ALPGOLD HERBST 2020

alpgold.net

In dieser neuen Ausgabe finden Sie viele tolle und interessante Reportagen über Milch, Senner, Almabtrieb, Wild. Ausflugsziele im Berchtesgadener Land und Salzburg. Entdecken Sie die schönten Plätze der Region. Der idealer Urlaubsbegleiter für die schönsten Tage im Jahr. #ALPGOLD #WANDERN #SALZBURG #BERCHTESGADEN #HOTELSIN BERCHTESGADEN #THEREMAMADE #AQUASALZA #KRONPRINZ #ALPENHOF #BERGHEIMAT #BAYERNWELLE

KOSTENLOS

®

BERCHTESGADENER LAND | CHIEMGAU | SALZBURGER LAND | 3/2020

ZUR AUSZEIT IN DIE

ALPENSTADT

TOURENTIPPS FÜR

DEN RADURLAUB

AUSFLUGSZIELE

SENNER

REICHENHALL

MUSEUM

WINTERLICHE BERGERLEBNISSE

IN BERCHTESGADEN

SALZBURGER JAKOBSWEG

DIE MILCHMACHER

FIT DURCH DEN WINTER

MÜLL UND ENERGIE AUF HÜTTEN

REZEPTE


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DAS BESONDERE ENTDECKEN

Traumhaft ruhige Lage im Grünen am Rande des Alpennationalparks zentral zwischen

DAS BESONDERE ENTDECKEN

Berchtesgaden und dem Königssee in 700 m Höhe.

Traumhaft 52 geschmackvolle, ruhige Lage mit im Grünen allem Komfort am Rande ausgestattete des Alpennationalparks Einzel-, Doppel- zentral und zwischen Familienzimmer

Berchtesgaden mit größtenteils und Südbalkon dem Königssee und Watzmannblick.

in 700 m Höhe.

2018

52 „Wohlfühl-Alm“ geschmackvolle, und mit „Wasserwelten“ allem Komfort auf ausgestattete 800 m 2 mit Einzel-, Hallenbad Doppel- (30°C), und ganzjährig Familienzimmer beheiztem

mit Freibad größtenteils (30°C), Südbalkon Almsauna, und Sole-Dampfbad, Watzmannblick. Ruhegrotte, Erlebnisduschen, Infrarotkabine,

Solarium und Sonnenpavillion sowie Treatmentbereich mit Massagekabine, Kosmetikstudio,

„Wohlfühl-Sauna-Alm“ indischem Massageraum und „Wasserwelten“ und Venusbad auf für 1300m2 erholsame mit Bäder Hallenbad (auch (30°C), zu zweit). ganzjährig

beheizten Freibad (30°C), Whirlpool im Freien (37°C), Hüttensauna mit Talblick, Bio-Sauna mit

Sole-Gradierwerk, Genussvolle Stunden Sole-Dampfbad, im Restaurant, Zirben-Infrarotkabine, an der Wolpertinger-Bar, Ruhestad’l in mit der Wasserbetten,

Almlounge mit offenen

Ruheraum Kamin und mit dem Poolblick, Stüberl Ruhegrotte, und auf der Sonnenpavillon, Sonnenterasse Teebar oder mit genußvolles Granderwasser Relaxen sowie auf der

Treatmentbereich Liegewiese. mit Rasulbad, Nassmassage, Orientalischer Massageraum, Almbad’l mit

Jacuzziwanne, Kosmetikstudio, Massageräumen u.v.m. - auch als Day Spa buchbar.

Genussvolle Stunden im Restaurant, an der Wolpertinger-Bar, in der Almlounge mit offenen

Familie Stefan Zapletal / Richard-Voss-Str. 30 / 83471 Schönau am Königssee / Tel: +49 (0) 8652 602 0 / Fax: +49 (0) 8652 643 99

Kamin und dem Stüberl und auf der Sonnenterasse oder genußvolles Relaxen auf der Liegewiese.

info@alpenhof.de / www.alpenhof.de

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info@alpenhof.de / www.alpenhof.de


INHALT

34 HAUS DER NATUR

06 BAD REICHENHALL

40 SCHLARAFFENWALD

18 SALZBURGER JAKOBSWEG

44 HÜTTENKULINARIK

24 DIE MILCHMACHER 68 INTERVIEW

10 10. BERCHTESGADENER LAND

32 TOURENTIPPS FÜR

WANDER-FESTIVAL

DEN RADURLAUB

28 SAFT

56 30 JAHRE TRABI-ANSTURM AM

GROSSGLOCKNER

IMPRESSUM

ALPGOLD® erscheint bei Lithotronic Media GmbH | Herausgeber: Lithotronic Media GmbH, Hanielstr. 13 | 83471 Berchtesgaden Tel: +49 8652 97724-0

Grafik & Produktion: Oliver Fischer | Redaktion: Carina Holztrattner, Lisa Schuhegger | Cover: © SalzburgerLand Tourismus

info@alpgold.de | www.alpgold.de

ALPGOLD® erscheint kostenlos im Berchtesgadener Land, Salzburg, Oberbayern. Nachdruck, Kopieren, Digitalisierung und Veröffentlichung auch auszugsweise nur mit vorheriger

schriftlicher Genehmigung von Lithotronic Media GmbH. Für Irrtümer und Druckfehler wird keine Haftung übernommen. Keine Gewähr für Veranstaltungen, Angaben,

Termine und ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Die Urheberrechte der von ALPGOLD® konzipierten Anzeigen liegen bei Lithotronic Media GmbH

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© SalzburgerLand Tourismus


BERCHTESGADEN

Fotos: © Berchtesgadener Land Tourismus GmbH

Berchtesgadener Land – Wandern mit den

Beinen, erleben mit den Sinnen, genießen

mit der Seele

6

Es ist früh am Morgen. Die Kühle

der Nacht hängt noch zwischen

den Gräsern, doch der helle Himmel

verspricht einen warmen Tag. Der

Rucksack wird geschultert, die Schuhbänder

der Bergstiefel noch einmal nachgebunden,

dann kann es losgehen. Es dauert

eine Weile, bis man seinen Rhythmus

gefunden hat. Nicht zu schnell, man muss

ja keine Rekorde aufstellen, aber auch

nicht zu langsam. Der kluge Wanderer nutzt

den Schwung der Schritte. Erst durch den

Bergwald und später über die Almwiesen

führt der Weg den Berg hinauf. Begleitet

vom Glockengeläut der Kühe, die sich Gras

und Bergkräuter schmecken lassen. Die

Wanderziele in den Berchtesgadener Alpen

sind zahlreich. Da gibt es natürlich hochalpine

Gipfel wie Watzmann, Hohen Göll

oder Hochkalter. Aber so hoch hinauf muss

man gar nicht, um die Kraft der Berge zu

spüren. Eine Halbtagestour hinauf auf den

Grünstein reicht, um mitten in den Bergen

auf einem Gipfel zu stehen, den Blick über

das grüne Berchtesgadener Tal schweifen

zu lassen und zum majestätischen Watzmann

aufzuschauen. Vielleicht das nächste

Mal, denkt sich manch einer. Auf einem

Wegenetz von über 1.000 Kilometern gibt

es viel zu entdecken und zu erwandern.

Höhenwege wie der Soleleitungsweg garantieren

erstklassiges Panorama ohne

Steigung. Mit der Jennerbahn geht es bequem

auf 1.800 Meter, bis zum königlichen

Gipfelerlebnis mit Blick auf den Königssee

ist es dann nur noch ein kleiner Spaziergang.

Zum bekannten Kältepol am Funtensee

geht es dann schon vier Stunden stetig


ergauf, leidenschaftliche Bergsteiger suchen

den Rinnkendl-Steig, Mannlgrat oder

wagen sich gar in die Watzmann-Ostwand.

Das ist das Schöne hier im

Berchtesgadener Land

Für jeden und jede Kondition gibt es

viele Möglichkeiten, die beeindruckende

Bergwelt zu erleben. Das Herzstück bildet

dabei der Nationalpark Berchtesgaden, der

einzige alpine Nationalpark Deutschlands

mit seiner unberührten Natur. Ursprünglicher

geht es nicht. Bei einer Einkehr an einer

der bewirtschafteten Almen kann man

neue Kraft tanken für den weiteren Weg

oder Wanderschuhe und Socken ausziehen,

barfuß über die Wiese laufen und zur

Sonne empor blinzeln. Denn Wandern ist

nicht nur eine Tätigkeit der Beine. Sicher

erfordert es Kraft, Schritt für Schritt den

Weg hinauf zu gehen, aber die verbrauchte

Energie wandelt sich um in ein wunderbares

Stückchen Freiheit. Mit jedem

zurückgelegten Meter wird der Kopf klarer.

Man lässt den Alltag hinter sich, riecht die

würzig duftenden Bergblumen, erlebt den

frischen Wind am Gipfel und fühlt sich lebendig

und kraftvoll. Wandern pur bietet

jedes Jahr im Juli das Berchtesgadener

Land Wander-Festival. Von der anspruchsvollen

24-Stunden-Tour bis zur informativen

Themenwanderung findet jeder Wanderbegeisterte

ein Ziel. Perfekt organisiert

überzeugt es seit Jahren die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer. Eine Überquerung des

Lattengebirges bei Bad Reichenhall oder

eine Teilstrecke des neuen SalzAlpenSteigs

finden sich ebenfalls im Festivalangebot.

Wer mehr Zeit hat, macht sich auf, die gesamten

230 Kilometer des Premiumweitwanderweges

auf den Spuren des Salzes

individuell zu bewältigen.

Egal ob Bergsteiger, Wanderer oder Spaziergänger

- eines sollte jeder zwischendurch

machen: tief einatmen. Denn die

kraftvolle Bergluft belebt, erfrischt und

stärkt den Körper. Die einmaligen Ausblicke

sind inklusive.

Berchtesgadener Land

Tourismus GmbH

Maximilianstraße 9

83471 Berchtesgaden

Tel. +49 8652 6565050

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OUTDOOR

Zur Auszeit in die Alpenstadt

Einzigartige Natur, salzige Wellness und hochklassige Kultur machen Bad Reichenhall

zur Erholungsoase für Urlauber

Morgens Bergtour, nachmittags Bummel und vor dem

Abendessen noch ein Bad in Alpensole: Wer sich in

den Ferien nicht entscheiden will zwischen bewegen

und besichtigen, entspannen und entfalten, genießen und gesund

fühlen, fi ndet in Bad Reichenhall die perfekte Symbiose aus traditionellen

und modernen Erholungs-Elementen. Die Alpenstadt

beheimatet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die im Zentrum der

Berg-Bühne an Attraktivität gewinnen. Wer die Natur genießen

möchte, startet direkt von der Fußgängerzone ins Gipfel- oder

Seenparadies. Und die Seele fängt bei einem der zahlreichen Inund

Outdoor-Wohlfühlangebote von ganz alleine zu baumeln an.

Was Kaiserin Sisi, Sigmund Freud und Franz Josef Strauß gemeinsam

ist? Sie alle haben ihre Sommerfrische in Bad Reichenhall

verbracht. Und dabei vitalisierende Momente im Blumenmeer

des Königlichen Kurgartens, am größten Freiluft-Inhalatorium

der Welt oder rund um die weitläufi gen Anlagen der Alten Saline

erlebt. Seit 1928 schwebt außerdem die Predigtstuhlbahn

in die Gipfelwelt und komplettiert die einzigartige Gemütlichkeit

des Alpenstadt-Erlebnisses. Ganz sanft gleitet die „Grande Dame

der Alpen“, wie die Großkabinenseilbahn liebevoll genannt wird,

noch heute zum 1.614 Meter hohen Hausberg. Von der Bergstation

startet man zur ambitionierten Tagestour, zum entspannten

Gipfelrundweg oder zum direkten Einkehrschwung ins Restaurant

und in die wenige Fußminuten entfernte Almwirtschaft. Der

Ausfl ug wird in jedem Fall durch grandiose Ausblicke über die

Sole-Kurstadt, Salzburg und die umliegenden Berge begleitet.

Wer anschließend durch die Fußgängerzone spaziert, schlendert

vorbei an gut erhaltenen Gründerzeit- und Jugendstil-Villen,

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BAD REICHENHALL

prachtvollen Industrie-Denkmälern, die von der Salz-Geschichte

des Staatsbads berichten und historischen Plätzen, die mit gemütlichen

Cafés und modernen Restaurants zum Verweilen laden.

Wo einst Kupferschmiede und Färber ihrem Handwerk nachgingen,

bieten heute Kunsthandwerker, Trachtenschneider und

Blumenbinder einen Blick hinter die Werkstatt-Kulissen. Kleine

Läden laden zum gemütlichen Shopping-Bummel. Und während

in den historischen Hallen der Kunstakademie weltberühmte

Künstler lehren, klingen die klassischen Klänge von Deutschlands

einzigem philharmonischem Kurorchester durch die Konzertrotunde.

Mit dem Kurmittelhaus der Moderne wartet gleich

daneben ein besonders geschichtsträchtiger Bau. Hinter den im

Jugendstil errichteten Mauern werden modernste Therapie- und

Wohlfühlstandards geboten. Ob klassisches Sole-Bad, Inhalation

oder Gamshornmassage: Das Niveau der Anwendungen liegt

ganz oben, im Wellness- wie im Gesundheitsbereich. Außerdem

locken wildromantische Seen und der 40.000 qm große Kurgarten

zum Entspannen. Hier lässt sich das gigantische Gradierhaus

bestaunen, in dem hochdosierte Sole über eine 23 Meter hohe

Wand aus Schwarzdornbüscheln rieselt. Oder einfach der Blick in

die umliegenden Gipfel genießen, der Bad Reichenhall das ganz

spezielle Flair verleiht.

Wer Kultur und Bewegung direkt verbinden möchte, spaziert auf

dem Burgenweg über 33 Kilometer und 730 Höhenmeter zu den

umliegenden Schlössern und Festungen. Oder erkundet interessante

Kirchen- und Klosteranlagen, deren Erzählungen von der

romanischen bis in die Jetztzeit reichen. Unzählige Routen erschließen

die historischen Höhepunkte rund um die Wohlfühlstadt.

Unterwegs stößt man immer wieder auf architektonische

Meisterwerke, die den Kunst- mit dem Kurbegriff in Einklang

bringen und häufi g in direktem Zusammenhang mit der Salzgeschichte

stehen.

Das „Dubai des Mittelalters“ häufte seinen größten Reichtum

bereits im 12. Jahrhundert an, durch das Salz-Monopol für die

Ostalpen und weite Teile Mitteleuropas. Noch zu Ludwigs Zeiten

stammte ein Drittel der Staatseinnahmen aus dem Salz-Verkauf.

Das erklärt, woher die prachtvollen Gebäude und Marmor-Veredelungen

im zugehörigen, unter der Stadt verlaufenden Sole-

Stollennetz stammen. War es damals zur Konservierung von

Speisen notwendig, ist es heute in erster Linie Genuss, der mit

dem Salz in Verbindung gebracht wird. Ob auf dem Wellnessoder

Gourmet-Sektor: Die Alpenstadt bietet exklusive Salz-Erlebnisse,

die das „weiße Gold“ direkt in Wohlbefi nden wandeln.

Das Leben fühlt sich in Bad Reichenhall einfach ein bisschen

leichter an. Die mit Salzionen angereicherte Alpenluft lässt besser

atmen und wirkt wie ein Jungbrunnen, der Energie freisetzt.

Dazu kommt die angenehme Mischung aus Bodenständigkeit

und Zeitgeist, die besonders an Festtagen für Gäste erlebbar

wird. Während die Einheimischen ihre Tracht und teilweise jahrhundertealte

Bräuche präsentieren, sitzen Urlauber auf den

sonnigen Terrassen der zahlreichen Cafés oder Restaurants und

genießen die lebendige Atmosphäre bei einer Erfrischung. Ohne

Zweifel, Bad Reichenhall ist eine Stadt mit Geschichte. Aber ihr

Puls schlägt im Jetzt.

Berchtesgadener Land Tourismus GmbH

Wittelsbacher Str. 15 · 83435 Bad Reichenhall

Tel. +49 8651 715110

info@bad-reichenhall.de · www.bad-reichenhall.de

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VERANSTALTUNG

10. Berchtesgadener Land Wander-Festival

Erleben Sie ein einzigartiges Langzeit-Wander-Erlebnis zwischen Watzmann und Königssee

dem kristallklaren Hintersee, dem Frühstück

im ersten Bergsteigerdorf Deutschlands

und der weiteren Routenführung

über die Stubenalm auf das Watzmannhaus

zur Mittagspause hat die Wanderung

noch einige weitere Highlights zu bieten.

Über den Falzsteig und die Kührointhütte

geht es schließlich zurück nach Berchtesgaden.

Was zwischen Watzmann und

Königssee mit der Liebe zu

den Bergen begann, hat sich

mittlerweile zu Europas größter Eventreihe

für Langzeitwanderungen gemausert. Vom

11. bis 12. September findet darum nicht

nur das 10. Wander-Festival im Berchtesgadener

Land statt, sondern auch die Biolectra

24h Trophy feiert ihr 10-jähriges Jubiläum.

Die Routenführungen der beiden 24h Wanderungen

und der 12h Wanderung auf den

König Watzmann und der neuen 12h Jubiläumswanderung

auf den Jenner sind darauf

ausgelegt, sich auf panoramareichen Wegen

die zahlreichen kulturellen und landschaftlichen

Highlights des Bergerlebnisses

Berchtesgaden zu erwandern. Es zählt nicht

der Wettbewerb, sondern das gemeinsame

Wandererlebnis bei Tag und bei Nacht. Die

Teilnehmer erhalten ein Rundum-Sorglos-

Paket, um sich voll auf die Bewältigung der

Strecke konzentrieren zu können.

Das ganz besondere Highlight: Die 24h

Wanderer starten bereits am Freitagabend

und laufen zeitgleich mit den 12h Wanderern

zur gemeinsamen Finisher-Party am

Weihnachtsschützenplatz ein.

12h Bergerlebnis Watzmann

10

Details: 29 km | 1.430 HM

Rund um den König der Berchtesgadener

Alpen gibt es einiges zu bestaunen. Auf

der 12h Strecke liegen der tiefblaue Königssee,

die 1.220 m hohe Grünsteinhütte

und die 1.420 m hohe Kührointhütte.

Über den Falzsteig geht es bei Panoramaweitblicken

weiter auf das 1.930 m hohe

Watzmannhaus, wo ein warmes Mittagessen

wartet. Über die Stubenalm und den

Ortsteil Engedey wandern die Teilnehmer

zurück zum Weihnachtsschützenplatz in

Berchtesgaden.

12h Genussvolles Bergerlebnis

Details: 20 km | 1.500 HM

Was ist schöner als wandern? Richtig, wandern

und genießen. Bei der Jubiläums Genusstour

werden die schönsten Plätze rund

um den Jenner besucht, dazu werden den

Wanderern regionale Köstlichkeiten, beispielsweise

von der Molkerei Berchtesgadener

Land und der Enzianbrennerei Grassl

gereicht. Die besonderen Highlights: Rennrodler

Georg Hackl begleitet die Gruppe

ein Stück und abschließend dürfen sie in

der neuen Jennerbahn die Talfahrt von der

Mittelstation genießen.

24h Watzmann alpin

Details: 60 km | 2.900 HM

Über das Wintersport Gebiet Götschen

und den 1.392 m hohen Toten Mann gelangen

die Teilnehmer zum ersten Highlight,

der Mitternachts-Andacht mit Weisenbläsern

auf der Berggaststätte Hirschkaser.

Mit dem Lagerfeuer bei der Mordau Alm,

24h Watzmann extrem

Details: 65 km | 3.700 HM

Bei dieser Wanderung wartet auf die Teilnehmer

die gleiche Routenführung, wie

bei der „24h Watzmann alpin“ Tour.

Jedoch sind in der gleichen Zeit fünf

Kilometer und 800 Höhenmeter mehr zu

bewältigen, ganz nach dem Motto „Hoch

und höher“. Direkt nach dem Watzmannhaus

wird noch das 2.651 Meter hohe

Watzmann Hocheck bestiegen. Der atemberaubende

Ausblick auf die Berchtesgadener

Bergwelt ist die Anstrengung

jedoch mehr als wert.

10. Berchtesgadener Land

Wander-Festival

Termin:

11. – 12. September

Tickets:

www.biolectra24h-trophy.de/tickets

Veranstalter:

grassl event & promotion services gmbh

Griesstätterstraße 9

83471 Berchtesgaden

www.biolectra24h-trophy.de


Das im alpenländischen Stil erbaute Hotel in ruhiger, zentraler Lage verfügt über 66 behagliche, komfortable

Zimmer- und Suiten, ein Panorama-Restaurant mit Stüberl und Terrasse, die zünftige, bayerische Bier- und

Weinstube „Zum Fassl“, einen Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad und Infrarotkabine.

In unmittelbarer Nähe finden Sie Golf- und Tennisplätze, die Watzmann Therme, den bekannten und beliebten

Königssee, die Jennerbahn, das Salzbergwerk, den Nationalpark Berchtesgaden und viele weitere interessante und

erlebnisreiche Angebote. Begleitete Wanderungen und Skischule werden sogar im Haus angeboten.

Wir erwarten Sie gerne zu Urlaub, Erholung und Sport.

Das Panoramarestaurant hat durchgängig an allen Wochentagen, sowie auch am Wochenende von 12:00 bis

22:00 Uhr (Küche bis 21.00 Uhr) geöffnet.

Täglich ist das „Fassl“ von 18:00 bis um 1:00 Uhr (Küche bis 22.00 Uhr) für Sie geöffnet.

Alpenhotel Kronprinz

Am Brandholz • 83471 Berchtesgaden • Telefon: +49 (0)8652 6070 • Telefax: +49 (0)8652 607120

info@alpenhotel-kronprinz.de • www.alpenhotel-kronprinz.de

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AUSFLUGSZIEL

Rossfeldpanoramastraße

Höchste Straße mit höchstem Genuss

Ein unvergessliches Erlebnis - eine

Fahrt über die ganzjährig befahrbare,

mautpflichtige Rossfeldpanoramastraße

bei Berchtesgaden.

Von Berchtesgaden aus kann sie über

Obersalzberg oder von Unterau über

Oberau bequem mit dem Pkw oder Motorrad

erreicht werden. Sie führt in Serpentinen

auf eine Höhe von 1.600 m

über NN unmittelbar in die einmalige,

hochalpine Bergwelt des Berchtesgadener

Landes mit herrlichem Rundblick

auf den Hohen Göll, den Kehlstein, das

Tennen- und Dachsteingebirge und den

Untersberg. Bei schönem Wetter ist eine

unvergleichliche Talsicht nach Berchtesgaden

und in das Salzburger Land ein

Genuss.

Entlang der Straße befinden sich mehrere,

kostenfreie Parkplätze. Zwei schön

gelegene Berggasthöfe laden zu Rast und

Einkehr ein.

Der Besuch der Roßfeldpanoramastraße

vermittelt einen bleibenden Eindruck von

der einmaligen Schönheit des Berchtesgadener

Landes.

Im Winter findet der Skifahrer ein schneesicheres

Familienskigebiet mit zwei großen

Schleppliften, einem Übungslift und

einer ca. 6 km langen Abfahrtsstrecke

nach Oberau vor.

Rossfeldpanoramastraße

Staatliches Bauamt Traunstein

Rosenheimerstrasse 7

83278 Traunstein

Tel. +49 8652 2808

info@rossfeldpanoramastrasse.de

www.rossfeldpanoramastrasse.de

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BERCHTESGADEN

Technische Daten

• Länge: 15,4 km

• Führt auf 1.570 m Höhe im Bereich der Scheitelstrecke

• Fahrbahnbreite: 7 bis 9 m

• Anzahl der Brückenbauwerke 14

• Längstes Brückenbauwerk 135 m

(Lehnengewölbe Scheitelstrecke)

• Höchstes Brückenbauwerk 20 m

(Prielgrabenbrücke)

• Länge der Stützmauern 1.600 m

Sonstiges:

• Panoramarundweg ca. 700 m

mit Ruhebänken und Schautafeln

• Kiosk an der Scheitelstrecke

• Ca. 400 Parkplätze an den Aussichtspunkten

• Summe der Neuschneehöhen in einer Winterperiode

auf der Scheitelstrecke ca. 580 cm

• Unterhaltungsaufwand etwa

2 bis 3 mal höher als

bei einer Bundesstraße in Tallage

Eine Fahrt über die ganzjährig

befahrbare Roßfeldpanoramastraße

ist ein unvergessliches Erlebnis!

Tel. +49 8652 2808

www.rossfeldpanoramastrasse.de

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Dokumentation Obersalzberg

Ein Besuchermagnet seit mehr als 20 Jahren

Die Ausstellung informiert über die Geschichte und die Bedeutung

des Obersalzberges. Der Bergrücken oberhalb

von Berchtesgaden diente in der Zeit des Nationalsozialismus

als zweiter Regierungssitz des Regimes. Adolf Hitler und

führende Nationalsozialisten planten hier Kriege und beschlossen

die Verfolgung und Vernichtung von Menschen. Zeitgleich nutzte

die Propaganda die Bergkulisse für die Inszenierung Hitlers als angeblich

volksnahen Kanzler, Kinder- und Naturfreund, Staatsmann

und Visionär.

Als Adolf Hitler 1923 erstmals auf den Obersalzberg kam, fand er

ein kleines Bergdorf mit Bauernhäusern, Pensionen und Sommersitzen

wohlhabender Städter vor. Später zog er sich immer wieder

dorthin zurück, um wichtige politische Entscheidungen vorzubereiten.

Der Obersalzberg wurde zur Wahlheimat des „Führers“. Ab

1928 bewohnte er das Haus Wachenfeld, das er nach der Machtübernahme

zum repräsentativen Berghof ausbauen ließ. Insgesamt

verbrachte er rund ein Viertel seiner Regierungszeit dort. Die

Bergbauern und Dorfbewohner mussten seinem „Führersperrgebiet“

weichen, in dem auch andere NS-Größen wie Hermann Göring,

Martin Bormann und Albert Speer eigene Häuser besaßen.

Zwischen Spaziergängen und Kaffeekränzchen auf der Sonnenterasse

des Berghofes entschieden sie über den Tod von Millionen

von Menschen. Selbst im Zweiten Weltkrieg zog sich Hitler auf

den Obersalzberg zurück: Dann wurde der Berghof zum „Führerhauptquartier“,

von dem aus er seine Truppen lenkte. Für seinen

Schutz begannen 1943 aufwendige Bauarbeiten. Es entstand ein

6,2 Kilometer langes unterirdisches Bunkersystem. Am 25. April

1945 bombardierte die britische Royal Air Force das „Führersperrgebiet“

und zerstörte viele Gebäude. Fast alle Ruinen, darunter der

Berghof, wurden später abgetragen.

14


AUSFLUGSZIEL

und bietet ein umfangreiches Bildungsprogramm an. Sie dient der

historisch-politischen Bildung und klärt über die katastrophalen

Folgen von rechtsextremem Gedankengut auf.

Aufgrund des enormen Besucherinteresses erhält die Dokumentation

Obersalzberg derzeit ein zusätzliches Gebäude, das gemeinsam

mit einer neukonzipierten Dauerausstellung 2022 eröffnet

werden soll. Die bestehende Ausstellung und die Bunkeranlagen

bleiben bis dahin geöffnet.

1999 eröffnete die Dokumentation Obersalzberg, die seitdem von

mehr als drei Millionen Menschen besucht wurde. Die Ausstellung

zeigt die Geschichte des Ortes und die Geschichte der nationalsozialistischen

Diktatur. Sie entlarvt das von der NS-Propaganda

heraufbeschworene trügerische Idyll, blickt hinter die Kulissen

des Regimes und auf die furchtbaren Verbrechen, die auch vom

Obersalzberg ausgingen. Die Ausstellung wurde vom Institut für

Zeitgeschichte München–Berlin erarbeitet und informiert fundiert,

aber allgemein verständlich über die historischen Ereignisse. Im

Rahmen des Ausstellungsbesuchs besteht die Möglichkeit, Teile

der Bunkeranlagen zu besichtigen.

Ergänzend zur Dauerausstellung organisiert die Dokumentation

Obersalzberg geführte Rundgänge, Vorträge und Veranstaltungen

Dokumentation Obersalzberg

Salzbergstraße 41 · 83471 Berchtesgaden

Tel. +49 8652 947960 · Fax +49 8652 947969

organisation@obersalzberg.de · www.obersalzberg.de

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HEILTHERME BAD VIGAUN

WOHLTUEND ANDERS

Nur 15 km südlich von Salzburg präsentiert sich

die Heiltherme Bad Vigaun als Ort der Ruhe und Entspannung.

THERMALWASSERBECKEN

PANORAMARUHERAUM

SOLARIEN

SAUNALANDSCHAFT

SONNENTERRASSE

CAFE THERME

Öffnungszeiten: Mo-Fr von 10.00-22.00 Uhr | Sa und So von 10.00-21.00 Uhr

Karl-Rödhammer-Weg 91 | A-5424 Bad Vigaun | T +43 (0)6245/8999-646

heiltherme@badvigaun.com | www.badvigaun.com


AUSFLUGSZIEL

Anif

Der „grüne Süden“ Salzburgs verzaubert mit wunderschönen blumengeschmückten Häusern,

dem kristallklaren Wasser des Waldbades, seinen kulturellen Schätzen und der hohen

Qualität der Restaurants. Ein Urlaubsidyll der besonderen Art

Schon der berühmte Dirigent Herbert von Karajan konnte

sich dem Charme des Ortes nicht entziehen. Sein Bauernhaus,

inmitten grüner Wiesen und mit schönstem Ausblick

auf den Untersberg, ist noch heute in Familienbesitz.

Wer sich für Kultur interessiert, sollte unbedingt einen ausgedehnten

Spaziergang durch den Ort Anif machen. Die schöne Pfarrkirche

mit dem uralten, spätromanischen Turm aus der Zeit um 1200 n.

Chr. ist Herberge des Grabes von Herbert von Karajan. Schlendert

man weiter, hinaus ins Grüne, kommt man am ehemaligen Wohnhaus

des berühmten Dirigenten vorbei. Begleitet wird man bei diesen

Spaziergängen vom Duft der blühenden Natur und der Blick

schweift immer wieder hinüber zum atemberaubenden Untersberg.

Auch Sportler finden in Anif ihr Auskommen. Ob in der Bewegungsarena

mit zahlreichen Laufrouten, dem Wald-Hochseilgarten, auf

den Radwegen der Umgebung oder beim Schwimmen im Waldbad

oder der Königseeache.

Lohnend ist auch ein Abstecher in die Kulturstadt Salzburg mit seinen

zahlreichen Museen, der Festung Hohensalzburg und Mozarts

Geburtshaus. Genießen und Entdecken, die Mozartstadt ist nur einen

Sprung entfernt. Für Museumsausflüge, Stadtbesichtigungen

und nicht zuletzt, um im Sommer die Festspiele zu besuchen wird

Anif gerne als Ausgangspunkt gewählt.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, Auto und auch Fahrrad ist

man schnell in der Salzburger Altstadt, dem Berchtesgadener

Land oder in Hallein.

Anif bietet Gästebetten in allen Kategorien.

Informationen zu Unterkünften und Sehenswürdigkeiten:

Gästeservice ANIF

Aniferstraße 10 · A-5081 Anif

Tel: +436246 72365 · office@anif.info

www.anif.info

17


AUSFLUGSZIEL

Auf dem Weg auf der Suche

Salzburger Jakobsweg

© SalzburgerLand Tourismus

Zigtausende pilgern auf dem Jakobsweg. Sie sind auf der

Suche nach Gott, sich selbst, dem inneren Frieden oder

sie wissen schlicht nicht, was sie suchen, suchen so

Spuren von Paolo Coelho oder Hape Kerkeling.

Pilgern soll Suchenden helfen. Das wissen die meisten vom

„Hörensagen“. Manche Suchende wollen sich selbst überzeugen.

Sie pilgern, oft auf dem Jakobsweg. Wer den Jakobsweg gehen will,

muss nicht in Saint-Jean-Pied-de-Port starten. Der Weg beginnt für

jeden Pilger, dort, wo er sich auf den Weg macht.

Quer durch Europa verlaufen zahlreiche Jakobswege. Schon im

Mittelalter bildeten sich die „Hauptadern“, die die Jakobswegkirchen-

und Kapellen entlang des Weges miteinbeziehen. Die historischen

Jakobswege sind abgesehen von kleinen Routenänderungen

wegen Hauptverkehrswegen bis heute erhalten geblieben.

Sie treffen sich allesamt in Santiago de Compostela am Grab des

Heiligen Jakobus.

Auch in der Alpgold-Region verlaufen Jakobswege. Zugegeben, der

Weg von Bayern oder Österreich nach Spanien ist weit – zu weit

zu Fuß. Doch ist beim Pilgern nicht der Weg das Ziel? Und liegt die

Begegnung mit Gott, dem Selbst oder dem inneren Frieden nicht

auf dem Weg? Angeblich!

Nun, wer auf der Suche ist, mache sich auf – auf den Weg.

Der Salzburger Jakobsweg verläuft vom Osten kommend aus

dem Oberösterreichischen Innviertel von der Jakobuskirche

18


SALZBURG

Lengau über Frankenland südlich von Neumarkt ins Salzburger

Seenland an den Wallersee. Der Weg führt am Seeufer entlang.

Pilger passieren Henndorf und Seekirchen. Über Eugendorf

und Hallwang führt der Salzburger Jakobsweg zur Wallfahrtskirche

Maria Plain in Bergheim und in die Salzburger Altstadt an

den Dom. Über den Mönchsberg geht es weiter nach Gois und

Großgmain, über Bayerisch Gmain nach Bad Reichenhall.

Die Salach entlang geht es über das Kleine Deutsche Eck nach

Unken, von dort aus nach Lofer. Es lohnt sich ein Abstecher

nach Maria Kirchental. Schließlich führt der Weg über den Pass

Strub nach Sankt Johann in Tirol.

Pilger können den Weg in Etappen gehen. Sie alle sind etwa 25

Kilometer lang. In fünf bis sechs Stunden sind die Etappenziele

erreicht. Perfekt also für Pilger-Neulinge!

Oberhofen– Neumarkt – Henndorf – Eugendorf

Distanz: 24 Kilometer

Dauer: ca. 6,5 Stunden

Lengau – Lochen – Mattsee – Obertrum –

Seekirchen – Eugendorf

Distanz: 27 Kilometer

Dauer: ca. 6,5 Stunden

Eugendorf – Hallwang – Salzburg – Hinterreit/Großgmain

Distanz: 29 Kilometer | Dauer: ca. 7,5 Stunden

Hinterreit/Großgmain – Bad Reichenhall – Unken

Distanz: 22,5 Kilometer

Dauer: ca. 6 Stunden

Unken – Lofer (mit Abstecher nach Maria Kirchental)

Distanz: 18 Kilometer

Dauer: ca. 5,5 Stunden

Lofer – Waidring – Kirchdorf – St. Johann in Tirol

Distanz: 26 Kilometer

Dauer: ca. 7 Stunden

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UNTERNEHMEN

Verlässlicher Partner in herausfordernden Zeiten

Die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost ist für Sie da

Die Corona-Pandemie bringt große

persönliche und wirtschaftliche

Herausforderungen mit sich –

sowohl für Privatpersonen als auch für

Unternehmen. Auch in diesen besonderen

Zeiten können Sie darauf vertrauen, dass

die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern

Südost Ihnen als verlässlicher Partner zur

Seite steht. Firmenkunden müssen sich

den Herausforderungen dieser besonderen

wirtschaftlichen Belastung nicht

alleine stellen und auch für Privatkunden

ist die Bank zu den gewohnten Öffnungszeiten

in allen Filialen für ihre Kunden

erreichbar. Dabei ist der VR Bank die Gesundheit

ihrer Kunden und Mitarbeiter besonders

wichtig. In allen Filialen wurden

deshalb Maßnahmen umgesetzt, damit

die Abstands- und Hygieneregelungen zu

jeder Zeit eingehalten werden können. Experten

empfehlen nachdrücklich, Abstand

zu halten und direkten Kontakt zu vermeiden.

Damit Sie Ihre Bankgeschäfte und

den Zahlungsverkehr trotzdem so flexibel

wie gewohnt erledigen können, empfiehlt

die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern

Südost allen Bankkunden die Nutzung ihrer

digitalen Services. Das Online-Banking

und die VR BankingApp sind TÜV-geprüft

und Sie können dort Ihre Bankgeschäfte

einfach, schnell und sicher erledigen.

Bei Fragen oder Anliegen erreichen Sie Ihre

Regionalbank in den 27 Filialen vor Ort,

telefonisch unter 08651 6006-600 oder

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der Verbreitung des Virus entgegenzuwirken.

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UNTERNEHMEN

Christina Göttges Fotografie

„Die Fotografie gibt uns die Möglichkeit vieles aus einem neuen Blickwinkel erfassen zu können. „

Fotografie

In unserem Fotostudio im Herzen von Berchtesgaden können Sie

sich von der Vielseitigkeit und der Einzigartigkeit unserer Arbeiten

überzeugen. Neben den Schwerpunkten in der Hochzeits-,

Neugeborenen- und Familienfotografi e, bieten wir eine große

Auswahl an spektakulären Landschaftsfotografi en.

Durch unsere Drohnenfotografi e erschaffen wir neue und spannende

Blickwinkel, die Sie die Welt aus anderen Augen sehen

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Nicht nur unsere eigenen Fotografi en drucken wir für Sie,

auch auf Ihre eigenen Aufnahmen freuen wir uns sehr und beraten

Sie dazu gerne direkt vor Ort.

Christina Göttges Fotografie

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Tel.: +49 8652 62606

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21


AUSFLUGSZIEL

Almenwelt Lofer

Hinauf in Österreichs schönste Wanderalm · Bis 3. November in Betrieb!

Mit der Almbahn I und II – geht’s direkt vom Ortszentrum

in Lofer (630m) in die Almenwelt Lofer auf 1.350

Meter Seehöhe zum Ausgangspunkt von 7 Rundwanderwegen.

Das weitläufi ge Hochplateau der Almenwelt Lofer ist

im Sommer mit 450 Stück Vieh bewirtschaftet.

• NEU: Lofi Schatzsuche in der Almenwelt

• Die Almbahn II Bergstation ist der Start für 7 Rundwanderwege

von der leichten Almseerunde bis zur Gipfelrunde auf das

Grubhörndl mit 4 Stunden.

• 4 Aussichtsgipfel Grunhöndl, Dietriechshorn, Schwarzeck

und Schönbühel bieten einen einzigartigen 360 Grad Panoramablick

mit Sicht bis in die Stadt Salzburg.

• Aussichtsturm Schwarzeck mit 360° Panoramablick

• Der Erlebnisweg „Auf die Alm“ geht von der Mittelstation

Loderbichl über Almen, durch Wälder und Wasserfälle .

• Weitwanderer, E-Biker und Mountainbiker nützen die Almbahn

I und II als Aufstiegshilfe und fi nden Anschluss nach

Waidring/Steinplatte, Winkelmoosalm und Unken/Heutal.

• Auch für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer eröffnen die Behindertengerechten

Bahnen sowie Gastronomie ein unvergessliches

Naturerlebnis.

• Besonders beliebt ist der Rundwanderweg zum roten Marmorsee.

• Der Alm – Erlebnisspielplatz ist der Tummelplatz für Kinder

• Wichtel - Rundwanderweg beim Restaurant Loderbichl

Termine - Musikalische Almenwelt Lofer 2020

30. August: Musikalische Almenwelt zum Bauernherbst

05. September: Almabtrieb beim Restaurant Loderbichl

27. September: Musikalische Almenwelt mit

Alphornbläsertreffen

Zu diesen Terminen wird bei den Restaurants in der Almenwelt

Lofer zünftig musiziert!

Sommerbetriebszeiten der Almbahnen :

Hauptsaison: Bis 20.09 täglicher Betrieb

Nachsaison: 21.09. bis 3.11. jeweils So, Di, Do und Sa

Die Almbahnen I und II sind von 09:00 bis 16:30 Uhr

durchgehend in Betrieb.

22


LOFER

Der Alm - Erlebnisspielplatz

ist der Tummelplatz für Kinder

Der grandiose Aussichtsturm garantiert

einen 360° Panoramablick

Lofi - Schatzsuche in

der Almenwelt Lofer

„Hol dir die Schatzkarte bei der Talstation

der Almenwelt Lofer und werde zum Jäger

des goldenen und silbernen Schatzes!“

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der rote Marmorsee

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23


AUSFLUGSZIEL

Die Milchmacher


© Anselm – stock.adobe.com

Wer macht sie denn die Milch?

Die Kuh. Wie macht sie die

Milch? Sie frisst Gras, Klee,

Kräuter, Heu, hier und da gentechnikfreies

Futtermittel. Die Kuh schluckt unzerkaut,

käut wieder und kaut, schluckt,

verdaut. Die Verdauung steuern die vier

Mägen: Pansen, Netzmagen, Blättermagen,

Labmagen. Durchschnittlich 50 Kilogramm

Grünzeug vertilgt eine Kuh. Die

Nährstoffe gehen ins Blut über, gelangen

über das Blut in das Euter, wo sie in den

Milchdrüsen schließlich mit Wasser zu

Milch werden.

Jetzt macht der Bauer mit. Stefan Huber

ist studierter Biobauer. Zweimal täglich

melkt er die etwa 30 Milchkühe auf dem

Naturlandhof. 32 Kühe stehen grasend

auf der Weide, 31 geben Milch. „Eine Kuh

ist im Urlaub“, sagt Stefan Huber. Er lacht.

Eine Kuh sei im Trockenstand. „Acht Wochen

bevor das Kalb zur Welt kommt, werden

die Kühe nicht gemolken“, erklärt er.

Stefan Huber führt die Kühe in den Melkstand.

Zuvor hat er – wie er sagt – „im

Milli kammerl“ – in der Milchkammer – in

die Anlage – eine Rohrmelkanlage – einen

neuen Milchfi lter eingesetzt, das Melkvakuum,

den Lufteinsatz am Sammelstück

und die Vakuumabsperrung kontrolliert.

„So viel Zeit muss sein“, sagt er. Heute

stehen ihm Markus, Michi, Christian und

Josephine zur Hilfe. Sie sind vier der Teilnehmer

des Melkkurses, den Stefan Huber

in der Zusammenarbeit mit dem Verband

für landwirtschaftliche Fachbildung

in Bayern e.V. (vlf) nun zum zweiten Mal

veranstaltet. Josephine und die Buben

wissen, was zu tun ist. Stefan Huber hat

ihnen zuvor die Theorie gelehrt. „Wir haben

selbst einen Betrieb daheim“, sagt

Markus. Er ist quasi vom Fach.

In ihren Gummistiefel gehen die Vier mit

Ihm zu den Kühen. In Reih und Glied stehen

sie da – jede Kuh auf ihrem Platz. Markus

legt Faust an. Er melkt Kuh für Kuh

vor – im Faustmelkgriff. Der Bauer prüft

die Milchbeschaffenheit. Obgleich in Molkerei

die Qualität der Milch noch einmal

geprüft wird. Je nachdem, wie die Milch

aussieht, entscheidet der Bauer vorab, ob

sie abgeliefert werden kann. Gleichzeitig

melkt der Bauer die recht keimreiche

Milch im Strichkanal ab. „Der Anfangskeimgehalt

in der Tankmilch reduziert

sich“, erklärt er. Zwei bis drei Strahlen

pro Ziste kommen in den Vormelkbecher.

Stefan stellt den Becher beiseite.

Markus wischt mit Holzwolle das Euter

ab, ehe er das Euter stimuliert und

er das Melkzeug ansetzt, es ausrichtet.

Jetzt übernimmt die Maschine, melkt die

Kuh. Händisch prüft Stefan, ob Markus

noch einmal nachmelken muss. „Da geht

noch ‘was!“ Markus melkt noch einmal

nach. Erst jetzt nimmt er den Zistenbecher

ab, desinfiziert ihn und reinigt das

Melkzeug. Circa 21 Liter Milch gibt eine

Kuh am Tag.

Von der Melkanlage kommt die Milch

in den Tank. Dort holt sie der Milchwagenfahrer

der Molkerei Berchtesgadener

Land ab. Etwa 2600 Liter Milch sind im

Tank. „Bei uns kommt der Milchwagen

alle zwei Tage“, sagt er. 2011 hat die

Molkerei Berchtesgadener Land angefan-

25


gen, auf eine zweitägige Milcherfassung umzustellen. Das spart

Ressourcen. Gerade deswegen sei es so wichtig, stets zu prüfen,

ob die Milch im Tank kaltgestellt ist. „Wir kühlen die Milch auf fünf

Grad.“ So halte sie sich gut, erklärt er.

Milch als Naturprodukt besteht zu 87 Prozent aus Wasser, zu

fünf Prozent aus Milchzucker, zu vier Prozent aus Milchfett, zu

drei Prozent aus Eiweiß. Zu einem

Prozent besteht sie aus Vitaminen

– A, D, E und K und wasserlöslichen

Vitaminen wie C, B1, B2, B6

und B12, – aus Mineralstoffen –

Kalzium, Magnesium, Phosphor, Natrium

und Kalium und Spurenelementen

– Jod, Zink und Eisen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung

e. V. (DGE) empfiehlt Erwachsenen

etwa 250 Milliliter Milch am Tag,

Kleinkindern rät sie zu etwa 330 Milliliter.

Nur Wenige trinken frisch gemolkene Milch. Jetzt macht

die Molkerei mit. Sie füllt Milch in unterschiedlichen Fettstufen

und Haltbarkeitsgraden ab und sorgt dafür, dass Milch (fast) allen

schmeckt.

Milch schmeckt pur, sie schmeckt im Kaffee, als Schaumkrone

auf dem Cappuccino. Sie schmeckt als Butter auf dem Brot, als

Buttermilch zur Kartoffel, Milch schmeckt als Käse am Stück, als

Molke als Erfrischungsdrink, als Quark oder Joghurt zum Löffeln,

26

Die echte Milch

machen Kühe,

Bauern und

Molkereien.

als Joghurt zum Trinken oder Kefir. Milch schmeckt als Sahnehaube

auf der Torte, als Eis zur Erfrischung.

Milch bietet für jeden Geschmack und Gelüst das richtige

Produkt. Es gibt Menschen, die viele Milchprodukte nicht

vertragen. Ihnen fehlt das Enzym, das für die Verwertung des Milchzuckers

erforderlich ist. Um nicht auf Milch verzichten zu müssen,

raten Experten zu laktosefreier Milch und

zu Milchprodukten mit einem Milchzuckergehalt

von weniger als 0,1 Gramm

– langgereifte Käsesorten oder Butterschmalz

zum Beispiel. Entsprechende

Produkte stellen Molkereien her. Sie geben

der Milch das Enzym Laktase zu, das

den Milchzucker Laktose in seine beiden

Ausgangszucker Glucose und Galaktose

spaltet. Glucose und Galaktose sind süßer

als Laktose. Laktosefreie Milchprodukte

schmecken leicht süßlich.

Menschen mit einer Milchallergie müssen meist ganz auf Milch

verzichten. Sie greifen wie Veganer zu Pflanzendrinks – Sojadrink,

Nussdrink, Hanfdrink zum Beispiel. Sojadrink zum Beispiel wird

durch Einweichen und Pürieren von getrockneten, gelben Sojabohnen

in Wasser im Verhältnis von etwa zehn zu eins hergestellt. Das

anschließende Kochen (ca. 20 Minuten) entfernt verdauungshemmende

Giftstoffe aus der Masse. Pflanzendrinks schmecken je nach

Sorte süßlich oder nussig.


REPORTAGE

Rahm aus bester Bergbauernmilch

der Molkerei Berchtesgadener Land

und höchste Bergbrennerkunst der

Enzianbrennerei Grassl vereinen

sich zum ‘Bergbauer’, einem herrlich

cremigen Milchlikör.

Erhältlich in

den Filialen der

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Molkerei Berchtesgadener Land

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REPORTAGE

Im Saftladen

Saft ist nicht Saft. Im Saftladen gibt es allerhand Flaschen Saft –

oder eben nicht Saft. Eine fruchtige Charakteristik

Fruchtsaft

In die Fasche kommt die entsaftete Frucht –

sonst nichts! Fruchtsaft mit einem Fruchtgehalt

von 100 Prozent enthält ausschließlich

die Inhaltsstoffe der jeweiligen Frucht –

keinen Zusatz-Zucker, keine Farb- oder

Konservierungsstoffe.

Frisch gepresster Saft

Ins Glas kommt die frisch gepresste

Frucht – kein Zusatz.

Direktsaft - naturtrüb

In die Flasche kommt die gepresste, erhitzte

Frucht – kein Zusatz. Die Hitzeeinwirkung

macht den Saft haltbar, entzieht

allerdings Vitamine. Besonders gut

schmeckt der Greimel Säfte Naturtrübe

Birnensaft. Die naturtrüben Greimel Safte

sind vegan.

Direktsaft – filtriert

In die Flasche kommt die gepresste, gefilterte,

erhitzte Frucht – kein Zusatz.

Der Filter entfernt die Trubstoffe.

Besonders gut schmeckt der Greimel Säfte

Klare Apfelsaft. Die klaren Greimel Säfte

werden gefiltert mit Gelatine.

Saft aus Konzentrat

In die Flasche kommt die zuvor konzentrierte,

ungefilterte oder gefilterte Frucht

28

mit ihrem Aroma und Wasser – kein Zusatz.

Der Saft wird erhitzt.

Fruchtsaftkonzentrat ist die gepresste

Frucht, der durch Hitzeeinwirkung mehr

als die Hälfte des fruchteigenen Wassers

entzogen worden ist. Es wird tiefgefroren,

hält sich so lange und eignet sich gut für

den Transport. Mit der Menge Wasser, die

entzogen worden ist, wird das Konzentrat

wieder zu Saft. Bevor der Saft in die Flache

kommt, wird er erhitzt.

Besonders gut schmeckt der Greimel Säfte

Grapefruitsaft.

Mehrfruchtsaft

In die Flasche kommen mehrere gepresste

Früchte und/oder Fruchtmark – kein Zusatz.

Fruchtsaft aus gepresst sehr säurehaltigen

oder sehr dickflüssigen Früchten ist

pur nicht genießbar. Er wird gemischt mit

Fruchtsaft aus Früchten mit einem geeigneten

Säureverhältnis, einer geeigneten

Konsistenz. Das neutralisiert die Säure

oder beeinflusst die Konsistenz.

Besonders gut schmeckt der Greimel Säfte

Apfel-Mango-Saft – Fair Trade.

Fruchtnektar

In die Flasche kommen die gepresste

Frucht, Wasser und Süße.

Fruchtsaft aus gepresst sehr säurehaltigen

oder sehr dickflüssigen Früchten ist pur nicht

genießbar Er wird gemischt mit Wasser und

Süße. Das minimalisiert die Säure oder beeinflusst

die Konsistenz. Fruchtnektar enthält

je nach Sorte mindestens 25 Prozent

Frucht. Der Mindestgehalt ist festgesetzt. Er

passt sich an die Intensität der Frucht an.

Besonders gut schmeckt der Greimel Säfte

Holunder-Nektar. Die Greimel Säfte Nektare

werden mit Zucker oder Süßungsmittel

gesüßt.

Fruchtsaftschorle

In die Flache kommen Fruchtsaft – filtriert

oder unfiltriert, konzentriert oder nicht konzentriert,

Mineralwasser – kein Zusatz.

Fruchtsaftschorle ist ein Erfrischungsgetränk.

Fruchtsaftschorle enthält je nach

Frucht mindestens 25 Prozent Fruchtsaft.

Der Fruchtsaftgehalt ist festgesetzt. Er

passt sich der Intensität des Fruchtsaftes

der jeweiligen Frucht an.

Besonders gut schmeckt die Greimel Säfte

Rupertigauer Apfelschorle.

Frucht für Fruchtsaft pur

Apfel, Birne, Orange, Blutorange, Grapefruit,

Ananas, Traube, Apfelbeere (pur sehr

herb-adstringierend)

Fruchtsaft mit zu viel Säure

Beere (Erdbeere, Himbeere, Brombeere,

Blaubeere, Johannisbeere, Holunderbeere,

Sanddorn, Stachelbeere), Kirsche,

Zwetschge, Quitte, Passionsfrucht, Zitrone,

Limette, Rhabarber (Gemüse)

Frucht für dickflüssigen

Fruchtsaft/Mark

Banane, Aprikose, Pfirsich, Mango, Papaya,

Guave.

Apfelsaft

1 Kilogramm Äpfel

Äpfel waschen, schälen, entkernen, vierteln.

Die Äpfel in den Mixer geben, solange

mixen bis die Äpfel eine dickflüssige Masse

ergeben. Die Masse durch ein Haarsieb in

einen Topf seihen. Den Saft erhitzen und

in eine zuvor ausgekochte Flasche füllen.


UNTERNEHMEN

Greimel Säfte

Die Kelterei Greimel mit Sitz in Laufen an der Salzach stellt aus Apfel, Birne, Kirsche,

Johannisbeere und Holunder aus Gärten und Streuobstwiesen aus der Region Saft her.

Die Traditionskelterei presst seit 1920 Saft. Die Kelterei

verarbeitet Apfel, Birne, Kirsche, Johannisbeere, Holunder

aus Gärten und Streuobstwiesen in der Region.

So heißt es: Frucht gegen Saft!

Bauern und Hobbygartler liefern Früchte – im Gegenzug bekommen

sie Saft.

Die Früchte können direkt in der Kelterei und den Annahmestellen

abgegeben werden. Die Kelterei Greimel stellt daraus Saft,

Nektar, Most und Fruchtwein her. Einige Beerensorten kauft die

Kelterei zu von einem Betrieb in Niederbayern. Rhabarber und

Exoten werden ebenso zugekauft.

Gregor Greimel, der den Familienbetrieb nun in dritter Generation

führt, ist es ein Anliegen, heimischen Fruchtsaft, Most und Fruchtwein

zu produzieren, wie es sein Uropa schon getan hat. Der Bauer

Josef Greimel saftete seinerzeit nur Apfel und Birne von nebenan.

Gregor Greimel verarbeitet heute zu Apfel und Birne Kirsche, Johannisbeeren

und Holunder aus den heimischen Gärten im Chiemgau,

dem Rupertiwinkel und dem Salzburger Land.

Um Saft in bester Qualität produzieren zu können, nimmt die

Kelterei nur heurige Ernte an. Die angelieferten Früchte müssen

baumreif, frisch, vollkommen faulfrei und unbehandelt sein. Kontrollen,

moderne Lager- und Abfüllstandards garantieren Qualität,

die wohltut und schmeckt.

Den Saft bekommt der Kunde in der Mehrwegflasche aus Glas.

Die Pfandflasche soll möglichst wieder zurück in die Kelterei. Dort

wird sie gereinigt und neu befüllt. Ein Kreislauf im Sinne der Nachhaltigkeit!

Obst nimmt die Kelterei Greimel an

direkt am Betrieb in Laufen, Hauspoint 3 von Montag bis Mittwoch

von 8:00 bis 11:30 und von 14:00 bis 17:30, am Samstag

von 8:00 bis 11:00 Uhr, bei Familie Krämer in Palling, Freutmoos,

Bergstraße 3 am Montag von 14:00 bis 17:00 und am Dienstag

von 8:00 bis 12:00 Uhr, bei Familie Hofhammer in Teisendorf,

Alte-Reichenhaller-Straße 16 am Samstag von 9:00 bis 11:00 Uhr,

bei Familie Zangl in Bad Endorf, Hofham 21 am Freitag von 14:00

bis 17:00 und am Samstag von 9:00 bis 16:00 Uhr.

Zu Kaufen gibt es die Greimel Säfte im Handel und im Saftladen

direkt am Betrieb in Laufen, Hauspoint. Dort gibt es neben

Greimel Säften Wasser, Limo, Bier, Greimel Most und Greimel

Fruchtwein und Köstlichkeiten aus der Umgebung.

Kelterei Gregor Greimel

Getränkemarkt Greimel

Hauspoint 3 · 83410 Laufen

Tel. +49 8682 7152

info@greimelsaft.de

www.greimelsaft.de

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FREIZEIT & SPORT

Rennradstrecken im Salzburger Land

Die schönsten Touren für Einsteiger, Gipfelstürmer und Genießer

Der Legende nach stehen die Spitzen der

Salzburger Nockerl für die Hausberge der

Mozartstadt.

Für Rennradfahrer ist der Gaisberg wohl

der Spannendste unter den Dreien. Auf

“nur” 60

Kilometern sind hier 1.290 Höhenmeter zu

bewältigen. Diese führen in Serpentinen

bis den Gaisberg hinauf, wo ein traumhafter

Panoramablick wartet. Geheimtipp von

Jakob Schmidlechner: “Unbedingt in Koppl

bei der kleinen Tankstelle stehen bleiben.

Das urige Besitzerpaar ist echt Salzburgerisch

und echt authentisch.” In der Vorbereitung

auf einen Radmarathon eignet sich

diese Strecke ideal, um fürs Bergfahren zu

trainieren.

Distanz: 60 Kilometer

Höhenmeter: 1.290 m

Die Kür: Eddy Merckx

Classic Neu

Das SalzburgerLand ist ein echtes

Rennrad-Paradies. Wir haben beim

Experten Jakob Schmidlechner

nachgefragt, welche Strecken man beim

nächsten Rennrad-Urlaub im SalzburgerLand

auf keinen Fall verpassen darf und mit welchen

Touren man sich ideal auf einen Radmarathon

vorbereiten kann. Soviel vorweg:

Es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Für Rennrad-Einsteiger:

Die Mondsee-Runde

„Wenn ich im Frühling zum ersten Mal

aufs Rennrad steige, dann fahre ich zum

Einstand immer die Mondsee-Runde“, verrät

uns Mohrenwirt Jakob Schmidlechner.

Wegen der flachen Streckenführung eignet

sich diese Tour ideal für Einsteiger, die

erste Erfahrungen am Rennrad sammeln

wollen oder für erfahrene Athleten, die

sich langsam an ihre Wettkampf-Form herantasten

möchten. Entlang des Mondsees

sind nur wenige Höhenmeter zu bewältigen

und die Radwege und Tunnels sind für

Radfahrer bestens ausgebaut. Ein weiterer

Pluspunkt ist die traumhafte Landschaft

rund um den Mondsee. Als Einstiegspunkt

eignet sich der Parkplatz in Mondsee.

Distanz: ca. 25 Kilometer

Höhenmeter: 663 hm

Für Gipfelstürmer:

Die Postalmrunde

„Was wäre ein Rennrad-Urlaub ohne eine

echte Herausforderung? Schließlich wollen

wir uns beim Abendessen ja für etwas

belohnen!“, lacht Jakob Schmidlechner bei

der Frage, welche Tour es richtig in sich

hat. In der Rennradregion SalzburgerLand-

Salzkammergut ist das eindeutig die Postalmrunde.

In der Vorbereitung auf einen

Radmarathon eignet sich diese Strecke

ideal als abschließende Vorbereitung und

Generalprobe für einen Radmarathon. Als

ganz besondere Belohnung winken übrigens

zahlreiche traumhafte Ausblicke entlang

der Strecke.

Distanz: ca. 108 Kilometer

Höhenmeter: 2.100 hm

Bergwertung:

Die Gaisbergtour

© Salzburg Land

„Die neue Strecke der Eddy Merckx Classic

gehört zu jedem Rennrad-Urlaub im

SalzburgerLand auf jeden Fall dazu“, ist

sich Mohrenwirt Jakob Schmidlechner sicher.

Schließlich vereint die Tour alle Vorzüge,

die das SalzburgerLand so beliebt

bei Rennradfahrern aus aller Welt machen:

Herausfordernde Anstiege, traumhafte

Landschaften und optimale Staßenbedingungen

für jedes Können. Außerdem führt

die Strecke an Sage und Schreibe elf Seen

vorbei. Wer also schon mal an der echten

Wettkampf-Strecke üben will, der ist hier

genau richtig!

Distanz: 169 Kilometer

Höhenmeter: 2.449 hm

Diese und weitere traumhafte Rennradstrecken

finden Sie auf der Webseite der

Rennradregion SalzburgerLand-Salzkammergut:

www.rennrad-austria.at

31


OUTDOOR

Tourentipps für den Radurlaub

Baumgeschichten und Genuss-Hopping im Chiemsee-Alpenland

© Chiemsee-Alpenland Tourismus

Von Baum zu Baum oder entlang des Wasserburger

Radrundwegs? Im Chiemsee-Alpenland

sind Radler nicht nur auf den bekannten Klassikern

wie dem Chiemsee Radweg oder beliebten Fernrouten

wie dem Innradweg unterwegs, sondern erkunden auf

interessanten Pfaden auch neue Ecken. Insgesamt 2.000

Kilometer befestigte Wege sowie Wald-und Forststraßen halten

für jeden Radurlauber abwechslungsreiche Tourenerlebnisse

bereit. Die gut ausgeschilderten Strecken mit gemütlichen Einkehrmöglichkeiten

und besonderen Sehenswürdigkeiten am

Wegrand,wie Schlösser und Museen,die zertifi zierten„Bett+Bike“-

Gastgeber und Vorteilewie der Rad-und Wanderbus „Chiemseeringlinie“,

die „Wendelsteinringlinie“, der Samerberger Wanderbus

oder der Ausfl ugsbus Priental-Chiemseemachen die Region

zum Paradies für Radfahrer.

Von Baum zu Baum im Chiemsee-Alpenland

Mit den insgesamt fünf Baum-zu-Baum-Touren begeben sich Radurlauber

quer durch die Region auf die Spuren geschichtsträchtiger

Bäumeund ihrer Geschichten. So wartenetwa die große

Friedenslinde in Bad Feilnbach,die Kapellenlindebei Tuntenhausenoder

die Luitpoldeichebei der Aussichtskapelle am Samerbergauf

die Ausfl ügler. Auf Schautafeln erfahren sie dabei Spannendes

über die majestätischen Bäume. Größtenteils abseits der

frequentierten Straßen und Wege führen die Rundwegedurch die

beeindruckende Landschaftdes Chiemsee-Alpenlandsundvorbei

an beeindruckenden Aussichtenoder idyllischen Badeplätzen.

Entdecker-Tipp: Kleine Abstecher wie etwa eine kurze Wanderung

auf dem Bienenlehrpfad oder ein Besuch des Bauernhausmuseum

in Amerangsorgen für noch mehr Abwechslung. Radler

kombinierendabei die unterschiedlichen Variantender Baum-zu-

Baum-Tourenund entscheiden so je nach Tagesformund individuellen

Interessen.

© Chiemsee-Alpenland Tourismus, Jürgen Amann

32


CHIEMGAU

Genussradeln auf dem Wasserburger Radrundweg

Augenschmaus und Schmankerl: Auf den insgesamt 110 Kilometern

des Wasserburger Radrundwegs verbinden Urlauber

kulinarische Entdeckungenund die abwechslungsreiche Landschaft

rund um Wasserburg. Die Rundtour lässt sich am besten

in zwei Etappen einteilen. So haben die Ausflügler auchgenügend

Zeit für kleine Zwischenstopps. Unterwegs belohnen

immer wieder besondere Aussichten auf die Alpenkette und

zahlreiche kleine Seen wie der Pelhamer oder Rinser See laden

zu kurzen Badepausen ein. Für die notwendige Stärkung

sorgen verschiedene regionale Anbieter entlang des Weges. Im

Feinkostladen Poidl in Amerang gibt es etwa selbstgemachte

Marmelade, in der Kaffeerösterei Deliano in Wasserburg am Inn

holen sich müde Radler einen Energieschub und in der Confiserie

Dengel in Rott am Inn kommen Genießer mit den leckeren

Pralinen-und Schokoladenspezialitäten voll auf ihre Kosten. Im

kleinen Hofcafé des FinkennestsZillhambei Schonstettstärken

sich Gästemit Gebäck–hier wird von Inhaber Simon Fink vom

Korn bis zum fertigen Brot alles aus eigener Hand produziert.

Am Rinser See sorgt nicht nur ein Sprung ins Wasser für

Abkühlung. Am Kiosk der Familie Geschwendtner lassen sich

die Badegäste und Radfahrereine Kugel des Rinser Natur-Eis

vom eigenen Bauernhof schmecken. Die aktuelle, kostenlose

Radkartedes Chiemsee-Alpenland Tourismus gibt einen detaillierten

Überblick mit vielfältigen Tourenvorschlägen im Maßstab

1:80.000 zu Fern-und Kurzstrecken sowie Auskünfte zu

E-Bike-Ladestationen, Werkstätten und Fahrradschlauchautomaten.

Mit der ChiemseeAlpenAPP planen Radler ihre

Routen individuell und zielgenau über das Tourenportal

der Urlaubs und Freizeitregion. Die Touren können dabei im

digitalen Rucksack abgespeichert werden und sind so auch unterwegs

jederzeit abrufbar.

Weitere Informationen sind im Chiemsee-Alpenland-Infocenter

unter info@chiemsee-alpenland.de oder per Telefon

unter +49 8051 965550 sowie

www.chiemsee-alpenland.de/radfahren erhältlich

© Chiemsee-Alpenland Tourismus, Jürgen Amann

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33


AUSFLUGSZIEL

Haus der Natur Salzburg

Museum mit Herz … und Hirn

Hand aufs Herz: Wann war Ihr

letzter Besuch im Haus der Natur?

Falls er schon ein paar Jahre

zurück liegt, können Sie in jedem der

fünf Stockwerke Neues entdecken.

So kann man etwa in der Ausstellung „Eiszeit

und Klima“ in die letzten 2,6 Millionen

Jahre der Erdgeschichte eintauchen. Man

staunt hier über Mammuts, das vergletscherte

Salzachtal oder Salzburgs Höhlenlöwen,

um nur ein Stockwerk darunter die

Meilensteine der Raumfahrt zu erkunden.

„Unser Universum“ heißt die Ausstellung

rund um den Weltraum, die außerirdische

Erlebnisse garantiert. Die vielfältige Unterwasserwelt

des Aquariums ist um interaktive

Elemente sowie eine schöne Korallenschau

reicher und die runderneuerte

Tibet-Ausstellung präsentiert nun auch die

Geschichte des Museums.

Dem Gehirn bei der Arbeit zuschauen

Besonderes Highlight: Seit 1. Juni gibt das

Museum in der Sonderschau: „Das Gehirn:

Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl“ spannende

Einblicke in unser komplexes und

geheimnisvolles Denkorgan. Hier erfährt


SALZBURG

man, wie sich die Persönlichkeit formt,

Gefühle entstehen oder Pläne geschmiedet

werden, was im Traum passiert oder

wie sich Drogen auf unser Bewusstsein

auswirken.

Die Sonderausstellung lebt von einer Mischung

an medialen und analogen Mitmach-Stationen.

So kann man zum Beispiel

seine Geschicklichkeit beim Öffnen

von Schlösserboxen testen – oder sein

Kurzzeitgedächtnis überprüfen und dann

vergleichen, wie die gleichen Aufgaben

von Kakadus oder Affen gelöst werden.

Wer möchte, lässt sich von Roboter KIM

die Highlights der Ausstellung zeigen. Und

kann sich dabei von den vielen erstaunlichen

Geschichten über die herausragenden

Leistungen unseres Gehirns in den

Bann ziehen lassen.

Unser Tipp

Auch im Haus der Natur heißt es zurzeit

natürlich zu unser aller Sicherheit: Abstand

halten. Wenn sehr viele Besucher*innen

im Museum sind, was meist an regnerischen

Tagen vorkommt, kann es zu Wartezeiten

am Eingang kommen. Einen sonnigen

Tag für den Besuch auszuwählen

klingt zwar ungewöhnlich, ist aber gerade

deshalb eine super Idee.

Öffnungszeiten

Täglich 9:00 bis 17:00 Uhr

(auch an Sonn- und Feiertagen)

Haus der Natur

Museumsplatz 5

A-5020 Salzburg

Tel. +43 662 842653–0

Fax +43 662 842653–99

office@hausdernatur.at

www.hausdernatur.at

35


AUSFLUGSZIEL

Schauen, staunen und genießen

Ein Tag im Hans-Peter Porsche Traumwerk

Blechspielzeug-Museum? Erlebniswelt? Event-Location?

Das Hans-Peter Porsche Traumwerk im Berchtesgadener

Land nahe der Stadt Salzburg lässt sich nicht so einfach

in eine Schublade pressen. Fest steht: seit seiner Eröffnung 2015

ist das Traumwerk ein äußerst beliebtes Ausflugsziel für Gäste aus

der Region und aus aller Welt. Kinder und Kindheit, Nostalgie und

Technik, aber auch die einzigartige Architektur und die Schönheit

der Bergkulisse stehen dabei im Mittelpunkt. Auch das hauseigene

Restaurant ist inzwischen ein Anziehungspunkt für sich, und das

von früh bis spät.

Nach dem Frühstück gleich ab in den Achter

Wer den Tag energiegeladen beginnen möchte, der kann im Traumwerk-Restaurant

schon ab 9:00 Uhr unter süßen, salzigen und

kinderfreundlichen Frühstücksvariationen wählen. Ausgangspunkt

für jede Besichtigung des Traumwerks ist der Zentralbereich,

wo die bestens informierten Mitarbeiter*innen gerne ihr Wissen

teilen. Als erste Station empfehlen sie meist den Ausstellungsbereich

im sogenannten Achter, dessen Design an den Verlauf

einer Modelleisenbahn oder Autorennbahn erinnert. Hans-Peter

Porsche hat sich damit den Traum erfüllt, seine Sammelleidenschaft

mit der Öffentlichkeit zu teilen. Und traumhaft ist sie

tatsächlich, Hans-Peter Porsches Blechspielzeugkollektion, die

er auf 2500 m2 präsentiert.

Blechspielzeug aus den „Goldenen Jahren”

Zwischen 1860 und 1930 war Blechspielzeug das Highlight in

Europas Kinderzimmern. Im Traumwerk ist die weltweit größte

öffentlich zugängliche Sammlung dieses ehemaligen High-

Tech-Spielzeuges zu sehen. Ein faszinierender Einblick in eine

vergangene Zeit mit Automobilen, Schiffen, Zügen oder bunten

Alltagsszenen. Neben dem Klassiker Märklin sind einige der ältesten

deutschen Blechspielzeughersteller vertreten, so wie Rock &

Graner, Bing, Ernst Plank, Doll, Günthermann oder Carette.

36


BERCHTESGADENER LAND

Erinnerungen und Erlebnisse bis in den Abend hinein

Das Traumwerk steht im Zeichen von Erinnerung und Erlebnis, da

darf auch ein Shop nicht fehlen. Zur Auswahl stehen Spielzeug,

Bekleidung, Accessoires und natürlich Modelle. Doch das Traumwerk

sieht sich nicht nur als Ausflugsziel am Tag. Im Rahmen

regelmäßiger Veranstaltungsreihen wie z. B. den äußerst beliebten

Genussabenden, oder den Benzingesprächen rund um Auto &

Motorsport, öffnet das Traumwerk seine Türen immer wieder

bis in den späten Abend. Ein Angebot, das vor allem von der

regionalen Bevölkerung gerne genutzt wird. Auch für private und

geschäftliche Feiern steht das Traumwerk als besondere Eventlocation

zur Verfügung.

Regelmäßige Sonderausstellungen und

ein Hauch von Porsche-Geschichte

Neben der „Sammlung Hans-Peter Porsche“ setzen Sonderausstellungen

zweimal jährlich neue Schwerpunkte. Vom VW-Käfer

über mechanisches Blechspielzeug bis hin zur Kooperation mit

dem Porsche-Museum zum 70jährigen Jubiläum, oder zum Thema

„Porsche & Le Mans“. Sein Sportwagen-Erbe kann natürlich auch

der Hausherr des Traumwerks nicht verheimlichen – immer wieder

begegnet den Besucher*innen das eine oder andere klassische

Fahrzeug aus dem Hause Porsche.

Auch draußen ein Erlebnis

Für den kleinen oder größeren Hunger zwischendurch serviert das

Traumwerk-Restaurant regionale und mediterrane Köstlichkeiten,

Snacks, Getränke und Kuchenspezialitäten. Bei gutem Wetter ist

die Sonnenterrasse geöffnet und damit der Blick auf die Schönheit

des Berchtesgadener Landes frei. Die Kinder können sich derweil

auf dem großen Spielplatz austoben. Ganz besonders beliebt, und

das nicht nur bei den Kleinen, ist eine Fahrt mit der Parkeisenbahn

– an besonderen Tagen auch mit einer Echtdampf-Lokomotive, die

auf gut 1,3 Kilometern durch den Park des Traumwerks schnauft.

Eigentlich die perfekte Einstimmung für ein großes Highlight

drinnen – die Modellbahnanlage.

Eine große kleine Welt der Eisenbahn

Auf der fast 400 qm großen Modellbahnanlage, auf der einige

der schönsten Alpenregionen Deutschlands, Österreichs

und der Schweiz nachbaut wurden, warten unzählige Eindrücke.

Bis zu 80 Züge befahren gleichzeitig die 2,7 km lange

Strecke zwischen Gotthardtunnel und Semmering, von

Freilassing bis Friedrichshafen. In zahllosen Alltagsszenen

zwischen Schluchten, Städtchen und Wäldern wird die Liebe

zum Detail von Hans-Peter Porsche und seinem Team

erst so richtig offensichtlich. Begleitet wird der 17 Minuten

lange Tag/Nacht-Rhythmus von Wetter-Projektionen

und einer Lichtershow mit hypnotischer Musik, die schon so

einigen Gästen als Soundtrack zur Nachhause-Fahrt diente.

Hans-Peter Porsche Traumwerk

Hohensalzburg Spielzeug und Modell GmbH

Zum Traumwerk 1

83454 Anger-Aufham, Deutschland

info@traumwerk.de

www.traumwerk.de

37


REPORTAGE

Almsommer

Sommer, Lebendigkeit, Lebenslust

Die Brotzeit auf der Sellanalm

schmeckt nach Sommer, Lebendigkeit,

Lebenslust.

Mit Liebe haben sie Laura und Stefan Huber

hergerichtet und hergestellt. Sie verbringen

mit Tochter Amelie (5 Monate)

ihren Sommer auf der Almhütte, bewirtschaften

die Alm als Senner. Laura und

Stefan kümmern sich um drei Kühe, sechs

Jungtiere und drei Kälber. Sie verbringen

ihren Sommer auf der Almwiese. Der

Almsommer geht von Juni bis September.

Wanderer kehren ein auf eine Brotzeit.

Aufs Brotzeitbrett kommt, was die Almwirtschaft

hergibt: Bergkäse, Schüsselkäse

mit frischen Kräutern, Butterbrot. Dazu

reichen die Senner Himbeermolke, Mager-

und Buttermilch. Zum Nachtisch gibt

es Käsekuchen oder Topfenstrudel. Laura

und Stefan käsen, buttern, verarbeiten die

„Reste“ – Molke, Mager- und Buttermilch.

„Wir decken den Bedarf auf der Alm“, sagt

Laura. Essensreste zum Wegwerfen will sie

tunlichst vermeiden. In jedem Stück Käse,

jeder Stück Butter, jeder Schüssel Topfen

steckt Wert und Werk.

Laura und Stefan verbringen den Tag damit,

die Tiere, Gäste, Amelie und sich

selbst zu versorgen. „Wir haben stets zu

tun!“ Stefan lächelt. Er strahlt Ruhe aus –

Laura gleichwohl. Amelie lässt sich von

der Sonne kitzeln. Ihre Eltern haben ihr

ein Zelt gebaut – aus Ästen, Stämmen

und Decken. Es scheint, als sei die Welt

in Ordnung auf der Sellanalm. „Das ist sie

auch!“ Laura nickt. Den Alltagsstress hätten

sie daheim am Arbeitsplatz und auf

dem Biohof von Stefans Eltern gelassen,

den das Agrarwissenschaftler-Paar mit

bewirtschaftet.


Auf der Alm stehe keine Erledigung, keine

Versammlung auf den Plan. „Wir sitzen

hier fest“, sagt Stefan und lacht. Allenfalls

der Gipfel des Ristfeuchthorns rufe. „Besonders

die Abende genießen wir sehr“,

schwärmt Laura. Sie schätze die Zeit, die

auf der Alm fürs Familienleben bleibt. Sie

streicht Amelie übers Köpfchen. Amelie

kuschelt sich an ihre Mama. Ihr scheint es

zu taugen auf der Alm.

Tagsüber haben die beiden stets zu tun.

Noch vor sechs Uhr, wenn die Sonne sie

weckt, geht es in den Stall. „Wir kümmern

uns um das Vieh, melken die drei Milchkühe“,

erklärt Stefan. Die Senner müssen

nicht von Hand melken. „Das wäre ein

Kraftakt“, räumt Stefan ein. Mit einem

Notstromaggregat betrieben sie eine Kannenmelkmaschine.

Anders als bei einer

Rohrmelkmaschine – wie sie die meisten

Höfe im Tal betreiben – leitet die Maschine

die Milch nicht über ein Rohr in den

Milchtank, der Bauer schüttet die Milch in

den Tank.

„Ein bisschen Strom gibt es hier oben“,

sagt Stefan. Er reiche für die Melkmaschine,

einen Kühlschrank, Licht und sogar ein

bisschen warmes Wasser. „Eine rasche

Dusche für jeden von uns ist drin.“

Um sechs Uhr käsen Laura und Stefan.

Jeden Tag stellen sie einen Laib Käse her,

der in der Milchkammer vier Wochen lang

reift. „Heute haben wir Laib Nummer 48

des diesjährigen Almsommers gekäst.“

Laura lacht. Die Senner nummerieren die

Laibe, die dicht an dicht im Regal lagern

und reifen.

Käsen will gelernt sein. Zuerst wird die

frische Milch mit Buttermilch angesäuert,

dann auf 32 Grad erhitzt. „Das ist eine

Kunst auf dem Holzofen“, erklärt Stefan.

Laura nickt. Durch Zugabe von Lab

– „Das ist ein Enzym, das dem Kälbermagen

gewonnen wird“, wird die Milch im

Kessel dickgelegt. Es entsteht eine feste

Masse. „Die schneiden wir in ½ - auf

½ - Centimeter große Würfel“, erklärt

Stefan. „Je kleiner das Stück, desto fester

wird der Käse“, fügt er hinzu. Der Würfel

werde zu Bergkäse. Durch nochmaliges

Erhitzen – „ausbrennen heiße das“ –

tritt Molke aus dem Käsestück aus. Der

Käsebruch setzt sich ab, die Molke wird

abgeschöpft, der Käsebruch in eine Form

gefüllt und umgedreht. „Jede Stunde einmal,

sechs Stunden lang.“ Laura weiß Bescheid

um die Käsekunde. Zu guter Letzt

wird der Käse eingelegt in Salzlacke, ehe

er nach fünf bis sechs Stunden ins Regal

kommt. Dort wird das Stück dann jeden

Tag umgedreht.

„Der Laib ist ganz schön oft zum Anlangen“,

bemerkt Stefan. Der Aufwand lohnt

sich. „Der Käse schmeckt schön würzig“,

Stefan nimmt ein Stück vom Holzbrett,

schiebt es sich in den Mund. Er deutet auf

den Schüsselkäse. „Der ist nicht ganz so

oft anzufassen.“ Um Schüsselkäse herzustellen,

wird Magermilch mit Buttermilch

angesäuert, anschließend 24 Stunden

lang stehen gelassen. Die Milch stockt,

wird auf 45 Grad erhitzt. Die Temperatur,

auf die die gestockte Milch erhitzt wird,

beeinflusst die Konsistenz des Käses. „Je

heißer, desto fester die Masse“, erklärt

Stefan. Gestockte Milch auf 30 Grad erhitzt

wird zu Quark. Die Masse kommt

in ein Tuch, tropft ab. Laura und Stefan

verfeinern den Schüsselkäse mit fein geschnittenen

Kräutern, die vor der Almhütte

wachsen. („Schmeckt schön frisch.“)

Die Buttermilch, die es für Käse und Schüsselkäse

braucht, gewinnen die Senner,

wenn sie Butter herstellen. „Wir buttern für

den Bedarf auf der Alm“, sagt Laura. Aus

Butter und Topfen backt sie Käsekuchen

oder macht Topfenstrudel. „Wir bemühen

uns, viel Selbstgemachtes aus wenigen

zugekauften Zutaten herzustellen.“ Das

schmeckt!

39


REPORTAGE

© andy1812 – stock.adobe.com

Schlaraffenwald

Wildlust

Das Fleisch ist ökologisch, schmackhaft und gesund und

die Wälder sind voll davon. Warum essen die Leute nicht

mehr Wild? Jagdpächter Adi Köberle und seine Frau Anneliese

können das nicht verstehen. Sie essen meist Reh statt Rind,

Ente statt Huhn.

„Heute Mittag haben wir Rehschnitzel gegessen. Adi Köberle reibt

sich den Magen. „Das brate ich kurz an“, erklärt seine Frau. „Geht

ganz schnell!“, fügt sie hinzu. Und zur Brotzeit schneidet der Jäger

auf einem Holzbrett eine geselchte Entenbrust auf, spießt ein Blättchen

auf, genießt.

Er weiß, was er isst. Die Ente ist artgerecht aufgewachsen, wohl in

seinem Jagdrevier. Sie hat sich ihr Futter aus der Natur geholt. Adi

Köberle hat die Ente selbst geschossen. Sie habe nicht einmal den

© photocrew – stock.adobe.com

Schuss gehört. Nutztiere – sei es aus konventioneller oder ökologischer

Haltung – müssen meist unter Stress zum Schlachter transportiert

werden. „Dem Wild bliebe diese Qual erspart“, sagt er.

Wer Wert legt, auf nachhaltiges Fleisch, müsste beherzt Wild essen.

Das Fleisch könnte ökologischer nicht sein. Die Tiere leben in

und von der Natur. „Biologischer geht es nicht“, betont Anneliese

Köberle.

Das Ehepaar möchte die Wildlust wecken. Wild lasse sich wie Rind,

Schwein oder Geflügel zubereiten. „Am einfachsten ist es, das

Fleisch in der Pfanne anzubraten oder auf dem Grill zu legen.

Reh braucht nicht aufwendig gebeizt werden“, stellt die geübte

Hobbyköchin klar. Als schnelles schmackhaftes Mittagessen

empfiehlt sie Rehrücken oder Entenburst – kurz angebraten – mit

Schwammerlsoße. Wer Schnitzel mag, könne ganz einfach auch

Reh panieren. Anneliese Köberle achtet stets darauf, nicht nur Rücken

und Keule in der Küche zu verwerten. „Das weniger hochwertige

Fleisch kann durch den Fleischwolf gedreht werden.“ Daraus

lasse sich eine Lasagne zubereiten oder Burger Patties.

Gesund ist Wild obendrein. Das Fleisch ist fettarm, enthält viele

Omega-3-Fettsäuren und ist reich an Mineralstoffen wie Eisen, Kalium,

Kupfer, Phosphor und Zink.

Nur zu: Von nun an öfter einmal Reh statt Rind und Ente statt Huhn!

Reh, Hirsch und Gams gibt abgepackt in der Wildboutique

Berchtesgaden bei den Bayerischen Staatsforsten am

Brandholz 2 ½. · www.baysv.de

40


KULINARIK

Rehburger

Zutaten (4 Burger)

Burger Patties · 2 Zwiebeln · 1 Kilogramm Rehfleisch

etwas Salz · etwas Pfeffer · Ketchup · 3 Zwiebeln

2 Knoblauchzehen · 2 Esslöffel Olivenöl · 3 Teelöffel Zucker

1 Kilogramm Tomaten · etwas Chili · etwas Zimt · etwas Salz

etwas Pfeffer · 4 Semmeln · 4 Salatblätter · 2 Tomaten · Gurke

Zubereitung: Burger Patties

Die Zwiebeln schälen und würfeln. Das Fleisch durch den Fleischwolf

drehen, dann mit Zwiebel, Salz und Pfeffer mischen, noch

einmal durch den Fleischwolf treiben. Die Masse zu Burger Patties

formen. Die Burger Patties circa drei Stunden im Kühlschrank ruhen

lassen.

Ketchup: Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln, die Tomaten

waschen, halbieren, würfeln. Das Öl erhitzen, die Zwiebeln und den

Knoblauch zugeben und glasig dünsten. Zucker darüber streuen und

die Zwiebel und den Knoblauch karamellisieren lassen. Tomaten, Chili,

Zimt, Salz und Pfeffer untermischen und circa 15 Minuten köcheln

lassen. Die Masse im Mixer zu Ketchup mixen und kühl stellen.

Burger: Die Salatblätter, die Tomaten und die Gurke waschen.

Tomaten und Gurke in Scheiben schneiden. Die Semmeln aufschneiden,

eine Hälfte jeder Semmel mit einem Salatblatt, einigen

Tomaten- und Gurkenscheiben belegen, jeweils ein Burger Patty

darauflegen und mit einen Klecks Ketchup garnieren. Die Semmel

zuklappen. Für den Fleischwolf eignen sich Keule, Bauchlappen,

ausgelöste Rippenteile, Fleisch aus der Schulter.

Beerenhunger

© exclusive-design – stock.adobe.com

Sie sind super-süß und die Sträucher sind voll mit Ribiseln,

Him- und Brom- und Blaubeeren, Maulbeeren, Sanddorn, Holunderund

Apfelbeeren, Vogelbeeren, Preisel- und Wacholderbeeren.

Der Waldspaziergang ist im Sommer und im frühen Herbst eine

super-süße Genusstour. Anna Kreuzer geht mit einem Schüsselchen

in den Wald. „Meist kehre ich mit einem halb leeren

Schüsselchen, dafür mit vollem Magen zurück“. Der Beerenhunger

im Wald sei größer als die Lust aus den Beeren zu Hause Marmelade

zu kochen.

Gut so! Frisch vom Strauch schmecken Beeren nicht nur süß, frisch

vom Strauch sie vor allem super. Frische Beeren sind gesünder als

Beeren aus dem Weckglas. Das frisch gepflückte Beerenobst enthält

die Nährstoffe und Vitamine in seiner Gänze. Heimische Waldbeeren

stehen dem exotischem Superfood in nichts nach.

„Blau- und Holunderbeeren enthalten die gleiche Menge an Anthocyane

wie Açai-Beeren. Die blauen Pflanzenfarbstoffe können den

Körper gleichwohl schützen vor schädigenden Oxidationsprozessen“,

erklärt die Beerenliebhaberin. Die Antioxidantien in den heimischen

Superfrüchten verzögern die Hautalterung, sagen Experten.

Schwarze Johannisbeeren, Preiselbeeren und Sanddorn liefern

sogar mehr Vitamin C als die exotischen Goji-Beeren, haben Experten

untersucht. Vitamin C gilt als Wachmacher und Booster fürs Immunsystem.

Um sich mit Anthocyan und Vitamin C in einer Beere zu versorgen,

macht es mehr Sinn das Joghurt mit frischen Apfelbeeren zu

toppen, anstatt Anonia-Beeren in Pulverform einzurühren. Heimische

Waldbeeren sind süß und super – super-süß eben – am besten

frisch gepflückt vom Strauch in der Heimat.

Doch um den Beerenhunger auch im Winter zu stillen, empfiehlt es

sich die Beeren einzukochen oder einzufrieren.

Achtung: Im Wald wachsen auch giftige Beeren: Tollkirschen –

schwarz-glänzende beerenrunde Früchte, Heckenkirschen – rote

beerenrunde Früchte und die Früchte des Seidlblasts – rote beerenrunde

Früchte.

Blaubeer-Marmelade

Zutaten

500 Gramm Blaubeeren · 1 Vanilleschote

100 Milliliter Blaubeermuttersaft

500 Gramm Gelierzucker (1:1) oder 1 halber Teelöffel Apfelpektin

oder 1 Teelöffel Agar Agar oder 2 Esslöffel Chiasamen

Zubereitung: Die Blaubeeren waschen und trocken schütteln. Das

Mark der Vanilleschote auskratzen. Die Baubeeren und das Mark

der Vanilleschote im Blaubeersaft weichkochen. Für Marmelade mit

Gelierzucker den Gelierzucker zugeben und die Masse rund vier Minuten

unter Rühren kochen lassen, für Marmelade mit Apfelpektin

das Apfelpektin zugeben und die Masse ebenfalls rund vier Minuten

unter Rühren kochen lassen, für Marmelade mit Agar Agar zuerst

das Agar Agar in wenig Wasser glatt rühren, dann in die kochenden

Beeren einrühren und die Masse weitere rund vier Minuten kochen

lassen. Für Marmelade mit Chiasamen die Beerenmasse abkühlen

© M.studio – stock.adobe.com

41


REPORTAGE

lassen, ehe die Chiasamen eingerührt werden. Die Marmelade aus

dem Topf genießen oder in Gläser füllen und kühl stellen.

Wilde Blaubeeren oder Heidelbeeren wachsen einzeln an niedrigen

Sträuchern, schmecken sehr aromatisch. Sie sind deutlich kleiner

als Kulturheidelbeeren, die zwar ebenfalls ihre dunkelblaue Schale

kennzeichnet, jedoch ein helles Fruchtfleisch haben.

Schwammerl-Rausch

Im Schwammerl-Rausch finden Wanderfreunde und Gourmets zusammen.

Sie treffen sich am Berg, im Wald. Die Wanderfreunde

richten den Blick ausnahmsweise nicht zum Gipfel. Sie senken ihn

zu Boden. Bloß keinen Mauerling (Morchel), kein Reherl (Pfifferling),

keinen Steinpilz, keinen Birkenpilz, keinen Kräuterseitling oder Wiesenchampignon

übersehen oder gar auf einen treten.

Im Mischwald sprießen die Pilze. Pilze gehen mit verschiedenen

Baumarten eine Symbiose ein. Allein bei den Steinpilzen gibt es drei

Unterarten, die an Kiefern, Eichen oder Fichten wachsen. Je vielseitiger

der Baumbestand, desto bunter die Pilz-Auslese, sagt Franz

Kamml, der ein begnadeter Schwammerlsucher ist.

Er verfällt nicht dem Pilzrausch. In seinen Körberl kommen

allerdings nur kleine Mengen. So ist es erlaubt. Im Bundesartenschutzgesetz

heißt es, dass geschützte Arten dazu zählen

Reherl, Steinpilze, Rotkappen und Birkenpilze - nur in geringen

Mengen zum eigenen Bedarf gesammelt werden dürfen. Die

Bayerische Verfassung garantiert jedem Bürger das Recht, Waldfrüchte

– dazu zählen auch Pilze – im ortsüblichen Umfang zu

sammeln. In der Regel sind das ein bis zwei Kilogramm pro Person

und Tag. Im Salzburger Land dürfen Privatpersonen höchstens

zwei Kilogramm Schwammerl am Tag sammeln, in der Gruppe

beträgt das maximale Gesamtgewicht für die Gruppe acht

Kilogramm. Gewerbliches Pilzsammeln muss bewilligt werden.

In Bayern von der Unteren Naturschutzbehörde, im Salzburger

Land von der Bezirksverwaltungsbehörde.

Daheim breitet Franz Kamml ein Geschirrtuch auf dem Terrassentisch

aus. Fein säuberlich legt er die Pilze darauf, putzt sie. Vorsichtig

entfernt er die Erdreste, den groben Schmutz. „Die Schwammerl

bloß nicht unter fließendem Wasser abwaschen“. Die Pilze saugten

sich voll und verlören ihr typisches Aroma.

Um das zu schmecken braucht es nicht viel. „Ich brate die Schwammerl

am lieben mit Fett und Zwiebel und der Pfanne an“, verrät

Franz Kamml sein Liebslingsrezept. Auf dem Teller verfeinert der

Gourmet das Pfannengericht mit frischer Petersilie. „Einfach und

gut.“

Nur zu: Im Schwammerl-Rausch schwelgen!

Schwammerlpfanne

Zutaten

1 Kilogramm Schwammerl · 2 Zwiebeln · 2 Knoblauchzehen

8 Esslöffel Olivenöl · reichlich Petersilie · 1 Esslöffel Zitronensaft

etwas Salz · etwas Pfeffer

Zubereitung: Die Pilze putzen, bei Bedarf in Stücke schneiden.

Die Zwiebeln schälen und würfeln. Die Knoblauchzehen schälen

und hacken. Das Fett erhitzen und die Zwiebel gelblich glasig

dünsten. Den Knoblauch und die Pilze zufügen. Die Pilze erst circa

zehn Minuten bei mittlerer Hitze braten, weitere zehn Minuten

auf niedriger Stufe. Die Petersilie hacken. Nun den Zitronensaft

zufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit Petersilie garnieren.

Weder Pflanze noch Tier – Pilze betreiben im Gegensatz zu Pflanzen

keine Fotosynthese. Sie bestehen mit ihren Fruchtkörpern üblicherweise

nicht aus Zellstoff, sondern aus Chitin. Das rückt Sie in eine

ungewöhnliche Zwischenposition zwischen Tieren und Pflanzen.

Botanisch gesehen sind Pilze kein Gemüse. Sie werden mit ihren

verschiedenen Arten unter die eigene Ordnung “Fungi” aller Pilzgewächse

zusammengefasst.

Regionales Wildbret

aus dem Forstbetrieb Berchtesgaden

von Gams-, Reh- und Rotwild, sowie

schmackhafte Wildbratwürste für den

Grill oder die Pfanne.

Schauen Sie bei uns vorbei –

Bayerische Staatsforsten AöR,

Forstbetrieb Berchtesgaden

Am Brandholz 2 ½ 83471

Berchtesgaden

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Es lohnt sich!

Montag bis Donnerstag: 8 – 12 Uhr und 13 – 16 Uhr

Freitag: 8 – 12Uhr

© karepa – stock.adobe.com

42


AUSFLUGSZIEL

Jungbrunnen für Körper und Seele

Heiltherme Bad Vigaun

© Medizinisches Zentrum Bad Vigaun, Huber

Die Heiltherme Bad Vigaun ist der perfekte Ort, um sich

und seiner Gesundheit mit einer kleinen Auszeit etwas

Gutes zu tun. Das Wasser der St. Barbara Quelle ist als

Heilquelle anerkannt. Es wirkt mit seiner Calcium-Chlorid-Sulfat-

Mineralmischung positiv auf Gelenke, Wirbelsäule, Muskulatur

und fördert eine tiefe, anhaltende Entspannung.

Gesundheit fördern

In der großzügigen Thermenlandschaft entfaltet sich die Kraft des

Wassers und trägt zu Gesundheit und Wohlbefinden bei. Ein mit

Licht durchfluteter Badebereich, große Panoramafenster und edel

gestaltete Ruhezonen laden zum Rückzug aus dem Alltag ein.

Der Gast kann zwischen dem Römerbecken (36 Grad Celsius), dem

großen Innenbecken (32 Grad Celsius) oder dem Außenbecken

(28 Grad Celsius) wählen. Alle Becken werden mit unverdünntem

Thermalheilwasser gespeist und sind damit ideal für Prävention

und Gesundheitsförderung. Alles atmet Ruhe und Erholung.

Entspannung finden

In der Saunalandschaft gibt es ein vielfältiges Angebot für jeden

Geschmack: Ob Aromadampfbad, Soledampfbad, Sanarium, Finnische

Sauna oder Infrarotkabinen – Erholung und Ruhe sind in dem

großzügigen und modern gestalteten Saunabereich garantiert.

Einzigartig ist der Außenbereich mit Felsensauna, Kaltwasserbecken

und Saunagarten mit Blick auf die Tennengauer Bergwelt.

Auszeit genießen

Abgerundet wird das Angebot mit dem Café Therme sowie einem

modernen Beautycenter. Die Heiltherme Bad Vigaun ist ein idealer

Ort, um aufzutanken und in nur wenigen Stunden eine angenehme

und nachhaltige Frischzellenkur für Körper und Seele zu genießen.

Bitte informieren Sie sich vorab auf der Website

www.badvigaun.com oder telefonisch unter +43 6245 8999-0

ob die Heiltherme aufgrund der aktuellen Situation durch die

COVID-19-Pandemie geöffnet ist.

Heiltherme Bad Vigaun

Karl-Rödhammer-Weg 91 · A-5424 Bad Vigaun

Tel. +43 6245 8999646

heiltherme@badvigaun.com

www.badvigaun.com

43


Hüttenkulinarik

Traditionsgerichte trendig

Erbsensuppe, Gröstl oder Kaiserschmarrn schmecken am besten nach einer Bergtour. Und auf 800

Metern über dem Meeresspiegel kümmert es niemanden, ob sich die Suppe, das Gröstl oder der süße

Nachtisch für die jeweilige Ernährungsform eignet. Dabei verschreiben sich immer mehr Menschen

einer Ernährungsweise: raw, low-carb, vegan, …. Die Ernährungsphilosophien sind so unterschiedlich

wie die Einstellungen zum Leben, auf die sie zurückgehen.

Können „Food-Tendies“ unbeschwert traditionelle Hüttenschmankerl genießen? Ja!

Die Erbsensuppe raw, das Gröstl low-carb und der vegane Kaiserschmarrn

machen das möglich.

Kaiserschmarrn egan

Zutaten: 180 Gramm Mehl • 350 ml Pflanzenmilch • 15 Gramm Backpulver

2 Esslöffel Kokosblütenzucker • 3 Esslöffel Kokosöl • 4 Äpfel • Puderzucker

Zimt oder Vanille

Das Mehl, die Pflanzenmilch, das Backpulver, Kokosblütenzucker miteinander verrühren,

bis ein leicht cremiger, homogener Teig entstanden ist. Das Öl in einer Pfanne erhitzen

und den Teig in die Pfanne geben. Nun die Herdplatte auf mittlere Stufe herunter drehen

und den Teig backen lassen, bis er eine goldig braue Farbe annimmt. Dann den „Pfannkuchen“

wenden, kurz weiter backen und in kleine Stücke teilen. Noch einmal etwas Öl

in die Pfanne geben und die Stücke weiter braten, bis sie braun und knusprig sind. Die

Äpfel schälen, in Stücke schneiden mit etwas Wasser weichkochen. Bei Belieben das

Apfelkoch pürieren. Den Kaiserschmarrn mit Puderzucker, mit Zimt oder Vanille bestreuen

und zusammen mit den Apfelkoch servieren.

Warum vegan?

Viele Lebensmittel tierischer Herkunft sind schlecht fürs Klima. So gilt Butter als das

klimaschädlichste Lebensmittel. Um ein Kilogramm Butter herzustellen, braucht es

18 Liter Milch. Dafür müssen viele Kühe gehalten werden, deren Futter bei der Herstellung

Treibhausgase freisetzt. Die Kühe selbst stoßen zudem jede Menge Methangas aus.

Methangas soll dem Klima mehr schaden als Kohlenstoffdioxid. Auf Platz zwei der

klimaschädlichsten Lebensmittel schafft es Rindfleisch, gefolgt von Käse auf Platz drei.

Vorsicht: Was gut ist fürs Klima, ist nur gut für den Menschen, wenn er darauf achtet

ausreichend Nährstoffe wie Calcium oder B-Vitamine zu sich zu nehmen.

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© Juefrateam – stock.adobe.com


REPORTAGE

Erbsensupp raw

Zutaten: 500 Gramm frische Erbsen (aus der Schote

gelöst) 1 Avocado • 360 ml Mandelmilch

1 kleine Zwiebel • Salz • Pfeffer

Etwa 50 Gramm der Erbsen beiseite stellen für

die Dekoration. Die Avocado entkernen, das

Fruchtfleisch aus der Schale lösen. Nun etwa 450

Gramm der Erbsen zusammen mit der Avocado,

der Mandelmilch, Salz und Pfeffer in den Mixer

geben, solange mixen, bis die Suppe die gewünschte

Konsistenz hat. Die Zwiebel schälen, in kleine

Würfel schneiden. Die Suppe mit Salz und Pfeffer

abschmecken, in Schüsselchen füllen und mit den

beiseite gestellten Erbsen und den Zwiebelwürfel

garnieren.

Warum Rohkost?

Rohkostler essen meist nur Nahrungsmittel

pflanzlicher Herkunft, erhitzen diese nicht

über 42 Grad. Rohe Nahrungsmittel sollen mehr

Vitamine, Mineralien und andere Vitalstoffe

enthalten.

Vorsicht: Einige Nahrungsmittel sind

im rohen Zustand ungenießbar. Übrigens sind

Erbsen die einzigen Hülsenfrüchte, die roh

genießbar sind.

Grösl low Carb

Zutaten: 1 Zwiebel • 1 Zucchini

1 rote Paprikaschote • 100 Gramm Chorizo

2 Teelöffel Öl • Salz • Pfeffer • 2 Eier

Paprikapulver edelsüß • Petersilie

Die Zucchini und die Paprikaschote waschen

und klein schneiden. Zwiebel schälen, in Spalten

schneiden. Die Chorizo in Scheiben schneiden.

Die Hälfte des Öls in einer Pfanne erhitzen und

die Chorizo darin knusprig braten, anschließend

herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen

lassen. Zwiebel, Zucchini und Paprika im heißen Öl

(1 Teelöffel) braten und das Gemüse mit Salz, Pfeffer

und Paprikapulver würzen. Die Chorizo unterheben.

Nun in einer weiteren Pfanne das restliche

Öl erhitzen, die Eier darin zu Spiegeleiern braten.

Derweil die Petersilie waschen, trocken schütteln

und hacken. Die Eier auf dem Gemüse-Chorizo-Mix

anrichten und mit der Petersilie garnieren.

Warum low carb?

Wer sich low carb – kohlenhydratarm – ernährt

nimmt am Tag nur 20 und 150 Gramm Kohlenhytrate

zu sich. Kohlenhydratreiche und

zuckerhaltige Lebensmittel sind weitgehend tabu.

Dafür stehen eiweißhaltige Lebensmittel auf dem

Speiseplan. Nimmt der Körper nur wenig

Kohlenhydrate auf, stellt sich der Stoffwechsel um,

der Körper gewinnt seine Energie nicht länger aus

dem zugeführten Zucker. Stattdessen greift er die

Fettreserven an. Scheint vielversprechend! Doch

Vorsicht: das Gehirn braucht eine gewisse Meng

an Kohlenhydraten, um funktionieren zu können.

45


KULINARIK

ZUM FASS'L

Das Faß'l ist gesellige Treffpunkt in Berchtesgaden, an dem sich

bayrische Lebensfreude mit kulinarischem Hochgenuss vereint.

Rustikale Gaumenfreuden & auserlesene Weine schmecken in der

urigen Stube besonders gut. Als eine Besonderheit gilt die große

Auswahl an selbstgemachten Burger, aber auch Fischliebhaber

oder Vegetarier kommen auf ihre Kosten. Alle Speisen werden mit

hochwertigen Zutaten und viel Liebe zubereitet.

Alpenhotel Kronprinz

Am Brandholz · 83471 Berchtesgaden

Tel. +49 8652 6070

www.alpenhotel-kronprinz.de

RESTAURANT ALPENHOF

Unsere Küche verwöhnt Sie täglich mit unseren bekannten Steaks,

ausgewählten Speisen aus der Region, einem g'schmackigen Kaiserschmarrn

oder einer deftigen Brotzeit. Nachmittags erwartet Sie unser

Kuchenbuffet mit täglich verschiedenen hausgemachten Kuchen

und Gebäck. Nicht fehlen dürfen Latte Macchiato, Cappuccino oder

ein leckerer Eisbecher. Bei schönem Wetter auch auf unserer Gartenterrasse

mit unvergleichlichem Bergblick und himmlischer Ruhe.

Alm - und Wellnesshotel Alpenhof****s

Richard-Voss-Str. 30 | 83471 Schönau a.K.

Tel. +49 8652 6020

info@alpenhof.de • www.alpenhof.de

GASTHOF BIER ADAM

Mit höchstem Anspruch an Qualität und Frische entstehen die typischen

bayrischen Schmankerln und internationalen Spezialitäten,

genauso wie raffinierte Kombinationen und eigene Kreationen, hier

steckt die Liebe noch im Detail. In der reichhaltigen Speisekarte findet

sich für jeden Gaumen etwas und auf die Wünsche unserer Gäste

gehen wir gerne individuell ein. Die bayrischen Schmankerl sind

in unserem Hause von Einheimischen und Urlaubern sehr geschätzt.

KASTENSTEINERWAND ALM

Die Kastensteinerwand Alm erstrahlt nach Umbau in einem

neuen Glanz. Ab sofort ist die Alm in Bischofswiesen auch im

Winter bewirtschaftet. In gemühlicher Atmosphäre und bei sehr

netten Service genießen Sie leckere Köstlichkeiten.

Auf der Kastensteinerwand Alm können Sie ihre Geburtstags-,

Familien- oder Firmenfeier zu einem ganz besonderen Moment

machen. Nix wie rauf auf die Oim!

Gasthof Bier Adam

Wolfgang Huber | Marktplatz 22

83471 Berchtesgaden

Tel. +49 86522390 | www.bier-adam.de

Kastensteinerwand Alm

Kastensteinweg 43 · 83483 Bischofswiesen

Tel. +49 8652 9774600

www.kastensteinerwand-alm.de

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KULINARIK

ANNIVA RISTAURANTE

Aus qualitativ hochwertigen Produkten wie echtem Thunfisch, zarten

Sardellenfilets, exklusiven Oliven und Öl, 30 Monate lang gereiftem

Parmesan, hausgemachter Pasta und Prosciutto kreiert die Restaurantküche

des Ristaurante anniva Delikatessen. Die Speisekarte

bietet Antipasti, Salate, Pizzen, Pasta- und Gnocchigerichte, Risotti,

Vitalküche, Nachspeisen und spezielle Delikatessen.

LANGWIES HOTEL & GASTHOF

Feinschmecken Im Restaurant kredenzt das Küchenteam

österreichische Küche und moderne, feine Kulinarik aus saisonalen,

regionalen und hochwertigen Naturprodukten.

Ein Gaumenschmaus, der bereits mehrfach vom Gault Millau mit

einer Haube, vom Á la Carte mit einem Stern und vom Falstaff

mit 83 Punkten ausgezeichnet wurde.

Anniva Ristaurante – Pizzeria – Café - Bar

Eisgrabenstraße 22 | A-5081 Salzburg

Tel. +43 6246 74 56 425 | office@anniva.at

www.anniva.at

Langwies Hotel & Gasthof

Langwies 22 | A-5424 Bad Vigaun/Hallein

Tel. +43 6245 89 56

hotel@langwies.at | www.langwies.at

WIR SIND WIEDER FÜR SIE DA!

IM WYNDHAM GRAND BAD REICHENHALL AXELMANNSTEIN

Ihre Location für besondere Anlässe! Egal ob mit Freunden, der Familie oder den Kollegen – in

unserem Parkrestaurant können Sie mit tollem Blick auf unsern Park ausgelassen feiern oder

einfach gemütlich beisammensitzen.

Lassen Sie sich vom neuen Chefkoch Herrn König verwöhnen und genießen Sie frisch zubereitete,

regionale Schmankerl. Wir legen großen Wert auf Nachhaltigkeit, daher kommen

unsere Produkte aus heimischer Landwirtschaft und Produktion. Bei Schönwetter können Sie

auf der Terrasse etwas Sonne tanken, oder Sie erfreuen sich an einem traditionellen Picknick

mit allem was das Herz begehrt, direkt in der wunderschönen Natur im hoteleigenen Park.

Selbstverständlich kommt auch die Tradition hier nicht zu kurz – da darf die Spargelzeit im

Frühling, die Wildzeit im Herbst, die Eierschwammerl- Saison im August sowie das typische

Gansl mit Rotkraut und Knödel im November nicht fehlen. Uns liegen Ihre Gesundheit und die

unserer Mitarbeiter sehr am Herzen, daher werden selbstverständlich alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen

zur Eindämmung der Verbreitung des Corona Virus (COVID-19) umgesetzt.

Öffnungszeiten:

Täglich von 11.30 bis 22.00 Uhr (Küche bis 21.00 Uhr)

Wyndham Grand Bad Reichenhall Axelmannstein

Salzburger Straße 2-6

83435 Bad Reichenhall

Tel. +49 8651 777 226

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47


REPORTAGE

Hut ab!

Hutmacherfamilie aus Leidenschaft

Mehr als 4000 Hutformen aus

Holz und Aluminium türmen

sich in auf allen Ablageflächen

in der Hutmanufaktur Braun. „Alles Eigenkreationen“,

erklärt Seniorchefin Giesela

Braun. Sie deutet auf einen Trachtenhut.

„Das ist der Hochbergler.“ Das Modell fertigt

die Hutmanufaktur nun schon über drei

Generationen. In ganz Bayern trägt man das

Modell. „Trachtler bestellen den Hut meist

aus Velours aus Hasen- und Bieberhaar,

Bergsteiger oder Jäger aus Wollfilz aus Merinoschafwolle“,

sagt ihr Sohn Juniorchef

Thomas Braun. Heute fertigt er eine 100-er

48

Serie. „Ein Auftrag aus dem Allgäu“, erklärt

er und nimmt einen Rohling in die Hand.

Aus ganz Bayern und über die Landesgrenzen

hinaus kommen Kunden auf die Teisendorfer

Hutmacherfamilie zu.

Er tränkt den Rohling in eine Lösung. „Da

ist eine Kartoffelstärkelösung drin.“ Das Gemisch

rühre er nach einem alten Familienrezept

an. Eine Walze presst die Stärke tief in

den Filz ein. „Das Steifen sorgt dafür, dass

der fertige Hut seine Form behält“, erklärt

er. Vereinshüte – wie er heute produziert –

müssten mehr aushalten. „Manche mögen

ihren Hut auch griffiger.“ Für weniger steife

Modelle rühre er das Gemisch einfach mit

weniger Stärkezusatz an.

Thomas Braun weiß, wovon er spricht. Er ist

in der Manufaktur groß geworden. 2017 hat

er seine Prüfung zum Hutmacher und Modist

in Wien abgelegt. Zuvor hat er eine Ausbildung

zum Sport- und Fitnesskaufmann

absolviert. Sieht man! Thomas Braun ist

ein Muskelpaket und sieht auf den ersten

Blick nicht aus, wie ein solider Hutmacher.

Auf dem zweiten Blick schon. Auf seinem

linken Unterarm hat er sich das Firmenlogo

tätowieren lassen. „Den Betrieb wechsle ich

nicht mehr.“ Der 30 Jahre alte Hutmacher

grinst. Für ihm habe seit er denken kann

festgestanden, dass er den Familienbetrieb

übernehmen will.

Er nimmt den stärkegetränkten Rohling, um

ihn „aufzuziehen“. Dazu kommt dieser unter

eine Dampfglocke. Dampf stiegt auf. Der

Wasserdampf helfe ihm dabei, den Hut im

nächsten Schritt besser in Form zu bringen.

Thomas Braun wischt sich die Schweißperlen

von der Stirn. „Ganz schön heiß hier!“

Nun platziert er den Rohling auf den Formträger.

Er greift zum Treibeisen. „Damit

arbeite ich die Feinheiten heraus.“ Die Hutkrempe

bildet sich. Wer vom Fach ist, weiß

spätestens jetzt, dass er einen Hochbergler

formt. Er arbeite die Konturen von Kopf und

Rand gerne mehr aus. „Selbst wenn ich eine

Serie produziere, bringe ich in jedes Modell

meinen Style ein.“ Er lacht.

Thomas Braun bringt sein Werkstück in den

Trockenraum. „Drei Tage lang trocknet der

Hut langsam aus.“ Die lange Trockenzeit

schone das Material. Das verspricht Langlebigkeit.

Der Hochbergler ist noch lange nicht fertig.

Thomas Braun schneitet die Enden zu. Dann

übergibt er das Modell seiner Mutter. Sie

näht die Hutkrempe um.


REPORTAGE

Wieder greift sie zum Messer. „Das ist jetzt

der Feinschnitt“, erklärt sie und gibt den

Hut wieder ihrem Sohn in die Hand, der den

Hochbergler unter eine hydraulische Presse

platziert. Unter Hochdruck arbeitet diese

die Konturen heraus. 4000 Kilogramm wirkten

auf den Hut ein. Thomas Braun nimmt

den Hut aus der Presse, sieht ihn an und

sagt: „Jetzt ist er schön stabil.“

Er bürstet den Veloursstoff auf seiner Innenund

Außenseite. Die einzelnen Haare stellen

sich auf. Der Hut erhält so seine typische

flauschige Oberfläche. Er streicht über den

Hut. „Passt!“ Er ist zufrieden.

Giesela Braun sitzt wieder an der Nähmaschine.

Sie nimmt ein daumenbreites Band

und legt es an die Innenkante. „Ich nähe

das Schweißband ein“, erklärt sie. Das könne

der Besitzer selbst säubern oder jederzeit

von ihr austauschen lassen. Sie dreht

den Hut um, greift zu einer Kordel und näht

sie in mehreren Bahnen auf. „Das wird ein

Trachtenhut“, sagt sie. Jeder wolle seinen

Hut anderes garniert haben. „Schleifen, Federn

– das ist Geschmackssache“.

Gisela Braun und mit den Schultern. Sie hat

in die Hutmanufaktur Braun eingeheiratet.

Die gebürtige Oberösterreicherin stammt

selbst aus einer Hutmacherfamilie. „Schon

als Mädchen wollte ich einen Hutmacher

heiraten“, erzählt sie. Auf einer Modemesse

hätte sie ihren Mann Lothar Braun kennengelernt.

„Nun sind wir 35 Jahre verheiratet“,

sagt die Hutmacherin und tätschelt ihren

Mann liebevoll.

Die ganze Familie arbeitet in der Hutmanufaktur:

Die Eltern Lothar und Giesela, Sohn

Thomas und Tochter Andrea, die sich im

Elternhaus zur Modistin hat ausbilden lassen.

Die Vier sind ein gutes Team. „Unsere

Näherinnen unterstützen uns in der Manufaktur,

die Verkäuferinnen im Laden.“, sagt

Gisela Braun. Es herrscht ein geschäftiges,

frohes Treiben im Betrieb.

Die Familie hat gut zu tun. 30 bis 40 Hüte

fertigt sie am Tag, mehrere 1000 im Jahr.

Die Familie stellt alle denkbaren Modelle her

aus Filz, Velour, Bortenstroh und Panama

von trachtig bis modern. Neue Trends spüren

die Vier auf Messen auf. Manchmal

braucht es für ein modisches Modell eine

neue Form, manchmal verwendet die Familie

eine aus 420 Jahren Firmengeschichte.

„Alles kommt wieder in Mode“, sagt Giesela

Braun und zeigt auf ein Zwiebelhut aus

Stroh. „Diese alte Form ist wieder top modern!“

Der Hochbergler ist ein Klassiker.

„Der Stolz unseres Hauses!“

Familie Braun verkauft ihre Hüte in den

Läden in Teisendorf und Freilassing und

auf Märkten. Gerne stellt sie auch Sonderanfertigungen

her.

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Hotel-Gasthof-Bergheimat, das familiär und persönlich geführte, gemütliche Hotel mit Restaurant und

großer Sonnenterrasse in ruhiger, sonniger Lage im Dorf Königssee. Ihr Urlaubsziel zu allen Jahreszeiten

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83471 Schönau am Königssee

Tel.: +49 8652 608-0

Fax: +49 8652 608-300

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49


50


SALZBURGS TOP SEHENSWÜRDIGKEITEN

Festung Hohensalzburg

Hoch über den Dächern der Stadt thront erhaben die mittelalterliche

Burganlage und neuzeitliche Festung mit 900 Jahren Baugeschichte.

Eindrucksvoll und unvergesslich der Blick über die fürsterzbischöfliche

Stadt und das Bergland!

Tel. +43 662 842430 • office@festung-salzburg.at

www.salzburg-burgen.at

DomQuartier Salzburg

Dom und Residenz bilden das historische Zentrum der Stadt Salzburg.

200 Jahre lang waren jedoch die Durchgänge zwischen dem

fürsterzbischöflichen Palast, den Domoratorien sowie der Kunstkammer

und den Gemäldegalerien verschlossen oder vermauert.

Tel. +43 662 80422109 • domquartier@salzburg.gv.at

www.domquartier.at

Haus der Natur

Ein Besuch im Haus der Natur ist so vielfältig wie das Leben selbst.

Von der Unterwasserwelt im Aquarium zu außerirdischen Erlebnissen

in der Weltraumhalle – von riesigen Sauriern aus längst vergangenen

Tagen zu einer Reise in den menschlichen Körper – unendlich

scheinen hier die Möglichkeiten, über die Natur zu staunen.

Tel. +43 662 8426530 • office@hausdernatur.at

www.hausdernatur.at

Schloss + Wasserspiele Hellbrunn

Das Schloss Hellbrunn mit seinen einzigartigen Wasserspielen ist

wie geschaffen für ein besonderes Erlebnis.

Das Wasser spritzt aus allen Düsen und Brunnen – doch keine

Angst: man wird vielleicht etwas nass dabei, jedoch sicher nicht

durchnässt.

Tel. +43 662 8203720 • info@hellbrunn.at

www.hellbrunn.at

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AUSFLUGSZIELE

Salzburger Freilichtmuseum

Auf einer Zeitreise durch sechs Jahrhunderte entdecken Sie die Vergangenheit

in über 100 Originalbauten aus Landwirtschaft, Handwerk

und Gewerbe. Mit der Museumsbahn unternehmen Sie eine gemütliche

Reise durch weite Teile des 50 ha großen Museumsareals.

Tel. +43 662 850011 • salzburger@freilichtmuseum.com

www.freilichtmuseum.com

Burg Hohenwerfen

Die ehemalige erzbischöfliche Wehrburg aus dem 11. Jahrhundert

lädt ein, auf Zeitreise zu gehen. Ein unvergessliches Highlight sind die

Flugvorführungen des historischen Landesfalkenhofes, die Burgführungen,

das Falknereimuseum sowie die Waffenausstellung.

Tel. +43 6468 7603 • office@burg-hohenwerfen.at

www.salzburg-burgen.at

Eisriesenwelt Werfen

Erleben Sie die Berge einmal anders. Entdecken Sie die Wunder der

größten Eishöhle der Welt.

Sie sehen Eispaläste von kristallklarer Schönheit, die Sie auch an

heißen Sommertagen in eine winterliche Eiswelt entführen.

Tel. +43 662 84269014 • info@eisriesenwelt.at

www.eisriesenwelt.at

Wasserwelten Krimml

Faszination pur: Hier wird Wasser zum einzigartigen Anziehungspunkt.

Egal ob Naturschauspiel, Wasserfallzentrum, Aquaszenarium

oder Aquapark – dieses Erlebniskonzept begeistert Jung und

Alt und garantiert einen begeisternden Blick auf die Kraft des

Wassers.

Tel. +43 662 8736730 • info@wasserwelten-krimml.at

www.wasserwelten-krimml.at

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SALZBURGS TOP SEHENSWÜRDIGKEITEN

Kaprun Hochgebirgsstauseen

Erlebnispfad mit Spielestationen, Lärchwand Schrägaufzug – Europas

größter offener Schrägaufzug, Staumauerführungen, Erlebniswelt

Strom, Klettersteigarena Höhenburg, kulinarische Schmankerl im

Bergrestaurant und auf der Fürthermoaralm.

Tel. +43 5031323201 • tourismus@verbund.com

www.verbund.com/tourismus

Großglockner Hochalpenstraße

Die Großglockner Hochalpenstraße am Fuße des höchsten Berges

Österreichs ist die schönste Panoramastraße Europas. Auf 48 Kilometern

führt sie mitten in das Herz des Nationalparks bis auf 2.571 Meter

Seehöhe und endet am längsten Gletscher der Ostalpen, der Pasterze.

Tel. +43 662 8736730 • info@grossglockner.at

www.grossglockner.at

GEHEN SIE AUF

ENTDECKUNGSREISE

WWW.HELLO-SALZBURG.AT

Burg Mauterndorf

Auf der Burg Mauterndorf, der ehemaligen Mautstation und zeitweiligen

Sommerresidenz der Salzburger Fürsterzbischöfe, wird

das Mittelalter lebendig. Lernen Sie den Hausherren Erzbischof

Leonhard von Keutschach und sein Gefolge „persönlich“ kennen

und erleben Sie gemeinsam einen unvergesslichen Tag!

Tel. +43 6472 7426 • office@burg-mauterndorf.at

www.salzburg-burgen.at

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AQUA SALZA GOLLING

NATÜRLICH WOHLFÜHLEN – VOR DEN TOREN SALZBURGS

Aqua Salza Golling – das ist

phantastischer Wellnesstraum

inmitten der imposanten

Kulisse der Salzburger

Hausberge.

Unsere faszinierende Saunaund

Beautywelt, kombiniert

mit einer familienfreundlichen

Badelandschaft, sind

unsere Zauberformel für

Ihre perfekte „Auszeit”.

Innovative Veranstaltungskonzepte

sowie echte

Gaumenfreuden aus unserer

ausgezeichneten Gastronomie

machen den Tag –

mit Garantie – zu einem

unvergesslichen Erlebnis.

Entdecken Sie uns!

Aqua Salza

Möslstraße 199

A-5440 Golling

Telefon +43-6244/20040-0

Telefax +43-6244/20040-44

www.aqua-salza.at


SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE

Almabtrieb am Königssee

Wenn die Kühe von der Alm kommen

Fotos: © Berchtesgadener Land

Wie jedes Jahr Anfang Oktober,

heißt es auch in diesem

Jahr wieder, adé Almsommer.

Traditionell wird bereits am

24.08., dem Bartholomäustag, mit den

Vorbereitungen für den Almabtriebs begonnen.

Die wunderschönen und oft farbenprächtigen

Kopfschmucke der Kühe

werden nach wie vor so angefertigt, wie

es schon seit jeher passierte. Die aufwendige

Arbeit braucht ihre Zeit, es wird

bereits ab Ende August begonnen, damit

dann Anfang Oktober die Kühe prachtvoll

geschmückt den Weg von der Alm in den

heimatlichen Stall antreten können. Der

Schmuck besteht aus Tannengrün und

Alpenblumen und wird mit Bändern,

Flitter und Spiegeln verziert. Als weiteren

Schmuck erhalten die Kühe Glocken. Das

Geläut dieser soll feindliche Dämonen auf

dem Weg ins Tal vertreiben. Traditionell

werden die Kühe nur dann bekränzt, wenn

während des Almsommers keines der

Tiere zu Schaden gekommen.

Einer der wohl spektakulärsten Almabtriebe

findet in Berchtesgaden statt. Denn

die Saletalm und die Fischunkelalm, am

Süd- und. Süostufers des Königssees sind

auf dem Landweg nicht zu erreichen. So

treten die Kühe und ihre Sennerinnen und

Senner den Heimweg über den See an. Auf

großen Transportbooten mit flachem Einstieg

den Landauern werden alle wieder

sicher über den See nach Hause gebracht.

Den genauen Termin, Anfang Oktober,

erfahren Sie unter

Tel. +49 8652 6559829

www.koenigssee.com

55


© grossglockner.at

Neue Ausstellung

30 Jahre Trabi-Ansturm am Großglockner

Reisefreiheit pur anlässlich 30 Jahre Mauerfall

Im Besucherzentrum auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe können

die Gäste eine Reihe von Ausstellungen besuchen.

Darunter die höchstgelegene Automobil- und Motorradausstellung

der Welt! Teil davon ist die neue Sonderausstellung

„Trabi-Ansturm am Großglockner – Reisefreiheit pur anlässlich

30 Jahre Mauerfall“, die heuer gemeinsam mit besonderen

Gästen aus Deutschland – darunter Ralf Beste, deutscher Botschafter

in Wien, Wolfgang Kießling, Vorstand des Vereins IN-

TER TRAB, Leiter des Trabi-Museums Zwickau und ehemaliger

Trabi-Rallye-Fahrer, österreichischen und deutschen Zeitzeugen

und natürlich treue Trabis-Fans – eröffnet wurde. Denn als

vor 30 Jahren die Mauer fiel und damit die Reisefreiheit kam,

machten sich zahlreiche DDR-Bürger in ihren Trabanten und

Wartburg auf den Weg nach Österreich. Das Ziel vieler wagemutiger

Zweitakter-Piloten: der Großglockner! Und so erzählt

die neue Ausstellung die Geschichte und die Geschichten, die

sich im Sommer des Jahres 1990 rund um die nicht wirklich

bergtauglichen 5.000 Trabis und ihre Insassen auf der Großglockner

Hochalpenstraße zugetragen haben.

Als im November 1989 die Berliner Mauer und damit die DDR fielen,

machten im darauffolgenden Sommer zahlreiche Bewohner

aus dem Osten Deutschlands von ihrer neuerlangten Reisefreiheit

Gebrauch. Gerade in Zeiten wie diesen wird uns allen schmerzlich

bewusst, was das Wort Reisefreiheit, eigentlich bedeutet - was es

bedeutet, jederzeit überallhin fahren und gehen zu dürfen.

Allein im ersten Jahr nach dem Mauerfall brachte der Besucherstrom

aus den neuen deutschen Bundesländern über 500.000

Nächtigungen im Bundesland Salzburg. Und mit den Gästen

aus dem Osten kamen auch die Trabanten – die Trabis. Denn

nachdem sich die Ostdeutschen nicht wirklich sicher waren,

wie lange die Reisefreiheit währen würde, durfte es nur das

Größte sein: Also der höchste Punkt, den man mit dem Auto

erreichen konnte. Die Folge: Im Sommer 1990 und in den Folgejahren

kamen tausende Trabanten, um den Großglockner

zu bezwingen. Einige mit mehr, andere mit weniger Erfolg…

56


AUSFLUGSZIEL

Fernsehbeiträge von damals, Zeitungsartikel und Berichte von

denen, die live dabei waren, erwecken in der Ausstellung die

Geschehnisse des Trabi-Sommers am Großglockner zu neuem

Leben. Die Trabi-Ausstellung zeigt, dass eine Auffahrt mit

einem Trabant in Angriff zu nehmen von großem Optimismus

zeugte und wie groß der Freiheitsdrang der Bevölkerung unter

dem DDR-Regime letzten Endes war.

Einige Pannen, kaum Pleiten:

Dank Glockner-Check & Öko-Shuttle

Da niemand mit einem derartigen Trabi-Ansturm auf die Hochalpenstraße

gerechnet hatte und die Zweitakter mit Frontantrieb

aber beileibe keine bergtauglichen Autos waren, wurde der

SAMTC (die Salzburger Niederlassung des Österreichischen Automobilclubs

– ÖAMTC) sicherheitshalber um Hilfe gebeten: Mit

Patrouillen entlang der Strecke und mit dem „Glockner-Check“

an der mobilen Prüfstelle sollte für die Sicherheit der Trabi-Piloten

gesorgt werden. Ein Nachbau der mobilen Prüfstelle vermittelt

einen Eindruck vom besonderen „Trabi-Gefühl“.

Trabi & Wartburg – Ikonen der ostdeutschen Mobilität

Was aber wäre eine Trabi-Ausstellung ohne Autos! Und so

sind natürlich in der Ausstellung originale Trabant-Modelle

und ein Wartburg zu sehen. Außerdem gibt es allerlei Wissenswertes

über die Entwicklung und die Besonderheiten der einzelnen

Modelle und Serien zu erfahren. Haben Sie gewusst,

dass der Viersitzer aus Zwickau sogar als Vorzeige-Projekt

für die politische Propaganda instrumentalisiert wurde?

Denn der Name Trabant, der im Rahmen einer Umfrage ermittelt

wurde, bedeutete ebenso wie der Name des russischen

Satelliten Sputnik ‚Begleiter‘. Oder dass es den Trabant Kombi

in den Farbvarianten Monsungelb, Panamagrün, Caprigrün,

Baligelb, Korallrot und Persisch-Orange gab? Blanker Hohn

angesichts der begrenzten Reisemöglichkeiten der DDR-

Bürger.

Übrigens: Auch durch die Motorradausstellung im 2. Stock

des Besucherzentrums weht ein Hauch DDR-Nostalgie:

Hier kann man ab sofort einige typische Modelle aus der

DDR-Zeit bestaunen: Zum Beispiel ein IWL Berlin Motorroller,

eine MZ ES sowie TS-Modelle, eine Simson AWO 425

oder eine SIMSON SR 4-3 Sperber.

Neben der neuen Trabi-Ausstellung erwarten Sie im Besucherzentrum

auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe auf vier Stockwerken

weitere spannende Ausstellungen.

Das Besucherzentrum ist bis Oktober täglich von

10:00 -16:30 Uhr geöffnet.

www.grossglockner.at

57


AUSFLUGSZIEL

© wasserwelten-krimml.at

Einfach durchatmen – in der

Nationalparkgemeinde Krimml

Urlaub auf 1.100 Höhenmetern bei den Wasser-Spezialisten

Schon von Weitem hört man es – ein gewaltiges Rauschen

und Tosen! Man kann es förmlich fühlen: Hier wartet etwas

Mächtiges, etwas „Urgewaltiges“. Und das Gefühl

trügt nicht: Denn hier im Bergdorf Krimml erwarten Sie die

größten Wasserfälle Europas! Hier stürzen die Wassermassen

über 380 Meter in die Tiefe und erzeugen beim Aufprall einen

ultra feinen Sprühnebel. Der übrigens heilsam für Allergiker

und Asthmatike ist, aber auch die Atemwege jedes Gesunden

reinigt und stärkt! Am Fuße des gigantischen Naturschauspiels

tauchen die Besucher in den WasserWelten Krimml voll und

ganz in die Welt des Wassers ein.

Krimml mit seinen 850 Einwohnern liegt auf 1.100 Metern Seehöhe

im Herzen der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern.

Weltweite Berühmtheit hat die Nationalparkgemeinde

nicht zuletzt aufgrund seiner Wasserfälle erlangt. Aber das ist

noch lange nicht alles, mit dem die Wasserdestination Krimml

bei Urlaubern und Ausflugsgästen punktet.

Krimmler Achental, eines der schönsten Nationalparktäler, das

man zu Fuß oder mit dem Bike erkundet. Gastfreundliche Menschen,

die man am Berg und im Tal trifft. Und natürlich die

Krimmler Wasserfälle!

www.krimml.at

Ferienparadies Krimml

Natur erleben, Spannendes entdecken, Entspannung finden

Nationalparkgemeinde Krimml –

das gastfreundliche Bergdorf

Fernab von Arbeitsstress und Alltagshektik bietet das Wasserfalldorf

Krimml alles, was das Urlauberherz begehrt: Das

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SALZBURG LAND

Krimmler Wasserfälle – Naturschauspiel erster Klasse

380 Meter donnern die Krimmler Wasserfälle über drei Kaskaden

in die Tiefe – und sind damit die größten Wasserfälle Europas

und die fünftgrößten der Welt! Ein überwältigendes und

dabei überaus gesundes Naturschauspiel, das hier im Salzburger

Pinzgau über die Bühne geht.

www.wasserfaelle-krimml.at

WasserWelten Krimml – Wasser in allen Facetten erleben

Die neue, interaktive Ausstellung „Gesichter des Wassers“ entführt

die Besucher auf die Reise des nassen Elements. Draußen

im Aquapark experimentieren, plantschen und kneippen Große

und Kleine nach Herzenslust. Stärkung und Wasserfallblick

gibt´s auf der Terrasse der WasserWunderBar.

www.wasserwelten-krimml.at

Ein kostenloser „mobiler Fremdenführer“

Multimedia Guide begleitet Sie zu den schönsten Aussichtspunkten

und spannendsten Plätzen an den Wasserfällen, durch

die WasserWelten und von Infostation zu Infostation im Ort

Krimml. Die gehörten Informationen werden zusätzlich mit Bildern

illustriert. Spannende Quiz-Fragen fordern zum Mit-Rätseln auf.

So einfach funktioniert´s: Locandy App „Krimml Waters“ gratis

auf Ihr Smartphone downloaden und vor Ort sofort ins Abenteuer

starten. Perfekt für einen spannenden Familien-Ausfl ug!

UNSER KRIMML-FAMILIEN-TIPP

Bis 27. Oktober können Sie die WasserWelten Krimml

(Besucherzentrum, Ausstellung „Gesichter des Wassers“

und Aquapark) täglich von 9:00 – 17:00 Uhr (letzter Einlass

16:30 Uhr) und die Krimmler Wasserfälle besuchen.

Das Kombiticket speziell für Familien um € 21,10 (gilt für

2 Erwachsene und 1 oder 2 Kind/er oder für 1 Erwachsenen

und 3 Kinder) inkludiert den Zutritt zu den Krimmler

Wasserfällen, den Eintritt in die WasserWelten Krimml,

das Parken am Parkplatz P4, ganz nah bei den Wasserfällen.

WasserWelten Krimml

Tel.: +43 6564 20113 · info@wasserwelten-krimml.at

www.wasserwelten-krimml.at

59


AUSFLUGSZIEL

Klettern in der ersten Kletterhalle

Deutschlands

1989 löste der Wunsch in Berchtesgaden

eine Kletterhalle zu bauen, ein kollektives

Kopfschütteln in der Bevölkerung aus. Die

Verantwortlichen der Alpenvereinssektion

Berchtesgaden bewiesen jedoch Weitsicht,

in dem sie in Bischofswiesen in der

Nähe der Bundeswehrkaserne die erste

DAV-Kletterhalle Deutschlands erbauten.

Jetzt, nach 25 Jahren hat sich Klettern zum

Breitensport entwickelt und wird im Jahr

2021 die olympische Premiere in Tokyo

feiern. Insgesamt sind drei Disziplinen von

allen Athleten/innen zu absolvieren, Lead,

Speed und Bouldern. Die Besten aller drei

Disziplinen werden dann zu den olympischen

Medaillenträgern gehören.

Der Klettersport kann das ganze Jahr über

ausgeübt werden, ob es nun nach einem

schönen Skitag, einem Ausfl ug mit der

Familie ist, oder man einfach so einen

ausgefüllten Tag in der Kletterhalle genießen

will. Derzeit gehört die Kletterhalle

im Bergsteigerhaus Ganz nach der Erweiterung

zu den modernsten und großzügigsten

Anlagen in den Alpen. Bis zu 200

Routen, sowie ca. 80 defi nierte Boulder

in allen Schwierigkeitsgraden warten auf

eine Begehung.

Bergsteigerhaus Ganz

DAV Alpin- und Kletterzentrum

Berchtesgaden

Watzmannstraße 4

83483 Bischofswiesen

Tel. +49 8652 9764620

Fax: +49 8652 9764629

info@kletterzentrum-berchtesgaden.de

www.kletterzentrum-berchtesgaden.de

www.dav-berchtesgaden.de

BERGSTEIGERHAUS GANZ

Watzmannstraße 4 – 83483 Bischofswiesen

www.kletterzentrum-berchtesgaden.de

Tel. +49 8652 97 646 20

• 2.000 m 2 Kletterfläche verteilt auf zwei

Kletterhallen, zwei Boulderräume und

die zum Watzmann ausgerichtete

Außenwand

• Bis 15,50 m Wandhöhe

• 200 Kletterrouten von III bis X+

lithotronic.de

60


REPORTAGE

Müll und Energie auf Hütten

verantwortungsvoll und nachhaltig

Ein Hüttenaufenthalt bedeutet Auszeit und Urlaub. Jedoch

müssen Lebensmittel und der auf der Hütte produzierte

Müll in aufwendiger Arbeit auf den Berg und selbstverständlich

wieder hinunter gebracht werden. Bei einigen Hütten

ist dieser Abtransport nur mit dem Hubschrauber möglich. Gleich

verhält es sich mit der oftmals aufwendigen Wasserversorgung.

Sieben Tipps, wie sich Müll- und Energieverbrauch auf Hütten

reduzieren lässt.

An- und Abreise

Ein umweltschonender Aufenthalt am Berg beginnt bereits

mit einer nachhaltigen Anreise. Carsharing, Fahrgemeinschaften

oder die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sind

nur einige Möglichkeiten, die „sanften Tourismus und Mobilität“

garantieren.

Wasserflaschen auffüllen

Viele Hütten stehen in großer Höhe und sind meistens nur zu

Fuß erreichbar, weshalb Wasser auf Berghütten sehr kostbares

Gut ist. Bereits am Weg zur Hütte sollten die eigenen Flaschen

an Quellen oder Brunnen mit Wasser befüllt werden, denn die

Aufbereitung von Wasser auf den Hütten ist sehr Zeit- und Kostenaufwendig.

Energieverbrauch reduzieren

Nur selten ist eine Schutzhütte an das öffentliche Stromnetz

angeschlossen. Das bedeutet, dass die Hütten ihren Strom

selbst produzieren müssen. Entweder über ein kleines Wasserkraftwerk

oder Aggregate. Dieser Strom muss sorgfältig eingesetzt

werden und ist kostbar.

Für Licht sorgen beispielsweise hocheffiziente Energiesparlampen.

Mobiltelefone sowie Kameraakkus sollten nicht auf den

Hütten aufgeladen werden, lieber den Akku des Mobiltelefons

schonen, das Handy am Berg nur im Flugmodus betreiben oder

generell ausschalten.

Regionale Produkte

Regionale Produkte haben eine kurze „Anreise“, sind sparsamer

verpackt und sind aus der Region und für die Region. Sie fördern

die lokale Wirtschaft. Zur Förderung dieses Ansatzes haben die

alpinen Vereine eine Initiative mit Namen „So schmecken die

Berge“ ins Leben gerufen, an der 110 Hütten beteiligt sind. Also

lieber mal abends auf der Hütte einen Kaiserschmarrn bestellen

statt den frittierten Pommes.

Kein Verpackungsmüll

Die Entscheidung zwischen Schokoriegel oder frisch zubereitetem

Apfelstrudel dürfte nicht sonderlich schwerfallen und beim

Strudel entsteht kein unnötiger Verpackungsmüll. Das gleiche

gilt für Getränke, auch Flaschen müssen wieder zurück ins

Tal transportiert werden. Daher auf Hütten lieber ein „Bergsteigergetränk“,

wie das Skiwasser konsumieren.

Sorgsamer Umgang mit Nahrungsmitteln

Wasser und Strom sind besonders wichtige Ressourcen, jedoch

auch bei Lebensmitteln ist ein bewusster Umgang nötig. Auch

Essensreste müssen wieder ins Tal zurückbefördert werden.

Lieber etwas weniger Essen bestellen und gegebenenfalls noch

nachbestellen.

Müll wieder mitnehmen

Den selbstproduzierten Müll von der Hütte wieder mit ins Tal

nehmen. Die Initiative „Saubere Berge“ vom Alpenverein setzt

sich genau dafür ein und stellt auf vielen Hütten verrottbare Mülltüten

zur Verfügung, die mit Müll befüllt im Tal ordnungsgerecht

entsorgt werden sollen.

61


REPORTAGE

Garnkunst

Garn auf Garn und ein Gefl echt

entsteht. Garnkunst ist Webkunst,

eine der ältesten Kulturtechniken.

Das Webwerk ist eine

Technik zur Herstellung textiler Flächengebilde.

Zwei Fadensysteme – Kettfaden

und Schussfaden – kreuzen rechtwinklig.

Die Handweberei Huber interpretiert das

Traditionshandwerk neu. Tradition trifft

auf Moderne. Ein Besuch in Hofl aden und

Webstube auf dem Naturland- und Erlebnisbauernhof

„Beim Bauern z‘ Berg“ lohnt

sich.

Anneliese Huber beherrscht die Webkunst.

Ihr Mann Georg, Tochter Monika und sie

sind drei der wenigen. In ihrem Atelier fertigen

sie seit nunmehr 25 Jahren auf sechs

100 Jahre alten mechanischen Webstühlen

in unterschiedlichen Webbreiten Teppiche –

vorwiegend aus Schafwolle, verarbeitet zu

Genilgarn, Kräuselgarn oder gesponnen zu

glatter Lunte. Sämtliche Wollknäuel lagern

in Kisten. In der Werkstatt trifft Funktion auf

eine heimelig-warme Wohlfühlatmosphäre.

Am Webstuhl werden zwischen längs laufenden

Kettfäden, die den Träger bilden,

nacheinander quer laufende Schussfäden

mit der Webgabel von einer Webkante

zur anderen geschossen – abwechselnd

einmal über und einmal unter dem Kettfaden.

Der mechanische Schlagbaum oder

Webkamm sorgt dafür, dass die Kettfäden

gleichmäßig aufeinander liegen. Nach und

nach entsteht ein Geflecht. Bei Familie

Huber ein Teppich.„Den Abschluss bilden

Fransen oder eine Webkante“, erklärt Anneliese

Huber.

Jeder Teppich ist ein Unikat: Material und

Materialbeschaffenheit, Form und Farbe,

62


Muster passt Anneliese Huber an. Sie

webt Schafwollteppiche und Fleckerlteppiche,

großfl ächige Teppiche und kleine,

Teppiche in Naturfarben oder bunte,

schlichte Teppiche oder gemusterte. Ihre

Kunstfertigkeit, ihre Liebe zum Handwerk

spiegelt sich in jedem Modell wider.

„Der Schafwollteppich ist beliebt.“, sagt

Anneliese Huber. „Wer die Wohnlichkeit

mit einem Schafwollteppich erlebt hat,

will sie nicht missen“, spricht sie aus

Erfahrung. Der Schafwollteppich dämme

Schall, reguliere die Raumfeuchtigkeit.

„Er ist wunderbar pfl egeleicht.“ Sie

hat beinahe in jeder Stube ein Exemplar

liegen. Je nachdem, wie der Schafwollteppich

daherkommen soll, verwebt sie

heimische Schafwolle aus Österreich –

wegen des eher kurzen Haars der Schafe

eher fester gedreht, vorwiegend in Naturfarben

– oder Merinoschafwolle aus

Neuseeland – wegen des längeren Haars

weicher und farbintensiver. „Die Beschaffenheit

der Merinoschafwolle eignet sich

besser zum Färben“, erklärt Anneliese

Huber. Sie nehme die Farbe gleichmäßig

an. Besonders abriebfeste, robuste Teppiche

entstehen aus gewalkter Wolle. Walken

heißt fi lzen. Das Zusammenspiel aus

Wärme und Druck fi lzt die Wolle.

„Der Fleckerlteppich erlebt eine Renaissance“

Der klassische Fleckerlteppich

entsteht aus geschnittenen, aneinander

genähten Stoffrestern, der neue Fleckerlteppiche

aus Stoff oder Wolle, Baumwollgarn,

Velours.

Im Hofladen stellt Anneliese Huber Teppiche

in allen Variationen zur Schau. Kunden

lassen sich inspirieren und geben ihren

individuellen Wunschteppich in Auftrag.

Neben Webteppichen vertreibt Anneliese

Huber Schaffelle, Polterbezüge und Vorhänge,

Schafmilchseife, Duftöle, allerlei

kleine Geschenke.

Upcycled Fleckerlteppich

Material

alte Kleidung, Bettwäsche, Tischdecken

Nadel & Garn

Anleitung

Die Kleidung, Bettwäsche, Tischdecken in etwa sechs bis sieben

Zentimeter breite Streifen schneiden. Die Steifen aneinandernähen.

Es entsteht eine Stoffschnur. Die Stoffschnur zu einem

Knäuel wickeln. Den Knäuel in die Handweberei Huber bringen

und sich einen Teppich nach Wunsch weben lassen.

HANDWEBEREI HUBER

Handwebteppiche

Schafmilchprodukte

Vorhänge / Gardinen

Geschenkartikel

Berg 5 • 83416 Saaldorf

Tel.: +49 8654 3223

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Richtung

Waging am See

Richtung

Teisendorf

Handweberei

Huber

Richtung Laufen

Saaldorf

Freilassing

Salzburg

63


AUSFLUGSZIEL

10 Jahre Therme Amadé

Architekturkunst trifft Attraktion. Ein architektonisches

Kunstwerk gliedert sich harmonisch ein in die Bergwelt

des Pongaus ein – seit mittlerweile 10 Jahren erleben

Familien Abenteuer in der Becken- und Rutschenlandschaft.

Entspannungshungrige finden Ausgleich im Ruhebereich mit

Saunalandschaft.

Das Bauwerk plante Architekt Wolfgang Gollwitzer, stets mit

dem Ziel, Harmonie mit der Bergwelt zu schaffen. Den Bau

übernahm die Therme Amadé Errichtungs- und Betriebs-GmbH

in einer 20-monatigen Bauzeit. Am 16. Oktober 2010 feierte

die Therme ihre Eröffnung und wurde dem Betreiber, der Badbetriebsführungs

GmbH, übergeben. Die Gemeinden Altenmarkt,

Eben, Flachau und Radstadt sind Gesellschafter.

Die Therme Amadé durfte nach nur neun Jahren Betriebszeit

mehr als 330.000 Besucher jährlich empfangen – ein deutliches

Zeichen für die Beliebtheit der Therme.

Dr. Felix Pichler, der Geschäftsführer der BetriebsgmbH spricht

von einer zehnjährigen Erfolgsgeschichte, die eine interkommunale

Zusammenarbeit der Gesellschafter (Gemeinde Eben mit

Bürgermeister Herbert Farmer, Gemeinde Radstadt mit Bürgermeister

Christian Pewny, Gemeinde Altenmarkt mit Bürgermeister

Rupert Winter, Gemeinde Flachau mit Bürgermeister Thomas

Oberreiter) unter der Federführung der Gemeinde Altenmarkt

möglich machen einerseits, andererseits das entsprechende

fi nanzielle Engagement des Landes Salzburg und des Badbetreibers

G1 Österreich.

64


Dr. Felix Pichler dankt den Akteuren in den Gemeinden, den

Tourismusverbänden, der G1 Österreich für ihren Einsatz,

ihren Weitblick und die mutigen, offensichtlich richtigen Entscheidungen.

Er dankt dem Land Salzburg, mit Landeshauptmann

Dr. Wilfried Haslauer an der Spitze, dessen von Beginn an

positive Einstellung zum Projekt, dessen Wirtschafsförderung

und Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit, die er als

Basis des Erfolgs ansieht.

Die Basis des Erfolgs, auf die das Thermen-Team setzt! „Wir

setzen uns unermüdlich für das Wohl der Gäste ein“, lobt

Dr. Felix Pichler.

„Was wären wir ohne die zahlreichen Besucher, die seit vielen

Jahren immer wieder in die Erlebnis-Therme Amadé kommen“,

fährt er fort. Es sei des Teams und sein Bestreben, fortan den

Besuch zu einem Erlebnis werden zu lassen.

Die Geschichte

2006 Die Gemeinden Altenmarkt, Eben, Flachau und Radstadt

gründeten einen Gemeindeverband zum Bau einer

gemeinsamen Badeanlage.

2007 Das Projekt scheiterte beinahe an der Termalwassersuche.

2007 Die Akteure besichtigten eine Anlage in Niederösterreich,

die sie inspirierte. Dort gelang es einer Region

in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld gemeinsam

mit einem Betreiber eine attraktive Badeanlage

zu errichten.

2008 Es gründete sich die Therme Amadé Errichtungs- und

Betriebs GmbH. Die Akteure erarbeiteten die betriebswirtschaftlichen

und bädertechnischen Grundlagen.

2009 Am 23. April setzten sie den Spatenstich. Es folgte

eine 20-monatige Bauzeit.

2010 Am 16. Oktober feierte die Therme Amadé Eröffnung.

Am Eröffnungstag weihten die Bürgermeister der Verbandsgemeinden

die Rutsche ein, um sich erneut mutig

zu zeigen – wie in der Entwicklungsphase der Therme

Amadé.

2019 Fortan freute sich die Therme Amadé über mehr

Besucher. Nach nur neun Jahren waren es bereits

330000-Besucher.

2020 Am 16. Oktober 2020 feiert die Therme Amadé ihr

10-jähriges Bestehen.

Erlebnis-Therme Amadé

Badbetriebsführungs GmbH · Obere Marktstraße 70

A-5541 Altenmarkt im Pongau

Tel. +43 6452 20 888 · info@thermeamade.at

www.thermeamade.at

65


FREIZEIT & SPORT

Stoißer Alm

Sonnenalm

© Berchtesgadener Land Tourismus GmbH © kampenwand.de

Ein Ausgangspunkt auf die Stoißer Alm ist der Parkplatz Feilenreit

in Siegsdorf, von dem aus der Weg über den kleinen und großen

Kachelstein auf die Alm führt. Von Inzell geht es von Adlgas

vorbei an der Bäckeralm oder über die Inzeller Höhe weiter auf

die Stoißer Alm. Von Neukrichen-Wildberg (Parkplatz Lochmühle)

aus führt eine Forststraße, später ein Wanderweg, auf die Alm.

Von Teisendorf aus geht es von Seiberstadt aus über Hochöd

oder von Niederreit aus über die Achterhütte und Schneid auf

die Alm. Das sind die kürzesten Wege. Von Anger Stoißberg aus

geht es ab Neuhaus ebenfalls über Schneid auf die Stoißer Alm.

Von Anger Wolfertsau führt eine Forststraße vom Parkplatz Achner

auf die Alm. Welcher Weg auf die Alm führt, schon auf der

Strecke gibt es herrliche Aussichtspunkte auf die Salzburger und

Berchtesgadener Bergwelt.

Vom Gipfel des Teisenberges aus ist Weitblick garantiert.

Wenige Meter vom Gipfelkreuz entfernt gibt es eine Einkehrmöglichkeit.

Sennerinnen servieren Brotzeiten, und klassische

Hüttenküche – besonders beliebt sind die riesigen Portionen

Kaiserschmarrn. Der Abstieg nach Anger Neuhaus bietet sich

an für einen Rundweg über die Forststraße in Richtung Kohlhäußl.

Auf die Alm treten viele Mountainbiker.

Vom Parkplatz Kampenwandseilbahn in Aschau am Chiemsee

geht es in Richtung Nordosten auf eine Straße. Ein Schild weist

den Weg auf die Kampenwand über Schlechtenberg. Zunächst

führt eine asphaltierte Straße den Berg hinauf. Die Straße mündet

in einen Schotterweg. An der ersten Weggabelung geht es

nach rechts, an der nächsten Gabelung nach links. Auf dem

Reitweg lässt es sich am Wasserfall rasten. An der nächsten

Gabelung zweigt der Weg nach links ab, dann nach rechts.

Es geht weiter bergauf. Der Weg führt in Richtung Liftstüberl,

zweigt jedoch kurz davor ab. Es geht nach rechts. Schilder

deuten den Weg hinauf zur Kampenwand über Schlechtenberg.

Der Reitweg setzt sich fort. An der nächsten Gabelung geht es

rechts weg zur Schlechtenbergalm, dann rechts zur Bergstation

Möslarnalm. Es geht weiter hinauf zur Sonnenalm. Die Aussicht

auf die Zentralalpen mit dem Watzmann im Osten und dem

Großglockner und Großvenediger im Süden ist herrlich schön.

Auf der windgeschützten Panoramaterrasse oder im Gastraum

der Wirtschaft Sonnenalm gibt es Bergschmankerl, Brotzeiten,

wechselnde Tagesgerichte.

Beliebt ist der Berg-Brunch. Der Abstieg gleicht dem Aufstieg,

Es treffen sich Wanderer, Kletterer, Mountainbiker und

Fallschirmspringer und Gleitschirmspringer.

HÖHENMETER: 580 m

DISTANZ: 10,6 km

DAUER: ca. 3 Stunden

SCHWIERIGKEIT:

HÖHENMETER: 850 m

DISTANZ: 1,5 km

DAUER: ca. 1,5 Stunden

SCHWIERIGKEIT:

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WANDERUNGEN

Grünstein

Geigelstein Gipfel

© ARochau Chiemgau Tourismus e.V.

Vom Parkplatz Hammerstiel in Schönau am Königssee aus geht

es bergauf durch den Wald entlang der felsigen Flanke am Fuße

des Watzmann. Der Weg ist gut gebahnt. Exponierte Stellen –

falls – vorhanden – sind gut gesichert. Das Gipfelplateau ist

gegebenenfalls auch ohne Wanderkarte zu erreichen.

Der Aufstieg von Hammerstiel aus ist ausgeschildert als Herz-

Kreislauf Testwanderung. Alle 100 Höhenmeter informiert ein

Schild über die zurückgelegte und die noch zu bewältigende

Strecke. Der Steig von der Kunsteis Bob- und Rodelbahn am

Königssee führt ebenso auf den Grünstein.

Die Aussicht ist herrlich: im Süden das Watzmannkar mit seinen

Kindern in voller Pracht, unterhalb schimmert der Königssee.

Die Grünsteinhütte bietet wenige Meter unter dem Gipfel

Gelegenheit zur Einkehr. Es gibt Hüttenschmankerl wie Kaiserschmarrn

oder Kaspressknödl. Der Abstieg gleicht dem Anstieg.

Die aussichtsreiche Bergtour beginnt am Parkplatz Geigelstein in

Ettenhausen, dort führt der Weg Nr. 8 zur Wuhrstein-Alm. Über

eine Forststraße durch das schöne Almgebiet der Wuhrsteinalmen

ist in großen Serpentinen die Wirtsalm zu erreichen. Hier

endet die große Forststraße und ein kleiner Steig führt zum Teil

durch latschenbewachsenes Gebiet zum Gipfel des Geigelsteins,

dem zweithöchsten Berg im Chiemgau. Nach Norden verläuft der

Abstieg in Richtung Geigelsteinsattel und schließlich über ein

Almplateau zur 1.700 m hochgelegenen Roßalm. Sie ist eine der

höchst gelegenen Almen Deutschlands. Hier gibt es eine Stärkung.

Die Almist während der Weidezeit beweirtschaftet.

Vom Geigelsteinsattel ist der Abstieg über die Karlalm zur Priener

Hütte möglich. Von der Rossalm geht der Weg Nr. 8 am

Schneegraben vorbei zur Haidenholz-Alm. Hier kann zwischen

zwei Wegarten gewählt werden, entweder weiter der Forststraße

folgend hinunter zum Ausgangspunkt oder über einen Steig

(Weg Nr. 81), der ca. 500 m unterhalb der Haidenholz-Alm links

abzweigt. Auch bei dieser Variantegibt es zwei Möglichkeiten ins

Tal zu kommen, denn der Weg Nr. 81 verzweigt sich an der Stempelstelle

Blasialm. Der Weg rechts führt wieder in den Weg Nr.

8 und zurück zum Parkplatz Geigelstein. In Richtung Schleching

führt die Tour zum Tal oberhalb von Schleching und erreicht über

den Weg Nr. 28 wieder den Ausgangspunkt.

HÖHENMETER: 556 m

DISTANZ: 2,5 km

DAUER: ca. 1,5 Stunden

SCHWIERIGKEIT:

HÖHENMETER: 1.803 m

DISTANZ: 14,4 km

DAUER: ca. 7 Stunden

SCHWIERIGKEIT:

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68


INTERVIEW

Barbara Tassani-Prell

Berg-, Straßen-, und Marathonläufer in im Interview

Seit wann schnürst du deine Laufschuhe?

Mit Anfang 20 habe ich öfter einmal eine Runde

gedreht. Dann habe ich die Laufschuhe wieder

stehen lassen, bis ich meinen Mann Stephan

kennengelernt habe. Mit ihm habe auch ich den

Laufsport für mich entdeckt.

Worin liegt der Reiz?

Im Laufschritt komme ich schneller voran. Im Laufschritt

erreiche ich einen Berggipfel schneller als im Wandertempo. Wie

lange ich genau brauche bis an die Bergspitze spielt mit zunehmendem

Alter eine untergeordnete Rolle.

Du läufst Strecken über die Marathon-Distanz hinaus –

oft bergauf. Was reizt dich an der Distanz?

Da ist eine Strecke von A nach B. Die habe ich vor mir. Ich mache

mich auf den Weg, erfreue mich auf dem Weg an der Begegnung

mit Wetter, Panorama, Flora und Fauna, Menschen. Der Distanz begegne

ich mit Respekt. Ich taste mich in einem langsamen Tempo

an die Strecke heran. Schließlich habe ich die Distanz bewältigt und

fühle mich gut.

Steckt hinter diesem Gut-Gefühl der heilige Gral –

das Runner’s High?

Meist ist das mehr ein Glücksgefühl. Das Hochgefühl erlebt ein

Läufer äußerst selten. Ich denke, ich habe dieses umschwärmte

Runner’s High erlebt, als ich 2000 bei meinem zweiten Marathon

in Florenz die Läuferin vor mir überholt habe und mir

letztlich den siebten Gesamtsieg der Damen gesichert habe –

in drei Stunden und neun Minuten. Tolles Gefühl! 2019 bin ich mit

Freunden zum Everest Base Camp gelaufen. Als wir schließlich

nach zwölf Tagen dort angekommen sind, habe ich wohl auch dieses

Hochgefühl gespürt. Echt schön!

Wow! Apropos, welche für dich bedeutenden

Erfolge hast du bereits gefeiert?

Den Firenze Marathon zähle ich zu meinen Erfolgen. 2003 habe ich

den Untersberg Marathon gewonnen. Familie und Freunde haben

an der Strecke gestanden, mich angefeuert. Das hat mich beflügelt.

2006 haben mein Mann Stephan und ich auf dem Transalpine

Run den dritten Mixed-Platz gemacht. Der Transalpine Run ist

ein Etappenlauf, bei dem Zweier-Teams an den Start gehen und in

acht Tagen die Alpen überqueren. 200 bis 300 Kilometer, 15000

Höhenmeter sind zu bewältigen. Wir haben sogar einige Etappen

gewonnen. 2008 bin ich im Damenteam wieder den Trail gelaufen

dann auf den fünften Platz.

Wie bereitest du dich auf die Läufe vor?

Aktuell trainiere ich auf den Dalmatija Ultra

Trail am 17. Oktober. Ich habe nur am Wochenende

Zeit fürs Training. Ich laufe meist

die Route rund um den Staufen – 33 Kilometer

– oder rund ums Lattengebirge – 35 Kilometer.

Ich trainiere stets das ganze Jahr über –

im Winter auf Touren- oder Langlaufskiern. Nach den

ersten Laufeinheiten im Frühling habe ich leichten Muskelkater.

Doch ich bin fit und bin schnell in Topform. Die letzte Woche

vor dem Rennen ruhe ich mich aus.

Du läufst meist Trails. Warum?

Trail Rennen laufe ich nicht stupide mit einer Masse. Ich achte auf

den Weg. Schließlich will ich mich nicht verlaufen. Mittlerweile schreiben

die Veranstalter vor, dass jeder Läufer die GPS-Daten der

Stecke in seiner Fitness-Uhr eingespeichert hat. Im Trail konfrontieren

mich unterschiedliche Bedingungen – Untergrund, Witterung.

Wie motivierst du dich vor dem Lauf und währenddessen,

wenn es zäh wird?

Vor dem Lauf motivierten mich eben die Begegnungen auf der Strecke.

Besonders gerne erkunde ich neues Terrain. Wenn der Körper

auf der Strecke schlapp macht, gibt es ein Energy Gel oder ein Energy

Gummibärchen.

Das schmeckt?

Ja! ich habe da meine Favoriten, die echt gut schmecken. Im

Training oder Wettkampf habe ich oft richtig Lust darauf.

Läufer beschäftigen sich gerne mit Ernährung. Pumpen

sich auf Nudelpartys mit Kohlenhydraten voll.

Wie ernährst du dich?

Ganz normal! Ich habe schon auf zig Nudelpartys Spagetti gegessen.

Auf diesen Partys ist mir zu viel Remmidemmi. Außerdem esse ich

nicht übermäßig viele Kohlenhydrate vor einem Contest.

Ich bin in Bestform, wenn ich vor dem Lauf esse, wie ich immer esse.

Nach dem Lauf habe ich dann richtig Hunger. Ich gehe auf eine Pizza.

Zur Person: Barbara Tassani-Prell, 47 Jahre

Wohnort: Ainring

Beruf: Kauffrau im Einzelhandel und Bürokauffrau im

Familienbetrieb Laufsport Tassani, Inhaberin der Lauf- und

Walkingschule Piding

Familie: Verheiratet

Hobbys: Skitouren gehen, langlaufen, kochen

69


Ausflüge mit der Berchtesgadener Land Bahn

Quer durchs Berchtesgadener Land zum Spartarif

Ob Berchtesgadener Land oder die Stadt Salzburg: mit

der Berchtesgadener Land Bahn steht einem entspannten

Ausflugstag für die ganze Familie nichts mehr im

Wege. Lästige Parkplatzsuche, Hektik und Stau lassen Sie einfach

hinter sich. Die Fahrt mit der BLB bietet eine großartige Aussicht

auf die Bergwelt Bayerns, entlang an historischen Städten Oberbayerns.

Ein malerischer Steilstreckenabschnitt lässt die Fahrt zu

etwas Besonderem werden, bei der es für Groß und Klein einiges

zu entdecken gibt. Eine Vielzahl der attraktiven Ausflugsziele, die

das Berchtesgadener Land zu bieten hat, sind einfach und bequem

mit der Bahn und guten Busanbindungen erreichbar. Nutzen Sie

dazu unsere praktischen BLB-Tickets zum Spartarif.

Tagesausflug nach Salzburg zum Spartarif

Das BLB-TagesTicket plus Salzburg ermöglicht es Ihnen, um nur

11,- Euro den ganzen Tag unbeschwert zwischen Salzburg Hauptbahnhof

und Berchtesgaden zu pendeln und bis zu drei Kinder

im Alter zwischen 6 und einschließlich 14 Jahren kostenlos mitzunehmen.

Mit Bus und Bahn durchs Berchtesgadener Land

Mit dem BGL-TagesTicket Bus & Bahn um 14,- Euro, welches

neben der BLB auch Busse des RVO inkludiert, können Sie das

gesamte Berchtesgadener Land stressfrei erkunden. Gültig auch

ab/bis Salzburg - Ermäßigungen bei vielen Ausflugszielen im

Berchtesgadener Land.

Einsteigen in die Bahn, eintauchen in die RupertusTherme

Mit dem BLB-ThermenTicket um 22,- Euro haben Erholungssuchende

einen entspannten Thermentag in Bad Reichenhall in

Aussicht. Es schließt das BLB-TagesTicket plus Salzburg den Bus

vom Bahnhof Bad Reichenhall zur Therme und vier Stunden Thermeneintritt

in die RupertusTherme ein. Auch ideal als Geschenk

geeignet.

Weitere Infos unter der Info Hotline

+49 180 1231236

oder unter www.blb.info

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KUNST

Anton Winzer

Leben in der Kunst

Sitzt man mit dem Salzburger Künstler

Anton Winzer gemütlich beisammen,

kommt man ebenso unweigerlich

wie schnell auf das Thema Kunst

zu sprechen. Dann vermittelt er seinem

Gegenüber mit Ernsthaftigkeit aber ebenso

viel Witz seine Arbeiten und seine

Herangehensweise zur bildenden Kunst

und erzählt von seinen in diesem

Zusammenhang entstandenen weltweit

gespannten Freundschaften und Followern.

Schnell wird man in den Kosmos

dieses völlig autonom arbeitenden Künstlers

hineingezogen. Eigenständigkeit und

künstlerische Freiheit sind die Basis für

Winzers Schaffen, zeitweise arbeitet er

wie ein Besessener und sein Output ist

beachtlich.

Die erste und prägende Ausbildung erhielt

Anton Winzer durch den 2012 verstorbenen

Salzburger Künstler und Mozarteums-

Professor Herbert Stejskal, ist aber sonst

nur marginal in der Salzburger Szene beheimatet.

Er arbeitet sich lieber an seiner

Kunst ab, produziert analog und digital,

formt, stellt her, bearbeitet und gestaltet.

Er brennt für das, was er tut.

Die Beschäftigung mit der bildenden Kunst

war immer schon gegeben, wenn auch die

Brotberufe früher im Vordergrund stehen

mussten. Seit 2015 widmet sich Winzer

ausschließlich der bildenden Kunst, und

das mit großer Leidenschaft. Im Mittelpunkt

seiner Arbeiten stehen Acrylbilder

auf Leinwand, Fotoproduktionen zum Thema

Wasser, „Street Photography“ sowie

eine zeitgenössische Re-Interpretation der

Arbeiten und der „Sprache“ der De Stijl-

Bewegung. Die Gestaltung seiner Werke

erfolgt mittels Fotografie, digitaler Bildbearbeitung

und Malerei. Und sonst? „Nepal,

Tibet, Himalaya“ nennt Anton Winzer seine

weltlichen und spirituellen Interessen,

ein Mitgrund, dass er in der tibetischen

Community in Salzburg tief verwurzelt

ist. Eine seiner letzten Aktionen im Winter

2020 bildete ein „Live Wallpainting“ in

Kathmandu in Nepal.

www.antonwinzer.art


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BERCHTESGADENER LAND

BAHN

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Berchtesgadener Land ohne Hektik,

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AUSFLUGSZIEL

Die Ferdinand Porsche Erlebniswelten

fahr(T)raum

Hommage an den Großvater

„Es ist mir ein großes Anliegen, die Konstruktionen

und Leistungen meines Großvaters

Ferdinand Porsches im fahr(T)raum zu zeigen

und die Besucher damit zu begeistern“, so

Ernst Piech, Begründer der Ausstellung in

Mattsee. „Mein Großvater konstruierte nicht

nur rasante Autos sondern interessierte sich

für alles, was mit Motoren zu tun hatte – ob

Flugzeuge, Schienenfahrzeuge oder Motoren

für die Landwirtschaft.“

Ab Juli 2020 präsentieren die Erlebniswelten

fahr(T)raum in einer umfangreichen Sonderausstellung

die vielen weiteren unbekannten

Seiten von Ferdinand Porsche. „Für diese

Sonderausstellung wurde unser Gebäude

extra erweitert“, erzählt Jakob Iglhauser, der

gerade mit der Endabnahme beschäftigt ist.

„Ein Ausflug zu uns nach Mattsee zahlt sich

allemal aus. Auch am Abend bei unseren

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Veranstaltungen kann man den fahr(T)raum

eine Stunde vorher gemütlich mit einem

Glas Wein in der Hand bestaunen“, so der

Geschäftsführer. Dabei wird natürlich auf die

geltenden Hygienerichtlinien hingewiesen.

Die Ausstellung in Mattsee

In den Erlebniswelten fahr(T)raum ist der

Lohner-Porsche-Mixte ausgestellt, ein benzin-elektrisches

Automobil mit Radnabenmotor

aus dem Jahre 1901. Viele weitere

Highlights aus der Karriere des genialen

Konstrukteurs Ferdinand Porsche samt den

spannenden Hintergrundgeschichten über

Geschwindigkeitsrekorde, Autorennen durch

Europa bis hin zum VW Käfer werden in der

ehemaligen Schuhfabrik in modernster Weise

zugänglich gemacht. Das Besondere daran

– alle Automobile sind auch fahrbereit

und können sogar für chauffierte Ausfahrten

gebucht werden. Die vielen Hands-on Stationen

erklären das genaue Prinzip hinter den

technischen Neuerungen der damaligen Zeit

und machen diese „begreifbar“.

Im „Traktor-Stadl“ ist außerdem noch die Mechanisierung

der Landwirtschaft zu bestaunen

mit vielen Allgaier- und Porsche Diesel

Traktoren.

Ein Ausflug für die ganze Familie

Für Familien steht eine riesige Carrera-

Rennbahn bereit, an der Jung und Alt mit

Fingerspitzengefühl und Kurvenakrobatik

den großen Idolen des Motorsports nacheifern

kann. In der neu konzipierten Kinder

Werkstatt bestreiten die Kinder in den kleinen

Oldtimersimulatoren eine historische

Rallye oder sie können auf dem weltweit

einzigartigen Traktor-Simulator eine Fahrt

über holprige Straßen wagen.

fahr(T)raum

Passauer Straße 30 · A- 5163 Mattsee

Tel. +43 6217 59232

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