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Das Regierungsprogramm der CDU Rheinland-Pfalz

Das Regierungsprogramm der CDU Rheinland-Pfalz zur Landtagswahl 2021

Das Regierungsprogramm der CDU Rheinland-Pfalz zur Landtagswahl 2021

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02 Bindung und Bildung:<br />

Wir sichern jedem Kind die gleichen Chancen.<br />

02.01<br />

Wahlfreiheit und Beitragsfreiheit:<br />

In den ersten Lebensjahren sind Kin<strong>der</strong> so aufnahmefähig wie zu keinem späteren Zeitpunkt. Voll Neugierde und<br />

Freude entdecken sie die Welt, lernen mit allen Sinnen. Kin<strong>der</strong>tagesstätten sind ein wertvoller Baustein des Bildungssystems.<br />

Die Erzieherinnen und Erzieher bieten eine verlässliche Begleitung, aber Tagesmütter für Kleinkin<strong>der</strong> fehlen.<br />

Und flexible Nachmittagsbetreuung kostet die Familien viel Geld.<br />

Vielfalt ist <strong>der</strong> Schlüssel guter Familienpolitik.<br />

Wer Familien stärken will, braucht beides:<br />

verlässlich einen Kita-Platz und Hilfen für zu Hause.<br />

Wir wollen die Arbeit von Tagesmüttern unterstützen, Kin<strong>der</strong>tagesstätten insbeson<strong>der</strong>e in freier und kirchlicher<br />

Trägerschaft und Elterninitiativen besser för<strong>der</strong>n. Alle Träger von Kin<strong>der</strong>tagesstätten müssen sich darauf verlassen<br />

können, dass das Land die Kosten für diese wichtige bildungspolitische Leistung umfänglich übernimmt und die Kommunen<br />

damit nicht im Regen stehen lässt.<br />

Wir wollen aber auch mehr Home-Office nach Ende des Elterngeldbezugs ermöglichen, damit Eltern auch eigenverantwortlich<br />

besser für ihre Kin<strong>der</strong> sorgen können. Wir wollen mehr Finanzmittel zur Verfügung stellen, damit die<br />

Vereinbarkeit von Familie und Beruf keine Floskel bleibt und Eltern nicht vergeblich auf Rechtsansprüche setzen.<br />

Wir sind offen für flexible Lösungen im Sinne <strong>der</strong> Familien, für Betriebskin<strong>der</strong>gärten, für Kitas mit erweiterten<br />

Öffnungszeiten, für Schulkin<strong>der</strong>gärten und für Kombiplätze.<br />

Zudem brauchen wir deutliche Verbesserungen des sogenannten Kita-Zukunftsgesetzes. Wir werden daher mehr Zeit<br />

für Kin<strong>der</strong> schaffen. Die Erzieherinnen und Erzieher müssen sich gut auf die Erziehungsarbeit mit den Kin<strong>der</strong>n konzentrieren<br />

können. <strong>Das</strong>s 2- und 6-Jährige die gleiche Personalzuweisung auslösen, ist nicht nachvollziehbar und wird von<br />

uns an die Realität angepasst werden. Um den Rechtsanspruch zur durchgehend siebenstündigen Betreuung schnell<br />

umzusetzen, wollen wir die Träger besser unterstützen.<br />

KONKRET:<br />

Wer sich für flexible und offene Angebote <strong>der</strong> Betreuung in Schule und Hort entscheidet, soll dafür nicht länger<br />

Elternbeiträge entrichten müssen. Gleichzeitig müssen offene Angebote, die unter an<strong>der</strong>em durch ehrenamtliches<br />

Engagement getragen werden, gleichgestellt werden.<br />

<strong>Das</strong> ist echte Wahl- und Beitragsfreiheit.<br />

Die Kommunen müssen hier in voller Höhe dauerhaft vom Land finanziell entschädigt werden.<br />

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