Kinder-MT_September_2020

muehlacker.tagblatt

MT

Eine Beilage unserer Zeitung für junge Leser September 2020

Hülle mit

Superkräften

Kein anderes Organ erfüllt so viele

Aufgaben wie die Haut.

Janis Schröder ist für

die Dickhäuter da

Schlaf schön!

Gute-Nacht-Helferlein

Batiken –

so geht‘s!

Die Königin der Instrumente * Zerbrechliche Kunst


2

WISSEN TO GO

Wissen

für Ausgeschlafene!

Hallo!

Sie ist unsere Schutzhülle.

Sie meldet sich,

wenn es ihr nicht gut

geht. Sie erneuert sich

ständig. Sie ist unser

größtes Organ. Sie ist

ein echtes Wunderwerk:

Die Haut. Wir

verraten dir in dieser

Ausgabe, was die Haut

alles drauf hat und

warum sie unheimlich

wichtig ist. Außerdem

haben wir mit einem

Elefantenpfleger aus

dem Zoo Osnabrück

über seinen Job und

die Dickhäuter gesprochen.

Kannst du

manchmal auch nicht

einschlafen? Wir verraten

dir, welche Tricks

beim Einschlafen helfen.

Und dann batiken

wir noch ein T-Shirt.

Viel Spaß beim Lesen

und Mitmachen!

Ausgeschlafen

Wie viele Stunden Schlaf brauchen

wir, damit wir morgens

ausgeschlafen sind? Das ist unterschiedlich

und hängt auch vom

Alter ab. Kinder schlafen zum Beispiel

deutlich länger als Erwachsene:

Babys bis zu 17 Stunden und

Schulkinder zwischen 9 und 11

Stunden pro Tag.

Träum was Schönes!

Nachts zu träumen ist normal. Obwohl wir schlafen ist unser Gehirn nämlich

wach. Meist träumen wir von Dingen, die wir erlebt haben oder die uns beschäftigen.

Experten sagen, dass wir im Laufe unseres Lebens

rund 150.000 Träume haben, die zwischen 4 und 40 Minuten

dauern. Sich an

so leicht. Meist hat

Lernen im Schlaf

Forscher haben herausgefunden,

dass das tatsächlich

funktioniert. Nachts geht

unser Gehirn die Dinge, die wir

tagsüber erlebt und gelernt haben

noch einmal durch. Alles wichtige

wird dabei im Langzeitgedächtnis

abgespeichert. Etwas völlig

Neues im Schlaf zu lernen

geht allerdings nicht.

einen Traum zu erinnern, ist gar nicht

man ihn kurz nach dem Aufwachen

schon wieder vergessen.

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Leute

sehr w

Oktob

Was sagst du zu

den Themen in

diesem Heft?

Schreib uns an

kids@now-medien.de.

Unsere Postadresse ist

NOW-Medien, Kinder-

Zeitung, Ritterstraße 33,

33602 Bielefeld

Ganz schön laut

Der Weltrekord im Schnarchen liegt bei

93 Dezibel. Gemessen wurde das beim

Schweden Kare Walkert. Das ist in etwa

so laut wie ein vorbeifahrender Lkw.

Übrigens: Jemand der schnarcht, kann

nicht gleichzeitig träumen.

Rekord

2007 schaffte es der

Brite Tony Wright 266 Stunden

wachzubleiben. Das sind mehr als

11 Tage. Nachmachen sollte man das

aber nicht, denn Schlafentzug ist gefährlich.

Deshalb gab es auch keinen

Eintrag ins Guiness-Buch.

Tierisch müde

Manche Tiere sind echte Schlafmützen.

Löwen zum Beispiel. Bis zu 20 Stunden

dösen oder schlafen sie täglich. Noch

verschlafener sind Koalas. Sie schlummern

bis zu 22 Stunden. Giraffen

hingegen machen jeden Tag nur ein

Nickerchen von höchstens zwei Stunden

– und zwar im Stehen. So können

sie schnell weglaufen, wenn Gefahr

droht. Auch Fische schlafen. Und zwar

mit offenen Augen. Sie haben nämlich

keine Augenlider. Manche verstecken

sich dann, während andere langsam

weiterschwimmen.

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DIE WELT VERSTEHEN 3

Wählen in

der Heimat

30 Jahre wiedervereint

Der 3. Oktober ist ein besonderer Tag. Er

ist ein Feiertag. Seit 30 Jahren erinnern sich

Leute an diesem Tag an ein Ereignis, das

sehr wichtig für Deutschland war: Am 3.

Oktober 1990 trat der Einigungsvertrag in

Kraft, mit dem die frühere DDR der Bundesrepublik

beitrat. Damit war die Teilung

Deutschlands nach 45 Jahren überwunden.

Nun sind Ost- und Westdeutschland schon

seit 30 Jahren wieder vereint.

In Deutschland gibt es Parlamente:

Den Bundestag für

ganz Deutschland oder die

Landtage für die Bundesländer.

Und dann gibt es auch

Parlamente in den Landkreisen

und Gemeinden,

die man auch Kommunen

nennt. Sie entscheiden zum

Beispiel darüber, wo es

Wohngebiete geben soll,

wo Schulen gebaut werden

oder wie der Nahverkehr

organisiert ist. Bei den Kommunalwahlen

werden sie gewählt,

das ist im September

etwa in NRW der Fall.

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Hat dir schon mal jemand applaudiert, als

du etwas in einen Mülleimer geschmissen

hast? Wahrscheinlich nicht! Aber über Lob

und Zuspruch freut sich doch jeder. Und

deshalb applaudieren auch seit Kurzem zwei

clevere Mülleimer in der Stadt Trier: Wer

etwas in sie hineinwirft, dem wird ein „Halleluja“

gesungen oder es erklingt Beifall.

Die Stadt in Rheinland-Pfalz ist eigentlich

Cleverer Mülleimer

eher für seine alten römischen Bauten bekannt,

aber die beiden neuen Mülleimer

könnten Leute nun auch anlocken. Und die

beiden haben sogar noch mehr drauf, als

nur zu loben: Damit viel in die Eimer passt,

wird mit Hilfe von Sonnenenergie der Abfall

zusammengepresst. Und über das Internet

schicken sie der Stadtreinigung eine

Nachricht, wenn sie voll sind. Clever!

Schielender

Fellknäuel

Zum ersten Mal seit neun

Jahren ist im Tierpark

Berlin wieder ein Kleiner

Panda zur Welt gekommen.

Nach 130 Tagen

Tragezeit hat Pandabärin

Shine das Junge schon

Anfang Juni zur Welt gebracht.

Mittlerweile ist der

kleine Panda etwa so groß

wie ein Meerschweinchen

– und schielt. Der süße

Nachwuchs ist wertvoll

für seine stark gefährdete

Art, leben doch nur noch

weniger als 10.000 Kleine

Pandas in Freiheit.


4

DIE WELT VERSTEHEN

Ein Waldbad nehmen

Komm, wir gehen baden! Die Badehose

oder den Badeanzug kannst du dafür zu

Hause lassen, denn es geht in den Wald.

Richtig gehört! Dort kann man eintauchen,

ohne sich nass zu machen. Denn das Waldbaden

hat nichts mit Wasser zu tun, sondern

damit, in den Wald zu gehen, um sich in der

Anzeige

Natur zu entspannen und den Kopf frei zu

machen. Bei den vollen Terminkalendern

und den ständig angeschalteten Smartphones

und PCs, tut es Menschen gut, so

eine Pause im Wald zu machen. Den Wald

zu sehen, zu riechen, zu ertasten, zu fühlen

und zu hören. Das tut dem Körper gut.

Was macht ein Nachtbürgermeister?

Felsen aus

Kreide

Weiße Klippen ragen aus

blau-türkisem Wasser. Im

Nationalpark Jasmund auf

der Insel Rügen kann man

diese Klippen der sogenannten

Kreidefelsen sehen.

Sie sind sehr bekannt.

Die Kreidefelsen entstanden

schon vor Millionen

von Jahren, unter anderem

aus Panzern und Skeletten

kleiner Tiere. Aber Vorsicht:

Die weiche Kreide

bröckelt immer wieder mal

weg – gerade wenn es viel

regnet. Das ist gefährlich!

Bürgermeister und Bürgermeisterinnen entscheiden und sprechen täglich über viele Dinge in ihrer

Stadt und treffen viele Menschen. Manche großen Städte in Deutschland haben auch einen Nachtbürgermeister.

Er kümmert sich nachts darum, dass es keinen Ärger gibt. Zum Beispiel, wenn sich viele

1,40 Euro

Leute an einem Ort treffen und andere ihre Ruhe haben wollen. Er ist also da, um zu schlichten.

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Stadt, Land, Einhorn

TIPPS

Werde zum Weltverbesserer!

418


ViktoriaSarina sind zwei

bekannte Youtuberinnen.

Sie haben für dich

eine neue Geheimwaffe

gegen Langeweile!

„Stadt, Land, Einhorn“.

Auf ihrem neuen Spieleblock

haben sie die klassischen Kategorien

wie Stadt, Land oder Fluss durch

lustige neue ergänzt, zum Beispiel Pizzabelag,

Ausrede oder Süßigkeit. Auch

spannend: ihr Buch „Frag dich mal“. Mit 1.033 kreativen

Fragen kannst du dich selbst besser kennenlernen!

Spiele-Tipp: „Stadt, Land, Einhorn“, ViktoriaSarina,

Community Editions, 8 €

Wie können wir die Welt

zu einem besseren Ort machen?

Das ist eine Frage, die

sich jeder stellen kann. Denn

die Zukunft liegt in unserer

Hand! Dieses Kinderbuch

zeigt dir mit praktischen

Tipps, wie du ganz konkret

deine Welt positiv gestalten

kannst. Sei es im Umgang

mit dir und deinen eigenen

Gefühlen, in der Schulgemeinschaft,

der Nachbarschaft oder der Umwelt.

Buch-Tipp: Mach dich stark für eine bessere Welt,

Keilly Swift, DK Verlag, ab 8 Jahre, ca. 15 €


LOKAL 5

Zerbrechliche Kunst

Kerstin Müllerperth bringt Glas in Form

Maulbronn-Schmie. Glas ist ein sehr zerbrechliches

Material, aber in Verbindung mit

großer Hitze wird es erstaunlich weich und

formbar. Das weiß die Künstlerin Kerstin Müllerperth

bestens zu nutzen. In ihrer Glasbläser-Werkstatt

in Maulbronn-Schmie entstehen

bezaubernd filigrane Werke.

Ein Trinkkelch, den ein kleines Mäuschen

ziert, zarte Fläschchen mit Blütendeckeln oder

auch durchsichtige Tropfen und hohle Kugeln

– Kerstin Müllerperth kann aus einfachen

Glasröhren und Glasstäben Wunderschönes

entstehen lassen. Was sie dafür in ihrer

Werkstatt braucht, ist vor allem eine Flamme,

die durch ein Gemisch aus Gas und Sauerstoff

800 bis 1000 Grad Celsius heiß wird. In dieses

fauchende Feuer hält sie das Glas, bis es

weich und formbar wird. Aus Glasröhren entstehen

vor allem hohle Körper.

Wenn sie in ein Ende der Röhre bläst, so breitet

sich der erhitzte, weiche Teil des Glases

beinahe wie ein Luftballon aus. So entstehen

kugelartige Formen. Da Glas die Wärme nur

schlecht leitet, kann man die Stellen anfassen,

die nicht erhitzt werden. Im heißen Zustand

kann das Glas auch in die Länge gezogen

oder gedrückt werden. Mit Hilfe von speziellen

Werkzeugen wird es in die gewünschte Form

gebracht. „Dieses Material lebt, es hat etwas

ganz Eigenes“, sagt die Künstlerin. „Es fließt,

man muss ihm Zeit geben und es führen.“

Wenn man zu schnell vorgeht, so kann es

sein, dass das Glas einfach platzt, vor allem

weil das Material beim schnellen Auskühlen

unter Spannung gerät. Deshalb kommen fertige

Teile zum langsamen Abkühlen in einen

Brennofen.

Da die Glasbläserin ganz ohne vorgefertigte

Formen arbeitet, entstehen lauter individuelle

Stücke. „Ich mache alles frei Hand“, sagt

die Künstlerin. Die

Faszination für das

Material Glas wurde

ihr in die Wiege

gelegt, denn auch

ihre Vorfahren wa-

ren Glasbläser. Zurückverfolgen lässt sich das

bis ins Jahr 1450, als die Familie eine Glashütte

in Esslingen betrieb. Ein Vorfahr wanderte

nach Lauscha in Thüringen aus. Von dort

kamen später ganz besondere Erfindungen

wie das Glasauge als Ersatz für ein verlorenes

menschliches Auge. Weltbekannt wurde auch

die Christbaumkugel.

„Die Glasbläser in Lauscha waren so arm, dass

sie sich keine Äpfel für den Weihnachtsbaum

leisten konnten“, erklärt Kerstin Müllerperth.

„Also haben sie einen Ersatz aus Glas geblasen.“

So wurde eine Erfindung aus der Not heraus

zum großen Erfolg. Kerstin Müllerperth

findet, dass Glasbläser ein schöner Beruf für

kreative Menschen ist. „Alles entsteht zuerst

im Kopf und geht dann über in die Hände“,

beschreibt sie den Entstehungsprozess ihrer

Werke. „Das ist sehr zufriedenstellend.“

Claudia Keller

Glasbläserin Kerstin Müllerperth

erhitzt in der Flamme

eine Glasröhre.

Kerstin Müllerperth

bläst eine Glaskugel.

Fotos: Keller


6 LOKAL

Die Königin der Instrumente

Thorsten Hülsemann ist ein

begeisterter Orgelspieler, und er

steckt andere mit seiner Freude an.

Maulbronn. Manchmal hört man sanfte Flötenmusik,

dann kräftige Trompeten, und im

nächsten Moment scheinen viele Streicher

zu spielen – die Rede ist nicht von einem

Orchester, sondern nur von einem einzigen

Instrument: der Kirchenorgel. Einer, der die-

ses ganz besonders gut beherrscht und auch

unterrichtet, ist Thorsten Hülsemann, Bezirks-

kantor für das Dekanat Mühlacker und Kantor

der evangelischen Verbundkirchengemeinde

Maulbronn-Umland.

„Orgelunterricht kann jeder nehmen, der

gut Klavier spielen kann“, sagt der Musiker.

„Man muss allerdings groß genug sein.“ Ein

Orgelspieler muss nämlich nicht nur die Tastenreihen

mit den Händen erreichen, sondern

gleichzeitig auch mit den Füßen die he am

Tastenrei-

Boden.

Thorsten Hülsemann leitet

die Kantorei, wozu

neben der musikalischen

Begleitung der Gottesdienste

auch die Kirchenchöre

gehören. Er steht

den Pfarrern mit Rat und

Tat zur Seite, leitet die

Kinderchorgruppen, den

Kantor Thorsten

Hülsemann spielt

die Orgel in der

Klosterkirche

Maulbronn.

Posaunenchor und die Band Querblech und

betreut außerdem die Orgelkonzertreihen.

Zusätzlich gibt er im ganzen Bezirk Orgelunterricht,

wobei auch einige Schüler des Maulbronner

Seminars dazugehören.

auch sehr sanft und leise klingen. Die meisten

Menschen kennen die Orgel als Begleitinstru-

ment im Gottesdienst. Es gibt aber auch ganze

Solo-Konzertreihen, wobei auch das Zusammenspiel

mit anderen Instrumenten durchaus

möglich ist. Hülsemann erinnert sich an ein

Konzert, das er zusammen mit einem Heavy-Metal-Gitarristen

gegeben hat.

Die Töne einer Orgel werden durch Pfeifen

erzeugt, durch die ähnlich wie bei einer Flöte

ein Luftstrom geblasen wird. Die Orgel in der

Klosterkirche ist über zwölf Tonnen schwer,

hat drei Tastenreihen, sogenannte Manuale,

eine weitere Pedalreihe für die Füße und mehr

als 30 Register. Ein Register umfasst eine Reihe

von Pfeifen mit gleicher Klangfarbe, die als Einheit

über den Registerzug komplett ein- oder

ausgeschaltet werden können. Je mehr Register

der Musiker zieht, desto schwerer lassen

sich die Tasten drücken. „Man braucht richtig

Kraft in den Fingern und eine solide Technik“,

sagt Hülsemann. Die tiefen Töne werden vor

allem mit den Füßen bedient. Dafür tragen

die Musiker meist eng anliegende Schuhe mit

dünnen Ledersohlen.

„Mozart sagte einst, die Orgel sei die Königin

der Instrumente“, sagt Hülsemann und

greift zum Beweis nochmals fest in die Tasten,

um den gesamten Kirchenraum mit herrlicher

Musik zu füllen.

Claudia Keller

Kantor Thorsten

Hülsemann vor der Orgel

in der Klosterkirche.

Er selbst hat bereits mit vier Jahren angefangen,

Klavier zu lernen. „Bis ich zehn Jahre alt

war, habe ich das intensiv gemacht, danach

war vier Jahre Sendepause“, erklärt er. „Mit

14 hat mich dann die Sucht gepackt, da war

ich schon orgelverrückt.“ Ein Wunderkind sei

er nicht gewesen, habe dann aber im Studium

richtig Gas gegeben und stundenlang geübt.

Fasziniert habe ihn das Mystische in der Kirche

und vor allem die Vielfältigkeit dieses großen

Kircheninstrumentes. „Es ist ein unglaublich

voluminöser Klangkörper mit Nachhall kombiniert“,

beschreibt er begeistert. „Dieser Klangfülle

Herr zu sein, das ist faszinierend.“

Wenn er in die Tasten der Orgel in der Klosterkirche

Maulbronn greift, wird das schnell

deutlich. Vor allem bei den lauten und tiefen

Tönen vibriert die Empore eindrucksvoll.

Ganz nach Wunsch kann das Instrument aber


LOKAL 7

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Klosterkirche Maulbronn. Für die Pedale

der Kirchenorgel tragen die Musiker meist

dünne Lederschuhe. Fotos: Keller

Gerda Raidt

Limonade im Kirschbaum

Otto ist ein richtiger kleiner

Stubenhocker, am liebsten verkriecht

er sich in sein Zimmer

und

hört Hörbücher. Daran kann

auch das Wochenendhaus auf

dem

Land mit Slackline und

Trampolin nichts ändern! Ein

letzter Versuch seiner Eltern,

Otto nach draußen zu bringen,

ist ein Baumhaus zum

Selberbauen.

Chantal Schreiber

Kurt, Wer möchte schon

ein Einhorn sein?

Einhorn-Trend? Voll peinlich,

sagt Kurt. Ein nerviger Vogel,

eine Prinzessin, die den Prinzen

vermöbelt und Kurt, ein widerwilliges

Einhorn, das rosa

Glitzersternchen und Pupse mit

Rosenduft voll peinlich fi ndet -

da bleibt kein Auge trocken.

Aber was hilft‘s...

EUR 14,00

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Montag bis Freitag: 9:00 bis 18:00 Uhr • Samstag: 9:00 bis 13:00 Uhr.

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Gillian McDunn

Pelikansommer

Weder die elfjährige Cat noch ihr

kleiner Bruder Küken wollen die

Ferien auf der Insel verbringen,

wo ihre Großeltern leben. Aber

dann zieht sie der Sommer auf

Gingerbread Island in den Bann.

Hier kann Cat, die sich zuhause

um Küken kümmern muss, zum

ersten Mal wieder selbst Kind

sein: angelnd am Pier stehen,

neben einem Großvater, der

nicht viele Worte verliert, Rad

fahren.

Martina Baumbach

EUR 15,00

Ferienzeit im Holunderweg

Ida, Lennart, Malte, Ella und Bruno

können es kaum erwarten. Endlich

Sommerferien! Das Beste daran ist

natürlich das Verreisen. Aber dann

kommt Papa Rosenbaums

Hexenschuss dazwischen.

Stattdessen sollen Ida, Lennart

und Lilly die Ferien bei Oma und

Opa verbringen. Aber nur, wenn

ihre Freunde aus dem Holunderweg

auch mitkommen dürfen!

EUR 13,00

Marianne Kaurin

Irgendwo ist immer Süden

Am letzten Schultag soll jeder

aus der Klasse von seinen

Plänen für die Sommerferien

erzählen. Alle verreisen. Ins

Ausland. Inas Mitschüler sind

geradezu versessen aufs

Ausland - es gibt sogar einen

Wettstreit, wer schon in den

meisten Ländern war. Als Ina an

der Reihe ist, pocht es in ihrem

Bauch, fast ganz oben beim

Herzen.

EUR 15,00


8

WISSEN

8

WISSEN

Zu viel Müll

in den Meeren

Die Haut

Einen Urlaub am Meer zu verbringen ist schön. Doch es

gibt ein großes Problem: Die Gewässer auf der ganzen

Welt sind verschmutzt, vor allem mit Plastikmüll.

– unser größtes Organ

Wusstest du, dass die Haut ein Organ ist?

Sie ist sogar das größte und schwerste –

und ziemlich wichtig ist sie auch.

Haut statt Fell

Wusstest du, dass die Haut unserer Vorfahren ganz anders aussah als unsere

Haut heute? Im Gegensatz zu uns waren sie am ganzen Körper behaart.

Das war vor vielen Millionen Jahren. Warum wir nicht mehr so aussehen?

Das liegt daran, dass sich die Welt im Laufe der Zeit verändert

hat. Deshalb mussten sich unsere Vorfahren immer wieder

an neue Bedingungen anpassen, um zu überleben – zum

Beispiel an das Klima. Damals war es plötzlich gar nicht

mehr so leicht, an Wasser und Nahrung zu kommen. Es

mussten weite Wege zurückgelegt werden. Ein dicker

Pelz hätte dabei nur gestört.


WISSEN 9

70

Prozent unserer

Erde sind von Wasser

bedeckt. Deshalb

wird die Erde auch

„Blauer Planet“

genannt.

Wie passiert das?

Müll kann auf vielen Wegen in die Meere gelangen. Klar,

wenn man zum Beispiel einfach Verpackungen am Strand

liegen lässt, können sie ins Wasser gespült oder geweht werden.

Ein großer

Ganz schön

Teil des Mülls

schwer

kommt außerdem von Fischernetzen

oder von Schiffen. Oft wird Müll außerdem nicht

Unsere Haut ist ein richtig Organ? entsorgt. Ja. Man Dann unterscheidet gelangt er über nämlich Bäche zwischen und Flüsse inneren

und äußeren ins Organen. Meer. Und Die auch Haut über gehört das zu Abwasser den äußeren gelangen und Plastikteile erstreckt

bis

sich über den gesamten in die Meere. Körper. Es Sie sind wiegt winzigkleine bis zu zehn Teile, Kilogramm die zum und Beispiel würde

ausgebreitet bis Duschgels zu zwei oder Quadratmeter Cremes enthalten messen. sind. Obwohl Die sie Plastikteile nur wenige sind

in

Millimeter dick ist, so hat klein, sie das viele man wichtige sie mit Aufgaben. den Augen Besonders nicht erkennen wichtig kann. ist die

Schutzfunktion der Haut. Sie schützt uns vor Stößen, Nässe, Kälte und Sonnenstrahlen

sowie vor Schmutz, Bakterien und Viren. Sie reguliert auch die

Körpertemperatur und sorgt gleichzeitig dafür, dass wir nicht austrocknen.

Der Müll bleibt

WISSEN 9

Oberhaut

Lederhaut

Unterhaut

Das heilt wieder

450

Einmal nicht aufgepasst und schon hat man

sich das Knie aufgeschürft. Zum Glück sind

kleinere Verletzungen kein Problem. Hört die

Wunde auf zu bluten, entsteht eine Schorfkruste.

Die schützt davor, dass Krankheitserreger in

die Verletzung eindringen. Unter der Kruste beginnt

unsere Haut damit sich zu erneuern. Das

passiert, indem sich die alten Zellen teilen.

Jahre soll es dauern,

bis sich eine Plastikflasche

im Meer aufgelöst

hat. Das sagen Experten

des Umweltbundesamtes.

Manchmal sieht man, wie zum Beispiel Tüten oder Verpackungen

an der Wasseroberfläche schwimmen. Einen großen

Gefühle Teil des Mülls können zeigen wir aber gar nicht sehen. Er sinkt

auf den Boden. Und wenn der Müll erst einmal im Wasser

Die Haut kann ist, noch bleibt er lange dort. Denn das Plastik baut sich nur sehr

mehr. Sie erzählt langsam zum ab. Es dauert Hunderte Jahre, bis es sich komplett

Beispiel wie es zersetzt uns hat. Davor zerfallen die größeren Teile aber erst

geht – natürlich noch nicht in viele winzige Teilchen.

mit Worten. Ihr Aussehen

verrät etwa das

Alter eines Menschen Wem der Müll schadet

und ob er gesund ist.

Sie hilft uns auch dabei Der Plastikmüll Gefühle auszudrücken. ist schlecht für So Tiere, laufen die wir im rot oder an, wenn am Meer wir

wütend sind oder leben. uns schämen. Zum Beispiel Erschrecken für Vögel, wir Fische uns, werden oder Wale. wir Sie blass verheddern

sich Außerdem in Netzen oder ist die Tüten Haut und ein können Sinnesorgan. sterben. Über Oder sie sie

oder

fangen an zu schwitzen.

sind wir in Kontakt nehmen mit unserer die kleinen Umwelt. Teilchen Wir spüren mit ihrer Berührungen Nahrung auf. und Das vieles kann

mehr. Und wenn die wir Tiere uns verletzen, krank machen. etwas Außerdem heiß ist oder können juckt, giftige warnt sie Stoffe uns. ins

Meer gelangen. Auch Menschen schadet dieser Zustand.

Viele Strände sind dreckig. Außerdem können Menschen

auch Plastikteile aufnehmen, wenn sie Meerestiere essen.

Die Schichten der Haut

Gibt es Lösungen?

Unsere Haut besteht aus drei Schichten: Oberhaut, Lederhaut

und Unterhaut. Was wir sehen, ist die Oberhaut. Sie

besteht zum größten Teil aus einer Hornschicht, die sich

Umweltschützer warnen schon lange, dass der ganze Abfall

ein Riesenproblem ist. Wissenschaftler und Politiker be-

ständig erneuert. Hier bildet der Körper auch die Pigmente –

kleine Farbzellen, die die Haut färben. Darunter ist die Lederhaut.

Sie sorgt dafür, dass die Haut stabil aber dehnbar ist.

schäftigen sich deshalb zum Beispiel mit dem Thema. Und

In

was

der

kannst

Lederhaut

du machen?

sind die Blutgefäße

Auf Plastik

und

zu verzichten,

die Sinneszellen.

ist kaum

In

der

möglich.

untersten

Aber

Hautschicht

du kannst

sind

darauf

viele

achten,

Fettpolster.

nicht

Die

unnötig

schützen

Müll

den

zu produzieren.

Körper nicht

Zum

nur vor

Beispiel,

Kälte,

indem

sondern

du

auch

eine Tasche

vor Stößen.

mit zum

Einkaufen nimmst – und keine Plastiktüte benutzt. Außerdem

ist es sehr wichtig, Müll richtig zu entsorgen.

Aktion

Richtig

Plastikpiraten

pflegen

Weil unsere Haut so viele wichtige Aufgaben hat, müssen

wir Wie gut auf sieht sie es achten. in den deutschen Das ist aber Flüssen gar aus? nicht Wie so einfach, viel Müll

denn transportieren über den Tag sie verteilt in die Nord- muss und sie so Ostsee? einiges Um aushalten. das herauszufinden,

Abgase gibt und es Heizungsluft, gerade das Projekt aber „Plastikpiraten“.

auch häufiges

Sonne,

Waschen Dabei sammeln mit Seife Gruppen oder Duschgel aus Kindern greifen und die Jugendlichen Haut und

ihren zwischen natürlichen 10 und 16 Schutzfilm Jahren in ganz an. Hautärzte Deutschland raten Daten deshalb

Plastikmüllproblem. dazu, sie regelmäßig Das Projekt einzucremen. läuft noch Wie bis Ende oft Juni. und Hast mit

zum

welcher du Lust, Creme, mehr darüber hängt zu vom erfahren? Hauttyp Dann ab. schau Wer im zum Internet Beispiel

unter unter www.wissenschaftsjahr.de

trockener Haut leidet, der benötigt eine gute

Feuchtigkeitscreme.

Text: J. Weiser


10 WISSEN

Blitz-

Quiz

1.

Wie viele Stunden

schlafen oder dösen

Löwen täglich?

a) ca. 10 Stunden

b) ca. 15 Stunden

c) ca. 20 Stunden

Einfach tierisch

2.

Seit wie vielen Jahren

ist Deutschland in diesem

Jahr wieder vereint?

a) 10 Jahre

b) 30 Jahre

c) 50 Jahre

3.

Wie heißen die berühmten

Felsen auf der

Insel Rügen?

a) Tafelfelsen

b) Schwammfelsen

c) Kreidefelsen

4.

Was ist das größte

Organ des Menschen?

a) Lunge

b) Haut

c) Herz

Dürfen wir vorstellen: Die Kratzbürsten

des Regenwaldes! Wie ein

zu oft benutzter Handfeger sehen

die Streifentenreks irgendwie aus.

Andere erinnern die kleinen Waldläufer

an ungebürstete Igel. Egal wie

– die Streifentenreks haben auf Kopf

und Rücken Borsten und Stacheln,

die in alle Richtungen abstehen. Sie

leben auf Madagaskar. Auf der Insel

vor Südostafrika gibt es viele Arten,

die sonst nirgends auf der Welt

vorkommen. Die Streifentenreks

zählen dazu. Sie werden etwa 12 bis

19 Zentimeter lang. Wer so klein

ist, muss sich natürlich gut gegen

Feinde wehren können. Gut, wenn

man dann so eine Stachelfrisur wie

die Tenreks hat. Mit den Borsten und

Stacheln können sie auf Angriff gehen:

Dann stürzen sie sich mit dem Kopf

voran auf den Gegner und bohren

ihre mit Widerhaken bestückten

Stacheln in die Haut. Autsch! Praktisch:

Fallen die Stacheln aus, wachsen sie

nach.

Fri

Wenn

Luft is

hat, fü

schön

beim E

etwas

komm

Abend

Übrige

Zimme

Zimme

Auflösung auf Seite 15

Frage des Monats

Warum drehen sich Uhren im Uhrzeigersinn?

In welche Richtung dreht sich die Uhr?

Na klar, immer rechts herum. Stimmt,

aber warum ist das eigentlich so? Grund

dafür, dass sich der Uhrzeiger von links

nach rechts bewegt, ist die Mutter aller

Uhren: Die Sonnenuhr. Die ersten Erfinder

der mechanischen Uhr haben sich nämlich

die Richtung von der Sonne abgeguckt.

Als sie im 13. Jahrhundert in Europa darüber

nachdachten, in welche Richtung

sich die Uhr drehen könnte, nutzten sie

eine Methode, die sie schon kannten:

Denn schon seit 5.000 Jahren half die

Sonne dabei, die Tageszeit zu bestimmen.

Und das ging so: Auf der nördlchen Erdhalbkugel

geht die Sonne links auf und

rechts unter. Stellte man auf einen freien

Platz einen Stab auf, so wanderte der

Schatten der Sonne im Laufe des Tages

rechts herum. Morgens war der Schatten

am längsten, mittags am kürzesten. So

ließ sich die Zeit bestimmen. Übrigens:

Wäre die mechanische Uhr nicht auf der

Nordhalbkugel, sondern auf der Südhalbkugel

erfunden worden, liefe der Zeiger

links herum. Denn auf der anderen Seite

der Erde wandert der Schatten der Sonne

in die entgegengesetzte Richtung.

Hast du auch

eine Frage

des Monats?

Dann schreib

uns an kids@

now-medien.de

De

So kur

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Toben

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VOLL COOL

11

Guten Abend,

gute Nacht!

is

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n

n

ie

d

n:

pf

n

n

h:

ie

Frisch und bewegt

Wenn man draußen viel an der frischen

Luft ist und sich auch noch viel bewegt

hat, fühlt man sich danach oft richtig

schön schlapp. Genau das hilft später

beim Einschlafen! Wenn man jeden Tag

etwas draußen ist und sich bewegt, bekommt

man den Kopf frei und kann am

Abend auch besser zur Ruhe kommen.

Übrigens: Frische Luft tut auch deinem

Zimmer gut! In einem gut gelüfteten

Zimmer schläft es sich viel besser.

Nicht so hell!

In der Dunkelheit schüttet unser Körper

das Schlafhormon Serotonin aus. Deshalb

ist Dunkelheit auch gut für deinen

Schlaf. Zu viel Licht hält davon ab, einzuschlafen.

Deshalb sollte dein Zimmer

auch gut abgedunkelt sein. Ein kleines,

gemütliches Licht ist aber ok. Der ein

oder andere mag es ja, die Umrisse im

Zimmer noch zu sehen. Übrigens: Auch

Smartphone und PCs geben blaues Licht

ab, das wach macht. Deshalb solltest

du diese Geräte frühzeitig abschalten.

Es ist Abend. Zeit ins

Bett zu gehen! Aber mit

dem Einschlafen will es

manchmal einfach nicht

richtig klappen. Wir haben

ein paar Gute-Nacht-

Helferlein für dich!

Über Sorgen sprechen

Auch wenn man alle Tipps berücksichtigt

– manchmal drehen sich die

Gedanken im Kopf. Irgendetwas

macht einem Sorge

oder Angst. Dann ist es

wichtig, diese Gedanken

loszuwerden und auszusprechen.

Wenn dir also

etwas auf dem Herzen

liegt, dann erzähle es

einem deiner Eltern.

Du wirst sehen:

Im Dunkeln

wirken manche Sorgen

viel größer als sie wirklich

sind und Mama

und Papa finden

mit dir sicher eine

Lösung, damit du beruhigter zu Bett

gehen kannst.

Den Abend ruhig ausklingen lassen

So kurz vorm Schlafengehen ist es wichtig,

dass du zur Ruhe kommst: Wildes

Toben, aufregende Filme, Videospiele

oder Streitereien – das sind alles Dinge,

die dich eher aufwühlen und eher wieder

wacher machen. Versuche also immer,

entspannt den Abend ausklingen

zu lassen: Zum Beispiel kannst du noch

ein bisschen kuscheln, etwas lesen oder

einer Hörgeschichte lauschen.

Rückblick auf den Tag

Wenn man sich ins Bett gelegt hat, ist

das ein guter Zeitpunkt, um noch einmal

kurz über den Tag nachzudenken

– und Danke zu sagen. Wofür? Für

etwas Schönes, was du am Tag erlebt

hast. Das kann ein schöner Moment

mit Mama und Papa gewesen sein, ein

leckeres Mittagessen, ein Lacher in

der Klasse oder ein Tor beim Fußballtraining.

Ganz egal! Hauptsache, du

hast positive Gedanken, wenn du

einschläfst.

Nicht so schwer essen

Alles was wir essen, muss unser Körper

verdauen. Das bedeutet Arbeit für ihn.

Eigentlich logisch, dass wir dann abends

nicht zu spät noch etwas Schweres essen

sollten, das unseren Körper fordert

und uns nicht gut schlafen lässt. Zwischen

Schlafengehen und der letzten

Mahlzeit sollten daher etwa

2 bis 3 Stunden liegen. Aber

Achtung: Gehe auch nicht

hungrig ins Bett, denn das

hält auch wach!


12

KNIFFELIG

Großes Rätsel

Um das Lösungswort zu finden, musst du die passenden

Begriffe zu den Bildern in die Kästen eintragen. Die Buchstaben

in den Zahlen-Kästen ergeben das

Lösungswort. Viel Spaß beim Rätseln!

ü = ue

ö = oe

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INTERVIEW 13

en

ch-

Ein elefantastischer

Job!

8

Hallo Janis, was magst du an

deinem Job als Tierpfleger

besonders?

Tierpfleger in einem Zoo

zu sein, und das gerade

bei den Elefanten, ist natürlich

etwas ganz Besonderes.

Die Arbeitsumgebung

ist sehr spannend,

man erlebt jeden Tag etwas

anderes. Ich finde die

Elefanten allein wegen ihrer

Größe schon beeindruckend. Und

man kann einen engeren Bezug zu ihnen

aufbauen als zu anderen Tieren.

Was fasziniert dich an den Elefanten?

Der Familienzusammenhalt der Elefanten

und wie sie miteinander umgehen.

Wenn zum Beispiel Kälber in der Familie

sind, lernen sie von den Älteren. Gleichzeitig

sind die kleinen, wie unser dreijähriger

Minh-Tan, noch sehr verspielt

und frech. Elefanten sind auch sehr intelligent.

Unsere Elefanten-Dame Sita

zum Beispiel probiert beim sogenannten

Medical Training mit kleinen Tricks an

verstecktes Futter zu gelangen.

Was sind deine Aufgaben als Elefantenpfleger?

Hauptsächlich arbeite ich in der Grundroutine.

Das heißt ich reinige und miste

den Stall und die Außenanlage der

Elefanten aus, ich füttere die Tiere und

beschäftige sie. Das bedeutet zum Beispiel

Futter in kleinen Röhren, Bällen

oder auf der Anlage zu verstecken,

sodass die Elefanten etwas für ihr Futter

tun müssen. Außerdem assistiere ich

beim Training, das die Tiere auf medizinische

Untersuchungen vorbereitet.

Würdest du sagen, dass deine Arbeit

mit den Elefanten gefährlich ist?

Ja, schon etwas. Elefanten sind schließlich

große Wildtiere, die viel mehr Kraft

und Gewicht haben als wir Menschen.

Deshalb sind wir auch niemals mit den

Tieren auf der Anlage und auch bei jedem

Training ist ein Tor oder ein Zaun

zwischen Tierpfleger und Elefant.

Janis Schröder ist Tierpfleger im Zoo Osnabrück.

Seine Schützlinge sind echte Riesen: die Elefanten.

Erkennen die Tiere euch Pfleger?

Ja. Unsere Elefanten erkennen alle Pfleger,

die mit ihnen arbeiten und sie freuen

sich oft auch, wenn man kommt, und

machen freudige Laute. Die Bindung zu

den Elefanten baut sich vor allem sehr

stark durch das Training mit ihnen auf –

das hier aber andere übernehmen.

Haben alle der Elefanten ihren eigenen

Charakter? Und gibt es einen Chef?

Als Pfleger kann man den Charakter

jedes Elefanten gut erkennen.

In der Wildbahn leben

Gefährdet

„Asiatische Elefanten sind in der

freien Wildbahn vor allem durch

Wilderei und den Verlust ihres

Lebensraums stark gefährdet.

Wilderer jagen sie wegen dem

kostbaren Elfenbein ihrer Stoßzähne.

Ihr Lebensraum wird abgeholzt

und zu Palmöl­Plantagen gemacht.

Nationalparks können die Tiere

schützen. Zu Hause kann man zum

Beispiel möglichst auf Palmöl­Produkte

verzichten oder für Elefanten­Projekte

von Organisationen

spenden“, erzählt Janis Schröder.

Elefanten in Herden mit einer Leitkuh.

Die Leitkuh hier im Zoo ist Douanita,

sie ist die älteste Kuh und Mutter von

Minh-Tan und Sita. Den Bullen Luka

muss man bei der Rangordnung außen

vor lassen, denn Bullen sind Einzelgänger.

Er hat seinen eigenen Bereich.

Hast du einen Lieblingselefanten?

Es war schön, in den letzten drei Jahren

zu sehen, wie Minh-Tan aufwächst – er

war der erste Elefant, der hier in Osnabrück

geboren ist. Trotzdem würde ich

sagen, dass Sita mein Lieblingselefant

ist, weil sie so clever ist.

Jetzt erwarten zwei Elefantenkühe

auch Nachwuchs . ..

Ja genau, das ist für uns natürlich

etwas ganz Besonderes. Einerseits

sind es die ersten Jungtiere, die auch

hier gezeugt wurden, und andererseits

sind es gleich zwei Jungtiere. Das hat

die Vorteile, dass die Kälber zusammen

aufwachsen können, und außerdem

hat Sita, die zum ersten Mal Mutter

wird, ihre Mutter Douanita als direktes

Vorbild und kann von ihr lernen. Eine

Elefantenschwangerschaft dauert 22

Monate, also sehr lange, deswegen

kann man den Geburtstermin nur ungefähr

bestimmen. Die Jungtiere kommen

etwa zum Jahreswechsel zur Welt.

www.zoo­osnabrueck.de Text: M. Koch


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MACH MIT

15

DIE SCHRÄGE

MELDUNG

Gestrandet auf einer einsamen

Insel – das klingt nach

einer Geschichte wie aus einem

Buch oder Film. Ein paar

Seglern ist das im Westpazifik

passiert. Sie wollten mit

einem Segelboot zum Pulap

Atoll segeln, kamen aber

vom Kurs ab und dann ging

ihnen noch der Treibstoff

aus. Auf einer kleinen Insel

im Nirgendwo strandeten sie

dann. Drei Tage lang wurden

die Segler vermisst, bis

die australische Marine sowie

Militärflugzeuge sie entdeckten.

Die Segler hatten

mit Naturmaterialien ein riesiges

„SOS“ auf den Strand

gelegt. So konnten sie gefunden

werden. Clever!

Witzig

Witzig

Witzig

Was ist das Lieblingsspiel

von Seeungeheuern

und

Seemonstern? –

Schiffe versenken

Fragt ein

Jeepfahrer in der

Wüste einen Beduinen:

„Wie komme ich ins

nächste Dorf?“

Beduine: „Da fahren sie

immer geradeaus, und

nächste Woche biegen

Sie dann links ab.“

Dame an der

Kinokasse: „Das

Kino ist bis auf den

letzten Platz ausverkauft!“

Besucher:

„Macht nichts, dann

geben Sie mir eben

den letzten.“

Du kennst

einen Witz, der hier

erscheinen soll!

Dann los, sende eine

E-Mail an

kids@now-medien.de

Findest du die fünf Fehler?

Rätsel-Auflösung

im September

Auflösung Fehlerbild:

Im blauen Bilderrahmen hat

das Bild einen blauen Rahmen,

dem Hasenkissen fehlt

der Stern, der Stuhl hat ein

Stuhlbein mehr, ein Tropfen

auf der Tapete fehlt, dem

Bettgestell fehlt eine Strebe.

Auflösung vom

Blitz-Quiz:

c, b, c, b

Aufräumen macht nicht wirklich Spaß, oder? Aber mal ehrlich, in einem schön aufgeräumten

Zimmer wie auf dem Foto spielt es sich doch viel besser, oder? Aber schau genau hin, im

rechten Bild haben sich fünf Fehler eingeschlichen. Die Lösung steht in der linken Spalte.

Verantwortlich für diese Zeitung:

Herausgeber:

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Verband Deutscher Lokalzeitungen e.V. (VDL), Berlin.

Verband Deutscher Lokalzeitungen e.V. (VDL), Berlin

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NOW-Medien Lokaler Teil: Carolin GmbH Becker, & Co. KG, Claudia Bielefeld Keller. Anzeigen: Jochen Elmer

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Mühlacker Tagblatt – Kinder-MT, Kißlingweg 35,

75417 Mühlacker, E-Mail: redaktion@muehlacker-tagblatt.de

Bildnachweis:

istockphoto, Dorling Kindersley Verlag, Community Editions, Zoo Osnabrück,

J. Weiser, Tilo Bildnachweis: Keller istockphoto, Dorling Kindersley Verlag,

Community Editions, Zoo Osnabrück, J. Weiser


16

SELBST GEMACHT

Es wird bunt

Coole Batik-Shirts

An die Farben, fertig los: Mit Batiken kannst du tolle Muster

kreieren. Wir zeigen dir, wie die Technik funktioniert!

Was du brauchst: Ein Kleidungsstück deiner Wahl – alternativ gehen auch Kissenhüllen, Stoffbeutel oder Tücher. Am besten

geeignet sind übrigens Naturstoffe wie Baumwolle, Leinen, Seide, Wolle oder Viskose. Außerdem brauchst du Kreppband,

Paketschnur und/oder Gummibänder sowie Textilfarbe, Fixiersalz, Eimer, Wasser, Einweghandschuhe

1. Als Erstes müssen die

Textilien, die ihr einfärben

möchtet, gewaschen werden.

Bittet eure Eltern darum,

keinen Weichspüler

zu verwenden. Um zu vermeiden,

dass Möbel oder

andere Textilien die Farbe

wechseln, solltet ihr draußen

batiken oder zumindest eine

schützende Plane auslegen.

2. Am besten ist es, wenn

ihr zum Batiken außerdem

eine Schürze oder alte Klamotten

tragt. Dann kann es

losgehen: Die Textilfarben

müssen in Wasser aufgelöst

werden. Wie das geht, steht

auf dem Beipackzettel. Damit

dabei nichts schiefgeht,

sollte euch auf jeden Fall jemand

helfen.

3. Um tolle Muster zu erzeugen,

müsst ihr Textilien gut

verschnüren. Das geht mit

Kreppband, Gummibändern

oder Paketschnur. Ihr könnt

wenige Bänder verwenden

oder viele – ganz wie ihr

mögt. Durch unterschiedliche

Knoten erzeugt ihr verschiedene

Muster.

4. Wenn ihr mit eurer Arbeit

zufrieden seid, kommt euer

gut verschnürtes Päckchen

ins Färbebad. Am besten

zieht ihr euch vorher Gummihandschuhe

an. Der Stoff

muss eine Stunde lang in der

Farbe liegen bleiben. Achtet

darauf, dass er komplett bedeckt

ist und dreht ihn ruhig

hin und wieder.

5. Nach der Stunde wird es

spannend. Ihr könnt nun

den Stoff aus dem Eimer

nehmen und die Bänder

oder das Kreppband entfernen.

Auch dabei solltet ihr

unbedingt Handschuhe tragen.

Den Stoff spült ihr mit

warmem Wasser gut aus, bis

beim Auswringen keine Farbe

mehr herauskommt.

6. Damit die Farbe auch

nach dem Waschen erhalten

bleibt, kommen die Textilien

noch für 15 Minuten in

ein Fixierbad. Wie das geht,

steht ebenfalls in der Packungsbeilage.

Damit sich

die Flüssigkeit gleichmäßig

verteilt, sollte man den Stoff

in dieser Zeit immer wieder

bewegen.

7. Und schon seid ihr fertig. Hängt die Textilien am besten

zum Trocknen nach draußen.

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