Geschäftsführung, Maschinisten und Schlosser überzeugt.<br />

„Für uns ist es wichtig, die Abläufe im Betrieb möglichst flexibel zu gestalten.<br />

Dass wir die Maschine mit dem Radlader beschicken können und diese sich<br />

per Sensorsteuerung jederzeit einsetzen lässt, ist für uns ein großer Gewinn.<br />

Und da sie nahezu wartungsfrei ist und jetzt Bagger und Brecher geschont<br />

werden, ist das i-Tüpfelchen“, so Richter. Geschäftsführer Tom Seufer blickt<br />

in die Zukunft: „Mit dieser Siebtechnik können wir insgesamt Deponie-, Brech,<br />

Logistik- und Betriebskosten einsparen sowie umwelt- und ressourcenschonend<br />

arbeiten.“<br />

Die 3,2 Meter breite und 3 Meter lange Siebfläche ist für die großen Schaufeln<br />

der beiden Cat-Radlader 962 und 966 ausgelegt und erlaubt eine Stundenleistung<br />

von ca. 140 t/h. Mit dem neuen Schwingsystem und der auf 4<br />

kW verdoppelten Antriebsleistung kann auch bei der Maschenweite von <strong>20</strong> x<br />

<strong>20</strong> mm schnell beschickt und sauber getrennt werden. Das 5,7 t schwere<br />

Modell wird auf dem Betriebsgelände per Kettenbagger bewegt, lässt sich<br />

aber auch per Radlader versetzen. Durch die neue Konstruktion des Maschinenkörpers<br />

kann beim Transport per Tieflader mit dem pneumatisch höhenverstellbaren<br />

Fahrwerk auch die Siebmaschine ohne weitere Baumaschine oder<br />

Kran entladen werden.<br />

www.bhs-innovationen.de<br />

HS-Schoch-Gruppe<br />

Abbruchwerkzeuge in<br />

allen Varianten<br />

Mit dem neuen Pladdet-Hydraulikhammer<br />

PDH-A750HD/1 hat die<br />

Oettinger GmbH nun bereits ihren achten<br />

Hydraulikhammer erhalten, alles geliefert<br />

von der bsg Handels GmbH, einem<br />

Unternehmen der HS-Schoch-Gruppe.<br />

Der 7,5-Tonnen-Hammer mit einer<br />

Oilquick-OQ90-Aufnahme ist für ein<br />

Bagger einsatzgewicht von 65 bis 85 Tonnen<br />

ausgelegt. Seine Höhe einschließlich<br />

des 195-Meißels beträgt 3.942 mm. Mit<br />

einer Schlagenergie von 18.500 Joule ist<br />

der Hammer vor allem für schwere Abbrucharbeiten<br />

bestens gerüstet. Alle<br />

Pladdet-Hämmer gelten als sehr leistungsstark.<br />

Lieferbar sind sie für alle Maschinen<br />

von 1 bis 1<strong>20</strong> Tonnen. Dank der<br />

robusten Bauweise und der vollständig<br />

geschlossenen und mit Dämpfungsmaterialien<br />

ausgestatteten Gehäuse-Struktur<br />

wird nicht nur der Geräuschpegel<br />

reduziert, sondern auch der Komfort des<br />

Bedieners verbessert. Weiterhin gibt es<br />

nur zwei bewegliche Teile, was den Verschleiß<br />

deutlich reduziert. Alle Komponenten<br />

des Hydraulikhammers sind aus<br />

hochwertigen Materialien gefertigt.<br />

Zudem bieten Pladdet und bsg eine Garantie<br />

von 36 Monaten. Oettingers PDH-<br />

A750HD/1 ist der erste Hammer dieses<br />

Typs, der in Europa ausgeliefert wurde.<br />

Neben dem Hydraulikhammer lieferte<br />

HS-Schoch bereits in der Vergangenheit<br />

mehrere Abbruchwerkzeuge an Oettin-<br />

36 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong>


Abbruch & Baustoff-Recycling<br />

ger, wie zum Beispiel den Pulverisierer<br />

PDRP45, passend für 38- bis 48-Tonnen-<br />

Bagger und den PDRP<strong>20</strong>, passend für<br />

19- bis 25-Tonnen-Bagger. Die Pladdet-<br />

Pulverisierer sind konzipiert für den Abbruch<br />

und das Zerkleinern von Beton<br />

und das rasche Trennen der Eisenarmierungen<br />

vom Beton. Alle Pladdet-Pulverisierer<br />

verfügen über einen Zylinder mit<br />

Zylinderschutz. Dieser vermindert die<br />

Gefahr von größeren Schäden am Zylinder.<br />

Produziert werden die Pladdet-Pulverisierer<br />

aus Hardox, die bewegliche<br />

Backe wird aus verschleißfestem Gussstahl<br />

hergestellt.<br />

Natürlich darf bei Abbrucharbeiten<br />

auch ein Sieblöffel nicht fehlen. Auf der<br />

Oettinger-Baustelle wird mit dem HS-<br />

Schoch-Sieblöffel mit Querstreben aus<br />

Hardox-Rundmaterial gearbeitet. Dieser<br />

Sortierlöffel wurde <strong>20</strong>19 neu konzipiert.<br />

Durch das Rundmaterial verkantet sich<br />

weniger Gestein beim Absieben und der<br />

Sortiervorgang ist wesentlich effizienter<br />

als bei der herkömmlichen Bauweise mit<br />

Längs-Gitterstegen. Durch das verschleißfeste<br />

Rundmaterial wird bei steigendem<br />

Durchsatz der Verschleiß minimiert.<br />

Zusätzlich sorgt das Esco-Zahnsystem<br />

für ein optimales Eindringverhalten;<br />

Spritkosten können ebenfalls gesenkt<br />

werden. Ebenfalls mit Esco-Zahnsystem<br />

ausgerüstet und perfekt für den Abbruch<br />

geeignet: der HS-Reißlöffel „The Beast“.<br />

Der HS-Reißlöffel ist ein spezielles Baggeranbaugerät.<br />

Der Löffel ist ideal für das<br />

Lösen von Fundamenten im Abbruch<br />

bzw. Rückbau. Dank einer speziellen Löffelgeometrie<br />

entwickelt das Werkzeug<br />

sehr hohe Reiß- und Hebelkräfte. Auch<br />

zwei Magnete durfte die HS-Schoch-<br />

Gruppe bereits an Oettinger liefern: Der<br />

ESA 105/07TH von Zanetti erhält seinen<br />

Antrieb durch vorhandene Hammerleitungen<br />

am Bagger und benötigt somit<br />

keine zusätzlichen Kabel. Drei Reißzähne<br />

auf der einen, zwei Reißzähne auf der<br />

anderen Seite ermöglichen das Graben,<br />

Ziehen, Drehen, Wälzen, Platzieren und<br />

Abräumen. Die perforierte Platte ist ideal<br />

zur Befestigung diverser Schnellwechselplatten.<br />

www.hs-schoch.de<br />

www.zfe-gmbh.de<br />

www.bsg-gmbh.de<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong> 37


Abbruch & Baustoff-Recycling<br />

..<br />

Kuhn Baumaschinen<br />

Kanalballenpressen Draht-/Garnabbindung<br />

Mobile und stationäre Lösungen<br />

Förder- und Sortieranlagen<br />

24/7 Service-Hotline<br />

Unternehmensgruppe<br />

EUROPRESS Umwelttechnik GmbH<br />

Telefon: +49 5933 92467-0<br />

Email: info@europress-umwelttechnik.de<br />

Von-Arenberg-Straße 1• D-49762 Lathen<br />

WWW.EUROPRESS-UMWELTTECHNIK.DE<br />

ABRASION RESISTANT SOLUTIONS<br />

Mit unserem modernen Maschinenpark und kompetenten<br />

Serviceleistungen realisieren wir Ihre Produkt<br />

anforderungen von Halbzeugen bis hin zu fertigen<br />

Baugruppen. Selbstverständlich liefern wir Ihnen auch<br />

handelsübliche und kundenspezifische Blechformate<br />

und Rohrabmessungen aus unserem Produktprogramm.<br />

Neu im Programm: raax r raax r <br />

Hardox ® Hi Ace / HiTuf / HiTemp<br />

Hardox ® Verschleißblech 400 / 450 / 500 / 500 Tuf / 550 / 600<br />

iherheitsstahl rox / Toolox ® / Hardox ® Rundstahl<br />

®<br />

Professioneller Bodenaustausch<br />

Die Karl-Gruppe aus Innerzell setzt seit Kurzem eine<br />

Siebanlage R105 und vier Förderbänder TS4065 von<br />

McCloskey ein, die den vorhandenen Maschinenpark bei<br />

speziellen Einsätzen zum Bodenaustausch, Rückbau und<br />

Altlastensanierung unterstützen. Direkt auf einer Baustelle<br />

wurden Siebanlage und Förderbänder beim Bodenaustausch<br />

auf Herz und Nieren getestet. Die Siebmaschine<br />

vom Typ McCloskey R105 hatte dabei die Aufgabe<br />

übernommen, das Aushubmaterial sehr fein auszusieben,<br />

um Fremdstoffe, insbesondere explosiver Art, auszusortieren.<br />

Durch die Installation der Metall-Abscheider über<br />

den Seitenaustragsbändern kann eine Separierung im<br />

laufenden Prozess erreicht werden. Die nachgeschalteten<br />

Haldenbänder vom Typ McCloskey TS 4065, die in ihrer<br />

Abwurfhöhe hydraulisch bis zu neun Meter verstellbar<br />

sind, wurden mit Überbandmagneten komplettiert, um<br />

den Reinheitsgrad des Materials zu steigern. Außerdem<br />

dienen diese Haldenbänder zusätzlich als Sortierstationen.<br />

Getrennt wird bei Karl in drei Fraktionen: Fein-,<br />

Mittel- und Grobkorn. Grasnarben und Wurzelboden<br />

wurden vom Mutterboden getrennt, Bauschutt und gebrochener<br />

Asphalt abgesiebt und ebenfalls getrennt, um<br />

die Verwertung zu optimieren. Durch die Möglichkeit,<br />

die Bandgeschwindigkeit zu regulieren, kann darüber<br />

hinaus eine visuelle Endkontrolle des Materials vorgenommen<br />

werden.<br />

In enger Zusammenarbeit mit der Bauleitung von Karl<br />

und Kuhn Baumaschinen wurde die neue Sieb-, Sortierund<br />

Aufhalde-Lösung von McCloskey erfolgreich getestet<br />

und in Betrieb genommen – sie überzeugte hinsichtlich<br />

Effizienz und minimierter Gefahrensituation. Die<br />

Produktionskette ist nun täglich zwischen neun und zehn<br />

Betriebsstunden im Einsatz, so kommt Karl auf etwa 800<br />

bis 1.000 Stunden Einsatzzeit im Jahr.<br />

www.kuhn-baumaschinen.de<br />

Manganhartstahl, CR 4800 / CR 8000<br />

Hochverschleißfeste Rohre : ABRATUBE 400 / 600<br />

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Zertifiziertes Qualitätsmanagmentsystem nach DIN EN ISO 9001:<strong>20</strong>15<br />

Zertifizierter Schweißfachbetrieb nach DIN EN ISO 3834-3<br />

Die Haldenbänder McCloskey TS 4065 wurden mit<br />

Überbandmagneten komplettiert, um den Reinheitsgrad<br />

des Materials zu steigern.<br />

Foto: Kuhn Baumaschinen Deutschland GmbH<br />

WWW.ABRASERVICE.COM/DEUTSCHLAND<br />

38 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong>


Starke Lader für<br />

den Recyclinghof<br />

Geländegängigkeit, Wendigkeit und hohe Überladehöhen stellen für viele Radlader auf dem Recyclinghof<br />

eine echte Herausforderung dar. Weidemann hat seine 11-Tonnen-Baureihe hierauf ausgerichtet<br />

und jetzt um zwei neue Modelle, einem klassischen Radlader und einem Teleskopradlader, erweitert.<br />

Damit bietet der Radlader-Spezialist modernen Recyclingunternehmen jeder Größe die passenden Maschinen<br />

für ihr anspruchsvolles Aufgabenspektrum.<br />

Die täglich anfallenden Aufgaben auf dem Recyclinghof<br />

sind vielfältig und reichen vom Materialumschlag der<br />

angelieferten Wertstoffe, die sortiert, aufgenommen,<br />

transportiert, gestapelt oder in Schredderanlagen eingefüllt<br />

werden müssen bis hin zur Verladung auf Lkw<br />

mit hohen Bordwänden. Zu bewegen sind dabei lose<br />

Rohmaterialen wie Altpapier, Altmetalle, Altholz, Kunststoffe<br />

und Kompost oder auch bereits aufbereitetes<br />

und zu Ballen gepresstes Material. All diese Aufgaben<br />

lösen die sehr geländegängigen und wendigen Fahrzeuge<br />

von Weidemann bereits täglich in vielen Gewerbe-<br />

und Recyclingbetrieben.<br />

Schwerere Lader für höhere Ansprüche<br />

Die kraftvolle 90er Serie als bis dato schwerste Weidemann-Baureihe<br />

umfasst jetzt drei verschiedene Modelle.<br />

Zusätzlich zum bereits bewährten Radlader 9080<br />

wurden jetzt der noch rund 800 kg schwerere 9580 mit<br />

Ladeschwinge und der gleichschwere Teleskopradlader<br />

9580T auf dem Markt eingeführt. Der 9580er Radlader<br />

ist als Erweiterung zum 9080 zu sehen. Ausgestattet<br />

wird der 9580 standardmäßig mit einem Deutz<br />

TCD 4.1 S5 (115 kW / 156 PS) Motor. Die Maschine<br />

bietet eine starke Hydraulik mit 180 l/min Fördermenge<br />

und mit einem Gewicht von 6,32 t ein Plus an Kipplast<br />

im Vergleich zum 9080 (5,29 t).<br />

Hohe Überladehöhe: Der 9580T mit Teleskoparm<br />

Wenn der Anspruch an die Überladehöhe der entscheidende<br />

Punkt der Arbeitsaufgabe ist, kommt der neue<br />

Teleskopradlader 9580T zum Einsatz. Er bietet im Vergleich<br />

zum normalen Radlader mit Ladeschwinge einen<br />

Teleskoparm. Dadurch erreicht die Maschine mit<br />

5,48 m eine deutlich gesteigerte Hubhöhe und Reichweite<br />

gegenüber den klassischen Radladern mit 4,26<br />

m. Dabei treffen die Grundtugenden wie Wendigkeit,<br />

Standsicherheit und Hubkraft, die einen knickgelenkten<br />

Radlader auszeichnen, natürlich auch auf den Teleskopradlader<br />

9580T zu.<br />

Drive 370 ausgestattet werden. Dieses stufenlose<br />

hydrostatische Getriebe bietet höhere Zugkräfte und<br />

Fahrgeschwindigkeiten als bisher vorgestellte Lösungen<br />

auf dem Markt. Dabei bleiben alle Vorteile bisheriger<br />

Fahrantriebe in Bezug auf Kompaktheit, Energieeffizienz<br />

und Bedienerkomfort voll erhalten.<br />

Neben den für hydrostatische Antriebe bekannten<br />

positiven Eigenschaften, wie beispielsweise einfaches<br />

Reversieren, gute Dosierbarkeit und Feinsteuerbarkeit,<br />

Inchen und Bremskraftunterstützung ermöglicht der<br />

große Wandlungsbereich der 45°-Technologie zusätzlich<br />

das Durchfahren des gesamten Geschwindigkeitsbereiches<br />

von 0 bis 40 km/h ohne Schaltvorgang. Dies<br />

bietet einen sehr hohen Fahrkomfort für den Anwender,<br />

da weder eine Zugkraftunterbrechung noch ein Schaltruck<br />

auftreten. Für Einsatzfälle, die eine noch höhere<br />

Schubkraft erfordern, bieten die neuen Modelle optional<br />

eine um 25% gesteigerte Schubkraft von 10,1 t bei<br />

gleichzeitig 30 km/h Endgeschwindigkeit.<br />

Höchster Komfort für den Fahrer<br />

Die geräumige Kabine mit guter Rundumsicht wurde<br />

nach den neusten Erkenntnissen von Ergonomie und<br />

Übersichtlichkeit entwickelt. Alle Bedienelemente befinden<br />

sich im Sichtbereich und sind einfach zugänglich.<br />

Bei Bedarf kann durch das Bedienelement „Jog<br />

Dial“ die Durchflussmenge des Hydrauliköls manuell<br />

eingestellt werden. Die standardmäßige Klimaautomatik<br />

ermöglicht einen guten Luftfluss in der Kabine und<br />

sorgt für ein ermüdungsfreies Arbeiten.<br />

Erfahren Sie mehr:<br />

Weidemann GmbH | Frau Christina Heine<br />

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Neues Getriebe Power Drive 370<br />

Für besonders hohe Ansprüche kann die 90er Serie<br />

optional mit dem neu entwickelten Getriebe Power


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NEUE digitale Angebote Ihres Stein-Verlags<br />

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wöchentlich erscheinenden STV-<br />

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Empfängern und begleiten die top<br />

aktuellen und informativen Branchenmeldungen<br />

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}Alle aktuellen Titel unserer Fachzeitschriften<br />

sind online und kostenlos<br />

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Nutzen Sie die Gelegenheit und sprechen<br />

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Superbanner oder Teaser-Box –<br />

jedes Banner wird gesehen.<br />

}Sie haben einen redaktionellen<br />

Beitrag in einer unserer drei Fachzeitschriften<br />

und möchten noch<br />

mehr Leute auf Ihren Artikel aufmerksam<br />

machen? Kein Problem!<br />

Wir teasern an und Sie gewinnen<br />

an Reichweite.<br />

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Sie sind interessiert? Wenden Sie sich bitte an Susanne Grimm-Fasching,<br />

Tel.: +49 8364 9860-79 | susanne.grimm@stein-verlaggmbh.de<br />

Stein-Verlag Baden-Baden GmbH, Josef-Herrmann-Straße 1–3, D-76473 Iffezheim<br />

Tel.: +49 7229 606-0, Fax: +49 7229 606-10<br />

info@stein-verlagGmbH.de, www.stein-verlagGmbH.de


Abbruch & Baustoff-Recycling<br />

Rockster<br />

Erfolgreicher Start der<br />

Serienproduktion am<br />

neuen Standort<br />

Durchgängige Qualitätskontrolle, bessere<br />

Steuerung der Lieferzeiten und<br />

Erweiterung der Produktionskapazität<br />

waren die Hauptgründe für den Umzug<br />

der Rockster Austria International GmbH<br />

von Ennsdorf nach Neumarkt im Mühlkreis<br />

im letzten Jahr. Die Produktion des<br />

Prallbrechers R1000S war die erste Härteprobe<br />

am neuen Standort.<br />

Nach dem modernsten Prallbrecher<br />

folgt mit dem R700S das kompakteste<br />

Modell. Mit nur 19,6 Tonnen Gesamtgewicht<br />

und einer Länge von 9 Metern ist<br />

der Prallbrecher R700S die kompakteste<br />

Anlage im Rockster-Portfolio – und damit<br />

auch die kostensensibelste. „Nur in der<br />

eigenen Produktion können wir die Kosten<br />

durchgängig kontrollieren und<br />

immer wieder Optimierungsmaßnahmen<br />

setzen. Das Konstruktions- und<br />

Nach dem mittlerweile gut<br />

etablierten R1000S wird nun auch die<br />

Prall brecher-Serie R700S am<br />

neuen Standort gefertigt.<br />

Foto: Rockster Austria International GmbH<br />

Montageteam arbeitet Hand in Hand,<br />

um die Arbeitsprozesse sowohl in der<br />

Fertigung als auch in der Montage weiter<br />

zu optimieren“, so Firmenchef Wolfgang<br />

Kormann. Das doppelfunktionale Rückführ-<br />

und Haldenband, das als Erstes für<br />

den R700S gebaut wurde, hat sich so gut<br />

bewährt, dass es mittlerweile auch auf<br />

fast allen anderen Rockster-Modellen<br />

zum Einsatz kommt. Im Zuge der Neuproduktion<br />

wurde außerdem das Steuerungssystem<br />

überarbeitet und die Quick-<br />

Start-Funktion für den R700S-Brecher<br />

eingeführt. Diese ermöglicht die Inbetriebnahme<br />

der Anlage mit nur zwei<br />

Knopfdrücken an der Fernbedienung.<br />

Das neue Materialzufuhr-Überwachungssystem<br />

trägt zu einer Leistungssteigerung<br />

um bis 25 Prozent bei. Der Überlastschutz<br />

in der Brechkammer sorgt<br />

zusätzlich für Sicherheit vor Stopfern und<br />

verhindert somit Standzeiten. Der neue<br />

R700S ist zudem mit der neuesten Motorgeneration<br />

Stage 5 von Volvo Penta<br />

mit 2<strong>20</strong> PS ausgestattet.<br />

Dank einer gelungenen Harmonisierung<br />

der Arbeitsplätze und stetiger Modernisierung<br />

der Arbeitsabläufe konnten<br />

Engpässe in der Ressourcen-Beschaffung<br />

und in der Montage mittlerweile stark<br />

reduziert werden. „Unsere ursprüngliche<br />

Idee, mit der hausinternen Produktion<br />

die Durchgangszeiten besser steuern und<br />

Optimierungen schneller und präziser<br />

umsetzen zu können, ist aufgegangen“,<br />

so Kormann.<br />

www.rockster.at<br />

Passt sich an. Zahlt sich aus.<br />

Mit dem Methor reagieren Sie beim Zerkleinern flexibel auf jede Herausforderung. Sein<br />

durchdachter Hydraulikantrieb HydraulicDirect Drive stellt exakt dosierte Leistung,<br />

höchste Verfügbarkeit und hervorragende Effizienz sicher. Damit profitieren Sie auch<br />

bei kleineren oder schnell wechselnden Aufgaben in unterschiedlichen Anwendungen<br />

von den Vorteilen der Doppstadt-High-Performance-Technik.<br />

Erleben Sie die Vorteile des neuen Methors in bewegten Bildern:<br />

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Verschleiß, EDV, Zubehör<br />

Mobile Fernbedienung<br />

für Fahrzeugwaagen:<br />

Wägungen<br />

auf der Fahrzeugwaage<br />

können<br />

mobil ausgelöst<br />

werden.<br />

Bitzer Wiegetechnik<br />

Effektive Werkslogistik<br />

dank Wiegen 4.0<br />

In Anlehnung an die Entwicklungen<br />

im Rahmen der Industrie<br />

4.0 gibt es unter dem Motto<br />

„Wiegen 4.0“ auch in der<br />

Wiegetechnik einige fortschrittliche<br />

Neuerungen, die schwerpunktmäßig<br />

die Vereinfachung,<br />

Digitalisierung und Beschleunigung<br />

bestehender logistischer<br />

Prozesse umfassen.<br />

Basis eines schlüssigen Logistikkonzepts<br />

ist der Einsatz einer zum Betrieb<br />

passenden Softwarelösung, die Waagen,<br />

Peripherie, Produktion und Lagerstellen<br />

miteinander verbindet. Die neue, webbasierte<br />

Waagensoftware Bitzer Web<br />

Professional ist modular aufgebaut und<br />

bietet gerade für die Recyclingbranche<br />

verschiedene Zusatzmodule an, wie zum<br />

Beispiel die Containerverwaltung. Darüber<br />

hinausgehende kundenspezielle Anforderungen<br />

können über eine individuelle<br />

Programmierung von der hauseigenen<br />

Softwareentwicklungsabteilung<br />

integriert werden.<br />

Die Serverinstallation der Software erfolgt<br />

in der Regel im firmeneigenen Netzwerk.<br />

Sensible Daten verbleiben so im<br />

Unternehmen. Der Zugriff auf die Waagensoftware<br />

ist bequem via Browser aus<br />

dem lokalen Netzwerk/WLAN möglich.<br />

Client-Installationen an Arbeitsplätzen<br />

gehören damit der Vergangenheit an.<br />

Hierdurch können vom PC, Tablet oder<br />

auch Smartphone Zugriffe auf die Waagensoftware<br />

erfolgen, Wiegedaten auf<br />

dem Werksgelände eingesehen und auch<br />

Wägungen auf der Fahrzeugwaage<br />

mobil ausgelöst<br />

werden.<br />

Kernelement einer effektiven<br />

Werkslogistik ist<br />

die Anbindung verschiedener Waagentypen<br />

und Peripheriegeräte wie zum Beispiel<br />

Ampeln oder Schranken sowie<br />

deren automatisierte Bedienung. Die<br />

Selbstbedienung für Lkw-Fahrer erfolgt<br />

dabei an Terminals, die entsprechend der<br />

örtlichen Hofabläufe gestaltet werden<br />

und sich an den Unternehmensprozessen<br />

orientieren. Durch eine intelligente,<br />

Gerade die intelligente<br />

Bedienerführung hilft<br />

den Lkw-Fahrern.<br />

mehrsprachige Bedienerführung werden<br />

die Lkw-Fahrer angeleitet. Anmeldung,<br />

Datenabfrage, Be-/Verladung und Abmeldung:<br />

die Fahrer werden an den Terminals<br />

über alle erforderlichen Schritte<br />

informiert und können sich so selbstständig<br />

auf dem Hof bewegen. Die Identifizierung<br />

erfolgt wahlweise via RFID,<br />

Barcode, QR-Code oder mit einem mobilen<br />

Endgerät. Die Terminalsoftware der<br />

Bitzer Wiegetechnik GmbH basiert ebenso<br />

wie die Waagensoftware auf moderner<br />

Webtechnologie und ist damit einfach<br />

und flexibel gemäß den Betriebsprozessen<br />

anpassbar.<br />

Die Terminalhardware<br />

ist modular aufgebaut<br />

und kann wahlweise mit<br />

Touch-Monitor, Wiegeschein-<br />

bzw. Bondrucker, Kartenleser,<br />

Barcodescanner, Gegensprechanlage<br />

sowie weiteren Komponenten ausgestattet<br />

werden. Am Touch-Monitor können<br />

dem Fahrer die Anweisungen zur Verwiegung<br />

und Ab- bzw. Beladung mehrsprachig<br />

angezeigt werden. Ebenso können<br />

dort Features wie eine elektronische Unterschriftenerfassung<br />

für den Wiege-<br />

42 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong>


Verschleiß, EDV, Zubehör<br />

schein oder eine virtuelle Ampel zur<br />

optischen Signalisierung der erfolgreich<br />

durchgeführten Wiegung integriert<br />

werden.<br />

Durch die Anbindung weiterer Komponenten<br />

wie Kameras, Ampeln, Schranken<br />

oder eine Kennzeichen-Erkennung<br />

wird eine zusätzliche Kontrolle und Dokumentation<br />

gewährleistet. So können<br />

beispielsweise während der Wägung Kamerabilder<br />

aufgenommen werden, die<br />

nachweisen, dass der Lkw bei der Verwiegung<br />

richtig auf der Fahrzeugwaage positioniert<br />

war. Die Bilder werden automatisch<br />

zum jeweiligen Vorgang elektronisch<br />

abgelegt. Wer sich noch mehr Sicherheit<br />

wünscht, kann die Fahrzeugwaagen<br />

auch mit überfahrbaren Lichtschranken<br />

ausstatten. Diese kontrollieren<br />

die richtige Position des Lkw auf der<br />

Fahrzeugwaage. Steht der Lkw nicht<br />

richtig, kann der Fahrer die Wägung erst<br />

gar nicht auslösen.<br />

Somit sind auch Materialanlieferungen<br />

und -abholungen ohne Personal durchführbar<br />

und ermöglichen einen Betrieb<br />

rund um die Uhr. Ein Echtzeit-Datentransfer<br />

zu externen Warenwirtschaftssystemen<br />

ermöglicht die sofortige Verfügbarkeit<br />

der erfassten Daten zur Weiterverarbeitung<br />

vor Ort oder in der<br />

Zentrale.<br />

In Zukunft werden branchenübergreifend<br />

schlanke Prozesse und optimierte<br />

Betriebsabläufe weiter an Bedeutung<br />

gewinnen. In der Abfall- und Recyclingwirtschaft<br />

spricht man bereits heute von<br />

Recycling 4.0, deren Entwicklungen und<br />

Aufbereitungstechnologien dabei helfen,<br />

die verschiedenen Produkte effizient zu<br />

verwerten. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette<br />

sind jedoch noch weitere<br />

Digitalisierungen und Automatisierungen<br />

möglich. Mit Blick auf die Erfahrungen<br />

aus Corona kann ein automatisiertes<br />

System und seine elektronische<br />

Unterschriftenerfassung persönliche<br />

Kontakte wirkungsvoll entzerren oder<br />

zumindest minimieren.<br />

www.bitzer-waage.de<br />

An diesem Terminal mit<br />

Barcodescanner und<br />

virtueller Ampel wird<br />

signalisiert, dass die<br />

Wiegung erfolgreich<br />

durchgeführt wurde.<br />

Fotos: Bitzer Wiegetechnik GmbH<br />

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Fachkräftemangel? Strukturierte<br />

Daten helfen weiter<br />

Das Thema „Fachkräftemangel“ ist auch in der Recycling-<br />

Branche angekommen. Betriebe müssen großen<br />

Aufwand betreiben, um gute Mitarbeiter zu finden. Daher<br />

ist es für Unternehmen wichtiger denn je, dass ihre Stellenanzeigen<br />

ohne große Streuverluste gefunden werden.<br />

Neben den fachlich fokussierten Jobbörsen gibt es eine weitere<br />

Möglichkeit, die die Mitarbeitersuche ergänzen kann:<br />

Google-for-Jobs.<br />

Ende Mai <strong>20</strong>19 ist Google for Jobs offiziell in Deutschland<br />

gestartet. Anhand der bei Google eingegebenen Stellenbezeichnung<br />

werden alle relevanten Jobangebote in einer blau<br />

hervorgehobenen Box übersichtlich dargestellt. Google<br />

nutzt dazu die Daten der Stellenausschreibungen, die bereits<br />

digital vorliegen, etwa auf Seiten von Internet-Jobbörsen<br />

oder auf unternehmenseigenen Karriereseiten. Diese<br />

Box wird auf der ersten Suchergebnisseite angezeigt, und<br />

zwar unter den Google-Anzeigen, aber über den organischen<br />

Ergebnissen. Bedenkt man, dass es in Deutschland<br />

heute schon jeden Monat ca. 70 Millionen Suchanfragen<br />

zum Thema „Jobs“ bei Google gibt, und dass mehr als 75<br />

Prozent der Jobsuchenden ihre Stellensuche bei Google<br />

starten, wird deutlich: Um von den potenziellen Bewerbern<br />

gefunden zu werden, müssen Unternehmen ihre Stellenanzeigen<br />

prominent bei Google platzieren – entweder als<br />

Google-Anzeige oder in der neuen Google-for-Jobs-Box.<br />

Google-for-Jobs ist allerdings keine klassische Stellenbörse,<br />

man kann also keine Stellenanzeigen buchen und sich<br />

damit einen Platz garantieren. Damit die Stellenanzeigen in<br />

der Google for Jobs-Box erscheinen, müssen sie für Google<br />

optimiert werden. Anhand verschiedener Kriterien bewertet<br />

Google die Relevanz für die jeweils aktuelle Suche und entscheidet,<br />

welche Anzeige in die Box kommt. Dafür muss<br />

Google die Anzeige aber „lesen“ können. Dazu Tristan Niewöhner<br />

von der persomatch GmbH: „Der wichtigste Punkt<br />

sind sogenannte strukturierte Daten. Schon vor vielen Jahren<br />

hat Google mit anderen Internetkonzernen die Seite<br />

www.schema.org/JobPosting ins Leben gerufen. Hier wird<br />

erklärt, wie Stellenanzeigen für Suchmaschinen aufbereitet<br />

werden müssen.“ Ob die eigene Webseite mit Stellenanzeigen<br />

diese Kriterien erfüllt, kann über https://search.google.<br />

com/structured-data/testing-tool/u/0/?hl=de getestet<br />

werden.<br />

Grundsätzlich gilt: Je mehr Informationen die Stellenanzeige<br />

enthält, desto eher wird sie in die Google-for-Jobs-Box<br />

kommen. Gemeint sind Informationen wie ein präziser Jobtitel,<br />

der Arbeitsplatzstandort, die wöchentliche Stundenzahl<br />

oder auch das Gehalt. Darüber hinaus sollten beispielsweise<br />

auch diese Parameter aus dem Bereich der Suchmaschinenoptimierung<br />

bedacht werden: sprechende URLs,<br />

klare Gliederung der Anzeige und Nutzung der Indexing<br />

API, um Google über eine neue Seite zu informieren.<br />

www.persomatch.de<br />

44 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong>


Verschleiß, EDV, Zubehör<br />

Wassernebel hat den zentralen<br />

Vorteil, dass er besser kühlt und<br />

durch die geringe Sedimentationszeit<br />

versteckte Brandherde<br />

besser erreicht. Dank der<br />

Turbine kann der Wassernebel<br />

auf eine Distanz von bis zu<br />

50 Metern geworfen werden.<br />

Foto: EmiControls GmbH<br />

EmiControls<br />

Innovative Turbine für sicheren Brandschutz<br />

Das Südtiroler Unternehmen EmiControls<br />

entwickelt stationäre sowie mobile<br />

Brandbekämpfungsturbinen. Der<br />

innovative Ansatz besteht darin, dass<br />

dabei die Effizienz des Wassernebels mit<br />

der Kraft einer Turbine kombiniert wird.<br />

Wassernebel erzielt beim Löschen von<br />

Bränden einen höheren Kühleffekt als ein<br />

Wasserstrahl und benötigt gleichzeitig<br />

weniger Wasser. Dadurch halten sich<br />

auch die Folgeschäden bei der Brandlöschung<br />

in Grenzen. Bislang war die Verwendung<br />

von Wassernebel für die Feuerwehr<br />

nur beschränkt möglich, da man<br />

Wassernebel auf keine große Distanz<br />

ausbringen konnte. EmiControls hat<br />

dieses Problem durch den Einsatz einer<br />

Turbine gelöst.<br />

Eingesetzt wird eine solche Turbine<br />

beim Recyclingunternehmen Santini in<br />

Bozen. Insbesondere Recyclingbetriebe<br />

haben generell ein hohes Brandrisiko.<br />

Durch Fehlwürfe, wie zum Beispiel bei<br />

Lithium-Batterien, entstehen beim<br />

Schredder-Prozess oft Funken, die ein<br />

Feuer entfachen können. Meist ist es für<br />

die Recycling-Betriebe unmöglich, Fehlwürfe<br />

oder Störstoffe rechtzeitig zu entdecken<br />

und zu entfernen. Um einen vorbeugenden<br />

Brandschutz zu gewährleisten,<br />

hat sich Santini für ein innovatives<br />

Brandschutzkonzept entschieden. Zum<br />

Schutz der kritischen Standorte wurde<br />

die Brandbekämpfungsturbine FT10e in<br />

der Mitte der großen Halle auf einem<br />

Podest positioniert. Das bringt zwei zentrale<br />

Vorteile mit sich: zum einen kann<br />

die Turbine dank der erhöhten Position<br />

die Brandherde besser erreichen und<br />

zum anderen nimmt die Turbine keinen<br />

Lagerplatz weg und stört so nicht die<br />

Arbeitsabläufe. Durch die 360-Grad-<br />

Rotationsbewegung kann die Brandbekämpfungsturbine<br />

die gesamte Fläche<br />

der Halle abdecken.<br />

Im Fall einer Branddetektion ist der<br />

Ablauf wie folgt: Sobald die Brandmeldezentrale<br />

auslöst, schwenkt die Turbine<br />

automatisch zum entsprechenden Bereich<br />

und fängt mit den Löscharbeiten<br />

an. Die Brandbekämpfungsturbine produziert<br />

sehr feine und kleine Wassertropfen,<br />

die mittels Propeller verteilt werden.<br />

Da sehr kleine Wassertropfen eine große<br />

Wasseroberfläche bilden, kann dem<br />

Feuer damit besser Wärme entzogen<br />

werden. Der feine Nebel setzt sich zudem<br />

nur sehr langsam ab und kann dadurch<br />

Brandobjekte gut umhüllen. Die Steuerung<br />

der Turbine kann im Bedarf auch<br />

manuell übernommen werden und unterstützt<br />

die Arbeit der Feuerwehr. Ziel<br />

ist es, den Brand so lange in Schach zu<br />

halten, bis die Feuerwehr kommt. Im<br />

Ernstfall reicht der zur Verfügung stehende<br />

Wasservorrat für 30 Minuten.<br />

www.emicontrols.com/de/<br />

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Tel.: +49 (0) 5704/9409-0<br />

Fax: +49 (0) 5704/9409-47<br />

E-Mail: info@jenz.de


RECHT UND POLITIK<br />

BDSV<br />

Kreislauf Stahlschrott hat sich bewährt<br />

§<br />

AUS DEN<br />

VERBÄNDEN<br />

Die Bundesvereinigung Deutscher Recycling-<br />

und Entsorgungsunternehmen<br />

(BDSV) lehnt den Antrag des Bundesrats-<br />

Umweltausschuss, nach dem Kommunen<br />

die Wertstofftonne an privaten Haushalten<br />

ohne Absprache mit den dualen Systemen<br />

durchsetzen können sollen, entschieden ab.<br />

BDSV-Präsident Andreas Schwenter bewertet<br />

diesen Vorschlag als „skurrile Wiedergeburt<br />

einer Idee aus längst überwunden<br />

geglaubter Zeit“. Schwenter weiter:<br />

„Wir brauche keine von den Kommunen<br />

angeordnete Wertstofftonne, da der Kreislauf<br />

Stahlschrott funktioniert und sich seit<br />

Jahren bewährt hat. Metall<strong>recycling</strong> gibt es<br />

in Deutschland schon deutlich länger als<br />

kommunale Abfallbetriebe. Bei der Sammlung<br />

von altem Metall aus privaten Haushalten<br />

sprechen wir von Rohstoffen, die<br />

heute zu praktisch 100 Prozent wieder in<br />

den Rohstoffkreislauf gehen.“ Daher sollte<br />

jeder Bürger selbst entscheiden können, wo<br />

er seine Altmetalle abgibt. Vereinbarungen<br />

einer funktionierenden gemeinschaftlichen<br />

Erfassung und Behandlung von Verpackungen<br />

und anderer Wertstoffe zwischen systembeauftragten<br />

Unternehmen und Kommunen<br />

seien in der Vergangenheit manchmal<br />

nicht einfach gewesen. Doch hätten sie<br />

sich insgesamt vernünftig entwickelt. „Einseitige<br />

Bestimmungsrechte der Kommunen,<br />

wie sie der Umweltausschuss des Bundesrats<br />

jetzt offenbar will, sind unangemessen,<br />

weil sie die Verantwortung der Wirtschaft<br />

für die Verpackungsentsorgung negiert.<br />

Verlierer ist dann auf jeden Fall die<br />

Umwelt und der Bürger“, so Schwenter<br />

abschließend.<br />

www.bdsv.org<br />

bvse<br />

Unnötige und existenzbedrohende Akkreditierungsauflage in AltölV<br />

Als unverhältnismäßig und existenzbedrohend, insbesondere in<br />

Zeiten von Corona, bezeichnen die Altölverarbeiter den kürzlich<br />

erfolgten Änderungsantrag des Bundesrates zur Einführung einer<br />

Akkreditierungspflicht für betriebseigene Untersuchungslaboratorien<br />

an den Bundestag.<br />

In einem Verbändeschreiben hat sich der bvse, gemeinsam mit<br />

den Verbänden BVA (Bundesverband Altöl) und BDE (Bundesverband<br />

der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft),<br />

am 28.05. an die Bundestagsausschüsse gewandt, um<br />

diese „mit hohen finanziellen Belastungen für die Unternehmen<br />

und ohne jeglichen Mehrwert behaftete Auflage zu stoppen“,<br />

erklärt bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock. Die Änderung<br />

durch den Bundesrat bewerteten die Altölaufbereiter als „eiskalte<br />

Dusche“. Nach dem allseits begrüßten Bekenntnis des Verordnungsgebers<br />

zu einem konsequenten Aufbereitungsvorrang von<br />

Altöl in Anpassung der Altölverordnung an europarechtliche Vorgaben<br />

sieht sich die Branche mit den neuerlich vorgebrachten<br />

Anforderungen vor unverständliche Hürden gestellt.<br />

Gemäß dem Änderungsantrag sollen künftig alle Untersuchungsstellen,<br />

also auch betriebseigene Inhouse-Labore, die Altöle<br />

auf PCB- und Gesamthalogengehalte hin prüfen, künftig nach DIN<br />

EN ISO 17025:<strong>20</strong>18 akkreditiert sein. Grundsätzlich begrüßt die<br />

Branche, dass Betriebslabore ihre Leistungsfähigkeit anhand objektiver<br />

Kriterien nachweisen, und kommt dem im Rahmen einer<br />

Zertifizierung nach ISO 9001 und EfbV seit Jahren erfolgreich nach.<br />

Die Erfordernisse der nun durch den Bundesrat neu eingebrachten,<br />

mit weitaus höheren Auflagen versehenen DIN-Norm gehen jedoch<br />

noch einmal weit über das hinaus, was die unternehmenseigenen<br />

Inhouse-Labore normalerweise im Betriebsablauf leisten<br />

müssen. Der Einschätzung des Bundesrates, dass das geforderte<br />

Akkreditierungserfordernis für die Betriebe keinen gesonderten<br />

zusätzlichen Aufwand verursache, weisen die Unternehmen als<br />

falsch zurück, denn sämtliche Branchenmitglieder verfügen aktuell<br />

nicht über die geforderte Norm, da keinerlei begründbare<br />

Notwendigkeit dafür besteht. Selbst wenn ein Akkreditierungsprozess<br />

nach DIN EN ISO 17025:<strong>20</strong>18 angestrebt würde, wäre<br />

bereits unter normalen Umständen mit einem Zeitaufwand von<br />

ca. 1,5 Jahren zu rechnen. Der Änderungsantrag sieht dagegen<br />

noch nicht einmal eine Übergangsfrist vor. Darüber hinaus ist das<br />

außerdem geforderte Unabhängigkeitskriterium bei einer Akkreditierung<br />

durch die Unternehmenslabore aufgrund organisatorischer<br />

Verflechtungen mit dem Auftraggeber gar nicht erfüllbar.<br />

„Sollte der Änderungsantrag zum Tragen kommen, wird es<br />

Altölverwertern mit sofortiger Wirkung unmöglich, ihre Tätigkeit<br />

weiter auszuüben. Eine Auslagerung der Untersuchungen auf externe<br />

Labore ist innerhalb kurzer Zeit sowohl logistisch als auch<br />

organisatorisch nicht möglich. Es kann nicht der Wille des Bundestages<br />

sein, dass unsere mittelständischen Unternehmen, gerade<br />

in der gegenwärtigen Krise, noch einmal mit massiven Hürden<br />

belastet und eventuell dazu gezwungen sein werden, Arbeitnehmer<br />

zu entlassen, weil finanzielle Einbußen nicht mehr aufgefangen<br />

werden können.“<br />

www.bvse.de<br />

46 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong>


Umschlag mit<br />

Konzept<br />

RECHT UND POLITIK<br />

bvse<br />

Kreislaufwirtschaft verwirklichen – Umweltgutachten weist den Weg<br />

„Das Umweltgutachten <strong>20</strong><strong>20</strong> des Umweltsachverständigenrates<br />

der Bundesregierung legt den Finger in die offene Wunde:<br />

Wir sind von einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft noch<br />

ein ganzes Stück entfernt. Die gute Nachricht ist aber, dass wir<br />

die realistische Chance haben, sie in Deutschland und in Europa<br />

umsetzen zu können“, so Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer<br />

des bvse-Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung.<br />

Mit dem Umweltgutachten greift der Sachverständigenrat<br />

für Umweltfragen (SRU) verschiedene umweltpolitische<br />

Handlungsfelder auf, in denen zum einen großer Handlungsbedarf<br />

besteht, in denen es zum anderen aber auch vielversprechende<br />

Umsetzungsmöglichkeiten gibt. Zu diesen Bereichen<br />

zählt er die Kreislaufwirtschaft, die in Deutschland und<br />

Europa „endlich von der Rhetorik zur konsequenten Umsetzung<br />

kommen sollte“, denn Deutschland verbrauche nach wie vor<br />

zu viele Rohstoffe und führe diese zu wenig im Kreislauf, so die<br />

Analyse des Sachverständigenrats. „Kreislaufwirtschaft fängt<br />

nicht beim Nutzungsende von Produkten an, sondern muss<br />

beim Produktdesign beginnen. Nur <strong>recycling</strong>fähige Produkte<br />

können im Kreislauf geführt werden“, betont Rehbock.<br />

Der bvse hält es deshalb für richtig, dass nicht nur Verpackungen<br />

in den Blick genommen werden, sondern auch die<br />

Produkte selber. Beispielsweise bei Elektrogeräten oder auch<br />

beim Automobilbau sei es möglich und sinnvoll, genau zu<br />

überlegen, wie die Produkte konzipiert werden müssen, damit<br />

beispielsweise die Kunststoffkomponenten am Nutzungsende<br />

der Produkte wieder recycelt werden können. Rehbock begrüßt,<br />

dass im Umweltgutachten nicht nur die Forderung<br />

aufgestellt wurde, den Einsatz von Rezyklaten zu fördern,<br />

sondern auch darauf hingewiesen worden ist, dass die öffentlichen<br />

Institutionen des Bundes, der Länder und der Kommunen<br />

ihre Rolle als Motor für die Transformation hin zu einer<br />

Kreislaufwirtschaft stärker als bisher wahrnehmen sollten. „Bei<br />

einem im Gutachten angegebenen direkten Beschaffungsvolumen<br />

von jährlich 122,5 Milliarden Euro haben es Bund,<br />

Länder und Kommunen in hohem Maße selbst in der Hand,<br />

der Kreislaufwirtschaft den entscheidenden Impuls zu geben.<br />

Es geht eben längst nicht nur um Recyclingpapier. Es geht<br />

um Bau-, Sach- und Dienstleistungen, die Bund, Länder und<br />

Kommunen beauftragen, und es geht auch um IT-Ausstattungen,<br />

um Möbel, um Elektrogeräte, um Kraftfahrzeuge aller<br />

Art. Der Schalter muss jetzt endlich umgelegt werden.“<br />

Als richtig bezeichnet es der bvse, dass ein hochwertiges<br />

Recycling angestrebt werde. Wenn man den Kreislauf schließen<br />

will, dann gehört auch die Recyclierbarkeit von Recyclingprodukten<br />

am Ende der Nutzungsdauer dazu. Rehbock bezeichnet<br />

es aber als unglücklich, dass das Umweltgutachten als<br />

Negativ-Beispiel Produkte aus Mischkunststoffen genannt<br />

habe. Das Gegenteil sei vielmehr der Fall. Mischkunststoffrezyklate<br />

werden in der Regel in langlebigen Produkten eingesetzt<br />

und sind am Ende ihrer Nutzungszeit sehr wohl wieder für das<br />

Recycling geeignet. Zu einem hochwertigen Recycling gehört<br />

nach Auffassung des bvse übrigens auch eine qualitativ gute<br />

Erfassung der Altmaterialien. Diesen Aspekt hat das Gutachten<br />

nicht aufgegriffen. Dabei ist dies eine Voraussetzung für das<br />

Recycling. Gerade bei Elektroaltgeräten haben die Recyclingunternehmen<br />

mit teilweiser mangelhafter Erfassung durch die<br />

kommunalen Annahmestellen zu kämpfen, was das Recycling<br />

erschwert und teilweise unmöglich macht.<br />

www.bvse.de<br />

Sehr geehrte Leserschaft,<br />

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Ihre Redaktion<br />

Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 2/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 3/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

RECYCLING <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

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Neue Aufbereitungstechniken<br />

ON TOUR<br />

Schwierige Arbeitsbedingungen<br />

TITELSTORY<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong> 47


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Recycling ist in folgende Rubriken<br />

unterteilt:<br />

• Materialumschlag<br />

• Schrott & Metall<br />

• Kunststoffe<br />

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• Abbruch & Baustoff-Recycling<br />

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stark im Recycling und der Schüttgutindustrie.<br />

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Unsere Generatoren sind für harten Einsatz,<br />

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unsere Magnetanlagen eine schnelle Magnetisierung<br />

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Ebenso verfügen wir über Schutzmaßnahmen<br />

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Tel +49 (0) 7171 104 17 – 0<br />

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JENZ GmbH<br />

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Die JENZ GmbH mit Sitz in Petershagen produziert<br />

Maschinen zur Aufbereitung holzartiger Biomasse<br />

und beschäftigt aktuell rund 2<strong>20</strong> Mitarbeiter. Das<br />

Produktportfolio des in der dritten Generation geführten<br />

Familienunternehmens umfasst kranbeschickte<br />

Holzhacker ebenso wie schnelllaufende<br />

Schredder. Die Produktgruppe der Schredder, bei<br />

JENZ auch Biomasseaufbereiter genannt, umfasst<br />

insgesamt vier Maschinentypen in einer Größenordnung<br />

von 225 kW (306 PS) bis 570 kW (776<br />

PS) Antriebsleistung. Die Baureihen BA 615 und BA<br />

916 sind Spezialisten für Grünschnitt<br />

und Biogassubstrat. Die schweren<br />

Maschinen des Typs BA 965 und BA<br />

725 werden auch im schweren Altund<br />

Wurzelholz eingesetzt.


Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 3/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Biomasse<br />

Neue Aufbereitungstechniken<br />

ON TOUR<br />

Schwierige Arbeitsbedingungen<br />

TITELSTORY<br />

Umschlag: Modern<br />

und e fizient<br />

Baljer & Zembrod ist ein<br />

darum geht, für Recycling-<br />

Unternehmen genau<br />

strukturierte und optimierte<br />

Das zeigt unsere Titelstory,<br />

Foto: Baljer & Zembrod<br />

16 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong><br />

3/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Der elektrisch angetriebene<br />

Recycling-Sortierwagen mit<br />

einem Ladekran vom Typ OBX<br />

V-24 ist in der Mi te de rechten<br />

Ha lenhälfte<br />

positioniert.<br />

eine der größten ihrer Art in<br />

Deutschland. Seit <strong>20</strong>05 werden<br />

Klassierung Sekundärbrennsto<br />

fe aus Bau-, Abbruch- und<br />

zusammen mit dem umgekehrten Luft-<br />

auch die Kühlergi ter – zusetzt. Darum<br />

wurde für den harten Einsatz eine Mü l-<br />

entsprechenden Schutz erfordern. 90 umschlag-Ausrüstung gewählt. Diese<br />

Kubikmeter Abfa l mü sen in knapp 25<br />

Minuten bewältigt werden. Die beiden<br />

Umschlagbagger Cat MH3022 sind mit<br />

einem entsprechenden Kühlerpaket ausgesta<br />

tet. A le Kühler sind im gleichen<br />

strom angesammelte Partikel<br />

aus dem Sieb. Wichtig<br />

gende Elemente, die ohne Extremer Einsatz<br />

Werkzeuge herausgekippt<br />

gelebt wird.<br />

daher eine sehr detai lierte Vorplanung, Schro tbranche eigentlich so nicht a ltäg-<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong> 17<br />

www.zeppelin-cat.de<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong> 25<br />

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CRACO – Ihr Spezialist für Verschleißteile<br />

Die Firma CRACO aus Atzelgift ist ein<br />

führender Anbieter von Verschleißschutzlösungen.<br />

Das Familienunternehmen wächst schon<br />

seit seiner Gründung vor 80 Jahren stetig und<br />

erweitert dabei ständig seine Möglichkeiten.<br />

Durch modernste Maschinen ist CRACO in der<br />

Lage effizient und wirtschaftlich ein enormes<br />

Produktspektrum zu fertigen. CRACO entwickelt<br />

Ihre Lösung. Den Fokus setzt man auf<br />

die Kostenreduzierung für den Kunden durch<br />

Optimierung der Verschleiß-Situation vor Ort.<br />

Hierfür steht ein flächendeckendes Netz an Außendienstlern<br />

zur Verfügung. Von der Entwicklung<br />

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TITELSTORY<br />

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sowi e fiziente und umweltschonende<br />

Umschlag-<br />

Konzepte zu erste len.<br />

die deswegen auch lauten<br />

könnte: E fektives Schro t-<br />

verarbeitungs-Management.<br />

Materialumschlag & Transport<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> ON TOUR<br />

Die Firma Weiss Recycling aus Ha lein in Österreich hat gemeinsam<br />

mit Baljer & Zembrod ein sehr innovatives Umschlag-Konzept<br />

umgesetzt. Im Mittelpunkt steht dabei ein schienengeführter<br />

Recycling Sortiewagen, der mit Hilfe seines elektrisch betriebenen<br />

Krans Schrott aus vorsortieren Material greift, damit die Schrott-<br />

Schere bestückt und den gescherten Schrott zum Abtransport<br />

verlädt.<br />

D<br />

Zeppelin-Cat:<br />

Hohe Anforderungen an<br />

Mensch und Maschine<br />

Zeppelin-Cat:<br />

Hohe Anforderungen an<br />

Mensch und Maschine<br />

Materialumschlag & Transport<br />

Baljer & Zembrod:<br />

So funktioniert<br />

ein modernes<br />

Umschlag-Konzept<br />

as Familienunternehmen<br />

Weiss Schro t & Meta lhandel,<br />

Autoverwertungs-GmbH,<br />

kurz Weiss Recycling, kümmert<br />

sich seit 1983 um das Sammeln,<br />

Sortieren und Aufbereiten von Wertstoffen<br />

a ler Art. Stammsitz in Ha lein, rund<br />

15 km südlich der Landeshauptstadt<br />

Salzburg in Öste reich. Als Komple tanbieter<br />

ist Weiss Recycling ein äußerst<br />

kompetenter und zuverlässiger Ansprechpartner,<br />

der auf a le Entsorgungsfragen<br />

die ko rekte Antwort kennt.<br />

Der umgesetzte Neubau der Betriebsund<br />

Umschlagsha le erforderte von<br />

Genau festgelegte Abläufe gewährleisten<br />

eine wirtschaftliche und umweltgerechte<br />

Aufbereitung, die verschiedenen mer wi sen, da s sie stets ein sortenreines<br />

Abneh-<br />

Material für die Wiederverwertung im<br />

Wirtschaftskreislauf angeboten bekommen.<br />

Recycling wird im zertifizierten Familienunternehmen<br />

als <strong>aktiv</strong>er Umweltschutz<br />

angesehen, der auch bewusst<br />

um die verschiedenen Verfahrensabläufe<br />

noch besser zu integrieren und damit<br />

auch der Unternehmensphilosophie zu<br />

entsprechen, die da lautet: „Wir machen<br />

aus Abfa l einen Rohsto f!“<br />

Kundenindividue le Lösungen und<br />

individue le Beratung<br />

In Zusammenarbeit mit Baljer &<br />

Zembrod entstand dabei ein Verkehrswege-<br />

und Platzkonzept, das in der<br />

Materialumschlag & Transport<br />

Staub macht Kühlern und Motoren<br />

der eingesetzten Umschlagmaschinen<br />

am meisten zu scha fen.<br />

Gerne senden wir Ihnen ein Angebot zu!<br />

Mit einer Durchsatzleistung<br />

von <strong>20</strong>5.000 Tonnen pro Jahr<br />

ist die SBS-Anlage der Amand-<br />

Gruppe in Dresden-Lockwitz<br />

S<br />

Ein Cat Radlader 938M<br />

beim Umschlag von<br />

Dachpappe.<br />

Fotos: Caterpi lar/Zeppelin<br />

etaub ist eine der wesentlichen sich die nächste Herausforderung: In Verbindung<br />

mit Wa ser entwickeln die Fein-<br />

Begleiterscheinungen, die insbesondere<br />

Kühlern und somit Motoren<br />

der eingesetzten Bauma-<br />

kleinste Ritzen und Ö fnungen – eben<br />

teile Eigenschaften wie Zement, der<br />

schinen beim Sortieren und Beschicken<br />

der SBS-Anlage am meisten zusetzen und<br />

Die Umschlagbagger<br />

arbeiten in einer<br />

Ha le mit hohem Aufkommen<br />

an Feinanteilen.<br />

(links unten)<br />

Das Radlader-Trio<br />

Cat 938M beschickt<br />

die Bunker, ist aber<br />

auch bei der<br />

Rückverladung<br />

gefordert.<br />

Fotos: Caterpi lar/Zeppelin<br />

beinhaltet einen zusätzlichen Umkehrlüfter<br />

mit einste lbaren Interva len sowie ein<br />

dort durch verfahrenstechnische<br />

Aufbereitungsstufen<br />

wie Zerkleinerung und<br />

vibrierendes Schutzgi ter auf der Kühlsystemhaube.<br />

Schwingungen schü teln<br />

Bereich zusammengefasst<br />

tungsarbeiten ve richten. Erstmalig verfügen<br />

die vom Unternehmen eingesetzten<br />

Cat Baumaschinen über eine integrierte<br />

Schutzbelüftungsanlage – in der<br />

Vergangenheit wurde auf eine externe<br />

Lösung zurückgegri fen mit der Folge<br />

besondere mit erhöhter Bordwand – mit<br />

Sekundärbrennsto fen beladen werden.<br />

und besitzen leicht zu reini-<br />

von Sichteinschränkungen.<br />

„Das Material federt nach und indem es<br />

bei der Amand<br />

Josef-Herrmann-Str. 1-3 | D-76473 Iffezheim<br />

Tel.: +49 7229 606-0 | Fax: +49 7229 606-10<br />

info@stein-verlaggmbh.de | www.stein-verlaggmbh.de<br />

Gewerbeabfä len hergeste lt.<br />

24 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

werden können. Das Küh-<br />

dabei: Die Bagger-Leistung<br />

mit dem 126-kW-Motor<br />

Umwelttechnik darf nicht reduziert werden,<br />

zum anderen mu s das<br />

lerpaket ist durch ein Sieb verlangt nach umfassendem<br />

Schutz Kühlergi ter so bescha fen<br />

geschützt und besitzt einen<br />

Motor-Luftvorreiniger.<br />

sein, da s möglichst wenig<br />

Somit wird die Küh leistung selbst bei Feinteile hängen bleiben Die täglichen<br />

schwierigen Einsätzen immer optimal Kontro len a ler wichtigen Wartungspunkte<br />

la sen sich leicht und sicher vom<br />

gewährleistet. Die Feinanteile in der Betriebsha<br />

le werden durch einen feinen Boden aus e reichen – ein wichtiger Aspekt<br />

für die Fahrer, wenn sie täglich Wa serstrahl gebunden. Daraus ergibt<br />

War-<br />

nommen. „Es hat sich jedoch herausgeste<br />

lt, da s sich Bagger wesentlich be ser<br />

eignen. Denn es kommt immer wieder<br />

zu Verstopfungen des Vorbrechers. Mit<br />

Mulde oder in den Anhänger gedrückt Umschlagbaggern können wir die Stör-<br />

wird, können wir eine maximal mögliche sto fe be ser herausziehen un die Stö-<br />

Ausladung erzielen“, so Prokurist Tho-<br />

Tho rung beseitigen“, so abschließend Tho-<br />

Mit Staubentwicklung, wenn auch<br />

mas Podzimski. Somit wird zeitaufwenmas<br />

Podzimski.<br />

nicht ganz so extrem, sind auch die drei<br />

diges Nachladen verhindert. Unterstüt-<br />

Cat Radlader 938M konfrontiert. Der<br />

zung bekommen die Maschinisten durch<br />

Staub stammt von der Dachpappe, die<br />

eine integrierte Waage, die ihnen in der<br />

sie umschlagen mü sen, damit der Wert-<br />

Kabine schon die Tonnage anzeigt. Zielsto<br />

f fachgerecht aufbereitet werden<br />

genaues Beladen gilt wiederum genauso<br />

kann. Aufgrund ihres Heizwerts findet<br />

für die Umschlaggeräte, die mit Sortier-<br />

Dachpappe Abnehmer in den Zement-<br />

greifer arbeiten. Thomas Podzimski:<br />

werken. Aber besonders an heißen Tagen<br />

„Wir sind einer der wenigen Betriebe, die<br />

wird die teerhaltige Dachpappe zu einem<br />

nicht auf Polypgreifer setzen. Unserer<br />

Graf-Zeppelin-Platz 1<br />

zähen, schwarzen Teppich. Dann kleben<br />

Erfahrung nach sin die filigranen Sor-Sor<br />

85748 Garching bei München<br />

die einzelnen Bruchstücke zusammen.<br />

tiergreifer besser geeignet, weil wir<br />

Telefon: +49 (0)89 32 00 00<br />

Darüber hinaus beschickt das Radlader-<br />

damit sicherer laden können.“ Mit Blick<br />

Telefax: +49 (0)89 32 00 0 418<br />

Trio die Bunker, ist aber auch bei der<br />

auf die Wirtschaftlichkeit kam es in der<br />

Rückverladung gefordert. Hierfür hilf-<br />

Vergangenheit immer wieder mal zu Anreich<br />

ist das High-Lift-Hubgerüst der La-<br />

pa sungen: So haben erst Radlader sta t<br />

demaschinen, wenn Lkw mit Walking-<br />

Umschlagbagger Sortieraufgaben und<br />

Floor- oder Schubbodenaufliegern – ins-<br />

das Beschicken der Förderbänder über-<br />

Zeppelin<br />

Baumaschinen<br />

GmbH<br />

mit der Schaufel nach unten in die<br />

zeppelin-cat@zeppelin.com<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

49


Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 1/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Fachtagung<br />

Abbruch<br />

Der Jahrestreff der<br />

Abbruchbranche<br />

ON TOUR<br />

Wahrer Alleskönner<br />

Schmiersysteme<br />

Prozesssicherheit<br />

durch präzise<br />

Schmierung<br />

Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 2/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

RECYCLING <strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Neue Maschinen –<br />

neue Techniken<br />

ON TOUR<br />

Totgesagte leben<br />

länger<br />

TITELSTORY<br />

Kompakt und<br />

vielseitig einsetzbar<br />

Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 3/<strong>20</strong>19 3/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 4/<strong>20</strong>19<br />

Biomasse<br />

Neue Aufbereitungstechniken<br />

ON TOUR<br />

Schwierige Arbeitsbedingungen<br />

TITELSTORY<br />

Umschlag: Modern<br />

und effizient<br />

Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 5/<strong>20</strong>19 Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 6/<strong>20</strong>19<br />

Mehr zur SML-Power auf<br />

telehandler-oder-radlader.de<br />

Zu guter Letzt<br />

Inserentenverzeichnis <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> Ausgabe 3/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Abraservice Deutschland GmbH, 40233 Düsseldorf S. 38<br />

Allgemeine Bauzeitung Patzer Verlag GmbH & Co. KG, 30179 Hannover S. 13<br />

B + W Gesellschaft für Innovative Produkte mbH, 46244 Bottrop S. 27<br />

Baljer & Zembrod GmbH & Co. KG, 88361 Altshausen<br />

Titelseite<br />

Bertin Technologies Montigny, 78180 Montigny Le Bretonneux, FRANKREICH S. 44<br />

Bertram Förderanlagen und Arbeitsbühnen GmbH, 30179 Hannover S. 10<br />

Betonblock / Legobeton BV, 1841 HA Stompetoren, NIEDERLANDE S. 7<br />

BHS Innovationen GmbH, 01109 Dresden S. 26<br />

Bitzer Wiegetechnik GmbH, 31135 Hildesheim S. 29<br />

Doppstadt Umwelttechnik GmbH, 42555 Velbert S. 41<br />

Europress Umwelttechnik GmbH, 49762 Lathen S. 38<br />

Gipo AG, 6462 Seedorf, SCHWEIZ Umschlagseite 2<br />

Haas Holzzerkleinerungs- und Fördertechnik GmbH, 56472 Dreisbach S. 31<br />

Höcker Polytechnik GmbH, 49176 Hilter S. 10<br />

Imteco GmbH, 6330 Cham, SCHWEIZ S. 23<br />

Jenz GmbH, 32469 Petershagen S. 45<br />

Karlsruher Messe- und Kongress GmbH, 76137 Karlsruhe S. 15<br />

KW-Generator GmbH & Co. KG, 73527 Schwäbisch Gmünd-Lindach S. 44<br />

Leiblein GmbH, 74736 Hardheim S. 35<br />

THM <strong>recycling</strong> solutions GmbH, 75<strong>03</strong>1 Eppingen-Mühlbach S. 33<br />

Untha shredding technology, 5431 Kuchl, ÖSTERREICH S. 43<br />

Volvo Construction Equipment Germany GmbH, 85737 Ismaning Umschlagseite 4<br />

Weidemann GmbH, 34519 Diemelsee-Flechtdorf S. 39<br />

Zeno – Zerkleinerungsmaschinenbau Norken GmbH, 57629 Norken S. 37<br />

Zeppelin Baumaschinen GmbH, 85748 Garching S. 11<br />

Bitte beachten Sie die Beilagen folgender Firmen:<br />

• Staplerbesen.de, Hans-Jörg Göschl, 89264 Weißenhorm<br />

Die ganze Welt des Recyclings – 6 x im Jahr – kostenlos!<br />

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ENTSCHEIDEN SIE<br />

SICH FÜR BEIDES.<br />

„<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong>“ ist für die Leser kostenfrei,<br />

d. h., die Zeitschrift wird breit gestreut.<br />

Dabei sind nicht nur Entscheider aus Technik<br />

und Wirtschaft die Zielgruppe; auch der<br />

Betriebsleiter und Maschinenführer werden<br />

ausdrücklich angesprochen.<br />

Jetzt kostenlos Probeheft oder<br />

Mediadaten anfordern unter:<br />

info@stein-verlagGmbh.de<br />

Schwerpunkte der Fachzeitschrift „<strong>recycling</strong><br />

<strong>aktiv</strong>“ sind Maschinen-Einsatzberichte, -Übersichten<br />

und -Vergleiche für den Umschlag und<br />

die Aufbereitung von<br />

■ Schrott/Metall<br />

■ Kunststoffen<br />

■ Papier/Pappe/<br />

Kartonagen<br />

■ Holz<br />

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Tel.: +49 7229 606-0 | Fax: +49 7229 606-10<br />

info@stein-verlaggmbh.de | www.stein-verlagGmbh.de<br />

■ Abbruch/Baustoff-<br />

Recycling<br />

■ Ersatzbrennstoffen<br />

■ Bioabfällen<br />

■ Glas und<br />

■ Altreifen<br />

50 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong>


Impressum<br />

Chefredaktion:<br />

Helmut Strauß (hst)<br />

Tel., Fax: +49 6898 870592<br />

helmut.strauss@stein-verlagGmbH.de<br />

Redaktion:<br />

Dipl.-Min. Gabriela Schulz (gsz)<br />

Tel.: +49 171 5369629<br />

gabriela.schulz@stein-verlagGmbH.de<br />

Kathleen Niendorf (kn)<br />

Tel.: +49 7229 606-36<br />

kathleen.niendorf@stein-verlagGmbH.de<br />

02. – 04.09.<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

ZU GUTER LETZT<br />

Veranstaltungen<br />

<strong>20</strong> th International Automobile<br />

Recycling Congress IARC<br />

Genf<br />

www.icm.ch<br />

Mitarbeit an dieser Ausgabe:<br />

J. P. Steiner (jps)<br />

Korrektorat:<br />

Josef Mayer, mayerjosef2@t-online.de<br />

Layout/Herstellung:<br />

Michel Drexel, Petra Greb-Gaß<br />

Tel.: +49 7229 606-23<br />

michel.drexel@stein-verlagGmbH.de<br />

Anzeigenverkauf:<br />

Susanne Grimm-Fasching<br />

Tel.: +49 8364 986079<br />

Fax: +49 8364 984732<br />

Mobil: +49 162 9094328<br />

susanne.grimm@stein-verlagGmbH.de<br />

Anzeigenkoordination:<br />

Gudrun Schwend<br />

Tel.: +49 7229 606-31<br />

gudrun.schwend@stein-verlagGmbH.de<br />

Anzeigenpreise:<br />

Preisliste Nr. 12 vom 01.01.<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Vertriebskoordination:<br />

Iris Merkel<br />

Tel.: +49 7229 606-26<br />

iris.merkel@stein-verlagGmbH.de<br />

Herausgeber:<br />

Stein-Verlag Baden-Baden GmbH,<br />

Iffezheim<br />

Verlagsanschrift:<br />

Stein-Verlag Baden-Baden GmbH<br />

Josef-Herrmann-Straße 1–3<br />

D-76473 Iffezheim<br />

Tel.: +49 7229 606-0<br />

Fax: +49 7229 606-10<br />

infoSTV@stein-verlagGmbH.de<br />

www.stein-verlagGmbH.de<br />

16. – 18.09.<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

22. – 23.09.<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

06. – 08.10.<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

04. – 05.11.<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

14. – 17.04.<strong>20</strong>21<br />

30.05. – <strong>03</strong>.06.<strong>20</strong>22<br />

25 th International Congress for Battery<br />

Recycling ICBR<br />

Salzburg<br />

www.icm.ch<br />

bvse-Jahrestagung<br />

Magdeburg<br />

www.bvse.de<br />

32. Kasseler<br />

Abfall- und Ressourcenforum<br />

Kassel<br />

www.witzenhausen-institut.de<br />

BDSV-Jahrestagung<br />

Berlin<br />

www.bdsv.org<br />

Bitte<br />

informieren<br />

Sie sich über<br />

die aktuellen<br />

Termine direkt<br />

beim<br />

Veranstalter!<br />

NEU: STEINEXPO<br />

11. Internationale Demonstrationsmesse für die<br />

Roh- und Baustoff-Industrie<br />

Homberg/Nieder-Ofleiden<br />

www.steinexpo.de<br />

NEU: IFAT<br />

Weltleitmesse für Wasser-,<br />

Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft<br />

München<br />

www.ifat.de<br />

4/<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Geschäftsleitung:<br />

Dr.-Ing. Friedhelm Rese<br />

Druck:<br />

W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG<br />

7<strong>03</strong>29 Stuttgart<br />

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Erscheinungsweise:<br />

6 Ausgaben im Jahr <strong>20</strong><strong>20</strong>:<br />

1 (Februar), 2 (April), 3 (Juni),<br />

4 (August), 5 (November), 6 (Dezember)<br />

Susanne Grimm-Fasching<br />

Tel.: +49 8364 986079<br />

Fax: +49 8364 984732<br />

Mobil: +49 162 9094328<br />

susanne.grimm@stein-verlagGmbH.de<br />

Mit Namen des Verfassers gekennzeichnete<br />

Beiträge sind nicht unbedingt die Meinung<br />

der Redaktion. Die Redaktion übernimmt<br />

keine Haftung für un ver langt eingesandte<br />

Manuskripte. Sie behält sich die redak -<br />

tionelle Bearbeitung eingesandter Manu -<br />

Anzeigenschluss: 14.07.<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

s kripte und Leserbriefe ausdrücklich vor.<br />

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit<br />

Erscheinungstermin: 21.08.<strong>20</strong><strong>20</strong><br />

Geneh migung des Verlages.<br />

Alle Rechte © Stein-Verlag Baden-Baden<br />

GmbH, Iffezheim, <strong>20</strong><strong>20</strong> (12. Jahrgang),<br />

ISBN 978-3-941643-00-0 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 3/<strong>20</strong><strong>20</strong> 51


Volvo<br />

EW<strong>20</strong>0E MH<br />

Der Neue<br />

Umschlagbagger<br />

Der neue EW<strong>20</strong>0E Material Handler ist speziell für das Recycling-Segment entwickelt und überzeugt mit starkem<br />

Motor, verbesserter Joystick-Steuerung und speziellem Hydrauliksystem, das für die Abfallbranche angepasst<br />

wurde. Ganze 22,7 Tonnen bringt der Mobilbagger auf die Waage und wird dabei von einem 129 kW starken D6J<br />

Volvo-Motor der Stufe V angetrieben. Der EW<strong>20</strong>0E MH bietet eine Menge nützlicher Funktionen, die dem Fahrer<br />

die Arbeit angenehmer machen. Die Auslegerschwimmfunktion und die Dämpfung des Auslegers verbessern die<br />

Leistung der Maschine, indem sie das Rütteln minimieren und den Greifer für eine erhöhte Stabilität an Ort und Stelle<br />

halten. Zusätzlich arbeiten die Greifersteuerung und das weiche Schwenkbremssystem harmonisch zusammen, um<br />

die Genauigkeit in simultanen Operationen zu verbessern, während das optimierte Hydrauliksystem eine sofortige<br />

Reaktion liefert. Mit seinem, je nach Ausführung, 5,5 oder 6,25 Meter langen geraden Ausleger und einem 4,0 Meter<br />

langen Arm verfügt der Bagger über eine Reichweite von 9,0 oder 10,0 Metern. Der EW<strong>20</strong>0E MH weist viele neue<br />

Funktionen auf, die von Fahrern unter Praxisbedingungen akribisch getestet sind und auch Sie überzeugen werden.<br />

Von Volvo in Deutschland entwickelt und gebaut.<br />

Finden Sie ihren Händler unter www.volvoce.de

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