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FUSSBALL

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SAISON 2020 | 2021

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EDITORIAL 3

Ein Ende ohne Schrecken

Über der Fußballsaison 2020/21 schwebt das Damokles-Schwert Corona. Durch den

Aufstieg des TSV Crailsheim ist das HT-Land in den drei höchsten WFV-Ligen vertreten.

B-Juniorinnen

vor fünftem

Jahr in Bundesliga

Im Jahr 1948 wurde der Fußballbezirk

Hohenlohe gegründet,

doch so eine Saison

wie die vergangene haben

die Vereine aus der Region

noch nie erlebt. Wegen der Corona-Pandemie

wurde die Spielzeit

im WFV-Gebiet kurz nach

dem Start der Rückrunde Mitte

März unterbrochen, im Juni

dann abgebrochen, es gab nur

Aufsteiger, keine Absteiger. Einzig

der Bezirkspokal und der

WFV-Pokal der Saison

2019/2020 wurden noch zu Ende

gespielt.

Manche Vereine haben von

dieser Regelung profitiert, sind

zum Beispiel trotz einer miserablen

Runde nicht abgestiegen,

manchen Vereinen wurde die

Chance genommen, über die

Relegation aufzusteigen oder

mit einem starken Endspurt in

der Liga noch im Titelrennen

auf Platz 1 vorbeizuziehen. Eine

Entscheidung musste aber gefällt

werden, dass es dabei Gewinner

und Verlierer geben

würde, war klar. Die Entscheidung

des WFV, die Saison so abzubrechen

und zu werten, wurde

von den meisten Vereinsvertretern

befürwortet, aber an der

mangelhaften Kommunikation

des Württembergischen Fußballverbands

wurde teils massiv

Kritik geübt.

Nun freuen sich die Fußballvereine

in Hohenlohe auf die

Saison 2020/21 und darüber,

dass sie überhaupt wieder ihrem

Hobby nachgehen können. Keine

Selbstverständlichkeit, wenn

man sich in anderen Bereichen

des Lebens umsieht, in denen

immer noch nahezu Stillstand

herrscht. Doch wie lange kann

in dieser Saison normal gespielt

werden? Kann diese Saison zu

Ende gespielt werden, wenn das

Virus wieder verstärkt auftritt

und im Bundesland Baden-

Genügend Abstand: Das Volksfestderby TSV Crailsheim gegen Spvgg Gröningen-Satteldorf wird es in

diesem Jahr nicht geben. Erstens, weil es wegen der Corona-Pandemie kein Volksfest geben wird.

Zweitens, weil der TSV Crailsheim aus der Landesliga in die Verbandsliga aufgestiegen ist und dort nicht

mehr auf Satteldorf trifft. Der Blick fällt hier vom Riesenrad ins Schönebürgstadion. Foto: Birgit Trinkle

Württemberg die Beschränkungen

wieder verschärft werden

müssen? Bleibt ein Führungsspieler

wirklich zu Hause und

tritt im Spitzenspiel gegen den

ärgsten Konkurrenten nicht an,

wenn er Krankheitssymptome

zeigt? Das Damokles-Schwert

Corona schwebt noch immer

über allen Köpfen. Jeder hofft

darauf, die Saison ohne Schrecken

beenden zu können.

Wollen wir das Beste hoffen

und werfen einen sportlichen

Blick auf die Saison zuvor und

die kommende. Fast überall gilt,

dass die Ligen jetzt deutlich größer

sind als in den Spielzeiten

davor. Deshalb wird es auch

deutlich mehr Absteiger in den

meisten Klassen geben. Zum

Beispiel gehen in der Oberliga

21 Vereine an den Start, in der

Verbandsliga 20, in der Landesliga

19, in der Bezirksliga 18. Für

die ambitionierten Hobbykicker

aus der Region, allesamt keine

Profis, sondern in normalen

Jobs arbeitend, im Studium oder

in der Ausbildung, wird diese

Saison eine immense Herausforderung,

die viele Entbehrungen

mit sich bringt. In der Bezirksliga

soll beispielsweise bis Mitte

Dezember gespielt werden.

Freie Wochenenden für Kicker,

Trainer, Schiedsrichter, ehrenamtliche

Helfer, et cetera sind

heuer Mangelware.

Sechs HT-Klubs in Bezirksliga

In den drei höchsten Klassen im

WFV-Bereich ist in dieser Saison

2020/21 jeweils ein Vertreter

aus dem Verbreitungsgebiet

des Hohenloher Tagblatts dabei.

Der TSV Ilshofen darf ein weiteres

Jahr in der Oberliga Baden-

Württemberg angreifen, der

TSV Crailsheim tritt nach dem

Aufstieg in der Verbandsliga

Württemberg an, die Spvgg Gröningen-Satteldorf

spielt in der

Landesliga 1 Württemberg. In

der Bezirksliga Hohenlohe sind

es dagegen jetzt sechs Vertreter

aus dem HT-Land: Zu den Spfr.

Leukershausen-Mariäkappel,

dem TSV Dünsbach, der SGM

VfR Altenmünster/ESV Crailsheim

und dem TSV Ilshofen II

gesellen sich die Aufsteiger FC

Matzenbach und Spvgg Gammesfeld.

Die Frauenvertretung der

Spvgg ist in die Landesliga 1

Württemberg aufgestiegen und

hat zudem den Hohenloher Bezirkspokal

gewonnen. Aushängeschild

im Frauenfußball in der

Region bleibt der TSV Crailsheim,

dessen erste Mannschaft

in der Regionalliga Süd angesiedelt

ist und dessen B-Juniorinnen

sich im fünften Jahr in Folge

in der Bundesliga Süd mit

den besten Teams aus dem Süden

Deutschlands messen dürfen.

Die HT-Sportredaktion

wünscht allen Lesern viel Spaß

beim Schmökern in dieser Fußball-Beilage

und allen Spielern

eine verletzungsfreie Saison –

das Wichtigste ist: Bleiben Sie

gesund! Und bitte halten Sie auf

den Sportplätzen den nötigen

Abstand ein! Das kann Leben –

und die Saison – retten!


Joachim Mayershofer


6 FUSSBALLBEZIRK HOHENLOHE

„Ich habe kein gutes Gefühl“

Hartmut Megerle, Bezirksspielleiter im Fußballbezirk Hohenlohe, nimmt im großen

HT-Interview vor der neuen Saison 2020/21 kein Blatt vor den Mund.

Seit 2009 ist Hartmut

Megerle Bezirksspielleiter

im Fußballbezirk

Hohenlohe. Aber die

vergangene Saison hat ihn und

seine Kollegen gefordert wie keine

andere Spielzeit zuvor. Megerle,

der in Weißbach wohnt

und Mitglied beim TSV Niedernhall

ist, spricht im großen Interview

vor dem Start der Saison

2020/21 unter anderem über den

Saisonabbruch, die Corona-Pandemie,

den verschärften Abstieg

und die anstehende Änderung

der Bezirksstruktur.

Herr Megerle, wie anstrengend

war die Zeit für Sie als Spielleiter

seit dem Ausbruch der Corona-

Pandemie und der Unterbrechung

des Spielbetriebs?

Hartmut Megerle: Das war mehr

oder weniger eine Berg- und Talfahrt.

Zu Beginn der Pandemie,

als noch niemand das Ganze so

richtig einordnen konnte, kamen

sehr viele Fragen auf, wie man

sich im Falle einer Infektion im

Verein oder in der Kommune

verhalten soll. Kann man noch

spielen oder muss man schon absagen?

Die eigentliche Zeit des

Lockdowns war deutlich entspannter.

Was mich hier allerdings

immer beschäftigt hat, war

die Frage: Geht’s überhaupt weiter?

Und wenn ja, wie und wann?

Wobei man allerdings klar sagen

muss, es gab hier wesentlich

wichtigere Dinge wie Fußball.

Das war aber noch nicht alles...

Das ganze Hin und Her um den

Saisonabbruch und den außerordentlichen

Verbandstag war

dann wieder sehr anstrengend,

vor allem weil die Informationspolitik

des WFV hier, man muss

es so deutlich sagen, unter aller

Kritik war. Es gab zwar diverse

Videokonferenzen, aber außer

allgemeinen Floskeln und Monologen

kam da nichts rüber. Echte

Infos kamen erst dann, als alles

entschieden war. So war dieser

außerordentliche Verbandstag

in meinen Augen nichts

anderes als eine Alibiveranstaltung

zum Abnicken der

Verbandswünsche. Nachdem im

Juli die Freigabe gekommen war,

dass wir unter bestimmten Voraussetzungen

wieder spielen

dürfen, wurde sofort vom WFV

mächtig Druck aufgebaut, um

die Pokalsaison zu Ende zu bringen.

Man hatte wohl Angst, dass

sonst der Sponsor abspringt.

Hier hätte ich mir dann doch etwas

mehr Zeit gewünscht.

Und dann stand ja auch gleich

die neue Saison an...

Die Saisonvorbereitung ist immer

stressig. Dieses Jahr kam

dazu, dass die Vorarbeiten, die

man sonst schon im Laufe des

Frühjahrs erledigen kann, mangels

Perspektive nicht möglich

waren. So hat sich alles auf wenige

Wochen komprimiert. Da

war dann der eine oder andere

Abend am PC schon mal etwas

länger. Ich denke aber, wir haben

es wieder ganz gut hinbekommen.

Hier muss ich mich aber

auch bei allen Vereinen ganz

herzlich bedanken. Sie haben

ihre speziellen Wünsche hinten

angestellt und es mir damit doch

wesentlich leichter gemacht.

Was waren Ihre Hauptaufgaben

in dieser Zeit?

Zunächst gab es doch viele Fragen

seitens der Vereine, dann

war doch eine geraume Zeit

ziemlich Ruhe, da war jeder mit

sich selber beschäftigt. Ab Juli

kam dann die Planung der restlichen

Pokalsaison 2019/2020,

die Vorbereitung der Saison

2020/21, das Erstellen der Rahmenterminpläne

und Terminlisten,

Planung der Pokalsaison

2020/21, und so weiter. Die ganze

Zeit über war es doch auch

wichtig, immer wieder den Kontakt

zu den Vereinen und Staffelleitern

zu halten, um zu erfahren,

wo hier die Probleme sind.

Wie groß ist Ihre Angst davor,

dass diese Saison auch nicht zu

Ende gespielt werden kann beziehungsweise

wieder abgebrochen

werden muss?

Angst ist wohl der falsche Ausdruck.

Ich habe allerdings derzeit

kein gutes Gefühl, da ich

doch immer wieder, auch außerhalb

des Fußballs, sehen muss,

dass viele Menschen das Thema

nicht mehr ernst nehmen. Leider

werden vielerorts schon die

einfachsten Abstands- und Hygieneregeln

nicht mehr beachtet,

Das macht mir Sorge. Vor allem

im Herbst und Winter, wenn

sich unser Leben wieder mehr

in geschlossenen Räumen abspielen

wird. Da wird das Infektionsrisiko

wieder steigen, und

das wird sich dann wohl auch auf

den Fußball auswirken. Ob alle

unsere Vereine einen nochmaligen

Abbruch überstehen würden,

wage ich doch zu bezweifeln.

Gehen wir einmal vom besten

Fall aus und es kommt nur zu einigen

Spielausfällen – sei es wegen

des Wetters oder eines Corona-Hotspots

in einem Verein.

Bleibt in dem vollen Terminkalender

überhaupt Platz für Nachholspiele?

Viel Raum bleibt nicht, es darf

also nicht allzu viel passieren,

speziell in der Bezirksliga. Allerdings

haben wir in Hohenlohe

schon öfter bewiesen, dass wir

unsere Probleme allein am besten

in den Griff bekommen. Das

Verhältnis der Vereine untereinander

und zum Bezirk ist so gut,

dass wir hier gemeinsam Lösungen

finden werden.

Wird es Relegationsspiele geben

oder wird die Relegation angesichts

der langen Saison, die bis

Mitte Juni dauert, ausnahmsweise

nicht gespielt werden?

Es ist geplant, die Relegation zu

spielen. Wenn wir, so wie geplant,

zum 19. Juni 2021 mit der

Runde fertig sind, werden wir

bis Ende Juni auch die Relegation

spielen können. Es wird zwar

ein Kraftakt, aber wir bekommen

das hin.

Wie müssen die Vereine reagieren,

wenn bei ihnen in der Mannschaft

Corona-Fälle auftreten?

Erster Ansprechpartner sind natürlich

die örtlichen Gesundheitsämter.

Der WFV hat seit

Ende der Kalenderwoche 32 eine

Covid-19-Meldestelle mit einer

Hotline eingerichtet. Diese Task

Force wird sich jeden einzelnen

Fall anschauen und dann das

weitere Vorgehen entscheiden.

Wir vom Bezirk sind da außen

vor, worüber ich sehr froh bin.

Wird der Fußballbezirk Kontrollen

machen, ob bei den Spielen

die Hygienevorgaben eingehalten

werden?

Ein klares Nein, das ist nicht unsere

Aufgabe. Hier sehe ich die

Vereine und die Kommunen in

der Pflicht.

Fast in jeder Klasse wird es zu einem

verschärften Abstieg kommen.

Wäre es Ihnen lieber gewesen,

wenn man dies auf zwei

Spieljahre verteilt hätte?

Bei uns in Hohenlohe sehe ich

das Problem eigentlich nur in

der Bezirksliga. Es kann hier,

wenn es richtig dumm läuft, bis

zu neun Absteiger geben. Das ist

zwar nur eine theoretische Zahl,

und ich glaube auch nicht, dass

es so kommen wird, aber hier

hätte man das schon auf zwei

Spieljahre verteilen können. Der

Verband hat hier aber wieder

mal entschieden, ohne mit den

Bezirken Rücksprache zu halten

beziehungsweise deren Meinung

einzuholen. In den Kreisligen A

sehe ich das Problem eher nicht.

Wie schätzen Sie die Chancen

der überbezirklich spielenden

Hohenloher Teams in der kommenden

Runde ein?

Dadurch, dass es ja keine Absteiger

gibt, wird das Niveau der einzelnen

Staffeln tendenziell nicht

höher werden. Ich denke, dass

die Mannschaften, die in der

letzten Saison vorne dabei waren,

dies auch in der jetzigen

sein werden. Diejenigen, die hinten

waren, werden sich aufgrund

des verschärften Abstiegs auch

dieses Mal schwer tun. Unserem

Bezirksliga-Meister TSV Obersontheim

traue ich in der Landesliga

recht viel zu, die haben

eine wirklich klasse Truppe beisammen.

Generell gilt aber für

alle höherklassigen Vereine der

Spruch, den ich seit Jahren bei

Meisterehrungen gerne loswerde:

Ich will sportlich mit euch

nichts mehr zu tun haben, also

bleibt gefälligst da oben. Mal sehen,

wer sich dran hält.


FUSSBALLBEZIRK HOHENLOHE

7

Welche Folgen hat die Corona-Pause

für den Jugendfußball?

Das ist schwer einzuschätzen.

Ich befürchte aber schon, dass

es zumindest im älteren Jugendbereich

Spieler gibt, die in der

Corona-Pause festgestellt haben,

dass es auch ohne Fußball geht.

Gibt es finanzielle Unterstützung

vom Verband oder vom

Staat für die Amateurklubs in

der Corona-Krise?

Meines Wissens kann Unterstützung

über den Württembergischen

Landessportbund und

über das Land beantragt werden.

Näheres weiß ich aber nicht.

Die Bezirksstruktur wird sich

wohl verändern, so zumindest

die Meinung der großen Mehrheit

der Fußballbezirke. Was für

Konsequenzen hätte das für Hohenlohe

beziehungsweise für Sie

und Ihre Vorstandskollegen?

Die Konsequenz für Hohenlohe

wäre, dass man einen gewachsenen

Bezirk, der einwandfrei

funktioniert, in der Mitte durchschlägt

und beide Teile als Juniorpartner

einem anderen Bezirk

zugeordnet werden. Den Bezirksvorstand

Hohenlohe wird

man in diesem Fall nicht mehr

brauchen. Ob und gegebenenfalls

welche Konsequenzen die

einzelnen Kollegen daraus ziehen,

kann ich nicht sagen. Für

mich ist allerdings klar: An dem

Tag, an dem dieser Granaten-

Blödsinn beschlossen wird, werde

ich von allen Ämtern im Bezirk

und Verband zurücktreten

und mich aus dem Fußball komplett

zurückziehen. Ich habe es

schon deutlich gesagt und wiederhole

es auch hier nochmal:

Ich werde Hohenlohe nicht abwickeln.

Bezirksspielleiter Hartmut Megerle übergibt den Meisterwimpel des WFV an Tim Blümel vom Bezirksliga-Meister

TSV Obersontheim.

Foto: Hartmut Ruffer

Was wäre Ihrer Meinung nach

eine bessere Lösung?

Generell gibt es keine schlechtere

Lösung als das, was hier auf

dem Tisch liegt, sogar der Status

quo ist noch besser. Es gibt

keinen Grund, drei funktionierende

Bezirke zu zerschlagen,

um dafür drei, die seit Jahren

Probleme haben, wo aber weder

Bezirk noch Verband je etwas

dagegen getan haben, zu erhalten.

Man sollte den Bezirken die

Möglichkeit geben, durch Kooperationen

untereinander die

zweifelsfrei vorhandenen Probleme

zu lösen. Dies kann dann

durchaus auch in eine Fusion

münden. Das vom Verbandsspielausschussvorsitzenden,

der

ja übrigens genau weiß, wie wir

Hohenloher ticken, so hochgelobte

idealtypische Spielsystem

ist nichts anderes als Wunschdenken

einzelner Personen. Das

wird so nicht funktionieren und

ist grade mal das Papier wert, auf

das es aufgemalt ist. Wenn man

eine wirkliche Reform haben

möchte, muss man endlich mal

das Thema Baden-Württembergischer

Fußballverband angehen.

Wir brauchen hier im Südwesten

endlich ein starkes Gegengewicht

zu dem übermächtigen

Bayern.

Könnte die angestrebte Reform

möglicherweise doch noch platzen?

Aufgeben werden wir auf keinen

Fall. Ich bin auch der festen

Überzeugung, dass das Verhalten

des WFV in der Corona-Krise,

als man immer wieder deutlich

gemerkt hat, dass Interessen

und Wünsche insbesondere der

Vereine den Verband überhaupt

nicht interessieren, auch in anderen

Bezirken zu einem Umdenken

führen und man nicht

mehr nur blind dem Verband folgen

wird. Ich persönlich halte es

für geradezu zynisch, dass man

in der derzeitigen Situation, in

der die Vereine schauen müssen,

dass sie ihr Vereinsleben wieder

auf die Reihe bringen, überhaupt

über so etwas nachdenkt. Wir in

Hohenlohe werden auf jeden Fall

bis zum Verbandstag um jede

Stimme kämpfen, die mit uns

dieses Machtwerk ablehnt.

In der Jugend wird der Bezirk Hohenlohe

ab dem Winter eine gemeinsame

Regionenstaffel mit

dem Bezirk Unterland haben.

Was halten Sie von dieser Entscheidung?

Ich denke, es ist den Versuch

wert. Der Spitze wird es auf jeden

Fall guttun. Ob sich allerdings

alle Vereine den erhöhten

Fahrstress antun wollen, lasse

ich mal dahingestellt. Wichtig ist

mir allerdings: Diese Kooperation

kam aus den Bezirken heraus

und nicht wie die geplante Strukturreform

von einigen wenigen

Personen.

Wie kann das funktionieren,

wenn die Jugend und die Herren

in verschiedenen Bezirksgrenzen

kicken?

Das müssen Sie die fragen, die

mit aller Gewalt diese Strukturreform

durchpeitschen wollen.

Meines Erachtens wird das nicht

gehen.

Werden Sie beziehungsweise

Ihre Vorstandskollegen sich im

Frühjahr erneut zur Wahl stellen

oder wird es einschneidende Veränderungen

geben?

Es wird Veränderungen geben.

Ich möchte allerdings hierzu

jetzt nichts sagen, das sollen die

einzelnen, die es betrifft, selber

tun. Ich persönlich werde nochmals

kandidieren.

Auf was freuen Sie sich jetzt am

meisten nach all dem Stress der

vergangenen Monate?

Ein paar Tage Urlaub mit meiner

Frau, unserem Hund und guten

Freunden.

Was wünschen Sie sich für diese

Fußballsaison?

Eine Corona-freie Saison, dass

wir alle gesund bleiben. Schöne

und faire Spiele. Und dass wir

Hohenloher weiterhin so gut

und fair miteinander umgehen

wie bisher. Und am Verbandstag

im Mai 2021 das für den WFV

und Hohenlohe richtige Votum.

Und was wünschen Sie sich für

Sie persönlich?

Gesundheit für meine Familie

und mich, alles andere ergibt

sich von selbst.

Joachim Mayershofer/Ralf Mangold


8

OBERLIGA BADEN-WÜRTTEMBERG

Wollen, nicht müssen

Wahrscheinlich hätte der TSV Ilshofen ohne Corona den Gang in die Verbandsliga antreten

müssen. Nun will er mit einem jungen Trainer seine neue Chance in der Oberliga nutzen.

HINTEN VON LINKS

Hermann Jessensky (Teambetreuer), Lukas

Lienert, Daniel Schmelzle, Timo Brenner,

Matthias Hahn, Julian Schiffmann,

Nico Rodewald, Uwe Schips (Torwart-Trainer)

OBERE MITTLERE REIHE VON LINKS

Manuel Baier (Teammanager), Jannis

Schlosser, Michael Etzel, Jonas Lausenmeyer,

Maximilian Egner, Matthias Stüber,

Silas Probst (Co-Trainer)

UNTERE MITTLERE REIHE VON LINKS

Julian Metzger (Trainer), Sascha Esau, Dominik

Rummler, Benjamin Kurz, Lukas Lindner,

Michael Eberlein, Simon Wilske, Philipp

Schmidt (Physiotherapeut)

VORNE VON LINKS

Darko Lucic (Teambetreuer), Tom Marmein,

Moritz Lindner, Jonas Wieszt, Marc

Göltenboth, Valentin Dambach, Lars Fischer,

Niklas Wackler, Herbert Schürl (Vorsitzender)

Mit etwas Abstand betrachtet

muss man

festhalten: Beim TSV

Ilshofen war in der

vergangenen Saison allerhand

los. Danach sah es zunächst gar

nicht aus. Zwar kam mit Michael

Hoskins nach der Ära Ralf

Kettemann ein neuer Trainer,

doch einen kompletten Umbruch

in allen Belangen gab es

trotz einiger Abgänge nicht. Und

tatsächlich schien der TSV gut

in der Liga mitspielen zu können.

Doch nach dem elften Spieltag

holte der TSV in zehn Spielen

nur vier Punkte – und dann

stellte Corona die Ampel auf

Rot. Mit der Pandemie kamen finanzielle

Schwierigkeiten, kein

Spielbetrieb und auch das Aus

für Michael Hoskins.

Es folgte eine Phase der Ungewissheit.

Geht es weiter? Und

wenn ja, in welcher Liga? Erst als

die sportliche Situation klar war

– Saisonabbruch, der TSV Ilshofen

hält die Oberliga, weil es keine

Absteiger gibt –, lichtete sich

der Nebel. Die Verantwortlichen

des TSV um Fußball-Vorstand

Dario Caeiro mühten sich, Sponsoren

weiter an sich zu binden.

Gleichzeitig war klar, dass der

TSV mit einem jungen, 27-jährigen

Trainer in die dritte Oberliga-Spielzeit

gehen wird: Julian

Metzger, in der vergangenen Saison

Trainer der Bezirksliga-Mannschaft

des TSV Ilshofen

sowie Co-Trainer von Michael

Hoskins, nahm die Herausforderung

an und machte erst einmal

– nichts. Gezwungenermaßen,

denn wegen Corona war kein

Mannschaftstraining möglich.

„Im Juli sind wir wieder eingestiegen“,

berichtet er. Dabei gab

es auch viele individuelle Trainingspläne.

Wir wollen

mutig und

frech spielen.

Die hat Silas Probst erstellt.

Er war schon in der vergangenen

Saison Metzgers Co-Trainer in

der Bezirksliga, rückt nun mit

seinem Chef auf. Mit 26 Jahren

ist er ein Jahr jünger als Julian

Metzger, kümmert sich vor allem

um die Fitness und Athletik. „Da

ist er aufgrund seiner beruflichen

Ausbildung ohnehin deutlich

besser aufgestellt als ich“,

bekennt Julian Metzger. Vieles

Vorsaison

17. Platz

(Oberliga)

19 / 0,90 Punkte

29:45 Tore

stand unter dem Stichwort „Verletzungsprophylaxe“,

denn die

kommende Runde wird – sofern

Corona sie nicht ausbremst –

hart, um nicht zu sagen sehr hart

für alle Beteiligten.

42 Spieltage stehen an, es wird

ein knüppelhartes Programm bis

zum kommenden Juni. An fast

jedem Feiertag wird gespielt

werden, zudem häufiger auch

unter der Woche, was die Amateure

vor besondere berufliche

Herausforderungen stellt.

Julian Metzger schreckt das

alles nicht. Er weiß, dass seine

Aufgabe keine einfache werden

wird. Der Klassenerhalt ist nicht

unmöglich, aber es wird schwierig

werden, diesen zu erreichen.

Dessen sind sie sich in Ilshofen

bewusst. „Wir wollen mutigen,

frechen Fußball spielen und erfolgreich

sein.“ Julian Metzger

betont dabei das Wort „und“,

Schönspielerei ist kein Selbstzweck.

Der junge Trainer hat eine

klare Vorstellung davon, wie seine

Mannschaft agieren soll. Und

diese soll aus Spielern bestehen,

die um die Besonderheiten in Ilshofen

wissen.

„Mir war wichtig, dass alle aus

Überzeugung da sind“, unterstreicht

der Trainer. Deshalb hat

er bei den Gesprächen mit möglichen

Zugängen sich intensiv

mit dem jeweiligen Menschen

beschäftigt. Nicht nur, weil Julian

Metzger wissen wollte, ob

dieser zu seiner Mannschaft charakterlich

passt, sondern weil es

seine Philosophie ist. Er will diese

persönliche Wertschätzung

vorleben. Überträgt sich das auf

TSV Ilshofen

Trainer: Julian Metzger

Tor: Valentin Dambach (22), Marc Göltenboth

(20), Jonas Wieszt (28)

Abwehr: Timo Brenner (22), Maximilian Egner

(28), Matthias Hahn (20), Moritz Lindner

(19), Dominik Rummler (27), Daniel Schmelzle

(26), Matthias Stüber (23), Simon Wilske

(25)

Mittelfeld: Sascha Esau (19), Lars Fischer

(21), Lukas Lienert (27), Tom Marmein (19),

Julian Schiffmann (28), Jannis Schlosser

(18), Niklas Wackler (21)

Angriff: Michael Eberlein (26), Michael Etzel

(26), Benjamin Kurz (26), Jonas Lausenmeyer

(26), Lukas Lindner (22), Nico Rodewald

(22)

Zugänge: Marc Göltenboth (TSV Michelfeld),

Michael Eberlein, Michael Etzel (beide

Spvgg Gröningen-Satteldorf), Matthias

Stüber (SGV Freiberg), Daniel Schmelzle (FSV

08 Bissingen), Tom Marmein (VfB Eppingen),

Sascha Esau, Jannis Schlosser (beide TSV Ilshofen

II)

Abgänge: Baba Mbodji (1. CfR Pforzheim),

Maximilian Eiselt (Sportfreunde Dorfmerkingen),

Karel Basco Nowak (pausiert), Dominik

Pfeifer (SV Neresheim), Stani Bergheim (1. FC

Bruchsal), Julian Baumann (TSV Crailsheim)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: Stuttgarter Kickers, 1. Göppingen

SV, SGV Freiberg


OBERLIGA BADEN-WÜRTTEMBERG 9

das gesamte Team, dann kann

das große Ziel Klassenerhalt erreicht

werden.

Der Kader des TSV hat sich

verändert. Mit Maximilian Eiselt,

Karel Nowak, Daniel Schelhorn

oder Stani Bergheim haben

erfahrene Spieler den Verein

verlassen, zudem schmerzt der

Wechsel von Baba Mbodji sehr.

Der Senegalese war nicht nur ein

guter Verteidiger, sondern mit

seiner Art auch ein besonderer

Mensch, der viel für das Binnenklima

des Teams machte.

Das stimme alles, meint Julian

Metzger, dennoch will er das

in Gänze so nicht stehen lassen.

„Alle anderen haben seit dem

Aufstieg eineinhalb Jahre Oberliga-Erfahrung

gesammelt.“ Soll

heißen: Grünschnäbel sehen anders

aus. Was Julian Metzger besonders

hervorhebt: „Wir sind

hungriger geworden.“

Chance genutzt

Beim Blick auf die Neuzugänge

erschließt sich, was Julian Metzger

damit meint. Von der zweiten

Mannschaft kommen Sascha

Esau und Jannis Schlosser. In der

Vorbereitung waren Spieler aus

der U 23 regelmäßig beim Training

der Oberliga-Mannschaft

dabei. „Die beiden haben ihre

Chance genutzt“, freut sich Julian

Metzger. Mit Marc Göltenboth

hat der TSV zudem einen

talentierten Torhüter geholt, der

bei Stammkeeper Jonas Wieszt

Erfahrungen sammeln soll.

Matthias Stüber (SGV Freiberg)

und Tom Marmein (VfB

Eppingen) sind beide noch jung,

haben aber in den Gesprächen

deutlich gemacht, dass sie unbedingt

zum TSV wollen. Charakterlich,

so heißt es, sollen sie

perfekt zu der Mannschaft passen.

Vom Landesligisten Spvgg

Gröningen-Satteldorf kommen

Michael Etzel und Michael Eberlein.

Etzel hat schon Oberliga-Erfahrung,

hat zwei Jahre lang

(2012 bis 2014) für den FSV Hollenbach

gespielt, will nun erneut

die Herausforderung angehen.

Sein Sturmpartner Michael

Eberlein betritt mit der Oberliga

Neuland. Allerdings sind seine

Qualitäten so gut, dass er diesen

Sprung bewältigen kann. In

der abgebrochenen Landesliga-Saison

schoss er in 17 Spielen

18 Tore.

Und dann ist da noch Daniel

Schmelzle, den sie beim TSV alle

nur „Dan“ nennen. „Unser Königstransfer“

nennt ihn Fußball-Vorstand

Dario Caeiro. Und

Julian Metzger muss bei der Frage,

wie viele Teams an Schmelzle

Interesse hatten, lächeln.

„Sehr viele!“ Zwei Jahre spielte

er bereits für den TSV Ilshofen,

stieg mit diesem in die Oberliga

auf. Dann folgte je eine Spielzeit

bei den Oberligisten Neckarsulmer

Sport-Union und beim FSV

Bissingen. Der Wechsel nach Neckarsulm

war damals berufsbedingt,

nun sind es familiäre

Grunde, warum er wieder das

Trikot des TSV Ilshofen tragen

kann. Nach Schmelzles Weggang

war der Kontakt nie abgerissen,

„gefühlt kommt er nach Hause“,

drückt es Julian Metzger aus.

Wie wichtig der 26-Jährige ist,

zeigte er im Erstrundenspiel des

WFV-Pokals beim FSV Hollenbach

(4:3), als er nicht nur ein

stabiler Verteidiger war, sondern

auch als Vorlagengeber und Torschütze

glänzte. Der Sieg tat der

Mannschaft gut, schließlich gab

es in den Vorbereitungsspielen

nur wenige positive Resultate.

Nach zwei Spielzeiten kennt

der TSV Ilshofen mittlerweile

Samstag, 22. August, 14 Uhr

1. CfR Pforzheim – TSV Ilshofen

Samstag, 29. August, 14 Uhr

TSV Ilshofen – FC 08 Villingen

Mittwoch, 2. September, 19 Uhr

FSV Bissingen – TSV Ilshofen

Samstag, 5. September, 14 Uhr

TSV Ilshofen – Astoria Walldorf II

Samstag, 12. September, 15.30 Uhr

Neckarsulmer SU – TSV Ilshofen

Mittwoch, 16. September, 17.30 Uhr

TSV Ilshofen – 1. Göppinger SV

Samstag, 19. September, 15.30 Uhr

SV Linx – TSV Ilshofen

Samstag, 26. September, 14 Uhr

TSV Ilshofen – 1. FC Bruchsal

Mittwoch, 30. September, 17 Uhr

FC Nöttingen – TSV Ilshofen

Samstag, 3. Oktober, 14 Uhr

TSV Ilshofen – SSV Reutlingen

Samstag, 10. Oktober, 14 Uhr

SV Sandhausen II – TSV Ilshofen

Samstag, 24. Oktober, 14 Uhr

TSV Ilshofen – SGV Freiberg

Sonntag, 1. November, 14 Uhr

FV Lörrach-Brombach – TSV Ilshofen

Samstag, 7. November, 14 Uhr

TSV Ilshofen – Stuttgarter Kickers

Samstag, 14. November, 14.30 Uhr

Freiburger FC – TSV Ilshofen

Samstag, 21. November, 14 Uhr

TSV Ilshofen – SV Oberachern

Samstag, 28. November, 14 Uhr

Spf. Dorfmerkingen – TSV Ilshofen

Samstag, 5. Dezember, 14 Uhr

TSV Ilshofen – FV Ravensburg

Samtag, 12. Dezember, 14 Uhr

1. FC Rielasingen-Arlen – TSV Ilshofen

Samstag, 27. Februar, 14 Uhr

TSV Ilshofen – TSG Backnang

die Oberliga. Julian Metzger hat

beide Spielzeiten als Co-Trainer

miterlebt. „Im Spielsystem gibt

es einen gewissen Oberliga-Standard,

das ist das 4-4-2“, hat er

festgestellt. Er legt Wert darauf,

dass dies eine stark vereinfachte

Aussage ist, da jeder Trainer

seine eigenen Ansichten hat, wie

das jeweilige Team das System

Samstag, 6. März, 14 Uhr

TSV Ilshofen – 1. CfR Pforzheim

Samstag, 13. März, 14 Uhr

FC 08 Villingen – TSV Ilshofen

Samstag, 20. März, 14 Uhr

TSV Ilshofen – FSV Bissingen

Samstag, 27. März, 14 Uhr

TSV Ilshofen – Neckarsulmer SU

Donnerstag, 1. April, 18 Uhr

Astoria Walldorf II – TSV Ilshofen

Montag, 5. April, 15.30 Uhr

1. Göppinger SV – TSV Ilshofen

Samstag, 10. April, 14 Uhr

TSV Ilshofen – SV Linx

Samstag, 17. April, 15 Uhr

1. FC Bruchsal – TSV Ilshofen

Mittwoch, 21. April, 18.30 Uhr

TSV Ilshofen – FC Nöttingen

Samstag, 24. April, 15.30 Uhr

SSV Reutlingen – TSV Ilshofen

Samstag, 1. Mai, 14 Uhr

TSV Ilshofen – SV Sandhausen II

Samstag, 8. Mai, 14 Uhr

SGV Freiberg – TSV Ilshofen

Donnerstag, 13. Mai, 14 Uhr

TSV Ilshofen – FV Lörrach-Brombach

Sonntag, 16. Mai, 14 Uhr

Stuttgarter Kickers – TSV Ilshofen

Samstag, 22. Mai, 14 Uhr

TSV Ilshofen – Freiburger FC

Mittwoch, 26. Mai, 18.30 Uhr

SV Oberachern – TSV Ilshofen

Samstag, 29. Mai, 14 Uhr

TSV Ilshofen – Spfr. Dorfmerkingen

Donnerstag, 3. Juni, 14 Uhr

FV Ravensburg – TSV Ilshofen

Sonntag, 6. Juni, 15.30 Uhr

TSV Ilshofen – 1. FC Rielasingen-Arlen

Samstag, 12. Juni, 15.30 Uhr

TSG Backnang – TSV Ilshofen

interpretieren soll. Das gilt auch

für Metzgers Team. Flexibilität

muss sein, aber auch „ein gewisses

Maß an Eigenverantwortlichkeit“,

drückt es der Trainer aus.

Er wolle vor allem die Struktur

vorgeben.

Die genaue Anzahl der Absteiger

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10

OBERLIGA BADEN-WÜRTTEMBERG

Zwei Welten

Die 21 Vereine der Oberliga haben für eine

42-Spieltage-Runde plädiert.

Julian Metzger (links) und Silas Probst sind das Trainer-Duo des

Oberligisten TSV Ilshofen.

Foto: Ufuk Arslan

ga auch der Zweite über die Relegation

in die Regionalliga

schafft und wie viele Absteiger

aus der Regionalliga in die Oberliga

Baden-Württemberg kommen.

Laut Informationen des

WFV sind es im günstigsten Fall

fünf Direktabsteiger. Die Variante

mit sechs Absteigern gibt es

auch nur bei zwei Konstellationen.

Sehr wahrscheinlich werden

sieben Teams den Weg in die

Verbandsligen antreten müssen.

Das bedeutet, dass der 14. Platz

der letzte Nichtabstiegsrang ist

– eine extrem harte Regelung,

die dem Saisonabbruch und dem

damit verbundenen Entschluss

geschuldet ist, dass es keine Absteiger

gibt. Trotz der enormen

Menge an Absteigern gibt es

Konstellationen, dass es in der

Saison 2021/22 sogar 23 Mannschaften

in der Oberliga gibt.

Julian Metzger nimmt die

hohe Zahl der Absteiger mit einem

Schulterzucken zur Kenntnis

– ändern kann er sie ohnehin

nicht. Da die Saison, wenn Corona

nicht wieder für einen

Zwangsstopp sorgen sollte,

enorm lang werden wird, gibt es

keine Vergleichsmöglichkeiten

zu früheren Spielzeiten. Wie

stark sich die hohe Belastung

auswirken wird, werden Spieler,

Trainer, Fans und Beobachter

erst im Laufe der Spielzeit erfahren.

Von den Wechselmöglichkeiten

werden alle Trainer reichlich

Gebrauch machen, um den

Spielern auch Verschnaufpausen

zu gönnen.

Lange Durststrecke

Dass der TSV Ilshofen gegen den

Abstieg spielen wird, ist allen

klar. Und bei sieben möglichen

Absteigern wird er fast immer

als „heißer Anwärter“ genannt.

Das liegt vor allem daran, weil

Ilshofen eine lange Durststrecke

in der abgebrochenen Runde

hinter sich gebracht hat mit

reichlich Niederlagen. Die Statistik

kann man aber auch anders

deuten. Bis zum elften Spieltag

rangierte der TSV Ilshofen im

Mittelfeld. Mit anderen Worten:

Nichts genaues weiß man nicht.

Und in einer so langen und anstrengenden

Saison passieren

zumeist eh Dinge, die niemand

vorher auf der Rechnung hatte.

Hauptsache, diese Dinge heißen

nicht Corona… Hartmut Ruffer

Die Vereine, beziehungsweise

deren Vertreter

haben es so gewollt: Die

Oberliga Baden-Württemberg

steht vor einer Spielzeit,

die es in dieser Form noch

nie in den 42 Jahren ihres Bestehens

gegeben hat. 21 Mannschaften

nehmen den Spielbetrieb auf.

Das bedeutet: 42 Spieltage, verteilt

auf Wochenenden, einige

Mittwoche und auf so ziemlich

jeden Feiertag, den der Kalender

außerhalb des Winters hergibt.

Die enormen Anstrengungen,

die ein solcher Terminplan hervorruft,

beziehen sich nicht nur

auf die Spieler, Trainer und Betreuer

eines Vereins. Denn ohne

Würstegriller, Kassierer, Ordner

und Schiedsrichter funktioniert

ein Spieltag nicht. Dennoch haben

sich bei einer Umfrage der

Oberliga-Verantwortlichen zwei

Drittel der befragten Vereinsoffiziellen

für die 42-Spieltage-Variante

erschienen. Die Alternative

– eine Einfach-Runde, danach

Teilung in eine Meisterund

eine Abstiegsrunde – hätte

zehn Spieltage weniger bedeutet.

Profis gegen Amateure

Bei solch einem außergewöhnlichen

Szenario stellt sich

zwangsläufig die Frage, warum

eine satte Mehrheit das Riesenprogramm

wünscht. Man könnte

sagen: mehr Heimspiele, mehr

Einnahmen. Daran mag sicher

etwas dran sein. Gerade für Vereine

wie die Stuttgarter Kickers

und den SSV Reutlingen ist dieses

Geld enorm wichtig, haben

sie doch teilweise Profistrukturen.

Aber wie viele Zuschauer

dürfen in Zeiten von Corona

überhaupt ins Stadion?

Und dieses Wort „Profistrukturen“

dürfte einiges erklären:

Die Stuttgarter Kickers müssen

erneut die Warteschleife in der

Oberliga drehen, nachdem sie

nun zweimal den Aufstieg in die

Regionalliga verpasst haben. Als

Ex-Bundesligist hat der Verein

nicht nur eine ganz andere Tradition

als Oberachern und Ilshofen,

sondern eben auch eine andere

Struktur – die bezahlt werden

muss.

So betrachtet ist die Oberliga

eine Spielklasse, in der zwei

Welten aufeinanderprallen. Auf

der einen Seite die Vereine wie

die Kickers oder Reutlingen, auf

der anderen die Vereine, für die

Oberliga so ziemlich das Höchste

darstellt, was erreichbar ist.

So sind die Unterschiede enorm,

dementsprechend gehen auch

die Meinungen auseinander.

Amateure müssen sich für die

Spiele unter der Woche freinehmen,

Profis nicht.

Rein sportlich betrachtet, sind

die Stuttgarter Kickers erneut

der Topfavorit. In Degerloch

wird man sehnlichst darauf hoffen,

dass es nun endlich mit dem

Aufstieg klappt. Einmal fehlte

Das Gros der

Liga spielt

gegen den Abstieg.

ein Tor in der Relegation, das andere

Mal konnten die Kickers

den Dreikampf mit dem VfB

Stuttgart II und dem 1. Göppinger

SV wegen Corona nicht zu

Ende bestreiten.

Das Gros der Liga dagegen

kämpft gegen den Abstieg. Wie

viele es erwischen wird, steht

nicht fest, da das auch von Absteigern

aus der Regionalliga abhängt.

Fünf direkte Absteiger

werden es aber in jedem Fall

sein, sieben ist die wahrscheinlichere

Variante.

Für den TSV Ilshofen heißt

das: Die Mission Klassenerhalt

ist schwierig, und zwar sehr. Das

weiß das verjüngte Team und

das ebenso junge Trainergespann

Julian Metzger (27) und

Silas Probst (Co-Trainer, 26) ohnehin,

aber sie gehen es mit

reichlich Optimismus an.

Der Teamgedanke wird aller

Voraussicht nach entscheidend

sein. Schlecht war die Stimmung

beim TSV Ilshofen nie, auch

wenn es ab und zu Kommunikationsprobleme

gegeben hat.

Doch dieses Mal darf es keine

Neben- und Störgeräusche geben.


Hartmut Ruffer


VERBANDSLIGA WÜRTTEMBERG

11

Teil der Spitzengruppe

Martin Kleinschrodt, Trainer des Verbandsligisten FSV Hollenbach, will um die ersten

beiden Plätze mitspielen. Er sagt: „Wir müssen nicht aufsteigen, aber wir wollen.“

HINTEN VON LINKS

Sebastian Hack, Benjamin Utz, Christoph

Rohmer, Marius Uhl, Michael Kleinschrodt,

Hannes Scherer, Robin Dörner, Philipp Volkert

MITTE VON LINKS

Marcel Beez (Physio), Achim Kaufmann

(Athletiktrainer), Jens Breuninger (Co-Trainer),

Samuel Schmitt, Jonas Limbach,

Dennis Schorb, Yannis Apfelbach, Arne

Schülke, Manuel Hofmann (Co-Spielertrainer),

Dennis Hutter, Martin Kleinschrodt

(Trainer), Karlheinz Sprügel (Manager),

Markus Volpp (Torspielertrainer)

VORNE VON LINKS

Noah Krieger, Boris Nzuzi, Goran Jurjevic,

Philipp Hörner, Len Brutzer, Lorenz Minder,

Jakob Scheppach, Felix Limbach

Nach der langen Corona-Zwangspause

ist

beim FSV Hollenbach

ein gewisser Schwung,

eine Lust auf die Verbandsliga-Saison

zu erkennen. „Ich will

um die ersten beiden Plätze mitspielen“,

sagt Trainer Martin

Kleinschrodt. „Wir müssen

nicht aufsteigen, aber wir wollen.“

Nachdem die TSG Backnang

aufgestiegen ist und es

durch den Saison-Abbruch

bedingt keinen Absteiger gegeben

hat, könnte es eine relativ

ausgeglichene Spitzengruppe

geben. Neben dem FSV Hollenbach

haben der 1. FC Normannia

Gmünd, der TSV Essingen

und der SSV Ehingen-Süd das

Zeug dazu, vorne mitzumischen.

„Meist kommt noch ein

Überraschungsteam dazu“, sagt

Kleinschrodt. Das könnten Calcio

Leinfelden-Echterdingen,

die SKV Rutesheim oder auch

der SV Fellbach sein.

Der Hollenbacher Kader ist

etwas angewachsen. „Mit den

Neuzugängen bin ich soweit zufrieden“,

sagt Kleinschrodt.

„Klar ist aber, dass wir auch viele

junge Spieler bekommen haben,

die talentiert sind, aber

noch dazulernen müssen.“ Dennis

Schorb (SV Kuppenheim)

und Yanis Apfelbach (SGV Freiberg

U 19) sind Talente, die von

extern kamen. Benjamin Utz,

Felix Limbach und Jakob

Scheppach entstammen der eigenen

Jugend. „Wer einen super

Eindruck hinterlassen hat, ist

Felix Limbach, an dem wir noch

viel Freude haben werden. Utz

ist ein sehr interessanter Spieler.

Ihm werden wir die Zeit geben,

wollen ihn nicht verheizen

und sachte an die erste Mannschaft

gewöhnen. Er ist technisch

exzellent und hat einen

super Abschluss. Jakob Scheppach

hat sich mit seiner Art ins

Herz der Mannschaft gespielt“,

sagt Kleinschrodt.

Aus der Jugend

rücken drei

Spieler auf.

Dazu kommen zwei erfahrenere

Neuzugänge. Hannes Scherer

kam vom Regionalligisten

TSG Balingen, muss nach einer

langen Verletzungszeit aber erst

wieder auf 100 Prozent kommen.

Goran Jurjevic kam aus der

Landesliga vom FV Lauda.

„Hannes macht bisher genau

das, was man von ihm verlangt“,

sagt Kleinschrodt. „Er ist ein absolut

mannschaftsdienlicher

Spieler, der einen guten Ab-

Vorsaison

2. Platz

(Verbandsliga)

36 / 1,89 Punkte

53:31 Tore

schluss hat. Er passt nach Hollenbach

wie die Faust aufs

Auge.“ Zu Jurjevic sagt er: „Auch

Goran hat alles gemacht, was

man von ihm verlangt hat. Er

muss sich jetzt noch an das

schnellere Spiel anpassen und

sich etwas früher vom Ball trennen.

Auch er ist voll im Soll.“

Insgesamt habe er damit einen

ausgeglichenen Kader zusammen.

Vor allem eine eingespielte

Mannschaft, denn wie

üblich gab es nur wenige Veränderungen.

Die Abgänge Torben

Götz (TSV Schwabhausen), Fabian

Schuler (VfR Gommersdorf),

Felix Gutsche (TSV Heimerdingen)

und Marcel Karausch

(SGM Markelsheim/Elpersheim)

haben eher eine

untergeordnete Rolle gespielt.

Kleinschrodt hat aber Respekt

vor der Saison. Denn die

Zahl der Mannschaften ist angestiegen.

„Wir haben 38 Spiele,

da wird jeder zum Zug kommen,

der eine oder andere

braucht aber vielleicht etwas

Geduld“, sagt der Trainer. Da ist

auch sein Geschick gefragt, zu

rotieren und die Belastung für

jeden Spieler in der Waage zu

halten. „Jeder Spieler muss so

mannschaftsdienlich sein und

es sagen, wenn er nicht bei 100

Prozent ist“, sagt Kleinschrodt.

„Ich hoffe, dass wir gerade bei

solchen Spielen wie gegen Pfullingen

oder Calcio, die wir verloren

haben, anders agieren.

Vielleicht auch, dass wir durch

kleine Umstellungen oder Rotation

reagieren.“

Er geht davon aus, dass seine

Mannschaft in vielen Partien

das Spiel machen muss. „Das ist

für uns aber kein Problem. Wir

hatten auch Spiele, in denen wir

gegen die hinteren Mannschaften

verloren haben. Mir ist es

ganz wichtig, dass es dann auch

im Verein ruhig bleibt, wenn

man Spiele verliert. Es dürfen

halt nicht zu viele Niederlagen

sein“, sagt Kleinschrodt.


Herbert Schmerbeck

FSV Hollenbach

Trainer: Martin Kleinschrodt (34)

Tor: Len Brutzer (20), Philipp Hörner (24)

Abwehr: Yannis Apfelbach (19), Manuel

Hofmann (30), Dennis Hutter (28), Jakob

Scheppach (19), Dennis Schorb, Marius Uhl

(20), Philipp Volkert (25)

Mittelfeld: Robin Dörner (20), Noah Krieger

(20), Felix Limbach (18), Jonas Limbach

(20), Lorenz Minder (21), Boris Nzuzi (28),

Christoph Rohmer (31), Samuel Schmitt (21),

Arne Schülke (22)

Angriff: Sebastian Hack (21), Goran Jurjevic

(25), Michael Kleinschrodt (24), Hannes

Scherer (23), Benjamin Utz (18)

Zugänge: Hannes Scherer (TSG Balingen),

Felix Limbach, Jakob Scheppach, Benjamin

Utz (alle eigene Jugend), Goran Jurjevic (FV

Lauda)

Abgänge: Torben Götz (TSV Schwabhausen/SV

Windischbusch), Marco Gräff (FV

Lauda), Fabian Schuler (VfR Gommersdorf),

Felix Gutsche (TSV Heimerdingen), Marcel

Karausch (SGM Markelsheim/Elpersheim),

Robin Stier (SGM Mulfingen/Hollenbach)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe


12

VERBANDSLIGA WÜRTTEMBERG

Abenteuer Verbandsliga

Bei Abbruch der Saison stand der TSV Crailsheim auf Platz 1 und durfte dadurch den

Aufstieg in die Verbandsliga feiern. Ziel ist der Klassenerhalt mit kaum verändertem Kader.

Vor gut einem Monat

durfte der TSV Crailsheim

endlich den verdienten

Landesliga-Meisterwimpel

in Empfang

nehmen. Bezirksvorsitzender

Ralf Bantel hatte ihn extra zur

Mannschaftsvorstellung vorbeigebracht.

„Auch wenn es sicher

schöner gewesen wäre, mit einem

Autokorso durch die Innenstadt

zu fahren und bei einer großen

Party mit den Fans den Aufstieg

zu feiern, ist die Landesliga-Meisterschaft

dennoch eine

tolle Sache und einer der größten

Erfolge in unserer 100-jährigen

Abteilungsgeschichte“, betont

Dirk Brenner nicht ohne

Stolz. Er ist sportlicher Leiter

der Fußballabteilung und zieht

die Fäden im Hintergrund.

Offensiv und defensiv top

Dass die Crailsheimer nicht

Meister im herkömmlichen Sinne

geworden sind, sondern als

Erstplatzierter von dem Saisonabbruch

profitiert haben, sieht

Trainer Michael Gebhardt keinesfalls

als Makel. „Wir haben

die meisten Tore geschossen und

die wenigsten kassiert.“ Wahrscheinlich

wäre es bis Saisonende

mit den Sportfreunden Hall

und der Spvgg Satteldorf bei einem

Dreikampf um den Titel geblieben,

vermutet er. „Aber ich

denke, wir hätten auch sportlich

gute Chancen gehabt, am Ende

ganz oben zu stehen.“

Nach dem Rückzug des TSV

im Jahr 2010 in die Bezirksliga

sind die Crailsheimer Fußballer

nun wieder da, wo sie bereits vor

zehn Jahren nach dem Abstieg

aus der Oberliga eigentlich gelandet

wären, nämlich in der

Verbandsliga. Und dies unter

ganz anderen Voraussetzungen

als damals, wo es auf dem Sportgelände

dank eines Großsponsors

nur so von Halb- und teilweise

sogar Vollprofis gewimmelt

hat.

Trainer Michael Gebhardt hat

viel mehr auf lokale Identifikation

der Spieler gesetzt und seine

junge Truppe in den letzten Jahren

ohne teure Neuzugänge

Schritt für Schritt zum Spitzenteam

der Landesliga geformt.

Trainer Michael Gebhardt (vorne, Zweiter von links) und seine Verbandsliga-Mannschaft des TSV

Crailsheim für die Saison 2020/21.

Foto: Bernd Wolf

„Oberstes Ziel bei der Kaderzusammenstellung

für die neue

Runde war es, alle Spieler des

erfolgreichen Teams zu halten,

egal für welche Liga“. Und dies

gelang auch größtenteils. Bis auf

Dominik Wappler, der aus beruflichen

Gründen zum TSV Obersontheim

zurückkehrt, Christian

Farkas, der zurück in seine

Heimat nach Ungarn gezogen ist,

und Leistungsträger Dennis

Schwenker, der wegen eines

Langzeitpraktikums nach Rutesheim

zurück ist, haben alle Spieler

für die neue Runde zugesagt.

Das Auftaktprogramm hat es

gleich in sich. Vergangenes Wochenende

ging es nach Fellbach,

nun folgt die Heimspielpremiere

gegen den VfB Neckarrems,

und bereits am dritten Spieltag

steht das Hohenlohe-Derby

Vorsaison

1. Platz

(Landesliga)

40 / 2,22 Punkte

49:19 Tore

beim FSV Hollenbach an, den

Gebhardt neben Gmünd, Essingen

und Ehingen-Süd zu den

Aufstiegsfavoriten zählt. „Wir

wollen uns schnell in der neuen

Liga akklimatisieren“, so Gebhardts

Ziel. Er weiß, dass es ein

großer Sprung von den Landesin

die Verbandsliga ist. „Alle

Aufsteiger haben sich in den

letzten Jahren schwergetan.“

Oberstes Ziel ist natürlich der

Klassenerhalt, bei dem verstärkten

Abstieg in dieser Saison sicherlich

kein einfaches Unterfangen.

Schon vor Rundenstart hat

sich Michael Gebhardt über die

kommenden Gegner informiert.

„Manche kennt man ja noch aus

Landesligazeiten, andere habe

ich über diverse Videoplattformen

analysiert.“ Zudem hat er

sich über die Verbandsliga-

Teams Infos von befreundeten

Trainern eingeholt. Außerdem

wird er zukünftig öfters einen

Gegner live beobachten. „Viel

größere Bedeutung hat allerdings,

wie wir uns selbst präsentieren.

Wir wollen weiterhin guten

Offensivfußball zeigen und

in der Defensive stabil stehen“,

so die Vorgabe des Trainers.

Mit der Vorbereitung ist Gebhardt

insgesamt sehr zufrieden,

auch wenn es bereits in der ersten

Runde des WFV-Pokals das

Aus gegen den Landesligisten

aus Leonberg gab. „Da haben wir

TSV Crailsheim

Trainer: Michael Gebhardt (33)

Tor: Lars Albig (20), Thomas Weiß (36)

Abwehr: Julian Baumann (21), Jonas Düll

(22), Andreas Fuchs (29), Tobias Hertfelder

(30), Kai Rümmele (30), Thilo Schupp (19),

Danny Thomas (22), Marc Wagemann (23),

Benjamin Weinberger (28)

Mittelfeld: Niklas Diehm (25), Simon Glück

(21), Rudolph Krebs (24), Sebastian Krüger

(30), Marcel Maneth (23), Jörg Munz (33), Lukas

Schmidt (23), Hannes Wolf (29)

Angriff: Daniele Hüttl (29), Kevin Lehanka

(29), Tim Messner (27), Pedram Saket (19)

Zugänge: Julian Baumann (TSV Ilshofen),

Simon Glück (Sportfreunde Schwäbisch

Hall), Lukas Schmidt (Spvgg Ansbach)

Abgänge: Dominik Wappler (TSV Obersontheim),

Krisztián Farkas (Ungarn), Dominik

Schäfer (unbekannt), Dennis Schwenker

(SKV Rutesheim)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: Normania Gmünd, Essingen,

Hollenbach und Ehingen-Süd


VERBANDSLIGA WÜRTTEMBERG 13

Samstag, 22. August, 15.30 Uhr

SV Fellbach – TSV Crailsheim

Samstag, 29. August, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – VfB Neckarrems

Mittwoch, 2. September, 18 Uhr

FSV Hollenbach – TSV Crailsheim

Samstag, 5. September, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – SKV Rutesheim

Samstag, 12. September, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – 1. FC Heiningen

Mittwoch, 16. September, 17.30 Uhr

1. FC Normannia Gmünd – TSV Crailsheim

Samstag, 19. September, 15.30 Uhr

Crailsheim – Hofherrnweiler-Unterrombach

Sonntag, 27. September, 15 Uhr

FC Holzhausen – TSV Crailsheim

Sonntag, 4. Oktober, 14 Uhr

TSV Crailsheim – VfL Pfullingen

Samstag, 10. Oktober, 15.30 Uhr

VfL Sindelfingen – TSV Crailsheim

Samstag, 17. Oktober, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – Türkspor Neu–Ulm

Samstag, 24. Oktober, 15.30 Uhr

SSV Ehingen–Süd – TSV Crailsheim

Samstag, 31. Oktober, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – TSV Heimerdingen

Samstag, 7. November, 14.30 Uhr

VfB Friedrichshafen – TSV Crailsheim

Sonntag, 15. November, 14.30 Uhr

TSV Crailsheim – FC Wangen

Samstag, 21. November, 14.30 Uhr

TSG Tübingen – TSV Crailsheim

Sonntag, 29. November, 14.30 Uhr

TSV Crailsheim – TSV Berg

Sonntag, 6. Dezember, 14 Uhr

Calcio Leinfelden-Echterd. – Crailsheim

Samstag, 27. Februar, 15 Uhr

TSV Crailsheim – TSV Essingen

uns selbst geschlagen. Wir hatten

viele angeschlagene Spieler

und es trotzdem recht ordentlich

gemacht“, so Gebhardts Fazit. Etwas

Sorgen macht er sich um seine

beiden wichtigen Stützen Jörg

Munz und Hannes Wolf, die länger

verletzungsbedingt passen

mussten.

Gut integriert haben sich die

drei Neuzugänge. Lukas Schmidt

war in der vergangenen Saison

Stammspieler bei der Spvgg

Ansbach in der Bayernliga, spielte

in der Jugend bei der Spvgg

Gammesfeld und beim 1. FC

Nürnberg (siehe Interview Seite

14). Er soll für Tore und Druck

über die Außenbahn sorgen. Zudem

schlossen sich mit Julian

Baumann (TSV Ilshofen) und Simon

Glück (Sportfreunde Hall)

zwei weitere Kicker mit Perspektive

dem TSV Crailsheim

an. „Unser Kader hat eine sehr

hohe Qualität. Den Spielern, die

den Aufstieg geschafft haben,

vertrauen wir auch in der Verbandsliga“,

betont Dirk Brenner.

Den Vorteil der Euphorie eines

Aufsteigers sieht Gebhardt

in dieser Saison allerdings nicht

so wie sonst gegeben. „Nach der

langen Fußballpause sind sicherlich

alle Amateurkicker zu Saisonbeginn

hoch motiviert.“ Dennoch

sieht er bei seiner jungen

Truppe praktisch bei jedem Training

die Vorfreude auf die neue

Herausforderung.

Und diese Euphorie lässt sich

Gebhardt auch nicht von der

Samstag, 6. März, 15 Uhr

TSV Crailsheim – SV Fellbach

Samstag, 13. März, 15 Uhr

VfB Neckarrems – TSV Crailsheim

Samstag, 20. März, 15 Uhr

TSV Crailsheim – FSV Hollenbach

Samstag, 27. März, 15 Uhr

SKV Rutesheim – TSV Crailsheim

Donnerstag, 1. April, 18.30 Uhr

TSV Crailsheim – 1. FC Normannia Gmünd

Montag, 5. April, 15.30 Uhr

1. FC Heiningen – TSV Crailsheim

Samstag, 10. April, 15.30 Uhr

Hofherrnweiler-Unterrombach – Crailsheim

Samstag, 17. April, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – FC Holzhausen

Samstag, 24. April, 15.30 Uhr

VfL Pfullingen – TSV Crailsheim

Samstag, 1. Mai, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – VfL Sindelfingen

Samstag, 8. Mai, 14.30 Uhr

Türkspor Neu–Ulm – TSV Crailsheim

Donnerstag, 13. Mai, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – SSV Ehingen–Süd

Sonntag, 16. Mai, 15 Uhr

TSV Heimerdingen – TSV Crailsheim

Samstag, 22. Mai, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – VfB Friedrichshafen

Samstag, 29. Mai, 15.30 Uhr

FC Wangen – TSV Crailsheim

Donnerstag, 3. Juni, 15.30 Uhr

TSV Crailsheim – TSG Tübingen

Sonntag, 6. Juni, 15 Uhr

TSV Berg – TSV Crailsheim

Samstag, 12. Juni, 15.30 Uhr

Crailsheim – Calcio Leinfelden-Echterd.

Samstag, 19. Juni, 15.30 Uhr

TSV Essingen – TSV Crailsheim

Kapitän Tim Messner nimmt den Meisterwimpel vom Bezirksvorsitzenden

Ralf Bantel entgegen.

Foto: Hans-Otto Hettler

drohenden zweiten Corona-Welle

nehmen. „Jetzt wollen wir erst

einmal genießen, dass wir überhaupt

wieder kicken dürfen.“

Bisher sind vier Mittwoch-Spieltage

vorgesehen. Da es in der

vergangenen Runde keine Absteiger

gab, muss beinahe bis an

Weihnachten heran gekickt werden.

Zusammen mit möglichen

Corona-(Verdachts)-Fällen drohen

daher einige Nachholtermine

im Frühjahr. „Wenn wir dann

auswärts spielen müssen, könnte

sicherlich mal der ein oder andere

berufsbedingt fehlen“, befürchtet

Gebhardt.

„Wir haben ein junges, hungriges

und ehrgeiziges Team, das

vor allem von seiner Ausgeglichenheit

lebt. Der Star ist die

Mannschaft“, nennt Gebhardt als

Erfolgsgeheimnis. So konnten

auch verletzte Spieler gleichwertig

ersetzt werden. Leitwölfe waren

die beiden Kapitäne Hannes

Wolf und Tim Messner, „die haben

diesen Hunger nach Erfolg

vorgelebt und sind immer vorausgegangen“,

betont Brenner.

Zudem haben sich Kicker wie

beispielsweise Andreas Fuchs,

Niklas Diehm oder Danny Thomas,

die von unterklassigen Vereinen

gekommen sind, sehr gut

entwickelt. „Wir haben uns im

Vergleich zur Vorsaison, in der

wir schon das beste Rückrundenteam

gewesen waren, noch

einmal verbessert – vor allem im

Spiel gegen den Ball“, erklärt

Gebhardt.

Zu dieser positiven Entwicklung

gehört auch das Team ums

Team. Marco Schmitt ist für die

Torhüter zuständig, Wolfgang

Stangl unterstützt Gebhardt als

Co-Trainer. Dazu kommen Alexander

Maneth und Philipp

Ackermann als Teambetreuer,

Lena Maurer als Fitnesstrainerin,

sowie Matthias Koch als Abteilungsleiter.

So können sich

das Trainerteam und die Mannschaft

voll auf das Sportliche

konzentrieren.

Nun freuen sich alle im Verein

auf das Abenteuer Verbandsliga.

„Ich denke, wir haben schon

in der vergangenen Runde bei

Test- und Pokalspielen gezeigt,

dass wir da mithalten können“,

ist Michael Gebhardt optimistisch,

dass es für den Klassenerhalt

reichen wird. Er will den

TSV Crailsheim nämlich langfristig

in der Verbandsliga etablieren.


Ralf Mangold

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Tagesreisen:

Besenfahrt nach Heilbronn - incl. Besenessen und ein Freigetränk Samstag, 10.10. 39,-

Outlet-Center Mettlach - Einkaufstour im Saarland Samstag, 17.10. 45,-

Kürbisausstellung im Blühenden Barock Ludwigsburg Samstag, 24.10. 45,-

Mehrtagesreisen:

Überraschungsreise Südtirol - auf der Sonnenseite der Alpen 24.09.-27.09. 359,-

Wandern an der Versiliaküste in der Toskana 27.10.-01.11. 559,-

Advent im Erzgebirge -mit beeindr. bergmänn. Konzert untertage 03.12.-06.12. 389,-

Adventskonzert der Kastelruther Spatzen 10.12.-13.12. 359,-

Silvester am Gardasee mit feierl. Silvestermenü - Musik und Tanz 29.12.-02.12. 479,-


14

VERBANDSLIGA WÜRTTEMBERG

Flink, jung und erfahren

Aus der Bayernliga kommt Lukas Schmidt zum TSV Crailsheim. Der 23-Jährige hat in der

D-Jugend sogar mal beim Nachwuchs des Zweitligisten 1. FC Nürnberg gekickt.

Beim Verbandsliga-Aufsteiger

TSV Crailsheim

soll der flinke Außenstürmer

Lukas Schmidt

für viele Tore sorgen, um den

Klassenverbleib zu sichern. Ein

Zufall brachte ihn in der D-Jugend

zum 1. FC Nürnberg. Dort

wurde er zudem für die bayerische

Regionalauswahl gesichtet.

Herr Schmidt, wie kommt man

von der Gammesfelder Jugend

direkt zum 1. FC Nürnberg?

Lukas Schmidt: Ein Bekannter

meines Onkels hat mir damals

ein unverbindliches Probetraining

organisiert. Da muss ich die

Trainer wohl überzeugt haben.

Für Hin- und Rückfahrt benötigt

man gute zwei Stunden. Da

bleibt viel Zeit auf der Strecke.

Das war schon ein riesiger Aufwand,

auch für meine Mutter

und meinen Bruder, die mich

meistens gefahren haben. Mit

der Schule habe ich es noch ganz

ordentlich hinbekommen, öfters

während der Autofahrt gelernt.

Was mir in dieser Zeit sehr gefehlt

hat, waren meine Freunde.

Allerdings gab es auch viele

Highlights. An meinem Geburtstag

hatten wir beispielsweise ein

Punktspiel gegen den FC Bayern

München.

Sie waren dann nur eineinhalb

Jahre beim Club.

Im ersten Jahr lief es perfekt für

mich. Ich habe immer gespielt

und auch viele Tore geschossen.

In der zweiten Saison gab es allerdings

einen Trainerwechsel,

und zur Winterpause hat man

mir mitgeteilt, dass ich nicht

mehr gebraucht werde. Da durfte

ich zwei Monate lang nur noch

mittrainieren und kam lediglich

bei Testspielen zum Einsatz. Das

war schon hart. Dennoch war die

Zeit in Nürnberg ein wichtiger

und richtiger Schritt für mich,

um fußballerisch voranzukommen.

Wie ging es dann weiter?

In der Winterpause wurden viele

Spieler aussortiert, darunter

auch mein bester Kumpel. Der

ist nach Ansbach gewechselt,

Lukas Schmidt stammt aus

Metzholz. Foto: Ralf Mangold

und so bin ich dann ebenfalls

dort hingegangen. Schließlich

gibt es in Ansbach auch eine sehr

gute Jugendarbeit, und die

Teams spielen alle hochklassig.

Da haben wir wie in Nürnberg

dreimal in der Woche trainiert

und gegen sehr starke Gegner

gespielt. Durch den Wechsel hatte

ich zudem nicht mehr so weite

Fahrtstrecken.

In Ihrem ersten Aktiven-Jahr

schafften Sie gleich den Sprung

in die erste Mannschaft.

Ja, Ansbach war gerade in die

Landesliga abgestiegen. Durch

den daraus resultierenden Umbruch

bekamen viele junge Spieler

sofort die Möglichkeit, in der

Herrenmannschaft zu spielen.

Das war ein tolles Jahr, wir

schafften die sofortige Rückkehr

in die Bayernliga.

Was würden Sie als Ihre besonderen

Stärken definieren?

Vor allem meine Schnelligkeit

und der gute Schuss. Ich muss

allerdings ruhiger werden am

Ball, manchmal bin ich noch zu

ungeduldig.

Gab es eigentlich auch irgendwann

die Möglichkeit, noch höher

zu spielen?

Ich hatte zwei Angebote von Regionalligisten.

Rein sportlich

hätte ich es mir zugetraut, aber

der Beruf hat für mich oberste

Priorität. Und viel höher hätte

ich es wohl sowieso nicht geschafft,

da bin ich Realist genug.

Von meinen Mitspielern aus der

damaligen D-Jugend beim 1. FC

Nürnberg hat übrigens nur einer

den Sprung in die dritte Liga gepackt.

Sie wechseln nun eine Liga tiefer

in die Verbandsliga. Ist das nicht

ein Rückschritt?

Das sehe ich nicht so, der Trainingsaufwand

bleibt derselbe.

Wir wollen uns mittelfristig mit

dem TSV Crailsheim in der Liga

etablieren, und ich denke, die

Spitzenteams der Verbandsliga

könnten auch in der Bayernliga

eine gute Rolle spielen.

Sie hatten bereits vor der letzten

Saison Kontakt zum TSV Crailsheim.

Warum kam der Wechsel

jetzt zustande?

Dafür gibt es einige Gründe. Mit

zwei Leuten hatte ich eine Fahrgemeinschaft

nach Ansbach,

aber jetzt sind beide Mitfahrer

zu anderen Vereinen gegangen.

Zudem besuche ich ab Herbst

eine zweijährige Vollzeitschule

in Crailsheim zur Weiterbildung.

Und Crailsheim ist näher als

Ansbach an meinem Wohnort.

Was verbinden Sie mit ihrem

neuen Verein?

Ich kenne den TSV schon aus

Oberliga-Zeiten, da habe ich öfters

zugeschaut. Das war schon

eine krasse Truppe damals. Und

Lukas Schmidt

Geburtsdatum: 29. November 1996

Geburtsort: Rothenburg

Wohnort: Metzholz

Beruf: Industriemechaniker

Familienstand: ledig

Hobbys: Freunde treffen, Fahrrad fahren

Größter sportlicher Erfolg: Aufstieg mit

der Spvgg Ansbach in die Bayernliga

Bisherige Vereine: Spvgg Gammesfeld,

1. FC Nürnberg, Spvgg Ansbach, TSV Crailsheim

ich bewundere den Verein, dass

er jetzt wieder zurückgekommen

ist und sich auf alte Tugenden

besinnt. Da entwickelt sich

gerade etwas, und daran will ich

teilhaben. Auch im Frauenfußball

ist der TSV Crailsheim das

Aushängeschild in der Region.

Mit Simone Klenk habe ich übrigens

früher in der Gammesfelder

Jugend zusammengespielt.

Apropos Gammesfeld: Deren

Fußballer sind gerade in die Bezirksliga

aufgestiegen.

Ja, das ist eine ganz tolle Sache,

und ich hab mich riesig für die

Jungs gefreut. Wenn es passt,

dann schaue ich bei den Heimspielen

immer zu.

Ein Blick zurück: Wie waren die

letzten Monate für Sie als Fußballer?

Wir bekamen während der Corona-bedingten

Saisonunterbrechung

individuelle Trainingspläne.

Aber umso länger es gedauert

hat, umso schwieriger wurde

es, sich für die doch recht

monotonen Übungen zu motivieren.

Es war sehr hart für mich

und wohl für alle Kicker, wenn

man mit viel Freude ein Hobby

betreibt und jenes plötzlich

nicht mehr machen darf. Auch

wenn Fußballspielen jetzt wieder

erlaubt ist, bleibt dennoch

immer ein mulmiges Gefühl,

schließlich haben wir die Pandemie

ja noch nicht überstanden.

Für mich war übrigens der

Restart der Bundesliga äußerst

fragwürdig. Warum wird der

Fußball in unserer Gesellschaft

so bevorzugt?

Wie schätzen Sie die Chancen in

dieser Saison für den TSV ein?

Ich kann das Niveau der Liga nur

schwer einschätzen. Aber eines

weiß ich: Auch in der Verbandsliga

können alle gut kicken. Ziel

ist auf jeden Fall der Klassenerhalt,

und dazu will ich mit vielen

Toren und Vorlagen meinen

Teil beitragen. Für mich ist es

jetzt erst einmal wichtig, mich

in dem neuen Umfeld zurechtzufinden

und zu beweisen. Und

darauf freue ich mich jetzt schon

riesig.

Ralf Mangold


VERBANDSLIGA UND LANDESLIGA 1 WÜRTTEMBERG 15

Topfavorit

Der TSV Essingen geht mit etlichen früheren

Profis in die Verbandsliga-Saison.

Dreierpack

In der Landesliga rücken Breuningsweiler,

Hall und Löchgau in die Favoritenrolle.

In der Verbandsliga Württemberg

gehen in der Saison

2020/21 mit dem FSV Hollenbach

und dem aus der

Landesliga 1 aufgestiegenen TSV

Crailsheim zwei Vereine aus Hohenlohe

an den Start. Hollenbach

belegte hinter dem souveränen

Meister TSG Backnang

beim Abbruch der Saison Platz 2,

die TSG rückte in die Oberliga

Baden-Württemberg auf.

Neu hinzugekommen sind neben

Crailsheim die Mitaufsteiger

Türkspor Neu-Ulm (Landesliga

2), FC Holzhausen (Landesliga

3) und VfB Friedrichshafen

(Landesliga 4). Weil es Corona-bedingt

keine Absteiger gab,

tummeln sich in der Verbandsliga

Württemberg in der Saison

2020/21 20 Mannschaften, es gibt

auch hier einen verschärften Abstieg,

der allerdings über zwei

Saisons verteilt wird.

Zum erweiterten Kreis der Titelfavoriten

wird der FSV Hollenbach

gezählt. Normannia

Gmünd und Ehingen-Süd, die

auf den Plätzen 3 und 4 landeten,

gehören ebenfalls dazu. Als

ganz heißer Titelkandidat wird

aber der TSV Essingen gehandelt,

der mit Tobias Feisthammel

einen ehemaligen Zweitligaprofi

(Alemannia Aachen) und den

Drittliga-erfahrenen Patrick Auracher

(Holstein Kiel, Kickers)

von den Stuttgarter Kickers für

die Abwehr geholt hat.

Mit dem Michelfelder Felix

Nierichlo (Regionalliga in Ulm),

Niklas Weissenberger (dritte

Liga in Würzburg) und Patrick

Funk (Bundesliga mit VfB Stuttgart,

zweite Liga mit 1. FC St.

Pauli) sind weitere extrem erfahrene

Spieler in den Reihen der

Essinger zu finden. Tamas Herbaly,

der ehemalige Torjäger des

TSV Crailsheim, ist von Essingen

zum Oberligisten 1. CfR

Pforzheim gewechselt. Für Essingen

hatte Herbaly zehn Tore

in 20 Spielen erzielt. In Pforzheim

wurde er aber nach einer

Verfehlung seines Vaters schon

wieder entlassen.

jom

Wer sich in dieser Saison

in der Landesliga

zum Meister krönen

will, muss dies

über 36 Spiele beweisen, da 19

Mannschaften an den Start gehen.

In der Vorsaison waren es

nur 16 Teams und damit 30 Partien.

Die Sportfreunde Schwäbisch

Hall werden von vielen

Vereinen in die Favoritenrolle

gesteckt – auch von den Hohenloher

Konkurrenten Spvgg Gröningen-Satteldorf,

TSV Obersontheim,

TSV Pfedelbach und

SG Sindringen/Ernsbach. Halls

Trainer Thorsten Schift hat auf

der Rechnung um den Titelkampf

den SV Breuningsweiler

und den FV Löchgau. „Löchgau

hat letztes Jahr unter Wert gespielt.

Sie haben auch eine starke

junge Mannschaft und eine

gute Jugendarbeit.“ Breuningsweiler

hat mit Christian Seitz (11

Tore) und Falco Frank (12 Treffer)

zwei starke Stürmer aus

Schwaikheim geholt. Zudem hat

Breuningsweiler mehrere erfahrene

Akteure wie Spielertrainer

Niko Rummel, Marian Asch oder

Sven Franzen in seinen Reihen.

Geht es nach den Platzierungen

der Vorsaison, werden von

den sechs Hohenloher Vereinen

in der Landesliga – mit verschärftem

Abstieg – vor allem

Sindringen, Pfedelbach und

Öhringen um den Klassenerhalt

bangen müssen. Eigentlich wäre

das Trio abgestiegen, aber wegen

Corona hat es keine Absteiger

gegeben.

Maximal sechs direkte Absteiger

und einen Relegationsplatz

sieht der Verband jetzt vor. Damit

könnte nur Rang 12 oder besser

zum Klassenerhalt reichen.

Wahrscheinlich kämpft die Hälfte

der Liga ums Überleben.

Neu in der Landesliga 1 sind

die Aufsteiger SV Allmersbach

(Bezirksliga Rems/Murr), SV

Leonberg/Eltingen (Bezirksliga

Enz-Murr), Türkspor Neckarsulm

(Bezirksliga Unterland)

und TSV Obersontheim (Bezirksliga

Hohenlohe). tav/jom


16

LANDESLIGA 1 WÜRTTEMBERG

„Die Euphorie ist da“

Bei der Spvgg Gröningen-Satteldorf hat es einen kleinen Umbruch gegeben. Zwei Säulen

haben das Team verlassen. Trainer Marcus Becker warnt vor zu hohen Erwartungen.

HINTEN VON LINKS

Nico Vogt, Andreas Schlageter, Kevin Heck,

Nils Hörle, Jannis Jüttner, Sebastian König,

Dominic Kreft

MITTE VON LINKS

Trainer Marcus Becker, Co-Trainer Juri

Kildau, Tobias Becker, Robin Belesnai, Baris

Yerlikaya, Toni Weihbrecht, Nico Maurer,

Torwarttrainer Thomas Günther, Betreuer

Volker Etzel

VORNE VON LINKS

Fabio Schumacher, Marius Doderer, Martin

Kreiselmeyer, Markus Weiss, Manuel

Schoppel, Aaron Rüger, Bubacarr Saidy,

Andreas Etzel

Sportlich waren wir sehr

zufrieden mit der Runde,

das hatten wir alle

nicht erwartet, dass wir

da so lange ganz oben stehen“,

sagt Satteldorfs Trainer Marcus

Becker rückblickend. Satteldorf

startete hervorragend in die vergangene

Saison. Die Spvgg gewann

die ersten fünf Saisonspiele,

kassierte dann im Volksfestderby

beim TSV Crailsheim die

erste Niederlage. Anschließend

folgten sechs Siege und ein Remis.

„Ein bisschen schade ist es,

dass wir gegen Ende der Vorrunde

noch zwei Niederlagen hatten

beim Tabellenletzten in

Leingarten und gegen Bietigheim.

So haben wir leider den

ersten Platz kurz vor der Winterpause

abgegeben.“ Diesen

übernahm der TSV Crailsheim

und behielt ihn dann auch bis

zum Abbruch der Saison. Satteldorf

rutschte auf Rang 3 ab, weil

die Sportfreunde Schwäbisch

Hall dank des besseren Quotienten

Platz 2 übernahmen. Satteldorf

hatte 38 Punkte in 18 Spielen

gesammelt, Hall 37 in 17, aber

der bessere Quotient (2,17/2,11)

hievte die Sportfreunde auf

Rang 2. Meister Crailsheim kam

auf 2,22 Punkte pro Spiel (40

Punkte).

Über die Quotientenregel

gebe es mittlerweile genügend

Meinungen, sagt Becker. „Für

mich ist sie absoluter Schwachsinn.

Uns hat Hall überholt, obwohl

sie kein Spiel gemacht haben.

Es kann natürlich nicht sein,

dass eine Mannschaft, die nicht

spielt, besser dasteht als Mannschaften,

die spielen. Bei uns war

es jetzt nicht ausschlaggebend,

aber es gab Klassen, da gab es

dann Aufsteiger über die Quotientenregel.

Das ist dann natürlich

schon hart.“

Zweitbeste

Offensive in

der Landesliga

Satteldorf hätte bei normalem

Saisonverlauf sicher noch ein

Wörtchen im Kampf um die Landesliga-Meisterschaft

mitsprechen

können. Besonders bitter:

Auch die zweite Mannschaft lag

in der Kreisliga B3 aussichtsreich

im Rennen um den Titel,

wurde mit zwei Punkten Rückstand

Zweiter hinter dem GSV

Waldtann. Die Spvgg Satteldorf

war also in der Region vermutlich

der größte Verlierer des Saisonabbruchs.

„So waren die beiden

Niederlagen vor der Winterpause

natürlich richtig ärgerlich.

Und ich habe noch gesagt: Es ist

gar nicht so schlecht, wenn man

in der Rückrunde aus der zweiten

Position startet, das ist für

den Kopf besser. Aber im Endeffekt

war es eigentlich blöd“, erklärt

Marcus Becker und kann

darüber schon wieder etwas lachen.

Fast wäre es für die Satteldorfer

also von der Landesliga in die

Verbandsliga hoch gegangen. Ob

nach der starken Vorsaison wieder

genauso eine gute Runde gespielt

wird? „Die Erwartungshaltung

ist sicherlich da, auch bei

den Jungs selber, das ist logisch.

Aber trotzdem müssen wir da etwas

vorsichtig sein. Es gab einen

kleinen Umbruch“, erklärt Marcus

Becker, der in dieser Saison

von Co-Trainer Juri Kildau statt

von Daniel Kamptmann unterstützt

wird. „Uns haben wichtige

Spieler verlassen, die man

nicht einfach eins zu eins ersetzen

kann. Deswegen müssen wir

da ein bisschen aufpassen.“

Schmerzen wird vor allem das

Fehlen der beiden Offensivkräfte

Michael Eberlein und Michael

Etzel, sie wechselten zum

Oberligisten TSV Ilshofen. Eberlein

war mit 18 Treffern Toptorjäger

der Landesliga 1, Etzel steuerte

sieben Tore bei. Das Duo

zeichnete also für 25 von insgesamt

47 Toren der Spvgg verantwortlich.

Hinter Meister Crailsheim

(49) stellte Satteldorf die

zweiterfolgreichste Offensive

der Klasse. „Zum einen fehlen

uns die Tore und die Vorlagen,

aber andererseits fehlen uns

auch die beiden Spielertypen ein

Stück weit. Michi Etzel hat aus

dem Nichts viele Tore vorberei-

Spvgg Satteldorf

Trainer: Marcus Becker (35)

Tor: Manuel Schoppel (39), Markus Weiss

(25)

Abwehr: Robin Belesnai, Andreas Etzel

(28), Nils Hörle (27), Jannis Jüttner (28), Sebastian

König (27), Dominic-Pascal Kreft

(28), Andreas Schlageter (25)

Mittelfeld: Tobias Becker (29), Marius Doderer,

Nico Maurer (19), Aaron Rüger (21),

Nico Vogt (25), Toni Weihbrecht (20)

Angriff: Kevin Heck (26), Martin Kreiselmeyer

(28), Bubacarr Saidy (22), Fabio Schumacher,

Baris Yerlikaya (20)

Zugänge: Fabio Schumacher (FV Wüstenrot),

Juri Kildau (eigene Zweite), Nico Maurer

(TSV Ilshofen II), Bubacarr Saidy (TSV Crailsheim)

Abgänge: Nico Siegrist (TSV Weiler), Michael

Eberlein, Michael Etzel (beide TSV Ilshofen),

Christoph Betz (eigene Zweite), Franz

Frison (SV Opfingen), Janis Baumann (TSV

Obersontheim), Michael Schlageter (Tura

Untermünkheim)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: Schwäbisch Hall, Breuningsweiler

Vorsaison

3. Platz

(Landesliga)

38 / 2,11 Punkte

47:22 Tore


LANDESLIGA 1 WÜRTTEMBERG 17

Sonntag, 23. August, 15 Uhr

Spvgg Satteldorf – SV Allmersbach

Mittwoch, 2. September, 18.30 Uhr

TV Oeffingen – Spvgg Satteldorf

Samstag, 5. September, 15.30 Uhr

Spvgg Satteldorf – TSV Schwaikheim

Sonntag, 13. September, 15 Uhr

TV Pflugfelden – Spvgg Satteldorf

Mittwoch, 16. September, 18.30 Uhr

Satteldorf – Salamander Kornwestheim

Sonntag, 20. September, 14 Uhr

SV Breuningsweiler – Spvgg Satteldorf

Sonntag, 27. September, 15 Uhr

Spvgg Satteldorf – SV Leonberg/Eltingen

Sonntag, 4. Oktober, 15 Uhr

SV Leingarten – Spvgg Satteldorf

Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr

Spvgg Satteldorf – SV Germania Bietigheim

Sonntag, 18. Oktober, 15 Uhr

Türkspor Neckarsulm – Spvgg Satteldorf

Sonntag, 25. Oktober, 15 Uhr

Spvgg Satteldorf – TSV Pfedelbach

Samstag, 31. Oktober, 14 Uhr

Spfr. Schwäbisch Hall – Spvgg Satteldorf

Sonntag, 8. November, 14.30 Uhr

Spvgg Satteldorf – TSV Obersontheim

Nils Hörle (links) und Neuzugang Nico Maurer sollen über die linke

Satteldorfer Seite richtig Dampf machen. Foto: Joachim Mayershofer

Sonntag, 15. November, 14.30 Uhr

Sonntag, 7. März, 16 Uhr

TSV Schornbach – Spvgg Satteldorf

SV Allmersbach – Spvgg Satteldorf

Sonntag, 22. November, 14.30 Uhr

Sonntag, 21. März, 15 Uhr

Spvgg Satteldorf – TSG Öhringen

Spvgg Satteldorf – TV Oeffingen

Samstag, 28. November, 14.30 Uhr

Sonntag, 28. März, 16 Uhr

FV Löchgau – Spvgg Satteldorf

TSV Schwaikheim – Spvgg Satteldorf

Sonntag, 6. Dezember, 14 Uhr

Donnerstag, 1. April, 18.30 Uhr

Spvgg Satteldorf – SV Kaisersbach

Salamander Kornwestheim – Satteldorf

Sonntag, 28. Februar, 15 Uhr

Montag, 5. April, 18.30 Uhr

SG Sindringen/Ernsbach – Spvgg Satteldorf Spvgg Satteldorf – TV Pflugfelden

Sonntag, 11. April, 15 Uhr

Spvgg Satteldorf – SV Breuningsweiler

Sonntag, 18. April, 15 Uhr

SV Leonberg/Eltingen – Spvgg Satteldorf

Sonntag, 25. April, 15 Uhr

Spvgg Satteldorf – SV Leingarten

Sonntag, 2. Mai, 15 Uhr

SV Germania Bietigheim – Spvgg Satteldorf

Sonntag, 9. Mai, 15 Uhr

Spvgg Satteldorf – Türkspor Neckarsulm

Donnerstag, 13. Mai, 18.30 Uhr

TSV Pfedelbach – Spvgg Satteldorf

Sonntag, 16. Mai, 15 Uhr

Spvgg Satteldorf – Spfr. Schwäbisch Hall

Samstag, 22. Mai, 15 Uhr

TSV Obersontheim – Spvgg Satteldorf

Sonntag, 30. Mai, 15 Uhr

Spvgg Satteldorf – TSV Schornbach

Donnerstag, 3. Juni, 18.30 Uhr

TSG Öhringen – Spvgg Satteldorf

Sonntag, 6. Juni, 15 Uhr

Spvgg Satteldorf – FV Löchgau

Samstag, 12. Juni, 15.30 Uhr

SV Kaisersbach – Spvgg Satteldorf

Samstag, 19. Juni, 15.30 Uhr

Spvgg Satteldorf – SG Sindringen/Ernsbach

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18

LANDESLIGA 1 WÜRTTEMBERG

tet im Eins-gegen-eins oder

Eins-gegen-zwei, wo er sich

durchsetzt und eigentlich gar

keine Torchance entstehen kann.

Und Michi Eberlein ist ein richtiger

Torjäger, hatte eine richtig

gute Quote. Wenn er vor dem

Tor war, war der Ball meistens

drin.“

Mit Janis Baumann hat zudem

ein starker Keeper die Spvgg

Richtung TSV Obersontheim

verlassen. Der 23-Jährige musste

sich in Satteldorf hinter

Ex-Profi und Führungspersönlichkeit

Manuel Schoppel anstellen

und erhofft sich beim Landesliga-Aufsteiger

einen Stammplatz.

Trotz der Abgänge habe seine

Mannschaft aber immer noch

genügend Qualität, betont Marcus

Becker. Die Qualitäten der

Abgänge müsse man nun anders

ersetzen. „Wir müssen die Tore

und die Vorlagen verteilen, müssen

etwas anders Fußball spielen,

uns die Torchancen gezielter

vorbereiten. Es gibt jetzt

nicht mehr nur die eine Anspielstation

vorne, sondern mehrere.

So versuchen wir das zu kompensieren“,

sagt Marcus Becker.

Das Hauptaugenmerk in der

Vorbereitung sei es gewesen,

auch mal ein etwas anderes

Spielsystem und mehr Variabilität

reinzubringen. Je nach Gegner

und Situation könne statt des

bevorzugten 4-3-3 auch auf ein

System mit zwei echten Spitzen

umgestellt werden, so Becker.

Das klappte beim überzeugenden

6:1-Sieg gegen Landesligist

Kornwestheim in der ersten

Runde des WFV-Pokals schon

gut. Neben Neuzugang Fabio

Schumacher (FV Wüstenrot)

traf auch Winterzugang Baris

Yerlikaya (FSV Hollenbach) doppelt.

Beide liefen als echte Spitzen

auf. Auf der linken Außenbahn

sorgte Nico Maurer, vom

TSV Ilshofen II gekommen, mit

Nils Hörle für Schwung.

„Baris ist 20 Jahre alt, bringt

die Veranlagung für einen guten

Spieler mit. Er hat eine sehr gute

Ballannahme, kann den Ball sehr

gut halten und prallen lassen und

verteilen. Er hat auch das Gefühl

als Stürmer, wo das Tor steht.

Aber er hat halt noch nicht diese

Kaltschnäuzigkeit. Mit mehr

Spielzeit und den Jahren wird er

das aber hinkriegen.“

Beim 6:1-Sieg der Spvgg Satteldorf im Erstrundenspiel des WFV-Pokals

gegen Kornwestheim hat Neuzugang Fabio Schumacher

(rechts) gleich zwei Tore erzielt. In der zweiten Runde schied man

gegen den Verbandsligisten Heimerdingen nach Elfmeterschießen

aus.

Foto: Joachim Mayershofer

Fabio Schumacher kommt mit

der Empfehlung von 19 Toren in

16 Spielen in der letzten Saison

für Wüstenrot in der Bezirksliga

Unterland an den Kernmühlenweg.

Er sei ein Stürmer, „wie

man ihn sich wünscht. Zudem

noch ein Linksfuß“, so der Satteldorfer

Trainer. Er habe einen

guten Abschluss, setze seinen

Körper gut ein.

Tempo, Ehrgeiz, Wille

Nico Maurer ist der Typ schneller

Außenbahnspieler. „In Ilshofen

war er nur Einwechselspieler

in der Bezirksliga. Aber ich

habe von anderen Personen erfahren,

dass er richtig viel Potenzial

hat. Im Gespräch mit ihm

kam heraus, dass er richtig ehrgeizig

ist und auch den Schritt

nicht scheut, als Einwechselspieler

in der Bezirksliga zu einer guten

Landesliga-Mannschaft zu

wechseln. Mir war relativ schnell

klar, dass man mit ihm was anfangen

kann“, sagt Becker über

den Linksfuß. „Tempo, Ehrgeiz,

er ist brutal lernwillig – das sind

ideale Voraussetzungen für einen

Trainer. Ihn kann man genau

dahin bringen, wo man ihn

haben möchte.“

Zudem kommt mit Toni Weihbrecht

ein ganz talentierter Kicker

nach seinem Kreuzbandriss

wieder zurück. Und mit Bubacarr

Saidy konnte noch ein Außenbahnflitzer

geholt werden,

der beim TSV Crailsheim schon

Landesliga-Erfahrung gesammelt

hat.

Der Großteil der Stammelf

steht: mit Manuel Schoppel im

Tor und der Viererkette Nils

Hörle, Andreas Etzel, Sebastian

König (Becker: „Er hat in der

letzten Saison einen richtigen

Leistungssprung gemacht“) und

Dominic Kreft sowie der Mittelfeldzentrale

Martin Kreiselmeyer

und Kapitän Tobias Becker.

Sie sollen die jungen Spieler, wie

zum Beispiel noch Marius Doderer,

Nico Vogt und Aaron Rüger,

an der Hand nehmen und anleiten,

fordert Trainer Marcus

Becker. „Alle sind individuell

megagute Kicker, aber ihnen

fehlt noch die Erfahrung. Die

müssen sie sich über ihre Mitspieler

holen und von ihnen Unterstützung

erfahren.“

Guter Start ist wichtig

Wichtig werde es für seine

Mannschaft sein, gut in die Runde

reinzukommen und schnellstmöglich

viele Punkte zu holen,

„damit wir mit dem Thema Abstieg

überhaupt nichts zu tun haben.

Es gibt ja auch einen verschärften

Abstieg. Dann traue

ich uns zu, dass wir wieder eine

gute Runde spielen und vorne

mit dabei sind. Aber ein Selbstläufer

wird das auf keinen Fall.“

Wenn man schlecht starte,

könne es schnell in die andere

Richtung gehen. „Wir spielen

zuerst gegen Allmersbach, sind

dann spielfrei, und dann verliert

man vielleicht noch am dritten

Spieltag – dann ist man schnell

ungewollt unten dabei. Dann

kommt der Druck dazu, dass

man punkten muss, und so weiter.“

Bei seiner jungen Mannschaft

sei das nicht zu unterschätzen.

„Euphorie ist da, aber

wir müssen schauen, dass wir

erstmal unsere Hausaufgaben

machen und uns sichern. Dann

können wir schauen, was mehr

geht.“

Als Favoriten Nummer 1 in

der Liga hat Marcus Becker

Schwäbisch Hall auf dem Zettel,

„da brauchen wir nicht drumherum

reden“. Zudem nennt er noch

den FV Löchgau und den SV

Breu ningsweiler als Titelanwärter.

Joachim Mayershofer


LANDESLIGA 1 WÜRTTEMBERG 19

Hohenloher Sechserpack

In der Landesliga 1 spielen neben Satteldorf noch fünf weitere Mannschaften aus der

Region. Hall gilt als Titelfavorit, Obersontheim ist als Aufsteiger neu dabei.

Die Quotienten-Regelung

– der Erstplatzierte

steigt auf, Absteiger

gibt es keine – hat die

breite Masse der Vereine entweder

stillschweigend oder sogar

wohlwollend (Meister, Abstiegskandidaten)

angenommen. Bei

einigen Wenigen hat sie für Verdruss

gesorgt. Die Sportfreunde

Schwäbisch Hall, Zweiter in der

Landesliga 1, schauten auch in

die Röhre, weil sie – auf einem

Relegationsplatz stehend – keine

Möglichkeit hatten, in die

Verbandsliga zu kommen.

„Crailsheim ist zurecht aufgestiegen,

sie haben eine sehr gute

Runde gespielt. Auch Satteldorf

hätte es verdient gehabt“, verdeutlicht

Sportfreunde-Trainer

Thorsten Schift zunächst einmal

unmissverständlich. Zwar haben

den Sportfreunden beim Quotienten

nur 0,04 Punkte auf die

Crailsheimer gefehlt, und die

Sportfreunde hätten in der verbleibenden

Rückrunde drei

Heimspiele mehr gehabt als der

zum Meister gekürte TSV. Aber

Schifts Unbehagen richtet sich

ausdrücklich nicht gegen die

sportliche Konkurrenz, sondern

Sportfreunde Hall

Trainer: Thorsten Schift

Tor: Nicolai Feimer (22), Seraphim Hentschel

(19), Yannik Pauels (19), Yannic Aljoscha

Weiss (28)

Abwehr: Christian Baumann (24), Johannes

Beez (27), Ali Gökdemir (28), Marc Höfer

(18), Philipp Minder (23), Joshua Voigt (22),

Niklas Vuletic (19)

Mittelfeld: Daniel Dahmen (18), Tim Großberndt

(22), Johannes Haderecker (19), Dogukan

Kaplan (19), Daniel Martin (24), Michael

Martin (20), Tim Richter (19), Selcuk

Vural (20), Yannik Winker (20)

Angriff: Volkan Demir (29), Johann Kjartansson

(18), Dennis Koch (21), Günter

Schmidt (25), Niklas Täger (18), Angelo Tulino

(19), Serkan Uygun (23)

Zugänge: Johann Kjartansson, Niklas Täger,

Daniel Dahmen (alle eigene Jugend)

Abgänge: Thilo Schupp (TSV Crailsheim II),

Lukas Dambach (FC Alfdorf), Jason Orzol (SV

Westheim), Simon Glück (TSV Crailsheim)

Saisonziel: erste Drei

Titelfavoriten: Breuningsweiler, Löchgau

Daniel Martin (am Ball) ist eine der Schlüsselfiguren im Haller

Mittelfeld.

Hartmut Ruffer

vielmehr gegen die Entscheidungsträger

im Verband. „Es war

klar, dass eine Entscheidung getroffen

werden musste. Und das

es einen trifft, war auch klar.

Aber mit der Art und Weise, damit

bin ich unzufrieden.“

Mangelndes Mitspracherecht

Was Schift dem WFV vorwirft,

ist die mangelnde Kommunikation

mit den betroffenen Vereinen

und der mangelnde Informationsfluss.

„In Zeiten von Videokonferenzen

hätte man sich doch

austauschen können und die

Zwei-, Dritt- oder Viertplatzierten

der Landesligen anhören

können, welche Vorschläge sie

zur Situation haben. Ob dann

was Besseres herausgekommen

wäre, weiß man nicht, aber man

hätte zumindest Mitsprache gehabt.“

In anderen Bereichen

würde so ein Krisenmanagement

wie das des WFV nicht funktionieren.

Aus Sicht der Haller wäre zum

Beispiel eine übergangsweise

Aufstockung und dann Aufteilung

der Verbandsliga in zwei

Gruppen, Nord und Süd, ein

denkbares Modell gewesen.

Schift stellt sich zudem die

Frage, was passiert, wenn in der

neuen Saison die zweite Infektionswelle

kommt? „Wie wird

dann gewertet? Wer darf dann

aufsteigen? Gibt es wieder keine

Absteiger und die Ligen werden

noch größer? Warum legt der

Verband nicht jetzt schon zu Saisonbeginn

fest, wie bei Abbruch

verfahren wird, damit jeder

weiß, woran er dann ist?“

Wenn Thorsten Schift die

sportliche Entwicklung seiner

Mannschaft in den Blick nimmt,

dann habe das Team sich nach

einem schwachen Saisonstart

gefangen und eine starke Serie

hingelegt. Der Großteil der

Mannschaft spielt seit Jahren zusammen,

die meisten Spieler trugen

schon im Jugendbereich das

Sportfreunde-Trikot. In der Winterpause

habe man mit Michael

Martin und Serkan Uygun zwei

Neuverpflichtungen getätigt, die

sich gut integriert haben. Daher

sahen die Sportfreunde nun im

Sommer keinen Anlass, neue Akteure

dazuzuholen.

Dass es in diesem Sommer

keine externen Neuzugänge gibt,

hat noch einen weiteren Grund.

Durch den Saisonabbruch sind

dem Verein auch Einnahmen

weggebrochen. „Die Spieler haben

aber alle einstimmig auf einen

Teil ihres Gehalts verzichtet.“

Also starten die Haller

(fast) unverändert in die neue

Saison. Mit Johann Kjartansson,

Niklas Täger und Daniel Dahmen

gehören drei 18-Jährige dem

Kader an, die auch noch in der

A-Jugend eingesetzt werden

können. Generell setzen die

Sportfreunde ihren konsequenten

Weg, der auf die eigene

Nachwuchsarbeit basiert, fort.

Mangelnde Erfahrung will der

Sportfreunde-Coach nicht gelten

TSV Pfedelbach

Trainer: Michael Blondowski (32)

Tor: Sascha Arnold (20), Hannes Fischle

(20)

Abwehr: Matthias Cebulla (24), Mattia

Frank (19), Marvin Hilkert (25), Nico Hütter

(27), Mario Lebherz (19), Markus Schilling

(34), Daniel Schmidgall (19), Kevin Schmidgall

(27), Kai Simon (24)

Mittelfeld: Dennis Bantel (20), Beri Bardadze

(20), Michael Blondowski (32), Robin

Eberhardt (28), Philipp Ehrle (20), Marco Gebert

(28), Matthias Rein (25), Jens Schmidgall

(27), Oliver Schöne (26), Kaan Uzuner

(23), Sergen Uzuner (25), Robin Volkert (21)

Angriff: Julian Krämer (24), Janik Pfeiffer

(21), Marco Rehklau (25), Goran Terzic (21)

Zugänge: Mattia Frank (TSG Öhringen), Sascha

Arnold (eigene Zweite), Hannes Fischle

(SC Michelbach/Wald), Janik Pfeiffer (TSV

Ilshofen II)

Abgänge: Martin Wöhrle (pausiert), Andreas

Cebulla, Dennis Petrowski (beide VfR

Gommersdorf)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: Sportfreunde Schwäbisch

Hall, SV Breuningsweiler, FV Löchgau

TSG Öhringen

Trainer: Martin Weiß (40)

Tor: Ruben Götz (40), Tobias Söhner (23),

Bojan Spasojevic (24)

Abwehr: Mansour Ceesay (24), Samuel Helming

(30), Yannick Jankowski (22), Moritz

Lauser (20), Patrik Mösner, Luca Panknin

(18), Joachim Rup (29), Philipp Schropp (23)

Mittelfeld: Patrick Abele (20), Alper Cöleri

(24), Antonio Sebastiano Della Rocca (24),

Mika Frank (18), Ramazan Kandazoglu (32),

Nils Krause (19), Lars Krenkler, Rinor Nuhiu

(23), Dzenan Redzic, Mert Sipahi (29), Cedric

Weyreter (21)

Angriff: Jonas Dietscher (19), Rade Jovanovic

(20), Wadim Turkinow (22), Dieter Walter

(21)

Zugänge: Luca Panknin, Nils Krause, Jonas

Dietscher (alle eigene Jugend)

Abgänge: Petar Matovic (FV Künzelsau),

Mario Feghelm (TSV Schwabbach), Michael

Leb (SG SSV/Spf. Schwäbisch Hall), Dennis

Overkamp (TSV Löwenstein), Mattia Frank

(TSV Pfedelbach), Hapilan Jeyachandran (SC

Michelbach/Wald), Jan Kast (Türkspor Neckarsulm),

Amin Yazji (Spvgg Neckarelz)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe


20

LANDESLIGA 1 WÜRTTEMBERG

Sindringen/Ernsbach

Trainer: Tobias Strothmann (36)

Tor: Stefan Grötsch (23), Mario Hüttinger

(25), Torsten Zink

Abwehr: Thilo Baier (35), Ruben Bogert

(23), Chris-Michael Nöthe (24), Oleg Romenski

(27), Jochen Seiß (33), Julian Winkler

(23), Marc Zeller (30)

Mittelfeld: Christian Baier (33), Lukas Endreß

(24), Valentin Gronbach (21), Markus

Herkert (23), Fabian Kollmar (22), Yannick

Lotfi (24), Jonas Max (24), Adrian Roth (21),

Kamil Scherba (32), Edgart Sehfert (26),

Friedmar Sütterlin (21), Robin Winkler (23)

Angriff: Lukas Fluhrer (25), Justus Marmein

(22), Jonas Nöthe (21), Fabio Roth (24)

Zugänge: keine

Abgänge: Steffen Pscheidl (TSG Verrenberg),

Marius Müller, Felix Stürzl (beide SC

Michelbach/Wald)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: Spfr. Schwäbisch Hall, SV

Breuningsweiler

lassen, auch wenn sage und

schreibe 15 Spieler in seinem Kader

21 Jahre oder jünger sind.

„Die Mischung ist hervorragend“,

ist sich Schift sicher.

Das Ziel als Vorjahreszweiter

kann also nur automatisch Aufstieg

heißen. Mag man denken.

„Der Verein sagt nicht: Ihr müsst

jetzt aufsteigen!“, verdeutlicht

Schift. Das Ziel ist eine Platzierung

unter den ersten Drei.

Die SG Sindringen/Ernsbach,

der TSV Pfedelbach und die TSG

Öhringen werden auch in dieser

Saison wohl wieder in ganz anderen

Gefilden als die Sportfreunde

zu finden sein. Diese

drei Hohenloher Mannschaften

werden vermutlich zum Kreis

der Abstiegskandidaten zu rechnen

sein. Überraschungen sind

natürlich möglich, wie Pfedelbach

im WFV-Pokal 2019/2020

gezeigt hat. Erst im Halbfinale

scheiterte die Truppe von Michael

Blondowski, der das Zepter

von Martin Wöhrle übernommen

hat, kürzlich am Regionalligisten

TSG Balingen.

Auch beim letztjährigen

Schlusslicht TSG Öhringen ist

ein neuer Trainer an Bord. Dort

hat der ehemalige Satteldorfer

Trainer Martin Weiß seit der Corona-Unterbrechung

das Sagen.

Wolfgang Guja rückte auf den

Posten des sportlichen Leiters.

Und bei der SG Sindringen/

Ernsbach gibt es mit Tobias

Strothmann ebenfalls einen neuen

Trainer. Er folgte aus der eigenen

zweiten Mannschaft auf

Marius Müller, den es nach Michelbach/Wald

zog.

Mit dem alten Chef geht dagegen

der Landesliga-Aufsteiger

TSV Obersontheim ins Rennen.

Das Team von Michael Deininger

behielt knapp vor dem TSV

Ilshofen II die Oberhand in der

Bezirksliga. Der Kontrahent

patzte beim 1:1 in Westheim,

Obersontheim zog durch einen

Sieg gegen Altenmünster vorbei

auf Platz 1. „Wir haben uns natürlich

gefreut und auch noch in

kleinem Rahmen ein bisschen

gefeiert. Trotzdem war das natürlich

ein komischer Aufstieg“,

blickt Deininger zurück. Für den

TSV hat der Aufstieg eine historische

Dimension: Zum ersten

Mal überhaupt – nach mehreren

knapp gescheiterten Anläufen –

spielt der Verein in der Landesliga.

Zudem gewann Obersontheim

noch den Bezirkspokal.

Der Double-Sieger hat sich

mit Torwart Janis Baumann (Satteldorf),

Innenverteidiger Dominik

Wappler (TSV Crailsheim)

und Moritz Stephan (SSV Gaisbach)

Neuzugänge hinzugeholt,

die allesamt schon in der Landesliga

gespielt haben und dem

Kader deutlich mehr Erfahrung

und noch mehr Qualität zukommen

lassen.

tav/jom/gm

TSV Obersontheim

Trainer: Michael Deininger

Tor: Janis Baumann (24), Eugen Frescher

(35), Daniel Hornung (17)

Abwehr: Mathias Glasbrenner (31), Martin

Gorges, David Herrmann (29), Marcel Hossner

(25), Marcel Huß (27), Marco Krause (24),

Muhammed Ali Turac (26), Thomas Wagner

(23), Dominik Wappler (26), Dennis Welz (31)

Mittelfeld: Tim Blümel (26), Dennis Eder

(29), Tobias Hornung (20), Tim Michael (22),

Andrey Nagumanov (33), Moritz Stephan

(27), Niko Wild (29), Pablo Wild (27)

Angriff: Michael Däschler (25), Kai Graf

(20), Marco Pfitzer (25)

Zugänge: Moritz Stephan (SSV Gaisbach),

Dominik Wappler (TSV Crailsheim), Muhammed

Ali Turac (TSV Ilshofen II), Janis Baumann

(Spvgg Gröningen-Satteldorf), Daniel

Hornung (eigene Jugend)

Abgänge: Matthias Gaugel (TSF

Gschwend), Tim Otterbach, Michael Schloßstein

(beide SC Bühlertann), Benjamin Gorzawski

(Sportverein Westheim)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavorit: Spfr. Schwäbisch Hall

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Schwäbisch Hall

Crailsheim


FRAUEN-REGIONALLIGA SÜD

21

Ligaverbleib auf Umwegen

Die Regionalliga-Fußballerinnen des TSV Crailsheim peilen mit Trainer Fritz Langenbuch

den Klassenerhalt an. Stark verjüngtes Team startet mit neuem Spielmodus in die Saison.

HINTEN VON LINKS

Marlen Schmelzle, Maren Geschwill, Lisa

Wich, Jule Wagner, Sibel Meyer

MITTE VON LINKS

Fritz Langenbuch (Trainer), Patrick Wöhnl

(Physiotherapeut), Lucy Schmitt, Sarah

Herrmann, Pauline Graf, Emily Bullinger,

Marco Schmitt (sportlicher Leiter), Manfred

Schaborak (Abteilungsleiter)

VORNE VON LINKS

Hanna Birkner, Anna Horwath, Maren

Schmitt, Nadine Wodke, Celina Wolf, Jenny

Schmitt, Theresa Frech, Kim Feyl, Nele

Wedde. Es fehlen auf dem Bild: Martin

Grund (Trainer), Cora Heidinger, Paula

Schwab und Jessica Knaus.

Die Regionalliga-Frauen

des TSV Crailsheim

starten nach der Corona-Pause

am 20. September

in Alberweiler in die

neue Saison der Regionalliga

Süd. Der neue Spielmodus lässt

relativ viel Luft im Terminplan,

sollten bundesweit erneut strengere

Corona-Einschränkungen

in Kraft treten. Im Süden wird

nämlich in zwei Vorrundengruppen

gespielt. In Gruppe 1

spielen acht Teams, in Gruppe

2 sind es inklusive Crailsheim

sieben. Die besten vier Teams

jeder Gruppe rücken in die

Meisterrunde auf, die anderen

sieben kommen in die Abstiegs-

TSV Crailsheim

Trainer: Fritz Langenbuch, Martin Grund

Tor: Jenny Schmitt (17), Nadine Wodke (22),

Celina Wolf (19)

Defensive: Hanna Birkner (19), Theresa

Frech (19), Pauline Graf (17), Cora Heidinger

(17), Sarah Herrmann (28), Anna Horwath

(21), Lucy Schmitt (17), Paula Schwab (17),

Jule Wagner (17), Nele Wedde (19)

Offensive: Emily Bullinger (19), Kim Feyl

(18), Maren Geschwill (17), Sibel Meyer (20),

Marlen Schmelzle (16), Maren Schmitt (19),

Lisa Wich (29)

Zugänge: Emily Bullinger (TSG Schwäbisch

Hall), Sibel Meyer (SV Alberweiler), Maren

Geschwill, Pauline Graf, Marlen Schmelzle,

Paula Schwab und Jule Wagner (alle eigener

Nachwuchs)

Abgänge: Nina Hasenfuß (SV Weinberg),

Sophia Klärle, Celia Kirbach und Luisa Scheidel

(alle FC Würzburger Kickers)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: keine Angabe

Vorsaison

12. Platz

(Regionalliga Süd)

7 / 0,41 Punkte

16:55 Tore

runde. Letztlich müssen vier

Teams runter in die Oberliga.

Der TSV Crailsheim hat vom

Corona-bedingten Saisonabbruch

profitiert, hätte als Drittletzter

vermutlich den Klassenerhalt

nicht mehr geschafft. „Ich

freue mich natürlich über den

glücklichen Klassenerhalt, aber

es war trotzdem schade, dass

wir die Saison nicht zu Ende

spielen konnten“, sagt Fritz Langenbuch,

der im Spätherbst den

Trainerposten von Eckardt Köder

übernommen hat und mit

Martin Grund und Marco

Schmitt das Trainergespann

auch für die kommende Runde

stellt. „Für die Entwicklung unseres

jungen Teams wäre es

wichtig gewesen, eine Bestätigung

auf dem Platz für das zu

bekommen, was wir uns aufgebaut

haben“, hadert Langenbuch.

Nur so könne man die

wackligen Strukturen eines sehr

jungen Teams festigen.

Mit einer stark verjüngten

Mannschaft geht man die neue

Runde beim TSV zuversichtlich

an. Das Durchschnittsalter des

Teams wird beim Start gerade

mal 19,6 Jahre betragen. Abteilungsleiter

Manfred Schaborak

und der sportliche Leiter Marco

Schmitt schätzen die Spielstärke

dieses Teams dennoch

höher ein als die des Teams in

der letzten Saison.

Quintett aus der B-Jugend

Fünf Spielerinnen des erfolgreichen

B-Juniorinnen-Teams kommen

zu den Frauen. Darunter

auch die Offensivspielerinnen

Marlen Schmelzle und Maren

Geschwill, die in der B-Juniorinnen-Bundesliga

zusammen

mehr als zwei Drittel der Tore

ihres Teams in der letzten Saison

erzielt haben. Mit Sibel

Meyer vom SV Alberweiler ist

noch eine weitere Angreiferin

zum Team gestoßen, die schon

zwei Jahre Regionalliga-Erfahrung

sammeln durfte. Die Abwehr

der Frauen bekommt mit

Pauline Graf, Paula Schwab und

Jule Wagner kampferprobte

Nachwuchskräfte. Mit Emily

Bullinger (TSG Schwäbisch

Hall) kommt eine Spielerin hinzu,

die ihre Chance bei den

Crailsheimerinnen nutzen

möchte. Erfreulich ist auch, dass

nach langer Verletzungspause

Nele Wedde den Weg zurück ins

TSV-Team gefunden hat.

Auf der anderen Seite stehen

allerdings einige Abgänge, die

dem TSV sehr wehtun. Besonders

schmerzhaft sind die

Wechsel der Urgesteine Nina

Hasenfuß (zum Ligakonkurrenten

SV Weinberg) und Luisa

Scheidel. Letztere möchte ihre

Spielmacherqualitäten beim SC

Würzburg in der zweiten Liga

unter Beweis stellen. Sophia

Klärle und Celia Kirbach folgten

ihr dorthin. „Wir haben aus

der Jugend tolle Spielerinnen

hinzubekommen. Allerdings ist

der Sprung von der U 17 in die

Regionalliga groß“, weiß Langenbuch

um die Schwere der

Mission Klassenerhalt. „Entscheidend

wird sein, dass wir

auch nach negativen Ergebnissen

mit Mut und Überzeugung

auf den Platz gehen“, so Langenbuch.

„Die Frauen sollen Spaß

am Fußball haben, dann können

wir auch besser abschneiden als

in der Vorsaison.“ Ralf Mangold

Sonntag, 20. September, 13 Uhr

SV Alberweiler – TSV Crailsheim

Samstag, 3. Oktober, 14 Uhr

TSV Crailsheim – FC Forstern

Sonntag, 11. Oktober, 14 Uhr

SV Weinberg – TSV Crailsheim

Sonntag, 18. Oktober, 14 Uhr

TSV Crailsheim – 1. FC Nürnberg

Sonntag, 25. Oktober, 12.30 Uhr

TSV Crailsheim – FFC Wacker München

Sonntag, 8. November, 14.30 Uhr

VfB Obertürkheim – TSV Crailsheim

Sonntag, 22. November, 14 Uhr

TSV Crailsheim – SV Alberweiler

Sonntag, 29. November, 14 Uhr

FC Forstern – TSV Crailsheim

Sonntag, 14. März, 14 Uhr

TSV Crailsheim – SV Weinberg

Sonntag, 21. März, 14 Uhr

1. FC Nürnberg – TSV Crailsheim

Sonntag, 28. März, 14 Uhr

FFC Wacker München – TSV Crailsheim

Sonntag, 11. April, 14 Uhr

TSV Crailsheim – VfB Obertürkheim


22

B-JUNIORINNEN-BUNDESLIGA SÜD

Ziel ist wieder Klassenerhalt

Mit dem sechsten Tabellenrang haben die B-Juniorinnen des TSV Crailsheim vor dem

Abbruch der Bundesliga-Saison die beste Platzierung seit dem Aufstieg 2016/17 erreicht.

HINTEN VON LINKS

Viola Reiß, Lara Kollmar, Svea Kollmar, Samina

Kuhn, Anna Deutscher, Verena Ehnis,

Carina Ost

MITTE VON LINKS

Trainer Michael Schwenger, Physiotherapeutin

Selina Hecht, Trainerin Tanja Hofmann,

Franka Ziegler, Lea Würth, Ina Hofelich,

Nele Schürle, Abteilungsleiter Manfred

Schaborak, Sportl. Leiter Marco

Schmitt

VORNE VON LINKS

Heidi Klatt, Tamara Trumic, Madeleine

Reuther, Sofya Midler, Carlotta Stark, Nele

Haußmann, Emily Kübler, Lara Yildiz, Charlette

Sittner, Lucy Rüdenauer. Es fehlt Trainer

Martin Grund.

Erstmals schielte der TSV

Crailsheim in der B-Juniorinnen-Bundesliga

Süd

nicht ganz unberechtigt

auf Tabellenplatz 4. Leider ging

das entscheidende Spiel gegen

den FFC Frankfurt in der Nachspielzeit

unglücklich mit 1:2 verloren.

Mit vier Siegen, drei Remis

und sechs Niederlagen beendete

der TSV die Saison, hatte

zum Zeitpunkt des Abbruchs

schon beruhigende fünf Punkte

Vorsprung vor dem ersten Abstiegsrang.

„Insgesamt bin ich

mit der ersten Saison als Trainerin

sehr zufrieden“, so das Fazit

von Tanja Hofmann.

Corona-bedingt gibt es keine

Absteiger, sodass der VfL Sindelfingen

drinbleibt. Schlusslicht

FV Löchgau hat allerdings verzichtet.

Mit dem FFC Polheim,

dem 1. FC Donzdorf und Schwaben

Augsburg kommen drei Aufsteiger

hinzu. So treten in der

Bundesliga Süd insgesamt elf

Mannschaften gegeneinander

an, da der 1. FFC Frankfurt und

Eintracht Frankfurt fusioniert

haben. Am Ende der Saison müssen

drei Teams runter in die

Oberliga.

Harmonisches Team geformt

Das Crailsheimer Trainerteam

mit Tanja Hofmann, Martin

Grund und Marco Schmitt hatte

sicherlich einen hohen Anteil an

der Teamleistung. Es ist in einer

Jugendmannschaft, in der nach

Ende einer jeden Saison aufgrund

des Ausscheidens des ältesten

Jahrgangs viele neue Spielerinnen

integriert werden müssen,

nicht leicht, jedes Jahr aufs

Neue ein harmonisches Team zu

formen. Dies ist dem Trainerteam

hervorragend gelungen.

Eine sehr gute Rolle spielte hierbei

auch Mannschaftsbetreuer

Michael Schwenger.

Tanja

Hofmann als

Glückstreffer

15 Zähler aus 13 Spielen lautet

die beeindruckende Bilanz im

vierten Jahr der Bundesligazugehörigkeit.

„Mit Tanja Hofmann

haben wir einen Glückstreffer

gelandet“, lobt Abteilungsleiter

Manfred Schaborak die Trainerin.

„Sie verlangt viel, gibt aber

auch viel. Die Mädels folgen ihr.“

Als Erfolgsrezept nennt er ihr

Vorsaison

6. Platz

(Bundesliga Süd)

15 / 1,15 Punkte

14:23 Tore

sehr gutes und abwechslungsreiches

Training sowie den guten

Draht der hauptberuflichen Erzieherin

zur Mannschaft.

Sieben Spielerinnen des Jahrgangs

2003 haben das Team altersbedingt

verlassen. Fünf

davon wechseln in die Regionalligaelf

der TSV-Frauen. Pia Wolfmeyer

will schulisch bedingt etwas

kürzertreten und spielt in

der zweiten Mannschaft. Mit

Paulina Krause verlässt nur eine

Spielerin den Verein und wechselt

zum TSV Neuenstein in die

Verbandsliga.

Durch vorausschauendes

Scouting konnte trotz der Corona-Unterbrechung

der sportliche

Leiter Marco Schmitt acht

gute Spielerinnen für das TSV-

Team gewinnen: Neben Lara

Kollmar (SC Wiesenbach), Anna

Deutscher, Verena Ehnis (beide

FFV Heidenheim), Viola Reiß

(SGM Weikersheim), Nele

Schürle (SV Onolzheim), Charlette

Sittner (Spfr. Hall) und

Nele Haußmann (SGM Pfedelbach)

könnte insbesondere Lea

Würth für Furore sorgen.

Die torgefährliche Angreiferin

ist nur durch einen Zufall

beim TSV gelandet. Nach einem

mehrjährigen Auslandsaufenthalt

kehrte die Familie von Lea

Würth berufsbedingt vor ein

paar Wochen nach Deutschland

zurück und fand in Oedheim bei

Heilbronn eine neue Heimat. Die

14-Jährige durfte in Mexiko sogar

schon in einer Frauenmannschaft

mitkicken. Bei der TSG

Hoffenheim, wohin sie zuerst

wollte, war der Kader allerdings

schon voll. Durch die guten Beziehungen

zur TSG kam schließlich

am Ende dieser Wechsel

zum TSV zustande.

TSV Crailsheim

Trainer: Tanja Hofmann (seit 2019), Martin

Grund (seit 2018), Marco Schmitt (seit 2017)

und Michael Schwenger (seit 2019)

Tor: Carlotta Stark (16), Mia Calabrese (15),

Nele Haußmann (14)

Abwehr: Samina Kuhn (15), Svea Kollmar

(16), Madeleine Reuther (15), Tamara Trumic

(15), Carina Ost (15), Viola Reiß (15), Charlette

Sittner (14), Verena Ehnis (15)

Mittelfeld: Emily Kübler (15), Franka Ziegler

(15), Heidi Klatt (15), Sofya Midler (16), Lara

Yildiz (15), Lucy Rüdenauer (16), Lara Kollmar

(16), Anna Deutscher (16), Nele Schürle (15)

Angriff: Ina Hofelich (16), Lea Würth (15)

Zugänge: Nele Haußmann (TSV Zweiflingen),

Viola Reiß (SGM Weikersheim), Charlette

Sittner (Spfr. Schwäbisch Hall), Lara

Kollmar (SC Wiesenbach), Verena Ehnis,

Anna Deutscher (beide FFV Heidenheim),

Nele Schürle (SV Onolzheim), Lea Würth

(Spvgg Oedheim)

Abgänge: Marlen Schmelzle, Maren Geschwill,

Jule Wagner, Paula Schwab, Pia Wolfmeyer,

Pauline Graf (alle eigene Damen),

Pauline Krause (TSV Neuenstein)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: TSG 1899 Hoffenheim,

SC Freiburg, SV Alberweiler


B-JUNIORINNEN-BUNDESLIGA SÜD 23

„Sie ist eine echte Verstärkung

für uns“, freut sich Abteilungsleiter

Manfred Schaborak

über diesen außergewöhnlichen

Zugang. Trainerin Tanja Hofmann

will allerdings niemand

von den Neuen herausheben.

„Alle haben ihre eigenen Qualitäten,

die uns weiterbringen. Außerdem

hat uns immer das Zusammen

stark gemacht. Um in

der Bundesliga bestehen zu können,

müssen wir eine Einheit

sein“ – und da gehöre jede Spielerin

des 22er-Kaders dazu.

Eine realistische Einschätzung,

wo die Mannschaft nach

der langen Corona-Pause wirklich

steht, ist schwierig. „Viele

Leistungsträgerinnen haben unser

Team in Richtung Damen

verlassen, die mit ihrer Qualität

sicher nicht eins zu eins zu ersetzen

sind“, so Tanja Hofmann.

„Dennoch sind wir mit unserem

Talente sollen

lange bei den

Jungs mitkicken.

neuen Kader sehr zufrieden. Für

uns ist es einfach wichtig, gut in

die Saison zu starten. Ein Negativlauf

zu Beginn wäre möglicherweise

fatal für uns.“

In der Favoritenrolle sieht

Tanja Hofmann den SC Freiburg,

die TSG Hoffenheim und den SV

Alberweiler, bei dem der TSV

Crailsheim zum Auftakt der

Runde am 12. September antritt.

Alle drei Vereine spielen seit

mehreren Jahren um den Titel in

der Süd-Staffel. Durch ihre konstant

gute Arbeit im Jugendbereich

werden sie wohl auch die

nächsten Jahre das Ganze untereinander

ausmachen.

„Trotz der erschwerten

Bedingungen durch Corona ist

es uns gelungen, wieder einen

ähnlich starken Kader wie in der

Vorsaison zusammenzubekommen“,

so die erste Einschätzung

Schaboraks. Die Mädels haben

bis zu einer Stunde einfache Anfahrtszeit

und opfern große Teile

ihrer Freizeit für ihr Hobby.

„Bundesliga spielen zu können,

ist natürlich ein besonderer Anreiz,

einen solch hohen Aufwand

zu betreiben.“ Die meisten Mädchen

kommen mit dem Zug und

werden vom Bahnhof abgeholt

und dorthin zurückgebracht. Die

weiteste Anreise hat eine Spielerin

aus Wüstenrot.

Mit großem Optimismus und viel Vorfreude gehen die B-Juniorinnen des TSV Crailsheim in die neue

Bundesliga-Saison.

Foto: Ralf Mangold

Um die Talente aus der Region

noch besser zu sichten und

zu fördern, will der TSV Crailsheim

zukünftig ein wöchentliches

Talenttraining anbieten.

Damit sich die Mädchen an den

robusten Leistungsfußball gewöhnen

können, hält es Schaborak

für wichtig, dass die Talente

möglichst lange bei den Jungs

mitspielen. Deshalb gibt es beim

TSV neben dem Bundesliga-Team

aktuell nur eine B2-Juniorinnen-Mannschaft.

Kein C-Juniorinnen-Team mehr

Trainer Florian Merz hat derzeit

so viele Spielerinnen für die B2-

Elf des TSV Crailsheim, dass er

mit einem Elfer-Team in die

kommende Qualirunde gehen

könnte. Leider ist durch Corona

vollends die C-Juniorinnen-Mannschaft

weggebrochen.

Sie wird im Herbst mittels einer

AG Schule/Verein wieder an den

Spielbetrieb herangeführt, so

dass der zukünftige Unterbau

auch wieder mit den jüngeren

Jahrgängen besser bestückt sein

wird. Vorerst aber trainieren die

C- zusammen mit den B2-Juniorinnen

auf dem Kunstrasen des

TSV Crailsheim. Die AG wird

nach den Sommerferien voraussichtlich

wieder jeden Dienstagnachmittag

von 13.45 Uhr bis 15

Uhr in der Karlsberghalle stattfinden.

Für das Trainerteam der

B1-Juniorinnen gilt es, die neuen

Spielerinnen schnell zu integrieren

und ein gutes Team für die

Runde zu formen. Abteilungsleiter

Manfred Schaborak wird im

Hintergrund dafür alles tun, damit

das gute sportliche Umfeld

stetig verbessert wird. Als Ziel

hat sich der TSV Crailsheim den

Klassenerhalt in der Bundesliga

Süd auf die Fahnen geschrieben.


Ralf Mangold

Samstag, 12. Sept., 14 Uhr (R: 5. Dezember)

SV Alberweiler – TSV Crailsheim

Samstag, 19. Sept., 14 Uhr (R: 20. Februar)

TSV Schwaben Augsburg – TSV Crailsheim

Samstag, 26. Sept., 14 Uhr (R: 27. Februar)

TSV Crailsheim – FFC Pohlheim

Samstag, 10. Oktober, 14 Uhr (R: 3. April)

TSV Crailsheim – 1. FC Donzdorf

Samstag, 17. Oktober, 14 Uhr (R: 10. April)

FC Bayern München – TSV Crailsheim

Samstag, 24. Oktober, 14 Uhr (R: 17. April)

TSV Crailsheim – SC Dortelweil

Samstag, 7. November, 12 Uhr (R: 24. April)

VfL Sindelfingen – TSV Crailsheim

Samstag, 14. November, 14 Uhr (R: 22. Mai)

TSV Crailsheim – Eintracht Frankfurt

Samstag, 21. November, 14 Uhr (R: 30. Mai)

TSG Hoffenheim – TSV Crailsheim

Samstag, 28. November, 14 Uhr (R: 3. Juni)

TSV Crailsheim – SC Freiburg


BEZIRKSLIGA HOHENLOHE 25

HT-Sextett

In der Bezirksliga Hohenlohe starten jetzt

sechs Mannschaften aus dem HT-Land.

Mit zwei Mannschaften

über Soll-Stärke geht

die Bezirksliga Hohenlohe

in die Saison

2020/21. 18 statt der üblichen 16

Mannschaften tummeln sich im

Oberhaus des hiesigen Fußballbezirks

– sechs von ihnen sind

im Verbreitungsgebiet des Hohenloher

Tagblatts angesiedelt:

der TSV Ilshofen II, der TSV

Dünsbach, die Sportfreunde

Leukershausen-Mariäkappel,

die SGM VfR Altenmünster/

ESV Crailsheim sowie die beiden

Aufsteiger FC Matzenbach

und Spvgg Gammesfeld.

Wegen der hohen Zahl an

Vereinen wird es in dieser Bezirksliga-Saison

viele Absteiger

geben, weil man in der kommenden

Saison wieder mit 16

Vereinen starten muss. „Es kann

heftig werden“, sagt Bezirksspielleiter

Hartmut Megerle.

„Wenn es saudumm läuft, können

bis zu neun Vereine aus der

Bezirksliga absteigen.“ Er rechnet

vor, dass es auf jeden Fall

drei Aufsteiger aus den A-Klassen

geben wird. 18 plus drei –

damit käme man auf 21 Mannschaften.

Der Bezirksliga-Meister

steigt direkt in die Landesliga

auf – macht 20 Teams Also

muss es in dieser Saison vier

fixe Absteiger geben, will man

wieder auf 16 Vereine kommen.

Sollte der Zweite über die Relegation

in die Landesliga aufsteigen,

sind es nur drei.

Weil aber in der Landesliga 1

sechs Landesligisten aus Hohenlohe

mitspielen und es auch

dort mit 19 Mannschaften einen

erweiterten Abstieg geben wird,

befürchtet Megerle, dass es „den

ein oder anderen Hohenloher

Verein da leider erwischen

wird“. Und das hätte zur Folge,

Die Spvgg Gammesfeld darf nach der Meisterschaft in der Kreisliga

A3 in der Bezirksliga antreten. Hier jubeln Tobias, Timo und Fabian

Schmieg mit Masken, Meisterwimpel und -schale. Foto: Werner Kurz

Nr. 1 in Sachen Mähroboter

dass aus der Bezirksliga weitere

Klubs eine Klasse tiefer rutschen

werden. Eben bis zu den

von Hartmut Megerle erwähnten

neun direkten Absteigern.

Die Bezirksliga hat das Los

des verschärften Abstiegs sofort

zu tragen. Würde es in dieser

Spielklasse eine Mannschaft

mehr geben, würde eine andere

Reglung greifen. Denn der WFV

hat entschieden, dass bei Spielklassen

mit mehr als 18 Mannschaften

der verschärfte Abstieg

auf zwei Spielzeiten gestreckt

wird. Das ist nun bei der Landes-

und der Verbandsliga der

Fall, aber eben nicht bei der Bezirksliga

Hohenlohe.

Zu den Favoriten auf den Titelgewinn

in der kommenden

Runde zählen sicherlich der

TSV Ilshofen II, der aufgrund

der Quotientenregel nur knapp

vom Meister TSV Obersontheim

auf Platz 2 verwiesen wurde,

und der Drittplatzierte SV

Wachbach. Auch Vizebezirkspokalsieger

SGM Niedernhall/

Weißbach werden von der Konkurrenz

gute Chancen eingeräumt.


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26

BEZIRKSLIGA HOHENLOHE

Souveräner Meister

Matzenbach steigt nach 14 Jahren Kreisliga wieder in die Bezirksliga auf. Dort will sich die

Mannschaft um Spielertrainer Samuel Schultes keinesfalls verstecken.

HINTEN VON LINKS

Jonathan Erhard, Kevin Müller, Alexander

May, David Müller, Ditmar Mustafa, Maurice

Weinschenk, Steffen Rein

MITTE VON LINKS

Andreas Bohl (zweiter Vorsitzender), Kevin

Bold (Torwart-Trainer), Sebastian Palm,

Nico Merz, Fabian Schultes, Julian Trittenbach,

Bartosz Wolff, Markus Weinschenk

(Betreuer), Lothar Trittenbach (Abteilungsleiter)

VORNE VON LINKS

Vitus Hassler (Vorsitzender), Nico Rein,

Michael Rein, Noah Winter, Spielertrainer

Samuel Schultes, Alessandro Heth, Michael

Kranz, Jusef Taher

In fast allen Ligen verhinderte

der Corona-bedingte Saisonabbruch

eine spannende

Schlussphase, weil sich viele

Teams Hoffnungen auf die

Meisterschaft oder den Aufstieg

machten – außer in der Kreisliga

A2. Denn hier war dem souveränen

Tabellenführer Matzenbach

die Meisterschaft wohl nur

noch theoretisch zu nehmen: Zu

dominant trat die Mannschaft

um Spielertrainer Samuel Schultes

auf.

2,47 Punkte holte der FC im

Schnitt – und lag damit deutlich

vor den Zweit- und Drittplatzierten

Goldbach (1,71) und Bühlertann

(1,67). Zusätzlich stellte

Matzenbach mit 47 Treffern die

beste Offensive der Liga und mit

nur 23 Gegentoren die zweitbeste

Abwehr. Gerne hätte Schultes

die Runde zu Ende gespielt. Er

habe seiner Mannschaft stets gesagt,

dass er davon ausgehe, dass

noch gespielt wird, erklärt der

30-Jährige.

Matzenbach ist die erste Trainerstation

von Schultes, der im

defensiven Mittelfeld spielt. Er

wechselte in der Winterpause

der Saison 2018/19 zum FCM, zunächst

als Spieler. Später übernahm

er die Mannschaft dann als

Coach.

Intern habe es vor der vergangenen

Saison die Vorgabe Aufstieg

gegeben, sagt der 30-Jährige.

„Wer das Team und die Neuzugänge

gesehen hat, musste nur

eins und eins zusammenzählen,

um zu sehen: Wir hatten uns viel

vorgenommen.“

Zunächst sah es aber nicht allzu

rosig aus: Gleich in der ersten

Partie setzte es gegen die

deutlich schwächer einzuschätzenden

Vellberger eine bittere

3:4-Niederlage – ein Dämpfer

Der Zuspruch

der Fans ist

phänomenal.

Vorsaison

1. Platz

(Kreisliga A2)

37 / 2,47 Punkte

47:23 Tore

zum richtigen Zeitpunkt, erklärt

Schultes. Jeder seiner Spieler

habe nun noch einmal fünf bis

zehn Prozent mehr gegeben.

Grundlage für den Erfolg sei

gewesen, dass alle an einem

Strang gezogen haben und der

Verein sehr vieles möglich gemacht

habe, meint der Trainer.

Hinzu kam die individuelle Klasse

der einzelnen Spieler, die Woche

für Woche ihre Leistung abgerufen

haben, und: Die Neuzugänge

haben sich sofort wohlgefühlt

und in die Mannschaft

eingefügt.

Probleme hingegen gab es vor

allem gegen Teams aus der unteren

Tabellenhälfte: Dann nämlich,

wenn der Gegner den Matzenbachern

das Feld überließ

und sich tief in die eigene Hälfte

zurückzog.

Das wird es in der kommenden

Saison wohl nur selten geben.

Der FC Matzenbach tritt als

Aufsteiger in der Bezirksliga an

– und hier will sich das Team auf

keinen Fall verstecken. Das Konzept:

viel Ballbesitz. Das war in

der abgelaufenen Runde so und

soll laut Schultes auch in der

kommenden Saison so sein.

Ziel sei es, mit dem Abstieg

so wenig wie möglich zu tun zu

haben und sich einen einstelligen

Tabellenplatz zu sichern.

Gelingen soll das auch mit vier

Neuzugänge von Vereinen aus

dem Ostalbkreis.

Dabei hat Samuel Schultes bereits

Erfahrung in dieser Klasse

gesammelt: Mit dem FC Ellwangen,

vor seiner Station in Matzenbach,

spielte er in der Bezirksliga,

hier war er auch

Co-Trainer. Mit Dorfmerkingen

und Bettringen kickte er sogar

schon in der Landesliga.

Auf die Unterstützung der

FC-Fans kann der Trainer auch

in der kommenden Runde bauen,

„der Zuspruch ist phänomenal“,

sagt der 30-Jährige. Und

auch neben dem Platz habe sich

in Matzenbach in den vergangenen

Monaten einiges entwickelt.

Es gehe um Dinge wie eine neue

Anzeigetafel, aber auch um das

gemeinsame Essen und Trinken

nach einer Partie. Das gehöre

einfach dazu. Wichtig sei, dass

das Team sich wohlfühle. Der

Sprung in die Bezirksliga sei laut

Schultes der nächste Schritt für

seine Mannschaft. Luca Schmidt

FC Matzenbach

Trainer: Samuel Schultes (30)

Tor: Alessandro Heth (21), Noah Winter

Abwehr: Valerius Domas, Alexander May

(21), Nico Merz (23), David Müller (26), Kevin

Müller (23), Ditmar Mustafa (25), Fabian

Schultes (23), Julian Trittenbach (23), Bartosz

Wolff (39)

Mittelfeld: Jonathan Erhard (23), Basti

Palm (22), Michael Rein (20), Steffen Rein

(27), Samuel Schultes (30), Jusef Taher (28),

Maurice Weinschenk (25), Fatih Yildiz (27)

Angriff: Michael Kranz (39), Nico Rein (18)

Zugänge: Ditmar Mustafa (SV DJK Stödtlen),

Bartosz Wolff (SSV Aalen), Fatih Yildiz

(FV 08 Unterkochen), Basti Palm (FC Röhlingen)

Abgänge: Matthias Rein (unbekannt), Simeon

Stier (TSV Braunsbach), Elias Meier

(TSV Unterdeufstetten), Steffen Butz (SV Ingersheim)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavoriten: SV Wachbach, SGM Niedernhall/Weißbach


BEZIRKSLIGA HOHENLOHE 27

Die Spfr. Leukershausen in der Saison 2020/21: (hinten von links) Robert Spangenberg (Abteilungsleiter und Co-Trainer), Ralf Wacker

(Trainer), Björn Täger (Torwart-Trainer), Andreas Fohrer, Pascal Wacker, Tobias Labusga, Fabio Täger, Samuel Stegmeier, Marco Däschner,

Arthur Ebert, Dominik Labusga, (vorne von links) Alexander Quint, Moritz Hofelich, Jannik Strehle, Roman Kildau, Alexander Schmieg, Ivan

Unruh, Jannis Wacker, Marius Keck Nico Bäuerle, Christian Reuter (stellvertretender Spielleiter). Es fehlen: Jan Schöller, Tobias Neser, Piotr

Tobola, Patrik Kubicza, Daniel Beck, Thomas Kreidl, Steffen Welß, Philipp Pless.

Foto: Verein

Auf dem Weg nach oben

Die Sportfreunde Leukershausen durften erstmals in ihrer Vereinsgeschichte in der

Bezirksliga mitmischen. Der Aufsteiger schlug sich sensationell gut und kam auf Platz 6.

Die Premieren-Saison in

der höchsten Liga des

Fußballbezirks Hohenlohe

hat für die Sportfreunde

Leukershausen-Mariäkappel

äußerst turbulent begonnen.

Manfred Wunder war nach

drei Jahren Unterbrechung als

Nachfolger von Dalibor Zekovic

und Juri Kildau nach Leukershausen

zurückgekehrt. Doch

schon in der Vorbereitung zeigte

sich, dass er terminlich

bedingt nur sehr eingeschränkt

als Trainer zur Verfügung stand.

So einigte man sich schnell auf

einen neuen Mann an der Seitenlinie,

der das Abenteuer Bezirksliga

nicht zu einem einmaligen

Erlebnis werden lassen

sollte.

Neuer Trainer bringt Schwung

Mit Ralf Wacker hatte man

schließlich das richtige Händchen.

Der neue Coach war als

Vater der Spieler Jannis und Pascal

Wacker zuvor schon ganz nah

dran der Mannschaft. „Dass meine

beiden Söhne nun meine

Spieler sind, sehe ich nicht als

Problem. Sie akzeptieren meine

Entscheidungen.“ Zuletzt hat

Wacker vor ein paar Jahren die

Frauen der Spvgg Gröningen-Satteldorf

trainiert. Mit den

Landesliga-Herren der Spielvereinigung

hat er zudem in den

vergangenen Jahren eine besondere

Philosophie sowie ein neuartiges

Coaching-Konzept mit

dem Namen „Win4all“ entwickelt,

das einen Schwerpunkt auf

die Verbesserung der kognitiven

Fähigkeiten legt.

Eine wichtige Stütze verlieren

die Sportfreunde Leukershausen

mit ihrem Torhüter Cetin Senel,

auch wenn er wegen einer langen

Rotsperre nur wenige Spiele

in der vergangenen Runde bestreiten

durfte. „Er könnte sicherlich

auch noch mindestens

zwei Ligen höher kicken“, sagt

Wacker. Nun wechselte der

26-Jährige überraschend zum

Ligakonkurrenten SGM VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim.

Doch mit Alexander Schmieg hat

sich bereits ein Nachfolger aus

den eigenen Reihen bewährt. Zudem

kommt mit Arthur Ebert,

der schon im Verbandsliga-Kader

des TSV Ilshofen stand, ein

großes Torwarttalent hinzu und

fördert den Konkurrenzkampf.

Cengiz Korkmaz geht nach

nur einer Saison zurück zum

TSV Crailsheim II, auch Ardit

Marmullakaj kehrt zu seinem

Heimatverein zurück. Dafür

stößt mit Nico Bäuerle vom BC

Marktlustenau ein offensiv flexibel

einsetzbarer Spieler mit Verbandsliga-Erfahrung

zum Kader.

Vorsaison

6. Platz

(Bezirksliga)

24 / 1,50 Punkte

32:32 Tore

Ein weiterer Neuzugang ist Marius

Keck, der auch schon mit

der TSG Kirchberg in der Bezirksliga

gekickt hat.

Mit dem Grundgerüst aus der

Vorsaison und den punktuellen

Verstärkungen sieht Wacker sein

Team noch stärker aufgestellt.

„Das zweite Jahr ist ja oftmals

schwieriger als die Runde direkt

nach dem Aufstieg“, blickt Wacker

voraus. „Deshalb wollen wir

bei dem verstärkten Abstieg

möglichst wieder eine ähnliche

Rolle wie zuletzt spielen und uns

aus dem Abstiegskampf heraushalten.“

Dabei setzt er auch auf

das tolle Publikum, das sein

Team bei Heim- wie bei Auswärtsspielen

zahlreich und lautstark

unterstützt.

Kooperation mit Satteldorf

Wacker sieht die Sportfreunde

auf einem guten Weg und will

diese im oberen Tabellendrittel

der Bezirksliga etablieren. Zudem

gibt es eine Kooperation

mit der Spvgg Satteldorf, bei der

besonders talentierte Kicker

beim Landesliga-Team reinschnuppern

dürfen, gleichzeitig

Jugendspieler der Spvgg, die in

den Aktivenbereich wechseln,

die Möglichkeit haben, in Leukershausen

auf Bezirksliga-Niveau

Erfahrungen zu sammeln.

„Ich sehe uns bei dieser Partnerschaft

als Ausbildungsverein.“

So will er sich positionieren, als

Sprungbrett für Talente sozusagen.

Zudem soll in Zukunft auch

die Jugendarbeit wieder forciert

werden. Zwei Beispiele aus der

eigenen Jugend gibt es mit Moritz

Hofelich und Fabio Täger

jetzt schon, die sich in der vergangenen

Runde in der ersten

Mannschaft etabliert haben.

„Wer weiß, wenn die Truppe so

zusammenbleibt, vielleicht geht

mittelfristig sogar noch mehr“,

blickt Wacker optimistisch in die

Zukunft.

Ralf Mangold

Spfr. Leukershausen

Trainer: Ralf Wacker

Tor: Dominik Labusga (27), Philipp Pless

(29), Alexander Schmieg (23), Steffen Welß

(35), Arthur Ebert (21)

Abwehr: Andreas Fohrer (30), Roman

Kildau (22), Patrik Kubicza, Samuel Stegmeier

(32), Fabio Täger, Ivan Unruh (25)

Mittelfeld: Nico Bäuerle (21), Daniel Beck

(38), Marco Däschner (23), Sebastian Eckelhardt

(28), Moritz Hofelich, Thomas Kreidl

(22), Tobias Labusga (26), Tobias Neser (33),

Alexander Quint (26), Jannik Strehle (23),

Jannis Wacker (23), Pascal Wacker (25)

Angriff: Marius Keck (24), Jan Schöller (24),

Piotr Tobola (37)

Zugänge: Marius Keck (TSG Kirchberg), Arthur

Ebert (SGM VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim ), Nico Bäuerle (BC Marktlustenau)

Abgänge: Ardit Marmullakaj, Cetin Senel

(beide SGM VfR Altenmünster/ESV Crailsheim),

Adnan Akman, Jakob Kreidl, Johannes

Lang, Martin Quint, Matthias Reuter, Alessandro

Zaiser, Julian Stimpfig (alle eigene

Zweite)

Saisonziel: oberes Tabellendrittel

Titelfavoriten: keine Angabe


28

BEZIRKSLIGA HOHENLOHE

Zwei große Ziele

Mit einem neuen Trainer geht der TSV Ilshofen II in die Bezirksliga-Spielzeit. Viktor Burez

fühlt sich beim Zweitplatzierten der Vorsaison gut aufgenommen.

HINTEN VON LINKS

Marcel Kaufmann, Dimitrios Dimitrakoudis,

Jan Götzemann, Stefan Freimüller,

Alexander Burez

MITTE VON LINKS

Trainer Viktor Burez, Salomon Goes, Benjamin

Hoffmann, Cedrik Krämer, Mario Gehring,

Yannick Zucker, Florian Maas

VORNE VON LINKS

Filimon Frosynis, Pascal Steigauf, Fabian

Halder, Jannik Fischer, Claudio Gahm

Viel hat nicht gefehlt,

und die zweite Mannschaft

des TSV Ilshofen

hätte den Titel in

der Bezirksliga geholt. Nach der

Hinrunde stand das damals von

Julian Metzger trainierte Team

auf Rang 1. Am ersten Spieltag

der Rückrunde, der letztlich der

letzte der gesamten Spielzeit

werden sollte, holte der TSV Ilshofen

II nur einen Punkt gegen

den SV Westheim. Der TSV

Obersontheim zog deshalb noch

vorbei. Zwar hätten die Ilshofener

gerne die Meisterschaft gefeiert,

doch das Aufstiegsrecht

hätten sie nicht wahrgenommen.

Ein Oberliga- und ein Landesligateam

zu koordinieren – das

wäre zu viel gewesen.

Unabhängig davon aber war

es eine erfolgreiche Saison. Als

klar war, dass Julian Metzger das

Traineramt beim Oberliga-Team

des TSV Ilshofen übernehmen

würde, verabschiedete er sich

von seiner Mannschaft so persönlich

wie es zum damaligen

Zeitpunkt eben ging: per Videochat

mit allen Spielern seiner

Zweiten.

Dario Caeiro, Fußball-Vorstand

des TSV Ilshofen, begab

sich auf Trainersuche. Zum damaligen

Zeitpunkt wusste er

noch nicht, dass der neue Mann

für das Bezirksliga-Team des

Vereins Viktor Burez heißen

würde – der 36-Jährige Burez übrigens

auch nicht.

Ich habe viele

angenehme

Gespräche geführt.

„Ich wurde von einem ehemaligen

Arbeitskollegen darauf aufmerksam

gemacht, dass Ilshofen

einen Trainer sucht“, berichtet

Viktor Burez. Dessen Motto hieß

damals: Anhören kann man sich

es mal. Denn tatsächlich liebäugelte

Viktor Burez damit, ein Aktiven-Team

zu trainieren. Seit

fünf Jahren ist er Coach, hatte in

Unterweissach mit einem Jugendteam

angefangen, dann die

U 17 und U 19 der TSG Backnang,

sowie zuletzt die U 15 und

U 16 der SG Sonnenhof Großaspach

trainiert. Aber Ilshofen

liegt von seinem Wohnort bei

Stuttgart 60 Kilometer entfernt.

Entsprechend ließ es Viktor

Burez ruhig angehen. Er schaute

sich eine Trainingseinheit an,

Vorsaison

2. Platz

(Bezirksliga)

37 / 2,31 Punkte

34:14 Tore

gab dann selbst eine. „Es war

sehr interessant, und ich habe

viele angenehme Gespräche geführt.“

Darunter auch mit Julian

Metzger, den Burez schon kannte.

Die beiden haben zusammen

den B-Trainer-Schein gemacht.

Sie tauschten sich über die jeweilige

Spielphilosophie aus und

stellten fest, dass sie nicht allzu

weit auseinanderliegen. Nachdem

die Familie grünes Licht gegeben

hatte, sagte Burez zu.

Nach den ersten Wochen fühlt

er sich sehr gut aufgenommen.

Das Training musste er etwas

umstellen. „In Großaspach haben

wir dreimal in der Woche

trainiert. Nun versuche ich, diese

Inhalte in zwei Einheiten unterzubekommen.“

Viktor Burez

hat sich viel vorgenommen, will

sich beweisen. „Aber keiner

kann mir so einen hohen Druck

aufbauen wie ich mir selbst“, erklärt

er.

Er hat Ambitionen und für die

kommende Runde zwei große

Ziele. „Es soll eine Entwicklung

der Mannschaft sichtbar werden,

und darüber hinaus soll sich jeder

einzelne entwickeln.“ Diese

beiden Ziele will Viktor Burez

unabhängig von Ergebnissen erreichen.

Er möchte seinem Team keine

starre Idee überstülpen, wie

gespielt werden soll. „Ich möchte

die beste Spielweise für den

jeweiligen Kader entwickeln“,

verdeutlicht er. Mit dem neuen

Trainer der A-Junioren, Aaron

Beißwenger, hat sich Viktor Burez

ebenfalls schon ausgetauscht.

„Es vereinfacht vieles,

wenn man weiß, was über einem

und unter einem passiert“, beschreibt

er den dahinterliegenden

Ansatz. Hartmut Ruffer

TSV Ilshofen II

Trainer: Viktor Burez

Tor: Fabian Halder (26)

Abwehr: Stefan Freimüller (26), Claudio

Gahm (21), Mario Gehring (21), Marcel Kaufmann

(20), Cedrik Krämer (21), Peter Maas

(26), Simon Mödinger (20), Nemanja Samac

Mittelfeld: Dimitrios Dimitrakoudis (19),

Sascha Esau (19), Jannik Fischer (19), Lars Fischer

(21), Jan Götzelmann (24), Benjamin

Hoffmann (28), Florian Maas (23), Jannis

Schlosser (18), Pascal Steigauf (19), Yannick

Zucker (21)

Angriff: Frederic Baumann (18), Filimon

Frosynis (18), Salomon Goes (18)

Zugänge: Frederic Baumann, Jannis Schlosser,

Salomon Goes, Filimon Frosynis, Jannik

Fischer, Sascha Esau, Dimitrios Dimitrakoudis

(alle eigene A-Junioren), Alexander Burez

(TSV Oberbrüden)

Abgänge: Florian Weidner (Tura Untermünkheim),

Nikolai Otterbach (TSV Vellberg),

Muhammed Ali Turac (TSV Obersontheim),

Nico Maurer (SpVgg Satteldorf),

Lars Retzbach (TSV Kupferzell), Janik Pfeiffer

(TSV Pfedelbach), Lukas Bauer, Markus Hörger

(beide SGM Großaltdorf/Ilshofen III)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe


Ohne Stars zum Erfolg

BEZIRKSLIGA HOHENLOHE 29

Mit Rang 5 konnte der TSV Dünsbach das starke Ergebnis aus dem Vorjahr bestätigen.

Trainer Alexander Horst strebt nun erneut einen Platz im oberen Tabellendrittel an.

HINTEN VON LINKS

Michael Beyer, Tilman Naundorf, Lars Baumann,

Manuel Kappes, Benedikt Hofmann,

Manuel Küstner, Luca Gronbach, Daniel

Gronbach, Florian Spang

MITTE VON LINKS

Trainer Mario Guttknecht, Daniel Kellermann,

Dominik Schaffert, Philip Schaffert,

Tim Nowak, Thorsten Feldscher, Björn Fischer,

Florian Grahm, Co-Trainer Jens Zink,

Torwarttrainer Thomas Kostan, Trainer

Alexander Horst

VORNE VON LINKS

Patrik Otterbach, Benjamin Walch, Julian

Stapf, Kevin Ternes, Dominik Horst, Jens

Kostan, Marius Metzger, Jan Stepper, Felix

Schaffert. Es fehlen: Max Kaiser, Dominik

Grießmayr, Frederik Heynold

Meine Jungs haben die

Erwartungen voll erfüllt“,

freut sich

Dünsbachs Trainer

Alexander Horst über eine gelungene

Runde bis zum Saisonabbruch.

„In der Bezirksliga gibt

es viele gute Mannschaften. Da

brauchen wir in einigen engen

Partien auch ab und zu das nötige

Spielglück, um wieder so

weit vorne landen zu können“,

blickt er voraus. Im schlimmsten

Fall bei bis zu neun Absteigern

in dieser Runde lautet die

oberste Prämisse, möglichst

schnell Abstand zu den gefährdeten

Plätzen zu bekommen.

Gute Trainingsbeteiligung

Was ihn positiv für die weitere

Zukunft des Vereins stimmt, ist

die sehr gute Trainingsbeteiligung.

„Wir haben keine Stars in

der Mannschaft, der Teamgedanke

steht bei uns im Vordergrund“,

hat er sich von Anfang

an in dem familiären Umfeld des

Vereins wohl gefühlt. „Ich bin

hier mit offenen Armen empfangen

worden.“ Einen Spieler hebt

er dann aber doch noch hervor:

„Unser Torwart Jens Kostan hat

eine herausragende Saison gespielt

und ist mit seinen jungen

Jahren schon ein ganz wichtiger

Rückhalt.“

Als Trainer kam Horst zuletzt

aus dem Jugendleistungsbereich,

hat aber schnell wieder reingefunden

bei den Aktiven. „Meine

Jungs haben es mir leicht gemacht.“

Ihm gefällt es, dass er

als Trainer der ersten Mannschaft

Mitsprachrecht bei Entscheidungen

des Vereins hat.

„Mir war es wichtig, dass wir in

einer Spielgemeinschaft wieder

eine A-Jugend-Mannschaft im

Spielbetrieb haben.“ Dazu bedurfte

es vieler Gespräche, aber

der Aufwand habe sich gelohnt.

Schon in diesem Jahr rücken vier

U-19-Spieler auf. Dazu kommen

mit Jan Stepper und Marius

Metzger zwei talentierte Nachwuchskicker

vom TSV Ilshofen.

In der Saisonvorbereitung durften

zudem jetzt schon die älteren

A-Jugendlichen bei den Aktiven

reinschnuppern.

Die Corona-Zeit war schwierig

für alle Beteiligten. „Wir haben

wöchentlich ein Krafttraining

über Skype angeboten.“ Zudem

hat Horst verschiedene

Challenges durchgeführt, wie

zum Beispiel, wer die meisten

Kilometer in einem bestimmten

Zeitraum zu Fuß oder mit dem

Rad zurücklegt. „Als das Training

in Kleingruppen wieder erlaubt

wurde, haben wir uns

gleich am nächsten Tag auf dem

Sportplatz getroffen. Als wir

dann das erste Mal wieder richtig

kicken durften, hatten einige

Vorsaison

5. Platz

(Bezirksliga)

25 / 1,56 Punkte

25:25 Tore

Jungs beinahe Tränen in den Augen.“

Schwierig sei eine Prognose

für die neue Runde. Einen Meisterfavoriten

sieht Horst in diesem

Jahr nicht. „Wichtig ist wohl

für alle Teams, fit aus der

Zwangspause zurückzukommen.“

Der Abstieg wurde in der

abgebrochenen Saison ja ausgesetzt,

deshalb wird es mehr

Spieltage geben als gewohnt, „da

muss man dann vielleicht auch

mal rotieren und das Training

entsprechend steuern.“

Hoffnung auf Normalität

Horst hofft, dass nach den

schweren Monaten nun wieder

eine gewisse Normalität einkehrt.

In seinem zweiten Jahr als

Trainer in Dünsbach will er nun

den zweiten Schritt gehen. „Wir

sind ein körperlich robustes

Team und vor allem bei Standards

durch unsere Größenvorteile

immer gefährlich“, nennt er

als Stärken. Nun will er die

Mannschaft in ihrer siebten Saison

in der Bezirksliga auch spielerisch

weiterentwickeln. Durch

den verstärkten Abstieg in dieser

Runde wird er mit seinem

Team sicherlich auf noch mehr

Gegner treffen, die sehr tief stehen

und nur wenig riskieren. Dafür

will er seinen Spielern Lösungen

an die Hand geben. „Wir

haben eine eingeschworene

Truppe. Damit es so bleibt, muss

man viel investieren.“ Und damit

meint er nicht Geld, sondern

viele Einzelgespräche und auch

gemeinsame Unternehmungen

außerhalb des Platzes. „Die junge

Generation hat nicht mehr

das Vereinsdenken wie früher,

deshalb muss man etwas tun, um

sie an den Klub zu binden.“

Und dies kann man als Stärke

Horsts bezeichnen, der immer

offen und ehrlich auf die Menschen

zugeht. „Ich stelle mich,

auch wenn es nach einem

schlechten Spiel mal negative

Emotionen im Vereinsheim gibt.

Das gehört dazu.“ Und nun hofft

er, dass dies nur selten der Fall

sein wird.

Ralf Mangold

TSV Dünsbach

Trainer: Alexander Horst (33)

Tor: Dominik Horst (26), Jens Kostan (22),

Kevin Ternes (24)

Abwehr: Lars Baumann (21), Torsten Feldscher

(30), Björn Fischer (29), Max Kaiser

(19), Manuel Küstner (26), Marius Metzger

(19), Tim Nowak (22), Patrik Otterbach, Dominik

Schaffert (23)

Mittelfeld: Michael Beyer (28), Dominik

Grießmayr (22), Daniel Gronbach (28), Luca

Gronbach (25), Benedikt Hofmann (30), Tilman

Naundorf (35), Felix Schaffert (18), Philip

Schaffert (23), Florian Spang (27), Julian

Stapf (28)

Angriff: Florian Grahm (25), Frederik

Heynold (26), Manuel Kappes (26), Jan Stepper

(19), Benjamin Walch (23)

Zugänge: Max Kaiser (FSV Hollenbach),

Marius Metzger, Jan Stepper (beide TSV Ilshofen)

Abgänge: Jonathan Heynold (SV Gründelhardt-Oberspeltach)

Saisonziel: oberes Tabellendrittel

Titelfavoriten: Ilshofen II, Wachbach


30

BEZIRKSLIGA HOHENLOHE

Zweite Chance nutzen

Die SGM VfR Altenmünster/ESV Crailsheim war abgeschlagen Tabellenletzter in der

Bezirksliga. Der Saisonabbruch hat die SGM gerettet. Jetzt soll vieles besser werden.

HINTEN VON LINKS

Betreuer Michael Früh, Kirill Manoschkin,

Talip Colak, David Paulo, Ardit Marmullakaj.

Mahmoud Yousef, Fehmi Marmullakaj, Bartuan

Denizli, Medet Gökdemir, Daniel Horn,

Simon Horlacher, Maik Nitschka, Dennis

Sami, Rafael Nufer

MITTE VON LINKS

stellvertretender Abteilungsleiter Thomas

Zott, stellvertretender Abteilungsleiter

Jan Kirchherr, Jochen Kunigk, Jonathan

Rück, Benjamin Hanselmann, Kaan Denizli,

Timur Soydan, Patrick Hermann, Marcel

Faldum, Kevin Molodovski, Toni Saric, Trainer

Jochen Just, Trainer Aydin Senel

VORNE VON LINKS

Patrick Lettenmaier, Lukas Hörner, Marc

Früh, Enes Arslan, Tim Trinkle, Niklas Kehl,

Cetin Senel, Kai Wiedmann, Lukas Poplawski,

Martin Bauer, Achim Ries, Mirko Lettenmaier,

Mustafa Nam

Eine Saison zum Vergessen

– so könnte man die abgelaufene

Runde der

Spielgemeinschaft VfR

Altenmünster/ESV Crailsheim

beschreiben. Vor der Spielzeit

stand ein großer Umbruch an:

Einerseits gingen viele Stammkräfte

weg, andererseits fusionierten

der VfR und der ESV zu

einer Mannschaft. Das Team

kam in keinen Rhythmus, war

zum Saisonabbruch Schlusslicht

der Bezirksligatabelle.

Woran das genau lag, sei

schwierig zu sagen, meint Abteilungsleiter

Patrick Lettenmaier,

es gebe mehrere Gründe. Die

Galligkeit und Einstellung habe

gefehlt. Außerdem habe man

viele Partien nur knapp verloren,

so der 33-Jährige.

Durch den Corona-bedingten

Saisonabbruch muss die SGM allerdings

trotz der Platzierung

nicht den Gang in die Kreisliga

A2 antreten, weil es keine Absteiger

gibt. Er freue sich auf die

neue Runde und die zweite

Chance für die Mannschaft in

der Bezirksliga, sagt Lettenmaier.

Leicht werde der Klassenerhalt,

das Saisonziel von VfR und

ESV, in der kommenden Spielzeit

zwar nicht, so Lettenmaier.

Allerdings laufe die Vorbereitung

gut. In der Partie gegen

Landesligist Spvgg Gröningen-Satteldorf

habe man zwar

mit 1:3 verloren – allerdings seien

„positive Ansätze“ erkennbar

gewesen. Die Defensivreihe

habe zum Beispiel gut verschoben,

erklärt Lettenmaier. Vor

dem ersten Pflichtspiel sei es

aber schwer, Aussagen über die

kommende Runde zu treffen.

Und dann ist da noch die Sache

mit der Kontinuität. Beim

Dennis Sami

kehrt zurück

nach Altenmünster

Umbruch vor der vergangenen

Runde verließen bereits einige

Stammkräfte den VfR/ESV, nun

gehen mit Samuel Bayerlein, Oliver

Purtscher und Jan Rötlich

gleich weitere wichtige Stützen.

„Früher gab es mehr Verbundenheit

zum Verein“, sagt Lettenmaier.

Er hätte sich für die neue

Runde mehr Beständigkeit gewünscht,

„sportlich tun die Abgänge

weh“.

Vorsaison

16. Platz

(Bezirksliga)

7 / 0,44 Punkte

19:41 Tore

Allerdings habe sich die Spielgemeinschaft

auch mit mehreren

Neuzugängen verstärkt. Einer

davon ist Dennis Sami vom TSV

Gerabronn, der zu seinem Heimatverein

zurückkommt. Und

auch Kevin Molodovski kehrt

nach einer Verletzung zurück in

die Mannschaft und ist damit

quasi eine Art Neuzugang. Cetin

Senel (Leukershausen) ist ein

bärenstarker Keeper.

Mit der Rückkehr von Molodovski

entspannt sich auch die

Sitution im Angriff der Spielgemeinschaft.

Nach dem Abgang

von Torjäger Rötlich, der in der

vergangenen Saison neun Tore

erzielt hatte, und dem kurzfristigen

Wechsel von Serdal Kocak

zum SC Böckingen gebe es für

die kommende Runde zwei bis

drei Stürmer – und weitere Spieler,

die sich Lettenmaier auf dieser

Position ebenfalls vorstellen

könnte. Kein Grund also, panisch

zu werden.

Das Trainergespann um Jochen

Just (erste Mannschaft)

und Aydin Senel (Zweite), zusammen

mit A-Jugend-Trainer

Daniel Horn und Mannschaftsbetreuer

Michael Früh, habe die

volle Rückendeckung des Vereins,

so Lettenmaier. Sie hätten

einen guten Draht zur Mannschaft

und seien in der Lage, ein

schlagkräftiges Team für die

kommende Runde auf die Beine

zu stellen – da ist sich Patrick

Lettenmaier sicher.Luca Schmidt

Altenm./ESV Crailsheim

Trainer: Jochen Just (37)

Tor: Ugur Özcan (30), Cetin Senel (26), Kai

Wiedmann (24)

Abwehr: Bartuan Denizli (24), Marcel Faldum

(21), Marc Früh (18), Benjamin Hanselmann

(25), Patrick Herrmann (29), Simon

Horlacher (20), Lukas Hörner (19), Jochen

Just (37), Niklas Kehl (19), Thaweesule Khananit

(30), Jochen Kunigk (36), Mustafa Nam

(29), Maik Nitschka (20), Achim Ries (37),

Jonathan Rück (20), Toni Saric (20)

Mittelfeld: Enes Arslan (23), Kaan Denizli

(19), Medet Gökdemir (22), Daniel Horn (29),

Patrick Kujat (18), Maurice Loßner (20), Ardit

Marmullakaj (24), Fehmi Marmullakaj (27),

Lukas Poplawski (34), Dennis Sami (23),

Sven Schwanicke (28), Eduard Sterkel (19)

Angriff: Talip Colak (28), Patrick Lettenmaier

(33), Kevin Molodovski (21), David Paulo

(20), Mahmoud Youssef (22)

Zugänge: Ardit Marmullakaj, Cetin Senel

(beide Spfr. Leukershausen-Mariäkappel),

Mustafa Nam (Spvgg Gröningen-Satteldorf

II), Patrick Kujat, Eduard Sterkel, Niklas Kehl

(alle eigene Jugend), Dennis Sami (TSV Gerabronn)

Abgänge: Samuel Bayerlein (SV Gründelhardt-Oberspeltach),

Arthur Ebert (Spfr. Leukershausen-Mariäkappel),

Jonas Burkert

(Spvgg Hengstfeld-Wallhausen), Oliver Purtscher

(SSV Stimpfach), Arlind Dashi, Laurin

Zwerger (beide SV Ingersheim), Martin Bauer

(eigene Zweite), Serdal Kocak (SC Böckingen),

Jonathan Röck (GSV Waldtann)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe


BEZIRKSLIGA HOHENLOHE 31

Die Spvgg Gammesfeld in der Saison 2020/21: (hinten von links) Marius Beck, Konstantin Rohn, Tobias Schmieg, Timo Beck, Simon

Ruttmann, Fabian Schmieg, Martin Fischer, Leo Rohn, Maxi Fleck, (Mitte von links) Martin Dill (Trainer), Lars Langenbuch (Trainer),

Andreas Barthelmeß, Timo Schmieg, Aaron Weber, Frank Rahn, Marcel Bender, Florian Hachtel, Peter Sylka, Kevin Munzinger, Steffen

Wagner (Trainer), Daniel Schüttler, (vorne von links) Kevin Dietrich, Sven Preunkert, David Weber, Joshua Hoffmann, Jan Langenbuch

(Kapitän), Florian Beck, Achim Denecke, Julian Beck und Andreas Schmieg.

Foto: Verein

Rückkehr nach 20 Jahren

In der Saison 2000/01 spielte die Spvgg Gammesfeld schon einmal in der Bezirksliga.

Es folgte der direkte Abstieg. Nach der Meisterschaft in der A3 ist man nun wieder oben.

In der Saison 1999/2000 hat

die Spvgg Gammesfeld völlig

überraschend die Meisterschaft

in der Kreisliga A3

geholt und anschließend eine

Saison in der Bezirksliga gespielt.

Aus dieser ging es jedoch

direkt wieder eine Klasse tiefer.

Vier Mannschaften stiegen in

der Saison 2000/2001 direkt aus

der Bezirksliga ab, auf den Relegationsplatz,

den der VfR Altenmünster

belegte, fehlten der

Spvgg fünf Punkte. Übrigens

musste auch der VfR nach einer

Niederlage in der Relegation gegen

Bretzfeld den Gang in die

A-Klasse antreten.

20 Jahre später sind die Gammesfelder

nun wieder in der Bezirksliga

Hohenlohe vertreten.

In der abgebrochenen Saison

2019/2020 belegten sie in der

Kreisliga 3 Platz 1, sie lagen mit

dem besten Quotienten (2,14

Punkte pro Spiel) klar vor der

SGM Markelsheim/Elpersheim

(1,77) sowie dem TV Niederstetten,

Phoenix Nagelsberg und der

DJK Bieringen (jeweils 1,67).

„Wir waren mit der abgelaufenen

Saison sehr zufrieden. Wir

konnten nach wenigen Spielen

den ersten Platz in der Liga einnehmen,

über viele Monate halten

und durch das frühzeitige

Ende der Saison den Aufstieg in

die Bezirksliga schaffen“, freut

sich Trainer Lars Langenbuch

über den Erfolg. Damit wiederholte

er das Kunststück, das seinem

Vater Fritz vor 20 Jahren

mit der Landwehrelf geglückt

war. Damals in der Bezirksliga-Mannschaft

dabei war übrigens

Martin Dill, der heute gemeinsam

mit Lars Langenbuch

als Trainer das Sagen hat.

Der Abbruch der Saison

2019/2020 war aus Sicht von Lars

Langenbuch richtig. Er schränkt

aber ein, dass es sinnvoller gewesen

wäre, „auch mit Absteigern

abzubrechen, um die Größe

der Ligen zu halten. Steht

man während der Saison auf einem

Abstiegsplatz, muss man ja

auch damit rechnen, am Ende

abzusteigen.“ Rechtlich wäre

dies aber wohl schwer durchsetzbar

gewesen, deshalb sei es

verständlich, dass der Verband

so entschieden habe.

Spiele bis Mitte Dezember

Das hat nun zur Folge, dass in

der Bezirksliga 18 Vereine spielen

und jeder Verein somit 34

Spiele bestreiten muss. „Was ich

Vorsaison

1. Platz

(Kreisliga A3)

30 / 2,14 Punkte

39:19 Tore

persönlich nicht ganz verstehen

kann, ist, wie jetzt eine ganz normale,

beziehungsweise sogar

längere Saison gespielt werden

soll? Jedes Wochenende mindestens

ein Spiel mit Spielen bis

Mitte Dezember, halte ich für

sehr euphorisch. Besonders in

einer Zeit, die uns vor Kurzem

erst gelehrt hat, dass nicht immer

alles nach Plan läuft. Ich

wünsche es allen Beteiligten

dass es gut geht und so funktioniert.

Vorstellen kann ich es mir

noch nicht. Ein erneuter Abbruch

der Saison wäre wohl

kaum möglich. Vielleicht sollte

man sich dieses Mal auch rechtlich

auf diese Möglichkeit vorbereiten“,

erklärt Lars Langenbuch.

Der Trainer und seine Spieler

haben in der Corona-Pause mehrere

interne Wettbewerbe ins

Leben gerufen, „um uns individuell

fit zu halten. Unser Verein

hat sich immer dafür eingesetzt,

dass wir baldmöglichst unter

den neuen Bedingungen trainieren

konnten. In dieser besonderen

Zeit erachten wir es als Privileg,

mit Spielformen trainieren

zu dürfen“, betont Langenbuch.

Der 28-jährige Trainer der

Spvgg Gammesfeld kann auf

eine sehr talentierte und junge

Mannschaft bauen und freut sich

auf „viele neue Erfahrungen für

unser Team in der Bezirksliga

sowie hoffentlich faire und

sportlich reizvolle Begegnungen.“

Dem SV Wachbach räumt

Lars Langenbuch die größten Titelchancen

ein – „weil die Wachbacher

seit vielen Jahren ein

Spitzenteam der Bezirksliga sind

und die Gunst der Stunde in dieser

Runde nutzen könnten.“


Joachim Mayershofer

Spvgg Gammesfeld

Trainer: Lars Langenbuch (28), Martin Dill

Tor: Achim Denecke (21), Thomas Krämer

(42), Dominik Schüttler (23)

Abwehr: Timo Beck (28), Levin Deitigsmann

(21), Martin Fischer (28), Sven Preunkert

(29), Konstantin Rohn (21), Leo Rohn

(19), Simon Ruttmann (32), Andreas

Schmieg (22)

Mittelfeld: Sascha Anselm (21), Andreas

Barthelmeß (33), Julian Beck (21), Marius

Beck (25), Marcel Bender, Jonas Denecke,

Mario Hofmann (28), Jan Langenbuch (30),

Lars Langenbuch (28), Bernd Leyh, Tim Peppel

(22), Frank Rahn (24), Tim Schürger (23),

Daniel Schüttler (27), Christian Sylka (22),

David Weber (21)

Angriff: Maximilian Fleck (29), Joshua

Hoffmann (20), Fabian Schmieg (22), Timo

Schmieg (31), Tobias Schmieg, Peter Sylka

(22), Aaron Weber (21)

Zugänge: Kevin Dietrich (eigene Jugend)

Abgänge: keine

Saisonziel: Erfahrungen in der neuen Liga

sammeln und so viele Punkte wie möglich

holen.

Titelfavorit: SV Wachbach


32

BEZIRKSLIGA HOHENLOHE

SV Edelfingen

Trainer: Sebastian Müller

Tor: Bastian Linsenmayer (33), Niklas Ulshöfer

(20)

Abwehr: Max Czeczatka (25), Jacek Niewiadomski

(31), Mutuku Mwikali (35), Luis Kaiser

(22), Efrem Ghirmay (25), Meron Ghirmay

(29), Ali Haj Ahmad (18), Arthur Horst (24),

Janek Kuhnhäuser (22)

Mittelfeld: Mario Fading (25), Fabio Haberkorn

(24), Sarja Jarjusey (28), Edison Hajra

(24), Edmon Hajra (18), Mohammad Wasegh

(29), Omar Skairek (26), Ahmad Al-Abdallah

(19), Vincent Courage (23), Wasid Abdi (21)

Angriff: Sandro Wolfart (27), Andre Engert

(26), Adam Wakyie (18), Joel Körner (21), Fabian

Zürn (26)

Zugänge: Ahmad Al-Abdallah, Adam

Wakyie, Ali Haj Ahmad (alle FV Lauda A-Jugend),

Mohammad Wasegh (Spvgg Apfelbach/Herrenzimmern),

Omar Skairek, Edmon

Hajra (FSV Hollenbach A-Jugend), Edison Hajra

(SGM Bad Mergentheim/Löffelstelzen)

Abgänge: Cedric Krebs, Jan Gronbach (beide

SGM Bad Mergentheim/Löffelstelzen), Jonas

Kroh (1. FC Umpfertal)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: SGM Weißbach/Niedernhall,

SV Wachbach

SV Westheim

Trainer: Markus Klein, Nico Sasso

Tor: Benjamin Gorzawski (33), Andre Ludwig

(32), Sven Schneider (24)

Abwehr: Lukas Bubeck (25), Kai Krüger

(24), Dominik Kubincanek (21), Dominic

Rauh (20), Markus Röger (24), Matthias

Tamke (35), Rene Weinberger (22)

Mittelfeld: Jonathan Bahle (25), David Bubeck

(21), Nils Däuber (20), Tim Di Mattia

(25), Markus Hasselböck (29), Janis Keil

(20), Romuald Keumo Donfack (30), Lian

Kletschka (22), Sven Müller (25), Nicola-Yannik

Sasso (29), Marco Schmauß (25), Steffen

Toth (30)

Angriff: Dennis Bischoff (23), Leon Hadun

(21), Patrick Hadun (24), Julien Jung (24),

Dragan Majstorovic (18), Jason Orzol (19),

Luis Weinberger

Zugänge: Luis Weinberger (TSV Gaildorf),

Romuald Keumo Donfack (Königsbronn/

Oberkochen), Benjamin Gorzawski (TSV

Obersontheim), Jason Orzol (Sportfreunde

Schwäbisch Hall)

Abgänge: Tobias Leutert (TSF Gschwend),

Mark Wieland (TSV Braunsbach)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavoriten: Wachbach, Untermünkheim

SV Wachbach

Trainer: Marco Reuß, Tobias Botsch (29)

Tor: Jannik Hadamek (26), Marcus Striffler

(24)

Abwehr: Bernd Botsch (26), Benedikt Dörner

(23), Ruben Hahn (26), Daniel Hellinger

(20), Philipp Kaufmann (23), Lukas Schmitt

(21), Nico Thissen (24)

Mittelfeld: Florian Dörner (31), Dominik

Ehrler (25), Felix Ettwein (27), Achim Feidel

(26), Andre Fries, Justin Hepp, Sebastian Kißling

(24), Simon Kißling (28), Jakob Scheidel

(22), Florian Schlund (28), Jan Thomas (27),

Lukas Ziegler (24)

Angriff: Manuel Gerner (31), Michael Mack

(23), Marco Schmieg (29), Felix Weiß (19),

Jannik Wolfarth (24)

Zugänge: Jannik Wolfarth (FC Creglingen),

Lukas Ziegler (SpG Krautheim-Westernhausen),

Andre Fries (SG Taubertal/Röttingen),

Felix Weiß, Justin Hepp (beide eigene Jugend)

Abgänge: Michael Brunner, Patrick Peppel

(beide Spvgg Apfelbach-Herrenzimmern),

Christopher Limbrunner (pausiert), Alexander

Grope (TSV Michelfeld)

Saisonziel: Top 5

Titelfavoriten: keine Angabe

TSV Michelfeld

Trainer: Nico Nierichlo (30), Matthias Haag

(32)

Tor: Daniel Bareither (39), Johannes Ludwig

(26), Danny Rödel (34), Mario Stepper (20)

Abwehr: Moritz Braun (20), Jens Burberg

(20), Merlin Diehm (28), Nils Göltenboth

(21), Matthias Haag (32), Lukas Knapp (22),

Andreas Probst (30), Moritz Rau (20), Jan

Schumacher (30), Laslo Wenczel (19)

Mittelfeld: Lukas Amann (20), Daniel Bauer

(25), Elias Beck (20), Raphael Blömer

(30), Pascal Di Mattia (20), Fabian Fritz (20),

Benjamin Haag (21), Maximilian Hille (30),

Manuel Huber (20), Jonas Jaeschke (28), Tim

Felix Kern (20), Elias Knapp (20), Michael

Lehmann (28), Nico Nierichlo (30), Dennis

Scherer (29), Stefan Schmieg (28), Tim

Schürrle (20), David Uhrhan (27), Kevin Weis

(28), Jonas Wieland (22)

Angriff: Efdal Balaban (30), Jonathan Bingel

(28), Niklas Funk (21), Luca Gebert (20),

Nico Maas (20), Simon Megele (20)

Zugänge: Alexander Grope (SV Wachbach)

Abgänge: Marc Göltenboth (TSV Ilshofen)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe

Tura Untermünkheim

Trainer: Goran Dosenovic

Tor: Marcel Bauer (20), Kebba Fadera (23),

Kevin Hornig (25)

Abwehr: Tim Oliver Baumann (24), Johann

Friederich Bullinger (21), Max Christ (21), Aaron

Fabri, Florian Hornig (30), Dominik Kalnbach

(29), David Kircher (23), Matthias Kolb

(27), Stefan Kolb (30), Jannis Kronmüller

(26), Marco Pfauser (26), Nico Pfauser (28),

Georgios Printizis (32), Patrick Pröllochs

(32), Sven Schiele (23), Benedikt Sommer

(21), Felix Wieland (22)

Mittelfeld: Gian-Luca Bühler, Vincent Butzer

(22), Markus Diether (28), Marc Feinauer

(21), Philipp Haug (32), Erhan Ilmekli (22),

Joschka Karle (33), Kevin Reinwald (23), Michael

Schiele (21), Michael Schlageter (23),

Tobias Vogel, Sam Weber (26), Florian Weidner

(20)

Angriff: Dominik Bauer (21), Alessio Bühler

(21), Firat Doganay (25), Alexander Ludwig

(26), Steffen Noller (36), Robin Rohrweck

(27), Fabian Stirn (23), Simon Trumpp (24),

Edwin Wilhelm (23)

Zugänge: Fabian Stirn (TSV Braunsbach),

Florian Weidner (TSV Ilshofen), Michael

Schlageter (Spvgg Satteldorf), Gian-Luca

Bühler (SV Tüngental)

Abgänge: Anil Öztürk (SV Rieden), Alexander

Dreiling (SG SSV/Spfr. Hall), Jago Büllingen

(unbekannt)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavoriten: Wachbach, Niedernhall

SGM SSV/Spfr. Hall

Trainer: Viorel Ratoi

Tor: Nicolai Feimer (22), Seraphim Hentschel

(19), Mohammad Ibrahim (21)

Abwehr: Alex Altmann (20), Hamadouche

Bouidia (33), Rodin Hisman (20), Rohat Hisman

(22), Patrick Krenedics (28), Arthur

Kuschnir (28), Joscha Müller (24), Peter Prosowski

(20), Hannes Rothenberger (k.A.),

Ron Schmidt (20)

Mittelfeld: Lawen Bibo (19), Jan Blömer

(32), Djilali Bouidia (30), Alex Bus (19), Valerio

Falconieri (19), Nuradin Hassan Farah

(k.A.), Hesiyar Horori (25), Dogukan Kaplan

(19), Daniel Kasian (29), Oliver Köhler (32),

Zsigmond Kovács (26), Max Kühnlein (23),

Michael Leb (21), Thomas Mickler (21), Waldemar

Schneider (28), Bünyamin Zorlu (21),

Alexander Dreiling (24)

Angriff: Paul Biedermann (20), Alexandr

Davljatschin (27), Dennis Koch (21), Georgios

Koukouliatas (29), Thomas Lang (31), Samuel

Denis Obot (33), Marco Pfeiffer (24)

Zugänge: Michael Leb (TSG Öhringen),

Georgios Koukouliatas (TSV Eutendorf),

Nuradin Hassan Farah (TSG Waldenburg),

Thomas Mickler (TSV Hessental), Daniel Kasian

(SV Rieden), Alexander Dreiling (Tura

Untermünkheim)

Abgänge: Steven Hildebrant (SV Waldbach)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: SV Wachbach, Tura Untermünkheim

Weikersh./Schä./Laud.

Trainer: Edgar Klärle

Tor: Daniel Schober (25), Maik Bauer (31),

Jannik Mies (18)

Abwehr: Benjamin Eifert (33), Maximilian

Hammel (28), Steffen Lutz (31), Fabian Schmitt

(29), Carl-Constantin Schumm (20),

Marco Unterwerner (29), Henri Wolfarth (21),

Daniel Settelmeier (26), Elias König-Daus

(18)

Mittelfeld: Kevin Scheidel (30), Felix Stodal

(31), Josua Wilhelm (21), Christopher Göttfert

(23), Christian Wunderlich (22), Marco

Wiesler (26), Hannes Schiebold (21), Dennis

Burkhardt (18)

Angriff: Yassine Zienecker (27), Moritz Stodal

(26), Pascal Unterwerner (27), David Schmitt

(21)

Zugänge: Jannik Mies (Würzburger Kickers),

Dennis Burkhardt, Elias König-Daus

(beide eigene Jugend)

Abgänge: keine

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: SGM Niedernhall/Weißbach,

SV Wachbach

SSV Gaisbach

Trainer: Rico Megerle (35), Nicolas Baur

(30)

Tor: Tobias Musch (22), Eduard Wintergoller

(20)

Abwehr: Marius Fichte (26), Fabian Grau

(26), Lukas Heimerl, Nicolai Janda (21), David

Kalis (31), Michael Schukraft (29), Jonas

Sterbenk (30), Alexander Weidner (30), Lukas

Wojtasik (28), Jannik Zoller (20), Andreas

Zwetzich (35)

Mittelfeld: Jonathan Baur (27), Nicolas

Baur (30), Manuel Conrad, Ebrima Jasseh

(24), Janik Koppenhöfer (23), Morris Münch,

Daniel Stark, Nikolas Sturm

Angriff: Bjarne Böhm (22), Emre Ipek, Rico

Megerle (35), Lukas Münch (27), Ridvan Sahin

Zugänge: Nicolai Janda (TSV Kupferzell),

Ebrima Jasseh (TSV Pfedelbach II)

Abgänge: Moritz Stephan (TSV Obersontheim),

Marius Mietan (TSV Kupferzell)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavorit: SV Wachbach


BEZIRKSLIGA HOHENLOHE 33

TSV Neuenstein

Trainer: Karlheinz Pfeiffer (55)

Tor: Patrick Bauer (22), Nicolas Braun (27),

Rene Rimner (18), Tobias Rimner (31), Domenic

Weyreter (22)

Abwehr: Fabian Bezold (21), Sven Blumenstock

(38), Benedict Braun (30), Simon

Damm (21), Felix Klenk (20), Lucas Sanwald

(24), Kevin Schwarz (25), Manuel Schwarz

(23), Michael Strecker (30)

Mittelfeld: Tim Bader (20), Fabian Gebert

(22), Patrice Gerlach (22), Swen Heer (19),

Stefan Hessenauer (31), Tobias Hoffmann

(33), Michael Kern-Zimmermann (32), Luca

Megerle (24), Denis Sailer (33), Christian

Thomitzni (24), Felix Traub (27), Kevin Veyel

(32), Max-Luca Zenkner (24)

Angriff: Mantas Baitis (22), Florian Langer

(34), Edwin Linger (25), Jonas Müller (30),

Deniz Sahin (23), Michael Sickinger (34),

Janez Tiselj (27)

Zugänge: keine

Abgänge: Roman Schreiweis (SV Heiligenzimmern)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe

VfL Mainhardt

Trainer: Marius Constantinescu

Tor: Milos Balicevic (36), Heiko Feucht (34),

Kai Schlauch (22)

Abwehr: Valmir Bekaj (26), Marco Burberg

(25), Philipp Hägele (27), Jonathan Schweizer

(28), Max Truckenmüller (23), Paul Voland

(24), Alex Walter (23), Jonas Wohlschläger

(20)

Mittelfeld: Benjamin Bader (19), Manuel

Braun (24), Julian Herrmann (30), Vincent

Latiano (23), Pascal Rudolph (30), Marko

Schaffroth (22), Michael Schaffroth (24), Fabian

Schlepple (23), Daniel Schoch (33), Nico

Schwarz (18), Daniel Vogel (25), Florian Weißer

(35)

Angriff: Valon Bekaj (30), Alexander Luft

(19), Fabian Wohlschläger (23)

Zugänge: Daniel Schoch (SF Großerlach)

Abgänge: Marcel Schäfer (Karriereende)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: SV Wachbach, SGM Niedernhall/Weißbach,

TSV Michelfeld, TSV Ilshofen

II

Niedernhall/Weißbach

Trainer: Klaus Heinle (56), Tizian Amon

(26)

Tor: Dennis Donner (21), Hannes Kerl (28),

Max Wassmer (24)

Abwehr: Sinan Akin (24), Eddie Bach (22),

Jonas Bauer (18), Laurits Braun (25), Luca

Heinle (24), Julian Hirn (26), Max Kerl (26),

Benjamin Kilian (21)

Mittelfeld: Tizian Amon (26), Yannik Braun

(26), Dennis Göller (28), Kornelius Herz (24),

Sven Hettenbach (40), Marius Keiner (25),

Friedrich-Philipp Messerschmidt (22), Cedrik

Preyer (18), Marco Rüttgers (30)

Angriff: Kim Foss (27), Niklas Renner (20),

Benno Schneider (28), Christoph Schneider

(26)

Zugänge: Marius Keiner (TSV Hardthausen),

Jonas Bauer (eigene Jugend), Marco

Rüttgers (reaktiviert)

Abgänge: Jannis Weisler (FV Künzelsau),

Niko Tassioudis (Karriereende), Jonas Foss,

Fabian Zurmühl, Pietro Palumbo (pausieren

alle)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: Wachbach, Ilshofen II

Sportfreunde Bühlerzell

Trainer: Michael Hannemann

Tor: Christopher Ammon (29), Nils Hägele

(38), Daniel Riek (31)

Abwehr: Simon Beißwenger (25), Patrick De

Gruyter (27), Niklas Kurz (20), Niklas Kurz

(20), Rafael Lopez (28), Amadeus Trittner

(24)

Mittelfeld: Tobias Häußler (27), Jan Heinrich

(22), Florian Kachel (22), Kevin Maintok

(26), Jonas Nagy (20), Uwe Schuch (30),

Christian Stein (30), Daniel Walz (38), Marco

Wengert (25), Oliver Wengert (22), Jannik

Wirtheim (20), Fabian Zühlke (24)

Angriff: Florian Immel (25), Philipp Krupp

(30), Anthony Riek (37), Maximilian Schwarz

(24), Andreas Stein (28)

Zugänge: Niklas Bareiß (TSV Ilshofen)

Abgänge: keine

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavoriten: keine Angabe

Sonntag, 30. August, 15 Uhr (R: 7. März)

Spvgg Gammesfeld – SSV Gaisbach

FC Matzenbach – Sportverein Westheim

SV Wachbach – TSV Dünsbach

Niedernhall – Leukershausen-Mariäkappel

Ilshofen II – Weikersheim/Schäftersheim

SGM Altenmünster/ESV CR – SV Edelfingen

Sonntag, 6. September, 15 Uhr (R: 14. März)

TSV Dünsbach – FC Matzenbach

SV Westheim – Spvgg Gammesfeld

Untermünkheim – Altenmünster/ESV CR

SV Edelfingen – TSV Ilshofen II

Spfr. Leukershausen – SG Schwäbisch Hall

Sonntag, 13. September, 15 Uhr (R: 21. März)

SGM Altenmünster/ESV CR – Gaisbach

TSV Dünsbach – TSV Neuenstein

FC Matzenbach – Spvgg Gammesfeld

Wachbach – Leukershausen–Mariäkappel

TSV Ilshofen II – Tura Untermünkheim

Sonntag, 20. Sept., 15 Uhr (R: 28. März)

Spfr. Leukershausen – TSV Dünsbach

TSV Neuenstein – FC Matzenbach

Spvgg Gammesfeld – Spfr. DJK Bühlerzell

SV Westheim – SGM Altenmünster/ESV CR

SSV Gaisbach – TSV Ilshofen II

Sonntag, 27. September, 15 Uhr (R: 3. April)

TSV Ilshofen II – Sportverein Westheim

SGM Altenmünster/ESV CR – Gammesfeld

TSV Neuenstein – Spfr. Leukershausen

TSV Dünsbach – VfL Mainhardt

FC Matzenbach – Sportfreunde Bühlerzell

Freitag, 2. Oktober, 18.30 Uhr (R: 5. April)

Weikersheim/Schäftersheim – Dünsbach

Spfr. Leukershausen – FC Matzenbach

Bühlerzell – SGM Altenmünster/ESV CR

Spvgg Gammesfeld – TSV Ilshofen II

Sonntag, 4. Oktober, 15 Uhr (R: 11. April)

TSV Michelfeld – Spvgg Gammesfeld

TSV Ilshofen II – Sportfreunde Bühlerzell

Spfr. Leukershausen – VfL Mainhardt

TSV Dünsbach – SV Edelfingen

FC Matzenbach – Altenmünster/ESV CR

Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr (R: 18. April)

Tura Untermünkheim – TSV Dünsbach

Weikersheim/Schäft. – Leukershausen

VfL Mainhardt – FC Matzenbach

Altenmünster/ESV Crailsheim – Ilshofen II

Gammesfeld – SGM Niedernhall/Weißbach

Sonntag, 18. Oktober, 15 Uhr (R: 25. April)

TSV Dünsbach – SSV Gaisbach

FC Matzenbach – TSV Ilshofen II

SG Schwäbisch Hall – Spvgg Gammesfeld

Michelfeld – SGM Altenmünster/ESV CR

Spfr. Leukershausen – SV Edelfingen

Sonntag, 25. Oktober, 15 Uhr (R: 2. Mai)

Spvgg Gammesfeld – SV Wachbach

Sportverein Westheim – TSV Dünsbach

Untermünkheim – Spfr. Leukershausen

Weikersheim/Schäft. – FC Matzenbach

TSV Ilshofen II – TSV Michelfeld

Altenmünster/ESV Crailsheim – Niedernhall

Sonntag, 1. November, 14.30 Uhr (R: 9. Mai)

Spfr. Leukershausen – SSV Gaisbach

TSV Dünsbach – Spvgg Gammesfeld

FC Matzenbach – TSV Michelfeld

SG Hall – SGM Altenmünster/ESV CR

Niedernhall/Weißbach – TSV Ilshofen II

Sonntag, 8. Nov., 14.30 Uhr (R: 16. Mai)

TSV Ilshofen II – SG Schwäbisch Hall

Altenmünster/ESV Crailsheim – Wachbach

Sportfreunde Bühlerzell – TSV Dünsbach

Spvgg Gammesfeld – TSV Neuenstein

Sportverein Westheim – Leukershausen

SV Edelfingen – FC Matzenbach

Sonntag, 15. Nov., 14.30 Uhr (R: 22. Mai)

Spfr. Leukershausen – Spvgg Gammesfeld

Dünsbach – Altenmünster/ESV Crailsheim

FC Matzenbach – Niedernhall/Weißbach

SV Wachbach – TSV Ilshofen II

Samstag, 21. Nov., 14.30 Uhr (R: 30. Mai)

TSV Ilshofen II – TSV Dünsbach

Altenmünster/ESV Crailsheim – Neuenstein

Spfr. Bühlerzell – Spfr. Leukershausen

Spvgg Gammesfeld – VfL Mainhardt

Tura Untermünkheim – FC Matzenbach

Sonntag, 29. Nov., 14.30 Uhr (R: 6. Juni)

Weikersheim/Schäft. – Gammesfeld

Altenm./ESV Crailsheim – Leukershausen

TSV Neuenstein – TSV Ilshofen II

TSV Dünsbach – TSV Michelfeld

FC Matzenbach – SG Schwäbisch Hall

Sonntag, 6. Dez., 14.30 Uhr (R: 13. Juni)

FC Matzenbach – SSV Gaisbach

Niedernhall/Weißbach – TSV Dünsbach

TSV Ilshofen II – Spfr. Leukershausen

Altenmünster/ESV Crailsheim – Mainhardt

Spvgg Gammesfeld – SV Edelfingen

Sonntag, 13. Dez., 14.30 Uhr (R: 19. Juni)

TSV Dünsbach – SG Schwäbisch Hall

SV Wachbach – FC Matzenbach

Tura Untermünkheim – Spvgg Gammesfeld

Weikersh./Schäft. – Altenmünster/ESV CR

VfL Mainhardt – TSV Ilshofen II

Leukershausen-Mariäkappel – Michelfeld


34

FUSSBALL-LEGENDE

„Von zehn

Chancen habe

ich neun

gemacht“

Gern sitzt Klaus

Andreatta in der

Ellwanger Fußgängerzone

und genießt dabei

eine Tasse Kaffee.

Foto: Ralf Mangold

Wenn sich Fußball-Experten aus

der Region über Klaus Andreatta

unterhalten, kommen sie ins

Schwärmen. Der heute

63-Jährige hätte es in die

Bundesliga schaffen können, so

die Überzeugung vieler Kicker.

Klaus Andreatta, den viele

nur als „Menzi“ kennen,

war Ende der

1970er- und in den

1980er-Jahren wohl der Stürmer

mit dem größten Talent aller

Fußballer in der Region.

Inzwischen ist Klaus Andreatta

63 Jahre alt, wohnt in Braune

Hardt, einem Stadtteil von

Ellwangen, hat die Fußballschuhe

an den Nagel

gehängt und vor

Kurzem einen Rentenantrag

gestellt. Doch es

ist noch gar nicht so

lange her, dass der Stürmer

auf dem Platz wirbelte,

auch wenn der

gelernte Fassadenbauer

am Ende seiner langen

Karriere meist eher

als Spielertrainer und Libero in

der Kreisliga fungierte.

„Er ist der einzige Spieler, den

ich aus der damaligen Zeit persönlich

kannte, von dem ich der

Meinung bin, dass er bei einem

solideren Lebenswandel, etwas

mehr Trainingsdisziplin und einem

besseren persönlichen Management

in der Bundesliga hätte

spielen können“, lautet die

Einschätzung Ralf Garmatters,

der einige Jahre Andreattas Mitspieler

beim VfR Altenmünster

in der Landesliga war. „Obwohl

er körperlich ziemlich schmächtig

und nicht besonders groß

war, war er kopfballstark, zweikampfstark,

beidfüßig, schnell,

extrem torgefährlich.“

Auf den Sportplätzen der

Gegner war Andreatta deshalb

immer gefürchtet – und musste

auch einiges einstecken. „Das gehört

als Stürmer dazu“,

nimmt er auch dies

sportlich. „Von zehn

Chancen habe ich neun

gemacht“, erzählt er

mit seinem spitzbübischen

Lächeln. Andreatta

ist ein fröhlicher

und geselliger Mensch.

Wer sich mit ihm unterhält,

hat immer etwas

zu lachen.

Und trotz seines fortgeschrittenen

Alters hat er eigentlich nur

wenig Lust, Vergangenes noch

einmal aufleben zu lassen, sondern

freut sich auf das, was jetzt

kommt – auch wenn das mit seinem

viele Jahre geliebten Hobby

Fußball nicht mehr viel zu tun

hat. „Zurückblicken darfst du

nie. Die zweite Liga hätte ich mir

schon zugetraut, aber da hätte

ich mein Leben anders gestalten

müssen. Ich habe halt lieber mit

Freunden gefeiert und mein Leben

gelebt, das passt schon so alles“,

sagt er.

Andreatta freut sich nun auf

die Urlaube in Kroatien, wo er

schon bisher mindestens einmal

im Jahr immer an den selben Ort

gefahren ist und dies nun öfters

tun kann. Ein bisschen will er

aber nebenher noch weiterarbeiten.

Und schließlich hat er auch

mehr Zeit, mal einen Kaffee zu

trinken, in der Fußgängerzone in

der Ellwanger Innenstadt fühlt

er sich wohl und trifft auch immer

Bekannte.

Viele Freunde und Bekannte

Bekannt ist Klaus Andreatta aber

nicht nur in Ellwangen, auch hier

in der Region ist er immer ein

gern gesehener Gast und hat unzählige

Freunde und Bekannte.

„Zu meinen langjährigen Mitspielern

aus Altenmünster habe

ich allerdings nur noch wenig

Kontakt. Das verläuft sich mit

den Jahren“, erzählt er. Ab und

zu trifft er sich mit Klaus Fester,

„der war mein Mitspieler beim

VfR Altenmünster und durfte

immer die Freistöße schießen.

Und das machte er so gut, dass

ich nie schießen durfte.“

Wenn Andreatta doch mal

wieder nach Crailsheim kommt,

dann steht auf jeden Fall sein

Lieblingsgebäck, der Havanna-Kuchen,

aus seinem früheren

Stammcafé auf dem Einkaufszettel.

Ab und zu sieht man ihn auch

noch auf den Sportplätzen seiner

Ex-Klubs, „aber nur, wenn es

schönes Wetter ist“, betont Andreatta

augenzwinkernd. Immer

noch interessiert er sich vor allem

für höherklassigen Fußball

in der Region. „Stani Bergheim

ist ein guter Kumpel von mir. Als

er vergangene Runde in Ilshofen

gekickt hat, habe ich dort öfters

vorbeigeschaut.“ Den Fußball

heutzutage schätzt er athletischer

und vor allem taktisch besser

ein als zu seinen Glanzzeiten.

„Aber Technik und Durchsetzungsvermögen

lernt man auf

dem Bolzplatz. Diese Straßenkicker

gibt es ja fast nicht mehr.“

Das Kicken gelernt hat Andreatta

auf so einem Bolzplatz, jeden

Tag war er dort mit seinen

Kumpels. Sein erster Verein war

der ESV Crailsheim, da wurde

damals noch auf dem roten Hartplatz

gekickt. In der B-Jugend

wechselte er zum VfR Altenmünster,

für den er bei den Aktiven

sieben Jahre in der zweiten

Amateurliga und später in der

Landesliga aufgelaufen ist. „Das

war wirklich eine tolle Zeit. Wir

haben immer im vorderen Drit-


FUSSBALL-LEGENDE 35

tel der Tabelle mitgespielt.“ Und

dies gegen Gegner, die heute

fast alle in der Verbandsliga

oder höher angesiedelt sind.

Langwierig waren damals die

Auswärtsfahrten, es gab ja nur

wenige Autobahnen. An eine

Anekdote aus dieser Zeit kann

sich Andreatta noch genau erinnern:

„Es klingelte bei mir an

der Haustüre, und als ich aus

dem Fenster rausschaute, sah

ich den riesigen Mannschaftsbus.

Ich hatte verschlafen und

wurde daheim mit dem Bus abgeholt.

In dem Spiel habe ich

dann übrigens vier Kisten gemacht.“

Rudi Kargus hält Elfmeter

Highlight seiner Zeit beim VfR

war die Sportplatzeinweihung

an der Kirchstraße. Gegner war

die erste Mannschaft des Bundesligisten

1. FC Nürnberg. „ Da

habe ich einen Elfmeter verschossen.

Rudi Kargus hat den

aus dem Eck gefischt“, erinnert

sich Andreatta. Toll waren auch

immer die Derbys, „vor allem

gegen Honhardt waren immer

besonders viele Zuschauer da.“

In jeder Saison gelangen Andreatta

mindestens 20 Tore, einmal

war er sogar Torschützenkönig

der Landesliga. „Ich hatte aber

auch immer gute Mitspieler“,

betont der bescheidene Vollblutkicker.

In dieser Phase gab es einige

Anfragen höherklassiger Klubs.

„Beim VfB Stuttgart war ich

mehrere Tage zum Probetraining.

Das hat mir aber keinen

Spaß gemacht, und deshalb bin

ich auch später trotz einer Einladung

nicht zum

1. FC Nürnberg ins

Probetraining gegangen.“

Heute

würde er es vielleicht

anders machen,

aber damals

konnte man mit

dem Fußball ja

noch nicht so viel

Geld verdienen

wie heute. Viele

Jahre später durfte

er dann aber

doch noch mit

Ex-Profis wie

Hansi Müller oder

Karl Allgöwer in

der Traditionself

des VfB Stuttgart

zusammen spielen.

Der ehemalige

Profi Erwin Hadewicz,

der mit

dem FC Bayern

München 1974

deutscher Meister

sowie 1974 und 1975 Europapokalsieger

der Landesmeister

wurde, wohnt ebenfalls in Ellwangen

und brachte Andreatta

ins AH-Team des Bundesligisten

VfB Stuttgart, das für den

guten Zweck Freundschaftsspiele

austrägt.

Hadewicz war übrigens ein

paar Jahre lang sogar Andreattas

Trainer beim FC Matzenbach,

„ab und zu trinken wir

noch einen Kaffee zusammen.

Er arbeitet heute noch als Scout

für den VfB.“ Zuvor kickte Andreatta

aber noch vier, fünf Jahre

lang beim SV Jagstzell. „Die

spielten zwar in der Kreisliga B,

aber da konnte man schon ein

Klaus Andreatta war viele Jahre Spielertrainer. Archivfoto: Joe Kurzer

Klaus Andreatta (links) spielte in Matzenbach Libero.

bisschen Geld verdienen.“ Sein

kongenialer Flankengeber war

damals Hariolf Götz, der aber

leider schon früh verstorben ist.

Gleich in seiner ersten Saison

erzielte Andreatta 56 Tore für

seinen neuen Klub, was den

Aufstieg in die Kreisliga A bedeutete.

Danach ging es nach

Matzenbach, wo auch der Sitz

von Andreattas

Arbeitgeber

ist. Da

war er zwar

schon Ende

30, aber in

der Bezirks-

Mit 55 Jahren

spielt Klaus

Andreatta seine

letzte Saison.

liga immer

noch kaum

zu stoppen.

Und obwohl bei Matzenbach außer

ihm nur einheimische Spieler

zum Einsatz kamen, stand

am Ende der fünf Spielrunden

beim FC immer ein Platz in den

Top 4 zu Buche.

Nach einem Intermezzo beim

TSV Crailsheim wechselte er

„für gutes Gehalt“ schließlich

weiter zum B-Ligisten SV Eigenzell.

„Die waren in der Runde

davor Vorletzter. Das habe ich

aber nicht gewusst, und bei den

ersten Trainingseinheiten und

Spielen habe ich mich nicht nur

einmal gefragt, was hast du gemacht?“,

erzählt er lachend.

Doch gleich in der ersten Saison

scheiterten die Eigenzeller

nur knapp in der Relegation und

schafften später mit der von

Spielertrainer Klaus Andreatta

neu entfachten Euphorie sogar

den Sprung in die Kreisliga A.

Archivfoto: Joe Kurzer

Später gelang ihm mit seinem

nächsten Verein, dem TSV Ellwangen,

ebenfalls dieses Kunststück.

Im Alter von 55 Jahren, also

nach beinahe fünf Jahrzehnten

Fußball, spielte er seine letzte

Saison. „Mir ging dann irgendwann

einfach zu schnell die Puste

aus. Bis dahin konnte ich allerdings

immer

gut mithalten,

habe mehr mit

dem Kopf und

gutem Stellungsspiel

gemacht.

Doch irgendwann

habe ich

mir gesagt: Jetzt

ist Schluss!“ Von

100 auf 0 sozusagen – „aber mir

hat wirklich nichts gefehlt. Das

hätte ich so nicht erwartet“, sagt

Andreatta. „Nur Trainer zu machen,

das kann ich mir nicht

vorstellen. Das wäre nicht mein

Ding.“ So wird er sich wohl auch

in Zukunft auf Fußballplätzen

auf das Zuschauen beschränken.


Ralf Mangold

Fußball-Legenden

Mit Teil 9 soll die Serie Fußball-Legenden

im Hohenloher Tagblatt noch nicht enden,

weil sie bei den Lesern so gut angekommen

ist. Wir porträtierten bislang die Fußballer

Lothar Ebert, Carolin Riegel (Hörber), Heinz

Hauck, Reinhold Manier, Andrius Upstas, Dr.

Peter Franz, Jürgen Scharch und Markus Höhl.

Weitere Vorschläge können gerne per E-Mail

an redaktion.hota@swp.de geschickt werden.

Im Winter soll es auch eine Legenden-Serie

aus anderen Sportarten geben.


KREISLIGA A2 HOHENLOHE 37

Investieren

Der SV Brettheim reicht die Planungen zur

Umgestaltung des Vereinsgeländes ein.

Integrieren

Der TV Rot am See hat das Ziel, eine junge

Truppe zu einer Einheit zu formen.

Wir hoffen, dass die

Runde wie geplant

durchgezogen werden

kann und wir

mit dem Fußball unseren Beitrag

zu einem normalen Leben beitragen

können. Sportlich wollen

wir unseren guten Mittelfeldplatz

in der A2 verteidigen“, sagt

Andreas Pfänder, Abteilungsleiter

beim SV Brettheim, mit Blick

auf die Saison 2020/21. Bis zum

Abbruch der vorherigen Spielzeit

sei man im Verein mit den

Leistungen zufrieden gewesen.

„Wir waren aber traurig, dass die

Runde nicht zu Ende gespielt

werden konnte“, sagt Pfänder

und ergänzt: „Wir akzeptieren

die Vorgehensweise des Verbandes

und freuen uns, dass die

neue Runde terminiert ist. Wir

trainieren seit Anfang Juni. Die

Resonanz und die Freude über

die Rückkehr auf den Platz waren

super. Wir sehen uns auch

für die Runde und die Umsetzung

der veränderten Corona-Bedingungen

gut gerüstet

und haben hier unser Konzept

fertig, sodass die Runde beginnen

kann.“

SV Brettheim

Trainer: Paulo Alexandre Fernandes Viana

(41)

Tor: Andreas Hornung (31), Lukas Offenhäuser,

Pascal Rüeck (22)

Abwehr: Florian Beiser (25), Patrick Feuerstack

(28), Joschua Heißwolf (26), Sven Hornung

(23), Patrick Käss (21), Andreas Pfänder

(38), Luka Protzer (21), Markus Schmitt

(22), Daniel Schübel (29), Patrick Ulm (28)

Mittelfeld: Daniel Barthelmeß (28), Fabian

Caro (27), Sascha Caro (31), Lars Dambach,

Manuel Ehrmann (19), Tobias Haag (33), Jan

Karmann (19), Simon Keitel (31), Manuel

Kraft (39), Raphael Waldmann (29), Patrick

Walter (24)

Angriff: Kareem Ibrahim (22), Jan Kuch, Boris

Laukenmann (36), Simon Martis (19),

Shedrack Oseghale, Süleymann Varak (20)

Zugänge: Manuel Ehrmann, Jan Karmann,

Simon Martis (alle eigene Jugend), Goran

Gregorovic (NK Sveti Durad), Patrick Feuerstack

(TSV Markelsheim)

Abgänge: keine

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe

Der Abteilungsleiter des SVB

berichtet, dass man die Neuzugänge

aus dem eigenen Nachwuchs

bestmöglich integrieren

will. „Die Jungs sind allesamt begabt

und gewillt, unsere Aktiven-Mannschaft

sportlich weiterzubringen.“

Wie Pfänder erklärt, hat der

Verein „die Planungen für eine

umfangreiche Umgestaltung des

Vereinsgeländes zur Genehmigung

eingereicht. Dies als Investition

in die Zukunft und Sicherung

unserer Attraktivität als

Sportverein.“ Zudem hat Kapitän

Daniel Barthelmeß den vakanten

Posten im dreiköpfigen

Vorstand übernommen.

Im Trainerteam werden Patrick

Ulm und Manuel Kraft gemeinsam

die Rolle von Janos

Kulcar, der im Februar gestorben

ist, übernehmen und Cheftrainer

Paulo Viana unterstützen.

In der Meisterfrage sieht Andreas

Pfänder „Stand heute keinen

klaren Favoriten. Viel wird

abhängig davon sein, wie jeder

Verein individuell die Corona-Pause

gemanagt hat und wie

schnell wieder die Räder ineinander

greifen.“

jom

Beim TV Rot am See wird

es in dieser Runde nur

noch einen Trainer statt

eines Trainerduos geben.

„Steffen Kryskiw ist aus beruflichen

Gründen aus seinem

Amt ausgeschieden. Klaus Kraft

bleibt, Simon Schüler wird ihm

als Betreuer unter die Arme greifen“,

erklärt Abteilungsleiter Vitali

Panin.

Der SV Brettheim (rot) landete in der Tabelle drei Plätze vor dem

Nachbarn TV Rot am See.

Foto: Hans-Otto Hettler

Vorsaison

8. Platz

(Kreisliga A2)

21 / 1,40 Punkte

27:28 Tore

Vielleicht gelingt den Rotern

wieder ein Coup wie in der abgelaufenen

Saison. Hier hat man

dem souveränen Aufsteiger Matzenbach

eine von nur zwei Saisonniederlagen

zugefügt. „Es hat

uns positiv gestimmt, dass teilweise

auch überdurchschnittlich

gute Leistungen gezeigt worden

sind“, sagt Panin, schränkt aber

ein: „Von der Vorrunde hatten

wir uns eine bessere Punktausbeute

erhofft. In manchen verlorenen

Spielen sind wir uns selber

im Weg gestanden, sei es aufgrund

mangelnder Chancenauswertung,

oder wir haben einfach

den letzten Willen vermissen

lassen.“ So stand letztlich nur

Platz 11 zu Buche.

Für den TV Rot am See werde

es in dieser Saison das Ziel

Vorsaison

11. Platz

(Kreisliga A2)

16 / 1,14 Punkte

28:30 Tore

sein, „eine junge Truppe zu einer

Einheit zu formen, sie sportlich

und auch persönlich weiterzuentwickeln.

Dafür sind wir auf

die Bereitschaft und die Vereinsidentifikation

eines jeden Einzelnen

angewiesen. Wir wollen in

jedem Spiel unser System und

unsere Spielweise durchsetzen.

Das wird ein Prozess, an dem wir

alle arbeiten möchten“, betont

Panin, der hofft, dass die Saison

„so stattfinden kann, wie aktuell

geplant, und dass alle gesund

bleiben.“

Ob der Abbruch der Saison

richtig gewesen sei, werde man

erst sehen. „Sollte eine zweite

Corona-Welle und es zu weiteren

Spieleinschränkungen kommen,

wird man wahrscheinlich

sagen, dass das bayerische Modell

besser ist, da die dann deutlich

höhere Terminressourcen

haben. Aber auch wir haben die

vom WFV getroffene Entscheidung

unterstützt. Mit dem verstärkten

Abstieg kann jetzt jeder

selber umgehen, die Voraussetzungen

sind für alle gleich und

für alle klar.“

jom

TV Rot am See

Trainer: Klaus-Dieter Kraft (46)

Tor: Tobias Hosch (32), Richard Sabanovic

(24)

Abwehr: Christian Brück (34), Jan Gögelein

(29), Andreas Herber (33), Lukas Hofmann

(24), Konrad Manz (32), Dennis Schnurr (24),

Artur Wilhelm

Mittelfeld: Tobias Bachmann (20), Haysam

Garabandah, Timon Heuschmann (21), Lars

Köber (21), Marcel Kryskiw (24), Alexander

Kunz (30), Julian Wacker (32), Jan Wagner

(21)

Angriff: Benjamin Früh (20), Sven Maier

(22), Cem Mutlu (22), Jonathan Pfrommer

(29), Julian Ritter (20), Benjamin Spirov (23),

Hannes Varga (21)

Zugänge: Marcus Rück (eigene Jugend),

Benjamin Götz (TSV Crailsheim), Cem Mutlu

(Spvgg Satteldorf), Endrit Thaqi (Kosovo,

Winter 2019/20), Haysam Garabandah

(Spvgg Hengstfeld, Winter 2019/20) und Tobias

Szczecinna (TSV Dünsbach, Winter

2019/20)

Abgänge: keine

Saisonziel: junge Truppe zu Einheit formen

Titelfavorit: FC Langenburg


38

KREISLIGA A2 HOHENLOHE

Mehr Einsatz

TSV Vellberg steht vor richtungsweisender

Spielzeit. Das Trainerteam macht Druck.

Mehr Ertrag

Der SV Gründelhardt-Oberspeltach will in

dieser Saison konstanter werden.

Die vergangene Saison

sorgt bei den Verantwortlichen

des TSV

Vellberg immer noch

für etwas Grummeln. Für Corona

und den damit zusammenhängenden

Abbruch kann niemand

etwas, für das sportliche

Abschneiden nach der Hinserie

plus ein Spiel der Rückrunde

aber schon. Und da sprudelt es

aus Trainer Manuel Rauner heraus.

„Wir sind super gestartet,

haben Matzenbach geschlagen,

und dann dachten einige, dass

uns gegen Kirchberg nicht viel

passieren kann.“

Prompt folgte eine 1:3-Niederlage,

und fortan ward der TSV

Vellberg für den Rest der Spielzeit

im Tabellenkeller gesehen.

„Dabei haben wir Riesenspiele

gezeigt, beispielsweise gegen

Westgartshausen.“ Doch gegen

die vermeintlich Schwächeren

folgte sofort wieder das Gegenteil.

TSV Vellberg

Trainer: Manuel Rauner

Tor: Louis Beißwenger (21), Jan Majeric (31),

Dominik Schmieder (29), Sergen Tuncel (23)

Abwehr: Justin Balle (22), Daniel Blümlein

(23), Hannes Fischer (23), Jonas Fischer

(20), Sebastian Fischer (30), Tobias Hintermajer

(28), Jannick Pfisterer (30), Manuel

Rauner (31), Fabian Scope (31), Okan Tuncel

(24), Tim Wedde (20), Sebastian Weidner

(36), Brian Zink (27)

Mittelfeld: Marco Balatinac (22), Mario

Brenner (19), Manuel Büchele (23), Markus

Hanselmann, Nico Katsigiannis (30), Giulian

Klein (20), Heiko Lanzendorfer (24), Alexander

Mix (27), Nikolai Otterbach (22), Niklas

Pitz (21), Phillip Reichel (30), Tom Rodehau

(32), Moritz Seitz (29), Jannick Stephan (22),

Andreas Volzer (29), Nico Werner (27), Daniel

Wisotzki (28), Jona Wölfl (18)

Angriff: Damian Boll (21), Jonas Eder (22),

Mario Gmach (25), Steffen Heier (31), Leon

Klein (19), Daniel Köder (23), Kubilay Köksal

(21), Ülker Köksal (31), Duran Kolubüyük

(28), David Pietsch (19), Marvin Rauner (28),

Phillip Schaffitzel (30), Marco Schierle, Fabian

Zitterbart (22)

Zugänge: Nikolai Otterbach (Ilshofen II)

Abgänge: keine

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe

In der neuen Saison kann es

fast nur besser werden. Und es

gibt verschiedene Indizien, die

darauf hinweisen. Da sind zunächst

die Spieler, die „größtenteils

hoch motiviert sind. Einige

wenige haben den Fußball in der

Zwangspause weniger vermisst,

doch der allergrößte Teil ist

heiß“, freut sich der Trainer, der

selbst in der Corona-Pause viel

Motivation bei seiner Mannschaft

entdecken durfte. „Wir

haben in der Zeit, als wir nicht

trainieren durften, mit einer

Running-App interne Challenges

veranstaltet. Drei Wochen lief jeder,

immer ein bisschen mehr. 15

Spieler haben durchgehalten,

wurden vom Trainerteam zu einem

Grillabend eingeladen. Der

Coach lief selbst mit – mit durchschlagendem

Erfolg. „Ich habe 17

Kilogramm abgenommen“, berichtet

der 31-Jährige mit einem

Lächeln.

Entwicklung soll merkbar sein

Das Durchschnittsalter der

Mannschaft ist sehr niedrig.

„Wir haben vermutlich die

jüngste Mannschaft in der ganzen

Liga.“ Und die soll einen

Schritt nach vorn machen. „Das

machen wir auch, das spürt

man.“ Es soll keine ständige

Berg- und Talfahrt mehr geben.

Das hat das Trainer-Trio Manuel

Rauner, Alex Artes und Benjamin

Herzog dem Team unmissverständlich

mitgeteilt. „Wenn

wir in dieser Hinsicht keine Entwicklung

bemerken, dann hören

wir nach der Saison als Trainer

auf.“ Als Ur-Vellberger, wie es

Manuel Rauner und seine Kollegen

sind, ist das kein einfach dahingeworfener

Satz. Die drei

sind fest davon überzeugt, dass

in dem Team mehr steckt, als es

zuletzt gezeigt hat.

ruf

Vorsaison

14. Platz

(Kreisliga A2)

14 / 0,93 Punkte

25:40 Tore

Jens Kettemann (hinten) vom

SV Gründelhardt im Spiel beim

TSV Vellberg. Foto: Achim Köpf

Vorsaison

9. Platz

(Kreisliga A2)

18 / 1,20 Punkte

26:30 Tore

Der SV Gründelhardt-Oberspeltach

ist

gut gerüstet für die

neue Saison – nicht nur

mit einem umfangreichen Hygienekonzept.

„Da wir in unserer

Kalthalle über zwei separate,

voll ausgestattete Kabinen verfügen,

gestaltet sich das relativ

unproblematisch“, betont Abteilungsleiter

Martin Eberhardt.

Das Sportgelände an sich wird

in drei Bereiche gegliedert: Zuschauer,

Spieler und Betreuer sowie

Kiosk und Grillbude.

In der neuen Saison soll es

beim SVGO deutlich besser laufen

als in der alten, die Eberhardt

als „durchwachsen“ bezeichnet.

„Bis zur Corona-Unterbrechung

waren unsere Leistungen zwar

häufig ansprechend, leider konnten

wir aber oftmals die Punkte

nicht einfahren. Eine Vielzahl an

Großchancen wurde ausgelassen,

wir haben zu einfache Gegentore

kassiert, sodass wir hinter

unseren Erwartungen zurückgeblieben

sind“, sagt Eberhardt.

Das Engagement und die

Trainingsbeteiligung seien immer

gut gewesen, „nur der Ertrag

aus dem Aufwand war deutlich

zu gering“. Nun erwarte sich

der Verein eine Steigerung. Ziel

werde es sein, „die oberen Tabellenplätze

so lange wie möglich,

am besten bis zum letzten

Spieltag, in Reichweite zu behalten“.

In einer sehr ausgeglichenen

Kreisliga A2 werde das aber

nicht einfach. „Somit wird es

darauf ankommen, eine gewisse

Konstanz an den Tag zu legen –

und darauf arbeiten wir hin.“

Der SV Gründelhardt konnte

seinen Kader mit zwei starken

Neuzugängen erweitern. Jonathan

Heynold und Samuel Bayerlein

verfügen über mehrjährige

Bezirksliga-Erfahrung. Von den

A-Junioren rücken mit Andre

Wagner und Anton Mertens

zwei vielversprechende Talente

auf.

jom

Gründelhardt-Obersp.

Trainer: Andreas Drechsler (32)

Tor: Jan Kaaden (20), Jens Reichert (29), Jonas

Roth (24), Ercan Yoldas (48)

Abwehr: Samuel Bayerlein (23), Fabian

Duske (31), Martin Eberhardt (36), Daniel Häberlin

(32), Tim Hertfelder (26), Ahmed Karim

(25), Lenny Keck (21), Jens Kettemann

(28), Peter Köhnlein (34), Matthias Kolb

(35), Udo Leyh (28), Sebastian Schacht (22),

Jan Schneider (20), Jörn Spiekers (31), Luca

Stahl (21), Patrick Zauner (30)

Mittelfeld: Vincent Bauer (23), Luca Blümlein

(22), Jonas Burk (22), Andreas Drechsler

(32), Klaus Eberhardt (31), Mark Eiberger

(22), Leon Gerstner (21), Hannes Häberlein

(29), Lukas Häberlein (27), Michael Herderich

(31), Jonathan Heynold (28), Moritz Hübner

(20), Manuel Jabs (34), Lukas Köhnlein

(20), Florian Kreiser (34), David Loflin (43),

Anton Mertens (19), Ralf Munz (24), Adrian

Reichert (31), Kevin Reisenbüchler (26), Andre

Wagner (19)

Angriff: Constantin Geier (19), Fabian Geier

(27), Tizian Kühnle (21), Peter Mack (38),

Markus Treiber (35), Daniel Würtemberger

(30), Heiko Würtemberger (27), Simon Zepf

(30)

Zugänge: Jonathan Heynold (TSV Dünsbach),

Samuel Bayerlein (SGM VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim), Andre Wagner, Anton

Mertens (beide eigene Jugend)

Abgänge: Timo Holl, Daniel Herrmann (beide

eigene AH)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: keine Angabe


KREISLIGA A2 HOHENLOHE 39

Motiviert

Der SV Westgartshausen peilt einen Platz

unter den besten fünf Teams an.

Mitmischen

Der TSV Crailsheim II will erneut im oberen

Tabellendrittel der Kreisliga A2 auftauchen.

Wir hatten eine durchwachsene

Saison

mit vielen verletzten

Stammspielern.

Diesen Umständen entsprechend

beendeten wir die Runde

nach der Quotientenregel auf einem

zufriedenstellenden fünften

Tabellenplatz“ – so formuliert

Andreas Klein, Ressortleiter

Spielbetrieb beim SV Westgartshausen,

seinen Saisonrückblick.

Den pandemiebedingten Saisonabbruch

hält der SV Westgartshausen

für sinnvoll. „Unsere

Liga hatte zu diesem Zeitpunkt

mit dem FC Matzenbach einen

deutlich führenden Spitzenreiter,

welcher nach der Quotientenregel

auch das Aufstiegsrecht

erhielt. Die Konsequenzen sind

in der Kreisliga A2 mehr als vertretbar.

Jedoch können wir den

Ärger betroffener Mannschaften

in wesentlich knapperen Ligen,

beziehungsweise mit der Konsequenz

verstärkter Abstieg verstehen“,

sagt Klein.

Der SV Westgartshausen ist

bei einigen Konkurrenten auf

dem Zettel, wenn es um Titelkandidaten

geht. Die Moles sel-

SV Westgartshausen

Trainer: Armin Herbst (47)

Tor: Pascal Meißner (31), Sascha Wagner

(29), Jan Würth (20)

Abwehr: Thomas Brenner (27), Christian

Dölling (27), Ruben Frank (25), Jonas Hofmann

(22), Robin Kaufer (30), Daniel Kinzel,

Oliver Krauß (32), Elias Reder (28), Artur

Schmidt (30), Christian Schnell (30), Kai

Stängle (27)

Mittelfeld: Matei Doru-Iulian, Marcel Hager,

Tom Hanselmann (22), Sebastian Kümmel,

Nikolai Lindenthal (35), Johannes Muskat

(31), Lukas Popp (21), Gregor Rokowski (32),

Eugen Schützle (28), Brian Täger (27), Patrick

Wagner (33)

Angriff: Bernd Brenner (26), Jens Ehrmann

(31), Arian Eregi (21), Henrik Herbst (27), Andreas

Klein (31), Axel Mecus (31), Florian

Meißner (31)

Zugänge: Ivo Rikert, Marco Rieck, Moritz

Hähnlein, Leon Schmitt (alle eigene Jugend),

Brian Täger (VfB Jagstheim, Winterpause)

Abgänge: keine

Saisonziel: Platzierung unter den Top 5

Titelfavorit: Gründelhardt-Oberspeltach

ber peilen einen Platz in den

Top 5 an und haben ihrerseits einen

anderen Meisterschaftsanwärter

auf der Rechnung. „Was

Breite und Qualität des Kaders

angeht, sehen die Moles den SV

Gründelhardt-Oberspeltach als

klaren Favoriten an“, sagt Klein.

Beim SV Westgartshausen hat

der letztjährige Co-Trainer Daniel

Stiegler sein Amt für die

kommende Runde aus privaten

Gründen niedergelegt. Verstärkung

bekommt der Kader durch

vier Spieler aus der eigenen Jugend:

Ivo Rikert, Marco Rieck,

Moritz Hähnlein und Leon

Schmitt.

„Wir freuen uns, dass der Ball

nun wieder rollt, und gehen hoch

motiviert in die neue Runde. Der

SVW hofft auf eine pandemiefreie

neue Fußballsaison und

wünscht allen Beteiligten gutes

Gelingen bei der Umsetzung der

zur Durchführung notwendigen

Hygienekonzepte“, erklärt Andreas

Klein.

jom

Wenn die erste Mannschaft

aufsteigt,

dann hat das meist

auch einen positiven

Effekt auf die zweite. Deshalb

gilt die Verbandsliga-Reserve

des TSV Crailsheim unter anderem

bei Langenburg, Gera-

Der SV Westgartshausen (rot) und der TSV Crailsheim II werden in

der A2 zu den Titelanwärtern gezählt. Foto: Joachim Mayershofer

Vorsaison

5. Platz

(Kreisliga A2)

24 / 1,60 Punkte

37:34 Tore

Vorsaison

6. Platz

(Kreisliga A2)

23 / 1,53 Punkte

33:29 Tore

bronn, Waldtann und Ingersheim

als einer der Titelkandidaten in

dieser Kreisliga-A2-Saison. „Wir

haben eine gute A2-Mannschaft

mit Potenzial und wollen wieder

im oberen Tabellendrittel mitspielen“,

gibt der sportliche Leiter

Dirk Brenner als Saisonziel

aus. In der vergangenen Runde

war der TSV Crailsheim II eine

von vielen Mannschaften, die

aussichtsreich im Rennen um

Platz 2 lagen – bei Abbruch der

Spielzeit belegte die Mannschaft

von Spielertrainer Michael Falk

Rang 6. Sein Co-Trainer Sebastian

Krüger konnte sich über 16

Treffer in 15 Spielen und damit

den geteilten Platz 2 (mit Henrik

Herbst vom SV Westgartshausen)

hinter Serdal Kocak (21,

Langenburg) in der Torjägerliste

freuen.

Mit Moritz Gentner hat ein

guter Offensivmann den TSV II

mit unbekanntem Ziel verlassen.

Diese Lücke soll Niklas Häusinger

füllen, der aus Gerabronn

nach Crailsheim wechselt und in

Obersontheim schon Bezirksliga-Luft

geschnuppert hat. „Dort

hat er seine Torgefährlichkeit

schon bewiesen“, sagt Brenner.

Max Häusinger, der Bruder von

Niklas, hat in der Obersontheimer

Jugend gekickt und soll sich

an die Herrenhärte im Aktiven-Bereich

gewöhnen, so Brenner.

Mit Cengiz Korkmaz kehrt

„ein super Fußballer, der uns

mehr Qualität gibt“, aus Leukershausen

zurück. Thilo Schupp

von den A-Junioren der Spfr.

Schwäbisch Hall ist erst einmal

für den TSV II eingeplant, habe

aber das Potenzial, sich für die

Erste zu empfehlen, erklärt Dirk

Brenner. In Testspielen wurde er

im Verbandsliga-Team schon

eingesetzt.

jom

TSV Crailsheim II

Trainer: Michael Falk (27)

Tor: Anil Davut Bisgin (20), Alexander Krüger

(26), Marco Mantaj (25), Dimitrios Moskovou

Abwehr: Marius Apetrei (23), Kevin Behrendt

(22), Benjamin Breuninger (21), Fabian

Fritz (25), Maximilian Fritz (27), Antonio Gräfenstein

(23), Sascha Gräfenstein (20), Kushtrim

Hisenaj (31), Dorde Mandaric (24),

Sandi Planincic (30), Thilo Schupp (19), Kai

Trexler (20)

Mittelfeld: Markus Elsasser (19), Michael

Falk (27), Konstantin Gross (25), Max Häusinger

(19), Niklas Häusinger (22), Yasin Islertas

(23), Cem Kaplan, Tim Klein (26), Marius

Kölly (27), Cengiz Korkmaz (24), Sebastian

Krüger (30), Imre Rebok (24), Ayhan Sadik

(29)

Angriff: Joseph Loresch (23), Mert Nam

(25), Pedram Saket (19)

Zugänge: Thilo Schupp (Spfr. Schwäbisch

Hall), Cengiz Korkmaz (Spfr. Leukershausen),

Niklas Häusinger (TSV Gerabronn), Max Häusinger

(TSV Obersontheim), Markus Elsasser

(Spvgg Satteldorf)

Abgänge: Moritz Gentner (unbekannt)

Saisonziel: oberes Tabellendrittel

Titelfavorit: FC Langenburg


KREISLIGA A2 HOHENLOHE 41

Historisch

TSV Goldbach belegt als Aufsteiger Platz 2

und gilt jetzt als Geheimfavorit in der A2.

Hilfsbereit

SV Tiefenbach renoviert Vereinsheim. Die

Kicker freuen sich über neue Heimkabine.

Der TSV Goldbach hat

eine gute Tradition in

der Kreisliga A2 Hohenlohe

fortgeführt: In den

vergangenen drei Spielzeiten belegte

immer ein Aufsteiger aus

der Kreisliga B3 den zweiten

Platz. In der Saison 2017/18 wurde

der TSV Gerabronn Zweiter,

2018/19 dann der FC Langenburg

– und 2019/2020 eben der TSV

Goldbach. Die Mannschaft von

Tim Göller, der in seine im

WFV-Gebiet wohl rekordverdächtige

15. Saison als Trainer

des gleichen Vereins geht, hatte

zwar einen Punkt weniger als

der SC Bühlertann (25) auf dem

Konto, aber auch ein Spiel weniger

absolviert und landete dank

des besseren Quotienten auf

Rang 2. „Das entspricht wohl einem

der besten Ergebnisse der

Vereinsgeschichte“, freut sich

Abteilungsleiter Christian Swonke,

auch wenn die Platzierung

TSV Goldbach

Trainer: Tim Göller (45)

Tor: Albert Hoffmann (32), Tobias Milbradt

(33), Christian Swonke (34)

Abwehr: Walter Braun (54), Florian Brückner

(32), Thomas Engel (39), Manuel Erbel

(26), Florian Fessel (34), Moritz Hernadi (25),

Jan Huntscha (19), Steffen Kohr (32), Sven

Kretschmaier (31), Patrick Schanz (32), Benjamin

Schlenvoigt (29), Jan Henrik Schneider,

Kerim Sentürk (25), Pascal Zörlein (18)

Mittelfeld: Nico Bauer (22), Alexander Conrad

(37), Nicolas Dierolf, Mike Ebert (27), Uwe

Engel (32), Robin Erbel (23), Christoph Grimmer

(34), Jens Großmann (19), Marcus Hutzenlaub

(52), Balàzs Kàcsor (38), Julian

Kirchherr (35), Kai-Uwe Kretschmaier (26),

Fabian Munzinger (25), Björn Stimpfig (26),

Johann Wolfarth (35), Tim Wüstner (19)

Angriff: Maximilian Balzer (25), Marcel Bäßler,

Julian Fessel (22), Maximilian Flux (31),

Phillip Gesswein (31), Tim Göller (45), Dennis

Lahn (28), Christoph Salinger (28), Jan Tomaschewski

(32), David Zheng (21)

Zugänge: Pascal Zörlein, Jan Huntscha, Tim

Wüstner, Jens Großmann (alle eigene Jugend)

Abgänge: Alexander Kochendörfer, Stephan

Fohrer (beide Karriereende)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavoriten: SC Bühlertann, FC Langenburg,

SV Westgartshausen

durch den Saisonabbruch etwas

getrübt werde.

Sportlich will der TSV Goldbach

jetzt an diese starke Saison

anknüpfen und zumindest einen

einstelligen Tabellenplatz belegen,

so das offizielle Ziel. Die

Konkurrenten trauen dem letztjährigen

Aufsteiger aber deutlich

mehr zu. „Mich würde es nicht

wundern, wenn Goldbach als

Geheimfavorit der ganz große

Wurf gelingen würde“, sagt zum

Beispiel Tiefenbachs Abteilungsleiter

Pascal Kurz. Sein

Goldbacher Kollege Christian

Swonke erwartet den SC Bühlertann

ganz vorne und insgesamt

eine sehr ausgeglichen besetzte

Kreisliga A2.

Nicht mehr mitwirken werden

beim TSV Goldbach der immer

wieder von Verletzungen

geplagte Alexander Kochendörfer

und Urgestein Stephan Fohrer.

Sie beenden ihre Karrieren.

Dafür kommen vier Spieler aus

der eigenen Jugend hinzu, „die

aber auch in der abgelaufenen

Saison schon Einsätze hatten.

Diese vier Spieler zeigen, dass

unsere Jugendarbeit Früchte

trägt, und verstärken unseren

Kader in der Breite“, sagt Christian

Swonke.

jom

Mit „Helfen statt Trainieren“

hat der SV

Tiefenbach – wie viele

andere Sportvereine

auch – während der Corona-Pause

eine tolle Hilfsinitiative

gestartet, zum Beispiel Botengänge

und Einkäufe

übernommen. „Eine schöne Aktion

in dieser Zeit von den Spielern“,

lobt Abteilungsleiter Pascal

Kurz seine Kicker. Die anfängliche

Befürchtung, dass

Spieler das Interesse am Fußball

Der SV Tiefenbach (schwarz) traut dem TSV Goldbach (blau) in der

Kreisliga A2 den ganz großen Wurf zu. Foto: Hans-Otto Hettler

Vorsaison

2. Platz

(Kreisliga A2)

24 / 1,71 Punkte

34:28 Tore

Vorsaison

12. Platz

(Kreisliga A2)

14 / 1,00 Punkte

18:29 Tore

und den Kontakt zum Verein

verlieren könnten, habe sich zum

Glück nicht bestätigt. „Kein

Spieler hat den Verein verlassen,

und nur noch vereinzelt bemerkt

man Verunsicherungen.“

Die spielfreie Zeit wurde auch

dazu genutzt, das Vereinsheim

zu renovieren. „Obendrein wurde

den Jungs eine neue Heimkabine

spendiert, die sich sehen

lassen kann“, berichtet Kurz.

Neu ist, dass Keeper Thomas

Brumm gleichzeitig die Funktion

des Torwarttrainers übernimmt.

„Ziel ist es, die jungen

Torspieler Oliver Binder und

Jannik Ströbel fertig auszubilden,

um dann Thomas als Torspieler

abzulösen“, erklärt Kurz,

der sich für diese Saison „ruhiges

Fahrwasser im Mittelfeld der

Tabelle“ wünscht. „Das wäre

perfekt. Nicht jedoch um sich

auszuruhen, sondern vielmehr

um gezielt die jungen Spieler in

die erste Mannschaft zu integrieren

und dort zu fördern.“

Das Ziel lautet Klassenerhalt.

„Auch im Falle eines Abstiegskampfs

bewerten wir unsere mittelfristigen

Ziele höher als die

kurzfristigen. Deshalb werden

wir in jedem Fall unseren Weg

weitergehen und die Mannschaft

sukzessive verjüngen, um auch

noch in fünf Jahren Fußball in

Tiefenbach spielen zu können“,

so Kurz. Mit Marc Belßner (eigene

Jugend) und Felix Irsigler

(Altenmünster) kommen erneut

zwei junge Spieler hinzu, „die einen

sehr zuverlässigen und engagierten

ersten Eindruck hinterlassen

haben. Darauf lässt

sich aufbauen.“

jom

SV Tiefenbach

Trainer: Martin Wörner (40)

Tor: Oliver Binder (26), Thomas Brumm (31),

Jannik Ströbel

Abwehr: Marc Belßner (19), Tobias Binder

(22), Heiko Brumm (34), Schmidt Florian

(26), Felix Irsigler (23), Max Irsigler, Jonas

Kappeller (26), Peter Klein (33), Alexander

Lober (31), Christopher Raczek (28), Fabian

Steinhülb (30), Sven Steinhülb (26), David

Wahba (32), Martin Wörner (40)

Mittelfeld: Uwe Bartholdy (29), Robin Belle

(25), Lukas Besta (20), Andre Brumm (33),

Nelu-Ionut Cancea, Robert Cernika (20),

Niklas Groschke (20), Steffen Horn (31), Patrick

Knyszczuk (30), Bernhard Lober (30),

Luca Martin (21), Michael Munzinger (31),

Andreas Neusser (33), Evren Özel (28), Sascha

Sackreuter (23), Pratz Thomas (38), Giorgi

Toroshelidze (28), Kevin Wieser (23)

Angriff: Ilie Cancea, Benny Kludzuweit (29),

Felix Kolasinski (26), Rafal Krum (26), Lukas

Reichelt (22), Jonas Schmidt (23), Kevin Weikum

Zugänge: Felix Irsigler (SGM VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim II), Marc Belßner

(SG Altenmünster), Luca Martin (SV Onolzheim),

Lukas Reichelt (KSG Ellrichshausen)

Abgänge: Ali Gürbostan (pausiert), Willy

Dörr, Sebastian Schmidt (beide Karriereende)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavorit: TSV Goldbach


42

KREISLIGA A2 HOHENLOHE

Guter Spirit

Ingersheims Spielertrainer Daniel Probst

hofft auf eine verletzungsfreie Runde.

Gute Abwehr

Eine starke Spielzeit hat der SC Bühlertann

hingelegt. Das Prunkstück ist die Defensive.

Beim SV Ingersheim wird

Spielertrainer Daniel

Probst jetzt von Klaus

Fester als zweitem Trainer

unterstützt. Erich Bauer hört

auf eigenen Wunsch auf, „bleibt

dem SVI aber in einer anderen

Position im Hintergrund erhalten“,

wie Abteilungsleiter Dominik

Rötlich erklärt. „Hier möchte

ich stellvertretend für die ganze

Mannschaft Danke sagen für

die unvergesslichen Jahren mit

dir an der Seitenlinie.“

Mit der Hinserie der vergangenen

Saison war Probst „alles

SV Ingersheim

Trainer: Daniel Probst (33), Klaus Fester

Tor: Mike Kronenwetter (28), Steffen Probst

(30), Tyrese Stäudle

Abwehr: Eugen Betke, Nico Dollmeier (26),

Philipp Gellner (28), Peter Joos (27), Moritz

Kamossa (26), Christian Krauß, Marco Kreuzberger,

Jens Probst (35), Max Riedel (24), Daniel

Rilk (26), Markus Schwiewager

Mittelfeld: Steffen Butz (29), Arlind Dashi,

Patrick Gellner (32), Johannes Hein (31), Marcel

Hofmann (27), Sören Hoss (32), Michael

Köhler, Florian Müller (28), Axel Probst (29),

Daniel Probst (33), Manuel Queissner, Domenico

Rohrmüller, Jannik Schnabl, Sandy

Schnabl (19), Daniel Söbbeke, Kai Trumpp

(25), Adrian Van den Broek (24), Kevin Velder,

Florian Wagner, Chris Walkum (25), Markus

Weber, Lars Wenzelburger, Laurin Zwerger

(23)

Angriff: Pascal Gellner (31), Marcel Greiner

(41), Tobias Hanselmann (29), Felix Kamossa

(26), Antohny Ouma, Dominik Rötlich (30),

Cedric Schnabl, Chris Weihbrecht (36), Patrick

Weiß (36), Wangyi Zhu

Zugänge: Laurin Zwerger, Arlind Dashi (beide

SGM VfR Altenmünster/ESV Crailsheim),

Sandy Schnabl (SG Altenmünster), Tyrese

Stäudle (Spvgg Hengstfeld-Wallhausen),

Markus Schwiewager, Domenico Rohrmüller

(reaktiviert), Marcel Greiner (TSG Kirchberg),

Steffen Butz (FC Matzenbach)

Abgänge: Andrei Astefanei, Raphael Randacher

(beide unbekannt), Michael Krey, Andreas

Galli (beide Karriereende), Sebastian

Illig, Philipp Karg, Daniel Krauß, Maximilian

Losch, Raffael Sochacki, Eric Wenzelburger

(pausieren alle), Tobias Karg, Jan Plieninger,

Martin Jabs (alle eigene Reserve/AH)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: SV Westgartshausen, TSV

Crailsheim II

Beim SV Ingersheim bleibt

Daniel Probst (rechts) Spielertrainer.

Foto: Joachim Mayershofer

andere als zufrieden“. Auch Verletzungspech

und berufsbedingte

Ausfälle führten dazu, dass

der SVI nur Drittletzter wurde.

Der Aufschwung an den letzten

vier Spieltagen (acht Punkte)

wurde durch den Saisonabbruch

jäh gebremst. „Wir hatten einen

guten Spirit in der Mannschaft,

waren äußerst zuversichtlich,

den Abstieg auf dem Platz verhindern

zu können“, sagt Probst.

Der Spielertrainer hofft darauf,

„dass wir uns spielerisch

weiterentwickeln und so uns

und unseren Zuschauern einen

attraktiven und schönen Fußball

zeigen können. Vor allem hoffen

wir, verletzungsfrei durch die

Spielzeit zu kommen.“ Rötlich

ergänzt: „Unser Ziel ist und

muss es sein, so schnell wie

möglich nichts mit dem Abstieg

zu tun zu haben.“ Nachdem sich

der SVI schon im Winter mit Sören

Hoss verstärkt hat, kommen

nun noch einige Neuzugänge

hinzu, „die unsere Mannschaft

perfekt ergänzen“, so Rötlich.

„Jeder hilft uns auf seine Art und

Weise weiter.“

jom

Vorsaison

13. Platz

(Kreisliga A2)

14 / 0,93 Punkte

26:39 Tore

Hochzufrieden war Bühlertanns

Trainer Andreas

Kurz mit der

Platzierung in der vergangenen

Runde. Er wollte mit

seinem Team unter die ersten

Fünf kommen, am Ende wurde

es sogar Platz 3. „Die jungen

Spieler haben einen Schritt nach

vorne gemacht. Und die Mannschaft

hat alles gegeben und bis

zur letzten Minute gekämpft“,

nennt Kurz die Gründe für das

starke Abschneiden.

Der Corona-Abbruch kam den

Bühlertannern nicht gelegen.

„Ich glaube, wir hätten bis zum

Schluss mit Goldbach, Westgartshausen

und Crailsheim II

um Platz 2 gekämpft“, meint

Kurz. Der Bühlertanner Coach

will in der neuen Saison an die

alte anknüpfen. Wieder ist ein

Rang unter den ersten Fünf das

Ziel. „Wenn es mehr wird als

letzte Saison, dann haben wir

auch nichts dagegen“, sagt Kurz

schmunzelnd. Möglich machen

soll dies wieder die starke Verteidigung.

Mit nur 22 Gegentreffern

hatte Bühlertann die beste

Abwehr der Liga, sogar Meister

Matzenbach musste ein Gegentor

mehr schlucken. „Die Abwehr

war und ist weiterhin unser

Prunkstück“, weiß Kurz. Darauf

will er wieder aufbauen.

Zwei Neue aus Obersontheim

Die Bühlertanner Offensive soll

Neuzugang Tim Otterbach beleben.

Er kommt vom TSV Obersontheim

und spielte bereits vor

drei Jahren in Bühlertann. In

Obersontheim gehörte er zu den

Stammspielern, die den Aufstieg

in die Landesliga ermöglicht haben.

„Tim hätte berufsbedingt

nicht die Intensität des Trainings

für die Landesliga stemmen können“,

erklärt Andreas Kurz.

Vorsaison

3. Platz

(Kreisliga A2)

25 / 1,67 Punkte

35:22 Tore

Auch der zweite Neuzugang

wechselt aus Obersontheim

nach Bühlertann. Michael

Schloßstein, der in der Abwehr

oder im Mittelfeld eingesetzt

werden kann, hätte auch das erhöhte

Trainingspensum in Obersontheim

zeitlich nicht geschafft.

Zudem war er rund anderthalb

Jahre verletzt. In Bühlertann

erhofft er sich mehr

Spielzeit nach der langen Verletzung.

„Erschwerend kommt hinzu,

dass er mein Neffe ist“, sagt

Kurz mit einem Lächeln. Aus der

eigenen Jugend ist Luca Bader

aufgerückt.

Den Verein verlassen hat niemand.

„Das freut mich sehr. Als

ich vor drei Jahren hier wieder

anfing, hatten wir acht Abgänge“,

erinnert sich Kurz. Mit den

drei Neuen habe Kurz nun mehr

Alternativen. Und die wird er

auch brauchen: „Die Liga ist brutal

ausgeglichen.“ Bühlertanns

Coach hat den TSV Crailsheim II

und Westgartshausen ganz oben

auf der Rechnung. tav

SC Bühlertann

Trainer: Andreas Kurz

Tor: Noah Ehrmann (21), Christian Ott (41),

Rene Pfitzer (27)

Abwehr: Niklas Beißer, Fabian Engel (27),

Eric Filbry (18), Marco Fischer (30), Thilo

Hummel (24), Ralf Idler (38), Marco Knobel

(27), Steffen Lober, Timo Scherer (33), Michael

Schloßstein (23), Nico Schloßstein, Aaron

Schwegler (25), Jannik Zauner (26)

Mittelfeld: Felix Arnoldt, Hannes Boy (20),

Fabian Deininger (23), Heiko Gaugel, Andre

Heese (31), Swen Köbler (26), Jonas Köder

(20), Johannes Lang (22), Sebastian Müller

(25), Thomas Müller, Sebastian Rüger (21),

Daniel Saile (38), Pascal Schneider (21), Fabian

Steglich (20), Jonas Trübendörfer (21),

Nico Ulreich (26), Daniel Wengert, Sebastian

Wengert (23)

Angriff: Luca Bader, Tim Otterbach (24),

Adrian Schäfer, Leopold Stoll, Alexander

Wied (29)

Zugänge: Tim Otterbach, Michael Schloßstein

(beide TSV Obersontheim), Luca Bader

(eigene Jugend)

Abgänge: keine

Saisonziel: unter die ersten fünf Teams

Titelfavoriten: Westgartshausen,

TSV Crailsheim II


KREISLIGA A2 HOHENLOHE 43

Aufgerückt

Beim TSV Obersontheim II soll ein

17-Jähriger zwischen den Pfosten stehen.

Aufgestellt

Die TSG Kirchberg geht mit komplett

neuer Abteilungsleitung in die Saison.

TSV Obersontheim II

Trainer: Yavuz Tuncel (46)

Tor: Claudio Cannizzo (49), Michael Dingil

(48), Eugen Frescher (35), Daniel Hornung

(17)

Abwehr: Stefan Aller (33), Jens Coblenz

(32), Felix Eckert (19), Felix Glasbrenner (23),

Felix Hartmann (38), David Herrmann (29),

Marcel Huß (27), Falk Immel (20), Michael

Schmidt (28), David Siemianowski (20), Thomas

Wagner (23), Dennis Welz (31)

Mittelfeld: Julian Feil (18), Daniel Glasbrenner

(25), Dominik Hamann (21), Jan Moser

(20), Kai Otterbach (29), Jens Söllner (32),

Uwe Traub, Yavuz Tuncel (46), Edgar Wagner

(29)

Angriff: Kai Graf (20), Nico Otterbach (28),

Tom Schlosser (20), Jannik Spitzenberger

(22), David Wieland (20)

Zugänge: David Wieland (TSV Sulzdorf)

Abgänge: Jonas Scherz (Spvgg Gröningen-Satteldorf

II)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe

Gegen die oberen Mannschaften

oft überraschend

gut, gegen die

schwächeren mitunter

enttäuschend: Der TSV Obersontheim

II erwies sich in der

vergangenen Saison oft als Wundertüte.

„Wenn wir selbst das

Spiel machen mussten, kam uns

das nicht sonderlich entgegen.

Und wenn wir einmal einem

Rückstand hinterhergelaufen

sind, taten wir uns schwer. Das

lag sicher auch daran, dass wir

ständig in wechselnden Aufstellungen

spielen mussten“, resümiert

Yavuz Tuncel. Bislang bildete

der 46-Jährige mit Marc

Schwerin ein Trainerduo. Da

sich Schwerin jedoch zur neuen

Saison auf die Rolle des sportlichen

Leiters des Landesliga-Teams

konzentriert, ist Tuncel

nun als alleiniger Coach gefordert.

„Einige Spieler kamen fit aus

der Corona-Pause, andere nicht

so fit“, sagt Tuncel und gesteht:

„Ich selbst habe acht bis neun

Kilo zugenommen.“ In den vergangenen

Wochen stand viel

Kondition und verhältnismäßig

wenig Taktik auf dem Plan. Mitte

August sei die Mannschaft bereits

in wesentlich besserer Verfassung

gewesen. Tuncels generelle

Philosophie für seine junge

Truppe: „Viel Spaß im

Training.“

Auf einen ganz jungen Spieler

könnte es in der Kreisliga A2

in den kommenden Monaten

schon ganz besonders ankommen.

Der 17-jährige Daniel Hornung

– am 2. September wird er

18 – soll auf der Torwart-Position

so häufig wie möglich zum

Einsatz kommen. „Er ist für sein

Alter schon ziemlich abgezockt,

hat gute Reflexe und kann beidfüßig

gut Fußball spielen“, lobt

ihn der Trainer. Ob die Doppelbelastung

für Daniel Hornung –

samstags bei der A-Jugend im

Tor und sonntags bei den Aktiven

– dauerhaft umsetzbar ist,

bleibe aber abzuwarten.

Youngster kehrt zurück

Neben Daniel Hornung traut

Tuncel auch anderen jungen

Spielern mittelfristig den Sprung

in die erste Mannschaft zu. So

hält der Trainer große Stücke auf

Felix Eckert, aber auch auf Jan

Moser und David Siemianowski.

Zudem kehrt mit David Wieland

ein Youngster an die alte Wirkungsstätte

zurück. Nachdem er

in Suldzdorf Spielpraxis sammelte,

möchte sich Wieland nun

in der Zweiten des TSV zum

Stammspieler entwickeln.

Wo könnte Obersontheims

Zweite am Ende der neuen Saison

landen? Tuncel hält eine

Platzierung zwischen Tabellenrang

4 und 8 für realistisch.

Wichtiger als die Platzierung

sind ihm jedoch andere Dinge:

„Junge Spieler heranführen, die

Mannschaft formen.“ Als voraussichtlich

stärkste Teams der

Liga sieht Tuncel Bühlertann

und Crailsheim II.

gm

Vorsaison

10. Platz

(Kreisliga A2)

18 / 1,20 Punkte

25:29 Tore

Die TSG Kirchberg hat in

der Kreisliga A2 beim

Abbruch der Saison den

letzten Platz belegt.

Aber weil es wegen der Corona-Pandemie

keine Absteiger

gibt, darf das Team von Trainer

Steffen Wieser auch in der Saison

2020/21 in der A-Klasse

antreten. „Wir waren mit der abgelaufenen

Saison alles andere

Kirchberg (blau) gastiert zum

Saisonstart beim SV Brettheim.


Foto: Hans-Otto Hettler

Vorsaison

15. Platz

(Kreisliga A2)

13 / 0,87 Punkte

20:39 Tore

als zufrieden. Die Saison ist absolut

nicht nach unseren Vorstellungen

und Zielsetzungen verlaufen.

Hierfür gab es verschiedene

Gründe, die wir dieses Jahr

auf jeden Fall aufarbeiten und

verbessern wollen. Der Rückrundenstart

vor Corona war

schon sehr vielversprechend“,

sagt Wieser und ergänzt, dass

nach der Zwangspause „alle unendlich

froh sind, dass wir wieder

einen geregelten Trainingsbetrieb

haben und es endlich

wieder um andere Themen geht.

Jetzt freuen wir uns alle auf die

neue Saison.“

In die geht die TSG Kirchberg

ohne externe Neuzugänge. „Wir

haben ein paar ältere Spieler reaktivieren

können, diese sollen

vor allem mit ihrer Erfahrung

den jungen Spielern bei ihrer

Entwicklung zur Seite stehen.

Wir haben mittlerweile eine sehr

junge Mannschaft, die gilt es zu

etablieren und jeden einzelnen

Spieler weiterzubringen und

weiterzuentwickeln. Wir wollen

auf jeden Fall eine bessere Rolle

wie letzte Saison spielen.“

Im Verein hat sich sehr viel

verändert, berichtet Steffen Wieser.

„Die Abteilungsleitung wurde

komplett neu aufgestellt, und

auch viele andere Stellen wurden

neu besetzt.“ Andreas Garmatter,

Alex Lemmer und Clemens

Borchers sind – in dieser

Reihenfolge – die neuen Abteilungsleiter.

Matthias Deeg übernimmt

die Rolle des Teammanagers.

Die Jugendleitung liegt in

den Händen von Herbert Krätzer

und Max Schmidt. Die neuen

Pressesprecher sind Denny

Grasmüller und Klaus Kruthof.

Geht es um die Favoritenfrage,

legt sich Steffen Wieser

schnell fest: „Für uns ist ganz

klar der SC Bühlertann der Favorit,

sie waren schon die letzten

Jahre immer oben dabei und

haben sich dieses Jahr nochmal

mit höherklassigen Spielern verstärkt.“

jom

TSG Kirchberg

Trainer: Steffen Wieser (46)

Tor: Dominik Bergmann (19), Matthias Deeg

(31), Dario Köhler (19)

Abwehr: Karsten Bohn (25), Max Botsch

(31), Robin Kindler (22), Fabian Nuß (27), Andreas

Schlauch (30), Lukas Schmidt (20),

Nils Zeitler (21)

Mittelfeld: Bledar Bala (28), Nikola Brnic

(26), Andreas Garmatter (29), Denny Grasmüller

(25), Stefan Groh (22), Marius Jauch

(20), Noah Kimmerle (18), Klaus Kruthof

(24), Thomas Raabe (27), Fabian Sorg (20)

Angriff: Alexander Lemmer (35), Jan Ludwig

(24), Jul Lührs (20)

Zugänge: Karsten Bohn, Andreas Schlauch,

Florian Walter (alle reaktiviert)

Abgänge: Alex Lutscher (KSG Ellrichshausen),

Marius Keck (Spfr. Leukershausen-Mariäkappel)

Saisonziel: Neuaufbau

Titelfavorit: SC Bühlertann


44

KREISLIGA A2 HOHENLOHE

Das Muswiesenderby ohne Muswiese: Das A2-Lokalduell zwischen Rot am See (schwarz) und Brettheim geht am 20. September über die

Bühne. Dass die Zuschauer dicht an dicht stehend das Spiel verfolgen dürfen, ist nahezu ausgeschlossen.

Foto: Hans-Otto Hettler

Sonntag, 30. August, 15 Uhr (R: 14. März)

Obersontheim II – Gründelhardt (12.30 Uhr)

TSV Vellberg – TSV Crailsheim II

SV Ingersheim – SV Tiefenbach

SV Westgartshausen – SC Bühlertann

SV Brettheim – TSG Kirchberg

TV Rot am See – FC Langenburg

TSV Gerabronn – TSV Goldbach

Sonntag, 6. September, 15 Uhr (R: 21. März)

FC Langenburg – SV Brettheim

TSG Kirchberg – TSV Obersontheim II

SV Gründelhardt – SV Westgartshausen

SC Bühlertann – SV Ingersheim

SV Tiefenbach – TSV Vellberg

TSV Crailsheim II – TSV Gerabronn

GSV Waldtann – TV Rot am See

Sonntag, 13. September, 15 Uhr (R: 28. März)

Ingersheim – Gründelhardt-Oberspeltach

SV Westgartshausen – TSG Kirchberg

TSV Obersontheim II – FC Langenburg

SV Brettheim – GSV Waldtann

TSV Goldbach – TSV Crailsheim II

TSV Gerabronn – SV Tiefenbach

TSV Vellberg – SC Bühlertann

Sonntag, 20. September, 15 Uhr (R: 3. April)

SV Gründelhardt – TSV Vellberg

SC Bühlertann – TSV Gerabronn

SV Tiefenbach – TSV Goldbach

TV Rot am See – SV Brettheim

GSV Waldtann – TSV Obersontheim II

FC Langenburg – SV Westgartshausen

TSG Kirchberg – SV Ingersheim

Freitag, 25. Sept., 18.30 Uhr (R: 5. April)

TSG Kirchberg – TSV Vellberg

TSV Gerabronn – SV Gründelhardt

Samstag, 26. Sept., 15.30 Uhr (R: 5. April)

TSV Goldbach – SC Bühlertann

Sonntag, 27. Sept., 15 Uhr (R: 5. April)

SV Ingersheim – FC Langenburg

SV Westgartshausen – GSV Waldtann

TSV Obersontheim II – TV Rot am See

TSV Crailsheim II – SV Tiefenbach

Sonntag, 4. Oktober, 15 Uhr (R: 11. April)

SV Brettheim – TSV Obersontheim II

TV Rot am See – SV Westgartshausen

GSV Waldtann – SV Ingersheim

FC Langenburg – TSV Vellberg

TSG Kirchberg – TSV Gerabronn

SV Gründelhardt – TSV Goldbach

SC Bühlertann – TSV Crailsheim II

Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr (R: 18. April)

TSV Goldbach – TSG Kirchberg

TSV Gerabronn – FC Langenburg

TSV Vellberg – GSV Waldtann

SV Ingersheim – TV Rot am See

SV Westgartshausen – SV Brettheim

SV Tiefenbach – SC Bühlertann

TSV Crailsheim II – SV Gründelhardt

Sonntag, 18. Oktober, 15 Uhr (R: 25. April)

Obersonth. II – Westgartshausen (13 Uhr)

GSV Waldtann – TSV Gerabronn

FC Langenburg – TSV Goldbach

TSG Kirchberg – TSV Crailsheim II

SV Gründelhardt – SV Tiefenbach

SV Brettheim – SV Ingersheim

TV Rot am See – TSV Vellberg

Sonntag, 25. Oktober, 15 Uhr (R: 2. Mai)

TSV Vellberg – SV Brettheim

SV Ingersheim – TSV Obersontheim II

Bühlertann – GründelhardtOberspeltach-

SV Tiefenbach – TSG Kirchberg

TSV Goldbach – GSV Waldtann

TSV Gerabronn – TV Rot am See

TSV Crailsheim II – FC Langenburg (16 Uhr)

Sonntag, 1. November, 14.30 Uhr (R: 9. Mai)

FC Langenburg – SV Tiefenbach

TSG Kirchberg – SC Bühlertann

SV Westgartshausen – SV Ingersheim

TSV Obersontheim II – TSV Vellberg

SV Brettheim – TSV Gerabronn

TV Rot am See – TSV Goldbach

GSV Waldtann – TSV Crailsheim II

Samstag, 7. Nov., 14.30 Uhr (R: 16. Mai)

TSV Goldbach – SV Brettheim

Sonntag, 8. Nov., 14.30 Uhr (R: 16. Mai)

TSV Vellberg – SV Westgartshausen

Gründelhardt–Oberspeltach – Kirchberg

SC Bühlertann – FC Langenburg

SV Tiefenbach – GSV Waldtann

TSV Crailsheim II – TV Rot am See

TSV Gerabronn – TSV Obersontheim II

Sonntag, 15. Nov., 14.30 Uhr (R: 30. Mai)

Obersontheim II – Goldbach (12.30 Uhr)

SV Ingersheim – TSV Vellberg

SV Westgartshausen – TSV Gerabronn

SV Brettheim – TSV Crailsheim II

TV Rot am See – SV Tiefenbach

GSV Waldtann – SC Bühlertann

Langenburg – Gründelhardt-Oberspeltach

Samstag, 21. Nov., 14.30 Uhr (R: 6. Juni)

SV Tiefenbach – SV Brettheim

TSV Crailsheim II – TSV Obersontheim II

TSV Goldbach – SV Westgartshausen

TSV Gerabronn – SV Ingersheim

TSG Kirchberg – FC Langenburg

Gründelhardt-Oberspeltach – Waldtann

SC Bühlertann – TV Rot am See

Samstag, 28. Nov., 14.30 Uhr (R: 13. Juni)

Obersontheim II – SV Tiefenbach (13 Uhr)

TV Rot am See – SV Gründelhardt

GSV Waldtann – TSG Kirchberg

SV Ingersheim – TSV Goldbach

SV Westgartshausen – TSV Crailsheim II

SV Brettheim – SC Bühlertann

Sonntag, 29. Nov., 14.30 Uhr (R: 13. Juni)

TSV Vellberg – TSV Gerabronn

Samstag, 5. Dez., 14.30 Uhr (R: 19. Juni)

TSV Goldbach – TSV Vellberg

FC Langenburg – GSV Waldtann

TSG Kirchberg – TV Rot am See

SV Gründelhardt – SV Brettheim

SC Bühlertann – TSV Obersontheim II

SV Tiefenbach – SV Westgartshausen

Sonntag, 6. Dezember, 14 Uhr (R: 19. Juni)

TSV Crailsheim II – SV Ingersheim


Bis zu vier Absteiger

KREISLIGA A3 HOHENLOHE 45

In der Kreisliga A3 sehen die Konkurrenten die SGM Markelsheim/Elpersheim als heißen

Titelanwärter. Neu dabei sind der SV Sindelbachtal und der TSV Ingelfingen.

Sonntag, 30. August, 15 Uhr (R: 14. März)

TSV Blaufelden – 1. FC Igersheim

FC Phoenix Nagelsberg – SC Wiesenbach

Sonntag, 6. September, 15 Uhr (R: 21. März)

SC Wiesenbach – SC Amrichshausen

Markelsheim/Elpersheim – TSV Blaufelden

Sonntag, 13. September, 15 Uhr (R: 28. März)

TSV Blaufelden – TV Niederstetten

FC Creglingen – SC Wiesenbach

Sonntag, 20. September, 15 Uhr (R: 3. April)

SC Wiesenbach – TSV Blaufelden

Sonntag, 27. September, 15 Uhr (R: 5. April)

TSV Ingelfingen – SC Wiesenbach

TSV Blaufelden – Mulfingen/Hollenbach

Sonntag, 4. Oktober, 15 Uhr (R: 11. April)

Bad Mergenth./Löffelstelzen – Blaufelden

SC Wiesenbach – SG Taubertal/Röttingen

Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr (R: 18. April)

TSV Blaufelden – SV Harthausen

1. FC Igersheim – SC Wiesenbach

Sonntag, 18. Oktober, 15 Uhr (R: 25. April)

SC Wiesenbach – Markelsheim/Elpersheim

DJK Bieringen – TSV Blaufelden

Weil Gammesfeld (rot) aufgestiegen ist, spielt der SC Wiesenbach

(blau) nur noch das Derby gegen Blaufelden. Foto: Robert Stolz

Sonntag, 25. Oktober, 15 Uhr (R: 2. Mai)

Blaufelden – Apfelbach-Herrenzimmern

TV Niederstetten – SC Wiesenbach

Samstag, 31. Oktober, 15 Uhr (R: 9. Mai)

TSV Blaufelden – FC Phoenix Nagelsberg

Sonntag, 1. November, 14.30 Uhr (R: 9. Mai)

SC Wiesenbach – SV Sindelbachtal

Sonntag, 8. Nov., 14.30 Uhr (R: 16. Mai)

TSV Blaufelden – SC Amrichshausen

SC Wiesenbach – Mulfingen/Hollenbach

Sonntag, 15. Nov., 14.30 Uhr (R: 30. Mai)

Bad Mergenth./Löffelstelzen – Wiesenbach

FC Creglingen – TSV Blaufelden

Samstag, 21. Nov., 14.30 Uhr (R: 6. Juni)

SV Sindelbachtal – TSV Blaufelden

SC Wiesenbach – SV Harthausen

Samstag, 28. Nov., 14.30 Uhr (R: 13. Juni)

TSV Blaufelden – TSV Ingelfingen

DJK Bieringen – SC Wiesenbach

Samstag, 5. Dez., 14.30 Uhr (R: 19. Juni)

Wiesenbach – Apfelbach-Herrenzimmern

SG Taubertal/Röttingen – TSV Blaufelden

Mit wenigen Veränderungen

geht die

Kreisliga A3 in die

Saison 2020/21. Meister

wurde die Spvgg Gammesfeld

(Punktequotient 2,14) vor

der SGM Markelsheim/Elpersheim

(1,77). Nach 20 Jahren kicken

die Gammesfelder damit

wieder in der Bezirksliga und

hoffen, mit ihrem Konzept, auf

eigene Kräfte zu setzen, den

Klassenerhalt zu schaffen. Die

Staffelgröße hat zugenommen

und beträgt nun 16 Vereine (Vorjahr

15).

Mit dem TSV Ingelfingen

(Umsetzung aus der A1) und

dem SV Sindelbachtal (Meister

B4) sind zwei Klubs neu dabei.

Sindelbachtal holte sich die

B4-Meisterschaft (Quotient

2,43) knapp vor dem TSV Dörzbach/Klepsau

(2,29) und spielt

damit erstmals als SV Sindelbachtal

in der Kreisliga A. Im

Jahr 2017 war man als Vizemeister

noch in der Relegation gegen

Althausen/Neunkirchen gescheitert.

Der Vorgängerklub

DJK Marlach wurde 1971 Meister

in der C-Klasse und war dann

bis zum Abstieg 1995 über zwei

Jahrzehnte fester Bestandteil in

der damaligen A-Klasse.

Bei der Frage nach dem kommenden

Meister in der A3 sind

sich nach den Meldungen der

Vereine viele ziemlich sicher:

Die SGM Markelsheim/Elpersheim

(zehnmal genannt) gilt als

der große Favorit. Im zweiten

Jahr nach dem Bezirksliga-Abstieg

soll die Rückkehr gelingen.

Im weiteren Favoritenkreis werden

die SGM Mulfingen/Hollenbach

II (fünfmal) und der TV

Niederstetten (viermal) genannt.

Konstanz scheint in der Trainerfrage

der Trend zu sein. Gab

es in der Saison 2018/19 noch sieben

Veränderungen und im Vorjahr

vier, sind es in der aktuellen

Saison nur noch zwei. So hat der

SC Amrichshausen mit Joachim

Pfeifer einen erfahrenen neuen

Coach an der Seitenlinie. Pfeifer

trainierte mehrere Jahre beim

TSV Crailsheim und beim TSV

Ilshofen. Zusammen mit seinem

Co-Trainer Carol Gurgu soll das

Team stabilisiert und weiterentwickelt

werden. Auch Topfavorit

Markelsheim/Elpersheim

musste auf Trainersuche gehen.

Marco Reuß wechselte zum SV

Wachbach in die Bezirksliga. Mit

Sascha Silberzahn und Philipp

Strauß konnten zwei qualifizierte

Spielertrainer gewonnen werden.

Silberzahn spielte zuletzt

beim badischen Verbandsligisten

Gommersdorf und Strauß

coachte zuletzt die U 17 des FSV

Hollenbach.

Erfreulicherweise können sieben

Vereine auf Nachwuchs aus

der eigenen Jugend setzten. Beispielhaft

voran geht hierbei der

TV Niederstetten mit fünf Zugängen

aus der eigenen Jugend.

Niederstetten ist der einzige

Verein, der alle Jugendklassen

mit eigenen Mannschaften besetzt.

Auch der FC Creglingen

hat gute Jugendarbeit anzubieten

und ebenfalls fünf Neuzgänge.

Markelsheim/Elpersheim,

Mulfingen/Hollenbach II (jeweils

vier), Sindelbachtal und

Wiesenbach (jeweils drei) bauen

auch vornehmlich auf die eigene

Jugend.

Da es bis zu vier Absteiger geben

kann, ist für viele Klubs der

Klassenerhalt ein Thema und

das erklärte Saisonziel. So auch

für Aufsteiger Sindelbachtal und

die Vereine Wiesenbach (vorige

Saison Platz 15), Igersheim (14),

Harthausen (13) sowie Blaufelden

(8). Unter die Top 5 will sich

die SGM Bad Mergentheim/Löffelstelzen

am Ende einreihen.

Neu ist nicht nur der Name, vielmehr

soll mittelfristig mit neuer

Konzeption der Aufstieg in

die Bezirksliga realisiert werden.


Robert Stolz


46

KREISLIGA A3 HOHENLOHE

Abhaken

Der SC Wiesenbach setzt nach verkorkster

Saison auf das Trainerduo Sachs/Brenner.

Anknüpfen

Der TSV Blaufelden will die gute erste Saison

nach dem Aufstieg jetzt bestätigen.

Für den SC Wiesenbach

war die vergangene Saison

eine Spielzeit zum

Vergessen. „Trotz guter

Leistungen im Bezirkspokal

konnten wir keinerlei Schwung

mit in den Ligabetrieb nehmen

und sind vom ersten Spiel an

nicht in Tritt gekommen. Dies

belegt auch die Tatsache, dass

wir in der vergangenen Spielzeit

keinen einzigen Heimsieg verbuchen

konnten und nach der Vorrunde

mit lediglich zehn Punkten

am Tabellenende standen“,

sagt Abteilungsleiter Johannes

Trump. Der SCW hatte als Tabellenletzter

Glück, dass es wegen

der Corona-Pandemie keine

Absteiger gab. „Die Saison gilt

es nun abzuhaken und aus den

Fehlern zu lernen, damit wir in

SC Wiesenbach

Trainer: Achim Sachs (36), Patrick Brenner

(26)

Tor: Jonas Hanselmann (20), Janik Kollmar

(17), Steven Schulze (26), Nils Vogt (19)

Abwehr: Denis Depperschmidt (19), Thomas

Ganzhorn (33), Jonas Hirschmann (29),

Markus Hirschmann (34), Timo Holzmüller

(19), Andreas Hornung (30), Bryan Hütter

(19), Alin-Robert Ion, Florian Leiser (24), Robin

Pehl (22), Jens Reichert (29), Marcel

Schürger (29), Patrick Schwalm (24), Andre

Stradinger (26), Maximilian Straub (25),

Christian Weber (24), Jan Wiedmann (24)

Mittelfeld: Andreas Ackermann (33), Lucca

Bauer (20), Patrick Brenner (26), Ahmed

Chelighoum (41), Semih Deeg (20), Andreas

Ganzhorn (32), Jonah Hanselmann (22),

Sven Heim (20), Simon Hirschmann (26),

Nam Hoa (28), Luca Hutter (19), Etienne

Mandl (17), Philipp Model (23), Marian Prisacariu,

Eduard Streidenberger (25), Johannes

Trump (39), Cedric Werner (20), Maurice

Werner (23)

Angriff: Beniamin Apetrei (24), Danut-Gheorghita

Esanu (27), Dominik Grünsfelder

(30), Michael Hauber (30), Jannik Keidel

(23), Johannes Knoke (23), Peter Lindenmeier

(31), Sorin-Andrei Raus

Zugänge: Etienne Mandl, Janik Kollmar, Sorin-Andrei

Raus (alle eigene Jugend), Marian

Prisacariu (FC Polithenica Iasi), Alin-Robert

Ion (AS Izvoru)

Abgänge: keine

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavorit: SGM Markelsheim/Elpersheim

Der SC Wiesenbach (blau) war

A3-Schlusslicht.Foto: Achim Köpf

diesem Jahr ein anderes Gesicht

zeigen können.“ Positiv bleibt

das soziale Engagement der

Wiesenbacher Kicker in Erinnerung:

Sie gründeten eine Nachbarschaftshilfe,

um gefährdete

Menschen zu unterstützen.

Zur neuen Saison hofft Trump,

„dass unsere Mannschaft das beschriebene

andere Gesicht zeigt

und sich wieder als geschlossene

Einheit auf dem Platz präsentiert.

Als Ziel setzen wir uns,

auch aufgrund der verschärften

Abstiegsregelung, den Klassenerhalt

möglichst früh zu erreichen.“

Auf der Trainerposition

hat es einen Wechsel gegeben.

Mit Uwe Kremer war im Winter

bereits eine Trennung im Sommer

vereinbart. „Wir danken

Uwe für sein Engagement und

auch dafür, wie er dem SCW

während der Corona-Krise ohne

Trainingsbetrieb von sich aus

entgegenkam. Das war sicher

nicht selbstverständlich“, sagt

Johannes Trump. Neue Impulse

soll nun eine interne Trainerlösung

setzen: Achim Sachs und

Patrick Brenner bilden das neue

Trainerduo.

jom

Vorsaison

15. Platz

(Kreisliga A3)

11 / 0,73 Punkte

28:41 Tore

Vorsaison

8. Platz

(Kreisliga A3)

21 / 1,40 Punkte

28:27 Tore

Der TSV Blaufelden (weiß) kam

auf Platz 8. Foto: Robert Stolz

Als Aufsteiger haben wir

uns in der ersten Saison

in der Kreisliga A3

ganz gut geschlagen.

Unser Ziel Klassenerhalt hatten

wir bis zum Abbruch der Saison

gut im Auge“, erklärt Lukas Leiser,

Abteilungsleiter des TSV

Blaufelden, beim Blick zurück.

Der Neuling hatte sich in der höheren

Liga schnell akklimatisiert.

Der Klassenerhalt gilt jetzt

auch wieder als oberstes Ziel des

Vereins. „Wir wollen an die Leistungen

anknüpfen. Als Aufsteiger

haben wir noch keine ganze

Saison in der Kreisliga A3 gespielt.

Der verstärkte Abstieg ist

auch Thema bei uns. Dies erfordert

einen guten Start, um nicht

gleich nach ein paar Spielen im

Abstiegskampf zu stecken. Aber

ich denke, insgesamt ist die

Kreisliga A3 sehr ausgeglichen,

daher werden sich mehrere Vereine

mit dem Thema abfinden

müssen. Wir freuen uns auf

spannende und faire Spiele.“

Der TSV Blaufelden will in

diesem Jahr stark auf die eigene

Jugend bauen, erklärt Leiser.

„Wir haben kaum Abgänge. Daher

war nicht unsere erste Priorität,

neue Spieler von anderen

Vereinen zu gewinnen. Vielmehr

haben wir geschaut, unseren bisherigen

Kader zusammenzuhalten

und diesen mit unseren Jugendspielern

zu verstärken.“

Zudem wird sich die Abteilungsleitung

stärker aufstellen.

Mehrere aktive Spieler nehmen

Tätigkeiten in diesem Bereich

wahr. „Wir wollen zukünftig

noch mehr im Team arbeiten

und die Vereinsarbeit auf mehrere

Schultern verteilen“, sagt

Lukas Leiser, der den TV Niederstetten

und die SGM Markelsheim/Elpersheim

als Favoriten

nennt. „Beide Mannschaften

haben in der vergangenen

Saison schon eine starke Leistung

abgeliefert. Wir denken,

dass beide Mannschaften noch

stärker aus der Corona-Pause

zurückkehren.“

jom

TSV Blaufelden

Trainer: Jochen Schneider (seit 2017)

Tor: Josia Feinauer (19), Nico Gennrich (29),

Ralf Möbius (42)

Abwehr: Thomas Busch (30), Nils Ent (18),

Tobias Feyh (23), Sebastian Götz (28), Oliver

Heger (17), Rene Günter Hertweck (25), Benedikt

Hofmann (27), Pascal Hofmann (26),

Rene Hofmann (28), Michael Huss (24), Patric

Kober (21), Björn Krasser (34), Simon

Martin (31), Thorsten Müller (33), Yannic

Weidkuhn (22), Julian Wieserner (20)

Mittelfeld: Sebastian Deiss (23), Lukas

Eichhorn (27), Oliver Fink (34), Alexander

Heth (24), Lukas Leiser (26), Thomas Metzler

(21), Jochen Schneider (45), Hendrik Seckel

(22), Pepe Siegele (21), Luca Stern (18), Luca

Thöne, Brandon Weber (21), Fabian Wernau

(20), Luca Wernau (19)

Angriff: Marco Abendschein (18), Daniel

Eckart (29), Sören Engelhardt (18), Fabrizio

Ferrante (35), Adrian Heger (21), Fabian Hofmann

(27), Tristan Schmidt (23), Aljoscha

Weidkuhn (21), Patrick Weidlich (32)

Zugänge: Oliver Heger, Nils Ent, Sören Engelhardt

(alle eigene Jugend)

Abgänge: Marcel Mönch (FC Langenburg),

Andreas Stellmann, Johannes Lenkner, Friedrich

Zwerschiz, Simon Grundhoff (pausieren

alle)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: TV Niederstetten, SGM TSV

Markelsheim/SV Elpersheim


KREISLIGA B1 HOHENLOHE 47

Neun aus B4, fünf aus B2

In der Kreisliga B1 heben sieben Vereine den

TSV Dörzbach/Klepsau aufs Favoritenschild.

Zur neuen Saison gibt es

in allen Hohenloher

Kreisliga-B-Staffeln große

Veränderungen. Auslöser

war der Wunsch, dass die

zweiten Mannschaften der Bezirksligisten

wieder das Vorspiel

bei der Ersten bestreiten können.

Diesem Antrag wurde vom

Bezirksvorstand zugestimmt. Sie

spielen nun zusammen in der

Kreisliga B4. Für Bezirksspielleiter

Hartmut Megerle war die

Umsetzung keine leichte Aufgabe,

sollten doch alle Veränderungen

regional verträglich sein.

Die neue B1 setzt sich nun aus

14 Vereinen (Vorjahr 15) zusammen.

Neun kommen aus der ehemaligen

B4 und fünf aus der B2.

Aus diesen Staffeln haben sich

der SV Sindelbachtal (Meister

B4) in die A3 und die TG Forchtenberg

(Meister B2) in die A1

verabschiedet. Mit der neu gebildeten

SGM Hohebach/Rengershausen

gibt es sechs Spielgemeinschaften

in der B1.

Als kommenden Meister sehen

sieben Klubs den TSV Dörzbach/Klepsau.

Die junge Mannschaft

hat drei Neuzugänge aus

der eigenen Jugend und wird

vom Trainerteam Andreas Walter

und Christian Schappes betreut.

Der Wiederaufstieg ist das

Ziel. Er wurde in der vergangenen

Saison um 0,14 Punkte nach

der Quotientenregelung knapp

verpasst. Im Rennen sind auch

Mulfingen II/Hollenbach II, Hohebach/Rengershausen

und Billingsbach

(je zweimal genannt).

Sehr selbstbewusst gibt sich die

neue Spielgemeinschaft Hohebach/Rengershausen,

die als Saisonziel

den Aufstieg ausgerufen

hat und vom erfahrenen Joe

Strauß-Brix betreut wird.

In der neuen Staffel-Zusammensetzung

kommt es zu Begegnungen,

die es schon lange nicht

mehr gegeben hat und somit viel

Spannung versprechen. Vorne

dabei sein können auch Waldenburg

(Platz 5 in der B2) und

Ohrnberg (Rang 3). Das Saisonziel

„oben mitspielen“ ausgegeben

haben Berlichingen/Jagsthausen,

Ohrnberg und Schrozberg.

Billingsbach sieht sich „in

der oberen Tabellenhälfte“, die

SGM Mulfingen II/Hollenbach

II möchte „unter die Top 5“.

Einige Veränderungen gab es

auf den Trainerpositionen: Beim

TSV Althausen/Neunkirchen

hat Julian Maier erstmals ein

Traineramt übernommen (davor

Spieler bei der SGM Weikersheim/Schäftersheim),

Dietmar

Fiedler übernahm nach einer

längeren Pause bei der SGM

Creglingen II/Bieberehren. Mit

Stefan Koch kehrt ein Altbekannter

zum SV Berlichingen/

Jagsthausen zurück, sein Vorgänger

Sebastian Leuz assistiert ihm

nun als Co-Trainer.

Auf die eigene Jugend können

der TSV Althausen/Neunkirchen

(vier Zugänge), Creglingen

II/Bieberehren (fünf), Dörzbach/Klepsau

(drei) und Mulfingen

II/Hollenbach II (vier) bauen.

Robert Stolz

Sonntag, 30. August, 13 Uhr (R: 14. März)

Kupferzell/Gaisbach II – FC Billingsbach

TSV Schrozberg – TSG Waldenburg (15 Uhr)

Sonntag, 6. September, 15 Uhr (R: 21. März)

FC Billingsbach – Sindringen/Ernsbach II

TSV Ohrnberg – TSV Schrozberg

Sonntag, 13. September, 15 Uhr (R: 28. März)

Schrozberg – Mulfingen II/Hollenbach II

Althausen-Neunkirchen – FC Billingsbach

Sonntag, 20. September, 15 Uhr (R: 3. April)

FC Billingsbach – TSV Schrozberg

Sonntag, 27. September, 13 Uhr (R: 5. April)

Creglingingen/Bieberehren II – Billingsbach

Sonntag, 4. Oktober, 13 Uhr (R: 11. April)

SGM Kupferzell/Gaisbach II – Schrozberg

FC Billingsbach – SV Morsbach (15 Uhr)

Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr (R: 18. April)

TSV Schrozberg – Sindringen/Ernsbach II

Sonntag, 18. Oktober, 15 Uhr (R: 25. April)

TSV Althausen-Neunkirchen – Schrozberg

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FC Billingsbach – TSV Dörzbach/Klepsau

Sonntag, 25. Oktober, 15 Uhr (R: 2. Mai)

Berlichingen/Jagsthausen – Schrozberg

Hohebach/Rengershausen – Billingsbach

Sonntag, 1. November, 14.30 Uhr (R: 9. Mai)

Billingsbach – Markelsheim/Elpersheim II

TSV Schrozberg – Creglingen/Bieberehren II

Sonntag, 8. November, 15 Uhr (R: 16. Mai)

TSG Waldenburg – FC Billingsbach

SV Morsbach – TSV Schrozberg

Sonntag, 15. November, 15 Uhr (R: 30. Mai)

FC Billingsbach – TSV Ohrnberg

Samstag, 21. Nov., 15.30 Uhr (R: 6. Juni)

FC Billingsbach – Mulfingen II/Hollenbach II

TSV Dörzbach/Klepsau – TSV Schrozberg

Samstag, 28. Nov., 14.30 Uhr (R: 13. Juni)

Berlichingen/Jagsthausen – FC Billingsbach

Schrozberg – SG Hohebach/Rengershausen

Samstag, 5. Dez., 12.30 Uhr (R: 19. Juni)

Markelsheim/Elpersheim II – Schrozberg

Werbetechnik

Baustellenschilder

Bauzaunbanner

Rollup - Displays

Banner + Fahnen

Leuchtkästen

Werbeartikel

Tassen + Kulis

Blöcke

Meterstäbe

Mützen

Shirts


48

KREISLIGA B1 HOHENLOHE

Wie’s kommt

Der FC Billingsbach freut sich sehr auf die

neuen Gegner in der Kreisliga B1.

Wieder da

Beim TSV Schrozberg sollen viele junge

Spieler bei den Aktiven integriert werden.

Der FC Billingsbach lag in

der vergangenen Saison

in der B4 aussichtsreich

im Rennen um den Aufstieg.

Mit drei Punkten hinter

Meister Sindelbachtal – und einem

Spiel mehr – belegte der

FCB beim Abbruch Platz 3. „Wir

hatten uns bis zur Winterpause

eine gute Ausgangslage für die

Rückrunde geschaffen. Daher

waren wir zufrieden“, erklärt

Abteilungsleiter Marcel Haag.

Nun hofft er darauf, „dass wir die

Saison ohne Komplikationen

durchspielen können. Wir freuen

uns sehr auf die neuen Gegner

in der B1.“ Weil es eine neu

zusammengewürfelte Staffel ist,

falle es ihm schwer, einen Favoriten

zu nennen. „Viele Mannschaften

kennen sich nicht. Wir

sind gespannt, in welcher Verfassung

die Mannschaften nach

der langen Corona-Pause zurück

auf die Plätze kommen“, sagt

Marcel Haag.

Der FC Billingsbach hat mit

Rafael Götz vom TSV Laudenbach

einen zusätzlichen Torwart

und Co-Trainer ins Boot geholt,

der Trainer Christian Schneider

FC Billingsbach

Trainer: Christian Schneider (43)

Tor: Otto Bauer (22), Rafael Götz (27), Janis

Rausch (27)

Abwehr: Moritz Ehrmann (20), Patrick Ehrmann

(29), Marco Häberlein (19), Simon

Kipphan (26), Nico Kurzay (23), Flavio Vogel

(25), Robin Vogel (19), Sascha Vogel (22)

Mittelfeld: Thomas Böhm (29), Nikolas

Brümmer (22), Roman Dieroff (19), Simon

Ehnes (23), Johannes Gröber (22), Patrick

Haag (22), Daniel Hörner (28), Daniel Ley

(30), Chris Reckwardt (29), Pascal Schneider

(19), Lukas Tripps (23)

Angriff: Benedict Brümmer (20), Lukas Häberlein

(21), Benedikt Hanisch (23), Patrick

Jakob (25), Dirk Kleinert (31), Hannes Klenk

(20), Steffen Kümmerer (23), Christoph

Pieper (25), Felix Schlund (24), Tobias

Schneider (29)

Zugänge: Rafael Götz (TSV Laudenbach),

Maximilian Schneider, Adrian Philipp, Simon

Ehnes

Abgänge: keine

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe

unterstützt. „Des Weiteren haben

wir mit Maximilian Schneider,

Adrian Philipp und Simon

Ehnes noch drei weitere neue

Spieler gewinnen können“, erklärt

Haag und blickt noch einmal

auf die vergangene Saison

zurück. „Die Anfänge mit Corona

waren sehr schwierig, da jeglicher

Kontakt untersagt war. Als

alles ein wenig gelockert wurde,

haben wir sehr viel an unserem

Vereinsheim erneuert, geputzt,

gestrichen und verbessert. Mittlerweile

sind wir Gott sei Dank

wieder voll im Training und

freuen uns über jede Lockerung

und Maßnahme, die den Fußball

wieder etwas mehr so werden

lässt, wie wir ihn kennen und lieben.“

Nicht fehlen dürfen da die

Auftritte von Mittelfeldspieler

und Singer/Songwriter Chris

Reckwardt, der zum Beispiel

„Wie’s kommt“ und „Mit jedem

Schritt“ singt.

Dass die Saison 2019/2020 abgebrochen

wurde, war „für uns

nachvollziehbar und in Ordnung.

In so einer Situation gibt es keine

perfekten Lösungen“, betont

Marcel Haag.

jom

Das Derby FC Billingsbach (rot) gegen TSV Schrozberg steigt am

Sonntag, 20. September.

Foto: Robert Stolz

Vorsaison

3. Platz

(Kreisliga B4)

31 / 2,07 Punkte

40:16 Tore

Vorsaison

7. Platz

(Kreisliga B4)

22 / 1,47 Punkte

25:27 Tore

In die vergangene Saison startete

der TSV Schrozberg

„holprig“, wie es von Seiten

des Vereins heißt. Nach einem

Sieg zum Auftakt folgten

fünf Niederlagen. Deshalb gab es

frühzeitig einen Trainerwechsel.

Thorsten Arbanas übernahm das

Amt von Oswin Keidel und führte

die Mannschaft aus dem Tabellenkeller.

Seit der Winterpause

ist Florian Brenner nun als

Coach für die Aktiven verantwortlich.

Ihm zur Seite steht

Christian Ehrmann. Beide sind

Schrozberger Eigengewächse.

Brenner hat lange Zeit in

Schrozberg gespielt, bevor er

sich dem TSV Crailsheim II zu

Landesliga-Zeiten angeschlossen

hat. Aufgrund einer schweren

Verletzung musste er seine

Karriere beenden. Nachdem er

sein Studium als Lehrer erfolgreich

abgeschlossen hat, stand er

für das Traineramt zur Verfügung.

Co-Trainer Ehrmann ist

seit der Jugend als Spieler in

Schrozberg aktiv. „Durch seine

Tätigkeit als Physiotherapeut

und eine Vielzahl an Fort- und

Weiterbildungen ergänzt er Florian“,

teilt Abteilungsleiter

Thorsten Haag mit. „Wir profitieren

momentan sehr von unserer

guten Jugendarbeit und

konnten fünf Jungs, welche letztes

Jahr von der A-Jugend zu den

Aktiven gestoßen sind, bereits

voll in die erste Mannschaft integrieren“,

freut sich Abteilungsleiter

Patrick Mühlenstedt. Dieses

Jahr kommt ein weiterer

Spieler aus der A-Jugend zur

Ersten, und zudem „sind bereits

vier weitere A-Jugendspieler 18

Jahre alt und somit spielberechtigt

bei den Aktiven. Diese Jungs

wollen wir langsam an die erste

Mannschaft heranführen und ihnen

ab und zu bei den aktiven

Mannschaften Einsatzzeiten geben.

Der Hauptfokus liegt auf

Spielern aus der eigenen Jugend,

Neuzugänge von extern gibt es

nicht“, erklärt Haag.

Für Co-Trainer Christian Ehrmann

ist es deshalb ein Ziel,

die Spielphilosophie weiterzuentwickeln

und zu verbessern.

Als Titelfavoriten hat er Dörzbach/Klepsau

und Billingsbach

auf der Rechnung – „zwei sehr

erfahrene und eingespielte

Mannschaften“.

jom

TSV Schrozberg

Trainer: Florian Brenner (30)

Tor: Chinedu David Anudu (34), Nathanael

Liebetanz (27), Maik Miller (34), Tobias Sauter

(26)

Abwehr: Omar Jallow, Abdoulie Jallow (22),

Pascal Bauer (19), Steffen Hefke (27), Sven

Jörg (24), Lars Lulay (23), Patrick Mühlenstedt

(29), Diamant Tishukaj (27), Marcel

Weigel (22), Lukas Zink (19)

Mittelfeld: Sherifo Bah, Alfusainey Camara

(22), Alex Col, Christian Ehrmann (35), Michael

Feuerlein (26), Marco Flaig (27), Kai

Flurer (32), Sebastian Haag, Aaron Himmelein,

Bastian Konrad (19), Matthias Lutz

(21), Robert Meier (20), Rudolf Rohr (23)

Angriff: Florian Bauer (20), Dominik Brenner

(26), Thorsten Haag (33), Lamin Jammeh

(30), Christian Kästner (23), Jonas Meuder

(26), Simon Stirnkorb (20)

Zugänge: keine

Abgänge: keine

Saisonziel: Spielphilosophie weiterentwickeln

und verbessern

Titelfavoriten: Dörzbach und Billingsbach


80 Aktive

Schiedsrichtergruppe Crailsheim muss in

dieser Saison 1133 Spiele besetzen.

SCHIEDSRICHTER UND KREISLIGA B3 HOHENLOHE 49

In der Schiedsrichtergruppe

Crailsheim finden sich aktuell

80 aktive und 34 passive

Schiedsrichter, wie Obmann

Dennis Arendt berichtet. In der

Saison 2020/21 müssen diese 798

Herrenspiele, 240 Reservespiele

und 95 Frauenspiele leiten.

Nicht nur darauf muss sich die

Schiedsrichtergruppe Crailsheim

diese Saison einstellen.

Zum Beispiel seien auch die Corona-Hygieneregeln,

„die bei jedem

Verein anders aufgestellt

sind und auch bei der eigenen

Schulung umgesetzt werden

müssen“, so Arendt, eine besondere

Herausforderung für die

hohenlohischen Schiedsrichtergruppen

– neben Crailsheim sind

dies noch Schwäbisch Hall, Künzelsau,

Öhringen und Bad Mergentheim.

„Nachdem im Frühjahr der

Schiedsrichterneulingskurs

mangels Teilnehmerzahl ausgefallen

ist, wird es ohnehin eine

Herausforderung werden, die

neue Spielrunde in allen Klassen

einteilen zu können“, betont

Arendt. Im Vorfeld der Saison

seien circa 15 Schiedsrichter wegen

Inaktivität von der Liste gestrichen

worden. Dies sei den

betroffenen Unparteiischen und

den Vereinen bereits vor der Saison

bekannt gegeben worden,

trotzdem habe sich hier nichts

geändert. „Immer noch ist es

auch zu sehr bei den Vereinen

der Gruppe Crailsheim verbreitet,

lieber die Strafen des WFV

Ausschuss SRG Crails.

Obmann: Dennis Arendt

stellvertretender Obmann,

Einteiler Aktive: Andreas Walk

Einteiler AH: Hermann May

Einteiler Jugend, Überwachung

DFBnet: Dimokritos Koumarapis

Schiedsrichter-Gewinnung:

Luca Schüttler

Schiedsrichter-Erhaltung:

Marc Wüstner

Überwachung DFBnet: Helmut Fuchs

Überwachung DFBnet, Senioren:

Helmut Beck

Beauftragter Social Media:

Thomas Metzler

zu bezahlen, als Schiedsrichter

ausbilden zu lassen“, bemängelt

Arendt das fehlende Engagement

vieler Vereine in Sachen

Schiedsrichter-Tätigkeit im eigenen

Klub.

„Vor diesem Hintergrund ist

es fast schon Usus, die Vereine

anzumahnen, dringend auch

nach dem Nachwuchs an der

Pfeife zu schauen – ohne diesen

wird sich in naher Zukunft die

Frage stellen, ob überhaupt noch

die Kreisligen B mit Unparteiischen

besetzt werden können“,

so Arendt. Eine weitere Folge

des immer größer werdenden

Schiedsrichtermangels sei auch,

„dass die Vereine im Vorfeld der

Saison wissen, dass es möglich

sein kann, dass des Öfteren die

Reservespiele selbst gepfiffen

werden müssen – auch wenn es

weiterhin keine Totalabsage an

das Schiedsrichterwesen im Reservespielbetrieb

gibt.“ jom

Die Schiedsrichtergruppe

Crailsheim hat ihre Corona-Schulung

auf der Tribüne im

Schönebürgstadion durchgeführt.

Foto: privat

Leistungsschiedsrichter

Landesliga: Tobias Klingler

Bezirksliga unter Beobachtung:

Luca Schüttler, Phillip Gesswein

Perspektivkader Bezirksliga:

Oliver Petz, Bünyamin Kavlak, Elias Rosovits,

Aurel Stegmaier, Thomas Metzler

Nachwuchskader: Linus Hofmann, Gilbert

Wirth, Felix Strauß, Jonas Friedrich, Daniel

Friedrich

Währen der TSV Ilshofen III (schwarz) in dieser Saison in einer

Spielgemeinschaft mit dem SV Großaltdorf in der Kreisliga B3 an

den Start geht, ist der TSV Dünsbach II (rot) in die neu strukturierte

Kreisliga B4 umgruppiert worden.

Foto: Hans-Otto Hettler

Drei Alte

und zwei Neue

In der Kreisliga B3 werden fünf Teams zum

Kreis der Titelfavoriten gezählt.

In der Kreisliga B3 gibt es in

dieser Saison drei neue Gesichter:

Aus der B1 kommen

die Spfr. Bühlerzell II, der FC

Ottendorf und der TSV Gaildorf

II hinzu, dafür rücken die

Spfr. Leukershausen-Mariäkappel

II und der TSV Dünsbach II

in die B4, in der die meisten

Zweitvertretungen der Bezirksligisten

zu finden sind. Nur die

SGM VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim und der TSV Ilshofen

schicken ihre zweite beziehungsweise

dritte Mannschaft in

der B3 ins Rennen, weil beide –

wie auch die Spfr. Bühlerzell II

– zusätzlich noch eine Reserve

gemeldet haben. Der TSV Ilshofen

III hat sich zu dieser Saison

mit dem SV Großaltdorf zusammengeschlossen

und agiert als

Spielgemeinschaft. Das alles –

und weil es Corona-bedingt auch

keine Absteiger aus der Kreisliga

A2 gibt – hat zur Folge, dass

in der B3 sogar eine Mannschaft

weniger an den Start geht als in

der vergangenen Runde.

Wer von den 14 Teams in der

B3 nun der Topfavorit auf die

Meisterschaft ist, ist im Vorfeld

gar nicht so leicht zu beantworten.

Nach dem Aufstieg des GSV

Waldtann in die Kreisliga A2

dürften die Verfolger Spvgg Gröningen-Satteldorf

II, Spvgg

Hengstfeld-Wallhausen und FC

Honhardt auf jeden Fall zum

Kreis der Titelanwärter zählen.

Satteldorf II und Hengstfeld haben

bärenstarke Offensivleute,

die es 57- beziehungsweise 50-

mal im gegnerischen Kasten

klingeln ließen. Der Hengstfelder

Spielertrainer Fredi Skurka

hat sich mit 21 Treffern die Torjägerkanone

in der B3 gesichert.

Der oberligaerfahrene Stürmer

hat bewiesen, dass er auch mit

45 Jahren noch weiß, wo das gegnerische

Tor steht. Der FC Honhardt

bestach vor allem mit seiner

Defensive, die nur zwölf Gegentore

in 15 Spielen zuließ. Der

FCH stellte damit die beste Abwehr

der B3.

Auch den Neulingen Bühlerzell

II und Ottendorf wird zugetraut,

dass sie in der Kreisliga

B3 ein Wörtchen im Kampf um

den Aufstieg mitreden werden.

Angesichts der Platzierungen in

der Vorsaison in der B1 gar nicht

so abwegig: Die Bühlerzeller landeten

hinter Meister VfB

Neuhütten auf Rang 2, der FC

Ottendorf wurde Vierter. jom


50

KREISLIGA B3 HOHENLOHE

Ernsthaft

Das erste Jahr nach dem Umbruch beim

SSV Stimpfach soll wieder besser werden.

Einzigartig

Dem BC Marktlustenau gelingt nach der

Rückkehr in den Spielbetrieb ein Saisonsieg.

SSV Stimpfach

Trainer: Sascha Tremmel (35)

Tor: Andreas Frank (32), Dennis Gackstatter

(24), Florian Lenz (38), Fabian Riek (23), Tobias

Sturm (29)

Abwehr: Michael Erhardt (30), Jaime Klein

(34), Adrian Mjekici (22), Alex Molodovski

(23), Christian Munzinger (27), Niklas Scheiner

(19), Vincent Schulz (19), Fabian Stecher

(22), Sascha Wächter (23), Bernd Wolff (34)

Mittelfeld: Fabian Betzler (30), Manuel

Christ (38), Dominik Cuic (21), Johannes

Denk (19), Paul Effenberger (31), Christian

Frank (29), Hans Galauner (29), Kenan Hajdarevic

(23), Alexander Heindl (41), Mathias

Kamrad (28), Raphael Klein (30), Patrick Köder

(21), Justin Kreuzer (19), Tobias Laukenmann

(33), Lukas Neckermann (19), Yannick

Rein (23), Simon Scheiner (18), Johannes

Schneider (30), Sascha Tremmel (35), Gabriel

Wagner (30)

Angriff: Osman Bah (22), Johannes Dambacher

(23), Mario Fetsch (18), Robin Grüning

(27), Oliver Purtscher (21), Patrick Stegmeier

(33), Thomas Täger (35)

Zugänge: Patrick Köder (SV Jagstzell), Oliver

Purtscher (SGM VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim), Simon Scheiner, Johannes Denk

(beide eigene Jugend)

Abgänge: keine

Saisonziel: Wir möchten eine ernste Rolle

unter den ersten drei Plätzen mitspielen.

Titelfavoriten: Satteldorf II, Honhardt und

Hengstfeld

Der SSV Stimpfach hat

schon vor der vergangenen

Saison einen Umbruch

in der Mannschaft

eingeleitet. Platz 10 stand

am Ende der Spielzeit zu Buche.

„Sportlich gesehen können wir

nicht zufrieden sein, aber ein

Umbruch war zwingend notwendig“,

erklärt Patrick Stegmeier,

der mit Benajmin Illig sowie

Marco und Michael Erhardt

das Abteilungsleiter-Team des

SSV Stimpfach bildet.

In der neuen Saison will man

wieder deutlich besser dastehen.

„In erster Linie hoffen wir, dass

wir die Pandemie auf der Welt

in den Griff bekommen und ein

Stück Normalität einkehrt.

Sportlich gesehen möchten wir

eine ernste Rolle um die ersten

drei Plätze mitspielen“, betont

Stegmeier. Der mit elf Toren erfolgreichste

Torschütze des SSV

sagt, dass man im Verein das

Thema Corona absolut ernst genommen

und sich an alle Hygienemaßnahmen

habe. „Für uns hatte der Saisonabbruch

absolut keine Auswirkungen,

und ich denke, man

kann es nie allen recht machen.“

In Hinblick auf die neue Saison

freut sich Stegmeier darüber,

„dass wir es geschafft haben, mit

Oliver Purtscher einen verlorenen

Sohn zurückzubekommen“.

Der 21-Jährige spielte zuletzt

beim Bezirksligisten SGM Altenmünster/ESV

Crailsheim. Zudem

rücken mit Simon Scheiner

und Johannes Denk „zwei echte

Talente aus der eigenen Jugend“

zu den Aktiven. „Alle drei sind

definitiv Verstärkungen für die

erste Mannschaft.“

Weil die Liga neu zusammengewürfelt

wurde, könne er nur

die Konkurrenten aus der Vorsaison

beurteilen, so Stegmeier.

Satteldorf II, Honhardt und

Hengstfeld sind für ihn die Topkandidaten

auf die Meisterschaft.

jom

Es war eine denkwürdige

Saison für den BC Marktlustenau.

Nach mehr als

20 Jahren Pause hatte der

gehalten Verein wieder eine Aktiven-Mannschaft

im Spielbetrieb

gemeldet – und dann musste die

Spielzeit wegen der Corona-Pandemie

abgebrochen werden.

„Der Abbruch der Saison war

Das Vorrundensspiel gegen Stimpfach (rot) verlor der BC Marktlustenau

1:8, in der Rückrunde siegte er 2:0. Foto: Joachim Mayershofer

Vorsaison

10. Platz

(Kreisliga B3)

19 / 1,27 Punkte

28:28 Tore

sehr schlecht für uns, da wir gerade

gut in die Rückrunde gestartet

waren“, sagt Lukas Eißen,

der zusammen mit Marvin Furak

nun Tobias Unger in der Abteilungsleitung

Fußball und Jugend

unterstützt. Hagelte es in der

Hinrunde ausschließlich Niederlagen,

gewann der BCM sein erstes

Rückrundenspiel beim SSV

Stimpfach überraschend mit 2:0.

Beide Tore erzielte Leon Waldmann.

Niemand konnte ahnen,

dass es das letzte Punktspiel der

Saison 2019/2020 sein sollte.

Mit 9:75 Toren hatte der BC

Marktlustenau die schlechteste

Offensive und die schlechteste

Defensive der Kreisliga B3. Mit

der vergangenen Saison sei man

aber trotzdem „sehr zufrieden,

Vorsaison

15. Platz

(Kreisliga B3)

3 / 0,20 Punkte

9:75 Tore

wir haben uns super weiterentwickelt

und das auch zu Beginn

der Rückrunde unter Beweis gestellt“,

betont Lukas Eißen, der

wie seine Vereinskollegen auf

eine „Corona-freie, verletzungsarme

und erfolgreiche Runde“

hofft. Während der Corona-Pause

habe man versucht, einen alltagstauglichen

Trainings- und

Vereinsbetrieb unter den vorgegebenen

Vorschriften aufrechtzuerhalten.

Zwei Zu-, zwei Abgänge

Zwei Neuzugänge vermeldet der

BC Marktlustenau. Vom TSV

Crailsheim kommt Maximilian

Beck, vom FC Matzenbach Axel

Späth. „Jeder Neuzugang ist eine

Verstärkung für uns“, freut sich

Tobias Unger. Dem gegenüber

stehen auch zwei Abgänge.

Frank Kardolsky wechselt zum

SV Rosellen. Und den in der

Winterpause vom Landesligisten

Spvgg Gröningen-Satteldorf

gekommenen Nico Bäuerle zieht

es zum Bezirksligisten Sportfreunde

Leukershausen-Mariäkappel.

Er dürfte in die Vereinsgeschichte

eingehen, denn kurioserweise

hat er nur ein einziges

Pflichtspiel für den BC

Marktlustenau bestritten – es

war eben genau der einzige Saisonsieg

in Stimpfach. jom

BC Marktlustenau

Trainer: Yilmaz Yıldız (seit 2019)

Tor: Fabian Pittelkow, Marius Zeller

Abwehr: Yilmaz Yıldız, Dominik Offenhäußer,

Axel Späth, Fabian Langohr, Kenny Shirley,

Leon Weidle, Oliver Frank, Raoul Petke,

Sven Aulbach, Jonathan Hüttner

Mittelfeld: Adrian Schneider, Eric Petke, Jamie

Shirley, Jens Mosgallik, Jonas Berttram,

Lukas Schäfer, Marvin Furak, Michael Winter,

Nico Glas, Philipp Sackreuter, Tobias Vetter,

Tom Lange, Valentin Schneider

Angriff: Leon Waldmann, Alexander Dietle,

Maximilian Beck

Zugänge: Maximilian Beck (TSV Crailsheim),

Axel Späth (FC Matzenbach)

Abgänge: Nico Bäuerle (Spfr. Leukershausen),

Frank Kardolsky (SV Rosellen)

Saisonziel: Mittelfeld der Tabelle

Titelfavoriten: Spvgg Hengstfeld-Wallhausen,

Spvgg Gröningen-Satteldorf II


KREISLIGA B3 HOHENLOHE 51

Torgarant

Jan Rötlich kehrt zur KSG Ellrichshausen

zurück. Alex Lutscher neuer Spielertrainer.

Torjäger

Das Trio Kildau, Fernandez und Schön trifft

für Satteldorf II 38-mal ins Netz.

KSG Ellrichshausen

Trainer: Alex Lutscher (neu)

Tor: Marius Wackler (27), Steffen Bohnet

(31), Markus Schmidt (48)

Abwehr: Christian Bohnet (29), Jan Köffler

(24), Martin Meiser (32), Jonas Schaible (27),

Fabian Dittrich (33), Jannik Wolf (18), Paul

Wackler (21), Tim Kochendörfer (32)

Mittelfeld: Alex Lutscher (30), Patrick

Steinacker (34), Christian Foydl (24), Sebastian

Pelzer (29), Fabian Hoffmann (22), Florian

Ilgenfritz (35), Steffen Dittrich (33), Andrei

Estefani (28)

Angriff: Michael Dittrich (30), Jan Rötlich

(27), Stefan Schneider (31), Silvio Drägänescu

(33)

Zugänge: Alex Lutscher (TSG Kirchberg),

Stefan Schneider (TSV Schnelldorf), Jannik

Wolf (A-Jugend Spvgg Satteldorf), Jan Rötlich

(VfR Altemünster)

Abgänge: keine

Saisonziel: vorderes Mittelfeld

Titelfavorit: Spvgg Satteldorf II

Die KSG Ellrichshausen

kann mit der Runde

2019/2020 nicht zufrieden

sein. Nur elf Punkte

holte die KSG aus 15 Spielen,

was den drittletzten Tabellenplatz

in der Kreisliga B3 zur Folge

hatte. Schlechter platziert waren

nur Leukershausen II und

der BC Marktlustenau. Auch in

Sachen erzielte Tore und Gegentore

fand sich Ellrichshausen

weit hinten in der Statistik. Die

KSG stellte die zweitschlechteste

Defensive (42 Gegentore) und

die drittschlechteste Offensive

(17 Tore). Kurios war: Nach drei

Niederlagen zum Saisonauftakt

gewann Ellrichshausen drei

Spiele in Folge: gegen Dünsbach

II, in Marktlustenau und

gegen Großaltdorf. Danach gab

es dann nur noch zwei Remis auf

der Habenseite: gegen Ilshofen

III und Stimpfach. Allerdings

war auch eine knappe 0:1-Niederlage

beim Spitzenteam Spvgg

Hengstfeld-Wallhausen dabei.

„Mit neuem Trainer und personeller

Verstärkung sind wir

optimistisch, dass wir neuen

Schwung und Elan in unsere

Mannschaft bringen und am

Ende erfolgreich unser Saisonziel

erreichen werden“, sagt Abteilungsleiter

Martin Meiser. Das

Ziel lautet vorderes Mittelfeld,

der neue Trainer ist Alex Lutscher,

der von der TSG Kirchberg

kommt. „Nachdem wir in

die Rückrunde 2019/2020 mit einem

Interimstrainer-Team gestartet

sind, konnten wir für die

Runde 2020/21 Alex Lutscher als

Spielertrainer nach Ellrichshausen

holen. Unterstützt wird dieser

von Co-Trainer Daniel Breitschwert“,

erklärt Martin Meiser.

Bei den Neuzugängen sticht

besonders Jan Rötlich hervor,

der nach drei Jahren in Altenmünster

nach Ellrichshausen zurückkehrt.

In dieser Zeit hat der

Stürmer in der Bezirksliga starke

28 Tore in 60 Spielen erzielt.

In der Kreisliga B3 dürfte Rötlichs

Ausbeute noch deutlich

steigen. Meiser freut sich aber

auch über die weiteren Neuen:

„Jeder Neuzugang, der sich positiv

einbringt, ist eine Bereicherung

fürs Team und für den Verein.“

jom

Viele Kreisliga-Teams

wären froh, wenn sie

nur einen echten Knipser

in ihren Reihen hätten,

bei der Spvgg Gröningen-Satteldorf

II sind es gleich

drei: Juri Kildau traf in der vergangenen

Saison 14-mal ins gegnerische

Tor, Spielertrainer Antonio

Fernandez-Martinez 13-

Am Sonntag, 8. November, ist das Derby zwischen Ellrichshausen

(rot) und Satteldorf II angesetzt.

Foto: Helmut Munzinger

Vorsaison

13. Platz

(Kreisliga B3)

11 / 0,73 Punkte

17:42 Tore

mal und Marc Schön elfmal. Insgesamt

erzielte die Spvgg II 57

Tore, damit stellte man mit Abstand

die beste Offensive der

Kreisliga B3. Am nächsten kam

der Landesliga-Reserve die

Spvgg Hengstfeld, die 50 Treffer

auf dem Konto hatte. In der Tabelle

belegte Satteldorf II Platz 2,

zwei Punkte hinter Meister GSV

Waldtann. Die einzige Saisonniederlage

beim TSV Ilshofen III

fiel schmerzhaft ins Gewicht, als

die Saison wegen der Corona-Pandemie

abgebrochen und

danach festgelegt wurde, dass es

auch keine Relegationsspiele

gibt.

Vorsaison

2. Platz

(Kreisliga B3)

36 / 2,40 Punkte

57:18 Tore

In der neuen Saison greift die

Spvgg Gröningen-Satteldorf II

wieder nach dem Titel. Sie gilt

bei den Konkurrenten als Topfavorit

auf die Meisterschaft. Fehlen

wird der Mannschaft dann

allerdings einer der drei erfolgreichen

Torjäger: Juri Kildau

übernimmt beim Landesliga-Team

der Satteldorfer den

Posten des Co-Trainers, will nur

noch in Ausnahmefällen auf dem

Feld aushelfen, wie Abteilungsleiter

Andreas Etzel verrät. Dafür

kommen mit Oliver Kreft

(Hengstfeld) und Christoph Betz

(eigene Erste) zwei ganz erfahrene

Spieler hinzu. Etzel hofft,

dass diese beiden die nachrückenden

Talente aus der A-Jugend

auf dem Platz anleiten werden.

„Christoph wird mit seiner

Landesliga-Erfahrung für die gesamte

Mannschaft unheimlich

wichtig sein. Oliver wird vermutlich

nicht so viele Tore

schießen wie Juri Kildau, er ist

mehr der Typ Spielgestalter“, erklärt

der Abteilungsleiter, der einen

Platz in den Top 3 als Ziel

ausgibt. „Im besten Fall schaffen

wir natürlich den Aufstieg“, sagt

Etzel und ergänzt: „Im Optimalfall

hoffe ich, dass wir die Saison

dieses Mal zu Ende spielen können.“

jom

Spvgg Satteldorf II

Trainer: Antonio Fernandez-Martinez

Tor: Manuel Bauer (28), Patrick Grobshäuser

(28), Björn Wirsching

Abwehr: Christoph Betz (30), Christian

Eberlein (23), Alexander Eder (35), Marcel

Günther (24), Hannes Hägele (26), Vincent

Heinlein, Daniel Lober

Mittelfeld: Mathias Grimm, Marius Kohr

(24), Timo Marschick (26), Max Nizamutdinov

(29), Kai Schenkel (29), Jonas Scherz

(19), William Natanael Soares da Rosa (26)

Angriff: Antonio Fernandez-Martinez, Tobias

Hörner (27), Oliver Kreft, Marc Schön (23)

Zugänge: Christoph Betz (eigene Erste), Jonas

Scherz (TSV Obersontheim II), Oliver

Kreft (Spvgg Hengstfeld-Wallhausen)

Abgänge: Juri Kildau (Spvgg Gröningen-Satteldorf),

Mustafa Nam (SGM VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim)

Saisonziel: Top 3, im besten Fall Aufstieg

Titelfavorit: FC Honhardt


52

KREISLIGA B3 HOHENLOHE

Gerüstet

Abteilungsleiter: Spielgemeinschaft

VfR/ESV war die richtige Entscheidung.

Gemeinsam

Der SV Großaltdorf und der TSV Ilshofen III

gehen als Spielgemeinschaft ins Rennen.

Unter die besten fünf

Mannschaften kommen

– so lautete das

Ziel der zweiten Mannschaft

der Spielgemeinschaft

VfR Altenmünster/ESV Crailsheim

in der abgelaufenen Runde.

Dieses wurde mit dem siebten

Tabellenplatz am Ende nur

knapp verfehlt. „Eine Platzierung

unter den Top 5 wäre aber

noch realistisch gewesen“, erklärt

Abteilungsleiter Patrick

Lettenmaier. Auch in der Spielzeit

2020/21 will die SGM unter

die besten fünf Mannschaften

kommen, denn zwei, drei Teams

schätzt Lettenmaier stärker ein.

Ohnehin ist die Platzierung

am Ende der Runde zwar wichtig,

im Vordergrund stehe bei der

zweiten Mannschaft aber der

Aufbau junger Spieler und deren

Integration in den Verein und

eventuell auch in die Erste. Denn

in Altenmünster hat jeder die

Chance, im Bezirksliga-Team zu

spielen, betont Lettenmaier –

wenn Leistung und Einsatz stim-

Altenmü./ESV Crailsh. II

Trainer: Aydin Senel (39)

Tor: Ugur Özcan (30), Cetin Senel (26), Kai

Wiedmann (24)

Abwehr: Emircan Bartan (19), Bartuan Denizli

(24), Marcel Faldum (21), Marc Früh (18),

Benjamin Hanselmann (25), Patrick Herrmann

(29), Simon Horlacher (20), Jochen

Just (37), Niklas Kehl (19), Thaweesule Khananit

(30), Mirko Lettenmaier (29), Maik

Nitschka (20), Achim Ries (37), Jonathan

Rück (20), Luca Rück (18)

Mittelfeld: Enes Arslan (23), Kaan Denizli

(19), Patrick Kujat (18), Kirill Manoschkin

(24), Fehmi Marmullakaj (27), Melih Meshur

(18), Gazmend Neziraj (19), Lukas Poplawski

(34), Sven Schwanicke (28), Aydin Senel

(39), Vatan Shala (25), Eduard Sterkel (19),

Friedemann Wehnhardt (18)

Angriff: Martin Bauer (25), Talip Colak (28),

Jürgen Ochs (34), Tim Trinkle (20), Jannik

Ulshöfer (19), Rojhat Yalcin (18)

Zugänge: Martin Bauer (eigene Erste),

Emircan Bartan, Gazmend Neziraj, Jannik Ulshöfer,

Rojhat Yalcin (alle eigene Jugend)

Abgänge: Jan Rötlich (KSG Ellrichshausen),

Felix Irsigler (SV Tiefenbach)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe

Die SGM VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim II (schwarz) gibt es

jetzt seit einer Saison.

Foto: Joachim Mayershofer

men. Wer in der kommenden

Saison in der ersten Mannschaft

spielt, sei nach einigen Wochen

Vorbereitung noch nicht sicher,

trainiert wird sowieso zusammen.

Und: Es sind so viele Spieler,

dass sogar noch eine Reserve

gemeldet wurde.

Coach der Zweiten ist Aydin

Senel. Der könne gut mit jungen

Spielern und sei deshalb der ideale

Trainer für die SGM VfR/

ESV II, meint der Abteilungsleiter.

Zur Spielgemeinschaft zwischen

den beiden Vereinen aus

Altenmünster sagt Lettenmaier:

„Das war für beide Vereine das

Beste, was passieren konnte.“

Man kenne sich und verstehe

sich. Gespielt wird nun abwechselnd

auf den Plätzen des VfR

und des ESV. Nach personellen

Erweiterungen im Team der Abteilung

und einem Jahr SGM sei

man nun bestens für die anstehende

Spielzeit gerüstet. luc

Vorsaison

7. Platz

(Kreisliga B3)

23 / 1,53 Punkte

28:29 Tore

Letzte Saison noch Gegner, jetzt

ein Team: TSV Ilshofen III und

SV Großaltdorf. Foto: Ufuk Arslan

Vorsaison

8./11. Platz

(Kreisliga B3)

21 / 1,40; 13 / 0,87

24:30/18:37 Tore

Händeringend hat Trainer

Michael Bäuerle

vor manchen Partien

noch kurzfristig Spieler

gesucht. Der kleine Großaltdorfer

Kader gab da nicht viel her.

Die Ersatzbank war dementsprechend

fast leer, und großen Spaß

macht das auch nicht. Bei den

Verantwortlichen des SV Großaltdorf

wuchs die Erkenntnis,

dass es wahrscheinlich auf absehbare

Zeit keine Fußballmannschaft

mehr geben könnte. Also

schaute sich der Verein nach Alternativen

um. Da die dritte

Mannschaft des TSV Ilshofen

Spieler hatte, aber kaum Betreuer

– welche wiederum in Großaltdorf

vorhanden waren –,

schlossen sich nun beide Mannschaften

zu einer Spielgemeinschaft

zusammen.

„Das ist schon was anderes,

wenn 25 Spieler im Training sind

und nicht nur zehn. Von daher

ist die Fusion wirklich sinnvoll“,

sagt Michael Bäuerle. Eigentlich

wollte der 34-Jährige nicht mehr

das Team coachen. Ein emotionales

Video, das die Spieler eigens

für ihn gedreht hatten, ließ

ihn dann doch „schwach werden“.

Und so hat Bäuerle jetzt

eine zusammengewürfelte Truppe

von mehr als 30 Akteuren

übernommen. „Das Zusammenwachsen

klappt schon gut. Das

Gefühl, eine Einheit zu werden,

macht sich bereits bemerkbar“,

hat Bäuerle festgestellt.

Während der Meisterschaft

soll der Trainingsort wochenweise

wechseln – genauso wie

der Spielort bei den Partien. „Es

ist angedacht, dass wir dann in

Ilshofen spielen, wenn ihre zweite

Mannschaft in der Bezirksliga

sonntags zu Hause spielt.

Dann spielen wir vor ihnen.

Wenn sie samstags spielen oder

auswärts, dann spielen wir in

Großaltdorf. Das läuft quasi auf

50:50 hinaus“, so Bäuerle. tav

Großaltdorf/Ilshofen III

Trainer: Michael Bäuerle (34)

Tor: Joshua Gerullis (25), Volker Gerullis

(53), Fabian Halder (26)

Abwehr: Joscha Balle (28), Lukas Bauer

(24), Michael Bäuerle (34), Sebastian Enz

(35), Ferdinand Frank (28), Jakob Gebhardt

(23), Manuel Gerullis (29), Jonas Halder (28),

Jens-Kilian Herhoffer (25), Lukas Hofer (27),

Patrick Jäger (28), Björn König (20), Jonas

Renoth (29), Nemanja Samac, Robin Schnabel

(26), Daniel Schwarz, Tom Schwarz (21),

Patric Slansky (24), Julius Stock (30), Sascha

Utz

Mittelfeld: Friedrich Färber (25), Simon

Hanselmann (27), Sven Oliver Herhoffer

(28), Timo Hermann (27), Hannes Hofer (27),

Maximilian Junker (22), Maximilian Kayser

(24), Janosch Krämer (24), Stephan Lengersdorf

(30), Lukas Pertosa, Manuel Schimmele,

Achim Schüler (28), Rico Schwarz, Mike Stoll

(27), Simon Storz, Andre Waltz (19), Kevin

Weber (24), Stefan Paul Bleher (19)

Angriff: David Engelhardt (28), Franklin Fernandez

(34), Lysander Förster (25), Jeremias

Gerullis (22), Markus Hörger (24), Johannes

Marik Rößler (21), Julian Salm (24), Julian

Schürl, Toni Thoi (33), Miro Verleger (23), Patrick

Wahl (34)

Zugänge: Lukas Bauer, Markus Hörger (beide

TSV Ilshofen II)

Abgänge: Carol Gurgu (Amrichshausen)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavorit: Sportfreunde Bühlerzell II


KREISLIGA B3 HOHENLOHE 53

Umgezogen

Der FC Ottendorf tritt nicht mehr in der

Kreisliga B1, sondern in der B3 an.

Unbekannt

Gaildorf II bleibt größtenteils zusammen und

bekommt Verstärkung aus der A-Jugend.

FC Ottendorf

Trainer: Heiko Winter

Tor: Thomas Wasik, Eric Haubold

Abwehr: Julian Halbauer, Dominik Zauner,

Markus Wirth, Markus Koch, Fabian Maier,

Edgar Happel, Marcel Heinold, Karl-Niklas

Drescher, Patrick Schumacher, Ivan Dolenc;

Marc Babiej, Erwin Reitenbach, Fabian Maier

Mittelfeld: Christian Jäckel, Dejan Draganovic,

Daniel Mayer, Maximilian Reissner,

Nico Leuze, Sven Schust, Mika Tischler, Marcel

Grau, Patrik Kinderknecht, David Roi, Sebastian

Schmidt, Christian Roll, Anatolli

Schneider, Patrick Walz, Semir Kubat

Angriff: Lukas Krupp, Tobias Kaiser, Philipp

Ilauski, Kevin Löhe, Andreas Hessentaler,

Steffen Köger, Önder Genccik, Dominik Neumann,

Niko Schneidern

Zugänge: Niko Schneider, Anatolli Schneider

(beide TSV Gaildorf), Patrick Walz (TSV

Hessental), Semir Kubat (FK Mladost/Bosnien)

Abgänge: Marian und Nico Schimanek (beide

TSV Eutendorf)

Saisonziel: Im ersten Tabellendrittel

Meistertipp: kein Tipp, da Gegner unbekannt

Das vergangene Spieljahr

war beim FC Ottendorf,

wie bei allen anderen

Vereinen auch, geprägt

von der Corona-Pandemie und

den damit einhergehenden Problemen.

Aufgrund des Umstandes,

dass die Rückrunde bis auf

das erste Spiel überhaupt nicht

mehr stattfinden konnte, sei es

schwer, eine einigermaßen objektive

Bilanz zu ziehen, meint

Steffen Tippelt, der zusammen

mit Erich Krupp die Abteilung

der Ottendorfer leitet.

Der Start in die Saison

2019/2020 verlief durchaus positiv.

Die Ottendorfer waren mit

dem vierten Tabellenplatz zur

Winterpause, nach der verkorksten

Saison zuvor, sehr zufrieden.

„Ein wesentlicher Grund für die

positive Entwicklung liegt sicherlich

in der Person des Trainers

Heiko Winter. Seine Art mit

der Mannschaft zu arbeiten, die

Ansprachen, das passt einfach“,

sagt Tippelt.

„Der nun anstehende Start in

die neue Saison wird sicherlich

spannend. Die Herausforderungen

im Umgang mit Corona, die

einzuhaltenden Hygienekonzepte

sowie die neue Staffeleinteilung

– über die wir alles andere

als glücklich sind – sorgen dafür,

dass es nicht langweilig wird“,

so Tippelt. „Was uns in der anstehenden

Saison erwartet, wissen

wir auch noch nicht so richtig.“

Die meisten Vereine der B3

kennen die Ottendorfer nicht.

Letzte Saison noch in der Kreisliga B1, jetzt in der B3: der FC

Ottendorf (rot) und der TSV Gaildorf II. Foto: Hans Buchhofer

„Ich würde mir aber schon wünschen,

dass wir im ersten Tabellendrittel

unterwegs sind“, sagt

Tippelt.

Mit den drei Neuzugängen

Niko und Anatolli Schneider sowie

Patrick Walz kommen sehr

erfahrene Spieler zurück zum

FCO. „Qualitativ sicherlich eine

Steigerung. Auch sind wir sehr

froh darüber, dass sich unser

Torwart Thomas Wasik dazu bereit

erklärt hat, noch eine Saison

weiterzumachen. Eigentlich

wollte er im Sommer seine

Kickstiefel an den Nagel hängen.

Da wir aber leider keinen neuen

Torwart finden konnten, lässt

Thomas die Mannschaft nicht

hängen. Dafür sind wir ihm sehr

dankbar.“

jjs

Vorsaison

4. Platz

(Kreisliga B1)

30 / 2,00 Punkte

37:24 Tore

Die zweite Mannschaft

des TSV Gaildorf hat

sich über die letzten

Jahre zu einer festen

Konstante entwickelt. „Viele

Spieler fühlen sich dort sehr

wohl. Neben einer guten Kameradschaft

hat man auch sportlich

einige Erfolge gefeiert. Mit Trainer

Björn Hofmann, der aus den

eigenen Reihen stammt, passt

das Gesamtpaket aktuell sehr

gut“, sagt Abteilungsleiter Tillmann

Möller.

Die Spieler haben Freude am

Fußball und wollen auch sportlich

weiterkommen. Dies sei natürlich

auch gut für Spieler, welche

zwischen der ersten Mannschaft,

die in der Kreisliga A1

spielt, und der zweiten Mannschaft

stehen. „Hier ist die zweite

Mannschaft nicht unattraktiv,

sondern kann zur Abwechslung

auch mal Spaß machen. Natürlich

hat man immer wieder auch

Momente, wo man merkt, dass

es eine zweite Mannschaft ist“,

erklärt Möller. So sei es zu Beginn

der Rückrundenvorbereitung

im Februar etwas schwieriger

mit der Trainingsbeteiligung.

Vorsaison

5. Platz

(Kreisliga B1)

26 / 1,73 Punkte

32:23 Tore

Dies ändere sich jedoch auch

schnell wieder.

Für die kommende Saison

bleibt die Mannschaft größtenteils

zusammen. Sanjin Glaser

verlässt den Verein in Richtung

Sulzbach-Laufen. Dafür kommt

aus der A-Jugend Verstärkung.

„Hier wird die Zeit zeigen, in

welcher Mannschaft sich die

Spieler einfinden“, sagt Möller

und ergänzt: „Spannend wird sicherlich

die neue Liga. Bis auf

Viele Spieler

fühlen sich

sehr wohl.

Ottendorf und Bühlerzell II sind

uns die Mannschaften weitestgehend

unbekannt. Daher wird

es auch schwer, eine Prognose

abzugeben oder ein Saisonziel

auszurufen.“

Auch in der zweiten Mannschaft

sei die Vorbereitung gut

angelaufen und die Trainingsbeteiligung

hoch, betont der Abteilungsleiter

des TSV Gaildorf. In

der ersten Runde des Bezirkspokals

gewann der TSV Gaildorf II

das Derby gegen den FC Ottendorf

mit 1:0.

rs/jom

TSV Gaildorf II

Trainer: Björn Hofmann

Tor: Eduard Ibach, Philipp Greinert, Patrick

Rotkugel

Abwehr: Lukas Bauer, Alexander Frühauf,

Tom Gehring, Fabian Hees, Mario Kettemann,

Christian Richert, Peter Alber, Maurice Marinelli

Mittelfeld: Timo Lutz, Ronny Lutz, Tillmann

Möller, Philipp Rau, Tobias Kleinhans, Jonas

Leuze, Lukas Hägele

Angriff: Kevin Schneider, Dennis Glaser,

Krasniqi Edon, Tobias Munz, Pascal Carle

Zugänge: Eduard Ibach (TSV Hessenthal),

Finn Kuhr, Leon Koppenhöfer, Marco Egger,

Lukas Hägele (all eigene Jugend)

Abgänge: Sanjin Glaser (TSV Sulzbach-Laufen),

Philipp Peredo Cruz (FC Esslingen), Ruben

Stübner

Saisonziel: obere Tabellenhälfte

Titelfavoriten: Liga unbekannt


54

KREISLIGA B3 HOHENLOHE

Hin und her

Die Sportfreunde DJK Bühlerzell II werden

wieder in die Kreisliga B3 eingeteilt.

Der TSV Unterdeufstetten (gelb) verlor im Bezirkspokal 0:6 gegen

den SV Dimbach (Kreisliga A1).

Foto: Hans-Otto Hettler

Auf und ab

Der TSV Unterdeufstetten will in der neuen

Saison deutlich konstanter spielen.

Joscha Gentner, Fußballabteilungsleiter

des TSV

Unterdeufstetten, beschreibt

die Saison

2019/2020 als „weniger zufriedenstellend.

Uns fehlte die Konstanz,

ein Spiel war gut, ein Spiel

weniger gut – das reicht halt

nicht, um weiter vorne dabei zu

sein.“ Mit elf Punkten aus 15

Spielen landete der TSV auf

Platz 12. Zehn der 23 geschossenen

Tore erzielte der junge Stürmer

Niklas Utz. In der neuen

Spielzeit gehe es darum, „mehr

Konstanz in unser Spiel zu bringen,

um jedes Wochenende bessere

Resultate zu erzielen“, sagt

Gentner. Die Neuzugänge Elias

Meier, Kai Kitterer, Pascal Höhl

und Mohammed Reza sollen

dazu beitragen. Als Topfavorit

sieht Gentner die Spvgg Sattel-

TSV Unterdeufstetten

Trainer: Markus Mosshammer (44)

Tor: Jürgen Ilg (38)

Abwehr: Sergiu-Dan Barboni (33), Andreas

Etzel (32), Laurin Höhl (21), Elias Meier, Jochen

Meyer (28), Ricardo Schips (25), Manuel

Utz (26)

Mittelfeld: Florian Butz (23), Felix Ilg, Daniel

Pfisterer (27), Dominik Rettenmeier (24),

Sven Steinebronn (41), Martin Stollenmeier

(29), Steffen Utz (24)

Angriff: Ioan-Mihai Barna (30), Kai Kitterer

(26), Domenic Meier (24), Mohamed Reza,

Niklas Utz (20)

Zugänge: Elias Meier (FC Matzenbach), Kai

Kitterer (SV Segringen), Pascal Höhl (eigene

Jugend), Mohammed Reza (vereinslos)

Abgänge: keine

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavorit: Satteldorf II

dorf II, „weil sie seit mehreren

Jahren konstant guten Fußball

spielt, und irgendwann steigt

man auf, wenn man seine Spieler

halten kann und stetig neue

dazu gewinnt.“

Joscha Gentner erklärt, dass

sich in der Vereinsführung des

TSV Unterdeufstetten bald einige

Posten ändern werden, „sobald

mal eine Jahreshauptversammlung

durchgeführt werden

kann. Wir sind weiterhin voll

und gut besetzt.“

Die Corona-Pause hat der

Verein dazu genutzt, mit der Renovierung

der beiden Toiletten

im Klubheim zu beginnen. Zudem

wird das Getränkelager vergrößert.

In absehbarer Zeit soll

im Vereinsheim ein neuer Partyraum

entstehen mit einem

Tischkicker, einem Billardtisch

und einem Dartsautomaten, so

Gentner. „Corona war anfangs

etwas unterschätzt. Dann ging

alles ganz schnell, und der Lockdown

war da. Zuerst war es natürlich

schwer, auf alles zu verzichten.

Aber man hat sich daran

gewöhnt. Mittlerweile sind

wir froh, dass alles wieder etwas

in die alltägliche Richtung geht

– natürlich unter den Auflagen

und mit den Vorgaben des Landes

sowie des WFV.“ jom

Vorsaison

12. Platz

(Kreisliga B3)

11 / 0,73 Punkte

23:38 Tore

Zwei Jahre lang haben die

Sportfreunde Bühlerzell

II in der Kreisliga

B1 gespielt, also in der

Haller Staffel. Jetzt kehren sie in

die B3, die Crailsheimer Staffel,

zurück. Dort waren sie schon vor

dem zweijährigen Abstecher in

die B1. Das Hin und Her nimmt

man in Bühlerzell mit einem

Schulterzucken zur Kenntnis,

wichtiger ist, dass die dritte

Mannschaft weiterhin das Vorspiel

zur Zweiten bestreiten

kann. Dies ist der Grund, warum

Bühlerzell II nicht wie fast alle

anderen Zweitvertretungen von

Bezirksligisten in der B4 einsortiert

wurde. Trainer-Legende

Manfred Faust wird sowohl die

zweite als auch die dritte Bühlerzeller

Mannschaft weiterhin

betreuen. Im Fußball hat er

schon vieles erlebt, eine abgebrochene

Saison gehörte bislang

nicht dazu. Blickt er auf die vergangene

Vorrunde plus das eine

Spiel der Rückrunde zurück,

dann fällt sein Fazit einerseits

positiv aus. „Wir hatten im Vorfeld

nicht erwartet, dass es so gut

läuft. Nach den ersten Saisonspielen

konnten wir aber vermuten,

dass vielleicht doch etwas

mehr als gedacht gehen kann.“

Doch Faust nennt auch die

Kehrseite der Medaille. „Im

Nachhinein betrachtet hat uns

nur ein Punkt zum Aufstieg gefehlt.

Deshalb ist es aus sportlicher

Sicht schon etwas schade

gewesen, dass die Saison abgebrochen

wurde. Gesundheitlich

betrachtet war das aber völlig

nachvollziehbar. Wir haben es

selbst verbockt, weil wir unnötig

Punkte abgegeben haben.“

Manfred Faust hält nichts

davon, von der guten Halbsaison

auf eine starke neue Runde zu

schließen. „Da muss man sehr

Vorsaison

2. Platz

(Kreisliga B1)

32 / 2,29 Punkte

52:16 Tore

vorsichtig sein. Die lange

Zwangspause hat einiges verändert.

Man muss manchmal die

Spieler erstmal wieder dafür gewinnen,

das Training wieder wie

gewohnt aufzunehmen. Manch

einer hat festgestellt, dass er

auch ohne Fußball ganz gut leben

kann.“

Doch nun richtet sich der

Blick nach vorne und das, obwohl

keiner weiß, ob die Saison

diesmal zu Ende gespielt werden

kann. Auch Manfred Faust ist

skeptisch, hofft aber dennoch auf

eine vergleichsweise normale

Runde. In dieser gilt für seine

Mannschaft das Motto „kein

Müssen, aber Wollen – mit den

jeweiligen Gegebenheiten“ wie

es der Trainer ausdrückt.

In der Kreisliga B3 gibt es für

Manfred Faust eine ganze Reihe

von Titelaspiranten: Neben

Honhardt, Satteldorf II und

Hengstfeld nennt er Ottendorf

als einen ganz heißen Kandidaten

auf die vorderen Plätze. ruf

Spfr. Bühlerzell II

Trainer: Manfred Faust

Tor: Thorsten Diehm (32), Nils Hägele (38),

Daniel Riek (31)

Abwehr: Michael Beißwenger (29), Simon

Beißwenger (25), Adam Brachmann (32), Jonas

Dittes (26), Julian Fischer (24), Sven

Gentner (21), Jannis Hägele (26), Maximilian

Hägele (22), Nico Hägele (23), Simon Köger

(31), Michael Kohn (31), Lukas Pfitzer (20),

Patrick Seuferlein (31), Stefan Weiss (29)

Mittelfeld: Niklas Bareiß (18), Fynn Berends

(18), Marvin Biehlmaier (23), Robin

Binder (30), Matthias Gronbach (31), Frank

Günzel (30), Jonas Häußler, Tobias Häußler

(27), Jan Heinrich (22), Jonathan Herrmann

(25), Arthur Hild (37), Marvin Köder (), Stephan

Kurz (28), Matthias Ludewig (32), Viktor

Maier (30), Timo Müller (24), Johannes

Nübel (30), Jannik Wirtheim (20)

Angriff: Hannes Gall (24), Sebastian Korcz

(30), Anthony Riek (37), Maximilian Schwarz

(24), Michael Weikel, Steffen Wilhelm (24),

Enzo Reiber (20)

Zugänge: Niklas Bareiß (A-Jugend TSV Ilshofen)

Abgänge: keine

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: Spvgg Hengstfeld, FC Honhardt,

FC Ottendorf, Spvgg Satteldorf II


KREISLIGA B3 HOHENLOHE 55

Positiv

Die Stimmung beim SV Onolzheim ist gut.

Das liegt auch an Trainer Nachtnebel.

Potenzial

Der VfB Jagstheim landet hinter dem

Spitzenquartett – allerdings mit Abstand.

Die beiden Abteilungsleiter

des SV Onolzheim,

Klaus Dierolf und Lars

Schaborak, erwarten

durch die neuen Teams in der

Kreisliga B3 ein noch engeres

und spannenderes Rennen um

den Aufstieg. „Wir wollen versuchen,

dem ein oder anderen

da oben die Suppe zu vermiesen

und vielleicht selbst etwas anzuklopfen

an die oberen Plätze“,

sagt Dierolf, der hofft, dass die

Saison komplett zu Ende gespielt

werden kann. Nach der ungewohnt

langen Pause müsse man

zwar sehr viel Trainingsrückstand

aufholen, aber „jeder

brennt darauf, wieder spielen zu

können, und alle ziehen mit.“

In der vergangenen Saison ist

der SV Onolzheim erst „Mitte

der Hinrunde besser ins Laufen

gekommen. Es wäre mehr drin

gewesen, wenn wir besser gestartet

wären“, erklärt Schaborak.

Letztlich wurde es Platz 6.

Die Rückrunde habe unter dem

neuen Trainer Wolfgang Nachtnebel,

der Klaus Fester beerbte,

vielversprechend begonnen,

SV Onolzheim

Trainer: Wolfgang Nachtnebel

Tor: Patrick Bader (27), Thomas Böckler

(29), Simon Magg (26), Waldemar Prübner

(36)

Abwehr: Daniel Belz (30), Lars Blum (21),

Klaus Dierolf (33), Kai Eberhardt (26), Stefan

Friedrich (31), Axel Hofmann (25), Ralf Nerenz

(34), Lukas Renoth (24), Lars Schaborak

(24), Luca Schmidt (29), Stefan Schulz (28),

Jonas Soldner (26), Benjamin Stiegler (28)

Mittelfeld: Philipp Blank (27), Bernd Blumenstock

(34), Amara Chehade (38), Moritz

Deffner (34), Christian Goßler (33), Mark

Herrmann (24), Andreas Horlacher (31), Gerrit

Klein (29), Jan Köhler (32), Sven Liebchen

(33), Christian Pelger (25), Pascal Schäfer

(34), Ralf Schneider (28), Denis Schneiker

(29), Christian Soldner (28), Jan Stillhammer

(27), David Ullmann (21)

Angriff: Oliver Ott (35), Emre Sahin (35),

Marc Schürle (26), Lars Wolfinger (23)

Zugänge: Christian Goßler (FC Grosselfingen)

Abgänge: Luca Martin (SV Tiefenbach)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: Satteldorf II, Hengstfeld

aber dann kam der Corona-bedingte

Saisonabbruch. „Es

war die beste und fairste Lösung

für alle Seiten. Für uns in der B3

ändert sich ja zum Glück nicht

viel an der Anzahl der Teams.

Die zwei spielfreien Wochenenden

pro Halbrunde werden guttun

zur Regeneration“, sagt Lars

Schaborak, der frischen Wind

und Aufbruchstimmung im

Team erkennt, „was extrem guttut.

Auch abseits des Platzes passiert

gerade einiges beim SVO.“

Allerdings habe die Mannschaft

immer noch offensiv Probleme

und keinen echten Knipser,

auch wenn Denis Schneiker

14 Tore erzielt hat. Zudem „haben

es viele Personalwechsel

von Spiel zu Spiel schwierig gemacht,

Konstanz reinzubringen“,

sagt Dierolf.

Im Titelrennen könnten die

drei neuen Vereine in der Staffel

– Ottendorf, Gaildorf II und Bühlerzell

II – neben Satteldorf II

und Hengstfeld für Überraschungen

sorgen, glauben die

Onolzheimer. Aber vielleicht

werde es auch wieder eine weitere

Überraschungsmannschaft

geben.

jom

Belegten die Plätze 5 und 6 in der B3: der VfB Jagstheim (grün) und

der SV Onolzheim.

Foto: Rosanna Heidenreich

Vorsaison

6. Platz

(Kreisliga B3)

23 / 1,53 Punkte

36:29 Tore

Zufrieden waren wir mit

der abgelaufenen Saison

nicht wirklich“, sagt

Norman Brauner, Spielleiter

des VfB Jagstheim. „In den

entscheidenden Spielen konnten

wir oftmals unser volles Potenzial

nicht wie erhofft erfüllen.“

Immerhin war der VfB mit 26

Punkten und Platz 5 erster Verfolger

des Spitzenquartetts

Waldtann, Satteldorf II, Hengstfeld

und Honhardt – allerdings

schon mit gehörigem Abstand.

Apropos Abstand: „Die fußballfreie

Zeit war für alle Spieler

zu Beginn sehr ungewohnt.

Dennoch ist klar, dass die Gesundheit

aller natürlich an erster

Stelle steht. Umso größer war

die Freude, als Ende Mai das

Trainieren unter den entsprechenden

Hygienevorgaben wieder

möglich war“, blickt Brauner

auf die Corona-Pause zurück.

Mit dem Abbruch der Saison sei

der Verein „absolut einverstanden“

gewesen.

In Hinblick auf die neue Saison

erwartet der Jagstheimer

Spielleiter, „dass sich die Mannschaft

weiterentwickelt und wir

in den entscheidenden Spielen

Vorsaison

5. Platz

(Kreisliga B3)

26 / 1,73 Punkte

44:22 Tore

überzeugen können.“ Aus der Jugend

seien einige vielversprechende

Spieler zur Mannschaft

dazugestoßen. Diese wird weiterhin

von Jaroslav Sperlich trainiert,

den Christian Bandel wieder

als Spielertrainer aktiv unterstützt.

In der Abteilungsleitung

hat es einen Wechsel

gegeben. Hier folgt Robin Müller

auf Michael Müller.

Norman Brauner glaubt, dass

die Spvgg Gröningen Satteldorf

II in dieser Saison das Maß

aller Dinge in der Kreisliga B3

sein wird. „Sie konnte auch

schon in den vergangenen Spielzeiten

überzeugen.“

Überzeugt hat in der vergangenen

Runde auch Daniel Spretka,

der mit 15 Toren und sieben

Torvorlagen in 14 Spielen glänzen

konnte. Damit war der Jagstheimer

zweitbester Torjäger der

Kreisliga B3.

jom

VfB Jagstheim

Trainer: Jaroslaw Sperlich (42), Christian

Bandel (36)

Tor: Philipp Brückner-Melber (28), Lars

Herbst (27), Kevin Spretka (25)

Abwehr: Swen Binder (35), Christian Brückner-Melber,

Felix Bullinger (24), Kevin Gronbach

(23), Sven Heidel (27), John Humpfer

(23), Andreas Kamptmann (32), Markus Kinzel

(28), Felix Lüdtke (26), Julian Müller (30),

Denis Rikert (29), Sven Schmidt (24), Patrick

Schörg (28), Jannik Schuch (19), Luca Sulzbacher

(18), Jan Thumm (26), Thomas Tom

(28), Mattis Widmer (18)

Mittelfeld: Jan Bauer (18), Marc Bauer (23),

Norman Brauner (39), Salieu Faal, Timo Fassnacht

(27), Tim Graf (29), Florian Groninger

(30), Jannis Hagen (19), Janis Heidel (24),

Dominic Hohenstein (28), Johannes Kurfiß

(28), Lucas Lenz (20), Pascal Magner (27),

Leon Melchinger (19), Marcel Ruf (25), Tamer

Sentürk (28), Jaroslaw Sperlich (42), Sven

Thumm (25)

Angriff: Christian Bandel (36), Dominic

Ebert (26), Christian Holtschlag (33), Marcel

Hopf (28), Juan Manuel Olivera (29), Max

Schindler (25), Daniel Spretka (29), Dennis

Stadtmüller (28)

Zugänge: Jan Bauer, Mattis Widmer (beide

SG Altenmünster)

Abgänge: keine

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavorit: Spvgg Gröningen-Satteldorf II


56

KREISLIGA B3 HOHENLOHE

Bollwerk

Der FC Honhardt kann auf die beste

Defensive der Kreisliga B3 bauen.

Besserung

Auswärtsschwäche verhindert bessere

Platzierung der Spvgg Hengstfeld.

Mit vier Punkten Rückstand

auf Tabellenführer

Waldtann und

einer guten Wintervorbereitung

sei man beim FC

Honhardt guten Mutes gewesen,

„nochmals in den Titelkampf

eingreifen zu können, aber leider

hat uns da die Corona-Pandemie

wie vielen anderen Vereinen

einen Strich durch die

Rechnung gemacht“, sagt Abteilungsleiter

Michael Munz. Mit

der Regelung des Aufstiegs über

die vom WFV angewandte Technik,

die Aufsteiger über einen

Quotienten zu ermitteln, sei der

FCH absolut einverstanden gewesen.

„Wir gratulieren Waldtann

zum Aufstieg. Dennoch hätten

wir es fairer gefunden, wenn

FC Honhardt

Trainer: Manuel Munz (35)

Tor: Heiko Disch (39), Matthias Jag (24),

Andreas Lachmann (33), Simon Täger (20)

Abwehr: Daniel Büeck (18), Mario Fuchs

(25), Marcel Hofmann (29), Johannes Jag,

Jens König (24), Thorsten Meiser (31), Patrick

Rau (18), Stephan Rollbühler (29), Sven Rollbühler

(21), Stefan Stegmaier (21)

Mittelfeld: Sebastian Breuninger (25),

Christoph Düll (25), Leon Hirmann (23), Robin

Hirsch (19), Henri Hofmann (20), Simon

Jag, Julian Munz (23), Luca Munz (19), Manuel

Munz (35), Stefan Peichl (27), Philipp Raabe

(23), Adrian Rößler, Daniel Schroth (27),

Jan Schroth (20), Georg Spötta (27), Max

Veigel (20)

Angriff: Chris Glump (30), Alex Jawara (27),

Maurice Schulpig (23), Constantin Täger (19),

Tizian Täger

Zugänge: Stefan Stegmaier (Sportfreunde

Rosenberg), Daniel Büeck, Patrick Rau, Constantin

Täger, Luca Munz, Robin Hirsch (alle

eigene Jugend)

Abgänge: Florian Blümlein, Michael Braun,

Kim Bröllochs, Manuel Bröllochs, Musa

Ceesay, Martin Engel, Daniel Haag, Julian Greve,

Benjamnin Hartner, Stefan Hartner, Mario

Heinkelein, Benjamin Hohenstein, Florian Lober,

Johannes Look, Kai Müller, Michael Munz,

Volker Nalito, Dominik Peichl, Wendelin Rau,

Dominik Skowron, Andreas Wappler, Ralf

Wappler (alle eigene Reserve/AH), Szczepan

Ciosk (Karriereende)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: Satteldorf II, Bühlerzell II,

Hengstfeld

Der FC Honhardt (rot) will oben

mitmischen. Foto: Ralf Mangold

diese Regelung auch beim Abstieg

angewendet worden wäre,

auch in Hinsicht auf aufgeblähte

Klassen, in denen in der Saison

2020/21 ein verschärfter Abstieg

erfolgen wird. Leider wurde

dies vom WFV trotz vieler

Einsprüche abgelehnt.“

In der neuen Saison will der

FCH „natürlich wieder oben mitspielen“.

Munz schätzt Satteldorf

II, Hengstfeld und Bühlerzell

II stark ein. Das Prunkstück

des FC Honhardt ist die

Defensive, die in 15 Spielen lediglich

zwölf Gegentore zugelassen

hat – Bestwert in der B3. Dafür

sollte offensiv eine Schippe

draufgelegt werden, wenn es mit

dem Sprung in die A2 klappen

soll. 33 Tore sind mit Abstand

der schlechteste Wert des Spitzenquartetts

der letzten Saison.

Mit Stefan Stegmaier (Rosenberg)

kommt ein „junger Spieler

mit Entwicklungspotenzial“

dazu, zudem „freuen wir uns,

dass mit Daniel Büeck, Patrick

Rau, Constantin Täger, Luca

Munz und Robin Hirsch junge

Spieler den Sprung aus der A-Jugend

zu den Aktiven geschafft

haben und uns in der Breite verstärken.

Darüber hinaus sind wir

stolz und froh, dass uns kein

Spieler verlassen hat“, so Michael

Munz.

jom

Vorsaison

4. Platz

(Kreisliga B3)

34 / 2,27 Punkte

33:12 Tore

Die abgelaufene Saison

geht voll in Ordnung.

Von Beginn an waren

wir immer in der Spitzengruppe,

zeitweise sogar Tabellenführer“,

sagt Martin Hermann,

Pressewart der Spvgg

Hengstfeld-Wallhausen im Rückblick

auf die Saison. Die Verpflichtung

von Fredi Skurka als

Spielertrainer habe sich voll bezahlt

gemacht, vor allem in der

Offensive. Einziges Manko sei

die Auswärtsschwäche (zwölf

Punkte aus sieben Spielen) gewesen,

„sie verhinderte eine bessere

Platzierung“. Skurka krönte

sich mit 21 Toren in zwölf

Hengstfeld (grün) startet gegen

Unterdeufstetten in die Saison.


Foto: Hans-Otto Hettler

Vorsaison

3. Platz

(Kreisliga B3)

34 / 2,27 Punkte

50:18 Tore

Spielen zum Torschützenkönig

der Kreisliga B3. Allein gegen

Marktlustenau traf er siebenmal.

Hengstfeld wurde Tabellendritter.

„Der Saisonabbruch hat uns

leider die Möglichkeit genommen,

direkt wieder aufzusteigen.

Der Rückstand auf Meister

Waldtann betrug ja nur vier

Punkte. Bei der Reserve konnten

wir dagegen davon profitieren

und wurden Meister. Nicht nachvollziehbar

ist die Entscheidung,

dass die Relegation entfällt“, sagt

Hermann. Die Spvgg strebt nun

eine Verbesserung gegenüber

der letzten Saison an. „In unserem

Fall Meister oder Aufstieg

über die Relegation.“ Durch die

Umgruppierung der Kreisligen

B lasse sich allerdings keine

exakte Vorhersage treffen.

Mit Jonas Burkert kehrt vom

Bezirksligisten SG VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim ein

Spieler zurück, der Verein und

Mannschaft „noch recht gut

kennt. Er soll mehr Ruhe in die

Abwehr bringen.“ Dazu rücken

fünf A-Junioren zu den Aktiven.

Als härteste Konkurrenten im

Kampf um den Aufstieg sieht

Martin Hermann die Spvgg Gröningen-Satteldorf

II und den FC

Honhardt.

jom

Hengstfeld-Wallhausen

Trainer: Fredi Skurka (45)

Tor: Jonas Busch (23), Marc Knödler(22),

Mika Drexel (19), Julian Gackstatter (20)

Abwehr: Rüdiger Deimling (24), Marco Dörr

(26), Luca Hammer (20), Marcel Skurka (19),

Mike Balzer (22), Jonas Burkert (27)

Mittelfeld: Tim Barthelmeß (20), Robert

Becke (23), Noah Berger (20), Jonas Dorfi

(20), Hannes Eberlein (22), Alexander Frey

(25), Marcus Groß (35), Patrick Groß (26), Felix

Höfferl (23), Julian Hofmann (19), Alexander

Jeschke (22), Luca Kimmelmann (20),

Lukas Reiß (25), Maximilian Renaudier (22),

Daniel Walch (20), Felix Walch (20), Florian

Walch (26), Marvin Weber (23), Marcel Wiedmann

(23), Aron Kleinert (19), Patrick Angele

(19), Yannik Müller (19)

Angriff: Fabian Haug (25), Fabio Klein ((21),

Marcus Kleinert (23), Marcel Krauss (21),

Matthias Kreft (24), Jörg Rossell (41), Fredi

Skurka (45), Markus Wilhelm (33), Marco Dezort

(24)

Zugänge: Jonas Burkert (SGM VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim), Aron Kleinert, Patrick

Angele, Yannik Müller, Julian Gackstatter,

Mika Drexel (alle eigene Jugend)

Abgänge: Daniel Pressler, Oliver Kreft

(Spvgg Satteldorf), Haysam Garabandah (TV

Rot am See)

Saisonziel: Verbesserung gegenüber der

letzten Saison, also Meister oder Aufstieg

über Relegation

Titelfavoriten: Spvgg Satteldorf II, FC Honhardt


KREISLIGA B3 HOHENLOHE 57

Sonntag, 30. August, 15 Uhr (R: 14. März)

Großaltd./Ilshofen III – Gaildorf II (13 Uhr)

Altenm./ESV CR II – Satteldorf II (13 Uhr)

Bühlerzell II – FC Ottendorf (13 Uhr)

SV Onolzheim – SSV Stimpfach

VfB Jagstheim – FC Honhardt

BC Marktlustenau – KSG Ellrichshausen

Sonntag, 6. September, 15 Uhr (R: 21. März)

TSV Gaildorf II – SV Onolzheim (13 Uhr)

FC Ottendorf – Altenm./ESV Crailsheim II

Spvgg Satteldorf II – BC Marktlustenau

KSG Ellrichshausen – VfB Jagstheim

FC Honhardt – SGM Großaltdorf/Ilshofen III

Spvgg Hengstfeld – TSV Unterdeufstetten

Sonntag, 13. September, 15 Uhr (R: 28. März)

Groß./Ilshofen III – Ellrichshausen (13 Uhr)

VfB Jagstheim – Spvgg Satteldorf II

BC Marktlustenau – FC Ottendorf

Spvgg Hengstfeld – SSV Stimpfach

TSV Unterdeufstetten – Spfr. Bühlerzell II

SV Onolzheim – FC Honhardt

Sonntag, 20. September, 15 Uhr (R: 3. April)

Gaildorf II – Hengstfeld-Wallh. (13 Uhr)

Bühlerzell II – SGM Altenmünster/ESV CR II

FC Ottendorf – VfB Jagstheim

Satteldorf II – Großaltdorf/Ilshofen III

KSG Ellrichshausen – SV Onolzheim

SSV Stimpfach – TSV Unterdeufstetten

Sonntag, 27. September, 15 Uhr (R: 5. April)

Großaltd./Ilshofen III – Ottendorf (13 Uhr)

Unterdeufstetten – Altenmünster/ESV CR II

BC Marktlustenau – Spfr. Bühlerzell II

SSV Stimpfach – TSV Gaildorf II

Hengstfeld-Wallhausen – FC Honhardt

SV Onolzheim – Spvgg Satteldorf II (17 Uhr)

Sonntag, 4. Oktober, 15 Uhr (R: 11. April)

Altenm./ESV CR II – Marktlustenau (13 Uhr)

Gaildorf II – TSV Unterdeufstetten (13 Uhr)

FC Ottendorf – SV Onolzheim

KSG Ellrichshausen – Spvgg Hengstfeld

FC Honhardt – SSV Stimpfach

Sportfreunde Bühlerzell II – VfB Jagstheim

Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr (R: 18. April)

Altenm./ESV CR II – Jagstheim (13 Uhr)

TSV Gaildorf II – FC Honhardt (13 Uhr)

SGM Großaltdorf/Ilshofen III – Bühlerzell II

SSV Stimpfach – KSG Ellrichshausen

Spvgg Hengstfeld – Spvgg Satteldorf II

TSV Unterdeufstetten – BC Marktlustenau

Sonntag, 18. Oktober, 15 Uhr (R: 25. April)

Altenm./ESV CR II – Groß./Ilsh. III (13 Uhr)

BC Marktlustenau – VfB Jagstheim

Spfr. Bühlerzell II – SV Onolzheim

FC Ottendorf – Spvgg Hengstfeld

Spvgg Satteldorf II – SSV Stimpfach

KSG Ellrichshausen – TSV Gaildorf II

FC Honhardt – TSV Unterdeufstetten

Sonntag, 25. Oktober, 15 Uhr (R: 2. Mai)

Groß./Ilshofen III – Marktlustenau (13 Uhr)

TSV Gaildorf II – Spvgg Satteldorf II (13 Uhr)

TSV Unterdeufstetten – VfB Jagstheim

SV Onolzheim – Altenmünster/ESV CR II

FC Honhardt – KSG Ellrichshausen

SSV Stimpfach – FC Ottendorf

Sonntag, 1. November, 14.30 Uhr (R: 9. Mai)

FC Ottendorf – TSV Gaildorf II

Gröningen–Satteldorf II – FC Honhardt

KSG Ellrichshausen – TSV Unterdeufstetten

VfB Jagstheim – Großaltdorf/Ilshofen III

BC Marktlustenau – SV Onolzheim

Gaildorf II – Altenm./ESV II (12.30 Uhr)

Bühlerzell II – Hengstfeld-Wallhausen

TSV Unterdeufstetten – SV Onolzheim

FC Honhardt – Sportfreunde Bühlerzell II

Sonntag, 8. Nov., 14.30 Uhr (R: 16. Mai)

SSV Stimpfach – BC Marktlustenau

KSG Ellrichshausen – Spvgg Satteldorf II Hengstfeld-Wallhausen – VfB Jagstheim

FC Honhardt – FC Ottendorf

SSV Stimpfach – Spfr. Bühlerzell II

Samstag, 28. Nov., 14.30 Uhr (R: 13. Juni)

Hengstfeld – Altenmünster/ESV CR II

Altenm./ESV CR II – Honhardt (12.30 Uhr)

Unterdeufstetten – Großaltdorf/Ilshofen III TSV Unterdeufstetten – FC Ottendorf

SV Onolzheim – VfB Jagstheim

Großaltdorf/Ilshofen III – Spvgg Hengstfeld

VfB Jagstheim – SSV Stimpfach

Sonntag, 15. Nov., 14.30 Uhr (R: 30. Mai)

BC Marktlustenau – TSV Gaildorf II

Altenm./ESV Crailsheim II – Stimpfach

Spfr. Bühlerzell II – KSG Ellrichshausen

Spfr. Bühlerzell II – TSV Gaildorf II

FC Ottendorf – KSG Ellrichshausen

Samstag, 5. Dez., 14.30 Uhr (R: 19. Juni)

Spvgg Satteldorf II – TSV Unterdeufstetten Spvgg Satteldorf II – Bühlerzell II (12 Uhr)

SGM Großaltdorf/Ilshofen III – Onolzheim TSV Gaildorf II – VfB Jagstheim (12.30 Uhr)

BC Marktlustenau – Hengstfeld-Wallhausen Ellrichshausen – Altenmünster/ESV CR II

FC Honhardt – BC Marktlustenau

Samstag, 21. Nov., 14.30 Uhr (R: 6. Juni)

Stimpfach – SGM Großaltdorf/Ilshofen III

Spvgg Satteldorf II – Ottendorf (12.30 Uhr) Hengstfeld-Wallhausen – SV Onolzheim

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58

KREISLIGA B4 HOHENLOHE

Eine Staffel für die Zweiten

In der Kreisliga B4 spielen ausschließlich Zweitvertretungen. Der Bezirksvorstand greift

damit einen Vorschlag der Bezirksligisten auf. Vier Vereine aus dem HT-Land sind dabei.

Da ist sie also wieder, die

Kreisliga B, die es nur

mit Zweitvertretungen

gibt. Letztmals gab es

eine solche Staffel in der Spielzeit

2011/12. Damals hieß sie

Kreisliga B5, diesmal bekommt

sie den Namen Kreisliga B4 verpasst.

Vor zehn Jahren sorgte

diese Art der B-Staffel für Diskussionen.

Einerseits war es für

die zweiten Mannschaften eine

schöne Sache, am regulären

Spielbetrieb teilzunehmen und

auch um das Aufstiegsrecht zu

kämpfen. Andererseits war es

eine Staffel eben „nur“ mit zweiten

Mannschaften. Manch einer

sprach da von einem „Aufstieg

durch die Hintertür“.

Diesmal ist die Gefühlslage

ein bisschen anders. Einige Bezirksligisten

hatten beim Fußballbezirk

Hohenlohe angefragt,

ob man eine solche Staffel wieder

einführen könne, um der

zweiten Mannschaft weiterhin

das Vorspiel vor der Ersten zu

Zunächst

für ein Jahr

angelegt

ermöglichen. Die Anfrage wurde

vom Bezirksvorstand positiv

beantwortet. Denn so entstand

ein größerer Spielraum für die

Verteilung der B-Kreisligisten,

die auch eine Reserve angemeldet

haben, heißt es vom Fußballbezirk.

Und so tummeln sich nun 14

Mannschaften in dieser Kreisliga

B4, wobei es genau genommen

eigentlich 13,5 sind. Denn

die Spielgemeinschaft Ammertsweiler/Mainhardt

setzt sich aus

dem TSV Ammertsweiler und

der zweiten Mannschaft des VfL

Mainhardt zusammen.

Favoriten zu bestimmen, fällt

schwer. Schließlich sehen die

Kader zweiter Mannschaften

von Wochenende zu Wochenende

anders aus – je nachdem, wie

viele Spieler die jeweilige Erste

benötigt. Kommt es dort zu einer

langen Verletztenliste, kann

Während der TSV Ilshofen III (gelb und schwarz) in einer Spielgemeinschaft mit dem SV Großaltdorf in

der Kreisliga B3 antritt, spielt der TSV Dünsbach II (rot) nun in der B4.

Foto: Hans-Otto Hettler

sich ein guter Saisonstart der

Zweiten ins Gegenteil verkehren.

Und umgekehrt ist es genauso

möglich.

Schwierige Aufgabe

Weil die Bezirksligisten SGM

VfR Altenmünster/ESV Crailsheim

und TSV Ilshofen II ihre

Zweite beziehungsweise Dritte

in der Kreisliga B3 an den Start

schicken, gehen nur vier Mannschaften

aus dem HT-Land in der

B4 an den Start: Der TSV Dünsbach

II und die Spfr. Leukershausen-Mariäkappel

II spielten in

der vergangenen Saison in der

B3 mit. Dünsbach wurde Neunter,

Leukershausen Vorletzter.

Die zweiten Mannschaften der

Bezirksliga-Aufsteiger FC Matzenbach

und Spvgg Gammesfeld

spielen jetzt nicht mehr als Reserven,

sondern als echte Zweite

mit. Für kleinere Vereine oft

eine schwierige Aufgabe, zwei

konkurrenzfähige Teams ins

Rennen zu schicken: Die Matzenbacher

landeten in der Reserverunde

der A2 auf Platz 9 bei 13

Mannschaften, die Gammesfelder

in der A3 auf Rang 10 bei elf

Vereinen.

Auch die Anfahrten werden

teilweise deutlich länger sein.

Doch wegen der Corona-Pandemie

ist vieles neu – und muss

auch nicht ewig halten. Das hat

der Fußballbezirk deutlich gemacht:

Die Klasseneinteilung

gilt vorerst für ein Jahr. ruf/jom

Sonntag, 30. August, 13 Uhr (R: 7. März)

FC Matzenbach II – Sportverein Westheim II

Niedernhall/Weißb. II – Leukershausen II

SV Wachbach II – TSV Dünsbach II

Sonntag, 6. September, 13 Uhr (R: 14. März)

Leukershausen II – SG Schwäbisch Hall II

TSV Dünsbach II – FC Matzenbach II

SV Westheim II – Spvgg Gammesfeld II

Sonntag, 13. September, 13 Uhr (R: 21. März)

TSV Dünsbach II – TSV Neuenstein II

SV Wachbach II – Spfr. Leukershausen II

FC Matzenbach II – Spvgg Gammesfeld II

Sonntag, 20. Sept., 13 Uhr (R: 28. März)

Spfr. Leukershausen II – TSV Dünsbach II

TSV Neuenstein II – FC Matzenbach II

Sonntag, 27. September, 13 Uhr (R: 3. April)

TSV Neuenstein II – Leukershausen II

Dünsbach II – Ammertsweiler/Mainhardt

Freitag, 2. Oktober, 20.15 Uhr (R: 5. April)

Spfr. Leukershausen II – FC Matzenbach II

Weikersh./Schäftersheim II – Dünsbach II

Sonntag, 4. Oktober, 13 Uhr (R: 11. April)

TSV Michelfeld II – Spvgg Gammesfeld II

Leukershausen – Ammertsweiler/Mainh.

TSV Dünsbach II – SV Edelfingen II

Sonntag, 11. Oktober, 13 Uhr (R: 18. April)

Tura Untermünkheim II – TSV Dünsbach II

Weikersh./Schäft. II – Leukershausen II

Ammertsweiler/Mainhardt – Matzenbach II

Gammesfeld II – Niedernhall/Weißbach II

Sonntag, 18. Oktober, 13 Uhr (R: 25. April)

Leukershausen II – SV Edelfingen II

SG Hall II – Spvgg Gammesfeld II

Sonntag, 25. Oktober, 13 Uhr (R: 2. Mai)

Sportverein Westheim II – TSV Dünsbach II

Untermünkheim II – Leukershausen II

Weikersheim/Schäft. II – Matzenbach II

Spvgg Gammesfeld II – SV Wachbach II

Sonntag, 1. November, 12.30 Uhr (R: 9. Mai)

FC Matzenbach II – TSV Michelfeld II

TSV Dünsbach II – Spvgg Gammesfeld II

Sonntag, 8. November, 12.30 Uhr (R: 16. Mai)

Spvgg Gammesfeld II – TSV Neuenstein II

Sportverein Westheim II – Leukershausen II

SV Edelfingen II – FC Matzenbach II

Sonntag, 15. Nov., 12.30 Uhr (R: 22. Mai)

Matzenbach II – Niedernhall/Weißbach II

Leukershausen II – Spvgg Gammesfeld II

Samstag, 21. Nov., 12.30 Uhr (R: 30. Mai)

Tura Untermünkheim II – FC Matzenbach II

Gammesfeld II – Ammertsweiler/Mainhardt

Sonntag, 29. Nov., 12.30 Uhr (R: 6. Juni)

TSV Dünsbach II – TSV Michelfeld II

FC Matzenbach II – SG Hall II

Weikersheim/Schäft. II – Gammesfeld II

Sonntag, 6. Dezember, 12.30 Uhr (R: 13. Juni)

Niedernhall/Weißbach II – Dünsbach II

Spvgg Gammesfeld II – SV Edelfingen II

Sonntag, 13. Dez., 12.30 Uhr (R: 19. Juni)

Spfr. Leukershausen II – TSV Michelfeld II

TSV Dünsbach II – SG Hall II

SV Wachbach II – FC Matzenbach II

Untermünkheim II – Spvgg Gammesfeld II


KREISLIGA B4 HOHENLOHE 59

Doppelpack

Spfr. Leukershausen-Mariäkappel II freuen

sich auf Vorspiele vor dem Bezirksliga-Team.

Debüt

Der FC Matzenbach II will in seiner ersten

Saison als Team zusammenwachsen.

Die erste Saison für eine

Reserve-Mannschaft in

einer Punktspielrunde

ist immer schwierig“ –

so lautet das Fazit von Leukershausens

Bezirksliga-Trainer Ralf

Wacker. „Das sind Welten“, sagt

er und beschreibt dies als riesigen

Sprung für die Spieler der

Zweiten. „Wir haben wirklich

die ganze Hinserie gebraucht,

um uns darauf einzustellen.“ Gerade

einmal zwei Siege aus 14

Spielen gelangen, gleichbedeutend

mit dem vorletzten Platz in

der Kreisliga B3. „Anfangs fehlte

es vor allem an der nötigen

Trainingsbereitschaft der Spieler,

was Grundlage dafür ist, um

gegen Erstvertretungen bestehen

zu können“, so Wacker.

„Die neue Kreisliga B4 ist gut

für das Miteinander“, freut er

Spfr. Leukershausen II

Trainer: Ruben Beck, Tobias Neser (33), Robert

Spangenberg (32)

Tor: Arthur Ebert (21), Dominik Labusga

(27), Alexander Schmieg (23), Steffen Welß

(35)

Abwehr: Adnan Akman (37), Eduard Braun

(28), Andreas Fohrer (30), Philipp Geymann,

Nikolei Groß, Maximilian Jäger, Roman Kildau

(22), Jakob Kreidl (27), Johannes Lang (32),

Christian Peters (37), Christian Reuter (32),

Matthias Reuter (29), Samuel Stegmeier

(32), Fabio Täger, Ivan Unruh (25), Benjamin

Vogt (32), Lukas Vogt (27), Alessandro Zaiser

Mittelfeld: Marco Däschner (23), Sebastian

Eckelhardt (28), Robert Fritsch (24), Jonathan

Groß (22), Tim Groß (22), Robin Habelt

(22), Jens Hofelich (46), Moritz Hofelich, Tobias

Hüttner (27), Thomas Kreidl (22), Tobias

Labusga (26), Yannic Lerner, Tobias Neser

(33), Alexander Quint (26), Julian Stimpfig

(33), Jannik Strehle (23), Pascal Wacker (25),

David Greb, Björn Heckmann (22), Fabian

Kett (18), Philip Lugenheim

Angriff: Jonas Falkenberg (31), Martin Quint

(21), Baris Siaban (38)

Zugänge: Adnan Akman, Jakob Kreidl, Johannes

Lang, Martin Quint, Matthias Reuter,

Alessandro Zaiser, Julian Stimpfig (alle eigene

Erste), David Greb (ASV Breitenau), Philip

Lugenheim (TuS Erbstorf), Fabian Kett (eigene

Jugend)

Abgänge: Ibrahim Öksüzkalan (unbekannt)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe

Leukershausen II (weiß) will

junge Spieler auf die Erste vorbereiten.

Foto: Hans-Otto Hettler

sich nun darüber, dass die Zweite

der Spfr. Leukershausen-Mariäkappel

in der neuen Liga wieder

das Vorspiel zur Bezirksliga-Truppe

bestreiten darf. So

könne er am Spieltag auch immer

wieder vor allem junge

Spieler aus der Zweitvertretung

hochziehen und ihnen Einsatzzeiten

in der ersten Mannschaft

geben. Zudem sei dies für den

Verein organisatorisch eine große

Entlastung und stärke den Zusammenhalt.

„Wir trainieren

auch weiterhin gemeinsam, allerdings

in Gruppen getrennt, in

denen dasselbe geübt wird.“ Ruben

Beck und Tobias Neser sind

zukünftig für Leukershausen II

verantwortlich und stehen in engem

Austausch mit Wacker.

„Die Spieler haben sich ständig

weiterentwickelt, und die

gute Vorbereitung auf die neue

Saison wird sicherlich ihre

Früchte tragen“, ist er überzeugt

davon, besser als zuletzt abzuschneiden,

auch wenn er sich

nicht auf einen Tabellenplatz als

Ziel festlegen will. rama

Vorsaison

14. Platz

(Kreisliga B3)

8 / 0,57 Punkte

15:40 Tore

Zum ersten Mal in der

Kreisliga B ins Rennen

geht in der kommenden

Saison die zweite Mannschaft

des FC Matzenbach. Das

Melden der Zweiten war nötig

geworden, weil die Erste den

Sprung in die Bezirksliga geschafft

hatte. Trainer ist Carsten

Löffler, der viele Spieler bereits

kennt.

Denn bis zur vergangenen Saison

war Löffler Coach der A-Jugend

der Spielgemeinschaft

Fichtenau, also des Nachwuchses

aus Matzenbach, Unterdeufstetten

und Wildenstein. Diese

Jugend wird es heuer aufgrund

von Spielermangel aber nicht

mehr geben. Stattdessen werden

gleich sieben Nachwuchsspieler

in Matzenbachs Zweiter antreten.

So lag es nahe, dass Löffler

das neue Team als Trainer übernimmt.

Dabei gab es anfangs Bedenken,

ob und wie das alles mit der

Manche Orte

muss ich

vorher googeln.

Vorsaison

neu

zweiten Mannschaft klappt,

meint Samuel Schultes, Trainer

der Matzenbacher Ersten. Von

der Reserve im vergangenen Jahr

seien nicht viele Spieler regelmäßig

im Training gewesen –

und hauptsächlich aus diesen

Fußballern besteht die künftige

zweite Mannschaft.

Doch dass es funktioniert, das

zeigten laut Carsten Löffler die

ersten Trainingswochen. Im Kader

stehen insgesamt 28 Spieler,

bislang seien immer etwa 17 Kicker

zu den Einheiten dagewesen

– mit der Beteiligung ist der

Coach zufrieden.

Bei der Zusammensetzung

der Mannschaft für die kommende

Runde setzt der Trainer auf

einen Mix aus erfahrenen und

jungen Spielern. Um Michael

Schiskowski, Andreas Müller,

Helmut Fleischer und Matthias

Stöffler herum soll so ein Team

zusammengestellt werden, das

in der Kreisliga B4 schönen Fußball

spielt.

Eine bestimmte Platzierung

als Saisonziel will Löffler aber

nicht ausgeben, denn von den

künftigen Gegnern kenne er, abgesehen

von den Sportfreunden

Leukershausen-Mariäkappel II,

kaum welche. „Manche Orte

muss ich vorher googeln, eine

Vorhersage ist also schwer“, so

Löffler. Generell gibt er als Ziel

aus, dass das Team als solches

funktionieren und zusammenwachsen

soll.

Von den ersten vier Testspielen

habe man zwei gewonnen

und zwei verloren, so Löffler –

bislang also eine ausgeglichene

Bilanz. Im ersten echten Kräftemessen

im Bezirkspokal setzte

es eine knapp 2:3-Niederlage gegen

den VfL Mainhardt – der

spielt allerdings in der Bezirksliga

gegen die erste Mannschaft

des FC Matzenbach und kann somit

kein Gradmesser für die

neue Elf sein.

luc

FC Matzenbach II

Trainer: Carsten Löffler

Tor: Noah Winter, Jens Walther, Enrico Kaspar

Abwehr: Andreas Müller, Michael Schiskowski,

Moritz Löffler, Marcel Meiser, Manuel

Schweininger, Laurenz Schmidt, Patrick

Sturm, Gerard Cocker

Mittelfeld: Johannes Käfer, Adriano Kaspar,

Jonas Holzner, Markus Hofmann, Andreas

Schweininger, Matthias Stöffler, Andreas

Bohl, Sepp-Sven Angerer

Angriff: Thomas Rettenmeier, Andre Ebert,

Lothar Ebert, Jonas Dürrschmidt, Nico Rein,

Lukas Schultes, Marvin Walther

Zugänge: keine

Abgänge: keine

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe


60

KREISLIGA B4 HOHENLOHE

Verzahnt

Die Spvgg Gammesfeld II darf sich wieder

im Spielbetrieb der Aktiven messen.

Verknüpft

Spieler können sich beim TSV Dünsbach II

für die Bezirksliga-Mannschaft empfehlen.

Für einen kleineren Verein

wie die Spvgg Gammesfeld

ist die Meldung einer

zweiten Aktiven-Mannschaft

immer eine Herausforderung.

Die Verzahnung zwischen

Erster und Zweiter wird in dieser

Saison aber dadurch erleichtert,

dass es wieder eine eigene

B-Staffel ausschließlich für die

Bezirksliga-Reserven gibt. So

kann mal ein Spieler in der zweiten

Mannschaft eine Halbzeit

spielen und bei der ersten als

Auswechselspieler fungieren.

„Wir haben jetzt zwar weitere

Fahrten, aber es ist gut, dass wir

wieder vor der Ersten spielen

dürfen“, erklärt Thomas Krämer,

der mit Steffen Wagner als

gleichberechtigter Trainer der

Spvgg Gammesfeld II agiert.

Krämer, der so lange noch das

Tor hüten wird, bis Dominik

Schüttler wieder von seinem

Auslandsaufenthalt in Neuseeland

zurück ist, glaubt, dass die

Spiele in der B4 jetzt deutlich

schwieriger werden als in der

Reserverunde der Kreisliga A3.

In dieser lief es vergangene Saison

nicht so gut für die Spvgg,

die von neun Spielen nur zwei

gewann und Vorletzter wurde.

In der Saison 2002/03 hatten

die Gammesfelder zum ersten

Mal zwei aktive Mannschaften

im Spielbetrieb gehabt, hinzu

Spvgg Gammesfeld II

Trainer: Thomas Krämer, Steffen Wagner

Tor: Thomas Krämer (42), Dominik Schüttler

(23)

Abwehr: Dominik Brehm (23), Florian Hachtel,

Jochen Klenk, Konstantin Rohn (21), Simon

Ruttmann (32), Bernd Schüttler, Frank

Zahner

Mittelfeld: Marcel Bender, Jonas Denecke,

Thomas Gerlinger, Kevin Munzinger, Frank

Rahn (24), Felix Schmidt, Tim Schürger (23),

Daniel Schüttler (27), Christian Sylka (22),

Steffen Wagner, Michael Wilsch

Angriff: Daniel Mejic (36), Timo Schmieg

(31), Tobias Schmieg, Peter Sylka (22)

Zugänge: keine

Abgänge: keine

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavoriten: Wachbach II, Weikersheim/

Schäftersheim/Laudenbach II

kam noch eine Reserve. Nach

der Saison 2004/05, in der die

Spvgg Gammesfeld II in der damaligen

Kreisliga B4 Letzter geworden

war, zog die Landwehrelf

ihre Zweite wieder aus dem

Aktiven-Spielbetrieb zurück.

Schlagkräftige Truppe

Dieses Mal soll es definitiv besser

funktionieren. „Wenn alle

Spieler da sind, haben wir eine

schlagkräftige Truppe“, ist Thomas

Krämer überzeugt. „Ich hoffe,

dass wir mehr Feuer drin haben

als letzte Runde, dann geht

auch mehr. Und mit mehr Trainingseifer

können wir besser

mitspielen.“ Der Trainer peilt einen

einstelligen Tabellenplatz

an, wenngleich es schwierig sei,

vor dieser Saison irgendwelche

verlässlichen Prognosen aufzustellen.

„Wegen der Corona-Pause

konnte man ein halbes Jahr ja

fast gar nichts machen, es wird

spannend sein, was sich ergibt

und wie die Vereine die Zwangspause

überstanden haben“, sagt

Krämer. Und dazu ist die Staffel

ja auch noch neu.

Der Gammesfelder Trainer

vermutet, dass Wachbach II und

Weikersheim II als Favoriten in

die Saison gehen. Und er hofft,

dass seine Jungs konditionell

noch etwas zulegen werden. „Im

Test gegen Schrozberg war nach

60 Minuten der Akku leer“, sagt

Krämer. Die Spvgg verlor 0:5 gegen

den B1-Ligisten „Aber das

war alles noch im Rahmen.“ Ihn

freut besonders, dass er bei diesem

Spiel 18 Mann im Kader hatte.

„Unsere AH-Spieler helfen

aus, wenn Not am Mann ist, aber

sie wollen niemandem den Platz

wegnehmen.“ Vor allem bei

Heimspielen seien mehrere

AH-Spieler bereit, auch in der

Zweiten zu spielen.

jom

Vorsaison

neu

Über 100 Gegentore hat

der TSV Dünsbach II in

der Saison 2018/19 kassiert

und beendete diese

als abgeschlagenes Schlusslicht

der Kreisliga B3. Eine wahre

Leistungsexplosion gab es nun

eine Saison später, belohnt mit

Platz 9.

Bis zu 35 Spieler finden sich

an einem Trainingstag auf dem

Sportgelände in Dünsbach ein.

Die erste und die zweite Mannschaft

trainieren parallel, oft

nach dem Aufwärmen getrennt

in Gruppen. Das Abschlussspiel

wird dann meist aber wieder gemeinsam

durchgeführt. So soll

der Zusammenhalt im Verein gestärkt

werden, denn dieser

Teamgeist ist ein großes Plus des

TSV Dünsbach.

Vorsaison

9. Platz

(Kreisliga B3)

20 / 1,33 Punkte

28:24 Tore

Vom Tabellenende auf Platz 9

Für die erste Mannschaft ist

Alexander Horst nun das zweite

Jahr verantwortlich, Spielertrainer

in der zweiten Mannschaft

ist Mario Guttknecht.

„Als ich vor einem Jahr hier angefangen

habe, waren bei der

Zweiten oftmals nur fünf Mann

im Training“, erinnert sich

Horst. Er arbeitet mit Guttknecht

ganz eng zusammen. So

haben sie es geschafft, die Zweite

des Vereins innerhalb eines

Jahres vom abgeschlagenen

Schlusslicht zu einer konkurrenzfähigen

Truppe in der Kreisliga

B3 zu formen.

„Dass wir nun in der B4 gegen

andere Zweitvertretungen spielen,

hat den Vorteil, dass wir mit

der Zweiten jetzt immer das Vorspiel

zur ersten Mannschaft bestreiten“,

freut sich Horst. Dies

erleichtere die Organisation der

Spieltage und fördere zudem den

Zusammenhalt im Verein. Zudem

wird die Durchlässigkeit erhöht.

Spieler aus der zweiten

Mannschaft können anschließend

bei der Ersten als Auswechselspieler

dazukommen

und haben so größere Chancen,

sich dort für weitere Einsätze zu

empfehlen. Außerdem rücken

sechs A-Jugendspieler auf, die in

der Zweiten erste Spielpraxis im

Aktivenbereich sammeln können.

Breit aufgestellt

Obwohl durch die Corona-Pause

ein paar Spieler weggebrochen

sind, ist der TSV Dünsbach

II immer noch breit aufgestellt

und will die positive Entwicklung

fortsetzen. Vor allem

die Defensive hat deutlich an

Stabilität gewonnen, gerade einmal

24 Gegentore hat die Mannschaft

von Alexander Horst und

Mario Guttknecht bis zum Saisonabbruch

kassiert. „Wir wollen

wieder den ein oder anderen

Favoriten ärgern. Die Platzierung

ist für mich aber eher

zweitrangig“, erklärt Horst, auch

wenn er zumindest wieder auf

einen einstelligen Tabellenplatz

hofft. „Ich denke, in der B4 könnte

sogar eine Top-5-Platzierung

möglich sein, wenn alle richtig

mitziehen.“

rama

TSV Dünsbach II

Trainer: Alexander Horst (33), Mario Guttknecht

(35)

Tor: Dominik Horst (26), Tobias Lehmann

(34), Kevin Ternes (24)

Abwehr: Mario Guttknecht (35), Christian

(Kiri) Kisslinger (30), Alexander Küssner

(28), Lutz Megerle (28), Tim Nowak (22), Michael

Raimann (31), Jens Reichenbach (40),

Fedi Sghaier (30)

Mittelfeld: Paul Bosin (19), Dennis Ebinger

(33), Adrian Grießmayr (24), Dominik Grießmayr

(22), Alexander Herbst, Benedikt Hofmann

(30), Werner Kellermann, Felix Schaffert

(18), Leon Wagner (18), Jens Zink (29)

Angriff: Konstantin Heynold (34), Patrik

Horst (30), Lukas Kircher (24), Jonathan

Meyer-Sautter (27), Jan Stepper (19), Alexander

Strack (26), Benjamin Walch (23)

Zugänge: keine

Abgänge: keine

Saisonziel: keine Angaben

Titelfavoriten: keine Angaben


FRAUENFUSSBALL UND SENIORENFUSSBALL IM BEZIRK 61

Jubel über das Double

Die Spvgg Gammesfeld gewinnt souverän die Meisterschaft in der Regionenliga und zudem

noch den Bezirkspokal. Damit kommen nun fünf Landesligisten aus Hohenlohe.

Die Spvgg Gammesfeld ist Meister der Regionenliga und auch noch

Hohenloher Bezirkspokalsieger.

Foto: Verein

Die Frauenmannschaft

der Saison 2019/2020 im

Fußballbezirk Hohenlohe

war die Spvgg Gammesfeld.

Was im letzten Jahr der

SGM Westernhausen/Krautheim

gelungen war, schafften in

diesem Jahr die Frauen aus der

Gemeinde Blaufelden: das Double

aus Regionenliga-Meisterschaft

und Bezirkspokal! Der

erste Platz in der Regionenliga

war dabei vollauf verdient, auch

wenn nur eine Halbserie in die

Wertung kam, hatte man sich

doch ohne eine einzige Niederlage

bereits satte sieben Punkte

Vorsprung vor dem Zweitplatzierten

erarbeitet. Im Bezirkspokalfinale

ließen die Gammesfelderinnen

ebenfalls nichts anbrennen

und setzten sich beim Bezirksligisten

SGM Tüngental/

Rieden/Michelbach-Bilz mit 6:1

souverän durch.

Im überbezirklichen Bereich

erlebten die Hohenloher Mannschaften

ganz unterschiedliche

Spielzeiten. Das klassenhöchste

Team, der TSV Crailsheim,

konnte immerhin drei Rückrundenspiele

absolvieren, darunter

ein wichtiger Sieg gegen die direkten

Konkurrentinnen des Hegauer

FV. Am Ende wurde der

zwölfte und damit drittletzte

Platz in der Regionalliga gewertet.

Hoffnungsvoll für die Zukunft

der Crailsheimerinnen

stimmt dabei der sehr beachtliche

sechste Platz, den die B-Juniorinnen

in der Bundesliga Süd

belegten.

Beachtlich war einmal mehr

auch die Vorrunde des TSV Neuenstein,

der auf Platz 5 mit Tuchfühlung

zur Spitzengruppe erneut

eine starke Leistung in der

Verbandsliga zeigte.

Satteldorf bestätigt Vorjahr

Eine Klasse tiefer in der Landesliga

konnte auch die Spvgg Gröningen-Satteldorf

als Dritter

ihren starken zweiten Platz aus

dem Vorjahr bestätigen. Mehr

als beachtlich schlugen sich die

Aufsteigerinnen des SV Westernhausen,

sie belegten Rang 4.

Schwerer taten sich hingegen

der TSV Michelfeld (Rang 9)

und der zum Zeitpunkt der Saisonbeendigung

auf dem letzten

Rang liegende TSV Langenbeutingen.

Aber auch sie hatten

noch alle Chancen auf den Klassenerhalt

und somit dürfen sie

sich in der neuen Spielzeit wieder

beweisen. Zusammen mit

den Aufsteigerinnen aus Gammesfeld

gehen dann sage und

schreibe fünf Hohenloher Landesligisten

an den Start.

In der Regionenliga bleibt es

bei vier Mannschaften aus dem

Bezirk Hohenlohe. Die SGM

TSV Crailsheim II/VfB Jagstheim,

die TSG Schwäbisch Hall

und die SGM Westernhausen/

Krautheim II werden von den

Bezirksliga-Aufsteigerinnen des

FC Creglingen komplettiert.

Die Bezirksliga Hohenlohe

geht weiter mit zehn Mannschaften

in die neue Runde. Hier profitiert

die SGM Blaufelden/Wiesenbach/Schrozberg

von der

Mannschaftsabmeldung der

SGM Langenbeutingen II/Ohrnberg

und steigt als Zweiter hinter

dem verdienten Meister SC

Amrichshausen ebenfalls in die

Bezirksliga auf.

Acht Teams in Kreisliga

In der Kreisliga kann die Anzahl

der Mannschaften trotz der zwei

Abgänge durch Aufsteiger und

Mannschaftsabmeldung konstant

bei acht Teilnehmern beibehalten

werden, denn mit der

neu gemeldeten Frauenmannschaft

des TSV Sulzdorf und

dem aus dem Bezirk Unterland

zum Bezirksgebiet Hohenlohe

dazu gestoßenen Team des FV

Wüstenrot kommen zwei Mannschaften

hinzu.

Somit ist der Fußballbezirk

Hohenlohe für die Saison

2020/21 mit elf überbezirklich

spielenden Mannschaften sehr

gut vertreten, gleichzeitig ist

wieder ein attraktiver Frauenspielbetrieb

auf Bezirksebene

gewährleistet. Bleibt zu hoffen,

dass die neue Runde wieder über

die volle Distanz gespielt werden

kann und sich die Akteurinnen

wie auch Zuschauer am gemeinsamen

Hobby erfreuen können.

Lars Krimmer

Nur Bezirkspokal gespielt

Die Punktrunde 2020 ist bei den Senioren im Fußballbezirk komplett ausgefallen.

Die Corona-Krise hat den

Spielbetrieb der

Ü-32-Senioren im Fußballbezirk

Hohenlohe

im März mit voller Wucht erwischt.

Noch bevor das erste

Spiel gespielt war, war die Saison,

die in Hohenlohe traditionell

erst im Frühjahr beginnt, zunächst

unterbrochen und

schließlich per Beschluss beendet

worden – bevor auch nur ein

Ball gerollt war.

Als sportlicher Gradmesser

konnte also nur der parallel zur

Vorrunde ausgetragene Bezirkspokal

dienen. Die zwei erstplatzierten

Mannschaften der Bezirksmeisterschaft

der letzten

Saison, der SC Michelbach/Wald

und der FV Künzelsau, schafften

es hier bis ins Halbfinale, Michelbach

scheiterte dort jedoch

am späteren Titelträger TSG

Öhringen, während sich Künzelsau

dem TSV Neuenstein geschlagen

geben musste. Im Bezirkspokalfinale

kam es somit

zum Derby zwischen der TSG

Öhringen und dem TSV Neuenstein,

das Öhringen mit einem 3:1

für sich entscheiden konnte.

Nach der Finalniederlage im Jahr

zuvor gegen Westernhausen gelang

es Öhringen damit in diesem

Jahr, sich die begehrte Bezirkstrophäe

zu sichern.

Nach langer Pause juckt es

auch den Ü-32-Fußball-Teams in

Hohenlohe wieder in den Beinen.

Für die neue Saison 2020/21

haben sich mit 44 Mannschaften

rekordverdächtig viele Teams

für den Bezirkspokal angemeldet.

Somit steht im Jahr 2020 zunächst

ein attraktiver Pokalwettbewerb

ins Haus, bevor im kommenden

Jahr hoffentlich die reguläre

Runde mit Kreis- und

Bezirksliga sowie Bezirksmeisterschaft

ausgetragen werden

kann.

Lars Krimmer


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JUGENDFUSSBALL

Hollenbach bleibt Nummer 1

Im überbezirklichen Jugendfußball gibt es einige einschneidende Veränderungen. Profitiert

davon hat auch der Fußballbezirk Hohenlohe, der nun viel mehr höherklassige Teams stellt.

Corona hat vieles im Fußball

durcheinandergewirbelt.

Gerade in der

vergangenen Saison, die

im A-, B- und C-Juniorenbereich

als Qualifikationsrunde für die

neue Ligenstruktur diente, mussten

diese Entscheidungen mit

dem Tabellenstand vor der Winterpause

gefällt werden. Davon

profitiert haben allerdings einige

Vereine aus dem Fußballbezirk

Hohenlohe, die sich als

Zweite oder gar Dritte über den

Aufstieg in die Landesstaffel

freuen durften. Folglich gibt es

in den kommenden beiden Runden

bei der C-Jugend deshalb

vier Landesstaffeln. Durch verstärkten

Abstieg soll es dann wie

geplant zukünftig drei Landesund

eine Verbandsstaffel wie bei

den A- und B-Junioren geben.

Aushängeschild im Hohenloher

Jugendfußball ist und bleibt

der FSV Hollenbach. Vor allem

die A-Junioren haben eine überzeugende

Runde hingelegt und

hätten wahrscheinlich auch

sportlich bei einer kompletten

TSV Ilshofen

schafft den

Klassenerhalt.

Der TSV Ilshofen (rot) und die Sportfreunde Hall spielten in der vergangenen Runde noch beide in der

A-Junioren-Verbandsstaffel. Die Haller stiegen jedoch in die Landesstaffel ab. Foto: Hartmut Ruffer

Saison den Verbleib in der Oberliga,

der zweithöchsten Jugendspielklasse

Deutschlands, gepackt.

Hier trifft der FSV Hollenbach

auf große Namen wie beispielsweise

Waldhof Mannheim

oder auf den Zweitliganachwuchs

des SV Sandhausen. Mit

Thomas Kettner steht ein erfahrener

Fußballfachmann an der

Seitenlinie, der sich auf einige

starke Neuzugänge freuen darf.

Der Klassenerhalt sollte also erneut

möglich sein.

Die Qualifikation zur eingleisigen

Verbandsliga hat der TSV

Ilshofen gerade noch gepackt.

Ein toller Erfolg für den Nachwuchs

des Oberligisten, der mit

Aaron Beißwenger einen neuen

jungen Trainer an der Seitenlinie

hat, der die gute Nachwuchsarbeit

von Dennis Schmieg fortsetzen

möchte. Oberstes Ziel

dürfte der Klassenerhalt sein.

Gleich drei Hohenloher

Teams tummeln sich in der neu

eingeführten Landesstaffel Nord.

Aus der Verbandsliga runter

musste die U 19 der Sportfreunde

Schwäbisch Hall, sie zählt

hier aber sicherlich zu den

Teams, die sich um die vorderen

Plätze streiten. Für die beiden

Neulinge TSG Öhringen und insbesondere

den SV Mulfingen

wird es hingegen nicht einfach,

die Klasse zu halten.

Hollenbach gleich wieder hoch

Nur ein kurzes Intermezzo

musste der FSV Hollenbach in

der B-Junioren-Bezirksstaffel abgeben

und ist nach einer (abgebrochenen)

Runde ausschließlich

mit Siegen schnell wieder

auf überbezirklicher Ebene unterwegs.

In der Landesstaffel

Nord gehören die Hollenbacher

Spieltage bei F- und G-Junioren

Die E-Junioren (94 Teams)

werden nach geografischen

Gesichtspunkten in 15 Qualifikationsstaffeln

eingeteilt, die

in einer einfachen Runde ihre

Spiele austragen. Danach werden

die Mannschaften entsprechend

dem erzielten Tabellenplatz

neu eingeteilt und ermitteln

in einer einfachen Runde

ihren Staffelmeister.

Die F-Junioren (76 Mannschaften)

tragen ihre Spiele

mit Fünfer-Mannschaften im

Herbst als Spieltage in den einzelnen

Altkreisen in Turnierform

auf dem Feld aus. Im

Herbst zunächst in einer einfachen

Schnupperrunde, im

Frühjahr als Freundschaftsrunde.

Die Bambini (64 Mannschaften)

spielen in Dreier-Mannschaften

an den angebotenen

Spieltagen. Jeder Verein, der

eine Mannschaft meldet, ist

grundsätzlich zur Ausrichtung

eines Spieltages verpflichtet.

Bei Bedarf können die Vereine

für Bambini-Spieltage beim Bezirksjugendleiter

Instruktoren

zur Unterstützung (Beratung,

Gestaltung umd Durchführung)

anfordern.

sicherlich zum erweiterten Kreis

der Aufstiegsanwärter. Auch die

Sportfreunde aus Hall sind als

Vizebezirksmeister aufgestiegen

und stellen ein ambitioniertes

Team, das sich am Ende zumindest

in der oberen Tabellenhälfte

wiederfinden dürfte.

Gleich zwei Teams aus Hohenlohe

haben bei den C-Junioren

den Sprung in die eingleisige

Verbandsstaffel gepackt. Dort

treffen sie auf starke Gegner wie

VfR Aalen, SGV Freiberg oder

FV Ravensburg. Die Haller um

das Trainerteam Markus Gundlach

und Robin Steinle haben

eine gute Mannschaft, müssen

sich aber an den körperlicheren

Fußball in der Liga gewöhnen.

Neu bei den C-Junioren des FSV

ist Coach Andreas Zaffran. Auch

für ihn heißt das Ziel Ligaverbleib,

was für den FSV wie auch

die Sportfreunde ein toller Erfolg

wäre. In der Landesstaffel

kämpfen zukünftig der TSV Ilshofen

sowie die Spvgg Gröningen-Satteldorf

um Punkte, die als

Zweiter beziehungsweise punktgleicher

Drittplatzierter vom

Aufstiegsverzicht der SGM

Obersontheim profitiert haben.

Beide peilen nun den Ligaverbleib

an.

Ralf Mangold


Immer weniger Teams

JUGENDFUSSBALL 63

Vor großen Veränderungen steht auch der Juniorenfußball im Fußballbezirk Hohenlohe.

In der kommenden Runde wird die Qualifikation zur neuen Regionenstaffel ausgespielt.

Die überbezirklichen Ligen

des WFV wurden

nach den Ergebnissen

der vergangenen Saison

neu aufgeteilt, sodass dort zukünftig

jeder Meister ein direktes

Aufstiegsrecht hat. In der

kommenden Runde folgt nun die

Qualifikation für die neue gemeinsame

Regionenstaffel der

Fußballbezirke Hohenlohe und

Unterland.

Letztmals wird in dieser Saison

der Bezirksmeister bei den

A-, B- und C-Junioren ausgespielt.

Geplant war eigentlich,

dass bereits nach der Vorrunde

in der neuen Regionenstaffel gespielt

wird, für die sich jeweils

fünf Mannschaften aus den beiden

Bezirken qualifizieren. Alle

anderen Mannschaften steigen

aus den Bezirksstaffeln ab und

werden dann zur neuen Saison

Zweigeteilte

Bezirksstaffel

bei den D-Junioren

2021/2022 wieder in Qualistaffeln

eingeteilt. Zu Beginn der

Runde werden alle gemeldeten

Teams unterhalb der Bezirksstaffel

nach geografischen Gesichtspunkten

in mehrere Qualistaffeln

eingeteilt. Im Frühjahr werden

dann Leistungsstaffeln gebildet,

deren Meister in dieser

Saison allerdings ausnahmsweise

nicht aufsteigen können (Ausnahme

bei den D-Junioren).

A-Junioren: Nur noch 34 Mannschaften

haben für die kommende

Runde gemeldet, darunter

drei Zweitvertretungen und eine

Neuner-Mannschaft. In der Bezirksstaffel

gehört sicherlich der

TSV Crailsheim neben der SGM

Obersontheim zum engsten Favoritenkreis.

Für die beiden Aufsteiger

SG Sindringen und SGM

Altenmünster/Onolzheim, die in

der abgebrochenen Vorsaison

über die Quotienten-Regelung

nach den Ergebnissen der Qualistaffeln

ermittelt wurden, wird

es wohl äußerst schwierig, einen

Die C-Junioren der Spvgg Satteldorf (blau) spielen zukünftig in der Landesstaffel.

Platz in der neuen Regionenstaffel

zu erhaschen. Die SGM Rot

am See/Brettheim hat da möglicherweise

etwas bessere Chancen.

Außerdem spielen in der

Bezirksstaffel: TV Niederstetten,

SGM Mainhardt, SGM Neuenstein,

SGM Weikersheim und

SGM Wachbach.

B-Junioren: 44 U-17-Mannschaften

kicken in der kommenden

Runde in Hohenlohe. Ganz

starke Teams in der Bezirksstaffel

haben die SGM Obersontheim,

SGM Michelbach/

Wald, TSV Ilshofen sowie Aufsteiger

SGM Tiefenbach/Satteldorf.

Für die SGM Gammesfeld/

Schrozberg/Bartenstein wird es

hingegen wohl nicht einfach, einen

der ersten fünf Plätze zu erreichen,

die die Qualifikation zur

Regionenstaffel bedeuten. Die

weiteren Teams in der Bezirksstaffel:

SGM Krautheim, SGM

Michelfeld sowie die beiden

Aufsteiger SGM Kupferzell und

SGM Niedernhall.

C-Junioren: 48 Mannschaften

gibt es in Hohenlohe im U-15-Bereich.

Einziger Vertreter aus dem

Verbreitungsgebiet ist in der Bezirksstaffel

die SGM Brettheim/

Rot am See/Hengstfeld. Der Aufsteiger

will sich in der neuen

Liga bewähren und seine Chance

wahren, sich für die Regionenstaffel

zu qualifizieren. Mit

der SGM Bühlerzell, SGM Pfedelbach

und SGM Gommersdorf

gibt es gleich drei weitere Neulinge,

die zukünftig in dieser Elferstaffel

spielen werden. Die

SGM Öhringen ist sicherlich heißester

Titelkandidat, aber eine

Prognose ist nach der abgebrochenen

Vorsaison nur schwer zu

tätigen. Außerdem kicken in der

Bezirksstaffel: SGM Obersontheim,

SGM Gaisbach, SGM

SSV Hall II, SGM Mainhardt und

SGM Forchtenberg.

Foto: Ralf Mangold

D-Junioren: Erstmals wird es in

der Bezirksstaffel in dieser Saison

eine Qualirunde mit jeweils

sechs Mannschaften geben. Die

beiden Sieger der Qualistaffeln

spielen in einem Entscheidungsspiel

den Teilnehmer für die Talentrunde

aus. Die beiden letztplatzierten

Teams der Qualirunde

steigen im Frühjahr in die

Leistungsstaffeln ab. Die verbliebenen

neun Mannschaften spielen

in einer einfachen Runde den

Bezirksmeister aus. Aus der Bezirksstaffel

steigen bis zu drei

Mannschaften ab und spielen im

folgenden Spieljahr in der Qualifikationsrunde.

In der Bezirksstaffel-

Quali 2 sind die Sportfreunde

Hall klarer Favorit. Der

TSV Ilshofen und die SGM Satteldorf/Tiefenbach

wollen am

Ende der Saison in der vorderen

Tabellenhälfte landen. Neben

der SGM Michelfeld treffen hier

noch die beiden Aufsteiger SGM

Neuenstein und SGM Obersontheim

aufeinander.

In der Bezirksstaffel-Quali 1

führt am FSV Hollenbach wohl

erneut kein Weg vorbei.